diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/kernelconfig/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/kernelconfig/chapter.sgml
index a2f02fd5a7..225f0e96bb 100644
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JimMockErweitert und neu strukturiert von JakeHambyUrsprünglich veröffentlicht von RobertAltschaffelÜbersetzt von Konfiguration des &os;-KernelsÜbersichtKernelErstellen eines angepassten KernelsDer Kernel ist das Herz des &os; Betriebssystems. Er ist
verantwortlich für die Speicherverwaltung, das Durchsetzen
von Sicherheitsdirektiven, Netzwerkfähigkeit, Festplattenzugriffen
und vieles mehr. Obwohl &os; es immer mehr ermöglicht, dynamisch
konfiguriert zu werden, ist es ab und an notwendig, den Kernel
neu zu konfigurieren und zu kompilieren.Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie Folgendes
wissen:Wieso Sie Ihren Kernel neu konfigurieren sollten.Wie Sie eine Kernelkonfigurationsdatei erstellen oder
verändern.Wie Sie mit der Konfigurationsdatei einen neuen Kernel
kompilieren.Wie Sie den neuen Kernel installieren.Was zu tun ist, falls etwas schiefgeht.Alle Kommandos, aus den Beispielen dieses Kapitels,
müssen mit root-Rechten
ausgeführt werden.Wieso einen eigenen Kernel bauen?Traditionell besaß &os; einen monolithischen Kernel. Das
bedeutet, dass der Kernel ein einziges großes Programm war,
das eine bestimmte Auswahl an Hardware unterstützte.
Also musste man immer, wenn man das Kernelverhalten verändern
wollte, zum Beispiel wenn man neue Hardware hinzufügen wollte,
einen neuen Kernel kompilieren, installieren und das System neu
starten.Heutzutage vertritt &os; immer mehr die Idee eines modularen
Kernels, bei dem bestimmte Funktionen, je nach Bedarf, als Module
geladen werden können. Ein bekanntes Beispiel dafür sind
die Module für die PCMCIA-Karten in Laptops, die zum Starten
nicht zwingend benötigt und erst bei Bedarf geladen
werden.Trotzdem ist es noch immer nötig, einige statische
Kernelkonfigurationen durchzuführen. In einigen Fällen
ist die Funktion zu systemnah, um durch ein Modul zu realisiert werden.
In anderen Fällen hat eventuell noch niemand ein ladbares
Kernelmodul für diese Funktion geschrieben.Das Erstellen eines angepaßten Kernels ist eines der
wichtigsten Rituale für erfahrene BSD-Benutzer. Obwohl dieser
Prozess recht viel Zeit in Anspruch nimmt,
bringt er doch viele Vorteile für Ihr &os; System. Der
GENERIC-Kernel muss eine Vielzahl
unterschiedlicher Hardware unterstützen, im Gegensatz dazu
unterstützt ein angepasster Kernel nur
Ihre Hardware. Dies hat einige Vorteile:Schnellerer Bootvorgang. Da der Kernel nur
nach der Hardware des Systems sucht, kann sich
die Zeit für einen Systemstart erheblich
verkürzen.Geringerer Speicherbedarf. Ein eigener Kernel
benötigt in der Regel weniger Speicher als ein
GENERIC-Kernel durch das Entfernen von
Funktionen und Gerätetreibern. Das ist vorteilhaft, denn der
- Kernel verweilt immer im RAM und verhindert dadurch, dass dieser
+ Kernel verweilt immer im RAM und verhindert dadurch, dass dieser
Speicher von Anwendungen genutzt wird. Insbesondere
profitieren Systeme mit wenig RAM davon.Zusätzliche Hardwareunterstützung. Ein
angepasster Kernel kann Unterstützung für
Geräte wie Soundkarten bieten, die im
GENERIC-Kernel nicht enthalten
sind.TomRhodesGeschrieben von Informationen über die vorhandene Hardware
beschaffenBevor Sie mit der Kernelkonfiguration beginnen, sollten
Sie wissen, über welche Hardware Ihr System verfügt.
Verwenden Sie derzeit noch ein anderes Betriebssystem, ist
es meist sehr einfach, eine Liste der installierten Hardware
zu erzeugen. Verwenden Sie beispielsweise µsoft.windows;,
können Sie dafür den
Gerätemanager verwenden, den
Sie in der Systemsteuerung finden.Einige Versionen von µsoft.windows; verfügen
über ein System-Icon auf
dem Desktop, über das Sie den
Gerätemanager direkt aufrufen
können.Haben Sie außer &os; kein weiteres Betriebssystem,
müssen Sie diese Informationen manuell zusammentragen.
Eine Möglichkeit, an Informationen über die
vorhandene Hardware zu gelangen, ist der Einsatz von &man.dmesg.8;
in Kombination mit &man.man.1;. Die meisten &os;-Gerätetreiber
haben eine eigene Manualpage, die Informationen über die
unterstützte Hardware enthält. Während des
Systemstarts werden Informationen über die vorhandene
Hardware ausgegeben. Die folgenden Zeilen zeigen beispielsweise
an, dass der psm-Treiber eine
angeschlossene Maus gefunden hat:psm0: <PS/2 Mouse> irq 12 on atkbdc0
psm0: [GIANT-LOCKED]
psm0: [ITHREAD]
psm0: model Generic PS/2 mouse, device ID 0Dieser Treiber muss in Ihrer Kernelkonfigurationsdatei
vorhanden sein oder durch das Werkzeug &man.loader.conf.5;
geladen werden.Manchmal zeigt dmesg während des
Systemstarts nur Systemmeldungen, aber keine Informationen
zur gefundenen Hardware an. In diesem Fall können Sie
diese Informationen durch das Studium der Datei
/var/run/dmesg.boot
herausfinden.Eine weitere Möglichkeit bietet das Werkzeug
&man.pciconf.8;, das ausführliche Informationen
bereitstellt. Dazu ein Beispiel:ath0@pci0:3:0:0: class=0x020000 card=0x058a1014 chip=0x1014168c rev=0x01 hdr=0x00
vendor = 'Atheros Communications Inc.'
device = 'AR5212 Atheros AR5212 802.11abg wireless'
class = network
subclass = ethernetDiese Zeilen, die Sie durch den Aufruf des Befehls
pciconf erhalten, zeigen,
dass der Treiber ath eine drahtlose
Ethernetkarte gefunden hat. Durch Eingabe des Befehls
man ath öffnet
sich die Manualpage &man.ath.4;.Rufen Sie &man.man.1; mit der Option
auf, können Sie die Datenbank der Manualpages auch
durchsuchen. Für das angegebene Beispiel würde
dieser Befehl beispielsweise so aussehen:&prompt.root; man -k AtherosDadurch erhalten Sie eine Liste aller Manualpages, die das
angegebene Suchkriterium enthalten:ath(4) - Atheros IEEE 802.11 wireless network driver
ath_hal(4) - Atheros Hardware Access Layer (HAL)Mit diesen Informationen ausgestattet, sollte der Bau eines
angepassten Kernel keine allzugroßen Probleme mehr
bereiten.Kerneltreiber, Subsysteme und ModuleKernelTreiber / Module / SubsystemeBevor Sie einen angepassten Kernel erstellen, überlegen Sie sich
bitte, warum Sie dies tun wollen. Wenn Sie lediglich eine bestimmte
Hardwareunterstützung benötigen, existiert diese vielleicht
schon als Kernelmodul.Kernelmodule existieren im Verzeichnis /boot/kernel und können dynamisch in
+ class="directory">/boot/kernel und können dynamisch in
den laufenden Kernel über &man.kldload.8; geladen werden. Die
meisten, wenn nicht sogar alle, Kerneltreiber besitzen ein spezifisches
Modul und eine Manualpage. Beispielsweise erwähnte der letzte
- Abschnitt den drahtlosen Ethernettreiber ath.
- Dieses Gerät hat die folgende Information in seiner
+ Abschnitt den drahtlosen Ethernettreiber ath.
+ Dieses Gerät hat die folgende Information in seiner
Manualpage:Alternatively, to load the driver as a module at boot time, place the
following line in &man.loader.conf.5:
if_ath_load="YES"Wie dort angegeben, wird das Modul durch die Zeile
if_ath_load="YES" in der Datei
/boot/loader.conf dynamisch beim Systemstart
geladen.Allerdings gibt es in manchen Fällen kein dazugehöriges
Modul. Das gilt insbesondere für bestimmte Teilsysteme und sehr
wichtige Treiber. Beispielsweise ist das
Fast File System (FFS) eine notwendige Kerneloption,
genauso wie die Netzwerkunterstützung (INET). Die einzige
Möglichkeit, herauszufinden, ob ein Treiber benötigt ist,
ist die Überprüfung des jeweiligen Moduls.Es ist erstaunlich einfach, einen defekten Kernel zu erhalten
(beispielsweise durch das Entfernen der eingebauten
Unterstützung für ein Gerät oder einer Kerneloption).
Wenn beispielsweise der &man.ata.4;-Treiber aus der
Kernelkonfigurationsdatei entfernt wird, kann ein
System, das den ATA-Festplattentreiber
benötigt, nicht mehr starten, ohne dass Sie das entsprechende
Kernelmodul durch einen Eintrag in loader.conf
aufnehmen. Wenn Sie nicht sicher sind, wie Sie vorgehen sollen,
überprüfen Sie zuerst das Modul. Im Zweifelsfall belassen
Sie die Unterstützung für ein bestimmtes Gerät
besser im Kernel.Erstellen und Installation eines angepassten
KernelsKernelErstellen und InstallationZuerst erläutern wir die Verzeichnisstruktur, in der der
Kernel gebaut wird. Die im Folgenden genannten Verzeichnisse sind
relativ zum Verzeichnis
/usr/src/sys
angegeben, das Sie auch über den Pfad
/sys erreichen können. Es existieren
mehrere Unterverzeichnisse, die bestimmte Teile des Kernels
darstellen, aber die für uns wichtigsten sind
arch/conf, in dem
Sie die Konfigurationsdatei für den angepassten Kernel
erstellen werden, und compile, in dem der Kernel
gebaut wird. arch kann entweder
i386, alpha,
amd64, ia64,
powerpc, sparc64 oder
pc98 (eine in Japan beliebte Architektur) sein.
Alles in diesen Verzeichnissen ist nur für die jeweilige
Architektur relevant. Der Rest des Codes ist
maschinenunabhängig und für alle
Plattformen, auf die &os; portiert werden kann, gleich.
Beachten Sie die Verzeichnisstruktur, die jedem unterstützten
Gerät, jedem Dateisystem und jeder Option ein eigenes
Verzeichnis zuordnet.Die Beispiele in diesem Kapitel verwenden ein
i386-System. Wenn Sie ein anderes System benutzen,
passen Sie bitte die Pfade entsprechend der Architektur
des Systems an.Falls Sie kein /usr/src/sys Verzeichnis
vorfinden, so sind die Kernelquellen nicht installiert. Der
einfachste Weg, dies nachzuholen, ist
sysinstall als root
auszuführen. Dort wählen Sie
Configure, dann
Distributions, dann
src, danach
base und
sys. Wenn Sie eine
Aversion gegen sysinstall haben und eine
offizielle &os; CD-ROM besitzen, können Sie
die Kernelquellen auch von der Kommandozeile installieren:&prompt.root; mount /cdrom
&prompt.root; mkdir -p /usr/src/sys
&prompt.root; ln -s /usr/src/sys /sys
&prompt.root; cat /cdrom/src/ssys.[a-d]* | tar -xzvf -
&prompt.root; cat /cdrom/src/sbase.[a-d]* | tar -xzvf -Als nächstes wechseln sie in das Verzeichnis
arch/conf
und kopieren die Konfigurationsdatei
GENERIC in eine Datei, die den
Namen Ihres Kernels trägt. Zum Beispiel:&prompt.root; cd /usr/src/sys/i386/conf
&prompt.root; cp GENERIC MYKERNELTraditionell ist der Name des Kernels immer in Großbuchstaben.
Wenn Sie mehrere &os; mit unterschiedlicher Hardware warten, ist
es nützlich, wenn Sie Konfigurationsdatei nach dem Hostnamen der
Maschinen benennen. Im Beispiel verwenden wir den Namen
MYKERNEL.Es ist nicht zu empfehlen die Konfigurationsdatei direkt
unterhalb von /usr/src abzuspeichern.
Wenn Sie Probleme haben, könnten Sie der Versuchung
erliegen, /usr/src
einfach zu löschen und wieder von vorne anzufangen.
Wenn Sie so vorgehen, werden Sie kurz darauf merken,
dass Sie soeben Ihre Kernelkonfigurationsdatei
gelöscht haben.Editieren Sie immer eine Kopie von GENERIC.
Änderungen an GENERIC können
verloren gehen, wenn der
Quellbaum aktualisiert
wird.Sie sollten die Konfigurationsdatei an anderer Stelle
aufheben und im Verzeichnis
i386
einen Link auf die Datei erstellen.Beispiel:&prompt.root; cd /usr/src/sys/i386/conf
&prompt.root; mkdir /root/kernels
&prompt.root; cp GENERIC /root/kernels/MYKERNEL
&prompt.root; ln -s /root/kernels/MYKERNEL
- Jetzt editieren Sie
+ Jetzt editieren Sie
MYKERNEL mit einem
Texteditor Ihres Vertrauens. Wenn Sie gerade neu anfangen, ist Ihnen
vielleicht nur der vi Editor bekannt,
der allerdings zu komplex ist, um hier erklärt zu werden.
Er wird aber in vielen Büchern aus der
Bibliographie gut erklärt. &os; bietet aber auch
einen leichter zu benutzenden Editor, den ee
an, den Sie, wenn Sie Anfänger sind, benutzen sollten. Sie
können die Kommentare am Anfang der Konfigurationsdatei
ändern, um die Änderungen gegenüber
GENERIC zu dokumentieren.SunOSFalls Sie schon einmal einen Kernel unter &sunos; oder einem
anderen BSD kompiliert haben, werden Sie diese Konfigurationsdatei
bereits kennen. Wenn Sie mit einem anderen Betriebssystem wie DOS
vertraut sind, könnte die GENERIC
Konfigurationsdatei Sie verschrecken. In diesen Fall sollten Sie
den Beschreibungen im Abschnitt über die
Konfigurationsdatei
langsam und vorsichtig folgen.Wenn Sie die &os; Quellen
synchronisieren, sollten Sie immer, bevor Sie etwas
verändern, /usr/src/UPDATING
durchlesen. Diese Datei enthält alle wichtigen Informationen,
die Sie beim Aktualisieren beachten müssen.
Da /usr/src/UPDATING immer zu Ihrer Version
der &os; Quellen passt, sind die Informationen dort genauer,
als in diesem Handbuch.Nun müssen Sie die Kernelquellen kompilieren.Den Kernel bauenWechseln Sie in das Verzeichnis /usr/src:&prompt.root; cd /usr/srcKompilieren Sie den neuen Kernel:&prompt.root; make buildkernel KERNCONF=MYKERNELInstallieren Sie den neuen Kernel:&prompt.root; make installkernel KERNCONF=MYKERNELSie benötigen den kompletten Quellcodebaum, um den
Kernel zu bauen.In der Voreinstellung werden beim Bau eines angepassten
Kernels stets alle Kernelmodule neu gebaut.
Wollen Sie Ihren Kernel schneller bauen oder nur bestimmte
Module bauen, sollten Sie /etc/make.conf
anpassen, bevor Sie Ihren Kernel bauen:
- WITHOUT_MODULES = linux acpi sound/sound sound/driver/ds1 ntfs
+ MODULES_OVERRIDE = linux acpi sound/sound sound/driver/ds1 ntfsWenn Sie diese Variable setzen, werden ausschließlich
die hier angegebenen Module gebaut (und keine anderen).WITHOUT_MODULES = linux acpi sound ntfsDurch das Setzen dieser Variable werden werden alle
Module auf oberster Ebene bis auf die angegebenen gebaut. Weitere
Variablen, die beim Bau eines Kernels von Interesse sein könnten,
finden Sie in &man.make.conf.5;./boot/kernel.oldDer neue Kernel wird im Verzeichnis
/boot/kernel, genauer
unter /boot/kernel/kernel abgelegt,
während der alte Kernel nach
/boot/kernel.old/kernel verschoben wird.
Um den neuen Kernel zu benutzen, sollten Sie Ihren Rechner
jetzt neu starten. Falls etwas schief geht, sehen Sie
bitte in dem Abschnitt zur
Fehlersuche am Ende dieses Kapitels nach. Dort sollten Sie
auch unbedingt den Abschnitt lesen, der erklärt, was zu tun
ist, wenn der neue Kernel nicht
startet.Im Verzeichnis /boot werden andere
Dateien, die zum Systemstart benötigt werden, wie der
Boot-Loader (&man.loader.8;) und dessen Konfiguration, abgelegt.
Module von Fremdherstellern oder angepasste Module
werden in /boot/kernel
abgelegt. Beachten Sie bitte, dass diese Module immer
zu dem verwendeten Kernel passen müssen. Module,
die nicht zu dem verwendeten Kernel passen,
gefährden die Stabilität des Systems.JoelDahlFür &os; 6.X aktualisiert von Die KernelkonfigurationsdateiKernelNOTESNOTESKernelKonfigurationsdateiDas Format der Konfigurationsdatei ist recht einfach. Jede Zeile
enthält ein Schlüsselwort und ein oder mehrere Argumente.
Eine Zeile, die von einen # eingeleitet wird, gilt
als Kommentar und wird ignoriert. Die folgenden Abschnitte
beschreiben jedes Schlüsselwort in der Reihenfolge, in der es
in GENERIC auftaucht.
Eine ausführliche Liste aller
Optionen mit detaillierten Erklärungen finden Sie in der
Konfigurationsdatei NOTES, die sich in demselben
Verzeichnis wie die Datei GENERIC befindet.
Von der Architektur unabhängige Optionen sind in
der Datei /usr/src/sys/conf/NOTES
aufgeführt.
-
- Seit &os; 5.0 existiert eine neue
- include-Anweisung in der Kernelkonfigurationsdatei.
+
+ Seit &os; 5.0 existiert eine neue
+ include-Anweisung in der Kernelkonfigurationsdatei.
Diese erlaubt das lokale Einfügen von anderen Konfigurationsdateien
- in die aktuelle, was es einfacher macht, kleinere Änderungen an
- einer existierenden Datei zu vollziehen. Wenn Sie beispielsweise einen
+ in die aktuelle, was es einfacher macht, kleinere Änderungen an
+ einer existierenden Datei zu vollziehen. Wenn Sie beispielsweise einen
GENERIC-Kernel mit nur einer kleinen Anzahl von
zusätzlichen Optionen und Treibern benötigen, brauchen Sie
mit den folgenden Zeilen nur ein kleines Delta im Vergleich zu GENERIC
anpassen:include GENERIC
ident MYKERNEL
options IPFIREWALL
options DUMMYNET
options IPFIREWALL_DEFAULT_TO_ACCEPT
options IPDIVERT
-
+
Für viele Administratoren bietet dieses Modell entscheidende
Vorteile über das bisherige Erstellen von Konfigurationsdateien von
- Grund auf: die lokalen Konfigurationdateien enthalten auch nur die
+ Grund auf: die lokalen Konfigurationdateien enthalten auch nur die
lokalen Unterschiede zu einem GENERIC-Kernel und
sobald Aktulaisierungen durchgeführt werden, können neue
Eigenschaften, die zu GENERIC hinzugefügt
- werden, auch dem lokalen Kernel angehängt werden, es sei denn, es
+ werden, auch dem lokalen Kernel angehängt werden, es sei denn, es
wird durch nooptions oder nodevice
verhindert. Der übrige Teil dieses Kapitels behandelt die Inhalte
einer typischen Konfigurationsdatei und die Rolle, die unterschiedliche
- Optionen und Geräte dabei spielen.
+ Optionen und Geräte dabei spielen.Um einen Kernel mit allen möglichen Optionen zu bauen
beispielsweise für Testzwecke), führen Sie als
root die folgenden Befehle aus:&prompt.root; cd /usr/src/sys/i386/conf && make LINTKernelKonfigurationsdateiDas folgende Beispiel zeigt eine GENERIC
Konfigurationsdatei, die, wo notwendig, zusätzliche Kommentare
enthält. Sie sollte der Datei
/usr/src/sys/i386/conf/GENERIC
auf Ihrem System sehr ähnlich sein.Kerneloptionenmachinemachine i386Gibt die Architektur der Maschine an und muss entweder
alpha, amd64,
i386, ia64,
pc98, powerpc
oder sparc64 sein.Kerneloptionencpucpu I486_CPU
cpu I586_CPU
cpu I686_CPUDie vorigen Zeilen geben den Typ der CPU Ihres Systems an. Sie
können mehrere CPU Typen angeben, wenn Sie sich zum Beispiel
nicht sicher sind, ob Sie I586_CPU oder
I686_CPU benutzen sollen. Für einen
angepassten Kernel ist es aber am besten, wenn Sie nur die CPU
angeben, die sich in der Maschine befindet. Der CPU-Typ wird
in den Boot-Meldungen ausgegeben, die in der Datei
/var/run/dmesg.boot gespeichert sind.Kerneloptionenidentident GENERICGibt den Namen Ihres Kernels an. Hier sollten Sie den Namen
einsetzen, den Sie Ihrer Konfigurationsdatei gegeben haben. In
unserem Beispiel ist das MYKERNEL. Der Wert, den
Sie ident zuweisen, wird beim Booten des neuen
Kernels ausgegeben. Wenn Sie den Kernel von Ihrem normal verwendeten
Kernel unterscheiden wollen, weil Sie zum Beispiel einen Kernel zum
Testen bauen, ist es nützlich, hier einen anderen Namen
anzugeben.#To statically compile in device wiring instead of /boot/device.hints
#hints "GENERIC.hints" # Default places to look for devices.Unter &os; werden Geräte mit &man.device.hints.5;
konfiguriert. In der Voreinstellung überprüft
&man.loader.8; beim Systemstart die Datei
/boot/device.hints. Die Option
hints erlaubt es, die Gerätekonfiguration
statisch in den Kernel einzubinden, sodass die Datei
device.hints in /boot
nicht benötigt wird.makeoptions DEBUG=-g # Build kernel with gdb(1) debug symbolsDer normale Bauprozess von FreeBSD erstellt nur dann einen
Kernel, der Debugging-Informationen enthält, wenn Sie die
Option von &man.gcc.1; aktivieren.options SCHED_ULE # ULE scheduler
- Der voreingestellte Scheduler von &os;. Ändern Sie
+ Der voreingestellte Scheduler von &os;. Ändern Sie
diesen Wert nicht!options PREEMPTION # Enable kernel thread preemptionErlaubt es Kernelthreads, vor Threads eigentlich höherer
Prioritält ausgeführt zu werden. Die Interaktivitält
des Systems wird dadurch erhölt. Interrupt-Threads werden
dabei bevorzugt ausgeführt.options INET # InterNETworkingNetzwerkunterstützung. Auch wenn Sie nicht planen, den
Rechner mit einem Netzwerk zu verbinden, sollten Sie diese Option
aktiviert lassen. Die meisten Programme sind mindestens auf die
Loopback Unterstützung (Verbindungen mit sich selbst)
angewiesen. Damit ist diese Option im Endeffekt
notwendig.options INET6 # IPv6 communications protocolsAktiviert die Unterstützung für das IPv6
Protokoll.options FFS # Berkeley Fast FilesystemDas Dateisystem für Festplatten. Wenn Sie von einer
Festplatte booten wollen, lassen Sie diese Option aktiviert.options SOFTUPDATES # Enable FFS Soft Updates supportMit dieser Option wird die Unterstützung für Soft
Updates, die Schreibzugriffe beschleunigen, in den Kernel
eingebunden. Auch wenn die Funktion im Kernel ist, muss
sie für einzelne Dateisysteme explizit aktiviert werden.
Überprüfen Sie mit &man.mount.8;, ob die Dateisysteme
Soft Updates benutzen. Wenn die Option
soft-updates nicht aktiviert ist, können
Sie die Option nachträglich mit &man.tunefs.8; aktivieren.
Für neue Dateisysteme können Sie Option beim Anlegen mit
&man.newfs.8; aktivieren.options UFS_ACL # Support for access control listsDiese Option aktiviert die Unterstützung für
Zugriffskontrolllisten (ACL). Die
ACLs hängen von
erweiterten Attributen und UFS2 ab,
eine genaue Beschreibung finden
Sie in . Die Zugriffskontrolllisten sind in
der Voreinstellung aktiviert und sollten auch nicht deaktiviert
werden, wenn Sie schon einmal auf einem Dateisystem verwendet wurden,
da dies die Zugriffsrechte auf Dateien in unvorhersehbarer Art und
Weise ändern kann.options UFS_DIRHASH # Improve performance on big directoriesDiese Option steigert die Geschwindigkeit von Plattenzugriffen
auf großen Verzeichnissen. Dadurch verbraucht das System etwas
mehr Speicher als vorher. Für stark beschäftigte Server
oder Arbeitsplatzrechner sollten Sie diese Option aktiviert lassen.
Auf kleineren Systemen, bei denen Speicher eine kostbare Ressource
darstellt oder Systemen, auf denen die Geschwindigkeit der
Plattenzugriffe nicht wichtig ist, wie Firewalls, können Sie
diese Option abstellen.options MD_ROOT # MD is a potential root deviceDiese Option aktiviert die Unterstüztung für
ein Root-Dateisystem auf einem speicherbasierten Laufwerk
(RAM-Disk).KerneloptionenNFSKerneloptionenNFS_ROOToptions NFSCLIENT # Network Filesystem Client
options NFSSERVER # Network Filesystem Server
options NFS_ROOT # NFS usable as /, requires NFSCLIENTDas Network Filesystem. Wenn Sie keine Partitionen von einem
&unix; File-Server über TCP/IP einhängen wollen, können
Sie diese Zeile auskommentieren.KerneloptionenMSDOSFSoptions MSDOSFS # MSDOS FilesystemDas &ms-dos; Dateisystem. Sie können diese Zeile
auskommentieren, wenn Sie nicht vorhaben, eine DOS-Partition
beim Booten einzuhängen. Das nötige Modul wird
ansonsten automatisch geladen, wenn Sie das erste Mal eine
DOS-Partition einhängen. Außerdem können
Sie mit den ausgezeichneten
emulators/mtools aus
der Ports-Sammlung auf DOS-Floppies zugreifen, ohne diese
an- und abhängen zu müssen (MSDOSFS
wird in diesem Fall nicht benötigt).options CD9660 # ISO 9660 FilesystemDas ISO 9660 Dateisystem für CD-ROMs. Sie können diese
Zeile auskommentieren, wenn Sie kein CD-ROM-Laufwerk besitzen oder
nur ab und an CDs einhängen. Das Modul wird automatisch
geladen, sobald Sie das erste Mal eine CD einhängen. Für
Audio-CDs benötigen Sie dieses Dateisystem nicht.options PROCFS # Process filesystem (requires PSEUDOFS)Das Prozessdateisystem. Dies ist ein Pseudo-Dateisystem,
das auf /proc eingehangen wird und es Programmen
wie &man.ps.1; erlaubt, mehr Informationen über laufende Prozesse
auszugeben. PROCFS sollte von &os; nicht mehr
benötigt werden, da die meisten Debug- und
Überwachungs-Werkzeuge nicht mehr darauf angewiesen sind.
Daher wird das Prozessdateisystem auch nicht mehr automatisch
in das System eingebunden.options PSEUDOFS # Pseudo-filesystem framework6.X-Kernel benötigen zusätzlich zur Option
PROCFS auch die Option
PSEUDOFS.options GEOM_GPT # GUID Partition Tables.Diese Option ermöglicht eine große Anzahl
Partitionen auf einem einzelnen Laufwerk.options COMPAT_43 # Compatible with BSD 4.3 [KEEP THIS!]Stellt die Kompatibilität zu 4.3BSD sicher. Belassen Sie
diese Option, da sich manche Programme recht sonderbar verhalten
werden, wenn Sie diese auskommentieren.options COMPAT_FREEBSD4 # Compatible with FreeBSD4Mit &os; 5.X stellt diese Option auf &i386;- und
Alpha-Systemen sicher, dass Anwendungen, die auf älteren &os;
Versionen übersetzt wurden und alte Systemaufrufe verwenden,
noch lauffähig sind. Wir empfehlen, diese Option auf allen
&i386;- und Alpha-Systemen zu verwenden, auf denen vielleicht noch
ältere Anwendungen laufen sollen. Auf Plattformen, die erst ab
&os; 5.0 unterstützt werden (wie ia64 und &sparc;),
wird diese Option nicht benötigt.options COMPAT_FREEBSD5 # Compatible with &os;5Diese Option wird ab &os; 6.X benötigt, um Programme,
die unter &os; 5.X-Versionen mit &os; 5.X-Systemaufrufen
kompiliert wurden, unter &os; 6.X ausführen zu
können.options SCSI_DELAY=5000 # Delay (in ms) before probing SCSIDies weist den Kernel an, 5 Sekunden zu warten, bevor er
anfängt nach SCSI-Geräten auf dem System zu suchen. Wenn
Sie nur IDE-Geräte besitzen, können Sie die Anweisung
ignorieren. Sie können versuchen, den Wert zu
senken, um den Startvorgang zu beschleunigen. Wenn
&os; dann Schwierigkeiten hat, Ihre SCSI-Geräte zu erkennen,
sollten Sie den Wert natürlich wieder erhöhen.options KTRACE # ktrace(1) supportDies schaltet die Kernel-Prozessverfolgung
(engl. kernel process tracing) ein,
die sehr nützlich bei der Fehlersuche ist.options SYSVSHM # SYSV-style shared memoryDiese Option aktiviert die Unterstützung für
System V Shared-Memory. Die XSHM-Erweiterung von X
benötigt diese Option und viele Graphik-Programme
werden die Erweiterung automatisch benutzen und schneller
laufen. Wenn Sie X benutzen, sollten Sie diese Option auf
jeden Fall aktivieren.options SYSVMSG # SYSV-style message queuesUnterstützung für System V Messages.
Diese Option vergrößert den Kernel nur um
einige hundert Bytes.options SYSVSEM # SYSV-style semaphoresUnterstützung für System V Semaphoren.
Dies wird selten gebraucht, vergrößert aber den
Kernel nur um einige hundert Bytes.Die Option des Kommandos
&man.ipcs.1; zeigt Programme an, die diese System V
Erweiterungen benutzen.options _KPOSIX_PRIORITY_SCHEDULING # POSIX P1003_1B real-time extensionsEchtzeit-Erweiterungen, die 1993 zu &posix;
hinzugefügt wurden. Bestimmte Programme wie
&staroffice; benutzen
diese Erweiterungen.options KBD_INSTALL_CDEV # install a CDEV entry in /devDiese Option erstellt für die Tastatur einen
Eintrag im Verzeichnis /dev.options ADAPTIVE_GIANT # Giant mutex is adaptive.Giant ist der Name einer Sperre (Mutex) die viele
Kernel-Ressourcen schützt. Heutzutage ist Giant ein
unannehmbarer Engpass, der die Leistung eines Systems
beeinträchtigt. Daher wird Giant durch Sperren ersetzt,
die einzelne Ressourcen schützen. Die Option
ADAPTIVE_GIANT fügt Giant zu den
Sperren hinzu, auf die gewartet werden kann. Ein Thread,
der die Sperre Giant von einem anderen Thread benutzt
vorfindet, kann nun weiterlaufen und auf die Sperre Giant
warten. Früher wäre der Prozess in den schlafenden
Zustand (sleep) gewechselt
und hätte darauf warten müssen, dass er wieder
laufen kann. Wenn Sie sich nicht sicher sind, belassen
Sie diese Option.Beachten Sie, dass ab &os; 8.0-CURRENT und neuer alle
Mutexe in der Voreinstellung adaptiv sein werden, es sei denn,
Sie werden durch das Setzen der Option
NO_ADAPTIVE_MUTEXES explizit als
nichtadaptiv deklariert. Als Folge dessen ist Giant nun in
in der Voreinstellung ebenfalls adaptiv, daher ist in diesen
Versionen die Kerneloption ADAPTIVE_GIANT
nicht mehr in der Kernelkonfigurationsdatei enthalten.KerneloptionenSMPdevice apic # I/O APICDas apic-Gerält ermöglicht die Benutzung
des I/O APIC für die Interrupt-Auslieferung.
Das apic-Gerält kann mit Kerneln für
Einprozessorsysteme und Mehrprozessorsysteme benutzt
werden. Kernel für Mehrprozessorsysteme benötigen
diese Option zwingend. Die Unterstützung für
Mehrprozessorsysteme aktivieren Sie mit der Option
options SMP.Das apic-Gerät existiert nur unter der i386-Architektur,
daher ist es sinnlos, diese Zeile unter einer anderen
Architektur in Ihre Kernelkonfigurationsdatei aufzunehmen.device eisaFügen Sie diese Zeile ein, wenn Sie ein EISA-Motherboard
besitzen. Dies aktiviert die Erkennung und Konfiguration von allen
Geräten auf dem EISA Bus.device pciWenn Sie ein PCI-Motherboard besitzen, fügen Sie diese Zeile
ein. Dies aktiviert die Erkennung von PCI-Karten und die PCI-ISA
bridge.# Floppy drives
device fdcDer Floppy-Controller.# ATA and ATAPI devices
device ataDieser Treiber unterstützt alle ATA und ATAPI Geräte.
Eine device ata Zeile reicht aus und der
Kernel wird auf modernen Maschinen alle PCI ATA/ATAPI Geräte
entdecken.device atadisk # ATA disk drivesFür ATA-Plattenlaufwerke brauchen Sie diese Zeile zusammen
mit device ata.device ataraid # ATA RAID drivesFür ATA-RAID brauchen Sie diese Zeile zusammen
mit device ata.
device atapicd # ATAPI CDROM drivesZusammen mit device ata wird dies für
ATAPI CD-ROM Laufwerke benötigt.device atapifd # ATAPI floppy drivesZusammen mit device ata wird dies für
ATAPI Floppy Laufwerke benötigt.device atapist # ATAPI tape drivesZusammen mit device ata wird dies für
ATAPI Bandlaufwerke benötigt.options ATA_STATIC_ID # Static device numberingErzwingt eine statische Gerätenummer für
den Controller; ohne diese Option werden die Nummern
dynamisch zugeteilt.# SCSI Controllers
device ahb # EISA AHA1742 family
device ahc # AHA2940 and onboard AIC7xxx devices
options AHC_REG_PRETTY_PRINT # Print register bitfields in debug
# output. Adds ~128k to driver.
device ahd # AHA39320/29320 and onboard AIC79xx devices
options AHD_REG_PRETTY_PRINT # Print register bitfields in debug
# output. Adds ~215k to driver.
device amd # AMD 53C974 (Teckram DC-390(T))
device isp # Qlogic family
#device ispfw # Firmware for QLogic HBAs- normally a module
device mpt # LSI-Logic MPT-Fusion
#device ncr # NCR/Symbios Logic
device sym # NCR/Symbios Logic (newer chipsets + those of `ncr'))
device trm # Tekram DC395U/UW/F DC315U adapters
device adv # Advansys SCSI adapters
device adw # Advansys wide SCSI adapters
device aha # Adaptec 154x SCSI adapters
device aic # Adaptec 15[012]x SCSI adapters, AIC-6[23]60.
device bt # Buslogic/Mylex MultiMaster SCSI adapters
device ncv # NCR 53C500
device nsp # Workbit Ninja SCSI-3
device stg # TMC 18C30/18C50SCSI-Controller. Kommentieren Sie alle Controller aus, die sich
nicht in Ihrem System befinden. Wenn Sie ein IDE-System besitzen,
können Sie alle Einträge entfernen. Die Zeilen mit den
*_REG_PRETTY_PRINT-Einträgen aktivieren
Debugging-Optionen für die jeweiligen Treiber.# SCSI peripherals
device scbus # SCSI bus (required for SCSI)
device ch # SCSI media changers
device da # Direct Access (disks)
device sa # Sequential Access (tape etc)
device cd # CD
device pass # Passthrough device (direct SCSI access)
device ses # SCSI Environmental Services (and SAF-TE)SCSI Peripheriegeräte. Kommentieren Sie wieder alle
Geräte aus, die Sie nicht besitzen. Besitzer von IDE-Systemen
können alle Einträge entfernen.Der USB-&man.umass.4;-Treiber und einige andere
Treiber benutzen das SCSI-Subsystem obwohl sie keine
SCSI-Geräte sind. Belassen Sie die SCSI-Unterstützung
im Kernel, wenn Sie solche Treiber verwenden.# RAID controllers interfaced to the SCSI subsystem
device amr # AMI MegaRAID
device arcmsr # Areca SATA II RAID
device asr # DPT SmartRAID V, VI and Adaptec SCSI RAID
device ciss # Compaq Smart RAID 5*
device dpt # DPT Smartcache III, IV - See NOTES for options
device hptmv # Highpoint RocketRAID 182x
device rr232x # Highpoint RocketRAID 232x
device iir # Intel Integrated RAID
device ips # IBM (Adaptec) ServeRAID
device mly # Mylex AcceleRAID/eXtremeRAID
device twa # 3ware 9000 series PATA/SATA RAID
# RAID controllers
device aac # Adaptec FSA RAID
device aacp # SCSI passthrough for aac (requires CAM)
device ida # Compaq Smart RAID
device mfi # LSI MegaRAID SAS
device mlx # Mylex DAC960 family
device pst # Promise Supertrak SX6000
device twe # 3ware ATA RAIDUnterstützte RAID Controller. Wenn Sie keinen der
aufgeführten Controller besitzen, kommentieren Sie die
Einträge aus oder entfernen sie.# atkbdc0 controls both the keyboard and the PS/2 mouse
device atkbdc # AT keyboard controllerDer Tastatur-Controller (atkbdc) ist für
die Ein- und Ausgabe von AT-Tastaturen und PS/2 Zeigegeräten (z.B.
einer Maus) verantwortlich. Dieser Controller wird vom
Tastaturtreiber (atkbd) und dem PS/2
Gerätetreiber (psm) benötigt.device atkbd # AT keyboardZusammen mit dem atkbdc Controller bietet der
atkbd Treiber Zugriff auf AT-Tastaturen.device psm # PS/2 mouseBenutzen Sie dieses Gerät, wenn Sie eine Maus mit PS/2
Anschluss besitzen.device kbdmux # keyboard multiplexerBasisunterstützung für Tastaturmultiplexer.
Verwenden Sie nur eine einzige Tastatur, können Sie diese
Zeile aus Ihrer Kernelkonfigurationsdatei entfernen.device vga # VGA video card driverDer Grafikkartentreiber.device splash # Splash screen and screen saver supportZeigt einen Splash Screen beim Booten. Diese
Zeile wird auch von den Bildschirmschonern benötigt.# syscons is the default console driver, resembling an SCO console
device scsc ist in der Voreinstellung der Treiber
für die Konsole, die der SCO-Konsole ähnelt. Da die
meisten bildschirmorientierten Programme auf die Konsole mit Hilfe
einer Datenbank wie termcap zugreifen, sollte es
keine Rolle spielen, ob Sie diesen Treiber oder
vt, den VT220 kompatiblen
Konsolentreiber einsetzen. Wenn Sie Probleme mit
bildschirmorientierten Anwendungen unter dieser Konsole haben, setzen
Sie beim Anmelden die Variable TERM auf den Wert
VT220.# Enable this for the pcvt (VT220 compatible) console driver
#device vt
#options XSERVER # support for X server on a vt console
#options FAT_CURSOR # start with block cursorDer VT220 kompatible Konsolentreiber ist kompatibel zu VT100/102.
Auf einigen Laptops, die aufgrund der Hardware inkompatibel zum
sc Treiber sind, funktioniert dieser Treiber gut.
Beim Anmelden sollten Sie die Variable TERM auf den
Wert vt100 setzen. Dieser Treiber kann sich als
nützlich erweisen, wenn Sie sich über das Netzwerk auf
vielen verschiedenen Maschinen anmelden, da dort oft Einträge in
termcap oder terminfo
für das sc Gerät fehlen. Dagegen
sollte vt100 auf jeder Plattform unterstützt
werden.device agpFügen Sie diese Zeile ein, wenn Sie eine AGP-Karte
besitzen. Damit werden Motherboards mit AGP und AGP GART
unterstützt.APM# Power management support (see NOTES for more options)
#device apmUnterstützung zur Energieverwaltung. Diese
Option ist nützlich für Laptops, allerdings
ist sie in GENERIC deaktiviert.# Add suspend/resume support for the i8254.
device pmtimerZeitgeber für Ereignisse der Energieverwaltung
(APM und ACPI).# PCCARD (PCMCIA) support
# PCMCIA and cardbus bridge support
device cbb # cardbus (yenta) bridge
device pccard # PC Card (16-bit) bus
device cardbus # CardBus (32-bit) busPCMCIA Unterstützung. Wenn Sie einen Laptop benutzen,
brauchen Sie diese Zeile.# Serial (COM) ports
device sio # 8250, 16[45]50 based serial portsDie seriellen Schnittstellen, die in der &ms-dos;-
und &windows;-Welt COM
genannt werden.Wenn Sie ein internes Modem, das COM4
benutzt, besitzen und eine serielle Schnittstelle haben,
die auf COM2 liegt, müssen
Sie den IRQ des Modems auf 2 setzen (wegen undurchsichtigen
technischen Gründen ist IRQ2 gleich IRQ9). Wenn Sie
eine serielle Multiport-Karte besitzen, entnehmen Sie bitte
die Werte, die Sie in die Datei
/boot/device.hints einfügen
müssen, der Hilfeseite &man.sio.4;. Einige Graphikkarten,
besonders die auf S3-Chips basierten, benutzen IO-Adressen
der Form 0x*2e8 und manche billige
serielle Karten dekodieren den 16-Bit IO-Adressraum
nicht sauber. Dies führt zu Konflikten und blockiert
dann die COM4-Schnittstelle.Jeder seriellen Schnittstelle muss ein eigener IRQ zugewiesen
werden (wenn Sie eine Multiport-Karte verwenden, bei der das Teilen
von Interrupts unterstützt wird, muss das nicht der Fall
sein), daher können in der Voreinstellung
COM3 und COM4
nicht benutzt werden.# Parallel port
device ppcDie parallele Schnittstelle auf dem ISA Bus.device ppbus # Parallel port bus (required)Unterstützung für den Bus auf der parallelen
Schnittstelle.device lpt # PrinterUnterstützung für Drucker über die parallele
Schnittstelle.Sie brauchen jede der drei Zeilen, um die Unterstützung
für einen Drucker an der parallelen Schnittstelle zu
aktivieren.device plip # TCP/IP over parallelDer Treiber für das Netzwerkinterface über die
parallele Schnittstelle.device ppi # Parallel port interface deviceAllgemeine I/O (geek port) und IEEE1284 I/O
Unterstützung.#device vpo # Requires scbus and daZip LaufwerkDies aktiviert den Treiber für ein Iomega Zip Laufwerk.
Zusätzlich benötigen Sie noch die Unterstützung
für scbus und da. Die
beste Performance erzielen Sie, wenn Sie die Schnittstelle im EPP 1.9
Modus betreiben.#device pucAktivieren Sie diesen Treiber, wenn Sie eine serielle
oder parallele PCI-Karte besitzen, die vom Treiber
&man.puc.4; unterstützt wird.# PCI Ethernet NICs.
device de # DEC/Intel DC21x4x (Tulip)
device em # Intel PRO/1000 adapter Gigabit Ethernet Card
device ixgb # Intel PRO/10GbE Ethernet Card
device txp # 3Com 3cR990 (Typhoon)
device vx # 3Com 3c590, 3c595 (Vortex)Verschiedene Treiber für PCI-Netzwerkkarten. Geräte,
die sich nicht in Ihrem System befinden, können Sie entfernen oder
auskommentieren.# PCI Ethernet NICs that use the common MII bus controller code.
# NOTE: Be sure to keep the 'device miibus' line in order to use these NICs!
device miibus # MII bus supportEinige PCI 10/100 Ethernet Netzwerkkarten, besonders die, die
MII-fähige Transceiver verwenden oder Transceiver-Steuerungen
implementieren, die ähnlich wie MII funktionieren,
benötigen die Unterstützung für den MII-Bus. Die
Zeile device miibus fügt dem Kernel die
Unterstützung für das allgemeine miibus API und allen
PHY-Treibern hinzu.device bce # Broadcom BCM5706/BCM5708 Gigabit Ethernet
device bfe # Broadcom BCM440x 10/100 Ethernet
device bge # Broadcom BCM570xx Gigabit Ethernet
device dc # DEC/Intel 21143 and various workalikes
device fxp # Intel EtherExpress PRO/100B (82557, 82558)
device lge # Level 1 LXT1001 gigabit ethernet
device msk # Marvell/SysKonnect Yukon II Gigabit Ethernet
device nge # NatSemi DP83820 gigabit ethernet
device nve # nVidia nForce MCP on-board Ethernet Networking
device pcn # AMD Am79C97x PCI 10/100 (precedence over 'lnc')
device re # RealTek 8139C+/8169/8169S/8110S
device rl # RealTek 8129/8139
device sf # Adaptec AIC-6915 (Starfire)
device sis # Silicon Integrated Systems SiS 900/SiS 7016
device sk # SysKonnect SK-984x & SK-982x gigabit Ethernet
device ste # Sundance ST201 (D-Link DFE-550TX)
device stge # Sundance/Tamarack TC9021 gigabit Ethernet
device ti # Alteon Networks Tigon I/II gigabit Ethernet
device tl # Texas Instruments ThunderLAN
device tx # SMC EtherPower II (83c170 EPIC)
device vge # VIA VT612x gigabit ethernet
device vr # VIA Rhine, Rhine II
device wb # Winbond W89C840F
device xl # 3Com 3c90x (Boomerang, Cyclone)Treiber, die den MII Bus Controller Code benutzen.# ISA Ethernet NICs. pccard NICs included.
device cs # Crystal Semiconductor CS89x0 NIC
# 'device ed' requires 'device miibus'
device ed # NE[12]000, SMC Ultra, 3c503, DS8390 cards
device ex # Intel EtherExpress Pro/10 and Pro/10+
device ep # Etherlink III based cards
device fe # Fujitsu MB8696x based cards
device ie # EtherExpress 8/16, 3C507, StarLAN 10 etc.
device lnc # NE2100, NE32-VL Lance Ethernet cards
device sn # SMC's 9000 series of Ethernet chips
device xe # Xircom pccard Ethernet
# ISA devices that use the old ISA shims
#device leTreiber für ISA Ethernet Karten. Schauen Sie in
/usr/src/sys/i386/conf/NOTES
nach, um zu sehen, welche Karte von welchem Treiber
unterstützt wird.# Wireless NIC cards
device wlan # 802.11 supportGenerische 802.11-Unterstützung. Diese Zeile wird
unbedingt benötigt, wenn Sie WLAN nutzen wollen.device wlan_wep # 802.11 WEP support
device wlan_ccmp # 802.11 CCMP support
device wlan_tkip # 802.11 TKIP supportKrypto-Unterstützung für 802.11-Geräte. Sie
benötigen diese Zeilen, wenn Sie Ihr drahtloses Netzwerk
verschlüsseln und die 802.11-Sicherheitsprotokolle
einsetzen wollen.device an # Aironet 4500/4800 802.11 wireless NICs
device ath # Atheros pci/cardbus NIC's
device ath_hal # Atheros HAL (Hardware Access Layer)
device ath_rate_sample # SampleRate tx rate control for ath
device awi # BayStack 660 and others
device ral # Ralink Technology RT2500 wireless NICs.
device wi # WaveLAN/Intersil/Symbol 802.11 wireless NICs.
#device wl # Older non 802.11 Wavelan wireless NIC.Treiber für drahtlose Netzwerkkarten (WLAN).# Pseudo devices
device loop # Network loopbackDas TCP/IP Loopback Device. Wenn Sie eine Telnet oder FTP
Verbindung zu localhost (alias 127.0.0.1) aufbauen, erstellen Sie eine
Verbindung zu sich selbst durch dieses Device. Die Angabe
dieser Option ist verpflichtend.device random # Entropy deviceKryptographisch sicherer Zufallszahlengenerator.device ether # Ethernet supportether brauchen Sie nur, wenn Sie eine
Ethernet-Karte besitzen. Der Treiber unterstützt das
Ethernet-Protokoll.device sl # Kernel SLIPsl aktiviert die SLIP-Unterstützung.
SLIP ist fast vollständig von PPP verdrängt
worden, da letzteres leichter zu konfigurieren, besser
geeignet für Modem zu Modem Kommunikation und
mächtiger ist.device ppp # Kernel PPPDies ist Kernel Unterstützung für
PPP-Wählverbindungen. Es existiert auch eine
PPP-Version im Userland, die den tun
Treiber benutzt. Die Userland-Version ist flexibler
und bietet mehr Option wie die Wahl auf Anforderung.device tun # Packet tunnel.Dies wird vom der Userland PPP benutzt. Die
Zahl hinter tun gibt
die Anzahl der unterstützten gleichzeitigen Verbindungen an.
Weitere Informationen erhalten Sie im Abschnitt
PPP
dieses Handbuchs.
device pty # Pseudo-ttys (telnet etc)Dies ist ein Pseudo-Terminal oder simulierter
Login-Terminal. Er wird von einkommenden telnet
und rlogin Verbindungen,
xterm und anderen Anwendungen wie
Emacs benutzt.device md # Memory disksPseudo-Gerät für Speicher-Laufwerke.device gif # IPv6 and IPv4 tunnelingDieses Gerät tunnelt IPv6 über IPv4, IPv4 über
IPv6, IPv4 über IPv4 oder IPv6 über IPv6.
Das Gerät gif kann die Anzahl der
benötigten Geräte automatisch bestimmen
(auto-cloning).device faith # IPv6-to-IPv4 relaying (translation)Dieses Pseudo-Gerät fängt zu ihm gesendete Pakete ab
und leitet Sie zu einem Dæmon weiter, der Verkehr zwischen IPv4
und IPv6 vermittelt.# The `bpf' device enables the Berkeley Packet Filter.
# Be aware of the administrative consequences of enabling this!
# Note that 'bpf' is required for DHCP.
device bpf # Berkeley packet filterDas ist der Berkeley Paketfilter. Dieses Pseudo-Gerät kann
Netzwerkkarten in den promiscuous Modus setzen und
erlaubt es damit, Pakete auf einem Broadcast Netzwerk (z.B. einem
Ethernet) einzufangen. Die Pakete können auf der Festplatte
gespeichert und mit &man.tcpdump.1; untersucht werden.Das &man.bpf.4;-Gerät wird von
&man.dhclient.8; genutzt, um die IP-Adresse des Default-Routers
zu bekommen. Wenn Sie DHCP benutzen, lassen Sie diese Option bitte
aktiviert.# USB support
device uhci # UHCI PCI->USB interface
device ohci # OHCI PCI->USB interface
device ehci # EHCI PCI->USB interface (USB 2.0)
device usb # USB Bus (required)
#device udbp # USB Double Bulk Pipe devices
device ugen # Generic
device uhid # Human Interface Devices
device ukbd # Keyboard
device ulpt # Printer
device umass # Disks/Mass storage - Requires scbus and da
device ums # Mouse
device ural # Ralink Technology RT2500USB wireless NICs
device urio # Diamond Rio 500 MP3 player
device uscanner # Scanners
# USB Ethernet, requires mii
device aue # ADMtek USB Ethernet
device axe # ASIX Electronics USB Ethernet
device cdce # Generic USB over Ethernet
device cue # CATC USB Ethernet
device kue # Kawasaki LSI USB Ethernet
device rue # RealTek RTL8150 USB EthernetUnterstützung für verschiedene USB Geräte.# FireWire support
device firewire # FireWire bus code
device sbp # SCSI over FireWire (Requires scbus and da)
device fwe # Ethernet over FireWire (non-standard!)Verschiedene Firewire-Geräte.Mehr Informationen und weitere von &os; unterstützte
Geräte entnehmen Sie bitte
/usr/src/sys/i386/conf/NOTES.Hohe Speicheranforderungen (PAE)Physical Address Extensions (PAE)hohe SpeicheranforderungenSysteme mit hohen Speicheranforderungen benötigen
mehr Speicher als den auf 4 Gigabyte beschränkten
User- und Kernel-Adressraum (KVA).
Mit dem &pentium; Pro und neueren CPUs hat
Intel den Adressraum auf 36-Bit erweitert.Die Physical-Address-Extension (PAE)
von &intel;s &pentium; Pro und neueren Prozessoren
unterstützt bis zu 64 Gigabyte Speicher.
&os; kann diesen Speicher mit der Option
in der Kernelkonfiguration nutzen. Die Option gibt es
in allen aktuellen &os;-Versionen. Wegen Beschräkungen der
Intel-Speicherarchitektur wird keine Unterscheidung
zwischen Speicher oberhalb oder unterhalb von 4 Gigabyte
getroffen. Speicher über 4 Gigabyte wird
einfach dem zur Verfügung stehenden Speicher
zugeschlagen.Sie aktivieren PAE im Kernel, indem
Sie die folgende Zeile in die Kernelkonfigurationsdatei
einfügen:options PAE&os; unterstützt PAE nur
auf IA-32 Prozessoren. Die
PAE-Unterstützung wurde
zudem noch nicht hinreichend getestet und befindet
sich im Vergleich zu anderen Komponenten von &os; noch
im Beta-Stadium.Die PAE-Unterstützung in &os;
ist mit den nachstehenden Einschränkungen verbunden:Ein Prozess kann nicht mehr als 4 Gigabyte
virtuellen Speicher benutzen.Gerätetreiber, die nicht die
&man.bus.dma.9;-Schnittstelle benutzen, führen
zusammen mit einem PAE-Kernel zu
Datenverlusten. Diese Treiber sollen nicht mit
einem PAE-Kernel verwendet werden.
Daher gibt es unter &os; eine zusätzliche
PAE-Kernelkonfigurationsdatei,
die alle Treiber enthält, die mit einem
PAE-Kernel funktionieren.Einige Systemvariablen werden abhängig von
der Speichergröße eingestellt. In einem
PAE-System mit viel Speicher
können die Werte daher zu hoch eingestellt sein.
Ein Beispiel ist die sysctl-Variable
, die die maximale
Anzahl von vnodes im Kernel bestimmt. Solche
Variablen sollten auf einen angemessenen Wert
eingestellt werden.Es kann erforderlich sein, den virtuellen Adressraum
des Kernels (KVA) zu vergrößern
oder, wie oben beschrieben, den Wert einer häufig
gebrauchten Kernelvariablen zu verringern. Dies
verhindert einen Überlauf des KVAs.
Der Adressraum des Kernels kann mit der Kerneloption
vergrößert
werden.Hinweise zur Leistungssteigerung und Stabilität
entnehmen Sie bitte der Hilfeseite &man.tuning.7;.
Die PAE-Unterstützung von &os;
wird in der Hilfeseite &man.pae.4; beschrieben.Wenn etwas schiefgehtEs gibt vier Hauptfehlerquellen beim Erstellen eines
angepassten Kernels:config verursacht Fehler:Wenn &man.config.8; misslingt, liegen Fehler
in der Kernelkonfigurationsdatei vor. Zum Glück
gibt &man.config.8; die die Zeilennummer der
Fehlerstelle an, sodass Sie den Fehler schnell
finden können. Beispielsweise könnten
Sie folgende Fehlermeldung sehen:config: line 17: syntax errorVergleichen Sie die angegebene Zeile mit
GENERIC und stellen Sie sicher,
dass das Schlüsselwort richtig geschrieben
ist.make verursacht Fehler:Wenn make misslingt, liegen
meistens Fehler in der Konfigurationsdatei vor,
die aber nicht schwerwiegend genug für
&man.config.8; waren. Überprüfen Sie
wiederum Ihre Konfiguration und wenn Sie keinen
Fehler entdecken können, schicken Sie eine
E-Mail mit Ihrer Kernelkonfiguration an die Mailingliste
&a.de.questions;. Sie sollten dann schnell Hilfe erhalten.Der Kernel bootet nicht:Wenn der Kernel nicht booten will, ist das noch
lange kein Grund zur Panik. Denn &os; besitzt exzellente
Mechanismen zur Wiederherstellung nach dem Einsatz
inkompatibler Kernel. Den Kernel, mit dem Sie booten
wollen, können Sie sich im &os; Boot-Loader
aussuchen. Dazu wählen Sie im Bootmenü die
Option Escape to a loader prompt. Danach
geben Sie den Befehl unload kernel
ein, um anschließend mit
boot /boot/kernel.old
den alten Kernel zu booten. Sie können hier
natürlich auch den Dateinamen eines anderen Kernels, der
sauber bootet angeben. Für alle Fälle sollten Sie
immer einen Kernel, der garantiert bootet, bereit
halten.Nun können Sie die Konfiguration noch einmal
überprüfen und den Kernel neu kompilieren. Dazu
ist /var/log/messages sehr nützlich,
da hier sämtliche Kernelmeldungen von jedem erfolgreichen
Bootvorgang gespeichert werden. &man.dmesg.8; gibt Ihnen die
Kernelmeldungen vom letzten Bootvorgang aus.Für den Fall, dass Sie Probleme bei dem
Kernelbau bekommen, heben Sie sich immer einen
GENERIC oder einen anderen
Kernel, der garantiert bootet, auf. Der Name
dieses Kernels sollte so gewählt sein, dass
er beim nächsten Bau nicht überschrieben
wird. Sie können sich nicht auf
kernel.old verlassen, da
dieser Kernel durch den zuletzt installierten
Kernel, der vielleicht schon kaputt war, während
der Installation ersetzt wird. Kopieren Sie den
funktionierenden Kernel so schnell wie möglich
in das richtige Verzeichnis
(/boot/kernel).
Ansonsten funktionieren Kommandos wie &man.ps.1;
nicht. Benennen Sie dazu einfach das Verzeichnis
des funktionierenden Kernels um:&prompt.root; mv /boot/kernel /boot/kernel.bad
&prompt.root; mv /boot/kernel.good /boot/kernelDer Kernel ist in Ordnung, aber ps geht
nicht mehr:Wenn Sie eine andere Version des Kernels installiert
haben als die, mit der Ihre Systemwerkzeuge gebaut
wurden (beispielsweise einen -CURRENT-Kernel auf einem
-RELEASE-System), werden Programme wie &man.ps.1; und
&man.vmstat.8; nicht mehr funktionieren. Sie
sollten nun das komplette
System neu bauen und installieren. Achten
Sie darauf, dass die Quellen, aus denen Sie das
System bauen, zum installierten Kernel passen.
Das ist ein Grund dafür, warum man nie einen
Kernel, der nicht zur Systemversion passt, benutzen
sollten.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/l10n/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/l10n/chapter.sgml
index f1a1d6478f..d995408350 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/l10n/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/l10n/chapter.sgml
@@ -1,1043 +1,1043 @@
AndreyChernovBeigesteuert von Michael C.WuÜberarbeitet von AlexanderLangerÜbersetzt von MartinHeinenLokalisierung – I18N/L10N einrichten und benutzenÜbersichtFreeBSD ist ein über die ganze Welt verteiltes Projekt.
Dieses Kapitel behandelt die Internationalisierung und
Lokalisierung von FreeBSD, mit denen nicht englisch sprechende
Benutzer FreeBSD an ihre Bedürfnisse anpassen können.
Die Internationalisierung betrifft sowohl die
System- als auch die Anwendungsebene, daher wird im Laufe des
Texts auf genauere Anwendungsdokumentationen verwiesen.Nachdem Sie dieses Kapitel durchgearbeitet haben, werden Sie
wissenwie verschiedene Sprachen und Lokalisierungen in
modernen Betriebssystemen codiert werden,wie Sie die Locale Ihrer Login-Shell setzen,wie Sie die Konsole für nicht-englische Sprachen
konfigurieren,wie Sie das X Window System mit verschiedenen
Sprachen benutzen,wo Sie mehr Informationen über das Erstellen von
I18N-konformen Anwendungen erhalten.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Siewissen, wie Sie zusätzliche Anwendungen
installieren ().GrundlagenWas ist I18N/L10N?InternationalisierungLokalisierungLokalisierungEntwickler kürzen das Wort
internationalization
(englisch für Internationalisierung) mit I18N ab,
weil sich zwischen dem ersten und letzten Buchstaben des Worts
18 Buchstaben befinden. L10N benutzt die gleiche
Namensgebung und ist eine Abkürzung des Worts
localization (englisch für
Lokalisierung). Mit I18N/L10N-Methoden, -Protokollen und -Anwendungen
können Benutzer eine Sprache ihrer Wahl verwenden.I18N-Anwendungen werden mit Hilfe von I18N-Bibliotheken
programmiert. Diese erlauben es Entwicklern, eine einfache
Sprachdatei zu schreiben und Menüs und Texte an jede
Sprache anzupassen. Wir möchten Programmierern empfehlen,
für ihre eigenen Anwendungen auf diese Techniken
zurückzugreifen.Wieso soll ich I18N/L10N benutzen?I18N/L10N wird immer dann benutzt, wenn Sie Daten in anderen
Sprachen als Englisch anzeigen, eingeben oder verarbeiten
möchten.Welche Sprachen werden von I18N unterstützt?I18N und L10N sind nichts FreeBSD spezifisches.
Momentan können Sie unter den meisten der verbreitetsten
Sprachen der Welt wählen, unter anderen Chinesisch,
Japanisch, Koreanisch, Französisch, Russisch und
Deutsch.Lokale Anpassungen benutzenIn seiner ganzen Schönheit ist L10N nichts, was auf
FreeBSD alleine beschränkt ist, im Gegenteil, es ist eine
Konvention, an die sich viele Programme für verschiedene
Betriebssysteme halten. Wir möchten Sie anregen, FreeBSD
bei der Unterstützung dieser Konvention zu helfen.LocaleLokale Anpassungen werden durch die Angabe von drei Werten
erreicht: dem Sprachcode, dem Ländercode und der Codierung.
Die Zusammenfassung dieser Werte wird Locale genannt
und sieht wie folgt aus:Sprachcode_Ländercode.CodierungSprach- und LändercodesSprachcodesLändercodesUm FreeBSD (oder ein anderes &unix; System, das I18N
unterstützt) an lokale Gegebenheiten und Sprachen anzupassen, muss
der Benutzer herausfinden, welche Codes für sein Land
und seine Sprache benutzt werden. Ländercodes geben den
Anwendungen dabei vor, welche Variation einer bestimmten Sprache
zu benutzen ist. Eine Variation von Deutsch wäre zum Beispiel
de_CH, das eine lokale Anpassung an das in der Schweiz gesprochene
Deutsch meint. Außerdem benutzen Webbrowser, SMTP/POP Server,
Webserver usw. diese, um Entscheidungen über die Sprache zu
fällen. Im Folgenden sind einige Beispiele für
Sprach- und Ländercodes aufgelistet:Sprachcode/LändercodeBeschreibungen_USEnglisch - USAru_RURussisch für Russlandzh_TWTraditionelles Chinesisch für TaiwanCodierungenCodierungenASCIIEinige Sprachen benutzen Codierungen, die nicht dem 7-Bit
breitem ASCII-Standard entsprechen, wie 8-Bit Codierungen,
Wide- oder Multibyte Zeichen (&man.multibyte.3;
geht darauf näher ein). Ältere Anwendungen erkennen
diese Zeichen nicht und halten sie fälschlicherweise
für Steuerzeichen. Neuere Anwendungen erkennen für
gewöhnlich 8-Bit Zeichen. Es hängt allerdings
von der Implementierung ab, ob man eine Anwendung neu
kompilieren muss, um in den Genuss von lokalen
Zeichensätzen zu kommen, oder ob man es sie nur
nachträglich konfigurieren muss.
Um es möglich zu machen, Wide- oder Multibyte-Zeichen
einzugeben und zu verarbeiten, unterstützt die FreeBSD-Ports-Sammlung
verschiedene Sprachen für diverse Programme. Bitte
konsultieren Sie die I18N-Dokumentation des entsprechenden
FreeBSD-Ports.In den meisten Fällen muss der Benutzer in die
Dokumentation des Programms schauen, um herauszufinden, wie
man es entsprechend für die eigene Sprache und den eigenen
Zeichensatz konfiguriert, oder welche Optionen beim
Übersetzen anzugeben sind.Einige Dinge, die man im Hinterkopf behalten sollte, sind:Sprachbezogene C-char ZeichensätzeMit C-char Zeichensätzen werden Zeichensätze
bezeichnet, die zur Codierung den C-Datentyp
char verwenden.
(siehe &man.multibyte.3;), zum Beispiel ISO8859-1, ISO8859-15,
KOI8-R, CP437.Wide- oder Multibyte-Codierungen, zum Beispiel
EUC, Big5.Eine aktuelle Liste der Zeichensätze ist in der IANA Registry.
verfügbar.Ab &os; 4.5 werden X11-kompatible Codierungen
verwendet.I18N-AnwendungenIm FreeBSD-Ports- und Paket-System werden I18N-Anwendungen
mit einem I18N im Namen gekennzeichnet,
damit man sie leicht identifizieren kann. Trotzdem kann es
vorkommen, dass die benötigte Sprache nicht immer
unterstützt wird.Einstellen der LocaleZum Aktivieren der Lokalisierung reicht es, die Umgebungsvariable
LANG in Ihrer Login-Shell auf den Wert der Locale zu
setzen und die Variable zu exportieren. Dies geschieht normalerweise
in Ihrer ~/.login_conf oder der Startdatei
Ihrer Shell (~/.profile,
~/.bashrc, ~/.cshrc).
Wenn LANG gesetzt ist, brauchen die speziellen
Variablen wie LC_CTYPE oder LC_CTIME
in der Regel nicht gesetzt zu werden. Sie sollten sprachbezogene
FreeBSD-Dokumentation zu Rate ziehen, wenn Sie mehr Informationen
wünschen.Setzen Sie die zwei folgenden Umgebungsvariablen in Ihren
Konfigurationsdateien:POSIXLANG für Funktionen der
&posix; &man.setlocale.3; FamilieMIMEMM_CHARSET gibt den den MIME
Zeichensatz von Anwendungen anDamit ist die Locale für die Shell, jede Anwendung und X11
eingestellt.Verfahren zum Einstellen der LocaleLocaleLogin-KlasseEs gibt zwei Wege, die Locale zu setzen, die im Folgenden
beschrieben werden. Die erste und empfohlene Methode ist,
die Umgebungsvariablen in der
Login-Klasse
zu setzen, die zweite ist, sie in den
Startdateien
der Shell zu setzen.Lokalisierung in der Login-KlasseWenn Sie diese Methode verwenden, werden die
Umgebungsvariablen für die Locale und den MIME Zeichensatz
einmal für alle Shells, anstatt einzeln für jede
Shell, gesetzt. Die Lokalisierung kann von einem Benutzer
selbst oder von einem
Administrator mit Superuser-Rechten für alle
eingestellt werden.Einrichten als Benutzer.login_conf im Heimatverzeichnis
eines Benutzers sollte mindestens die folgenden Einträge
enthalten, damit beide Variablen für den Gebrauch der
Latin-1 Codierung gesetzt werden:me:\
:charset=ISO-8859-1:\
:lang=de_DE.ISO8859-1:traditionelles ChinesischBIG-5 CodierungDamit traditionelles Chinesisch (BIG-5 Codierung)
verwendet werden kann, sind in .login_conf
die nachstehenden Ergänzungen vorzunehmen. Einige
Programme behandeln die Lokalisierung für Chinesisch,
Japanisch und Koreanisch falsch, daher müssen mehr
Variablen als üblich gesetzt werden:#Users who do not wish to use monetary units or time formats
#of Taiwan can manually change each variable
me:\
:lang=zh_TW.Big5:\
- :setenv=LC_ALL=zh_TW.Big:\
+ :setenv=LC_ALL=zh_TW.Big5:\
:setenv=LC_COLLATE=zh_TW.Big5:\
:setenv=LC_CTYPE=zh_TW.Big5:\
:setenv=LC_MESSAGES=zh_TW.Big5:\
:setenv=LC_MONETARY=zh_TW.Big5:\
:setenv=LC_NUMERIC=zh_TW.Big5:\
:setenv=LC_TIME=zh_TW.Big5:\
:charset=big5:\
:xmodifiers="@im=gcin": #Set gcin as the XIM Input ServerWeitere Informationen entnehmen Sie bitte
&man.login.conf.5;.Einrichten als AdministratorStellen Sie sicher, dass in der Login-Klasse der
Benutzer in /etc/login.conf die richtige
Sprache eingestellt ist. Die folgenden Einstellungen
müssen in /etc/login.conf
vorgenommen werden:Sprache|Account-Typ-Beschreibung:\
:charset=MIME_Zeichensatz:\
:lang=Locale:\
:tc=default:Die für Latin-1 erforderlichen Einträge
sehen wie folgt aus:german|German Users Accounts:\
:charset=ISO-8859-1:\
:lang=de_DE.ISO8859-1:\
:tc=default:Bevor Sie die Login-Klasse eines Benutzers ändern,
müssen Sie den folgenden Befehl ausführen:&prompt.root; cap_mkdb /etc/login.confErst danach werden Ihre Änderungen in
/etc/login.conf im System
sichtbar.Ändern der Login-Klasse
mit &man.vipw.8;vipwWenn Sie neue Accounts mit vipw
anlegen, erstellen Sie Einträge in folgender Art:user:password:1111:11:Sprache:0:0:Benutzername:/home/user:/bin/shÄndern der Login-Klasse
mit &man.adduser.8;adduserLogin-KlasseWenn Sie neue Accounts mit adduser
anlegen, stehen Ihnen die folgenden Möglichkeiten zur
Verfügung:Geben Sie in /etc/adduser.conf
mit defaultclass =
Sprache eine Sprache
vor. In diesem Fall müssen Sie für Benutzer
anderer Sprachen eine andere Login-Klasse angeben.Geben Sie die Sprache jedes Mal ein, wenn Sie dazu von
&man.adduser.8; aufgefordert werden:Enter login class: default []: Sie können die Login-Klasse auch auf der
Kommandozeile von &man.adduser.8; übergeben:&prompt.root; adduser -class SpracheÄndern der Login-Klasse
mit &man.pw.8;pwWenn Sie neue Accounts mit &man.pw.8; anlegen, benutzen
Sie die folgende Kommandozeile:&prompt.root; pw useradd Account -L SpracheLokalisierung in den Startdateien der ShellsDa Sie jede Shell unterschiedlich einrichten
müssen, sollten Sie diese Methode nicht verwenden.
Benutzen Sie stattdessen bitte Login-Klassen.MIMELocaleUm die Locale und den MIME Zeichensatz anzugeben, setzen
Sie die unten aufgeführten Variablen in den Startdateien
der Shells (/etc/profile und
/etc/csh.login). In den folgenden
Beispielen verwenden wir die deutsche Sprache.Einstellungen in /etc/profile:LANG=de_DE.ISO8859-1; export LANGMM_CHARSET=ISO-8859-1; export MM_CHARSETEinstellungen in /etc/csh.login:setenv LANG de_DE.ISO8859-1setenv MM_CHARSET ISO-8859-1Alternativ können Sie die Einstellungen in den
Vorgabedateien der Shells vornehmen. Die oben gezeigten
Einstellungen aus /etc/profile tragen Sie
dann in /usr/share/skel/dot.profile und
die Einstellungen aus /etc/csh.login in
/usr/share/skel/dot.login ein.Die Einstellungen für X11 in
$HOME/.xinitrc sind von der verwendeten
Login-Shell abhängig. Mit Bourne Shells
verwenden Sie den folgenden Eintrag:LANG=de_DE.ISO8859-1; export LANGMit C-Shells verwenden Sie den nachstehenden
Eintrag:setenv LANG de_DE.ISO8859-1Einrichten der KonsoleWenn Sie C-char Zeichensätze
verwenden, müssen Sie die richtigen Zeichensätze für die
gewählte Sprache in /etc/rc.conf
angeben:font8x16=Zeichensatz
font8x14=Zeichensatz
font8x8=ZeichensatzDabei ist Zeichensatz der Name der
passenden Datei aus /usr/share/syscons/fonts
ohne die Endung .fnt.sysinstallkeymapscreenmapSetzen Sie bei Bedarf die richtige Tasten- und
Bildschirmzuordnung (keymap und screenmap). Dies
können Sie in sysinstall
einstellen, indem Sie Configure und dann
Console wählen. Sie können
die Zuordnungen aber auch direkt in /etc/rc.conf
angeben:scrnmap=screenmap_name
keymap=keymap_name
keychange="fkey_number sequence"screenmap_name ist der Name einer
Datei aus /usr/share/syscons/scrnmaps ohne die
Endung .scm. Eine Bildschirmzuordnung und der
zugehörige Zeichensatz verbreitert die Zeichenmatrix von
VGA Karten im Pseudographik Modus von 8 Bit auf 9 Bit.
Sie wird benötigt, wenn der Zeichensatz des Bildschirms
8 Bit verwendet.Lesen Sie den nächsten Absatz, wenn Sie in
/etc/rc.conf den
moused Dæmon mit der nachstehenden
Anweisung aktiviert haben:moused_enable="YES"mousedDer Mauszeiger des &man.syscons.4; Treibers belegt in
der Voreinstellung den Bereich von 0xd0 bis 0xd3 des Zeichensatzes.
Wenn dieser Bereich ebenfalls von der eingestellten Sprache
benötigt wird, müssen Sie den Mauszeiger verschieben.
Dazu fügen Sie die folgende Zeile in Ihre
Kernelkonfigurationsdatei ein:mousechar_start=3keymap_name ist der Name einer Datei
aus /usr/share/syscons/keymaps ohne die Endung
.kbd. Welche Tastenzuordnung Sie benutzen
müssen, können Sie ohne einen Neustart mit &man.kbdmap.1;
ausprobieren.Mit keychange können die
Funktionstasten so programmiert werden, dass Sie zu dem
ausgesuchten Terminal passen. Die Sequenzen der Funktionstasten
können nicht in Tastenzuordnungen definiert werden.Stellen Sie sicher, dass der richtige Terminaltyp für
die ttyv* Konsolen in
/etc/ttys angegeben ist. Momentan sind die
folgenden Terminaltypen definiert:ZeichensatzTerminaltypISO8859-1 oder ISO8859-15cons25l1ISO8859-2cons25l2ISO8859-7cons25l7KOI8-Rcons25rKOI8-Ucons25uCP437 (VGA default)cons25US-ASCIIcons25wMit Wide- oder Multibyte-Zeichensätzen müssen Sie den
richtigen Port aus dem Verzeichnis
/usr/ports/Sprache
verwenden. Einige Ports erscheinen als Konsolen werden aber vom
System als serielle vtty's betrachtet. Achten Sie daher darauf,
dass Sie genügend vtty's für X11 und die
Pseudo-seriellen Konsolen definiert haben. Nachstehend finden Sie
eine unvollständige Liste der Ports, die eine andere Sprache
als Englisch auf der Konsole verwenden:SprachePorttraditionelles Chinesisch (BIG-5)chinese/big5conJapanischjapanese/kon2-16dot oder
japanese/mule-freewnnKoreanischkorean/hanEinrichten von X11Obwohl X11 nicht Teil des FreeBSD Projects ist, stellen wir
hier einige Hinweise für FreeBSD-Benutzer zusammen. Weitere
Details entnehmen Sie bitte der
&xorg; Website oder der
Dokumentation Ihres X11 Servers.Anwendungsspezifische I18N-Einstellungen (Zeichensätze,
Menüs, usw.) können Sie in ~/.Xresources
vornehmen.ZeichensätzeX11 True Type Font-ServerInstallieren Sie den
&xorg;-Server
(x11-servers/xorg-server)
oder den &xfree86;-Server
(x11-servers/XFree86-4-Server)
und die &truetype; Zeichensätze Ihrer Sprache.
Wenn Sie die Locale gesetzt haben, sollten die
Menüs in Ihrer Sprache erscheinen.Eingabe von nicht-englischen ZeichenX11 Input Method (XIM)Das X11 Input Method (XIM) Protokoll ist ein neuer Standard
für alle X11-Clients. Jede X11-Anwendung sollte als
XIM-Client, der Eingaben von einem XIM-Server entgegen nimmt,
implementiert sein. XIM-Server sind für verschiedene
Sprachen erhältlich.Einrichten eines DruckersDrucker verfügen normalerweise schon über einige
C-char Zeichensätze. Wide- oder
Multibyte-Zeichensätze müssen gesondert eingerichtet werden.
Wir empfehlen Ihnen, dazu apsfilter zu
benutzen. Weiterhin können Sie mit sprachspezifischen Konvertern
Ihre Dokumente auch in &postscript; oder PDF umwandeln.Kernel und DateisystemeDas FreeBSD-Dateisystem (FFS) unterstützt 8-Bit, so
dass es mit C-char Zeichensätzen (siehe &man.multibyte.3;) verwendet werden
kann. Der Zeichensatz wird allerdings nicht im Dateisystem
gespeichert, das heißt es werden nur die 8-Bit Werte
gespeichert und die Codierung wird nicht berücksichtigt.
Offiziell werden Wide- oder Multibyte-Zeichensätze noch nicht
unterstützt, für einige Zeichensätze existieren
Patche, die eine solche Unterstützung aktivieren.
Sie sind allerdings nicht im Quelltext enthalten, da sie nur
schwer pflegbare Übergangslösungen sind. Die Patche
und weitere Informationen erhalten Sie auf den Webseiten der
betreffenden Sprache.DOSUnicodeDas &ms-dos; Dateisystem von FreeBSD kann von &ms-dos;- und
Unicode-Zeichensätzen nach frei wählbaren FreeBSD
Zeichensätzen konvertieren. Weitere Details entnehmen Sie
bitte &man.mount.msdosfs.8;.I18N-Programme übersetzenViele FreeBSD-Ports besitzen I18N-Unterstützung, einige
davon enthalten -I18N im Namen. Für diese
und viele andere Programme ist keine spezielle Konfiguration
notwendig.MySQLEinige Anwendungen wie MySQL
müssen allerdings speziell für einen Zeichensatz in ihrem
Makefile konfiguriert werden. Normalerweise wird
dazu das Makefile angepasst oder
configure mit einem speziellen Parameter
aufgerufen.Lokalisierung für einzelne SprachenAndreyChernovBeigetragen von Russisch (KOI8-R Codierung)LokalisierungrussischWeitere Informationen über die KOI8-R Codierung erhalten
Sie auf der Webseite KOI8-R References
(Russian Net Character Set).Einrichten der LocaleFügen Sie die folgenden Zeilen in
~/.login_conf ein:me:My Account:\
:charset=KOI8-R:\
:lang=ru_RU.KOI8-R:Weitere Erklärungen finden Sie in Einstellen der Locale.Einrichten der KonsoleFügen Sie folgende Zeile in
/etc/rc.conf ein:mousechar_start=3Nehmen Sie zusätzlich die folgenden Einstellungen
in /etc/rc.conf auf:keymap="ru.koi8-r"
scrnmap="koi8-r2cp866"
font8x16="cp866b-8x16"
font8x14="cp866-8x14"
font8x8="cp866-8x8"Benutzen Sie cons25r als Terminaltyp
für jeden ttyv* Eintrag in
/etc/ttys.Weitere Beispiele finden Sie in Einrichten der Konsole.Einrichten eines DruckersDruckerDie meisten Drucker mit russischen Zeichen besitzen die
Codetabelle CP866, so dass ein spezielles Programm zur
Übersetzung von KOI8-R nach CP866 benötigt wird. Zu
diesem Zweck ist /usr/libexec/lpr/ru/koi2alt
im Basissystem enthalten. Der Eintrag für einen Drucker mit
russischer Sprachunterstützung in
/etc/printcap sieht wie folgt aus:lp|Russian local line printer:\
:sh:of=/usr/libexec/lpr/ru/koi2alt:\
:lp=/dev/lpt0:sd=/var/spool/output/lpd:lf=/var/log/lpd-errs:Näheres erfahren Sie in &man.printcap.5;.&ms-dos; Dateisystem und russische DateinamenRussische Dateinamen auf &ms-dos; Dateisystemen werden mit dem
folgenden Eintrag in /etc/fstab
erkannt:/dev/ad0s2 /dos/c msdos rw,-Wkoi2dos,-Lru_RU.KOI8-R 0 0Die Option legt die Locale fest.
Die Option legt die Zeichenumwandlung
fest. Stellen Sie sicher, dass /usr
eingehangen ist, bevor Sie die &ms-dos;-Partition einhängen,
da die Tabellen zur Zeichenumwandlung in
/usr/libdata/msdosfs liegen. Weitere
Informationen erhalten Sie in der Hilfeseite
&man.mount.msdosfs.8;.Einrichten von X11Richten Sie zunächst die
normale Lokalisierung
ein.Wenn Sie &xorg; verwenden,
installieren Sie den Port x11-fonts/xorg-fonts-cyrillic.Im Abschnitt "Files" von
/etc/X11/xorg.conf fügen Sie den
folgende Eintrag vor allen
anderen FontPath Einträgen
ein:FontPath "/usr/local/lib/X11/fonts/cyrillic"Zusätzliche kyrillische Schriftarten finden Sie
in der Ports-Sammlung.Die Unterstützung für eine russische Tastatur
aktivieren Sie im "Keyboard" Abschnitt von
xorg.conf:Option "XkbLayout" "us,ru"
Option "XkbOptions" "grp:toggle"Stellen Sie zudem sicher, dass
XkbDisable deaktiviert (auskommentiert)
ist.Beim Einsatz von grp:toggle
können Sie mit Right Alt (Alt Gr)
zwischen dem RUS- und LAT-Modus wechseln, verwenden Sie
hingegen grp:ctrl_shift_toggle, so
erfolgt der Wechsel mit
CtrlShift.
Für grp:caps_toggle ist zum Wechseln
des RUS/LAT-Modus CapsLock zuständig.
Die alte Funktion von CapsLock steht nur
im LAT-Modus mit der Tastenkombination
ShiftCapsLock
zur Verfügung. grp:caps_toggle
funktioniert aus unbekannten Gründen unter
&xorg; nicht.Wenn Ihre Tastatur &windows;-Tasten
besitzt und nicht-alphanumerische Tasten im RUS-Modus nicht
funktionieren, fügen Sie die folgende Zeile in
xorg.conf ein:Option "XkbVariant" ",winkeys"Die russische XKB-Tastatur funktioniert vielleicht
nicht mit nicht-lokalisierten Anwendungen.Lokalisierte Anwendungen sollten mindestens die Funktion
XtSetLanguageProc (NULL, NULL, NULL);
frühzeitig aufrufen.Weitere Informationen über die Lokalisierung von
X11-Anwendungen erhalten Sie auf der Webseite KOI8-R for X Window.Traditionell chinesische Lokalisierung für TaiwanLokalisierungtraditionell chinesischDas taiwanesische FreeBSD Project stellt ein Tutorium unter
zur Verfügung, das viele chinesische Anwendungen benutzt.
