diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml index 84131b63c6..f2d93f77c0 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml @@ -1,2200 +1,2311 @@ Speichermedien Übersicht Dieses Kapitel behandelt die Benutzung von Laufwerken unter FreeBSD. Laufwerke können speichergestützte Laufwerke, Netzwerklaufwerke oder normale SCSI/IDE Geräte sein. Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie folgendes wissen: Die Begriffe, die FreeBSD verwendet, um die Organisation der Daten auf einem physikalischen Laufwerk zu beschreiben (Partitionen und Slices). Wie Sie Dateisysteme an- und abhängen. Wie Sie ein weiteres Laufwerk zu Ihrem System hinzufügen. Wie virtuelle Dateisysteme, wie speichergestützte Laufwerke, aufgesetzt werden. Wie Sie mit Quotas die Benutzung von Laufwerken einschränken können. Wie unter FreeBSD CDs und DVDs gebrannt werden. Sie werden die Speichermedien, die Sie für Backups einsetzen können, kennen. Wie Sie die unter FreeBSD erhältlichen Backup Programme nutzen. Wie Sie ein Backup mit Disketten erstellen. Gerätenamen Die folgende Tabelle zeigt die von FreeBSD unterstützten Speichergeräte und deren Gerätenamen. Namenskonventionen von physikalischen Laufwerken Laufwerkstyp Gerätename IDE-Festplatten ad IDE-CDROM Laufwerke acd SCSI-Festplatten und USB-Speichermedien da SCSI-CDROM Laufwerke cd Verschiedene proprietäre CDROM-Laufwerke mcd Mitsumi CD-ROM, scd Sony CD-ROM, matcd Matsushita/Panasonic CD-ROM Diskettenlaufwerke fd SCSI-Bandlaufwerke sa IDE-Bandlaufwerke ast Flash-Laufwerke fla für DiskOnChip Flash device RAID-Laufwerke myxd für Mylex, amrd für AMI MegaRAID, idad für Compaq Smart RAID.
David O'Brian Im Original von Hinzufügen von Laufwerken Laufwerke hinzufügen Angenommen, Sie wollen ein neues SCSI-Laufwerk zu einer Maschine hinzufügen, die momentan nur ein Laufwerk hat. Dazu schalten Sie zuerst den Rechner aus und installieren das Laufwerk entsprechend der Anleitungen Ihres Rechners, Ihres Controllers und Laufwerk Herstellers. Wegen der großen Abweichungen in der genauen Vorgehensweise würde eine detaillierte Beschreibung den Rahmen dieses Dokumentes sprengen. Nachdem Sie das Laufwerk installiert haben, melden Sie sich als Benutzer root an und kontrollieren Sie /var/run/dmesg.boot, um sicherzustellen, daß das neue Laufwerk gefunden wurde. Das neue Laufwerk wird, um das Beispiel fortzuführen, da1 heißen und soll unter /1 angehangen werden. Fügen Sie eine IDE-Platte hinzu, wird sie wd1 auf pre-4.0 Systemen und ad1 auf den meisten 4.X Systemen heißen. Partitionen Slices fdisk Da FreeBSD auf IBM-PC kompatiblen Rechnern läuft, muß es die PC BIOS-Partitionen, die verschieden von den traditionellen BSD-Partitionen sind, berücksichtigen. Eine PC Platte kann bis zu vier BIOS-Partitionen enthalten. Wenn die Platte ausschließlich für FreeBSD verwendet wird, können Sie den dedicated Modus benutzen, ansonsten muß FreeBSD in eine der BIOS-Partitionen installiert werden. In FreeBSD heißen die PC BIOS-Partitionen Slices, um sie nicht mit den traditionellen BSD-Partitionen zu verwechseln. Sie können auch Slices auf einer Platte verwenden, die ausschließich von FreeBSD benutzt wird, sich aber in einem Rechner befindet, der noch ein anderes Betriebssystem installiert hat. Dadurch stellen Sie sicher, daß Sie fdisk des anderen Betriebssystems noch benutzen können. Im Fall von Slices wird die Platte als /dev/da1s1e hinzugefügt. Das heißt: SCSI-Platte, Einheit 1 (die zweite SCSI-Platte), Slice 1 (PC BIOS-Partition 1) und die e BSD-Partition. Wird die Platte ausschließlich für FreeBSD verwendet (dangerously dedicated), wird sie einfach als /dev/da1e hinzugefügt. Verwenden von &man.sysinstall.8; sysinstall hinzufügen von Laufwerken su Das <application>Sysinstall</application> Menü Um ein Laufwerk zu partitionieren und zu labeln, kann das menügestützte /stand/sysinstall benutzt werden. Dazu melden Sie sich als root an oder benutzen su, um root zu werden. Starten Sie /stand/sysinstall und wählen das Configure Menü, wählen Sie dort den Punkt Partition aus. Jetzt sollten Sie eine Liste der installierten Festplatten des Systems sehen. Ist da1 dort nicht aufgeführt, überprüfen Sie bitte die Installation des Gerätes und die Ausgabe von dmesg in /var/run/dmesg.boot. Der Partitionen Editor von FDISK Um in den FDISK Partition Editor zu gelangen, wählen Sie da1 aus. Drücken Sie A, um die ganze Platte für FreeBSD zu nutzen. Beantworten Sie die Frage remain cooperative with any future possible operating systems mit YES. W schreibt die Änderung auf die Platte, danach können Sie den FDISK Editor mit q verlassen. Da Sie eine Platte zu einem schon laufenden System hinzugefügt haben, beantworten Sie die Frage nach dem Master Boot Record mit None. Disk Label Editor BSD Partitionen Als nächstes wählen Sie den Disk Label Editor aus. Dort werden die traditionellen BSD-Partitionen erstellt. Ein Laufwerk kann acht Partitionen, die mit den Buchstaben a-h gekennzeichnet werden, besitzen. Einige Partitionen sind für spezielle Zwecke reserviert. Die a Partition ist für die Root-Partition (/) reserviert. Deshalb sollte nur das Laufwerk, von dem gebootet wird, eine a Partition besitzen. Die b Partition wird für Swap-Partitionen benutzt, wobei Sie diese auf mehreren Platten benutzen dürfen. Im dangerously dedicated Modus spricht die c Partition die gesamte Platte an, werden Slices verwendet, wird damit die ganze Slice angesprochen. Die anderen Partitionen sind für allgemeine Zwecke verwendbar. Der Label Editor von Sysinstall bevorzugt die e Partition für Partitionen, die weder Root-Partitionen noch Swap-Partitionen sind. Im Label Editor können Sie ein einzelnes Dateisystem mit C erstellen. Wählen Sie FS, wenn Sie gefragt werden, ob Sie ein FS (Dateisystem) oder Swap erstellen wollen, und geben Sie einen Mountpoint z.B. /mnt an. Wenn Sie nach einer FreeBSD Installation ein Dateisystem mit Sysinstall erzeugen, so werden die Einträge in /etc/fstab nicht erzeugt, so daß die Angabe des Mountpoints nicht wichtig ist. Sie können nun das Label auf das Laufwerk schreiben und das Dateisystem erstellen, indem Sie W drücken. Ignorieren Sie die Meldung von Sysinstall, daß die neue Partition nicht angehangen werden konnte, und verlassen Sie den Label Editor sowie Sysinstall. Ende Im letzten Schritt fügen Sie noch in /etc/fstab den Eintrag für das neue Laufwerk ein. Die Kommandozeile Anlegen von Slices Mit der folgenden Vorgehensweise wird eine Platte mit anderen Betriebssystemen, die vielleicht auf Ihrem Rechner installiert sind, zusammenarbeiten und nicht das fdisk Utility anderer Betriebssysteme stören. Bitte benutzen Sie den dedicated Modus nur dann, wenn Sie dazu einen guten Grund haben! &prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/rda1 bs=1k count=1 &prompt.root; fdisk -BI da1 # Initialisieren der neuen Platte &prompt.root; disklabel -B -w -r da1s1 auto # Labeln &prompt.root; disklabel -e da1s1 # Editieren des Disklabels und Hinzufügen von Partitionen &prompt.root; mkdir -p /1 &prompt.root; newfs /dev/da1s1e # Wiederholen Sie diesen Schritt für jede Partition &prompt.root; mount -t ufs /dev/da1s1e /1 # Anhängen der Partitionen &prompt.root; vi /etc/fstab # Ändern sie /etc/fstab entsprechend Wenn Sie ein IDE-Laufwerk besitzen, ändern Sie da in ad. Auf Systemen vor 4.0 benutzen Sie wd. Dedicated OS/2 Wenn das neue Laufwerk nicht von anderen Betriebssystemen benutzt werden soll, können Sie es im dedicated Modus betreiben. Beachten Sie bitte, daß Microsoft Betriebssysteme mit diesem Modus eventuell nicht zurechtkommen, aber es entsteht kein Schaden am Laufwerk. Im Gegensatz dazu wird IBMs OS/2 versuchen, jede ihm nicht bekannte Partition zu reparieren. &prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/rda1 bs=1k count=1 &prompt.root; disklabel -Brw da1 auto &prompt.root; disklabel -e da1 # Erstellen der `e' Partition &prompt.root; newfs -d0 /dev/rda1e &prompt.root; mkdir -p /1 &prompt.root; vi /etc/fstab # /dev/da1e hinzufügen &prompt.root; mount /1 Eine alternative Methode: &prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/rda1 count=2 &prompt.root; disklabel /dev/rda1 | disklabel -BrR da1 /dev/stdin &prompt.root; newfs /dev/rda1e &prompt.root; mkdir -p /1 &prompt.root; vi /etc/fstab # /dev/da1e hinzufügen &prompt.root; mount /1 Netzwerk-, Speicher- und dateibasierte Dateisysteme Laufwerke virtuelle Neben Laufwerken, die sich physikalisch im Rechner befinden wie Floppylaufwerke, CDs, Festplatten usw., kann FreeBSD auch mit anderen Laufwerken, den virtuellen Laufwerken, umgehen. NFS Coda Laufwerke speicherbasierte Diese beinhalten Netzwerkdateisysteme wie Network Filesystem und Coda, speicherbasierte Dateisysteme wie md und auf Dateien basierende Dateisysteme, die mit vnconfig oder mdconfig erstellt wurden. vnconfig: dateibasierte Dateisysteme Laufwerke dateibasierte Mit &man.vnconfig.8; werden vnode Pseudo-Platten konfiguriert und aktiviert. Ein vnode stellt eine Datei dar, auf der Dateioperationen ablaufen. Das bedeutet, daß &man.vnconfig.8; Dateien benutzt, um ein Dateisystem zu erstellen und zu verwalten. Damit ist es z.B. möglich, Dateien, die Images von Floppies oder CDs enthalten, anzuhängen. Um ein existierendes Image eines Dateisystems anzuhängen: Anhängen eines existierenden Images mit vnconfig &prompt.root; vnconfig vn0 diskimage &prompt.root; mount /dev/vn0c /mnt Um ein neues Dateisystem mit vnconfig anzulegen: Anlegen eines dateibasierten Laufwerks &prompt.root; dd if=/dev/zero of=newimage bs=1k count=5k 5120+0 records in 5120+0 records out &prompt.root; vnconfig -s labels -c vn0 newimage &prompt.root; disklabel -r -w vn0 auto &prompt.root; newfs vn0c Warning: 2048 sector(s) in last cylinder unallocated /dev/rvn0c: 10240 sectors in 3 cylinders of 1 tracks, 4096 sectors 5.0MB in 1 cyl groups (16 c/g, 32.00MB/g, 1280 i/g) super-block backups (for fsck -b #) at: 32 &prompt.root; mount /dev/vn0c /mnt &prompt.root; df /mnt Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on /dev/vn0c 4927 1 4532 0% /mnt md: Dateisysteme im Speicher Laufwerke speicherbasierte md ist ein einfaches und effizientes Mittel um mit speicherbasierten Dateisystemen zu arbeiten. Nehmen Sie einfach ein Dateisystem, daß Sie z.B. mit &man.vnconfig.8 vorbereitet haben: md Speicher Laufwerk &prompt.root; dd if=newimage of=/dev/md0 5120+0 records in 5120+0 records out &prompt.root; mount /dev/md0c /mnt &prompt.root; df /mnt Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on /dev/md0c 4927 1 4532 0% /mnt Dateisystem Quotas accounting Plattenplatz Disk Quotas Quotas sind ein optionales Feature des Betriebssystems, die es Ihnen erlauben, den Plattenplatz und/oder die Anzahl der Dateien eines Benutzers oder der Mitglieder einer Gruppe, auf Dateisystemebene zu beschränken. Oft wird dies auf Timesharing-Systemen (Mehrbenutzersystemen) genutzt, da es dort erwünscht ist, die Ressourcen, die ein Benutzer oder eine Gruppe von Benutzern belegen können, zu limitieren. Das verhindert, daß ein Benutzer oder eine Gruppe von Benutzern den ganzen verfügbaren Plattenplatz belegt. Konfiguration des Systems, um Quotas zu aktivieren Bevor Quotas benutzt werden können, müssen sie im Kernel konfiguriert werden, wozu die folgende Zeile der Kernel Konfiguration hinzugefügt wird: options QUOTA Im gewöhnlichen GENERIC Kernel sind Quotas nicht aktiviert, so daß Sie einen angepaßten Kernel konfigurieren und bauen müssen, um Quotas zu benutzen. Weitere Informationen gibt das Kapitel Konfiguration des FreeBSD Kernels. Durch Hinzufügen der folgenden Zeile in /etc/rc.conf wird das Quota-System aktiviert: enable_quotas=YES Disk Quotas überprüfen Um den Start des Quota-Systems zu beeinflussen, steht eine weitere Variable zur Verfügung. Normalerweise wird beim Booten die Integrität der Quotas auf allen Dateisystemen mit quotacheck überprüft. quotacheck stellt sicher, daß die Quota-Datenbank mit den Daten auf einem Dateisystem übereinstimmt. Dies ist allerdings ein sehr zeitraubender Prozeß, der die Zeit, die das System zum Booten braucht, signifikant beeinflußt. Eine Variable in /etc/rc.config erlaubt es Ihnen, diesen Schritt zu überspringen: check_quotas=NO Wenn Sie ein FreeBSD vor 3.2-RELEASE benutzen, ist die Konfiguration einfacher. In /etc/rc.conf setzen Sie nur eine Variable: check_quotas=YES Schließlich müssen Sie noch in /etc/fstab die Plattenquotas auf Dateisystemebene aktivieren. Dort können Sie für alle Dateisysteme Quotas für Benutzer, Gruppen oder für beide aktivieren. Um Quotas pro Benutzer für ein Dateisystem zu aktivieren, geben Sie für dieses Dateisystem die Option userquota im Feld Optionen von /etc/fstab an. Beispiel: /dev/da1s2g /home ufs rw,userquota 1 2 Um Quotas für Gruppen einzurichten, verwenden Sie groupquota anstelle von userquota. Um Quotas für Benutzer und Gruppen einzurichten, ändern Sie den Eintrag wie folgt ab: /dev/da1s2g /home ufs rw,userquota,groupquota 1 2 Die Quotas werden jeweils im Rootverzeichnis des Dateisystems unter dem Namen quota.user für Benutzer-Quotas und quota.group für Gruppen-Quotas abgelegt. Obwohl &man.fstab.5; beschreibt, daß diese Dateien an anderer Stelle gespeichert werden können, wird das nicht empfohlen, da es den Anschein hat, daß die verschiedenen Quota-Utilities das nicht richtig unterstützen. Jetzt sollten Sie Ihr System mit dem neuen Kernel booten. /etc/rc wird dann automatisch die richtigen Kommandos aufrufen, die die Quota-Dateien für alle Quotas, die Sie in /etc/fstab definiert haben, anlegen. Deshalb müssen vorher auch keine leeren Quota-Dateien angelegt werden. Normalerweise brauchen Sie die Kommandos quotacheck, quotaon oder quotaoff nicht händisch aufzurufen, obwohl Sie vielleicht die entsprechenden Seiten im Manual lesen sollten, um sich mit ihnen vertraut zu machen. Setzen von Quota-Limits Disk Quotas Limits Nachdem Sie Quotas in Ihrem System aktiviert haben, sollten Sie überprüfen, daß Sie auch tatsächlich aktiviert sind. Führen Sie dazu einfach den folgenden Befehl aus: &prompt.root; quota -v Für jedes Dateisystem, auf dem Quotas aktiviert sind, sollten Sie eine Zeile mit der Plattenauslastung und den aktuellen Quota-Limits sehen. Mit edquota können Sie nun Quota-Limits setzen. Sie haben mehrere Möglichkeiten, die Limits für den Plattenplatz, den ein Benutzer oder eine Gruppe verbrauchen kann, oder die Anzahl der Dateien, die angelegt werden dürfen, festzulegen. Die Limits können auf dem Plattenplatz (Block-Quotas) oder der Anzahl der Dateien (Inode-Quotas) oder einer Kombination von beiden basieren. Jedes dieser Limits wird weiterhin in zwei Kategorien geteilt: Hardlimits und Softlimits. Hardlimit Ein Hardlimit kann nicht überschritten werden. Hat der Benutzer einmal ein Hardlimit erreicht, so kann er auf dem betreffenden Dateisystem keinen weiteren Platz mehr beanspruchen. Hat ein Benutzer beispielsweise ein Hardlimit von 500 Blöcken auf einem Dateisystem und benutzt davon 490 Blöcke, so kann er nur noch 10 weitere Blöcke beanspruchen. Der Versuch, weitere 11 Blöcke zu beanspruchen, wird fehlschlagen. Softlimit Im Gegensatz dazu können Softlimits für eine befristete Zeit überschritten werden. Diese Frist (engl. grace period) beträgt in der Grundeinstellung eine Woche. Hat der Benutzer das Softlimit über die Frist hinaus überschritten, so wird das Softlimit in ein Hardlimit umgewandelt und der Benutzer kann keinen weiteren Platz mehr beanspruchen. Wenn er einmal das Softlimit unterschreitet, wird die Frist wieder zurückgesetzt. Das folgende Beispiel zeigt die Benutzung von edquota. Wenn edquota aufgerufen wird, wird ein Editor, der durch EDITOR gegeben ist, oder vi falls EDITOR nicht gesetzt