diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/install/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/install/chapter.sgml index 5290937550..7c6878a645 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/install/chapter.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/install/chapter.sgml @@ -1,5539 +1,5539 @@ Jim Mock Überarbeitet und teilweise neu geschrieben von Randy Pratt Der Gang durch sysinstall und alle Bildschirmabzüge von Martin Heinen Übersetzt von Johann Kois &os; installieren Übersicht Installation &os; wird mit dem textorientierten Programm sysinstall installiert. Distributoren können ein anderes Installationsprogramm verwenden, voreingestellt ist jedoch sysinstall. Dieses Kapitel zeigt Ihnen, wie Sie mithilfe von sysinstall &os; installieren. Dieses Kapitel behandelt folgende Punkte: Das Erzeugen von &os;-Startdisketten. Wie &os; Platten anspricht und aufteilt. Wie sysinstall ausgeführt wird. Die Menüs von sysinstall und die erforderlichen Eingaben in den Menüs. Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Sie Die Hardware-Notes der &os;-Release, die Sie installieren wollen, lesen und sicherstellen, dass Ihre Hardware unterstützt wird. Diese Installationsanleitung gilt für Rechner mit &i386;-Architektur (PC-kompatible Rechner). Abweichende Anweisungen für andere Plattformen werden, falls notwendig, gegeben. Obwohl diese Anleitung so aktuell wie möglich ist, kann das Installationsverfahren von dem hier gezeigten geringfügig abweichen. Legen Sie bitte daher diese Anleitung nicht wortwörtlich aus, sondern lassen Sie sich von diesem Kapitel durch den Installationsprozess leiten. Hardware-Anforderungen Minimalkonfiguration Die zur Installation von &os; erforderliche Minimalkonfiguration hängt von der zu installierenden &os;-Version sowie von der Hardware-Architektur ab. Informationen zur jeweiligen Minimalkonfiguration finden Sie in Installation Notes auf der Unterseite Release Information der &os;-Internetseiten. Die folgenden Abschnitte fassen diese Informationen zusammen. Je nachdem, wie Sie &os; installieren, benötigen Sie eventuell auch ein Diskettenlaufwerk, ein unterstütztes CD-ROM-Laufwerk, oder auch eine Netzwerkkarte. des Handbuchs enthält weitere Informationen zu den verschiedenen Installationsarten. Die &os;/&arch.i386;- und &os;/&arch.pc98;-Architekturen Sowohl &os;/&arch.i386; als auch &os;/&arch.pc98; benötigen jeweils mindestens einen 486-Prozessor sowie mindestens 24 MB RAM. Außerdem benötigen Sie für eine Minimalinstallation mindestens 150 MB freien Platz auf Ihrer Festplatte. In den meisten derartigen Konfigurationen ist es besser, für mehr RAM und mehr Plattenplatz zu sorgen, statt einen schnelleren Prozessor einzubauen. Die &os;/&arch.alpha;-Architektur Alpha Die Unterstützung für die Alpha-Plattform wurde beginnend mit &os; 7.0 eingestellt. Die &os; 6.X-Serie ist damit die letzte Serie, die diese Architektur noch unterstützt. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Seite Release Information der &os;-Homepage. Die &os;/&arch.amd64;-Architektur Es gibt zwei Klassen von Prozessoren, auf denen Sie &os;/&arch.amd64; ausführen können. Die erste Klasse bilden die AMD64-Prozessoren (zu denen AMD Athlon 64-, AMD Athlon 64-FX-, oder AMD Opteron-Prozessoren gehören). Die zweite Klasse von Prozessoren, auf denen Sie diese &os;/&arch.amd64; einsetzen können, ist die &intel; EM64T-Architektur. Prozessoren dieser Klasse sind beispielsweise &intel; &core; 2 Duo-, Quad-, und Extreme-Prozessoren sowie die &intel; &xeon;-Prozessorreihen 3000, 5000, und 7000. Wenn Sie einen auf dem Chipsatz nVidia nForce3 Pro-150 basierenden Rechner haben, müssen Sie im BIOS das IO-APIC deaktivieren. Erlaubt ihr BIOS dies nicht, müssen Sie stattdessen ACPI deaktivieren. Der Grund dafür sind Fehler im Pro-150-Chipsatz, die bis jetzt nicht behoben werden konnten. Die &os;/&arch.sparc64;-Architektur Um &os;/&arch.sparc64; zu installieren, benötigen Sie eine unterstützte Plattform (lesen Sie dazu auch des Handbuchs). Sie benötigen außerdem eine seperate Festplatte, wenn Sie &os;/&arch.sparc64; installieren wollen, da es derzeit leider noch nicht möglich ist, die Platte mit einem weiteren Betriebssystem zu teilen. Unterstützte Hardware Die Hardware-Notes, die mit jedem &os;-Release ausgeliefert werden, enthalten eine Liste lauffähiger Hardware. Die Hardware-Notes befinden sich üblicherweise in der Datei HARDWARE.TXT im Wurzelverzeichnis der Distribution (CD-ROM oder FTP). Sie können die Hardware-Notes außerdem im Dokumentationsmenü von sysinstall oder auf der Webseite Release Information lesen. Vor der Installation Erstellen Sie eine Geräteliste Bevor Sie &os; installieren, erfassen Sie die Komponenten Ihres Rechners. Die &os;-Installation wird die Komponenten (Festplatten, Netzwerkkarten, CD-ROM-Laufwerke) zusammen mit der Modellbezeichnung und des Herstellers anzeigen. &os; wird auch versuchen, die richtige Konfiguration der Geräte zu ermitteln. Dazu gehören die benutzten Interrupts (IRQ) und IO-Ports. Wegen der Unwägbarkeiten von PC-Hardware kann die Konfiguration der Geräte allerdings fehlschlagen. In diesem Fall müssen Sie die von &os; ermittelte Konfiguration korrigieren. Wenn Sie schon ein anderes Betriebssystem, wie &windows; oder Linux installiert haben, können Sie die Hardware-Konfiguration mit den Mitteln dieses Betriebssystems bestimmen. Wenn Sie nicht sicher sind, welche Einstellungen eine Erweiterungskarte besitzt, sehen Sie auf der Karte selbst nach. Manchmal sind die Einstellungen dort aufgedruckt. Gebräuchliche IRQs sind 3, 5 und 7. Die Adressen von IO-Ports werden normalerweise hexadezimal, zum Beispiel 0x330, angegeben. Halten Sie die Gerätekonfiguration vor der Installation in einer Tabelle wie der nachstehenden fest: Gerätekonfiguration Gerät IRQ IO-Ports Anmerkung erste Festplatte - - 40 GB, Seagate, erster IDE-Master CD-ROM - - erster IDE-Slave zweite Festplatte - - 20 GB, IBM, zweiter IDE-Master erster IDE-Controller 14 0x1f0 Netzwerkkarte - - &intel; 10/100 Modem - - &tm.3com; 56K Faxmodem, an COM1
Nachdem Sie wissen, über welche Hardware Ihr Rechner verfügt, müssen Sie diese Informationen mit den Hardwareanforderungen der zu installierenden &os;-Version abgleichen.
Sichern Sie Ihre Daten Wenn der Rechner, auf dem Sie &os; installieren wollen, wichtige Daten enthält, sichern Sie bitte diese Daten. Prüfen Sie auch, dass Sie die Daten aus der Sicherung wiederherstellen können, bevor Sie &os; installieren. Die &os;-Installation fragt zwar nach, bevor Sie Daten auf Ihre Festplatte schreibt, Ihre Daten sind allerdings unwiderruflich verloren, wenn der Installationsvorgang einmal angelaufen ist. Den Installationsort von &os; festlegen Wenn Sie die gesamte Festplatte für &os; verwenden wollen, müssen Sie sich an dieser Stelle keine weiteren Gedanken machen – lesen Sie bitte im nächsten Abschnitt weiter. Wenn Sie allerdings &os; neben anderen Betriebssystemen betreiben wollen, müssen Sie wissen, wie Daten auf einer Festplatte abgelegt werden und welche Auswirkungen dies hat. Platteneinteilung von &os;/&arch.i386;-Systemen Eine PC-Festplatte wird in einzelne Bereiche unterteilt, die Partitionen heißen. &os; verwendet intern ebenfalls Partitionen. Um Verwechslungen und Unklarheiten zu vermeiden, werden diese Plattenbereiche unter &os; als Slices bezeichnet. So verwendet beispielsweise das Werkzeug fdisk den Begriff Slices, um sich auf PC-Partitionen zu beziehen. Auf einer PC-Festplatte können maximal vier Partitionen, die primäre Partitionen genannt werden, angelegt werden. Eine erweiterte Partition hebt diese Beschränkung auf. Eine Festplatte kann nur eine erweiterte Partition enthalten, die wiederum weitere so genannte logische Partitionen enthalten kann. Jede Partition besitzt eine Partitions-ID – eine Zahl, die den Typ der Partition festlegt. &os;-Partitionen tragen die Partitions-ID 165. Üblicherweise kennzeichnen Betriebssysteme Partitionen in einer besonderen Art und Weise. Beispielsweise werden jeder primären und logischen Partition unter DOS und dem verwandten &windows; Laufwerksbuchstaben beginnend mit C: zugewiesen. &os; muss auf einer primären Partition installiert werden. In dieser Partition hält &os; alle Daten einschließlich der Dateien, die Sie anlegen. Verfügt das System über mehrere Festplatten, können Sie auf allen oder einigen Platten eine &os;-Partition einrichten. Zur Installation von &os; benötigen Sie eine freie Partition: Dies kann eine extra für die Installation eingerichtete Partition sein oder eine existierende Partition, die nicht mehr benötigte Daten enthält. Wenn auf allen Platten bereits sämtliche Partitionen benutzt werden, müssen Sie eine der Partitionen für &os; frei machen. Benutzen Sie dazu die Werkzeuge des eingesetzten Betriebssystems (fdisk unter DOS oder &windows;). Verfügt das System über eine freie Partition, benutzen Sie diese Partition. Es kann allerdings sein, dass Sie eine oder mehrere der vorhandenen Partitionen vorher verkleinern müssen. Eine minimale &os;-Installation benötigt nur 100 MB Plattenplatz. Diese Installation ist allerdings sehr begrenzt und lässt wenig Platz für Ihre eigenen Dateien. Realistischer sind 250 MB für &os; ohne graphische Benutzeroberfläche und 350 MB für &os; mit einer graphischen Benutzeroberfläche. Sie benötigen weiteren Platz für die Installation zusätzlicher Software. Um die Partitionen zu verkleinern, können Sie beispielsweise das kommerzielle &partitionmagic; oder das freie GParted benutzen. Sowohl GParted als auch &partitionmagic; können auch NTFS-Partitionen verändern. GParted ist auf vielen Linux-Live-CDs, beispielsweise der SystemRescueCD, verfügbar. Bei der Veränderung von µsoft; Vista-Partionen kommt es manchmal zu Problemen. In einem solchen Fall ist es von Vorteil, wenn Sie eine Vista-Installations-CD zur Verfügung haben. Wie bei jeder Änderung an Ihrer Festplatte sollten Sie auch hier zuerst ein aktuelles Backup anlegen. Der falsche Gebrauch dieser Werkzeuge kann Daten auf der Festplatte löschen. Vor dem Einsatz dieser Werkzeuge stellen Sie bitte sicher, dass Sie frische, funktionierende Datensicherungen besitzen. Eine bestehende Partition verwenden Nehmen wir an, Sie haben einen Rechner mit einer 4 GB Festplatte, auf der schon eine Version von &windows; installiert ist. Weiterhin haben Sie die Platte in zwei Laufwerke C: und D: unterteilt, die jeweils 2 GB groß sind. Auf C: wird 1 GB benutzt und 0,5 GB von Laufwerk D: werden benutzt. Sie haben also eine Festplatte mit zwei Partitionen und könnten alle Daten von Laufwerk D: auf das Laufwerk C: kopieren. Damit wäre die zweite Partition für &os; frei. Eine bestehende Partition verkleinern Nehmen wir an, Sie haben einen Rechner mit einer 4 GB Festplatte auf der schon eine Version von &windows; installiert ist. Während der Installation von &windows; haben sie eine große Partition C: angelegt, die 4 GB groß ist. Von den 4 GB werden 1,5 GB benutzt und Sie wollen 2 GB für &os; verwenden. Sie haben zwei Möglichkeiten, &os; zu installieren: Sichern Sie die Daten der &windows;-Partition und installieren Sie &windows; erneut auf einer 2 GB großen Partition. Verkleinern Sie die &windows;-Partition mit einem der oben aufgeführten Werkzeuge. Netzwerkparameter ermitteln Wird während der Installation ein Netzwerk benötigt (weil Sie über FTP oder von einem NFS-Server installieren wollen), müssen Sie die Konfiguration des Netzwerks kennen. Während der Installation werden Netzwerkparameter abgefragt, damit sich &os; mit dem Netzwerk verbinden und die Installation abschließen kann. Verbindung über Ethernet oder ein Kabel/DSL-Modem Wenn Sie sich mit einem Ethernet verbinden oder eine Internet-Verbindung mit einem Ethernet-Adapter über Kabel oder DSL herstellen, benötigen Sie die nachstehenden Daten: IP-Adresse IP-Adresse des Default-Gateways Hostname IP-Adressen der DNS-Server Subnetzmaske Wenn Sie die Daten nicht besitzen, fragen Sie bitte Ihren Systemadministrator oder Ihren Service-Provider. Können die Daten über DHCP bezogen werden, merken Sie sich diese Tatsache. Verbindung über ein Modem Auch wenn Sie sich mit einem normalen Modem bei einem ISP einwählen, können Sie &os; aus dem Internet installieren. Die Installation über ein Modem dauert nur sehr lange. Sie benötigen die nachstehenden Daten: Die Telefonnummer des ISPs. Die COM-Schnittstelle, an der das Modem angeschlossen ist. Den Benutzernamen und das Passwort für Ihr Konto. Lesen Sie die &os;-Errata Auch wenn das &os;-Project bemüht ist, ein Release so stabil wie möglich herzustellen, treten ab und an Fehler auf. In seltenen Fällen betrifft ein Fehler die Installations-Prozedur. Die Fehler und deren Behebungen werden in den &os;-Errata festgehalten. Lesen Sie bitte die Errata, bevor Sie &os; installieren, damit Sie nicht in frisch entdeckte Probleme laufen. Dokumentation zu jedem Release, inklusive der Errata zu jedem Release, finden Sie im Release-Bereich des FreeBSD Webauftritts. Die Installationsdateien beschaffen &os; kann von Dateien aus irgendeiner der nachstehenden Quellen installiert werden: Lokale Medien von einer CD-ROM oder einer DVD von einem USB-Stick von einer DOS-Partition auf demselben Rechner von einem SCSI- oder QIC-Bandlaufwerk von Disketten Netzwerk von einem FTP-Server, wenn erforderlich auch durch eine Firewall oder durch einen HTTP-Proxy von einem NFS-Server über eine feste serielle oder eine feste parallele Verbindung Wenn Sie eine &os;-CD oder &os;-DVD gekauft haben, besitzen Sie schon alles, was Sie zur Installation benötigen. Lesen Sie bitte im nächsten Abschnitt () weiter. Wenn Sie sich die &os;-Installationsdateien noch nicht besorgt haben, lesen Sie bitte zuerst den . Dort werden die notwendigen Vorbereitungen für eine Installation von den eben genannten Medien beschrieben. Wenn Sie den Abschnitt durchgearbeitet haben, lesen Sie bitte in weiter. Das Startmedium vorbereiten Um &os; zu installieren, müssen Sie Ihren Rechner mit einem speziellen Startmedium hochfahren, das die Installationsroutine startet. Sie können das Installationsprogramm nicht unter einem anderen Betriebssystem ausführen. Ein Rechner startet normalerweise das auf der Festplatte installierte Betriebssystem, er kann aber auch von Disketten gestartet werden. Aktuelle Rechner können in der Regel auch von einer CD-ROM oder von einem USB-Stick starten. Wenn Sie eine &os; CD-ROM oder DVD besitzen (gekauft oder selbst erstellt) und Ihr Rechner von CD-ROM oder DVD starten kann (üblicherweise können Sie das mit der BIOS-Option einstellen), können Sie diesen Abschnitt überspringen. Eine &os; CD-ROM oder DVD lässt sich direkt starten; Sie können damit &os; ohne weitere Vorbereitungen installieren. Um einen bootbaren USB-Stick zu erstellen, gehen Sie wie folgt vor: Das Speicherabbild für den USB-Stick herunterladen Das Speicherabbild finden Sie auf dem &os;-FTP-Server ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/releases/arch/ISO-IMAGES/version/&os;-&rel.current;-RELEASE-arch-memstick.img (oder einem Spiegelserver) im Verzeichnis ISO-IMAGES/. Ersetzen Sie arch und version durch die von Ihnen verwendete Architektur und die &os;-Version, die Sie einsetzen wollen. Für &os;/&arch.i386; &rel.current;-RELEASE finden Sie das Speicherabbild für den USB-Stick beispielsweise unter folgenden Link: . Das benötigte Speicherabbild hat den Dateityp .img. Das Verzeichnis ISO-IMAGES/ enthält verschiedene Speicherabbilder. Sie müssen also (basierend auf der zu installierenden &os;-Version und/oder Ihrer Hardware) das für Sie passende Speicherabbild herunterladen. Sichern Sie Ihre Daten, bevor Sie fortfahren, da im nächsten Schritt alle auf dem USB-Stick befindlichen Daten gelöscht werden. Den USB-Stick vorbereiten Das Beispiel im nächsten Schritt verwendet /dev/da0 als die Gerätedatei, über die Sie den USB-Stick ansprechen. Achten Sie besonders darauf, dass Sie die richtige Gerätedatei verwenden, da Sie ansonsten unbeabsichtigt Daten löschen könnten. Setzen Sie die sysctl-Variable kern.geom.debugflags, damit Sie einen Master Boot Record auf das Zielgerät schreiben können. &prompt.root; sysctl kern.geom.debugflags=16 Das Speicherabbild auf den USB-Stick schreiben Bei der .img-Datei handelt es sich nicht um eine normale Datei, die Sie einfach auf den USB-Stick kopieren können. Sie beinhaltet vielmehr das komplette Startsystem. Daher müssen Sie &man.dd.1; verwenden, um den Inhalt der Datei direkt auf den USB-Stick zu schreiben: &prompt.root; dd if=&os;-&rel.current;-RELEASE-&arch.i386;-memstick.img of=/dev/da0 bs=64k Um Startdisketten zu erzeugen, benutzen Sie die nachstehende Anleitung: Abbilder der Startdisketten besorgen Beachten Sie, dass ab &os; 8.0 Startdisketten nicht mehr unterstützt werden. Lesen Sie bitte weiter oben in diesem Kapitel, wie Sie &os; von einer CD-ROM, einer DVD oder einem USB-Stick installieren können. Die Abbilder der Startdisketten befinden sich auf dem Installationsmedium im Verzeichnis floppies/; sie können auch aus dem Internet heruntergeladen werden: ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/releases/arch/version-RELEASE/floppies/. Ersetzen Sie arch und version durch die passende Architektur und die passende Version. Beispielsweise stehen die Startdisketten von &os;/&arch.i386; &rel2.current;-RELEASE unter . Die Abbilder besitzen die Dateinamenerweiterung .flp. Im Verzeichnis floppies/ befinden sich verschiedene Abbilder; welches Sie benutzen, hängt von der zu installierenden &os;-Version und in einigen Fällen vom Zielrechner ab. In den meisten Fällen werden Sie vier Disketten benötigen: boot.flp, kern1.flp, kern2.flp sowie kern3.flp. Lesen Sie bitte die Datei README.TXT im Verzeichnis floppies/, sie enthält aktuelle Informationen zu den Abbildern. Wenn Sie die Abbilder aus dem Internet herunterladen, benutzen Sie bitte den Binärmodus des FTP-Programms. Einige Web-Browser verwenden den Textmodus (oder ASCII-Modus), was dazu führt, dass sich die erstellten Disketten nicht starten lassen. Die Disketten vorbereiten Pro Abbild benötigen Sie eine Diskette. Es ist wichtig, dass die verwendeten Disketten fehlerfrei sind. Sie können dies sicherstellen, indem Sie die Disketten selbst formatieren, verlassen Sie sich bitte nicht auf vorformatierte Disketten. Das Formatierprogramm von &windows; zeigt fehlerhafte Blöcke nicht an, es markiert die Blöcke einfach als fehlerhaft und ignoriert sie dann. Benutzen Sie neue Disketten, wenn Sie diese Installationsart verwenden. Wenn Sie &os; installieren und das Installationsprogramm abstürzt, einfriert oder sich merkwürdig verhält, sind oft fehlerbehaftete Disketten die Ursache. Schreiben Sie die Abbilder auf neue Disketten und versuchen Sie, noch mal zu installieren. Die Abbilder auf Disketten schreiben Die .flp-Dateien sind keine normalen Dateien, die Sie auf eine Diskette kopieren. Sie können die Abbilder nicht von einem Laufwerk auf ein anderes Laufwerk kopieren. Die Abbilder werden mit einem speziellen Werkzeug direkt auf die Diskette geschrieben. DOS Wenn Sie die Startdisketten unter &ms-dos; oder &windows; erstellen, können Sie das mitgelieferte Werkzeug fdimage verwenden. Wenn Sie die Abbilder auf der CD-ROM verwenden und das CD-ROM-Laufwerk den Laufwerksbuchstaben E: besitzt, führen Sie den nachstehenden Befehl aus: E:\> tools\fdimage floppies\boot.flp A: Führen Sie das Kommando für jede .flp-Datei aus. Wechseln Sie bitte jedes Mal die Diskette und beschriften Sie die Diskette mit dem Namen der kopierten Datei. Falls Sie die Abbilder an anderer Stelle liegen haben, passen Sie bitte die Kommandozeile an. Wenn Sie keine CD-ROM besitzen, können Sie fdimage aus dem Verzeichnis tools des &os;-FTP-Servers herunterladen. Wenn Sie Startdisketten auf einem &unix; System (zum Beispiel einem anderen &os; System) erstellen, schreiben Sie die Abbilder mit dem Befehl &man.dd.1; direkt auf die Disketten. Auf einem &os;-System lautet die Kommandozeile: &prompt.root; dd if=boot.flp of=/dev/fd0 Unter &os; spricht /dev/fd0 das erste Diskettenlaufwerk an (das Laufwerk A:), /dev/fd1 spricht das Laufwerk B: an. Andere &unix; Varianten verwenden unter Umständen andere Gerätenamen, die in der Dokumentation des jeweiligen Systems beschrieben sind. Nun ist alles für die &os;-Installation vorbereitet.
Die Installation starten Die Installationsprozedur lässt die Daten auf Ihren Laufwerken solange unverändert bis die nachstehende Meldung erscheint: Last Chance: Are you SURE you want continue the installation? If you're running this on a disk with data you wish to save then WE STRONGLY ENCOURAGE YOU TO MAKE PROPER BACKUPS before proceeding! We can take no responsibility for lost disk contents! Vor dieser Meldung kann die Installationsprozedur jederzeit abgebrochen werden, ohne die Daten auf der Festplatte zu verändern. Wenn Sie meinen, etwas falsch konfiguriert zu haben, können Sie vor diesem Zeitpunkt einfach den Rechner ausschalten. Der Systemstart Systemstart von &i386;-Systemen Schalten Sie zunächst Ihren Rechner aus. Schalten Sie den Rechner ein. Während des Starts sollte angezeigt werden, wie Sie das Systemeinstellungsmenü (oder BIOS) erreichen. Meist drücken Sie dazu die Tasten F2, F10, Del oder Alt S . Benutzen Sie die angezeigte Tastenkombination. Viele Rechner zeigen beim Systemstart eine Grafik an. Typischerweise können Sie die Grafik mit der Taste Esc entfernen und so die angezeigten Meldungen lesen. Suchen Sie Option, die einstellt von welchem Gerät der Rechner startet. Normalerweise wird die Option genannt und zeigt eine Geräteliste, beispielsweise Floppy, CD-ROM, First Hard Disk an. Wenn Sie von einer CD-ROM starten, stellen Sie sicher, das das CD-ROM-Laufwerk ausgewählt ist. Starten Sie hingegen von einem USB-Stick oder von einer Startdiskette, wählen Sie ebenfalls den entsprechenden Eintrag aus. Wenn Sie nicht sicher sind, lesen Sie bitte im Handbuch des Rechners oder im Handbuch der Systemplatine nach. Stellen Sie das gewünschte Startmedium ein und sichern Sie die Einstellungen. Der Rechner sollte dann neu starten. Wenn Sie (wie in beschrieben) ein bootbaren USB-Stick vorbereitet haben, stöpseln Sie diesen bitte ein, bevor Sie Ihren Rechner einschalten. Wenn Sie den Rechner von einer CD-ROM starten, legen Sie die CD-ROM so früh wie möglich in das Laufwerk ein. Bis einschließlich &os; 7.3 kann &os; auch von einer Startdiskette aus installiert werden. Eine Anleitung hierzu finden Sie in ). Legen Sie die erste Diskette (diese enthält das Abbild boot.flp) in das Diskettenlaufwerk ein und starten Sie den Rechner. Wenn Ihr Rechner wieder normal startet und das existierende Betriebssystem lädt, kann das folgende Ursachen haben: Das Startmedium (Diskette, CD-ROM) ist nicht schnell genug eingelegt worden. Belassen Sie das Startmedium im Laufwerk und starten Sie Ihren Rechner neu. Die BIOS-Einstellungen sind falsch vorgenommen worden. Wiederholen Sie diesen Schritt, bis Sie die richtige Einstellung gefunden haben. Das verwendete BIOS kann nicht von dem gewünschten Medium starten. &os; startet jetzt. Wenn Sie von einer CD-ROM starten, sehen Sie die folgenden Meldungen (Versionsangaben entfernt): Booting from CD-Rom... 645MB medium detected CD Loader 1.2 Building the boot loader arguments Looking up /BOOT/LOADER... Found Relocating the loader and the BTX Starting the BTX loader BTX loader 1.00 BTX version is 1.02 Consoles: internal video/keyboard BIOS CD is cd0 BIOS drive C: is disk0 BIOS drive D: is disk1 BIOS 636kB/261056kB available memory FreeBSD/i386 bootstrap loader, Revision 1.1 Loading /boot/defaults/loader.conf /boot/kernel/kernel text=0x64daa0 data=0xa4e80+0xa9e40 syms=[0x4+0x6cac0+0x4+0x88e9d] \ Wenn Sie mit Startdisketten hochfahren, sehen Sie folgende Meldungen (Versionsangaben entfernt): Booting from Floppy... Uncompressing ... done BTX loader 1.00 BTX version is 1.01 Console: internal video/keyboard BIOS drive A: is disk0 BIOS drive C: is disk1 BIOS 639kB/261120kB available memory FreeBSD/i386 bootstrap loader, Revision 1.1 Loading /boot/defaults/loader.conf /kernel text=0x277391 data=0x3268c+0x332a8 | Insert disk labelled "Kernel floppy 1" and press any key... Folgen Sie der Anweisung und entfernen Sie die boot.flp-Diskette, anschließend legen Sie die kern1.flp-Diskette ein und drücken Enter. Starten Sie das System mit der ersten Diskette und legen Sie, wenn Sie dazu aufgefordert werden, die anderen Disketten ein. Unabhängig davon, ob Sie von Disketten oder von CD-ROM gestartet haben, erscheint danach das &os; Bootloader-Menü:
&os; Boot Loader Menu
Warten Sie entweder zehn Sekunden oder drücken Sie Enter.
Systemstart bei &sparc64;-Systemen Die meisten &sparc64;-Systeme sind so konfiguriert, dass sie automatisch von der Festplatte starten. Um &os; auf einem solchen System zu installieren, müssen Sie das System aber über das Netzwerk oder von einer CD-ROM starten. Daher müssen Sie den Bootprozess unterbrechen und das System über das PROM (OpenFirmware) starten. Dazu starten Sie Ihr System neu und warten, bis die Startmeldung erscheint. Der genaue Wortlaut hängt vom eingesetzten Modell ab, die Nachricht sollte aber ähnlich der folgenden aussehen: Sun Blade 100 (UltraSPARC-IIe), Keyboard Present Copyright 1998-2001 Sun Microsystems, Inc. All rights reserved. OpenBoot 4.2, 128 MB memory installed, Serial #51090132. Ethernet address 0:3:ba:b:92:d4, Host ID: 830b92d4. Um den Startvorgang zu unterbrechen, drücken Sie nun die Tastenkombination L1A oder StopA. Verwenden Sie eine serielle Verbindung, senden Sie das Signal BREAK über die serielle Konsole (etwa durch die Eingabe von ~# in den Programmen &man.tip.1; oder &man.cu.1;). In beiden Fällen landen Sie anschließend am PROM-Prompt: ok ok {0} Der auf Einprozessorsystemen verwendete Prompt. Der Prompt auf Mehrprozessorsystemen. Die Zahl steht dabei für die Anzahl der vorhandenen Prozessoren. Nun legen Sie Ihre CD-ROM in das Laufwerk ein und geben am PROM-Prompt boot cdrom ein. Danach startet Ihr System von der eingelegten CD-ROM.
Die Geräteerkennung prüfen Die letzten paar Hundert Zeilen der Bildschirmausgabe werden gesichert und können geprüft werden. Um sich den Bildschirmpuffer anzusehen, drücken Sie die Taste Scroll-Lock. Im Puffer können Sie mit den Pfeiltasten oder den Tasten PageUp und PageDown blättern. Um zur normalen Bildschirmausgabe zurückzukehren, drücken Sie nochmals die Taste Scroll-Lock. Prüfen Sie mit diesem Verfahren nun die Ausgaben der Geräteerkennung. Sie werden einen Text ähnlich wie in sehen. Die genauen Ausgaben sind abhängig von den in Ihrem System installierten Geräten.
Ausgabe der Geräteerkennung avail memory = 253050880 (247120K bytes) Preloaded elf kernel "kernel" at 0xc0817000. Preloaded mfs_root "/mfsroot" at 0xc0817084. md0: Preloaded image </mfsroot> 4423680 bytes at 0xc03ddcd4 md1: Malloc disk Using $PIR table, 4 entries at 0xc00fde60 npx0: <math processor> on motherboard npx0: INT 16 interface pcib0: <Host to PCI bridge> on motherboard pci0: <PCI bus> on pcib0 pcib1:<VIA 82C598MVP (Apollo MVP3) PCI-PCI (AGP) bridge> at device 1.0 on pci0 pci1: <PCI bus> on pcib1 pci1: <Matrox MGA G200 AGP graphics accelerator> at 0.0 irq 11 isab0: <VIA 82C586 PCI-ISA bridge> at device 7.0 on pci0 isa0: <iSA bus> on isab0 atapci0: <VIA 82C586 ATA33 controller> port 0xe000-0xe00f at device 7.1 on pci0 ata0: at 0x1f0 irq 14 on atapci0 ata1: at 0x170 irq 15 on atapci0 uhci0 <VIA 83C572 USB controller> port 0xe400-0xe41f irq 10 at device 7.2 on pci 0 usb0: <VIA 83572 USB controller> on uhci0 usb0: USB revision 1.0 uhub0: VIA UHCI root hub, class 9/0, rev 1.00/1.00, addr1 uhub0: 2 ports with 2 removable, self powered pci0: <unknown card> (vendor=0x1106, dev=0x3040) at 7.3 dc0: <ADMtek AN985 10/100BaseTX> port 0xe800-0xe8ff mem 0xdb000000-0xeb0003ff ir q 11 at device 8.0 on pci0 dc0: Ethernet address: 00:04:5a:74:6b:b5 miibus0: <MII bus> on dc0 ukphy0: <Generic IEEE 802.3u media interface> on miibus0 ukphy0: 10baseT, 10baseT-FDX, 100baseTX, 100baseTX-FDX, auto ed0: <NE2000 PCI Ethernet (RealTek 8029)> port 0xec00-0xec1f irq 9 at device 10. 0 on pci0 ed0 address 52:54:05:de:73:1b, type NE2000 (16 bit) isa0: too many dependant configs (8) isa0: unexpected small tag 14 orm0: <Option ROM> at iomem 0xc0000-0xc7fff on isa0 fdc0: <NEC 72065B or clone> at port 0x3f0-0x3f5,0x3f7 irq 6 drq2 on isa0 fdc0: FIFO enabled, 8 bytes threshold fd0: <1440-KB 3.5” drive> on fdc0 drive 0 atkbdc0: <Keyboard controller (i8042)> at port 0x60,0x64 on isa0 atkbd0: <AT Keyboard> flags 0x1 irq1 on atkbdc0 kbd0 at atkbd0 psm0: <PS/2 Mouse> irq 12 on atkbdc0 psm0: model Generic PS/@ mouse, device ID 0 vga0: <Generic ISA VGA> at port 0x3c0-0x3df iomem 0xa0000-0xbffff on isa0 sc0: <System console> at flags 0x100 on isa0 sc0: VGA <16 virtual consoles, flags=0x300> sio0 at port 0x3f8-0x3ff irq 4 flags 0x10 on isa0 sio0: type 16550A sio1 at port 0x2f8-0x2ff irq 3 on isa0 sio1: type 16550A ppc0: <Parallel port> at port 0x378-0x37f irq 7 on isa0 pppc0: SMC-like chipset (ECP/EPP/PS2/NIBBLE) in COMPATIBLE mode ppc0: FIFO with 16/16/15 bytes threshold plip0: <PLIP network interface> on ppbus0 ad0: 8063MB <IBM-DHEA-38451> [16383/16/63] at ata0-master UDMA33 acd0: CD-RW <LITE-ON LTR-1210B> at ata1-slave PIO4 Mounting root from ufs:/dev/md0c /stand/sysinstall running as init on vty0
Prüfen Sie die Ausgabe der Geräteerkennung sorgfältig und stellen Sie sicher, dass &os; alle erwarteten Geräte gefunden hat. Wenn ein Gerät nicht gefunden wurde, wird es nicht angezeigt. Ist dies bei Ihnen der Fall, müssen Sie einen angepassten Kernel erstellen, da das betroffene Gerät (beispielsweise eine Soundkarte) in diesem Fall vom GENERIC-Kernel nicht unterstützt wird. Ab &os; 6.2 gelangen Sie im nächsten Schritt in ein Menü, in dem Sie über die Cursortasten das Land, in dem Sie sich befinden, auswählen können (). Durch die Bestätigung mit der Enter-Taste wird automatisch das von Ihnen gewählte Land sowie die dazu passende Tastaturbelegung gewählt. Alternativ ist es auch hier möglich, sysinstall zu verlassen und von vorne zu beginnen.
Ihr Land auswählen
Haben Sie als Land United States gewählt, wird automatisch die amerikanische Standardtastatur verwendet. Haben Sie hingegen ein anderes Land angegeben, erscheint das folgende Menü, in dem Sie Ihre Tastaturbelegung auswählen können (bestätigen Sie Ihre Auswahl mit der Enter-Taste).
Die Tastaturbelegung auswählen
sysinstall beenden
Wählen Sie mit den Pfeiltasten den Punkt Exit Install des Hauptmenüs aus. Nach der Auswahl wird die folgende Meldung angezeigt: User Confirmation Requested Are you sure you wish to exit? The system will reboot. [ Yes ] No Wenn Sie die Auswahl mit &gui.yes; bestätigen, wird das Installationsprogramm erneut starten, falls sich die CD-ROM noch im Laufwerk befindet. Wenn Sie mit Disketten gestartet haben, müssen Sie vor dem Neustart die boot.flp-Diskette entfernen.
Das Werkzeug sysinstall Zum Installieren von &os; stellt das &os;-Project das Werkzeug sysinstall zur Verfügung. Das Werkzeug arbeitet textorientiert und bietet eine Reihe von Menüs und Bildschirmen, um den Installationsprozess zu konfigurieren und zu steuern. Die Menüs von sysinstall werden mit Tasten wie den Pfeiltasten, Enter, Tab oder Space bedient. Eine ausführliche Beschreibung der Tastenbelegung ist in der Gebrauchsanweisung von sysinstall enthalten. Die Gebrauchsanweisung können Sie lesen, indem Sie den Menüpunkt Usage auswählen. Stellen Sie sicher, dass die Schaltfläche [Select], wie in gezeigt, aktiviert ist und drücken Sie die Taste Enter. Es erscheinen Anweisungen wie das Menüsystem zu bedienen ist. Wenn Sie diese gelesen haben, drücken Sie Enter, um in das Hauptmenü zurückzukehren.
Die Gebrauchsanweisung von sysinstall auswählen
Die Dokumentation abrufen Aus dem Hauptmenü wählen Sie mit den Pfeiltasten Doc aus und drücken Enter.
Die Dokumentation abrufen
Es wird das Dokumentationsmenü angezeigt.
Das Dokumentationsmenü von sysinstall
Lesen Sie bitte unbedingt die mitgelieferte Dokumentation. Um ein Dokument zu lesen, wählen Sie das Dokument mit den Pfeiltasten aus und drücken Enter. Wenn Sie das Dokument gelesen haben, kommen Sie mit der Taste Enter in das Dokumentationsmenü zurück. Um in das Hauptmenü zurückzukommen, wählen Sie mit den Pfeiltasten Exit aus und drücken die Taste Enter.
Die Tastaturbelegung ändern Um die Tastaturbelegung zu ändern, wählen Sie den Menüpunkt Keymap und drücken Enter. Dies ist nur erforderlich wenn Sie eine nicht standard-konforme Tastatur oder eine andere als eine amerikanische Tastatur einsetzen.
Das Hauptmenü von sysinstall
Eine andere Tastaturbelegung können Sie mit den Pfeiltasten markieren und der Taste Space auswählen. Wenn Sie die Taste Space nochmals drücken wird die Auswahl aufgehoben. Haben Sie eine Tastaturbelegung ausgewählt, markieren Sie mit den Pfeiltasten &gui.ok; und drücken Sie Enter. Der Bildschirmabzug zeigt nur einen der verfügbaren Belegungen an. Mit der Taste Tab markieren Sie die Schaltfläche &gui.cancel;, die mit der Vorgabe-Belegung wieder in das Hauptmenü zurückführt.
Sysinstall Keymap Menu
Installationsoptionen einstellen Wählen Sie Options aus und rücken die Taste Enter.
Das Hauptmenü von sysinstall
Optionen von sysinstall
Für die meisten Benutzer sind die voreingestellten Werte völlig ausreichend und brauchen daher nicht geändert werden. Der Name des Releases variiert mit der zu installierenden Version von &os;. Eine Beschreibung der ausgewählten Option erscheint blau hervorgehoben am unteren Ende des Bildschirms. Mit der Option Use Defaults können Sie alle Optionen auf die Vorgabewerte zurückstellen. Wenn Sie die Hilfeseite zu den verschiedenen Optionen lesen wollen, drücken Sie die Taste F1. Die Taste Q führt in das Hauptmenü zurück.
Eine Standard-Installation starten Die Standard-Installation sollte von allen &unix;- oder &os;-Anfängern benutzt werden. Markieren Sie mit den Pfeiltasten Standard und drücken Sie Enter, um die Installation zu starten.
Die Standard-Installation starten
Plattenplatz für &os; bereitstellen Ihre erste Aufgabe ist, &os; Plattenplatz bereitzustellen und den Plattenplatz für sysinstall kenntlich zu machen (label). Sie müssen daher wissen, wie &os; mit Platten umgeht. Nummerierung der Laufwerke im BIOS Bevor Sie &os; installieren und konfigurieren, sollten Sie Sie einen wichtigen Punkt beachten. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie mehrere Festplatten besitzen. DOS Microsoft Windows In einem PC, der unter einem vom BIOS abhängigen Betriebssystem, wie &ms-dos; oder µsoft.windows; läuft, kann das BIOS die normale Reihenfolge der Laufwerke verändern und das Betriebssystem beachtet diese Änderung. Mit dieser Funktion kann der Rechner von einem anderen Laufwerk als dem so genannten primären Laufwerk gestartet werden. Die Funktion ist sehr zweckmäßig für Benutzer, die Datensicherungen auf einer zweiten Platte erstellen und dafür Werkzeuge wie Ghost oder xcopy einsetzen. Wenn die erste Platte ausfällt, von einem Virus befallen wird oder durch einen Fehler des Betriebssystems verunstaltet wird, können die Platten im BIOS logisch getauscht werden. Es sieht so aus, als wären die Laufwerke, ohne Öffnen des Gehäuses getauscht worden. SCSI BIOS Teurere Systeme mit SCSI-Controllern haben oft BIOS-Erweiterungen, mit denen die Reihenfolge von bis zu sieben SCSI-Platten in ähnlicher Weise verändert werden kann. Ein Benutzer, der es gewohnt ist, diese BIOS-Funktionen zu benutzen, mag überrascht sein, dass &os; sich nicht wie erwartet verhält. &os; verwendet das BIOS nicht und weiß daher nichts von der logischen Plattenordnung im BIOS. Dies kann zu sehr verwirrenden Situationen führen, insbesondere wenn die Platten identische Geometrien besitzen und Kopien voneinander sind. Vor der Installation von &os; sollte im BIOS die normale Nummerierung der Laufwerke eingestellt und so belassen werden. Ist es nötig, die Reihenfolge der Laufwerke zu verändern, so sollte das immer auf dem schweren Weg, also durch Öffnen des Gehäuses und Verändern der Jumper und Kabel, erfolgen. Von Bills und Freds ungewöhnlichen Abenteuern Bill macht aus einer älteren Wintel Kiste ein neues &os;-System für Fred. Auf einer SCSI-Platte, die er mit der SCSI-ID 0 konfiguriert, installiert Bill &os;. Nachdem Fred das System einige Tage benutzt hat, bemerkt er, dass die ältere SCSI-Platte viele Fehler meldet und beschwert sich bei Bill. Nach einigen Tagen entschließt sich Bill, die Sache in die Hand zu nehmen. Er schnappt sich eine identische SCSI-Platte aus dem Lager im Hinterzimmer und baut diese, nachdem Sie einen Oberflächenscan überstanden hat, mit der SCSI-ID 4 ein. Anschließend kopiert er die Daten von der Platte mit der SCSI-ID 0 auf die Platte mit der SCSI-ID 4. Da die neue Platte zufriedenstellend läuft, stellt Bill im SCSI-BIOS die Reihenfolge der Platten so um, dass das System von der neuen Platte startet. Nach einem problemlosen Start von &os; läuft das System und Fred ist zufrieden. Nach einiger Zeit haben Bill und Fred Lust auf ein weiteres Abenteuer – Sie wollen das System auf eine neue &os;-Version aktualisieren. Bill ersetzt die angeschlagene Platte mit der SCSI-ID 0 durch eine gleiche Platte aus dem Lager. Auf der ausgetauschten Platte installiert er problemlos mithilfe von Freds Startdisketten die neue Version von &os;. Fred braucht ein paar Tage, um die neue &os;-Version zu testen und entscheidet, dass Sie für den produktiven Einsatz geeignet ist. Nun müssen die Daten von der alten Platte (mit der SCSI-ID 4) kopiert werden. Fred hängt dazu die alte Platte ein und stellt bestürzt fest, dass alle Daten verschwunden sind. Wo sind die Daten hin? Bill kopierte die Daten von der Platte mit der SCSI-ID 0 auf die Platte mit der SCSI-ID 4. Als Bill die Startreihenfolge im SCSI-BIOS änderte, führte er sich nur selbst an der Nase herum. &os; lief weiterhin auf der Platte mit der SCSI-ID 0. Durch die Änderung der Startreihenfolge wurde nur ein Teil des Boot- und Loader-Codes von der Platte mit der SCSI-ID 4 geladen. Die Kernel-Treiber von &os; ignorieren die BIOS-Einstellungen und benutzen die normale Nummerierung. Das System lief also weiterhin auf der Platte mit der SCSI-ID 0 und alle Daten von Fred befanden sich auf dieser Platte. Es schien nur so, als würde das System auf der Platte mit der SCSI-ID 4 laufen. Wir sind erleichtert zu bemerken, dass keine Daten verloren gingen oder verändert wurden. Die alte Platte wurde im Müll wiedergefunden und Freds Daten konnten wiederhergestellt werden (Bill weiß jetzt, dass er noch viel zu lernen hat). Obwohl in diesem Beispiel SCSI-Platten verwendet wurden, gelten die Konzepte gleichermaßen für IDE-Platten. Slices mit Fdisk erstellen Zu diesem Zeitpunkt werden noch keine Änderungen auf die Festplatte ausgeschrieben. Sie können daher sysinstall jederzeit verlassen, und erneut beginnen, wenn Sie denken, einen Fehler gemacht zu haben. Sie können sysinstall über die Menüs verlassen, die Taste U drücken oder die Option Undo wählen. Wenn Sie einmal nicht wissen, wie Sie ein Menü verlassen, können Sie den Rechner auch einfach ausschalten. Nachdem Sie in sysinstall die Standard-Installation ausgewählt haben, werden Sie folgende Meldung sehen: Message In the next menu, you will need to set up a DOS-style ("fdisk") partitioning scheme for your hard disk. If you simply wish to devote all disk space to FreeBSD (overwriting anything else that might be on the disk(s) selected) then use the (A)ll command to select the default partitioning scheme followed by a (Q)uit. If you wish to allocate only free space to FreeBSD, move to a partition marked "unused" and use the (C)reate command. [ OK ] [ Press enter or space ] Drücken Sie, wie angegeben, Enter. Im nächsten Bildschirm werden alle Festplatten angezeigt, die der Kernel während der Geräteerkennung gefunden hat. zeigt ein Beispiel von einem System mit zwei IDE-Platten, die als ad0 und ad2 erkannt wurden.
Ein Laufwerk für Fdisk aussuchen
Sie fragen sich vielleicht, warum ad1 nicht angezeigt wird. Wurde die Platte vielleicht nicht erkannt? Stellen Sie sich ein System mit zwei IDE-Platten vor. Eine Platte ist als Master am ersten Controller, die andere als Master am zweiten Controller angeschlossen. Wenn &os; die Platten in der Reihenfolge, in der sie gefunden werden, nummerieren würde, hießen die Platten ad0 und ad1 und alles würde funktionieren. Wenn Sie nun am ersten IDE-Controller eine dritte Platte als Slave anschließen würden, wäre diese Platte ad1. Die vorher ad1 genannte Platte würde nun ad2 heißen. Dateisysteme werden auf Geräten wie ad1s1a angelegt. Daher könnte es passieren, dass auf einmal Dateisysteme nicht mehr gefunden werden und Sie &os; umkonfigurieren müssten. Um diese Probleme zu umgehen, kann der Kernel so eingestellt werden, dass er Platten nach ihrem Anschlussort anstelle der gefundenen Reihenfolge benennt. Nach diesem Schema ist die Master-Platte am zweiten IDE-Controller immer ad2, auch wenn es die Geräte ad0 oder ad1 gar nicht gibt. Dieses Verhalten ist in &os; voreingestellt und der Grund warum im Beispiel die Geräte ad0 und ad2 angezeigt werden. Der Rechner, von dem die gezeigte Ausgabe stammt, hatte zwei IDE-Platten, die beide als Master konfiguriert waren, und keine Slave-Platten. Wählen Sie die Platte aus, auf die Sie &os; installieren wollen und drücken Sie &gui.ok;. Anschließend startet Fdisk und zeigt einen Bildschirm wie den in . Der Bildschirm von Fdisk ist in drei Abschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt umfasst die ersten beiden Zeilen der Anzeige. Er enthält Einzelheiten über die aktuell ausgewählte Platte, unter anderem den &os;-Gerätenamen, die Plattengeometrie und die Kapazität der Platte. Der zweite Abschnitt zeigt die auf der Platte befindlichen Slices. Angezeigt wird der Anfang und das Ende der Slice, die Größe der Slice, der &os;-Gerätename, eine Beschreibung und der Subtyp. Im Beispiel sehen Sie zwei unbenutzte Slices, die durch die Plattenbelegung auf PCs entstehen. Weiterhin sehen Sie eine große FAT-Slice, die ziemlich sicher unter &ms-dos;/&windows; als Laufwerk C: auftaucht und eine erweiterte Slice, die unter &ms-dos;/&windows; weitere Laufwerke enthalten kann. Im dritten Abschnitt sind die Kommandos von Fdisk zusammengefasst.
Typischer Fdisk-Bildschirm vor dem Editieren
Die nächsten Schritte hängen von der beabsichtigten Einteilung der Festplatte ab. Wenn Sie die gesamte Festplatte für &os; verwenden wollen, drücken Sie die Taste A (entspricht dem Menüpunkt Use Entire Disk). Später im Installationsverlauf müssen Sie diese Auswahl bestätigen, danach werden alle bisherigen Daten von der Festplatte gelöscht. Diese Auswahl löscht vorher vorhandene Slices und ersetzt sie durch einen kleinen unbenutzten Bereich (der wieder durch das PC-Design bedingt ist) und eine große Slice für &os;. Wählen Sie dann die neu erstellte Slice mit den Pfeiltasten aus und drücken Sie die Taste S, um die Slice als startfähig (bootbar) zu markieren. zeigt den Bildschirm zu diesem Zeitpunkt. Beachten Sie das A in der Spalte Flags. Dies zeigt an, dass die Slice aktiv ist und das System von dieser Slice starten wird. Um Platz für &os; zu schaffen, können Sie auch bestehende Slices löschen. Markieren Sie dazu die Slice mit den Pfeiltasten und drücken Sie die Taste D. Danach legen Sie eine neue Slice mit der Taste C an. Sie werden nach der Größe der zu erstellenden Slice gefragt; der Vorgabewert entspricht der größten Slice, die angelegt werden kann (entspricht entweder dem größten freien Bereich auf der Festplatte oder der ganzen Festplatte). Wenn Sie schon Platz für &os; geschaffen haben (beispielsweise mit &partitionmagic;), können Sie eine neue Slice direkt mit der Taste C anlegen. Sie werden wieder nach der Größe der anzulegenden Slice gefragt.
Eine Partition über die gesamte Platte
Drücken Sie die Taste Q, wenn Sie fertig sind. Sysinstall merkt sich die Änderungen, schreibt sie aber noch nicht auf die Festplatte.
Einen Boot-Manager installieren Sie können nun einen Boot-Manager installieren. Unter folgenden Umständen sollten Sie den &os;-Boot-Manager installieren: Das System besitzt mehr als ein Laufwerk und &os; ist auf einem anderen Laufwerk als dem ersten Laufwerk installiert. &os; teilt sich das Laufwerk mit einem anderen Betriebssystem. Beim Systemstart wollen Sie auswählen, welches Betriebssystem gestartet wird. Wird der Rechner ausschließlich mit &os; betrieben und &os; ist auf dem ersten Laufwerk installiert, dann genügt der Standard-Boot-Manager. Wenn Sie einen anderen Boot-Manager benutzen, der &os; starten kann, wählen Sie bitte None aus. Nachdem Sie die Auswahl getroffen haben, drücken Sie die Taste Enter.
Sysinstall Boot-Manager-Menü
In der Hilfe, die Sie mit der Taste F1 aufrufen, werden Probleme beschrieben, die entstehen können, wenn sich zwei Betriebssysteme ein Laufwerk teilen.
Slices auf einem anderen Laufwerk anlegen Wenn das System mehr als ein Laufwerk besitzt, kehrt die Installationsprozedur nach der Auswahl des Boot-Managers zum Bildschirm Select Drives zurück. Sie können hier ein anderes Laufwerk auswählen und auf diesem Laufwerk mit Fdisk weitere Slices anlegen. Wenn Sie &os; auf einem anderen Laufwerk als dem ersten Laufwerk installieren, müssen Sie den &os;-Boot-Manager auf beiden Laufwerken installieren.
Die Laufwerksauswahl verlassen
Die Taste Tab wechselt zwischen dem zuletzt ausgewählten Laufwerk und den Schaltflächen &gui.ok; und &gui.cancel;. Drücken Sie einmal die Taste Tab, um &gui.ok; auszuwählen und drücken Sie anschließend Enter um die Installation weiterzuführen.
Partitionen mit <application>Bsdlabel</application> anlegen In jeder angelegten Slice müssen Sie Partitionen anlegen. Die Partitionen werden mit Buchstaben von a bis h gekennzeichnet. Die Buchstaben b, c und d haben eine besondere Bedeutung, die Sie beachten sollten. Einige Anwendungen profitieren von einer besonderen Aufteilung der Partitionen, insbesondere wenn das System mehr als ein Laufwerk besitzt. Bei der ersten &os;-Installation sollten Sie sich allerdings nicht zu viele Gedanken über die Partitionen machen. Wichtiger ist, dass Sie &os; installieren und benutzen. Wenn Sie mehr Erfahrung mit &os; gesammelt haben, können Sie &os; jederzeit mit anderen Partitionen installieren. Das folgende Schema legt vier Partitionen an: Eine Partition für den Auslagerungsbereich (swap space) und drei Partitionen für Dateisysteme. Partitionen auf dem ersten Laufwerk Partition Dateisystem Größe Beschreibung a / 1 GB Das Root-Dateisystem. Jedes andere Dateisystem wird irgendwo unterhalb von diesem Dateisystem eingehangen. 1 GB ist eine vernünftige Größe für dieses Dateisystem. Sie werden hier wenig Daten speichern und &os; benötigt ungefähr 128 MB Platz auf diesem Dateisystem. Der Rest ist für temporäre Daten und die Reserve, falls künftige Versionen von &os; mehr Platz in / benötigen. b N/A 2-3 x RAM Der Auslagerungsbereich befindet sich auf der b-Partition. Es ist schon fast eine Kunst, die Größe des Auslagerungsbereichs richtig zu bestimmen. Eine gute Daumenregel ist, den Auslagerungsbereich zwei bis dreimal größer als den Hauptspeicher (RAM) anzulegen. Sie sollten mindestens 64 MB für den Auslagerungsbereich vorsehen. Wenn das System also weniger als 32 MB Hauptspeicher besitzt, richten Sie einen 64 MB großen Auslagerungsbereich ein. Besitzt das System mehr als ein Laufwerk, können Sie auf jedem Laufwerk Auslagerungsbereiche anlegen. Da &os; alle Auslagerungsbereiche benutzt, wird der Vorgang des Auslagerns durch mehrere Bereiche beschleunigt. Berechnen Sie in diesem Fall die Größe des benötigten Auslagerungsbereichs, beispielsweise 128 MB, und teilen Sie die Größe durch die Anzahl der Laufwerke. Dies gibt die Größe des Auslagerungsbereichs auf jedem Laufwerk. Mit zwei Platten ergibt das in diesem Beispiel 64 MB Auslagerungsbereich pro Platte. e /var 512 MB bis 4096 MB Das Verzeichnis /var enthält Dateien, die sich dauernd ändern (Protokolldateien und Dateien für Verwaltungszwecke) und auf die im Normalbetrieb oft zugegriffen wird. Liegen diese Dateien in einem gesonderten Dateisystem, kann &os; den Zugriff auf die Dateien optimieren, ohne den Zugriff auf Dateien mit einem anderen Zugriffmuster zu stören. f /usr Der Rest des Laufwerks (mindestens 8 GB) Alle anderen Dateien werden normalerweise im Verzeichnis /usr oder einem Unterverzeichnis von /usr abgelegt.
