diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/audit/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/audit/chapter.sgml
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TomRhodesGeschrieben von RobertWatsonDanielSeuffertÜbersetzt von Security Event AuditingEinleitungAUDITSecurity Event AuditingMAC
- FreeBSD 6.2 und neuer unterstützen
+ Das &os;-Betriebssystem unterstützt
ein feingranuliertes Sicherheits-Auditing.
Ereignis-Auditing erlaubt die
zuverlässige, feingranulierte und konfigurierbare
Aufzeichnung einer Vielzahl von sicherheitsrelevanten
Systemereignissen einschliesslich Benutzereingaben,
Konfigurationsänderungen sowie Datei- und
Netzwerkzugriffen. Diese Log-Datensätze können
unschätzbar wertvoll sein für direkte
Systemüberwachung, Einbruchserkennung und
Post-Mortem-Analyse. &os; implementiert &sun;s öffentlich
zugängliche BSM API und Dateiformat. Die
&os;-Implementierung kann mit den Audit-Implementierungen von
&sun; &solaris; und &apple; &macos; X zusammenarbeiten.Dieses Kapitel konzentriert sich auf die Installation
und Konfiguration des Ereignis-Auditings. Es erklärt
Audit-Richtlinien und stellt ein Beispiel einer
Audit-Konfiguration vor.Nach dem Lesen dieses Kapitels werden Sie
Folgendes wissen:Was Ereignis-Auditing ist und wie es arbeitet.Wie man Ereignis-Auditing in &os; für Benutzer
und Prozesse konfiguriert.Wie man den Audit-Pfad mittels Audit-Reduktion und
Revisionswerkzeugen überprüft.Vor dem Lesen dieses Kapitels sollten Sie:Sowohl &unix; als auch &os;-Basismechanismen
beherrschen ().Mit den grundlegenden Mechanismen der
Kernel-Konfiguration und -Kompilierung vertraut sein ().Mit den Maßnahmen zur Sicherung von &os;
vertraut sein ().
- Die Audit-Funktionalität in
- &os; 6.X ist nach wie vor
- experimentell. Ihre Anwendung auf Produktivsystemen sollte
- nur nach sorgfältiger Abwägung der Risiken des
- Einsatzes experimenteller Software erfolgen. Zu den bekannten
- Einschränkungen gehört, dass zur Zeit nicht alle
+ Die Audit-Funktionalität in &os; besitzt die
+ Einschränkungen, dass zur Zeit nicht alle
sicherheitsrelevanten System-Ereignisse auditierbar sind und
dass einige Anmelde-Mechanismen, wie z.B. X11-basierte
Bildschirm-Manager und Daemonen von Drittanbietern, das
Auditing für Benutzeranmeldungen nicht korrekt
konfigurieren.
-
- Das Sicherheits-Auditing ist in der Lage, sehr
detaillierte Log-Dateien von Systemaktivitäten zu
erzeugen. Auf einem ausgelasteten System kann die Pfad-Datei
sehr groß werden, wenn sie für hohe Auflösung
konfiguriert ist, und im Extremfall pro Woche um mehrere
Gigabyte anwachsen. Administratoren sollten daher den
benötigten Plattenplatz in Verbindung mit umfangreichen
Audit-Konfigurationen berücksichtigen. So kann es
wünschenswert sein, ein eigenes
Dateisystem für /var/audit
einzusetzen, damit andere Dateisysteme nicht betoffen sind,
wenn das Dateisystem des Audit voll läuft.SchlüsselbegriffeVor dem Lesen dieses Kapitels müssen einige
Audit-bezogene Schlüsselbegriffe erläutert
werden:event: Ein auditierbares Ereignis
ist ein Ereignis, das mit dem Audit-Subsystem
aufgezeichnet werden kann. Beispiele für
sicherheitsrelevante Systemereignisse sind etwa das Anlegen
von Dateien, das Erstellen einer Netzwerkverbindung oder
eine Benutzeranmeldung. Ereignisse sind entweder
attributierbar, können also zu einen
authentifizierten Benutzer zurückverfolgt werden, oder
sind nicht-attributierbar, falls dies nicht
möglich ist. Nicht-attributierbare Ereignisse erfolgen
daher vor der Authentifizierung im Anmeldeprozess
(beispielsweise die Eingabe eines falschen Passworts).class: Ereignisklassen sind
benannte Zusammenstellungen von zusammengehörenden
Ereignissen und werden in Auswahl-Ausdrücken benutzt.
Häufig genutzte Klassen von Ereignissen schließen
file creation (fc, Anlegen von Dateien),
exec (ex, Ausführung) und
login_logout (lo, Anmeldung-Abmeldung)
ein.record: Ein Datensatz ist ein
Audit-Logeintrag, welcher ein Sicherheitsereignis
enthält. Jeder Datensatz enthält einen
Ereignistyp, Informationen über den Gegenstand
(Benutzer), welcher die Aktion durchführt, Datums- und
Zeitinformationen, Informationen über jedes Objekt oder
Argument sowie den Zustand hinsichtlich Erfolg oder
Scheitern der Operation.trail: Ein Audit-Pfad (audit
trail) oder eine Log-Datei besteht aus einer Reihe von
Audit-Datensätzen, die Sicherheitsereignisse
beschreiben. Normalerweise sind die Pfade in grober
zeitlicher Reihenfolge bezüglich des Zeitpunktes,
an welchem ein Ereignis beendet wurde. Nur authorisierte
Prozesse dürfen Datensätze zum Audit-Pfad
hinzufügen.selection expression: Ein
Auswahlausdruck ist eine Zeichenkette, welche eine Liste von
Präfixen und Audit-Ereignisklassennamen enthält,
um Ereignisse abzugleichen.preselection: Die Vorauswahl ist
der Prozess, durch den das System erkennt, welche Ereignisse
von Interesse für den Administrator sind, um die
Erzeugung von Datensätze zu verhindern, welche nicht
von Belang sind. Die Konfiguration der Vorauswahl benutzt
eine Reihe von Auswahl-Ausdrücken, um zu erkennen,
welche Klassen von Ereignissen für welche Benutzer
aufgezeichnet werden sollen sowie globale Einstellungen,
welche sowohl auf authorisierte
als auch unauthorisierte Prozesse angewendet werden.reduction: Die Reduzierung ist
der Prozess, durch den Datensätze von bestehenden
Audit-Pfaden ausgewählt werden für Speicherung,
Ausdruck oder Analyse. Ebenso der Prozess, durch den
unerwünschte Datensätze aus dem Audit-Pfad
entfernt werden. Mittels Reduzierung können
Administratoren Richtlinien für die Speicherung von
Audit-Daten vorgeben. Zum Beispiel können
ausführliche Audit-Pfade für einen Monat
gespeichert werden, um danach den Pfad für
archivarische Zwecke auf die Anmeldeinformationen
zu reduzieren.Installation der Audit-UnterstützungDie Unterstützung des Ereignis-Auditings für den
Benutzerbereich wird bereits als Teil des Basissystems installiert.
- Ab &os; 7.0 ist die Audit-Unterstützung bereits im
- Standardkernel enthalten. Verwenden Sie hingegen noch
- &os; 6.X, müssen Sie
- folgende Zeile in Ihre Kernelkonfigurationsdatei aufnehmen und
- den Kernel neu bauen:
+ Die Audit-Unterstützung ist bereits im &os;-Standardkernel
+ enthalten, jedoch müssen Sie die folgende Zeile explizit in
+ Ihre Kernelkonfigurationsdatei aufnehmen und den Kernel neu bauen:
options AUDITBauen und installieren Sie den Kernel wie in
beschrieben ist.Nachdem der Kernel mit Audit-Unterstützung
gebaut und installiert ist und das System neu gestartet wurde,
aktivieren Sie den Audit-Daemon
durch das Einfügen der folgenden Zeile in die Datei
&man.rc.conf.5;:auditd_enable="YES"Die Audit-Unterstützung kann nun durch einen
Neustart des Systems oder durch das manuelle Starten
des Audit-Daemon aktiviert werden:/etc/rc.d/auditd startDie Konfiguration des AuditAlle Konfigurationsdateien für das Sicherheits-Audit
finden sich unter
/etc/security.
Die folgenden Dateien müssen vorhanden sein, bevor
der Audit-Daemon gestartet wird:audit_class – Enthält
die Definitionen der Audit-Klassen.audit_control – Steuert
Teile des Audit-Subsystems wie Audit-Klassen, minimaler
Plattenplatz auf dem Audit-Log-Datenträger, maximale
Größe des Audit-Pfades usw.audit_event – Wörtliche
Namen und Beschreibungen von System-Audit-Ereignissen sowie
eine Liste, welche Klassen welches Ereignis
aufzeichnen.audit_user – Benutzerspezifische
Audit-Erfordernisse, welche mit den globalen Vorgaben bei
der Anmeldung kombiniert werden.audit_warn – Ein
anpassbares Shell-Skript, welches von
auditd benutzt wird, um
Warnhinweise in aussergewöhnlichen Situationen zu
erzeugen, z.B. wenn der Platz für die
Audit-Datensätze knapp wird oder wenn die Datei des
Audit-Pfades rotiert wurde.Audit-Konfigurationsdateien sollten vorsichtig gewartet und
bearbeitet werden, da Fehler in der Konfiguration zu falscher
Aufzeichnung von Ereignissen führen könnten.Ereignis-AuswahlausdrückeAuswahlausdrücke werden an einigen Stellen
der Audit-Konfiguration benützt, um zu bestimmen,
welche Ereignisse auditiert werden sollen. Die Ausdrücke
enthalten eine Liste der Ereignisklassen, welche verglichen
werden sollen, jede mit einem Präfix, welches anzeigt,
ob verglichene Datensätze akzeptiert oder ignoriert
werden sollen und optional, um anzuzeigen, ob der Eintrag
beabsichtigt, erfolgreiche oder fehlgeschlagene Operationen
zu vergleichen. Auswahlausdrücke werden von links nach
rechts ausgewertet und zwei Ausdrücke werden durch
Aneinanderhängen miteinander kombiniert.Die folgende Liste enthält die
Standard-Ereignisklassen für das Audit und ist in
audit_class festgehalten:all – all – Vergleiche
alle Ereignisklassen.ad – administrative – Administrative
Aktionen ausgeführt auf dem System als Ganzes.ap – application – Aktionen
definiert für Applikationen.cl – file
close – Audit-Aufrufe für
den Systemaufruf close.ex – exec – Ausführung
des Audit-Programms. Auditierung von
Befehlszeilen-Argumenten und Umgebungsvariablen wird
gesteuert durch &man.audit.control.5; mittels der
argv und
envv-Parametergemäss der
Richtlinien-Einstellungen.fa – file
attribute access – Auditierung
des Zugriffs auf Objektattribute wie &man.stat.1;,
&man.pathconf.2; und ähnlichen Ereignissen.fc – file
create – Audit-Ereignisse,
bei denen eine Datei als Ergebnis angelegt wird.fd – file
delete – Audit-Ereignisse,
bei denen Dateilöschungen vorkommen.fm – file
attribute modify – Audit-Ereignisse,
bei welchen Dateiattribute geändert werden, wie
&man.chown.8;, &man.chflags.1;, &man.flock.2; etc.fr – file
read – Audit-Ereignisse, bei
denen Daten gelesen oder Dateien zum lesen geöffnet
werden usw.fw – file write – Audit-Ereignisse,
bei welchen Daten geschrieben oder Dateien geschrieben
oder verändert werden usw.io – ioctl – Nutzung
des Systemaufrufes &man.ioctl.2; durch Audit.ip – ipc – Auditierung
verschiedener Formen von Inter-Prozess-Kommunikation
einschliesslich POSIX-Pipes und System V
IPC-Operationen.lo – login_logout – Audit-Ereignisse
betreffend &man.login.1; und &man.logout.1;, welche auf
dem System auftreten.na – non
attributable – Auditierung
nicht-attributierbarer Ereignisse (Ereignisse, die nicht auf
einen bestimmten Benutzer zurückgeführt werden
können).no – invalid
class – Kein Abgleich von
Audit-Ereignissen.nt – network – Audit-Ereignisse
in Zusammenhang mit Netzwerkaktivitäten wie
z.B. &man.connect.2; und &man.accept.2;.ot – other – Auditierung
verschiedener Ereignisse.pc – process – Auditierung
von Prozess-Operationen wie &man.exec.3; und
&man.exit.3;.Diese Ereignisklassen können angepasst werden durch
Modifizierung der Konfigurationsdateien
audit_class und
audit_event.Jede Audit-Klasse in dieser Liste ist kombiniert mit
einem Präfix, welches anzeigt, ob
erfolgreiche/gescheiterte Operationen abgebildet werden, und
ob der Eintrag den Abgleich hinzufügt oder entfernt
für die Klasse und den Typ.(none) Kein Präfix, sowohl erfolgreiche als
auch gescheiterte Vorkommen eines Ereignisses werden
auditiert.+ Auditiere nur erfolgreiche
Ereignisse in dieser Klasse.- Auditiere nur gescheiterte
Operationen in dieser Klasse.^ Auditiere weder erfolgreiche
noch gescheiterte Ereignisse in dieser Klasse.^+ Auditiere keine erfolgreichen
Ereignisse in dieser Klasse.^- Auditiere keine gescheiterten
Ereignisse in dieser Klasse.Das folgende Beispiel einer Auswahl-Zeichenkette
wählt erfolgreiche und gescheiterte
Anmelde/Abmelde-Ereignisse aus, aber nur erfolgreich beendete
Ausführungs-Ereignisse:lo,+exKonfigurationsdateienIn den meisten Fällen müssen Administratoren
nur zwei Dateien ändern, wenn sie das Audit-System
konfigurieren: audit_control und
audit_user. Die erste Datei steuert
systemweite Audit-Eigenschaften und -Richtlinien; die zweite
Datei kann für die Feinanpassung der Auditierung von
Benutzern verwendet werden.Die audit_control-DateiDie audit_control-Datei legt eine
Anzahl Vorgabewerte fest. Beim Betrachten des Inhaltes der
Datei sehen wir Folgendes:dir:/var/audit
flags:lo
minfree:20
naflags:lo
policy:cnt
filesz:0Die Option wird genutzt, um eines
oder mehrere Verzeichnisse festzulegen, in welchen
Audit-Protokolle gespeichert werden. Gibt es mehrere
Verzeichniseinträge, werden diese in der
angegebenen Reihenfolge genutzt, bis sie jeweils
gefüllt sind. Es ist üblich, Audit so zu
konfigurieren, dass die Audit-Logs auf einem dedizierten
Dateisystem abgelegt werden, um Wechselwirkungen zwischen
dem Audit-Subsystem und anderen Subsystemen zu verhindern,
falls das Dateisystem voll läuft.Das -Feld legt die systemweite
Standard-Vorauswahl-Maske für attributierbare (direkt
einem Benutzer zuordenbare) Ereignisse fest. Im
obigen Beispiel werden alle gescheiterten und erfolgreichen
Anmelde- und Abmelde-Ereignisse für alle Benutzer
aufgezeichnet.Die Option definiert den
minimalen Prozentsatz an freiem Plattenplatz für das
Dateisystem, in welchem der Audit-Pfad abgespeichert wird.
Wenn diese Schwelle überschritten ist, wird ein
Warnhinweis erzeugt. Das obige Beispiel legt den minimalen
freien Platz auf zwanzig Prozent fest.Die -Option bestimmt diejenigen
Audit-Klassen, für die nicht-attributierbare Ereignisse
aufgezeichnet werden sollen (beispielsweise Anmeldeprozesse
und System-Daemonen.Die Option legt eine durch Kommata
getrennte Liste von policy-Flags fest, welche verschiedene
Aspekte des Audit-Verhaltens steuern. Der vorgegebene Flag
cnt zeigt an, dass das System trotz eines
Audit-Fehlers weiterlaufen soll (dieses Flag wird dringend
angeraten). Ein anderes, häufig genutztes Flag ist
argv, welches dazu führt, dass
Befehlszeilen-Argumente für den Systemauruf
&man.execve.2; als Teil der Befehlsausführung
aufgezeichnet werden.Die -Option spezifiziert die
maximale Größe in Bytes, welche eine
Audit-Pfad-Datei wachsen darf, bevor sie automatisch beendet
und rotiert wird. Die Standardvorgabe 0
setzt die automatische Log-Rotation ausser Kraft. Falls die
angeforderte Dateigröße größer Null
und gleichzeitig unterhalb des Minimums von 512K ist, dann
wird die Angabe verworfen und ein Log-Hinweis wird
erzeugt.Die Datei audit_userDie audit_user-Datei erlaubt es dem
Administrator, weitere Audit-Erfordernisse für bestimmte
Benutzer festzulegen. Jede Zeile konfiguriert das Auditing
für einen Benutzer über zwei Felder: Das erste Feld
ist alwaysaudit, welches eine Ansammlung
von Ereignissen vorgibt, welche immer für diesen Benutzer
aufgezeichnet werden. Das zweite Feld
neveraudit legt eine Menge an Ereignissen
fest, die niemals für diesen Benutzer auditiert werden
sollen.Das folgende Beispiel einer
audit_user-Datei zeichnet
Anmelde/Abmelde-Ereignisse, erfolgreiche
Befehlsausführungen für den Benutzer
root, Anlegen von Dateien und
erfolgreiche Befehlsausführungen für den Benutzer
www auf. Falls das Beispiel zusammen
mit der vorstehend als Beispiel gezeigten Datei
audit_control benutzt wird, dann ist
der Eintrag lo für Benutzer
root überflüssig und
Anmelde/Abmelde-Ereignisse werden für den Benutzer
www ebenfalls aufgezeichnet.root:lo,+ex:no
www:fc,+ex:noAdministration des Audit-SubsystemsAudit-Pfade betrachtenAudit-Pfade werden im binären BSM-Format
gespeichert, daher benötigen Sie spezielle Werkzeuge, um
derartige Dateien zu ändern oder Sie in Textdateien zu
konvertieren. Der
Befehl &man.praudit.1; wandelt alle Pfad-Dateien in ein
einfaches Textformat um. Der Befehl &man.auditreduce.1; kann
genutzt werden, um die Pfad-Dateien für Analyse,
Ausdruck, Archivierung oder andere Zwecke zu reduzieren.
auditreduce unterstützt eine Reihe von
Auswahl-Parametern einschliesslich Ereignistyp,
Ereignisklasse, Benutzer, Datum oder Uhrzeit des Ereignisses und
den Dateipfad oder das Objekt, mit dem gearbeitet
wurde.Das Dienstprogramm praudit schreibt
zum Beispiel den gesamten Inhalt einer angegebenen
Audit-Protokolldatei in eine simple Textdatei:&prompt.root; praudit /var/audit/AUDITFILEAUDITFILE
ist hier die zu schreibende Protokolldatei.Audit-Pfade bestehen aus einer Reihe von Datensätzen,
die wiederum aus Kürzeln (token) gebildet werden, die von
praudit fortlaufend zeilenweise ausgegeben
werden. Jedes Kürzel ist von einem bestimmten Typ, z.B.
enthält header einen
audit-Datensatz-Header oder path
enthält einen Dateipfad von einer Suche. Hier ein
Beispiel eines execve-Ereignisses:header,133,10,execve(2),0,Mon Sep 25 15:58:03 2006, + 384 msec
exec arg,finger,doug
path,/usr/bin/finger
attribute,555,root,wheel,90,24918,104944
subject,robert,root,wheel,root,wheel,38439,38032,42086,128.232.9.100
return,success,0
trailer,133Dieser Audit stellt einen erfolgreichen
execve-Aufruf dar, in welchem der Befehl
finger doug ausgeführt wurde. Das
Kürzel des Argumentes enthält die Befehlszeile,
welche die Shell an den Kernel weiterleitet. Das Kürzel
path enthält den Pfad zur
ausführbaren Datei (wie vom Kernel wahrgenommen). Das
Kürzel attribute beschreibt die
Binärdatei (insbesondere den Datei-Modus, der genutzt
werden kann, um zu bestimmen, ob setuid auf die Applikation
angewendet wurde). Das Kürzel subject
beschreibt den untergeordneten Prozess und speichert daher in
Aufeinanderfolge Audit-Benutzer-ID, effektive Benutzer-ID und
Gruppen-ID, wirkliche Benutzer-ID und Grppen-ID, Process-ID,
Session- ID, Port-ID und Anmelde-Adresse. Beachten Sie, dass
Audit-Benutzer-ID und wirkliche Benutzer-ID abweichen: Der Benutzer
robert wurde zum Benutzer
root, bevor er diesen Befehl
ausführte, aber er wird auditiert mit dem
ursprünglich authentifizierten Benutzer. Schließlich zeigt
das Kürzel return die erfolgreiche
Ausführung an und trailer schließt
den Datensatz ab.Seit &os; 6.3 unterstützt praudit auch
die Ausgabe im XML-Format (die sie über die Option
wählen.Audit-Pfade reduzierenDa Audit-Protokolldateien sehr groß sein können,
wird ein Administrator höchstwahrscheinlich eine Auswahl
an Datensätzen verwenden, wie z.B. alle Datensätze
zu einem bestimmten Benutzer:&prompt.root; auditreduce -u trhodes /var/audit/AUDITFILE | prauditDies wird alle Audit-Datensätze des Benutzers
trhodes auswählen, die in der
Datei
AUDITFILE
gespeichert sind.Delegation von Rechten für Audit-ReviewsMitglieder der Gruppe audit haben
die Erlaubnis, Audit-Pfade in /var/audit
zu lesen; standardmässig ist diese Gruppe leer, daher
kann nur der Benutzer root die Audit-Pfade
lesen. Benutzer können der Gruppe
audit hinzugefügt werden, um
Rechte für Audit-Reviews zu gewähren. Da die
Fähigkeit, Inhalte von Audit-Protokolldateien zu verfolgen,
tiefgreifende Einblicke in das Verhalten von Benutzern und
Prozessen erlaubt, wird empfohlen, dass die Gewährung von
Rechten für Audit-Reviews mit Bedacht erfolgt.Aktive Überwachung mittles Audit-PipesAudit-Pipes sind nachgebildete (geklonte)
Pseudo-Geräte im Dateisystem des Gerätes, welche es
Applikationen erlauben, die laufenden Audit-Datensätze
anzuzapfen. Dies ist vorrangig für Autoren von Intrusion
Detection Software und Systemüberwachungsprogrammen von
Bedeutung. Allerdings ist für den Administrator das
Audit-Pipe-Gerät ein angenehmer Weg, aktive
Überwachung zu gestatten, ohne Gefahr von Problemen durch
Besitzerrechte der Audit-Pfad-Datei oder Unterbrechung des
Stroms von Ereignissen durch Log-Rotation. Um den laufenden
Audit-Ereignisstrom zu verfolgen, geben Sie bitte folgende
Befehlszeile ein:&prompt.root; praudit /dev/auditpipeIn der Voreinstellung kann nur der Benutzer
root auf die
Audit-Pipe-Geräte-Knotenpunkte zugreifen. Um sie allen
Mitgliedern der Gruppe audit
zugänglich zu machen, fügen Sie eine
devfs-Regel in
devfs.rules hinzu:add path 'auditpipe*' mode 0440 group auditLesen Sie &man.devfs.rules.5; für weitere
Informationen, wie das devfs-Dateisystem konfiguriert
wird.Es ist sehr leicht, Rückmeldungszyklen von
Audit-Ereignissen hervorzurufen, in welcher das Betrachten
des Resultates eines Audit-Ereignisses in die Erzeugung von
mehr Audit-Ereignissen mündet. Wenn zum Beispiel der
gesamte Netzwerk-I/O auditiert wird, während
&man.praudit.1; in einer SSH-Sitzung gestartet wurde, dann
wird ein kontinuierlicher, mächtiger Strom von
Audit-Ereignissen erzeugt, da jedes ausgegebene Ereignis
wiederum neue Ereignisse erzeugt. Es ist anzuraten,
praudit an einem Audit-Pipe-Gerät
nur von Sitzungen anzuwenden (ohne feingranuliertes
I/O-Auditing), um dies zu vermeiden.Rotation von Audit-Pfad-DateienAudit-Pfade werden nur vom Kernel geschrieben und nur
vom Audit-Daemon auditd verwaltet.