ist, gestartet, in dem Sie die Limits eingeben können. &prompt.root; edquota -u test Quotas for user test: /usr: blocks in use: 65, limits (soft = 50, hard = 75) inodes in use: 7, limits (soft = 50, hard = 60) /usr/var: blocks in use: 0, limits (soft = 50, hard = 75) inodes in use: 0, limits (soft = 50, hard = 60) Für jedes Dateisystem, auf dem Quotas aktiv sind, sehen Sie zwei Zeilen, eine für die Block-Quotas und die andere für die Inode-Quotas. Um ein Limit zu modifizieren, ändern Sie einfach den angezeigten Wert. Um beispielsweise das Blocklimit dieses Benutzers von einem Softlimit von 50 und einem Hardlimit von 75 auf ein Softlimit von 500 und ein Hardlimit von 600 zu erhöhen, ändern Sie die Zeile /usr: blocks in use: 65, limits (soft = 50, hard = 75) zu: /usr: blocks in use: 65, limits (soft = 500, hard = 600) Die neuen Limits sind wirksam, wenn Sie den Editor verlassen. Manchmal ist es erwünscht, die Limits für einen Bereich von UIDs zu setzen. Dies kann mit der Option von edquota bewerkstelligt werden. Weisen Sie dazu die Limits einem Benutzer zu und rufen danach edquota -p protouser startuid-enduid auf. Besitzt beispielsweise der Benutzer test die gewünschten Limits, können diese mit dem folgenden Kommando für die UIDs 10.000 bis 19.999 dupliziert werden: &prompt.root; edquota -p test 10000-19999 Weitere Informationen erhalten Sie in &man.edquota.8;. Überprüfen von Quota-Limits und Plattennutzung Disk Quotas überprüfen Sie können quota oder repquota benutzen, um Quota-Limits und Plattennutzung zu überprüfen. Um die Limits oder die Plattennutzung individueller Benutzer und Gruppen zu überprüfen, kann quota benutzt werden. Ein Benutzer kann nur die eigenen Quotas und die Quotas der Gruppe, der er angehört untersuchen. Nur der Superuser darf sich alle Limits ansehen. Mit repquota erhalten Sie eine Zusammenfassung von allen Limits und der Plattenausnutzung für alle Dateisysteme, auf denen Quotas aktiv sind. Das folgende Beispiel zeigt die Ausgabe von quota -v für einen Benutzer, der Quota-Limits auf zwei Dateisystemen besitzt: Disk quotas for user test (uid 1002): Filesystem blocks quota limit grace files quota limit grace /usr 65* 50 75 5days 7 50 60 /usr/var 0 50 75 0 50 60 Disk Quotas Frist Im Dateisystem /usr liegt der Benutzer momentan 15 Blöcke über dem Softlimit von 50 Blöcken und hat noch 5 Tage seiner Frist übrig. Der Stern * zeigt an, daß der Benutzer sein Limit überschritten hat. In der Ausgabe von quota werden Dateisysteme, auf denen ein Benutzer keinen Platz verbraucht, nicht angezeigt, auch wenn diesem Quotas zugewiesen wurden. Mit werden diese Dateisysteme, wie /usr/var im obigen Beispiel, angezeigt. Quotas über NFS NFS Quotas werden von dem Quota-Subsystem auf dem NFS Server erzwungen. Der &man.rpc.rquotad.8; Dæmon stellt &man.quota.1; die Quota Informationen auf dem NFS Client zur Verfügung, so daß Benutzer auf diesen Systemen ihre Quotas abfragen können. Aktivieren Sie rpc.rquotad in /etc/inetd.conf wie folgt: rquotad/1 dgram rpc/udp wait root /usr/libexec/rpc.rquotad rpc.rquotad Anschließend starten Sie inetd neu: &prompt.root; kill -HUP `cat /var/run/inetd.pid` Mike Meyer Beigesteuert von Handhabung von optischen Speichermedien (CDs & DVDs) CDROMs erstellen Einführung CDs besitzen einige Eigenschaften, die sie von konventionellen Laufwerken unterscheiden. Zuerst konnten sie nicht beschrieben werden. Sie wurden so entworfen, daß sie ununterbrochen, ohne Verzögerungen durch Kopfbewegungen zwischen den Spuren, gelesen werden können. Sie konnten früher auch leichter als vergleichbar große Medien zwischen Systemen bewegt werden. CDs besitzen Spuren, aber damit ist der Teil Daten gemeint, der ununterbrochen gelesen wird, und nicht eine physikalische Eigenschaft der CD. Um eine CD mit FreeBSD zu erstellen, werden die Daten jeder Spur der CD in Dateien vorbereitet und dann die Spuren auf die CD geschrieben. ISO 9660 Dateisysteme ISO-9660 Das ISO 9660-Dateisystem wurde entworfen, um mit diesen Unterschieden umzugehen. Leider hat es auch damals übliche Grenzen für Dateisysteme implementiert. Glücklicherweise existiert ein Erweiterungsmechanismus, der es korrekt geschriebenen CDs erlaubt, diese Grenzen zu überschreiten und dennoch auf Systemen zu funktionieren, die diese Erweiterungen nicht unterstützen. mkisofs Mit mkisofs wird eine Datei erstellt, die ein ISO 9660-Dateisystem enthält. Das Kommando hat Optionen, um verschiedene Erweiterungen zu unterstützen, und wird unten beschrieben. Sie können es aus dem sysutils/mkisofs Port installieren. CD Brenner ATAPI Welches Tool Sie zum Brennen von CDs benutzen, hängt davon ab, ob Ihr CD Brenner ein ATAPI Gerät ist oder nicht. Mit ATAPI CD Brennern wird burncd benutzt, das Teil des Basissystems ist. SCSI und USB CD-Brenner werden mit cdrecord aus sysutils/cdrtools benutzt. Von burncd wird nur eine beschränkte Anzahl von Laufwerken unterstützt. Um herauszufinden, ob ein Laufwerk unterstützt wird, sehen Sie bitte unter CD-R/RW supported drives nach. mkisofs mkisofs erstellt ein ISO 9660-Dateisystem, das ein Abbild eines Verzeichnisbaumes des Unix-Dateisystems ist. Die einfachste Anwendung ist wie folgt: &prompt.root; mkisofs Imagedatei.iso /path/to/tree Dateisysteme ISO-9660 Dieses Kommando erstellt eine Imagedatei, die ein ISO 9660-Dateisystem enthält, das eine Kopie des Baumes unter /path/to/tree ist. Dabei werden die Dateinamen auf Namen abgebildet, die den Restriktionen des ISO 9660-Dateisystems entsprechen. Dateien mit Namen, die im ISO 9660-Dateisystem nicht gültig sind, bleiben unberücksichtigt. Dateisysteme HFS Dateisysteme Joliet Es einige Optionen, um diese Beschränkungen zu überwinden. Die unter Unix-Systemen üblichen Rock Ridge Erweiterungen werden durch aktiviert, aktiviert die von Microsoft Systemen benutzten Joliet Erweiterungen und dient dazu, um das von MacOS benutzte HFS zu erstellen. Für CDs, die nur auf FreeBSD-Systemen verwendet werden sollen, kann genutzt werden, um alle Beschränkungen für Dateinamen aufzuheben. Zusammen mit wird ein identisches Abbild des Dateisystems, ausgehend von dem Startpunkt im FreeBSD-Dateibaum, erstellt, obwohl dies den ISO 9660 Standard verletzen kann. CDROMs bootbare erstellen Die letzte übliche Option ist . Sie wird benutzt, um den Ort eines Bootimages einer El Torito bootbaren CD anzugeben. Das Argument zu dieser Option ist der Pfad zu einem Bootimage ausgehend von der Wurzel des Baumes, der auf die CD geschrieben werden soll. Wenn /tmp/myboot ein bootbares FreeBSD-System enthält, dessen Bootimage sich in /tmp/myboot/boot/cdboot befindet, können Sie ein Abbild eines ISO 9660-Dateisystems in /tmp/bootable.iso wie folgt erstellen: &prompt.root; mkisofs boot/cdboot /tmp/bootable.iso /tmp/myboot Wenn Sie vn in Ihrem Kernel konfiguriert haben, können Sie danach das Dateisystem anhängen: &prompt.root; vnconfig vn0c /tmp/bootable.iso &prompt.root; mount cd9660 /dev/vn0c /mnt Jetzt können Sie überprüfen, daß /mnt und /tmp/myboot identisch sind. Sie können das Verhalten von mkisofs mit einer Vielzahl von Optionen beeinflussen. Insbesondere können Sie das ISO-9660 Dateisystem modifizieren und Joliet- oder HFS-Dateisysteme brennen. Details dazu entnehmen Sie bitte &man.mkisofs.8;. burncd CDROMs brennen Wenn Sie einen ATAPI CD Brenner besitzen, können Sie burncd benutzen, um ein ISO-Image auf CD zu brennen. burncd ist Teil des Basissystems und unter /usr/sbin/burncd installiert. Da es nicht viele Optionen hat, ist es leicht zu benutzen: &prompt.root; burncd cddevice data imagefile.iso fixate Dieses Kommando brennt eine Kopie von imagefile.iso auf das Gerät cddevice. In der Grundeinstellung wird das Gerät /dev/acd0c benutzt. &man.burncd.8; beschreibt, wie die Schreibgeschwindigkeit gesetzt wird, die CD ausgeworfen wird und Audio Daten geschrieben werden. cdrecord Wenn Sie