Die eben genannten Werte dienen nur als Beispiel und sollten nur von erfahrenen Benutzern editiert werden. Wir empfehlen Ihnen, die vom Partitionseditor vorgeschlagene Aufteilung (Auto Defaults) zu verwenden. Wenn Sie &os; auf mehr als einem Laufwerk installieren, müssen Sie noch weitere Partitionen in den Slices auf den anderen Laufwerken anlegen. Am einfachsten legen Sie pro Laufwerk zwei Partitionen an: eine für den Auslagerungsbereich und eine andere für ein Dateisystem. Partitionen auf weiteren Laufwerken Partition Dateisystem Größe Beschreibung b - - Wie schon besprochen, können Sie den Auslagerungsbereich auf mehrere Platten verteilen. Auch wenn die a-Partition frei ist, sollte der Auslagerungsbereich entsprechend der Konvention auf der b-Partition angelegt werden. e /diskn Der Rest des Laufwerks Der Rest der Platte wird von einer großen Partition eingenommen. Sie könnten für diese Partition die a-Partition anstelle der e-Partition benutzen. Allerdings ist die a-Partition per Konvention für das Root-Dateisystem (/) reserviert. Sie brauchen die Konvention nicht zu beachten, da aber sysinstall die Konvention beachtet, ist die Installation sauberer, wenn Sie das auch tun. Sie können das Dateisystem irgendwo einhängen. Das Beispiel schlägt die Verzeichnisse /diskn vor, wobei n die Laufwerke nummeriert. Sie können ein anderes Schema verwenden, wenn Sie möchten.
Wenn Sie die Aufteilung der Partitionen festgelegt haben, können Sie die Partitionen mit sysinstall anlegen. Es erscheint die nachstehende Meldung: Message Now, you need to create BSD partitions inside of the fdisk partition(s) just created. If you have a reasonable amount of disk space (1GB or more) and don't have any special requirements, simply use the (A)uto command to allocate space automatically. If you have more specific needs or just don't care for the layout chosen by (A)uto, press F1 for more information on manual layout. [ OK ] [ Press enter or space ] Drücken Sie Enter, um den &os;-Partitionseditor, der Disklabel heißt, zu starten. zeigt den Einstiegsbildschirm von Disklabel. Der Bildschirm ist in drei Bereiche geteilt. Die ersten Zeilen zeigen den Namen des Laufwerks, das Sie gerade bearbeiten und die Slice, die die erstellten Partitionen enthält (Disklabel spricht hier von Partitionen anstatt von Slices). Der freie Platz einer Slice, der noch keiner Partition zugeordnet ist, wird ebenfalls angezeigt. In der Mitte des Bildschirms werden die angelegten Partitionen, der Name des Dateisystems, das sich in der Partition befindet, dessen Größe und die Optionen zum Erstellen des Dateisystems angezeigt. Das untere Drittel des Bildschirms zeigt die in Disklabel gültigen Tastenkombinationen.
Sysinstall Disklabel-Editor
Disklabel kann für Sie automatisch Partitionen mit vorgegebenen Größen erstellen (diese Standardgrößen werden durch einen internen Partitionierungsalgorithmus ermittelt, der auf der Plattengröße beruht). Probieren Sie das bitte jetzt aus und drücken Sie die Taste A. Der Bildschirm sieht danach ähnlich wie in aus. Abhängig von der Größe des Laufwerks können die Vorgabewerte richtig oder falsch sein. Da Sie die Vorgaben nicht akzeptieren müssen, spielt das keine Rolle. &os; legt das Verzeichnis /tmp in einer eigenen Partition an. Dies verhindert, dass sich die Root-Partition mit temporären Dateien füllt.
Sysinstall Disklabel-Editor mit automatischen Vorgaben
Wollen Sie die vorgegebenen Partitionen nicht verwenden und durch eigene ersetzen, markieren Sie mit den Pfeiltasten die erste Partition und drücken Sie die Taste D, um die Partition zu löschen. Wiederholen Sie dies für alle vorgegebenen Partitionen. Um die erste Partition (a), die als / eingehangen wird, zu erstellen, drücken Sie die Taste C. Stellen Sie dabei sicher, dass die richtige Slice im oberen Teil des Bildschirms markiert ist. Wie in , erscheint ein Fenster, in dem Sie die Größe der Partition angeben müssen. Sie können die Größe in Blöcken oder einer Zahl gefolgt von M für Megabyte, G für Gigabyte oder C für Zylinder angeben.
Die Größe einer Partition festlegen
Die vorgegebene Größe erstellt eine Partition, die den Rest der Slice ausfüllt. Wenn Sie die Größen aus dem früheren Beispiel verwenden, löschen Sie die vorgeschlagene Größe mit der Taste Backspace und tragen Sie 512M ein, wie in gezeigt. Drücken Sie anschließend &gui.ok;.
Die Größe einer Partition ändern
Nachdem Sie die Größe der Partition festgelegt haben, werden Sie gefragt, ob die Partition ein Dateisystem oder einen Auslagerungsbereich enthalten soll (siehe ). Die erste Partition enthält ein Dateisystem, wählen Sie FS aus und drücken Sie die Taste Enter.
Den Partitionstyp festlegen
Abschließend müssen Sie, weil Sie ein Dateisystem erstellen, angeben, wo das Dateisystem eingehangen wird. Die Eingabe ist in dargestellt. Das Root-Dateisystem wird in / eingehangen, geben Sie daher / ein und drücken Sie die Taste Enter.
Den Mountpoint festlegen
Auf dem Bildschirm wird jetzt die neu angelegte Partition angezeigt. Wiederholen Sie diese Prozedur für die restlichen Partitionen. Beim Anlegen des Auslagerungsbereichs werden Sie nicht nach einem Mountpoint gefragt, da ein Auslagerungsbereich nie eingehangen wird. Wenn Sie die letzte Partition anlegen, /usr, können Sie die vorgeschlagene Größe stehen lassen. Das Dateisystem wird dann den Rest der Slice einnehmen. Der letzte Bildschirm von Disklabel sieht wie in aus (Ihre Werte werden von den gezeigten Werten abweichen). Drücken Sie die Taste Q, um Disklabel zu verlassen.
Sysinstall Disklabel-Editor
Den Installationsumfang bestimmen Die Distribution auswählen Welche Software Sie installieren, hängt hauptsächlich vom Zweck des Rechners und dem zur Verfügung stehenden Plattenplatz ab. Die vorgegebenen Distributionen reichen von der minimalen Installation bis hin zu einer kompletten Installation. Anfänger sollten eine der vorgegebenen Distributionen auswählen, erfahrene Benutzer können die zu installierende Distribution anpassen. Die Taste F1 führt zu einem Hilfebildschirm, der die Distributionen und deren Inhalte beschreibt. Drücken Sie Enter, um die Hilfe zu verlassen und zur Auswahl der Distribution zurückzukehren. Wenn Sie eine graphische Benutzeroberfläche installieren wollen, müssen Sie die Konfiguration des X-Servers und die Auswahl der Benutzeroberfläche nach erfolgreicher Installation durchführen. Die Installation und Konfiguration des X-Servers wird in besprochen. Wenn Sie einen angepassten Kernel erstellen wollen, wählen Sie eine Distribution aus, die den Quellcode (source code) enthält. Warum und wie Sie einen angepassten Kernel erstellen, erfahren Sie in . Natürlich ist das flexibelste System das, auf dem alles installiert ist. Wenn das System über ausreichend Plattenplatz verfügt, wählen Sie mit den Pfeiltasten die Option All aus (siehe ) und drücken die Taste Enter. Wenn Sie Bedenken haben, dass der Plattenplatz nicht ausreicht, wählen Sie eine Distribution, die weniger Software enthält. Machen Sie sich keine unnötigen Sorgen um die richtige Distribution, ausgelassene Distribution können später nachinstalliert werden.
Die Distribution auswählen
Die Ports-Sammlung installieren Nach der Auswahl der Distribution haben Sie Gelegenheit, die &os;-Ports-Sammlung zu installieren. Mit der Ports-Sammlung lässt sich Software Dritter auf einfache Art und Weise installieren. Der Quellcode der zu installierenden Software ist nicht in der Ports-Sammlung enthalten. Stattdessen enthält die Ports-Sammlung Dateien, die den Installationsprozess (herunterladen, übersetzen und installieren) automatisieren. Die Ports-Sammlung wird in besprochen. Der Installationsprozess prüft nicht, ob ausreichend Platz für die Ports-Sammlung vorhanden ist. Wählen Sie die Ports-Sammlung bitte nur aus, wenn das System über ausreichenden Platz verfügt. In &os; &rel.current; nimmt die Ports-Sammlung ungefähr &ports.size; Plattenplatz in Anspruch. Neuere Versionen von &os; benötigen mit Sicherheit noch mehr Platz. User Confirmation Requested Would you like to install the FreeBSD ports collection? This will give you ready access to over &os.numports; ported software packages, at a cost of around &ports.size; of disk space when "clean" and possibly much more than that if a lot of the distribution tarballs are loaded (unless you have the extra CDs from a FreeBSD CD/DVD distribution available and can mount it on /cdrom, in which case this is far less of a problem). The ports collection is a very valuable resource and well worth having on your /usr partition, so it is advisable to say Yes to this option. For more information on the ports collection & the latest ports, visit: http://www.FreeBSD.org/ports [ Yes ] No Wählen Sie mit den Pfeiltasten &gui.yes; aus, um die Ports-Sammlung zu installieren. Wählen Sie &gui.no; aus, um die Ports-Sammlung auszulassen. Drücken Sie danach die Taste Enter, es erscheint wieder das Distributionsmenü.
Die Distributionen bestätigen
Wenn Sie mit den ausgewählten Optionen zufrieden sind, wählen Sie mit den Pfeiltasten Exit aus (stellen Sie sicher, dass &gui.ok; aktiv ist) und drücken Sie die Taste Enter.
Das Installationsmedium auswählen Wenn Sie von einer CD-ROM oder einer DVD installieren, wählen Sie bitte Install from a FreeBSD CD/DVD aus. Stellen Sie sicher, dass &gui.ok; aktiv ist und drücken Sie dann die Taste Enter, um mit der Installation fortzufahren. Wenn Sie ein anderes Installationsmedium benutzen, wählen Sie die passende Option aus und folgen den angezeigten Anweisungen. Die Hilfeseiten über Installationsmedien erreichen Sie mit der Taste F1. Drücken Sie Enter, um zur Auswahl des Installationsmediums zurückzukehren.
Das Installationsmedium auswählen
FTP-Installationsmodi Installation FTP Sie können zwischen drei FTP-Installationsmodi wählen: Active-FTP, Passive-FTP oder über einen HTTP-Proxy. FTP Active: Install from an FTP server Diese Option führt alle FTP-Operationen im Active-Mode aus. Dieser Modus funktioniert nicht durch Firewalls, er funktioniert aber mit alten FTP-Servern, die den Passive-Mode nicht beherrschen. Wenn die Verbindung im Passive-Mode (das ist die Vorgabe) hängt, versuchen Sie den Active-Mode. FTP Passive: Install from an FTP server through a firewall FTP Passive-Mode Mit dieser Option benutzt sysinstall den Passive-Mode für alle FTP-Operationen. In diesem Modus funktionieren Verbindungen durch Firewalls, die einkommende Pakete auf beliebigen TCP-Ports blockieren. FTP via a HTTP proxy: Install from an FTP server through a http proxy FTP über einen HTTP-Proxy Diese Option weist sysinstall an, alle FTP-Operationen mit HTTP über einen Proxy (wie ein Web-Browser) durchzuführen. Der Proxy leitet die Anfragen an den richtigen FTP-Server weiter. Mit dieser Option passieren Sie eine Firewall, die FTP-Verbindungen verbietet, aber einen HTTP-Proxy anbietet. Neben dem FTP-Server müssen Sie in diesem Fall den Proxy-Server angeben. Bei einem FTP-Proxy-Server müssen Sie normalerweise den Ziel-FTP-Server als Teil des Benutzernamens hinter dem Klammeraffen (@) angeben. Der Proxy-Server übernimmt die Kommunikation mit dem Ziel-FTP-Server. Nehmen wir an, Sie wollen von ftp.FreeBSD.org über den FTP-Proxy foo.example.com auf Port 1234 installieren. Wählen Sie das Menü Options aus und setzen Sie dort den FTP-Benutzernamen (username) auf ftp@ftp.FreeBSD.org. Als Passwort geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Setzen Sie das Installationsmedium auf Active-FTP oder Passive-FTP, je nachdem welchen Modus der Proxy-Server unterstützt. Für die URL geben Sie ftp://foo.example.com:1234/pub/FreeBSD an. Der Proxy-Server foo.example.com leitet Zugriffe auf das Verzeichnis /pub/FreeBSD an den Server ftp.FreeBSD.org weiter. Daher können foo.example.com als FTP-Server angeben.
Die Installation festschreiben Wenn Sie wünschen, kann die Installation nun beginnen. Dies ist die letzte Gelegenheit, die Installation abzubrechen und Änderungen auf der Festplatte zu vermeiden. User Confirmation Requested Last Chance! Are you SURE you want to continue the installation? If you're running this on a disk with data you wish to save then WE STRONGLY ENCOURAGE YOU TO MAKE PROPER BACKUPS before proceeding! We can take no responsibility for lost disk contents! [ Yes ] No Wählen Sie &gui.yes; aus und drücken Sie Enter, um weiter zu machen. Die Installationsdauer hängt von den ausgewählten Distributionen, dem Installationsmedium und der Geschwindigkeit des Rechners ab. Während der Installation wird der Fortgang mit Statusmeldungen angezeigt. Die Installation ist beendet, wenn die folgende Meldung erscheint: Message Congratulations! You now have FreeBSD installed on your system. We will now move on to the final configuration questions. For any option you do not wish to configure, simply select No. If you wish to re-enter this utility after the system is up, you may do so by typing: /usr/sbin/sysinstall. [ OK ] [ Press enter or space ] Drücken Sie die Taste Enter, um die Nacharbeiten durchzuführen. Wenn Sie &gui.no; auswählen und Enter drücken wird die Installation abgebrochen und das System wird nicht verändert. Die nachstehende Meldung wird angezeigt: Message Installation complete with some errors. You may wish to scroll through the debugging messages on VTY1 with the scroll-lock feature. You can also choose "No" at the next prompt and go back into the installation menus to retry whichever operations have failed. [ OK ] Die Meldung wird angezeigt, weil nichts installiert wurde. Drücken Sie Enter, um in das Hauptmenü zurückzukehren. Dort können Sie die Installationsprozedur verlassen. Arbeiten nach der Installation Nach einer erfolgreichen Installation wird das System konfiguriert. Sie können das System direkt konfigurieren oder nach einem Neustart. Nach einem Neustart rufen Sie sysinstall auf und wählen den Menüpunkt Configure. Netzwerkkonfiguration Wenn Sie schon PPP für eine FTP-Installation konfiguriert haben, erscheint dieser Bildschirm nicht. Sie können die Konfiguration später in sysinstall vornehmen. Netzwerke und die Konfiguration von &os; als Gateway oder Router werden eingehend im Kapitel Weiterführende Netzwerkthemen behandelt. User Confirmation Requested Would you like to configure any Ethernet or PPP network devices? [ Yes ] No Wenn Sie eine Netzwerkkarte konfigurieren wollen, wählen Sie &gui.yes; aus und drücken Sie die Taste Enter. Wählen Sie &gui.no;, um die Netzwerkkonfiguration zu überspringen.
Eine Netzwerkkarte auswählen
Wählen Sie die zu konfigurierende Karte mit den Pfeiltasten aus und drücken Sie die Taste Enter. User Confirmation Requested Do you want to try IPv6 configuration of the interface? Yes [ No ] Für das gezeigte Installationsbeispiel genügte das momentan verwendete Internet-Protokoll (IPv4). Daher wurde mit den Pfeiltasten &gui.no; ausgewählt und mit der Taste Enter bestätigt. Wenn Sie durch einen RA-Server mit einem IPv6-Netzwerk verbunden sind, wählen Sie bitte &gui.yes; und drücken die Taste Enter. Die Suche nach den RA-Servern dauert einige Sekunden. User Confirmation Requested Do you want to try DHCP configuration of the interface? Yes [ No ] Falls Sie das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) nicht verwenden, wählen Sie &gui.no; aus und drücken Sie Enter. Wenn Sie &gui.yes; auswählen, wird das Programm dhclient ausgeführt und bei Erfolg die Netzwerkkarte konfiguriert. Mehr über DHCP können Sie in nachlesen. Der nächste Bildschirmabzug zeigt die Netzwerkkonfiguration eines Systems, das Gateway für das lokale Netz ist.
Die Netzwerkkarte ed0 konfigurieren
Tragen Sie in die Felder, die Sie mit der Taste Tab auswählen können, die richtige Konfiguration ein. Host Der vollständige Rechnername (fully-qualified hostname), wie in diesem Beispiel k6-2.example.com. Domain Der Domain-Name, in dem sich der Rechner befindet. Im Beispiel ist das example.com. IPv4 Gateway Die IP-Adresse des Rechners, der Pakete an entfernte Netze weiterleitet. Sie müssen dieses Feld ausfüllen, wenn der sich der Rechner in einem Netzwerk befindet. Lassen Sie das Feld leer, wenn der Rechner der Gateway in das Internet ist. Der IPv4-Gateway wird auch default gateway oder default route genannt. Name server Die IP-Adresse des lokalen DNS-Servers. Im Beispiel gibt es keinen lokalen DNS-Server, daher wurde der DNS-Server des Providers (208.163.10.2) benutzt. IPv4 address Die IP-Adresse der Netzwerkkarte (192.168.0.1). Netmask (Netzmaske) Im Beispiel werden Adressen aus einem Klasse C Netz (192.168.0.0 bis 192.168.0.255) benutzt. Standardmäßig besitzt ein Klasse C Netz die Netzmaske 255.255.255.0. Extra options to ifconfig (Optionen für ifconfig) Zusätzliche Optionen für den Befehl ifconfig, die spezifisch für die verwendete Netzwerkkarte sind. Im Beispiel sind keine Optionen angegeben. Wenn Sie alle Werte eingegeben haben, wählen Sie mit Tab &gui.ok; aus und drücken Sie Enter. User Confirmation Requested Would you like to bring the ed0 interface up right now? [ Yes ] No Wenn Sie &gui.yes; auswählen und Enter drücken, wird die Netzwerkkonfiguration aktiviert. Allerdings bringt dies zu diesem Zeitpunkt nicht viel, da der Rechner noch neu gestartet werden muss.
Gateway einrichten User Confirmation Requested Do you want this machine to function as a network gateway? [ Yes ] No Wählen Sie &gui.yes;, wenn der Rechner ein Gateway für ein lokales Netz ist und Pakete an andere Netze weiterleitet. Wenn der Rechner ein normaler Netzknoten ist, wählen Sie &gui.no; aus. Bestätigen Sie die auswahl mit der Taste Enter. IP-Dienste einrichten User Confirmation Requested Do you want to configure inetd and the network services that it provides? Yes [ No ] Wenn &gui.no; ausgewählt wird, werden Dienste wie telnetd nicht aktiviert. Benutzer können sich dann von entfernten Rechnern nicht mit telnet an dieser Maschine anmelden. Lokale Benutzer können aber auf entfernte Rechner mit telnet zugreifen. Die Dienste können Sie nach der Installation aktivieren, indem Sie die Datei /etc/inetd.conf editieren. Dies wird in beschrieben. Wenn Sie jetzt weitere Dienste aktivieren möchten, wählen Sie &gui.yes; aus. Es erscheint die nachstehende Rückfrage: User Confirmation Requested The Internet Super Server (inetd) allows a number of simple Internet services to be enabled, including finger, ftp and telnetd. Enabling these services may increase risk of security problems by increasing the exposure of your system. With this in mind, do you wish to enable inetd? [ Yes ] No Bestätigen Sie die Rückfrage mit &gui.yes;. User Confirmation Requested inetd(8) relies on its configuration file, /etc/inetd.conf, to determine which of its Internet services will be available. The default FreeBSD inetd.conf(5) leaves all services disabled by default, so they must be specifically enabled in the configuration file before they will function, even once inetd(8) is enabled. Note that services for IPv6 must be separately enabled from IPv4 services. Select [Yes] now to invoke an editor on /etc/inetd.conf, or [No] to use the current settings. [ Yes ] No Wenn Sie &gui.yes; auswählen, können Sie Dienste aktivieren, in dem Sie das Zeichen # am Zeilenanfang entfernen.
<filename>inetd.conf</filename> editieren
Wenn Sie die gewünschten Dienste aktiviert haben, drücken Sie die Taste Esc. Es erscheint ein Menü, in dem Sie die Änderungen abspeichern und den Editor verlassen können.
SSH aktivieren SSH sshd User Confirmation Requested Would you like to enable SSH login? Yes [ No ] Durch die Auswahl von &gui.yes;, wird &man.sshd.8;, der OpenSSH-Daemon aktiviert. Danach ist es möglich, sich über eine verschlüsselte Verbindung auf Ihrem System anzumelden. Weitere Informationen über OpenSSH finden Sie in des &os;-Handbuchs. Anonymous-FTP FTP anonymous User Confirmation Requested Do you want to have anonymous FTP access to this machine? Yes [ No ] Anonymous-FTP verbieten Wenn Sie die vorgegebene Auswahl &gui.no; mit der Taste Enter bestätigen, können Benutzer, die ein Konto und ein Passwort auf dem System besitzen, immer noch mit FTP auf das System zugreifen. Anonymous-FTP erlauben Wenn Sie Anonymous-FTP erlauben, darf jeder auf Ihr System zugreifen. Bedenken Sie die Folgen für die Systemsicherheit (siehe ) bevor Sie diese Option aktivieren. Um Anonymous-FTP zu aktivieren, wählen Sie mit den Pfeiltasten &gui.yes; aus und drücken Sie die Taste Enter. Es erscheint folgende Meldung: User Confirmation Requested Anonymous FTP permits un-authenticated users to connect to the system FTP server, if FTP service is enabled. Anonymous users are restricted to a specific subset of the file system, and the default configuration provides a drop-box incoming directory to which uploads are permitted. You must separately enable both inetd(8), and enable ftpd(8) in inetd.conf(5) for FTP services to be available. If you did not do so earlier, you will have the opportunity to enable inetd(8) again later. If you want the server to be read-only you should leave the upload directory option empty and add the -r command-line option to ftpd(8) in inetd.conf(5) Do you wish to continue configuring anonymous FTP? [ Yes ] No Diese Nachricht informiert Sie darüber, dass der FTP-Dienst auch in der Datei /etc/inetd.conf aktiviert werden muss, wenn Sie anonyme FTP-Verbindungen erlauben wollen (lesen Sie dazu auch des &os;-Handbuchs). Wählen Sie &gui.yes; und drücken Sie Enter, um fortzufahren. Danach erscheint der folgende Bildschirm:
Anonymous-FTP konfigurieren
Mit der Taste Tab wechseln Sie zwischen den Feldern, in die Sie die benötigten Informationen eingeben. UID Die User-ID, die dem anonymen FTP-Benutzer zugewiesen werden soll. Alle hochgeladenen Dateien werden diesem User-ID gehören. Group Die Gruppe, zu der der anonyme FTP-Benutzer gehören soll. Comment Eine Beschreibung dieses Benutzers in der Datei /etc/passwd. FTP Root Directory Ort, an dem Dateien für anonymen FTP-Zugang bereitgestellt werden sollen. Upload Subdirectory Das Verzeichnis, in dem von einem anonymen FTP-Benutzer hochgeladene Dateien gespeichert werden. Das FTP-Wurzelverzeichnis wird per Voreinstellung in /var angelegt. Wenn in /var zu wenig Platz vorhanden ist, können Sie das FTP-Wurzelverzeichnis beispielsweise nach /usr/ftp verlegen. Wenn Sie mit den Einstellungen zufrieden sind, drücken Sie die Taste Enter. User Confirmation Requested Create a welcome message file for anonymous FTP users? [ Yes ] No Wenn Sie &gui.yes; auswählen und mit Enter bestätigen, können Sie die Begrüßungsmeldung des FTP-Servers in einem Editor ändern.
Begrüßungsmeldung des FTP-Servers editieren
Der Editor, in dem Sie sich befinden, heißt ee. Folgen Sie den Anweisungen, um die Meldung zu editieren. Sie können die Meldung auch später in einem Editor Ihrer Wahl editieren. Merken Sie sich dazu den Dateinamen, der im Editor unten angezeigt wird. Wenn Sie die Taste Esc drücken, erscheint ein Menü, in dem a) leave editor vorgewählt ist. Drücken Sie die Taste Enter, um den Editor zu verlassen. Falls Sie Änderungen vorgenommen haben, bestätigen Sie die Änderungen nochmals mit Enter.
Network-File-System einrichten Mit dem Network-File-System (NFS) können Sie über ein Netzwerk auf Dateien zugreifen. Ein Rechner kann NFS-Server, NFS-Client oder beides sein. NFS wird in besprochen. NFS-Server einrichten User Confirmation Requested Do you want to configure this machine as an NFS server? Yes [ No ] Wenn Sie keinen NFS-Server benötigen, wählen Sie &gui.no; aus und bestätigen Sie mit Enter. Wenn Sie &gui.yes; auswählen, erscheint der Hinweis, dass die Datei exports angelegt werden muss. Message Operating as an NFS server means that you must first configure an /etc/exports file to indicate which hosts are allowed certain kinds of access to your local filesystems. Press [Enter] now to invoke an editor on /etc/exports [ OK ] Drücken Sie Enter und es wird ein Editor gestartet, in dem Sie die Datei exports editieren können.
<filename>exports</filename> editieren
Folgen Sie den Anweisungen, um Dateisysteme zu exportieren. Sie können die Datei auch später in einem Editor Ihrer Wahl editieren. Merken Sie sich dazu den Dateinamen, der im Editor unten angezeigt wird. Drücken Sie die Taste Esc und es erscheint ein Menü, in dem a) leave editor vorgewählt ist. Drücken Sie die Taste Enter, um den Editor zu verlassen.
<acronym>NFS</acronym>-Client einrichten Mit einem NFS-Client können Sie auf NFS-Server zugreifen. User Confirmation Requested Do you want to configure this machine as an NFS client? Yes [ No ] Wählen Sie entweder &gui.yes; oder &gui.no; aus und drücken Sie Enter.
Die Systemkonsole einrichten Sie können verschiedene Merkmale der Systemkonsole anpassen. User Confirmation Requested Would you like to customize your system console settings? [ Yes ] No Wenn Sie die Merkmale der Systemkonsole anpassen wollen, wählen Sie &gui.yes; aus und drücken Sie die Taste Enter.
Merkmale der Systemkonsole
Oft wird ein Bildschirmschoner auf der Konsole aktiviert. Wälen Sie mit den Pfeiltasten Saver aus und drücken Sie die Taste Enter.
Bildschirmschoner auswählen
Wählen Sie den gewünschten Bildschirmschoner mit den Pfeiltasten aus und drücken Sie Enter. Das Konfigurationsmenü der Systemkonsole erscheint wieder. In der Voreinstellung wird der Bildschirmschoner nach 300 Sekunden aktiviert. Um diese Zeitspanne zu ändern, wählen Sie wieder Saver aus. Mit den Pfeiltasten wählen Sie dann Timeout aus und drücken Enter. Es erscheint ein Eingabefenster:
Den Bildschirmschoner einstellen
Ändern Sie die Zeitspanne und wählen Sie &gui.ok; aus. Mit Enter kehren Sie in das Konfigurationsmenü der Systemkonsole zurück.
Die Konfiguration der Systemkonsole verlassen
Um die Nacharbeiten fortzuführen, wählen Sie Exit aus und drücken Sie Enter.
Die Zeitzone einstellen Wenn Sie die Zeitzone richtig einstellen, kann Ihr Rechner automatisch regional bedingte Zeitumstellungen ausführen und andere von der Zeitzone abhängige Funktionen handhaben. Das folgende Beispiel gilt für den Osten der USA. Ihre Auswahl hängt vom geographischen Standort Ihres Rechners ab. User Confirmation Requested Would you like to set this machine's time zone now? [ Yes ] No Um die Zeitzone einzustellen, wählen Sie &gui.yes; und drücken Enter. User Confirmation Requested Is this machine's CMOS clock set to UTC? If it is set to local time or you don't know, please choose NO here! Yes [ No ] Je nachdem ob die Systemzeit die Zeitzone UTC verwendet, wählen Sie &gui.yes; oder &gui.no; aus. Bestätigen Sie die Auswahl mit der Taste Enter.
Das Gebiet auswählen
Wählen Sie mit den Pfeiltasten das richtige Gebiet aus und drücken Sie Enter.
Das Land auswählen
Wählen Sie mit den Pfeiltasten das richtige Land aus und drücken Sie Enter.
Die Zeitzone auswählen
Wählen Sie mit den Pfeiltasten die richtige Zeitzone aus drücken Sie Enter. Confirmation Does the abbreviation 'EDT' look reasonable? [ Yes ] No Wenn die angezeigte Abkürzung der Zeitzone richtig ist, bestätigen Sie diese mit der Taste Enter.
Linux-Kompatibilität Die folgenden Anweisungen sind für &os; 7.X gültig. Installieren Sie eine &os; 8.X-Version, wird der folgende Bildschirm nicht angezeigt. User Confirmation Requested Would you like to enable Linux binary compatibility? [ Yes ] No Wenn Sie &gui.yes; auswählen und Enter drücken, können Sie Linux-Software auf &os; laufen lassen. Später wird dazu die notwendige Software installiert. Wenn Sie über FTP installieren, müssen Sie mit dem Internet verbunden sein. Einige FTP-Server bieten nicht alle verfügbare Software an. Es kann sein, dass die nötige Software für die Linux-Kompatibilität nicht installiert werden kann, dies können Sie später jedoch nachholen. Die Maus konfigurieren Mit einer 3-Tasten-Maus können Sie Texte auf der Konsole und in Programmen markieren und einfügen (cut and paste). Wenn Sie eine 2-Tasten-Maus besitzen, können Sie eine 3-Tasten-Maus emulieren. Lesen Sie dazu nach der Installation die Hilfeseite &man.moused.8;. Das folgende Beispiel zeigt die Konfiguration einer nicht-USB-Maus (PS/2 oder serielle Maus): User Confirmation Requested Does this system have a PS/2, serial, or bus mouse? [ Yes ] No Wählen Sie &gui.yes; für eine PS/2-, eine serielle oder eine Bus-Maus. Haben Sie hingegen eine USB-Maus, wählen Sie &gui.no;. Danach drücken Sie Enter.
Das Mausprotokoll festlegen
Markieren Sie mit den Pfeiltasten Type und drücken Sie press Enter.
Das Mausprotokoll festlegen
Im Beispiel wurde eine PS/2-Maus verwendet, sodass die Vorgabe Auto passend war. Sie können das Protokoll mit den Pfeiltasten ändern. Stellen Sie sicher, dass &gui.ok; aktiviert ist und verlassen Sie das Menü mit der Taste Enter.
Den Mausport einstellen
Wählen Sie mit den Pfeiltasten Port und drücken Sie die Taste Enter.
Den Mausport einstellen
Im Beispiel wurde eine PS/2-Maus verwendet, sodass die Vorgabe PS/2 richtig war. Sie können den Port mit den Pfeiltasten ändern. Bestätigen Sie die Auswahl mit der Taste Enter.
Den Mouse-Daemon aktivieren
Wählen Sie nun mit den Pfeiltasten Enable aus und drücken Sie die Taste Enter, um den Mouse-Daemon zu aktivieren und zu testen.
Den Mouse-Daemon testen
Bewegen Sie die Maus hin und her und prüfen Sie, dass sich der Mauszeiger entsprechend bewegt. Wenn alles in Ordnung ist, wählen Sie &gui.yes; aus und drücken Sie Enter. Wenn sich die Maus nicht richtig verhält, wurde sie nicht korrekt konfiguriert. Wählen Sie in diesem Fall &gui.no; und versuchen Sie, die Einstellungen zu korrigieren. Um mit den Nacharbeiten fortzufahren, wählen Sie mit den Pfeiltasten Exit aus und drücken Sie Enter.
Pakete installieren Pakete (packages) sind schon übersetzte Programme und sind ein zweckmäßiger Weg, Programme zu installieren. Beispielhaft wird im Folgenden die Installation eines Paketes gezeigt. In diesem Schritt können auch weitere Pakete installiert werden. Nach der Installation können Sie mit sysinstall zusätzliche Pakete installieren. User Confirmation Requested The FreeBSD package collection is a collection of hundreds of ready-to-run applications, from text editors to games to WEB servers and more. Would you like to browse the collection now? [ Yes ] No Nachdem Sie [ Yes ] ausgewählt und Enter gedrückt haben, gelangen Sie in die Paketauswahl:
Die Paketkategorie aussuchen
Es stehen nur die Pakete zur Auswahl, die sich auf dem momentanen Installationsmedium befinden. Wenn Sie All auswählen, werden alle Pakete angezeigt. Sie können die Anzeige auf die Pakete einer Kategorie beschränken. Wählen Sie mit den Pfeiltasten die Kategorie aus und drücken Sie die Taste Enter. Ein Menü mit allen Paketen der ausgewählten Kategorie erscheint:
Pakete auswählen
Im gezeigten Bildschirm ist das Paket bash ausgewählt. Sie können weitere Pakete auswählen, indem Sie die Pakete mit den Pfeiltasten markieren und die Taste Space drücken. In der unteren linken Ecke des Bildschirms wird eine Kurzbeschreibung des ausgewählten Pakets angezeigt. Die Taste Tab wechselt zwischen dem zuletzt ausgesuchten Paket, &gui.ok; und &gui.cancel;. Wenn Sie die zu installierenden Pakete ausgewählt haben, drücken Sie einmal Tab, um &gui.ok; zu markieren. Drücken Sie dann Enter, um wieder in die Paketauswahl zu gelangen. Die rechte und die linke Pfeiltaste wechseln ebenfalls zwischen &gui.ok; und &gui.cancel;. Mit diesen Tasten können Sie auch &gui.ok; auswählen und dann mit Enter zur Paketauswahl zurückkehren.
Pakete installieren
Benutzen Sie die Taste Tab und die Pfeiltasten um [ Install ] auszuwählen. Drücken Sie anschließend die Taste Enter. Sie müssen jetzt die Installation der Pakete bestätigen:
Paketinstallation bestätigen
Die Paketinstallation wird gestartet, wenn Sie &gui.ok; auswählen und Enter drücken. Den Verlauf der Installation können Sie anhand der angezeigten Meldungen verfolgen; achten Sie dabei auf Fehlermeldungen. Nach der Paketinstallation können Sie die Nacharbeiten fortsetzen. Wenn Sie keine Pakete ausgewählt haben und die Nacharbeiten fortsetzen möchten, wählen Sie trotzdem [ Install ] aus.
Benutzer und Gruppen anlegen Während der Installation sollten Sie mindestens ein Benutzerkonto anlegen, sodass Sie das System ohne das Konto root benutzen können. Normalerweise ist die Root-Partition recht klein und läuft schnell voll, wenn Sie Anwendungen unter dem root-Konto laufen lassen. Vor der größten Gefahr warnt der nachstehende Hinweis: User Confirmation Requested Would you like to add any initial user accounts to the system? Adding at least one account for yourself at this stage is suggested since working as the "root" user is dangerous (it is easy to do things which adversely affect the entire system). [ Yes ] No Der Bildschirm auf Deutsch: Bestätigung erforderlich Wollen Sie Benutzerkonten anlegen? Wir empfehlen, mindestens ein Konto für sich selbst anzulegen, da es gefährlich ist, unter "root" zu arbeiten (es ist leicht, Befehle einzugeben, die das System nachhaltig beeinträchtigen). [ Yes ] No Um ein Benutzerkonto anzulegen, wählen Sie &gui.yes; aus und drücken Enter.
Benutzerkonto auswählen
Markieren Sie User mit den Pfeiltasten und drücken Sie die Taste Enter.
Benutzerkonto anlegen
Wählen Sie die Felder zum Ausfüllen mit der Taste Tab aus. Zur Hilfe werden die nachstehenden Beschreibungen werden im unteren Teil des Bildschirms angezeigt: Login ID Der Name des Benutzerkontos (verpflichtend). UID Die numerische ID dieses Kontos. Wenn Sie das Feld leer lassen, wird eine ID automatisch zugeteilt. Group Die diesem Konto zugeordnete Login-Gruppe. Wenn Sie das Feld leer lassen, wird automatisch eine Gruppe zugeteilt. Password Das Passwort des Benutzerkontos. Füllen Sie dieses Feld sehr sorgfätig aus. Full name Der vollständige Name des Benutzers (Kommentarfeld). Member groups Die Gruppen, in denen dieses Konto Mitglied ist (das Konto erhält Zugriffsrechte auf Dateien dieser Gruppe). Home directory Das Heimatverzeichnis des Benutzerkontos. Wenn Sie das Feld leer lassen, wird das Verzeichnis automatisch festgelegt. Login shell Die Login-Shell des Kontos. Wenn Sie das Feld leer lassen, wird /bin/sh als Login-Shell festgesetzt. Im Beispiel wurde die Login-Shell von /bin/sh zu der vorher installierten /usr/local/bin/bash geändert. Tragen Sie keine Shell ein, die nicht existiert, da sich sonst nicht anmelden können. In der BSD-Welt wird häufig die C-Shell benutzt, die Sie mit /bin/tcsh angeben können. Damit ein Wechsel auf den Superuser root möglich ist, wurde dem Benutzerkonto die Gruppe wheel zugeordnet. Wenn Sie zufrieden sind, drücken Sie &gui.ok;. Es erscheint wieder das Benutzer-Menü:
Benutzermenü verlassen
Weitere Gruppen können, wenn Sie die Anforderungen schon kennen, zu diesem Zeitpunkt angelegt werden. Nach der Installation können Sie Gruppen mit dem Werkzeug sysinstall anlegen. Wenn Sie alle Benutzer angelegt haben, wählen Sie mit den Pfeiltasten Exit aus und drücken Sie die Taste Enter.
Das <username>root</username>-Passwort festlegen Message Now you must set the system manager's password. This is the password you'll use to log in as "root". [ OK ] [ Press enter or space ] Um das root-Passwort festzulegen, drücken Sie die Taste Enter. Sie müssen das Passwort zweimal eingeben. Stellen Sie sicher, dass Sie das Passwort nicht vergessen. Beachten Sie, dass bei der Eingabe das Passwort weder ausgegeben wird noch Sterne angezeigt werden. New password : Retype new password : Nach der erfolgreichen Eingabe des Passworts kann die Installation fortgesetzt werden. Die Installation beenden Wenn Sie noch weitere Netzwerkkarten konfigurieren oder weitere Einstellungen vornehmen wollen, können Sie das jetzt tun. Sie können die Einstellungen auch nach der Installation mit sysinstall vornehmen. User Confirmation Requested Visit the general configuration menu for a chance to set any last options? Yes [ No ] Um in das Hauptmenü zurückzukehren, wählen Sie mit den Pfeiltasten &gui.no; aus und drücken Sie Enter.
Die Installation beenden
Wählen Sie mit den Pfeiltasten [X Exit Install] aus und drücken Sie die Taste Enter. Sie müssen das Beenden der Installation bestätigen: User Confirmation Requested Are you sure you wish to exit? The system will reboot. [ Yes ] No Wählen Sie &gui.yes;. Wenn Sie von einer CD-ROM gestartet haben, erhalten Sie die folgende Meldung, die Sie daran erinnert, die CD-ROM aus dem Laufwerk zu entfernen: Message Be sure to remove the media from the drive. [ OK ] [ Press enter or space ] Das CD-Laufwerk ist bis zum Neustart des Systems verriegelt. Entfernen Sie die CD zügig, wenn der Rechner startet. Achten Sie beim Neustart des Systems auf eventuell auftauchende Fehlermeldungen (lesen Sie für weitere Informationen).
Tom Rhodes Beigetragen von Weitere Netzwerkdienste einrichten Anfänger ohne Vorwissen finden das Einrichten von Netzwerkdiensten oft deprimierend. Netzwerke und das Internet sind für moderne Betriebssysteme von entscheidender Bedeutung. Es ist daher wichtig, die Netzwerkfunktionen von &os; zu kennen. Die von &os; angebotenen Netzwerkdienste können Sie während der Installation kennen lernen. Netzwerkdienste sind Programme, die Eingaben aus dem Netzwerk entgegennehmen. Es wird große Mühe darauf verwendet, dass diese Programme keinen Schaden verursachen. Leider können auch Programmierern Fehler unterlaufen und es gibt Fälle, in denen Fehler in Netzwerkdiensten von Angreifern ausgenutzt wurden. Es ist daher wichtig, dass Sie nur Dienste aktivieren, die Sie benötigen. Im Zweifallsfall sollten Sie einen Dienst solange nicht aktivieren, bis Sie herausfinden, dass Sie den Dienst benötigen. Einen Dienst können Sie später immer noch mit sysinstall oder in der Datei /etc/rc.conf aktivieren. Wählen Sie den Menüpunkt Networking und es erscheint ein Menü wie das nachstehende:
Netzwerkdienste – obere Hälfte
Die erste Option, Interfaces, wurde schon in konfiguriert. Sie können daher diesen Punkt überspringen. Der Punkt AMD aktiviert einen Dienst, der automatisch Dateisysteme einhängt. Normalerweise wird der Dienst zusammen mit dem NFS-Protokoll (siehe unten) verwendet, um automatisch entfernte Dateisysteme einzuhängen. Dieser Menüpunkt erfordert keine weitere Konfiguration. Der nächste Menüpunkt ist AMD Flags. Wenn Sie den Punkt auswählen, erscheint ein Fenster, in dem Sie AMD-spezifische Optionen eingeben können. Die nachstehenden Optionen sind schon vorgegeben: -a /.amd_mnt -l syslog /host /etc/amd.map /net /etc/amd.map Die Option legt das Verzeichnis fest (hier /.amd_mnt), unter dem Dateisysteme eingehangen werden. Die Option legt die Protokolldatei fest. Wenn syslogd verwendet wird, werden alle Meldungen an den Daemon syslogd gesendet. Das Verzeichnis /host dient zum Zugriff auf exportierte Verzeichnisse von entfernten Rechnern, das Verzeichnis /net dient zum Zugriff auf exportierte Verzeichnisse von entfernten IP-Adressen. Die Datei /etc/amd.map enthält die Einstellungen für von AMD verwaltete Dateisysteme. FTP anonymous Die Auswahl Anon FTP erlaubt Anonymous-FTP-Verbindungen. Wählen Sie diese Option, wenn Sie einen Anonymous-FTP-Server einrichten wollen. Seien Sie sich über die Sicherheitsrisiken bewusst, wenn Sie Anonymous-FTP erlauben. Die Sicherheitsrisiken und die Konfiguration von Anonymous-FTP werden in einem gesonderten Fenster erklärt, das aufgeht, wenn Sie diese Option auswählen. Der Menüpunkt Gateway konfiguriert das System, wie vorher erläutert, als Gateway. Wenn Sie während der Installation den Rechner aus Versehen als Gateway konfiguriert haben, können Sie dies hier wieder rückgängig machen. Der Menüpunkt Inetd konfiguriert, wie schon oben besprochen, den Daemon &man.inetd.8;. Die Auswahl Mail konfiguriert den Mail Transfer Agent (MTA) des Systems. Wenn Sie diesen Punkt auswählen, erscheint das folgende Menü:
Den <acronym>MTA</acronym> festlegen
In diesem Menü wählen Sie aus, welcher MTA installiert und benutzt wird. Ein MTA ist ein Mail-Server, der E-Mails an lokale Empfänger oder an Empfänger im Internet ausliefert. Die Auswahl Sendmail installiert das verbreitete sendmail (in &os; die Voreinstellung). Die Auswahl Sendmail local verwendet sendmail als MTA, deaktiviert aber den Empfang von E-Mails aus dem Internet. Postfix und Exim sind ähnlich wie Sendmail. Beide Programme liefern E-Mails aus und einige Anwender verwenden lieber eines der beiden Programme als MTA. Nachdem Sie einen MTA ausgewählt haben (oder beschlossen haben, keinen MTA zu benutzen), erscheint wieder das Menü Netzwerkdienste. Der nächste Menüpunkt ist NFS client. Die Auswahl NFS client erlaubt es dem System, mit einem NFS-Server zu kommunizieren. Ein NFS-Server stellt mithilfe des NFS-Protokolls Dateisysteme für andere Systeme auf dem Netzwerk bereit. Wenn der Rechner alleine für sich steht, können Sie diesen Menüpunkt auslassen. Wahrscheinlich müssen Sie noch weitere Einstellungen vornehmen; der beschreibt die Einstellungen für NFS-Server und NFS-Clients. Der Menüpunkt NFS server richtet einen NFS-Server auf dem Rechner ein. Durch die Auswahl dieses Punktes werden die für Remote-Procedure-Call (RPC) benötigten Dienste gestartet. Mit RPC werden Routinen auf entfernten Rechnern aufgerufen. Der nächste Punkt, Ntpdate, konfiguriert die Zeitsynchronisation. Wenn Sie diesen Punkt auswählen, erscheint das folgende Menü:
Ntpdate konfigurieren
Wählen Sie aus diesem Menü einen nahe liegenden Server aus. Die Zeitsynchronisation mit einem nahe liegenden Server ist, wegen der geringeren Latenzzeit, genauer als die Synchronisation mit einem weiter entfernten Server. Der nächste Menüpunkt ist PCNFSD. Wenn Sie diesen Punkt auswählen, wird net/pcnfsd aus der Ports-Sammlung installiert. Dieses nützliche Werkzeug stellt NFS-Authentifizierungsdienste für Systeme bereit, die diese Dienste nicht anbieten (beispielsweise Microsofts &ms-dos;). Um die nächsten Menüpunkte zu sehen, müssen Sie herunterblättern:
Netzwerkdienste – untere Hälfte
Die Programme &man.rpcbind.8;, &man.rpc.statd.8; und &man.rpc.lockd.8; werden für Remote-Procedure-Calls (RPC) benutzt. Das Programm rpcbind verwaltet die Kommunikation zwischen NFS-Servern und NFS-Clients und ist für den Betrieb eines NFS-Servers erforderlich. Der Daemon rpc.statd hält zusammen mit dem Daemon rpc.statd des entfernten Rechners den Status der Verbindung. Der Status einer Verbindung wird normalerweise in der Datei /var/db/statd.status festgehalten. Der nächste Menüpunkt ist rpc.lockd, der Dateisperren (file locks) bereitstellt. rpc.lockd wird normalerweise zusammen mit dem Daemon rpc.statd benutzt, der festhält welche Rechner Sperren anfordern und wie oft Sperren angefordert werden. Beide Dienste sind wunderbar zur Fehlersuche geeignet, doch werden Sie zum Betrieb von NFS-Servern und NFS-Clients nicht benötigt. Der nächste Punkt in der Auswahl ist Routed, der Routing-Daemon. Das Programm &man.routed.8; verwaltet die Routing-Tabelle, entdeckt Multicast-Router und stellt die Routing-Tabelle auf Anfrage jedem mit dem Netz verbundenen Rechner zur Verfügung. Der Daemon wird hauptsächlich auf Gateways eines lokalen Netzes eingesetzt. Wenn Sie den Punkt auswählen müssen Sie den Ort des Programms angeben. Die Vorgabe können Sie mit der Taste Enter übernehmen. Anschließend werden Sie nach den Kommandozeilenoptionen für routed gefragt. Vorgegeben ist die Option . Der nächste Menüpunkt ist Rwhod. Wenn Sie diesen Punkt auswählen, wird während des Systemstarts der Daemon &man.rwhod.8; gestartet. Das Kommando rwhod schickt Broadcast-Meldungen in das Netz oder empfängt diese im Consumer-Mode. Die Funktion der Werkzeuge wird in den Hilfeseiten &man.ruptime.1; und &man.rwho.1; beschrieben. Der vorletzte Menüpunkt aktiviert den Daemon &man.sshd.8;, den OpenSSH Secure-Shell-Server. Wo möglich sollte SSH anstelle von telnet und FTP eingesetzt werden. Der Secure-Shell-Server erstellt verschlüsselte und daher sichere Verbindungen zwischen zwei Rechnern. TCP Extensions ist der letzte Menüpunkt. Diese Auswahl aktiviert die TCP-Erweiterungen aus RFC 1323 und RFC 1644. Obwohl dies auf vielen Rechnern die Verbindungsgeschwindigkeit erhöht, können durch diese Option auch Verbindungsabbrüche auftreten. Auf Servern sollte diese Option nicht aktiviert werden, auf Einzelmaschinen kann diese Option nützlich sein. Wenn Sie die Netzwerkdienste eingerichtet haben, blättern Sie zum Menüpunkt Exit hoch, um die Nacharbeiten fortzusetzen oder verlassen Sie sysinstall, indem Sie zweimal X Exit und danach [X Exit Install] wählen.
&os; starten Start von &os; auf &os;/&arch.i386; Wenn alles funktioniert hat, laufen viele Meldungen über den Bildschirm und schließlich erscheint ein Anmeldeprompt. Um sich die Meldungen anzusehen. drücken Sie die Taste Scroll-Lock. Sie können dann mit den Tasten PgUp und PgDn blättern. Wenn Sie erneut Scroll-Lock drücken, kehren Sie zum Anmeldeprompt zurück. Es kann sein, dass der Puffer zu klein ist, um alle Meldungen anzuzeigen. Nachdem Sie sich angemeldet haben, können Sie sich mit dem Kommando dmesg alle Meldungen ansehen. Melden Sie sich bitte mit dem Benutzerkonto an (rpratt im Beispiel), das Sie während der Installation eingerichtet haben. Arbeiten Sie mit root nur dann wenn es erforderlich ist. Die nachfolgende Abbildung zeigt typische Startmeldungen (Versionsangaben entfernt): Copyright (c) 1992-2002 The FreeBSD Project. Copyright (c) 1979, 1980, 1983, 1986, 1988, 1989, 1991, 1992, 1993, 1994 The Regents of the University of California. All rights reserved. Timecounter "i8254" frequency 1193182 Hz CPU: AMD-K6(tm) 3D processor (300.68-MHz 586-class CPU) Origin = "AuthenticAMD" Id = 0x580 Stepping = 0 Features=0x8001bf<FPU,VME,DE,PSE,TSC,MSR,MCE,CX8,MMX> AMD Features=0x80000800<SYSCALL,3DNow!> real memory = 268435456 (262144K bytes) config> di sn0 config> di lnc0 config> di le0 config> di ie0 config> di fe0 config> di cs0 config> di bt0 config> di aic0 config> di aha0 config> di adv0 config> q avail memory = 256311296 (250304K bytes) Preloaded elf kernel "kernel" at 0xc0491000. Preloaded userconfig_script "/boot/kernel.conf" at 0xc049109c. md0: Malloc disk Using $PIR table, 4 entries at 0xc00fde60 npx0: <math processor> on motherboard npx0: INT 16 interface pcib0: <Host to PCI bridge> on motherboard pci0: <PCI bus> on pcib0 pcib1: <VIA 82C598MVP (Apollo MVP3) PCI-PCI (AGP) bridge> at device 1.0 on pci0 pci1: <PCI bus> on pcib1 pci1: <Matrox MGA G200 AGP graphics accelerator> at 0.0 irq 11 isab0: <VIA 82C586 PCI-ISA bridge> at device 7.0 on pci0 isa0: <ISA bus> on isab0 atapci0: <VIA 82C586 ATA33 controller> port 0xe000-0xe00f at device 7.1 on pci0 ata0: at 0x1f0 irq 14 on atapci0 ata1: at 0x170 irq 15 on atapci0 uhci0: <VIA 83C572 USB controller> port 0xe400-0xe41f irq 10 at device 7.2 on pci0 usb0: <VIA 83C572 USB controller> on uhci0 usb0: USB revision 1.0 uhub0: VIA UHCI root hub, class 9/0, rev 1.00/1.00, addr 1 uhub0: 2 ports with 2 removable, self powered chip1: <VIA 82C586B ACPI interface> at device 7.3 on pci0 ed0: <NE2000 PCI Ethernet (RealTek 8029)> port 0xe800-0xe81f irq 9 at device 10.0 on pci0 ed0: address 52:54:05:de:73:1b, type NE2000 (16 bit) isa0: too many dependant configs (8) isa0: unexpected small tag 14 fdc0: <NEC 72065B or clone> at port 0x3f0-0x3f5,0x3f7 irq 6 drq 2 on isa0 fdc0: FIFO enabled, 8 bytes threshold fd0: <1440-KB 3.5” drive> on fdc0 drive 0 atkbdc0: <keyboard controller (i8042)> at port 0x60-0x64 on isa0 atkbd0: <AT Keyboard> flags 0x1 irq 1 on atkbdc0 kbd0 at atkbd0 psm0: <PS/2 Mouse> irq 12 on atkbdc0 psm0: model Generic PS/2 mouse, device ID 0 vga0: <Generic ISA VGA> at port 0x3c0-0x3df iomem 0xa0000-0xbffff on isa0 sc0: <System console> at flags 0x1 on isa0 sc0: VGA <16 virtual consoles, flags=0x300> sio0 at port 0x3f8-0x3ff irq 4 flags 0x10 on isa0 sio0: type 16550A sio1 at port 0x2f8-0x2ff irq 3 on isa0 sio1: type 16550A ppc0: <Parallel port> at port 0x378-0x37f irq 7 on isa0 ppc0: SMC-like chipset (ECP/EPP/PS2/NIBBLE) in COMPATIBLE mode ppc0: FIFO with 16/16/15 bytes threshold ppbus0: IEEE1284 device found /NIBBLE Probing for PnP devices on ppbus0: plip0: <PLIP network interface> on ppbus0 lpt0: <Printer> on ppbus0 lpt0: Interrupt-driven port ppi0: <Parallel I/O> on ppbus0 ad0: 8063MB <IBM-DHEA-38451> [16383/16/63] at ata0-master using UDMA33 ad2: 8063MB <IBM-DHEA-38451> [16383/16/63] at ata1-master using UDMA33 acd0: CDROM <DELTA OTC-H101/ST3 F/W by OIPD> at ata0-slave using PIO4 Mounting root from ufs:/dev/ad0s1a swapon: adding /dev/ad0s1b as swap device Automatic boot in progress... /dev/ad0s1a: FILESYSTEM CLEAN; SKIPPING CHECKS /dev/ad0s1a: clean, 48752 free (552 frags, 6025 blocks, 0.9% fragmentation) /dev/ad0s1f: FILESYSTEM CLEAN; SKIPPING CHECKS /dev/ad0s1f: clean, 128997 free (21 frags, 16122 blocks, 0.0% fragmentation) /dev/ad0s1g: FILESYSTEM CLEAN; SKIPPING CHECKS /dev/ad0s1g: clean, 3036299 free (43175 frags, 374073 blocks, 1.3% fragmentation) /dev/ad0s1e: filesystem CLEAN; SKIPPING CHECKS /dev/ad0s1e: clean, 128193 free (17 frags, 16022 blocks, 0.0% fragmentation) Doing initial network setup: hostname. ed0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500 inet 192.168.0.1 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255 inet6 fe80::5054::5ff::fede:731b%ed0 prefixlen 64 tentative scopeid 0x1 ether 52:54:05:de:73:1b lo0: flags=8049<UP,LOOPBACK,RUNNING,MULTICAST> mtu 16384 inet6 fe80::1%lo0 prefixlen 64 scopeid 0x8 inet6 ::1 prefixlen 128 inet 127.0.0.1 netmask 0xff000000 Additional routing options: IP gateway=YES TCP keepalive=YES routing daemons:. additional daemons: syslogd. Doing additional network setup:. Starting final network daemons: creating ssh RSA host key Generating public/private rsa1 key pair. Your identification has been saved in /etc/ssh/ssh_host_key. Your public key has been saved in /etc/ssh/ssh_host_key.pub. The key fingerprint is: cd:76:89:16:69:0e:d0:6e:f8:66:d0:07:26:3c:7e:2d root@k6-2.example.com creating ssh DSA host key Generating public/private dsa key pair. Your identification has been saved in /etc/ssh/ssh_host_dsa_key. Your public key has been saved in /etc/ssh/ssh_host_dsa_key.pub. The key fingerprint is: f9:a1:a9:47:c4:ad:f9:8d:52:b8:b8:ff:8c:ad:2d:e6 root@k6-2.example.com. setting ELF ldconfig path: /usr/lib /usr/lib/compat /usr/X11R6/lib /usr/local/lib a.out ldconfig path: /usr/lib/aout /usr/lib/compat/aout /usr/X11R6/lib/aout starting standard daemons: inetd cron sshd usbd sendmail. Initial rc.i386 initialization:. rc.i386 configuring syscons: blank_time screensaver moused. Additional ABI support: linux. Local package initialization:. Additional TCP options:. FreeBSD/i386 (k6-2.example.com) (ttyv0) login: rpratt Password: Das Erzeugen der RSA- und DSA-Schlüssel kann auf langsamen Maschinen lange dauern. Die Schlüssel werden nur beim ersten Neustart erzeugt, spätere Neustarts sind schneller. Wenn der X-Server konfiguriert ist und eine Oberfläche ausgewählt wurde, können Sie X mit dem Kommando startx starten. &os; herunterfahren Es ist wichtig, dass Sie das Betriebssystem richtig herunterfahren. Wechseln Sie zunächst mit dem Befehl su zum Superuser; Sie müssen dazu das root-Passwort eingeben. Der Wechsel auf den Superuser gelingt nur, wenn der Benutzer ein Mitglied der Gruppe wheel ist. Ansonsten melden Sie sich direkt als Benutzer root an. Der Befehl shutdown -h now hält das System an. The operating system has halted. Please press any key to reboot. Sie können den Rechner ausschalten, nachdem die Meldung Please press any key to reboot erschienen ist. Wenn Sie stattdessen eine Taste drücken, startet das System erneut. Sie können das System auch mit der Tastenkombination Ctrl Alt Del neu starten. Sie sollten diese Tastenkombination allerdings nicht gewohnheitsmäßig benutzen.