Der Editor des FreeBSD Chinese HOWTOs ist
Shen Chuan-Hsing statue@freebsd.sinica.edu.tw.Chuan-Hsing Shen statue@freebsd.sinica.edu.tw
hat mithilfe des Tutoriums die Chinese
FreeBSD Collection (CFC) geschaffen. Die Pakete
und Skripten stehen unter .Deutsche Lokalisierung (für alle ISO 8859-1
Sprachen)LokalisierungdeutschVon Slaven Rezic eserte@cs.tu-berlin.de stammt
ein Tutorium, das die Benutzung von Umlauten mit FreeBSD
beschreibt. Das Tutorium ist in Deutsch verfasst und unter
verfügbar.Griechische LokalisierungLokalisierunggriechischNikos Kokkalis nickkokkalis@gmail.com hat einen
ganzen Artikel über die Griechisch-Unterstützung in
&os; geschrieben. Er ist als Teil der offiziellen &os; Dokumentation
auf Griechisch erhältlich unter http://www.freebsd.org/doc/el_GR.ISO8859-7/articles/greek-language-support/index.html. Bitte beachten Sie, dass dies
nur für Griechisch gilt.Japanische und koreanische LokalisierungLokalisierungjapanischLokalisierungkoreanischInformationen über die japanische Lokalisierung entnehmen
Sie bitte ,
Informationen über die koreanische Lokalisierung erhalten Sie
unter .Nicht-englische FreeBSD-DokumentationTeile vor FreeBSD Dokumentation wurden in andere Sprachen
übersetzt. Folgen Sie bitte den Links auf der FreeBSD-Webseite oder
schauen Sie in /usr/share/doc nach.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/printing/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/printing/chapter.sgml
index 7b3ee815e3..550fe0a37b 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/printing/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/printing/chapter.sgml
@@ -1,5595 +1,5595 @@
SeanKellyBeigetragen von JimMockRestrukturiert und aktualisiert durch StefanBethkeÜbersetzt von DruckenÜbersichtLPD spooling systemdruckenMit &os; können Sie viele unterschiedliche Drucker
benutzen, von den ältesten Nadeldruckern bis zu den
neuesten Laserdruckern, und allen möglichen Geräten
dazwischen. Auf diese Weise können Sie hochwertige
Ausdrucke mit Ihren Programmen erzeugen.Sie können &os; auch so konfigurieren, dass es
Druckaufträge von anderen Computern über Ihr lokales
Netzwerk entgegennimmt, seien es &windows;-, &macos;- oder andere
&os;-Computer. &os; stellt sicher, dass die Druckaufträge in der
richtigen Reihenfolge bearbeitet werden und kann optional ein Deckblatt
mit dem Namen des Auftraggebers eines Druckauftrags aufgeben.
&os; kann auch Statistiken über die Computer und Benutzer
führen, die Ausdrucke in Auftrag geben.In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie:&os;-Druckerwarteschlangen einrichten.Druckfilter installieren, die Druckaufträge je nach
Bedarf besonders behandeln und z.B. Dokumente automatisch
in eine Form umwandeln, die Ihr Drucker versteht.Druckaufträge mit einem Deckblatt versehen
können.Mit einem Drucker drucken können, der an einen
anderen Computer angeschlossen ist.Mit einem Drucker drucken können, der direkt an das
Netzwerk angeschlossen ist.die Größe von Druckaufträgen
beschränken können, oder bestimmte Benutzer von
den Benutzung des Drucksystems ausschließen
können.Statistiken aufzeichnen und die Benutzung des
Drucksystems nach Benutzern und Computern aufschlüsseln
können.Probleme beim Drucken diagnostizieren und beheben
können.Bevor Sie dieses Kapitel lesen:Machen Sie sich mit der Konfiguration und Installation
eines neuen Kernels vertraut ().EinführungUm einen Drucker mit &os; zu benutzen, können Sie
das Berkeley Line Printer Spooling System, das auch als
LPD-Drucksystem oder nur als
LPD bekannt ist, verwenden.
Dieses System zur Verwaltung von Druckaufträgen ist das
Standardsystem in &os;. Dieses Kapitel führt Sie in
LPD und dessen Konfiguration ein.Wenn Sie bereits mit LPD oder
einem anderen Drucksystem vertraut sind, können Sie direkt
im Abschnitt Einfache
Drucker-Konfiguration weiterlesen.LPD steuert alle Aspekte rund um
die Drucker, die an den Computer angeschlossen sind. Es ist
verantwortlich für:Die Zugriffskontrolle für direkt und über das
Netzwerk angeschlossene Drucker.DruckaufträgeDie Entgegennahme von Dateien, die gedruckt werden
sollen; eine so an das Drucksystem übergebene Datei
wird als Druckauftrag
bezeichnet.Den gleichzeitigen Zugriff von mehreren Benutzern auf
einen Drucker. Alle Druckaufträge werden in einer
Druckerwarteschlange gesammelt, und
nacheinander abgearbeitet.Den Druck von Deckblättern (auch als
Banner- oder Burst-Seiten
bezeichnet), damit Benutzer ihre Druckaufträge schnell innerhalb
eines Stapels von ausgedruckten Dokumenten finden können.Das Einstellen der korrekten Kommunikations-Parameter
für Drucker, die seriell angeschlossen sind.Das Senden von Druckaufträgen an ein
LPD-System auf einem anderen
Computer.Das Ausführen von speziellen Filtern, um
Druckaufträge in die unterschiedlichen
Seitenbeschreibungssprachen umzusetzen oder an die
Fähigkeiten eines Druckers anzupassen.Das Erfassen von Verrechnungsdaten für
Druckaufträge.Sie können LPD alle diese
Funktionen, oder auch nur einen Teil davon, ausführen
lassen, indem Sie die Konfigurationsdatei
(/etc/printcap) anpassen, und indem Sie
spezielle Filterprogramme bereitstellen.Vorteile des DrucksystemsWenn Sie der einzige Benutzer sind, der mit Ihrem Computer
arbeitet, fragen Sie sich vielleicht, warum Sie die
Konfigurationsarbeit für das Drucksystem auf sich nehmen
sollten, wenn Sie Deckblätter, Abrechnungsdaten oder
Zugriffskontrolle nicht benötigen. Obwohl Sie direkt auf den
Drucker zugreifen können, bietet LPD
eine Reihe von Vorteilen:
LPD druckt im Hintergrund;
Sie müssen nicht erst darauf warten, dass Ihr
Druckauftrag an den Drucker übermittelt worden
ist.&tex;LPD kann Druckaufträge
mit Kopf- oder Fußzeilen versehen, oder ein spezielles
Dateiformat, wie DVI von &tex;, automatisch in ein für
den Drucker verständliches Format umwandeln;
Sie müssen diese Schritte nicht manuell
ausführen.Viele freie und kommerzielle Programme, mit denen Sie
drucken können, erwarten, mithilfe des
LPD-Drucksystems zu drucken.
Wenn Sie das Drucksystem konfiguriert haben, können
Sie einfacher mit neuer oder auch vorhandener Software
drucken.Grund-KonfigurationUm einen Drucker mit dem
LPD-Drucksystem benutzen zu
können, müssen Sie sowohl Ihren Drucker und die
Drucker-Schnittstelle als auch das
LPD-Drucksystem konfigurieren.
Dieser Abschnitt beschreibt zwei Konfigurationen:Abschnitt Einfache
Drucker-Konfiguration beschreibt, wie Sie einen
Drucker an Ihren Computer anschließen und
LPD so konfigurieren, dass
Sie Textdateien zum Drucker senden können.Abschnitt Erweiterte
Drucker-Konfiguration beschreibt, wie Sie mit
speziellen Dateiformaten umgehen können, wie Sie
Deckblätter drucken können, wie Sie den Zugriff auf
Drucker einschränken können, und wie Sie
Verrechnungsdaten aufzeichnen können.Einfache Drucker-KonfigurationDieser Abschnitt beschreibt, wie Sie die
LPD-Software konfigurieren, um
Ihren Drucker zu benutzen. Diese Grundlagen werden
erklärt:Abschnitt Hardware-Konfiguration
erläutert, wie Sie Ihren Drucker an Ihren Computer
anschließen können.Abschnitt Software-Konfiguration
erklärt, wie Sie die
LPD-Konfigurationsdatei
(/etc/printcap) anpassen.Wenn Sie einen Drucker einrichten möchten, der
über das Netzwerk angeschlossen ist (anstatt über
die serielle oder parallele Schnittstelle), lesen Sie bitte
Abschnitt Drucker mit
direkter TCP-Schnittstelle.Obwohl dieser Abschnitt Grund-Konfiguration
heißt, ist die Konfiguration relativ komplex. Es ist
vergleichsweise schwierig, einen Drucker mit Ihrem Computer
und dem LPD-Drucksystem zu
verbinden. Die weiteren Optionen, wie Kopfzeilen oder
Deckblätter, sind einfach zu konfigurieren, sobald die
Grund-Konfiguration erfolgreich abgeschlossen ist.Hardware-KonfigurationDieser Abschnitt beschreibt, über welche
Schnittstellen Sie einen Drucker mit Ihrem Computer
verbinden können. Er behandelt sowohl die
Schnittstellen und Kabel, als auch die Kerneloptionen, die
Sie benötigen, um &os; mit Ihrem Drucker
kommunizieren zu lassen.Wenn Sie Ihren Drucker bereits erfolgreich mit einem
anderen Betriebssystem auf Ihrem PC eingesetzt haben,
können Sie wahrscheinlich mit dem Abschnitt Software-Konfiguration
fortfahren.Schnittstellen und KabelPraktisch alle Drucker unterstützen mindestens
eine dieser Schnittstellen:DruckerserielleSeriell angeschlossene
Drucker werden über eine serielle Schnittstelle
(auch RS-232 oder COM-Schnittstelle genannt)
mit Ihrem Computer verbunden. Diese Schnittstelle wird
von vielen unterschiedlichen Systemen verwendet.
Serielle Kabel sind leicht erhältlich und
können auch einfach selbst hergestellt werden.
Einige Drucker erfordern möglicherweise ein
spezielles Kabel oder besondere
Kommunikationseinstellungen. Die meisten seriellen
Schnittstellen von PCs besitzen eine maximale
Datenübertragungsrate von 115200 bps;
zum Ausdruck großer Grafiken sind serielle
Drucker daher ungeeignet.DruckerparalleleParallel angeschlossene
Drucker werden über eine parallele Schnittstelle
mit Ihrem Computer verbunden. Diese Schnittstelle wird
hauptsächlich von PCs und Workstations benutzt.
Die Schnittstelle bietet eine höhere
Datenübertragungsrate als serielle Schnittstellen.
Kabel sind leicht erhältlich, sind aber
vergleichsweise schwer selbst herzustellen.
Üblicherweise brauchen keine Kommunikationsparameter
festgelegt zu werden; dies macht die Einrichtung sehr
einfach.CentronicsDrucker, paralleleDie parallele Schnittstelle wird auch als
Centronics-Schnittstelle bezeichnet,
nach dem Namen des Steckverbinders, der hier
häufig zum Einsatz kommt.DruckerUSBUSB-Schnittstelle (Universal Serial Bus) bieten noch
höhere Geschwindigkeiten als parallele Schnittstellen
oder serielle RS-232-Schnittstellen. USB-Kabel sind einfach
und billig. Zum Drucken ist die USB-Schnittstelle besser
geeignet als serielle oder parallele Schnittstellen, auf
vielen &unix; Systemen werden USB-Schnittstellen jedoch nur
unzureichend unterstützt. Um Probleme zu vermeiden,
sollten Sie sich einen Drucker anschaffen, der sowohl eine
USB-Schnittstelle als auch eine parallele Schnittstelle besitzt
(viele Drucker besitzen heute beide Schnittstellen).Im Allgemeinen versenden parallele Schnittstellen Daten nur in
eine Richtung (vom Computer zum Drucker), serielle Schnittstellen
und USB-Schnittstellen versenden Daten in beide Richtungen.
Moderne parallele Schnittstellen (EPP and ECP) übertragen
Daten bi-direktional nach dem Standard IEEE 1284.PostScriptEin Drucker kann auf zwei Arten bi-direktional
angesprochen werden. Die erste Methode benutzt einen
Druckertreiber, der die herstellerspezifische Sprache
des Druckers beherrscht. Diese Methode wird oft mit
Tintenstrahl-Druckern eingesetzt und dazu benutzt,
den Füllstand der Tintenpatronen und andere
Status-Informationen auszugeben. Die zweite Methode
wird benutzt, wenn der Drucker &postscript; beherrscht.Da ein &postscript;-Druckauftrag ein komplettes Programm
ist, kann es auch Daten an den Computer zurückliefern, ohne
überhaupt eine Seite Papier zu bedrucken. Auf diesem Wege
werden auch Probleme wie z.B. ein Papierstau vom Drucker an den
Computer übermittelt. Darüberhinaus ist dies
die effektivste Methode, um die tatsächlich gedruckte
Anzahl an Seiten vom Drucker abzufragen: ein &postscript;-Programm
ermittelt jeweils vor und direkt nach einem Druckauftrag den
Seitenzähler des Druckers, und vergleicht die beiden
Zählerwerte.Parallele SchnittstellenUm einen Drucker mit paralleler Schnittstelle an Ihren
Computer anzuschließen, verbinden Sie den Drucker
mit einer parallelen Schnittstelle Ihres Computers. Die
Dokumentation zu Ihrem Drucker oder Computer sollte Ihnen
hier weiterhelfen.Notieren Sie sich, mit welcher parallelen Schnittstelle des
Computers Sie den Drucker verbunden haben. Die meisten Computer
haben lediglich eine parallele Schnittstelle.
Der &os;-Gerätename der ersten Schnittstelle lautet ppc0, der der zweiten ppc1, und so weiter. Der
Gerätename für den Drucker an der ersten parallelen
Schnittstelle folgt dem selben Schema und lautet /dev/lpt0, usw.Serielle SchnittstellenUm einen Drucker mit serieller Schnittstelle an Ihren
Computer anzuschließen, verbinden Sie den Drucker
mit einer seriellen Schnittstelle Ihres Computers. Die
Dokumentation zu Ihrem Drucker oder Computer sollte Ihnen
hier weiterhelfen.Sollten Sie sich nicht sicher sein, welches das
richtige Kabel ist, können Sie eine
dieser Alternativen ausprobieren:Ein Modemkabel verbindet alle
Anschlüsse an einem Ende des Kabels eins-zu-eins
mit den Anschlüssen am anderen Ende des Kabels.
Ein solches Kabel wird auch als (engl.)
DTE-to-DCE- oder
DEE-zu-DÜE-Kabel
bezeichnet.NullmodemkabelEin Nullmodemkabel verbindet
einige Signale eins-zu-eins, andere über Kreuz
(z.B. Sende- und Empfangsleitung), und verbindet
einige weitere direkt im Stecker miteinander. Ein
solches Kabel wird auch als (engl.)
DTE-to-DTE- oder
DEE-zu-DEE-Kabel bezeichnet.Ein Serielles Druckerkabel
schließlich, das für einige spezielle
Drucker benötigt wird, verbindet zusätzliche
Signale miteinander, anstatt sie im Stecker
zurückzuführen.BaudrateParitätFlusssteuerungSie sollten auch die Kommunikationsparameter am
Drucker einstellen; üblicherweise gibt es dazu
DIP-Schalter, oder eine Option in der Menüführung am
Drucker. Wählen Sie die höchste
Bitrate (auch als bps
Bits pro Sekunde oder Baudrate bezeichnet),
die sowohl Ihr Drucker als auch Ihr Computer unterstützen.
Wählen Sie 7 oder 8 Bits, gerade, ungerade oder keine
Parität, und ein oder zwei Stoppbits. Wählen
Sie die Art der Flusssteuerung: keine, XON/XOFF (auch
als in-band- oder
Software-Flusssteuerung bezeichnet),
oder Hardware. Notieren Sie sich diese Einstellungen, damit Sie
sie später bei der Software-Konfiguration zur Verfügung
haben.Software-KonfigurationDieser Abschnitt beschreibt die notwendigen
Konfigurationsschritte, damit Sie mit dem
&os;-LPD-System drucken
können.Diese Schritte müssen Sie ausführen:Konfigurieren Sie Ihren Kernel, soweit notwendig, um
die Schnittstelle benutzen zu können, an die Ihr
Drucker angeschlossen ist. Abschnitt Kernel-Konfiguration
erklärt, welche Optionen Sie
benötigen.Konfigurieren Sie die Kommunikationseinstellungen
für die parallele Schnittstelle, sofern Sie sie
benutzen. Abschnitt Kommunikationseinstellungen
für die parallele Schnittstelle enthält
die Details.Prüfen Sie, ob Sie Daten an den Drucker senden
können. Abschnitt Prüfen der
Drucker-Kommunikation führt eine Reihe von
Möglichkeiten auf.Konfigurieren Sie LPD
für Ihren Drucker, indem Sie die Konfigurationsdatei
/etc/printcap anpassen. Details dazu finden
Sie im Abschnitt LPD
aktivieren: die
/etc/printcap-Datei.Kernel-KonfigurationDer Betriebssystem-Kernel ist für eine bestimmte
Kombination aus Geräten kompiliert. Dies schließt
Ihre seriellen oder parallelen Schnittstellen mit ein.
Dementsprechend kann es notwendig sein, die Kernelkonfiguration um
weitere Schnittstellen zu erweitern.So können Sie prüfen, ob Ihr Kernel die
serielle Schnittstelle unterstützt, an die Sie den
Drucker angeschlossen haben:&prompt.root; grep sioN/var/run/dmesg.bootErsetzen Sie N durch die
Nummer der seriellen Schnittstelle, beginnend bei Null.
Wenn Sie eine Ausgabe ähnlich der folgenden erhalten,
unterstützt ihr Kernel diese Schnittstelle:sio2 at port 0x3e8-0x3ef irq 5 on isa
sio2: type 16550A Erhalten Sie keine Ausgabe, oder eine Fehlermeldung,
wird die Schnittstelle nicht korrekt unterstützt.So können Sie prüfen, ob Ihr Kernel die
parallele Schnittstelle unterstützt, an die Sie den
Drucker angeschlossen haben:&prompt.root; grep ppcN /var/run/dmesg.bootErsetzen Sie N durch die
Nummer der parallelen Schnittstelle, beginnend bei Null.
Wenn Sie eine Ausgabe ähnlich der folgenden erhalten,
unterstützt ihr Kernel diese Schnittstelle:ppc0: <Parallel port> at port 0x378-0x37f irq 7 on isa0
ppc0: SMC-like chipset (ECP/EPP/PS2/NIBBLE) in COMPATIBLE mode
ppc0: FIFO with 16/16/8 bytes threshold Erhalten Sie keine Ausgabe, oder eine Fehlermeldung,
wird die Schnittstelle nicht korrekt unterstützt.Gegebenenfalls müssen Sie Ihren Kernel
umkonfigurieren und neu kompilieren, damit die von Ihnen
gewählte Schnittstelle unterstützt wird.Um Unterstützung für eine serielle Schnittstelle
hinzuzufügen, lesen Sie bitte Kapitel Konfiguration des &os; Kernels.
Um eine parallele Schnittstelle hinzuzufügen, lesen Sie bitte
ebenfalls jenes Kapitel als auch den folgenden Abschnitt Kommunikationseinstellungen
für die parallele Schnittstelle.Kommunikationseinstellungen für die parallele
SchnittstelleWenn Sie die parallele Schnittstelle zur Kommunikation
mit Ihrem Drucker benutzen, haben Sie die Wahl zwischen
Interrupt-gesteuerter oder Polling-Datenübertragung.
Der generische Druckergerätetreiber &man.lpt.4; in
&os; benutzt das &man.ppbus.4;-System, das die parallele
Schnittstelle mithilfe des &man.ppc.4;-Treibers steuert.Die Interrupt-gesteuerte
Datenübertragung ist die Voreinstellung im
GENERIC-Kernel. Der Treiber benutzt eine IRQ-Leitung,
um zu erfahren, wann der Drucker weitere Daten
empfangen kann.Bei der Polling-Methode
prüft der Treiber in regelmäßigen
Abständen, ob weitere Daten übertragen
werden können.Die Interrupt-gesteuerte Methode ist
überlicherweise schneller und verbraucht weniger
Rechenzeit als die Polling-Methode, es wird jedoch eine
eigene IRQ-Leitung für die Schnittstelle
benötigt. Darüberhinaus kann es mit einigen
Druckermodellen zu Problemen kommen, wenn die
Interrupt-gesteuerte Übertragung zum Einsatz
kommt.Die können die Kommunikationseinstellung entweder
in der Kernel-Konfiguration wählen, oder mittels des
&man.lptcontrol.8;-Programms zur Laufzeit
einstellen.So legen Sie die Kommunikationseinstellung
in der Kernel-Konfiguration fest:Ändern Sie Ihre Kernel-Konfigurationsdatei.
Finden Sie die Zeile, die mit device
ppc0 beginnt. Wenn Sie die zweite parallele
Schnittstelle konfigurieren möchten, suchen Sie
nach device ppc1, für die
dritte Schnittstelle ppc2,
usw.Um die Interrupt-Steuerung zu aktivieren,
passen Sie die folgende Zeile an:hint.ppc.0.irq="N"Ersetzen Sie N
durch die Nummer der IRQ-Leitung, die dieser
parallelen Schnittstelle zugewiesen ist. Stellen
Sie sicher, dass Ihre Kernel-Konfigurationsdatei den
&man.ppc.4;-Treiber enthält:device ppcWenn Sie den Polling-Modus verwenden
möchten, entfernen Sie die folgende Zeile
aus /boot/device.hints:hint.ppc.0.irq="N"Sollte der Treiber die Schnittstelle dennoch
im Interrupt-Modus betreiben, könnte dies an
der Aktivierung durch das &man.acpi.4;-System in
&os; liegen. Bitte prüfen Sie die
ACPI- und die BIOS-Konfiguration.Wenn Sie Ihre Kernel-Konfigurationsdatei angepasst
haben, kompilieren und installieren Sie nun einen
neuen Kernel. Das Kapitel Konfiguration des
&os;-Kernels enthält weitere Details dazu.So können Sie die Kommunikationseinstellung
mit&man.lptcontrol.8;
ändern:Um die Interrupt-Steuerung für die
Schnittstelle N zu
aktivieren, geben Sie ein:&prompt.root; lptcontrol /dev/lptNUm den Polling-Modus für die Schnittstelle
N zu aktivieren, geben Sie
ein:&prompt.root; lptcontrol /dev/lptNSie können diesen Befehl in
/etc/rc.local aufnehmen, damit er bei
jedem Systemstart automatisch ausgeführt wird.
&man.lptcontrol.8; enthält weitere Informationen.Kommunikation mit den Drucker prüfenBevor Sie mit der Konfiguration des
LPD-Drucksystems fortfahren,
sollten Sie sicherstellen, das Sie erfolgreich Daten an
Ihren Drucker senden können. Es ist deutlich
einfacher, Kommunikations- und Konfigurationsprobleme
unabhängig voneinander zu lösen.Der Drucker kann mit einem Probeausdruck getestet werden.
Für alle Drucker, die normalen Text unmittelbar drucken
können, bietet sich das Programm &man.lptest.1; an: es
produziert alle 96 druckbaren ASCII-Zeichen auf 96 Zeilen.PostScriptFür einen &postscript;-Drucker (oder andere
Drucker, die eine Seitenbeschreibungssprache verwenden)
muss ein passendes Programm an den Drucker gesendet
werden, z.B. dieses:%!PS
100 100 moveto 300 300 lineto stroke
310 310 moveto /Helvetica findfont 12 scalefont setfont
(Funktioniert dieser Drucker?) show
showpageSie können dieses ProstScript-Programm in einer
Datei speichern, und mit den Beispielen in den folgenden
Abschnitt verwenden.PCLNicht alle Drucker, die eine Seitenbeschreibungssprache
verwenden, benötigen ein Test-Programm: z.B. HPs PCL
(das auch in vielen kompatiblen Druckern zum Einsatz zu kommt),
versteht normalen Text. Besondere Escape-Sequenzen werden
benutzt, um die erweiterten Möglichkeiten aufzurufen.
&postscript;-Drucker können in der Regel keinen normalen
Text direkt verarbeiten, weil sie ein &postscript;-Programm
erwarten, das eine Seite produziert.Einen Paralleldrucker prüfenDruckerparalleleDieser Abschnitt führt vor, wie Sie die
Kommunikation mit Ihrem Drucker über die parallele
Schnittstelle prüfen können.So testen Sie einen Drucker an einer
parallelen Schnittstelle:Werden Sie root mithilfe
des &man.su.1;-Befehls.Senden Sie Testdaten an den Drucker.Wenn Ihr Drucker reinen Text direkt drucken
kann, verwenden Sie &man.lptest.1;:&prompt.root; lptest > /dev/lptNErsetzen Sie N
durch die Nummer der parallelen Schnittstelle,
an die der Drucker angeschlossen ist (angefangen
bei Null).Wenn Ihr Drucker &postscript; (oder eine
andere Seitenbeschreibungssprache) versteht,
senden Sie ein passendes Testprogramm an den
Drucker. Geben Sie folgenden Befehl ein:&prompt.root; cat file > /dev/lptNErsetzen Sie N
durch die Nummer der parallelen Schnittstelle,
an die der Drucker angeschlossen ist (angefangen
bei Null). Geben Sie nun das Testprogramm ein,
Zeile für Zeile. Kontrollieren Sie jede
Zeile, bevor Sie die Eingabetaste drücken:
Sie können die Zeile später nicht mehr
ändern. Zum Schluss tippen Sie
CtrlD.
Wenn Sie ein anderes Zeichen nutzen, um das Ende
der Datei anzuzeigen, müssen Sie
natürlich die entsprechende
Tastenkombination für dieses Zeichen
betätigen.Sie können das Testprogramm auch in
einer Datei speichern, und dann diesen Befehl
aufrufen:&prompt.root; cat Testprogramm > /dev/lptNErsetzen Sie Testprogramm
durch den Dateinamen, unter dem Sie das Testprogramm
gespeichert haben.Der Drucker sollte einige Zeilen oder eine Seite
drucken. Machen Sie sich keine Sorgen über falsche
Formatierungen: die Software-Konfiguration enthält
Informationen zum Umformatieren von Druckaufträgen.Einen seriellen Drucker prüfenDruckerserielleDieser Abschnitt führt vor, wie Sie die Kommunikation
mit Ihrem Drucker über die parallele Schnittstelle
prüfen können.So testen Sie einen Drucker an einer
seriellen Schnittstelle:Werden Sie root mithilfe
des &man.su.1;-Befehls.Ändern Sie die Datei
/etc/remote. Fügen Sie
den folgenden Eintrag hinzu:printer:dv=/dev/port:br#bps-rate:pa=parityBaudrateserieller AnschlussParitätErsetzen Sie
Gerät durch den
Gerätenamen der seriellen Schnittstelle
(ttyd0 für die erste,
ttyd1 für die zweite, usw.),
Baudrate ist die
Geschwindigkeit und
Parität die
Parität (even für
gerade, odd für ungerade
oder none für keine), die
Sie am Drucker eingestellt haben.Hier ein Beispieleintrag für einen Drucker,
der über die dritte serielle Schnittstelle
angeschlossen ist, mit 19.200 Baud kommuniziert und
keine Parität verwendet:printer:dv=/dev/ttyd2:br#19200:pa=noneVerbinden Sie sich mit dem Drucker über den
Befehl &man.tip.1;:&prompt.root; tip printerKommt es hierbei zu einer Fehlermeldung,
ändern Sie den Eintrag in
/dev/cuaaN und verwenden Sie /dev/cuaaN
statt /dev/ttydN.Senden Sie Testdaten an den Drucker.Wenn Ihr Drucker reinen Text direkt drucken
kann, verwenden Sie &man.lptest.1;:&prompt.user; $lptestWenn Ihr Drucker &postscript; (oder eine andere
Seitenbeschreibungssprache) versteht, senden Sie ein
passendes Testprogramm an den Drucker. Geben Sie das
Testprogramm ein, Zeile für Zeile. Kontrollieren
Sie jede Zeile, bevor Sie die Eingabetaste drücken:
Sie können die Zeile später nicht mehr
ändern. Zum Schluss tippen Sie
Control-D.Sie können das Testprogramm auch in einer Datei
speichern, und dann diesen Befehl aufrufen:&prompt.user; >TestprogrammErsetzen Sie Testprogramm
durch den Dateinamen, unter dem Sie das Testprogramm
gespeichert haben. Nachdem &man.tip.1; die Datei
gesendet hat, tippen Sie
Control-D.Der Drucker sollte einige Zeilen oder eine Seite
drucken. Machen Sie sich keine Sorgen über falsche
Formatierungen: die Software-Konfiguration enthält
Informationen zum Umformatieren von
Druckaufträgen.LPD aktivieren: die
/etc/printcap-DateiNachdem Sie Ihren Drucker angeschlossen haben, Ihren
Kernel richtig konfiguriert haben und erfolgreich einen
Testausdruck produziert haben, können Sie nun das
LPD-System konfigurieren.Sie konfigurieren LPD, indem
Sie die Datei /etc/printcap anpassen.
Da LPD die Datei jedes Mal liest,
wenn eine Aktion durchgeführt wird, werden
Änderungen an der Konfiguration sofort aktiv.DruckerEigenschaftenDie &man.printcap.5;-Datei ist einfach aufgebaut. Sie
können /etc/printcap mit Ihrem
bevorzugten Texteditor bearbeiten. Sie verwendet dasselbe
Format wie auch /usr/share/misc/termcap
oder /etc/remote. Informationen zum
Format finden Sie in &man.cgetent.3;.Die Grund-Konfiguration des
LPD-Systems beinhaltet diese
Schritte:Wählen Sie einen Namen (und einige praktische
Abkürzungen) für die Druckerwarteschlage, und
tragen Sie ihn in die /etc/printcap-Datei
ein. Abschnitt Einen Namen
wählen enthält weitere Informationen.DeckblätterSchalten Sie den Druck von Deckblättern aus (dies
ist standardmäßig eingeschaltet), indem Sie das
Attribut sh setzen. Abschnitt Den Druck von
Deckblättern ausschalten erklärt, wie Sie
dies tun können.Legen Sie ein Pufferverzeichnis für die
Warteschlange an, und geben Sie den Pfad mittels des
sd-Attributs an: siehe Abschnitt Das Pufferverzeichnis
anlegen.Geben Sie den Gerätenamen für Ihren
Drucker mittels des lp-Attributs an:
siehe Abschnitt Festlegen der
Drucker-Gerätedatei. Ist Ihr Drucker
über eine serielle Schnittstelle angeschlossen,
benutzen Sie das Attribut ms#,
wie dies in Abschnitt Festlegen der
Kommunikationsparameter beschrieben ist.Installieren Sie einen Filter für reinen Text:
siehe Abschnitt Den
Textfilter installieren.Testen Sie die Konfiguration, indem Sie etwas mit
dem &man.lpr.1;-Befehl drucken. Die Abschnitte Die Konfiguration testen und
Fehlersuche und
Problembehebung enthalten weitere Informationen.Drucker, die eine Seitenbeschreibungssprache wie
&postscript; verwenden, können keinen reinen Text
drucken. Es wird deshalb angenommen, dass Sie nur
solche Dateien drucken, die Ihr Drucker verarbeiten
kann.Viele Anwender erwarten, dass sie normalen Text auf
allen Druckern drucken können. Viele Programme, die mit
LPD zusammenarbeiten, gehen ebenfalls von
dieser Annahme aus. Wenn Sie einen &postscript;-Drucker
installieren, und Sie sowohl &postscript;- als auch Textdateien
drucken möchten, sollten Sie einen weiteren
Konfigurationsschritt ausführen und einen
Text-zu-&postscript;-Filter installieren. Der Abschnitt Drucken von reinen
Textdateien auf einem &postscript;-Drucker
erklärt, wie Sie dies tun können.Einen Namen wählenDer erste einfache Schritt ist, einen Namen für
Ihren Drucker zu wählen. Sie können diesen Namen
frei wählen, Sie sollten allerdings keine Sonderzeichen oder
Umlaute verwenden. Sie können mehrere Alias-Namen
vergeben.Ein Drucker in /etc/printcap
sollte den Alias lp haben. Dieser Name
wird standardmäßig von allen Druckbefehlen
verwendet, wenn auf der Befehlszeile oder in der
PRINTER-Umgebungsvariablen kein anderer
Drucker angegeben ist.Ebenso ist es üblich, eine ausführliche
Beschreibung des Druckermodells als letzten Alias-Namen zu
verwenden.Sobald Sie einen Namen und einige einfache Alias-Namen
ausgewählt haben, tragen Sie sie in die Datei
/etc/printcap ein. Beginnen Sie die
Zeile mit dem Namen des Druckers und fügen Sie alle
Alias-Namen an. Trennen Sie die Namen durch den
senkrechten Strich |. Fügen Sie an
das Ende der Zeile einen Doppelpunkt :
an.Das folgende Beispiel definiert zwei Drucker, einen
Diablo 630 Zeilendrucker, und einen Panasonic KX-P4455
&postscript;-Laserdrucker:#
# /etc/printcap for host rose
#
rattan|line|diablo|lp|Diablo 630 Line Printer:
bamboo|ps|PS|S|panasonic|Panasonic KX-P4455 PostScript v51.4:Der erste Drucker hat den Namen
rattan, und hat die Alias-Namen
line, diablo,
lp und Diablo 630 Line
Printer. Da er den Alias-Namen
lp trägt, wird er
standardmäßig von den Druckprogrammen
verwendet. Der zweite Drucker heißt
bamboo, und hat die Alias-Namen
ps, PS,
S, panasonic und
Panasonic KX-P4455 PostScript
v51.4.Keine Deckblätter druckendruckenDeckblattStandardmäßig druckt das
LPD-System ein
Deckblatt vor jedem Druckauftrag,
die den Namen des Druckauftrags, den Benutzer und den
Computer angibt. Während der Einrichtung des Systems
und beim Testen stört das Deckblatt allerdings,
weshalb Sie sie zunächst deaktivieren sollten.Um den Druck von Deckblättern zu deaktivieren,
fügen Sie das Attribut sh zur
Druckerdefinition in /etc/printcap
hinzu. Hier ein Beispiel:#
# /etc/printcap for host rose - no header pages anywhere
#
rattan|line|diablo|lp|Diablo 630 Line Printer:\
:sh:
bamboo|ps|PS|S|panasonic|Panasonic KX-P4455 PostScript v51.4:\
:sh:Beachten Sie die korrekte Formatierung: die beiden
Definitionen beginnen auf einer Zeile; weitere Zeilen der
Definition sind mit einem Tab-Zeichen
eingerückt, und alle Zeilen einer Definition, bis auf
die letzte, enden mit dem Backslash \.Das Pufferverzeichnis anlegenPufferverzeichnisDruckaufträgeDer nächste Schritt ist, das
Pufferverzeichnis anzulegen. In
diesem Verzeichnis werden Druckaufträge zwischengespeichert,
während sie gedruckt werden. Gleichzeitig werden hier auch
einige Verwaltungsdateien des Systems abgelegt.Da sich die Dateien in diesem Verzeichnis häufig
ändern, ist es üblich, das Verzeichnis unter
/var/spool anzulegen.
Es ist nicht notwendig, Sicherungskopien der Dateien
herzustellen; das Verzeichnis kann nötigenfalls
leicht mit &man.mkdir.1; wieder angelegt werden.Es ist auch üblich, dem Verzeichnis denselben
Namen wie dem Drucker zu geben:&prompt.root; mkdir /var/spool/printer-nameWenn Sie viele Drucker verwenden, ist es am besten,
wenn Sie für die Pufferverzeichnisse ein eigenes
Unterverzeichnis in /var/spool
anlegen, wie dies hier für die beiden Beispieldrucker
rattan und bamboo
gezeigt wird:&prompt.root; mkdir /var/spool/lpd
&prompt.root; mkdir /var/spool/lpd/rattan
&prompt.root; mkdir /var/spool/lpd/bambooUm zu verhindern, dass alle Benutzer den Inhalt
aller Druckaufträge einsehen können, sollten
Sie die Rechte auf den Pufferverzeichnissen einschränken.
Die Verzeichnisse sollten dem
Benutzer daemon und der Gruppe
daemon gehören, und auch nur
vom Benutzer und der Gruppe les-, schreib- und
durchsuchbar sein. Für unsere
Beispieldrucker:&prompt.root; chown daemon:daemon /var/spool/lpd/rattan
&prompt.root; chown daemon:daemon /var/spool/lpd/bamboo
&prompt.root; chmod 770 /var/spool/lpd/rattan
&prompt.root; chmod 770 /var/spool/lpd/bambooSchließlich müssen Sie dem
LPD-System noch mitteilen, wo
Sie die Pufferverzeichnisse angelegt haben. Dazu geben Sie
in der Definition das Attribut sd an:#
# /etc/printcap for host rose - added spooling directories
#
rattan|line|diablo|lp|Diablo 630 Line Printer:\
:sh:sd=/var/spool/lpd/rattan:
bamboo|ps|PS|S|panasonic|Panasonic KX-P4455 PostScript v51.4:\
:sh:sd=/var/spool/lpd/bamboo:Beachten Sie, dass der Druckername in der ersten
Spalte beginnt, und dass alle Folgezeilen mit einem
Tab eingerückt sind.Wenn Sie das sd-Attribut nicht
angeben, verwendet das System /var/spool/lpd als Verzeichnis.Festlegen der Drucker-GerätedateiNachdem Sie die korrekte Gerätedatei für die
Schnittstelle im Abschnitt Hardware-Konfiguration
identifiziert und angelegt haben, müssen Sie dem
LPD-System mitteilen, welche
Gerätedatei im Verzeichnis /dev es für die
Datenübertragung zum Drucker verwenden soll.Geben Sie die Gerätedatei durch das Attribut
lp in
/etc/printcap an.Wenn rattan an die erste parallele
Schnittstelle angeschlossen ist, und bamboo an
die sechste serielle, dann sieht /etc/printcap
so aus:#
# /etc/printcap for host rose - identified what devices to use
#
rattan|line|diablo|lp|Diablo 630 Line Printer:\
:sh:sd=/var/spool/lpd/rattan:\
:lp=/dev/lpt0:
bamboo|ps|PS|S|panasonic|Panasonic KX-P4455 PostScript v51.4:\
sh:sd=/var/spool/lpd/bamboo:\
:lp=/dev/ttyd5:Wenn Sie lp nicht angeben, versucht
LPD die Gerätedatei /dev/lp zu verwenden. /dev/lp ist zurzeit in &os;
nicht definiert.Wenn Ihr Drucker über eine parallele Schnittstelle
angeschlossen ist, können Sie mit dem Abschnitt Den Textfilter installieren
fortfahren. Verwenden Sie eine serielle Schnittstelle, beachten
Sie bitte den folgenden Abschnitt.Kommunikationsparameter festlegenDruckerserielleFür seriell angeschlossene Drucker kann
LPD die Geschwindigkeit,
Parität und weitere Kommunikationsparameter
einstellen. Dies hat folgende Vorteile:Sie können die Parameter einfach in
/etc/printcap ändern, ohne
das Ausgabe-Filterprogramm anpassen zu
müssen.Dasselbe Ausgabe-Filterprogramm kann für
unterschiedliche Drucker verwendet werden, auch wenn
diese unterschiedliche Kommunikationseinstellungen
benötigen.Die folgenden Attribute legen die seriellen
Kommunikationsparameter fest:br#BaudrateSetzt die Übertragungsgeschwindigkeit auf
Baudrate.
Baudrate kann
üblicherweise 50, 75, 110, 134.5, 150, 300,
600, 1200, 1800, 2400, 4800, 9600, 19200, 38400,
57600, oder 115200 Bit pro Sekunde betragen.ms#stty-ModiSetzt die Eigenschaften für das Gerät,
nachdem es geöffnet wurde. Die verfügbaren
Eigenschaften sind in &man.stty.1; aufgeführt.Wenn LPD das mit
lp angegebene Gerät öffnet,
setzt es die mit ms# angegebenen
Eigenschaften. Von besonderem Interesse sind hier die Modi
parenb, parodd,
cs5, cs6,
cs7, cs8,
cstopb, crtscts und
ixon, die in der
&man.stty.1;-Handbuchseite erläutert werden.Für den über die sechste serielle
Schnittstelle angeschlossenen Laserdrucker beträgt
die Geschwindigkeit 38.400 Baud, und es werden diese
Kommunikationseinstellungen verwendet: keine Parität
(-parenb), 8-Bit-Zeichen
(cs8), keine Modemsteuerung
(clocal) und Hardware-Flusssteuerung
(crtscts):bamboo|ps|PS|S|panasonic|Panasonic KX-P4455 PostScript v51.4:\
:sh:sd=/var/spool/lpd/bamboo:\
:lp=/dev/ttyd5:ms#-parenb cs8 clocal crtscts:Den Textfilter installierenDruckfilterEin Textfilter, auch als
Eingangsfilter bezeichnet, ist ein
Programm, das von LPD
aufgerufen wird, wenn ein Druckauftrag verarbeitet wird.
Dabei wird die Standardeingabe des Programms mit der zu
druckenden Datei verbunden, und die Standardausgabe mit
dem im lp-Attribut angegebenen
Gerät. Das Programm sollte nun die Datei einlesen,
alle Übersetzungen durchführen, die für den
Drucker notwendig sind, und das Ergebnis über die
Standardausgabe an den Drucker senden. Textfilter werden
im Abschnitt Filter genauer
erläutert.Um einen einfachen Test durchzuführen, reicht ein
kleines Filterprogramm, dass schlicht /bin/cat
aufruft, um die Daten unverändert und den Drucker zu schicken.
&os; verfügt über das Programm lpf,
das Unterstreichung und Fettdruck für solche Drucker
ermöglicht, die ansonsten dazu nicht in der Lage wären.
Darüberhinaus gibt es viele andere Filter, die Sie einsetzen
können. lpf wird im Abschnitt lpf: ein Textfilter
ausführlich beschrieben.Legen Sie zunächst das folgende Shell-Skript als
/usr/local/libexec/if-simple mit
Ihrem bevorzugten Texteditor an:#!/bin/sh
#
# if-simple - Simple text input filter for lpd
# Installed in /usr/local/libexec/if-simple
#
# Simply copies stdin to stdout. Ignores all filter arguments.
/bin/cat && exit 0
exit 2Machen Sie die Datei ausführbar:&prompt.root; chmod 555 /usr/local/libexec/if-simpleKonfigurieren Sie nun den Textfilter für Ihren
Drucker in /etc/printcap, indem Sie
das if-Attribut hinzufügen. Hier
die Konfiguration unserer beiden Beispieldrucker:#
# /etc/printcap for host rose - added text filter
#
rattan|line|diablo|lp|Diablo 630 Line Printer:\
:sh:sd=/var/spool/lpd/rattan:\ :lp=/dev/lpt0:\
:if=/usr/local/libexec/if-simple:
bamboo|ps|PS|S|panasonic|Panasonic KX-P4455 PostScript v51.4:\
:sh:sd=/var/spool/lpd/bamboo:\
:lp=/dev/ttyd5:ms#-parenb cs8 clocal crtscts:\
:if=/usr/local/libexec/if-simple:Das Shell-Skript if-simple
steht im Verzeichnis /usr/share/examples/printing.LPD aktivieren&man.lpd.8; wird von /etc/rc
gestartet, wenn die &man.rc.conf.5;-Variable
lpd_enable auf YES
gesetzt ist. Fügen Sie dazu diese Zeile in
/etc/rc.conf hinzu:lpd_enable="YES"Starten Sie Ihren Computer neu, oder starten Sie
&man.lpd.8; von Hand:&prompt.root; lpdDie Konfiguration testenDamit ist die einfache Konfiguration abgeschlossen.
Noch muss die Konfiguration aber getestet werden und etwaige
Probleme müssen behoben werden. Um die Konfiguration zu
testen, sollten Sie einen Probeausdruck mithilfe des Programms
&man.lpr.1; produzieren. &man.lpr.1; übergibt
Druckaufträge an das
LPD-System.Sie können &man.lpr.1; mit &man.lptest.1;
kombinieren, um Testdaten zu drucken. &man.lptest.1; wurde
im Abschnitt Kommunikation mit den Drucker
prüfen vorgestellt.So testen Sie die einfache
LPD-Konfiguration:&prompt.root; lptest 20 5 | lpr DruckernameErsetzen Sie Druckername
durch den Namen des Druckers, den Sie testen möchten.
Wenn Sie den Standard-Drucker testen möchten, rufen
Sie &man.lpr.1; ohne die Option auf.
Wenn Sie einen Drucker testen möchten, der nur
&postscript; versteht, müssen Sie ein
&postscript;-Testprogramm an &man.lpr.1; übergeben.
Ein Testprogramm, das Sie in einer Datei gespeichert haben,
können Sie mit dem Befehl
lpr Dateiname
an das LPD-System übergeben.Bei einem &postscript;-Drucker hängt das Ergebnis
naturgemäß vom Testprogramm ab. Wenn Sie
&man.lptest.1; verwenden, sollte das Ergebnis
ungefähr so aussehen:!"#$%&'()*+,-./01234
"#$%&'()*+,-./012345
#$%&'()*+,-./0123456
$%&'()*+,-./01234567
%&'()*+,-./012345678Um sicherzustellen, dass alles richtig
funktioniert, sollten Sie jetzt ein größeres
&postscript;-Programm senden. Mit &man.lptest.1; können
Sie größere Datenmengen z.B. mit dem Befehl
lptest 80 60 erzeugen: &man.lptest.1;
produziert 60 Zeilen mit je 80 Zeichen.Wenn Sie nicht erfolgreich drucken können, finden
Sie im Abschnitt Fehlersuche und
Problembehebung weitere Informationen.JohannKoisÜbersetzt von Erweiterte Drucker-KonfigurationDieser Abschnitt beschreibt den Einsatz von Filtern für
das Drucken speziell formatierter Seiten oder von
Deckblättern, das Drucken über ein Netzwerk sowie die
Beschränkung und Verrechnung der Druckernutzung.FilterDruckenFilterObwohl LPD Netzwerkprotokolle,
Warteschlangen, Zugriffskontrollen und andere für das
Drucken wichtige Aspekte prinzipiell unterstützt, passiert
ein Großteil der wirklichen Arbeit
in den sogenannten Filtern. Dabei handelt
es sich um Programme, die direkt mit einem Drucker kommunizieren
und deren Gerätespezifika und spezielle Anforderungen
erfüllen. Im einfachsten Fall installiert man nur einen reinen
Textfilter, der mit beinahe allen Druckern funktionieren sollte.
(Lesen Sie dazu auch den Abschnitt Den Text-Filter
installieren.)Um die erweiterten Fähigkeiten von Druckern auch
einsetzen zu können, sollten Sie verstehen, wie Filter
arbeiten, da diese für die Bereitstellung dieser Funktionen
zuständig sind. Die schlechte Nachricht ist, dass
Sie diese Filter bereitstellen müssen.
Die gute Nachricht ist allerdings, dass diese in der Regel
bereits vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall, können
Sie einen Filter meist relativ einfach selbst erstellen.Der Filter /usr/libexec/lpr/lpf wird
bereits mit &os; geliefert. Er kümmert sich um die
korrekte Behandlung von gelöschten Zeichen (das sogenannte
Backspacing), um im Text
enthaltene Tabulatoren, sowie um die Verrechnung von
Druckaufträgen. Das ist aber auch alles, was dieser
Filter kann. Zusätzliche Filter und für die Funktion
von Filtern nötige Komponenten finden sich aber in der
&os; Ports-Sammlung.Dieser Abschnitt behandelt folgende Themen:Der Abschnitt
Die Funktionsweise von Filtern versucht, einen
Überblick über die Rolle von Filtern innerhalb des
Druckprozesses zu geben. Sie sollten diesen Abschnitt lesen,
damit Sie verstehen, was unter der Haube
passiert, wenn LPD einen Filter
verwendet. Dieses Wissen wird Ihnen dabei helfen, Probleme,
die bei Installation von Filtern für verschiedene Drucker
entstehen können, vorauszusehen und zu beheben.LPD geht davon aus, dass
jeder Drucker in der Lage ist, normalen Text zu drucken.
Für &postscript;- (oder andere sprachbasierte) Drucker
stellt dies allerdings ein Problem dar, da diese nicht in
der Lage sind, normalen Text direkt zu drucken. Der
Abschnitt Normalen Text auf
&postscript;-Druckern drucken beschreibt, wie Sie
dieses Problem lösen können. Besitzen Sie einen
&postscript;-Drucker, sollten Sie diesen Abschnitt lesen.&postscript; ist ein populäres Ausgabeformat, das
von vielen Programmen unterstützt wird. Es ist sogar
möglich, &postscript;-Code direkt zu schreiben. Leider
sind &postscript;-Drucker in der Regel relativ teuer. Der
Abschnitt &postscript;
auf Nicht-&postscript;-Druckern emulieren beschreibt,
wie Sie einen Textfilter anpassen müssen, um
&postscript;-Daten auf einem
nicht-&postscript;-fähigen Drucker
auszugeben. Haben Sie keinen &postscript;-Drucker, sollten
Sie insbesondere diesen Abschnitt lesen.Der Abschnitt
Konvertierungsfilter beschreibt eine Möglichkeit
zur automatischen Konvertierung verschiedener Dateiformate
in ein von Ihrem Drucker unterstütztes Format. Nachdem
Sie diesen Abschnitt gelesen haben, werden Sie in der Lage
sein, Ihren Drucker so zu konfigurieren, dass Sie durch die
Eingabe von lpr troff-Daten,
von lpr &tex;-DVI-Daten,
oder von lpr Rasterbilddaten
drucken können.
Daher sollten Sie diesen Abschnitt auf jeden Fall lesen.Im Abschnitt
Ausgabefilter wird eine nur selten genutzte
Eigenschaft von LPD, die
sogenannten Ausgabefilter, beschrieben. Wenn Sie keine
Deckblätter drucken müssen, können
Sie diesen Abschnitt überspringen.Der Abschnitt lpf:
Ein Textfilter beschreibt lpf,
einen kompletten, wenn auch einfachen Textfilter für
Zeilendrucker (oder auch Laserdrucker, die sich analog
verhalten), der bereits mit &os; geliefert wird. Wenn
Sie nur am Ausdruck von reinem Text interessiert sind, oder
wenn Ihr Drucker nur Schrott produziert, wenn
er auf Backspace-Zeichen trifft, sollten Sie sich
lpf näher ansehen.Eine Kopie der verschiedenen Skripte finden Sie im
Verzeichnis /usr/share/examples/printing.Die Funktionsweise von FilternBei einem Filter handelt es sich um ein ausführbares
Programm, das von LPD gestartet
wird, um den geräteabhängigen Teil der Kommunikation
mit einem Drucker zu übernehmen.Wenn LPD eine Datei über
einen Druckauftrag drucken will, startet es ein Filterprogramm.
Danach setzt es die Standardeingabe des Filters auf die zu
druckende Datei, die Standardausgabe auf den Drucker und die
Standardfehlerausgabe auf /dev/console (Voreinstellung) oder auf
die über die Option lf in
/etc/printcap festgelegte Datei.troffWelcher Filter von LPD mit
welchen Argumenten geladen wird, wird in der Datei
/etc/printcap oder durch die Argumente,
die der Anwender &man.lpr.1; auf der Kommandozeile
übergibt, festgelegt. Gibt der Anwender beispielsweise
lpr ein, startet
LPD über die
tf-Fähigkeit den troff-Filter für
den gewünschten Drucker. Wollen Sie hingegen normalen
Text drucken, wird der if-Filter gestartet.
(Für Ausnahmen von diesem Vorgehen lesen Sie bitte den
Abschnitt
Ausgabefilter.)Es gibt drei Arten von Filtern, die Sie in
/etc/printcap angeben können:Textfilter (die in der
LPD-Dokumentation als
input filter bezeichnet werden) sind
für den Druck von normalem Text zuständig.
Es handelt sich dabei um eine Art Standardfilter, da
LPD von jedem Drucker erwartet,
dass er normalen Text drucken kann. Aufgabe des
Textfilters ist es, sicherzustellen, dass gelöschte
Zeichen (Backspaces),
Tabulatoren und andere Sonderzeichen Ihren Drucker nicht
verwirren. Falls Sie für die Nutzung eines Druckers
bezahlen müssen, kann der Textfilter über die
Anzahl der gedruckten Zeilen auch die Anzahl der von Ihnen
gedruckten Seiten ermitteln. Der Textfilter wird mit
folgenden Argumenten gestartet:filter-name-c-w width-l length-i indent-n login-h hostacct-fileDie einzelnen Argumente haben folgende Bedeutung:Notwendig, wenn lpr
verwendet wird.widthDer Wert der in
/etc/printcap festgelegten
Option pw (page
width). In der Voreinstellung
ist dieser Wert auf 132 gesetzt.lengthDer Wert der
pl-Fähigkeit
(page length),
Voreinstellung 66.indentDer durch lpr
festgelegte Einzug,
Voreinstellung 0.loginDer Name des Benutzers, der die Datei
druckt.hostDer Rechner, auf dem der Druckauftrag
gestartet wurde.acct-fileDer Name der Verrechnungsdatei, in der die
Ergebnisse der
af-Fähigkeit gespeichert
werden.DruckenFilterEin Konvertierungsfilter
konvertiert verschiedene Dateiformate in ein Format, das
Ihr Drucker auf Papier ausgeben kann. So kann etwa der
ditroff-Schriftsatz nicht direkt gedruckt werden, daher
müssen Sie einen Konvertierungsfilter installieren,
um diese Daten in ein Format zu bringen, das Ihr Drucker
verarbeiten und drucken kann. Der Abschnitt
Konvertierungsfilter enthält ausführliche
Informationen zu diesen Filtern. Konvertierungsfilter
können auch zur Verrechnung verwendet werden. Sie
werden mit folgenden Argumenten gestartet:filter-name-x pixel-width-y pixel-height-n login-h hostacct-filepixel-width ist der Wert
der px-Fähigkeit (Voreinstellung 0),
während pixel-height dem Wert
der py-Fähigkeit (Voreinstellung
ebenfalls 0) entspricht.Ausgabefilter werden nur verwendet, wenn
keine Textfilter vorhanden sind oder wenn Deckblätter
benötigt werden. Der Abschnitt Ausgabefilter
enthält weitere Informationen. Ausgabefilter
unterstützen nur zwei Argumente:filter-name-w width-l lengthBeide Argumente entsprechen den Optionen
und der
Textfilter.Alle Filter sollten mit folgenden Rückgabewerten
(Exitcodes) beendet werden:exit 0Der Filter hat die Datei erfolgreich gedruckt.exit 1Der Filter war nicht in der Lage, die Datei zu
drucken und meldet diesen Exitcode an
LPD, um die Datei erneut
zu drucken. LPD startet
daraufhin den Filter erneut.exit 2Der Filter war nicht in der Lage, die Datei zu
drucken. Bei diesem Exitcode soll
LPD aber nicht versuchen,
die Datei erneut zu drucken, sondern den Druckauftrag
verwerfen./usr/libexec/lpr/lpf, der mit &os;
gelieferte Textfilter, nutzt die Argumente page
width und page
length, um festzulegen, wann ein Seitenumbruch
(form feed) gesendet werden
soll sowie zur Verrechnung von Druckaufträgen. Dazu werden
der Benutzername, der für den Druckauftrag verwendete
Rechner sowie die Verrechnungsdatei ausgewertet, um die
entsprechenden Einträge zu erstellen.Wenn Sie auf der Suche nach Filtern sind, achten Sie
darauf, dass diese LPD-kompatibel sind. Dazu müssen
diese die oben beschriebenen Argumente unterstützen.
Wenn Sie planen, Ihre Filter selbst zu erstellen, müssen
diese ebenfalls die gleichen Argumente und Exitcodes
unterstützen.Normalen Text auf &postscript;-Druckern druckenDruckjobSie sind der alleinige Benutzer Ihres Computers und Ihres
&postscript;-Druckers und Sie sind sich sicher, dass Sie
niemals normalen Text an Ihren Drucker senden werden?
Außerdem werden Sie niemals ein Programm verwenden,
um normalen Text auszudrucken? Nur wenn dies alles zutrifft,
können Sie diesen Abschnitt überspringen.Wollen Sie allerdings sowohl &postscript; als auch
normalen Text drucken, müssen Sie Ihren Drucker zuvor
entsprechend konfigurieren. Dazu muss Ihr Textfilter in der
Lage sein, zu unterscheiden, ob es sich bei einem ankommenden
Druckauftrag um normalen Text oder um &postscript;-Daten
handelt. Jeder &postscript;-Druckauftrag muss mit den Zeichen
%! beginnen (sehen Sie in Ihrem
Druckerhandbuch nach, ob Ihr Drucker weitere Sprachen
unterstützt). Sind dies die beiden ersten Zeichen eines
Druckauftrages, so handelt es sich um &postscript;-Daten, die
direkt gedruckt werden können. Fehlen diese Zeichen allerdings,
muss der Textfilter den Inhalt der Datei nach &postscript;
konvertieren, bevor die Datei gedruckt werden kann.Wie funktioniert diese Unterscheidung?DruckerseriellHaben Sie einen seriellen Drucker, können Sie
lprps installieren.
lprps ist ein &postscript;-Druckerfilter,
der eine Zweiwegekommunikation mit einem Drucker
ermöglicht. Er aktualisiert die Druckerstatusdatei mit
Protokollinformationen des Druckers. Dadurch sind Anwender
und Administratoren in der Lage, den genauen Zustand des
Druckers zu prüfen (durch Meldungen wie toner
low oder paper jam).
Wichtiger ist allerdings, dass lprpspsif enthält, ein Programm, das
feststellen kann, ob ein ankommender Druckauftrag normalen
Text enthält. Ist dies der Fall, wird
textps (das ebenfalls mit
lprps geliefert wird) aufgerufen und die
Datei nach &postscript; konvertiert. Danach kann
lprps die Datei an den Drucker senden.lprps ist in der &os;
Ports-Sammlung enthalten. Je
nach der von Ihnen verwendeten Papiergröße
installieren Sie dazu den Port print/lprps-a4 oder print/lprps-letter. Nach
der Installation müssen Sie nur noch den Pfad zum
Programm psif angeben, das als Teil von
lprps installiert wird. Haben Sie
lprps über die Ports-Sammlung installiert,
fügen Sie folgende Zeile in den Eintrag Ihres
&postscript;-Druckers in
/etc/printcap ein::if=/usr/local/libexec/psif:Zusätzlich sollten Sie die
rw-Fähigkeit aktivieren, um
LPD im Schreib- und Lesemodus
zu öffnen.Haben Sie hingegen einen parallelen &postscript;-Drucker,
was eine Zweiwegekommunikation mit Ihrem Drucker (auf die
lprps angewiesen ist) unmöglich
macht, können Sie das folgende Shell-Skript verwenden:#!/bin/sh
#
# psif - Drucke PostScript oder normalen Text auf einem PostScript-Drucker
# Script-Version; das ist NICHT die mit lprps gelieferte Version!
# Installiert unter: /usr/local/libexec/psif
#
IFS="" read -r first_line
first_two_chars=`expr "$first_line" : '\(..\)'`
if [ "$first_two_chars" = "%!" ]; then
#
# PostScript - einfach drucken.
#
echo "$first_line" && cat && printf "\004" && exit 0
exit 2
else
#
# Normaler Text - zuerst konvertieren, dann drucken.
#
( echo "$first_line"; cat ) | /usr/local/bin/textps && printf "\004" && exit 0
exit 2
fi Für dieses Skript wurde textps
als seperates Programm installiert, um normalen Text nach
&postscript; zu konvertieren. Sie können aber auch jeden
anderen Text-nach-&postscript;-Konverter verwenden. Die
&os; Ports-Sammlung
enthält mit a2ps ein umfangreiches
Programm zur Konvertierung von normalem Text nach
&postscript;.&postscript; auf Nicht-&postscript;-Druckern emulierenPostScriptEmulationGhostscriptBei &postscript; handelt es sich um den
de facto-Standard für hochwertigen
Schriftsatz und Druck. Leider ist &postscript; aber auch ein
teurer Standard. Glücklicherweise
hat Aladdin Enterprises daher eine freie
&postscript;-ähnliche Implementierung namens
Ghostscript entwickelt, die auch
unter &os; lauffähig ist.
Ghostscript kann fast jede
&postscript;-Datei lesen und auf den verschiedensten
Geräten ausgeben, darunter auch auf vielen
Nicht-&postscript;-Druckern. Durch die Installation von
Ghostscript und die Nutzung eines
speziellen Textfilters erreichen Sie, dass sich Ihr
Nicht-&postscript;-Drucker wie ein echter &postscript;-Drucker
verhält.Ghostscript ist in
verschiedenen Versionen in der &os; Ports-Sammlung enhalten,
die am häfigsten verwendete Version ist print/ghostscript-gpl.Um &postscript; zu emulieren, muss der Textfilter erkennen, ob er
eine &postscript;-Datei drucken soll. Ist dies nicht der Fall, wird
die Datei direkt an den Drucker geschickt. Anderenfalls wird die
Datei an Ghostscript übergeben, das
die Datei in ein Format konvertiert, das Ihr Drucker versteht.Dazu ein Beispiel. Das folgende Skript ist ein Textfilter
für den Drucker DeskJet 500 von Hewlett Packard. Nutzen
Sie einen anderen Drucker, müssen Sie die Option
beim Aufruf von gs
(Ghostscript) entsprechend anpassen. Eine Liste der von
Ghostscript unterstützten
Geräte erhalten Sie durch die Eingabe von
gs auf der
Kommandozeile.#!/bin/sh
#
# ifhp - Ghostscript-emuliertes PostScript auf einem HP DeskJet 500 drucken
# Installiert unter: /usr/local/libexec/ifhp
#
# LF als CR+LF behandeln (um einen "Treppeneffekt" auf HP/PCL-Drucker
# zu vermeiden)
#
printf "\033&k2G" || exit 2
#
# Lies die ersten zwei Zeichen der Datei
#
IFS="" read -r first_line
first_two_chars=`expr "$first_line" : '\(..\)'`
if [ "$first_two_chars" = "%!" ]; then
#
# Oh. Es ist PostScript; mit Ghostscript konvertieren, danach drucken.
#
/usr/local/bin/gs -dSAFER -dNOPAUSE -q -sDEVICE=djet500 \
-sOutputFile=- - && exit 0
else
#
# Normaler Text oder HP/PCL, einfach direkt drucken. Ans Ende setzen wir
# einen Seitenumbruch (also ein Form Feed), damit auch die letzte Seite
# ausgeworfen wird.
#
echo "$first_line" && cat && printf "\033&l0H" &&
exit 0
fi
exit 2Zuletzt müssen Sie LPD
noch durch die if-Fähigkeit über
den neuen Filter informieren::if=/usr/local/libexec/ifhp:Das ist alles. Ab sofort sollte sowohl ein lpr
normaler.text
als auch ein lpr wasauchimmer.ps
funktionieren und beide Dateien sollten problemlos gedruckt
werden.KonvertierungsfilterNachdem Sie Ihren Drucker wie unter Einfache Drucker-Konfiguration
eingerichtet haben, wollen Sie wahrscheinlich einige
Konvertierungsfilter installieren, damit Sie (abgesehen von
ASCII-Text) auch Ihre Lieblings-Dateiformate drucken
können.Warum sollte ich einen Konvertierungsfilter
installieren?&tex;DVI-Dateien druckenKonvertierungsfilter erleichtern das Drucken von
verschiedenen Dateiformaten. Nehmen wir beispielsweise an,
dass Sie sehr viel mit dem &tex;-Satzsystem arbeiten und
über einen &postscript;-Drucker verfügen. Eine
vom &tex;-System erzeugte DVI-Datei kann erst dann gedruckt
werden, nachdem diese nach &postscript; konvertiert wurde.
Dazu geben Sie Folgendes ein:&prompt.user; dvips seaweed-analysis.dvi
&prompt.user; lpr seaweed-analysis.psHaben Sie einen Konvertierungsfilter für DVI-Dateien
installiert, können Sie die manuelle Konvertierung
überspringen, da dies nun LPD
für Sie erledigt. Wollen Sie eine DVI-Datei drucken, geben
Sie nur noch den folgenden Befehl ein:&prompt.user; lpr seaweed-analysis.dviDurch die Verwendung der Option
wurde LPD angewiesen, unsere
DVI-Datei vor dem Druck zu konvertieren. Der Abschnitt
Formatierungs-
und Konvertierungsoptionen beschreibt die dabei
möglichen Optionen.Für jede Konvertierungsoption, die Ihr Drucker
unterstützen soll, müssen Sie einen eigenen
Konvertierungsfilter installieren und
dessen Pfad in der Datei /etc/printcap
angeben. Ein Konvertierungsfilter verhält sich im
Prinzip wie ein Textfilter bei einer einfachen
Druckerkonfiguration (lesen Sie dazu auch den Abschnitt Den Textfilter installieren),
allerdings konvertiert er die Datei in ein Format, das Ihr Drucker
versteht, anstatt normalen Text zu drucken.Welche Konvertierungsfilter sollte ich installieren?Sie sollten nur Filter installieren, die Sie auch
benötigen. Wenn Sie sehr viele DVI-Dateien drucken,
sollten Sie auch einen DVI-Konvertierungsfilter installieren.
Müssen Sie viele troff-Daten drucken, ist ein troff-Filter
hilfreich.Die folgende Tabelle listet die von
LPD unterstützten Filter
sowie die Einträge in /etc/printcap auf,
mit denen Sie diese Fähigkeiten aktivieren. Zusätzlich
wird angegeben, wie Sie lpr jeweils
aufrufen müssen:Dateityp/etc/printcap-Fähigkeitlpr-OptioncifplotcfDVIdfplotgfditroffnfFORTRAN-TextrftrofftfRasterdatenvfNormaler Textifkeine, , or
Wollen Sie also lpr
verwenden, muss die df-Fähigkeit in
/etc/printcap aktiviert sein.FORTRANObwohl manche Leute etwas anderes behaupten, sind
Formate wie FORTRAN-Text und -Plot inzwischen nahezu
obsolet. Wenn Sie diese Formate dennoch benötigen,
installieren Sie einfach einen angepassten Filter. Wollen
Sie beispielsweise zwar Printerleaf-Dateien (also Dateien des
Desktop Publishing-Programms von Interleaf), aber keine
Plotdateien drucken, so können Sie einen
Printerleaf-Konvertierungsfilter installieren, der es durch
die Aktivierung der gf-Fähigkeit
erlaubt, diese Dateien direkt zu drucken. Nun müssen
Sie Ihren Mitarbeitern nur noch mitteilen, dass
lpr nun für
drucke Printerleaf-Dateien steht.Konvertierungsfilter installierenDa Konvertierungsfilter nicht zum Basissystem von &os;
gehören, sollten diese unter /usr/local installiert werden.
Häufig wird das Verzeichnis /usr/local/libexec verwendet, da es
sich bei Konvertierungsfiltern um spezielle Programme
handelt, die nur von LPD, aber
nicht von einem normalen Benutzer gestartet werden.Um einen Konvertierungsfilter zu aktivieren, müssen
Sie dessen Pfad zusätzlich zur benötigten Fähigkeit
in der Datei /etc/printcap eintragen.In unserem Beispiel wollen wir einen
DVI-Konvertierungsfilter für den Drucker
bamboo installieren. Unsere bereits
bekannte /etc/printcap wurde
allerdings um die df-Fähigkeit
für den Drucker bamboo erweitert:#
# /etc/printcap des Rechners rose - neuer df-Filter für bamboo
#
rattan|line|diablo|lp|Diablo 630 Line Printer:\
:sh:sd=/var/spool/lpd/rattan:\
:lp=/dev/lpt0:\
:if=/usr/local/libexec/if-simple:
bamboo|ps|PS|S|panasonic|Panasonic KX-P4455 PostScript v51.4:\
:sh:sd=/var/spool/lpd/bamboo:\
:lp=/dev/ttyd5:ms#-parenb cs8 clocal crtscts:rw:\
:if=/usr/local/libexec/psif:\
:df=/usr/local/libexec/psdf:Beim DVI-Filter handelt es sich um ein Shell-Skript
namens /usr/local/libexec/psdf:#!/bin/sh
#
# psdf - DVI-nach-PostScript Druckerfilter
# Installiert unter: /usr/local/libexec/psdf
#
# Wird von lpd aktiviert, wenn der Nutzer lpr -d eingibt.
#
exec /usr/local/bin/dvips -f | /usr/local/libexec/lprps "$@"Dieses Skript startet dvips im
Filtermodus (durch das Argument wird der
Druckauftrag über die Standardeingabe entgegengenommen).
Danach wird der &postscript;-Druckerfilter
lprps (lesen Sie dazu auch den Abschnitt Drucken von reinen
Textdateien auf einem &postscript;-Drucker) mit den von
LPD übergebenen Argumenten
gestartet. Das lprps-Werkzeug wiederum nutzt
diese Argumente, um die gedruckten Seiten zu verrechnen.Beispiele für KonvertierungsfilterDa es keine verbindliche Prozedur zur Installation eines
Druckerfilters gibt, folgen nun weitere Beispiele in diesem
Abschnitt. Verwenden Sie diese, um Ihre eigenen Filter zu
erstellen. Falls ein Filter Ihren Anforderungen bereits
entspricht, können Sie ihn auch direkt verwenden.Das erste Beispiel beschreibt einen Konvertierungsfilter
für GIF-Dateien für den Drucker LaserJet III-Si von
Hewlett Packard:#!/bin/sh
#
# hpvf - Konvertiert GIF-Dateien nach HP/PCL, danach wird gedruckt.
# Installiert unter: /usr/local/libexec/hpvf
PATH=/usr/X11R6/bin:$PATH; export PATH
giftopnm | ppmtopgm | pgmtopbm | pbmtolj -resolution 300 \
&& exit 0 \
|| exit 2Dieser Filter konvertiert eine GIF-Datei in eine portable
Anymap, diese in ein portables Graustufenbild, dieses wiederum in
eine portable Bitmap, die schließlich in ein
LaserJet/PCL-kompatibles Format umgewandelt wird./etc/printcap muss für einen Drucker,
der diesen Filter nutzen will, folgenden Eintrag enthalten:#
# /etc/printcap des Rechners orchid
#
teak|hp|laserjet|Hewlett Packard LaserJet 3Si:\
:lp=/dev/lpt0:sh:sd=/var/spool/lpd/teak:mx#0:\
:if=/usr/local/libexec/hpif:\
:vf=/usr/local/libexec/hpvf:Das folgende Skript ist ein Konvertierungsfilter, der
das Drucken von troff-Daten des groff-Textsatzsystems
auf dem &postscript;-Drucker bamboo
ermöglicht:#!/bin/sh
#
# pstf - Konvertiert groff's troff-Daten nach PS, dann wird gedruckt.
# Installiert unter: /usr/local/libexec/pstf
#
exec grops | /usr/local/libexec/lprps "$@"Dieses Skript nutzt wiederum lprps,
um mit dem Drucker zu kommunizieren. Wäre der Drucker
an einem parallelen Port angeschlossen, würde das Skript
so aussehen:#!/bin/sh
#
# pstf - Konvertiert groff's troff-Daten nach PS, danach wird gedruckt.
# Installiert unter: /usr/local/libexec/pstf
#
exec gropsDas ist alles. Um den Filter verwenden zu können,
müssen Sie ihn allerdings noch in
/etc/printcap aktivieren::tf=/usr/local/libexec/pstf:Das nächste Skript ist ein FORTRAN-Textfilter
für jeden Drucker, der normalen Text direkt drucken
kann und der hier für den Drucker
teak installiert wird:#!/bin/sh
#
# hprf - FORTRAN-Textfilter für den Drucker LaserJet 3si:
# Installiert unter: /usr/local/libexec/hprf
#
printf "\033&k2G" && fpr && printf "\033&l0H" &&
exit 0
exit 2 Zusätzlich benötigen wir wiederum einen Eintrag in
/etc/printcap, um diesen Filter für den
Drucker teak zu aktivieren::rf=/usr/local/libexec/hprf:Das letzte Beispiel ist etwas komplexer. Es soll ein
DVI-Filter für den bereits erwähnten
LaserJet-Drucker teak installiert werden.
Der erste Teil ist einfach: Sie müssen den Pfad des
DVI-Filters in /etc/printcap eintragen::df=/usr/local/libexec/hpdf:Nun kommt der schwierige Teil: Sie müssen den
Filter funktionsfähig machen. Dazu benötigen Sie
einen DVI-nach-LaserJet/PCL-Konverter.
Glücklicherweise enthält die &os; Ports-Sammlung mit print/dvi2xx ein solches Programm. Nach
der Installation des Pakets verfügen wir über das
Programm dvilj2p, das zur Konvertierung
von DVI-Daten in zu den Druckern LaserJet IIp, LaserJet III,
sowie LaserJet 2000 kompatible Codes benötigt wird.Durch den Einsatz von dvilj2p wird
der Filter hpdf relativ komplex, da
dvilj2p nicht von der Standardeingabe
lesen kann, sondern als Eingabe einen Dateinamen erwartet.
Zusätzlich muss der Dateiname auf .dvi
enden, daher ist die Verwendung von /dev/fd/0 als Standardeingabe
problematisch. Wir können diese Problem aber umgehen, indem
wir einen temporären Dateinamen symbolisch nach /dev/fd/0 linken.
Dadurch wird dvilj2p gezwungen, dennoch von der
Standardeingabe zu lesen.Das letzte Problem, das wir noch lösen müssen,
ist, dass wir /tmp nicht als
temporären Link verwenden können. Symbolische
Links gehören dem User sowie der Gruppe
bin. Der Filter läuft aber als
User daemon. Außerdem ist
/tmp durch ein Sticky-Bit
gesichert. Daher kann der Filter den Link zwar erzeugen, ein
Aufräumen ist aber nicht mehr möglich, weil sich
die Eigentümer des Filters und des temporären
Verzeichnisses unterscheiden.Daher legt der Filter den symbolischen Link im
Arbeitsverzeichnis an, das gleichzeitig als Spooling-Verzeichnis
dient (festgelegt durch die Aktivierung
der sd-Fähigkeit in
/etc/printcap). Das Arbeitsverzeichnis
ist ein idealer Ort für den Filter, insbesondere da dieses
(manchmal) sogar über mehr freien Speicherplatz als /tmp verfügt.Mit diesen Informationen sind wir nun in der Lage, den
Filter zu entwickeln:#!/bin/sh
#
# hpdf - DVI-Daten auf einen HP/PCL-Drucker drucken
# Installiert unter: /usr/local/libexec/hpdf
PATH=/usr/local/bin:$PATH; export PATH
#
# Eine Funktion zum Aufräumen unserer temporären Dateien.
# Diese finden sich im Arbeitsverzeichnis, das wir auch als
# Spooling-Verzeichnis für unseren Drucker verwenden werden.
#
cleanup() {
rm -f hpdf$$.dvi
}
#
# Eine Funktion, um fatale Fehler zu behandeln. Dazu die Meldung
# ausgeben, danach ein exit 2. Dadurch weiß LPD, dass es
# den Auftrag nicht noch einmal drucken soll.
#
fatal() {
echo "$@" 1>&2
cleanup
exit 2
}
#
# Wenn ein Anwender den Auftrag entfernt, sendet LPD ein SIGINT, daher
# wollen wir SIGINT und einige andere Signale abfangen (trappen), um
# nach der Konvertierung aufräumen zu können.
#
trap cleanup 1 2 15
#
# Bevor wir anfangen, räumen wir noch auf. Sicher ist sicher.
#
cleanup
#
# Die DVI-Eingabedatei auf die Standardeingabe linken (die zu druckende
# Datei).
#
ln -s /dev/fd/0 hpdf$$.dvi || fatal "Konnte Symlink nicht anlegen!"
#
# Umwandeln: LF = CR+LF
#
printf "\033&k2G" || fatal "Konnte Drucker nicht initialisieren!"
#
# Konvertieren und drucken. Da der Rückgabewert von dvilj2p
# unzuverlässig ist, ignorieren wir ihn einfach.
#
dvilj2p -M1 -q -e- dfhp$$.dvi
#
# Aufräumen und beenden.
#
cleanup
exit 0 Automatische Konvertierung: Eine Alternative zu
KonvertierungsfilternAlle in diesem Abschnitt besprochenen Konvertierungsfilter sind
zwar sehr hilfreich, allerdings müssen Sie nach wie vor bei
jedem Aufruf von &man.lpr.1; angeben, welchen Filter sie verwenden
wollen, was mit der Zeit sicher nervend wird. Schlimmer ist
allerdings, dass die Auswahl eines unpassenden Filters dazu
führen kann, dass Sie Hunderte Seiten Papier ausdrucken.Statt also Konvertierungsfilter zu installieren,
könnten Sie den Textfilter (der ohnehin der
Standardfilter ist) verwenden, um den zu druckenden
Dateityp zu erkennen und anschließend den korrekten
Konvertierungsfilter auszuwählen. Um den Dateityp
zu bestimmen, können Sie beispielsweise
file verwenden. Leider ist es bei
einigen Dateitypen problematisch, diese zu
unterscheiden. Daher könnten Sie für diese Dateitypen
dennoch einen Konvertierungsfilter installieren.apsfilterDruckenFilterapsfilterDie &os; Ports-Sammlung enthält mit
apsfilter (print/apsfilter) einen Textfilter, der
diese automatische Konvertierung durchführen kann. Er ist
in der Lage, normalen Text, &postscript;, DVI und beinahe jede
Art von Datei zu erkennen, diese zu konvertieren und auf
Ihren Drucker auszugeben.AusgabefilterLPD unterstützt noch eine
weitere Filterart, die sogenannten Ausgabefilter. Diese sind
– analog zu einem Textfilter –
für den Druck von normalem Text ausgelegt, allerdings
verfügen sie im Vergleich zu diesen nur über
sehr eingeschränkte Fähigkeiten. Wenn Sie einen
Ausgabefilter (aber keinen Textfilter) verwenden, dannstartet LPD nur einen
Ausgabefilter für den kompletten Druckauftrag, statt
für jede Datei des Auftrags einen eigenen Filter zu
starten.kümmert sich LPD nicht
darum, den Beginn oder das Ende einer Datei innerhalb des
Druckauftrages zu finden.übergibt LPD weder
den Benutzer- noch den Rechnernamen desjenigen, der den
Druckauftrag erteilt hat, an den Ausgabefilter, was
eine Verrechnung von Druckaufträgen unmöglich
macht. Ausgabefilter unterstützen insgesamt nur
zwei Argumente:filter-name-w width-l lengthwidth basiert auf der
pw-Fähigkeit,
length hingegen auf der
pl-Fähigkeit des gewählten
Druckers.Lassen Sie sich von dieser angeblichen Einfachheit eines
Ausgabefilters nicht täuschen. Ausgabefilter sind
beispielsweise nicht dazu in der Lage,
jede Datei eines Druckauftrages auf einer neuen Seite zu
drucken. Dazu benötigen Sie einen Textfilter (die im
Abschnitt Den Textfilter
installieren beschrieben werden). Außerdem
sind Ausgabefilter in Wirklichkeit
komplexer, da sie den gesendeten
Bytestrom nicht nur auf Sonderzeichen hin untersuchen
müssen, sondern auch die Übertragung von Signalen
für LPD übernehmen
müssen.Sie benötigen Ausgabefilter
aber dann, wenn Sie Deckblätter drucken wollen, da
dazu Escape-Sequenzen und Initialisierungsstrings
erforderlich sind. (Es ist allerdings nicht
möglich, den Druck dieser Deckblätter
zu verrechnen, da LPD
keine Benutzer- oder Rechnerinformationen an den Ausgabefilter
übergibt.)LPD kann für den gleichen
Drucker sowohl Ausgabefilter als auch Textfilter verwenden.
In solchen Fällen verwendet LPD
den Ausgabefilter nur für den Druck von Deckblättern
(die im Abschnitt Deckblätter
näher beschrieben werden). Nach dem Druck des Deckblattes
erwartet LPD, dass sich der
Ausgabefilter selbst beendet. Dazu werden
zwei Bytes an den Ausgabefilter gesendet: ASCII 031, gefolgt
von ASCII 001. Wenn ein Ausgabefilter diese zwei Bytes
(031, 001) empfängt, sendet er das Signal
SIGSTOP an sich selbst. Nachdem
LPD den Rest des Druckauftrages
erledigt hat, wird der Ausgabefilter erneut gestartet, indem
ein SIGCONT an den Ausgabefilter
gesendet wird.Haben Sie nur einen Ausgabefilter, aber
keinen Textfilter installiert, dann
verwendet LPD den Ausgabefilter auch
für den Druck von normalem Text. Wie bereits erwähnt,
werden dabei allerdings alle Dateien des Druckauftrags unmittelbar
hintereinander gedruckt, Seitenumbrüche oder ein
zusätzlicher Papiervorschub sind also nicht möglich.
Da dieses Verhalten von Ihnen wahrscheinlich
nicht gewünscht wird, werden Sie in
fast allen Fällen einen zusätzlichen Textfilter
benötigen.Der weiter oben beschriebene Textfilter
lpf kann auch als Ausgabefilter verwendet
werden. Wenn Sie nur einen funktionierenden Ausgabefilter
benötigen, aber nicht den dafür benötigten
Code (zur Zeichenerkennung und zum Senden von Signalen)
schreiben wollen, sollten Sie sich lpf
näher ansehen. Sie können lpf
auch in ein Shell-Skript einbinden, um von Ihrem Drucker
benötigte Initialisierungscodes zu verarbeiten.lpf: Ein TextfilterDer Textfilter (Eingabefilter)
/usr/libexec/lpr/lpf wird bereits mit
&os; geliefert. Er erlaubt das Einrücken der
Ausgabe (über lpr ), die
Übergabe von Zeichen-Literalen
(über lpr ), das Anpassen
der Druckposition bei gelöschten Zeichen
(Backspaces) oder Tabulatoren,
sowie die Verrechnung gedruckter Seiten. Zusätzlich
kann dieser Textfilter auch als Ausgabefilter arbeiten.lpf ist für viele verschiedene
Druckumgebungen geeignet. Zwar ist dieser Textfilter nicht
in der Lage, Initialisierungssequenzen an einen Drucker
zu senden, dieses Problem kann allerdings durch das Schreiben
und Ausführen eines Shell-Skripts (das diese Funktion
übernimmt) und das anschließende Aufrufen von
lpf gelöst werden.Seiten verrechnenverrechnenDruckernutzungDamit Sie lpf für die Verrechnung
von Druckaufträgen einsetzen können, müssen Sie
die korrekten Werte für die pw- und
pl-Fähigkeiten in
/etc/printcap eintragen.
lpf verwendet diese Werte, um festzustellen,
wieviel Text auf eine Seite passt und wieviele Seiten im
Druckauftrag enthalten sind. Weitere Informationen zur
Verrechnung der Druckernutzung enthält der Abschnitt
Die Druckernutzung
verrechnen.DeckblätterWenn Sie viele Benutzer mit verschiedenen
Druckern verwalten müssen, sollten Sie
Deckblätter als notwendiges Übel
akzeptieren.BannerseitenDeckblätterDeckblätterDeckblätter (manchmal auch als
Bannerseiten oder
burst pages bezeichnet) geben an, wem
die Ausgabe eines Druckauftrags gehört. Sie werden
normalerweise in großen fetten Buchstaben gedruckt,
manchmal sogar mit zusätzlicher Umrandung, damit man
sie leichter von den tatsächlichen Seiten eines
Druckauftrages unterscheiden kann. Der Nachteil von
Deckblättern ist allerdings, dass es sich dabei um
eine zusätzliche zu druckende Seite handelt, die in
der Regel bereits nach wenigen Minuten wieder im Papierkorb
landet. Da aber für jeden Druckauftrag nur ein einziges
Deckblatt gedruckt wird, ist der Papierverbrauch in den
meisten Fällen tolerierbar.Das LPD-System kann
Deckblätter automatisch erzeugen, wenn
Ihr Drucker normalen Text direkt drucken kann. Haben Sie
hingegen einen &postscript;-Drucker, benötigen Sie ein
externes Programm, um die Deckblätter zu generieren
(Lesen Sie dazu auch den Abschnitt Deckblätter
auf &postscript;-Druckern erzeugen.).Deckblätter aktivierenIm Abschnitt Einfache
Drucker-Konfiguration haben wir die Ausgabe von
Deckblättern durch die die Angabe der Option
sh
(suppress header) in
/etc/printcap deaktiviert. Um die
Ausgabe von Deckblättern wieder zu aktivieren,
müssen Sie daher die sh-Fähigkeit
wieder entfernen.Das klingt zu einfach? Wo ist der Haken?Sie haben recht. Es ist möglich,
dass Sie einen Ausgabefilter verwenden müssen, um die
nötigen Initialisierungsstrings an den Drucker zu senden.
