diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/Makefile b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/Makefile index f145787f6c..db021531f8 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/Makefile +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/Makefile @@ -1,31 +1,32 @@ # -# $FreeBSD$ +# $FreeBSD: doc/de_DE.ISO_8859-1/books/handbook/Makefile,v 1.1 2000/06/13 09:48:26 alex Exp $ # # Build the FreeBSD Handbook in its German translation. # MAINTAINER=alex@FreeBSD.org DOC?= book FORMATS?= html-split INSTALL_COMPRESSED?= gz INSTALL_ONLY_COMPRESSED?= # # SRCS lists the individual SGML files that make up the document. Changes # to any of these files will force a rebuild # # SGML content SRCS= book.sgml SRCS+= backups/chapter.sgml +SRCS+= basics/chapter.sgml # Entities SRCS+= authors.ent SRCS+= chapters.ent SRCS+= newsgroups.ent DOC_PREFIX?= ${.CURDIR}/../../.. .include "${DOC_PREFIX}/share/mk/doc.project.mk" diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/basics/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/basics/chapter.sgml new file mode 100644 index 0000000000..2958665e8b --- /dev/null +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/basics/chapter.sgml @@ -0,0 +1,581 @@ + + + + Unix Grundlagen + + + Übersicht + + Neugeschrieben von Chris Shumway + cshumway@cdrom.com, 10 Mar 2000. + Übersetzt von &a.de.pierau, + Juni 2000 + + Das folgende Kapitel umfaßt die grundlegenden Kommandos + und Funktionsweisen des Betriebssystems FreeBSD. Wenn FreeBSD neu + für Sie ist, dann sollten Sie dieses Kapitel auf jeden Fall + lesen, bevor Sie um Hilfe fragen. + + + + Zugriffsrechte + + Die Grundlagen von FreeBSD, dessen Geschichte in BSD UNIX + begründet ist, stützen sich auf verschiedene UNIX + Grundkonzepte. Das erste und ausgeprägteste: FreeBSD ist + ein Multi-User Betriebssystem. Das System ermöglicht, + daß mehrere User gleichzeitig an völlig verschiedenen + und unabhängigen Aufgaben arbeiten können. Es ist + verantwortlich für eine gerechte Auf- und Zuteilung von + Nachfragen nach Hardware- und Peripheriegeräten, Speicher + und CPU Zeit unter den Usern. + + Da das System mehere Benutzer unterstützt, hat alles, + was das System verwaltet, einen Satz von Rechten, die bestimmen, + wer die jeweilige Ressource lesen, schreiben oder ausführen + darf. Diese Zugriffsrechte stehen in einer Achtergruppe, die in + drei Teile unterteilt ist: einen für den Besitzer der + Datei, einen für die Gruppe¸ zu der die Datei gehört + und einen für alle anderen. Die numerische Darstellung + sieht wie folgt aus: + + + + + + Wert + Zugriffsrechte + Auflistung im Verzeichnis + + + + + + 0 + Kein Lesen, Kein Schreiben, Kein Ausführen + --- + + + + 1 + Kein Lesen, Kein Schreiben, Ausführen + --x + + + + 2 + Kein Lesen, Schreiben, Kein Ausführen + -w- + + + + 3 + Kein Lesen, Schreiben, Ausführen + -wx + + + + 4 + Lesen, Kein Schreiben, Kein Ausführen + r-- + + + + 5 + Lesen, Kein Schreiben, Ausführen + r-x + + + + 6 + Lesen, Schreiben, Kein Ausführen + rw- + + + + 7 + Lesen, Schreiben, Ausführen + rwx + + + + + + Bei einer ausführlichen Verzeichnisauflistung mittels + ls -l zeigt eine Spalte die Zugriffsrechte + für den Besitzer, die Gruppe und alle anderen an. Hier + sieht man, wie das aussehen könnte: + + -rw-r--r-- + + Das erste Zeichen von links ist ein Sysmbol, welches angibt, + ob es sich um eine normale Datei, ein Verzeichnis, ein special- + oder block-device, ein Socket oder irgend eine andere + Pseudo-Datei handelt. Die nächsten drei Zeichen, + dargestellt als rw-, ergeben die Rechte + für den Datei-Besitzer. Die drei Zeichen danach + r-- die Rechte der Gruppe, zu der die Datei + gehört. Die letzten drei Zeichen, r--, + geben die Rechte für den Rest der Welt an. Ein Minus + bedeutet, daß das Recht nicht gegeben ist. In diesem Fall + sind die Zugriffsrechte also: der Eigentümer kann die Datei + lesen und schreiben, die Gruppe kann lesen und alle anderen + können auch nur lesen. Entsprechend obiger Tabelle + wären die Zugriffsrechte für diese Datei + 644, worin jede Ziffer die drei Teile der + Zugriffrechte dieser Datei verkörpert. + + Das ist alles schön und gut, aber wie kontrolliert das + System die Rechte von Hardware Geräten? FreeBSD behandelt + die meisten Hardware Geräte als Dateien, welche Programme + öffnen, lesen und mit Daten beschreiben können wie + alle anderen Dateien auch. Diese Spezial-Dateien sind im + Verzeichnis /dev gespeichert. + + Verzeichnisse werden ebenfalls wie Dateien behandelt. Sie + haben Lese-, Schreib- und Ausführ-Rechte. Das + Ausführungs-Bit hat eine etwas andere Bedeutung für + ein Verzeichnis als für eine Datei. Die Ausführbarkeit + eines Verzeichnisses bedeutet, daß man darin Suchen kann. + Zum