Fehlersuche Installation Fehlersuche Dieser Abschnitt behandelt häufig auftretende Installationsprobleme. Weiterhin enthält er Hinweise, wie &os; parallel mit &ms-dos; oder &windows; betrieben wird. Wenn etwas schief geht Aufgrund der Beschränkungen der PC-Architektur ist eine zuverlässige Geräteerkennung nicht möglich. Falls die Geräteerkennung fehlschlägt, können Sie einige Dinge versuchen. Sehen Sie in den Hardware Notes Ihrer &os;-Version nach, ob Ihre Hardware unterstützt wird. Wenn Ihre Hardware unterstützt wird und sich der Installationsprozess aufhängt oder sonstige Probleme auftauchen, müssen Sie einen angepassten Kernel erstellen, da Ihre Hardware in diesem Fall nicht vom GENERIC-Kernel unterstützt wird. Der Kernel auf den Startdisketten verwendet die Werkseinstellungen für IRQs, IO-Adressen und DMA-Kanäle. Geänderte Einstellungen müssen Sie daher in der Kernelkonfigurationsdatei angeben, damit &os; diese Geräte korrekt erkennt. Es ist auch möglich, dass die Suche nach einem nicht vorhandenen Gerät dazu führt, dass die Erkennung eines vorhandenen Geräts fehlschlägt. In diesem Fall sollten Sie nicht vorhandene Geräte, deren Einstellungen sich mit vorhandenen Geräten überschneiden, deaktivieren. Einige Installationsprobleme können Sie vermeiden oder umgehen, indem Sie die Firmware der Hardware, insbesondere die Firmware der Systemplatine, aktualisieren. Die Firmware der Systemplatine ist das BIOS. Die meisten Hardware-Hersteller bieten aktuelle Firmware und Anleitungen zur Aktualisierung der Firmware auf dem Internet an. Viele Hersteller raten davon ab, ohne guten Grund das BIOS zu aktualisieren. Die Aktualisierung kann fehlschlagen und den BIOS-Chip dauerhaft beschädigen. &ms-dos;- und &windows;-Dateisysteme benutzen Mit Double Space™ komprimierte Dateisysteme werden zurzeit von &os; nicht unterstützt. Damit &os; auf die Daten zugreifen kann, müssen Sie das Dateisystem daher dekomprimieren. Rufen Sie dazu den Compression Agent aus dem Menü Start > Programs > System Tools auf. &os; unterstützt &ms-dos;-Dateisysteme (manchmal auch als FAT-Dateisysteme bezeichnet). Der Befehl &man.mount.msdosfs.8; bindet diese Dateisysteme in den &os;-Verzeichnisbaum ein und erlaubt dadurch den Zugriff auf die darin enthaltenen Daten. &man.mount.msdosfs.8; wird normalerweise nicht direkt, sondern über einen Eintrag in der Datei /etc/fstab oder durch den Aufruf des Befehls &man.mount.8; (in Kombination mit den korrekten Parametern). Ein typischer Eintrag in /etc/fstab sieht so aus: /dev/ad0sN /dos msdosfs rw 0 0 Das Verzeichnis /dos muss bereits vorhanden sein, damit dieser Eintrag funktioniert. Weitere Informationen zu den Einstellungen in der Datei /etc/fstab finden sich in der Manualpage &man.fstab.5;. Ein typischer Aufruf von &man.mount.8; zum Einhängen eines &ms-dos;-Dateisystems sieht so aus: &prompt.root; mount -t msdosfs /dev/ad0s1 /mnt Das &ms-dos;-Dateisystem befindet sich hier auf der ersten Partition der primären Platte. Dies kann bei Ihnen anders sein. Die Anordnung der Partitionen entnehmen Sie den Ausgaben von dmesg und mount. &os; numeriert Platten (genauer &ms-dos;-Partitionen) anders als andere Betriebssysteme. Die Nummern von erweiterten Partitionen sind in der Regel höher als die Nummern von primären Partitionen. Das Werkzeug &man.fdisk.8; kann Ihnen dabei helfen, festzustellen, welche Partitionen zu &os; und welche zu einem anderen Betriebssystem gehören. Analog werden NTFS-Partitionen mit dem Kommando &man.mount.ntfs.8; eingehangen. Fragen und Antworten zu häufig auftretenden Problemen Mein System hängt sich beim Testen der Hardware auf, oder es verhält sich seltsam während der Installation oder das Diskettenlaufwerk wird nicht getestet. &os; 5.0 und neuer machen ausgiebig Gebrauch von den ACPI-Systemdiensten zur Systemkonfiguration der i386-, amd64- und ia64-Plattformen, falls diese während des Bootvorgangs gefunden werden. Leider enthalten sowohl der ACPI-Treiber als auch manche Motherboard- und BIOS-Implementierungen für ACPI noch einige Fehler. Kommt es auf Ihrem System zu Problemen, können Sie ACPI daher deaktivieren, indem während des Bootvorganges den Hint hint.acpi.0.disabled aktivieren: set hint.acpi.0.disabled="1" Da diese Einstellung bei jedem Neustart verloren geht, aktivieren Sie sie dauerhaft, indem Sie die Zeile hint.acpi.0.disabled="1" in die Datei /boot/loader.conf. Weitere Informationen über den Bootloader finden Sie in des &os;-Handbuchs. Direkt nach der Installation beginnt das System zwar zu booten, der Kernel wird geladen und meine Hardware getestet. Dann bricht der Bootvorgang aber mit der folgenden (oder einer ähnlichen) Fehlermeldung ab: changing root device to ad1s1a panic: cannot mount root Was läuft hier falsch? Was kann/muss ich tun? Was soll ich mit diesem bios_drive:interface(unit,partition)kernel_name anfangen, das mir die Hilfefunktion ausgibt? Dabei handelt es sich um ein lange bekanntes Problem, das nur dann auftritt, wenn es sich bei der Bootplatte nicht um die erste Platte im System handelt. Das BIOS numeriert die Festplatten anders als &os;, daher ist das System manchmal nicht in der Lage, diese Numerierungen selbst automatisch in Einklang zu bringen. Sollte Ihre Bootplatte nicht die erste Platte im System sein, können Sie &os; dabei helfen, diese Platte zu finden. Es gibt zwei Situationen, in denen Sie &os; mitteilen müssen, wo sich das root-Dateisystem befindet. Dazu müssen Sie die Nummer der Platte im BIOS, den Plattentyp sowie die Nummer der Platte unter &os; angeben. Im ersten Fall verfügen Sie über zwei IDE-Platten, die beide als Master an ihrem jeweiligen IDE-Controller konfiguriert sind. &os; soll dabei von der zweiten Platte booten. Ihr BIOS erkennt die beiden Platten als Platte 1 und Platte 2, während &os; die Platten als ad0 und ad2 erkennt. Für das BIOS befindet sich &os; auf der Platte Nummer 1, der Typ ist ad, und &os; erkennt die Platte als Platte Nummer 2. Daher geben Sie Folgendes ein: 1:ad(2,a)kernel Beachten Sie, dass dieser Eintrag nicht notwendig ist, wenn die zweite Platte als Slave am primären IDE-Controller konfiguriert ist (sondern sogar falsch wäre). Die zweite Situation entsteht, wenn Sie von einer SCSI-Platte booten und zusätzlich eine oder mehrere IDE-Platten installiert haben. In diesem Fall ist die Plattennummer unter &os; kleiner als die Plattennummer im BIOS. Verfügen Sie über zwei IDE-Platten und eine SCSI-Platte, hat die SCSI-Platte im BIOS die Nummer 2, den Typ da, und wird von &os; als Platte Nummer 0 erkannt. In diesem Fall geben Sie daher Folgendes ein: 2:da(0,a)kernel Durch diese Zeile teilen Sie &os; mit, dass Sie von der BIOS-Platte Nummer 2 booten wollen (bei der es sich um die erste SCSI-Platte Ihres Systems handelt). Verfügen Sie nur über eine IDE-Platte, geben Sie hingegen 1: ein. Nachdem Sie die korrekten Werte ermittelt haben, können Sie die entsprechende Zeile in exakt der gleichen Form in die Datei /boot.config aufnehmen. In der Voreinstellung verwendet &os; den Inhalt dieser Datei als Standardantwort am boot:-Prompt. Nach der Installation beginnt das System zu booten, der Bootmanager zeigt im Bootmenü aber immer nur F? an und das System startet nicht. Sie haben bei der &os;-Installation eine falsche Plattengeometrie angegeben. Starten Sie den Partitionseditor neu und geben Sie die korrekte Plattengeometrie an. Danach installieren Sie &os; erneut (diesmal mit der korrekten Plattengeometrie). Ist es Ihnen nicht möglich, die korrekte Plattengeometrie herauszufinden, hilft Ihnen vielleicht der folgende Tipp weiter: Legen Sie eine kleine DOS-Partition am Beginn Ihrer Bootplatte an und installieren Sie anschließend &os; auf diese Platte. Das &os;-Installationsprogramm wird die DOS-Partition erkennen und ist dadurch normalerweise in der Lage, die korrekte Plattenkonfiguration automatisch zu erkennen. Die Vorgangsweise im folgenden Tipp wird zwar nicht länger empfohlen, soll aber trotzdem dokumentiert werden:
Wenn Sie ein reines &os;-System aufsetzen wollen (als Server oder als Workstation) und daher nie auf Kompatibilitält zu DOS, Linux oder anderen Betriebssystemen angewiesen sein werden, haben Sie auch die Möglichkeit, die komplette Platte (durch die Wahl von A im Partitionseditor) für &os; zu verwenden. Danach wird &os; die komplette Platte vom ersten bis zum letzten Sektor verwenden und die tatsächliche Plattengeometrie ignorieren. Danach ist es allerdings nicht mehr möglich, ein anderes Betriebssystem auf die gleiche Platte zu installieren (ohne auch &os; neu zu installieren).
&os; erkennt meine &man.ed.4;-Netzwerkkarte. Trotzdem erhalte ich weiterhein Timeout-Meldungen für dieses Gerät. Ihre Karte verwendet wahrscheinlich einen anderen IRQ als den, der in der Datei /boot/device.hints angegeben wurde. Der &man.ed.4;-Treiber verwendet in der Voreinstellung keine Soft-Konfiguration (also Werte, die durch EZSETUP unter DOS eingeben wurden). Sie können dies allerdings erzwingen, indem Sie die Option -1 in den Hints für dieses Gerät angeben. Entweder verändern Sie die Jumper-Konfiguration der Karte (und, falls notwendig, die Kerneleinstellungen). Oder Sie geben den IRQ als -1 an, indem Sie hint.ed.0.irq="-1" eingeben. Dadurch wird der Kernel angewiesen, die Soft-Konfiguration zu verwenden. Prüfen Sie auch, ob Ihre Karte nicht etwa IRQ 9 verwendet, da dieser mit IRQ 2 geteilt wird. Diese Einstellung verursacht häufig Probleme (insbesondere dann, wenn IRQ 2 durch eine VGA-Grafikkarte belegt ist!). Wenn irgend möglich, sollten Sie daher IRQ 2 oder 9 nicht verwenden. Farben Kontrast Wenn ich sysinstall aus einen X-Terminal starte, ist die gelbe Schritt auf dem grauen Hintergrund nur schwer zu erkennen. Gibt es eine Möglichkeit, den Kontrast für dieses Programm zu erhöhen? Haben Sie X11 bereits installiert und die von sysinstall verwendeten Farben bereiten Ihnen beim Lesen von Text Probleme (wenn Sie ein X-Terminal verwenden), sollten Sie die Zeile XTerm*color7: #c0c0c0 in die Datei ~/.Xdefaults aufnehmen. Dadurch wird der Hintergrund in einem dunkleren Grauton dargestellt.
Valentino Vaschetto Beigetragen von Marc Fonvieille Aktualisiert von Anspruchsvollere Installationen Dieser Abschnitt beschreibt die Installation von &os; in besonderen Situationen. &os; auf einem System ohne Monitor oder Tastatur installieren Installation headless (serielle Konsole) serielle Konsole Diese Methode wird als headless install (kopflose Installation) bezeichnet, da die Maschine, auf die &os; installiert werden soll, entweder keinen Monitor angeschlossen hat oder über keine VGA-Karte verfügt. Wie kann &os; dennoch installiert werden? Eben mithilfe einer seriellen Konsole. Im Wesentlichen ist eine serielle Konsole eine andere Maschine, die Ein- und Ausgaben für eine andere Maschine bereitstellt. Um über eine serielle Konsole zu installieren, erstellen Sie zunächst (wie in beschrieben) einen bootbaren USB-Stick oder laden Sie das passende CD-ISO-Abbild herunter. Um von diesen Medien in eine serielle Konsole booten zu können, müssen Sie die folgenden Schritte durchführen (bei Verwendung einer Boot-CD kann der erste Schritt entfallen): Den USB-Stick für eine serielle Konsole anpassen mount Wenn Sie ein System mit den frisch erstellten USB-Stick starten, läuft der normale &os;-Installationsprozess an. Diese Installation soll aber über die serielle Konsole gesteuert werden. Daher müssen Sie den USB-Stick mit dem Befehl &man.mount.8; in den Verzeichnisbaum einhängen: &prompt.root; mount /dev/da0a /mnt Passen Sie den Mountpunkt und die Gerätedatei falls nötig an Ihre Gegebenheiten an. Nachdem Sie den USB-Stick eingehängt haben, müssen Sie ihn rekonfigurieren, damit er in eine serielle Konsole startet. Dazu nehmen Sie in die Datei loader.conf des USB-Sticks eine Zeile auf, die die serielle Konsole als Systemkonsole festlegt: &prompt.root; echo 'console="comconsole"' >> /mnt/boot/loader.conf Damit ist Ihr USB-Stick für die Installation vorbereitet. Sie können ihn daher wieder aus dem Dateisystem aushängen: &prompt.root; umount /mnt Entfernen Sie nun den USB-Stick und machen Sie direkt mit Schritt 3 weiter. Die Installations-CD für eine serielle Konsole anpassen mount Wenn Sie von dem soeben heruntergeladenen CD-ISO-Abbild (siehe ) starten, gelangen Sie in den normalen Installationsmodus von &os;. Da wir aber in eine serielle Konsole booten wollen, muss das CD-Image extrahiert, modifiziert und neu erzeugt werden, bevor Sie es auf eine CD-R brennen. Entpacken Sie alle Dateien des CD-ISO-Abbilds (beispielsweise &os;-8.1-RELEASE-i386-disc1.iso) auf dem System, auf das Sie das Abbild heruntergeladen haben unter Verwendung von &man.tar.1;: &prompt.root; mkdir /path/to/headless-iso &prompt.root; tar -C /path/to/headless-iso -pxvf &os;-8.1-RELEASE-i386-disc1.iso Nun müssen Sie das entpackte ISO-Abbild rekonfigurieren, damit es künftig in eine serielle Konsole startet. Dazu nehmen Sie in die Datei loader.conf des entpackten ISO-Abbild eine Zeile auf, die die serielle Konsole als Systemkonsole festlegt: &prompt.root; echo 'console="comconsole"' >> /path/to/headless-iso/boot/loader.conf Damit ist der Dateibaum des entpackten ISO-Abbilds für die Installation vorbereitet und Sie können über den Befehl &man.mkisofs.8; (das Sie über den Port sysutils/cdrtools installieren können) ein neues CD-ISO-Abbild erzeugen: &prompt.root; mkisofs -v -b boot/cdboot -no-emul-boot -r -J -V "Headless_install" \ -o Headless-&os;-8.1-RELEASE-i386-disc1.iso /path/to/headless-iso Dieses rekonfigurierte ISO-Abbild brennen Sie nun mit dem Brennprogramm Ihrer Wahl auf eine CD-R. Das Nullmodemkabel anschließen Nullmodemkabel Sie müssen beide Maschinen mit einem Nullmodemkabel verbinden. Schließen Sie das Nullmodemkabel an die seriellen Schnittstellen beider Maschinen an. Sie können kein direktes serielles Kabel verwenden, Nullmodemkabel besitzen gekreuzte Leitungen. Die Installation starten Sie können die Installation jetzt starten. Stöpseln Sie den vorbereiteten USB-Stick ein und starten Sie Ihren Computer. Alternativ starten Sie Ihren Computer und legen die vorbereitete Installations-CD ein. Die Verbindung mit der zur installierenden Maschine herstellen cu Mit dem Kommando &man.cu.1; verbinden Sie sich mit der zu installierenden Maschine: &prompt.root; cu -l /dev/cuau0 Unter &os; 7.X verwenden Sie hingegen den folgenden Befehl: &prompt.root; cu -l /dev/cuad0 Fertig! Über die cu-Sitzung können Sie nun die zu installierende Maschine steuern. Der Kernel wird automatisch geladen und Sie können anschließend den Terminaltyp festlegen. Wählen Sie die FreeBSD color console aus und fahren wie gewohnt mit der Installation fort. Eigene Installationsmedien herstellen Im Folgenden ist mit Installations-CD eine CD-ROM oder DVD gemeint, die Sie gekauft oder selbst hergestellt haben. Oft müssen Sie eigene Installationsmedien erzeugen. Dies können physische Medien wie Bänder sein oder Installationsquellen sein, aus denen sysinstall Dateien herunterlädt, beispielsweise ein lokaler FTP-Server oder eine &ms-dos;-Partition. Beispiele: Im lokalen Netzwerk befinden sich viele Maschinen, Sie besitzen allerdings nur eine Installations-CD. Den Inhalt der Installations-CD wollen Sie auf einem lokalem FTP-Server bereitstellen. Zur Installation wird der lokale FTP-Server anstelle eines Internet-Servers benutzt. Sie haben eine Installations-CD, allerdings erkennt &os; im Gegensatz zu &ms-dos;/&windows; das CD- oder DVD-Laufwerk nicht. Sie können die Installationsdateien auf eine DOS-Partition desselben Rechners kopieren und &os; von der DOS-Partition installieren. Der Rechner, auf dem Sie &os; installieren wollen, besitzt kein CD- oder DVD-Laufwerk. Ein anderer Rechner, zu dem eine serielle oder parallele Verbindung besteht, besitzt allerdings ein CD- oder DVD-Laufwerk. Sie wollen ein Band erzeugen, mit dem Sie &os; installieren können. Eine Installations-CD-ROM erzeugen Mit jeder Release stellt das &os;-Project für jede unterstützte Architektur mindestens zwei CD-Abbilder (ISO-Images) zur Verfügung. Wenn Sie einen CD-Brenner besitzen, können Sie diese Abbilder brennen und damit &os; installieren. Wenn Sie einen CD-Brenner besitzen und über eine gute Internet-Verbindung verfügen, ist das die preiswerteste Art, &os; zu installieren. Das richtige Abbild herunterladen Die ISO-Abbilder für jedes Releases können Sie von ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ISO-IMAGES-arch/version oder einem nahe gelegenen Spiegel herunterladen. Ersetzen Sie arch und version durch passende Werte. Das Verzeichnis enthält die folgenden Abbilder: &os; 7.<replaceable>X</replaceable> und 8.<replaceable>X</replaceable> ISO-Abbilder Dateiname Inhalt &os;-version-RELEASE-arch-bootonly.iso Enthält alles, was Sie benötigen, um um den FreeBSD-Kernel zu laden und das Installationsprogramm zu starten. Die zu installierenden Dateien müssen allerdings über FTP oder eine andere geeignete Quelle bezogen werden, da sie in diesem Abbild nicht enthalten sind. &os;-version-RELEASE-arch-dvd1.iso.gz Dieses DVD-Abbild enthält alle zur Installation von &os; nötigen Dateien, eine Auswahl an Paketen Dritter sowie die Dokumentation. Zusätzlich ermöglicht es Ihnen dieses Abbild, einen livefs-basierten Rettungsmodus zu starten. &os;-version-RELEASE-arch-memstick.img Dieses Abbild kann auf einen USB-Stick geschrieben werden. Dieser kann danach als Installationsmedium verwendet werden (wenn Ihr System dies unterstützt). Zusätzlich ermöglicht es Ihnen dieses Abbild, einen livefs-basierten Rettungsmodus zu starten. Die &os;-Dokumentation ist ebenfalls enthalten, aber keine Pakete Dritter. Dieses Abbild ist erst ab &os; 8.0 verfügbar. &os;-version-RELEASE-arch-disc1.iso Dieses CD-Abbild enthält alle für die Installation von &os; nötigen Dateien sowie die Dokumentation. Es sind allerdings keine Pakete Dritter enthalten. &os;-version-RELEASE-arch-disc2.iso So viele Pakete Dritter, wie auf dem Installationsmedium Platz hatten. Dieses Abbild ist ab &os; 8.0 nicht mehr verfügbar. &os;-version-RELEASE-arch-disc3.iso Ein weiteres Abbild mit so vielen Paketen Dritter, wie auf dem Installationsmedium Platz hatten. Dieses Abbild ist ab &os; 8.0 nicht mehr verfügbar. version-RELEASE-arch-docs.iso Die &os;-Dokumentation. &os;-version-RELEASE-arch-livefs.iso Dieses Abbild enthät einen livefs-basierten Rettungsmodus. Eine Installation von &os; ist mit diesem Abbild allerdings nicht möglich.
Die Abbilder für &os; 7.X-Releases vor &os; 7.3 und &os; 8.X-Releases vor &os; 8.1 wurden noch unterschiedlich benannt. Bei Ihnen fehlt die Bezeichnung &os;- am Anfang des Abbildnamens. Sie benötigen nur eines der beiden Abbilder bootonly oder disc1. Laden Sie bitte nicht beide Abbilder herunter, das disc1-Abbild enthält alles, was das bootonly-Abbild enthält. Benutzen Sie das bootonly-Abbild, wenn Sie eine preiswerte Internet-Anbindung besitzen. Mit diesem Abbild können Sie &os; installieren. Software Dritter können Sie anschließend mithilfe des Ports-Systems () herunterladen. Benutzen Sie das dvd1-Abbild, wenn Sie &os; installieren wollen und das Installationsmedium eine angemessene Auswahl an Software Dritter enthalten soll. Die zusätzlichen Abbilder sind nützlich, aber nicht notwendig, insbesondere wenn Sie eine schnelle Internet-Verbindung besitzen.
Die CDs brennen Sie müssen die Abbilder auf eine CD brennen. Das Brennen von CDs unter &os; wird in erläutert (sehen Sie sich insbesondere und an). Wenn Sie die CDs unter einem anderen Betriebssystem erstellen, benutzen Sie die entsprechenden Werkzeuge des Betriebssystems. Die Abbilder sind Standard-ISO-Abbilder und können von vielen Brennprogrammen verarbeitet werden.
Wenn Sie eine angepasste Version von FreeBSD erstellen wollen, sollten Sie den Release Engineering Article lesen.
Einen lokalen FTP-Server einrichten Installation Netzwerkinstallation FTP Die Dateien auf der Installations-CD sind genauso angeordnet wie auf den &os;-FTP-Servern. Daher ist es einfach, einen lokalen FTP-Server für die &os;-Installation über ein Netzwerk einzurichten. Hängen Sie auf dem FTP-Server die CD-ROM in das Verzeichnis /cdrom ein: &prompt.root; mount /cdrom Legen Sie ein Konto für Anonymous-FTP an. Dazu editieren Sie die Datei /etc/passwd mit dem Kommando &man.vipw.8; und fügen die nachstehende Zeile hinzu: ftp:*:99:99::0:0:FTP:/cdrom:/nonexistent Stellen Sie sicher, dass der FTP-Dienst in der Datei /etc/inetd.conf aktiviert ist. Jeder, der Ihren Rechner über das Netzwerk erreicht, kann nun &os; über FTP installieren. In sysinstall wird dazu FTP als Installationsmedium wählt. Der FTP-Server wird durch die Auswahl Other (andere als die vorgegebenen Server) und anschließende Eingabe von ftp://Ihr Rechner festgelegt. Wenn die Version der für die FTP-Installation Ihrer Clients verwendeten Bootmedien (normalerweise Disketten) nicht exakt der von Ihnen auf Ihrem lokalen FTP-Server angebotenen Version entspricht, ist sysinstall nicht in der Lage, die Installation abzuschließen. Sind die Versionsnummern unterschiedlich, können Sie durch das Aufrufen des Punktes Options sysinstall dazu zwingen, die Installation dennoch abzuschließen. Dazu setzen Sie den Namen der Distribution auf any. Diese Vorgehensweise ist in Ihrem lokalen Netzwerk, das durch eine Firewall geschützt ist, völlig in Ordnung. Wenn Sie FTP für Rechner auf dem Internet (und nicht für lokale Rechner) anbieten, zieht Ihr Server die Aufmerksamkeit von Crackern und andere Unannehmlichkeiten auf sich. Achten Sie in diesem Fall darauf, dass Sie gute Sicherheitsverfahren anwenden. Installationsdisketten erstellen Installation Disketten Wenn Sie, was wir nicht empfehlen, von Disketten installieren müssen, weil Disketten das einzig unterstützte Installationsmedium sind oder Sie es sich einfach schwer machen wollen, müssen Sie zunächst einige Disketten vorbereiten. Sie müssen mindestens den Inhalt des Verzeichnisses base auf 1.44 MB Disketten kopieren. Wenn Sie die Disketten unter &ms-dos; erstellen, müssen Sie die Disketten mit dem DOS-Kommando FORMAT formatieren. Unter &windows; können Sie Disketten mithilfe des Explorers formatieren (klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das A:-Laufwerk und wählen Sie Format aus). Vertrauen Sie vorformatierten Disketten nicht; formatieren Sie die Disketten zur Sicherheit immer selbst. In der Vergangenheit waren vorformatierte Disketten der Verursacher vieler Probleme. Falls Sie die Disketten auf einer &os;-Maschine erstellen, sollten Sie immer noch formatieren. Allerdings brauchen Sie kein DOS-Dateisystem auf den Disketten anzulegen. Mit den Kommandos bsdlabel und newfs können Sie das Dateisystem UFS verwenden, wie im nachstehenden Beispiel für 3.5" 1.44 MB Disketten gezeigt: &prompt.root; fdformat -f 1440 fd0.1440 &prompt.root; bsdlabel -w fd0.1440 floppy3 &prompt.root; newfs -t 2 -u 18 -l 1 -i 65536 /dev/fd0 Anschließend können Sie die Disketten wie ein normales Dateisystem einhängen und beschreiben. Nachdem Sie die Disketten formatiert haben, kopieren Sie die Dateien der Distribution auf die Disketten. Die Dateien der Distribution sind in Stücke geteilt, sodass fünf Dateien auf eine 1.44 MB Diskette passen. Kopieren Sie die gewünschten Distribution auf Disketten, wobei Sie so viele Dateien wie möglich auf eine Diskette kopieren. Jede Distribution wird auf der Diskette in einem eigenen Verzeichnis abgelegt, beispielsweise a:\base\base.aa, a:\base\base.ab und so weiter. Die Datei base.inf muss unbedingt auf die erste Diskette des base-Diskettensatzes kopiert werden, damit das Installationsprogramm feststellen kann, wie viele Disketten geladen werden müssen, um die Distribution wieder zusammenzusetzen. Im Installationsprozess wählen Sie als Installationsmedium Floppy aus. Folgen Sie dann den gegebenen Anweisungen. Von einer &ms-dos;-Partition installieren Installation von einer &ms-dos;-Partition Um eine Installation von einer &ms-dos;-Partition vorzubereiten, kopieren Sie Dateien der Distributionen in das Verzeichnis freebsd direkt unterhalb des Wurzelverzeichnisses (zum Beispiel c:\freebsd). In diesem Verzeichnis muss sich dieselbe Verzeichnisstruktur wie auf dem Installationsmedium befinden. Wenn Sie die Dateien von einer Installations-CD kopieren, empfehlen wir den DOS-Befehl xcopy. Das nachstehende Beispiel bereitet eine minimale Installation von &os; vor: C:\> md c:\freebsd C:\> xcopy e:\bin c:\freebsd\bin\ /s C:\> xcopy e:\manpages c:\freebsd\manpages\ /s Im Beispiel wurde angenommen, dass auf Laufwerk C: ausreichend Platz vorhanden ist und die CD-ROM Laufwerk E: ist. Wenn Sie kein CD-Laufwerk besitzen, können Sie die Distributionen von ftp.FreeBSD.org herunterladen. Jede Distribution liegt in einem eigenen Verzeichnis. Beispielsweise liegt die Base-Distribution im Verzeichnis &rel.current;/base/. Kopieren Sie jede Distribution, die Sie von einer &ms-dos;-Partition installieren wollen (und für die Platz ist) in das Verzeichnis c:\freebsd. Für eine minimale Installation benötigen Sie nur die Base-Distribution. Ein Installationsband erstellen Installation von einem QIC/SCSI-Band Falls Sie nicht über FTP oder von einer CD-ROM installieren können, ist die Installation von Band wahrscheinlich die einfachste Methode. Das Installationsprogramm erwartet, dass sich die Distributionen im tar-Format auf dem Band befinden. Von den Distributions-Dateien erstellen Sie das Installationsband einfach mit dem Kommando tar: &prompt.root; cd /freebsd/distdir &prompt.root; tar cvf /dev/rwt0 dist1 ... dist2 Stellen Sie während der Installation sicher, dass Sie über genügend freien Platz in einem temporären Verzeichnis (das Sie festlegen können) verfügen. Das temporäre Verzeichnis muss den gesamten Inhalt des Bands aufnehmen können. Da auf Bänder nicht wahlfrei zugegriffen werden kann, benötigt diese Installationsmethode temporär sehr viel Platz. Das Band muss sich vor dem Neustart mit der Startdiskette im Laufwerk befinden. Ansonsten wird das Band während der Geräteerkennung vielleicht nicht erkannt. Eine Netzwerkinstallation vorbereiten Installation Netzwerkinstallation seriell (PPP) Installation Netzwerkinstallation parallel (PLIP) Installation Netzwerkinstallation Ethernet Sie können drei Verbindungsarten für eine Netzwerkinstallation benutzen: Eine Ethernet-Verbindung, eine serielle Verbindung (PPP), oder eine parallele Verbindung (PLIP, Laplink-Kabel). Die schnellste Netzwerkinstallation ist natürlich mit einer Netzwerkkarte möglich. &os; unterstützt die meisten der üblichen Netzwerkkarten. Eine Liste der unterstützten Netzwerkkarten ist in den Hardware-Notes jedes Releases enthalten. Wenn Sie eine unterstützte PCMCIA-Netzwerkkarte benutzen, stellen Sie sicher, dass die Karte eingesteckt ist, bevor der Laptop eingeschaltet wird. Leider unterstützt &os; das Einstecken von PCMCIA-Karten während der Installation noch nicht. Für eine Netzwerkinstallation müssen Sie Ihre IP-Adresse, die Netzwerkmaske und den Namen Ihres Rechner kennen. Wenn Sie über eine PPP-Verbindung installieren und keine feste IP-Adresse besitzen, braucht Sie der vorgehende Satz nicht zu beunruhigen. Sie können eine IP-Adresse dynamisch von Ihrem ISP beziehen. Fragen Sie Ihren Systemadministrator nach den richtigen Netzwerkeinstellungen. Wenn Sie andere Rechner über Namen anstatt über IP-Adressen erreichen wollen, brauchen Sie zudem einen Nameserver und möglicherweise die Adresse eines Gateways (mit PPP ist das die Adresse des ISPs), über den Sie den Nameserver erreichen. Wenn Sie von einem FTP-Server über einen HTTP-Proxy installieren wollen, benötigen Sie außerdem noch die Adresse des Proxy-Servers. Wenn Sie nicht alle oder zumindest die meisten der benötigten Daten kennen, sollten Sie wirklich vor der Installation mit Ihrem Systemadministrator oder ISP reden! Wenn Sie ein Modem benutzen, ist PPP ziemlich sicher die einzige Wahl. Stellen Sie sicher, dass Sie die Daten Ihres Service Providers bereitliegen haben, da Sie während der Installation die Daten früh benötigen. Wenn Sie PAP oder CHAP benutzen, um sich mit Ihrem ISP zu verbinden (wenn Sie unter &windows; kein Skript benötigen, um die Verbindung herzustellen), brauchen Sie an der ppp-Eingabeaufforderung nur das Kommando dial abzusetzen. Ansonsten müssen Sie sich mit Modem-spezifischen AT-Kommandos bei Ihrem ISP einwählen (PPP stellt nur einen einfachen Terminal-Emulator zur Verfügung). Weiteres über PPP erfahren Sie im Abschnitt User-PPP des Handbuchs und im PPP-Abschnitt der FAQ. Bei Problemen können Sie mit dem Kommando set log local Meldungen auf den Bildschirm umleiten. Wenn eine feste Verbindung zu einer anderen &os;-Maschine besteht (2.0 Release oder neuer), sollten Sie ein paralleles Laplink-Kabel in Betracht ziehen. Über eine parallele Verbindung sind höhrere Geschwindigkeiten als über eine serielle Verbindung (typischerweise bis zu 50 kByte/s) möglich. Daher ist die Installation über eine parallele Verbindung schneller als eine Installation über eine serielle Verbindung. Eine NFS-Installation vorbereiten Installation Netzwerkinstallation NFS Eine NFS-Installation ist unkompliziert. Kopieren Sie einfach die Distributionen auf einen NFS-Server und wählen Sie NFS als Installationsmedium aus. Wenn der NFS-Server nur Verbindungen über privilegierte Ports (Ports kleiner 1024) annimmt, setzen Sie vor der Installation die Option NFS Secure im Menü Options. Wenn Sie eine schlechte Netzwerkkarte besitzen, die sehr langsam ist, wählen Sie die Option NFS Slow. Damit die NFS-Installation funktioniert, muss der NFS-Server auch Unterverzeichnisse von exportierten Verzeichnissen zum Einhängen freigeben. Wenn beispielsweise die Distribution von &os; &rel.current; unter ziggy:/usr/archive/stuff/FreeBSD liegt, muss der Rechner ziggy erlauben, das Verzeichnis /usr/archive/stuff/FreeBSD einzuhängen. Es reicht nicht, dass ziggy erlaubt das Verzeichnis /usr oder /usr/archive/stuff einzuhängen. Unter &os; werden diese Freigaben in der Datei /etc/exports mit der Option eingestellt. Die nötigen Einstellungen können auf einem anderen NFS-Server unterschiedlich sein. Wenn Sie vom NFS-Server die Fehlermeldung permission denied erhalten, dann haben Sie wahrscheinlich die Freigaben nicht richtig konfiguriert.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/porters-handbook/book.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/porters-handbook/book.sgml index 3b7d8d08a2..0c16bd2166 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/porters-handbook/book.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/porters-handbook/book.sgml @@ -1,15958 +1,16073 @@ %books.ent; ]> Das FreeBSD Porter-Handbuch The FreeBSD German Documentation Project April 2000 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 The FreeBSD German Documentation Project &bookinfo.trademarks; &bookinfo.legalnotice; Einführung Die Ports-Sammlung von FreeBSD ist der gebräuchlichste Weg, um Anwendungen ("Ports") unter FreeBSD zu installieren. Wie alles andere in FreeBSD auch, ist sie hauptsächlich das Ergebnis der Arbeit von Freiwilligen. Es ist wichtig, diesen Aspekt beim Lesen im Hinterkopf zu behalten. In FreeBSD kann jeder einen neuen Port einsenden oder sich dazu bereit erklären, einen bereits vorhandenen Port zu pflegen, sofern der Port derzeit keinen Maintainer hat – dazu sind keine besonderen Rechte nötig. Einen neuen Port erstellen Sie sind also daran interessiert, einen neuen Port zu erstellen oder einen vorhandenen zu aktualisieren? Großartig! Die folgenden Kapitel beinhalten einige Richtlinien, um einen neuen Port für FreeBSD zu erstellen. Wenn Sie einen vorhandenen Port auf den neuesten Stand bringen wollen, sollten Sie mit fortfahren. Wenn Ihnen dieses Dokument nicht detailliert genug ist, sollten Sie einen Blick in /usr/ports/Mk/bsd.port.mk werfen. Das Makefile jedes Ports bindet diese Datei ein. Auch wenn Sie nicht täglich mit Makefiles arbeiten, sollten Sie gut damit zurecht kommen, da die Datei gut dokumentiert ist und Sie eine Menge Wissen daraus erlangen können. Zusätzlich können Sie speziellere Fragen an die &a.ports;-Mailingliste stellen. Nur ein Bruchteil der Variablen (VAR), die von Ihnen gesetzt werden können, finden hier Erwähnung. Die meisten von ihnen (wenn nicht sogar alle) sind am Anfang von /usr/ports/Mk/bsd.port.mk erläutert. Beachten Sie bitte, dass diese Datei eine nicht standardkonforme Tabulator-Einstellung verwendet. Emacs und Vim sollten diese Einstellung jedoch automatisch beim Öffnen der Datei setzen. Sowohl &man.vi.1; als auch &man.ex.1; können mit dem Befehl :set tabstop=4 dazu gebracht werden, die Datei richtig anzuzeigen, wenn sie geöffnet wird. Port erstellen auf die Schnelle Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie schnell einen Port erstellen können. In vielen Fällen ist dies allerdings nicht ausreichend, dann werden Sie in diesem Buch weiterlesen müssen. Als Erstes besorgen Sie sich das Original-Tarball (komprimiertes Archiv) und legen es im DISTDIR ab, welches standardmäßig /usr/ports/distfiles ist. Im Folgenden wird angenommen, dass die Software unverändert kompiliert werden konnte, dass also keinerlei Änderungen nötig waren, um den Port auf Ihrem FreeBSD-Rechner zum Laufen zu bringen. Falls Sie Änderungen vornehmen mussten, werden Sie auch den nächsten Abschnitt beachten müssen. Das <filename>Makefile</filename> schreiben Ein minimales Makefile sieht in etwa so aus: # New ports collection makefile for: oneko # Date created: 5 December 1994 # Whom: asami # # $FreeBSD$ # PORTNAME= oneko PORTVERSION= 1.1b CATEGORIES= games MASTER_SITES= ftp://ftp.cs.columbia.edu/archives/X11R5/contrib/ MAINTAINER= asami@FreeBSD.org COMMENT= A cat chasing a mouse all over the screen MAN1= oneko.1 MANCOMPRESSED= yes USE_IMAKE= yes .include <bsd.port.mk> Versuchen Sie es zu verstehen. Machen Sie sich keine Gedanken um die $FreeBSD$-Zeile, diese wird automatisch vom CVS eingefügt, wenn der Port in den Haupt-Ports-Tree importiert wird. Ein detailliertes Beispiel finden Sie im Abschnitt sample Makefile. Die Beschreibungsdateien erstellen Es gibt zwei Beschreibungsdateien, die für jeden Port benötigt werden, ob sie tatsächlich im Paket enthalten sind oder nicht. Dies sind pkg-descr und pkg-plist. Der pkg- Präfix unterscheidet sie von anderen Dateien. <filename>pkg-descr</filename> Diese enthält eine längere Beschreibung des Ports. Einer oder mehrere Absätze, die kurz und prägnant erklären, was der Port macht, sind ausreichend. pkg-descr enthält keine Anleitung oder detaillierte Beschreibung wie der Port benutzt oder kompiliert wird! Bitte seien Sie vorsichtig, wenn Sie aus dem README oder der Manualpage kopieren ; Diese sind oft keine prägnanten Beschreibungen des Ports oder sie sind in einem ungünstigen Format (Manualpages haben z.B. bündige Zwischenräume). Wenn es für die portierte Software eine offizielle Webseite gibt, sollten Sie diese hier angeben. Fügen Sie hierzu eine der Webseiten mit dem Präfix WWW: ein, damit automatische Werkzeuge korrekt arbeiten. Das folgende Beispiel zeigt wie Ihre pkg-descr aussehen sollte: This is a port of oneko, in which a cat chases a poor mouse all over the screen. : (etc.) WWW: http://www.oneko.org/ <filename>pkg-plist</filename> Diese Datei enthält eine Liste aller Dateien, die von diesem Port installiert werden. Sie wird auch die Packliste genannt, da das Paket durch die hier aufgeführten Dateien erstellt wird. Die Pfadangaben sind relativ zum Installationspräfix (für gewöhnlich /usr/local oder /usr/X11R6). Wenn Sie die MANn-Variablen verwenden (was Sie auch machen sollten), führen Sie hier keine Manualpages auf. Wenn der Port während der Installation Verzeichnisse erstellt, stellen Sie sicher entsprechende @dirrm-Zeilen einzufügen, um die Verzeichnisse zu entfernen, wenn das Paket gelöscht wird. Hier ist ein kleines Beispiel: bin/oneko lib/X11/app-defaults/Oneko lib/X11/oneko/cat1.xpm lib/X11/oneko/cat2.xpm lib/X11/oneko/mouse.xpm @dirrm lib/X11/oneko Für weitere Details zur Packliste lesen Sie in der &man.pkg.create.1; Manualpage nach. Es wird empfohlen alle Dateinamen in dieser Datei alphabetisch sortiert zu halten. Das erlaubt Ihnen die Änderungen bei einem Upgrade Ihres Ports deutlich einfacher zu Überprüfen. Eine Packlist von Hand zu erzeugen kann eine sehr mühsame Aufgabe sein. Wenn der Port eine große Anzahl Dateien installiert, kann es Zeit sparen, eine Packliste automatisch zu erstellen. Es gibt nur einen Fall, in dem pkg-plist weggelassen werden kann. Wenn der Port nur eine handvoll Dateien und Verzeichnisse installiert, können diese in den Variablen PLIST_FILES und PLIST_DIRS im Makefile aufgelistet werden. Zum Beispiel könnten wir im obigen Beispiel ohne pkg-plist für den oneko-Port auskommen, indem wir die folgenden Zeilen ins Makefile einfügen: PLIST_FILES= bin/oneko \ lib/X11/app-defaults/Oneko \ lib/X11/oneko/cat1.xpm \ lib/X11/oneko/cat2.xpm \ lib/X11/oneko/mouse.xpm PLIST_DIRS= lib/X11/oneko Natürlich sollte PLIST_DIRS ungesetzt bleiben, wenn der Port keine eigenen Verzeichnisse installiert. Der Preis für diese Art die Dateien eines Ports anzugeben ist, dass man keine Befehlsfolgen wie in &man.pkg.create.1; nutzen kann. Deshalb ist es nur für einfache Ports geeignet und macht diese noch einfacher. Gleichzeitig bringt es den Vorteil die Anzahl der Dateien in der Ports-Sammlung zu reduzieren. Deshalb ziehen Sie bitte diese Vorgehensweise in Erwägung, bevor Sie pkg-plist benutzen. Später werden wir uns ansehen, wie pkg-plist und PLIST_FILES benutzt werden können, um anspruchsvollere Aufgaben zu erfüllen. Die Checksummendatei erzeugen Geben Sie einfach make makesum ein. Die Regeln von Make sorgen dafür, dass die Datei distinfo automatisch erstellt wird. Wenn sich die Checksumme einer heruntergeladenen Datei regelmäßig ändert und Sie sicher sind, dass Sie der Quelle trauen können (weil sie z.B. von einer Hersteller-CD oder täglich erstellter Dokumentation stammt), sollten Sie diese Dateien in der Variable IGNOREFILES angeben. Dann wird die Checksumme für diese Datei bei make makesum nicht berechnet, sondern auf IGNORE gesetzt. Den Port testen Sie sollten sicherstellen, dass die Port-Regeln genau das einhalten, was Sie von ihnen erwarten, auch beim Erzeugen eines Pakets aus dem Port. Dies sind die wichtigen Punkte, die Sie überprüfen sollten. pkg-plist enthält nichts, das nicht von Ihrem Port installiert wurde. pkg-plist enthält alles, was von Ihrem Port installiert wurde. Ihr Port kann mit Hilfe von make reinstall mehrmals installiert werden. Ihr Port räumt bei der Deinstallation hinter sich auf. Empfohlene Testreihenfolge make install make package make deinstall pkg_add Paket-Name make deinstall make reinstall make package Stellen Sie bitte sicher, dass während make package und make deinstall keine Warnungen ausgegeben werden. Nach Schritt 3 überprüfen Sie bitte, ob alle neuen Verzeichnisse korrekt entfernt wurden. Und versuchen Sie die Software nach Schritt 4 zu benutzen, um sicherzustellen, dass sie korrekt funktioniert, wenn diese aus einem Paket installiert wird. Der gründlichste Weg diese Schritte zu automatisieren ist eine Tinderbox zu installieren. Diese verwaltet Jails, in denen Sie alle oben genannten Schritte durchführen können, ohne den Zustand Ihres laufenden Systems zu verändern. Mehr Informationen hierzu entält ports/ports-mgmt/tinderbox Ihren Port mit <command>portlint</command> überprüfen Bitte verwenden Sie portlint, um festzustellen, ob Ihr Port unseren Richtlinien entspricht. Das Programm ports-mgmt/portlint ist Teil der Ports-Sammlung. Stellen Sie vor allem sicher, dass das Makefile in der richtigen Form und das Paket passend benannt ist. Den Port einreichen Als Erstes sorgen Sie bitte dafür, dass Sie den Abschnitt DOs and DON'Ts gelesen haben. Nun, da Sie mit Ihrem Port zufrieden sind, müssen Sie - ihn nur noch in den Haupt-Ports-Tree von FreeBSD einbringen, + ihn nur noch in den Haupt-Ports-Tree von &os; einbringen, damit alle daran teilhaben können. Wir benötigen nicht Ihr work-Verzeichnis oder Ihr pkgname.tgz-Paket – diese - können Sie nun löschen. Als Nächstes fügen - Sie bitte einfach die Ausgabe von - shar `find port_dir` in einen Fehlerbericht - (PR - Problem Report) und senden diesen mittels - &man.send-pr.1; (unter oneko heißt, wechseln Sie in das + Verzeichnis, in dem sich das Verzeichnis + oneko befindet und führen + den Befehl shar `find oneko` > oneko.shar + aus. + + Fügen Sie Ihre Datei oneko.shar + einem Fehlerbericht an und senden Sie diesen mit Hilfe des + Programms &man.send-pr.1; (unter Bug Reports and General Commentary finden Sie weitere Informationen über &man.send-pr.1;). Ordnen Sie den Fehlerbericht bitte in die Kategorie Ports mit der Klasse Change-Request ein (Markieren Sie den Bericht nicht als vertraulich (confidential)!). Fügen Sie bitte eine kurze Beschreibung des Programms, das Sie portiert haben, in das Beschreibungs-Feld des Problemberichts und - das Shar (Shell-Archiv) in das Fix-Feld + die shar-Datei in das Fix-Feld ein. Sie können uns die Arbeit um einiges vereinfachen, wenn Sie eine gute Beschreibung in der Zusammenfassung des Problemberichtes verwenden. Wir bevorzugen etwas wie Neuer Port: <Kategorie>/<Portname><Kurzbeschreibung des Ports> für neue Ports und Update Port: <Kategorie>/<Portname> <Kurzbeschreibung des Updates> für Portupdates. Wenn Sie sich an dieses Schema halten, ist die Chance, dass sich jemand bald Ihren Bericht ansieht, deutlich besser. Noch einmal: Bitte fügen Sie nicht das distfile der Originalquelle, das work-Verzeichnis oder das Paket, das Sie mit make package erstellt haben, ein. Haben Sie bitte etwas Geduld, nachdem Sie den Port eingereicht haben. Manchmal kann es einige Monate dauern, - bevor ein Port in FreeBSD eingefügt wird, obwohl es + bevor ein Port in &os; eingefügt wird, obwohl es wahrscheinlich nur ein paar Tage dauert. Sie können sich die - Liste der Ports, die darauf warten in FreeBSD committet zu + Liste der Ports, die darauf warten in &os; committet zu werden, ansehen. Nachdem wir einen Blick auf Ihren Port geworfen haben, werden wir, wenn nötig, bei Ihnen nachfragen und ihn in die Ports-Sammlung übernehmen. Ihr Name taucht dann auch in der Liste der Additional FreeBSD Contributors und in anderen Dateien auf. Ist das nicht toll?! :-) Einen Port in aller Ruhe erstellen Ok, das war nicht ganz einfach und der Port hat einige Veränderungen erfordert, um funktionieren zu können. In diesem Abschnitt werden wir Schritt für Schritt erklären, wie man den funktionierenden Port den Vorgaben der Ports entsprechend anpasst. Die Funktionsweise Beginnen wir mit der Abfolge der Ereignisse, die eintreten, wenn der Nutzer das erste make in Ihrem Portsverzeichnis ausführt. Sie empfinden es für das Verständnis vielleicht hilfreich bsd.port.mk in einem anderen Fenster offen zu haben, während Sie diesen Abschnitt lesen. Aber machen Sie sich keine Sorgen, falls Sie nicht wirklich verstehen, was bsd.port.mk macht, die Wenigsten begreifen dies... :> Das Target fetch wird aufgerufen. Es ist dafür verantwortlich sicherzustellen, dass der Tarball lokal im DISTDIR verfügbar ist. Falls fetch die benötigten Dateien in DISTDIR nicht finden kann, durchsucht es die URL MASTER_SITES, welche im Makefile gesetzt ist, ebenso wie unsere Haupt-FTP-Seite unter ftp://ftp.freebsd.org/pub/FreeBSD/ports/distfiles/ , wo wir genehmigte Distfiles als Backup aufbewahren. Danach wird versucht, so eine direkte Internetverbindung besteht, dass genannte Distfile mit FETCH herunterzuladen. Falls dies gelingt, wird die Datei in DISTDIR für weitere Nutzung abgelegt und fährt fort. Das Target extract wird aufgerufen. Es sucht nach den Distfiles Ihres Ports (normalerweise ein gzip-komprimierter Tarball) in DISTDIR und entpackt diese in ein temporäres Unterverzeichnis, welches von WRKDIR festgelegt wird (standardmäßig work). Das Target patch wird aufgerufen. Zuerst werden alle in PATCHFILES festgelegten Patches eingespielt. Anschließend werden, falls Patches der Form patch-* in PATCHDIR (standardmäßig das files-Unterverzeichnis) gefunden werden, diese in alphabetischer Reihenfolge eingespielt. Das Target configure wird aufgerufen. Dieses kann viele verschiedene Dinge machen. Existiert scripts/configure, so wird es aufgerufen. Falls HAS_CONFIGURE oder GNU_CONFIGURE gesetzt sind, wird WRKSRC/configure ausgeführt. Falls USE_IMAKE gesetzt ist, wird XMKMF (standardmäßig xmkmf -a) ausgeführt. Das Target build wird aufgerufen. Es ist für das Wechseln in das private Arbeitsverzeichnis (WRKSRC) und das Bauen des Ports zuständig. Ist USE_GMAKE gesetzt, so wird GNU make verwendet, sonst das System-make. Die oben genannten Schritte sind die Standardaktionen. Zusätzlich können Sie pre- irgendwas oder post-irgendwas als Targets definieren oder Skripten mit diesen Namen in das scripts-Unterverzeichnis legen. Sie werden dann vor bzw. nach den Standardaktionen aufgerufen. Angenommen Sie haben das Target post-extract in Ihrem Makefile definiert und eine Datei pre-build im scripts Unterverzeichnis, so wird das Target post-extract nach dem normalen Entpacken aufgerufen und das Skript pre-build ausgeführt, bevor die vordefinierten Bau-Regeln abgearbeitet sind. Es wird empfohlen, dass Sie Makefile-Targets verwenden, falls die Aktionen es erlauben, da es so für jemanden einfacher sein wird herauszufinden, was für eine nicht-standardmäßige Aktion der Port benötigt. Die Standardaktionen werden aus den Targets bsd.port.mk do-irgendwas übernommen. Zum Beispiel sind die Befehle zum Entpacken eines Ports im Target do-extract zu finden. Falls Sie mit einem vorgegebenen Target nicht zufrieden sind, können Sie es verändern, indem Sie das Target do-irgendwas in Ihrem Makefile neu definieren. Die Haupt-Targets (z.B. extract, configure usw.) machen nicht mehr als sicherzustellen, dass bis hierhin alle Abschnitte abgeschlossen sind, um danach die eigentlichen Targets oder Skripte aufzurufen. Und es ist nicht beabsichtigt, dass diese geändert werden. Falls Sie das Entpacken verändern wollen, verändern Sie do-extract, aber niemals die Art, wie extract arbeitet! Jetzt, da Sie verstehen, was geschieht, wenn der Benutzer make eingibt, lassen Sie uns durch die empfohlenen Schritte gehen, um den perfekten Port zu erstellen. Den originalen Quelltext besorgen Normalerweise liegt der original Quelltext als gepackte Datei (foo.tar.gz oder foo.tar.Z) vor. Kopieren Sie diese nach DISTDIR. Nutzen Sie, soweit möglich, immer die Quellen aus dem Hauptzweig. Es ist notwendig die Variable MASTER_SITES anzupassen, um anzugeben, wo sich der originale Quelltext befindet. In bsd.sites.mk finden sich hilfreiche Definitionen für die gebräuchlichsten Seiten. Bitte nutzen Sie diese Seiten und die zugehörigen Definitionen, soweit dies möglich ist. Damit wird vermieden, immer und immer wieder dieselben Informationen zu wiederholen. Da die Hauptseiten regelmäßig angepasst werden müssen, vereinfacht dieses Vorgehen die Pflege der Dateien für jeden Beteiligten. Falls keine zuverlässige und gut erreichbare FTP/HTTP-Seite zu finden ist, oder nur Seiten auffindbar sind, die keinen Standards entsprechen, sollte eine Kopie des Quelltextes auf einer zuverlässigen Seite abgelegt werden. Dies könnte z.B. die eigene Internetseite sein. Ist kein geeigneter Ort zum Ablegen des Quelltextes auffindbar, ist es möglich