diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/faq/book.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/faq/book.sgml
index 2ac773f846..750bc1020b 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/faq/book.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/faq/book.sgml
@@ -1,13627 +1,13627 @@
%books.ent;
]>
Häufig gestellte Fragen zu FreeBSD
4.X, 5.X und 6.XFrequently Asked Questions für FreeBSD
4.X, 5.X und 6.XThe FreeBSD German Documentation
ProjectDeutsche Übersetzung von Robert S. F.
Drehmel, Dirk Gouders und Udo Erdelhoff
- $FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.588 2006/12/02 17:35:57 jkois Exp $
+ $FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.589 2007/03/01 16:20:17 jkois Exp $199519961997199819992000200120022003200420052006The FreeBSD Documentation Project2000200120022003200420052006The FreeBSD German Documentation Project
&bookinfo.legalnotice;
&tm-attrib.freebsd;
&tm-attrib.3com;
&tm-attrib.adobe;
&tm-attrib.creative;
&tm-attrib.cvsup;
&tm-attrib.ibm;
&tm-attrib.ieee;
&tm-attrib.intel;
&tm-attrib.iomega;
&tm-attrib.linux;
&tm-attrib.microsoft;
&tm-attrib.mips;
&tm-attrib.netscape;
&tm-attrib.opengroup;
&tm-attrib.oracle;
&tm-attrib.sgi;
&tm-attrib.sparc;
&tm-attrib.sun;
&tm-attrib.usrobotics;
&tm-attrib.xfree86;
&tm-attrib.general;
Dies ist die FAQ für die FreeBSD-Versionen
4.X, 5.X und 6.X. Alle Einträge sollten für FreeBSD
ab Version 4.0 relevant sein, andernfalls wird darauf explizit
hingewiesen. Falls Sie daran
interessiert sein sollten, an diesem Projekt mitzuhelfen,
senden Sie eine Mail an die Mailingliste &a.de.translators;. Die
aktuelle Version dieses Dokuments ist ständig auf dem
FreeBSD
World-Wide-Web-Server verfügbar. Es kann auch
per HTTP als eine große HTML-Datei heruntergeladen werden oder
als Textdatei, im &postscript;, PDF- und anderen Formaten vom
FreeBSD
FTP-Server. Sie können die FAQ auch
durchsuchen.EinleitungWillkommen zur FreeBSD 4.X-6.X FAQ!Wie auch bei den Usenet FAQs üblich, wird mit diesem
Dokument beabsichtigt, die am häufigsten gestellten Fragen
bezüglich des Betriebssystems FreeBSD zu erfassen und sie
natürlich auch zu beantworten. Obwohl FAQs
ursprünglich lediglich dazu dienen sollten, die
Netzbelastung zu reduzieren und das ständige Wiederholen
derselben Fragen zu vermeiden, haben sie sich als wertvolle
Informationsquellen etabliert.Wir haben uns die größte Mühe gegeben, diese
FAQ so lehrreich wie möglich zu gestalten; falls Sie
irgendwelche Vorschläge haben, wie sie verbessert werden
kann, senden Sie diese bitte an den &a.de.translators;.Was ist FreeBSD?FreeBSD ist, kurz gesagt, ein &unix; ähnliches
Betriebssystem für die Plattformen Alpha/AXP, AMD64
sowie &intel; EM64T, &i386;, IA-64, PC-98 und &ultrasparc;,
das auf der 4.4BSD-Lite-Release
der University of California at Berkeley (UCB) basiert;
außerdem flossen einige Erweiterungen aus der
4.4BSD-Lite2-Release mit ein. Es basiert
außerdem indirekt auf der von William Jolitz unter
dem Namen 386BSD herausgebrachten
Portierung der Net/2-Release der UCB auf
die &i386;-Plattform - allerdings ist nur wenig vom
386BSD-Code übriggeblieben. Eine umfassendere
Beschreibung darüber, was FreeBSD ist und wie Sie es
für Ihre Zwecke verwenden können, finden Sie auf
den Internetseiten des
FreeBSD Projects.Unternehmen, Internet Service Provider, Forscher,
Computerfachleute, Studenten und Privatnutzer auf der
ganzen Welt benutzen FreeBSD für die Arbeit, die
Ausbildung oder zur Freizeitgestaltung.Ausführlichere Informationen zu FreeBSD, finden
Sie im FreeBSD
Handbuch.Welches Ziel hat das FreeBSD-Projekt?Die Ziel von FreeBSD ist es, Software zur Nutzung
für beliebige Zwecke, bedingungslos zur
Verfügung zu stellen. Viele von uns haben
erheblich zur Erstellung des Codes (und zum Projekt)
beigetragen und hätten jetzt oder in Zukunft
sicherlich nichts gegen einen geringen finanziellen
Ausgleich einzuwenden, aber wir beabsichtigen definitiv
nicht, darauf zu bestehen. Wir sind der Meinung,
dass unsere Mission zuerst und
vorderst darin besteht, allen und jedem Kommenden Code
für welchen Zweck auch immer zur Verfügung zu
stellen, damit der Code möglichst weit eingesetzt
wird und den größtmöglichen Nutzen
liefert. Das ist, so glauben wir, eines der
fundamentalsten Ziele von freier Software und eines, das
wir enthusiastisch unterstützen.Der Code in unserem Quellbaum, der der GNU General
Public License (GPL) oder der GNU
Library General Public License (LGPL) unterliegt,
ist mit zusätzlichen, geringfügigen Bedingungen
verknüpft, jedoch handelt es sich dabei lediglich um
erzwungene Bereitstellung statt des sonst üblichen
Gegenteils. Auf Grund der zusätzlichen
Komplexität, die durch den kommerziellen Einsatz von
GPL Software entstehen kann, bemühen wir uns jedoch,
solche Software, wo möglich, durch solche, die der
etwas lockereren FreeBSD
Lizenz unterliegt, zu ersetzen.Beinhaltet das FreeBSD-Copyright irgendwelche
Einschränkungen?Ja. Diese Einschränkungen regeln aber nicht, wie
Sie mit dem Sourcecode umgehen, sondern betreffen nur den
Umgang mit dem FreeBSD Project an sich. Wenn Sie sich
ernsthaft damit auseinandersetzen wollen, lesen Sie
einfach die
FreeBSD-Lizenz. Wenn Sie einfach nur neugierig
sind, sollte diese Zusammenfassung ausreichen:Behaupten Sie nicht, Sie hätten es
geschrieben.Verklagen Sie uns nicht, wenn irgend etwas nicht
funktioniert.Kann FreeBSD mein bisher verwendetes Betriebssystem
ersetzen?In den meisten Fällen lautet die Antwort ja.
Allerdings ist diese Frage nicht ganz so einfach, wie sie
scheint.Die meisten Anwender benutzen kein Betriebssystem,
sondern Anwendungen. Die Anwendungen sind es, die das
Betriebssystem benutzen. FreeBSD ist dazu gedacht, eine
stabile und vielfältige Umgebung für Anwendungen
bereitzustellen. Es unterstützt viele
unterschiedliche Web-Browser, Büroanwendungen,
E-Mail-Programme, Grafik-Programme, Entwicklungsumgebungen,
Netzwerk-Server, und so ziemlich alles andere, was Sie sich
wünschen können. Die meisten dieser Anwendungen
sind in der
Ports-Sammlung verfügbar.Wenn Sie Anwendung benutzen müssen, die es nur
für ein bestimmtes Betriebssystem gibt, dann kommen
Sie an diesem Betriebssystem nicht vorbei. Allerdings
stehen die Chancen nicht schlecht, dass es eine
vergleichbare Anwendung für FreeBSD gibt. Wenn Sie
einen verläßlichen Server für ihr
Büro oder das Internet brauchen, oder eine stabilen
Arbeitsplatz, oder einfach nur die Fähigkeit, ihre
Arbeit ohne dauernde Abstürze machen zu können,
dann kann FreeBSD genau das sein. Viele Anwender auf der
ganzen Welt, vom Anfänger bis zum erfahrenen
Administrator, benutzen an Ihren Arbeitsplätzen
ausschließlich FreeBSD.Wenn Sie von einem anderen &unix; System zu FreeBSD
wechseln, dürfte Ihnen vieles bekannt vorkommen.
Wenn Ihr Hintergrund ein Grafik-orientiertes
Betriebssystem wie &windows; oder ein älteres &macos;
ist, werden Sie zusätzliche Zeit investieren
müssen, um den &unix; Stil zu verstehen. Dieser FAQ
und das FreeBSD
Handbuch sind die besten Startpunkte.Warum heißt es FreeBSD?Es darf kostenlos genutzt werden - sogar von
kommerziellen Benutzern.Der komplette Quellcode für das
Betriebssystem ist frei verfügbar und die
Benutzung, Verbreitung und Einbindung in andere
(kommerzielle und nicht-kommerzielle) Arbeiten sind
mit den geringstmöglichen Einschränkungen
versehen worden.Jedem ist es freigestellt, Code für
Verbesserungen oder die Behebung von Fehlern
einzusenden und ihn zum Quellbaum hinzufügen zu
lassen (dies ist natürlich Gegenstand von ein
oder zwei offensichtlichen Klauseln).Es wird darauf hingewiesen, dass das englische
Wort free hier in den Bedeutungen
umsonst und Sie können tun, was
immer Sie möchten genutzt wird. Abgesehen
von ein oder zwei Dingen, die Sie mit dem FreeBSD-Code
nicht tun können (z.B. vorgeben,
ihn geschrieben zu haben), können Sie damit
tatsächlich tun, was auch immer Sie
möchten.Wie unterschieden sich FreeBSD, NetBSD, OpenBSD
und andere Open-Source BSD-Systeme?James Howards Artikel
The
BSD Family Tree, der in
DaemonNews
erschienen ist, beschreibt sehr gut die Geschichte und die
Unterschiede der BSD-Varianten.Welches ist die aktuelle FreeBSD-Version?Momentan gibt es drei Entwicklungszweige, von den zwei
für die Erstellung von Releases verwendet werden.
Die 5.X-RELEASEs werden auf dem
5-STABLE-Zweig erstellt, die
6.X-RELEASEs auf dem 6-STABLE-Zweig.Bis zur Veröffentlichung von &os; 5.3 galt
die 4.X-Serie als -STABLE. Seither
gibt es für den Zweig 4.X nur mehr eine
erweiterte Unterstützung in der Form
von Korrekturen von größeren Problemen, wie
neu entdeckten Sicherheitsheitslücken. Aus dem Zweig
5-STABLE werden zwar noch
RELEASEs erzeugt, er gilt aber als ausgereift.
Aktive Weiterentwicklungen konzentrieren sich daher auf den
Zweig 6-STABLE.
Version &rel.current;
ist das aktuelle Release des
6-STABLE-Zweigs und ist im
&rel.current.date; erschienen.
Version &rel2.current;
ist das aktuelle Release aus dem
5-STABLE-Zweig und ist im
&rel2.current.date; erschienen.Kurz gesagt, -STABLE ist
für ISPs und andere Benutzer gedacht, die mehr Wert
auf Stabilität und eine niedrige
Änderungsfrequenz als auf die neuesten und
möglicherweise unstabilen Features im
aktuellen -CURRENT Snapshot legen.
Releases können aus jedem Zweig entstehen, Sie
sollten -CURRENT allerdings nur dann
benutzen, wenn Sie auf ein erhöhtes Fehlverhalten
im Vergleich zu -STABLE auch
vorbereitet sind.Releases entstehen nur alle paar Monate. Viele
Leute halten ihre Systeme aktueller (lesen Sie die Fragen
zu &os;-CURRENT und
&os;-STABLE), aber das
erfordert ein erhöhtes Engagement, da die Sourcen
sich ständig verändern.Weitere Informationen über Releases entnehmen
Sie der Seite Release
Engineering des FreeBSD Webauftritts.Was ist FreeBSD-CURRENT?
&os;-CURRENT ist die Entwicklungsversion des
Betriebssystems, aus der zu gegebener Zeit &os.stable;
werden wird. Als solche ist sie lediglich für
Entwickler, die am System mitarbeiten und für
unentwegte Bastler von Interesse. Details zum Betrieb von
-CURRENT finden Sie im
entsprechenden Abschnitt des Handbuchs.Falls Sie nicht mit dem Betriebssystem vertraut sind
oder nicht in der Lage sein sollten, den Unterschied
zwischen einen echten und einem temporären Problem zu
erkennen, sollten Sie &os;-CURRENT nicht verwenden.
Dieser Zweig entwickelt sich manchmal sehr schnell weiter
und kann gelegentlich für mehrere Tage hintereinander
nicht installierbar sein. Von Personen, die
&os;-CURRENT verwenden, wird erwartet, dass Sie
dazu in der Lage sind, Probleme zu analysieren und nur
dann von ihnen berichten, wenn es sich um Fehler und nicht
um kurzzeitige Störungen handelt.
Fragen wie make world produziert Fehlermeldungen
bezüglich Gruppen werden in der -CURRENT
Mailingliste manchmal nicht beachtet.Jeden Tag wird der aktuelle Entwicklungsstand in den
Zweigen -CURRENT und -STABLE in einer Snapshot
Release festgehalten. Mittlerweile werden sogar CDROM
Distributionen dieser gelegentlichen Snapshots zur
Verfügung gestellt. Die Ziele dieser Snapshot
Releases sind:Die aktuelle Version der Installationssoftware zu
testen.Personen, die -CURRENT oder -STABLE benutzen
möchten, aber nicht über die nötige
Zeit oder Bandbreite verfügen, um
tagesaktuell zu bleiben, soll eine bequeme
Möglichkeit geboten werden, es auf ihr System zu
bringen.Die Erhaltung von Referenzpunkten des fraglichen
Codes, für den Fall, dass wir später
einmal ernsthaften Schaden anrichten sollten (obwohl
CVS verhindern sollte, dass solche Situationen
entstehen :)Sicherzustellen, dass alle zu testenden, neuen
Merkmale und Fehlerbehebungen zu möglichst vielen
potentiellen Testern gelangen.Von keinem -CURRENT Snapshot kann
Produktionsqualität für beliebige
Zwecke erwartet werden. Wenn Sie eine stabile und
ausgetestete Version benötigen, sollten Sie eine
vollständige Release oder einen -STABLE Snapshot
verwenden.Snapshot-Releases sind unter
ftp://current.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/snapshots/
verfügbar.In der Regel wird jeden Tag ein Snapshot jedes zur
Zeit aktiven Zweiges erstellt.Was ist das Konzept von FreeBSD-STABLE?Zur der Zeit, als FreeBSD 2.0.5 herausgegeben wurde,
wurde entschieden, die Entwicklung von FreeBSD zweizuteilen.
Ein Zweig wurde -STABLE
der andere -CURRENT
genannt. FreeBSD-STABLE ist für Anbieter von
Internetdiensten und andere kommerzielle Unternehmen
gedacht, für die plötzliche Veränderungen
und experimentelle Features unerwünscht sind.
In diesem Zweige werden nur ausgetestete
Fehlerbehebungen und kleine, inkrementelle Änderungen
aufgenommen. FreeBSD-CURRENT ist eine ununterbrochene
Linie seitdem die Version 2.0 herausgegeben worden
ist. Sie führt zu 6.0-RELEASE (und darüber
hinaus). Unmittelbar vor der Veröffentlichung von
6.0-RELEASE wurde der 6-STABLE-Zweig erschaffen und
&os.current; wurde zu 7-CURRENT. Weitere Informationen zu
diesem Thema finden Sie unter
FreeBSD Release Engineering: Creating the Release
Branch.Der Zweig 2.2-STABLE wurde mit der
Veröffentlichung der Version 2.2.8 eingestellt. Der
Zweig 3-STABLE endete mit Version 3.5.1, der letzten
3.X-Version. Änderungen in diesen Zweigen
beschränken sich im allgemeinen auf die Korrektur von
sicherheitsrelevanten Fehlern. Die Zweige 4-STABLE und
5-STABLE werden zwar noch unterstützt, die
Unterstützung
beschränkt sich allerdings auf das Schließen von
neu entdeckten Sicherheitslücken und die Behebung
von anderen ernsten Problemen.&rel.current;-STABLE ist der Zweig, auf den sich die
Entwicklung von -STABLE zurzeit konzentriert. Das neueste
Release aus dem &rel.current;-STABLE-Zweig ist
&rel.current;-RELEASE und ist im &rel.current.date;
erschienen.Aus dem 7-CURRENT-Zweig entsteht die nächste
&os;-Generation. Weitere Informationen über diesen
Zweig finden Sie unter Was ist FreeBSD-CURRENT?.Wann werden FreeBSD-Versionen erstellt?Im Schnitt gibt das &a.re; alle vier Monate eine neue
FreeBSD-Version frei. Das Erscheinungsdatum
einer neuer Version wird frühzeitig bekanntgegeben,
damit die am System arbeitenden Personen wissen, bis wann
ihre Projekte abgeschlossen und ausgetestet sein
müssen. Vor jedem Release gibt es eine Testperiode um
sicherzustellen, dass die neu hinzugefügten Features
nicht die Stabilität des Releases beeinträchtigen.
Viele Benutzer halten dies für einen
großen Vorteil von FreeBSD, obwohl es manchmal
frustrierend sein kann, so lange auf die
Verfügbarkeit der aktuellsten Leckerbissen zu
warten.Weitere Informationen über die Entwicklung von
Releases, sowie eine Übersicht über kommende Releases,
erhlaten Sie auf den release
engineering Seiten der FreeBSD Webseite.Für diejenigen, die ein wenig mehr Spannung
brauchen (oder möchten), werden täglich
Snapshots herausgegeben, wie oben beschrieben.Wer ist für FreeBSD verantwortlich?Schlüsseldiskussionen, die das FreeBSD-Projekt
betreffen, wie z.B. über die generelle Ausrichtung
des Projekts und darüber, wem es erlaubt sein soll,
Code zum Quellbaum hinzuzufügen, werden innerhalb
eines Core
- Team von 9 Personen geführt. Es gibt
+ url="&url.base;/administration.html#t-core">Core
+ Teams von 9 Personen geführt. Es gibt
ein weitaus größeres Team von über 300
Committern,
die dazu autorisiert sind, Änderungen am FreeBSD
Quellbaum durchzuführen.Jedoch werden die meisten nicht-trivialen
Änderungen zuvor in den Mailinglisten diskutiert und es
bestehen keinerlei Einschränkungen darüber, wer
sich an diesen Diskussionen beteiligen darf.Wie kann ich FreeBSD beziehen?Jede bedeutende Ausgabe von FreeBSD ist per
Anonymous-FTP vom FreeBSD FTP
Server erhältlich:Das aktuelle 6-STABLE-Release, &rel.current;-RELEASE,
finden Sie im Verzeichnis &rel.current;-RELEASE.
Snapshots-Releases werden täglich aus dem
-CURRENT-Zweig erzeugt. Sie
sollten aber nur von Entwicklern und sehr erfahrenen Testern
verwendet werden.Das aktuelle Release von 5-STABLE,
&rel2.current;-RELEASE finden Sie im Verzeichnis &rel2.current;-RELEASE.5.X
Snapshots werden in der Regel
täglich erstellt.Wo und wie Sie FreeBSD auf CD, DVD, und anderen Medien
beziehen können, erfahren Sie im Handbuch.Wie greife ich auf die Datenbank mit Problemberichten
zu?Die Datenbank mit Problemberichten (PR,
problem report) und
Änderungsanfragen von Benutzern kann
über die webbasierte
PR-Abfrage-Schnittstelle abgefragt werden.Mit dem Programm &man.send-pr.1; können Sie
Problemberichte oder Änderungsanträge per E-Mail
einsenden. Alternativ können Sie Problemberichte
auch über Ihren Browser und die
webbasierte
PR-Eingabe-Schnittstelle erstellen.Bevor Sie einen Fehler melden, sollten Sie sich zuerst
den Artikel Writing
FreeBSD Problem Reports durchlesen, damit Sie
wissen, wie Sie eine gute Fehlermeldung verfassen.Gibt es weitere Informationsquellen?Sie finden eine umfassende Liste unter Documentation
auf der FreeBSD-Webseite.Dokumentation und SupportGibt es gute Bücher über FreeBSD?Im Zuge des FreeBSD Projekts sind diverse gute
Dokumente entstanden, die unter der
folgenden URL abgerufen werden können:
.
Die Dokumente stehen auch als Pakete, die Sie leicht
installieren können, zur Verfügung. In den
nächsten Abschnitten erfahren Sie mehr über diese
Pakete.Zusätzlich enthalten die Bibliographien am Ende
dieser FAQ und im Handbuch Verweise auf weitere empfohlene
Bücher.Ist die Dokumentation auch in anderen Formaten
verfügbar? Zum Beispiel als einfacher Text (ASCII)
oder als &postscript;?Ja. Werfen Sie einen Blick auf das Verzeichnis /pub/FreeBSD/doc/
auf dem FreeBSD FTP-Server. Dort finden sie Dokumentation
in vielen verschiedenen Format.Die Dokumentation wurde nach vielen verschiedenen
Kriterien sortiert. Die Kriterien sind:Der Name des Dokumentes, z.B.
FAQ oder
Handbuch.Die Sprache und der Zeichensatz, die in dem
Dokument verwendet werden. Diese entsprechen den
Anpassungen, die Sie auf Ihrem FreeBSD-System im
Verzeichnis /usr/share/locale
finden. Zurzeit werden die folgenden Sprachen und
Zeichensätze benutzt:NameBedeutungen_US.ISO8859-1US Englisches_ES.ISO8859-1Spanischfr_FR.ISO8859-1Französischde_DE.ISO8859-1Deutschit_IT.ISO8859-15Italienischja_JP.eucJPJapanisch (EUC-kodiert)ru_RU.KOI8-RRussisch (KOI8-R-kodiert)zh_CN.GB2312Vereinfachtes Chinesisch (GB2312-kodiert)zh_TW.Big5Chinesisch (Big5-kodiert)Einige Dokumente sind nicht in allen Sprachen
verfügbar.Das Format des Dokumentes. Die Dokumentation wird
in verschiedenen Formaten erzeugt, von denen jedes seine
eigenen Vor- und Nachteile hat. Einige Formate lassen sich
gut an einem Bildschirm lesen, während andere Formate
dafür gedacht sind, ein ansprechendes Druckbild zu
erzeugen. Das die Dokumentation in verschiedenen Formaten
verfügbar ist, stellt sicher, dass unsere Leser
die für sie relevanten Teile unabhängig vom
Ausgabemedium (Bildschirm oder Papier) lesen können.
Derzeit werden die folgenden Formate
unterstützt:FormatErklärunghtml-splitViele kleine HTML-Dateien, die sich
gegenseitig referenzieren.htmlEine große HTML-Datei, die das
komplette Dokument enthält.pdbPalm Pilot Datenbank für das
Programm iSilo.pdfAdobe's Portable Document Formatps&postscript;rtfMicrosoft's Rich Text Format
Die Seitennummern werden nicht
automatisch aktualisiert, wenn Sie diese
Datei in Word laden. Wenn Sie das
Dokument geladen haben, müssen Sie Sie
CtrlA,
CtrlEnd,
F9 eingeben, um die
Seitennummern aktualisieren zu
lassen.txtGanz normaler TextDas zur Komprimierung verwendete Programm. Zur
Zeit werden drei verschiedene Methoden
benutzt.Wenn die Dokumentation im Format
html-split vorliegt, werden die
Dateien mit &man.tar.1; zusammengefasst. Die
so entstandene .tar Datei
wird dann mit einer der unten genannten Methoden
komprimiert.Bei allen anderen Formaten existiert nur eine
Datei mit dem Namen
book.format
(z.B., book.pdb,
book.html, und so
weiter).Diese Dateien werden mit zwei verschiedenen
Programmen komprimiert.ProgrammBeschreibungzipDas Zip-Format. Wenn Sie diese
Dateien unter FreeBSD auspacken wollen,
müssen sie vorher den Port
archivers/unzip
installieren.bz2Das BZip2-Format. Es wird seltener
als das Zip-Format
benutzt, erzeugt aber normalerweise
kleinere Archive. Sie müssen den
Port archivers/bzip2
installieren, um diese Dateien entpacken
zu können.Ein Beispiel: Die mit BZip2 gepackte Version
des Handbuchs im &postscript;-Format hat den Namen
book.ps.bz2 und ist im
Verzeichnis handbook/ zu
finden.Nachdem Sie das Format und das Kompressionsverfahren
ausgewählt haben, müssen Sie sich entscheiden,
ob Sie das Dokument in Form eines FreeBSD
Package herunterladen
möchten.Der Vorteil dieser Variante, dass Sie die
Dokumentation mit normalen Tools wie &man.pkg.add.1; und
&man.pkg.delete.1; verwalten können.Wenn Sie das Package herunterladen und installieren
wollen, müssen Sie den richtigen Dateinamen kennen.
Die Dateien liegen in einem separaten Verzeichnis mit dem
Namen packages und werden nach dem Schema
Dokument-Name.Sprache.Zeichensatz.Format.tgz
benannt.Ein Beispiel: Die englische Version der FAQ im
PDF-Format ist in dem Package mit dem Namen
faq.en_US.ISO8859-1.pdf.tgz
enthalten.Sie können daher das englische PDF FAQ Package
mit den folgenden Befehlen installieren.&prompt.root; pkg_add ftp://ftp.de.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/doc/packages/faq.en_US.ISO8859-1.pdf.tgzDanach können Sie mit &man.pkg.info.1; nachsehen,
wo die Datei installiert wurde.&prompt.root; pkg_info -f faq.en_US.ISO8859-1.pdf
Information for faq.en_US.ISO8859-1.pdf:
Packing list:
Package name: faq.en_US.ISO8859-1.pdf
CWD to /usr/share/doc/en_US.ISO8859-1/books/faq
File: book.pdf
CWD to .
File: +COMMENT (ignored)
File: +DESC (ignored)Wie Sie sehen können, wurde die Datei
book.pdf im Verzeichnis
/usr/share/doc/en_US.ISO8859-1/books/faq
installiert.Wenn sie die Packages nicht benutzen, müssen Sie
die komprimierten selber herunterladen, auspacken und die
richtigen Stellen kopieren.Wenn Sie zum Beispiel die mit &man.bzip2.1; gepackte
split HTMLVersion der englischen FAQ
herunterladen und installieren wollten, bräuchten
Sie die Datei
doc/en_US.ISO8859-1/books/faq/book.html-split.tar.bz2.
Um diese Datei herunterzuladen und auszupacken, wären
die folgenden Schritte notwendig.&prompt.root; fetch ftp://ftp.de.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/doc/en_US.ISO8859-1/books/faq/book.html-split.tar.bz2
&prompt.root; gzip -d book.html-split.tar.bz2
&prompt.root; tar xvf book.html-split.tarDanach haben Sie eine Sammlung vieler kleiner
.html Datei. Die wichtigste Datei
hat Namen index.html und enthält
das Inhaltsverzeichnis, eine Einleitung und Verweise auf
die anderen Teile des Dokumentes. Falls notwendig,
können Sie die diversen Dateien jetzt an ihren
endgültigen Bestimmungsort verschieben oder
kopieren.Woher bekomme ich Informationen zu den FreeBSD
Mailinglisten?Vollständige Informationen finden Sie im Handbucheintrag
über Mailinglisten.Welche Newsgruppen existieren zu FreeBSD?Sie finden alle Informationen hierzu im Handbucheintrag zu
Newsgruppen.Gibt es FreeBSD IRC (Internet Relay Chat)
Kanäle?Ja, die meisten großen IRC Netze bieten einen
FreeBSD Chat-Channel:Channel FreeBSD im EFNet ist
ein FreeBSD-Forum, aber gehen Sie nicht dorthin, um
technische Unterstützung zu suchen, oder, um zu
versuchen, die Leute dort dazu zu bringen, Ihnen dabei
zu helfen, das mühselige Lesen von Manuals zu
ersparen oder eigene Nachforschungen zu betreiben. Es
ist in erster Linie ein Chat-Channel und die Themen
dort umfassen Sex, Sport oder Kernwaffen ebensogut,
wie FreeBSD. Sie wurden gewarnt! Der Channel ist auf
dem Server irc.chat.org
verfügbar.Der Channel #FreeBSDhelp im
EFNet hat
sich dagegen auf die Unterstützung der Benutzer
von FreeBSD spezialisiert. In diesem Channel sind
Fragen deutlich willkommener als im Channel
#FreeBSD.Der Channel #FreeBSD im DALNET ist in den
USA unter irc.dal.net und in Europa
unter irc.eu.dal.net
verfügbar.Der Channel #FreeBSDHelp im
DALNET
ist in den USA unter irc.dal.net
sowie in Europa unter irc.eu.dal.net
verfügbar.Der Channel #FreeBSD im UNDERNET ist in
den USA unter us.undernet.org und in
Europa unter eu.undernet.org
verfügbar. Es handelt sich hierbei um einen
Hilfe-Channel, man wird Sie daher auf Dokumente
verweisen, die Sie selbst lesen müssen.Der Channel #FreeBSD im RUSNET ist ein
russischsprachiger Channel, der sich der
Unterstützung von &os;-Anwendern verschrieben hat.
Er ist auch ein guter Startpunkt für
nichttechnische Diskussionen.Alle diese Kanäle unterscheiden sich voneinander
und sind nicht miteinander verbunden. Ebenso
unterscheiden sich Ihre Chat-Stile, weshalb es sein kann,
dass Sie zunächst alle Kanäle ausprobieren
müssen, um den zu Ihrem Chat-Stil passenden zu
finden. Hier gilt, was für
jeden IRC-Verkehr gilt: falls sie
sich leicht angegriffen fühlen oder nicht mit vielen
jungen (und einigen älteren) Leuten, verbunden mit
dem nutzlosen Gezanke umgehen können, dann ziehen Sie
es gar nicht erst in Erwägung.Gibt es Firmen, die Training und Support für
FreeBSD anbieten?DaemonNews bietet Training und Support für
FreeBSD an. Weitergehende Informationen finden Sie in der
BSD
Mall.Die FreeBSD Mall bietet ebenfalls professionellen
FreeBSD support an. Weitergehende Informationen finden
Sie auf ihrer Webseite.Wenn Ihre Firma oder Organisation ebenfalls Training
und Support anbietet und hier genannt werden möchte,
wenden Sie sich bitte an das FreeBSD Project.NikClaytonnik@FreeBSD.orgInstallationWelche Dateien muss ich herunterladen, um FreeBSD
zu bekommen?Für 4.X werden zwei Floppy-Images benötigt:
floppies/kernel.flp und
floppies/mfsroot.flp. Diese Images
müssen mit Hilfe von Werkzeugen wie
fdimage oder &man.dd.1; auf Disketten
kopiert werden. Seit &os; 5.3 weisen die Bootdisketten
eine neue Struktur auf. Sie benötigen nun das Image
floppies/boot.flp sowie alle Dateien
mit den Namen
floppies/kernX
(von denen es derzeit zwei gibt).Falls Sie selbst die einzelnen Distributionen
herunterladen müssen (um z.B. von einem
DOS-Dateisystem aus zu installieren), empfehlen wir, sich
die folgenden Distributionen zu besorgen:base/ (bin/ unter 4.X)manpagescompat*docsrc/ssys.*Vollständige Instruktionen für dieses
Vorgehen und ein wenig mehr zur Installation generell
finden Sie im Handbucheintrag zur
Installation von FreeBSD.Was soll ich tun, wenn das Floppy-Image nicht auf eine
Diskette passt?Eine 3,5-Zoll (1,44MB) Diskette kann 1474560 Byte an
Daten fassen und das Boot-Image ist exakt 1474560 Byte
groß.Häufige Fehler bei der Erstellung der
Boot-Diskette sind:Bei der Benutzung von FTP das
Floppy-Image nicht im
Binär-Modus
herunterzuladen.Einige FTP-Clients benutzen als Voreinstellung den
ASCII-Modus und versuchen, alle
Zeilenendezeichen an das Zielsystem anzupassen.
Dadurch wird das Boot-Image in jedem Fall unbrauchbar.
Überprüfen Sie die Größe des
heruntergeladenen Boot-Images: falls sie nicht
exakt mit der auf dem Server
übereinstimmt, hat das Herunterladen nicht
richtig funktioniert.Abhilfe: geben Sie binary an
der FTP-Eingabeaufforderung ein, nach dem Sie mit dem
Server verbunden sind und bevor Sie das Image
herunterladen.Die Benutzung des DOS-Befehls
copy (oder eines entsprechendes
Werkzeugs der grafischen Benutzeroberfläche), um
das Boot-Image auf die Diskette zu
übertragen.Programme wie copy sind hier
unbrauchbar, weil das Image zur direkten
Übertragung erstellt wurde. Das Image stellt den
gesamten Disketteninhalt dar, Spur für Spur, und
nicht eine gewöhnliche Datei. Sie müssen es
roh mit speziellen Werkzeugen (z.B.
fdimage oder
rawrite) übertragen, wie es in
der Installationsanleitung
zu FreeBSD beschrieben ist.Wo befinden sich die Instruktionen zur Installation
von FreeBSD?Installationsanleitungen finden Sie im Handbucheintrag zur
Installation von FreeBSD.Was benötige ich zum Betrieb von FreeBSD?Für &os;-Versionen vor 5.X benötigen Sie
mindestens einen 386er Prozessor mit mindestens 5 MB
Hauptspeicher und mindestens 60 MB Festplattenspeicher.
Für die Installation von &os; ist dabei mehr
Hauptspeicher als für den eigentlichen Betrieb
nötig, daher sollten 16 RAM als Minimum für
ein Standardsystem ausreichen.Der Betrieb von &os; 5.X und neuer erfordert
mindestens einen 486er Prozessor mit mindestens 24 MB
RAM sowie mindestens 150 MB an Festplattenspeicher.Alle &os;-Versionen laufen mit einer einfachen
MDA-Grafikkarte, für X11R6 benötigen Sie allerdings
eine VGA- oder eine bessere Videokarte.Lesen Sie auch den Abschnitt
Hardwarekompatibilität.Ich besitze nur 4 MB Hauptspeicher. Kann ich FreeBSD
installieren?Für die Installation von FreeBSD 4.X
benötigen Sie mindestens 5MB RAM, seit &os; 5.X
mindestens 8 MB für die Installation eines neuen
Systems.Alle FreeBSD-Versionen vor 5.X
laufen zwar mit 4MB Hauptspeicher,
lediglich ihr Installationsprogramm läuft nicht mit 4MB.
Wenn Sie möchten, können Sie für den
Installationsvorgang zusätzlichen Hauptspeicher
hinzufügen, den Sie nach der Installation wieder
entfernen. Alternativ können Sie Ihre Platte in ein
System mit genügend Hauptspeicher transferieren und die
Platte nach erfolgreicher Installation wieder in Ihr System
einbauen.Wenn Sie nur über 4 MB Hauptspeicher
verfügen, müssen Sie einen angepassten Kernel
erzeugen. Irgend jemand hat es sogar geschafft, mit 2 MB
RAM zu booten, allerdings war dieses System nahezu
unbrauchbar.Wie kann ich eine angepasste
Installationsdiskette erstellen?Zurzeit gibt es keine Möglichkeit,
nur die angepassten
Installationsdisketten zu erstellen. Sie müssen sich
eine ganz neues Release erstellen, das Ihre
Installationsdiskette enthält.Wenn Sie eine modifizierte Ausgabe erstellen wollen,
finden Sie eine Anleitung im Artikel
FreeBSD Release Engineering.Kann ich mehr als ein Betriebssystem auf meinem PC
unterbringen?Sehen Sie sich Die
Multi-OS-Seite an.Kann &windows; neben FreeBSD existieren?Installieren Sie zuerst &windows;, dann FreeBSD.
Der Bootmanager von FreeBSD kann dann entweder &windows;
oder FreeBSD booten. Falls Sie &windows; nach FreeBSD
installieren, wird es, ohne zu fragen, Ihren Bootmanager
überschreiben. Lesen Sie den nächsten
Abschnitt, falls das passieren sollte.&windows; hat meinen Bootmanager zerstört!
Wie stelle ich ihn wieder her?Es gibt drei Möglichkeiten, den
FreeBSD-Bootmanager neu zu installieren:Unter DOS wechseln Sie in das Verzeichnis tools/
Ihrer FreeBSD-Distribution und suchen nach
bootinst.exe. Rufen sie es so
auf:...\TOOLS>bootinst.exe boot.binund der Bootmanager wird neu installiert.Booten Sie FreeBSD wieder mit der Bootdiskette und
wählen Sie den Menüeintrag Custom Installation.
Wählen Sie Partition. Wählen Sie das
Laufwerk, auf dem sich der Bootmanager befand
(wahrscheinlich der erste Eintrag) und wenn Sie in den
Partitioneditor gelangen, wählen Sie als aller
erstes (nehmen Sie z.B. keine Änderungen vor)
(W)rite. Sie werden nach einer Bestätigung
gefragt, antworten ja und vergessen Sie nicht, in der
Bootmanager-Auswahl Boot Manager
auszuwählen. Hierdurch wird der Bootmanager
wieder auf die Festplatte geschrieben. Verlassen Sie
nun das Installationsmenü und rebooten wie
gewöhnlich von der Festplatte.Booten Sie FreeBSD wieder mit der Bootdiskette
(oder der CDROM) und wählen Sie den
Menüpunkt Fixit. Wählen Sie
die für Sie passende Option, entweder die
Fixit-Diskette oder die CD Nummer 2 (die Option
live Filesystem). Wechseln Sie zur
Fixit-Shell und geben Sie den folgenden Befehl
ein:Fixit#fdisk -B -b /boot/boot0 bootdeviceAls bootdevice
müssen Sie das von Ihrem System verwendete
Gerät angeben, z.B. ad0
(erste IDE-Platte), ad4
(erste IDE-Platte an einem zusätzlichen
Controller), da0 (erste
SCSI-Platte), usw.Mein IBM Thinkpad Modell A, T oder X, hängt sich
auf, wenn ich FreeBSD zum ersten Mal starte. Was soll ich
machen?Ein Fehler in den ersten BIOS-Versionen dieser
Geräte führt dazu, dass sie die von FreeBSD
genutzte Partition für eine Suspend-To-Disk-Partition
halten. Wenn das BIOS dann versucht, diese Partition
auszuwerten, hängt sich das System auf.Laut IBM
In einer Mail von Keith Frechette
kfrechet@us.ibm.com.
wurde der Fehler wurde in den folgenden BIOS-Versionen
behoben:GerätBIOS VersionT20IYET49WW oder neuerT21KZET22WW oder neuerA20pIVET62WW oder neuerA20mIWET54WW oder neuerA21pKYET27WW oder neuerA21mKXET24WW oder neuerA21eKUET30WWEs ist möglich, dass neuere Version des IBM
BIOS den Fehler wieder enthalten.
Dieser Beitrag von Jacques Vidrine auf der
Mailingliste &a.mobile; beschreibt eine Technik,
die Ihnen weiterhelfen könnte, wenn Ihr IBM Laptop
mit FreeBSD nicht bootet und Sie eine neuere oder
ältere BIOS-Version einspielen können.Wenn Ihr Thinkpad über eine ältere
BIOS-Version verfügt und Sie das BIOS nicht
aktualisieren können, ist eine der möglichen
Lösungen, FreeBSD zu installieren, die Partitions-ID
zu ändern und danach neue Bootblocks zu installieren,
die mit der geänderten ID umgehen
können.Zunächst müssen Sie die Maschine so weit
wiederherstellen, dass sie über den Selbst-Test
hinauskommt. Dazu ist es erforderlich, dass das
System beim Start keine Partitions-ID auf seiner
primären Festplatte findet. Eine Variante ist, die
Platte auszubauen und vorübergehend in einem
älteren Thinkpad (z.B. dem Thinkpad 600) oder (mit
einem passenden Adapter) in einen normalen PC einzubauen.
Sobald dies erfolgt ist, können Sie die
FreeBSD-Partition löschen und die Festplatte wieder
in das Thinkpad einbauen. Das Thinkpad sollte jetzt
wieder starten können.Danach können Sie mit der nachfolgend
beschriebenen Anleitung eine funktionsfähige
FreeBSD-Installation erhalten.Beschaffen Sie sich boot1 und
boot2 von .
Legen Sie diese Dateien so ab, dass Sie
während der Installation darauf zugreifen
können.Installieren Sie ganz wie gewohnt FreeBSD auf dem
Thinkpad. Allerdings dürfen Sie den
Dangerously Dedicated-Modus
nicht benutzen. Nach dem
Abschluss der Installation dürfen Sie die
Maschine nicht neu
starten.Wechseln Sie zur Emergency Holographic
Shell (
AltF4)
oder starten Sie eine fixit
Shell.Benutzen Sie &man.fdisk.8;, um die Partitions-ID
von FreeBSD von 165 in
166 zu ändern (dieser Wert
wird von OpenBSD benutzt).Kopieren Sie die Dateien
boot1 und
boot2 auf die lokale
Festplatte.Installieren Sie boot1 und
boot2 mit &man.disklabel.8; auf
die FreeBSD-Slice.&prompt.root; disklabel -B -b boot1 -s boot2 ad0snSetzen Sie für n
die Nummer der Slice ein, auf der sie FreeBSD
installiert haben.Starten Sie das System neu. Am Boot-Prompt
sollten Sie die Auswahl OpenBSD
erhalten. Damit wird in Wirklichkeit FreeBSD
gestartet.Was Sie machen müssen, wenn Sie FreeBSD und
OpenBSD parallel installieren wollen, sollten Sie zu
Übungszwecken einfach einmal selbst
herausfinden.Kann ich FreeBSD auf einer Festplatte mit
beschädigten Blöcken installieren?Prinzipiell ja. Allerdings ist das keine gute
Idee.Wenn Ihnen bei einer modernen IDE-Platte defekte
Sektoren gemeldet werden, wird die Platte mit großer
Wahrscheinlichkeit innerhalb kurzer Zeit vollständig
ausfallen, da die Meldung ein Zeichen dafür ist,
dass die für die Korrektur reservierten Sektoren
bereits verbraucht wurden. Wir raten Ihnen, die Platte
auszutauschen.Falls Sie ein SCSI-Laufwerk mit beschädigten
Blöcken besitzen, lesen Sie diese Antwort.Wenn ich von der Installationsdiskette boote,
geschehen merkwürdige Dinge! Was sollte ich
tun?Falls Sie beobachten, dass ihr Rechner sich bis
zum Stillstand abmüht oder spontan rebootet,
während Sie versuchen, von der Installationsdiskette
zu booten, sollten Sie sich drei Fragen stellen:Haben Sie eine brandneue, frisch formatierte,
fehlerfreie Diskette benutzt (günstigerweise eine
brandneue, direkt aus dem Karton und nicht eine
Diskette aus einem Magazin, das schon seit drei Jahren
unter Ihrem Bett lag)?Haben Sie das Floppy-Image im Binär- (oder
Image) Modus heruntergeladen? (Schämen Sie sich
nicht. Sogar die besten unter uns haben wenigstens
einmal Binärdateien versehentlich im ASCII-Modus
heruntergeladen!)Falls Sie &windows; 95 oder &windows; 98
benutzen, haben Sie es heruntergefahren und
fdimage bzw.
rawrite in einfachem, reinem DOS
neu gestartet? Es scheint, dass diese
Betriebssysteme Programme stören, die direkt auf
Hardware schreiben, wie es das Erstellungsprogramm
für die Diskette tut; selbst bei der
Ausführung des Programms in einem DOS-Fenster in
der grafischen Benutzeroberfläche kann dieses
Problem auftreten.Es wurde auch darüber berichtet, dass
&netscape; Probleme beim Herunterladen der Bootdisketten
verursacht. Es ist also wahrscheinlich besser, einen
anderen FTP-Client zu benutzen.Ich habe zur Installation von meinem ATAPI CDROM
gebootet, aber das Installationsprogramm sagt mir,
dass es kein CDROM gefunden hat. Was geht hier
ab?Dieses Problem wird üblicherweise durch ein
falsch konfiguriertes CDROM verursacht. Bei vielen PCs
ist das CDROM der Slave am zweiten IDE-Controller, ein
Master ist nicht vorhanden. Laut Spezifikation ist diese
Konfiguration illegal, aber &windows; verletzt die
Spezifikation und das BIOS ignoriert sie, wenn es von
einem CDROM booten soll. Daher konnten Sie zwar vom
CDROM booten, während FreeBSD es nicht für die
Installation benutzen kann.Um dieses Problem zu lösen, müssen Sie
entweder das CDROM als Master an den IDE-Controller
anschließen oder dafür sorgen, dass an dem
vom CDROM genutzten IDE-Controller das CD-ROM als Slave
und ein anderes Gerät als Master angeschlossen
ist.Kann ich auf meinem Laptop per PLIP (Parallel Line IP)
installieren?Ja, Sie brauchen dazu nur ein ganz normales
Laplink-Kabel. Weitere Informationen zum Thema Netzwerke
am Druckerport finden sie im Kapitel PLIP des
Handbuchs.Welche Geometrie sollte ich für ein
Festplattenlaufwerk verwenden?Unter der Geometrie einer Festplatte
verstehen wir die Anzahl Zylinder,
Schreib-/Leseköpfen und Sektoren/Spur auf einer
Festplatte. Im folgenden wird dafür der
Übersichtlichkeit halber der Begriff C/H/S
verwendet. Das BIOS des PCs berechnet mit diesen
Angaben, auf welche Bereiche der Festplatte es für
Schreib-/Lesezugriffe zugreifen muss).Aus einigen Gründen scheint dies gerade bei
frischgebackenen Systemadministratoren für sehr viel
Verwirrung zu sorgen. Zunächst einmal ist die
physikalische Geometrie eines
SCSI-Laufwerks vollkommen irrelevant, da FreeBSD mit
Blöcken arbeitet. Tatsächlich gibt es
die physikalische Geometrie nicht, da die
Sektordichte auf einer Festplatte variiert. Was die
Hersteller als die wahre physikalische
Geometrie bezeichnen, ist im allgemeinen die Geometrie,
die aufgrund ihrer Ergebnisse im geringsten ungenutzten
Speicher resultiert. Bei IDE-Platten arbeitet FreeBSD mit
C/H/S-Angaben, aber alle modernen Laufwerke wandeln diese
intern ebenfalls in Blocknummern um.Wichtig ist nur die logische
Geometrie. Das BIOS kann die logische Geometrie der
Festplatte abfragen; die erhaltenen Daten werden dann vom
BIOS bei Zugriffen auf die Festplatte genutzt. Da FreeBSD
das BIOS benutzt, während es bootet, ist es sehr
wichtig, dass diese Angaben richtig sind.
Insbesondere müssen alle Betriebssysteme mit
derselben Geometrie arbeiten, falls Sie mehr als ein
Betriebssystem auf einer Festplatte haben. Andernfalls
werden Sie ernsthafte Bootprobleme bekommen!Bei SCSI-Festplatten hängt die zu verwendende
Geometrie davon ab, ob der Extended Translation Support
auf Ihrem Controller eingeschaltet ist (oft auch als
Unterstützung für DOS-Platten
>1GB oder ähnlich bezeichnet). Falls sie
ausgeschaltet ist, benutzen Sie
N Zylinder, 64 Köpfe und
32 Sektoren/Spur, wobei N die
Kapazität der Festplatte in MB ist. Zum Beispiel
sollten für eine 2GB Festplatte 2048 Zylinder, 64
Köpfe und 32 Sektoren/Spur angegeben werden.Falls sie eingeschaltet ist (was
oft der Fall ist, um bestimmte Einschränkungen von
&ms-dos; zu umgehen) und die Plattenkapazität mehr als
1GB beträgt, benutzen Sie M Zylinder, 63
Sektoren/Spur (nicht 64) und 255
Köpfe, wobei M der
Plattenkapazität in MB, dividiert durch 7,844238
entspricht (!). Also würde unsere 2GB Beispielplatte
261 Zylinder, 63 Sektoren/Spur und 255 Köpfe haben.Falls Sie sich hier nicht sicher sind oder FreeBSD
während der Installation die Geometrie nicht richtig
erkennt, hilft es normalerweise, eine kleine DOS-Partition
auf der Festplatte anzulegen. Das BIOS sollte dann in der
Lage sein, die richtige Geometrie zu erkennen. Sie
können die Partition jederzeit im Partitioneditor
entfernen, falls Sie sie nicht behalten möchten.
Allerdings kann Sie ganz nützlich sein, um
Netzwerkkarten zu programmieren und
ähnliches.Alternativ können Sie das frei verfügbare
Programm pfdisk.exe verwenden. Sie
finden es im Unterverzeichnis tools
auf der FreeBSD-CDROM und allen FreeBSD FTP-Servern). Mit
diesem Programm können Sie herausfinden, welche
Geometrie die anderen Betriebssysteme auf der Festplatte
verwenden. Diese Geometrie können Sie im
Partitioneditor eingeben.Gibt es irgendwelche Einschränkungen, wie ich die
Festplatte aufteilen darf?Ja. Sie müssen sicherstellen, dass Ihre
Rootpartition innerhalb der ersten 1024 Zylinder liegt, damit
das BIOS den Kernel von Ihr booten kann. (Beachten Sie,
dass es sich um eine Einschränkung durch das
BIOS des PCs handelt und nicht durch FreeBSD).Für ein SCSI-Laufwerk bedeutet dies
normalerweise, dass sich die Rootpartition in den
ersten 1024MB befindet (oder in den ersten 4096MB, falls
die Extended Translation eingeschaltet ist - siehe die
vorherige Frage). Der entsprechende Wert für IDE ist
504MB.Verträgt sich FreeBSD mit Plattenmanagern?FreeBSD erkennt den Ontrack Plattenmanager und
berücksichtigt ihn. Andere Plattenmanager werden
nicht unterstützt.Falls Sie die Festplatte nur mit FreeBSD benutzen
wollen, brauchen Sie keinen Plattenmanager. Wenn Sie Sie
die Platte einfach in der vom BIOS maximal
unterstützten Größe (normalerweise 504
Megabyte) konfigurieren, sollte FreeBSD erkennen, wie viel
Platz Sie tatsächlich haben. Falls Sie eine alte
Festplatte mit einem MFM-Controller verwenden, könnte
es sein, dass Sie FreeBSD explizit angeben
müssen, wie viele Zylinder es benutzen soll.Falls Sie die Festplatte mit FreeBSD und einem anderen
Betriebssystem benutzen wollen, sollten Sie auch in der Lage
sein, ohne einen Plattenmanager auszukommen: stellen sie
einfach sicher, dass sich die Bootpartition von
FreeBSD und der Bereich für das andere Betriebssystem
in den ersten 1024 Zylindern befinden. Eine 20 Megabyte
Bootpartition sollte völlig genügen, wenn Sie
einigermaßen sorgfältig arbeiten.Beim ersten Booten von FreeBSD erscheint
Missing Operating System. Was ist
passiert?Dies ist ein klassischer Fall von Konflikten bei den
verwendeten Plattengeometrien von FreeBSD
und DOS oder anderen Betriebssystemen. Sie werden FreeBSD
neu installieren müssen. Bei Beachtung obiger
Instruktionen wird in den meisten Fällen alles
funktionieren.Wieso komme ich nicht weiter als bis zum
F?-Prompt des Bootmanagers?Dies ist ein weiteres Symptom für das bereits in
der vorherigen Frage beschriebene Problem. Ihre
Einstellungen zur Geometrie im BIOS und in FreeBSD stimmen
nicht überein! Falls Ihr Controller oder BIOS
Zylinderumsetzung (oft als >1GB drive
support bezeichnet), probieren Sie eine Umsetzung
dieser Einstellung und Neuinstallation von
FreeBSD.Muss ich den vollständigen Quellcode
installieren?Im allgemeinen nicht. Wir empfehlen jedoch dringend
die Installation des base Source-Kit,
das viele der hier erwähnten Dateien enthält und
des sys (Kernel) Source-Kit, das den
Quellcode für den Kernel enthält. Außer
dem Programm zur Konfiguration des Kernels
(&man.config.8;) gibt es im System nichts, zu dessen
Funktion der Quellcode erforderlich ist. Mit Ausnahme der
Kernelquellen ist unsere Build-Struktur so aufgebaut,
dass Sie den Quellcode von überall her per NFS
read-only mounten und dennoch neue Binaries erstellen
können. (Wegen der Einschränkung bezüglich
der Kernelquellen empfehlen wir, diese nicht direkt nach
/usr/src zu mounten, sondern
irgendwoanders hin mit passenden symbolischen Links, um
die Toplevel-Struktur des Quellbaumes zu
duplizieren.)Die Quellen verfügbar zu haben und zu wissen, wie
man ein System mit ihnen erstellt, wird es Ihnen
wesentlich einfacher machen, zu zukünftigen Ausgaben
von FreeBSD zu wechseln.Um einen Teil der Quellen auszuwählen, verwenden
Sie den Menüpunkt Custom, wenn Sie sich im Menü
Distributions des Systeminstallationstools
befinden.Muss ich einen Kernel erstellen?Ursprünglich war die Erstellung eines neuen
Kernels bei fast jeder Installation von FreeBSD
erforderlich, aber neuere Ausgaben haben von der
Einführung weitaus benutzerfreundlicherer
Kernelkonfigurationswerkzeuge profitiert. Unter 4.X
und älter geben Sie am FreeBSD Boot-Prompt
(boot:) ein, um in ein visuelles
Konfigurationsmenü zu gelangen. Dieses
Programm ermöglicht Ihnen die Konfiguration der
Kerneleinstellungen für die gebräuchlichsten
ISA-Karten. Ab &os; 5.X wurde dieses Konzept durch
die deutlich flexibleren hints ersetzt,
die am Loader-Prompt eingegeben werden können.Es kann dennoch sinnvoll sein, einen neuen Kernel
zu erstellen, der nur die benötigten Treiber
enthält, um ein wenig Hauptspeicher zu sparen,
für die meisten Systeme ist dies aber nicht mehr
länger erforderlich.Soll ich DES, Blowfisch oder MD5 zur Verschlüsselung der
Passwörter benutzen?FreeBSD benutzt standardmäßig
MD5 zur Verschlüsselung der
Passwörter. Es wird angenommen, dass diese
Methode sicherer ist als das traditionell benutzte
Verfahren, das auf dem DES
Algorithmus basierte. Es ist immer noch möglich,
DES-Passwörter zu benutzen, wenn Sie die Datei
mit den Passwörtern mit älteren System
austauschen müssen. Ältere System verstehen
meist nur das unsichere Verfahren, dieses steht Ihnen zur
Verfügung, wenn Sie mit sysinstall die
crypto Distribution installieren. Sie
können auch die crypto Sourcecodes installieren, wenn
Sie Ihr System über die Sourcen aktualisieren. Die crypto
Bibliotheken erlauben es Ihnen das sichere Blowfisch Verfahren
für die Verschlüsselung der Passwörter
einzusetzen. Das für neue Passwörter benutzte
Verschlüsselungsverfahren wird über die
Einstellung passwd_format in
/etc/login festgelegt. Die
möglichen Werte sind entweder des,
blf (falls sie zur Verfügung stehen)
oder md5. Weitere
Informationen über die Einstellungen für den
Login erhalten Sie in &man.login.conf.5;.Woran kann es liegen, dass ich zwar von der
Diskette booten kann, aber nicht weiter als bis zur
Meldung Probing Devices...
komme?Falls Sie ein IDE &iomegazip;- oder &jaz;-Laufwerk
eingebaut haben, entfernen Sie es und versuchen Sie es erneut.
Solche Laufwerke könnten dem Bootvorgang stören.
Nach der Installation des Systems können Sie das
Laufwerk wieder einbauen. Dieser Fehler wird hoffentlich
in einer späteren Version behoben werden.Wieso wird mit der Fehler panic: cant mount
root gemeldet, wenn ich das System nach der
Installation reboote?Dieser Fehler beruht auf Unstimmigkeiten zwischen den
Festplatteninformationen im Bootblock und denen im Kernel.
Der Fehler tritt normalerweise auf IDE-Systemen mit zwei
Festplatten auf, bei denen die Festplatten als Master-
oder Single-Device auf separaten IDE-Controllern
angeschlossen sind und FreeBSD auf der Platte am zweiten
Controller installiert wurde. Der Bootblock vermutet,
dass das System auf ad0 (der zweiten BIOS-Platte)
installiert ist, während der Kernel der ersten Platte
auf dem zweiten Controller die Gerätekennung ad2
zuteilt. Der Kernel versucht nach der
Geräteüberprüfung die vom Bootblock
angenommene Bootdisk ad0 zu mounten, obwohl sie in
Wirklichkeit ad2 heißt - und scheitert.Tun Sie folgendes, um dieses Problem zu
beheben:Rebooten Sie das System und drücken
Sie Enter, wenn die
Meldung Booting kernel in 10 seconds; hit
[Enter] to interrupt erscheint. Dadurch
gelangen Sie in den Boot Loader.Geben Sie nun
root_disk_unit="disk_number"
ein. disk_number hat den Wert
0, wenn FreeBSD auf dem Master des
ersten IDE-Controllers installiert wurde;
1, wenn FreeBSD auf dem Slave des
ersten IDE-Controllers installiert wurde;
2, wenn FreeBSD auf dem Master des
zweiten IDE-Controllers installiert wurde; und
3, wenn FreeBSD auf dem Slave des
zweiten IDE-Controllers installiert wurde.Nach der Eingabe von boot
sollte Ihr System jetzt korrekt starten.Damit Sie dieses Ritual nicht bei jedem Start des
Systems durchführen müssen, sollten Sie die
Zeile
root_disk_unit="disk_number"
in die Datei
/boot/loader.conf.local
eintragen.Stellen Sie eine ununterbrochene Folge der
Festplatten her, indem Sie die FreeBSD-Platte am
ersten IDE-Controller anschließen.Gibt es eine Hauptspeicherbegrenzung?Bei einer &i386;-Standardinstallation werden maximal
4 Gigabyte Hauptspeicher unterstützt. Seit
&os; 4.9 und 5.1 wird auch ein größerer
Hauptspeicher unterstützt. Dazu müssen Sie die
zusätzliche Option PAE (&man.pae.4;) in Ihren Kernel
kompilieren:options PAE&os;/pc98 unterstützt maximal 4 GB Hauptspeicher,
daher kann PAE auf diesen Systemen nicht verwendet werden.
Unter &os;/alpha hängt dieses Limit von der verwendeten
Hardware ab - lesen Sie daher die Alpha Hardware Release
Notes für weitere Informationen. Sonstige von &os;
unterstützte Architekturen haben ein sehr viel
höheres theoretisches Speicherlimit (viele
Terabytes).Wo liegen die Grenzen für
ffs-Dateisysteme?Theoretisch liegt das Limit für ffs-Dateisysteme
bei 8 Terabyte (2G-Blöcke) oder 16TB für die
Standard-Blockgröße von 8k. In der Praxis
setzt die Software das Limit auf 1 Terabyte herab, aber
durch Modifikationen sind auch Dateisysteme mit 4 Terabyte
möglich (und existieren auch).Die maximale Größe einer einzelnen
ffs-Datei liegt bei ungefähr 1G Blöcken (4TB,
falls die Blockgröße 4k beträgt).
Wenn die im Dateisystem verwendete
Blockgröße 4k beträgt, wird mit dreifacher
Indirektion gearbeitet und die Limitierung sollte durch
die höchste Blocknummer erfolgen, die mit dreifacher
Indirektion dargestellt werden kann (ungefähr 1k^3 +
1k^2 + 1k). In Wirklichkeit liegt das Limit aber bei der
(falschen) Anzahl von 1G-1 Blocknummern im Dateisystem.
Die maximale Anzahl der Blocknummern müsste 2G-1
sein. Es gibt einige Fehler für Blocknummern nahe
2G-1, aber solche Blocknummern sind bei einer
Blockgröße von 4k unerreichbar.Bei Blocknummern von 8k und größer sollte
das Limit bei 2G-1 Blocknummern liegen,
tatsächlich liegt es aber bei 1G-1 Blocknummern.
Die Verwendung der korrekten Grenze von 2G-1
verursacht Probleme.Wieso erhalte ich die Fehlermeldung
archsw.readin.failed beim Start des
Systems, nachdem ich einen neuen Kernel erstellt
habe?Ihr System und Ihr Kernel sind nicht synchron - dies
ist nicht erlaubt. Sie müssen Ihren Kernel mit
make buildworld und make
buildkernel aktualisieren.Sie können den zu bootenden Kernel direkt im
zweiten Schritt angeben, indem Sie eine beliebige Taste
drücken, wenn das | erscheint und bevor der Loader
startet.Was sind die Sicherheits-Profile?In einem Sicherheits-Profil werden
verschiedene Einstellungen zusammengefasst, mit denen
das gewünschte Verhältnis zwischen Sicherheit und
Benutzerfreundlichkeit hergestellt werden soll. Um dies
zu erreichen, werden bestimmte Dienste und Features
entweder aktiviert oder deaktiviert. Die Details sind im
Abschnitt Security Profile
des Handbuch-Kapitels
Post-Installation enthalten.Mein System stürzt beim Booten ab! Was kann ich
tun?Deaktivieren Sie die ACPI-Unterstützung. Dazu
drücken Sie beim Start des Bootloaders die Leertaste.
Das System antwortet darauf mit OK Geben
Sie nun unset acpi_load
und danach boot ein.Hardware-KompatibilitätAllgemeinesIch will mir neue Hardware für mein
FreeBSD-System zulegen, was soll ich kaufen? Diese Frage wird ständig auf den
FreeBSD-Mailinglisten diskutiert. Da sich die Hardware
ständig ändert, ist das allerdings keine
Überraschung. Trotzdem sollten
Sie unbedingt die Hardware-Informationen von &os;
(&rel.current;
oder
&rel2.current;)
und die
Archive der Mailinglisten durchsehen, bevor Sie
nach der neuesten/besten Hardware fragen. Normalerweise
gab es kurz zuvor eine Diskussion über genau die
Hardware, die Sie sich zulegen wollen.Wenn Sie sich einen Laptop zulegen wollen, sollten Sie
einen Blick in das Archiv der Mailingliste FreeBSD-mobile
werfen. Ansonsten empfiehlt sich ein Blick in das Archiv
von FreeBSD-questions oder auch einer spezialisierte
Mailingliste für diese Art von Hardware.Architekturen und ProzessorenUnterstützt FreeBSD neben x86 auch andere
Architekturen?Ja. FreeBSD ist zurzeit für die Intel x86 und
DEC (jetzt Compaq) Alpha Architekturen verfügbar.
Seit FreeBSD 5.0 werden auch AMD64 sowie Intel EM64T,
IA-64 und &sparc64; unterstützt. Die Neuzugänge
auf der Liste der in Zukunft unterstützten Plattformen
sind &mips; und &powerpc;. Abonnieren Sie die Mailinglisten
&a.ppc; oder &a.mips; wenn Sie mehr über
den Stand der Entwicklung erfahren wollen. Schließen
Sie sich der Mailingliste &a.platforms; an, wenn Sie an
grundsätzlichen Diskussionen über neue Architekturen
interessiert sind.Falls Ihre Maschine eine andere Architektur aufweist
und Sie unbedingt sofort etwas benötigen, schlagen
wir vor, dass Sie sich einmal NetBSD oder OpenBSD
ansehen.Unterstützt FreeBSD Symmetric-Multiproccessing
(SMP)?Ja, seit &os;-Version 5.2 wurde SMP bereits im
GENERIC-Kernel aktiviert.Dies sollte eigentlich auch für &os; 5.3
gelten. Allerdings traten bei der Entwicklung des Kernels
auf einigen Rechnern Probleme auf. Daher entschloss man
sich, SMP in der Voreinstellung zu deaktivieren, bis diese
Probleme behoben sind. Dies ist eine der vordringlichen
Aufgaben für &os; 5.4.Unter &os; 4.X ist SMP im Standardkernel nicht
aktiviert. Sie müssen daher einen neuen Kernel
mit SMP-Unterstützung bauen. Die dazu nötigen
Optionen entnehmen Sie bitte der Datei
/sys/i386/conf/LINT.Festplatten, Bandlaufwerke, sowie CD- und DVD-LaufwerkeWelche Arten von Festplatten werden von FreeBSD
unterstützt?FreeBSD unterstützt EIDE- und SCSI-Laufwerke (mit
kompatiblen Controllern - siehe folgenden Abschnitt),
sowie alle Laufwerke, die die original Western
Digital-Schnittstelle (MFM, RLL, ESDI und
natürlich IDE) benutzen. Ein paar Controller mit
proprietären Schnittstellen könnten nicht
laufen: halten Sie sich an WD1002/3/6/7-Schnittstellen und
Clones.Welche SCSI-Controller werden
unterstützt?Sie finden eine vollständige und aktuelle Liste
in den Hardware-Informationen zu &os;
(&rel.current; oder
&rel2.current;).Welche Arten von Bandlaufwerken werden
unterstützt?FreeBSD unterstützt SCSI-, QIC-36- (mit
QIC-02-Schnittstelle) und QIC-40/80-Bandlaufwerke
(diskettenbasiert). Hierzu gehören auch 8-mm (aka
Exabyte) und DAT-Laufwerke. Die QIC-40/80-Laufwerke sind
bekanntlich sehr langsam.Einige der frühen 8-mm-Laufwerke sind nicht
besonders kompatibel zu SCSI-2 und könnten unter
FreeBSD nicht einwandfrei funktionieren.Unterstützt FreeBSD Bandwechsler?Das Gerät &man.ch.4; und das Kommando
chio unterstützen Bandwechsler.
Details zum Betrieb des Wechslers finden Sie in der
Hilfeseite &man.chio.1;.Falls Sie nicht AMANDA oder
ein anderes Produkt benutzen, das den Wechsler bereits
kennt, bedenken Sie, dass die Programme nur wissen,
wie sie ein Band von einem Punkt zu einem anderen bewegen
müssen. Sie selbst müssen sich also merken, in
welchem Einschub sich ein Band befindet und zu welchem
Einschub das Band, das sich gerade im Laufwerk befindet,
zurück muss.Welche CDROM-Laufwerke werden von FreeBSD
unterstützt?Jedes an einem unterstützten Controller
angeschlossene SCSI-Laufwerk wird
unterstützt.Die folgenden proprietären CDROM-Schnittstellen
werden ebenfalls unterstützt:Mitsumi LU002 (8bit), LU005 (16bit) und FX001D
(16bit 2x Speed).Sony CDU 31/33ASound Blaster Non-SCSI CDROMMatsushita/Panasonic CDROMATAPI compatible IDE CDROMsVon allen Nicht-SCSI-Laufwerken ist bekannt, dass
sie im Vergleich zu SCSI-Laufwerken extrem langsam sind.
Einige ATAPI-CDROMs könnten nicht
funktionieren.FreeBSD kann direkt von der offiziellen &os; CD-ROM,
sowie den CD-ROMs von Daemon News und &os; Mall,
gebootet werden.Welche CD-Brenner werden von FreeBSD
unterstützt?FreeBSD unterstützt alle ATAPI-kompatiblen IDE
CD-R und CD-RW Brenner. Lesen Sie dazu auch
&man.burncd.8;.FreeBSD unterstützt ebenfalls SCSI CD-R und CD-RW
Brenner. Installieren und benutzen Sie das Paket
cdrecord aus der Ports-Sammlung. Dazu
müssen Sie allerdings das Gerät
pass mit in Ihren Kernel
aufnehmen.Unterstützt FreeBSD &iomegazip;-Laufwerke?FreeBSD unterstützt alle
gängigen SCSI- und ATAPI-&iomegazip;-Laufwerke.
Ihr SCSI-ZIP-Laufwerk darf
nur mit den SCSI-Ziel-IDs 5 oder 6 laufen, aber Sie
können sogar davon booten, falls das BIOS Ihres
Hostadapters dies unterstützt. Es ist nicht bekannt,
welche Hostadapter das Booten von anderen Zielen als 0
oder 1 erlauben; daher werden Sie in ihren
Handbüchern nachsehen müssen, wenn Sie dieses
Merkmal benutzen möchten.FreeBSD unterstützt ZIP-Laufwerke, die an der
parallelen Schnittstelle angeschlossen sind. Der Kernel
sollte die folgenden Treiber enthalten:
scbus0,
da0,
ppbus0 und
vp0 (der GENERIC-Kernel
enthält alle, außer
vp0). Wenn diese Treiber
vorhanden sind, sollte das Laufwerk an der parallelen
Schnittstelle als /dev/da0s4
verfügbar sein. Zip-Datenträger können mit
mount /dev/da0s4 /mnt ODER
(DOS-formatierte) mount_msdos /dev/da0s4
/mnt gemountet werden.Lesen Sie auch den
FAQ-Eintrag zu Wechseldatenträgern und die Anmerkungen zum Thema
Formatierung im Kapitel
Administration.Unterstützt FreeBSD &jaz;, EZ und andere
Wechsellaufwerke?Ja. Bei den meisten dieser Geräte handelt es sich
um SCSI-Geräte, die von FreeBSD auch als solche
angesprochen werden. Lediglich das IDE-EZ-Laufwerk wird
als IDE-Laufwerk angesprochen.Schalten Sie die Laufwerke ein, bevor Sie Ihr
System booten.Müssen Sie Medien im
laufenden Betrieb wechseln, sollten Sie zuvor &man.mount.8;,
&man.umount.8;, sowie &man.camcontrol.8; (für
SCSI-Laufwerke) oder &man.atacontrol.8; (für
IDE-Laufwerke), sowie den Abschnitt zur Nutzung von Wechsellaufwerken
dieser FAQ lesen.Tastaturen und MäuseUnterstützt FreeBSD meine Tastatur mit
USB-Anschluss?Ja. FreeBSD unterstützt USB-Tastaturen, wenn
Sie die USB-Unterstützung
in /etc/rc.conf aktivieren.Wenn Sie die Unterstützung für USB-Tastaturen
konfiguriert haben, ist die AT-Tastatur
als /dev/kbd0 und die USB-Tastatur
als /dev/kbd1 verfügbar. Dies
gilt natürlich nur, wenn beide Tastaturen
angeschlossen sind; falls nur die USB-Tastatur
angeschlossen ist, ist diese als
/dev/ukbd0 verfügbar.Wenn Sie die USB-Tastatur an der Systemkonsole
benutzen wollen, müssen Sie dies dem System explizit
mitteilen. Dazu muss das folgende Kommando
während des Systemstarts ausgeführt
werden:&prompt.root; kbdcontrol -k /dev/kbd1 < /dev/ttyv0 > /dev/nullWenn Sie nur die USB-Tastatur angeschlossen haben, ist
diese als /dev/ukbd0 verfügbar;
daher muss in diesem Fall das folgende Kommando
benutzt werden:&prompt.root; kbdcontrol -k /dev/ukbd0 < /dev/ttyv0 > /dev/nullTragen Sie dieses Kommando in Datei
/etc/rc.i386 ein.Sobald Sie diese Schritte durchgeführt haben,
sollte die USB-Tastatur ohne weitere Änderungen auch
unter X benutzbar sei.Zurzeit kann es noch Probleme geben, wenn Sie eine
USB-Tastatur im laufenden Betrieb einstecken oder
abziehen. Um Probleme zu vermeiden, sollten Sie die
Tastatur anschließen, bevor Sie das System
anschalten und die Tastatur nicht abziehen, solange das
System noch läuft.Weitere Informationen erhalten Sie in
&man.ukbd.4;.Ich habe eine unübliche Busmaus. Wie muss
ich sie konfigurieren?FreeBSD unterstützt die Busmaus und
InPort-Busmaus von Herstellern wie Microsoft, Logitech und
ATI. Der Gerätetreiber ist im GENERIC-Kernel
allerdings nicht eingebunden. Wenn Sie den
Bus-Gerätetreiber benötigen, müssen Sie daher
einen angepassten Kernel erstellen. Dazu fügen Sie die
folgende Zeile in Ihre Kernelkonfigurationsdatei ein:device mse0 at isa? port 0x23c irq5Die Busmaus wird üblicherweise zusammen mit einer
speziellen Karte ausgeliefert. Sie könnte es Ihnen
ermöglichen, andere Werte für die Port-Adresse
und den Interrupt zu setzen. Weitere Informationen finden
Sie in Handbuch zu Ihrer Maus und in der &man.mse.4;
Manualpage.Wie benutze ich meine PS/2 (Mouse-Port
oder Tastatur)-Maus?PS/2 Mäuse werden von FreeBSD unterstützt.
Der notwendige Gerätetreiber,
psm, ist bereits im
GENERIC-Kernel enthalten.Wenn Sie einen angepassten Kernel ohne diesen Treiber
benutzen, müssen Sie folgende Zeile in Ihre
Kernelkonfigurationsdatei einfügen und den Kernel neu
kompilieren:device psm0 at atkbdc? irq 12Wenn der Kernel das Gerät
psm0 beim Booten korrekt erkennt,
stellen Sie sicher, dass sich im Verzeichnis
/dev ein Eintrag für
psm0 befindet. Durch die Eingabe von&prompt.root; cd /dev; sh MAKEDEV psm0können Sie diesen Eintrag auch selbst erstellen.
Dazu müssen Sie allerdings als
root angemeldet sind.Lassen Sie diesen Schritt aus, wenn Sie FreeBSD
5.0-RELEASE oder eine neuere Version mit &man.devfs.5;
verwenden. Die Gerätedateien werden in diesem Fall
automatisch in /dev erstellt.Kann man die Maus irgendwie außerhalb des X
Window Systems benutzen?Falls Sie den normalen Konsoltreiber &man.syscons.4; benutzen,
können Sie den Mauszeiger auf Textkonsolen zum
Kopieren und Einfügen von Text verwenden. Starten
Sie den Mausdämon &man.moused.8; und schalten Sie den
Mauszeiger auf der virtuellen Konsole ein:&prompt.root; moused -p /dev/xxxx -t yyyy
&prompt.root; vidcontrol -m onxxxx ist der
Gerätename der Maus und
yyyy ist das Protokoll.
Der Mausdämon erkennt die Protokolle der meisten
Mäuse (mit Ausnahme alter serieller Mäuse)
automatisch, wenn Sie auto für
das Protokoll angeben. Falls das Protokoll nicht
automatisch erkannt wird, finden Sie die
unterstützten Protokolle in der
&man.moused.8; Manualpage.Wenn Sie eine PS/2-Maus besitzen und diese beim
Systemstart aktivieren wollen, tragen Sie die Zeile
moused_enable="YES" in die Datei
/etc/rc.conf ein. Falls Sie den
Mausdämon auf allen virtuellen Bildschirmen anstatt
nur auf der Konsole benutzen wollen, tragen Sie außerdem
allscreens_flags="-m on" in
/etc/rc.conf ein.Während der Mausdämon läuft, muss
der Zugriff auf die Maus zwischen dem Mausdämon und
anderen Programmen, wie X Windows, koordiniert werden.
Die FAQ Warum funktioniert meine
meine Maus unter X nicht? enthält weitere
Details.Wie funktioniert das Kopieren und Einfügen von
Text mit der Maus auf einer Textkonsole?Wenn Sie es geschafft haben, den Mausdämon zu
starten (wie im vorherigen
Abschnitt gezeigt), halten Sie die linke Maustaste
gedrückt und bewegen Sie die Maus, um einen
Textabschnitt zu markieren. Dann drücken Sie die
mittlere Maustaste, um den Text an der
Cursorposition einzufügen.Wenn Sie keine 3-Tasten-Maus besitzen, können
Sie die mittlere Maustaste mit einer Tastenkombination
emulieren oder die Funktion der mittleren Taste auf
eine andere Taste legen. Einzelheiten dazu enthält
die Hilfeseite &man.moused.8;.Meine Maus hat ein neumodisches Rad und mehr
Knöpfe. Kann ich sie in FreeBSD benutzen?Unglücklicherweise lautet die Antwort:
Vielleicht. Solche Mäuse mit
zusätzlichen Extras erfordern in den meisten
Fällen spezielle Treiber. Wenn der
Gerätetreiber für die Maus oder das
Anwendungsprogramm keine spezielle Unterstützung
für die Maus bietet, wird sie sich wie eine
gewöhnliche Maus mit zwei oder drei Knöpfen
verhalten.Ob und wie Sie das Rad unter X benutzen können,
können Sie im passenden
Abschnitt der FAQ erfahren.Wie benutze ich Maus/Trackball/Touchpad auf meinem
Laptop?Bitte lesen Sie die Antwort
zur vorherigen Frage.Netzkarten und serielle GeräteWelche Netzwerkkarten unterstützt
FreeBSD?In den Hardware Informationen zu jedem FreeBSD Release
werden die unterstützten Karten aufgezählt.Wieso erkennt FreeBSD mein internes Plug &
Play-Modem nicht?Sie werden die PnP-ID Ihres Modems in die PnP-ID-Liste
des seriellen Treibers aufnehmen müssen. Erstellen
Sie einen neuen Kernel mit dem Eintrag controller
pnp0 in der Konfigurationsdatei und rebooten Sie
Ihr System, um die Plug & Play-Unterstützung zu
aktivieren. Der Kernel wird nun alle PnP-IDs der
gefundenen Geräte ausgeben. In der Datei
/sys/i386/isa/sio.c finden Sie ab
Zeile 2777 (ca.) eine Tabelle, in der Sie die PnP-ID des
Modems eintragen müssen. Suchen Sie die Zeichenfolge
SUP1310 in der Struktur
siopnp_ids[], um die Tabelle zu finden.
Erstellen Sie den Kernel nochmals, installieren Sie ihn,
rebooten Sie, und Ihr Modem sollte erkannt werden.Möglicherweise müssen Sie in der
boot-time-Konfiguration die PnP-Geräte manuell mit
einem pnp-Befehl ähnlichpnp 1 0 enable os irq0 3 drq0 0 port0 0x2f8konfigurieren, damit das Modem erkannt wird.Unterstützt FreeBSD Software Modems, wie die
Winmodems?FreeBSD unterstützt viele Software-Modems, wenn
Sie zusätzliche Software installieren. Der Port
comms/ltmdm bietet
Unterstützung für Modems, die auf dem oft
verwendeten Lucent LT Chipsatz basieren. Der Port
comms/mwavem
bietet Unterstützung für die Modems im IBM
Thinkpad 600 und 700.Sie können FreeBSD nicht über ein
Software-Modem installieren, diese Software kann nur
installiert werden, nachdem das Betriebssystem installiert
wurde.Gibt es einen FreeBSD-Treiber für die Karten der
Serie 43xx von Broadcom?Nein, und es wird wohl auch nie einen geben.Broadcom weigert sich, Informationen zu ihren drahtlosen
Chipsätzen zu veröffentlichen. Wahrscheinlich
liegt dies daran, dass Broadcom auch softwaregesteuerte
Radios herstellt. Damit ihre Produkte von der FCC
zugelassen werden, muss sichergestellt sein, dass Benutzer
nicht in der Lage sind, Betriebsfrequenzen,
Modulationsparameter, Ausgangsleistung und andere Werte
nach Belieben einzustellen. Ohne solche Informationen ist
es aber nahezu unmöglich, einen Treiber zu
programmieren.Welche seriellen Multi-Port-Karten werden von FreeBSD
unterstützt?Es existiert eine Liste der unterstützten Karten
im Abschnitt Verschiedene
Geräte des Handbuchs.Von einigen nicht NoName-Nachbauten ist ebenfalls
bekannt, dass sie funktionieren, speziell von den
AST-kompatiblen.In &man.sio.4; finden Sie weitere Informationen zur
Konfiguration solcher Karten.Wie kann ich den boot:-Prompt auf einer seriellen
Konsole erscheinen lassen?Erstellen Sie einen Kernel mit options
COMCONSOLE.Erstellen Sie /boot.config mit
als einzigem Text in der Datei.Ziehen Sie das Tastaturkabel aus dem
Rechner.Lesen Sie
/usr/src/sys/i386/boot/biosboot/README.serial
zur Information.SoundkartenWelche Soundkarten werden von FreeBSD
unterstützt?&os; unterstützt verschiedene Soundkarten wie
&soundblaster;, &soundblaster; Pro, &soundblaster; 16,
Pro Audio Spectrum 16, AdLib und Gravis UltraSound.
Lesen Sie die
&os; Release Informationen sowie &man.snd.4;,
wenn Sie genauere Informationen benötigen. MPU-401
und kompatible MIDI-Karten werden begrenzt unterstützt.
Ebenso unterstützt werden Karten, die der µsoft;
Sound System-Spezifikation entsprechen.Das gilt nur für Sound! Dieser Treiber
unterstützt keine CDROMs, SCSI oder Joysticks auf
diesen Karten, außer der &soundblaster;. Die
&soundblaster;-SCSI-Schnittstelle und einige
Nicht-SCSI-CDROMs werden unterstützt, Sie
können von diesen Geräten aber nicht
booten.Abhilfen für fehlenden Sound bei Verwendung des
&man.pcm.4;-Treibers?Einige Soundkarten, darunter solche mit es1370-Chip,
setzen die Lautstärke bei jedem Systemstart auf 0.
In diesem Fall müssen Sie nach jedem Bootvorgang
den folgenden Befehl ausführen:&prompt.root; mixer pcm 100 vol 100 cd 100Sonstige HardwareWelche Geräte werden noch von FreeBSD
unterstützt?Im Handbuch
finden Sie eine Liste von anderen unterstützten
Geräten.Unterstützt FreeBSD Power-Management auf meinem
Laptop?FreeBSD 4.X unterstützt APM
auf einigen Systemen. Lesen Sie dazu auch &man.apm.4;.FreeBSD 5.X und neuer unterstützen einen
Großteil der ACPI-Funktionen
moderner Hardware. Lesen Sie dazu auch &man.acpi.4;.
Unterstützt Ihr System sowohl APM
als auch ACPI, können Sie beide
Systeme testen und sich für das System entscheiden,
das Ihren Anforderungen am besten entspricht.Wie kann ich ACPI deaktivieren?Fügen Sie die Zeile
hint.acpi.0.disabled="1" in die Datei
/boot/device.hints ein.Wieso hängt sich mein Micron-System beim Booten
auf?Einige Micron Motherboards besitzen eine
nicht-konforme PCI-BIOS-Implementierung. Sie bereitet
Kummer, wenn FreeBSD bootet, weil PCI-Geräte nicht an
der angegebenen Adresse konfiguriert werden.Deaktivieren Sie Plug and Play Operating
System im BIOS, um dieses Problem zu beheben.Wenn ich ein System mit einem ASUS K7V Mainboard von
der Bootdiskette starte, hängt sich das System auf.
Wie kann ich dieses Problem lösen?Schalten Sie im BIOS die Option boot virus
protection aus.Warum arbeitet meine &tm.3com; PCI-Netzwerkkarte in meinem
Micron-Computer nicht?Einige Micron Motherboards besitzen eine
nicht-konforme PCI-BIOS-Implementierung, die die
PCI-Geräte nicht an den angegebenen Adressen
konfiguriert. Hierdurch entstehen Probleme, wenn FreeBSD
bootet.Deaktivieren Sie die Option Plug and Play
Operating System im BIOS, um das Problem zu
umgehen.Meine PCMCIA-Karte funktioniert nicht und ich erhalte
die Meldung:
cbb0: unsupported card type detected.. Was
kann ich tun?Sie können die ursprüngliche
OLDCARD-Implementierung verwenden. Dazu entfernen Sie die
folgenden Zeilen aus Ihrer Kernelkonfigurationsdatei:device cbb
device pccard
device cardbusDanach fügen Sie die folgenden Zeilen ein:device pcic
device card 1Um die Änderungen zu aktivieren, müssen Sie
den neuen Kernel noch wie im Abschnitt
Konfiguration des FreeBSD-Kernels des Handbuchs
beschrieben bauen und installieren.FehlerbehebungWarum zeigt &os; eine falsche Speichergröße
an?Das liegt an den Unterschieden zwischen physikalischen
und virtuellen Speicheraddressen.Bei moderner PC-Hardware ist es üblich, den
Speicherbereich zwischen 3,5 und 4 Gigabyte für
spezielle Aufgaben (normalerweise für PCI) zu
reservieren. Dieser Adressbereich wird dabei dazu
verwendet, um auf PCI-Hardware zuzugreifen. Dadurch
kann in diesem Speicherbereich kein physikalischer
Speicher existieren.Was mit dem in diesen Bereich gehörenden
physikalischen Speicher passiert, hängt von der von
Ihnen eingesetzten Hardware ab. Unglücklicherweise
gibt es noch immer Hardware, die hier gar nichts macht.
In diesem Fall ist Ihr System nicht in der Lage, auf diese
500 Megabyte des RAMs zuzugreifen.Ein Großteil der heute existierenden Hardware
ist aber inzwischen in der Lage, diesen Speicherbereich
in einen höheren Speicherbereich umzulenken, damit
Sie weiterhin darauf zugreifen können. Allerdings
kann es durch dieses Umlenken zu verwirrende Meldungen
während des Systemstarts kommen.Unter 32-Bit-Versionen von &os; scheint dieser
Speicherbereich nicht verfügbar zu sein, da er in einen
Bereich oberhalb von 4 Gigabyte übertragen wurde, auf den
ein 32-Bit-Kernel allerdings nicht zugreifen kann. Ist dies
bei Ihnen der Fall, müssen Sie die PAE-Unterstützung
in Ihren Kernel kompilieren. Lesen Sie dazu auch den
entsprechenden FAQ-Eintrag.Verwenden Sie hingegen eine 64-Bit-Version von &os;
oder einen 32-Bit-Kernel mit aktivierter
PAE-Unterstützung, ist &os; in der Lage, diesen
Speicherbereich korrekt zu erkennen und umzulenken, damit Sie
weiterhin darauf zugreifen können. Allerdings wird in
diesem Fall beim Systemstart mehr Speicher angezeigt, als
tatsächlich auf Ihrem System vorhanden ist. Dies ist
aber normal und wird nach dem Ende des Systemstarts
automatisch korrigiert.Was sollte ich tun, wenn auf meiner Festplatte
fehlerhafte Blöcke sind?SCSI-Laufwerke sollten in der Lage sein, diese
automatisch zu verlagern. Bei einigen Laufwerken ist
diese Eigenschaft jedoch aus unerfindlichen Gründen
bei der Auslieferung ausgeschaltet...Um sie einzuschalten, müssen Sie den Page-Mode
des ersten Gerätes editieren. Unter FreeBSD
können Sie das (als root) mit
folgendem Befehl tun&prompt.root; camcontrol modepage sd0 -m 1 -e -P 3und die Werte für AWRE und ARRE von 0 auf 1
ändern:-
AWRE (Auto Write Reallocation Enbld): 1
ARRE (Auto Read Reallocation Enbld): 1
Moderne IDE-Controller sind in der Lage, fehlerhafte
Blöcke automatisch zu verlagern. Diese Funktionen
sind bereits ab Werk aktiviert.Werden dennoch fehlerhafte Blöcke gemeldet (egal
auf welchem Laufwerk), sollten Sie über den Kauf einer
neuen Platte nachdenken. Zwar könnte es Ihnen mit
Diagnoseprogrammen des Plattenherstellers gelingen, diese
fehlerhaften Blöcke zu sperren. Allerdings können
Sie damit den endgültigen Ausfall der Platte bestenfalls
hinauszögern.Wieso wird der SCSI-Controller meines HP Netserver nicht
erkannt?Hierbei handelt es sich um ein bekanntes Problem. Der
auf dem Board befindliche EISA-SCSI-Controller auf dem HP
Netserver belegt die EISA-Slotnummer 11, wodurch sich alle
wirklichen EISA-Slots vor ihm befinden.
Leider kollidiert der Adressraum von EISA-Slots
>=10 mit dem Adressraum, der PCI zugeordnet ist und
die Autokonfiguration von FreeBSD kann mit dieser
Situation derzeit nicht besonders gut umgehen.Die einfachste Alternative ist, diese Kollision
einfach zu leugnen. Setzen Sie dazu die Kerneloption
EISA_SLOTS auf den Wert 12.
Konfigurieren und kompilieren Sie den Kernel, wie im
Handbucheintrag
zur Kernelkonfiguration beschrieben.Dies bringt Ihnen natürlich das klassische
Huhn-Ei-Problem, wenn Sie auf einer solchen Maschine
installieren wollen. Um dieses Problem zu umgehen,
existiert ein spezieller Hack in
UserConfig. Benutzen Sie nicht die
visuelle Schnittstelle, sondern die rohe
Kommandozeilenschnittstelle. Geben Sie einfach
eisa 12
quit
am Prompt ein und Sie können Ihr System ganz
normal installieren. Sie sollten auf jeden Fall einen
angepassten Kernel zu kompilieren und
installieren.Zukünftige Versionen werden hoffentlich eine
passende Lösung für dieses Problem
beinhalten.Sie können keine dangerously
dedicated Platte auf einem HP Netserver
verwenden. Lesen Sie weitere Informationen finden Sie
in diesem
Hinweis.Was bedeuten die ständigen Meldungen ed1:
timeout?Dies wird meistens durch einen Interruptkonflikt
verursacht (z.B., wenn zwei Karten den selben Interrupt
benutzen). Booten Sie mit der Option -c und ändern
Sie die Einträge zu ed0/de0/... Ihrem Board
entsprechend.Wenn Sie den BNC-Anschluss Ihrer Netzwerkkarte
benutzen, könnte es auch sein, dass es sich
Geräte-Timeouts aufgrund fehlerhafter Terminierung
handelt. Um dies zu überprüfen, verbinden Sie
einen Terminator direkt mit der Netzwerkkarte (ohne Kabel)
und beobachten Sie, ob die Fehlermeldungen
verschwinden.Einige NE2000 kompatible Karten melden diesen Fehler,
wenn keine Verbindung am UTP-Eingang existiert oder wenn
das Kabel nicht eingesteckt ist.Warum funktioniert meine &tm.3com; 3C509 plötzlich
nicht mehr?Diese Karte ist dafür berüchtigt, ihre
Konfiguration zu vergessen. Sie müssen die Karte mit
dem DOS-Programm 3c5x9.exe neu
konfigurieren.Mein an der parallel Schnittstelle angeschlossener
Drucker ist unglaublich langsam. Was kann ich
tun?Falls das einzige Problem ist, dass er
schrecklich langsam ist, dann sollte Sie versuchen, die
Kommunikationseinstellungen der parallelen Schnittstellen
zu ändern, wie es im Kapitel Drucken
des Handbuchs beschrieben ist.Wieso brechen meine Programme gelegentlich mit
Signal 11-Fehlern ab?Das Signal 11 wird generiert, wenn ein Prozess
versucht, auf Speicher zuzugreifen, obwohl er vom
Betriebssystem dazu nicht befugt wurde. Wenn Ihnen das
scheinbar zufällig immer wieder passiert, sollten Sie
der Sache einmal auf der Grund gehen.Das Problem hat in der Regel eine der folgenden
Ursachen:Wenn das Problem nur in einer bestimmten
Anwendung auftritt, die Sie selbst entwickeln, dann
ist es wahrscheinlich ein Fehler in Ihren
Sourcen.Wenn das Problem in einem Teil von FreeBSD
auftritt, könnte es natürlich auch ein
Fehler sein; aber in den meisten
Fällen werden diese Probleme gefunden und behoben,
bevor die typischen Leser der FAQ (wir) diese Teile
der Sourcen benutzen können (dafür gibt es
schließlich -CURRENT).Wenn der Fehler auftritt, wenn Sie ein Programm
compilieren aber dabei immer wieder an anderer Stelle
auftritt, dann ist das ein ganz eindeutiger Hinweis,
dass das Problem nicht bei
FreeBSD liegt.Nehmen wir zum Beispiel an, dass Sie make
buildworld ausführen und die Compilierung von
ls.c in ls.o
abbricht. Wenn Sie nochmal "make buildworld"
durchführen und die Compilierung an der gleichen
Stelle abbricht, handelt es sich um einen Fehler in den
Sourcen. Aktualisieren Sie Ihre Sourcen und versuchen Sie
es noch einmal. Wenn der Fehler jedoch an einer anderen
Stelle auftritt, liegt das Problem mit an Sicherheit
grenzender Wahrscheinlichkeit bei Ihrer Hardware.Was Sie tun sollten:Im ersten Fall können Sie einen Debugger wie z.B.
gdb benutzen, um die Stelle im Programm zu finden, an der
auf eine falsche Adresse zugegriffen wird und danach den
Fehler beheben.Im zweiten Fall müssen Sie sicherstellen,
dass das Problem nicht von Ihrer Hardware verursacht
wird.Typische Ursachen dafür sind unter
anderem:Es könnte sein, dass Ihren Festplatten
zu warm werden: Überprüfen Sie, ob die
Lüfter in Ihrem Gehäuse noch funktionieren,
damit Ihre Festplatten (und andere Hardware) nicht
heißlaufen.Der Prozessor überhitzt, weil Sie Ihn
übertaktet haben oder der CPU-Kühler
ausgefallen ist. Sie müssen sicherstellen,
dass Sie Ihre Hardware unter den Bedingungen
betreiben, für die sie spezifiziert ist,
zumindestens während Sie versuchen, das Problem
zu lösen. Mit anderen Worten: Betreiben Sie
Ihre CPU mit der normalen Taktfrequenz.Wenn Sie übertakten, sollten Sie daran
denken, dass ein langsames System deutlich
billiger ist als ein defektes System. Die große
Masse hat nicht sehr häufig Mitgefühl mit
Problemen bei übertakteten System, auch wenn Sie
es für ungefährlich halten.Unzuverlässiger Speicher: Wenn Sie mehr als
ein SIMM/DIMM installiert haben, sollten Sie sie alle
ausbauen und die Maschine testweise mit jedem SIMM
oder DIMM einzeln betreiben. So können Sie
feststellen, ob die Ursache ein einzelnes SIMM/DIMM
oder auch eine Kombination von Modulen ist.Zu optimistische Einstellung des Mainboards: In
Ihrem BIOS und mit den Jumpern auf dem Mainboard
können Sie diverse Timings ändern. In den
meisten Fällen reichen die Defaults aus, aber
manchmal kann es durch zu wenig wait states, die
Einstellung RAM Speed: Turbo oder
ähnliches zu merkwürdigen Problemen kommen.
Ein möglicher Ansatz ist, die BIOS defaults zu
laden, allerdings könnte es sinnvoll sein, die
aktuellen Einstellungen vorher zu notieren.Schlechte oder fehlerhafte Stromversorgung des
Mainboards: Wenn Sie unbenutzte Steckkarten, Platten
oder CDROMs in Ihrem System haben, sollten Sie sie
testweise ausbauen oder die Stromversorgung abziehen.
Dadurch können Sie prüfen, ob Ihr Netzteil
eventuell mit einer geringeren Last besser
zurechtkommt. Sie können auch testweise ein
anderes, am besten ein leistungsfähigeres,
Netzteil ausprobieren. Wenn Sie zurzeit ein
250W-Netzteil benutzen, sollten Sie testweise ein
300W-Netzteil einbauen.Die sollten ebenfalls die SIG11 FAQ (unten
aufgeführt) lesen, da sie gute Erklärungen
für alle diese Probleme enthält (allerdings aus
&linux;-Sicht). Sie erklärt ebenfalls, warum sowohl
Programme als auch Geräte zur Speicherprüfung
fehlerhaften Speicher teilweise nicht erkennen.Wenn alle diese Schritte nicht helfen, ist es
möglich, dass Sie einen Fehler in FreeBSD
gefunden haben. Folgen Sie einfach den Anweisungen
für die Erstellung eines Problem Reports.Es existiert eine ausführliche FAQ hierzu unter
der
SIG11-Problem-FAQMein System stürzt mit der Meldung
Fatal trap 12: page fault in kernel
mode oder panic: ab und
gibt eine Menge zusätzlicher Informationen aus. Was
kann ich tun?Die Entwickler von FreeBSD interessieren sich für
solchen Meldungen, allerdings brauchen Sie deutlich mehr
Informationen als die, die Ihnen angezeigt werden.
Kopieren Sie die komplette Meldungen und lesen Sie nun den
FAQ-Eintrag über kernel panics.
Erzeugen sie einen Kernel mit den zusätzlichen Daten
zur Fehlersuche, und dann einen backtrace. Das hört
sich komplizierter an, als es ist. Sie brauchen keine
Programmier-Erfahrung, Sie müssen einfach nur den
Anweisungen folgen.Wieso wird beim Booten der Bildschirm schwarz und reagiert
nicht mehr?Dies ist ein bekanntes Problem mit der ATI Mach 64
Videokarte. Das Problem besteht darin, dass diese
Karte die Adresse 2e8 benutzt und die
vierte serielle Schnittstelle ebenfalls. Aufgrund eines
Fehlers (einer Besonderheit?) im &man.sio.4;-Treiber wird
diese Schnittstelle angesprochen, auch wenn Sie gar keine
vierte serielle Schnittstelle besitzen und
sogar, wenn sie sio3 (die vierte
Schnittstelle), die normalerweise diese Adresse verwendet,
deaktivieren.Bis der Fehler behoben ist, können Sie folgende
Abhilfe verwenden:Geben Sie am Bootprompt ein.
(Dies bringt den Kernel in den
Konfigurationsmodus).Deaktivieren Sie sio0,
sio1,
sio2 und
sio3 (alle). Auf diese Weise
wird der sio-Treiber nicht aktiviert und das Problem
tritt nicht mehr auf.Geben Sie exit ein, um den Bootvorgang
fortzusetzen.Falls sie in der Lage sein wollen Ihre seriellen
Schnittstellen zu benutzen, müssen Sie einen neuen
Kernel mit folgenden Modifikationen erstellen: suchen Sie
in /usr/src/sys/i386/isa/sio.c nach
der Zeichenkette 0x2e8 und löschen
Sie sie und das vorhergehende Komma (nicht das folgende
Komma). Nun folgen Sie der normalen Prozedur zur
Erstellung eines neuen Kernels.Auch nach Anwendung dieser Maßnahmen könnte
es sein, dass Ihr X Windows-System nicht einwandfrei
funktioniert. Wenn dies der Fall ist, stellen Sie sicher,
dass es sich bei der von Ihnen benutzten
X Windows-Version mindestens um &xfree86; 3.3.3 oder
höher handelt. Diese Version und höhere
besitzen eine integrierte Unterstützung für
Mach64-Karten und sogar einen dedizierten X-Server
für sie.Wieso verwendet FreeBSD nur 64 MB Hauptspeicher,
obwohl in meinem Rechner 128 MB sind?Aufgrund der Art und Weise, wie FreeBSD die
Hauptspeichergröße vom BIOS mitgeteilt bekommt,
kann es lediglich 16-Bit Werte in kByte-Größe
(65535 kByte = 64MB) erkennen (oder weniger... einige
BIOSe setzen die Hauptspeichergröße auf 16MB).
Falls Sie mehr als 64MB besitzen, wird FreeBSD versuchen,
das zu erkennen, was aber nicht immer
funktioniert.Um dieses Problem zu umgehen, müssen Sie die
untenstehende Kerneloption verwenden. Es gibt einen Weg,
vollständige Hauptspeicherinformationen vom BIOS zu
erhalten, aber in den Bootblöcken ist nicht
genügend Platz dafür vorhanden. Wenn der
Platzmangel in den Bootblöcken eins Tages behoben
ist, werden wir die erweiterten BIOS-Funktionen dazu
nutzen, die vollständigen Hauptspeicherinformationen
zu erhalten... aber zurzeit sind wir auf die Kerneloption
angewiesen.options
"MAXMEM=n"Hierbei ist n Ihre
Hauptspeichergröße in Kilobyte. Bei einer 128
MB-Maschine müßten Sie
131072 benutzen.Ich habe mehr als 1 GB RAM. Trotzdem stürzt
mein System mit der Meldung kmem_map too small
ab. Was läuft hier schief?Im Normalfall bestimmt FreeBSD einige Kernelparameter,
darunter die maximale Anzahl der Dateien, die gleichzeitig
geöffnet sein können, aus der Größe
des im System installierten Hauptspeichers. Auf Systemen
mit mindestens 1 GB Hauptspeicher kann dieser
auto sizing-Mechanismus diese Werte
fälschlicherweise zu hoch ansetzen: Beim Systemstart
fordert der Kernel dann verschiedene Tabellen und andere
Strukturen an, die den Großteil des verfügbaren
Kernelspeichers verbrauchen. Dies führt dazu, dass
der Kernel während des Betriebs keine dynamischen
Speicheranforderungen mehr ausführen kann und mit
einer Kernelpanik abstürzt.Bauen Sie in diesem Fall Ihren eigenen Kernel. Dazu
setzen Sie
in Ihrer Kernelkonfigurationsdatei auf 400 MB
().