Beispiel kann man sich in diesem Verzeichnis eine Auflistung + erstellen. + + Es gibt noch mehr Rechte, aber die werden vor allem in + speziellen Umständen benutzt, wie zum Beispiel bei + setuid binaries und sticky directories. Wollen Sie mehr + über Zugriffsrechte von Dateien erfahren, lesen Sie in die + &man.chmod.1; Man-Page. + + + + Verzeichnis-Strukturen + + Da FreeBSD seine Dateisysteme nutzt, um viele grundlegende + Systemtätigkeiten festzulegen, ist die Hierarchie des + Dateisystems äußerst wichtig. Durch den Umstand, + daß die Man-Page &man.hier.7; eine komplette Beschreibung + der Verzeichnisstruktur bietet, wird sie hier nicht dupliziert. + Bitte lesen Sie &man.hier.7; für ausführlichere + Informationen. + + Von bedeutender Wichtigkeit ist die Wurzel aller + Verzeichnisse, das / Verzeichnis. Dieses wird beim booten als + erstes gemountet und es enthält das Basissystem, + welches zum boot-Zeitpunkt notwendig ist. Das / Verzeichnis + enthält außerdem mount Punkte (Montierungspunkte) + für jedes weitere Dateisystem, das Sie mounten + wollen. + + Ein mount Punkt ist ein Verzeichnis, in das zusätzliche + Dateisysteme ins / Verzeichnis eingepflanzt werden können. + Standard mount Punkte beinhalten /usr, + /var, /mnt und + /cdrom. Auf diese Verzeichnisse verweisen + üblicherweise Einträge in der Datei + /etc/fstab. /etc/fstab ist + eine Tabelle mit verschiedenen Dateisystemen und mount Punkten + als Referenz des Systems. Die meisten der Dateisysteme in + /etc/fstab werden zur boot Zeit automatisch + durch das Skript &man.rc.8; gemountet, wenn die zugehörigen + Einträge nicht mit der Option + versehen sind. Konsultieren Sie die &man.fstab.5; Man-Page + für mehr Informationen über das Format der Datei + /etc/fstab und den Optionen darin. + + + + Shells + + Von der tagtäglichen Arbeit mit FreeBSD wird eine Menge + mit der Kommandozeilen Schnittstelle der Shell erledigt. Die + Hauptaufgabe einer Shell besteht darin, Kommandos der Eingabe + anzunehmen und diese auszuführen. Viele Shells haben + außerdem eingebaute Funktionen, um die tägliche + Arbeit zu erleichtern, wie Dateiverwaltung, Editieren von + Kommandozeilen, Makros und Umgebungsvariablen. FreeBSD + enthält die Shells sh (die Bourne Shell) und csh + (die C-Shell) im Basissystem. Viele andere sind in der Ports + Sammlung zu finden, von denen einige auch leistungsfähiger + sind, zum Beispiel tcsh und bash. + + Welche Shell soll ich benutzen? Das ist wirklich eine + Geschmacksfrage. Sind Sie ein C Programmierer, finden Sie + vielleicht eine C-artige Shell wie die tcsh angenehmer. Kommen + Sie von Linux oder Ihnen ist eine UNIX Kommandozeile neu, so + könnten Sie die bash probieren. Der Punkt ist, daß + jede Shell ihre speziellen Eigenschaften hat, die mit Ihrer + bevorzugten Arbeitsumgebung harmonieren können oder nicht. + Sie müssen sich eine Shell aussuchen. + + Ein verbreitetes Merkmal in Shells ist die + Dateinamen-Vervollständigung. Sie müssen nur einige + Buchstaben eines Kommandos oder eines Dateinames eingeben und + die Shell vervollständigt den Rest automatisch durch + drücken der TAB-Taste. Hier ist ein Beispiel. Ich habe + zwei Dateien foobar und + foo.bar. Die Datei + foo.bar möchte ich löschen. Nun + würde ich an der Tastatur eingeben: + rm fo[TAB].[TAB]. + + Die Shell gäbe dann ausgeben rm + foo[BEEP].bar. + + [BEEP] meint den Rechner-Piepser. Diesen gibt die Shell + aus, um anzuzeigen, daß es den Dateinamen nicht + vervollständigen konnte, da es mehrere Möglichkeiten + gibt. Beide Dateien foobar und + foo.bar beginnen mit fo, + so konnte nur bis foo ergänzt werden. + Nachdem ich . eingab und dann die TAB-Taste + drückte, konnte die Shell den Rest für mich + ausfüllen. + + Eine andere Funktion der Shell sind die Umgebungsvariablen. + Das sind veränderbare Schlüsselpaare im Umgebungsraum + der Shell. Diesen Umgebungsraum kann jedes von der Shell + aufgerufene Programm lesen. So kommt es, daß viel + Programmkonfiguration darin enthalten ist. Hier eine Liste + verbreiteter Umgebungsvariablen und was sie bedeuten: + + + + + + Variable + Beschreibung + + + + + + USER + Name des zur Zeit angemeldeten Benutzers. + + + + PATH + Liste mit Verzeichnissen (getrennt durch Doppelpunkt) + zum Suchen nach Programmen. + + + + DISPLAY + Wenn gesetzt der Netzwerkname des X11 Bildschirms + für die Anzeige. + + + + SHELL + Die aktuelle Shell. + + + + TERM + Name des Terminals des Benutzers. Benutzt, um die + Fähigkeiten des Terminals bestimmen. + + + + TERMCAP + Datenbankeintrag der Terminal Escape Kodes, + benötigt um verschieden Terminalfunktionen + auszuführen. + + + + OSTYPE + Typ des Betriebsystems. Z.B., FreeBSD. + + + + MACHTYPE + Die CPU Architektur auf dem das System + läuft. + + + + EDITOR + Vom Benutzer bervorzugter Text-Editor. + + + + PAGER + Vom Benutzer bevorzugter Text-Betrachter. + + + + MANPATH + Liste mit Verzeichnissen (getrennt durch Doppelpunkt) + zum Suchen nach Man-Pages. + + + + + + Das Anzeigen oder Setzen von Umgebungsvariablen funktioniert + von Shell zu Shell unterschiedlich. Zum Beispiel benutzt man + in C-artigen Shells wie der tcsh dazu setenv. + Unter Bourne-Shells wie sh oder bash würde man + set und export benutzen + zum ansehen oder setzen von aktuellen Umgebungsvariablen. Um + beispielsweise die Variable EDITOR zu setzen oder + zu modifizieren, würde folgendes Kommando die Variable + EDITOR auf + /usr/local/bin/emacs setzen: + + setenv EDITOR /usr/local/bin/emacs + + Unter Bourne-Shells: + + export EDITOR="/usr/local/bin/emacs" + + Sie können die meisten Shells Umgebungsvariablen + expandieren lassen, in dem Sie in der Kommandozeile ein + $ davor eingeben. Zum Beispiel gibt + echo $TERM aus, worauf $TERM + gesetzt ist, weil die Shell $TERM expandiert + und das Ergebnis an echo gibt. + + Shells behandeln eine Menge an Spezialzeichen, sogenannte + meta-characters, als besondere Darstellungen für Daten. + Das allgemeinste ist das Zeichen *, das eine + beliebige Anzahl Zeichen in einem Dateinamen repräsentiert. + Das Kommando echo * liefert nahezu das gleiche + wie die Eingabe von ls, da die Shell alle + Dateinamen die mit * übereinstimmen an + echo weitergibt. + + Um zu verhindern, daß die Shell diese Sonderzeichen + interpretiert, kann man sie schützen, indem man ihnen einen + backslash (\) voranstellt. echo + $TERM gibt aus, auf was auch immer Ihr Terminal + gesetzt ist. echo \$TERM gibt + $TERM genauso aus, wie es hier steht. + + + Ändern der Shell + + Der einfachste Weg Ihre Shell zu ändern, ist das + Kommando chsh zu benutzen. + chsh platziert Sie im Editor, welcher durch + Ihre Umgebungsvariable EDITOR gesetzt ist, + im vi wenn die Variable nicht gesetzt ist. + Ändern Sie die Zeile mit Shell: + entsprechend Ihren Wünschen. + + Sie können auch chsh mit der Option + aufrufen, dann wird Ihre Shell gesetzt, + ohne dasß Sie in einen Editor gelangen. Um Ihre Shell + zum Beispiel auf die bash zu ändern, geben Sie das + folgende Kommando ein: + + &prompt.user; chsh -s /usr/local/bin/bash + + Einfach chsh ohne Optionen und mit + Editieren der entsprechenden Zeile würde auch + funktionieren. + + + Die von Ihnen gewünschte Shell + muß in /etc/shells + aufgeführt sein. Haben Sie eine Shell aus der + Ports Sammlung installiert, + sollte das schon automatisch erledigt werden. Installierten + Sie die Shell von Hand, so müssen Sie sie dort + eintragen. + + Haben Sie beispielsweise die bash nach + /usr/local/bin installiert, wollen Sie + dies tun: + + &prompt.root; echo "/usr/local/bin/bash" >> /etc/shells + + Danach chsh aufrufen. + + + + + + Text Editoren + + Eine Menge der Konfiguration bei FreeBSD wird durch + das Editieren von Textdateien erledigt. Deshalb ist es eine + gute Idee, mit einem Texteditor vertraut zu werden. FreeBSD hat + ein paar davon im Basissystem und sehr viel mehr in der Ports + Sammlung. + + Der am leichtesten und einfachsten zu erlernende Editor nennt + sich ee, was für easy editor steht. + Um ee zu starten, gibt man in der + Kommandozeile ee filename ein, worin + filename der Name der zu editierenden Datei + ist. Um zum Beispiel /etc/rc.conf zu + editieren, tippen Sie ee /etc/rc.conf. + Einmal im Editor, finden Sie alle Editor-Funktionen oben im + Display aufgelistet. Das Einschaltungszeichen + ^ meint die Control (oft Steuerung) Taste, + also ^e heißt, daß die Controltaste und dann der + Buchstabe e gedrückt werden. Um + ee zu verlassen, einfach die + Escapetaste drücken und leave editor wählen. Der + Editor fragt Sie nach, ob Sie speichern möchten, wenn die + Datei verändert wurde. + + FreeBSD verfügt über leistungfähigere + Editoren wie vi als Teil des + Basissystems und emacs oder + vim als Teil der Ports Sammlung. + Diese Editoren bieten höhere Funktionalität und + Leistungsfähigkeit jedoch auf Kosten einer etwas + schwierigeren Erlernbarkeit. Dennoch, wenn Sie viel + Textdateien editieren werden, sparen Sie auf lange Sicht mehr + Zeit ein durch das Erlernen solcher Editoren wie + vim oder + emacs. + + + + Weitere Informationen... + + + Man pages + + Die umfassendste Dokumentation rund um FreeBSD gibt es in + Form von Man-Pages. Annährernd jedes Programm im System + bringt eine kurze Referenzdokumentation mit, die die + grundsätzliche Funktion und verschiedene Parameter + erklärt. Diese Dokumentationen kann man mit dem + man Kommando benutzen. Die Benutzung des + man Kommandos ist einfach: + + &prompt.user; man Kommando + + Kommando ist der Name des Kommandos, + über das Sie etwas