diesen intern auf ftp.FreeBSD.org abzulegen; dies sollte jedoch als letzte Möglichkeit angesehen werden. Das Distfile muss in diesem Fall in ~/public_distfiles/ eines freefall-Accounts abgelegt werden. Bitten Sie den Committer Ihres Ports dies zu erledigen. Er wird außerdem MASTER_SITES nach MASTER_SITE_LOCAL und MASTER_SITE_SUBDIR auf den freefall-Benutzernamen angepasst. Sollte sich das Distfile des Ports regelmäßig ohne Versionsanpassungen des Autors ändern, sollte überlegt werden, das Disfile auf der eigenen Internetseite abzulegen und diese in der Liste der MASTER_SITES an die erste Stelle zu setzen. Falls möglich, sollte der Autor des Ports gebeten werden, dies zu erledigen; hierüber wird die Kontrolle des Quelltextes verbessert. Wird eine eigene Version des Quelltextes auf eigenen Internetseiten verfügbar gemacht, verhindert dies Warnungen von checksum mismatch und reduziert den Arbeitsaufwand der Maintainer der FTP-Seiten. Auch wenn nur eine Quelle für den Quelltext des Ports zur Verfügung steht, ist es empfohlen, ein Backup auf einer weiteren Seite abzulegen und diese als zweiten Eintrag in MASTER_SITES aufzunehmen. Sind für den Port zusätzlich aus dem Internet verfügbare Patches erforderlich, sollten diese ebenfalls in DISTDIR abgelegt werden. Sollten diese Patches von anderer Quelle als der Hauptseite des Ports stammen, ist das kein Grund zur Sorge. Es gibt Wege diesem Umstand gerecht zu werden (beachten Sie die unten stehende Beschreibung zu PATCHFILES ). Den Port bearbeiten Entpacken Sie eine Kopie des Tarballs in ein privates Verzeichnis und nehmen Sie alle Änderungen vor, die nötig sind, um den Port unter einer aktuellen - FreeBSD-Version kompilieren zu können. + &os;-Version kompilieren zu können. Protokollieren Sie sorgfältig alle Schritte, die Sie vornehmen, da Sie den Prozess in Kürze automatisieren werden. Alles, auch das Entfernen, Hinzufügen oder Bearbeiten von Dateien, sollte von einem automatisierten Skript oder einer Patch-Datei machbar sein, wenn Ihr Port fertig ist. Falls Ihr Port bedeutende Interaktionen/Veränderungen durch den Benutzer benötigt, um ihn zu Kompilieren oder zu Installieren, sollten Sie einen Blick auf Larry Walls klassische Configure-Skripte werfen oder vielleicht etwas Ähnliches selbst erstellen. Das Ziel der Ports-Sammlung ist es, jeden Port so plug-and-play-fähig wie möglich für den Endbenutzer zu machen, während ein Minimum an Speicherplatz gebraucht wird. Solange nicht anders angegeben wird von Patch-Dateien, - Skripten und anderen Dateien, die Sie erstellt und der FreeBSD + Skripten und anderen Dateien, die Sie erstellt und der &os; Ports-Sammlung hinzugefügt haben, angenommen, dass Sie unter den standardmäßigen BSD-Copyright-Bedingungen stehen. Fehlerbehebung (Patches) Bei der Vorbereitung eines Ports können die Dateien, die hinzugefügt oder verändert wurden, mittels &man.diff.1; abgefangen werden, um Sie später an &man.patch.1; zu übergeben. Jeder Patch, der dem Quelltext übergeben werden soll, sollte in einer Datei patch-* abgelegt werden, wobei * dem Pfadnamen der zu korrigierenden Datei entspricht, wie er auch in patch-Imakefile oder im patch-src-config.h erscheint. Diese Dateien sollten in PATCHDIR (normalerweise files) abgelegt sein, von wo sie automatisch übernommen werden. Alle Patches müssen sich relativ zur WRKSRC-Variable (normalerweise dem Verzeichnis, in dem sich der Quelltext des Ports entpackt und wo auch der Bau stattfindet) befinden. Um Korrekturen und Updates zu vereinfachen, sollte es vermieden werden, mehr als einen Patch für eine Datei zu nutzen (z.B. patch-file und patch-file2, welche beide WRKSRC/foobar.c - verändern). + verändern). Beachten Sie, dass, falls der Pfad einer zu + korrigierenden Datei einen Unterstrich (_) + enthält, der Patch stattdessen zwei Unterstriche im Namen + haben muss. Zum Beispiel muss der Patch, der eine Datei namens + src/freeglut_joystick.c korrigieren soll, + patch-src-freeglut__joystick.c genannt + werden. Für die Benennung der Patches sollten nur die Zeichen [-+._a-zA-Z0-9] genutzt werden. Bitte verwenden Sie keine weiteren Zeichen als die angegebenen. Die Namensvergabe sollte nicht patch-aa oder patch-ab etc. entsprechen, erwähnen Sie immer den Pfad und Dateinamen. RCS-Zeichenketten sollten vermieden werden, da CVS diese verstümmeln würde, sobald wir diese Dateien in die Ports-Sammlung einpflegen. Wenn wir die Dateien wieder abrufen wären diese verändert und der Patch würde fehlschlagen. RCS-Zeichenketten sind in Dollar-Zeichen ($) eingefügte Zeichen und beginnen üblicherweise mit $Id oder $RCS. Die Option rekursiv () zu nutzen &man.diff.1;, um Patches zu erstellen, ist zulässig, jedoch sollte der Patch anschließend geprüft werden, um Unnötiges aus dem Patch zu entfernen. Im Einzelnen bedeutet dies, dass Diffs zwischen zwei Backup-Dateien, Makefiles oder wenn der Port Imake oder GNU configure usw. nutzt, überflüssig sind und entfernt werden sollten. Falls es es notwendig war, configure.in zu bearbeiten und es soll autoconf zum Neuerstellen von configure genutzt werden, sollten die Diffs aus configure nicht genutzt werden (diese werden oft einige tausend Zeilen groß!); – hier sollte USE_AUTOTOOLS=autoconf:261 definiert und das Diff aus configure.in genutzt werden. Zusätzlich sollte man unnötige Markup-Änderungen in Patches/Änderungen möglichst vermeiden. In der Open Source-Welt teilen sich Projekte häufig große Teile des Quellcodes. Allerdings verwenden die einzelnen Projekte oft unterschiedliche Programmierstile und Vorgaben für Einrückungen. Wenn man also einen funktionierenden Teil einer Funktion aus einem Projekt verwendet, um ein ähnliches Problem in einem anderen Projekt zu lösen, sollte man besonders vorsichtig sein, weil sich ansonsten die CVS-Änderungseinträge mit überflüssigen Einträgen füllen, die nur das Markup des Quellcodes betreffen, ohne dass sich an der Funktion des eigentlichen Quellcode etwas ändert (withspace-only changes). Solche Änderungen vergrößern nicht nur das CVS-Repository, sondern erschweren es auch die Ursache für eventuell auftretende Probleme zu finden. War es notwendig eine Datei zu entfernen, wird dies besser mittels des post-extract-Targets als über den Patch selbst realisiert. Ein einfacher Austausch kann direkt über das Makefile des Ports umgesetzt werden, indem der in-place-Modus von &man.sed.1; genutzt wird. Dies ist sehr hilfreich, wenn variable Werte korrigiert werden sollen. Beispiel: post-patch: @${REINPLACE_CMD} -e 's|for Linux|for FreeBSD|g' ${WRKSRC}/README @${REINPLACE_CMD} -e 's|-pthread|${PTHREAD_LIBS}|' ${WRKSRC}/configure Relativ häufig ergibt sich die Situation, in der die portierte Software die CR/LF-Konventionen für Zeilenenden nutzt (dies ist bei unter &windows; entwickelter Software häufig der Fall). Dies kann bei weiteren Patches Probleme (Compiler-Warnungen, Fehlermeldungen bei der Ausführung von Skripten wie z.B. /bin/sh^M not found) und anderes ergeben. Um schnell alle Dateien von CR/LF nach LF zu konvertieren, kann USE_DOS2UNIX=yes in das Makefile des Ports geschrieben werden. Hierzu kann eine Liste der zu konvertierenden Dateien erstellt werden: USE_DOS2UNIX= util.c util.h Sollen Gruppen von Dateien über verschiedene Unterverzeichnisse konvertiert werden, kann DOS2UNIX_REGEX genutzt werden, dessen Argumente find-kompatible, reguläre Ausdrücke sind. Mehr zur Formatierung findet sich in &man.re.format.7;. Diese Option ist beim Konvertieren aller Dateien mit definierter Endung, z.B. aller Dateien im Quellcode, wobei binäre Dateien unberührt bleiben, sinnvoll: USE_DOS2UNIX= yes DOS2UNIX_REGEX= .*\.(c|cpp|h) + + Wenn Sie einen Patch zu einer bereits existierenden Datei + erstellen wollen, können Sie von ihr eine Kopie mit der + Endung .orig erstellen und + anschließend die Originaldatei bearbeiten. Das make-Ziel + makepatch führt dann zu + einer entsprechenden Patch-Datei im Verzeichnis files des Ports. Konfigurieren Fügen Sie alle zusätzlichen Veränderungsbefehle Ihrem Skript configure hinzu und speichern Sie es im scripts-Unterverzeichnis. Wie vorstehend schon erwähnt, können Sie dies auch mit den Targets Makefile und/oder Skripte mit dem Namen pre-configure oder post-configure erledigen. Handhabung von Benutzereingaben Sollte der Port Eingaben vom Benutzer benötigen, muss IS_INTERACTIVE im Makefile des Ports gesetzt werden. Dies erlaubt overnight builds Ihren Port zu überspringen, falls der Nutzer die Variable BATCH setzt (setzt der Nutzer hingegen die Variable INTERACTIVE, werden nur Ports gebaut, die Interaktion vom Nutzer erwarten). Dies erspart den Rechnern, welche kontinuierlich Ports bauen, eine Menge Zeit (siehe unten). Zudem ist es empfohlen, falls sinnvolle Vorgaben für interaktive Optionen gesetzt sind, die PACKAGE_BUILDING-Variable zu prüfen und das interaktive Skript abzuschalten. Dies macht es uns möglich, Pakete für CDROMs und FTP-Server zu bauen. Die Konfiguration des Makefile Das Konfigurieren des Makefile ist sehr einfach und wir schlagen vor, dass Sie zunächst einen Blick auf vorhandene Beispiele werfen. Zusätzlich gibt es ein Beispiel eines Makefile in diesem Handbuch. Schauen Sie es sich an und verfolgen Sie bitte die Abfolge der Variablen und Abschnitte in dieser Vorlage. Damit erleichtern Sie es anderen, Ihren Port zu lesen. Bedenken Sie bitte die folgenden Probleme in der hier vorgegebenen Abfolge der Unterabschnitte dieses Kapitels, wenn Sie Ihr neues Makefile erstellen: Der originale Quelltext Liegt der Quelltext in DISTDIR als eine standardisierte und mit gzip gepackte Datei in der Art foozolix-1.2.tar.gz? Falls ja, können Sie zum nächsten Schritt übergehen. Falls nicht, sollten Sie versuchen, die Variablen DISTVERSION, DISTNAME, EXTRACT_CMD, EXTRACT_BEFORE_ARGS, EXTRACT_AFTER_ARGS, EXTRACT_SUFX, oder DISTFILES zu ändern. Das hängt davon ab, wie fremdartig das Distributionsfile Ihres Ports ist (der häufigste Fall ist EXTRACT_SUFX=.tar.Z, wenn der Tarball durch ein normales compress und nicht durch gzip gepackt wurde). Im schlimmsten Fall können Sie einfach Ihre eigene Vorgabe mittels do-extract erzeugen und die Standardvorgabe überschreiben; aber dies sollte in den wenigsten Fällen, wenn überhaupt, notwendig sein. Bezeichnungen Der erste Teil des Makefile beschreibt die Versionsnummer des Ports und führt ihn in der richtigen Kategorie auf. <makevar>PORTNAME</makevar> und <makevar>PORTVERSION</makevar> Setzen Sie bitte die Variable PORTNAME auf den Basisnamen Ihres Ports und die Variable PORTVERSION auf dessen Versionsnummer. <makevar>PORTREVISION</makevar> und <makevar>PORTEPOCH</makevar> <makevar>PORTREVISION</makevar> Die PORTREVISION-Variable ist ein streng monoton wachsender Wert, welcher auf 0 zurückgesetzt wird, nachdem PORTVERSION erhöht wurde (d.h. jedes Mal, wenn ein offizielles Release erfolgt). Sie wird an den Namen des Pakets angehängt, wenn sie ungleich 0 ist. Änderungen an PORTREVISION werden von automatisierten Werkzeugen (z.B. &man.pkg.version.1;) genutzt, um anzuzeigen, dass ein neues Paket verfügbar ist. PORTREVISION sollte jedes Mal erhöht werden, wenn eine Änderung am Port erfolgt, die beträchtliche Auswirkungen auf den Inhalt oder Struktur des aus dem Port erzeugten Pakets zur Folge hat. Beispiele dafür, wann PORTREVISION erhöht werden sollte: Hinzufügen von Patches, welche Sicherheitslücken schließen, Fehler beseitigen oder neue Funktionalität zum Port hinzufügen. Änderungen am Makefile des Ports, welche compile-time-Optionen hinzufügen oder entfernen. Änderungen bezüglich Packliste oder am Verhalten während der Installation des Pakets (d.h. Änderungen an einem Skript, welches Ausgangsdaten für das Paket erzeugt, wie z.B. SSH-Hostschlüssel). Versionssprung einer Shared-Library, welche eine Abhängigkeit dieses Ports ist (In diesem Fall würde ein Anwender bei der Installation des alten Pakets scheitern, falls er eine neue Version der Abhängigkeit bereits installiert hat, weil nach der alten Bibliothek libfoo.x anstatt nach libfoo.(x+1)) gesucht wird). Schleichende Änderungen am Distfile, welche bedeutende funktionale Änderungen verursachen, d.h. Änderungen des Distfile erfordern eine Korrektur an distinfo, ohne dass damit zusammenhängend die PORTVERSION verändert wird, obwohl ein diff -ru zwischen der alten und der neuen Version bedeutende Veränderungen am Code nachweist. Beispiele für Änderungen, welche keine Erhöhung von PORTREVISION erfordern: Stilistische Änderungen am Grundgerüst des Ports ohne funktionale Änderungen am daraus resultierenden Paket. Änderungen an der Variable MASTER_SITES oder andere funktionale Änderungen, welche das resultierende Paket nicht verändern. Marginale Patches am Distfile wie die Korrektur von Tippfehlern, welche nicht wichtig genug sind, um dem Benutzer die Bürde eines Upgrades aufzuerlegen. Build fixes, die ein Paket erst kompilierbar machen, welches ohne diese Änderungen vorher nicht erzeugt werden konnte (solange die Änderungen keine funktionale Differenz bringen auf Plattformen, auf denen dieses Paket schon vorher gebaut werden konnte). Da PORTREVISION den Inhalt des Pakets wiederspiegelt, ist es nicht notwendig PORTREVISION zu erhöhen, wenn das Paket vorher nicht erstellt werden konnte. Als Faustregel gilt: Stellen Sie sich die Frage, ob die durchgeführte Änderung am Port jedem hilft (entweder aufgrund einer Verbesserung, Beseitigung eines Fehlers, oder der Annahme, dass das neue Paket überhaupt erst funktioniert) und wägen Sie es gegen den Umstand ab, dass jedermann, der seine Ports-Sammlung regelmässig auf dem neuesten Stand hält, zu einer Aktualisierung gezwungen wird. Falls Sie die Frage positiv beantworten sollten, erhöhen Sie die Variable PORTREVISION. <makevar>PORTEPOCH</makevar> Von Zeit zu Zeit geschieht es, dass irgendjemand (Drittanbieter von Software oder FreeBSD Ports Committer) etwas Dummes tut und eine Version einer Software veröffentlicht, deren Versionsnummer niedriger ist als die der vorherigen. Ein Beispiel hierfür ist ein Port, der von foo-20000801 auf foo-1.0 geändert wird (der Erstere wird fälschlicherweise als neue Version behandelt, weil 2000801 ein numerisch größerer Wert ist als 1). In Situationen wie diesen sollte die Variable PORTEPOCH erhöht werden. Wenn PORTEPOCH größer als 0 ist, wird sie an den Namen des Pakets angehängt, wie in Abschnitt 0 oberhalb bereits beschrieben. PORTEPOCH darf niemals verringert oder auf 0 gesetzt werden, weil der Vergleich des Pakets mit einem früheren Zeitpunkt scheitern würde (d.h. das Paket würde niemals als veraltet erkannt werden): Die neue Versionsnummer (1.0,1 im obigen Beispiel) ist immer noch numerisch kleiner als die vorherige Version (2000801), aber das Suffix ,1 wird von automatisierten Werkzeugen gesondert behandelt und wird als größer erkannt, als das implizit angenommene Suffix ,0 im früheren Paket. Das Entfernen oder Zurücksetzen von PORTEPOCH führt zu unendlichem Ärger. Wenn Sie die obigen Ausführungen nicht vollständig verstanden haben, lesen Sie es bitte unbedingt nochmals bis Sie es vollständig verinnerlicht haben, oder fragen Sie vor jeder Änderung auf den Mailinglisten nach! Es wird erwartet, dass PORTEPOCH für die weitaus überwiegende Zahl der Ports nicht verwendet wird und der verantwortungsvolle und vorausschauende Umgang mit PORTVERSION macht es meist überflüssig, falls ein späteres Release die Versionsstruktur ändern sollte. Vorsicht ist geboten, wenn ein Release einer Drittanbieter-Software ohne eine offizielle Versionsnummer veröffentlicht wird, wie z.B. bei Snapshot-Versionen. Man ist versucht, das Release mit dem jeweiligen Datum zu bezeichnen, was unweigerlich zu den oben beschriebenen Problemen führt, wenn das nächste offizielle Release erscheint. Wenn z.B. ein Snapshot zum Datum 20000917 veröffentlicht wird und die vorherige Version der Software war 1.2, dann sollte der Snapshot die PORTVERSION 1.2.20000917 oder ähnlich erhalten und nicht 20000917, damit das nachfolgende Release, angenommen 1.3, immer noch einen größeren numerischen Wert aufweist. Beispiel für den Gebrauch von <makevar>PORTREVISION</makevar> und <makevar>PORTEPOCH</makevar> Der gtkmumble-Port, Version 0.10, befindet sich in der Ports-Sammlung: PORTNAME= gtkmumble PORTVERSION= 0.10 PKGNAME wird zu gtkmumble-0.10. Ein Sicherheitsloch wurde entdeckt, das einen lokalen Patch von FreeBSD erforderlich macht. PORTREVISION wird entsprechend erhöht. PORTNAME= gtkmumble PORTVERSION= 0.10 PORTREVISION= 1 PKGNAME wird zu gtkmumble-0.10_1 Eine neue Version wird vom Software-Drittanbieter veröffentlicht, bezeichnet mit der Version 0.2 (es stellt sich heraus, dass der Autor beabsichtigte, dass 0.10 eigentlich 0.1.0 bedeuten sollte, nicht was kommt nach 0.9  – Hoppla, aber nun ist es zu spät). Da die neue Unterversion 2 numerisch kleiner ist als die vorherige Version 10, muss PORTEPOCH erhöht werden, um sicherzustellen, dass das neue Paket auch als neuer erkannt wird. Da es ein neues Release des Drittanbieters ist, wird PORTREVISION auf 0 zurückgesetzt (oder aus dem Makefile entfernt). PORTNAME= gtkmumble PORTVERSION= 0.2 PORTEPOCH= 1 PKGNAME wird zu gtkmumble-0.2,1 Das nächste Release ist 0.3. Da PORTEPOCH niemals verringert wird, sind die Versionsvariablen nun wie folgt: PORTNAME= gtkmumble PORTVERSION= 0.3 PORTEPOCH= 1 PKGNAME wird zu gtkmumble-0.3,1 Falls PORTEPOCH mit diesem Upgrade auf 0 zurückgesetzt worden wäre, dann würde jemand, der das Paket gtkmumble-0.10_1 installiert hätte, das Paket gtkmumble-0.3 nicht als neuer erkennen, da 3 immer noch numerisch kleiner ist als 10. Bedenken Sie, dass genau dies der springende Punkt an PORTEPOCH ist. <makevar>PKGNAMEPREFIX</makevar> und <makevar>PKGNAMESUFFIX</makevar> Zwei optionale Variablen, PKGNAMEPREFIX und PKGNAMESUFFIX, werden verknüpft mit PORTNAME und PORTVERSION, um PKGNAME zu bilden als ${PKGNAMEPREFIX}${PORTNAME}${PKGNAMESUFFIX}-${PORTVERSION} . Stellen Sie bitte unbedingt sicher, dass diese Variablen den Richtlinien für einen guten Paketnamen entsprechen. Insbesondere dürfen Sie keinesfalls einen Bindestrich (-) in PORTVERSION verwenden. Falls das Paket den language- oder -compiled.specifics-Teil aufweist (siehe unten) benutzen Sie PKGNAMEPREFIX oder PKGNAMESUFFIX respektive. Machen Sie diese Variablen nicht zum Bestandteil von PORTNAME! <makevar>LATEST_LINK</makevar> In einigen Fällen können mehrere Versionen einer Applikation gleichzeitig in der Ports-Sammlung sein. Das index build- und das package build-System müssen nun in der Lage sein, diese als unterschiedliche Ports zu erkennen, obwohl diese Versionen alle die gleichen Variablen PORTNAME, PKGNAMEPREFIX und sogar PKGNAMESUFFIX aufweisen. In solchen Fällen sollte die optionale Variable LATEST_LINK auf einen unterschiedlichen Wert für alle Ports gesetzt werden mit Ausnahme des Haupt-Ports. Beispiele hierfür sind die editors/vim5 und editors/vim-Ports und die www/apache*-Familie. Beachten Sie bitte, dass die Frage der Auswahl der wichtigsten Version (am populärsten, am besten Unterstützt, zuletzt gepatcht usw.) ausserhalb der Möglichkeiten dieses Handbuches liegt. Wir sagen Ihnen nur, wie Sie die anderen Ports spezifizieren, nachdem Sie den Haupt-Port erkoren haben. Namensregeln für Pakete Im Folgenden finden Sie die Regeln für die Benennung Ihrer Pakete. Diese sollen gewährleisten, dass das Paketverzeichnis leicht zu durchsuchen ist, da es bereits abertausende Pakete gibt und die Nutzer sich mit Schauder abwenden, wenn Ihre Augen überstrapaziert werden! Der Paketname soll aussehen wie language_region-name-compiled.specifics-version.numbers. Der Paketname ist definiert als ${PKGNAMEPREFIX}${PORTNAME}${PKGNAMESUFFIX}-${PORTVERSION} . Stellen Sie bitte sicher, dass die Variablen Ihres Ports diesem Format entsprechen. FreeBSD bemüht sich ausserordentlich, die Landessprachen seiner Nutzer zu unterstützen. Die language-Variable soll eine Abkürzung mit 2 Buchstaben sein der Sprachen gemäß ISO-639, falls der Port für eine bestimmte Sprache spezifisch ist. Beispiele hierfür sind ja für Japanisch, ru für Russisch, vi für Vietnamesisch, zh für Chinesisch, ko für Koreanisch und de für Deutsch. Sollte der Port spezifisch sein für eine gewisse Region innerhalb eines Sprachraumes, dann fügen Sie bitte auch den Ländercode mit 2 Buchstaben hinzu. Beispiele sind en_US für nordamerikanisches Englisch und fr_CH für schweizerisches Französisch. Der language-Teil muss in der PKGNAMEPREFIX-Variable gesetzt werden. Der erste Buchstabe des name-Teils muss kleingeschrieben werden (der Rest des Namens kann Großbuchstaben enthalten. Daher seien Sie bitte umsichtig, wenn Sie den Namen einer Software konvertieren, welche Grossbuchstaben enthält). Es ist Tradition, Perl 5-Module durch ein vorstehendes p5- und durch Umwandlung des doppelten Doppelpunktes in Bindestriche zu bezeichnen. So wird z.B. aus dem Data::Dumper-Modul der p5-Data-Dumper-Port. Vergewissern Sie sich, dass der Name des Ports und seine Versionsnummer klar getrennt sind und in den Variablen PORTNAME und PORTVERSION stehen. Der einzige Grund, um in PORTNAME einen Versionsteil aufzunehmen ist der, dass die Software wirklich so bezeichnet wird, wie z.B. die Ports textproc/libxml2 oder japanese/kinput2-freewnn. Ansonsten sollte PORTNAME keine versionsspezifischen Bestandteile aufweisen. Es ist vollkommen normal, dass viele Ports den gleichen PORTNAME aufweisen wie z.B. die www/apache*-Ports. In diesem Falle werden unterschiedliche Versionen (und unterschiedliche Indexeinträge) unterschieden durch die Werte von PKGNAMEPREFIX, PKGNAMESUFFIX und LATEST_LINK. Falls der Port mit verschiedenen, fest kodierten Vorgaben (üblicherweise Teil des Verzeichnisnamens in einer Familie von Ports) gebaut werden kann, dann soll der -compiled.specifics-Teil die einkompilierten Vorgaben anzeigen (der Bindestrich ist optional). Beispiele hierfür sind Papiergrößen und Font-Einheiten. Der -compiled.specifics-Teil muss in der Variablen PKGNAMESUFFIX gesetzt werden. Die Versionszeichenfolge sollte einen Bindestrich (-) am Schluss haben und eine von Punkten getrennte Liste von Integer-Zahlen und kleingeschriebenen Buchstaben sein. Es ist nicht zulässig, einen weiteren Bindestrich innerhalb des Versionsstrings zu verwenden! Die einzige Ausnahme hiervon ist die Zeichenfolge pl (bedeutet patchlevel), welche nur dann gebraucht werden darf, wenn die Applikation über keine Haupt– oder Unterversionsnummern verfügt. Wenn die Versionsbezeichnung der Software Zeichenketten wie alpha, beta, rc oder pre enthält, dann nehmen Sie bitte den ersten Buchstaben daraus und setzen ihn unmittelbar hinter einen Punkt. Falls die Versionszeichenfolge nach diesem Punkt fortgesetzt wird, sollen die Zahlen ohne einen Punkt zwischen den einzelnen Buchstaben folgen. Das Ziel ist es, die Ports anhand der Versionszeichenfolge zu sortieren. Stellen Sie bitte unbedingt sicher, dass die Bestandteile der Versionsnummer immer durch einen Punkt getrennt sind und falls Datumsangaben verwandt werden diese im Format yyyy.mm.dd und nicht dd.mm.yyyy oder gar dem nicht Y2K-kompatiblen Format yy.mm.dd vorliegen. Hier sind einige reale Beispiele, die aufzeigen, wie man den Namen einer Applikation zu einem vernünftigen Paketnamen umwandelt: Softwarename PKGNAMEPREFIX PORTNAME PKGNAMESUFFIX PORTVERSION Grund mule-2.2.2 (leer) mule (leer) 2.2.2 Keine Änderung erforderlich EmiClock-1.0.2 (leer) emiclock (leer) 1.0.2 keine Großbuchstaben für einzelne Applikationen rdist-1.3alpha (leer) rdist (leer) 1.3.a Keine Zeichenketten wie alpha erlaubt es-0.9-beta1 (leer) es (leer) 0.9.b1 keine Zeichenketten wie beta erlaubt mailman-2.0rc3 (leer) mailman (leer) 2.0.r3 keine Zeichenketten wie rc erlaubt v3.3beta021.src (leer) tiff (leer) 3.3 Was sollte denn das eigentlich sein? tvtwm (leer) tvtwm (leer) pl11 Versionsstring zwingend erforderlich piewm (leer) piewm (leer) 1.0 Versionsstring zwingend erforderlich xvgr-2.10pl1 (leer) xvgr (leer) 2.10.1 pl nur erlaubt, wenn keine Versionsnummer vorhanden gawk-2.15.6 ja- gawk (leer) 2.15.6 Japanische Sprachversion psutils-1.13 (leer) psutils -letter 1.13 Papergröße beim Paketbau fix kodiert pkfonts (leer) pkfonts 300 1.0 Paket für 300 DPI Schriftarten Falls es in der Originalquelle überhaupt keinen Anhaltspunkt für irgendeine Versionsbezeichnung gibt und es unwahrscheinlich ist, dass der Autor jemals eine neue Version veröffentlichen wird, dann setzen Sie bitte die Version einfach auf 1.0 (wie im obigen Beispiel piewm). Sie können auch den Autor fragen oder eine Datumszeichenfolge (yyyy.mm.dd) als Version verwenden. Kategorisierung <makevar>CATEGORIES</makevar> Wenn ein Paket erzeugt wird, dann wird es unter /usr/ports/packages/All abgelegt und von einem oder mehreren Unterverzeichnissen werden auf /usr/ports/packages Links erstellt. Die Namen dieser Unterverzeichnisse werden durch die Variable CATEGORIES festgelegt. Dies geschieht, um dem Nutzer zu helfen, eine große Zahl von Paketen auf einer FTP-Webseite oder einer CD/DVD zu durchsuchen. Bitte werfen Sie einen Blick auf die Aktuelle Liste der Kategorien und suchen Sie die beste Kategorie für Ihren Port aus. Diese Liste legt auch fest, an welcher Stelle in der Ports-Sammlung der Port eingefügt wird. Falls Sie mehrere Kategorien angeben wird angenommen, dass die Dateien des Ports im Unterverzeichnis mit dem Namen der ersten angegebenen Kategorie liegen. Schauen Sie bitte unten für weitere Informationen darüber, wie man die richtige Kategorie bestimmt. Aktuelle Liste der Kategorien Hier ist die aktuelle Liste der Kategorien. Die mit einem Asterisk (*) bezeichneten sind virtuelle Kategorien, also solche, welche über kein eigenes Unterverzeichnis in der Ports-Sammlung verfügen. Sie werden nur als Sekundärkategorien benutzt und sind nur für Suchzwecke eingerichtet worden. Für nicht-virtuelle Kategorien finden Sie eine einzeilige Beschreibung in der Variable COMMENT im Makefile des jeweiligen Unterverzeichnisses. Kategorie Beschreibung Anmerkung accessibility Ports für behinderte Menschen. afterstep* Ports für den AfterStep Window Manager. arabic Arabische Sprachunterstützung. archivers Archivierungswerkzeuge. astro Ports für Astronomie. audio Sound-Unterstützung. benchmarks Benchmarking-Werkzeuge. biology Software für Biologie. cad CAD-Werkzeuge. chinese Chinesische Sprachunterstützung. comms Kommunikationsprogramme. Hauptsächlich Software für serielle Schnittstellen. converters Zeichensatz-Konverter. databases Datenbanken. deskutils Dinge, die vor der Erfindung des Computers auf dem Schreibtisch waren. devel Entwicklungs-Werkzeuge. Legen Sie keine Bibliotheken hier ab, nur weil es Bibliotheken sind, es sei denn, sie gehören wirklich nirgendwo anders hin. dns DNS-bezogene Software. docs* Meta-Ports für die FreeBSD-Dokumentation. editors allgemeine Editoren. Spezielle Editoren gehören in Ihre jeweilige Kategorie, (z.B. gehört ein mathematischer Formeleditor in math). elisp* Emacs-lisp-Ports. emulators Emulatoren für andere Betriebssysteme. Terminal-Emulatoren gehören nicht hierher; X-basierende gehören zu x11 und text-basierende zu comms oder misc, abhängig von deren genauer Funktionalität. finance Finanz-Software und ähnliches. french Französische Sprachunterstützung. ftp FTP Client- und Server-Werkzeuge. Falls Ihr Port sowohl FTP als auch HTTP unterstützt, stellen Sie ihn in ftp mit der Zweitkategorie www. games Spiele. geography* geografische Software. german Deutsche Sprachunterstützung. gnome* Ports für GNOME gnustep* Software für GNUstep. graphics grafische Werkzeuge. hamradio* Software für Amateurfunk. haskell* Software für die Haskell-Programmiersprache. hebrew Hebräische Sprachunterstützung. hungarian Ungarische Sprachunterstützung. ipv6* IPv6-bezogene Software. irc Internet Relay Chat (IRC)-Werkzeuge. japanese Japanische Sprachunterstützung. java Software für die Java™-Programmiersprache. Die java-Kategorie sollte nicht die Einzige für einen Port sein mit Ausnahme der direkt nur mit der Programmiersprache zusammenhängenden Applikationen. Porter sollten java nicht als Hauptkategorie eines Ports wählen. kde* Ports für das K Desktop Environment (KDE)-Projekt. kld* Kernelmodule. korean Koreanische Sprachunterstützung. lang Programmiersprachen. linux* Linux-Applikationen und -Werkzeuge. lisp* Software für die Lisp-Programmiersprache. mail Mail-Software. math Numerische Berechnungen und andere mathematische Werkzeuge. mbone MBone-Applikationen. misc Verschiedene Werkzeuge. Hauptsächlich Werkzeuge, die nicht anderswo hingehören. Versuchen Sie, falls irgend möglich, eine bessere Kategorie für Ihren Port zu finden als misc, weil Ports hier leicht untergehen. multimedia Multimedia-Software. net Verschiedene Netzwerk-Software. net-im Instant Messaging-Software. net-mgmt Netzwerk-Management-Software. net-p2p Peer to peer-Netzwerkprogramme. news USENET News-Software. palm Software für Palm™. parallel* Applikationen für paralleles Rechnen. pear* Ports für das Pear PHP-Framework. perl5* Ports, welche Perl Version 5 benötigen. plan9* Verschiedene Programme von Plan9. polish Polnische Sprachunterstützung. ports-mgmt Hilfsprogramme für das Installieren und Entwickeln von FreeBSD Ports und Paketen. portuguese Portugiesische Sprachunterstützung. print Drucker-Software. Desktop Veröffentlichungs-Werkzeuge (DTP, Betrachter etc.) gehören auch hierher. python* Software für Python. ruby* Software für Ruby. rubygems* Ports für RubyGems-Pakete. russian Russische Sprachunterstützung. scheme* Software für die Scheme-Programmiersprache. science Wissenschaftliche Programme, die in keine andere Kategorie passen wie z.B. astro, biology und math. security Security-Werkzeuge. shells Shells. spanish* Spanische Sprachunterstützung. sysutils System-Werkzeuge. tcl* Ports, welche Tcl benötigen. textproc Textverarbeitungsprogramme. Dies beinhaltet nicht DTP-Werkzeuge, diese gehören in print. tk* Ports, welche Tk benötigen. ukrainian Ukrainische Sprachunterstützung. vietnamese Vietnamesische Sprachunterstützung. windowmaker* Ports für den WindowMaker Window-Manager. www Software für das World Wide Web (WWW). HTML-Werkzeuge gehören auch hierher. x11 X-Window-System und dergleichen. Diese Kategorie ist nur für Software, welche direkt X unterstützt. Fügen Sie keine normalen X-Applikationen hinzu. Die meisten davon gehören in eine andere x11-*-Kategorie (siehe unten). Falls Ihr Port eine X-Applikation ist, dann definieren Sie bitte USE_XLIB (impliziert durch USE_IMAKE) und fügen ihn der entsprechenden Kategorie hinzu. x11-clocks X11-Uhren. x11-drivers X11-Treiber. x11-fm X11-Dateimanager. x11-fonts X11-Schriftarten und Werkzeuge. x11-servers X11-Server. x11-themes X11-Themes. x11-toolkits X11-Toolkits. x11-wm X11-Window-Manager. xfce* Ports in Zusammenhang mit Xfce. zope* Zope-Unterstützung. Wählen der richtigen Kategorie Da viele der Kategorien sich überlappen, müssen Sie oft festlegen, welches die primäre Kategorie Ihres Ports ist. Hierzu gibt es einige Regeln, welche diese Auswahl bestimmen. Hier ist die Liste der Regeln mit abnehmender Wichtigkeit: Die erste (primäre) Kategorie muss eine physische (keine virtuelle, siehe oben) sein. Dies ist notwendig damit Pakete erstellt werden können. Die nachfolgenden Kategorien können wahllos virtuelle oder physische Kategorien sein. Sprachspezifische Kategorien kommen immer zuerst. Wenn Ihr Port z.B. Japanische X11-Schriftarten installiert, dann muss Ihre CATEGORIES-Zeile japanese x11-fonts enthalten. Spezifische Kategorien werden vor weniger spezifischen Kategorien aufgelistet. Ein HTML-Editor sollte z.B. als www editors aufgeführt werden und nicht umgekehrt. Genauso sollten Sie keinen Port unter net aufführen, wenn er zu irc, mail, mbone, news, security oder www passt, da net stillschweigend eingeschlossen ist in diesen Kategorien. x11 wird nur als sekundäre Kategorie benutzt, wenn die primäre Kategorie eine sprachspezifische ist. Keinesfalls sollten Sie x11 in die Kategorie-Zeile einer X-Applikation setzen. Emacs modes gehören in die gleiche Kategorie wie die vom jeweiligen mode unterstützte Applikation und nicht in editors. Ein Emacs mode z.B. für das Editieren von Quelltext einer bestimmten Programmiersprache gehört zur Kategorie lang. Für Ports, die vom Benutzer ladbare Kernelmodule installieren, sollte die virtuelle Kategorie kld in die CATEGORIES-Zeile aufgenommen werden. misc sollte nicht zusammen mit irgendeiner anderen nicht-virtuellen Kategorie auftreten. Falls Sie misc mit einer anderen Kategorie in CATEGORIES haben bedeutet dies, dass Sie gefahrlos misc streichen und die andere Kategorie alleine verwenden können! Falls Ihr Port wirklich in keine andere Kategorie passt, verwenden Sie bitte misc. Falls Sie sich über die Kategorie im Unklaren sind, hinterlassen Sie bitte einen Kommentar in Ihrem per &man.send-pr.1; eingereichten Bericht, damit wir diese Frage vor dem Import diskutieren können. Falls Sie ein Committer sind, schicken Sie bitte eine Nachricht an &a.ports;, damit die Frage im Vorhinein erörtert werden kann. Neue Ports werden zu häufig falsch kategorisiert und werden sofort wieder verschoben. Das bläht das Master Source Repository unnötig auf. Eine neue Kategorie vorschlagen Da die Ports-Sammlung über viele Jahre gewachsen ist, wurden viele neue Kategorien hinzugefügt. Neue Kategorien können virtuell (ohne eigenes Unterverzeichnis in der Ports-Sammlung) oder physisch sein. Der nachfolgende Text führt einige Punkte auf, welche bei der Neueinführung einer physischen Kategorie beachtet werden müssen, damit Sie dies bei einem eventuellen Vorschlag Ihrerseits berücksichtigen können. Unsere bestehende Maxime ist die Vermeidung der Neuanlage von physischen Kategorien, solange nicht eine große Zahl von Ports zugeordnet werden können oder falls ihr nicht Ports zugehören würden, welche eine logisch abgegrenzte Gruppe von limitiertem öffentlichem Interesse zugehören würden (zum Beispiel neue Sprachkategorien) oder vorzugsweise beides. Die Erklärung dafür ist, dass eine Neuanlage einer physischen Kategorie einen erheblichen Arbeitsaufwand sowohl für die Committer als auch diejenigen Nutzer bedeutet, welche die Änderungen der Ports-Sammlung nachvollziehen. Zusätzlich verursachen Vorschläge für neue Kategorien oftmals Kontroversen (natürlich deswegen, weil es keinen klaren Konsens darüber gibt, welche Kategorie als zu groß betrachtet werden muss noch ob sich bestimmte Kategorien zur einfachen Suche eignen (und wie viele Kategorien überhaupt ideal wären) und so weiter). Hier ist das Prozedere: Schlagen Sie die neue Kategorie auf &a.ports; vor. Sie sollten eine detaillierte Begründung für die neue Kategorie beifügen einschließlich einer Erklärung, warum Sie meinen, die existierenden Kategorien seien nicht ausreichend. Zeigen Sie außerdem eine Liste der zu verschiebenden Ports (falls neue Ports in GNATS auf ihren commit warten, die in diese Kategorie passen würden. Listen Sie diese bitte auch mit auf). Sind Sie der Maintainer oder Einreicher dieser Ports, erwähnen Sie es bitte. Es verleiht Ihrem Vorschlag mehr Gewicht. Nehmen Sie an der Diskussion teil. Falls es Unterstützung für Ihren Vorschlag geben sollte, reichen Sie bitte einen PR ein, welcher die Begründung und die Liste der betroffenen Ports enthält, die verschoben werden müssen. Idealerweise sollte der PR Patches für Folgendes enthalten: Makefiles für die neuen Ports nach dem Repocopy Makefile für die neue Kategorie Makefile für die alten Kategorien der betroffenen Ports Makefiles für Ports, welche von den alten Ports abhängen Für zusätzliches Ansehen sorgen Sie, wenn Sie die anderen Dateien, die geändert werden müssen, beifügen wie in der Direktive des Committer's Guide beschrieben. Da es die Ports-Infrastruktur beeinflusst und nicht nur die Durchführung von Repocopies und möglicherweise sogar Regressionstests auf dem Build Cluster durchgeführt werden müssen, sollte der PR dem Ports Management Team &a.portmgr; zugeordnet werden. Sobald der PR bestätigt wurde muss ein Committer den Rest der Prozedur durchführen, welche im Committers Guide beschrieben ist. Das Vorschlagen einer neuen virtuellen Kategorie ist ähnlich, aber wesentlich weniger aufwendig, weil keine Ports verschoben werden müssen. In diesem Falle müssen nur die Patches an den PR beigefügt werden, welche die neue Kategorie zur Variable CATEGORIES der betroffenen Ports hinzufügen. Vorschlagen einer Neuorganisation aller Kategorien Von Zeit zu Zeit schlägt jemand eine komplette Neuorganisation aller Ports, entweder mit einer zweistufigen Struktur oder irgendeiner Art von Schlüsselwörtern, vor. Bis heute wurde keiner dieser Vorschläge umgesetzt, weil sie zwar einfach zu machen sind, aber der Aufwand zur Umsetzung und Reorganisation der kompletten Ports-Sammlung schlichtweg mörderisch wäre. Bitte lesen Sie die Geschichte dieser Vorschläge in den Archiven der Mailinglisten nach, bevor Sie diese Ideen nochmals unterbreiten. Zudem sollten Sie gewappnet sein, dass man Sie auffordert, einen arbeitsfähigen Prototyp vorzulegen. Die Distributionsdateien Der zweite Teil des Makefile beschreibt die Dateien, welche heruntergeladen werden müssen, um den Port zu bauen und wo diese Dateien zu finden sind. <makevar>DISTVERSION/DISTNAME</makevar> DISTNAME ist der Name der Applikation wie er von den Autoren vergeben wurde. DISTNAME hat als Vorgabe ${PORTNAME}-${PORTVERSION} also überschreiben Sie diese Vorgabe nur, wenn es notwendig ist. DISTNAME wird nur an zwei Stellen genutzt. Erstens: (DISTFILES) hat als Vorgabe ${DISTNAME}${EXTRACT_SUFX}. Zweitens: Die Distributionsdatei soll in einem Unterverzeichnis namens WRKSRC extrahiert werden, dessen Vorgabe work/${DISTNAME} ist. Manche Drittanbieter-Namen, welche nicht in das Schema ${PORTNAME}-${PORTVERSION} passen, können durch Setzen von DISTVERSION automatisch behandelt werden. PORTVERSION und DISTNAME werden automatisch abgeleitet, können aber natürlich manuell überschrieben werden. Die folgende Tabelle führt einige Beispiele auf: DISTVERSION PORTVERSION 0.7.1d 0.7.1.d 10Alpha3 10.a3 3Beta7-pre2 3.b7.p2 8:f_17 8f.17 PKGNAMEPREFIX und PKGNAMESUFFIX beeinflussen DISTNAME nicht. Beachten Sie bitte auch, dass Sie DISTNAME unverändert lassen sollten, falls WRKSRC denselben Wert hat wie work/${PORTNAME}-${PORTVERSION} und gleichzeitig dass Archiv des originalen Quelltextes anders benannt ist als ${PORTNAME}-${PORTVERSION}${EXTRACT_SUFX}. Es ist einfacher DISTFILES zu definieren, als DISTNAME und WRKSRC (und möglicherweise EXTRACT_SUFX) zu setzen. <makevar>MASTER_SITES</makevar> Dokumentieren Sie das Verzeichnis der FTP/HTTP-URL, welche auf den originalen Tarball zeigt, in der Variable MASTER_SITES. Bitte vergessen Sie niemals den Schrägstrich (/) am Ende! Die make-Makros werden versuchen, diese Festlegung für die Aufbereitung der Distributionsdateien mittels FETCH zu benutzen, falls sie diese nicht schon auf dem System finden. Es wird empfohlen, mehrere Webseiten in dieser Liste aufzuführen, vorzugsweise auf verschiedenen Kontinenten. Dies ist ein Schutz gegen Probleme bei größeren Ausfällen im Internet. Wir planen sogar Unterstützung einzubauen, die automatisch einen Server in der Nähe zum Herunterladen bestimmt. Die Verfügbarkeit von vielen Webseiten wird dieses Vorhaben beträchtlich erleichtern. Falls der originale Tarball Teil eines populären Archivs ist, wie X-contrib, GNU oder Perl CPAN, können Sie möglicherweise auf diese Seiten in einer einfachen und kompakten Form mittels MASTER_SITE_* (d.h., MASTER_SITE_XCONTRIB, MASTER_SITE_GNU und MASTER_SITE_PERL_CPAN) referenzieren. Setzen Sie einfach MASTER_SITES auf eine dieser Variablen und MASTER_SITE_SUBDIR auf den Pfad innerhalb des Archivs. Hier ist ein Beispiel: MASTER_SITES= ${MASTER_SITE_XCONTRIB} MASTER_SITE_SUBDIR= applications Diese Variablen werden in /usr/ports/Mk/bsd.sites.mk definiert. Es werden ständig neue Einträge hinzugefügt, daher stellen Sie bitte unbedingt sicher, dass Sie die neueste Version verwenden, bevor Sie einen Port einschicken. Der Nutzer kann ebenfalls die Variable MASTER_SITE_* in der /etc/make.conf setzen. Dadurch werden unsere Vorgaben überschrieben und stattdessen werden die Spiegel-Server seiner Wahl für die populären Archive genutzt. <makevar>EXTRACT_SUFX</makevar> Falls Sie eine Distributionsdatei haben, die ein eigentümliches Suffix nutzt, um die Art der Kompression anzuzeigen, dann setzen Sie EXTRACT_SUFX. Ist die Distributionsdatei zum Beispiel im Stil von foo.tgz anstatt des normalen foo.tar.gz benannt, würden Sie schreiben: DISTNAME= foo EXTRACT_SUFX= .tgz Falls erforderlich, setzen die Variablen USE_BZIP2 und USE_ZIP automatisch EXTRACT_SUFX auf .tar.bz2 oder .zip. Falls keine der beiden gesetzt ist, dann verwendet EXTRACT_SUFX die Vorgabe .tar.gz. Sie müssen niemals beide Variablen EXTRACT_SUFX und DISTFILES setzen. <makevar>DISTFILES</makevar> Manchmal haben die zu ladenden Dateien keinerlei Ähnlichkeit mit dem Namen des Ports. Es könnte z.B. source.tar.gz oder ähnlich heißen. In anderen Fällen könnte der Quelltext in mehreren Archiven sein und alle müssen heruntergeladen werden. Falls dies der Fall ist, setzen Sie DISTFILES als eine durch Leerzeichen getrennte Liste aller Dateien, die geladen werden müssen. DISTFILES= source1.tar.gz source2.tar.gz Wenn nicht ausdrücklich gesetzt, verwendet DISTFILES als Vorgabe ${DISTNAME}${EXTRACT_SUFX}. <makevar>EXTRACT_ONLY</makevar> Falls nur einige der DISTFILES extrahiert werden müssen (z.B. eine Datei ist der Quelltext und eine andere ist ein unkomprimiertes Dokument), dann listen Sie die zu extrahierenden Dateien in EXTRACT_ONLY auf. DISTFILES= source.tar.gz manual.html EXTRACT_ONLY= source.tar.gz Falls keine der DISTFILES unkomprimiert sein sollte, dann setzen Sie EXTRACT_ONLY auf einen leeren String. EXTRACT_ONLY= <makevar>PATCHFILES</makevar> Falls Ihr Port zusätzliche Patches benötigt, welche per FTP oder HTTP verfügbar sind, dann setzen Sie PATCHFILES auf den Namen der Dateien und PATCH_SITES auf die URL des Verzeichnisses, das diese Patches enthält (das Format ist das gleiche wie MASTER_SITES). Falls ein Patch wegen einiger zusätzlicher Pfadnamen nicht relativ zum Anfang des Quelltextbaumes (d.h., WRKSRC) liegt, dann setzen Sie bitte PATCH_DIST_STRIP entsprechend. Wenn z.B. alle Pfadnamen in diesem Patch ein zusätzliches foozolix-1.0/ vor ihren Dateinamen aufweisen, dann setzen Sie bitte PATCH_DIST_STRIP=-p1. Kümmern Sie sich nicht darum, ob die Patches komprimiert sind. Sie werden automatisch dekomprimiert, wenn die Dateinamen auf .gz oder .Z enden. Falls der Patch zusammen mit anderen Dateien in einem gezippten Tarball verteilt wird (z.B. mit Dokumentation), dann können Sie nicht PATCHFILES verwenden. In diesem Fall fügen Sie den Namen und den Ort dieses Tarballs zu DISTFILES und MASTER_SITES. Benutzen Sie dann die EXTRA_PATCHES-Variable, um auf diese Dateien zu zeigen und bsd.port.mk wird automatisch diese Dateien nutzen. Kopieren Sie niemals Patch-Dateien in das PATCHDIR-Verzeichnis, weil es möglicherweise nicht beschreibbar ist. Der Tarball wird zusammen mit dem anderen Quelltext extrahiert werden. Eine ausdrückliche Dekomprimierung eines mit gzip oder compress erzeugten Tarball ist nicht notwendig. Sollten Sie dies dennoch vorgeben, so beachten Sie bitte peinlich genau, dass Sie nichts überschreiben, was bereits im Verzeichnis vorhanden ist. Vergessen Sie auch nicht den kopierten Patch im Target von pre-clean zu entfernen. Verschiedene Distributionsdateien oder Patches von verschiedenen Seiten und Verzeichnissen (<literal>MASTER_SITES:n</literal>) (Betrachten Sie es als in irgendeiner Form fortgeschrittenes Thema. Neulinge sollten möglicherweise diesen Abschnitt beim ersten Lesen überspringen). Dieser Abschnitt stellt Informationen über die Mechanismen zum Herunterladen von Dateien zur Verfügung und behandelt die Variablen MASTER_SITES:n und MASTER_SITES_NN. Wir beziehen uns im weiteren Text auf diese Variablen als MASTER_SITES:n. Etwas Hintergrundinformation zu Beginn: OpenBSD verfügt über eine sehr elegante Option innerhalb der Variablen DISTFILES und PATCHFILES. Sowohl Dateien als auch Patches können mit angehängten :n-Bezeichnern versehen werden wobei n in beiden Fällen [0-9] sein kann und eine Gruppenzugehörigkeit anzeigt. Ein Beispiel hierfür ist: DISTFILES= alpha:0 beta:1 In OpenBSD wird die Datei alpha mit der Variable MASTER_SITES0 verknüpft anstatt dem in FreeBSD gebräuchlichen MASTER_SITES und beta mit MASTER_SITES1. Das ist eine sehr interessante Möglichkeit, die endlose Suche nach der richtigen Download-Seite zu verkürzen. Stellen Sie sich zwei Dateien in DISTFILES und 20 Webseiten in der Variable MASTER_SITES vor. Alle Seiten sind erschreckend langsam, beta findet sich auf allen Seiten in MASTER_SITES und alpha kann nur auf der zwanzigsten Seite gefunden werden. Wäre es nicht reine Verschwendung, wenn der Maintainer alle Seiten zuvor überprüfen müsste? Kein guter Start für das wundervolle Wochenende! Übertragen Sie diesen Umstand auf noch mehr DISTFILES und mehr MASTER_SITES. Ganz sicher würde unser distfiles survey master die Erleichterung sehr zu schätzen wissen, die eine solche Verringerung der Netzwerkbelastung bringen würde. In den nächsten Abschnitten sehen Sie die Implementierung dieser Idee durch FreeBSD. Dabei wurde das Konzept von OpenBSD ein wenig verbessert. Prinzipielle Information Dieser Abschnitt informiert Sie, wie Sie schnell ein fein granuliertes Herunterladen von vielen Dateien und Fehlerbereinigungen von verschiedenen Webseiten und Unterverzeichnissen bewerkstelligen. Wir beschreiben hier den Fall der vereinfachten Nutzung von MASTER_SITES:n. Das ist für die meisten Szenarien ausreichend. Falls Sie weitere Informationen benötigen, sollten Sie den nächsten Abschnitt lesen. Einige Programme bestehen aus mehreren Dateien, welche von verschiedenen Webseiten heruntergeladen werden müssen. Zum Beispiel besteht Ghostscript aus dem Kern des Programms und einer großen Zahl von Treiberdateien, die vom Drucker des Benutzers abhängen. Einige dieser Treiberdateien werden mit der Kernapplikation mitgeliefert aber viele müssen von verschiedenen Webseiten heruntergeladen werden. Um das zu unterstützen, muss jeder Eintrag in DISTFILES mit einem Komma und einem tag name abgeschlossen werden. Jeder in MASTER_SITES aufgeführte Webseite folgt ein Komma und eine Marke (tag), die anzeigt, welche Datei von dieser Webseite heruntergeladen werden kann. Stellen Sie sich bitte eine Applikation vor, deren Quelltext in zwei Teile aufgeteilt ist, source1.tar.gz und source2.tar.gz, welche von zwei verschiedenen Webseiten heruntergeladen werden müssen. Das Makefile des Port würde Zeilen enthalten wie in . Vereinfachtes Beispiel für den Gebrauch von <literal>MASTER_SITES:n</literal> mit einer Datei pro Webseite MASTER_SITES= ftp://ftp.example1.com/:source1 \ ftp://ftp.example2.com/:source2 DISTFILES= source1.tar.gz:source1 \ source2.tar.gz:source2 Verschiedene Dateien können die gleiche Marke aufweisen. Ausgehend vom vorherigen Beispiel nehmen wir an, dass es noch eine dritte Datei gibt (source3.tar.gz), welche von ftp.example2.com heruntergeladen werden soll. Das Makefile würde dann aussehen wie . Vereinfachtes Beispiel für den Gebrauch von <literal>MASTER_SITES:n</literal> mit mehr als einer Datei pro Webseite MASTER_SITES= ftp://ftp.example1.com/:source1 \ ftp://ftp.example2.com/:source2 DISTFILES= source1.tar.gz:source1 \ source2.tar.gz:source2 \ source3.tar.gz:source2 Ausführliche Information In Ordnung, das vorherige Beispiel reicht nicht für Ihre Bedürfnisse? In diesem Abschnitt werden wir im Detail erklären, wie der fein granulierte Mechanismus zum Herunterladen (MASTER_SITES:n) funktioniert und wie Sie Ihre Ports modifizieren, um ihn zu nutzen. Elemente können nachstehend bezeichnet werden mit :n wobei n in diesem Falle [^:,]+ ist. Das heißt n könnte theoretisch jede alphanumerische Zeichenkette sein, aber wir beschränken sie auf [a-zA-Z_][0-9a-zA-Z_]+ für diesen Moment. Zudem ist die Zeichenkette case sensitive; d.h. n unterscheidet sich von N. Allerdings dürfen die folgenden Wörter nicht gebraucht werden, da sie spezielle Bedeutungen haben: default, all und ALL (diese Wörter werden intern genutzt in Punkt ). Ausserdem ist DEFAULT ein reserviertes Wort (beachten Sie ). Elemente mit angehängtem :n gehören zur Gruppe n, :m gehört zur Gruppe m und so weiter. Elemente ohne Anhängsel sind gruppenlos, d.h. sie gehören alle zu der speziellen Gruppe DEFAULT. Falls sie an irgendeinem Element DEFAULT hängen, ist dies überflüssig, es sei denn Sie wollen, dass ein Element sowohl zu DEFAULT als auch anderen Gruppen gleichzeitig gehört (beachten Sie ). Die folgenden Beispiele sind gleichwertig, aber das erste Beispiel ist vorzuziehen: MASTER_SITES= alpha MASTER_SITES= alpha:DEFAULT Gruppen sind nicht ausschliessend, d.h. ein Element kann mehreren Gruppen gleichzeitig angehören und eine Gruppe wiederum kann entweder mehrere Elemente oder überhaupt keine aufweisen. Wiederholte Elemente sind schlicht nur wiederholte Elemente. Wenn Sie wollen, dass ein Element gleichzeitig zu mehreren Gruppen gehört, dann können Sie diese durch ein Komma (,) trennen. Anstatt jedes Mal ein anderes Anhängsel zu verwenden und Wiederholungen aufzuführen, können Sie mehrere Gruppen auf einmal in einem einzigen Anhängsel bestimmen. Zum Beispiel markiert :m,n,o ein Element, welches zu den Gruppen m, n und o gehört. Alle folgenden Beispiele sind gleichwertig, aber das erste Beispiel ist vorzuziehen: MASTER_SITES= alpha alpha:SOME_SITE MASTER_SITES= alpha:DEFAULT alpha:SOME_SITE MASTER_SITES= alpha:SOME_SITE,DEFAULT MASTER_SITES= alpha:DEFAULT,SOME_SITE Alle Webseiten in einer Gruppe werden gemäß MASTER_SORT_AWK sortiert. Alle Gruppen innerhalb von MASTER_SITES und PATCH_SITES werden genauso sortiert. Gruppensemantik kann benutzt werden in den folgenden Variablen: MASTER_SITES, PATCH_SITES, MASTER_SITE_SUBDIR, PATCH_SITE_SUBDIR, DISTFILES und PATCHFILES entsprechend der folgenden Syntax: Elemente mit MASTER_SITES, PATCH_SITES, MASTER_SITE_SUBDIR und PATCH_SITE_SUBDIR müssen mit einem Schrägstrich beendet werden ( /). Falls Elemente zu irgendwelchen Gruppen gehören, muss :n direkt nach dem Trenner / stehen. Der MASTER_SITES:n-Mechanismus verlässt sich auf das Vorhandensein des Trennzeichens /, um verwirrende Elemente zu vermeiden in denen :n ein zulässiger Bestandteil des Elementes ist und das Auftreten von :n die Gruppe n anzeigt. Aus Kompatibilitätsgründen (da der /-Trenner sowohl in MASTER_SITE_SUBDIR als auch PATCH_SITE_SUBDIR-Elementen nicht erforderlich ist) wird, falls das auf das Anhängsel folgende nächste Zeichen kein / ist, auch :n als gültiger Teil des Elementes behandelt anstatt als Gruppenzusatz, selbst wenn ein Element ein angehängtes :n aufweist. Beachten Sie sowohl als auch . Ausführliches Beispiel von <literal>MASTER_SITES:n</literal> in <makevar>MASTER_SITE_SUBDIR</makevar> MASTER_SITE_SUBDIR= old:n new/:NEW Verzeichnisse innerhalb der Gruppe DEFAULT -> old:n Verzeichnisse innerhalb der Gruppe NEW -> new Ausführliches Beispiel von <literal>MASTER_SITES:n</literal> mit Komma-Operator, mehreren Dateien, mehreren Webseiten und mehreren Unterverzeichnissen MASTER_SITES= http://site1/%SUBDIR%/ http://site2/:DEFAULT \ http://site3/:group3 http://site4/:group4 \ http://site5/:group5 http://site6/:group6 \ http://site7/:DEFAULT,group6 \ http://site8/%SUBDIR%/:group6,group7 \ http://site9/:group8 DISTFILES= file1 file2:DEFAULT file3:group3 \ file4:group4,group5,group6 file5:grouping \ file6:group7 MASTER_SITE_SUBDIR= directory-trial:1 directory-n/:groupn \ directory-one/:group6,DEFAULT \ directory Das vorstehende Beispiel führt zu einem fein granulierten Herunterladen. Die Webseiten werden in der exakten Reihenfolge ihrer Nutzung aufgelistet. file1 wird heruntergeladen von MASTER_SITE_OVERRIDE http://site1/directory-trial:1/ http://site1/directory-one/ http://site1/directory/ http://site2/ http://site7/ MASTER_SITE_BACKUP file2 wird genauso heruntergeladen wie file1, da sie zur gleichen Gruppe gehören MASTER_SITE_OVERRIDE http://site1/directory-trial:1/ http://site1/directory-one/ http://site1/directory/ http://site2/ http://site7/ MASTER_SITE_BACKUP file3 wird heruntergeladen von MASTER_SITE_OVERRIDE http://site3/ MASTER_SITE_BACKUP file4 wird heruntergeladen von MASTER_SITE_OVERRIDE http://site4/ http://site5/ http://site6/ http://site7/ http://site8/directory-one/ MASTER_SITE_BACKUP file5 wird heruntergeladen von MASTER_SITE_OVERRIDE MASTER_SITE_BACKUP file6 wird heruntergeladen von MASTER_SITE_OVERRIDE http://site8/ MASTER_SITE_BACKUP Wie gruppiere ich eine der speziellen Variablen aus bsd.sites.mk, d.h. MASTER_SITE_SOURCEFORGE? Lesen Sie . Ausführliches Beispiel von <literal>MASTER_SITES:n</literal> mit <makevar>MASTER_SITE_SOURCEFORGE</makevar> MASTER_SITES= http://site1/ ${MASTER_SITE_SOURCEFORGE:S/$/:sourceforge,TEST/} DISTFILES= something.tar.gz:sourceforge something.tar.gz wird von allen Webseiten innerhalb von MASTER_SITE_SOURCEFORGE heruntergeladen. Wie nutze ich dies mit PATCH*-Variablen. In allen Beispielen wurden MASTER*-Variablen genutzt, aber sie funktionieren exakt genauso mit PATCH*-Variablen, wie Sie an . sehen können. Vereinfachte Nutzung von <literal>MASTER_SITES:n</literal> mit <makevar>PATCH_SITES</makevar>. PATCH_SITES= http://site1/ http://site2/:test PATCHFILES= patch1:test Was ändert sich für die Ports? Was ändert sich nicht? Alle bestehenden Ports bleiben gleich. Der Code für MASTER_SITES:n wird nur aktiviert, falls es Elemente mit angehängtem :n entsprechend den zuvor erwähnten Syntax-Regeln wie in gezeigt gibt. Das Target des Port bleibt gleich: checksum, makesum, patch, configure, build etc. Mit der offensichtlichen Ausnahme von do-fetch, fetch-list, master-sites und patch-sites. do-fetch: nutzt die neue Gruppierung DISTFILES und PATCHFILES mit ihren darauf zutreffenden Gruppenelementen in MASTER_SITES und PATCH_SITES welche zutreffende Gruppenelemente sowohl in MASTER_SITE_SUBDIR als auch PATCH_SITE_SUBDIR aufweisen. Sehen Sie hierzu . fetch-list: arbeitet wie das alte fetch-list mit der Ausnahme, dass es nur wie do-fetch gruppiert. master-sites und patch-sites: (inkompatibel zu älteren Versionen) geben nur die Elemente der Gruppe DEFAULT zurück. Beziehungsweise sie führen genau genommen die Targets von master-sites-default und patch-sites-default aus. Weiterhin ist der Gebrauch des Target entweder von master-sites-all oder patch-sites-all der direkten Überprüfung von MASTER_SITES oder PATCH_SITES vorzuziehen. Zudem ist nicht garantiert, dass das direkte Überprüfen in zukünftigen Versionen funktionieren wird. Sehen Sie für weitere Informationen zu diesen neuen Port-Targets. Neue Port-Targets Es gibt master-sites-n und patch-sites-n-Targets, welche die Elemente der jeweiligen Gruppe n innerhalb von MASTER_SITES und PATCH_SITES auflisten. Beispielweise werden sowohl master-sites-DEFAULT als auch patch-sites-DEFAULT die Elemente der Gruppe DEFAULT, master-sites-test und patch-sites-test der Gruppe test usw. zurückgeben. Es gibt das neue Target master-sites-all und patch-sites-all, welche die Arbeit der alten Targets master-sites und patch-sites übernehmen. Sie geben die Elemente aller Gruppen zurück,als würden sie zur gleichen Gruppe gehören - mit dem Vorbehalt, dass sie so viele MASTER_SITE_BACKUP und MASTER_SITE_OVERRIDE auflisten wie Gruppen mittels DISTFILES oder PATCHFILES definiert sind. Das gleiche gilt entsprechend für master-sites-all und patch-sites-all. <makevar>DIST_SUBDIR</makevar> Verhindern Sie, dass Ihr Port das Verzeichnis /usr/ports/distfiles in Unordnung bringt. Falls Ihr Port eine ganze Reihe von Dateien herunterladen muss oder eine Datei enthält, die einen Namen hat, der möglicherweise mit anderen Ports in Konflikt stehen könnte (d.h.Makefile), dann setzen Sie die Variable DIST_SUBDIR auf den Namen des Ports (${PORTNAME} oder ${PKGNAMEPREFIX}${PORTNAME} sollte hervorragend funktionieren). Dies wird DISTDIR von der Vorgabe /usr/ports/distfiles auf /usr/ports/distfiles/DIST_SUBDIR ändern und stellt tatsächlich alle für Ihren Port benötigten Dateien in dieses Unterverzeichnis. Es wird zusätzlich nach dem Unterverzeichnis mit dem gleichen Namen auf der Sicherung der Hauptseite auf ftp.FreeBSD.org suchen (das ausdrückliche Setzen von DISTDIR in Ihrem Makefile wird dies nicht gewährleisten, also nutzen Sie bitte DIST_SUBDIR). Dies hat keine Auswirkungen auf die Variable MASTER_SITES, die Sie in Ihrem Makefile definieren. <makevar>ALWAYS_KEEP_DISTFILES</makevar> Falls Ihr Port binäre Distfiles benutzt und eine Lizenz aufweist, die verlangt, dass das der Quelltext in Form binärer Pakete verteilt werden muss, z.B. GPL, dann wird ALWAYS_KEEP_DISTFILES den &os; Build Cluster anweisen eine Kopie der Dateien in DISTFILES vorzuhalten. Nutzer dieser Ports benötigen generell diese Dateien nicht, daher ist es ein gutes Konzept, nur dann die Distfiles zu DISTFILES hinzuzufügen, wenn PACKAGE_BUILDING definiert ist. Nutzung von <makevar>ALWAYS_KEEP_DISTFILES</makevar>. .if defined(PACKAGE_BUILDING) DISTFILES+= foo.tar.gz ALWAYS_KEEP_DISTFILES= yes .endif Wenn Sie zusätzliche Dateien zu DISTFILES hinzufügen, dann beachten Sie bitte, dass Sie diese auch in distinfo aufführen. Zudem werden die zusätzlichen Dateien normalerweise ebenso in WRKDIR extrahiert, was für einige Ports zu unbeabsichtigten Seiteneffekten führen mag und spezielle Behandlung erfordert. <makevar>MAINTAINER</makevar> Fügen Sie hier Ihre E-Mailadresse ein. Bitte. :-) Beachten Sie bitte, dass nur eine einzelne E-Mailadresse ohne Kommentar in der Variable MAINTAINER zulässig ist. Das Format sollte user@hostname.domain sein. Bitte fügen Sie keinen beschreibenden Text wie z.B. Ihren wirklichen Namen ein, dies verwirrt lediglich bsd.port.mk. Der Maintainer ist dafür verantwortlich, dass der Port aktuell gehalten wird und er sorgt dafür, dass der Port korrekt arbeitet. Für eine detaillierte Beschreibung der Verantwortlichkeiten eines Maintainers beachten Sie bitte den Abschnitt Die Herausforderung für einen Port-Maintainer. Änderungen am Port werden dem Maintainer zur Begutachtung und Zustimmung vorgelegt, bevor sie committed werden. Falls der Maintainer einem Aktualisierungs-Wunsch nicht binnen 2 Wochen (ausgenommen wichtige öffentliche Feiertage) zustimmt, dann wird dies als Maintainer-Timeout betrachtet und eine Aktualisierung kann ohne ausdrückliche Zustimmung des Maintainers erfolgen. Falls der Maintainer nicht binnen 3 Monaten zustimmt, wird er als abwesend ohne Grund betrachtet und kann als Maintainer des fraglichen Ports durch eine andere Person ersetzt werden. Ausgenommen davon ist alles, was durch das &a.portmgr; oder das &a.security-officer; betreut wird. Es dürfen niemals committs ohne vorherige Zustimmung an solchen Ports vorgenommen werden! Wir behalten uns das Recht vor, die Einreichungen eines Maintainers ohne ausdrückliche Zustimmung zu ändern, falls wir der Auffassung sind, dass dadurch die Einhaltung von Richtlinien und stilistischen Vorgaben für die Ports-Sammlung besser erfüllt wird. Zudem können größere Änderungen an der Infrastruktur der Ports zu Änderungen an einem bestimmten Port ohne Zustimmung des Maintainers führen. Diese Änderungen beeinflussen niemals die Funktionalität eines Ports. Das &a.portmgr; behält sich das Recht vor, die Maintainerschaft jedem aus irgendeinem Grund zu entziehen oder ausser Kraft zu setzen, und das Security Officer Team &a.security-officer; behält sich das Recht vor, jede Maintainerschaft aus Sicherheitsgründen aufzuheben oder ausser Kraft zu setzen. <makevar>COMMENT</makevar> Dies ist eine einzeilige Beschreibung des Ports. Bitte fügen Sie nicht den Paketnamen (oder die Version der Software) in den Kommentar ein. Der Kommentar soll mit einem Großbuchstaben beginnen und ohne Punkt enden. Hier ist ein Beispiel: COMMENT= A cat chasing a mouse all over the screen Die COMMENT-Variable soll unmittelbar nach der MAINTAINER-Variable im Makefile stehen. Bitte versuchen Sie die COMMENT-Zeile auf weniger als 70 Zeichen zu begrenzen, da sie den Nutzern als einzeilige Zusammenfassung des Ports angezeigt wird. Abhängigkeiten (dependencies) Viele Ports hängen von anderen Ports ab. - Es gibt sieben Variablen, welche Sie benutzen können, + Dies ist ein sehr praktisches und nettes Feature der meisten + Unix-ähnlichen Betriebssysteme, &os; nicht + ausgeschlossen. Es erlaubt, dass häufig vorkommende + Abhängigkeiten nicht mit jedem Port oder Paket zusammen + ausgeliefert werden müssen, da viele Ports diese + gemeinsam benutzen. + Es gibt sieben Variablen, die benutzt werden können, um sicherzustellen, dass alle benötigten Teile auf dem Rechner des Nutzers sind. Zusätzlich gibt es einige vordefinierte Variablen für Abhängigkeiten in häufigen Fällen und einige, welche das Verhalten der Abhängigkeiten bestimmen. <makevar>LIB_DEPENDS</makevar> Diese Variable spezifiziert die Shared-Libraries, von denen der Port abhängt. Es ist eine Liste von lib:dir:target-Tupeln wobei lib den Name der gemeinsam genutzten Bibliothek, dir das Verzeichnis, in welchem sie zu finden ist, falls nicht verfügbar, und target das Target in diesem Verzeichnis angeben. Zum Beispiel wird LIB_DEPENDS= jpeg.9:${PORTSDIR}/graphics/jpeg auf eine jpeg-Bibliothek mit der Hauptversionsnummer 9 prüfen, in das graphics/jpeg-Unterverzeichnis Ihrer Ports-Sammlung wechseln, es bauen und installieren, falls es nicht gefunden wird. Der target-Teil kann weggelassen werden, falls er identisch mit DEPENDS_TARGET ist (Vorgabe hierfür ist install). Der lib-Teil ist ein regulärer Ausdruck, welcher die Ausgabe von ldconfig -r ausgewertet. Werte wie intl.[5-7] und intl sind zulässig. Das erste Muster, intl.[5-7], stimmt überein mit: intl.5, intl.6 oder intl.7. Das zweite Muster, intl, stimmt überein mit jeder Version der intl-Bibliothek. Die Abhängigkeit wird zwei Mal überprüft, einmal innerhalb des extract-Target und dann innerhalb des install-Target. Zudem wird der Name der Abhängigkeit in das Paket eingefügt, damit &man.pkg.add.1; es automatisch installiert, falls es nicht auf dem Rechner des Nutzers ist. <makevar>RUN_DEPENDS</makevar> Diese Variable legt Binärdateien oder Dateien, von denen der Port abhängt, für die Laufzeit fest. Es ist eine Liste von path:dir:target-Tupeln, wobei path der Name der Binärdatei oder Datei, dir das Verzeichnis, in welchem sie gefunden werden kann, falls nicht vorhanden, und target das Target in diesem Verzeichnis angeben. Falls path mit einem Slash (/) beginnt, wird es als Datei behandelt und deren Vorhandensein wird mit test -e; überprüft. Andernfalls wird angenommen, dass es eine Binärdatei ist und which -s wird benutzt, um zu überprüfen, ob das Programm im Pfad vorhanden ist. Zum Beispiel wird RUN_DEPENDS= ${LOCALBASE}/etc/innd:${PORTSDIR}/news/inn \ xmlcatmgr:${PORTSDIR}/textproc/xmlcatmgr überprüfen, ob die Datei oder das Verzeichnis /usr/local/etc/innd existiert und es erstellen und installieren aus dem news/inn-Unterverzeichnis der Ports-Sammlung, falls es nicht gefunden wird. Es wird zudem überprüft, ob die Binärdatei namens xmlcatmgr im Suchpfad vorhanden ist und danach zum Unterverzeichnis textproc/xmlcatmgr in Ihrer Ports-Sammlung wechseln, es bauen und installieren, falls es nicht gefunden wird. In diesem Fall ist innd eine Binärdatei. Falls sich eine Binärdatei an einem ungewöhnlichen Platz befindet, der nicht im Suchpfad ist, dann sollten Sie die volle Pfadangabe verwenden. Der offizielle Suchpfad PATH, welcher im Ports Cluster benutzt wird, ist /sbin:/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/X11R6/bin Die Abhängigkeit wird innerhalb des install-Target überprüft. Zudem wird der Name der Abhängigkeit in das Paket übernommen, damit &man.pkg.add.1; es automatisch installieren wird, falls es auf dem System des Nutzers nicht vorhanden ist. Der target-Teil kann weggelassen werden, wenn er der gleiche ist wie in der Variable DEPENDS_TARGET. + + Es kommt recht häufig vor, dass + RUN_DEPENDS genau dasselbe enthält + wie BUILD_DEPENDS, gerade dann, wenn die + portierte Software in einer Skriptsprache geschrieben ist + oder dieselbe Umgebung, die zum Bau verwendet wurde, zur + Laufzeit gebraucht wird. In diesem Fall ist es sowohl + verlockend als auch intuitiv, den Wert der einen + Variable der anderen direkt zuzuweisen: + + RUN_DEPENDS= ${BUILD_DEPENDS} + + Jedoch kann eine solche Zuweisung dazu führen, dass + die Liste der Laufzeitabhängigkeiten mit + überflüssigen Einträgen belastet wird, die + sich nicht in der ursprünglichen Liste + BUILD_DEPENDS des Ports befanden, da sich + &man.make.1; bei + der Auswertung solcher Zuweisungen träge verhält. + Stellen Sie sich ein Makefile mit + USE_*-Variablen + vor, die von ports/Mk/bsd.*.mk verarbeitet + werden, um initiale Bauabhängigkeiten zusammenzutragen. + Zum Beispiel fügt USE_GMAKE=yes + devel/gmake zu + BUILD_DEPENDS hinzu. Um zu verhindern, + dass solche zusätzlichen Abhängigkeiten + RUN_DEPENDS belasten, achten Sie darauf, + bei gleichzeitiger Auswertung zuzuweisen, d.h. der + Ausdruck wird ausgewertet, bevor er als Wert der Variablen + zugewiesen wird: + + RUN_DEPENDS:= ${BUILD_DEPENDS} <makevar>BUILD_DEPENDS</makevar> Diese Variable legt Binärdateien oder Dateien fest, die dieser Port zur Erstellung benötigt. Wie RUN_DEPENDS ist es eine Liste von path:dir:target-Tupeln. Zum Beispiel wird BUILD_DEPENDS= unzip:${PORTSDIR}/archivers/unzip überprüfen, ob eine Binärdatei unzip vorhanden ist und in das Unterverzeichnis archivers/unzip Ihrer Ports-Sammlung wechseln und sie erstellen und installieren, falls sie nicht gefunden wird. Erstellen bedeutet hier alles von der Extraktion bis zur Kompilierung. Die Abhängigkeit wird im extract-Target überprüft. Der target-Teil kann weggelassen werden, falls er identisch mit der Variable DEPENDS_TARGET ist. <makevar>FETCH_DEPENDS</makevar> Diese Variable legt eine Binärdatei oder Datei fest, welche der Port benötigt, um heruntergeladen werden zu können. Wie die vorherigen beiden Variablen ist er eine Liste von path:dir:target-Tupeln. Zum Beispiel wird FETCH_DEPENDS= ncftp2:${PORTSDIR}/net/ncftp2 überprüfen, ob eine Binärdatei namens ncftp2 vorhanden ist, in das Unterverzeichnis net/ncftp2 Ihrer Ports-Sammlung wechseln, sie erstellen und installieren, falls sie nicht gefunden wird. Die Abhängigkeit wird innerhalb des fetch-Target überprüft. Der target-Teil kann weggelassen werden, falls er identisch mit der Variable DEPENDS_TARGET ist. <makevar>EXTRACT_DEPENDS</makevar> Diese Variable spezifiziert eine Binärdatei oder eine Datei, welche dieser Port für die Extraktion benötigt. Wie die vorherigen Variablen ist er eine Liste von path:dir:target-Tupeln. Zum Beispiel wird EXTRACT_DEPENDS= unzip:${PORTSDIR}/archivers/unzip überprüfen, ob eine Binärdatei namens unzip vorhanden ist, in das Unterverzeichnis archivers/unzip Ihrer Ports-Sammlung wechseln, sie erstellen und installieren, falls sie nicht gefunden wird. Die Abhängigkeit wird innerhalb des extract-Target überprüft. Der target-Teil kann weggelassen werden, falls er identisch mit der Variable DEPENDS_TARGET ist. Nutzen Sie diese Variable nur, wenn die Extraktion nicht funktioniert (die Vorgabe nimmt gzip an) und nicht mit USE_ZIP oder USE_BZIP2 wie in beschrieben zum Laufen gebracht werden kann. <makevar>PATCH_DEPENDS</makevar> Diese Variable legt eine Binärdatei oder eine Datei fest, welche dieser Port zum Patchen benötigt. Wie die vorhergehenden Variablen ist diese eine Liste von path:dir:target-Tupeln. Zum Beispiel wird PATCH_DEPENDS= ${NONEXISTENT}:${PORTSDIR}/java/jfc:extract in das Unterverzeichnis java/jfc Ihrer Ports-Sammlung wechseln, um es zu entpacken. Die Abhängigkeit wird innerhalb des patch-Target überprüft. Der target-Teil kann entfallen, falls er identisch mit der Variable DEPENDS_TARGET ist. <makevar>USE_<replaceable>*</replaceable></makevar> Es gibt eine Reihe von Variablen, um gebräuchliche Abhängigkeiten einzukapseln, die viele Ports aufweisen. Obwohl Ihre Verwendung optional ist, können sie helfen die Übersichtlichkeit des Makefile eines Ports zu erhöhen. Jede von ihnen ist im Stil von USE_*. Der Gebrauch dieser Variablen ist beschränkt auf das Makefile eines Ports und ports/Mk/bsd.*.mk. Es ist nicht entworfen worden, um durch den Nutzer setzbare Optionen einzukapseln; benutzen Sie WITH_* und WITHOUT_* für diese Zwecke. Es ist immer falsch, irgendeine USE_*-Variable in der /etc/make.conf zu setzen. Zum Beispiel würde das Setzen von USE_GCC=3.4 eine Abhängigkeit für GCC34 für jeden Port einschliesslich GCC34 selbst hinzufügen! Die <makevar>USE_<replaceable>*</replaceable></makevar>-Varibalen Variable Bedeutung USE_BZIP2 Der Tarball dieses Ports wird mit bzip2 komprimiert. USE_ZIP Der Tarball des Ports wird mit zip komprimiert. USE_BISON Der Port benutzt bison für die Erstellung. USE_CDRTOOLS Der Port erfordert cdrecord entweder von sysutils/cdrtools oder sysutils/cdrtools-cjk, abhängig davon, was der Nutzer vorgibt. USE_GCC Dieser Port benötigt eine bestimmte Version von gcc zur Erstellung. Die genaue Version kann festgelegt werden mit Werten wie 3.4. Mit 3.4+ kann die mindestens erforderliche Version spezifiziert werden. Der gcc aus dem Basissystem wird genutzt, wenn er die erforderliche Version erfüllt, andernfalls wird eine geeignete Version des gcc aus den Ports kompiliert und die Variablen CC und CXX werden angepasst.
Variablen zugehörig zu gmake und dem configure-Skript werden in beschrieben, währenddessen autoconf, automake und libtool in beschrieben sind. Perl-spezifische Variablen werden in behandelt. X11-Variablen sind aufgelistet in . behandelt GNOME-bezogene Variablen und KDE-bezogene Variablen. dokumentiert Java-Variablen, während Informationen zu Apache, PHP und PEAR-Modulen enthält. Python wird in und Ruby in erörtert. stellt Variablen für SDL-Programme zur Verfügung und enthält schliesslich Variablen für Xfce.
Minimale Version einer Abhängigkeit Eine minimale Version einer Abhängigkeit kann in jeder *_DEPENDS-Variable festgelegt werden mit Ausnahme von LIB_DEPENDS durch Anwendung folgender Syntax: p5-Spiffy>=0.26:${PORTSDIR}/devel/p5-Spiffy Das erste Feld enthält einen abhängigen Paketnamen, welcher einem Eintrag in der Paketdatenbank entsprechen muss und einen Vergleich mit einer Paketversion. Die Abhängigkeit wird erfüllt, wenn p5-Spiffy-0.26 oder eine neuere Version auf dem System installiert ist. Anmerkungen zu Abhängigkeiten Wie vorstehend beschrieben ist das Vorgabe-Target DEPENDS_TARGET, wenn eine Abhängigkeit benötigt wird. Die Vorgabe hierfür ist install. Dies ist eine Nutzer-Variable; sie wird niemals im Makefile eines Ports definiert. Falls Ihr Port einen besonderen Weg benötigt, um mit einer Abhängigkeit umzugehen, dann benutzen Sie bitte den :target-Teil der *_DEPENDS-Variablen, anstatt DEPENDS_TARGET zu ändern. Falls Sie make clean schreiben, werden dessen Abhängigkeiten auch gesäubert. Falls Sie dies nicht wollen, definieren Sie die Variable NOCLEANDEPENDS in Ihrer Umgebung. Dies kann besonders erstrebenswert sein, wenn der Port etwas in seiner Liste von Abhängigkeiten hat, das sehr viel Zeit für einen rebuild benötigt wie KDE, GNOME oder Mozilla. Um von einem anderen Port bedingungslos abhängig zu sein, benutzen Sie bitte die Variable ${NONEXISTENT} als erstes Feld von BUILD_DEPENDS oder RUN_DEPENDS. Benutzen Sie dies nur, wenn Sie den Quelltext eines anderen Port benötigen. Sie können auch oft Kompilierzeit sparen, wenn Sie das Target festlegen. Zum Beispiel wird BUILD_DEPENDS= ${NONEXISTENT}:${PORTSDIR}/graphics/jpeg:extract immer zum jpeg-Port wechseln und ihn extrahieren. Zirkuläre Abhängigkeiten sind fatal Führen Sie niemals irgendwelche zirkulären Abhängigkeiten in der Ports-Sammlung ein! Die Struktur für die Erstellung von Ports dulde keinerlei zirkuläre Abhängigkeiten. Falls Sie dennoch eine verwenden, wird es irgendjemanden irgendwo auf der Welt geben, dessen FreeBSD-Installation nahezu sofort zusammenbricht und vielen anderen wird es sehr schnell genauso ergehen. So etwas kann extrem schwer festzustellen sein. Falls Sie Zweifel haben vor einer Änderung, dann vergewissern Sie sich, dass Sie folgendes getan haben: cd /usr/ports; make index. Dieser Prozess kann auf alten Maschinen sehr langsam sein, aber Sie ersparen sich und einer Vielzahl von Menschen möglicherweise eine Menge Ärger.
<makevar>MASTERDIR</makevar> Falls Ihr Port wegen einer Variable, die verschiedene Werte annimmt (z.B. Auflösung oder Papiergröße), leicht unterschiedliche Versione von Paketen erzeugen muss, dann legen Sie bitte ein Unterverzeichnis pro Paket an, um es für den Nutzer einfacher begreiflich zu machen, was zu machen ist. Aber versuchen Sie dabei so viele Dateien wie möglich zwischen diesen Ports gemeinsam zu nutzen. Normalerweise benötigen Sie nur ein sehr kurzes Makefile in allen ausser einem Unterverzeichnis, wenn Sie Variablen intelligent nutzen. In diesem einzigen Makefile können Sie MASTERDIR verwenden, um anzugeben, wo der Rest der Dateien liegt. Benutzen Sie bitte auch eine Variable für PKGNAMESUFFIX, damit die Pakete unterschiedliche Namen haben werden. Wir demonstrieren dies am Besten an einem Beispiel. Es ist Teil von japanese/xdvi300/Makefile; PORTNAME= xdvi PORTVERSION= 17 PKGNAMEPREFIX= ja- PKGNAMESUFFIX= ${RESOLUTION} : # default RESOLUTION?= 300 .if ${RESOLUTION} != 118 && ${RESOLUTION} != 240 && \ ${RESOLUTION} != 300 && ${RESOLUTION} != 400 @${ECHO_MSG} "Error: invalid value for RESOLUTION: \"${RESOLUTION}\"" @${ECHO_MSG} "Possible values are: 118, 240, 300 (default) and 400." @${FALSE} .endif japanese/xdvi300 verfügt ebenfalls über alle Patches, Paket-Dateien usw. Wenn Sie make eintippen, wird der Port die Standardvorgabe für die Auflösung nehmen (300) und den Port ganz normal erstellen. Genauso wie für alle anderen Auflösungen ist dies das vollständige xdvi118/Makefile: RESOLUTION= 118 MASTERDIR= ${.CURDIR}/../xdvi300 .include "${MASTERDIR}/Makefile" (xdvi240/Makefile und xdvi400/Makefile sind ähnlich). Die MASTERDIR-Definition teilt dem bsd.port.mk mit, dass die normalen Unterverzeichnisse wie FILESDIR und SCRIPTDIR unter xdvi300 gefunden werden können. Die RESOLUTION=118-Zeile wird die RESOLUTION=300-Zeile in xdvi300/Makefile überschreiben und der Port wird mit einer Auflösung von 118 erstellt. Manualpages Die Variablen MAN[1-9LN] werden automatisch jede Manualpage zur pkg-plist hinzufügen (dies bedeutet, dass Sie Manualpages nicht in der pkg-plist auflisten dürfen, lesen Sie bitte Erstellung der PLIST für weitere Details). Sie veranlassen zudem den Installationsabschnitt dazu, die Manualpages zu Komprimieren oder zu Dekomprimieren abhängig vom gesetzten Wert der Variable NO_MANCOMPRESS in /etc/make.conf. Falls Ihr Port versucht verschiedene Namen für Manualpages unter Zuhilfenahme von Symlinks oder Hardlinks zu installieren, müssen Sie die Variable MLINKS nutzen, um diese zu identifizieren. Der von Ihrem Port installierte Link wird von bsd.port.mk gelöscht und wieder eingefügt, um sicherzustellen, dass er auf die korrekte Datei zeigt. Jede Manualpage, welche in MLINKS aufgeführt ist, darf nicht in der pkg-plist aufgenommen werden. Falls die Manualpages während der Installation komprimiert werden sollen, müssen Sie die Variable MANCOMPRESSED setzen. Diese Variable kann drei Werte annehmen, yes, no und maybe. yes bedeutet, dass Manualpages bereits komprimiert installiert sind, bei no sind sie es nicht und maybe bedeutet, dass die Software bereits den Wert von NO_MANCOMPRESS beachtet, damit bsd.port.mk nichts Besonderes auszuführen hat. MANCOMPRESSED wird automatisch auf yes gesetzt, wenn USE_IMAKE vorgegeben ist und gleichzeitig NO_INSTALL_MANPAGES nicht. Im umgekehrten Falle ist MANCOMPRESSED auf no gesetzt. Sie müssen es nicht explizit angeben, außer die Standardvorgabe ist für Ihren Port nicht passend. Wenn Ihr Port den man tree irgendwo anders als in der Variable MANPREFIX verankert, können Sie ihn mit MANPREFIX bestimmen. Sollten zudem Manualpages nur in bestimmten Abschnitten an einem nicht-standardkonformen Platz liegen, wie z.B. bestimmte Perl-Modul-Ports, dann können Sie mittels der Variable MANsectPREFIX (wobei sect ein Wert aus 1-9, L oder N ist) individuelle Pfade zu den Manualpages festlegen. Wenn Ihre Manualpages in sprachspezifische Unterverzeichnisse installiert werden, dann bestimmen Sie bitte den Namen der Sprache mit der Variable MANLANG. Der Wert dieser Variable ist mit "" vorgegeben (das bedeutet nur Englisch). Hier ist ein Beispiel, welches alles zusammenfasst. MAN1= foo.1 MAN3= bar.3 MAN4= baz.4 MLINKS= foo.1 alt-name.8 MANLANG= "" ja MAN3PREFIX= ${PREFIX}/share/foobar MANCOMPRESSED= yes Dies zeigt an, dass sechs Dateien von diesem Port installiert werden; ${MANPREFIX}/man/man1/foo.1.gz ${MANPREFIX}/man/ja/man1/foo.1.gz ${PREFIX}/share/foobar/man/man3/bar.3.gz ${PREFIX}/share/foobar/man/ja/man3/bar.3.gz ${MANPREFIX}/man/man4/baz.4.gz ${MANPREFIX}/man/ja/man4/baz.4.gz ${MANPREFIX}/man/man8/alt-name.8.gz kann zusätzlich von Ihrem Port installiert werden, oder auch nicht. Unabhängig davon wird ein Symlink erstellt, welcher die Manualpages foo(1) und alt-name(8) einbindet. Falls nur manche Manualpages übersetzt sind, können Sie einige dynamisch vom MANLANG-Inhalt erzeugte Variablen nutzen: MANLANG= "" de ja MAN1= foo.1 MAN1_EN= bar.1 MAN3_DE= baz.3 Dies führt zu folgender Liste von Dateien: ${MANPREFIX}/man/man1/foo.1.gz ${MANPREFIX}/man/de/man1/foo.1.gz ${MANPREFIX}/man/ja/man1/foo.1.gz ${MANPREFIX}/man/man1/bar.1.gz ${MANPREFIX}/man/de/man3/baz.3.gz Info-Dateien Falls Ihr Paket GNU-Info-Dateien installiert, sollten diese in der INFO-Variablen augelistet sein (ohne das angehängte .info) mit einem Eintrag für jedes Dokument. Von diesen Dateien wird angenommen, dass sie nach PREFIX/INFO_PATH installiert werden. Sie können INFO_PATH ändern, falls Ihr Paket einen anderen Ort vorsieht. Jedoch wird dies nicht empfohlen. Die Einträge enthalten nur den relativen Pfad zu PREFIX/INFO_PATH. Zum Beispiel installiert lang/gcc34 Info-Dateien nach PREFIX/INFO_PATH/gcc34, wobei INFO etwa so aussieht: INFO= gcc34/cpp gcc34/cppinternals gcc34/g77 ... Entsprechende Installations-/Deinstalltions-Codes werden vor der Paket-Registrierung automatisch der vorläufigen pkg-plist hinzugefügt. Makefile-Optionen Einige größere Applikationen können mit einer Reihe von Konfigurationen, die zusätzliche Funktionalitäten hinzufügen, erstellt werden, falls eine oder mehrere Bibliotheken oder Applikationen verfügbar sind. Dazu gehören die Auswahl von natürlichen Sprachen, GUI versus Kommandozeilen-Versionen oder die Auswahl aus mehreren Datenbank-Programmen. Da nicht alle Nutzer diese Bibliotheken oder Applikationen wollen, stellt das Ports-System hooks (Haken) zur Verfügung, damit der Autor des Ports bestimmen kann, welche Konfiguration erstellt werden soll. KNOBS (Einstellungen) <makevar>WITH_<replaceable>*</replaceable></makevar> und <makevar>WITHOUT_<replaceable>*</replaceable></makevar> Diese Variablen sind entworfen worden, um vom System-Administrator gesetzt zu werden. Es gibt viele, die in ports/KNOBS standardisiert sind. Benennen Sie Schalter bei der Erstellung eines Ports nicht programmspezifisch. Verwenden Sie zum Beispiel im Avahi-Port WITHOUT_MDNS anstelle von WITHOUT_AVAHI_MDNS. Sie sollten nicht annehmen, dass ein WITH_* notwendigerweise eine korrespondierende WITHOUT_*-Variable hat oder umgekehrt. Im Allgemeinen wird diese Vorgabe einfach unterstellt. Falls nicht anderweitig festgelegt, werden diese Variablen nur dahingehend überprüft, ob sie gesetzt sind oder nicht – nicht darauf, ob sie auf bestimmte Werte wie YES oder NO gesetzt sind. Häufige <makevar>WITH_<replaceable>*</replaceable></makevar> und <makevar> WITHOUT_<replaceable>*</replaceable></makevar>-Variablen Variable Bedeutung WITHOUT_NLS Falls gesetzt, bedeutet sie, dass eine Internationalisierung nicht benötigt wird, was Kompilierzeit sparen kann. Als Vorgabe wird Internationalisierung gebraucht. WITH_OPENSSL_BASE Nutze die Version von OpenSSL aus dem Basissystem. WITH_OPENSSL_PORT Installiert die Version von OpenSSL aus security/openssl, auch wenn das Basissystem auf aktuellem Stand ist. WITHOUT_X11 Falls der Port mit oder ohne Unterstützung für X erstellt werden kann, dann sollte normalerweise mit X-Unterstützung erstellt werden. Falls die Variable gesetzt ist, soll die Version ohne X-Unterstützung erstellt werden.
Benennung von Knobs (Einstellungen) Um die Anzahl der Knobs niedrig zu halten und zum Vorteil des Anwenders, wird empfohlen, dass Porter ähnliche Namen für Knobs verwenden. Eine Liste der beliebtesten Knobs kann in der KNOBS-Datei eingesehen werden. Knob-Namen sollten wiederspiegeln, was der Knob bedeutet und was er bewirkt. Wenn ein Port einen lib-Präfix im PORTNAME hat, dann soll das lib-Präfix im Knob-Namen entfallen.
<makevar>OPTIONS</makevar> Hintergrund Die OPTIONS-Variable gibt dem Nutzer, der diesen Port installiert, einen Dialog mit auswählbaren Optionen und speichert diese in /var/db/ports/portname/options. Bei der nächsten Neuerstellung des Ports werden diese Einstellungen wieder verwandt. Sie werden sich niemals mehr an all die zwanzig WITH_* und WITHOUT_*-Optionen erinnern müssen, die Sie benutzt haben, um diesen Port zu erstellen! Wenn der Anwender make config benutzt (oder ein make build das erste Mal laufen lässt) wird das Framework auf /var/db/ports/portname/options die Einstellungen prüfen. Falls die Datei nicht existiert, werden die Werte von OPTIONS genutzt, um eine Dialogbox zu erzeugen, in welcher die Optionen an- oder abgeschaltet werden können. Dann wird die options-Datei gespeichert und die ausgewählten Variablen werden bei der Erstellung des Ports benutzt. Falls eine neue Version des Ports OPTIONS hinzufügt, wird der Dialog mit den gespeicherten Werten dem Nutzer angezeigt. Benutzen Sie make showconfig, um die gespeicherte Konfiguration zu betrachten. Benutzen Sie make rmconfig, um die gespeicherte Konfiguration zu Löschen. Syntax Die Syntax für die OPTIONS-Variable lautet: OPTIONS= OPTION "descriptive text" default ... Der Wert als Vorgabe ist entweder ON oder OFF. Wiederholungen dieser drei Felder sind erlaubt. OPTIONS-Definitionen müssen vor der Einbindung von bsd.port.options.mk erscheinen. Die WITH_* und WITHOUT_*-Variablen können nur nach der Einbindung von bsd.port.options.mk getestet werden. bsd.port.pre.mk kann auch stattdessen eingebunden werden und wird immer noch von vielen Ports eingebunden, die vor der Einführung von bsd.port.options.mk erstellt wurden. Jedoch wirken manche Variablen nicht wie gewohnt nach der Einbindung von bsd.port.pre.mk, typischerweise USE_*-Optionen. Einfache Anwendung von <makevar>OPTIONS</makevar> OPTIONS= FOO "Enable option foo" On \ BAR "Support feature bar" Off .include <bsd.port.options.mk> .if defined(WITHOUT_FOO) CONFIGURE_ARGS+= --without-foo .else CONFIGURE_ARGS+= --with-foo .endif .if defined(WITH_BAR) RUN_DEPENDS+= bar:${PORTSDIR}/bar/bar .endif .include <bsd.port.mk> Veraltete Anwendung von <makevar>OPTIONS</makevar> OPTIONS= FOO "Enable option foo" On .include <bsd.port.pre.mk> .if defined(WITHOUT_FOO) CONFIGURE_ARGS+= --without-foo .else CONFIGURE_ARGS+= --with-foo .endif .include <bsd.port.post.mk> Automatische Aktivierung von Funktionen Wenn Sie ein GNU-Konfigurationsskript benutzen, sollten Sie ein Auge darauf werfen, welche Funktionen durch die automatische Erkennung aktiviert werden. Schalten Sie Funktionen, die Sie nicht möchten, ausdrücklich durch Verwendung von --without-xxx oder --disable-xxx in der Variable CONFIGURE_ARGS einzeln ab. Falsche Behandlung einer Option .if defined(WITH_FOO) LIB_DEPENDS+= foo.0:${PORTSDIR}/devel/foo CONFIGURE_ARGS+= --enable-foo .endif Stellen Sie sich vor im obigen Beispiel ist eine Bibliothek libfoo auf dem System installiert. Der Nutzer will nicht, dass diese Applikation libfoo benutzt, also hat er die Option auf "off" im make config-Dialog umgestellt. Aber das Konfigurationsskript der Applikation hat erkannt, dass die Bibliothek auf dem System vorhanden ist und fügt ihre Funktionen in die Binärdatei ein. Falls der Nutzer sich nun entschliesst libfoo von seinem System zu entfernen, dann wird das Ports-System nicht protestieren (es wurde keine Abhängigkeit von libfoo eingetragen), aber die Applikation bricht ab. Korrekte Behandlung einer Option .if defined(WITH_FOO) LIB_DEPENDS+= foo.0:${PORTSDIR}/devel/foo CONFIGURE_ARGS+= --enable-foo .else CONFIGURE_ARGS+= --disable-foo .endif Im zweiten Beispiel wird die Bibliothek libfoo explizit abgeschaltet. Das Konfigurationsskript aktiviert die entsprechenden Funktionen nicht in der Applikation trotz der Anwesenheit der Bibliothek auf dem System.
Die Festlegung des Arbeitsverzeichnisses Jeder Port wird extrahiert in ein Arbeitsverzeichnis, welches beschreibbar sein muss. Das Ports-System gibt als Standard vor, dass die DISTFILES in einem Verzeichnis namens ${DISTNAME} entpackt werden. Mit anderen Worten, wenn Sie: PORTNAME= foo PORTVERSION= 1.0 festgelegt haben, dann enthalten die Distributions-Dateien des Ports ein Verzeichnis auf oberster Ebene, foo-1.0, und der Rest der Dateien befindet sich unter diesem Verzeichnis. Es gibt eine Reihe von Variablen, die Sie überschreiben können, falls dies nicht der Fall sein sollte. <makevar>WRKSRC</makevar> Diese Variable listet den Namen des Verzeichnisses, welches erstellt wird, wenn die Distfiles der Applikation extrahiert werden. Wenn unser vorheriges Beispiel in einem Verzeichnis namens foo (und nicht foo-1.0) extrahiert wurde, würden Sie schreiben: WRKSRC= ${WRKDIR}/foo oder möglicherweise WRKSRC= ${WRKDIR}/${PORTNAME} <makevar>NO_WRKSUBDIR</makevar> Wenn der Port überhaupt nicht in einem Unterverzeichnis extrahiert wird, sollten Sie dies mit dem Setzen von NO_WRKSUBDIR anzeigen. NO_WRKSUBDIR= yes <makevar>CONFLICTS</makevar> Falls Ihr Paket nicht mit anderen Paketen koexistieren kann (wegen Dateikonflikten, Laufzeit-Inkompatibilitäten usw.), führen Sie bitte die anderen Paketnamen in der Variable CONFLICTS auf. Sie können hier Shell-Globs wie * und ? verwenden. Paketnamen sollten in der gleichen Weise aufgezählt werden, wie sie in /var/db/pkg auftauchen. Bitte stellen Sie sicher, dass CONFLICTS nicht mit dem Paket des Ports selbst übereinstimmt, da ansonsten das Erzwingen der Installation durch FORCE_PKG_REGISTER nicht länger funktionieren wird. CONFLICTS setzt automatisch die Variable IGNORE, welche ausführlicher in dokumentiert ist. Beim Entfernen eines von mehreren in Konflikt stehenden Ports ist es ratsam, die CONFLICTS-Einträge in den anderen Ports für einige Monate beizubehalten, um Nutzer zu unterstützen, die ihre Ports nur sporadisch aktualisieren. Installation von Dateien INSTALL_* macros Nutzen Sie die Makros in bsd.port.mk, um korrekte Modi und Eigentümer von Dateien in Ihren *-install-Targets sicherzustellen. INSTALL_PROGRAM ist ein Befehl, um binäre Binärdateien zu installieren. INSTALL_SCRIPT ist ein Befehl, um ausführbare Skripte zu installieren. INSTALL_KLD ist ein Befehl, mit dem Kernelmodule installiert werden können. Einige Architekturen haben Probleme mit stripped-Modulen. Daher sollten Sie diesen Befehl anstelle von INSTALL_PROGRAM verwenden. INSTALL_DATA ist ein Befehl, um gemeinsam nutzbare Daten zu installieren. INSTALL_MAN ist ein Befehl, um Manualpages oder andere Dokumentation zu installieren (es wird nichts komprimiert). Das sind grundsätzlich alle install-Befehle mit ihren passenden Flags. Zerlegen von Binärdateien Zerlegen Sie keine Binärdateien manuell, wenn Sie es nicht müssen. Alle Binaries sollten gestripped werden; allerdings vermag das INSTALL_PROGRAM-Makro gleichzeitig eine Binärdatei zu installieren und zu strippen (beachten Sie den nächsten Abschnitt). Wenn Sie eine Datei strippen müssen, aber nicht das INSTALL_PROGRAM-Makro nutzen wollen, dann kann ${STRIP_CMD} Ihr Programm strippen. Dies wird typischerweise innerhalb des post-install-Targets gemacht. Zum Beispiel: post-install: ${STRIP_CMD} ${PREFIX}/bin/xdl Nutzen Sie &man.file.1; für die installierte Applikation, um zu überprüfen, ob eine Binärdatei gestripped ist oder nicht. Wenn es nicht meldet not stripped, dann ist es bereits gestripped. Zudem wird &man.strip.1; nicht ein bereits gestripptes Programm nochmals versuchen zu strippen, sondern wird stattdessen einfach sauber beenden. Installation eines ganzen Verzeichnisbaums inklusive Dateien Manchmal muss man eine große Zahl von Dateien unter Erhalt ihrer hierarchischen Struktur installieren, d.h. Kopieraktionen über einen ganzen Verzeichnisbaum von WRKSRC zu einem Zielverzeichnis unter PREFIX. Für diesen Fall gibt es zwei Makros. Der Vorteil der Nutzung dieser Makros anstatt cp ist, dass sie korrekte Besitzer und Berechtigungen auf den Zieldateien garantieren. Das erste Makro, COPYTREE_BIN, wird alle installierten Dateien ausführbar markieren und damit passend für die Installation in PREFIX/bin vorbereiten. Das zweite Makro, COPYTREE_SHARE, setzt keine Ausführungsberechtigungen auf Dateien und ist daher geeignet für die Installation von Dateien im Target von PREFIX/share. post-install: ${MKDIR} ${EXAMPLESDIR} (cd ${WRKSRC}/examples/ && ${COPYTREE_SHARE} \* ${EXAMPLESDIR}) Dieses Beispiel wird den Inhalt des examples-Verzeichnisses im Distfile des Drittanbieters in das Beispielverzeichnis Ihres Ports kopieren. post-install: ${MKDIR} ${DATADIR}/summer (cd ${WRKSRC}/temperatures/ && ${COPYTREE_SHARE} "June July August" ${DATADIR}/summer/) Und dieses Beispiel wird die Daten der Sommermonate in das summer-Unterverzeichnis eines DATADIR installieren. Zusätzliche find-Argumente können mit dem dritten Argument an die COPYTREE_*-Makros übergeben werden. Um zum Beispiel alle Dateien aus dem 1. Beispiel ohne die Makefiles zu installieren, kann man folgenden Befehl benutzen. post-install: ${MKDIR} ${EXAMPLESDIR} (cd ${WRKSRC}/examples/ && \ ${COPYTREE_SHARE} \* ${EXAMPLESDIR} "! -name Makefile") Beachten Sie bitte, dass diese Makros die installierten Dateien nicht zur pkg-plist hinzufügen, Sie müssen sie immer noch selbst auflisten. Installation zusätzlicher Dokumentation Falls Ihre Software zusätzlich zu den üblichen Manualpages und Info-Seiten weitere Dokumentation hat und Sie diese für nützlich halten, dann installieren Sie sie unter PREFIX/share/doc. Dies kann wie vorstehend im Target des post-install geschehen. Legen Sie ein neues Verzeichnis für Ihren Port an. Das Verzeichnis sollte wiederspiegeln, was der Port ist. Das bedeutet normalerweise PORTNAME. Wie auch immer, wenn Sie meinen, der Nutzer möchte verschiedene Versionen des Ports zur gleichen Zeit installiert haben, dann können Sie die gesamte Variable PKGNAME nutzen. Machen Sie die Installation von der Variablen NOPORTDOCS abhängig, damit die Nutzer sie in /etc/make.conf abschalten können: post-install: .if !defined(NOPORTDOCS) ${MKDIR} ${DOCSDIR} ${INSTALL_MAN} ${WRKSRC}/docs/xvdocs.ps ${DOCSDIR} .endif Hier einige praktische Variablen und wie sie standardmässig bei Verwendung im Makefile expandiert werden: DATADIR wird expandiert zu PREFIX/share/PORTNAME. DATADIR_REL wird expandiert zu share/PORTNAME. DOCSDIR wird expandiert zu PREFIX/share/doc/PORTNAME. DOCSDIR_REL wird expandiert zu share/doc/PORTNAME. EXAMPLESDIR wird expandiert zu PREFIX/share/examples/PORTNAME. EXAMPLESDIR_REL wird expandiert zu share/examples/PORTNAME. NOPORTDOCS behandelt nur zusätzliche Dokumentation, die in DOCSDIR installiert ist. Für normale Manualpages und Info-Seiten wird die Variable benutzt. Dinge, welche in DATADIR und EXAMPLESDIR installiert werden, legen die Variablen NOPORTDATA und NOPORTEXAMPLES fest. Die Variablen werden nach PLIST_SUB exportiert. Ihre Werte erscheinen dort als Pfadnamen relativ zu PREFIX, falls möglich. Das bedeutet, dass share/doc/PORTNAME standardmässig ersetzt wird durch %%DOCSDIR%% in der Packliste usw. (mehr zur Ersetzung durch die pkg-plist finden Sie hier). Alle installierten Dokumentationsdateien und –Verzeichnisse sollten in der pkg-plist dem %%PORTDOCS%%-Präfix enthalten sein, zum Beispiel: %%PORTDOCS%%%%DOCSDIR%%/AUTHORS %%PORTDOCS%%%%DOCSDIR%%/CONTACT %%PORTDOCS%%@dirrm %%DOCSDIR%% Alternativ zur Auflistung der Dokumentationsdateien in der pkg-plist kann in einem Port auch die Variable PORTDOCS gesetzt werden für eine Liste von Dateien und Shell-Globs, um diese zur endgültigen Packliste hinzuzufügen. Die Namen werden relativ zur Variable DOCSDIR sein. Wenn Sie also einen Port haben, welcher PORTDOCS benutzt, und Sie haben eine vom Standard abweichenden Platz für seine Dokumentation, dann müssen Sie die Variable DOCSDIR entsprechend setzen. Wenn ein Verzeichnis in PORTDOCS aufgeführt ist, oder von einem Shell-Glob dieser Variable abgebildet wird, dann wird der komplette Verzeichnisbaum inklusive Dateien und Verzeichnissen in der endgültigen Packliste aufgenommen. Wenn die Variable NOPORTDOCS gesetzt ist, dann werden die Dateien und Verzeichnisse, die in PORTDOCS aufgelistet sind, nicht installiert und werden auch nicht zur Packliste des Ports hinzugefügt. Wie oben gezeigt bleibt es dem Port selbst überlassen, die Dokumentation in PORTDOCS zu installieren. Ein typisches Beispiel für den Gebrauch von PORTDOCS sieht wie folgt aus: PORTDOCS= README.* ChangeLog docs/* Die Äquivalente zu PORTDOCS für unter DATADIR und EXAMPLESDIR installierte Dateien sind PORTDATA beziehungsweise PORTEXAMPLES. Sie können auch pkg-message benutzen, um Meldungen während der Installation anzuzeigen. Lesen Sie diesen Abschnitt über den Gebrauch von pkg-message für weitere Details. Die pkg-message-Datei muss nicht zur pkg-plist hinzugefügt werden. Unterverzeichnisse mit PREFIX Lassen Sie den Port die Dateien in die richtigen Unterverzeichnisse von PREFIX verteilen. Einige Ports werfen alles in einen Topf und legen es im Unterverzeichnis mit dem Namen des Ports ab, was falsch ist. Ausserdem legen viele Ports alles ausser Binaries, Header-Dateien und Manualpages in ein Unterverzeichnis von lib, was natürlich auch nicht der BSD-Philosophie entspricht und nicht gut funktioniert. Viele der Dateien sollten in eines der folgenden Verzeichnisse geschoben werden: etc (Konfigurationsdateien), libexec (intern gestartete Binärdateien), sbin (Binärdateien für Superuser/Manager), info (Dokumentation für Info-Browser) oder share (Architektur-unabhängige Dateien). Lesen Sie hierzu &man.hier.7;; weitestgehend greifen die Regeln für /usr auch für /usr/local. Die Ausnahme sind Ports, welche mit news aus dem USENET arbeiten. In diesem Falle sollte PREFIX/news als Zielort für die Dateien benutzt werden.