400 MB sollten für Maschinen bis 6 GB
Hauptspeicher ausreichend sein.Ich habe weniger als 1 GB Hauptspeicher. Dennoch
stürzt mein System mit der Meldung
kmem_map too small! ab?Diese Meldung zeigt an, dass der virtuelle
Speicher für Netzwerkpuffer (spezieller mbuf-Cluster)
aufgebraucht ist. Sie können die für mbuf
verfügbare Größe an VM erhöhen, indem
Sie den Anweisungen des Abschnitts
Netzwerk-Limits des Handbuchs folgen.Wieso erhalte ich die Meldung /kernel:
proc: table is full?Der FreeBSD-Kernel beschränkt die Anzahl der
gleichzeitig laufenden Prozesse. Die Anzahl errechnet
sich aus dem Wert der Variablen
MAXUSERS in der Konfigurationsdatei des
Kernels. Auch andere Einstellungen wie die Anzahl der
Puffer für Netzwerkoperationen (Details dazu
finden Sie in diesem
Abschnitt). werden durch
MAXUSERS beeinflusst. Wenn Ihr
System stark belastet ist, sollten Sie den Wert von
MAXUSERS erhöhen. Dadurch werden
diverse Einstellung des Systems angepasst und die
maximale Anzahl gleichzeitig laufender Prozesse
erhöht.Um den Wert von MAXUSERS anzupassen,
folgen Sie den Anweisungen des Abschnitts
Datei- und Prozesslimits des Handbuchs. Dieser
Abschnitt spricht zwar nur von Dateien, für Prozesse
gelten aber die gleichen Beschränkungen.Wenn Ihr System nicht besonders stark ausgelastet ist
und Sie einfach nur mehr gleichzeitig laufende Prozesse
erlauben wollen, können Sie den Wert der Variable
kern.maxproc in der Datei
/boot/loader.conf anpassen. Um die
Änderung zu aktivieren, müssen Sie Ihr System
neu starten. Wollen Sie Ihr System zusätzlich
optimieren, sollten Sie &man.loader.conf.5; und
&man.sysctl.conf.5; lesen.
Wenn diese Prozesse von einem einzigen Benutzer
ausgeführt werden, müssen Sie den Wert von
kern.maxprocperuid ebenfalls
erhöhen. Dieser Wert muss immer mindestens um
eins geringer sein als der Wert von
kern.maxproc value. (Der Grund
für diese Einschränkung ist, dass ein
Systemprogramm, &man.init.8;, immer ausgeführt werden
muss.)Damit Änderungen einer sysctl-Variable dauerhaft
erhalten bleiben, nehmen Sie diese in
/etc/sysctl.conf auf. Weitere
Informationen zur Optimierung Ihres Systems finden Sie im
Abschnitt
Einstellungen mit sysctl des Handbuchs.Wieso erhalte ich die Meldung CMAP busy
panic, wenn ich mein System mit einem neuen
Kernel starte?Die Logik, die versucht, veraltete
/var/db/kvm_*.db-Dateien zu erkennen,
versagt manchmal und die Benutzung einer unpassenden Datei
kann zu Paniksituationen führen.Falls das passiert, rebooten Sie im Single-User-Modus
und löschen Sie die Dateien:&prompt.root; rm /var/db/kvm_*.dbWas soll mir die Meldung ahc0: brkadrint,
Illegal Host Access at seqaddr 0x0
sagen?Dies ist ein Konflikt mit einem Ultrastor SCSI
Hostadapter.Rufen Sie während des Bootprozesses das
Kernelkonfigurationsmenü auf und deaktivieren Sie
uha0, welches das Problem
verursacht.Wenn ich mein System starte, erhalte ich die Meldung
ahc0: illegal cable configuration,
obwohl die Verkabelung korrekt ist. Woran liegt
das?Auf Ihrem Mainboard fehlen ein paar Logikbausteinen,
die für die Unterstützung der automatischen
Terminierung notwendig sind. Stellen Sie in Ihrem
SCSI-BIOS manuell die korrekte Terminierung für Ihr
System ein, anstatt sich auf die automatische Terminierung
zu verlassen. Der Treiber für den AIC7XXX kann nicht
erkennen, ob die externen Logikbausteine für die
Erkennung der Kabel (und damit automatische Terminierung)
vorhanden sind. Der Treiber muss sich darauf
verlassen, dass diese vorhanden sind, wenn in der
Konfiguration automatische Terminierung
eingestellt ist. Ohne die externen Bausteine ist es sehr
wahrscheinlich, dass der Treiber die Terminierung
falsch einstellt, was die Zuverlässigkeit des
SCSI-Busses herabsetzen kann.Wieso meldet Sendmail mail loops back to
myself?Dies wird in der Sendmail-FAQ wie folgt
beantwortet:- * Ich erhalte "Local configuration error" Meldungen, wie:
553 relay.domain.net config error: mail loops back to myself
554 <user@domain.net>... Local configuration error
Wie kann ich dieses Problem lösen?
Sie haben durch die Benutzung einer MX-Zeile eingestellt, dass
Mail für die Domäne (z.B. domain.net) an einen speziellen
Host (in diesem Fall relay.domain.net) weitergeleitet wird,
aber der Relay-Host erkennt sich selbst nicht als
domain.net. Fügen Sie domain.net in /etc/mail/local-host-names
(falls Sie FEATURE(use_cw_file) benutzen) oder "Cw domain.net"
in /etc/mail/sendmail.cf ein.
Die aktuelle Version der Sendmail-FAQ
wird nicht mehr mit dem Sendmail-Release verwaltet. Sie
wird jedoch regelmäßig nach comp.mail.sendmail,
comp.mail.misc,
comp.mail.smail,
comp.answers und
news.answers
gepostet. Sie können auch eine Kopie per E-Mail
bekommen, indem Sie eine Mail mit dem Inhalt send
usenet/news.answers/mail/sendmail-faq an
mail-server@rtfm.mit.edu schicken.Wieso funktionieren bildschirmorientierte Anwendungen beim
Zugriff über ein Netzwerk nicht richtig?Die entfernte Maschine scheint den Terminaltyp auf
etwas anderes als den Typ cons25, der
von FreeBSD verlangt wird, zu setzen.Es gibt mehrere mögliche Abhilfen für dieses
Problem:Setzen Sie die Shell-Variable TERM nach dem
Einloggen auf der entfernten Maschine auf
ansi oder sco,
sofern die entfernte Maschine diese Terminaltypen
kennt.Benutzen Sie einen VT100-Emulator wie
screen auf der
FreeBSD-Console. screen
bietet Ihnen die Möglichkeit, mehrere
gleichzeitige Sitzungen von einem Bildschirm aus
laufen zu lassen. Es ist ein sehr nettes Programm.
Jedes screen-Fenster
verhält sich, wie ein VT100-Terminal, weshalb die
Variable TERM am entfernten Ende auf
vt100 gesetzt werden
sollte.Installieren Sie den Eintrag
cons25 in der Bildschirmdatenbank
der entfernten Maschine. Wie das zu geschehen hat,
hängt vom Betriebssystem der entfernten Maschine
ab. Das Systemadministrationshandbuch für das
entfernte System sollte Ihnen hierbei helfen
können.Starten Sie einen X-Server auf der FreeBSD-Seite
und benutzen Sie einen X-basierten Terminalemulator
wie xterm oder
rxvt, um sich auf der entfernten
Maschine einzuloggen. Die Variable TERM auf dem
entfernten Host sollte auf xterm
oder vt100 gesetzt werden.Wieso meldet mein Rechner calcru: negative
time...?Dies kann durch verschiedene Hardware- oder
Softwareprobleme in Verbindung mit Interrupts verursacht
werden. Das kann aufgrund von Fehlern sein, aber es kann
auch durch die Eigenarten bestimmter Geräte
passieren. TCP/IP über die parallele Schnittstelle
mit einer großen MTU laufen zu lassen, ist ein
sicherer Weg, um dieses Problem hervorzurufen.
Grafikbeschleuniger können es auch verursachen. In
diesem Fall sollten Sie zunächst die
Interrupteinstellungen der Karte
überprüfen.Ein Seiteneffekt dieses Problems sind Prozesse, die
mit der Meldung SIGXCPU exceeded cpu time
limit abbrechen.Falls das Problem nicht anders gelöst werden
kann, besteht die Lösung darin, diese sysctl-Variable
zu setzen:&prompt.root; sysctl -w kern.timecounter.method=1Die Option von &man.sysctl.8;
sollte nicht mehr benutzt werden. Ab FreeBSD 4.4
wird die Option ignoriert. Sie können die Option
auch weglassen, wenn Sie mit sysctl
Variablen setzen.Das bedeutet zwar Performanceeinbußen, aber in
Anbetracht der Ursache für dieses Problem werden Sie
das wahrscheinlich nicht bemerken. Fall das Problem
weiter bestehen bleibt, lassen sie die sysctl-Variable auf
1 stehen und setzen Sie die Option
NTIMECOUNTER im Kernel auf immer
höhere Werte. Wenn Sie irgendwann
NTIMECOUNTER=20 erreicht haben sollten,
ist das Problem nicht gelöst. Die Interrupts auf
Ihrer Maschine sind für eine verlässliche
Zeiterhaltung nicht zu gebrauchen.Warum wird meine PnP-Karte nicht mehr (oder nur noch als
unknown) erkannt, seit ich FreeBSD 4.X
benutze?FreeBSD 4.X ist deutlich
PnP-orientierter und das führt
leider dazu, dass einige PnP-Geräte (wie z.B.
Soundkarten und interne Modems) nicht mehr funktionieren,
obwohl Sie von FreeBSD 3.X noch erkannt wurden.Die Gründe für dieses Verhalten werden in
der unten zitierten Mail von Mail von Peter Wemm
erklärt. Diese Mail stammt von der Mailingliste
freebsd-questions und war eine Antwort auf eine Frage
bezüglich eines internen Modem, das nach dem Update
auf FreeBSD 4.X nicht mehr erkannt wurde.Die mit [] gekennzeichneten Kommentare
wurden eingefügt, um an einigen Stellen die Bezüge
klarstellen.
Das PnP-BIOS hat es [das Modem] vorkonfiguriert und
es dann im Adressraum liegenlassen, daher haben es
die alten ISA-Erkennungsroutinen [in 3.X]
gefunden.In 4.0 sind die ISA-Routinen deutlich
PnP-orientierter. Es war möglich [in 3.X],
dass eine ISA-Erkennungsroutinen ein
zugelaufenes Gerät fand;
während die PnP-Treiber zwar die ID erkannten, das
Gerät aber wegen des Ressourcekonfliktes nicht
benutzen konnten. Daher werden die programmierbaren
Karten zunächst einmal abgeschaltet, um diese
doppelte Erkennung vermeiden zu können. Das
bedeutet allerdings auch, dass die Treiber die
PnP-ID kennen muss, um PnP-Hardware
unterstützen zu können. Wir haben uns
vorgenommen, den Benutzern eine einfachere
Möglichkeit zur Manipulation dieser Informationen
zur Verfügung zu stellen.
Damit Ihr Gerät wieder funktioniert, müssen
Sie seine PnP-ID herausfinden und die ID in die Listen
eintragen, die zur Erkennung von PnP-Geräten
genutzten werden. Zu diesem Zweck wird das Gerät mit
&man.pnpinfo.8; analysiert. Das Beispiel zeigt die
Ausgaben von &man.pnpinfo.8; für ein internes
Modem:&prompt.root; pnpinfo
Checking for Plug-n-Play devices...
Card assigned CSN #1
Vendor ID PMC2430 (0x3024a341), Serial Number 0xffffffff
PnP Version 1.0, Vendor Version 0
Device Description: Pace 56 Voice Internal Plug & Play Modem
Logical Device ID: PMC2430 0x3024a341 #0
Device supports I/O Range Check
TAG Start DF
I/O Range 0x3f8 .. 0x3f8, alignment 0x8, len 0x8
[16-bit addr]
IRQ: 4 - only one type (true/edge)[weitere TAG Zeilen gestrichen]TAG End DF
End Tag
Successfully got 31 resources, 1 logical fdevs
-- card select # 0x0001
CSN PMC2430 (0x3024a341), Serial Number 0xffffffff
Logical device #0
IO: 0x03e8 0x03e8 0x03e8 0x03e8 0x03e8 0x03e8 0x03e8 0x03e8
IRQ 5 0
DMA 4 0
IO range check 0x00 activate 0x01Sie benötigen die Information aus der Zeile
Vendor ID ganz im Anfang. Die in Klammern
ausgegebene hexadezimale Zahl (0x3024a341 in diesem
Beispiel) ist die PnP ID und die unmittelbar davor
stehende Zeichenkette (PMC2430) ist eine eindeutige
Herstellerkennung.Benutzen Sie &man.pciconf.8; wenn &man.pnpinfo.8; die Karte
nicht anzeigt. Der Teil der Ausgabe von
pciconf -vl für eine auf dem
Motherboard integrierte Soundkarte sieht zum Beispiel so
aus:&prompt.root; pciconf -vl
chip1@pci0:31:5: class=0x040100 card=0x00931028 chip=0x24158086 rev=0x02 hdr=0x00
vendor = 'Intel Corporation'
device = '82801AA 8xx Chipset AC'97 Audio Controller'
class = multimedia
subclass = audioSie benötigen die Chip-ID 0x24158086,
die hinter chip aufgeführt ist.Die Herstellerkennung oder die Chip-ID müssen in die
Datei /usr/src/sys/isa/sio.c
eingetragen werden.Sie sollten zunächst ein Backup von
sio.c anlegen, falls etwas schief
gehen sollte. Sie werden auch einen Patch erzeugen
müssen, um ihn zusammen mit Ihrem PR einzusenden.
(Sie wollten doch einen PR schreiben, oder etwa nicht?)
Öffnen Sie nun sio.c mit einem
Editor und suchen Sie nach der Zeilestatic struct isa_pnp_id sio_ids[] = {und blättern Sie dann nach unten, um die passende
Stelle für Ihr Gerät zu finden. Unten finden
Sie Beispiel für die Einträge, diese sind nach
der Herstellerkennung sortiert. Diese sollte in dem
Kommentar auf der rechten Seite aufgenommen werden, dazu
kommt die Gerätebeschreibung (Device
Description) aus der Ausgabe von
&man.pnpinfo.8;:
{0x0f804f3f, NULL}, /* OZO800f - Zoom 2812 (56k Modem) */
{0x39804f3f, NULL}, /* OZO8039 - Zoom 56k flex */
{0x3024a341, NULL}, /* PMC2430 - Pace 56 Voice Internal Modem */
{0x1000eb49, NULL}, /* ROK0010 - Rockwell ? */
{0x5002734a, NULL}, /* RSS0250 - 5614Jx3(G) Internal Modem */
Fügen Sie die hexadezimale Gerätekennung an
der richtigen Stelle ein, speichern Sie die Datei ab,
erzeugen Sie einen neuen Kernel und starten Sie Ihr System
neu. Ihr Gerät sollte nun wie bei FreeBSD 3.X als
sio Gerät erkannt werden.Warum erhalte ich die Meldung nlist
failed, wenn ich Programme wie
top oder systat
benutze?Das Programm sucht nach einem speziellen Symbol im
Kernel, kann es aber aus irgendeinem Grunde nicht finden.
Dieser Fehler wird von einem dieser Probleme
verursacht:Ihr Kernel und die sonstigen Programme (das
Userland) sind nicht mehr auf dem
gleichen Stand. Mit anderen Worten, Sie haben zwar
einen neuen Kernel erzeugt, aber kein
installworld (oder
umgekehrt); darum weicht die Symboltabelle von dem
ab, was die Anwendung erwartet. Wenn dies der Fall ist,
müssen Sie lediglich die noch fehlenden Schritte
des Upgrades durchführen. Die richtige
Vorgehensweise kann
/usr/src/UPDATING entnommen
werden.Um Ihren Kernel zu laden, benutzen Sie nicht
/boot/loader, sondern laden ihn
direkt mit boot2 (siehe &man.boot.8;). Es ist zwar
nicht immer ein Fehler,
/boot/loader zu umgehen; allerdings
ist er in der Regel besser dazu geeignet, die Symbole des
Kernels für normale Anwendungen verfügbar zu
machen.Wieso dauert es so lange, bis eine Verbindung
(&man.ssh.1; oder &man.telnet.1;) aufgebaut wird?Das Symptom: Nach dem Aufbau des TCP-Verbindung
vergeht einige Zeit, bis endlich die Abfrage des
Passwortes (bzw. der Login-Prompt bei Telnet)
erscheint.Das Problem: In den meisten Fällen versucht der
Server in der Zwischenzeit, die IP-Adresse des Clients in
einen Rechnernamen zu übersetzen. Viele Server
(darunter die Telnet und SSH Server von FreeBSD) machen
das, um den Hostnamen z.B. für spätere
Verwendung durch den Systemadministrator in eine
Protokolldatei schreiben zu können.Die Lösung: wenn das Problem bei jedem Server
auftritt, den Sie von Ihrem Computer (dem Client)
ansprechen, dann wird das Problem vom Client verursacht.
Wenn das Problem aber nur auftritt, wenn jemand Ihren
Rechner (den Server) anspricht, dann liegt die Ursache
beim Server.Wenn das Problem vom Client verursacht wird,
müsssen Sie die Einträge im DNS korrigieren,
damit der Server Ihre IP-Adresse übersetzen kann.
Wenn das Problem in Ihrem lokalen Netzwerk auftritt,
sollten Sie es als Problem des Servers behandeln und
weiterlesen; wenn es allerdings im Internet auftritt,
werden Sie sich wahrscheinlich an Ihrem ISP wenden
müssen, damit dieser das Problem für Sie
korrigiert.Wenn das Problem vom Server verursacht wird und Sie
sich in einem lokalen Netzwerk befinden, dann müssen
Sie Ihren Server so konfigurieren, dass er die lokal
genutzten IP-Adressen in Rechnernamen übersetzen kann.
Weitere Informationen erhalten Sie in den Onlinehilfen zu
&man.hosts.5; und &man.named.8;. Wenn dieses Problem im
Internet auftritt, könnte die Ursache auch darin
liegen, dass die Namensauflösung auf dem Server
nicht funktioniert. Versuchen Sie, einen anderen
Hostnamen wie z.B. www.yahoo.com
aufzulösen. Wenn das nicht funktioniert, liegt das
Problem bei Ihrem System.Haben Sie &os; gerade erst installiert, kann es auch
sein, dass die Domänen- und Nameserverinformationen
noch nicht in /etc/resolv.conf
vorhanden sind. Dadurch kommt es häufig zu
Verzögerungen beim Einsatz von
SSH, weil die Option
UseDNS in der Voreinstellung auf
yes gesetzt ist (in der Datei
sshd_config im Verzeichnis
/etc/ssh). Ist dies bei Ihnen der
Fall, müssen Sie entweder die fehlenden Informationen
in /etc/resolv.conf eintragen oder
als temporäre Maßnahme UseDNS
auf no setzen.Was bedeutet stray IRQ?Stray IRQs sind ein Zeichen für Probleme bei der
Behandlung von Hardware-IRQs. Sie werden meistens von
Geräten verursacht, die ihren Interrupt Request
zurückziehen, obwohl gerade der interrupt request
acknowledge-Zyklus läuft.Sie können drei Dinge tun:Ertragen Sie die Warnungen. Sie erhalten nur die
ersten 5 für jeden IRQ, alle anderen werden
unterdrückt.Eliminieren Sie die Meldungen, indem Sie in
isa_strayintr() den Wert 5 auf 0
ändern, um alle Meldungen zu
unterdrücken.Eliminieren Sie die Meldungen, indem Sie Hardware
für den Parallelport installieren, die IRQ 7
nutzt und vom PPP Treiber verwendet wird (das passiert
auf den meisten Systemen), und installieren Sie eine
IDE-Platte oder andere Hardware sowie einen dazu
passenden Treiber, um IRQ 15 zu nutzen.Warum sehe ich in der Ausgabe von dmesg häufig
die Meldung file: table is
full?Diese Fehlermeldung besagt, dass Sie die zur
Verfügung stehenden File-Handles des Systems
verbraucht haben. Was das genau bedeutet und wie Sie
dieses Problem lösen können, steht im Abschnitt
kern.maxfiles im Kapitel Anpassung
der Kernelkonfiguration des Handbuchs.Warum ist die Uhrzeit auf meinem Laptop immer
falsch?Ihr Laptop verfügt über mehr als eine Uhr
und FreeBSD benutzt leider die falsche.Starten Sie &man.dmesg.8; und achten Sie auf die
Zeilen, in denen das Wort Timecounter
vorkommt. Die von FreeBSD benutzte Uhr steht in der
letzten Zeile, mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit wird es TSC
sein.&prompt.root; dmesg | grep Timecounter
Timecounter "i8254" frequency 1193182 Hz
Timecounter "TSC" frequency 595573479 HzSie können das überprüfen, indem Sie
den Wert der Systemvariablen
kern.timecounter.hardware
abfragen.&prompt.root; sysctl kern.timecounter.hardware
kern.timecounter.hardware: TSCEs ist durchaus möglich, dass das BIOS die
TSC Uhr ändert, um beispielsweise den CPU-Takt zu
während des Batteriebetrieb zu ändern, oder im
Stromsparmodus; leider bemerkt FreeBSD diese
Änderungen nicht und daher scheint die Uhr falsch zu
gehen.In diesem Beispiel ist die Uhr
i8254 ebenfalls verfügbar; um sie
auszuwählen, muss ihr Name in die Systemvariable
kern.timecounter.hardware geschrieben
werden.&prompt.root; sysctl -w kern.timecounter.hardware=i8254
kern.timecounter.hardware: TSC -> i8254Die Uhrzeit Ihres Laptops sollte nun genauer
funktionieren.Damit diese Änderung automatisch beim Start des
Systems durchgeführt wird, müssen Sie die
folgende Zeile in die
/etc/sysctl.conf eintragen.kern.timecounter.hardware=i8254Warum erkennt mein Laptop PC-Cards nicht?Dieses Problem tritt häufig auf Laptops mit mehreren
Betriebssystemen auf. Einige nicht-BSD Betriebssysteme lassen
die Hardware in einem inkonsistenten Zustand. Die Karte wird
dann von pccardd als
"(null)""(null)" anstelle des
tatsächlichen Modells gefunden.Um dies zu beheben, müssen Sie die Hardware
zurücksetzen, das heißt der PC-Card Einschub
muss stromlos sein. Gehen Sie dazu nicht in den Standby-
oder Suspend-Modus und stellen Sie sicher, dass der Laptop
wirklich ausgeschaltet ist. Warten Sie einen Moment und booten
dann, Ihre PC-Card sollte jetzt funktionieren.Einige Laptops schalten sich nicht wirklich aus. Wenn der
obige Vorschlag nichts genutzt hat, entfernen Sie bitte die
Batterie, warten einen Moment und booten erneut.Wieso hängt sich FreeBSD nach dem BIOS-Bildschirm
mit der Meldung Read error
auf?Der Bootloader von FreeBSD erkennt die Geometrie Ihrer
Festplatte nicht richtig. Sie müssen die Geometrie
manuell festlegen, wenn sie mit fdisk FreeBSD-Bereiche
erzeugen oder ändern.Die richtigen Werte für die Geometrie können
Sie im BIOS des Rechners ablesen. Achten Sie auf die
Anzahl der Zylinder, Köpfe und Sektoren für Ihre
Festplatte.Im fdisk von &man.sysinstall.8; müssen Sie
G eingeben, um die Geometrie zu
definieren.Sie erhalten eine Dialogbox, in der Sie die Anzahl der
Zylinder, Köpfe und Sektoren eingeben können.
Verwenden Sie die Angaben des BIOS und setzen Sie
Schrägstriche zwischen die Zahlen. 5000 Zylinder,
250 Köpfe und 60 Sektoren würden also als
5000/250/60 eingegeben.Schließen Sie die Eingabe mit Enter
ab und drücken Sie W, um die neue
Partitionstabelle auf die Festplatte schreiben zu
lassen.Ein anderes Betriebssystem hat meinen Bootmanager
zerstört. Wie kann ich ihn wiederherstellen?Starten Sie &man.sysinstall.8; und wählen Sie
Configure, dann Fdisk. Wählen Sie die Platte, auf
der sich der Boot Manager befand, mit der
Leertaste aus. Drücken Sie
W, um die Änderungen auf die Platten
schreiben zu lassen. Nun erscheint eine Abfrage, welcher
Bootmanager installiert werden soll. Wählen Sie
diesen an und er wird wieder installiert.Was soll mir die Meldung swap_pager: indefinite
wait buffer: sagen?Ein Programm wollte Speicher auf Platte auslagern, und
dieser Vorgang konnte nicht innerhalb von 20 Sekunden
durchgeführt werden. Mögliche Gründe sind
defekte Blöcke auf der Platte, falsche oder
fehlerhafte Verkabelung sowie Probleme mit anderen
Komponenten, die am Zugriff auf die Festplatte beteiligt
sind. Wenn die Festplatte selbst fehlerhaft sind, sollten
Sie entsprechende Meldungen in
/var/log/messages und den Ausgaben
von dmesg finden. Andernfalls sollten
Sie die Kabel und Verbindungen
überprüfen.Was sind UDMA ICRC Fehler und wie behebe ich
sie?Der &man.ata.4;-Treiber meldet UDMA ICRC
Fehler wenn eine DMA-Übertragung zu oder von einem
Laufwerk fehlgeschlagen ist. Der Treiber versucht die
Übertragung mehrmals durchzuführen und schaltet,
wenn die Versuche fehlschlagen, vom DMA-Modus auf den
langsameren PIO-Modus um.Der Fehler kann viele Ursachen haben, häufig ist ein
Kabel kaputt oder die Geräte sind falsch verkabelt.
Prüfen Sie, ob die ATA-Kabel unbeschädigt sind und
für den verwendeten Ultra-DMA-Modus tauglich sind. Ebenso
müssen Wechselrahmen für den verwendeten Modus geeignet
sein. Stellen Sie sicher, dass alle Kabel fest
angeschlossen sind. Es gab auch schon Probleme, wenn ein altes
Laufwerk zusammen mit einem Ultra-DMA-66 oder einem schnelleren
Laufwerk auf einem Kanal betrieben wurde. Es kann aber auch
sein, dass das Laufwerk kaputt ist. Die meisten Hersteller
stellen Test-Programme für ihre Laufwerke zur
Verfügung. Überprüfen Sie damit Ihr Laufwerk und
wenn nötig, sichern Sie Ihre Daten und ersetzen das
Laufwerk.&man.atacontrol.8; zeigt für jedes ATA-Gerät den
verwendeten DMA- oder PIO-Modus an. Das Kommando
atacontrol mode
Kanal
zeigt die auf einem Kanal verwendeten Modi (die Kanäle
werden von 0 an nummeriert).Was ist ein lock order
reversal?&a.rwatson; hat diese Frage auf der Mailingliste
freebsd-current ausführlich beantwortet. Das Original
seiner Antwort finden Sie über den Thread
lock order reversals - what do they mean?.
&a.rwatson; am 14. Dezember 2003 auf
freebsd-currentDiese Warnungen werden von Witness, einem
Diagnosesystem, das Verklemmungen
(deadlocks) zur Laufzeit
erkennen kann, ausgegeben. Dieses System ist in
FreeBSD -CURRENT-Kerneln vorhanden (aber nicht in
Release-Kerneln) und wird in &man.witness.4; beschrieben.
Unter anderem ist Witness in der Lage, die korrekte
Reihenfolge von bekannten sowie zur Laufzeit entdeckten
Ressource-Locks zu überprüfen, und eine Warnung
auszugeben, wenn diese Reihenfolge verletzt wird. Dadurch
wird es möglich, potentielle Verklemmungen
(deadlocks) zu entdecken.
Beachten Sie, dass Witness sehr vorsichtig ist und daher
Falschmeldungen ausgeben kann. Falls Witness ein
Verklemmungsproblem meldet, bedeutet dies: Wenn
Sie Pech gehabt hätten, wäre es jetzt zu einer
Verklemmung gekommen. Es sind einige falsch
positive Meldungen bekannt, die noch besser dokumentiert
werden müssten, um unnötige Problemmeldungen zu
vermeiden. Neu auftretende Meldungen beruhen in der Regel
auf Bugs in neu hinzugefügten Ressource-Locks, und
werden meist rasch behoben, weil Witness laufend
Fehlermeldungen produziert. :-).
Lesen Sie auch die lock
order reversal page von Bjoern Zeeb, um sich
über den Status bekannter lock order
reversals zu informieren.Warum erhalte ich die Meldung Called ... with
the following non-sleepable locks held?Diese Meldung erscheint, wenn eine Funktion, die sich
im Ruhemodus befindet, aufgerufen wird, während ein
Mutex oder eine andere (nicht in den Ruhemodus versetzbare)
Sperre aktiv war.Der Grund dafür ist, dass ein Mutex nicht für
längere Zeitspannen aktiv sein soll, sondern nur
für die Synchronisation von Gerätetreibern mit
dem Rest des Kernels während eines Interrupts. Unter
FreeBSD dürfen Interrupts nicht in den Ruhemodus
versetzt werden. Daher ist es von entscheidender Bedeutung,
dass während des Bestehens eines Mutex kein
Kernelsubsystem für einen längeren Zeitraum
blockiert ist.Um solche Fehler abzufangen, können Sicherungen
(Assertions) in den Kernel
eingebaut werden, die danach mit dem Witness-Subsystem
interagieren. Dadurch wird (in Abhängigkeit von Ihrer
Systemkonfiguration) eine Warnung oder eine Fehlermeldung
ausgegeben, falls der Aufruf einer Funktion während
des Bestehens eines Mutex zu einer Blockierung führen
kann.Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Warnungen
in der Regel zwar nicht bedrohlich sind. Unter bestimmten
Umständen kann es aber dennoch zu unerwünschten
Nebenwirkungen, angefangen von einer Erhöhung der
Reaktionszeit bis hin zu einem kompletten Einfrieren des
Systems kommen.Warum bricht buildworld/installworld mit der Meldung
touch: not found ab?Dieser Fehler bedeutet nicht, dass &man.touch.1; nicht
auf Ihrem System vorhanden ist. Vielmehr sind Dateien die
Ursache, deren Erzeugungsdatum in der Zukunft liegt. Wenn
Ihre CMOS-Uhr auf Ihre lokale Zeit eingestellt ist,
müssen Sie adjkerntz -i
verwenden, um die Kerneluhr anzupassen, wenn Sie in den
Single-User-Modus booten.Kommerzielle AnwendungenDieser Abschnitt ist immer noch sehr dürftig, aber
wir hoffen natürlich, dass Unternehmen einen Beitrag
leisten werden! :) Die FreeBSD-Gruppe hat keinerlei
finanzielle Interessen an einem der hier aufgelisteten
Unternehmen, sondern listet sie lediglich als
öffentlichen Service auf (und ist der Meinung, dass
ein kommerzielles Interesse an FreeBSD sehr positiven
Einfluss auf ein langfristiges Bestehen von FreeBSD haben
kann). Wir möchten Anbieter kommerzieller Software dazu
aufrufen, ihren Eintrag hier aufnehmen zu lassen. Auf der
Anbieter-Seite finden Sie eine längere
Liste.Wo bekomme ich FreeBSD-Versionen der klassischen
Büro-Anwendungen?Das als Open Source verfügbare Office-Paket
OpenOffice.org
läuft nativ unter FreeBSD. Die um zusätzliche
Funktionen erweiterte kommerzielle OpenOffice.org-Version
StarOffice
läuft in der &linux;-Version ebenfalls problemlos
unter FreeBSD.In der Ports-Sammlung sind weitere
Textbearbeitungsprogramme, Tabellenkalkulationen und
Zeichenprogramme enthalten.Woher kann ich &motif; für FreeBSD
bekommen?Der Quelltext für &motif; 2.2.2 wurde von der
Open Group herausgegeben. Sie können
entweder das Package open-motif
installieren oder es mit dem entsprechenden Port selbst
compilieren. Weitere Informationen über die
Benutzung der Ports erhalten Sie im Kapitel Ports des
Handbuchs.Die Open &motif; Distribution darf nur weitergegeben
werden, wenn sie auf einem Open Source
Betriebssystem benutzt wird.Weiterhin gibt es auch kommerzielle &motif;-Paket, die
zwar nicht kostenlos sind, aber dafür auch mit
closed source Software benutzt werden
dürfen. Um die günstigste ELF-&motif; 2.1.20
Distribution für FreeBSD (entweder &i386; oder Alpha)
zu bekommen, wenden Sie sich bitte an Apps2go.Es gibt zwei Distributionen, die development
edition und die runtime edition
(wesentlich günstiger). Diese Distributionen
enthalten:OSF/&motif; manager, xmbind, panner, wsm.Development-Kit mit uil, mrm, xm, xmcxx, Include-
und Imake-Dateien.Statische und dynamische ELF-Bibliotheken.Demonstrations-Applets.Achten Sie darauf, dass Sie bei der Bestellung
angeben, dass Sie die FreeBSD-Version von &motif;
möchten (vergessen Sie auch nicht, die Architektur
anzugeben)! Von Apps2go werden auch
Versionen für NetBSD und OpenBSD verkauft. Dieses
Produkt ist zurzeit nur zum Download per FTP
verfügbar.Weitere InformationenApps2go
Web-Seiteodersales@apps2go.com oder
support@apps2go.comoderTelefon (817) 431 8775 oder +1 817
431-8775Eine &motif; 2.0 Distribution für FreeBSD im
a.out-Format gibt es bei Xi
Graphics.Diese Distribution enthält:/OSF/&motif; manager, xmbind, panner, wsm.Development-Kit mit uil, mrm, xm, xmcxx, Include-
und Imake-Dateien.Statische und dynamische Bibliotheken (zur
Verwendung unter FreeBSD 2.2.8 und
frühere).Demonstrations-Applets.Vorformatierte Manualpages.Achten Sie darauf, bei der Bestellung anzugeben,
dass Sie die FreeBSD-Version von &motif; möchten!
Xi Graphics verkauft auch Versionen
für BSDI und &linux;. Dieses Produkt ist derzeit ein
Satz von vier Disketten... zukünftig wird es eine
einheitliche CD-Distribution geben, wie beim CDE.Woher kann ich CDE für FreeBSD bekommen?Xi Graphics hat einmal CDE
für FreeBSD verkauft, tut es aber nicht mehr.KDE ist ein
Open-Source X11-Desktop, der CDE in vielen Punkten
ähnelt. Eventuell gefällt Ihnen auch das "Look
and Feel" von xfce. KDE und xfce
sind über die Ports-Sammlung
von FreeBSD verfügbar.Gibt es irgendwelche kommerzielle leistungsfähige
X-Server?Ja, Xi
Graphics vertreibt beschleunigte X-Produkte für
FreeBSD und andere Intel-basierte Systeme.Das Angebot von Xi Graphics besteht aus einem
leistungsfähigen X-Server, der einfache Konfiguration
und Unterstützung für den parallelen Einsatz
mehrerer Videokarten bietet. Es wird in binärer Form
in einer einheitlichen Diskettendistribution für
FreeBSD und Linux vertrieben. XI Graphics bietet auch
leistungsfähige X-Server, die auf die
Unterstützung von Laptops zugeschnitten sind.
Es gibt ein kostenloses
Kompatibilitäts-Demo der Version
5.0.Xi Graphics vertreibt auch &motif; und CDE für
FreeBSD (siehe oben).Weitere InformationenXi Graphics
Web-Seiteodersales@xig.com oder
support@xig.comoderTelefon (800) 946 7433 oder +1 303
298-7478.Gibt es irgendwelche Datenbanksysteme für
FreeBSD?Ja! Lesen Sie den Abschnitt
kommerzielle Anbieter auf der FreeBSD-Web-Seite.Schauen Sie auch im Abschnitt Datenbanken
der Ports-Sammlung nach.Kann ich &oracle; unter FreeBSD laufen lassen?Ja. Die folgenden Seiten beschreiben genau, wie sich
&linux;-&oracle; unter FreeBSD installieren lässt:Gibt es für &os; auch kommerzielle Webbrowser?Ja. Opera ist für verschiedene Plattformen,
darunter auch &os;, verfügbar. Informieren Sie sich
bitte auf
www.opera.com.
Eine werbefinanzierte Version von Opera ist in der
Portssammlung enthalten.BenutzerprogrammeNun, wo sind die ganzen Benutzerprogramme?Werfen Sie bitte einen Blick auf die Ports-Seite,
um Informationen über die nach FreeBSD
portierten Softwarepakete zu erhalten. Die Liste
enthält zurzeit &os.numports; Einträge und
wächst täglich. Schauen Sie hier also
öfter nach oder melden Sie sich bei der Mailinglistefreebsd-announce
an, um sich regelmäßig über
Änderungen zu informieren.Die meisten Ports sollten auf den 4.X, 5.X und
6.X-Systemen laufen. Jedes Mal, wenn ein FreeBSD-Release
erstellt wird, wird auch ein Snapshot des Port-Baumes vom
Zeitpunkt des Releases in das Verzeichnis
ports/ eingefügt.Wir unterstützen auch das Konzept von
Packages - im Grunde genommen nicht mehr
als komprimierte Binärdistributionen mit ein wenig
zusätzlicher Intelligenz zur Ermöglichung
angepasster Installationen. Ein Package kann leicht
installiert und wieder deinstalliert werden, ohne,
dass man etwas über wissen muss, welche
Dateien es enthält.Benutzen Sie das Paketinstallationsmenü in
/stand/sysinstall (unter dem
Menüpunkt post-configuration) oder führen Sie den
Befehl &man.pkg.add.1; mit den speziellen
Paketdateien aus, die Sie installieren möchten.
Paketdateien können für gewöhnlich an der
Endung .tgz oder
.tbz erkannt werden und
diejenigen, die über eine CDROM-Distribution
verfügen, haben auf ihrer CD ein Verzeichnis
packages/All, das solche Dateien
enthält. Für verschiedene FreeBSD-Versionen
können sie von folgenden Adressen auch über das
Netz heruntergeladen werden:für 4.X-RELEASE/4-STABLE
ftp://ftp.de.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ports/i386/packages-4-stablefür 5.X-RELEASE/5-STABLE
ftp://ftp.de.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ports/i386/packages-5-stablefür 6.X-RELEASE/6-STABLE
ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ports/i386/packages-6-stablefür 7-CURRENT
ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ports/i386/packages-7-currentoder von Ihrem nächstgelegenen Mirror.Beachten Sie, dass nicht alle Ports als Package
verfügbar sind, da ständig neue hinzugefügt
werden. Es ist immer eine gute Idee, sich
regelmäßig auf der ftp.de.FreeBSD.org
Masterseite darüber zu informieren, welche Packages
verfügbar sind.Wie konfiguriere ich INN (Internet News) für
meine Maschine?Ein idealer Startpunkt nach der Installation des
Packages oder Ports news/inn
ist Dave
Barr's INN-Seite, wo Sie die INN-FAQ
finden.Unterstützt FreeBSD &java;?Ja. Informieren Sie sich bitte unter http://www.de.FreeBSD.org/java/.Warum kann ich manche Ports auf meiner
4.X-STABLE-Maschine nicht erstellen?Wenn Sie eine FreeBSD-Version benutzen, die deutlich
älter als das aktuelle -CURRENT oder -STABLE ist,
könnte es sein, dass Sie vorher Ihre Ports-Sammlung
aktualisieren müssen. Lesen Sie dazu den Abschnitt
Keeping Up des Porters-Handbuch. Ist Ihre
Ports-Sammlung aktuell, könnte es sein, dass jemand
eine Änderung am Port durchgeführt hat, die
für -CURRENT funktioniert, den Port für
-STABLE aber unbrauchbar gemacht hat.
Bitte senden Sie einen Fehlerbericht mit dem
Befehl &man.send-pr.1;. Von der Ports-Sammlung
wird nämlich erwartet, dass sie sowohl auf
-CURRENT als auch auf -STABLE funktioniert.Ich habe gerade versucht, INDEX
mit make index zu bauen, und es hat nicht
geklappt. Woran liegt das?Stellen Sie zuerst sicher, dass Ihre Ports-Sammlung
aktuell ist. Fehler, die einen Bau von
INDEX aus einer aktuellen Ports-Sammlung
verhindern, sind sofort sichtbar und werden daher fast immer
umgehend behoben.Ist Ihre Ports-Sammlung jedoch aktuell, haben Sie
vielleicht ein anderes Problem.
make index hat einen Bug im Umgang mit
unvollständigen Kopien der Ports-Sammlung. Es nimmt
an, dass Sie über eine lokale Kopie aller Ports
verfügen, von denen jeder lokale Port abhängt.
Wenn Sie also beispielsweise eine Kopie von
foo/bar auf Ihrem System haben, und
foo/bar ist von
baz/quux abhängig, dann muss auch
eine Kopie von baz/quux auf Ihrem
System vorhanden sein, sowie eine Kopie aller Ports, von
denen baz/quux abhängt.
Anderenfalls ist make index aufgrund
fehlender Informationen nicht in der Lage, den
Abhängigkeitsbaum zu erzeugen.Dieses Problem tritt vor allem dann auf, wenn
&os;-Benutzer &man.cvsup.1; verwenden, um die Ports-Sammlung
zu aktualisieren und dabei verschiedene Kategorien durch die
Datei refuse von der Aktualisierung
ausschließen. Theoretisch ist es zwar möglich,
Kategorien auszuschließen, in der Praxis gibt es aber
zu viele Ports, die von Ports in anderen Kategorien
abhängen. Wenn Sie also INDEX
bauen wollen, müssen Sie über
eine komplette Kopie der Ports-Sammlung verfügen.Es gibt seltene Fälle, in denen
INDEX nicht gebaut werden kann, wenn
bestimmte
WITH_* oder
WITHOUT_*
Variablen in make.conf gesetzt sind.
Wenn Sie dieses Problem haben, sollten Sie diese
make-Variablen deaktivieren und INDEX
erneut bauen, bevor Sie das Problem an &a.ports;
melden.Warum ist CVSup nicht im FreeBSD-Basisquellbaum
enthalten?Das Basissystem von FreeBSD soll
selbstverwaltend sein. Es soll also
möglich sein, das komplette Betriebssystem mit einer
beschränkten Anzahl von Werkzeugen zu starten. Daher
werden die zum Bau von FreeBSD nötigen Werkzeuge mit
dem Quelltext gekoppelt. Zu diesen Werkzeugen gehören
ein C-Compiler (&man.gcc.1;), &man.make.1;, &man.awk.1; und
andere.Da CVSup in Modula-3 geschrieben wurde, müsste ein
Modula-3-Compiler ins Basissystem aufgenommen und auch
gewartet werden. Dies würde einen gestiegenen
Speicherbedarf für die FreeBSD-Quellen sowie einen
erhöhten Wartungsaufwand verursachen. Daher ist es
sowohl für Entwickler als auch Benutzer einfacher,
CVSup bei Bedarf als Port oder als Paket von einer
Installations-CD zu installieren.Ich habe die Sourcen aktualisiert, wie aktualisiere
ich jetzt die installierten Ports?FreeBSD enthält zwar kein Programm, das die
installierten Ports aktualisiert, allerdings existieren
diverse Programme, die diesen Prozess etwas
vereinfachen. Weiterhin können Sie zusätzliche
Programme installieren, die Sie dabei
unterstützen.Sie können mit &man.pkg.version.1; ein Script
erzeugen, das die installieren Ports mit einer neueren
Version aus der Ports-Sammlung ersetzt:&prompt.root; pkg_version -c > /tmp/myscriptDas so erzeugte Script muss
manuell geändert werden, bevor es benutzt wird.
Neuere Versionen von &man.pkg.version.1; erzwingen dies,
indem sie ein &man.exit.1; an den Anfang des Scripts
setzen.Sie sollten die Ausgaben des Scripts abspeichern, da
sie Ihnen melden werden, welche Ports von den dem gerade
aktualisierten Port abhängen. Es ist möglich,
dass diese auch aktualisiert werden müssen. Der
typische Fall, in dem ein Update erforderlich ist, ist
eine Änderung der Versionsnummer einer shared
library; in diesem Fall müssen die abhängigen
Ports neu übersetzt werden, damit sie die neue
Library benutzen.Ab FreeBSD 5.0 steht die Option
in &man.pkg.version.1; nicht
mehr zur Verfügung.Falls Sie über genügend freien Plattenplatz
verfügen, können Sie diesen Prozess mit
portupgrade automatisieren.
portupgrade umfasst diverse
Programme, die die Arbeit mit Packages erleichtern und ist
- als sysutils/portupgrade
+ als ports-mgmt/portupgrade
verfügbar. Da portupgrade in Ruby
geschrieben wurde, wird es wahrscheinlich nie ein Bestandteil
von FreeBSD werden. Allerdings sollte das niemanden davon
abhalten, es trotzdem zu benutzen.Wenn Ihr System rund um die Uhr läuft, kann es
jede Woche automatisch eine Liste der Ports erzeugen, die
wahrscheinlich aktualisiert werden müssen. Fügen
Sie dazu weekly_status_pkg_enable="YES"
in /etc/periodic.conf ein.Warum ist /bin/sh so spartanisch?
Warum benutzt FreeBSD nicht die bash
oder eine ähnliche Shell?Weil der &posix;-Standard definiert, dass es so
eine Shell geben muss.Die ausführlichere Antwort: Viele Leute
müssen Shell-Programme schreiben, die auf vielen
verschiedenen Systemen nutzbar sein müssen. Aus
diesem Grund enthält der &posix;-Standard eine sehr
detaillierte Definition der Shell und der Hilfsprogramme.
Die meisten Programme werden für die Bourne Shell
geschrieben; außerdem nutzen mehrere wichtige
Schnittstellen (&man.make.1;, &man.system.3;,
&man.popen.3; und ihre Entsprechungen in höheren
Programmiersprachen wie Perl und Tcl) die Bourne Shell, um
Befehle auszuführen. Da die Bourne Shell an so
vielen Stellen und so häufig genutzt wird, muss
sie die folgenden Anforderungen erfüllen: Schneller
Start, ein klar definiertes Verhalten und ein
möglichst geringer Speicherverbrauch.Wir haben bei der vorliegenden Implementierung
versucht, möglichst viele dieser Anforderungen zu
erfüllen. Um /bin/sh nicht zu
groß werden zu lasen, haben wir viele der
Annehmlichkeiten der anderen Shells weggelassen. Aus
diesem Grund gibt es in den Ports die luxuriöseren
Shells wie bash, scsh, tcsh und zsh. Vergleichen Sie
einfach mal den Speicherverbrauch der verschiedenen
Shells, indem Sie ps -u aufrufen und
sich die Angaben in den Spalten VSZ und
RSS ansehen.Wieso dauert es so lange, bis &netscape; und Opera
starten?In den meisten Fällen liegt es daran, dass
Ihre DNS-Einstellungen fehlerhaft sind. Sowohl &netscape;
als auch Opera stellen Anfragen an DNS, wenn Sie gestartet
werden. Das Fenster des Browsers erscheint erst, wenn das
Programm eine Antwort erhalten hat oder es festgestellt
hat, dass Ihr System nicht an ein Netzwerk
angeschlossen ist.Ich habe die Ports-Sammlung mit
CVSup aktualisiert. Viele
Ports lassen sich danach nicht mehr bauen und geben
seltsame Fehlermeldungen aus. Was ist passiert? Ist
die Ports-Sammlung kaputt?Sie sollten immer die Teilsammlung
ports-base aktualisieren, wenn Sie
nur Teile der Ports-Sammlung mit Hilfe der
CVSup-Teilsammlungen
aktualisieren. Die Erklärung dazu finden Sie im
Handbuch.Wie erzeuge ich Audio-CDs aus MIDI-Dateien?Installieren Sie zuerst den Port audio/timidity++. Danach
müssen Sie manuell die GUS-Patche von
Eric A. Welsh von
installieren. Wenn timidity++
richtig installiert wurde, können Sie mit dem folgenden
Kommando MIDI-Dateien in das WAV-Format konvertieren:&prompt.user; timidity -Ow -s 44100 -o /tmp/juke/01.wav 01.midDie WAV-Dateien können dann in andere Formate
konvertiert werden oder auf Audio-CDs, wie im FreeBSD-Handbuch
beschrieben, gebrannt werden.KernelkonfigurationIch möchte meinen Kernel anpassen. Ist das
schwierig?Überhaupt nicht! Lesen Sie den Abschnitt zur
Kernelkonfiguration im Handbuch.Sie sollten einen datierten Snapshot Ihres Kernels
als kernel.YYMMDD zu erstellen,
nachdem Sie alles zum Laufen gebracht haben.
Außerdem sollten Sie eine Kopie des Verzeichnisses
/modules erstellen, die den Namen
/modules.YYMMDD hat. Auf diese
Weise können Sie diesen Kernel hochfahren, anstatt
den ganzen Weg zurück zu
kernel.GENERIC gehen zu
müssen, wenn Sie das nächste Mal mit Ihrer
Konfiguration herumexperimentieren und dabei etwas
falsch machen sollten. Das ist besonders wichtig, wenn
Sie nun von einem Controller booten, der vom
GENERIC-Kernel nicht unterstützt wird.Was kann ich machen, wenn meine Kernel-Kompilierungen
fehlschlagen, weil _hw_float
fehlt?Sie haben wahrscheinlich
npx0 aus Ihrer
Kernelkonfigurationsdatei entfernt, weil Sie keinen
mathematischen Co-Prozessor besitzen. Die Gerätedatei
npx0 ist allerdings
VERPFLICHTEND. Ihre Hardware
unterstützt Gleitkommaoperationen, selbst wenn dafür
kein eigenes Bauteil (wie bei den 386er-Prozessoren) mehr
verwendet wird. Daher müssen Sie
die Gerätedatei npx0 einbinden.
Selbst wenn es Ihnen gelingen sollte, einen Kernel ohne
npx0-Unterstützung zu bauen,
werden Sie diesen nicht booten können.Warum ist mein Kernel so groß (über 10
MByte)?Sie haben Ihren Kernel wahrscheinlich im
Debug Modus erstellt. Ein
Debug-Kernel enthält viele zusätzliche
Informationen für die Fehlersuche, daher ist er so
groß. Bitte beachten Sie, dass die Verwendung
eines Debug-Kernels
die Performance des Systems nicht oder nur minimal
reduziert; außerdem ist es für den Fall einer
system panic sehr praktisch, einen Debug-Kernel zur Hand
zu haben.Wenn Ihnen allerdings der Plattenplatz ausgeht oder
Sie einfach rein prinzipiell keinen Debug-Kernel benutzen
wollen, müssen die beiden folgenden Bedingungen
erfüllt sein:Die Konfigurationsdatei für Ihren Kernel darf
die folgende Zeile nicht enthalten:makeoptions DEBUG=-gSie dürfen &man.config.8; nicht mit dem
Parameter starten.Sollten Sie sich nicht an diese Einschränkungen
halten, wird Ihr Kernel im Debug-Modus erstellt. Solange
Sie sich an diese Einschränkungen halten, können
Sie Ihren Kernel ganz normal erstellen und die
Größe des Kernels sollte deutlich sinken. Ein
normaler Kernel ist nur 1.5 MByte bis 2 MByte
groß.Wieso erhalte ich Meldungen über Interrupt-Konflikte,
wenn ich eine Karte mit mehreren seriellen Schnittstellen
einsetzen will?Wenn ich einen Kernel mit Unterstützung für
serielle Multi-Port-Schnittstellen kompiliere, bekomme ich
den Hinweis, dass nur der erste Port geprüft
wird und die restlichen auf Grund von Interrupt-Konflikten
übersprungen werden. Wie kann ich das
Beheben?Das Problem besteht darin, dass in FreeBSD Code
integriert ist, um den Kernel vor Abstürzen aufgrund
von Hardware- oder Software-Konflikten zu bewahren.
Behoben wird es, indem die IRQ-Angaben für alle
Ports, bis auf einen ausgelassen werden. Hier ist ein
Beispiel:
#
# Multiport high-speed serial line - 16550 UARTS
#
device sio2 at isa? port 0x2a0 tty irq 5 flags 0x501 vector siointr
device sio3 at isa? port 0x2a8 tty flags 0x501 vector siointr
device sio4 at isa? port 0x2b0 tty flags 0x501 vector siointr
device sio5 at isa? port 0x2b8 tty flags 0x501 vector siointr
Wieso kann ich nicht einmal den Standard-Kernel
(GENERIC) bauen?Es gibt eine Reihe von möglichen Ursachen
für dieses Problem:Sie benutzen die neuen Kommandos make
buildkernel und make
installkernel nicht, obwohl die Sourcen auf
Ihrem System nicht zum laufenden System passen (z.B.
benutzen Sie die Sourcen von 4.3-RELEASE auf einem
System mit 4.0-RELEASE). Wenn Sie ein Upgrade
durchführen wollen, sollten Sie
/usr/src/UPDATING lesen, beachten
Sie insbesondere den Abschnitt COMMON
ITEMS gegen Ende des Dokuments.Sie benutzen zwar make
buildkernel und make
installkernel, aber Sie haben nicht darauf
geachtet, dass vorher ein komplettes
make buildworld durchgelaufen sein
muss. Um seine Arbeit erledigen zu können,
benötigt make buildkernel
Dateien, die von make buildworld
erzeugt werden.Auch wenn Sie FreeBSD-STABLE verwenden, ist
es durchaus möglich, dass Sie die Sourcen
genau zum falschen Zeitpunkt aktualisiert haben:
Während Sie gerade modifiziert wurden oder
kurzzeitig fehlerhaft waren. Eine absolute und
vollständige Garantie, dass Sie die Sourcen
compilieren können, gibt es nur für die
Releases, bei FreeBSD-STABLE ist das nicht
immer so. Wenn Sie es noch nicht versucht haben,
sollten Sie ihre Source nochmals aktualisieren. Es
ist denkbar, dass der von Ihnen genutzte Server
zurzeit Probleme hat, benutzten Sie daher testweise
auch einmal einen anderen Server.Wie kann ich prüfen, welchen Scheduler das
System benutzt?Wenn Sie &os; 5.2.1 oder älter verwenden,
überprüfen Sie dazu, ob auf Ihrem System die
sysctl-Variable kern.quantum
existiert. Ist dies bei Ihnen der Fall, werden Sie eine
Ausgabe ähnlich der folgenden sehen:&prompt.user; sysctl kern.quantum
kern.sched.quantum: 99960Wenn die sysctl-Variable kern.quantum
existiert, dann verwenden Sie den 4BSD-Scheduler. Existiert
sie nicht, erzeugt &man.sysctl.8; eine Fehlermeldung (die Sie
aber ignorieren können):&prompt.user; sysctl kern.sched.quantum
sysctl: unknown oid 'kern.sched.quantum'Seit &os; 5.3-RELEASE wird der Name des verwendeten
Schedulers direkt als Wert der sysctl-Variable
kern.sched.name ausgegeben:&prompt.user; sysctl kern.sched.name
kern.sched.name: 4BSDWas bedeutet kern.quantum?kern.quantum ist die maximale
Anzahl Ticks, die ein Prozess ununterbrochen laufen kann.
Die Variable ist charakteristisch für den
4BSD Scheduler, somit kann der verwendete Scheduler
über die Existenz dieser Variablen bestimmt werden.
Seit &os; 5.X wird kern.quantum als
kern.sched.quantum bezeichnet.Was ist kern.sched.quantum?Lesen Sie den Abschnitt
Platten, Dateisysteme und Boot LoaderWie kann ich meine neue Festplatte in mein
FreeBSD-System einbinden?Lesen Sie das Tutorial zur Festplattenformatierung
unter www.de.FreeBSD.org.Wie verschiebe ich mein System auf meine neue,
große Platte?Die beste Methode ist, das Betriebssystem auf der
neuen Platte neu zu installieren und danach die Daten zu
verschieben. Wenn Sie -STABLE über eine Release
hinaus genutzt haben oder eine Release aktualisiert haben,
ist das sehr empfehlenswert. Sie können auf beiden
Platten &man.boot0cfg.8; installieren und die beiden
Versionen so lange parallel betreiben, bis Ihnen die neue
Konfiguration gefällt. Wenn Sie dies tun wollen,
können Sie im übernächsten Absatz erfahren,
wie sie Ihre Daten verschieben können.Falls Sie sich entscheiden, das nicht zu tun,
müssen Sie Ihre neue Platte partitionieren und
labeln. Benutzen Sie dafür entweder
/stand/sysinstall oder &man.fdisk.8;
und &man.disklabel.8;. Weiterhin sollten Sie mit
&man.boot0cfg.8; auf beiden Platten booteasy installieren,
damit Sie in der Lage sind, das alte und das neue System
abwechselnd zu starten, nachdem der Kopiervorgang
abgeschlossen ist. Im Formatting-Media
Tutorial finden Sie weitere Informationen zu
diesen Schritten.Nachdem Sie die neue Platte eingerichtet haben,
können Sie Ihre Daten verschieben. Dummerweise
können Sie die Daten nicht einfach kopieren. Dinge wie
Gerätedateien (in /dev),
erweiterte Dateiattribute und symbolische Links führen
dazu, dass das in die Hose geht. Sie müssen
ein Programm benutzen, das damit umgehen kann, und das
ist &man.dump.8;. Es wird oft empfohlen, die Daten im
Single-User Modus zu verschieben, aber das ist nicht
unbedingt notwendig.Sie sollten auf gar keinen Fall etwas anderes als
&man.dump.8; und &man.restore.8; benutzen, um Ihr Root-Filesystem
zu verschieben. Es könnte auch mit
&man.tar.1; funktionieren - oder auch nicht. Sie sollten
ebenfalls &man.dump.8; und &man.restore.8; benutzen, wenn
Sie eine komplette Partition auf eine andere, leere
Partition verschieben wollen. Um die Daten einer Partition mit
dump auf eine andere Partition zu verschieben, müssen
Sie die folgenden Schritte ausführen:Richten Sie in der neuen Partition mit newfs ein
Dateisystem ein.Mounten Sie die Partition temporär an einer
geeigneten Stelle.Wechseln Sie mit cd in dieses Verzeichnis.Lesen Sie die alte Partition mit dump aus und
lenken Sie die Ausgabe auf die neue Partition
um.Wenn Sie zum Beispiel root auf
/dev/ad1s1a verschieben wollen und
diese derzeit auf /mnt gemountet
ist, bedeutet das:&prompt.root; newfs /dev/ad1s1a
&prompt.root; mount /dev/ad1s1a /mnt
&prompt.root; cd /mnt
&prompt.root; dump 0af - / | restore xf -Wenn Sie Ihre Partitionen mit &man.dump.8;
umorganisieren wollen, steht Ihnen etwas mehr Arbeit
bevor. Wenn Sie eine Partition wie
/var in die übergeordnete Partition
verschieben wollen, müssen Sie zunächst eine neue
Partition erzeugen, die die beiden alten Partitionen
aufnehmen kann. Der zweite Schritt ist, wie oben
beschrieben die übergeordnete Partition in die neue
Partition zu verschieben. Im dritten und letzten Schritt
verschieben Sie dann die untergeordnete Partition in das
leere Verzeichnis, das im zweiten Schritt entstanden
ist:&prompt.root; newfs /dev/ad1s1a
&prompt.root; mount /dev/ad1s1a /mnt
&prompt.root; cd /mnt
&prompt.root; dump 0af - / | restore xf -
&prompt.root; cd var
&prompt.root; dump 0af - /var | restore xf -Wenn Sie ein Verzeichnis aus einer Partition
herauslösen wollen, also z.B.
/var auf eine eigene Partition
verlegen wollen, dann müssen Sie zunächst beide
Partitionen anlegen. Danach müssen Sie die
untergeordnete Partition im passenden Verzeichnis
unterhalb des temporären mount points mounten und zum
Abschluß die alte Partition verschieben:&prompt.root; newfs /dev/ad1s1a
&prompt.root; newfs /dev/ad1s1d
&prompt.root; mount /dev/ad1s1a /mnt
&prompt.root; mkdir /mnt/var
&prompt.root; mount /dev/ad1s1d /mnt/var
&prompt.root; cd /mnt
&prompt.root; dump 0af - / | restore xf -Eventuell sagen Ihnen für Benutzerdaten
&man.cpio.1;, &man.pax.1; oder &man.tar.1; eher zu als
&man.dump.8;. Allerdings haben alle diese Programme den
Nachteil, dass sie die erweiterten Dateiattribute
nicht verstehen, daher sollten Sie bei ihrem Einsatz
aufpassen.Gefährdet eine dangerously
dedicated Festplatte meine Gesundheit?Die Installationsprozedur bietet
Ihnen zwei verschiedene Methoden, Ihre Festplatte(n) zu
partitionieren. Die Standardmethode macht sie kompatibel
zu anderen Betriebssystemen auf derselben Maschine, indem
fdisk-Tabelleneinträge (unter FreeBSD
slices genannt) mit einem FreeBSD-Eintrag,
in dem eigene Partitionen untergebracht werden, benutzt
werden. Optional kann ausgewählt werden, ob ein
Boot-Selektor installiert werden soll, um zwischen den
möglichen Betriebssystemen auf der/den Platte(n)
wechseln zu können. Bei der zweiten Methode wird die
gesamte Platte für FreeBSD genutzt und nicht
versucht, kompatibel zu anderen Betriebssystemen zu
sein.Nun, warum wird es gefährlich
genannt? Eine Platte in diesem Modus enthält nichts,
was von normalen PC-Hilfsprogrammen als gültige
fdisk-Tabelle betrachtet werden würde. Abhängig
von der Qualität ihres Designs werden sie sich bei
Ihnen beschweren, sobald sie mit einer solchen Platte in
Kontakt kommen, oder noch schlimmer, sie könnten den
Bootstrap von FreeBSD beschädigen, ohne Sie zu fragen
oder darauf hinzuweisen. Hinzu kommt, dass vom
Layout von dangerously dedicated Platten
bekannt ist, dass es viele BIOSe verwirrt,
einschließlich solcher von AWARD (wie es z.B. im HP
Netserver oder Micronics-Systemen, sowie vielen anderen zu
finden ist) und Symbios/NCR (für die bekannte
53C8xx-Reihe von SCSI-Controllern). Dies ist keine
vollständige Liste - es gibt weitere. Symptome
für diese Verwirrung sind read
error-Meldungen, die vom FreeBSD-Bootstrap
ausgegeben werden, wenn es sich selbst nicht finden kann,
sowie Systemabstürze beim Booten.Warum gibt es diesen Modus dann überhaupt? Es
spart ein paar kByte an Plattenplatz und kann echte
Probleme verursachen, die zu einer Neuinstallation
führen. Die Ursprünge des Dangerously
dedicated Modus liegen in der Absicht, eines der
häufigsten Probleme, das Erstinstallierer von FreeBSD
plagt, zu verhindern - die BIOS-Werte für die
Geometrie einer Festplatte auf der
Festplatte selbst anzupassen.Geometrie ist ein veraltetes Konzept,
das aber immer noch die Grundlage für die Interaktion
zwischen dem PC-BIOS und den Festplatten ist. Wenn das
Installationsprogramm von FreeBSD Slices erstellt,
muss es sich die Lage dieser Slices auf der
Festplatte in einer Art merken, die damit
übereinstimmt, wie das BIOS erwartet, sie zu finden.
Wenn das falsch geschieht, werden Sie nicht in der Lage
sein, zu booten.Durch den Dangerously dedicated Modus
wird versucht, dies zu umgehen, indem das Problem
vereinfacht wird. In einigen Fällen klappt das zwar,
aber er ist eher als allerletzter Ausweg gedacht - in 99
von 100 Fällen gibt es bessere Möglichkeiten,
das Problem zu lösen.Wie vermeiden Sie also die Notwendigkeit zum
DD Modus, wenn Sie installieren? Beginnen
Sie, indem Sie sich notieren, welche Geometrie das BIOS
für Ihre Platten benutzt. Sie können erreichen,
dass der Kernel sie beim Booten ausgibt, indem Sie
an der Eingabeaufforderung
boot: angeben, oder boot
-v im Loader verwenden. Kurz bevor das
Installationsprogramm startet, wird der Kernel eine Liste
mit den BIOS-Geometrien ausgeben. Keine Panik - warten
Sie, bis das Installationsprogramm gestartet wurde und
benutzen Sie Scrollback, um die Zahlen zu lesen.
Typischerweise befinden sich die BIOS-Platten in derselben
Reihenfolge, wie FreeBSD Ihre Platten auflistet - zuerst
IDE, dann SCSI.Wenn Sie Ihre Festplatte in Slices unterteilen,
überprüfen Sie, ob die Plattengeometrie, die im
FDISK-Menü angegeben ist, korrekt ist (das heißt
mit den Einstellungen im BIOS übereinstimmen). Falls
die Werte nicht stimmen, benutzen Sie g, um
sie zu korrigieren. Diese Schritte sind nötig, wenn
sich absolut nichts auf der Festplatte befindet, oder,
wenn die Festplatte vorher in einem anderen System benutzt
worden ist. Beachten Sie, dass dies nur für die
Festplatte nötig ist, von der Sie booten wollen. Mit
weiteren vorhandenen Platten wird FreeBSD sich problemlos
zurechtfinden.Wenn Sie es geschafft haben, dass das BIOS und
FreeBSD in der Festplattengeometrie übereinstimmen,
dann sind Ihre Probleme ziemlich sicher vorüber -
ohne, dass es nötig gewesen wäre, den
DD-Modus zu benutzen. Falls sie jedoch
immer noch mit der gefürchteten read
error-Meldung begrüßt werden sollten,
wenn Sie versuchen, zu booten, wird es Zeit, dass Sie
Ihre Finger kreuzen und es einfach versuchen - es gibt
nichts mehr zu verlieren.Um eine dangerously dedicated
Festplatte wieder für einen normalen PC brauchbar zu
machen, gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste ist,
ausreichend viele NULL-Bytes in den MBR zu schreiben, um
irgendwelche nachfolgenden Installation glauben zu machen,
dass es sich um eine leere Festplatte handelt. Sie
können das zum Beispiel so tun:&prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/rda0 count=15Alternativ installiert der undokumentierte
DOS-BefehlC:\>fdisk /mbreinen neuen Master-Boot-Record, das heißt der
BSD-Bootstrap wird zerstört.Auf welchen Partitionen kann ich problemlos
Soft Updates einsetzen? Ich habe gehört, das der
Einsatz von Soft Updates auf /
Probleme verursachen kann.Die schnelle Antwort: Sie können Soft Updates
bedenkenlos auf alle Partitionen benutzen.Die ausführliche Antwort: Es gab lange Zeit
Bedenken, was den Einsatz von Soft Updates auf der
root-Partition betrifft. Der Grund sind zwei
Charakteristika der Soft Updates: Zum einen kann es bei
einem Absturz des System auf einer Partition mit
Soft Updates zum Datenverlust kommen. Die Partition ist
zwar noch brauchbar, aber einige Daten können
verloren gehen. Weiterhin kann es durch Soft Updates zu
einem zeitweisen Mangel an Plattenplatz kommen.Bei der Benutzung von Soft Updates kann es bis zu
dreißig Sekunden dauern, bis der Kernel
Änderungen auf das physikalische Speichermedium
schreibt. Wenn Sie eine große Datei löschen,
ist diese Datei noch auf der Platte vorhanden, bis der
Kernel die Löschoperation tatsächlich
durchführt. Das kann zu einem sehr einfachen Problem
führen: Stellen Sie sich vor, Sie löschen eine
große Datei und legen gleich darauf eine andere
große Datei an. Da die erste Datei noch nicht
wirklich gelöscht wurde, ist eventuell nicht genug
Platz für die zweite große Datei. Sie erhalten
die Fehlermeldung, dass nicht genug freier Platz
vorhanden ist, obwohl Sie ganz genau wissen, dass Sie
gerade eben Platz geschaffen haben. Wenn Sie die
Operation ein paar Sekunden später wiederholen,
funktioniert alles wie von Geisterhand. Dieser Effekt hat
mehr als einen Benutzer verwirrt und Zweifel an seiner
geistigen Stabilität oder dem FreeBSD-Dateisystem
aufkommen lassen.Wenn der Kernel ein Datenpaket annimmt und das System
abstürzt, bevor er dies Daten auf die Platte
geschrieben hat, kann es zum Verlust oder zur
Zerstörung von Daten kommen. Dieses Risiko ist nur
sehr gering und normalerweise tragbar. Wenn Sie
allerdings einen IDE-Write-Cache verwenden, steigt das
Risiko; daher wird normalerweise empfohlen, auf den
Einsatz dieser Technik zu verzichten, wenn Sie Soft Updates
benutzen.Diese beiden Probleme betreffen alle Partitionen, die
Soft Updates verwenden. Was bedeutet das für die
Root-Partition?Die wichtigen Daten auf der Root-Partition ändern
sich nur sehr selten. Dateien wie
/kernel und der Inhalt
/etc werden nur bei der Wartung des
Systems geändert, oder wenn Benutzer ihre
Passwörter ändern. Wenn das System in den
30 Sekunden nach einer solchen Änderung
abstürzt, ist es möglich, das Daten verloren
gehen. Dieses Risiko ist in den meisten Fällen
unerheblich, aber es ist vorhanden. Wenn das zu viel
Risiko ist, dann sollten Sie Soft Updates nicht auf der
Root-Partition einsetzen./ war schon immer eine der
kleinsten Partitionen. Standardmäßig legt
FreeBSD das Verzeichnis /tmp direkt
auf /. Wenn in Ihrem
/tmp viel Betrieb ist, kann es
gelegentlich zu den oben beschriebenen Platzproblemen
kommen. Um das Problem zu lösen, sollten sie einen
symbolischen Link von /tmp nach
/var/tmp legen.Was stimmt mit meinem ccd nicht?Das Symptom hierfür ist:&prompt.root; ccdconfig -C
ccdconfig: ioctl (CCDIOCSET): /dev/ccd0c: Inappropriate file type or formatDas geschieht für gewöhnlich, wenn Sie
versuchen, die c Partitionen, die
standardmäßig vom Typ
unbenutzt sind, zu verbinden. Der
ccd-Treiber verlangt Partitionen vom Typ FS_BSDFFS.
Editieren Sie den Plattenlabel der Platten, die Sie zu
verknüpfen versuchen und ändern Sie die Typen
der Partitionen in 4.2BSD.Warum kann ich den Plattenlabel meines ccd nicht
editieren?Das Symptom hierfür ist:&prompt.root; disklabel ccd0
(hier wird etwas vernünftiges ausgegeben; versuchen wir nun, es zu editieren)
&prompt.root; disklabel -e ccd0
(editiern, speichern, beenden)
disklabel: ioctl DIOCWDINFO: No disk label on disk;
use "disklabel -r" to install initial labelDer Grund ist, dass der von ccd
zurückgelieferte Plattenlabel ein
vorgetäuschter ist, der sich nicht
wirklich auf der Platte befindet. Sie können das
Problem beheben, indem Sie ihn explizit
zurückschreiben, wie z.B. hier:&prompt.root; disklabel ccd0 > /tmp/disklabel.tmp
&prompt.root; disklabel -Rr ccd0 /tmp/disklabel.tmp
&prompt.root; disklabel -e ccd0
(nun wird es funktionieren)Kann ich andere fremde Dateisysteme unter FreeBSD
mounten?FreeBSD unterstützt verschiedene fremde
Dateisysteme.Digital UNIXUFS-CDROMs können unter FreeBSD direkt
gemountet werden. Das Mounten von Partitionen von
Digital &unix; und anderen Systemen, die UFS
unterstützen, könnte schwieriger sein,
abhängig von den Details der
Plattenpartitionierung des betreffenden
Betriebssystems.&linux;FreeBSD unterstützt
ext2fs-Partitionen. Unter
&man.mount.ext2fs.8; finden Sie weitere
Informationen.&windowsnt;Ein NTFS-Treiber, der nur Lesezugriffe gestattet,
ist Teil von &os;. Weitere Informationen entnehmen
Sie bitte der Hilfeseite &man.mount.ntfs.8;.FATFreeBSD enthält ein FAT-Treiber, der Lese-
und Schreibzugriffe ermöglicht. Weitere
Informationen entnehmen Sie bitte der Hilfeseite
&man.mount.msdosfs.8;.ReiserFSFreeBSD enthält einen Treiber, der Lesezugriffe
auf ReiserFS-Partitionen erlaubt. Weiter Informationen
dazu finden Sie in der Manualpage
&man.mount.reiserfs.8;.FreeBSD unterstützt auch verschiedene
Netzwerk-Dateisysteme, wie NFS (&man.mount.nfs.8;), NetWare
(&man.mount.nwfs.8;), sowie die SMB-Dateisysteme von
Microsoft (&man.mount.smbfs.8;).Wie mounte ich eine erweiterte DOS-Partition?Die erweiterten DOS-Partitionen befinden sich hinter
ALLEN primären Partitionen. Wenn sich zum Beispiel
eine Partition E als sekundäre
DOS-Partition auf Ihrem zweiten SCSI-Laufwerk befindet,
müssen Sie die speziellen Dateien für
Slice 5 im Verzeichnis
/dev erstellen und dann
/dev/da1s5 mounten:&prompt.root; cd /dev
&prompt.root; ./MAKEDEV da1s5
&prompt.root; mount -t msdos /dev/da1s5 /dos/eLassen Sie diesen Schritt aus, wenn Sie FreeBSD
5.0-RELEASE oder eine neuere Version mit &man.devfs.5;
verwenden. Die Gerätedateien werden in diesem Fall
automatisch in /dev erstellt.Gibt es ein verschlüsselndes Dateisystem
für &os;?Seit FreeBSD 5.0 können Sie &man.gbde.8;
einsetzen. Mit FreeBSD 6.0 kam &man.geli.8; hinzu.
Für ältere Versionen gibt es den Port
security/cfs.Wie kann ich den &windowsnt;-Loader zum Booten von
FreeBSD verwenden?Das grundsätzliche Vorgehen besteht darin,
dass Sie den ersten Sektor Ihrer eigentlichen
FreeBSD-Rootpartition in eine Datei auf der
DOS/&windowsnt;-Partition kopieren. Angenommen, sie nennen
die Datei etwa c:\bootsect.bsd (durch
c:\bootsect.dos inspiriert), dann
können Sie die Datei c:\boot.ini
etwa wie folgt editieren:
[boot loader]
timeout=30
default=multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS
[operating systems]
multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS="Windows NT"
C:\BOOTSECT.BSD="FreeBSD"
C:\="DOS"
Falls FreeBSD auf derselben Platte, wie die
&windowsnt;-Bootpartition installiert ist, kopieren Sie
einfach /boot/boot1 nach
C:\BOOTSECT.BSD. Falls FreeBSD auf
einer anderen Platte installiert ist, wird
/boot/boot1 nicht funktionieren; Sie
brauchen in diesem Fall
/boot/boot0./boot/boot0 muss mit
sysinstall installiert werden. Wählen Sie dazu den
FreeBSD-Bootmanager aus, wenn Sie gefragt werden, ob sie
einen Bootmanager installieren wollen. Dieser Schritt ist
notwendig, weil /boot/boot0 eine
leere Partitionstabelle enthält, die von sysinstall
ausgefüllt wird, bevor
/boot/boot0 in den MBR kopiert
wird.Sie dürfen auf gar keinen Fall einfach
/boot/boot0 statt
/boot/boot1 kopieren. Wenn Sie das
doch tun sollten, wird Ihre Partitionstabelle
überschrieben und Ihr Rechner wird nicht mehr
starten!Wenn der Bootmanager von FreeBSD gestartet wird, merkt
er sich das zuletzt gestartet Betriebssystem, indem er
dessen Partition als aktiv markiert. Danach kopiert er
sich selbst (alle 512 Bytes) in den MBR. Wenn Sie also
einfach /boot/boot0 nach
C:\BOOTSECT.BSD kopieren, würde
der Bootmanager eine leere Partitionstabelle (mit einem
als aktiv markiertem Eintrag) in den MBR kopieren.Wie boote ich FreeBSD und &linux; mit LILO?Falls sich FreeBSD und &linux; auf derselben Platte
befinden, folgen Sie einfach den Installationsanweisungen
von LILO zum Booten eines Nicht-&linux;-Betriebssystems.
Ganz knapp sind dies:Booten Sie &linux; und fügen Sie die folgenden
Zeilen in die Datei /etc/lilo.conf
ein:other=/dev/hda2
table=/dev/hda
label=FreeBSD(hierbei wird angenommen, dass Ihre
FreeBSD-Partition &linux; unter
/dev/hda2 bekannt ist; ändern
Sie dies entsprechend Ihren Einstellungen). Führen
Sie nun als root den Befehl
lilo aus und Sie sind fertig.Falls FreeBSD sich auf einer anderen Platte befindet,
müssen Sie loader=/boot/chain.b zu
den LILO-Angaben hinzufügen. Zum Beispiel:other=/dev/dab4
table=/dev/dab
loader=/boot/chain.b
label=FreeBSDIn einigen Fällen könnte es sein, dass
Sie beim FreeBSD-Bootloader die BIOS-Laufwerksnummer
angeben müssen, um von der zweiten Platte booten zu
können. Wenn Ihre FreeBSD-SCSI-Platte vom BIOS zum
Beispiel als BIOS-Platte 1 erkannt wird, müssen Sie
am Prompt des FreeBSD-Bootloaders eingeben:Boot: 1:da(0,a)/kernelSie können &man.boot.8; so
konfigurieren, dass das beim Booten automatisch
geschieht.Das
&linux;+FreeBSD mini-HOWTO ist ein guter Ratgeber bei
Fragen zur Interaktion von FreeBSD und &linux;.Wie boote ich &os; und &linux; mit GRUB?Es ist sehr einfach, GRUB zum Starten von &os;
einzusetzen. Dazu müssen Sie lediglich die folgenden
Zeilen in die Konfigurationsdatei
/boot/grub/grub.conf aufnehmen:title FreeBSD 6.1
root (hd0,a)
kernel /boot/loader
Dabei steht hd0,a für die
root-Partition Ihrer ersten Festplatte. Benötigen
Sie auch die Slice-Nummer, so verwenden Sie einen Eintrag
der Form (hd0,2,a). In der
Voreinstellung ist die Angabe der Slice-Nummer aber nicht
nötig, da GRUB automatisch das erste Slice (das die
Bezeichnung 'a' hat) nutzt.Wie boote ich FreeBSD und &linux; mit BootEasy?Installieren Sie LILO am Anfang Ihrer
&linux;-Bootpartition, anstatt im Master Boot Record. Sie
können LILO dann von BootEasy aus booten.Wenn Sie &windows; 95 und &linux; benutzen, wird das
ohnehin empfohlen, um es einfacher zu machen, &linux; wieder
zu booten, wenn es nötig werden sollte, dass Sie
&windows; 95 neu installieren (&windows; 95 ist ein
eifersüchtiges Betriebssystem, das kein anderes
Betriebssystem im Master Boot Sektor duldet).Wie kann ich das ??? des
Boot-Managers durch etwas Sinnvolles ersetzen?Solange Sie den Boot-Manager nicht komplett neu
schreiben, gar nicht. Allerdings gibt es in der Kategorie
sysutils der Ports diverse
Boot-Manager, die diese Funktionalität
bieten.Ich habe ein Wechsellaufwerk. Wie benutze ich
es?Ob es sich um ein Wechsellaufwerk handelt, um ein
&iomegazip; oder ein EZ-Laufwerk (oder sogar ein
Diskettenlaufwerk, wenn Sie es auf diese Weise benutzen
möchten), oder um eine neue Festplatte - wenn es
einmal installiert und vom System erkannt ist und Sie Ihre
Kassette/Diskette/was_auch_immer eingelegt haben, ist das
Vorgehen bei allen Geräten ziemlich
ähnlich.(dieser Abschnitt basiert auf Mark
Mayo's ZIP-FAQ)Wenn es sich um ein ZIP- oder Diskettenlaufwerk
handelt, und sich bereits ein DOS-Dateisystem darauf
befindet, können Sie einen Befehl wie diesen für
eine Diskette benutzen:&prompt.root; mount -t msdos /dev/fd0c /floppyoder diesen:&prompt.root; mount -t msdos /dev/da2s4 /zipfür eine ZIP-Disk mit der
Herstellerkonfiguration.Benutzen Sie bei anderen Platten &man.fdisk.8; oder
&man.sysinstall.8;, um herauszufinden, wie sie
konfiguriert sind.Die restlichen Beispiele sind für ein
ZIP-Laufwerk unter da2, der dritten SCSI-Platte.Wenn es sich nicht um eine Diskette oder eine
Wechselplatte handelt, die Sie mit anderen Leuten
austauschen wollen, ist es wahrscheinlich besser, ein
BSD-Dateisystem darauf zu installieren. Hierdurch
bekommen Sie Unterstützung für lange Dateinamen,
eine mindestens doppelt so hohe Leistungsausnutzung und
wesentlich höhere Stabilität. Zunächst
müssen Sie die Partitionen/Dateisysteme auf DOS-Ebene
nochmals erstellen. Sie können entweder
&man.fdisk.8; oder /stand/sysinstall
benutzen, oder, bei einem kleinen Laufwerk, dem Sie eine
Unterstützung für mehrere Betriebssysteme nicht
zumuten wollen, entfernen Sie einfach die komplette FAT
Partitionstabelle (Slices) und benutzen Sie einfach die
BSD-Partitionierung:&prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/rda2 count=2
&prompt.root; disklabel -Brw da2 autoSie können disklabel oder
/stand/sysinstall benutzen, um mehrere
BSD-Partitionen zu erstellen. Dies werden Sie sicherlich
bei einer fest eingebauten Platte wollen, aber bei einem
Wechsellaufwerk wie einem ZIP ist das wahrscheinlich
irrelevant.Zum Schluß erstellen Sie ein neues Dateisystem -
dieses befindet sich auf unserem ZIP-Laufwerk und belegt
die gesamte Platte:&prompt.root; newfs /dev/rda2canschließend mounten Sie es:&prompt.root; mount /dev/da2c /zipUnd sicherlich ist es keine schlechte Idee, eine Zeile
ähnlich der folgenden in die Datei
/etc/fstab einzufügen, damit Sie
in Zukunft nur mount /zip einzugeben
brauchen:/dev/da2c /zip ffs rw,noauto 0 0Wieso erhalte ich die Meldung Incorrect
super block beim Mounten einer CDROM?Sie müssen &man.mount.8; mitteilen, was für
ein Gerät Sie mounten wollen. Genauere Informationen
dazu finden Sie im Kapitel Optische
Speichermedien des Handbuch, genauer gesagt im
Abschnitt Benutzung
von Daten-CDs.Wieso erhalte ich die Meldung Device not
configured, wenn ich eine CDROM
mounte?Das bedeutet im allgemeinen, dass sich keine
CDROM im Laufwerk befindet, oder, dass das Laufwerk
auf dem Bus nicht sichtbar ist. Dieses Problem wird im
Kapitel Benutzung
von Daten-CDs des Handbuchs ausführlich
diskutiert.Wieso werden alle Sonderzeichen in den Dateinamen auf
meinen CDs durch ? ersetzt, wenn ich die CD
unter FreeBSD benutze?Wahrscheinlich werden auf der CDROM die
Joliet Erweiterungen für die
Speicherung von Datei- und Verzeichnisnamen benutzt.
Werfen Sie einen Blick in das Kapitel Erzeugung von
CD-ROMs im Handbuch, speziell in den Abschnitt
über Benutzung
von Daten-CDs.[Anmerkung des Übersetzers: Es geht hier nicht um
die deutschen Sonderzeichen, da diese schon im normalen
ISO8859-1 enthalten sind. Die Probleme treten auf, wenn
man z.B. russische CDs (ISO8859-5) verwendet.]Ich habe eine CD mit FreeBSD gebrannt und kann sie
nicht mit anderen Betriebssystemen lesen. Warum?Sie haben wahrscheinlichste eine Datei direkt auf CD
geschrieben, statt ein ISO 9660-Dateisystems erzeugt zu
haben. Werfen Sie einen Blick in das Kapitel Erzeugung von
CD-ROMs im Handbuch, speziell in den Abschnitt
über reine
Daten-CDs.Wie kann ich ein Image einer Daten-CD erzeugen?Diese Information finden Sie im Abschnitt Kopieren
von CD-ROMs des Handbuchs. Weitere Informationen
über die Arbeit mit CD-ROMs finden Sie im Abschnitt
Erzeugen von
CD-ROMs im Kapitel Speichermedien des
Handbuchs.Wieso kommt mount nicht meiner
Audio-CD zurecht?Wenn Sie versuchen sollten, eine Audio-CD zu mounten,
erhalten Sie die Meldung cd9660: /dev/acd0c:
Invalid argument. Der Grund dafür ist,
dass mount nur für
Dateisysteme vorgehen ist. Audio CDs habe kein
Dateisystem, sondern nur Daten. Wenn Sie eine Audio CD
auslesen wollen, brauchen Sie ein entsprechendes Programm
wie z.B. audio/xmcd
aus den Ports.Wie nutze ich mount für eine
Multi-Session CD?Standardmäßig benutzt &man.mount.8; den
letzten (aktuellsten) Daten-Track der CD. Wenn Sie eine
ältere Session benutzen wollen, müssen Sie diese
mit der Option definieren. Weitere
Informationen finden Sie in der Onlinehilfe zu
&man.mount.cd9660.8;Wie lasse ich normale Benutzer Disketten, CDROMs und
andere Wechseldatenträger mounten?Normale Benutzer können dazu berechtigt werden,
Geräte zu mounten. Das geht so:Setzen Sie als root die
sysctl-Variable vfs.usermount auf
1:&prompt.root; sysctl -w vfs.usermount=1Ordnen Sie als root den
Block-Geräten, die den Wechsellaufwerken
zugeordnet sind, die entsprechenden Zugriffsrechte
zu.Wenn Sie zum Beispiel den Benutzer den Zugriff auf
das erste Diskettenlaufwerk zu erlauben
wollen:&prompt.root; chmod 666 /dev/fd0Um den Mitgliedern der Gruppe
operator den Zugriff auf das
CDROM zu gestatten:&prompt.root; chgrp operator /dev/acd0c
&prompt.root; chmod 640 /dev/acd0cAb &os; 5.X müssen Sie
zusätzlich /etc/devfs.conf
anpassen, weil diese Einstellungen ansonsten beim
Systemneustart verloren gehen.Damit normale Benutzer bespielsweise das erste
Diskettenlaufwerk mounten können, fügen Sie
als root folgende Zeilen in
/etc/devfs.conf ein:# Allen Benutzern erlauben, das erste Diskettenlaufwerk zu mounten.
own /dev/fd0 root:operator
perm /dev/fd0 0666Damit alle Mitglieder der Gruppe
operator das CD-ROM-Laufwerk
mounten können, die folgenden Zeilen:# Alle Mitglieder der Gruppe operator dürfen CD-ROMs mounten.
own /dev/acd0 root:operator
perm /dev/acd0 0660Fügen Sie zum Abschluss die Zeile
vfs.usermount=1
in die Datei /etc/sysctl.conf
ein, damit die Einstellung bei einem Neustart des
Systems automatisch erhalten bleibt.Alle Benutzer können nun
/dev/fd0 auf ein Verzeichnis, das
ihnen gehört, mounten:&prompt.user; mkdir ~/my-mount-point
&prompt.user; mount -t msdos /dev/fd0 ~/my-mount-pointDie zur Gruppe operator
gehörenden Benutzer können nun
/dev/acd0c auf ein Verzeichnis, das
ihnen gehört, mounten:&prompt.user; mkdir ~/my-mount-point
&prompt.user; mount -t cd9660 /dev/acd0c ~/my-mount-pointDas Unmounten des Gerätes ist simpel:&prompt.user; umount ~/my-mount-pointDie Aktivierung von vfs.usermount
hat jedoch negative Auswirkungen auf Sicherheitsaspekte.
Ein besserer Weg, um auf &ms-dos;-formatierte
Datenträger zuzugreifen, ist die Benutzung des
Packages
emulators/mtools.Denken Sie daran, dass Sie die Gerätenamen in
diesen Beispielen an Ihre Konfiguration anpassen
müssen.Wieso geben die Befehle du und
df unterschiedliche Werte für den
freien Plattenplatz aus?Der Grund ist die Funktionsweise von
du und df.
du geht durch einen Dateibaum,
ermittelt die Größe jeder einzelnen Datei, und
gibt die Summe aus. df fragt lediglich
das Dateisystem wie viel Platz noch frei ist. Das
scheint zwar auf den ersten Blick sehr ähnlich zu
sein; allerdings wird sich ein leeres Verzeichnis auf die
Ausgabe von df auswirken, während
es auf das Ergebnis von du keinen
Einfluss hat.Wenn Sie eine Datei löschen, während sie von
einem Programm genutzt wird, wird diese Datei erst
gelöscht, wenn sie vom Programm freigegeben wird.
Allerdings wird die Datei sofort aus dem Verzeichnis
entfernt. Sie können dieses Verhalten mit einem
Programm wie more sehr einfach
nachvollziehen. Dazu brauchen Sie nur eine Datei, die
groß genug ist, um die Ausgabe von
du und df zu
beeinflussen. Bei der Größe aktueller Platten
muss diese Datei schon sehr
groß sein! Wenn Sie diese Datei löschen,
während Sie sie sich in more
anzeigen lassen, hat more kein Problem.
Der Eintrag für die Datei wird lediglich aus dem
Verzeichnis entfernt, damit kein anderes Programm mehr
darauf zugreifen kann. Laut du ist die
Datei verschwunden – es hat das Verzeichnis
untersucht und die Datei nicht gefunden. Laut
df ist die Datei aber vorhanden, da sie
im Dateisystem immer noch Platz belegt. Sobald Sie
more beenden, werden die Ergebnisse von
du und df wieder
übereinstimmen.Bitte beachten Sie, dass die Freigabe des
Plattenplatzes durch die Soft Updates um bis zu 30 Sekunden
verzögert werden kann.Die oben beschriebene Situation tritt sehr häufig
auf Web-Servern auf. Viele Anwender installieren einen
FreeBSD Web-Server und vergessen die Rotation der
Logfiles, bis irgendwann die Partition
/var überläuft. Der
Administrator löscht die Datei, aber das System
beschwert sich immer noch über fehlenden
Plattenplatz. Die Datei wird erst freigegeben, wenn der
Web-Server beendet und neu gestartet wird; dadurch kann
das System den Plattenplatz freigeben. Um solche und
ähnliche Unfälle zu verhindern, sollten Sie
&man.newsyslog.8; einsetzen.Wie kann ich den Swap-Bereich
vergrößern?Im Kapitel Konfiguration und
Tuning des Handbuches gibt es einen Abschnitt
mit einer Schritt-für-Schritt Anleitung.Warum ist meine Festplatte unter &os; kleiner, als sie
laut Hersteller sein soll?Festplattenhersteller definieren ein Gigabyte als eine
Milliarde Bytes, für &os; ist ein Gigabyte hingegen
1.073.741.824 Bytes groß. Aus diesem Grund wird
für eine Platte, die laut Herstellerangaben
80 GB groß ist, während des Bootvorgangs
eine Größe von 76.319 MB angezeigt.Beachten Sie auch, dass &os; (in der Voreinstellung)
8 % des Plattenplatzes für sich
reserviert.Warum kann eine Partition zu mehr als 100% gefüllt
sein?Ein Teil jeder UFS Partition, in der Vorgabe sind das 8%,
ist für das Betriebssystem und den Benutzer
root reserviert. &man.df.1; rechnet
diesen Teil bei der Ausgabe der Capacity
Spalte nicht ein, so dass dort Werte über 100%
angezeigt werden können. Die Anzahl der Blöcke in
der blocks Spalte ist ebenfalls um 8%
größer als die Summe der benutzten und
verfügbaren Blöcke (die Spalten
Used und Avail).Wie viel Platz reserviert wird, können Sie mit der
Option von &man.tunefs.8; einstellen.SystemadministrationWo befinden sich die Konfigurationsdateien für
den Systemstart?/etc/defaults/rc.conf (siehe
&man.rc.conf.5;) ist die primäre Konfigurationsdatei.
Die Startskripten des Systems, wie /etc/rc
und /etc/rc.d (siehe &man.rc.8;)
inkludieren diese Datei.
Ändern Sie diese Datei nicht!
Wenn Sie den Wert einer der in
/etc/defaults/rc.conf gesetzten
Variablen ändern wollen, fügen Sie die
entsprechende Zeile in die Datei
/etc/rc.conf ein und ändern
die Zeile dort.Wenn Sie zum Beispiel den mitgelieferten DNS-Server
named aktivieren wollen,
müssen Sie lediglich das folgende Kommando
eingeben:&prompt.root; echo named_enable="YES" >> /etc/rc.confWenn Sie lokale Server starten wollen, müssen
Sie passende Shellskripten im Verzeichnis
/usr/local/etc/rc.d/ ablegen. Die
Dateien müssen als ausführbar markiert sein und
die Endung .sh haben.Wie kann ich am Einfachsten einen Benutzer
hinzufügen?Benutzen Sie den Befehl &man.adduser.8; und für
kompliziertere Fälle den Befehl &man.pw.8;.Benutzen Sie den Befehl &man.rmuser.8;, um einen
Benutzer wieder zu löschen. Sie können, wenn
nötig. auch &man.pw.8; benutzen.Warum erhalte ich Meldungen wie root: not
found, nachdem ich meine crontab geändert
habe?Die übliche Ursache dieses Problems ist,
dass Sie die crontab des Systems
(/etc/crontab) geändert und dann
mit &man.crontab.1; installiert haben:&prompt.root; crontab /etc/crontabDiese Vorgehensweise ist falsch. Die crontab des
Systems hat ein anderes Format als die crontabs für
die einzelnen Benutzer, die mit &man.crontab.1;
aktualisiert werden (genauere Informationen über die
Unterschiede erhalten Sie in &man.crontab.5;).Wenn Sie so vorgegangen sind, ist die zweite crontab
einfach nur eine Kopie von
/etc/crontab, allerdings im falschen
Format. Löschen Sie sie mit dem folgenden
Befehl:&prompt.root; crontab -rWenn Sie /etc/crontab wieder
ändern müssen, sollten Sie einfach gar nichts
tun, um &man.cron.8; über die Änderung zu
informieren, er erkennt die Änderung
automatisch.Wenn Sie ein Kommando jeden Tag, jede Woche oder jeden
Monat ausführen lassen wollen, ist es wahrscheinlich
einfacher, wenn Sie entsprechende Shell-Scripte in
/usr/local/etc/periodic ablegen.
Diese werden dann von &man.periodic.8; zusammen mit den
anderen regelmäßigen Tätigkeiten
ausgeführt.Der eigentliche Grund für den Fehler ist die
Tatsache, dass die crontab des Systems ein
zusätzliches Feld enthält; dieses Feld gibt an,
mit welcher Benutzerkennung der Befehl ausgeführt
werden soll. In der mitgelieferten crontab ist das bei
allen Einträgen die Benutzerkennung
root. Wenn diese Datei als die
crontab des Benutzers username (die
nicht mit der crontab des Systems
identisch ist) verwendet wird, hält &man.cron.8; die
Zeichenkette root für den Namen
des zu startenden Programmes, aber dieses Programm gibt es
nicht.Wieso meldet mir &man.su.1; you are not in
the correct group to su root, wenn ich mit
&man.su.1; root werden will?Das ist ein Sicherheits-Feature. Wenn Sie mit
&man.su.1; zum Account root (oder
jedem anderen Account mit Super-User-Privilegien) wechseln
wollen, müssen Sie ein Mitglied der Gruppe
wheel sein. Wenn es dieses Feature
nicht gäbe, könnte jeder, der einen Account auf
dem System hat und zufällig das Passwort
für root erfährt, mit
Super-User-Rechten auf das System zugreifen. Durch dieses
Feature ist die Lage anders, wenn Sie nicht Mitglied von
wheel sind, können Sie nicht
einmal versuchen, dass Passwort
einzugeben.Um einem Benutzer zu erlauben, mit &man.su.1;
root zu werden, müssen Sie ihn
nur in die Gruppe wheel
eintragen.Ich habe einen Fehler in der
rc.conf oder einer der anderen
Dateien für den Systemstart und jetzt kann ich sie
nicht ändern, weil das Dateisystem
read-only ist. Was kann ich tun?Wenn Sie aufgefordert werden, den Pfadnamen der Shell
einzugeben, drücken Sie einfach
ENTER. Geben Sie danach mount
/ ein, um das Root-Dateisystem im
Schreib/Lese-Modus zu mounten. Sie werden wahrscheinlich
auch mount -a -t ufs ausführen
müssen, um das Dateisystem mit Ihrem Lieblingseditor
zu mounten. Wenn Ihr Lieblingseditor auf einem
Netzwerklaufwerk liegt, müssen Sie entweder das
Netzwerk von Hand konfigurieren oder einen Editor
benutzen, der auf einem lokalen Laufwerk vorhanden ist,
z.B. &man.ed.1;.Wenn Sie einen bildschirmorientierten Editor wie zum
Beispiel &man.vi.1; oder &man.emacs.1; benutzen wollen,
werden Sie auch den Befehl export
TERM=cons25 ausführen müssen, damit
diese Editoren die richtigen Einstellungen aus der
Datenbank &man.termcap.5; übernehmen.Sobald Sie diese Schritte ausgeführt, können
Sie den Fehler in der /etc/rc.conf
ganz normal beheben. Die Fehlermeldungen, die Ihnen
unmittelbar nach den Startmeldungen des Kernels angezeigt
wurden, sollten Ihnen die Nummer der Zeile mit dem Fehler
melden.Wieso habe ich habe Probleme, meinen Drucker
einzurichten?Bitte sehen Sie im Handbucheintrag über Drucker
nach. Es sollte die meisten Ihrer Probleme behandeln.
Lesen sie den Handbucheintrag über
Drucker.Einige Drucker benötigen einen auf dem Rechner
laufenden Treiber, um drucken zu können. Diese
so genannten WinPrinter oder
GDI-Drucker werden von FreeBSD nicht
unterstützt und an diesem Zustand wird sich wohl auch
nichts ändern. Wenn Ihr Drucker nicht unter DOS oder
&windowsnt; 4.0 verwendet werden kann, handelt es sich um
einen WinPrinter und wird in der Regel auch
nicht unter FreeBSD funktionieren. Ihre einzige Chance,
einen dieser Drucker benutzen können, ist der Port
ports/print/pnm2ppa.Wie kann ich die Tastaturbelegung meines Systems
korrigieren?Informationen dazu finden Sie im Kapitel länderspezifische
Einstellungen des Handbuchs, insbesondere im
Abschnitt Konfiguration
der Konsole.Wieso erhalte ich beim Start des Systems Meldungen wie
unknown: <PNP0303> can't assign
resources?Die nachfolgende Erklärung stammt aus einer Mail
auf der Mailingliste freebsd-current.
&a.wollman;, 24 April 2001Die Geräte, für die can't assign
resources-Meldungen ausgegeben werden, sind
Legacy ISAGeräte, für die ein nicht
PNP-fähiger Treiber in den Kernel eingebunden
wurde. Dabei handelt es sich um Geräte wie den
Tastaturkontroller, den programmierbaren
Interrupt-Kontroller und diverse andere
Standardkomponenten. Die Ressourcen können nicht
zugewiesen werden, weil es schon einen Treiber gibt, der
diese Ressourcen benutzt.
Wieso funktionieren die Benutzer-Quotas nicht
richtig?Es kann sein, dass Ihr Kernel nicht für den
Einsatz von Quotas konfiguriert ist. Damit Sie mit
Quotas arbeiten können, müssen Sie folgende
Zeile in Ihre Kernelkonfigurationsdatei aufnehmen und
den Kernel neu bauen:options QUOTAWeitere Informationen zum Einsatz von Quotas
finden Sie im entsprechenden
Abschnitt
des Handbuchs.Benutzen Sie keine Quotas für
/.Erstellen Sie die Quotas-Datei in dem Dateisystem,
für das die Quotas gelten sollen, z.B.:FilesystemQuota file/usr/usr/admin/quotas/home/home/admin/quotas……Unterstützt FreeBSD IPC-Grundfunktionen von
System V?Ja, FreeBSD unterstützt IPC im Stil von System V
einschließlich gemeinsamen Speicher, Nachrichten und
Semaphoren bereits mit dem
GENERIC-Kernel. Wenn Sie einen
angepassten Kernel verwenden, müssen Sie die folgenden
Zeilen in Ihre Kernelkonfigurationsdatei einfügen:
options SYSVSHM
options SYSVSHM # enable shared memory
options SYSVSEM # enable for semaphores
options SYSVMSG # enable for messaging
Danach kompilieren und installieren Sie den neuen
Kernel.Welchen Mail-Server kann ich an Stelle von Sendmail
benutzen?Sendmail
ist zwar der Mail-Server, der bei FreeBSD
standardmäßig installiert wird, aber Sie
können Ihn problemlos durch einen anderen MTA (z.B.
aus den Ports) ersetzen.In der Port-Sammlung gibt es bereits viele
verschiedene MTAs, mail/exim,
mail/postfix,
mail/qmail, sowie
mail/zmailer
sind einige der beliebteren Alternativen.Konkurrenz belebt das Geschäft und die Tatsache,
dass Sie die Qual der Wahl haben, ist ein Vorteil.