keinen ATAPI CD Brenner besitzen, benutzen Sie cdrecord, um CDs zu brennen. cdrecord ist nicht Bestandteil des Basissystems. Sie müssen es entweder aus den Ports in sysutils/cdrtools oder dem passenden Paket installieren. Änderungen im Basissystem können Fehler im binären Programm verursachen und führen möglicherweise dazu, daß Sie einen Untersetzer brennen. Sie sollten daher den Port aktualisieren, wenn Sie Ihr System aktualisieren bzw. wenn Sie Stable verfolgen, den Port aktualisieren, wenn es eine neue Version gibt. Obwohl cdrecord viele Optionen besitzt, ist die grundlegende Anwendung einfacher als burncd. Ein ISO 9660 Image erstellen Sie mit: &prompt.root; cdrecord device imagefile.iso Der Knackpunkt in der Benutzung von cdrecord besteht darin, das richtige Argument zu zu finden. Benutzen Sie dazu den Schalter von cdrecord, der eine ähnliche Ausgabe wie die folgende produziert: CDROMs brennen &prompt.root; cdrecord Cdrecord 1.9 (i386-unknown-freebsd4.2) Copyright (C) 1995-2000 Jörg Schilling Using libscg version 'schily-0.1' scsibus0: 0,0,0 0) 'SEAGATE ' 'ST39236LW ' '0004' Disk 0,1,0 1) 'SEAGATE ' 'ST39173W ' '5958' Disk 0,2,0 2) * 0,3,0 3) 'iomega ' 'jaz 1GB ' 'J.86' Removable Disk 0,4,0 4) 'NEC ' 'CD-ROM DRIVE:466' '1.26' Removable CD-ROM 0,5,0 5) * 0,6,0 6) * 0,7,0 7) * scsibus1: 1,0,0 100) * 1,1,0 101) * 1,2,0 102) * 1,3,0 103) * 1,4,0 104) * 1,5,0 105) 'YAMAHA ' 'CRW4260 ' '1.0q' Removable CD-ROM 1,6,0 106) 'ARTEC ' 'AM12S ' '1.06' Scanner 1,7,0 107) * Für die aufgeführten Geräte in der Liste wird das passende Argument zu gegeben. Benutzen Sie die drei Komma separierten Zahlen, die zu Ihrem CD Brenner angegeben sind, als Argument für . Im Beispiel ist das CDRW Gerät 1,5,0, so daß die passende Eingabe =1,5,0 wäre. Einfachere Wege das Argument anzugeben, sind in &man.cdrecord.1; beschrieben. Dort sollten Sie auch nach Informationen über Audio Spuren, das Einstellen der Geschwindigkeit und ähnlichem suchen. + + + Kopieren von Daten-CDs + + Sie können eine Daten-CD in eine Datei kopieren, die einem + Image entspricht, das mit mkisofs erstellt + wurde. Mit Hilfe dieses Images können Sie jede Daten-CD + kopieren. Das folgende Beispiel verwendet + acd0 für das CDROM Gerät. Wenn + Sie ein anderes Laufwerk benutzen, setzen Sie bitte den richtigen + Namen ein. An den Gerätenamen muß ein + c angehangen werden, um die ganze Partition, + in diesem Fall ist das die ganze CDROM, anzusprechen. + + &prompt.root; dd if=/dev/acd0c of=file.iso bs=2048 + + Danach haben Sie ein Image, das Sie wie oben beschrieben, auf + eine CD brennen können. + + Dieses Verfahren funktioniert nicht mit Audio-CDs! + + + + Einhängen von Daten-CDs + + Nachdem Sie eine Daten-CD gebrannt haben, wollen Sie + wahrscheinlich auch die Daten auf der CD lesen. Dazu müssen + Sie die CD in den Dateibaum einhängen. Die Voreinstellung + für den Typ des Dateisystems von &man.mount.8; ist + UFS. Wenn Sie einfach das Kommando + + &prompt.root; mount /dev/cd0c/mnt + + versuchen, wird Ihr System die Fehlermeldung Incorrect + super block ausgeben und die CD nicht einhängen. + Auf der CD befindet sich ja kein UFS + Dateisystem, so daß der Versuch, die CD einzuhängen + fehlschlägt. Sie müssen &man.mount.8; sagen, daß + es ein Dateisystem vom Typ ISO9660 verwenden + soll. Dies erreichen Sie durch die Angabe von auf der Kommandozeile. Wenn Sie also die CDROM + /dev/cd0c in /mnt + einhängen wollen, führen Sie folgenden Befehl aus: + + &prompt.root; mount -t cd9660 /dev/cd0c /mnt + + Abhängig vom verwendeten CDROM kann der Gerätename + von dem im Beispiel (/dev/cd0c) + abweichen. Die Angabe von führt + &man.mount.cd9660.8; aus, so daß das Beispiel auf + +&prompt.root; mount_cd9660 /dev/cd0c /mnt + + verkürzt werden kann. Auf diese Weise können Sie + Daten-CDs von jedem Hersteller verwenden. Es kann allerdings zu + Problemen mit CDs kommen, die verschiedene ISO 9660 Erweiterungen + benutzen. So speichern Joliet CDs alle Dateinamen unter Verwendung + von zwei Byte langen Unicode Zeichen. Der FreeBSD Kernel + unterstützt zur Zeit noch kein Unicode und manche + Sonderzeichen werden als Fragezeichen dargestellt. Ab + FreeBSD 4.3 sind im CD9660-Treiber Möglichkeiten vorgesehen, + eine Konvertierungstabelle zur Laufzeit zu laden. Module für + die gebräuchlisten Kodierungen finden Sie im Port + sysutils/cd9660_unicode. + + Manchmal werden Sie die Meldung Device + not configured erhalten, wenn Sie versuchen, eine + CDROM einzuhängen. Für gewöhnlich liegt das daran, + daß das Laufwerk meint es sei keine CD eingelegt, oder + daß das Laufwerk auf dem Bus nicht erkannt wird. Es kann + einige Sekunden dauern, bevor das Laufwerk merkt, daß eine CD + eingelegt wurde. Seien Sie also geduldig. + + Manchmal wird ein SCSI-CDROM nicht erkannt, weil es keine Zeit + hatte, auf das Zurücksetzen des Busses zu antworten. Wenn Sie + ein SCSI-CDROM besitzen sollten Sie die folgende Zeile in Ihre + Kernelkonfiguration aufnehmen und einen neuen Kernel bauen: + + options SCSI_DELAY=15000 + + Die Zeile bewirkt, daß nach dem Zurücksetzen des + SCSI-Busses beim Booten 15 Sekunden gewartet wird, um dem + CDROM-Laufwerk genügend Zeit zu geben, darauf zu + antworten. + + + + Brennen von rohen CDs + + Sie können eine Datei auch direkt auf eine CD brennen, + ohne vorher auf ihr ein ISO 9660 Dateisystem einzurichten. + Einige Leute nutzen dies, um Datensicherungen durchzuführen. + Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, daß Sie schneller als + das Brennen einer normalen CD ist. + + &prompt.root; burncd -f /dev/acd1c -s 12 data archive.tar.gz fixate + + Wenn Sie die Daten von einer solchen CD wieder + zurückbekommen wollen, müssen Sie sie direkt von dem + rohen Gerät lesen: + + &prompt.root; tar xzvf /dev/acd1c + + Eine auf diese Weise gefertigte CD können Sie nicht in das + Dateisystem einhängen. Sie können Sie auch nicht auf + einem anderen Betriebssystem lesen. Wenn Sie die erstellten CDs in + das Dateisystem einhängen oder mit anderen Betriebssystemen + austauschen wollen, müssen Sie sysutils/mkisofs, + wie oben beschrieben, benutzen. + RAID Software RAID Christopher Shumway Geschrieben von Valentino Vaschetto Mark Up von ccd (Concatenated Disk Configuration) Heutzutage scheint jeder eine Sammlung von Multimedia-Dateien, von MP3s bis hin zu Video-Clips, zu besitzen. Das meiste meiner CDROM Sammlung habe ich nach MP3 konvertiert. Da sich meine Musik nun an einem zentralen Ort befindet, brauche ich nicht mehr die Audio-CD zu dem Lied, das ich gerade im Sinn habe, zu suchen. Allerdings mußte ich mich fragen, wo ich denn die ganzen Dateien speichern wollte. Die wichtigsten Faktoren bei der Auswahl von Massenspeichern sind Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und der Preis. Selten findet sich eine ausgewogene Mischung aller drei Faktoren. Schnelle und zuverlässige Massenspeicher sind für gewöhnlich teuer. Um die Kosten zu senken, muß entweder an der Geschwindigkeit oder an der Zuverlässigkeit gespart werden. Bei der Planung meines Systems habe ich die Faktoren nach ihrer Wichtigkeit geordnet. Der wichtigste Faktor waren die Kosten, da ich sehr viel Speicher zu einem guten Preis brauchte. Der nächste Faktor, Geschwindigkeit, war nicht so wichtig, da auf die Daten über ein geswitchtes 100 Mbit Ethernet, das wahrscheinlich den Engpaß darstellen würde, zugegriffen werden sollte. Die Möglichkeit, die Ein- und Ausgabeoperationen auf mehrere Platten zu verteilen, sollte für dieses Netzwerk mehr als schnell genug sein. Die Frage nach der Zuverlässigkeit war leicht zu beantworten, da sich die Daten ja schon auf CD-Rs befanden und der Massenspeicher nur für den leichteren Zugriff auf die Daten sorgen sollte. Wenn ein Laufwerk kaputt geht, kann es leicht ersetzt werden und die Daten können nach dem Wiederherstellen des Dateisystems von