Besonderheiten Es gibt einige Dinge mehr, die zu beachten sind, wenn man einen Port erstellt. Dieser Abschnitt erklärt die wichtigsten. Shared-Libraries Wenn Ihr Port eine oder mehrere Shared-Libraries installiert, dann definieren Sie bitte eine USE_LDCONFIG make-Variable, die bsd.port.mk anweisen wird, ${LDCONFIG} -m auf das Verzeichnis, in das die neue Library installiert wird (normalerweise PREFIX/lib), während des post-install-Targets anzuwenden, um sie im Shared-Library-Cache zu registrieren. Diese Variable, wenn definiert, wird auch dafür sorgen, dass ein entsprechendes @exec /sbin/ldconfig -m und @unexec /sbin/ldconfig -R-Paar zu Ihrer pkg-plist-Datei hinzugefügt wird, sodass ein Benutzer, der das Paket installiert, die Bibliothek danach sofort benutzen kann und das System nach deren Deinstallation nicht glaubt, die Bibliothek wäre noch da. USE_LDCONFIG= yes Wenn nötig, können Sie das Standardverzeichnis außer Kraft setzen, indem Sie den USE_LDCONFIG Wert auf eine Liste von Verzeichnissen setzen, in die Shared Libraries installiert werden sollen. Wenn Ihr Port z.B. diese Bibliotheken nach PREFIX/lib/foo und PREFIX/lib/bar installiert, könnten Sie folgendes in Ihrem Makefile benutzen: USE_LDCONFIG= ${PREFIX}/lib/foo ${PREFIX}/lib/bar Bitte überprüfen Sie dies genau. Oft ist das überhaupt nicht nötig oder kann durch -rpath oder das Setzen von LD_RUN_PATH während des Linkens umgangen werden (s. lang/moscow_ml für ein Beispiel), oder durch einen Shell-Wrapper, der LD_LIBRARY_PATH setzt, bevor er die Binärdatei ausführt, wie es www/mozilla tut. Wenn Sie 32-Bit Libraries auf 64-Bit Systemen installieren, benutzen Sie stattdessen USE_LDCONFIG32. Versuchen Sie Shared-Library-Versionsnummern im libfoo.so.0 Format zu halten. Unser Runtime-Linker kümmert sich nur um die Major (erste) Nummer. Wenn sich die Major-Library-Versionsnummer während der Aktualisierung zu einer neuen Portversion erhöht, sollte auch die PORTREVISION aller Ports, die die Shared-Library linken, erhöht werden, damit diese mit der neuen Version der Bibliothek neu kompiliert werden. Ports mit beschränkter Verbreitung Lizenzen variieren und manche geben Restriktionen vor, wie die Applikation gepackt werden oder ob sie gewinnorientiert verkauft werden kann, usw. Es liegt in Ihrer Verantwortung als Porter die Lizenzbestimmungen der Software zu lesen und sicherzustellen, dass das FreeBSD-Projekt nicht haftbar gemacht wird für Lizenzverletzungen durch Weiterverbreitung des Quelltextes oder kompilierter Binaries über FTP/HTTP oder CD-ROM. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie bitte die &a.ports;. In solchen Situationen können die in den folgenden Abschnitten beschriebenen Variablen gesetzt werden. <makevar>NO_PACKAGE</makevar> Diese Variable zeigt an, dass wir keine binären Pakete dieser Applikation erzeugen dürfen - z.B. wenn die Lizenz die Weiterverteilung von binären Paketen oder Paketen verbietet, die aus verändertem Quelltext erzeugt wurden. Die DISTFILES des Ports dürfen allerdings frei über FTP/HTTP Mirrors weiterverbreitet werden. Sie dürfen auch auf CD-ROM (oder ähnlichen Medien) weiterverbreitet werden - es sei denn, NO_CDROM ist ebenfalls gesetzt. NO_PACKAGE sollte auch benutzt werden, wenn das binäre Paket nicht allgemein brauchbar ist und die Applikation immer aus dem Quelltext kompiliert werden sollte. Zum Beispiel, wenn die Applikation konfigurierte Informationen über den Rechner/Installationsort bei der Installation einkompiliert bekommt, setzen Sie NO_PACKAGE. NO_PACKAGE sollte auf eine Zeichenkette gesetzt werden, die den Grund beschreibt, warum kein Paket erzeugt werden soll. <makevar>NO_CDROM</makevar> Diese Variable gibt an, dassobwohl wir binäre Pakete erzeugen dürfen – wir weder diese Pakete noch die DISTFILES des Ports auf einer CD-ROM (oder ähnlichen Medien) verkaufen dürfen. Die DISTFILES des Ports dürfen allerdings immer noch auf FTP/HTTP Mirrors. Wenn diese Variable und auch NO_PACKAGE gesetzt ist, dann werden nur die DISTFILES des Ports erhältlich sein – und das nur mittels FTP/HTTP. NO_CDROM sollte auf eine Zeichenkette gesetzt werden, die den Grund beschreibt, warum der Port nicht auf CD-ROM weiterverbreitet werden kann. Das sollte z.B. gemacht werden, wenn die Lizenz des Ports nur für nichtkommerzielle Zwecke gilt. <makevar>NOFETCHFILES</makevar> Dateien, die in der Variable NOFETCHFILES aufgelistet sind, sind von keiner der MASTER_SITES abrufbar. Ein Beispiel solch einer Datei ist eine selbige, welche vom Anbieter auf CD-ROM bereitgestellt wird. Werkzeuge, die das Vorhandensein dieser Dateien auf den MASTER_SITES überprüfen, sollten diese Dateien ignorieren und sie nicht melden. <makevar>RESTRICTED</makevar> Setzen Sie diese Variable, wenn die Lizenz der Applikation weder das Spiegeln der DISTFILES der Applikation noch das Weiterverbreiten von binären Paketen in jedweder Art erlaubt. NO_CDROM oder NO_PACKAGE sollten nicht zusammen mit RESTRICTED gesetzt werden, weil letztere Variable die anderen beiden impliziert. RESTRICTED sollte auf eine Zeichenkette gesetzt werden, die den Grund beschreibt, warum der Port nicht weiterverbreitet werden kann. Typischerweise besagt dies, dass der Port proprietäre Software enthält und der Benutzer die DISTFILES manuell herunterladen muss – möglicherweise erst nachdem er sich für die Software registriert oder die Bedingungen eines Endbenutzer-Lizenzvertrags (EULA) akzeptiert hat. <makevar>RESTRICTED_FILES</makevar> Wenn RESTRICTED oder NO_CDROM gesetzt ist, ist diese Variable auf ${DISTFILES} ${PATCHFILES} voreingestellt, sonst ist sie leer. Wenn nicht jede dieser Dateien beschränkt ist, dann führen Sie die betroffenen Dateien in dieser Variable auf. Beachten Sie, dass der Porter für jede aufgeführte Distributionsdatei einen Eintrag zu /usr/ports/LEGAL hinzufügen sollte, der genau beschreibt, was die Beschränkung mit sich bringt. Build-Mechanismen Paralleles Bauen von Ports Das Ports-Framework von &os; unterstützt das parallele Bauen von Ports, indem es mehrere make-Instanzen ausführt, damit SMP-Systeme ihre gesamte CPU-Rechenleistung ausnützen können und so das Bauen von Ports schneller und effektiver werden kann. Dies ermöglicht der Parameter -jX an &man.make.1;, wenn Code von Drittanbietern kompiliert wird. Leider können nicht alle Ports wirklich gut mit dem Parallelbau umgehen. Deshalb ist es erforderlich, dass dieses Feature explizit durch MAKE_JOBS_SAFE=yes irgendwo unterhalb des Abschnitts für Abhängigkeiten im Makefile aktiviert wird. Eine weitere Möglichkeit im Umgang mit dieser Option besteht für den Maintainer darin, MAKE_JOBS_UNSAFE=yes zu setzen. Diese Variable wird dann verwendet, wenn ein Port bekannterweise mit -jX nicht gebaut werden kann, der Benutzer jedoch für alle Ports den Mehrprozessorbau durch FORCE_MAKE_JOBS=yes in /etc/make.conf erzwingt. <command>make</command>, <command>gmake</command> und <command>imake</command> Wenn Ihr Port GNU make benutzt, dann setzen Sie bitte USE_GMAKE=yes. Port-Variablen im Zusammenhang mit gmake Variable Bedeutung USE_GMAKE Der Port benötigt gmake für den Build. GMAKE Der ganze Pfad zu gmake, wenn es nicht im PATH ist.
Wenn Ihr Port eine X-Applikation ist, die Makefile-Dateien aus Imakefile-Dateien mit imake erzeugt, dann setzen Sie USE_IMAKE=yes. Das sorgt dafür, dass die Konfigurationsphase automatisch ein xmkmf -a ausführt. Wenn das Flag ein Problem für Ihren Port darstellt, setzen Sie XMKMF=xmkmf. Wenn der Port imake benutzt, aber das install.man-Target nicht versteht, dann sollte NO_INSTALL_MANPAGES=yes gesetzt werden. Wenn das Makefile im Quelltext Ihres Ports etwas anderes als all als Haupt-Build-Target hat, setzen Sie ALL_TARGET entsprechend. Das Gleiche gilt für install und INSTALL_TARGET.
<command>configure</command> Skript Wenn Ihr Port ein configure-Skript benutzt, um Makefile-Dateien aus Makefile.in-Dateien zu erzeugen, setzen Sie GNU_CONFIGURE=yes. Wenn Sie dem configure-Skript zusätzliche Argumente übergeben wollen (das Vorgabeargument ist --prefix=${PREFIX} --infodir=${PREFIX}/${INFO_PATH} --mandir=${MANPREFIX}/man --build=${CONFIGURE_TARGET}), setzen Sie diese zusätzlichen Argumente in CONFIGURE_ARGS. Zusätzliche Umgebungsvariablen können überdie Variable CONFIGURE_ENV übergeben werden. Variablen für Ports, die configure benutzen Variable Bedeutung GNU_CONFIGURE Der Port benutzt ein configure-Skript, um das Bauen vorzubereiten. HAS_CONFIGURE Wie GNU_CONFIGURE, nur dass kein Standard-Konfigurations-Target zu CONFIGURE_ARGS hinzugefügt wird. CONFIGURE_ARGS Zusätzliche Argumente für das configure-Skript. CONFIGURE_ENV Zusätzliche Umgebungsvariablen für die Abarbeitung des configure-Skriptes. CONFIGURE_TARGET Ersetzt das Standard-Konfigurations-Target. Vorgabewert ist ${MACHINE_ARCH}-portbld-freebsd${OSREL}.
Benutzung von <command>scons</command> Wenn Ihr Port SCons benutzt, definieren Sie USE_SCONS=yes. Variablen für Ports, die <command>scons</command> benutzen Variable Bedeutung SCONS_ARGS Port-spezifische SCons-Argumente, die der SCons-Umgebung übergeben werden. SCONS_BUILDENV Variablen, die in der System-Umgebung gesetzt werden sollen. SCONS_ENV Variablen, die in der SCons-Umgebung gesetzt werden sollen. SCONS_TARGET Letztes Argument, das SCons übergeben wird – ähnlich MAKE_TARGET.
Um SConstruct im Quelltext alles, was SCons in SCONS_ENV übergeben wird, respektieren zu lassen (das ist hauptsächlich CC/CXX/CFLAGS/CXXFLAGS), patchen Sie SConstruct, sodass das Build Environment wie folgt konstruiert wird: env = Environment(**ARGUMENTS) Es kann dann mit env.Append und env.Replace modifiziert werden.
Benutzung von GNU autotools Einführung Die verschiedenen GNU autotools stellen einen Abstraktionsmechanismus bereit für das Kompilieren von Software für eine Vielfalt von Betriebssystemen und Maschinenarchitekturen. Innerhalb der Ports-Sammlung kann ein einzelner Port diese Werkzeuge mit Hilfe eines einfachen Konstrukts benutzen: USE_AUTOTOOLS= tool:version[:operation] ... Als dies geschrieben wurde konnte tool eins von libtool, libltdl, autoconf, autoheader, automake oder aclocal sein. version gibt die einzelne Werkzeug-Revision an, die benutzt werden soll (siehe devel/{automake,autoconf,libtool}[0-9]+ für mögliche Versionen). operation ist eine optionale Angabe, die modifiziert, wie das Werkzeug benutzt wird. Es können auch mehrere Werkzeuge angegeben werden – entweder durch Angabe aller in einer einzigen Zeile oder durch Benutzung des += Makefile-Konstrukts. Schliesslich gibt es das spezielle Tool, genannt autotools, das der Einfachheit dient indem es von alle verfügbaren Versionen der Autotools abhängt, was sinnvoll für Cross-Development ist. Dies kann auch erreicht werden, indem man den Port devel/autotools installiert. <command>libtool</command> Shared-Libraries, die das GNU Build-System benutzen, verwenden normalerweise libtool, um die Kompilierung und Installation solcher Bibliotheken anzupassen. Die übliche Praxis ist, eine Kopie von libtool, die mit dem Quelltext geliefert wird, zu benutzen. Falls Sie ein externes libtool benötigen, können Sie die Version, die von der Ports-Sammlung bereitgestellt wird, benutzen: USE_AUTOTOOLS= libtool:version[:env] Ohne zusätzliche Angaben sagt libtool:version dem Build-System, dass es das Konfigurationsskript mit der auf dem System installierten Kopie von libtool patchen soll. Die Variable GNU_CONFIGURE ist impliziert. Außerdem werden einige make– und shell-Variablen zur weiteren Benutzung durch den Port gesetzt. Für Genaueres siehe bsd.autotools.mk. Mit der Angabe :env wird nur die Umgebung vorbereitet. Schließlich können optional LIBTOOLFLAGS und LIBTOOLFILES gesetzt werden, um die häufigsten Argumente und durch libtool gepatchten Dateien außer Kraft zu setzen. Die meisten Ports werden das aber nicht brauchen. Für Weiteres siehe bsd.autotools.mk. <command>libltdl</command> Einige Ports benutzen das libltdl-Bibliothekspaket, welches Teil der libtool-Suite ist. Der Gebrauch dieser Bibliothek macht nicht automatisch den Gebrauch von libtool selbst nötig, deshalb wird ein separates Konstrukt zur Verfügung gestellt. USE_AUTOTOOLS= libltdl:version Im Moment sorgt dies nur für eine LIB_DEPENDS-Abhängigkeit von dem entsprechenden libltdl-Port und wird zur Vereinfachung zur Verfügung gestellt, um Abhängigkeiten von den Autotools-Ports ausserhalb des USE_AUTOTOOLS-Systems zu eliminieren. Es gibt keine weiteren Angaben für dieses Werkzeug. <command>autoconf</command> und <command>autoheader</command> Manche Ports enthalten kein Konfigurationsskript, sondern eine autoconf-Vorlage in der configure.ac-Datei. Sie können die folgenden Zuweisungen benutzen, um autoconf das Konfigurationsskript erzeugen zu lassen, und auch autoheader Header-Vorlagen zur Benutzung durch das Konfigurationsskript erzeugen zu lassen. USE_AUTOTOOLS= autoconf:version[:env] und USE_AUTOTOOLS= autoheader:version welches auch die Benutzung von autoconf:version impliziert. Ähnlich wie bei libtool, bereitet die Angabe des optionalen :env nur die Umgebung für weitere Benutzung vor. Ohne dieses wird der Port auch gepatched und erneut konfiguriert. Die zusätzlichen optionalen Variablen AUTOCONF_ARGS und AUTOHEADER_ARGS können durch das Makefile des Ports ausser Kraft gesetzt werden, wenn erforderlich. Wie bei den libtool-Äquivalenten werden die meisten Ports dies aber nicht benötigen. <command>automake</command> und <command>aclocal</command> Manche Pakete enthalten nur Makefile.am-Dateien. Diese müssen durch automake in Makefile.in-Dateien konvertiert und dann durch configure weiterbearbeitet werden, um schließlich ein Makefile zu erzeugen. Ähnliches gilt für Pakete, die gelegentlich keine aclocal.m4-Dateien mitliefern, welche ebenfalls zum Erstellen der Software benötigt werden. Diese können durch aclocal erzeugt werden, welches configure.ac oder configure.in durchsucht. aclocal hat eine ähnliche Beziehung zu automake wie autoheader zu autoconf – beschrieben im vorherigen Abschnitt. aclocal impliziert die Benutzung von automake, also haben wir: USE_AUTOTOOLS= automake:version[:env] und USE_AUTOTOOLS= aclocal:version was auch die Benutzung von automake:version impliziert. Ähnlich wie bei libtool und autoconf, bereitet die optionale Angabe :env nur die Umgebung zur weiteren Benutzung vor. Ohne sie wird der Port erneut konfiguriert. Wie schon autoconf und autoheader, hat sowohl automake als auch aclocal eine optionale Argument-Variable AUTOMAKE_ARGS bzw. ACLOCAL_ARGS, die durch das Makefile des Ports, falls nötig, außer Kraft gesetzt werden kann. Benutzung von GNU <literal>gettext</literal> Grundlegende Benutzung Wenn Ihr Port gettext benötigt, setzen Sie einfach USE_GETTEXT auf yes, und Ihr Port bekommt die Abhängigkeit von devel/gettext. Der Wert von USE_GETTEXT kann auch die benötigte Version der libintl-Bibliothek angeben, der grundlegenden Teil von gettext – jedoch wird von der Benutzung dieser Funktion dringend abgeraten: Ihr Port sollte einfach nur mit der aktuellen Version von devel/gettext funktionieren. Ein ziemlich häufiger Fall ist, dass ein Port gettext und configure benutzt. Normalerweise sollte GNU configure gettext automatisch finden können. Sollte das einmal nicht funktionieren, können Hinweise über den Ort von gettext in CPPFLAGS und LDFLAGS wie folgt übergeben werden: USE_GETTEXT= yes CPPFLAGS+= -I${LOCALBASE}/include LDFLAGS+= -L${LOCALBASE}/lib GNU_CONFIGURE= yes CONFIGURE_ENV= CPPFLAGS="${CPPFLAGS}" \ LDFLAGS="${LDFLAGS}" Natürlich kann der Code kompakter sein, wenn es keine weiteren Flags gibt, die configure übergeben werden müssen: USE_GETTEXT= yes GNU_CONFIGURE= yes CONFIGURE_ENV= CPPFLAGS="-I${LOCALBASE}/include" \ LDFLAGS="-L${LOCALBASE}/lib" Optionale Benutzung Manche Softwareprodukte erlauben die Deaktivierung von NLS - z.B. durch Übergeben von an configure. In diesem Fall sollte Ihr Port gettext abhängig vom Status von WITHOUT_NLS benutzen. Für Ports mit niedriger bis mittlerer Komplexität können Sie sich auf das folgende Idiom verlassen: GNU_CONFIGURE= yes .if !defined(WITHOUT_NLS) USE_GETTEXT= yes PLIST_SUB+= NLS="" .else CONFIGURE_ARGS+= --disable-nls PLIST_SUB+= NLS="@comment " .endif Der nächste Punkt auf Ihrer Todo-Liste ist dafür zu sorgen, dass die Message-Catalog-Dateien nur bedingt in der Packliste aufgeführt werden. Der Makefile-Teil dieser Aufgabe ist schon durch obiges Idiom erledigt. Das wird im Abschnitt über Fortgeschrittene pkg-plist-Methoden erklärt. Kurz gesagt, jedes Vorkommen von %%NLS%% in pkg-plist wird durch @comment , wenn NLS abgeschaltet ist, oder durch eine leere Zeichenkette, wenn NLS aktiviert ist, ersetzt. Folglich werden die Zeilen, denen %%NLS%% vorangestellt ist, zu reinen Kommentaren in der endgültigen Packliste, wenn NLS abgeschaltet ist; andernfalls wird der Prefix einfach nur ausgelassen. Alles, was Sie jetzt noch machen müssen, ist %%NLS%% vor jedem Pfad zu einer Message-Catalog-Datei in pkg-plist einzufügen. Zum Beispiel: %%NLS%%share/locale/fr/LC_MESSAGES/foobar.mo %%NLS%%share/locale/no/LC_MESSAGES/foobar.mo In sehr komplexen Fällen müssen Sie eventuell fortgeschrittenere Techniken als die hier vorgestellte benutzen - wie z.B. Dynamische Packlistenerzeugung. Behandlung von Message-Catalog-Verzeichnissen Bei der Installation von Message-Catalog-Dateien gibt es einen Punkt zu beachten. Ihr Zielverzeichnis, das unter LOCALBASE/share/locale liegt, sollte nur selten von Ihrem Port erzeugt und gelöscht werden. Die Verzeichnisse für die gebräuchlichsten Sprachen sind in /etc/mtree/BSD.local.dist aufgelistet; das heisst, sie sind Teil des Systems. Die Verzeichnisse für viele andere Sprachen sind Teil des Ports devel/gettext. Sie wollen vielleicht dessen pkg-plist zur Hand nehmen, um festzustellen, ob Ihr Port eine Message-Catalog-Datei für eine seltene Sprache installiert. Die Benutzung von <literal>perl</literal> Wenn MASTER_SITES auf MASTER_SITE_PERL_CPAN gesetzt ist, dann ist der bevorzugte Wert von MASTER_SITE_SUBDIR der Top-Level-Name der Hierarchie. Zum Beispiel ist der empfohlene Wert für p5-Module-Name-Module. Die Top-Level-Hierarchie kann unter cpan.org angeschaut werden. Dies sorgt dafür, dass der Port weiter funktioniert, wenn sich der Autor des Moduls ändert. Die Ausnahme dieser Regel ist, dass das entsprechende Verzeichnis selber oder das Distfile in diesem Verzeichnis nicht existiert. In solchen Fällen ist die Benutzung der Id des Autors als MASTER_SITE_SUBDIR erlaubt. Jede der Einstellungen unten kann sowohl auf YES als auch auf eine Versionszeichenkette wie 5.8.0+ gesetzt werden. Wenn YES benutzt wird, bedeutet das, dass der Port mit jeder der unterstützten Perl-Versionen funktioniert. Falls ein Port nur mit einer bestimmten Perl-Version funktioniert, kann darauf mit einer Versionszeichenkette hingewiesen werden, die entweder eine Mindest- (z.B. 5.7.3+), Maximal- (z.B. 5.8.0-) oder Absolutversion (z.B. 5.8.3) festlegt. Variablen für Ports, die <literal>perl</literal> benutzen Variable Bedeutung USE_PERL5 Bedeutet, dass der Port perl 5 zum Erstellen und zum Ausführen benutzt. USE_PERL5_BUILD Bedeutet, dass der Port perl 5 zum Erstellen benutzt. USE_PERL5_RUN Bedeutet, dass der Port perl 5 zur Laufzeit benutzt. PERL Der gesamte Pfad zu perl 5 – entweder im Basissystem oder nachinstalliert über einen Port – ohne die Versionsnummer. Benutzen Sie diese Variable, wenn Sie #!-Zeilen in Skripten ersetzen müssen. PERL_CONFIGURE Perls MakeMaker für die Konfiguration benutzen. Dies impliziert USE_PERL5. PERL_MODBUILD Module::Build für configure, build und install benutzen. Dies impliziert PERL_CONFIGURE. Nur lesbare Variablen PERL_VERSION Die volle Version des installierten perl (z.B. 5.8.9). PERL_LEVEL Die installierte perl-Version als ein Integer der Form MNNNPP (z.B. 500809). PERL_ARCH Wo perl architektur abhängige Bibliotheken ablegt. Vorgabe ist ${ARCH}-freebsd. PERL_PORT Name des perl-Ports, der installiert ist (z.B. perl5). SITE_PERL Verzeichnis, in das die Site-spezifischen perl-Pakete kommen. Dieser Wert wird zu PLIST_SUB hinzugefügt.
Ports von Perl-Modulen, die keine offizielle Webseite haben, sollen in der WWW-Zeile ihrer pkg-descr-Datei auf cpan.org verlinken. Die bevorzugte URL-Form ist http://search.cpan.org/dist/Module-Name/ (inklusive des Slash am Ende).
Benutzung von X11 X.Org-Komponenten Die X11-Implementierung, welche die Ports-Sammlung bereitstellt, ist X.Org. Wenn Ihre Applikation von X-Komponenten abhängt, listen Sie die benötigten Komponenten in USE_XORG auf. Als dies geschrieben wurde, wurden die folgenden Komponenten bereitgestellt: bigreqsproto compositeproto damageproto dmx dmxproto evieproto fixesproto fontcacheproto fontenc fontsproto fontutil glproto ice inputproto kbproto libfs oldx printproto randrproto recordproto renderproto resourceproto scrnsaverproto sm trapproto videoproto x11 xau xaw xaw6 xaw7 xaw8 xbitmaps xcmiscproto xcomposite xcursor xdamage xdmcp xevie xext xextproto xf86bigfontproto xf86dgaproto xf86driproto xf86miscproto xf86rushproto xf86vidmodeproto xfixes xfont xfontcache xft xi xinerama xineramaproto xkbfile xkbui xmu xmuu xorg-server xp xpm xprintapputil xprintutil xpr oto xproxymngproto xrandr xrender xres xscrnsaver xt xtrans xtrap xtst xv xvmc xxf86dga xxf86misc xxf86vm. Die aktuelle Liste finden Sie immer in /usr/ports/Mk/bsd.xorg.mk. Das Mesa Projekt ist ein Versuch, eine freie OpenGL Implementierung bereitzustellen. Sie können eine Abhängigkeit von verschiedenen Komponenten diese Projektes in der Variable USE_GL spezifizieren. ouml;gliche Optionen sind: glut, glu, glw, glew, gl und linux. Für Abwärtskompatibilität gilt der Wert yes als glu. Beispiel für USE_XORG USE_XORG= xrender xft xkbfile xt xaw USE_GL= glu Viele Ports definieren USE_XLIB, was dafür sorgt, dass der Port von allen (rund 50) Bibliotheken abhängt. Diese Variable existiert, um Abwärtskompatibilität sicherzustellen (sie stammt noch aus der Zeit vor dem modularem X.Org), und sollte bei neuen Ports nicht mehr benutzt werden. Variablen für Ports, die X benutzen USE_XLIB Der Port benutzt die X-Bibliotheken. Soll nicht mehr verwendet werden - benutzen Sie stattdessen eine Liste von Komponenten in USE_XORG. USE_X_PREFIX Soll nicht mehr benutzt werden, ist jetzt äquivalent zu USE_XLIB und kann einfach durch letzteres ersetzt werden. USE_IMAKE Der Port benutzt imake. Impliziert USE_X_PREFIX. XMKMF Ist auf den Pfad zu xmkmf gesetzt, wenn nicht in PATH. Vorgabe ist xmkmf -a.
Variablen bei Abhängigkeit von einzelnen Teilen von X11 X_IMAKE_PORT Ein Port, der imake und einige andere Werkzeuge, die zum Erstellen von X11 benutzt werden, bereitstellt. X_LIBRARIES_PORT Ein Port, der die X11-Bibliotheken bereitstellt. X_CLIENTS_PORT Ein Port, der X11-Clients bereitstellt. X_SERVER_PORT Ein Port, der den X11-Server bereitstellt. X_FONTSERVER_PORT Ein Port, der den Fontserver bereitstellt. X_PRINTSERVER_PORT Ein Port, der den Printserver bereitstellt. X_VFBSERVER_PORT Ein Port, der den virtuellen Framebuffer-Server bereitstellt. X_NESTSERVER_PORT Ein Port, der einen nested X-Server bereitstellt. X_FONTS_ENCODINGS_PORT Ein Port, der Kodierungen für Schriftarten bereitstellt. X_FONTS_MISC_PORT Ein Port, der verschiedene Bitmap-Schriftarten bereitstellt. X_FONTS_100DPI_PORT Ein Port, der 100dpi Bitmap-Schriftarten bereitstellt. X_FONTS_75DPI_PORT Ein Port, der 75dpi Bitmap-Schriftarten bereitstellt. X_FONTS_CYRILLIC_PORT Ein Port, der kyrillische Bitmap-Schriftarten bereitstellt. X_FONTS_TTF_PORT Ein Port, der &truetype;-Schriftarten bereitstellt. X_FONTS_TYPE1_PORT Ein Port, der Type1-Schriftarten bereitstellt. X_MANUALS_PORT Ein Port, der entwicklerorientierte Manualpages bereitstellt.
Benutzung von X11-bezogenen Variablen in einem Port # Port benutzt X11-Bibliotheken und hängt vom Font-Server sowie # von kyrillischen Schriftarten ab. RUN_DEPENDS= ${LOCALBASE}/bin/xfs:${X_FONTSERVER_PORT} \ ${LOCALBASE}/lib/X11/fonts/cyrillic/crox1c.pcf.gz:${X_FONTS_CYRILLIC_PORT} USE_XORG= x11 xpm
Ports, die Motif benötigen Wenn Ihr Port eine Motif-Bibliothek benötigt, definieren Sie USE_MOTIF im Makefile. Die Standard-Motif-Implementierung ist x11-toolkits/open-motif. Benutzer können stattdessen x11-toolkits/lesstif wählen, indem Sie die WANT_LESSTIF-Variable setzen. Die Variable MOTIFLIB wird von bsd.port.mk auf die entsprechende Motif-Bibliothek gesetzt. Bitte patchen Sie den Quelltext Ihres Ports, sodass er überall ${MOTIFLIB} benutzt, wo die Motif-Bibliothek im Original Makefile oder Imakefile referenziert wird. Es gibt zwei verbreitete Fälle: Wenn sich der Port in seinem Makefile oder Imakefile auf die Motif-Bibliothek als -lXm bezieht, ersetzen Sie das einfach durch ${MOTIFLIB}. Wenn der Port in seinem Imakefile XmClientLibs benutzt, ersetzen Sie das durch ${MOTIFLIB} ${XTOOLLIB} ${XLIB}. Anmerkung: MOTIFLIB expandiert (normalerweise) zu -L/usr/X11R6/lib -lXm oder /usr/X11R6/lib/libXm.a - d.h. Sie müssen kein -L oder -l davor einfügen. X11 Schriftarten Wenn Ihr Port Schriftarten für das X-Window-System installiert, legen Sie diese nach LOCALBASE/lib/X11/fonts/local. Erzeugen eines künstlichen <envar>DISPLAY</envar> durch Xvfb Manche Applikationen benötigen ein funktionierendes X11-Display, damit die Kompilierung funktioniert. Das stellt für Systeme, die ohne Display laufen, ein Problem dar. Wenn die folgende Variable benutzt wird, startet die Bauumgebung den virtuellen Framebuffer-X-Server, und ein funktionierendes DISPLAY wird dem Build übergeben. USE_DISPLAY= yes Desktop-Einträge Desktop-Einträge (Freedesktop Standard) können in Ihrem Port einfach über die DESKTOP_ENTRIES-Variable erzeugt werden. Diese Einträge erscheinen dann im Applikationsmenü von standardkonformen Desktop-Umgebungen wie GNOME oder KDE. Die .desktop-Datei wird dann automatisch erzeugt, installiert und der pkg-plist hinzugefügt. Die Syntax ist: DESKTOP_ENTRIES= "NAME" "COMMENT" "ICON" "COMMAND" "CATEGORY" StartupNotify Die Liste der möglichen Kategorien ist auf der Freedesktop Webseite abrufbar. StartupNotify zeigt an, ob die Applikation den Status in Umgebungen, die Startup-Notifications kennen, löschen wird. Beispiel: DESKTOP_ENTRIES= "ToME" "Roguelike game based on JRR Tolkien's work" \ "${DATADIR}/xtra/graf/tome-128.png" \ - "tome -v -g" "Application;Game;RolePlaying" \ + "tome -v -g" "Application;Game;RolePlaying;" \ false
Benutzung von GNOME Das FreeBSD/GNOME-Projekt benutzt seine eigene Gruppe von Variablen, um zu definieren, welche GNOME-Komponenten ein bestimmter Port benutzt. Eine umfassende Liste dieser Variablen existiert innerhalb der Webseite des FreeBSD/GNOME-Projektes. Benutzung von Qt Ports, die Qt benötigen Variablen für Ports, die Qt benötigen USE_QT_VER Der Port benutzt das Qt-Toolkit. Mögliche Werte sind 3 und 4; diese spezifizieren die Major Version von Qt, die benutzt werden soll. Entsprechende Parameter werden an das configure-Skript und make übergeben. QT_PREFIX Enthält den Pfad, wohin Qt installiert ist (nur lesbare Variable). MOC Enthält den Pfad von moc (nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des USE_QT_VER-Werts. QTCPPFLAGS Zusätzliche Compiler-Flags, die über CONFIGURE_ENV an das Qt-Toolkit übergeben werden. Voreingestellt entsprechend des USE_QT_VER-Wertes. QTCFGLIBS Zusätzliche Bibliotheken, die über CONFIGURE_ENV für das Qt-Toolkit gelinkt werden sollen. Voreingestellt entsprechend des USE_QT_VER-Wertes. QTNONSTANDARD Änderungen von CONFIGURE_ENV, CONFIGURE_ARGS und MAKE_ENV sollen unterdrückt werden.
Zusätzliche Variablen für Ports, die Qt 4.xi benutzen QT_COMPONENTS Spezifiziert Tool– und Bibliothek-Abhängigkeiten für Qt4. Siehe unten für Details. UIC Enthält den Pfad von uic (nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des USE_QT_VER-Wertes. QMAKE Enthält den Pfad von qmake (nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des USE_QT_VER-Wertes. QMAKESPEC Enthält den Pfad der Konfigurationsdatei für qmake (nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des USE_QT_VER-Wertes.
Wenn USE_QT_VER gesetzt ist, werden dem configure-Skript einige nützliche Einstellungen übergeben: CONFIGURE_ARGS+= --with-qt-includes=${QT_PREFIX}/include \ --with-qt-libraries=${QT_PREFIX}/lib \ --with-extra-libs=${LOCALBASE}/lib \ --with-extra-includes=${LOCALBASE}/include CONFIGURE_ENV+= MOC="${MOC}" CPPFLAGS="${CPPFLAGS} ${QTCPPFLAGS}" LIBS="${QTCFGLIBS}" \ QTDIR="${QT_PREFIX}" KDEDIR="${KDE_PREFIX}" Wenn USE_QT_VER auf 4 gesetzt ist, werden auch die folgenden Einstellungen übergeben: CONFIGURE_ENV+= UIC="${UIC}" QMAKE="${QMAKE}" QMAKESPEC="${QMAKESPEC}" MAKE_ENV+= QMAKESPEC="${QMAKESPEC}"
Komponentenauswahl (nur bei Qt 4.x) Wenn USE_QT_VER auf 4 gesetzt ist, können individuelle Qt4-Tool- und Bibliotheksabhängigkeiten in der Variable QT_COMPONENTS angegeben werden. An jede Komponente kann _build oder _run als Suffix angehängt werden, was eine Abhängigkeit zur Build- bzw. Laufzeit angibt. Ohne Suffix gilt die Abhängigkeit sowohl zur Build- als auch zur Laufzeit. Bibliothekskomponenten sollten normalerweise ohne Suffix angegeben werden, Tool-Komponenten mit _build und Plugin-Komponenten mit _run. Die gebräuchlichsten Komponenten werden im Folgenden angegeben (alle verfügbaren Komponenten sind in _QT_COMPONENTS_ALL in /usr/ports/Mk/bsd.qt.mk aufgelistet): Verfügbare Qt4-Bibliothekskomponenten Name Beschreibung corelib Kern-Bibliothek (kann weggelassen werden– es sei denn, der Port benutzt nichts außer corelib) gui Graphische Benutzeroberflächen-Bibliothek network Netzwerk-Bibliothek opengl OpenGL-Bibliothek qt3support Qt3-Kompatibilitäts-Bibliothek qtestlib Modultest-Bibliothek script Skript-Bibliothek sql SQL-Bibliothek xml XML-Bibliothek
Sie können herausfinden, welche Bibliotheken die Applikation benötigt, indem Sie nach erfolgreicher Kompilierung ldd auf die Hauptbinärdatei anwenden. Verfügbare Qt4-Tool-Komponenten Name Beschreibung moc meta object compiler (wird zum Build fast jeder Qt-Applikation benötigt) qmake Makefile-Generator / Build-Werkzeug rcc Resource-Compiler (wird benötigt, falls die Applikation *.rc oder *.qrc Dateien enthält) uic User-Interface-Compiler (wird benötigt, falls die Applikation von Qt-Designer erzeugte *.ui Dateien enthält - gilt für praktisch jede Qt-Applikation mit einer GUI)
Verfügbare Qt4-Plugin-Komponenten Name Beschreibung iconengines SVG-Icon-Engine Plugin (wenn die Applikation SVG-Icons mitliefert) imageformats Bildformatplugins für GIF, JPEG, MNG und SVG (wenn die Applikation Bilddateien mitliefert)
Qt4-Komponenten auswählen In diesem Beispiel benutzt die portierte Applikation die Qt4 GUI-Bibliothek, die Qt4-Core-Bibliothek, alle Qt4-Codeerzeugungstools und Qt4's Makefile Generator. Da die GUI-Bibliothek eine Abhängigkeit von der Core-Bibliothek impliziert, muss corelib nicht angegeben werden. Die Qt4-Codeerzeugungstools moc, uic und rcc, sowie der Makefile Generator qmake werden nur für den Build benötigt, deshalb bekommen die den Suffix _build: USE_QT_VER= 4 QT_COMPONENTS= gui moc_build qmake_build rcc_build uic_build
Zusätzliche Besonderheiten Wenn die Applikation keine configure Datei, sondern eine .pro Datei hat, können Sie das Folgende benutzen: HAS_CONFIGURE= yes do-configure: @cd ${WRKSRC} && ${SETENV} ${CONFIGURE_ENV} \ ${QMAKE} -unix PREFIX=${PREFIX} texmaker.pro Beachten Sie die Ähnlichkeit mit der qmake-Zeile im mitgelieferten BUILD.sh-Skript. Die Übergabe von CONFIGURE_ENV stellt sicher, dass qmake die QMAKESPEC-Variable übergeben bekommt, ohne die es nicht funktioniert. qmake erzeugt Standard-Makefiles, sodass es nicht nötig ist ein eigenes neues build-Target zu schreiben. Qt-Applikationen sind oft so geschrieben, dass sie plattformübergreifend sind, und oft ist X11/Unix nicht die Plattform, auf der sie entwickelt werden. Das sorgt oft für bestimmte fehlende Kleinigkeiten wie z.B.: Fehlende zusätzliche Include-Pfade. Viele Applikationen kommen mit System-Tray-Icon Support– unterlassen es aber Includes oder Bibliotheken in den X11 Verzeichnissen zu suchen. Sie können qmake über die Kommandozeile sagen, es soll Verzeichnisse zu den Include- und Bibliotheks-Suchpfaden hinzufügen - z.B.: ${QMAKE} -unix PREFIX=${PREFIX} INCLUDEPATH+=${LOCALBASE}/include \ LIBS+=-L${LOCALBASE}/lib sillyapp.pro Falsche Installations-Pfade. Manchmal werden Daten wie Icons oder .desktop-Dateien per Vorgabe in Verzeichnisse installiert, die nicht von XDG-kompatiblen Applikationen durchsucht werden. editors/texmaker ist hierfür ein Beispiel– siehe patch-texmaker.pro im files-Verzeichnis dieses Ports als eine Vorlage, die zeigt, wie man dies direkt in der Qmake Projektdatei löst.
Benutzung von KDE Variablen-Definitionen (KDE 3) Variablen für Ports, die KDE 3 benutzen USE_KDELIBS_VER Der Port benutzt KDE-Bibliotheken. Die Variable spezifiziert die Major Version von KDE, die benutzt werden soll, und impliziert USE_QT_VER der entsprechenden Version. Der einzig mögliche Wert ist 3. USE_KDEBASE_VER Der Port benutzt die KDE-Base. Die Variable spezifiziert die Major Version von KDE, die benutzt werden soll, und impliziert USE_QT_VER der entsprechenden Version. Der einzig mögliche Wert ist 3.
Variablen-Definitionen (KDE 4) Falls Ihre Anwendung von KDE 4 abhängt, weisen Sie USE_KDE4 eine Liste mit benötigten Komponenten zu. Die am häufigsten gebrauchten sind unten aufgelistet (_USE_KDE4_ALL in /usr/ports/Mk/bsd.kde4.mk enthält stets die aktuelle Liste): Verfügbare KDE 4-Komponenten Name Beschreibung akonadi Personal Information Management (PIM)-Speicherdienst automoc4 Lässt den Port das Bauwerkzeug automoc4 verwenden. kdebase Grundlegende KDE-Anwendungen (Konqueror, Dolphin, Konsole) kdeexp Experimentelle KDE-Bibliotheken (mit einer API, die als non-stable eingestuft ist) kdehier Stellt allgemeine KDE-Verzeichnisse bereit kdelibs Die grundlegenden KDE-Bibliotheken kdeprefix Falls in der Liste vorhanden, wird der Port unter ${KDE4_PREFIX} statt ${LOCALBASE} installiert pimlibs PIM-Bibliotheken workspace Anwendungen und Bibliotheken, welche die Desktopumgebung gestalten (Plasma, KWin)
KDE 4-Ports werden unter ${KDE4_PREFIX}, zur Zeit /usr/local/kde4, installiert, um Konflikte mit KDE 3-Ports zu verhindern. Dies wird durch Auflisten der Komponente kdeprefix erreicht, welche die standardmäßig gesetzte Variable PREFIX überschreibt. Die Ports übernehmen jedoch, jeden über die Umgebungsvariable MAKEFLAGS oder make-Parameter festgelegten Wert für PREFIX. Es könnte bei der Installation von KDE 4-Ports zu Konflikten mit KDE 3-Ports kommen, sodass diese bei aktivierter kdeprefix-Komponente unter ${KDE4_PREFIX} installiert werden. Der Standardwert von KDE4_PREFIX ist zur Zeit /usr/local/kde4. Es ist auch möglich, KDE 4-Ports unter einem angepassten PREFIX zu installieren. Wenn PREFIX als MAKEFLAGS-Umgebungsvariable oder als make-Parameter gesetzt wird, überschreibt dies den von kdeprefix festgelegten Wert. <makevar>USE_KDE4</makevar>-Beispiel Dies ist ein einfaches Beispiel für einen KDE 4-Port. USE_CMAKE weist den Port an, CMake, ein unter KDE 4-Projekten weit verbreitetes Konfigurationswerkzeug, zu verwenden. USE_KDE4 legt die Abhängigkeit von KDE-Bibliotheken und die Verwendung von automoc4 während der Kompilierung fest. Mit Hilfe des configure-Protokolls können die KDE-Komponenten und andere Abhängigkeiten festgestellt werden. USE_KDE4 impliziert USE_QT_VER nicht. Falls der Port Qt 4-Komponenten benötigt, sollten USE_QT_VER gesetzt und verlangte Komponenten festgelegt werden. USE_CMAKE= yes USE_KDE4= automoc4 kdelibs kdeprefix USE_QT_VER= 4 QT_COMPONENTS= qmake_build moc_build rcc_build uic_build
Benutzung von Java Variablen-Definitionen Wenn Ihr Port ein Java™ Development Kit (JDK™) benötigt, entweder zum Bauen, zur Laufzeit oder sogar, um das Distfile auszupacken, dann sollten Sie USE_JAVA setzen. Es gibt mehrere JDKs in der Ports-Sammlung– von verschiedenen Anbietern und in verschiedenen Versionen. Wenn Ihr Port eine bestimmte dieser Versionen benötigt, können Sie definieren welche. Die aktuelle Version ist java/jdk16. Variablen, die von Ports, die Java benutzen, gesetzt werden müssen Variable Bedeutung USE_JAVA Sollte definiert sein, damit die übrigen Variablen irgendeinen Effekt haben. JAVA_VERSION Durch Leerzeichen getrennte Liste von geeigneten Java-Versionen für den Port. Ein optionales "+" ermöglicht die Angabe eines Bereiches von Versionen (mögliche Werte: - 1.1[+] 1.2[+] 1.3[+] 1.4[+]). + 1.1[+] 1.2[+] 1.3[+] 1.4[+] 1.5[+] 1.6[+]). JAVA_OS Durch Leerzeichen getrennte Liste von geeigneten JDK-Port-Betriebssystemen für den Port. (erlaubte Werte: native linux). JAVA_VENDOR Durch Leerzeichen getrennte Liste von geeigneten JDK-Port-Anbietern für den Port. (erlaubte Werte: freebsd bsdjava sun ibm blackdown). JAVA_BUILD Bedeutet, falls gesetzt, dass der ausgewählte JDK-Port zu den Build-Abhängigkeiten des Ports hinzugefügt werden soll. JAVA_RUN Bedeutet, falls gesetzt, dass der ausgewählte JDK-Port zu den Laufzeit-Abhängigkeiten des Ports hinzugefügt werden soll. JAVA_EXTRACT Bedeutet, falls gesetzt, dass der ausgewählte JDK-Port zu den Extract-Abhängigkeiten des Ports hinzugefügt werden soll. USE_JIKES Legt fest, ob der Port den jikes Bytecode-Compiler zum Kompilieren benutzen soll. Wenn kein Wert für diese Variable gesetzt ist, wird der Port jikes für die Kompilierung benutzen– falls vorhanden. Sie können die Benutzung von jikes auch ausdrücklich verbieten oder erzwingen (durch Setzen auf 'no' oder 'yes'). Im letzteren Fall wird devel/jikes zu den Build-Abhängigkeiten des Ports hinzugefügt. In jedem Fall wird, wenn jikes tatsächlich statt javac zur Kompilierung benutzt wird, die Variable HAVE_JIKES von bsd.java.mk definiert.
Das Folgende ist eine Liste aller Variablen, die ein Port bekommt, nachdem er USE_JAVA gesetzt hat: Bereitgestellte Variablen für Ports, die Java benutzen Variable Wert JAVA_PORT Der Name des JDK-Ports (z.B. 'java/jdk14'). JAVA_PORT_VERSION Die volle Version des JDK Ports (z.B. '1.4.2'). Wenn Sie nur die ersten beiden Stellen dieser Versionsnummer benötigen, benutzen Sie ${JAVA_PORT_VERSION:C/^([0-9])\.([0-9])(.*)$/\1.\2/}. JAVA_PORT_OS Das vom JDK-Port benutzte Betriebssystem (z.B. 'linux'). JAVA_PORT_VENDOR Der Anbieter des JDK-Ports (z.B. 'sun'). JAVA_PORT_OS_DESCRIPTION Beschreibung des vom JDK-Port benutzten Betriebssystems (z.B. 'Linux'). JAVA_PORT_VENDOR_DESCRIPTION Beschreibung des Anbieters des JDK-Ports (z.B. 'FreeBSD Foundation'). JAVA_HOME Pfad zum Installationsverzeichnis des JDK (z.B. '/usr/local/jdk1.3.1'). JAVAC Pfad zum Java-Compiler, der benutzt werden soll (z.B. '/usr/local/jdk1.3.1/bin/javac' oder '/usr/local/bin/jikes'). JAR Pfad zum jar-Werkzeug, das benutzt werden soll (z.B. '/usr/local/jdk1.3.1/bin/jar' oder '/usr/local/bin/fastjar'). APPLETVIEWER Pfad zum appletviewer-Werkzeug (z.B. '/usr/local/linux-jdk1.3.1/bin/appletviewer'). JAVA Pfad zur java Binärdatei. Benutzen Sie dies, um Java-Programme auszuführen (z.B. '/usr/local/jdk1.3.1/bin/java'). JAVADOC Pfad zum javadoc-Werkzeug. JAVAH Pfad zum javah-Programm. JAVAP Pfad zum javap-Programm. JAVA_KEYTOOL Pfad zum keytool-Werkzeug. JAVA_N2A Pfad zum native2ascii-Werkzeug. JAVA_POLICYTOOL Pfad zum policytool Programm. JAVA_SERIALVER Pfad zum serialver-Werkzeug. RMIC Pfad zum RMI Stub/Skeleton-Generator, rmic. RMIREGISTRY Pfad zum RMI Registry-Werkzeug, rmiregistry. RMID Pfad zum RMI Daemon rmid. JAVA_CLASSES Pfad zum Archiv, das die JDK-Klassendateien enthält, ${JAVA_HOME}/jre/lib/rt.jar. HAVE_JIKES Ist dann gesetzt, wenn jikes vom Port benutzt wird (s. USE_JIKES oben).
Sie können das java-debug make-Target benutzen, um Information zum Debuggen Ihres Ports zu erhalten. Es wird die Werte vieler der obenangegebenen Variablen anzeigen. Zusätzlich sind die folgenden Konstanten definiert, damit alle Java-Ports auf eine konsistente Art installiert werden können: Konstanten, die für Ports, welche Java benutzen, definiert sind Konstante Wert JAVASHAREDIR Das Basis-Verzeichnis für alles, was mit Java zusammenhängt. Standardmäßig ${PREFIX}/share/java. JAVAJARDIR Das Verzeichnis, wohin JAR-Dateien installiert werden sollen. Standardmäßig ${JAVASHAREDIR}/classes. JAVALIBDIR Das Verzeichnis, in dem JAR-Dateien, die von anderen Ports installiert wurden, liegen. Standardmäßig ${LOCALBASE}/share/java/classes.
Die entsprechenden Einträge sind sowohl in PLIST_SUB (dokumentiert in ) als auch in SUB_LIST definiert.