Daher sollten Sie Fragen wie Ist Sendmail besser
als Qmail? besser nicht auf den Mailinglisten
stellen. Wenn Sie dieses Thema interessiert, sollten sie
zunächst die Archive durchsehen. Die Vorteile und
Nachteile jedes einzelnen der verfügbaren MTAs sind
schon mehrere Male bis zur Erschöpfung diskutiert
worden.Was kann ich machen, wenn ich das Rootpasswort
vergessen habe?Keine Panik! Starten Sie Ihr System neu und
geben Sie boot -s an der
Eingabeaufforderung Boot: ein, um in den
Einzelbenutzermodus zu gelangen. Bei der Frage danach,
welche Shell benutzt werden soll, drücken Sie einfach
ENTER. Nun erscheint die Eingabeaufforderung
&prompt.root;. Geben Sie mount -u /
ein, um Ihr Root-Dateisystem für Lese- und
Schreibzugriffe zu remounten und dann mount
-a, um alle Dateisysteme zu remounten. Mit
passwd root können Sie das
Rootpasswort ändern und mit &man.exit.1;
können Sie mit dem Booten fortfahren.Wie verhindere ich, dass das System mit
CtrlAltDelete
rebootet werden kann?Falls Sie syscons (den Standard-Treiber für die
Konsole) benutzen, fügen Sie folgende Zeile in Ihre
Kernelkonfigurationsdatei ein:options SC_DISABLE_REBOOTFalls Sie den Konsolen-Treiber PCVT verwenden, benutzen
Sie stattdessen die folgende Zeile:options PCVT_CTRL_ALT_DELWie kann ich Textdateien von DOS Systemen auf &unix;
Systemen verwenden?Benutzen Sie diesen Perl-Befehl:&prompt.user; perl -i.bak -npe 's/\r\n/\n/g' file ...file ist/sind die zu verarbeitende(n) Datei(en). Die
Änderungen erfolgen in der Originaldatei, die zuvor
mit der Erweiterung .bak gesichert wird.Alternativ können Sie den Befehl &man.tr.1;
benutzen:&prompt.user; tr -d '\r' < dos-text-file > unix-filedos-text-file ist die
Datei, die den Text im DOS-Format enthält und
unix-file wird die konvertierte
Ausgabe enthalten. Diese Möglichkeit könnte
etwas schneller sein, als die Benutzung von Perl.Wie beende ich Prozesse namentlich?Benutzen Sie &man.killall.1;.Warum nervt su mich damit, dass ich nicht in der
ACL von root bin?Der Fehler stammt vom verteilten
Authentifizierungssystem Kerberos. Das Problem ist nicht
ernsthaft, aber störend. Sie können entweder su
mit der Option -K benutzen, oder Kerberos deinstallieren,
wie in der nächsten Frage beschrieben.Wie deinstalliere ich Kerberos?Um Kerberos aus dem System zu entfernen, müssen
Sie die bin-Distribution der von Ihnen benutzen RELEASE
neu installieren. Wenn Sie die CDROM besitzen,
können Sie sie mounten (wir nehmen an, unter /cdrom)
und folgende Schritte ausführen:&prompt.root; cd /cdrom/bin
&prompt.root; ./install.shAlternativ können Sie alle Zeilen mit
MAKE_KERBEROS aus der
/etc/make.conf entfernen und dann ein
make world durchführen.Wo ist /dev/MAKEDEV hin?Ab FreeBSD 5.X werden Geräte automatisch
von &man.devfs.8; zur Verfügung gestellt. Die
Gerätetreiber erstellen die Gerätedateien,
wenn diese benötigt werden. Das Skript
/dev/MAKEDEV wird nicht mehr
gebraucht.Wenn Sie FreeBSD 4.X oder eine frühere
Version benutzen und /dev/MAKEDEV
fehlt, dann haben Sie ein Problem. Kopieren Sie das
Skript aus den Systemquellen. Es liegt wahrscheinlich
unter /usr/src/etc/MAKEDEV.Wie füge ich Pseudo-Terminals zum System
hinzu?Wenn Sie viele Benutzer von telnet, ssh, X oder
screens haben, könnte es sein, dass Ihnen die
Pseudo-Terminals ausgehen. So fügen Sie weitere
hinzu:Erstellen und installieren Sie einen neuen Kernel
mit der Zeilepseudo-device pty 256in der Konfigurationsdatei.Führen Sie die Befehle&prompt.root; cd /dev
&prompt.root; ./MAKEDEV pty{1,2,3,4,5,6,7}aus, um 256 Geräteeinträge für die
neuen Terminals zu erstellen.Editieren Sie die Datei
/etc/ttys und fügen Sie
Zeilen für jeden der 256 Terminals ein. Sie
sollten so aussehen, wie die existierenden
Einträge, also etwa so:ttyqc none networkDie Reihenfolge der Buchstabenzuordnung lautet mit
einem regulären Ausdruck
tty[pqrsPQRS][0-9a-v].Starten Sie das System mit dem neuen Kernel
erneut, wenn Sie bereit sind.Warum kann ich das Gerät snd0 nicht
erstellen?Es gibt kein Gerät snd.
Diese Bezeichnung ist nur ein Sammelbegriff für die
diversen Geräte, die zusammen das Soundsystem von
FreeBSD bilden, wie zum Beispiel
mixer,
sequencer, und
dsp.So erzeugen Sie diese Geräte:&prompt.root; cd /dev
&prompt.root; sh MAKEDEV snd0Lassen Sie diesen Schritt aus, wenn Sie FreeBSD
5.0-RELEASE oder eine neuere Version mit &man.devfs.5;
verwenden. Die Gerätedateien werden in diesem Fall
automatisch in /dev erstellt.Wie lade ich /etc/rc.conf und
starte /etc/rc neu, ohne zu
rebooten?Gehen Sie in den Einzelbenutzermodus und dann
zurück in den Mehrbenutzermodus.Geben Sie auf der Konsole folgendes ein:&prompt.root; shutdown now
(Hinweis: ohne -r oder -h)
&prompt.root; return
&prompt.root; exitIch wollte auf das aktuelle -STABLE updaten, und
plötzlich läuft hier ein -BETAx, -RC oder
-PRERELEASE. Was ist passiert?Kurze Antwort: Das ist nur ein anderer Name. RC ist
die Abkürzung für Release
Candidate. Es bedeutet, dass eine neue
Release bevorsteht. Und -PRERELEASE bedeutet bei FreeBSD
normalerweise, dass die Sourcen zur Vorbereitung auf eine
Release eingefroren wurden (in einigen
Releases wurde -BETA anstelle von -PRERELEASE
verwendet).Ausführliche Antwort: Bei FreeBSD gibt es zwei
Quellen für Releases. Die Major Releases wie
4.0-RELEASE und 5.0-RELEASE werden aus dem aktuellen Stand
des Hauptzweiges der Entwicklung (besser und kürzer
als -CURRENT bekannt)
erzeugt. Minor Releases wie 4.1-RELEASE or 5.2-RELEASE
stammen aus dem aktiven -STABLE Zweig. Seit 4.3-RELEASE
gibt es es nun auch einen eigenen Zweig für jede
Release, der für die Leute gedacht ist, die ein sehr
konservativ weiterentwickeltes System benötigen (im
Normalfall also nur Updates aus dem Bereich
Sicherheit).Bevor in einem Zweig eine Release erfolgt, muss
in diesem Zweig ein bestimmter Prozess ablaufen. Ein
Teil dieses Prozesses ist der code freeze,
der Stop der Weiterentwicklung. Sobald dieser Schritt
erfolgt ist, wird der Name des Zweiges geändert, um
anzuzeigen, dass demnächst eine Release erfolgen
wird. Wenn der Zweig zum Beispiel 4.5-STABLE genannt
wurde, wird der Name in 4.6-PRERELEASE geändert, um
dies zu verdeutlichen. Weiterhin ist das ein Zeichen, dass
jetzt besonders intensiv getestet werden sollte. In
dieser Phase können Fehler im Sourcecode noch
korrigiert werden. Wenn der Sourcecode so weit
gereift ist, dass eine Release
erstellt werden kann, wird der Name in 4.6-RC
geändert, um genau dies anzuzeigen. In dieser Phase
können nur noch extrem wichtige Korrekturen
aufgenommen werden. Sobald die Release (in diesem Beispiel
4.6-RELEASE) erfolgt ist, wird der Zweig in 4.6-STABLE
umbenannt.Weitere Informationen über Versionsnummern und die
verschiedenen Entwicklungszweige enthält der Artikel
Release
Engineering.Als ich versucht habe, einen neuen Kernel zu
installieren, ist das chflags fehlgeschlagen. Was mache
ich jetzt?Kurze Antwort: Ihre Sicherheitseinstellung (der
securelevel) ist wahrscheinlich größer als 0.
Sie müssen das System neu starten und den Kernel im
Single-User Modus installierten.Ausführliche Antwort: Wenn die
Sicherheitseinstellung größer als 0 ist,
erlaubt Ihnen FreeBSD nicht, die Systemflags zu
ändern. Um den aktuellen Securelevel zu ermitteln,
können Sie das folgende Kommando benutzen:&prompt.root; sysctl kern.securelevelSie können die Sicherheitseinstellung nicht
verringern, Sie müssen das System neu starten und den
Kernel im Single-User Mode installieren oder die
Sicherheitseinstellung in
/etc/rc.conf ändern und dann das
System neu starten. Weitere Detail zur
Sicherheitseinstellung erhalten Sie in &man.init.8;,
weitere Informationen zur rc.conf erhalten Sie in
/etc/defaults/rc.conf und
&man.rc.conf.5;.Ich kann die Systemzeit nicht um mehr als eine Sekunde
verstellen. Was mache ich jetzt?Kurze Antwort: Ihre Sicherheitseinstellung (der
securelevel) ist wahrscheinlich größer als 1.
Sie müssen das System neu starten und die Systemzeit
im Single-User Modus verstellen.Ausführliche Antwort: Wenn die
Sicherheitseinstellung größer als 1 ist,
erlaubt Ihnen FreeBSD nicht, die Systemzeit zu
ändern. Um den aktuellen Securelevel zu ermitteln,
können Sie das folgende Kommando benutzen:&prompt.root; sysctl kern.securelevelSie können die Sicherheitseinstellung nicht
verringern, Sie müssen das System neu starten und die
Systemzeit im Single-User Mode ändern oder die
Sicherheitseinstellung in
/etc/rc.conf ändern und dann das
System neu starten. Weitere Detail zur
Sicherheitseinstellung erhalten Sie in &man.init.8;,
weitere Informationen zur rc.conf erhalten Sie in
/etc/defaults/rc.conf und
&man.rc.conf.5;.Warum braucht &man.rpc.statd.8; 256 MByte
Speicher?Nein, das Programm hat keinen Fehler und es verbraucht
auch nicht 256 MByte Speicher. rpc.statd
projiziert nur einen übertrieben großen
Speicherbereich in seinen eigenen Adressraum.
Von einem rein technischen Standpunkt aus
ist das nichts verwerfliches, allerdings verwirrt es
Programme wie &man.top.1; und &man.ps.1;.&man.rpc.statd.8; projiziert seine Statusdatei (die in
/var liegt) in seinen
Adressraum. Um die Probleme zu vermeiden, die bei
einer Vergrößerung dieser Projektion entstehen
könnten, wird gleich ein möglichst großer
Speicherbereich benutzt. Dies kann man sehr schön im
Sourcecode sehen: Die Längenangabe beim Aufruf von
&man.mmap.2; ist 0x10000000, ein
sechzehntel des Adressraums bei IA32, oder genau 256
MByte.Warum kann ich das Dateiattribut
schg nicht löschen?Sie betreiben Ihr System mit einer erhöhten
Sicherheitsstufe. Senken Sie die Sicherheitsstufe und
versuchen Sie es dann noch einmal. Weitere Informationen
erhalten Sie im FAQ Eintrag
über Sicherheitsstufen und in der Online-Hilfe
&man.init.8;.Warum funktioniert die .shosts
Authentifizierung von SSH in neueren Version von FreeBSD
nicht mehr?Die .shosts
Authentifizierung funktioniert nicht mehr, weil
&man.ssh.1; in neueren Versionen von FreeBSD nicht mehr
SUID-root installiert wird. Um dieses
Problem zu lösen, gibt es die folgenden
Möglichkeiten:Um das Problem für immer zu lösen,
müssen Sie in /etc/make.conf
die Variable ENABLE_SUID_SSH auf
true setzen und ssh neu
übersetzen (oder make world
ausführen.Übergangsweise können Sie auch die
Dateirechte von /usr/bin/ssh auf
4555 setzen, indem Sie den Befehl
chmod 4555 /usr/bin/ssh als
root ausführen. Fügen
Sie anschließend ENABLE_SUID_SSH=
true in die Datei
/etc/make.conf ein, damit diese
Änderung erhalten bleibt, wenn Sie das
nächste Mal make world
ausführen.Was ist vnlru?vnlru schreibt vnodes auf Platte
und gibt sie wieder frei, falls das System die Grenzwert
kern.maxvnodes erreicht. Dieser Thread
des Kernel tut meistens gar nichts und wird nur aktiv,
wenn Sie extrem viel RAM haben und gleichzeitig auf viele
zehntausende kleine Dateien zugreifen.Was bedeuten die Zustände, die
top für Speicherseiten ausgibt?Speicherseiten werden vom Kernel in
verschiedenen Listen verwaltet:Active: Seiten, die vor
Kurzem benutzt wurden.Inactive: Seiten, die
länger nicht benutzt wurden.Cache: Meistens
Seiten, die vorher im Zustand Inactive
waren und noch gültige Daten enthalten. Diese
Seiten können sofort in ihrem alten Kontext oder
in einem neuen Kontext verwendet werden. Wenn eine
Seite unverändert
(clean) ist, kann
ein Zustandswechsel direkt von Active
nach Cache erfolgen.
Ob dieser Zustandswechsel möglich ist, wird durch
die Seitenersetzungsstrategie bestimmt, die der
Entwickler des VM-Systems festgelegt hat.Free: Seiten, die
keine Daten enthalten. Diese Seiten können
sofort benutzt werden, wenn Seiten im Zustand
Cache nicht benutzt werden
können. Seiten im Zustand Free
können auch während eines Interrupts
angefordert werden.Wired: Seiten, die
fest im Speicher liegen und nicht ausgelagert werden
können. Normalerweise werden solche Seiten vom
Kernel benutzt, manchmal werden Sie aber auch für
spezielle Zwecke von Prozessen verwendet.Seiten im Zustand Inactive
werden oft auf Plattenspeicher geschrieben (sozusagen
ein sync des VM-Systems). Wenn
die CPU erkennen kann, das eine Seite unmodifiziert
(clean) ist, kann
auch eine Active-Seite auf den
Plattenspeicher ausgeschrieben werden. In bestimmten
Situationen ist es von Vorteil, wenn ein Block von
VM-Seiten, unabhängig von seinem Zustand,
ausgeschrieben werden kann. Die
Inactive-Liste enthält wenig
benutzte Seiten, die ausgeschrieben werden könnten.
Seiten im Zustand Cached sind
schon ausgeschrieben und stehen Prozessen für
die Verwendung im alten oder in einem neuen Kontext
zur Verfügung. Seiten im Zustand
Cache sind nicht ausreichend
geschützt und können während Unterbrechungen
nicht benutzt werden.Die eben beschriebene Behandlung von Speicherseiten
kann durch weitere Zustände (wie das
das Busy-Flag) verändert werden.Wie viel freien Speicher hat mein System?Es gibt verschiedene Arten von freiem
Speicher. Eine Art ist die Speichermenge,
die sofort, ohne etwas auszulagern, zur Verfügung
steht. Der gesamte VM-Bereich
ist eine weitere Art des freien Speichers.
Die Betrachtung ist komplex, hängt aber von
der Größe des Swap-Bereichs und der
Größe des Arbeitsspeichers ab. Es gibt
weitere Definitionen für freien Speicher,
die aber alle relativ nutzlos sind. Wichtig ist
hingegen, dass wenig Seiten ausgelagert
werden (paging) und der
Swap-Bereich ausreichend groß ist.Ich kann /var/empty nicht
löschen!Das Verzeichnis /var/empty
wird von &man.sshd.8; benötigt, wenn es mit
Privilege Separation läuft.
Das Verzeichnis /var/empty ist
leer, gehört root und
ist durch das Dateiattribut schg
geschützt.Wir empfehlen Ihnen, das Verzeichnis zu belassen.
Sollten Sie es aber trotzdem löschen wollen,
müssen Sie zuerst das schg-Attribut
entfernen. Schauen Sie sich dazu die Hilfeseite
&man.chflags.1; an und beachten Sie die Antwort auf
die Frage wie das
schg-Attribut entfernt wird.Das X Window System und virtuelle KonsolenWas ist das X Window System?Das X Window System ist das am häufigsten verwendete
Window System für &unix; oder ähnliche Systeme,
zu denen auch &os; gehört.
Der X
Protokollstandard wird von der
X.org Foundation definiert.
Die aktuelle Version 11.6 dieser Spezifikation wird als
X11R6 oder auch nur als
X11 bezeichnet.Das X Window System wurde für viele verschiedene
Architekturen und Betriebssysteme implementiert. Eine
serverseitige Implementierung wird dabei als
X-Server bezeichnet.Welche X-Implementierungen sind für &os;
verfügbar?Früher war &xfree86;, die X-Implementierung des
XFree86
Projects, Inc., der Standard unter &os;. Dieser
X-Server wurde bis einschließlich &os;
Version 4.10 und 5.2 als Standard-X-Server installiert.
Die von &xorg; veröffentlichte Implementierung diente
nur als Referenzplattform, weil der verwendete Code
über die Jahre sehr ineffizient geworden war.Anfang 2004 verließen einige Entwickler das
XFree86 Project, um fortan &xorg; direkt zu
unterstützen. Der Grund dafür waren
Meinungsverschiedenheiten über die Geschwindigkeit
der Weiterentwicklung, die zukünftige Ausrichtung des
Projekts sowie persönliche Differenzen. Zur gleichen
Zeit aktualisierte &xorg; ihren Quellcodebaum auf die
&xfree86;-Version 4.3.99.903,
brachte viele Änderungen, die bisher getrennt verwaltet
worden waren, in das Projekt ein und veröffentlichte
das Paket als X11R6.7.0, bevor
&xfree86; die Lizenz änderte. Ein seperates, aber
mit &xorg; verbundenes Projekt,
freedesktop.org
(oder fd.o), arbeitet an einer
Überarbeitung des ursprünglichen &xfree86;-Codes,
um einerseits mehr Rechenarbeit an die Grafikkarten zu
übertragen (mit dem Ziel einer deutlich erhöhten
Geschwindigkeit) und andererseits den Code zu modularisieren
(mit dem Ziel einer verbesserten Wartung, einer schnelleren
Entwicklung sowie einer vereinfachten Konfiguration). &xorg;
plant, die Weiterentwicklungen von freedesktop.org in seine
zukünftigen Versionen zu integrieren.Seit Juli 2004 ist &xorg; der Standard-X-Server für
&os.current;. Die &xfree86;-Ports
(x11/XFree86-4)
verbleiben in der Ports-Sammlung und sind nach wie der
Standard für &os.stable;.Der letzte Absatz beschreibt nur die
Standardeinstellung. Es ist nach wie vor möglich,
beide Implementierung unter &os; zu verwenden. Lesen
Sie dazu die Anweisungen im Eintrag vom 23.07.2004 in
der Datei /usr/ports/UPDATING.Beachten Sie, dass es derzeit nicht möglich ist,
Teile aus beiden Implementierungen parallel zu verwenden.
Sie müssen sich also für eine der beiden
Implementierungen entscheiden.Die folgenden Abschnitte beziehen sich zwar auf die
&xfree86;-Implementierung, sie sollten aber auch für
die &xorg;-Implementierung anwendbar sein. Die
Standardkonfigurationsdatei von &xorg; heißt
xorg.conf. Ist diese nicht
vorhanden, wird die Datei XF86Config
verwendet.Funktionieren meine Programme auch mit der
&xorg;-Implementierung noch?Der &xorg;-Server basiert auf der gleichen
X11R6-Spezifikation, die auch &xfree86; verwendet, daher
sollte ein Großteil der Anwendungen problemlos
funktionieren. Einige selten verwendete Protokolle werden
allerdings nicht mehr unterstützt
(XIE, PEX, sowie
lbxproxy). Die beiden ersten Protokolle
wurden allerdings auch vom &xfree86;-Port nicht
unterstützt.Warum hat sich das X Project überhaupt
aufgespalten?Diese Frage ist nicht &os;-spezifisch. Es gibt zu
diesem Thema umfangreiche Postings in diversen
Mailinglist-Archiven. Suchen Sie daher über eine
Suchmaschine danach, statt diese Frage auf einer
&os;-Mailingliste zu stellen.Warum hat sich &os; für &xorg; als Standard-X-Server
entschieden?Die Entwickler von &xorg; geben an, dass sie neue
Versionen rascher veröffentlichen und neue Eigenschaften
schneller implementieren wollen. Außerdem verwenden
sie nach wie vor die traditionelle X-Lizenz, während
&xfree86; nun eine veränderte Version benutzt.Diese Entscheidung wird nach wie vor heftig
diskutiert. Nur die Zeit wird zeigen, welche
Implementierung technisch überlegen ist. Jeder
&os;-Benutzer hat aber die freie Wahl zwischen den
beiden Implementierungen.Ich möchte X benutzen, was muss ich
tun?Der einfachste Weg ist der, dass Sie während
der Installation angeben, dass Sie X benutzen
möchten.Wenn Sie X auf einem existierenden System installieren
wollen, sollten Sie den Meta-Port
x11/xorg verwenden, der
alle benötigen Komponenten baut und installiert.Lesen Sie danach die Dokumentation zu
&man.xorgconfig.1;, das Sie bei der Konfiguration des
X-Servers für Ihre Grafikkarte, Maus usw.
unterstützt. Bevorzugen Sie eine grafische
Konfigurationsoberfläche, sollten Sie sich
&man.xorgcfg.1; ansehen.Weitere Informationen finden sich im Abschnitt X11 des
FreeBSD-Handbuchs.Evtentuell möchten Sie sich auch den Xaccel-Server
ansehen. Nähere Details finden Sie im
Abschnitt über Xi
Graphics.Ich habe versucht, X zu starten,
aber wenn ich startx eingebe, erhalte
ich die Fehlermeldung KDENABIO failed
(Operation not permitted). Was soll ich jetzt
machen?Das System läuft auf einer erhöhten
Sicherheitsstufe (securelevel).
X kann auf einer erhöhten Sicherheitsstufe nicht
gestartet werden, weil X dazu Schreibzugriff auf
/dev/io benötigt. Lesen Sie dazu
auch &man.init.8;.Die Frage ist also eigentlich, was Sie anders machen
sollten. Sie haben zwei Möglichkeiten: Setzen Sie
die Sicherheitsstufe wieder zurück auf 0 (die
Einstellung erfolgt in der Regel in
/etc/rc.conf) oder starten Sie
&man.xdm.1; während des Starts des Systems, bevor die
Sicherheitsstufe erhöht wird.Der Abschnitt enthält
Informationen darüber, wie Sie &man.xdm.1; beim Start
des Systems starten können.Warum funktioniert meine Maus unter X nicht?Wenn Sie syscons (den Standard-Konsoltreiber)
benutzen, können Sie FreeBSD so konfigurieren,
dass auf jedem virtuellen Bildschirm ein Mauszeiger
unterstützt wird. Um Konflikte mit X zu vermeiden,
unterstützt syscons ein virtuelles Gerät mit dem
Namen /dev/sysmouse. Über
dieses virtuelle Gerät können andere Programme
alle Mausbewegungen und Mausclicks im MouseSystems-Format
mitlesen. Falls Sie Ihre Maus auf einer oder mehreren
virtuellen Konsolen und X
benutzen wollen, sollten Sie zunächst lesen und dann
moused installieren.Die Datei /etc/X11/XF86Config sollte
die folgenden Einträge enthalten:Section Pointer
Protocol "SysMouse"
Device "/dev/sysmouse"
.....
Diese Variante kann für &xfree86; 3.3.2 und
neuer sowie für &xorg; 6.7.0 benutzt werden. Wenn
Sie eine ältere Versionen verwenden, muss als
Protocol hingegen
MouseSystems benutzt werden.Verwenden Sie &xorg;, sollten Sie allerdings die Datei
/etc/X11/xorg.conf anpassen. Obwohl
aus Kompatibilitätsgründen auch das eben
beschriebene Section Pointer erlaubt
ist, sollte besser ein Section
InputDevice ähnlich dem
folgenden verwendet werden:Section "InputDevice"
Option "Protocol" "SysMouse"
Option "Device" "/dev/sysmouse"
.....Einige Leute ziehen es vor, unter X
/dev/mouse zu benutzen. Hierzu
sollte /dev/mouse nach
/dev/sysmouse gelinkt werden:&prompt.root; cd /dev
&prompt.root; rm -f mouse
&prompt.root; ln -s sysmouse mouseKann ich meine Rad-Maus auch unter X benutzen?Ja.Dazu müssen Sie X nur mitteilen, dass Sie eine
Maus mit 5 Tasten haben. Dazu fügen Sie die Zeilen
Buttons 5 sowie
ZAxisMapping 4 5 in den Abschnitt
InputDevice der Datei
/etc/XF86Config ein. Das
Beispiel zeigt, wie ein solcher Abschnitt aussehen
könnte.Abschnitt InputDevice für
Rad-Mäuse in den Konfigurationsdateien von
&xfree86; 4.X und &xorg;Section "InputDevice"
Identifier "Mouse1"
Driver "mouse"
Option "Protocol" "auto"
Option "Device" "/dev/sysmouse"
Option "Buttons" "5"
Option "ZAxisMapping" "4 5"
EndSection .emacs Beispiel für
seitenweises Blättern mit einer
Rad-Maus (optional);; wheel mouse
(global-set-key [mouse-4] 'scroll-down)
(global-set-key [mouse-5] 'scroll-up)X verbietet Verbindungen von entfernten Systemen!Aus Sicherheitsgründen verbietet der X-Server
in der Voreinstellung Verbindungen von entfernten
Systemen.Starten Sie den X-Server mit der Option
, wenn Sie Verbindungen von
entfernten Systemen erlauben wollen:&prompt.user; startx -listen_tcpWieso funktionieren Menüs und Dialoge in X nicht
richtig?Versuchen Sie, die Num Lock-Taste
auszustellen.Falls Ihre Num Lock-Taste beim Booten
standardmäßig eingeschaltet ist, sollten Sie
die folgende Zeile in den Abschnitt
Keyboard der Datei
XF86Config einfügen:
# Let the server do the NumLock processing. This should only be
# required when using pre-R6 clients
ServerNumLock
Was ist eine virtuelle Konsole und wie erstelle ich
mehr?Mit virtuellen Konsolen können Sie mehrere
simultane Sitzungen auf einer Maschine laufen lassen, ohne
so komplizierte Dinge wie die Einrichtung eines Netzwerkes
oder die Benutzung von X zu benötigen.Wenn das System startet, wird es nach der Anzeige
aller Bootmeldungen eine Eingabeaufforderung auf dem
Bildschirm anzeigen. Sie können dann auf der ersten
virtuellen Konsole Ihren Benutzernamen und das Passwort
eingeben und anfangen, zu arbeiten (oder zu
spielen!).Gelegentlich möchten Sie möglicherweise eine
weitere Sitzung starten wollen, vielleicht, um die
Dokumentation zu einem Programm, das Sie gerade benutzen,
einzusehen, oder, um Ihre Mails zu lesen, während Sie
auf das Ende einer FTP-Übertragung warten.
Drücken Sie einfach AltF2 (halten Sie die Alt-Taste
gedrückt und drücken Sie die Taste F2)
und Sie gelangen zur Anmelde-Aufforderung auf der zweiten
virtuellen Konsole! Wenn Sie zurück
zur ersten Sitzung möchten, drücken Sie
AltF1.Die Standardinstallation von FreeBSD bietet acht
aktivierte virtuelle Konsolen. Mit
AltF1,
AltF2,
AltF3
und so weiter wechseln Sie zwischen diesen
virtuellen Konsolen.Um mehr von ihnen zu aktivieren, editieren Sie
/etc/ttys und fügen
Einträge für ttyv4 bis
zu ttyvc nach dem Kommentar zu
virtuellen Terminals ein:
# Edit the existing entry for ttyv3 in /etc/ttys and change
# "off" to "on".
ttyv3 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv4 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv5 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv6 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv7 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv8 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv9 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyva "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyvb "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
Benutzen Sie so wenig oder soviele, wie Sie
möchten. Je mehr virtuelle Terminals Sie benutzen,
desto mehr Ressourcen werden gebraucht; das kann wichtig
sein, wenn Sie 8MB RAM oder weniger besitzen. Sie
können auch secure in
insecure ändern.Wenn Sie einen X-Server benutzen möchten,
müssen Sie mindestens ein
virtuelles Terminal unbenutzt (oder ausgeschaltet)
lassen damit der Server es benutzen kann. Das
heißt, dass Sie Pech haben, wenn Sie für
jede Ihrer 12 Alt-Funktionstasten eine
Anmeldeaufforderung haben möchten - Sie können
das nur für elf von ihnen tun, wenn Sie einen
X-Server auf derselben Maschine laufen lassen
möchten.Der einfachste Weg, eine Konsole zu deaktivieren, ist,
sie auszuschalten. Wenn Sie zum Beispiel die oben
erwähnte volle Zuordnung aller 12 Terminals
hätten, müssten Sie die Einstellung
für das virtuelle Terminal 12 von:ttyvb "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on securein:ttyvb "/usr/libexec/getty Pc" cons25 off secureändern.Wenn Ihre Tastatur nur über zehn Funktionstasten
verfügt, bedeutet das:
ttyv9 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 off secure
ttyva "/usr/libexec/getty Pc" cons25 off secure
ttyvb "/usr/libexec/getty Pc" cons25 off secure
(Sie können diese Zeilen auch einfach
löschen.)Nachdem Sie die Datei /etc/ttys
geändert haben, besteht der nächste Schritt
darin, sicherzustellen, dass Sie genügend
Geräte für virtuelle Terminal haben. Der
einfachste Weg, dies zu tun, ist:&prompt.root; cd /dev
&prompt.root; sh MAKEDEV vty12Wenn Sie FreeBSD 5.X oder neuer mit
DEVFS benutzen, brauchen Sie die
Gerätedateien nicht manuell anzulegen, da sie
automatisch in
/dev erstellt
werden.Die einfachste (und sauberste) Möglichkeit, die
virtuellen Konsolen zu aktivieren, ist, zu rebooten. Wenn
Sie jedoch auf keinen Fall rebooten möchten,
können Sie auch einfach das X Window System
herunterfahren und als root&prompt.root; kill -HUP 1ausführen.Es ist unbedingt erforderlich, dass Sie das X
Window System vollständig herunterfahren, falls es
läuft. Falls Sie es nicht tun, könnte es sein,
dass sich ihr System nach der Eingabe des
kill-Befehls aufhängt.Wie greife ich von X aus auf virtuelle Konsolen
zu?Benutzen Sie
CtrlAltFn
um auf eine virtuelle Konsole umzuschalten. Mit
CtrlAltF1
würden Sie zur ersten virtuellen Konsole
umschalten.Sobald Sie auf eine virtuelle Konsole umgeschaltet
haben, können Sie ganz normal
AltFn
benutzen, um zwischen den einzelnen virtuellen Konsolen
umzuschalten.Um zu Ihrer X-Sitzung zurückzukehren, müssen
Sie auf die virtuelle Konsole umschalten, auf der X
läuft. Wenn Sie X über der Eingabeaufforderung
gestartet haben (z.B. mit startx),
benutzt X die nächste freie virtuelle Konsole und
nicht die Konsole, von der es gestartet wurde. Wenn Sie
acht aktive virtuelle Konsole haben, dann wird X die
neunte benutzen und Sie können mit AltF9
umschalten.Wie starte ich XDM beim Booten?Es gibt zwei Denkansätze, wie
&man.xdm.1; zu starten ist. Bei dem einen wird
xdm unter Nutzung des mitgelieferten
Beispiels über /etc/ttys
(&man.ttys.5;) gestartet, während beim zweiten Ansatz
rc.local (&man.rc.8;) oder das
Skript X.sh im Verzeichnis
/usr/local/etc/rc.d verwendet wird.
Beide Ansätze sind gleichwertig und der eine
wird in Situationen funktionieren, in denen der andere es
nicht tut. In beiden Fällen ist das Ergebnis das
gleiche: X liefert eine graphische
Anmeldeaufforderung.Die ttys-Methode hat den Vorteil, dass
dokumentiert ist, auf welchem vty X gestartet wird und der
Neustart des X-Servers beim Abmelden an init
übergeben wird. Die rc.local-Methode erleichtert ein
Killen von xdm, falls Probleme beim Start des X-Servers
auftreten sollten.Beim Laden von rc.local sollte xdm
ohne irgendwelche Argumente (das heißt als Daemon)
gestartet werden. xdm muss gestartet werden NACHDEM getty
läuft, andernfalls entsteht ein Konflikt zwischen
getty und xdm und die Konsole bleibt gesperrt. Der beste
Weg, um dies zu vermeiden, ist, das Skript für etwa
zehn Sekunden anzuhalten und dann xdm zu starten.Wenn Sie xdm durch einen Eintrag in
/etc/ttys starten lassen, kann es zu
einem Konflikt zwischen xdm und
&man.getty.8; kommen. Um dieses Problem zu
vermeiden, sollten Sie die Nummer des
vt in die Datei
/usr/X11R6/lib/X11/xdm/Xservers
eintragen.:0 local /usr/X11R6/bin/X vt4Diese Zeile führt dazu, dass der X Server
/dev/ttyv3 nutzt. Die beiden Zahlen
weichen voneinander ab: Der X-Server beginnt die
Zählung der vty bei 1, während der
FreeBSD-Kernel bei 0 beginnt.Wieso erhalte ich die Meldung Couldn't open
console, wenn ich xconsole benutze?Wenn Sie X mit
startx starten, werden die
Zugriffsrechte für
/dev/console leider
nicht geändert, was dazu
führt, dass Dinge wie xterm
-C und xconsole nicht
funktionieren.Das hängt damit zusammen, wie die Zugriffsrechte
für die Konsole standardmäßig gesetzt
sind. Auf einem Mehrbenutzersystem möchte man nicht
unbedingt, dass jeder Benutzer einfach auf die
Systemkonsole schreiben kann. Für Benutzer, die sich
auf einer Maschine direkt mit einem VTY anmelden,
existiert die Datei &man.fbtab.5;, um
derartige Probleme zu lösen.In Kürze: sorgen Sie dafür, dass sich
eine nicht auskommentierte Zeile der Form/dev/ttyv0 0600 /dev/consolein der Datei /etc/fbtab befindet.
Das sorgt dafür, dass wer auch immer sich auf
/dev/ttyv0 anmeldet, auch die Konsole
besitzt.Früher konnte ich &xfree86; als normaler User
starten. Warum sagt mir das System jetzt, dass ich
root sein muss?Alle X-Server müssen mit der ID
root laufen, um direkt auf die
Videohardware zuzugreifen. Die älteren Versionen von
&xfree86; (bis einschließlich 3.3.6) installierten
alle mitgelieferten Server so, dass sie automatisch
unter ID root ausgeführt werden
(setuid to root). Dies stellt
natürlich eine Gefahrenquelle dar, da die X-Server
große, komplexe Programme sind. Alle neueren
Versionen von &xfree86; installieren die Server aus genau
diesem Grund nicht mehr "setuid
root".Es ist natürlich nicht tragbar, den X-Server
immer mit der ID root laufen zu
lassen; auch aus Gründen der Sicherheit ist es keine
gute Idee. Es gibt zwei Möglichkeiten, um X auch als
normaler Benutzer starten zu können. Die erste ist
die Verwendung von xdm oder eines
ähnlichen Programms; die zweite ist die Benutzer von
Xwrapper.xdm ist ein ständig laufendes
Programm, mit dem Logins über eine graphische
Benutzeroberfläche sind. Es wird normalerweise beim
Systemstart initialisiert und für die
Authentifizierung der Benutzer und den Start ihrer
Sitzungen verantwortlich. Es ist also die graphische
Entsprechung von &man.getty.8; und &man.login.1;.
Weitere Informationen zum Thema xdm
finden Sie in der &xfree86;
Dokumentation und dem entsprechenden FAQ-Eintrag.Xwrapper ist eine
Hülle für den X-Server. Mit
diesem kleinen Utility ist es möglich, manuell den
X-Server zu starten und weiterhin eine annehmbare
Sicherheit zu haben. Das Tools prüft, ob die per
Kommandozeile übergebenen Argumente halbwegs sinnvoll
sind. Wenn dies der Fall ist, startet es den
entsprechenden X-Server. Wenn Sie (aus welchem Grund auch
immer) keine graphische Anmeldung wollen, ist
Xwrapper die optimale Lösung.
Wenn Sie die vollständige Ports-Sammlung installiert
haben, finden Sie das Tool im Verzeichnis
/usr/ports/x11/wrapper.Warum funktioniert meine PS/2-Maus nicht
richtig?Ihre Maus und der Maustreiber sind etwas aus der
Synchronisation geraten.In seltenen Fällen kann es jedoch sein,
dass der Treiber fälschlicherweise
Synchronisationsprobleme meldet und Sie in den
Kernelmeldungen folgendes sehen:psmintr: out of sync (xxxx != yyyy)und Ihre Maus nicht richtig zu funktionieren
scheint.Falls das passiert, deaktivieren Sie den Code zur
Überprüfung der Synchronisation, indem Sie die
Treiberangaben für den PS/2-Maustreiber auf 0x100
setzen. Rufen Sie UserConfig durch
Angabe der Option am Boot-Prompt
auf:boot: -cGeben sie dann in der Kommandozeile von
UserConfig folgendes ein:UserConfig> flags psm0 0x100
UserConfig> quitMeine PS/2-Maus von MouseSystems scheint nicht zu
funktionieren.Es wurde berichtet, dass einige Modelle der
PS/2-Mäuse von MouseSystems nur funktionieren, wenn
sie im hochauflösenden Modus betrieben
werden. Andernfalls springt der Mauszeiger sehr oft in
die linke obere Ecke des Bildschirms.Das Flag 0x04 des Maustreibers bringt die Maus
in den hochauflösenden Modus. Rufen Sie
UserConfig durch Angabe der Option
am Boot-Prompt auf:boot: -cGeben sie dann in der Kommandozeile von
UserConfig folgendes ein:UserConfig> flags psm0 0x04
UserConfig> quitLesen Sie den vorigen Abschnitt über eine andere
mögliche Ursache für Probleme mit der
Maus.Wenn ich eine X-Anwendung erstellen will, kann
imake die Datei
Imake.tmpl nicht finden. Wo befindet
sie sich?Imake.tmpl ist Teil des
Imake-Paketes, ein Standardwerkzeug zur Erstellung von
X-Anwendungen. Imake.tmpl ist
ebenso, wie viele Header-Dateien, die zur Erstellung von
X-Anwendungen benötigt werden, in der Distribution
xprog enthalten. Sie können Sie
per sysinstall oder aber manuell mit den X
Distributionsdateien installieren.Wie kann ich einen anderen X-Server installieren?&os;-Versionen vor 5.3 verwendeten
&xfree86; 4.X als
Standard-X-Server. Seither wird
&xorg; als
Standard-X-Server verwendet. Wenn Sie einen anderen
X-Server installieren wollen,
müssen Sie die folgende Zeile in Ihre
/etc/make.conf einfügen. (Existiert
die Datei nicht, müssen Sie sie zuvor anlegen.)X_WINDOW_SYSTEM= xorgDiese Variable kann die Werte xorg,
xfree86-4, oder
xfree86-3 annehmen.Wie vertausche ich die Maustasten?Benutzen Sie den Befehl xmodmap -e "pointer =
3 2 1" in Ihrer .xinitrc
oder .xsession.Wie installiere ich einen Splash-Screen und wo finde
ich sie?&os; erlaubt die Anzeige von
Splash-Screens während des
Bootvorganges. Die Splash-Screens dürfen
Bitmaps mit 256 Farben
(*.BMP) oder ZSoft-PCX-Dateien
*.PCX) sein. Damit sie mit normalen
VGA-Karten dargestellt werden können, darf die
Größe 320x200 Bildpunkte nicht
überschreiten. Wenn Sie in ihrem Kernel die
VESA-Unterstützung eingebunden haben, beträgt
die maximale Größe 1024x768 Pixel.
Die derzeitige VESA-Unterstützung kann entweder direkt
durch die Kernelkonfigurationsoption
VESA in den Kernel eingebunden werden,
oder durch das Laden des VESA-kld-Moduls während des
Bootens.Um einen Splash-Screen zu benutzen, müssen Sie die
Startdateien, die den Bootprozess von &os; kontrollieren,
modifizieren.Dazu müssen Sie die Datei
/boot/loader.rc erstellen, die
die folgenden Zeilen enthält:include /boot/loader.4th
startAußerdem benötigen Sie die Datei
/boot/loader.conf, die die
folgenden Zeilen enthält:splash_bmp_load="YES"
bitmap_load="YES"Dies setzt voraus, dass Sie
/boot/splash.bmp als Ihren
Splash-Screen benutzen. Wenn Sie lieber eine
PCX-Datei benutzen wollen, dann kopieren Sie sie nach
/boot/splash.pcx, erstellen Sie
eine Datei /boot/loader.rc, wie
oben beschrieben und eine Datei
/boot/loader.conf, die folgendes
enthält:splash_pcx_load="YES"
bitmap_load="YES"
bitmap_name="/boot/splash.pcx"Alles, was Sie nun brauchen, ist ein Splash-Screen.
Hierzu können Sie durch die Gallerie bei
surfen.Kann ich die &windows;-Tasten unter X
benutzen?Ja, Sie müssen lediglich mit &man.xmodmap.1;
festlegen, welche Aktion diese Tasten auslösen
sollen.Unter der Annahme, dass alle &windows;
Tastaturen dem Standard entsprechen, lauten die Keycodes
für die drei Tasten115 - &windows;-Taste zwischen den
Alt- und
Strg-Tasten auf der linken Seite116 - &windows;-Taste rechts von der
AltGr-Taste117 - Menü-Taste, links von der
rechten Strg-TasteNach der folgenden Anweisung erzeugt die linke
&windows;-Taste ein Komma.&prompt.root; xmodmap -e "keycode 115 = comma"Sie werden Ihren Window Manager wahrscheinlich neu
starten müssen, damit diese Einstellung wirksam
wird.Um die neue Belegung der &windows;-Tasten automatisch
beim Start von X zu erhalten, könnten Sie
entsprechende xmodmap Anweisungen in
ihre ~/.xinitrc einfügen. Die
bevorzugte Variante ist aber, eine Datei mit dem Namen
~/.xmodmaprc zu erzeugen, die nur die
Parameter für den Aufruf von
xmodmap enthält. Wenn Sie mehrere
Tasten umdefinieren wollen, muss jede Definition in
eine eigene Zeile gesetzt werden. Weiterhin müssen
Sie in Ihrer ~/.xinitrc noch die
folgende Zeile einfügen:xmodmap $HOME/.xmodmaprcSie könnten die drei Tasten zum Beispiel mit den
Funktionen F13, F14 und
F15 belegen. Dadurch ist es sehr
einfach, diese Tasten mit nützlichen Funktionen eines
Programmes oder Desktops zu verknüpfen.Falls Sie das auch tun wollen, sollten in Ihrer
~/.xmodmaprc die folgenden
Anweisungen stehen.
keycode 115 = F13
keycode 116 = F14
keycode 117 = F15
Falls Sie zum Beispiel fvwm2
benutzen, können Sie ihn so einstellen, dass
F13 das Fenster unter dem Mauszeiger
minimiert bzw. maximiert. F14 holt das
Fenster unter dem Mauszeiger in den Vordergrund bzw.
ganz nach hinten, wenn es bereits im Vordergrund ist.
F15 öffnet das Arbeitsplatz
(Programme) Menü, auch wenn der Cursor nicht auf den
Hintergrund zeigt. Dies ist extrem praktisch, wenn der
gesamte Bildschirm von Fenster belegt wird; als kleiner
Bonus gibt es sogar einen Zusammenhang zwischen dem Symbol
auf der Taste und der durchgeführten Aktion.Dieses Verhalten kann man mit den folgenden
Einträgen in der Datei ~/.fvwmrc
erhalten:
Key F13 FTIWS A Iconify
Key F14 FTIWS A RaiseLower
Key F15 A A Menu Workplace Nop
Wird 3D Hardware Beschleunigung für &opengl;
unterstützt?Dies hängt davon ab, welche Version von &xfree86;
oder &xorg; und welche Grafikkarte Sie verwenden.
Wenn Sie eine Karte mit NVIDIA-Chipsatz besitzen, benutzen
Sie die binären Treiber für FreeBSD, die Sie auf der
Drivers-Seite von NVIDEA finden.
Wenn Sie &xfree86;-4 oder &xorg; mit Grafikkarten wie
der Matrox G200/G400, ATI Rage 128/Radeon, oder 3dfx
Voodoo 3, 4, 5, und Banshee einsetzen, erhalten Sie
weitere Informationen auf der Webseite &xfree86;-4
Direct Rendering on FreeBSD. Wenn Sie &xfree86; in
der Version 3.3 einsetzen, erhalten Sie
eingeschränkte Unterstützung von die
Hardware-Beschleunigung bei &opengl; für die Matrox
Gx00, ATI Rage Pro, SiS 6326, i810, Savage, und Karten,
die auf älteren NVIDIA Chipsätzen beruhen, wenn
Sie den Port graphics/utah-glx
installieren.NetzwerkeWoher kann ich Informationen über Diskless
Booting bekommen?Diskless Booting bedeutet, dass
die FreeBSD-Maschine über ein Netzwerk gebootet wird
und die notwendigen Dateien von einem Server anstatt von
der Festplatte liest. Vollständige Details finden
Sie im Handbucheintrag
über den plattenlosen Betrieb.Kann eine FreeBSD-Maschine als Netzwerkrouter genutzt
werden?Ja. Genaue Informationen zu diesem Thema finden Sie
im Abschnitt
Gateways und Routen des Handbuchkapitels
Weiterführende Netzwerkthemen.Kann ich meine &windows;-Maschine über FreeBSD ans
Internet anbinden?Personen, die diese Frage stellen, haben
typischerweise zwei PCs zu Hause: einen mit FreeBSD und
einen mit einer &windows;-Variante. Die Idee ist, die
FreeBSD-Maschine an das Internet anzubinden, um in der
Lage zu sein, von der &windows;-Maschine über die
FreeBSD-Maschine auf das Internet zuzugreifen. Das
ist tatsächlich nur ein Spezialfall der vorherigen
Frage.Das User-Mode &man.ppp.8; von &os; kennt die Option
. Wenn Sie &man.ppp.8; mit der Option
starten, in
/etc/rc.conf die Variable
gateway_enable auf
YES setzen und Ihre &windows;-Maschine
korrekt konfigurieren, sollte das hervorragend
funktionieren. Weitere Informationen erhalten Sie
in der Hilfeseite &man.ppp.8; oder im
Abschnitt
User-PPP des Handbuchs.Wenn Sie Kernel-Mode PPP verwenden oder ihre
Verbindung zum Internet über Ethernet erstellt
wurde, müssen Sie &man.natd.8; verwenden. Weitere
Informationen dazu finden Sie im natd-Abschnitt
des Handbuchs.Unterstützt FreeBSD SLIP und PPP?Ja. Lesen Sie die Manualpages &man.slattach.8;,
&man.sliplogin.8;, &man.pppd.8; und &man.ppp.8;.
&man.ppp.8; und &man.pppd.8; liefern Unterstützung
sowohl für eingehende, als auch ausgehende
Verbindungen. &man.sliplogin.8; behandelt
ausschließlich eingehende Verbindungen und
&man.slattach.8; behandelt ausschließlich ausgehende
Verbindungen.Diese Programme werden im Abschnitt PPP und SLIP
des Handbuchs beschrieben.Falls Sie nur durch einen Shell-Account
Zugang zum Internet haben, sehen Sie sich einmal das
Package net/slirp an.
Es kann Ihnen (eingeschränkten) Zugang zu Diensten
wie ftp und http direkt von Ihrer lokalen Maschine aus
ermöglichen.Unterstützt FreeBSD NAT oder
Masquerading?Ja. Wenn Sie NAT über eine User-PPP-Verbindung
einsetzen wollen, lesen Sie bitte den User-PPP Abschnitt
des Handbuchs. Wollen Sie NAT über eine andere
Verbindung einsetzen, lesen Sie bitte den
NATD Abschnit
des Handbuchs.Wie verbinde ich zwei FreeBSD-Maschinen mit PLIP
über die parallele Schnittstelle?Dieses Thema wird im Handbuch-Kapitel PLIP
behandelt.Wieso kann ich das Gerät
/dev/ed0 nicht erstellen?Weil das nicht notwendig ist. Bei Berkeley-basierten
Netzwerkimplementationen kann nur vom Kernel-Code aus
direkt auf Netzwerkkarten zugegriffen werden. Zur
weiteren Information lesen Sie bitte die Datei
/etc/rc.network und die Manualpages
zu den unterschiedlichen Netzwerkprogrammen, die dort
erwähnt werden. Falls Sie danach total verwirrt
sind, sollten Sie sich ein Buch besorgen, das die
Netzwerkadministration auf einem anderen
BSD-ähnlichen Betriebssystem beschreibt; mit wenigen
signifikanten Ausnahmen gleicht die Netzwerkadministration
auf FreeBSD im Grunde der auf &sunos; 4.0 oder
Ultrix.Wie kann ich Ethernet-Aliase einrichten?Wenn sich die zweite Adresse im gleichen Subnetz
befindet wie eine der Adressen, die bereits auf dem
Interface konfiguriert sind, benutzen Sie netmask
0xffffffff in Ihrer &man.ifconfig.8;
Befehlszeile, wie z.B.:&prompt.root; ifconfig ed0 alias 204.141.95.2 netmask 0xffffffffAndernfalls geben sie die Adresse und die Netzmaske so
an, wie sie es bei einem normalen Interface auch tun
würden:&prompt.root; ifconfig ed0 alias 172.16.141.5 netmask 0xffffff00Wie bringe ich meine 3C503 dazu, den anderen
Anschluss zu benutzen?Wenn Sie die anderen Anschlüsse benutzen
möchten, müssen Sie einen zusätzlichen
Parameter in der &man.ifconfig.8;-Befehlszeile
spezifizieren. Der Standard-Anschluss ist
link0. Um den AUI-Anschluss
anstelle des BNC-Anschlusses zu verwenden, benutzen Sie
link2. Diese Angaben sollten durch
Benutzung der Variablen ifconfig_* in der Datei
/etc/rc.conf spezifiziert
werden.Warum habe ich Probleme mit NFS und FreeBSD?Gewisse PC-Netzwerkkarten sind (um es gelinde
auszudrücken) besser als andere und können
manchmal Probleme mit netzwerkintensiven Anwendungen wie
NFS verursachen.Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie
im
Handbucheintrag zu NFS.Warum kann ich per NFS nicht von einer &linux;-Maschine
mounten?Einige Versionen des NFS-Codes von &linux; akzeptieren
Mount-Requests nur von einem privilegierten Port.
Versuchen Sie&prompt.root; mount -o -P linuxbox:/blah /mntWarum kann ich per NFS nicht von einer Sun-Maschine
mounten?Sun Workstations mit &sunos; 4.X akzeptieren
Mount-Requests nur von einem privilegierten Port.
Versuchen Sie&prompt.root; mount -o -P sunbox:/blah /mntWarum meldet mir mountd auf meinem
FreeBSD NFS-Server ständig can't change
attributes und bad exports
list?Die häufigste Ursache für dieses Problem
ist, dass Sie den Aufbau der &man.exports.5; nicht
oder nicht richtig verstanden haben. Überprüfen
Sie Ihre &man.exports.5; und lesen das Kapitel NFS im
Handbuch, speziell den Abschnitt
Konfiguration.Warum habe ich Probleme, per PPP mit NeXTStep-Maschinen zu
kommunizieren?Versuchen Sie, die TCP-Erweiterung in
/etc/rc.conf zu deaktivieren, indem
Sie die folgende Variable auf NO setzen:tcp_extensions=NOXylogic's Annex-Maschinen arbeiten hier auch
fehlerhaft und Sie müssen die obige Änderung
benutzen, um über Sie Verbindungen
herzustellen.Wie aktiviere ich die Unterstützung für
IP-Multicast?Multicast-Host-Funktionen werden standardmäßig
unterstützt. Wenn Sie Ihre Maschine als Multicast-Router
betreiben wollen, müssen Sie Ihren Kernel mit der Option
MROUTING neu kompilieren und
&man.mrouted.8; starten. Wenn Sie die Variable
mrouted_enable in der Datei
/etc/rc.conf auf
"YES" setzen, wird &man.mrouted.8;
während des Systemstart automatisch gestartet.MBONE-Tools sind in ihrer eigenen Ports-Kategorie
mbone
verfügbar. Schauen Sie dort nach, wenn Sie die
Konferenztools vic und
vat suchen!Welche Netzwerkkarten basieren auf dem
DEC-PCI-Chipsatz?Hier ist eine von Glen Foster
gfoster@driver.nsta.org zusammengetragene
Liste mit einigen aktuellen Ergänzungen:
Warum muss ich für Hosts auf meiner Site den
FQDN benutzen?Sie werden wahrscheinlich feststellen, dass der
Host sich tatsächlich in einer anderen Domäne
befindet; wenn Sie sich zum Beispiel in foo.example.org
befinden und einen Host namens mumble in
der Domäne example.org erreichen wollen,
werden Sie den fully-qualified Domainnamen mumble.example.org, anstatt nur
mumble benutzen müssen.Traditionell war dies bei BSD-BIND-Resolvern erlaubt.
Die aktuelle Version von bind,
die mit FreeBSD ausgeliefert wird, ermöglicht jedoch
nicht mehr die standardmäßige Abkürzung
von nicht-fully-qualified Domainnamen für andere als
ihre eigene Domäne. Ein nicht-qualifizierter Host
mumble muss also entweder als
mumble.foo.example.org gefunden
werden, oder er wird in der Hauptdomäne
gesucht.Dies unterscheidet sich vom vorherigen Verhalten, wo
die Suche über mumble.example.org und mumble.edu fortgesetzt wurde.
Werfen Sie einen Blick in RFC 1535, um zu erfahren, warum
dies als schlechter Stil oder sogar als eine
Sicherheitslücke betrachtet wurde.Als Abhilfe können Sie die Zeilesearch foo.example.org example.organstelle der vorherigendomain foo.example.orgin Ihre Datei /etc/resolv.conf
einfügen. Stellen Sie jedoch sicher, dass die
Suchreihenfolge nicht über die Grenze zwischen
lokaler und öffentlicher Administration, wie
RFC 1535 sie nennt, hinausreicht.Wieso erhalte ich bei allen Netzwerkoperationen die
Meldung Permission denied?Dieses Problem kann auftreten, wenn Sie einen Kernel
mit der Option IPFIREWALL erstellt
haben. In der Voreinstellung werden alle Pakete, die
nicht explizit erlaubt wurden, blockiert.Falls sie Ihr System unbeabsichtigt als Firewall
konfiguriert haben, können Sie die
Netzwerkfunktionalität wiederherstellen, indem Sie
als root folgendes eingeben:&prompt.root; ipfw add 65534 allow all from any to anySie können in /etc/rc.conf
auch firewall_type="open"
setzen.Weitere Informationen über die Konfiguration
einer FreeBSD-Firewall finden Sie im Kapitel Firewalls
des Handbuchs.Wie viele Einbußen zieht IPFW nach sich?Diese Frage wird im Handbuch-Kapitel Firewalls im
Abschnitt IPFW
Overhead und Optimierung ausführlich
behandelt.Warum kann ich bei &man.ipfw.8; einen Dienst nicht mit
fwd auf eine andere Maschine
umlenken?Der wahrscheinlichste Grund ist, dass Sie Network
Address Translation (NAT) brauchen und nicht die einfache
Weiterleitung von Pakete. Die fwd
Anweisung macht genau das, was da steht: Sie leitet
Pakete weiter; die Daten in den Paketen werden aber nicht
verändert. Ein Beispiel:01000 fwd 10.0.0.1 from any to foo 21Wenn ein Paket mit dem Ziel
foo die Maschine mit dieser
Regel erreicht, wird das Paket an
10.0.0.1 weitergeleitet; die
Zieladresse im Paket lautet aber immer noch
foo! Die Zieladresse wird
nicht in
10.0.0.1 geändert. Die
meisten Rechner werden allerdings Pakete verwerfen, wenn
die Zieladresse des Paketes nicht mit der Adresse des
Rechners übereinstimmt. Das ist der Grund, warum
eine fwd Regel oft nicht den Effekt hat,
den der Benutzer wollte. Dieses Verhalten ist aber kein
Fehler, sondern erwünscht.Wenn Sie einen Dienst auf eine andere Maschine
umleiten wollen, sollten Sie sich den FAQ-Eintrag über die
Umleitung von Diensten oder die Online-Hilfe zu
&man.natd.8; durchlesen. Auch in der Ports Sammlung sind diverse
Hilfsprogramme für diesen Zweck enthalten.Wie kann ich Service-Requests von einer Maschine auf
eine andere umleiten?Sie können FTP-Requests (und andere Dienste) mit
dem Package socket umleiten, das im
Ports-Tree in der Kategorie sysutils
verfügbar ist. Ersetzen sie die Befehlszeile
für den Dienst einfach so, dass stattdessen
socket aufgerufen wird, zum Beispiel so:ftp stream tcp nowait nobody /usr/local/bin/socket socket ftp.example.comftpwobei ftp.example.com und
ftp entsprechend der Host und
der Port sind, wohin umgeleitet werden soll.Woher kann ich ein Bandbreiten-Managementtool
bekommen?Für FreeBSD gibt es drei
Bandbreiten-Managementtools. &man.dummynet.4; ist als
Teil von &man.ipfw.4; in FreeBSD integriert.
ALTQ
ist für FreeBSD 4.X kostenlos verfügbar und
seit FreeBSD 5.X als Bestandteil von &man.pf.4; im
Basissystem enthalten. Bei Bandwidth Manager von Emerging Technologies
handelt es sich hingegen um ein kommerzielles Produkt.Warum erhalte ich die Meldung /dev/bpf0:
device not configured?Der Berkeley-Paket-Filter (&man.bpf.4;) muss in
den Kernel eingebunden werden, bevor er von einem
Programme aus genutzt werden kann. Fügen Sie
folgendes zu Ihrer Kernelkonfigurationsdatei hinzu und
erstellen Sie einen neuen Kernel:pseudo-device bpf # Berkeley Packet FilterUnter FreeBSD 4.X und früheren Versionen
müssen Sie noch die Gerätedateien erstellen.
Wechseln Sie dazu nach dem Neustart in das Verzeichnis
/dev und führen Sie den folgenden
Befehl aus:&prompt.root; sh MAKEDEV bpf0Weitere Informationen über den Umgang mit Geräten
finden Sie im Handbucheintrag
über Device Nodes.Habe ich, analog zum smbmount von &linux;, eine
Möglichkeit, auf ein freigegebenes Laufwerk einer
&windows;-Maschine in meinem Netzwerk zuzugreifen?Benutzen Sie die Kernel-Erweiterungen und Benutzerprogramme
aus dem Programmpaket SMBFS. Das
Paket und weitergehende Informationen sind unter
net/smbfs in den Ports
verfügbar; ab der Version 4.5 ist
SMBFS Bestandteil
des Basissystems.Was bedeutet die Meldung icmp-response
bandwidth limit 300/200 pps in meinen
Logfiles?Mit dieser Meldung teilt Ihnen der Kernel mit,
dass irgend jemand versucht, ihn zur Generierung von
zu vielen ICMP oder TCP reset (RST) Antworten zu
provozieren. ICMP Antworten sind oft das Ergebnis von
Verbindungsversuchen zu unbenutzten UDP Ports. TCP Resets
werden generiert, wenn jemand versucht, eine Verbindung zu
einem ungenutzten TCP Port aufzubauen. Die Meldungen
können unter anderem durch die folgenden Ereignisse
ausgelöst werden:Denial of Service (DoS) Angriffe mit der
Brechstange (und nicht durch Angriffe mit einzelnen
Paketen, die gezielt eine Schwachstelle des Systems
ausnutzen sollen).Port Scans, bei denen versucht wird, Verbindungen
zu einer großen Anzahl von Ports (und nicht nur
einigen bekannten Ports) herzustellen.Die erste Zahl gibt an, wie viele Pakete vom Kernel
ohne das Limit versendet worden wären; die zweite
Zahl gibt das Limit an. Sie können das Limit mit
Hilfe der sysctl-Variable
net.inet.icmp.icmplim einstellen. Im
Beispiel wird das Limit auf 300 Pakete
pro Sekunde gesetzt:&prompt.root; sysctl -w net.inet.icmp.icmplim=300Wenn Sie zwar die Begrenzung benutzen möchten, aber
die Meldungen nicht in Ihren Logfiles sehen möchten,
können Sie die Meldungen mit der sysctl-Variable
net.inet.icmp.icmplim_output
abschalten:&prompt.root; sysctl -w net.inet.icmp.icmplim_output=0Falls Sie die Begrenzung ganz abschalten wollen,
können Sie die Sysctl-Variable
net.inet.icmp.icmplim auf
0. Wir raten Ihnen aus den oben
genannten Gründen dringend von diesem Schritt
ab.Was bedeutet die Meldung arp: unknown
hardware address format?Ein Gerät im lokalen Ethernet verwendet eine
MAC-Adresse in einem Format, das FreeBSD nicht kennt. Der
wahrscheinlichste Grund ist, dass jemand Experimente
mit einer Ethernet-Karte anstellt. Die Meldung tritt sehr
häufig in Netzwerken mit Cable Modems auf. Die
Meldung ist harmlos und sollte die Performance Ihres
Systems nicht negativ beeinflussen.Ich habe gerade CVSup installiert, aber das Programm bricht
mit Fehlermeldungen ab. Was ist da schief gelaufen?Schauen Sie bitte zuerst nach, ob Sie eine Fehlermeldung
wie die unten gezeigte erhalten./usr/libexec/ld-elf.so.1: Shared object "libXaw.so.6" not foundSolche Fehlermeldungen erhalten Sie, wenn Sie den
net/cvsup Port auf einer
Maschine installieren, die kein
&xfree86;-System besitzt. Wenn Sie
das GUI von CVSup
benutzen wollen, müssen Sie
&xfree86; installieren. Wenn Sie
CVSup nur auf der Kommandozeile
benutzen wollen, entfernen Sie bitte den Port, den Sie gerade
installiert haben. Installieren Sie stattdessen den Port
net/cvsup-without-gui.
Genauere Informationen finden Sie im
CVSup Abschnitt
des Handbuchs.SicherheitWas ist ein Sandkasten (sandbox)?Sandkasten (sandbox) ist ein Ausdruck
aus dem Bereich Sicherheit. Er hat zwei
Bedeutungen:Ein Programm, das innerhalb virtueller Wände
ausgeführt wird. Wenn ein Angreifer über
eine Sicherheitslücke in diesen Programm
einbricht, verhindern diese Wände ein tieferes
Vordringen in das System.Man sagt: Der Prozess kann innerhalb der
Wände spielen, das heißt nichts,
was der Prozess in Bezug auf die Ausführung von
Code tut, kann die Wände durchbrechen. Es ist
also keine detailierte Revision des Codes
erforderlich, um gewisse Aussagen über seine
Sicherheit machen zu können.Die Wände könnten z.B. eine
Benutzerkennung sein. Dies ist die Definition, die in
den Hilfeseiten &man.security.7; und &man.named.8; benutzt
wird.Nehmen Sie zum Beispiel den Dienst
ntalk (siehe auch /etc/inetd.conf).
Dieser Dienst ist früher mit der Benutzerkennung
root gelaufen; nun läuft er mit der
Benutzerkennung tty. Der Benutzer tty ist ein
Sandkasten, der dazu gedacht ist, es jemandem, der
über ntalk erfolgreich in das System eingebrochen
ist, schwer zu machen, über diese Benutzerkennung
hinaus vorzudringen.Ein Prozess, der sich innerhalb einer
simulierten Maschine befindet. Dies ist etwas
fortgeschrittener; grundsätzlich bedeutet es,
dass jemand, der in der Lage ist, in einen
Prozess einzudringen, annehmen könnte, er
könnte weiter in die Maschine eindringen,
tatsächlich aber nur in eine Simulation der
Maschine einbricht und keine echten Daten
verändert.Der gängigste Weg, dies zu erreichen, ist, in
einem Unterverzeichnis eine simulierte Umgebung zu
erstellen und den Prozess in diesem Verzeichnis
mit chroot auszuführen (für diesen
Prozess ist / dieses
Verzeichnis und nicht das echte /
des Systems).Eine weitere gebräuchliche Anwendung ist, ein
untergeordnetes Dateisystem nur mit Leserechten zu
mounten, und dann darüber eine Dateisystemebene
zu erstellen, die einem Prozess einen scheinbar
schreibberechtigten Blick in das Dateisystem gibt.
Der Prozess mag glauben, dass er in der Lage
ist, diese Dateien zu verändern, aber nur der
Prozess sieht diesen Effekt - andere Prozess
im System natürlich nicht.Es wird versucht, diese Art von Sandkasten so
transparent zu gestalten, dass der Benutzer (oder
Hacker) nicht merkt, dass er sich in ihm
befindet.Ein &unix; System implementiert zwei Arten von
Sandkästen - eine auf Prozessebene und die andere auf
der Ebene der Benutzerkennung.Jeder Prozess auf einem &unix; System ist komplett von
allen anderen Prozessen abgeschirmt. Ein Prozess
kann den Adressraum eines anderen Prozesses nicht
modifizieren. Das ist anders als bei &windows;, wo ein
Prozess leicht den Adressraum eines anderen
überschreiben kann, was zu einem Absturz
führt.Ein Prozess gehört einer bestimmten
Benutzerkennung. Falls die Benutzerkennung nicht die von
root ist, dient sie dazu, den
Prozess von Prozessen anderer Benutzer abzuschirmen.
Die Benutzerkennung wird außerdem dazu genutzt,
Daten auf der Festplatte abzuschirmen.Was sind die Sicherheitsstufen?Die Sicherheitsstufen sind ein Sicherheitsmechanismus,
der im Kernel angesiedelt ist. Wenn die Sicherheitsstufe
einen positiven Wert hat, verhindert der Kernel die
Ausführung bestimmter Tätigkeiten; nicht einmal
der Super-User (also root) darf sie
durchführen. Zurzeit können über die
Sicherheitsstufen unter anderem die folgenden
Tätigkeiten geblockt werden:Änderungen bestimmter Dateiattribute, wie zum
Beispiel schg (das "system immutable"
Attribut)Schreibender Zugriff auf die Speicherbereiche des
Kernels mittels /dev/mem und
/dev/kmem.Laden von Kernel-Modulen.Änderungen an den Firewall-Regeln.Um die eingestellte Sicherheitsstufe eines aktiven
Systems abzufragen, reicht das folgende einfache
Kommando:&prompt.root; sysctl kern.securelevelDie Ausgaben wird den Namen der
&man.sysctl.8;-Variablen (in diesem Fall
kern.securelevel) und eine Zahl
enthalten. Die Zahl ist der aktuelle Wert der
Sicherheitsstufe. Wenn die Zahl positiv
(größer als Null) ist, sind zumindestens einige
der Schutzmaßnahmen aktiviert.Sie können die Sicherheitsstufe eines laufenden
Systems nicht verringern, da dies den Mechanismus wertlos
machen würden. Wenn Sie eine Tätigkeit
ausführen müssen, bei der die Sicherheitsstufe
nicht-positiv sein muss (z.B. ein
installworld oder eine
Änderung der Systemzeit), dann müssen Sie die
entsprechende Einstellung in
/etc/rc.conf ändern (suchen Sie
nach den Variablen kern_securelevel und
kern_securelevel_enable) und das System
rebooten.Weitere Informationen über die Sicherheitsstufen
und genaue Informationen, was die Einstellungen bewirken,
können Sie der Online-Hilfe &man.init.8;
entnehmen.Die Sicherheitsstufen sind kein magischer
Zauberstab, der alle Ihre Problem löst; es gibt
viele bekannte Probleme. Und in der Mehrzahl der
Fälle vermitteln sie ein falsches Gefühl der
Sicherheit.Eines der größten Probleme ist, dass
alle für den Start des Systems benötigten
Dateien geschützt sein müssen, damit die
Sicherheitsstufe effektiv sein können. Wenn es ein
Angreifer schafft, seine eigenen Programme
ausführen zu lassen, bevor die Sicherheitsstufe
gesetzt wird (was leider erst gegen Ende des
Startvorgangs erfolgen kann, da viele der notwendigen
Tätigkeiten für den Systemstart nicht mit
einer gesetzten Sicherheitsstufe möglich
wären), werden die Schutzmechanismen ausgehebelt.
Es ist zwar nicht technisch unmöglich, alle beim
Systemstart genutzten Dateien zu schützen;
allerdings würde in einem so geschützten
System die Administration zu einem Alptraum, da man das
System neu starten oder in den Single-User Modus bringen
müsste, um eine Konfigurationsdatei
ändern zu können.Dieses und andere Probleme werden häufig auf
den Mailinglisten diskutiert, speziell auf auf der
Mailingliste &a.security;. Das verfügbare Archiv
enthält ausgiebige Diskussionen. Einige Benutzer
sind guter Hoffnung, dass das System der Sicherheitsstufen
bald durch ein besser konfigurierbares System ersetzt
wird, aber es gibt noch keine definitiven Aussagen.Fühlen Sie sich gewarnt.Wieso wartet BIND (named) sowohl auf Port
53 als auch auf einem hohen Port auf Anfragen?FreeBSD benutzt eine Version von
BIND, die einen Port mit einer hohen, zufälligen
Nummer für den Versand von Anfragen nutzt. Wenn Sie
Port 53 für abgehende Anfragen benutzen wollen, um
durch eine Firewall zu kommen oder sich einfach nur besser
zu fühlen, können die folgenden Zeilen in
/etc/namedb/named.conf
eintragen.options {
query-source address * port * 53;
}; Wenn Sie möchten, können Sie statt
* auch eine einzelne IP-Adresse
eintragen, um die Dinge noch weiter
einzuschränken.Ach übrigens, herzlichen Glückwunsch. Es
ist eine sehr gute Angewohnheit, die Ausgaben von
&man.sockstat.1; durchzusehen und auf merkwürdige
Dinge zu achten.Wieso wartet Sendmail neuerdings sowohl auf Port 587
als auch auf dem Standard-Port 25 auf Anfragen?Aktuelle Sendmail-Versionen unterstützen eine
neue Technik zur Einlieferung von Mails, die Port 587
nutzt. Diese Technik wird zwar noch nicht oft angewendet,
erfreut sich aber ständig steigenden
Popularität,Woher kommt dieser Benutzer toor
mit UID 0? Ist mein System gehackt worden?Keine Panik. toor ist ein
alternativer Account für den
Super-User (wenn man root rückwärts schreibt,
erhält man toor). Früher wurde er nur erzeugt,
wenn die Shell &man.bash.1; installiert wurde, heute wird
er auf jeden Fall erzeugt. Dieser Account ist für
die Verwendung mit einer alternativen Shell vorgesehen;
damit ist es nicht mehr erforderlich, die Shell von
root zu ändern. Dies ist
wichtig, wenn eine Shell verwendet wird, die nicht zum
Lieferumfang von FreeBSD gehört, zum Beispiel aus
einem Port oder einem Package. Diese Shells werden in der
Regel in /usr/local/bin installiert
und dieses Verzeichnis liegt standardmäßig auf
einem anderem Filesystem. Wenn die Shell von
root in
/usr/local/bin liegt und
/usr (oder das Filesystem, auf dem
/usr/local/bin liegt) nicht gemountet
werden kann, kann sich root nicht
mehr einloggen, um das Problem zu beheben. Es ist
allerdings möglich, das System zu rebooten und das
Problem im Single-User Modus zu lösen, da man hier
gefragt wird, welche Shell benutzt werden soll.Einige Anwender benutzen toor mit
einer alternativen Shell für die tägliche Arbeit
und benutzen root (mit der
Standard-Shell) für den Single-User Modus und
für Notfälle. Standardmäßig kann man
sich nicht als toor anmelden, da der
Account kein gültiges Passwort hat; Sie
müssen sich also als root
anmelden und ein Passwort für
toor setzen, wenn Sie diesen Account
benutzen wollen.Warum funktioniert suidperl nicht
richtig?Aus Sicherheitsgründen wird suidperl
standardmäßig ohne das SUID-Bit installiert.
Der Systemadministrator kann das normale Verhalten mit dem
folgenden Befehl herstellen:&prompt.root; chmod u+s /usr/bin/suidperlWenn Sie wollen, dass suidperl
auch beim Update via Sourcecode das SUID-Bit erhält,
müssen Sie in /etc/make.conf die
Zeile ENABLE_SUIDPERL=true
einfügen, bevor Sie make
buildworld starten.PPPIch bekomme &man.ppp.8; nicht zum Laufen. Was mache
ich falsch?Sie sollten zuerst &man.ppp.8; (die Manualpage zu ppp)
und den Abschnitt zu
PPP im Handbuch lesen. Aktivieren Sie das Logging
mit folgendem Befehl:set log Phase Chat Connect Carrier lcp ipcp ccp commandDieser Befehl kann an der Eingabeaufforderung von
&man.ppp.8; eingegeben oder in die Konfigurationsdatei
/etc/ppp/ppp.conf eingetragen werden
(der beste Ort hierfür ist der Anfang des Abschnitts
default. Stellen Sie sicher, dass
die Datei /etc/syslog.conf die
folgenden Zeilen enthält:
!ppp
*.* /var/log/ppp.log
und, dass die Datei
/var/log/ppp.log existiert. Sie
können nun über die Logfiles eine Menge
darüber herausfinden, was geschieht. Es macht
nichts, wenn die Einträge in den Logfiles Ihnen gar
nichts sagen. Wenn Sie jemandem um Hilfe bitten
müssen, könnten sie für ihn von Nutzen
sein.Warum hängt sich ppp auf, wenn ich es
benutze?Das liegt meistens daran, dass Ihr Rechnername
nicht aufgelöst werden kann. Um dieses Problem zu
lösen, müssen Sie sicherstellen, dass die
Datei /etc/hosts von Ihrem Resolver
zuerst genutzt wird. Dazu muss in der Datei
/etc/host.conf der Eintrag
hosts an die erste Stelle gesetzt
werden. Erstellen Sie dann einfach für Ihren lokalen
Rechner einen Eintrag in der Datei
/etc/hosts. Falls Sie kein lokales
Netzwerk besitzen, ändern Sie die
localhost-Zeile:127.0.0.1 foo.example.com foo localhostAndernfalls fügen Sie einfach einen weiteren
Eintrag für Ihren lokalen Rechner hinzu. Weitere
Details finden Sie in den betreffenden
Manualpages.Wenn Sie fertig sind sollten Sie ping -c1
`hostname` erfolgreich ausführen
können.Warum wählt &man.ppp.8; im
-auto-Modus nicht?Überprüfen Sie zunächst, ob Sie einen
Standard-Gateway eingestellt haben. Wenn Sie
netstat -rn ausführen, sollten Sie
zwei Einträge ähnlich den folgenden
sehen:
Destination Gateway Flags Refs Use Netif Expire
default 10.0.0.2 UGSc 0 0 tun0
10.0.0.2 10.0.0.1 UH 0 0 tun0
Hier wird angenommen, dass Sie die Adressen aus
dem Handbuch, der Manualpage oder aus der Datei
ppp.conf.sample benutzt haben. Falls Sie keine
Standardroute haben, kann es daran liegen, dass Sie
eine alte Version von &man.ppp.8; benutzen, die das Wort
HISADDR in der Datei ppp.conf nicht
versteht.Ein weiterer Grund dafür, dass die Zeile
für die Standardroute fehlt, könnte der sein,
dass Sie fälschlicherweise eine Standardroute in
der Datei /etc/rc.conf eingetragen
und die folgende Zeile in ppp.conf
ausgelassen haben:delete ALLLesen Sie in diesem Fall den Abschnitt
Abschließende Systemkonfiguration des
Handbuchs.Was bedeutet No route to
host?Dieser Fehler beruht für gewöhnlich auf
einem fehlenden Abschnitt
MYADDR:
delete ALL
add 0 0 HISADDR
in Ihrer Datei
/etc/ppp/ppp.linkup. Er ist nur
notwendig, wenn Sie eine dynamische IP-Adresse besitzen
oder die Adresse Ihres Gateways nicht kennen. Wenn Sie
den interaktiven Modus benutzen, können Sie folgendes
eingeben, nachdem Sie in den packet
mode gelangt sind (den Paket Modus erkennen Sie
an PPP im Prompt):
delete ALL
add 0 0 HISADDR
Weitere Details finden Sie im Abschnitt PPP
und Dynamische IP-Adressen des Handbuchs.Wieso werden meine Verbindungen nach ca. drei Minuten
beendet?Der Standardtimeout für &man.ppp.8; beträgt
drei Minuten. Er kann durch die Zeileset timeout NNNeingestellt werden, wobei
NNN die Inaktivität in
Sekunden, bevor die Verbindung geschlossen wird, angibt.
Falls NNN Null ist, wird die
Verbindung niemals aufgrund eines Timeouts geschlossen.
Es ist möglich, diesen Befehl in die Datei
ppp.conf einzubinden, oder ihn an der
Eingabeaufforderung im interaktiven Modus einzugeben.
Durch eine Verbindung zum Server-Socket von
ppp über &man.telnet.1;
oder &man.pppctl.8; ist es auch möglich, den Timeout
bei aktiver Verbindung anzupassen. Weitere Details finden
Sie in der Manualpage &man.ppp.8;.Wieso bricht meine Verbindung bei hoher Auslastung
ab?Falls Sie Link-Quality-Reporting (LQR) konfiguriert
haben, ist es möglich, dass zu viele LQR-Pakete
zwischen Ihrer Maschine und dem verbundenen Rechner
verloren gehen. ppp folgert daraus, dass die
Verbindung nicht in Ordnung ist und schließt sie.
Vor FreeBSD Version 2.2.5 war LQR standardmäßig
aktiviert; nun ist es standardmäßig
deaktiviert. Es kann durch folgende Zeile deaktiviert
werden:disable lqrWarum brechen meine Verbindungen nach unbestimmter
Zeit zusammen?Wenn die Qualität Ihrer Telefonleitung zu
schlecht oder bei Ihrem Anschluss die Option
(Telekomdeutsch: das Leistungsmerkmal) Anklopfen aktiviert
ist, kann es manchmal vorkommen, dass Ihr Modem
auflegt, weil es (fälschlicherweise) annimmt,
dass es das Trägersignal verloren hat.Bei den meisten Modems gibt es eine
Einstellmöglichkeit, um anzugeben, wie tolerant es
gegenüber vorübergehenden Verlusten des
Trägersignals sein soll. Bei einem USR &sportster;
wird dies zum Beispiel im Register S10 in Zehntelsekunden
angegeben. Um Ihr Modem toleranter zu machen, können
Sie zu Ihrem Wählbefehl die folgende
Sende-Empfangs-Sequenz hinzufügen:set dial "...... ATS10=10 OK ......"Weitere Information sollten Sie dem Handbuch Ihres
Modems entnehmen können.Warum hängen meine Verbindung nach einer
unbestimmten Zeit?Viele Leute machen Erfahrungen mit hängenden
Verbindungen ohne erkennbaren Grund. Als erstes muss
festgestellt werden, welche Seite der Verbindung
hängt.Wenn Sie ein externes Modem benutzen, können Sie
einfach versuchen, &man.ping.8; zu benutzen, um zu sehen,
ob die TD-Anzeige aufleuchtet, wenn Sie
Daten übertragen. Falls sie aufleuchtet (und die
RD-Anzeige nicht), liegt das Problem am
anderen Ende. Falls TD nicht
aufleuchtet, handelt es sich um ein lokales Problem. Bei
einem internen Modem müssen Sie den Befehl
set server in Ihrer Datei
ppp.conf benutzen. Stellen Sie
über &man.pppctl.8; eine Verbindung zu &man.ppp.8;
her, wenn die Verbindung hängt. Falls Ihre
Netzwerkverbindung plötzlich wieder funktioniert (ppp
wurde durch die Aktivität auf dem Diagnose-Socket
wiederbelebt) oder Sie keine Verbindung bekommen
(vorausgesetzt, der Befehl set socket
wurde beim Start erfolgreich ausgeführt), handelt es
sich um ein lokales Problem. Falls Sie eine Verbindung
bekommen und die externe Verbindung weiterhin hängt,
aktivieren Sie lokales asynchrones Logging mit
set log local async und benutzen Sie
&man.ping.8; von einem anderen Fenster oder Bildschirm
aus, um die externe Verbindung zu benutzen. Das
asynchrone Logging zeigt Ihnen, welche Daten über die
Verbindung gesendet und empfangen werden. Falls Daten
hinausgehen, aber nicht zurückkommen, handelt es sich
um ein externes Problem.Wenn Sie festgestellt haben, ob es sich um ein lokales
oder um ein externes Problem handelt, haben Sie zwei
Möglichkeiten:Wenn es ein externes Problem ist, lesen Sie bitte bei
weiter.Handelt es sich um ein lokales Problem, lesen Sie bitte
.Was kann ich machen, wenn die Gegenstelle nicht
antwortet?Hier können Sie wenig tun. Die meisten ISPs
werden ablehnen, Ihnen zu helfen, wenn Sie kein
Betriebssystem von Microsoft benutzen. Sie können
enable lqr in Ihrer Datei
ppp.conf angeben, wodurch &man.ppp.8;
ermöglicht wird, ein externes Versagen zu erkennen
und aufzulegen, aber diese Erkennung ist relativ langsam
und deshalb nicht besonders nützlich. Evtl. sagen
Sie Ihrem ISP nicht, dass Sie user-PPP
benutzen...Versuchen Sie zunächst, jegliche Datenkompression
auszuschalten, indem Sie folgendes zu Ihrer Konfiguration
hinzufügen:
disable pred1 deflate deflate24 protocomp acfcomp shortseq vj
deny pred1 deflate deflate24 protocomp acfcomp shortseq vj
Stellen Sie nun wieder eine Verbindung her, um
festzustellen, ob sich etwas geändert hat. Falls es
nun besser läuft oder falls das Problem
vollständig behoben ist, versuchen Sie durch
schrittweises Ändern der Einstellungen festzustellen,
welche Einstellung den Unterschied bewirkt. Hierdurch
erhalten Sie schlüssige Fakten für ein Gespräch
mit Ihrem ISP (andererseits wird hierdurch offensichtlich,
dass Sie kein Microsoft-Produkt benutzen).Aktivieren Sie asynchrones Logging und warten Sie, bis
die Verbindung wieder hängt, bevor Sie sich an Ihren
ISP wenden. Hierzu kann einiges an Plattenplatz
nötig sein. Die Daten, die als letztes von dem Port
gelesen wurden, könnten von Interesse sein. Für
gewöhnlich handelt es sich um ASCII-Text, der sogar
den Fehler beschreiben kann (Memory fault, core
dumped).Falls Ihr ISP hilfsbereit ist, sollte er in der Lage
sein, an seinem Ende das Logging zu aktivieren und wenn
das nächste Mal die Verbindung abbricht, könnte
er Ihnen mitteilen, worin das Problem auf seiner Seite
besteht. Gerne können Sie Details auch an &a.brian;
schicken, oder Ihren ISP bitten, sich direkt an ihn zu
wenden.Was kann ich tun, wenn sich &man.ppp.8;
aufhängt?In diesem Fall erstellen Sie am besten &man.ppp.8;
neu, indem Sie CFLAGS+=-g und
STRIP= am Ende des Makefiles
einfügen und dann make clean && make
&& make install ausführen. Suchen
Sie die Prozessnummer von &man.ppp.8; mit ps
ajxww | fgrep ppp, wenn &man.ppp.8; sich
aufhängt und führen Sie gdb ppp
PID aus. Am
gdb-Prompt können Sie bt benutzen,
um einen Auszug von Stack zu erhalten.Senden Sie die Ergebnisse an &a.brian;.Warum passiert nach der Nachricht Login
OK! nichts?Bei Freebsd-Versionen vor 2.2.5 wartete &man.ppp.8;
darauf, dass der Partner das Line Control Protocol
(LCP) initiiert. Viele ISPs starten nicht mit der
Initiierung, sondern erwarten dies vom Client. Benutzen
Sie die folgende Zeile, um &man.ppp.8; zu veranlassen, LCP
zu initiieren:set openmode activeFür gewöhnlich schadet es nicht, wenn
beide Seiten versuchen, Verhandlungen einzuleiten.
Deshalb ist openmode nun standardmäßig aktiv.
Im nächsten Abschnitt wird allerdings erklärt,
in welchen Fällen es doch
schadet.Ich sehe ständig Fehlermeldungen über
gleiche Magic Numbers Was heißt
das?Nach dem Aufbau einer Verbindung kann es sein,
dass Sie in der Logdatei gelegentlich Meldungen mit
dem Hinweis magic is the same sehen.
Manchmal sind diese Meldungen harmlos und manchmal bricht
die eine oder andere Seite die Verbindung ab. Die meisten
Implementationen von PPP können dieses Problem nicht
handhaben und Sie werden wiederholte
Konfigurationsanforderungen und -bestätigungen in der
Logdatei finden, bis &man.ppp.8; schließlich aufgibt
und die Verbindung beendet.Dies geschieht normalerweise auf Servern mit langsamen
Festplatten, bei denen ein getty auf dem Port
ausgeführt und &man.ppp.8; nach dem Einloggen von
einem Login-Skript oder einem Programm aus gestartet wird.
Ich habe auch davon gehört, dass dies bei der
Benutzung von slirp regelmäßig auftritt. Der
Grund hierfür ist, dass das ppp auf der
Client-Seite in der Zeit, die benötigt wird, getty zu
beenden und ppp zu starten, bereits beginnt, Line Control
Protocol (LCP) Pakete zu senden. Da ECHO auf dem
Serverport weiterhin eingeschaltet ist, werden diese
Pakete zum &man.ppp.8; auf der Client-Seite
reflektiert.Ein Teil der LCP-Verhandlungen ist die Einrichtung
einer Magic Number für jede Seite der
Verbindung, damit Echos erkannt werden können.
Das Protokoll besagt, dass, wenn der Partner
versucht, die gleiche Magic Number auszuhandeln,
ein NAK zurückgesendet und eine neue "Magic Number"
gewählt werden soll. Während der Server das
ECHO eingeschaltet hat, sendet der Client LCP Pakete,
sieht die gleiche Magic Number im reflektierten
Paket und erzeugt ein NAK. Er sieht auch das reflektierte NAK
(was bedeutet, dass &man.ppp.8; seine "Magic Number"
ändern muss). Hierdurch wird eine Vielzahl von
Änderungen der Magic Number hervorgerufen,
die sich allesamt im tty-Puffer des Servers ansammeln. Sobald
&man.ppp.8; auf dem Server startet, wird es mit
Änderungen der Magic Number überflutet
und entscheidet, dass es sich zur Genüge mit den
LCP-Verhandlungen beschäftigt hat und gibt auf. Und
während sich der Client noch darüber freut,
dass er keine weiteren Reflexionen sieht, wird ihm
gemeldet, dass der Server auflegt.Dies kann verhindert werden, indem dem Partner durch
die folgende Zeile in der Datei
ppp.conf erlaubt wird, mit der
Verhandlung zu beginnen:set openmode passiveHierdurch wird &man.ppp.8; mitgeteilt, darauf zu
warten, dass der Server mit den LCP-Verhandlungen
beginnt. Einige Server starten jedoch nie mit der
Verhandlungen; falls dies der Fall ist, können Sie
folgendes tun:set openmode active 3Hierdurch bleibt &man.ppp.8; für drei Sekunden
passiv und fängt dann erst an, LCP-Anforderungen zu
senden. Falls der Partner während dieser Zeit
beginnt, Anforderungen zu senden, wird &man.ppp.8; direkt
antworten und nicht erst, nachdem die drei Sekunden
abgelaufen sind.Die LCP-Verhandlungen dauern an, bis die Verbindung
geschlossen wird. Was mache ich falsch?Es gibt eine Fehlfunktion in der Implementierung von
&man.ppp.8;, die darin besteht, dass LCP-, CCP- &
IPCP-Antworten nicht mit den ursprünglichen
Anforderungen assoziiert werden. Für den Fall,
dass eine Implementation von PPP mehr als sechs
Sekunden langsamer ist, als die andere Seite, resultiert
das darin, dass die andere Seite zwei weitere
LCP-Konfigurationsanforderungen sendet, was fatale
Auswirkungen hat.Stellen Sie sich vor, wir hätten es mit zwei
Implementierungen A und
B zu tun. A beginnt
unmittelbar nach der Verbindung, LCP-Anforderungen zu
senden und B benötigt sieben
Sekunden, zu starten. Wenn B startet,
hat A bereits drei LCP-Anforderungen
gesendet. Wir nehmen an, dass ECHO ausgeschaltet
ist; andernfalls würden wir Probleme mit der "Magic
Number" beobachten, wie bereits im vorherigen Abschnitt
beschrieben. B sendet eine Anforderung
und anschließend eine Bestätigung der ersten
Anforderung von A. Dies führt dazu,
dass A in den Zustand
OPENED übergeht und eine
Bestätigung (die erste) zurück an
B sendet. In der Zwischenzeit sendet
B zwei weitere Bestätigungen als
Antwort auf die zusätzlichen Anforderungen, die von
A gesendet worden sind, bevor
B gestartet ist. B
empfängt dann die erste Bestätigung von
A und geht in den Zustand
OPENED über. A
empfängt die zweite Bestätigung von
B, geht zurück in den Zustand
REQ-SENT und sendet eine
weitere (vierte) Anforderung entsprechend dem RFC.
A empfängt dann die dritte
Bestätigung und geht in den Zustand
OPENED über. In der Zwischenzeit
empfängt B die vierte Anforderung
von A, wechselt in den Zustand
ACK-SENT und sendet eine weitere
(zweite) Anforderung und (vierte) Bestätigung
entsprechend dem RFC. A erhält die
Anforderung, geht in den Zustand
REQ-SENT über, sendet eine weitere
Anforderung, erhält unverzüglich die
nächste Bestätigung und geht in
OPENED über.Das geht so weiter, bis eine Seite erkennt, dass
man zu keinem Ergebnis gelangt und aufgibt.Am besten verhindert man solche Situationen, indem man
eine Seite als passiv konfiguriert,
also dafür sorgt, dass eine Seite darauf
wartet, dass die andere mit den Verhandlungen beginnt. Das
kann durch den Befehlset openmode passivegeschehen. Diese Option sollten Sie mit Vorsicht
genießen. Folgenden Befehl sollten Sie benutzen, um
die Wartezeit auf den Beginn der Verhandlungen des
Partners von &man.ppp.8; zu begrenzen:set stopped NAlternativ kann der Befehlset openmode active N(wobei N die Wartezeit in
Sekunden vor Beginn der Verhandlungen angibt) benutzt
werden. Weitere Details finden Sie in den
Manualpages.Warum reagiert &man.ppp.8; nicht mehr, wenn ich es mit
shell verlassen habe?Wenn Sie den Befehl shell oder
! benutzen, führt &man.ppp.8; eine
Shell aus (falls Sie Argumente übergeben haben,
führt &man.ppp.8; diese Argumente aus). &man.ppp.8;
wartet auf die Beendigung des Befehls, bevor es seine
Arbeit fortsetzt. Falls Sie versuchen, die PPP-Verbindung
während der Programmausführung zu benutzen, wird
es so aussehen, als wäre die Verbindung eingefroren.
Das liegt daran, dass &man.ppp.8; auf die
Beendigung des Befehls wartet.Falls Sie solche Befehle verwenden möchten,
benutzen Sie stattdessen den Befehl
!bg. Hierdurch wird der angegebene
Befehl im Hintergrund ausgeführt und &man.ppp.8; kann
fortfahren, die Verbindung zu bedienen.Warum wird &man.ppp.8; niemals beendet, wenn ich es
über ein Nullmodem-Kabel benutze?Es gibt keine Möglichkeit für &man.ppp.8;,
automatisch festzustellen, ob eine direkte Verbindung
beendet worden ist. Das liegt an den Leitungen, die bei
einem seriellen Nullmodem-Kabel benutzt werden. Wenn Sie
diese Art der Verbindung verwenden, sollte LQR immer
aktiviert werden:enable lqrLQR wird standardmäßig akzeptiert, wenn es
vom Partner ausgehandelt wird.Warum wählt &man.ppp.8; im Modus -auto ohne
Grund?Falls &man.ppp.8; unerwarteterweise wählt,
müssen Sie den Grund herausfinden und Wählfilter
(dfilters) einsetzen, um dies zu verhindern.Benutzen Sie die folgende Zeile, um den Grund
herauszufinden:set log +tcp/ipDadurch wird jeglicher Verkehr über die
Verbindung geloggt. Wenn das nächste mal unerwartet
eine Verbindung hergestellt wird, werden Sie den Grund
zusammen mit einer hilfreichen Zeitangabe in der Logdatei
finden.Sie können nun das Wählen aufgrund dieser
Bedingungen verhindern. Normalerweise wird diese Art von
Problemen durch Anfragen an den DNS verursacht. Um zu
verhindern, dass DNS-Anfragen den Aufbau der
Verbindung hervorrufen (das verhindert
nicht, dass Pakete über
eine bestehende Verbindung gesendet werden), benutzen Sie
die folgenden Zeilen:
set dfilter 1 deny udp src eq 53
set dfilter 2 deny udp dst eq 53
set dfilter 3 permit 0/0 0/0
Dies ist nicht immer brauchbar, weil es effektiv Ihre
Fähigkeit, auf Anforderung wählen zu können
einschränkt - die meisten Programme müssen eine
DNS-Anfrage durchführen, bevor Sie andere, das
Netzwerk betreffenden Dinge tun können.Im Fall von DNS sollten Sie versuchen, herauszufinden,
welches Programm tatsächlich versucht, einen
Hostnamen aufzulösen. Sehr oft handelt es sich hier
um &man.sendmail.8;. Sie sollten
sicherstellen, dass Sie sendmail in der
Konfigurationsdatei sagen, dass keine DNS-Anfragen
durchführen soll. Weitere Details enthält
der Abschnitt
E-Mail
über Einwahl-Verbindungen des Handbuchs.
Sie könnten z.B. die folgende Zeile in
Ihre .mc-Datei einfügen:define(`confDELIVERY_MODE', `d')dnlDas veranlasst sendmail dazu, alles in eine
Warteschlange einzureihen, bis die Warteschlange
verarbeitet wird (normalerweise wird sendmail mit
aufgerufen, was besagt,
dass die Warteschlange alle 30 Minuten abgearbeitet
wird) oder, bis ein sendmail -q
ausgeführt wird (z.B. aus Ihrer Datei ppp.linkup
heraus).Was bedeuten diese CCP-Fehler?Ich sehe ständig folgende Fehler in meiner
Logdatei:
CCP: CcpSendConfigReq
CCP: Received Terminate Ack (1) state = Req-Sent (6)
Das liegt daran, dass &man.ppp.8; versucht, die
Komprimierung Predictor1 auszuhandeln und der Partner
über keinerlei Komprimierung verhandeln will. Die
Meldungen sind harmlos, aber wenn Sie sie beseitigen
möchten, können Sie die Komprimierung Predictor1
auch lokal ausschalten:disable pred1Warum loggt ppp die Geschwindigkeit meiner Verbindung
nicht?Um alle Zeilen Ihrer Modemkonversation
mitzuloggen, müssen Sie folgendes einstellen:set log +connectDies veranlasst &man.ppp.8; dazu, alles bis zur
letzten angeforderten expext-Zeile
mitzuloggen.Falls Sie die Geschwindigkeit Ihrer Verbindung
erfahren möchten und PAP oder CHAP (und deshalb nach
dem CONNECT im Wählskript nichts mehr zu
chatten haben - kein set
login-Skript), müssen Sie sicherstellen,
dass Sie &man.ppp.8; anweisen, die gesamte
CONNECT-Zeile zu erwarten, etwa so:set dial "ABORT BUSY ABORT NO\\sCARRIER TIMEOUT 4 \"\" ATZ OK-ATZ-OK ATDT\\T TIMEOUT 60 CONNECT \\c \\n"Hier bekommen wir unser CONNECT, senden nichts,
erwarten dann einen Line-Feed, der &man.ppp.8; zwingt, die
gesamte CONNECT-Antwort zu lesen.Warum ignoriert &man.ppp.8; das Zeichen
\ in meinem Chat-Skript?ppp analysiert jede Zeile in Ihrer
Konfigurationsdatei, damit es Zeichenketten wie z.B.
set phone "123 456 789" korrekt
interpretieren kann (und erkennen, dass es sich bei
der Nummer tatsächlich nur um
ein Argument handelt). Um das
Zeichen " anzugeben, müssen
Sie ihm einen Backslash (\)
voranstellen.Wenn der Chat-Interpreter jedes Argument analysiert,
reinterpretiert er die Argumente, um irgendwelche
speziellen Escape-Sequenzen wie z.B. \P
oder \T (sehen Sie in die Manualpage)
zu finden. Das Ergebnis dieser Doppelanalyse ist,
dass Sie daran denken müssen, die richtige
Anzahl an Escape-Zeichen zu verwenden.Falls Sie tatsächlich das Zeichen
\ z.B. zu Ihrem Modem senden
möchten, brauchen Sie etwas ähnliches,
wie:set dial "\"\" ATZ OK-ATZ-OK AT\\\\X OK"woraus sich folgende Zeichen ergeben:
ATZ
OK
AT\X
OK
oder
set phone 1234567
set dial "\"\" ATZ OK ATDT\\T"
was folgende Zeichen ergibt:
ATZ
OK
ATDT1234567
Warum gibt es die Datei ppp.core
nicht, wenn &man.ppp.8; einen Segmentation Fault erzeugt
hat?Weder &man.ppp.8; noch andere Programme sollten
Core-Dumps erzeugen. Da &man.ppp.8; mit der effektiven
Benutzerkennung 0 ausgeführt wird, wird das
Betriebssystem &man.ppp.8;'s Coreimage nicht auf die
Festplatte schreiben, bevor es &man.ppp.8; beendet hat.
Falls &man.ppp.8; jedoch tatsächlich aufgrund einer
Speicherverletzung abbricht und Sie
die aktuellste Version (siehe Anfang dieses Kapitels)
benutzen, dann sollten Sie folgendes tun:&prompt.user; tar xfz ppp-*.src.tar.gz
&prompt.user; cd ppp*/ppp
&prompt.user; echo STRIP= >>Makefile
&prompt.user; echo CFLAGS+=-g >>Makefile
&prompt.user; make clean all
&prompt.user; su
&prompt.root; make install
&prompt.root; chmod 555 /usr/sbin/pppNun ist die installierte Version von &man.ppp.8; mit
einem Debugger ausführbar. Sie können
&man.ppp.8; nun nur noch als root
ausführen, da alle vorherigen Zugriffsrechte
aufgehoben worden sind. Achten Sie darauf, in welchem
Verzeichnis Sie sich gerade befinden, wenn Sie &man.ppp.8;
starten.Wenn nun wieder eine Speicherverletzung auftreten
sollte, wird &man.ppp.8; einen Speicherauszug erzeugen,
den Sie in der Datei ppp.core finden.
Sie sollten dann folgendes tun:&prompt.user; su
&prompt.root; gdb /usr/sbin/ppp ppp.core(gdb)bt
.....
(gdb)f 0
....
(gdb)i args
....