erfahren wollen. Um beispielsweise + mehr über das Kommando ls zu lernen, + geben Sie ein: + + &prompt.user; man ls + + Die Online-Dokumentation ist in numerierte Sektionen + unterteilt: + + + + Benutzerkommandos. + + + + Systemaufrufe und Fehlernummern. + + + + Funktionen der C Bibliothkene. + + + + Gerätetreiber. + + + + Dateiformate. + + + + Spiele und andere Unterhaltung. + + + + Verschiedene Informationen. + + + + Systemverwaltung und -Kommandos. + + + + Kernel Entwickler. + + + + In einigen Fällen kann dasselbe Thema in mehreren + Sektionen auftauchen. Es gibt zum Beispiel ein chmod + Benutzerkommando und ein chmod() + Systemaufruf. In diesem Fall können Sie dem man Kommando + sagen, aus welcher Sektion Sie die Information erhalten + möchten, indem Sie die Sektion mit angeben: + + &prompt.user; man 1 chmod + + Dies wird Ihnen die Man-Page für das Benutzerkommando + chmod zeigen. Verweise auf eine Sektion + der Man-Pages werden traditionsgemäß in Klammern + gesetzt. So nezieht sich &man.chmod.1; auf das + Benutzerkommando chmod und mit + &man.chmod.2; ist der Systemaufruf gemeint. + + Das ist nett, wenn Sie den Namen eines Kommandos wissen, + und lediglich wissen wollen, wie es zu benutzen ist. Aber was + tun Sie, wenn Sie Sich nicht an den Namen des Kommandos + erinnern können? Sie können man benutzen, um nach + Schlüsselbegriffen in den Kommandobeschreibungen zu + suchen, indem Sie den Parameter + benutzen: + + &prompt.user; man -k mail + + Mit diesem Kommando bekommen Sie eine Liste der + Kommandos, deren Beschreibung das Schlüsselwort + mail enthält. Diese Funktionalität + erhalten Sie auch, wenn Sie das Kommando apropos + benutzen. + + Nun, Sie schauen Sich alle die geheimnisvollen Kommandos + in /usr/bin an, haben aber nicht den + blassesten Schimmer, wozu die meisten davon gut sind? Dann + geben Sie doch einfach &prompt.user; cd /usr/bin; + man -f * oder &prompt.user; cd /usr/bin; + whatis * ein, beides tut dasselbe. + + + + GNU Info Dateien + + FreeBSD enthält viele Applikationen und Utilities + der Free Software Foundation (FSF). Zusätzlich zu den + Man-Pages bringen diese Programme ausführlichere + Hypertext-Dokumente (info genannt) mit, + welche man sich mit dem Kommando info + ansehen kann. Wenn Sie emacs + installiert haben, können Sie auch dessen info-Modus + benutzen. + + Um das Kommando &man.info.1; zu benutzen, geben Sie + einfach ein: + + &prompt.user; info + + Eine kurze Einfürung gibt es mit + h; eine Befehlsreferenz erhalten Sie durch + Eingabe von: ?. + + + + + diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/book.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/book.sgml index bf75db8292..998ba5443f 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/book.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/book.sgml @@ -1,100 +1,106 @@ %man; %bookinfo; %chapters; %authors; %mailing-lists; %newsgroups; ]> FreeBSD Handbuch The FreeBSD German Documentation Project
de-bsd-translators@de.FreeBSD.org
February 1999 1995 1996 1997 1998 1999 2000 The FreeBSD German Documentation Project &bookinfo.legalnotice; Willkommen bei FreeBSD! Dieses Handbuch beschreibt die Installation und den täglichen Umgang mit FreeBSD Release &rel.current;. Das Handbuch ist jederzeit unter Bearbeitung und die Arbeit vieler Einzelpersonen. Manche Kapitel existieren noch nicht und andere Kapitel müssen auf den neusten Stand gebracht werden. Wenn Sie an diesem Projekt mithelfen möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an die &a.de.translators;. Die letzte Version des Handbuchs ist immer auf dem FreeBSD Web Server verfügbar. Es kann außerdem in verschiedenen Formaten und in komprimierter Form vom FreeBSD FTP Server oder einer der vielen Mirror Seiten herunter geladen werden. Vielleicht möchten Sie das Handbuch auch durchsuchen.
+ + Erste Schritte + + &chap.basics; + + System Administration &chap.backups;
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/chapters.ent b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/chapters.ent index a7a6d6c3ae..d50137346e 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/chapters.ent +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/chapters.ent @@ -1,14 +1,17 @@ - + + + + diff --git a/de_DE.ISO_8859-1/books/handbook/Makefile b/de_DE.ISO_8859-1/books/handbook/Makefile index f145787f6c..db021531f8 100644 --- a/de_DE.ISO_8859-1/books/handbook/Makefile +++ b/de_DE.ISO_8859-1/books/handbook/Makefile @@ -1,31 +1,32 @@ # -# $FreeBSD$ +# $FreeBSD: doc/de_DE.ISO_8859-1/books/handbook/Makefile,v 1.1 2000/06/13 09:48:26 alex Exp $ # # Build the FreeBSD Handbook in its German translation. # MAINTAINER=alex@FreeBSD.org DOC?= book FORMATS?= html-split INSTALL_COMPRESSED?= gz INSTALL_ONLY_COMPRESSED?