Administratoren sollten nicht versuchen, &man.newsyslog.conf.5;
oder andere Werkzeuge zu benutzen, um Audit-Protokolldateien
direkt zu rotieren. Stattdessen sollte das
audit Management-Werkzeug benutzt werden,
um die Auditierung zu beenden, das Audit-System neu zu
konfigurieren und eine Log-Rotation durchzuführen. Der
folgende Befehl veranlasst den Audit-Daemon, eine neue
Protokolldatei anzulegen und dem Kernel zu signalisieren, die
neue Datei zu nutzen. Die alte Datei wird beendet und
umbenannt. Ab diesem Zeitpunkt kann sie vom Administrator
bearbeitet werden.&prompt.root; audit -nFalls der auditd-Daemon
gegenwärtig nicht läuft, wird dieser Befehl scheitern
und eine Fehlermeldung wird ausgegeben.Das Hinzufügen der folgenden Zeile in
/etc/crontab wird die Log-Rotation alle
zwölf Stunden durch &man.cron.8; erzwingen:0 */12 * * * root /usr/sbin/audit -nDie Änderung wird wirksam, sobald Sie die neue
/etc/crontab gespeichert haben.Die automatische Rotation der Audit-Pfad-Datei in
Abhängigkeit von der Dateigröße ist möglich
durch die Angabe der Option in
&man.audit.control.5;. Dieser Vorgang ist im Abschnitt
Konfigurationsdateien dieses Kapitels beschrieben.Komprimierung von Audit-PfadenDa Audit-Pfad-Dateien sehr groß werden können,
ist es oft wünschenswert, Pfade zu komprimieren oder
anderweitig zu archivieren, sobald sie vom Audit-Daemon
geschlossen wurden. Das Skript
audit_warn kann genutzt werden, um
angepasste Aktionen für eine Vielzahl von audit-bezogenen
Ereignissen auszuführen, einschliesslich der sauberen
Beendigung von Audit-Pfaden, wenn diese geschlossen werden.
Zum Beispiel kann man die folgenden Zeilen in das
audit_warn-Skript aufnehmen, um
Audit-Pfade beim Beenden zu komprimieren:#
# Compress audit trail files on close.
#
if [ "$1" = closefile ]; then
gzip -9 $2
fiAndere Archivierungsaktivitäten können das
Kopieren zu einem zentralen Server, die Löschung der alten
Pfad-Dateien oder die Reduzierung des alten Audit-Pfades durch
Entfernung nicht benötigter Datensätze
einschliessen. Das Skript wird nur dann ausgeführt, wenn
die Audit-Pfad-Dateien sauber beendet wurden, daher wird es
nicht auf Pfaden laufen, welche durch ein unsauberes Herunterfahren
des Systems nicht beendet wurden.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/boot/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/boot/chapter.sgml
index 09c1e67ceb..99f8b2259b 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/boot/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/boot/chapter.sgml
@@ -1,917 +1,1112 @@
Hans-ChristianEbkeÜbersetzt von FreeBSDs BootvorgangÜbersichtbootenBootstrapDas Starten des Computers und das Laden des Betriebssystems
wird im Allgemeinen als Bootstrap-Vorgang
bezeichnet, oder einfach als Booten. FreeBSDs
Bootvorgang ermöglicht große Flexibilität, was
das Anpassen dessen anbelangt, was passiert, wenn das System
gestartet wird. Es kann zwischen verschiedenen Betriebssystemen,
die auf demselben Computer installiert sind oder verschiedenen
Versionen desselben Betriebssystems oder installierten Kernels
gewählt werden.Dieses Kapitel zeigt die zur Verfügung stehenden
Konfigurationsmöglichkeiten und wie man den Bootvorgang anpasst.
Dies schließt alles ein, bis der Kernel gestartet worden ist,
der dann alle Geräte gefunden hat und &man.init.8; gestartet hat.
Falls Sie sich nicht ganz sicher sind, wann dies passiert:
Es passiert, wenn die Farbe des Textes während des Bootvorgangs
von weiß zu Hellgrau wechselt.Dieses Kapitel informiert über folgende Punkte:Die Komponenten des FreeBSD-Bootvorgangs und deren
Interaktion.Die Optionen, mit denen Sie den FreeBSD-Bootvorgang steuern
können.Wie Geräte mit &man.device.hints.5; konfiguriert
werden.nur x86Dieses Kapitel erklärt den Bootvorgang von FreeBSD auf
Intel X86 Plattformen.Das Problem des BootensWenn der Computer eingeschaltet wird und das Betriebssystem
gestartet werden soll, entsteht ein interessantes Dilemma, denn der
Computer weiß per Definition nicht, wie er irgendetwas tut, bis
das Betriebssystem gestartet wurde. Das schließt das Starten von
Programmen, die sich auf der Festplatte befinden, ein. Wenn nun
der Computer kein Programm von der Festplatte starten kann, sich
das Betriebssystem aber dummerweise genau dort befindet, wie
wird es dann gestartet?Dieses Problem ähnelt einer Geschichte des Barons von
Münchhausen. Dort war eine Person in einen Sumpf gefallen
und hat sich selbst an den Riemen seiner Stiefel (engl.
bootstrap) herausgezogen. In den
jungen Jahren des Computerzeitalters wurde mit dem Begriff
Bootstrap dann die Technik das Betriebssystem zu laden bezeichnet
und wurde hinterher mit booten abgekürzt.BIOSBasic Input/Output SystemBIOSAuf x86-Plattformen ist das BIOS (Basic Input/Output System)
dafür verantwortlich, das Betriebssystem zu laden. Dazu
liest das BIOS den Master Bootsektor (MBR; Master Boot Record)
aus, der sich an einer bestimmten Stelle auf der
Festplatte/Diskette befinden muss. Das BIOS kann den MBR
selbstständig laden und ausführen und geht davon aus,
dass dieser die restlichen Dinge, die für das Laden des
Betriebssystems notwendig sind, selbst oder mit Hilfe des BIOS
erledigen kann.Master Boot Record (MBR)Boot ManagerBoot LoaderDer Code innerhalb des MBRs wird für gewöhnlich als
Boot-Manager bezeichnet, insbesondere, wenn
eine Interaktion mit dem Anwender stattfindet. Ist dies der Fall,
verwaltet der Boot-Manager zusätzlichen Code im ersten
Track der Platte oder in Dateisystemen
anderer Betriebssysteme. (Boot-Manager werden manchmal auch als
Boot Loader bezeichnet, unter FreeBSD wird
dieser Begriff aber für eine spätere Phase des
Systemstarts verwendet.) Zu den bekanntesten Boot-Managern
gehören boot0 (der auch als
Boot Easy bekannte
Standard-Boot-Manager von &os;), Grub,
GAG, sowie
LILO.
(Von diesen Boot-Managern hat nur boot0
innerhalb des MBRs Platz.)Falls nur ein Betriebssystem installiert ist, ist der
Standard MBR ausreichend. Dieser MBR sucht nach dem ersten
bootbaren Slice (das dabei als active
gekennzeichnet ist) auf dem Laufwerk und führt den dort
vorhandenen Code aus, um das restliche Betriebssystem zu
laden. Der von &man.fdisk.8; in der Voreinstellung
installierte MBR ist ein solcher MBR und basiert auf
/boot/mbr.Falls mehrere Betriebssysteme installiert sind, sollte
man einen anderen Boot-Manager installieren, der eine Liste der
verfügbaren Betriebssysteme anzeigt und einen wählen
lässt, welches man booten möchte. Der nächste
Abschnitt beschreibt zwei Boot-Manager mit diesen
Fähigkeiten.Das restliche FreeBSD-Bootstrap-System ist in drei Phasen
unterteilt. Die erste Phase wird vom MBR durchgeführt, der
gerade genug Funktionalität besitzt um den Computer in
einen bestimmten Status zu verhelfen und die zweite Phase zu
starten. Die zweite Phase führt ein wenig mehr Operationen
durch und startet schließlich die dritte Phase, die das Laden
des Betriebssystems abschließt. Der ganze Prozess wird in drei
Phasen durchgeführt, weil der PC Standard die Größe
der Programme, die in Phase eins und zwei ausgeführt
werden, limitiert. Durch das Verketten der durchzuführenden
Aufgaben wird es FreeBSD möglich, ein sehr flexibles
Ladeprogramm zu besitzen.KernelinitAls nächstes wird der Kernel gestartet, der zunächst nach
Geräten sucht und sie für den Gebrauch
initialisiert. Nach dem Booten des Kernels übergibt dieser
die Kontrolle an den Benutzer Prozess &man.init.8;, der erst
sicherstellt, dass alle Laufwerke benutzbar sind und die
Ressourcen Konfiguration auf Benutzer Ebene startet. Diese
wiederum mountet Dateisysteme, macht die Netzwerkkarten für
die Kommunikation mit dem Netzwerk bereit und startet generell
alle Prozesse, die auf einem FreeBSD-System normalerweise beim
Hochfahren gestartet werden.Boot-Manager und Boot-PhasenBoot ManagerDer Boot-ManagerMaster Boot Record (MBR)Der Code im MBR oder im Boot-Manager wird manchmal auch
als stage zero des Boot-Prozesses
bezeichnet. Dieser Abschnitt beschreibt zwei der weiter
oben erwähnten Boot-Manager:
boot0 sowie
LILO.Der boot0 Boot-Manager:Der vom FreeBSD-Installationsprogramm oder &man.boot0cfg.8;
in der Voreinstelung installierte Master Boot Record (MBR)
basiert auf /boot/boot0.
- (Bei boot0 handelt es sich um ein
+ Bei boot0 handelt es sich um ein
sehr einfaches Programm, da im MBR lediglich
446 Bytes verfügbar sind, weil der restliche Platz
für die Partitionstabelle sowie den
0x55AA-Identifier
- am Ende des MBRs benötigt wird.) Falls Sie
+ am Ende des MBRs benötigt wird. Falls Sie
boot0 verwenden und mehrere
Betriebssysteme auf Ihrer Festplatte installiert haben, werden
Sie beim Starten des Computers eine Anzeige ähnlich der
folgenden sehen:boot0-ScreenshotF1 DOS
F2 FreeBSD
F3 Linux
F4 ??
F5 Drive 1
Default: F2Diverse Betriebssysteme, insbesondere &windows;,
überschreiben den MBR ungefragt mit ihrem
eigenen. Falls einem dies passiert sein sollte, kann man mit
folgendem Kommando den momentanen MBR durch den FreeBSD-MBR
ersetzen:&prompt.root; fdisk -B -b /boot/boot0 GerätBei Gerät handelt es sich
um das Gerät, von dem gebootet wird, also beispielsweise
ad0 für die erste IDE-Festplatte,
ad2 für die erste IDE-Festplatte
am zweiten IDE-Controller, da0
für die erste SCSI-Festplatte, usw. Diese Einstellungen
können aber über &man.boot0cfg.8; angepasst
werden.Der LILO-Boot-Manager:Damit dieser Boot-Manager auch FreeBSD booten kann, starten
Sie zuerst Linux und fügen danach folgende Zeilen in die
Konfigurationsdatei /etc/lilo.conf
ein:other=/dev/hdXY
table=/dev/hdX
loader=/boot/chain.b
label=FreeBSDDabei müssen Sie die primäre Partition von FreeBSD
sowie dessen Platte im Linux-Format angeben. Dazu ersetzen Sie
X durch die Linux-Bezeichnung der
Platte und Y durch die von Linux
verwendete Partitionsnummer. Wenn Sie ein
SCSI-Laufwerk verwenden, müssen Sie
/dev/sd anstelle von
/dev/hd verwenden. Die Zeile
kann weggelassen werden,
wenn beide Betriebssysteme auf der gleichen Platte installiert
sind. Geben Sie danach /sbin/lilo -v
ein, um Ihre Änderungen zu übernehmen. Achtung Sie
dabei besonders auf etwaige Fehlermeldungen.Phase Eins, /boot/boot1 und Phase Zwei,
/boot/boot2Im Prinzip sind die erste und die zweite Phase Teile
desselben Programms, im selben Bereich auf der
Festplatte. Aufgrund von Speicherplatz-Beschränkungen
wurden sie aufgeteilt, aber man installiert sie eigentlich
generell zusammen. Beide werden entweder vom Installer oder
von bsdlabel aus der kombinierten
Datei /boot/boot kopiert.Beide Phasen befinden sich außerhalb des Dateisystems
im Bootsektor des Boot-Slices, wo boot0 oder ein anderer Boot-Manager
ein Programm erwarten, das den weiteren Bootvorgang
durchführen kann. Die Anzahl der dabei verwendeten
Sektoren wird durch die Größe von
/boot/boot bestimmt.boot1 ist ein sehr einfaches
Programm, da es nur 512 Bytes groß sein darf, und es
besitzt gerade genug Funktionalität, um FreeBSDs
bsdlabel, das Informationen über
den Slice enthält, auszulesen, und um
boot2 zu finden und
auszuführen.boot2 ist schon ein wenig
umfangreicher und besitzt genügend Funktionalität, um
Dateien in FreeBSDs Dateisystem zu finden. Außerdem hat es
eine einfache Schnittstelle, die es ermöglicht, den zu
ladenden Kernel oder Loader auszuwählen.Da der Loader einen
weitaus größeren Funktionsumfang hat und eine schöne
und einfach zu bedienende Boot-Konfigurations-Schnittstelle zur
Verfügung stellt, wird er gewöhnlich von
boot2 anstatt des Kernels
gestartet. Früher war es jedoch dazu da den Kernel direkt
zu starten.boot2-Screenshot>> FreeBSD/i386 BOOT
Default: 0:ad(0,a)/boot/loader
boot:Um das installierte
boot1 und boot2 zu
ersetzen, benutzt man &man.bsdlabel.8;:&prompt.root; bsdlabel -B disksliceWobei Slice das Laufwerk und die Slice
darstellt, von dem gebootet wird, beispielsweise
ad0s1 für die erste Slice
auf der ersten IDE-Festplatte.Dangerously Dedicated ModeWenn man nur den Festplatten-Namen, also
z.B. ad0, in &man.bsdlabel.8;
benutzt wird eine "dangerously dedicated disk" erstellt,
ohne Slices. Das ist ein Zustand, den man meistens nicht
hervorrufen möchte. Aus diesem Grund sollte man ein
&man.bsdlabel.8;-Kommando noch einmal prüfen, bevor
man Return betätigt.Phase drei, /boot/loaderboot-loaderDer boot-loader ist der letzte von drei Schritten im
- Bootstrap Prozess und kann im Dateisystem normalerweise unter
+ Bootstrap-Prozess und kann im Dateisystem normalerweise unter
/boot/loader gefunden werden.Der Loader soll eine benutzerfreundliche
Konfigurations-Schnittstelle sein mit einem einfach zu
bedienenden eingebauten Befehlssatz, ergänzt durch einen
umfangreichen Interpreter mit einem komplexeren
Befehlssatz.Loader AblaufDer Loader sucht während seiner Initialisierung
nach Konsolen und Laufwerken, findet heraus, von welchem
- Laufwerk er gerade bootet und setzt dementsprechend
+ Laufwerk er gerade bootet, und setzt dementsprechend
bestimmte Variablen. Dann wird ein Interpreter gestartet,
der Befehle interaktiv oder von einem Skript empfangen
kann.loaderloader KonfigurationDanach liest der Loader die Datei
/boot/loader.rc aus, welche ihn
standardmäßig anweist
/boot/defaults/loader.conf zu lesen, wo
sinnvolle Standardeinstellungen für diverse Variablen
festgelegt werden und wiederum
/boot/loader.conf für lokale
Änderungen an diesen Variablen ausgelesen
wird. Anschließend arbeitet dann
loader.rc entsprechend dieser Variablen
und lädt die ausgewählten Module und den
gewünschten Kernel.In der Voreinstellung wartet der Loader
10 Sekunden lang auf eine Tastatureingabe und bootet den
Kernel, falls keine Taste betätigt wurde. Falls doch
eine Taste betätigt wurde wird dem Benutzer eine
Eingabeaufforderung angezeigt. Sie nimmt einen einfach zu
bedienenden Befehlssatz entgegen, der es dem Benutzer
erlaubt, Änderungen an Variablen vorzunehmen, Module zu
laden, alle Module zu entladen oder schließlich zu booten
bzw. neu zu booten.Die eingebauten Befehle des LoadersHier werden nur die gebräuchlichsten Befehle
bearbeitet. Für eine erschöpfende Diskussion aller
verfügbaren Befehle konsultieren Sie bitte
&man.loader.8;.autoboot SekundenEs wird mit dem Booten des Kernels fortgefahren,
falls keine Taste in der gegebenen Zeitspanne
betätigt wurde. In der gegebenen Zeitspanne, Vorgabe
sind 10 Sekunden, wird ein Countdown angezeigt.boot
-optionsKernelnameBewirkt das sofortige Booten des Kernels mit den
gegebenen Optionen, falls welche angegeben wurden, und
mit den angegebenen Kernel, falls denn einer angegeben
- wurde.
+ wurde. Das übergeben eines Kernelnamens ist nur
+ nach einem unload-Befehl anwendbar,
+ andernfalls wird der zuvor verwendete Kernel benutzt.
boot-confBewirkt die automatische Konfiguration der Module,
abhängig von den entsprechenden Variablen. Dieser
Vorgang ist identisch zu dem Vorgang, den der Bootloader
ausführt und daher nur sinnvoll, wenn zuvor
unload benutzt wurde und Variablen
(gewöhnlich kernel) verändert
wurden.help
ThemaZeigt die Hilfe an, die zuvor aus der Datei
/boot/loader.help gelesen
wird. Falls index als Thema angegeben
wird, wird die Liste der zur Verfügung stehenden
Hilfe-Themen angezeigt.include Dateiname
…Verarbeitet die angegebene Datei. Das Einlesen und
Interpretieren geschieht Zeile für Zeile und wird im Falle eines
Fehlers umgehend unterbrochen.load TypDateinameLädt den Kernel, das Kernel-Modul, oder die Datei
des angegebenen Typs. Optionen, die auf den Dateinamen folgen, werden
der Datei übergeben.ls PfadListet die Dateien im angegebenen Pfad auf, oder das
root-Verzeichnis(/), falls kein Pfad angegeben
wurde. Die Option bewirkt, dass die
Dateigrössen ebenfalls angezeigt werden.lsdev Listet alle Geräte auf, für die Module geladen
werden können. Die Option bewirkt
eine detailreichere Ausgabe.lsmod Listet alle geladenen Module auf. Die Option
bewirkt eine detailreichere
Ausgabe.more DateinameZeigt den Dateinhalt der angegebenen Datei an, wobei
eine Pause alle LINES Zeilen gemacht
wird.rebootBewirkt einen umgehenden Neustart des Systems.set Variableset
Variable=WertSetzt die Umgebungsvariablen des Loaders.unloadEntlädt sämtliche geladenen Module.Beispiele für die Loader BedienungHier ein paar praktische Beispiele für die Bedienung
des Loaders.Single-User ModusUm den gewöhnlichen Kernel im Single-User Modus zu
starten:boot -sUm alle gewöhnlichen Kernelmodule zu entladen und dann
nur den alten (oder jeden beliebigen anderen) Kernel zu
laden:kernel.oldunloadload kernel.oldEs kann kernel.GENERIC verwendet
- werden, um den allgemeinen, Kernel zu bezeichnen, der
+ werden, um den allgemeinen Kernel zu bezeichnen, der
vorinstalliert wird. kernel.old
bezeichnet den Kernel, der vor dem aktuellen installiert
- war (falls man einen neuen Kernel compiliert und
- installiert hat, zum Beispiel).
+ war (falls man einen neuen Kernel kompiliert und
+ installiert hat zum Beispiel).
Der folgende Befehl lädt die gewöhnlichen Module mit
einem anderen Kernel:unloadset kernel="kernel.old"boot-confFolgendes lädt ein Kernelkonfigurations-Skript (ein
automatisiertes Skript, dass dasselbe tut, was der
Benutzer normalerweise von Hand an der Eingabeaufforderung
durchführen würde):load -t userconfig_script /boot/kernel.conf
-
-
+
+
+
+
+
+
+ Joseph J.
+ Barbish
+ Contributed by
+
+
+
+
+
+ Benedict
+ Reuschling
+ Übersetzt von
+
+
+
+
+ Willkommmensbildschirme während des Bootvorgangs
+
+ Die Willkommmensbildschirme erzeugen einen visuell viel
+ ansprechenderen Bootvorgang im Vergleich zu den herkömmlichen
+ Bootmeldungen. Diese Bildschirme werden entweder bis zu einem
+ Konsolen-Login-Prompt oder dem eines X-Display Managers
+ angezeigt.
+
+ Es existieren zwei grundlegende Umgebungen in &os;. Die erste
+ ist die altbekannte, auf virtuellen Konsolen basierte Kommandozeile.
+ Nachdem das System den Bootvorgang abgeschlossen hat, wird ein
+ Anmeldebildschirm auf der Konsole anzeigt. Die zweite Umgebung
+ ist die graphische X11-Desktop Umgebung. Nachdem X11 und eine der Graphischen Oberflächen, wie
+ GNOME, KDE, oder
+ XFce installiert wurden, kann der
+ X11-Desktop über das Kommando startx
+ gestartet werden.
+
+ Manche Benutzer ziehen den graphischen Anmeldebildschirm von X11
+ dem traditionellen, textbasierten Anmeldeprompt vor. Display-Manager
+ wie XDM für &xorg;,
+ gdm für
+ GNOME und kdm
+ für KDE (und viele weitere aus der
+ Ports-Sammlung) bieten einen graphischen statt dem konsolenbasierten
+ Anmeldebildschirm. Nach einer erfolgreichen Anmeldung kann der
+ Benutzer die graphische Oberfläche verwenden.
+
+ In der Kommandozeilen-Umgebung würde der Willkommensbildschirm
+ alle Erkennungsmeldungen des Bootvorgangs und die Startmeldungen von
+ Diensten verstecken, bevor der Anmeldebildschirm erscheint. In der
+ X11-Umgebung erhalten die Anwender einen klareren visuellen Eindruck
+ des Startvorgangs, ähnlich zu dem, den µsoft; &windows;
+ (oder ein nicht-Unix-artiger Systemtyp) zur Verfügung
+ stellt.