CD-Rs wieder kopiert werden. Unter dem Strich wollte ich also möglichst viel Speicher für mein Geld. Große IDE-Laufwerke sind heutzutage billig: Ich fand IDE-Laufwerke von Western Digital mit 30,7 GB und 5400 RPM für 130 US Dollars, von denen ich drei und damit ungefähr neunzig Gigabyte Speicher kaufte. Installation der Hardware Die Laufwerke wurden in ein System eingebaut, das schon ein IDE-Laufwerk als Systemplatte besaß. Es wäre ideal gewesen, für jedes IDE-Laufwerk einen eigenen Controller und ein eigenes Kabel zu haben, doch haben das die damit verbundenen Kosten verboten. Zwei Platten wurden als Slave und eine als Master konfiguriert. An den ersten IDE-Controller schloß ich eine als Slave konfigurierte Platte zusätzlich zur Systemplatte an. Die beiden anderen Platten wurden als Master und Slave an den zweiten Controller angeschlossen. Beim Reboot wurde das BIOS so konfiguriert, daß es die angeschlossenen Platten automatisch erkennt und FreeBSD erkannte die Platten ebenfalls: ad0: 19574MB <WDC WD205BA> [39770/16/63] at ata0-master UDMA33 ad1: 29333MB <WDC WD307AA> [59598/16/63] at ata0-slave UDMA33 ad2: 29333MB <WDC WD307AA> [59598/16/63] at ata1-master UDMA33 ad3: 29333MB <WDC WD307AA> [59598/16/63] at ata1-slave UDMA33 Wenn FreeBSD die Platten jetzt nicht erkennt, überprüfen Sie, ob die Jumper korrekt konfiguriert sind. Ich habe von vielen Problemen gehört, die dadurch entstanden sind, daß die Platten mit cable select anstatt richtig als Master und Slave konfiguriert waren. Die nächste Überlegung war, wie die Platten in das Dateisystem eingebunden werden sollten. Ich schaute mir &man.vinum.8; und FreeBSDs &man.ccd.4; im Hinblick auf meine Konfiguration an. Die Entscheidung fiel zugunsten von &man.ccd.4;, da es aus weniger Teilen besteht und weniger Teile häufig eine höhere Stabilität anzeigen. Vinum schien für meine Zwecke ein bischen zuviel zu sein. Konfiguration von CCD Mit ccd können mehrere identische Platten zu einem logischen Dateisystem zusammengefaßt werden. Um ccd zu nutzen, muß der Kenerl mit der entsprechenden Unterstützung übersetzt werden. Ich fügte die folgende Zeile zu meiner Konfigurationsdatei hinzu und übersetzte den Kernel neu: pseudo-device ccd 4 In FreeBSD 4.0 und späteren Versionen kann ccd auch als Kernelmodul geladen werden. Um ccd zu nutzen, müssen die Laufwerke zuerst mit einem Label versehen werden. Die Label erstellte ich mit den folgenden Kommandos: disklabel -r -w ad1 auto disklabel -r -w ad2 auto disklabel -r -w ad3 auto Damit wurden die Label ad1c, ad2c und ad3c erstellt, die jeweils das gesamte Laufwerk umfassen. Im nächsten Schritt muß der Typ des Labels geändert werden. Zum Editieren der Lables benutzte ich folgende Kommandos: disklabel -e ad1 disklabel -e ad2 disklabel -e ad3 Für jedes Label startete dies den durch EDITOR gegebenen Editor, in meinem Fall &man.vi.1;, der dann einen Abschnitt, wie den folgenden zeigte: 8 partitions: # size offset fstype [fsize bsize bps/cpg] c: 60074784 0 unused 0 0 0 # (Cyl. 0 - 59597) Für ccd mußte ich eine e Partition erstellen. Diese kann durch Kopieren der c Partition erstellt werden, allerdings muß auf 4.2BSD gesetzt werden. Der editierte Label sah dann wie folgt aus: 8 partitions: # size offset fstype [fsize bsize bps/cpg] c: 60074784 0 unused 0 0 0 # (Cyl. 0 - 59597) e: 60074784 0 4.2BSD 0 0 0 # (Cyl. 0 - 59597) Erstellen des Dateisystems Nachdem die Label erstellt waren, mußte ich ccd konfigurieren. Dazu dient &man.ccdconfig.8;, das als ersten Parameter das zu konfigurierende Gerät, in meinem Fall /dev/ccd0c, erwartet. Wenn die Gerätedatei für ccd0c noch nicht existiert, können Sie diese mit den folgenden Kommandos erstellen: cd /dev sh MAKEDEV ccd0 Das nächste Argument, das ccdconfig erwartet, ist der Interleave für das Dateisystem. Der Interleave definiert die Größe eines Streifens in Blöcken, die normal 512 Bytes groß sind. Ein Interleave von 32 ist demnach 16384 Bytes groß. Nach der Angabe des Interleaves können Sie Optionen für ccdconfig angeben. Wenn Sie gespiegelte Laufwerke einrichten möchten, müssen Sie an dieser Stelle eine Option angeben. Da ich keinen Spiegel erstellen wollte, habe ich 0 eingesetzt. Zum Schluß werden die Geräte des Verbundes angegeben. Die komplette Kommandozeile sieht dann wie folgt aus: ccdconfig ccd0 32 0 /dev/ad1e /dev/ad2e /dev/ad3e Damit ist ccd konfiguriert und mit &man.newfs.8; kann nun ein Dateisystem angelegt werden: newfs /dev/ccd0c Automatisierung Damit ccd beim Start automatisch aktiviert wird, ist die Datei /etc/ccd.conf mit dem folgenden Kommando zu erstellen: ccdconfig -g > /etc/ccd.conf Wenn /etc/ccd.conf existiert, wird beim Reboot ccdconfig -C von /etc/rc aufgerufen. Damit wird ccd eingerichtet und die darauf befindlichen Dateisysteme können angehängt werden. Wenn Sie in den Single-User Modus booten, müssen Sie den Verbund erst konfigurieren, bevor Sie darauf befindliche Dateisysteme anhängen können: ccdconfig -C In /etc/fstab ist noch ein Eintrag für das auf dem Verbund befindliche Dateisystem zu erstellen, damit dieses beim Start des Systems immer angehängt wird: /dev/ccd0c /media ufs rw 2 2 vinum (Logical Volume Manager) XXX Hardware RAID RAID Hardware FreeBSD unterstützt eine Reihe von RAID-Controllern von populären Herstellern wie Adaptec, 3Ware, Mylex, DPT, AMI, Dell, HP, IBM und weiteren. Die Liste der unterstützten Adapter wächst ständig, lesen Sie bitte die Release-Notes, um eine vollständige Aufzählung zu erhalten. Bernd Warken Übersetzt von Bandmedien Bandmedien Die wichtigsten Bandmedien sind 4mm, 8mm, QIC, Mini-Cartridge und DLT. 4mm (DDS: Digital Data Storage) Bandmedien DDS (4mm) Bänder Bandmedien QIC Bänder Die 4mm-Bänder ersetzen mehr und mehr das QIC-Format als Backupmedium der Wahl für Workstations. Dieser Trend nahm stark zu, als Conner die Firma Archive, einen führenden Hersteller von QIC-Laufwerken, aufkaufte und die Produktion von QIC-Laufwerken stoppte. 4mm-Laufwerke sind klein und ruhig, haben aber nicht den gleichen Ruf der Zuverlässigkeit, den die 8mm-Laufwerke genießen. Die 4mm-Kassetten sind preiswerter und mit den Maßen 76,2 x 50,8 x 12,7 mm (3 x 2 x 0,5 Inch) kleiner als die 8mm-Kassetten. Sowohl die 4mm- als auch die 8mm-Magnetköpfe haben eine relativ kurze Lebensdauer, weil beide die gleiche Helical-Scan-Technologie benutzen. Der Datendurchsatz dieser Laufwerke beginnt bei etwa 150 kByte/s, Spitzenwerte liegen bei etwa 500 kByte/s. Die Datenkapazität liegt zwischen 1,3 GB und 2 GB. Die meisten Geräte haben eine Hardwarekompression eingebaut, die die Kapazität ungefähr verdoppelt. Es gibt Multi-Drive-Einheiten für Bandbibliotheken mit bis zu 6 Laufwerken in einem Gehäuse und automatischem Bandwechsel. Die Kapazität einer solchen Bibliothek liegt bei 240 GB. Der Standard DDS-3 unterstützt nun Bandkapazitäten bis zu 12 GB (oder komprimiert 24 GB). 4mm-Laufwerke, ebenso wie 8mm-Laufwerke, verwenden Helical-Scan. Alle Vor- und Nachteile von Helical-Scan gelten sowohl für 4mm- als auch für 8mm-Laufwerke. Bänder sollten nach 2.000 Banddurchläufen oder 100 vollen Backups ersetzt werden. 