Kompilieren mit Ant Wenn der Port mit Apache Ant kompiliert werden soll, muss er USE_ANT setzen. Ant wird dann als das sub-make-Kommando betrachtet. Wenn kein do-build-Target vom Port definiert ist, wird eine Standardvorgabe benutzt, die einfach Ant entsprechend MAKE_ENV, MAKE_ARGS und ALL_TARGET aufruft. Das ähnelt dem USE_GMAKE-Mechanismus, der in dokumentiert ist. Wenn jikes anstelle von javac benutzt wird (siehe USE_JIKES in ), dann wird Ant es automatisch benutzen, um den Port zu kompilieren. Optimales Verfahren Wenn Sie eine Java-Bibliothek portieren, sollte Ihr Port die JAR-Datei(en) in ${JAVAJARDIR} installieren, und alles andere unter ${JAVASHAREDIR}/${PORTNAME} (ausgenommen die Dokumentation - siehe unten). Um die Größe der Packlistendatei zu reduzieren, können die JAR-Datei(en) direkt im Makefile angegeben werden. Benutzen Sie einfach die folgende Anweisung (wobei myport.jar der Name der JAR-Datei ist, die als Teil des Ports installiert wird): PLIST_FILES+= %%JAVAJARDIR%%/myport.jar Beim Portieren einer Java-Applikation installiert der Port normalerweise alles unter einem einzigen Verzeichnis (inklusive seiner JAR-Abhängigkeiten). Die Benutzung von ${JAVASHAREDIR}/${PORTNAME} wird in dieser Beziehung dringend empfohlen. Es liegt im Entscheidungsbereich des Portierenden, ob der Port die zusätzlichen JAR-Abhängigkeiten unter diesem Verzeichnis installieren oder direkt die schon installierten (aus ${JAVAJARDIR}) benutzen soll. Unabhängig von der Art Ihres Ports (Bibliothek oder Applikation), sollte die zusätzliche Dokumentation an die gleiche Stelle installiert werden wie bei jedem anderen Port auch. Das JavaDoc-Werkzeug ist dafür bekannt einen unterschiedlichen Satz von Dateien abhängig von der Version des benutzten JDKs zu erstellen. Für Ports, die nicht die Benutzung eines bestimmten JDKs vorgeben, ist es deshalb eine komplexe Aufgabe die Packliste (pkg-plist) festzulegen. Dies ist ein Grund, warum dringend angeraten wird, das PORTDOCS-Makro zu benutzen. Außerdem, selbst wenn Sie den Satz von Dateien, den javadoc erzeugen wird, voraussagen können, die Größe der resultierenden pkg-plist befürwortet die Benutzung von PORTDOCS. Der Vorgabewert für DATADIR ist ${PREFIX}/share/${PORTNAME}. Es ist eine gute Idee, DATADIR für Java-Ports stattdessen auf ${JAVASHAREDIR}/${PORTNAME} zu setzen. In der Tat wird DATADIR automatisch zu PLIST_SUB (dokumentiert in ) hinzugefügt, d.h. Sie können %%DATADIR%% direkt in pkg-plist benutzen. Zu der Frage, ob Java-Ports aus dem Quelltext gebaut werden, oder direkt bereitgestellte binäre Distributionen benutzt werden sollten, gab es, als dies geschrieben wurde, keine definierte Richtlinie. Allerdings ermutigen Mitglieder des &os; Java-Projekts Porter dazu, Ihre Ports aus dem Quelltext kompilieren zu lassen, wann immer dies kein Problem darstellt. Alle Eigenschaften, die in diesem Abschnitt präsentiert wurden sind in bsd.java.mk implementiert. Sollten Sie jemals der Meinung sein, dass Ihr Port ausgefeiltere Java-Unterstützung benötigt, schauen Sie bitte erst in das bsd.java.mk CVS Log, weil es normalerweise immer etwas Zeit braucht bis die neuesten Eigenschaften dokumentiert sind. Wenn Sie glauben, dass der fehlende Support auch für viele andere Java Ports nützlich sein könnte, wenden Sie sich bitte an die &a.java;. Obwohl es eine java-Kategorie für Fehlerberichte gibt, bezieht sich diese auf die JDK-Portierungsbemühungen des &os; Java-Projektes. Deshalb sollten Sie Ihren Java-Port in der ports-Kategorie einreichen wie bei jeden anderen Port auch - es sei denn, die Angelegenheit, die Sie zu klären versuchen, steht in Zusammenhang entweder mit einer JDK-Implementierung oder bsd.java.mk. Gleichermaßen gibt es eine definierte Richtlinie für die CATEGORIES eines Java-Ports, die in erklärt wird.
Webanwendungen, Apache und PHP Apache Variablen für Ports, die Apache verwenden USE_APACHE Der Port benötigt Apache. Mögliche Werte: yes (beliebige Version), 1.3, 2.0, 2.2, 2.0+, etc. – Standard ist Version 1.3. WITH_APACHE2 Der Port benötigt Apache 2.0. Ist diese Variable nicht gesetzt, so benötigt der Port Apache 1.3. Diese Variable ist veraltet und sollte nicht mehr verwendet werden. APXS Vollständiger Pfad zu der apxs Binärdatei. Die Variable kann neu gesetzt werden. HTTPD Vollständiger Pfad zu der httpd Binärdatei. Die Variable kann neu gesetzt werden. APACHE_VERSION Beinhaltet die Versionsnummer des aktuell installierten Apache (nur lesbare Variable). Diese Variable ist nach Einbinden der Datei bsd.port.pre.mk verfügbar. Mögliche Werte: 13, 20, 22. APACHEMODDIR Verzeichnis der Apache-Module. Diese Variable wird automatisch in pkg-plist ersetzt. APACHEINCLUDEDIR Verzeichnis der Apache Header-Dateien. Diese Variable wird automatisch in pkg-plist ersetzt. APACHEETCDIR Verzeichnis der Apache-Konfigurationsdateien. Diese Variable wird automatisch in pkg-plist ersetzt.
Nützliche Variablen für Ports von Apache-Modulen MODULENAME Name des Moduls. Standardwert ist PORTNAME. Beispiel: mod_hello SHORTMODNAME Der gekürzte Name des Moduls. Standardmäßig wird der Wert von MODULENAME übernommen. Beispiel: hello AP_FAST_BUILD Verwende apxs zum Kompilieren und Installieren des Moduls. AP_GENPLIST Eine pkg-plist wird automatisch erzeugt. AP_INC Verzeichnis für zusätzliche Header-Dateien, die beim Kompilieren mitverwendet werden. AP_LIB Verzeichnis für zusätzliche Bibliothek-Dateien, welche beim Kompilieren mitverwendet werden. AP_EXTRAS Zusätzliche Flags für apxs.
Webanwendungen Webanwendungen sollten nach PREFIX/www/programmname installiert werden. Der Einfachheit halber ist dieser Pfad sowohl im Makefile als auch in pkg-plist als WWWDIR verfügbar. Der relative Pfad PREFIX ist hingegen im Makefile durch die Variable WWWDIR_REL festgelegt. Der Benutzername und die Benutzergruppe, mit deren Rechte Webanwendungen laufen, sind in WWWOWN und WWWGRP festgelegt. Standardwert ist bei beiden www. Falls ein Port mit anderen Rechten gestartet werden soll, so sollte die Anweisung WWWOWN?= myuser verwendet werden. Dies vereinfacht dem Benutzer eine Anpassung dieser Werte. Falls die Webanwendung nicht explizit Apache benötigt, so sollte dieser auch nicht als Abhängigkeit des Ports aufgeführt werden. Dadurch bleibt es dem Benutzer überlassen Apache oder einen anderen Webserver zu verwenden. PHP Variablen für Ports, die PHP verwenden USE_PHP Der Port benötigt PHP. Der Wert yes bewirkt eine Abhängigkeit des Ports von PHP. Es kann auch eine Liste der benötigten PHP-Erweiterungen angegeben werden. Beispiel: pcre xml gettext DEFAULT_PHP_VER Legt die Version von PHP fest, die standardmäßig installiert wird, falls noch kein PHP vorhanden ist. Standardwert ist 4. Mögliche Werte sind: 4,5 IGNORE_WITH_PHP Der Port funktioniert nicht mit der angegebenen Version von PHP. Mögliche Werte: 4, 5 USE_PHPIZE Der Port wird als PHP-Erweiterung gebaut. USE_PHPEXT Der Port wird wie eine PHP-Erweiterung behandelt – Installation und Eintragung in die PHP-Registry für Erweiterungen. USE_PHP_BUILD Setzt PHP als build-Anhängigkeit. WANT_PHP_CLI Benötigt die Kommandozeilen-Version von PHP. WANT_PHP_CGI Benötigt die CGI-Version von PHP. WANT_PHP_MOD Benötigt das Apache-Modul von PHP. WANT_PHP_SCR Benötigt die Kommandozeilen- oder die CGI-Version von PHP. WANT_PHP_WEB Benötigt das Apache-Modul oder die CGI-Version von PHP.
PEAR Module Das Portieren von PEAR-Modulen ist sehr einfach. Mit Hilfe der Variablen FILES, TESTS, DATA, SQLS, SCRIPTFILES, DOCS und EXAMPLES können die zu installierenden Dateien angegeben werden. Alle aufgeführten Dateien werden automatisch in die jeweiligen Verzeichnisse installiert und der Datei pkg-plist hinzugefügt. Die Datei ${PORTSDIR}/devel/pear/bsd.pear.mk muss am Ende des Makefiles eingebunden werden. Beispiel eines Makefiles für eine PEAR Klasse PORTNAME= Date PORTVERSION= 1.4.3 CATEGORIES= devel www pear MAINTAINER= example@domain.com COMMENT= PEAR Date and Time Zone Classes BUILD_DEPENDS= ${PEARDIR}/PEAR.php:${PORTSDIR}/devel/pear-PEAR RUN_DEPENDS= ${BUILD_DEPENDS} FILES= Date.php Date/Calc.php Date/Human.php Date/Span.php \ Date/TimeZone.php TESTS= test_calc.php test_date_methods_span.php testunit.php \ testunit_date.php testunit_date_span.php wknotest.txt \ bug674.php bug727_1.php bug727_2.php bug727_3.php \ bug727_4.php bug967.php weeksinmonth_4_monday.txt \ weeksinmonth_4_sunday.txt weeksinmonth_rdm_monday.txt \ weeksinmonth_rdm_sunday.txt DOCS= TODO _DOCSDIR= . .include <bsd.port.pre.mk> .include "${PORTSDIR}/devel/pear/bsd.pear.mk" .include <bsd.port.post.mk>
Python benutzen Die Ports unterstützen parallele Installationen mehrerer Python-Versionen. Ports sollten sicherstellen, dass der richtige python-Interpreter verwendet wird – entsprechend der durch den Benutzer definierbaren Variable PYTHON_VERSION. Häufig bedeutet dies, dass der Pfad zum python-Interpreter durch den Wert der Variablen PYTHON_CMD ersetzt werden muss. Ports, die Dateien unter PYTHON_SITELIBDIR installieren, sollten pyXY- als Präfix des Paketnamens haben, sodass in deren Paketname die zugehörige Python Version aufgeführt wird. PKGNAMEPREFIX= ${PYTHON_PKGNAMEPREFIX} Nützliche Variablen für Ports, die Python verwenden USE_PYTHON Der Port benötigt Python. Die minimal benötigte Version kann durch Werte wie 2.3+ angegeben werden. Bereiche von Versionsnummern können durch Angabe der minimalen und maximalen Versionsnummer, getrennt durch einen Gedankenstrich, festgelegt werden, z.B.: 2.1-2.3 USE_PYDISTUTILS Verwende Python-distutils zum Konfigurieren, Kompilieren und Installieren. Dies ist erforderlich, falls der Port eine setup.py-Datei beinhaltet. Dadurch werden die do-build und do-install-Ziele und eventuell auch das do-configure-Ziel übergangen, falls GNU_CONFIGURE nicht definiert ist. PYTHON_PKGNAMEPREFIX Wird als PKGNAMEPREFIX verwendet, um Pakete für unterschiedliche Python-Versionen zu trennen. Beispiel: py24- PYTHON_SITELIBDIR Verzeichnis des site-Pakete Baums, der das Installationsverzeichnis von Python (üblicherweise LOCALBASE) beinhaltet. Die PYTHON_SITELIBDIR-Variable kann sehr nützlich bei der Installation von Python-Modulen sein. PYTHONPREFIX_SITELIBDIR Die präfix-freie Variante von PYTHON_SITELIBDIR. Benutzen Sie immer %%PYTHON_SITELIBDIR%% in pkg-plist, wenn möglich. Der Standardwert von %%PYTHON_SITELIBDIR%% ist lib/python%%PYTHON_VERSION%%/site-packages PYTHON_CMD Kommandozeilen-Interpreter für Python mit Versionsnummer. PYNUMERIC Liste der Abhängigkeiten für numerische Erweiterungen. PYNUMPY Liste der Abhängigkeiten für die neue numerische Erweiterung numpy. (PYNUMERIC ist vom Anbieter als veraltet deklariert) PYXML Liste der Abhängigkeiten für XML-Erweiterungen (wird ab Python 2.0 nicht mehr benötigt, da im Basispaket enthalten). USE_TWISTED Setzt die Abhängigkeit des Ports von twistedCore. Die Liste der erforderlichen Komponenten kann als Wert spezifiziert werden. Beispiel: web lore pair flow USE_ZOPE Setzt Zope, eine Plattform für Webanwendungen, als Abhängigkeit des Ports. Setzt die Versionsabhängigkeit von Python auf 2.3. Setzt ZOPEBASEDIR auf das Verzeichnis, in welches Zope installiert wurde.
Eine vollständige Liste aller verfügbaren Variablen ist in /usr/ports/Mk/bsd.python.mk zu finden.
Benutzung von <application>Tcl/Tk</application> Die Ports-Sammlung unterstützt die parallele Installation mehrerer Tcl/Tk-Versionen. Ports sollten mindestens die vorgegebene Tcl/Tk-Version oder höher zu unterstützen versuchen anhand der Variablen USE_TCL und USE_TK. Es ist möglich, die gewünschte Version von tcl mit der Variable WITH_TCL_VER vorzuschreiben. Äußerst nützliche Variablen für Ports, die <application>Tcl/Tk</application> benutzen USE_TCL Der Port benötigt die Tcl-Bibliothek (nicht die Shell). Eine notwendige Mindestversion kann mit Werten wie 84+ angegeben werden. Einzelne nicht unterstützte Versionen können mit der Variable INVALID_TCL_VER festgelegt werden. USE_TCL_BUILD Der Port benötigt Tcl nur während der Zeit, in der er gebaut wird. USE_TCL_WRAPPER Ports, welche zwar die Tcl-Shell, aber nicht eine bestimmte Version von tclsh verlangen, sollten diese neue Variable verwenden. Ein Wrapperskript für tclsh wird auf dem System installiert. Der Benutzer kann festlegen, welche tcl-Shell gewünscht ist bzw. verwendet werden soll. WITH_TCL_VER Benutzerdefinierte Variable, welche die gewünschte Tcl-Version bestimmt. PORTNAME_WITH_TCL_VER Gleich wie WITH_TCL_VER, nur portspezifisch. USE_TCL_THREADS Fordere threadfähiges Tcl/Tk. USE_TK Der Port benötigt die Tk-Bibliothek (nicht die Wish-Shell). Impliziert USE_TCL mit dem gleichen Wert. Für weitere Informationen siehe die Beschreibung der Variable USE_TCL. USE_TK_BUILD Analog zur Variable USE_TCL_BUILD. USE_TK_WRAPPER Analog zur Variable USE_TCL_WRAPPER. WITH_TK_VER Analog zur Variable WITH_TCL_VER und impliziert WITH_TCL_VER mit dem gleichen Wert.
Eine vollständige Liste der zur Verfügung stehenden Variablen befindet sich in /usr/ports/Mk/bsd.tcl.mk.
Emacs benutzen Dieser Abschnitt muss noch geschrieben werden. Ruby benutzen Nützliche Variablen für Ports, die Ruby verwenden Variable Description USE_RUBY Der Port benötigt Ruby. USE_RUBY_EXTCONF Der Port verwendet extconf.rb für die Konfiguration. USE_RUBY_SETUP Der Port verwendet setup.rb für die Konfiguration. RUBY_SETUP Legt den alternativen Namen von setup.rb fest. Üblich ist der Wert install.rb.
Die folgende Tabelle listet ausgewählte Variablen auf, die Portautoren über die Port-Infrastruktur zur Verfügung stehen. Diese Variablen sollten für die Installation von Dateien in die entsprechenden Verzeichnisse verwendet werden. Sie sollten in pkg-plist so häufig wie möglich verwendet und in einem Port nicht neu definiert werden. Ausgewählte read-only-Variablen für Ports, die Ruby verwenden Variable Beschreibung Beispiel RUBY_PKGNAMEPREFIX Wird als PKGNAMEPREFIX verwendet, um Pakete für verschiedene Versionen von Ruby zu unterscheiden. ruby18- RUBY_VERSION Vollständige Version von Ruby in der Form x.y.z. 1.8.2 RUBY_SITELIBDIR Installationsverzeichnis der von der Rechnerarchitektur unabhängigen Bibliotheken. /usr/local/lib/ruby/site_ruby/1.8 RUBY_SITEARCHLIBDIR Installationsverzeichnis der von der Rechnerarchitektur abhängigen Bibliotheken. /usr/local/lib/ruby/site_ruby/1.8/amd64-freebsd6 RUBY_MODDOCDIR Installationsverzeichnis für die Dokumentation der Module. /usr/local/share/doc/ruby18/patsy RUBY_MODEXAMPLESDIR Installationsverzeichnis für die Beispiele der Module. /usr/local/share/examples/ruby18/patsy
Eine vollständige Liste der verfügbarenVariablen kann in /usr/ports/Mk/bsd.ruby.mk eingesehen werden.
SDL verwenden Die Variable USE_SDL wird für die automatische Konfiguration der Abhängigkeiten für Ports benutzt, die auf SDL basierende Bibliotheken wie devel/sdl12 und x11-toolkits/sdl_gui verwenden. Die folgenden SDL-Bibliotheken sind derzeit bekannt: sdl: devel/sdl12 gfx: graphics/sdl_gfx gui: x11-toolkits/sdl_gui image: graphics/sdl_image ldbad: devel/sdl_ldbad mixer: audio/sdl_mixer mm: devel/sdlmm net: net/sdl_net sound: audio/sdl_sound ttf: graphics/sdl_ttf Falls ein Port z.B. von net/sdl_net und audio/sdl_mixer abhängt, so wäre die Syntax: USE_SDL= net mixer Die Abhängigkeit von devel/sdl12, die durch net/sdl_net und audio/sdl_mixer entsteht, wird automatisch zum Port hinzugefügt. Falls USE_SDL im Port verwendet wird, so wird automatisch: die Abhängigkeit von sdl12-config zu BUILD_DEPENDS hinzugefügt die Variable SDL_CONFIG zu CONFIGURE_ENV hinzugefügt die Abhängigkeit der ausgewählten Bibliotheken zu LIB_DEPENDS hinzugefügt Um zu überprüfen, ob die SDL-Bibliotheken verfügbar sind, kann die Variable WANT_SDL verwendet werden: WANT_SDL=yes .include <bsd.port.pre.mk> .if ${HAVE_SDL:Mmixer}!="" USE_SDL+= mixer .endif .include <bsd.port.post.mk> <application>wxWidgets</application> verwenden Dieser Abschnitt beschreibt den Status der wxWidgets-Bibliotheken in den Ports und deren Einbindung in das Ports-System. Einführung Es gibt viele Probleme bei der gleichzeitigen Verwendung unterschiedlicher Versionen von wxWidgets-Bibliotheken (Dateien unterschiedlicher wxWidgets-Versionen haben denselben Dateinamen). In den Ports wurde das Problem dadurch gelöst, dass jede Version unter einem eigenen Namen installiert wird, der die Versionsnummer als Suffix beinhaltet. Der offensichtliche Nachteil dabei ist, dass jede Anwendung so verändert werden muss, dass sie die erwartete Version vorfindet. Die meisten solcher Anwendungen benutzen das wx-config-Skript, um die benötigten Compiler- und Linkerflags zu erhalten. Dieses Skript hat für jede verfügbare Version einen anderen Namen. Die meisten Anwendungen beachten eine Umgebungsvariable oder ein Argument beim configure-Skript, um das gewünschte wx-config-Skript festzulegen. Ansonsten müssen sie gepatcht werden. Auswahl der Version Um festzulegen, welche Version der wxWidgets verwendet werden soll, gibt es zwei Variablen (falls nur eine der beiden definiert wird, so wird die andere auf einen Standardwert gesetzt): Variablen, um die <application>wxWidgets</application>-Version festzulegen Variable Beschreibung Standardwert USE_WX Liste der Versionen, die der Port verwenden kann Alle verfügbaren Versionen USE_WX_NOT Liste der Versionen, die der Port nicht verwenden kann Nichts
Es folgt eine Liste an möglichen wxWidgets-Versionen und deren zugehöriger Port: Verfügbare <application>wxWidgets</application>-Versionen Version Port 2.4 x11-toolkits/wxgtk24 2.6 x11-toolkits/wxgtk26 2.8 x11-toolkits/wxgtk28
Ab Version 2.5 werden auch Versionen in Unicode unterstützt und über einen Unterport mit dem Suffix -unicode installiert. Dies kann aber auch über Variablen gehandhabt werden (siehe ). Die Variablen in können auf einen oder mehrere (durch Leerzeichen getrennt) der folgenden Werte gesetzt werden: Spezifikationen der <application>wxWidgets</application>-Versionen Beschreibung Beispiel Einzelne Version 2.4 Aufsteigende Versionsnummern 2.4+ Absteigende Versionsnummern 2.6- Versionsinterval (muss aufsteigend sein) 2.4-2.6
Desweiteren gibt es Variablen, über die eine bevorzugte Version festgelegt werden kann. Die Versionen können als Liste angegeben werden, wobei die Reihenfolge der Priorisierung entspricht. Variablen zur Festlegung der bevorzugten <application>wxWidgets</application>-Version Name Bestimmt für WANT_WX_VER den Port WITH_WX_VER den Benutzer
Komponentenauswahl Desweiteren gibt es Anwendungen, die nicht direkt wxWidgets-Bibliotheken sind, aber trotzdem mit diesen zusammenhängen. Diese Anwendungen können über die Variable WX_COMPS festgelegt werden. Die folgenden Komponenten sind verfügbar: Verfügbare <application>wxWidgets</application>-Komponenten Name Beschreibung Versionsbeschränkungen wx Hauptbibliothek Nichts contrib Beigesteuerte Bibliothek Nichts python wxPython (Python-Bindungen) 2.4-2.6 mozilla wxMozilla 2.4 svg wxSVG 2.6
Der Typ der Abhängigkeit kann für jede Komponente durch hinzufügen eines Suffix (durch Strichpunkt getrennt) festgelegt werden. Falls der Typ nicht angegeben wird, wird ein Standardwert verwendet (siehe ). Die folgenden Typen sind verfügbar: Verfügbare Typen von <application>wxWidgets</application>-Abhängigkeiten Name Beschreibung build Komponente wird zum Bau benötigt – äquivalent zu BUILD_DEPENDS run Komponente wird zum Ausführen benötigt – äquivalent zu RUN_DEPENDS lib Komponente wird zum Bau und Ausführen benötigt – äquivalent zu LIB_DEPENDS
Die Standardwerte für die einzelnen Komponenten sind in der folgenden Tabelle aufgeführt: Standardtypen der <application>wxWidgets</application>-Abhängigkeiten Komponente Typ der Abhängigkeit wx lib contrib lib python run mozilla lib svg lib
Auswahl von <application>wxWidgets</application>-Komponenten Der folgende Ausschnitt entspricht einem Port, der die wxWidgets-Version 2.4 und die zugehörigen Bibliotheken verwendet. USE_WX= 2.4 WX_COMPS= wx contrib
Unicode Die wxWidgets-Bibliotheken unterstützen Unicode seit der Version 2.5. In den Ports sind beide Versionen verfügbar und können über die folgenden Variablen ausgewählt werden: Variablen, um Unicode in den <application>wxWidgets</application>-Versionen auszuwählen Variable Beschreibung Bestimmt für WX_UNICODE Der Port funktioniert ausschließlich mit der Unicode-Version den Port WANT_UNICODE Der Port funktioniert in beiden Versionen – bevorzugt wird jedoch Unicode den Port WITH_UNICODE Der Port verwendet die Unicode-Version den Benutzer WITHOUT_UNICODE Der Port verwendet, falls unterstützt, die normale Version (falls WX_UNICODE nicht definiert ist) den Benutzer
Die Variable WX_UNICODE darf nicht bei Ports benutzt werden, die sowohl die Version mit als auch ohne Unterstützung für Unicode verwenden können. Falls der Port standardmäßig Unterstützung für Unicode bieten soll, verwenden Sie WANT_UNICODE stattdessen.
Feststellen der installierten Version Um eine bereits installierte Version zu finden, muss WANT_WX definiert werden. Falls diese Variable nicht auf eine bestimmte Versionsnummer gesetzt wird, werden die Komponenten einen Suffix mit der Versionsnummer tragen. Die Variable HAVE_WX wird gesetzt, falls eine installierte Version vorgefunden wurde. Installierte <application>wxWidgets</application>-Versionen und –Komponenten feststellen Der folgende Ausschnitt kann in einem Port verwendet werden, der wxWidgets verwendet, falls es installiert ist, oder falls eine Option dafür ausgewählt wurde. WANT_WX= yes .include <bsd.port.pre.mk> .if defined(WITH_WX) || ${HAVE_WX:Mwx-2.4} != "" USE_WX= 2.4 CONFIGURE_ARGS+=--enable-wx .endif Der folgende Ausschnitt kann verwendet werden, um die Unterstützung für wxPython zusätzlich zu der von wxWidgets zu aktivieren (beide in Version 2.6), wenn das installiert ist, oder die Option ausgewählt wurde. USE_WX= 2.6 WX_COMPS= wx WANT_WX= 2.6 .include <bsd.port.pre.mk> .if defined(WITH_WXPYTHON) || ${HAVE_WX:Mpython} != "" WX_COMPS+= python CONFIGURE_ARGS+=--enable-wxpython .endif Vordefinierte Variablen Die folgenden Variablen sind in den Ports verfügbar (nachdem sie entsprechend definiert wurden). Vordefinierte Variablen für Ports, die <application>wxWidgets</application> verwenden Name Beschreibung WX_CONFIG Pfad zum wxWidgets wx-config-Skript (mit unterschiedlichem Namen) WXRC_CMD Pfad zum wxWidgets wxrc-Programm (mit unterschiedlichem Namen) WX_VERSION Version der wxWidgets, die verwendet werden soll (z.B. 2.6) WX_UNICODE Falls Unterstützung für Unicode nicht explizit definiert, jedoch verwendet wird, dann wird die Unterstützung automatisch aktiviert.
Verarbeitung in <filename>bsd.port.pre.mk</filename> Falls die Variablen gleich nach dem Importieren von bsd.port.pre.mk benutzt werden sollen, so muss die Variable WX_PREMK definiert werden. Falls WX_PREMK definiert ist, so werden Version, Abhängigkeiten, Komponenten und vordefinierte Variablen nicht geändert, wenn die Variablen des wxWidgets-Ports nach dem Einbinden von bsd.port.pre.mk geändert werden. Verwendung von <application>wxWidgets</application>-Variablen in Kommandos Der folgende Ausschnitt zeigt die Verwendung von WX_PREMK durch Ausführen des wx-config-Skriptes, um die vollständige Version als Zeichenkette zu erhalten, diese dann einer Variablen zuzuweisen und die Variable anschließend einem Programm zu übergeben. USE_WX= 2.4 WX_PREMK= yes .include <bsd.port.pre.mk> .if exists(${WX_CONFIG}) VER_STR!= ${WX_CONFIG} --release PLIST_SUB+= VERSION="${VER_STR}" .endif Die wxWidgets-Variablen können problemlos in Kommandos benutzt werden, falls diese in Targets ohne gesetztes WX_PREMK verwendet werden. Weitere <command>configure</command>-Argumente Einige GNU configure-Skripte können wxWidgets nicht auffinden, falls nur die Umgebungsvariable WX_CONFIG gesetzt ist, sondern benötigen zusätzliche Argumente. Dafür kann die Variable WX_CONF_ARGS benutzt werden. Zulässige Werte für <makevar>WX_CONF_ARGS</makevar> Möglicher Wert Resultierendes Argument absolute --with-wx-config=${WX_CONFIG} relative --with-wx=${LOCALBASE} --with-wx-config=${WX_CONFIG:T}
Verwendung von <application>Lua</application> Dieser Abschnitt beschreibt den Status der Lua-Bibliotheken in den Ports und deren Einbindung in das Ports System. Einführung Es gibt viele Probleme bei der gleichzeitigen Verwendung unterschiedlicher Versionen von Lua-Bibliotheken (Dateien unterschiedlicher Versionen haben denselben Dateinamen). In den Ports wurde das Problem gelöst, indem jede Version unter einem eigenen Namen mit der Versionsnummer als Suffix installiert wird. Der offensichtliche Nachteil dabei ist, dass jede Anwendung so verändert werden muss, dass sie die erwartete Version vorfindet. Dies kann jedoch durch zusätzliche Flags für Compiler und Linker gelöst werden. Auswahl der Version Um festzulegen, welche Version von Lua verwendet werden soll, gibt es zwei Variablen (falls nur eine der beiden definiert ist, so wird die andere auf einen Standardwert gesetzt): Variablen, um die <application>Lua</application>-Version festzulegen Variable Beschreibung Standardwert USE_LUA Liste der Versionen, welche der Port verwenden kann Alle verfügbaren Versionen USE_LUA_NOT Liste der Versionen, die der Port nicht verwenden kann Nichts
Es folgt eine Liste an möglichen Lua-Versionen und deren zugehöriger Port: Verfügbare <application>Lua</application>-Versionen Version Port 4.0 lang/lua4 5.0 lang/lua50 5.1 lang/lua
Die Variablen in können auf einen oder mehrere (durch Leerzeichen getrennt) der folgenden Werte gesetzt werden: Spezifikationen der <application>Lua</application>-Versionen Beschreibung Beispiel Spezielle Version 4.0 Aufsteigende Versionen 5.0+ Absteigende Versionen 5.0- Versionenintervall (muss aufsteigend sein) 5.0-5.1
Desweiteren gibt es Variablen, über die eine bevorzugte Version festgelegt werden kann. Die Versionen können als Liste angegeben werden, wobei die Reihenfolge der Priorisierung entspricht. Variablen zur Festlegung der bevorzugten <application>Lua</application>-Version Name Bestimmt für WANT_LUA_VER den Port WITH_LUA_VER den Benutzer
Auswahl der <application>Lua</application>-Version Der folgende Ausschnitt entspricht einem Port, der Lua in den Versionen 5.0 oder 5.1 verwenden kann und standardmäßig 5.0 verwendet. Diese Einstellung kann durch die benutzerdefinierte Variable WITH_LUA_VER überschrieben werden. USE_LUA= 5.0-5.1 WANT_LUA_VER= 5.0
Komponentenauswahl Desweiteren gibt es Anwendungen, die nicht direkt Lua-Bibliotheken sind, aber trotzdem mit diesen zusammenhängen. Diese Anwendungen können über die Variable LUA_COMPS festgelegt werden. Die folgenden Komponenten sind verfügbar: Verfügbare <application>Lua</application>-Komponenten Name Beschreibung Versionseinschränkungen lua Hauptbibliothek Keine tolua Bibliothek für die Unterstützung von C/C++-Code 4.0-5.0 ruby Ruby-Bindungen 4.0-5.0
Es gibt weitere Komponenten, die jedoch Module für den Interpreter sind und nicht von Anwendungen benutzt werden (nur von anderen Modulen). Der Typ der Abhängigkeit kann für jede Komponente durch Hinzufügen eines Suffix (durch Strichpunkt getrennt) festgelegt werden. Falls der Typ nicht angegeben wird, wird ein Standardwert verwendet (siehe ). Die folgenden Typen sind verfügbar: Verfügbare Typen von <application>Lua</application>-Abhängigkeiten Name Beschreibung build Komponente wird zum Bau benötigt – äquivalent zu BUILD_DEPENDS run Komponente wird zum Ausführen benötigt – äquivalent zu RUN_DEPENDS lib Komponente wird zum Bau und zum Ausführen benötigt – äquivalent zu LIB_DEPENDS
Die Standardwerte für die einzelnen Komponenten sind in der folgenden Tabelle aufgeführt: Standardtypen für <application>Lua</application>-Abhängigkeiten Komponente Typ der Abhängigkeit lua lib für 4.0-5.0 (shared) und build für 5.1 (static) tolua build (static) ruby lib (shared)
Auswahl von <application>Lua</application>-Komponenten Der folgende Ausschnitt entspricht einem Port, welcher die Lua-Version 4.0 und die zugehörigen Ruby-Bindungen verwendet. USE_LUA= 4.0 LUA_COMPS= lua ruby
Feststellen der installierten Version Um eine bereits installierte Version zu finden, muss WANT_LUA definiert werden. Falls diese Variable nicht auf eine bestimmte Versionsnummer gesetzt wird, werden die Komponenten einen Suffix mit der Versionsnummer tragen. Die Variable HAVE_LUA wird gesetzt, falls eine installierte Version vorgefunden wurde. Installierte <application>Lua</application>-Versionen und– Komponenten feststellen Der folgende Ausschnitt kann in einem Port verwendet werden, der Lua benutzt, falls es installiert ist oder eine Option dafür ausgewählt wurde. WANT_LUA= yes .include <bsd.port.pre.mk> .if defined(WITH_LUA5) || ${HAVE_LUA:Mlua-5.[01]} != "" USE_LUA= 5.0-5.1 CONFIGURE_ARGS+=--enable-lua5 .endif Der folgende Ausschnitt kann verwendet werden, um die Unterstützung für tolua zusätzlich zu der von Lua zu aktivieren (beide in Version 4.0), wenn dies installiert ist oder die Option ausgewählt wurde. USE_LUA= 4.0 LUA_COMPS= lua WANT_LUA= 4.0 .include <bsd.port.pre.mk> .if defined(WITH_TOLUA) || ${HAVE_LUA:Mtolua} != "" LUA_COMPS+= tolua CONFIGURE_ARGS+=--enable-tolua .endif Vordefinierte Variablen Die folgenden Variablen sind in den Ports verfügbar (nachdem sie entsprechend definiert wurden). Vordefinierte Variablen für Ports, die <application>Lua</application> verwenden Name Beschreibung LUA_VER Die Lua-Version, die verwendet wird (z.B. 5.1) LUA_VER_SH Die Hauptversion für shared-Lua-Bibliotheken (z.B. 1) LUA_VER_STR Die Lua-Version ohne die Punkte (z.B. 51) LUA_PREFIX Der Präfix, unter dem Lua (und Komponenten) installiert ist LUA_SUBDIR Das Verzeichnis unter ${PREFIX}/bin, ${PREFIX}/share und ${PREFIX}/lib, in welchem Lua installiert ist LUA_INCDIR Das Verzeichnis, in dem Lua- und tolua-Header-Dateien installiert sind LUA_LIBDIR Das Verzeichnis, in dem Lua– und tolua-Bibliotheken installiert sind LUA_MODLIBDIR Das Verzeichnis, in dem Lua Modul-Bibliotheken (.so) installiert sind LUA_MODSHAREDIR Das Verzeichnis, in dem Lua-Module (.lua) installiert sind LUA_PKGNAMEPREFIX Der Paketnamen-Präfix, der von Lua-Modulen verwendet wird LUA_CMD Das Verzeichnis, in dem der Lua-Interpreter liegt LUAC_CMD Das Verzeichnis, in dem der Lua-Compiler liegt TOLUA_CMD Das Verzeichnis, in dem das tolua-Programm liegt
Einem Port mitteilen, in welchem Verzeichnis <application>Lua</application> liegt Der folgende Ausschnitt zeigt, wie einem Port, welcher ein configure-Skript verwendet, mitgeteilt werden kann, wo die Lua-Header-Dateien und Bibliotheken liegen. USE_LUA= 4.0 GNU_CONFIGURE= yes CONFIGURE_ENV= CPPFLAGS="-I${LUA_INCDIR}" LDFLAGS="-L${LUA_LIBDIR}"
Verarbeitung in <filename>bsd.port.pre.mk</filename> Falls die Variablen gleich nach dem Einbinden von bsd.port.pre.mk benutzt werden sollen, so muss die Variable LUA_PREMK definiert werden. Falls LUA_PREMK definiert ist, so werden Version, Abhängigkeiten, Komponenten und vordefinierte Variablen nicht geändert, wenn die Variablen des Lua-Ports nach dem Einbinden von bsd.port.pre.mk geändert werden. Verwendung von <application>Lua</application>-Variablen in Kommandos Der folgende Ausschnitt zeigt die Verwendung von LUA_PREMK durch Ausführen des Lua-Interpreters, um die vollständige Version als Zeichenkette zu erhalten, diese dann einer Variablen zuzuweisen und die Variable schließlich einem Programm zu übergeben. USE_LUA= 5.0 LUA_PREMK= yes .include <bsd.port.pre.mk> .if exists(${LUA_CMD}) VER_STR!= ${LUA_CMD} -v CFLAGS+= -DLUA_VERSION_STRING="${VER_STR}" .endif Die Lua-Variablen können problemlos in Befehlen benutzt werden, falls diese in Targets ohne gesetztes LUA_PREMK verwendet werden.
Xfce verwenden Die USE_XFCE-Variable wird für die automatische Konfiguration der Abhängigkeiten eingesetzt, welche die Xfce-Basisbibliotheken oder Anwendungen wie x11-toolkits/libxfce4gui und x11-wm/xfce4-panel verwenden. Die folgenden Xfce-Bibliotheken und -Anwendungen werden derzeit unterstützt: libexo: x11/libexo libgui: x11-toolkits/libxfce4gui libutil: x11/libxfce4util libmcs: x11/libxfce4mcs mcsmanager: sysutils/xfce4-mcs-manager panel: x11-wm/xfce4-panel thunar: x11-fm/thunar wm: x11-wm/xfce4-wm xfdev: dev/xfce4-dev-tools Die folgenden zusätzlichen Parameter werden unterstützt: configenv: Benutzen Sie dies, wenn Ihr Port eine speziell angepasste CONFIGURE_ENV-Variable benötigt, um seine erforderlichen Bibliotheken zu finden. -I${LOCALBASE}/include -L${LOCALBASE}/lib wird CPPFLAGS hinzugefügt und ergibt CONFIGURE_ENV. Wenn also ein Port von sysutils/xfce4-mcs-manager abhängt und die speziellen CPPFLAGS in seiner configure-Umgebung verlangt, dann würde die Syntax wie folgt aussehen: USE_XFCE= mcsmanager configenv Benutzung von Datenbanken Variablen für Ports, die Datenbanken benutzen Variable Bedeutung USE_BDB Falls die Variable auf yes gesetzt ist, füge eine Abhängigkeit von databases/db41 hinzu. Die Variable kann auch folgende Werte annehmen: 2, 3, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46 oder 47. Sie können eine Folge akzeptierter Werte angeben - USE_BDB=42+ stellt die höchste installierte Version fest und greift auf 42 zurück, falls sonst nichts installiert ist. USE_MYSQL Falls die Variable auf yes gesetzt ist, füge databases/mysql50-server als Abhängigkeit hinzu. Die damit verknüpfte Variable WANT_MYSQL_VER kann Werte wie 323, 40, 41, 50, 51 oder 60 annehmen. USE_PGSQL Falls die Variable auf yes gesetzt ist, füge eine Abhängigkeit von databases/postgresql82 hinzu. Die damit verknüpfte Variable WANT_PGSQL_VER kann Werte wie 73, 74, 80, 81, 82 oder 83 annehmen.
Starten und Anhalten von Diensten (rc Skripten) rc.d-Skripten werden zum Starten von Diensten während des Systemstarts verwendet und um den Administratoren einen Standardweg zum Anhalten und Starten von Diensten zu bieten. Ports halten sich an dieses systemweite rc.d-Framework. Details zu deren Benutzung können im rc.d Kapitel des Handbuchs nachgelesen werden. Ausführliche Beschreibungen der verfügbaren Befehle stehen in &man.rc.8; und &man.rc.subr.8;. Desweiteren gibt es einen Artikel zu praktischen Aspekten bezüglich rc.d-Skripten. Ein oder mehrere rc.d-Skripten können installiert werden mittels: USE_RC_SUBR= doormand Skripten müssen im Unterverzeichnis files abgelegt und jeder Skript-Datei muss ein .in-Suffix hinzugefügt werden. Standardmäßige SUB_LIST-Ersetzungen werden für diese Dateien unterstützt. Die Verwendung von %%PREFIX%% und %%LOCALBASE%% wird dringend empfohlen. Näheres zu SUB_LIST kann im zugehörigen Kapitel nachgelesen werden. Für &os;-Versionen, die älter als 6.1-RELEASE sind, ist die Integration mittels &man.rcorder.8; möglich, indem USE_RCORDER anstatt USE_RC_SUBR verwendet wird. Die Verwendung dieser Methode ist jedoch nur notwendig, wenn der Port in die Verzeichnisstruktur des Basissystems installiert werden kann oder der Dienst vor den FILESYSTEMS-Skripten in rc.d des Basissystems gestartet sein muss. Seit &os; 6.1-RELEASE sind lokale rc.d-Skripten (inklusive der durch Ports installierten) im allgemeinen &man.rcorder.8; des Basissystems. Beispiel eines einfachen rc.d-Skripts: #!/bin/sh # $FreeBSD$ # # PROVIDE: doormand # REQUIRE: LOGIN # KEYWORD: shutdown # # Add the following lines to /etc/rc.conf.local or /etc/rc.conf # to enable this service: # # doormand_enable (bool): Set to NO by default. # Set it to YES to enable doormand. # doormand_config (path): Set to %%PREFIX%%/etc/doormand/doormand.cf # by default. # . /etc/rc.subr name="doormand" rcvar=${name}_enable command=%%PREFIX%%/sbin/${name} pidfile=/var/run/${name}.pid load_rc_config $name : ${doormand_enable="NO"} : ${doormand_config="%%PREFIX%%/etc/doormand/doormand.cf"} command_args="-p $pidfile -f $doormand_config" run_rc_command "$1" Solange kein guter Grund dafür besteht, einen Dienst früher starten zu lassen, sollten alle Ports-Skripten REQUIRE: LOGIN verwenden. Falls der Port von einem bestimmten Benutzer (außer root) ausgeführt wird, ist dies zwingend. KEYWORD: shutdown ist im Skript oben deswegen vorhanden, weil der frei erfundene Beispiel-Port einen Dienst startet und dieser beim Herunterfahren des Systems sauber beendet werden sollte. Startete das Skript keinen persistenten Dienst, wäre dies nicht notwendig. Für die Wertzuweisung von Variablen sollte "=" anstatt ":=" verwendet werden, da bei Ersterem nur auf einen Standardwert gesetzt wird, wenn die Variable vorher noch nicht gesetzt war, und bei Letzterem dieser gesetzt wird, auch wenn der Wert vorher Null gewesen ist. Ein Benutzer kann durchaus einen Ausdruck wie doormand_flags="" in seiner rc.conf.local-Datei stehen haben, und eine Variablenzuweisung mittels ":=" würde in diesem Fall die Benutzerdefinition überschreiben. Es sollten keine weiteren Skripten mit der .sh-Endung hinzugefügt werden. Irgendwann wird es ein Massenumbenennen aller Skripten im Repository geben, die immer noch diese Endung haben. Anhalten und Deinstallieren von Diensten Es ist möglich, dass ein Dienst während der Deinstallation automatisch angehalten wird. Es wird empfohlen dieses Verhalten nur zu implementieren, wenn es unbedingt erforderlich ist zuerst den Dienst anzuhalten und dann die Dateien zu entfernen. Normalerweise sollte es dem Administrator überlassen werden, ob ein Dienst durch Deinstallieren angehalten werden soll. Dies betrifft auch den Vorgang des Aktualisierens. Der Datei pkg-plist sollte eine Zeile wie folgt zugefügt werden: @stopdaemon doormand Das Argument muss dabei mit dem Inhalt der USE_RC_SUBR-Variablen übereinstimmen. Hinzufügen von Benutzern und Gruppen Manche Ports setzen voraus, dass ein bestimmter Benutzer auf dem System angelegt ist. Wählen Sie in einem solchen Fall eine freie Kennnummer zwischen 50 und 999 aus und tragen Sie diese in ports/UIDs (für Benutzer) oder ports/GIDs (für Gruppen) ein. Stellen Sie dabei sicher, dass Sie keine Kennnummer auswählen, die bereits vom System oder von anderen Ports verwendet wird. Erstellen Sie bitte eine entsprechende Patch-Datei für diese beiden Dateien, wenn für Ihren Port ein neuer Benutzer oder eine neue Gruppe angelegt werden muss. Sie können dann die Variablen USERS und GROUPS im Makefile benutzen, um bei der Port-Installation das automatische Anlegen des Benutzers zu veranlassen. USERS= pulse GROUPS= pulse pulse-access pulse-rt Die Liste mit den momentan belegten UIDs (GIDs) befindet sich in ports/UIDs (ports/GIDs).