(gdb)l
.....Mit Hilfe all dieser Informationen sollte es
möglich sein, das Problem zu diagnostizieren.Falls Sie mit dem Umgang mit gdb vertraut sind,
könnten Sie weitere Einzelheiten herausfinden, z.B.
wodurch der Fehler tatsächlich hervorgerufen wurde
und die Adressen & Werte der betreffenden
Variablen.Warum bekommt das Programm, das eine automatische
Anwahl ausgelöst hat, keine Verbindung?Dies war ein bekanntes Problem bei
&man.ppp.8;-Konfigurationen, bei denen automatisch
dynamische, lokale IP-Adressen mit dem Partner
ausgehandelt werden. In der aktuellsten Version ist das
Problem behoben - suchen Sie in den Manualpages nach
iface.Das Problem bestand darin, dass, wenn das erste
Programm &man.connect.2; aufruft, die IP-Adresse der
tun-Schnittstelle dem Socketendpunkt zugeordnet wird. Der
Kernel erstellt das erste ausgehende Paket und schreibt es
in das tun-Gerät. &man.ppp.8; liest dann das Paket
und baut eine Verbindung auf. Falls die
Schnittstellenadresse sich nun aufgrund &man.ppp.8;s
dynamischer Adresszuordnung ändert, wird der
originale Socketendpunkt ungültig. Alle weiteren
Pakete, die zum Partner gesendet werden, werden für
gewöhnlich verworfen. Selbst wenn sie nicht
verworfen werden würden, würden alle Antworten
nicht an den betreffenden Rechner gelangen, weil die
IP-Adresse nicht mehr zu diesem Rechner
gehört.Theoretisch gibt es mehrere Möglichkeiten, dieses
Problem anzugehen. Am schönsten wäre es, wenn
der Partner die gleiche IP-Adresse wieder zuordnen
würde, wenn möglich :-) Die
derzeitige Version von &man.ppp.8; tut das, aber die
meisten anderen Implementierungen nicht.Die einfachste Maßnahme von unserer Seite
wäre die, niemals die IP-Adresse der
tun-Schnittstelle zu ändern, sondern stattdessen alle
ausgehenden Pakete so zu ändern, dass als
Absender-IP-Adresse anstelle der IP-Adresse der
Schnittstelle die ausgehandelte IP-Adresse gesetzt wird.
Das ist im wesentlichen das, was durch die Option
iface-alias in der aktuellsten Version
von &man.ppp.8; bewirkt wird (mit Unterstützung von
&man.libalias.3; und &man.ppp.8;'s
Schalter) - alle Schnittstellenadressen werden beibehalten
und auf die letzte ausgehandelte Adresse
umgesetzt.Eine andere Alternative (und wahrscheinlich die
zuverlässigste) wäre die, einen Systemaufruf zu
implementieren der die IP-Adressen aller verbundenen
Sockets von einer Adresse in eine andere ändert.
&man.ppp.8; würde diesen Aufruf benutzen, um die
Sockets aller laufenden Programme zu ändern, nachdem
eine neue IP-Adresse ausgehandelt worden ist. Der gleiche
Systemaufruf könnte von DHCP-Clients benutzt werden,
wenn sie gezwungen werden, einen re-bind() auf ihren
Sockets auszuführen.Noch eine andere Möglichkeit wäre die, das
Aktivieren von Schnittstellen ohne IP-Adresse zu erlauben.
Ausgehende Paketen würde die IP-Adresse
255.255.255.255 gegeben, bis der erste ioctl() mit
SIOCAIFADDR erfolgt. Dies würde in der
vollständigen Verbindung des Sockets resultieren. Es
wäre die Aufgabe von &man.ppp.8;, die
Absender-IP-Adresse zu ändern, allerdings nur dann,
wenn sie 255.255.255.255 lautet und nur die IP-Adresse und
IP-Prüfsumme müssten geändert werden.
Dies wäre allerdings keine besonders elegante
Lösung, da der Kernel fehlerhafte Pakete an eine
unzureichend konfigurierte Schnittstelle senden
würde, in der Annahme, dass andere Mechanismen
in der Lage sind, diese Dinge rückwirkend zu
beheben.Warum laufen die meisten Spiele mit dem
Schalter nicht?Der Grund dafür, dass Spiele und andere
Programme nicht funktionieren, wenn libalias benutzt wird,
ist der, dass der Rechner außerhalb des lokalen
Netzes versucht, eine Verbindung aufzubauen und
(unaufgefordert) UDP-Pakete an den Rechner innerhalb des
lokalen Netzes zu senden. Die Software, die für die
NAT zuständig ist, weiß nicht, dass sie
diese Pakete an den internen Rechner weiterleiten
soll.Um dies zu beheben, stellen Sie zunächst sicher,
dass die Software, mit der Sie Probleme haben, die
einzige ist, die gerade läuft. Benutzen Sie dann
entweder tcpdump auf der tun-Schnittstelle des Gateways
oder aktivieren Sie auf dem Gateway das Logging von TCP/IP
(set log +tcp/ip) unter
&man.ppp.8;.Wenn Sie nun das betreffende Programm starten, sollten
Sie sehen, wie Pakete den Gateway-Rechner passieren. Wenn
von außen etwas zurückkommt, wird es ignoriert
(das ist das Problem). Merken Sie sich die Portnummer
dieser Pakete und beenden Sie das betreffende Programm.
Wiederholen Sie diesen Schritt einige Male, um
festzustellen, ob die Portnummern konsistent sind. Falls
dem so ist, wird die folgende Zeile im entsprechenden
Abschnitt von /etc/ppp/ppp.conf
dafür sorgen, dass das Programm
funktioniert:nat port protointernalmachine:portportwobei für proto
entweder tcp oder
udp zu setzen ist,
internalmachine den Rechner
bezeichnet, an den die Pakete geschickt werden sollen und
port die betreffende
Portnummer.Sie können das Programm nicht auf einem anderen
Rechner benutzen, ohne die obige Zeile abzuändern und
die Benutzung des Programms auf zwei internen Rechnern
steht außer Frage - schließlich sieht die
Außenwelt Ihr gesamtes internes Netz so, als
wäre es ein einzelner Rechner.Falls die Portnummern nicht konsistent sind, gibt es
drei weitere Optionen:Ermöglichen Sie die Unterstützung durch
libalias. Beispiele für spezielle
Fälle finden Sie in
/usr/src/lib/libalias/alias_*.c
(alias_ftp.c ist ein schöner
Prototyp). Hierzu gehört für
gewöhnlich das Lesen bestimmter, erkannter,
ausgehender Pakete, die Identifizierung der
Instruktion, die den entfernten Rechner dazu
veranlasst, auf einem bestimmten (wahlfreien)
Port eine Verbindung zurück zum lokalen Rechner
herzustellen, sowie das Erstellen einer
Route in der Aliastabelle, so dass
nachfolgende Pakete wissen, wohin sie
gehören.Dieses ist zwar die komplizierteste Lösung,
aber die beste, die auch dafür sorgt, dass
die Software auf mehreren Rechnern
funktioniert.Benutzen Sie einen Proxy. Die Anwendung
könnte z.B. socks5 unterstützen, oder (wie
im Fall von cvsup) eine Option
passiv besitzen, die stets verhindert,
dass verlangt wird, dass der Partner eine
Verbindung zurück zur lokalen Maschine
aufbaut.Leiten Sie mit nat addr alles
zur lokalen Maschine um. Dieses Vorgehen ähnelt
dem mit einem Vorschlaghammer.Hat jemand eine Liste mit nützlichen Portnummern
erstellt?Noch nicht, aber hieraus könnte eine solche
entstehen (falls Interesse besteht). In jedem Beispiel
sollte internal durch die
IP-Adresse der Maschine ersetzt werden, auf der das Spiel
laufen soll.Asheron's Callnat port udp
internal:65000
65000Konfigurieren Sie das Spiel manuell auf Port 65000
um. Wenn Sie von mehreren Rechner aus spielen wollen,
weisen Sie jedem eine eindeutige Portnummer zu (also
65001, 65002, u.s.w.) und fügen Sie für jede
Maschine eine eigene nat port Zeile
ein.Half Lifenat port udp
internal:27005
27015PCAnywhere 8.0nat port udp
internal:5632
5632nat port tcp
internal:5631
5631Quakenat port udp
internal:6112
6112Quake 2nat port udp
internal:27901
27910nat port udp
internal:60021
60021nat port udp
internal:60040
60040Red Alertnat port udp
internal:8675
8675nat port udp
internal:5009
5009Was sind FCS-Fehler?FCS steht für Frame
Check Sequence.
Jedes PPP-Paket besitzt eine Checksumme, um
sicherzustellen, dass die empfangenen Daten dieselben
sind, wie die versendeten. Falls die FCS eines
ankommenden Paketes fehlerhaft ist, wird das Paket
verworfen und der Zähler HDLC FCS wird erhöht.
Der HDLC-Fehlerwert kann durch den Befehl show
hdlc angezeigt werden.Falls Ihre Leitung schlecht ist (oder falls Ihr
serieller Treiber Pakete verwirft), werden sie
gelegentliche FCS-Fehler sehen. Normalerweise lohnt es
sich nicht, sich hierüber Gedanken zu machen, obwohl
das Kompressionsprotokoll hierdurch wesentlich langsamer
wird. Wenn Sie ein externes Modem besitzen, stellen Sie
sicher, dass Ihr Kabel ausreichend gegen
Interferenzen abgeschirmt ist - das könnte das
Problem beseitigen.Falls Ihre Leitung einfriert, sobald die Verbindung
steht, und viele FCS-Fehler auftreten, könnte das
daran liegen, dass Ihre Leitung nicht 8-Bit-rein ist.
Stellen Sie sicher, dass Ihr Modem keinen
Software-Flow-Control (XON/XOFF) verwendet. Falls Ihre
Datenschnittstelle Software-Flow-Control verwenden
muss, benutzen Sie den Befehl
set accmap 0x000a0000, um &man.ppp.8;
zu sagen, dass es die Zeichen ^Q
und ^S maskieren soll.Ein weiterer Grund dafür, dass zu viele
FCS-Fehler auftreten, könnte der sein, dass das
andere Ende aufgehört hat, ppp zu
sprechen. Aktivieren Sie async
Logging, um festzustellen, ob es sich bei den eingehenden
Daten tatsächlich um einen login- oder Shell-Prompt
handelt. Wenn Sie am anderen Ende einen Shell-Prompt
haben, ist es möglich, durch den Befehl
close lcp &man.ppp.8; zu beenden, ohne
die Verbindung zu beenden (ein folgender
term-Befehl wird Sie wieder mit der
Shell auf dem entfernten Rechner verbinden.Falls nichts in Ihrer Logdatei darauf hindeutet, warum
die Verbindung beendet wurde, sollten Sie den
Administrator des externen Rechners (Ihren ISP?) fragen,
warum die Sitzung beendet worden ist.Wieso hängen die Verbindungen meiner &macos;- und
&windows; 98-Maschinen (und eventuell auch andere
µsoft; Betriebssysteme), wenn auf meinem Gateway
PPPoE läuft?Vielen Dank an Michael Wozniak
mwozniak@netcom.ca für die
Erklärung und an Dan Flemming
danflemming@mac.com für die
Lösung für &macos;.Die Ursache des Problems ist ein so genannter
Black Hole Router. &macos; und &windows; 98
(und wahrscheinlich auch die anderen Betriebssysteme von
Microsoft) senden TCP Pakete, bei denen zum einen die
angeforderte Segmentgröße zu groß
für einen PPPoE-Rahmen ist (die Default-MTU für
Ethernet beträgt 1500 Byte) und
bei denen das don't fragment Bit gesetzt
ist (das ist bei TCP allerdings Standard). Außerdem
sendet der Router beim Provider nicht die eigentlich
notwendigen must fragment-Meldungen zu dem
Webserver, von dem Sie gerade eine Seite laden wollen. Es
ist auch möglich, dass diese Meldung zwar
erzeugt, aber danach von einem Firewall vor dem Webserver
abgefangen wird. Wenn Ihnen dieser Webserver nun ein
Paket schickt, das nicht in einen PPPoE-Rahmen passt,
dann verwirft der Router dieses Paket und die Seite wird
nicht geladen (einige Seiten/Grafiken werden geladen, weil
ihre Größe kleiner ist als die MSS). Dies
scheint leider der Normalfall zu sein (wenn die Leute doch
nur wüssten, wie man einen Router
konfiguriert... stöhn...)Eine der möglichen Lösungen für dieses
Problem ist die Erzeugung des folgenden Schlüssels in
der Registry des Windows-Clients:HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\Class\NetTrans\0000\MaxMTUDer Schlüssels sollte vom Typ String sein und den
Wert 1436 haben, da einige ADSL-Router
nicht mit größeren Paketen umgehen können.
Wenn Sie &windows; 2000 verwenden, müssen Sie
hingegen den Schlüssel
Tcpip\Parameters\Interfaces\ID der
Netzwerkkarte\MTU benutzen,
außerdem müssen Sie als Typ DWORD
verwenden.Die Knowledge Base von µsoft; enthält weitere
Informationen darüber, wie sie die MTU einer
&windows;-Maschine ändern, damit diese mit einem
NAT-Router korrekt zusammenarbeitet. Vom besonderen
Interesse sind die Artikel Q158474
- &windows; TCPIP Registry Entries und Q120642
- TCPIP & NBT Configuration Parameters for
&windowsnt;.Bei &windows; 2000 können Sie alternativ auch, wie
im Artikel 120642 beschrieben, mit regedit das DWORD
Tcpip\Parameters\Interfaces\ID der
Netzwerkkarte\EnablePMTUBHDetect
auf 1 setzen.Mit den Bordmitteln von &macos; ist es leider nicht
möglich, die TCP/IP-Einstellungen zu verändern.
Es gibt jedoch kommerzielle Lösungen wie zum Beispiel
OTAdvancedTuner (OT steht für OpenTransport, den
TCP/IP-Stack von &macos;) von Sustainable
Softworks, mit denen man die TCP/IP-Einstellungen
bearbeiten kann. Wenn Sie als &macos;-Anwender NAT
benutzen, sollten Sie im entsprechenden drop-down
Menü den Punkt ip_interface_MTU
auswählen und in der Dialogbox
1450 statt 1500
eingeben. Aktivieren Sie den Punkt Save as Auto
Configure und klicken Sie danach auf
Make Active.&man.ppp.8; kennt seit Version 2.3 den Befehl
enable tcpmssfixup, mit dem die MSS
automatisch korrigiert wird. Wenn Sie einen ältere
Version von &man.ppp.8; benutzen müssen, könnte
der Port tcpmssd für Sie
interessant sein.Nichts von alledem hilft - ich bin
verzweifelt! Was soll ich machen?Falls alles andere fehlschlägt, senden Sie
möglichst umfangreiche Informationen,
einschließlich Ihrer Konfigurationsdateien, wie Sie
&man.ppp.8; starten, die relevanten Teile Ihrer Logdateien
und die Ausgabe des Befehls netstat -rn
(vor und nach Aufbau der Verbindung) an die
Mailingliste &a.de.questions; oder die Newsgroup de.comp.os.unix.bsd.
Irgend jemand sollte Ihnen dann weiterhelfen.Serielle VerbindungenDieses Kapitel beantwortet häufig gestellte Fragen zu
seriellen Verbindungen mit FreeBSD. PPP und SLIP werden im
Abschnitt Netzwerke behandelt.Wie kann ich feststellen, ob FreeBSD meine seriellen
Schnittstellen gefunden hat?Wenn der FreeBSD Kernel bootet, testet er die
seriellen Schnittstellen, für die er konfiguriert
wurde. Sie können entweder Ihrem System aufmerksam
beim Booten zusehen und die angezeigten Nachrichten lesen,
oder Sie führen den Befehl&prompt.user; dmesg | grep sioaus, nachdem Ihr System hochgefahren ist und
läuft.Hier ist ein Beispiel einer Ausgabe nach dem oben
genannten Befehl:
sio0: at 0x3f8-0x3ff irq 4 on isa
sio0: type 16550A
sio1: at 0x2f8-0x2ff irq 3 on isa
sio1: type 16550A
Es zeigt zwei serielle Schnittstellen. Die erste
verwendet Port-Adresse 0x3f8, IRQ 4 und
hat einen 16550A UART Chip. Die zweite benutzt ebenfalls
einen 16550A UART, jedoch Port-Adresse
0x2f8 und IRQ 3. Modemkarten werden
wie serielle Schnittstellen behandelt. Der einzige
Unterschied ist, dass an diesen Schnittstellen immer
ein Modem angeschlossen ist.Der GENERIC Kernel beinhaltet
Unterstützung für zwei serielle Schnittstellen,
die den im Beispiel genannten Port und IRQ verwenden.
Wenn diese Einstellungen nicht richtig für Ihr System
sind, Sie Modemkarten hinzugefügt oder mehr serielle
Schnittstellen haben als Ihre Kernelkonfiguration
zulässt, konfigurieren Sie Ihren Kernel einfach
neu. In dem Kapitel über die Kernelkonfiguration finden
Sie mehr Details.Wie kann ich feststellen, ob FreeBSD meine Modemkarten
gefunden hat?Die vorherige Frage sollte darauf eine Antwort
geben.Wie kann ich auf die seriellen Schnittstellen in
FreeBSD zugreifen?Die in &man.sio.4; beschriebene serielle Schnittstelle
sio2 (COM3
unter &ms-dos;/&windows;), ist
/dev/cuaa2 für
Geräte mit abgehenden Verbindungen und
/dev/ttyd2 für Geräte mit
eingehenden Verbindungen. Was ist der Unterschied
zwischen den beiden Geräteklassen?Sie benutzen
ttydX
für eingehende Verbindungen. Wird
/dev/ttydX
im blockierenden Modus geöffnet, wartet ein
Prozess darauf, dass das entsprechende
cuaaX
Gerät inaktiv und der Empfangssignalpegel
Mit Empfangssignalpegel oder
Trägersignalerkennung wird hier
die carrier detect
Leitung bezeichnet.
aktiv ist. Wird das
cuaaX
Gerät geöffnet, vergewissert es sich, dass
die serielle Schnittstelle nicht bereits von dem
ttydX
Gerät in Gebrauch ist. Sollte die Schnittstelle
verfügbar sein, stiehlt es sie von dem
ttydX
Gerät. Das
cuaaX
Gerät kümmert sich nicht um
Trägersignalerkennung. Mit diesem Schema und einem
automatisch antwortenden Modem, können sich Benutzer
von aussen einloggen, Sie können weiterhin mit
demselben Modem wählen und das System kümmert
sich um die Konflikte.Wie kann ich die Unterstützung für eine
Karte mit mehreren seriellen Schnittstellen
aktivieren?Die Sektion über die Kernelkonfiguration bietet
Informationen darüber, wie Sie Ihren Kernel
konfigurieren. Für eine Karte mit mehreren seriellen
Schnittstellen, schreiben Sie eine &man.sio.4; Zeile
für jede serielle Schnittstelle auf der Karte in die
Kernelkonfigurationsdatei. Aber achten Sie darauf, den
IRQ und die Vektorbezeichnung nur in einem der
Einträge zu plazieren. Alle seriellen Schnittstellen
auf der Karte sollten sich einen IRQ teilen. Daher
sollten Sie den IRQ nur beim letzten Eintrag angeben.
Aktivieren Sie auch die COM_MULTIPORT
Option.Das folgende Beispiel ist geeignet für eine AST
Karte mit 4 seriellen Schnittstellen, die IRQ 7
benutzt:
options "COM_MULTIPORT"
device sio4 at isa? port 0x2a0 tty flags 0x781
device sio5 at isa? port 0x2a8 tty flags 0x781
device sio6 at isa? port 0x2b0 tty flags 0x781
device sio7 at isa? port 0x2b8 tty flags 0x781 irq 7 vector siointr
Die Flags zeigen an, dass die
Master-Schnittstelle die Minor-Nummer 7
(0x700) hat, Diagnosen während des
Bootens ermöglicht sind (0x080),
und dass sich alle Schnittstellen einen IRQ teilen
(0x001).Kann FreeBSD mehrere Karten mit mehreren seriellen
Schnittstellen mit den gleichen IRQs verwalten?Noch nicht. Sie müssen für jede Karte einen
anderen IRQ verwenden.Kann ich die vorgegebenen seriellen Parameter für
eine Schnittstelle einstellen?Das
ttydX
(oder
cuaaX)
Gerät ist das reguläre Gerät, das man in
Anwendungen öffnet. Wenn ein Prozess es
öffnet, hat es die voreingestellten Terminal
Eingabe/Ausgabe-Einstellungen. Sie können diese
Einstellungen mit dem Befehl&prompt.root; stty -a -f /dev/ttyd1ansehen. Wenn Sie die Einstellungen für dieses
Gerät ändern, sind die Einstellungen
gültig, bis das Gerät geschlossen wird. Wird es
danach geöffnet, hat es wieder die vorgegebenen
Einstellungen. Um Änderungen an den vorgegebenen
Einstellungen vorzunehmen, können Sie das
Anfangsstatus-Gerät öffnen und dessen
Einstellungen anpassen. Um zum Beispiel den
CLOCAL Modus, 8 Bits und
XON/XOFF Datenflusskontrolle als
Standard für ttyd5 einzustellen, geben Sie&prompt.root; stty -f /dev/ttyid5 clocal cs8 ixon ixoffein. Eine gute Stelle um dies zu tun ist in
/etc/rc.serial. Jetzt hat eine
Anwendung diese Einstellungen als Standardwerte, wenn sie
ttyd5 öffnet. Die Anwendung
kann die Einstellungen jedoch immer noch nach Belieben
verändern.Man aber kann auch bestimme Einstellungen davor
schützen, von einer Anwendung verändert zu
werden, indem man Veränderungen am lock
state Gerät vornimmt. Um beispielsweise die
Geschwindigkeit von ttyd5 auf 57600
bps festzusetzen:&prompt.root; stty -f /dev/ttyld5 57600Wenn jetzt eine Anwendung ttyd5
öffnet und versucht die Geschwindigkeit zu
verändern, wird diese bei 57600 bps bleiben.Natürlich sollten Sie das Schreiben auf die
Anfangsstatus- und lock state-Geräte nur
root erlauben. Das &man.MAKEDEV.8;
Skript tut dies nicht, wenn es die
Geräte-Einträge erstellt.Wie kann ich Einwahl-Logins über mein Modem
aktivieren?Also Sie wollen ein Internet Service Provider werden,
ja? Als erstes brauchen Sie eines oder mehrere Modems,
die automatisches Antworten beherrschen. Ihr Modem sollte
auf Trägersignalerkennung reagieren und nicht fortlaufend
die Leitung offen halten. Es muss auflegen und sich
neu initialisieren können, wenn die Data
Terminal Ready (DTR) Leitung
ausgeschaltet wird. Es sollte wahrscheinlich
RTS/CTS oder gar keine lokale
Datenflusskontrolle benutzen. Zuletzt muss es
eine konstante Geschwindigkeit zwischen dem Computer und
sich selbst verwenden, aber es sollte (um die Anrufer
freundlich zu behandeln) eine Geschwindigkeit zwischen
sich und dem entfernten Modem aushandeln können.Für viele Modems, die mit dem Hayes Befehlssatz
kompatibel sind, erzeugt der folgende Befehl diese
Einstellungen und legt sie im nicht-flüchtigen
Speicher ab:AT &C1 &D3 &K3 &Q6 S0=1 &WDie Sektion über das
Senden von AT-Befehlen bietet weitere
Informationen, wie man diese Einstellungen vornimmt, ohne
zu einem &ms-dos; Terminalprogramm zu flüchten.Als nächstes erstellen Sie einen Eintrag in
/etc/ttys für das Modem. Diese
Datei listet alle Schnittstellen auf, auf denen das
Betriebssystem Einlogversuche erwartet. Fügen Sie
eine solche Zeile hinzu:ttyd1 "/usr/libexec/getty std 57600" dialup on insecureDiese Zeile bedeutet, dass an der zweiten
seriellen Schnittstelle (/dev/ttyd1)
ein Modem angeschlossen ist, das mit 57600 bps läuft
und keine Parität besitzt
(std.57600 aus
/etc/gettytab). Der Terminal-Typ
für diese Schnittstelle ist dialup
(Einwahl). Die Schnittstelle ist
eingeschaltet (on) und
unsicher (insecure) –
das bedeutet, man kann sich über diese Schnittstelle
nicht als root einloggen. Für
Einwahlanschlüsse wie diesen, benutzen Sie den
ttydX Eintrag.Es ist relativ geläufig,
dialup als Terminal-Typ zu verwenden.
Viele Benutzer richten in ihren
.profile oder
.login Dateien eine Abfrage für
das eigentliche Terminal ein, wenn der Start-Typ
dialup ist. Das Beispiel zeigt die
Schnittstelle als unsicher und um über diese
Schnittstelle root zu werden,
müssen Sie sich als normaler Benutzer einloggen und
&man.su.1;. Wenn sie
secure (sicher) als
Einstellung verwenden, kann sich root
direkt einloggen.Nachdem Sie Modifikationen in
/etc/ttys vorgenommen haben,
müssen Sie ein hangup oder
HUP Signal an &man.init.8;
senden:&prompt.root; kill -HUP 1Das bringt &man.init.8; dazu, die Datei
/etc/ttys neu einzulesen.
init startet dann an allen als
eingeschaltet (on) markierten
Schnittstellen die getty-Prozesse. Sie können
herausfinden ob noch Logins für Ihre Schnittstelle
verfügbar sind, wenn Sie folgendes eingeben:&prompt.user; ps -ax | grep '[t]tyd1'Sie sollten etwas sehen, das so ähnlich aussieht
wie:747 ?? I 0:00:04 /usr/libexec/getty std.57600 ttyd1Wie kann ich ein Hardware-Terminal mit meiner FreeBSD
Box verbinden?Wenn Sie einen anderen Computer als Terminal für
Ihr FreeBSD System verwenden wollen, verbinden Sie die
beiden seriellen Schnittstellen mit einem Nullmodem-Kabel.
Wenn Sie ein echtes (Hardware-)Terminal
benutzen, lesen Sie die Begleitinformationen.Ändern Sie /etc/ttys wie
oben angegeben. Wenn Sie zum Beispiel ein WYSE-50
Terminal mit der fünften seriellen Schnittstelle
verbinden wollen, schreiben Sie einen Eintrag wie
diesen:ttyd4 "/usr/libexec/getty std.38400" wyse50 on secureDas Beispiel zeigt, dass die Schnittstelle an
/dev/ttyd4 mit einem wyse50 Terminal
mit 38400 bps und ohne Parität
(std.38400 aus
/etc/gettytab) verbunden ist und
root Logins möglich sind
(secure).Warum kann ich tip oder
cu nicht laufen lassen?Vielleicht sind auf Ihrem System die Programme
&man.tip.1; und &man.cu.1; nur von
uucp und der Gruppe
dialer ausführbar. Sie
können die Gruppe dialer
verwenden, um zu kontrollieren wer Zugriff auf Ihr Modem
oder entfernte Systeme hat. Fügen Sie sich einfach
selbst zur Gruppe dialer
hinzu.Als Alternative können Sie jeden Benutzer auf
Ihrem System &man.tip.1; und &man.cu.1; verwenden lassen,
dazu müssen Sie das folgende eingeben:&prompt.root; chmod 4511 /usr/bin/cu
&prompt.root; chmod 4511 /usr/bin/tipMein Hayes Modem wird nicht unterstützt – was
kann ich tun?Eigentlich ist die Onlinehilfe für &man.tip.1;
nicht mehr aktuell. Es gibt einen eingebauten,
allgemeinen Hayes Wähler. Verwenden Sie einfach
at=hayes in
/etc/remote.Der Hayes Treiber ist nicht schlau genug, um ein paar
der erweiterten Merkmale von neueren Modems zu erkennen –
Nachrichten wie BUSY, NO
DIALTONE oder CONNECT 115200
verwirren ihn nur. Sie sollten diese Nachrichten mit
Hilfe von ATX0&W abschalten, wenn
Sie tip benutzen.Das Anwahl-Timeout von &man.tip.1;
beträgt 60 Sekunden. Ihr Modem sollte weniger
verwenden, oder tip denkt, dass
ein Kommunikationsfehler vorliegt. Versuchen Sie es mit
ATS7=45&W.Tatsächlich unterstützt die ausgelieferte
Version von &man.tip.1; es noch nicht
vollständig. Die Lösung ist,
tipconf.h im Verzeichnis
/usr/src/usr.bin/tip/tip zu
editieren. Dafür benötigen Sie natürlich
die Quellcode Distribution.Editieren Sie die Zeile #define HAYES
0 in #define HAYES 1 um.
Dann führen Sie make und
make install aus. Es sollte jetzt
funktionieren.Wie soll ich die AT Befehle eingeben?Erstellen Sie einen so genannten
direct Eintrag in
/etc/remote. Wenn Ihr Modem zum
Beispiel an der ersten seriellen Schnittstelle,
/dev/cuaa0, angeschlossen ist, dann
fügen Sie die folgende Zeile hinzu:cuaa0:dv=/dev/cuaa0:br#19200:pa=noneVerwenden Sie die höchste bps Rate, die Ihr Modem
in der br Fähigkeit unterstützt. Geben Sie dann
tip cuaa0 ein
und Sie sind mit Ihrem Modem verbunden.Wenn auf Ihrem System keine
/dev/cuaa0 Datei existiert, geben Sie
folgendes ein:&prompt.root; cd /dev
&prompt.root; sh MAKEDEV cuaa0Oder benutzen Sie cu als
root mit dem folgenden Befehl:&prompt.root; cu -lline -sspeedline steht für die
serielle Schnittstelle (/dev/cuaa0)
und speed für die
Geschwindigkeit (57600). Wenn Sie mit
dem Eingeben der AT Befehle fertig sind, beenden Sie mit
~..Wieso funktioniert das <@>
Zeichen für die pn Fähigkeit nicht?Das <@> Zeichen in der
Telefonnummerfähigkeit sagt tip, dass es in der
Datei /etc/phones nach einer Nummer
suchen soll. Aber <@> ist auch
ein spezielles Zeichen in den Dateien, in denen
Fähigkeiten beschrieben werden, wie
/etc/remote. Schreiben Sie es mit
einem '\' (backslash):pn=\@Wie kann ich von der Kommandozeile eine Telefonnummer
wählen?Stellen Sie einen allgemeinen Eintrag
in /etc/remote. Zum
Beispiel:
tip115200|Dial any phone number at 115200 bps:\
:dv=/dev/cuaa0:br#115200:at=hayes:pa=none:du:
tip57600|Dial any phone number at 57600 bps:\
:dv=/dev/cuaa0:br#57600:at=hayes:pa=none:du:
Mit einem Befehl wie tip -115200
5551234 können Sie dann wählen.
Sollten Sie &man.cu.1; im Gegensatz zu &man.tip.1;
bevorzugen, verwenden Sie einen allgemeinen
cu-Eintrag:
cu115200|Use cu to dial any number at 115200bps:\
:dv=/dev/cuaa1:br#57600:at=hayes:pa=none:du:
Zum Wählen können Sie dann cu
5551234 -s 115200 eingeben.Muss ich dabei jedes Mal die bps Rate
angeben?Schreiben Sie einen tip1200 oder
einen cu1200 Eintrag, aber geben Sie
auch die bps Rate an, die Ihr Modem wirklich
unterstützt. Leider denkt &man.tip.1;, dass
1200 bps ein guter Standardwert ist und deswegen sucht es
nach einem tip1200-Eintrag.
Natürlich müssen Sie nicht wirklich 1200 bps
benutzen.Wie kann ich möglichst komfortabel über
einen Terminal-Server auf verschiedene Rechner
zugreifen?Sie müssen nicht warten bis Sie verbunden sind,
und jedes Mal CONNECT
Rechner eingeben,
benutzen Sie tip's cm Fähigkeit.
Sie können diese Einträge in
/etc/remote verwenden:
pain|pain.deep13.com|Forrester's machine:\
:cm=CONNECT pain\n:tc=deep13:
muffin|muffin.deep13.com|Frank's machine:\
:cm=CONNECT muffin\n:tc=deep13:
deep13:Gizmonics Institute terminal server:\
:dv=/dev/cuaa2:br#38400:at=hayes:du:pa=none:pn=5551234:
Mit den Befehlen tip pain oder
tip muffin können Sie eine
Verbindungen zu den Rechnern pain oder
muffin herstellen; mit tip
deep13 verbinden Sie sich mit dem Terminal
Server.Kann tip mehr als eine Verbindung für jede Seite
ausprobieren?Das ist oft ein Problem, wenn eine Universität
mehrere Telefonleitungen hat und viele tausend Studenten
diese benutzen wollen.Erstellen Sie einen Eintrag für Ihre
Universität in /etc/remote und
benutzen Sie <\@> für die
pn Fähigkeit:
big-university:\
:pn=\@:tc=dialout
dialout:\
:dv=/dev/cuaa3:br#9600:at=courier:du:pa=none:
Listen Sie die Telefonnummern der Universität
in /etc/phones auf:
big-university 5551111
big-university 5551112
big-university 5551113
big-university 5551114
&man.tip.1; probiert jede der Nummern in der
aufgelisteten Reihenfolge und gibt dann auf. Möchten
Sie, dass tip beim Versuchen eine
Verbindung herzustellen nicht aufgibt, lassen Sie es in
einer while-Schleife laufen.Warum muss ich zweimal
CtrlP tippen, um ein
CtrlP zu senden?CtrlP ist das voreingestellte Zeichen, mit dem eine
Übertragung erzwungen werden kann und wird benutzt,
um &man.tip.1; zu sagen, dass das nächste
Zeichen direkt gesendet werden soll und nicht als
Fluchtzeichen interpretiert werden soll. Mit Hilfe der
~s Fluchtsequenz, mit der man Variablen
setzen kann, können Sie jedes andere Zeichen als
force-Zeichen definieren.Geben Sie
~sforce=zeichen
ein und drücken Sie Enter. Für
zeichen können Sie ein
beliebiges einzelnes Zeichen einsetzen. Wenn Sie
zeichen weglassen, ist das
force-Zeichen nul, das Sie mit
Ctrl2 oder
CtrlSPACE eingeben können. Ein
guter Wert für zeichen ist
ShiftCtrl6, welches ich erst auf ein paar
Terminal-Servern in Benutzung gesehen habe.Sie können das force-Zeichen auch
bestimmen, indem Sie in $HOME/.tiprc
das folgende einstellen:force=single-charWarum ist auf einmal alles was ich schreibe in
GROSSBUCHSTABEN??Sie müssen
CtrlA eingegeben haben, das
raise-Zeichen von &man.tip.1; das speziell
für Leute mit defekten Caps Lock Tasten
eingerichtet wurde. Benutzen Sie ~s wie
oben und setzen Sie die Variable raisechar auf
etwas, das Ihnen angemessen erscheint. Tatsächlich
kann die Variable auf das gleiche Zeichen wie das
force-Zeichen gesetzt werden, wenn Sie
diese Fähigkeiten niemals benutzen wollen.Hier ist ein Muster der .tiprc
Datei, perfekt für Emacs
Benutzer, die oft
Ctrl2 und
CtrlA tippen müssen:
force=^^
raisechar=^^
Das ^^ steht für
ShiftCtrl6.Wie kann ich Dateien mit tip
übertragen?Wenn Sie mit einem anderen &unix; System kommunizieren,
können Sie Dateien senden und empfangen – mit
~p (put) und ~t
(take). Diese Befehle lassen &man.cat.1; und &man.echo.1;
auf dem entfernten System laufen, um Dateien zu
akzeptieren und zu senden. Die Syntax ist:
~p <local-file> [<remote-file>]
~t <remote-file> [<local-file>]
Es gibt keine Fehlerkontrolle, deshalb sollten Sie
besser ein anderes Protokoll benutzen, wie zmodem.Wie kann ich zmodem mit tip
laufen lassen?Zuerst installieren Sie ein zmodem Programm aus der
Ports-Sammlung (eines der beiden aus der comms-Kategorie,
lrzsz oder
rzsz).Um Dateien zu empfangen, starten Sie das Programm zum
Senden auf dem entfernten Computer. Drücken Sie dann
Enter gefolgt von ~C rz (oder
~C lrz, wenn Sie lrzsz installiert
haben), um diese lokal zu empfangen.Um Dateien zu senden, starten Sie das Programm zum
Empfangen auf dem entfernten Computer. Drücken Sie
dann Enter gefolgt von ~C sz
Dateien (oder
~C lsz
Dateien), um sie zum
entfernten System zu senden.Verschiedene FragenFreeBSD benutzt viel mehr Swap-Speicher als &linux;.
Warum?Es sieht nur so aus, als ob FreeBSD mehr Swap benutzt,
als &linux;. Tatsächlich ist dies nicht der Fall. In
dieser Hinsicht besteht der Hauptunterschied zwischen
FreeBSD und &linux; darin, dass FreeBSD vorbeugend
vollkommen untätige, unbenutzte Seiten aus dem
Hauptspeicher in den Swap-Bereich auslagert, um mehr
Hauptspeicher für die aktive Nutzung zur
Verfügung zu stellen. &linux; tendiert dazu, nur als
letzten Ausweg Seiten in den Swap-Bereich auszulagern.
Die spürbar höhere Nutzung des Swap-Speichers
wird durch die effizientere Nutzung des Hauptspeichers
wieder ausgeglichen.Beachten Sie, dass FreeBSD in dieser Hinsicht
zwar vorbeugend arbeitet, es entscheidet jedoch nicht
willkürlich, Seiten auszulagern, wenn das System
vollkommen untätig ist. Deshalb werden Sie
feststellen, dass nicht alle Seiten Ihres Systems
ausgelagert wurden, wenn Sie morgens aufstehen, nachdem
das System eine Nacht lang nicht benutzt worden
ist.Warum zeigt mir &man.top.1; so wenig freien Speicher
an, obwohl nur wenige Programme laufen?Die Antwort ist ganz einfach: Freier Speicher ist
verschwendeter Speicher. Der FreeBSD Kernel verwendet den
von den Programmen nicht genutzten Speicher automatisch
für den Plattencache. Die in &man.top.1; für
Inact, Cache und
Buf gemeldeten Werte stehen alle
für zwischengespeicherte Daten mit unterschiedlichem
Alter. Wenn das System wiederholt auf Daten zugreifen
muss, braucht es nicht auf die langsame Platte
zuzugreifen, da die Daten noch zwischengespeichert sind.
Dadurch erhöht sich die Performance. Ganz generell
ist es ein gutes Zeichen, wenn &man.top.1; einen kleinen
Wert bei Free anzeigt, solange der Wert
nicht extrem klein ist.Anmerkung des Übersetzers: Mit extrem
klein sind hier Werte unterhalb 512 KByte
gemeint.Warum ändert chmod die
Zugriffsrechte auf symbolische Links nicht?Für symbolische Links gibt es keine separaten
Zugriffsrechte und standardmäßig folgt
&man.chmod.1; dem Link nicht; die Zugriffsrechte für
die Datei, auf die der symbolische Link zeigt, werden also
nicht verändert. Wenn Sie eine Datei mit dem Namen
foo und einen auf diese Datei
zeigenden symbolischen Link mit dem Namen
bar haben, wird das folgende Kommando
niemals einen Fehler melden.&prompt.user; chmod g-w barTrotzdem werden die Zugriffsrechte für
foo nicht geändert.Hierzu müssen Sie entweder
oder zusammen mit der Option
benutzen. Weitere Informationen
finden Sie in den Manualpages &man.chmod.1; und
&man.symlink.7;.Die Option bewirkt ein
rekursives &man.chmod.1;.
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie bei
&man.chmod.1; Verzeichnisse oder symbolische
Links zu Verzeichnissen angeben. Wenn Sie die
Zugriffsrechte eines Verzeichnisses ändern
möchten, das durch einen symbolischen Link
referenziert wird, benutzen Sie &man.chmod.1;
ohne irgendwelche Optionen und folgen dem symbolischen
Link durch einen abschließenden Schrägstrich
(/). Falls z.B.
foo ein symbolischer Link zum
Verzeichnis bar ist und Sie die
Zugriffsrechte von foo
(tatsächlich bar) ändern
möchten, dann benutzen Sie etwas ähnliches
wie:&prompt.user; chmod 555 foo/Durch den abschließenden Schrägstrich folgt
&man.chmod.1; dem symbolischen Link
foo, um die Zugriffsrechte für
das Verzeichnis bar zu
ändern.Kann ich DOS-Programme unter FreeBSD
ausführen?Ja. Sie können
emulators/doscmd
verwenden, das über die Ports-Sammlung verfügbar
ist.doscmd war früher
Teil des Basissystems von &os;, es wurde aber vor der
Veröffentlichung von &os; 5.3 daraus
entfernt.Falls doscmd nicht ausreicht,
können Sie den Port
emulators/pcemu
verwenden, der einen 8088 und genug BIOS-Funktionen emuliert,
um DOS-Textanwendungen laufen zu lassen. Der Port
benötigt das X-Window-System.Was muss ich tun, um die FreeBSD-Dokumentation in
meine Muttersprache zu übersetzen?Informationen zu diesem Thema finden Sie in der FAQ
des FreeBSD German Documentation Project.Warum kommen alle meine Mails, die ich an @FreeBSD.org
schicke, wieder zurück?Das Mailsystem von FreeBSD.org verwendet einige der
strengeren Überprüfungen von
Postfix für eingehende Mails.
Mails, bei denen es Anzeichen für Konfigurationsprobleme
oder Spam gibt, werden nicht akzeptiert. Dies kann aus einem
der folgenden Gründe geschehen:Die Mail kommt von einem System oder Netzwerk,
dass für Spam-Aktivitäten bekannt
ist.Die Mailserver von FreeBSD akzeptierten keine
Mails von bekannten Spam-Quellen. Wenn Sie eine
Firma oder Domain benutzen, die Spam erzeugt oder
verteilt, sollten Sie sich einen anderen ISP
suchen.Der Mailtext enthält HTML.Mail sollte immer im Klartext gesendet werden, Sie
sollten ihr Mailprogramm entsprechend
einstellen.Das Mailsystem kann die IP-Adresse des
einliefernden Systems nicht in einen symbolischen
Namen umwandeln.Funktionierendes reverse DNS ist eine
Vorbedingung, damit ihre Mails angenommen wird.
Sorgen Sie dafür, dass der reverse DNS
für Ihren Mailserver korrekt konfiguriert wird.
Viele Anbieter für Privatkunden geben Ihnen diese
Möglichkeit nicht. In diesem Fall sollten Sie
Ihre Mails über den Mailserver Ihres Providers
versenden.Der Rechnername, der im EHLO/HELO Teil der SMTP
Kommunikation übergeben wird, kann nicht zu einer
IP-Adresse aufgelöst werden.Damit die E-Mail akzeptiert wird, brauchen Sie einen
voll qualifizierten Rechnernamen, der im DNS eingetragen ist.
Wenn Sie diesen nicht besitzen, benutzen Sie bitte den
Mailserver Ihres Providers, um E-Mails zu verschicken.Die Message-ID Ihrer Mail endet in
localhost.Einige Mail-Clients generieren eine Message-ID, die
nicht akzeptiert wird. Sie müssen Ihren Mail-Client
so konfigurieren, dass er eine gültige Message-ID
generiert. Alternativ können Sie die Message-ID von
Ihrem Mailserver umschreiben lassen.Wo kann ich einen freien FreeBSD-Account bekommen?Das FreeBSD-Projekt bietet zwar keinen freien Zugang
zu seinen Servern an; andere Firmen bieten jedoch frei
zugängliche &unix; Systeme. Die Kosten variieren und
es kann sein, dass nicht alle Dienste zur
Verfügung stehen.Arbornet,
Inc, auch als M-Net bekannt, bietet seit 1983
uneingeschränkten Zugang zu &unix; Systemen.
Zunächst wurde eine Altos-Maschine mit System III
benutzt, 1991 erfolgte dann der Wechsel zu BSD/OS. Im
Juni 2000 erfolgte ein erneuter Wechsel, diesmal zu
FreeBSD. M-Net bietet Zugang mit Telnet und SSH und den
Zugang zur gesamten Software von FreeBSD. Allerdings ist
der Zugriff auf das Netzwerk auf Mitglieder und
Gönner beschränkt, die eine Spende an die
nicht-kommerzielle Organisation geleistet haben. M-Net
stellt zusätzlich ein Mailbox-System und einen
interaktiven Chat zur Verfügung.Grex bietet
ein ganz ähnlichen Dienst wie M-Net an, dazu
gehören auch das Mailbox-System und der interaktive
Chat. Allerdings wird eine SUN4M mit &sunos;
benutzt.Was ist sup und wie benutze ich
es?Der Name SUP steht für
Software Update Protocol und wurde von der CMU (Carnegie
Mellon University) entwickelt, um ihre Entwicklungszweige
zu synchronisieren. Wir haben es benutzt, um entfernte
Sites mit unseren zentralen Quellcodeentwicklungen zu
synchronisieren.SUP ist nicht sehr bandbreitenfreundlich und wurde
abgelöst. Die derzeit empfohlene Methode, um Ihren
Quellcode auf dem neuesten Stand zu halten ist
CVSup.Wie heißt das niedliche rote Kerlchen?Er ist namenlos, es ist einfach der der BSD
Daemon. Wenn Sie ihm unbedingt einen Namen geben
wollen, rufen Sie ihn beastie. Beachten
Sie aber, dass beastie wie
BSD ausgesprochen wird.Weitere Informationen über den BSD daemon finden
Sie auf seiner
Homepage.Kann ich Bilder des BSD Daemon verwenden?Eventuell. Der BSD Daemon unterliegt dem Copyright
von Marshall Kirk McKusick. Wenn Sie genaue Informationen
über die Einschränkungen bei der Nutzung
brauchen, sollten Sie sein Statement
on the Use of the BSD Daemon Figure lesen.Kurz gesagt, können Sie den BSD Daemon benutzen,
solange es für einen privaten Zweck ist und die
Nutzung geschmackvoll bleibt. Für den kommerziellen
Einsatz brauchen Sie die Zustimmung von Kirk McKusick.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite BSD
Daemon's home page.Woher kann ich Bilder des BSD Daemon bekommen?Einige Bilder in den Format xfig und eps sind unter
/usr/share/examples/BSD_daemon/ zu
finden.Ich habe in den Mailinglisten eine Abkürzung oder
einen Begriff gesehen, den ich nicht kenne. Wo erhalte
ich eine Erklärung dazu?Sehen Sie bitte im
FreeBSD-Glossar nach.Warum sollte mich die Farbe des Fahrradschuppens
interessieren?Die ganz, ganz kurze Antwort ist: Überhaupt nicht.
Die etwas längere Antwort lautet: Nur weil Sie in der
Lage sind, einen Fahrradschuppen zu bauen, müssen Sie
noch lange nicht andere davon abhalten, nur weil Ihnen die
Farbe nicht gefällt. Dies ist natürlich eine
Metapher dafür, dass Sie nicht eine Diskussion über
jede kleine Änderung beginnen sollen, nur weil Sie
das können. Einige Leute behaupten sogar, dass
die Anzahl der (nutzlosen) Kommentare über eine
Änderung umgekehrt proportional zur
Komplexität der Änderung ist.Die noch längere und vollständigere Antwort
ist, dass &a.phk; nach einen langen Diskussion
über das Thema "Soll &man.sleep.1; Sekundenbruchteile
als Parameter akzeptieren?" eine lange Mail mit dem Titel
A
bike shed (any colour will do) on greener
grass... schrieb. Die einschlägigen
Teile der Nachricht lauteten:
&a.phk; in freebsd-hackers,
2.10.1999Einige von Euch haben mich gefragt, Was
meinst Du mit dem Fahrradschuppen?Es ist eine lange oder eigentlich eher eine sehr
alte und doch sehr kurze Geschichte. C. Northcote
Parkinson schrieb in den frühen Sechzigern ein Buch
mit dem Namen Parkinson's Law, das viele
Einblick in die Beziehungen innerhalb des Managements
gibt.[ein paar Kommentare zum Buch gestrichen]In dem Beispiel mit dem Fahrradschuppen ist die
andere wichtige Komponente ein Kernkraftwerk. Ich
glaube, dass zeigt schon, wie alt dieses Buch
ist.Parkinson zeigte, dass man zum Vorstand gehen
kann und die Genehmigung für ein mehrere Millionen
oder sogar Milliarden Dollar teures Kernkraftwerk
bekommt; wenn man aber einen Fahrradschuppen bauen will,
wird man in endlose Diskussionen verwickelt.Laut Parkinson liegt das daran, dass ein
Kernkraftwerk so groß, so teuer und so kompliziert
ist, dass die Leute es nicht verstehen. Und bevor
sie versuchen, es zu verstehen, verlassen Sie sich
lieber darauf, dass irgend jemand sicherlich die
ganzen Details geprüft hat, bevor das Projekt bis
zum Vorstand gekommen ist. Im Buch von Richard P.
Feynmann finden sich einige interessante und sehr
passende Beispiele aus dem Gebiet von Los
Alamos.Ein Fahrradschuppen ist was anderes. Jeder kann an
seinem freien Wochenende einen bauen und hat trotzdem
noch genug Zeit für die Sportschau. Daher ist es
unwichtig, wie gut man sich vorbereitet und wie sinnvoll
der eigene Vorschlag ist. Irgend jemand wird die
Möglichkeit nutzen und zeigen, dass er seine
Arbeit tut, dass er aufmerksam ist, dass er
da ist.In Dänemark nennen wir dieses Verhalten
Seine Fingerabdrücke hinterlassen.
Es geht um persönlichen Stolz und Prestige; die
Chance, auf irgend etwas zu zeigen und zu sagen zu
können: Da! Das habe
Ich getan. Politiker leiden
sehr stark darunter, aber viele Leute verhalten sich so,
wenn sie die Chance haben. Denkt einfach mal an
Fußabdrücke in feuchtem Zement.
Nicht ganz ernstgemeinte FragenWie cool ist FreeBSD?Q. Hat irgend jemand Temperaturmessungen
durchgeführt, während FreeBSD läuft? Ich
weiss, dass &linux; cooler läuft, als DOS, habe
aber niemals gesehen, dass FreeBSD erwähnt
wurde. Es scheint sehr heiß zu laufen.A. Nein, aber wir haben zahlreiche Geschmackstests mit
verblendeten Freiwilligen durchgeführt, denen
außerdem zuvor 250 Mikrogramm LSD-25 verabreicht
wurden. 35% der Freiwilligen sagte, dass FreeBSD
nach Orange schmeckte, &linux; hingegen schmecke wie
purple haze (Anm. d. Übersetzers: Song
von Jimmy Hendrix und LSD-Marke). Keine der Gruppen hat
besondere Abweichungen der Temperatur erwähnt.
Eventuell hätten wir sämtliche Ergebnisse dieser
Untersuchung fortwerfen sollen, als wir festgestellt
haben, dass zu viele der Freiwilligen den Raum
während der Tests verlassen haben und dadurch die
Ergebnisse verfälscht haben. Wir glauben, dass
die meisten der Freiwilligen nun bei Apple sind und an
ihrer neuen scratch and sniff
Oberfläche arbeiten. Es ist ein lustiges, altes
Geschäft, in dem wir uns befinden!Ernsthaft, FreeBSD und &linux; benutzen beide die
Instruktion HLT (halt), wenn das System
untätig ist, wodurch der Energieverbrauch und dadurch
die produzierte Wärme reduziert wird. Falls Sie auch
noch APM (Advanced Power Management) konfiguriert haben,
kann FreeBSD Ihre CPU auch in einen Low-Power-Modus
bringen.Wer kratzt in meinen Speicherbänken??Q. Gibt es irgend etwas seltsames, das
FreeBSD tut, wenn ich den Kernel kompiliere, das dazu
führt, dass der Speicher ein kratzendes
Geräusch macht? Bei der Kompilierung (und auch
für einen kurzen Moment nach der Erkennung des
Floppy-Laufwerks beim Hochfahren), kommt ein seltsames
kratzendes Geräusch von etwas das die
Speicherbänke zu sein scheinen.A. Ja! In der BSD-Dokumentation finden Sie
häufige Verweise auf Daemons und was
die meisten Leute nicht wissen, ist, dass diese sich
auf echte, nicht-körperlichen Wesen beziehen, die
Besitz von Ihrem Computer ergriffen haben. Das kratzende
Geräusch, das von Ihrem Speicher kommt, ist in
Wirklichkeit hochtöniges Flüstern, das unter den
Daemons ausgetauscht wird, während Sie entscheiden,
wie Sie die verschiedenen Systemadministrationsaufgaben,
am besten erledigen.Wenn Sie das Geräusch stört, wird ein
fdisk /mbr sie vertreiben, aber wundern
Sie sich nicht, wenn sie feindlich reagieren und
versuchen, Sie aufzuhalten. Wenn Sie während der
Ausführung zu irgendeinem Zeitpunkt die teuflische
Stimme von Bill Gates aus dem eingebauten Lautsprecher
kommen hören, laufen Sie weg und sehen Sie sich auf
keinen Fall um! Befreit von dem ausgleichenden
Einfluss der BSD Dämonen sind die beiden
Dämonen von DOS und &windows; oft dazu in der Lage, die
totale Kontrolle über Ihre Maschine für die
ewige Verdammung Ihrer Seele zurückzuerlangen. Da
Sie jetzt die Wahrheit kennen, würden Sie es
vorziehen, sich an die Geräusche zu gewöhnen,
wenn Sie die Wahl hätten.Wie viele FreeBSD-Hacker braucht man, um eine
Glühbirne auszuwechseln?Eintausendeinhundertundneunundsechzig:Dreiundzwanzig, die sich bei -CURRENT beschweren,
dass das Licht aus ist;Vier, die behaupten, dass es sich um ein
Konfigurationsproblem handelt und dass solche Dinge
wirklich nach -questions gehören;Drei, die PRs hierzu einreichen, einer von ihnen wird
falsch unter DOC abgelegt und fristet sein Dasein im
Dunkeln;Einen, der eine ungetestete Glühbirne einreicht,
wonach buildworld nicht mehr funktioniert, und sie dann
fünf Minuten später wieder herausnimmt;Acht, die die PR-Erzeuger beschimpfen, weil sie zu
ihren PRs keine Patche hinzugefügt haben;Fünf, die sich darüber beschweren, dass
buildworld nicht mehr funktioniert;Einunddreißig, die antworten, dass es bei
ihnen funktioniert und dass sie cvsup wohl zu einigem
ungünstigen Zeitpunkt durchgeführt
haben;Einen, der einen Patch für eine neue
Glühbirne an -hackers schickt;Einen, der sich beschwert, dass es vor drei
Jahren Patches hierfür hatte, aber als er sie nach
-CURRENT schickte, sind sie einfach ignoriert worden und
er hatte schlechte Erfahrungen mit dem PR-System; nebenbei
ist die vorgeschlagene Glühbirne nicht
reflexiv;Siebenunddreißig, die schreien, dass
Glühbirnen nicht in das Basissystem gehören,
dass Committer nicht das Recht haben, solche Dinge
durchzuführen, ohne die Gemeinschaft zu konsultieren
und WAS GEDENKT -CORE HIER ZU TUN!?Zweihundert, die sich über die Farbe des
Fahrradschuppens beschweren;Drei, die darauf hinweisen, dass der Patch nicht
mit &man.style.9; übereinstimmt;Siebzehn, die sich beschweren, dass die
vorgeschlagene neue Glühbirne der GPL
unterliegt;Fünfhundertundsechsundachtzig, die sich in einen
Streit über die vergleichbaren Vorteile der GPL, der
BSD-Lizenz, der MIT-Lizenz, der NPL und der
persönlichen Hygiene nichtgenannter FSF-Gründer
verwickeln;Sieben, die unterschiedliche Teile des Threads nach
-chat und -advocacy weiterleiten;Einer, der die vorgeschlagene Glühbirne einbaut,
obwohl sie dunkler leuchtet, als die alte;Zwei, die sie wieder ausbauen, und in einer
wütenden Nachricht argumentieren, dass FreeBSD
besser ganz im Dunkeln dasteht, als mit einer
dämmerigen Glühbirne;Sechsundvierzig, die sich lärmend wegen des
Wiederausbaus der dämmerigen Glühbirne streiten
und eine Erklärung von -core verlangen;Elf, die eine kleinere Glühbirne beantragen,
damit sie in ihr Tamagotchi passt, falls wir
irgendwann beschließen, FreeBSD auf diese Plattform
zu portieren;Dreiundsiebzig, die sich über die SNR auf
-hackers und -chat beschweren und aus Protest
abmelden;Dreizehn, die unsubscribe,
How do I unsubscribe?
oder Please remove me from the list gefolgt
von der üblichen Fußzeile abschicken;Einen, der eine funktionierende Glühbirne
einbaut, während alle zu beschäftigt damit sind,
mit jedem zu streiten, um es zu bemerken;Einunddreißig, die herausstellen, dass die
neue Glühbirne 0,364% heller leuchten würde,
wenn sie mit TenDRA kompiliert werden würde (obwohl
sie in einen Würfel umgeformt werden
müsste) und dass FreeBSD deshalb nach
TenDRA, anstatt nach GCC wechseln sollte;Einen, der sich beschwert, dass bei der neuen
Glühbirne die Verkleidung fehlt;Neun (einschließlich der PR-Ersteller), die
fragen Was ist MFC?Siebenundfünfzig, die sich zwei Wochen, nachdem
die Birne gewechselt worden ist, darüber beschweren,
dass das Licht aus war.&a.nik; hat
hinzugefügt:Ich habe ziemlich hierüber
gelacht.Und dann dachte ich: "Halt, sollte in dieser
Liste nicht irgendwo 'Einer, der es dokumentiert'
sein?"Und dann wurde ich erleuchtet
:-)Was passiert mit den Daten, die nach
/dev/null geschrieben werden?Sie werden in einer speziellen Datensenke der CPU in
Wärme umgewandelt, die dann über den
Kühlkörper und den Lüfter abgeführt
wird. Dies ist einer der Gründe für die
Kühlung von CPUs; die Anwender gewöhnen sich an
die schnelleren Prozessoren, gehen nicht mehr so
sorgfältig mit Ihren Daten um und so landen immer
mehr Daten in /dev/null, was zur
Überhitzung der CPU führt. Wenn Sie
/dev/null löschen (was die
Datensenke ziemlich sicher abschaltet), wird Ihre CPU zwar
nicht mehr so heiß, dafür wird Ihr System aber
sehr schnell von den überzähligen Daten
überladen und merkwürdige Effekte zeigen. Wenn
Sie eine sehr schnell Netzwerkverbindung haben,
können Sie Ihre CPU kühlen, indem sie Daten aus
/dev/random lesen und in die Weite
des Netzwerkes schicken; allerdings besteht hier die
Gefahr der Überhitzung von Netzwerk und
/. Außerdem dürfte Ihr
ISP ziemlich wütend werden, da der größte
Teil der Daten von seinen Geräten in Hitze
umgewandelt werden wird; da ISPs aber über
Klimaanlagen verfügen, sollte das kein großes
Problem sein, solange Sie es nicht
übertreiben.Nachtrag Paul Robinson:Es gibt andere Mittel und Wege. Wie jeder gute
Systemadministrator weiss, gehört es zum guten
Ton, einigen Daten zum Bildschirm zu senden, damit die
Leuchtkäferchen, die das Bild anzeigen,
glücklich sind. Die Leuchtkäferchen werden nach
der Farbe Ihrer Hüte (Rot, Grün, oder Blau)
unterschieden und sie verstecken bzw. zeigen sich (wobei
man die Farbe ihrer Hüte erkennen kann) bei jeder
Nahrungsaufnahme. Grafikkarten wandeln Daten in
Leuchkäfer-Nahrung um und schicken sie dann zu den
Leuchtkäfern - teure Karten erzeugen bessere Nahrung
und sorgen so für besseres Verhalten der
Leuchtkäfer. Diese brauchen allerdings einen
konstanten Stimulus - darum gibt es
Bildschirmschoner.Darum lautet mein Vorschlag, die zufälligen Daten
einfach zum Bildschirm zu schicken, damit sie von den
Leuchtkäfern verzehrt werden. Dabei entsteht keine
Hitze, die Leuchtkäfer bleiben glücklich und man
wird seine überflüssigen Daten sehr schnell los,
auch wenn der Bildschirm etwas merkwürdig
aussieht.Übrigens: Als Ex-Admin eines großen ISPs,
der so seine Probleme mit der Kühlung seines
Rechenzentrums hatte, kann ich nur davon abraten,
überflüssige Daten einfach in das Netzwerk zu
schicken. Die Heinzelmännchen, die die Pakete
verteilen und versenden, regen sich darüber ganz
furchtbar auf.Weiterführende ThemenWie kann ich mehr über die Interna von FreeBSD
erfahren?Zurzeit gibt es nur ein Buch über die Interna von
FreeBSD, The Design and Implementation of the FreeBSD
Operating System von Marshall Kirk McKusick und
George V. Neville-Neil, ISBN 0-201-70245-2, das sich auf
FreeBSD 5.X konzentriert.Allgemeines Wissen über &unix; kann
allerdings in den meisten Fällen auf FreeBSD
angewendet werden.Eine Liste finden Sie im entsprechenden Abschnitt der
Bibliographie.Wie kann ich bei der Entwicklung von FreeBSD
mitarbeiten?Genauere Informationen finden Sie im Artikel FreeBSD
unterstützen. Wir können Hilfe
immer gut gebrauchen!Was sind SNAPs und RELEASEs?Derzeit existieren drei aktive/halbaktive Zweige im
FreeBSD-CVS-Repository. In früheren Zweigen
ändert sich wenig, daher gibt es nur drei
aktive Entwicklungszweige:RELENG_5 bzw.
5.X-STABLERELENG_6 bzw.
6-STABLEHEAD bzw.
-CURRENT oder
7.X-CURRENTHEAD ist keine wirkliche
Bezeichnung für einen Zweig, wie die anderen beiden.
Es ist lediglich eine symbolische Konstante für
den aktuellen, nicht verzweigten
Entwicklungsstrom, auf den wir uns
einfach als -CURRENT beziehen.Derzeit steht -CURRENT für den
7.X-Entwicklungsstrom, der
5-STABLE-Zweig (RELENG_5)
wurde im Oktober 2004, der 6-STABLE-Zweig
(RELENG_6) im November 2005 von
-CURRENT abgespalten.Wie kann ich meine eigene, angepasstes Release
erstellen?Eine Anleitung dazu finden Sie im Artikel
FreeBSD Release Engineering.Wieso überschreibt make world
das installierte System?Das ist beabsichtigt. Wie der Name schon andeutet,
erstellt make world alle Systemdateien
von Grund auf neu. Sie können also sicher sein, am
Ende eine saubere, konsistente Umgebung zu haben (das ist
der Grund, warum es so lange dauert).Falls die Umgebungsvariable DESTDIR
während der Ausführung von make
world oder make install
definiert ist, werden die neu erstellten Binaries unter
${DESTDIR} in einem zum
installierten identischen Verzeichnisbaum abgelegt.
Einige zufällige Kombinationen von Änderungen
von Shared Libraries und Neuerstellungen von Programmen
können hierbei jedoch ein Scheitern von make
world verursachen.Warum ist cvsup.FreeBSD.org
kein Round-Robin-Eintrag im DNS, so dass Anfragen
auf alle CVsup-Server verteilt werden?Die CVsup-Server gleichen sich stündlich
mit dem Hauptserver ab. Allerdings findet der
Abgleich nicht zur gleichen Zeit statt, daher
können einige Server neuere Quellen bereitstellen
als andere Server. Alle Server stellen jedoch
Quellen bereit, die maximal eine Stunde alt sind.
Wäre cvsup.FreeBSD.org
ein Round-Robin-Eintrag im DNS, der Benutzern einen
zufälligen Server zuteilt, könnten beim
zweiten Lauf von CVsup ältere Quellen als beim
ersten Lauf heruntergeladen werden.Warum meldet mein System (bus speed
defaulted) beim Start?Die Adaptec 1542 SCSI Hostadapter erlauben dem
Benutzer die Buszugriffsgeschwindigkeit per Software zu
konfigurieren. Ältere Versionen des 1542-Treibers
versuchten, die schnellstmögliche Geschwindigkeit
herauszufinden und konfigurierten den Adapter
entsprechend. Wir haben festgestellt, dass dies auf
einigen Systemen nicht funktioniert, weshalb Sie nun die
Kernelkonfigurationsoption TUNE_1542
definieren müssen, um es zu aktivieren. Die
Benutzung auf Systemen, auf denen es funktioniert,
könnte Ihre Platten schneller machen, aber auf den
Systemen, auf denen es nicht funktioniert, könnten
Ihre Daten beschädigt werden.Kann ich -CURRENT mit begrenztem Internetzugang
folgen?Ja, Sie können das tun, ohne
den gesamten Quellbaum herunterzuladen, indem Sie die
Einrichtung CTM
benutzen.Wie haben Sie die Distribution in 240k-Dateien
aufgespalten?Bei neueren BSD-basierten Systemen gibt es eine Option
zu &man.split.1;, die das Splitten von
Dateien an willkürlichen Bytegrenzen erlaubt.Hier ist ein Beispiel aus
/usr/src/Makefile.
bin-tarball:
(cd ${DISTDIR}; \
tar cf - . \
gzip --no-name -9 -c | \
split -b 240640 - \
${RELEASEDIR}/tarballs/bindist/bin_tgz.)
Ich habe eine Kernelerweiterung geschrieben. An wen
sende ich sie?Lesen Sie bitte den Artikel
FreeBSD unterstützen.Und Danke, dass Sie darüber
nachdenken!Wie werden Plug&Play ISA-Karten erkannt und
initialisiert?Von: Frank Durda IV
uhclem@nemesis.lonestar.orgKurz gesagt gibt es nur wenige I/O-Ports über die
PnP-Karten antworten, wenn der Host fragt, ob jemand da
ist. Wenn die PnP-Erkennungsroutine startet, fragt sie,
ob irgendwelche PnP-Karten vorhanden sind und alle
PnP-Karten antworten mit ihrer Modellnummer auf demselben
Port, von dem sie auch gelesen haben. Die
Erkennungsroutine erhält also ein geodertes
Ja auf diese Frage. Mindestens ein Bit
wird bei dieser Antwort gesetzt sein. Die
Erkennungsroutine ist dann in der Lage, dafür zu
sorgen, dass Karten mit Modellnummern (zugeordnet von
Microsoft/Intel) kleiner als X off-line
gesetzt werden. Sie prüft dann, ob immer noch Karten
da sind, die auf die Frage antworten. Falls die Antwort
0 war, sind keine Karten mit IDs
größer X vorhanden. Nun prüft die
Erkennungsroutine, ob Karten unterhalb
X vorhanden sind. Dann setzt die
Erkennungsroutine alle Karten größer als
X-(limit/4) off-line und wiederholt die Frage. Wenn diese
halbbinäre Suche nach IDs in Folge genügend oft
wiederholt worden ist, wird die Erkennungsroutine
schließlich alle in einem Rechner befindlichen
PnP-Karten identifiziert haben und das mit einer
Iterationszahl sehr viel kleiner als 2^64.Die IDs bestehen aus zwei 32-Bit-Feldern (daher 2^64)
+ acht Bit Prüfsumme. Die ersten 32 Bit sind die
Herstellerkennung. Es wurde zwar nicht bestätigt,
aber es wird angenommen, dass unterschiedliche
Kartentypen desselben Herstellers unterschiedliche 32-Bit
Herstellerkennungen besitzen können. 32 Bit nur
für eindeutige Hersteller zu benötigen, scheint
etwas übertrieben.Die niedrigen 32 Bit sind eine Seriennummer,
Ethernetadresse - etwas, das die betreffende Karte
einzigartig macht. Die Hersteller dürfen niemals
eine zweite Karte mit denselben niedrigen 32 Bit
herstellen, es sei denn, die höheren 32 Bit sind
unterschiedlich. Sie können also mehrere Karten des
selben Typs im Rechner haben und die gesamten 64 Bit
bleiben stets eindeutig.Die 32-Bit-Gruppen können niemals nur aus Nullen
bestehen. Das erlaubt es, bei der binären Suche zu
Beginn nur auf von Null verschiedene Bits zu
achten.Wenn das System alle vorhandenen Karten-IDs
identifiziert hat, reaktiviert es jede Karte - eine nach
der anderen (über dieselben I/O-Ports) und ermittelt,
welche Ressourcen von der jeweiligen Karte benötigt
werden, welche Wahlmöglichkeiten für Interrupts
bestehen usw. Alle Karten werden abgefragt, um diese
Informationen zusammenzustellen.Diese Informationen werden dann mit Informationen aus
allen ECU-Dateien auf der Festplatte oder mit im MLB-BIOS
verdrahteten Informationen verknüpft. Die ECU- und
BIOS-PnP-Unterstützung für Hardware auf dem MLB
ist für gewöhnlich künstlich und was die
Peripheriegeräte tun ist nicht wirklich echtes PnP.
Durch die Untersuchung der BIOS-Informationen und der
ECU-Informationen können die Erkennungsroutinen
jedoch die von PnP-Geräten benutzten Ressourcen so
ändern, dass vermieden wird, dass bereits
von anderen Geräten benutzte Ressourcen verwendet
werden.Dann werden die PnP-Geräte nochmals besucht und
ihre I/O, DMA, IRQ und Memory-Map-Adressen werden
zugeordnet. Die Geräte werden an diesen Stellen
sichtbar werden und dort bis zum nächsten Reboot
verbleiben. Allerdings hindert Sie auch nichts daran, sie
zu verschieben, wohin Sie wollen.Im obigen Teil wurde sehr viel vereinfacht, aber die
grundlegende Idee sollte klar geworden sein.Microsoft hat einige der primären
Druckerstatusports für PnP übernommen, da keine
Karte diese Adressen für die entgegengesetzten
I/O-Zyklen decodiert. Ich habe während der
frühen Überprüfungsperiode des
PnP-Vorschlags eine echte IBM Druckerkarte gefunden, die
Schreibzugriffe auf dem Statusport decodiert hat, aber MS
hat nur tough gesagt. Also schreiben sie
auf den Druckerstatusport, um Adressen zu setzen, benutzen
zusätzlich diese Adresse + 0x800
und einen dritten I/O-Port zum Lesen, der irgendwo
zwischen 0x200 und
0x3ff liegen kann.Wie bekomme ich eine Major-Number für einen
Gerätetreiber, den ich geschrieben habe?&os.current; stellt seit Februar 2003
Major-Numbers für Geräte zur Laufzeit automatisch
bereit. Nach Möglichkeit sollte diese neue
Funktion benutzt werden, anstatt eine Major-Number
statisch festzulegen. Weitere Hinweise finden Sie in
src/sys/conf/majors.Wenn Sie eine statisch festgelegte Major-Number
benötigen, hängt das weitere Verfahren davon ab,
ob Sie den Treiber frei verfügbar machen wollen.
Falls dem so ist, senden Sie uns bitte eine Kopie der
Treiber-Sourcen und zusätzlich die entsprechenden
Änderungen der Datei files.i386,
ein Beispiel für einen Eintrag in der
Konfigurationsdatei und den entsprechenden Code für
&man.MAKEDEV.8;, der die Gerätedateien für Ihr
Gerät erzeugt. Falls Sie nicht beabsichtigen,
den Treiber frei verfügbar zu machen, oder es
aufgrund von Lizenzbeschränkungen nicht können,
dann ist die Major-Number 32 für zeichenorientierte
und die Major-Number 8 für blockorientierte
Geräte speziell für diesen Zweck reserviert. In
jedem Fall würden wir uns freuen, auf der Mailingliste
&a.hackers; etwas über Ihren neuen Treiber zu
hören.Gibt es alternative Layoutverfahren für
Verzeichnisse?Als Antwort auf die Frage nach alternativen
Layoutverfahren für Verzeichnisse ist das Schema, das
derzeit benutzt wird, unverändert von dem, das ich
1983 geschrieben habe. Ich habe das Vorgehen für das
originale Fast-Filesystem geschrieben und es niemals
überarbeitet. Es funktioniert gut, wenn es darum
geht, zu verhindern, dass Zylindergruppen volllaufen.
Wie viele von Ihnen angemerkt haben, funktioniert es
schlecht für find. Die meisten Dateisysteme werden
von Archiven erstellt, die mit einer Tiefensuche (also
ftw) erstellt wurden. Diese Verzeichnisse werden
über die Zylindergruppen hinweg entfaltet und
erzeugen denkbar ungünstigste Voraussetzungen
für zukünftige Tiefensuchen. Falls man die
Gesamtzahl der zu erstellenden Verzeichnisse wüsste,
wäre die Lösung die, (gesamt / fs_ncg) pro
Zylindergruppe zu erstellen, bevor fortgefahren wird.
Offensichtlich müsste man eine Heuristik
erstellen, um die Zahl zu schätzen. Sogar die
Benutzung einer kleinen, fixen Zahl, z.B. 10, würde
eine Verbesserung um Größenordnungen ausmachen.
Um Wiederherstellungen von normalem Betrieb (wo der
derzeitige Algorithmus vermutlich sinnvoller ist) zu
unterscheiden, könnten Sie die Clusterung von bis zu
10 benutzen, wenn sie alle innerhalb eines
10-Sekunden-Fensters durchgeführt würden.
Jedenfalls ist mein Schluss, dass dies ein
fruchtbares Gebiet für Experimente ist.Kirk McKusick, September 1998Wie kann ich optimalen Nutzen aus einer kernel panic
ziehen?[Dieser Abschnitt wurde von &a.des;, der
einige Tippfehler korrigiert und die Kommentare in eckigen
Klammern hinzugefügt hat, aus einer Mail von
&a.wpaul; in der Mailingliste freebsd-current
entnommen.]
From: Bill Paul <wpaul@skynet.ctr.columbia.edu>
Subject: Re: the fs fun never stops
To: Ben Rosengart
Date: Sun, 20 Sep 1998 15:22:50 -0400 (EDT)
Cc: current@FreeBSD.org
[<Ben Rosengart> sendete die
folgende Panik-Meldung]
> Fatal trap 12: page fault while in kernel mode
> fault virtual address = 0x40
> fault code = supervisor read, page not present
> instruction pointer = 0x8:0xf014a7e5
^^^^^^^^^^
> stack pointer = 0x10:0xf4ed6f24
> frame pointer = 0x10:0xf4ed6f28
> code segment = base 0x0, limit 0xfffff, type 0x1b
> = DPL 0, pres 1, def32 1, gran 1
> processor eflags = interrupt enabled, resume, IOPL = 0
> current process = 80 (mount)
> interrupt mask =
> trap number = 12
> panic: page fault
[Wenn] Sie eine Meldung wie diese sehen, reicht es
nicht, sie einfach zu reproduzieren und sie einzusenden.
Der Wert des Instruktionszeigers, den ich oben
hervorgehoben habe, ist wichtig; leider ist er auch
konfigurationsabhängig. Mit anderen Worten variieren
die Werte abhängig von dem Kernel-Image, das Sie
tatsächlich benutzen. Wenn Sie ein GENERIC
Kernelimage von einem der Snapshots benutzen, dann ist es
für jemand anderen möglich, die fehlerhafte
Instruktion herauszufinden, aber wenn Sie einen
angepassten Kernel benutzen, können nur
Sie uns sagen, wo der Fehler
auftrat.Was Sie tun sollten, ist folgendes:Notieren Sie sich den Wert des
Instruktionszeigers. Beachten Sie, dass der Teil
0x8: am Anfang in diesem Fall nicht
von Bedeutung ist; der Teil
0xf0xxxxxx ist der, den wir
wollen.Tun Sie folgendes, wenn das System
rebootet:&prompt.user; nm -n /kernel.that.caused.the.panic | grep f0xxxxxxwobei 0xf0xxxxxx der Wert des
Instruktionszeigers ist. Es besteht die
Möglichkeit, dass Sie keinen exakten Treffer
erzielen, weil die Symbole in der Symboltabelle des
Kernels Funktionseinstiegspunkte sind und die Adresse
des Instruktionszeiger irgendwo innerhalb einer
Funktion liegen wird und nicht am Anfang. Falls sie
keinen exakten Treffer erzielen, lassen Sie den
letzten Teil des Werts des Instruktionszeigers weg und
versuchen es nocheinmal, z.B.:&prompt.user; nm -n /kernel.that.caused.the.panic | grep f0xxxxxFalls das kein Ergebnis liefert, hacken Sie eine
weitere Ziffer ab. Wiederholen Sie die Schritte, bis
Sie irgendeine Ausgabe erhalten. Das Ergebnis wird
eine Liste möglicher Funktionen sein, die die
Panik verursacht haben. Das ist zwar kein absolut
genauer Mechanismus, um die Fehlerursache ausfindig zu
machen, aber es ist besser als gar nichts.Ich sehe ständig Leute, die Panik-Meldungen wie
diese zeigen, aber ich sehe kaum jemanden, der sich die
Zeit nimmt, den Instruktionszeiger einer Funktion aus der
Symboltabelle des Kernel zuzuordnen.Der beste Weg, den Grund für eine Panik
herauszufinden, ist der, einen Crash-Dump festzuhalten und
dann &man.gdb.1; zu benutzen, um den Stack im Crash-Dump
zurückzuverfolgen.Jedenfalls ist die Methode, die ich normalerweise
benutze, folgende:Richten Sie eine Kernelkonfigurationsdatei ein,
fügen Sie optional options DDB
hinzu, falls Sie glauben, dass Sie den
Kerneldebugger benötigen. (Ich benutze ihn
hauptsächlich zum Setzen von Haltepunkten, wenn
ich eine Endlosschleife irgendeiner Art
vermute.)Benutzen Sie config -g
KERNELCONFIG, um
das Erstellungsverzeichnis einzurichten.cd
/sys/compile/KERNELCONFIG;
makeWarten Sie, bis der Kernel fertig kompiliert
ist.make installrebootDer &man.make.1;-Prozess wird zwei Kernel
erstellt haben: kernel und
kernel.debug.
kernel wurde als
/kernel installiert, während
kernel.debug als Quelle für
Debuggersymbole für &man.gdb.1; benutzt werden
kann.Um sicherzustellen, dass ein Crash-Dump erhalten
bleibt, müssen Sie
/etc/rc.config editieren und
dumpdev so setzen, dass es auf
Ihre Swap-Partition zeigt. Das bewirkt, dass die
&man.rc.8;-Skripte den Befehl &man.dumpon.8; benutzen, um
Crash-Dumps zu ermöglichen. Sie können
&man.dumpon.8; auch manuell ausführen. Nach einer
Panik kann der Crash-Dump mit &man.savecore.8;
wiederhergestellt werden; wenn dumpdev
in /etc/rc.conf gesetzt ist, werden
die &man.rc.8;-Skripte &man.savecore.8; automatisch
ausführen und den Crash-Dump unter
/var/crash ablegen.Crash-Dumps von FreeBSD sind für
gewöhnlich genauso groß wie der physikalische
Hauptspeicher Ihres Rechners. Das heißt, wenn Sie
64MB RAM haben, werden sie einen 64MB Crash-Dump
erhalten. Deshalb müssen Sie dafür sorgen, dass
genügend Speicherplatz in
/var/crash zur Verfügung
steht, um den Dump aufnehmen zu können. Alternativ
führen Sie &man.savecore.8; manuell aus und lassen
es den Crash-Dump in einem anderen Verzeichnis
wiederherstellen, in dem Sie mehr Platz haben. Es ist
möglich, die Größe des Crash-Dumps zu
begrenzen, indem options MAXMEM=(foo)
benutzt wird, um den Speicher, den der Kernel benutzt,
auf einen etwas vernünftigeren Wert zu setzen.
Wenn Sie z.B. 128MB RAM haben, können Sie die
Speicherbenutzung des Kernels auf 16MB begrenzen, so
dass die Größe Ihres Crash-Dumps 16MB
anstatt 128MB beträgen wird.Wenn Sie den Crash-Dump wiederhergestellt haben,
können Sie den Stack mit &man.gdb.1; so
zurückverfolgen:&prompt.user; gdb -k /sys/compile/KERNELCONFIG/kernel.debug /var/crash/vmcore.0(gdb)whereBeachten Sie, dass es mehrere Seiten mit
wertvollen Informationen geben könnte; idealerweise
sollten Sie &man.script.1; benutzen, um sie alle
festzuhalten. Wenn Sie das vollständige Kernelimage
mit allen Debugginginformationen benutzen,
müssten Sie exakt die Zeile des
Kernel-Sourcecodes finden, wo die Panik aufgetreten ist.
Für gewöhnlich müssen Sie den Stack von
unten an zurückverfolgen, um die genaue
Ereignisabfolge, die zum Crash führte,
zurückzuverfolgen. Sie können &man.gdb.1; auch
zum Ausdrucken der Inhalte verschiedener Variablen oder
Strukturen benutzen, um den Systemstatus zum Zeitpunkt des
Absturzes zu untersuchen.Wenn Sie nun wirklich verrückt sind und einen
zweiten Computer haben, können Sie &man.gdb.1; auch
für entferntes Debugging konfigurieren, so dass
Sie &man.gdb.1; auf einem System benutzen können, um
den Kernel auf einem anderen System zu debuggen,
einschließlich dem Setzen von Haltepunkten und dem
Bewegen in Einzelschritten durch den Kernelcode, genauso,
wie Sie es mit einem normalen Benutzerprogramm tun
können. Ich habe noch nicht damit gespielt weil ich
nicht oft Gelegenheit habe, zwei Rechner nebeneinander
für Debuggingzwecke einzurichten.[Bill hat hinzugefügt: "Ich
vergaß, etwas zu erwähnen: wenn Sie DDB
aktiviert haben und der Kernel im Debugger landet,
können Sie eine Panik (und einen Crash-Dump)
erzwingen, indem Sie einfach 'panic' am ddb-Prompt
eingeben. Er könnte während der Panikphase
wieder im Debugger stoppen. Falls er das tut, geben Sie
'continue' ein, dann wird er den Crash-Dump beenden."
-ed]Wieso funktioniert dlsym() nicht mehr für
ELF-Executables?Die ELF-Werkzeuge machen die in einem Executable
definierten Symbole dem dynamischen Linker nicht
standardmäßig sichtbar. Konsequenterweise
werden dlsym()-Suchen nach Handlern
aus Aufrufen von dlopen(NULL, flags)
diese Symbole nicht finden können.Wenn Sie mit dlsym() nach im
Hauptexecutable eines Prozesses vorhandenen Symbolen
suchen wollen, müssen Sie das Executable mit der
Option von &man.ld.1;
linken.Wie kann ich den Adressraum des Kernels
vergrössern oder verkleinern?Standardmäßig beträgt der
Adressraum des Kernels 256MB (FreeBSD 3.X) bzw. 1 GB
(FreeBSD 4.X). Wenn Sie einen netzwerkintensiven Server
(z.B. einen großen FTP- oder HTTP-Server) betreiben,
kann es sein, dass Sie der Meinung sind, dass
256MB nicht ausreichen.Wie also erhöhen Sie den Adressraum? Hier
gibt es zwei Aspekte. Erstens müssen Sie dem Kernel
sagen, dass er einen größeren Anteil des
Adressraums für sich selbst reservieren soll.
Da der Kernel am oberen Ende des Adressraums geladen
wird, müssen Sie zweitens die Ladeadresse verringern,
damit er mit dem Kopf nicht gegen die Obergrenze
stößt.Das erste Ziel erreicht man, indem man den Wert von
NKPDE in
src/sys/i386/include/pmap.h
erhöht. Für einen Adressraum von 1 GB
sieht das so aus:
#ifndef NKPDE
#ifdef SMP
#define NKPDE 254 /* addressable number of page tables/pde's */
#else
#define NKPDE 255 /* addressable number of page tables/pde's */
#endif /* SMP */
#endif
Dividieren Sie die gewünschte
Adressraumgröße (in Megabyte) durch vier
und subtrahieren Sie dann eins für UP und zwei
für SMP, um den korrekten Wert für
NKPDE zu finden.Um das zweite Ziel zu erreichen müssen Sie die
korrekte Ladeadresse berechnen: subtrahieren Sie einfach
die Größe des Adressraums (in Byte) von
0x100100000; für einen Adressraum von 1 GB
lautet das Ergebnis 0xc0100000. Setzen Sie
LOAD_ADDRESS in
src/sys/i386/conf/Makefile.i386 auf
diesen Wert; setzen Sie dann den Location-Counter am
Anfang der Abschnittsliste in
src/sys/i386/conf/kernel.script auf
denselben Wert:
OUTPUT_FORMAT("elf32-i386", "elf32-i386", "elf32-i386")
OUTPUT_ARCH(i386)
ENTRY(btext)
SEARCH_DIR(/usr/lib); SEARCH_DIR(/usr/obj/elf/home/src/tmp/usr/i386-unknown-freebsdelf/lib);
SECTIONS
{
/* Read-only sections, merged into text segment: */
. = 0xc0100000 + SIZEOF_HEADERS;
.interp : { *(.interp) }
Konfigurieren und erstellen Sie Ihren Kernel dann neu.
Sie werden vermutlich Probleme mit &man.ps.1;, &man.top.1;
und ähnlichen Programmen haben. Ein make
world sollte diese beheben; alternativ
können Sie die gepatchte pmap.h
in das Verzeichnis /usr/include/vm
kopieren und danach libkvm,
&man.ps.1; und &man.top.1; neu erzeugen.Hinweis: die Größe des
Kernel-Adressraums muss ein Vielfaches von vier
Megabyte betragen.[&a.dg; fügt hinzu: Ich glaube, der
Kerneladressraum muss eine Zweierpotenz sein,
aber ich bin mir dessen nicht sicher. Der alte
(ältere) Bootcode pflegte die oberen Adressbits
zu mißbrauchen und ich glaube, er erwartete
mindestens 256MB Granularität.]DanksagungDieses kleine unschuldige Dokument mit Häufig gestellten
Fragen wurde in den letzten 10 Jahren von Hunderten, wenn
nicht Tausenden, geschrieben, neu geschrieben, überarbeitet,
gefaltet, verdreht, durcheinander gebracht, wieder aufgebaut,
verstümmelt, seziert, durchgekaut, überdacht, und
wiederbelebt. Und das nicht nur einmal.Wir möchten allen dafür Verantwortlichen danken
und wir fordern auch Sie auf, dieser Gruppe beizutreten,
um diese FAQ noch besser zu machen.Folgende Personen haben durch die Beantwortung von Fragen,
sowie durch Hinweise und Kommentare an der Entstehung der
deutschen Übersetzung mitgewirkt:Ross Alexander&a.jhb;&a.nik;Glen FosterOliver FrommeFrank GruenderChris HillJames Howard&a.jkh;&a.alex;&a.jmas;Mike MeyerDan O'ConnorEric Ogren&a.de.pierau;Oliver SchneiderChristoph SoldUnd an alle anderen, an die wir nicht gedacht haben.
Entschuldigung und herzlichen Dank!
&bibliography;
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml
index d26f11512c..1e8cec5feb 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml
@@ -1,4635 +1,4635 @@
BerndWarkenÜbersetzt von MartinHeinenSpeichermedienÜbersichtDieses Kapitel behandelt die Benutzung von Laufwerken unter
FreeBSD. Laufwerke können speichergestützte Laufwerke,
Netzwerklaufwerke oder normale SCSI/IDE-Geräte sein.Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie Folgendes
wissen:Die Begriffe, die FreeBSD verwendet, um die
Organisation der Daten auf einem physikalischen Laufwerk
zu beschreiben (Partitionen und Slices).Wie Sie ein weiteres Laufwerk zu Ihrem System
hinzufügen.Wie virtuelle Dateisysteme, zum Beispiel RAM-Disks,
eingerichtet werden.Wie Sie mit Quotas die Benutzung von Laufwerken
einschränken können.Wie Sie Partitionen verschlüsseln, um Ihre Daten
zu schützen.Wie unter FreeBSD CDs und DVDs gebrannt werden.Sie werden die Speichermedien, die Sie für
Backups einsetzen können, kennen.Wie Sie die unter FreeBSD erhältlichen Backup
Programme benutzen.Wie Sie ein Backup mit Disketten erstellen.Was Dateisystem-Schnappschüsse sind und wie sie
eingesetzt werden.Bevor Sie dieses Kapitel lesen,sollten Sie einen einen &os;-Kernel installieren
können ().GerätenamenDie folgende Tabelle zeigt die von FreeBSD unterstützten
Speichergeräte und deren Gerätenamen.
Namenskonventionen von physikalischen LaufwerkenLaufwerkstypGerätenameIDE-FestplattenadIDE-CD-ROM LaufwerkeacdSCSI-Festplatten und USB-SpeichermediendaSCSI-CD-ROM LaufwerkecdVerschiedene proprietäre CD-ROM-Laufwerkemcd Mitsumi CD-ROM und
scd Sony CD-ROMDiskettenlaufwerkefdSCSI-BandlaufwerkesaIDE-BandlaufwerkeastFlash-Laufwerkefla für &diskonchip;
Flash-DeviceRAID-Laufwerkeaacd für &adaptec; AdvancedRAID,
mlxd und mlyd
für &mylex;,
amrd für AMI &megaraid;,
idad für Compaq Smart RAID,
twed für &tm.3ware; RAID.
DavidO'BrianIm Original von Hinzufügen von LaufwerkenLaufwerkehinzufügenAngenommen, Sie wollen ein neues SCSI-Laufwerk zu einer Maschine
hinzufügen, die momentan nur ein Laufwerk hat. Dazu schalten
Sie zuerst den Rechner aus und installieren das Laufwerk entsprechend
der Anleitungen Ihres Rechners, Ihres Controllers und Laufwerk
Herstellers. Den genauen Ablauf können wir wegen der
großen Abweichungen leider nicht beschreiben.Nachdem Sie das Laufwerk installiert haben, melden Sie sich als
Benutzer root an und kontrollieren Sie
/var/run/dmesg.boot, um sicherzustellen,
dass das neue Laufwerk gefunden wurde. Das neue Laufwerk
wird, um das Beispiel fortzuführen, da1
heißen und soll unter /1 angehangen
werden. Fügen Sie eine IDE-Platte hinzu, wird diese den
Namen ad1 erhalten.sPartitionenSlicesfdiskDa FreeBSD auf IBM-PC kompatiblen Rechnern läuft, muss
es die PC BIOS-Partitionen, die verschieden von den traditionellen
BSD-Partitionen sind, berücksichtigen. Eine PC Platte kann
bis zu vier BIOS-Partitionen enthalten. Wenn die Platte
ausschließlich für FreeBSD verwendet wird, können
Sie den dedicated Modus benutzen, ansonsten
muss FreeBSD in eine der BIOS-Partitionen installiert werden.
In FreeBSD heißen die PC BIOS-Partitionen
Slices, um sie nicht mit den traditionellen
BSD-Partitionen zu verwechseln. Sie können auch Slices auf
einer Platte verwenden, die ausschließlich von FreeBSD
benutzt wird, sich aber in einem Rechner befindet, der noch ein
anderes Betriebssystem installiert hat. Dadurch stellen Sie sicher,
dass Sie fdisk des anderen Betriebssystems noch
benutzen können.Im Fall von Slices wird die Platte als
/dev/da1s1e hinzugefügt. Das heißt:
SCSI-Platte, Einheit 1 (die zweite SCSI-Platte), Slice 1
(PC BIOS-Partition 1) und die e BSD-Partition.
Wird die Platte ausschließlich für FreeBSD verwendet
(dangerously dedicated), wird sie einfach als
/dev/da1e hinzugefügt.Da &man.bsdlabel.8; zum Speichern von Sektoren 32-Bit
Integer verwendet, ist das Werkzeug in den meisten Fällen
auf 2^32-1 Sektoren pro Laufwerk oder 2 TB
beschränkt. In &man.fdisk.8; darf der Startsektor
nicht größer als 2^32-1 sein und Partitionen
sind auf eine Länge von 2^32-1 beschränkt.
In den meisten Fällen beschränkt dies die
Größe einer Partition auf 2 TB
und die maximale Größe eines Laufwerks
auf 4 TB. Das &man.sunlabel.8;-Format ist
mit 2^32-1 Sektoren pro Partition und 8 Partitionen
auf 16 TB beschränkt. Mit größeren
Laufwerken können &man.gpt.8;-Partitionen benutzt
werden.Verwenden von &man.sysinstall.8;sysinstallhinzufügen von LaufwerkensuDas sysinstall MenüUm ein Laufwerk zu partitionieren und zu labeln, kann das
menügestützte sysinstall
benutzt werden. Dazu melden Sie sich als root
an oder benutzen su, um
root zu werden. Starten Sie
sysinstall und wählen das
Configure Menü, wählen Sie dort
den Punkt Fdisk aus.Partitionieren mit fdiskInnerhalb von fdisk geben Sie
A ein, um die ganze Platte für
FreeBSD zu benutzen. Beantworten Sie die Frage remain
cooperative with any future possible operating systems mit
YES. W schreibt die
Änderung auf die Platte, danach können Sie
fdisk mit q
verlassen. Da Sie eine Platte zu einem schon laufenden System
hinzugefügt haben, beantworten Sie die Frage nach dem
Master Boot Record mit None.Disk-Label-EditorBSD PartitionenAls nächstes müssen Sie
sysinstall verlassen und es erneut
starten. Folgen Sie dazu bitte den Anweisungen von oben, aber
wählen Sie dieses Mal die Option Label,
um in den Disk Label Editor zu gelangen.
Hier werden die traditionellen BSD-Partitionen erstellt.
Ein Laufwerk kann acht Partitionen, die mit den Buchstaben
a-h gekennzeichnet werden,
besitzen. Einige Partitionen sind für spezielle Zwecke
reserviert. Die a Partition ist für die
Root-Partition (/) reserviert. Deshalb
sollte nur das Laufwerk, von dem gebootet wird, eine
a Partition besitzen. Die b
Partition wird für Swap-Partitionen benutzt, wobei Sie
diese auf mehreren Platten benutzen dürfen.
Im dangerously dedicated Modus spricht
die c Partition die gesamte Platte an,
werden Slices verwendet, wird damit die ganze Slice angesprochen.
Die anderen Partitionen sind für allgemeine Zwecke
verwendbar.Der Label Editor von sysinstall
bevorzugt die e
Partition für Partitionen, die weder Root-Partitionen noch
Swap-Partitionen sind. Im Label
Editor können Sie ein einzelnes Dateisystem
mit C erstellen. Wählen Sie
FS, wenn Sie gefragt werden, ob Sie ein
FS (Dateisystem) oder Swap erstellen wollen, und geben Sie einen
Mountpoint z.B. /mnt an. Wenn Sie nach einer
FreeBSD-Installation ein Dateisystem mit
sysinstall erzeugen,
so werden die Einträge in /etc/fstab
nicht erzeugt, so dass die Angabe des Mountpoints nicht
wichtig ist.Sie können nun das Label auf das Laufwerk schreiben und
das Dateisystem erstellen, indem Sie W
drücken. Ignorieren Sie die Meldung von
sysinstall, dass die neue Partition
nicht angehangen werden konnte, und verlassen Sie den Label Editor
sowie sysinstall.EndeIm letzten Schritt fügen Sie noch in
/etc/fstab den Eintrag für das neue
Laufwerk ein.Die KommandozeileAnlegen von SlicesMit der folgenden Vorgehensweise wird eine Platte mit
anderen Betriebssystemen, die vielleicht auf Ihrem Rechner
installiert sind, zusammenarbeiten und nicht das
fdisk Programm anderer Betriebssysteme
stören. Bitte benutzen
Sie den dedicated Modus nur dann, wenn
Sie dazu einen guten Grund haben!&prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/da1 bs=1k count=1
&prompt.root; fdisk -BI da1 # Initialisieren der neuen Platte
&prompt.root; bsdlabel -B -w -r da1s1 auto #Labeln.
&prompt.root; bsdlabel -e da1s1 # Editieren des Disklabels und Hinzufügen von Partitionen
&prompt.root; mkdir -p /1
&prompt.root; newfs /dev/da1s1e # Wiederholen Sie diesen Schritt für jede Partition
&prompt.root; mount /dev/da1s1e /1 # Anhängen der Partitionen
&prompt.root; vi /etc/fstab # Ändern Sie /etc/fstab entsprechendWenn Sie ein IDE-Laufwerk besitzen, ändern Sie
da in ad.DedicatedOS/2Wenn das neue Laufwerk nicht von anderen Betriebssystemen
benutzt werden soll, können Sie es im
dedicated Modus betreiben. Beachten Sie bitte,
dass Microsoft-Betriebssysteme mit diesem Modus eventuell nicht
zurechtkommen, aber es entsteht kein Schaden am Laufwerk. Im
Gegensatz dazu wird IBMs &os2; versuchen, jede ihm nicht bekannte
Partition zu reparieren.&prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/da1 bs=1k count=1
&prompt.root; bsdlabel -Brw da1 auto
&prompt.root; bsdlabel -e da1 # Erstellen der `e' Partition
&prompt.root; newfs -d0 /dev/da1e
&prompt.root; mkdir -p /1
&prompt.root; vi /etc/fstab # /dev/da1e hinzufügen
&prompt.root; mount /1Eine alternative Methode:&prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/da1 count=2
&prompt.root; bsdlabel /dev/da1 | bsdlabel -BrR da1 /dev/stdin
&prompt.root; newfs /dev/da1e
&prompt.root; mkdir -p /1
&prompt.root; vi /etc/fstab # /dev/da1e hinzufügen
&prompt.root; mount /1RAIDSoftware-RAIDChristopherShumwayOriginal von JimBrownÜberarbeitet von Concatenated-Disk (CCD) konfigurierenRAIDSoftwareRAIDCCDDie wichtigsten Faktoren bei der Auswahl von Massenspeichern
sind Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Preis.
Selten findet sich eine ausgewogene Mischung aller drei Faktoren.
Schnelle und zuverlässige Massenspeicher sind für
gewöhnlich teuer. Um die Kosten zu senken, muss
entweder an der Geschwindigkeit oder an der Zuverlässigkeit
gespart werden.Das unten beschriebene System sollte vor allem
preiswert sein. Der nächst wichtige Faktor war
die Geschwindigkeit gefolgt von der Zuverlässigkeit.
Die Geschwindigkeit war nicht so wichtig, da über
das Netzwerk auf das System zugegriffen wird. Da alle
Daten schon auf CD-Rs gesichert sind, war die
Zuverlässigkeit, obwohl wichtig, ebenfalls nicht
von entscheidender Bedeutung.Die Bewertung der einzelnen Faktoren ist der erste
Schritt bei der Auswahl von Massenspeichern. Wenn Sie
vor allem ein schnelles und zuverlässiges Medium
benötigen und der Preis nicht wichtig ist, werden
Sie ein anderes System als das hier beschriebene
zusammenstellen.Installation der HardwareNeben der IDE-Systemplatte besteht das System
aus drei Western Digital IDE-Festplatten mit
5400 RPM und einer Kapazität von je
30 GB. Insgesamt stehen also 90 GB
Speicherplatz zur Verfügung. Im Idealfall sollte
jede Festplatte an einen eigenen Controller angeschlossen
werden. Um Kosten zu sparen, wurde bei diesem System
darauf verzichtet und an jeden IDE-Controller eine
Master- und eine Slave-Platte angeschlossen.Beim Reboot wurde das BIOS so konfiguriert, dass es
die angeschlossenen Platten automatisch erkennt und FreeBSD
erkannte die Platten ebenfalls:ad0: 19574MB <WDC WD205BA> [39770/16/63] at ata0-master UDMA33
ad1: 29333MB <WDC WD307AA> [59598/16/63] at ata0-slave UDMA33
ad2: 29333MB <WDC WD307AA> [59598/16/63] at ata1-master UDMA33
ad3: 29333MB <WDC WD307AA> [59598/16/63] at ata1-slave UDMA33Wenn FreeBSD die Platten nicht erkennt,
überprüfen Sie, ob die Jumper korrekt
konfiguriert sind. Die meisten IDE-Festplatten
verfügen über einen
Cable Select-Jumper. Die Master-
und Slave-Platten werden mit einem anderen
Jumper konfiguriert. Bestimmen Sie den richtigen
Jumper mithilfe der Dokumentation Ihrer
Festplatte.Als nächstes sollten Sie überlegen,
auf welche Art der Speicher zur Verfügung
gestellt werden soll. Schauen Sie sich dazu
&man.vinum.8; ()
und &man.ccd.4; an. Im hier beschriebenen
System wird &man.ccd.4; eingesetzt.Konfiguration von CCDMit &man.ccd.4; können mehrere
gleiche Platten zu einem logischen Dateisystem
zusammengefasst werden. Um &man.ccd.4;
zu benutzen, muss der Kernel mit der entsprechenden
Unterstützung übersetzt werden.
Ergänzen Sie die Kernelkonfiguration um die
nachstehende Zeile. Anschließend müssen
Sie den Kernel neu übersetzen und installieren.pseudo-device ccdAlternativ kann &man.ccd.4; auch als
Kernelmodul geladen werden.Um &man.ccd.4; zu benutzen, müssen
die Laufwerke zuerst mit einem Label versehen werden.