8mm (Exabyte) Bandmedien Exabyte (8mm) Bänder 8mm-Bänder sind die verbreitetsten SCSI-Bandlaufwerke; sie sind das geeignetste Bandformat zum Austausch von Bändern. Fast an jedem Standort gibt es ein 8mm-Bandlaufwerk mit 2 GB. 8mm-Bänder sind zuverlässig, gut zu handhaben und arbeiten leise. Bandkassetten sind preiswert und klein mit 122 x 84 x 15 mm (4,8 x 3,3 x 0,6 Inch). ein Nachteil der 8mm-Technologie ist die relativ kurze Lebensdauer des Schreib-/Lesekopfs und der Bänder auf Grund der hohen Relativgeschwindigkeit des Bandes über die Köpfe hinweg. Der Datendurchsatz liegt ungefähr zwischen 250 kByte/s und 500 kByte/s. Die Datenkapazität beginnt bei 300 MB und erreicht bis zu 7 GB bei den Spitzengeräten. Die meisten Geräte haben eine Hardwarekompression eingebaut, die die Kapazität ungefähr verdoppelt. Diese Laufwerke sind erhältlich in Form von Einzelgeräten oder als Multi-Drive-Bandbibliotheken mit 6 Laufwerken und 120 Bändern in einem Gehäuse. Die Bänder werden von der Geräteeinheit automatisch gewechselt. Die Kapazität einer solchen Bibliothek liegt bei 840 GB und mehr. Das Exabyte-Modell Mammoth unterstützt 12 GB auf einem Band (24 GB mit Kompression) und kostet etwa doppelt so viel wie ein konventionelles Bandlaufwerk. Die Daten werden mittels Helical-Scan auf das Band aufgezeichnet, die Köpfe sind leicht schräg zum Medium angebracht (mit einem Winkel von etwa 6 Grad). Das Band wickelt sich 270 Grad um die Spule, die die Köpfe trägt. Die Spule dreht sich, während das Band darüberläuft. Das Resultat ist eine hohe Datendichte und eng gepackte Spuren, die von einem Rand des Bands zum gegenüberliegenden quer über das Band abgewinkelt verlaufen. QIC Bandmedien QIC-150 QIC-150-Bänder und -Laufwerke sind wohl der am weitesten verbreitete Bandtyp überhaupt. QIC-Bandlaufwerke sind die preiswertesten seriösen Backupgeräte, die angeboten werden. Der Nachteil dabei ist der hohe Preis der Bänder. QIC-Bänder sind im Vergleich zu 8mm- oder 4mm-Bändern bis zu 5 Mal teurer, wenn man den Preis auf 1 GB Datenkapazität umrechnet. Aber wenn Ihr Bedarf mit einem halben Dutzend Bänder abgedeckt werden kann, mag QIC die richtige Wahl sein. QIC ist der gängigste Bandlaufwerkstyp. Jeder Standort hat ein QIC-Laufwerk der einen oder anderen Dichte. Aber gerade das ist der Haken an der Sache, QIC bietet eine große Anzahl verschiedener Datendichten auf physikalisch ähnlichen (manchmal identischen) Bändern. QIC-Laufwerke sind nicht leise. Diese Laufwerke suchen lautstark die richtige Bandstelle, bevor sie mit der Datenaufzeichnung beginnen. Sie sind während des Lesens, Schreibens und Suchens deutlich hörbar. Die Abmessungen der QIC-Kassetten betragen 152.4 x 101.6 x 17.78 mm (6 x 4 x 0,7 Inch), die QIC-Bandbreite beträgt 6,35 mm (1/4 Inch). Mini-Cartridges, die die gleiche Bandbreite verwenden, werden gesondert vorgestellt. Bandbibliotheken und Bandwechselgeräte gibt es im QIC-Format keine. Der Datendurchsatz liegt ungefähr zwischen 150 kByte/s und 500 kByte/s. Die Datenkapzität reicht von 40 MB bis zu 15 GB. Hardwarekompression ist in vielen der neueren QIC-Laufwerke eingebaut. QIC-Laufwerke werden heute seltener eingesetzt; sie werden von den DAT-Laufwerken abgelöst. Die Daten werden auf dem Band in Spuren aufgezeichnet. Die Spuren verlaufen entlang der Längsachse des Bandmediums von einem Ende zum anderen. Die Anzahl der Spuren, und damit auch die Breite einer Spur, variiert mit der Kapazität des Laufwerks. Die meisten, wenn nicht alle neueren Laufwerke sind rückwärtskompatibel, zumindest zum Lesen (aber oft auch zum Schreiben). QIC hat einen guten Ruf bezüglich der Datensicherheit (die Mechanik ist einfacher und robuster als diejenige der Helical-Scan-Laufwerken). Bänder sollten nach 5,000 Backups ersetzt werden. XXX* Mini-Cartridge DLT Bandmedien DLT DLT hat die schnellste Datentransferrate von allen hier aufgelisteten Gerätetypen. Das 1/2-Inch-Band (12,7 mm) befindet sich in einer Spulkassette mit den Abmessungen 101,6 x 101,6 x 25,4 mm (4 x 4 x 1 Inch). Die eine Seite der Kassette hat eine bewegliche Abdeckung. Der Laufwerksmechanismus öffnet diese Abdeckung und zieht die Bandführung heraus. Die Bandführung trägt ein ovales Loch, die das Laufwerk zum Einhängen des Bandes benutzt. Die Aufwickelspule befindet sich im Innern des Bandlaufwerks. Bei allen anderen hier besprochenen Bandkassetten (9-Spur-Bänder sind die einzige Ausnahme) befinden sich sowohl die Auf- als auch die Abwickelspule im Inneren der Bandkassette. Der Datendurchsatz liegt bei etwa 1,5 MBytes/s, der dreifache Durchsatz der 4mm-, 8mm- oder QIC-Bandlaufwerke. Die Datenkapazität reicht von 10 GB bis 20 GB für Einfachlaufwerke. Auch Mehrfachbandgeräte sind erhältlich, sowohl als Bandwechsler wie auch als Multi-Drive-Bandbibliotheken, die Platz für 5 bis 900 Bänder verteilt auf 1 bis 20 Laufwerke enthalten, mit einer Speicherkapazität von 50 GB bis 9 TB. Mit Kompression unterstützt das Format DLT Type IV bis zu 70 GB Kapazität. Die Daten werden auf dem Band in Spuren aufgezeichnet, die parallel zur Bewegungsrichtung verlaufen (gerade so wie bei den QIC-Bändern). Zwei Spuren werden dabei gleichzeitig beschrieben. Die Lebenszeit der Lese- und Schreibköpfe sind relativ lang; denn sobald das Band anhält, gibt es keine Relativbewegung mehr zwischen den Köpfen und dem Band. AIT Bandmedien AIT AIT ist ein neues Format von Sony, das (mit Kompression) bis zu 50 GB pro Band speichern kann. Die Bänder haben einen Speicherchip, der einen Index mit dem Inhalt des Bandes anlegt. Dieser Index kann vom Bandlaufwerk zur schnellen Bestimmung der Lage von Dateien auf dem Band benutzt werden, während andere Bänder einige Minuten zur Lokalisierung benötigen. Entsprechende Software wie etwa SAMS:Alexandria können 40 oder mehr AIT-Bandbibliotheken verarbeiten, indem sie direkt mit dem Speicherchip des Bandes kommunizieren, wenn der Bandinhalt am Bildschirm dargestellt werden soll oder bestimmt werden soll, welche Dateien auf welchem Band gespeichert sind, oder um das richtige Band zu lockalisieren, zu laden und Daten vom Band zurückzuspielen. Bibliotheken dieser Art liegen in der Preiskategorie von $20,000, womit sie etwas aus dem Hobbymarkt herausfallen. Die erste Benutzung eines neuen Bands Der Versuch ein neues, vollkommen leeres Band ohne weiteres zu lesen oder zu beschreiben wird schiefgehen. Auf der Konsole werden dann Meldungen ähnlich wie folgt ausgegeben: sa0(ncr1:4:0): NOT READY asc:4,1 0(ncr1:4:0): Logical unit is in process of becoming ready Das Band enthält nämlich keinen Identifier-Block (Blocknummer 0). Alle QIC-Bandlaufwerke seit der Einführung des QIC-525-Standards schreiben einen Identifier-Block auf das Band. Es gibt zwei Lösungen: mt fsf 1 veranlasst das Bandlaufwerk einen Identifier-Block auf das Band zu schreiben. Das Band durch Drücken des Bandauswurfknopfs an der Vorderseite des Bandgeräts auswerfen. Danach das Band wieder einlegen und Daten auf das Band übertragen wie in dump beschrieben. Das Kommando dump.8 gibt die Meldung DUMP: End of tape detected zurück und die Konsole zeigt: HARDWARE FAILURE info:280 asc:80,96. Das Band zurückspulen mit dem Kommando: mt rewind. Nachfolgende Bandoperationen werden dann erfolgreich ausgeführt. Backup-Programme Backup Software Die drei wichtigsten Programme sind &man.dump.8;, &man.tar.1;, and &man.cpio.1;. Aufspielen und Wiederherstellen Backup Software Sichern / Wiederherstellen dump restore dump und restore sind die traditionellen Backupprogramme in UNIX. Sie betrachten das Laufwerk als eine Ansammlung von Blöcken, operieren also unterhalb dem Abstraktionslevel von Dateien, Links und Verzeichnissen, die die Grundlage des Dateisystemkonzepts bilden. dump sichert ein ganzes Dateisystem auf einem Gerät, es ist nicht möglich nur einen Teil des Dateisystems, oder einen Verzeichnisbaum, der mehr als ein Dateisystem umfaßt zu sichern. dump schreibt keine Dateien oder Verzeichnisse auf das Band, sondern die Blöcke, aus denen Dateien und Verzeichnisse bestehen. Wenn Sie mit dump das Root-Verzeichnis sichern, werden /home, /usr und viele andere Verzeichnisse nicht gesichert, da dies normalerweise Mountpunkte für andere Dateisysteme oder symbolische Links zu diesen Dateisystemen sind. dump hat einige Eigenarten, die noch aus den frühen Tagen der Version 6 von ATT UNIX (ca. 1975) stammen. Die Parameter sind für 9-Spur-Bänder (6250 bpi) voreingestellt, nicht auf die heute üblichen Medien hoher Dichte (bis zu 62.182 ftpi). Bei der Verwendung der Kapazitäten moderner Bandlaufwerke muss diese Voreinstellung auf