+
+
+ Willkommensbildschirm-Funktionalität
+
+ Die Willkommensbildschirm-Funktionalität unterstützt
+ nur 256-Farben Bitmaps (.bmp) oder ZSoft
+ PCX (.pcx) Dateien.
+ Zusätzlich muss die Willkommensbildschirm-Datei eine
+ Auflösung von 320 mal 200 Pixeln oder weniger besitzen, damit
+ Standard-VGA Geräte damit arbeiten können.
+
+ Um grössere Bilder bis zu einer maximalen Auflösung
+ von 1024 mal 768 Pixeln zu verwenden, muss Unterstützung
+ für VESA in &os; enthalten sein. Dies kann
+ durch das Laden des VESA-Moduls während
+ des Systemstarts geschehen, oder durch Hinzufügen der
+ VESA-Kernelkonfigurationsoption und
+ anschliessendem Bau des Kernels (Lesen Sie dazu ). Die
+ VESA-Unterstützung ermöglicht es den
+ Benutzern, Willkommensbildschirme als Vollbild anzuzeigen, die den
+ gesamten Bildschirm ausfüllen.
+
+ Wenn der Willkommensbildschirm beim Bootvorgang angezeigt wird,
+ kann dieser jederzeit mit einem beliebigen Tastendruck ausgeschaltet
+ werden.
+
+ Der Willkommensbildschirm ist standardmässig so
+ eingestellt, dass er als Bildschirmschoner ausserhalb von X11
+ verwendet wird. Nach einer bestimmten Zeit der Untätigkeit
+ wird der Willkommensbildschirm angezeigt und wechselt durch
+ verschiedene Stufen der Intensität von hell zu einem
+ sehr dunklen Bild und wieder zurück. Dieses Verhalten des
+ Standard-Willkommensbildschirms (Screen-Saver) kann durch
+ hinzufügen einer saver=-Zeile in
+ /etc/rc.conf geändert werden. Die Option
+ saver= besitzt mehrere eingebaute Screen-Saver,
+ aus denen man wählen kann, und deren komplette Liste in der
+ &man.splash.4;-Manualpage enthalten ist. Der Standard-Screen-Saver
+ ist warp. Beachten Sie, dass sich die
+ saver=-Option in
+ /etc/rc.conf nur auf virtuelle Konsolen
+ bezieht. Sie hat keinen Effekt auf X11-Display-Manager.
+
+ Ein paar Nachrichten des Bootloaders und ganz besonders das
+ Menü mit den Bootoptionen und dem Warte-Countdown werden
+ zur Bootzeit angezeigt, selbst wenn der Willkommensbildschirm
+ aktiviert ist.
+
+ Dateien mit Beispiel-Willkommensbildschirmen können von
+ der Galerie auf http://artwork.freebsdgr.orgb heruntergeladen werden.
+ Durch die Installation des Ports sysutils/bsd-splash-changer können
+ Willkommensbildschirme von einer zufällig ausgewählten
+ Sammlung von Bildern bei jedem Neustart angezeigt werden.
+
+
+
+ Aktivieren der Willkommensbildschirm-Funktionalität
+
+ Die Willkommensbildschirm-Datei (.bmp oder
+ .pcx) muss im Wurzelverzeichnis, z.B.
+ /boot abgelegt werden.
+
+ Für die Standard-Auflösung (256-Farben, 320 mal
+ 200 Pixel oder weniger) beim Booten bearbeiten Sie die Datei
+ /boot/loader.conf, so dass diese die
+ folgenden Zeilen enthält:
+
+ splash_bmp_load="YES"
+bitmap_load="YES"
+bitmap_name="/boot/splash.bmp"
+
+ Für grössere Video-Auflösungen bis zum Maximum
+ von 1024 mal 768 Pixeln ändern Sie die Datei
+ /boot/loader.conf, damit diese die folgenden
+ Zeilen enthält:
+
+ vesa_load="YES"
+splash_bmp_load="YES"
+bitmap_load="YES"
+bitmap_name="/boot/splash.bmp"
+
+ Das Beispiel oben nimmt an, dass
+ /boot/splash.bmp
+ als Willkommensbildschirm verwendet wird. Wenn eine
+ PCX-Datei verwendet werden soll, benutzen Sie
+ die folgenden Zeilen, inklusive der
+ vesa_load="YES"-Zeile, abhängig von der
+ Auflösung.
+
+ splash_pcx_load="YES"
+bitmap_load="YES"
+bitmap_name="/boot/splash.pcx"
+
+ Wie das Beispiel oben demonstriert, ist der Dateiname nicht auf
+ splash beschränkt. Es ist beliebig, so lange
+ es den Dateityp BMP oder PCX
+ besitzt, z.B.
+ splash_640x400.bmp
+ oder
+ blue_wave.pcx.
+
+ Weitere interessante Optionen für
+ loader.conf sind:
+
+
+
+ beastie_disable="YES"
+
+
+ Diese Option verhindert die Anzeige des Menüs mit
+ den Bootoptionen, aber der Countdown ist immer noch aktiv.
+ Selbst wenn das Bootmenü deaktiviert ist, kann
+ während des Countdowns eine der korrespondierenden
+ Optionen ausgewählt werden.
+
+
+
+
+ loader_logo="beastie"
+
+
+ Dies ersetzt die Standardanzeige des Wortes
+ &os;. Stattdessen wird wie in der Vergangenheit
+ auf der rechten Seite des Bootmenüs das bunte Beastie-Logo
+ angezeigt.
+
+
+
+
+ Für weitere Informationen lesen Sie die Manualpages
+ &man.splash.4;, &man.loader.conf.5; und &man.vga.4;.
+
+
+
Kernel Interaktion während des BootprozessesKernelboot interactionWenn der Kernel einmal geladen ist, entweder durch den Loader (die Standardmethode) oder
durch boot2 (den Loader
umgehend), verhält sich gemäß seiner Boot-Flags, falls es
welche gibt.KernelbootflagsKernel Boot-FlagsEs folgt eine Auflistung der gebräuchlichsten
Boot-Flags:Bewirkt, dass der Benutzer während der
Kernel-Initialisierung gefragt wird, welches Gerät als
Root-Dateisystem gemounted werden soll.Es wird von CD-ROM gebootet.UserConfig, das Boot-Zeit Konfigurationsprogramm,
wird gestartet.Bewirkt den Start des Single-User Modus.Zeigt mehr Informationen während des Starten des
Kernels an.Andere Boot-Flags sind in der Hilfeseite
&man.boot.8; erläutert.TomRhodesBeigetragen von device.hintsKonfiguration von GerätenDiese Funktion steht erst ab FreeBSD 5.0 zur
Verfügung.Der Boot-Loader liest während des Systemstarts die Datei
&man.device.hints.5;, die Variablen, auch device hints
genannt, zur Konfiguration von Geräten enthält.Die Variablen können auch mit Kommandos in der Phase 3 des Boot-Loaders bearbeitet
werden. Neue Variablen werden mit set gesetzt,
unset löscht schon definierte Variablen und
show zeigt Variablen an. Variablen aus
/boot/device.hints können zu diesem Zeitpunkt
überschrieben werden. Die hier durchgeführten Änderungen
sind nicht permanent und beim nächsten Systemstart nicht mehr
gültig.Nach dem Systemstart können alle Variablen mit &man.kenv.1;
angezeigt werden.Pro Zeile enthält /boot/device.hints eine
Variable. Kommentare werden, wie üblich, durch
# eingeleitet. Die verwendete Syntax
lautet:hint.driver.unit.keyword="value"Der Boot-Loader verwendet die nachstehende Syntax:set hint.driver.unit.keyword=valueDer Gerätetreiber wird mit driver,
die Nummer des Geräts mit unit
angegeben. keyword ist eine Option aus
der folgenden Liste:: Gibt den Bus, auf dem sich das
Gerät befindet, an.: Die Startadresse des
I/O-Bereichs.: Gibt die zu verwendende
Unterbrechungsanforderung (IRQ) an.: Die Nummer des DMA Kanals.: Die physikalische Speicheradresse des
Geräts.: Setzt verschiedene
gerätespezifische Optionen.: Deaktiviert das Gerät, wenn
der Wert auf 1 gesetzt wird.Ein Gerätetreiber kann mehr Optionen, als die hier
beschriebenen, besitzen oder benötigen. Schlagen Sie die
Optionen bitte in der Online-Hilfe des Treibers nach. Weitere
Informationen erhalten Sie in &man.device.hints.5;, &man.kenv.1;,
&man.loader.conf.5; und &man.loader.8;.initInit: Initialisierung der Prozess-KontrolleNachdem der Kernel den Bootprozess abgeschlossen hat,
übergibt er die Kontrolle an den Benutzer-Prozess
&man.init.8;. Dieses Programm befindet sich in
/sbin/init, oder dem Pfad, der durch die
Variable init_path im Loader
spezifiziert wird.Der automatische Reboot-VorgangDer automatische Reboot-Vorgang stellt sicher, dass alle
Dateisysteme des Systems konsistent sind. Falls dies nicht der
Fall ist und die Inkonsistenz nicht durch
&man.fsck.8; behebbar ist, schaltet
&man.init.8; das System in den Single-User Modus, damit der
Systemadministrator sich des Problems annehmen kann.Der Single-User ModusSingle-User ModusKonsoleDas Schalten in diesen Modus kann erreicht werden durch den automatischen
Reboot-Vorgang, durch das Booten mit der Option
oder das Setzen der
boot_single Variable in
Loader.Weiterhin kann der Single-User Modus aus dem Mehrbenutzermodus heraus durch
den Befehl &man.shutdown.8; ohne die reboot
() oder halt () Option
erreicht werden.Falls die System-Konsole (console) in
/etc/ttys auf insecure
(dt.: unsicher) gesetzt ist, fordert das System allerdings zur
Eingabe des Passworts von root auf,
bevor es den Single-User Modus aktiviert.Auf insecure gesetzte Konsole in
/etc/ttys# name getty type status comments
#
# If console is marked "insecure", then init will ask for the root password
# when going to single-user mode.
console none unknown off insecureEine Konsole sollte auf insecure
gesetzt sein, wenn die physikalische Sicherheit der Konsole
nicht gegeben ist und sichergestellt werden soll, dass nur
Personen, die das Passwort von root kennen,
den Single-User Modus benutzen können. Es bedeutet nicht,
dass die Konsole "unsicher" laufen wird. Daher sollte man
insecure wählen, wenn man auf Sicherheit
bedacht ist, nicht secure.MehrbenutzermodusMehrbenutzermodusStellt &man.init.8; fest, dass das Dateisystem
in Ordnung ist, oder der Benutzer den Single-User Modus beendet,
schaltet das System in den Mehrbenutzermodus, in dem dann die
Ressourcen Konfiguration des Systems gestartet wird.rc-DateienRessourcen Konfiguration, rc-DateienDas Ressourcen Konfigurationssystem (engl.
resource configuration, rc)
liest seine Standardkonfiguration von
/etc/defaults/rc.conf und
System-spezifische Details von
/etc/rc.conf. Dann mountet es die
Dateisysteme gemäß /etc/fstab, startet
die Netzwerkdienste, diverse System Daemons und führt
schließlich die Start-Skripten der lokal installierten
Anwendungen aus.Die &man.rc.8; Handbuch Seite ist eine gute Quelle für
Informationen über das Ressourcen Konfigurationssystem und
ebenso über die Skripte an sich.Der Shutdown-VorgangshutdownIm Falle eines regulären Herunterfahrens durch
&man.shutdown.8; führt &man.init.8;
/etc/rc.shutdown aus, sendet dann
sämtlichen Prozessen ein TERM Signal und
schließlich ein KILL Signal an alle Prozesse,
die sich nicht schnell genug beendet haben.FreeBSD-Systeme, die Energieverwaltungsfunktionen
unterstützen, können Sie mit dem Kommando
shutdown -p now ausschalten. Zum Neustart des
Systems benutzen Sie shutdown -r now. Das
Kommando &man.shutdown.8; kann nur von root oder
Mitgliedern der Gruppe operator benutzt
werden. Sie können auch die Kommandos &man.halt.8; und
&man.reboot.8; verwenden. Weitere Informationen finden Sie in den
Hilfeseiten der drei Kommandos.Unter FreeBSD müssen Sie die
&man.acpi.4;-Unterstützung im Kernel aktivieren oder das Modul
geladen haben, damit Sie die Energieverwaltungsfunktionen benutzen
können.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/introduction/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/introduction/chapter.sgml
index 453bf728f0..d8b7c96d67 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/introduction/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/introduction/chapter.sgml
@@ -1,1295 +1,1304 @@
JimMockNeu zusammengestellt, umstrukturiert und um
Abschnitte erweitert durch SaschaEdelburgÜbersetzt von EinführungÜbersichtHerzlichen Dank für Ihr Interesse an &os;! Das
folgende Kapitel behandelt verschiedene Aspekte des
&os; Projects wie dessen geschichtliche Entwicklung,
dessen Ziele oder dessen Entwicklungsmodell.Nach dem Durcharbeiten des Kapitels wissen Sie über
folgende Punkte Bescheid:Wo &os; im Vergleich zu anderen Betriebssystemen
stehtDie Geschichte des &os; ProjectsDie Ziele des &os; ProjectsDie Grundlagen des
&os;-Open-Source-EntwicklungsmodellsUnd natürlich wo der Name &os;
herrührtWillkommen bei &os;!4.4BSD-Lite&os; ist ein auf 4.4BSD-Lite basierendes Betriebssystem
für Intel (x86 und &itanium;), AMD64, Alpha
und Sun &ultrasparc; Rechner. An
Portierungen zu anderen Architekturen wird derzeit gearbeitet.
Mehr zu Geschichte von &os; können Sie im kurzen geschichtlichen Abriss zu &os;
oder im Abschnitt Das aktuelle
&os;-Release nachlesen.
Falls Sie das &os; Project unterstützen wollen
(mit Quellcode, Hardware- oder Geldspenden), sollten Sie den
Artikel
&os; unterstützen lesen.Was kann &os;?&os; hat zahlreiche bemerkenswerte Eigenschaften.
Um nur einige zu nennen:Präemptives MultitaskingPräemptives Multitasking mit
dynamischer Prioritätsanpassung zum reibungslosen und
ausgeglichenen Teilen der Systemressourcen zwischen
Anwendungen und Anwendern, selbst unter schwerster
Last.MehrbenutzerbetriebDer Mehrbenutzerbetrieb von
&os; erlaubt es, viele Anwender gleichzeitig am System
mit verschiedenen Aufgaben arbeiten zu lassen.
Beispielsweise Geräte wie Drucker oder Bandlaufwerke,
die sich nur schwerlich unter allen Anwendern des Systems
oder im Netzwerk teilen lassen, können durch Setzen
von Verwendungsbeschränkungen auf Benutzer oder
Benutzergruppen wichtige Systemressourcen vor
Überbeanspruchung schützen.TCP/IP-NetzwerkfähigkeitHervorragende
TCP/IP-Netzwerkfähigkeit mit
Unterstützung von Industriestandards wie SCTP, DHCP,
NFS, NIS, PPP, SLIP, IPsec und IPv6. Das heißt,
Ihr &os;-System kann in einfachster Weise mit anderen
Systemen interagieren. Zudem kann es als Server-System im
Unternehmen wichtige Aufgaben übernehmen,
beispielsweise als NFS- oder E-Mail-Server oder es kann
Ihren Betrieb durch HTTP- und FTP-Server beziehungsweise
durch Routing und Firewalling Internet-fähig machen.SpeicherschutzDer Speicherschutz stellt sicher,
dass Anwendungen (oder Anwender) sich nicht gegenseitig
stören. Stürzt eine Anwendung ab, hat das
keine Auswirkung auf andere Prozesse.&os; ist ein
32-Bit-Betriebssystem
(64-Bit auf Alpha, &itanium;, AMD64,
und &ultrasparc;) und wurde als solches von Grund auf
neu entworfen.X-Window-SystemXFree86Das X-Window-System (X11R7) als
Industriestandard bietet eine grafische Benutzeroberfläche
(GUI). Minimale Voraussetzung zur Verwendung ist
lediglich eine Grafikkarte und ein Bildschirm, die beide
den VGA-Modus unterstützen.BinärkompatibilitätLinuxBinärkompatibilitätSCOBinärkompatibilitätSVR4BinärkompatibilitätBSD/OSBinärkompatibilitätNetBSDBinärkompatibilität mit
vielen unter verschiedenen Betriebssystemen erstellten
Programmen wie Linux, SCO, SVR4, BSDI und NetBSD.Tausende von sofort
lauffähigen Anwendungen sind aus den
Ports- und
Packages-Sammlungen für &os;
verfügbar. Warum mühselig im Netz Software
suchen, wenn sie bereits hier vorhanden ist?Tausende zusätzliche leicht zu
portierende Anwendungen sind über das
Internet zu beziehen. &os; ist Quellcode-kompatibel
mit den meisten kommerziellen &unix; Systemen. Daher
bedürfen Anwendungen häufig nur geringer oder
gar keiner Anpassung, um auf einem &os;-System zu
kompilieren.virtueller SpeicherSeitenweise anforderbarer Virtueller
Speicher und der merged VM/buffer
cache-Entwurf bedient effektiv den großen
Speicherhunger mancher Anwendungen bei gleichzeitigem
Aufrechterhalten der Bedienbarkeit des Systems für
weitere Benutzer.Symmetrisches Multi-Processing (SMP)SMP-Unterstützung für
MehrprozessorsystemeKompilerCKompilerC++KompilerFORTRANEin voller Satz von C,
C++ und Fortran-
Entwicklungswerkzeugen. Viele
zusätzliche Programmiersprachen für Wissenschaft
und Entwicklung sind aus der Ports- und Packages-Sammlung
zu haben.QuellcodeQuellcode für das gesamte
System bedeutet größtmögliche Kontrolle
über Ihre Umgebung. Warum sollte man sich durch
proprietäre Lösungen knebeln und sich auf Gedeih
und Verderb der Gnade eines Herstellers ausliefern, wenn
man doch ein wahrhaft offenes System haben kann?Umfangreiche
Online-Dokumentation.4.4BSD-LiteComputer Systems Research Group (CSRG)U.C. Berkeley&os; basiert auf dem 4.4BSD-Lite-Release der Computer
Systems Research Group (CSRG) der Universität von
Kalifornien in Berkeley und führt die namhafte
Tradition der Entwicklung von BSD-Systemen fort.
Zusätzlich zu der herausragenden Arbeit der CSRG hat das
&os; Project tausende weitere Arbeitsstunden investiert,
um das System zu verfeinern und maximale Leistung und
Zuverlässigkeit bei Alltagslast zu bieten. Während
viele kommerzielle Riesen Probleme haben PC-Betriebssysteme
mit derartigen Funktionen, Leistungpotential und
Zuverlässigkeit anzubieten, kann &os; damit schon
jetzt aufwarten! Die Anwendungsmöglichkeiten von &os; werden nur
durch Ihre Vorstellungskraft begrenzt. Von
Software-Entwicklung bis zu Produktionsautomatisierung, von
Lagerverwaltung über Abweichungskorrektur bei Satelliten;
Falls etwas mit kommerziellen &unix; Produkten machbar ist, dann
ist es höchstwahrscheinlich auch mit &os;
möglich. &os; profitiert stark von tausenden
hochwertigen Anwendungen aus wissenschaftlichen Instituten und
Universitäten in aller Welt. Häufig sind diese
für wenig Geld oder sogar kostenlos zu bekommen.
Kommerzielle Anwendungen sind ebenso verfügbar und es
werden täglich mehr.Durch den freien Zugang zum Quellcode von &os; ist es
in unvergleichbarer Weise möglich, das System für
spezielle Anwendungen oder Projekte anzupassen. Dies ist
mit den meisten kommerziellen Betriebssystemen einfach nicht
möglich. Beispiele für Anwendungen, die unter
&os; laufen, sind:Internet-Dienste: Die robuste
TCP/IP-Implementierung in &os; macht es zu einer
idealen Plattform für verschiedenste
Internet-Dienste, wie zum Beispiel:FTP-ServerFTP-ServerHTTP-ServerHTTP-Server (Standard-Web-Server oder mit
SSL-Verschlüsselung)IPv4- und IPv6-RoutingFirewallNATFirewalls und NAT-Gateways
(IP-Masquerading)E-MailE-Mail-ServerUsenetUsenet-News und Foren (BBS)Zum Betreiben von &os; reicht schon ein
günstiger 386-PC. Wenn es das Wachstum Ihres
Unternehmens verlangt, kann &os; aber auch auf einem
hochgerüsteten 4-Wege-System mit Xeon-Prozessoren
und RAID-Plattenspeicher Verwendung finden.Bildung: Sind Sie
Informatikstudent oder Student eines verwandten
Studiengangs? Die praktischen Einblicke in &os; sind
die beste Möglichkeit etwas über Betriebssysteme,
Rechnerarchitektur und Netzwerke zu lernen. Einige frei
erhältliche CAD-, mathematische und grafische Anwendungen
sind sehr nützlich, gerade für diejenigen, die
&os; nicht zum Selbstzweck, sondern als
Arbeitsmittel einsetzen.Wissenschaft: Mit dem frei
verfügbaren Quellcode für das gesamte System
bildet &os; ein exzellentes Studienobjekt in der
Disziplin der Betriebssysteme, wie auch in anderen Zweigen
der Informatik. Es ist beispielsweise denkbar, das
räumlich getrennte Gruppen gemeinsam an einer Idee
oder Entwicklung arbeiten. Das Konzept der freien
Verfügbarkeit und -nutzung von &os;
ermöglicht so einen Gebrauch, auch ohne sich
groß Gedanken über Lizenzbedingungen oder
-beschränkungen machen zu müssen.RouterDNS-ServerNetzwerkfähigkeit: Brauchen
Sie einen neuen Router? Oder einen Name-Server (DNS)? Eine
Firewall zum Schutze Ihres Intranets vor Fremdzugriff?
&os; macht aus dem in der Ecke verstaubenden 386- oder
486-PC im Handumdrehen einen leistungsfähigen Router
mit anspruchsvollen Packet-Filter-Fähigkeiten.X-Window-SystemXFree86X-Window-SystemAccelerated-XX-Window-Workstation: &os; ist
eine gute Wahl für kostengünstige X-Terminals
mit dem frei verfügbaren X11-Server.