Das folgende Beispiel beschreibt einen Ausgabefilter für
PCL-kompatible Drucker von Hewlett Packard:#!/bin/sh
#
# hpof - Ausgabefilter für PCL-kompatible Drucker von Hewlett Packard
# Installiert unter: /usr/local/libexec/hpof
printf "\033&k2G" || exit 2
exec /usr/libexec/lpr/lpfGeben Sie den Pfad des Ausgabefilters über die
of-Fähigkeit an. Weitere Informationen
finden Sie im Abschnitt Ausgabefilter.Das nächste Beispiel beschreibt die Datei
/etc/printcap des bereits erwähnten
Druckers teak. Allerdings sind nun die
Ausgabe von Deckblättern sowie der vorhin beschriebene
Ausgabefilter enthalten:#
# /etc/printcap für den Rechner orchid
#
teak|hp|laserjet|Hewlett Packard LaserJet 3Si:\
:lp=/dev/lpt0:sd=/var/spool/lpd/teak:mx#0:\
:if=/usr/local/libexec/hpif:\
:vf=/usr/local/libexec/hpvf:\
:of=/usr/local/libexec/hpof:Wenn ein Anwender nun einen Druckauftrag an den Drucker
teak schickt, wird für jeden
Druckauftrag ein Deckblatt erstellt. Benötigt ein
Anwender keine Deckblätter, kann er die Ausgabe dieser
Seiten durch die Verwendung von lpr
unterdrücken. Weitere, für
die Ausgabe von Deckblättern interessante &man.lpr.1;-Optionen
finden Sie im Abschnitt Deckblattoptionen.LPD verwendet ein
Form Feed, um das Deckblatt
abzuschließen. Wenn Ihr Drucker ein anderes Zeichen
verwendet, um eine Seite auszuwerfen, geben Sie dieses
über die ff-Fähigkeit in
/etc/printcap an.Deckblätter kontrollierenHaben Sie die Ausgabe von Deckblättern aktiviert,
gibt LPD eine ganze Seite in
großen Buchstaben aus, die den Anwender, den
verwendeten Rechner sowie den Druckauftrag beschreiben.
Das folgende Beispiel ist ein Deckblatt für den
Druckauftrag outline, der von
kelly auf dem Rechner rose
erstellt wurde: k ll ll
k l l
k l l
k k eeee l l y y
k k e e l l y y
k k eeeeee l l y y
kk k e l l y y
k k e e l l y yy
k k eeee lll lll yyy y
y
y y
yyyy
ll
t l i
t l
oooo u u ttttt l ii n nnn eeee
o o u u t l i nn n e e
o o u u t l i n n eeeeee
o o u u t l i n n e
o o u uu t t l i n n e e
oooo uuu u tt lll iii n n eeee
r rrr oooo ssss eeee
rr r o o s s e e
r o o ss eeeeee
r o o ss e
r o o s s e e
r oooo ssss eeee
Job: outline
Date: Sun Sep 17 11:04:58 1995LPD fügt ein
Form Feed an diesen Text an,
damit der eigentliche Druckauftrag auf einer neuen Seite
gestartet wird (es sei denn, Sie haben die
sf-Fähigkeit (suppress
form feeds) des jeweiligen Druckers in
/etc/printcap aktiviert).Wenn Sie dies wüschen, kann
LPD auch nur ein kurzes
Deckblatt ausgeben. Dazu verwenden Sie die
Option sb
(short banner)
in /etc/printcap. Dadurch erhalten Sie
ein Deckblatt ähnlich dem folgenden:rose:kelly Job: outline Date: Sun Sep 17 11:07:51 1995In der Voreinstellung druckt LPD
zuerst das Deckblatt und danach den eigentlichen Druckauftrag.
Um diese Reihenfolge umzukehren, geben Sie die Option
hl (header
last) in /etc/printcap
ans.Deckblätter verrechnenWenn Sie die in LPD eingebaute
Funktion zur Erstellung von Deckblättern verwenden,
werden Sie auf folgendes Paradigma stoßen:
Deckblätter müssen kostenlos
sein.Warum ist das so?Weil der Ausgabefilter das einzige externe Programm ist,
das zum Zeitpunkt der Erstellung des Deckblatts eine
Verrechnung durchführen könnte. Da Ausgabefilter
aber weder über Benutzer- noch über
Rechnerinformationen verfügen, ist es nicht
möglich, einen Druckauftrag einem bestimmten Benutzer
zuzuordnen. Da ein Benutzer die Ausgabe von Deckblättern
über lpr
unterdrücken kann, ist es auch nicht möglich, die Vorgabe
verrechne eine zusätzliche Seite in den Text-
oder Konvertierungsfilter (die über die zur Verrechnung
nötigen Benutzer- und Rechnerinformationen verfügen)
aufzunehmen, weil Benutzer sonst für Deckblätter
bezahlen müssten, die sie nicht gedruckt haben.Es ist ebenfalls nicht ausreichend,
jeden Filter eigene Deckblätter erzeugen zu lassen (und
sie dadurch verrechnen zu können). Wollte ein Benutzer
durch ein lpr die Ausgabe
eines Deckblattes unterdrücken, würde dieses nun trotzdem
verrechnet werden, da LPD keine
Informationen über die Verwendung der Option
an einen Filter weitergibt.Welche Möglichkeiten habe ich nun?Sie können:Das Paradigma von LPD einfach
akzeptieren und die Deckblätter gratis abgeben.Eine alternatives Drucksystem wie
LPRng installieren. Der
Abschnitt
Alternativen zum Standard-Drucksystem beschreibt
verschiedene Drucksysteme, die
LPD ersetzen können.Schreiben Sie einen intelligenten
Ausgabefilter. Normalerweise kümmert sich ein
Ausgabefilter nur um die Initialisierung des Druckers oder
um eine einfache Zeichenkonvertierung. Außerdem
eignet er sich für die Ausgabe von Deckblättern
und normalem Text, wenn Sie keinen Text- oder Eingabefilter
installiert haben. Haben Sie allerdings einen Textfilter
installiert, verwendet LPD
Ausgabefilter nur für die Ausgabe von Deckblättern.
Ein Ausgabefilter kann den Text des von
LPD erzeugten Deckblattes
untersuchen, um festzustellen, welcher Benutzer und welcher
Rechner den Druckauftrag gestartet hat. Leider weiß
der Ausgabefilter auch mit dieser Methode nicht, welche
Datei er zur Verrechnung verwenden soll (da der Name dieser
Datei durch die af-Fähigkeit
übergeben wird). Wenn Sie eine
Standard-Verrechnungsdatei verwenden, können Sie diese
in den Ausgabefilter einbauen. Um den Text des Deckblattes
zu untersuchen, verwenden Sie die
sh-Fähigkeit
(short header) in
/etc/printcap. Falls Ihnen das zuviel
Aufwand ist, freuen sich Ihre Benutzer sicher darüber,
wenn Sie ihnen den kostenlosen Druck von Deckblättern
erlauben.Deckblätter auf &postscript;-Druckern ausgebenIn der Regel erzeugt LPD ein Deckblatt
mit normalem Text, das für viele verschiedene Drucker geeignet
ist. Da &postscript;-Drucker normalen Text aber nicht drucken
können, ist die LPD-Funktion zur
Erstellung von Deckblättern auf diesen Drucker relativ
sinnlos.Es sei denn, jeder Text- und Konvertierungsfilter erzeugt
über den Benutzer- und Rechnernamen sein eigenes, für
den jeweiligen Drucker geeignetes Deckblatt. Das Problem
dieser Methode ist allerdings, dass ein Anwender auch dann ein
Deckblatt erhält, wenn er dies über
lpr verhindern wollte.Das folgende Skript benötigt drei Argumente (den
Loginnamen des Benutzers, den Rechnernamen und den Namen
des Druckauftrages), um daraus ein einfaches
&postscript;-Deckblatt zu erzeugen:#!/bin/sh
#
# make-ps-header - ein PostScript-Deckblatt auf stdout ausgeben
# Installiert unter: /sr/local/libexec/make-ps-header
#
#
# Die folgenden Werte sind PostScript-Einheiten (72 pro Zoll).
# Passen Sie diese Werte für A4 oder die von Ihnen verwendete
# Papiergröße an:
#
page_width=612
page_height=792
border=72
#
# Argumente prüfen
#
if [ $# -ne 3 ]; then
echo "Usage: `basename $0` <user> <host> <job>" 1>&2
exit 1
fi
#
# Diese Werte in Variablen speichern, damit der PostScript-Code
# übersichtlicher wird.
#
user=$1
host=$2
job=$3
date=`date`
#
# Sende den PostScript-Code an stdout.
#
exec cat <<EOF
%!PS
%
% Sicherstellen, dass es keine unerwünschten Wechselwirkungen mit
% dem folgenden Druckauftrag gibt.
%
save
%
% Ziehe eine fette Umrandung.
%
$border $border moveto
$page_width $border 2 mul sub 0 rlineto
0 $page_height $border 2 mul sub rlineto
currentscreen 3 -1 roll pop 100 3 1 roll setscreen
$border 2 mul $page_width sub 0 rlineto closepath
0.8 setgray 10 setlinewidth stroke 0 setgray
%
% Zeige den Benutzernamen groß und fett an.
%
/Helvetica-Bold findfont 64 scalefont setfont
$page_width ($user) stringwidth pop sub 2 div $page_height 200 sub moveto
($user) show
%
% Und nun zeige noch die Einzelheiten an.
%
/Helvetica findfont 14 scalefont setfont
/y 200 def
[ (Job:) (Host:) (Date:) ] {
200 y moveto show /y y 18 sub def }
forall
/Helvetica-Bold findfont 14 scalefont setfont
/y 200 def
[ ($job) ($host) ($date) ] {
270 y moveto show /y y 18 sub def
} forall
%
% Das wars.
%
restore
showpage
EOF Nun kann jeder Konvertierungs- oder Textfilter dieses
Skript aufrufen, um zuerst das Deckblatt zu erzeugen und
danach den Druckauftrag zu drucken. Das nächste
Beispiel enthält den bereits beschriebenen
DVI-Konvertierungsfilter, der hier um die Funktion zur
Erzeugung eines Deckblatts erweitert wurde:#!/bin/sh
#
# psdf - DVI-nach-PostScript - Druckerfilter
# Installiert unter: /usr/local/libexec/psdf
#
# Wird von lpd aufgerufen, wenn der Benutzer lpr -d verwendet.
#
orig_args="$@"
fail() {
echo "$@" 1>&2
exit 2
}
while getopts "x:y:n:h:" option; do
case $option in
x|y) ;; # Ignore
n) login=$OPTARG ;;
h) host=$OPTARG ;;
*) echo "LPD started `basename $0` wrong." 1>&2
exit 2
;;
esac
done
[ "$login" ] || fail "No login name"
[ "$host" ] || fail "No host name"
( /usr/local/libexec/make-ps-header $login $host "DVI File"
/usr/local/bin/dvips -f ) | eval /usr/local/libexec/lprps $orig_argsBeachten Sie, dass der Filter die Liste der Argumente
überprüft, um den Benutzer- und den Rechnernamen
zu ermitteln. Dieser Vorgang ist prinzipiell für alle
Filter identisch. Der Textfilter benötigt allerdings
etwas andere Argumente, die im Abschnitt Die Funktionsweise von
Filtern beschrieben werden.Wie bereits erwähnt, deaktiviert diese Methode
leider die suppress header page-Option
(also die Option ) von
lpr. Benutzer können danach den
Ausdruck eines Deckblattes nicht mehr verhindern, da der
angepasste Filter zu jedem Druckauftrag automatisch ein
Deckblatt erstellt.Damit ein Benutzer bei Bedarf den Ausdruck eines
Deckblatts dennoch unterbinden kann, müssen Sie
auch hier den im Abschnitt
Deckblätter verrechnen beschriebenen
Trick einsetzen: Schreiben Sie einen Ausgabefilter, der
das von LPD erzeugte Deckblatt untersucht und daraus
eine &postscript;-Version erzeugt. Wenn der Benutzer
den Druckauftrag mit lpr
verschickt, erzeugt LPD kein Deckblatt,
was in weiterer Folge auch für Ihren Ausgabefilter gilt.
Soll hingegen ein Deckblatt erzeugt werden, liest der
Ausgabefilter den von LPD
übergebenen Text und erzeugt daraus ein für
Ihren &postscript;-Drucker geeignetes Deckblatt.Haben Sie Ihren &postscript;-Drucker über eine
serielle Verbindung angeschlossen, können Sie auch
lprps verwenden. In diesem Paket ist
mit psof auch ein Ausgabefilter
enthalten, der die eben beschriebenen Funktionen
übernehmen kann. Beachten Sie aber, dass Sie mit
psof keine Deckblätter verrechnen
können.Drucken über ein NetzwerkDruckerNetzwerkNetzwerkdruck&os; unterstützt das Drucken über ein Netzwerk, also den
Versand von Druckaufträgen an einen entfernten Drucker. Man
unterscheidet dabei zwei Möglichkeiten:Den Zugriff auf einen an einem entfernten Rechner
angeschlossenen Drucker. Sie konfigurieren dabei auf Ihrem
System einen Drucker, der über eine konventionelle
serielle oder parallele Verbindung an einem anderen Rechner
angeschlossen ist. Danach richten Sie
LPD auf dem entfernten System
so ein, dass andere Drucker über das Netzwerk auf
diesen Drucker zugreifen können. Der Abschnitt
Auf entfernten
Rechnern installierte Drucker beschreibt, wie Sie
dazu vorgehen müssen.Den Zugriff auf einen direkt an ein Netzwerk
angeschlossenen Drucker. Ein solcher Drucker verfügt
anstelle (oder zusätzlich zu) einer parallelen oder
seriellen Schnittstelle über eine Netzwerkschnittstelle.
Ein solcher Drucker kann sich auf zwei Arten verhalten:Er kann das LPD-Protokoll
direkt unterstützen und sogar Druckjobs von entfernten
Rechner verwalten. In diesem Fall verhält sich der
Drucker wie ein normaler Rechner, auf dem
LPD läuft. Lesen Sie den
Abschnitt
Auf entfernten Rechnern installierte Drucker, um
einen solchen Drucker einzurichten.Er könnte Verbindungen über ein
Netzwerk unterstützen. In diesem Fall
verbinden Sie den Drucker mit einem
Rechner Ihres Netzwerks, der danach für die
Verwaltung von Druckaufträgen sowie den
tatsächlichen Druck verantwortlich ist. Der
Abschnitt Drucker mit
direkter TCP-Schnittstelle enthält
Hinweise zur Installation derartiger Drucker.Auf entfernten Rechnern installierte DruckerDas LPD-Drucksystem
unterstützt den Versand von Druckaufträgen an
andere Rechner, auf denen entweder
LPD läuft oder die zu
LPD kompatibel sind. Dadurch
können Sie einen Drucker auf einem Rechner installieren
und von anderen Rechnern des Netzwerks darauf zugreifen.
Außerdem werden Drucker mit direkter TCP-Schnittstelle
unterstützt, wenn diese das
LPD-Protokoll
unterstützen.Um diese Art des Druckens über ein Netzwerk zu
aktivieren, installieren Sie zuerst Ihren Drucker auf einem
Rechner Ihres Netzwerks, dem sogenannten
printer host. Die dazu nötigen
Schritte werden im Abschnitt
Einfache Drucker-Konfiguration beschrieben. Falls
Sie eine erweiterte Druckerkonfiguration benötigen,
sollten Sie auch den Abschnitt Erweiterte
Drucker-Konfiguration lesen. Danach testen Sie, ob
der Drucker alle von Ihnen aktivierten
LPD-Fähigkeiten
unterstützt. Stellen Sie auch sicher, dass Ihr
lokales System berechtigt ist, den
LPD-Dienst auf dem
entfernten System zu nutzen (lesen
Sie dazu den Abschnitt
Druckaufträge auf entfernten Druckern
beschränken).DruckerNetzwerkNetzwerkdruckerWenn Sie einen Drucker mit einer zu
LPD kompatiblen
Netzwerkschnittstelle verwenden, handelt es sich beim
printer host um den Drucker selbst,
und der Druckername ist der von Ihnen
für diesen Drucker vorgegebene Name. Lesen Sie die
Dokumentation Ihres Druckers und/oder der Netzwerkschnittstelle
Ihres Druckers, um dies zu klären.Wenn Sie einen Hewlett Packard Laserjet-Drucker
verwenden, sorgt der Druckername text
für eine automatische LF-zu-CRLF-Konvertierung. In
diesem Fall wird das hpif-Skript
nicht benötigt.Danach müssen Sie auf jedem Rechner, der auf diesen
Drucker zugreifen soll, einen entsprechenden Eintrag in
deren /etc/printcap aufnehmen. Dazu
werden folgende Informationen benötigt:Der Name des Eintrags. Entspricht in der Regel dem
Eintrag auf dem printer host.Lassen Sie den Eintrag für die
lp-Fähigkeit leer, schreiben Sie
also :lp=:.Erzeugen Sie ein Spooling-Verzeichnis und geben Sie
dessen Pfad über die
sd-Fähigkeit an.
LPD speichert Ihre
Druckaufträge in diesem Verzeichnis, bevor sie an den
Drucker geschickt werden.Geben Sie den Namen des printer
hosts über die
rm-Fähigkeit an.Geben Sie den Namen des Druckers (auf dem
printer host) über die
rp-Fähigkeit an.Das ist alles. Sie benötigen weder
Konvertierungsfilter, noch Seitengrößen oder
sonstige Angaben in Ihrer lokalen
/etc/printcap.Dazu ein Beispiel. Der Rechner rose
verfügt über zwei Drucker, bamboo
und rattan. Wir wollen nun allen Benutzern
des Rechners orchid erlauben, diese Drucker
zu verwenden. Es folgt nun wieder die bereits aus dem Abschnitt
Deckblätter verwenden bekannte
/etc/printcap für den Rechner
orchid. Diese enthielt bereits einen Eintrag
für den Drucker teak. Zusätzlich
tragen wir nun die zwei Drucker des Rechners
rose ein:#
# /etc/printcap für den Rechner orchid - mit zusätzlichen
# Einträgen für die (entfernten) Drucker auf dem Rechner rose
#
#
# teak ist ein lokaler Drucker und direkt mit orchid verbunden:
#
teak|hp|laserjet|Hewlett Packard LaserJet 3Si:\
:lp=/dev/lpt0:sd=/var/spool/lpd/teak:mx#0:\
:if=/usr/local/libexec/ifhp:\
:vf=/usr/local/libexec/vfhp:\
:of=/usr/local/libexec/ofhp:
#
# rattan ist mit rose verbunden, Druckaufträge für rattan gehen daher
# an den Rechner rose:
#
rattan|line|diablo|lp|Diablo 630 Line Printer:\
:lp=:rm=rose:rp=rattan:sd=/var/spool/lpd/rattan:
#
# bamboo ist ebenfalls mit rose verbunden:
#
bamboo|ps|PS|S|panasonic|Panasonic KX-P4455 PostScript v51.4:\
:lp=:rm=rose:rp=bamboo:sd=/var/spool/lpd/bamboo:Nun müssen wir nur noch die Spooling-Verzeichnisse
auf dem Rechner orchid erzeugen:&prompt.root; mkdir /var/spool/lpd/rattan/var/spool/lpd/bamboo
&prompt.root; chmod 770 /var/spool/lpd/rattan/var/spool/lpd/bamboo
&prompt.root; chown daemon:daemon /var/spool/lpd/rattan/var/spool/lpd/bambooDamit können Benutzer des Rechners
orchid die Drucker rattan
und bamboo verwenden. Ein Benutzer gibt
auf orchid beispielsweise ein:&prompt.user; lpr bamboo sushi-review.dviDie Anwendung LPD auf dem Rechner
orchid kopiert daraufhin den Druckauftrag in das
Spooling-Verzeichnis /var/spool/lpd/bamboo und stellt fest,
dass es sich um einen DVI-Auftrag handelt. Sobald
rose über genug freien Platz im
bamboo-Spooling-Verzeichnis verfügt,
würden die beiden LPD die Datei auf
den Rechner rose transferieren. Diese Datei
verbleibt danach in der Druckerwarteschlange des Rechners
rose, bis der Ausdruck der Datei abgeschlossen ist.
Vor dem Ausdruck würde die Datei noch von DVI nach &postscript;
konvertiert werden, da es sich bei bamboo um einen
an den Rechner rose angeschlossenen
&postscript;-Drucker handelt.Drucker mit direkter TCP-SchnittstelleWenn Sie eine Netzwerkkarte für Ihren Drucker kaufen,
können Sie zwei verschiedene Versionen wählen:
Eine Version, die ein Drucksystem emuliert (die teure Version),
oder eine Version, die sich verhält, als wäre der
Drucker an eine serielle oder parallele Schnittstelle
angeschlossen (die billige Version). Dieser Abschnitt
beschreibt die billige Variante. Bevorzugen Sie die teure
Variante, sollten Sie den Abschnitt Auf entfernten
Rechnern installierte Drucker nochmals lesen.Das Format der Datei /etc/printcap
erlaubt es Ihnen, anzugeben, welche serielle oder parallele
Schnittstelle verwendet werden soll und (falls Sie eine
serielle Schnittstelle verwenden) welche Parameter (Baudrate,
Flußkontrolle, Behandlung von Tabulatoren, Konvertierung
von neuen Zeilen und andere mehr) Sie verwenden wollen. Es
gibt allerdings keine Möglichkeit, eine Verbindung zu
einem Drucker zu definieren, der einen TCP/IP- oder einem
anderem Netzwerkport auf Druckaufträge hin abfragt.Um Daten an einen Netzwerkdrucker zu schicken, müssen
Sie daher ein Kommunikationsprogramm entwickeln, das von
Text- und Konvertierungsfiltern aufgerufen werden kann. Dazu
ein Beispiel. Das Skript netprint
übernimmt alle Daten von der Standardeingabe und schickt
sie an einen Netzwerkdrucker. netprint
erwartet zwei Argumente: Als erstes Argument wird der Hostname
des Druckers und als zweites Argument der Port, über den
die Verbindung erfolgen soll, übergeben. Dabei handelt
sich allerdings um eine Ein-Wege-Kommunikation (von &os; zum
Drucker). Viele Netzwerkdrucker unterstützen aber auch
eine Zwei-Wege-Kommunikation, deren Vorteile (Abfrage des
Druckerstatus, die Verrechnung von Druckaufträgen und
andere mehr) Sie vielleicht nutzen wollen.#!/usr/bin/perl
#
# netprint - Textfilter für einen Netzwerkdrucker
# Installiert unter: /usr/local/libexec/netprint
#
$#ARGV eq 1 || die "Usage: $0 <printer-hostname> <port-number>";
$printer_host = $ARGV[0];
$printer_port = $ARGV[1];
require 'sys/socket.ph';
($ignore, $ignore, $protocol) = getprotobyname('tcp');
($ignore, $ignore, $ignore, $ignore, $address)
= gethostbyname($printer_host);
$sockaddr = pack('S n a4 x8', &AF_INET, $printer_port, $address);
socket(PRINTER, &PF_INET, &SOCK_STREAM, $protocol)
|| die "Can't create TCP/IP stream socket: $!";
connect(PRINTER, $sockaddr) || die "Can't contact $printer_host: $!";
while (<STDIN>) { print PRINTER; }
exit 0; Dieses Skript kann für verschiedene Filter
eingesetzt werden. Das folgende Beispiel verwendet den
an ein Netzwerk angeschlossenen Zeilendrucker Diablo 750-N.
Dieser Drucker empfängt zu druckende Daten auf dem
Port 5100. Der Hostname des Druckers lautet
scrivener.
Daher sieht der Textfilter für diesen Drucker wie folgt
aus:#!/bin/sh
#
# diablo-if-net - Textfilter für den Diablo-Drucker `scrivener'.
# Drucker lauscht auf Port 5100.
# Installiert unter: /usr/local/libexec/diablo-if-net
#
exec /usr/libexec/lpr/lpf "$@" | /usr/local/libexec/netprint scrivener 5100Den Druckerzugriff beschränkenDruckerden Zugriff beschränkenDieser Abschnitt beschreibt, wie Sie den Druckerzugriff
beschränken können. Das
LPD-Drucksystem erlaubt Ihnen die
Kontrolle darüber, wer lokal oder über ein Netzwerk
auf einen Drucker zugreifen darf, ob mehrere Kopien erstellt
werden dürfen und wie groß Druckaufträge und
Druckerwarteschlangen werden dürfen.Den Ausdruck von mehreren Kopien verhindernDas LPD-System macht es dem
einzelnen Benutzer einfach, mehrere Kopien einer Datei zu
drucken. So werden mit lpr
beispielsweise fünf Kopien jeder Datei des Druckauftrags
erstellt. Ob dies gut oder schlecht ist, müssen Sie
selbst entscheiden.Wenn Sie der Meinung sind, dass multiple Kopien eine
unnötige Beanspruchung Ihres Druckers darstellen,
sollten Sie die -Opion von &man.lpr.1;
deaktivieren, indem Sie die
sc-Fähigkeit in Ihre
/etc/printcap aufnehmen. Verwendet ein
Benutzer dennoch die Option , erhält
er daraufhin folgende Meldung:lpr: multiple copies are not allowedWenn Sie den Zugriff auf einen entfernten Drucker
(wie in Abschnitt Auf entfernten
Rechnern installierte Drucker beschrieben) konfiguriert
haben, müssen Sie die sc-Fähigkeit
auch auf den entfernten Rechnern, die auf Ihren Drucker
zugreifen dürfen, in /etc/printcap
eintragen, damit Benutzer diese Vorgabe nicht durch den Wechsel
auf einen anderen Rechner umgehen können.Dazu ein Beispiel. Es handelt sich dabei um die Datei
/etc/printcap auf dem Rechner
rose. Der Drucker rattan
soll multiple Kopien zulassen, auf dem Laserdrucker
bamboo sollen multiple Kopien hingegen
nicht erlaubt sein, daher müssen wir für diesen
Drucker die sc-Fähigkeit
aktivieren:#
# /etc/printcap für den Rechner rose - multiple Kopien auf bamboo verbieten
#
rattan|line|diablo|lp|Diablo 630 Line Printer:\
:sh:sd=/var/spool/lpd/rattan:\
:lp=/dev/lpt0:\
:if=/usr/local/libexec/if-simple:
bamboo|ps|PS|S|panasonic|Panasonic KX-P4455 PostScript v51.4:\
:sh:sd=/var/spool/lpd/bamboo:sc:\
:lp=/dev/ttyd5:ms#-parenb cs8 clocal crtscts:rw:\
:if=/usr/local/libexec/psif:\
:df=/usr/local/libexec/psdf:Außerdem müssen wir noch die
sc-Fähigkeit in der Datei
/etc/printcap des Rechners
orchid aktivieren. Parallel dazu untersagen
wir das Erstellen von multiplen Kopien auf dem Drucker
teak:#
# /etc/printcap für den Rechner orchid - lokal machen wir keine multiplen Kopien
# Lokaler Drucker teak oder entfernter Drucker bamboo:
teak|hp|laserjet|Hewlett Packard LaserJet 3Si:\
:lp=/dev/lpt0:sd=/var/spool/lpd/teak:mx#0:sc:\
:if=/usr/local/libexec/ifhp:\
:vf=/usr/local/libexec/vfhp:\
:of=/usr/local/libexec/ofhp:
rattan|line|diablo|lp|Diablo 630 Line Printer:\
:lp=:rm=rose:rp=rattan:sd=/var/spool/lpd/rattan:
bamboo|ps|PS|S|panasonic|Panasonic KX-P4455 PostScript v51.4:\
:lp=:rm=rose:rp=bamboo:sd=/var/spool/lpd/bamboo:sc:Durch die Verwendung der
sc-Fähigkeit ist zwar die Verwendung
von lpr nicht mehr
möglich, ein Benutzer kann aber weiterhin &man.lpr.1; mehrmals
hintereinander aufrufen oder eine Datei mehrfach in den gleichen
Druckauftrag aufnehmen:&prompt.user; lpr forsale.sign forsale.sign forsale.sign forsale.sign forsale.signAuch dieser Mißbrauch Ihres Druckers kann verhindert
werden, falls Sie dies wünschen. Diese Maßnahmen
werden in diesem Abschnitt allerdings nicht behandelt.Den Zugriff auf bestimmte Drucker beschränkenSie können angeben, wer auf welchem Drucker drucken
darf, wenn Sie den Gruppenmechanismus von &unix; in Kombination
mit der rg-Fähigkeit von
/etc/printcap einsetzen. Weisen Sie dazu
alle Benutzer, die auf einen Drucker zugreifen dürfen,
einer gemeinsamen Gruppe zu und geben Sie diese Gruppe
über die rg-Fähigkeit an.Wenn Benutzer, die dieser Gruppe nicht angehören (dies
gilt auch für root), werden diese durch
die Meldung begrüsst, wenn Sie diesen Drucker verwenden
wollen.lpr: Not a member of the restricted groupAnalog zur sc-Fähigkeit
(suppress multiple copies) müssen
Sie die rg-Fähigkeit auch auf allen
entfernten Rechnern aktivieren, die auf Ihren Drucker
zugreifen dürfen (lesen Sie dazu auch den Abschnitt
Auf entfernten
Rechnern installierte Drucker).Wollen wir beispielsweise allen Benutzern die Verwendung
des Druckers rattan, aber nur Mitgliedern
der Gruppe artists die Verwendung des
Druckers bamboo erlauben, passen wir die
bereits bekannte /etc/printcap des
Rechners rose entsprechend an:#
# /etc/printcap des Rechners rose - Zugriffsbeschränkung für bamboo
#
rattan|line|diablo|lp|Diablo 630 Line Printer:\
:sh:sd=/var/spool/lpd/rattan:\
:lp=/dev/lpt0:\
:if=/usr/local/libexec/if-simple:
bamboo|ps|PS|S|panasonic|Panasonic KX-P4455 PostScript v51.4:\
:sh:sd=/var/spool/lpd/bamboo:sc:rg=artists:\
:lp=/dev/ttyd5:ms#-parenb cs8 clocal crtscts:rw:\
:if=/usr/local/libexec/psif:\
:df=/usr/local/libexec/psdf:Die Datei /etc/printcap des Rechners
orchid wird dadurch nicht beeinflusst. Jeder
Benutzer des Rechners orchid kann also
weiterhin den Drucker bamboo verwenden.Für jeden Drucker kann nur eine einzige
priviligierte Gruppe erstellt werden.Die Größe von Druckaufträgen kontrollierenDruckaufträgeWenn Sie viele Benutzer haben, die Ihre Drucker verwenden
dürfen, werden Sie wahrscheinlich eine Obergrenze für
Dateien angeben wollen, die Benutzer an Ihren Drucker senden
dürfen. Dies ist sinnvoll, weil Speicherplatz für
Spooling-Verzeichnisse nur begrenzt verfügbar ist und Sie stets
sicherstellen müssen, dass auch die Druckaufträge anderer
Benutzer verarbeitet werden können.DruckauftragkontrollierenLPD verwendet die
mx-Fähigkeit, um die maximal erlaubte
Größe von Dateien eines Druckauftrags anzugeben.
Dieser Wert wird in 1.024 Bytes großen
BUFSIZ-Blöcken angegeben. Setzen Sie
diesen Wert auf Null, gibt es keine
Größenbeschränkung. Existiert die
mx-Fähigkeit hingegen überhaupt
nicht, so gilt ein Limit von 1.000 Blöcken.Diese Limits gelten nur für die Größe
von Dateien innerhalb eines
Druckauftrages, nicht aber für
die Gesamtgröße des Druckauftrags.LPD lehnt eine Datei auch dann
nicht ab, wenn sie das Limit des Druckers überschreitet.
Vielmehr wird die Datei bis zum Erreichen des Limits in die
Warteschlange geladen, danach wird der Druck gestartet. Der
das Limit überschreitende Rest wird hingegen verworfen
und nicht gedruckt!Mit diesem Wissen können wir nun Limits für die
Drucker rattan und bamboo
definieren. Da &postscript;-Dateien der Gruppe
artists in der Regel sehr groß
sind, setzen wir ein Limit von fünf Megabytes. Für
den Druck von normalen Text (auf dem Drucker
rattan) setzen wir hingegen kein Limit:#
# /etc/printcap für den Rechner rose
#
#
# Kein Größenlimit:
#
rattan|line|diablo|lp|Diablo 630 Line Printer:\
:sh:mx#0:sd=/var/spool/lpd/rattan:\
:lp=/dev/lpt0:\
:if=/usr/local/libexec/if-simple:
#
# Ein Limit von 5 Megabyte:
#
bamboo|ps|PS|S|panasonic|Panasonic KX-P4455 PostScript v51.4:\
:sh:sd=/var/spool/lpd/bamboo:sc:rg=artists:mx#5000:\
:lp=/dev/ttyd5:ms#-parenb cs8 clocal crtscts:rw:\
:if=/usr/local/libexec/psif:\
:df=/usr/local/libexec/psdf:Auch diese Limits gelten nur für lokale Benutzer.
Wenn Sie den Zugriff auf Ihren Drucker auch über ein
Netzwerk erlauben wollen, unterliegen die Benutzer dieser
Rechner diesen Limits nicht. Daher müssen Sie diese
Limits über die mx-Fähigkeit
auch in der /etc/printcap jedes
Rechners definieren, der Ihren Drucker verwenden darf.
Der Abschnitt
Auf entfernten Rechnern installierte Drucker
enthält weitere Informationen zum Drucken über
ein Netzwerk.Es gibt eine weitere Möglichkeit, um die
Größe von Druckaufträgen von entfernten
Rechnern zu beschränken. Lesen Sie dazu den Abschnitt
Druckaufträge von entfernten Rechnern
beschränken.Druckaufträge von entfernten Rechnern
beschränkenDas LPD-System bietet mehrere
Möglichkeiten, um Druckaufträge zu beschränken,
die auf entfernten Rechnern gestartet wurden:Rechner beschränkenSie können festlegen, von welchen entfernten
Rechnern ein lokaler LPD
Druckaufträge annimmt, indem Sie die Dateien
/etc/hosts.equiv sowie
/etc/hosts.lpd entsprechend
anpassen. LPD
überprüft diese Dateien, um festzustellen,
ob ein Druckauftrag von einem Rechner stammt, der in
einer dieser Dateien aufgeführt ist. Ist dies
nicht der Fall, lehnt LPD
den Druckauftrag ab.Der Aufbau dieser Datei ist sehr einfach: Jede
Zeile enthält einen einzigen Rechnernamen.
Beachten Sie aber, dass
/etc/hosts.equiv auch vom
&man.ruserok.3;-Protokoll benötigt wird und
Änderungen dieser Datei auch Programme wie
&man.rsh.1; und &man.rcp.1; beeinflussen
können.Das folgende Beispiel beschreibt die Datei
/etc/hosts.lpd auf dem Rechner
rose:orchid
violet
madrigal.fishbaum.deDurch diese Vorgaben akzeptiert rose
nur noch Druckaufträge von den Rechnern
orchid, violet,
und madrigal.fishbaum.de.
Versucht ein anderer Rechner, auf den
LPD von
rose zuzugreifen, wird dieser
Druckauftrag abgelehnt werden.GrößenbeschränkungenSie können festlegen, wieviel Speicherplatz
auf dem Dateisystem, in dem das Spooling-Verzeichnis
liegt, mindestens frei sein muss. Dazu erzeugen Sie im
Spooling-Verzeichnis Ihres lokalen Druckers die Datei
minfree. In dieser Datei geben
Sie an, wieviele 512 Byte große
Blöcke auf Ihrer Platte frei sein müssen,
damit ein Druckauftrag von einem entfernten Rechner
akzeptiert wird.Durch diese Vorgabe können Sie sicherstellen,
dass Benutzer von entfernten Rechnern Ihr Dateisystem
nicht zumüllen. Außerdem
können Sie damit lokale Benutzer bevorzugen, da
diese auch dann noch Druckaufträge erteilen
dürfen, wenn der verfügbare Plattenplatz
unter das in der Datei minfree
definierte Limit gefallen ist.Legen wir nun die Datei minfree
für den Drucker bamboo an. Zuerst
untersuchen wir /etc/printcap, um
das Spooling-Verzeichnis für diesen Drucker zu
finden. Das folgende Beispiel zeigt den Eintrag
für den Drucker bamboo:bamboo|ps|PS|S|panasonic|Panasonic KX-P4455 PostScript v51.4:\
:sh:sd=/var/spool/lpd/bamboo:sc:rg=artists:mx#5000:\
:lp=/dev/ttyd5:ms#-parenb cs8 clocal crtscts:rw:mx#5000:\
:if=/usr/local/libexec/psif:\
:df=/usr/local/libexec/psdf:Das Spooling-Verzeichnis wird über die
sd-Fähigkeit festgelegt.
Wir wollen, dass mindestens drei Megabyte
(also 6144 Blöcke) freier Plattenplatz
vorhanden sein müssen, damit
LPD einen Druckauftrag
von einem entfernten Rechner akzeptiert:&prompt.root; echo 6144 > /var/spool/lpd/bamboo/minfreeBenutzer beschränkenSie können auch festlegen, welche entfernten
Benutzer Ihren lokalen Drucker verwenden dürfen,
indem Sie die rs-Fähigkeit in
/etc/printcap definieren. Wenn
für den Eintrag eines lokalen Druckers die
rs-Fähigkeit definiert ist,
akzeptiert LPD
Druckaufträge von entfernten Rechnern nur dann,
wenn der Benutzer, der den
Druckauftrag gesendet hat, auch über ein
gleichnamiges Benutzerkonto auf dem lokalen Rechner
verfügt. Ist dies nicht der Fall, lehnt
LPD den Druckauftrag ab.Diese Fähigkeit ist besonders in Umgebungen
nützlich, in denen beispielsweise verschiedene
Abteilungen ein gemeinsames Netzwerk teilen, wobei
einige Benutzer zu mehreren Abteilungen gehören.
Haben diese Benutzer auch ein Benutzerkonto auf Ihrem
System, so können sie Ihren Drucker auch von
ihrer eigenen Abteilung aus nutzen. Wollen Sie zwar
den Zugriff auf Ihren Drucker, nicht
aber den Zugriff auf Ihre übrigen
Ressourcen erlauben, können Sie für diese
Benutzer einen sogenannten Token-Account
ohne Heimatverzeichnis und mit einer nutzlosen Shell
wie /usr/bin/false erstellen.Die Druckernutzung verrechnenDruckerverrechnenSie wollen die Nutzung Ihrer Drucker kostenpflichtig machen?
Warum auch nicht? Papier und Tinte kosten Geld. Auch eine
regelmäßige Wartung muss bezahlt werden. Nachdem Sie
einen Preis festgelegt haben, den Sie für jede
gedruckte Seite verrechnen wollen, stellt sich die Frage, wie Sie
die Verrechnung der Druckkosten technisch umsetzen
können.Die schlechte Nachricht ist, dass das
LPD-System dabei wenig hilfreich ist.
Die Verrechnung von Druckaufträgen hängt stark vom
verwendeten Drucker, den zu druckenden Dateiformaten und
Ihren Anforderungen an die Verrechnung
der Druckernutzung ab.Um die Verrechnung der Druckernutzung zu implementieren,
müssen Sie sowohl Ihre Textfilter (um den Druck von
normalem Text abzurechnen) als auch Ihre Konvertierungsfilter
(um den Druck sonstiger Formate abzurechnen) entsprechend
anpassen, damit diese die Zahl der gedruckten Seiten
ermitteln können. Leider können Sie dazu nicht
einen einfachen Ausgabefilter verwenden, da diese die
Verrechnung von Druckaufträgen nicht unterstützen.
Weitere Informationen zu den verschiedenen Filterarten finden
Sie im Abschnitt Filter.Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten, wie Sie diese
Verrechnung umsetzen können:Die periodische Verrechnung wird
häufiger verwendet, da sie einfacher zu implementieren
ist. Wenn ein Druckauftrag ausgeführt wird,
schreibt der Filter den Benutzer, den verwendeten Rechner
sowie die Anzahl der gedruckten Seiten in eine
Verrechnungsdatei. Nach einem zu definierenden Zeitraum
werden diese Dateien ausgewertet, die Gesamtzahl der
von einem Benutzer gedruckten Seiten bestimmt und dem
jeweiligen Benutzer verrechnet. Danach werden alle
Protokolldateien zurückgesetzt, und die Protokollierung
beginnt von Neuem.Die unmittelbare Verrechnung wird
nur selten eingesetzt, das sie schwieriger zu implementieren
ist. Bei dieser Methode wird der Druckauftrag verrechnet,
sobald der Drucker verwendet wird. Dadurch können Sie
beispielsweise verhindern, dass ein Benutzer seine erlaubte
Druckquote überschreitet.
Zusätzlich können Sie es Ihren Benutzern erlauben,
deren Druckquote abzufragen oder anzupassen. Allerdings
benötigen Sie eine Datenbank, um Benutzer und deren
Quoten verwalten zu können.Das LPD-Drucksystem
unterstützt beide Methoden. Allerdings müssen Sie
die benötigen Filter sowie den zur Verrechnung nötigen
Code selbst bereitstellen. Der Vorteil dabei ist allerdings,
dass Sie in der Wahl Ihrer Verrechnungsmethode äußerst
flexibel sind. So können Sie sich etwa für die
periodische oder die unmittelbare Verrechnung entscheiden. Sie
können festlegen, welche Informationen Sie erfassen wollen:
Benutzernamen, Rechnernamen, die Art der Druckaufträge,
die Anzahl der gedruckten Seiten, den Papierverbrauch, den
Zeitaufwand für die Bearbeitung eines Druckauftrages und
viele andere mehr. Dazu müssen Sie Ihre Filter entsprechend
anpassen, damit diese Informationen erfassst und gespeichert
werden.Kurzanleitung für die Implementierung der
Druckerverrechnung&os; bietet Ihnen zwei Programme, um eine periodische
Verrechnung rasch zu implementieren. Dabei handelt es sich
um den im Abschnitt lpf: Ein Textfilter
behandelten Textfilter sowie um &man.pac.8;, ein Programm,
mit dem Sie Einträge aus Verrechnungsdateien auslesen
und aufsummieren können.Wie bereits im Abschnitt Filter erwähnt,
startet LPD den Text- oder
Konvertierungsfilter mit dem Namen der Verrechnungsdatei als
Argument. Dadurch weiß der Filter, in welche Datei
er einen Verrechnungseintrag schreiben soll. Der Name dieser
Datei wird über die af-Fähigkeit
in /etc/printcap festgelegt. Falls die
Datei nicht über einen absoluten Pfad angegeben wird,
handelt es sich um einen Pfad relativ zum
Spooling-Verzeichnis.LPD startet
lpf mit den Argumenten page width
und page length, die über die
pw- und pl-Fähigkeit
definiert werden. Das Kommando lpf verwendet
diese Argumente danach, um den Papierverbrauch zu bestimmen. Nachdem
die Datei an den Drucker geschickt wurde, wird ein
Verrechnungseintrag in die Verrechnungsdatei geschrieben. Ein
solcher Eintrag sieht dabei ähnlich den folgenden aus:2.00 rose:andy
3.00 rose:kelly
3.00 orchid:mary
5.00 orchid:mary
2.00 orchid:zhangSie sollten für jeden Drucker eine eigene
Verrechnungsdatei verwenden, da lpf
die Verrechnungsdatei nicht sperren kann. Sind also
gleichzeitig zwei lpf-Instanzen aktiv,
kann es dazu kommen, dass Ihre Verrechnungsdatei zerstört
wird, wenn beide Instanzen gleichzeitig in die gleiche Datei
schreiben. Damit für jeden Drucker eine eigene
Verrechnungsdatei angelegt wird, fügen Sie den
Eintrag af=acct in
/etc/printcap ein. Dadurch wird für
jeden Drucker eine separate Verrechnungsdatei mit dem Namen
acct im Spooling-Verzeichnis des
jeweiligen Druckers erzeugt.Wenn Sie Ihre Daten erfasst haben und die entstandenen
Kosten Ihren Benutzern verrechnen wollen, starten Sie
&man.pac.8;. Dazu wechseln Sie in das Spooling-Verzeichnis
des auszuwertenden Druckers und geben pac
ein. Dadurch erhalten Sie eine Ausgabe ähnlich
der folgenden: Login pages/feet runs price
orchid:kelly 5.00 1 $ 0.10
orchid:mary 31.00 3 $ 0.62
orchid:zhang 9.00 1 $ 0.18
rose:andy 2.00 1 $ 0.04
rose:kelly 177.00 104 $ 3.54
rose:mary 87.00 32 $ 1.74
rose:root 26.00 12 $ 0.52
total 337.00 154 $ 6.74Folgende Argumente können an &man.pac.8;
übergeben werden:Gibt an, welcher Drucker
ausgewertet werden soll. Diese Option setzt voraus,
dass für die af-Fähigkeit
in /etc/printcap ein absoluter
Pfad angegeben wurde.Sortiert die Ausgabe nach den verursachten Kosten
anstelle einer alphabetischen Sortierung der
Benutzernamen.Ignoriert den Rechnernamen in Verrechnungsdateien.
Ist diese Option gesetzt, ist der Benutzer
smith auf dem Rechner
alpha mit dem Benutzer
smith auf dem Rechner
gamma identisch. Ist diese Option
nicht gesetzt, handelt es sich um unterschiedliche
Benutzer.Berechnet die entstandenen Kosten aus dem
Preis in Dollar pro Seite
statt aus dem über die
pc-Fähigkeit in
/etc/printcap definierten Preis.
In der Voreinstellung sind dies zwei Cent pro Seite.
Sie können aber auch einen eigenen
Preis in Form einer
Gleitkommazahl angeben.Die Sortierreihenfolge umkehren.Die Verrechnungsdatei in einer neuen Datei
aufsummieren und die originale Verrechnungsdatei
zurücksetzen.name…Verrechnungsinformationen nur für die
angegebenen Benutzernamen ausgeben.In der Voreinstellung gibt &man.pac.8; aus, wieviele
Seiten von welchem Benutzer auf welchem Rechner gedruckt
wurden. Wenn Rechnernamen für Sie uninteressant sind
(weil sich Benutzer beispielsweise auf jedem Rechner
anmelden können), sollten Sie pac
verwenden, um die folgende Ausgabe zu
erhalten: Login pages/feet runs price
andy 2.00 1 $ 0.04
kelly 182.00 105 $ 3.64
mary 118.00 35 $ 2.36
root 26.00 12 $ 0.52
zhang 9.00 1 $ 0.18
total 337.00 154 $ 6.74Um den zu verrechnenden Betrag zu ermitteln, verwendet
&man.pac.8; die pc-Fähigkeit von
/etc/printcap (Voreinstellung 200, dieser
Wert entspricht 2 Cents). Geben Sie hier (als Hundertfaches
des tatsächlichen Wertes) den Preis pro Seite an, den
Sie verrechnen wollen. Sie können diesen Wert
überschreiben, wenn Sie &man.pac.8; mit der Option
ausführen. Beachten Sie dabei aber,
dass Sie in diesem Fall die Einheiten in Dollar angeben, und
nicht als Hundertfaches des tatsächlichen Cent-Betrages.
So steht&prompt.root; pac beispielsweise für einen Preis von einem Dollar und
fünfzig Cent pro Seite.Der Aufruf von pac
führt schließlich dazu, dass die aufsummierten
Informationen in einer eigenen Auswertedatei gespeichert werden.
Diese hat den gleichen Namen wie die Verrechnungsdatei, es wird
lediglich ein _sum an den Dateinamen
angehängt. Danach wird die Verrechnungsdatei
zurückgesetzt. Wenn Sie &man.pac.8; erneut aufrufen,
wird die Auswertedatei eingelesen, um die Startbeträge
zu erhalten, alle weiteren Informationen stammen danach
aus der normalen Verrechnungsdatei.Wie kann man die Anzahl der gedruckten Seiten
ermitteln?Um die Druckernutzung auch nur annähernd genau
verrechnen zu können, müssen Sie ermitteln, wieviel
Papier ein Druckauftrag verbraucht. Die Bestimmung dieses
Wertes ist das zentrale Problem, das Sie lösen müssen,
wenn Sie Druckaufträge kostenpflichtig machen wollen.Normaler Text stellt in der Regel kein Problem dar: Sie
zählen dazu nur die Zeilen des Druckauftrages und
dividieren diesen Wert durch die Anzahl der Zeilen pro Seite,
die Ihr Drucker bietet. Allerdings dürfen Sie dabei
nicht vergessen, dass gelöschte Zeichen
(Backspaces) Zeilen
überschreiben. Außerdem können sich lange
logische Zeilen (im Druckauftrag) über mehrere
physikalische Zeilen (am Ausdruck) erstrecken.Der im Abschnitt lpf:
Ein Textfilter vorgestellte Textfilter
lpf berücksichtigt diese
Besonderheiten. Wenn Sie einen eigenen Textfilter für
die Verrechnung der Druckernutzung schreiben wollen, sollten
Sie sich daher den Quellcode von lpf
näher ansehen.Aber was ist mit anderen Dateiformaten?Für die DVI-nach-LaserJet- oder für die
DVI-nach-&postscript;-Konvertierung können Sie die
Protokolldateien von dvilj oder
dvips auslesen, um festzustellen, wieviele
Seiten konvertiert wurden. Die gleiche Methode könnte
auch mit anderen Dateitypen funktionieren.Alle diese Methoden haben aber das Problem, dass ein
Drucker möglicherweise nicht alle Seiten des
Druckauftrages drucken kann. So könnte es etwa zu einem
Papierstau kommen, der Toner könnte zu Ende gehen oder
es könnte ein Druckerdefekt
auftreten – trotzdem würden alle Seiten
des Druckauftrages verrechnet werden.Was kann man dagegen tun?Es gibt nur eine einzige sichere
Methode, um die Druckernutzung exakt
zu bestimmen. Besorgen Sie sich einen Drucker, der das
verbrauchte Papier protokolliert und verbinden Sie ihn
über eine serielle oder eine Netzwerkverbindung.
Nahezu alle &postscript;-Drucker, aber auch viele andere
Modelle und Druckertypen (beispielsweise Laserdrucker von
Imagen) sind dazu in der Lage. Passen Sie die Filter
für diese Drucker entsprechend an, damit diese
nach jedem Druckauftrag die Anzahl der gedruckten Seiten
ermitteln und verrechnen Sie Druckaufträge
ausschließlich über diesen
Wert. Danach müssen Sie sich um die Anzahl
der gedruckten Zeilen oder um mögliche Druckerprobleme
nie mehr kümmern.Sie können aber auch großzügig sein und alle
Ausdrucke kostenlos abgeben.JohannKoisÜbersetzt von Drucker verwendenDruckerverwendenDieser Abschnitt beschreibt, wie Sie einen unter &os;
konfigurierten Drucker verwenden können. Die folgende
Liste bietet einen Überblick über wichtige
Anwenderbefehle:&man.lpr.1;Einen Druckauftrag drucken&man.lpq.1;Eine Druckerwarteschlange prüfen&man.lprm.1;Einen Druckauftrag aus einer Warteschlange entfernen
(stornieren)Zusätzlich existiert mit &man.lpc.8; ein Befehl zur
zur Steuerung von Druckern und Druckerwarteschlangen, der im
Abschnitt Drucker verwalten
näher beschrieben wird.Jeder der drei Befehle &man.lpr.1;, &man.lprm.1;, sowie
&man.lpq.1; akzeptiert die Option
,
mit der Sie den zu verwendenden Drucker (der dazu in
/etc/printcap definiert sein muss)
festlegen. Dadurch sind Sie in der Lage, Druckaufträge
zu erstellen, zu stornieren, oder den Status Ihrer
Druckaufträge zu überprüfen. Verwenden Sie die
Option nicht, wird der in der Umgebungsvariable
PRINTER definierte Drucker verwendet. Existiert
diese Variable nicht, greifen diese Befehle auf den Drucker
lp zurück.Im Folgenden steht der Begriff
Standarddrucker daher
für den über die Umgebungsvariable PRINTER
definierten Drucker, oder, falls diese Variable nicht existiert,
für den Drucker lp.Druckaufträge erstellenUm eine Datei zu drucken, geben Sie folgenden Befehl ein:&prompt.user; lpr filename...printingDadurch wird jede angegebene Datei an den Standarddrucker
geschickt. Wenn Sie keine Datei angeben, liest &man.lpr.1;
die zu druckenden Daten von der Standardeingabe. Um
beispielsweise einige wichtige Systemdateien zu drucken, geben
Sie folgenden Befehl ein:&prompt.user; lpr /etc/host.conf/etc/hosts.equivUm einen bestimmten Drucker auszuwählen, verwenden Sie:&prompt.user; lpr printer-namefilename...Das folgende Beispiel gibt eine ausführliche Liste aller
im Arbeitsverzeichnis enthaltenen Dateien auf den Drucker
rattan aus:&prompt.user; ls | lpr rattanDa keine Dateien an &man.lpr.1; übergeben werden, liest
lpr die zu druckenden Daten von der
Standardeingabe, in unserem Fall also die Ausgabe des Befehls
ls .&man.lpr.1; akzeptiert auch verschiedene Optionen zur
Formatierung und Konvertierung von Dateien, zur Erzeugung von
multiplen Ausdrucken und so weiter. Lesen Sie dazu den
Abschnitt Druckoptionen.Druckaufträge verwaltenDruckauftragWenn Sie &man.lpr.1; verwenden, werden alle zu druckenden
Daten in ein Paket, den sogenannten Druckauftrag,
gepackt und an LPD geschickt. Jeder
Drucker verfügt über eine Druckerwarteschlange, in der Ihre
Druckaufträge gemeinsam mit denen anderer Benutzer verbleiben, bis
sie gedruckt werden können. Zuerst eintreffende
Druckaufträge werden dabei auch zuerst gedruckt.Um die Druckerwarteschlange des Standarddruckers anzuzeigen,
verwenden Sie &man.lpq.1;. Wollen Sie einen anderen Drucker
abfragen, müssen Sie die Option
verwenden. Der Befehl
&prompt.user; lpq bamboo
zeigt so die Druckerwarteschlange des Druckers
bamboo an. Dieser Befehl liefert eine
Ausgabe ähnlich der folgenden:bamboo is ready and printing
Rank Owner Job Files Total Size
active kelly 9 /etc/host.conf, /etc/hosts.equiv 88 bytes
2nd kelly 10 (standard input) 1635 bytes
3rd mary 11 ... 78519 bytesDerzeit enthält die Warteschlange von
bamboo drei Druckaufträge. Dem ersten
Auftrag, der vom Benutzer kelly erstellt wurde, wurde die
Auftragsnummer (job number) 9 zugewiesen.
Analog erhält jeder Druckerauftrag eine eindeutige Nummer
zugewiesen. Diese Nummern sind nur dann von Bedeutung, wenn
Sie einen Druckauftrag stornieren wollen. Der Abschnitt
Druckaufträge
stornieren beschreibt, wie Sie dazu vorgehen.Der Auftrag mit der Nummer 9 besteht aus zwei Dateien,
mehrere an &man.lpr.1; übergebene Dateien werden also als
Teil eines (gemeinsamen) Druckauftrags betrachtet. Dieser
Druckauftrag ist derzeit aktiv (beachten Sie den Status
active in der Spalte Rank),
wird also gerade gedruckt. Der zweite Auftrag besteht aus
Daten, die von der Standardeingabe an &man.lpr.1;
übergeben wurden. Der dritte Auftrag wurde vom Benutzer
mary erstellt. Er ist sehr viel
größer als die anderen Aufträge. Da der
Pfad der zu druckenden Datei aufgrund seiner Länge nicht
in der Spalte Files Platz hat, werden von
&man.lpq.1; nur drei Punkte angezeigt.Die erste Zeile der Ausgabe von &man.lpq.1; ist ebenfalls
sehr nützlich: Sie beschreibt den momentanen Druckerstatus
(oder zumindest, was LPD denkt,
dass der Drucker gerade macht).&man.lpq.1; unterstützt auch die Option
zur Erstellung einer ausführlicheren
Ausgabe. Die Eingabe von lpq
erzeugt für unser obiges Beispiel die folgende Ausgabe:waiting for bamboo to become ready (offline ?)
kelly: 1st [job 009rose]
/etc/host.conf 73 bytes
/etc/hosts.equiv 15 bytes
kelly: 2nd [job 010rose]
(standard input) 1635 bytes
mary: 3rd [job 011rose]
/home/orchid/mary/research/venus/alpha-regio/mapping 78519 bytesDruckaufträge stornierenMit &man.lprm.1; können Sie einen Druckauftrag
stornieren. Häufig ist &man.lprm.1; auch noch in der
Lage, einen bereits aktiven Auftrag abzubrechen, allerdings
wird dabei in der Regel trotzdem ein Teil des Auftrages oder
der gesamte Auftrag gedruckt.Um einen Druckauftrag auf dem Standarddrucker zu
stornieren, müssen Sie zuerst die Auftragsnummer
über &man.lpq.1; ermitteln. Danach geben Sie
Folgendes ein:&prompt.user; lprm Job-NummerUm einen Druckauftrag eines anderen Druckers zu stornieren,
benötigen Sie wiederum die Option . Der
folgende Befehl entfernt den Druckauftrag mit der Nummer 10
aus der Warteschlange des Druckers
bamboo:&prompt.user; lprm bamboo 10&man.lprm.1; unterstützt verschiedene Kurzbefehle:lprm -Entfernt alle Druckaufträge (des Standarddruckers),
die von Ihnen erstellt wurden.lprm userEntfernt alle Druckaufträge (des Standarddruckers),
die vom Benutzer user erstellt
wurden. Der Superuser kann im Gegensatz zu einem normalen
Benutzer auch Aufträge anderer Benutzer entfernen.lprmWenn Sie weder eine Auftragsnummer, einen Benutzernamen,
noch die Option angeben, entfernt
&man.lprm.1; den aktiven Druckauftrag auf dem
Standarddrucker, falls dieser Auftrag von Ihnen erstellt
wurde. Der Superuser kann hingegen jeden aktiven
Druckauftrag abbrechen.Verwenden Sie zusätzlich die Option
zu den eben beschriebenen Kurzbefehlen, wenn Sie diese auf einen
anderen Drucker als den Standarddrucker anwenden wollen. So
entfernt der folgende Befehl beispielsweise alle
Druckaufträge des aktuellen Benutzers aus der
Druckerwarteschlange des Druckers
rattan:&prompt.user; lprm rattan -Wenn Sie in einer Netzwerkumgebung arbeiten, erlaubt es
&man.lprm.1; Ihnen nur, Druckaufträge auf dem Rechner
zu stornieren, auf dem sie erstellt wurden. Dies gilt selbst
dann, wenn der gleiche Drucker auch auf anderen Rechnern des
Netzwerks verfügbar ist. Die folgende Befehlsfolge
veranschaulicht diesen Umstand:&prompt.user; lpr rattan myfile
&prompt.user; rlogin orchid
&prompt.user; lpq rattan
Rank Owner Job Files Total Size
active seeyan 12 ... 49123 bytes
2nd kelly 13 myfile 12 bytes
&prompt.user; lprm rattan 13
rose: Permission denied
&prompt.user; logout
&prompt.user; lprm rattan 13
dfA013rose dequeued
cfA013rose dequeued
Abseits von normalem Text: Druckoptionen&man.lpr.1; unterstützt verschiedene Optionen zur
Formatierung von Text, zur Konvertierung von Grafik- und
anderen Dateiformaten, zur Erzeugung von multiplen Kopien,
zur Verwaltung von Druckaufträgen und andere mehr.
Dieser Abschnitt beschreibt einige dieser Optionen.Formatierungs- und KonvertierungsoptionenDie folgenden &man.lpr.1;-Optionen kontrollieren die
Formatierung von in einem Druckauftrag enthaltenen Dateien.
Verwenden Sie diese Optionen, wenn Ihr Druckauftrag keinen
normalen Text enthält, oder wenn Sie normalen Text
mit &man.pr.1; formatieren wollen.&tex;Der folgende Befehl druckt so beispielsweise eine
DVI-Datei (des &tex;-Satzsystems) namens
fish-report.dvi auf
dem Drucker bamboo:&prompt.user; lpr bamboo -d fish-report.dviDiese Optionen gelten für jede Datei des
Druckauftrags, daher ist es nicht möglich beispielsweise
DVI- und ditroff-Dateien über den gleichen Druckauftrag
zu drucken. Sie müssen diese Dateien vielmehr über
getrennte Druckaufträge drucken, wobei Sie jeweils
geeignete Konvertierungsoptionen verwenden.Alle Optionen mit Ausnahme von und
setzen einen installierten und
für den jeweiligen Drucker konfigurierten
Konvertierungsfilter voraus. So benötigt die Option
den DVI-Konvertierungsfilter. Diese
Filter werden im Abschnitt
Konvertierungsfilter ausführlich
beschrieben.Druckt cifplot-Dateien.Druckt DVI-Dateien.Druckt FORTRAN-Textdateien.Druckt Plot-Daten.Rückt die Ausgabe um
anzahl Spalten ein, lassen
Sie anzahl weg, wird der Text
um 8 Spalten eingerückt. Beachten Sie aber, dass
diese Option nicht mit allen Konvertierungsfiltern
funktioniert.Zwischen der Option und der
der Zahl darf dabei kein Leerzeichen stehen.Druckt Text inklusive vorhandener Steuerzeichen.Druckt ditroff-Dateien (geräteunabhängiges
troff).-pFormatiert normalen Text mit &man.pr.1;, bevor der
Ausdruck erfolgt.Verwende titel auf dem
&man.pr.1;-Deckblatt anstelle des Dateinamens. Diese
Option ist nur wirksam, wenn sie gemeinsam mit der
Option verwendet.Druckt troff-Daten.Druckt Rasterdaten.Dazu ein Beispiel. Der folgende Befehl druckt eine
formatierte Version der Manualpage zu &man.ls.1; auf den
Standarddrucker:&prompt.user; zcat /usr/share/man/man1/ls.1.gz | troff -man | lpr &man.zcat.1; dekomprimiert den Quellcode der Manualpage
&man.ls.1; und reicht ihn an &man.troff.1; weiter, das
ihn formatiert und daraus GNU troff-Daten erzeugt. Diese
werden wiederum an &man.lpr.1; weitergereicht, das den
Druckauftrag schließlich an
LPD übergibt. Da die Option
von &man.lpr.1; verwendet wurde,
konvertiert das Drucksystem die GNU troff-Daten zuvor in
ein Format, das der Standarddrucker verstehen und ausgeben
kann.Druckaufträge verwaltenDie folgenden Optionen von &man.lpr.1; weisen
LPD an, den Druckauftrag auf
verschiedene Art und Weise zu behandeln:-# anzahlErzeugt anzahl Ausdrucke
jeder im Druckauftrag enthaltenen Datei anstelle eines
einzigen Exemplars. Diese Option kann von einem
Administrator deaktiviert werden, um die Beanspruchung
des Druckers zu verringern. Lesen Sie den Abschnitt
Den Ausdruck von mehreren Kopien verhindern,
wenn Sie diese Funktion benötigen.Das folgende Beispiel druckt drei Kopien der Datei
parser.c,
gefolgt von drei Kopien von
parser.h auf
den Standarddrucker:&prompt.user; lpr parser.c parser.h-mVerschickt eine E-Mail, nachdem der Druckauftrag
beendet wurde. Verwenden Sie diese Option, sendet
LPD Ihnen eine E-Mail, wenn
es die Bearbeitung Ihres Druckauftrages abgeschlossen
hat. Diese Nachricht enthält Informationen
darüber, ob Ihr Auftrag erfolgreich erledigt wurde
oder ob ein Fehler auftrat. Ist dies der Fall, wird
meist noch angegeben, welcher Fehler auftrat.-sKopiert die Dateien nicht in das
Spooling-Verzeichnis, sondern verlinkt stattdessen
symbolisch auf diese Dateien.Wenn Sie einen umfangreichen Druckauftrag erstellen,
werden Sie diese Option wahrscheinlich verwenden wollen.
Einerseits sparen Sie dadurch Speicherplatz im
Spooling-Verzeichnis (im schlimmsten Fall könnte
Ihr Druckauftrag ansonsten das Dateisystem des
Spooling-Verzeichnis zum Überlaufen bringen),
andererseits sparen Sie dadurch auch Zeit, weil
LPD die in Ihrem Druckauftrag
enthaltenen Dateien nicht in das Spooling-Verzeichnis
kopieren muss.Da LPD in diesem Fall die
Originaldateien verwendet, muss sichergestellt sein,
dass diese nicht verändert werden, bevor der
Ausdruck abgeschlossen ist.Wenn Sie auf einen entfernten Drucker drucken,
muss LPD die Dateien dennoch
vom lokalen auf den entfernten Rechner kopieren. In
diesem Fall spart die Option
Speicherplatz lediglich im lokalen Spooling-Verzeichnis,
nicht aber im entfernten. Dennoch ist diese Option auch in
diesem Fall nützlich.-rLöscht die im Druckauftrag enthaltenen Dateien,
nachdem sie in das Spooling-Verzeichnis kopiert oder
unter Verwendung der Option
gedruckt werden. Verwenden Sie diese Option daher
nur mit äußerster Vorsicht!Deckblatt-OptionenDie folgenden &man.lpr.1;-Optionen passen den Text an,
der auf einem Deckblatt eines Druckauftrages ausgegeben
wird. Wird die Ausgabe von Deckblättern auf dem
Zieldrucker unterdrückt, bleiben diese Optionen
wirkungslos. Lesen Sie den Abschnitt Deckblätter,
wenn Sie diese Funktion benötigen.-C textErsetzt den Rechnernamen auf dem Deckblatt durch
text. Der Rechnername ist
dabei in der Regel der Name des Rechners, auf dem der
Druckauftrag erstellt wurde.-J textErsetzt den Namen des Druckauftrages auf dem
Deckblatt durch text. Der
Name des Druckauftrages entspricht in der Regel dem
Namen der ersten Datei des Druckauftrages oder
stdin, wenn Sie die
Standardeingabe an den Drucker weiterleiten.-hVerhindert den Ausdruck von Deckblättern.Ob diese Option funktioniert, hängt von der
Art und Weise ab, wie Deckblätter auf Ihrem
System erzeugt werden. Lesen Sie den Abschnitt
Deckblätter für weitere
Informationen.Drucker verwaltenAls Administrator Ihres Systems ist es Ihre Aufgabe, Drucker
zu installieren, zu konfigurieren und zu testen. Um mit Ihrem
Drucker zu kommunizieren, können Sie &man.lpc.8; verwenden.
Dadurch sind Sie in der Lage,Ihre Drucker zu starten und zu beenden.Die Warteschlangen Ihrer Drucker zu aktivieren und zu
deaktivieren.Die Reihenfolge der Druckaufträge zu
ändern.Am Anfang dieses Abschnitts steht die Erklärung
einiger Begriffe. Wenn ein Drucker beendet
ist, wird der Inhalt seiner Warteschlange nicht gedruckt.
Druckaufträge können zwar weiterhin erstellt werden,
diese verbleiben aber solange in der Warteschlange, bis der
Drucker wieder gestartet oder die
Warteschlange gelöscht wird.Ist eine Warteschlange deaktiviert,
kann (mit Ausnahme von root) kein Benutzer
mehr einen Druckauftrag erteilen. Ist die Warteschlange hingegen
aktiviert, können Druckaufträge
erteilt werden. Ist ein Drucker zwar
gestartet, die Warteschlange hingegen
deaktiviert, werden dennoch alle noch in
der Warteschlange vorhandenen Druckaufträge gedruckt.Im Allgemeinen benötigen Sie
root-Rechte, um &man.lpc.8; einsetzen zu
können. Als normaler Benutzer erlaubt es Ihnen &man.lpc.8;
lediglich, den Druckstatus abzufragen und einen hängenden
Drucker neu zu starten.Es folgt nun eine Zusammenfassung der Befehle von
&man.lpc.8;. Die meisten dieser Befehle benötigen das
Argument printer-name, mit dem Sie
angeben, auf welchen Drucker der Befehl angewendet werden soll.
Wenn Sie für printer-nameall angeben, wird der Befehl auf alle in
/etc/printcap definierten Drucker
angewendet.abort
printer-nameBricht den aktuellen Druckauftrag ab und beendet den
Drucker. Solange die Warteschlange aktiviert ist,
können allerdings weiterhin Druckaufträge
erteilt werden.clean
printer-nameEntfernt veraltete Dateien aus dem
Spooling-Verzeichnis des Druckers, da diese manchmal nicht
vollständig von LPD
entfernt werden können. Dies ist insbesondere dann
der Fall, wenn während der Bearbeitung des
Druckauftrages Fehler auftraten. Dieser Befehl sucht
dabei nach Dateien, die nicht in das Spooling-Verzeichnis
gehören und entfernt diese.disable
printer-nameDeaktiviert die Annahme neuer Druckaufträge.
Solange der Drucker nicht beendet wird, werden weiterhin
alle in der Warteschlange enthaltenen Auftrage bearbeitet
und gedruckt. root kann jederzeit
Druckaufträge erstellen, selbst dann, wenn die
Druckerwarteschlange deaktiviert ist.Dieser Befehl ist besonders nützlich, wenn Sie
einen neuen Drucker testen müssen oder einen neuen
Filter installiert haben. Dazu deaktivieren Sie die
Warteschlange des Druckers und erstellen Ihre
Druckaufträge als root.
Andere Benutzer können erst dann einen Druckauftrag
erstellen, wenn Sie Ihre Tests abgeschlossen haben und
die Druckerwarteschlange mit enable
wieder reaktivieren.down printer-namenachrichtBeendet einen Drucker. Äquivalent zu
disable, gefolgt von
stop. Die von Ihnen definierte
nachricht wird als
Druckerstatus angezeigt, wenn ein Benutzer die
Warteschlange des Druckers mit &man.lpq.1; oder
mit lpc status abfragt.enable
printer-nameAktiviert die Warteschlange eines Druckers. Erteilte
Druckaufträge können zwar erteilt werden, diese
werden aber nur dann gedruckt, wenn der Drucker auch
gestartet ist.help
command-nameAusgaben von hilfreichen Informationen zu
command-name. Wird kein
command-name angegeben, wird
die Liste der verfügbaren Befehle ausgegeben.restart
printer-nameStartet den Drucker. Normale Benutzer können diesen
Befehl verwenden, um einen hängenden
LPD zu reaktivieren, sie sind
allerdings nicht berechtigt, einen Drucker zu starten, der mit
stop oder down beendet
wurde. Dieser Befehl ist äquivalent zu
abort, gefolgt von
start.start
printer-nameStartet den Drucker, um die in der Warteschlange
enthaltenen Aufträge zu drucken.stop
printer-nameBeendet den Drucker. Der Drucker beendet den aktiven
Druckauftrag noch, danach wird kein weiterer in der
Warteschlange enthaltener Auftrag gedruckt. Obwohl der
Drucker beendet wurde, können weiterhin
Druckaufträge erteilt werden, solange die
Warteschlange nicht deaktiviert wurde.topq printer-namejob-or-usernameSortiert die Druckerwarteschlange des Druckers
printer-name um, wobei
der Auftrag mit der angegebenen
Auftragsnummer,
oder Druckaufträge, die von
username erstellt wurden, an
den Beginn der Warteschlange gesetzt werden. Für
diesen Befehl kann die Option all
nicht als printer-name
verwendet werden.up
printer-nameStartet einen Drucker. Das Gegenstück zu
down. Äquivalent zu
start, gefolgt von
enable.&man.lpc.8; akzeptiert diese Befehle direkt auf der
Kommandozeile. Geben Sie keinen Befehl ein, wird
&man.lpc.8; im interaktiven Modus gestartet. In diesem
Modus können Sie solange Befehle eingeben, bis Sie
exit oder quit
eingeben.Alternativen zum
LPD-DrucksystemWenn Sie dieses Kapitel bis hierher gelesen haben, wissen
Sie so gut wie alles über
LPD, das Standarddrucksystem von
&os;. Wahrscheinlich sind Ihnen bereits einige
Unzulänglichkeiten dieses Systems aufgefallen, und Sie
fragen sich nun, welche anderen Drucksysteme es für &os;
gibt.LPRngLPRngLPRng steht für
LPR: the Next Generation. Dabei handelt es
sich um eine von Grund auf neu geschriebene Version von PLP.
LPRng wurde von Patrick Powell und Justin Mason, dem
Hauptmaintainer von PLP, entwickelt. Die offizielle
Webseite von LPRng ist unter
zu finden.CUPSCUPSCUPS, das
Common UNIX Printing System,
stellt eine portable Abstraktionsschicht dar, die das
Drucken auf allen &unix;-artigen Betriebsystemen
ermöglicht. CUPS wurde von
Easy Software entwickelt, um &unix;-Herstellern und
-Benutzern eine einheitliche Standardlösung für
den Druck von Dokumenten zu bieten.CUPS verwendet das Internet
Printing Protocol (IPP), um
Druckaufträge und -warteschlangen zu verwalten.
Zusätzlich werden die Protokolle
Line Printer Daemon
(LPD),
Server Message Block
(SMB), und
AppSocket/JetDirect),
unterstützt, wenn auch nur mit eingeschränkter
Funktionalität. Ausserdem ermöglicht
CUPS das Auffinden von
Netzwerkdruckern sowie die Verwendung auf
PostScript Printer
Description (PPD)
basierender Druckoptionen.Die offizielle Webseite von CUPS
ist .HPLIPHPLIPHPLIP, das HP &linux; Imaging and
Printing System, ist eine von HP entwickelte Sammlung von
Programmen, die Unterstützung für das drucken, scannen
und faxen bei HP-Geräten bieten. Diese Programm-Sammlung
verwendet CUPS als Grundlage für
einige seiner Druck-Eigenschaften.Die Hauptseite für HPLIP ist
.ProblembehandlungWenn Sie eine einfache Testseite mit &man.lptest.1; gedruckt
haben, könnte eines der folgenden Probleme aufgetreten
sein:Der Druck hat erst mit einer gewissen Verzögerung
geklappt oder das bedruckte Blatt verblieb im Drucker, so als
wäre der Druckvorgang noch nicht abgeschlossen.Die Testseite wurde zwar gedruckt, danach tat sich
allerdings nichts mehr. Vielleicht mussten Sie sogar eine
Taste Ihres Druckers, etwa PRINT REMAINING oder FORM FEED
drücken, damit der Druckvorgang fortgesetzt wurde.Wenn das der Fall ist, hat der Drucker vermutlich vor
dem eigentlichen Drucken gewartet, ob noch weitere Daten
für Ihren Druckauftrag gesendet werden. Um dieses
Problem zu beheben, können Sie den Textfilter
anweisen, ein Form Feed
-Zeichen (oder ein anderes entsprechendes Zeichen) an den
Drucker zu senden. Dies reicht für gewöhnlich
aus, um den Drucker zum Druck des noch im internen
Puffer verbliebenen Textes zu bewegen. Dadurch kann auch
sichergestellt werden, dass jeder neue Druckauftrag auf
einer neuen Seite beginnt.Der folgende Ersatz für das Shell-Skript
/usr/local/libexec/if-simple gibt
ein Form Feed aus, nachdem der Auftrag an
den Drucker geschickt wurde:#!/bin/sh
#
# if-simple - Einfacher Eingabefilter für lpd
# Installiert unter /usr/local/libexec/if-simple
#
# Kopiert stdin einfach nach stdout. Ignoriert alle Filter-Argumente.
# Schreibt ein Form-Feed-Zeichen (\f) nach dem Ende des Druckauftrages.
/bin/cat && printf "\f" && exit 0
exit 2Der Drucker erzeugte einen Treppeneffekt
(staircase effect).Sie haben einen Ausdruck ähnlich dem folgenden
erhalten:!"#$%&'()*+,-./01234
"#$%&'()*+,-./012345
#$%&'()*+,-./0123456MS-DOSOS/2ASCIISie sind zu einem weiteren Opfer des
Treppeneffekts geworden. Verursacht
wird dieser Effekt durch unterschiedliche Ansichten
darüber, welche Zeichen den Beginn einer neuen Zeile
anzeigen sollen. &unix;-ähnliche Betriebssysteme
verwenden dafür ein einzelnes Zeichen: ASCII-Code 10,
auch als Line Feed (LF)
bekannt. &ms-dos;, &os2; und andere Betriebssysteme
verwenden stattdessen ein Zeichenpaar: ASCII-Code 10
und ASCII-Code 13,
Carriage Return (CR). Viele
Drucker verwenden in der Voreinstellung die Konvention von
&ms-dos;, um Zeilenumbrüche darzustellen.Wenn Sie unter &os; drucken, wird nur das Zeichen
Line Feed verwendet. Der
Drucker erkennt dieses Zeichen und erweitert den
Druckbereich um eine Zeile, verbleibt zum Druck des
nächsten Zeichens aber in derselben horizontalen
Position. Das ist der Grund für die Verwendung des
Carriage Return: Es setzt
die Position für das folgende Zeichen auf den linken
Rand der Seite.&os; erwartet von einem Drucker das folgende
Verhalten:Drucker empfängt CRDrucker druckt CRDrucker empfängt LFDrucker druckt CR + LFEs gibt mehrere Möglichkeiten, dieses Verhalten zu
erreichen:Verändern Sie die Konfiguration Ihres Druckers,
um die Interpretation dieser Zeichen zu verändern.
Lesen Sie Ihr Druckerhandbuch, wenn Sie nicht wissen,
was Sie dazu tun müssen.Wenn Sie auf Ihrem Rechner neben &os; noch
andere Betriebssysteme verwenden, müssen Sie
Ihren Drucker möglicherweise anschließend
erneut konfigurieren, damit die
Zeichen CR und LF unter diesen Systemen korrekt
interpretiert werden. Ist dies bei Ihnen der Fall,
werden Sie wohl eine der folgenden Lösungen
bevorzugen.Lassen Sie LF durch den Treiber der seriellen
Schnittstelle automatisch in CR+LF konvertieren.
Selbstverständlich funktioniert dies nur mit
Druckern, die an einer seriellen Schnittstelle
angeschlossen sind. Um diese Möglichkeit zu
nutzen, müssen Sie die
ms#-Fähigkeit verwenden und
in /etc/printcap den
onlcr-Modus für den Drucker
aktivieren.Senden Sie eine Escape-Sequenz
an den Drucker, damit das Zeichen LF zeitweilig anders
behandelt wird. Suchen Sie im Handbuch Ihres Druckers
nach den von Ihrem Drucker unterstützten
Escape-Sequenzen. Wenn Sie eine entsprechenden
Escape-Sequenz finden, müssen Sie den Textfilter so
anpassen, dass zuerst die Escape-Sequenz und
anschließend der Druckauftrag gesendet wird.PCLEs folgt nun ein Bespieltextfilter für einen
Drucker, der die Hewlett Packard PCL Escape-Sequenzen
versteht. Dieser Filter veranlasst den Drucker,
LF-Zeichen als Folgen von LF+CR aufzufassen.
Anschließend wird der Druckauftrag gesendet. Als
Abschluss wird ein Form
Feed gesendet, um die letzte Seite des
Druckauftrags auszuwerfen. Dieses Beispiel sollte mit
nahezu allen Druckern von Hewlett Packard
funktionieren.#!/bin/sh
#
# hpif - Einfacher Text-Eingabefilter für lpd für auf HP-PCL basierende Drucker
# Installiert unter /usr/local/libexec/hpif
#
# Kopiert stdin einfach nach stdout. Ignoriert alle Filterargumente.
# Weist den Drucker an LF als CR+LF zu interpretieren.
# Wirft die Seite nach dem Drucken aus.
printf "\033&k2G" && cat && printf "\033&l0H" && exit 0
exit 2Das nächste Beispiel aus
/etc/printcap beschreibt den
Rechner orchid, an dessen Parallelport
ein Drucker angeschlossen ist. Es handelt sich dabei um
einen Hewlett Packard LaserJet 3Si, der den Namen
teak verwendet. Als Textfilter wird
das Skript aus dem letzten Beispiel verwendet:#
# /etc/printcap für den Rechner orchid
#
teak|hp|laserjet|Hewlett Packard LaserJet 3Si:\
:lp=/dev/lpt0:sh:sd=/var/spool/lpd/teak:mx#0:\
:if=/usr/local/libexec/hpif:Alle Zeilen wurden in die gleiche Zeile gedruckt.Der Drucker hat niemals eine neue Zeile begonnen. Alle
Zeilen des Textes wurden in eine einzige Zeile gedruckt.Dieses Problem ist das Gegenteil des
oben beschriebenen Treppeneffekts und kommt wesentlich
seltener vor. Die von &os; zum Abschluss einer Zeile
benutzten LF-Zeichen werden als CR-Zeichen interpretiert.
Dadurch wird die Druckposition zwar auf den linken Rand
der Seite, aber nicht um eine Zeile nach unten gesetzt.Konfigurieren Sie Ihren Drucker, um die folgende
Interpretation der Zeichen LF und CR zu erzwingen:Drucker empfängtDrucker drucktCRCRLFCR + LFManche Zeichen wurden nicht gedruckt.Der Drucker hat in jeder Zeile einige Zeichen nicht
gedruckt. Vielleicht ist das Problem auch während des
Druckens schlimmer geworden, und der Drucker hat immer mehr
Zeichen nicht gedruckt.Dieses Problem entsteht, weil der Drucker mit der
Geschwindigkeit, mit der die Daten über die serielle
Schnittstelle (an einer parallelen Schnittstelle sollte das
Problem nicht auftreten) eintreffen, nicht mithalten kann.
Es gibt zwei Möglichkeiten, dieses Problem zu
lösen:Wenn der Drucker die Flusskontrolle mit XON/XOFF
unterstützt, können Sie in der
ms#-Fähigkeit den
ixon-Modus aktivieren.Unterstützt der Drucker die Anfrage zum
Senden/Löschen des Sende-Hardware-Handshakes (allgemein
bekannt als RTS/CTS, dann sollten Sie den
crtscts-Modus in der
ms#-Fähigkeit aktivieren.
Stellen Sie aber sicher, dass das verwendete
Druckerkabel auch für die Hardware-Flusskontrolle
geeignet ist.Es wurden nur wirre Zeichen gedruckt.Anstelle des gewünschten Textes wurden nur
zufällige Zeichen gedruckt.Dieses Problem wird ebenfalls durch falsche
Konfigurationsparameter im Zusammenhang mit einem seriellen
Drucker verursacht. Kontrollieren Sie die bps-Rate in der
br-Fähigkeit und die
Paritätseinstellung
(Parity) in der
ms#-Fähigkeit. Überprüfen
Sie außerdem, ob der Drucker auch tatsächlich die
gleichen Einstellungen verwendet, die in
/etc/printcap definiert wurden.Der Drucker hat überhaupt nicht reagiert.Wenn gar nichts passiert ist, dann liegt das vermutlich
an &os; und nicht am Drucker. Aktivieren Sie die
Protokollierung (lf-Fähigkeit)
für den entsprechenden Drucker in der Datei
/etc/printcap. Es folgt nun ein
Beispieleintrag für den Drucker
rattan, bei dem die
lf-Fähigkeit aktiviert wurde.rattan|line|diablo|lp|Diablo 630 Line Printer:\
:sh:sd=/var/spool/lpd/rattan:\
:lp=/dev/lpt0:\
:if=/usr/local/libexec/if-simple:\
:lf=/var/log/rattan.logVersuchen Sie jetzt noch einmal zu drucken.