Die Label werden mit &man.bsdlabel.8; erstellt:bsdlabel -r -w ad1 auto
bsdlabel -r -w ad2 auto
bsdlabel -r -w ad3 autoDamit wurden die Label ad1c,
ad2c und ad3c
erstellt, die jeweils das gesamte Laufwerk umfassen.Im nächsten Schritt muss der Typ des Labels
geändert werden. Die Labels können Sie
mit &man.bsdlabel.8; editieren:bsdlabel -e ad1
bsdlabel -e ad2
bsdlabel -e ad3Für jedes Label startet dies den durch
EDITOR gegebenen Editor, typischerweise
&man.vi.1;.Ein unverändertes Label sieht zum Beispiel
wie folgt aus:8 partitions:
# size offset fstype [fsize bsize bps/cpg]
c: 60074784 0 unused 0 0 0 # (Cyl. 0 - 59597)Erstellen Sie eine e-Partition
für &man.ccd.4;. Dazu können Sie normalerweise
die Zeile der c-Partition kopieren,
allerdings muss auf
4.2BSD gesetzt werden.
Das Ergebnis sollte wie folgt aussehen:8 partitions:
# size offset fstype [fsize bsize bps/cpg]
c: 60074784 0 unused 0 0 0 # (Cyl. 0 - 59597)
e: 60074784 0 4.2BSD 0 0 0 # (Cyl. 0 - 59597)Erstellen des DateisystemsNachdem alle Platten ein Label haben, kann das
&man.ccd.4;-RAID aufgebaut werden. Dies geschieht
mit &man.ccdconfig.8;:ccdconfig ccd0 32 0 /dev/ad1e /dev/ad2e /dev/ad3eDie folgende Aufstellung erklärt die
verwendeten Kommandozeilenargumente:Das erste Argument gibt das zu konfigurierende
Gerät, hier /dev/ccd0c,
an. Die Angabe von /dev/ ist
dabei optional.Der Interleave für das Dateisystem. Der
Interleave definiert die Größe eines
Streifens in Blöcken, die normal 512 Bytes
groß sind. Ein Interleave von 32 ist
demnach 16384 Bytes groß.Weitere Argumente für &man.ccdconfig.8;.
Wenn Sie spiegeln wollen, können Sie das
hier angeben. Die gezeigte Konfiguration
verwendet keine Spiegel, sodass der Wert
0 angegeben ist.Das letzte Argument gibt die Geräte des
Plattenverbundes an. Benutzen Sie für jedes
Gerät den kompletten Pfadnamen.Nach Abschluß von &man.ccdconfig.8; ist der
Plattenverbund konfiguriert und es können Dateisysteme
auf dem Plattenverbund angelegt werden. Das Anlegen
von Dateisystemen wird in der Hilfeseite &man.newfs.8;
beschrieben. Für das Beispiel genügt
der folgende Befehl:newfs /dev/ccd0cAutomatisierungDamit &man.ccd.4; beim Start automatisch
aktiviert wird, ist die Datei /etc/ccd.conf
mit dem folgenden Kommando zu erstellen:ccdconfig -g > /etc/ccd.confWenn /etc/ccd.conf existiert, wird beim
Reboot ccdconfig -C von
/etc/rc aufgerufen. Damit wird
&man.ccd.4; eingerichtet und die darauf
befindlichen Dateisysteme können angehängt
werden.Wenn Sie in den Single-User Modus booten, müssen Sie
den Verbund erst konfigurieren, bevor Sie darauf befindliche
Dateisysteme anhängen können:ccdconfig -CIn /etc/fstab ist noch ein Eintrag
für das auf dem Verbund befindliche Dateisystem zu
erstellen, damit dieses beim Start des Systems immer
angehängt wird:/dev/ccd0c /media ufs rw 2 2Der Vinum-Volume-ManagerRAIDSoftwareRAIDVinumDer Vinum Volume Manager ist ein Block-Gerätetreiber,
der virtuelle Platten zur Verfügung stellt. Er trennt die
Verbindung zwischen der Festplatte und dem zugehörigen
Block-Gerät auf. Im Gegensatz zur konventionellen
Aufteilung einer Platte in Slices lassen sich dadurch Daten
flexibler, leistungsfähiger und zuverlässiger verwalten.
&man.vinum.8; stellt RAID-0, RAID-1 und RAID-5 sowohl einzeln wie
auch in Kombination zur Verfügung.Mehr Informationen über &man.vinum.8; erhalten Sie in
.Hardware-RAIDRAIDHardwareFreeBSD unterstützt eine Reihe von
RAID-Controllern. Diese Geräte
verwalten einen Plattenverbund; zusätzliche Software
wird nicht benötigt.Der Controller steuert mithilfe eines
BIOS auf der Karte die Plattenoperationen.
Wie ein RAID System eingerichtet wird,
sei kurz am Beispiel des Promise IDE
RAID-Controllers gezeigt. Nachdem
die Karte eingebaut ist und der Rechner neu gestartet wurde,
erscheint eine Eingabeaufforderung. Wenn Sie den Anweisungen
auf dem Bildschirm folgen, gelangen Sie in eine Maske, in der
Sie mit den vorhandenen Festplatten ein
RAID-System aufbauen können.
FreeBSD behandelt das RAID-System wie
eine einzelne Festplatte.Wiederherstellen eines ATA-RAID-1 VerbundsMit FreeBSD können Sie eine ausgefallene Platte in
einem RAID-Verbund während des Betriebs auswechseln,
vorausgesetzt Sie bemerken den Ausfall vor einem Neustart.Einen Ausfall erkennen Sie, wenn in der Datei
/var/log/messages oder in der
Ausgabe von &man.dmesg.8; Meldungen wie die folgenden
auftauchen:ad6 on monster1 suffered a hard error.
ad6: READ command timeout tag=0 serv=0 - resetting
ad6: trying fallback to PIO mode
ata3: resetting devices .. done
ad6: hard error reading fsbn 1116119 of 0-7 (ad6 bn 1116119; cn 1107 tn 4 sn 11)\\
status=59 error=40
ar0: WARNING - mirror lostÜberprüfen Sie den RAID-Verbund mit
&man.atacontrol.8;:&prompt.root; atacontrol list
ATA channel 0:
Master: no device present
Slave: acd0 <HL-DT-ST CD-ROM GCR-8520B/1.00> ATA/ATAPI rev 0
ATA channel 1:
Master: no device present
Slave: no device present
ATA channel 2:
Master: ad4 <MAXTOR 6L080J4/A93.0500> ATA/ATAPI rev 5
Slave: no device present
ATA channel 3:
Master: ad6 <MAXTOR 6L080J4/A93.0500> ATA/ATAPI rev 5
Slave: no device present
&prompt.root; atacontrol status ar0
ar0: ATA RAID1 subdisks: ad4 ad6 status: DEGRADEDDamit Sie die Platte ausbauen können, muss zuerst
der ATA-Channel der ausgefallenen Platte aus dem Verbund entfernt
werden:&prompt.root; atacontrol detach ata3Ersetzen Sie dann die Platte.Nun aktivieren Sie den ATA-Channel wieder:&prompt.root; atacontrol attach ata3
Master: ad6 <MAXTOR 6L080J4/A93.0500> ATA/ATAPI rev 5
Slave: no device presentNehmen Sie die neue Platte in den Verbund auf:&prompt.root; atacontrol addspare ar0 ad6Stellen Sie die Organisation des Verbunds wieder her:&prompt.root; atacontrol rebuild ar0Sie können den Fortschritt des Prozesses durch
folgende Befehle kontrollieren:&prompt.root; dmesg | tail -10
[output removed]
ad6: removed from configuration
ad6: deleted from ar0 disk1
ad6: inserted into ar0 disk1 as spare
&prompt.root; atacontrol status ar0
ar0: ATA RAID1 subdisks: ad4 ad6 status: REBUILDING 0% completedWarten Sie bis die Wiederherstellung beendet ist.MarcFonvieilleBeigetragen von USB SpeichermedienUSBSpeichermedienDer Universal Serial Bus (USB) wird heutzutage von
vielen externen Speichern benutzt: Festplatten,
USB-Thumbdrives oder CD-Brennern, die alle von
&os; unterstützt werden.USB-KonfigurationUSB-Massenspeicher werden vom Treiber &man.umass.4;
betrieben. Wenn Sie den GENERIC-Kernel
benutzen, brauchen Sie keine Anpassungen vorzunehmen.
Benutzen Sie einen angepassten Kernel, müssen die
nachstehenden Zeilen in der Kernelkonfigurationsdatei
enthalten sein:device scbus
device da
device pass
device uhci
device ohci
device usb
device umassDer Treiber &man.umass.4; greift über das
SCSI-Subsystem auf die USB-Geräte zu. Ihre
USB-Geräte werden daher vom System als SCSI-Geräte
erkannt. Abhängig vom Chipsatz Ihrer Systemplatine
benötigen Sie in der Kernelkonfiguration entweder
die Option device uhci oder die
Option device ohci. Die
Kernelkonfiguration kann allerdings auch beide Optionen
enthalten. Vergessen Sie bitte nicht, einen neuen
Kernel zu bauen und zu installieren, wenn Sie die
Kernelkonfiguration verändert haben.Wenn es sich bei Ihrem USB-Gerät um einen
CD-R- oder DVD-Brenner handelt, müssen Sie den
Treiber &man.cd.4; für SCSI-CD-ROMs in die
Kernelkonfiguration aufnehmen:device cdDa der Brenner als SCSI-Laufwerk erkannt wird,
sollten Sie den Treiber &man.atapicam.4; nicht
benutzen.USB 2.0-Controller werden von &os;
unterstützt, wenn Sie die folgende Zeile in Ihre
Kernelkonfigurationsdatei aufnehmen:device ehciDie Treiber &man.uhci.4; und &man.ohci.4; werden
immer noch für USB 1.X benötigt.Die USB-Konfiguration testenSie können das USB-Gerät nun testen.
Schließen Sie das Gerät an und untersuchen
Sie die Systemmeldungen (&man.dmesg.8;), Sie sehen
Ausgaben wie die folgende:umass0: USB Solid state disk, rev 1.10/1.00, addr 2
GEOM: create disk da0 dp=0xc2d74850
da0 at umass-sim0 bus 0 target 0 lun 0
da0: <Generic Traveling Disk 1.11> Removable Direct Access SCSI-2 device
da0: 1.000MB/s transfers
da0: 126MB (258048 512 byte sectors: 64H 32S/T 126C)Die Ausgaben, wie das erkannte Gerät oder
der Gerätename (da0)
hängen natürlich von Ihrer Konfiguration ab.Da ein USB-Gerät als SCSI-Gerät erkannt
wird, können Sie USB-Massenspeicher mit dem
Befehl camcontrol anzeigen:&prompt.root; camcontrol devlist
<Generic Traveling Disk 1.11> at scbus0 target 0 lun 0 (da0,pass0)Wenn auf dem Laufwerk ein Dateisystem eingerichtet
ist, sollten Sie das Dateisystem einhängen können.
beschreibt, wie Sie
USB-Laufwerke formatieren und Partitionen einrichten.Damit auch normale Anwender (ohne
root-Rechte) USB-Laufwerke einhängen
können, müssen Sie Ihr System erst entsprechend
konfigurieren. Als erstes müssen Sie sicherstellen, dass
diese Anwender auf die beim Einhängen eines USB-Laufwerks
dynamisch erzeugten Gerätedateien zugreifen dürfen.
Dazu können Sie beispielsweise mit &man.pw.8; alle
potentiellen Benutzer dieser Gerätedateien in die Gruppe
operator aufnehmen. Außerdem
muss sichergestellt werden, dass Mitglieder der Gruppe
operator Schreib- und Lesezugriff
auf diese Gerätedateien haben. Dazu fügen Sie die
folgende Zeile in die Konfigurationsdatei
/etc/devfs.rules ein:add path 'da*' mode 0660 group operatorVerfügt Ihr System auch über SCSI-Laufwerke,
gibt es eine Besonderheit. Haben Sie beispielsweise
die SCSI-Laufwerke da0 bis
da2 installiert, so sieht diese
Zeile wie folgt aus:add path 'da[3-9]*' mode 0660 group operatorDadurch werden die bereits vorhandenen
SCSI-Laufwerke nicht in die Gruppe
operator aufgenommen.Als nächstes müssen Sie Ihre Kernelkonfiguration
anpassen, damit auch normale Benutzer Dateisysteme mounten
dürfen. Dazu fügen Sie am besten folgende Zeile
in die Konfigurationsdatei
/etc/sysctl.conf ein:vfs.usermount=1Damit diese Einstellung wirksam wird, müssen Sie Ihr
System neu starten. Alternativ können Sie diese Variable
auch mit &man.sysctl.8; setzen.Zuletzt müssen Sie noch ein Verzeichnis anlegen, in
das das USB-Laufwerk eingehängt werden soll. Dieses
Verzeichnis muss dem Benutzer gehören, der das
USB-Laufwerk in den Verzeichnisbaum einhängen will.
Dazu legen Sie als root ein
Unterverzeichnis
/mnt/$USER
an (wobei Sie $USER
durch den Login des jeweiligen Benutzers ersetzen):&prompt.root; mkdir /mnt/$USER
&prompt.root; chown $USER:$USER /mnt/$USERWenn Sie nun beispielsweise einen USB-Stick
anschließen, wird automatisch die Gerätedatei
/dev/da0s1 erzeugt. Da derartige
Geräte in der Regel mit dem FAT-Dateisystem
formatiert sind, können Sie sie beispielsweise mit
dem folgenden Befehl in den Verzeichnisbaum
einhängen:&prompt.user; mount_msdosfs -m 644 -M 755 /dev/da0s1 /mnt/$USERWenn Sie das Gerät entfernen (das Dateisystem
müssen Sie vorher abhängen), sehen Sie
in den Systemmeldungen Einträge wie die folgenden:umass0: at uhub0 port 1 (addr 2) disconnected
(da0:umass-sim0:0:0:0): lost device
(da0:umass-sim0:0:0:0): removing device entry
GEOM: destroy disk da0 dp=0xc2d74850
umass0: detachedWeiteres zu USBNeben den Abschnitten
Hinzufügen von Laufwerken
und Anhängen und
Abhängen von Dateisystemen lesen Sie bitte
die Hilfeseiten &man.umass.4;, &man.camcontrol.8; und
&man.usbdevs.8;.MikeMeyerBeigesteuert von CDs benutzenCD-ROMbrennenEinführungCDs besitzen einige Eigenschaften, die sie von
konventionellen Laufwerken unterscheiden. Zuerst konnten
sie nicht beschrieben werden. Sie wurden so entworfen, dass
sie ununterbrochen, ohne Verzögerungen durch Kopfbewegungen
zwischen den Spuren, gelesen werden können. Sie konnten
früher auch leichter als vergleichbar große Medien zwischen
Systemen bewegt werden.CDs besitzen Spuren, aber damit ist der Teil Daten
gemeint, der ununterbrochen gelesen wird, und nicht eine
physikalische Eigenschaft der CD. Um eine CD mit FreeBSD
zu erstellen, werden die Daten jeder Spur der CD in
Dateien vorbereitet und dann die Spuren auf die CD
geschrieben.ISO 9660DateisystemeISO 9660Das ISO 9660-Dateisystem wurde entworfen, um mit diesen
Unterschieden umzugehen. Leider hat es auch damals übliche
Grenzen für Dateisysteme implementiert. Glücklicherweise
existiert ein Erweiterungsmechanismus, der es korrekt
geschriebenen CDs erlaubt, diese Grenzen zu überschreiten
und dennoch auf Systemen zu funktionieren, die diese
Erweiterungen nicht unterstützen.sysutils/cdrtoolsDer Port sysutils/cdrtools
enthält das Programm &man.mkisofs.8;, das eine Datei
erstellt, die ein ISO 9660-Dateisystem enthält.
Das Programm hat Optionen, um verschiedene Erweiterungen
zu unterstützen, und wird unten beschrieben.CD-BrennerATAPIWelches Tool Sie zum Brennen von CDs benutzen, hängt davon
ab, ob Ihr CD-Brenner ein ATAPI-Gerät ist oder nicht.
Mit ATAPI-CD-Brennern wird
burncd benutzt, das Teil des Basissystems ist.
SCSI- und USB-CD-Brenner werden mit
cdrecord aus sysutils/cdrtools benutzt.
Zusätzlich ist es möglich, über das Modul
ATAPI/CAM SCSI-Werkzeuge wie
cdrecord
auch für ATAPI-Geräte einzusetzen.Wenn Sie eine Brennsoftware mit grafischer
Benutzeroberfläche benötigen, sollten Sie sich
X-CD-Roast oder
K3b näher ansehen. Diese
Werkzeuge können als Paket oder aus den
Ports (sysutils/xcdroast
und sysutils/k3b)
installiert werden. Mit ATAPI-Hardware benötigt
K3b das
ATAPI/CAM-Modul.mkisofsDas Programm &man.mkisofs.8; aus dem Port
sysutils/cdrtools
erstellt ein ISO 9660-Dateisystem,
das ein Abbild eines Verzeichnisbaumes ist.
Die einfachste Anwendung ist wie folgt:&prompt.root; mkisofs -o Imagedatei/path/to/treeDateisystemeISO 9660Dieses Kommando erstellt eine Imagedatei,
die ein ISO 9660-Dateisystem enthält, das eine Kopie des
Baumes unter /path/to/tree ist.
Dabei werden die Dateinamen auf Namen abgebildet, die den
Restriktionen des ISO 9660-Dateisystems entsprechen. Dateien
mit Namen, die im ISO 9660-Dateisystem nicht gültig sind,
bleiben unberücksichtigt.DateisystemeHFSDateisystemeJolietEs einige Optionen, um diese Beschränkungen
zu überwinden. Die unter &unix; Systemen üblichen
Rock-Ridge-Erweiterungen werden durch
aktiviert, aktiviert die von Microsoft
Systemen benutzten Joliet-Erweiterungen und
dient dazu, um das von &macos; benutzte HFS zu erstellen.Für CDs, die nur auf FreeBSD-Systemen verwendet werden
sollen, kann genutzt werden, um alle
Beschränkungen für Dateinamen aufzuheben. Zusammen
mit wird ein Abbild des
Dateisystems, ausgehend von dem Startpunkt im FreeBSD-Dateibaum,
erstellt, obwohl dies den ISO 9660 Standard
verletzen kann.CD-ROMbootbare erstellenDie letzte übliche Option ist .
Sie wird benutzt, um den Ort eines Bootimages einer
El Torito bootbaren CD anzugeben. Das Argument
zu dieser Option ist der Pfad zu einem Bootimage ausgehend
von der Wurzel des Baumes, der auf die CD geschrieben werden
soll. In der Voreinstellung erzeugt &man.mkisofs.8; ein
ISO-Image im Diskettenemulations-Modus. Dabei
muss das Image genau 1200, 1440 oder 2880 KB groß
sein. Einige Bootloader, darunter der auf den FreeBSD-Disks
verwendete, kennen keinen Emulationsmodus. Daher sollten Sie
in diesen Fällen die Option
verwenden. Wenn /tmp/myboot ein bootbares
FreeBSD-System enthält, dessen Bootimage sich in
/tmp/myboot/boot/cdboot befindet, können
Sie ein Abbild eines ISO 9660-Dateisystems in
/tmp/bootable.iso wie folgt
erstellen:&prompt.root; mkisofs -R -no-emul-boot -b boot/cdboot -o /tmp/bootable.iso /tmp/mybootWenn Sie md in Ihrem
Kernel konfiguriert haben, können Sie danach das Dateisystem
einhängen:&prompt.root; mdconfig -a -t vnode -f /tmp/bootable.iso -u 0
&prompt.root; mount -t cd9660 /dev/md0 /mntJetzt können Sie überprüfen, dass
/mnt und /tmp/myboot
identisch sind.Sie können das Verhalten von &man.mkisofs.8;
mit einer Vielzahl von Optionen beeinflussen. Insbesondere
können Sie das ISO 9660-Dateisystem modifizieren und
Joliet- oder HFS-Dateisysteme brennen. Details dazu
entnehmen Sie bitte der Hilfeseite &man.mkisofs.8;.burncdCD-ROMbrennenWenn Sie einen ATAPI-CD-Brenner besitzen, können
Sie burncd benutzen, um ein ISO-Image
auf CD zu brennen. burncd ist Teil
des Basissystems und unter /usr/sbin/burncd
installiert. Da es nicht viele Optionen hat, ist es leicht
zu benutzen:&prompt.root; burncd -f cddevice data imagefile.iso fixateDieses Kommando brennt eine Kopie von
imagefile.iso auf das Gerät
cddevice. In der Grundeinstellung
wird das Gerät /dev/acd0 benutzt.
&man.burncd.8; beschreibt, wie die Schreibgeschwindigkeit
gesetzt wird, die CD ausgeworfen wird und Audiodaten
geschrieben werden.cdrecordWenn Sie keinen ATAPI-CD-Brenner besitzen, benutzen Sie
cdrecord, um CDs zu brennen.
cdrecord ist nicht Bestandteil des Basissystems.
Sie müssen es entweder aus den Ports in
sysutils/cdrtools oder dem
passenden Paket installieren. Änderungen im Basissystem
können Fehler im binären Programm verursachen und
führen möglicherweise dazu, dass Sie einen
Untersetzer brennen. Sie sollten
daher den Port aktualisieren, wenn Sie Ihr System aktualisieren
bzw. wenn Sie
STABLE verfolgen,
den Port aktualisieren, wenn es eine neue Version gibt.Obwohl cdrecord viele Optionen besitzt,
ist die grundlegende Anwendung einfacher als burncd.
Ein ISO 9660-Image erstellen Sie mit:&prompt.root; cdrecord dev=deviceimagefile.isoDer Knackpunkt in der Benutzung von cdrecord
besteht darin, das richtige Argument zu zu
finden. Benutzen Sie dazu den Schalter
von cdrecord, der eine ähnliche Ausgabe
wie die folgende produziert:CD-ROMbrennen&prompt.root; cdrecord -scanbus
Cdrecord 1.9 (i386-unknown-freebsd7.0) Copyright (C) 1995-2004 Jörg Schilling
Using libscg version 'schily-0.1'
scsibus0:
0,0,0 0) 'SEAGATE ' 'ST39236LW ' '0004' Disk
0,1,0 1) 'SEAGATE ' 'ST39173W ' '5958' Disk
0,2,0 2) *
0,3,0 3) 'iomega ' 'jaz 1GB ' 'J.86' Removable Disk
0,4,0 4) 'NEC ' 'CD-ROM DRIVE:466' '1.26' Removable CD-ROM
0,5,0 5) *
0,6,0 6) *
0,7,0 7) *
scsibus1:
1,0,0 100) *
1,1,0 101) *
1,2,0 102) *
1,3,0 103) *
1,4,0 104) *
1,5,0 105) 'YAMAHA ' 'CRW4260 ' '1.0q' Removable CD-ROM
1,6,0 106) 'ARTEC ' 'AM12S ' '1.06' Scanner
1,7,0 107) *Für die aufgeführten Geräte in der Liste
wird das passende Argument zu gegeben.
Benutzen Sie die drei durch Kommas separierten Zahlen, die zu
Ihrem CD-Brenner angegeben sind, als Argument für
. Im Beispiel ist das CDRW-Gerät
1,5,0, so dass die passende Eingabe
dev=1,5,0 wäre.
Einfachere Wege das Argument anzugeben, sind in &man.cdrecord.1;
beschrieben. Dort sollten Sie auch nach
Informationen über Audiospuren, das Einstellen der
Geschwindigkeit und ähnlichem suchen.Kopieren von Audio-CDsUm eine Kopie einer Audio-CD zu erstellen, kopieren Sie die
Stücke der CD in einzelne Dateien und brennen diese Dateien
dann auf eine leere CD. Das genaue Verfahren hängt davon ab,
ob Sie ATAPI- oder SCSI-Laufwerke verwenden.SCSI-LaufwerkeKopieren Sie die Audiodaten mit
cdda2wav:&prompt.user; cdda2wav -v255 -D2,0 -B -OwavDie erzeugten .wav Dateien schreiben
Sie mit cdrecord auf eine leere CD:&prompt.user; cdrecord -v dev=2,0 -dao -useinfo *.wavDas Argument von gibt das verwendete
Gerät an, das Sie, wie in
beschrieben, ermitteln können.ATAPI-LaufwerkeDer ATAPI-CD-Treiber stellt die einzelnen Stücke der
CD über die Dateien
/dev/acddtnn,
zur Verfügung. d bezeichnet
die Laufwerksnummer und nn ist die
Nummer des Stücks. Die Nummer ist immer zweistellig,
das heißt es wird, wenn nötig, eine führende
Null ausgegeben. Die Datei /dev/acd0t01
ist also das erste Stück des ersten CD-Laufwerks.
/dev/acd0t02 ist das zweite Stück
und /dev/acd0t03 das dritte.Überprüfen Sie stets, ob die entsprechenden
Dateien im Verzeichnis /dev auch
angelegt werden. Sind die Einträge nicht vorhanden,
weisen Sie Ihr System an, das Medium erneut zu testen:&prompt.root; dd if=/dev/acd0 of=/dev/null count=1Unter &os; 4.X werden diese Einträge nicht
mit dem Wert Null vordefiniert. Falls die entsprechenden
Einträge unter /dev nicht
vorhanden sind, müssen Sie diese hier von
MAKEDEV anlegen lassen:&prompt.root; cd /dev
&prompt.root; sh MAKEDEV acd0t99Die einzelnen Stücke kopieren Sie mit &man.dd.1;. Sie
müssen dazu eine spezielle Blockgröße
angeben:&prompt.root; dd if=/dev/acd0t01 of=track1.cdr bs=2352
&prompt.root; dd if=/dev/acd0t02 of=track2.cdr bs=2352
...
Die kopierten Dateien können Sie dann mit
burncd brennen. Auf der Kommandozeile
müssen Sie angeben, dass Sie Audio-Daten brennen
wollen und dass das Medium fixiert werden soll:&prompt.root; burncd -f /dev/acd0 audio track1.cdr track2.cdr ... fixateKopieren von Daten-CDsSie können eine Daten-CD in eine Datei kopieren, die einem
Image entspricht, das mit &man.mkisofs.8; erstellt
wurde. Mit Hilfe dieses Images können Sie jede Daten-CD
kopieren. Das folgende Beispiel verwendet
acd0 für das CD-ROM-Gerät. Wenn
Sie ein anderes Laufwerk benutzen, setzen Sie bitte den richtigen
Namen ein.&prompt.root; dd if=/dev/acd0 of=file.iso bs=2048Danach haben Sie ein Image, das Sie wie oben beschrieben, auf
eine CD brennen können.Einhängen von Daten-CDsNachdem Sie eine Daten-CD gebrannt haben, wollen Sie
wahrscheinlich auch die Daten auf der CD lesen. Dazu müssen
Sie die CD in den Dateibaum einhängen. Die Voreinstellung
für den Typ des Dateisystems von &man.mount.8; ist
UFS. Das System wird die Fehlermeldung
Incorrect super block ausgeben, wenn Sie
versuchen, die CD mit dem folgenden Kommando
einzuhängen:&prompt.root; mount /dev/cd0 /mntAuf der CD befindet sich ja kein UFS
Dateisystem, so dass der Versuch, die CD einzuhängen
fehlschlägt. Sie müssen &man.mount.8; sagen, dass
es ein Dateisystem vom Typ ISO9660 verwenden
soll. Dies erreichen Sie durch die Angabe von auf der Kommandozeile. Wenn Sie also die CD-ROM
/dev/cd0 in /mnt
einhängen wollen, führen Sie folgenden Befehl aus:&prompt.root; mount -t cd9660 /dev/cd0c /mntAbhängig vom verwendeten CD-ROM kann der Gerätename
von dem im Beispiel (/dev/cd0)
abweichen. Die Angabe von führt
&man.mount.cd9660.8; aus, so dass das Beispiel verkürzt
werden kann:&prompt.root; mount_cd9660 /dev/cd0 /mntAuf diese Weise können Sie
Daten-CDs von jedem Hersteller verwenden. Es kann allerdings zu
Problemen mit CDs kommen, die verschiedene ISO9660-Erweiterungen
benutzen. So speichern Joliet-CDs alle Dateinamen unter Verwendung
von zwei Byte langen Unicode-Zeichen. Zwar unterstützt der
&os;-Kernel derzeit noch kein Unicode, der CD9660-Treiber erlaubt
es aber, zur Laufzeit eine Konvertierungstabelle zu laden. Tauchen
bei Ihnen also statt bestimmter Zeichen nur Fragezeichen auf, so
müssen Sie über die Option den
benötigten Zeichensatz angeben. Weitere Informationen zu
diesem Problem finden Sie in der Manualpage
&man.mount.cd9660.8;.Damit der Kernel diese Zeichenkonvertierung (festgelegt
durch die Option ) erkennt, müssen Sie
das Kernelmodul cd9660_iconv.ko laden.
Dazu fügen Sie entweder folgende Zeile in die Datei
loader.conf ein:cd9660_iconv_load="YES"Danach müssen Sie allerdings Ihr System neu starten.
Alternativ können Sie das Kernelmodul auch direkt
über &man.kldload.8; laden.Manchmal werden Sie die Meldung Device
not configured erhalten, wenn Sie versuchen, eine
CD-ROM einzuhängen. Für gewöhnlich liegt das daran,
dass das Laufwerk meint es sei keine CD eingelegt, oder
dass das Laufwerk auf dem Bus nicht erkannt wird. Es kann
einige Sekunden dauern, bevor das Laufwerk merkt, dass eine CD
eingelegt wurde. Seien Sie also geduldig.Manchmal wird ein SCSI-CD-ROM nicht erkannt, weil es keine Zeit
hatte, auf das Zurücksetzen des Busses zu antworten. Wenn Sie
ein SCSI-CD-ROM besitzen, sollten Sie die folgende Zeile in Ihre
Kernelkonfiguration aufnehmen und einen neuen Kernel bauen:options SCSI_DELAY=15000Die Zeile bewirkt, dass nach dem Zurücksetzen des
SCSI-Busses beim Booten 15 Sekunden gewartet wird, um dem
CD-ROM-Laufwerk genügend Zeit zu geben, darauf zu
antworten.Brennen von rohen CDsSie können eine Datei auch direkt auf eine CD brennen,
ohne vorher auf ihr ein ISO 9660-Dateisystem einzurichten.
Einige Leute nutzen dies, um Datensicherungen durchzuführen.
Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass Sie schneller als
das Brennen einer normalen CD ist.&prompt.root; burncd -f /dev/acd1 -s 12 data archive.tar.gz fixateWenn Sie die Daten von einer solchen CD wieder
zurückbekommen wollen, müssen Sie sie direkt von dem
rohen Gerät lesen:&prompt.root; tar xzvf /dev/acd1Eine auf diese Weise gefertigte CD können Sie nicht in das
Dateisystem einhängen. Sie können Sie auch nicht auf
einem anderen Betriebssystem lesen. Wenn Sie die erstellten CDs in
das Dateisystem einhängen oder mit anderen Betriebssystemen
austauschen wollen, müssen Sie &man.mkisofs.8;
wie oben beschrieben benutzen.MarcFonvieilleBeigetragen von CD-BrennerATAPI/CAM TreiberDer ATAPI/CAM TreiberMit diesem Treiber kann auf ATAPI-Geräte (wie
CD-ROM-, CD-RW- oder DVD-Laufwerke) mithilfe des
SCSI-Subsystems zugegriffen werden. Damit können
Sie SCSI-Werkzeuge, wie sysutils/cdrdao oder &man.cdrecord.1;,
zusammen mit einem ATAPI-Gerät benutzen.Wenn Sie den Treiber benutzen wollen, fügen Sie
die folgende Zeile in
/boot/loader.conf ein:atapicam_load="YES"Danach müssen Sie Ihr System neu starten, um
den Treiber zu aktivieren.Alternativ können Sie die Unterstützung
für &man.atapicam.4; auch in Ihren Kernel kompilieren.
Dazu fügen Sie die folgende Zeile in Ihre
Kernelkonfigurationsdatei ein:device atapicamDie folgenden Zeilen werden ebenfalls benötigt,
sollten aber schon Teil der Kernelkonfiguration sein:device ata
device scbus
device cd
device passÜbersetzen und installieren Sie den neuen
Kernel. Der CD-Brenner sollte nun beim Neustart des Systems
erkannt werden:acd0: CD-RW <MATSHITA CD-RW/DVD-ROM UJDA740> at ata1-master PIO4
cd0 at ata1 bus 0 target 0 lun 0
cd0: <MATSHITA CDRW/DVD UJDA740 1.00> Removable CD-ROM SCSI-0 device
cd0: 16.000MB/s transfers
cd0: Attempt to query device size failed: NOT READY, Medium not present - tray closedÜber den Gerätenamen /dev/cd0
können Sie nun auf das Laufwerk zugreifen. Wenn Sie
beispielsweise eine CD-ROM in /mnt
einhängen wollen, benutzen Sie das nachstehende
Kommando:&prompt.root; mount -t cd9660 /dev/cd0 /mntDie SCSI-Adresse des Brenners können Sie als
root wie folgt ermitteln:&prompt.root; camcontrol devlist
<MATSHITA CDRW/DVD UJDA740 1.00> at scbus1 target 0 lun 0 (pass0,cd0)Die SCSI-Adresse 1,0,0 können
Sie mit den SCSI-Werkzeugen, zum Beispiel &man.cdrecord.1;,
verwenden.Weitere Informationen über das ATAPI/CAM- und
das SCSI-System erhalten Sie in den Hilfeseiten
&man.atapicam.4; und &man.cam.4;.MarcFonvieilleBeigetragen von AndyPolyakovMit Beiträgen von DVDs benutzenDVDbrennenEinführungNach der CD ist die DVD die nächste Generation
optischer Speichermedien. Auf einer DVD können
mehr Daten als auf einer CD gespeichert werden.
DVDs werden heutzutage als Standardmedium für
Videos verwendet.Für beschreibbare DVDs existieren fünf
Medienformate:DVD-R: Dies war das erste verfügbare Format.
Das Format wurde vom DVD-Forum
festgelegt. Die Medien sind nur einmal beschreibbar.DVD-RW: Dies ist die wiederbeschreibbare Version
des DVD-R Standards. Eine DVD-RW kann ungefähr
1000 Mal beschrieben werden.DVD-RAM: Dies ist ebenfalls ein wiederbeschreibbares
Format, das vom DVD-Forum unterstützt wird.
Eine DVD-RAM verhält sich wie eine Wechselplatte.
Allerdings sind die Medien nicht kompatibel zu den
meisten DVD-ROM-Laufwerken und DVD-Video-Spielern.
DVD-RAM wird nur von wenigen Brennern unterstützt.
Wollen Sie DVD-RAM einsetzen, sollten Sie
lesen.DVD+RW: Ist ein wiederbeschreibbares Format, das
von der DVD+RW
Alliance festgelegt wurde. Eine DVD+RW
kann ungefähr 1000 Mal beschrieben werden.DVD+R: Dieses Format ist die nur einmal beschreibbare
Variante des DVD+RW Formats.Auf einer einfach beschichteten DVD können
4.700.000.000 Bytes gespeichert werden. Das
sind 4,38 GB oder 4485 MB (1 Kilobyte
sind 1024 Bytes).Die physischen Medien sind unabhängig von
der Anwendung. Ein DVD-Video ist eine spezielle
Anordnung von Dateien, die auf irgendein Medium (zum Beispiel
DVD-R, DVD+R oder DVD-RW) geschrieben werden kann.
Bevor Sie ein Medium auswählen, müssen
Sie sicherstellen, dass der Brenner und der DVD-Spieler
(ein Einzelgerät oder ein DVD-ROM-Laufwerk
eines Rechners) mit dem Medium umgehen können.KonfigurationDas Programm &man.growisofs.1; beschreibt DVDs.
Das Kommando ist Teil der Anwendung
dvd+rw-tools
(sysutils/dvd+rw-tools).
dvd+rw-tools kann mit allen
DVD-Medien umgehen.Um die Geräte anzusprechen, brauchen die
Werkzeuge das SCSI-Subsystem. Daher muss der
Kernel den ATAPI/CAM-Treiber
zur Verfügung stellen. Der Treiber ist mit
USB-Brennern nutzlos; die Konfiguration von
USB-Geräten behandelt .Für ATAPI-Geräte müssen Sie ebenfalls
DMA-Zugriffe aktivieren. Fügen Sie dazu die nachstehende
Zeile in die Datei /boot/loader.conf
ein:hw.ata.atapi_dma="1"Bevor Sie dvd+rw-tools
mit Ihrem DVD-Brenner benutzen, lesen Sie bitte die
Hardware-Informationen auf der Seite dvd+rw-tools'
hardware compatibility notes.Wenn Sie eine grafische Oberfläche bevorzugen,
schauen Sie sich bitte den Port
sysutils/k3b
an. Der Port bietet eine leicht zu bedienende
Schnittstelle zu &man.growisofs.1; und vielen
anderen Werkzeugen.Daten-DVDs brennen&man.growisofs.1; erstellt mit dem Programm
mkisofs das Dateisystem
und brennt anschließend die DVD. Vor dem Brennen
brauchen Sie daher kein Abbild der Daten zu erstellen.Wenn Sie von den Daten im Verzeichnis
/path/to/data eine
DVD+R oder eine DVD-R brennen wollen, benutzen Sie
das nachstehende Kommando:&prompt.root; growisofs -dvd-compat -Z /dev/cd0 -J -R /path/to/dataDie Optionen werden an
&man.mkisofs.8; durchgereicht und dienen zum Erstellen
des Dateisystems (hier: ein ISO-9660-Dateisystem mit
Joliet- und Rock-Ridge-Erweiterungen). Weiteres
entnehmen Sie bitte der Hilfeseite &man.mkisofs.8;.Die Option wird für die erste
Aufnahme einer Session benötigt, egal ob Sie eine
Multi-Session-DVD brennen oder nicht. Für
/dev/cd0 müssen Sie
den Gerätenamen Ihres Brenners einsetzen. Die
Option schließt das
Medium, weitere Daten können danach nicht mehr
angehängt werden. Durch die Angabe dieser Option
kann das Medium von mehr DVD-ROM-Laufwerken gelesen
werden.Sie können auch ein vorher erstelltes Abbild
der Daten brennen. Die nachstehende Kommandozeile
brennt das Abbild in der Datei
imagefile.iso:&prompt.root; growisofs -dvd-compat -Z /dev/cd0=imagefile.isoDie Schreibgeschwindigkeit hängt von den
verwendeten Medium sowie dem verwendeten Gerät ab
und sollte automatisch gesetzt werden. Falls Sie die
Schreibgeschwindigkeit vorgeben möchten, verwenden
Sie den Parameter . Weiteres
erfahren Sie in der Hilfeseite &man.growisofs.1;.DVDDVD-VideoDVD-Videos brennenEin DVD-Video ist eine spezielle Anordnung von Dateien, die
auf den ISO-9660 und den micro-UDF (M-UDF) Spezifikationen
beruht. Ein DVD-Video ist auf eine bestimmte Datei-Hierarchie
angewiesen. Daher müssen Sie DVDs mit speziellen
Programmen wie multimedia/dvdauthor
erstellen.Wenn Sie schon ein Abbild des Dateisystems eines
DVD-Videos haben, brennen Sie das Abbild wie jedes
andere auch. Eine passende Kommandozeile finden Sie
im vorigen Abschnitt. Wenn Sie die DVD im Verzeichnis
/path/to/video
zusammengestellt haben, erstellen Sie das DVD-Video
mit dem nachstehenden Kommando:&prompt.root; growisofs -Z /dev/cd0 -dvd-video /path/to/videoDie Option wird an
&man.mkisofs.8; weitergereicht. Dadurch erstellt
&man.mkisofs.8; die Datei-Hierarchie für ein
DVD-Video. Weiterhin bewirkt die Angabe von
, dass &man.growisofs.1;
mit der Option aufgerufen wird.DVDDVD+RWDVD+RW-Medien benutzenIm Gegensatz zu CD-RW-Medien müssen Sie DVD+RW-Medien
erst formatieren, bevor Sie die Medien benutzen.
Sie sollten &man.growisofs.1; einzetzen, da das Programm
Medien automatisch formatiert, wenn es erforderlich
ist. Sie können eine DVD+RW aber auch mit dem
Kommando dvd+rw-format formatieren:&prompt.root; dvd+rw-format /dev/cd0Sie müssen das Kommando nur einmal mit
neuen Medien laufen lassen. Anschließend
können Sie DVD+RWs, wie in den vorigen
Abschnitten beschrieben, brennen.Wenn Sie auf einer DVD+RW ein neues Dateisystem
erstellen wollen, brauchen Sie die DVD+RW vorher
nicht zu löschen. Überschreiben Sie
einfach das vorige Dateisystem indem Sie eine neue
Session anlegen:&prompt.root; growisofs -Z /dev/cd0 -J -R /path/to/newdataMit dem DVD+RW-Format ist es leicht, Daten an eine
vorherige Aufnahme anzuhängen. Dazu wird eine neue
Session mit der schon bestehenden zusammengeführt.
Es wird keine Multi-Session geschrieben, sondern
&man.growisofs.1; vergrößert
das ISO-9660-Dateisystem auf dem Medium.Das folgende Kommando fügt weitere Daten zu
einer vorher erstellten DVD+RW hinzu:&prompt.root; growisofs -M /dev/cd0 -J -R /path/to/nextdataWenn Sie eine DVD+RW erweitern, verwenden Sie
dieselben &man.mkisofs.8;-Optionen wie beim Erstellen
der DVD+RW.Um die Kompatibilität mit DVD-ROM-Laufwerken
zu gewährleisten, wollen Sie vielleicht die
Option einsetzen.
Zu einem DVD+RW-Medium können Sie mit dieser
Option auch weiterhin Daten hinzufügen.Wenn Sie das Medium aus irgendwelchen Gründen
doch löschen müssen, verwenden Sie den
nachstehenden Befehl:&prompt.root; growisofs -Z /dev/cd0=/dev/zeroDVDDVD-RWDVD-RW-Medien benutzenEine DVD-RW kann mit zwei Methoden beschrieben werden:
Sequential-Recording oder
Restricted-Overwrite. Voreingestellt
ist Sequential-Recording.Eine neue DVD-RW kann direkt beschrieben werden; sie
muss nicht vorher formatiert werden. Allerdings muss
eine DVD-RW, die mit Sequential-Recording aufgenommen
wurde, zuerst gelöscht werden, bevor eine neue Session
aufgenommen werden kann.Der folgende Befehl löscht eine DVD-RW im
Sequential-Recording-Modus:&prompt.root; dvd+rw-format -blank=full /dev/cd0Das vollständige Löschen
() dauert mit einem
1x Medium ungefähr eine Stunde. Wenn die
DVD-RW im Disk-At-Once-Modus (DAO) aufgenommen wurde,
kann Sie mit der Option schneller
gelöscht werden. Um eine DVD-RW im DAO-Modus zu
brennen, benutzen Sie das folgende Kommando:&prompt.root; growisofs -use-the-force-luke=dao -Z /dev/cd0=imagefile.isoDie Option
sollte nicht erforderlich sein, da &man.growisofs.1;
den DAO-Modus erkennt.Der Restricted-Overwrite-Modus sollte mit jeder
DVD-RW verwendet werden, da er flexibler als der
voreingestellte Sequential-Recording-Modus ist.Um Daten auf eine DVD-RW im Sequential-Recording-Modus
zu schreiben, benutzen Sie dasselbe Kommando wie
für die anderen DVD-Formate:&prompt.root; growisofs -Z /dev/cd0 -J -R /path/to/dataWenn Sie weitere Daten zu einer Aufnahme hinzufügen
wollen, benutzen Sie die Option von
&man.growisofs.1;. Werden die Daten im Sequential-Recording-Modus
hinzugefügt, wird eine neue Session erstellt.
Das Ergebnis ist ein Multi-Session-Medium.Eine DVD-RW im Restricted-Overwrite-Modus muss nicht
gelöscht werden, um eine neue Session aufzunehmen.
Sie können das Medium einfach mit der Option
überschreiben, ähnlich wie
bei DVD+RW. Mit der Option können
Sie das ISO-9660-Dateisystem, wie mit einer DVD+RW,
vergrößern. Die DVD enthält danach eine
Session.Benutzen sie das nachstehende Kommando, um den
Restricted-Overwrite-Modus einzustellen:&prompt.root; dvd+rw-format /dev/cd0Das folgende Kommando stellt den Modus wieder auf
Sequential-Recording zurück:&prompt.root; dvd+rw-format -blank=full /dev/cd0Multi-SessionNur wenige DVD-ROM-Laufwerke können
Multi-Session-DVDs lesen. Meist lesen die Spieler nur
die erste Session. Mehrere Sessions werden von
DVD+R, DVD-R und DVD-RW im Sequential-Recording-Modus
unterstützt. Im Modus Restricted-Overwrite gibt
es nur eine Session.Wenn das Medium noch nicht geschlossen ist, erstellt
das nachstehende Kommando eine neue Session auf einer
DVD+R, DVD-R oder DVD-RW im Sequential-Recording-Modus:&prompt.root; growisofs -M /dev/cd0 -J -R /path/to/nextdataWird diese Kommandozeile mit DVD+RW- oder DVD-RW-Medien
im Restricted-Overwrite-Modus benutzt, werden die
neuen Daten mit den Daten der bestehenden Session
zusammengeführt. Das Medium enthält danach
eine Session. Auf diesem Weg werden neue Daten zu
einer bestehenden Session hinzugefügt.Für den Anfang und das Ende einer Session
wird auf dem Medium zusätzlicher Platz verbraucht.
Um den Speicherplatz auf dem Medium optimal auszunutzen,
sollten Sie daher Sessions mit vielen Daten hinzufügen.
Auf ein DVD+R-Medium passen maximal 154 Sessions,
2000 Sessions auf ein DVD-R-Medium und
127 Sessions auf eine DVD+R Double Layer.WeiterführendesDas Kommando dvd+rw-mediainfo
/dev/cd0 zeigt
Informationen über eine im Laufwerk liegende
DVD an.Weiteres zu den dvd+rw-tools
lesen Sie bitte in der Hilfeseite &man.growisofs.1;,
auf der dvd+rw-tools
Web-Seite oder in den Archiven der cdwrite-Mailingliste.DVD-RAMDVDDVD-RAMKonfigurationDVD-RAM-fähige Brenner werden sowohl mit SCSI-
als auch mit ATAPI-Schnittstelle angeboten. Verwenden Sie
ein ATAPI-Gerät, müssen Sie den DMA-Modus
aktivieren. Dazu fügen Sie die folgende Zeile in
/boot/loader.conf ein:hw.ata.atapi_dma="1"Das Medium vorbereitenWie weiter oben in diesem Kapitel bereits erwähnt,
kann man eine DVD-RAM mit einer Wechselplatte vergleichen.
Wie diese muss auch eine DVD-RAM vor dem ersten Einsatz
vorbereitet werden. In unserem Beispiel
wird das gesamte Medium mit dem Standard-UFS2-Dateisystem
formatiert.Dazu geben Sie als root bei
eingelegter DVD-RAM die folgenden Befehle ein:&prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/acd0 count=2
&prompt.root; bsdlabel -Bw acd0
&prompt.root; newfs /dev/acd0Denken Sie dabei daran, dass Sie gegebenenfalls die
Gerätedatei (hier acd0) an
Ihre Konfiguration anpassen müssen.Das Medium einsetzenNachdem Sie das Medium vorbereitet haben, können
Sie das DVD-RAM-Medium in Ihren Verzeichnisbaum
einhängen:&prompt.root; mount /dev/acd0/mntDanach können Sie schreibend und lesend auf das
Medium zugreifen.JulioMerinoOriginal von MartinKarlssonUmgeschrieben von Disketten benutzenDisketten sind nützlich, wenn kein anderes
bewegliches Speichermedium vorhanden ist oder wenn
nur kleine Datenmengen transferiert werden sollen.Dieser Abschnitt beschreibt die Handhabung von Disketten
unter FreeBSD. Hauptsächlich geht es um die
Formatierung und Benutzung von 3,5 Zoll Disketten,
doch lassen sich die Konzepte leicht auf Disketten anderer
Formate übertragen.Disketten formatierenDie GerätedateienWie auf jedes andere Gerät auch, greifen Sie
auf Disketten über Einträge im Verzeichnis
/dev zu. Verwenden Sie dazu die
Einträge
/dev/fdN.FormatierungBevor eine Diskette benutzt werden kann, muss Sie
(low-level) formatiert werden, was normalerweise der
Hersteller schon gemacht hat. Sie können die
Diskette allerdings noch einmal formatieren, um das Medium zu
überprüfen. Es ist möglich, die
Kapazität der Diskette zu verändern,
allerdings sind die meisten Disketten auf 1440 kB
ausgelegt.Mit &man.fdformat.1; formatieren Sie eine
Diskette. Das Kommando erwartet die Angabe eines
Gerätenamens.Achten Sie bei der Formatierung
auf Fehlermeldungen, die schlechte Speichermedien
anzeigen.Disketten formatierenDie Disketten werden mithilfe der Gerätedatei
/dev/fdN
formatiert. Legen Sie eine 3,5 Zoll Diskette in
Ihr Laufwerk ein und führen das folgende Kommando
aus:&prompt.root; /usr/sbin/fdformat -f 1440 /dev/fd0Das DisklabelNach dem Formatieren muss auf der Diskette ein Disklabel
erstellt werden. Das Disklabel wird später zerstört, ist
aber notwendig, um die Größe und Geometrie der Diskette
zu erkennen.Das Disklabel gilt für die ganze Diskette und enthält
alle Informationen über die Geometrie der Diskette. Eine
Liste der möglichen Geometrien finden Sie in
/etc/disktab.Erstellen Sie nun das Label mit &man.bsdlabel.8;:&prompt.root; /sbin/bsdlabel -B -r -w /dev/fd0 fd1440Das DateisystemAuf der Diskette muss nun ein Dateisystem erstellt werden
(high-level Formatierung), damit FreeBSD von der Diskette lesen und
auf sie schreiben kann. Das Disklabel wird durch das Anlegen eines
Dateisystems zerstört. Falls Sie die Diskette später erneut
formatieren wollen, müssen Sie dann auch ein neues Disklabel
anlegen.Sie können entweder UFS oder FAT als Dateisystem
verwenden. Für Floppies ist FAT das beste Dateisystem.Das folgende Kommando legt ein Dateisystem auf der Diskette
an:&prompt.root; /sbin/newfs_msdos /dev/fd0Die Diskette kann nun benutzt werden.Verwenden der DisketteZum Einhägen der Diskette in das Dateisystem
verwenden Sie den Befehl &man.mount.msdosfs.8;. Sie
können auch den
Port emulators/mtools
verwenden, um mit der Diskette zu arbeiten.Bandmedien benutzenBandmedienDie wichtigsten Bandmedien sind 4mm, 8mm, QIC,
Mini-Cartridge und DLT.4mm (DDS: Digital Data Storage)BandmedienDDS (4mm) BänderBandmedienQIC BänderDie 4mm-Bänder ersetzen mehr und mehr das QIC-Format als
Backupmedium der Wahl für Workstations. Dieser Trend nahm stark
zu, als Conner die Firma Archive, einen führenden Hersteller von
QIC-Laufwerken, aufkaufte und die Produktion von QIC-Laufwerken
stoppte. 4mm-Laufwerke sind klein und ruhig, haben aber nicht den
gleichen Ruf der Zuverlässigkeit, den die 8mm-Laufwerke
genießen. Die 4mm-Kassetten sind preiswerter und mit den
Maßen 76,2 x 50,8 x 12,7 mm
(3 x 2 x 0,5 Inch) kleiner als die
8mm-Kassetten. Sowohl die 4mm- als auch die 8mm-Magnetköpfe
haben eine relativ kurze Lebensdauer, weil beide die gleiche
Helical-Scan-Technik benutzen.Der Datendurchsatz dieser Laufwerke beginnt bei etwa
150 kByte/s, Spitzenwerte liegen bei etwa 500 kByte/s.
Die Datenkapazität liegt zwischen 1,3 GB und 2 GB.
Die meisten Geräte haben eine Hardwarekompression eingebaut,
die die Kapazität ungefähr verdoppelt. Es gibt
Multi-Drive-Einheiten für Bandbibliotheken mit bis zu 6
Laufwerken in einem Gehäuse und automatischem Bandwechsel. Die
Kapazität einer solchen Bibliothek liegt bei 240 GB.Der Standard DDS-3 unterstützt nun Bandkapazitäten bis
zu 12 GB (oder komprimiert 24 GB).4mm-Laufwerke, ebenso wie 8mm-Laufwerke, verwenden Helical-Scan.
Alle Vor- und Nachteile von Helical-Scan gelten sowohl für 4mm-
als auch für 8mm-Laufwerke.Bänder sollten nach 2.000 Banddurchläufen oder 100
vollen Backups ersetzt werden.8mm (Exabyte)BandmedienExabyte (8mm) Bänder8mm-Bänder sind die verbreitetsten SCSI-Bandlaufwerke; sie
sind das geeignetste Bandformat zum Austausch von Bändern.
Fast an jedem Standort gibt es ein 8mm-Bandlaufwerk mit 2 GB.
8mm-Bänder sind zuverlässig, gut zu handhaben und
arbeiten leise. Bandkassetten sind preiswert und klein mit
122 x 84 x 15 mm
(4,8 x 3,3 x 0,6 Inch). Ein Nachteil
der 8mm-Technik ist die relativ kurze Lebensdauer des
Schreib-/Lesekopfs und der Bänder auf Grund der hohen
Relativgeschwindigkeit des Bandes über die Köpfe
hinweg.Der Datendurchsatz liegt ungefähr zwischen
250 kByte/s und 500 kByte/s. Die Datenkapazität
beginnt bei 300 MB und erreicht bis zu 7 GB bei den
Spitzengeräten. Die meisten Geräte
haben eine Hardwarekompression eingebaut, die die Kapazität
ungefähr verdoppelt. Diese Laufwerke sind erhältlich in
Form von Einzelgeräten oder als Multi-Drive-Bandbibliotheken mit
6 Laufwerken und 120 Bändern in einem Gehäuse. Die
Bänder werden von der Geräteeinheit automatisch gewechselt.
Die Kapazität einer solchen Bibliothek liegt bei 840 GB und
mehr.Das Exabyte-Modell Mammoth unterstützt
12 GB auf einem Band (24 GB mit Kompression) und kostet
etwa doppelt so viel wie ein konventionelles Bandlaufwerk.Die Daten werden mittels Helical-Scan auf das Band
aufgezeichnet, die Köpfe sind leicht schräg zum Medium
angebracht (mit einem Winkel von etwa 6 Grad). Das Band wickelt
sich 270 Grad um die Spule, die die Köpfe trägt.
Die Spule dreht sich, während das Band darüberläuft.
Das Resultat ist eine hohe Datendichte und eng gepackte Spuren,
die von einem Rand des Bands zum gegenüberliegenden quer
über das Band abgewinkelt verlaufen.QICBandmedienQIC-150QIC-150-Bänder und -Laufwerke sind wohl der am weitesten
verbreitete Bandtyp überhaupt. QIC-Bandlaufwerke sind die
preiswertesten seriösen Backupgeräte,
die angeboten werden. Der Nachteil dabei ist der hohe Preis
der Bänder. QIC-Bänder sind im Vergleich zu 8mm- oder
4mm-Bändern bis zu fünf Mal teurer, wenn man den Preis
auf 1 GB Datenkapazität umrechnet. Aber wenn Ihr Bedarf
mit einem halben Dutzend Bänder abgedeckt werden kann,
mag QIC die richtige Wahl sein.QIC ist der gängigste
Bandlaufwerkstyp. Jeder Standort hat ein QIC-Laufwerk der einen oder
anderen Dichte. Aber gerade das ist der Haken an der Sache, QIC
bietet eine große Anzahl verschiedener Datendichten auf
physikalisch ähnlichen (manchmal gleichen) Bändern.
QIC-Laufwerke sind nicht leise. Diese Laufwerke suchen lautstark die
richtige Bandstelle, bevor sie mit der Datenaufzeichnung beginnen.
Sie sind während des Lesens, Schreibens und Suchens deutlich
hörbar.Die Abmessungen der QIC-Kassetten betragen
152 x 102 x 17 mm
(6 x 4 x 0,7 Inch).Der Datendurchsatz liegt ungefähr zwischen
150 kByte/s und 500 kByte/s. Die Datenkapazität
reicht von 40 MB bis zu 15 GB.
Hardwarekompression ist in vielen der neueren QIC-Laufwerke eingebaut.
QIC-Laufwerke werden heute seltener eingesetzt; sie werden von den
DAT-Laufwerken abgelöst.Die Daten werden auf dem Band in Spuren aufgezeichnet. Die
Spuren verlaufen entlang der Längsachse des Bandmediums von einem
Ende zum anderen. Die Anzahl der Spuren, und damit auch die Breite
einer Spur, variiert mit der Kapazität des Laufwerks. Die
meisten, wenn nicht alle neueren Laufwerke sind
rückwärtskompatibel, zumindest zum Lesen (aber oft auch zum
Schreiben). QIC hat einen guten Ruf bezüglich der
Datensicherheit (die Mechanik ist einfacher und robuster als diejenige
der Helical-Scan-Laufwerke).Bänder sollten nach 5,000 Backups ersetzt werden.DLTBandmedienDLTDLT hat die schnellste Datentransferrate von allen hier
aufgelisteten Gerätetypen. Das 1/2-Inch-Band (12,7 mm)
befindet sich in einer Spulkassette mit den Abmessungen
101,6 x 101,6 x 25,4 mm
(4 x 4 x 1 Inch). Die eine Seite
der Kassette hat eine bewegliche Abdeckung. Der Laufwerksmechanismus
öffnet diese Abdeckung und zieht die Bandführung heraus.
Die Bandführung trägt ein ovales Loch, die das Laufwerk
zum Einhängen des Bandes benutzt. Die
Aufwickelspule befindet sich im Innern des Bandlaufwerks. Bei allen
anderen hier besprochenen Bandkassetten (9-Spur-Bänder
sind die einzige Ausnahme) befinden sich sowohl die Auf- als auch
die Abwickelspule im Inneren der Bandkassette.Der Datendurchsatz liegt bei etwa 1,5 MBytes/s, der dreifache
Durchsatz der 4mm-, 8mm- oder QIC-Bandlaufwerke. Die
Datenkapazität reicht von 10 GB bis 20 GB für
Einfachlaufwerke. Auch Mehrfachbandgeräte sind erhältlich,
sowohl als Bandwechsler wie auch als Multi-Drive-Bandbibliotheken, die
Platz für 5 bis 900 Bänder verteilt auf 1 bis 20 Laufwerke
enthalten, mit einer Speicherkapazität von 50 GB bis
9 TB.Mit Kompression unterstützt das Format DLT Type IV bis zu
70 GB Kapazität.Die Daten werden auf dem Band in Spuren aufgezeichnet, die
parallel zur Bewegungsrichtung verlaufen (gerade so wie bei den
QIC-Bändern). Zwei Spuren werden dabei gleichzeitig beschrieben.
Die Lebenszeit der Lese- und Schreibköpfe sind relativ lang; denn
sobald das Band anhält, gibt es keine Relativbewegung mehr
zwischen den Köpfen und dem Band.AITBandmedienAITAIT ist ein neues Format von Sony, das (mit Kompression) bis zu
50 GB pro Band speichern kann. Die Bänder haben einen
Speicherchip, der einen Index mit dem Inhalt des Bandes anlegt.
Dieser Index kann vom Bandlaufwerk zur schnellen Bestimmung der Lage
von Dateien auf dem Band benutzt werden, während andere
Bänder einige Minuten zur Lokalisierung benötigen.Entsprechende Software wie etwa
SAMS:Alexandria können 40
oder mehr AIT-Bandbibliotheken verarbeiten, indem sie
direkt mit dem Speicherchip des Bandes kommunizieren, wenn der
Bandinhalt am Bildschirm dargestellt werden soll oder bestimmt werden
soll, welche Dateien auf welchem Band gespeichert sind, oder um das
richtige Band zu lokalisieren, zu laden und Daten vom Band
zurückzuspielen. Bibliotheken dieser Art liegen in der
Preiskategorie von $20,000, womit sie etwas aus dem Hobbymarkt
herausfallen.Die erste Benutzung eines neuen BandsDer Versuch ein neues, vollkommen leeres Band ohne weiteres zu
lesen oder zu beschreiben wird schief gehen. Auf der Konsole werden
dann Meldungen ähnlich wie folgt ausgegeben:sa0(ncr1:4:0): NOT READY asc:4,1
0(ncr1:4:0): Logical unit is in process of becoming readyDas Band enthält nämlich keinen Identifier-Block
(Blocknummer 0). Alle QIC-Bandlaufwerke seit der Einführung des
QIC-525-Standards schreiben einen Identifier-Block auf das Band. Es
gibt zwei Lösungen:mt fsf 1 veranlasst das Bandlaufwerk
einen Identifier-Block auf das Band zu schreiben.Das Band durch Drücken des Bandauswurfknopfs an der
Vorderseite des Bandgeräts auswerfen.Danach das Band wieder einlegen und mit
dump Daten auf das Band
übertragen.Das Kommando dump gibt die Meldung
DUMP: End of tape detected zurück
und die Konsole zeigt:
HARDWARE FAILURE info:280 asc:80,96.Das Band zurückspulen mit dem Kommando:
mt rewind.Nachfolgende Bandoperationen werden dann erfolgreich
ausgeführt.Was ist mit Backups auf Disketten?Kann ich Disketten zum Backup meiner Daten verwenden?Backup DiskettenDiskettenDisketten sind kein wirklich geeignetes Medium für Backups
aus folgenden Gründen:Disketten sind unzuverlässig, besonders
langfristig.Speichern und Wiederherstellen ist sehr langsam.Sie haben eine sehr eingeschränkte Kapazität (Die
Zeiten sind längst vorbei, wo eine ganze Festplatte auf ein
Dutzend Floppies oder so gespeichert werden konnte).Wenn jedoch keine andere Möglichkeit zum Datenbackup
vorhanden ist, dann sind Disketten immer noch besser als gar kein
Backup.Wenn man gezwungen ist Disketten zu verwenden, dann sollte man
auf eine gute Qualität achten. Floppies, die schon einige Jahre
im Büro herumgelegen haben, sind eine schlechte Wahl. Ideal sind
neue Disketten von einem renommierten Hersteller.Wie mache ich ein Backup auf Disketten?Die beste Art eines Diskettenbackups ist der Befehl
&man.tar.1; mit der Mehrfachband-Option ,
die es ermöglicht ein Backup über mehrere
Floppies zu verteilen.Ein Backup aller Dateien im aktuellen Verzeichnis
einschließlich aller Unterverzeichnisse wird durch den folgenden
Befehl veranlasst (als root):&prompt.root; tar Mcvf /dev/fd0 *Wenn die erste Floppy voll ist, meldet sich &man.tar.1;
und verlangt einen Diskettenwechsel (weil &man.tar.1;
unabhängig vom
Medium arbeitet, wird das nächste Band (Volume) verlangt, was in
diesem Zusammenhang eine Diskette bedeutet), in etwa wie folgt:Prepare volume #2 for /dev/fd0 and hit return:Dies wird mit steigender Volumenzahl wiederholt, bis alle
angegebenen Dateien archiviert sind.Können Diskettenbackups komprimiert werden?targzipKompressionLeider erlaubt es &man.tar.1; nicht, die Option
für Multi-Volume-Archive zu verwenden.
Man kann natürlich alle Dateien mit &man.gzip.1;
komprimieren, sie mit &man.tar.1; auf die Floppies
aufspielen, und dann die Dateien wieder &man.gunzip.1;
entkomprimieren!Wie werden Diskettenbackups wieder hergestellt?Zur Wiederherstellung des gesamten Archivs verwendet man:&prompt.root; tar Mxvf /dev/fd0Eine Methode um nur bestimmte Dateien wieder her zu stellen ist
mit der ersten Diskette den folgenden Befehl auszuführen:&prompt.root; tar Mxvf /dev/fd0 filename&man.tar.1; wird dann die folgenden Disketten anfordern,
bis die benötigte Datei gefunden ist.Wenn man die Diskette kennt, auf der sich die Datei befindet,
kann man alternativ diese Diskette auch direkt einlegen und den
gleichen Befehl wie oben verwenden. Man beachte, dass, falls die
erste Datei eine Fortsetzung einer Datei von einer
der vorigen Disketten ist, &man.tar.1; die Warnung ausgibt,
dass diese Datei nicht wiederhergestellt werden kann, selbst dann,
wenn dies gar nicht verlangt wurde!LowellGilbertBeigetragen von Backup-StrategienWenn Sie eine eigene Backup-Strategie planen, müssen Sie
darauf achten, dass jedes der folgenden Probleme von Ihrer
Strategie abgedeckt wird:Plattendefekte.Versehentliches Löschen von Dateien.Eine nicht vorhersehbare Korrumpierung von Dateien.Die vollständige Zerstörung Ihres Systems, etwa
durch ein Feuer. Dazu gehört auch die Zerstörung
von Backups, die am gleichen Ort aufbewahrt werden.Es ist nicht nur möglich, dass ein System
für jedes dieser Probleme eine eigene (oft völlig
unterschiedliche) Strategie benötigt. Es ist vielmehr
unwahrscheinlich (sieht man von Systemen ab, die keine
wichtigen Daten enthalten), dass eine Technik alle
Problembereiche abdecken kann.Häufig verwendeten Techniken sind unter anderen:Die Archivierung des kompletten Systems auf externen
Datenträgern, die an einem gesonderten Ort aufbewahrt
werden. Dieser Ansatz schützt zwar vor allen oben
angeführten Problemen, ist aber zeitaufwändig.
Auch eine Wiederherstellung des Systems ist nicht ohne
weiteres möglich. Zwar können Sie Kopien Ihrer
Backups auch vor Ort und/oder auf online zugängigen
Systemen aufbewahren, was aber nichts daran ändert,
dass eine Wiederherstellung, insbesondere für nicht
privilegierte Benutzer, nach wie vor nicht ohne weiteres
möglich ist.Dateisystem-Snapshots. Diese Technik hilft zwar nur
gegen das versehentliche Löschen von Dateien, in einem
solchen Fall ist sie aber äußerst
hilfreich. Vorteile dieser Technik sind außerdem die
leichte und schnelle Implementierung und Handhabung.Das Erstellen von Kopien ganzer Dateisysteme und/oder
Platten (etwa durch einen periodischen &man.rsync.1;-Transfer des
kompletten Systems). Diese Technik ist insbesondere in
Netzwerken mit besonderen Anforderungen nützlich. Der
Schutz vor Plattendefekten ist allerdings schlechter als beim
Einsatz von RAID. Die
Fähigkeiten zur Wiederherstellung gelöschter
Dateien sind mit denen von UFS-Snapshots
vergleichbar. Ob diese Technik für Sie geeignet ist,
hängt also letztlich von Ihren Anforderungen ab.RAID. Minimiert oder vermeidet
Ausfallzeiten, die durch einen Plattendefekt verursacht werden
könnten. Zwar können Plattendefekte (aufgrund
der höheren Anzahl verwendeter Platten) häufiger
auftreten, sie stellen aber dann kein so akutes Problem
dar.Das Überprüfen von Datei-Fingerprints durch
&man.mtree.8;. Dabei handelt es sich zwar um keine
Backup-Technik im eigentlichen Sinne, Sie werden durch den
Einsatz dieser Werkzeugs aber informiert, dass Sie auf Ihre
Backups zurückgreifen müssen. Dies ist insbesondere
beim Einsatz von Offline-Backups von großer Bedeutung.
Daher sollte diese Technik regelmäßig eingesetzt
werden.Es gibt noch zahlreiche weitere Techniken, von denen aber viele
nur Variationen der eben beschriebenen Techniken sind. Spezielle
Anforderungen erfordern dabei in der Regel auch spezielle
Backup-Techniken (so erfordert das Backup einer aktiven Datenbank
in der Regel ein auf die eingesetzte Datenbank-Software abgestimmtes
Verfahren). Entscheidend ist daher immer, gegen welche Gefahren
Sie sich schützen und wie Sie diesen Schutz realisieren
wollen.DatensicherungDie drei wichtigsten Programme zur Sicherung von Daten sind
&man.dump.8;, &man.tar.1; und &man.cpio.1;.Sichern und WiederherstellenDatensicherungBackupBackup-SoftwaredumpBackup-Softwarerestoredumprestoredump und restore sind die
traditionellen
Backupprogramme in &unix; Systemen. Sie betrachten das Laufwerk als eine
Ansammlung von Blöcken, operieren also unterhalb dem
Abstraktionslevel von Dateien, Links und Verzeichnissen, die die
Grundlage des Dateisystemkonzepts bilden. dump
sichert ein ganzes Dateisystem auf einem Gerät, es ist nicht
möglich nur einen Teil des Dateisystems, oder einen
Verzeichnisbaum, der mehr als ein Dateisystem umfasst zu
sichern. dump schreibt keine Dateien oder
Verzeichnisse auf das Band, sondern die Blöcke, aus denen
Dateien und Verzeichnisse bestehen.Wenn Sie mit dump das Root-Verzeichnis
sichern, werden /home, /usr
und viele andere Verzeichnisse nicht gesichert, da dies normalerweise
Mountpunkte für andere Dateisysteme oder symbolische Links
zu diesen Dateisystemen sind.dump hat einige Eigenarten, die noch aus den
frühen Tagen der Version 6 von AT&T UNIX (ca. 1975)
stammen. Die Parameter
sind für 9-Spur-Bänder (6250 bpi) voreingestellt,
nicht auf die heute üblichen Medien hoher Dichte (bis zu
62.182 ftpi). Bei der Verwendung der Kapazitäten
moderner Bandlaufwerke muss diese Voreinstellung auf der
Kommandozeile überschrieben werden..rhostsrdump und rrestore
können Daten über
Netzwerk auf ein Band, das sich in einem Laufwerk eines anderen
Computers befindet, überspielen. Beide Programme benutzen die
Funktionen &man.rcmd.3; und &man.ruserok.3; zum
Zugriff auf das entfernte
Bandlaufwerk. Daher muss der Anwender, der das Backup
durchführt, auf dem entfernten Rechner in
.rhosts eingetragen sein.Die Argumente zu rdump und
rrestore müssen
zur Verwendung auf dem entfernten Computer geeignet sein.
Wenn Sie zum Beispiel mit rdump von einem
FreeBSD-Rechner aus auf ein Exabyte-Bandlaufwerk einer Sun mit
Namen komodo zugreifen möchten, setzen Sie
das folgende Kommando ab:&prompt.root; /sbin/rdump 0dsbfu 54000 13000 126 komodo:/dev/nsa8 /dev/da0a 2>&1Zum Ausführen dieses Kommandos müssen Sie auf dem
entfernten Rechner in .rhosts eingetragen
sein. Die r-Kommandos sind ein großes Sicherheitsrisiko,
daher sollten Sie deren Verwendung sorgfältig
abwägen.Es ist auch möglich, dump und
restore über eine gesicherte Verbindung
mit ssh einzusetzen:dump mit ssh
benutzen&prompt.root; /sbin/dump -0uan -f - /usr | gzip -2 | ssh -c blowfish \
targetuser@targetmachine.example.com dd of=/mybigfiles/dump-usr-l0.gzSie können ebenfalls mit der internen Methode
von dump auf entfernte Rechner zugreifen,
indem Sie die Umgebungsvariable RSH
setzen:dump über ssh
mit gesetzter RSH benutzen&prompt.root; RSH=/usr/bin/ssh /sbin/dump -0uan -f tatargetuser@targetmachine.example.com:/dev/sa0 /usrtarBackup-Softwaretar&man.tar.1; stammt ebenfalls aus Version 6 von AT&T UNIX
(ca. 1975). tar arbeitet mit dem Dateisystem,
denn es schreibt Dateien und Verzeichnisse auf das Band.
tar unterstützt zwar nicht alle Optionen,
die bei &man.cpio.1; zur Verfügung stehen, aber dafür
erfordert es auch nicht die ungewöhnliche Kommando-Pipeline,
die von cpio verwendet wird.tarSeit FreeBSD 5.3 sind sowohl GNU tar
als auch bsdtar verfügbar. Die
GNU-Version starten Sie über gtar. Sie
unterstützt auch entfernte Geräte, wobei die von
rdump benutzte Syntax übernommen wurde.
Um Daten mit tar auf ein an einer
Sun-Workstation (namens komodo) angeschlossenes
Exabyte-Bandlaufwerk zu archivieren, geben Sie Folgendes ein:&prompt.root; /usr/bin/gtar cf komodo:/dev/nsa8 . 2>&1Alternativ können Sie für diese Sicherung auch
bsdtar verwenden, indem Sie die Daten
über eine Pipeline und rsh an das
entfernte Laufwerk senden:&prompt.root; tar cf - . | rsh hostname dd of=tape-device obs=20bWenn Sie Bedenken bezüglich der Sicherheit beim Backup
über das Netz haben, sollten Sie ssh anstatt
rsh benutzen.CpioBackup-Softwarecpiocpio&man.cpio.1; ist das ursprüngliche Programm von
&unix; Systemen zum Dateitransfer mit magnetischen Medien.
cpio hat (neben vielen anderen
Leistungsmerkmalen) Optionen zum Byte-Swapping, zum Schreiben
einer Anzahl verschiedener Archivformate und zum Weiterleiten von
Daten an andere Programme über eine Pipeline. Dieses letzte
Leistungsmerkmal macht cpio zu einer
ausgezeichneten Wahl für Installationsmedien. Leider kann
cpio keine
Dateibäume durchlaufen, so dass eine Liste der zu bearbeitenden
Dateien über stdin angegeben werden
muss.cpio unterstützt keine Backups
über das Netzwerk. Man kann aber eine Pipeline und
rsh verwenden, um
Daten an ein entferntes Bandlaufwerk zu senden.&prompt.root; for f in directory_list; dofind $f >> backup.listdone
&prompt.root; cpio -v -o --format=newc < backup.list | ssh user@host "cat > backup_device"Dabei steht directory_list für
eine Aufzählung der Verzeichnisse, die Sie sichern wollen.
user@host
gibt den Benutzer auf dem Zielrechner an, der die Sicherung
laufen lässt. Der Ort der Sicherung wird durch
backup_device angegeben
(z.B. /dev/nsa0).paxBackup-SoftwarepaxpaxPOSIXIEEE&man.pax.1; ist die Antwort von IEEE/&posix; auf
tar und cpio.
Über die Jahre hinweg sind die verschiedenen
Versionen von tar und cpio leicht
inkompatibel geworden. Daher hat &posix;, statt eine Standardisierung
zwischen diesen auszufechten, ein neues Archivprogramm geschaffen.
pax versucht viele der unterschiedlichen
cpio- und tar-Formate zu lesen
und zu schreiben, außerdem einige neue, eigene Formate. Die
Kommandostruktur ähnelt eher cpio als
tar.AmandaBackup-SoftwareAmandaAmandaAmanda
(Advanced Maryland Network Disk Archiver) ist ein
Client/Server-Backupsystem, nicht nur ein einzelnes Programm.
Ein Amanda-Server kann auf einem
einzigen Bandlaufwerk Datensicherungen von jeder beliebigen
Anzahl von Computern speichern, sofern auf diesen jeweils ein
Amanda-Client läuft und sie
über Netzwerk mit dem Amanda-Server
verbunden sind.Ein häufiges Problem bei Standorten mit einer Anzahl
großer Festplatten ist, dass das Kopieren der Daten auf
Band langsamer vor sich geht als solche Daten anfallen.
Amanda löst dieses Problem
durch Verwendung einer Holding Disk, einer Festplatte
zum gleichzeitigen Zwischenspeichern mehrerer Dateisysteme.Für Datensicherungen über einen längeren
Zeitraum erzeugt AmandaArchivsets von allen Dateisystemen, die in
Amandas Konfigurationsdatei genannt
werden. Ein Archivset ist eine Gruppe von Bändern mit
vollen Backups und Reihen von inkrementellen (oder differentiellen)
Backups, die jeweils nur die Unterschiede zum vorigen
Backup enthalten. Zur Wiederherstellung von beschädigten
Dateisystemen benötigt man Das Letzte volle Backup und alle
darauf folgenden inkrementellen Backups.Die Konfigurationsdatei ermöglicht die Feineinstellung
der Backups und des Netzwerkverkehrs von
Amanda. Amanda
kann zum Schreiben der Daten auf das Band jedes der oben
beschriebenen Backuprogramme verwenden.
Amanda ist nicht Teil des Basissystems,
Sie müssen Amanda über
die Ports-Sammlung oder als Paket installieren.Tue nichtsTue nichts ist kein Computerprogramm, sondern die
am häufigsten angewendete Backupstrategie. Diese kostet nichts,
man muss keinen Backupplan befolgen, einfach nur nein sagen. Wenn
etwas passiert, einfach grinsen und ertragen!Wenn Ihre Zeit und Ihre Daten nicht so wichtig sind, dann ist
die Strategie Tue nichts das geeignetste Backupprogramm
für Ihren Computer. Aber &unix; ist ein nützliches Werkzeug,
Sie müssen damit rechnen, dass Sie innerhalb von sechs Monaten
eine Sammlung von Dateien haben, die für Sie wertvoll geworden
sind.Tue nichts ist die richtige Backupmethode für
/usr/obj und andere Verzeichnisbäume, die
vom Computer exakt wiedererzeugt werden können. Ein Beispiel
sind die Dateien, die diese Handbuchseiten darstellen – sie
wurden aus Quelldateien im Format SGML erzeugt.
Es ist nicht nötig, Sicherheitskopien der Dateien in den
sekundären Formaten wie etwa HTML zu
erstellen. Die Quelldateien in SGML sollten jedoch
in die regelmäßigen Backups mit einbezogen werden.Welches Backup-Programm ist am Besten?LISAdump, Punkt und Schluss.
Elizabeth D. Zwicky hat alle hier genannten Backup-Programme
bis zur Erschöpfung ausgetestet. Ihre eindeutige Wahl zur
Sicherung aller Daten mit Berücksichtigung aller Besonderheiten
von &unix; Dateisystemen ist dump.Elizabeth erzeugte Dateisysteme mit einer großen Vielfalt
ungewöhnlicher Bedingungen (und einiger gar nicht so
ungewöhnlicher) und testete jedes Programm durch ein Backup und
eine Wiederherstellung dieser Dateisysteme. Unter den Besonderheiten
waren Dateien mit Löchern, Dateien mit Löchern und einem
Block mit Null-Zeichen, Dateien mit ausgefallenen Buchstaben im
Dateinamen, unlesbare und nichtschreibbare Dateien,
Gerätedateien, Dateien, deren Länge sich während des
Backups ändert, Dateien, die während des Backups erzeugt und
gelöscht werden, u.v.m. Sie berichtete über ihre Ergebnisse
in LISA V im Oktober 1991, s. Torture-testing
Backup and Archive Programs.Die Wiederherstellung in einem NotfallVor dem UnglückEs sind nur vier Vorkehrungen zu treffen, um auf jedes
erdenkliche Unglück vorbereitet zu sein.bsdlabelAls erstes drucken Sie das bsdlabel jeder Ihrer Festplatten
(z.B. mittels bsdlabel da0 | lpr), die
Partitions- und Dateisystemtabelle jeder Festplatte (mit
/etc/fstab) sowie alle Bootmeldungen, jeweils
in zweifacher Ausfertigung.fix-it floppiesZweitens, überzeugen Sie sich, dass sowohl die
Bootdiskette als auch die Reparaturdiskette
(boot.flp bzw. fixit.flp)
all Ihre Geräte ansprechen können. Die einfachste Methode
dies nachzuprüfen ist, Ihren Rechner mit der Boot-Diskette im
Floppylaufwerk neu zu starten und die Bootmeldungen zu durchzusehen.
Wenn all Ihre Geräte aufgelistet sind und funktionieren,
können Sie weiter zu Schritt drei gehen.Ist das nicht der Fall, müssen Sie sich eine eigene
Version der beiden zum Booten benötigten Disketten erstellen.
Diese müssen einen Kernel enthalten, der all Ihre Platten
mounten kann und Zugriff auf Ihr Bandlaufwerk gestattet. Diese
Disketten müssen ferner folgende Programme enthalten:
fdisk, bsdlabel,
newfs, mount sowie
jedes Backup-Programm, das Sie verwenden. Diese Programme
müssen statisch gelinkt sein. Falls Sie dump
verwenden, muss die Diskette auch restore
enthalten.Drittens, machen Sie oft Backups auf Band. Jede Änderung
seit Ihrem letzten Backup kann unwiederbringlich verloren gehen.
Versehen Sie die Backup-Bänder mit Schreibschutz.Viertens, testen Sie aus, wie die Disketten (entweder
boot.flp und fixit.flp
oder Ihre beiden eigenen Disketten aus Schritt zwei) und die
Bänder mit den Backups zu behandeln sind. Machen Sie sich
Notizen zu diesem Test. Bewahren Sie diese Notizen zusammen mit den
Bootdisketten, den Ausdrucken und den Bändern mit den Backups
auf. Wenn der Ernstfall eintritt, werden Sie vielleicht so genervt
sein, dass Sie ohne Ihre Notizen vielleicht das Backup auf Ihren
Bändern zerstören. (Wie das geht? Man braucht nur
unglücklicherweise den Befehl tar cvf
/dev/sa0 einzugeben um ein Band zu
überschreiben).Als zusätzliche Sicherheitsvorkehrung, kann man jeweils
die Disketten und Bänder zweifach erstellen. Eine der Kopien
sollte an einem entfernten Standort aufbewahrt werden. Ein
entfernter Standort ist NICHT der Keller im gleichen
Bürogebäude. Eine Anzahl von Firmen im World Trade Center
musste diese Lektion auf die harte Tour lernen. Ein entfernter
Standort sollte von Ihrem Computer und Ihren Festplatten
physikalisch durch eine erhebliche Entfernung getrennt sein.Ein Beispielskript zum Erstellen eigener Bootdisketten /mnt/sbin/init
gzip -c -best /sbin/fsck > /mnt/sbin/fsck
gzip -c -best /sbin/mount > /mnt/sbin/mount
gzip -c -best /sbin/halt > /mnt/sbin/halt
gzip -c -best /sbin/restore > /mnt/sbin/restore
gzip -c -best /bin/sh > /mnt/bin/sh
gzip -c -best /bin/sync > /mnt/bin/sync
cp /root/.profile /mnt/root
cp -f /dev/MAKEDEV /mnt/dev
chmod 755 /mnt/dev/MAKEDEV
chmod 500 /mnt/sbin/init
chmod 555 /mnt/sbin/fsck /mnt/sbin/mount /mnt/sbin/halt
chmod 555 /mnt/bin/sh /mnt/bin/sync
chmod 6555 /mnt/sbin/restore
#
# Geraetedateien erstellen
#
cd /mnt/dev
./MAKEDEV std
./MAKEDEV da0
./MAKEDEV da1
./MAKEDEV da2
./MAKEDEV sa0
./MAKEDEV pty0
cd /
#
# Minimale Dateisystemtabelle erstellen
#
cat > /mnt/etc/fstab < /mnt/etc/passwd < /mnt/etc/master.passwd <Nach dem UnglückDie Schlüsselfrage ist, ob Ihre Hardware überlebt
hat. Denn da Sie ja regelmäßig Backups angefertigt
haben, brauchen Sie sich um die Software keine Sorgen zu
machen.Falls die Hardware beschädigt wurde, ersetzen Sie zuerst
die defekten Teile bevor Sie den Computer benutzen.Falls die Hardware funktioniert, überprüfen Sie die
Disketten. Wenn Sie eigene Bootdisketten verwenden, booten Sie im
Single-User-Modus (geben dazu Sie -s am
Boot-Prompt boot: ein). Überspringen Sie den
folgenden Paragrafen.Wenn Sie die Standarddisketten boot.flp
und fixit.flp verwenden, lesen Sie hier weiter.
Legen Sie die Bootdiskette boot.flp in das
erste Floppylaufwerk ein und starten Sie den Computer. Wie
üblich wird dann das originale Installationsmenü von
FreeBSD gestartet. Wählen Sie die Option
Fixit--Repair mode with CD-ROM or floppy. Legen
Sie die Diskette fixit.flp ein, wenn danach
gefragt wird. restore und die anderen Programme,
die Sie benötigen, befinden sich dann in
/mnt2/rescue
(/mnt2/stand vor
&os; 5.2).Stellen Sie die Dateisysteme nacheinander, getrennt von
einander, wieder her.mountRoot-PartitionbsdlabelnewfsVersuchen Sie die Root-Partition Ihrer ersten Festplatte
einzuhängen (z.B. mit mount /dev/sd0a
/mnt). Wenn das Bsdlabel beschädigt wurde,
benutzen Sie bsdlabel um die Platte
neu zu partitionieren und zu benennen und zwar so, dass die
Festplatte mit dem Label übereinstimmt, das Sie
ausgedruckt und aufbewahrt haben.Verwenden Sie newfs um neue Dateisysteme
auf den
Partitionen anzulegen. Hängen Sie nun die Root-Partition der
Festplatte mit Schreibzugriff ein (mit mount -u -o rw
/mnt). Benutzen Sie Ihr Backup-Programm um die Daten
für das jeweilige Dateisystem aus den Backup-Bändern
wieder her zu stellen (z.B. durch restore vrf
/dev/sta). Hängen Sie das Dateisystem wieder aus
(z.B. durch umount /mnt). Wiederholen Sie diesen
Ablauf für jedes betroffene Dateisystem.Sobald Ihr System wieder läuft, machen Sie gleich wieder
ein vollständiges Backup auf neue Bänder. Denn die
Ursache für den Absturz oder den Datenverlust kann wieder
zuschlagen. Eine weitere Stunde, die Sie jetzt noch
dranhängen, kann Ihnen später ein weiteres Missgeschick
ersparen.* Ich habe mich nicht auf Missgeschicke vorbereitet - was
nun?
]]>
MarcFonvieilleVerbessert und neu strukturiert von Netzwerk-, speicher- und dateibasierte DateisystemeLaufwerkevirtuelleNeben Laufwerken, die sich physikalisch im Rechner befinden
wie Floppylaufwerke, CDs, Festplatten usw., kann FreeBSD auch
mit anderen Laufwerken, den virtuellen Laufwerken,
umgehen.NFSCodaLaufwerkespeicherbasierteLaufwerkeRAM-DisksDazu zählen Netzwerkdateisysteme wie
Network Filesystem und Coda,
speicher- und dateibasierte Dateisysteme.Abhängig von der verwendeten FreeBSD Version werden
speicher- und dateibasierte Dateisysteme mit unterschiedlichen
Werkzeugen angelegt.Gerätedateien werden unter &os; automatisch
von &man.devfs.5; angelegt.Dateibasierte Laufwerke unter FreeBSDLaufwerkedateibasierteUnter FreeBSD werden virtuelle Laufwerke
(&man.md.4;) mit &man.mdconfig.8; erzeugt. Dazu muss das Modul
&man.md.4; geladen sein oder das entsprechende Gerät in der
Kernelkonfiguration aktiviert sein:device mdMit &man.mdconfig.8; können drei verschiedene virtuelle
Laufwerke angelegt werden: speicherbasierte Laufwerke, deren
Speicher von &man.malloc.9; zur Verfügung gestellt wird, oder
dateibasierte Laufwerke, deren Speicher von einer Datei oder dem
Swap-Bereich zur Verfügung gestellt wird. Eine mögliche
Anwendung ist das Einhängen von Dateien, die Abbilder von
CD-ROMs oder Floppies enthalten.Das Abbild eines Dateisystems wird wie folgt
eingehangen:Einhängen eines existierenden Abbildes unter
FreeBSD&prompt.root; mdconfig -a -t vnode -f diskimage -u 0
&prompt.root; mount /dev/md0/mntEin neues Dateisystem-Abbild erstellen Sie mit
&man.mdconfig.8; wie folgt:Erstellen eines dateibasierten Laufwerks mit
mdconfig&prompt.root; dd if=/dev/zero of=newimage bs=1k count=5k
5120+0 records in
5120+0 records out
&prompt.root; mdconfig -a -t vnode -f newimage -u 0
&prompt.root; bsdlabel -w md0 auto
&prompt.root; newfs md0a
/dev/md0a: 5.0MB (10224 sectors) block size 16384, fragment size 2048
using 4 cylinder groups of 1.25MB, 80 blks, 192 inodes.
super-block backups (for fsck -b #) at:
160, 2720, 5280, 7840
&prompt.root; mount /dev/md0a /mnt
&prompt.root; df /mnt
Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
/dev/md0a 4710 4 4330 0% /mntWenn Sie keine Gerätenummer mit dem Schalter
angeben, wird von &man.md.4; automatisch eine
ungenutzte Gerätenummer zugewiesen. Das zugewiesene Gerät
wird auf der Standardausgabe ausgegeben (zum Beispiel
md4). Weitere Informationen entnehmen Sie
bitte der Hilfeseite &man.mdconfig.8;.Das Werkzeug &man.mdconfig.8; ist sehr nützlich, doch muss
man viele Kommandos absetzen, um ein dateibasiertes Dateisystem zu
erstellen. FreeBSD enthält das Werkzeug &man.mdmfs.8;, das
die notwendigen Schritte in einem Befehl zusammenfasst. Es
konfiguriert mit &man.mdconfig.8; ein &man.md.4;-Laufwerk, erstellt
darauf mit &man.newfs.8; ein Dateisystem und hängt es
anschließend mit &man.mount.8; ein. Das virtuelle Laufwerk
aus dem obigen Beispiel kann somit einfach mit den nachstehenden
Befehlen erstellt werden:Mit mdmfs ein dateibasiertes
Dateisystem erstellen&prompt.root; dd if=/dev/zero of=newimage bs=1k count=5k
5120+0 records in
5120+0 records out
&prompt.root; mdmfs -F newimage -s 5m md0/mnt
&prompt.root; df /mnt
Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
/dev/md0 4718 4 4338 0% /mntWenn sie die Option ohne Gerätenummer
verwenden, wählt &man.md.4; automatisch ein ungenutztes
Gerät aus. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der
Hilfeseite &man.mdmfs.8;.Speicherbasierte Laufwerke unter FreeBSDLaufwerkespeicherbasierteVerwenden Sie ein
speicherbasiertes Dateisystem, sollten Sie die Option
swap backing aktivieren. Setzen Sie diese
Option, heißt dies allerdings nicht, dass das
speicherbasierte Laufwerk automatisch auf ihre Festplatte
ausgelagert wird, vielmehr wird der Speicherplatz danach
aus einem Speicherpool angefordert, der bei Bedarf auf
die Platte ausgelagert werden kann. Zusätzlich ist
es möglich, &man.malloc.9;-gestützte
speicherbasierte Laufwerke zu erstellen. Das Anlegen solcher
Laufwerke kann allerdings zu einer System-Panic führen,
wenn der Kernel danach über zu wenig Speicher
verfügt.Erstellen eines speicherbasierten Laufwerks mit
mdconfig&prompt.root; mdconfig -a -t swap -s 5m -u 1
&prompt.root; newfs -U md1
/dev/md1: 5.0MB (10240 sectors) block size 16384, fragment size 2048
using 4 cylinder groups of 1.27MB, 81 blks, 192 inodes.
with soft updates
super-block backups (for fsck -b #) at:
160, 2752, 5344, 7936
&prompt.root; mount /dev/md1/mnt
&prompt.root; df /mnt
Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
/dev/md1 4718 4 4338 0% /mntErstellen eines speicherbasierten Laufwerks mit
mdmfs&prompt.root; mdmfs -s 5m md2/mnt
&prompt.root; df /mnt
&prompt.root; df /mnt
Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
/dev/md2 4846 2 4458 0% /mntVirtuelle Laufwerke freigebenLaufwerkeFreigabe von virtuellen LaufwerkenWenn ein virtuelles Laufwerk nicht mehr gebraucht wird, sollten
Sie dem System die belegten Ressourcen zurückgeben.
Hängen Sie dazu zuerst das Dateisystem ab und geben Sie dann
die benutzten Ressourcen mit &man.mdconfig.8; frei.Alle von /dev/md4 belegten Ressourcen
werden mit dem nachstehenden Kommando freigegeben:&prompt.root; mdconfig -d -u 4Eingerichtete &man.md.4;-Geräte werden mit dem Befehl
mdconfig -l angezeigt.TomRhodesBeigetragen von Schnappschüsse von DateisystemenSchnappschüssevon DateisystemenZusammen mit Soft Updates
bietet FreeBSD eine neue Funktion: Schnappschüsse von
Dateisystemen.Schnappschüsse sind Dateien, die ein Abbild eines
Dateisystems enthalten und müssen auf dem jeweiligen
Dateisystem erstellt werden. Pro Dateisystem darf es maximal
20 Schnappschüsse, die im Superblock vermerkt werden, geben.
Schnappschüsse bleiben erhalten, wenn das Dateisystem abgehangen,
neu eingehangen oder das System neu gestartet wird. Wenn Sie einen
Schnappschuss nicht mehr benötigen, können Sie ihn
mit &man.rm.1; löschen. Es ist egal, in welcher Reihenfolge
Schnappschüsse gelöscht werden. Es kann allerdings
vorkommen, dass nicht der gesamte Speicherplatz
wieder freigegeben wird, da ein anderer
Schnappschuss einen Teil der entfernten Blöcke für sich
beanspruchen kann.Das unveränderliche -Dateiflag
wird nach der Erstellung des Snaphshots von &man.mksnap.ffs.8;
gesetzt. Durch die Verwendung von &man.unlink.1; ist es allerdings
möglich, einen Schnappschuss zu löschen.Schnappschüsse werden mit &man.mount.8; erstellt. Das
folgende Kommando legt einen Schnappschuss von
/var in /var/snapshot/snap
ab:&prompt.root; mount -u -o snapshot /var/snapshot/snap /varDen Schnappschuss können Sie auch mit &man.mksnap.ffs.8;
erstellen:&prompt.root; mksnap_ffs /var /var/snapshot/snapUm einen Schnappschuss auf Ihrem System zu finden, verwenden
Sie &man.find.1;:&prompt.root; find /var -flags snapshotNachdem ein Schnappschuss erstellt wurde, können Sie
ihn für verschiedene Zwecke benutzen:Sie können den Schnappschuss für die
Datensicherung benutzen und ihn auf eine CD oder ein Band
schreiben.Sie können den Schnappschuss mit &man.fsck.8;
manuell prüfen. Wenn das Dateisystem zum Zeitpunkt der
Erstellung des Schnappschusses in Ordnung war, sollte
&man.fsck.8; immer erfolgreich durchlaufen. Der
Hintergrund-Prozess &man.fsck.8; hat im Übrigen genau
diese Aufgabe.Sie können den Schnappschuss mit &man.dump.8;
sichern. Sie erhalten dann eine konsistente Sicherung des
Dateisystems zu dem Zeitpunkt, der durch den Zeitstempel des
Schnappschusses gegeben ist. Der Schalter
von &man.dump.8; erstellt für die Sicherung einen
Schnappschuss und entfernt diesen am Ende der Sicherung
wieder.Sie können einen Schnappschuss in den
Verzeichnisbaum einhängen und sich dann den Zustand des
Dateisystems zu dem Zeitpunkt ansehen, an dem der
Schnappschuss erstellt wurde. Der folgende Befehl
hängt den Schnappschuss
/var/snapshot/snap ein:&prompt.root; mdconfig -a -t vnode -f /var/snapshot/snap -u 4
&prompt.root; mount -r /dev/md4 /mntSie können sich nun den eingefrorenen Stand des
/var Dateisystems unterhalb von
/mnt ansehen. Mit Ausnahme der früheren
Schnappschüsse, die als leere Dateien auftauchen, wird zu
Beginn alles so aussehen, wie zum Zeitpunkt der Erstellung des
Schnappschusses. Wenn Sie den Schnappschuss nicht mehr
benötigen, können Sie ihn, wie nachfolgend gezeigt,
abhängen:&prompt.root; umount /mnt
&prompt.root; mdconfig -d -u 4Weitere Informationen über Soft Updates und
Schnappschüsse von Dateisystemen sowie technische Artikel finden
Sie auf der Webseite
von Marshall Kirk McKusick.Dateisystem-QuotasAccountingPlattenplatzDisk QuotasQuotas sind eine optionale Funktion des Betriebssystems,
die es Ihnen erlauben, den Plattenplatz und/oder die Anzahl
der Dateien eines Benutzers oder der Mitglieder einer Gruppe,
auf Dateisystemebene zu beschränken. Oft wird dies
auf Timesharing-Systemen (Mehrbenutzersystemen) genutzt, da
es dort erwünscht ist, die Ressourcen, die ein Benutzer oder
eine Gruppe von Benutzern belegen können, zu limitieren. Das
verhindert, dass ein Benutzer oder eine Gruppe von Benutzern
den ganzen verfügbaren Plattenplatz belegt.Konfiguration des Systems, um Quotas zu
aktivierenBevor Quotas benutzt werden können, müssen
sie im Kernel konfiguriert werden, wozu die folgende Zeile
der Kernelkonfiguration hinzugefügt wird:options QUOTAIm gewöhnlichen GENERIC Kernel
sind Quotas nicht aktiviert, so dass Sie einen angepassten
Kernel konfigurieren und bauen müssen, um Quotas zu
benutzen. Weitere Informationen
finden Sie in .Durch Hinzufügen der folgenden Zeile in
/etc/rc.conf wird das Quota-System
aktiviert:enable_quotas="YES"Disk QuotasüberprüfenUm den Start des Quota-Systems zu beeinflussen, steht
eine weitere Variable zur Verfügung. Normalerweise
wird beim Booten die Integrität der Quotas auf
allen Dateisystemen mit &man.quotacheck.8;
überprüft. &man.quotacheck.8; stellt
sicher, dass die Quota-Datenbank mit den Daten auf
einem Dateisystem übereinstimmt. Dies ist allerdings
ein sehr zeitraubender Prozess, der die Zeit, die
das System zum Booten braucht, signifikant beeinflusst.
Eine Variable in /etc/rc.config erlaubt es Ihnen,
diesen Schritt zu überspringen:check_quotas="NO"Schließlich müssen Sie noch in
/etc/fstab die Plattenquotas auf
Dateisystemebene aktivieren. Dort können Sie
für alle Dateisysteme Quotas für Benutzer, Gruppen
oder für beide aktivieren.Um Quotas pro Benutzer für ein Dateisystem zu
aktivieren, geben Sie für dieses Dateisystem die
Option im Feld Optionen von
/etc/fstab an. Beispiel:/dev/da1s2g /home ufs rw,userquota 1 2Um Quotas für Gruppen einzurichten, verwenden
Sie anstelle von
. Um Quotas für Benutzer
und Gruppen einzurichten, ändern Sie den Eintrag
wie folgt ab:/dev/da1s2g /home ufs rw,userquota,groupquota 1 2Die Quotas werden jeweils im Rootverzeichnis des Dateisystems
unter dem Namen quota.user für
Benutzer-Quotas und quota.group für
Gruppen-Quotas abgelegt. Obwohl &man.fstab.5; beschreibt,
dass diese Dateien an anderer Stelle gespeichert werden
können, wird das nicht empfohlen, da es den Anschein hat,
dass die verschiedenen Quota-Utilities das nicht richtig
unterstützen.Jetzt sollten Sie Ihr System mit dem neuen Kernel booten.
/etc/rc wird dann automatisch die
richtigen Kommandos aufrufen, die die Quota-Dateien für
alle Quotas, die Sie in /etc/fstab
definiert haben, anlegen. Deshalb müssen vorher auch keine
leeren Quota-Dateien angelegt werden.Normalerweise brauchen Sie die Kommandos
&man.quotacheck.8;, &man.quotaon.8; oder
&man.quotaoff.8; nicht händisch aufzurufen,
obwohl Sie vielleicht die entsprechenden Seiten im
Manual lesen sollten, um sich mit ihnen vertraut
zu machen.Setzen von Quota-LimitsDisk QuotasLimitsNachdem Sie Quotas in Ihrem System aktiviert haben, sollten
Sie überprüfen, dass Sie auch tatsächlich
aktiviert sind. Führen Sie dazu einfach den folgenden
Befehl aus:&prompt.root; quota -vFür jedes Dateisystem, auf dem Quotas aktiviert sind,
sollten Sie eine Zeile mit der Plattenauslastung und den
aktuellen Quota-Limits sehen.Mit &man.edquota.8; können Sie nun
Quota-Limits setzen.Sie haben mehrere Möglichkeiten, die Limits für
den Plattenplatz, den ein Benutzer oder eine Gruppe verbrauchen
kann, oder die Anzahl der Dateien, die angelegt werden dürfen,
festzulegen. Die Limits können auf dem Plattenplatz
(Block-Quotas) oder der Anzahl der Dateien (Inode-Quotas) oder
einer Kombination von beiden basieren.
Jedes dieser Limits wird weiterhin in zwei Kategorien geteilt:
Hardlimits und Softlimits.HardlimitEin Hardlimit kann nicht überschritten werden.