der Kommandozeile überschrieben werden. rhosts rdump und rrestore können Daten über Netzwerk auf ein Band, das sich in einem Laufwerk eines anderen Computers befindet, überspielen. Beide Programme benutzen die Befehle rcmd und ruserok zum Zugriff auf das entfernte Bandlaufwerk. Daher muss der Anwender, der das Backup durchführt, auf dem entfernten Computer eine Zugangsberechtigung für rhosts haben. Die Argumente zu rdump und rrestore müssen zur Verwendung auf dem entfernten Computer geeignet sein. (Z.B. lautet das Kommando zum Aufrufen von rdump von einem FreeBSD-Computer aus auf ein Exabyte-Bandlaufwerk auf einer Sun namens komodo: /sbin/rdump 0dsbfu 54000 13000 126 komodo:/dev/nrsa8 /dev/rda0a 2>&1). Man beachte, dass bei der Ausführung die Sicherheitsvorkehrungen wie beim Aufruf des Kommandos rhosts gelten. Erkundigen Sie sich nach Ihrer Zugangsberechtigung. Es ist auch möglich dump und restore über eine gesicherte Verbindung mit ssh einzusetzen. <command>rdump</command> mit <application>ssh</application> benutzen &prompt.root; /sbin/dump -0uan -f - /usr | gzip -2 | ssh1 -c blowfish \ targetuser@targetmachine.example.com dd of=/mybigfiles/dump-usr-l0.gz <command>tar</command> Backup Software tar &man.tar.1; stammt ebenfalls aus Version 6 von ATT Unix (ca. 1975). tar arbeitet mit dem Dateisystem, denn es schreibt Dateien und Verzeichnisse auf das Band. tar unterstützt zwar nicht den vollen Umfang von Optionen, die bei &man.cpio.1; zur Verfügung stehen, aber dafür erfordert tar nicht die ungewöhnliche Kommando-Pipeline, die cpio verwendet. tar Die meisten Versionen von tar unterstützen keine Backups über das Netzwerk. Die GNU-Version von tar die in FreeBSD verwendet wird, unterstüzt jedoch entfernte Geräte mit der gleichen Syntax wie rdump. Um tar für ein Exabyte-Bandlaufwerk auf einer Sun namenskomodo auszuführen, muss folgendes Kommando aufgerufen werden: /usr/bin/tar cf komodo:/dev/nrsa8 . 2>&1. Bei den Versionen ohne Unterstützung für entfernte Geräte kann man die Daten über eine Pipeline und rsh an ein entferntes Laufwerk senden. &prompt.root; tar cf - . | rsh hostname dd of=tape-device obs=20b Wenn Sie Bedenken bezüglich der Sicherheit beim Backup über's Netz haben, sollten Sie ssh anstatt rsh benutzen. Cpio Backup Software cpio &man.cpio.1; ist das ursprüngliche Unix-Programm zum Dateitransfer mit magnetischen Medien. cpio hat (neben vielen anderen Leistungsmerkmalen) Optionen zum Byte-Swapping, zum Schreiben einer Anzahl verschiedener Archivformate und zum Weiterleiten von Daten an andere Programme über Pipeline. Dieses letztes Leistungsmerkmal macht cpio zu einer ausgezeichneten Wahl für Installationsmedien. Leider kann cpio keine Dateibäume durchlaufen, so dass eine Liste der zu bearbeitenden Dateien über stdin angegeben werden muss. cpio unterstützt keine Backups über das Netzwerk. Man kann aber eine Pipeline und rsh verwenden, um Daten an ein entferntes Bandlaufwerk zu senden. &prompt.root; for f in directory_list; do find $f >> backup.list done -&prompt.root; cpio -v -o --format=newc < backup.list | ssh user@host "cat > backup_device +&prompt.root; cpio -v -o --format=newc < backup.list | ssh user@host "cat > backup_device" Dabei steht directory_list für eine Aufzählung der Verzeichnisse, die Sie sichern wollen. user@host gibt den Benutzer auf dem Zielrechner an, der die Sicherung laufen läßt. Der Ort der Sicherung wird durch backup_device angegeben (z.B. /dev/nrsa0). <command>pax</command> Backup Software pax pax POSIX IEEE &man.pax.1; ist die Antort von IEEE/POSIX auf tar und cpio. Über die Jahre hinweg sind die verschiedenen Versionen von tar und cpio leicht inkompatibel geworden. Daher hat POSIX, statt eine Standardisierung zwischen diesen auszufechten, ein neues Archivprogramm geschaffen. pax versucht viele der unterschiedlichen cpio- und tar-Formate zu lesen und zu schreiben, außerdem einige neue, eigene Formate. Die Kommandostruktur ähnelt eher cpioals tar. <application>Amanda</application> Backup Software Amanda Amanda Amanda (Advanced Maryland Network Disk Archiver) ist ein Client/Server-Backupsystem, nicht nur ein einzelnes Programm. Ein Amanda-Server kann auf einem einzigen Bandlaufwerk Datensicherungen von jeder beliebigen Anzahl von Computern speichern, sofern auf diesen jeweils ein Amanda-Client läuft und sie über Netzwerk mit dem Amanda-Server verbunden sind. Ein häufiges Problem bei Standorten mit einer Anzahl großer Festplatten ist, dass das Kopieren der Daten auf Band langsamer vor sich geht als solche Daten anfallen. Amanda löst dieses Problem durch Verwendung einer Holding Disk, einer Festplatte zum gleichzeitigen Zwischenspeichern mehrerer Dateisysteme. Für Datensicherungen über einen längeren Zeitraum erzeugt Amanda Archivsets von allen Dateisystemen, die in Amanda's Konfigurationsdatei genannt werden. Ein Archivset ist eine Gruppe von Bändern mit vollen Backups und Reihen von inkrementellen (oder differentiellen) Backups, die jeweils nur die Unterschiede zum vorigen Backup enthalten. Zur Wiederherstellung von beschädigten Dateissystemen benötigt man das letzte volle Backup und alle darauf folgenden inkrementellen Backups. Die Konfigurationsdatei ermöglicht die Feineinstellung der Backups und des Netzwerkverkehrs von Amanda. Amanda kann zum Schreiben der Daten auf das Band jedes der oben beschriebenen Backuprogramme verwenden. Amanda ist erhältlich als Portierung oder als Softwarepaket, es ist nicht von vorne herein auf dem System installiert. Tue nichts Tue nichts ist kein Computerprogramm, sondern die am häufigsten angewendete Backupstrategie. Diese kostet nichts, man muss keinen Backupplan befolgen, einfach nur nein sagen. Wenn etwas passiert, einfach grinsen und ertragen! Wenn Ihre Zeit und Ihre Daten nicht so wichtig sind, dann ist die Strategie Tue nichts das geeignetste Backupprogramm für Ihren Computer. Aber Unix ist ein nützliches Werkzeug, Sie müssen damit rechnen, dass Sie innerhalb von sechs Monaten eine Sammlung von Dateien haben, die für Sie wertvoll geworden sind. Tue nichts ist die richtige Backupmethode für /usr/obj und andere Verzeichnisbäume, die vom Computer exakt wiedererzeugt werden können. Ein Beispiel sind die Dateien, die diese Handbuchseiten darstellen — sie wurden aus Quelldateien im Format SGML erzeugt. Es ist nicht nötig, Sicherheitskopien der Dateien in den sekundären Formaten wie etwa HTML zu erstellen. Die Quelldateien in SGML sollten jedoch in die regelmäßigen Backups mit einbezogen werden. Welches Backup-Programm ist am Besten? LISA dump, Punkt und Schluss. Elizabeth D. Zwicky hat alle hier genannten Backup-Programme bis zur Erschöpfung ausgetestet. Ihre eindeutige Wahl zur Sicherung aller Daten mit Berücksichtigung aller Besonderheiten von UNIX-Dateisystemen ist dump. Elizabeth erzeugte Dateisysteme mit einer großen Vielfalt ungewöhnlicher Bedingungen (und einiger gar nicht so ungewöhnlicher) und testete jedes Programm durch ein Backup und eine Wiederherstellung dieser Dateisysteme. Unter den Besonderheiten waren Dateien mit Löchern, Dateien mit Löchern und einem Block mit Null-Zeichen, Dateien mit ausgefallenen Buchstaben im Dateinamen, unlesbare und nichtschreibbare Dateien, Gerätedateien, Dateien, deren Länge sich während des Backups ändert, Dateien, die während des Backups erzeugt und gelöscht werden, u.v.m. Sie berichtete über ihre Ergebnisse in LISA V im Oktober 1991, s. Torture-testing Backup and Archive Programs. Die Wiederherstellung in einem Notfall Vor dem Unglück Es sind nur vier Vorkehrungen zu treffen, um auf jedes erdenkliche Unglück vorbereitet zu sein. disklabel Als erstes drucken Sie das Disklabel jeder Ihrer Festplatten (z.B. mittels disklabel da0 | lpr), die Partitions- und Dateisystemtabelle jeder Festplatte (mit /etc/fstab) sowie alle Bootmeldungen, jeweils in zweifacher