= # # SRCS lists the individual SGML files that make up the document. Changes # to any of these files will force a rebuild # # SGML content SRCS= book.sgml SRCS+= backups/chapter.sgml +SRCS+= basics/chapter.sgml # Entities SRCS+= authors.ent SRCS+= chapters.ent SRCS+= newsgroups.ent DOC_PREFIX?= ${.CURDIR}/../../.. .include "${DOC_PREFIX}/share/mk/doc.project.mk" diff --git a/de_DE.ISO_8859-1/books/handbook/authors.ent b/de_DE.ISO_8859-1/books/handbook/authors.ent index 9077ec8e03..8e467b9108 100644 --- a/de_DE.ISO_8859-1/books/handbook/authors.ent +++ b/de_DE.ISO_8859-1/books/handbook/authors.ent @@ -1,479 +1,480 @@ abial@FreeBSD.org"> ache@FreeBSD.org"> adam@FreeBSD.org"> ade@FreeBSD.org"> alc@FreeBSD.org"> alex@FreeBSD.org"> alfred@FreeBSD.org"> amurai@FreeBSD.org"> andreas@FreeBSD.org"> andy@FreeBSD.org"> archie@FreeBSD.org"> asami@FreeBSD.org"> asmodai@FreeBSD.org"> ats@FreeBSD.org"> awebster@pubnix.net"> bde@FreeBSD.org"> billf@FreeBSD.org"> bp@FreeBSD.org"> brandon@FreeBSD.org"> brian@FreeBSD.org"> bsd@FreeBSD.org"> cawimm@FreeBSD.org"> cg@FreeBSD.org"> charnier@FreeBSD.org"> chris@FreeBSD.org"> chuckr@glue.umd.edu"> chuckr@FreeBSD.org"> cp@FreeBSD.org"> cpiazza@FreeBSD.org"> cracauer@FreeBSD.org"> csgr@FreeBSD.org"> cwt@FreeBSD.org"> dan@FreeBSD.org"> danny@FreeBSD.org"> darrenr@FreeBSD.org"> davidn@blaze.net.au"> dbaker@FreeBSD.org"> dburr@FreeBSD.org"> dcs@FreeBSD.org"> dec@FreeBSD.org"> deischen@FreeBSD.org"> des@FreeBSD.org"> dfr@FreeBSD.org"> dg@FreeBSD.org"> dick@FreeBSD.org"> dillon@FreeBSD.org"> dima@FreeBSD.org"> dirk@FreeBSD.org"> Dirk.vanGulik@jrc.it"> dt@FreeBSD.org"> dufault@FreeBSD.org"> dwhite@FreeBSD.org"> dyson@FreeBSD.org"> eivind@FreeBSD.org"> ejc@FreeBSD.org"> erich@FreeBSD.org"> faq@FreeBSD.org"> fenner@FreeBSD.org"> flathill@FreeBSD.org"> foxfair@FreeBSD.org"> fsmp@FreeBSD.org"> gallatin@FreeBSD.org"> gclarkii@FreeBSD.org"> gehenna@FreeBSD.org"> gena@NetVision.net.il"> ghelmer@cs.iastate.edu"> gibbs@FreeBSD.org"> gioria@FreeBSD.org"> gj@FreeBSD.org"> gpalmer@FreeBSD.org"> graichen@FreeBSD.org"> 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Wenn FreeBSD neu + für Sie ist, dann sollten Sie dieses Kapitel auf jeden Fall + lesen, bevor Sie um Hilfe fragen. + + + + Zugriffsrechte + + Die Grundlagen von FreeBSD, dessen Geschichte in BSD UNIX + begründet ist, stützen sich auf verschiedene UNIX + Grundkonzepte. Das erste und ausgeprägteste: FreeBSD ist + ein Multi-User Betriebssystem. Das System ermöglicht, + daß mehrere User gleichzeitig an völlig verschiedenen + und unabhängigen Aufgaben arbeiten können. Es ist + verantwortlich für eine gerechte Auf- und Zuteilung von + Nachfragen nach Hardware- und Peripheriegeräten, Speicher + und CPU Zeit unter den Usern. + + Da das System mehere Benutzer unterstützt, hat alles, + was das System verwaltet, einen Satz von Rechten, die bestimmen, + wer die jeweilige Ressource lesen, schreiben oder ausführen + darf. Diese Zugriffsrechte stehen in einer Achtergruppe, die in + drei Teile unterteilt ist: einen für den Besitzer der + Datei, einen für die Gruppe¸ zu der die Datei gehört + und einen für alle anderen. Die numerische Darstellung + sieht wie folgt aus: + + + + + + Wert + Zugriffsrechte + Auflistung im Verzeichnis + + + + + + 0 + Kein Lesen, Kein Schreiben, Kein Ausführen + --- + + + + 1 + Kein Lesen, Kein Schreiben, Ausführen + --x + + + + 2 + Kein Lesen, Schreiben, Kein Ausführen + -w- + + + + 3 + Kein Lesen, Schreiben, Ausführen + -wx + + + + 4 + Lesen, Kein Schreiben, Kein Ausführen + r-- + + + + 5 + Lesen, Kein Schreiben, Ausführen + r-x + + + + 6 + Lesen, Schreiben, Kein Ausführen + rw- + + + + 7 + Lesen, Schreiben, Ausführen + rwx + + + + + + Bei einer ausführlichen Verzeichnisauflistung mittels + ls -l zeigt eine Spalte die Zugriffsrechte + für den Besitzer, die Gruppe und alle anderen an. Hier + sieht man, wie das aussehen könnte: + + -rw-r--r-- + + Das erste Zeichen von links ist ein Sysmbol, welches angibt, + ob es sich um eine normale Datei, ein Verzeichnis, ein special- + oder block-device, ein Socket oder irgend eine andere + Pseudo-Datei handelt. Die nächsten drei Zeichen, + dargestellt als rw-, ergeben die Rechte + für den Datei-Besitzer. Die drei Zeichen danach + r-- die Rechte der Gruppe, zu der die Datei + gehört. Die letzten drei Zeichen, r--, + geben die Rechte für den Rest der Welt an. Ein Minus + bedeutet, daß das Recht nicht gegeben ist. In diesem Fall + sind die Zugriffsrechte also: der Eigentümer kann die Datei + lesen und schreiben, die Gruppe kann lesen und alle anderen + können auch nur lesen. Entsprechend obiger Tabelle + wären die Zugriffsrechte für diese Datei + 644, worin jede Ziffer die drei Teile der + Zugriffrechte dieser Datei