Überprüfen Sie die Protokolldatei (in unserem
Beispiel /var/log/rattan.log) auf
etwaige Fehlermeldungen. Versuchen Sie aufgrund dieser
Meldungen, das Problem zu beheben.Wenn Sie keine Protokolldatei festlegen, verwendet
LPD in der Voreinstellung /dev/console für die Ausgabe
der Fehlermeldungen.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/porters-handbook/book.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/porters-handbook/book.sgml
index 43480cf5b9..7664fa75d4 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/porters-handbook/book.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/porters-handbook/book.sgml
@@ -1,15936 +1,15958 @@
%books.ent;
]>
Das FreeBSD Porter-HandbuchThe FreeBSD German Documentation ProjectApril 200020002001200220032004200520062007200820092010The FreeBSD German
Documentation Project
&bookinfo.trademarks;
&bookinfo.legalnotice;
EinführungDie Ports-Sammlung von FreeBSD ist der gebräuchlichste
Weg, um Anwendungen ("Ports") unter FreeBSD zu installieren.
Wie alles andere in FreeBSD auch, ist sie hauptsächlich
das Ergebnis der Arbeit von Freiwilligen. Es ist wichtig,
diesen Aspekt beim Lesen im Hinterkopf zu behalten.In FreeBSD kann jeder einen neuen Port einsenden oder sich
dazu bereit erklären, einen bereits vorhandenen Port zu
pflegen, sofern der Port derzeit keinen Maintainer
hat – dazu sind keine besonderen Rechte
nötig.Einen neuen Port erstellenSie sind also daran interessiert, einen neuen Port zu
erstellen oder einen vorhandenen zu aktualisieren?
Großartig!Die folgenden Kapitel beinhalten einige Richtlinien, um
einen neuen Port für FreeBSD zu erstellen. Wenn Sie
einen vorhandenen Port auf den neuesten Stand bringen
wollen, sollten Sie mit
fortfahren.Wenn Ihnen dieses Dokument nicht detailliert genug ist,
sollten Sie einen Blick in
/usr/ports/Mk/bsd.port.mk werfen. Das
Makefile jedes Ports bindet diese Datei ein. Auch wenn Sie
nicht täglich mit Makefiles arbeiten, sollten Sie gut
damit zurecht kommen, da die Datei gut dokumentiert ist und
Sie eine Menge Wissen daraus erlangen können.
Zusätzlich können Sie speziellere Fragen an die
&a.ports;-Mailingliste stellen.Nur ein Bruchteil der Variablen
(VAR), die von
Ihnen gesetzt werden können, finden hier
Erwähnung. Die meisten von ihnen (wenn nicht sogar
alle) sind am Anfang von
/usr/ports/Mk/bsd.port.mk
erläutert. Beachten Sie bitte, dass diese Datei eine
nicht standardkonforme Tabulator-Einstellung
verwendet. Emacs und
Vim sollten diese Einstellung
jedoch automatisch beim Öffnen der Datei setzen. Sowohl
&man.vi.1; als auch &man.ex.1; können mit dem Befehl
:set tabstop=4 dazu gebracht werden, die
Datei richtig anzuzeigen, wenn sie geöffnet wird.Port erstellen auf die SchnelleDieser Abschnitt beschreibt, wie Sie schnell einen Port
erstellen können. In vielen Fällen ist dies
allerdings nicht ausreichend, dann werden Sie in diesem Buch
weiterlesen müssen.Als Erstes besorgen Sie sich das Original-Tarball
(komprimiertes Archiv) und legen es im
DISTDIR ab, welches
standardmäßig
/usr/ports/distfiles ist.Im Folgenden wird angenommen, dass die Software
unverändert kompiliert werden konnte, dass also keinerlei
Änderungen nötig waren, um den Port auf Ihrem
FreeBSD-Rechner zum Laufen zu bringen. Falls Sie
Änderungen vornehmen mussten, werden Sie auch den
nächsten Abschnitt beachten müssen.Das Makefile schreibenEin minimales Makefile sieht in etwa
so aus:# New ports collection makefile for: oneko
# Date created: 5 December 1994
# Whom: asami
#
# $FreeBSD$
#
PORTNAME= oneko
PORTVERSION= 1.1b
CATEGORIES= games
MASTER_SITES= ftp://ftp.cs.columbia.edu/archives/X11R5/contrib/
MAINTAINER= asami@FreeBSD.org
COMMENT= A cat chasing a mouse all over the screen
MAN1= oneko.1
MANCOMPRESSED= yes
USE_IMAKE= yes
.include <bsd.port.mk>Versuchen Sie es zu verstehen. Machen Sie sich keine
Gedanken um die
$FreeBSD$-Zeile, diese wird
automatisch vom CVS eingefügt, wenn der Port in den
Haupt-Ports-Tree importiert wird. Ein detailliertes Beispiel
finden Sie im Abschnitt
sample Makefile.Die Beschreibungsdateien erstellenEs gibt zwei Beschreibungsdateien, die für jeden Port
benötigt werden, ob sie tatsächlich im Paket
enthalten sind oder nicht. Dies sind
pkg-descr und
pkg-plist. Der pkg-
Präfix unterscheidet sie von anderen Dateien.pkg-descrDiese enthält eine längere Beschreibung des
Ports. Einer oder mehrere Absätze, die kurz und
prägnant erklären, was der Port macht, sind
ausreichend.pkg-descr enthält
keine Anleitung oder detaillierte
Beschreibung wie der Port benutzt oder kompiliert wird!
Bitte seien Sie vorsichtig, wenn Sie aus dem
README oder der Manualpage kopieren
; Diese sind oft keine prägnanten
Beschreibungen des Ports oder sie sind in einem
ungünstigen Format (Manualpages haben z.B.
bündige Zwischenräume). Wenn es für die
portierte Software eine offizielle Webseite gibt, sollten
Sie diese hier angeben. Fügen Sie hierzu
eine der Webseiten mit dem
Präfix WWW: ein, damit
automatische Werkzeuge korrekt arbeiten.Das folgende Beispiel zeigt wie Ihre
pkg-descr aussehen sollte:This is a port of oneko, in which a cat chases a poor mouse all over
the screen.
:
(etc.)
WWW: http://www.oneko.org/pkg-plistDiese Datei enthält eine Liste aller Dateien, die
von diesem Port installiert werden. Sie wird auch die
Packliste genannt, da das Paket durch die
hier aufgeführten Dateien erstellt wird. Die
Pfadangaben sind relativ zum Installationspräfix
(für gewöhnlich /usr/local
oder /usr/X11R6). Wenn Sie die
MANn-Variablen
verwenden (was Sie auch machen sollten), führen Sie hier
keine Manualpages auf. Wenn der Port während der
Installation Verzeichnisse erstellt, stellen Sie sicher
entsprechende @dirrm-Zeilen
einzufügen, um die Verzeichnisse zu entfernen, wenn das
Paket gelöscht wird.Hier ist ein kleines Beispiel:bin/oneko
lib/X11/app-defaults/Oneko
lib/X11/oneko/cat1.xpm
lib/X11/oneko/cat2.xpm
lib/X11/oneko/mouse.xpm
@dirrm lib/X11/onekoFür weitere Details zur Packliste lesen Sie in der
&man.pkg.create.1; Manualpage nach.Es wird empfohlen alle Dateinamen in dieser Datei
alphabetisch sortiert zu halten. Das erlaubt Ihnen die
Änderungen bei einem Upgrade Ihres Ports deutlich
einfacher zu Überprüfen.Eine Packlist von Hand zu erzeugen kann eine sehr
mühsame Aufgabe sein. Wenn der Port eine große
Anzahl Dateien installiert, kann es Zeit sparen,
eine Packliste automatisch
zu erstellen.Es gibt nur einen Fall, in dem
pkg-plist weggelassen werden kann.
Wenn der Port nur eine handvoll Dateien und Verzeichnisse
installiert, können diese in den Variablen
PLIST_FILES und
PLIST_DIRS im
Makefile aufgelistet werden. Zum
Beispiel könnten wir im obigen Beispiel ohne
pkg-plist für den
oneko-Port auskommen, indem wir die
folgenden Zeilen ins Makefile
einfügen:PLIST_FILES= bin/oneko \
lib/X11/app-defaults/Oneko \
lib/X11/oneko/cat1.xpm \
lib/X11/oneko/cat2.xpm \
lib/X11/oneko/mouse.xpm
PLIST_DIRS= lib/X11/onekoNatürlich sollte PLIST_DIRS
ungesetzt bleiben, wenn der Port keine eigenen Verzeichnisse
installiert.Der Preis für diese Art die Dateien eines Ports
anzugeben ist, dass man keine Befehlsfolgen wie in
&man.pkg.create.1; nutzen kann. Deshalb ist es nur
für einfache Ports geeignet und macht diese noch
einfacher. Gleichzeitig bringt es den Vorteil die Anzahl
der Dateien in der Ports-Sammlung zu reduzieren. Deshalb
ziehen Sie bitte diese Vorgehensweise in Erwägung,
bevor Sie pkg-plist benutzen.Später werden wir uns ansehen, wie
pkg-plist und
PLIST_FILES benutzt werden können,
um anspruchsvollere Aufgaben zu
erfüllen.Die Checksummendatei erzeugenGeben Sie einfach make makesum ein.
Die Regeln von Make sorgen dafür, dass die Datei
distinfo automatisch erstellt
wird.Wenn sich die Checksumme einer heruntergeladenen Datei
regelmäßig ändert und Sie sicher sind, dass
Sie der Quelle trauen können (weil sie z.B. von einer
Hersteller-CD oder täglich erstellter Dokumentation
stammt), sollten Sie diese Dateien in der Variable
IGNOREFILES angeben. Dann wird die
Checksumme für diese Datei bei
make makesum nicht berechnet, sondern auf
IGNORE gesetzt.Den Port testenSie sollten sicherstellen, dass die Port-Regeln genau das
einhalten, was Sie von ihnen erwarten, auch beim Erzeugen eines
Pakets aus dem Port. Dies sind die wichtigen Punkte, die Sie
überprüfen sollten.pkg-plist enthält nichts,
das nicht von Ihrem Port installiert wurde.pkg-plist enthält alles,
was von Ihrem Port installiert wurde.Ihr Port kann mit Hilfe von
make reinstall mehrmals installiert
werden.Ihr Port
räumt bei der
Deinstallation hinter sich auf.Empfohlene Testreihenfolgemake installmake packagemake deinstallpkg_add Paket-Namemake deinstallmake reinstallmake packageStellen Sie bitte sicher, dass während
make package und
make deinstall keine Warnungen ausgegeben
werden. Nach Schritt 3 überprüfen Sie bitte, ob alle
neuen Verzeichnisse korrekt entfernt wurden. Und versuchen Sie
die Software nach Schritt 4 zu benutzen, um sicherzustellen,
dass sie korrekt funktioniert, wenn diese aus einem Paket
installiert wird.Der gründlichste Weg diese Schritte zu automatisieren
ist eine Tinderbox zu installieren.
Diese verwaltet Jails, in denen Sie alle
oben genannten Schritte durchführen können, ohne den
Zustand Ihres laufenden Systems zu verändern. Mehr
Informationen hierzu entält
ports/ports-mgmt/tinderboxIhren Port mit portlint
überprüfenBitte verwenden Sie portlint, um
festzustellen, ob Ihr Port unseren Richtlinien entspricht.
Das Programm
ports-mgmt/portlint ist
Teil der Ports-Sammlung. Stellen Sie vor allem sicher, dass
das Makefile in der
richtigen Form und das
Paket passend benannt
ist.Den Port einreichenAls Erstes sorgen Sie bitte dafür, dass Sie den
Abschnitt DOs and DON'Ts
gelesen haben.Nun, da Sie mit Ihrem Port zufrieden sind, müssen Sie
ihn nur noch in den Haupt-Ports-Tree von FreeBSD einbringen,
damit alle daran teilhaben können. Wir benötigen
nicht Ihr work-Verzeichnis oder Ihr
pkgname.tgz-Paket – diese
können Sie nun löschen. Als Nächstes fügen
Sie bitte einfach die Ausgabe von
shar `find port_dir` in einen Fehlerbericht
(PR - Problem Report) und senden diesen mittels
&man.send-pr.1; (unter
Bug Reports and General Commentary finden Sie weitere
Informationen über &man.send-pr.1;). Ordnen Sie den
Fehlerbericht bitte in die Kategorie Ports
mit der Klasse Change-Request ein
(Markieren Sie den Bericht nicht als
vertraulich
(confidential)!). Fügen Sie bitte eine
kurze Beschreibung des Programms, das Sie portiert haben, in
das Beschreibungs-Feld des Problemberichts und
das Shar (Shell-Archiv) in das Fix-Feld
ein.Sie können uns die Arbeit um einiges vereinfachen,
wenn Sie eine gute Beschreibung in der Zusammenfassung des
Problemberichtes verwenden. Wir bevorzugen etwas wie
Neuer Port:
<Kategorie>/<Portname><Kurzbeschreibung des
Ports> für neue Ports und Update
Port: <Kategorie>/<Portname>
<Kurzbeschreibung des Updates> für
Portupdates. Wenn Sie sich an dieses Schema halten, ist die
Chance, dass sich jemand bald Ihren Bericht ansieht,
deutlich besser.Noch einmal: Bitte fügen Sie nicht das
distfile der Originalquelle, das
work-Verzeichnis oder das Paket, das Sie mit
make package erstellt haben, ein.
Haben Sie bitte etwas Geduld, nachdem Sie den Port
eingereicht haben. Manchmal kann es einige Monate dauern,
bevor ein Port in FreeBSD eingefügt wird, obwohl es
wahrscheinlich nur ein paar Tage dauert. Sie können sich
die
Liste der Ports, die darauf warten in FreeBSD committet zu
werden, ansehen.Nachdem wir einen Blick auf Ihren Port geworfen haben,
werden wir, wenn nötig, bei Ihnen nachfragen und ihn in
die Ports-Sammlung übernehmen. Ihr Name taucht dann auch
in der Liste der Additional
FreeBSD Contributors und in anderen Dateien auf.
Ist das nicht toll?! :-)Einen Port in aller Ruhe erstellenOk, das war nicht ganz einfach und der Port hat einige
Veränderungen erfordert, um funktionieren zu können.
In diesem Abschnitt werden wir Schritt für Schritt
erklären, wie man den funktionierenden Port den Vorgaben
der Ports entsprechend anpasst.Die FunktionsweiseBeginnen wir mit der Abfolge der Ereignisse, die
eintreten, wenn der Nutzer das erste make
in Ihrem Portsverzeichnis ausführt. Sie empfinden es
für das Verständnis vielleicht hilfreich
bsd.port.mk in einem anderen Fenster
offen zu haben, während Sie diesen Abschnitt
lesen.Aber machen Sie sich keine Sorgen, falls Sie nicht
wirklich verstehen, was bsd.port.mk
macht, die Wenigsten begreifen dies...
:>Das Target fetch wird
aufgerufen. Es ist dafür verantwortlich
sicherzustellen, dass der Tarball lokal im
DISTDIR verfügbar ist. Falls
fetch die benötigten Dateien
in DISTDIR nicht finden kann,
durchsucht es die URL MASTER_SITES,
welche im Makefile gesetzt ist, ebenso wie unsere
Haupt-FTP-Seite unter
ftp://ftp.freebsd.org/pub/FreeBSD/ports/distfiles/
, wo wir genehmigte Distfiles als Backup
aufbewahren. Danach wird versucht, so eine direkte
Internetverbindung besteht, dass genannte Distfile mit
FETCH herunterzuladen. Falls dies
gelingt, wird die Datei in DISTDIR
für weitere Nutzung abgelegt und fährt
fort.Das Target extract wird
aufgerufen. Es sucht nach den Distfiles Ihres Ports
(normalerweise ein gzip-komprimierter Tarball) in
DISTDIR und entpackt diese in ein
temporäres Unterverzeichnis, welches von
WRKDIR festgelegt wird (standardmäßig
work).Das Target patch wird
aufgerufen. Zuerst werden alle in
PATCHFILES festgelegten Patches
eingespielt. Anschließend werden, falls Patches der
Form
patch-* in
PATCHDIR (standardmäßig das
files-Unterverzeichnis) gefunden
werden, diese in alphabetischer Reihenfolge
eingespielt.Das Target configure wird
aufgerufen. Dieses kann viele verschiedene Dinge
machen.Existiert scripts/configure,
so wird es aufgerufen.Falls HAS_CONFIGURE oder
GNU_CONFIGURE gesetzt sind, wird
WRKSRC/configure
ausgeführt.Falls USE_IMAKE gesetzt ist,
wird XMKMF
(standardmäßig xmkmf -a)
ausgeführt.Das Target build wird
aufgerufen. Es ist für das Wechseln in das private
Arbeitsverzeichnis (WRKSRC) und das
Bauen des Ports zuständig. Ist
USE_GMAKE gesetzt, so wird GNU
make verwendet, sonst das
System-make.Die oben genannten Schritte sind die Standardaktionen.
Zusätzlich können Sie pre-
irgendwas oder
post-irgendwas als Targets definieren oder Skripten mit diesen
Namen in das scripts-Unterverzeichnis
legen. Sie werden dann vor bzw. nach den Standardaktionen
aufgerufen.Angenommen Sie haben das Target post-extract
in Ihrem Makefile
definiert und eine Datei pre-build im
scripts Unterverzeichnis, so wird das
Target post-extract nach dem normalen
Entpacken aufgerufen und das Skript
pre-build
ausgeführt, bevor die vordefinierten Bau-Regeln
abgearbeitet sind. Es wird empfohlen, dass Sie
Makefile-Targets verwenden, falls die
Aktionen es erlauben, da es so für jemanden einfacher
sein wird herauszufinden, was für eine
nicht-standardmäßige Aktion der Port
benötigt.Die Standardaktionen werden aus den Targets
bsd.port.mkdo-irgendwas übernommen. Zum Beispiel sind die Befehle
zum Entpacken eines Ports im Target
do-extract zu finden. Falls Sie mit
einem vorgegebenen Target nicht zufrieden sind, können
Sie es verändern, indem Sie das Target
do-irgendwas in Ihrem Makefile neu
definieren.Die Haupt-Targets (z.B.
extract,
configure usw.) machen nicht mehr
als sicherzustellen, dass bis hierhin alle Abschnitte
abgeschlossen sind, um danach die eigentlichen Targets oder
Skripte aufzurufen. Und es ist nicht beabsichtigt, dass
diese geändert werden. Falls Sie das Entpacken
verändern wollen, verändern Sie
do-extract, aber niemals die Art,
wie extract arbeitet!Jetzt, da Sie verstehen, was geschieht, wenn der Benutzer
make eingibt, lassen Sie uns durch die
empfohlenen Schritte gehen, um den perfekten Port zu
erstellen.Den originalen Quelltext besorgenNormalerweise liegt der original Quelltext als gepackte
Datei (foo.tar.gz
oder
foo.tar.Z)
vor. Kopieren Sie diese nach DISTDIR.
Nutzen Sie, soweit möglich, immer die Quellen aus dem
Hauptzweig.Es ist notwendig die Variable
MASTER_SITES anzupassen, um anzugeben, wo
sich der originale Quelltext befindet. In
bsd.sites.mk finden sich hilfreiche
Definitionen für die gebräuchlichsten Seiten. Bitte
nutzen Sie diese Seiten und die zugehörigen Definitionen,
soweit dies möglich ist. Damit wird vermieden, immer und
immer wieder dieselben Informationen zu wiederholen. Da die
Hauptseiten regelmäßig angepasst werden
müssen, vereinfacht dieses Vorgehen die Pflege der
Dateien für jeden Beteiligten.Falls keine zuverlässige und gut erreichbare
FTP/HTTP-Seite zu finden ist, oder nur Seiten auffindbar sind,
die keinen Standards entsprechen, sollte eine Kopie des
Quelltextes auf einer zuverlässigen Seite abgelegt
werden. Dies könnte z.B. die eigene Internetseite
sein.Ist kein geeigneter Ort zum Ablegen des Quelltextes
auffindbar, ist es möglich diesen intern
auf ftp.FreeBSD.org abzulegen; dies sollte
jedoch als letzte Möglichkeit angesehen werden. Das
Distfile muss in diesem Fall in ~/public_distfiles/
eines freefall-Accounts abgelegt
werden. Bitten Sie den Committer Ihres Ports dies zu erledigen.
Er wird außerdem MASTER_SITES nach
MASTER_SITE_LOCAL und
MASTER_SITE_SUBDIR auf den
freefall-Benutzernamen angepasst.Sollte sich das Distfile des Ports regelmäßig
ohne Versionsanpassungen des Autors ändern, sollte
überlegt werden, das Disfile auf der eigenen
Internetseite abzulegen und diese in der Liste der
MASTER_SITES an die erste Stelle zu setzen.
Falls möglich, sollte der Autor des Ports gebeten werden,
dies zu erledigen; hierüber wird die Kontrolle des Quelltextes
verbessert. Wird eine eigene Version des Quelltextes auf
eigenen Internetseiten verfügbar gemacht, verhindert dies
Warnungen von checksum mismatch und
reduziert den Arbeitsaufwand der Maintainer der FTP-Seiten.
Auch wenn nur eine Quelle für den Quelltext des Ports zur
Verfügung steht, ist es empfohlen, ein Backup auf einer
weiteren Seite abzulegen und diese als zweiten Eintrag in
MASTER_SITES aufzunehmen.Sind für den Port zusätzlich aus dem Internet
verfügbare Patches erforderlich, sollten diese ebenfalls
in DISTDIR abgelegt werden. Sollten diese
Patches von anderer Quelle als der Hauptseite des Ports
stammen, ist das kein Grund zur Sorge. Es gibt Wege diesem
Umstand gerecht zu werden (beachten Sie die unten stehende
Beschreibung zu PATCHFILES
).Den Port bearbeitenEntpacken Sie eine Kopie des Tarballs in ein privates
Verzeichnis und nehmen Sie alle Änderungen
vor, die nötig sind, um den Port unter einer aktuellen
FreeBSD-Version kompilieren zu können.
Protokollieren Sie sorgfältig alle
Schritte, die Sie vornehmen, da Sie den Prozess in Kürze
automatisieren werden. Alles, auch das Entfernen,
Hinzufügen oder Bearbeiten von Dateien, sollte von einem
automatisierten Skript oder einer Patch-Datei machbar sein,
wenn Ihr Port fertig ist.Falls Ihr Port bedeutende Interaktionen/Veränderungen
durch den Benutzer benötigt, um ihn zu Kompilieren oder
zu Installieren, sollten Sie einen Blick auf Larry Walls
klassische Configure-Skripte werfen
oder vielleicht etwas Ähnliches selbst erstellen. Das
Ziel der Ports-Sammlung ist es, jeden Port so
plug-and-play-fähig wie möglich
für den Endbenutzer zu machen, während ein Minimum
an Speicherplatz gebraucht wird.Solange nicht anders angegeben wird von Patch-Dateien,
Skripten und anderen Dateien, die Sie erstellt und der FreeBSD
Ports-Sammlung hinzugefügt haben, angenommen, dass Sie
unter den standardmäßigen BSD-Copyright-Bedingungen
stehen.Fehlerbehebung (Patches)Bei der Vorbereitung eines Ports können die Dateien,
die hinzugefügt oder verändert wurden, mittels
&man.diff.1; abgefangen werden, um Sie später an
&man.patch.1; zu übergeben. Jeder Patch, der dem
Quelltext übergeben werden soll, sollte in einer Datei
patch-*
abgelegt werden, wobei * dem
Pfadnamen der zu korrigierenden Datei entspricht, wie er auch
in patch-Imakefile oder im
patch-src-config.h erscheint. Diese
Dateien sollten in PATCHDIR (normalerweise
files) abgelegt sein, von wo sie
automatisch übernommen werden. Alle Patches müssen
sich relativ zur WRKSRC-Variable
(normalerweise dem Verzeichnis, in dem sich der Quelltext des
Ports entpackt und wo auch der Bau stattfindet)
befinden.Um Korrekturen und Updates zu vereinfachen, sollte es
vermieden werden, mehr als einen Patch für eine Datei zu
nutzen (z.B. patch-file und
patch-file2, welche beide
WRKSRC/foobar.c
verändern).Für die Benennung der Patches sollten nur die Zeichen
[-+._a-zA-Z0-9] genutzt werden. Bitte
verwenden Sie keine weiteren Zeichen als die angegebenen. Die
Namensvergabe sollte nicht patch-aa oder
patch-ab etc. entsprechen, erwähnen
Sie immer den Pfad und Dateinamen.RCS-Zeichenketten sollten vermieden werden, da CVS diese
verstümmeln würde, sobald wir diese Dateien in die
Ports-Sammlung einpflegen. Wenn wir die Dateien wieder abrufen
wären diese verändert und der Patch würde
fehlschlagen. RCS-Zeichenketten sind in Dollar-Zeichen
($) eingefügte Zeichen und
beginnen üblicherweise mit $Id
oder $RCS.Die Option rekursiv () zu nutzen
&man.diff.1;, um Patches zu erstellen, ist zulässig,
jedoch sollte der Patch anschließend geprüft
werden, um Unnötiges aus dem Patch zu entfernen. Im
Einzelnen bedeutet dies, dass Diffs zwischen zwei
Backup-Dateien, Makefiles oder wenn der
Port Imake oder GNU
configure usw. nutzt, überflüssig
sind und entfernt werden sollten. Falls es es notwendig war,
configure.in zu bearbeiten und es soll
autoconf zum Neuerstellen von
configure genutzt werden, sollten die Diffs
aus configure nicht genutzt werden (diese
werden oft einige tausend Zeilen
groß!); – hier sollte
USE_AUTOTOOLS=autoconf:261 definiert und
das Diff aus configure.in genutzt
werden.Zusätzlich sollte man unnötige
Markup-Änderungen in Patches/Änderungen möglichst
vermeiden. In der Open Source-Welt teilen sich Projekte
häufig große Teile des Quellcodes. Allerdings
verwenden die einzelnen Projekte oft unterschiedliche
Programmierstile und Vorgaben für Einrückungen. Wenn
man also einen funktionierenden Teil einer Funktion aus einem
Projekt verwendet, um ein ähnliches Problem in einem anderen
Projekt zu lösen, sollte man besonders vorsichtig sein, weil
sich ansonsten die CVS-Änderungseinträge mit
überflüssigen Einträgen füllen, die nur
das Markup des Quellcodes betreffen, ohne dass sich an der
Funktion des eigentlichen Quellcode etwas ändert
(withspace-only changes). Solche Änderungen
vergrößern nicht nur das CVS-Repository, sondern
erschweren es auch die Ursache für eventuell auftretende
Probleme zu finden.War es notwendig eine Datei zu entfernen, wird dies besser
mittels des post-extract-Targets als
über den Patch selbst realisiert.Ein einfacher Austausch kann direkt über das
Makefile des Ports umgesetzt werden,
indem der in-place-Modus von &man.sed.1; genutzt wird. Dies
ist sehr hilfreich, wenn variable Werte korrigiert werden
sollen. Beispiel:post-patch:
@${REINPLACE_CMD} -e 's|for Linux|for FreeBSD|g' ${WRKSRC}/README
@${REINPLACE_CMD} -e 's|-pthread|${PTHREAD_LIBS}|' ${WRKSRC}/configure
Relativ häufig ergibt sich die Situation, in der die
portierte Software die CR/LF-Konventionen für Zeilenenden
nutzt (dies ist bei unter &windows; entwickelter Software
häufig der Fall). Dies kann bei weiteren Patches Probleme
(Compiler-Warnungen, Fehlermeldungen bei der Ausführung
von Skripten wie z.B. /bin/sh^M not found)
und anderes ergeben. Um schnell alle Dateien von CR/LF
nach LF zu konvertieren, kann
USE_DOS2UNIX=yes in das
Makefile des Ports geschrieben werden.
Hierzu kann eine Liste der zu konvertierenden Dateien erstellt
werden:USE_DOS2UNIX= util.c util.hSollen Gruppen von Dateien über verschiedene
Unterverzeichnisse konvertiert werden, kann
DOS2UNIX_REGEX genutzt werden, dessen
Argumente find-kompatible, reguläre
Ausdrücke sind. Mehr zur Formatierung findet sich in
&man.re.format.7;. Diese Option ist beim Konvertieren aller
Dateien mit definierter Endung, z.B. aller Dateien im
Quellcode, wobei binäre Dateien unberührt bleiben,
sinnvoll:USE_DOS2UNIX= yes
DOS2UNIX_REGEX= .*\.(c|cpp|h)KonfigurierenFügen Sie alle zusätzlichen
Veränderungsbefehle Ihrem Skript
configure hinzu und speichern Sie es im
scripts-Unterverzeichnis. Wie vorstehend
schon erwähnt, können Sie dies auch mit den Targets
Makefile und/oder Skripte mit dem Namen
pre-configure oder
post-configure erledigen.Handhabung von BenutzereingabenSollte der Port Eingaben vom Benutzer benötigen,
muss IS_INTERACTIVE im
Makefile des Ports gesetzt werden. Dies
erlaubt overnight builds Ihren Port zu
überspringen, falls der Nutzer die Variable
BATCH setzt (setzt der Nutzer hingegen die
Variable INTERACTIVE, werden
nur Ports gebaut, die Interaktion vom
Nutzer erwarten). Dies erspart den Rechnern, welche
kontinuierlich Ports bauen, eine Menge Zeit (siehe
unten).Zudem ist es empfohlen, falls sinnvolle Vorgaben für
interaktive Optionen gesetzt sind, die
PACKAGE_BUILDING-Variable zu prüfen
und das interaktive Skript abzuschalten. Dies macht es uns
möglich, Pakete für CDROMs und FTP-Server zu
bauen.Die Konfiguration des MakefileDas Konfigurieren des Makefile ist
sehr einfach und wir schlagen vor, dass Sie zunächst
einen Blick auf vorhandene Beispiele werfen. Zusätzlich
gibt es ein
Beispiel eines Makefile
in diesem Handbuch. Schauen Sie es sich an und verfolgen Sie
bitte die Abfolge der Variablen und Abschnitte in dieser
Vorlage. Damit erleichtern Sie es anderen,
Ihren Port zu lesen.Bedenken Sie bitte die folgenden Probleme in der hier
vorgegebenen Abfolge der Unterabschnitte dieses Kapitels, wenn
Sie Ihr neues Makefile erstellen:Der originale QuelltextLiegt der Quelltext in DISTDIR als eine
standardisierte und mit gzip gepackte Datei in der Art
foozolix-1.2.tar.gz? Falls ja,
können Sie zum nächsten Schritt übergehen.
Falls nicht, sollten Sie versuchen, die Variablen
DISTVERSION, DISTNAME,
EXTRACT_CMD,
EXTRACT_BEFORE_ARGS,
EXTRACT_AFTER_ARGS,
EXTRACT_SUFX, oder
DISTFILES zu ändern. Das hängt
davon ab, wie fremdartig das Distributionsfile Ihres Ports ist
(der häufigste Fall ist
EXTRACT_SUFX=.tar.Z, wenn der Tarball durch
ein normales compress und nicht durch
gzip gepackt wurde).Im schlimmsten Fall können Sie einfach Ihre eigene
Vorgabe mittels do-extract erzeugen
und die Standardvorgabe überschreiben; aber dies sollte
in den wenigsten Fällen, wenn überhaupt, notwendig
sein.BezeichnungenDer erste Teil des Makefile
beschreibt die Versionsnummer des Ports und führt ihn in
der richtigen Kategorie auf.PORTNAME und
PORTVERSIONSetzen Sie bitte die Variable
PORTNAME auf den Basisnamen Ihres Ports
und die Variable PORTVERSION auf dessen
Versionsnummer.PORTREVISION und
PORTEPOCHPORTREVISIONDie PORTREVISION-Variable ist ein
streng monoton wachsender Wert, welcher auf 0
zurückgesetzt wird, nachdem
PORTVERSION erhöht wurde (d.h.
jedes Mal, wenn ein offizielles Release erfolgt). Sie wird
an den Namen des Pakets angehängt, wenn sie ungleich
0 ist. Änderungen an PORTREVISION
werden von automatisierten Werkzeugen (z.B.
&man.pkg.version.1;) genutzt, um anzuzeigen, dass ein
neues Paket verfügbar ist.PORTREVISION sollte jedes Mal
erhöht werden, wenn eine Änderung am Port
erfolgt, die beträchtliche Auswirkungen auf den
Inhalt oder Struktur des aus dem Port erzeugten Pakets
zur Folge hat.Beispiele dafür, wann
PORTREVISION erhöht werden
sollte:Hinzufügen von Patches, welche
Sicherheitslücken schließen, Fehler
beseitigen oder neue Funktionalität zum Port
hinzufügen.Änderungen am Makefile
des Ports, welche compile-time-Optionen
hinzufügen oder entfernen.Änderungen bezüglich Packliste oder am
Verhalten während der Installation des Pakets
(d.h. Änderungen an einem Skript, welches
Ausgangsdaten für das Paket erzeugt, wie z.B.
SSH-Hostschlüssel).Versionssprung einer Shared-Library, welche eine
Abhängigkeit dieses Ports ist (In diesem Fall
würde ein Anwender bei der Installation des alten
Pakets scheitern, falls er eine neue Version der
Abhängigkeit bereits installiert hat, weil nach
der alten Bibliothek libfoo.x anstatt nach
libfoo.(x+1)) gesucht wird).Schleichende Änderungen am Distfile, welche
bedeutende funktionale Änderungen verursachen,
d.h. Änderungen des Distfile erfordern eine
Korrektur an distinfo, ohne dass
damit zusammenhängend die
PORTVERSION verändert wird,
obwohl ein diff -ru zwischen der
alten und der neuen Version bedeutende
Veränderungen am Code nachweist.Beispiele für Änderungen, welche keine
Erhöhung von PORTREVISION
erfordern:Stilistische Änderungen am Grundgerüst
des Ports ohne funktionale Änderungen am daraus
resultierenden Paket.Änderungen an der Variable
MASTER_SITES oder andere
funktionale Änderungen, welche das resultierende
Paket nicht verändern.Marginale Patches am Distfile wie die Korrektur
von Tippfehlern, welche nicht wichtig genug sind, um
dem Benutzer die Bürde eines Upgrades
aufzuerlegen.Build fixes, die ein Paket erst kompilierbar
machen, welches ohne diese Änderungen vorher
nicht erzeugt werden konnte (solange die
Änderungen keine funktionale Differenz bringen
auf Plattformen, auf denen dieses Paket schon vorher
gebaut werden konnte). Da
PORTREVISION den Inhalt des Pakets
wiederspiegelt, ist es nicht notwendig
PORTREVISION zu erhöhen, wenn
das Paket vorher nicht erstellt werden konnte.Als Faustregel gilt: Stellen Sie sich die Frage, ob
die durchgeführte Änderung am Port jedem hilft
(entweder aufgrund einer Verbesserung, Beseitigung eines
Fehlers, oder der Annahme, dass das neue Paket
überhaupt erst funktioniert) und wägen Sie es
gegen den Umstand ab, dass jedermann, der seine
Ports-Sammlung regelmässig auf dem neuesten Stand
hält, zu einer Aktualisierung gezwungen wird.
Falls Sie die Frage positiv beantworten sollten,
erhöhen Sie die Variable
PORTREVISION.PORTEPOCHVon Zeit zu Zeit geschieht es, dass irgendjemand
(Drittanbieter von Software oder FreeBSD Ports Committer)
etwas Dummes tut und eine Version einer Software
veröffentlicht, deren Versionsnummer niedriger ist
als die der vorherigen. Ein Beispiel hierfür ist
ein Port, der von foo-20000801 auf foo-1.0 geändert
wird (der Erstere wird fälschlicherweise als neue
Version behandelt, weil 2000801 ein numerisch
größerer Wert ist als 1).In Situationen wie diesen sollte die Variable
PORTEPOCH erhöht werden. Wenn
PORTEPOCH größer als 0 ist,
wird sie an den Namen des Pakets angehängt, wie in
Abschnitt 0 oberhalb bereits beschrieben.
PORTEPOCH darf niemals verringert oder
auf 0 gesetzt werden, weil der Vergleich des Pakets mit
einem früheren Zeitpunkt scheitern würde (d.h.
das Paket würde niemals als veraltet erkannt werden):
Die neue Versionsnummer (1.0,1 im
obigen Beispiel) ist immer noch numerisch kleiner als die
vorherige Version (2000801), aber das Suffix
,1 wird von automatisierten Werkzeugen
gesondert behandelt und wird als größer
erkannt, als das implizit angenommene Suffix
,0 im früheren Paket.Das Entfernen oder Zurücksetzen von
PORTEPOCH führt zu unendlichem
Ärger. Wenn Sie die obigen Ausführungen nicht
vollständig verstanden haben, lesen Sie es bitte
unbedingt nochmals bis Sie es vollständig
verinnerlicht haben, oder fragen Sie vor jeder
Änderung auf den Mailinglisten nach!Es wird erwartet, dass PORTEPOCH
für die weitaus überwiegende Zahl der Ports
nicht verwendet wird und der verantwortungsvolle und
vorausschauende Umgang mit PORTVERSION
macht es meist überflüssig, falls ein
späteres Release die Versionsstruktur ändern
sollte. Vorsicht ist geboten, wenn ein Release einer
Drittanbieter-Software ohne eine offizielle Versionsnummer
veröffentlicht wird, wie z.B. bei
Snapshot-Versionen. Man ist versucht,
das Release mit dem jeweiligen Datum zu bezeichnen,
was unweigerlich zu den oben beschriebenen Problemen
führt, wenn das nächste
offizielle Release erscheint.Wenn z.B. ein Snapshot zum Datum 20000917
veröffentlicht wird und die vorherige Version der
Software war 1.2, dann sollte der Snapshot die
PORTVERSION 1.2.20000917 oder
ähnlich erhalten und nicht 20000917, damit das
nachfolgende Release, angenommen 1.3, immer noch einen
größeren numerischen Wert aufweist.Beispiel für den Gebrauch von
PORTREVISION und
PORTEPOCHDer gtkmumble-Port, Version
0.10, befindet sich in der
Ports-Sammlung:PORTNAME= gtkmumble
PORTVERSION= 0.10PKGNAME wird zu
gtkmumble-0.10.Ein Sicherheitsloch wurde entdeckt, das einen lokalen
Patch von FreeBSD erforderlich macht.
PORTREVISION wird entsprechend
erhöht.PORTNAME= gtkmumble
PORTVERSION= 0.10
PORTREVISION= 1PKGNAME wird zu
gtkmumble-0.10_1Eine neue Version wird vom Software-Drittanbieter
veröffentlicht, bezeichnet mit der Version
0.2 (es stellt sich heraus, dass der
Autor beabsichtigte, dass 0.10
eigentlich 0.1.0 bedeuten sollte,
nicht was kommt nach 0.9
– Hoppla, aber nun ist es zu spät).
Da die neue Unterversion 2 numerisch
kleiner ist als die vorherige Version
10, muss PORTEPOCH
erhöht werden, um sicherzustellen, dass das neue
Paket auch als neuer erkannt wird. Da es
ein neues Release des Drittanbieters ist, wird
PORTREVISION auf 0 zurückgesetzt
(oder aus dem Makefile
entfernt).PORTNAME= gtkmumble
PORTVERSION= 0.2
PORTEPOCH= 1PKGNAME wird zu
gtkmumble-0.2,1Das nächste Release ist 0.3. Da
PORTEPOCH niemals verringert wird,
sind die Versionsvariablen nun wie folgt:PORTNAME= gtkmumble
PORTVERSION= 0.3
PORTEPOCH= 1PKGNAME wird zu
gtkmumble-0.3,1Falls PORTEPOCH mit diesem
Upgrade auf 0 zurückgesetzt
worden wäre, dann würde jemand, der das Paket
gtkmumble-0.10_1 installiert
hätte, das Paket gtkmumble-0.3
nicht als neuer erkennen, da 3 immer
noch numerisch kleiner ist als 10.
Bedenken Sie, dass genau dies der springende Punkt an
PORTEPOCH ist.PKGNAMEPREFIX und
PKGNAMESUFFIXZwei optionale Variablen,
PKGNAMEPREFIX und
PKGNAMESUFFIX, werden verknüpft mit
PORTNAME und
PORTVERSION, um
PKGNAME zu bilden als
${PKGNAMEPREFIX}${PORTNAME}${PKGNAMESUFFIX}-${PORTVERSION}
. Stellen Sie bitte unbedingt sicher, dass diese
Variablen den Richtlinien
für einen guten Paketnamen entsprechen.
Insbesondere dürfen Sie
keinesfalls einen Bindestrich
(-) in PORTVERSION
verwenden. Falls das Paket den
language- oder
-compiled.specifics-Teil aufweist
(siehe unten) benutzen Sie PKGNAMEPREFIX
oder PKGNAMESUFFIX respektive. Machen Sie
diese Variablen nicht zum Bestandteil von
PORTNAME!LATEST_LINKIn einigen Fällen können mehrere Versionen
einer Applikation gleichzeitig in der Ports-Sammlung sein.
Das index build- und das package build-System müssen
nun in der Lage sein, diese als unterschiedliche Ports zu
erkennen, obwohl diese Versionen alle die gleichen Variablen
PORTNAME,
PKGNAMEPREFIX und sogar
PKGNAMESUFFIX aufweisen. In solchen
Fällen sollte die optionale Variable
LATEST_LINK auf einen unterschiedlichen
Wert für alle Ports gesetzt werden mit Ausnahme des
Haupt-Ports. Beispiele hierfür sind die
editors/vim5 und
editors/vim-Ports und die
www/apache*-Familie. Beachten Sie
bitte, dass die Frage der Auswahl der
wichtigsten Version
(am populärsten,
am besten Unterstützt,
zuletzt gepatcht usw.) ausserhalb der
Möglichkeiten dieses Handbuches liegt. Wir sagen Ihnen
nur, wie Sie die anderen Ports spezifizieren, nachdem Sie
den Haupt-Port erkoren haben.Namensregeln für PaketeIm Folgenden finden Sie die Regeln für die
Benennung Ihrer Pakete. Diese sollen gewährleisten,
dass das Paketverzeichnis leicht zu durchsuchen ist, da es
bereits abertausende Pakete gibt und die Nutzer sich mit
Schauder abwenden, wenn Ihre Augen überstrapaziert
werden!Der Paketname soll aussehen wie
language_region-name-compiled.specifics-version.numbers.Der Paketname ist definiert als
${PKGNAMEPREFIX}${PORTNAME}${PKGNAMESUFFIX}-${PORTVERSION}
. Stellen Sie bitte sicher, dass die Variablen
Ihres Ports diesem Format entsprechen.FreeBSD bemüht sich ausserordentlich, die
Landessprachen seiner Nutzer zu unterstützen.
Die language-Variable soll
eine Abkürzung mit 2 Buchstaben sein der Sprachen
gemäß ISO-639, falls der Port für eine
bestimmte Sprache spezifisch ist.
Beispiele hierfür sind ja
für Japanisch, ru für
Russisch, vi für Vietnamesisch,
zh für Chinesisch,
ko für Koreanisch und
de für Deutsch.Sollte der Port spezifisch sein für eine
gewisse Region innerhalb eines Sprachraumes, dann
fügen Sie bitte auch den Ländercode mit 2
Buchstaben hinzu. Beispiele sind
en_US für nordamerikanisches
Englisch und fr_CH für
schweizerisches Französisch.Der language-Teil muss
in der PKGNAMEPREFIX-Variable gesetzt
werden.Der erste Buchstabe des
name-Teils muss kleingeschrieben
werden (der Rest des Namens kann Großbuchstaben
enthalten. Daher seien Sie bitte umsichtig, wenn Sie den
Namen einer Software konvertieren, welche
Grossbuchstaben enthält).
Es ist Tradition, Perl 5-Module durch
ein vorstehendes p5- und durch
Umwandlung des doppelten Doppelpunktes in Bindestriche
zu bezeichnen. So wird z.B. aus dem
Data::Dumper-Modul der
p5-Data-Dumper-Port.Vergewissern Sie sich, dass der Name des Ports und
seine Versionsnummer klar getrennt sind und in den
Variablen PORTNAME und
PORTVERSION stehen. Der einzige
Grund, um in PORTNAME einen
Versionsteil aufzunehmen ist der, dass die Software
wirklich so bezeichnet wird, wie z.B. die Ports
textproc/libxml2 oder
japanese/kinput2-freewnn.
Ansonsten sollte PORTNAME keine
versionsspezifischen Bestandteile aufweisen. Es ist
vollkommen normal, dass viele Ports den gleichen
PORTNAME aufweisen wie z.B. die
www/apache*-Ports. In diesem Falle
werden unterschiedliche Versionen (und unterschiedliche
Indexeinträge) unterschieden durch die Werte von
PKGNAMEPREFIX,
PKGNAMESUFFIX und
LATEST_LINK.Falls der Port mit verschiedenen, fest kodierten
Vorgaben (üblicherweise Teil des
Verzeichnisnamens in einer Familie von Ports) gebaut
werden kann, dann soll der
-compiled.specifics-Teil die
einkompilierten Vorgaben anzeigen (der Bindestrich ist
optional). Beispiele hierfür sind
Papiergrößen und Font-Einheiten.Der
-compiled.specifics-Teil
muss in der Variablen PKGNAMESUFFIX
gesetzt werden.Die Versionszeichenfolge sollte einen Bindestrich
(-) am Schluss haben und eine von
Punkten getrennte Liste von Integer-Zahlen und
kleingeschriebenen Buchstaben sein.
Es ist nicht zulässig, einen weiteren Bindestrich
innerhalb des Versionsstrings zu verwenden! Die einzige
Ausnahme hiervon ist die Zeichenfolge
pl (bedeutet
patchlevel), welche
nur dann gebraucht werden darf,
wenn die Applikation über keine
Haupt– oder Unterversionsnummern
verfügt. Wenn die Versionsbezeichnung der Software
Zeichenketten wie alpha,
beta, rc oder
pre enthält, dann nehmen Sie bitte
den ersten Buchstaben daraus und setzen ihn unmittelbar
hinter einen Punkt.
Falls die Versionszeichenfolge nach diesem Punkt
fortgesetzt wird, sollen die Zahlen ohne einen Punkt
zwischen den einzelnen Buchstaben folgen.Das Ziel ist es, die Ports anhand der
Versionszeichenfolge zu sortieren. Stellen Sie bitte
unbedingt sicher, dass die Bestandteile der
Versionsnummer immer durch einen Punkt getrennt sind
und falls Datumsangaben verwandt werden diese im Format
yyyy.mm.dd und nicht dd.mm.yyyy oder gar dem nicht Y2K-kompatiblen Format
yy.mm.dd vorliegen.Hier sind einige reale Beispiele, die aufzeigen,
wie man den Namen einer Applikation zu einem
vernünftigen Paketnamen umwandelt:SoftwarenamePKGNAMEPREFIXPORTNAMEPKGNAMESUFFIXPORTVERSIONGrundmule-2.2.2(leer)mule(leer)2.2.2Keine Änderung erforderlichEmiClock-1.0.2(leer)emiclock(leer)1.0.2keine Großbuchstaben für einzelne
Applikationenrdist-1.3alpha(leer)rdist(leer)1.3.aKeine Zeichenketten wie
alpha erlaubtes-0.9-beta1(leer)es(leer)0.9.b1keine Zeichenketten wie beta
erlaubtmailman-2.0rc3(leer)mailman(leer)2.0.r3keine Zeichenketten wie rc
erlaubtv3.3beta021.src(leer)tiff(leer)3.3Was sollte denn das eigentlich sein?tvtwm(leer)tvtwm(leer)pl11Versionsstring zwingend erforderlichpiewm(leer)piewm(leer)1.0Versionsstring zwingend erforderlichxvgr-2.10pl1(leer)xvgr(leer)2.10.1pl nur erlaubt, wenn keine
Versionsnummer vorhandengawk-2.15.6ja-gawk(leer)2.15.6Japanische Sprachversionpsutils-1.13(leer)psutils-letter1.13Papergröße beim Paketbau fix
kodiertpkfonts(leer)pkfonts3001.0Paket für 300 DPI SchriftartenFalls es in der Originalquelle überhaupt keinen
Anhaltspunkt für irgendeine Versionsbezeichnung gibt
und es unwahrscheinlich ist, dass der Autor jemals eine neue
Version veröffentlichen wird, dann setzen Sie bitte die
Version einfach auf 1.0 (wie im obigen
Beispiel piewm). Sie können auch den
Autor fragen oder eine Datumszeichenfolge
(yyyy.mm.dd)
als Version verwenden.KategorisierungCATEGORIESWenn ein Paket erzeugt wird, dann wird es unter
/usr/ports/packages/All abgelegt und
von einem oder mehreren Unterverzeichnissen werden auf
/usr/ports/packages Links erstellt.
Die Namen dieser Unterverzeichnisse werden durch die
Variable CATEGORIES festgelegt.
Dies geschieht, um dem Nutzer zu helfen, eine große
Zahl von Paketen auf einer FTP-Webseite oder einer CD/DVD
zu durchsuchen.
Bitte werfen Sie einen Blick auf die Aktuelle Liste der
Kategorien und suchen Sie die beste Kategorie
für Ihren Port aus.Diese Liste legt auch fest, an welcher Stelle in der
Ports-Sammlung der Port eingefügt wird. Falls Sie
mehrere Kategorien angeben wird angenommen, dass die Dateien
des Ports im Unterverzeichnis mit dem Namen der ersten
angegebenen Kategorie liegen. Schauen Sie bitte unten für weitere
Informationen darüber, wie man die richtige Kategorie
bestimmt.Aktuelle Liste der KategorienHier ist die aktuelle Liste der Kategorien. Die mit
einem Asterisk (*) bezeichneten sind
virtuelle Kategorien, also solche,
welche über kein eigenes Unterverzeichnis in der
Ports-Sammlung verfügen. Sie werden nur als
Sekundärkategorien benutzt und sind nur für
Suchzwecke eingerichtet worden.Für nicht-virtuelle Kategorien finden Sie eine
einzeilige Beschreibung in der Variable
COMMENT im
Makefile des jeweiligen
Unterverzeichnisses.KategorieBeschreibungAnmerkungaccessibilityPorts für behinderte Menschen.afterstep*Ports für den AfterStep
Window Manager.arabicArabische Sprachunterstützung.archiversArchivierungswerkzeuge.astroPorts für Astronomie.audioSound-Unterstützung.benchmarksBenchmarking-Werkzeuge.biologySoftware für Biologie.cadCAD-Werkzeuge.chineseChinesische Sprachunterstützung.commsKommunikationsprogramme.Hauptsächlich Software für serielle
Schnittstellen.convertersZeichensatz-Konverter.databasesDatenbanken.deskutilsDinge, die vor der Erfindung des Computers
auf dem Schreibtisch waren.develEntwicklungs-Werkzeuge.Legen Sie keine Bibliotheken hier ab, nur weil
es Bibliotheken sind, es sei denn, sie gehören
wirklich nirgendwo anders hin.dnsDNS-bezogene Software.docs*Meta-Ports für die
FreeBSD-Dokumentation.editorsallgemeine Editoren.Spezielle Editoren gehören in Ihre
jeweilige Kategorie, (z.B. gehört ein
mathematischer Formeleditor in
math).elisp*Emacs-lisp-Ports.emulatorsEmulatoren für andere Betriebssysteme.
Terminal-Emulatoren gehören
nicht hierher; X-basierende
gehören zu x11 und
text-basierende zu comms oder
misc, abhängig von deren
genauer Funktionalität.financeFinanz-Software und ähnliches.frenchFranzösische Sprachunterstützung.
ftpFTP Client- und Server-Werkzeuge.Falls Ihr Port sowohl FTP als auch HTTP
unterstützt, stellen Sie ihn in
ftp mit der Zweitkategorie
www.gamesSpiele.geography*geografische Software.germanDeutsche Sprachunterstützung.gnome*Ports für GNOMEgnustep*Software für GNUstep.graphicsgrafische Werkzeuge.hamradio*Software für Amateurfunk.haskell*Software für die
Haskell-Programmiersprache.hebrewHebräische Sprachunterstützung.
hungarianUngarische Sprachunterstützung.ipv6*IPv6-bezogene Software.ircInternet Relay Chat (IRC)-Werkzeuge.japaneseJapanische Sprachunterstützung.javaSoftware für die Java™-Programmiersprache.
Die java-Kategorie sollte
nicht die Einzige für einen Port sein mit
Ausnahme der direkt nur mit der Programmiersprache
zusammenhängenden Applikationen. Porter sollten
java nicht als Hauptkategorie
eines Ports wählen.kde*Ports für das K Desktop Environment
(KDE)-Projekt.kld*Kernelmodule.koreanKoreanische Sprachunterstützung.langProgrammiersprachen.linux*Linux-Applikationen und -Werkzeuge.lisp*Software für die Lisp-Programmiersprache.
mailMail-Software.mathNumerische Berechnungen und andere
mathematische Werkzeuge.mboneMBone-Applikationen.miscVerschiedene Werkzeuge.Hauptsächlich Werkzeuge, die nicht
anderswo hingehören. Versuchen Sie, falls
irgend möglich, eine bessere Kategorie
für Ihren Port zu finden als
misc, weil Ports hier leicht
untergehen.multimediaMultimedia-Software.netVerschiedene Netzwerk-Software.net-imInstant Messaging-Software.net-mgmtNetzwerk-Management-Software.net-p2pPeer to peer-Netzwerkprogramme.newsUSENET News-Software.palmSoftware für Palm™.
parallel*Applikationen für paralleles Rechnen.
pear*Ports für das Pear PHP-Framework.perl5*Ports, welche Perl
Version 5 benötigen.plan9*Verschiedene Programme von Plan9.
polishPolnische Sprachunterstützung.ports-mgmtHilfsprogramme für das Installieren und
Entwickeln von FreeBSD Ports und Paketen.portuguesePortugiesische Sprachunterstützung.
printDrucker-Software.Desktop Veröffentlichungs-Werkzeuge (DTP,
Betrachter etc.) gehören auch hierher.python*Software für Python.
ruby*Software für Ruby.
rubygems*Ports für RubyGems-Pakete.
russianRussische Sprachunterstützung.scheme*Software für die
Scheme-Programmiersprache.scienceWissenschaftliche Programme, die in keine
andere Kategorie passen wie z.B.
astro,
biology und
math.securitySecurity-Werkzeuge.shellsShells.spanish*Spanische Sprachunterstützung.sysutilsSystem-Werkzeuge.tcl*Ports, welche Tcl benötigen.textprocTextverarbeitungsprogramme.Dies beinhaltet nicht DTP-Werkzeuge, diese
gehören in print.
tk*Ports, welche Tk benötigen.ukrainianUkrainische Sprachunterstützung.vietnameseVietnamesische Sprachunterstützung.
windowmaker*Ports für den WindowMaker Window-Manager.
wwwSoftware für das World Wide Web (WWW).
HTML-Werkzeuge gehören auch hierher.
x11X-Window-System und dergleichen.Diese Kategorie ist nur für Software,
welche direkt X unterstützt.
Fügen Sie keine normalen X-Applikationen hinzu.
Die meisten davon gehören in eine andere
x11-*-Kategorie (siehe unten).
Falls Ihr Port eine X-Applikation
ist, dann definieren Sie bitte
USE_XLIB (impliziert durch
USE_IMAKE) und fügen ihn der
entsprechenden Kategorie hinzu.x11-clocksX11-Uhren.x11-driversX11-Treiber.x11-fmX11-Dateimanager.x11-fontsX11-Schriftarten und Werkzeuge.x11-serversX11-Server.x11-themesX11-Themes.x11-toolkitsX11-Toolkits.x11-wmX11-Window-Manager.xfce*Ports in Zusammenhang mit Xfce.zope*Zope-Unterstützung.
Wählen der richtigen KategorieDa viele der Kategorien sich überlappen,
müssen Sie oft festlegen, welches die primäre
Kategorie Ihres Ports ist. Hierzu gibt es einige Regeln,
welche diese Auswahl bestimmen. Hier ist die Liste der
Regeln mit abnehmender Wichtigkeit:Die erste (primäre) Kategorie muss eine
physische (keine virtuelle, siehe oben) sein. Dies
ist notwendig damit Pakete erstellt werden können.
Die nachfolgenden Kategorien können wahllos
virtuelle oder physische Kategorien sein.Sprachspezifische Kategorien kommen immer zuerst.
Wenn Ihr Port z.B. Japanische X11-Schriftarten
installiert, dann muss Ihre
CATEGORIES-Zeile
japanese x11-fonts
enthalten.Spezifische Kategorien werden vor weniger
spezifischen Kategorien aufgelistet. Ein HTML-Editor
sollte z.B. als www editors
aufgeführt werden und nicht umgekehrt.
Genauso sollten Sie keinen Port unter
net aufführen, wenn er zu
irc, mail,
mbone, news,
security oder
www passt, da
net stillschweigend eingeschlossen
ist in diesen Kategorien.x11 wird nur als sekundäre
Kategorie benutzt, wenn die primäre Kategorie eine
sprachspezifische ist. Keinesfalls sollten Sie
x11 in die Kategorie-Zeile einer
X-Applikation setzen.Emacs modes gehören
in die gleiche Kategorie wie die vom jeweiligen mode
unterstützte Applikation und nicht in
editors. Ein
Emacs mode z.B. für das
Editieren von Quelltext einer bestimmten
Programmiersprache gehört zur Kategorie
lang.Für Ports, die vom Benutzer ladbare Kernelmodule
installieren, sollte die virtuelle Kategorie
kld in die
CATEGORIES-Zeile aufgenommen
werden.misc sollte nicht zusammen mit
irgendeiner anderen nicht-virtuellen Kategorie
auftreten. Falls Sie misc mit einer
anderen Kategorie in CATEGORIES haben
bedeutet dies, dass Sie gefahrlos
misc streichen und die andere
Kategorie alleine verwenden können!Falls Ihr Port wirklich in keine andere Kategorie
passt, verwenden Sie bitte
misc.Falls Sie sich über die Kategorie im Unklaren sind,
hinterlassen Sie bitte einen Kommentar in Ihrem per
&man.send-pr.1; eingereichten Bericht, damit wir diese Frage
vor dem Import diskutieren können. Falls Sie ein
Committer sind, schicken Sie bitte eine Nachricht an
&a.ports;, damit die Frage im Vorhinein erörtert werden
kann. Neue Ports werden zu häufig falsch kategorisiert
und werden sofort wieder verschoben. Das bläht das
Master Source Repository unnötig auf.Eine neue Kategorie vorschlagenDa die Ports-Sammlung über viele Jahre gewachsen
ist, wurden viele neue Kategorien hinzugefügt. Neue
Kategorien können virtuell (ohne
eigenes Unterverzeichnis in der Ports-Sammlung) oder
physisch sein.
Der nachfolgende Text führt einige Punkte auf, welche
bei der Neueinführung einer physischen Kategorie
beachtet werden müssen, damit Sie dies bei einem
eventuellen Vorschlag Ihrerseits berücksichtigen
können.Unsere bestehende Maxime ist die Vermeidung der
Neuanlage von physischen Kategorien, solange nicht eine
große Zahl von Ports zugeordnet werden können
oder falls ihr nicht Ports zugehören würden,
welche eine logisch abgegrenzte Gruppe von limitiertem
öffentlichem Interesse zugehören würden
(zum Beispiel neue Sprachkategorien) oder vorzugsweise
beides.Die Erklärung dafür ist, dass eine Neuanlage
einer physischen Kategorie einen erheblichen
Arbeitsaufwand sowohl für die Committer als
auch diejenigen Nutzer bedeutet, welche die Änderungen
der Ports-Sammlung nachvollziehen. Zusätzlich
verursachen Vorschläge für neue Kategorien oftmals
Kontroversen (natürlich deswegen, weil es keinen klaren
Konsens darüber gibt, welche Kategorie als zu
groß betrachtet werden muss noch ob sich
bestimmte Kategorien zur einfachen Suche eignen (und wie
viele Kategorien überhaupt ideal wären) und so
weiter).Hier ist das Prozedere:Schlagen Sie die neue Kategorie auf &a.ports; vor.
Sie sollten eine detaillierte Begründung für
die neue Kategorie beifügen einschließlich
einer Erklärung, warum Sie meinen, die
existierenden Kategorien seien nicht ausreichend.
Zeigen Sie außerdem eine Liste der zu
verschiebenden Ports (falls neue Ports in
GNATS auf ihren commit
warten, die in diese Kategorie passen würden.
Listen Sie diese bitte auch mit auf). Sind Sie der
Maintainer oder Einreicher dieser Ports, erwähnen
Sie es bitte. Es verleiht Ihrem Vorschlag mehr
Gewicht.Nehmen Sie an der Diskussion teil.Falls es Unterstützung für Ihren Vorschlag
geben sollte, reichen Sie bitte einen PR ein, welcher
die Begründung und die Liste der betroffenen Ports
enthält, die verschoben werden müssen.
Idealerweise sollte der PR Patches für Folgendes
enthalten:Makefiles für die
neuen Ports nach dem RepocopyMakefile für die neue
KategorieMakefile für die alten
Kategorien der betroffenen PortsMakefiles für Ports,
welche von den alten Ports abhängenFür zusätzliches Ansehen sorgen Sie,
wenn Sie die anderen Dateien, die geändert
werden müssen, beifügen wie in der
Direktive des Committer's Guide beschrieben.Da es die Ports-Infrastruktur beeinflusst und nicht
nur die Durchführung von Repocopies und
möglicherweise sogar Regressionstests auf dem Build
Cluster durchgeführt werden müssen, sollte der
PR dem Ports Management Team &a.portmgr; zugeordnet
werden.Sobald der PR bestätigt wurde muss ein
Committer den Rest der Prozedur durchführen, welche
im
Committers Guide beschrieben ist.Das Vorschlagen einer neuen virtuellen Kategorie ist
ähnlich, aber wesentlich weniger aufwendig, weil
keine Ports verschoben werden müssen. In diesem Falle
müssen nur die Patches an den PR beigefügt werden,
welche die neue Kategorie zur Variable
CATEGORIES der betroffenen Ports
hinzufügen.Vorschlagen einer Neuorganisation aller
KategorienVon Zeit zu Zeit schlägt jemand eine komplette
Neuorganisation aller Ports, entweder mit einer zweistufigen
Struktur oder irgendeiner Art von
Schlüsselwörtern, vor. Bis heute wurde keiner
dieser Vorschläge umgesetzt, weil sie zwar einfach
zu machen sind, aber der Aufwand zur Umsetzung und
Reorganisation der kompletten Ports-Sammlung schlichtweg
mörderisch wäre. Bitte lesen Sie die Geschichte
dieser Vorschläge in den Archiven der Mailinglisten
nach, bevor Sie diese Ideen nochmals unterbreiten. Zudem
sollten Sie gewappnet sein, dass man Sie auffordert, einen
arbeitsfähigen Prototyp vorzulegen.Die DistributionsdateienDer zweite Teil des Makefile
beschreibt die Dateien, welche heruntergeladen werden
müssen, um den Port zu bauen und wo diese Dateien zu
finden sind.DISTVERSION/DISTNAMEDISTNAME ist der Name der Applikation
wie er von den Autoren vergeben wurde.
DISTNAME hat als Vorgabe
${PORTNAME}-${PORTVERSION} also
überschreiben Sie diese Vorgabe nur, wenn es notwendig
ist. DISTNAME wird nur an zwei Stellen
genutzt. Erstens: (DISTFILES) hat als
Vorgabe
${DISTNAME}${EXTRACT_SUFX}.
Zweitens: Die Distributionsdatei soll in einem
Unterverzeichnis namens WRKSRC
extrahiert werden, dessen Vorgabe
work/${DISTNAME}
ist.Manche Drittanbieter-Namen, welche nicht in das Schema
${PORTNAME}-${PORTVERSION} passen,
können durch Setzen von DISTVERSION
automatisch behandelt werden. PORTVERSION
und DISTNAME werden automatisch
abgeleitet, können aber natürlich manuell
überschrieben werden. Die folgende Tabelle führt
einige Beispiele auf:DISTVERSIONPORTVERSION0.7.1d0.7.1.d10Alpha310.a33Beta7-pre23.b7.p28:f_178f.17PKGNAMEPREFIX und
PKGNAMESUFFIX beeinflussen
DISTNAME nicht. Beachten Sie bitte
auch, dass Sie DISTNAME
unverändert lassen sollten, falls
WRKSRC denselben Wert hat wie
work/${PORTNAME}-${PORTVERSION}
und gleichzeitig dass Archiv des originalen Quelltextes
anders benannt ist als
${PORTNAME}-${PORTVERSION}${EXTRACT_SUFX}.
Es ist einfacher
DISTFILES zu definieren, als
DISTNAME und WRKSRC
(und möglicherweise EXTRACT_SUFX)
zu setzen.MASTER_SITESDokumentieren Sie das Verzeichnis der FTP/HTTP-URL,
welche auf den originalen Tarball zeigt, in der Variable
MASTER_SITES. Bitte vergessen Sie
niemals den Schrägstrich (/)
am Ende!Die make-Makros werden versuchen,
diese Festlegung für die Aufbereitung der
Distributionsdateien mittels FETCH zu
benutzen, falls sie diese nicht schon auf dem System
finden.Es wird empfohlen, mehrere Webseiten in dieser Liste
aufzuführen, vorzugsweise auf verschiedenen
Kontinenten. Dies ist ein Schutz gegen Probleme bei
größeren Ausfällen im Internet.
Wir planen sogar Unterstützung einzubauen,
die automatisch einen Server in der Nähe zum
Herunterladen bestimmt. Die Verfügbarkeit von
vielen Webseiten wird dieses Vorhaben beträchtlich
erleichtern.Falls der originale Tarball Teil eines populären
Archivs ist, wie X-contrib, GNU oder Perl CPAN, können
Sie möglicherweise auf diese Seiten in einer einfachen
und kompakten Form mittels
MASTER_SITE_*
(d.h., MASTER_SITE_XCONTRIB,
MASTER_SITE_GNU und
MASTER_SITE_PERL_CPAN) referenzieren.
Setzen Sie einfach MASTER_SITES auf eine
dieser Variablen und MASTER_SITE_SUBDIR
auf den Pfad innerhalb des Archivs. Hier ist ein
Beispiel:MASTER_SITES= ${MASTER_SITE_XCONTRIB}
MASTER_SITE_SUBDIR= applicationsDiese Variablen werden in
/usr/ports/Mk/bsd.sites.mk definiert.
Es werden ständig neue Einträge hinzugefügt,
daher stellen Sie bitte unbedingt sicher, dass Sie die
neueste Version verwenden, bevor Sie einen Port
einschicken.Der Nutzer kann ebenfalls die Variable
MASTER_SITE_* in der
/etc/make.conf setzen. Dadurch werden
unsere Vorgaben überschrieben und stattdessen werden
die Spiegel-Server seiner Wahl für die populären
Archive genutzt.EXTRACT_SUFXFalls Sie eine Distributionsdatei haben, die ein
eigentümliches Suffix nutzt, um die Art der
Kompression anzuzeigen, dann setzen Sie
EXTRACT_SUFX.Ist die Distributionsdatei zum Beispiel im Stil von
foo.tgz anstatt des normalen
foo.tar.gz benannt, würden Sie
schreiben:DISTNAME= foo
EXTRACT_SUFX= .tgzFalls erforderlich, setzen die Variablen
USE_BZIP2 und USE_ZIP
automatisch EXTRACT_SUFX auf
.tar.bz2 oder .zip.
Falls keine der beiden gesetzt ist, dann verwendet
EXTRACT_SUFX die Vorgabe
.tar.gz.Sie müssen niemals beide Variablen
EXTRACT_SUFX und
DISTFILES setzen.DISTFILESManchmal haben die zu ladenden Dateien keinerlei
Ähnlichkeit mit dem Namen des Ports. Es könnte
z.B. source.tar.gz oder ähnlich
heißen. In anderen Fällen könnte der
Quelltext in mehreren Archiven sein und alle müssen
heruntergeladen werden.Falls dies der Fall ist, setzen Sie
DISTFILES als eine durch Leerzeichen
getrennte Liste aller Dateien, die geladen werden
müssen.DISTFILES= source1.tar.gz source2.tar.gzWenn nicht ausdrücklich gesetzt, verwendet
DISTFILES als Vorgabe
${DISTNAME}${EXTRACT_SUFX}.EXTRACT_ONLYFalls nur einige der DISTFILES
extrahiert werden müssen (z.B. eine Datei ist der
Quelltext und eine andere ist ein unkomprimiertes Dokument),
dann listen Sie die zu extrahierenden Dateien in
EXTRACT_ONLY auf.DISTFILES= source.tar.gz manual.html
EXTRACT_ONLY= source.tar.gzFalls keine der
DISTFILES unkomprimiert sein sollte,
dann setzen Sie EXTRACT_ONLY auf einen
leeren String.EXTRACT_ONLY=PATCHFILESFalls Ihr Port zusätzliche Patches benötigt,
welche per FTP oder HTTP verfügbar sind, dann setzen
Sie PATCHFILES auf den Namen der Dateien
und PATCH_SITES auf die URL des
Verzeichnisses, das diese Patches enthält (das Format
ist das gleiche wie MASTER_SITES).Falls ein Patch wegen einiger zusätzlicher
Pfadnamen nicht relativ zum Anfang des Quelltextbaumes
(d.h., WRKSRC) liegt, dann setzen Sie
bitte PATCH_DIST_STRIP entsprechend.
Wenn z.B. alle Pfadnamen in diesem Patch ein
zusätzliches foozolix-1.0/ vor ihren
Dateinamen aufweisen, dann setzen Sie bitte
PATCH_DIST_STRIP=-p1.Kümmern Sie sich nicht darum, ob die Patches
komprimiert sind. Sie werden automatisch dekomprimiert,
wenn die Dateinamen auf .gz oder
.Z enden.Falls der Patch zusammen mit anderen Dateien in einem
gezippten Tarball verteilt wird (z.B. mit Dokumentation),
dann können Sie nicht PATCHFILES
verwenden. In diesem Fall fügen Sie den Namen und den
Ort dieses Tarballs zu DISTFILES und
MASTER_SITES. Benutzen Sie dann die
EXTRA_PATCHES-Variable, um auf diese
Dateien zu zeigen und bsd.port.mk
wird automatisch diese Dateien nutzen. Kopieren Sie
niemals Patch-Dateien in das
PATCHDIR-Verzeichnis, weil es
möglicherweise nicht beschreibbar ist.Der Tarball wird zusammen mit dem anderen Quelltext
extrahiert werden. Eine ausdrückliche Dekomprimierung
eines mit gzip oder compress erzeugten Tarball ist nicht
notwendig. Sollten Sie dies dennoch vorgeben, so beachten
Sie bitte peinlich genau, dass Sie nichts
überschreiben, was bereits im Verzeichnis vorhanden
ist. Vergessen Sie auch nicht den kopierten Patch im
Target von pre-clean zu
entfernen.Verschiedene Distributionsdateien oder Patches von
verschiedenen Seiten und Verzeichnissen
(MASTER_SITES:n)(Betrachten Sie es als in irgendeiner Form
fortgeschrittenes Thema.
Neulinge sollten möglicherweise diesen Abschnitt
beim ersten Lesen überspringen).Dieser Abschnitt stellt Informationen über
die Mechanismen zum Herunterladen von Dateien zur
Verfügung und behandelt die Variablen
MASTER_SITES:n und
MASTER_SITES_NN.
Wir beziehen uns im weiteren Text auf diese Variablen
als MASTER_SITES:n.Etwas Hintergrundinformation zu Beginn: OpenBSD
verfügt über eine sehr elegante Option
innerhalb der Variablen DISTFILES und
PATCHFILES. Sowohl Dateien als auch
Patches können mit angehängten
:n-Bezeichnern versehen werden wobei
n in beiden Fällen
[0-9] sein kann und eine
Gruppenzugehörigkeit anzeigt. Ein Beispiel
hierfür ist:DISTFILES= alpha:0 beta:1In OpenBSD wird die Datei alpha
mit der Variable MASTER_SITES0
verknüpft anstatt dem in FreeBSD gebräuchlichen
MASTER_SITES und
beta mit
MASTER_SITES1.Das ist eine sehr interessante Möglichkeit,
die endlose Suche nach der richtigen Download-Seite zu
verkürzen.Stellen Sie sich zwei Dateien in
DISTFILES und 20 Webseiten in der
Variable MASTER_SITES vor. Alle Seiten
sind erschreckend langsam, beta
findet sich auf allen Seiten in
MASTER_SITES und
alpha kann nur auf der zwanzigsten
Seite gefunden werden. Wäre es nicht reine
Verschwendung, wenn der Maintainer alle Seiten zuvor
überprüfen müsste? Kein guter
Start für das wundervolle Wochenende!Übertragen Sie diesen Umstand auf noch mehr
DISTFILES und mehr
MASTER_SITES. Ganz sicher würde
unser distfiles survey master die
Erleichterung sehr zu schätzen wissen, die eine
solche Verringerung der Netzwerkbelastung bringen
würde.In den nächsten Abschnitten sehen Sie die
Implementierung dieser Idee durch FreeBSD. Dabei wurde das
Konzept von OpenBSD ein wenig verbessert.Prinzipielle InformationDieser Abschnitt informiert Sie, wie Sie schnell
ein fein granuliertes Herunterladen von vielen Dateien
und Fehlerbereinigungen von verschiedenen Webseiten und
Unterverzeichnissen bewerkstelligen. Wir beschreiben
hier den Fall der vereinfachten Nutzung von
MASTER_SITES:n. Das ist für die
meisten Szenarien ausreichend. Falls Sie weitere
Informationen benötigen, sollten Sie den
nächsten Abschnitt lesen.Einige Programme bestehen aus mehreren Dateien,
welche von verschiedenen Webseiten heruntergeladen werden
müssen. Zum Beispiel besteht
Ghostscript aus dem Kern des
Programms und einer großen Zahl von Treiberdateien,
die vom Drucker des Benutzers abhängen. Einige dieser
Treiberdateien werden mit der Kernapplikation mitgeliefert
aber viele müssen von verschiedenen Webseiten
heruntergeladen werden.Um das zu unterstützen, muss jeder Eintrag in
DISTFILES mit einem Komma und
einem tag name abgeschlossen werden.
Jeder in MASTER_SITES aufgeführte
Webseite folgt ein Komma und eine Marke (tag), die
anzeigt, welche Datei von dieser Webseite heruntergeladen
werden kann.Stellen Sie sich bitte eine Applikation vor, deren
Quelltext in zwei Teile aufgeteilt ist,
source1.tar.gz
und source2.tar.gz, welche von zwei
verschiedenen Webseiten heruntergeladen werden
müssen. Das Makefile des Port
würde Zeilen enthalten wie in
.Vereinfachtes Beispiel für den Gebrauch von
MASTER_SITES:n mit einer Datei pro
WebseiteMASTER_SITES= ftp://ftp.example1.com/:source1 \
ftp://ftp.example2.com/:source2
DISTFILES= source1.tar.gz:source1 \
source2.tar.gz:source2Verschiedene Dateien können die gleiche Marke
aufweisen. Ausgehend vom vorherigen Beispiel nehmen wir
an, dass es noch eine dritte Datei gibt
(source3.tar.gz), welche von
ftp.example2.com heruntergeladen werden
soll. Das Makefile würde dann
aussehen wie .Vereinfachtes Beispiel für den Gebrauch von
MASTER_SITES:n mit mehr als einer
Datei pro WebseiteMASTER_SITES= ftp://ftp.example1.com/:source1 \
ftp://ftp.example2.com/:source2
DISTFILES= source1.tar.gz:source1 \
source2.tar.gz:source2 \
source3.tar.gz:source2Ausführliche InformationIn Ordnung, das vorherige Beispiel reicht nicht
für Ihre Bedürfnisse? In diesem Abschnitt
werden wir im Detail erklären, wie der fein
granulierte Mechanismus zum Herunterladen
(MASTER_SITES:n) funktioniert
und wie Sie Ihre Ports modifizieren, um ihn zu
nutzen.Elemente können nachstehend bezeichnet werden
mit :n
wobei n in diesem Falle
[^:,]+ ist. Das heißt
n könnte theoretisch
jede alphanumerische Zeichenkette sein, aber wir
beschränken sie auf
[a-zA-Z_][0-9a-zA-Z_]+ für
diesen Moment.Zudem ist die Zeichenkette case sensitive; d.h.
n unterscheidet sich von
N.Allerdings dürfen die folgenden Wörter
nicht gebraucht werden, da sie spezielle Bedeutungen
haben: default,
all und ALL
(diese Wörter werden intern genutzt in Punkt
).
Ausserdem ist DEFAULT ein
reserviertes Wort (beachten Sie ).Elemente mit angehängtem
:n gehören zur Gruppe
n, :m
gehört zur Gruppe m
und so weiter.Elemente ohne Anhängsel sind gruppenlos,
d.h. sie gehören alle zu der speziellen Gruppe
DEFAULT. Falls sie an irgendeinem
Element DEFAULT hängen, ist
dies überflüssig, es sei denn Sie wollen,
dass ein Element sowohl zu DEFAULT
als auch anderen Gruppen gleichzeitig gehört
(beachten Sie ).Die folgenden Beispiele sind gleichwertig, aber
das erste Beispiel ist vorzuziehen:MASTER_SITES= alpha
MASTER_SITES= alpha:DEFAULTGruppen sind nicht ausschliessend, d.h. ein
Element kann mehreren Gruppen gleichzeitig
angehören und eine Gruppe wiederum kann entweder
mehrere Elemente oder überhaupt keine aufweisen.
Wiederholte Elemente sind schlicht nur wiederholte
Elemente.Wenn Sie wollen, dass ein Element gleichzeitig zu
mehreren Gruppen gehört, dann können Sie
diese durch ein Komma (,)
trennen.Anstatt jedes Mal ein anderes Anhängsel zu
verwenden und Wiederholungen aufzuführen,
können Sie mehrere Gruppen auf einmal in einem
einzigen Anhängsel bestimmen. Zum Beispiel
markiert :m,n,o ein Element,
welches zu den Gruppen m,
n und o
gehört.Alle folgenden Beispiele sind gleichwertig,
aber das erste Beispiel ist vorzuziehen:MASTER_SITES= alpha alpha:SOME_SITE
MASTER_SITES= alpha:DEFAULT alpha:SOME_SITE
MASTER_SITES= alpha:SOME_SITE,DEFAULT
MASTER_SITES= alpha:DEFAULT,SOME_SITEAlle Webseiten in einer Gruppe werden
gemäß MASTER_SORT_AWK
sortiert. Alle Gruppen innerhalb von
MASTER_SITES und
PATCH_SITES werden genauso
sortiert.Gruppensemantik kann benutzt werden in den
folgenden Variablen: MASTER_SITES,
PATCH_SITES,
MASTER_SITE_SUBDIR,
PATCH_SITE_SUBDIR,
DISTFILES und
PATCHFILES entsprechend der
folgenden Syntax:Elemente mit MASTER_SITES,
PATCH_SITES,
MASTER_SITE_SUBDIR und
PATCH_SITE_SUBDIR müssen
mit einem Schrägstrich beendet werden (
/). Falls Elemente zu
irgendwelchen Gruppen gehören, muss
:n
direkt nach dem Trenner /
stehen. Der
MASTER_SITES:n-Mechanismus
verlässt sich auf das Vorhandensein des
Trennzeichens /, um verwirrende
Elemente zu vermeiden in denen
:n ein zulässiger
Bestandteil des Elementes ist und das Auftreten
von :n die Gruppe
n anzeigt. Aus
Kompatibilitätsgründen (da der
/-Trenner sowohl in
MASTER_SITE_SUBDIR als auch
PATCH_SITE_SUBDIR-Elementen
nicht erforderlich ist) wird, falls das auf das
Anhängsel folgende nächste Zeichen kein
/ ist, auch
:n als gültiger Teil des
Elementes behandelt anstatt als Gruppenzusatz,
selbst wenn ein Element ein angehängtes
:n aufweist. Beachten Sie
sowohl
als auch .Ausführliches Beispiel von
MASTER_SITES:n in
MASTER_SITE_SUBDIRMASTER_SITE_SUBDIR= old:n new/:NEWVerzeichnisse innerhalb der Gruppe
DEFAULT ->
old:nVerzeichnisse innerhalb der Gruppe
NEW -> newAusführliches Beispiel von
MASTER_SITES:n mit
Komma-Operator, mehreren Dateien, mehreren
Webseiten und mehreren
UnterverzeichnissenMASTER_SITES= http://site1/%SUBDIR%/ http://site2/:DEFAULT \
http://site3/:group3 http://site4/:group4 \
http://site5/:group5 http://site6/:group6 \
http://site7/:DEFAULT,group6 \
http://site8/%SUBDIR%/:group6,group7 \
http://site9/:group8
DISTFILES= file1 file2:DEFAULT file3:group3 \
file4:group4,group5,group6 file5:grouping \
file6:group7
MASTER_SITE_SUBDIR= directory-trial:1 directory-n/:groupn \
directory-one/:group6,DEFAULT \
directoryDas vorstehende Beispiel führt zu
einem fein granulierten Herunterladen.
Die Webseiten werden in der exakten Reihenfolge
ihrer Nutzung aufgelistet.file1 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site1/directory-trial:1/http://site1/directory-one/http://site1/directory/http://site2/http://site7/MASTER_SITE_BACKUPfile2 wird genauso
heruntergeladen wie
file1, da sie zur
gleichen Gruppe gehörenMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site1/directory-trial:1/http://site1/directory-one/http://site1/directory/http://site2/http://site7/MASTER_SITE_BACKUPfile3 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site3/MASTER_SITE_BACKUPfile4 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site4/http://site5/http://site6/http://site7/http://site8/directory-one/MASTER_SITE_BACKUPfile5 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEMASTER_SITE_BACKUPfile6 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site8/MASTER_SITE_BACKUPWie gruppiere ich eine der speziellen Variablen
aus bsd.sites.mk, d.h.
MASTER_SITE_SOURCEFORGE?Lesen Sie .Ausführliches Beispiel von
MASTER_SITES:n mit
MASTER_SITE_SOURCEFORGEMASTER_SITES= http://site1/ ${MASTER_SITE_SOURCEFORGE:S/$/:sourceforge,TEST/}
DISTFILES= something.tar.gz:sourceforgesomething.tar.gz wird von
allen Webseiten innerhalb von
MASTER_SITE_SOURCEFORGE
heruntergeladen.Wie nutze ich dies mit
PATCH*-Variablen.In allen Beispielen wurden
MASTER*-Variablen genutzt,
aber sie funktionieren exakt genauso mit
PATCH*-Variablen, wie Sie an
.
sehen können.Vereinfachte Nutzung von
MASTER_SITES:n mit
PATCH_SITES.PATCH_SITES= http://site1/ http://site2/:test
PATCHFILES= patch1:testWas ändert sich für die Ports?
Was ändert sich nicht?Alle bestehenden Ports bleiben gleich. Der Code
für MASTER_SITES:n wird nur
aktiviert, falls es Elemente mit angehängtem
:n
entsprechend den zuvor erwähnten Syntax-Regeln
wie in
gezeigt gibt.Das Target des Port bleibt gleich:
checksum,
makesum,
patch,
configure,
build etc.
Mit der offensichtlichen Ausnahme von
do-fetch,
fetch-list,
master-sites
und patch-sites.do-fetch: nutzt die
neue Gruppierung DISTFILES und
PATCHFILES mit ihren darauf
zutreffenden Gruppenelementen in
MASTER_SITES und
PATCH_SITES welche zutreffende
Gruppenelemente sowohl in
MASTER_SITE_SUBDIR als auch
PATCH_SITE_SUBDIR aufweisen.
Sehen Sie hierzu .fetch-list: arbeitet
wie das alte fetch-list
mit der Ausnahme, dass es nur wie
do-fetch
gruppiert.master-sites
und patch-sites:
(inkompatibel zu älteren Versionen) geben
nur die Elemente der Gruppe
DEFAULT zurück.
Beziehungsweise sie führen genau genommen
die Targets von
master-sites-default und
patch-sites-default
aus.Weiterhin ist der Gebrauch des Target entweder
von master-sites-all oder
patch-sites-all der
direkten Überprüfung von
MASTER_SITES oder
PATCH_SITES vorzuziehen.