Ausfertigung. fix-it floppies Zweitens, überzeugen Sie sich, dass sowohl die Bootdiskette als auch die Reparaturdiskette (boot.flp bzw. fixit.flp) all Ihre Geräte ansprechen können. Die einfachste Methode dies nach zu prüfen ist, Ihren Rechner mit der Boot-Diskette im Floppylaufwerk neu zu starten und die Bootmeldungen zu durchzusehen. Wenn all Ihre Geräte aufgelistet sind und funktionieren, können Sie weiter zu Schritt drei gehen. Ist das nicht der Fall, müssen Sie sich eine eigene Version der beiden zum Booten benötigten Disketten erstellen. Diese müssen einen Kernel enthalten, der all Ihre Platten mounten kann und Zugriff auf Ihr Bandlaufwerk gestattet. Diese Disketten müssen ferner folgende Programme enthalten: fdisk, disklabel, newfs, mount sowie jedes Backup-Programm, das Sie verwenden. Diese Programme müssen statisch gelinkt sein. Falls Sie dump verwenden, muss die Diskette auch restore enthalten. Drittens, machen Sie oft Backups auf Band. Jede Änderung seit Ihrem letzten Backup kann unwiederbringlich verloren gehen. Versehen Sie die Backup-Bänder mit Schreibschutz. Viertens, testen Sie aus, wie die Disketten (entweder boot.flp und fixit.flp oder Ihre beiden eigenen Disketten aus Schritt zwei) und die Bänder mit den Backups zu behandeln sind. Machen Sie sich Notizen zu diesem Test. Bewahren Sie diese Notizen zusammen mit den Bootdisketten, den Ausdrucken und den Bändern mit den Backups auf. Wenn der Ernstfall eintritt, werden Sie vielleicht so genervt sein, dass Sie ohne Ihre Notizen evt. das Backup auf Ihren Bändern zerstören. (Wie das geht? Man braucht nur unglücklicherweise den Befehl tar cvf /dev/rsa0 einzugeben um ein Band zu überschreiben). Als zusätzliche Sicherheitsvorkehrung, kann man jeweils die Disketten und Bänder zweifach erstellen. Eine der Kopien sollte an einem entfernten Standort aufbewahrt werden. Ein entfernter Standort ist NICHT der Keller im gleichen Bürogebäude. Eine Anzahl von Firmen im World Trade Center musste diese Lektion auf die harte Tour lernen. Ein entfernter Standort sollte von Ihrem Computer und Ihren Festplatten physikalisch durch eine erhebliche Entfernung getrennt sein. Ein Beispielskript zum Erstellen eigener Bootdisketten: /mnt/sbin/init gzip -c -best /sbin/fsck > /mnt/sbin/fsck gzip -c -best /sbin/mount > /mnt/sbin/mount gzip -c -best /sbin/halt > /mnt/sbin/halt gzip -c -best /sbin/restore > /mnt/sbin/restore gzip -c -best /bin/sh > /mnt/bin/sh gzip -c -best /bin/sync > /mnt/bin/sync cp /root/.profile /mnt/root cp -f /dev/MAKEDEV /mnt/dev chmod 755 /mnt/dev/MAKEDEV chmod 500 /mnt/sbin/init chmod 555 /mnt/sbin/fsck /mnt/sbin/mount /mnt/sbin/halt chmod 555 /mnt/bin/sh /mnt/bin/sync chmod 6555 /mnt/sbin/restore # # Geraetedateien erstellen # cd /mnt/dev ./MAKEDEV std ./MAKEDEV da0 ./MAKEDEV da1 ./MAKEDEV da2 ./MAKEDEV sa0 ./MAKEDEV pty0 cd / # # Minimale Dateisystemtabelle erstellen # cat > /mnt/etc/fstab < /mnt/etc/passwd < /mnt/etc/master.passwd < Nach dem Unglück Die Schlüsselfrage ist, ob Ihre Hardware überlebt hat. Denn da Sie ja regelmäßig Backups angefertigt haben, brauchen Sie sich um die Software keine Sorgen zu machen. Falls die Hardware beschädigt wurde, ersetzen Sie zuerst die defekten Teile. Falls die Hardware funktioniert, überprüfen Sie die Disketten. Wenn Sie eigene Bootdisketten verwenden, booten Sie im Single-User-Modus (geben dazu Sie -s am Boot-Prompt boot: ein). Überspringen Sie den folgenden Paragrafen. Wenn Sie die Standarddisketten boot.flp und fixit.flp verwenden, lesen Sie hier weiter. Legen Sie die Bootdiskette boot.flp in das erste Floppylaufwerk ein und starten Sie den Computer. Wie üblich wird dann das originale Installationsmenü von FreeBSD gestartet. Wählen Sie die Option Fixit--Repair mode with CDROM or floppy.. Legen Sie die Diskette fixit.flp ein, wenn danach gefragt wird. restore und die anderen Programme, die Sie benötigen, befinden sich dann in /mnt2/stand. Stellen Sie die Dateisysteme nacheinander, getrennt von einander, wieder her. mount Root-Partition disklabel newfs Versuchen Sie die Root-Partition Ihrer ersten Festplatte einzuhängen (z.B. mit mount /dev/sd0a /mnt). Wenn das Disklabel beschädigt wurde, benutzen Sie disklabel um die Platte neu zu partitionieren und zu benennen und zwar so, dass die Festplatte mit dem Label übereinstimmt, das Sie ausgedruckt und aufbewahrt haben. Verwenden Sie newfs um neue Dateisysteme auf den Partitionen anzulegen. Hängen Sie nun die Root-Partition der Festplatte mit Schreibzugriff ein (mit mount -u -o rw /mnt). Benutzen Sie Ihr Backup-Programm um die Daten für das jeweilige Dateisystem aus den Backup-Bändern wieder her zu stellen (z.B. durch restore vrf /dev/sta). Hängen Sie das Dateisystem wieder aus (z.B. durch umount /mnt). Wiederholen Sie diesen Ablauf für jedes betroffene Dateisystem. Sobald Ihr System wieder läuft, machen Sie gleich wieder ein vollständiges Backup auf neue Bänder. Denn die Ursache für den Absturz oder den Datenverlust kann wieder zuschlagen. Eine weitere Stunde, die Sie jetzt noch dranhängen, kann Ihnen später ein weiteres Missgeschick ersparen. * Ich habe mich nicht auf Missgeschicke vorbereitet - was nun? ]]> Was ist mit Backups auf Disketten? Kann ich Disketten zum Backup meiner Daten verwenden? Backup Disketten Disketten Disketten sind kein wirklich geeignetes Medium für Backups aus folgenden Gründen: Disketten sind unzuverlässig, besonders langfristig. Speichern und Wiederherstellen ist sehr langsam. Sie haben eine sehr eingeschränkte Kapazität (Die Zeiten sind längst vorbei, wo eine ganze Festplatte auf ein Dutzend Floppies oder so gespeichert werden konnte). Wenn jedoch keine andere Möglichkeit zum Datenbackup vorhanden ist, dann sind Disketten immer noch besser als gar kein Backup. Wenn man gezwungen ist Disketten zu verwenden, dann sollte man auf eine gute Qualität achten. Floppies, die schon einige Jahre im Büro herumgelegen haben, sind eine schlechte Wahl. Ideal sind neue Disketten von einem renommierten Hersteller. Wie mache ich ein Backup auf Disketten? Die beste Art eines Diskettenbackups ist der Befehl tar mit der Mehrfachband-Option , die es ermöglicht ein Backup über mehrere Floppies zu verteilen. Ein Backup aller Dateien im aktuellen Verzeichnis einschließlich aller Unterverzeichnisse wird durch den folgenden Befehl veranlasst (als root): &prompt.root; tar Mcvf /dev/rfd0 * Wenn die erste Floppy voll ist, meldet sich tar und verlangt einen Diskettenwechsel (weil tar unabhängig vom Medium arbeitet, wird der nächste Band (Volume) verlangt, was in diesem Zusammenhang eine Diskette bedeutet), in etwa wie folgt: Prepare volume #2 for /dev/rfd0 and hit return: Dies wird mit steigender Volumenzahl wiederholt, bis alle angebenen Dateien archiviert sind. Können Diskettenbackups komprimiert werden? tar gzip Kompression Leider erlaubt es tar nicht, die Option für Multi-Volume-Archive zu verwenden. Man kann natürlich alle Dateien mit gzip komprimieren, sie mit tar auf die Floppies aufspielen, und dann die Dateien wieder gunzip entkomprimieren! Wie werden Diskettenbackups wieder her gestellt? Zur Wiederherstellung des gesamten Archivs verwendet man: &prompt.root; tar Mxvf /dev/fd0 Eine Methode um nur bestimmte Dateien wieder her zu stellen ist mit der ersten Diskette den folgenden Befehl auszuführen: &prompt.root; tar Mxvf /dev/fd0 filename tar wird dann die folgenden Disketten anfordern, bis die benötigte Datei gefunden ist. Wenn man die Diskette kennt auf der sich die Datei befindet, kann man alternativ diese Diskette auch direkt einlegen und den gleichen Befehl wie oben verwenden. Man beachte, dass, falls die erste Datei eine Fortsetzung einer Datei von einer der vorigen Disketten ist, tar die Warnung ausgibt, dass diese Datei nicht wiederhergestellt werden kann, selbst dann, wenn dies gar nicht verlangt wurde!