Im Gegensatz zu einem X-Terminal erlaubt es &os;, viele
Anwendungen lokal laufen zu lassen, was die Last eines
zentralen Servers erleichtern kann. &os; kann selbst
plattenlos starten, was einzelne
Workstations noch günstiger macht und die Wartung
erleichtert.GNU-Compiler-CollectionSoftware-Entwicklung: Das
Standard-System von &os; wird mit einem kompletten Satz
an Entwicklungswerkzeugen bereitgestellt, unter anderem
mit dem bekannten GNU C/C++-Kompiler und -Debugger.&os; ist sowohl in Form von Quellcode als auch in
Binärform auf CD-ROM, DVD und über anonymous FTP
erhältlich. Näheres zum Bezug von &os;
enthält .Wer benutzt &os;?AnwenderBekannte &os;-Anwender&os; dient als Plattform für Geräte und Produkte
einiger der weltgrößten IT-Firmen, darunter:AppleAppleCiscoCiscoJuniperJuniperNetAppNetAppAußerdem laufen einige der größten
Internet-Auftritte unter &os;, beispielsweise:Yahoo!Yahoo!Yandex/primary>YandexApacheApacheRamblerRamblerSinaSinaPair NetworksPair
NetworksSony JapanSony
JapanNetcraftNetcraftNetEaseNetEaseWeathernewsWeathernewsTELEHOUSE AmericaTELEHOUSE
America
+
+ Experts Exchange
+
+ Experts
+ Exchange
+
+
+
+ und viele andere.Das &os; ProjectDer folgende Abschnitt bietet einige
Hintergrundinformationen zum &os; Project,
einschließlich einem kurzen geschichtlichen Abriss,
den Projektzielen und dem Entwicklungsmodell.JordanHubbardBeigesteuert von Kurzer geschichtlicher Abriss zu &os;386BSD PatchkitHubbard, JordanWilliams, NateGrimes, Rod&os; ProjectGeschichteDas &os; Project erblickte das Licht der Welt Anfang
1993 teils als Auswuchs des Unofficial 386BSD
Patchkit unter der Regie der letzten drei
Koordinatoren des Patchkits: Nate Williams, Rod Grimes und
mir.386BSDUnser eigentliches Ziel war es, einen zwischenzeitlichen
Abzug von 386BSD zu erstellen, um ein paar Probleme zu
beseitigen, die das Patchkit-Verfahren nicht lösen
konnte. Einige von Ihnen werden sich in dem Zusammenhang noch
an die frühen Arbeitstitel 386BSD 0.5 oder
386BSD Interim erinnern.Jolitz, Bill386BSD war das Betriebssystem von Bill Jolitz. Dieses
litt bis zu diesem Zeitpunkt heftig unter fast
einjähriger Vernachlässigung. Als das Patchkit mit
jedem Tag anschwoll und unhandlicher wurde, waren wir
einhellig der Meinung, es müsse etwas geschehen. Wir
entschieden uns Bill Jolitz zu helfen, indem wir den
übergangsweise bereinigten Abzug zur
Verfügung stellten. Diese Pläne wurden unschön
durchkreuzt als Bill Jolitz plötzlich seine Zustimmung
zu diesem Projekt zurückzog, ohne einen Hinweis darauf,
was stattdessen geschehen sollte.Greenman, DavidWalnut Creek CDROMEs hat nicht lange gedauert zu entscheiden, dass das Ziel
es wert war, weiterverfolgt zu werden, selbst ohne Bills
Unterstützung. Also haben wir den von David Greenman
geprägten Namen &os; angenommen.
Unsere anfänglichen Ziele setzten wir nach
Rücksprache mit den damaligen Benutzern des Systems fest.
Und als deutlich wurde, das Projekt würde
möglicherweise Realität, nahm ich Kontakt mit Walnut
Creek CDROM auf, mit einem Auge darauf, den Vertriebsweg
für die vielen Missbegünstigten zu verbessern,
die keinen einfachen Zugang zum Internet hatten. Walnut Creek
CDROM unterstützte nicht nur die Idee des
CD-ROM-Vertriebs, sondern stellte sogar dem Projekt einen
Arbeitsrechner und eine schnelle Internetverbindung zur
Verfügung. Ohne den beispiellosen Glauben von Walnut
Creek CDROM in ein zu der Zeit absolut unbekanntes Projekt,
gäbe es &os; in der heutigen Form wohl nicht.4.3BSD-LiteNet/2U.C. Berkeley386BSDFree Software FoundationDie erste auf CD-ROM (und netzweit) verfügbare
Veröffentlichung war &os; 1.0 im Dezember
1993. Diese basierte auf dem Band der 4.3BSD-Lite
(Net/2) der Universität von Kalifornien in
Berkeley. Viele Teile stammten aus 386BSD und von der Free
Software Foundation. Gemessen am ersten Angebot, war
das ein ziemlicher Erfolg und wir ließen dem das extrem
erfolgreiche &os; 1.1 im Mai 1994 folgen.NovellU.C. BerkeleyNet/2AT&TZu dieser Zeit formierten sich unerwartete Gewitterwolken am
Horizont, als Novell und die Universität von Kalifornien
in Berkeley (UCB) ihren langen Rechtsstreit über den
rechtlichen Status des Berkeley Net/2-Bandes mit einem
Vergleich beilegten. Eine Bedingung dieser Einigung war es,
dass die UCB große Teile des Net/2-Quellcodes als
belastet zugestehen musste, und dass diese
Besitz von Novell sind, welches den Code selbst einige Zeit vorher
von AT&T bezogen hatte. Im Gegenzug bekam die UCB den
Segen von Novell, dass sich das 4.4BSD-Lite-Release
bei seiner endgültigen Veröffentlichung als
unbelastet bezeichnen darf. Alle Net/2-Benutzer sollten
auf das neue Release wechseln. Das betraf auch &os;. Dem
Projekt wurde eine Frist bis Ende Juli 1994 eingeräumt,
das auf Net/2-basierende Produkt nicht mehr zu vertreiben.
Unter den Bedingungen dieser Übereinkunft war es dem
Projekt noch erlaubt ein letztes Release vor diesem
festgesetzten Zeitpunkt herauszugeben. Das war
&os; 1.1.5.1.&os; machte sich dann an die beschwerliche Aufgabe,
sich Stück für Stück, aus einem neuen und
ziemlich unvollständigen Satz von 4.4BSD-Lite-Teilen,
wieder aufzubauen. Die
Lite-Veröffentlichungen waren deswegen
leicht, weil Berkeleys CSRG große Code-Teile,
die für ein start- und lauffähiges System gebraucht
wurden, aufgrund diverser rechtlicher Anforderungen entfernen
musste und weil die 4.4-Portierung für Intel-Rechner extrem
unvollständig war. Das Projekt hat bis November 1994
gebraucht diesen Übergang zu vollziehen, was dann zu dem
im Netz veröffentlichten &os; 2.0 und zur
CD-ROM-Version (im späten Dezember) führte. Obwohl
&os; gerade die ersten Hürden genommen hatte, war
dieses Release ein maßgeblicher Erfolg. Diesem folgte
im Juni 1995 das robustere und einfacher zu installierende
&os; 2.0.5.Im August 1996 veröffentlichten wir
&os; 2.1.5. Es schien unter ISPs und der Wirtschaft
beliebt genug zu sein, ein weiteres Release aus dem
2.1-STABLE-Zweig zu rechtfertigen. Das war
&os; 2.1.7.1. Es wurde im Februar 1997
veröffentlicht und bildete das Ende des
Hauptentwicklungszweiges 2.1-STABLE. Derzeit unterliegt
dieser Zweig dem Wartungsmodus, das heißt, es werden nur
noch Sicherheitsverbesserungen und die Beseitigung von
kritischen Fehlern vorgenommen (RELENG_2_1_0).&os; 2.2 entsprang dem Hauptentwicklungszweig
(-CURRENT) im November 1996 als
RELENG_2_2-Zweig und das erste komplette Release (2.2.1) wurde
im April 1997 herausgegeben. Weitere Veröffentlichungen
des 2.2-Zweiges gab es im Sommer und Herbst 1997. Das letzte
Release des 2.2-Zweiges bildete die Version 2.2.8, die im
November 1998 erschien. Das erste offizielle 3.0-Release
erschien im Oktober 1998 und läutete das Endes des
2.2-Zweiges ein.Am 20. Januar 1999 teilte sich der Quellbaum
in die Zweige 4.0-CURRENT und 3.X-STABLE. Auf dem
3.X-STABLE-Zweig wurden folgende
Releases erstellt: 3.1 am 15. Februar 1999,
3.2 am 15. Mai 1999,
3.3 am 16. September 1999,
3.4 am 20. Dezember 1999 und
3.5 am 24. Juni 2000. Letzterem
folgte ein paar Tage später das Release 3.5.1, welches
einige akute Sicherheitslöcher von Kerberos stopfte und
die letzte Veröffentlichung des 3.X-Zweiges
darstellte.Eine weitere Aufspaltung, aus dem der 4.X-STABLE-Zweig
hervorging, erfolgte am 13. März 2000.
Bisher gab es mehrere Veröffentlichungen
aus diesem Zweig: 4.0-RELEASE erschien im März 2000.
Das letzte Release, 4.11-RELEASE, erschien im Januar 2005.Das lang erwartete 5.0-RELEASE wurde am
19. Januar 2003 veröffentlicht. Nach nahezu
drei Jahren Entwicklungszeit brachte dieses Release die
Unterstützung für Mehrprozessor-Systeme sowie
für Multithreading. Mit diesem Release lief &os;
erstmalig auf den Plattformen &ultrasparc;
und ia64. Im Juni 2003 folgte
5.1-RELEASE. Das letzte 5.X-Release aus dem CURRENT-Zweig war
5.2.1-RELEASE, das im Februar 2004 veröffentlicht
wurde.Der Zweig RELENG_5 wurde im August 2004 erzeugt. Als
erstes Release dieses Zweiges wurde 5.3-RELEASE
veröffentlicht, bei dem es sich gleichzeitig auch um
das erste 5-STABLE-Release handelte. Das aktuelle
5.5-RELEASE (dem keine RELENG_5-Versionen mehr
folgen werden) erschien im
Mai 2006.Der Zweig RELENG_6 wurde im Juli 2005 erzeugt. 6.0-RELEASE,
das erste Release des 6.X-Zweiges, wurde im November 2005
veröffentlicht. Das aktuelle 6.4-RELEASE (dem
keine weiteren RELENG_6-Versionen folgen werden)
erschien im November 2008.Der Zweig RELENG_7 wurde im Oktober 2007 erzeugt.
7.0-RELEASE, das erste Release des 7.X-Zweiges, wurde im
Februar 2008 veröffentlicht. Das aktuelle
&rel2.current;-RELEASE (dem keine weiteren RELENG_7-Versionen
folgen werden) erschien im
Januar 2009.Im August 2009 wurde der RELENG_8-Zweig angelegt.
8.0-RELEASE, die erste Veröffentlichung im 8.X-Zweig,
erschien im November 2009.Zurzeit werden Projekte mit langem Entwicklungshorizont
im Zweig 9.X-CURRENT verfolgt, Schnappschüsse
von 9.X auf CD-ROM (und natürlich im Netz) werden bei
fortlaufender Entwicklung auf dem
Snapshot-Server zur Verfügung gestellt.JordanHubbardBeigesteuert von Ziele des &os; Projects&os; ProjectZieleDas &os; Project stellt Software her, die ohne
Einschränkungen für beliebige Zwecke eingesetzt
werden kann. Viele
von uns haben beträchtlich in Quellcode und Projekt
investiert und hätten sicher nichts dagegen, hin und
wieder ein wenig finanziellen Ausgleich dafür zu
bekommen. Aber in keinem Fall bestehen wir darauf. Wir
glauben unsere erste und wichtigste Mission ist
es, Software für jeden Interessierten und zu jedem Zweck
zur Verfügung zu stellen, damit die Software
größtmögliche Verbreitung erlangt und
größtmöglichen Nutzen stiftet. Das ist,
glaube ich, eines der grundlegenden Ziele freier Software,
welche wir mit größter Begeisterung
unterstützen.GNU General Public License (GPL)GNU Lesser General Public License (LGPL)BSD CopyrightDer Code in unserem Quellbaum, der unter die General
Public License (GPL) oder die Library General Public License
(LGPL) fällt, stellt geringfügig mehr Bedingungen.
Das aber vielmehr im Sinne von eingefordertem Zugriff, als das
übliche Gegenteil der Beschränkungen. Aufgrund
zusätzlicher Abhängigkeiten, die sich durch die
Verwendung von GPL-Software bei kommerziellem Gebrauch
ergeben, bevorzugen wir daher Software unter dem
transparenteren BSD-Copyright, wo immer es angebracht ist.SatoshiAsamiBeigesteuert von Das Entwicklungsmodell von &os;&os; ProjectEntwicklungsmodellDie Entwicklung von &os; ist ein offener und
vielseitiger Prozess. &os; besteht aus Beisteuerungen
von Hunderten Leuten rund um die Welt, wie Sie aus der
Liste
der Beitragenden ersehen können. Die vielen
Entwickler können aufgrund der Entwicklungs-Infrastruktur
von &os; über das Internet zusammenarbeiten. Wir suchen
ständig nach neuen Entwicklern, Ideen und jenen, die sich
in das Projekt tiefer einbringen wollen. Nehmen Sie einfach
auf der Mailingliste &a.hackers; Kontakt mit uns auf.
Die Mailingliste &a.announce; steht für wichtige
Ankündigungen, die alle &os;-Benutzer betreffen,
zur Verfügung.Unabhängig davon ob Sie alleine oder mit
anderen eng zusammen arbeiten, enthält die folgende
Aufstellung nützliche Informationen über das
&os; Project und dessen Entwicklungsabläufe.CVS- und SVN-RepositoriesCVSRepositoryConcurrent-Versions-SystemCVSSVNRepositorySubversionSVNDer Hauptquellbaum von &os; wurde über viele
Jahre ausschließlich mit CVS gepflegt, einem
frei erhältlichen Versionskontrollsystem, welches
mit &os; geliefert wird. Im Juni 2008 begann das
&os; Project mit dem Umstieg auf SVN (Subversion).
Dieser Schritt wurde notwendig, weil
CVS aufgrund des rapide
wachsenden Quellcodebaumes und dem Umfang der bereits
gespeichterten Revisisionsinformationen an seine Grenzen
zu stoßen begann. Während das
Hauptrepository nun SVN
verwendet, hat sich auf der Client-Seite nichts
geändert. Werkzeuge wie
CVSup und
csup, die auf der alten
CVS-Infrastruktur aufbauen,
funktionieren weiterhin, weil alle Änderungen,
die im SVN-Repository
erfolgen, in das
CVS-Repository portiert
werden. Im Moment wird nur src-Quellcodebaum
über SVN verwaltet.
Die Dokumentation, die Webseiten sowie die Ports
befinden sich weiterhin in einem
CVS-Repository. Das
Haupt-CVS-Repository
läuft auf einer Maschine in
Santa Clara, Kalifornien, USA. Von dort wird es auf
zahlreiche Server in aller Welt gespiegelt. Der
SVN-Quellbaum, der die Zweige
-CURRENT und
-STABLE enthält,
kann so einfach auf Ihr eigenes System gespiegelt
werden. Näheres dazu können Sie im Handbuch unter
Synchronisation der Quellen
in Erfahrung bringen.Die Committer-ListeCommitterDie Committer sind Personen
mit Schreibzugriff auf den
CVS-Quellbaum (der Begriff Committer
stammt vom &man.cvs.1;-Befehl commit,
der zum Einspeisen von Änderungen ins Repository
gebraucht wird). Der beste Weg, Vorschläge zur
Prüfung durch die Mitglieder der Committer-Liste
einzureichen, bietet der Befehl &man.send-pr.1;. Sollte es
unerwartete Probleme mit diesem Verfahren geben, besteht
immer noch die Möglichkeit eine E-Mail an die Liste
&a.committers; zu schicken.Das FreeeBSD-Core-TeamCore-TeamWürde man das &os; Project mit einem
Unternehmen vergleichen, so wäre das
&os;-Core-Team das
Gegenstück zum Vorstand. Die Hauptaufgabe des
Core-Teams ist es, das Projekt als Ganzes in gesunder
Verfassung zu halten und die weitere Entwicklung in die
richtige Bahn zu lenken. Das Anwerben leidenschaftlicher
und verantwortungsbewusster Entwickler ist eine
Aufgabe des Core-Team, genauso wie die Rekrutierung
neuer Mitglieder für das Core-Team, im Falle, dass
Altmitglieder aus dem Projekt aussteigen. Das
derzeitige Core-Team wurde im Juli 2008 aus einem Kreis
kandidierender Committer gewählt. Wahlen
werden alle zwei Jahre abgehalten.Einige Core-Team-Mitglieder haben auch spezielle
Verantwortungsbereiche. Das bedeutet, sie haben sich
darauf festgelegt, sicherzustellen, dass ein
größerer Teil des Systems so funktioniert wie
ausgewiesen. Eine vollständige Liste an &os;
beteiligter Entwickler und ihrer Verantwortungsbereiche
kann in der Liste der
Beitragenden eingesehen werden.Die Mehrzahl der Mitglieder des Core-Teams sind
Freiwillige in Bezug auf die &os;-Entwicklung und
profitieren nicht finanziell vom Projekt. Daher
sollte Verpflichtung nicht als
garantierter Support fehlinterpretiert
werden. Der oben angeführte Vergleich mit einem
Vorstand hinkt und es wäre angebrachter zu
erwähnen, dass diese Leute – wider besseres
Wissen – ihr eigenes Leben für &os;
aufgegeben haben!Weitere BeitragendeBeitragendeDie größte Entwicklergruppe sind
nicht zuletzt die Anwender selbst, die
Rückmeldungen und Fehlerbehebungen in einem anhaltend
hohen Maße an uns senden. Der bevorzugte Weg an
dem weniger zentralisierten Bereich der
&os;-Entwicklung teilzuhaben, ist die
Möglichkeit sich bei der Liste &a.hackers;
anzumelden. Weitere Informationen über die
verschiedenen &os;-Mailinglisten erhalten Sie in
.Die Liste
der zu &os; Beitragenden ist eine
lange und wachsende. Also warum nicht selbst dort
stehen, indem Sie gleich persönlich etwas zu
&os; beitragen?Quellcode ist nicht der einzige Weg, etwas zum
Projekt beizusteuern. Eine genauere Übersicht
über offene Aufgaben finden Sie auf der &os;-Web-Site.Zusammengefasst bildet unser Entwicklungsmodell einen
losen Verbund konzentrischer Kreise. Das zentralisierte
Modell ist auf die Bedürfnisse der
Anwender zugeschnitten, mit der einfachen
Möglichkeit eine zentrale Code-Basis zu verfolgen und
möglichen neuen Beitragenden nicht das Leben zu
erschweren! Unser Ziel ist es, ein stabiles Betriebssystem mit
einer großen Zahl passender
Programme zu bieten, die der Anwender
leicht installieren und anwenden kann. Und dieses Modell
funktioniert für diese Aufgabe ziemlich gut.Das Einzige was wir von möglichen neuen Mitgliedern
fordern, ist die gleiche Hingabe, mit der die jetzigen
Mitglieder am dauerhaften Erfolg arbeiten!Das aktuelle &os;-ReleaseNetBSDOpenBSD386BSDFree Software FoundationU.C. BerkeleyComputer Systems Research Group (CSRG)&os; ist ein (mit vollem Quellcode und ein frei
erhältliches) auf 4.4BSD-Lite-basierendes Release
für Intel &i386;, &i486;, &pentium;,
&pentium; Pro,
&celeron;,
&pentium; II,
&pentium; III,
&pentium; 4 (oder ein dazu kompatibler Prozessor),
&xeon;, DEC Alpha und
Sun &ultrasparc; Systeme.
Es stützt sich zum größten
Teil auf Software der Computer Systems Research Group (CSRG)
der Universität von Kalifornien in Berkeley mit einigen
Verbesserungen aus NetBSD, OpenBSD, 386BSD und der Free
Software Foundation.Seit unserem &os; 2.0 von Ende 1994 hat sich
Leistung, Funktionsvielfalt und Stabilität dramatisch
verbessert.
Die größte Änderung erfuhr das virtuelle
Speichermanagement durch eine Kopplung von virtuellem Speicher
und dem Buffer-Cache, das nicht nur die Leistung
steigert, sondern auch den Hauptspeicherverbrauch reduziert
und ein 5 MB-System zu einem nutzbaren Minimal-System
verhilft. Weitere Verbesserungen sind volle NIS-Client- und
Server-Unterstützung, T/TCP, Dial-On-Demand-PPP,
integriertes DHCP, ein verbessertes SCSI-Subsystem,
ISDN-Support, Unterstützung für ATM-, FDDI-, Fast-
und Gigabit-Ethernet-Karten (1000 Mbit), verbesserter
Support der neusten Adaptec-Controller und tausende
Fehlerkorrekturen.Zusätzlich zur Standard-Distribution bietet &os;
eine Sammlung von portierter Software mit tausenden begehrten
Programmen. Zum Verfassungszeitpunkt waren über
&os.numports; Anwendungen in der Ports-Sammlung! Das Spektrum
der Ports-Sammlung reicht von HTTP-Servern über Spiele,
Programmiersprachen, Editoren und so ziemlich allem
dazwischen. Die gesamte Ports-Sammlung benötigt
&ports.size; an Speicherplatz, wobei jeder Port anhand eines
Deltas zu den Quellen angegeben wird. Das
macht es für uns erheblich leichter, Ports zu
aktualisieren und es verringert den Plattenbedarf im Vergleich
zur älteren 1.0-Port-Sammlung. Um ein Port zu
übersetzen, müssen Sie einfach ins Verzeichnis des
Programms wechseln und ein make install
absetzen. Den Rest erledigt das System. Die originalen
Quellen jedes zu installierenden Port werden dynamisch von
CD-ROM oder einem FTP-Server bezogen. Es reicht also für
genügend Plattenplatz zu sorgen, um die gewünschten
Ports zu erstellen. Allen, die Ports nicht selbst kompilieren
wollen: Es gibt zu fast jedem Port ein vorkompiliertes
Paket, das einfach mit dem Befehl (pkg_add)
installiert wird. Pakete und Ports werden in
beschrieben.Eine Reihe von weiteren Dokumenten, die sich als hilfreich
bei der Installation oder dem Arbeiten mit &os; erweisen
könnten, liegen auf neueren &os;-Systemen im Verzeichnis
/usr/share/doc. Die lokal installierten
Anleitungen lassen sich mit jedem HTML-fähigen Browser
unter folgenden Adressen betrachten:Das &os;-Handbuch/usr/share/doc/handbook/index.htmlDie &os;-FAQ/usr/share/doc/faq/index.htmlEs besteht auch die Möglichkeit, sich die jeweils
aktuellste Version der Referenzdokumente unter anzusehen.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/l10n/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/l10n/chapter.sgml
index 7d7048d16e..3c347f5d61 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/l10n/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/l10n/chapter.sgml
@@ -1,1044 +1,1043 @@
AndreyChernovBeigesteuert von Michael C.WuÜberarbeitet von AlexanderLangerÜbersetzt von MartinHeinenLokalisierung – I18N/L10N einrichten und benutzenÜbersichtFreeBSD ist ein über die ganze Welt verteiltes Projekt.
Dieses Kapitel behandelt die Internationalisierung und
Lokalisierung von FreeBSD, mit denen nicht englisch sprechende
Benutzer FreeBSD an ihre Bedürfnisse anpassen können.