Zudem ist nicht garantiert, dass das direkte
Überprüfen in zukünftigen Versionen
funktionieren wird. Sehen Sie
für weitere Informationen zu diesen neuen
Port-Targets.Neue Port-TargetsEs gibt
master-sites-n
und
patch-sites-n-Targets,
welche die Elemente der jeweiligen Gruppe
n innerhalb von
MASTER_SITES und
PATCH_SITES auflisten.
Beispielweise werden sowohl
master-sites-DEFAULT als
auch patch-sites-DEFAULT
die Elemente der Gruppe
DEFAULT,
master-sites-test und
patch-sites-test der
Gruppe test usw.
zurückgeben.Es gibt das neue Target
master-sites-all und
patch-sites-all,
welche die Arbeit der alten Targets
master-sites und
patch-sites
übernehmen. Sie geben die Elemente aller
Gruppen zurück,als würden sie zur
gleichen Gruppe gehören - mit dem Vorbehalt,
dass sie so viele
MASTER_SITE_BACKUP und
MASTER_SITE_OVERRIDE auflisten
wie Gruppen mittels
DISTFILES oder
PATCHFILES definiert sind.
Das gleiche gilt entsprechend für
master-sites-all und
patch-sites-all.DIST_SUBDIRVerhindern Sie, dass Ihr Port das Verzeichnis
/usr/ports/distfiles in Unordnung
bringt. Falls Ihr Port eine ganze Reihe von Dateien
herunterladen muss oder eine Datei enthält,
die einen Namen hat, der möglicherweise mit
anderen Ports in Konflikt stehen könnte
(d.h.Makefile), dann setzen Sie die
Variable DIST_SUBDIR auf den Namen des
Ports (${PORTNAME} oder
${PKGNAMEPREFIX}${PORTNAME}
sollte hervorragend funktionieren). Dies wird
DISTDIR von der Vorgabe
/usr/ports/distfiles auf
/usr/ports/distfiles/DIST_SUBDIR ändern und stellt tatsächlich alle
für Ihren Port benötigten Dateien in dieses
Unterverzeichnis.Es wird zusätzlich nach dem Unterverzeichnis mit
dem gleichen Namen auf der Sicherung der Hauptseite auf
ftp.FreeBSD.org suchen (das
ausdrückliche Setzen von DISTDIR
in Ihrem Makefile wird dies nicht
gewährleisten, also nutzen Sie bitte
DIST_SUBDIR).Dies hat keine Auswirkungen auf die Variable
MASTER_SITES, die Sie in Ihrem
Makefile definieren.ALWAYS_KEEP_DISTFILESFalls Ihr Port binäre Distfiles benutzt und eine
Lizenz aufweist, die verlangt, dass das der Quelltext in
Form binärer Pakete verteilt werden muss, z.B. GPL,
dann wird ALWAYS_KEEP_DISTFILES den
&os; Build Cluster anweisen eine Kopie der Dateien in
DISTFILES vorzuhalten. Nutzer dieser
Ports benötigen generell diese Dateien nicht, daher
ist es ein gutes Konzept, nur dann die Distfiles zu
DISTFILES hinzuzufügen, wenn
PACKAGE_BUILDING definiert ist.Nutzung von
ALWAYS_KEEP_DISTFILES..if defined(PACKAGE_BUILDING)
DISTFILES+= foo.tar.gz
ALWAYS_KEEP_DISTFILES= yes
.endifWenn Sie zusätzliche Dateien zu
DISTFILES hinzufügen,
dann beachten Sie bitte, dass Sie diese auch in
distinfo aufführen.
Zudem werden die zusätzlichen Dateien normalerweise
ebenso in WRKDIR extrahiert,
was für einige Ports zu unbeabsichtigten
Seiteneffekten führen mag und spezielle
Behandlung erfordert.MAINTAINERFügen Sie hier Ihre E-Mailadresse ein. Bitte.
:-)Beachten Sie bitte, dass nur eine einzelne E-Mailadresse
ohne Kommentar in der Variable MAINTAINER
zulässig ist. Das Format sollte
user@hostname.domain sein.
Bitte fügen Sie keinen beschreibenden Text wie z.B. Ihren
wirklichen Namen ein, dies verwirrt lediglich
bsd.port.mk.Der Maintainer ist dafür verantwortlich, dass der
Port aktuell gehalten wird und er sorgt dafür, dass der
Port korrekt arbeitet. Für eine detaillierte Beschreibung
der Verantwortlichkeiten eines Maintainers beachten Sie bitte
den Abschnitt
Die Herausforderung für einen
Port-Maintainer.Änderungen am Port werden dem Maintainer zur
Begutachtung und Zustimmung vorgelegt, bevor sie committed
werden. Falls der Maintainer einem Aktualisierungs-Wunsch
nicht binnen 2 Wochen (ausgenommen wichtige öffentliche
Feiertage) zustimmt, dann wird dies als Maintainer-Timeout
betrachtet und eine Aktualisierung kann ohne
ausdrückliche Zustimmung des Maintainers erfolgen.
Falls der Maintainer nicht binnen 3 Monaten zustimmt, wird er
als abwesend ohne Grund betrachtet und kann als Maintainer
des fraglichen Ports durch eine andere Person ersetzt werden.
Ausgenommen davon ist alles, was durch das &a.portmgr; oder
das &a.security-officer; betreut wird. Es dürfen niemals
committs ohne vorherige Zustimmung an solchen Ports
vorgenommen werden!Wir behalten uns das Recht vor, die Einreichungen eines
Maintainers ohne ausdrückliche Zustimmung zu ändern,
falls wir der Auffassung sind, dass dadurch die Einhaltung von
Richtlinien und stilistischen Vorgaben für die
Ports-Sammlung besser erfüllt wird. Zudem können
größere Änderungen an der Infrastruktur der
Ports zu Änderungen an einem bestimmten Port ohne
Zustimmung des Maintainers führen.
Diese Änderungen beeinflussen niemals die
Funktionalität eines Ports.Das &a.portmgr; behält sich das Recht vor, die
Maintainerschaft jedem aus irgendeinem Grund zu entziehen oder
ausser Kraft zu setzen, und das Security Officer Team
&a.security-officer; behält sich das Recht vor, jede
Maintainerschaft aus Sicherheitsgründen aufzuheben oder
ausser Kraft zu setzen.COMMENTDies ist eine einzeilige Beschreibung des Ports.
Bitte fügen Sie nicht den Paketnamen
(oder die Version der Software) in den Kommentar ein.
Der Kommentar soll mit einem Großbuchstaben beginnen
und ohne Punkt enden. Hier ist ein Beispiel:COMMENT= A cat chasing a mouse all over the screenDie COMMENT-Variable soll unmittelbar nach der
MAINTAINER-Variable im Makefile
stehen.Bitte versuchen Sie die COMMENT-Zeile auf weniger als 70
Zeichen zu begrenzen, da sie den Nutzern als einzeilige
Zusammenfassung des Ports angezeigt wird.Abhängigkeiten (dependencies)Viele Ports hängen von anderen Ports ab.
Es gibt sieben Variablen, welche Sie benutzen können,
um sicherzustellen, dass alle benötigten Teile auf dem
Rechner des Nutzers sind. Zusätzlich gibt es einige
vordefinierte Variablen für Abhängigkeiten in
häufigen Fällen und einige, welche das Verhalten
der Abhängigkeiten bestimmen.LIB_DEPENDSDiese Variable spezifiziert die Shared-Libraries,
von denen der Port abhängt. Es ist eine Liste von
lib:dir:target-Tupeln
wobei lib den Name der gemeinsam
genutzten Bibliothek, dir das
Verzeichnis, in welchem sie zu finden ist, falls nicht
verfügbar, und target das
Target in diesem Verzeichnis angeben. Zum Beispiel wird
LIB_DEPENDS= jpeg.9:${PORTSDIR}/graphics/jpeg
auf eine jpeg-Bibliothek mit der Hauptversionsnummer 9
prüfen, in das
graphics/jpeg-Unterverzeichnis Ihrer
Ports-Sammlung wechseln, es bauen und installieren, falls
es nicht gefunden wird.
Der target-Teil kann weggelassen
werden, falls er identisch mit
DEPENDS_TARGET ist (Vorgabe hierfür
ist install).Der lib-Teil ist ein
regulärer Ausdruck, welcher die Ausgabe von
ldconfig -r ausgewertet. Werte wie
intl.[5-7] und intl
sind zulässig. Das erste Muster,
intl.[5-7], stimmt überein mit:
intl.5, intl.6 oder
intl.7. Das zweite Muster,
intl, stimmt überein mit jeder
Version der intl-Bibliothek.Die Abhängigkeit wird zwei Mal überprüft,
einmal innerhalb des extract-Target
und dann innerhalb des
install-Target.
Zudem wird der Name der Abhängigkeit in das Paket
eingefügt, damit &man.pkg.add.1; es automatisch
installiert, falls es nicht auf dem Rechner des Nutzers
ist.RUN_DEPENDSDiese Variable legt Binärdateien oder Dateien,
von denen der Port abhängt, für die Laufzeit fest.
Es ist eine Liste von
path:dir:target-Tupeln,
wobei path der Name der
Binärdatei oder Datei, dir
das Verzeichnis, in welchem sie gefunden werden kann, falls
nicht vorhanden, und target das
Target in diesem Verzeichnis angeben.
Falls path mit einem Slash
(/) beginnt, wird es als Datei behandelt
und deren Vorhandensein wird mit test -e;
überprüft. Andernfalls wird angenommen, dass es
eine Binärdatei ist und which -s
wird benutzt, um zu überprüfen, ob das Programm im
Pfad vorhanden ist.Zum Beispiel wirdRUN_DEPENDS= ${LOCALBASE}/etc/innd:${PORTSDIR}/news/inn \
xmlcatmgr:${PORTSDIR}/textproc/xmlcatmgrüberprüfen, ob die Datei oder das Verzeichnis
/usr/local/etc/innd existiert und es
erstellen und installieren aus dem
news/inn-Unterverzeichnis der
Ports-Sammlung, falls es nicht gefunden wird. Es wird zudem
überprüft, ob die Binärdatei namens
xmlcatmgr im Suchpfad vorhanden ist und
danach zum Unterverzeichnis
textproc/xmlcatmgr in Ihrer
Ports-Sammlung wechseln, es bauen und installieren,
falls es nicht gefunden wird.In diesem Fall ist innd eine
Binärdatei. Falls sich eine Binärdatei an
einem ungewöhnlichen Platz befindet, der nicht
im Suchpfad ist, dann sollten Sie die volle Pfadangabe
verwenden.Der offizielle Suchpfad PATH,
welcher im Ports Cluster benutzt wird, ist/sbin:/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/X11R6/binDie Abhängigkeit wird innerhalb des
install-Target
überprüft. Zudem wird der Name der
Abhängigkeit in das Paket übernommen,
damit &man.pkg.add.1; es automatisch installieren wird,
falls es auf dem System des Nutzers nicht vorhanden ist.
Der target-Teil kann
weggelassen werden, wenn er der gleiche ist wie in der
Variable DEPENDS_TARGET.BUILD_DEPENDSDiese Variable legt Binärdateien oder Dateien fest,
die dieser Port zur Erstellung benötigt. Wie
RUN_DEPENDS ist es eine Liste von
path:dir:target-Tupeln.
Zum Beispiel wird
BUILD_DEPENDS=
unzip:${PORTSDIR}/archivers/unzip
überprüfen, ob eine Binärdatei
unzip vorhanden ist und in das
Unterverzeichnis archivers/unzip
Ihrer Ports-Sammlung wechseln und sie erstellen und
installieren, falls sie nicht gefunden wird.Erstellen bedeutet hier alles von der
Extraktion bis zur Kompilierung. Die Abhängigkeit
wird im extract-Target
überprüft.
Der target-Teil kann
weggelassen werden, falls er identisch mit der Variable
DEPENDS_TARGET ist.FETCH_DEPENDSDiese Variable legt eine Binärdatei oder Datei
fest, welche der Port benötigt, um heruntergeladen
werden zu können. Wie die vorherigen beiden Variablen
ist er eine Liste von
path:dir:target-Tupeln.
Zum Beispiel wird
FETCH_DEPENDS=
ncftp2:${PORTSDIR}/net/ncftp2
überprüfen, ob eine Binärdatei namens
ncftp2 vorhanden ist, in das
Unterverzeichnis net/ncftp2 Ihrer
Ports-Sammlung wechseln, sie erstellen und installieren,
falls sie nicht gefunden wird.Die Abhängigkeit wird innerhalb des
fetch-Target überprüft.
Der target-Teil kann weggelassen
werden, falls er identisch mit der Variable
DEPENDS_TARGET ist.EXTRACT_DEPENDSDiese Variable spezifiziert eine Binärdatei oder
eine Datei, welche dieser Port für die Extraktion
benötigt. Wie die vorherigen Variablen ist er eine
Liste von
path:dir:target-Tupeln.
Zum Beispiel wird
EXTRACT_DEPENDS=
unzip:${PORTSDIR}/archivers/unzip
überprüfen, ob eine Binärdatei namens
unzip vorhanden ist, in das
Unterverzeichnis archivers/unzip
Ihrer Ports-Sammlung wechseln, sie erstellen und
installieren, falls sie nicht gefunden wird.Die Abhängigkeit wird innerhalb des
extract-Target überprüft.
Der target-Teil kann weggelassen
werden, falls er identisch mit der Variable
DEPENDS_TARGET ist.Nutzen Sie diese Variable nur, wenn die Extraktion
nicht funktioniert (die Vorgabe nimmt
gzip an) und nicht mit
USE_ZIP oder
USE_BZIP2 wie in beschrieben zum Laufen gebracht
werden kann.PATCH_DEPENDSDiese Variable legt eine Binärdatei oder eine
Datei fest, welche dieser Port zum Patchen benötigt.
Wie die vorhergehenden Variablen ist diese eine Liste von
path:dir:target-Tupeln.
Zum Beispiel wird
PATCH_DEPENDS=
${NONEXISTENT}:${PORTSDIR}/java/jfc:extract
in das Unterverzeichnis java/jfc Ihrer
Ports-Sammlung wechseln, um es zu entpacken.Die Abhängigkeit wird innerhalb des
patch-Target überprüft.
Der target-Teil kann entfallen,
falls er identisch mit der Variable
DEPENDS_TARGET ist.USE_*Es gibt eine Reihe von Variablen, um gebräuchliche
Abhängigkeiten einzukapseln, die viele Ports aufweisen.
Obwohl Ihre Verwendung optional ist, können sie helfen
die Übersichtlichkeit des Makefile
eines Ports zu erhöhen. Jede von ihnen ist im Stil von
USE_*.
Der Gebrauch dieser Variablen ist beschränkt auf das
Makefile eines Ports und
ports/Mk/bsd.*.mk. Es ist nicht
entworfen worden, um durch den Nutzer setzbare Optionen
einzukapseln; benutzen Sie
WITH_* und
WITHOUT_*
für diese Zwecke.Es ist immer falsch, irgendeine
USE_*-Variable
in der /etc/make.conf zu setzen.
Zum Beispiel würde das Setzen von
USE_GCC=3.4
eine Abhängigkeit für GCC34 für jeden Port
einschliesslich GCC34 selbst hinzufügen!
Die
USE_*-Varibalen
VariableBedeutungUSE_BZIP2Der Tarball dieses Ports wird mit
bzip2 komprimiert.USE_ZIPDer Tarball des Ports wird mit
zip komprimiert.USE_BISONDer Port benutzt bison
für die Erstellung.USE_CDRTOOLSDer Port erfordert
cdrecord entweder von
sysutils/cdrtools
oder sysutils/cdrtools-cjk,
abhängig davon, was der Nutzer vorgibt.
USE_GCCDieser Port benötigt eine bestimmte
Version von gcc zur Erstellung.
Die genaue Version kann festgelegt werden mit
Werten wie 3.4.
Mit 3.4+ kann die mindestens
erforderliche Version spezifiziert werden.
Der gcc aus
dem Basissystem wird genutzt, wenn er die
erforderliche Version erfüllt, andernfalls wird
eine geeignete Version des gcc
aus den Ports kompiliert und die Variablen
CC und CXX
werden angepasst.
Variablen zugehörig zu
gmake und dem
configure-Skript werden in
beschrieben, währenddessen
autoconf,
automake und
libtool in
beschrieben sind.
Perl-spezifische Variablen
werden in behandelt.
X11-Variablen sind aufgelistet in
.
behandelt GNOME-bezogene Variablen und KDE-bezogene Variablen.
dokumentiert Java-Variablen,
während Informationen zu
Apache,
PHP und PEAR-Modulen
enthält.
Python wird in
und
Ruby in
erörtert.
stellt Variablen für
SDL-Programme zur Verfügung
und enthält schliesslich
Variablen für Xfce.Minimale Version einer AbhängigkeitEine minimale Version einer Abhängigkeit kann in
jeder *_DEPENDS-Variable festgelegt
werden mit Ausnahme von LIB_DEPENDS
durch Anwendung folgender Syntax:p5-Spiffy>=0.26:${PORTSDIR}/devel/p5-SpiffyDas erste Feld enthält einen abhängigen
Paketnamen, welcher einem Eintrag in der Paketdatenbank
entsprechen muss und einen Vergleich mit einer
Paketversion. Die Abhängigkeit wird erfüllt,
wenn p5-Spiffy-0.26 oder eine neuere Version
auf dem System installiert ist.Anmerkungen zu AbhängigkeitenWie vorstehend beschrieben ist das Vorgabe-Target
DEPENDS_TARGET, wenn eine
Abhängigkeit benötigt wird.
Die Vorgabe hierfür ist install.
Dies ist eine Nutzer-Variable; sie wird niemals im
Makefile eines Ports definiert.
Falls Ihr Port einen besonderen Weg benötigt,
um mit einer Abhängigkeit umzugehen, dann benutzen
Sie bitte den :target-Teil der
*_DEPENDS-Variablen, anstatt
DEPENDS_TARGET zu ändern.Falls Sie make clean schreiben,
werden dessen Abhängigkeiten auch gesäubert.
Falls Sie dies nicht wollen, definieren Sie die Variable
NOCLEANDEPENDS in Ihrer Umgebung.
Dies kann besonders erstrebenswert sein, wenn der Port
etwas in seiner Liste von Abhängigkeiten hat,
das sehr viel Zeit für einen rebuild benötigt
wie KDE, GNOME oder Mozilla.Um von einem anderen Port bedingungslos abhängig
zu sein, benutzen Sie bitte die Variable
${NONEXISTENT} als erstes Feld von
BUILD_DEPENDS oder
RUN_DEPENDS. Benutzen Sie dies nur,
wenn Sie den Quelltext eines anderen Port benötigen.
Sie können auch oft Kompilierzeit sparen, wenn Sie das
Target festlegen. Zum Beispiel wird
BUILD_DEPENDS= ${NONEXISTENT}:${PORTSDIR}/graphics/jpeg:extract
immer zum jpeg-Port wechseln und ihn
extrahieren.Zirkuläre Abhängigkeiten sind fatalFühren Sie niemals irgendwelche zirkulären
Abhängigkeiten in der Ports-Sammlung ein!Die Struktur für die Erstellung von Ports dulde
keinerlei zirkuläre Abhängigkeiten. Falls Sie
dennoch eine verwenden, wird es irgendjemanden irgendwo auf
der Welt geben, dessen FreeBSD-Installation nahezu sofort
zusammenbricht und vielen anderen wird es sehr schnell
genauso ergehen.
So etwas kann extrem schwer festzustellen sein.
Falls Sie Zweifel haben vor einer Änderung,
dann vergewissern Sie sich, dass Sie folgendes getan haben:
cd /usr/ports; make index.
Dieser Prozess kann auf alten Maschinen sehr langsam sein,
aber Sie ersparen sich und einer Vielzahl von Menschen
möglicherweise eine Menge Ärger.MASTERDIRFalls Ihr Port wegen einer Variable, die verschiedene
Werte annimmt (z.B. Auflösung oder
Papiergröße), leicht unterschiedliche Versione
von Paketen erzeugen muss, dann legen Sie bitte ein
Unterverzeichnis pro Paket an, um es für den Nutzer
einfacher begreiflich zu machen, was zu machen ist.
Aber versuchen Sie dabei so viele Dateien wie möglich
zwischen diesen Ports gemeinsam zu nutzen.
Normalerweise benötigen Sie nur ein sehr kurzes
Makefile in allen ausser einem
Unterverzeichnis, wenn Sie Variablen intelligent nutzen.
In diesem einzigen Makefile können
Sie MASTERDIR verwenden, um anzugeben,
wo der Rest der Dateien liegt. Benutzen Sie bitte auch eine
Variable für
PKGNAMESUFFIX, damit die Pakete
unterschiedliche Namen haben werden.Wir demonstrieren dies am Besten an einem Beispiel. Es ist
Teil von
japanese/xdvi300/Makefile;PORTNAME= xdvi
PORTVERSION= 17
PKGNAMEPREFIX= ja-
PKGNAMESUFFIX= ${RESOLUTION}
:
# default
RESOLUTION?= 300
.if ${RESOLUTION} != 118 && ${RESOLUTION} != 240 && \
${RESOLUTION} != 300 && ${RESOLUTION} != 400
@${ECHO_MSG} "Error: invalid value for RESOLUTION: \"${RESOLUTION}\""
@${ECHO_MSG} "Possible values are: 118, 240, 300 (default) and 400."
@${FALSE}
.endifjapanese/xdvi300
verfügt ebenfalls über alle Patches, Paket-Dateien
usw. Wenn Sie make eintippen, wird der Port
die Standardvorgabe für die Auflösung nehmen (300)
und den Port ganz normal erstellen.Genauso wie für alle anderen Auflösungen ist
dies das vollständigexdvi118/Makefile:RESOLUTION= 118
MASTERDIR= ${.CURDIR}/../xdvi300
.include "${MASTERDIR}/Makefile"(xdvi240/Makefile und
xdvi400/Makefile sind ähnlich).
Die MASTERDIR-Definition teilt dem
bsd.port.mk mit, dass die normalen
Unterverzeichnisse wie FILESDIR und
SCRIPTDIR unter
xdvi300 gefunden werden können.
Die RESOLUTION=118-Zeile wird die
RESOLUTION=300-Zeile in
xdvi300/Makefile überschreiben
und der Port wird mit einer Auflösung von 118
erstellt.ManualpagesDie Variablen MAN[1-9LN]
werden automatisch jede Manualpage zur
pkg-plist hinzufügen
(dies bedeutet, dass Sie Manualpages
nicht in der
pkg-plist auflisten dürfen,
lesen Sie bitte Erstellung
der PLIST für weitere Details).
Sie veranlassen zudem den Installationsabschnitt
dazu, die Manualpages zu Komprimieren oder zu Dekomprimieren
abhängig vom gesetzten Wert der Variable
NO_MANCOMPRESS in
/etc/make.conf.Falls Ihr Port versucht verschiedene Namen für
Manualpages unter Zuhilfenahme von Symlinks oder Hardlinks
zu installieren, müssen Sie die Variable
MLINKS nutzen, um diese zu identifizieren.
Der von Ihrem Port installierte Link wird von
bsd.port.mk gelöscht und wieder
eingefügt, um sicherzustellen, dass er auf die korrekte
Datei zeigt. Jede Manualpage, welche in
MLINKS aufgeführt ist, darf nicht in
der pkg-plist aufgenommen werden.Falls die Manualpages während der Installation
komprimiert werden sollen, müssen Sie die Variable
MANCOMPRESSED setzen. Diese Variable kann
drei Werte annehmen, yes,
no und maybe.
yes bedeutet, dass Manualpages bereits
komprimiert installiert sind, bei no sind
sie es nicht und maybe bedeutet, dass die
Software bereits den Wert von NO_MANCOMPRESS
beachtet, damit bsd.port.mk nichts
Besonderes auszuführen hat.MANCOMPRESSED wird automatisch auf
yes gesetzt, wenn
USE_IMAKE vorgegeben ist und gleichzeitig
NO_INSTALL_MANPAGES nicht. Im umgekehrten
Falle ist MANCOMPRESSED auf
no gesetzt.
Sie müssen es nicht explizit angeben, außer die
Standardvorgabe ist für Ihren Port nicht passend.Wenn Ihr Port den man tree irgendwo anders als in der
Variable MANPREFIX verankert, können
Sie ihn mit MANPREFIX bestimmen.
Sollten zudem Manualpages nur in bestimmten Abschnitten an
einem nicht-standardkonformen Platz liegen, wie z.B. bestimmte
Perl-Modul-Ports,
dann können Sie mittels der Variable
MANsectPREFIX
(wobei sect ein Wert aus
1-9, L oder
N ist) individuelle Pfade zu den
Manualpages festlegen.Wenn Ihre Manualpages in sprachspezifische
Unterverzeichnisse installiert werden, dann bestimmen Sie
bitte den Namen der Sprache mit der Variable
MANLANG. Der Wert dieser Variable ist
mit "" vorgegeben (das bedeutet nur
Englisch).Hier ist ein Beispiel, welches alles zusammenfasst.MAN1= foo.1
MAN3= bar.3
MAN4= baz.4
MLINKS= foo.1 alt-name.8
MANLANG= "" ja
MAN3PREFIX= ${PREFIX}/share/foobar
MANCOMPRESSED= yesDies zeigt an, dass sechs Dateien von diesem Port
installiert werden;${MANPREFIX}/man/man1/foo.1.gz
${MANPREFIX}/man/ja/man1/foo.1.gz
${PREFIX}/share/foobar/man/man3/bar.3.gz
${PREFIX}/share/foobar/man/ja/man3/bar.3.gz
${MANPREFIX}/man/man4/baz.4.gz
${MANPREFIX}/man/ja/man4/baz.4.gz${MANPREFIX}/man/man8/alt-name.8.gz
kann zusätzlich von Ihrem Port installiert werden,
oder auch nicht. Unabhängig davon wird ein Symlink
erstellt, welcher die Manualpages foo(1) und alt-name(8)
einbindet.Falls nur manche Manualpages übersetzt sind,
können Sie einige dynamisch vom
MANLANG-Inhalt erzeugte Variablen
nutzen:MANLANG= "" de ja
MAN1= foo.1
MAN1_EN= bar.1
MAN3_DE= baz.3Dies führt zu folgender Liste von Dateien:${MANPREFIX}/man/man1/foo.1.gz
${MANPREFIX}/man/de/man1/foo.1.gz
${MANPREFIX}/man/ja/man1/foo.1.gz
${MANPREFIX}/man/man1/bar.1.gz
${MANPREFIX}/man/de/man3/baz.3.gzInfo-DateienFalls Ihr Paket GNU-Info-Dateien installiert, sollten
diese in der INFO-Variablen augelistet sein
(ohne das angehängte .info) mit einem
Eintrag für jedes Dokument. Von diesen Dateien wird
angenommen, dass sie nach
PREFIX/INFO_PATH
installiert werden. Sie können
INFO_PATH ändern, falls Ihr Paket
einen anderen Ort vorsieht. Jedoch wird dies nicht empfohlen.
Die Einträge enthalten nur den relativen Pfad zu
PREFIX/INFO_PATH.
Zum Beispiel installiert lang/gcc34 Info-Dateien nach
PREFIX/INFO_PATH/gcc34,
wobei INFO etwa so aussieht:
INFO= gcc34/cpp gcc34/cppinternals gcc34/g77 ...
Entsprechende Installations-/Deinstalltions-Codes werden vor
der Paket-Registrierung automatisch der vorläufigen
pkg-plist hinzugefügt.Makefile-OptionenEinige größere Applikationen können mit
einer Reihe von Konfigurationen, die zusätzliche
Funktionalitäten hinzufügen, erstellt werden,
falls eine oder mehrere Bibliotheken oder Applikationen
verfügbar sind. Dazu gehören die Auswahl von
natürlichen Sprachen, GUI versus Kommandozeilen-Versionen
oder die Auswahl aus mehreren Datenbank-Programmen.
Da nicht alle Nutzer diese Bibliotheken oder Applikationen
wollen, stellt das Ports-System hooks (Haken) zur
Verfügung, damit der Autor des Ports bestimmen kann,
welche Konfiguration erstellt werden soll.KNOBS (Einstellungen)WITH_*
und
WITHOUT_*Diese Variablen sind entworfen worden, um vom
System-Administrator gesetzt zu werden. Es gibt viele,
die in ports/KNOBS
standardisiert sind.Benennen Sie Schalter bei der Erstellung eines Ports
nicht programmspezifisch. Verwenden Sie zum Beispiel im
Avahi-Port WITHOUT_MDNS anstelle von
WITHOUT_AVAHI_MDNS.Sie sollten nicht annehmen, dass ein
WITH_*
notwendigerweise eine korrespondierende
WITHOUT_*-Variable
hat oder umgekehrt. Im Allgemeinen wird diese
Vorgabe einfach unterstellt.Falls nicht anderweitig festgelegt, werden diese
Variablen nur dahingehend überprüft, ob sie
gesetzt sind oder nicht – nicht darauf,
ob sie auf bestimmte Werte wie YES
oder NO gesetzt sind.
Häufige
WITH_*
und
WITHOUT_*-Variablen
VariableBedeutungWITHOUT_NLSFalls gesetzt, bedeutet sie, dass eine
Internationalisierung nicht benötigt wird,
was Kompilierzeit sparen kann. Als Vorgabe
wird Internationalisierung gebraucht.WITH_OPENSSL_BASENutze die Version von OpenSSL aus dem
Basissystem.WITH_OPENSSL_PORTInstalliert die Version von OpenSSL aus
security/openssl, auch
wenn das Basissystem auf aktuellem Stand
ist.WITHOUT_X11Falls der Port mit oder ohne
Unterstützung für X erstellt werden
kann, dann sollte normalerweise mit
X-Unterstützung erstellt werden.
Falls die Variable gesetzt ist, soll die Version
ohne X-Unterstützung erstellt werden.
Benennung von Knobs (Einstellungen)Um die Anzahl der Knobs niedrig zu halten und zum
Vorteil des Anwenders, wird empfohlen, dass Porter
ähnliche Namen für Knobs verwenden.
Eine Liste der beliebtesten Knobs kann in der KNOBS-Datei
eingesehen werden.Knob-Namen sollten wiederspiegeln, was der Knob
bedeutet und was er bewirkt. Wenn ein Port einen
lib-Präfix im PORTNAME hat,
dann soll das lib-Präfix im Knob-Namen
entfallen.OPTIONSHintergrundDie OPTIONS-Variable gibt dem
Nutzer, der diesen Port installiert, einen Dialog mit
auswählbaren Optionen und speichert diese in
/var/db/ports/portname/options.
Bei der nächsten Neuerstellung des Ports werden
diese Einstellungen wieder verwandt.
Sie werden sich niemals mehr an all die zwanzig
WITH_* und
WITHOUT_*-Optionen
erinnern müssen, die Sie benutzt haben, um diesen
Port zu erstellen!Wenn der Anwender make config
benutzt (oder ein make build das
erste Mal laufen lässt) wird das Framework auf
/var/db/ports/portname/options
die Einstellungen prüfen. Falls die Datei nicht
existiert, werden die Werte von
OPTIONS genutzt, um eine Dialogbox
zu erzeugen, in welcher die Optionen an- oder abgeschaltet
werden können. Dann wird die
options-Datei gespeichert und die
ausgewählten Variablen werden bei der Erstellung
des Ports benutzt.Falls eine neue Version des Ports
OPTIONS hinzufügt, wird der
Dialog mit den gespeicherten Werten dem Nutzer
angezeigt.Benutzen Sie make showconfig,
um die gespeicherte Konfiguration zu betrachten.
Benutzen Sie make rmconfig, um die
gespeicherte Konfiguration zu Löschen.SyntaxDie Syntax für die
OPTIONS-Variable lautet:
OPTIONS= OPTION "descriptive text" default ...
Der Wert als Vorgabe ist entweder ON
oder OFF. Wiederholungen dieser drei
Felder sind erlaubt.OPTIONS-Definitionen
müssen vor der Einbindung von
bsd.port.options.mk erscheinen.
Die WITH_* und
WITHOUT_*-Variablen können
nur nach der Einbindung von
bsd.port.options.mk getestet
werden. bsd.port.pre.mk kann auch
stattdessen eingebunden werden und wird immer noch von
vielen Ports eingebunden, die vor der Einführung von
bsd.port.options.mk erstellt wurden.
Jedoch wirken manche Variablen nicht wie gewohnt nach der
Einbindung von bsd.port.pre.mk,
typischerweise USE_*-Optionen.Einfache Anwendung von
OPTIONSOPTIONS= FOO "Enable option foo" On \
BAR "Support feature bar" Off
.include <bsd.port.options.mk>
.if defined(WITHOUT_FOO)
CONFIGURE_ARGS+= --without-foo
.else
CONFIGURE_ARGS+= --with-foo
.endif
.if defined(WITH_BAR)
RUN_DEPENDS+= bar:${PORTSDIR}/bar/bar
.endif
.include <bsd.port.mk>Veraltete Anwendung von
OPTIONSOPTIONS= FOO "Enable option foo" On
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITHOUT_FOO)
CONFIGURE_ARGS+= --without-foo
.else
CONFIGURE_ARGS+= --with-foo
.endif
.include <bsd.port.post.mk>Automatische Aktivierung von FunktionenWenn Sie ein GNU-Konfigurationsskript benutzen,
sollten Sie ein Auge darauf werfen, welche Funktionen
durch die automatische Erkennung aktiviert werden.
Schalten Sie Funktionen, die Sie nicht möchten,
ausdrücklich durch Verwendung von
--without-xxx oder
--disable-xxx in der Variable
CONFIGURE_ARGS einzeln ab.Falsche Behandlung einer Option.if defined(WITH_FOO)
LIB_DEPENDS+= foo.0:${PORTSDIR}/devel/foo
CONFIGURE_ARGS+= --enable-foo
.endifStellen Sie sich vor im obigen Beispiel ist eine
Bibliothek libfoo auf dem System installiert. Der Nutzer
will nicht, dass diese Applikation libfoo benutzt, also
hat er die Option auf "off" im
make config-Dialog umgestellt.
Aber das Konfigurationsskript der Applikation hat
erkannt, dass die Bibliothek auf dem System vorhanden ist
und fügt ihre Funktionen in die Binärdatei ein.
Falls der Nutzer sich nun entschliesst libfoo von seinem
System zu entfernen, dann wird das Ports-System nicht
protestieren (es wurde keine Abhängigkeit von libfoo
eingetragen), aber die Applikation bricht ab.Korrekte Behandlung einer Option.if defined(WITH_FOO)
LIB_DEPENDS+= foo.0:${PORTSDIR}/devel/foo
CONFIGURE_ARGS+= --enable-foo
.else
CONFIGURE_ARGS+= --disable-foo
.endifIm zweiten Beispiel wird die Bibliothek libfoo explizit
abgeschaltet. Das Konfigurationsskript aktiviert die
entsprechenden Funktionen nicht in der Applikation trotz
der Anwesenheit der Bibliothek auf dem System.Die Festlegung des ArbeitsverzeichnissesJeder Port wird extrahiert in ein Arbeitsverzeichnis,
welches beschreibbar sein muss. Das Ports-System gibt als
Standard vor, dass die DISTFILES in
einem Verzeichnis namens ${DISTNAME}
entpackt werden. Mit anderen Worten, wenn Sie:PORTNAME= foo
PORTVERSION= 1.0festgelegt haben, dann enthalten die Distributions-Dateien
des Ports ein Verzeichnis auf oberster Ebene,
foo-1.0, und der Rest der Dateien
befindet sich unter diesem Verzeichnis.Es gibt eine Reihe von Variablen, die Sie
überschreiben können, falls dies nicht der Fall
sein sollte.WRKSRCDiese Variable listet den Namen des Verzeichnisses,
welches erstellt wird, wenn die Distfiles der Applikation
extrahiert werden. Wenn unser vorheriges Beispiel in einem
Verzeichnis namens foo (und nicht
foo-1.0) extrahiert wurde,
würden Sie schreiben:WRKSRC= ${WRKDIR}/foooder möglicherweiseWRKSRC= ${WRKDIR}/${PORTNAME}
NO_WRKSUBDIRWenn der Port überhaupt nicht in einem
Unterverzeichnis extrahiert wird, sollten Sie dies mit dem
Setzen von NO_WRKSUBDIR anzeigen.NO_WRKSUBDIR= yesCONFLICTSFalls Ihr Paket nicht mit anderen Paketen koexistieren
kann (wegen Dateikonflikten, Laufzeit-Inkompatibilitäten
usw.), führen Sie bitte die anderen Paketnamen in der
Variable CONFLICTS auf. Sie können
hier Shell-Globs wie * und
? verwenden. Paketnamen sollten in der
gleichen Weise aufgezählt werden, wie sie in
/var/db/pkg auftauchen. Bitte stellen
Sie sicher, dass CONFLICTS nicht mit dem
Paket des Ports selbst übereinstimmt, da ansonsten das
Erzwingen der Installation durch
FORCE_PKG_REGISTER nicht länger
funktionieren wird.CONFLICTS setzt automatisch die
Variable IGNORE, welche
ausführlicher in dokumentiert ist.Beim Entfernen eines von mehreren in Konflikt stehenden
Ports ist es ratsam, die
CONFLICTS-Einträge in den anderen
Ports für einige Monate beizubehalten, um Nutzer zu
unterstützen, die ihre Ports nur sporadisch
aktualisieren.Installation von DateienINSTALL_* macrosNutzen Sie die Makros in
bsd.port.mk, um korrekte
Modi und Eigentümer von Dateien in Ihren
*-install-Targets
sicherzustellen.INSTALL_PROGRAM ist ein Befehl,
um binäre Binärdateien zu installieren.INSTALL_SCRIPT ist ein Befehl,
um ausführbare Skripte zu installieren.INSTALL_KLD ist ein Befehl, mit
dem Kernelmodule installiert werden können. Einige
Architekturen haben Probleme mit stripped-Modulen.
Daher sollten Sie diesen Befehl anstelle von
INSTALL_PROGRAM verwenden.INSTALL_DATA ist ein Befehl,
um gemeinsam nutzbare Daten zu installieren.INSTALL_MAN ist ein Befehl,
um Manualpages oder andere Dokumentation zu
installieren (es wird nichts komprimiert).Das sind grundsätzlich alle
install-Befehle mit
ihren passenden Flags.Zerlegen von BinärdateienZerlegen Sie keine Binärdateien manuell,
wenn Sie es nicht müssen. Alle Binaries sollten
gestripped werden; allerdings vermag das
INSTALL_PROGRAM-Makro gleichzeitig
eine Binärdatei zu installieren und zu strippen
(beachten Sie den nächsten Abschnitt).Wenn Sie eine Datei strippen müssen, aber nicht das
INSTALL_PROGRAM-Makro nutzen wollen, dann
kann ${STRIP_CMD} Ihr Programm strippen.
Dies wird typischerweise innerhalb des
post-install-Targets gemacht.
Zum Beispiel:post-install:
${STRIP_CMD} ${PREFIX}/bin/xdlNutzen Sie &man.file.1; für die installierte
Applikation, um zu überprüfen, ob eine
Binärdatei gestripped ist oder nicht.
Wenn es nicht meldet not stripped,
dann ist es bereits gestripped. Zudem wird &man.strip.1;
nicht ein bereits gestripptes Programm nochmals versuchen
zu strippen, sondern wird stattdessen einfach sauber
beenden.Installation eines ganzen Verzeichnisbaums
inklusive DateienManchmal muss man eine große Zahl von Dateien
unter Erhalt ihrer hierarchischen Struktur installieren,
d.h. Kopieraktionen über einen ganzen Verzeichnisbaum
von WRKSRC zu einem Zielverzeichnis unter
PREFIX.Für diesen Fall gibt es zwei Makros. Der Vorteil
der Nutzung dieser Makros anstatt cp ist,
dass sie korrekte Besitzer und Berechtigungen auf den
Zieldateien garantieren.
Das erste Makro, COPYTREE_BIN, wird alle
installierten Dateien ausführbar markieren und damit
passend für die Installation in
PREFIX/bin
vorbereiten. Das zweite Makro,
COPYTREE_SHARE, setzt keine
Ausführungsberechtigungen auf Dateien und ist daher
geeignet für die Installation von Dateien im Target von
PREFIX/share.post-install:
${MKDIR} ${EXAMPLESDIR}
(cd ${WRKSRC}/examples/ && ${COPYTREE_SHARE} \* ${EXAMPLESDIR})Dieses Beispiel wird den Inhalt des
examples-Verzeichnisses im Distfile
des Drittanbieters in das Beispielverzeichnis Ihres Ports
kopieren.post-install:
${MKDIR} ${DATADIR}/summer
(cd ${WRKSRC}/temperatures/ && ${COPYTREE_SHARE} "June July August" ${DATADIR}/summer/)Und dieses Beispiel wird die Daten der Sommermonate in
das summer-Unterverzeichnis eines
DATADIR
installieren.Zusätzliche find-Argumente
können mit dem dritten Argument an die
COPYTREE_*-Makros übergeben werden.
Um zum Beispiel alle Dateien aus dem 1. Beispiel ohne die
Makefiles zu installieren, kann man folgenden Befehl
benutzen.post-install:
${MKDIR} ${EXAMPLESDIR}
(cd ${WRKSRC}/examples/ && \
${COPYTREE_SHARE} \* ${EXAMPLESDIR} "! -name Makefile")Beachten Sie bitte, dass diese Makros die installierten
Dateien nicht zur pkg-plist
hinzufügen, Sie müssen sie immer noch selbst
auflisten.Installation zusätzlicher DokumentationFalls Ihre Software zusätzlich zu den üblichen
Manualpages und Info-Seiten weitere Dokumentation hat und
Sie diese für nützlich halten, dann installieren
Sie sie unter
PREFIX/share/doc.
Dies kann wie vorstehend im Target des
post-install geschehen.Legen Sie ein neues Verzeichnis für Ihren Port an.
Das Verzeichnis sollte wiederspiegeln, was der Port ist.
Das bedeutet normalerweise PORTNAME.
Wie auch immer, wenn Sie meinen, der Nutzer möchte
verschiedene Versionen des Ports zur gleichen Zeit
installiert haben, dann können Sie die gesamte Variable
PKGNAME nutzen.Machen Sie die Installation von der Variablen
NOPORTDOCS abhängig, damit die
Nutzer sie in /etc/make.conf abschalten
können:post-install:
.if !defined(NOPORTDOCS)
${MKDIR} ${DOCSDIR}
${INSTALL_MAN} ${WRKSRC}/docs/xvdocs.ps ${DOCSDIR}
.endifHier einige praktische Variablen und wie sie
standardmässig bei Verwendung im
Makefile expandiert werden:
DATADIR wird expandiert zu
PREFIX/share/PORTNAME.DATADIR_REL wird expandiert zu
share/PORTNAME.DOCSDIR wird expandiert zu
PREFIX/share/doc/PORTNAME.DOCSDIR_REL wird expandiert zu
share/doc/PORTNAME.EXAMPLESDIR wird expandiert zu
PREFIX/share/examples/PORTNAME.EXAMPLESDIR_REL wird expandiert zu
share/examples/PORTNAME.NOPORTDOCS behandelt nur
zusätzliche Dokumentation, die in
DOCSDIR installiert ist.
Für normale Manualpages und Info-Seiten
wird die Variable benutzt.
Dinge, welche in DATADIR
und EXAMPLESDIR installiert werden,
legen die Variablen NOPORTDATA und
NOPORTEXAMPLES fest.Die Variablen werden nach PLIST_SUB
exportiert. Ihre Werte erscheinen dort als Pfadnamen relativ
zu PREFIX,
falls möglich. Das bedeutet, dass
share/doc/PORTNAME
standardmässig ersetzt wird durch
%%DOCSDIR%% in der Packliste usw.
(mehr zur Ersetzung durch die
pkg-plist finden Sie
hier).Alle installierten Dokumentationsdateien
und –Verzeichnisse
sollten in der pkg-plist dem
%%PORTDOCS%%-Präfix
enthalten sein, zum Beispiel:%%PORTDOCS%%%%DOCSDIR%%/AUTHORS
%%PORTDOCS%%%%DOCSDIR%%/CONTACT
%%PORTDOCS%%@dirrm %%DOCSDIR%%Alternativ zur Auflistung der Dokumentationsdateien in
der pkg-plist kann in einem Port auch
die Variable PORTDOCS gesetzt werden
für eine Liste von Dateien und Shell-Globs, um diese
zur endgültigen Packliste hinzuzufügen. Die Namen
werden relativ zur Variable DOCSDIR sein.
Wenn Sie also einen Port haben, welcher
PORTDOCS benutzt, und Sie haben eine vom
Standard abweichenden Platz für seine Dokumentation,
dann müssen Sie die Variable DOCSDIR
entsprechend setzen. Wenn ein Verzeichnis in
PORTDOCS aufgeführt ist, oder von
einem Shell-Glob dieser Variable abgebildet wird, dann wird
der komplette Verzeichnisbaum inklusive Dateien und
Verzeichnissen in der endgültigen Packliste
aufgenommen. Wenn die Variable NOPORTDOCS
gesetzt ist, dann werden die Dateien und Verzeichnisse,
die in PORTDOCS aufgelistet sind,
nicht installiert und werden auch nicht zur Packliste des
Ports hinzugefügt. Wie oben gezeigt bleibt es dem Port
selbst überlassen, die Dokumentation in
PORTDOCS zu installieren. Ein typisches
Beispiel für den Gebrauch von
PORTDOCS sieht wie folgt aus:PORTDOCS= README.* ChangeLog docs/*Die Äquivalente zu PORTDOCS
für unter DATADIR und
EXAMPLESDIR installierte Dateien sind
PORTDATA beziehungsweise
PORTEXAMPLES.Sie können auch pkg-message
benutzen, um Meldungen während der Installation
anzuzeigen. Lesen Sie diesen Abschnitt über den
Gebrauch von pkg-message
für weitere Details.
Die pkg-message-Datei muss nicht zur
pkg-plist hinzugefügt
werden.Unterverzeichnisse mit PREFIXLassen Sie den Port die Dateien in die richtigen
Unterverzeichnisse von PREFIX verteilen.
Einige Ports werfen alles in einen Topf und legen es im
Unterverzeichnis mit dem Namen des Ports ab, was falsch ist.
Ausserdem legen viele Ports alles ausser Binaries,
Header-Dateien und Manualpages in ein Unterverzeichnis
von lib, was natürlich auch nicht
der BSD-Philosophie entspricht und nicht gut funktioniert.
Viele der Dateien sollten in eines der folgenden
Verzeichnisse geschoben werden: etc
(Konfigurationsdateien), libexec
(intern gestartete Binärdateien),
sbin (Binärdateien für
Superuser/Manager), info
(Dokumentation für Info-Browser) oder
share (Architektur-unabhängige
Dateien). Lesen Sie hierzu &man.hier.7;; weitestgehend
greifen die Regeln für /usr auch
für /usr/local. Die Ausnahme sind
Ports, welche mit news aus dem USENET
arbeiten. In diesem Falle sollte
PREFIX/news
als Zielort für die Dateien benutzt werden.BesonderheitenEs gibt einige Dinge mehr, die zu beachten sind,
wenn man einen Port erstellt. Dieser Abschnitt
erklärt die wichtigsten.Shared-LibrariesWenn Ihr Port eine oder mehrere Shared-Libraries
installiert, dann definieren Sie bitte eine
USE_LDCONFIG make-Variable,
die bsd.port.mk anweisen wird,
${LDCONFIG} -m auf das
Verzeichnis, in das die neue Library installiert wird
(normalerweise
PREFIX/lib),
während des
post-install-Targets anzuwenden,
um sie im Shared-Library-Cache zu registrieren.
Diese Variable, wenn definiert, wird auch dafür sorgen,
dass ein entsprechendes
@exec /sbin/ldconfig -m und
@unexec /sbin/ldconfig -R-Paar zu Ihrer
pkg-plist-Datei hinzugefügt wird,
sodass ein Benutzer, der das Paket installiert, die
Bibliothek danach sofort benutzen kann und das System nach
deren Deinstallation nicht glaubt, die Bibliothek wäre
noch da.USE_LDCONFIG= yesWenn nötig, können Sie das Standardverzeichnis
außer Kraft setzen, indem Sie den
USE_LDCONFIG Wert auf eine Liste von
Verzeichnissen setzen, in die Shared Libraries installiert
werden sollen. Wenn Ihr Port z.B. diese Bibliotheken nach
PREFIX/lib/foo und
PREFIX/lib/bar
installiert, könnten Sie folgendes in Ihrem
Makefile benutzen:USE_LDCONFIG= ${PREFIX}/lib/foo ${PREFIX}/lib/barBitte überprüfen Sie dies genau. Oft ist das
überhaupt nicht nötig oder kann durch
-rpath oder das Setzen von
LD_RUN_PATH während des Linkens umgangen
werden (s. lang/moscow_ml für ein
Beispiel), oder durch einen Shell-Wrapper, der
LD_LIBRARY_PATH setzt, bevor er die
Binärdatei ausführt, wie es www/mozilla tut.Wenn Sie 32-Bit Libraries auf 64-Bit Systemen
installieren, benutzen Sie stattdessen
USE_LDCONFIG32.Versuchen Sie Shared-Library-Versionsnummern im
libfoo.so.0 Format zu halten.
Unser Runtime-Linker kümmert sich nur um die Major
(erste) Nummer.Wenn sich die Major-Library-Versionsnummer
während der Aktualisierung zu einer neuen
Portversion erhöht, sollte auch die
PORTREVISION aller Ports, die die
Shared-Library linken, erhöht werden, damit diese
mit der neuen Version der Bibliothek neu kompiliert
werden.Ports mit beschränkter VerbreitungLizenzen variieren und manche geben Restriktionen vor,
wie die Applikation gepackt werden oder ob sie
gewinnorientiert verkauft werden kann, usw.Es liegt in Ihrer Verantwortung als Porter die
Lizenzbestimmungen der Software zu lesen und
sicherzustellen, dass das FreeBSD-Projekt nicht haftbar
gemacht wird für Lizenzverletzungen durch
Weiterverbreitung des Quelltextes oder kompilierter
Binaries über FTP/HTTP oder CD-ROM. Im Zweifelsfall
kontaktieren Sie bitte die &a.ports;.In solchen Situationen können die in den folgenden
Abschnitten beschriebenen Variablen gesetzt werden.NO_PACKAGEDiese Variable zeigt an, dass wir keine binären
Pakete dieser Applikation erzeugen dürfen - z.B. wenn
die Lizenz die Weiterverteilung von binären Paketen
oder Paketen verbietet, die aus verändertem Quelltext
erzeugt wurden.Die DISTFILES des Ports dürfen
allerdings frei über FTP/HTTP Mirrors
weiterverbreitet werden. Sie dürfen auch auf CD-ROM
(oder ähnlichen Medien) weiterverbreitet werden - es
sei denn, NO_CDROM ist ebenfalls
gesetzt.NO_PACKAGE sollte auch benutzt
werden, wenn das binäre Paket nicht allgemein
brauchbar ist und die Applikation immer aus dem Quelltext
kompiliert werden sollte.
Zum Beispiel, wenn die Applikation konfigurierte
Informationen über den Rechner/Installationsort bei
der Installation einkompiliert bekommt, setzen Sie
NO_PACKAGE.NO_PACKAGE sollte auf eine
Zeichenkette gesetzt werden, die den Grund beschreibt,
warum kein Paket erzeugt werden soll.NO_CDROMDiese Variable gibt an, dassobwohl wir binäre
Pakete erzeugen dürfen – wir weder
diese Pakete noch die DISTFILES des
Ports auf einer CD-ROM (oder ähnlichen Medien)
verkaufen dürfen. Die DISTFILES
des Ports dürfen allerdings immer noch auf FTP/HTTP
Mirrors.Wenn diese Variable und auch
NO_PACKAGE gesetzt ist, dann werden
nur die DISTFILES des Ports
erhältlich sein – und das nur
mittels FTP/HTTP.NO_CDROM sollte auf eine
Zeichenkette gesetzt werden, die den Grund beschreibt,
warum der Port nicht auf CD-ROM weiterverbreitet werden
kann. Das sollte z.B. gemacht werden, wenn die Lizenz
des Ports nur für
nichtkommerzielle Zwecke gilt.NOFETCHFILESDateien, die in der Variable
NOFETCHFILES aufgelistet sind,
sind von keiner der MASTER_SITES
abrufbar. Ein Beispiel solch einer Datei ist eine selbige,
welche vom Anbieter auf CD-ROM bereitgestellt wird.Werkzeuge, die das Vorhandensein dieser Dateien auf
den MASTER_SITES
überprüfen, sollten diese Dateien
ignorieren und sie nicht melden.RESTRICTEDSetzen Sie diese Variable, wenn die Lizenz der
Applikation weder das Spiegeln der
DISTFILES der Applikation noch
das Weiterverbreiten von binären Paketen in
jedweder Art erlaubt.NO_CDROM oder
NO_PACKAGE sollten nicht zusammen
mit RESTRICTED gesetzt werden, weil
letztere Variable die anderen beiden impliziert.RESTRICTED sollte auf eine
Zeichenkette gesetzt werden, die den Grund beschreibt,
warum der Port nicht weiterverbreitet werden kann.
Typischerweise besagt dies, dass der Port proprietäre
Software enthält und der Benutzer die
DISTFILES manuell herunterladen
muss – möglicherweise erst nachdem
er sich für die Software registriert oder die
Bedingungen eines Endbenutzer-Lizenzvertrags
(EULA) akzeptiert hat.RESTRICTED_FILESWenn RESTRICTED oder
NO_CDROM gesetzt ist, ist diese
Variable auf ${DISTFILES}
${PATCHFILES} voreingestellt, sonst ist sie
leer. Wenn nicht jede dieser Dateien beschränkt ist,
dann führen Sie die betroffenen Dateien in dieser
Variable auf.Beachten Sie, dass der Porter für jede
aufgeführte Distributionsdatei einen Eintrag zu
/usr/ports/LEGAL hinzufügen
sollte, der genau beschreibt, was die Beschränkung
mit sich bringt.Build-MechanismenParalleles Bauen von PortsDas Ports-Framework von &os; unterstützt das
parallele Bauen von Ports, indem es mehrere
make-Instanzen ausführt, damit
SMP-Systeme ihre gesamte
CPU-Rechenleistung ausnützen
können und so das Bauen von Ports schneller und
effektiver werden kann.Dies ermöglicht der Parameter
-jX an &man.make.1;, wenn Code von
Drittanbietern kompiliert wird. Leider können nicht
alle Ports wirklich gut mit dem Parallelbau umgehen.
Deshalb ist es erforderlich, dass dieses Feature explizit
durch MAKE_JOBS_SAFE=yes irgendwo
unterhalb des Abschnitts für Abhängigkeiten im
Makefile aktiviert wird.Eine weitere Möglichkeit im Umgang mit dieser
Option besteht für den Maintainer darin,
MAKE_JOBS_UNSAFE=yes zu setzen. Diese
Variable wird dann verwendet, wenn ein Port bekannterweise
mit -jX nicht gebaut werden kann, der
Benutzer jedoch für alle Ports den Mehrprozessorbau
durch FORCE_MAKE_JOBS=yes in
/etc/make.conf erzwingt.make, gmake
und imakeWenn Ihr Port GNU make
benutzt, dann setzen Sie bitte
USE_GMAKE=yes.
Port-Variablen im Zusammenhang mit gmakeVariableBedeutungUSE_GMAKEDer Port benötigt gmake
für den Build.GMAKEDer ganze Pfad zu gmake,
wenn es nicht im PATH ist.
Wenn Ihr Port eine X-Applikation ist, die
Makefile-Dateien aus
Imakefile-Dateien mit
imake erzeugt, dann setzen Sie
USE_IMAKE=yes. Das sorgt dafür,
dass die Konfigurationsphase automatisch ein
xmkmf -a ausführt.
Wenn das Flag ein Problem für
Ihren Port darstellt, setzen Sie
XMKMF=xmkmf. Wenn der Port
imake benutzt, aber das
install.man-Target nicht versteht,
dann sollte NO_INSTALL_MANPAGES=yes
gesetzt werden.Wenn das Makefile
im Quelltext Ihres Ports etwas anderes als
all als Haupt-Build-Target
hat, setzen Sie ALL_TARGET
entsprechend. Das Gleiche gilt für
install und
INSTALL_TARGET.configure SkriptWenn Ihr Port ein configure-Skript
benutzt, um Makefile-Dateien aus
Makefile.in-Dateien zu erzeugen,
setzen Sie GNU_CONFIGURE=yes.
Wenn Sie dem configure-Skript
zusätzliche Argumente übergeben wollen (das
Vorgabeargument ist --prefix=${PREFIX}
--infodir=${PREFIX}/${INFO_PATH}
--mandir=${MANPREFIX}/man
--build=${CONFIGURE_TARGET}), setzen Sie diese
zusätzlichen Argumente in
CONFIGURE_ARGS.
Zusätzliche Umgebungsvariablen können
überdie Variable CONFIGURE_ENV
übergeben werden.
Variablen für Ports, die configure
benutzenVariableBedeutungGNU_CONFIGUREDer Port benutzt ein
configure-Skript, um das Bauen
vorzubereiten.HAS_CONFIGUREWie GNU_CONFIGURE, nur
dass kein Standard-Konfigurations-Target zu
CONFIGURE_ARGS hinzugefügt
wird.CONFIGURE_ARGSZusätzliche Argumente für das
configure-Skript.CONFIGURE_ENVZusätzliche Umgebungsvariablen
für die Abarbeitung des
configure-Skriptes.CONFIGURE_TARGETErsetzt das Standard-Konfigurations-Target.
Vorgabewert ist
${MACHINE_ARCH}-portbld-freebsd${OSREL}.
Benutzung von sconsWenn Ihr Port SCons
benutzt, definieren Sie
USE_SCONS=yes.
Variablen für Ports, die
scons benutzenVariableBedeutungSCONS_ARGSPort-spezifische SCons-Argumente, die der
SCons-Umgebung übergeben werden.SCONS_BUILDENVVariablen, die in der System-Umgebung
gesetzt werden sollen.SCONS_ENVVariablen, die in der SCons-Umgebung
gesetzt werden sollen.SCONS_TARGETLetztes Argument, das SCons übergeben
wird – ähnlich
MAKE_TARGET.
Um SConstruct im Quelltext alles,
was SCons in SCONS_ENV übergeben
wird, respektieren zu lassen (das ist hauptsächlich
CC/CXX/CFLAGS/CXXFLAGS), patchen Sie
SConstruct, sodass das Build
Environment wie folgt konstruiert
wird:env = Environment(**ARGUMENTS)Es kann dann mit env.Append und
env.Replace modifiziert werden.Benutzung von GNU autotoolsEinführungDie verschiedenen GNU autotools stellen einen
Abstraktionsmechanismus bereit für das Kompilieren
von Software für eine Vielfalt von Betriebssystemen
und Maschinenarchitekturen. Innerhalb der Ports-Sammlung
kann ein einzelner Port diese Werkzeuge mit Hilfe eines
einfachen Konstrukts benutzen:USE_AUTOTOOLS= tool:version[:operation] ...Als dies geschrieben wurde konnte
tool eins von
libtool, libltdl,
autoconf,
autoheader,
automake oder
aclocal sein.version gibt die einzelne
Werkzeug-Revision an, die benutzt werden soll (siehe
devel/{automake,autoconf,libtool}[0-9]+
für mögliche Versionen).operation ist eine
optionale Angabe, die modifiziert, wie das Werkzeug
benutzt wird.Es können auch mehrere Werkzeuge angegeben
werden – entweder durch Angabe aller in
einer einzigen Zeile oder durch Benutzung des
+= Makefile-Konstrukts.Schliesslich gibt es das spezielle Tool, genannt
autotools, das der Einfachheit dient
indem es von alle verfügbaren Versionen der Autotools
abhängt, was sinnvoll für Cross-Development ist.
Dies kann auch erreicht werden, indem man den Port
devel/autotools installiert.libtoolShared-Libraries, die das GNU Build-System benutzen,
verwenden normalerweise
libtool, um die Kompilierung und
Installation solcher Bibliotheken anzupassen.
Die übliche Praxis ist, eine Kopie von
libtool, die mit dem Quelltext
geliefert wird, zu benutzen. Falls Sie ein externes
libtool benötigen, können
Sie die Version, die von der Ports-Sammlung bereitgestellt
wird, benutzen:USE_AUTOTOOLS= libtool:version[:env]Ohne zusätzliche Angaben sagt
libtool:version dem Build-System, dass es das
Konfigurationsskript mit der auf dem System
installierten Kopie von libtool
patchen soll.
Die Variable GNU_CONFIGURE ist
impliziert. Außerdem werden einige
make– und shell-Variablen zur
weiteren Benutzung durch den Port gesetzt.
Für Genaueres siehe
bsd.autotools.mk.Mit der Angabe :env wird nur die
Umgebung vorbereitet.Schließlich können optional
LIBTOOLFLAGS und
LIBTOOLFILES gesetzt werden, um die
häufigsten Argumente und durch
libtool gepatchten Dateien außer
Kraft zu setzen. Die meisten Ports werden das aber nicht
brauchen. Für Weiteres siehe
bsd.autotools.mk.libltdlEinige Ports benutzen das
libltdl-Bibliothekspaket,
welches Teil der libtool-Suite ist.
Der Gebrauch dieser Bibliothek macht nicht automatisch
den Gebrauch von libtool selbst
nötig, deshalb wird ein separates Konstrukt zur
Verfügung gestellt.USE_AUTOTOOLS= libltdl:versionIm Moment sorgt dies nur für eine
LIB_DEPENDS-Abhängigkeit von dem
entsprechenden libltdl-Port und wird
zur Vereinfachung zur Verfügung gestellt,
um Abhängigkeiten von den Autotools-Ports
ausserhalb des USE_AUTOTOOLS-Systems
zu eliminieren. Es gibt keine weiteren Angaben für
dieses Werkzeug.autoconf und
autoheaderManche Ports enthalten kein Konfigurationsskript,
sondern eine autoconf-Vorlage in der
configure.ac-Datei.
Sie können die folgenden Zuweisungen benutzen,
um autoconf das Konfigurationsskript
erzeugen zu lassen, und auch autoheader
Header-Vorlagen zur Benutzung durch das
Konfigurationsskript erzeugen zu lassen.USE_AUTOTOOLS= autoconf:version[:env]undUSE_AUTOTOOLS= autoheader:versionwelches auch die Benutzung von
autoconf:version impliziert.Ähnlich wie bei libtool,
bereitet die Angabe des optionalen
:env nur die Umgebung für weitere
Benutzung vor. Ohne dieses wird der Port auch gepatched
und erneut konfiguriert.Die zusätzlichen optionalen Variablen
AUTOCONF_ARGS und
AUTOHEADER_ARGS können durch das
Makefile des Ports ausser Kraft
gesetzt werden, wenn erforderlich. Wie bei den
libtool-Äquivalenten werden die
meisten Ports dies aber nicht benötigen.automake und
aclocalManche Pakete enthalten nur
Makefile.am-Dateien. Diese
müssen durch automake in
Makefile.in-Dateien konvertiert
und dann durch configure
weiterbearbeitet werden, um schließlich ein
Makefile zu erzeugen.Ähnliches gilt für Pakete, die gelegentlich
keine aclocal.m4-Dateien mitliefern,
welche ebenfalls zum Erstellen der Software benötigt
werden. Diese können durch aclocal
erzeugt werden, welches configure.ac
oder configure.in durchsucht.aclocal hat eine ähnliche
Beziehung zu automake wie
autoheader zu
autoconf – beschrieben
im vorherigen Abschnitt. aclocal
impliziert die Benutzung von automake,
also haben wir:USE_AUTOTOOLS= automake:version[:env]undUSE_AUTOTOOLS= aclocal:versionwas auch die Benutzung von
automake:version
impliziert.Ähnlich wie bei libtool und
autoconf, bereitet die optionale Angabe
:env nur die Umgebung zur weiteren
Benutzung vor. Ohne sie wird der Port erneut
konfiguriert.Wie schon autoconf und
autoheader, hat sowohl
automake als auch
aclocal eine optionale
Argument-Variable AUTOMAKE_ARGS
bzw. ACLOCAL_ARGS, die durch das
Makefile des Ports, falls nötig,
außer Kraft gesetzt werden kann.Benutzung von GNU gettextGrundlegende BenutzungWenn Ihr Port gettext
benötigt, setzen Sie einfach
USE_GETTEXT auf yes,
und Ihr Port bekommt die Abhängigkeit von devel/gettext. Der Wert von
USE_GETTEXT kann auch die
benötigte Version der
libintl-Bibliothek angeben, der
grundlegenden Teil von
gettext – jedoch
wird von der Benutzung dieser Funktion
dringend abgeraten:
Ihr Port sollte einfach nur mit der aktuellen Version von
devel/gettext
funktionieren.Ein ziemlich häufiger Fall ist, dass ein Port
gettext und
configure benutzt. Normalerweise sollte
GNU configuregettext automatisch finden können.
Sollte das einmal nicht funktionieren, können
Hinweise über den Ort von gettext
in CPPFLAGS und LDFLAGS wie
folgt übergeben werden:USE_GETTEXT= yes
CPPFLAGS+= -I${LOCALBASE}/include
LDFLAGS+= -L${LOCALBASE}/lib
GNU_CONFIGURE= yes
CONFIGURE_ENV= CPPFLAGS="${CPPFLAGS}" \
LDFLAGS="${LDFLAGS}"Natürlich kann der Code kompakter sein,
wenn es keine weiteren Flags gibt, die
configure übergeben werden
müssen:USE_GETTEXT= yes
GNU_CONFIGURE= yes
CONFIGURE_ENV= CPPFLAGS="-I${LOCALBASE}/include" \
LDFLAGS="-L${LOCALBASE}/lib"Optionale BenutzungManche Softwareprodukte erlauben die Deaktivierung
von NLS - z.B. durch Übergeben von
an
configure. In diesem Fall sollte Ihr
Port gettext abhängig vom Status
von WITHOUT_NLS
benutzen. Für Ports mit niedriger bis mittlerer
Komplexität können Sie sich auf das folgende
Idiom verlassen:GNU_CONFIGURE= yes
.if !defined(WITHOUT_NLS)
USE_GETTEXT= yes
PLIST_SUB+= NLS=""
.else
CONFIGURE_ARGS+= --disable-nls
PLIST_SUB+= NLS="@comment "
.endifDer nächste Punkt auf Ihrer Todo-Liste ist
dafür zu sorgen, dass die Message-Catalog-Dateien
nur bedingt in der Packliste aufgeführt werden. Der
Makefile-Teil dieser Aufgabe ist
schon durch obiges Idiom erledigt.
Das wird im Abschnitt über Fortgeschrittene
pkg-plist-Methoden
erklärt.
Kurz gesagt, jedes Vorkommen von
%%NLS%% in
pkg-plist wird durch
@comment , wenn NLS
abgeschaltet ist, oder durch eine leere Zeichenkette,
wenn NLS aktiviert ist, ersetzt. Folglich werden die
Zeilen, denen %%NLS%% vorangestellt
ist, zu reinen Kommentaren in der endgültigen
Packliste, wenn NLS abgeschaltet ist;
andernfalls wird der Prefix einfach nur ausgelassen.
Alles, was Sie jetzt noch machen müssen, ist
%%NLS%% vor jedem Pfad zu einer
Message-Catalog-Datei in pkg-plist
einzufügen. Zum Beispiel:%%NLS%%share/locale/fr/LC_MESSAGES/foobar.mo
%%NLS%%share/locale/no/LC_MESSAGES/foobar.moIn sehr komplexen Fällen müssen Sie
eventuell fortgeschrittenere Techniken als die hier
vorgestellte benutzen - wie z.B. Dynamische
Packlistenerzeugung.Behandlung von Message-Catalog-VerzeichnissenBei der Installation von Message-Catalog-Dateien
gibt es einen Punkt zu beachten. Ihr Zielverzeichnis,
das unter LOCALBASE/share/locale
liegt, sollte nur selten von Ihrem Port erzeugt und
gelöscht werden. Die Verzeichnisse für die
gebräuchlichsten Sprachen sind in
/etc/mtree/BSD.local.dist
aufgelistet; das heisst, sie sind Teil des Systems.
Die Verzeichnisse für viele andere Sprachen sind
Teil des Ports devel/gettext. Sie wollen
vielleicht dessen pkg-plist
zur Hand nehmen, um festzustellen, ob Ihr Port eine
Message-Catalog-Datei für eine seltene Sprache
installiert.Die Benutzung von perlWenn MASTER_SITES auf
MASTER_SITE_PERL_CPAN gesetzt ist,
dann ist der bevorzugte Wert von
MASTER_SITE_SUBDIR der Top-Level-Name
der Hierarchie. Zum Beispiel ist der empfohlene Wert
für
p5-Module-Name-Module.
Die Top-Level-Hierarchie kann unter cpan.org
angeschaut werden. Dies sorgt dafür, dass der Port
weiter funktioniert, wenn sich der Autor des Moduls
ändert.Die Ausnahme dieser Regel ist, dass das entsprechende
Verzeichnis selber oder das Distfile in diesem Verzeichnis
nicht existiert. In solchen Fällen ist die Benutzung
der Id des Autors als MASTER_SITE_SUBDIR
erlaubt.Jede der Einstellungen unten kann sowohl auf
YES als auch auf eine
Versionszeichenkette wie 5.8.0+ gesetzt
werden. Wenn YES benutzt wird, bedeutet
das, dass der Port mit jeder der unterstützten
Perl-Versionen funktioniert.
Falls ein Port nur mit einer bestimmten
Perl-Version funktioniert, kann
darauf mit einer Versionszeichenkette hingewiesen werden,
die entweder eine Mindest- (z.B. 5.7.3+),
Maximal- (z.B. 5.8.0-) oder
Absolutversion (z.B. 5.8.3)
festlegt.
Variablen für Ports, die perl
benutzenVariableBedeutungUSE_PERL5Bedeutet, dass der Port perl 5
zum Erstellen und zum Ausführen benutzt.USE_PERL5_BUILDBedeutet, dass der Port perl 5
zum Erstellen benutzt.USE_PERL5_RUNBedeutet, dass der Port perl 5
zur Laufzeit benutzt.PERLDer gesamte Pfad zu
perl 5 – entweder
im Basissystem oder nachinstalliert über einen
Port – ohne die Versionsnummer. Benutzen
Sie diese Variable, wenn Sie #!-Zeilen in Skripten
ersetzen müssen.PERL_CONFIGUREPerls MakeMaker für die Konfiguration
benutzen. Dies impliziert
USE_PERL5.PERL_MODBUILDModule::Build für configure, build und install
benutzen. Dies impliziert
PERL_CONFIGURE.Nur lesbare VariablenPERL_VERSIONDie volle Version des installierten
perl (z.B.
5.8.9).PERL_LEVELDie installierte perl-Version
als ein Integer der Form MNNNPP
(z.B. 500809).PERL_ARCHWo perl architektur
abhängige Bibliotheken ablegt. Vorgabe ist
${ARCH}-freebsd.PERL_PORTName des perl-Ports, der
installiert ist (z.B. perl5).SITE_PERLVerzeichnis, in das die Site-spezifischen
perl-Pakete kommen. Dieser Wert
wird zu PLIST_SUB hinzugefügt.
Ports von Perl-Modulen, die keine offizielle
Webseite haben, sollen in der WWW-Zeile ihrer
pkg-descr-Datei auf
cpan.org verlinken.
Die bevorzugte URL-Form ist
http://search.cpan.org/dist/Module-Name/
(inklusive des Slash am Ende).Benutzung von X11X.Org-KomponentenDie X11-Implementierung, welche die Ports-Sammlung
bereitstellt, ist X.Org. Wenn Ihre Applikation von
X-Komponenten abhängt, listen Sie die benötigten
Komponenten in USE_XORG auf. Als dies
geschrieben wurde, wurden die folgenden Komponenten
bereitgestellt:bigreqsproto compositeproto damageproto dmx
dmxproto evieproto fixesproto fontcacheproto fontenc
fontsproto fontutil glproto ice inputproto kbproto libfs
oldx printproto randrproto recordproto renderproto
resourceproto scrnsaverproto sm trapproto videoproto x11
xau xaw xaw6 xaw7 xaw8 xbitmaps xcmiscproto xcomposite
xcursor xdamage xdmcp xevie xext xextproto
xf86bigfontproto xf86dgaproto xf86driproto xf86miscproto
xf86rushproto xf86vidmodeproto xfixes xfont xfontcache xft
xi xinerama xineramaproto xkbfile xkbui xmu xmuu
xorg-server xp xpm xprintapputil xprintutil xpr oto
xproxymngproto xrandr xrender xres xscrnsaver xt xtrans
xtrap xtst xv xvmc xxf86dga xxf86misc
xxf86vm.Die aktuelle Liste finden Sie immer in
/usr/ports/Mk/bsd.xorg.mk.Das Mesa Projekt ist ein Versuch, eine freie OpenGL
Implementierung bereitzustellen. Sie können eine
Abhängigkeit von verschiedenen Komponenten diese
Projektes in der Variable USE_GL
spezifizieren. ouml;gliche Optionen sind: glut,
glu, glw, glew, gl und linux.
Für Abwärtskompatibilität gilt der
Wert yes als
glu.Beispiel für USE_XORGUSE_XORG= xrender xft xkbfile xt xaw
USE_GL= gluViele Ports definieren USE_XLIB,
was dafür sorgt, dass der Port von allen (rund 50)
Bibliotheken abhängt. Diese Variable existiert, um
Abwärtskompatibilität sicherzustellen (sie
stammt noch aus der Zeit vor dem modularem X.Org), und
sollte bei neuen Ports nicht mehr benutzt werden.
Variablen für Ports, die X benutzenUSE_XLIBDer Port benutzt die X-Bibliotheken. Soll
nicht mehr verwendet werden - benutzen Sie
stattdessen eine Liste von Komponenten in
USE_XORG.USE_X_PREFIXSoll nicht mehr benutzt werden, ist jetzt
äquivalent zu USE_XLIB und
kann einfach durch letzteres ersetzt
werden.USE_IMAKEDer Port benutzt imake.
Impliziert USE_X_PREFIX.XMKMFIst auf den Pfad zu xmkmf
gesetzt, wenn nicht in PATH. Vorgabe
ist xmkmf -a.
Variablen bei Abhängigkeit von einzelnen
Teilen von X11X_IMAKE_PORTEin Port, der imake und einige
andere Werkzeuge, die zum Erstellen von X11 benutzt
werden, bereitstellt.X_LIBRARIES_PORTEin Port, der die X11-Bibliotheken
bereitstellt.X_CLIENTS_PORTEin Port, der X11-Clients bereitstellt.X_SERVER_PORTEin Port, der den X11-Server bereitstellt.X_FONTSERVER_PORTEin Port, der den Fontserver bereitstellt.X_PRINTSERVER_PORTEin Port, der den Printserver bereitstellt.X_VFBSERVER_PORTEin Port, der den virtuellen Framebuffer-Server
bereitstellt.X_NESTSERVER_PORTEin Port, der einen nested X-Server
bereitstellt.X_FONTS_ENCODINGS_PORTEin Port, der Kodierungen für Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_MISC_PORTEin Port, der verschiedene Bitmap-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_100DPI_PORTEin Port, der 100dpi Bitmap-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_75DPI_PORTEin Port, der 75dpi Bitmap-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_CYRILLIC_PORTEin Port, der kyrillische Bitmap-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_TTF_PORTEin Port, der &truetype;-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_TYPE1_PORTEin Port, der Type1-Schriftarten bereitstellt.X_MANUALS_PORTEin Port, der entwicklerorientierte Manualpages
bereitstellt.
Benutzung von X11-bezogenen Variablen in einem
Port# Port benutzt X11-Bibliotheken und hängt vom Font-Server sowie
# von kyrillischen Schriftarten ab.
RUN_DEPENDS= ${LOCALBASE}/bin/xfs:${X_FONTSERVER_PORT} \
${LOCALBASE}/lib/X11/fonts/cyrillic/crox1c.pcf.gz:${X_FONTS_CYRILLIC_PORT}
USE_XORG= x11 xpmPorts, die Motif benötigenWenn Ihr Port eine Motif-Bibliothek benötigt,
definieren Sie USE_MOTIF im
Makefile.
Die Standard-Motif-Implementierung ist x11-toolkits/open-motif.
Benutzer können stattdessen x11-toolkits/lesstif wählen,
indem Sie die WANT_LESSTIF-Variable
setzen.Die Variable MOTIFLIB wird von
bsd.port.mk auf die entsprechende
Motif-Bibliothek gesetzt. Bitte patchen Sie den Quelltext
Ihres Ports, sodass er überall
${MOTIFLIB} benutzt, wo die
Motif-Bibliothek im Original Makefile
oder Imakefile referenziert
wird.Es gibt zwei verbreitete Fälle:Wenn sich der Port in seinem
Makefile oder
Imakefile auf die
Motif-Bibliothek als -lXm bezieht,
ersetzen Sie das einfach durch
${MOTIFLIB}.Wenn der Port in seinem
ImakefileXmClientLibs benutzt, ersetzen Sie
das durch ${MOTIFLIB}
${XTOOLLIB} ${XLIB}.Anmerkung: MOTIFLIB expandiert
(normalerweise) zu -L/usr/X11R6/lib
-lXm oder /usr/X11R6/lib/libXm.a
- d.h. Sie müssen kein
-L oder -l davor
einfügen.X11 SchriftartenWenn Ihr Port Schriftarten für das
X-Window-System installiert, legen Sie diese nach
LOCALBASE/lib/X11/fonts/local.Erzeugen eines künstlichen
DISPLAY durch XvfbManche Applikationen benötigen ein
funktionierendes X11-Display, damit die Kompilierung
funktioniert. Das stellt für Systeme, die ohne
Display laufen, ein Problem dar. Wenn die folgende
Variable benutzt wird, startet die Bauumgebung den
virtuellen Framebuffer-X-Server, und ein funktionierendes
DISPLAY wird dem Build
übergeben.USE_DISPLAY= yesDesktop-EinträgeDesktop-Einträge (Freedesktop
Standard) können in Ihrem Port einfach
über die DESKTOP_ENTRIES-Variable
erzeugt werden. Diese Einträge erscheinen dann im
Applikationsmenü von standardkonformen
Desktop-Umgebungen wie GNOME oder KDE. Die
.desktop-Datei wird dann
automatisch erzeugt, installiert und der
pkg-plist hinzugefügt.
Die Syntax ist:DESKTOP_ENTRIES= "NAME" "COMMENT" "ICON" "COMMAND" "CATEGORY" StartupNotifyDie Liste der möglichen Kategorien ist auf der
Freedesktop
Webseite abrufbar.
StartupNotify zeigt an, ob die
Applikation den Status in Umgebungen, die
Startup-Notifications kennen, löschen wird.Beispiel:DESKTOP_ENTRIES= "ToME" "Roguelike game based on JRR Tolkien's work" \
"${DATADIR}/xtra/graf/tome-128.png" \
"tome -v -g" "Application;Game;RolePlaying" \
falseBenutzung von GNOMEDas FreeBSD/GNOME-Projekt benutzt seine eigene
Gruppe von Variablen, um zu definieren, welche
GNOME-Komponenten ein bestimmter Port benutzt. Eine
umfassende Liste dieser Variablen existiert innerhalb
der Webseite des FreeBSD/GNOME-Projektes.Benutzung von QtPorts, die Qt benötigen
Variablen für Ports, die Qt
benötigenUSE_QT_VERDer Port benutzt das Qt-Toolkit. Mögliche
Werte sind 3 und
4; diese spezifizieren die Major
Version von Qt, die benutzt werden soll.
Entsprechende Parameter werden an das
configure-Skript und
make übergeben.QT_PREFIXEnthält den Pfad, wohin Qt installiert ist
(nur lesbare Variable).MOCEnthält den Pfad von moc
(nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Werts.QTCPPFLAGSZusätzliche Compiler-Flags, die über
CONFIGURE_ENV an das Qt-Toolkit
übergeben werden. Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.QTCFGLIBSZusätzliche Bibliotheken, die über
CONFIGURE_ENV für das Qt-Toolkit
gelinkt werden sollen. Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.QTNONSTANDARDÄnderungen von
CONFIGURE_ENV,
CONFIGURE_ARGS und
MAKE_ENV sollen unterdrückt
werden.
Zusätzliche Variablen für Ports,
die Qt 4.xi benutzenQT_COMPONENTSSpezifiziert Tool– und
Bibliothek-Abhängigkeiten für Qt4.
Siehe unten für Details.UICEnthält den Pfad von uic
(nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.QMAKEEnthält den Pfad von qmake
(nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.QMAKESPECEnthält den Pfad der Konfigurationsdatei
für qmake
(nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.
Wenn USE_QT_VER gesetzt ist,
werden dem configure-Skript einige
nützliche Einstellungen übergeben:CONFIGURE_ARGS+= --with-qt-includes=${QT_PREFIX}/include \
--with-qt-libraries=${QT_PREFIX}/lib \
--with-extra-libs=${LOCALBASE}/lib \
--with-extra-includes=${LOCALBASE}/include
CONFIGURE_ENV+= MOC="${MOC}" CPPFLAGS="${CPPFLAGS} ${QTCPPFLAGS}" LIBS="${QTCFGLIBS}" \
QTDIR="${QT_PREFIX}" KDEDIR="${KDE_PREFIX}"Wenn USE_QT_VER auf
4 gesetzt ist, werden auch die folgenden
Einstellungen übergeben:CONFIGURE_ENV+= UIC="${UIC}" QMAKE="${QMAKE}" QMAKESPEC="${QMAKESPEC}"
MAKE_ENV+= QMAKESPEC="${QMAKESPEC}"Komponentenauswahl (nur bei Qt 4.x)Wenn USE_QT_VER auf 4 gesetzt ist,
können individuelle Qt4-Tool- und
Bibliotheksabhängigkeiten in der Variable
QT_COMPONENTS angegeben werden. An jede
Komponente kann _build oder
_run als Suffix angehängt werden,
was eine Abhängigkeit zur Build- bzw. Laufzeit angibt.
Ohne Suffix gilt die Abhängigkeit sowohl zur Build-
als auch zur Laufzeit. Bibliothekskomponenten sollten
normalerweise ohne Suffix angegeben werden,
Tool-Komponenten mit _build und
Plugin-Komponenten mit _run. Die
gebräuchlichsten Komponenten werden im Folgenden
angegeben (alle verfügbaren Komponenten sind in
_QT_COMPONENTS_ALL in
/usr/ports/Mk/bsd.qt.mk
aufgelistet):
Verfügbare Qt4-BibliothekskomponentenNameBeschreibungcorelibKern-Bibliothek (kann weggelassen
werden– es sei denn, der Port benutzt nichts
außer corelib)guiGraphische
Benutzeroberflächen-BibliotheknetworkNetzwerk-BibliothekopenglOpenGL-Bibliothekqt3supportQt3-Kompatibilitäts-BibliothekqtestlibModultest-BibliothekscriptSkript-BibliotheksqlSQL-BibliothekxmlXML-Bibliothek
Sie können herausfinden, welche Bibliotheken die
Applikation benötigt, indem Sie nach erfolgreicher
Kompilierung ldd auf die
Hauptbinärdatei anwenden.