Hat der Benutzer einmal ein Hardlimit erreicht, so kann er
auf dem betreffenden Dateisystem keinen weiteren Platz mehr
beanspruchen. Hat ein Benutzer beispielsweise ein Hardlimit
von 500 Kilobytes auf einem Dateisystem und benutzt davon
490 Kilobyte, so kann er nur noch 10 weitere Kilobytes
beanspruchen. Der Versuch, weitere 11 Kilobytes zu beanspruchen,
wird fehlschlagen.SoftlimitIm Gegensatz dazu können Softlimits für eine
befristete Zeit überschritten werden. Diese Frist
beträgt in der Grundeinstellung
eine Woche. Hat der Benutzer das Softlimit über die
Frist hinaus überschritten, so wird das Softlimit in
ein Hardlimit umgewandelt und der Benutzer kann
keinen weiteren Platz mehr beanspruchen. Wenn er einmal
das Softlimit unterschreitet, wird die Frist wieder
zurückgesetzt.Das folgende Beispiel zeigt die Benutzung von
&man.edquota.8;. Wenn &man.edquota.8; aufgerufen wird,
wird der Editor gestartet, der durch EDITOR
gegeben ist oder vi falls
EDITOR nicht gesetzt ist. In dem Editor
können Sie die Limits eingeben.&prompt.root; edquota -u testQuotas for user test:
/usr: kbytes in use: 65, limits (soft = 50, hard = 75)
inodes in use: 7, limits (soft = 50, hard = 60)
/usr/var: kbytes in use: 0, limits (soft = 50, hard = 75)
inodes in use: 0, limits (soft = 50, hard = 60)Für jedes Dateisystem, auf dem Quotas aktiv sind,
sehen Sie zwei Zeilen, eine für die Block-Quotas und die
andere für die Inode-Quotas. Um ein Limit zu modifizieren,
ändern Sie einfach den angezeigten Wert. Um beispielsweise
das Blocklimit dieses Benutzers von einem Softlimit von 50
und einem Hardlimit von 75 auf ein Softlimit von 500 und
ein Hardlimit von 600 zu erhöhen, ändern Sie
die Zeile/usr: kbytes in use: 65, limits (soft = 50, hard = 75)zu:/usr: kbytes in use: 65, limits (soft = 500, hard = 600)Die neuen Limits sind wirksam, wenn Sie den
Editor verlassen.Manchmal ist es erwünscht, die Limits für einen
Bereich von UIDs zu setzen. Dies kann mit der
Option von &man.edquota.8; bewerkstelligt werden.
Weisen Sie dazu die Limits einem Benutzer zu und rufen danach
edquota -p protouser startuid-enduid auf.
Besitzt beispielsweise der Benutzer test
die gewünschten Limits, können diese mit
dem folgenden Kommando für die UIDs 10.000 bis 19.999
dupliziert werden:&prompt.root; edquota -p test 10000-19999Weitere Informationen erhalten Sie in &man.edquota.8;.Überprüfen von Quota-Limits und PlattennutzungDisk QuotasüberprüfenSie können &man.quota.1; oder
&man.repquota.8; benutzen, um Quota-Limits
und Plattennutzung zu überprüfen. Um die Limits
oder die Plattennutzung individueller Benutzer und Gruppen
zu überprüfen, kann &man.quota.1;
benutzt werden. Ein Benutzer kann nur die eigenen Quotas und die
Quotas der Gruppe, der er angehört untersuchen. Nur der
Superuser darf sich alle Limits ansehen.
Mit &man.repquota.8; erhalten Sie eine Zusammenfassung
von allen Limits und der Plattenausnutzung für alle
Dateisysteme, auf denen Quotas aktiv sind.Das folgende Beispiel zeigt die Ausgabe von
quota -v für einen Benutzer, der
Quota-Limits auf zwei Dateisystemen besitzt:Disk quotas for user test (uid 1002):
Filesystem usage quota limit grace files quota limit grace
/usr 65* 50 75 5days 7 50 60
/usr/var 0 50 75 0 50 60Disk QuotasFristIm Dateisystem /usr liegt der Benutzer
momentan 15 Kilobytes über dem Softlimit von
50 Kilobytes und hat noch 5 Tage seiner Frist übrig.
Der Stern * zeigt an, dass der
Benutzer sein Limit überschritten hat.In der Ausgabe von &man.quota.1; werden Dateisysteme,
auf denen ein Benutzer keinen Platz verbraucht, nicht angezeigt,
auch wenn diesem Quotas zugewiesen wurden. Mit
werden diese Dateisysteme, wie /usr/var
im obigen Beispiel, angezeigt.Quotas über NFSNFSQuotas werden von dem Quota-Subsystem auf dem NFS Server
erzwungen. Der &man.rpc.rquotad.8; Dæmon stellt
&man.quota.1; die Quota Informationen auf dem NFS Client
zur Verfügung, so dass Benutzer auf diesen
Systemen ihre Quotas abfragen können.Aktivieren Sie rpc.rquotad in
/etc/inetd.conf wie folgt:rquotad/1 dgram rpc/udp wait root /usr/libexec/rpc.rquotad rpc.rquotadAnschließend starten Sie inetd
neu:&prompt.root; kill -HUP `cat /var/run/inetd.pid`LuckyGreenBeigetragen von shamrock@cypherpunks.toPartitionen verschlüsselnPartitionenverschlüsselnFreeBSD bietet ausgezeichnete Möglichkeiten, Daten vor
unberechtigten Zugriffen zu schützen. Wenn das
Betriebssystem läuft, schützen Zugriffsrechte und
vorgeschriebene Zugriffskontrollen (MAC) (siehe )
die Daten. Die Zugriffskontrollen des Betriebssystems
schützen allerdings nicht vor einem Angreifer, der
Zugriff auf den Rechner hat. Der Angreifer
kann eine Festplatte einfach in ein anderes System einbauen
und dort die Daten analysieren.Die für &os; verfügbaren kryptografischen
Subsysteme GEOM Based Disk Encryption (gbde)
und geli sind in der Lage, Daten auf
Dateisystemen auch vor hoch motivierten Angreifern zu
schützen, die über erhebliche Mittel verfügen.
Dieser Schutz ist unabhängig von der Art und Weise, durch
die ein Angreifer Zugang zu einer Festplatte oder zu einem
Rechner erlangt hat. Im Gegensatz zu schwerfälligen
Systemen, die einzelne Dateien verschlüsseln,
verschlüsseln gbde und
geli transparent ganze Dateisysteme. Auf der
Festplatte werden dabei keine Daten im Klartext gespeichert.Plattenverschlüsselung mit
gbdeWechseln sie zu rootSie benötigen Superuser-Rechte, um
gbde einzurichten.&prompt.user; su -
Password:Aktivieren Sie &man.gbde.4; in
der KernelkonfigurationsdateiFügen Sie folgende Zeile in Ihre
Kernelkonfigurationsdatei ein:options GEOM_BDEÜbersetzen und installieren Sie den FreeBSD-Kernel
wie in beschrieben.Starten sie das System neu, um den neuen Kernel
zu benutzen.Alternativ zur Neukompilierung des Kernels können
Sie auch kldload verwenden, um das
Kernelmodul &man.gbde.4; zu laden:&prompt.root; kldload geom_bdeLeider ist es derzeit noch nicht möglich, dieses
Kernelmodul über einen Eintrag in
/boot/loader.conf beim Systemstart
automatisch zu laden.Einrichten eines verschlüsselten DateisystemsDas folgende Beispiel beschreibt, wie ein Dateisystem
auf einer neuen Festplatte verschlüsselt wird. Das
Dateisystem wird in /private eingehangen.
Mit gbde könnten auch
/home und /var/mail
verschlüsselt werden. Die dazu nötigen Schritte
können allerdings in dieser Einführung
nicht behandelt werden.Installieren der FestplatteInstallieren Sie die Festplatte wie in
beschrieben. Im Beispiel
verwenden wir die Partition /dev/ad4s1c.
Die Gerätedateien
/dev/ad0s1*
sind Standard-Partitionen des FreeBSD-Systems.&prompt.root; ls /dev/ad*
/dev/ad0 /dev/ad0s1b /dev/ad0s1e /dev/ad4s1
/dev/ad0s1 /dev/ad0s1c /dev/ad0s1f /dev/ad4s1c
/dev/ad0s1a /dev/ad0s1d /dev/ad4Verzeichnis für gbde-Lock-Dateien anlegen&prompt.root; mkdir /etc/gbdeDie Lock-Dateien sind für den Zugriff von
gbde auf verschlüsselte
Partitionen notwendig. Ohne die Lock-Dateien können
die Daten nur mit erheblichem manuellen Aufwand wieder
entschlüsselt werden (dies wird auch von der Software
nicht unterstützt). Jede verschlüsselte
Partition benötigt eine gesonderte Lock-Datei.Vorbereiten der gbde-PartitionEine von gbde benutzte
Partition muss einmalig vorbereitet werden:&prompt.root; gbde init /dev/ad4s1c -i -L /etc/gbde/ad4s1c&man.gbde.8; öffnet eine Vorlage in Ihrem Editor,
in der Sie verschiedene Optionen einstellen können.
Setzen Sie sector_size auf
2048, wenn Sie
UFS1 oder UFS2 benutzen.$FreeBSD: src/sbin/gbde/template.txt,v 1.1 2002/10/20 11:16:13 phk Exp $
#
# Sector size is the smallest unit of data which can be read or written.
# Making it too small decreases performance and decreases available space.
# Making it too large may prevent filesystems from working. 512 is the
# minimum and always safe. For UFS, use the fragment size
#
sector_size = 2048
[...]
&man.gbde.8; fragt dann zweimal eine Passphrase
zum Schutz der Daten ab. Die Passphrase muss beides
Mal gleich eingegeben werden. Die Sicherheit der
Daten hängt alleine von der Qualität der
gewählten Passphrase ab.
Die Auswahl einer sicheren und leicht zu merkenden
Passphrase wird auf der Webseite Diceware
Passphrase beschrieben.Mit gbde init wurde im Beispiel
auch die Lock-Datei /etc/gbde/ad4s1c
angelegt.Sichern Sie die Lock-Dateien von
gbde immer zusammen mit den
verschlüsselten Dateisystemen. Ein entschlossener
Angreifer kann die Daten vielleicht auch ohne die
Lock-Datei entschlüsseln. Ohne die Lock-Datei
können Sie allerdings nicht auf die
verschlüsselten Daten zugreifen. Dies ist nur noch
mit erheblichem manuellen Aufwand möglich, der
weder von &man.gbde.8; noch seinem Entwickler
unterstützt wird.Einbinden der verschlüsselten Partition
in den Kernel&prompt.root; gbde attach /dev/ad4s1c -l /etc/gbde/ad4s1cDas Kommando fragt die Passphrase ab, die Sie
beim Vorbereiten der Partition eingegeben haben. Das
neue Gerät erscheint danach als
/dev/device_name.bde im
Verzeichnis /dev:&prompt.root; ls /dev/ad*
/dev/ad0 /dev/ad0s1b /dev/ad0s1e /dev/ad4s1
/dev/ad0s1 /dev/ad0s1c /dev/ad0s1f /dev/ad4s1c
/dev/ad0s1a /dev/ad0s1d /dev/ad4 /dev/ad4s1c.bdeDateisystem auf dem verschlüsselten Gerät
anlegenWenn der Kernel die verschlüsselte Partition
kennt, können Sie ein Dateisystem auf ihr anlegen.
Benutzen Sie dazu den Befehl &man.newfs.8;. Da ein
Dateisystem vom Typ UFS2 sehr viel schneller als eins
vom Typ UFS1 angelegt wird, empfehlen wir Ihnen, die
Option zu benutzen.&prompt.root; newfs -U -O2 /dev/ad4s1c.bde&man.newfs.8; muss auf einer dem Kernel bekannten
gbde-Partition (einem
Gerät mit dem Namen
*.bde
laufen.Einhängen der verschlüsselten PartitionLegen Sie einen Mountpunkt für das
verschlüsselte Dateisystem an:&prompt.root; mkdir /privateHängen Sie das verschlüsselte Dateisystem
ein:&prompt.root; mount /dev/ad4s1c.bde /privateÜberprüfen des verschlüsselten
DateisystemDas verschlüsselte Dateisystem sollte jetzt
von &man.df.1; erkannt werden und benutzt werden
können.&prompt.user; df -H
Filesystem Size Used Avail Capacity Mounted on
/dev/ad0s1a 1037M 72M 883M 8% /
/devfs 1.0K 1.0K 0B 100% /dev
/dev/ad0s1f 8.1G 55K 7.5G 0% /home
/dev/ad0s1e 1037M 1.1M 953M 0% /tmp
/dev/ad0s1d 6.1G 1.9G 3.7G 35% /usr
/dev/ad4s1c.bde 150G 4.1K 138G 0% /privateEinhängen eines existierenden verschlüsselten
DateisystemsNach jedem Neustart müssen verschlüsselte
Dateisysteme dem Kernel wieder bekannt gemacht werden,
auf Fehler überprüft werden und eingehangen
werden. Die dazu nötigen Befehle müssen als
root durchgeführt werden.gbde-Partition im Kernel bekannt geben&prompt.root; gbde attach /dev/ad4s1c -l /etc/gbde/ad4s1cDas Kommando fragt nach der Passphrase, die Sie
beim Vorbereiten der verschlüsselten
gbde-Partition festgelegt
haben.Prüfen des DateisystemsDas verschlüsselte Dateisystem kann noch nicht
automatisch über /etc/fstab
eingehangen werden. Daher muss es vor dem Einhängen
mit &man.fsck.8; geprüft werden:&prompt.root; fsck -p -t ffs /dev/ad4s1c.bdeEinhängen des verschlüsselten
Dateisystems&prompt.root; mount /dev/ad4s1c.bde /privateDas verschlüsselte Dateisystem steht danach
zur Verfügung.Verschlüsselte Dateisysteme automatisch
einhängenMit einem Skript können verschlüsselte
Dateisysteme automatisch bekannt gegeben, geprüft
und eingehangen werden. Wir raten Ihnen allerdings
aus Sicherheitsgründen davon ab. Starten Sie das
Skript manuell an der Konsole oder in einer
&man.ssh.1;-Sitzung.Zu diesem Zweck existiert ein
rc.d-Skript, an das über
Einträge in der Datei &man.rc.conf.5;
Argumente übergeben werden können. Dazu ein
Beispiel:gbde_autoattach_all="YES"
gbde_devices="ad4s1c"Durch diese Argumente muss beim Systemstart die
gbde-Passphrase eingegeben werden.
Erst nach Eingabe der korrekten Passphrase wird die
gbde-verschlüsselte
Partition automatisch in den Verzeichnisbaum
eingehängt. Dieses Vorgehen ist insbesondere dann
nützlich, wenn Sie gbde auf
einem Notebook einsetzen wollen.Kryptografische Methoden von gbde&man.gbde.8; benutzt den 128-Bit AES im CBC-Modus,
um die Daten eines Sektors zu verschlüsseln. Jeder
Sektor einer Festplatte wird mit einem unterschiedlichen
AES-Schlüssel verschlüsselt. Mehr Informationen,
unter anderem wie die Schlüssel für einen Sektor
aus der gegebenen Passphrase ermittelt werden, erhalten
Sie in &man.gbde.4;.Kompatibilität&man.sysinstall.8; kann nicht mit verschlüsselten
gbde-Geräten umgehen. Vor
dem Start von &man.sysinstall.8; sind alle
*.bde-Geräte
zu deaktivieren, da &man.sysinstall.8; sonst bei der
Gerätesuche abstürzt. Das im Beispiel verwendete
Gerät wird mit dem folgenden Befehl deaktiviert:&prompt.root; gbde detach /dev/ad4s1cSie können gbde
nicht zusammen mit vinum
benutzen, da &man.vinum.4; das &man.geom.4;-Subsystem
nicht benutzt.DanielGerzoBeigetragen von Plattenverschlüsselung mit geliMit &os; 6.0 wurde eine neue kryptografische GEOM-Klasse
eingeführt - geli. Diese wird derzeit
von &a.pjd; weiterentwickelt. geli
unterscheidet sich von gbde durch
unterschiedliche Fähigkeiten und einen unterschiedlichen
Ansatz für die Verschlüsselung von Festplatten.Die wichtigsten Merkmale von &man.geli.8; sind:Der Einsatz des &man.crypto.9;-Frameworks –
verfügt das System über kryptografische Hardware,
wird diese von geli automatisch
verwendet.Die Unterstützung verschiedener kryptografischer
Algorithmen (derzeit AES, Blowfish, sowie 3DES).Die Möglichkeit, die root-Partition zu
verschlüsseln. Um auf die verschlüsselte
root-Partition zugreifen zu können, muss beim
Systemstart die Passphrase eingegeben werden.geli erlaubt den Einsatz von zwei
voneinander unabhängigen Schlüsseln (etwa einem
privaten Schlüssel und einem
Unternehmens-Schlüssel).geli ist durch einfache
Sektor-zu-Sektor-Verschlüsselung sehr schnell.Die Möglichkeit, Master-Keys zu sichern und
wiederherzustellen. Wenn ein Benutzer seinen Schlüssel
zerstört, kann er über seinen zuvor gesicherten
Schlüssel wieder auf seine Daten zugreifen.geli erlaubt es, Platten mit
einem zufälligen Einmal-Schlüssel einzusetzen,
was insbesondere für Swap-Partitionen und
temporäre Dateisysteme interessant ist.Weitere Informationen zu den Fähigkeiten von
geli finden Sie in &man.geli.8;.Die folgenden Schritte beschreiben, wie Sie
geli im &os;-Kernel aktivieren und einen
neuen geli-Verschlüsselungs-Provider
anlegen können. Abschließend wird gezeigt, wie
Sie eine verschlüsselte Swap-Partition einrichten, die
die von geli angebotenen Fähigkeiten
nützt.Voraussetzung für die Nutzung von
geli ist der Einsatz von &os; 6.0-RELEASE
oder neuer. Da Sie Ihren Kernel anpassen müssen,
benötigen Sie außerdem
root-Privilegien.Aufnahme der geli-Unterstützung
in Ihre KernelkonfigurationsdateiFügen Sie die folgenden Zeilen in Ihre
Kernelkonfigurationsdatei ein:options GEOM_ELI
device cryptoBauen und installieren Sie Ihren neuen Kernel wie in
beschrieben.Alternativ können Sie aber auch das
geli-Kernelmodul beim Systemstart laden.
Dazu fügen Sie die folgende Zeile in
/boot/loader.conf ein:geom_eli_load="YES"Ab sofort wird &man.geli.8; vom Kernel
unterstützt.Erzeugen des Master-KeysDas folgende Beispiel beschreibt, wie Sie eine
Schlüsseldatei erzeugen, die als Teil des
Master-Keys für den Verschlüsselungs-Provider
verwendet wird, der unter /private in den
Verzeichnisbaum eingehängt (gemountet)
wird. Diese Schlüsseldatei liefert zufällige
Daten, die für die Verschlüsselung des
Master-Keys benötigt werden. Zusätzlich wird
der Master-Key durch eine Passphrase geschützt. Die
Sektorgröße des Providers beträgt 4 KB.
Außerdem wird beschrieben, wie Sie einen
geli-Provider aktivieren, ein vom ihm
verwaltetes Dateisystem erzeugen, es mounten, mit ihm
arbeiten und wie Sie es schließlich wieder unmounten
und den Provider deaktivieren.Um eine bessere Leistung zu erzielen, sollten Sie eine
größere Sektorgröße (beispielsweise
4 KB) verwenden.Der Master-Key wird durch eine Passphrase sowie die
Daten der Schlüsseldatei (die von
/dev/random stammen) geschützt.
Die Sektorgröße von
/dev/da2.eli (das als Provider
bezeichnet wird) beträgt 4 KB.&prompt.root; dd if=/dev/random of=/root/da2.key bs=64 count=1
&prompt.root; geli init -s 4096 -K /root/da2.key /dev/da2
Enter new passphrase:
Reenter new passphrase:Es ist nicht zwingend nötig, sowohl eine Passphrase
als auch eine Schlüsseldatei zu verwenden. Die
einzelnen Methoden können auch unabhängig
voneinander eingesetzt werden.Wird für die Schlüsseldatei der Wert
- angegeben, wird dafür die
Standardeingabe verwendet. Das folgende Beispiel zeigt,
dass Sie auch mehr als eine Schlüsseldatei verwenden
können.&prompt.root; cat keyfile1 keyfile2 keyfile3 | geli init -K - /dev/da2Aktivieren des Providers mit dem erzeugten
Schlüssel&prompt.root; geli attach -k /root/da2.key /dev/da2
Enter passphrase:Dadurch wird die (Normaltext-)Gerätedatei
/dev/da2.eli
angelegt.&prompt.root; ls /dev/da2*
/dev/da2 /dev/da2.eliDas neue Dateisystem erzeugen&prompt.root; dd if=/dev/random of=/dev/da2.eli bs=1m
&prompt.root; newfs /dev/da2.eli
&prompt.root; mount /dev/da2.eli /privateDas verschlüsselte Dateisystem wird nun von
&man.df.1; angezeigt und kann ab sofort eingesetzt werden.&prompt.root; df -H
Filesystem Size Used Avail Capacity Mounted on
/dev/ad0s1a 248M 89M 139M 38% /
/devfs 1.0K 1.0K 0B 100% /dev
/dev/ad0s1f 7.7G 2.3G 4.9G 32% /usr
/dev/ad0s1d 989M 1.5M 909M 0% /tmp
/dev/ad0s1e 3.9G 1.3G 2.3G 35% /var
/dev/da2.eli 150G 4.1K 138G 0% /privateDas Dateisystem unmounten und den Provider deaktivierenWenn Sie nicht mehr mit dem verschlüsselten
Dateisystem arbeiten und die unter /private eingehängte
Partition daher nicht mehr benötigen, sollten
Sie diese unmounten und den
geli-Verschlüsselungs-Provider
wieder deaktivieren.&prompt.root; umount /private
&prompt.root; geli detach da2.eliWeitere Informationen zum Einsatz von geli
finden Sie in &man.geli.8;.Der Einsatz des geli-
rc.d-Skriptsgeli verfügt über ein
rc.d-Skript,
das den Einsatz von geli
deutlich vereinfacht. Es folgt nun ein Beispiel, in dem
geli über die Datei
&man.rc.conf.5; konfiguriert wird:geli_devices="da2"
geli_da2_flags="-p -k /root/da2.key"Durch diese Einträge wird
/dev/da2 als
geli-Provider festgelegt. Der Master-Key
befindet sich in /root/da2.key. Beim
Aktivieren des geli-Providers wird keine
Passphrase abgefragt (beachten Sie, dass dies nur dann
möglich ist, wenn Sie geli mit dem
Parameter -P initialisieren). Wird das
System heruntergefahren, wird der
geli-Provider zuvor deaktiviert.Weitere Informationen zur Konfiguration der
rc.d-Skripten
finden Sie im Abschnitt rc.d des Handbuchs.ChristianBrüfferGeschrieben von Den Auslagerungsspeicher verschlüsselnAuslagerungsspeicherverschlüsselnDie Verschlüsselung des Auslagerungsspeichers ist unter &os;
einfach einzurichten und seit &os; 5.3-RELEASE verfügbar.
Je nach dem, welche &os;-Version Sie einsetzen, können
Konfiguration und mögliche Optionen allerdings unterschiedlich
sein. Seit &os; 6.0-RELEASE können Sie entweder das
&man.gbde.8;- oder das &man.geli.8;-Verschlüsselungs-Subsystem
einsetzen. Verwenden Sie eine ältere &os;-Version, sind Sie
hingegen auf &man.gbde.8; beschränkt. Beide Subsysteme
werden über das rc.d-Skript
encswap gestartet.Der letzte Abschnitt,
Partitionen verschlüsseln, enthält eine kurze
Beschreibung der verschiedenen
Verschlüsselungs-Subsysteme.Warum sollte der Auslagerungsspeicher verschlüsselt
werden?Wie die Verschlüsselung von Plattenpartitionen dient
auch die Verschlüsselung des Auslagerungsspeichers dem
Schutz sensitiver Informationen. Stellen Sie sich etwa eine
Anwendung vor, die ein Passwort erfordert. Solange dieses
Passwort im Hauptspeicher verbleibt, ist alles in
Ordnung. Beginnt Ihr Betriebssystem allerdings, Daten auf
die Festplatte auszulagern, um im Hauptspeicher Platz für
andere Anwendungen zu schaffen, kann es passieren, dass Ihr
Passwort im Klartext in den Auslagerungsspeicher
geschrieben wird, was es einem potentiellen Angreifer leicht
macht, Ihr Passwort herauszufinden. Die Verschlüsselung
Ihres Auslagerungsspeichers kann dieses Problem lösen.VorbereitungenFür die weiteren Ausführungen dieses Abschnitts
stellt ad0s1b die Swap-Partition
dar.Noch ist Ihr Auslagerungsspeicher nicht verschlüsselt.
Es könnte allerdings sein, dass bereits Passwörter
oder andere sensitive Daten als Klartext im Auslagerungsspeicher
vorhanden sind. Daher sollten Sie den Auslagerungsspeicher
komplett mit zufällig generierten Zeichen
überschreiben, bevor Sie ihn verschlüsseln:&prompt.root; dd if=/dev/random of=/dev/ad0s1b bs=1mDen Auslagerungsspeicher mit &man.gbde.8;
verschlüsselnVerwenden Sie &os; 6.0-RELEASE oder neuer, sollten Sie
in /etc/fstab das Suffix
.bde an den Gerätenamen der
Swap-Partition anhängen:
# Device Mountpoint FStype Options Dump Pass#
/dev/ad0s1b.bde none swap sw 0 0
Für &os;-Versionen vor 6.0-RELEASE benötigen Sie
zusätzlich folgende Zeile in
/etc/rc.conf:gbde_swap_enable="YES"Den Auslagerungsspeicher mit &man.geli.8;
verschlüsselnAlternativ können Sie Ihren Auslagerungsspeicher auch
mit &man.geli.8; verschlüsseln. Die Vorgehensweise ist
dabei ähnlich. Allerdings hängen Sie bei der Verwendung
von &man.geli.8; in /etc/fstab das Suffix
.eli an den Gerätenamen der
Swap-Partition an:
# Device Mountpoint FStype Options Dump Pass#
/dev/ad0s1b.eli none swap sw 0 0
In der Voreinstellung verschlüsselt &man.geli.8; den
Auslagerungsspeicher mit dem AES-Algorithmus
und einer Schlüssellänge von 256 Bit.Es ist möglich, diese Optionen durch das Setzen der
geli_swap_flags-Option in
/etc/rc.conf anzupassen. Die folgende
Zeile weist das rc.d-Skript encswap an,
&man.geli.8;-Swap-Partitionen mit dem Blowfish-Algorithmus und
einer Schlüssellänge von 128 Bit zu
verschlüsseln. Zusätzlich wird die
Sektorgröße auf 4 Kilobyte gesetzt und die Option
detach on last close aktiviert:geli_swap_flags="-a blowfish -l 128 -s 4096 -d"Eine Auflistung möglicher Optionen für den Befehl
onetime finden Sie in der Manualpage zu
&man.geli.8;.Die korrekte Funktion testenNachdem Sie Ihr System neu gestartet haben, können Sie
die korrekte Funktion Ihres verschlüsselten
Auslagerungsspeichers prüfen, indem Sie sich die Ausgabe
von swapinfo ansehen.Wenn Sie &man.gbde.8; einsetzen, erhalten Sie eine
Meldung ähnlich der folgenden:&prompt.user; swapinfo
Device 1K-blocks Used Avail Capacity
/dev/ad0s1b.bde 542720 0 542720 0%
Wenn Sie &man.geli.8; einsetzen, erhalten Sie hingegen
ein Ausgabe ähnlich der folgenden:&prompt.user; swapinfo
Device 1K-blocks Used Avail Capacity
/dev/ad0s1b.eli 542720 0 542720 0%
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/linuxemu/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/linuxemu/chapter.sgml
index 592cc5e0f8..b47c07a216 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/linuxemu/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/linuxemu/chapter.sgml
@@ -1,3725 +1,3725 @@
JimMockRestrukturiert und teilweise aktualisiert von Brian N.HandyBeigetragen von RichMurpheyJohannKoisÜbersetzt von Linux-BinärkompatibilitätÜbersichtLinux-BinärkompatibilitätBinärkompatibilitätLinuxFreeBSD bietet Binärkompatibilität zu verschiedenen
anderen &unix; Betriebssystemen, darunter auch Linux. Nun
könnten Sie sich fragen, warum FreeBSD in der Lage sein
muss, Linux-Binärprogramme auszuführen? Die Antwort
auf diese Frage ist sehr einfach. Viele Unternehmen und Entwickler
programmieren bzw. entwickeln nur für Linux, da es
das Neueste und Beste in der Computerwelt ist.
Für uns FreeBSD-Anwender heißt dies, genau diese Unternehmen
und Entwickler zu bitten, FreeBSD-Versionen ihrer Programme
herauszubringen. Das Problem dabei ist nur, dass die meisten dieser
Firmen trotzdem nicht erkennen, wie viele zusätzliche
Anwender ihre Produkte benutzen würden, wenn es auch
FreeBSD-Versionen gäbe, und daher weiterhin
ausschließlich für Linux entwickeln. Was also kann ein
FreeBSD-Anwender tun? Genau an diesem Punkt kommt die Linux-
Binärkompatibilität ins Spiel.Um es auf den Punkt zu bringen, genau diese Kompatibilität
erlaubt es FreeBSD-Anwendern, etwa 90 % aller Linux-Anwendungen
ohne Code-Änderungen zu verwenden. Dies schließt
solche Anwendungen wie &staroffice;,
Open Office, die Linux-Versionen von
&netscape;,
&adobe; &acrobat;,
RealPlayer,
VMWare, &oracle;,
WordPerfect, Doom,
Quake und viele andere ein. Es wird
sogar berichtet, dass diese Linux-Anwendungen in manchen
Fällen unter FreeBSD eine bessere Leistung als unter
Linux aufweisen.Allerdings gibt es nach wie vor einige Linux-spezifische
Betriebssystem-Eigenschaften, die unter FreeBSD nicht
unterstützt werden. Linux-Anwendungen, die
&i386;-spezifische Aufrufe (wie die Aktivierung des
virtuellen 8086-Modus) verwenden, funktionieren
unter FreeBSD leider nicht.Nach dem Lesen dieses Kapitels werden Siewissen, wie Sie die Linux-Binärkompatibilität
installieren bzw. aktivieren.Wissen, wie man zusätzliche Linux-Systembibliotheken
unter FreeBSD installiert.Linux-Anwendungen unter FreeBSD installieren können.Wissen, wie die Linux-Binärkompatibilität
unter FreeBSD verwirklicht wurde.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Siewissen, wie man Software Dritter installiert
().InstallationKLD (kernel loadable object)Die Linux-Binärkompatibilität ist per Voreinstellung
nicht aktiviert. Der einfachste Weg, dies zu tun, ist das
Linux KLD (Kernel LoaDable object)
zu laden. Dies erreichen Sie durch die Eingabe des folgenden
Befehls:&prompt.root; kldload linuxWollen Sie die Linux-Binärkompatibilität dauerhaft
aktivieren, sollten Sie die folgende Zeile in
/etc/rc.conf einfügen:linux_enable="YES"Der &man.kldstat.8;-Befehl kann benutzt werden, um
festzustellen, ob KLD geladen wurde:&prompt.user; kldstat
Id Refs Address Size Name
1 2 0xc0100000 16bdb8 kernel
7 1 0xc24db000 d000 linux.koKerneloptionenCOMPAT_LINUXWenn Sie das KLD nicht laden können oder wollen, besteht
auch die Möglichkeit, die Linux-Binärkompatibiltät
statisch in den Kernel einzubinden. Dazu fügen Sie Ihrer
Kernelkonfigurationsdatei den Eintrag
options COMPAT_LINUX
hinzu. Anschließend installieren Sie Ihren neuen Kernel
wie in beschrieben.Linux-Laufzeitbibliotheken installierenLinuxLinux-Laufzeitbibliotheken installierenDies kann auf zwei Arten geschehen, entweder über den
linux_base-Port,
oder durch manuelle Installation der Bibliotheken
.Installation unter Verwendung des linux_base-PortsPorts-SammlungDies ist die einfachste Methode, um die Laufzeitbibliotheken
zu installieren. Sie funktioniert genauso wie die
Installation eines beliebigen anderen Ports aus der
Ports-Sammlung.
Dazu machen Sie einfach folgendes:&prompt.root; cd /usr/ports/emulators/linux_base-fc4
&prompt.root; make install distcleanSie sollten nun über eine funktionierende
Linux-Binärkompatibilität verfügen. Einige
Programme könnten sich zwar über falsche
Unterversionsnummern der Systembibliotheken beschweren, dies ist
im Allgemeinen aber kein Problem.Unter Umständen gibt es mehrere Versionen des
Ports emulators/linux_base.
Die Ports entsprechen unterschiedlichen Versionen
verschiedener Linux-Distributionen Sie sollten den
Port installieren, der am besten die Anforderungen
der Linux-Anwendung erfüllt.Manuelle Installation der BibliothekenWenn Sie die Ports-Sammlung nicht installiert
haben, können Sie die Bibliotheken auch manuell
installieren. Dazu brauchen Sie die jeweiligen
Linux-Systembibliotheken, die das zu installierende Programm
verwendet sowie den Laufzeit-Linker. Zusätzlich müssen
Sie auf Ihrem FreeBSD-System einen
virtuellen Verzeichnisbaum für die
Linux-Bibliotheken einrichten. Alle unter FreeBSD gestarteten
Linux-Programme suchen zuerst in diesem Verzeichnisbaum
nach Systembibliotheken. Wenn also ein Linuxprogramm beispielsweise
/lib/libc.so lädt, versucht FreeBSD
zuerst, /compat/linux/lib/libc.so laden.
Ist diese Datei nicht vorhanden, wird
/lib/libc.so geladen. Systembibliotheken
sollten daher besser in den virtuellen Verzeichnisbaum
/compat/linux/lib als in den vom
Linux-ld.so vorgeschlagenen installiert
werden.Im Allgemeinen müssen Sie nur zu Beginn nach den
Systembibliotheken suchen, die von Linuxprogrammen
benötigt werden. Nach den ersten Installationen von
Linuxprogrammen auf Ihrem FreeBSD-System verfügen Sie
über eine Sammlung von Linux-Systembibliotheken,
die es Ihnen ermöglichen wird, neue Linuxprogramme
ohne Zusatzarbeit zu installieren.Installation zusätzlicher SystembibliothekenShared-LibrariesWas passiert, wenn Sie den linux_base-Port
installieren, und Ihr Programm beschwert sich trotzdem
über fehlende Systembibliotheken? Woher wissen Sie,
welche Systembibliotheken von Linux-Binärprogrammen
benötigt werden, und wo Sie diese finden? Grundsätzlich
gibt es dafür zwei Möglichkeiten (um dieser
Anleitung zu folgen, müssen Sie unter
FreeBSD als Benutzer root angemeldet
sein):Wenn Sie Zugriff auf ein Linux-System haben, können
Sie dort nachsehen, welche Systembibliotheken eine Anwendung
benötigt, und diese auf Ihr FreeBSD-System kopieren.
Dazu folgendes Beispiel:Nehmen wir an, Sie haben FTP verwendet, um die
Linux-Binärversion von Doom
zu bekommen und haben sie auf Ihrem Linux-System installiert.
Nun können Sie überprüfen, welche
Systembibliotheken das Programm benötigt, indem Sie
ldd linuxdoom eingeben. Das Resultat
sieht dann so aus:&prompt.user; ldd linuxdoom
libXt.so.3 (DLL Jump 3.1) => /usr/X11/lib/libXt.so.3.1.0
libX11.so.3 (DLL Jump 3.1) => /usr/X11/lib/libX11.so.3.1.0
libc.so.4 (DLL Jump 4.5pl26) => /lib/libc.so.4.6.29symbolische LinksSie müssten nun alle Dateien aus der
letzten Spalte kopieren und sie unter
/compat/linux speichern, wobei
die Namen der ersten Spalte als symbolische Links auf
diese Dateien zeigen. Damit haben Sie schließlich
folgende Dateien auf Ihrem FreeBSD-System:/compat/linux/usr/X11/lib/libXt.so.3.1.0
/compat/linux/usr/X11/lib/libXt.so.3 -> libXt.so.3.1.0
/compat/linux/usr/X11/lib/libX11.so.3.1.0
/compat/linux/usr/X11/lib/libX11.so.3 -> libX11.so.3.1.0
/compat/linux/lib/libc.so.4.6.29
/compat/linux/lib/libc.so.4 -> libc.so.4.6.29
Beachten Sie, dass wenn Sie bereits eine
Linux-Systembibliothek einer zur ersten Spalte
passenden Hauptversionsnummer (laut
ldd-Ausgabe) besitzen, Sie die Datei
aus der zweiten Spalte nicht mehr kopieren müssen,
da die bereits vorhandene Version funktionieren sollte.
Hat die Systembibliothek jedoch eine neuere
Versionsnummer, sollten Sie sie dennoch kopieren.
Sie können die alte Version löschen, solange
Sie einen symbolischen Link auf die neue
Version anlegen. Wenn Sie also folgende Bibliotheken
auf Ihrem System installiert haben:/compat/linux/lib/libc.so.4.6.27
/compat/linux/lib/libc.so.4 -> libc.so.4.6.27und Sie haben eine neue Binärdatei, die
laut ldd
eine neuere Bibliothek benötigt:libc.so.4 (DLL Jump 4.5pl26) -> libc.so.4.6.29Wenn diese sich nur um ein oder zwei Stellen
in der Unterversionsnummer unterscheiden, müssen
Sie /lib/libc.so.4.6.29
nicht auf Ihr System kopieren, da das Programm auch
mit der etwas älteren Version ohne Probleme
funktionieren sollte. Wenn Sie wollen,
können Sie libc.so aber
dennoch ersetzen (das heißt aktualisieren), was dann zu
folgender Ausgabe führt:/compat/linux/lib/libc.so.4.6.29
/compat/linux/lib/libc.so.4 -> libc.so.4.6.29
Der Mechanismus der symbolischen Links wird
nur für Linux-Binärdateien
benötigt. Der FreeBSD-Laufzeitlinker sucht
sich die passenden Hauptversionsnummern selbst,
das heißt Sie müssen sich nicht darum
kümmern.
Linux ELF-Binärdateien installierenLinuxELF-BinärdateiELF-Binärdateien benötigen manchmal eine zusätzliche
Kennzeichnung. Wenn Sie versuchen, eine nicht
gekennzeichnete ELF-Binärdatei auszuführen,
werden Sie eine Fehlermeldung ähnlich der folgenden
erhalten:&prompt.user; ./my-linux-elf-binary
ELF binary type not known
AbortDamit der FreeBSD-Kernel eine Linux-ELF-Datei von einer
FreeBSD-ELF-Datei unterscheiden kann, gibt es das Werkzeug
&man.brandelf.1;:&prompt.user; brandelf -t Linux my-linux-elf-binaryGNU WerkzeugeDie GNU Werkzeuge schreiben nun automatisch die
passende Kennzeichnungsinformation in die ELF-Binärdateien,
so dass Sie diesen Schritt in Zukunft nur noch selten benötigen
werden.Namensauflösung konfigurierenWenn DNS nicht funktioniert, oder Sie folgende Fehlermeldung
erhalten:resolv+: "bind" is an invalid keyword resolv+:
"hosts" is an invalid keywordmüssen sie /compat/linux/etc/host.conf
wie folgt anlegen:order hosts, bind
multi onDiese Reihenfolge legt fest, dass zuerst
/etc/hosts und anschließend DNS
durchsucht werden. Wenn
/compat/linux/etc/host.conf nicht vorhanden
ist, finden Linux-Anwendungen FreeBSD's
/etc/host.conf und
beschweren sich über die inkompatible FreeBSD-Syntax. Wenn Sie
keinen Nameserver (in /etc/resolv.conf)
konfiguriert haben, sollten Sie den Eintrag
bind entfernen.BorisHollasFür Mathematica 5.x aktualisiert von &mathematica; installierenLinux-AnwendungenMathematicaDieses Dokument beschreibt die Installation der Linux-Version von
&mathematica; 5.x auf einem
FreeBSD-System.Die Linux-Version von &mathematica;
oder &mathematica; für Studenten kann
direkt von Wolfram unter
bestellt werden.Den &mathematica;-Installer startenZuerst müssen Sie &os; mitteilen, dass die
Linux-Binärversion von
&mathematica; die Linux-ABI
verwendet. Dies erreichen Sie am einfachsten, indem Sie die
Standard-ELF-Kennzeichnung für alle ungekennzeichneten
Binärdateien auf Linux festlegen:&prompt.root; sysctl kern.fallback_elf_brand=3Danach wird FreeBSD annehmen, dass alle ungekennzeichneten
ELF-Binärdateien die Linux-ABI verwenden und es wäre
nun möglich, das Installationsprogramm direkt von der
CD-ROM zu starten.Unter &os; müssen allerdings die Datei
MathInstaller in ein lokales Verzeichnis
Ihrer Festplatte kopieren:&prompt.root; mount /cdrom
&prompt.root; cp /cdrom/Unix/Installers/Linux/MathInstaller /LokalesVerzeichnis/In dieser Datei ersetzen Sie in der ersten Zeile den Wert
/bin/sh durch
/compat/linux/bin/sh. Dadurch wird
sichergestellt, dass der Installer von der Linux-Version von
&man.sh.1; aufgerufen wird. Danach ersetzen Sie durch das
im nächsten Abschnitt zu findende Skript oder über
einen Texteditor alle Vorkommen von Linux)
durch FreeBSD). Dadurch ist es dem
&mathematica;-Installer möglich,
durch den Einsatz von uname -s das
Betriebssystem zu bestimmen. &os; wird dabei als
Linux-artiges Betriebssystem behandelt. Durch den Aufruf von
MathInstaller kann
&mathematica; anschließend
installiert werden.Die &mathematica;-Programmdateien anpassenDas von &mathematica; während
der Installation erzeugte Shell-Skript muss angepasst werden,
bevor Sie es einsetzen können. Wenn Sie die
&mathematica;-Programmdateien unter
/usr/local/bin installieren,
finden Sie in diesem Verzeichnis die symbolische Links
math, mathematica,
Mathematica, sowie
MathKernel. In jeder dieser Dateien
müssen Sie jedes Vorkommen von Linux)
durch FreeBSD) ersetzen (entweder über
einen Texteditor oder durch das folgende Shellskript):#!/bin/sh
cd /usr/local/bin
for i in math mathematica Mathematica MathKernel
do sed 's/Linux)/FreeBSD)/g' $i > $i.tmp
sed 's/\/bin\/sh/\/compat\/linux\/bin\/sh/g' $i.tmp > $i
rm $i.tmp
chmod a+x $i
doneIhr &mathematica;-Passwort anfordernEthernetMAC-AdresseWenn Sie &mathematica; das erste
Mal starten, werden Sie nach einem Passwort gefragt. Haben Sie
noch kein Passwort von Wolfram erhalten, müssen Sie zuerst
im Installationsverzeichnis mathinfo
aufrufen, um Ihre Rechner-ID zu bestimmen. Diese
Rechner-ID basiert ausschließlich auf der MAC-Adresse
Ihrer ersten Netzwerkkarte. Daher ist es nicht möglich,
Ihre &mathematica;-Kopie auf
verschiedenen Rechnern zu installieren.Wenn Sie sich bei Wolfram registrieren (durch E-Mail,
Telefon oder Fax), teilen Sie
Ihre Rechner-ID mit und erhalten dafür
ein aus Zahlengruppen bestehendes Passwort.Das &mathematica;-Frontend über ein Netzwerk
ausführen&mathematica; verwendet einige
spezielle Schriftarten, um Zeichen anzuzeigen, die in den
Standardzeichensätzen nicht vorhanden
sind (z.B. Integrale, Summen, griechische Buchstaben). Das
X-Protokoll verlangt allerdings, dass diese Schriftarten
lokal installiert sind.
Das bedeutet, dass Sie diese Schriftarten von der CD-ROM oder
von einem Rechner, auf dem &mathematica;
installiert ist, auf Ihren Rechner kopieren müssen.
Diese Schriftarten befinden sich normalerweise in
/cdrom/Unix/Files/SystemFiles/Fonts
(&mathematica;-CD) oder in
/usr/local/mathematica/SystemFiles/Fonts
(Festplatte). Die aktuellen Schriftarten befinden sich dabei
in den Unterverzeichnissen Type1 und
X. Um diese Schriftarten zu verwenden,
gibt es mehrere Möglichkeiten, die nun beschrieben werden:Die erste Möglichkeit besteht darin, die Schriftarten
in eins der bereits existierenden Schriftartenverzeichnisse unter
/usr/X11R6/lib/X11/fonts zu kopieren.
Dies bedeutet, dass Sie fonts.dir editieren
müssen, indem Sie die Schriftnamen hinzufügen und
die Anzahl der Schriftarten in der ersten Zeile ändern.
Alternativ ist es auch möglich, im Verzeichnis, in das
Sie die Schriftarten kopiert haben, das Kommando
&man.mkfontdir.1; auszuführen.Die zweite Möglichkeit, besteht darin,
die Verzeichnisse nach
/usr/X11R6/lib/X11/fonts zu kopieren:&prompt.root; cd /usr/X11R6/lib/X11/fonts
&prompt.root; mkdir X
&prompt.root; mkdir MathType1
&prompt.root; cd /cdrom/Unix/Files/SystemFiles/Fonts
&prompt.root; cp X/* /usr/X11R6/lib/X11/fonts/X
&prompt.root; cp Type1/* /usr/X11R6/lib/X11/fonts/MathType1
&prompt.root; cd /usr/X11R6/lib/X11/fonts/X
&prompt.root; mkfontdir
&prompt.root; cd ../MathType1
&prompt.root; mkfontdirNun fügen Sie die neuen Schriftartenverzeichnisse in
Ihren Pfad ein:&prompt.root; xset fp+ /usr/X11R6/lib/X11/fonts/X
&prompt.root; xset fp+ /usr/X11R6/lib/X11/fonts/MathType1
&prompt.root; xset fp rehashWenn Sie den &xorg;-Server verwenden, können Sie die
Schriftarten-Verzeichnisse automatisch laden lassen, wenn Sie sie
in Ihrer xorg.conf angeben.Für den &xfree86;-Server
verwenden Sie die Datei XF86Config.SchriftartenWenn Sie noch kein/usr/X11R6/lib/X11/fonts/Type1-Verzeichnis
haben, können Sie das
MathType1-Verzeichnis im vorherigen
Beispiel in Type1 umbenennen.AaronKaplanBeigetragen von RobertGetschmannMit Unterstützung durch &maple; installierenLinux-AnwendungenMaple&maple; ist ein mit
&mathematica; vergleichbares kommerzielles
Mathematikprogramm. Sie können dieses Programm unter
kaufen und sich
anschließend registrieren, um eine Lizenz zu erhalten. Um
dieses Programm unter FreeBSD zu installieren, gehen Sie wie
folgt vor:Führen Sie das
INSTALL-Shell-Skript
der Softwaredistribution aus. Wählen Sie die
RedHat-Option aus, wenn Sie das
Installationsprogramm danach fragt. Ein typisches
Installationsverzeichnis wäre z.B.
/usr/local/maple.Wenn Sie dies noch nicht gemacht haben, besorgen Sie
sich nun eine &maple;-Lizenz von
Maple Waterloo Software
()
und kopieren Sie diese nach
/usr/local/maple/license/license.dat.Installieren Sie den
FLEXlm-Lizenz-Manager, indem Sie
das INSTALL_LIC-Installations-Shellskript
ausführen, das mit &maple;
ausgeliefert wird. Geben Sie Ihren primären
Rechnernamen für den Lizenz-Server an.Verändern Sie
/usr/local/maple/bin/maple.system.type
wie folgt: ----- snip ------------------
*** maple.system.type.orig Sun Jul 8 16:35:33 2001
--- maple.system.type Sun Jul 8 16:35:51 2001
***************
*** 72,77 ****
--- 72,78 ----
# the IBM RS/6000 AIX case
MAPLE_BIN="bin.IBM_RISC_UNIX"
;;
+ "FreeBSD"|\
"Linux")
# the Linux/x86 case
# We have two Linux implementations, one for Red Hat and
----- snip end of patch -----Bitte beachten Sie, dass nach
"FreeBSD"|\ kein anderes
Zeichen eingefügt werden darf.Dieser Patch weist &maple; an,
FreeBSD als eine Art von Linux-System zu erkennen.
Das Shell-Skript bin/maple ruft das
Shell-Skript bin/maple.system.type auf,
welches wiederum uname -a verwendet,
um den Namen des Betriebssystems herauszufinden.
Abhängig vom Betriebssystem weiß das System nun,
welche Binärdateien verwendet werden sollen.Starten Sie den Lizenz-Server.Das folgende, als
/usr/local/etc/rc.d/lmgrd.sh
installierte Shell-Skript ist ein komfortabler Weg,
um lmgrd zu starten: ----- snip ------------
#! /bin/sh
PATH=/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/sbin:/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/usr/X11R6/bin
PATH=${PATH}:/usr/local/maple/bin:/usr/local/maple/FLEXlm/UNIX/LINUX
export PATH
LICENSE_FILE=/usr/local/maple/license/license.dat
LOG=/var/log/lmgrd.log
case "$1" in
start)
lmgrd -c ${LICENSE_FILE} 2>> ${LOG} 1>&2
echo -n " lmgrd"
;;
stop)
lmgrd -c ${LICENSE_FILE} -x lmdown 2>> ${LOG} 1>&2
;;
*)
echo "Usage: `basename $0` {start|stop}" 1>&2
exit 64
;;
esac
exit 0
----- snip ------------Versuchen Sie, &maple;
zu starten:&prompt.user; cd /usr/local/maple/bin
&prompt.user; ./xmapleNun sollte das Programm laufen und alles funktionieren.
Falls ja, vergessen Sie nicht, an Maplesoft zu schreiben
und sie wissen zu lassen, dass Sie gerne eine native
FreeBSD-Version hätten.Häufige FehlerquellenDer
FLEXlm-Lizenzmanager kann schwierig
zu bedienen sein. Zusätzliche Dokumentation
zu diesem Thema finden Sie unter .Es ist bekannt, dass lmgrd
sehr pingelig ist, wenn es um die Lizenzdatei geht. Gibt
es Probleme, führt dies zu einem Speicherauszug
(core dump). Ein
korrekte Lizenzdatei sollte ähnlich der
folgenden aussehen:# =======================================================
# License File for UNIX Installations ("Pointer File")
# =======================================================
SERVER chillig ANY
#USE_SERVER
VENDOR maplelmg
FEATURE Maple maplelmg 2000.0831 permanent 1 XXXXXXXXXXXX \
PLATFORMS=i86_r ISSUER="Waterloo Maple Inc." \
ISSUED=11-may-2000 NOTICE=" Technische Universitat Wien" \
SN=XXXXXXXXXSeriennummer und Schlüssel wurden durch mehrere
X unkenntlich gemacht. chillig ist ein
Rechnername.Veränderungen an der Lizenzdatei sind möglich,
solange Sie die FEATURE-Zeile nicht
verändern (diese ist durch den Lizenzschlüssel
geschützt).DanPellegBeigesteuert von &matlab; installierenLinux-AnwendungenMATLABIm Folgenden wird die Installation der Linux-Anwendung
&matlab; Version 6.5 auf
&os; beschrieben. Mit Ausnahme der
&java.virtual.machine; (siehe
) läuft die Anwendung
auch ganz gut.Die Linux-Version von &matlab;
können Sie direkt bei The MathWorks bestellen.
Vergewissern Sie sich, dass Sie die Lizenz-Datei
oder eine Anleitung zum Erstellen der Lizenz-Datei erhalten
haben. Wenn Sie mit MathWorks in Kontakt stehen, weisen
Sie bitte auf die fehlende &os;-Version der Software hin.Das &matlab;-InstallationsskriptUm &matlab; zu installieren,
gehen Sie wie folgt vor:Hängen Sie die Installations-CD ein und
wechseln Sie zu root, wie im
Installations-Skript gefordert. Starten Sie die
Installation mit dem folgenden Kommando:&prompt.root; /compat/linux/bin/sh /cdrom/installDie Installation erfordert eine graphische
Benutzeroberfläche. Wenn Sie die Fehlermeldung
erhalten, dass das Display nicht geöffnet werden
konnte, führen Sie das folgende Kommando aus:&prompt.root; setenv HOME ~USERFür USER setzen Sie
den Benutzer ein, von dem aus Sie root
geworden sind.Beantworten Sie die Frage nach dem
&matlab;-Root-Verzeichnis mit:
/compat/linux/usr/local/matlab.Den langen Pfad werden Sie noch öfter brauchen.
Die Tipparbeit können Sie sich mit dem folgenden
Befehl erleichtern:&prompt.root; set MATLAB=/compat/linux/usr/local/matlabEditieren Sie die Lizenz-Datei entsprechend der
Anweisung, die Sie beim Erwerb der Lizenz
erhalten haben.Sie können die Datei schon vorher mit Ihrem
Lieblingseditor bearbeiten. Kopieren Sie die Lizenz-Datei
nach $MATLAB/license.dat
bevor das Installationsprogramm Sie auffordert, die
Datei zu editieren.Schließen Sie die Installation ab.Die &matlab;-Installation
ist jetzt abgeschlossen. Die folgenden Schritte passen
&matlab; an &os; an.Den Lizenzmanager startenErstellen Sie symbolische Links zu den Startskripten
des Lizenzmanagers:&prompt.root; ln -s $MATLAB/etc/lmboot /usr/local/etc/lmboot_TMW
&prompt.root; ln -s $MATLAB/etc/lmdown /usr/local/etc/lmdown_TMWErstellen Sie das Startskript
/usr/local/etc/rc.d/flexlm.sh. Das
folgende Beispiel ist eine geänderte Version des
mitgelieferten Skripts
$MATLAB/etc/rc.lm.glnx86.
Angepasst wurden die Pfade zu den Dateien und der
Start des Lizenzmanagers unter der Linux-Emulation.#!/bin/sh
case "$1" in
start)
if [ -f /usr/local/etc/lmboot_TMW ]; then
/compat/linux/bin/sh /usr/local/etc/lmboot_TMW -u username && echo 'MATLAB_lmgrd'
fi
;;
stop)
if [ -f /usr/local/etc/lmdown_TMW ]; then
/compat/linux/bin/sh /usr/local/etc/lmdown_TMW > /dev/null 2>&1
fi
;;
*)
echo "Usage: $0 {start|stop}"
exit 1
;;
esac
exit 0Machen Sie Datei ausführbar:&prompt.root; chmod +x /usr/local/etc/rc.d/flexlm.shErsetzen Sie im Skript username
durch einen existierenden Benutzer Ihres Systems
(bitte keinesfalls root).Starten Sie den Lizenzmanager:&prompt.root; /usr/local/etc/rc.d/flexlm.sh startEinrichten der &java;-LaufzeitumgebungErstellen Sie einen symbolischen Link auf eine
unter &os; laufende &java;-Laufzeitumgebung (JRE):&prompt.root; cd $MATLAB/sys/java/jre/glnx86/
&prompt.root; unlink jre; ln -s ./jre1.1.8 ./jreEin &matlab;-Startskript erstellenKopieren Sie das folgende Skript nach
/usr/local/bin/matlab:#!/bin/sh
/compat/linux/bin/sh /compat/linux/usr/local/matlab/bin/matlab "$@"Machen Sie das Skript ausführbar:&prompt.root; chmod +x /usr/local/bin/matlabAbhängig von der Version des Ports
emulators/linux_base
kann das Skript auf Fehler laufen. Die Fehler können
Sie vermeiden, indem Sie die Datei
/compat/linux/usr/local/matlab/bin/matlab
editieren. Ändern Sie die nachstehende Zeileif [ `expr "$lscmd" : '.*->.*'` -ne 0 ]; then(mit Version 13.0.1 in der Zeile 410) in
die folgende um:if test -L $newbase; thenStopp-Skript für &matlab; erstellenDas nachstehende Skript beendet &matlab;
ordnungsgemäß.Erstellen Sie die Datei
$MATLAB/toolbox/local/finish.m mit
dem nachstehenden Inhalt:! $MATLAB/bin/finish.shÜbernehmen Sie die Zeichenkette
$MATLAB unverändert.Im selben Verzeichnis befinden sich die
Dateien finishsav.m und
finishdlg.m. Die Dateien
sichern die Einstellungen der Arbeitsfläche
bevor &matlab; beendet wird. Wenn Sie eine
der beiden Dateien benutzen, fügen Sie
die obige Zeile unmittelbar nach dem
save-Kommando ein.Erstellen Sie die Datei
$MATLAB/bin/finish.sh mit
nachstehendem Inhalt:#!/usr/compat/linux/bin/sh
(sleep 5; killall -1 matlab_helper) &
exit 0Machen Sie die Datei ausführbar:&prompt.root; chmod +x $MATLAB/bin/finish.sh&matlab; benutzenJetzt können Sie &matlab;
mit dem matlab starten.MarcelMoolenaarBeigetragen von &oracle; installierenLinux-AnwendungenOracleÜbersichtDieses Dokument beschreibt die Installation von
&oracle; 8.0.5
und &oracle; 8.0.5.1 Enterprise Edition
für Linux auf einem FreeBSD-Rechner.Installation der Linux-UmgebungStellen Sie sicher, dass Sie sowohl
emulators/linux_base und
devel/linux_devtools
aus der Ports-Sammlung installiert haben. Wenn Sie mit
diesen Ports Schwierigkeiten haben, müssen Sie
vielleicht ältere Versionen der Linux-Umgebung aus
der Ports-Sammlung installieren.Wenn Sie den Intelligent-Agent verwenden wollen,
müssen Sie zusätzlich das RedHat Tcl-Paket
installieren: tcl-8.0.3-20.i386.rpm.
Zur Installation von RPM-Paketen wir der Port
archivers/rpm benötigt.
Ist der Port installiert, lassen sich RPM-Pakete
anschließend mit dem nachstehenden Befehl
installieren:&prompt.root; rpm -i --ignoreos --root /compat/linux --dbpath /var/lib/rpm packageDie Installation der RPM-Pakete sollte ohne
Fehlermeldung ablaufen.Die &oracle;-Umgebung erzeugenBevor Sie &oracle; installieren
können, müssen Sie eine entsprechende Umgebung erzeugen.
Dieses Dokument beschreibt nur, was Sie
im Speziellen tun müssen, um die
Linux-Version von &oracle; unter FreeBSD
zu installieren, nicht aber, was bereits in der Installationsanleitung
von &oracle; beschrieben wird.Kernel-TuningKernel TuningWie in der Installationsanleitung von
&oracle; beschrieben,
müssen Sie die maximale Shared-Memory Größe
festlegen. Verwenden Sie
SHMMAX nicht unter FreeBSD.
SHMMAX wird lediglich aus
SHMMAXPGS und PGSIZE
berechnet. Definieren Sie stattdessen
SHMMAXPGS. Alle anderen Optionen
können wie in der Anleitung beschrieben verwendet werden.
Zum Beispiel:options SHMMAXPGS=10000
options SHMMNI=100
options SHMSEG=10
options SEMMNS=200
options SEMMNI=70
options SEMMSL=61Passen Sie diese Optionen entsprechend dem von Ihnen
gewünschten Einsatzzweck von
&oracle; an.Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie folgende
Optionen in Ihren Kernel kompilieren:options SYSVSHM #SysV shared memory
options SYSVSEM #SysV semaphores
options SYSVMSG #SysV interprocess communication&oracle;-Benutzer anlegenLegen Sie den Account oracle an.
Der Account unterschiedet sich von normalen Accounts
dadurch, dass er eine Linux-Shell zugeordnet bekommen muss.
Fügen Sie /compat/linux/bin/bash in die
Datei /etc/shells ein und setzen Sie die
Shell für den oracle-Account auf
/compat/linux/bin/bash.UmgebungNeben den normalen
&oracle;-Variablen, wie z.B.
ORACLE_HOME und ORACLE_SID
müssen Sie die folgenden Variablen setzen:VariableWertLD_LIBRARY_PATH$ORACLE_HOME/libCLASSPATH$ORACLE_HOME/jdbc/lib/classes111.zipPATH/compat/linux/bin
/compat/linux/sbin
/compat/linux/usr/bin
/compat/linux/usr/sbin
/bin
/sbin
/usr/bin
/usr/sbin
/usr/local/bin
$ORACLE_HOME/binEs ist empfehlenswert, alle Variablen in der Datei
.profile zu setzen. Ein komplettes
Beispiel sieht folgendermaßen aus:ORACLE_BASE=/oracle; export ORACLE_BASE
ORACLE_HOME=/oracle; export ORACLE_HOME
LD_LIBRARY_PATH=$ORACLE_HOME/lib
export LD_LIBRARY_PATH
ORACLE_SID=ORCL; export ORACLE_SID
ORACLE_TERM=386x; export ORACLE_TERM
CLASSPATH=$ORACLE_HOME/jdbc/lib/classes111.zip
export CLASSPATH
PATH=/compat/linux/bin:/compat/linux/sbin:/compat/linux/usr/bin
PATH=$PATH:/compat/linux/usr/sbin:/bin:/sbin:/usr/bin:/usr/sbin
PATH=$PATH:/usr/local/bin:$ORACLE_HOME/bin
export PATH&oracle; installierenAuf Grund einer kleinen Unregelmäßigkeit
im Linux-Emulator müssen Sie das Verzeichnis
.oracle unter /var/tmp
erzeugen, bevor Sie das Installationsprogramm starten.
Das Verzeichnis muss dem Account oracle
gehören. Sie sollten &oracle; nun
ohne Probleme installieren können. Treten dennoch Probleme
auf, überprüfen Sie zuerst Ihre
&oracle;-Distribution und Ihre
Konfiguration. Nachdem Sie &oracle;
erfolgreich installiert haben, installieren Sie die Patches
wie in den zwei folgenden Abschnitten beschrieben:Ein häufiges Problem ist, dass der
TCP Protokoll-Adapter nicht korrekt installiert wird.
Daraus folgt, dass Sie keine TCP-Listener starten können.
Dieses Problem kann durch folgende Schritte behoben werden:&prompt.root; cd $ORACLE_HOME/network/lib
&prompt.root; make -f ins_network.mk ntcontab.o
&prompt.root; cd $ORACLE_HOME/lib
&prompt.root; ar r libnetwork.a ntcontab.o
&prompt.root; cd $ORACLE_HOME/network/lib
&prompt.root; make -f ins_network.mk installVergessen Sie nicht, root.sh
nochmals auszuführen!root.sh patchenWährend der
&oracle;-Installation werden einige
Aktionen, die als root
ausgeführt werden müssen, in ein Shell-Skript
mit dem Namen root.sh gespeichert.
Dieses Skript befindet sich im Verzeichnis
orainst. Verwenden Sie folgenden
Patch für root.sh, damit es
das richtige chown Kommando
verwendet, oder lassen Sie das
Skript alternativ unter einer Linux-Shell ablaufen:*** orainst/root.sh.orig Tue Oct 6 21:57:33 1998
--- orainst/root.sh Mon Dec 28 15:58:53 1998
***************
*** 31,37 ****
# This is the default value for CHOWN
# It will redefined later in this script for those ports
# which have it conditionally defined in ss_install.h
! CHOWN=/bin/chown
#
# Define variables to be used in this script
--- 31,37 ----
# This is the default value for CHOWN
# It will redefined later in this script for those ports
# which have it conditionally defined in ss_install.h
! CHOWN=/usr/sbin/chown
#
# Define variables to be used in this scriptWenn Sie &oracle; nicht
von CD-ROM installieren, können
Sie Quelldatei für root.sh
verändern. Sie heißt rthd.sh
und befindet sich im orainst-Verzeichnis
des Quellcodebaums.genclntsh patchenDas Skript genclntsh wird verwendet,
um eine Shared-Library für Clients zu erzeugen.
Diese wird bei der Erzeugung der Demos verwendet. Verwenden
Sie folgenden Patch, um die Definition von PATH
auszukommentieren:*** bin/genclntsh.orig Wed Sep 30 07:37:19 1998
--- bin/genclntsh Tue Dec 22 15:36:49 1998
***************
*** 32,38 ****
#
# Explicit path to ensure that we're using the correct commands
#PATH=/usr/bin:/usr/ccs/bin export PATH
! PATH=/usr/local/bin:/bin:/usr/bin:/usr/X11R6/bin export PATH
#
# each product MUST provide a $PRODUCT/admin/shrept.lst
--- 32,38 ----
#
# Explicit path to ensure that we're using the correct commands
#PATH=/usr/bin:/usr/ccs/bin export PATH
! #PATH=/usr/local/bin:/bin:/usr/bin:/usr/X11R6/bin export PATH
#
# each product MUST provide a $PRODUCT/admin/shrept.lst&oracle; startenWenn Sie den Anweisungen gefolgt sind, sollten Sie nun
in der Lage sein, &oracle; zu starten,
genau so, wie Sie dies auch unter Linux tun würden.HolgerKippBeigetragen von ValentinoVaschettoOriginalversion nach SGML konvertiert durch: &sap.r3; installierenLinux-AnwendungenSAP R/3Installationen von &sap;
unter FreeBSD werden vom &sap; Support-Team
nicht unterstützt – und &sap; bietet Support nur
für zertifizierte Plattformen an! ÜbersichtDieses Dokument beschreibt einen möglichen Weg, um ein
&sap.r3;-System mit
&oracle; Datenbank
für Linux auf einem FreeBSD-Rechner zu installieren,
einschließlich der Installation von FreeBSD und
&oracle;. Zwei verschiedene Konfigurationen
werden beschrieben:&sap.r3; 4.6B (IDES) mit
&oracle; 8.0.5 unter
FreeBSD 4.3-STABLE&sap.r3; 4.6C mit
&oracle; 8.1.7 unter
FreeBSD 4.5-STABLEObwohl dieses Dokument versucht, alle wichtigen Schritte
ausführlich zu beschreiben, besteht nicht die Absicht,
die originalen Installationsanleitungen von
&oracle; und
&sap.r3; zu ersetzen.Benutzen Sie die mit
&sap.r3; Linux Edition
gelieferte Dokumentation für &sap;-
und &oracle;-spezifische Fragen,
sowie die Ressourcen von &oracle; und
&sap;-OSS.Software/ProgrammeFolgende CD-ROMs wurden für die Installation von
&sap; verwendet:&sap.r3; 4.6B, &oracle; 8.0.5BezeichnungNummerBeschreibungKERNEL51009113&sap; Kernel &oracle; / Installation / AIX, Linux,
&solaris;RDBMS51007558&oracle; / RDBMS 8.0.5.X / LinuxEXPORT151010208IDES / DB-Export / Disc 1 of 6EXPORT251010209IDES / DB-Export / Disc 2 of 6EXPORT351010210IDES / DB-Export / Disc 3 of 6EXPORT451010211IDES / DB-Export / Disc 4 of 6EXPORT551010212IDES / DB-Export / Disc 5 of 6EXPORT651010213IDES / DB-Export / Disc 6 of 6Zusätzlich wurde die
&oracle; 8 Server CD-ROM
(Pre-production Version 8.0.5 für Linux, Kernel Version 2.0.33)
verwendet, die allerdings nicht unbedingt nötig ist
und FreeBSD 4.3-STABLE (die Installation wurde kurz
nach dem Erscheinen von 4.3-RELEASE durchgeführt).&sap.r3; 4.6C SR2, &oracle; 8.1.7BezeichnungNummerBeschreibungKERNEL51014004&sap; Kernel &oracle; / &sap; Kernel Version 4.6D / DEC,
LinuxRDBMS51012930&oracle; 8.1.7/ RDBMS / LinuxEXPORT151013953Release 4.6C SR2 / Export / Disc 1 of 4EXPORT151013953Release 4.6C SR2 / Export / Disc 2 of 4EXPORT151013953Release 4.6C SR2 / Export / Disc 3 of 4EXPORT151013953Release 4.6C SR2 / Export / Disc 4 of 4LANG151013954Release 4.6C SR2 / Language / DE, EN, FR /
Disc 1 of 3Abhängig von den zu installierenden Sprachen kann
es sein, dass zusätzliche Sprach-CDs nötig sind.
Da hier nur Deutsch und Englisch verwendet wurden, ist die
erste Sprachen-CD ausreichend. Nebenbei bemerkt sind
die Nummern aller vier Export-CDs identisch. Das heißt alle
drei Sprachen-CDs haben diesselbe Nummer (das unterscheidet
sie von der Nummerierung der 4.6B IDES-Version).
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments lief das
System unter FreeBSD 4.5-STABLE (20.03.2002).&sap;-NotesDie folgenden Anmerkungen sollten vor der Installation
von &sap.r3; gelesen werden, da sie
sich während der Installation als nützlich
erwiesen haben.&sap.r3; 4.6B, &oracle; 8.0.5NummerBezeichnung0171356&sap; Software on Linux: Essential Comments0201147INST: 4.6C R/3 Inst. on UNIX - &oracle;0373203Update / Migration &oracle; 8.0.5 --> 8.0.6/8.1.6
LINUX0072984Release of Digital UNIX 4.0B for &oracle;0130581R3SETUP step DIPGNTAB terminates0144978Your system has not been installed correctly0162266Questions and tips for R3SETUP on
Windows NT/W2K&sap.r3; 4.6C, &oracle; 8.1.7NummerBezeichnung0015023Initializing table TCPDB (RSXP0004) (EBCDIC)0045619R/3 with several languages or typefaces0171356&sap; Software on Linux: Essential Comments0195603RedHat 6.1 Enterprise version: Known problems0212876The new archiving tool SAPCAR0300900Linux: Released DELL Hardware0377187RedHat 6.2: important remarks0387074INST: R/3 4.6C SR2 Installation on UNIX0387077INST: R/3 4.6C SR2 Inst. on UNIX - &oracle;0387078&sap; Software on UNIX: OS Dependencies 4.6C SR2Hardware-AnforderungenDie folgende Ausstattung reicht für die Installation eines
&sap.r3; Systems aus. Für
Produktionszwecke benötigt man natürlich eine
exakte Bestimmung dieser Größen:Komponente4.6B4.6CProzessor2 x 800MHz &pentium; III2 x 800MHz &pentium; IIIHauptspeicher1GB ECC2GB ECCFestplattenplatz50-60GB (IDES)50-60GB (IDES)Für Produktionszwecke sind &xeon; Prozessoren mit
großem Cache, Hochgeschwindigkeitsspeicher (SCSI,
RAID Hardware Controller), USV (unterbrechungsfreie
Stromversorgung) und ECC-RAM empfehlenswert. Der große
Bedarf an Festplattenplatz ergibt sich durch das vorkonfigurierte
IDES System, welches während der Installation
27 GB Datenbankdateien erzeugt. Dieser Speicher ist
auch für neue Produktionssysteme und Anwendungsdaten
ausreichend.&sap.r3; 4.6B, &oracle; 8.0.5Folgende Standard-Hardware wurde verwendet: Ein
Doppelprozessorboard mit zwei 800 MHz &pentium; III
Prozessoren, Adaptec 29160 Ultra160 SCSI Adaptern
(zum Anschluß eines 40/80 GB DLT Bandlaufwerks und eines
CD-ROM-Laufwerks), &mylex; &acceleraid; (2 Kanäle,
Firmware 6.00-1-00 mit 32 MB RAM). An den
&mylex; RAID-Controller wurden 2 (gespiegelte) 17 GB
Festplatten sowie vier 36 GB Festplatten (RAID level 5)
angeschlossen.&sap.r3; 4.6C, &oracle; 8.1.7Für diese Installation wurde ein DELL PowerEdge 2500
verwendet: Ein Doppelprozessorboard mit zwei
1000 MHz &pentium; III Prozessoren
(256 kB Cache), 2 GB PC133 ECC SDRAM, PERC/3 DC PCI
RAID-Controller mit 128 MB, und einem EIDE DVD-ROM Laufwerk.
An den RAID-Controller sind zwei (gespiegelte) 18 GB Festplatten
sowie vier 36 GB Festplatten (RAID level 5) angeschlossen.Installation von FreeBSDAls erstes müssen Sie FreeBSD installieren.
Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, die in
des Handbuchs
beschrieben werden.Aufteilung der FestplatteUm das Ganze zu vereinfachen, wurde sowohl für die
&sap.r3; 46B- als auch die
&sap.r3; 46C SR2-Installation die
gleiche Platteneinteilung verwendet. Nur die Gerätenamen
änderten sich, da die Installationen auf verschiedenen
Hardwareplattformen durchgeführt wurden (Insbesondere
/dev/da sowie
/dev/amr; wenn also jemand z.B.
ein AMI &megaraid; verwendet, so wird er
/dev/amr0s1a anstelle von
/dev/da0s1a vorfinden.):DateisystemGröße (1k-blocks)HDD-Größe (GB)Gemountet nach/dev/da0s1a1.016.3031//dev/da0s1b6Swap/dev/da0s1e2.032.6232/var/dev/da0s1f8.205.3398/usr/dev/da1s1e45.734.36145/compat/linux/oracle/dev/da1s1f2.032.6232/compat/linux/sapmnt/dev/da1s1g2.032.6232/compat/linux/usr/sapKonfigurieren und initialisieren Sie die zwei
logischen Platten mit der &mylex;- oder PERC/3 RAID Software,
bevor Sie beginnen. Diese kann während der BIOS-Bootphase
gestartet werden.Beachten Sie bitte, dass sich diese Platteneinteilung
etwas von den &sap;-Empfehlungen unterscheidet, da &sap;
vorschlägt, die &oracle;-Unterverzeichnisse
(und einige andere) separat einzuhängen – es
ist jedoch einfacher, diese als reale Unterverzeichnisse
zu erzeugen.make world und ein neuer KernelLaden Sie die neuesten STABLE-Quellen herunter.
Aktualisieren Sie das System und erzeugen Sie einen
neuen Kernel, nachdem Sie die Kernelkonfigurationsdatei
angepasst haben. Zusätzlich sollten Sie
die Kernel Parameter
einfügen, die sowohl von &sap.r3;
als auch von &oracle;
benötigt werden.Installation der Linux-UmgebungDas Linux-Basissystem installierenZuerst muss der Port
linux_base
als root installiert werden:&prompt.root; cd /usr/ports/emulators/linux_base
&prompt.root; make packageDie Linux-Entwicklungsumgebung installierenDie Linux-Entwicklungsumgebung wird benötigt, wenn Sie
&oracle; auf Ihrem FreeBSD-System
installieren wollen (siehe ):&prompt.root; cd /usr/ports/devel/linux_devtools
&prompt.root; make install distcleanDie Linux-Entwicklungsumgebung wurde hier jedoch nur für
die &sap.r3; 46B IDES-Installation
verwendet. Sie wird nicht benötigt, wenn die
&oracle;-Datenbank auf dem FreeBSD
System nicht neu gebunden wird. Dies ist dann der Fall,
wenn Sie den &oracle;
Tarball eines Linux-Systems verwenden.Notwendige RPMs installierenRPMsUm das R3SETUP-Programm
zu starten, wird PAM-Unterstützung benötigt.
Während der ersten Installation von
&sap; unter
FreeBSD 4.3-STABLE wurde versucht, zuerst alle von PAM
benötigten Pakete zu installieren. Anschließend
wurde die Installation von PAM erzwungen, was auch ohne
Probleme funktionierte. Für die folgende Installation
von &sap.r3; 4.6C SR2
wurde die Installation von PAM ohne die abhängigen
Pakete direkt erzwungen und es funktionierte ebenfalls.
Es sieht so aus, als würden die abhängigen Pakete
nicht benötigt.&prompt.root; rpm -i --ignoreos --nodeps --root /compat/linux --dbpath /var/lib/rpm \
pam-0.68-7.i386.rpmUm den Intelligent-Agent von
&oracle; 8.0.5 auszuführen,
musste das RedHat Tcl-Paket
tcl-8.0.5-30.i386.rpm installiert werden,
da sonst das Binden (link)
während der &oracle;-Installation
nicht funktionierte. Es gibt noch weitere Punkte beim
Binden von &oracle;, die aber die Kombination
&oracle;-Linux
betreffen und nicht FreeBSD spezifisch sind.Zusätzliche HinweiseEine gute Idee ist es, linprocfs
in /etc/fstab einzufügen;
weitere Informationen dazu erhalten Sie in der Hilfeseite
&man.linprocfs.5;. Weiterhin sollten Sie in
der Datei /etc/sysctl.conf
die Zeile kern.fallback_elf_brand=3
einfügen.Die &sap.r3;-Umgebung erzeugenDie nötigen Dateisysteme erzeugenFür eine einfache Installation reicht es aus,
folgende Dateisysteme zu erzeugen:DateisystemeGröße in GB/compat/linux/oracle45 GB/compat/linux/sapmnt2 GB/compat/linux/usr/sap2 GBAußerdem müssen einige Links angelegt werden.
Ansonsten beschwert sich der
&sap;-Installer, wenn er die
erzeugten Links überprüft:&prompt.root; ln -s /compat/linux/oracle /oracle
&prompt.root; ln -s /compat/linux/sapmnt /sapmnt
&prompt.root; ln -s /compat/linux/usr/sap /usr/sapEine Fehlermeldung während der Installation (hier unter dem
PRD-System und
&sap.r3; 4.6C SR2 könnte
beispielsweise so aussehen:INFO 2002-03-19 16:45:36 R3LINKS_IND_IND SyLinkCreate:200
Checking existence of symbolic link /usr/sap/PRD/SYS/exe/dbg to
/sapmnt/PRD/exe. Creating if it does not exist...
WARNING 2002-03-19 16:45:36 R3LINKS_IND_IND SyLinkCreate:400
Link /usr/sap/PRD/SYS/exe/dbg exists but it points to file
/compat/linux/sapmnt/PRD/exe instead of /sapmnt/PRD/exe. The
program cannot go on as long as this link exists at this
location. Move the link to another location.
ERROR 2002-03-19 16:45:36 R3LINKS_IND_IND Ins_SetupLinks:0
can not setup link '/usr/sap/PRD/SYS/exe/dbg' with content
'/sapmnt/PRD/exe'Benutzer und Verzeichnisse anlegen&sap.r3; benötigt zwei
Benutzer und drei Benutzergruppen. Die Benutzernamen
hängen von der (aus drei Buchstaben bestehenden)
SAP-System-ID (SID) ab. Einige
dieser SIDs sind von &sap;
reserviert (z.B. SAP und
NIX. Für eine komplette
Übersicht schlagen Sie bitte in der
&sap;-Dokumentation
nach. Für die IDES-Installation wurde IDS
verwendet, für die 4.6C-SR2-Installation
PRD, da das System für
Produktionszwecke eingesetzt werden sollte. Daraus ergaben
sich folgende Gruppen (die Gruppen-IDs können variieren,
es handelt sich nur um Werte, die für diese spezielle
Installation verwendet wurden):Gruppen-IDGruppen-NameBeschreibung100dbaDatenbank-Administrator101sapsysSAP System102operDatenbank-OperatorBei einer
Standard-&oracle;-Installation
wird nur die Gruppe dba verwendet.
Für die Gruppe oper wird
ebenfalls die Gruppe dba verwendet
(weitere Informationen finden sich in der
&oracle;- und
&sap;-Dokumentation).Zusätzlich werden auch folgende Benutzer
benötigt:Benutzer-IDBenutzernameGenerischer NameGruppeZusätzliche GruppenBeschreibung1000idsadm/prdadmsidadmsapsysoperSAP Administrator1002oraids/oraprdorasiddbaoper&oracle; AdministratorFür das Anlegen des &sap;-Administrators mittels
&man.adduser.8; werden folgende Einträge
(beachten Sie bitte die Shell und das Heimatverzeichnis)
benötigt:Name: sidadm
Password: ******
Fullname: SAP Administrator SID
Uid: 1000
Gid: 101 (sapsys)
Class:
Groups: sapsys dba
HOME: /home/sidadm
Shell: bash (/compat/linux/bin/bash)und für den Datenbank-Administrator:Name: orasid
Password: ******
Fullname: Oracle Administrator SID
Uid: 1002
Gid: 100 (dba)
Class:
Groups: dba
HOME: /oracle/sid
Shell: bash (/compat/linux/bin/bash)Wenn Sie beide Gruppen (dba und
oper) verwenden, sollte auch die Gruppe
oper hinzugefügt werden.Verzeichnisse erzeugenDiese Verzeichnisse werden gewöhnlich als eigene
Dateisysteme erzeugt und gemountet. Letztlich liegt dies
aber an Ihren Anforderungen an das System. Hier wurden
sie als einfache Verzeichnisse angelegt, die sich alle im
gleichen RAID5 befinden:Zuerst werden die Eigentümer und Rechte für
einige Verzeichnisse (als Benutzer root)
gesetzt:&prompt.root; chmod 775 /oracle
&prompt.root; chmod 777 /sapmnt
&prompt.root; chown root:dba /oracle
&prompt.root; chown sidadm:sapsys /compat/linux/usr/sap
&prompt.root; chmod 775 /compat/linux/usr/sapDanach werden (als Benutzer
orasid) einige
Verzeichnisse erzeugt, die alle Unterverzeichnisse von
/oracle/SID sind:&prompt.root; su - orasid
&prompt.root; cd /oracle/SID
&prompt.root; mkdir mirrlogA mirrlogB origlogA origlogB
&prompt.root; mkdir sapdata1 sapdata2 sapdata3 sapdata4 sapdata5 sapdata6
&prompt.root; mkdir saparch sapreorg
&prompt.root; exitFür die &oracle; 8.1.7-Installation
werden ebenfalls zusätzliche Verzeichnisse benötigt:&prompt.root; su - orasid
&prompt.root; cd /oracle
&prompt.root; mkdir 805_32
&prompt.root; mkdir client stage
&prompt.root; mkdir client/80x_32
&prompt.root; mkdir stage/817_32
&prompt.root; cd /oracle/SID
&prompt.root; mkdir 817_32Das Verzeichnis client/80x_32
muss genau so genannt werden. Versuchen Sie nicht,
das x durch eine Zahl oder
einen Buchstaben zu ersetzen.Im dritten Schritt werden wiederum Verzeichnisse (als Benutzer
sidadm) erzeugt:&prompt.root; su - sidadm
&prompt.root; cd /usr/sap
&prompt.root; mkdir SID
&prompt.root; mkdir trans
&prompt.root; exitEinträge in /etc/services&sap.r3; benötigt
einige Einträge in /etc/services,
die während der Installation unter FreeBSD nicht
richtig gesetzt werden. Sie benötigen mindestens
die zur Instanzennummer, in diesem Fall 00,
passenden Einträge. Es ist auch möglich,
direkt alle Einträge für
dp, gw,
sp und ms
von 00 bis 99
einzufügen. Wenn Sie einen
SAP-Router verwenden, oder
den Zugang zu &sap;-OSS benötigen,
müssen Sie auch 99 einfügen,
da der Port 3299 normalerweise für den
SAP-Router-Prozess auf
dem Zielsystem benötigt wird:sapdp00 3200/tcp # SAP Dispatcher. 3200 + Instance-Number
sapgw00 3300/tcp # SAP Gateway. 3300 + Instance-Number
sapsp00 3400/tcp # 3400 + Instance-Number
sapms00 3500/tcp # 3500 + Instance-Number
sapmsSID 3600/tcp # SAP Message Server. 3600 + Instance-Number
sapgw00s 4800/tcp # SAP Secure Gateway 4800 + Instance-NumberNotwendige LokalisierungenLocale&sap; benötigt
mindestens zwei Lokalisierungen, die nicht Teil der
RedHat-Standardinstallation sind. &sap; bietet
diese als RPMs auf ihrem FTP-Server als Downloads
an (diese sind aber nur dann zugänglich, wenn Sie
ein Kunde mit OSS-Zugang sind). Für eine
Übersicht der notwendigen RPMs lesen Sie bitte den
&sap;-Hinweis 0171356.Es ist auch möglich, nur die passenden Links
(z.B. von de_DE und en_US)
zu erzeugen, diese Vorgehensweise wird aber nicht nicht
empfohlen (obwohl es bisher beim IDES-System ohne Probleme
funktioniert hat). Folgende Lokalisationen werden
benötigt:de_DE.ISO-8859-1
en_US.ISO-8859-1Erzeugen Sie die Links wie folgt:&prompt.root; cd /compat/linux/usr/share/locale
&prompt.root; ln -s de_DE de_DE.ISO-8859-1
&prompt.root; ln -s en_US en_US.ISO-8859-1Sind diese nicht vorhanden, wird es während
der Installation zu einigen Problemen kommen. Wenn diese
konsequent ignoriert werden (indem der fehlgeschlagene
Schritt in CENTRDB.R3S auf
OK gesetzt wird), ist es ohne
größeren Aufwand nicht mehr möglich, sich am
&sap;-System anzumelden.Kernel-TuningKernel Tuning&sap.r3;-Systeme verbrauchen
sehr viele Ressourcen. Deshalb wurden folgende Parameter
in die Kernelkonfigurationsdatei eingefügt:# Set these for memory pigs (SAP and Oracle):
options MAXDSIZ="(1024*1024*1024)"
options DFLDSIZ="(1024*1024*1024)"
# System V options needed.
options SYSVSHM #SYSV-style shared memory
options SHMMAXPGS=262144 #max amount of shared mem. pages
#options SHMMAXPGS=393216 #use this for the 46C inst.parameters
options SHMMNI=256 #max number of shared memory ident if.
options SHMSEG=100 #max shared mem.segs per process
options SYSVMSG #SYSV-style message queues
options MSGSEG=32767 #max num. of mes.segments in system
options MSGSSZ=32 #size of msg-seg. MUST be power of 2
options MSGMNB=65535 #max char. per message queue
options MSGTQL=2046 #max amount of msgs in system
options SYSVSEM #SYSV-style semaphores
options SEMMNU=256 #number of semaphore UNDO structures
options SEMMNS=1024 #number of semaphores in system
options SEMMNI=520 #number of semaphore indentifiers
options SEMUME=100 #number of UNDO keysDie minimalen Werte sind in der von &sap; kommenden
Dokumentation festgelegt. Da es keine Beschreibung für
Linux (und daher auch nicht für FreeBSD) gibt,
entnehmen Sie weitere Informationen dem HP-UX-Abschnitt (32-Bit).
Da das System für die 4.6C SR2-Installation über
mehr Hauptspeicher verfügte, können die
Shared-Segments für &sap; und
&oracle; größer sein.
Wählen Sie daher eine größere Anzahl von
Shared-Memory-Pages.Bei einer &os;-Standardinstallation
auf &i386;-Systemen belassen Sie
MAXDSIZ und DFLDSIZ
auf dem Maximum von 1 GB. Ansonsten könnten
seltsame Fehlermeldungen, wie
ORA-27102: out of memory oder
Linux Error: 12: Cannot allocate memory
auftreten.&sap.r3; installierenDie &sap; CD-ROMs vorbereitenFür eine Installation werden viele CD-ROMs benötigt,
die gemountet und ungemountet werden müssen. Wenn
Sie genügend CD-ROM-Laufwerke haben, können Sie
alle gleichzeitig gemountet werden. Ansonsten kopiert man die
CD-ROM-Inhalte einfach in die entsprechenden Verzeichnisse,/oracle/SID/sapreorg/cd-namewobei cd-nameKERNEL,
RDBMS, EXPORT1,
EXPORT2, EXPORT3,
EXPORT4, EXPORT5 und
EXPORT6 bei einer 4.6B/IDES-Installation und
KERNEL, RDBMS,
DISK1, DISK2,
DISK3, DISK4 und
LANG bei einer 4.6C SR2-Installation
entspricht. Die Dateinamen auf den gemounteten CDs sollten
aus Großbuchstaben bestehen. Ist dies nicht der Fall,
verwenden Sie zum Mounten die Option . Für das
Kopieren der CD-Inhalte verwenden Sie folgenden Befehle:&prompt.root; mount_cd9660 -g /dev/cd0a /mnt
&prompt.root; cp -R /mnt/* /oracle/SID/sapreorg/cd-name
&prompt.root; umount /mntDas Installations-Skript ausführenAls erstes müssen Sie ein Installationsverzeichnis
anlegen:&prompt.root; cd /oracle/SID/sapreorg
&prompt.root; mkdir install
&prompt.root; cd installAnschließend wird das Installations-Skript gestartet,
das nahezu alle relevanten Daten in das Installationsverzeichnis
kopiert:&prompt.root; /oracle/SID/sapreorg/KERNEL/UNIX/INSTTOOL.SHDie IDES-Installation (4.6B) wird mit einem vollständig
angepassten &sap.r3; Demo-System geliefert, das heißt
es gibt sechs statt drei Export-CDs. Da
CENTRDB.R3S
für eine Standard-Zentralinstanz
(&r3; plus Datenbank)
ausgelegt ist, aber nicht für eine IDES-Zentralinstanz,
muss die passende CENTRDB.R3S-Datei
manuell aus dem Verzeichnis
EXPORT1 in das
Installationsverzeichnis kopiert werden, da
R3SETUP ansonsten nur nach drei
EXPORT-CDs verlangt.Die aktuellere Version &sap; 4.6C SR2
wird mit vier EXPORT-CDs geliefert. Die die Installation
überwachende Parameter-Datei heißt hier
CENTRAL.R3S. Im Gegensatz zu früheren
Versionen gibt es nun keine separaten Vorlagen für
die Installation von Zentralinstanzen mit und ohne Datenbank mehr.
&sap; verwendet eine
eigene Vorlage für die
Datenbankinstallation. Um die Installation später
erneut starten, ist es jedoch ausreichend,
die Installation mit der ursprünglichen Datei zu starten.Während und nach der Installation benötigt
&sap;hostname,
um den Rechnernamen, aber nicht den vollständigen
Domain-Namen zu erhalten. Setzen Sie also entweder den
Rechnernamen entsprechend, oder setzen Sie einen Alias mit
alias hostname='hostname -s'
für die Benutzer
orasid und
sidadm
(Und zusätzlich für root.
Dies zumindest für die Installationsschritte, die als
root ausgeführt werden müssen.).
Außerdem ist es möglich, nur die während
der &sap;-Installation erstellten
Dateien .profile und
.login beider Benutzer anzupassen.R3SETUP 4.6B startenStellen Sie sicher, dass LD_LIBRARY_PATH korrekt
gesetzt wurde:&prompt.root; export LD_LIBRARY_PATH=/oracle/IDS/lib:/sapmnt/IDS/exe:/oracle/805_32/libGehen Sie in das Installationsverzeichnis und starten Sie
R3SETUP als root:&prompt.root; cd /oracle/IDS/sapreorg/install
&prompt.root; ./R3SETUP -f CENTRDB.R3SDas Skript stellt anschließend einige Fragen
(Vorgaben stehen dabei in Klammern, gefolgt von den
aktuellen Eingaben):FrageVorgabeEingabeEnter SAP System ID[C11]IDSEnterEnter SAP Instance Number[00]EnterEnter SAPMOUNT Directory[/sapmnt]EnterEnter name of SAP central host[troubadix.domain.de]EnterEnter name of SAP db host[troubadix]EnterSelect character set[1] (WE8DEC)EnterEnter Oracle server version (1) Oracle 8.0.5,
(2) Oracle 8.0.6, (3) Oracle 8.1.5, (4) Oracle 8.1.61EnterExtract Oracle Client archive[1] (Yes, extract)EnterEnter path to KERNEL CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/KERNELEnter path to RDBMS CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/RDBMSEnter path to EXPORT1 CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/EXPORT1Directory to copy EXPORT1 CD[/oracle/IDS/sapreorg/CD4_DIR]EnterEnter path to EXPORT2 CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/EXPORT2Directory to copy EXPORT2 CD[/oracle/IDS/sapreorg/CD5_DIR]EnterEnter path to EXPORT3 CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/EXPORT3Directory to copy EXPORT3 CD[/oracle/IDS/sapreorg/CD6_DIR]EnterEnter path to EXPORT4 CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/EXPORT4Directory to copy EXPORT4 CD[/oracle/IDS/sapreorg/CD7_DIR]EnterEnter path to EXPORT5 CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/EXPORT5Directory to copy EXPORT5 CD[/oracle/IDS/sapreorg/CD8_DIR]EnterEnter path to EXPORT6 CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/EXPORT6Directory to copy EXPORT6 CD[/oracle/IDS/sapreorg/CD9_DIR]EnterEnter amount of RAM for SAP + DB850Enter (in Megabytes)Service Entry Message Server[3600]EnterEnter Group-ID of sapsys[101]EnterEnter Group-ID of oper[102]EnterEnter Group-ID of dba[100]EnterEnter User-ID of sidadm[1000]EnterEnter User-ID of orasid[1002]EnterNumber of parallel procs[2]EnterWenn Sie die CD-Inhalte nicht in verschiedene
Verzeichnisse kopiert haben, findet das
&sap;-Installationsprogramm
die benötigten CDs nicht (diese sind durch die Datei
LABEL.ASC gekennzeichnet) und
würde von Ihnen verlangen, entweder die CD einzulegen
und zu mounten oder den entsprechenden mount-Pfad
einzugeben.CENTRDB.R3S ist möglicherweise
nicht fehlerfrei. Im vorliegenden Fall wurde die CD EXPORT4
zwar erneut verlangt, dennoch wurde der richtige Schlüssel
(6_LOCATION, danach 7_LOCATION) vorgeschlagen.
Daher ist es problemlos möglich, durch Eingabe der
korrekten Werte fortzufahren.Abgesehen von einigen kleineren (unten angeführten)
Problemen, sollte nun bis zur Installation der
&oracle;-Datenbank alles ohne Probleme
ablaufen.R3SETUP 4.6C SR2 startenStellen Sie sicher, dass LD_LIBRARY_PATH
korrekt gesetzt ist. Dieser Wert unterscheidet sich von dem der
4.6B-&oracle; 8.0.5-Installation:&prompt.root; export LD_LIBRARY_PATH=/sapmnt/PRD/exe:/oracle/PRD/817_32/libGehen Sie in das Installationsverzeichnis und führen
Sie R3SETUP als
root aus:&prompt.root; cd /oracle/PRD/sapreorg/install
&prompt.root; ./R3SETUP -f CENTRAL.R3SDas Skript stellt anschließend einige Fragen
(Vorgaben in Klammern, gefolgt von den aktuellen Eingaben):FrageVorgabeEingabeEnter SAP System ID[C11]PRDEnterEnter SAP Instance Number[00]EnterEnter SAPMOUNT Directory[/sapmnt]EnterEnter name of SAP central host[majestix]EnterEnter Database System ID[PRD]PRDEnterEnter name of SAP db host[majestix]EnterSelect character set[1] (WE8DEC)EnterEnter Oracle server version (2) Oracle 8.1.72EnterExtract Oracle Client archive[1] (Yes, extract)EnterEnter path to KERNEL CD[/sapcd]/oracle/PRD/sapreorg/KERNELEnter amount of RAM for SAP + DB20441800Enter (in Megabytes)Service Entry Message Server[3600]EnterEnter Group-ID of sapsys[100]EnterEnter Group-ID of oper[101]EnterEnter Group-ID of dba[102]EnterEnter User-ID of oraprd[1002]EnterEnter User-ID of prdadm[1000]EnterLDAP support3Enter (no support)Installation step completed[1] (continue)EnterChoose installation service[1] (DB inst,file)EnterBisher verursacht das Anlegen von Benutzern eine
Fehlermeldung während der Installation, und zwar
in den Stadien OSUSERDBSID_IND_ORA (beim Anlegen
des Benutzers orasid),
sowie in OSUSERSIDADM_IND_ORA (beim Anlegen des Benutzers
sidadm).Abgesehen von einigen kleineren (unten angeführten)
Problemen, sollte nun bis zur Installation der
&oracle;-Datenbank alles ohne
Probleme ablaufen.&oracle; 8.0.5 installierenLesen Sie bitte die entsprechenden
&sap;-Hinweise und
&oracle;-Readmes für Probleme,
die Linux
und die &oracle;-Datenbank betreffen.
Die meisten (wenn nicht alle) Probleme
werden durch inkompatible Bibliotheken verursacht.Weiteres zur
&oracle;-Installation
finden Sie im Kapitel Installation
von &oracle;.&oracle; 8.0.5 mit orainst installierenWenn &oracle; 8.0.5 verwendet
wird, werden einige zusätzliche Bibliotheken benötigt,
da &oracle; 8.0.5 mit einer
alten Version von glibc verlinkt wurde, RedHat 6.1 aber
bereits eine aktuellere Version verwendet. Daher müssen
Sie folgende zusätzliche Pakte installieren, um sicherzustellen,
dass die Verlinkung ordnungsgemäß erfolgt:compat-libs-5.2-2.i386.rpmcompat-glibc-5.2-2.0.7.2.i386.rpmcompat-egcs-5.2-1.0.3a.1.i386.rpmcompat-egcs-c++-5.2-1.0.3a.1.i386.rpmcompat-binutils-5.2-2.9.1.0.23.1.i386.rpmLesen Sie bitte die entsprechenden &sap;-Hinweise
und die &oracle;-Readmes.
Ist dies nicht möglich (z.B. aus Zeitmangel, oder bei
Nichtvorhandensein dieser Unterlagen), besteht auch die
Möglichkeit, die originalen Binärdateien oder die
verlinkten Binärdateien eines RedHat-Systems zu
verwenden.Um den Intelligent-Agent zu kompilieren, muss
das RedHat Tcl-Paket installiert sein. Wenn Sie
tcl-8.0.3-20.i386.rpm nicht bekommen
können, sollte es auch problemlos möglich sein,
eine neuere Version, z.B.
tcl-8.0.5-30.i386.rpm für
RedHat 6.1, zu verwenden.Vom Binden abgesehen, läuft die Installation
wie folgt ab:&prompt.root; su - oraids
&prompt.root; export TERM=xterm
&prompt.root; export ORACLE_TERM=xterm
&prompt.root; export ORACLE_HOME=/oracle/IDS
&prompt.root; cd $ORACLE_HOME/orainst_sap
&prompt.root; ./orainstBestätigen Sie alle Meldungen mit Enter,
bis die Software installiert ist. Einzige Ausnahme ist die
Frage nach der Installation des &oracle; On-Line
Text Viewers. Dieser ist unter Linux (noch)
nicht verfügbar. Daher muss diese Option deaktiviert werden.
Anschließend will sich &oracle;
unter Verwendung von i386-glibc20-linux-gcc
anstelle der verfügbaren gcc,
egcs oder
i386-redhat-linux-gcc verlinken.Auf Grund zeitlicher Einschränkungen wurden
für die Installation die Binärdateien der
&oracle; 8.0.5 PreProduction-Version
verwendet, nachdem sich der erste Versuch, die Version
von der RDBMS-CD zum Laufen zu bringen, sowie die
richtigen RPMs zu finden und zu installieren,
zum Alptraum entwickelt hatte.&oracle; 8.0.5 Pre-Production für
Linux (Kernel 2.0.33) installierenDiese Installation ist relativ einfach. Mounten Sie die
CD und starten Sie den Installer. Danach wählen Sie
das &oracle;-Heimatverzeichnis und kopieren Sie die
Binärdateien dorthin. Die Überreste der
vorherigen RDBMS-Installationsversuche werden dabei nicht
entfernt.Danach konnte die
&oracle;-Datenbank
ohne Probleme gestartet werden.Das &oracle; 8.1.7-Linux-Archiv entpackenNehmen Sie das aus dem Installationsverzeichnis eines
Linux-Systems erstellte Archiv oracle81732.tgz
und entpacken Sie es nach
/oracle/SID/817_32/.Mit der &sap.r3;-Installation fortfahrenÜberprüfen Sie als Erstes die
Umgebungseinstellungen der Benutzer
idsamd(sidadm) und
oraids (orasid).
Beide sollten nun die Dateien .profile,
.login und .cshrc
enthalten, die alle hostname benutzen.
Falls der Rechnername Ihres Systems der vollständige Rechnername
ist, müssen Sie in allen drei Dateien
hostname in hostname -s
ändern.Datenbanken ladenDanach kann R3SETUP entweder erneut
gestartet oder fortgesetzt werden (je nachdem, ob Sie das
Programm zuvor beendet hatten oder nicht).