Die Internationalisierung betrifft sowohl die
System- als auch die Anwendungsebene, daher wird im Laufe des
Texts auf genauere Anwendungsdokumentationen verwiesen.Nachdem Sie dieses Kapitel durchgearbeitet haben, werden Sie
wissenwie verschiedene Sprachen und Lokalisierungen in
modernen Betriebssystemen codiert werden,wie Sie die Locale Ihrer Login-Shell setzen,wie Sie die Konsole für nicht-englische Sprachen
konfigurieren,wie Sie das X Window System mit verschiedenen
Sprachen benutzen,wo Sie mehr Informationen über das Erstellen von
I18N-konformen Anwendungen erhalten.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Siewissen, wie Sie zusätzliche Anwendungen
installieren ().GrundlagenWas ist I18N/L10N?InternationalisierungLokalisierungLokalisierungEntwickler kürzen das Wort
internationalization
(englisch für Internationalisierung) mit I18N ab,
weil sich zwischen dem ersten und letzten Buchstaben des Worts
18 Buchstaben befinden. L10N benutzt die gleiche
Namensgebung und ist eine Abkürzung des Worts
localization (englisch für
Lokalisierung). Mit I18N/L10N-Methoden, -Protokollen und -Anwendungen
können Benutzer eine Sprache ihrer Wahl verwenden.I18N-Anwendungen werden mit Hilfe von I18N-Bibliotheken
programmiert. Diese erlauben es Entwicklern, eine einfache
Sprachdatei zu schreiben und Menüs und Texte an jede
Sprache anzupassen. Wir möchten Programmierern empfehlen,
für ihre eigenen Anwendungen auf diese Techniken
zurückzugreifen.Wieso soll ich I18N/L10N benutzen?I18N/L10N wird immer dann benutzt, wenn Sie Daten in anderen
Sprachen als Englisch anzeigen, eingeben oder verarbeiten
möchten.Welche Sprachen werden von I18N unterstützt?I18N und L10N sind nichts FreeBSD spezifisches.
Momentan können Sie unter den meisten der verbreitetsten
Sprachen der Welt wählen, unter anderen Chinesisch,
Japanisch, Koreanisch, Französisch, Russisch und
Deutsch.Lokale Anpassungen benutzenIn seiner ganzen Schönheit ist L10N nichts, was auf
FreeBSD alleine beschränkt ist, im Gegenteil, es ist eine
Konvention, an die sich viele Programme für verschiedene
Betriebssysteme halten. Wir möchten Sie anregen, FreeBSD
bei der Unterstützung dieser Konvention zu helfen.LocaleLokale Anpassungen werden durch die Angabe von drei Werten
erreicht: dem Sprachcode, dem Ländercode und der Codierung.
Die Zusammenfassung dieser Werte wird Locale genannt
und sieht wie folgt aus:Sprachcode_Ländercode.CodierungSprach- und LändercodesSprachcodesLändercodesUm FreeBSD (oder ein anderes &unix; System, das I18N
unterstützt) an lokale Gegebenheiten und Sprachen anzupassen, muss
der Benutzer herausfinden, welche Codes für sein Land
und seine Sprache benutzt werden. Ländercodes geben den
Anwendungen dabei vor, welche Variation einer bestimmten Sprache
zu benutzen ist. Eine Variation von Deutsch wäre zum Beispiel
de_CH, das eine lokale Anpassung an das in der Schweiz gesprochene
Deutsch meint. Außerdem benutzen Webbrowser, SMTP/POP Server,
Webserver usw. diese, um Entscheidungen über die Sprache zu
fällen. Im Folgenden sind einige Beispiele für
Sprach- und Ländercodes aufgelistet:Sprachcode/LändercodeBeschreibungen_USEnglisch - USAru_RURussisch für Russlandzh_TWTraditionelles Chinesisch für TaiwanCodierungenCodierungenASCIIEinige Sprachen benutzen Codierungen, die nicht dem 7-Bit
breitem ASCII-Standard entsprechen, wie 8-Bit Codierungen,
Wide- oder Multibyte Zeichen (&man.multibyte.3;
geht darauf näher ein). Ältere Anwendungen erkennen
diese Zeichen nicht und halten sie fälschlicherweise
für Steuerzeichen. Neuere Anwendungen erkennen für
gewöhnlich 8-Bit Zeichen. Es hängt allerdings
von der Implementierung ab, ob man eine Anwendung neu
kompilieren muss, um in den Genuss von lokalen
Zeichensätzen zu kommen, oder ob man es sie nur
nachträglich konfigurieren muss.
Um es möglich zu machen, Wide- oder Multibyte-Zeichen
einzugeben und zu verarbeiten, unterstützt die FreeBSD-Ports-Sammlung
verschiedene Sprachen für diverse Programme. Bitte
konsultieren Sie die I18N-Dokumentation des entsprechenden
FreeBSD-Ports.In den meisten Fällen muss der Benutzer in die
Dokumentation des Programms schauen, um herauszufinden, wie
man es entsprechend für die eigene Sprache und den eigenen
Zeichensatz konfiguriert, oder welche Optionen beim
Übersetzen anzugeben sind.Einige Dinge, die man im Hinterkopf behalten sollte, sind:Sprachbezogene C-char ZeichensätzeMit C-char Zeichensätzen werden Zeichensätze
bezeichnet, die zur Codierung den C-Datentyp
char verwenden.
(siehe &man.multibyte.3;), zum Beispiel ISO8859-1, ISO8859-15,
KOI8-R, CP437.Wide- oder Multibyte-Codierungen, zum Beispiel
EUC, Big5.Eine aktuelle Liste der Zeichensätze ist in der IANA Registry.
verfügbar.Ab &os; 4.5 werden X11-kompatible Codierungen
verwendet.I18N-AnwendungenIm FreeBSD-Ports- und Paket-System werden I18N-Anwendungen
mit einem I18N im Namen gekennzeichnet,
damit man sie leicht identifizieren kann. Trotzdem kann es
vorkommen, dass die benötigte Sprache nicht immer
unterstützt wird.Einstellen der LocaleZum Aktivieren der Lokalisierung reicht es, die Umgebungsvariable
LANG in Ihrer Login-Shell auf den Wert der Locale zu
setzen und die Variable zu exportieren. Dies geschieht normalerweise
in Ihrer ~/.login_conf oder der Startdatei
Ihrer Shell (~/.profile,
~/.bashrc, ~/.cshrc).
Wenn LANG gesetzt ist, brauchen die speziellen
Variablen wie LC_CTYPE oder LC_CTIME
in der Regel nicht gesetzt zu werden. Sie sollten sprachbezogene
FreeBSD-Dokumentation zu Rate ziehen, wenn Sie mehr Informationen
wünschen.Setzen Sie die zwei folgenden Umgebungsvariablen in Ihren
Konfigurationsdateien:POSIXLANG für Funktionen der
&posix; &man.setlocale.3; FamilieMIMEMM_CHARSET gibt den den MIME
Zeichensatz von Anwendungen anDamit ist die Locale für die Shell, jede Anwendung und X11
eingestellt.Verfahren zum Einstellen der LocaleLocaleLogin-KlasseEs gibt zwei Wege, die Locale zu setzen, die im Folgenden
beschrieben werden. Die erste und empfohlene Methode ist,
die Umgebungsvariablen in der
Login-Klasse
zu setzen, die zweite ist, sie in den
Startdateien
der Shell zu setzen.Lokalisierung in der Login-KlasseWenn Sie diese Methode verwenden, werden die
Umgebungsvariablen für die Locale und den MIME Zeichensatz
einmal für alle Shells, anstatt einzeln für jede
Shell, gesetzt. Die Lokalisierung kann von einem Benutzer
selbst oder von einem
Administrator mit Superuser-Rechten für alle
eingestellt werden.Einrichten als Benutzer.login_conf im Heimatverzeichnis
eines Benutzers sollte mindestens die folgenden Einträge
enthalten, damit beide Variablen für den Gebrauch der
Latin-1 Codierung gesetzt werden:me:\
:charset=ISO-8859-1:\
:lang=de_DE.ISO8859-1:traditionelles ChinesischBIG-5 CodierungDamit traditionelles Chinesisch (BIG-5 Codierung)
verwendet werden kann, sind in .login_conf
die nachstehenden Ergänzungen vorzunehmen. Einige
Programme behandeln die Lokalisierung für Chinesisch,
Japanisch und Koreanisch falsch, daher müssen mehr
Variablen als üblich gesetzt werden:#Users who do not wish to use monetary units or time formats
#of Taiwan can manually change each variable
me:\
:lang=zh_TW.Big5:\
:setenv=LC_ALL=zh_TW.Big:\
:setenv=LC_COLLATE=zh_TW.Big5:\
:setenv=LC_CTYPE=zh_TW.Big5:\
:setenv=LC_MESSAGES=zh_TW.Big5:\
:setenv=LC_MONETARY=zh_TW.Big5:\
:setenv=LC_NUMERIC=zh_TW.Big5:\
:setenv=LC_TIME=zh_TW.Big5:\
:charset=big5:\
:xmodifiers="@im=gcin": #Set gcin as the XIM Input ServerWeitere Informationen entnehmen Sie bitte
&man.login.conf.5;.Einrichten als AdministratorStellen Sie sicher, dass in der Login-Klasse der
Benutzer in /etc/login.conf die richtige
Sprache eingestellt ist. Die folgenden Einstellungen
müssen in /etc/login.conf
vorgenommen werden:Sprache:Beschreibung:\
:charset=MIME_Zeichensatz:\
:lang=Locale:\
:tc=default:Die für Latin-1 erforderlichen Einträge
sehen wie folgt aus:german:German Users Accounts:\
:charset=ISO-8859-1:\
:lang=de_DE.ISO8859-1:\
:tc=default:Bevor Sie die Login-Klasse eines Benutzers ändern,
müssen Sie den folgenden Befehl ausführen:&prompt.root; cap_mkdb /etc/login.confErst danach werden Ihre Änderungen in
/etc/login.conf im System
sichtbar.Ändern der Login-Klasse
mit &man.vipw.8;vipwWenn Sie neue Accounts mit vipw
anlegen, erstellen Sie Einträge in folgender Art:user:password:1111:11:Sprache:0:0:Benutzername:/home/user:/bin/shÄndern der Login-Klasse
mit &man.adduser.8;adduserLogin-KlasseWenn Sie neue Accounts mit adduser
anlegen, stehen Ihnen die folgenden Möglichkeiten zur
Verfügung:Geben Sie in /etc/adduser.conf
mit defaultclass =
Sprache eine Sprache
vor. In diesem Fall müssen Sie für Benutzer
anderer Sprachen eine andere Login-Klasse angeben.Geben Sie die Sprache jedes Mal ein, wenn Sie dazu von
&man.adduser.8; aufgefordert werden:Enter login class: default []: Sie können die Login-Klasse auch auf der
Kommandozeile von &man.adduser.8; übergeben:&prompt.root; adduser -class SpracheÄndern der Login-Klasse
mit &man.pw.8;pwWenn Sie neue Accounts mit &man.pw.8; anlegen, benutzen
Sie die folgende Kommandozeile:&prompt.root; pw useradd Account -L SpracheLokalisierung in den Startdateien der ShellsDa Sie jede Shell unterschiedlich einrichten
müssen, sollten Sie diese Methode nicht verwenden.
Benutzen Sie stattdessen bitte Login-Klassen.MIMELocaleUm die Locale und den MIME Zeichensatz anzugeben, setzen
Sie die unten aufgeführten Variablen in den Startdateien
der Shells (/etc/profile und
/etc/csh.login). In den folgenden
Beispielen verwenden wir die deutsche Sprache.Einstellungen in /etc/profile:LANG=de_DE.ISO8859-1; export LANGMM_CHARSET=ISO-8859-1; export MM_CHARSETEinstellungen in /etc/csh.login:setenv LANG de_DE.ISO8859-1setenv MM_CHARSET ISO-8859-1Alternativ können Sie die Einstellungen in den
Vorgabedateien der Shells vornehmen. Die oben gezeigten
Einstellungen aus /etc/profile tragen Sie
dann in /usr/share/skel/dot.profile und
die Einstellungen aus /etc/csh.login in
/usr/share/skel/dot.login ein.Die Einstellungen für X11 in
$HOME/.xinitrc sind von der verwendeten
Login-Shell abhängig. Mit Bourne Shells
verwenden Sie den folgenden Eintrag:LANG=de_DE.ISO8859-1; export LANGMit C-Shells verwenden Sie den nachstehenden
Eintrag:setenv LANG de_DE.ISO8859-1Einrichten der KonsoleWenn Sie C-char Zeichensätze
verwenden, müssen Sie die richtigen Zeichensätze für die
gewählte Sprache in /etc/rc.conf
angeben:font8x16=Zeichensatz
font8x14=Zeichensatz
font8x8=ZeichensatzDabei ist Zeichensatz der Name der
passenden Datei aus /usr/share/syscons/fonts
ohne die Endung .fnt.sysinstallkeymapscreenmap
- Stellen Sie sicher, dass Sie die richtige Tasten- und
- Bildschirmzuordnung (keymap und screenmap) verwenden. Dies
- können Sie in sysinstall (vor
- &os; 5.2 /stand/sysinstall)
- einstellen, indem Sie Configure und dann
- Console wählen. Sie können
- die Zuordnungen aber auch direkt in /etc/rc.conf
- angeben:
+ Setzen Sie bei Bedarf die richtige Tasten- und
+ Bildschirmzuordnung (keymap und screenmap). Dies
+ können Sie in sysinstall
+ einstellen, indem Sie Configure und dann
+ Console wählen. Sie können
+ die Zuordnungen aber auch direkt in /etc/rc.conf
+ angeben:scrnmap=screenmap_name
keymap=keymap_name
keychange="fkey_number sequence"screenmap_name ist der Name einer
Datei aus /usr/share/syscons/scrnmaps ohne die
Endung .scm. Eine Bildschirmzuordnung und der
zugehörige Zeichensatz verbreitert die Zeichenmatrix von
VGA Karten im Pseudographik Modus von 8 Bit auf 9 Bit.
Sie wird benötigt, wenn der Zeichensatz des Bildschirms
8 Bit verwendet.Lesen Sie den nächsten Absatz, wenn Sie in
/etc/rc.conf den
moused Dæmon mit der nachstehenden
Anweisung aktiviert haben:moused_enable="YES"mousedDer Mauszeiger des &man.syscons.4; Treibers belegt in
der Voreinstellung den Bereich von 0xd0 bis 0xd3 des Zeichensatzes.
Wenn dieser Bereich ebenfalls von der eingestellten Sprache
benötigt wird, müssen Sie den Mauszeiger verschieben.
Dazu fügen Sie die folgende Zeile in Ihre
Kernelkonfigurationsdatei ein:mousechar_start=3keymap_name ist der Name einer Datei
aus /usr/share/syscons/keymaps ohne die Endung
.kbd. Welche Tastenzuordnung Sie benutzen
müssen, können Sie ohne einen Neustart mit &man.kbdmap.1;
ausprobieren.Mit keychange können die
Funktionstasten so programmiert werden, dass Sie zu dem
ausgesuchten Terminal passen. Die Sequenzen der Funktionstasten
können nicht in Tastenzuordnungen definiert werden.Stellen Sie sicher, dass der richtige Terminaltyp für
die ttyv* Konsolen in
/etc/ttys angegeben ist. Momentan sind die
folgenden Terminaltypen definiert:ZeichensatzTerminaltypISO8859-1 oder ISO8859-15cons25l1ISO8859-2cons25l2ISO8859-7cons25l7KOI8-Rcons25rKOI8-Ucons25uCP437 (VGA default)cons25US-ASCIIcons25wMit Wide- oder Multibyte-Zeichensätzen müssen Sie den
richtigen Port aus dem Verzeichnis
/usr/ports/Sprache
verwenden. Einige Ports erscheinen als Konsolen werden aber vom
System als serielle vtty's betrachtet. Achten Sie daher darauf,
dass Sie genügend vtty's für X11 und die
Pseudo-seriellen Konsolen definiert haben. Nachstehend finden Sie
eine unvollständige Liste der Ports, die eine andere Sprache
als Englisch auf der Konsole verwenden:SprachePorttraditionelles Chinesisch (BIG-5)chinese/big5conJapanischjapanese/kon2-16dot oder
japanese/mule-freewnnKoreanischkorean/hanEinrichten von X11Obwohl X11 nicht Teil des FreeBSD Projects ist, stellen wir
hier einige Hinweise für FreeBSD-Benutzer zusammen. Weitere
Details entnehmen Sie bitte der
&xorg; Website oder der
Dokumentation Ihres X11 Servers.Anwendungsspezifische I18N-Einstellungen (Zeichensätze,
Menüs, usw.) können Sie in ~/.Xresources
vornehmen.ZeichensätzeX11 True Type Font-ServerInstallieren Sie den
&xorg;-Server
(x11-servers/xorg-server)
oder den &xfree86;-Server
(x11-servers/XFree86-4-Server)
und die &truetype; Zeichensätze Ihrer Sprache.
Wenn Sie die Locale gesetzt haben, sollten die
Menüs in Ihrer Sprache erscheinen.Eingabe von nicht-englischen ZeichenX11 Input Method (XIM)Das X11 Input Method (XIM) Protokoll ist ein neuer Standard
für alle X11-Clients. Jede X11-Anwendung sollte als
XIM-Client, der Eingaben von einem XIM-Server entgegen nimmt,
implementiert sein. XIM-Server sind für verschiedene
Sprachen erhältlich.Einrichten eines DruckersDrucker verfügen normalerweise schon über einige
C-char Zeichensätze. Wide- oder
Multibyte-Zeichensätze müssen gesondert eingerichtet werden.
Wir empfehlen Ihnen, dazu apsfilter zu
benutzen. Weiterhin können Sie mit sprachspezifischen Konvertern
Ihre Dokumente auch in &postscript; oder PDF umwandeln.Kernel und DateisystemeDas FreeBSD-Dateisystem (FFS) unterstützt 8-Bit, so
dass es mit C-char Zeichensätzen (siehe &man.multibyte.3;) verwendet werden
kann. Der Zeichensatz wird allerdings nicht im Dateisystem
gespeichert, das heißt es werden nur die 8-Bit Werte
gespeichert und die Codierung wird nicht berücksichtigt.
Offiziell werden Wide- oder Multibyte-Zeichensätze noch nicht
unterstützt, für einige Zeichensätze existieren
Patche, die eine solche Unterstützung aktivieren.
Sie sind allerdings nicht im Quelltext enthalten, da sie nur
schwer pflegbare Übergangslösungen sind. Die Patche
und weitere Informationen erhalten Sie auf den Webseiten der
betreffenden Sprache.DOSUnicodeDas &ms-dos; Dateisystem von FreeBSD kann von &ms-dos;- und
Unicode-Zeichensätzen nach frei wählbaren FreeBSD
Zeichensätzen konvertieren. Weitere Details entnehmen Sie
bitte &man.mount.msdosfs.8;.I18N-Programme übersetzenViele FreeBSD-Ports besitzen I18N-Unterstützung, einige
davon enthalten -I18N im Namen. Für diese
und viele andere Programme ist keine spezielle Konfiguration
notwendig.MySQLEinige Anwendungen wie MySQL
müssen allerdings speziell für einen Zeichensatz in ihrem
Makefile konfiguriert werden. Normalerweise wird
dazu das Makefile angepasst oder
configure mit einem speziellen Parameter
aufgerufen.Lokalisierung für einzelne SprachenAndreyChernovBeigetragen von Russisch (KOI8-R Codierung)LokalisierungrussischWeitere Informationen über die KOI8-R Codierung erhalten
Sie auf der Webseite KOI8-R References
(Russian Net Character Set).Einrichten der LocaleFügen Sie die folgenden Zeilen in
~/.login_conf ein:me:My Account:\
:charset=KOI8-R:\
:lang=ru_RU.KOI8-R:Weitere Erklärungen finden Sie in Einstellen der Locale.Einrichten der KonsoleFügen Sie folgende Zeile in
/etc/rc.conf ein:mousechar_start=3Nehmen Sie zusätzlich die folgenden Einstellungen
in /etc/rc.conf auf:keymap="ru.koi8-r"
scrnmap="koi8-r2cp866"
font8x16="cp866b-8x16"
font8x14="cp866-8x14"
font8x8="cp866-8x8"Benutzen Sie cons25r als Terminaltyp
für jeden ttyv* Eintrag in
/etc/ttys.Weitere Beispiele finden Sie in Einrichten der Konsole.Einrichten eines DruckersDruckerDie meisten Drucker mit russischen Zeichen besitzen die
Codetabelle CP866, so dass ein spezielles Programm zur
Übersetzung von KOI8-R nach CP866 benötigt wird. Zu
diesem Zweck ist /usr/libexec/lpr/ru/koi2alt
im Basissystem enthalten. Der Eintrag für einen Drucker mit
russischer Sprachunterstützung in
/etc/printcap sieht wie folgt aus:lp|Russian local line printer:\
:sh:of=/usr/libexec/lpr/ru/koi2alt:\
:lp=/dev/lpt0:sd=/var/spool/output/lpd:lf=/var/log/lpd-errs:Näheres erfahren Sie in &man.printcap.5;.&ms-dos; Dateisystem und russische DateinamenRussische Dateinamen auf &ms-dos; Dateisystemen werden mit dem
folgenden Eintrag in /etc/fstab
erkannt:/dev/ad0s2 /dos/c msdos rw,-Wkoi2dos,-Lru_RU.KOI8-R 0 0Die Option legt die Locale fest.
Die Option legt die Zeichenumwandlung
fest. Stellen Sie sicher, dass /usr
eingehangen ist, bevor Sie die &ms-dos;-Partition einhängen,
da die Tabellen zur Zeichenumwandlung in
/usr/libdata/msdosfs liegen. Weitere
Informationen erhalten Sie in der Hilfeseite
&man.mount.msdosfs.8;.Einrichten von X11Richten Sie zunächst die
normale Lokalisierung
ein.Wenn Sie &xorg; verwenden,
installieren Sie den Port x11-fonts/xorg-fonts-cyrillic.Im Abschnitt "Files" von
/etc/X11/xorg.conf fügen Sie den
folgende Eintrag vor allen
anderen FontPath Einträgen
ein:FontPath "/usr/local/lib/X11/fonts/cyrillic"Zusätzliche kyrillische Schriftarten finden Sie
in der Ports-Sammlung.Die Unterstützung für eine russische Tastatur
aktivieren Sie im "Keyboard" Abschnitt von
xorg.conf:Option "XkbLayout" "us,ru"
Option "XkbOptions" "grp:toggle"Stellen Sie zudem sicher, dass
XkbDisable deaktiviert (auskommentiert)
ist.Beim Einsatz von grp:toggle
können Sie mit Right Alt (Alt Gr)
zwischen dem RUS- und LAT-Modus wechseln, verwenden Sie
hingegen grp:ctrl_shift_toggle, so
erfolgt der Wechsel mit
CtrlShift.
Für grp:caps_toggle ist zum Wechseln
des RUS/LAT-Modus CapsLock zuständig.
Die alte Funktion von CapsLock steht nur
im LAT-Modus mit der Tastenkombination
ShiftCapsLock
zur Verfügung. grp:caps_toggle
funktioniert aus unbekannten Gründen unter
&xorg; nicht.Wenn Ihre Tastatur &windows;-Tasten
besitzt und nicht-alphanumerische Tasten im RUS-Modus nicht
funktionieren, fügen Sie die folgende Zeile in
xorg.conf ein:Option "XkbVariant" ",winkeys"Die russische XKB-Tastatur funktioniert vielleicht
nicht mit nicht-lokalisierten Anwendungen.Lokalisierte Anwendungen sollten mindestens die Funktion
XtSetLanguageProc (NULL, NULL, NULL);
frühzeitig aufrufen.Weitere Informationen über die Lokalisierung von
X11-Anwendungen erhalten Sie auf der Webseite KOI8-R for X Window.Traditionell chinesische Lokalisierung für TaiwanLokalisierungtraditionell chinesischDas taiwanesische FreeBSD Project stellt ein Tutorium unter
zur Verfügung, das viele chinesische Anwendungen benutzt.