Verfügbare Qt4-Tool-KomponentenNameBeschreibungmocmeta object compiler (wird zum Build fast
jeder Qt-Applikation benötigt)qmakeMakefile-Generator / Build-WerkzeugrccResource-Compiler (wird benötigt, falls
die Applikation *.rc oder
*.qrc Dateien
enthält)uicUser-Interface-Compiler (wird benötigt,
falls die Applikation von Qt-Designer erzeugte
*.ui Dateien enthält -
gilt für praktisch jede Qt-Applikation mit
einer GUI)
Verfügbare Qt4-Plugin-KomponentenNameBeschreibungiconenginesSVG-Icon-Engine Plugin (wenn die Applikation
SVG-Icons mitliefert)imageformatsBildformatplugins für GIF, JPEG, MNG und
SVG (wenn die Applikation Bilddateien
mitliefert)
Qt4-Komponenten auswählenIn diesem Beispiel benutzt die portierte Applikation
die Qt4 GUI-Bibliothek, die Qt4-Core-Bibliothek, alle
Qt4-Codeerzeugungstools und Qt4's Makefile Generator. Da
die GUI-Bibliothek eine Abhängigkeit von der
Core-Bibliothek impliziert, muss corelib nicht angegeben
werden. Die Qt4-Codeerzeugungstools moc, uic und rcc,
sowie der Makefile Generator qmake werden nur für den
Build benötigt, deshalb bekommen die den Suffix
_build:USE_QT_VER= 4
QT_COMPONENTS= gui moc_build qmake_build rcc_build uic_buildZusätzliche BesonderheitenWenn die Applikation keine
configure Datei, sondern eine
.pro Datei hat, können Sie das
Folgende benutzen:HAS_CONFIGURE= yes
do-configure:
@cd ${WRKSRC} && ${SETENV} ${CONFIGURE_ENV} \
${QMAKE} -unix PREFIX=${PREFIX} texmaker.proBeachten Sie die Ähnlichkeit mit der
qmake-Zeile im mitgelieferten
BUILD.sh-Skript. Die
Übergabe von CONFIGURE_ENV
stellt sicher, dass qmake die
QMAKESPEC-Variable übergeben
bekommt, ohne die es nicht funktioniert.
qmake erzeugt Standard-Makefiles,
sodass es nicht nötig ist ein eigenes neues
build-Target zu schreiben.Qt-Applikationen sind oft so geschrieben, dass sie
plattformübergreifend sind, und oft ist X11/Unix
nicht die Plattform, auf der sie entwickelt werden.
Das sorgt oft für bestimmte fehlende
Kleinigkeiten wie z.B.:Fehlende zusätzliche
Include-Pfade.
Viele Applikationen kommen mit System-Tray-Icon
Support– unterlassen es aber Includes
oder Bibliotheken in den X11 Verzeichnissen zu suchen.
Sie können qmake über die
Kommandozeile sagen, es soll Verzeichnisse zu den
Include- und Bibliotheks-Suchpfaden
hinzufügen - z.B.:${QMAKE} -unix PREFIX=${PREFIX} INCLUDEPATH+=${LOCALBASE}/include \
LIBS+=-L${LOCALBASE}/lib sillyapp.proFalsche Installations-Pfade.
Manchmal werden Daten wie Icons oder .desktop-Dateien
per Vorgabe in Verzeichnisse installiert, die nicht von
XDG-kompatiblen Applikationen durchsucht werden.
editors/texmaker
ist hierfür ein Beispiel– siehe
patch-texmaker.pro im
files-Verzeichnis dieses Ports
als eine Vorlage, die zeigt, wie man dies direkt in der
Qmake Projektdatei löst.Benutzung von KDEVariablen-Definitionen (KDE 3)
Variablen für Ports, die KDE 3 benutzenUSE_KDELIBS_VERDer Port benutzt KDE-Bibliotheken. Die Variable
spezifiziert die Major Version von KDE, die benutzt
werden soll, und impliziert
USE_QT_VER der entsprechenden
Version. Der einzig mögliche Wert ist
3.USE_KDEBASE_VERDer Port benutzt die KDE-Base. Die Variable
spezifiziert die Major Version von KDE, die benutzt
werden soll, und impliziert
USE_QT_VER der entsprechenden
Version. Der einzig mögliche Wert ist
3.
Variablen-Definitionen (KDE 4)Falls Ihre Anwendung von KDE 4 abhängt, weisen Sie
USE_KDE4 eine Liste mit benötigten
Komponenten zu. Die am häufigsten gebrauchten sind
unten aufgelistet (_USE_KDE4_ALL in
/usr/ports/Mk/bsd.kde4.mk enthält
stets die aktuelle Liste):
Verfügbare KDE 4-KomponentenNameBeschreibungakonadiPersonal Information Management
(PIM)-Speicherdienstautomoc4Lässt den Port das Bauwerkzeug automoc4
verwenden.kdebaseGrundlegende KDE-Anwendungen (Konqueror,
Dolphin, Konsole)kdeexpExperimentelle KDE-Bibliotheken (mit einer API,
die als non-stable eingestuft ist)kdehierStellt allgemeine KDE-Verzeichnisse
bereitkdelibsDie grundlegenden KDE-BibliothekenkdeprefixFalls in der Liste vorhanden, wird der Port
unter ${KDE4_PREFIX} statt
${LOCALBASE}
installiertpimlibsPIM-BibliothekenworkspaceAnwendungen und Bibliotheken, welche die
Desktopumgebung gestalten (Plasma, KWin)
KDE 4-Ports werden unter
${KDE4_PREFIX}, zur Zeit
/usr/local/kde4, installiert, um
Konflikte mit KDE 3-Ports zu verhindern. Dies wird durch
Auflisten der Komponente kdeprefix
erreicht, welche die standardmäßig gesetzte
Variable PREFIX überschreibt. Die
Ports übernehmen jedoch, jeden über die
Umgebungsvariable MAKEFLAGS oder
make-Parameter festgelegten Wert
für PREFIX.Es könnte bei der Installation von KDE 4-Ports zu
Konflikten mit KDE 3-Ports kommen, sodass diese bei
aktivierter kdeprefix-Komponente unter
${KDE4_PREFIX} installiert werden.
Der Standardwert von KDE4_PREFIX ist zur
Zeit /usr/local/kde4. Es ist auch
möglich, KDE 4-Ports unter einem angepassten
PREFIX zu installieren. Wenn
PREFIX als
MAKEFLAGS-Umgebungsvariable oder als
make-Parameter gesetzt wird,
überschreibt dies den von kdeprefix
festgelegten Wert.USE_KDE4-BeispielDies ist ein einfaches Beispiel für einen KDE
4-Port. USE_CMAKE weist den Port an,
CMake, ein unter KDE
4-Projekten weit verbreitetes Konfigurationswerkzeug, zu
verwenden. USE_KDE4 legt die
Abhängigkeit von KDE-Bibliotheken und die Verwendung
von automoc4 während der
Kompilierung fest. Mit Hilfe des configure-Protokolls
können die KDE-Komponenten und andere
Abhängigkeiten festgestellt werden.
USE_KDE4 impliziert
USE_QT_VER nicht. Falls der Port Qt
4-Komponenten benötigt, sollten
USE_QT_VER gesetzt und verlangte
Komponenten festgelegt werden.USE_CMAKE= yes
USE_KDE4= automoc4 kdelibs kdeprefix
USE_QT_VER= 4
QT_COMPONENTS= qmake_build moc_build rcc_build uic_buildBenutzung von JavaVariablen-DefinitionenWenn Ihr Port ein Java™ Development Kit (JDK™)
benötigt, entweder zum Bauen, zur Laufzeit oder
sogar, um das Distfile auszupacken, dann sollten Sie
USE_JAVA setzen.Es gibt mehrere JDKs in der
Ports-Sammlung– von verschiedenen Anbietern
und in verschiedenen Versionen.
Wenn Ihr Port eine bestimmte dieser Versionen
benötigt, können Sie definieren welche.
Die aktuelle Version ist java/jdk16.
Variablen, die von Ports, die Java benutzen, gesetzt
werden müssenVariableBedeutungUSE_JAVASollte definiert sein, damit die übrigen
Variablen irgendeinen Effekt haben.JAVA_VERSIONDurch Leerzeichen getrennte Liste von geeigneten
Java-Versionen für den Port. Ein optionales
"+" ermöglicht die Angabe eines
Bereiches von Versionen (mögliche Werte:
1.1[+] 1.2[+] 1.3[+] 1.4[+]).JAVA_OSDurch Leerzeichen getrennte Liste von geeigneten
JDK-Port-Betriebssystemen für den Port. (erlaubte
Werte: native linux).JAVA_VENDORDurch Leerzeichen getrennte Liste von geeigneten
JDK-Port-Anbietern für den Port. (erlaubte Werte:
freebsd bsdjava sun ibm
blackdown).JAVA_BUILDBedeutet, falls gesetzt, dass der ausgewählte
JDK-Port zu den Build-Abhängigkeiten des Ports
hinzugefügt werden soll.JAVA_RUNBedeutet, falls gesetzt, dass der ausgewählte
JDK-Port zu den Laufzeit-Abhängigkeiten des Ports
hinzugefügt werden soll.JAVA_EXTRACTBedeutet, falls gesetzt, dass der ausgewählte
JDK-Port zu den Extract-Abhängigkeiten des Ports
hinzugefügt werden soll.USE_JIKESLegt fest, ob der Port den jikes
Bytecode-Compiler zum Kompilieren benutzen soll. Wenn
kein Wert für diese Variable gesetzt ist, wird der
Port jikes für die Kompilierung
benutzen– falls vorhanden. Sie können
die Benutzung von jikes auch
ausdrücklich verbieten oder erzwingen (durch
Setzen auf 'no' oder
'yes'). Im letzteren Fall wird
devel/jikes zu den
Build-Abhängigkeiten des Ports hinzugefügt.
In jedem Fall wird, wenn jikes
tatsächlich statt javac zur
Kompilierung benutzt wird, die Variable
HAVE_JIKES von
bsd.java.mk definiert.
Das Folgende ist eine Liste aller Variablen, die ein
Port bekommt, nachdem er USE_JAVA
gesetzt hat:
Bereitgestellte Variablen für Ports,
die Java benutzenVariableWertJAVA_PORTDer Name des JDK-Ports (z.B.
'java/jdk14').JAVA_PORT_VERSIONDie volle Version des JDK Ports (z.B.
'1.4.2'). Wenn Sie nur die ersten
beiden Stellen dieser Versionsnummer benötigen,
benutzen Sie
${JAVA_PORT_VERSION:C/^([0-9])\.([0-9])(.*)$/\1.\2/}.JAVA_PORT_OSDas vom JDK-Port benutzte Betriebssystem (z.B.
'linux').JAVA_PORT_VENDORDer Anbieter des JDK-Ports (z.B.
'sun').JAVA_PORT_OS_DESCRIPTIONBeschreibung des vom JDK-Port benutzten
Betriebssystems (z.B.
'Linux').JAVA_PORT_VENDOR_DESCRIPTIONBeschreibung des Anbieters des JDK-Ports (z.B.
'FreeBSD Foundation').JAVA_HOMEPfad zum Installationsverzeichnis des JDK (z.B.
'/usr/local/jdk1.3.1').JAVACPfad zum Java-Compiler, der benutzt werden soll
(z.B.
'/usr/local/jdk1.3.1/bin/javac' oder
'/usr/local/bin/jikes').JARPfad zum jar-Werkzeug, das
benutzt werden soll (z.B.
'/usr/local/jdk1.3.1/bin/jar' oder
'/usr/local/bin/fastjar').APPLETVIEWERPfad zum appletviewer-Werkzeug
(z.B.
'/usr/local/linux-jdk1.3.1/bin/appletviewer').JAVAPfad zur java Binärdatei.
Benutzen Sie dies, um Java-Programme auszuführen
(z.B.
'/usr/local/jdk1.3.1/bin/java').JAVADOCPfad zum
javadoc-Werkzeug.JAVAHPfad zum javah-Programm.JAVAPPfad zum javap-Programm.JAVA_KEYTOOLPfad zum keytool-Werkzeug.JAVA_N2APfad zum
native2ascii-Werkzeug.JAVA_POLICYTOOLPfad zum policytool Programm.JAVA_SERIALVERPfad zum
serialver-Werkzeug.RMICPfad zum RMI Stub/Skeleton-Generator,
rmic.RMIREGISTRYPfad zum RMI Registry-Werkzeug,
rmiregistry.RMIDPfad zum RMI Daemon rmid.JAVA_CLASSESPfad zum Archiv, das die JDK-Klassendateien
enthält, ${JAVA_HOME}/jre/lib/rt.jar.HAVE_JIKESIst dann gesetzt, wenn jikes
vom Port benutzt wird (s. USE_JIKES
oben).
Sie können das java-debug
make-Target benutzen, um Information zum Debuggen
Ihres Ports zu erhalten. Es wird die Werte vieler
der obenangegebenen Variablen anzeigen.Zusätzlich sind die folgenden Konstanten
definiert, damit alle Java-Ports auf eine konsistente
Art installiert werden können:
Konstanten, die für Ports, welche Java benutzen,
definiert sindKonstanteWertJAVASHAREDIRDas Basis-Verzeichnis für alles, was mit Java
zusammenhängt. Standardmäßig
${PREFIX}/share/java.JAVAJARDIRDas Verzeichnis, wohin JAR-Dateien installiert
werden sollen. Standardmäßig
${JAVASHAREDIR}/classes.JAVALIBDIRDas Verzeichnis, in dem JAR-Dateien, die von
anderen Ports installiert wurden, liegen.
Standardmäßig
${LOCALBASE}/share/java/classes.
Die entsprechenden Einträge sind sowohl in
PLIST_SUB (dokumentiert in
) als auch in
SUB_LIST definiert.Kompilieren mit AntWenn der Port mit Apache Ant kompiliert werden soll,
muss er USE_ANT setzen. Ant wird dann
als das sub-make-Kommando betrachtet. Wenn kein
do-build-Target vom Port definiert ist,
wird eine Standardvorgabe benutzt, die einfach Ant
entsprechend MAKE_ENV,
MAKE_ARGS und
ALL_TARGET aufruft. Das ähnelt dem
USE_GMAKE-Mechanismus, der in dokumentiert ist.Wenn jikes anstelle von
javac benutzt wird (siehe
USE_JIKES in ), dann wird Ant es automatisch
benutzen, um den Port zu kompilieren.Optimales VerfahrenWenn Sie eine Java-Bibliothek portieren, sollte Ihr Port
die JAR-Datei(en) in ${JAVAJARDIR}
installieren, und alles andere unter
${JAVASHAREDIR}/${PORTNAME}
(ausgenommen die Dokumentation - siehe unten). Um die
Größe der Packlistendatei zu reduzieren,
können die JAR-Datei(en) direkt im
Makefile angegeben werden. Benutzen
Sie einfach die folgende Anweisung (wobei
myport.jar der Name der JAR-Datei ist,
die als Teil des Ports installiert wird):PLIST_FILES+= %%JAVAJARDIR%%/myport.jarBeim Portieren einer Java-Applikation installiert der
Port normalerweise alles unter einem einzigen Verzeichnis
(inklusive seiner JAR-Abhängigkeiten). Die Benutzung
von ${JAVASHAREDIR}/${PORTNAME}
wird in dieser Beziehung dringend empfohlen. Es liegt
im Entscheidungsbereich des Portierenden, ob der Port
die zusätzlichen JAR-Abhängigkeiten unter
diesem Verzeichnis installieren oder direkt die schon
installierten (aus ${JAVAJARDIR})
benutzen soll.Unabhängig von der Art Ihres Ports (Bibliothek
oder Applikation), sollte die zusätzliche Dokumentation
an die gleiche Stelle
installiert werden wie bei jedem anderen Port auch.
Das JavaDoc-Werkzeug ist dafür bekannt einen
unterschiedlichen Satz von Dateien abhängig von der
Version des benutzten JDKs zu erstellen. Für Ports,
die nicht die Benutzung eines bestimmten JDKs vorgeben,
ist es deshalb eine komplexe Aufgabe die Packliste
(pkg-plist) festzulegen. Dies ist
ein Grund, warum dringend angeraten wird, das
PORTDOCS-Makro zu benutzen.
Außerdem, selbst wenn Sie den Satz von Dateien,
den javadoc erzeugen wird,
voraussagen können, die Größe der
resultierenden pkg-plist
befürwortet die Benutzung von
PORTDOCS.Der Vorgabewert für DATADIR ist
${PREFIX}/share/${PORTNAME}. Es ist
eine gute Idee, DATADIR für
Java-Ports stattdessen auf
${JAVASHAREDIR}/${PORTNAME} zu setzen.
In der Tat wird DATADIR automatisch zu
PLIST_SUB (dokumentiert in ) hinzugefügt, d.h. Sie können
%%DATADIR%% direkt in
pkg-plist benutzen.Zu der Frage, ob Java-Ports aus dem Quelltext gebaut
werden, oder direkt bereitgestellte binäre
Distributionen benutzt werden sollten, gab es, als dies
geschrieben wurde, keine definierte Richtlinie. Allerdings
ermutigen Mitglieder des &os;
Java-Projekts Porter dazu, Ihre Ports aus dem
Quelltext kompilieren zu lassen, wann immer dies kein
Problem darstellt.Alle Eigenschaften, die in diesem Abschnitt
präsentiert wurden sind in
bsd.java.mk implementiert.
Sollten Sie jemals der Meinung sein, dass Ihr Port
ausgefeiltere Java-Unterstützung benötigt,
schauen Sie bitte erst in das
bsd.java.mk CVS Log, weil es normalerweise immer
etwas Zeit braucht bis die neuesten Eigenschaften
dokumentiert sind. Wenn Sie glauben, dass der fehlende
Support auch für viele andere Java Ports nützlich
sein könnte, wenden Sie sich bitte an die
&a.java;.Obwohl es eine java-Kategorie
für Fehlerberichte gibt, bezieht sich diese auf die
JDK-Portierungsbemühungen des &os; Java-Projektes.
Deshalb sollten Sie Ihren Java-Port in der
ports-Kategorie einreichen wie bei
jeden anderen Port auch - es sei denn, die Angelegenheit,
die Sie zu klären versuchen, steht in Zusammenhang
entweder mit einer JDK-Implementierung oder
bsd.java.mk.Gleichermaßen gibt es eine definierte Richtlinie
für die CATEGORIES eines Java-Ports,
die in erklärt
wird.Webanwendungen, Apache und PHPApache
Variablen für Ports, die Apache
verwendenUSE_APACHEDer Port benötigt Apache. Mögliche Werte:
yes (beliebige Version),
1.3, 2.0,
2.2, 2.0+,
etc. – Standard ist Version
1.3.WITH_APACHE2Der Port benötigt Apache 2.0. Ist diese
Variable nicht gesetzt, so benötigt der Port
Apache 1.3. Diese Variable ist veraltet und sollte
nicht mehr verwendet werden.APXSVollständiger Pfad zu der
apxs Binärdatei. Die Variable
kann neu gesetzt werden.HTTPDVollständiger Pfad zu der
httpd Binärdatei.
Die Variable kann neu gesetzt werden.APACHE_VERSIONBeinhaltet die Versionsnummer des aktuell
installierten Apache (nur lesbare Variable).
Diese Variable ist nach Einbinden der Datei
bsd.port.pre.mk
verfügbar. Mögliche Werte:
13, 20,
22.APACHEMODDIRVerzeichnis der Apache-Module. Diese Variable wird
automatisch in pkg-plist ersetzt.APACHEINCLUDEDIRVerzeichnis der Apache Header-Dateien. Diese
Variable wird automatisch in pkg-plist ersetzt.APACHEETCDIR Verzeichnis der Apache-Konfigurationsdateien.
Diese Variable wird automatisch in pkg-plist
ersetzt.
Nützliche Variablen für Ports von
Apache-ModulenMODULENAMEName des Moduls. Standardwert ist
PORTNAME. Beispiel:
mod_helloSHORTMODNAMEDer gekürzte Name des Moduls.
Standardmäßig
wird der Wert von MODULENAME
übernommen.
Beispiel: helloAP_FAST_BUILDVerwende apxs zum Kompilieren
und Installieren des Moduls.AP_GENPLISTEine pkg-plist wird
automatisch erzeugt.AP_INCVerzeichnis für zusätzliche
Header-Dateien, die beim Kompilieren mitverwendet
werden.AP_LIBVerzeichnis für zusätzliche
Bibliothek-Dateien, welche beim Kompilieren
mitverwendet werden.AP_EXTRASZusätzliche Flags für
apxs.
WebanwendungenWebanwendungen sollten nach PREFIX/www/programmname
installiert werden.
Der Einfachheit halber ist dieser Pfad sowohl im
Makefile als auch in
pkg-plist als
WWWDIR verfügbar. Der relative
Pfad PREFIX ist hingegen im
Makefile durch die Variable
WWWDIR_REL festgelegt.Der Benutzername und die Benutzergruppe,
mit deren Rechte Webanwendungen laufen, sind in
WWWOWN und WWWGRP
festgelegt. Standardwert ist bei beiden
www. Falls ein Port mit anderen
Rechten gestartet werden soll, so sollte die Anweisung
WWWOWN?= myuser verwendet werden. Dies
vereinfacht dem Benutzer eine Anpassung dieser Werte.Falls die Webanwendung nicht explizit Apache
benötigt, so sollte dieser auch nicht als
Abhängigkeit des Ports aufgeführt werden.
Dadurch bleibt es dem Benutzer überlassen
Apache oder einen anderen Webserver zu verwenden.PHP
Variablen für Ports, die PHP verwendenUSE_PHPDer Port benötigt PHP. Der Wert
yes bewirkt eine Abhängigkeit
des Ports von PHP. Es kann auch eine Liste der
benötigten PHP-Erweiterungen angegeben
werden. Beispiel:
pcre xml gettextDEFAULT_PHP_VERLegt die Version von PHP fest, die
standardmäßig installiert wird, falls noch
kein PHP vorhanden ist. Standardwert ist
4. Mögliche Werte sind:
4,5IGNORE_WITH_PHPDer Port funktioniert nicht mit der angegebenen
Version von PHP. Mögliche Werte:
4, 5USE_PHPIZEDer Port wird als PHP-Erweiterung gebaut.USE_PHPEXTDer Port wird wie eine PHP-Erweiterung
behandelt – Installation und
Eintragung in die PHP-Registry für
Erweiterungen.USE_PHP_BUILDSetzt PHP als build-Anhängigkeit.WANT_PHP_CLIBenötigt die Kommandozeilen-Version von
PHP.WANT_PHP_CGIBenötigt die CGI-Version von PHP.WANT_PHP_MODBenötigt das Apache-Modul von PHP.WANT_PHP_SCRBenötigt die Kommandozeilen- oder die
CGI-Version von PHP.WANT_PHP_WEBBenötigt das Apache-Modul oder die CGI-Version
von PHP.
PEAR ModuleDas Portieren von PEAR-Modulen ist sehr einfach.Mit Hilfe der Variablen FILES,
TESTS, DATA,
SQLS, SCRIPTFILES,
DOCS und EXAMPLES
können die zu installierenden Dateien angegeben werden.
Alle aufgeführten Dateien werden automatisch in die
jeweiligen Verzeichnisse installiert und der Datei
pkg-plist hinzugefügt.Die Datei
${PORTSDIR}/devel/pear/bsd.pear.mk
muss am Ende des Makefiles
eingebunden werden.Beispiel eines Makefiles für eine PEAR
KlassePORTNAME= Date
PORTVERSION= 1.4.3
CATEGORIES= devel www pear
MAINTAINER= example@domain.com
COMMENT= PEAR Date and Time Zone Classes
BUILD_DEPENDS= ${PEARDIR}/PEAR.php:${PORTSDIR}/devel/pear-PEAR
RUN_DEPENDS= ${BUILD_DEPENDS}
FILES= Date.php Date/Calc.php Date/Human.php Date/Span.php \
Date/TimeZone.php
TESTS= test_calc.php test_date_methods_span.php testunit.php \
testunit_date.php testunit_date_span.php wknotest.txt \
bug674.php bug727_1.php bug727_2.php bug727_3.php \
bug727_4.php bug967.php weeksinmonth_4_monday.txt \
weeksinmonth_4_sunday.txt weeksinmonth_rdm_monday.txt \
weeksinmonth_rdm_sunday.txt
DOCS= TODO
_DOCSDIR= .
.include <bsd.port.pre.mk>
.include "${PORTSDIR}/devel/pear/bsd.pear.mk"
.include <bsd.port.post.mk>Python benutzenDie Ports unterstützen parallele Installationen
mehrerer Python-Versionen. Ports sollten sicherstellen,
dass der richtige python-Interpreter
verwendet wird – entsprechend der durch den
Benutzer definierbaren Variable
PYTHON_VERSION. Häufig bedeutet
dies, dass der Pfad zum python-Interpreter
durch den Wert der Variablen PYTHON_CMD
ersetzt werden muss.Ports, die Dateien unter
PYTHON_SITELIBDIR installieren, sollten
pyXY- als Präfix des Paketnamens
haben, sodass in deren Paketname die zugehörige
Python Version aufgeführt wird.PKGNAMEPREFIX= ${PYTHON_PKGNAMEPREFIX}
Nützliche Variablen für Ports,
die Python verwendenUSE_PYTHONDer Port benötigt Python. Die minimal
benötigte Version kann durch Werte wie
2.3+ angegeben werden.
Bereiche von Versionsnummern können durch Angabe der
minimalen und maximalen Versionsnummer, getrennt durch
einen Gedankenstrich, festgelegt werden, z.B.:
2.1-2.3USE_PYDISTUTILSVerwende Python-distutils zum Konfigurieren,
Kompilieren und Installieren. Dies ist erforderlich,
falls der Port eine setup.py-Datei
beinhaltet. Dadurch werden die
do-build und
do-install-Ziele und eventuell
auch das do-configure-Ziel
übergangen, falls GNU_CONFIGURE
nicht definiert ist.PYTHON_PKGNAMEPREFIXWird als PKGNAMEPREFIX verwendet,
um Pakete für unterschiedliche Python-Versionen zu
trennen. Beispiel: py24-PYTHON_SITELIBDIRVerzeichnis des site-Pakete Baums, der das
Installationsverzeichnis von Python (üblicherweise
LOCALBASE) beinhaltet. Die
PYTHON_SITELIBDIR-Variable kann
sehr nützlich bei der Installation von
Python-Modulen sein.PYTHONPREFIX_SITELIBDIRDie präfix-freie Variante von
PYTHON_SITELIBDIR. Benutzen Sie immer
%%PYTHON_SITELIBDIR%% in
pkg-plist, wenn möglich. Der
Standardwert von %%PYTHON_SITELIBDIR%%
ist
lib/python%%PYTHON_VERSION%%/site-packages
PYTHON_CMDKommandozeilen-Interpreter für Python mit
Versionsnummer.PYNUMERICListe der Abhängigkeiten für numerische
Erweiterungen.PYNUMPYListe der Abhängigkeiten für die neue
numerische Erweiterung numpy.
(PYNUMERIC ist vom Anbieter als
veraltet deklariert)PYXMLListe der Abhängigkeiten für
XML-Erweiterungen (wird ab Python 2.0 nicht mehr
benötigt, da im Basispaket enthalten).USE_TWISTEDSetzt die Abhängigkeit des Ports von
twistedCore. Die Liste der erforderlichen Komponenten
kann als Wert spezifiziert werden. Beispiel:
web lore pair flowUSE_ZOPESetzt Zope, eine Plattform für Webanwendungen,
als Abhängigkeit des Ports. Setzt die
Versionsabhängigkeit von Python auf 2.3. Setzt
ZOPEBASEDIR auf das Verzeichnis,
in welches Zope installiert wurde.
Eine vollständige Liste aller verfügbaren
Variablen ist in /usr/ports/Mk/bsd.python.mk
zu finden.Benutzung von Tcl/TkDie Ports-Sammlung unterstützt die parallele
Installation mehrerer
Tcl/Tk-Versionen. Ports sollten
mindestens die vorgegebene
Tcl/Tk-Version oder höher zu
unterstützen versuchen anhand der Variablen
USE_TCL und USE_TK. Es
ist möglich, die gewünschte Version von
tcl mit der Variable
WITH_TCL_VER vorzuschreiben.
Äußerst nützliche Variablen für
Ports, die Tcl/Tk
benutzenUSE_TCLDer Port benötigt die
Tcl-Bibliothek (nicht die
Shell). Eine notwendige Mindestversion kann mit Werten
wie 84+ angegeben werden. Einzelne nicht
unterstützte Versionen können mit der
Variable INVALID_TCL_VER festgelegt
werden.USE_TCL_BUILDDer Port benötigt
Tcl nur während der
Zeit, in der er gebaut wird.USE_TCL_WRAPPERPorts, welche zwar die
Tcl-Shell, aber nicht eine
bestimmte Version von tclsh
verlangen, sollten diese neue Variable verwenden. Ein
Wrapperskript für tclsh wird
auf dem System installiert. Der Benutzer kann
festlegen, welche tcl-Shell
gewünscht ist bzw. verwendet werden soll.WITH_TCL_VERBenutzerdefinierte Variable, welche die
gewünschte Tcl-Version
bestimmt.PORTNAME_WITH_TCL_VERGleich wie WITH_TCL_VER, nur
portspezifisch.USE_TCL_THREADSFordere threadfähiges
Tcl/Tk.USE_TKDer Port benötigt die
Tk-Bibliothek (nicht die
Wish-Shell). Impliziert USE_TCL mit
dem gleichen Wert. Für weitere Informationen
siehe die Beschreibung der Variable
USE_TCL.USE_TK_BUILDAnalog zur Variable
USE_TCL_BUILD.USE_TK_WRAPPERAnalog zur Variable
USE_TCL_WRAPPER.WITH_TK_VERAnalog zur Variable
WITH_TCL_VER und impliziert
WITH_TCL_VER mit dem gleichen
Wert.
Eine vollständige Liste der zur Verfügung
stehenden Variablen befindet sich in
/usr/ports/Mk/bsd.tcl.mk.Emacs benutzenDieser Abschnitt muss noch geschrieben werden.Ruby benutzen
Nützliche Variablen für Ports,
die Ruby verwendenVariableDescriptionUSE_RUBYDer Port benötigt Ruby.USE_RUBY_EXTCONFDer Port verwendet extconf.rb
für die Konfiguration.USE_RUBY_SETUPDer Port verwendet setup.rb
für die Konfiguration.RUBY_SETUPLegt den alternativen Namen von
setup.rb fest. Üblich ist der
Wert install.rb.
Die folgende Tabelle listet ausgewählte Variablen
auf, die Portautoren über die Port-Infrastruktur zur
Verfügung stehen. Diese Variablen sollten für die
Installation von Dateien in die entsprechenden Verzeichnisse
verwendet werden. Sie sollten in
pkg-plist so häufig wie möglich
verwendet und in einem Port nicht neu definiert werden.
Ausgewählte read-only-Variablen für Ports,
die Ruby verwendenVariableBeschreibungBeispielRUBY_PKGNAMEPREFIXWird als PKGNAMEPREFIX verwendet,
um Pakete für verschiedene Versionen von Ruby zu
unterscheiden.ruby18-RUBY_VERSIONVollständige Version von Ruby in der Form
x.y.z.1.8.2RUBY_SITELIBDIRInstallationsverzeichnis der von der
Rechnerarchitektur unabhängigen
Bibliotheken./usr/local/lib/ruby/site_ruby/1.8RUBY_SITEARCHLIBDIRInstallationsverzeichnis der von der Rechnerarchitektur
abhängigen Bibliotheken./usr/local/lib/ruby/site_ruby/1.8/amd64-freebsd6RUBY_MODDOCDIRInstallationsverzeichnis für die Dokumentation
der Module./usr/local/share/doc/ruby18/patsyRUBY_MODEXAMPLESDIRInstallationsverzeichnis für die Beispiele der
Module./usr/local/share/examples/ruby18/patsy
Eine vollständige Liste der verfügbarenVariablen
kann in /usr/ports/Mk/bsd.ruby.mk
eingesehen werden.SDL verwendenDie Variable USE_SDL wird für die
automatische Konfiguration der Abhängigkeiten für Ports
benutzt, die auf SDL basierende Bibliotheken wie
devel/sdl12 und
x11-toolkits/sdl_gui
verwenden.Die folgenden SDL-Bibliotheken sind derzeit
bekannt:sdl: devel/sdl12gfx: graphics/sdl_gfxgui: x11-toolkits/sdl_guiimage: graphics/sdl_imageldbad: devel/sdl_ldbadmixer: audio/sdl_mixermm: devel/sdlmmnet: net/sdl_netsound: audio/sdl_soundttf: graphics/sdl_ttfFalls ein Port z.B. von
net/sdl_net und
audio/sdl_mixer
abhängt, so wäre die Syntax:USE_SDL= net mixerDie Abhängigkeit von
devel/sdl12, die durch
net/sdl_net und
audio/sdl_mixer entsteht,
wird automatisch zum Port hinzugefügt.Falls USE_SDL im Port verwendet wird,
so wird automatisch:die Abhängigkeit von
sdl12-config zu
BUILD_DEPENDS hinzugefügtdie Variable SDL_CONFIG zu
CONFIGURE_ENV hinzugefügtdie Abhängigkeit der ausgewählten
Bibliotheken zu LIB_DEPENDS
hinzugefügtUm zu überprüfen, ob die SDL-Bibliotheken
verfügbar sind, kann die Variable
WANT_SDL verwendet werden:WANT_SDL=yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if ${HAVE_SDL:Mmixer}!=""
USE_SDL+= mixer
.endif
.include <bsd.port.post.mk>wxWidgets verwendenDieser Abschnitt beschreibt den Status der
wxWidgets-Bibliotheken in den Ports
und deren Einbindung in das Ports-System.EinführungEs gibt viele Probleme bei der gleichzeitigen Verwendung
unterschiedlicher Versionen von
wxWidgets-Bibliotheken (Dateien
unterschiedlicher
wxWidgets-Versionen haben
denselben Dateinamen). In den Ports wurde das Problem
dadurch gelöst, dass jede Version unter einem eigenen
Namen installiert wird, der die Versionsnummer als Suffix
beinhaltet.Der offensichtliche Nachteil dabei ist, dass jede
Anwendung so verändert werden muss, dass sie die
erwartete Version vorfindet. Die meisten solcher
Anwendungen benutzen das
wx-config-Skript, um die benötigten
Compiler- und Linkerflags zu erhalten. Dieses Skript hat
für jede verfügbare Version einen anderen Namen.
Die meisten Anwendungen beachten eine Umgebungsvariable oder
ein Argument beim configure-Skript, um
das gewünschte wx-config-Skript
festzulegen. Ansonsten müssen sie gepatcht
werden.Auswahl der VersionUm festzulegen, welche Version der
wxWidgets verwendet werden soll,
gibt es zwei Variablen (falls nur eine der beiden definiert
wird, so wird die andere auf einen Standardwert
gesetzt):
Variablen, um die
wxWidgets-Version festzulegenVariableBeschreibungStandardwertUSE_WXListe der Versionen, die der Port verwenden
kannAlle verfügbaren VersionenUSE_WX_NOTListe der Versionen, die der Port nicht verwenden
kannNichts
Es folgt eine Liste an möglichen
wxWidgets-Versionen und deren
zugehöriger Port:
Ab Version 2.5 werden auch Versionen in
Unicode unterstützt und über einen Unterport
mit dem Suffix -unicode installiert.
Dies kann aber auch über Variablen gehandhabt
werden (siehe ).Die Variablen in
können auf einen oder mehrere (durch Leerzeichen
getrennt) der folgenden Werte gesetzt werden:
Spezifikationen der
wxWidgets-VersionenBeschreibungBeispielEinzelne Version2.4Aufsteigende Versionsnummern2.4+Absteigende Versionsnummern2.6-Versionsinterval (muss aufsteigend sein)2.4-2.6
Desweiteren gibt es Variablen, über die eine
bevorzugte Version festgelegt werden kann. Die Versionen
können als Liste angegeben werden, wobei die
Reihenfolge der Priorisierung entspricht.
Variablen zur Festlegung der bevorzugten
wxWidgets-VersionNameBestimmt fürWANT_WX_VERden PortWITH_WX_VERden Benutzer
KomponentenauswahlDesweiteren gibt es Anwendungen, die nicht direkt
wxWidgets-Bibliotheken sind, aber
trotzdem mit diesen zusammenhängen. Diese Anwendungen
können über die Variable
WX_COMPS festgelegt werden. Die folgenden
Komponenten sind verfügbar:
Der Typ der Abhängigkeit kann für jede
Komponente durch hinzufügen eines Suffix (durch
Strichpunkt getrennt) festgelegt werden. Falls der Typ nicht
angegeben wird, wird ein Standardwert verwendet (siehe ). Die folgenden Typen sind
verfügbar:
Verfügbare Typen von
wxWidgets-AbhängigkeitenNameBeschreibungbuildKomponente wird zum Bau
benötigt – äquivalent zu
BUILD_DEPENDSrunKomponente wird zum Ausführen
benötigt – äquivalent zu
RUN_DEPENDSlibKomponente wird zum Bau und Ausführen
benötigt – äquivalent zu
LIB_DEPENDS
Die Standardwerte für die einzelnen Komponenten
sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
Standardtypen der
wxWidgets-AbhängigkeitenKomponenteTyp der Abhängigkeitwxlibcontriblibpythonrunmozillalibsvglib
Auswahl von
wxWidgets-KomponentenDer folgende Ausschnitt entspricht einem Port, der
die wxWidgets-Version
2.4 und die zugehörigen
Bibliotheken verwendet.USE_WX= 2.4
WX_COMPS= wx contribUnicodeDie wxWidgets-Bibliotheken
unterstützen Unicode seit der Version
2.5. In den Ports sind beide Versionen
verfügbar und können über die folgenden
Variablen ausgewählt werden:
Variablen, um Unicode in den
wxWidgets-Versionen
auszuwählenVariableBeschreibungBestimmt fürWX_UNICODEDer Port funktioniert
ausschließlich mit der
Unicode-Versionden PortWANT_UNICODEDer Port funktioniert in beiden
Versionen – bevorzugt wird jedoch
Unicodeden PortWITH_UNICODEDer Port verwendet die Unicode-Versionden BenutzerWITHOUT_UNICODEDer Port verwendet, falls unterstützt, die
normale Version (falls WX_UNICODE
nicht definiert ist)den Benutzer
Die Variable WX_UNICODE darf
nicht bei Ports benutzt werden, die sowohl die Version mit
als auch ohne Unterstützung für Unicode
verwenden können. Falls der Port
standardmäßig Unterstützung für
Unicode bieten soll, verwenden Sie
WANT_UNICODE stattdessen.Feststellen der installierten VersionUm eine bereits installierte Version zu finden, muss
WANT_WX definiert werden. Falls diese
Variable nicht auf eine bestimmte Versionsnummer gesetzt
wird, werden die Komponenten einen Suffix mit der
Versionsnummer tragen. Die Variable
HAVE_WX wird gesetzt, falls eine
installierte Version vorgefunden wurde.Installierte
wxWidgets-Versionen
und –Komponenten feststellenDer folgende Ausschnitt kann in einem Port verwendet
werden, der wxWidgets
verwendet, falls es installiert ist, oder falls eine
Option dafür ausgewählt wurde.WANT_WX= yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITH_WX) || ${HAVE_WX:Mwx-2.4} != ""
USE_WX= 2.4
CONFIGURE_ARGS+=--enable-wx
.endifDer folgende Ausschnitt kann verwendet werden, um
die Unterstützung für
wxPython zusätzlich zu der
von wxWidgets zu aktivieren
(beide in Version 2.6), wenn das
installiert ist, oder die Option ausgewählt
wurde.USE_WX= 2.6
WX_COMPS= wx
WANT_WX= 2.6
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITH_WXPYTHON) || ${HAVE_WX:Mpython} != ""
WX_COMPS+= python
CONFIGURE_ARGS+=--enable-wxpython
.endifVordefinierte VariablenDie folgenden Variablen sind in den Ports
verfügbar (nachdem sie entsprechend definiert wurden).
Vordefinierte Variablen für Ports, die
wxWidgets verwendenNameBeschreibungWX_CONFIGPfad zum wxWidgetswx-config-Skript (mit
unterschiedlichem Namen)WXRC_CMDPfad zum wxWidgetswxrc-Programm (mit
unterschiedlichem Namen)WX_VERSIONVersion der wxWidgets, die
verwendet werden soll (z.B. 2.6)WX_UNICODEFalls Unterstützung für Unicode nicht
explizit definiert, jedoch verwendet wird, dann wird die
Unterstützung automatisch aktiviert.
Verarbeitung in
bsd.port.pre.mkFalls die Variablen gleich nach dem Importieren von
bsd.port.pre.mk benutzt werden sollen,
so muss die Variable WX_PREMK definiert
werden.Falls WX_PREMK definiert ist, so
werden Version, Abhängigkeiten, Komponenten und
vordefinierte Variablen nicht geändert, wenn die
Variablen des wxWidgets-Ports
nach dem Einbinden von
bsd.port.pre.mk geändert
werden.Verwendung von
wxWidgets-Variablen
in KommandosDer folgende Ausschnitt zeigt die Verwendung von
WX_PREMK durch Ausführen des
wx-config-Skriptes, um die
vollständige Version als Zeichenkette zu erhalten,
diese dann einer Variablen zuzuweisen und die Variable
anschließend einem Programm zu
übergeben.USE_WX= 2.4
WX_PREMK= yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if exists(${WX_CONFIG})
VER_STR!= ${WX_CONFIG} --release
PLIST_SUB+= VERSION="${VER_STR}"
.endifDie wxWidgets-Variablen
können problemlos in Kommandos benutzt werden, falls
diese in Targets ohne gesetztes
WX_PREMK verwendet werden.Weitere configure-ArgumenteEinige GNU configure-Skripte
können wxWidgets nicht
auffinden, falls nur die Umgebungsvariable
WX_CONFIG gesetzt ist, sondern
benötigen zusätzliche Argumente. Dafür kann
die Variable WX_CONF_ARGS benutzt
werden.
Zulässige Werte für
WX_CONF_ARGSMöglicher WertResultierendes Argumentabsolute--with-wx-config=${WX_CONFIG}relative--with-wx=${LOCALBASE}
--with-wx-config=${WX_CONFIG:T}
Verwendung von LuaDieser Abschnitt beschreibt den Status der
Lua-Bibliotheken in den Ports
und deren Einbindung in das Ports System.EinführungEs gibt viele Probleme bei der gleichzeitigen
Verwendung unterschiedlicher Versionen von
Lua-Bibliotheken (Dateien
unterschiedlicher Versionen haben denselben Dateinamen). In
den Ports wurde das Problem gelöst, indem jede Version
unter einem eigenen Namen mit der Versionsnummer als Suffix
installiert wird.Der offensichtliche Nachteil dabei ist, dass jede
Anwendung so verändert werden muss, dass sie die
erwartete Version vorfindet. Dies kann jedoch durch
zusätzliche Flags für Compiler und Linker
gelöst werden.Auswahl der VersionUm festzulegen, welche Version von
Lua verwendet werden soll, gibt
es zwei Variablen (falls nur eine der beiden definiert ist,
so wird die andere auf einen Standardwert gesetzt):
Variablen, um die
Lua-Version festzulegenVariableBeschreibungStandardwertUSE_LUAListe der Versionen, welche der Port verwenden
kannAlle verfügbaren VersionenUSE_LUA_NOTListe der Versionen, die der Port nicht verwenden
kannNichts
Es folgt eine Liste an möglichen
Lua-Versionen und deren
zugehöriger Port:
Die Variablen in
können auf einen oder mehrere (durch Leerzeichen
getrennt) der folgenden Werte gesetzt werden:
Spezifikationen der
Lua-VersionenBeschreibungBeispielSpezielle Version4.0Aufsteigende Versionen5.0+Absteigende Versionen5.0-Versionenintervall (muss aufsteigend sein)5.0-5.1
Desweiteren gibt es Variablen, über die eine
bevorzugte Version festgelegt werden kann. Die Versionen
können als Liste angegeben werden, wobei die
Reihenfolge der Priorisierung entspricht.
Variablen zur Festlegung der bevorzugten
Lua-VersionNameBestimmt fürWANT_LUA_VERden PortWITH_LUA_VERden Benutzer
Auswahl der
Lua-VersionDer folgende Ausschnitt entspricht einem Port, der
Lua in den Versionen
5.0 oder 5.1
verwenden kann und standardmäßig
5.0 verwendet. Diese Einstellung kann
durch die benutzerdefinierte Variable
WITH_LUA_VER überschrieben
werden.USE_LUA= 5.0-5.1
WANT_LUA_VER= 5.0KomponentenauswahlDesweiteren gibt es Anwendungen, die nicht direkt
Lua-Bibliotheken sind, aber
trotzdem mit diesen zusammenhängen. Diese Anwendungen
können über die Variable
LUA_COMPS festgelegt werden. Die
folgenden Komponenten sind verfügbar:
Verfügbare
Lua-KomponentenNameBeschreibungVersionseinschränkungenluaHauptbibliothekKeinetoluaBibliothek für die Unterstützung von C/C++-Code4.0-5.0rubyRuby-Bindungen4.0-5.0
Es gibt weitere Komponenten, die jedoch Module
für den Interpreter sind und nicht von Anwendungen
benutzt werden (nur von anderen Modulen).Der Typ der Abhängigkeit kann für jede
Komponente durch Hinzufügen eines Suffix (durch
Strichpunkt getrennt) festgelegt werden. Falls der Typ nicht
angegeben wird, wird ein Standardwert verwendet (siehe ). Die folgenden Typen sind
verfügbar:
Verfügbare Typen von
Lua-AbhängigkeitenNameBeschreibungbuildKomponente wird zum Bau
benötigt – äquivalent zu
BUILD_DEPENDSrunKomponente wird zum Ausführen
benötigt – äquivalent zu
RUN_DEPENDSlibKomponente wird zum Bau und zum Ausführen
benötigt – äquivalent zu
LIB_DEPENDS
Die Standardwerte für die einzelnen Komponenten
sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
Standardtypen für
Lua-AbhängigkeitenKomponenteTyp der Abhängigkeitlualib für
4.0-5.0 (shared) und
build für 5.1
(static)toluabuild (static)rubylib (shared)
Auswahl von
Lua-KomponentenDer folgende Ausschnitt entspricht einem Port,
welcher die Lua-Version
4.0 und die zugehörigen
Ruby-Bindungen
verwendet.USE_LUA= 4.0
LUA_COMPS= lua rubyFeststellen der installierten VersionUm eine bereits installierte Version zu finden, muss
WANT_LUA definiert werden. Falls diese
Variable nicht auf eine bestimmte Versionsnummer gesetzt
wird, werden die Komponenten einen Suffix mit der
Versionsnummer tragen. Die Variable
HAVE_LUA wird gesetzt, falls eine
installierte Version vorgefunden wurde.Installierte
Lua-Versionen
und– Komponenten feststellenDer folgende Ausschnitt kann in einem Port verwendet
werden, der Lua benutzt, falls
es installiert ist oder eine Option dafür
ausgewählt wurde.WANT_LUA= yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITH_LUA5) || ${HAVE_LUA:Mlua-5.[01]} != ""
USE_LUA= 5.0-5.1
CONFIGURE_ARGS+=--enable-lua5
.endifDer folgende Ausschnitt kann verwendet werden, um
die Unterstützung für
tolua zusätzlich zu der
von Lua zu aktivieren (beide in
Version 4.0), wenn dies installiert ist oder die Option
ausgewählt wurde.USE_LUA= 4.0
LUA_COMPS= lua
WANT_LUA= 4.0
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITH_TOLUA) || ${HAVE_LUA:Mtolua} != ""
LUA_COMPS+= tolua
CONFIGURE_ARGS+=--enable-tolua
.endifVordefinierte VariablenDie folgenden Variablen sind in den Ports
verfügbar (nachdem sie entsprechend definiert wurden).
Vordefinierte Variablen für Ports, die
Lua verwendenNameBeschreibungLUA_VERDie Lua-Version, die
verwendet wird (z.B. 5.1)LUA_VER_SHDie Hauptversion für
shared-Lua-Bibliotheken (z.B.
1)LUA_VER_STRDie Lua-Version ohne die
Punkte (z.B. 51)LUA_PREFIXDer Präfix, unter dem
Lua (und Komponenten)
installiert istLUA_SUBDIRDas Verzeichnis unter
${PREFIX}/bin,
${PREFIX}/share und
${PREFIX}/lib, in welchem
Lua installiert istLUA_INCDIRDas Verzeichnis, in dem
Lua- und
tolua-Header-Dateien
installiert sindLUA_LIBDIRDas Verzeichnis, in dem
Lua– und
tolua-Bibliotheken
installiert sindLUA_MODLIBDIRDas Verzeichnis, in dem
Lua Modul-Bibliotheken
(.so) installiert sindLUA_MODSHAREDIRDas Verzeichnis, in dem
Lua-Module
(.lua) installiert sindLUA_PKGNAMEPREFIXDer Paketnamen-Präfix, der von
Lua-Modulen verwendet
wirdLUA_CMDDas Verzeichnis, in dem der
Lua-Interpreter liegtLUAC_CMDDas Verzeichnis, in dem der
Lua-Compiler liegtTOLUA_CMDDas Verzeichnis, in dem das
tolua-Programm liegt
Einem Port mitteilen, in welchem Verzeichnis
Lua liegtDer folgende Ausschnitt zeigt, wie einem Port,
welcher ein configure-Skript verwendet, mitgeteilt werden
kann, wo die Lua-Header-Dateien
und Bibliotheken liegen.
USE_LUA= 4.0
GNU_CONFIGURE= yes
CONFIGURE_ENV= CPPFLAGS="-I${LUA_INCDIR}" LDFLAGS="-L${LUA_LIBDIR}"Verarbeitung in
bsd.port.pre.mkFalls die Variablen gleich nach dem Einbinden von
bsd.port.pre.mk benutzt werden sollen,
so muss die Variable LUA_PREMK definiert
werden.Falls LUA_PREMK definiert ist, so
werden Version, Abhängigkeiten, Komponenten und
vordefinierte Variablen nicht geändert, wenn die
Variablen des Lua-Ports
nach dem Einbinden von
bsd.port.pre.mk geändert
werden.Verwendung von
Lua-Variablen in
KommandosDer folgende Ausschnitt zeigt die Verwendung von
LUA_PREMK durch Ausführen des
Lua-Interpreters, um die
vollständige Version als Zeichenkette zu erhalten,
diese dann einer Variablen zuzuweisen und die Variable
schließlich einem Programm zu übergeben.USE_LUA= 5.0
LUA_PREMK= yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if exists(${LUA_CMD})
VER_STR!= ${LUA_CMD} -v
CFLAGS+= -DLUA_VERSION_STRING="${VER_STR}"
.endifDie Lua-Variablen
können problemlos in Befehlen benutzt werden, falls
diese in Targets ohne gesetztes
LUA_PREMK verwendet werden.Xfce verwendenDie USE_XFCE-Variable wird für
die automatische Konfiguration der Abhängigkeiten
eingesetzt, welche die Xfce-Basisbibliotheken oder Anwendungen
wie x11-toolkits/libxfce4gui und
x11-wm/xfce4-panel
verwenden.Die folgenden Xfce-Bibliotheken und -Anwendungen werden
derzeit unterstützt:libexo: x11/libexolibgui: x11-toolkits/libxfce4guilibutil: x11/libxfce4utillibmcs: x11/libxfce4mcsmcsmanager: sysutils/xfce4-mcs-managerpanel: x11-wm/xfce4-panelthunar: x11-fm/thunarwm: x11-wm/xfce4-wmxfdev: dev/xfce4-dev-toolsDie folgenden zusätzlichen Parameter werden
unterstützt:configenv: Benutzen Sie dies, wenn Ihr Port eine
speziell angepasste
CONFIGURE_ENV-Variable benötigt,
um seine erforderlichen Bibliotheken zu finden.
-I${LOCALBASE}/include
-L${LOCALBASE}/lib wird CPPFLAGS
hinzugefügt und ergibt
CONFIGURE_ENV.Wenn also ein Port von sysutils/xfce4-mcs-manager
abhängt und die speziellen CPPFLAGS in seiner
configure-Umgebung verlangt, dann würde die Syntax wie
folgt aussehen:USE_XFCE= mcsmanager configenvBenutzung von Datenbanken
Variablen für Ports, die Datenbanken
benutzenVariableBedeutungUSE_BDBFalls die Variable auf yes
gesetzt ist, füge eine Abhängigkeit von
databases/db41
hinzu. Die Variable kann auch folgende Werte
annehmen: 2, 3, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46 oder 47.
Sie können eine Folge akzeptierter Werte
angeben - USE_BDB=42+ stellt die
höchste installierte Version fest und greift
auf 42 zurück, falls sonst nichts installiert
ist.USE_MYSQLFalls die Variable auf yes
gesetzt ist, füge databases/mysql50-server
als Abhängigkeit hinzu. Die damit
verknüpfte Variable
WANT_MYSQL_VER kann Werte wie
323, 40, 41, 50, 51 oder 60 annehmen.USE_PGSQLFalls die Variable auf yes
gesetzt ist, füge eine Abhängigkeit von
databases/postgresql82
hinzu. Die damit verknüpfte Variable
WANT_MYSQL_VER kann Werte wie 73,
74, 80, 81, 82 oder 83 annehmen.
Starten und Anhalten von Diensten (rc Skripten)rc.d-Skripten werden zum Starten
von Diensten während des Systemstarts verwendet und um
den Administratoren einen Standardweg zum Anhalten und Starten
von Diensten zu bieten. Ports halten sich an dieses
systemweite rc.d-Framework. Details zu
deren Benutzung können im rc.d Kapitel
des Handbuchs nachgelesen werden. Ausführliche
Beschreibungen der verfügbaren Befehle stehen in
&man.rc.8; und &man.rc.subr.8;. Desweiteren gibt es einen Artikel zu
praktischen Aspekten bezüglich
rc.d-Skripten.Ein oder mehrere rc.d-Skripten können installiert
werden mittels:USE_RC_SUBR= doormandSkripten müssen im Unterverzeichnis
files abgelegt und jeder Skript-Datei
muss ein .in-Suffix hinzugefügt
werden. Standardmäßige
SUB_LIST-Ersetzungen werden für diese
Dateien unterstützt. Die Verwendung von
%%PREFIX%% und
%%LOCALBASE%% wird dringend empfohlen.
Näheres zu SUB_LIST kann im zugehörigen Kapitel
nachgelesen werden.Für &os;-Versionen, die älter als 6.1-RELEASE
sind, ist die Integration mittels &man.rcorder.8;
möglich, indem USE_RCORDER anstatt
USE_RC_SUBR verwendet wird. Die Verwendung
dieser Methode ist jedoch nur notwendig, wenn der Port in die
Verzeichnisstruktur des Basissystems installiert werden kann
oder der Dienst vor den
FILESYSTEMS-Skripten in
rc.d des Basissystems gestartet sein
muss.Seit &os; 6.1-RELEASE sind lokale
rc.d-Skripten (inklusive der durch Ports
installierten) im allgemeinen &man.rcorder.8; des
Basissystems.Beispiel eines einfachen
rc.d-Skripts:#!/bin/sh
# $FreeBSD$
#
# PROVIDE: doormand
# REQUIRE: LOGIN
# KEYWORD: shutdown
#
# Add the following lines to /etc/rc.conf.local or /etc/rc.conf
# to enable this service:
#
# doormand_enable (bool): Set to NO by default.
# Set it to YES to enable doormand.
# doormand_config (path): Set to %%PREFIX%%/etc/doormand/doormand.cf
# by default.
#
. /etc/rc.subr
name="doormand"
rcvar=${name}_enable
command=%%PREFIX%%/sbin/${name}
pidfile=/var/run/${name}.pid
load_rc_config $name
: ${doormand_enable="NO"}
: ${doormand_config="%%PREFIX%%/etc/doormand/doormand.cf"}
command_args="-p $pidfile -f $doormand_config"
run_rc_command "$1"Solange kein guter Grund dafür besteht, einen Dienst
früher starten zu lassen, sollten alle Ports-Skripten
REQUIRE: LOGIN verwenden.
Falls der Port von einem bestimmten Benutzer (außer
root) ausgeführt wird, ist dies zwingend.
KEYWORD: shutdown ist im
Skript oben deswegen vorhanden, weil der frei erfundene
Beispiel-Port einen Dienst startet und dieser beim
Herunterfahren des Systems sauber beendet werden sollte.
Startete das Skript keinen persistenten Dienst, wäre dies
nicht notwendig.Für die Wertzuweisung von Variablen sollte
"=" anstatt ":=" verwendet werden, da bei
Ersterem nur auf einen Standardwert gesetzt wird, wenn die
Variable vorher noch nicht gesetzt war, und bei Letzterem
dieser gesetzt wird, auch wenn der Wert vorher Null gewesen
ist. Ein Benutzer kann durchaus einen Ausdruck wie
doormand_flags="" in seiner
rc.conf.local-Datei stehen haben, und
eine Variablenzuweisung mittels ":=" würde in
diesem Fall die Benutzerdefinition überschreiben.Es sollten keine weiteren Skripten mit der
.sh-Endung hinzugefügt werden.
Irgendwann wird es ein Massenumbenennen aller Skripten im
Repository geben, die immer noch diese Endung haben.Anhalten und Deinstallieren von DienstenEs ist möglich, dass ein Dienst während der
Deinstallation automatisch angehalten wird. Es wird
empfohlen dieses Verhalten nur zu implementieren, wenn es
unbedingt erforderlich ist zuerst den Dienst anzuhalten und
dann die Dateien zu entfernen. Normalerweise sollte es dem
Administrator überlassen werden, ob ein Dienst durch
Deinstallieren angehalten werden soll. Dies betrifft auch
den Vorgang des Aktualisierens.Der Datei pkg-plist sollte eine
Zeile wie folgt zugefügt werden:@stopdaemon doormandDas Argument muss dabei mit dem Inhalt der
USE_RC_SUBR-Variablen
übereinstimmen.Hinzufügen von Benutzern und GruppenManche Ports setzen voraus, dass ein bestimmter Benutzer
auf dem System angelegt ist. Wählen Sie in einem solchen
Fall eine freie Kennnummer zwischen 50 und 999 aus und tragen
Sie diese in ports/UIDs (für
Benutzer) oder ports/GIDs (für
Gruppen) ein. Stellen Sie dabei sicher, dass Sie keine
Kennnummer auswählen, die bereits vom System oder von
anderen Ports verwendet wird.Erstellen Sie bitte eine entsprechende Patch-Datei
für diese beiden Dateien, wenn für Ihren Port ein
neuer Benutzer oder eine neue Gruppe angelegt werden
muss.Sie können dann die Variablen
USERS und GROUPS im
Makefile benutzen, um bei der
Port-Installation das automatische Anlegen des Benutzers zu
veranlassen.USERS= pulse
GROUPS= pulse pulse-access pulse-rtDie Liste mit den momentan belegten UIDs (GIDs) befindet
sich in ports/UIDs
(ports/GIDs).Fortgeschrittene
pkg-plist-MethodenÄnderungen an pkg-plist mit
Hilfe von make-VariablenEinige Ports, insbesondere die
p5--Ports, müssen, abhängig von
ihren Konfigurationsoptionen (oder im Falle der p5-Ports von
der perl-Version), die
pkg-plist verändern. Um dies zu
vereinfachen, werden für jeden Eintrag in
pkg-plist die Variablen
%%OSREL%%, %%PERL_VER%%
und %%PERL_VERSION%% durch die jeweiligen
Werte ersetzt. Der Wert von %%OSREL%% ist
die Revisionsnummer des Betriebssystems (z.B.
4.9). %%PERL_VERSION%%
und %%PERL_VER%% geben die
vollständige Versionsnummer von perl
(z.B. 5.8.9) an. Weitere, die
Dokumentationsdateien des Ports betreffende
%%VARS%%, werden
im entsprechenden
Abschnitt erläutert.Falls Sie weitere Ersetzungen von Variablen
durchführen müssen, können Sie in der Variable
PLIST_SUB eine Liste von
VAR=VALUE-Paaren
angeben, wobei in der pkg-plist%%VAR%% durch
VALUE ersetzt wird.Wenn Sie z.B. einen Port haben, der viele Dateien in ein
versionsspezifisches Unterverzeichnis installiert, dann
können Sie etwas wieOCTAVE_VERSION= 2.0.13
PLIST_SUB= OCTAVE_VERSION=${OCTAVE_VERSION}in das Makefile schreiben und
%%OCTAVE_VERSION%% verwenden,
unabhängig davon, wo die Variable in
pkg-plist verwendet wird. In diesem Fall
müssen Sie bei einem Upgrade des Ports nicht dutzende
(oder manchmal sogar hunderte) Zeilen in
pkg-plist anpassen.Falls Ihr Port in Abhängigkeit von den
ausgewählten Optionen Dateien installiert, ist es
üblich, den entsprechenden Zeilen in der
pkg-plist eine Zeichenfolge
%%TAG%% voranzustellen, wobei der
Platzhalter TAG der Variablen
PLIST_SUB im Makefile
bei gleichzeitiger Zuweisung des speziellen Werts
@comment hinzugefügt wird, der die
Paket-Werkzeuge die Zeile ignorieren lässt:.if defined(WITH_X11)
PLIST_SUB+= X11=""
.else
PLIST_SUB+= X11="@comment "
.endifund in der pkg-plist:%%X11%%bin/foo-guiDiese Ersetzung (ebenso wie das Hinzufügen weiterer
Manualpages) wird
zwischen den pre-install- und
do-install-Targets ausgeführt,
indem aus PLIST
gelesen und in
TMPPLIST geschrieben
wird (Standard:
WRKDIR/.PLIST.mktmp).
Falls Ihr Port also
PLIST während dem
Erstellen generiert, so sollte dies vor oder in
pre-install geschehen. Muss Ihr Port
die resultierende Datei verändern, so sollte dies in
post-install mit der Ausgabedatei
TMPPLIST
erfolgen.Eine weitere Möglichkeit, die Paketliste eines
Ports zu verändern, besteht darin die Variablen
PLIST_FILES und
PLIST_DIRS zu setzen. Der Wert jeder der
beiden Variablen stellt eine Liste von Pfadnamen dar, die
zusammen mit dem Inhalt von
PLIST in
TMPPLIST geschrieben
wird. Dabei unterliegen die Namen in
PLIST_FILES und
PLIST_DIRS der weiter oben beschriebenen
Substitution von
%%VAR%%. Die
Namen aus PLIST_FILES werden ansonsten
unverändert in die endgültige Paketliste
übernommen, während den Namen aus
PLIST_DIRS noch der Wert von
@dirrm vorangestellt wird. Damit die
Verwendung von PLIST_FILES und
PLIST_DIRS überhaupt möglich
ist, müssen diese gesetzt werden, bevor
TMPPLIST geschrieben
wird – z.B. in
pre-install oder vorher.Leere VerzeichnisseAufräumen leerer VerzeichnisseBitte sorgen Sie dafür, dass ihre Ports bei der
Deinstallation leere Verzeichnisse löschen. Dazu wird
für jedes Verzeichnis, das der Port erzeugt hat, eine
@dirrm-Zeile angegeben. Um ein
Verzeichnis zu löschen müssen Sie zuerst dessen
Unterverzeichnisse entfernen. :
lib/X11/oneko/pixmaps/cat.xpm
lib/X11/oneko/sounds/cat.au
:
@dirrm lib/X11/oneko/pixmaps
@dirrm lib/X11/oneko/sounds
@dirrm lib/X11/onekoEs kann allerdings auch vorkommen, dass
@dirrm Fehler ausgibt, da andere Ports
ein Verzeichnis ebenfalls nutzen. Deshalb können Sie
@dirrmtry verwenden, um nur Verzeichnisse
zu löschen, die wirklich leer sind, und damit
Warnhinweise vermeiden.@dirrmtry share/doc/gimpDadurch wird es weder eine Fehlermeldung geben noch
wird &man.pkg.delete.1; abnormal beendet werden - auch dann
nicht, wenn
${PREFIX}/share/doc/gimp
nicht leer ist, da andere Ports hier ebenfalls Dateien
installiert haben.Erstellen leerer VerzeichnisseUm leere Verzeichnisse während der Installation
eines Ports zu erstellen, bedarf es etwas Aufmerksamkeit.
Diese Verzeichnisse werden nicht erstellt, wenn das Paket
installiert wird, da Pakete nur die Dateien speichern und
&man.pkg.add.1; nur die Verzeichnisse erstellt, die
dafür benötigt werden. Um sicher zu gehen, dass
das leere Verzeichnis erstellt wird, wenn ein Paket
installiert wird, muss die folgende Zeile in
pkg-plist über der entsprechenden
@dirrm Zeile eingetragen werden:@exec mkdir -p %D/share/foo/templatesKonfigurationsdateienSollte Ihr Port Konfigurationsdateien in
PREFIX/etc
benötigen, so sollten Sie diese
nicht einfach installieren und in
pkg-plist auflisten. Dies würde
&man.pkg.delete.1; veranlassen, diese Dateien zu löschen,
selbst wenn wenn sie vom Benutzer editiert wurden.Stattdessen sollten Beispieldateien mit einem
entsprechenden Suffix (beispielsweise
filename.sample)
versehen werden. Ist die Konfigurationsdatei nicht vorhanden,
so sollte die Beispieldatei an deren Platz kopiert werden. Bei
der Deinstallation sollte die Konfigurationsdatei
gelöscht werden, aber nur, wenn sie nicht vom Benutzer
verändert wurde. Das alles muss sowohl im
Makefile des Ports als auch in der
pkg-plist (für die Installation aus
einem Paket) sichergestellt werden.Beispiel aus einem Makefile:post-install:
@if [ ! -f ${PREFIX}/etc/orbit.conf ]; then \
${CP} -p ${PREFIX}/etc/orbit.conf.sample ${PREFIX}/etc/orbit.conf ; \
fiBeispiel aus einer pkg-plist:@unexec if cmp -s %D/etc/orbit.conf.sample %D/etc/orbit.conf; then rm -f %D/etc/orbit.conf; fi
etc/orbit.conf.sample
@exec if [ ! -f %D/etc/orbit.conf ] ; then cp -p %D/%F %B/orbit.conf; fiWahlweise können Sie auch eine Nachricht ausgegeben lassen,
in der Sie den Nutzer auffordern, die Datei an die richtige
Stelle zu kopieren und zu bearbeiten, bevor das Programm
ausgeführt werden kann.Dynamische oder statische PaketlisteEine statische Paketliste ist eine
Paketliste, die in der Ports-Sammlung, entweder in Form der
pkg-plist (mit oder ohne der Ersetzung
von Variablen) oder durch PLIST_FILES und
PLIST_DIRS im Makefile
eingebettet, verfügbar ist. Selbst wenn der Inhalt durch
ein Werkzeug oder ein Target im Makefile automatisch erzeugt
wird, bevor die Datei von einem Committer
in die Ports-Sammlung aufgenommen wird, so ist dies immer noch
eine statische Liste, da es möglich ist den Dateiinhalt
zu betrachten ohne ein Distfile Herunterladen oder Kompilieren
zu müssen.Eine dynamische Paketliste ist eine
Paketliste, die beim Kompilieren des Ports erstellt wird,
abhängig davon, welche Dateien und Verzeichnisse
installiert werden. Es ist nicht möglich diese Liste zu
betrachten, bevor der Quelltext heruntergeladen und kompiliert
oder nachdem ein make clean ausgeführt
wurde.Der Einsatz dynamischer Paketlisten ist zwar nicht
untersagt, aber Sie sollten, wann immer das möglich ist,
statische Paketlisten verwenden, da die Nutzer dann
&man.grep.1; auf alle verfügbaren Ports anwenden
können, um z.B. herauszufinden, von welchem eine
bestimmte Datei installiert wurde. Dynamische Paketlisten
sollten für komplexe Ports verwendet werden, bei denen
sich die Liste abhängig von den gewählten Funktionen
sehr stark ändern kann (wodurch die Pflege von statischen
Listen unmöglich wird), oder Ports, welche die Paketliste
abhängig von den Versionen verwendeter
Abhängigkeiten verändern (z.B. Ports, die Ihre
Dokumentation mit Javadoc
erzeugen).Maintainer, die dynamische Paketlisten bevorzugen,
werden dazu aufgefordert, neue Targets zu Ihren Ports
hinzuzufügen, welche die
pkg-plist-Datei erzeugen, sodass Benutzer
den Inhalt überprüfen können.Automatisiertes Erstellen von PaketlistenAls Erstes sollten Sie sich vergewissern, dass der Port
bis auf pkg-plist vollständig
ist.Als Nächstes erstellen Sie einen temporären
Verzeichnisbaum, in welchem Ihr Port installiert werden kann,
und installieren Sie alle Abhängigkeiten.&prompt.root; mkdir /var/tmp/$(make -V PORTNAME)
&prompt.root; mtree -U -f $(make -V MTREE_FILE) -d -e -p /var/tmp/$(make -V PORTNAME)
&prompt.root; make depends PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME)Speichern Sie die Verzeichnisstruktur in einer neuen
Datei.&prompt.root; (cd /var/tmp/$(make -V PORTNAME) && find -d * -type d) | sort > OLD-DIRSErstellen Sie eine leere
pkg-plist-Datei:&prompt.root; :>pkg-plistWenn Ihr Port auf PREFIX achtet (was
er machen sollte), so kann der Port nun installiert und die
Paketliste erstellt werden.&prompt.root; make install PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME)
&prompt.root; (cd /var/tmp/$(make -V PORTNAME) && find -d * \! -type d) | sort > pkg-plistSie müssen auch alle neu erstellten Verzeichnisse in
die Paketliste aufnehmen.&prompt.root; (cd /var/tmp/$(make -V PORTNAME) && find -d * -type d) | sort | comm -13 OLD-DIRS - | sort -r | sed -e 's#^#@dirrm #' >> pkg-plistZu guter Letzt muss die Paketliste noch manuell
aufgeräumt werden - es funktioniert eben nicht
alles automatisch. Manualpages sollten im
Makefile des Ports unter
MANn
aufgeführt sein und nicht in der Paketliste.
Konfigurationsdateien des Benutzers sollten entfernt oder als
filename.sample
installiert werden. Die info/dir-Datei
sollte nicht aufgeführt sein und die zugehörigen
install-info-Zeilen sollten
hinzugefügt werden, wie im info files-Abschnitt
beschrieben. Alle Bibliotheken, die der Port installiert,
sollten aufgelistet werden, wie es im Shared Libraries-Abschnitt
festgelegt ist.Alternativ dazu können Sie das
plist-Skript in
/usr/ports/Tools/scripts/ verwenden, um
die Paketliste automatisch zu erstellen. Das
plist-Skript ist ein
Ruby-Skript, das die meisten der in
den vorangehenden Absätzen kurz dargestellten manuellen
Schritte automatisiert.Der erste Schritt ist
derselbe wie oben: Nehmen Sie die ersten drei Zeilen, also
mkdir, mtree und
make depends. Installieren und bauen Sie
dann den Port:&prompt.root; make install PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME)Und lassen Sie plist die
pkg-plist-Datei erstellen:&prompt.root; /usr/ports/Tools/scripts/plist -Md -m $(make -V MTREE_FILE) /var/tmp/$(make -V PORTNAME) > pkg-plistDie Paketliste muss immer noch von Hand aufgeräumt
werden, wie es oben erklärt wurde.Ein weiteres Werkzeug zur Erzeugung einer ersten
pkg-plist-Datei ist ports-mgmt/genplist. Wie bei jedem
automatisierten Hilfswerkzeug, sollte die erzeugte
pkg-plist-Datei überprüft und
bei Bedarf von Hand nachbearbeitet werden.Die pkg-*
DateienEs gibt noch einige Tricks mit
pkg-*, die wir
noch nicht erwähnt haben, die aber oft sehr praktisch
sind.pkg-messageWenn Sie dem Anwender bei der Installation weitere
Informationen anzeigen wollen, so können Sie diese
Nachricht in pkg-message speichern.
Diese Vorgehensweise ist oft nützlich, um
zusätzliche Schritte anzuzeigen, die nach &man.pkg.add.1;
durchgeführt werden müssen. Dadurch können Sie
auch Lizenzinformationen darstellen.Wollen Sie nur ein paar Zeilen über die
Einstellungen zum Erstellen des Ports oder Warnungen ausgeben,
benutzen Sie ECHO_MSG.
pkg-message ist nur für Schritte
nach der Installation vorgesehen. Sie sollten den Unterschied
zwischen ECHO_MSG und
ECHO_CMD beachten: Ersteres wird benutzt,
um Informationen auf dem Bildschirm auszugeben, während
Letzteres für Kommando-Pipelining bestimmt ist.Ein gutes Beispiel für die Benutzung der beiden
Befehle ist in shells/bash2/Makefile zu
finden:update-etc-shells:
@${ECHO_MSG} "updating /etc/shells"
@${CP} /etc/shells /etc/shells.bak
@( ${GREP} -v ${PREFIX}/bin/bash /etc/shells.bak; \
${ECHO_CMD} ${PREFIX}/bin/bash) >/etc/shells
@${RM} /etc/shells.bakDie pkg-message wird nicht zur
pkg-plist hinzugefügt. Sie wird
auch nicht automatisch angezeigt, falls ein Anwender den
Port installiert. Sie müssen also die Ausgabe selbst im
post-install-Ziel des Make-Vorgangs
veranlassen.pkg-installSollte es nötig sein, dass Ihr Port bei der
Installation des Binärpakets mit &man.pkg.add.1; Befehle
ausführt, können Sie das Skript
pkg-install benutzen. Dieses Skript wird
automatisch dem Paket hinzugefügt und zweimal von
&man.pkg.add.1; ausgeführt: Zuerst als
${SH} pkg-install ${PKGNAME}
PRE-INSTALL und beim zweiten Mal als
${SH} pkg-install ${PKGNAME}
POST-INSTALL. $2 kann also
getestet werden, um festzustellen, in welchem Modus das Skript
ausgeführt wird. Die Umgebungsvariable
PKG_PREFIX wird auf das Verzeichnis gesetzt, in
welches das Paket installiert wird. Siehe &man.pkg.add.1;
für weiterführende Informationen.Das Skript wird nicht automatisch ausgeführt,
wenn Sie den Port mit make install
installieren. Wenn Sie es ausführen lassen wollen, dann
müssen Sie es im Makefile aufrufen:
PKG_PREFIX=${PREFIX} ${SH}
${PKGINSTALL} ${PKGNAME}
PRE-INSTALL.pkg-deinstallDieses Skript wird ausgeführt, wenn ein Paket
deinstalliert wird.Es wird zweimal von &man.pkg.delete.1; aufgerufen. Das
erste Mal als ${SH} pkg-deinstall
${PKGNAME} DEINSTALL und dann als
${SH} pkg-deinstall ${PKGNAME}
POST-DEINSTALL.pkg-reqMuss Ihr Port entscheiden, ob er installiert werden
soll oder nicht, können Sie ein
pkg-req-Bedingungsskript
verwenden. Dieses wird automatisch bei der Installation/
Deinstallation aufgerufen, um zu entscheiden, ob die
Installation/ Deinstallation fortgesetzt werden soll.Das Skript wird während der Installation von
&man.pkg.add.1; als pkg-req ${PKGNAME}
INSTALL aufgerufen. Bei der Deinstallation wird es
von &man.pkg.delete.1; als pkg-req ${PKGNAME}
DEINSTALL ausgeführt.Ändern der Namen der
pkg-*
DateienAlle Namen der
pkg-* Dateien
werden durch Variablen festgelegt. Sie können sie bei
Bedarf also im Makefile des Ports
ändern. Das ist besonders nützlich, wenn Sie die
gleichen pkg-*
Dateien in mehreren Ports nutzen oder in eine der oben genannten
Dateien schreiben wollen. Schreiben Sie niemals außerhalb
des Unterverzeichnisses WRKDIRpkg-*, eine Erklärung hierzu finden
Sie in Schreiben ausserhalb von
WRKDIR.Hier ist eine Liste von Variablennamen und ihren
Standardwerten (PKGDIR ist
standardmäßig
${MASTERDIR}).VariableStandardwertDESCR${PKGDIR}/pkg-descrPLIST${PKGDIR}/pkg-plistPKGINSTALL${PKGDIR}/pkg-installPKGDEINSTALL${PKGDIR}/pkg-deinstallPKGREQ${PKGDIR}/pkg-reqPKGMESSAGE${PKGDIR}/pkg-messageBitte benutzen Sie diese Variablen anstatt
PKG_ARGS zu ändern. Wenn Sie
PKG_ARGS modifizieren, werden diese Dateien
bei der Installation des Ports nicht korrekt in
/var/db/pkg installiert.Nutzung von SUB_FILES und
SUB_LISTDie Variablen SUB_FILES und
SUB_LIST sind nützlich, um dynamische
Werte in Port-Dateien zu verwenden, wie beispielsweise der
Installations-PREFIX in
pkg-message.Die Variable SUB_FILES enthält
eine Liste von Dateien, die automatisch verändert werden.
Jede Datei in
SUB_FILES muss ein entsprechendes Pendant
datei.in im Verzeichnis
FILESDIR haben. Die modifizierte Version
wird in WRKDIR angelegt. Dateien, die als
Werte von USE_RC_SUBR (oder veraltet in
USE_RCORDER) gespeichert werden, werden
automatisch zu SUB_FILES hinzugefügt.
Für die Dateien pkg-message,
pkg-install,
pkg-deinstall und
pkg-req werden die jeweiligen
Makefile-Variablen selbsttätig auf die geänderte
Version der Datei gesetzt.Die Variable SUB_LIST ist eine Liste
von VAR=WERT-Paaren. Jedes Paar
%%VAR%% in den Dateien von
SUB_FILES wird mit WERT
ersetzt. Einige gebräuchliche Paare werden automatisch
definiert: PREFIX,
LOCALBASE,
DATADIR, DOCSDIR,
EXAMPLESDIR. Jede Zeile, die mit
@comment beginnt, wird nach der
Variablen-Ersetzung aus der neu erstellten Datei
gelöscht.Im folgenden Beispiel wird %%ARCH%%
mit der Systemarchitektur in pkg-message
ersetzt:SUB_FILES= pkg-message
SUB_LIST= ARCH=${ARCH}Beachten Sie bitte, dass in diesem Beispiel die Datei
pkg-message.in im Verzeichnis
FILESDIR vorhanden sein muss.Hier ein Beispiel für eine gute
pkg-message.in:Now it is time to configure this package.
Copy %%PREFIX%%/share/examples/putsy/%%ARCH%%.conf into your home directory
as .putsy.conf and edit it.Ihren Port testenmake describe ausführenEinige der &os;-Werkzeuge zur Pflege von Ports, wie zum
Beispiel &man.portupgrade.1;, verwenden eine Datenbank names
/usr/ports/INDEX, welche Eigenschaften,
wie z.B. Port-Abhängigkeiten, verfolgt.
INDEX wird vom Makefile der höchsten
Ebene, ports/Makefile, mittels
make index erstellt, welches in das
Unterverzeichnis jedes Ports wechselt und dort make
describe ausführt. Wenn also make
describe bei einem Port fehlschlägt, kann
INDEX nicht generiert werden und schnell
werden viele Leute darüber unzufrieden sein.Es ist wichtig diese Datei erzeugen zu können,
unabhängig davon, welche Optionen in
make.conf vorhanden sind. Bitte
vermeiden Sie es daher beispielsweise
.error-Anweisungen zu benutzen, wenn zum
Beispiel eine Abhängigkeit nicht erfüllt wird
(Lesen Sie dazu bitte ).Wenn make describe eine Zeichenkette
anstatt einer Fehlermeldung erzeugt, sind Sie wahrscheinlich
auf der sicheren Seite. Vergleichen Sie die erzeugte
Zeichenkette mit bsd.port.mk, um mehr
über deren Bedeutung zu erfahren.Beachten Sie bitte außerdem, dass die Benutzung
einer aktuellen Version von portlint (wie
im nächsten Abschnitt beschrieben) automatisch
make describe startet.PortlintBitte überprüfen Sie Ihre Arbeit stets mit
portlint,
bevor Sie diese einreichen oder committen.
portlint warnt Sie bei häufigen
Fehlern, sowohl funktionaler als auch stilistischer Natur.
Für einen neuen (oder repokopierten) Port ist
portlint -A die gründlichste Variante;
für einen bereits existierenden Port ist
portlint -C ausreichend.Da portlint heuristische Methoden zur
Fehlersuche benutzt, kann es vorkommen, dass Warnungen
für Fehler erzeugt werden, die keine sind. Gelegentlich
kann etwas, das als Problem angezeigt wird, aufgrund von
Einschränkungen im Port-System nicht anders gelöst
werden. Wenn es Zweifel gibt, fragen Sie am besten auf
&a.ports; nach.Port ToolsDas Programm ports-mgmt/porttools ist Teil der
Ports-Sammlung.port ist das Front-End-Skript, das
Ihnen dabei behilflich sein kann Ihre Arbeit als Tester zu
vereinfachen. Um einen neuen Port zu testen oder einen bereits
bestehenden Port zu aktualisieren, können Sie
port test verwenden, damit die Tests,
inklusive der portlint-Überprüfung,
durchgeführt werden. Dieser Befehl spürt ausserdem
alle nicht in pkg-plist enthaltenen
Dateien auf und gibt eine Liste dieser aus. Hier ein
Beispiel:&prompt.root; port test /usr/ports/net/csupPREFIX und
DESTDIRPREFIX bestimmt, an welche Stelle der
Port installiert werden soll. In der Regel ist
dies/usr/local oder
/opt, was jedoch anpassbar ist. Ihr Port
muss sich an diese Variable halten.DESTDIR, wenn es vom Benutzer gesetzt
wird, bestimmt die alternative Umgebung (in der Regel eine
Jail oder ein installiertes System, welches an anderer Stelle
als / eingehängt ist).
Ein Port wird unter
DESTDIR/PREFIX
installiert und registriert sich in der Paket-Datenbank unter
DESTDIR/var/db/pkg.
Da DESTDIR mittels eines
&man.chroot.8;-Aufrufs vom Ports-System automatisch gesetzt
wird, brauchen Sie keine Änderungen oder besondere Pflege
für DESTDIR-konforme Ports.Der Wert von PREFIX wird auf
LOCALBASE gesetzt (Standard ist
/usr/local).
Falls USE_LINUX_PREFIX gesetzt ist, wird
PREFIXLINUXBASE
annehmen (Standard ist
/compat/linux).Die Vermeidung der hart kodierten Angaben von
/usr/local oder
/usr/X11R6 im Quelltext wird den Port
viel flexibler machen und erleichtert es die Anforderungen
anderer Einsatzorte zu erfüllen. Für X-Ports, die
imake benutzen, geschieht dies automatisch;
andernfalls kann dies erreicht werden, indem alle Angaben von
/usr/local (oder
/usr/X11R6 für X-Ports, die nicht
imake benutzen) in den verschiedenen
Makefiles im Port ersetzt werden, um
${PREFIX} zu lesen, da diese Variable
automatisch an jede Stufe des Build- und Install-Prozesses
übergeben wird.Vergewissern Sie sich bitte, dass Ihre Anwendung nichts
unter /usr/local an Stelle von
PREFIX installiert. Um dies festzustellen,
können Sie folgendes machen:&prompt.root; make clean; make package PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME)Wenn etwas außerhalb von PREFIX
installiert wird, so gibt der Prozess der Paketerstellung eine
Meldung aus, dass es die Dateien nicht finden kann.Dies prüft nicht das Vorhandensein eines internen
Verweises oder die richtige Verwendung von
LOCALBASE für Verweise auf Dateien
anderer Ports. Das Testen der Installation in
/var/tmp/$(make -V PORTNAME) würde
dies erledigen.Die Variable PREFIX kann in Ihrem
Makefile oder der Umgebung des Benutzers
neu gesetzt werden. Allerdings wird für einzelne Ports
dringend davon abgeraten diese Variable in den
Makefiles direkt zu setzen.Verweisen Sie bitte außerdem auf Programme/Dateien
von anderen Ports durch die oben erwähnten Variablen und
nicht mit den eindeutigen Pfadnamen. Wenn Ihr Port zum
Beispiel vom Makro PAGER erwartet, dass es
den vollständigen Pfadnamen von less
enthält, benutzen Sie folgendes Compiler-Flag:
-DPAGER=\"${LOCALBASE}/bin/less\"
anstatt -DPAGER=\"/usr/local/bin/less\".