R3SETUP erzeugt nun die Tablespaces und
lädt die Daten (für 46B IDES von EXPORT1 bis
EXPORT6, für 46C von DISK1 bis DISK4) mittels
R3load in die Datenbank.Wenn das Laden der Datenbank abgeschlossen ist
(dieser Vorgang kann einige Stunden dauern!), werden
einige Passwörter angefordert. Für
Testinstallationen können auch
Standard-Passwörter verwendet werden. Liegt
Ihnen allerdings etwas an der Sicherheit Ihres Systems,
so verwenden Sie andere Passwörter.FrageEingabeEnter Password for sapr3sapEnterConfirum Password for sapr3sapEnterEnter Password for syschange_on_installEnterConfirm Password for syschange_on_installEnterEnter Password for systemmanagerEnterConfirm Password for systemmanagerEnterAn diesem Punkt gab es während der 4.6B-Installation
einige Probleme mit dipgntab.ListenerStarten Sie den &oracle;-Listener als Benutzer
orasid
wie folgt:&prompt.user; umask 0; lsnrctl startAnsonsten könnten Sie die Meldung
ORA-12546 erhalten,
da die Sockets nicht über die korrekten Berechtigungen
verfügen werden. Lesen Sie dazu auch den
&sap;-Hinweis 072984.MNLS-Tabellen aktualisierenWenn Sie Nicht-Latin-1-Sprachen in das
&sap;-System
einbauen wollen, müssen Sie die MNLS
(Multi National Language Support)-Tabellen aktualisieren.
Dies wird in den SAP-OSS-Hinweisen 15023 und 45619 beschrieben.
Ansonsten können Sie diese Frage während der
&sap;-Installation
überspringen.Wenn Sie MNLS nicht benötigen, ist es
trotzdem nötig, die Tabelle TCPDB zu überprüfen
und zu initialisieren, falls dies nicht bereits geschehen ist.
Lesen Sie die &sap;-Hinweise 0015023 und 0045619, falls Sie
weitere Informationen benötigen.Abschließende Aufgaben&sap.r3;-Lizenzschlüssel anfordernSie müssen Ihren
&sap.r3;-Lizenzschlüssel anfordern,
da die zur Installation verwendete Lizenz nur für
vier Wochen gültig ist. Dazu ermitteln Sie zuerst Ihren
Hardwareschlüssel. Melden Sie sich als
idsadm an und rufen
Sie saplicense auf:&prompt.root; /sapmnt/IDS/exe/saplicense -getWird saplicense ohne Optionen aufgerufen,
so erhalten Sie eine Übersicht der möglichen Optionen.
Nach Erhalt des Lizenzschlüssels kann dieser
installiert werden:&prompt.root; /sapmnt/IDS/exe/saplicense -installNun müssen Sie folgende Daten eingeben:SAP SYSTEM ID = SID, 3 Zeichen
CUSTOMER KEY = Hardware-Schlüssel, 11 Zeichen
INSTALLATION NO = Installation, 10 Ziffern
EXPIRATION DATE = JJJJMMTT, normalerweise "99991231"
LICENSE KEY = Lizenzschlüssel, 24 ZeichenBenutzer anlegenErzeugen Sie einen Benutzer innerhalb von client 000
(für einige Aufgaben muss dies innerhalb von
client 000 erfolgen, aber nicht als Benutzer
sap* und ddic).
Als Benutzername empfiehlt sich beispielsweise
wartung (oder auf Englisch
service). Benötigte
Profile sind sap_new und
sap_all. Aus Sicherheitsgründen
sollten die Passwörter der Standardbenutzer in allen
Clients geändert werden (dies gilt auch für die Benutzer
sap* und ddic).Transportsystem, Profile, Betriebsarten usw.
konfigurierenInnerhalb von client 000 führen andere Benutzer als
ddic und sap*
normalerweise folgende Aufgaben durch:AufgabeTransaktionKonfiguration des Transportsystems, beispielsweise als
Stand-Alone Transport Domain EntitySTMSErstellen und Editieren von ProfilenRZ10Pflege von Betriebsarten und InstanzenRZ04Diese sowie alle anderen Post-Installationsschritte
sind ausführlich in den &sap;-Installationsanleitungen
beschrieben.initsid.sap (initIDS.sap) anpassenDie Datei /oracle/IDS/dbs/initIDS.sap
enthält das &sap;-Sicherungsprofil. Hier sind die
Größe des verwendeten Band(laufwerks),
die Kompressionsart und so weiter festgelegt. Um dieses
Profil mit sapdba oder brbackup
auszuführen, wurden folgende Werte geändert:compress = hardware
archive_function = copy_delete_save
cpio_flags = "-ov --format=newc --block-size=128 --quiet"
cpio_in_flags = "-iuv --block-size=128 --quiet"
tape_size = 38000M
tape_address = /dev/nsa0
tape_address_rew = /dev/sa0Erklärungen:compress: Das verwendete Bandlaufwerk
war ein HP DLT1. Dieses unterstützt Hardware-Kompression.archive_function: Hier wird das
Standardverhalten beim Sichern von &oracle;-Archivprotokollen
festgelegt. Neue Protokolldateien werden auf Band
gespeichert, bereits gespeicherte erneut gespeichert und
anschließend gelöscht. Dies verhindert eine Vielzahl
von Problemen, falls Sie Ihre Datenbank wiederherstellen
müssen und dabei feststellen, dass eins Ihrer
Archivbänder defekt ist.cpio_flags: Standardmäßig
wird verwendet. Dies setzt die Blockgröße
auf 5120 Bytes. Für DLT-Bänder
werden von HP mindestens 32 K Blockgröße
empfohlen, daher wurde hier
verwendet, um 64 KB-blöcke zu erzeugen.
wurde benötigt, da das
Installationssystem über mehr als 65535 Inodes
verfügt. Die letzte Option ist notwendig, weil
brbackup sich sonst beschwert, wenn
die cpio die Anzahl der gespeicherten
Blöcke ausgibt.cpio_in_flags: Flags, die zum Laden
der Daten vom Band benötigt werden. Das Format wird
dabei automatisch erkannt.tape_size: Damit wird die maximale
Speicherkapazität des Bandes angegeben. Aus
Sicherheitsgründen (das Bandlaufwerk unterstützt
Hardware-Kompression) ist dieser Wert geringfügig kleiner
als der aktuelle Wert.tape_address: Nicht zurückspulendes
Gerät für cpio.tape_address_rew: Zurückspulendes
Gerät für cpio.Konfiguration nach InstallationsendeDie folgenden &sap;-Parameter sollten nach der
Installation optimiert werden (die Beispiele gelten
für IDES 46B, 1 GB Hauptspeicher):NameWertztta/roll_extension250000000abap/heap_area_dia300000000abap/heap_area_nondia400000000em/initial_size_MB256em/blocksize_kB1024ipc/shm_psize_4070000000&sap;-Hinweis 0013026:NameWertztta/dynpro_area2500000&sap;-Hinweis 0157246:NameWertrdisp/ROLL_MAXFS16000rdisp/PG_MAXFS30000Mit obigen Parametern und einem System mit 1 Gigabyte
Hauptspeicher, könnte der Speicherverbrauch in etwa
so aussehen:Mem: 547M Active, 305M Inactive, 109M Wired, 40M Cache, 112M Buf, 3492K FreeWährend der Installation auftretende ProblemeNeustarten von R3SETUP nach Behebung eines ProblemsR3SETUP bricht ab, wenn ein Fehler auftritt. Wenn Sie
(nach Durchsicht der jeweiligen Protokolldateien) den Fehler
behoben haben, müssen Sie R3SETUP erneut aufrufen,
indem Sie für den fehlerhaften Schritt als Option
REPEAT eingeben.Um R3SETUP erneut zu starten, rufen Sie die Datei
einfach mit der entsprechenden R3S-Datei
auf:&prompt.root; ./R3SETUP -f CENTRDB.R3Sfür 4.6B, oder mit&prompt.root; ./R3SETUP -f CENTRAL.R3Sfür 4.6C, unabhängig davon, ob der Fehler mit
CENTRAL.R3S oder mit
DATABASE.R3S auftrat.Zu bestimmten Zeitpunkten nimmt R3SETUP an, dass
sowohl der Datenbank- als auch die &sap;-Prozesse vorhanden
sind und laufen (da dies Schritte sind, die es bereits
ausgeführt hat). Sollten Fehler auftreten (z.B.
wenn sich die Datenbank nicht starten lässt),
müssen Sie sowohl die Datenbank als auch &sap; manuell
neu starten, nachdem Sie die Fehler behoben haben. Erst danach
darf R3SETUP erneut gestartet werden.Achten Sie auch darauf, den &oracle;-Listener erneut
zu starten (als Benutzer orasid
mittels umask 0; lsnrctl start), wenn
dieser beendet wurde (z.B. durch einen notwendigen
Neustart des Systems).Fehler im Stadium OSUSERSIDADM_IND_ORA bei der Ausführung von R3SETUPWenn sich R3SETUP in diesem Stadium beschwert, editieren
Sie die bei der Installation verwendete Version der
Vorlage (CENTRDB.R3S (4.6B) oder
entweder CENTRAL.R3S oder
DATABASE.R3S (4.6C)). Finden Sie
[OSUSERSIDADM_IND_ORA] oder suchen Sie nach dem einzigen
STATUS=ERROR-Eintrag und ändern
Sie die folgenden Werte:HOME=/home/sidadm (war voher leer)
STATUS=OK (hatte den Status ERROR)
Danach können Sie R3SETUP erneut aufrufen.Fehler im Stadium OSUSERDBSID_IND_ORA bei der
Ausführung von R3SETUPWahrscheinlich beschwert sich R3SETUP auch in diesem Stadium.
Der hier auftretende Fehler ähnelt dem im Abschnitt
OSUSERSIDADM_IND_ORA. Editieren Sie einfach die bei
der Installation verwendete Version der Vorlage
(das heißt CENTRDB.R3S (4.6B) oder
entweder CENTRAL.R3S oder
DATABASE.R3S (4.6C)). Finden Sie
[OSUSERDBSID_IND_ORA] oder suchen Sie nach dem einzigen
STATUS=ERROR-Eintrag und ändern
Sie folgenden Eintrag:STATUS=OKDanach können Sie R3SETUP erneut aufrufen.Fehler oraview.vrf FILE NOT FOUND bei der
&oracle;-InstallationSie haben die Option
&oracle; On-Line Text Viewer nicht deaktiviert,
bevor Sie die Installation gestartet haben. Per Voreinstellung
ist diese Option aktiviert, obwohl sie unter Linux gar nicht
verfügbar ist. Deaktivieren Sie daher diese Option im
&oracle;-Installationsmenü und starten Sie die Installation
erneut.Fehler TEXTENV_INVALID bei der Ausführung von R3SETUP,
RFC oder beim Start von SAPGUITritt dieser Fehler auf, so fehlt die korrekte Lokalisierung.
&sap;-Hinweis 0171356 führt die notwendigen RPMs auf,
die installiert sein müssen (zum Beispiel
saplocales-1.0-3,
saposcheck-1.0-1 für
RedHat 6.1). Falls Sie alle damit verbundenen Fehler
ignoriert haben, und bei der Ausführung von R3SETUP
den STATUS jeweils von ERROR auf OK (in CENTRDB.R3S)
gesetzt haben, um R3SETUP anschließend neu zu starten,
wurde das &sap;-System nicht ordnungsgemäß
konfiguriert. Das bedeutet, dass Sie nicht via
SAPgui am System anmelden können,
obwohl das System trotzdem gestartet werden kann. Ein Versuch,
sich über die alte Linux-SAPgui
anzumelden, führte zu folgenden Fehlermeldungen:Sat May 5 14:23:14 2001
*** ERROR => no valid userarea given [trgmsgo. 0401]
Sat May 5 14:23:22 2001
*** ERROR => ERROR NR 24 occured [trgmsgi. 0410]
*** ERROR => Error when generating text environment. [trgmsgi. 0435]
*** ERROR => function failed [trgmsgi. 0447]
*** ERROR => no socket operation allowed [trxio.c 3363]
SpeicherzugriffsfehlerDieses Verhalten kommt daher, weil &sap.r3; nun nicht
in der Lage ist, eine korrekte Lokalisierung zuzuweisen, und
sich daher nicht ordnungsgemäß konfigurieren kann
(durch fehlende Einträge in einigen Datenbank-Tabellen).
Um sich in &sap; anmelden zu können, müssen Sie
folgende Einträge zur Datei DEFAULT.PFL
(lesen Sie dazu auch Hinweis 0043288) hinzufügen:abap/set_etct_env_at_new_mode = 0
install/collate/active = 0
rscp/TCP0B = TCP0BStarten Sie nun das &sap;-System neu. Sie sind nun in der Lage,
sich anzumelden, obwohl einige länderspezifische
Spracheinstellungen fehlerhaft sein könnten. Nachdem Sie diese
Ländereinstellungen korrigiert (und die korrekten
Lokalisierungen installiert) haben, können
Sie diese Einträge wieder aus
DEFAULT.PFL löschen und das
&sap;-System anschließend neu starten.ORA-00001Dieser Fehler trat nur bei einer Installation von
&oracle; 8.1.7 unter FreeBSD
auf. Dies geschah deshalb, weil sich die &oracle;-Datenbank nicht
initialisieren konnte und daher abstürzte. Dadurch
verblieben Semaphore und Shared-Memory
im System. Der nächste Startversuch führte dann
zur Meldung ORA-00001.Suchen Sie diese Semaphore mittels ipcs -a
und entfernen Sie sie mit ipcrm.ORA-00445 (Hintergrundprozess PMON wurde nicht gestartet)Dieser Fehler trat bei &oracle; 8.1.7
auf. Die Meldung erscheint, wenn die Datenbank mit dem
normalen startsap-Skript (zum Beispiel
startsap_majestix_00) aber als Benutzer
prdadm gestartet wird.Dies kann vermieden werden, indem die Datenbank als Benutzer
oraprd über svrmgrl
gestartet wird:&prompt.user; svrmgrl
SVRMGR> connect internal;
SVRMGR> startup;
SVRMGR> exitORA-12546 (den Listener mit den richtigen
Berechtigungen starten)Starten Sie den &oracle;-Listener als Benutzer
oraids mit folgendem Befehl:&prompt.root; umask 0; lsnrctl startAnsonsten könnten Sie die Meldung ORA-12546 erhalten,
da die Sockets nun nicht die richtigen Berechtigungen aufweisen.
Lesen Sie dazu auch den &sap;-Hinweis 0072984.ORA-27102 (kein freier Speicher mehr)Dieser Fehler trat auf, wenn versucht wurde, für
MAXDSIZ und DFLDSIZ
Werte über 1 GB (1024x1024x1024) festzulegen.
Zusätzlich führte dies zur Fehlermeldung
Linux Error 12: Cannot allocate memory.Fehler im Stadium [DIPGNTAB_IND_IND] bei der
Ausführung von R3SETUPFür allgemeine Informationen lesen Sie bitte den
&sap;-Hinweis 0130581 # (R3SETUP - Abbruch im Stadium
DIPGNTAB). Bei der IDES-spezifischen
Installation verwendete der Installationsprozess aus
irgendwelchen Gründen nicht den
korrekten &sap;-Systemnamen IDS, sondern den leeren
String "". Dies führte zu einigen kleineren Problemen
beim Zugriff auf bestimmte Verzeichnisse, da die Pfade durch
SID (in diesem Fall IDS) dynamisch
generiert werden. Das heißt anstatt auf/usr/sap/IDS/SYS/...
/usr/sap/IDS/DVMGS00zuzugreifen, wurden folgende Pfade verwendet:/usr/sap//SYS/...
/usr/sap/D00Um dennoch mit der Installation fortfahren zu können,
wurden ein Link sowie ein zusätzliches Verzeichnis
erzeugt:&prompt.root; pwd
/compat/linux/usr/sap
&prompt.root; ls -l
total 4
drwxr-xr-x 3 idsadm sapsys 512 May 5 11:20 D00
drwxr-x--x 5 idsadm sapsys 512 May 5 11:35 IDS
lrwxr-xr-x 1 root sapsys 7 May 5 11:35 SYS -> IDS/SYS
drwxrwxr-x 2 idsadm sapsys 512 May 5 13:00 tmp
drwxrwxr-x 11 idsadm sapsys 512 May 4 14:20 transDieses Verhalten wird auch in den &sap;-Hinweisen 0029227
und 0008401 beschrieben. Bei der Installtion von
&sap; 4.6C trat allerdings keines dieser
Probleme auf.Fehler im Stadium [RFCRSWBOINI_IND_IND] bei der
Ausführung von R3SETUPBei der Installation von &sap; 4.6C
trat dieser Fehler als Folge eines anderen, bereits vorher
aufgetretenen Fehlers auf. Daher müssen Sie sich
die entsprechenden Protokolldateien durchsehen, und danach das
wirkliche (bereits vorher aufgetretene) Problem beheben.Wenn Sie nach dem Durchsehen der Protokolldateien feststellen,
dass dieser Fehler wirklich der eigentliche Fehler ist
(lesen Sie dazu wiederum die &sap;-Hinweise), können
Sie den STATUS des betreffenden Schritts von ERROR auf OK
setzen (und zwar in der Datei CENTRDB.R3S).
Anschließend starten Sie R3SETUP erneut. Nach
der Installation müssen Sie den Report
RSWBOINS der Transaktion
SE38 ausführen. Lesen Sie den &sap;-Hinweis 0162266,
um weitere Informationen zu den Stadien
RFCRSWBOINI und RFCRADDBDIF
zu erhalten.Fehler im Stadium [RFCRADDBDIF_IND_IND] bei der
Ausführung von R3SETUPHier gilt das Gleiche wie für den letzten Fehler.
Stellen Sie durch Überprüfen der Protokolldateien
sicher, dass dieser Fehler nicht durch ein früheres
Problem verursacht wird.Wenn Sie sicher sind, dass &sap;-Hinweis 0162266 auf
Ihr System zutrifft, setzen Sie den STATUS des betreffenden
Stadiums von ERROR auf OK (und zwar in der Datei
CENTRDB.R3S). Anschließend starten
Sie R3SETUP erneut. Nach der Installation müssen Sie den
Report RADDBDIF der Transaktion SE38
ausführen.sigaction sig31: File size limit exceededDieser Fehler trat beim Start des &sap;-Prozesses
disp+work auf. Wird &sap; mit
startsap-Skript gestartet, werden Subprozesse gestartet,
deren Aufgabe es ist, alle anderen &sap;-Prozesse zu starten.
Als Folge davon erkennt startsap dabei auftretende
Fehler nicht.Um zu überprüfen, ob die &sap;-Prozesse korrekt
gestartet wurden, überprüfen Sie den Prozessstatus
mit ps ax | grep SID.
Sie erhalten dadurch eine Liste aller &oracle;- und &sap;-Prozesse.
Wenn einige Prozesse fehlen, oder Sie sich nicht mit dem
&sap;-System verbinden können, überprüfen Sie
wiederum die entsprechenden Protokolldateien, die sich unter
/usr/sap/SID/DVEBMGSnr/work/
befinden. Die zu durchsuchenden Dateien heißen
dev_ms und dev_disp.Wenn &oracle; und &sap; mehr Speicher anfordern als in der
Kernelkonfigurationsdatei festgelegt wurde, wird das
Signal 31 ausgeliefert. Der Fehler
kann behoben werden, indem im Kernel
ein größerer Wert verwendet wird.# larger value for 46C production systems:
options SHMMAXPGS=393216
# smaller value sufficient for 46B:
#options SHMMAXPGS=262144Der Start von saposcol schlug fehlDas Programm saposcol (Version 4.6D) kann
einige Probleme verursachen. Das
&sap;-System verwendet
saposcol,
um Daten über die Systemleistung zu sammeln.
Für die Benutzung des &sap;-Systems hingegen ist es es
nicht erforderlich. Daher handelt es sich hier auch
nur um ein kleineres Problem. Ältere Versionen
von saposcol (z.B. 4.6B) funktionieren, sammeln
allerdings nicht alle Daten (viele Aufrufe geben,
zum Beispiel die CPU-Nutzung, einfach
0 (Null) zurück.Weiterführende ThemenWenn Sie sich fragen, wie die Linux-Binärkompatibilität
unter FreeBSD realisiert wurde, sollten Sie diesen Abschnitt lesen.
Der Großteil der folgenden Informationen stammt aus einer
E-Mail, die von Terry Lambert (tlambert@primenet.com)
an die FreeBSD-Chat-Mailingliste
(freebsd-chat@FreeBSD.org) geschrieben wurde
(Message ID: <199906020108.SAA07001@usr09.primenet.com>).Wie funktioniert es?execution class loaderFreeBSD verfügt über eine execution class
loader genannte Abstraktion. Dabei handelt es sich um einen
Eingriff in den &man.execve.2; Systemaufruf.FreeBSD verfügt über eine Liste von Ladern, anstelle
eines einzigen, auf #!
zurückgreifenden Laders, um Shell-Interpreter oder Shell-Skripte
auszuführen.Historisch gesehen untersuchte der einzige, auf
UNIX-Plattformen vorhandene Lader die "magische Zahl"
(in der Regel die ersten 4 oder 8 Bytes der Datei), um
festzustellen, ob der Binärtyp dem System bekannt war.
War dies der Fall, wurde der Binärlader aufgerufen.Wenn es sich nicht um den zum System gehörigen Binärtyp
handelte, gab &man.execve.2; einen Fehler zurück,
und die Shell versuchte stattdessen, die Datei als Shell-Befehl
auszuführen.Dabei wurde als Standardeinstellung was auch immer die
aktuelle Shell ist festgelegt.Später wurde ein Hack in &man.sh.1; eingefügt,
der die zwei ersten Zeichen untersuchte. Wenn diese
:\n entsprachen,
wurde stattdessen die &man.csh.1;-Shell aufgerufen
(wir glauben, dass dies zuerst von SCO umgesetzt wurde).FreeBSD versucht heute eine Liste von Ladern, unter denen
sich ein allgemeiner Lader für Interpreter befindet. Der
auszuführende Interpreter wird im ersten, durch
Leerzeichen getrennten Feld, der #!-Zeile
angegeben. Lässt sich der Interpreter nicht ermitteln,
wird auf /bin/sh zurückgegriffen.ELFFür die Linux ABI-Unterstützung erkennt FreeBSD
die magische Zahl als ELF-Binärdatei (Zu diesem Zeitpunkt wird
nicht zwischen FreeBSD, &solaris;, Linux oder anderen Systemen
unterschieden, die über ELF-Binärdateien
verfügen.).SolarisDer ELF-Lader sucht nach einer speziellen
Kennzeichnung, die aus einem Kommentarabschnitt
in der ELF-Datei besteht, und die in SVR4/&solaris; ELF
Binärdateien nicht vorhanden ist.Damit Linux-Binärdateien (unter FreeBSD) funktionieren,
müssen sie als Linuxgekennzeichnet werden, und zwar durch
&man.brandelf.1;:&prompt.root; brandelf -t Linux fileNachdem dies geschehen ist, erkennt der ELF-Lader die
Linux-Kennzeichnung der Datei.ELFbrandelfWenn der ELF-Lader die Linux-Kennzeichnung
sieht, wird ein Zeiger in der proc-Struktur
ersetzt. Alle Systemaufrufe werden durch diesen Zeiger indiziert
(in einem traditionellen &unix; System wäre das ein
sysent[]-Strukturfeld, das die Systemaufrufe
enthält). Der Prozess wird weiterhin speziell gekennzeichnet,
so dass der Trap-vector im Signal-trampoline-code eine spezielle
Behandlung erfährt und das Linux-Kernelmodul verschiedene
kleinere Korrekturen vornehmen kann.Der Linux-Systemaufrufvektor enthält neben anderen
Dingen eine Liste der sysent[]-Einträge,
deren Adressen sich im Kernelmodul befinden.Wenn ein Linux-Programm einen Systemaufruf ausführt,
dereferenziert die Trap-Behandlungsroutine den Zeiger auf die
Eintrittspunkte für die Systemaufrufe und erhält damit die
Linux-Eintrittspunkte und nicht die FreeBSD-Eintrittspunkte.Zusätzlich verändert der
Linuxmodus die Systempfade dynamisch; genauso, wie dies die
Option beim Einbinden von Dateisystemen
macht (Achtung: nicht das Dateisystem unionfs!).
Zuerst wird die Datei im Verzeichnis /compat/linux/Originalpfad
gesucht, danach, wenn sie dort nicht gefunden
wurde, wird sie im FreeBSD-Verzeichnis
/Originalpfad
gesucht. Dadurch wird sichergestellt, dass
Binärdateien, die zur Ausführung andere
Binärdateien benötigen, ausgeführt
werden können (so dass alle Linux-Werkzeuge unter der
ABI laufen). Dies bedeutet auch,
dass Linux-Binärdateien FreeBSD-Binärdateien
laden und ausführen können, wenn keine passenden
Linux-Binärdateien vorhanden sind. Ein in
/compat/linux plaziertes &man.uname.1; kann
damit Linux-Programmen vorgaukeln, dass sie auf einem Linux-System
laufen.Im Endeffekt gibt es einen Linux-Kernel innerhalb des
FreeBSD-Kernels. Die Sprungtabellen für Linux-
beziehungsweise FreeBSD-Systemaufrufe verweisen allerdings auf
dieselben Funktionen, die Kerneldienste wie Dateisystemoperationen,
Operationen für den virtuellen Speicher,
Signalübermittlung und System V IPC bereitstellen,
Der einzige Unterschied ist, dass Binärdateien unter FreeBSD
FreeBSD-glue-Funktionen verwenden.
Linux-Binärdateien hingegen verwenden die
Linux-glue-Funktionen. Die meisten
älteren Betriebssysteme hatten ihre eigenen
glue-Funktionen: Funktionsadressen
in einem globalen, statischen sysent[]
Strukturfeld an Stelle von Funktionsadressen, die durch
einen dynamisch initialisierten Zeiger aus der
proc Struktur, die den Aufruf gemacht hatte,
dereferenziert wurden.Welche ist die echte FreeBSD-ABI? Das spielt keine Rolle.
Grundsätzlich ist der einzige Unterschied (zurzeit
ist das so; dies könnte sich in zukünftigen
Versionen leicht ändern und wird sich wahrscheinlich
auch ändern), dass die
FreeBSD-glue-Funktionen statisch in
den Kernel gelinkt sind, und dass die
Linux-glue-Funktionen statisch gelinkt
oder über ein Modul eingebunden werden können.Ja, aber ist das wirkliche eine Emulation? Nein. Es ist eine
Implementierung eines ABIs, keine Emulation. Es ist kein Emulator
(oder Simulator, um der nächsten Frage zuvorzukommen)
beteiligt.Warum wird es manchmal Linux-Emulation genannt?
Um es schwerer zu machen, FreeBSD zu verkaufen. Wirklich, das kommt
daher, weil dies zu einer Zeit implemtiert wurde,
in der es kein anderes Wort
(als Emulation) gab, das beschrieb, was vor sich ging.
Wenn der Kernel nicht entsprechend konfiguriert wurde oder das
Modul geladen wurde, war es falsch zu behaupten, FreeBSD würde
Linux-Binärprogramme ausführen. Man benötigte
ein Wort, das beschrieb, was da geladen
wurde – daher Der Linux-Emulator.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml
index b8b9daef83..fbe1ec4d55 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml
@@ -1,3347 +1,3346 @@
Bezugsquellen für FreeBSDCD-ROM und DVD VerlegerFreeBSD-PaketeFreeBSD-Pakete (FreeBSD-CDs, zusätzliche Software und
gedruckte Dokumentation) erhalten Sie von mehreren
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WWW: FreeBSD-CDs und -DVDsDie FreeBSD-CDs und -DVDs werden von vielen Online-Händlern
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Telefon: 353 1 6291282
WWW: Linux CD MallPrivate Bag MBE N348Auckland 1030New Zealand
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WWW: The Linux EmporiumHilliard House, Lester WayWallingfordOX10 9TAUnited Kingdom
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WWW: Linux System Labs Australia21 Ray DriveBalwyn NorthVIC - 3104Australia
Telefon: +61 3 9857 5918
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Fax: +1 763 535-0341
WWW: FTP-ServerDie offiziellen Quellen von FreeBSD sind mit anonymous FTP
über ein weltweites Netz von FTP-Spiegeln erhältlich.
Obwohl
über eine gute Anbindung verfügt, sollten Sie einen
Spiegel in Ihrer Nähe verwenden (insbesondere, wenn Sie
selber einen Spiegel einrichten wollen).Die Datenbank
der FreeBSD-Spiegel ist aktueller als die folgende Liste, da
sie im Gegensatz zu einer statischen Liste die Informationen aus
dem DNS erhält.Sie können FreeBSD auch über anonymous FTP von den
folgenden Spiegeln beziehen. Wenn Sie FreeBSD über anonymous
FTP beziehen wollen, wählen Sie bitte einen Spiegel in Ihrer
Nähe. Die unter Haupt-Spiegel aufgeführten
Spiegel stellen normalerweise das komplette FreeBSD-Archiv
(alle momentan erhältlichen Versionen für jede
unterstützte Architektur) zur Verfügung. Wahrscheinlich
geht es aber schneller, wenn Sie einen Spiegel in Ihrer
Nähe benutzen. Die Länder-Spiegel stellen die neusten
Versionen für die beliebtesten Architekturen bereit,
sie stellen aber unter Umständen nicht das komplette
FreeBSD-Archiv bereit. Auf alle Server kann mit
anonymous FTP zugegriffen werden, einige Server bieten
auch andere Zugriffsmethoden an. Die zur Verfügung
stehenden Zugriffsmethoden sind bei jedem Server in Klammern
angegeben.
&chap.mirrors.ftp.inc;
Anonymous CVSEinführungCVSanonymousAnonymous CVS (oder anoncvs) dient zum
Synchronisieren mit entfernten Repositories und steht mit
den CVS Werkzeugen, die im FreeBSD
Basissystem enthalten sind, zur Verfügung. Benutzer von
FreeBSD können damit unter anderem lesende Operationen
auf den Anoncvs Servern des
FreeBSD-Projekts durchführen,
ohne über besondere Berechtigungen zu verfügen. Um es
zu benutzen, setzen Sie einfach die CVSROOT
Umgebungsvariable auf einen Anoncvs Server
und geben beim Login mit cvs login das
Passwort anoncvs an. Danach können
Sie mit &man.cvs.1; wie auf jedes lokale Repository (allerdings nur
lesend) zugreifen.cvs login speichert Passwörter
zur Authentifizierung an einem CVS Server in der Datei
.cvspass in Ihrem
HOME-Verzeichnis. Wenn diese Datei beim ersten
Benutzen von cvs login nicht existiert,
erhalten Sie vielleicht eine Fehlermeldung. In diesem Fall
legen Sie einfach eine leere .cvspass
Datei an und melden sich erneut an.CVSup und
Anoncvs bieten dieselbe
Funktionalität, die folgenden Kriterien helfen Ihnen zu
entscheiden, welche Methode Sie benutzen sollen.
CVSup
geht wesentlich effizienter mit Netzwerk-Ressourcen um und ist
auch technisch ausgereifter. Allerdings müssen Sie zuerst
einen speziellen Client installieren und konfigurieren, bevor Sie
CVSup benutzen können. Weiterhin
können Sie mit CVSup nur relativ
große Teile der Quellen, die Sammlungen
genannt werden, synchronisieren.Im Gegensatz dazu können Sie mit
Anoncvs jede beliebige Datei oder
indem Sie einfach den CVS Namen des
Moduls angeben, ein beliebiges Programm, wie ls
oder grep, bearbeiten. Natürlich
können Sie mit Anoncvs nur lesend
auf ein CVS Repository zugreifen.
Wenn Sie lokal mit dem FreeBSD-Repository entwickeln wollen, dann
ist CVSup die einzige Wahl.Benutzen von Anonymous CVSSetzen Sie einfach die CVSROOT
Umgebungsvariable, um &man.cvs.1; das
CVS Repository eines FreeBSD
Anoncvs-Servers bekannt zu geben.
Zurzeit stehen folgende Server zur Verfügung:Deutschland:
:pserver:anoncvs@anoncvs.de.FreeBSD.org:/home/ncvs
(Benutzen Sie cvs login und das
Passwort anoncvs.)Deutschland:
:pserver:anoncvs@anoncvs2.de.FreeBSD.org:/home/ncvs
(rsh, pserver, ssh, ssh/2022)Frankreich:
:pserver:anoncvs@anoncvs.fr.FreeBSD.org:/home/ncvs
(Das Passwort für pserver ist
anoncvs, ssh-Zugriffe
verwenden kein Passwort.)Japan:
:pserver:anoncvs@anoncvs.jp.FreeBSD.org:/home/ncvs
(Benutzen Sie cvs login und das
Passwort anoncvs.)Österreich:
:pserver:anoncvs@anoncvs.at.FreeBSD.org:/home/ncvs
Benutzen Sie cvs login und ein
beliebiges Passwort.USA:
freebsdanoncvs@anoncvs.FreeBSD.org:/home/ncvs
(nur ssh ohne Passwort).SSH HostKey: 1024 a1:e7:46:de:fb:56:ef:05:bc:73:aa:91:09:da:f7:f4 root@sanmateo.ecn.purdue.edu
SSH2 HostKey: 1024 52:02:38:1a:2f:a8:71:d3:f5:83:93:8d:aa:00:6f:65 ssh_host_dsa_key.pubUSA:
anoncvs@anoncvs1.FreeBSD.org:/home/ncvs
(nur ssh ohne Passwort).
- SSH HostKey: 1024 8b:c4:6f:9a:7e:65:8a:eb:50:50:29:7c:a1:47:03:bc root@ender.liquidneon.com
-SSH2 HostKey: 2048 4d:59:19:7b:ea:9b:76:0b:ca:ee:da:26:e2:3a:83:b8 ssh_host_dsa_key.pub
+ SSH2 HostKey: 2048 53:1f:15:a3:72:5c:43:f6:44:0e:6a:e9:bb:f8:01:62 /etc/ssh/ssh_host_dsa_key.pubMit CVS können Sie praktisch
jede Version von FreeBSD, die schon einmal existiert hat (oder in
manchen Fällen existieren wird) auschecken. Sie sollten
daher damit vertraut sein, wie Sie mit Tags unter &man.cvs.1;
arbeiten (die Option). Zudem müssen Sie
die Namen der Tags im FreeBSD-Repository kennen.Es gibt zwei verschiedene TagsTags sind
symbolische Namen, die im Repository vergeben werden.
: Tags, die Revisionen bezeichnen und Tags, die
Zweige bezeichnen. Die Ersten sind statisch und fest an eine
Revision gebunden. Ein Tag, das einen Zweig bezeichnet,
bezieht sich dagegen zu einem gegebenen Zeitpunkt immer auf die
aktuellste Revision. Da ein Tag eines Zweiges nicht an eine
bestimmte Revision gebunden ist, kann sich dessen Bedeutung von
heute auf morgen ändern.In finden Sie eine Liste der
gültigen Tags. Beachten Sie bitte, dass keines der
Tags auf die Ports-Sammlung anwendbar ist, da diese nicht
über Zweige verfügt.Wenn Sie ein Tag eines Zweiges verwenden, erhalten Sie die
aktuellsten Dateien dieses Entwicklungszweiges. Wenn Sie eine
frühere Revision erhalten möchten, können Sie zum
Beispiel einen Zeitpunkt mit der Option
angeben. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte
&man.cvs.1;.BeispieleIm Folgenden finden Sie einige Beispiele für den Umgang
mit Anonymous CVS. Sie sollten sich
aber die Manualpage von &man.cvs.1; sorgfältig durchlesen,
bevor Sie anfangen.&man.ls.1; von -CURRENT auschecken&prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.jp.FreeBSD.org:/home/ncvs
&prompt.user; cvs loginWenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie das Passwortanoncvs.
&prompt.user; cvs co lsDen src/-Baum über
SSH auschecken&prompt.user; cvs -d freebsdanoncvs@anoncvs.FreeBSD.org:/home/ncvs co src
The authenticity of host 'anoncvs.freebsd.org (128.46.156.46)' can't be establiestablished.
DSA key fingerprint is 52:02:38:1a:2f:a8:71:d3:f5:83:93:8d:aa:00:6f:65.
Are you sure you want to continue connecting (yes/no)? yes
Warning: Permanently added 'anoncvs.freebsd.org' (DSA) to the list of known hosts.&man.ls.1; aus dem 6-STABLE-Zweig auschecken&prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.jp.FreeBSD.org:/home/ncvs
&prompt.user; cvs loginWenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie das Passwortanoncvs.
&prompt.user; cvs co -rRELENG_6 lsÄnderungen in &man.ls.1; zwischen 5.3 RELEASE und
5.4 RELEASE (als unified diff)&prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.jp.FreeBSD.org:/home/ncvs
&prompt.user; cvs loginWenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie das Passwortanoncvs.
&prompt.user; cvs rdiff -u -rRELENG_5_3_0_RELEASE -rRELENG_5_4_0_RELEASE lsGültige Modulnamen herausfinden&prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.jp.FreeBSD.org:/home/ncvs
&prompt.user; cvs loginWenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie das Passwortanoncvs.
&prompt.user; cvs co modules
&prompt.user; more modules/modulesWeitere RessourcenDie folgenden Ressourcen sind nützlich, um den Umgang
mit CVS zu lernen:CVS Tutorial von Cal Poly.CVS Home,
die Homepage des CVS-Projekts.CVSweb das
Web Interface zu CVS des FreeBSD
Projekts.CTMCTMMit CTM
Abkürzung für CVS Through eMail
können Sie einen
entfernten Verzeichnisbaum mit einem zentralen Baum
synchronisieren. Es wurde extra zum Synchronisieren der FreeBSD
Quellen entwickelt, obwohl es mit der Zeit vielleicht auch andere
Anwendungen geben wird. Zurzeit existiert leider so gut wie keine
Dokumentation zum Erstellen der Deltas. Wenn Sie Hilfe
benötigen oder CTM für
andere Zwecke einsetzen wollen, wenden Sie sich bitte an
die Mailingliste &a.ctm-users.name;.Warum soll ich CTM benutzen?Mit CTM erhalten Sie eine lokale
Kopie des FreeBSD-Quellbaums, den es in mehreren
Varianten gibt. Sie können das ganze
Repository oder nur einen Zweig spiegeln. Wenn Sie ein aktiver
FreeBSD-Entwickler mit einer schlechten oder gar keiner TCP/IP
Verbindung sind, oder die Änderungen einfach automatisch
zugesandt bekommen wollen, dann ist CTM
das Richtige für Sie. Für die Zweige mit der
meisten Aktivität müssen Sie sich täglich bis zu drei
Deltas beschaffen, Sie sollten allerdings erwägen, die
Deltas automatisch über E-Mail zu beziehen. Die
Größe der Updates wird so klein wie möglich
gehalten. Normalerweise sind sie kleiner als 5 kB, manchmal
sind sie 10-50 kB groß (etwa jedes 10. Update) und ab
und an werden Sie auch einmal ein Update mit 100 kB oder
mehr erhalten.Sie sollten sich über die Vorbehalte gegen die
Verwendung der Quellen anstelle eines offiziellen Releases
bewusst sein. Das trifft besonders auf &os.current; zu, lesen
Sie dazu bitte den Abschnitt
&os.current;.Was brauche ich, um CTM zu
benutzen?Zwei Sachen: Das CTM Programm und
die initialen Deltas, von denen aus Sie auf die
aktuellen Stände kommen.CTM ist schon seit der
Version 2.0 Teil des FreeBSD-Basissystems. Sie finden es in
/usr/src/usr.sbin/ctm, wenn Sie eine Kopie
der Quellen besitzen.Die Deltas, die CTM verarbeitet,
können Sie über FTP oder E-Mail beziehen. Wenn Sie
über einen FTP Zugang zum Internet verfügen, erhalten
Sie die Deltas unter der folgenden URL:Die Deltas werden auch von
CTM Spiegeln
bereitgehalten.Wechseln Sie in das passende Verzeichnisse zum Beispiel
src-cur für &os.current; und laden Sie
sich von dort die Deltas herunter.Sie können die Deltas auch über E-Mail
beziehen.Abonnieren Sie dazu eine der
CTM-Verteilerlisten.
Über &a.ctm-cvs-cur.name; erhalten Sie den kompletten
CVS-Baum, über
&a.ctm-src-cur.name; erhalten Sie &os.current; und über
&a.ctm-src-4.name; erhalten Sie den FreeBSD
4.X-Zweig. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie eine der
Mailinglisten abonnieren, folgen Sie einem der Verweise
von oben oder besuchen Sie die Seite &a.mailman.lists.link;.
Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie dort
auf die gewünschte Liste klicken.Benutzen Sie ctm_rmail, um die
CTM Updates, die Sie per
E-Mail empfangen, auszupacken und anzuwenden. Wenn Sie diesen
Prozess automatisiert ablaufen lassen möchten,
können Sie dazu einen Eintrag in
/etc/aliases verwenden. Genauere
Informationen finden Sie in der Manualpage von
ctm_rmail.Sie sollten die Mailingliste &a.ctm-announce.name;
abonnieren, egal wie Sie die
CTM-Deltas erhalten.
Ankündigungen, die den Betrieb des
CTM-Systems betreffen, werden
nur auf dieser Liste bekannt gegeben. Klicken Sie
auf den Namen der Liste oder besuchen Sie die Seite
&a.mailman.lists.link;, um diese Liste zu abonnieren.Initialisieren von CTMBevor Sie die CTM Deltas benutzen
können, brauchen Sie einen Startpunkt, auf den die
nachfolgenden Deltas angewendet werden.Sie können natürlich mit einem leeren Verzeichnis
beginnen. In diesem Fall benötigen Sie ein
XEmpty-Delta, mit dem Sie den
CTM-Verzeichnisbaum initialisieren.
Wenn Sie Glück haben, finden Sie ein
XEmpty-Delta, mit dem sie beginnen können,
auf einer der CDs Ihrer Distribution.Da die Verzeichnisbäume mehrere Megabyte groß
sind, sollten Sie nach Möglichkeit etwas schon vorhandenes
benutzen. Wenn Sie eine -RELEASE CD besitzen, können Sie
die Quellen von dieser CD benutzen. Sie ersparen sich damit das
Übertragen großer Datenmengen.Die Deltas, mit denen Sie beginnen können, enthalten ein
X in ihrem Namen, wie in
src-cur.3210XEmpty.gz. Hinter dem
X wird der Startpunkt der Deltas
angegeben, in diesem Fall steht Empty
für ein leeres Verzeichnis. Nach etwa 100 Deltas wird ein
neues XEmpty-Delta erstellt.
Mit ungefähr 75 Megabyte komprimierter Daten sind diese
XEmpty-Deltas übrigens sehr
groß.Nachdem Sie Ihren Startpunkt festgelegt haben, benötigen
Sie alle Deltas mit einer höheren Nummer.Benutzen von CTMUm ein Delta einzuspielen, benutzen Sie das folgende
Kommando:&prompt.root; cd /Pfad/zu/den/Quellen
&prompt.root; ctm -v -v /Pfad/zu/den/Deltas/src-xxx.*CTM kann mit Deltas arbeiten, die
mit gzip komprimiert wurden. Sie brauchen die
Deltas vorher nicht mit gunzip zu
dekomprimieren und sparen damit Plattenplatz.Ihr Quellbaum wird erst dann verändert, wenn
CTM die Deltas sauber verarbeiten
kann. Die Integrität der Deltas und ihre Anwendbarkeit auf
den Quellbaum lassen sich durch die Angabe des Schalters
-c überprüfen,
CTM ändert in diesem Fall Ihren
Quellbaum nicht.CTM verfügt über weitere
Kommandozeilenoptionen, Informationen dazu finden Sie in der
Manualpage oder dem Quellcode.Das war schon alles. Um Ihre Quellen aktuell zu halten,
verwenden Sie CTM jedes Mal, wenn Sie
neue Deltas bekommen.Löschen Sie die Deltas nicht, wenn Sie diese nur schwer
wieder beschaffen können. Behalten Sie sie für den
Fall, das etwas passiert. Auch wenn Sie nur Disketten besitzen,
sollten Sie erwägen, die Deltas mit
fdwrite zu sichern.Umgang mit lokalen ÄnderungenEntwickler wollen mit den Dateien im Quellbaum
experimentieren und diese verändern. In beschränkter
Weise werden lokale Änderungen von
CTM unterstützt. Wenn
CTM die Datei foo
bearbeiten will, überprüft es zuerst ob die Datei
foo.ctm existiert. Wenn diese Datei
existiert, werden Änderungen in ihr anstatt in
foo vorgenommen.Mit diesem Verfahren ist eine leichte Handhabung lokaler
Änderungen möglich. Kopieren Sie die Dateien, die Sie
ändern möchten, in Dateien, die das Suffix
.ctm tragen. Sie können dann
ungestört mit dem Quellcode arbeiten, während
CTM die
.ctm Dateien aktualisiert.Weitere CTM-OptionenWas wird aktualisiert?Eine Liste der Änderungen, die
CTM an Ihrem Quellbaum vornehmen
wird, erhalten Sie, wenn Sie die Option
angeben.Das ist nützlich, wenn Sie Logs über die
Änderungen führen wollen, geänderte Dateien vor-
oder nachbearbeiten wollen, oder einfach ein bisschen
paranoid sind.Sicherungen vor einer Aktualisierung erstellenSie wollen vielleicht die Dateien, die durch eine
CTM Aktualisierung verändert
werden, sichern.Mit weisen Sie
CTM an, alle Dateien, die durch ein
CTM Delta verändert
würden, nach backup-file zu
sichern.Dateien ausschließenManchmal wollen Sie nur bestimmte Teile aktualisieren
oder nur bestimmte Dateien aus einer Folge
von Deltas extrahieren.Sie können die Liste der Dateien, mit denen
CTM arbeitet, einschränken,
indem Sie reguläre Ausdrücke mit den Optionen
und angeben.Wenn Sie eine aktuelle Kopie von
lib/libc/Makefile aus den gesicherten
CTM Deltas erhalten wollen, setzen
Sie das folgende Kommando ab:&prompt.root; cd /wo/Sie/es/auspacken/wollen/
&prompt.root; ctm -e '^lib/libc/Makefile' ~ctm/src-xxx.*Die Optionen und
werden in der Reihenfolge angewandt, in der sie auf der
Kommandozeile angegeben wurden. Eine Datei wird nur dann von
CTM verarbeitet, wenn dies nach der
Anwendung der Optionen und
noch erlaubt ist.Pläne für CTMMehrere:Hinzufügen eines Authentifizierungsmechanismus,
damit gefälschte CTM-Deltas
erkannt werden können.Aufräumen der
CTM-Optionen, die mit der Zeit
unübersichtlich und irreführend wurden.VerschiedenesEs gibt Deltas für die Ports-Sammlung, die
aber nicht intensiv genutzt werden.CTM-SpiegelDie CTM-Deltas können Sie mit anonymous FTP von den folgenden
Spiegeln beziehen. Versuchen Sie bitte einen Spiegel in Ihrer
Nähe zu benutzen.Bei Problemen wenden Sie sich bitte an die
Mailingliste &a.ctm-users.name;.Kalifornien, Bay Area, Offizieller ServerSüdafrika, Backup-Server für alte DeltasTaiwan/R.O.C.Wenn die Liste keinen Spiegel in Ihrer Nähe enthält
oder Sie Probleme mit dem ausgewählten Spiegel haben, versuchen
Sie einen Spiegel mit einer Suchmaschine, wie
alltheweb, zu
finden.Benutzen von CVSupEinführungCVSup ist eine Anwendung, die
Verzeichnisbäume von einem entfernten
CVS-Server bereitstellt und
aktualisiert. Die Quellen von FreeBSD werden in einem
CVS-Repository auf einer
Entwicklungsmaschine in Kalifornien gepflegt. Mit
CVSup können sich FreeBSD-Benutzer
den eigenen Quellbaum auf aktuellem Stand halten.Zum Aktualisieren benutzt CVSup die
Pull-Methode, bei der die Aktualisierungen vom Client angefragt
werden. Der Server wartet dabei passiv auf Anfragen von Clients,
das heißt er verschickt nicht unaufgefordert
Aktualisierungen. Somit gehen alle Anfragen vom Client aus und die
Benutzer müssen CVSup entweder
manuell starten oder einen cron Job einrichten, um
regelmäßig Aktualisierungen zu erhalten.CVSup in genau dieser Schreibweise
bezeichnet die Anwendung, die aus dem Client cvsup
und dem Server cvsupd besteht.
cvsup läuft auf den Maschinen der Benutzer,
cvsupd läuft auf jedem der
FreeBSD-Spiegel.Wenn Sie die FreeBSD-Dokumentation und die Mailinglisten lesen,
werden Sie oft auf Sup, dem
Vorgänger von CVSup stoßen.
CVSup wird in gleicher Weise wie
Sup benutzt und verfügt sogar
über Konfigurationsdateien, die kompatibel zu denen von
Sup sind. Da
CVSup schneller und flexibler als
Sup ist, wird
Sup vom FreeBSD-Projekt nicht mehr
benutzt.Mit csup gibt es in inzwischen
auch eine in C geschriebene Neuimplementierung von
CVSup. Der größte
Vorteil dieser neuen Version ist neben einer höheren
Geschwindigkeit der, dass dieses Programm nicht von der
Sprache Modula-3 abhängig ist und Sie daher dieses
Paket nicht mitinstallieren müssen. Ab &os; 6.2
ist csup bereits im Basissystem
enthalten und kann sofort verwendet werden. Verwenden Sie
hingegen eine ältere &os;-Version, können Sie
&man.csup.1; über den Port net/csup installieren. Alternativ
können Sie zur Installation auch ein vorkompiliertes
Paket (Package) verwenden. csup
unterstützt allerdings keinen CVS-Modus. Wollen Sie
komplette Repositories spiegeln, müssen Sie also
weiterhin CVSup einsetzen.
Wollen Sie künftig csup
einsetzen, überspringen Sie in den folgenden
Ausführungen einfach den Abschnitt zur Installation von
CVSup und ersetzen alle Vorkommen
von CVSup durch
csup.Installation von CVSupCVSup können Sie leicht
installieren, wenn Sie das vorkompilierte Paket
net/cvsup aus der
Ports-Sammlung benutzen.
Alternativ können Sie
net/cvsup auch ausgehend von
den Quellen bauen, doch seien Sie gewarnt:
net/cvsup hängt vom
Modula-3 System ab, das viel Zeit und
Platz zum Herunterladen und Bauen braucht.Wenn Sie CVSup auf einer
Maschine ohne &xfree86;
oder &xorg;,
beispielsweise einem Server, benutzen, stellen Sie sicher,
dass Sie den Port ohne das
CVSup-GUI,
net/cvsup-without-gui
verwenden.Wollen Sie csup unter
&os; 6.1 oder älter installieren, können Sie
dazu das vorkompilierte Paket net/csup oder den Port
net/csup (zur Installation
aus den Quellen) verwenden.Konfiguration von CVSupDas Verhalten von CVSup wird mit
einer Konfigurationsdatei gesteuert, die
supfile genannt wird. Beispiele für
Konfigurationsdateien finden Sie in dem Verzeichnis
.Ein supfile enthält die folgenden
Informationen:Welche Dateien Sie
erhalten wollen.Welche Versionen der
Dateien Sie benötigen.Woher Sie die Dateien
beziehen wollen.Wo Sie die erhaltenen
Dateien speichern.Wo Sie die
Status-Dateien aufbewahren wollen.In den folgenden Abschnitten erstellen wir ein typisches
supfile indem wir nach und nach diese Punkte
klären. Zuerst beschreiben wir aber den Aufbau dieser
Konfigurationsdatei.Ein supfile ist eine Textdatei.
Kommentare beginnen mit einem # und gelten bis zum
Zeilenende. Leerzeilen und Zeilen, die nur Kommentare enthalten,
werden ignoriert.Die anderen Zeilen legen die Dateien fest, die ein Benutzer
erhalten will. Der Server organisiert verschiedene Dateien in
einer Sammlung, deren Name auf einer Zeile angegeben
wird. Nach dem Namen der Sammlung können mehrere durch
Leerzeichen getrennte Felder folgen, die die oben angesprochenen
Informationen festlegen. Es gibt zwei Arten von Feldern: Felder,
die Optionen festlegen und Felder mit Parametern.
Optionen bestehen aus einem Schlüsselwort, wie
oder und
stehen alleine. Ein Parameterfeld beginnt mit einem
Schlüsselwort, dem = und ein Parameter,
wie in ,
folgt. Dieses Feld darf keine Leerzeichen enthalten.In einem supfile werden normalerweise
mehrere Sammlungen angefordert. Die erforderlichen Felder
können explizit für jede Sammlung angegeben werden,
dann werden jedoch die Zeilen ziemlich lang. Außerdem ist
dieses Vorgehen sehr unhandlich, da die meisten Felder für
alle Sammlungen gleich sind. CVSup
bietet die Möglichkeit, Vorgaben für die Felder der
Sammlungen festzulegen. Zeilen, die mit der Pseudo-Sammlung
*default beginnen, legen Optionen und Parameter
für nachfolgende Sammlungen im supfile
fest. Der Vorgabewert kann in der Zeile einer bestimmten Sammlung
überschrieben werden. Durch Hinzufügen weiterer
*default Zeilen können die Vorgaben auch
mitten im supfile überschrieben oder
erweitert werden.Mit diesem Wissen können wir nun ein
supfile erstellen, das den Quellbaum von
FreeBSD-CURRENT anfordert und
aktualisiert.Welche Dateien wollen Sie
empfangen?Dateien werden von CVSup in
Sammlungen organisiert. Die erhältlichen
Sammlungen werden später
beschrieben. Wir wollen den Quellbaum von FreeBSD empfangen,
der in der Sammlung src-all enthalten ist.
Das supfile enthält pro Zeile eine
Sammlung, in diesem Fall also nur eine einzige Zeile:src-allWelche Versionen der Dateien
werden benötigt?Mit CVSup können Sie jede
Version der Quellen bekommen, da der
cvsupd-Server seine Daten direkt aus
dem CVS-Repository bezieht. Sie
können die benötigten Versionen in den
Parameterfeldern tag= und
angeben.Achten Sie darauf, dass Sie das richtige
tag=-Feld angeben. Einige Tags sind nur
für spezielle Sammlungen gültig. Wenn Sie ein
falsches Tag angeben oder sich verschreiben, wird
CVSup Dateien löschen, die
Sie wahrscheinlich gar nicht löschen wollten.
Achten Sie insbesondere bei den
ports-*-Sammlungen darauf,
ausschließlichtag=. zu verwenden.Mit tag= wird ein symbolischer Name aus
dem Repository angegeben. Es gibt zwei verschiedene Tags:
Tags, die Revisionen bezeichnen und Tags, die Zweige
bezeichnen. Die ersteren sind statisch und fest an eine
Revision gebunden. Ein Tag, das einen Zweig bezeichnet,
bezieht sich dagegen zu einem gegebenen Zeitpunkt immer auf
die aktuellste Revision. Da ein Tag eines Zweiges nicht an
eine bestimmte Revision gebunden ist, kann sich dessen
Bedeutung von heute auf morgen ändern. zählt für Benutzer
relevante Tags auf. Wenn Sie in der Konfigurationsdatei ein
Tag, wie RELENG_4, angeben, müssen Sie
diesem tag= vorstellen:
tag=RELENG_4. Denken Sie daran, dass
es für die Ports-Sammlung nur tag=.
gibt.Achten Sie darauf, dass Sie den Namen eines Tags
richtig angeben. CVSup kann nicht
zwischen richtigen und falschen Tags unterscheiden. Wenn Sie
sich bei der Angabe eines Tags vertippen, nimmt
CVSup an, Sie hätten ein
gültiges Tag angegeben, dem nur keine Dateien zugeordnet
sind. Die Folge davon ist, dass Ihre vorhandenen Quellen
gelöscht werden.Wenn Sie ein Tag angeben, das sich auf einen Zweig bezieht,
erhalten Sie die aktuellsten Revisionen der Dateien auf diesem
Zweig. Wenn Sie eine frühere Revision erhalten
möchten, können Sie diese im
Feld angeben. Einzelheiten dazu finden Sie in der Manualpage
von cvsup.Wir möchten gerne FreeBSD-CURRENT beziehen und
fügen die folgende Zeile am Anfang
der Konfigurationsdatei ein:*default tag=.Eine wichtige Ausnahme ist wenn Sie weder ein
tag=-Feld noch ein date=-Feld
angeben. In diesem Fall erhalten Sie anstelle einer speziellen
Revision die wirklichen RCS-Dateien aus dem CVS-Repository
des Servers. Diese Vorgehensweise wird von Entwicklern
bevorzugt, da sie mit einem eigenen Repository leicht die
Entwicklungsgeschichte und Veränderungen von Dateien
verfolgen können. Dieser Vorteil muss allerdings mit
sehr viel Plattenplatz bezahlt werden.Woher sollen die Dateien
bezogen werden?Im host=-Feld wird angegeben, woher
cvsup die Dateien holen soll. Sie
können hier jeden der CVSup-Spiegel angeben, doch
sollten Sie einen Server in Ihrer Nähe auswählen.
Für dieses Beispiel wollen wir den erfundenen Server
cvsup99.FreeBSD.org
verwenden:*default host=cvsup99.FreeBSD.orgBevor Sie CVSup laufen
lassen, sollten Sie hier einen existierenden Server
einsetzen. Den zu verwendenden Server können Sie auf der
Kommandozeile mit
überschreiben.Wo sollen die Dateien
gespeichert werden?Im prefix=-Feld teilen Sie
cvsup mit, wo die Dateien gespeichert werden
sollen. In diesem Beispiel werden wir die Quelldateien direkt
im Verzeichnisbaum für Quellen
/usr/src ablegen. Das Verzeichnis
src ist schon in der Sammlung, die wir
beziehen enthalten, so dass wir die folgende Zeile
angeben:*default prefix=/usrWo sollen die
Statusinformationen von cvsup gespeichert
werden?cvsup legt in einem Verzeichnis
Statusinformationen ab, die festhalten, welche Versionen schon
empfangen wurden. Wir verwenden das Verzeichnis
/var/db:*default base=/var/dbWenn das Verzeichnis für die Statusinformationen nicht
existiert, sollten Sie es jetzt anlegen, da
cvsup ohne dieses Verzeichnis nicht
startet.Verschiedene Einstellungen:Eine weitere Zeile sollte normalerweise in jedem
supfile sein:*default release=cvs delete use-rel-suffix compressMit release=cvs wird angegeben,
dass der Server das FreeBSD-Haupt-Repository abfragen soll,
was praktisch immer der Fall ist (die Ausnahmen werden in
diesem Text nicht diskutiert).delete erlaubt es
CVSup, Dateien zu löschen.
Diese Option sollten Sie immer angeben, damit
CVSup Ihren Quellbaum auch wirklich
aktuell halten kann. CVSup
löscht nur Dateien für die es auch verantwortlich
ist. Andere Dateien, die sich in einem Baum unter Kontrolle
von CVSup befinden, werden nicht
verändert.Wenn Sie wirklich etwas über das obskure
use-rel-suffix erfahren wollen, lesen Sie
bitte in der Manualpage nach, ansonsten geben Sie es einfach an
und vergessen es.Wenn Sie compress angeben, werden Daten
auf dem Kommunikationskanal komprimiert. Wenn Sie über
eine T1-Leitung oder eine schnellere Netzanbindung
verfügen, brauchen Sie diese Option vielleicht nicht. In
allen anderen Fällen beschleunigt sie aber den
Ablauf.Zusammenfassung:Das vollständige supfile unseres
Beispiels sieht nun so aus:*default tag=.
*default host=cvsup99.FreeBSD.org
*default prefix=/usr
*default base=/var/db
*default release=cvs delete use-rel-suffix compress
src-allDie refuse DateiCVSup benutzt die Pull-Methode, das
heißt wenn sich ein Client mit einem Server verbindet,
erhält er eine Liste der verfügbaren Sammlungen und
wählt aus diesen die herunterzuladenden Dateien aus. In der
Voreinstellung wählt der Client alle Dateien aus, die zu
einer gegebenen Sammlung und zu einem gegebenen Tag passen.
Dieses Verhalten ist aber nicht immer erwünscht, besonders
wenn Sie die doc, ports
oder www Verzeichnisbäume
synchronisieren. Die wenigsten Leute beherrschen vier oder fünf
Sprachen und benötigen Dateien mit speziellen Anpassungen
für eine Sprache. Wenn Sie die Ports-Sammlung
synchronisieren, können Sie anstelle von
ports-all einzelne Ports, wie
ports-astrology oder
ports-biology angeben. Die
doc und www
Verzeichnisbäume verfügen aber nicht über
Sammlungen für spezielle Sprachen. In diesem Fall
müssen Sie eines der vielen eleganten Merkmale von
CVSup benutzen: Die
refuse Datei.Mit einer refuse Datei können Sie
bestimmte Dateien einer Sammlung von der Übertragung
ausschließen. Der Ort der refuse ist
base/sup/refuse,
wobei base in Ihrem
supfile festgelegt wurde.
Wir verwenden das Verzeichnis
/var/db, der Ort der
refuse Datei ist daher
/var/db/sup/refuse.Das Format der refuse Datei ist einfach:
Sie enthält eine Liste der Dateien und Verzeichnisse, die Sie
nicht herunterladen wollen. Wenn Sie zum Beispiel die
Dokumentation nicht in anderen Sprachen als Englisch
lesen wollen, könnte Ihre
refuse-Datei wie folgt aussehen:doc/bn_*
doc/da_*
doc/de_*
doc/el_*
doc/es_*
doc/fr_*
doc/it_*
doc/ja_*
doc/nl_*
doc/no_*
doc/pl_*
doc/pt_*
doc/ru_*
doc/sr_*
doc/tr_*
doc/zh_*Die Aufzählung setzt sich für andere Sprachen fort.
Eine vollständige Liste finden Sie im
FreeBSD
CVS Repository.Die refuse Datei spart Anwendern von
CVSup, die über eine langsame
Internetanbindung verfügen oder deren Internetverbindung
zeitlich abgerechnet wird, wertvolle Zeit, da sie Dateien, die sie
nicht benötigen, nicht mehr herunterladen müssen.
Weitere Informationen zu refuse Dateien und
anderen Eigenschaften von CVSup
entnehmen Sie bitte der Manualpage.Ausführen von CVSupWir können nun eine Aktualisierung mit der folgenden
Kommandozeile starten:&prompt.root; cvsup supfilesupfile gibt
dabei das eben erstelle supfile an. Wenn Sie
X11 benutzen, wird
cvsup ein GUI starten.
Drücken Sie go und schauen Sie
zu.Das Beispiel aktualisiert die Dateien im Verzeichnisbaum
/usr/src. Sie müssen
cvsup als root starten,
damit Sie die nötigen Rechte haben, die Dateien zu
aktualisieren. Sie sind vielleicht ein bisschen nervös
weil Sie das Programm zum ersten Mal anwenden und möchten
zuerst einmal einen Testlauf durchführen. Legen Sie dazu ein
temporäres Verzeichnis an und übergeben es auf der
Kommandozeile von cvsup:&prompt.root; mkdir /var/tmp/dest
&prompt.root; cvsup supfile /var/tmp/destAktualisierungen werden dann nur in dem angegebenen Verzeichnis
vorgenommen. CVSup untersucht die
Dateien in /usr/src, wird aber keine dieser
Dateien verändern. Die veränderten Dateien finden Sie
stattdessen in /var/tmp/dest/usr/src. Die
Statusdateien von CVSup werden ebenfalls
nicht geändert, sondern in dem angegebenen Verzeichnis
abgelegt. Wenn Sie Leseberechtigung in
/usr/src haben, brauchen Sie das Programm
noch nicht einmal unter root laufen zu
lassen.Wenn Sie X11 nicht benutzen wollen
oder keine GUIs mögen, sollten Sie
cvsup wie folgt aufrufen:&prompt.root; cvsup -g -L 2 supfile verhindert den Start des
GUIs. Wenn Sie kein
X11 laufen haben, passiert das
automatisch, ansonsten müssen Sie diesen Schalter
angeben.Mit gibt CVSup
Einzelheiten zu jeder Aktualisierung aus. Die Wortfülle der
Meldungen können Sie von bis
einstellen. In der Voreinstellung
werden nur Fehlermeldungen ausgegeben.Eine Zusammenfassung der Optionen von
CVSup erhalten Sie mit
cvsup -H. Genauere Informationen finden Sie in
der Manualpage von CVSup.Wenn Sie mit dem Ablauf der Aktualisierung zufrieden sind,
können Sie CVSup
regelmäßig aus &man.cron.8; ausführen. In diesem
Fall sollten Sie natürlich nicht das GUI
benutzen.CVSup SammlungenDie CVSup Sammlungen sind
hierarchisch organisiert. Es gibt wenige große Sammlungen,
die in kleinere Teilsammlungen unterteilt sind. Wenn Sie eine
große Sammlung beziehen, entspricht das dem Beziehen aller
Teilsammlungen. Der Hierarchie der Sammlung wird in der folgenden
Aufzählung durch Einrückungen dargestellt.Die am häufigsten benutzen Sammlungen sind
src-all und ports-all. Die
anderen Sammlungen werden von wenigen Leuten zu speziellen Zwecken
benutzt und es kann sein, dass diese nicht auf allen Spiegeln
zur Verfügung stehen.cvs-all release=cvsDas FreeBSD-Haupt-Repository einschließlich der
Kryptographie-Module.distrib release=cvsDateien, die zum Verteilen und Spiegeln von FreeBSD
benötigt werden.doc-all release=cvsQuellen des FreeBSD-Handbuchs und weiterer
Dokumentation. Diese Sammlung enthält nicht die
FreeBSD-Webseite.ports-all release=cvsDie FreeBSD-Ports-Sammlung.Wenn Sie nicht die gesamte Ports-Sammlung
(ports-all) aktualisieren wollen,
sondern nur eine der nachstehend aufgeführten
Teilsammlungen, aktualisieren Sie
immer die Teilsammlung
ports-base. Diese Teilsammlung
enthält das Bausystem der Ports. Immer wenn
ports-base geändert wird,
ist es so gut wie sicher, dass diese Änderung
auch tatsächlich von einem Port benutzt wird.
Der Bau eines Ports, der auf Änderungen
im Bausystem angewiesen wird, wird fehlschlagen,
wenn das Bausystem noch auf einem alten Stand ist.
Aktualisieren Sie vor allen Dingen
ports-base, wenn Sie bei
einem Bau merkwürdige Fehlermeldungen
erhalten und kein aktuelles Bausystem benutzen.Wenn Sie die Datei
ports/INDEX selbst
erzeugen, brauchen Sie unbedingt die
Sammlung ports-all (den
ganzen Ports-Baum). Es ist nicht möglich,
ports/INDEX nur mit
einem Teilbaum zu erstellen. Lesen Sie dazu
bitte die FAQ.ports-accessibility
release=cvsWerkzeuge für behinderte Benutzer.ports-arabic
release=cvsArabische Sprachunterstützung.ports-archivers
release=cvsWerkzeuge zum Archivieren.ports-astro
release=cvsAstronomie-Programme.ports-audio
release=cvsAudio-Programme.ports-base
release=cvsDas Bausystem der Ports-Sammlung.
Dazu gehören verschiedene Dateien in den
Unterverzeichnissen Mk/
und Tools/ von
/usr/ports.Aktualisieren Sie diese Teilsammlung
jedes Mal, wenn Sie
einen Teil der Ports-Sammlung aktualisieren.
Lesen Sie dazu auch den obigen
Hinweis zur Ports-Sammlung.ports-benchmarks
release=cvsBenchmarks.ports-biology
release=cvsBiologie.ports-cad
release=cvsComputer Aided Design Werkzeuge.ports-chinese
release=cvsChinesische Sprachunterstützung.ports-comms
release=cvsProgramme zur Datenkommunikation.ports-converters
release=cvsZeichensatz Konvertierer.ports-databases
release=cvsDatenbanken.ports-deskutils
release=cvsSachen, die sich vor dem Computer-Zeitalter
auf dem Schreibtisch befanden.ports-devel
release=cvsWerkzeuge für Entwickler.ports-dns
release=cvsSoftware für DNS.ports-editors
release=cvsEditoren.ports-emulators
release=cvsProgramme, die andere Betriebssysteme
emulieren.ports-finance
release=cvsFinanz-Anwendungen.ports-ftp
release=cvsWerkzeuge für FTP Clients und Server.ports-games
release=cvsSpiele.ports-german
release=cvsDeutsche Sprachunterstützung.ports-graphics
release=cvsGraphik-Programme.ports-hebrew
release=cvsHebräische Sprachunterstützung.ports-hungarian
release=cvsUngarische Sprachunterstützung.ports-irc
release=cvsInternet Relay Chat Werkzeuge.ports-japanese
release=cvsJapanische Sprachunterstützung.ports-java
release=cvs&java; Werkzeuge.ports-korean
release=cvsKoreanische Sprachunterstützung.ports-lang
release=cvsProgrammiersprachen.ports-mail
release=cvsE-Mail Programme.ports-math
release=cvsProgramme zur numerischen Mathematik.ports-mbone
release=cvsMBone Anwendungen.ports-misc
release=cvsVerschiedene Werkzeuge.ports-multimedia
release=cvsMultimedia-Anwendungen.ports-net
release=cvsNetzwerk-Programme.ports-net-im
release=cvsDiverse Instant-Messenger.ports-net-mgmt
release=cvsSoftware zum Verwalten von Netzwerken.ports-net-p2p
release=cvsSoftware für die Nutzung von
Peer-to-Peer-Netzwerken.ports-news
release=cvsUSENET News Werkzeuge.ports-palm
release=cvsProgramme für den
Palm.ports-polish
release=cvsPolnische Sprachunterstützung.ports-ports-mgmt
release=cvsWerkzeuge zum Management von Ports und
Paketen.ports-portuguese
release=cvsPortugiesische Sprachunterstützung.ports-print
release=cvsDruckprogramme.ports-russian
release=cvsRussische Sprachunterstützung.ports-science
release=cvsWissenschaft.ports-security
release=cvsWerkzeuge zum Thema Sicherheit.ports-shells
release=cvsKommandozeilen-Shells.ports-sysutils
release=cvsSystem-Werkzeuge.ports-textproc
release=cvsProgramme zur Textverarbeitung (ohne Desktop
Publishing).ports-ukrainian
release=cvsUkrainische Sprachunterstützung.ports-vietnamese
release=cvsVietnamesische
Sprachunterstützung.ports-www
release=cvsSoftware rund um das World Wide Web.ports-x11
release=cvsX-Window Programme.ports-x11-clocks
release=cvsX11-Uhren.ports-x11-fm
release=cvsX11-Dateiverwalter.ports-x11-fonts
release=cvsX11-Zeichensätze und Werkzeuge dazu.ports-x11-toolkits
release=cvsX11-Werkzeuge.ports-x11-servers
release=cvsX11-Server.ports-x11-themes
release=cvsX11-Themes.ports-x11-wm
release=cvsX11-Fensterverwalter.projects-all release=cvsQuelltexte der verschiedenen FreeBSD-Projekte.src-all release=cvsDie FreeBSD-Quellen einschließlich der
Kryptographie-Module.src-base
release=cvsVerschiedene Dateien unter
/usr/src.src-bin
release=cvsBenutzer-Werkzeuge die im Einzelbenutzermodus
gebraucht werden
(/usr/src/bin).src-contrib
release=cvsWerkzeuge und Bibliotheken, die nicht aus dem
FreeBSD-Projekt stammen und wenig verändert
übernommen werden.
(/usr/src/contrib).src-crypto release=cvsKryptographische Werkzeuge und Bibliotheken,
die nicht aus dem FreeBSD-Projekt stammen und
wenig verändert übernommen werden.
(/usr/src/crypto).src-eBones release=cvsKerberos und DES
(/usr/src/eBones). Wird
in aktuellen Releases von FreeBSD nicht
benutzt.src-etc
release=cvsKonfigurationsdateien des Systems
(/usr/src/etc).src-games
release=cvsSpiele
(/usr/src/games).src-gnu
release=cvsWerkzeuge, die unter der GNU Public License
stehen (/usr/src/gnu).src-include
release=cvsHeader Dateien
(/usr/src/include).src-kerberos5
release=cvsKerberos5
(/usr/src/kerberos5).src-kerberosIV
release=cvsKerberosIV
(/usr/src/kerberosIV).src-lib
release=cvsBibliotheken
(/usr/src/lib).src-libexec
release=cvsSystemprogramme, die von anderen Programmen
ausgeführt werden
(/usr/src/libexec).src-release
release=cvsDateien, die zum Erstellen eines FreeBSD
Releases notwendig sind
(/usr/src/release).src-sbin release=cvsWerkzeuge für den Einzelbenutzermodus
(/usr/src/sbin).src-secure
release=cvsKryptographische Bibliotheken und Befehle
(/usr/src/secure).src-share
release=cvsDateien, die von mehreren Systemen
gemeinsam benutzt werden können
(/usr/src/share).src-sys
release=cvsDer Kernel
(/usr/src/sys).src-sys-crypto
release=cvsKryptographie Quellen des Kernels
(/usr/src/sys/crypto).src-tools
release=cvsVerschiedene Werkzeuge zur Pflege von FreeBSD
(/usr/src/tools).src-usrbin
release=cvsBenutzer-Werkzeuge
(/usr/src/usr.bin).src-usrsbin
release=cvsSystem-Werkzeuge
(/usr/src/usr.sbin).www release=cvsDie Quellen der FreeBSD-WWW-Seite.distrib release=selfDie Konfigurationsdateien des
CVSup Servers. Diese werden von
den CVSup benutzt.gnats release=currentDie GNATS Datenbank, in der Problemberichte verwaltet
werden.mail-archive release=currentDas Archiv der FreeBSD-Mailinglisten.www release=currentDie formatierten Dateien der FreeBSD-WWW-Seite (nicht die
Quellen). Diese werden von den WWW-Spiegeln benutzt.Weiterführende InformationenDie CVSup FAQ und weitere
Informationen über CVSup finden Sie
auf The
CVSup Home Page.FreeBSD spezifische Diskussionen über
CVSup finden auf der Mailingliste
&a.hackers; statt. Dort und auf der Liste &a.announce; werden neue
Versionen von CVSup
angekündigt.Fragen und Problemberichte sollten an den Autor des Programms
cvsup-bugs@polstra.com weitergeleitet werden.CVSup-ServerDie folgende Aufzählung enthält
CVSup Server für FreeBSD:
&chap.mirrors.cvsup.inc;
Portsnap einsetzenEinführungBei Portsnap handelt es sich um
ein System für die sichere Distribution der
&os;-Ports-Sammlung. Dazu wird in der Regel stündlich
ein Snapshot des Ports-Baumes erzeugt, der
anschließend komprimiert und kryptografisch signiert
wird. Die dabei erzeugten Dateien werden danach über HTTP
verteilt.Analog zu CVSup verwendet auch
auch Portsnap das
Pull-Prinzip, um die Ports-Sammlung zu
aktualisieren: Der komprimierte und signierte Ports-Baum
wird auf einem Webserver abgelegt, der danach passiv auf
Client-Anforderungen wartet. Ein Anwender muss daher
&man.portsnap.8; manuell starten, um seine
Ports-Sammlung zu aktualisieren. Eine Alternative ist das
Erstellen eines &man.cron.8; -Jobs, der den
Ports-Baum regelmäßig automatisch aktualisiert.Beachten Sie, dass Portsnapnicht mit der echten
Ports-Sammlung unter /usr/ports/, sondern
mit einer komprimierten Kopie des Ports-Baumes arbeitet, die
in der Voreinstellung unter
/var/db/portsnap/ angelegt wird. Diese
komprimierte Version wird danach dazu verwendet, den
tatsächlichen Ports-Baum zu aktualisieren.Haben Sie Portsnap über
die &os;-Ports-Sammlung installiert, wird der komprimierte
Ports-Baum statt unter /var/db/portsnap/
unter /usr/local/portsnap/ angelegt.InstallationSeit &os; 6.0 ist Portsnap
im &os;-Basissystem enthalten. Verwenden Sie eine ältere
&os;-Version, können Sie zur Installation den Port
ports-mgmt/portsnap
verwenden.portsnap konfigurierenportsnap kann über die
Datei /etc/portsnap.conf konfiguriert
werden. In der Regel kann allerdings die
Standardkonfiguration unverändert übernommen werden.
Wollen Sie die Datei dennoch anpassen, sollten Sie zuvor
&man.portsnap.conf.5; lesen.Wurde Portsnap über
die &os;-Ports-Sammlung installiert, so wird statt
/etc/portsnap.conf/usr/local/etc/portsnap.conf als
Konfigurationsdatei verwendet. Diese Datei wird
während der Installation nicht angelegt, allerdings
wird eine Beispielkonfigurationsdatei mitgeliefert, die
Sie in dieses Verzeichnis kopieren können:&prompt.root; cd /usr/local/etc && cp portsnap.conf.sample portsnap.confDer erste Aufruf von portsnapWenn Sie &man.portsnap.8; das erste
Mal aufrufen, müssen Sie einen komprimierten Snapshot
des kompletten Ports-Baumes nach
/var/db/portsnap/ herunterladen (oder
nach /usr/local/portsnap/ Sie
Portsnap über die
Ports-Sammlung installiert haben). Die ungefähre
Größe des komprimierten Ports-Baumes beträgt
derzeit (Anfang 2006) etwa 41 MB.&prompt.root; portsnap fetchNachdem der komprimierte Snapshot heruntergeladen wurde,
kann eine Live-Version des Ports-Baumes nach
/usr/ports/ extrahiert werden. Dieser
Schritt ist selbst dann nötig, wenn sich bereits ein
Ports-Baum in diesem Verzeichnis befindet (der beispielsweise
von CVSup angelegt wurde), weil
portsnap einen Ausgangszustand
des Ports-Baumes benötigt, um festzustellen, welche Teile
des Baums aktualisiert werden müssen:&prompt.root; portsnap extractBei einer &os;-Standardinstallation wird das Verzeichnis
/usr/ports nicht
angelegt. Verwenden Sie &os; 6.0-RELEASE, sollten Sie
dies vor der ersten Ausführung von
portsnap nachholen. Verwenden Sie hingegen
eine aktuellere &os;-Version oder eine aktuellere Version
von Portsnap, wird dies
beim ersten Aufruf von portsnap automatisch
erledigt.Den Ports-Baum aktualisierenNachdem der originale komprimierte Snapshot des Ports-Baumes
heruntergeladen und nach /usr/ports/
extrahiert wurde, können Sie den Ports-Baum aktualisieren.
Dazu sind zwei Schritte nötig: Mit
fetch laden Sie Aktualisierungen herunter,
mit update aktualisieren Sie die
Live-Version des Ports-Baumes. Beide Parameter können
gleichzeitig an portsnap
übergeben werden:&prompt.root; portsnap fetch updateEinige ältere
portsnap-Versionen unterstützen
diese Syntax nicht. In diesem Fall gehen Sie wie folgt
vor:&prompt.root; portsnap fetch
&prompt.root; portsnap updatePortsnap als cron-Job startenUm eine Überlastung der
Portsnap-Server zu vermeiden,
kann portsnap fetch nicht als
normaler &man.cron.8;-Job ausgeführt werden.
Als Alternative gibt es den Befehl
portsnap cron, der eine zufällige
Zeitspanne (bis zu 3600 Sekunden) wartet, bevor Aktualisierungen
heruntergeladen werden.portsnap update sollte ebenfalls
nicht als cron-Job ausgeführt werden,
da es zu massiven Problemen kann, wenn parallel zur
Aktualisierung ein Port gebaut oder installiert wird. Die
Aktualisierung des Portsindex stellt hingegen kein Problem
dar. Um die INDEX-Datei zu aktualisieren,
übergeben Sie zusätzlich die Option
an portsnap. (Wenn Sie
portsnap -I update als
cron-Job definiert haben, müssen Sie
portsnap update ohne die Option
aufrufen, um den Rest des Ports-Baumes
zu aktualisieren.)Wenn Sie die folgende Zeile in
/etc/crontab aufnehmen, aktualisiert
portsnap den komprimierten
Snapshot sowie die INDEX-Dateien unter
/usr/ports/ und verschickt eine
E-Mail, wenn Ihre installierten Ports veraltet sind:0 3 * * * root portsnap -I cron update && pkg_version -vIL=Ist Ihre Systemuhr nicht auf Ihre lokale Zeitzone
eingestellt, ersetzen Sie bitte 3
durch eine beliebige Zahl zwischen 0 und 23, damit die
Last der Portsnap-Server
gleichmäßiger verteilt wird.Einige ältere
portsnap-Versionen unterstützen
die Angabe von mehreren Befehlen (etwa
cron update) für
einen einzigen portsnap-Aufruf nicht. Ist
dies bei Ihnen der Fall, ersetzen Sie bitte
portsnap -I cron update durch
portsnap cron && portsnap -I update.CVS-TagsWenn Sie Quellen mit CVS oder
CVSup erhalten oder aktualisieren wollen,
müssen Sie ein Tag angeben. Ein Tag kann einen bestimmten
&os;-Zweig oder einen bestimmten Zeitpunkt
(Release-Tag) bestimmen.Tags für ZweigeMit Ausnahme von HEAD (das immer
ein gültiges Tag ist), können die folgenden
Tags nur im src/-Quellbaum verwendet
werden. Die Quellbäume ports/,
doc/ und www/
sind nicht verzweigt.HEADSymbolischer Name für den Hauptzweig, auch
&os.current; genannt. Dies ist die Vorgabe, wenn keine
Revision angegeben wird.In CVSup wird dieses Tag mit
einem . (Punkt) bezeichnet.In CVS ist das die Vorgabe,
wenn Sie kein Tag oder eine Revision angeben. Außer
Sie wollen einen -STABLE Rechner auf -CURRENT aktualisieren,
ist es nicht ratsam, die -CURRENT
Quellen auf einem -STABLE Rechner einzuspielen.RELENG_6Der Entwicklungszweig für FreeBSD-6.X, auch als
FreeBSD 6-STABLE bekannt.RELENG_6_2Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 6.1
durchgeführt werden.RELENG_6_1Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 6.1
durchgeführt werden.RELENG_6_0Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 6.0
durchgeführt werden.RELENG_5Der &os; 5.X Entwicklungszweig, der
auch &os; 5-STABLE genannt wird.RELENG_5_5Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.5
durchgeführt werden.RELENG_5_4Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.4
durchgeführt werden.RELENG_5_3Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.3
durchgeführt werden.RELENG_5_2Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.2 und
&os; 5.2.1 durchgeführt werden.RELENG_5_1Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.1 durchgeführt
werden.RELENG_5_0Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.0 durchgeführt
werden.RELENG_4Der &os; 4.X Entwicklungszweig,
der auch &os; 4-STABLE genannt wird.RELENG_4_11Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.11 durchgeführt
werden.RELENG_4_10Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.10 durchgeführt
werden.RELENG_4_9Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.9 durchgeführt
werden.RELENG_4_8Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.8 durchgeführt
werden.RELENG_4_7Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.7 durchgeführt
werden.RELENG_4_6Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.6 und
FreeBSD 4.6.2 durchgeführt werden.RELENG_4_5Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.5 durchgeführt
werden.RELENG_4_4Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.4 durchgeführt
werden.RELENG_4_3Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.3 durchgeführt
werden.RELENG_3Der FreeBSD-3.X Entwicklungszweig, der auch 3.X-STABLE
genannt wird.RELENG_2_2Der FreeBSD-2.2.X Entwicklungszweig, der auch 2.2-STABLE
genannt wird.Release-TagsDiese Tags geben den Zeitpunkt an, an dem eine bestimme
&os;-Version veröffentlicht wurde. Das Erstellen einer
Release ist in den Dokumenten
Release Engineering
Information und
Release
Process beschrieben. Der
src-Baum benutzt
Tags, deren Namen mit RELENG_ anfangen.
Die Bäume ports
und doc benutzen
Tags, deren Namen mit RELEASE anfangen.
Im Baum www werden
keine Release-Tags verwendet.RELENG_6_2_0_RELEASEFreeBSD 6.2RELENG_6_1_0_RELEASEFreeBSD 6.1RELENG_6_0_0_RELEASEFreeBSD 6.0RELENG_5_5_0_RELEASEFreeBSD 5.5RELENG_5_4_0_RELEASEFreeBSD 5.4RELENG_4_11_0_RELEASEFreeBSD 4.11RELENG_5_3_0_RELEASEFreeBSD 5.3RELENG_4_10_0_RELEASEFreeBSD 4.10RELENG_5_2_1_RELEASEFreeBSD 5.2.1RELENG_5_2_0_RELEASEFreeBSD 5.2RELENG_4_9_0_RELEASEFreeBSD 4.9RELENG_5_1_0_RELEASEFreeBSD 5.1RELENG_4_8_0_RELEASEFreeBSD 4.8RELENG_5_0_0_RELEASEFreeBSD 5.0RELENG_4_7_0_RELEASEFreeBSD 4.7RELENG_4_6_2_RELEASEFreeBSD 4.6.2RELENG_4_6_1_RELEASEFreeBSD 4.6.1RELENG_4_6_0_RELEASEFreeBSD 4.6RELENG_4_5_0_RELEASEFreeBSD 4.5RELENG_4_4_0_RELEASEFreeBSD 4.4RELENG_4_3_0_RELEASEFreeBSD 4.3RELENG_4_2_0_RELEASEFreeBSD 4.2RELENG_4_1_1_RELEASEFreeBSD 4.1.1RELENG_4_1_0_RELEASEFreeBSD 4.1RELENG_4_0_0_RELEASEFreeBSD 4.0RELENG_3_5_0_RELEASEFreeBSD-3.5RELENG_3_4_0_RELEASEFreeBSD-3.4RELENG_3_3_0_RELEASEFreeBSD-3.3RELENG_3_2_0_RELEASEFreeBSD-3.2RELENG_3_1_0_RELEASEFreeBSD-3.1RELENG_3_0_0_RELEASEFreeBSD-3.0RELENG_2_2_8_RELEASEFreeBSD-2.2.8RELENG_2_2_7_RELEASEFreeBSD-2.2.7RELENG_2_2_6_RELEASEFreeBSD-2.2.6RELENG_2_2_5_RELEASEFreeBSD-2.2.5RELENG_2_2_2_RELEASEFreeBSD-2.2.2RELENG_2_2_1_RELEASEFreeBSD-2.2.1RELENG_2_2_0_RELEASEFreeBSD-2.2.0AFS-ServerDie folgende Aufzählung enthält AFS Server für
FreeBSD:SchwedenDie Dateien sind unter dem Pfad
/afs/stacken.kth.se/ftp/pub/FreeBSD/
erreichbar.stacken.kth.se # Stacken Computer Club, KTH, Sweden
130.237.234.43 #hot.stacken.kth.se
130.237.237.230 #fishburger.stacken.kth.se
130.237.234.3 #milko.stacken.kth.seBetreuer ftp@stacken.kth.sersync-Serverrsync wird ähnlich wie
&man.rcp.1; verwendet, besitzt aber mehr Optionen und
verwendet das rsync remote-update Protokoll, das nur
geänderte Dateien überträgt und damit viel schneller
als ein normaler Kopiervorgang ist. rsync
ist sehr nützlich, wenn Sie einen FreeBSD-FTP-Spiegel oder einen
CVS-Spiegel betreiben. Das Programm ist für viele
Betriebssysteme erhältlich, mit FreeBSD können Sie den
Port net/rsync oder das fertige
Paket benutzen. Die folgenden Server stellen FreeBSD über das
rsync Protokoll zur Verfügung:Deutschlandrsync://grappa.unix-ag.uni-kl.de/Verfügbare Sammlungen:freebsd-cvs: Das vollständige
CVS-Repository von &os;.Neben anderen Repositories spiegelt diese Maschine auch die
Repositories der NetBSD- und OpenBSD-Projekte.Großbritannienrsync://rsync.mirror.ac.uk/Verfügbare Sammlungen:ftp.FreeBSD.org: Kompletter Spiegel des
FreeBSD-FTP-Servers.Niederlandersync://ftp.nl.FreeBSD.org/Verfügbare Sammlungen:vol/4/freebsd-core: Kompletter Spiegel des
FreeBSD-FTP-Servers.Tschechische Republikrsync://ftp.cz.FreeBSD.org/Verfügbare Sammlungen:ftp: Unvollständiger Spiegel des
FreeBSD-FTP-Servers.FreeBSD: Vollständiger Spiegel des
FreeBSD-FTP-Servers.USArsync://ftp-master.FreeBSD.org/Dieser Server darf nur von primären Spiegeln benutzt
werden.Verfügbare Sammlungen:FreeBSD: Das Hauptarchiv des FreeBSD
FTP Servers.acl: Die primäre ACL-Liste.rsync://ftp13.FreeBSD.org/Verfügbare Sammlungen:FreeBSD: Kompletter Spiegel des
FreeBSD-FTP-Servers.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/multimedia/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/multimedia/chapter.sgml
index 54558891c5..c4de313dc2 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/multimedia/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/multimedia/chapter.sgml
@@ -1,1931 +1,1932 @@
RossLippertÜberarbeitet von MultimediaÜbersichtFreeBSD unterstützt viele unterschiedliche Soundkarten,
die Ihnen den Genuss von Highfidelity-Klängen auf Ihrem
Computer ermöglichen. Dazu gehört unter anderem die
Möglichkeit, Tonquellen in den Formaten MPEG Audio Layer 3
(MP3), WAV, Ogg Vorbis und vielen weiteren Formaten aufzunehmen
und wiederzugeben. Darüber hinaus enthält die FreeBSD
Ports-Sammlung Anwendungen, die Ihnen das Bearbeiten Ihrer
aufgenommenen Tonspuren, das Hinzufügen von Klangeffekten
und die Kontrolle der angeschlossenen MIDI-Geräte
erlauben.Wenn Sie etwas Zeit investieren, können Sie
mit &os; auch Videos und DVDs abspielen. Im Vergleich
zu Audio-Anwendungen gibt es weniger Anwendungen zum
Kodieren, Konvertieren und Abspielen von Video-Formaten.
Es gab, als dieses Kapitel geschrieben wurde, keine
Anwendung, die einzelne Video-Formate ähnlich wie
audio/sox konvertieren
konnte. Allerdings ändert sich die Software in
diesem Umfeld sehr schnell.In diesem Kapitel wird das Einrichten von Soundkarten
besprochen. beschreibt die Installation
und Konfiguration von X11 und das Einrichten von Videokarten.
Hinweise zur Verbesserung der Wiedergabe finden sich
in diesem Kapitel.Dieses Kapitel behandelt die folgenden Punkte:Die Konfiguration des Systems damit Ihre
Soundkarte erkannt wird.Wie Sie mit Beispielanwendungen die
Funktion einer Soundkarte prüfen.Wie Sie Fehler in den Einstellungen von
Soundkarten finden.Wie Sie MP3s und andere Audio-Formate wiedergeben
und erzeugen.Die Video-Unterstützung des X-Servers.Gute Anwendungen, die Videos abspielen und
kodieren.Die Wiedergabe von DVDs, .mpg-
und .avi-Dateien.Wie Sie CDs und DVDs in Dateien rippen.Die Konfiguration von TV-Karten.Das Einrichten von Scannern.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Sie:Wissen, wie Sie einen neuen Kernel konfigurieren
und installieren ().Der Versuch eine Audio-CD mit &man.mount.8;
einzuhängen erzeugt mindestens einen Fehler;
schlimmstenfalls kann es zu einer Kernel-Panic
kommen. Die Medien besitzen eine andere Kodierung
als normale ISO-Dateisysteme.MosesMooreVon MarcFonvieilleAktualisiert für &os; 5.X von BenediktKöhlerÜbersetzt von UwePierauSoundkarten einrichtenDen Soundtreiber einrichtenPCIISASoundkartenZunächst sollten Sie in Erfahrung bringen,
welches Soundkartenmodell Sie besitzen, welchen Chip
die Karte benutzt und ob es sich um eine PCI- oder
ISA-Karte handelt. &os; unterstützt eine Reihe
von PCI- als auch von ISA-Karten. Die
Hardware-Notes
zählen alle unterstützten Karten und deren
Treiber auf.KernelKonfigurationUm Ihre Soundkarte benutzen zu können, müssen Sie
den richtigen Gerätetreiber laden. Sie haben zwei
Möglichkeiten, den Treiber zu laden: Am einfachsten
ist es, das Modul mit &man.kldload.8; zu laden. Sie
können dazu die Kommandozeile verwenden:&prompt.root; kldload snd_emu10k1Alternativ können Sie auch einen Eintrag
in der Datei /boot/loader.conf
erstellen:snd_emu10k1_load="YES"Beide Beispiele gelten für eine Creative &soundblaster;
Live! Soundkarte. Weitere ladbare Soundmodule sind in
der Datei /boot/defaults/loader.conf
aufgeführt. Wenn Sie nicht sicher sind, welchen
Gerätetreiber Sie laden müssen, laden Sie den
Treiber snd_driver:&prompt.root; kldload snd_driverDer Treiber snd_driver ist ein
Meta-Treiber, der alle gebräuchlichen Treiber lädt
und die Suche nach dem richtigen Treiber vereinfacht.
Weiterhin können alle Treiber über
/boot/loader.conf geladen werden.Wollen Sie feststellen, welcher Treiber für Ihre
Soundkarte vom Metatreiber snd_driver
geladen wurde, sollten Sie sich mit
cat /dev/sndstat den Inhalt der Datei
/dev/sndstat ansehen.Alternativ können Sie die Unterstützung
für die Soundkarte direkt in den Kernel einkompilieren.
Diese Methode im nächsten Abschnitt beschrieben.
Weiteres über den Bau eines Kernels
erfahren Sie im Kapitel
Kernelkonfiguration.Soundkarten in der Kernelkonfiguration
einrichtenZuerst müssen Sie den allgemeinen Audio-Treiber
&man.sound.4; in die Kernelkonfiguration aufnehmen.
Fügen Sie dazu die folgende Zeile in die
Kernelkonfigurationsdatei ein:device soundAls nächstes müssen Sie den richtigen
Treiber in die Kernelkonfiguration einfügen.
Den Treiber entnehmen Sie bitte der Liste der
unterstützen Soundkarten aus den
Hardware-Notes.
Zum Beispiel wird die Creative &soundblaster; Live!
Soundkarte vom Treiber &man.snd.emu10k1.4;
unterstützt. Für diese Karte verwenden
Sie die nachstehende Zeile:device snd_emu10k1Die richtige Syntax für die Zeile lesen
Sie bitte in der Hilfeseite des entsprechenden
Treibers nach. Die Syntax finden Sie ebenfalls
in der Datei
/usr/src/sys/conf/NOTES.Nicht PnP-fähige ISA-Karten benötigen
weiterhin Angaben zu den Karteneinstellungen
(IRQ, I/O-Port). Die Karteneinstellungen tragen
Sie in die Datei /boot/device.hints
ein. Während des Systemstarts liest der
&man.loader.8; diese Datei und reicht die Einstellungen
an den Kernel weiter. Für eine alte Creative
&soundblaster; 16 ISA-Karte, die sowohl den
&man.snd.sbc.4;- als auch den snd_sb16(4)-Treiber
benötigt, fügen Sie folgende Zeilen in die
Kernelkonfigurationsdatei ein:device snd_sbc
device snd_sb16In die Datei /boot/device.hints
tragen Sie beispielsweise die folgenden Einstellungen
ein:hint.sbc.0.at="isa"
hint.sbc.0.port="0x220"
hint.sbc.0.irq="5"
hint.sbc.0.drq="1"
hint.sbc.0.flags="0x15"In diesem Beispiel benutzt die Karte den
I/O-Port 0x220 und den
IRQ 5.Die Hilfeseite des jeweiligen Treibers beschreibt
die Syntax der Einträge in der Datei
/boot/device.hints.Das Beispiel verwendet die vorgegebenen Werte.
Falls Ihre Karteneinstellungen andere Werte vorgeben,
müssen Sie die Werte in der Kernelkonfiguration
anpassen. Weiteres entnehmen Sie bitte der Hilfeseite
&man.snd.sbc.4;.Die Soundkarte testenNachdem Sie den neuen Kernel gestartet oder das
erforderliche Modul geladen haben, sollte Ihre
Soundkarte in den Systemmeldungen (&man.dmesg.8;)
auftauchen. Zum Beispiel:pcm0: <Intel ICH3 (82801CA)> port 0xdc80-0xdcbf,0xd800-0xd8ff irq 5 at device 31.5 on pci0
pcm0: [GIANT-LOCKED]
pcm0: <Cirrus Logic CS4205 AC97 Codec>Den Status der Karte können Sie über
die Datei /dev/sndstat
prüfen:&prompt.root; cat /dev/sndstat
FreeBSD Audio Driver (newpcm)
Installed devices:
pcm0: <Intel ICH3 (82801CA)> at io 0xd800, 0xdc80 irq 5 bufsz
16384
kld snd_ich (1p/2r/0v channels duplex default)Die Ausgaben können auf Ihrem System anders
aussehen. Wenn das Gerät pcm
nicht erscheint, prüfen Sie bitte Ihre Konfiguration.
Stellen sie sicher, dass Sie den richtigen Treiber
gewählt haben.
beschreibt häufig auftretende Probleme.Wenn alles glatt lief, haben Sie nun eine
funktionierende Soundkarte. Wenn ein CD-ROM
oder DVD-ROM-Laufwerk an Ihrer Soundkarte angeschlossen
ist, können Sie jetzt mit &man.cdcontrol.1; eine
CD abspielen:&prompt.user; cdcontrol -f /dev/acd0 play 1Es gibt viele Anwendungen, wie
audio/workman, die
eine bessere Benutzerschnittstelle besitzen. Um sich
MP3-Audiodateien anzuhören, können Sie
eine Anwendung wie
audio/mpg123 installieren.
Eine schnelle Möglichkeit die Karte zu prüfen,
ist es, Daten an das Gerät /dev/dsp
zu senden:&prompt.user; cat Datei > /dev/dspFür Datei können
Sie eine beliebige Datei verwenden. Wenn Sie einige
Geräusche hören, funktioniert die Soundkarte.Die Einstellungen des Mixers können Sie
mit dem Kommando &man.mixer.8; verändern.
Weiteres lesen Sie bitte in der Hilfeseite
&man.mixer.8; nach.Häufige ProblemeDevice NodeGerätedateiI/O portIRQDSPFehlerLösungunsupported subdevice XXEin oder mehrere Device Nodes wurden nicht
korrekt angelegt. Wiederholen Sie die oben angegebenen
Schritte.sb_dspwr(XX) timed outDer I/O Port ist nicht korrekt angegeben.bad irq XXDer IRQ ist falsch angegeben. Stellen Sie
sicher, dass der angegebene IRQ mit dem Sound IRQ
übereinstimmt.xxx: gus pcm not attached, out of memoryEs ist nicht genug Speicher verfügbar,
um das Gerät zu betreiben.xxx: can't open /dev/dsp!Überprüfen Sie mit fstat |
grep dsp ob eine andere Anwendung das
Gerät geöffnet hat. Häufige
Störenfriede sind esound
oder die Sound-Unterstützung von
KDE.MunishChopraBeigetragen von Mehrere Tonquellen abspielenOft sollen mehrere Tonquellen gleichzeitig
abgespielt werden, auch wenn
beispielsweise esound oder
artsd das Audiogerät
nicht mit einer anderen Anwendung teilen können.Unter FreeBSD können mit &man.sysctl.8;
virtuelle Tonkanäle
eingerichtet werden. Virtuelle Kanäle mischen
die Tonquellen im Kernel (so können mehr
Kanäle als von der Hardware unterstützt
benutzt werden).Die Anzahl der virtuellen Kanäle können
Sie als Benutzer root wie folgt
einstellen:&prompt.root; sysctl hw.snd.pcm0.vchans=4
&prompt.root; sysctl hw.snd.maxautovchans=4Im Beispiel werden vier virtuelle Kanäle
eingerichtet, eine im Normalfall ausreichende Anzahl.
hw.snd.pcm0.vchans ist die Anzahl
der virtuellen Kanäle des Geräts
pcm0. Die Anzahl kann konfiguriert
werden, sobald das Gerät existiert.
hw.snd.maxautovchans ist die Anzahl der
virtuellen Kanäle, die einem Gerät zugewiesen
werden, wenn es durch &man.kldload.8; eingerichtet
wird. Da das Modul pcm
unabhängig von den Hardware-Treibern geladen werden kann,
gibt hw.snd.maxautovchans die Anzahl
der virtuellen Kanäle an, die später eingerichtete
Geräte erhalten.Sie können die Anzahl der virtuellen Kanäle
nur ändern, wenn das Gerät nicht genutzt wird.