verkörpert. + + Das ist alles schön und gut, aber wie kontrolliert das + System die Rechte von Hardware Geräten? FreeBSD behandelt + die meisten Hardware Geräte als Dateien, welche Programme + öffnen, lesen und mit Daten beschreiben können wie + alle anderen Dateien auch. Diese Spezial-Dateien sind im + Verzeichnis /dev gespeichert. + + Verzeichnisse werden ebenfalls wie Dateien behandelt. Sie + haben Lese-, Schreib- und Ausführ-Rechte. Das + Ausführungs-Bit hat eine etwas andere Bedeutung für + ein Verzeichnis als für eine Datei. Die Ausführbarkeit + eines Verzeichnisses bedeutet, daß man darin Suchen kann. + Zum Beispiel kann man sich in diesem Verzeichnis eine Auflistung + erstellen. + + Es gibt noch mehr Rechte, aber die werden vor allem in + speziellen Umständen benutzt, wie zum Beispiel bei + setuid binaries und sticky directories. Wollen Sie mehr + über Zugriffsrechte von Dateien erfahren, lesen Sie in die + &man.chmod.1; Man-Page. + + + + Verzeichnis-Strukturen + + Da FreeBSD seine Dateisysteme nutzt, um viele grundlegende + Systemtätigkeiten festzulegen, ist die Hierarchie des + Dateisystems äußerst wichtig. Durch den Umstand, + daß die Man-Page &man.hier.7; eine komplette Beschreibung + der Verzeichnisstruktur bietet, wird sie hier nicht dupliziert. + Bitte lesen Sie &man.hier.7; für ausführlichere + Informationen. + + Von bedeutender Wichtigkeit ist die Wurzel aller + Verzeichnisse, das / Verzeichnis. Dieses wird beim booten als + erstes gemountet und es enthält das Basissystem, + welches zum boot-Zeitpunkt notwendig ist. Das / Verzeichnis + enthält außerdem mount Punkte (Montierungspunkte) + für jedes weitere Dateisystem, das Sie mounten + wollen. + + Ein mount Punkt ist ein Verzeichnis, in das zusätzliche + Dateisysteme ins / Verzeichnis eingepflanzt werden können. + Standard mount Punkte beinhalten /usr, + /var, /mnt und + /cdrom. Auf diese Verzeichnisse verweisen + üblicherweise Einträge in der Datei + /etc/fstab. /etc/fstab ist + eine Tabelle mit verschiedenen Dateisystemen und mount Punkten + als Referenz des Systems. Die meisten der Dateisysteme in + /etc/fstab werden zur boot Zeit automatisch + durch das Skript &man.rc.8; gemountet, wenn die zugehörigen + Einträge nicht mit der Option + versehen sind. Konsultieren Sie die &man.fstab.5; Man-Page + für mehr Informationen über das Format der Datei + /etc/fstab und den Optionen darin. + + + + Shells + + Von der tagtäglichen Arbeit mit FreeBSD wird eine Menge + mit der Kommandozeilen Schnittstelle der Shell erledigt. Die + Hauptaufgabe einer Shell besteht darin, Kommandos der Eingabe + anzunehmen und diese auszuführen. Viele Shells haben + außerdem eingebaute Funktionen, um die tägliche + Arbeit zu erleichtern, wie Dateiverwaltung, Editieren von + Kommandozeilen, Makros und Umgebungsvariablen. FreeBSD + enthält die Shells sh (die Bourne Shell) und csh + (die C-Shell) im Basissystem. Viele andere sind in der Ports + Sammlung zu finden, von denen einige auch leistungsfähiger + sind, zum Beispiel tcsh und bash. + + Welche Shell soll ich benutzen? Das ist wirklich eine + Geschmacksfrage. Sind Sie ein C Programmierer, finden Sie + vielleicht eine C-artige Shell wie die tcsh angenehmer. Kommen + Sie von Linux oder Ihnen ist eine UNIX Kommandozeile neu, so + könnten Sie die bash probieren. Der Punkt ist, daß + jede Shell ihre speziellen Eigenschaften hat, die mit Ihrer + bevorzugten Arbeitsumgebung harmonieren können oder nicht. + Sie müssen sich eine Shell aussuchen. + + Ein verbreitetes Merkmal in Shells ist die + Dateinamen-Vervollständigung. Sie müssen nur einige + Buchstaben eines Kommandos oder eines Dateinames eingeben und + die Shell vervollständigt den Rest automatisch durch + drücken der TAB-Taste. Hier ist ein Beispiel. Ich habe + zwei Dateien foobar und + foo.bar. Die Datei + foo.bar möchte ich löschen. Nun + würde ich an der Tastatur eingeben: + rm fo[TAB].[TAB]. + + Die Shell gäbe dann ausgeben rm + foo[BEEP].bar. + + [BEEP] meint den Rechner-Piepser. Diesen gibt die Shell + aus, um anzuzeigen, daß es den Dateinamen nicht + vervollständigen konnte, da es mehrere Möglichkeiten + gibt. Beide Dateien foobar und + foo.bar beginnen mit fo, + so konnte nur bis foo ergänzt werden. + Nachdem ich . eingab und dann die TAB-Taste + drückte, konnte die Shell den Rest für mich + ausfüllen. + + Eine andere Funktion der Shell sind die Umgebungsvariablen. + Das sind veränderbare Schlüsselpaare im Umgebungsraum + der Shell. Diesen Umgebungsraum kann jedes von der Shell + aufgerufene Programm lesen. So kommt es, daß viel + Programmkonfiguration darin enthalten ist. Hier eine Liste + verbreiteter Umgebungsvariablen und was sie bedeuten: + + + + + + Variable + Beschreibung + + + + + + USER + Name des