Somit ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es auch
funktioniert, wenn der Administrator den ganzen
/usr/local-Baum an eine andere Stelle
verschoben hat.Die TinderboxWenn Sie ein begeisterter Ports-Entwickler sind
möchten Sie vielleicht einen Blick auf die
Tinderbox werfen. Es ist ein
leistungsstarkes System zur Erstellung und zum Testen von
Ports, welches auf Skripten basiert, die auf Pointyhat verwendet werden. Sie
können Tinderbox installieren,
indem Sie den Port ports-mgmt/tinderbox benutzen.
Bitte lesen Sie die mitgelieferte Dokumentation
gründlich, da die Konfiguration nicht einfach ist.Um Näheres darüber zu erfahren, besuchen Sie
bitte die Tinderbox
Homepage.Einen Port aktualisierenWenn Sie feststellen, dass ein Port verglichen mit der
neuesten Version des Originalautors nicht mehr auf dem aktuellen
Stand ist, sollten Sie als Erstes sicherstellen, dass Sie die
aktuellste Version des Ports haben. Diese finden Sie im
Verzeichnis ports/ports-current der FreeBSD
FTP-Spiegelseiten. Wenn Sie allerdings mit mehr als ein paar
Ports arbeiten, werden Sie es wahrscheinlich einfacher finden
CVSup zu benutzen, um Ihre gesamte
Ports-Sammlung aktuell zu halten, wie es im Handbuch
beschrieben wird. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass Sie
so auch alle Abhängigkeiten des Ports aktuell
halten.Der nächste Schritt besteht darin festzustellen, ob
bereits eine Aktualisierung des Ports darauf wartet committet zu
werden. Um das sicherzustellen haben Sie folgende
Möglichkeiten. Es gibt eine durchsuchbare Schnittstelle zur
FreeBSD
Problembericht Datenbank (PR - Problem Report) (auch
bekannt als GNATS). Wählen Sie dazu
Ports im Drop-Down-Menü und geben Sie
den Namen des Ports ein.Allerdings wird manchmal vergessen den Namen des Ports
eindeutig im Feld für die Zusammenfassung anzugeben. In
diesem Fall können Sie das FreeBSD
Ports Monitoring System (auch bekannt als
portsmon) nutzen. Dieses versucht PRs von
Ports nach Portname zu sortieren. Um PRs nach einem bestimmten
Port zu durchsuchen können Sie die Übersicht
eines Ports verwenden.Wenn es keine wartenden PRs gibt, ist der nächste
Schritt eine E-Mail an den Maintainer des Ports zu schicken, wie
von make maintainer gezeigt wird. Diese
Person arbeitet vielleicht schon an einer Aktualisierung, oder
hat einen guten Grund den Port im Moment nicht zu aktualisieren
(z.B. wegen Stabilitätsproblemen der neuen Version). Sie
wollen sicher nicht die Arbeit des Maintainers doppelt machen.
Beachten Sie bitte, dass für Ports ohne Maintainer
ports@FreeBSD.org eingetragen ist. Das ist
nur die allgemeine &a.ports;-Mailingliste, deshalb wird es in
diesem Fall wahrscheinlich nicht helfen eine E-Mail dorthin zu
schicken.Wenn Sie der Maintainer bittet die Aktualisierung zu
erledigen, oder falls es keinen Maintainer gibt, haben Sie
Gelegenheit FreeBSD zu helfen, indem Sie die Aktualisierung
selbst bereitstellen. Bitte führen Sie die Änderungen
durch und speichern Sie die Ausgabe des rekursiven
diff des neuen und alten Portverzeichnisses
(wenn Ihr verändertes Portverzeichnis z.B.
superedit und das Original
superedit.bak heißt, dann speichern
Sie bitte die Ergebnisse von diff -ruN superedit.bak
superedit). Sowohl vereinheitlichendes als auch
kontextabhängiges diff (Auflistung der Unterschiede zweier
Dateien) sind akzeptabel, aber im Allgemeinen bevorzugen
Port-Committer vereinheitlichende diffs.
Bitte beachten Sie die Verwendung der
-N-Option. Dies ist der gebräuchliche
Weg diff dazu zu bewegen korrekt damit
umzugehen, neue Dateien anzulegen und alte zu löschen.
Bevor Sie das diff einsenden überprüfen Sie bitte die
Ausgabe, um sicherzugehen, dass die Änderungen sinnvoll
sind. Um gängige Operationen mit Korrekturdateien zu
vereinfachen, können Sie
/usr/ports/Tools/scripts/patchtool.py
benutzen. Aber lesen Sie bitte vorher
/usr/ports/Tools/scripts/README.patchtool.Falls der Port keinen Maintainer hat und Sie ihn selbst
aktiv benutzen, ziehen Sie bitte in Erwägung sich als
Maintainer zu melden. &os; hat mehr als 2000 Ports ohne
Maintainer und in diesem Bereich werden immer zusätzliche
Freiwillige benötigt (Für eine ausführliche
Beschreibung der Verantwortlichkeiten eines Maintainers lesen
Sie bitte im
Developer's Handbook nach).Der beste Weg uns das diff zu schicken ist mittels
&man.send-pr.1; (Kategorie Ports). Wenn Sie der Maintainer des
Ports sind, fügen Sie bitte [maintainer
update] an den Anfang Ihrer Zusammenfassung und setzen
Sie die Klasse des PR auf
maintainer-update. Ansonsten sollte die
Klasse des PR change-request
sein. Bitte erwähnen Sie alle hinzugefügten oder
gelöschten Dateien in der Nachricht, da diese beim Commit
ausdrücklich an &man.cvs.1; übergeben werden
müssen. Wenn das diff größer ist als 20 Kilobyte
komprimieren und uuencoden Sie es bitte. Ansonsten können
Sie es in den PR einfügen wie es ist.Bevor Sie den PR mit &man.send-pr.1; abschicken, sollten
Sie den Abschnitt Den
Problembericht schreiben im Artikel über
Problemberichte lesen. Dieser enthält sehr viel mehr
Informationen darüber, wie man nützliche
Problemberichte verfasst.Wenn Sie Ihre Aktualisierung aufgrund von
Sicherheitsbedenken oder eines schwerwiegenden Fehlers
bereitstellen wollen, informieren Sie bitte das &a.portmgr;,
um einen sofortigen Rebuild und eine Neuverteilung des Pakets
Ihres Ports durchzuführen. Sonst werden ahnungslose
Nutzer von &man.pkg.add.1; über mehrere Wochen die alte
Version durch pkg_add -r
installieren.Noch einmal: Bitte verwenden Sie &man.diff.1; und nicht
&man.shar.1;, um Aktualisierungen existierender Ports zu
senden.Nun, da Sie all das geschafft haben, werden Sie in nachlesen können, wie Sie den Port
aktuell halten.Sicherheit der PortsWarum Sicherheit so wichtig istEs finden sich immer wieder Fehler in Software. Die
gefährlichsten davon sind wohl jene, die
Sicherheitslücken öffnen. Technisch gesehen
müssen diese Lücken geschlossen werden, indem die
Fehler, die Sie verursacht haben, beseitigt werden. Aber die
Vorgehensweisen, wie mit bloßen Fehlern und
Sicherheitslücken umgegangen wird, sind sehr
unterschiedlich.Ein typischer kleiner Fehler betrifft nur Nutzer, die
eine bestimmte Kombination von Optionen aktiviert haben, die
den Fehler auslöst. Der Entwickler wird letztendlich
einen Patch herausgeben, gefolgt von einer neuen Version des
Programms, die den Fehler nicht mehr
enthält – jedoch wird die Mehrheit der
Nutzer nicht sofort aktualisieren, da sie von diesem Fehler
nicht betroffen sind. Ein kritischer Fehler, der zu
Datenverlust führen kann, stellt ein schwerwiegendes
Problem dar. Dennoch sind sich umsichtige Nutzer bewusst, dass
Datenverlust verschiedene Ursachen – neben
Softwarefehlern – haben kann, und machen
deshalb Sicherungskopien wichtiger Daten. Zumal ein
kritischer Fehler sehr schnell entdeckt wird.Bei einer Sicherheitslücke ist dies ganz anders.
Erstens wird sie vielleicht jahrelang nicht entdeckt, da dies
oftmals keine Fehlfunktion im Programm verursacht. Zweitens
kann eine böswillige Person unerlaubten Zugriff auf ein
unsicheres System erlangen, um empfindliche Daten zu
verändern oder zu zerstören; im schlimmsten Fall
findet der Nutzer nicht einmal die Ursache des Schadens.
Drittens hilft der Zugriff auf ein unsicheres System dem
Angreifer oft in ein anderes System einzudringen, welches
ansonsten nicht gefährdet wäre. Deshalb reicht es
nicht aus eine Sicherheitslücke nur zu schließen:
Die Zielgruppe sollte möglichst genau und umfassend
darüber informiert werden, damit sie die Gefahr
einschätzen und passende Maßnahmen ergreifen
können.Sicherheitslücken schliessenBei Ports und Paketen kann eine Sicherheitslücke im
ursprünglichen Programm oder in den Port-Dateien
verursacht werden. Im ersten Fall wird der ursprüngliche
Entwickler den Fehler wahrscheinlich umgehend korrigieren oder
eine neue Version herausgeben und Sie müssen den Port nur
aktualisieren und die Korrekturen des Autors beachten. Falls
sich die Korrektur aus irgendeinem Grund verzögert,
sollten Sie den Port als
FORBIDDEN markieren oder selbst den
Fehler für den Port korrigieren. Falls die
Sicherheitslücke im Port verursacht wird, sollten Sie ihn
sobald wie möglich berichtigen. In jedem Fall sollte
die Standardvorgehensweise zum
Einreichen von Änderungen beachtet
werden – es sei denn, Sie haben das Recht
diese direkt in den Ports-Baum zu committen.Ports-Committer zu sein ist nicht genug, um
Änderungen an einem beliebigen Port zu committen. Bitte
denken Sie daran, dass Ports üblicherweise Maintainer
haben, die Sie respektieren sollten.Bitte stellen Sie sicher, dass die Revision des Ports
erhöht wird, sobald die Sicherheitslücke geschlossen
wurde. Dadurch sehen die Nutzer, die installierte Pakete
regelmäßig aktualisieren, dass es an der Zeit ist
eine Aktualisierung durchzuführen. Außerdem wird
ein neues Paket gebaut, über FTP– und
WWW-Spiegel verteilt und die unsichere Version damit
verdrängt. PORTREVISION sollte
erhöht werden – es sei denn,
PORTREVISION hat sich im Laufe der
Korrektur des Fehlers geändert. Das heißt, Sie
sollten PORTREVISION erhöhen, wenn Sie
eine Korrektur hinzugefügt haben. Sie sollten diese aber
nicht erhöhen, wenn Sie den Port auf die neueste Version
des Programms gebracht haben und PORTREVISION
somit schon verändert wurde. Bitte beachten
Sie den betreffenden
Abschnitt für weitere Informationen.Die Community informiert haltenDie VuXML-DatenbankEin sehr wichtiger und dringender Schritt, den man
unternehmen muss, sobald eine Sicherheitslücke entdeckt
wurde, ist die Gemeinschaft der Anwender des Ports über
die Gefahr zu informieren. Diese Benachrichtigung hat zwei
Gründe. Erstens wird es sinnvoll sein, wenn die Gefahr
wirklich so groß ist, sofort Abhilfe zu schaffen,
indem man z.B. den betreffenden Netzwerkdienst beendet oder
den Port komplett deinstalliert, bis die Lücke
geschlossen wurde. Und Zweitens pflegen viele Nutzer
installierte Pakete nur gelegentlich zu aktualisieren. Sie
werden aus der Mitteilung erfahren, dass Sie das Paket,
sobald eine Korrektur verfügbar ist, sofort
aktualisieren müssen.Angesichts der riesigen Zahl an Ports kann nicht
für jeden Vorfall ein Sicherheitshinweis erstellt
werden, ohne durch die Flut an Nachrichten die
Aufmerksamkeit der Empfänger zu verlieren, im Laufe der
Zeit kommt es so zu ernsten Problemen. Deshalb werden
Sicherheitslücken von Ports in der FreeBSD
VuXML-Datenbank aufgezeichnet. Das Team der
Sicherheitsverantwortlichen beobachtet diese wegen
Angelegenheiten, die Ihr Eingreifen erfordern.Wenn Sie Committerrechte haben, können Sie die
VuXML-Datenbank selbst aktualisieren. Auf diese Weise helfen
Sie den Sicherheitsverantwortlichen und liefern die
kritischen Informationen frühzeitig an die Community.
Aber auch wenn Sie kein Committer sind und glauben, Sie
haben eine außergewöhnlich schwerwiegende
Lücke gefunden – egal
welche – zögern Sie bitte nicht die
Sicherheitsverantwortlichen zu kontaktieren, wie es in den
FreeBSD
Sicherheitsinformationen beschrieben wird.In Ordnung, Sie haben sich also für den
schwierigen Weg entschieden. Wie vielleicht aus dem Titel
hervorgeht, ist die VuXMl-Datenbank hauptsächlich ein
XML-Dokument. Die Quelldatei vuln.xml
können Sie im Port security/vuxml finden. Deshalb
wird der komplette Pfadname PORTSDIR/security/vuxml/vuln.xml
lauten. Jedes Mal, wenn Sie eine Sicherheitslücke in
einem Port entdecken, fügen Sie bitte einen Eintrag
dafür in diese Datei ein. Solange Sie nicht mit VuXML
vertraut sind, ist es das Beste, was Sie machen können,
einen vorhandenen Eintrag, der zu Ihrem Fall passt, zu
kopieren und als Vorlage zu verwenden.Eine kurze Einführung in VuXMLDas komplette XML ist komplex und würde den
Rahmen dieses Buches sprengen. Allerdings benötigen Sie
für einen grundlegenden Einblick in die Struktur eines
VuXML-Eintrags nur eine Vorstellung der Tags. XML-Tags
bestehen aus Namen, die in spitzen Klammern eingeschlossen
sind. Zu jedem öffnenden <Tag> muss ein passendes
</Tag> existieren. Tags können geschachtelt
werden. Wenn sie geschachtelt werden müssen die inneren
Tags vor den Äußeren geschlossen werden. Es gibt
eine Hierarchie von Tags – das heißt
komplexere Regeln zur Schachtelung. Klingt so ähnlich
wie HTML, oder? Der größte Unterschied ist: XML
ist erweiterbar
(eXtensible) – das
heißt es basiert darauf maßgeschneiderte Tags zu
definieren. Aufgrund seiner wesentlichen Struktur bringt
XML ansonsten formlose Daten in eine bestimmte Form. VuXML
ist speziell darauf zugeschnitten Beschreibungen von
Sicherheitslücken zu verwalten.Lassen Sie uns nun einen realistischen VuXML-Eintrag
betrachten:<vuln vid="f4bc80f4-da62-11d8-90ea-0004ac98a7b9">
<topic>Several vulnerabilities found in Foo</topic>
<affects>
<package>
<name>foo</name>
<name>foo-devel</name>
<name>ja-foo</name>
<range><ge>1.6</ge><lt>1.9</lt></range>
<range><ge>2.*</ge><lt>2.4_1</lt></range>
<range><eq>3.0b1</eq></range>
</package>
<package>
<name>openfoo</name>
<range><lt>1.10_7</lt></range>
<range><ge>1.2,1</ge><lt>1.3_1,1</lt></range>
</package>
</affects>
<description>
<body xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p>J. Random Hacker reports:</p>
<blockquote
cite="http://j.r.hacker.com/advisories/1">
<p>Several issues in the Foo software may be exploited
via carefully crafted QUUX requests. These requests will
permit the injection of Bar code, mumble theft, and the
readability of the Foo administrator account.</p>
</blockquote>
</body>
</description>
<references>
<freebsdsa>SA-10:75.foo</freebsdsa>
<freebsdpr>ports/987654</freebsdpr>
<cvename>CAN-2010-0201</cvename>
<cvename>CAN-2010-0466</cvename>
<bid>96298</bid>
<certsa>CA-2010-99</certsa>
<certvu>740169</certvu>
<uscertsa>SA10-99A</uscertsa>
<uscertta>SA10-99A</uscertta>
<mlist msgid="201075606@hacker.com">http://marc.theaimsgroup.com/?l=bugtraq&m=203886607825605</mlist>
<url>http://j.r.hacker.com/advisories/1</url>
</references>
<dates>
<discovery>2010-05-25</discovery>
<entry>2010-07-13</entry>
<modified>2010-09-17</modified>
</dates>
</vuln>Die Namen der Tags sollten selbsterklärend sein
– also werfen wir einen genaueren Blick auf
die Felder, die Sie selbst ausfüllen
müssen:Dies ist die höchste Tag-Ebene eines
VuXML-Eintrags. Es ist ein vorgeschriebenes Attribut
vid, welches eine allgemein
einzigartige Kennung (universally unique identifier,
UUID) in Anführungszeichen für diesen
Eintrag festlegt. Sie sollten eine UUID für
jeden neuen VuXML-Eintrag erzeugen (und vergessen Sie
nicht die UUID der Vorlage zu ersetzen, es sei denn,
Sie schreiben den Eintrag von Grund auf selbst). Sie
können &man.uuidgen.1; verwenden, um eine VuXML
UUID zu erzeugen. Wahlweise können Sie, wenn Sie
FreeBSD 4.x verwenden, den Port devel/p5-Data-UUID
verwenden und folgenden Befehl aufrufen:perl -MData::UUID -le 'print lc new Data::UUID->create_str'Dies ist eine einzeilige Beschreibung des
gefundenen Fehlers.Hier werden die Namen betroffener Pakete
aufgeführt. Es können mehrere Namen
angegeben werden, da mehrere Pakete von einem einzigen
Master-Port oder Software-Produkt abhängen
können. Das schließt Stable– und
Developement-Zweige, lokalisierte Versionen und
Slave-Ports ein, die verschiedene
Auswahlmöglichkeiten wichtiger
Kompilierungszeit-Optionen bieten.Es liegt in Ihrer Verantwortung all diese
betroffenen Pakete zu finden, wenn Sie den
VuXML-Eintrag schreiben.Behalten Sie im
Hinterkopf, dass make search
name=foo Ihr Freund ist. Die wichtigsten
Punkte, auf die Sie achten sollten, sind die
folgenden:die foo-devel
Variante eines foo
Ports;andere Varianten mit einem Suffix wie
-a4 (für
Druck-betreffende Pakete),
-without-gui (für Pakete
mit deaktivierter X-Unterstützung) oder
ähnlichejp-,
ru-, zh-
und andere, eventuell lokalisierte, Varianten in
den entsprechenden Länderkategorien der
Ports-SammlungBetroffene Versionen der Pakete werden hier als
ein Bereich oder mehrere durch eine Kombination aus
<lt>, <le>
, <eq>,
<ge>, und
<gt>-Elementen ausgegeben.
Die angegebenen Bereiche sollten sich nicht
überschneiden.In einer Bereichsangabe steht
* (Asterisk) für die kleinste
Versionsnummer. Insbesondere ist
2.* kleiner als
2.a. Deshalb kann ein Stern benutzt
werden, um auf alle möglichen Alpha
-, Beta– und
RC -Versionen zuzutreffen. Zum
Beispiel passt
<ge>2.*</ge><lt>3.*
</lt> auf alle Versionen der Form
2.x, während
<ge>
2.0</ge><lt>3.0</lt> das
nicht erfüllt, da es nicht auf 2.r3
passt, auf 3.b aber
schon.Das obige Beispiel legt fest, dass Versionen von
1.6 bis 1.9
betroffen sind – außerdem
Versionen 2.x vor
2.4_1 und Version
3.0b1.Mehrere zusammenhängende Gruppen von
Paketen (im wesentlichen Ports) können im
Abschnitt <affected>
aufgeführt werden. Das kann man benutzen, wenn
sich Programme (sagen wir FooBar, FreeBar und OpenBar)
denselben Quelltext als Grundlage haben und sich noch
dessen Fehler und Sicherheitslücken teilen.
Beachten Sie den Unterschied zum Anführen
mehrerer Namen innerhalb eines <package>
Abschnittes.Die Versionsbereiche sollten, wenn möglich,
sowohl PORTEPOCH als auch
PORTREVISION erlauben. Bitte denken Sie
daran, dass gemäß der Vergleichsregeln eine
Version mit einer PORTEPOCH, die
nicht Null ist, größer ist als jede Version
ohne PORTEPOCH. Das heißt,
3.0,1 ist größer als
3.1 oder sogar
8.9.Das ist die Zusammenfassung des Problems. In
diesem Feld wird XHTML verwendet. Zumindest
umschließende <p> und
</p> sollten auftauchen.
Komplexere Tags sind zwar möglich, aber sollten
nur um der Genauigkeit und Klarheit willen verwendet
werden: Bitte verwenden Sie hier kein
Eye-Candy.Dieser Abschnitt enthält Verweise auf
relevante Dokumente. Es wird empfohlen so viele
Referenzen wie nötig aufzuführen.Das ist ein FreeBSD
Sicherheitshinweis.Das ist ein
FreeBSD Problembericht.Das ist eine Mitre CVE
Kennung.Das ist eine SecurityFocus
Fehler-Kennung.Das ist ein Sicherheitshinweis von US-CERT.Das ist eine Mitteilung über eine
Schwachstelle von US-CERT.Das ist ein Cyber-Sicherheitsalarm von US-CERT.Das ist ein technischer Cyber-Sicherheitsalarm
von US-CERT.Das ist eine URL zu einem archivierten Posting
auf einer Mailingliste. Das Attribut
msgid ist optional und gibt die
Nachrichtenkennung des Postings an.Das ist eine gewöhnliche URL. Sie sollte
nur verwendet werden, wenn keine der anderen
Referenzkategorien verfügbar ist.Das ist das Datum, an dem die
Sicherheitslücke bekannt wurde
(JJJJ-MM-TT).Das ist das Datum, an dem der Eintrag
hinzugefügt wurde
(JJJJ-MM-TT).Das ist das Datum, an dem zuletzt irgendeine
Information des Eintrags verändert wurde
(JJJJ-MM-TT). Neue
Einträge dürfen dieses Feld nicht enthalten.
Es sollte beim Editieren eines existierenden Eintrags
eingefügt werden.Ihre Änderungen an der VuXML-Datenbank
testenNehmen wir an, Sie haben gerade einen Eintrag
für eine Sicherheitslücke in dem Paket
clamav geschrieben oder
ausgefüllt, die in der Version
0.65_7 korrigiert wurde.Als Voraussetzung sollten Sie eine neue Version der
Ports ports-mgmt/portaudit und
ports-mgmt/portaudit-db
installieren.Zuerst überprüfen Sie bitte, ob bereits
ein Eintrag für diese Schwachstelle existiert. Wenn
es einen solchen Eintrag gibt, sollte er auf die vorige
Version 0.65_6 zutreffen:&prompt.user; packaudit
&prompt.user; portaudit clamav-0.65_6Um packaudit auszuführen,
müssen Sie die Berechtigung haben
DATABASEDIR zu
schreiben – üblicherweise ist das
/var/db/portaudit.Wenn keine vorhandenen Einträge gefunden werden
haben Sie grünes Licht einen neuen Eintrag für
diese Sicherheitslücke anzulegen. Sie können nun
eine neue UUID erzeugen (wir nehmen an, diese lautet
74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5a)
und einen neuen Eintrag in der VuXML-Datenbank anlegen.
Bitte überprüfen Sie danach die Syntax mit
folgendem Befehl:&prompt.user; cd ${PORTSDIR}/security/vuxml && make validateSie werden zumindest eines der folgenden Pakete
benötigen: textproc/libxml2, textproc/jade.Jetzt bauen Sie bitte die
portaudit-Datenbank aus der VuXML-Datei
neu:&prompt.user; packauditUm sicherzustellen, dass der Abschnitt
<affected> Ihres Eintrags die
richtigen Pakete betrifft, verwenden Sie bitte den
folgenden Befehl:&prompt.user; portaudit -f /usr/ports/INDEX -r 74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5aBitte lesen Sie in &man.portaudit.1; nach, um ein
besseres Verständnis der Befehlssyntax zu
entwickeln.Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Eintrag keine
falschen Treffer in der Ausgabe erzeugt.Jetzt überprüfen Sie bitte, dass Ihr
Eintrag die richtigen Versionen des Pakets angibt:&prompt.user; portaudit clamav-0.65_6 clamav-0.65_7
Affected package: clamav-0.65_6 (matched by clamav<0.65_7)
Type of problem: clamav remote denial-of-service.
Reference: <http://www.freebsd.org/ports/portaudit/74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5a.html>
1 problem(s) found.Offensichtlich sollte die erste Version ausgegeben
werden – die zweite jedoch nicht.Abschließend überprüfen Sie bitte,
ob die Webseite, die aus der VuXML-Datenbank erzeugt wird,
wie erwartet aussieht:&prompt.user; mkdir -p ~/public_html/portaudit
&prompt.user; packaudit
&prompt.user; lynx ~/public_html/portaudit/74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5a.htmlWas man machen respektive vermeiden sollteEinführungHier ist eine Liste von gebräuchlichen Dos and
Don'ts (Dinge, die man machen oder vermeiden sollte), welchen
Sie während des Portierungsprozesses begegnen werden.
Sie sollten Ihren Port anhand dieser Liste
überprüfen. Sie können auch Ports in der PR
Datenbank, welche andere Menschen eingereicht haben,
kontrollieren. Senden Sie bitte Kommentare zu Ports, die Sie
verifizieren wie unter Bug
Reports and General Commentary beschrieben. Der
Abgleich von Ports aus der PR-Datenbank hilft uns diese
schneller zu committen, und zeigt auch, dass Sie wissen, worum
es geht.WRKDIRSchreiben Sie in keine Dateien außerhalb von
WRKDIR. WRKDIR ist der
einzige Ort, welcher während des Erstellen des Ports
garantiert beschreibbar ist (siehe Ports
Installieren von CDROM für ein Beispiel, um Ports
in einem schreibgeschützen Zweig zu erstellen). Wenn Sie
eine der pkg-*
Dateien modifizieren müssen, sollten Sie eine Variable erneut
definieren, anstatt die Datei zu
überschreiben.WRKDIRPREFIXVergewissern Sie sich, dass Ihr Port
WRKDIRPREFIX beachtet. Die meisten Ports
sollten sich darüber keine Sorgen machen. Beachten Sie
bitte, falls auf WRKDIR eines anderen Ports
verwiesen wird, dass die korrekte Position
WRKDIRPREFIXPORTSDIR/subdir/name/work,
und nicht etwa
PORTSDIR/subdir/name/work,
.CURDIR/../../subdir/name/work
oder ähnliches ist.Falls Sie WRKDIR selbst definieren,
sollten Sie sicherstellen, dass Sie
${WRKDIRPREFIX}${.CURDIR} am
Anfang anfügen.Unterschiedliche Betriebssysteme und
BetriebssystemversionenSie können auf Quelltext treffen, welcher
Modifizierungen oder bedingtes Kompilieren, abhängig
davon, unter welcher Unix-Version er läuft,
benötigt. Falls Sie Änderungen an solch einem
Quelltext vornehmen müssen, stellen Sie bitte sicher,
dass Sie Ihre Änderungen so allgemein wie möglich
halten, damit wir den Quelltext auf ältere
FreeBSD-Systeme portieren und zur Quer-Portierung auf andere
BSD-Systeme, wie etwa 4.4BSD von CSRG, BSD/386, 386BSD, NetBSD
und OpenBSD verwenden können.Der bevorzugte Weg, um 4.3BSD/Reno (1990) und neuere
Versionen des BSD-Quelltextes zu unterscheiden, ist das
BSD-Makro zu nutzen, welches in sys/param.h
definiert ist. Hoffentlich ist diese Datei schon
enthalten – falls nicht, so fügen Sie
folgenden Quelltext:#if (defined(__unix__) || defined(unix)) && !defined(USG)
#include <sys/param.h>
#endifan der richtigen Stelle in der .c
Datei hinzu. Wir glauben, dass jedes System, welches diese
beiden Symbole definiert, die Datei
sys/param.h besitzt. Wenn Sie auf
Systeme stoßen, wo dies nicht so ist, würden wir
gerne davon erfahren. Bitte senden Sie eine E-Mail an
&a.ports;.Eine andere Möglichkeit zur Unterscheidung ist der
GNU Autoconf-Stil:#ifdef HAVE_SYS_PARAM_H
#include <sys/param.h>
#endifVergessen Sie nicht
-DHAVE_SYS_PARAM_H zu den
CFLAGS im Makefile
hinzuzufügen, falls Sie diese Methode benutzen
sollten.Sobald Sie sys/param.h
hinzugefügt haben, können Sie mit Hilfe von#if (defined(BSD) && (BSD >= 199103))unterscheiden, ob der Quelltext auf einer 4.3 Net2
Code-Basis oder neuer (z.B. FreeBSD 1.x, 4.3/Reno, NetBSD 0.9,
386BSD, BSD/386 1.1 und niedriger) kompiliert werden
wird.Benutzen Sie:#if (defined(BSD) && (BSD >= 199306))um zu differenzieren, ob der Quelltext auf der Basis von
4.4 Code oder neuer (z.B. FreeBSD 2.x, 4.4, NetBSD 1.0,
BSD/386 2.0 oder höher) kompiliert werden wird.Der Wert des BSD-Makros ist
199506 für die 4.4BSD-Lite2 Codebasis.
Beachten Sie bitte, dass dies hier nur der Information wegen
angegeben ist. Das Makro sollte nicht dazu benutzt werden, um
zwischen Versionen von FreeBSD, welche auf 4.4-Lite basieren,
und Versionen, welche Änderungen von 4.4-Lite2
übernommen haben, zu unterscheiden. Das
__FreeBSD__ Makro sollte stattdessen
verwandt werden.Sparsam sollte eingesetzt werden:__FreeBSD__ ist in allen Versionen
von FreeBSD definiert. Benutzen Sie dieses Makro, falls
die Änderung(en), die Sie machen,
nur FreeBSD betrifft.
Portierungsfallen, wie der Gebrauch von
sys_errlist[] gegenüber
strerror() sind Berkeley-Eigenheiten,
keine FreeBSD Änderungen.In FreeBSD 2.x, ist __FreeBSD__
auf 2 definiert. In älteren
Versionen, ist es 1. Alle späteren
Versionen erhöhen es, damit es mit der
Haupt-Versionsnummer übereinstimmt.Falls Sie zwischen einem FreeBSD 1.x und einem
FreeBSD 2.x (oder höher) System unterscheiden
müssen, ist es normalerweise richtig, die
BSD-Makros (wie oben beschrieben) zu
benutzen. Gibt es tatsächlich eine
FreeBSD-spezifische Änderung (wie z.B. spezielle
Optionen von Shared-Libraries für
ld), ist es nicht zu beanstanden
__FreeBSD__ und #if
__FreeBSD__ > 1 zu nutzen, um FreeBSD 2.x und
spätere Systeme zu erkennen. Falls Sie eine
höhere Genauigkeit benötigen, um FreeBSD Systeme
seit 2.0-RELEASE zu erkennen, können Sie folgendes
nutzen:#if __FreeBSD__ >= 2
#include <osreldate.h>
# if __FreeBSD_version >= 199504
/* 2.0.5+ release specific code here */
# endif
#endifIn den Tausenden von Ports, die bis jetzt erstellt
wurden, gab es nur ein oder zwei Fälle, in denen
__FreeBSD__ hätte benutzt werden
sollen. Nur weil ein früherer Port es an der falschen
Stelle benutzt hatte, bedeutet das nicht, dass Sie dies auch
machen sollten.__FreeBSD_version WerteHier ist eine praktische Liste von
__FreeBSD_version-Werten wie in sys/param.h
definiert:
__FreeBSD_version-WerteWertDatumRelease1194112.0-RELEASE199501, 19950319. März 19952.1-CURRENT1995049. April 19952.0.5-RELEASE19950826. August 19952.2-CURRENT vor 2.119951110. November 19952.1.0-RELEASE19951210. November 19952.2-CURRENT vor 2.1.519960710. Juli 19962.1.5-RELEASE19960812. Juli 19962.2-CURRENT vor 2.1.619961215. November 19962.1.6-RELEASE1996122.1.7-RELEASE22000019. Februar 19972.2-RELEASE(nicht geändert)2.2.1-RELEASE(nicht geändert)2.2-STABLE nach 2.2.1-RELEASE22100115. April 19972.2-STABLE nach texinfo-3.922100230. April 19972.2-STABLE nach top22200016. Mai 19972.2.2-RELEASE22200119. Mai 19972.2-STABLE nach 2.2.2-RELEASE2250002. Oktober 19972.2.5-RELEASE22500120. November 19972.2-STABLE nach 2.2.5-RELEASE22500227. Dezember 19972.2-STABLE nach der Aufnahme von ldconfig -R22600024. März 19982.2.6-RELEASE22700021. Juli 19982.2.7-RELEASE22700121. Juli 19982.2-STABLE nach 2.2.7-RELEASE22700219. September 19982.2-STABLE nach &man.semctl.2; Änderung22800029. November 19982.2.8-RELEASE22800129. November 19982.2-STABLE nach 2.2.8-RELEASE30000019. Februar 19963.0-CURRENT vor &man.mount.2; Änderung30000124. September 19973.0-CURRENT nach &man.mount.2; Änderung3000022. Juni 19983.0-CURRENT nach &man.semctl.2; Änderung3000037. Juni 19983.0-CURRENT nach ioctl arg Änderungen3000043. September 19983.0-CURRENT nach ELF-Konvertierung30000516. Oktober 19983.0-RELEASE30000616. Oktober 19983.0-CURRENT nach 3.0-RELEASE30000722. Januar 19993.0-STABLE nach 3/4 Zweig3100009. Februar 19993.1-RELEASE31000127. März 19993.1-STABLE nach 3.1-RELEASE31000214. April 19993.1-STABLE nach Änderung der C++
Konstruktor/Destruktor-Reihenfolge3200003.2-RELEASE3200018. Mai 19993.2-STABLE32000229. August 19993.2-STABLE nach binär-inkompatibler IPFW und
Socket-Änderungen3300002. September 19993.3-RELEASE33000116. September 19993.3-STABLE33000224. November 19993.3-STABLE nach Hinzufügen von &man.mkstemp.3;
zur libc3400005. Dezember 19993.4-RELEASE34000117. Dezember 19993.4-STABLE35000020. Juni 20003.5-RELEASE35000112. Juli 20003.5-STABLE40000022. Januar 19994.0-CURRENT nach 3.4 Zweig40000120. Februar 19994.0-CURRENT nach der Änderung im Verhalten des
dynamischen Linkers.40000213. März 19994.0-CURRENT nach Änderung der C++
Konstruktor/Destruktor Reihenfolge.40000327. März 19994.0-CURRENT nach funktionierendem &man.dladdr.3;.4000045. April 19994.0-CURRENT nach der __deregister_frame_info
Fehlerbehebung für den dynamischen Linker (auch
4.0-CURRENT nach EGCS 1.1.2 Integration).40000527. April 19994.0-CURRENT nach &man.suser.9; API Änderung
(auch 4.0-CURRENT nach newbus).40000631. Mai 19994.0-CURRENT nach Änderung der
cdevsw-Registrierung.40000717. Juni 19994.0-CURRENT nach Hinzufügen von so_cred
für Zugangsberechtigungen auf Socket-Ebene.40000820. Juni 19994.0-CURRENT nach Hinzufügen eines poll
Syscall-Wrappers zur libc_r.40000920. Juli 19994.0-CURRENT nach der Änderung des Kernel
dev_t-Typs zum struct
specinfo-Zeiger.40001025. September 19994.0-CURRENT nach dem Beseitigen eines Fehlers in
&man.jail.2;.40001129. September 19994.0-CURRENT nach der sigset_t
Datentyp Änderung.40001215. November 19994.0-CURRENT nach dem Wechsel zum GCC
2.95.2-Compiler.4000134. Dezember 19994.0-CURRENT nach Hinzufügen der erweiterbaren
Linux Mode ioctl-Routinen.40001418. Januar 20004.0-CURRENT nach dem OpenSSL-Import.40001527. Januar 20004.0-CURRENT nach der C++ ABI Änderung in GCC
2.95.2 von -fvtable-thunks zu -fno-vtable-thunks als
Standard.40001627. Februar 20004.0-CURRENT nach OpenSSH-Import.40001713. März 20004.0-RELEASE40001817. März 20004.0-STABLE nach 4.0-RELEASE4000195. Mai 20004.0-STABLE nach der Einführung von
verzögerten Prüfsummen.4000204. Juni 20004.0-STABLE nach dem Einpflegen des
libxpg4-Quelltextes in die libc.4000218. Juli 20004.0-STABLE nach der Aktualisierung von Binutils auf
2.10.0, Änderungen der binären ELF-Markierungen,
Aufnahme von tcsh ins Basissystem.41000014. Juli 20004.1-RELEASE41000129. Juli 20004.1-STABLE nach 4.1-RELEASE41000216. September 20004.1-STABLE nachdem &man.setproctitle.3; von der
libutil in die libc verschoben wurde.41100025. September 20004.1.1-RELEASE4110014.1.1-STABLE nach 4.1.1-RELEASE42000031. Oktober 20004.2-RELEASE42000110. Januar 20014.2-STABLE nach Kombinaion von libgcc.a und
libgcc_r.a und zugehörigen Änderungen der
GCC-Bindungen.4300006. März 20014.3-RELEASE43000118. Mai 20014.3-STABLE nach der Einführung von
wint_t.43000222. Juli 20014.3-STABLE nach dem Einpflegen der PCI
Stromstatus-API.4400001. August 20014.4-RELEASE44000123. Oktober 20014.4-STABLE nach der Einführung von
d_thread_t.4400024. November 20014.4-STABLE nach den Änderungen der
mount-Struktur (betrifft Dateisystem-Kernelmodule).
44000318. Dezember 20014.4-STABLE nachdem die Userland-Komponenten von
smbfs importiert worden sind.45000020. Dezember 20014.5-RELEASE45000124. Februar 20024.5-STABLE nach der Umbenennung von Elementen der
USB-Struktur.45000416. April 20024.5-STABLE nachdem die
sendmail_enable &man.rc.conf.5;
Variable geändert worden ist, um den Wert
NONE zu akzeptieren.45000527. April 20024.5-STABLE nachdem XFree86 4 als Standard zum Bauen
der Pakete benutzt wird.4500061. Mai 20024.5-STABLE nach dem Reparieren des Empfangsfilters,
welcher anfällig für einfache DoS-Attacken
war.46000021. Juni 20024.6-RELEASE46000121. Juni 20024.6-STABLE &man.sendfile.2; repariert, um mit der
Dokumentation übereinzustimmen, und nicht mehr die
Anzahl der gesendeten Header mit der Anzahl der Daten,
welche aus der Datei geschickt werden, gegenzurechnen.46000219. Juli 20024.6.2-RELEASE46010026. Juni 20024.6-STABLE46010126. Juni 20024.6-STABLE nach dem Einfließen von `sed -i' aus
CURRENT.4601021. September 20024.6-STABLE nach dem Einfließen von vielen
neuen pkg_install-Funktionen aus HEAD (HEAD = die
aktuellste und letzte Version des
Quellverzeichnisbaumes).4700008. Oktober 20024.7-RELEASE4701009. Oktober 20024.7-STABLE47010110. November 2002Beginn von generierten __std{in,out,err}p
Referenzen statt __sF. Dies ändert std{in,out,err}
von einem Ausdruck während des Kompilierens zu einem
Laufzeitausdruck.47010223. Januar 20034.7-STABLE nach dem Einfliessen von
mbuf-Änderungen, um m_aux mbufs mit denen von m_tag
zu ersetzen47010314. Februar 20034.7-STABLE erhält OpenSSL 0.9.748000030. März 20034.8-RELEASE4801005. April 20034.8-STABLE48010122. Mai 20034.8-STABLE nachdem &man.realpath.3; Thread-sicher
gemacht wurde.48010210. August 20034.8-STABLE Änderung der 3ware-API in twe.49000027. Oktober 20034.9-RELEASE49010027. Oktober 20034.9-STABLE4901018. Januar 20044.9-STABLE nachdem e_sid zu der Struktur
kinfo_eproc hinzugefügt wurde.4901024. Februar 20044.9-STABLE nach dem Einfliessen der
libmap-Funktionalität für rtld.49100025. Mai 20044.10-RELEASE4911001. Juni 20044.10-STABLE49110111. August 20044.10-STABLE nach dem Einfliessen von Revision
20040629 der Paket-Werkzeuge aus CURRENT.49110216. November 20044.10-STABLE nach der Fehlerbehebung in der VM, um
das Freigeben von fiktiven Speicherseiten korrekt zu
handhaben.49200017. Dezember 20044.11-RELEASE49210017. Dezember 20044.11-STABLE49210118. April 20064.11-STABLE nach dem Hinzufügen von
libdata/ldconfig Verzeichnissen zu den
mtree-Dateien.50000013. März 20005.0-CURRENT50000118. April 20005.0-CURRENT nach Hinzufügen von
zusätzlichen Feldern in den ELF-Headern und
Ändern der Methode zur ELF-Markierung von
Binärdateien.5000022. Mai 20005.0-CURRENT nach kld-Metadaten
Änderungen.50000318. Mai 20005.0-CURRENT nach buf/bio Änderungen.50000426. Mai 20005.0-CURRENT nach binutils Aktualisierung.5000053. Juni 20005.0-CURRENT nach dem Einfliessen des libxpg4
Quelltextes in die libc und der Einführung der
TASKQ-Schnittstelle.50000610. Juni 20005.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der
AGP-Schnittstellen.50000729. Juni 20005.0-CURRENT nach der Aktualisierung von Perl auf
Version 5.6.0.5000087. Juli 20005.0-CURRENT nach der Aktualisierung des
KAME-Quelltextes zu den 2000/07-Quellen.50000914. Juli 20005.0-CURRENT nach ether_ifattach() und
ether_ifdetach() Änderungen.50001016. Juli 20005.0-CURRENT nachdem die mtree-Standards zurück
zur ursprünglichen Variante geändert wurden; -L
hinzugefügt, um Symlinks zu folgen.50001118. Juli 20005.0-CURRENT nachdem die kqueue-API geändert
worden ist.5000122. September 20005.0-CURRENT nachdem &man.setproctitle.3; von
libutil nach libc verschoben worden ist.50001310. September 20005.0-CURRENT nach dem ersten SMPng-Commit.5000144. Januar 20015.0-CURRENT nachdem <sys/select.h> nach
<sys/selinfo.h> verschoben worden ist.50001510. Januar 20015.0-CURRENT nach dem Kombinieren von libgcc.a und
libgcc_r.a und damit verbundene Änderungen an
GCC-Bindungen.50001624. Januar 20015.0-CURRENT nach der Änderung das
Zusammenbinden von libc und libc_r zu erlauben, womit die
-pthread Option veraltet ist.50001718. Februar 20015.0-CURRENT nach dem Umschalten von struct ucred zu
struct xucred, um die vom Kernel exportierte API für
mount u.a.zu stabilisieren.50001824. Februar 20015.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der CPUTYPE
make Variable zum Kontrollieren von CPU-spezifischen
Optimierungen.5000199. Juni 20015.0-CURRENT nach dem Verschieben von
machine/ioctl_fd.h nach sys/fdcio.h50002015. Juni 20015.0-CURRENT nach der Umbenennung der
locale-Namen.50002122. Juni 20015.0-CURRENT nach dem Bzip2-Import. Kennzeichnet
auch, dass S/Key entfernt wurde.50002212. Juli 20015.0-CURRENT nach SSE Unterstützung.50002314. September 20015.0-CURRENT nach KSE-Meilenstein 2.5000241. Oktober 20015.0-CURRENT nach d_thread_t, und nachdem UUCP in
die Ports verschoben worden ist.5000254. Oktober 20015.0-CURRENT nach Änderungen in der ABI bei der
Weitergabe von Deskriptoren und Berechtigungen auf 64 Bit
Plattformen.5000269. Oktober 20015.0-CURRENT nachdem XFree86 4 als Standard zum
Erstellen der Pakete benutzt wird und die neue libc
strnstr()-Funktion hinzugefügt wurde.50002710. Oktober 20015.0-CURRENT nachdem die neue libc
strcasestr()-Funktion hinzugefügt wurde.50002814. Dezember 20015.0-CURRENT nachdem die Userland-Komponenten von
smbfs importiert wurden.(nicht geändert)5.0-CURRENT nachdem die neuen C99-Ganzzahlen mit
spezifischer Breite hinzugefügt wurden.50002929. Januar 20025.0-CURRENT nachdem eine Änderung im
Rückgabewert von &man.sendfile.2; gemacht
wurde.50003015. Februar 20025.0-CURRENT nach der Einführung des Types
fflags_t, welches die passende
Größe für Dateiflags hat.50003124. Februar 20025.0-CURRENT nach der Umbenennung der USB
elements-Struktur.50003216. März 20025.0-CURRENT nach der Einführung von Perl
5.6.1.5000333. April 20025.0-CURRENT nachdem die
sendmail_enable &man.rc.conf.5;
Variable geändert worden ist, um den Wert
NONE zu akzeptieren.50003430. April 20025.0-CURRENT nachdem mtx_init() einen dritten
Parameter entgegen nimmt.50003513. Mai 20025.0-CURRENT mit GCC 3.1.50003617. Mai 20025.0-CURRENT ohne Perl in /usr/src50003729. Mai 20025.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
&man.dlfunc.3;50003824. Juli 20025.0-CURRENT nachdem die Typen von einigen Elementen
der sockbuf-Struktur geändert wurden und nachdem die
Struktur neu geordnet wurde.5000391. September 20025.0-CURRENT nach dem GCC 3.2.1 Import. Und auch
nachdem die Header nicht mehr _BSD_FOO_T_ sondern
_FOO_T_DECLARED benutzen. Dieser Wert kann auch als
konservative Schätzung für den Beginn der
Unterstützung des &man.bzip2.1; Pakets verwendet
werden.50004020. September 20025.0-CURRENT nachdem verschiedene Änderungen an
Plattenfunktionen gemacht wurden, um die Anhängigkeit
von Interna der disklabel-Struktur zu entfernen.5000411. Oktober 20025.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
&man.getopt.long.3; zur libc.50004215. Oktober 20025.0-CURRENT nach der Aktualisierung von Binutils
auf 2.13, bei denen die FreeBSD-Emulation, vec und das
Ausgabeformat geändert wurden.5000431. November 20025.0-CURRENT nach dem Hinzufügen schwacher
pthread_XXX Stubs zur libc, womit libXThrStub.so veraltet
ist. 5.0-RELEASE.50010017. Januar 20035.0-CURRENT nach dem Erstellen des
RELENG_5_0-Zweiges50010119. Februar 2003<sys/dkstat.h> ist leer und sollte nicht
inkludiert werden.50010225. Februar 20035.0-CURRENT nach der Änderung in der
d_mmap_t-Schnittstelle.50010326. Februar 20035.0-CURRENT nachdem taskqueue_swi geädert
wurde, um ohne Giant zu arbeiten, und taskqueue_swi_giant
hinzugefügt wurde, um Giant zu verwenden.50010427. Februar 2003cdevsw_add() und cdevsw_remove() gibt es nicht
länger. Auftauchen der
MAJOR_AUTO-Allokationsmöglichkeit.5001054. März 20035.0-CURRENT nach der neuen
cdevsw-Initialisierungsmethode.5001068. März 2003devstat_add_entry() wurde durch
devstat_new_entry() ersetzt.50010715. März 2003Devstat Schnittstellenänderung; siehe
sys/sys/param.h 1.149.50010815. März 2003Token-Ring Schnittstellenänderungen.50010925. März 2003Hinzufügen von vm_paddr_t.50011028. März 20035.0-CURRENT nachdem &man.realpath.3;
Thread-sicher gemacht wurde.5001119. April 20035.0-CURRENT nachdem &man.usbhid.3; mit
NetBSD synchronisiert wurde.50011217. April 20035.0-CURRENT nach der neuen NSS Implementierung
und Hinzufügen der POSIX.1 getpw*_r, getgr*_r
Funktionen.5001132. Mai 20035.0-CURRENT nach Entfernen des alten
rc-Systems.5010004. Juni 20035.1-RELEASE.5011002. Juni 20035.1-CURRENT nach dem Erstellen des RELENG_5_1
Zweiges.50110129. Juni 20035.1-CURRENT nachdem die Semantik von
sigtimedwait(2) and sigwaitinfo(2) korrigiert
wurden.5011023. Juli 20035.1-CURRENT nach dem Hinzufügen der lockfunc und
lockfuncarg-Felder zu &man.bus.dma.tag.create.9;.50110331. Juli 20035.1-CURRENT nach der Integration des GCC 3.3.1-pre
20030711 Snapshots.5011045. August 20035.1-CURRENT 3ware-API Änderungen in twe.50110517. August 20035.1-CURRENT Unterstützung von dynamisch
gebundenen /bin und /sbin und Verschieben von Bibliotheken
nach /lib.5011068. September 20035.1-CURRENT nachdem im Kernel Unterstützung
für Coda 6.x hinzugefügt wurden.50110717. September 20035.1-CURRENT nachdem die 16550 UART-Konstanten von
<dev/sio/sioreg.h> nach
<dev/ic/ns16550.h> verschoben
wurden. Und nachdem die libmap Funktionalität
vorbehaltlos vom rtld unterstützt wurde.50110823. September 20035.1-CURRENT nach Aktualisierung der PFIL_HOOKS API.50110927. September 20035.1-CURRENT nachdem kiconv(3) hinzugefügt
wurde.50111028. September 20035.1-CURRENT nachdem der standardmäßige
Ablauf von open und close in cdevsw geändert
wurde.50111116. Oktober 20035.1-CURRENT nachdem das Layout von cdevsw
geändert wurde.50111216. Oktober 20035.1-CURRENT nach dem Hinzufügen von
Mehrfachvererbung in kobj.50111331. Oktober 20035.1-CURRENT nach der if_xname Änderung in der
Struktur ifnet50111416. November 20035.1-CURRENT nachdem /bin und /sbin geändert
wurden, um sie dynamisch zu binden.5020007. Dezember 20035.2-RELEASE50201023. Februar 20045.2.1-RELEASE5021007. Dezember 20035.2-CURRENT nach dem Erstellen des RELENG_5_2-Zweiges.50210119. Dezember 20035.2-CURRENT nachdem die
__cxa_atexit/__cxa_finalize Funktionen zur libc
hinzugefügt wurden.50210230. Januar 20045.2-CURRENT nachdem die Standard-Thread Bibliothek
von libc_r zu libpthread geändert wurde.50210321. Februar 20045.2-CURRENT nach dem Gerätetreiber API
Megapatch.50210425. Februar 20045.2-CURRENT nachdem getopt_long_only()
hinzugefügt wurde.5021055. März 20045.2-CURRENT nachdem NULL für C in ((void *)0)
geändert wurde, was mehr Warnungen erzeugt.5021068. März 20045.2-CURRENT nachdem pf beim Bauen und Installieren
mit eingebunden wird.50210710. März 20045.2-CURRENT nachdem time_t auf der sparc64-Plattform
in einen 64-bit Wert geändert wurde.50210812. März 20045.2-CURRENT nachdem sich die Unterstützung
für den Intel C/C++-Compiler in einigen Headern und
execve(2) geändert hat, um sich strikter an POSIX zu
halten.50210922. März 20045.2-CURRENT nach der Einführung der
bus_alloc_resource_any API50211027. März 20045.2-CURRENT nach dem Hinzufügen von UTF-8
locales50211111. April 20045.2-CURRENT nach dem Entfernen der getvfsent(3)
API50211213. April 20045.2-CURRENT nach dem Hinzufügen der .warning
Directive für make.5021134. Juni 20045.2-CURRENT nachdem ttyioctl() zwingend erforderlich
für serielle Treiber gemacht wurde.50211413. Juni 20045.2-CURRENT nach dem Import des
ALTQ-Frameworks.50211514. Juni 20045.2-CURRENT nachdem sema_timedwait(9) geändert
wurde, 0 bei Erfolg und einen von 0 verschiedenen
Fehlercode im Falle eines Fehlers
zurückzuliefern.50211616. Juni 20045.2-CURRENT nach dem Ändern der Kernel
Struktur dev_t, in ein Zeiger auf die Struktur cdev *50211717. Juni 20045.2-CURRENT nach dem Ändern der Kernelstruktur
udev_t in dev_t.50211817. Juni 20045.2-CURRENT nachdem Unterstützung für
CLOCK_VIRTUAL und CLOCK_PROF zu clock_gettime(2) und
clock_getres(2) hinzugefügt wurde.50211922. Juni 20045.2-CURRENT nachdem die Überprüfung des
Klonens von Netzwerk-Schnittstellen geändert
wurde.5021202. Juli 20045.2-CURRENT nach dem Einfliessen von Revision
20040629 der Paket-Werkzeuge.5021219. Juli 20045.2-CURRENT nachdem Bluetooth-Quelltext als nicht
i386-spezifisch markiert wurde.50212211. Juli 20045.2-CURRENT nach der Einführung des KDB
Debugger Frameworks, der Umwandlung des DDB in ein Backend
und der Einführung des GDB-Backends.50212312. Juli 20045.2-CURRENT nachdem VFS_ROOT geändert wurde,
eine Struktur thread als Argument zu aktzeptieren, wie
vflush. Die Struktur kinfo_proc enthält nun einen
Zeiger auf Benutzer Daten. Der Umstieg auf
xorg als standardmäßige X
Implementierung wurde auch zu dieser Zeit
durchgeführt.50212424. Juli 20045.2-CURRENT nachdem die Art und Weise, wie rc.d-Skripte
von Ports und Altlasten gestartet werden, getrennt wurde.50212528. Juli 20045.2-CURRENT nachdem die vorherige Änderung
rückgängig gemacht wurde.50212631. Juli 20045.2-CURRENT nach dem Entfernen von
kmem_alloc_pageable() und dem Import von GCC 3.4.2.5021272. August 20045.2-CURRENT nachdem die UMA Kernel API
geändert wurde, um Konstruktoren und
Initialisierungsmethoden zu erlauben
fehlzuschlagen.5021288. August 20045.2-CURRENT nach der Änderung in der vfs_mount
Signatur sowie allgemeines Ersetzen von PRISON_ROOT durch
SUSER_ALLOWJAIL in der suser(9) API.50300023. August 20045.3-BETA/RC vor der Änderung der pfil-API.50300122. September 20045.3-RELEASE50310016. Oktober 20045.3-STABLE nach dem Erstellen des RELENG_5_3-Zweiges.5031013. Dezember 20045.3-STABLE nach dem Hinzufügen von
Fülloptionen im Stile der libc zu
&man.strftime.3;.50310213. Februar 20055.3-STABLE nachdem OpenBSD's nc(1) von CURRENT
importiert wurde.50310327. Februar 20055.4-PRERELEASE nach dem Einfliessen der Reparaturen
aus CURRENT, in
<src/include/stdbool.h> und
<src/sys/i386/include/_types.h>,
um die GCC-Kompatibilität des Intel C/C++-Compilers
zu benutzen.50310428. Februar 20055.4-PRERELEASE nach dem Einfliessen der
Änderung aus CURRENT in ifi_epoch statt der lokalen
Zeit die Betriebszeit des Systems zu benutzen.5031052. März 20055.4-PRERELEASE nach dem Einfliessen der Reparaturen
von EOVERFLOW in vswprintf(3) aus CURRENT.5040003. April 20055.4-RELEASE.5041003. April 20055.4-STABLE nach dem Erstellen des
RELENG_5_4-Zweiges.50410111. Mai 20055.4-STABLE nach dem Vergrößern der
standardmäßigen Stackgröße für
Threads.50410224. Juni 20055.4-STABLE nach dem Hinzufügen von sha256.5041033. Oktober 20055.4-STABLE nach dem Einfliessen von if_bridge aus
CURRENT.50410413. November 20055.4-STABLE nach dem Einfliessen von bsdiff und
portsnap aus CURRENT.50410517. Januar 20065.4-STABLE nach dem Einfliessen der Änderung
von ldconfig_local_dirs aus CURRENT.50500012. Mai 20065.5-RELEASE.50510012. Mai 20065.5-STABLE nach dem Erstellen des RELENG_5_5-Zweiges.60000018. August 20046.0-CURRENT60000127. August 20046.0-CURRENT nach der festen Aktivierung von
PFIL_HOOKS im Kernel.60000230. August 20046.0-CURRENT nach der anfänglichen
Einführung von ifi_epoch zur Struktur if_data. Wurde
nach ein paar Tagen wieder rückgängig gemacht.
Benutzen Sie diesen Wert bitte nicht.6000038. September 20046.0-CURRENT nach dem erneuten Hinzufügen des
Elements ifi_epoch zur Struktur if_data.60000429. September 20046.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der Struktur
inpcb als Argument in der pfil API.6000055. Oktober 20046.0-CURRENT nach dem Hinzufügen des "-d
DESTDIR" Schalters zu newsyslog.6000064. November 20046.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
Fülloptionen im Style der libc zu
&man.strftime.3;.60000712. Dezember 20046.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von 802.11
Framework Neuerungen.60000825. Januar 20056.0-CURRENT Änderung an den VOP_*VOBJECT()
Funktionen und Einführung des MNTK_MPSAFE Schalters
für Dateisysteme, welche ohne Giant arbeiten.6000094. Februar 20056.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von cpufreq
Framework und Treibern.6000106. Februar 20056.0-CURRENT nachdem OpenBSD's nc(1) importiert
wurde.60001112. Februar 20056.0-CURRENT nachdem der Anschein von
matherr() Unterstützung in SVID2
entfernt wurde.60001215. Februar 20056.0-CURRENT nach dem Vergrößern der
standardmäßigen Stackgröße für
Threads.60001319. Februar 20056.0-CURRENT nach dem Einfliessen der Reparaturen in
<src/include/stdbool.h> und
<src/sys/i386/include/_types.h>,
um die GCC-Kompatibilität des Intel C/C++-Compilers
zu benutzen.60001421. Februar 20056.0-CURRENT nachdem die Überprüfungen auf
EOVERFLOW in vswprintf(3) korrigiert wurden.60001525. Februar 20056.0-CURRENT nach dem Einfliessen der Änderung,
in ifi_epoch, statt der lokalen Zeit, die Betriebzeit des
Systems zu benutzen.60001626. Februar 20056.0-CURRENT nachdem das Format von LC_CTYPE auf der
Festplatte verändert wurde.60001727. Februar 20056.0-CURRENT nachdem das Format der NLS-Kataloge auf
der Festplatte verändert wurde.60001827. Februar 20056.0-CURRENT nachdem das Format von LC_COLLATE auf
der Festplatte verändert wurde.60001928. Februar 2005Installation der acpica Include-Dateien in
/usr/include.6000209. März 2005Hinzufügen des MSG_NOSIGNAL Schalters zur
send(2) API.60002117. März 2005Hinzufügen von Feldern zu cdevsw60002221. März 2005gtar wurde aus dem Basissystem entfernt.60002313. April 2005Die Optionen LOCAL_CREDS, LOCAL_CONNWAIT für
Sockets wurde zu unix(4) hinzugefügt.60002419. April 2005&man.hwpmc.4; und zugehörige Werkzeuge wurden
zu 6.0-CURRENT hinzugefügt.60002526. April 2005Die Struktur icmphdr wurden zu 6.0-CURRENT
hinzugefügt.6000263. Mai 2005pf Aktualisierung auf 3.7.6000276. Mai 2005Kernel libalias und ng_nat wurden
eingeführt.60002813. Mai 2005POSIX ttyname_r(3) wurde über unistd.h und
libc zur Verfügung gestellt.60002929. Mai 20056.0-CURRENT nachdem libpcap zu Version v0.9.1 alpha
096 aktualisiert wurde.6000305. Juni 20056.0-CURRENT nach dem Import von NetBSDs
if_bridge(4).60003110. Juni 20056.0-CURRENT nachdem die Struktur ifnet aus dem
Treiber softcs herausgelöst wurde.60003211. Juli 20056.0-CURRENT nach dem Import von libpcap
v0.9.1.60003325. Juli 20056.0-STABLE nachdem die Versionen aller gemeinsam
genutzten Bibliotheken, welche seit RELENG_5 nicht
geändert wurden, erhöht wurden.60003413. August 20056.0-STABLE nachdem das Argument credential zu der
dev_clone-Ereignisbehandlung hinzugefügt wurde.
6.0-RELEASE.6001001. November 20056.0-STABLE nach dem Erstellen des
6.0-RELEASE-Zweiges.60010121. Dezember 20056.0-STABLE nach dem Aufnehmen von Skripten aus den
local_startup-Verzeichnissen in &man.rcorder.8; des
Basissystems.60010230. Dezember 20056.0-STABLE nach dem Aktualisieren der ELF-Typen und
Konstanten.60010315. Januar 20066.0-STABLE nach dem Einfliessen der pidfile(3)-API
aus CURRENT.60010417. Januar 20066.0-STABLE nach dem Einfliessen der Änderung
von ldconfig_local_dirs aus CURRENT.60010526. Februar 20066.0-STABLE nach der NLS-Katalogunterstützung
von csh(1).6010006. Mai 20066.1-RELEASE6011006. Mai 20066.1-STABLE nach 6.1-RELEASE.60110122. Juni 20066.1-STABLE nach dem Import von csup.60110211. Juli 20066.1-STABLE nach der iwi(4)-Aktualisierung.60110317. Juli 20066.1-STABLE nach der Aktualisierung der
Namensauflösung zu BIND9 und Aufnahme der
ablaufinvarianten Versionen der netdb-Funktionen.6011048. August 20066.1-STABLE nachdem Unterstützung für DSO
(dynamic shared objects - gemeinsam genutzte, dynamische
Objekte) in OpenSSL aktiviert wurde.6011052. September 20066.1-STABLE nachdem 802.11 Reparaturen die API der
IEEE80211_IOC_STA_INFO ioctl geändert haben.60200015. November 20066.2-RELEASE60210015. September 20066.2-STABLE nach 6.2-RELEASE.60210112. Dezember 20066.2-STABLE nach dem Hinzufügen der Wi-Spy
Eigenart.60210228. Dezember 20066.2-STABLE nachdem pci_find_extcap() hinzugefügt
wurde.60210316. Januar 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen der dlsym
Änderung aus CURRENT, ein angefordertes Symbol sowohl
in der spezifizierten dso, als auch in den impliziten
Abhängigkeiten nachzuschlagen.60210428. Januar 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen von ng_deflate(4)
und ng_pred1(4) netgraph Knoten und neuen Kompressions-
und -Verschlüsselungmodi für den ng_ppp(4)
Knoten aus CURRENT.60210520. Februar 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen der BSD lizensierten
Version von &man.gzip.1;, welche von NetBSD portiert wurde
aus CURRENT.60210631. März 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen der PCI MSI und
MSI-X Unterstützung aus CURRENT.6021076. April 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen von ncurses 5.6 und
Unterstützung für Multibyte-Zeichen aus
CURRENT.60210811. April 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen des 'SG'
Peripheriegerätes aus CURRENT in CAM, welches einen
Teil der SCSI SG passthrough Geräte API von Linux
enthält.60210917. April 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen von readline 5.2
Patchset 002 aus CURRENT.6021102. Mai 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen von
pmap_invalidate_cache(), pmap_change_attr(),
pmap_mapbios(), pmap_mapdev_attr(), und pmap_unmapbios()
für amd64 und i386 aus CURRENT.60211111. Juni 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen von BOP_BDFLUSH aus
CURRENT und dem daraus resultierendem Bruch mit dem
Dateisystemmodul KBI.60211221. September 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen von libutil(3) aus
CURRENT.60211325. Oktober 20076.2-STABLE, nach der Trennung in "wide und
single byte ctype". Neu kompilierte Binärdateien,
die ctype.h referenzieren, erfordern möglicherweise
ein neues Symbol, __mb_sb_limit, das auf älteren
Systemen nicht verfügbar ist.60211430. Oktober 20076.2-STABLE, nachdem die ctype
ABI-Aufwärtskompatibilität wiederhergestellt
wurde.60211521. November 2007FreeBSD 6.2-STABLE nach der Entfernung/Eliminierung
der wide und single Byte ctype-Trennung60300025. November 20076.3-RELEASE60310025. November 20076.3-STABLE nach 6.3-RELEASE.6031017. Dezember 20076.3-STABLE, nachdem der Support für den
Multibyte-Datentyp im Bit-Makro gefixt wurde.60310224. April 20086.3-STABLE nach Hinzufügen von l_sysid zu
struct flock.60310327. Mai 20086.3-STABLE nach Einfließen der
memrchr-Funktion.60310415. Juni 20086.3-STABLE nach Übernahme der
Unterstützung von :u als
Variablenwandler in make(1).6040004. Oktober 20086.4-RELEASE6041004. Oktober 20086.4-STABLE nach 6.4-RELEASE.70000011. Juli 20057.0-CURRENT.70000123. Juli 20057.0-CURRENT nachdem die Versionen aller gemeinsam
genutzten Bibliotheken, welche seit RELENG_5 nicht
geändert wurden, erhöht wurden.70000213. August 20057.0-CURRENT nachdem ein Berechtigungs-Argument zur
dev_clone-Ereignisroutine hinzugefügt wurde.70000325. August 20057.0-CURRENT nachdem memmem(3) zur libc
hinzugefügt wurde.70000430. Oktober 20057.0-CURRENT nachdem die Argumente der
Kernelfunktion solisten(9) modifiziert wurden, um einen
Backlog-Parameter (Anzahl der maximalen wartenden
Verbindungen) zu akzeptieren.70000511. November 20057.0-CURRENT nachdem IFP2ENADDR() geändert
wurde, einen Zeiger auf IF_LLADDR()
zurückzugeben.70000611. November 20057.0-CURRENT nach dem Hinzufügen des
if_addr-Elements zur Struktur
ifnet und dem Entfernen von
IFP2ENADDR().7000072. Dezember 20057.0-CURRENT nach dem Aufnehmen von Skripten aus den
local_startup Verzeichnissen in &man.rcorder.8; des
Basissystems.7000085. Dezember 20057.0-CURRENT nach dem Entfernen der MNT_NODEV
mount-Option.70000919. Dezember 20057.0-CURRENT nach ELF-64 Typen Änderungen und
Symbol Versionierung.70001020. Dezember 20057.0-CURRENT nach Hinzufügen der hostb und
vgapci Treiber, Hinzufügen von pci_find_extcap() und
Änderung der AGP Treiber die Apertur nicht
länger abzubilden.70001131. Dezember 20057.0-CURRENT nachdem auf allen Plattformen
außer Alpha tv_sec in time_t umgewandelt
wurde.7000128. Januar 20067.0-CURRENT nach Änderung von
ldconfig_local_dirs.70001312. Januar 20067.0-CURRENT nach Änderung in
/etc/rc.d/abi um
/compat/linux/etc/ld.so.cache als
Symlink in ein schreibgeschütztes Dateisystem zu
unterstützen.70001426. Januar 20067.0-CURRENT nach pts Import.70001526. März 20067.0-CURRENT nach Einführung von Version 2 der
&man.hwpmc.4;'s ABI.70001622. April 20067.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
&man.fcloseall.3; zur libc.70001713. Mai 20067.0-CURRENT nach dem Entfernen von ip6fw.70001815. Juli 20067.0-CURRENT nach dem Import von snd_emu10kx.70001929. Juli 20067.0-CURRENT nach dem Import von OpenSSL
0.9.8b.7000203. September 20067.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der
bus_dma_get_tag-Funktion7000214. September 20067.0-CURRENT nach dem Import von libpcap 0.9.4 und
tcpdump 3.9.4.7000229. September 20067.0-CURRENT nach der dlsym Änderung, ein
angefordertes Symbol sowohl in der spezifizierten dso, als
auch in den impliziten Abhängigkeiten
nachzuschlagen.70002323. September 20067.0-CURRENT nach dem Hinzufügen neuer
Sound-IOCTLs für die OSSv4-Mixer-API.70002428. September 20067.0-CURRENT nach dem Import von OpenSSL
0.9.8d.70002511. November 20067.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der
libelf.70002626. November 20067.0-CURRENT nach größeren
Änderungen an den Sound sysctls.70002730. November 20067.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der
Wi-Spy-Eigenart.70002815. Dezember 20067.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
sctp-Aufrufen zur libc.70002926. Januar 20077.0-CURRENT nach dem Ersetzen von GNU &man.gzip.1;
durch eine von NetBSD portierte Version, die unter
BSD-Lizenz steht.7000307. Februar 20077.0-CURRENT nach dem Entfernen der IPIP
Tunnelkapselung (VIFF_TUNNEL) aus dem IPv4
Multicast-Forwarding-Quelltext.70003123. Februar 20077.0-CURRENT nach den Modifizierungen an
bus_setup_intr() (newbus).7000322. März 20077.0-CURRENT nach der Aufnahme der Firmware für
ipw(4) und iwi(4).7000339. März 20077.0-CURRENT nach Unterstützung für
Multibyte-Zeichen.70003419. März 20077.0-CURRENT nach Änderungen, wie insmntque(),
getnewvnode() und vfs_hash_insert() arbeiten.70003526. März 20077.0-CURRENT nach Hinzufügen eines
Benachrichtigungsmechanismus für CPU
Frequenzänderungen.7000366. April 20077.0-CURRENT nach dem Import des ZFS
Dateisystemes.7000378. April 20077.0-CURRENT nach dem Einpflegen des 'SG'
Peripheriegerätes in CAM, welches einen Teil der SCSI
SG passthrough Geräte API von Linux
enthält.70003830. April 20077.0-CURRENT nachdem &man.getenv.3;, &man.putenv.3;,
&man.setenv.3; und &man.unsetenv.3; geändert wurden,
um POSIX konform zu sein.7000391. Mai 20077.0-CURRENT nachdem die Änderungen von 700038
rückgängig gemacht wurden.70004010. Mai 20077.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
&man.flopen.3; zur libutil.70004113. Mai 20077.0-CURRENT nachdem Symbol Versionierung aktiviert
und die standardmäßige Thread-Bibliothek zu
libthr geändert wurde.70004219. Mai 20077.0-CURRENT nach dem Import von GCC 4.2.0.70004321. Mai 20077.0-CURRENT nachdem die Versionen aller
Shared-Libraries, welche seit RELENG_6 nicht geändert
wurden, erhöht worden sind.7000447. Juni 20077.0-CURRENT nachdem das Argument für
vn_open()/VOP_OPEN() vom Dateideskriptorindex zur Struktur
file * geädert wurde.70004510. Juni 20077.0-CURRENT nachdem &man.pam.nologin.8;
geädert wurde, eine Kontoverwaltungs-Funktion statt
einer Authentifizierungsfunktion für das
PAM-Framework zur Verfügung zu stellen.70004611. Juni 20077.0-CURRENT nach aktualisierter 802.11 wireless
Unterstützung.70004711. Juni 20077.0-CURRENT, nachdem
TCP-LRO-Schnittstellen-Ressourcen hinzugefügt
wurden.70004812. Juni 20077.0-CURRENT, nachdem die RFC 3678
API-Unterstützung zum IPv4-Stack hinzugefügt
wurde. Veraltetes RFC 1724-Verhalten
des IP_MULTICAST_IF ioctl wurde entfernt;
0.0.0.0/8 darf nicht länger als Schnittstellen-Index
benutzt werden. Stattdessen sollte die Struktur ipmreqn
verwendet werden.7000493. Juli 20077.0-CURRENT, nachdem pf von OpenBSD 4.1
importiert wurde(nicht geändert)7.0-CURRENT, nachdem die IPv6-Unterstützung
um FAST_IPSEC erweitert, KAME IPSEC entfernt und
FAST_IPSEC in IPSEC umbenannt wurde.7000504. Juli 20077.0-CURRENT, nachdem Aufrufe von
setenv/putenv/usw. von der traditionellen
BSD-Art und Weise nach POSIX konvertiert
wurden.7000514. Juli 20077.0-CURRENT, nachdem neue Systemaufrufe
(mmap/lseek/usw.) implementiert wurden.7000526. Juli 20077.0-CURRENT, nachdem die I4B-Header nach
include/i4b verschoben wurden.70005330. September 20077.0-CURRENT, nachdem die Unterstützung
für PCI Domänen hinzugefügt
wurde.70005425. Oktober 20077.0-CURRENT, nach der Trennung in "wide und
single byte ctype".70005528. Oktober 20077.0-RELEASE sowie 7.0-CURRENT, nachdem die
ABI-Abwärtskompatibilität für die
FreeBSD 4/5/6-Versionen der PCIOCGETCONF-, PCIOCREAD-
sowie PCIOCWRITE IOCTLs hinzugefügt wurde. Damit
verbunden war, dass die ABI der PCIOCGETCONF IOCTL
erneut deaktiviert werden musste.70010022. Dezember 20077.0-STABLE nach 7.0-RELEASE.7001018. Februar 20087.0-STABLE nach Einführung von
m_collapse().70010230. März 20087.0-STABLE nach Einfließen von
kdb_enter_why().70010310. April 20087.0-STABLE nach Hinzufügen von l_sysid zu
struct flock.70010411. April 20087.0-STABLE nach Übernahme von
procstat(1).70010511. April 20087.0-STABLE nach Einführung von
umtx-Features.70010615. April 20087.0-STABLE nach Hinzufügen der
Unterstützung von &man.write.2; zu
&man.psm.4;.70010720. April 20087.0-STABLE nach Hinzufügen des Befehls
F_DUP2FD zu &man.fcntl.2;.7001085. Mai 20087.0-STABLE nach einigen Änderungen an
&man.lockmgr.9;, welche die Einbindung von
sys/lock.h zur Verwendung von
&man.lockmgr.9; voraussetzen.70010927. Mai 20087.0-STABLE nach Einfließen der
memrchr-Funktion.7001105. August 20087.0-STABLE nach Einführung eines Clients
für den Kernel NFS lockd.70011120. August 20087.0-STABLE nach Hinzufügen einer
Unterstützung von physisch fortlaufender
Jumbo Frames.70011227. August 20087.0-STABLE nach Einfließen einer
Kernelunterstützung für DTrace.70100025. November 20087.1-RELEASE70110025. November 20087.1-STABLE nach 7.1-RELEASE.70110110. Januar 20097.1-STABLE nach Übernahme von
strndup.70110217. Januar 20097.1-STABLE nach Hinzufügen einer
Unterstützung von cpuctl(4).7011037. Februar 20097.1-STABLE nach Einfließen der
Unterstützung von Jails mit keinen oder mehreren
IPv4-/IPv6-Adressen.70110414. Februar 20097.1-STABLE, nachdem der Besitzer des Suspend in
struct mount gespeichert wird und die Funktion
vfs_susp_clean in struct vfsops aufgenommen
ist.70110512. März 20097.1-STABLE nach der inkompatiblen Änderung
am sysctl kern.ipc.shmsegs, um die Anforderung
größerer Segmente von gemeinsam genutzten
SysV-Speicher auf 64bit-Architekturen zu
erlauben.70110614. März 20097.1-STABLE nach der Übernahme einer
Fehlerbehebung für Warteoperationen, die
POSIX-Semaphore verwenden.70200015. April 20097.2-RELEASE70210015. April 20097.2-STABLE nach 7.2-RELEASE.70210115. Mai 20097.2-STABLE, nachdem ichsmb(4) dahingehend
geändert wurde, dass es links-ausgerichtete
Adressierung von Slaves verwendet, um anderen
SMBus-Kontrollertreibern zu entsprechen.70210228. Mai 20097.2-STABLE nach dem Einfließen der Funktion
fdopendir.70210306. Juni 20097.2-STABLE nach dem Einfließen von PmcTools.
-
+
+
+ 702104
+ 14. Juli 2009
+ 7.2-STABLE nach dem Einfließen des
+ Systemaufrufs closefrom.
+
+
+
+ 702105
+ 31. Juli 2009
+ 7.2-STABLE nach dem Einfließen der
+ Änderung an der SYSVIPC-ABI.
+
+
+
+ 702106
+ 14. September 2009
+ 7.2-STABLE nach dem Einfließen der
+ PAT-Verbesserungen für x86-Prozessoren sowie dem
+ Hinzufügen von d_mmap_single() und des
+ VM-Objekttyps für scatter/gather-Listen.
+
+
+
+ 703000
+ 9. Februar 2010
+ 7.3-RELEASE
+
+
+
+ 703100
+ 9. Februar 2010
+ 7.3-STABLE nach 7.3-RELEASE.
+
+
- 702104
- 14. Juli 2009
- 7.2-STABLE nach dem Einfließen des
- Systemaufrufs closefrom.
-
-
-
- 702105
- 31. Juli 2009
- 7.2-STABLE nach dem Einfließen der
- Änderung an der SYSVIPC-ABI.
-
-
-
- 702106
- 14. September 2009
- 7.2-STABLE nach dem Einfließen der
- PAT-Verbesserungen für x86-Prozessoren sowie dem
- Hinzufügen von d_mmap_single() und des
- VM-Objekttyps für scatter/gather-Listen.
-
-
-
- 703000
- 9. Februar 2010
- 7.3-RELEASE
-
-
-
- 703100
- 9. Februar 2010
- 7.3-STABLE nach 7.3-RELEASE.
-
-
- 80000011. Oktober 20078.0-CURRENT. Nach der Trennung in "wide und
single byte ctype".80000116. Oktober 20078.0-CURRENT, nachdem libpcap 0.9.8 und
tcpdump 3.9.8 importiert wurden.80000221. Oktober 20078.0-CURRENT, nachdem kthread_create() und
Konsorten in kproc_create() usw. umbenannt
wurden.80000324. Oktober 20078.0-CURRENT, nachdem die
ABI-Abwärtskompatibilität für die
FreeBSD 4/5/6-Versionen der PCIOCGETCONF-, PCIOCREAD-
sowie PCIOCWRITE IOCTLs hinzugefügt wurde. Damit
verbunden war, dass die ABI der PCIOCGETCONF IOCTL
erneut deaktiviert werden musste.80000412. November 20078.0-CURRENT, nachdem der agp(4) Treiber verschoben
wurde von src/sys/pci nach src/sys/dev/agp.8000054. Dezember 20078.0-CURRENT nach Änderungen
am Jumbo Frame Allocator.8000067. Dezember 20078.0-CURRENT, nach dem Hinzufügen der
callgraph capture Funktionalität zu &man.hwpmc.4;.80000725. Dezember 20078.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von "why"
als Argument in kdb_enter().80000828. Dezember 20078.0-CURRENT nach Entfernen der Option
LK_EXCLUPGRADE.8000099. Januar 20088.0-CURRENT nach Einführung von
&man.lockmgr.disown.9;80001010. Januar 20088.0-CURRENT nach Änderungen am
&man.vn.lock.9;-Prototyp.80001113. Januar 20088.0-CURRENT nach Änderungen an den
Prototypen von &man.VOP.LOCK.9; und
&man.VOP.UNLOCK.9;.80001219. Januar 20088.0-CURRENT nach Einführung von
&man.lockmgr.recursed.9;, &man.BUF.RECURSED.9; und
&man.BUF.ISLOCKED.9; sowie Entfernung von
BUF_REFCNT().80001323. Januar 20088.0-CURRENT nach Einführung der
ASCII-Kodierung.80001424. Januar 20088.0-CURRENT nach Änderungen am
&man.lockmgr.9;-Prototyp und Entfernung von
lockcount() sowie
LOCKMGR_ASSERT().80001526. Januar 20088.0-CURRENT nach Erweiterung der Datentypen der
&man.fts.3;-Strukturen.8000161. Februar 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen eines neuen
Parameters zu MEXTADD(9).8000176. Februar 20088.0-CURRENT nach Einführung der Optionen
LK_NODUP und LK_NOWITNESS in die
&man.lockmgr.9;-Umgebung.8000188. Februar 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen von
m_collapse.8000199. Februar 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen einer Arbeits-,
Wurzel- und Jailverzeichnisunterstützung zur
sysctl-Variable kern.proc.filedesc.80002013. Februar 20088.0-CURRENT nach Einführung der Funktionen
&man.lockmgr.assert.9; und
BUF_ASSERT.80002115. Februar 20088.0-CURRENT nach Einführung von
&man.lockmgr.args.9; und Entfernung der Option
LK_INTERNAL.800022(zurückgezogen)8.0-CURRENT nach Setzen von BSD &man.ar.1;
als Systemstandard.80002325. Februar 20088.0-CURRENT nach Prototypenänderungen an
&man.lockstatus.9; und &man.VOP.ISLOCKED.9;, eigens zur
Abschaffung des Parameters
struct thread.8000241. März 20088.0-CURRENT nach Beseitigung der Funktionen
lockwaiters und
BUF_LOCKWAITERS, Änderung
des Rückgabewerts der Funktion
brelvp von void nach int sowie
Einführung neuer Optionen für
&man.lockinit.9;.8000258. März 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen des Kommandos
F_DUP2FD zu &man.fcntl.2;.80002612. März 20088.0-CURRENT nach Änderung des Parameters
für die Priorität an cv_broadcastpri, sodass
0 für keine Priorität steht.80002724. März 20088.0-CURRENT nach Änderung der
Monitoring ABI von BPF, als Zero-Copy Puffer
hinzugefügt wurden.80002826. März 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen von l_sysid zu
struct flock.80002928. März 20088.0-CURRENT nach Wiedereingliederung der Funktion
BUF_LOCKWAITERS und
Hinzufügen von &man.lockmgr.waiters.9;.8000301. April 20088.0-CURRENT nach Einführung der Funktionen
&man.rw.try.rlock.9; und &man.rw.try.wlock.9;.8000316. April 20088.0-CURRENT nach Einführung der Funktionen
lockmgr_rw und
lockmgr_args_rw.8000328. April 20088.0-CURRENT nach Implementierung des
Systemaufrufs openat und seiner Verwandten,
Einführung der Option O_EXEC in &man.open.2; und
Bereitstellung der entsprechenden Systemaufrufe
innerhalb der
&linux;-Kompatibilitätsumgebung.8000338. April 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen der
Unterstützung von &man.write.2; in der nativen
Operationsebene von &man.psm.4;. Es können nun
beliebig Kommandos nach
/dev/psm%d geschrieben und
der Status dann von dort gelesen werden.80003410. April 20088.0-CURRENT nach Einführung der Funktion
memrchr.80003516. April 20088.0-CURRENT nach Einführung der Funktion
fdopendir.80003620. April 20088.0-CURRENT nach Umstellung des Standards 802.11
auf Unterstützung von Multi-BSS (auch
vaps).8000379. Mai 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen einer
Unterstützung für
Multi Routing-Tabellen (siehe setfib(1),
setfib(2)).80003826. Mai 20088.0-CURRENT nach Entfernen von netatm und
ISDN4BSD.80003914. Juni 20088.0-CURRENT nach Entfernen von sgtty.80004026. Juni 20088.0-CURRENT nach Einführung eines Clients
für den Kernel NFS lockd.80004122. Juli 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen von
arc4random_buf(3) und arc4random_uniform(3).8000428. August 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen von
cpuctl(4).80004313. August 20088.0-CURRENT nach Änderung von bpf(4) zur
Verwendung einer einzelnen Gerätedatei anstatt
von Klonierung.80004417. August 20088.0-CURRENT nach Übernahme des ersten Teils
aus dem vimage-Projekt durch Erweitern globaler
Variablen um den Präfix V_. Zukünftig werden
die virtualisierten Variablen dann mit Hilfe von
Makros in ihre globalen Namen aufgelöst.80004520. August 20088.0-CURRENT nach Eingliederung des
MPSAFE TTY-Layers, einschließlich
Änderungen an diversen Treibern und Werkzeugen,
die mit ihm kommunizieren.8000468. September 20088.0-CURRENT nach Abschottung der GDT pro CPU auf
der AMD64-Architektur.80004710. September 20088.0-CURRENT nach Entfernen von VSVTX, VSGID und
VSUID.80004816. September 20088.0-CURRENT nach Anpassung des Codes für
Kernel NFS mount, sodass einzelne
Mountoptionen im Parameter struct iovec an
nmount() akzeptiert werden und nicht nur ein
großes struct nfs_args.80004917. September 20088.0-CURRENT nach Entfernen von &man.suser.9; und
&man.suser.cred.9;.80005020. Oktober 20088.0-CURRENT nach API-Änderungen im Umgang
mit dem Buffer Cache.80005123. Oktober 20088.0-CURRENT nach Entfernen der Makros
&man.MALLOC.9; und &man.FREE.9;.80005228. Oktober 20088.0-CURRENT nach Einführung von accmode_t
und Umbennung des Parameters a_mode an VOP_ACCESS nach
a_accmode.8000532. November 20088.0-CURRENT nach Änderung des Prototyps von
&man.vfs.busy.9; und Einführung der Optionen
MBF_NOWAIT sowie MBF_MNTLSTLOCK.80005422. November 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen von Funktionen
im Bereich buf_ring, Memory Barriers und ifnet,
um mehrere Sendeschlangen auf Hardwareebene für
Karten zu ermöglichen, die dies
unterstützen, sowie einer
Ring Buffer-Implementierung ohne Lock, um
Treibern zu ermöglichen, Paketschlangen
effizienter zu verwalten.80005527. November 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen einer
Unterstützung für &intel; Core, Core2
und Atom zu &man.hwpmc.4;.80005629. November 20088.0-CURRENT nach Einführung von Jails mit
mehreren oder gar keinen IPv4-/IPv6-Adressen.8000571. Dezember 20088.0-CURRENT nach Wechsel zum
ath_hal Quellcode.80005812. Dezember 20088.0-CURRENT nach Einführung der Funktion
VOP_VPTOCNP.80005915. Dezember 20088.0-CURRENT gliedert das neue ARPv2 ein.80006019. Dezember 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen von
makefs.80006115. Januar 20098.0-CURRENT nach Umsetzung von
TCP Appropriate Byte Counting.80006228. Januar 20098.0-CURRENT nach Entfernen von minor(),
minor2unit(), unit2minor() usw.80006318. Februar 20098.0-CURRENT nach Änderung der
GENERIC-Konfiguration zur Verwendung des
USB2-Stack und Hinzufügen von fdevname(3).80006423. Februar 20098.0-CURRENT, nachdem der USB2-Stack nach dev/usb
verschoben wurde, um es zu ersetzen.80006526. Februar 20098.0-CURRENT nach Umbenennen aller Funktionen in
libmp(3).80006627. Februar 20098.0-CURRENT nach Anpassung des devfs-Verhaltens
im Zusammenhang mit USB.80006728. Februar 20098.0-CURRENT nach Hinzufügen von getdelim(),
getline(), stpncpy(), strnlen(), wcsnlen(),
wcscasecmp() und wcsncasecmp().8000682. März 20098.0-CURRENT nach Umbenennen der Geräteklasse
ushub in uhub.8000699. März 20098.0-CURRENT nach Umbenennen von libusb20.so.1 in
libusb.so.1.8000709. März 20098.0-CURRENT nach der Einführung von IGMPv3
und Source-Specific-Multicast (SSM) in den
IPv4-Stack.80007114. März 20098.0-CURRENT nach der Anpassung von gcc zur
Verwendung der C99-Inline-Semantik in den Modi c99 und
gnu99.80007215. März 20098.0-CURRENT, nachdem die Option IFF_NEEDSGIANT
entfernt wurde; Netzwerktreiber, die nicht MPSAFE
sind, werden nicht mehr unterstützt.80007318. März 20098.0-CURRENT, nachdem die dynamische Ersetzung von
Zeichenkettenkürzeln für rpath und
benötigte Pfade implementiert wurde.80007424. März 20098.0-CURRENT nach dem Einfließen von
tcpdump 4.0.0 und libpcap 1.0.0.8000756. April 20098.0-CURRENT, nachdem die Deklarationen von
struct vnet_net, struct vnet_inet und
struct vnet_ipfw geändert wurden.8000769. April 20098.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
Laufzeitprofilen in dummynet.80007714. April 20098.0-CURRENT nach dem Entfernen von VOP_LEASE()
und vop_vector.vop_lease.80007815. April 20098.0-CURRENT, nachdem die Felder aus
struct rt_weight zu struct rt_metrics und
struct rt_metrics_lite hinzugefügt wurden,
wobei die Deklaration von struct rt_metrics_lite
geändert wurde. RTM_VERSION wurde
hochgezählt (zurückgezogen).80007915. April 20098.0-CURRENT, nachdem Pointer auf
struct llentry zu struct route und
struct route_in6 hinzugefügt wurden.80008015. April 20098.0-CURRENT nach Änderung der Deklaration
von struct inpcb.80008119. April 20098.0-CURRENT nach Änderung der Deklaration
von struct malloc_type.80008221. April 20098.0-CURRENT nach Änderung der Deklaration
von struct ifnet und Hinzufügen von if_ref()
und if_rele() zur Verwaltung von Referenzen auf
ifnet.80008322. April 20098.0-CURRENT nach der Implementierung einer
systemnahen Bluetooth-HCI-API.80008429. April 20098.0-CURRENT nach Änderungen an IPv6-SSM und
MLDv2.80008530. April 20098.0-CURRENT, nachdem der Bau von VIMAGE-Kernel
mit einem aktiven Image unterstützt wird.8000868. Mai 20098.0-CURRENT nach Hinzufügen der
Unterstützung für Eingabezeilen mit
beliebiger Länge durch patch(1).80008711. Mai 20098.0-CURRENT nach einigen Änderungen im
Zusammenhang mit dem VFS-KPI. Der Thread-Parameter
wurde von den FSD-Teilen des VFS entfernt.