Der Editor des FreeBSD Chinese HOWTOs ist
Shen Chuan-Hsing statue@freebsd.sinica.edu.tw.Chuan-Hsing Shen statue@freebsd.sinica.edu.tw
hat mithilfe des Tutoriums die Chinese
FreeBSD Collection (CFC) geschaffen. Die Pakete
und Skripten stehen unter .Deutsche Lokalisierung (für alle ISO 8859-1
Sprachen)LokalisierungdeutschVon Slaven Rezic eserte@cs.tu-berlin.de stammt
ein Tutorium, das die Benutzung von Umlauten mit FreeBSD
beschreibt. Das Tutorium ist in Deutsch verfasst und unter
verfügbar.Griechische LokalisierungLokalisierunggriechischNikos Kokkalis nickkokkalis@gmail.com hat einen
ganzen Artikel über die Griechisch-Unterstützung in
&os; geschrieben. Er ist als Teil der offiziellen &os; Dokumentation
auf Griechisch erhältlich unter http://www.freebsd.org/doc/el_GR.ISO8859-7/articles/greek-language-support/index.html. Bitte beachten Sie, dass dies
nur für Griechisch gilt.Japanische und koreanische LokalisierungLokalisierungjapanischLokalisierungkoreanischInformationen über die japanische Lokalisierung entnehmen
Sie bitte ,
Informationen über die koreanische Lokalisierung erhalten Sie
unter .Nicht-englische FreeBSD-DokumentationTeile vor FreeBSD Dokumentation wurden in andere Sprachen
übersetzt. Folgen Sie bitte den Links auf der FreeBSD-Webseite oder
schauen Sie in /usr/share/doc nach.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml
index 5da1e077ea..1713d5b6fc 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml
@@ -1,3290 +1,3323 @@
- Bezugsquellen für FreeBSD
+ Bezugsquellen für &os;CD-ROM und DVD Verleger
- FreeBSD-Pakete
+ &os;-Pakete
- FreeBSD-Pakete (FreeBSD-CDs, zusätzliche Software und
+ &os;-Pakete (&os;-CDs, zusätzliche Software und
gedruckte Dokumentation) erhalten Sie von mehreren
Händlern:CompUSA
WWW: Frys Electronics
WWW:
- FreeBSD-CDs und -DVDs
+ &os;-CDs und -DVDs
- Die FreeBSD-CDs und -DVDs werden von vielen Online-Händlern
+ Die &os;-CDs und -DVDs werden von vielen Online-Händlern
angeboten:
- FreeBSD Mall, Inc.
+ &os; Mall, Inc.700 Harvest Park Ste FBrentwood, CA94513USA
Telefon: +1 925 240-6652
Fax: +1 925 674-0821
E-Mail: info@freebsdmall.com
WWW: Dr. Hinner EDVSt. Augustinus-Str. 10D-81825MünchenGermany
Telefon: (089) 428 419
WWW: Ikarios22-24 rue Voltaire92000NanterreFrance
WWW: JMC SoftwareIreland
Telefon: 353 1 6291282
WWW: The Linux EmporiumHilliard House, Lester WayWallingfordOX10 9TAUnited Kingdom
Telefon: +44 1491 837010
Fax: +44 1491 837016
WWW: Linux+ DVD MagazineLewartowskiego 6Warsaw00-190Poland
Telefon: +48 22 860 18 18
E-Mail: editors@lpmagazine.org
WWW: Linux System Labs Australia21 Ray DriveBalwyn NorthVIC - 3104Australia
Telefon: +61 3 9857 5918
Fax: +61 3 9857 8974
WWW: LinuxCenter.RuGalernaya Street, 55Saint-Petersburg190000Russia
Telefon: +7-812-3125208
E-Mail: info@linuxcenter.ru
WWW: Lieferanten
- Wenn Sie FreeBSD-CD-ROM-Produkte weiterverkaufen möchten,
+ Wenn Sie &os;-CD-ROM-Produkte weiterverkaufen möchten,
kontaktieren Sie einen der folgenden Lieferanten:Cylogistics809B Cuesta Dr., #2149Mountain View, CA94040USA
Telefon: +1 650 694-4949
Fax: +1 650 694-4953
E-Mail: sales@cylogistics.com
WWW: Ingram Micro1600 E. St. Andrew PlaceSanta Ana, CA92705-4926USA
Telefon: 1 (800) 456-8000
WWW: Kudzu, LLC7375 Washington Ave. S.Edina, MN55439USA
Telefon: +1 952 947-0822
Fax: +1 952 947-0876
E-Mail: sales@kudzuenterprises.comLinuxCenter.KzUst-KamenogorskKazakhstan
Telefon: +7-705-501-6001
E-Mail: info@linuxcenter.kz
WWW: LinuxCenter.RuGalernaya Street, 55Saint-Petersburg190000Russia
Telefon: +7-812-3125208
E-Mail: info@linuxcenter.ru
WWW: Navarre Corp7400 49th Ave SouthNew Hope, MN55428USA
Telefon: +1 763 535-8333
Fax: +1 763 535-0341
WWW: FTP-Server
- Die offiziellen Quellen von FreeBSD sind mit anonymous FTP
+ Die offiziellen Quellen von &os; sind mit anonymous FTP
über ein weltweites Netz von FTP-Spiegeln erhältlich.
Obwohl
über eine gute Anbindung verfügt, sollten Sie einen
Spiegel in Ihrer Nähe verwenden (insbesondere, wenn Sie
selber einen Spiegel einrichten wollen).Die Datenbank
- der FreeBSD-Spiegel ist aktueller als die folgende Liste, da
+ der &os;-Spiegel ist aktueller als die folgende Liste, da
sie im Gegensatz zu einer statischen Liste die Informationen aus
dem DNS erhält.
- Sie können FreeBSD auch über anonymous FTP von den
- folgenden Spiegeln beziehen. Wenn Sie FreeBSD über anonymous
+ Sie können &os; auch über anonymous FTP von den
+ folgenden Spiegeln beziehen. Wenn Sie &os; über anonymous
FTP beziehen wollen, wählen Sie bitte einen Spiegel in Ihrer
Nähe. Die unter Haupt-Spiegel aufgeführten
- Spiegel stellen normalerweise das komplette FreeBSD-Archiv
+ Spiegel stellen normalerweise das komplette &os;-Archiv
(alle momentan erhältlichen Versionen für jede
unterstützte Architektur) zur Verfügung. Wahrscheinlich
geht es aber schneller, wenn Sie einen Spiegel in Ihrer
Nähe benutzen. Die Länder-Spiegel stellen die neusten
Versionen für die beliebtesten Architekturen bereit,
sie stellen aber unter Umständen nicht das komplette
- FreeBSD-Archiv bereit. Auf alle Server kann mit
+ &os;-Archiv bereit. Auf alle Server kann mit
anonymous FTP zugegriffen werden, einige Server bieten
auch andere Zugriffsmethoden an. Die zur Verfügung
stehenden Zugriffsmethoden sind bei jedem Server in Klammern
angegeben.
&chap.mirrors.ftp.inc;
BitTorrentBitTorrentDie ISO-Images für die Release-CDs sind via BitTorrent
abrufbar. Eine Sammlung von Torrent-Dateien zum Herunterladen der
Images ist unter http://torrents.freebsd.org:8080
verfügbar.Die BitTorrent Client-Software ist als Port net-p2p/py-bittorrent oder als vorkompiliertes
Paket erhältlich.Nach dem Herunterladen der ISO-Images mit BitTorrent können Sie
diese auf CD oder DVD brennen, so wie im burncd- beschrieben.Anonymous CVSEinführungCVSanonymousAnonymous CVS (oder anoncvs) dient zum
Synchronisieren mit entfernten Repositories und steht mit
- den CVS Werkzeugen, die im FreeBSD
+ den CVS Werkzeugen, die im &os;
Basissystem enthalten sind, zur Verfügung. Benutzer von
- FreeBSD können damit unter anderem lesende Operationen
+ &os; können damit unter anderem lesende Operationen
auf den Anoncvs Servern des
- FreeBSD Projects durchführen,
+ &os; Projects durchführen,
ohne über besondere Berechtigungen zu verfügen. Um es
zu benutzen, setzen Sie einfach die CVSROOT
Umgebungsvariable auf einen Anoncvs Server
und geben beim Login mit cvs login das
Passwort anoncvs an. Danach können
Sie mit &man.cvs.1; wie auf jedes lokale Repository (allerdings nur
lesend) zugreifen.cvs login speichert Passwörter
zur Authentifizierung an einem CVS Server in der Datei
.cvspass in Ihrem
HOME-Verzeichnis. Wenn diese Datei beim ersten
Benutzen von cvs login nicht existiert,
erhalten Sie vielleicht eine Fehlermeldung. In diesem Fall
legen Sie einfach eine leere .cvspass
Datei an und melden sich erneut an.CVSup und
Anoncvs bieten dieselbe
Funktionalität, die folgenden Kriterien helfen Ihnen zu
entscheiden, welche Methode Sie benutzen sollen.
CVSup
geht wesentlich effizienter mit Netzwerk-Ressourcen um und ist
auch technisch ausgereifter. Allerdings müssen Sie zuerst
einen speziellen Client installieren und konfigurieren, bevor Sie
CVSup benutzen können. Weiterhin
können Sie mit CVSup nur relativ
große Teile der Quellen, die Sammlungen
genannt werden, synchronisieren.Im Gegensatz dazu können Sie mit
Anoncvs jede beliebige Datei oder
indem Sie einfach den CVS Namen des
Moduls angeben, ein beliebiges Programm, wie ls
oder grep, bearbeiten. Natürlich
können Sie mit Anoncvs nur lesend
auf ein CVS Repository zugreifen.
- Wenn Sie lokal mit dem FreeBSD-Repository entwickeln wollen, dann
+ Wenn Sie lokal mit dem &os;-Repository entwickeln wollen, dann
ist CVSup die einzige Wahl.Benutzen von Anonymous CVSSetzen Sie einfach die CVSROOT
Umgebungsvariable, um &man.cvs.1; das
- CVS Repository eines FreeBSD
+ CVS Repository eines &os;
Anoncvs-Servers bekannt zu geben.
Zurzeit stehen folgende Server zur Verfügung:Frankreich:
:pserver:anoncvs@anoncvs.fr.FreeBSD.org:/home/ncvs
(Das Passwort für pserver ist
anoncvs, ssh-Zugriffe
verwenden kein Passwort.)Japan:
:pserver:anoncvs@anoncvs.jp.FreeBSD.org:/home/ncvs
(Benutzen Sie cvs login und das
Passwort anoncvs.)Taiwan:
:pserver:anoncvs@anoncvs.tw.FreeBSD.org:/home/ncvs
(pserver: Benutzen Sie cvs login
und ein beliebiges Passwort. ssh: kein Passwort.)
- SSH2 HostKey: 1024 e8:3b:29:7b:ca:9f:ac:e9:45:cb:c8:17:ae:9b:eb:55 /etc/ssh/ssh_host_dsa_key.pub
+ SSH2 HostKey: 1024 02:ed:1b:17:d6:97:2b:58:5e:5c:e2:da:3b:89:88:26 /etc/ssh/ssh_host_rsa_key.pub
+SSH2 HostKey: 1024 e8:3b:29:7b:ca:9f:ac:e9:45:cb:c8:17:ae:9b:eb:55 /etc/ssh/ssh_host_dsa_key.pubUSA:
freebsdanoncvs@anoncvs.FreeBSD.org:/home/ncvs
(nur ssh ohne Passwort).SSH HostKey: 1024 a1:e7:46:de:fb:56:ef:05:bc:73:aa:91:09:da:f7:f4 root@sanmateo.ecn.purdue.edu
SSH2 HostKey: 1024 52:02:38:1a:2f:a8:71:d3:f5:83:93:8d:aa:00:6f:65 ssh_host_dsa_key.pubUSA:
anoncvs@anoncvs1.FreeBSD.org:/home/ncvs
(nur ssh ohne Passwort).SSH2 HostKey: 2048 53:1f:15:a3:72:5c:43:f6:44:0e:6a:e9:bb:f8:01:62 /etc/ssh/ssh_host_dsa_key.pubMit CVS können Sie praktisch
- jede Version von FreeBSD, die schon einmal existiert hat (oder in
+ jede Version von &os;, die schon einmal existiert hat (oder in
manchen Fällen existieren wird) auschecken. Sie sollten
daher damit vertraut sein, wie Sie mit Tags unter &man.cvs.1;
arbeiten (die Option). Zudem müssen Sie
- die Namen der Tags im FreeBSD-Repository kennen.
+ die Namen der Tags im &os;-Repository kennen.
Es gibt zwei verschiedene TagsTags sind
symbolische Namen, die im Repository vergeben werden.
: Tags, die Revisionen bezeichnen und Tags, die
Zweige bezeichnen. Die Ersten sind statisch und fest an eine
Revision gebunden. Ein Tag, das einen Zweig bezeichnet,
bezieht sich dagegen zu einem gegebenen Zeitpunkt immer auf die
aktuellste Revision. Da ein Tag eines Zweiges nicht an eine
bestimmte Revision gebunden ist, kann sich dessen Bedeutung von
heute auf morgen ändern.In finden Sie eine Liste der
gültigen Tags. Beachten Sie bitte, dass keines der
Tags auf die Ports-Sammlung anwendbar ist, da diese nicht
über Zweige verfügt.Wenn Sie ein Tag eines Zweiges verwenden, erhalten Sie die
aktuellsten Dateien dieses Entwicklungszweiges. Wenn Sie eine
frühere Revision erhalten möchten, können Sie zum
Beispiel einen Zeitpunkt mit der Option
angeben. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte
&man.cvs.1;.BeispieleIm Folgenden finden Sie einige Beispiele für den Umgang
mit Anonymous CVS. Sie sollten sich
aber die Manualpage von &man.cvs.1; sorgfältig durchlesen,
bevor Sie anfangen.&man.ls.1; von -CURRENT auschecken&prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.tw.FreeBSD.org:/home/ncvs
&prompt.user; cvs loginWenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie ein beliebigesPasswort.
&prompt.user; cvs co lsDen src/-Baum über
SSH auschecken&prompt.user; cvs -d freebsdanoncvs@anoncvs.FreeBSD.org:/home/ncvs co src
The authenticity of host 'anoncvs.freebsd.org (128.46.156.46)' can't be establiestablished.
DSA key fingerprint is 52:02:38:1a:2f:a8:71:d3:f5:83:93:8d:aa:00:6f:65.
Are you sure you want to continue connecting (yes/no)? yes
Warning: Permanently added 'anoncvs.freebsd.org' (DSA) to the list of known hosts.&man.ls.1; aus dem 6-STABLE-Zweig auschecken&prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.tw.FreeBSD.org:/home/ncvs
&prompt.user; cvs loginWenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie ein beliebigesPasswort.
&prompt.user; cvs co -rRELENG_6 lsÄnderungen in &man.ls.1; zwischen 5.3 RELEASE und
5.4 RELEASE (als unified diff)&prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.tw.FreeBSD.org:/home/ncvs
&prompt.user; cvs loginWenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie ein beliebigesPasswort.
&prompt.user; cvs rdiff -u -rRELENG_5_3_0_RELEASE -rRELENG_5_4_0_RELEASE lsGültige Modulnamen herausfinden&prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.tw.FreeBSD.org:/home/ncvs
&prompt.user; cvs loginWenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie ein beliebigesPasswort.
&prompt.user; cvs co modules
&prompt.user; more modules/modulesWeitere RessourcenDie folgenden Ressourcen sind nützlich, um den Umgang
mit CVS zu lernen:CVS Tutorial von Cal Poly.
+ url="http://users.csc.calpoly.edu/~gfisher/classes/205/handouts/cvs-basics.html">CVS Tutorial von der California Polytechnic State
+ University.
CVS Home,
die Homepage des CVS-Projekts.CVSweb das
- Web Interface zu CVS des FreeBSD
+ Web Interface zu CVS des &os;
Projekts.CTMCTMMit CTM
Abkürzung für CVS Through eMail
können Sie einen
entfernten Verzeichnisbaum mit einem zentralen Baum
- synchronisieren. Es wurde extra zum Synchronisieren der FreeBSD
+ synchronisieren. Es wurde extra zum Synchronisieren der &os;
Quellen entwickelt, obwohl es mit der Zeit vielleicht auch andere
Anwendungen geben wird. Zurzeit existiert leider so gut wie keine
Dokumentation zum Erstellen der Deltas. Wenn Sie Hilfe
benötigen oder CTM für
andere Zwecke einsetzen wollen, wenden Sie sich bitte an
die Mailingliste &a.ctm-users.name;.Warum soll ich CTM benutzen?Mit CTM erhalten Sie eine lokale
- Kopie des FreeBSD-Quellbaums, den es in mehreren
+ Kopie des &os;-Quellbaums, den es in mehreren
Varianten gibt. Sie können das ganze
Repository oder nur einen Zweig spiegeln. Wenn Sie ein aktiver
- FreeBSD-Entwickler mit einer schlechten oder gar keiner TCP/IP
+ &os;-Entwickler mit einer schlechten oder gar keiner TCP/IP
Verbindung sind, oder die Änderungen einfach automatisch
zugesandt bekommen wollen, dann ist CTM
das Richtige für Sie. Für die Zweige mit der
meisten Aktivität müssen Sie sich täglich bis zu drei
Deltas beschaffen, Sie sollten allerdings erwägen, die
Deltas automatisch über E-Mail zu beziehen. Die
Größe der Updates wird so klein wie möglich
gehalten. Normalerweise sind sie kleiner als 5 kB, manchmal
sind sie 10-50 kB groß (etwa jedes 10. Update) und ab
und an werden Sie auch einmal ein Update mit 100 kB oder
mehr erhalten.Sie sollten sich über die Vorbehalte gegen die
Verwendung der Quellen anstelle eines offiziellen Releases
bewusst sein. Das trifft besonders auf &os.current; zu, lesen
Sie dazu bitte den Abschnitt
&os.current;.Was brauche ich, um CTM zu
benutzen?Zwei Sachen: Das CTM Programm und
die initialen Deltas, von denen aus Sie auf die
aktuellen Stände kommen.CTM ist schon seit der
- Version 2.0 Teil des FreeBSD-Basissystems. Sie finden es in
+ Version 2.0 Teil des &os;-Basissystems. Sie finden es in
/usr/src/usr.sbin/ctm, wenn Sie eine Kopie
der Quellen besitzen.Die Deltas, die CTM verarbeitet,
können Sie über FTP oder E-Mail beziehen. Wenn Sie
über einen FTP Zugang zum Internet verfügen, erhalten
Sie die Deltas unter der folgenden URL:Die Deltas werden auch von
CTM Spiegeln
bereitgehalten.Wechseln Sie in das passende Verzeichnisse zum Beispiel
src-cur für &os.current; und laden Sie
sich von dort die Deltas herunter.Sie können die Deltas auch über E-Mail
beziehen.Abonnieren Sie dazu eine der
CTM-Verteilerlisten.
Über &a.ctm-cvs-cur.name; erhalten Sie den kompletten
CVS-Baum, über
&a.ctm-src-cur.name; erhalten Sie &os.current; und über
- &a.ctm-src-4.name; erhalten Sie den FreeBSD
+ &a.ctm-src-4.name; erhalten Sie den &os;
4.X-Zweig. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie eine der
Mailinglisten abonnieren, folgen Sie einem der Verweise
von oben oder besuchen Sie die Seite &a.mailman.lists.link;.
Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie dort
auf die gewünschte Liste klicken.Benutzen Sie ctm_rmail, um die
CTM Updates, die Sie per
E-Mail empfangen, auszupacken und anzuwenden. Wenn Sie diesen
Prozess automatisiert ablaufen lassen möchten,
können Sie dazu einen Eintrag in
/etc/aliases verwenden. Genauere
Informationen finden Sie in der Manualpage von
ctm_rmail.Sie sollten die Mailingliste &a.ctm-announce.name;
abonnieren, egal wie Sie die
CTM-Deltas erhalten.
Ankündigungen, die den Betrieb des
CTM-Systems betreffen, werden
nur auf dieser Liste bekannt gegeben. Klicken Sie
auf den Namen der Liste oder besuchen Sie die Seite
&a.mailman.lists.link;, um diese Liste zu abonnieren.Initialisieren von CTMBevor Sie die CTM Deltas benutzen
können, brauchen Sie einen Startpunkt, auf den die
nachfolgenden Deltas angewendet werden.Sie können natürlich mit einem leeren Verzeichnis
beginnen. In diesem Fall benötigen Sie ein
XEmpty-Delta, mit dem Sie den
CTM-Verzeichnisbaum initialisieren.
Wenn Sie Glück haben, finden Sie ein
XEmpty-Delta, mit dem sie beginnen können,
auf einer der CDs Ihrer Distribution.Da die Verzeichnisbäume mehrere Megabyte groß
sind, sollten Sie nach Möglichkeit etwas schon vorhandenes
benutzen. Wenn Sie eine -RELEASE CD besitzen, können Sie
die Quellen von dieser CD benutzen. Sie ersparen sich damit das
Übertragen großer Datenmengen.Die Deltas, mit denen Sie beginnen können, enthalten ein
X in ihrem Namen, wie in
src-cur.3210XEmpty.gz. Hinter dem
X wird der Startpunkt der Deltas
angegeben, in diesem Fall steht Empty
für ein leeres Verzeichnis. Nach etwa 100 Deltas wird ein
neues XEmpty-Delta erstellt.