zur Zeit angemeldeten Benutzers. + + + + PATH + Liste mit Verzeichnissen (getrennt durch Doppelpunkt) + zum Suchen nach Programmen. + + + + DISPLAY + Wenn gesetzt der Netzwerkname des X11 Bildschirms + für die Anzeige. + + + + SHELL + Die aktuelle Shell. + + + + TERM + Name des Terminals des Benutzers. Benutzt, um die + Fähigkeiten des Terminals bestimmen. + + + + TERMCAP + Datenbankeintrag der Terminal Escape Kodes, + benötigt um verschieden Terminalfunktionen + auszuführen. + + + + OSTYPE + Typ des Betriebsystems. Z.B., FreeBSD. + + + + MACHTYPE + Die CPU Architektur auf dem das System + läuft. + + + + EDITOR + Vom Benutzer bervorzugter Text-Editor. + + + + PAGER + Vom Benutzer bevorzugter Text-Betrachter. + + + + MANPATH + Liste mit Verzeichnissen (getrennt durch Doppelpunkt) + zum Suchen nach Man-Pages. + + + + + + Das Anzeigen oder Setzen von Umgebungsvariablen funktioniert + von Shell zu Shell unterschiedlich. Zum Beispiel benutzt man + in C-artigen Shells wie der tcsh dazu setenv. + Unter Bourne-Shells wie sh oder bash würde man + set und export benutzen + zum ansehen oder setzen von aktuellen Umgebungsvariablen. Um + beispielsweise die Variable EDITOR zu setzen oder + zu modifizieren, würde folgendes Kommando die Variable + EDITOR auf + /usr/local/bin/emacs setzen: + + setenv EDITOR /usr/local/bin/emacs + + Unter Bourne-Shells: + + export EDITOR="/usr/local/bin/emacs" + + Sie können die meisten Shells Umgebungsvariablen + expandieren lassen, in dem Sie in der Kommandozeile ein + $ davor eingeben. Zum Beispiel gibt + echo $TERM aus, worauf $TERM + gesetzt ist, weil die Shell $TERM expandiert + und das Ergebnis an echo gibt. + + Shells behandeln eine Menge an Spezialzeichen, sogenannte + meta-characters, als besondere Darstellungen für Daten. + Das allgemeinste ist das Zeichen *, das eine + beliebige Anzahl Zeichen in einem Dateinamen repräsentiert. + Das Kommando echo * liefert nahezu das gleiche + wie die Eingabe von ls, da die Shell alle + Dateinamen die mit * übereinstimmen an + echo weitergibt. + + Um zu verhindern, daß die Shell diese Sonderzeichen + interpretiert, kann man sie schützen, indem man ihnen einen + backslash (\) voranstellt. echo + $TERM gibt aus, auf was auch immer Ihr Terminal + gesetzt ist. echo \$TERM gibt + $TERM genauso aus, wie es hier steht. + + + Ändern der Shell + + Der einfachste Weg Ihre Shell zu ändern, ist das + Kommando chsh zu benutzen. + chsh platziert Sie im Editor, welcher durch + Ihre Umgebungsvariable EDITOR gesetzt ist, + im vi wenn die Variable nicht gesetzt ist. + Ändern Sie die Zeile mit Shell: + entsprechend Ihren Wünschen. + + Sie können auch chsh mit der Option + aufrufen, dann wird Ihre Shell gesetzt, + ohne dasß Sie in einen Editor gelangen. Um Ihre Shell + zum Beispiel auf die bash zu ändern, geben Sie das + folgende Kommando ein: + + &prompt.user; chsh -s /usr/local/bin/bash + + Einfach chsh ohne Optionen und mit + Editieren der entsprechenden Zeile würde auch + funktionieren. + + + Die von Ihnen gewünschte Shell + muß in /etc/shells + aufgeführt sein. Haben Sie eine Shell aus der + Ports Sammlung installiert, + sollte das schon automatisch erledigt werden. Installierten + Sie die Shell von Hand, so müssen Sie sie dort + eintragen. + + Haben Sie beispielsweise die bash nach + /usr/local/bin installiert, wollen Sie + dies tun: + + &prompt.root; echo "/usr/local/bin/bash" >> /etc/shells + + Danach chsh aufrufen. + + + + + + Text Editoren + + Eine Menge der Konfiguration bei FreeBSD wird durch + das Editieren von Textdateien erledigt. Deshalb ist es eine + gute Idee, mit einem Texteditor vertraut zu werden. FreeBSD hat + ein paar davon im Basissystem und sehr viel mehr in der Ports + Sammlung. + + Der am leichtesten und einfachsten zu erlernende Editor nennt + sich ee, was für easy editor steht. + Um ee zu starten, gibt man in der + Kommandozeile ee filename ein, worin + filename der Name der zu editierenden Datei + ist. Um zum Beispiel /etc/rc.conf zu + editieren, tippen Sie ee /etc/rc.conf. + Einmal im Editor, finden Sie alle Editor-Funktionen oben im + Display aufgelistet. Das Einschaltungszeichen + ^ meint die Control (oft Steuerung) Taste, + also ^e heißt, daß die Controltaste und dann der + Buchstabe e gedrückt werden. Um + ee zu verlassen, einfach die + Escapetaste drücken und leave editor wählen. Der + Editor fragt Sie nach, ob Sie speichern möchten, wenn die + Datei verändert wurde. + + FreeBSD verfügt über leistungfähigere + Editoren wie vi als Teil des + Basissystems und emacs oder + vim als Teil der Ports Sammlung. + Diese Editoren bieten höhere Funktionalität und + Leistungsfähigkeit jedoch auf Kosten einer etwas + schwierigeren Erlernbarkeit. Dennoch, wenn Sie viel + Textdateien