VFS_*-Funktionen benötigen
den Kontext nicht mehr, da er sich immer auf
curthread bezieht. In wenigen
Sonderfällen ist das bisherige Verhalten nicht
geändert worden.80008820. Mai 20098.0-CURRENT nach Änderungen am
net80211-Monitormodus.80008923. Mai 20098.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der
Unterstützung von UDP-Kontrollblocks.80009023. Mai 20098.0-CURRENT nach der Virtualisierung der
Schnittstellenklonierung.80009127. Mai 20098.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
hierarchischen Jails und dem Entfernen des globalen
securelevel.80009229. Mai 20098.0-CURRENT nach der Änderung des
sx_init_flags()-KPI.
SX_ADAPTIVESPIN wurde
zurückgezogen und eine neue Option
SX_NOADAPTIVE wurde
eingeführt, um die umgekehrte Logik zu
behandeln.80009329. Mai 20098.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
mnt_xflag zu struct mount.80009430. Mai 20098.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
&man.VOP.ACCESSX.9;.80009530. Mai 20098.0-CURRENT nach der Änderung des
Polling-KPI. Die Polling-Handler liefern nun die Zahl
der verarbeiteten Pakete zurück. Die neue Option
IFCAP_POLLING_NOCOUNT wurde
weiter eingeführt, um anzugeben, dass der
Rückgabewert nicht von Bedeutung ist und das
Zählen der Pakete ausgelassen werden
soll.8000961. Juni 20098.0-CURRENT nach der Aktualisierung der
netisr-Implementierung und nachdem die Weise, wie FIBs
gespeichert werden und wie auf sie zugegriffen wird,
geändert wurde.
-
- 800097
- 8. Juni 2009
- 8.0-CURRENT nach Einführung der
- Destruktor-Infrastruktur für vnet
- einschließlich Hooks.
-
-
-
- 800097
- 11. Juni 2009
- 8.0-CURRENT nach Einführung eines
- Erkennungssystems für ausgehende Pakete, die
- direkt wieder in netgraph gelangen und deswegen
- eingereiht werden. Dabei wurde auch die Definition von
- struct thread geändert.
-
-
-
- 800098
- 14. Juni 2009
- 8.0-CURRENT nach dem Einfließen von OpenSSL
- 0.9.8k.
-
+
+ 800097
+ 8. Juni 2009
+ 8.0-CURRENT nach Einführung der
+ Destruktor-Infrastruktur für vnet
+ einschließlich Hooks.
+
-
- 800099
- 22. Juni 2009
- 8.0-CURRENT nach der Aktualisierung von NGROUPS
- und dem Verschieben der Routing-Virtualisierung in ein
- eigenes VImage-Modul.
-
+
+ 800097
+ 11. Juni 2009
+ 8.0-CURRENT nach Einführung eines
+ Erkennungssystems für ausgehende Pakete, die
+ direkt wieder in netgraph gelangen und deswegen
+ eingereiht werden. Dabei wurde auch die Definition von
+ struct thread geändert.
+
-
- 800100
- 24. Juni 2009
- 8.0-CURRENT nach Änderung der
- SYSVIPC-ABI.
-
-
-
- 800101
- 29. Juni 2009
- 8.0-CURRENT nach dem Entfernen der
- zeichenorientierten Geräte aus /dev/net, von
- denen für jede Schnittstelle eines
- existiert.
-
+
+ 800098
+ 14. Juni 2009
+ 8.0-CURRENT nach dem Einfließen von OpenSSL
+ 0.9.8k.
+
-
- 800102
- 12. Juli 2009
- 8.0-CURRENT, nachdem struct sackhint, struct
- tcpcb und struct tcpstat mit Padding-Bytes
- aufgefüllt wurden.
-
+
+ 800099
+ 22. Juni 2009
+ 8.0-CURRENT nach der Aktualisierung von NGROUPS
+ und dem Verschieben der Routing-Virtualisierung in ein
+ eigenes VImage-Modul.
+
-
- 800103
- 13. Juli 2009
- 8.0-CURRENT, nachdem struct tcpopt durch struct
- toeopt in der Schnittstelle zwischen dem TOE-Treiber
- und dem TCP-SYN-Cache ersetzt wurde.
-
+
+ 800100
+ 24. Juni 2009
+ 8.0-CURRENT nach Änderung der
+ SYSVIPC-ABI.
+
-
- 800104
- 19. Juli 2009
- 8.0-CURRENT nach dem Hinzufügen einer
- vnet-spezifischen Speicherzuweisung, die auf dem
- Linker-Set-Verfahren basiert.
-
-
-
- 800105
- 19. Juli 2009
- 8.0-CURRENT nach der Inkrementierung der
- Versionsnummer aller Shared-Libraries, die
- Symbol-Versioning nicht aktiviert haben.
-
-
-
- 800106
- 24. Juli 2009
- 8.0-CURRENT nach Einführung des
- VM-Objekttyps OBJT_SG.
-
-
-
- 800107
- 2. August 2009
- 8.0-CURRENT nach Befreiung des Newbus-Subsystems
- von Giant durch Hinzufügen von sxlock und 8.0-RELEASE.
-
-
-
- 800108
- 21. November 2009
- 8.0-CURRENT nach Implementierung des
- kevent-Filters EVFILT_USER.
-
-
-
- 800500
- 7. Januar 2010
- 8.0-STABLE nach Erhöhung von
- __FreeBSD_version, damit
- pkg_add -r packages-8-stable
- verwendet.
-
+
+ 800101
+ 29. Juni 2009
+ 8.0-CURRENT nach dem Entfernen der
+ zeichenorientierten Geräte aus /dev/net, von
+ denen für jede Schnittstelle eines
+ existiert.
+
-
- 800501
- 24. Januar 2010
- 8.0-STABLE, nachdem die Prototypen von
- scandir(3) und
- alphasort(3) geändert
- wurden, um der SUSv4 zu entsprechen.
-
-
-
- 800502
- 31. Januar 2010
- 8.0-STABLE nach Hinzufügen von
- sigpause(3).
-
-
-
- 800503
- 25. Februar 2010
- 8.0-STABLE nach dem Hinzufügen der ioctls
- SIOCGIFDESCR und SIOCSIFDESCR für
- Netzwerk-Schnittstellen. Diese ioctls können,
- nach dem Vorbild von OpenBSD, dazu verwendet werden,
- Schnittstellenbeschreibungen zu bearbeiten und
- auszulesen.
-
-
-
- 800504
- 1. März 2010
- 8.0-STABLE, nachdem x86emu, ein Software-Emulator
- von OpenBSD für x86-Prozessoren im Real-Mode, von
- CURRENT übernommen wurde.
-
-
-
- 900000
- 22. August 2009
- 9.0-CURRENT.
-
+
+ 800102
+ 12. Juli 2009
+ 8.0-CURRENT, nachdem struct sackhint, struct
+ tcpcb und struct tcpstat mit Padding-Bytes
+ aufgefüllt wurden.
+
-
- 900001
- 8. September 2009
- 9.0-CURRENT nach dem Import von x86emu, einem
- Software-Emulator von OpenBSD für x86-Prozessoren
- im Real-Mode.
-
-
-
- 900002
- 23. September 2009
- 9.0-CURRENT nach Implementierung des
- kevent-Filters EVFILT_USER.
-
-
+
+ 800103
+ 13. Juli 2009
+ 8.0-CURRENT, nachdem struct tcpopt durch struct
+ toeopt in der Schnittstelle zwischen dem TOE-Treiber
+ und dem TCP-SYN-Cache ersetzt wurde.
+
+
+
+ 800104
+ 19. Juli 2009
+ 8.0-CURRENT nach dem Hinzufügen einer
+ vnet-spezifischen Speicherzuweisung, die auf dem
+ Linker-Set-Verfahren basiert.
+
+
+
+ 800105
+ 19. Juli 2009
+ 8.0-CURRENT nach der Inkrementierung der
+ Versionsnummer aller Shared-Libraries, die
+ Symbol-Versioning nicht aktiviert haben.
+
+
+
+ 800106
+ 24. Juli 2009
+ 8.0-CURRENT nach Einführung des
+ VM-Objekttyps OBJT_SG.
+
+
+
+ 800107
+ 2. August 2009
+ 8.0-CURRENT nach Befreiung des Newbus-Subsystems
+ von Giant durch Hinzufügen von sxlock und
+ 8.0-RELEASE.
+
+
+
+ 800108
+ 21. November 2009
+ 8.0-CURRENT nach Implementierung des
+ kevent-Filters EVFILT_USER.
+
+
+
+ 800500
+ 7. Januar 2010
+ 8.0-STABLE nach Erhöhung von
+ __FreeBSD_version, damit
+ pkg_add -r packages-8-stable
+ verwendet.
+
+
+
+ 800501
+ 24. Januar 2010
+ 8.0-STABLE, nachdem die Prototypen von
+ scandir(3) und
+ alphasort(3) geändert
+ wurden, um der SUSv4 zu entsprechen.
+
+
+
+ 800502
+ 31. Januar 2010
+ 8.0-STABLE nach Hinzufügen von
+ sigpause(3).
+
+
+
+ 800503
+ 25. Februar 2010
+ 8.0-STABLE nach dem Hinzufügen der ioctls
+ SIOCGIFDESCR und SIOCSIFDESCR für
+ Netzwerk-Schnittstellen. Diese ioctls können,
+ nach dem Vorbild von OpenBSD, dazu verwendet werden,
+ Schnittstellenbeschreibungen zu bearbeiten und
+ auszulesen.
+
+
+
+ 800504
+ 1. März 2010
+ 8.0-STABLE, nachdem x86emu, ein Software-Emulator
+ von OpenBSD für x86-Prozessoren im Real-Mode, von
+ CURRENT übernommen wurde.
+
+
+
+ 800505
+ 18. Mai 2010
+ 8.0-STABLE nach dem Einfließen von liblzma,
+ xz, xzdec und lzmainfo.
+
+
+
+ 900000
+ 22. August 2009
+ 9.0-CURRENT.
+
+
+
+ 900001
+ 8. September 2009
+ 9.0-CURRENT nach dem Import von x86emu, einem
+ Software-Emulator von OpenBSD für x86-Prozessoren
+ im Real-Mode.
+
+
+
+ 900002
+ 23. September 2009
+ 9.0-CURRENT nach Implementierung des
+ kevent-Filters EVFILT_USER.
+
+
+
+ 900003
+ 2. Dezember 2009
+ 9.0-CURRENT nach Hinzufügen von
+ sigpause(3) und der
+ PIE-Unterstützung zu csu.
+
+
+
+ 900004
+ 6. Dezember 2009
+ 9.0-CURRENT nach Hinzufügen von libulog und
+ dessen
+ libutempter-Kompatibilitätsschnittstelle.
+
+
+
+ 900005
+ 12. Dezember 2009
+ 9.0-CURRENT nach Hinzufügen von
+ sleepq_sleepcnt(), das dazu
+ verwendet werden kann, die Anzahl der in einer
+ bestimmten Warteschlange eingereihten Threads
+ abzufragen.
+
+
+
+ 900006
+ 4. Januar 2010
+ 9.0-CURRENT, nachdem die Prototypen von
+ scandir(3) und
+ alphasort(3) geändert
+ wurden, um der SUSv4 zu entsprechen.
+
+
+
+ 900007
+ 13. Januar 2010
+ 9.0-CURRENT nach dem Entfernen von utmp(5) und
+ dem Hinzufügen von utmpx (siehe
+ getutxent(3)) zur besseren
+ Erfassung von Benutzeranmeldungen und
+ Systemereignissen.
+
+
+
+ 900008
+ 20. Januar 2010
+ 9.0-CURRENT nach der Einführung von BSDL
+ bc/dc zur Ersetzung von GNU bc/dc.
+
+
+
+ 900009
+ 26. Januar 2010
+ 9.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der ioctls
+ SIOCGIFDESCR und SIOCSIFDESCR für
+ Netzwerk-Schnittstellen. Diese ioctls können,
+ nach dem Vorbild von OpenBSD, dazu verwendet werden,
+ Schnittstellenbeschreibungen zu bearbeiten und
+ auszulesen.
+
+
+
+ 900010
+ 22. März 2010
+ 9.0-CURRENT nach dem Import von zlib
+ 1.2.4.
+
+
+
+ 900011
+ 24. April 2010
+ 9.0-CURRENT nach Hinzufügen von Soft Updates
+ Journaling.
+
+
+
+ 900012
+ 10. Mai 2010
+ 8.0-STABLE nach Einfließen von liblzma, xz,
+ xzdec und lzmainfo.
+
+
Beachten Sie, dass 2.2-STABLE sich nach dem
2.2.5-RELEASE manchmal als 2.2.5-STABLE
identifiziert. Das Muster war früher das Jahr gefolgt
von dem Monat, aber wir haben uns entschieden, ab 2.2. einen
geradlinigeren Ansatz mit major/minor-Nummern zu benutzen.
Dies liegt daran, dass gleichzeitiges Entwickeln an mehreren
Zweigen es unmöglich macht, die Versionen nur mit Hilfe
des Datums des Releases zu unterteilen. Wenn Sie jetzt einen
Port erstellen brauchen Sie sich nicht um alte -CURRENTs zu
kümmern; diese sind hier nur als Referenz
augeführt.Etwas hinter die
bsd.port.mk-Anweisung schreibenSchreiben Sie bitte nichts hinter die .include
<bsd.port.mk>-Zeile. Normalerweise kann dies
vermieden werden, indem Sie die Datei
bsd.port.pre.mk irgendwo in der Mitte
Ihres Makefiles und
bsd.port.post.mk am Ende
einfügen.Sie dürfen entweder nur das
bsd.port.pre.mk/bsd.port.post.mk-Paar
oder bsd.port.mk alleine
hinzufügen; vermischen Sie diese Verwendungen
nicht!bsd.port.pre.mk definiert nur
einige Variablen, welche in Tests im
Makefile benutzt werden können,
bsd.port.post.mk definiert den
Rest.Hier sind einige wichtige Variablen, welche in
bsd.port.pre.mk definiert sind (dies ist
keine vollständige Liste, lesen Sie bitte
bsd.port.mk für eine
vollständige Auflistung).VariableBeschreibungARCHDie Architektur, wie von uname
-m zurückgegeben (z.B.
i386)OPSYSDer Typ des Betriebsystems, wie von uname
-s zurückgegeben (z.B.
FreeBSD)OSRELDie Release Version des Betriebssystems (z.B.,
2.1.5 oder
2.2.7)OSVERSIONDie numerische Version des Betriebssystems;
gleichbedeutend mit __FreeBSD_version.PORTOBJFORMATDas Objektformat des Systems
(elf oder aout;
beachten Sie, dass für moderne
Versionen von FreeBSD aout veraltet
ist).LOCALBASEDie Basis des local
Verzeichnisbaumes (z.B.
/usr/local/)PREFIXWo der Port sich selbst installiert (siehe Mehr Informationen über
PREFIX).
-
-
- 900003
- 2. Dezember 2009
- 9.0-CURRENT nach Hinzufügen von
- sigpause(3) und der
- PIE-Unterstützung zu csu.
-
-
-
- 900004
- 6. Dezember 2009
- 9.0-CURRENT nach Hinzufügen von libulog und
- dessen
- libutempter-Kompatibilitätsschnittstelle.
-
-
-
- 900005
- 12. Dezember 2009
- 9.0-CURRENT nach Hinzufügen von
- sleepq_sleepcnt(), das dazu
- verwendet werden kann, die Anzahl der in einer
- bestimmten Warteschlange eingereihten Threads
- abzufragen.
-
-
-
- 900006
- 4. Januar 2010
- 9.0-CURRENT, nachdem die Prototypen von
- scandir(3) und
- alphasort(3) geändert
- wurden, um der SUSv4 zu entsprechen.
-
-
-
- 900007
- 13. Januar 2010
- 9.0-CURRENT nach dem Entfernen von utmp(5) und
- dem Hinzufügen von utmpx (siehe
- getutxent(3)) zur besseren
- Erfassung von Benutzeranmeldungen und
- Systemereignissen.
-
-
-
- 900008
- 20. Januar 2010
- 9.0-CURRENT nach der Einführung von BSDL
- bc/dc zur Ersetzung von GNU bc/dc.
-
-
-
- 900009
- 26. Januar 2010
- 9.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der ioctls
- SIOCGIFDESCR und SIOCSIFDESCR für
- Netzwerk-Schnittstellen. Diese ioctls können,
- nach dem Vorbild von OpenBSD, dazu verwendet werden,
- Schnittstellenbemerkungen zu bearbeiten und
- auszulesen.
-
-
-
- 900010
- 22. März 2010
- 9.0-CURRENT nach dem Import von zlib
- 1.2.4.
- Falls Sie die Variablen USE_IMAKE,
USE_X_PREFIX, oder
MASTERDIR definieren müssen, sollten
Sie dies vor dem Einfügen von
bsd.port.pre.mk machen.Hier sind ein paar Beispiele von Dingen, die Sie hinter
die Anweisung bsd.port.pre.mk schreiben
können:# lang/perl5 muss nicht kompliliert werden, falls perl5 schon auf dem System ist
.if ${OSVERSION} > 300003
BROKEN= perl ist im System
.endif
# nur eine Versionsnummer für die ELF Version der shlib
.if ${PORTOBJFORMAT} == "elf"
TCL_LIB_FILE= ${TCL_LIB}.${SHLIB_MAJOR}
.else
TCL_LIB_FILE= ${TCL_LIB}.${SHLIB_MAJOR}.${SHLIB_MINOR}
.endif
# die Software erstellt schon eine Verknüpfung fü ELF, aber nicht fü a.out
post-install:
.if ${PORTOBJFORMAT} == "aout"
${LN} -sf liblinpack.so.1.0 ${PREFIX}/lib/liblinpack.so
.endifSie haben sich daran erinnert Tabulator statt
Leerzeichen nach BROKEN= und
TCL_LIB_FILE= zu benutzen, oder?
:-).Benutzen Sie die exec-Anweisung in
Wrapper-SkriptenFalls der Port ein Shellskript installiert, dessen Zweck
es ist ein anderes Programm zu starten, und falls das Starten
des Programmes die letzte Aktion des Skripts ist, sollten Sie
sicherstellen, dass Sie die Funktion exec
dafür benutzen; zum Beispiel:#!/bin/sh
exec %%LOCALBASE%%/bin/java -jar %%DATADIR%%/foo.jar "$@"Die Funktion exec ersetzt den
Shell-Prozess mit dem angegebenen Programm. Falls
exec ausgelassen wird, verbleibt der
Shell-Prozess im Speicher während das Programm
ausgefährt wird und verbraucht unnötig
Systemressourcen.Aufgaben vernünftig lösenDas Makefile sollte die
nötigen Schritte einfach und vernünftig
durchführen. Wenn Sie ein einige Zeilen einsparen oder
die Lesbarkeit verbessern können, dann machen Sie dies
bitte. Beispiele sind: Ein make-Konstrukt
.if anstatt eines Shellkonstrukt
if zu verwenden, anstatt
do-extract neu zu definieren, dies
mit EXTRACT* machen, oder
GNU_CONFIGURE anstelle von
CONFIGURE_ARGS += --prefix=${PREFIX}
zu verwenden.Falls Sie sich in einer Situation wiederfinden, in der
Sie viel Code neu schreiben müssen, um etwas zu testen,
sollten Sie zuerst bsd.port.mk erneut
konsultieren und nachprüfen ob es nicht bereits eine
Lösung für Ihr Problem enthält. Es ist zwar
schwer zu lesen, beinhaltet jedoch eine Menge kurzer
Lösungen für viele scheinbar schwierige
Probleme.Berücksichtigen Sie sowohl CC als
auch CXXDer Port sollte sowohl die CC- wie
auch die CXX-Variable berücksichtigen.
Damit ist gemeint, dass der Port diese Variablen nicht ohne
Rücksicht auf eventuell schon gesetzte Werte einfach
überschreiben sollte; stattdessen sollten neue Werte an
schon existierende angehängt werden. Dadurch können
Build-Optionen, die alle Ports betreffen, global definiert
werden.Falls der Port diese Variablen nicht
berücksichtigt, sollte NO_PACKAGE=ignores either
cc or cxx ins Makefile
eingefügt werden.Im Folgenden wird ein Beispiel eines
Makefiles gezeigt, welches die beiden
Variablen CC und CXX
berücksichtigt. Beachten Sie das
?=:CC?= gccCXX?= g++Nachfolgend ein Beispiel, welches weder
CC noch CXX
berücksichtigt:CC= gccCXX= g++Die Variablen CC und
CXX können auf FreeBSD-Systemen in
/etc/make.conf definiert werden. Im
ersten Beispiel wird ein Wert nur dann gesetzt, falls dieser
vorher noch nicht gesetzt war, um so systemweite Definitionen
zu berücksichtigen. Im zweiten Beispiel werden die
Variablen ohne Rücksicht überschrieben.Berücksichtigen Sie
CFLAGSDer Port sollte die Variable CFLAGS
berücksichtigen. Damit ist gemeint, dass der Port den
Wert dieser Variablen nicht absolut setzen und damit
existierende Werte überschreiben sollte; stattdessen
sollte er weitere Werte der Variablen durch Anhängen
hinzufügen. Dadurch können Build-Optionen, die alle
Ports betreffen, global definiert werden.Falls der Port diese Variablen nicht
berücksichtigt, sollte NO_PACKAGE=ignores
cflags ins Makefile
eingefügt werden.Im Folgenden wird ein Beispiel eines
Makefiles gezeigt, welches die Variable
CFLAGS berücksichtigt. Beachten Sie
das +=:CFLAGS+= -Wall -WerrorNachfolgend finden Sie ein Beispiel, welches die
CFLAGS-Variable nicht
berücksichtigt:CFLAGS= -Wall -WerrorDie Variable CFLAGS wird auf
FreeBSD-Systemen in /etc/make.conf
definiert. Im ersten Beispiel werden weitere Flags an die
Variable CFLAGS angehängt und somit
der bestehende Wert nicht gelöscht. Im zweiten Beispiel
wird die Variable ohne Rücksicht
überschrieben.Sie sollten Optimierungsflags aus
Makefiles Dritter entfernen. Die
CFLAGS des Systems beinhalten systemweite
Optimierungsflags. Ein Beispiel eines unveränderten
Makefiles:CFLAGS= -O3 -funroll-loops -DHAVE_SOUNDWerden nun systemweite Optimierungsflags verwendet so
würde das Makefile in etwa
folgendermaßen aussehen:CFLAGS+= -DHAVE_SOUNDThreading-BibliothekenDie Threading-Bibliothek muss mit Hilfe eines speziellen
Linker-Flags -pthread in die
Binärdateien unter &os; gebunden werden. Falls ein Port
auf ein direktes Verlinken gegen -lpthread
oder -lc_r besteht, passen Sie den Port
bitte so an, dass er die durch das Port-Framework
bereitgestellte Variable PTHREAD_LIBS
verwendet. Diese Variable hat üblicherweise den Wert
-pthread, kann aber auf einigen
Architekturen und &os;-Versionen abweichende Werte haben und
daher sollte nie -pthread direkt in Patches
geschrieben werden, sondern immer
PTHREAD_LIBS.Falls durch das Setzen von
PTHREAD_LIBS der Bau des Ports mit der
Fehlermeldung unrecognized option
'-pthread' abbricht, kann die Verwendung des
gcc als Linker durch setzen von
CONFIGURE_ENV auf
LD=${CC} helfen. Die Option
-pthread wird nicht direkt von
ld unterstützt.RückmeldungenBrauchbare Änderungen/Patches sollten an den
ursprünglichen Autor/Maintainer der Software geschickt
werden, damit diese in der nächsten Version der Software
mit aufgenommen werden können. Dadurch wird Ihre Aufgabe
für die nächste Version der Software deutlich
einfacher.README.htmlNehmen Sie bitte keine README.html
in den Port auf. Diese Datei ist kein Bestandteil der
CVS-Sammlung sondern wird durch make readme
erzeugt.Einen Port durch BROKEN,
FORBIDDEN oder IGNORE als
nicht installierbar markierenIn manchen Fällen sollten Benutzer davon abgehalten
werden einen Port zu installieren. Um einem Benutzer
mitzuteilen, dass ein Port nicht installiert werden sollte,
gibt es mehrere Variablen für make,
die im Makefile des Ports genutzt werden
können. Der Wert der folgenden
make-Variablen wird dem Benutzer als Grund
für die Ablehnung der Installation des Ports
zurückgegeben. Bitte benutzen Sie die richtige
make-Variable, denn jede enthält eine
völlig andere Bedeutung für den Benutzer und das
automatische System, das von dem Makefile
abhängt, wie der
Ports-Build-Custer, FreshPorts und portsmon.VariablenBROKEN ist reserviert für
Ports, welche momentan nicht korrekt kompiliert,
installiert oder deinstalliert werden. Es sollte
für Ports benutzt werden, von denen man annimmt,
dass dies ein temporäres Problem ist.Falls angegeben, wird der Build-Cluster dennoch
versuchen den Port zu bauen, um zu sehen, ob das
zugrunde liegende Problem behoben wurde (das ist jedoch
im Allgemeinen nicht der Fall).Benutzen Sie BROKEN zum
Beispiel, wenn ein Port:nicht kompiliertbeim Konfiguration- oder Installation-Prozess
scheitertDateien außerhalb von
${LOCALBASE} installiertbeim Deinstallieren nicht alle seine Dateien
sauber entfernt (jedoch kann es akzeptable und
wünschenswert sein, Dateien, die vom Nutzer
verändert wurden, nicht zu entfernen)FORBIDDEN wird für Ports
verwendet, die Sicherheitslücken enthalten oder die
ernste Sicherheitsbedenken für das FreeBSD-System
aufwerfen, wenn sie installiert sind (z.B. ein als
unsicher bekanntes Programm, oder ein Programm, das
einen Dienst zur Verfügung stellt, der leicht
kompromittiert werden kann). Ports sollten als
FORBIDDEN gekennzeichnet werden,
sobald ein Programm eine Schwachstelle hat und kein
Update veröffentlicht wurde. Idealerweise sollten
Ports so bald wie möglich aktualisiert werden wenn
eine Sicherheitslücke entdeckt wurde, um die Zahl
verwundbarer FreeBSD-Hosts zu verringern (wir
schätzen es für unsere Sicherheit bekannt zu
sein), obwohl es manchmal einen beachtlichen Zeitabstand
zwischen der Bekanntmachung einer Schwachstelle und dem
entsprechenden Update gibt. Bitte kennzeichnen Sie einen
Port nicht aus irgendeinem Grund außer Sicherheit
als FORBIDDEN.IGNORE ist für Ports
reserviert, die aus anderen Gründen nicht gebaut
werden sollten. Es sollte für Ports verwendet
werden, in denen ein strukturelles Problem vermutet
wird. Der Build-Cluster wird unter keinen Umständen
Ports, die mit IGNORE markiert sind,
erstellen. Verwenden Sie IGNORE zum
Beispiel, wenn ein Port:kompiliert, aber nicht richtig läuftnicht auf der installierten Version von &os;
läuft&os; Kernelquelltext zum Bauen benötigt,
aber der Benutzer diese nicht installiert hatein Distfile benötigt, welches aufgrund
von Lizenzbeschränkungen nicht automatisch
abgerufen werden kannnicht korrekt mit einem momentan installiertem
Port arbeitet (der Port hängt zum Beispiel von
www/apache21 ab,
aber www/apache13 ist
installiert)Wenn ein Port mit einem momentan installiertem
Port kollidiert (zum Beispiel, wenn beide eine Datei
an die selbe Stelle installieren, diese aber eine
andere Funktion hat), benutzen Sie stattdessen
CONFLICTS.
CONFLICTS setzt
IGNORE dann
selbstständig.Um einen Port nur auf bestimmte
Systemarchitekturen mit IGNORE zu
markieren, gibt es zwei Variablen, die automatisch
IGNORE für Sie setzen:
ONLY_FOR_ARCHS und
NOT_FOR_ARCHS. Beispiele:ONLY_FOR_ARCHS= i386 amd64NOT_FOR_ARCHS= alpha ia64 sparc64Eine eigene IGNORE-Ausgabe kann
mit ONLY_FOR_ARCHS_REASON und
NOT_FOR_ARCHS_REASON festgelegt
werden. Für eine bestimmte Architektur sind
Angaben durch
ONLY_FOR_ARCHS_REASON_ARCH
und
NOT_FOR_ARCHS_REASON_ARCH
möglich.Wenn ein Port i386-Binärdateien
herunterlädt und installiert, sollte
IA32_BINARY_PORT gesetzt werden. Wenn
die Variable gesetzt ist, wird überprüft, ob
das Verzeichnis /usr/lib32 für
IA32-Versionen der Bibliotheken vorhanden ist, und ob
der Kernel mit IA32-Kompatibilität gebaut wurde.
Wenn eine dieser zwei Voraussetzungen nicht erfüllt
ist, wird IGNORE automatisch
gesetzt.Anmerkungen zur ImplementierungZeichenketten sollten nicht in Anführungszeichen
gesetzt werden. Auch die Wortwahl der Zeichenketten sollte
die Art und Weise beachten, wie die Informationen dem Nutzer
angezeigt werden. Beispiele:BROKEN= this port is unsupported on FreeBSD 5.xIGNORE= is unsupported on FreeBSD 5.xresultieren in den folgenden Ausgaben von
make describe:===> foobar-0.1 is marked as broken: this port is unsupported on FreeBSD 5.x.===> foobar-0.1 is unsupported on FreeBSD 5.x.Kennzeichnen eines Ports zur Entfernung durch
DEPRECATED oder
EXPIRATION_DATEDenken Sie bitte daran, dass BROKEN
und FORBIDDEN nur als temporärer
Ausweg verwendet werden sollten, wenn ein Port nicht
funktioniert. Dauerhaft defekte Ports sollten komplett aus der
Ports-Sammlung entfernt werden.Wenn es sinnvoll ist, können Benutzer vor der
anstehenden Entfernung eines Ports mit
DEPRECATED und
EXPIRATION_DATE gewarnt werden. Ersteres
ist einfach eine Zeichenkette, die angibt, warum der Port
entfernt werden soll. Letzteres ist eine Zeichenkette im ISO
8601-Format (JJJJ-MM-TT). Beides wird dem Benutzer
gezeigt.Es ist möglich DEPRECATED ohne
EXPIRATION_DATE zu setzen (zum Beispiel, um
eine neuere Version des Ports zu empfehlen), aber das
Gegenteil ist sinnlos.Es gibt keine Vorschrift wie lange die Vorwarnzeit sein
muss. Gegenwärtig ist es üblich einen Monat für
sicherheitsrelevante Probleme und zwei Monate für
Build-Probleme anzusetzen. Dies gibt allen interessierten
Committern ein wenig Zeit die Probleme zu beheben.Vermeiden Sie den Gebrauch des
.error-KonstruktesDer korrekte Weg eines Makefile
anzuzeigen, dass der Port aufgrund eines externen Grundes
nicht installiert werden kann (zum Beispiel, weil der Benutzer
eine ungültige Kombination von Build-Optionen angegeben
hat), ist IGNORE auf einen nicht leeren
Wert zu setzen. Dieser wird dann formatiert und dem Benutzer
von make install ausgegeben.Es ist ein verbreiteter Fehler .error
für diesem Zweck zu verwenden. Das Problem dabei ist,
dass viele automatisierte Werkzeuge, die mit dem Ports-Baum
arbeiten, in dieser Situation fehlschlagen. Am Häufigsten
tritt das Problem beim Versuch
/usr/ports/INDEX zu bauen auf (siehe
). Jedoch schlagen auch
trivialere Befehle wie make maintainer
in diesem Fall fehl. Dies ist nicht akzeptabel!Wie vermeidet man die Verwendung von
.errorNehmen Sie an, dass die Zeile
USE_POINTYHAT=yes in
make.conf enthalten ist. Der erste der
folgenden zwei Makefile-Schnipsel
lässt make index fehlschlagen,
während der zweite dies nicht tut..if USE_POINTYHAT
.error "POINTYHAT is not supported"
.endif.if USE_POINTYHAT
IGNORE=POINTYHAT is not supported
.endifVerwendung von sysctlVom Gebrauch von sysctl wird, außer in Targets,
abgeraten. Das liegt daran, dass die Auswertung aller
makevars, wie sie während
make index verwendet werden, dann den
Befehl ausführen muss, welches den Prozess weiter
verlangsamt.Die Verwendung von &man.sysctl.8; sollte immer durch die
Variable SYSCTL erfolgen, da diese den
vollständigen Pfad enthält und überschrieben
werden kann, so dies als notwendig erachtet wird.Erneutes Ausliefern von DistfilesManchmal ändern die Autoren der Software den Inhalt
veröffentlichter Distfiles, ohne den Dateinamen zu
ändern. Sie müssen überprüfen, ob die
Änderungen offizell sind und vom Autor durchgeführt
wurden. Es ist in der Vergangenheit vorgekommen, dass
Distfiles still und heimlich auf dem Download-Server
geändert wurden, um Schaden zu verursachen oder die
Sicherheit der Nutzer zu kompromittieren.Verschieben Sie das alte Distfile und laden Sie das neue
herunter. Entpacken Sie es und vergleichen Sie den Inhalt
mittels &man.diff.1;. Wenn Sie nichts Verdächtiges sehen
können Sie distinfo aktualisieren.
Stellen Sie sicher, dass die Änderungen in Ihrem PR oder
Commit-Protokoll zusammengefasst sind, um zu
Gewährleisten, dass nichts Negatives passiert ist.Sie können auch mit den Autoren der Software in
Verbindung treten und sich die Änderungen bestätigen
lassen.Notwendige Abhilfen (Workarounds)Manchmal ist es nötig Fehler in Programmen, die mit
älteren Versionen von &os; ausgeliefert werden, zu
umgehen.Einige Versionen von &man.make.1; waren zumindest
auf &os; 4.8 und 5.0 in Bezug auf die Behandlung von
Vergleichen mit OSVERSION defekt. Dies
führte häufig zu Fehlern während
make describe (und damit auch
während des make index für
alle Ports). Abhilfe schafft hier, den bedingten Vergleich
in Leerzeichen einzuschließen, z.B.:
if ( ${OSVERSION} > 500023
) Beachten Sie, dass eine
Test-Installation eines Ports auf 4.9 oder 5.2 dieses
Problem nicht aufspürt.VerschiedenesDie Dateien pkg-descr und
pkg-plist sollten beide doppelt
kontrolliert werden. Wenn Sie einen Port nachprüfen und
glauben, dass man es besser machen kann, dann verbessern Sie
ihn bitte.Bitte kopieren Sie nicht noch mehr Exemplare der
GNU General Public License in unser System.Bitte überprüfen Sie alle gesetzlichen Punkte
gründlich! Lassen Sie uns bitte keine illegale Software
verbreiten!Beispiel eines MakefileHier ein Beispiel für ein
Makefile, welches als Vorlage für
einen neuen Port dienen kann. Alle zusätzlichen Kommentare
in eckigen Klammern müssen entfernt werden!Es wird empfohlen, die hier gezeigte Formatierung zu
übernehmen (Reihenfolge der Variablen, Leerzeichen zwischen
einzelnen Abschnitten, usw.). Dadurch werden die wichtigen
Informationen sofort ersichtlich. Zur Überprüfung
Ihres Makefiles sollten Sie portlint verwenden.[the header...just to make it easier for us to identify the ports.]
# New ports collection makefile for: xdvi
[the "version required" line is only needed when the PORTVERSION
variable is not specific enough to describe the port.]
# Date created: 26 May 1995
[this is the person who did the original port to FreeBSD, in particular, the
person who wrote the first version of this Makefile. Remember, this should
not be changed when upgrading the port later.]
# Whom: Satoshi Asami <asami@FreeBSD.org>
#
# $FreeBSD$
[ ^^^^^^^^^ This will be automatically replaced with RCS ID string by CVS
when it is committed to our repository. If upgrading a port, do not alter
this line back to "$FreeBSD$". CVS deals with it automatically.]
#
[section to describe the port itself and the master site - PORTNAME
and PORTVERSION are always first, followed by CATEGORIES,
and then MASTER_SITES, which can be followed by MASTER_SITE_SUBDIR.
PKGNAMEPREFIX and PKGNAMESUFFIX, if needed, will be after that.
Then comes DISTNAME, EXTRACT_SUFX and/or DISTFILES, and then
EXTRACT_ONLY, as necessary.]
PORTNAME= xdvi
PORTVERSION= 18.2
CATEGORIES= print
[do not forget the trailing slash ("/")!
if you are not using MASTER_SITE_* macros]
MASTER_SITES= ${MASTER_SITE_XCONTRIB}
MASTER_SITE_SUBDIR= applications
PKGNAMEPREFIX= ja-
DISTNAME= xdvi-pl18
[set this if the source is not in the standard ".tar.gz" form]
EXTRACT_SUFX= .tar.Z
[section for distributed patches -- can be empty]
PATCH_SITES= ftp://ftp.sra.co.jp/pub/X11/japanese/
PATCHFILES= xdvi-18.patch1.gz xdvi-18.patch2.gz
[maintainer; *mandatory*! This is the person who is volunteering to
handle port updates, build breakages, and to whom a users can direct
questions and bug reports. To keep the quality of the Ports Collection
as high as possible, we no longer accept new ports that are assigned to
"ports@FreeBSD.org".]
MAINTAINER= asami@FreeBSD.org
COMMENT= A DVI Previewer for the X Window System
[dependencies -- can be empty]
RUN_DEPENDS= gs:${PORTSDIR}/print/ghostscript
LIB_DEPENDS= Xpm.5:${PORTSDIR}/graphics/xpm
[this section is for other standard bsd.port.mk variables that do not
belong to any of the above]
[If it asks questions during configure, build, install...]
IS_INTERACTIVE= yes
[If it extracts to a directory other than ${DISTNAME}...]
WRKSRC= ${WRKDIR}/xdvi-new
[If the distributed patches were not made relative to ${WRKSRC}, you
may need to tweak this]
PATCH_DIST_STRIP= -p1
[If it requires a "configure" script generated by GNU autoconf to be run]
GNU_CONFIGURE= yes
[If it requires GNU make, not /usr/bin/make, to build...]
USE_GMAKE= yes
[If it is an X application and requires "xmkmf -a" to be run...]
USE_IMAKE= yes
[et cetera.]
[non-standard variables to be used in the rules below]
MY_FAVORITE_RESPONSE= "yeah, right"
[then the special rules, in the order they are called]
pre-fetch:
i go fetch something, yeah
post-patch:
i need to do something after patch, great
pre-install:
and then some more stuff before installing, wow
[and then the epilogue]
.include <bsd.port.mk>Auf dem Laufenden bleibenDie &os; Ports-Sammlung verändert sich ständig.
Hier finden Sie einige Informationen, wie Sie auf dem Laufenden
bleiben.
FreshPortsEiner der einfachsten Wege, um sich über
Aktualisierungen, die bereits durchgeführt wurden, zu
informieren, ist sich bei FreshPorts
anzumelden. Sie können dort beliebige Ports
auswählen, die Sie beobachten möchten. Maintainern
wird ausdrücklich empfohlen sich anzumelden, da Sie nicht
nur über Ihre eigenen Änderungen informiert werden,
sondern auch über die aller anderen Committer (Diese sind
oft nötig, um über Änderungen des zugrunde
liegenden Frameworks informiert zu bleiben. Obwohl es
höflich wäre, vorher über solche
Änderungen benachrichtigt zu werden, wird es manchmal
vergessen oder ist einfach nicht möglich. Außerdem
sind die Änderungen manchmal nur sehr klein. Wir erwarten
von jedem in solchen Fällen nach bestem Gewissen zu
urteilen).Wenn Sie Fresh-Ports benutzen möchten,
benötigen Sie nur einen Account. Falls Sie sich mit einer
@FreeBSD.org E-Mailadresse registriert
haben, werden Sie den Anmeldelink am rechten Rand der Seite
finden. Diejenigen, die bereits einen FeshPorts-Account
haben, aber nicht Ihre @FreeBSD.org
E-Mailadresse benutzen, können einfach Ihre E-Mailadresse
auf @FreeBSD.org ändern, sich
anmelden, und dann die Änderung rückgängig
machen.FreshPorts bietet auch eine
Überprüfungsfunktion, die automatisch alle Committs
zum &os; Ports-Baum testet. Wenn Sie sich für diesen
Dienst anmelden, werden Sie über alle Fehler, die bei der
Überprüfung Ihres Committs auftreten,
informiert.Die Webschnittstelle zum Quelltext-RepositoryEs ist möglich die Dateien des Quellen-Repositories
mit Hilfe einer Webschnittstelle durchzusehen.
Änderungen, die das gesamte Ports-System betreffen,
werden jetzt in der Datei CHANGES
dokumentiert. Solche, die nur bestimmte Ports betreffen, in
der Datei UPDATING.
Aber die maßgebliche Antwort auf alle Fragen liegt
zweifellos darin, den Quelltext von bsd.port.mk
und dazugehörige Dateien zu lesen.Die &os; Ports-MailinglisteWenn Sie Maintainer sind, sollten Sie in Erwägung
ziehen die &a.ports;-Mailingliste zu verfolgen. Wichtige
Änderungen an der grundlegenden Funktionsweise von Ports
werden dort angekündigt und dann in
CHANGES committet.Der Cluster zum Bauen von &os;-Ports auf pointyhat.FreeBSD.orgEine der weniger bekannten Stärken von &os; ist es,
dass ein ganzer Cluster von Maschinen nur dafür
reserviert ist, andauernd die Ports-Sammlung zu bauen, und
zwar für jedes große &os; Release und jede
Tier-1-Architektur. Die Ergebnisse können Sie unter
package building
logs and errors finden.Alle Ports ausser denjenigen, die als
IGNORE markiert sind, werden gebaut. Ports,
die als BROKEN markiert sind, werden
dennoch ausprobiert, um zu sehen, ob das zugrunde liegende
Problem gelöst wurde (Dies wird erreicht, indem
TRYBROKEN an das
Makefile des Ports übergeben
wird).Der &os; Ports-Distfile-ScannerDer Build-Cluster ist dazu bestimmt, das neueste Release
jedes Ports aus bereits heruntergeladenden Distfiles zu bauen.
Da sich das Internet aber ständig verändert,
können Distfiles schnell verloren gehen. Der FreeBSD
Ports-Distfile-Scanner versucht jeden
Download-Standort für jeden Port anzufragen, um
herauszufinden, ob jedes Distfile noch verfügbar ist.
Maintainer werden gebeten diesen Bericht regelmäßig
durchzusehen, nicht nur, um den Build-Prozess für die
Nutzer zu beschleunigen, sondern auch um zu vermeiden, dass
auf den Maschinen, die freiwillig zur Verfügung gestellt
werden, um all diese Dateien anzubieten, Ressourcen
verschwendet werden.Das &os; Ports-Monitoring-SystemEine weitere praktische Ressource ist das FreeBSD
Ports-Monitoring-System (auch bekannt als
portsmon). Dieses System besteht aus einer
Datenbank, die Informationen von mehreren Quellen bezieht und
es erlaubt diese über ein Webinterface abzufragen.
Momentan werden die Ports-Problemberichte (PRs), die
Fehlerprotokolle des Build-Clusters und die einzelnen Dateien
der Ports-Sammlung verwendet. In Zukunft soll das auf die
Distfile-Prüfung und weitere Informationsquellen
ausgedehnt werden.Als Ausgangspunkt können Sie alle Informationen
eines Ports mit Hilfe der Übersicht
eines Ports betrachten.Zum Zeitpunkt des Schreibens ist dies die einzige
Quelle, die GNATS PR-Einträge auf Portnamen abbildet
(PR-Einreicher geben den Portnamen nicht immer in der
Zusammenfassung an, obwohl wir uns das wünschen
würden). Also ist portsmon ein guter
Anlaufpunkt, wenn Sie herausfinden wollen, ob zu einem
existierenden Port PRs oder Buildfehler eingetragen sind. Oder
um herauszufinden, ob ein neuer Port, den Sie erstellen
wollen, bereits eingereicht wurde.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/glossary/freebsd-glossary.sgml b/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/glossary/freebsd-glossary.sgml
index 9eb41e473e..ea7f134068 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/glossary/freebsd-glossary.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/glossary/freebsd-glossary.sgml
@@ -1,2089 +1,2113 @@
&os; GlossarDieser Abschnitt enthält Begriffe und Abkürzungen,
die innerhalb des &os;-Projekts sowie der zugehörigen
Dokumentation verwendet werden.AACLACPIAMDAMLAPIAPICAPMAPOPASLATAATMACPI Machine Language
AML
Pseudocode, der von einer virtuellen Maschine innerhalb
eines ACPI-konformen Betriebssystems
ausgeführt wird. Bietet eine Verbindungsschicht
(Layer) zwischen der
verwendeten Hardware und der dokumentierten Schnittstelle, auf
die das Betriebssystem zugreift.ACPI Source Language
ASL
Die Programmiersprache, in der die AML
geschrieben ist.Access Control List
ACL
Eine Liste von Zugriffsrechten, die einem Objekt, normalerweise
- eine Datei oder ein Gerät im Netzwerk, angehängt
+ eine Datei oder ein Gerät im Netzwerk, angehängt
ist.Advanced Configuration and Power Interface
ACPI
Eine Spezifikation, die eine Abstrahierung der Schnittstelle
darstellt, die Hardware und Betriebssystem verbindet. Dadurch
benötigt das Betriebssystem keine Informationen über
die vorhandene Hardware, um diese einsetzen zu können.
ACPI ist eine Weiterentwicklung von
APM, PNPBIOS und anderen
Technologien und bietet Funktionen zur Kontrolle des
Energieverbrauchs, zur Versetzung von Rechnern in den
Ruhezustand, zur Aktivierung und Deaktivierung von
Geräten und andere mehr.Application Programming Interface
API
Eine Sammlung von Prozeduren, Protokollen und Werkzeugen,
die das Zusammenspiel von verschiedenen Programmteilen
festlegt. Wie, wann und warum arbeiten sie zusammen, welche
Daten werden zwischen ihnen ausgetauscht und anderes
mehr.Advanced Power Management
APM
- Eine API, die es dem Betriebssystem
+ Eine API, die es dem Betriebssystem
ermöglicht, zusammen mit dem BIOS
- die Stromversorgung zu verwalten. APM wurde
+ die Stromversorgung zu verwalten. APM wurde
für die meisten Anwendungen durch die allgemeinere und
leistungsfähigere ACPI Spezifikation
abgelöst.Advanced Programmable Interrupt Controller
APIC
Advanced Technology Attachment
ATA
Asynchronous Transfer Mode
ATM
Authenticated Post Office Protocol
APOP
Automatic Mount Daemon
AMD
Ein Daemon, der ein Dateisystem automatisch einhängt,
wenn auf eine Datei oder ein Verzeichnis dieses Dateisystems
zugegriffen wird.BBARBINDBIOSBSDBase Address Register
BAR
- Register, die den zu einem PCI-Gerät
+ Register, die den zu einem PCI-Gerät
gehörenden Adressbereich festlegen.Basic Input/Output System
BIOS
Die Bedeutung des Begriffs BIOS
hängt vom Kontext ab, in dem es verwendet wird. Einmal
wird damit der ROM-Chip bezeichnet, der
über einen Basisbefehlssatz eine Schnittstelle zwischen
Hard- und Software schafft. Aber auch die Routinen, die in
diesen Chip implementiert wurden, und die dabei helfen, Ihr
System zu starten, werden als BIOS bezeichnet. Und nicht
zuletzt wird manchmal die Bildschirmmaske, über die
der Bootprozess konfiguriert werden kann, ebenfalls als
BIOS bezeichnet. Der Begriff BIOS ist
zwar PC-spezifisch, andere Systeme verfügen aber
über ähnliche Systeme.Berkeley Internet Name Domain
BIND
Eine Implementierung des DNS-Protokolls.Berkeley Software Distribution
BSD
Diesen Namen gab die Computer Systems Research Group
(CSRG) der The University
of California at Berkeley den Verbesserungen
und Änderungen an AT&Ts 32V &unix;. &os;
beruht auf der Arbeit der CSRG.Bikeshed BuildingDie Beobachtung, dass viele Leute Meinungen zu
unkomplizierten Themen äußern, während
gleichzeitig über ein kompliziertes Thema gar nicht
oder nur wenig diskutiert wird. Die Herkunft des
Ausdrucks wird in den
FAQ
erläutert.CCDCHAPCLIPCOFFCPUCTSCVSCarrier Detect
CD
Ein RS232C-Signal. Notwendig, um
eine serielle Verbindung aufbauen zu können.Central Processing Unit
CPU
Auch als Prozessor bekannt. Dieser stellt das Gehirn eines
Computers dar, in dem alle Berechnungen erfolgen. Es gibt
verschiedene Prozessor-Architekturen, die über
verschiedene Befehlssätze verfügen, beispielsweise
Intel-x86-, Sun SPARC-, PowerPC- und Alpha-Systeme.Challenge Handshake Authentication Protocol
CHAP
- Eine Vorgehensweise, einen Benutzer anhand eines Geheimnisses zu
- authentisieren, dass zwischen Client und Server ausgetauscht
+ Eine Vorgehensweise, einen Benutzer anhand eines Geheimnisses zu
+ authentisieren, dass zwischen Client und Server ausgetauscht
wird.Classical IP over ATM
CLIP
Clear To Send
CTS
Ein RS232C-Signal. Das entfernte
System erhält durch
dieses Signal die Erlaubnis, Daten zu senden.Common Object File Format
COFF
Concurrent Versions System
CVS
Ein Versionskontrollsystem, das es erlaubt, mit vielen
verschiedenen Versionen einer Datei zu arbeiten und die an
diesen Dateien durchgeführten Änderungen zu
verfolgen. CVS ermöglicht es, individuelle
Änderungen durchzuführen, in ein Repository
einzubringen und auch wieder rückgängig zu
machen. Außerdem ist es möglich, nachzuvollziehen,
welche Änderungen wann, von wem und warum
erfolgten.DDACDDBDESDHCPDNSDSDTDSRDTRDVMRPDiscretionary Access Control
DAC
Data Encryption Standard
DES
Eine Methode zur Verschlüsselung von Informationen.
Wird traditionellerweise zur Verschlüsselung von
&unix;-Passwörtern und von &man.crypt.3;
verwendet.Data Set Ready
DSR
Ein RS232C-Signal, das von einem Modem
an einen Computer oder ein Terminal geschickt wird und die
Sende- und Empfangsbereitschaft des Modems meldet.Data Terminal Ready
DTR
Ein RS232C-Signal, das von einem
Computer oder einem Terminal an das Modem geschickt wird und
die Sende- und Empfangsbereitschaft des Computers oder des
Terminals meldet.Debugger
DDB
Eine interaktive, in den Kernel eingebaute Funktion, um
den Status eines Systems zu untersuchen. Wird in der Regel
nach einem Systemabsturz eingesetzt, um die Ursache für
den Absturz zu finden.Differentiated System Description Table
DSDT
- Eine ACPI-Tabelle, die Informationen
+ Eine ACPI-Tabelle, die Informationen
über die Konfiguration des Basissystems enthält.Distance-Vector Multicast Routing Protocol
DVMRP
Domain Name System
DNS
Das System, dass Klartext-Rechnernamen (wie
mail.example.net) in Internet-IP-Adressen (oder umgekehrt)
konvertiert.Dynamic Host Configuration Protocol
DHCP
Ein Protokoll, das auf Anforderung dynamisch eine
IP-Adresse an einen Rechner vergibt. Diese Adresszuweisung
wird als Lease bezeichnet.EECOFFELFESPEncapsulated Security Payload
ESP
Executable and Linking Format
ELF
Extended COFF
ECOFF
FFADTFATFAT16FTPFile Allocation Table
FAT
File Allocation Table (16-bit)
FAT16
File Transfer Protocol
FTP
Ein auf TCP aufsetzendes Protokoll,
das zum Transfer von Daten über ein
TCP/IP-Netzwerk verwendet wird.Fixed ACPI Description Table
FADT
GGUIGiantDer Name für einen wechselseitigen Ausschluss
(mutual exclusion),
der einen großen Teil der Kernel-Ressourcen
schützt. Zu Zeiten, als auf einer Maschine nur
ein paar Prozesse liefen und die Maschine nur eine
Netzwerkkarte und insbesondere nur einen Prozessor
besaß, war dieser einfache Mechanismus zum
Verriegeln (lock)
einer Ressource völlig ausreichend. Heutzutage
entstehen durch den wechselseitigen Ausschluss
Geschwindigkeitsengpässe. Die &os;-Entwickler
arbeiten daran, Giant durch Locks zu ersetzten,
die einzelne Ressourcen schützen. Auf Einprozessor-
und Mehrprozessor-Maschinen können dadurch mehr
Prozesse parallel ausgeführt werden.Graphical User Interface
GUI
Eine grafische Oberfläche, über die der Anwender
mit dem System interagiert.HHTMLHUPHangUp
HUP
HyperText Markup Language
HTML
Die Auszeichnungssprache, mit der Internetseite erstellt
werden können.II/OIASLIMAPIPIPFWIPPIPv4IPv6ISPIP Firewall
IPFW
IP Version 4
IPv4
Die IP-Protokollversion 4, die
32-Bit-Adressen einsetzt. Diese Version stellt derzeit noch
den in der Praxis am meisten verwendeten Standard dar, sollt
aber sukzessive durch IPv6 ersetzt
werden.IP Version 6
IPv6
Das neue IP-Protokoll. Es wurde
entwickelt, weil der Adressraum von IPv4
nicht mehr ausreichend ist. IPv6 verwendet
128-Bit-Adressen.Input/Output
I/O
Intel’s ASL-Compiler
IASL
Intel’s Compiler zur Konvertierung von
ASL nach AML.Internet Message Access Protocol
IMAP
Ein Protokoll für den Zugriff auf einen
E-Mail-Server. Charakteristisch für dieses Protokoll
ist, dass die Nachrichten in der Regel auf dem Server
verbleiben und nicht vom E-Mail-Client heruntergeladen
werden.Internet Printing Protocol
IPP
Internet Protocol
IP
Das Standardprotokoll zur Paketübertragung im
Internet. Wurde ursprünglich vom U.S. Department of
Defense entwickelt, und ist ein zentraler Bestandteile des
TCP/IP-Stacks. Ohne das Internet Protocol
wäre das Internet in der heutigen Form nicht möglich.
Das Internet Protocol ist im RFC 791
definiert.Internet Service Provider
ISP
Ein Unternehmen, das anderen den Zugang zum Internet
ermöglicht.KKAMEJapanisch für Schildkröte. Der
Begriff KAME wird in Computerkreisen für das
KAME Project
verwendet, das an einer IPv6-Implementierung
arbeitet.KDCKLDKSEKVAKbpsKernel &man.ld.1;
KLD
Eine Methode, um den Kernel dynamisch um zusätzliche
Funktionen zu erweitern, ohne das System neu zu starten.Kernel Scheduler Entities
KSE
Threads, die im Kernel laufen. Näheres
entnehmen Sie der Home-Page des Projekts.Kernel Virtual Address
KVA
Key Distribution Center
KDC
Kilo Bits Per Second
Kbps
Maßeinheit, in der die Bandbreite (also die Menge
der Daten, die in einer bestimmten Zeit übertragen
werden kann) angegeben wird. Statt Kilo können auch
Mega, Giga, Tera und weitere Präfixe verwendet
werden.LLANLORLPDLine Printer Daemon
LPD
Local Area Network
LAN
Ein Netzwerk, das nur in einem lokalen Bereich, wie einem
Büro, einen Unternehmen oder einem Haus, eingesetzt
wird.Lock Order Reversal
LOR
Der &os;-Kernel benutzt eine Reihe von Ressource-Locks,
um den Zugriff auf Ressourcen zu regeln. In
&os.current;-Kerneln (nicht in Release-Kerneln) befindet
sich das Diagnose-System &man.witness.4;, das Verklemmungen
(deadlock) zur Laufzeit
erkennt. &man.witness.4; ist vorsichtig: daher gibt
es schon mal Falschmeldungen aus. Eine richtig erkannte
Verklemmung bedeutet soviel wie Wenn Sie Pech
gehabt hätten, wäre es jetzt zu einer Verklemmung
gekommen.Richtig erkannte Verklemmungen (LOR) werden schnell
behoben. Prüfen Sie daher &a.current.url; und die Seite
LORs
Seen bevor Sie die Mailinglisten kontaktieren.MMACMADTMFCMFP4MFSMITMLSMOTDMTAMUAMail Transfer Agent
MTA
Eine Anwendung zum Transfer von E-Mails. Ein
MTA war von jeher im BSD-Basissystem
enthalten. Aktuell handelt es sich dabei um Sendmail. Es
exisitieren aber auch zahlreiche andere
MTAs, darunter postfix, qmail und
Exim.Mail User Agent
MUA
Ein Programm zur Anzeige und zum Verfassen von
E-Mails.Mandatory Access Control
MAC
Massachusetts Institute of Technology
MIT
Merge From Current
MFC
Das Einbringen von Funktionen oder Fehlerbehebungen
aus dem -CURRENT-Zweig in einen anderen Zweig, meist
-STABLE.Merge From Perforce
MFP4
Das Einbringen von Funktionen oder Fehlerbehebungen
aus dem Perforce-Repository des -CURRENT-Zweigs.Merge From Stable
MFS
Normalerweise werden Änderungen an &os; zuerst
im -CURRENT-Zweig getestet und dann in den -STABLE-Zweig
übernommen. Selten kommt es vor, dass eine Änderung
zuerst im -STABLE-Zweig vorgenommen wird und anschließend
im -CURRENT-Zweig übernommen wird.Dieser Ausdruck wird auch benutzt, wenn eine Fehlerbehebung
von -STABLE in einem der Sicherheitszweige übernommen
wird.Message Of The Day
MOTD
Eine Nachricht, die in der Regel beim Anmelden an einem
System angezeigt wird. Enthält häufig Informationen
für die Benutzer des Systems.Multi-Level Security
MLS
Multiple APIC Description Table
MADT
NNATNDISulatorNFSNTFSNTPNetwork Address Translation
NAT
- Eine Technik bei der IP-Pakete auf dem Weg
- durch ein Gateway umgeschrieben werden und dadurch vielen Rechnern
- hinter dem Gateway ermöglichen, sich eine einzige
- IP-Addresse zu teilen.
+ Eine Technik, bei der IP-Pakete auf dem
+ Weg durch ein Gateway umgeschrieben werden. Dadurch wird es
+ möglich, dass sich mehrere Rechner hinter dem Gateway
+ eine einzige IP-Addresse teilen.Network File System
NFS
New Technology File System
NTFS
Ein von Microsoft entwickeltes Dateisystem, das in
dessen New Technology-Betriebssystemen,
wie &windows2k;, &windowsnt; und &windowsxp;,
eingesetzt wird.Network Time Protocol
NTP
- Ein Protokoll, um die Systemzeit über ein Netzwerk zu
+ Ein Protokoll, um die Systemzeit über ein Netzwerk zu
synchronisieren.OOBEODMROSOn-Demand Mail Relay
ODMR
Operating System
OS
Eine Sammlung von Programmen, Bibliotheken und Werkzeugen,
die den Zugriff auf die Hardware eines Computers erlauben. Die
Bandbreite aktueller Betriebssysteme reicht von einfachen
Designs, die lediglich die Ausführung eines einzigen
Programms und die Nutzung eines einzigen Geräts zur
gleichen Zeit erlauben bis
hin zu Multitasking- und Multiprozess-Systemen, die
gleichzeitig Tausende Benutzer bedienen können, von denen
jeder wiederum Dutzende Programme laufen lassen kann.Overtaken By Events
OBE
Zeigt an, dass eine gewünschte Änderung
(aus einem Fehlerbericht oder einer Anforderung)
überholt ist. Die Ursache können beispielsweise
spätere Änderungen in &os;, geänderte
Netzwerk-Standards oder jetzt veraltete Hardware sein.Pp4PAEPAMPAPPCPCNSFDPDFPIDPOLAPOPPOP3PPDPPPPPPoAPPPoEPPP over ATM
PPPoA
PPP over Ethernet
PPPoE
PRPXEPassword Authentication Protocol
PAP
PerforceEin von Perforce Software
entwickeltes Versionskontrollsystem, das mehr Funktionen
als CVS aufweist. Obwohl es sich dabei nicht um
Open-Source handelt, dürfen Open-Source-Projekte wie
&os; die Software kostenlos einsetzen.Einige &os;-Entwickler verwenden ein
Perforce-Repository, um
Quellcode zu verwalten, der selbst für den
-CURRENT-Zweig zu experimentell ist.Personal Computer
PC
Personal Computer Network File System Daemon
PCNFSD
Physical Address Extensions
PAE
Eine Möglichkeit, um auf Systemen, die physikalisch nur
über einen 32-Bit-Adressraum verfügen, bis zu
64 GB RAM ansprechen zu können.
Ohne PAE wären diese Systeme auf maximal 4 GB
Hauptspeicher beschränkt.Pluggable Authentication Modules
PAM
Point-to-Point Protocol
PPP
Pointy HatEin Kopfschmuck, ähnlich den Eselsohren,
der &os;-Committern gereicht wird, wenn sie den
Bau kaputtmachen, Revisionsnummern verkleinern
oder sonstigen Schaden im Quellbaum anrichten.
Jeder Committer, der etwas taugt, besitzt schnell
eine stattliche Sammlung. Der Begriff wird (meist?)
scherzhaft verwendet.Portable Document Format
PDF
Post Office Protocol
POP
Post Office Protocol Version 3
POP3
Ein Protokoll für den Zugriff auf einen
E-Mail-Server. Dadurch gekennzeichnet, dass neue Nachrichten
vom E-Mail-Client heruntergeladen und nicht auf dem Server
verbleiben.PostScript Printer Description
PPD
Preboot eXecution Environment
PXE
Principle Of Least Astonishment
POLA
Prinzip der kleinsten ÜberraschungÄnderungen an &os; sollten nach Möglichkeit
für den Benutzer nachvollziehbar sein. Das
willkürliche Umordnen der Variablen in
/etc/defaults/rc.conf verletzt zum
Beispiel dieses Prinzip. Entwickler beachten das Prinzip,
wenn Sie über für Benutzer sichtbare Änderungen
nachdenken.Problem Report
PR
Die Beschreibung eines Problems, das im &os;-Quellcode
oder in der Dokumentation gefunden wurde. Lesen Sie dazu
auch den Artikel
Writing &os; Problem Reports.Process ID
PID
Eine eindeutige Zahl, die einem Prozess zugewiesen ist.
Identifiziert den Prozess und erlaubt es, diesen Prozess
zu bearbeiten.Project EvilDer Arbeitstitel des von Bill Paul geschriebenen
NDISulator. Der Name bezieht sich
darauf, dass es (philosophisch gesehen) schlimm ist,
einen solchen Treiber überhaupt schreiben zu
müssen. Der NDISulator ist
ein Kompatibilitätsmodul, das es erlaubt,
Microsoft Windows™ NDIS-Miniport-Netzwerktreiber
mit &os;/i386 zu benutzen. Für gewöhnlich ist
dies die einzige Möglichkeit, Karten mit einem
Treiber, dessen Quellen verschlossen sind, zu benutzen.
Siehe src/sys/compat/ndis/subr_ndis.c.RRARAIDRAMRDRFCRISCRPCRS232CRTSRandom Access Memory
RAM
+
+ Revision Control System
+ RCS
+
+ Das Revision Control System
+ (RCS) ist eines der ältesten
+ Versionsverwaltungssysteme für
+ reine Textdateien. Es erlaubt das Speichern, Laden,
+ Archivieren, Protokollieren, Identifizieren sowie
+ das Zusammenführen von verschiedenen Revisionen
+ einer Datei. Bei RCS handelt es sich um eine Sammlung
+ von vielen kleinen zusammenarbeitenden Werkzeugen. Zwar
+ fehlen im Vergleich zu CVS oder Subversion einige
+ Funktionen, allerdings ist RCS sehr einfach zu installieren,
+ zu konfigurieren und zu benutzen, solange die Anzahl der
+ zu verwaltenden Dateien überschaubar bleibt. RCS ist
+ dabei für praktisch alle wichtigen UNIX-artigen
+ Betriebssysteme verfügbar.
+
+
+
+
+
+
Received Data
RD
Ein RS232C-Pin oder -Draht, über
den neue Daten ankommen.Recommended Standard 232C
RS232C
Ein Standard für die Kommunikation zwischen seriellen
Geräten.Reduced Instruction Set Computer
RISC
Ein Ansatz im Prozessordesign, bei dem die von der Hardware
durchzuführenden Operationen so weit als möglichst
vereinfacht und verallgemeinert werden. Vorteile dieses
Design sind ein geringerer Energieverbrauch, eine geringere
Transistoranzahl und übersichtlicherer Code. Zu den
RISC-Plattformen gehören Alpha, &sparc;, &arm; sowie
&powerpc;.Redundant Array of Inexpensive Disks
RAID
Remote Procedure Call
RPC
repocopyRepository CopyEine direkte Kopie von Dateien innerhalb eines
Repositories.Ohne eine Repocopy müsste ein Committer eine Datei
mit cvs add an der neuen Position
einfügen und mit cvs rm an der alten
Position löschen.Der Nachteil dieser Methode wäre allerdings, dass
dabei die Datei-Historie (also die CVS-Logs) nicht an die
neue Position kopiert werden würde. Da das &os;-Project
diese Informationen als äßerst nützlich
ansieht, wird stattdessen häfig eine Repocopy
durchgeführt. Bei diesem Prozess kopiert ein
Repositoy Meister die Datei direkt innerhalb des Repository
an die neue Position, statt &man.cvs.1; einzusetzen.Request For Comments
RFC
Eine Sammlung von Dokumenten, die wichtige
Internetstandards, Protokolle und so weiter definieren und
die unter www.rfc-editor.org zu
finden sind.Kann aber auch allgemein verwendet werden, wenn jemand
eine Änderung vorschlägt und dazu Feedback
möchte.Request To Send
RTS
Ein RS232C-Signal, das der
Gegenstelle signalisiert, dass sie mit dem Senden der Daten
beginnen kann.Router Advertisement
RA
SSCISCSISGSMBSMPSMTPSMTP AUTHSSHSTRSVNSMTP Authentication
SMTP AUTH
Server Message Block
SMB
Signal Ground
SG
Ein RS232-Pin oder -Draht, der als
Untergrundreferenz für das Signal verwendet wird.Simple Mail Transfer Protocol
SMTP
Secure Shell
SSH
Small Computer System Interface
SCSI
-
+
Subversion
SVN
- Subversion ist ein Versionskontrollsystem, ähnlich wie
+ Subversion ist ein Versionskontrollsystem, ähnlich wie
CVS, aber mit einer grösseren Liste von Eigenschaften.Suspend To RAM
STR
Symmetric MultiProcessor
SMP
System Control Interrupt
SCI
TTCPTCP/IPTDTFTPTGTTSCTicket-Granting Ticket
TGT
Time Stamp Counter
TSC
Ein interner Zähler bei modernen &pentium;-Prozessoren,
der die Ticks der core frequency
clock bestimmt.Transmission Control Protocol
TCP
Ein Protokoll, das auf dem
IP-Protokoll aufsetzt. Es garantiert, dass
Datenpakete zuverlässig und geordnet transportiert
werden.Transmission Control Protocol/Internet Protocol
TCP/IP
Die Kombination aus TCP- und
IP-Protokoll. Ein Großteil des
Internets basiert auf TCP/IP.Transmitted Data
TD
Ein RS232C-Pin oder -Draht, über
den Daten verschickt werden.Trivial FTP
TFTP
UUDPUFS1UFS2UIDURLUSBUniform Resource Locator
URL
Eine Methode um eine Ressource, z.B. ein Dokument
- im Internet, zu lokalisieren und eine Art, diese Ressource
+ im Internet, zu lokalisieren und eine Art, diese Ressource
zu identifizieren.Unix File System Version 1
UFS1
- Das Original &unix; Dateisystem, manchmal auch das Berkeley
+ Das Original &unix; Dateisystem, manchmal auch das Berkeley
Fast File System genannt.Unix File System Version 2
UFS2
- Eine Erweiterung für UFS1,
- eingeführt in &os;5-CURRENT. UFS2
+ Eine Erweiterung für UFS1,
+ eingeführt in &os;5-CURRENT. UFS2
enthält 64-bit Blockzeiger (durchbricht dadurch die 1T Grenze),
- Unterstützung für extended file storage und
+ Unterstützung für extended file storage und
andere Merkmale.Universal Serial Bus
USB
- Ein Hardware-Standard, der verwendet wird um eine grosse
- Vielfalt von Computerperipherie an eine einheitliche Schnittstelle
+ Ein Hardware-Standard, der verwendet wird um eine grosse
+ Vielfalt von Computerperipherie an eine einheitliche Schnittstelle
anzuschliessen.User ID
UID
Eine eindeutige Nummer, die einem Benutzer eines Computers
zugewiesen wird. Kann zur Identifizierung von zugewiesenen
Ressourcen und Berechtigungen verwendet werden.User Datagram Protocol
UDP
- Ein einfaches, nicht-zuverlässiges Protokoll für
- Datagramme, das beim Datenaustausch in einem TCP/IP Netzwerk benutzt
- wird. UDP enthält keine
- Fehlerüberprüfung und -korrektur wie
+ Ein einfaches, nicht-zuverlässiges Protokoll für
+ Datagramme, das beim Datenaustausch in einem TCP/IP Netzwerk benutzt
+ wird. UDP enthält keine
+ Fehlerüberprüfung und -korrektur wie
TCP.VVPNVirtual Private Network
VPN
Eine Methode ein öffentliches Netzwerk wie das Internet
- zu nutzen, um einen entfernten Zugriff auf ein lokales Netz, wie etwa
+ zu nutzen, um einen entfernten Zugriff auf ein lokales Netz, wie etwa
ein Unternehmens-LAN, zu ermöglichen.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/trademarks.ent b/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/trademarks.ent
index 496fc31eb2..b00e35e346 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/trademarks.ent
+++ b/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/trademarks.ent
@@ -1,265 +1,265 @@
3Com und HomeConnect sind eingetragene
Warenzeichen der 3Com Corporation.">
3ware und Escalade sind eingetragene
Warenzeichen von 3ware Inc.">
Adaptec ist ein eingetragenes
Warenzeichen von Adaptec, Inc.">
Adobe, Acrobat, Acrobat Reader und
PostScript sind entweder eingetragene Warenzeichen oder Warenzeichen
von Adobe Systems Incorporated in den Vereinigten Staaten
und/oder in anderen Ländern.">
AMD, Am486, Am5X86, AMD Athlon, AMD
Duron, AMD Opteron, AMD-K6, Élan und PCnet sind
eingetragene Warenzeichen von Advanced Micro Devices, Inc.">
Apple, FireWire, Mac, Macintosh, Mac OS,
Quicktime und TrueType sind eingetragene Warenzeichen von
Apple Computer, Inc., in den Vereinigten Staaten und anderen
Ländern.">
ARM ist ein eingetragenes Warenzeichen
von ARM Limited.">
Die Marke Bluetooth gehört
Bluetooth SIG, Inc.">
Broadcom ist ein eingetragenes
Warenzeichen der Broadcom Corporation und ihrer Gesellschaften.">
Check Point, Firewall-1 und
VPN-1 sind Warenzeichen von Check Point Software Technologies
Ltd..">
Cisco, Catalyst und IOS sind
eingetragene Warenzeichen von Cisco Systems Inc. und/oder
ihren Gesellschaften in den Vereinigten Staaten und bestimmten
anderen Ländern.">
Corel und WordPerfect sind Warenzeichen
oder eingetragene Warenzeichen der Corel Corporation und/oder
ihren Gesellschaften in den Vereinigten Staaten und/oder anderen
Ländern.">
Sound Blaster ist ein Warenzeichen von
Creative Technology Ltd. in den Vereinigten Staaten und/oder
in anderen Ländern.">
CVSup ist ein eingetragenes
Warenzeichen von John D. Polstra.">
Dell, Dell Precision, Latitude,
Optiplex, PowerEdge sind Warenzeichen oder eingetragene
Warenzeichen der Dell Computer Corporation">
EPSON, EPSON Perfection sind
eingetragene Warenzeichen der Seiko Epson Corporation.">
FreeBSD ist ein eingetragenes
Warenzeichen der FreeBSD Foundation.">
Heidelberg, Helvetica,
Palatino und Times Roman sind Marken der
Heidelberger Druckmaschinen AG in Deutschland und anderen
- Ländern.">
+ Ländern.">
IBM, AIX, EtherJet, Netfinity, OS/2,
- PowerPC, PS/2, S/390 und ThinPad
+ PowerPC, PS/2, S/390 und ThinkPad
sind Warenzeichen der International Business Machines Corporation
in den Vereinigten Staaten, anderen Ländern oder beiden.">
IEEE, POSIX und 802 sind eingetragene
Warenzeichen vom Institute of Electrical and Electronics Engineers,
Inc. in den Vereinigten Staaten.">
Intel, Celeron, EtherExpress, i386,
i486, Itanium, Pentium und Xeon sind Warenzeichen oder eingetragene
Warenzeichen der Intel Corporation oder ihrer Gesellschaften
in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern.">
Intuit und Quicken sind eingetragene
Warenzeichen und/oder Dienstleistungsmarken von Intuit Inc.
oder einer ihrer Geselllschaften in den Vereinigten Staaten
und in anderen Ländern.">
Iomega, Zip und Jaz sind entweder
eingetragene Warenzeichen oder Warenzeichen der Iomega Corporation
in den Vereinigten Staaten und/oder in anderen Ländern.">
Lantronix und EasyIO sind
Warenzeichen der Lantronix Corporation.">
Linux ist ein eingetragenes Warenzeichen
von Linus Torvalds.">
LSI Logic, AcceleRAID, eXtremeRAID,
MegaRAID und Mylex sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen
der LSI Logic Corp.">
Macromedia, Flash und Shockwave
sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen von
Macromedia, Inc. in den Vereinigten Staaten und/oder in anderen
Ländern.">
Microsoft, MS-DOS,
Outlook, Windows, Windows Media und Windows NT sind entweder
eingetragene Warenzeichen oder Warenzeichen der Microsoft Corporation
in den Vereinigten Staaten und/oder in anderen Ländern.">
MIPS und R4000 sind eingetragene
Warenzeichen von MIPS Technologies, Inc. in den Vereinigten Staaten
und in anderen Ländern.">
MySQL ist ein eingetragenes
Warenzeichen von MySQL AB in den Vereinigten Staaten, der
Europäische Union und in anderen Ländern.">
M-Systems und DiskOnChip sind
Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen von M-Systems Flash Disk
Pioneers, Ltd.">
Netscape und Netscape Navigator
sind eingetragene Warenzeichen der Netscape Communications Corporation
in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern.">
GateD und NextHop sind
eingetragene Warenzeichen und Warenzeichen von NextHop
in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern.">
NetWare, NetWare Loadable Module und
NLM sind entweder eingetragene Warenzeichen oder Warenzeichen von
Novell Inc. in den Vereinigten Staaten und in anderen
Ländern.">
Motif, OSF/1 und UNIX sind
eingetragene Warenzeichen und IT DialTone und The Open Group
sind Warenzeichen der The Open Group in den Vereinigten Staaten
und in anderen Ländern.">
Oracle ist ein eingetragenes
Warenzeichen der Oracle Corporation.">
PowerQuest und PartitionMagic sind
eingetragene Warenzeichender PowerQuest Corporation in den
Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern.">
QUALCOMM und Eudora sind eingetragene
Warenzeichen von QUALCOMM Incorporated.">
RealNetworks, RealPlayer und
RealAudio sind eingetragene Warenzeichen von RealNetworks,
Inc.">
Red Hat, RPM, sind Warenzeichen
oder eingetragene Warenzeichen von Red Hat, Inc. in den Vereinigten
Staaten und in anderen Ländern.">
SAP, R/3 und mySAP sind Warenzeichen
oder eingetragene Warenzeichen der SAP AG in Deutschland und in
anderen Ländern der Welt.">
Silicon Graphics, SGI und OpenGL sind
eingetragene Warenzeichen von Silicon Graphics, Inc. in den
Vereinigten Staaten und/oder in anderen Ländern.">
Sparc, Sparc64, SPARCEngine und
UltraSPARC sind Warenzeichen von SPARC International, Inc
in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern. Produkte,
die das Warenzeichen SPARC tragen, basieren auf einer
von Sun Microsystems, Inc. entwickelten Architektur.">
Sun, Sun Microsystems, Java,
Java Virtual Machine, JavaServer Pages, JDK, JSP, JVM, Netra,
Solaris, StarOffice, Sun Blade, Sun Enterprise, Sun Fire, SunOS
und Ultra sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen von
Sun Microsystems, Inc. in den Vereinigten Staaten und in anderen
Ländern.">
Symantec und Ghost sind eingetragene
Warenzeichen der Symantec Corporation in den Vereinigten Staaten und in
anderen Ländern.">
MATLAB ist ein eingetragenes
Warenzeichen von The MathWorks, Inc.">
SpeedTouch ist ein Warenzeichen von
Thomson">
Transmeta und Crusoe sind entweder
Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der Transmeta Corporation
in den Vereinigten Staaten und/oder in anderen Ländern.">
U.S. Robotics und Sportster sind
eingetragene Warenzeichen der U.S. Robotics Corporation.">
Waterloo Maple und Maple sind
Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen von Waterloo Maple
Inc.">
Mathematica ist ein eingetragenes
Warenzeichen von Wolfram Research, Inc.">
VMware ist ein Warenzeichen von VMware,
Inc">
XFree86 ist ein Warenzeichen von The
XFree86 Project, Inc.">
Ogg Vorbis und Xiph.Org sind Warenzeichen
von Xiph.Org.">
Viele Produktbezeichnungen von
Herstellern und Verkäufern sind Warenzeichen. Soweit dem
FreeBSD Project das Warenzeichen bekannt ist, werden die in diesem
Dokument vorkommenden Bezeichnungen mit dem Symbol
™ oder dem Symbol ®
gekennzeichnet.">