Mit ungefähr 75 Megabyte komprimierter Daten sind diese
XEmpty-Deltas übrigens sehr
groß.Nachdem Sie Ihren Startpunkt festgelegt haben, benötigen
Sie alle Deltas mit einer höheren Nummer.Benutzen von CTMUm ein Delta einzuspielen, benutzen Sie das folgende
Kommando:&prompt.root; cd /Pfad/zu/den/Quellen
&prompt.root; ctm -v -v /Pfad/zu/den/Deltas/src-xxx.*CTM kann mit Deltas arbeiten, die
mit gzip komprimiert wurden. Sie brauchen die
Deltas vorher nicht mit gunzip zu
dekomprimieren und sparen damit Plattenplatz.Ihr Quellbaum wird erst dann verändert, wenn
CTM die Deltas sauber verarbeiten
kann. Die Integrität der Deltas und ihre Anwendbarkeit auf
den Quellbaum lassen sich durch die Angabe des Schalters
-c überprüfen,
CTM ändert in diesem Fall Ihren
Quellbaum nicht.CTM verfügt über weitere
Kommandozeilenoptionen, Informationen dazu finden Sie in der
Manualpage oder dem Quellcode.Das war schon alles. Um Ihre Quellen aktuell zu halten,
verwenden Sie CTM jedes Mal, wenn Sie
neue Deltas bekommen.Löschen Sie die Deltas nicht, wenn Sie diese nur schwer
wieder beschaffen können. Behalten Sie sie für den
Fall, das etwas passiert. Auch wenn Sie nur Disketten besitzen,
sollten Sie erwägen, die Deltas mit
fdwrite zu sichern.Umgang mit lokalen ÄnderungenEntwickler wollen mit den Dateien im Quellbaum
experimentieren und diese verändern. In beschränkter
Weise werden lokale Änderungen von
CTM unterstützt. Wenn
CTM die Datei foo
bearbeiten will, überprüft es zuerst ob die Datei
foo.ctm existiert. Wenn diese Datei
existiert, werden Änderungen in ihr anstatt in
foo vorgenommen.Mit diesem Verfahren ist eine leichte Handhabung lokaler
Änderungen möglich. Kopieren Sie die Dateien, die Sie
ändern möchten, in Dateien, die das Suffix
.ctm tragen. Sie können dann
ungestört mit dem Quellcode arbeiten, während
CTM die
.ctm Dateien aktualisiert.Weitere CTM-OptionenWas wird aktualisiert?Eine Liste der Änderungen, die
CTM an Ihrem Quellbaum vornehmen
wird, erhalten Sie, wenn Sie die Option
angeben.Das ist nützlich, wenn Sie Logs über die
Änderungen führen wollen, geänderte Dateien vor-
oder nachbearbeiten wollen, oder einfach ein bisschen
paranoid sind.Sicherungen vor einer Aktualisierung erstellenSie wollen vielleicht die Dateien, die durch eine
CTM Aktualisierung verändert
werden, sichern.Mit weisen Sie
CTM an, alle Dateien, die durch ein
CTM Delta verändert
würden, nach backup-file zu
sichern.Dateien ausschließenManchmal wollen Sie nur bestimmte Teile aktualisieren
oder nur bestimmte Dateien aus einer Folge
von Deltas extrahieren.Sie können die Liste der Dateien, mit denen
CTM arbeitet, einschränken,
indem Sie reguläre Ausdrücke mit den Optionen
und angeben.Wenn Sie eine aktuelle Kopie von
lib/libc/Makefile aus den gesicherten
CTM Deltas erhalten wollen, setzen
Sie das folgende Kommando ab:&prompt.root; cd /wo/Sie/es/auspacken/wollen/
&prompt.root; ctm -e '^lib/libc/Makefile' ~ctm/src-xxx.*Die Optionen und
werden in der Reihenfolge angewandt, in der sie auf der
Kommandozeile angegeben wurden. Eine Datei wird nur dann von
CTM verarbeitet, wenn dies nach der
Anwendung der Optionen und
noch erlaubt ist.Pläne für CTMMehrere:Hinzufügen eines Authentifizierungsmechanismus,
damit gefälschte CTM-Deltas
erkannt werden können.Aufräumen der
CTM-Optionen, die mit der Zeit
unübersichtlich und irreführend wurden.VerschiedenesEs gibt Deltas für die Ports-Sammlung, die
aber nicht intensiv genutzt werden.CTM-SpiegelDie CTM-Deltas können Sie mit anonymous FTP von den folgenden
Spiegeln beziehen. Versuchen Sie bitte einen Spiegel in Ihrer
Nähe zu benutzen.Bei Problemen wenden Sie sich bitte an die
Mailingliste &a.ctm-users.name;.Kalifornien, Bay Area, Offizieller ServerSüdafrika, Backup-Server für alte DeltasTaiwan/R.O.C.Wenn die Liste keinen Spiegel in Ihrer Nähe enthält
oder Sie Probleme mit dem ausgewählten Spiegel haben, versuchen
Sie einen Spiegel mit einer Suchmaschine, wie
alltheweb, zu
finden.Benutzen von CVSupEinführungCVSup ist eine Anwendung, die
Verzeichnisbäume von einem entfernten
CVS-Server bereitstellt und
- aktualisiert. Die Quellen von FreeBSD werden in einem
+ aktualisiert. Die Quellen von &os; werden in einem
CVS-Repository auf einer
Entwicklungsmaschine in Kalifornien gepflegt. Mit
- CVSup können sich FreeBSD-Benutzer
+ CVSup können sich &os;-Benutzer
den eigenen Quellbaum auf aktuellem Stand halten.Zum Aktualisieren benutzt CVSup die
Pull-Methode, bei der die Aktualisierungen vom Client angefragt
werden. Der Server wartet dabei passiv auf Anfragen von Clients,
das heißt er verschickt nicht unaufgefordert
Aktualisierungen. Somit gehen alle Anfragen vom Client aus und die
Benutzer müssen CVSup entweder
manuell starten oder einen cron Job einrichten, um
regelmäßig Aktualisierungen zu erhalten.CVSup in genau dieser Schreibweise
bezeichnet die Anwendung, die aus dem Client cvsup
und dem Server cvsupd besteht.
cvsup läuft auf den Maschinen der Benutzer,
cvsupd läuft auf jedem der
- FreeBSD-Spiegel.
+ &os;-Spiegel.
- Wenn Sie die FreeBSD-Dokumentation und die Mailinglisten lesen,
+ Wenn Sie die &os;-Dokumentation und die Mailinglisten lesen,
werden Sie oft auf Sup, dem
Vorgänger von CVSup stoßen.
CVSup wird in gleicher Weise wie
Sup benutzt und verfügt sogar
über Konfigurationsdateien, die kompatibel zu denen von
Sup sind. Da
CVSup schneller und flexibler als
Sup ist, wird
- Sup vom FreeBSD Project nicht mehr
+ Sup vom &os; Project nicht mehr
benutzt.Mit csup gibt es in inzwischen
auch eine in C geschriebene Neuimplementierung von
CVSup. Der größte
Vorteil dieser neuen Version ist neben einer höheren
Geschwindigkeit der, dass dieses Programm nicht von der
Sprache Modula-3 abhängig ist und Sie daher dieses
Paket nicht mitinstallieren müssen. Ab &os; 6.2
ist csup bereits im Basissystem
enthalten und kann sofort verwendet werden. Verwenden Sie
hingegen eine ältere &os;-Version, können Sie
&man.csup.1; über den Port net/csup installieren. Alternativ
können Sie zur Installation auch ein vorkompiliertes
Paket (Package) verwenden. csup
unterstützt allerdings keinen CVS-Modus. Wollen Sie
komplette Repositories spiegeln, müssen Sie also
weiterhin CVSup einsetzen.
Wollen Sie künftig csup
einsetzen, überspringen Sie in den folgenden
Ausführungen einfach den Abschnitt zur Installation von
CVSup und ersetzen alle Vorkommen
von CVSup durch
csup.Installation von CVSupCVSup können Sie leicht
installieren, wenn Sie das vorkompilierte Paket
net/cvsup aus der
Ports-Sammlung benutzen.
Alternativ können Sie
net/cvsup auch ausgehend von
den Quellen bauen, doch seien Sie gewarnt:
net/cvsup hängt vom
Modula-3 System ab, das viel Zeit und
Platz zum Herunterladen und Bauen braucht.Wenn Sie CVSup auf einer
Maschine ohne &xfree86;
oder &xorg;,
beispielsweise einem Server, benutzen, stellen Sie sicher,
dass Sie den Port ohne das
CVSup-GUI,
net/cvsup-without-gui
verwenden.Wollen Sie csup unter
&os; 6.1 oder älter installieren, können Sie
dazu das vorkompilierte Paket net/csup oder den Port
net/csup (zur Installation
aus den Quellen) verwenden.Konfiguration von CVSupDas Verhalten von CVSup wird mit
einer Konfigurationsdatei gesteuert, die
supfile genannt wird. Beispiele für
Konfigurationsdateien finden Sie in dem Verzeichnis
.Ein supfile enthält die folgenden
Informationen:Welche Dateien Sie
erhalten wollen.Welche Versionen der
Dateien Sie benötigen.Woher Sie die Dateien
beziehen wollen.Wo Sie die erhaltenen
Dateien speichern.Wo Sie die
Status-Dateien aufbewahren wollen.In den folgenden Abschnitten erstellen wir ein typisches
supfile indem wir nach und nach diese Punkte
klären. Zuerst beschreiben wir aber den Aufbau dieser
Konfigurationsdatei.Ein supfile ist eine Textdatei.
Kommentare beginnen mit einem # und gelten bis zum
Zeilenende. Leerzeilen und Zeilen, die nur Kommentare enthalten,
werden ignoriert.Die anderen Zeilen legen die Dateien fest, die ein Benutzer
erhalten will. Der Server organisiert verschiedene Dateien in
einer Sammlung, deren Name auf einer Zeile angegeben
wird. Nach dem Namen der Sammlung können mehrere durch
Leerzeichen getrennte Felder folgen, die die oben angesprochenen
Informationen festlegen. Es gibt zwei Arten von Feldern: Felder,
die Optionen festlegen und Felder mit Parametern.
Optionen bestehen aus einem Schlüsselwort, wie
oder und
stehen alleine. Ein Parameterfeld beginnt mit einem
Schlüsselwort, dem = und ein Parameter,
wie in ,
folgt. Dieses Feld darf keine Leerzeichen enthalten.In einem supfile werden normalerweise
mehrere Sammlungen angefordert. Die erforderlichen Felder
können explizit für jede Sammlung angegeben werden,
dann werden jedoch die Zeilen ziemlich lang. Außerdem ist
dieses Vorgehen sehr unhandlich, da die meisten Felder für
alle Sammlungen gleich sind. CVSup
bietet die Möglichkeit, Vorgaben für die Felder der
Sammlungen festzulegen. Zeilen, die mit der Pseudo-Sammlung
*default beginnen, legen Optionen und Parameter
für nachfolgende Sammlungen im supfile
fest. Der Vorgabewert kann in der Zeile einer bestimmten Sammlung
überschrieben werden. Durch Hinzufügen weiterer
*default Zeilen können die Vorgaben auch
mitten im supfile überschrieben oder
erweitert werden.Mit diesem Wissen können wir nun ein
supfile erstellen, das den Quellbaum von
- FreeBSD-CURRENT anfordert und
+ &os;-CURRENT anfordert und
aktualisiert.Welche Dateien wollen Sie
empfangen?Dateien werden von CVSup in
Sammlungen organisiert. Die erhältlichen
Sammlungen werden später
- beschrieben. Wir wollen den Quellbaum von FreeBSD empfangen,
+ beschrieben. Wir wollen den Quellbaum von &os; empfangen,
der in der Sammlung src-all enthalten ist.
Das supfile enthält pro Zeile eine
Sammlung, in diesem Fall also nur eine einzige Zeile:src-allWelche Versionen der Dateien
werden benötigt?Mit CVSup können Sie jede
Version der Quellen bekommen, da der
cvsupd-Server seine Daten direkt aus
dem CVS-Repository bezieht. Sie
können die benötigten Versionen in den
Parameterfeldern tag= und
angeben.Achten Sie darauf, dass Sie das richtige
tag=-Feld angeben. Einige Tags sind nur
für spezielle Sammlungen gültig. Wenn Sie ein
falsches Tag angeben oder sich verschreiben, wird
CVSup Dateien löschen, die
Sie wahrscheinlich gar nicht löschen wollten.
Achten Sie insbesondere bei den
ports-*-Sammlungen darauf,
ausschließlichtag=. zu verwenden.Mit tag= wird ein symbolischer Name aus
dem Repository angegeben. Es gibt zwei verschiedene Tags:
Tags, die Revisionen bezeichnen und Tags, die Zweige
bezeichnen. Die ersteren sind statisch und fest an eine
Revision gebunden. Ein Tag, das einen Zweig bezeichnet,
bezieht sich dagegen zu einem gegebenen Zeitpunkt immer auf
die aktuellste Revision. Da ein Tag eines Zweiges nicht an
eine bestimmte Revision gebunden ist, kann sich dessen
Bedeutung von heute auf morgen ändern. zählt für Benutzer
relevante Tags auf. Wenn Sie in der Konfigurationsdatei ein
Tag, wie RELENG_4, angeben, müssen Sie
diesem tag= vorstellen:
tag=RELENG_4. Denken Sie daran, dass
es für die Ports-Sammlung nur tag=.
gibt.Achten Sie darauf, dass Sie den Namen eines Tags
richtig angeben. CVSup kann nicht
zwischen richtigen und falschen Tags unterscheiden. Wenn Sie
sich bei der Angabe eines Tags vertippen, nimmt
CVSup an, Sie hätten ein
gültiges Tag angegeben, dem nur keine Dateien zugeordnet
sind. Die Folge davon ist, dass Ihre vorhandenen Quellen
gelöscht werden.Wenn Sie ein Tag angeben, das sich auf einen Zweig bezieht,
erhalten Sie die aktuellsten Revisionen der Dateien auf diesem
Zweig. Wenn Sie eine frühere Revision erhalten
möchten, können Sie diese im
Feld angeben. Einzelheiten dazu finden Sie in der Manualpage
von cvsup.
- Wir möchten gerne FreeBSD-CURRENT beziehen und
+ Wir möchten gerne &os;-CURRENT beziehen und
fügen die folgende Zeile am Anfang
der Konfigurationsdatei ein:*default tag=.Eine wichtige Ausnahme ist wenn Sie weder ein
tag=-Feld noch ein date=-Feld
angeben. In diesem Fall erhalten Sie anstelle einer speziellen
Revision die wirklichen RCS-Dateien aus dem CVS-Repository
des Servers. Diese Vorgehensweise wird von Entwicklern
bevorzugt, da sie mit einem eigenen Repository leicht die
Entwicklungsgeschichte und Veränderungen von Dateien
verfolgen können. Dieser Vorteil muss allerdings mit
sehr viel Plattenplatz bezahlt werden.Woher sollen die Dateien
bezogen werden?Im host=-Feld wird angegeben, woher
cvsup die Dateien holen soll. Sie
können hier jeden der CVSup-Spiegel angeben, doch
sollten Sie einen Server in Ihrer Nähe auswählen.
Für dieses Beispiel wollen wir den erfundenen Server
cvsup99.FreeBSD.org
verwenden:*default host=cvsup99.FreeBSD.orgBevor Sie CVSup laufen
lassen, sollten Sie hier einen existierenden Server
einsetzen. Den zu verwendenden Server können Sie auf der
Kommandozeile mit
überschreiben.Wo sollen die Dateien
gespeichert werden?Im prefix=-Feld teilen Sie
cvsup mit, wo die Dateien gespeichert werden
sollen. In diesem Beispiel werden wir die Quelldateien direkt
im Verzeichnisbaum für Quellen
/usr/src ablegen. Das Verzeichnis
src ist schon in der Sammlung, die wir
beziehen enthalten, so dass wir die folgende Zeile
angeben:*default prefix=/usrWo sollen die
Statusinformationen von cvsup gespeichert
werden?cvsup legt in einem Verzeichnis
Statusinformationen ab, die festhalten, welche Versionen schon
empfangen wurden. Wir verwenden das Verzeichnis
/var/db:*default base=/var/dbWenn das Verzeichnis für die Statusinformationen nicht
existiert, sollten Sie es jetzt anlegen, da
cvsup ohne dieses Verzeichnis nicht
startet.Verschiedene Einstellungen:Eine weitere Zeile sollte normalerweise in jedem
supfile sein:*default release=cvs delete use-rel-suffix compressMit release=cvs wird angegeben,
- dass der Server das FreeBSD-Haupt-Repository abfragen soll,
+ dass der Server das &os;-Haupt-Repository abfragen soll,
was praktisch immer der Fall ist (die Ausnahmen werden in
diesem Text nicht diskutiert).delete erlaubt es
CVSup, Dateien zu löschen.
Diese Option sollten Sie immer angeben, damit
CVSup Ihren Quellbaum auch wirklich
aktuell halten kann. CVSup
löscht nur Dateien für die es auch verantwortlich
ist. Andere Dateien, die sich in einem Baum unter Kontrolle
von CVSup befinden, werden nicht
verändert.Wenn Sie wirklich etwas über das obskure
use-rel-suffix erfahren wollen, lesen Sie
bitte in der Manualpage nach, ansonsten geben Sie es einfach an
und vergessen es.Wenn Sie compress angeben, werden Daten
auf dem Kommunikationskanal komprimiert. Wenn Sie über
eine T1-Leitung oder eine schnellere Netzanbindung
verfügen, brauchen Sie diese Option vielleicht nicht. In
allen anderen Fällen beschleunigt sie aber den
Ablauf.Zusammenfassung:Das vollständige supfile unseres
Beispiels sieht nun so aus:*default tag=.
*default host=cvsup99.FreeBSD.org
*default prefix=/usr
*default base=/var/db
*default release=cvs delete use-rel-suffix compress
src-allDie refuse DateiCVSup benutzt die Pull-Methode, das
heißt wenn sich ein Client mit einem Server verbindet,
erhält er eine Liste der verfügbaren Sammlungen und
wählt aus diesen die herunterzuladenden Dateien aus. In der
Voreinstellung wählt der Client alle Dateien aus, die zu
einer gegebenen Sammlung und zu einem gegebenen Tag passen.
Dieses Verhalten ist aber nicht immer erwünscht, besonders
wenn Sie die doc, ports
oder www Verzeichnisbäume
synchronisieren. Die wenigsten Leute beherrschen vier oder fünf
Sprachen und benötigen Dateien mit speziellen Anpassungen
für eine Sprache. Wenn Sie die Ports-Sammlung
synchronisieren, können Sie anstelle von
ports-all einzelne Ports, wie
ports-astrology oder
ports-biology angeben. Die
doc und www
Verzeichnisbäume verfügen aber nicht über
Sammlungen für spezielle Sprachen. In diesem Fall
müssen Sie eines der vielen eleganten Merkmale von
CVSup benutzen: Die
refuse Datei.Mit einer refuse Datei können Sie
bestimmte Dateien einer Sammlung von der Übertragung
ausschließen. Der Ort der refuse ist
base/sup/refuse,
wobei base in Ihrem
supfile festgelegt wurde.
Wir verwenden das Verzeichnis
/var/db, der Ort der
refuse Datei ist daher
/var/db/sup/refuse.Das Format der refuse Datei ist einfach:
Sie enthält eine Liste der Dateien und Verzeichnisse, die Sie
nicht herunterladen wollen. Wenn Sie zum Beispiel die
Dokumentation nicht in anderen Sprachen als Englisch
lesen wollen, könnte Ihre
refuse-Datei wie folgt aussehen:doc/bn_*
doc/da_*
doc/de_*
doc/el_*
doc/es_*
doc/fr_*
doc/hu_*
doc/it_*
doc/ja_*
doc_mn_*
doc/nl_*
doc/no_*
doc/pl_*
doc/pt_*
doc/ru_*
doc/sr_*
doc/tr_*
doc/zh_*Die Aufzählung setzt sich für andere Sprachen fort.
Eine vollständige Liste finden Sie im
- FreeBSD
+ &os;
CVS Repository.Die refuse Datei spart Anwendern von
CVSup, die über eine langsame
Internetanbindung verfügen oder deren Internetverbindung
zeitlich abgerechnet wird, wertvolle Zeit, da sie Dateien, die sie
nicht benötigen, nicht mehr herunterladen müssen.
Weitere Informationen zu refuse Dateien und
anderen Eigenschaften von CVSup
entnehmen Sie bitte der Manualpage.Ausführen von CVSupWir können nun eine Aktualisierung mit der folgenden
Kommandozeile starten:&prompt.root; cvsup supfilesupfile gibt
dabei das eben erstelle supfile an. Wenn Sie
X11 benutzen, wird
cvsup ein GUI starten.
Drücken Sie go und schauen Sie
zu.Das Beispiel aktualisiert die Dateien im Verzeichnisbaum
/usr/src. Sie müssen
cvsup als root starten,
damit Sie die nötigen Rechte haben, die Dateien zu
aktualisieren. Sie sind vielleicht ein bisschen nervös
weil Sie das Programm zum ersten Mal anwenden und möchten
zuerst einmal einen Testlauf durchführen. Legen Sie dazu ein
temporäres Verzeichnis an und übergeben es auf der
Kommandozeile von cvsup:&prompt.root; mkdir /var/tmp/dest
&prompt.root; cvsup supfile /var/tmp/destAktualisierungen werden dann nur in dem angegebenen Verzeichnis
vorgenommen. CVSup untersucht die
Dateien in /usr/src, wird aber keine dieser
Dateien verändern. Die veränderten Dateien finden Sie
stattdessen in /var/tmp/dest/usr/src. Die
Statusdateien von CVSup werden ebenfalls
nicht geändert, sondern in dem angegebenen Verzeichnis
abgelegt. Wenn Sie Leseberechtigung in
/usr/src haben, brauchen Sie das Programm
noch nicht einmal unter root laufen zu
lassen.Wenn Sie X11 nicht benutzen wollen
oder keine GUIs mögen, sollten Sie
cvsup wie folgt aufrufen:&prompt.root; cvsup -g -L 2 supfile verhindert den Start des
GUIs. Wenn Sie kein
X11 laufen haben, passiert das
automatisch, ansonsten müssen Sie diesen Schalter
angeben.Mit gibt CVSup
Einzelheiten zu jeder Aktualisierung aus. Die Wortfülle der
Meldungen können Sie von bis
einstellen. In der Voreinstellung
werden nur Fehlermeldungen ausgegeben.Eine Zusammenfassung der Optionen von
CVSup erhalten Sie mit
cvsup -H. Genauere Informationen finden Sie in
der Manualpage von CVSup.Wenn Sie mit dem Ablauf der Aktualisierung zufrieden sind,
können Sie CVSup
regelmäßig aus &man.cron.8; ausführen. In diesem
Fall sollten Sie natürlich nicht das GUI
benutzen.CVSup SammlungenDie CVSup Sammlungen sind
hierarchisch organisiert. Es gibt wenige große Sammlungen,
die in kleinere Teilsammlungen unterteilt sind. Wenn Sie eine
große Sammlung beziehen, entspricht das dem Beziehen aller
Teilsammlungen. Der Hierarchie der Sammlung wird in der folgenden
Aufzählung durch Einrückungen dargestellt.Die am häufigsten benutzen Sammlungen sind
src-all und ports-all. Die
anderen Sammlungen werden von wenigen Leuten zu speziellen Zwecken
benutzt und es kann sein, dass diese nicht auf allen Spiegeln
zur Verfügung stehen.cvs-all release=cvs
- Das FreeBSD-Haupt-Repository einschließlich der
+ Das &os;-Haupt-Repository einschließlich der
Kryptographie-Module.distrib release=cvs
- Dateien, die zum Verteilen und Spiegeln von FreeBSD
+ Dateien, die zum Verteilen und Spiegeln von &os;
benötigt werden.doc-all release=cvs
- Quellen des FreeBSD-Handbuchs und weiterer
+ Quellen des &os;-Handbuchs und weiterer
Dokumentation. Diese Sammlung enthält nicht die
- FreeBSD-Webseite.
+ &os;-Webseite.ports-all release=cvs
- Die FreeBSD-Ports-Sammlung.