Schließen Sie daher zuerst alle Programme (etwa
Musikabspielprogramme oder Sound-Daemonen), die auf
dieses Gerät zugreifen.Wenn Sie ein System ohne &man.devfs.5; einsetzen,
müssen Anwendungen die Geräte
/dev/dsp0.x
verwenden. Wenn hw.snd.pcm.0.vchans wie
oben auf 4 gesetzt wurde, läuft
x von 0
bis 4. Auf Systemen mit
&man.devfs.5; werden die Geräte automatisch
zugeteilt.JosefEl-RayesBeigetragen von Den Mixer einstellenDie Voreinstellungen des Mixers sind im Treiber
&man.pcm.4; fest kodiert. Es gibt zwar viele Anwendungen
und Dienste, die den Mixer einstellen können
und die eingestellten Werte bei jedem Start wieder
setzen, am einfachsten ist es allerdings, die Werte
direkt im Treiber einzustellen. Der Mixer kann in
der Datei /boot/device.hints
eingestellt werden:hint.pcm.0.vol="100"Die Zeile setzt die Lautstärke des Mixers
beim Laden des Moduls &man.pcm.4; auf den Wert
100.ChernLeeEin Beitrag von BenediktKöhlerÜbersetzt von MP3-AudioMP3 (MPEG Layer 3 Audio) ermöglicht eine
Klangwiedergabe in CD-ähnlicher Qualität, was Sie sich
auf Ihrem FreeBSD-Rechner nicht entgehen lassen sollten.MP3-PlayerXMMS (X Multimedia System) ist
bei weitem der beliebteste MP3-Player für X11.
WinAmp-Skins können auch mit
XMMS genutzt werden, da die
Benutzerschnittstelle fast identisch mit der von Nullsofts
WinAmp ist. Daneben
unterstützt XMMS auch eigene
Plugins.XMMS kann als
multimedia/xmms Port oder Package installiert
werden.Die Benutzerschnittstelle von
XMMS ist leicht zu erlernen und
enthält eine Playlist, einen graphischen Equalizer und
vieles mehr. Diejenigen, die mit WinAmp vertraut sind, werden
XMMS sehr leicht zu benutzen
finden.Der Port audio/mpg123 ist
ein alternativer, kommandozeilenorientierter MP3-Player.mpg123 kann ausgeführt
werden, indem man das zu benutzende Sound Device und die
abzuspielende MP3-Datei auf der Kommandozeile wie unten
angibt:&prompt.root; mpg123 -a /dev/dsp1.0 Foobar-GreatestHits.mp3
High Performance MPEG 1.0/2.0/2.5 Audio Player for Layer 1, 2 and 3.
Version 0.59r (1999/Jun/15). Written and copyrights by Michael Hipp.
Uses code from various people. See 'README' for more!
THIS SOFTWARE COMES WITH ABSOLUTELY NO WARRANTY! USE AT YOUR OWN RISK!
Playing MPEG stream from Foobar-GreatestHits.mp3 ...
MPEG 1.0 layer III, 128 kbit/s, 44100 Hz joint-stereo
/dev/dsp1.0 sollten Sie dabei mit dem
dsp-Device Ihres Systems ersetzen.CD-Audio Tracks rippenBevor man eine ganze CD oder einen CD-Track in das
MP3-Format umwandeln kann, müssen die Audiodaten von der
CD auf die Festplatte gerippt werden. Dabei werden die CDDA
(CD Digital Audio) Rohdaten in WAV-Dateien kopiert.Die Anwendung cdda2wav die im
sysutils/cdrtools Paket enthalten
ist, kann zum Rippen der Audiodaten und anderen Informationen von CDs
genutzt werden.Wenn die Audio CD in dem Laufwerk liegt, können Sie
mit folgendem Befehl (als root) eine
ganze CD in einzelne WAV-Dateien (eine Datei für jeden
Track) rippen:&prompt.root; cdda2wav -D 0,1,0 -Bcdda2wav unterstützt
auch ATAPI (IDE) CD-ROM-Laufwerke. Um von einem IDE-Laufwerk
zu rippen, übergeben Sie auf der Kommandozeile
statt der SCSI-IDs den Gerätenamen. Das folgende
Kommando rippt den 7. Track:&prompt.root; cdda2wav -D /dev/acd0 -t 7Der Schalter bezieht sich auf
das SCSI Device 0,1,0, das sich aus
dem Ergebnis des Befehls cdrecord -scanbus
ergibt.Um einzelne Tracks zu rippen, benutzen Sie den
Schalter wie folgt:&prompt.root; cdda2wav -D 0,1,0 -t 7Dieses Beispiel rippt den siebten Track der Audio
CD-ROM. Um mehrere Tracks zu rippen, zum Beispiel die Tracks
eins bis sieben, können Sie wie folgt einen Bereich
angeben:&prompt.root; cdda2wav -D 0,1,0 -t 1+7Mit &man.dd.1; können Sie ebenfalls Audio-Stücke
von ATAPI-Laufwerken kopieren. Dies wird in
erläutert.MP3-Dateien kodierenGegenwärtig ist Lame der
meistbenutzte MP3-Encoder. Lame
finden Sie unter audio/lame im
Ports-Verzeichnis.Benutzen Sie die WAV-Dateien, die sie von CD gerippt
haben, und wandeln sie mit dem folgenden Befehl die Datei
audio01.wav in
audio01.mp3 um:&prompt.root; lame -h -b 128 \
--tt "Foo Liedtitel" \
--ta "FooBar Künstler" \
--tl "FooBar Album" \
--ty "2001" \
--tc "Geripped und kodiert von Foo" \
--tg "Musikrichtung" \
audio01.wav audio01.mp3128 kbits ist die gewöhnliche MP3-Bitrate. Viele
bevorzugen mit 160 oder 192 kbits eine höhere Qualität.
Je höher die Bitrate ist, desto mehr Speicherplatz
benötigt die resultierende MP3-Datei, allerdings wird die
Qualität dadurch auch besser. Der Schalter
verwendet den higher quality but a
little slower (höhere Qualität, aber etwas
langsamer) Modus. Die Schalter, die mit
beginnen, sind ID3-Tags, die in der Regel
Informationen über das Lied enthalten und in die
MP3-Datei eingebettet sind. Weitere Optionen können in
der Manualpage von Lame nachgelesen
werden.MP3-Dateien dekodierenUm aus MP3-Dateien eine Audio CD zu erstellen, müssen
diese in ein nicht komprimiertes WAV-Format umgewandelt
werden. Sowohl XMMS als auch
mpg123 unterstützen die Ausgabe
der MP3-Dateien in unkomprimierte Dateiformate.Dekodieren mit XMMS:Starten Sie XMMS.Klicken Sie mit der rechten Maustaste, um das
XMMS-Menu zu öffnen.Wählen Sie Preference im
Untermenü Options.Ändern Sie das Output-Plugin in Disk
Writer Plugin.Drücken Sie Configure.Geben Sie ein Verzeichnis ein (oder wählen Sie
browse), in das Sie die unkomprimierte Datei schreiben
wollen.Laden Sie die MP3-Datei wie gewohnt in
XMMS mit einer Lautstärke
von 100% und einem abgeschalteten EQ.Drücken Sie Play und es wird
so aussehen, als spiele XMMS
die MP3-Datei ab, aber keine Musik ist zu hören. Der
Player überspielt die MP3-Datei in eine Datei.Vergessen Sie nicht, das Output-Plugin wieder in den
Ausgangszustand zurückzusetzen um wieder MP3-Dateien
anhören zu können.Mit mpg123 nach stdout schreiben:Geben Sie mpg123 -s
audio01.mp3 > audio01.pcm
ein.XMMS schreibt die Datei im
WAV-Format aus während mpg123 die
MP3-Datei in rohe PCM-Audiodaten umwandelt.
cdrecord kann mit beiden Formaten
Audio-CDs erstellen, &man.burncd.8; kann nur rohe
PCM-Audiodaten verarbeiten. Der Dateikopf von WAV-Dateien
erzeugt am Anfang des Stücks ein Knacken. Sie können
den Dateikopf mit dem Werkzeug SoX,
das sich als Paket oder aus dem Port
audio/sox installieren
lässt, entfernen:&prompt.user; sox -t wav -r 44100 -s -w -c 2 track.wav track.rawLesen Sie in diesem Handbuch,
um mehr Informationen zur Benutzung von CD-Brennern mit FreeBSD zu
erhalten.RossLippertBeigetragen von Videos wiedergebenDie Wiedergabe von Videos ist ein neues, sich schnell
entwickelndes, Anwendungsgebiet. Seien Sie geduldig, es
wird nicht alles so glatt laufen, wie bei den
Audio-Anwendungen.Bevor Sie beginnen, sollten Sie das Modell Ihrer
Videokarte und den benutzten Chip kennen. Obwohl
&xorg; und
&xfree86; viele Vidiokarten
unterstützt, können nur einige Karten Videos
schnell genug wiedergeben. Eine Liste der Erweiterungen,
die der X-Server für eine Videokarte unterstützt,
erhalten Sie unter laufendem X11 mit dem Befehl
&man.xdpyinfo.1;.Halten Sie eine kurze MPEG-Datei bereit, mit der
Sie Wiedergabeprogramme und deren Optionen testen
können. Da einige DVD-Spieler in der Voreinstellung
das DVD-Gerät mit /dev/dvd ansprechen
oder diesen Namen fest einkodiert haben, wollen Sie
vielleicht symbolische Links auf die richtigen
Geräte anlegen:&prompt.root; ln -sf /dev/acd0 /dev/dvd
&prompt.root; ln -sf /dev/acd0 /dev/rdvdWegen &man.devfs.5; gehen gesondert angelegte Links
wie diese bei einem Neustart des Systems verloren.
Damit die symbolischen Links automatisch beim Neustart
des Systems angelegt werden, fügen Sie die
folgenden Zeilen in /etc/devfs.conf
ein:link acd0 dvd
link acd0 rdvdZum Entschlüsseln von DVDs müssen bestimmte
DVD-ROM-Funktionen aufgerufen werden und schreibender
Zugriff auf das DVD-Gerät erlaubt sein.X11 benutzt Shared-Memory und Sie sollten die
nachstehenden &man.sysctl.8;-Variablen auf die
gezeigten Werte erhöhen:kern.ipc.shmmax=67108864
kern.ipc.shmall=32768Video-SchnittstellenXVideoSDLDGAEs gibt einige Möglichkeiten, Videos unter
X11 abzuspielen. Welche Möglichkeit funktioniert,
hängt stark von der verwendeten Hardware ab.
Ebenso hängt die erzielte Qualität von der
Hardware ab. Die Videowiedergabe unter X11 ist ein
aktuelles Thema, sodass jede neue Version von
&xorg; oder von
&xfree86; wahrscheinlich
erhebliche Verbesserung enthält.Gebräuchliche Video-Schnittstellen sind:X11: normale X11-Ausgabe über Shared-Memory.XVideo: Eine Erweiterung der X11-Schnittstelle,
die Videos in jedem X11-Drawable anzeigen kann.SDL: Simple Directmedia Layer.DGA: Direct Graphics Access.SVGAlib: Eine Schnittstelle zur Grafikausgabe auf
der Konsole.XVideoDie Erweiterung XVideo (auch Xvideo,
Xv oder xv) von &xorg; und
&xfree86; 4.X,
erlaubt die beschleunigte Wiedergabe von Videos in
jedem Drawable. Diese Erweiterung liefert auch auf
weniger leistungsfähigen Systemen
(beispielsweise einem PIII 400 MHz Laptop)
eine gute Wiedergabe.Ob die Erweiterung läuft, entnehmen Sie der
Ausgabe von xvinfo:&prompt.user; xvinfoXVideo wird untertsützt, wenn die Ausgabe wie
folgt aussieht:X-Video Extension version 2.2
screen #0
Adaptor #0: "Savage Streams Engine"
number of ports: 1
port base: 43
operations supported: PutImage
supported visuals:
depth 16, visualID 0x22
depth 16, visualID 0x23
number of attributes: 5
"XV_COLORKEY" (range 0 to 16777215)
client settable attribute
client gettable attribute (current value is 2110)
"XV_BRIGHTNESS" (range -128 to 127)
client settable attribute
client gettable attribute (current value is 0)
"XV_CONTRAST" (range 0 to 255)
client settable attribute
client gettable attribute (current value is 128)
"XV_SATURATION" (range 0 to 255)
client settable attribute
client gettable attribute (current value is 128)
"XV_HUE" (range -180 to 180)
client settable attribute
client gettable attribute (current value is 0)
maximum XvImage size: 1024 x 1024
Number of image formats: 7
id: 0x32595559 (YUY2)
guid: 59555932-0000-0010-8000-00aa00389b71
bits per pixel: 16
number of planes: 1
type: YUV (packed)
id: 0x32315659 (YV12)
guid: 59563132-0000-0010-8000-00aa00389b71
bits per pixel: 12
number of planes: 3
type: YUV (planar)
id: 0x30323449 (I420)
guid: 49343230-0000-0010-8000-00aa00389b71
bits per pixel: 12
number of planes: 3
type: YUV (planar)
id: 0x36315652 (RV16)
guid: 52563135-0000-0000-0000-000000000000
bits per pixel: 16
number of planes: 1
type: RGB (packed)
depth: 0
red, green, blue masks: 0x1f, 0x3e0, 0x7c00
id: 0x35315652 (RV15)
guid: 52563136-0000-0000-0000-000000000000
bits per pixel: 16
number of planes: 1
type: RGB (packed)
depth: 0
red, green, blue masks: 0x1f, 0x7e0, 0xf800
id: 0x31313259 (Y211)
guid: 59323131-0000-0010-8000-00aa00389b71
bits per pixel: 6
number of planes: 3
type: YUV (packed)
id: 0x0
guid: 00000000-0000-0000-0000-000000000000
bits per pixel: 0
number of planes: 0
type: RGB (packed)
depth: 1
red, green, blue masks: 0x0, 0x0, 0x0Einige der aufgeführten Formate (wie YUV2 oder YUV12)
existieren in machen XVideo-Implementierungen nicht.
Dies kann zu Problemen mit einigen Spielern führen.XVideo wird wahrscheinlich von Ihrer Karte
nicht unterstützt, wenn die die Ausgabe wie
folgt aussieht:X-Video Extension version 2.2
screen #0
no adaptors presentWenn die XVideo-Erweiterung auf Ihrer Karte nicht
läuft, wird es nur etwas schwieriger, die
Anforderungen für die Wiedergabe von Videos zu
erfüllen. Abhängig von Ihrer Videokarte
und Ihrem Prozessor können Sie dennoch zufriedenstellende
Ergebnisse erzielen. Sie sollten vielleicht die
weiterführenden Quellen in zu Rate ziehen,
um die Geschwindigkeit Ihres Systems zu steigern.Simple Directmedia LayerDie Simple Directmedia Layer, SDL,
ist eine zwischen µsoft.windows;, BeOS und &unix;
portable Schnittstelle. Mit dieser Schnittstelle
können Anwendungen plattformunabhängig und
effizient Ton und Grafik benutzen. SDL
bietet eine hardwarenahe Schnittstelle, die manchmal
schneller als die X11-Schnittstelle sein kann.SDL finden Sie in den Ports
im Verzeichnis devel/sdl12.Direct Graphics AccessDie X11-Erweiterung
Direct Graphics Access (DGA) erlaubt es
Anwendungen, am X-Server vorbei direkt in den Framebuffer
zu schreiben. Da die Anwendung und der X-Server auf gemeinsame
Speicherbereiche zugreifen, müssen die Anwendungen
unter dem Benutzer root laufen.Die DGA-Erweiterung kann mit &man.dga.1; getestet
werden. Das Kommando dga wechselt,
jedes Mal wenn eine Taste gedrückt wird, die Farben
der Anzeige. Sie können das Programm mit der
Taste q verlassen.Video-AnwendungenVideo-AnwendungenDieser Abschnitt behandelt Anwendungen aus der
&os;-Ports-Sammlung, die Videos abspielen. An der
Videowiedergabe wird derzeit aktiv gearbeitet, sodass
der Funktionsumfang der Anwendungen von dem hier beschriebenen
abweichen kann.Viele unter &os; laufende Videoanwendungen wurden
unter Linux entwickelt und befinden
sich noch im Beta-Status. Der Betrieb dieser Anwendungen
unter &os; stößt vielleicht auf einige der
nachstehenden Probleme:Eine Anwendung kann eine Datei einer anderen
Anwendung nicht abspielen.Eine Anwendung kann eine selbst produzierte
Datei nicht abspielen.Wenn dieselbe Anwendung auf unterschiedlichen
Maschinen gebaut wird, wird ein Video unterschiedlich
wiedergegeben.Ein vergleichsweise einfacher Filter, wie die
Skalierung eines Bildes, führt zu deutlichen
Artefakten in der Darstellung.Eine Anwendung stürzt häufig ab.Die Dokumentation wird bei der Installation des Ports
nicht installiert. Sie befindet sich entweder auf
dem Internet oder im Verzeichnis
work des Ports.Viele Anwendungen sind zudem sehr Linux-lastig.
Probleme entstehen durch die Implementierung von
Standard-Bibliotheken in Linux-Distributionen oder
dadurch, dass die Anwendung bestimmte Linux-Kernelfunktionen
voraussetzt. Diese Probleme werden nicht immer
vom Betreuer eines Ports bemerkt und umgangen.
In der Praxis entstehen dadurch folgende Probleme:Eigenschaften des Prozessors werden über
/proc/cpuinfo ermittelt.Die falsche Anwendung von Threads führt dazu,
dass sich ein Programm aufhängt statt sich
zu beenden.Die Anwendung hängt von anderen Anwendungen
ab, die sich noch nicht in der &os;-Ports-Sammlung
befinden.Allerdings arbeiten die Anwendungsentwickler bislang mit
den Betreuern der Ports zusammen, sodass zusätzlicher
Portierungsaufwand minimiert wird.MPlayerMPlayer ist ein kürzlich
entstandener und sich stark weiterentwickelnder Video-Spieler.
Das Hauptaugenmerk des MPlayer-Teams
liegt auf Geschwindigkeit und Flexibilität auf
Linux und anderen &unix; Systemen. Das Projekt entstand
weil der Gründer des Teams unzufrieden mit der
Geschwindigkeit bestehender Video-Spieler war. Kritiker
behaupten, dass die Benutzeroberfläche der einfachen
Gestaltung zum Opfer fiel. Wenn Sie sich allerdings erstmal
an die Kommandozeilenoptionen und die Tastensteuerung
gewöhnt haben, funktioniert die Anwendung sehr gut.MPlayer bauenMPlayerbauenMPlayer finden Sie in der
Ports-Sammlung unter
multimedia/mplayer.
Der Bau von MPlayer
berücksichtigt die vorhandene Harware und erzeugt
ein Programm, das nicht auf ein anderes System übertragbar
ist. Es ist daher wichtig, dass Sie das Programm aus
den Ports bauen und nicht das fertige Paket installieren.
Zusätzlich können Sie auf der Kommandozeile
von make noch einige Optionen angeben,
die im Makefile beschrieben sind
und am die Anfang des Baus ausgegeben werden:&prompt.root; cd /usr/ports/multimedia/mplayer
&prompt.root; make
N - O - T - E
Take a careful look into the Makefile in order
to learn how to tune mplayer towards you personal preferences!
For example,
make WITH_GTK1
builds MPlayer with GTK1-GUI support.
If you want to use the GUI, you can either install
/usr/ports/multimedia/mplayer-skins
or download official skin collections from
http://www.mplayerhq.hu/homepage/dload.htmlFür die meisten Benutzer sind die
voreingestellten Option in Ordnung. Wenn Sie
den XviD-Codec benötigen, müssen
Sie auf der Kommandozeile die Option
WITH_XVID angeben. Das
DVD-Gerät können Sie mit der
Option WITH_DVD_DEVICE
angeben. Wenn Sie die Option nicht angeben,
wird /dev/acd0 benutzt.Als dieser Abschnitt verfasst wurde, baute der
MPlayer-Port die
HTML-Dokumentation sowie die beiden Programme
mplayer und
mencoder. Mit
mencoder können Sie
Videodateien umwandeln.Die HTML-Dokumentation von
MPlayer ist sehr lehrreich.
Wenn Sie in diesem Kapitel Informationen über
Video-Hardware oder Schnittstellen vermissen, ist
die MPlayer-Dokumentation
eine ausgezeichnete Quelle. Wenn Sie Informationen
über die Video-Unterstützung unter &unix;
benötigen, sollten Sie die
MPlayer-Dokumentation
auf jeden Fall lesen.MPlayer benutzenMPlayerbenutzenJeder Benutzer von MPlayer
muss in seinem Heimatverzeichnis das Verzeichnis
.mplayer
anlegen. Dieses Verzeichnis können Sie
wie folgt anlegen:&prompt.user; cd /usr/ports/multimedia/mplayer
&prompt.user; make install-userDie Kommandozeilenoptionen von mplayer
sind in der Hilfeseite aufgeführt. Eine genaue
Beschreibung befindet sich in der HTML-Dokumentation.
In diesem Abschnitt wird nur der normale Gebrauch
von mplayer beschrieben.Um eine Datei, wie
testfile.avi,
unter verschiedenen Video-Schnittstellen abzuspielen,
benutzen Sie die Option :&prompt.user; mplayer -vo xv testfile.avi&prompt.user; mplayer -vo sdl testfile.avi&prompt.user; mplayer -vo x11 testfile.avi&prompt.root; mplayer -vo dga testfile.avi&prompt.root; mplayer -vo 'sdl:dga' testfile.aviEs lohnt sich, alle Option zu testen. Die
erzielte Geschwindigkeit hängt von vielen
Faktoren ab und variiert beträchtlich je nach
eingesetzter Hardware.Wenn Sie eine DVD abspielen wollen, ersetzen Sie
testfile.avi durch
.
N ist die Nummer des
Stücks, das Sie abspielen wollen und
Gerät gibt den
Gerätenamen des DVD-ROMs an. Das nachstehende
Kommando spielt das dritte Stück von
/dev/dvd:&prompt.root; mplayer -vo dga -dvd://3 /dev/dvdDas standardmäßig verwendete
DVD-Laufwerk kann beim Bau des
MPlayer-Ports
mit der Option WITH_DVD_DEVICE
festgelegt werden. Die Voreinstellung verwendet
das Gerät /dev/acd0.
Genaueres finden Sie im Makefile
des Ports.Die Tastenkombinationen zum Abbrechen, Anhalten
und Weiterführen der Wiedergabe entnehmen Sie
bitte der Ausgabe von mplayer -h
oder der Hilfeseite.Weitere nützliche Optionen für die
Wiedergabe sind zur Wiedergabe
im Vollbild-Modus und
zur Steigerung der Geschwindigkeit.Damit die Kommandozeile von mplayer
kurz bleibt, kann ein Benutzer Vorgaben in der Datei
.mplayer/config hinterlegen:vo=xv
fs=yes
zoom=yesSchließlich kann mplayer
noch DVD-Stücke in .vob-Dateien
rippen. Das zweite Stück einer DVD wandeln Sie
wie folgt in eine Datei um:&prompt.root; mplayer -dumpstream -dumpfile out.vob -dvd://2 /dev/dvdDie Ausgabedatei out.vob
wird im MPEG-Format abgespeichert und kann mit
anderen Werkzeugen aus diesem Abschnitt bearbeitet
werden.mencodermencoderSie sollten die HTML-Dokumentation lesen, bevor
Sie mencoder benutzen. Es gibt
zwar eine Hilfeseite, die aber ohne die HTML-Dokumentation
nur eingeschräkt nützlich ist. Es gibt
viele Möglichkeiten die Qualität zu verbessern,
die Bitrate zu verringern und Formate zu konvertieren.
Einige davon haben erhebliche Auswirkungen auf die
Geschwindigkeit der Wiedergabe. Zum Start finden
Sie im Folgenden einige Kommandozeilen. Die erste
kopiert einfach eine Datei:&prompt.user; mencoder input.avi -oac copy -ovc copy -o output.aviFalsche Kombinationen von Kommandozeilenparametern
ergeben eventuell Dateien, die selbst
mplayer nicht mehr abspielen kann.
Wenn Sie in eine Datei rippen, sollten Sie daher auf
jeden Fall die Option von
mplayer verwenden.Die nachstehende Kommandozeile wandelt die Datei
input.avi nach MPEG4 mit MPEG3
für den Ton um (hierfür wird der Ports
audio/lame
benötigt):&prompt.user; mencoder input.avi -oac mp3lame -lameopts br=192 \
-ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:vhq -o output.aviDie Ausgabedatei lässt sowohl mit
mplayer als auch
xine abspielen.Wenn Sie input.avi durch
ersetzen und das
Kommando unter root laufen lassen,
können Sie ein DVD-Stück direkt konvertieren.
Da Sie wahrscheinlich beim ersten Mal unzufrieden mit
den Ergebnissen sind, sollten Sie das Stück zuerst
in eine Datei schreiben und anschließend
die Datei weiterverarbeiten.Der Video-Spieler xineDer Video-Spieler xine
ist ein Projekt mit großem Umfang. Das Projekt
will nicht nur ein Programm für alle Video-Anwendungen
bieten, sondern auch eine wiederverwendbare Bibliothek
und ein Programm, das durch Plugins erweiterbar ist.
Das Programm steht als fertiges Paket oder als Port
unter multimedia/xine
zur Verfügung.Der multimedia/xine-Spieler
hat noch ein paar Ecken und Kanten, macht aber insgesamt
einen guten Eindruck. Für einen reibungslosen
Betrieb benötigt xine
entweder eine schnelle CPU oder
die XVideo-Erweiterung. Das GUI
ist etwas schwerfällig.Zurzeit gibt es kein xine-Modul,
das CSS-kodierte DVDs abspielen kann und sich in
der &os; Ports-Sammlung befindet.xine ist benutzerfreundlicher
als MPlayer, bietet allerdings
nicht soviele Möglichkeiten. Am schnellsten läuft
xine mit der
XVideo-Erweiterung.In der Voreinstellung startet xine
eine grafische Benutzeroberfläche. Über
Menüs können Sie Dateien öffnen:&prompt.user; xineAlternativ können Sie das Programm auch ohne
GUI aufrufen und Dateien direkt abspielen:&prompt.user; xine -g -p mymovie.aviDie transcode-Werkzeugetranscode ist kein Spieler,
sondern eine Sammlung von Werkzeugen zur Umwandlung von
Video- und Sounddateien.
transcode mischt Video-Dateien
und kann kaputte Video-Dateien reparieren. Die
Werkzeuge werden als Filter verwendet, das heißt
die Ein- und Ausgaben verwenden
stdin/stdout.Beim Bau von transcode
über den Port multimedia/transcode können
zwar zahreiche Optionen angegeben werden. Empfehlenswert
ist es aber, den Bau mit folgendem Befehl zu starten:&prompt.root; make WITH_OPTIMIZED_CFLAGS=yes WITH_LIBA52=yes WITH_LAME=yes WITH_OGG=yes \
WITH_MJPEG=yes -DWITH_XVID=yesDiese Einstellungen sollen für die meisten Anwender
ausreichend sein.Um die Fähigkeiten von
transcode zu illustrieren, wird im
folgenden Beispiel eine DivX-Datei in eine PAL MPEG-1-Datei
konvertiert:&prompt.user; transcode -i input.avi -V --export_prof vcd-pal -o output_vcd
&prompt.user; mplex -f 1 -o output_vcd.mpg output_vcd.m1v output_vcd.mpaDie daraus resultierende MPEG-Datei,
output_vcd.mpg, kann beispielsweise mit
MPlayer abgespielt werden. Sie
können sie sogar als Video-CD auf eine CD-R brennen.
Wenn Sie diese Funktion benötigen, müssen Sie
zusätzlich die beiden Programme multimedia/vcdimager und sysutils/cdrdao installieren.Zwar gibt es eine Manualpage zu
transcode, Sie sollen aber auf jeden Fall
auch die Informationen und Beispiele im
transcode-Wiki lesen.Weiterführende QuellenDie Video-Software für &os; entwickelt sich
sehr schnell. Es ist wahrscheinlich, dass die hier
angesprochenen Probleme bald gelöst sind. Bis dahin
müssen Anwender, die das meiste aus den Audio- und
Video-Fähigkeiten von &os; machen wollen, Informationen
aus mehreren FAQs und Tutorien zusammensuchen und
verschiedene Anwendungen nebeneinander betreiben. Dieser
Abschnitt weist auf weitere Informationsquellen hin.Die
MPlayer-Dokumentation
ist sehr aufschlussreich. Die Dokumente sollten wahrscheinlich
von jedem gelesen werden, der hohe Fachkenntnisse über
Video auf &unix; Systemen erlangen will. Die
MPlayer-Mailinglisten reagiert
feindselig auf Personen, die es nicht für nötig
halten, die Dokumentation zu lesen. Wenn Sie Fehlerberichte
an die Liste schicken wollen, lesen Sie bitte vorher die
ausgezeichnete Dokumentation (RTFM).Das
xine HOWTO
enthält allgemein gültige Hinweise zur
Verbesserung der Wiedergabegeschwindigkeit.Schließlich gibt es noch weitere vielversprechende
Anwendungen, die Sie vielleicht ausprobieren wollen:Avifile
gibt es schon als Port
multimedia/avifile.Ogle
wurde ebenfalls schon portiert:
multimedia/ogle.Xtheater.multimedia/dvdauthor,
ist ein Open-Source-Paket, mit dem Sie DVDs erstellen
können.JosefEl-RayesBeigetragen von MarcFonvieilleÜberarbeitet von TV-Karten einrichtenTV-KartenEinführungMit TV-Karten können Sie mit Ihrem Rechner
über Kabel oder Antenne fernsehen. Die meisten
Karten besitzen einen RCA- oder S-Video-Eingang.
Einige Karten haben auch einen FM-Radio-Empfänger.Der &man.bktr.4;-Treiber von &os; unterstützt
PCI-TV-Karten mit einem Brooktree Bt848/849/878/879 oder
einem Conexant CN-878/Fusion 878a Chip. Die Karte sollte
einen der unterstützten Empfänger besitzen, die in
der Hilfeseite &man.bktr.4; aufgeführt sind.Den Treiber einrichtenUm Ihre Karte zu benutzen, müssen Sie den
&man.bktr.4;-Treiber laden. Fügen Sie die
nachstehende Zeile in die Datei
/boot/loader.conf ein:bktr_load="YES"Sie können den Treiber für die TV-Karte
auch fest in den Kernel compilieren. Erweitern Sie
dazu Ihre Kernelkonfiguration um die folgenden Zeilen:device bktr
device iicbus
device iicbb
device smbusDie zusätzlichen Treiber werden benötigt,
da die Komponenten der Karte über einen I2C-Bus
verbunden sind. Bauen und installieren Sie dann den
neuen Kernel.Anschließend müssen Sie Ihr System
neu starten. Während des Neustarts sollte
Ihre TV-Karte erkannt werden:bktr0: <BrookTree 848A> mem 0xd7000000-0xd7000fff irq 10 at device 10.0 on pci0
iicbb0: <I2C bit-banging driver> on bti2c0
iicbus0: <Philips I2C bus> on iicbb0 master-only
iicbus1: <Philips I2C bus> on iicbb0 master-only
smbus0: <System Management Bus> on bti2c0
bktr0: Pinnacle/Miro TV, Philips SECAM tuner.Abhängig von Ihrer Hardware können die
Meldungen natürlich anders aussehen. Sie sollten
aber prüfen, dass der Empfänger richtig erkannt wird.
Die entdeckten Geräte lassen sich mit &man.sysctl.8;
oder in der Kernelkonfigurationsdatei überschreiben.
Wenn Sie beispielsweise einen Philips-SECAM-Empfänger
erzwingen wollen, fügen Sie die folgende Zeile
zur Kernelkonfigurationsdatei hinzu:options OVERRIDE_TUNER=6Alternativ können Sie direkt &man.sysctl.8; benutzen:&prompt.root; sysctl hw.bt848.tuner=6Weitere Informationen zu den verschiedenen Optionen finden
Sie in &man.bktr.4; sowie in der Datei
/usr/src/sys/conf/NOTES.Nützliche AnwendungenUm die TV-Karte zu benutzen, müssen Sie eine
der nachstehenden Anwendungen installieren:multimedia/fxtv
lässt das Fernsehprogramm in einem Fenster laufen
und kann Bilder, Audio und Video aufzeichnen.multimedia/xawtv
eine weitere TV-Anwendung, mit den gleichen Funktionen
wie fxtv.misc/alevt dekodiert
und zeigt Videotext/Teletext an.Mit audio/xmradio
lässt sich der FM-Radio-Empfänger, der sich
auf einigen TV-Karten befindet, benutzen.audio/wmtune
ein leicht zu bedienender Radio-Empfänger.Weitere Anwendungen finden Sie in der &os;
Ports-Sammlung.FehlersucheWenn Sie Probleme mit Ihrer TV-Karte haben, prüfen
Sie zuerst, ob der Video-Capture-Chip und der Empfänger
auch wirklich vom &man.bktr.4;-Treiber unterstützt
werden. Prüfen Sie dann, ob Sie die richtigen
Optionen verwenden. Weitere Hilfe erhalten Sie auf
der Mailingliste &a.multimedia.name; und in deren
Archiven.MarcFonvieilleBeigetragen von ScannerScannerEinführung
- Unter &os; können Sie, wie unter jedem anderen
- modernen Betriebssystem, Scanner benutzen. Die Anwendung
+ Unter &os; stellt
SANE (Scanner Access Now Easy)
- aus der Ports-Sammlung stellt eine einheitliche Schnittstelle
+ aus der Ports-Sammlung eine einheitliche Schnittstelle
(API)
für den Zugriff auf Scanner bereit.
- SANE greift auf Scanner
+ SANE wiederum greift auf Scanner
mithilfe einiger &os;-Treiber zu.&os; unterstützt sowohl SCSI- als auch USB-Scanner.
Prüfen Sie vor der Konfiguration mithilfe der
Liste der unterstützten Geräte ob Ihr Scanner
von SANE unterstützt wird.
Die Hilfeseite &man.uscanner.4; zählt ebenfalls die
unterstützten USB-Scanner auf.Den Kernel für Scanner einrichtenDa sowohl SCSI- als auch USB-Scanner unterstützt
werden, werden abhängig von der Schnittstelle
unterschiedliche Treiber benötigt.USB-ScannerIm GENERIC-Kernel sind
schon alle, für einen USB-Scanner notwendigen,
Treiber enthalten. Wenn Sie einen angepassten Kernel
benutzen, prüfen Sie, dass die Kernelkonfiguration
die nachstehenden Zeilen enthält:device usb
device uhci
device ohci
device uscannerAbhängig vom Chipsatz Ihrer Systemplatine
benötigen Sie in der Kernelkonfiguration entweder
die Option device uhci oder die
Option device ohci. Die
Kernelkonfiguration kann allerdings auch beide Optionen
enthalten.Wenn Sie den Kernel nicht neu bauen wollen
und einen angepassten Kernel verwenden, können
Sie den Treiber &man.uscanner.4; direkt mit dem
Kommando &man.kldload.8; laden:&prompt.root; kldload uscannerWenn Sie das Modul bei jedem Systemstart laden
wollen, fügen Sie in der Datei
/boot/loader.conf die nachstehende
Zeile hinzu:uscanner_load="YES"Nachdem Sie das System mit dem richtigen Kernel
neu gestartet oder das Modul geladen haben, stecken
- Sie den USB-Scanner ein. In den Systemmeldungen
- (&man.dmesg.8;) sollte ein Eintrag wie der folgende
+ Sie den USB-Scanner ein. Danach sollte in den
+ Systemmeldungen (die Sie mit &man.dmesg.8; betrachten
+ können) eine Zeile ähnlich der folgenden
erscheinen:uscanner0: EPSON EPSON Scanner, rev 1.10/3.02, addr 2
- Die Meldung besagt, dass der Scanner die
+ Diese Meldung besagt, dass der Scanner die
Gerätedatei /dev/uscanner0
benutzt.SCSI-ScannerWenn Ihr Scanner eine SCSI-Schnittstelle besitzt,
ist die Kernelkonfiguration abhängig vom
verwendeten SCSI-Controller. Der
GENERIC-Kernel unterstützt
die gebräuchlichen SCSI-Controller. Den richtigen
Treiber finden Sie in der Datei NOTES.
Neben dem Treiber muss Ihre Kernelkonfiguration
noch die nachstehenden Zeilen enthalten:device scbus
device pass
- Nachdem Sie einen Kernel gebaut haben, sollte
- der Scanner beim Neustart in den Systemmeldungen
+ Nachdem Sie einen Kernel gebaut und installiert haben,
+ sollte der Scanner beim Neustart in den Systemmeldungen
erscheinen:pass2 at aic0 bus 0 target 2 lun 0
pass2: <AGFA SNAPSCAN 600 1.10> Fixed Scanner SCSI-2 device
pass2: 3.300MB/s transfersWenn der Scanner während des Systemstarts
ausgeschaltet war, können Sie die Geräteerkennung
erzwingen, indem Sie den SCSI-Bus erneut absuchen.
Verwenden Sie dazu das Kommando &man.camcontrol.8;:&prompt.root; camcontrol rescan all
Re-scan of bus 0 was successful
Re-scan of bus 1 was successful
Re-scan of bus 2 was successful
Re-scan of bus 3 was successfulDer Scanner wird anschließend in der
SCSI-Geräteliste angezeigt:&prompt.root; camcontrol devlist
<IBM DDRS-34560 S97B> at scbus0 target 5 lun 0 (pass0,da0)
<IBM DDRS-34560 S97B> at scbus0 target 6 lun 0 (pass1,da1)
<AGFA SNAPSCAN 600 1.10> at scbus1 target 2 lun 0 (pass3)
<PHILIPS CDD3610 CD-R/RW 1.00> at scbus2 target 0 lun 0 (pass2,cd0)Weiteres über SCSI-Geräte lesen Sie
bitte in den Hilfeseiten &man.scsi.4; und &man.camcontrol.8;
nach.SANE konfigurierenSANE besteht aus zwei
- Teilen: den Backends
+ Teilen, den Backends
(graphics/sane-backends)
und den Frontends
(graphics/sane-frontends).
Das Backend greift auf den Scanner zu. Welches Backend
welchen Scanner unterstützt, entnehmen Sie der
Liste der unterstützten Geräte..
Der Betrieb eines Scanners ist nur dem richtigen
Backend möglich. Die Frontends sind die Anwendungen,
mit denen gescannt wird (xscanimage).Installieren Sie zuerst den Port oder das Paket
graphics/sane-backends.
Anschließend können Sie mit dem Befehl
sane-find-scanner prüfen, ob
SANE Ihren Scanner erkennt:&prompt.root; sane-find-scanner -q
found SCSI scanner "AGFA SNAPSCAN 600 1.10" at /dev/pass3Die Ausgabe zeigt die Schnittstelle und die verwendete
Gerätedatei des Scanners. Der Hersteller und das
Modell können in der Ausgabe fehlen.Bei einigen USB-Scannern müssen Sie die
Firmware aktualisieren, dies wird in der Hilfeseite
des Backends erklärt. Lesen Sie bitte auch
die Hilfeseiten &man.sane-find-scanner.1; und
&man.sane.7;.Als nächstes müssen Sie prüfen, ob
der Scanner vom Frontend erkannt wird. Die
SANE-Backends werden
mit dem Kommandozeilenwerkzeug &man.scanimage.1;
geliefert. Mit diesem Werkzeug können Sie
sich Scanner anzeigen lassen und den Scan-Prozess
von der Kommandozeile starten. Die Option
zeigt die Scanner an:&prompt.root; scanimage -L
device `snapscan:/dev/pass3' is a AGFA SNAPSCAN 600 flatbed scannerErscheint die Meldung, dass kein Scanner gefunden
wurde oder wird gar keine Ausgabe erzeugt, konnte
&man.scanimage.1; keinen Scanner erkennen. In diesem
Fall müssen Sie in der Konfigurationsdatei des Backends
das zu benutzende Gerät eintragen. Die
Konfigurationsdateien der Backends befinden sich
im Verzeichnis
/usr/local/etc/sane.d/.
Erkennungsprobleme treten bei bestimmten USB-Scannern
auf.Mit dem USB-Scanner aus
zeigt sane-find-scanner die
folgende Ausgabe:&prompt.root; sane-find-scanner -q
found USB scanner (UNKNOWN vendor and product) at device /dev/uscanner0Der Scanner wurde richtig erkennt, er benutzt eine
USB-Schnittstelle und verwendet die Gerätedatei
/dev/uscanner0. Ob der Scanner
vom Frontend erkannt wird, zeigt das nachstehende
Kommando:&prompt.root; scanimage -L
No scanners were identified. If you were expecting something different,
check that the scanner is plugged in, turned on and detected by the
sane-find-scanner tool (if appropriate). Please read the documentation
which came with this software (README, FAQ, manpages).Da der Scanner nicht erkannt wurde, muss die Datei
/usr/local/etc/sane.d/epson.conf editiert
werden. Der verwendete Scanner war ein
&epson.perfection; 1650, daher wird das
epson-Backend benutzt. Lesen Sie
bitte alle Kommentare in der Konfigurationsdatei des
Backends. Die durchzuführenden Änderungen
sind einfach. Kommentieren Sie zunächst alle
Zeilen mit der falschen Schnittstelle aus. Da der
Scanner eine USB-Schnittstelle besitzt, wurden im
Beispiel alle Zeilen, die mit scsi
anfingen, auskommentiert. Fügen Sie dann die
Schnittstelle und den Gerätenamen am Ende der
Datei ein. In diesem Beispiel wurde die nachstehende
Zeile eingefügt:usb /dev/uscanner0Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der Hilfeseite
des Backends. Jetzt können Sie prüfen,
ob der Scanner richtig erkannt wird:&prompt.root; scanimage -L
device `epson:/dev/uscanner0' is a Epson GT-8200 flatbed scannerDer Scanner wurde nun erkannt. Es ist nicht wichtig,
- ob der Hersteller oder das Modell richtig angezeigt werden.
- Wichtig ist die Ausgabe `epson:/dev/uscanner0',
+ ob der Hersteller oder das Modell Ihres Scanners korrekt
+ angezeigt werden. Wichtig ist nur die Ausgabe
+ `epson:/dev/uscanner0',
die das richtige Backend und den richtigen Gerätenamen
anzeigt.Wenn scanimage -L den Scanner erkannt
hat, ist der Scanner eingerichtet und bereit, zu
scannen.Obwohl wir mit &man.scanimage.1; von der Kommandozeile
scannen können, ist eine graphische Anwendung
zum Scannen besser geeignet. SANE
bietet ein einfaches und effizientes Werkzeug:
xscanimage (graphics/sane-frontends).Xsane
(graphics/xsane)
ist eine weitere beliebte graphische Anwendung.
Dieses Frontend besitzt erweiterte Funktionen
wie den Scan-Modus (beispielsweise Photo, Fax),
eine Farbkorrektur und Batch-Scans. Beide Anwendungen
lassen sich als
GIMP-Plugin verwenden.Den Scanner für Benutzerkonten freigebenVorher wurden alle Tätigkeiten mit
root-Rechten ausgeführt.
Wenn andere Benutzer den Scanner benutzen sollen,
müssen sie Lese- und Schreibrechte auf die
Gerätedatei des Scanners besitzen. Im
Beispiel wird die Datei /dev/uscanner0
verwendet, die der Gruppe operator
gehört. Damit der Benutzer joe
auf den Scanner zugreifen kann, muss das Konto in
die Gruppe operator aufgenommen
werden:&prompt.root; pw groupmod operator -m joeWeiteres entnehmen Sie bitte der Hilfeseite
&man.pw.8;. Da Mitglieder der Gruppe
operator in der Voreinstellung nur
Leserechte für die Gerätedatei
/dev/uscanner0 besitzen, müssen
Sie ebenfalls die Schreibbrechtigung (0660
oder 0664) vergeben. Dazu fügen Sie
in die Datei /etc/devfs.rules
die nachstehenden Zeilen ein:[system=5]
add path uscanner0 mode 660In die Datei /etc/rc.conf
fügen Sie noch die folgende Zeile ein:devfs_system_ruleset="system"Starten Sie anschließend Ihr System neu.Weitere Informationen finden Sie in &man.devfs.8;.Aus Sicherheitsgründen sollten Sie genau darauf
achten, wen Sie in eine Gruppe aufnehmen, besonders
wenn es sich um die Gruppe operator
handelt.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/vinum/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/vinum/chapter.sgml
index db9a0a7e64..2a1d3442db 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/vinum/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/vinum/chapter.sgml
@@ -1,1619 +1,1613 @@
GregLeheyUrsprünglich geschrieben von JohannKoisÜbersetzt von KayAbendrothDer Vinum Volume ManagerÜbersichtEgal, über welche und wieviele Festplatten Ihr System
auch verfügt, immer wieder werden Sie mit den folgenden
Problemen konfrontiert:Ihre Platten sind zu klein.Sie sind zu langsam.Ihre Platten sind unzuverlässig.
- Eine Möglichkeit, derartige Probleme zu
- lösen, ist der Einsatz von mehreren, manchmal auch
- redundant ausgelegten Platten.
-
- Parallel zur Unterstützung verschiedener
+ Um derartige Probleme zu lösen, wurden verschiedene
+ Methoden entwickelt. Eine Möglichkeit bietet der
+ Einsatz von mehreren, manchmal auch redundant ausgelegten
+ Platten. Zusätzlich zur Unterstützung verschiedener
Erweiterungskarten und Controller für Hardware-RAID-Systeme
enthält das FreeBSD-Basissystem auch den Vinum
Volume Manager, einen Blockgerätetreiber, der die
- Einrichtung virtueller Platten unterstützt.
-
- Vinum bietet Ihnen größere Flexibilität,
+ Einrichtung virtueller Platten unterstützt. Bei
+ Vinum handelt es sich um einen
+ sogenannten Volume Manager, einen
+ virtuellen Plattentreiber, der obige drei Probleme löst.
+ Vinum bietet Ihnen größere Flexibilität,
Leistung und Zuverlässigkeit als die klassische
Datenspeicherung auf einzelne Festplatten. Dazu unterstützt
Vinum RAID-0, RAID-1 und RAID-5 (sowohl einzeln als auch in
Kombination).Dieses Kapitel bietet Ihnen einen Überblick über
potentielle Probleme der klassischen Datenspeicherung auf
Festplatten sowie eine Einführung in den Vinum
Volume Manager.Für FreeBSD 5.X wurde Vinum überarbeitet und
an die GEOM-Architektur () angepasst,
wobei die ursprünglichen Ideeen und Begriffe sowie die
auf der Platte benötigten Metadaten beibehalten wurden.
Die überarbeitete Version wird als
gvinum (für
GEOM-Vinum) bezeichnet. Die folgenden
Ausführungen verwenden den Begriff
Vinum als abstrakten Namen, unabhängig
davon, welche Variante implementiert wurde. Sämtliche
Befehlsaufrufe erfolgen über gvinum,
welches nun das Kernelmodul geom_vinum.ko
(statt vinum.ko) benötigt. Analog
finden sich alle Gerätedateien nun unter
/dev/gvinum statt unter
/dev/vinum. Seit FreeBSD 6.x ist die
alte Vinum-Implementierung nicht mehr im Basissystem
enthalten.Ihre Platten sind zu klein.VinumRAIDSoftware
- Bei Vinum handelt es sich um einen
- sogenannten Volume Manager, einen
- virtuellen Plattentreiber, der zur Lösung der im
- letzten Abschnitt genannten Probleme entwickelt wurde.
- Um diese Probleme zu lösen, wurden verschiedene
- Techniken vorgeschlagen und auch implementiert.
-
Festplatten werden zwar immer größer, parallel
dazu steigt aber auch die Größe der zu speichernden
Daten an. Es kann also nach wie vor vorkommen, dass Sie ein
Dateisystem benötigen, welches die Größe Ihrer
Platten übersteigt. Zwar ist dieses Problem nicht mehr
so akut wie noch vor einigen Jahren, aber es existiert nach
wie vor. Einige Systeme lösen dieses Problem durch die
Erzeugung eines abstrakten Gerätes, das seine Daten auf
mehreren Platten speichert.Mögliche EngpässeModerne Systeme müssen häufig parallel auf
Daten zugreifen. Große FTP- und HTTP-Server
können beispielsweise Tausende von parallelen Sitzungen
verwalten und haben mehrere 100 MBit/s-Verbindungen
zur Außenwelt. Diese Bandbreite überschreitet
die durchschnittliche Transferrate der meisten Platten
bei weitem.Aktuelle Plattenlaufwerke können Daten mit bis zu
70 MB/s sequentiell übertragen, wobei dieser Wert
in einer Umgebung, in der viele unabhängige Prozesse auf
eine gemeinsame Platte zugreifen, die jeweils nur einen
Bruchteil dieses Wertes erreichen, von geringer Aussagekraft
ist. In solchen Fällen ist es interessanter, das Problem
vom Blickwinkel des Platten-Subsystems aus zu betrachten.
Der wichtigste Parameter ist dabei die Last, die eine
Übertragung auf dem Subsystem verursacht. Unter Last
versteht man dabei die Zeit, in der die Platte mit der
Übertragung der Daten beschäftigt ist.Bei jedem Plattenzugriff muss das Laufwerk zuerst die
Köpfe positionieren und auf den ersten Sektor warten, bis
er den Lesekopf passiert. Dann wird die Übertragung
gestartet. Diese Aktionen können als atomar betrachtet
werden, da es keinen Sinn macht, diese zu unterbrechen.Nehmen wir beispielsweise an,
dass wir 10 kB transferieren wollen. Aktuelle
hochperformante Platten können die Köpfe im Durchschnitt
in 3,5 ms positionieren und drehen sich mit maximal
15.000 U/min. Daher beträgt die durchschnittliche
Rotationslatenz (eine halbe Umdrehung) 2 ms.
Bei einer Transferrate von 70 MB/s dauert die eigentliche
Übertragung von 10 kB etwa 150 μs, fast
nichts im Vergleich zur Positionierungszeit. In einem solchen
Fall beträgt die effektive Transferrate nur etwas mehr
als 1 MB/s. Die Tranferrate ist also stark von der
Größe der zu tranferierenden Daten
abhängig.Die traditionelle und offensichtliche Lösung zur
Beseitigung dieses Flaschenhalses sind mehr
Spindeln. Statt einer einzigen großen Platte werden
mehrere kleinere Platten mit demselben Gesamtspeicherplatz
benutzt. Jede Platte ist in der Lage, unabhängig zu
positionieren und zu transferieren, weshalb der effektive
Durchsatz um einen Faktor nahe der Zahl der eingesetzten Platten
steigt.Obwohl die Platten Daten parallel transferieren können,
ist es nicht möglich, Anfragen gleichmäßig auf
die einzelnen Platten zu verteilen. Daher wird die Last auf
bestimmten Laufwerken immer höher sein als auf anderen
Laufwerken. Daraus ergibt sich auch, dass die exakte Verbesserung
des Datendurchsatzes immer kleiner ist als die Anzahl der
involvierten Platten.PlattenkonkatenationVinumKonkatenationDie gleichmäßige Verteilung der Last auf die einzelnen
Platten ist stark abhängig von der Art, wie die Daten auf die
Laufwerke aufgeteilt werden. In den folgenden Ausführungen
wird eine Platte als eine große Anzahl von Datensektoren
dargestellt, die durch Zahlen adressierbar sind (ähnlich
den Seiten eines Buches). Die naheliegendste Methode ist es,
die virtuelle Platte (wieder analog den Seiten eines Buches)
in Gruppen aufeinanderfolgender Sektoren zu unterteilen, die
jeweils der Größe der einzelnen physischen Platten
entsprechen. Diese Vorgehensweise wird als
Konkatenation bezeichnet und hat den
Vorteil, dass die Platten keine spezielle
Größenbeziehung haben müssen. Sie funktioniert
gut, solange der Zugriff gleichmäßig auf den
Adressraum der virtuellen Platte verteilt wird. Wenn sich der
Zugriff allerdings auf einen kleinen Bereich konzentriert, ist die
Verbesserung vernachlässigbar klein.
verdeutlicht die Verteilung der
Speichereinheiten in einer konkatenierten Anordnung.Konkatenierte AnordnungStriping von PlattenVinumStripingRAIDEin alternatives Mapping unterteilt den Adressraum in
kleinere, gleich große Komponenten und speichert diese
sequentiell auf verschiedenen Geräten. Zum Beispiel werden
die ersten 256 Sektoren auf der ersten Platte, die nächsten
256 Sektoren auf der zweiten Platte gespeichert und so
weiter. Nachdem die letzte Platte beschrieben wurde, wird dieser
Vorgang solange wiederholt, bis die Platten voll sind. Dieses
Mapping nennt man Striping oder
RAID-0.
RAID steht für Redundant
Array of Inexpensive Disks und bietet verschiedene
Formen der Fehlertorleranz, obwohl der letzte Begriff etwas
irreführend ist, da RAID keine Redundanz bietet.Striping erfordert einen etwas größeren Aufwand,
um die Daten zu
lokalisieren, und kann zusätzliche E/A-Last verursachen,
wenn eine Übertragung über mehrere Platten verteilt
ist. Auf der anderen Seite erlaubt es aber eine
gleichmäßigere Verteilung der Last auf die einzelnen
Platten. veranschaulicht
die Abfolge, in der Speichereinheiten in einer striped-Anordnung
alloziert werden.Striped-AnordnungDatenintegritätDas dritte Problem, welches aktuelle Platten haben, ist ihre
Unzuverlässigkeit. Obwohl sich die Zuverlässigkeit
von Festplatten in den letzten Jahren stark verbessert hat,
handelt es sich bei ihnen nach wie vor um die Komponente eines
Servers, die am ehesten ausfällt. Fällt eine
Festplatte aus, können die Folgen katastrophal sein: Es
kann Tage dauern, bis eine Platte ersetzt und alle Daten
wiederhergestellt sind.disk mirroringVinumSpiegelungRAID-1Die traditionelle Art, dieses Problem anzugehen, war es,
Daten zu spiegeln, also zwei Kopien der
Daten auf getrennten Platten zu verwahren. Diese Technik wird
auch als RAID Level 1 oder
RAID-1 bezeichnet. Jeder Schreibzugriff
findet auf beiden Datenträgern statt. Ein Lesezugriff
kann daher von beiden Laufwerken erfolgen, sodass beim Ausfall
eines Laufwerks die Daten immer noch auf dem anderen
Laufwerk verfügbar sind.Spiegeln verursacht allerdings zwei Probleme:Es verursacht höhere Kosten, da doppelt so viel
Plattenspeicher wie bei einer nicht-redundanten
Lösung benötigt wird.Die Gesamtleistung des Systems sinkt, da
Schreibzugriffe auf beiden Laufwerken ausgeführt
werden müssen, daher wird im Vergleich zu einem
nicht gespiegelten Datenträger die doppelte
Bandbreite benötigt. Lesezugriffe hingegen sind
davon nicht betroffen, es sieht sogar so aus, als
würden diese schneller ausgeführt.RAID-5Eine alternative Lösung ist
Parity, das in den
RAID-Leveln 2, 3, 4 und 5
implementiert ist. Von diesen ist RAID-5
der interessanteste. So wie in VINUM implementiert, ist es
eine Variante einer gestripten Anordung, welche einen Block
jedes Stripes als Paritätsblock für die anderen
Blöcke verwendet. Wie in RAID-5
vorgeschrieben, ist die Position dieses Paritätsblockes
auf jedem Stripe unterschiedlich. Die Nummern in den
Datenblöcken geben die relativen Blocknummern an.RAID-5 AufbauIm Vergleich zur Spiegelung hat RAID-5 den Vorteil, dass
es signifikant weniger Speicherplatz benötigt.
Lesezugriffe sind vergleichbar schnell mit jenen bei einem
Striped-Aufbau, aber Schreibzugriffe sind deutlich langsamer
(etwa 25% der Lesegeschwindigkeit). Wenn eine Platte
ausfällt, kann das Array in einem "schwachen" Modus
weiterarbeiten: Ein Lesezugriff auf eine der übrigen
erreichbaren Platten wird normal ausgeführt, ein
Lesezugriff auf die ausgefallene Platte muss aber
zunächst mit dem zugehörigen Block aller
verbleibender Platten rückberechnet werden.Vinum-ObjekteUm die in den vorigen Abschnitte besprochenen Probleme zu
lösen, verwendet Vinum eine vierstufige
Objekthierarchie:Das auffälligste Objekt ist die virtuelle Platte,
die Volume genannt wird. Volumes
haben im Wesentlichen die gleichen Eigenschaften wie ein
&unix;-Laufwerk, obwohl es ein paar kleine Unterschiede
gibt. So existieren für Volumes beispielsweise keine
Größenbeschränkungen.Volumes bestehen aus einem oder mehreren
Plexus,
von denen jeder den gesamten Adressraum eines
Datenträgers repräsentiert. Diese Hierarchieebene
ist für die benötigte Redundanz der Daten
erforderlich. Stellen Sie sich die Plexus als
eigenständige Platten in einem gespiegelten
Array vor, von denen jede die gleichen Daten
enthält.Da Vinum im &unix;-Plattenspeicher-Framework arbeitet,
wäre es möglich, als Grundbaustein für
Multiplatten-Plexus &unix;-Partitionen zu verwenden. In
der Praxis ist dieser Ansatz aber zu unflexibel, da
&unix;-Platten nur eine begrenzte Anzahl von Partitionen
haben können. Daher unterteilt Vinum stattdessen
eine einzige &unix;-Partition (die
Platte) in zusammenhängende
Bereiche, die als Subdisks bezeichnet
werden und als Grundbausteine für einen Plexus
benutzt werden.Subdisks befinden sich auf
Vinum-Platten, eigentlich
&unix;-Partitionen. Vinum-Platten können eine
beliebige Anzahl von Subdisks haben und den gesamten
Speicher der Platte mit Ausnahme eines kleinen Bereiches
am Anfang der Platte (welcher zur Speicherung von
Konfigurations- und Statusinformationen verwenden wird)
verwenden.Der folgende Abschnitt beschreibt, wie diese Objekte
die von Vinum benötigten Funktionen zur
Verfügung stellen.Überlegungungen zur Größe eines VolumesPlexus können mehrere Subdisks beinhalten, die
über alle Platten der Vinum-Konfiguration verteilt sind.
Daraus folgt, dass die Größe einer Platte nicht die
Größe eines Plexus (und damit eines Volumes)
limitiert.Redundante DatenspeicherungVinum implementiert die Datenspiegelung, indem es ein
Volume auf mehrere Plexus verteilt. Jeder Plexus ist
dabei die Repräsentation der Daten eines Volumes.
Ein Volume kann aus bis zu acht Plexus bestehen.Obwohl ein Plexus die gesamten Daten eines Volumes
repräsentiert, ist es möglich, dass Teile der
Repräsentation physisch fehlen, entweder aufgrund des
Designs (etwa durch nicht definierte Subdisks für Teile
des Plexus) oder durch Zufall (als ein Ergebnis eines
Plattenfehlers). Solange wenigstens ein Plexus die gesamten
Daten für den kompletten Adressbereich des Volumes zur
Verfügung stellen kann, ist das Volume voll
funktionsfähig.Überlegungen zur LeistungSowohl Konkatenation als auch Striping werden von Vinum
auf der Plexus-Ebene realisiert:Ein konkatenierter Plexus benutzt
abwechselnd den Adressraum jeder Subdisk.Ein gestripter Plexus striped die
Daten über jede Subdisk. Die Subdisks müssen alle
die gleiche Größe haben, und es muss mindestens
zwei Subdisks in Reihenfolge geben, um ihn von einem
konkatenierten Plexus unterscheiden zu können.Wie ist ein Plexus aufgebaut?Die Version von Vinum, welche von FreeBSD-&rel.current;
bereitgestellt wird, implementiert zwei Arten von Plexus:Konkatenierte Plexus sind die flexibelsten: Sie
können aus einer beliebigen Anzahl von Subdisks
unterschiedlicher Größe bestehen. Der Plexus
kann erweitert werden, indem man zusätzliche Subdisks
hinzufügt. Sie brauchen weniger
CPU-Zeit als gestripte Plexus, obwohl
der Unterschied des CPU-Overheads nicht
messbar ist. Auf der anderen Seite sind sie aber sehr
anfällig für das Entstehen von "hot spots", wobei
eine Platte sehr aktiv ist, andere hingegen nahezu ungenutzt
sind.Der größte Vorteil eines gestripten
Plexus (RAID-0) ist die Verringerung von
"hot spots". Dies wird durch die Auswahl eines Stripes
optimaler Größe (etwa 256 kB) erreicht,
wodurch die Last gleichmäßig auf die Platten
verteilt werden kann. Nachteile dieser Vorgehensweise sind
ein (geringfügig) komplexerer Code sowie einige
Restriktionen für die Subdisks: Diese müssen alle
die gleiche Größe haben, und das Erweitern eines
Plexus durch das Hinzufügen neuer Subdisks ist so
kompliziert, dass es von Vinum derzeit nicht
unterstützt wird. Vinum fordert noch eine weitere
triviale Beschränkung: Ein gestripter Plexus muss
aus mindestens zwei Subdisks bestehen, da er ansonsten nicht
von einem konkatenierten Plexus unterscheidbar ist. fasst die Vor- und
Nachteile jedes Plexus-Aufbaus zusammen.
Vinum-Plexus - AufbauPlexus-TypMinimum an Subdisks?Kann Subdisks hinzufügen?Müssen die gleiche Größe
habenApplikationkonkateniert1janeinGroßer Datenspeicher mit maximaler
Platzierungsflexibilität und moderater
Leistunggestriped2neinjaHohe Leistung in Kombination mit
gleichzeitigem Zugriff
Einige BeispieleVinum verwaltet eine
Konfigurationsdatenbank für alle
einem individuellen System bekannten Objekte. Zu Beginn
erzeugt ein Benutzer mit &man.gvinum.8;
eine Konfigurationsdatenbank aus einer oder mehreren
Konfigurationsdateien. Vinum speichert danach eine Kopie der
Konfigurationsdatenbank in jedem von ihm kontrollierten
Slice (von Vinum als Device
bezeichnet). Da die Datenbank bei jedem Statuswechsel
aktualisiert wird, kann nach einem Neustart der Status
jedes Vinum-Objekts exakt wiederhergestellt werden.Die KonfigurationsdateiDie Konfigurationsdatei beschreibt individuelle
Vinum-Objekte. Die Beschreibung eines einfachen Volumes
könnte beispielsweise so aussehen:
drive a device /dev/da3h
volume myvol
plex org concat
sd length 512m drive aDiese Datei beschreibt vier Vinum-Objekte:Die drive-Zeile beschreibt eine
Plattenpartition (drive) sowie ihre
Position in Bezug auf die darunter liegende Hardware.
Die Partition hat dabei den symbolischen Namen
a. Diese Trennung von symbolischen
Namen und Gerätenamen erlaubt es, die Position von
Platten zu ändern, ohne dass es zu Problemen
kommt.Die volume-Zeile beschreibt ein
Volume. Dafür wird nur ein einziges Attribut, der
Name des Volumes, benötigt. In unserem Fall hat das
Volume den Namen myvol.Die plex-Zeile definiert einen
Plexus. Auch hier wird nur ein Parameter, und zwar die
Art des Aufbau, benötigt (in unserem Fall
concat). Es wird kein Name
benötigt, das System generiert automatisch einen
Namen aus dem Volume-Namen und dem Suffix
.px wobei
x die Nummer des Plexus innerhalb
des Volumes angibt. So wird dieser Plexus den Namen
myvol.p0 erhalten.Die sd-Zeile beschreibt eine
Subdisk. Um eine Subdisk einzurichten, müssen Sie
zumindest den Namen der Platte, auf der Sie die
Subdisk anlegen wollen, sowie die Größe der
Subdisk angeben. Analog zur Definition eines Plexus wird
auch hier kein Name benötigt: Das System weist
automatisch Namen zu, die aus dem Namen des Plexus und
dem Suffix .sx
gebildet werden, wobei x die Nummer
der Subdisk innerhalb des Plexus ist. Folglich gibt
Vinum dieser Subdisk den Namen
myvol.p0.s0.Nach dem Verarbeiten dieser Datei erzeugt &man.gvinum.8;
die folgende Ausgabe:
&prompt.root; gvinum -> create config1
Configuration summary
Drives: 1 (4 configured)
Volumes: 1 (4 configured)
Plexes: 1 (8 configured)
Subdisks: 1 (16 configured)
D a State: up Device /dev/da3h Avail: 2061/2573 MB (80%)
V myvol State: up Plexes: 1 Size: 512 MB
P myvol.p0 C State: up Subdisks: 1 Size: 512 MB
S myvol.p0.s0 State: up PO: 0 B Size: 512 MBDiese Ausgabe entspricht dem verkürzten
Ausgabeformat von &man.gvinum.8; und wird in
grafisch dargestellt.Ein einfaches Vinum-VolumeDieses und die folgenden Beispiele zeigen jeweils ein
Volume, welches die Plexus enthält, die wiederum die
Subdisk enthalten. In diesem trivialen Beispiel enthält
das Volume nur einen Plexus, der wiederum nur aus einer
Subdisk besteht.Eine solche Konfiguration hätte allerdings keinen
Vorteil gegenüber einer konventionellen Plattenpartion.
Das Volume enthält nur einen einzigen Plexus, daher
gibt es keine redundante Datenspeicherung. Da der Plexus
außerdem nur eine einzige Subdisk enthält,
unterscheidet sich auch die Speicherzuweisung nicht von der
einer konventionellen Plattenpartition. Die folgenden
Abschnitte beschreiben daher verschiedene interessantere
Konfigurationen.Verbesserte Ausfallsicherheit durch SpiegelungDie Ausfallsicherheit eines Volumes kann durch
Spiegelung der Daten erhöht werden. Beim Anlegen eines
gespiegelten Volumes ist es wichtig, die Subdisks jedes
Plexus auf verschiedene Platten zu verteilen, damit ein
Plattenausfall nicht beide Plexus unbrauchbar macht. Die
folgende Konfiguration spiegelt ein Volume:
drive b device /dev/da4h
volume mirror
plex org concat
sd length 512m drive a
plex org concat
sd length 512m drive bBei diesem Beispiel war es nicht nötig, noch einmal
eine Platte a zu spezifizieren, da
Vinum die Übersicht über alle Objekte und seine
Konfigurationsdatenbank behält. Nach dem Abarbeiten
dieser Definition sieht die Konfiguration wie folgt aus:
Drives: 2 (4 configured)
Volumes: 2 (4 configured)
Plexes: 3 (8 configured)
Subdisks: 3 (16 configured)
D a State: up Device /dev/da3h Avail: 1549/2573 MB (60%)
D b State: up Device /dev/da4h Avail: 2061/2573 MB (80%)
V myvol State: up Plexes: 1 Size: 512 MB
V mirror State: up Plexes: 2 Size: 512 MB
P myvol.p0 C State: up Subdisks: 1 Size: 512 MB
P mirror.p0 C State: up Subdisks: 1 Size: 512 MB
P mirror.p1 C State: initializing Subdisks: 1 Size: 512 MB
S myvol.p0.s0 State: up PO: 0 B Size: 512 MB
S mirror.p0.s0 State: up PO: 0 B Size: 512 MB
S mirror.p1.s0 State: empty PO: 0 B Size: 512 MB stellt diese Struktur
grafisch dar.Ein gespiegeltes Vinum VolumeIn diesem Beispiel enthält jeder Plexus die vollen
512 MB des Adressraumes. Wie im vorangegangenen Beispiel
enthält jeder Plexus nur eine Subdisk.Die Leistung optimierenDas gespiegelte Volume des letzten Beispieles ist
resistenter gegenüber Fehlern als ein ungespiegeltes
Volume, seine Leistung ist hingegen schlechter, da jeder
Schreibzugriff auf das Volume einen Schreibzugriff auf beide
Platten erfordert und damit mehr der insgesamt verfügbaren
Datentransferrate benötigt. Steht also die optimale
Leistung im Vordergrund, muss anders vorgegangen werden:
Statt alle Daten zu spiegeln, werden die Daten über
so viele Platten wie möglich gestriped. Die folgende
Konfiguration zeigt ein Volume
mit einem über vier Platten hinwegreichenden Plexus:
drive c device /dev/da5h
drive d device /dev/da6h
volume stripe
plex org striped 512k
sd length 128m drive a
sd length 128m drive b
sd length 128m drive c
sd length 128m drive dWie zuvor ist es nicht nötig, die Platten zu
definieren, die Vinum schon bekannt sind. Nach dem Abarbeiten
dieser Definition sieht die Konfiguration wie folgt aus:
Drives: 4 (4 configured)
Volumes: 3 (4 configured)
Plexes: 4 (8 configured)
Subdisks: 7 (16 configured)
D a State: up Device /dev/da3h Avail: 1421/2573 MB (55%)
D b State: up Device /dev/da4h Avail: 1933/2573 MB (75%)
D c State: up Device /dev/da5h Avail: 2445/2573 MB (95%)
D d State: up Device /dev/da6h Avail: 2445/2573 MB (95%)
V myvol State: up Plexes: 1 Size: 512 MB
V mirror State: up Plexes: 2 Size: 512 MB
V striped State: up Plexes: 1 Size: 512 MB
P myvol.p0 C State: up Subdisks: 1 Size: 512 MB
P mirror.p0 C State: up Subdisks: 1 Size: 512 MB
P mirror.p1 C State: initializing Subdisks: 1 Size: 512 MB
P striped.p1 State: up Subdisks: 1 Size: 512 MB
S myvol.p0.s0 State: up PO: 0 B Size: 512 MB
S mirror.p0.s0 State: up PO: 0 B Size: 512 MB
S mirror.p1.s0 State: empty PO: 0 B Size: 512 MB
S striped.p0.s0 State: up PO: 0 B Size: 128 MB
S striped.p0.s1 State: up PO: 512 kB Size: 128 MB
S striped.p0.s2 State: up PO: 1024 kB Size: 128 MB
S striped.p0.s3 State: up PO: 1536 kB Size: 128 MBEin Striped Vinum VolumeDieses Volume wird in
dargestellt. Die Schattierung der Stripes zeigt die Position
innerhalb des Plexus-Adressraumes an. Die hellsten Stripes
kommen zuerst, die dunkelsten zuletzt.Ausfallsicherheit und LeistungMit entsprechender Hardware
ist es möglich, Volumes zu bauen, welche gegenüber
Standard-&unix;-Partitionen beides, nämlich erhöhte
Ausfallsicherheit und erhöhte Leistung, aufweisen
können. Eine typische Konfigurationsdatei könnte
etwa so aussehen:
volume raid10
plex org striped 512k
sd length 102480k drive a
sd length 102480k drive b
sd length 102480k drive c
sd length 102480k drive d
sd length 102480k drive e
plex org striped 512k
sd length 102480k drive c
sd length 102480k drive d
sd length 102480k drive e
sd length 102480k drive a
sd length 102480k drive bDie Subdisks des zweiten Plexus sind gegenüber denen
des ersten Plexus um zwei Platten verschoben. Dadurch wird
sichergestellt, dass Schreibzugriffe nicht auf den gleichen
Subdisks auftreten, auch wenn eine Übertragung über
zwei Platten geht. veranschaulicht die
Struktur dieses Volumes.Ein gespiegeltes, Striped Vinum VolumeObjektbenennungWie oben beschrieben, weist Vinum den Plexus und
Subdisks Standardnamen zu, wenngleich diese überschrieben
werden können. Das Überschreiben dieser Standardnamen
wird allerdings nicht empfohlen. Erfahrungen mit dem VERITAS
Volume Manager (der eine willkürliche Benennung von
Objekten erlaubt) haben gezeigt, dass diese Flexibilität
keinen entscheidenden Vorteil bringt und zudem Verwirrung
stiften kann.Namen dürfen zwar alle nichtleeren Zeichen enthalten,
es ist aber sinnvoll, nur Buchstaben, Ziffern und den
Unterstrich zu verwenden. Die Namen von Volumes, Plexus und
Subdisks können bis zu 64 Zeichen lang sein, die Namen
von Platten dürfen hingegen nur bis zu 32 Zeichen lang
sein.Vinum-Objekten werden Gerätedateien in der
/dev/gvinum-Hierarchie zugewiesen. Die
weiter oben dargestellte Konfiguration würde Vinum dazu
veranlassen, die folgenden Gerätedateien zu erstellen:Dies trifft nur für die veraltete
Vinum-Implementierung zu.Die Kontrollgeräte
/dev/vinum/control und
/dev/vinum/controld, welche von
&man.gvinum.8; beziehungsweise dem Vinum-Daemon
verwendet werden.Geräte-Einträge für jedes Volume.
Dieses sind die Hauptgeräte, die von Vinum benutzt
werden. Somit würde die Konfiguration von oben
folgende Geräte beinhalten:
/dev/gvinum/myvol,
/dev/gvinum/mirror,
/dev/gvinum/striped,
/dev/gvinum/raid5 sowie
/dev/gvinum/raid10.Dies trifft nur für die veraltete
Vinum-Implementierung zu.Ein Verzeichnis /dev/vinum/drive
mit Einträgen für jede Platte. Diese
Einträge sind tatsächlich symbolische Links auf
die korrespondierenden Plattendateien.Alle Volumes bekommen direkte Einträge unter
/dev/gvinum/.Die Verzeichnisse
/dev/gvinum/plex und
/dev/gvinum/sd, die
Gerätedateien für jeden Plexus sowie jede
Subdisk enthalten.Stellen Sie sich folgende Konfigurationsdatei vor:
drive drive1 device /dev/sd1h
drive drive2 device /dev/sd2h
drive drive3 device /dev/sd3h
drive drive4 device /dev/sd4h
volume s64 setupstate
plex org striped 64k
sd length 100m drive drive1
sd length 100m drive drive2
sd length 100m drive drive3
sd length 100m drive drive4Nach Abarbeitung dieser Datei erstellt &man.gvinum.8; die
folgende Struktur unter /dev/gvinum:
drwxr-xr-x 2 root wheel 512 Apr 13 16:46 plex
crwxr-xr-- 1 root wheel 91, 2 Apr 13 16:46 s64
drwxr-xr-x 2 root wheel 512 Apr 13 16:46 sd
/dev/vinum/plex:
total 0
crwxr-xr-- 1 root wheel 25, 0x10000002 Apr 13 16:46 s64.p0
/dev/vinum/sd:
total 0
crwxr-xr-- 1 root wheel 91, 0x20000002 Apr 13 16:46 s64.p0.s0
crwxr-xr-- 1 root wheel 91, 0x20100002 Apr 13 16:46 s64.p0.s1
crwxr-xr-- 1 root wheel 91, 0x20200002 Apr 13 16:46 s64.p0.s2
crwxr-xr-- 1 root wheel 91, 0x20300002 Apr 13 16:46 s64.p0.s3Es wird empfohlen, für Plexus und Subdisks keine
eigenen Namen zu vergeben. Dies gilt aber nicht für
Vinum-Platten. Durch die Benennung von Vinum-Platten
wird es erst möglich, eine Platte an einen anderen Ort zu
verschieben und sie trotzdem noch automatisch erkennen zu lassen.
Plattennamen können bis zu 32 Zeichen lang sein.Dateisysteme erstellenVolumes erscheinen (mit einer Ausnahme) dem System nicht
anders als Platten. Anders als &unix;-Platten partitioniert
Vinum seine Volumes nicht, weshalb diese auch keine
Partitionstabellen haben. Dies wiederum hat Modifikationen an
einigen Platten-Tools, insbesondere &man.newfs.8;, nötig
gemacht, welche bis dahin den letzten Buchstaben eines
Vinum-Volume-Namen als Partitionsbezeichner identifiziert haben.
Zum Beispiel könnte eine Platte einen Namen wie
/dev/ad0a oder
/dev/da2h haben. Diese Namen bedeuten,
dass es sich um die erste Partition
(a) der ersten (0) IDE-Platte
(ad) und respektive die achte
Partition (h) der dritten (2)
SCSI-Platte (da) handelt. Im Vergleich
dazu könnte ein Vinum-Volume beispielsweise
/dev/gvinum/concat heißen, ein Name,
der in keiner Beziehung mit einem Partitionsnamen steht.Normalerweise interpretiert &man.newfs.8; den Namen einer
Platte und beschwert sich, wenn es ihn nicht versteht:&prompt.root; newfs /dev/gvinum/concat
newfs: /dev/gvinum/concat: can't figure out file system partitionUm nun ein Dateisystem auf diesem Volume anzulegen, benutzen
Sie &man.newfs.8;:&prompt.root; newfs /dev/gvinum/concatBei &os;-Versionen vor 5.0 benötigt
&man.newfs.8; ein zusätzliches -v Flag und
das alte Gerätenamen-Schema:&prompt.root; newfs -v /dev/vinum/concatVinum konfigurierenDer GENERIC-Kernel enthät kein
Vinum. Es ist zwar möglich, einen speziellen Kernel zu
bauen, der Vinum beinhaltet, empfohlen wird aber, Vinum als
ein Kernelmodul (über kld) zu laden.
Dazu müssen Sie nicht einmal &man.kldload.8; benutzen,
da beim Start von &man.gvinum.8; automatisch überprüft
wird, ob das Modul bereits geladen wurde. Falls das Modul noch
nicht geladen wurde, wird es daraufhin geladen.InbetriebnahmeVinum speichert seine Konfigurationsinformationen auf den
Platten-Slices im Wesentlichen genauso ab wie in den
Konfigurationsdateien. Beim Lesen der Konfigurationsdatenbank
erkennt Vinum eine Anzahl von Schlüsselwörtern, die
in den Konfigurationsdateien nicht erlaubt sind. Zum Beispiel
könnte eine Platten-Konfiguration den folgenden Text
enthalten:volume myvol state up
volume bigraid state down
plex name myvol.p0 state up org concat vol myvol
plex name myvol.p1 state up org concat vol myvol
plex name myvol.p2 state init org striped 512b vol myvol
plex name bigraid.p0 state initializing org raid5 512b vol bigraid
sd name myvol.p0.s0 drive a plex myvol.p0 state up len 1048576b driveoffset 265b plexoffset 0b
sd name myvol.p0.s1 drive b plex myvol.p0 state up len 1048576b driveoffset 265b plexoffset 1048576b
sd name myvol.p1.s0 drive c plex myvol.p1 state up len 1048576b driveoffset 265b plexoffset 0b
sd name myvol.p1.s1 drive d plex myvol.p1 state up len 1048576b driveoffset 265b plexoffset 1048576b
sd name myvol.p2.s0 drive a plex myvol.p2 state init len 524288b driveoffset 1048841b plexoffset 0b
sd name myvol.p2.s1 drive b plex myvol.p2 state init len 524288b driveoffset 1048841b plexoffset 524288b
sd name myvol.p2.s2 drive c plex myvol.p2 state init len 524288b driveoffset 1048841b plexoffset 1048576b
sd name myvol.p2.s3 drive d plex myvol.p2 state init len 524288b driveoffset 1048841b plexoffset 1572864b
sd name bigraid.p0.s0 drive a plex bigraid.p0 state initializing len 4194304b driveoff set 1573129b plexoffset 0b
sd name bigraid.p0.s1 drive b plex bigraid.p0 state initializing len 4194304b driveoff set 1573129b plexoffset 4194304b
sd name bigraid.p0.s2 drive c plex bigraid.p0 state initializing len 4194304b driveoff set 1573129b plexoffset 8388608b
sd name bigraid.p0.s3 drive d plex bigraid.p0 state initializing len 4194304b driveoff set 1573129b plexoffset 12582912b
sd name bigraid.p0.s4 drive e plex bigraid.p0 state initializing len 4194304b driveoff set 1573129b plexoffset 16777216bDie offensichtlichen Unterschiede sind hier die Anwesenheit
von Informationen über explizite Speicherorte und
Benennungen (beides ist zwar erlaubt, aber es wird dem Benutzer
davon abgeraten, es zu benutzen) und Informationen über die
Zustände (welche für den Benutzer nicht zur
Verfügung stehen). Vinum speichert keine Informationen
über Platten in den Konfigurationsinformationen, es findet
die Platten durch Scannen nach Vinum-Markierungen auf den
eingerichteten Laufwerken. Dies ermöglicht es,
Vinum-Platten auch dann noch korrekt zu identifizieren, wenn
sie schon andere &unix;-Platten-IDs zugewiesen bekommen
haben.Automatische InbetriebnahmeDiese Information bezieht sich nur auf die veraltete
Vinum-Implementierung. Gvinum
unterstützt eine automatische Inbetriebnahme immer,
wenn das Kernelmodul geladen ist.Um Vinum automatisch zu starten, wenn Sie Ihr System
starten, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre
/etc/rc.conf (die in &man.rc.conf.5;
ausführlich beschrieben wird) folgende Zeile
enthält:start_vinum="YES" # set to YES to start vinumDurch diesen Eintrag wird das Vinum-kld
geladen, das alle Objekte startet, die in der Konfiguration
erwähnt werden. All dies wird vor dem Mounten der
Dateisysteme getan, so dass ein automatisches &man.fsck.8;
und Mounten der Dateisysteme auf Vinum-Volumes möglich
ist.Beim starten von Vinum durch den Befehl vinum
start liest Vinum die Konfigurationsdatenbank von
einer der Vinum-Platten. Unter normalen Umständen
enthält jede Platte eine identische Kopie der
Konfigurationsdatenbank, so dass es keine Rolle spielt, von
welcher der Platten diese eingelesen wird. Nach einem
Plattencrash muss Vinum allerdings zunächst feststellen,
welche der Platten zuletzt aktualisiert wurde und dann die
Konfiguration von dieser Platte lesen. Danach werden (falls
nötig) die Konfigurationen der "alten" Platten
aktualisiert.Vinum für das Root-Dateisystem benutzenAuf einem System, das mit Hilfe von Vinum
vollgespiegelte Dateisysteme hat, ist es wünschenswert, auch
das Root-Dateisystem zu spiegeln. Solch eine Konfiguration ist
allerdings weniger trivial als das Spiegeln eines
gewöhnlichen Dateisystems, weil:Das Root-Dateisystem in einer sehr frühen Phase
des Bootvorgangs verfügbar sein muss, und damit auch
die Vinum-Infrastruktur.Das Volume, welches das Root-Dateisystem enthält,
auch den Bootstrap und den Kernel enthält, die
wiederum nur mit den systemeigenen Tools (zum Beispiel
dem BIOS bei handelsüblichen PCs) gelesen werden
können und meist nicht dazu gebracht werden können,
Vinum zu verstehen.Im folgenden Abschnitt wird der Begriff
Root-Volume benutzt, um das Vinum-Volume zu
beschreiben, welches das Root-Dateisystem enthält. Es ist
eine gute Idee, für dieses Volume den Namen
"root" zu benutzen, aber es ist in keiner
Weise technisch nötig (Das folgende Beispiel geht allerdings
davon aus, dass dies der Fall ist.).Vinum für das Root-Dateisystem rechtzeitig
startenDamit dies gelingt, müssen Sie folgende Aufgaben
erledigen:Vinum muss zum Zeitpunkt des Bootvorganges im
Kernel zur Verfügung stehen. Deswegen ist die
Methode zum Start von Vinum, die in
beschrieben wird,
für diese Aufgabe nicht geeignet. Also muss
auch der start_vinum-Parameter
eigentlich nicht gesetzt werden,
wenn man das folgende Setup einrichtet. Die erste
Möglichkeit wäre es, Vinum statisch in den
Kernel zu kompilieren, so dass es ständig
verfügbar ist, was aber in der Regel nicht
erwünscht ist. Ebenso gibt es die Möglichkeit
/boot/loader
() das Vinum-Kernelmodul
früh genug laden zu lassen (und zwar noch bevor
der Kernel gestartet wird). Dies kann bewerkstelligt
werden, indem die Zeilegeom_vinum_load="YES"in die Datei /boot/loader.conf
eingetragen wird.Für Gvinum ist das oben
beschriebene Prozedere alles, was Sie tun müssen,
da der gesamte Startvorgang automatisch erledigt wird,
sobald das Kernelmodul geladen wurde. Der folgende Text
dokumentiert das Verhalten des ursprünglichen
Vinum-Systems.Vinum muss früh initialisiert werden, weil es
das Volume für das Root-Dateisystem bereitstellen
muss. In der Voreinstellung sucht das
Vinum-Kernelmodul nicht nach Laufwerken, die vielleicht
Vinum-Volumeninformationen enthalten könnten,
bis der Administrator (oder eines der Startskripte)
den Befehl vinum start
ausführt.Der folgende Absatz gibt einen Überblick
über die nötigen Schritte für FreeBSD 5.X
und neuer. Die Einrichtung unter FreeBSD 4.X
unterscheidet sich von dieser Vorgehensweise und wird in
beschrieben.Durch Aufnahme der Zeilevinum.autostart="YES"in /boot/loader.confwird Vinum
beim Starten des Kernels dazu veranlasst, automatisch alle
Platten nach Vinuminformationen zu scannen.Beachten Sie, dass es nicht nötig ist, den Kernel
davon zu unterrichten, wo er nach dem Root-Dateisystem
suchen soll. /boot/loader holt sich
den Namen des Root-Gerätes aus
/etc/fstab und übergibt diesen
dann dem Kernel. Sobald es Zeit wird, das Root-Dateisystem
zu mounten, findet der Kernel anhand des Gerätenamens
heraus, welchen Treiber er fragen muss, um den Namen in die
interne Geräte-ID zu übersetzen
(major/minor-Nummer).Ein Vinum-basiertes Root-Volume dem Bootstrap
verfügbar machenDa der aktuelle FreeBSD-Bootstrap nur 7,5 KB Code
enthält und schon ohne Vinum die Aufgabe hat,
bestimmte Dateien (wie /boot/loader)
von einem UFS-Dateisystem zu lesen, ist es schier
unmöglich, ihm auch noch die Interna von Vinum
beizubringen, damit er die Vinum-Konfigurationsdaten
auslesen und die Elemente eines Boot-Volumes selbst
herausfinden könnte. Daher sind ein paar Tricks
nötig, um dem Bootstrap-Code die Illusion
einer Standard-"a"-Partition mit
einem Root-Dateisystem vorzugaukeln.Damit dies überhaupt möglich wird,
müssen die folgenden Bedingungen für das
Root-Dateisystem erfüllt sein:Das Root-Volume darf weder gestriped noch
RAID-5 sein.Das Root-Volume darf nicht mehr als eine konkatenierte
Subdisk pro Plexus enthalten.Beachten Sie, dass es möglich und
wünschenswert ist, mehrere Plexus zu haben, von denen
jeder eine Kopie des Root-Dateisystems enthält. Der
Bootstrap-Prozess wird hingegen nur einen dieser Plexus
benutzen, um den Bootstrap und alle Dateien zu finden, bis der
Kernel letztendlich das Root-Dateisystem selbst laden wird.
Jede einzelne Subdisk innerhalb dieser Plexus wird dann ihre
eigene Illusion der Partition "a" brauchen,
damit das entsprechende Gerät bootbar wird. Es ist nicht
unbedingt notwendig, dass sich jede dieser gefälschten
"a"-Partitionen auf seinem Gerät an
einem Ort befindet, der um den selben Wert verschoben ist wie
auf den anderen Geräten, die Plexus des Root-Dateisystems
enthalten. Um Unklarheiten zu verhindern, ist es jedoch eine
gute Idee, die Vinum-Volumes so zu erstellen, dass die
gespiegelten Geräte symmetrisch sind.Damit diese "a"-Partitionen eingerichtet
werden können, muss für alle Geräte, die Teil des
Root-Dateisystems sind, folgendes getan werden:Der Ort (Verschiebung vom Beginn des Gerätes) und
die Größe der Subdisk, die Teil des Root-Volumes
ist, muss untersucht werden:&prompt.root; gvinum l -rv rootBeachten Sie, dass Vinum-Verschiebungen und
-Größen in Bytes gemessen werden. Sie müssen
deshalb durch 512 geteilt werden, um die Blockanzahl zu
erhalten, wie sie das bsdlabel-Kommando
verwendet.Führen Sie den Befehl&prompt.root; bsdlabel -e devnamefür jedes Gerät, dass am Root-Volume beteiligt
ist, aus. devname muss entweder
der Name der Platte (wie da0), im
Falle einer Platte ohne Slice-Tabelle oder der Name des
Slices (wie ad0s1) sein.Wenn es schon eine "a"-Partition auf
dem Gerät (in der Regel wahrscheinlich ein
Prä-Vinum-Root-Dateisystem) gibt, sollte diese
umbenannt werden, damit sie weiterhin verfügbar bleibt
(nur für den Fall). Sie wird aber nicht länger
benutzt, um das System zu starten. Beachten Sie aber, dass
aktive Partitionen (wie ein gemountetes Root-Dateisystem)
nicht umbenannt werden können, sodass Sie entweder von
einem Fixit-Medium booten müssen, oder
aber mittels eines zweistufigen Prozesses (sofern Sie in einer
gespiegelten Umgebung arbeiten) zuerst die Platte
ändern, von der gerade nicht gebootet wurde.Nun muss die Verschiebung der Vinum-Partition (sofern
vorhanden) auf diesem Gerät mit der Veschiebung der
entsprechenden Root-Volume-Subdisk addiert werden. Das
Resultat wird der "offset"-Wert für
die neue "a"-Partition. Der
"size"-Wert für diese Partition
kann entsprechend der Berechnung ermittelt werden.
"fstype" sollte 4.2BSD
sein. Die "fsize"-,
"bsize"-, und
"cpg"- Werte sollten entsprechend dem
eigentlichen Dateisystem gewählt werden, obwohl sie in
diesem Kontext ziemlich unwichtig sind.Auf diese Art und Weise wird eine neue Partition
"a" etabliert, die die Vinum-Partition
auf diesem Gerät überschneidet. Beachte Sie, dass
das bsdlabel-Kommando diese
Überschneidung nur erlaubt, wenn die Partition richtig
mit dem "vinum"-fstype markiert ist.Das ist alles. Auf jedem Gerät befindet sich nun
eine gefälschte "a"-Partition, die
eine Kopie des Root-Volumes enthält. Es wird dringend
empfohlen, das Resultat dieser Konfiguration zu
überprüfen:&prompt.root; fsck -n /dev/devnameaDenken Sie stets daran, dass alle Dateien, die
Kontrollinformationen enthalten, nun relativ zum
Root-Dateisystem innerhalb des Vinum-Volumes sein müssen.
Denn ein neu eingerichtetes Vinum-Root-Dateisystem ist
möglicherweise inkompatibel zum gerade aktiven
Root-Dateisystem. Deshalb müssen insbesondere die
Dateien /etc/fstab und
/boot/loader.conf überprüft
werden.Beim nächsten Systemstart sollte der Bootstrap die
adäquaten Kontrollinformationen des neuen
Vinum-basierten Root-Dateisystems automatisch herausfinden und
entsprechend handeln. Am Ende des
Kernel-Initialisierungsprozesses (nachdem alle Geräte
angezeigt wurden) erhalten Sie bei einer erfolgreichen
Konfiguration eine Nachricht ähnlich der folgenden:Mounting root from ufs:/dev/gvinum/rootBeispiel eines Vinum-basierten Root-SetupsNachdem das Vinum-Root-Volume eingerichtet wurde,
könnte die Ausgabe von gvinum l -rv root
bespielsweise so aussehen:
...
Subdisk root.p0.s0:
Size: 125829120 bytes (120 MB)
State: up
Plex root.p0 at offset 0 (0 B)
Drive disk0 (/dev/da0h) at offset 135680 (132 kB)
Subdisk root.p1.s0:
Size: 125829120 bytes (120 MB)
State: up
Plex root.p1 at offset 0 (0 B)
Drive disk1 (/dev/da1h) at offset 135680 (132 kB)
Wichtig ist hier insbesondere ist der Wert
135680 für die Verschiebung (relativ
zur Partition /dev/da0h). Das entspricht
beim Einsatz von bsdlabel 265
512-Byte-Plattenblöcken. Dieses Root-Volume ist ebenso
245760 512-Byte-Blöcke groß.
/dev/da1h enthält die zweite Kopie
dieses Root-Volumes und ist symmetrisch aufgebaut.Das Bsdlabel für diese Geräte könnte
so aussehen:
...
8 partitions:
# size offset fstype [fsize bsize bps/cpg]
a: 245760 281 4.2BSD 2048 16384 0 # (Cyl. 0*- 15*)
c: 71771688 0 unused 0 0 # (Cyl. 0 - 4467*)
h: 71771672 16 vinum # (Cyl. 0*- 4467*)
Wie man leicht feststellen kann, entspricht der Parameter
"size" der gefälschten
"a"-Partition dem ausgewiesenen Wert von
oben, während der Parameter
"offset" gleich der Summe der Verschiebung
innerhalb der Vinum-Partition "h" und der
Verschiebung innerhalb des Geräts (oder Slice) ist. Dies
ist ein typischer Aufbau, der nötig ist, um die in
beschriebenen Probleme zu
vermeiden. Die gesamte Partition "a" befindet
sich in "h", die alle Vinum-Daten für
dieses Gerät enthält.Beachten Sie, dass in dem oben beschriebenen Beispiel das
gesamte Gerät Vinum gewidmet ist und keine
Prä-Vinum-Partition zurückgelassen wurde, da es sich
im Beispiel um eine neu eingerichtete Platte handelt, die nur
für die Vinum-Konfiguration bestimmt war.FehlerbehebungDer folgende Abschnitt beschreibt einige bekannte
Probleme und Fallstricke bei der Vinum-Konfiguration sowie
deren Behebung.Der System-Bootstrap lädt zwar, das System startet
aber nicht.Wenn aus irgendeinem Grund das System nicht mit dem Booten
fortfährt, kann man den Bootstrap während der
10-Sekunden-Warnung durch Drücken der
Leertaste unterbrechen. Die
loader-Variablen (wie
vinum.autostart) können mittels des
show-Kommandos untersucht, und mit
set oder unset
geändert werden.Wenn das einzige Problem das Fehlen des
Vinum-Kernelmoduls in der Liste der automatisch zu ladenden
Module ist, hilft ein einfaches
load geom_vinum.Danach können Sie den Bootvorgang mit
boot -as fortsetzen. Die Optionen
fordern den Kernel auf, nach dem zu
mountenden Root-Dateisystem zu fragen (),
und den Bootvorgang im Single-User-Modus
() zu beenden, in dem das
Root-Dateisystem schon schreibgeschützt gemountet ist.
Auf diese Weise wird keine Dateninkonsistenz zwischen den
Plexus riskiert, auch wenn nur ein Plexus eines
Multi-Plexus-Volumes gemountet wurde.Beim Prompt, das nach einem Root-Dateisystem fragt,
kann jedes Gerät angegeben werden, dass ein
gültiges Root-Dateisystem hat. Wenn
/etc/fstab richtig konfiguriert
wurde, sollte die Vorgabe etwas wie
ufs:/dev/gvinum/root sein. Eine typische
Alternative würde etwas wie
ufs:da0d sein, welches eine
hypothetische Partition sein könnte, die ein
Pre-Vinum-Root-Dateisystem enthält. Vorsicht sollte
walten, wenn eine der alias"a"-Partitionen hier eingegeben wird, die
eigentlich Referenzen auf die Subdisks des
Vinum-Root-Dateisystems sind, da so nur ein Stück eines
gespiegelten Root-Gerätes gemountet werden würde.
Wenn das Dateisystem später zum Lesen und Schreiben
gemountet werden soll, ist es nötig, die anderen Plexus
des Vinum-Root-Volumes zu entfernen, weil diese Plexus
andernfalls inkonsistente Daten enthalten würden.Nur der primäre Bootstrap lädtWenn das Laden von /boot/loader
fehlschlägt, aber der primäre Bootstrap dennoch
lädt (sichtbar an dem einzelnen Strich in der linken
Spalte des Bildschirms gleich nachdem der Bootprozess
startet), kann man versuchen, den primären Bootstrap
an diesem Punkt durch Benutzen der
Leertaste zu unterbrechen. Dies wird
den Bootstrap in der zweiten Phase stoppen (siehe dazu auch
). Hier kann nun der Versuch
unternommen werden, von einer anderen Partition zu booten,
wie beispielsweise dem vorhergehenden Root-Dateisystem,
das von "a" verschoben wurde.Nichts bootet, der Bootstrap hängt sich aufDiese Situation wird vorkommen, wenn der Bootstrap durch
die Vinum-Installation zerstört worden ist.
Unglücklicherweise lässt Vinum am Anfang seiner
Partition nur 4 KB frei und schreibt dahinter seine
Kopfinformationen. Allerdings benötigen Stufe-Eins-
und -Zwei-Bootstraps plus dem dazwischen eingebetteten
bsdlabel momentan 8 KB.
Demzufolge wird die Vinum-Installation, wenn die
Vinum-Partition mit der Verschiebung 0 (innerhalb eines
Slice oder einer Platte, die zum Start bestimmt waren)
eingerichtet wurde, den Bootstrap zerstören.Analog wird eine anschließende
Reinstallation eines Bootstrap (zum Beispiel durch Booten
eines Fixit-Mediums) mit
bsdlabel -B, wie in
beschrieben, den Vinum-Kopf
zerstören und Vinum wird seine Platte(n) nicht mehr
finden können. Obwohl keine eigentlichen
Vinum-Konfigurationsdaten oder Daten in den Vinum-Volumes
zerstört werden und es möglich wäre, alle
Daten wiederherzustellen, indem die exakt gleichen
Vinum-Konfigurationsdaten noch einmal eingegeben werden,
bleibt die Situation schwer zu bereinigen, da es nötig
ist, die gesamte Vinum-Partition um mindestens
4 KB nach hinten zu verschieben, damit Bootstrap
und Vinum-Kopf nicht mehr kollidieren.Vinum und FreeBSD 4.XUnter FreeBSD 4.X fehlen einige interne Funktionen,
daher ist Vinum hier nicht in der Lage, automatisch alle
Platten zu scannen. Außerdem ist der Code zur Bestimmung
der internen ID des Root-Geräts nicht intelligent genug,
um von sich aus mit einem Namen wie
/dev/vinum/root umzugehen. Dieser
Abschnitt beschreibt, wie Sie diese Einschränkungen
umgehen können.Sie müssen Vinum explizit mitteilen, welche
Laufwerke gescannt werden sollen. Dazu nehmen Sie eine Zeile
ähnlich der folgenden in
/boot/loader.conf auf:vinum.drives="/dev/da0 /dev/da1"Es ist wichtig, dass Sie alle Laufwerke angeben, die
Vinum-Daten enthalten könnten. Zwar schadet es nicht,
weitere Laufwerke anzugeben, dies ist
aber nicht nötig, da jedes Slice und/oder jede
Partition von Vinum automatisch auf gültige Vinum-Header
hin überprüft wird.Da die Routinen, die zum Parsen des
Root-Dateisystems-Namens und zum Herleiten der
Geräte-ID (major/minor
number) verwendet werden, nur
klassische Gerätenamen verstehen,
ist es nicht möglich, für das Root-Volume einen
Namen wie /dev/vinum/root zu
verwenden. Daher muss Vinum den internen
Kernelparameter, der die ID des Root-Gerätes bekommt,
während seiner eigenen Initialsierung selbst
festlegen und den Namen des Root-Volumes der
Loader-Variable vinum.root übergeben.
Dazu wird folgende Zeile in
/boot/loader.conf aufgenommen:vinum.root="root"Sobald jetzt die Kernelinitialisierung versucht, den
Namen des zu mountenden Root-Gerätes herauszufinden, sieht
sie, dass ein Kernelmodul den Kernelparameter schon
vorinitialisiert hat. Wenn dies der Fall ist
und das Gerät, dass sich als
Root-Gerät ausgibt, tatsächlich die Hauptnummer des
Treibers hat, wie sie mit Hilfe des übergebenen
Root-Geräte-Namens (in unserem Fall ist das
"vinum") ermittelt wurde, wird die
Kernelinitialisierung die vorbelegte Geräte-ID verwenden,
anstatt selbst eine herauszufinden. Auf diese Art kann es,
während des gewöhnlichen automatischen Hochfahrens,
mit dem Einhängen des Vinum-Root-Volumes als Root-Dateisystem
fortfahren.Obwohl boot -a zur manuellen Eingabe
des Root-Gerätes auffordert, muss dennoch beachtet
werden, dass die Routine noch nicht in der Lage
ist, einen Vinum-Namen zu parsen. Wenn ein Gerätename
eingegeben wird, der nicht auf ein Vinum-Gerät verweist,
wird der Unterschied zwischen den Hauptnummern des vorbelegten
Root-Parameters und des Treibers die Routine dazu veranlassen,
den normalen Parser zu benutzen. Demnach wird eine Zeichenkette
wie ufs:da0d erwartungsgemäß
funktionieren. Beachten Sie aber, dass es im Falle eines
Fehlschlags nicht mehr möglich ist, eine Zeichenkette wie
ufs:vinum/root noch einmal einzugeben, da
diese nicht geparsed werden kann. Der einzige Ausweg ist dann
ein Neustart des Systems. (Am askroot-Prompt kann
der Teil /dev/ des Namens der
Gerätedatei immer weggelassen werden.).