editieren werden, sparen Sie auf lange Sicht mehr + Zeit ein durch das Erlernen solcher Editoren wie + vim oder + emacs. + + + + Weitere Informationen... + + + Man pages + + Die umfassendste Dokumentation rund um FreeBSD gibt es in + Form von Man-Pages. Annährernd jedes Programm im System + bringt eine kurze Referenzdokumentation mit, die die + grundsätzliche Funktion und verschiedene Parameter + erklärt. Diese Dokumentationen kann man mit dem + man Kommando benutzen. Die Benutzung des + man Kommandos ist einfach: + + &prompt.user; man Kommando + + Kommando ist der Name des Kommandos, + über das Sie etwas erfahren wollen. Um beispielsweise + mehr über das Kommando ls zu lernen, + geben Sie ein: + + &prompt.user; man ls + + Die Online-Dokumentation ist in numerierte Sektionen + unterteilt: + + + + Benutzerkommandos. + + + + Systemaufrufe und Fehlernummern. + + + + Funktionen der C Bibliothkene. + + + + Gerätetreiber. + + + + Dateiformate. + + + + Spiele und andere Unterhaltung. + + + + Verschiedene Informationen. + + + + Systemverwaltung und -Kommandos. + + + + Kernel Entwickler. + + + + In einigen Fällen kann dasselbe Thema in mehreren + Sektionen auftauchen. Es gibt zum Beispiel ein chmod + Benutzerkommando und ein chmod() + Systemaufruf. In diesem Fall können Sie dem man Kommando + sagen, aus welcher Sektion Sie die Information erhalten + möchten, indem Sie die Sektion mit angeben: + + &prompt.user; man 1 chmod + + Dies wird Ihnen die Man-Page für das Benutzerkommando + chmod zeigen. Verweise auf eine Sektion + der Man-Pages werden traditionsgemäß in Klammern + gesetzt. So nezieht sich &man.chmod.1; auf das + Benutzerkommando chmod und mit + &man.chmod.2; ist der Systemaufruf gemeint. + + Das ist nett, wenn Sie den Namen eines Kommandos wissen, + und lediglich wissen wollen, wie es zu benutzen ist. Aber was + tun Sie, wenn Sie Sich nicht an den Namen des Kommandos + erinnern können? Sie können man benutzen, um nach + Schlüsselbegriffen in den Kommandobeschreibungen zu + suchen, indem Sie den Parameter + benutzen: + + &prompt.user; man -k mail + + Mit diesem Kommando bekommen Sie eine Liste der + Kommandos, deren Beschreibung das Schlüsselwort + mail enthält. Diese Funktionalität + erhalten Sie auch, wenn Sie das Kommando apropos + benutzen. + + Nun, Sie schauen Sich alle die geheimnisvollen Kommandos + in /usr/bin an, haben aber nicht den + blassesten Schimmer, wozu die meisten davon gut sind? Dann + geben Sie doch einfach &prompt.user; cd /usr/bin; + man -f * oder &prompt.user; cd /usr/bin; + whatis * ein, beides tut dasselbe. + + + + GNU Info Dateien + + FreeBSD enthält viele Applikationen und Utilities + der Free Software Foundation (FSF). Zusätzlich zu den + Man-Pages bringen diese Programme ausführlichere + Hypertext-Dokumente (info genannt) mit, + welche man sich mit dem Kommando info + ansehen kann. Wenn Sie emacs + installiert haben, können Sie auch dessen info-Modus + benutzen. + + Um das Kommando &man.info.1; zu benutzen, geben Sie + einfach ein: + + &prompt.user; info + + Eine kurze Einfürung gibt es mit + h; eine Befehlsreferenz erhalten Sie durch + Eingabe von: ?. + + + + + diff --git a/de_DE.ISO_8859-1/books/handbook/book.sgml b/de_DE.ISO_8859-1/books/handbook/book.sgml index bf75db8292..998ba5443f 100644 --- a/de_DE.ISO_8859-1/books/handbook/book.sgml +++ b/de_DE.ISO_8859-1/books/handbook/book.sgml @@ -1,100 +1,106 @@ %man; %bookinfo; %chapters; %authors; %mailing-lists; %newsgroups; ]> FreeBSD Handbuch The FreeBSD German Documentation Project
de-bsd-translators@de.FreeBSD.org
February 1999 1995 1996 1997 1998 1999 2000 The FreeBSD German Documentation Project &bookinfo.legalnotice; Willkommen bei FreeBSD! Dieses Handbuch beschreibt die Installation und den täglichen Umgang mit FreeBSD Release &rel.current;. Das Handbuch ist jederzeit unter Bearbeitung und die Arbeit vieler Einzelpersonen. Manche Kapitel existieren noch nicht und andere Kapitel müssen auf den neusten Stand gebracht werden. Wenn Sie an diesem Projekt mithelfen möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an die &a.de.translators;. Die letzte Version des Handbuchs ist immer auf dem FreeBSD Web Server verfügbar. Es kann außerdem in verschiedenen Formaten und in komprimierter Form vom FreeBSD FTP Server oder einer der vielen Mirror Seiten herunter geladen werden. Vielleicht möchten Sie das Handbuch auch durchsuchen.
+ + Erste Schritte + + &chap.basics; + + System Administration &chap.backups;
diff --git a/de_DE.ISO_8859-1/books/handbook/chapters.ent b/de_DE.ISO_8859-1/books/handbook/chapters.ent index a7a6d6c3ae..d50137346e 100644 --- a/de_DE.ISO_8859-1/books/handbook/chapters.ent +++ b/de_DE.ISO_8859-1/books/handbook/chapters.ent @@ -1,14 +1,17 @@ - + + + +