+ Die &os;-Ports-Sammlung.Wenn Sie nicht die gesamte Ports-Sammlung
(ports-all) aktualisieren wollen,
sondern nur eine der nachstehend aufgeführten
Teilsammlungen, aktualisieren Sie
immer die Teilsammlung
ports-base. Diese Teilsammlung
enthält das Bausystem der Ports. Immer wenn
ports-base geändert wird,
ist es so gut wie sicher, dass diese Änderung
auch tatsächlich von einem Port benutzt wird.
Der Bau eines Ports, der auf Änderungen
im Bausystem angewiesen wird, wird fehlschlagen,
wenn das Bausystem noch auf einem alten Stand ist.
Aktualisieren Sie vor allen Dingen
ports-base, wenn Sie bei
einem Bau merkwürdige Fehlermeldungen
erhalten und kein aktuelles Bausystem benutzen.Wenn Sie die Datei
ports/INDEX selbst
erzeugen, brauchen Sie unbedingt die
Sammlung ports-all (den
ganzen Ports-Baum). Es ist nicht möglich,
ports/INDEX nur mit
einem Teilbaum zu erstellen. Lesen Sie dazu
bitte die FAQ.ports-accessibility
release=cvsWerkzeuge für behinderte Benutzer.ports-arabic
release=cvsArabische Sprachunterstützung.ports-archivers
release=cvsWerkzeuge zum Archivieren.ports-astro
release=cvsAstronomie-Programme.ports-audio
release=cvsAudio-Programme.ports-base
release=cvsDas Bausystem der Ports-Sammlung.
Dazu gehören verschiedene Dateien in den
Unterverzeichnissen Mk/
und Tools/ von
/usr/ports.Aktualisieren Sie diese Teilsammlung
jedes Mal, wenn Sie
einen Teil der Ports-Sammlung aktualisieren.
Lesen Sie dazu auch den obigen
Hinweis zur Ports-Sammlung.ports-benchmarks
release=cvsBenchmarks.ports-biology
release=cvsBiologie.ports-cad
release=cvsComputer Aided Design Werkzeuge.ports-chinese
release=cvsChinesische Sprachunterstützung.ports-comms
release=cvsProgramme zur Datenkommunikation.ports-converters
release=cvsZeichensatz Konvertierer.ports-databases
release=cvsDatenbanken.ports-deskutils
release=cvsSachen, die sich vor dem Computer-Zeitalter
auf dem Schreibtisch befanden.ports-devel
release=cvsWerkzeuge für Entwickler.ports-dns
release=cvsSoftware für DNS.ports-editors
release=cvsEditoren.ports-emulators
release=cvsProgramme, die andere Betriebssysteme
emulieren.ports-finance
release=cvsFinanz-Anwendungen.ports-ftp
release=cvsWerkzeuge für FTP Clients und Server.ports-games
release=cvsSpiele.ports-german
release=cvsDeutsche Sprachunterstützung.ports-graphics
release=cvsGraphik-Programme.ports-hebrew
release=cvsHebräische Sprachunterstützung.ports-hungarian
release=cvsUngarische Sprachunterstützung.ports-irc
release=cvsInternet Relay Chat Werkzeuge.ports-japanese
release=cvsJapanische Sprachunterstützung.ports-java
release=cvs&java; Werkzeuge.ports-korean
release=cvsKoreanische Sprachunterstützung.ports-lang
release=cvsProgrammiersprachen.ports-mail
release=cvsE-Mail Programme.ports-math
release=cvsProgramme zur numerischen Mathematik.ports-mbone
release=cvsMBone Anwendungen.ports-misc
release=cvsVerschiedene Werkzeuge.ports-multimedia
release=cvsMultimedia-Anwendungen.ports-net
release=cvsNetzwerk-Programme.ports-net-im
release=cvsDiverse Instant-Messenger.ports-net-mgmt
release=cvsSoftware zum Verwalten von Netzwerken.ports-net-p2p
release=cvsSoftware für die Nutzung von
Peer-to-Peer-Netzwerken.ports-news
release=cvsUSENET News Werkzeuge.ports-palm
release=cvsProgramme für den
Palm.ports-polish
release=cvsPolnische Sprachunterstützung.ports-ports-mgmt
release=cvsWerkzeuge zum Management von Ports und
Paketen.ports-portuguese
release=cvsPortugiesische Sprachunterstützung.ports-print
release=cvsDruckprogramme.ports-russian
release=cvsRussische Sprachunterstützung.ports-science
release=cvsWissenschaft.ports-security
release=cvsWerkzeuge zum Thema Sicherheit.ports-shells
release=cvsKommandozeilen-Shells.ports-sysutils
release=cvsSystem-Werkzeuge.ports-textproc
release=cvsProgramme zur Textverarbeitung (ohne Desktop
Publishing).ports-ukrainian
release=cvsUkrainische Sprachunterstützung.ports-vietnamese
release=cvsVietnamesische
Sprachunterstützung.ports-www
release=cvsSoftware rund um das World Wide Web.ports-x11
release=cvsX-Window Programme.ports-x11-clocks
release=cvsX11-Uhren.ports-x11-drivers
release=cvsX11-Treiber.ports-x11-fm
release=cvsX11-Dateiverwalter.ports-x11-fonts
release=cvsX11-Zeichensätze und Werkzeuge dazu.ports-x11-toolkits
release=cvsX11-Werkzeuge.ports-x11-servers
release=cvsX11-Server.ports-x11-themes
release=cvsX11-Themes.ports-x11-wm
release=cvsX11-Fensterverwalter.projects-all release=cvs
- Quelltexte der verschiedenen FreeBSD-Projekte.
+ Quelltexte der verschiedenen &os;-Projekte.src-all release=cvs
- Die FreeBSD-Quellen einschließlich der
+ Die &os;-Quellen einschließlich der
Kryptographie-Module.src-base
release=cvsVerschiedene Dateien unter
/usr/src.src-bin
release=cvsBenutzer-Werkzeuge die im Einzelbenutzermodus
gebraucht werden
(/usr/src/bin).src-cddl
release=cvsWerkzeuge und Bibliotheken, die der
CDDL-Lizenz unterliegen
(/usr/src/cddl).src-contrib
release=cvsWerkzeuge und Bibliotheken, die nicht aus dem
- FreeBSD Project stammen und wenig verändert
+ &os; Project stammen und wenig verändert
übernommen werden.
(/usr/src/contrib).src-crypto release=cvsKryptographische Werkzeuge und Bibliotheken,
- die nicht aus dem FreeBSD Project stammen und
+ die nicht aus dem &os; Project stammen und
wenig verändert übernommen werden.
(/usr/src/crypto).src-eBones release=cvsKerberos und DES
(/usr/src/eBones). Wird
- in aktuellen Releases von FreeBSD nicht
+ in aktuellen Releases von &os; nicht
benutzt.src-etc
release=cvsKonfigurationsdateien des Systems
(/usr/src/etc).src-games
release=cvsSpiele
(/usr/src/games).src-gnu
release=cvsWerkzeuge, die unter der GNU Public License
stehen (/usr/src/gnu).src-include
release=cvsHeader Dateien
(/usr/src/include).src-kerberos5
release=cvsKerberos5
(/usr/src/kerberos5).src-kerberosIV
release=cvsKerberosIV
(/usr/src/kerberosIV).src-lib
release=cvsBibliotheken
(/usr/src/lib).src-libexec
release=cvsSystemprogramme, die von anderen Programmen
ausgeführt werden
(/usr/src/libexec).src-release
release=cvs
- Dateien, die zum Erstellen eines FreeBSD
+ Dateien, die zum Erstellen eines &os;
Releases notwendig sind
(/usr/src/release).src-rescue
release=cvsStatisch gelinkte Programme zur
Wiederherstellung eines defekten Systems.
Lesen Sie dazu auch die Manualpage
&man.rescue.8;
(/usr/src/rescue).src-sbin release=cvsWerkzeuge für den Einzelbenutzermodus
(/usr/src/sbin).src-secure
release=cvsKryptographische Bibliotheken und Befehle
(/usr/src/secure).src-share
release=cvsDateien, die von mehreren Systemen
gemeinsam benutzt werden können
(/usr/src/share).src-sys
release=cvsDer Kernel
(/usr/src/sys).src-sys-crypto
release=cvsKryptographie Quellen des Kernels
(/usr/src/sys/crypto).src-tools
release=cvs
- Verschiedene Werkzeuge zur Pflege von FreeBSD
+ Verschiedene Werkzeuge zur Pflege von &os;
(/usr/src/tools).src-usrbin
release=cvsBenutzer-Werkzeuge
(/usr/src/usr.bin).src-usrsbin
release=cvsSystem-Werkzeuge
(/usr/src/usr.sbin).www release=cvs
- Die Quellen der FreeBSD-WWW-Seite.
+ Die Quellen der &os;-WWW-Seite.distrib release=selfDie Konfigurationsdateien des
CVSup Servers. Diese werden von
den CVSup benutzt.gnats release=currentDie GNATS Datenbank, in der Problemberichte verwaltet
werden.mail-archive release=current
- Das Archiv der FreeBSD-Mailinglisten.
+ Das Archiv der &os;-Mailinglisten.www release=current
- Die formatierten Dateien der FreeBSD-WWW-Seite (nicht die
+ Die formatierten Dateien der &os;-WWW-Seite (nicht die
Quellen). Diese werden von den WWW-Spiegeln benutzt.Weiterführende InformationenDie CVSup FAQ und weitere
Informationen über CVSup finden Sie
auf The CVSup Home Page.
- FreeBSD spezifische Diskussionen über
+ &os; spezifische Diskussionen über
CVSup finden auf der Mailingliste
&a.hackers; statt. Dort und auf der Liste &a.announce; werden neue
Versionen von CVSup
angekündigt.Bei Fragen und Problemberichten zu
CVSup lesen Sie bitte die
CVSup FAQ.CVSup-ServerDie folgende Aufzählung enthält
- CVSup Server für FreeBSD:
+ CVSup Server für &os;:
&chap.mirrors.cvsup.inc;
CVS-TagsWenn Sie Quellen mit CVS oder
CVSup erhalten oder aktualisieren wollen,
müssen Sie ein Tag angeben. Ein Tag kann einen bestimmten
&os;-Zweig oder einen bestimmten Zeitpunkt
(Release-Tag) bestimmen.Tags für ZweigeMit Ausnahme von HEAD (das immer
ein gültiges Tag ist), können die folgenden
Tags nur im src/-Quellbaum verwendet
werden. Die Quellbäume ports/,
doc/ und www/
sind nicht verzweigt.HEADSymbolischer Name für den Hauptzweig, auch
&os.current; genannt. Dies ist die Vorgabe, wenn keine
Revision angegeben wird.In CVSup wird dieses Tag mit
einem . (Punkt) bezeichnet.In CVS ist das die Vorgabe,
wenn Sie kein Tag oder eine Revision angeben. Außer
Sie wollen einen -STABLE Rechner auf -CURRENT aktualisieren,
ist es nicht ratsam, die -CURRENT
Quellen auf einem -STABLE Rechner einzuspielen.
+
+ RELENG_8
+
+
+ Der Entwicklungszweig für &os;-8.X, auch bekannt
+ als &os; 8-STABLE.
+
+
+
+
+ RELENG_8_0
+
+
+ Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
+ Fehlerbehebungen für &os; 8.0
+ durchgeführt werden.
+
+
+
RELENG_7
- Der Entwicklungszweig für FreeBSD-7.X, auch als
- FreeBSD 7-STABLE bekannt.
+ Der Entwicklungszweig für &os;-7.X, auch als
+ &os; 7-STABLE bekannt.RELENG_7_2Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 7.2
+ Fehlerbehebungen für &os; 7.2
durchgeführt werden.RELENG_7_1Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 7.1
+ Fehlerbehebungen für &os; 7.1
durchgeführt werden.RELENG_7_0Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 7.0
+ Fehlerbehebungen für &os; 7.0
durchgeführt werden.RELENG_6
- Der Entwicklungszweig für FreeBSD-6.X, auch als
- FreeBSD 6-STABLE bekannt.
+ Der Entwicklungszweig für &os;-6.X, auch als
+ &os; 6-STABLE bekannt.RELENG_6_4Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 6.4
+ Fehlerbehebungen für &os; 6.4
durchgeführt werden.RELENG_6_3Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 6.3
+ Fehlerbehebungen für &os; 6.3
durchgeführt werden.RELENG_6_2Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 6.2
+ Fehlerbehebungen für &os; 6.2
durchgeführt werden.RELENG_6_1Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 6.1
+ Fehlerbehebungen für &os; 6.1
durchgeführt werden.RELENG_6_0Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 6.0
+ Fehlerbehebungen für &os; 6.0
durchgeführt werden.RELENG_5Der &os; 5.X Entwicklungszweig, der
auch &os; 5-STABLE genannt wird.RELENG_5_5Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.5
+ Fehlerbehebungen für &os; 5.5
durchgeführt werden.RELENG_5_4Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.4
+ Fehlerbehebungen für &os; 5.4
durchgeführt werden.RELENG_5_3Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.3
+ Fehlerbehebungen für &os; 5.3
durchgeführt werden.RELENG_5_2Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.2 und
+ Fehlerbehebungen für &os; 5.2 und
&os; 5.2.1 durchgeführt werden.RELENG_5_1Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.1 durchgeführt
+ Fehlerbehebungen für &os; 5.1 durchgeführt
werden.RELENG_5_0Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.0 durchgeführt
+ Fehlerbehebungen für &os; 5.0 durchgeführt
werden.RELENG_4Der &os; 4.X Entwicklungszweig,
der auch &os; 4-STABLE genannt wird.RELENG_4_11Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.11 durchgeführt
+ Fehlerbehebungen für &os; 4.11 durchgeführt
werden.RELENG_4_10Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.10 durchgeführt
+ Fehlerbehebungen für &os; 4.10 durchgeführt
werden.RELENG_4_9Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.9 durchgeführt
+ Fehlerbehebungen für &os; 4.9 durchgeführt
werden.RELENG_4_8Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.8 durchgeführt
+ Fehlerbehebungen für &os; 4.8 durchgeführt
werden.RELENG_4_7Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.7 durchgeführt
+ Fehlerbehebungen für &os; 4.7 durchgeführt
werden.RELENG_4_6Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.6 und
- FreeBSD 4.6.2 durchgeführt werden.
+ Fehlerbehebungen für &os; 4.6 und
+ &os; 4.6.2 durchgeführt werden.
RELENG_4_5Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.5 durchgeführt
+ Fehlerbehebungen für &os; 4.5 durchgeführt
werden.RELENG_4_4Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.4 durchgeführt
+ Fehlerbehebungen für &os; 4.4 durchgeführt
werden.RELENG_4_3Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
- Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.3 durchgeführt
+ Fehlerbehebungen für &os; 4.3 durchgeführt
werden.RELENG_3
- Der FreeBSD-3.X Entwicklungszweig, der auch 3.X-STABLE
+ Der &os;-3.X Entwicklungszweig, der auch 3.X-STABLE
genannt wird.RELENG_2_2
- Der FreeBSD-2.2.X Entwicklungszweig, der auch 2.2-STABLE
+ Der &os;-2.2.X Entwicklungszweig, der auch 2.2-STABLE
genannt wird.Release-TagsDiese Tags geben den Zeitpunkt an, an dem eine bestimme
&os;-Version veröffentlicht wurde. Das Erstellen einer
Release ist in den Dokumenten
Release Engineering
Information und
Release
Process beschrieben. Der
src-Baum benutzt
Tags, deren Namen mit RELENG_ anfangen.
Die Bäume ports
und doc benutzen
Tags, deren Namen mit RELEASE anfangen.
Im Baum www werden
keine Release-Tags verwendet.
+
+ RELENG_8_0_0_RELEASE
+
+
+ &os; 8.0
+
+
+
RELENG_7_2_0_RELEASE
- FreeBSD 7.2
+ &os; 7.2RELENG_7_1_0_RELEASE
- FreeBSD 7.1
+ &os; 7.1RELENG_7_0_0_RELEASE
- FreeBSD 7.0
+ &os; 7.0RELENG_6_4_0_RELEASE
- FreeBSD 6.4
+ &os; 6.4RELENG_6_3_0_RELEASE
- FreeBSD 6.3
+ &os; 6.3RELENG_6_2_0_RELEASE
- FreeBSD 6.2
+ &os; 6.2RELENG_6_1_0_RELEASE
- FreeBSD 6.1
+ &os; 6.1RELENG_6_0_0_RELEASE
- FreeBSD 6.0
+ &os; 6.0RELENG_5_5_0_RELEASE
- FreeBSD 5.5
+ &os; 5.5RELENG_5_4_0_RELEASE
- FreeBSD 5.4
+ &os; 5.4RELENG_4_11_0_RELEASE
- FreeBSD 4.11
+ &os; 4.11RELENG_5_3_0_RELEASE
- FreeBSD 5.3
+ &os; 5.3RELENG_4_10_0_RELEASE
- FreeBSD 4.10
+ &os; 4.10RELENG_5_2_1_RELEASE
- FreeBSD 5.2.1
+ &os; 5.2.1RELENG_5_2_0_RELEASE
- FreeBSD 5.2
+ &os; 5.2RELENG_4_9_0_RELEASE
- FreeBSD 4.9
+ &os; 4.9RELENG_5_1_0_RELEASE
- FreeBSD 5.1
+ &os; 5.1RELENG_4_8_0_RELEASE
- FreeBSD 4.8
+ &os; 4.8RELENG_5_0_0_RELEASE
- FreeBSD 5.0
+ &os; 5.0RELENG_4_7_0_RELEASE
- FreeBSD 4.7
+ &os; 4.7RELENG_4_6_2_RELEASE
- FreeBSD 4.6.2
+ &os; 4.6.2RELENG_4_6_1_RELEASE
- FreeBSD 4.6.1
+ &os; 4.6.1RELENG_4_6_0_RELEASE
- FreeBSD 4.6
+ &os; 4.6RELENG_4_5_0_RELEASE
- FreeBSD 4.5
+ &os; 4.5RELENG_4_4_0_RELEASE
- FreeBSD 4.4
+ &os; 4.4RELENG_4_3_0_RELEASE
- FreeBSD 4.3
+ &os; 4.3RELENG_4_2_0_RELEASE
- FreeBSD 4.2
+ &os; 4.2RELENG_4_1_1_RELEASE
- FreeBSD 4.1.1
+ &os; 4.1.1RELENG_4_1_0_RELEASE
- FreeBSD 4.1
+ &os; 4.1RELENG_4_0_0_RELEASE
- FreeBSD 4.0
+ &os; 4.0RELENG_3_5_0_RELEASE
- FreeBSD-3.5
+ &os;-3.5RELENG_3_4_0_RELEASE
- FreeBSD-3.4
+ &os;-3.4RELENG_3_3_0_RELEASE
- FreeBSD-3.3
+ &os;-3.3RELENG_3_2_0_RELEASE
- FreeBSD-3.2
+ &os;-3.2RELENG_3_1_0_RELEASE
- FreeBSD-3.1
+ &os;-3.1RELENG_3_0_0_RELEASE
- FreeBSD-3.0
+ &os;-3.0RELENG_2_2_8_RELEASE
- FreeBSD-2.2.8
+ &os;-2.2.8RELENG_2_2_7_RELEASE
- FreeBSD-2.2.7
+ &os;-2.2.7RELENG_2_2_6_RELEASE
- FreeBSD-2.2.6
+ &os;-2.2.6RELENG_2_2_5_RELEASE
- FreeBSD-2.2.5
+ &os;-2.2.5RELENG_2_2_2_RELEASE
- FreeBSD-2.2.2
+ &os;-2.2.2RELENG_2_2_1_RELEASE
- FreeBSD-2.2.1
+ &os;-2.2.1RELENG_2_2_0_RELEASE
- FreeBSD-2.2.0
+ &os;-2.2.0AFS-ServerDie folgende Aufzählung enthält AFS Server für
- FreeBSD:
+ &os;:
SchwedenDie Dateien sind unter dem Pfad
/afs/stacken.kth.se/ftp/pub/FreeBSD/
erreichbar.stacken.kth.se # Stacken Computer Club, KTH, Sweden
130.237.234.43 #hot.stacken.kth.se
130.237.237.230 #fishburger.stacken.kth.se
130.237.234.3 #milko.stacken.kth.seBetreuer ftp@stacken.kth.sersync-Serverrsync wird ähnlich wie
&man.rcp.1; verwendet, besitzt aber mehr Optionen und
verwendet das rsync remote-update Protokoll, das nur
geänderte Dateien überträgt und damit viel schneller
als ein normaler Kopiervorgang ist. rsync
- ist sehr nützlich, wenn Sie einen FreeBSD-FTP-Spiegel oder einen
+ ist sehr nützlich, wenn Sie einen &os;-FTP-Spiegel oder einen
CVS-Spiegel betreiben. Das Programm ist für viele
- Betriebssysteme erhältlich, mit FreeBSD können Sie den
+ Betriebssysteme erhältlich, mit &os; können Sie den
Port net/rsync oder das fertige
- Paket benutzen. Die folgenden Server stellen FreeBSD über das
+ Paket benutzen. Die folgenden Server stellen &os; über das
rsync Protokoll zur Verfügung:Großbritannienrsync://rsync.mirrorservice.org/Verfügbare Sammlungen:sites/ftp.freebsd.org: Kompletter Spiegel des
- FreeBSD-FTP-Servers.
+ &os;-FTP-Servers.Niederlandersync://ftp.nl.FreeBSD.org/Verfügbare Sammlungen:
- FreeBSD: Kompletter Spiegel des
- FreeBSD-FTP-Servers.
+ &os;: Kompletter Spiegel des
+ &os;-FTP-Servers.
- Russia
+ Russland
- rsync://cvsup4.ru.FreeBSD.org/
+ rsync://ftp.mtu.ru/Verfügbare Sammlungen:
- FreeBSD-gnats: Die GNATS-Datenbank
+ &os;: Kompletter Spiegel des
+ &os;-FTP-Servers.
+ &os;-gnats: Die GNATS-Datenbank
zur Verwaltung von Problemberichten.
+ &os;-Archive: Ein Spiegel des
+ &os;-Archive-FTP-Servers.Taiwanrsync://ftp.tw.FreeBSD.org/rsync://ftp2.tw.FreeBSD.org/rsync://ftp6.tw.FreeBSD.org/Verfügbare Sammlungen:
- FreeBSD: Kompletter Spiegel des
- FreeBSD-FTP-Servers.
+ &os;: Kompletter Spiegel des
+ &os;-FTP-Servers.Tschechische Republikrsync://ftp.cz.FreeBSD.org/Verfügbare Sammlungen:ftp: Unvollständiger Spiegel des
- FreeBSD-FTP-Servers.
- FreeBSD: Vollständiger Spiegel des
- FreeBSD-FTP-Servers.
+ &os;-FTP-Servers.
+ &os;: Vollständiger Spiegel des
+ &os;-FTP-Servers.USArsync://ftp-master.FreeBSD.org/Dieser Server darf nur von primären Spiegeln benutzt
werden.Verfügbare Sammlungen:
- FreeBSD: Das Hauptarchiv des FreeBSD
+ &os;: Das Hauptarchiv des &os;
FTP Servers.acl: Die primäre ACL-Liste.rsync://ftp13.FreeBSD.org/Verfügbare Sammlungen:
- FreeBSD: Kompletter Spiegel des
- FreeBSD-FTP-Servers.
+ &os;: Kompletter Spiegel des
+ &os;-FTP-Servers.