Fortgeschrittene <filename>pkg-plist</filename>-Methoden Änderungen an <filename>pkg-plist</filename> mit Hilfe von make-Variablen Einige Ports, insbesondere die p5--Ports, müssen, abhängig von ihren Konfigurationsoptionen (oder im Falle der p5-Ports von der perl-Version), die pkg-plist verändern. Um dies zu vereinfachen, werden für jeden Eintrag in pkg-plist die Variablen %%OSREL%%, %%PERL_VER%% und %%PERL_VERSION%% durch die jeweiligen Werte ersetzt. Der Wert von %%OSREL%% ist die Revisionsnummer des Betriebssystems (z.B. 4.9). %%PERL_VERSION%% und %%PERL_VER%% geben die vollständige Versionsnummer von perl (z.B. 5.8.9) an. Weitere, die Dokumentationsdateien des Ports betreffende %%VARS%%, werden im entsprechenden Abschnitt erläutert. Falls Sie weitere Ersetzungen von Variablen durchführen müssen, können Sie in der Variable PLIST_SUB eine Liste von VAR=VALUE-Paaren angeben, wobei in der pkg-plist %%VAR%% durch VALUE ersetzt wird. Wenn Sie z.B. einen Port haben, der viele Dateien in ein versionsspezifisches Unterverzeichnis installiert, dann können Sie etwas wie OCTAVE_VERSION= 2.0.13 PLIST_SUB= OCTAVE_VERSION=${OCTAVE_VERSION} in das Makefile schreiben und %%OCTAVE_VERSION%% verwenden, unabhängig davon, wo die Variable in pkg-plist verwendet wird. In diesem Fall müssen Sie bei einem Upgrade des Ports nicht dutzende (oder manchmal sogar hunderte) Zeilen in pkg-plist anpassen. Falls Ihr Port in Abhängigkeit von den ausgewählten Optionen Dateien installiert, ist es üblich, den entsprechenden Zeilen in der pkg-plist eine Zeichenfolge %%TAG%% voranzustellen, wobei der Platzhalter TAG der Variablen PLIST_SUB im Makefile bei gleichzeitiger Zuweisung des speziellen Werts @comment hinzugefügt wird, der die Paket-Werkzeuge die Zeile ignorieren lässt: .if defined(WITH_X11) PLIST_SUB+= X11="" .else PLIST_SUB+= X11="@comment " .endif und in der pkg-plist: %%X11%%bin/foo-gui Diese Ersetzung (ebenso wie das Hinzufügen weiterer Manualpages) wird zwischen den pre-install- und do-install-Targets ausgeführt, indem aus PLIST gelesen und in TMPPLIST geschrieben wird (Standard: WRKDIR/.PLIST.mktmp). Falls Ihr Port also PLIST während dem Erstellen generiert, so sollte dies vor oder in pre-install geschehen. Muss Ihr Port die resultierende Datei verändern, so sollte dies in post-install mit der Ausgabedatei TMPPLIST erfolgen. Eine weitere Möglichkeit, die Paketliste eines Ports zu verändern, besteht darin die Variablen PLIST_FILES und PLIST_DIRS zu setzen. Der Wert jeder der beiden Variablen stellt eine Liste von Pfadnamen dar, die zusammen mit dem Inhalt von PLIST in TMPPLIST geschrieben wird. Dabei unterliegen die Namen in PLIST_FILES und PLIST_DIRS der weiter oben beschriebenen Substitution von %%VAR%%. Die Namen aus PLIST_FILES werden ansonsten unverändert in die endgültige Paketliste übernommen, während den Namen aus PLIST_DIRS noch der Wert von @dirrm vorangestellt wird. Damit die Verwendung von PLIST_FILES und PLIST_DIRS überhaupt möglich ist, müssen diese gesetzt werden, bevor TMPPLIST geschrieben wird – z.B. in pre-install oder vorher. Leere Verzeichnisse Aufräumen leerer Verzeichnisse Bitte sorgen Sie dafür, dass ihre Ports bei der Deinstallation leere Verzeichnisse löschen. Dazu wird für jedes Verzeichnis, das der Port erzeugt hat, eine @dirrm-Zeile angegeben. Um ein Verzeichnis zu löschen müssen Sie zuerst dessen Unterverzeichnisse entfernen. : lib/X11/oneko/pixmaps/cat.xpm lib/X11/oneko/sounds/cat.au : @dirrm lib/X11/oneko/pixmaps @dirrm lib/X11/oneko/sounds @dirrm lib/X11/oneko Es kann allerdings auch vorkommen, dass @dirrm Fehler ausgibt, da andere Ports ein Verzeichnis ebenfalls nutzen. Deshalb können Sie @dirrmtry verwenden, um nur Verzeichnisse zu löschen, die wirklich leer sind, und damit Warnhinweise vermeiden. @dirrmtry share/doc/gimp Dadurch wird es weder eine Fehlermeldung geben noch wird &man.pkg.delete.1; abnormal beendet werden - auch dann nicht, wenn ${PREFIX}/share/doc/gimp nicht leer ist, da andere Ports hier ebenfalls Dateien installiert haben. Erstellen leerer Verzeichnisse Um leere Verzeichnisse während der Installation eines Ports zu erstellen, bedarf es etwas Aufmerksamkeit. Diese Verzeichnisse werden nicht erstellt, wenn das Paket installiert wird, da Pakete nur die Dateien speichern und &man.pkg.add.1; nur die Verzeichnisse erstellt, die dafür benötigt werden. Um sicher zu gehen, dass das leere Verzeichnis erstellt wird, wenn ein Paket installiert wird, muss die folgende Zeile in pkg-plist über der entsprechenden @dirrm Zeile eingetragen werden: @exec mkdir -p %D/share/foo/templates Konfigurationsdateien Sollte Ihr Port Konfigurationsdateien in PREFIX/etc benötigen, so sollten Sie diese nicht einfach installieren und in pkg-plist auflisten. Dies würde &man.pkg.delete.1; veranlassen, diese Dateien zu löschen, selbst wenn wenn sie vom Benutzer editiert wurden. Stattdessen sollten Beispieldateien mit einem entsprechenden Suffix (beispielsweise filename.sample) versehen werden. Ist die Konfigurationsdatei nicht vorhanden, so sollte die Beispieldatei an deren Platz kopiert werden. Bei der Deinstallation sollte die Konfigurationsdatei gelöscht werden, aber nur, wenn sie nicht vom Benutzer verändert wurde. Das alles muss sowohl im Makefile des Ports als auch in der pkg-plist (für die Installation aus einem Paket) sichergestellt werden. Beispiel aus einem Makefile: post-install: @if [ ! -f ${PREFIX}/etc/orbit.conf ]; then \ ${CP} -p ${PREFIX}/etc/orbit.conf.sample ${PREFIX}/etc/orbit.conf ; \ fi Beispiel aus einer pkg-plist: @unexec if cmp -s %D/etc/orbit.conf.sample %D/etc/orbit.conf; then rm -f %D/etc/orbit.conf; fi etc/orbit.conf.sample @exec if [ ! -f %D/etc/orbit.conf ] ; then cp -p %D/%F %B/orbit.conf; fi Wahlweise können Sie auch eine Nachricht ausgegeben lassen, in der Sie den Nutzer auffordern, die Datei an die richtige Stelle zu kopieren und zu bearbeiten, bevor das Programm ausgeführt werden kann. Dynamische oder statische Paketliste Eine statische Paketliste ist eine Paketliste, die in der Ports-Sammlung, entweder in Form der pkg-plist (mit oder ohne der Ersetzung von Variablen) oder durch PLIST_FILES und PLIST_DIRS im Makefile eingebettet, verfügbar ist. Selbst wenn der Inhalt durch ein Werkzeug oder ein Target im Makefile automatisch erzeugt wird, bevor die Datei von einem Committer in die Ports-Sammlung aufgenommen wird, so ist dies immer noch eine statische Liste, da es möglich ist den Dateiinhalt zu betrachten ohne ein Distfile Herunterladen oder Kompilieren zu müssen. Eine dynamische Paketliste ist eine Paketliste, die beim Kompilieren des Ports erstellt wird, abhängig davon, welche Dateien und Verzeichnisse installiert werden. Es ist nicht möglich diese Liste zu betrachten, bevor der Quelltext heruntergeladen und kompiliert oder nachdem ein make clean ausgeführt wurde. Der Einsatz dynamischer Paketlisten ist zwar nicht untersagt, aber Sie sollten, wann immer das möglich ist, statische Paketlisten verwenden, da die Nutzer dann &man.grep.1; auf alle verfügbaren Ports anwenden können, um z.B. herauszufinden, von welchem eine bestimmte Datei installiert wurde. Dynamische Paketlisten sollten für komplexe Ports verwendet werden, bei denen sich die Liste abhängig von den gewählten Funktionen sehr stark ändern kann (wodurch die Pflege von statischen Listen unmöglich wird), oder Ports, welche die Paketliste abhängig von den Versionen verwendeter Abhängigkeiten verändern (z.B. Ports, die Ihre Dokumentation mit Javadoc erzeugen). Maintainer, die dynamische Paketlisten bevorzugen, werden dazu aufgefordert, neue Targets zu Ihren Ports hinzuzufügen, welche die pkg-plist-Datei erzeugen, sodass Benutzer den Inhalt überprüfen können. Automatisiertes Erstellen von Paketlisten Als Erstes sollten Sie sich vergewissern, dass der Port bis auf pkg-plist vollständig ist. Als Nächstes erstellen Sie einen temporären Verzeichnisbaum, in welchem Ihr Port installiert werden kann, und installieren Sie alle Abhängigkeiten. &prompt.root; mkdir /var/tmp/$(make -V PORTNAME) &prompt.root; mtree -U -f $(make -V MTREE_FILE) -d -e -p /var/tmp/$(make -V PORTNAME) &prompt.root; make depends PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME) Speichern Sie die Verzeichnisstruktur in einer neuen Datei. &prompt.root; (cd /var/tmp/$(make -V PORTNAME) && find -d * -type d) | sort > OLD-DIRS Erstellen Sie eine leere pkg-plist-Datei: &prompt.root; :>pkg-plist Wenn Ihr Port auf PREFIX achtet (was er machen sollte), so kann der Port nun installiert und die Paketliste erstellt werden. &prompt.root; make install PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME) &prompt.root; (cd /var/tmp/$(make -V PORTNAME) && find -d * \! -type d) | sort > pkg-plist Sie müssen auch alle neu erstellten Verzeichnisse in die Paketliste aufnehmen. &prompt.root; (cd /var/tmp/$(make -V PORTNAME) && find -d * -type d) | sort | comm -13 OLD-DIRS - | sort -r | sed -e 's#^#@dirrm #' >> pkg-plist Zu guter Letzt muss die Paketliste noch manuell aufgeräumt werden - es funktioniert eben nicht alles automatisch. Manualpages sollten im Makefile des Ports unter MANn aufgeführt sein und nicht in der Paketliste. Konfigurationsdateien des Benutzers sollten entfernt oder als filename.sample installiert werden. Die info/dir-Datei sollte nicht aufgeführt sein und die zugehörigen install-info-Zeilen sollten hinzugefügt werden, wie im info files-Abschnitt beschrieben. Alle Bibliotheken, die der Port installiert, sollten aufgelistet werden, wie es im Shared Libraries-Abschnitt festgelegt ist. Alternativ dazu können Sie das plist-Skript in /usr/ports/Tools/scripts/ verwenden, um die Paketliste automatisch zu erstellen. Das plist-Skript ist ein Ruby-Skript, das die meisten der in den vorangehenden Absätzen kurz dargestellten manuellen Schritte automatisiert. Der erste Schritt ist derselbe wie oben: Nehmen Sie die ersten drei Zeilen, also mkdir, mtree und make depends. Installieren und bauen Sie dann den Port: &prompt.root; make install PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME) Und lassen Sie plist die pkg-plist-Datei erstellen: &prompt.root; /usr/ports/Tools/scripts/plist -Md -m $(make -V MTREE_FILE) /var/tmp/$(make -V PORTNAME) > pkg-plist Die Paketliste muss immer noch von Hand aufgeräumt werden, wie es oben erklärt wurde. Ein weiteres Werkzeug zur Erzeugung einer ersten pkg-plist-Datei ist ports-mgmt/genplist. Wie bei jedem automatisierten Hilfswerkzeug, sollte die erzeugte pkg-plist-Datei überprüft und bei Bedarf von Hand nachbearbeitet werden. Die <filename>pkg-<replaceable>*</replaceable></filename> Dateien Es gibt noch einige Tricks mit pkg-*, die wir noch nicht erwähnt haben, die aber oft sehr praktisch sind. <filename>pkg-message</filename> Wenn Sie dem Anwender bei der Installation weitere Informationen anzeigen wollen, so können Sie diese Nachricht in pkg-message speichern. Diese Vorgehensweise ist oft nützlich, um zusätzliche Schritte anzuzeigen, die nach &man.pkg.add.1; durchgeführt werden müssen. Dadurch können Sie auch Lizenzinformationen darstellen. Wollen Sie nur ein paar Zeilen über die Einstellungen zum Erstellen des Ports oder Warnungen ausgeben, benutzen Sie ECHO_MSG. pkg-message ist nur für Schritte nach der Installation vorgesehen. Sie sollten den Unterschied zwischen ECHO_MSG und ECHO_CMD beachten: Ersteres wird benutzt, um Informationen auf dem Bildschirm auszugeben, während Letzteres für Kommando-Pipelining bestimmt ist. Ein gutes Beispiel für die Benutzung der beiden Befehle ist in shells/bash2/Makefile zu finden: update-etc-shells: @${ECHO_MSG} "updating /etc/shells" @${CP} /etc/shells /etc/shells.bak @( ${GREP} -v ${PREFIX}/bin/bash /etc/shells.bak; \ ${ECHO_CMD} ${PREFIX}/bin/bash) >/etc/shells @${RM} /etc/shells.bak Die pkg-message wird nicht zur pkg-plist hinzugefügt. Sie wird auch nicht automatisch angezeigt, falls ein Anwender den Port installiert. Sie müssen also die Ausgabe selbst im post-install-Ziel des Make-Vorgangs veranlassen. <filename>pkg-install</filename> Sollte es nötig sein, dass Ihr Port bei der Installation des Binärpakets mit &man.pkg.add.1; Befehle ausführt, können Sie das Skript pkg-install benutzen. Dieses Skript wird automatisch dem Paket hinzugefügt und zweimal von &man.pkg.add.1; ausgeführt: Zuerst als ${SH} pkg-install ${PKGNAME} PRE-INSTALL und beim zweiten Mal als ${SH} pkg-install ${PKGNAME} POST-INSTALL. $2 kann also getestet werden, um festzustellen, in welchem Modus das Skript ausgeführt wird. Die Umgebungsvariable PKG_PREFIX wird auf das Verzeichnis gesetzt, in welches das Paket installiert wird. Siehe &man.pkg.add.1; für weiterführende Informationen. Das Skript wird nicht automatisch ausgeführt, wenn Sie den Port mit make install installieren. Wenn Sie es ausführen lassen wollen, dann müssen Sie es im Makefile aufrufen: PKG_PREFIX=${PREFIX} ${SH} ${PKGINSTALL} ${PKGNAME} PRE-INSTALL. <filename>pkg-deinstall</filename> Dieses Skript wird ausgeführt, wenn ein Paket deinstalliert wird. Es wird zweimal von &man.pkg.delete.1; aufgerufen. Das erste Mal als ${SH} pkg-deinstall ${PKGNAME} DEINSTALL und dann als ${SH} pkg-deinstall ${PKGNAME} POST-DEINSTALL. <filename>pkg-req</filename> Muss Ihr Port entscheiden, ob er installiert werden soll oder nicht, können Sie ein pkg-req-Bedingungsskript verwenden. Dieses wird automatisch bei der Installation/ Deinstallation aufgerufen, um zu entscheiden, ob die Installation/ Deinstallation fortgesetzt werden soll. Das Skript wird während der Installation von &man.pkg.add.1; als pkg-req ${PKGNAME} INSTALL aufgerufen. Bei der Deinstallation wird es von &man.pkg.delete.1; als pkg-req ${PKGNAME} DEINSTALL ausgeführt. Ändern der Namen der <filename>pkg-<replaceable>*</replaceable></filename> Dateien Alle Namen der pkg-* Dateien werden durch Variablen festgelegt. Sie können sie bei Bedarf also im Makefile des Ports ändern. Das ist besonders nützlich, wenn Sie die gleichen pkg-* Dateien in mehreren Ports nutzen oder in eine der oben genannten Dateien schreiben wollen. Schreiben Sie niemals außerhalb des Unterverzeichnisses WRKDIR pkg-*, eine Erklärung hierzu finden Sie in Schreiben ausserhalb von WRKDIR. Hier ist eine Liste von Variablennamen und ihren Standardwerten (PKGDIR ist standardmäßig ${MASTERDIR}). Variable Standardwert DESCR ${PKGDIR}/pkg-descr PLIST ${PKGDIR}/pkg-plist PKGINSTALL ${PKGDIR}/pkg-install PKGDEINSTALL ${PKGDIR}/pkg-deinstall PKGREQ ${PKGDIR}/pkg-req PKGMESSAGE ${PKGDIR}/pkg-message Bitte benutzen Sie diese Variablen anstatt PKG_ARGS zu ändern. Wenn Sie PKG_ARGS modifizieren, werden diese Dateien bei der Installation des Ports nicht korrekt in /var/db/pkg installiert. Nutzung von <makevar>SUB_FILES</makevar> und <makevar>SUB_LIST</makevar> Die Variablen SUB_FILES und SUB_LIST sind nützlich, um dynamische Werte in Port-Dateien zu verwenden, wie beispielsweise der Installations-PREFIX in pkg-message. Die Variable SUB_FILES enthält eine Liste von Dateien, die automatisch verändert werden. Jede Datei in SUB_FILES muss ein entsprechendes Pendant datei.in im Verzeichnis FILESDIR haben. Die modifizierte Version wird in WRKDIR angelegt. Dateien, die als Werte von USE_RC_SUBR (oder veraltet in USE_RCORDER) gespeichert werden, werden automatisch zu SUB_FILES hinzugefügt. Für die Dateien pkg-message, pkg-install, pkg-deinstall und pkg-req werden die jeweiligen Makefile-Variablen selbsttätig auf die geänderte Version der Datei gesetzt. Die Variable SUB_LIST ist eine Liste von VAR=WERT-Paaren. Jedes Paar %%VAR%% in den Dateien von SUB_FILES wird mit WERT ersetzt. Einige gebräuchliche Paare werden automatisch definiert: PREFIX, LOCALBASE, DATADIR, DOCSDIR, EXAMPLESDIR. Jede Zeile, die mit @comment beginnt, wird nach der Variablen-Ersetzung aus der neu erstellten Datei gelöscht. Im folgenden Beispiel wird %%ARCH%% mit der Systemarchitektur in pkg-message ersetzt: SUB_FILES= pkg-message SUB_LIST= ARCH=${ARCH} Beachten Sie bitte, dass in diesem Beispiel die Datei pkg-message.in im Verzeichnis FILESDIR vorhanden sein muss. Hier ein Beispiel für eine gute pkg-message.in: Now it is time to configure this package. Copy %%PREFIX%%/share/examples/putsy/%%ARCH%%.conf into your home directory as .putsy.conf and edit it. Ihren Port testen <command>make describe</command> ausführen Einige der &os;-Werkzeuge zur Pflege von Ports, wie zum Beispiel &man.portupgrade.1;, verwenden eine Datenbank names /usr/ports/INDEX, welche Eigenschaften, wie z.B. Port-Abhängigkeiten, verfolgt. INDEX wird vom Makefile der höchsten Ebene, ports/Makefile, mittels make index erstellt, welches in das Unterverzeichnis jedes Ports wechselt und dort make describe ausführt. Wenn also make describe bei einem Port fehlschlägt, kann INDEX nicht generiert werden und schnell werden viele Leute darüber unzufrieden sein. Es ist wichtig diese Datei erzeugen zu können, unabhängig davon, welche Optionen in make.conf vorhanden sind. Bitte vermeiden Sie es daher beispielsweise .error-Anweisungen zu benutzen, wenn zum Beispiel eine Abhängigkeit nicht erfüllt wird (Lesen Sie dazu bitte ). Wenn make describe eine Zeichenkette anstatt einer Fehlermeldung erzeugt, sind Sie wahrscheinlich auf der sicheren Seite. Vergleichen Sie die erzeugte Zeichenkette mit bsd.port.mk, um mehr über deren Bedeutung zu erfahren. Beachten Sie bitte außerdem, dass die Benutzung einer aktuellen Version von portlint (wie im nächsten Abschnitt beschrieben) automatisch make describe startet. Portlint Bitte überprüfen Sie Ihre Arbeit stets mit portlint, bevor Sie diese einreichen oder committen. portlint warnt Sie bei häufigen Fehlern, sowohl funktionaler als auch stilistischer Natur. Für einen neuen (oder repokopierten) Port ist portlint -A die gründlichste Variante; für einen bereits existierenden Port ist portlint -C ausreichend. Da portlint heuristische Methoden zur Fehlersuche benutzt, kann es vorkommen, dass Warnungen für Fehler erzeugt werden, die keine sind. Gelegentlich kann etwas, das als Problem angezeigt wird, aufgrund von Einschränkungen im Port-System nicht anders gelöst werden. Wenn es Zweifel gibt, fragen Sie am besten auf &a.ports; nach. Port Tools Das Programm ports-mgmt/porttools ist Teil der Ports-Sammlung. port ist das Front-End-Skript, das Ihnen dabei behilflich sein kann Ihre Arbeit als Tester zu vereinfachen. Um einen neuen Port zu testen oder einen bereits bestehenden Port zu aktualisieren, können Sie port test verwenden, damit die Tests, inklusive der portlint-Überprüfung, durchgeführt werden. Dieser Befehl spürt ausserdem alle nicht in pkg-plist enthaltenen Dateien auf und gibt eine Liste dieser aus. Hier ein Beispiel: &prompt.root; port test /usr/ports/net/csup <makevar>PREFIX</makevar> und <makevar>DESTDIR</makevar> PREFIX bestimmt, an welche Stelle der Port installiert werden soll. In der Regel ist dies/usr/local oder /opt, was jedoch anpassbar ist. Ihr Port muss sich an diese Variable halten. DESTDIR, wenn es vom Benutzer gesetzt wird, bestimmt die alternative Umgebung (in der Regel eine Jail oder ein installiertes System, welches an anderer Stelle als / eingehängt ist). Ein Port wird unter DESTDIR/PREFIX installiert und registriert sich in der Paket-Datenbank unter DESTDIR/var/db/pkg. Da DESTDIR mittels eines &man.chroot.8;-Aufrufs vom Ports-System automatisch gesetzt wird, brauchen Sie keine Änderungen oder besondere Pflege für DESTDIR-konforme Ports. Der Wert von PREFIX wird auf LOCALBASE gesetzt (Standard ist /usr/local). Falls USE_LINUX_PREFIX gesetzt ist, wird PREFIX LINUXBASE annehmen (Standard ist /compat/linux). Die Vermeidung der hart kodierten Angaben von /usr/local oder /usr/X11R6 im Quelltext wird den Port viel flexibler machen und erleichtert es die Anforderungen anderer Einsatzorte zu erfüllen. Für X-Ports, die imake benutzen, geschieht dies automatisch; andernfalls kann dies erreicht werden, indem alle Angaben von /usr/local (oder /usr/X11R6 für X-Ports, die nicht imake benutzen) in den verschiedenen Makefiles im Port ersetzt werden, um ${PREFIX} zu lesen, da diese Variable automatisch an jede Stufe des Build- und Install-Prozesses übergeben wird. Vergewissern Sie sich bitte, dass Ihre Anwendung nichts unter /usr/local an Stelle von PREFIX installiert. Um dies festzustellen, können Sie folgendes machen: &prompt.root; make clean; make package PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME) Wenn etwas außerhalb von PREFIX installiert wird, so gibt der Prozess der Paketerstellung eine Meldung aus, dass es die Dateien nicht finden kann. Dies prüft nicht das Vorhandensein eines internen Verweises oder die richtige Verwendung von LOCALBASE für Verweise auf Dateien anderer Ports. Das Testen der Installation in /var/tmp/$(make -V PORTNAME) würde dies erledigen. Die Variable PREFIX kann in Ihrem Makefile oder der Umgebung des Benutzers neu gesetzt werden. Allerdings wird für einzelne Ports dringend davon abgeraten diese Variable in den Makefiles direkt zu setzen. Verweisen Sie bitte außerdem auf Programme/Dateien von anderen Ports durch die oben erwähnten Variablen und nicht mit den eindeutigen Pfadnamen. Wenn Ihr Port zum Beispiel vom Makro PAGER erwartet, dass es den vollständigen Pfadnamen von less enthält, benutzen Sie folgendes Compiler-Flag: -DPAGER=\"${LOCALBASE}/bin/less\" anstatt -DPAGER=\"/usr/local/bin/less\". Somit ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es auch funktioniert, wenn der Administrator den ganzen /usr/local-Baum an eine andere Stelle verschoben hat. Die Tinderbox Wenn Sie ein begeisterter Ports-Entwickler sind möchten Sie vielleicht einen Blick auf die Tinderbox werfen. Es ist ein leistungsstarkes System zur Erstellung und zum Testen von Ports, welches auf Skripten basiert, die auf Pointyhat verwendet werden. Sie können Tinderbox installieren, indem Sie den Port ports-mgmt/tinderbox benutzen. Bitte lesen Sie die mitgelieferte Dokumentation gründlich, da die Konfiguration nicht einfach ist. Um Näheres darüber zu erfahren, besuchen Sie bitte die Tinderbox Homepage. Einen Port aktualisieren Wenn Sie feststellen, dass ein Port verglichen mit der neuesten Version des Originalautors nicht mehr auf dem aktuellen Stand ist, sollten Sie als Erstes sicherstellen, dass Sie die aktuellste Version des Ports haben. Diese finden Sie im Verzeichnis ports/ports-current der FreeBSD FTP-Spiegelseiten. Wenn Sie allerdings mit mehr als ein paar Ports arbeiten, werden Sie es wahrscheinlich einfacher finden CVSup zu benutzen, um Ihre gesamte Ports-Sammlung aktuell zu halten, wie es im Handbuch beschrieben wird. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass Sie so auch alle Abhängigkeiten des Ports aktuell halten. Der nächste Schritt besteht darin festzustellen, ob bereits eine Aktualisierung des Ports darauf wartet committet zu werden. Um das sicherzustellen haben Sie folgende Möglichkeiten. Es gibt eine durchsuchbare Schnittstelle zur FreeBSD Problembericht Datenbank (PR - Problem Report) (auch bekannt als GNATS). Wählen Sie dazu Ports im Drop-Down-Menü und geben Sie den Namen des Ports ein. Allerdings wird manchmal vergessen den Namen des Ports eindeutig im Feld für die Zusammenfassung anzugeben. In diesem Fall können Sie das FreeBSD Ports Monitoring System (auch bekannt als portsmon) nutzen. Dieses versucht PRs von Ports nach Portname zu sortieren. Um PRs nach einem bestimmten Port zu durchsuchen können Sie die Übersicht eines Ports verwenden. Wenn es keine wartenden PRs gibt, ist der nächste Schritt eine E-Mail an den Maintainer des Ports zu schicken, wie von make maintainer gezeigt wird. Diese Person arbeitet vielleicht schon an einer Aktualisierung, oder hat einen guten Grund den Port im Moment nicht zu aktualisieren (z.B. wegen Stabilitätsproblemen der neuen Version). Sie wollen sicher nicht die Arbeit des Maintainers doppelt machen. Beachten Sie bitte, dass für Ports ohne Maintainer ports@FreeBSD.org eingetragen ist. Das ist nur die allgemeine &a.ports;-Mailingliste, deshalb wird es in diesem Fall wahrscheinlich nicht helfen eine E-Mail dorthin zu schicken. Wenn Sie der Maintainer bittet die Aktualisierung zu erledigen, oder falls es keinen Maintainer gibt, haben Sie Gelegenheit FreeBSD zu helfen, indem Sie die Aktualisierung selbst bereitstellen. Bitte führen Sie die Änderungen durch und speichern Sie die Ausgabe des rekursiven diff des neuen und alten Portverzeichnisses (wenn Ihr verändertes Portverzeichnis z.B. superedit und das Original superedit.bak heißt, dann speichern Sie bitte die Ergebnisse von diff -ruN superedit.bak superedit). Sowohl vereinheitlichendes als auch kontextabhängiges diff (Auflistung der Unterschiede zweier Dateien) sind akzeptabel, aber im Allgemeinen bevorzugen Port-Committer vereinheitlichende diffs. Bitte beachten Sie die Verwendung der -N-Option. Dies ist der gebräuchliche Weg diff dazu zu bewegen korrekt damit umzugehen, neue Dateien anzulegen und alte zu löschen. Bevor Sie das diff einsenden überprüfen Sie bitte die Ausgabe, um sicherzugehen, dass die Änderungen sinnvoll sind. Um gängige Operationen mit Korrekturdateien zu vereinfachen, können Sie /usr/ports/Tools/scripts/patchtool.py benutzen. Aber lesen Sie bitte vorher /usr/ports/Tools/scripts/README.patchtool. Falls der Port keinen Maintainer hat und Sie ihn selbst aktiv benutzen, ziehen Sie bitte in Erwägung sich als - Maintainer zu melden. &os; hat mehr als 2000 Ports ohne + Maintainer zu melden. &os; hat mehr als 4000 Ports ohne Maintainer und in diesem Bereich werden immer zusätzliche Freiwillige benötigt (Für eine ausführliche Beschreibung der Verantwortlichkeiten eines Maintainers lesen Sie bitte im Developer's Handbook nach). Der beste Weg uns das diff zu schicken ist mittels &man.send-pr.1; (Kategorie Ports). Wenn Sie der Maintainer des Ports sind, fügen Sie bitte [maintainer update] an den Anfang Ihrer Zusammenfassung und setzen Sie die Klasse des PR auf maintainer-update. Ansonsten sollte die Klasse des PR change-request sein. Bitte erwähnen Sie alle hinzugefügten oder gelöschten Dateien in der Nachricht, da diese beim Commit ausdrücklich an &man.cvs.1; übergeben werden müssen. Wenn das diff größer ist als 20 Kilobyte komprimieren und uuencoden Sie es bitte. Ansonsten können Sie es in den PR einfügen wie es ist. Bevor Sie den PR mit &man.send-pr.1; abschicken, sollten Sie den Abschnitt Den Problembericht schreiben im Artikel über Problemberichte lesen. Dieser enthält sehr viel mehr Informationen darüber, wie man nützliche Problemberichte verfasst. Wenn Sie Ihre Aktualisierung aufgrund von Sicherheitsbedenken oder eines schwerwiegenden Fehlers bereitstellen wollen, informieren Sie bitte das &a.portmgr;, um einen sofortigen Rebuild und eine Neuverteilung des Pakets Ihres Ports durchzuführen. Sonst werden ahnungslose Nutzer von &man.pkg.add.1; über mehrere Wochen die alte Version durch pkg_add -r installieren. Noch einmal: Bitte verwenden Sie &man.diff.1; und nicht &man.shar.1;, um Aktualisierungen existierender Ports zu senden. Nun, da Sie all das geschafft haben, werden Sie in nachlesen können, wie Sie den Port aktuell halten. Sicherheit der Ports Warum Sicherheit so wichtig ist Es finden sich immer wieder Fehler in Software. Die gefährlichsten davon sind wohl jene, die Sicherheitslücken öffnen. Technisch gesehen müssen diese Lücken geschlossen werden, indem die Fehler, die Sie verursacht haben, beseitigt werden. Aber die Vorgehensweisen, wie mit bloßen Fehlern und Sicherheitslücken umgegangen wird, sind sehr unterschiedlich. Ein typischer kleiner Fehler betrifft nur Nutzer, die eine bestimmte Kombination von Optionen aktiviert haben, die den Fehler auslöst. Der Entwickler wird letztendlich einen Patch herausgeben, gefolgt von einer neuen Version des Programms, die den Fehler nicht mehr enthält – jedoch wird die Mehrheit der Nutzer nicht sofort aktualisieren, da sie von diesem Fehler nicht betroffen sind. Ein kritischer Fehler, der zu Datenverlust führen kann, stellt ein schwerwiegendes Problem dar. Dennoch sind sich umsichtige Nutzer bewusst, dass Datenverlust verschiedene Ursachen – neben Softwarefehlern – haben kann, und machen deshalb Sicherungskopien wichtiger Daten. Zumal ein kritischer Fehler sehr schnell entdeckt wird. Bei einer Sicherheitslücke ist dies ganz anders. Erstens wird sie vielleicht jahrelang nicht entdeckt, da dies oftmals keine Fehlfunktion im Programm verursacht. Zweitens kann eine böswillige Person unerlaubten Zugriff auf ein unsicheres System erlangen, um empfindliche Daten zu verändern oder zu zerstören; im schlimmsten Fall findet der Nutzer nicht einmal die Ursache des Schadens. Drittens hilft der Zugriff auf ein unsicheres System dem Angreifer oft in ein anderes System einzudringen, welches ansonsten nicht gefährdet wäre. Deshalb reicht es nicht aus eine Sicherheitslücke nur zu schließen: Die Zielgruppe sollte möglichst genau und umfassend darüber informiert werden, damit sie die Gefahr einschätzen und passende Maßnahmen ergreifen können. Sicherheitslücken schliessen Bei Ports und Paketen kann eine Sicherheitslücke im ursprünglichen Programm oder in den Port-Dateien verursacht werden. Im ersten Fall wird der ursprüngliche Entwickler den Fehler wahrscheinlich umgehend korrigieren oder eine neue Version herausgeben und Sie müssen den Port nur aktualisieren und die Korrekturen des Autors beachten. Falls sich die Korrektur aus irgendeinem Grund verzögert, sollten Sie den Port als FORBIDDEN markieren oder selbst den Fehler für den Port korrigieren. Falls die Sicherheitslücke im Port verursacht wird, sollten Sie ihn sobald wie möglich berichtigen. In jedem Fall sollte die Standardvorgehensweise zum Einreichen von Änderungen beachtet werden – es sei denn, Sie haben das Recht diese direkt in den Ports-Baum zu committen. Ports-Committer zu sein ist nicht genug, um Änderungen an einem beliebigen Port zu committen. Bitte denken Sie daran, dass Ports üblicherweise Maintainer haben, die Sie respektieren sollten. Bitte stellen Sie sicher, dass die Revision des Ports erhöht wird, sobald die Sicherheitslücke geschlossen wurde. Dadurch sehen die Nutzer, die installierte Pakete regelmäßig aktualisieren, dass es an der Zeit ist eine Aktualisierung durchzuführen. Außerdem wird ein neues Paket gebaut, über FTP– und WWW-Spiegel verteilt und die unsichere Version damit verdrängt. PORTREVISION sollte erhöht werden – es sei denn, PORTREVISION hat sich im Laufe der Korrektur des Fehlers geändert. Das heißt, Sie sollten PORTREVISION erhöhen, wenn Sie eine Korrektur hinzugefügt haben. Sie sollten diese aber nicht erhöhen, wenn Sie den Port auf die neueste Version des Programms gebracht haben und PORTREVISION somit schon verändert wurde. Bitte beachten Sie den betreffenden Abschnitt für weitere Informationen. Die Community informiert halten Die VuXML-Datenbank Ein sehr wichtiger und dringender Schritt, den man unternehmen muss, sobald eine Sicherheitslücke entdeckt wurde, ist die Gemeinschaft der Anwender des Ports über die Gefahr zu informieren. Diese Benachrichtigung hat zwei Gründe. Erstens wird es sinnvoll sein, wenn die Gefahr wirklich so groß ist, sofort Abhilfe zu schaffen, indem man z.B. den betreffenden Netzwerkdienst beendet oder den Port komplett deinstalliert, bis die Lücke geschlossen wurde. Und Zweitens pflegen viele Nutzer installierte Pakete nur gelegentlich zu aktualisieren. Sie werden aus der Mitteilung erfahren, dass Sie das Paket, sobald eine Korrektur verfügbar ist, sofort aktualisieren müssen. Angesichts der riesigen Zahl an Ports kann nicht für jeden Vorfall ein Sicherheitshinweis erstellt werden, ohne durch die Flut an Nachrichten die Aufmerksamkeit der Empfänger zu verlieren, im Laufe der Zeit kommt es so zu ernsten Problemen. Deshalb werden Sicherheitslücken von Ports in der FreeBSD VuXML-Datenbank aufgezeichnet. Das Team der Sicherheitsverantwortlichen beobachtet diese wegen Angelegenheiten, die Ihr Eingreifen erfordern. Wenn Sie Committerrechte haben, können Sie die VuXML-Datenbank selbst aktualisieren. Auf diese Weise helfen Sie den Sicherheitsverantwortlichen und liefern die kritischen Informationen frühzeitig an die Community. Aber auch wenn Sie kein Committer sind und glauben, Sie haben eine außergewöhnlich schwerwiegende Lücke gefunden – egal welche – zögern Sie bitte nicht die Sicherheitsverantwortlichen zu kontaktieren, wie es in den FreeBSD Sicherheitsinformationen beschrieben wird. In Ordnung, Sie haben sich also für den schwierigen Weg entschieden. Wie vielleicht aus dem Titel hervorgeht, ist die VuXMl-Datenbank hauptsächlich ein XML-Dokument. Die Quelldatei vuln.xml können Sie im Port security/vuxml finden. Deshalb wird der komplette Pfadname PORTSDIR/security/vuxml/vuln.xml lauten. Jedes Mal, wenn Sie eine Sicherheitslücke in einem Port entdecken, fügen Sie bitte einen Eintrag dafür in diese Datei ein. Solange Sie nicht mit VuXML vertraut sind, ist es das Beste, was Sie machen können, einen vorhandenen Eintrag, der zu Ihrem Fall passt, zu kopieren und als Vorlage zu verwenden. Eine kurze Einführung in VuXML Das komplette XML ist komplex und würde den Rahmen dieses Buches sprengen. Allerdings benötigen Sie für einen grundlegenden Einblick in die Struktur eines VuXML-Eintrags nur eine Vorstellung der Tags. XML-Tags bestehen aus Namen, die in spitzen Klammern eingeschlossen sind. Zu jedem öffnenden <Tag> muss ein passendes </Tag> existieren. Tags können geschachtelt werden. Wenn sie geschachtelt werden müssen die inneren Tags vor den Äußeren geschlossen werden. Es gibt eine Hierarchie von Tags – das heißt komplexere Regeln zur Schachtelung. Klingt so ähnlich wie HTML, oder? Der größte Unterschied ist: XML ist erweiterbar (eXtensible) – das heißt es basiert darauf maßgeschneiderte Tags zu definieren. Aufgrund seiner wesentlichen Struktur bringt XML ansonsten formlose Daten in eine bestimmte Form. VuXML ist speziell darauf zugeschnitten Beschreibungen von Sicherheitslücken zu verwalten. Lassen Sie uns nun einen realistischen VuXML-Eintrag betrachten: <vuln vid="f4bc80f4-da62-11d8-90ea-0004ac98a7b9"> <topic>Several vulnerabilities found in Foo</topic> <affects> <package> <name>foo</name> <name>foo-devel</name> <name>ja-foo</name> <range><ge>1.6</ge><lt>1.9</lt></range> <range><ge>2.*</ge><lt>2.4_1</lt></range> <range><eq>3.0b1</eq></range> </package> <package> <name>openfoo</name> <range><lt>1.10_7</lt></range> <range><ge>1.2,1</ge><lt>1.3_1,1</lt></range> </package> </affects> <description> <body xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <p>J. Random Hacker reports:</p> <blockquote cite="http://j.r.hacker.com/advisories/1"> <p>Several issues in the Foo software may be exploited via carefully crafted QUUX requests. These requests will permit the injection of Bar code, mumble theft, and the readability of the Foo administrator account.</p> </blockquote> </body> </description> <references> <freebsdsa>SA-10:75.foo</freebsdsa> <freebsdpr>ports/987654</freebsdpr> <cvename>CAN-2010-0201</cvename> <cvename>CAN-2010-0466</cvename> <bid>96298</bid> <certsa>CA-2010-99</certsa> <certvu>740169</certvu> <uscertsa>SA10-99A</uscertsa> <uscertta>SA10-99A</uscertta> <mlist msgid="201075606@hacker.com">http://marc.theaimsgroup.com/?l=bugtraq&amp;m=203886607825605</mlist> <url>http://j.r.hacker.com/advisories/1</url> </references> <dates> <discovery>2010-05-25</discovery> <entry>2010-07-13</entry> <modified>2010-09-17</modified> </dates> </vuln> Die Namen der Tags sollten selbsterklärend sein  – also werfen wir einen genaueren Blick auf die Felder, die Sie selbst ausfüllen müssen: Dies ist die höchste Tag-Ebene eines VuXML-Eintrags. Es ist ein vorgeschriebenes Attribut vid, welches eine allgemein einzigartige Kennung (universally unique identifier, UUID) in Anführungszeichen für diesen Eintrag festlegt. Sie sollten eine UUID für jeden neuen VuXML-Eintrag erzeugen (und vergessen Sie nicht die UUID der Vorlage zu ersetzen, es sei denn, Sie schreiben den Eintrag von Grund auf selbst). Sie können &man.uuidgen.1; verwenden, um eine VuXML UUID zu erzeugen. Wahlweise können Sie, wenn Sie FreeBSD 4.x verwenden, den Port devel/p5-Data-UUID verwenden und folgenden Befehl aufrufen: perl -MData::UUID -le 'print lc new Data::UUID->create_str' Dies ist eine einzeilige Beschreibung des gefundenen Fehlers. Hier werden die Namen betroffener Pakete aufgeführt. Es können mehrere Namen angegeben werden, da mehrere Pakete von einem einzigen Master-Port oder Software-Produkt abhängen können. Das schließt Stable– und Developement-Zweige, lokalisierte Versionen und Slave-Ports ein, die verschiedene Auswahlmöglichkeiten wichtiger Kompilierungszeit-Optionen bieten. Es liegt in Ihrer Verantwortung all diese betroffenen Pakete zu finden, wenn Sie den VuXML-Eintrag schreiben.Behalten Sie im Hinterkopf, dass make search name=foo Ihr Freund ist. Die wichtigsten Punkte, auf die Sie achten sollten, sind die folgenden: die foo-devel Variante eines foo Ports; andere Varianten mit einem Suffix wie -a4 (für Druck-betreffende Pakete), -without-gui (für Pakete mit deaktivierter X-Unterstützung) oder ähnliche jp-, ru-, zh- und andere, eventuell lokalisierte, Varianten in den entsprechenden Länderkategorien der Ports-Sammlung Betroffene Versionen der Pakete werden hier als ein Bereich oder mehrere durch eine Kombination aus <lt>, <le> , <eq>, <ge>, und <gt>-Elementen ausgegeben. Die angegebenen Bereiche sollten sich nicht überschneiden. In einer Bereichsangabe steht * (Asterisk) für die kleinste Versionsnummer. Insbesondere ist 2.* kleiner als 2.a. Deshalb kann ein Stern benutzt werden, um auf alle möglichen Alpha -, Beta– und RC -Versionen zuzutreffen. Zum Beispiel passt <ge>2.*</ge><lt>3.* </lt> auf alle Versionen der Form 2.x, während <ge> 2.0</ge><lt>3.0</lt> das nicht erfüllt, da es nicht auf 2.r3 passt, auf 3.b aber schon. Das obige Beispiel legt fest, dass Versionen von 1.6 bis 1.9 betroffen sind – außerdem Versionen 2.x vor 2.4_1 und Version 3.0b1. Mehrere zusammenhängende Gruppen von Paketen (im wesentlichen Ports) können im Abschnitt <affected> aufgeführt werden. Das kann man benutzen, wenn sich Programme (sagen wir FooBar, FreeBar und OpenBar) denselben Quelltext als Grundlage haben und sich noch dessen Fehler und Sicherheitslücken teilen. Beachten Sie den Unterschied zum Anführen mehrerer Namen innerhalb eines <package> Abschnittes. Die Versionsbereiche sollten, wenn möglich, sowohl PORTEPOCH als auch PORTREVISION erlauben. Bitte denken Sie daran, dass gemäß der Vergleichsregeln eine Version mit einer PORTEPOCH, die nicht Null ist, größer ist als jede Version ohne PORTEPOCH. Das heißt, 3.0,1 ist größer als 3.1 oder sogar 8.9. Das ist die Zusammenfassung des Problems. In diesem Feld wird XHTML verwendet. Zumindest umschließende <p> und </p> sollten auftauchen. Komplexere Tags sind zwar möglich, aber sollten nur um der Genauigkeit und Klarheit willen verwendet werden: Bitte verwenden Sie hier kein Eye-Candy. Dieser Abschnitt enthält Verweise auf relevante Dokumente. Es wird empfohlen so viele Referenzen wie nötig aufzuführen. Das ist ein FreeBSD Sicherheitshinweis. Das ist ein FreeBSD Problembericht. Das ist eine Mitre CVE Kennung. Das ist eine SecurityFocus Fehler-Kennung. Das ist ein Sicherheitshinweis von US-CERT. Das ist eine Mitteilung über eine Schwachstelle von US-CERT. Das ist ein Cyber-Sicherheitsalarm von US-CERT. Das ist ein technischer Cyber-Sicherheitsalarm von US-CERT. Das ist eine URL zu einem archivierten Posting auf einer Mailingliste. Das Attribut msgid ist optional und gibt die Nachrichtenkennung des Postings an. Das ist eine gewöhnliche URL. Sie sollte nur verwendet werden, wenn keine der anderen Referenzkategorien verfügbar ist. Das ist das Datum, an dem die Sicherheitslücke bekannt wurde (JJJJ-MM-TT). Das ist das Datum, an dem der Eintrag hinzugefügt wurde (JJJJ-MM-TT). Das ist das Datum, an dem zuletzt irgendeine Information des Eintrags verändert wurde (JJJJ-MM-TT). Neue Einträge dürfen dieses Feld nicht enthalten. Es sollte beim Editieren eines existierenden Eintrags eingefügt werden. Ihre Änderungen an der VuXML-Datenbank testen Nehmen wir an, Sie haben gerade einen Eintrag für eine Sicherheitslücke in dem Paket clamav geschrieben oder ausgefüllt, die in der Version 0.65_7 korrigiert wurde. Als Voraussetzung sollten Sie eine neue Version der Ports ports-mgmt/portaudit und ports-mgmt/portaudit-db installieren. Zuerst überprüfen Sie bitte, ob bereits ein Eintrag für diese Schwachstelle existiert. Wenn es einen solchen Eintrag gibt, sollte er auf die vorige Version 0.65_6 zutreffen: &prompt.user; packaudit &prompt.user; portaudit clamav-0.65_6 Um packaudit auszuführen, müssen Sie die Berechtigung haben DATABASEDIR zu schreiben – üblicherweise ist das /var/db/portaudit. Wenn keine vorhandenen Einträge gefunden werden haben Sie grünes Licht einen neuen Eintrag für diese Sicherheitslücke anzulegen. Sie können nun eine neue UUID erzeugen (wir nehmen an, diese lautet 74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5a) und einen neuen Eintrag in der VuXML-Datenbank anlegen. Bitte überprüfen Sie danach die Syntax mit folgendem Befehl: &prompt.user; cd ${PORTSDIR}/security/vuxml && make validate Sie werden zumindest eines der folgenden Pakete benötigen: textproc/libxml2, textproc/jade. Jetzt bauen Sie bitte die portaudit-Datenbank aus der VuXML-Datei neu: &prompt.user; packaudit Um sicherzustellen, dass der Abschnitt <affected> Ihres Eintrags die richtigen Pakete betrifft, verwenden Sie bitte den folgenden Befehl: &prompt.user; portaudit -f /usr/ports/INDEX -r 74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5a Bitte lesen Sie in &man.portaudit.1; nach, um ein besseres Verständnis der Befehlssyntax zu entwickeln. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Eintrag keine falschen Treffer in der Ausgabe erzeugt. Jetzt überprüfen Sie bitte, dass Ihr Eintrag die richtigen Versionen des Pakets angibt: &prompt.user; portaudit clamav-0.65_6 clamav-0.65_7 Affected package: clamav-0.65_6 (matched by clamav<0.65_7) Type of problem: clamav remote denial-of-service. Reference: <http://www.freebsd.org/ports/portaudit/74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5a.html> 1 problem(s) found. Offensichtlich sollte die erste Version ausgegeben werden – die zweite jedoch nicht. Abschließend überprüfen Sie bitte, ob die Webseite, die aus der VuXML-Datenbank erzeugt wird, wie erwartet aussieht: &prompt.user; mkdir -p ~/public_html/portaudit &prompt.user; packaudit &prompt.user; lynx ~/public_html/portaudit/74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5a.html Was man machen respektive vermeiden sollte Einführung Hier ist eine Liste von gebräuchlichen Dos and Don'ts (Dinge, die man machen oder vermeiden sollte), welchen Sie während des Portierungsprozesses begegnen werden. Sie sollten Ihren Port anhand dieser Liste überprüfen. Sie können auch Ports in der PR Datenbank, welche andere Menschen eingereicht haben, kontrollieren. Senden Sie bitte Kommentare zu Ports, die Sie verifizieren wie unter Bug Reports and General Commentary beschrieben. Der Abgleich von Ports aus der PR-Datenbank hilft uns diese schneller zu committen, und zeigt auch, dass Sie wissen, worum es geht. <makevar>WRKDIR</makevar> Schreiben Sie in keine Dateien außerhalb von WRKDIR. WRKDIR ist der einzige Ort, welcher während des Erstellen des Ports garantiert beschreibbar ist (siehe Ports Installieren von CDROM für ein Beispiel, um Ports in einem schreibgeschützen Zweig zu erstellen). Wenn Sie eine der pkg-* Dateien modifizieren müssen, sollten Sie eine Variable erneut definieren, anstatt die Datei zu überschreiben. <makevar>WRKDIRPREFIX</makevar> Vergewissern Sie sich, dass Ihr Port WRKDIRPREFIX beachtet. Die meisten Ports sollten sich darüber keine Sorgen machen. Beachten Sie bitte, falls auf WRKDIR eines anderen Ports verwiesen wird, dass die korrekte Position WRKDIRPREFIXPORTSDIR/subdir/name/work, und nicht etwa PORTSDIR/subdir/name/work, .CURDIR/../../subdir/name/work oder ähnliches ist. Falls Sie WRKDIR selbst definieren, sollten Sie sicherstellen, dass Sie ${WRKDIRPREFIX}${.CURDIR} am Anfang anfügen. Unterschiedliche Betriebssysteme und Betriebssystemversionen Sie können auf Quelltext treffen, welcher Modifizierungen oder bedingtes Kompilieren, abhängig davon, unter welcher Unix-Version er läuft, benötigt. Falls Sie Änderungen an solch einem Quelltext vornehmen müssen, stellen Sie bitte sicher, dass Sie Ihre Änderungen so allgemein wie möglich halten, damit wir den Quelltext auf ältere FreeBSD-Systeme portieren und zur Quer-Portierung auf andere BSD-Systeme, wie etwa 4.4BSD von CSRG, BSD/386, 386BSD, NetBSD und OpenBSD verwenden können. Der bevorzugte Weg, um 4.3BSD/Reno (1990) und neuere Versionen des BSD-Quelltextes zu unterscheiden, ist das BSD-Makro zu nutzen, welches in sys/param.h definiert ist. Hoffentlich ist diese Datei schon enthalten – falls nicht, so fügen Sie folgenden Quelltext: #if (defined(__unix__) || defined(unix)) && !defined(USG) #include <sys/param.h> #endif an der richtigen Stelle in der .c Datei hinzu. Wir glauben, dass jedes System, welches diese beiden Symbole definiert, die Datei sys/param.h besitzt. Wenn Sie auf Systeme stoßen, wo dies nicht so ist, würden wir gerne davon erfahren. Bitte senden Sie eine E-Mail an &a.ports;. Eine andere Möglichkeit zur Unterscheidung ist der GNU Autoconf-Stil: #ifdef HAVE_SYS_PARAM_H #include <sys/param.h> #endif Vergessen Sie nicht -DHAVE_SYS_PARAM_H zu den CFLAGS im Makefile hinzuzufügen, falls Sie diese Methode benutzen sollten. Sobald Sie sys/param.h hinzugefügt haben, können Sie mit Hilfe von #if (defined(BSD) && (BSD >= 199103)) unterscheiden, ob der Quelltext auf einer 4.3 Net2 Code-Basis oder neuer (z.B. FreeBSD 1.x, 4.3/Reno, NetBSD 0.9, 386BSD, BSD/386 1.1 und niedriger) kompiliert werden wird. Benutzen Sie: #if (defined(BSD) && (BSD >= 199306)) um zu differenzieren, ob der Quelltext auf der Basis von 4.4 Code oder neuer (z.B. FreeBSD 2.x, 4.4, NetBSD 1.0, BSD/386 2.0 oder höher) kompiliert werden wird. Der Wert des BSD-Makros ist 199506 für die 4.4BSD-Lite2 Codebasis. Beachten Sie bitte, dass dies hier nur der Information wegen angegeben ist. Das Makro sollte nicht dazu benutzt werden, um zwischen Versionen von FreeBSD, welche auf 4.4-Lite basieren, und Versionen, welche Änderungen von 4.4-Lite2 übernommen haben, zu unterscheiden. Das __FreeBSD__ Makro sollte stattdessen verwandt werden. Sparsam sollte eingesetzt werden: __FreeBSD__ ist in allen Versionen von FreeBSD definiert. Benutzen Sie dieses Makro, falls die Änderung(en), die Sie machen, nur FreeBSD betrifft. Portierungsfallen, wie der Gebrauch von sys_errlist[] gegenüber strerror() sind Berkeley-Eigenheiten, keine FreeBSD Änderungen. In FreeBSD 2.x, ist __FreeBSD__ auf 2 definiert. In älteren Versionen, ist es 1. Alle späteren Versionen erhöhen es, damit es mit der Haupt-Versionsnummer übereinstimmt. Falls Sie zwischen einem FreeBSD 1.x und einem FreeBSD 2.x (oder höher) System unterscheiden müssen, ist es normalerweise richtig, die BSD-Makros (wie oben beschrieben) zu benutzen. Gibt es tatsächlich eine FreeBSD-spezifische Änderung (wie z.B. spezielle Optionen von Shared-Libraries für ld), ist es nicht zu beanstanden __FreeBSD__ und #if __FreeBSD__ > 1 zu nutzen, um FreeBSD 2.x und spätere Systeme zu erkennen. Falls Sie eine höhere Genauigkeit benötigen, um FreeBSD Systeme seit 2.0-RELEASE zu erkennen, können Sie folgendes nutzen: #if __FreeBSD__ >= 2 #include <osreldate.h> # if __FreeBSD_version >= 199504 /* 2.0.5+ release specific code here */ # endif #endif In den Tausenden von Ports, die bis jetzt erstellt wurden, gab es nur ein oder zwei Fälle, in denen __FreeBSD__ hätte benutzt werden sollen. Nur weil ein früherer Port es an der falschen Stelle benutzt hatte, bedeutet das nicht, dass Sie dies auch machen sollten. __FreeBSD_version Werte Hier ist eine praktische Liste von __FreeBSD_version-Werten wie in sys/param.h definiert: __FreeBSD_version-Werte Wert Datum Release 119411 2.0-RELEASE 199501, 199503 19. März 1995 2.1-CURRENT 199504 9. April 1995 2.0.5-RELEASE 199508 26. August 1995 2.2-CURRENT vor 2.1 199511 10. November 1995 2.1.0-RELEASE 199512 10. November 1995 2.2-CURRENT vor 2.1.5 199607 10. Juli 1996 2.1.5-RELEASE 199608 12. Juli 1996 2.2-CURRENT vor 2.1.6 199612 15. November 1996 2.1.6-RELEASE 199612 2.1.7-RELEASE 220000 19. Februar 1997 2.2-RELEASE (nicht geändert) 2.2.1-RELEASE (nicht geändert) 2.2-STABLE nach 2.2.1-RELEASE 221001 15. April 1997 2.2-STABLE nach texinfo-3.9 221002 30. April 1997 2.2-STABLE nach top 222000 16. Mai 1997 2.2.2-RELEASE 222001 19. Mai 1997 2.2-STABLE nach 2.2.2-RELEASE 225000 2. Oktober 1997 2.2.5-RELEASE 225001 20. November 1997 2.2-STABLE nach 2.2.5-RELEASE 225002 27. Dezember 1997 2.2-STABLE nach der Aufnahme von ldconfig -R 226000 24. März 1998 2.2.6-RELEASE 227000 21. Juli 1998 2.2.7-RELEASE 227001 21. Juli 1998 2.2-STABLE nach 2.2.7-RELEASE 227002 19. September 1998 2.2-STABLE nach &man.semctl.2; Änderung 228000 29. November 1998 2.2.8-RELEASE 228001 29. November 1998 2.2-STABLE nach 2.2.8-RELEASE 300000 19. Februar 1996 3.0-CURRENT vor &man.mount.2; Änderung 300001 24. September 1997 3.0-CURRENT nach &man.mount.2; Änderung 300002 2. Juni 1998 3.0-CURRENT nach &man.semctl.2; Änderung 300003 7. Juni 1998 3.0-CURRENT nach ioctl arg Änderungen 300004 3. September 1998 3.0-CURRENT nach ELF-Konvertierung 300005 16. Oktober 1998 3.0-RELEASE 300006 16. Oktober 1998 3.0-CURRENT nach 3.0-RELEASE 300007 22. Januar 1999 3.0-STABLE nach 3/4 Zweig 310000 9. Februar 1999 3.1-RELEASE 310001 27. März 1999 3.1-STABLE nach 3.1-RELEASE 310002 14. April 1999 3.1-STABLE nach Änderung der C++ Konstruktor/Destruktor-Reihenfolge 320000 3.2-RELEASE 320001 8. Mai 1999 3.2-STABLE 320002 29. August 1999 3.2-STABLE nach binär-inkompatibler IPFW und Socket-Änderungen 330000 2. September 1999 3.3-RELEASE 330001 16. September 1999 3.3-STABLE 330002 24. November 1999 3.3-STABLE nach Hinzufügen von &man.mkstemp.3; zur libc 340000 5. Dezember 1999 3.4-RELEASE 340001 17. Dezember 1999 3.4-STABLE 350000 20. Juni 2000 3.5-RELEASE 350001 12. Juli 2000 3.5-STABLE 400000 22. Januar 1999 4.0-CURRENT nach 3.4 Zweig 400001 20. Februar 1999 4.0-CURRENT nach der Änderung im Verhalten des dynamischen Linkers. 400002 13. März 1999 4.0-CURRENT nach Änderung der C++ Konstruktor/Destruktor Reihenfolge. 400003 27. März 1999 4.0-CURRENT nach funktionierendem &man.dladdr.3;. 400004 5. April 1999 4.0-CURRENT nach der __deregister_frame_info Fehlerbehebung für den dynamischen Linker (auch 4.0-CURRENT nach EGCS 1.1.2 Integration). 400005 27. April 1999 4.0-CURRENT nach &man.suser.9; API Änderung (auch 4.0-CURRENT nach newbus). 400006 31. Mai 1999 4.0-CURRENT nach Änderung der cdevsw-Registrierung. 400007 17. Juni 1999 4.0-CURRENT nach Hinzufügen von so_cred für Zugangsberechtigungen auf Socket-Ebene. 400008 20. Juni 1999 4.0-CURRENT nach Hinzufügen eines poll Syscall-Wrappers zur libc_r. 400009 20. Juli 1999 4.0-CURRENT nach der Änderung des Kernel dev_t-Typs zum struct specinfo-Zeiger. 400010 25. September 1999 4.0-CURRENT nach dem Beseitigen eines Fehlers in &man.jail.2;. 400011 29. September 1999 4.0-CURRENT nach der sigset_t Datentyp Änderung. 400012 15. November 1999 4.0-CURRENT nach dem Wechsel zum GCC 2.95.2-Compiler. 400013 4. Dezember 1999 4.0-CURRENT nach Hinzufügen der erweiterbaren Linux Mode ioctl-Routinen. 400014 18. Januar 2000 4.0-CURRENT nach dem OpenSSL-Import. 400015 27. Januar 2000 4.0-CURRENT nach der C++ ABI Änderung in GCC 2.95.2 von -fvtable-thunks zu -fno-vtable-thunks als Standard. 400016 27. Februar 2000 4.0-CURRENT nach OpenSSH-Import. 400017 13. März 2000 4.0-RELEASE 400018 17. März 2000 4.0-STABLE nach 4.0-RELEASE 400019 5. Mai 2000 4.0-STABLE nach der Einführung von verzögerten Prüfsummen. 400020 4. Juni 2000 4.0-STABLE nach dem Einpflegen des libxpg4-Quelltextes in die libc. 400021 8. Juli 2000 4.0-STABLE nach der Aktualisierung von Binutils auf 2.10.0, Änderungen der binären ELF-Markierungen, Aufnahme von tcsh ins Basissystem. 410000 14. Juli 2000 4.1-RELEASE 410001 29. Juli 2000 4.1-STABLE nach 4.1-RELEASE 410002 16. September 2000 4.1-STABLE nachdem &man.setproctitle.3; von der libutil in die libc verschoben wurde. 411000 25. September 2000 4.1.1-RELEASE 411001 4.1.1-STABLE nach 4.1.1-RELEASE 420000 31. Oktober 2000 4.2-RELEASE 420001 10. Januar 2001 4.2-STABLE nach Kombinaion von libgcc.a und libgcc_r.a und zugehörigen Änderungen der GCC-Bindungen. 430000 6. März 2001 4.3-RELEASE 430001 18. Mai 2001 4.3-STABLE nach der Einführung von wint_t. 430002 22. Juli 2001 4.3-STABLE nach dem Einpflegen der PCI Stromstatus-API. 440000 1. August 2001 4.4-RELEASE 440001 23. Oktober 2001 4.4-STABLE nach der Einführung von d_thread_t. 440002 4. November 2001 4.4-STABLE nach den Änderungen der mount-Struktur (betrifft Dateisystem-Kernelmodule). 440003 18. Dezember 2001 4.4-STABLE nachdem die Userland-Komponenten von smbfs importiert worden sind. 450000 20. Dezember 2001 4.5-RELEASE 450001 24. Februar 2002 4.5-STABLE nach der Umbenennung von Elementen der USB-Struktur. 450004 16. April 2002 4.5-STABLE nachdem die sendmail_enable &man.rc.conf.5; Variable geändert worden ist, um den Wert NONE zu akzeptieren. 450005 27. April 2002 4.5-STABLE nachdem XFree86 4 als Standard zum Bauen der Pakete benutzt wird. 450006 1. Mai 2002 4.5-STABLE nach dem Reparieren des Empfangsfilters, welcher anfällig für einfache DoS-Attacken war. 460000 21. Juni 2002 4.6-RELEASE 460001 21. Juni 2002 4.6-STABLE &man.sendfile.2; repariert, um mit der Dokumentation übereinzustimmen, und nicht mehr die Anzahl der gesendeten Header mit der Anzahl der Daten, welche aus der Datei geschickt werden, gegenzurechnen. 460002 19. Juli 2002 4.6.2-RELEASE 460100 26. Juni 2002 4.6-STABLE 460101 26. Juni 2002 4.6-STABLE nach dem Einfließen von `sed -i' aus CURRENT. 460102 1. September 2002 4.6-STABLE nach dem Einfließen von vielen neuen pkg_install-Funktionen aus HEAD (HEAD = die aktuellste und letzte Version des Quellverzeichnisbaumes). 470000 8. Oktober 2002 4.7-RELEASE 470100 9. Oktober 2002 4.7-STABLE 470101 10. November 2002 Beginn von generierten __std{in,out,err}p Referenzen statt __sF. Dies ändert std{in,out,err} von einem Ausdruck während des Kompilierens zu einem Laufzeitausdruck. 470102 23. Januar 2003 4.7-STABLE nach dem Einfliessen von mbuf-Änderungen, um m_aux mbufs mit denen von m_tag zu ersetzen 470103 14. Februar 2003 4.7-STABLE erhält OpenSSL 0.9.7 480000 30. März 2003 4.8-RELEASE 480100 5. April 2003 4.8-STABLE 480101 22. Mai 2003 4.8-STABLE nachdem &man.realpath.3; Thread-sicher gemacht wurde. 480102 10. August 2003 4.8-STABLE Änderung der 3ware-API in twe. 490000 27. Oktober 2003 4.9-RELEASE 490100 27. Oktober 2003 4.9-STABLE 490101 8. Januar 2004 4.9-STABLE nachdem e_sid zu der Struktur kinfo_eproc hinzugefügt wurde. 490102 4. Februar 2004 4.9-STABLE nach dem Einfliessen der libmap-Funktionalität für rtld. 491000 25. Mai 2004 4.10-RELEASE 491100 1. Juni 2004 4.10-STABLE 491101 11. August 2004 4.10-STABLE nach dem Einfliessen von Revision 20040629 der Paket-Werkzeuge aus CURRENT. 491102 16. November 2004 4.10-STABLE nach der Fehlerbehebung in der VM, um das Freigeben von fiktiven Speicherseiten korrekt zu handhaben. 492000 17. Dezember 2004 4.11-RELEASE 492100 17. Dezember 2004 4.11-STABLE 492101 18. April 2006 4.11-STABLE nach dem Hinzufügen von libdata/ldconfig Verzeichnissen zu den mtree-Dateien. 500000 13. März 2000 5.0-CURRENT 500001 18. April 2000 5.0-CURRENT nach Hinzufügen von zusätzlichen Feldern in den ELF-Headern und Ändern der Methode zur ELF-Markierung von Binärdateien. 500002 2. Mai 2000 5.0-CURRENT nach kld-Metadaten Änderungen. 500003 18. Mai 2000 5.0-CURRENT nach buf/bio Änderungen. 500004 26. Mai 2000 5.0-CURRENT nach binutils Aktualisierung. 500005 3. Juni 2000 5.0-CURRENT nach dem Einfliessen des libxpg4 Quelltextes in die libc und der Einführung der TASKQ-Schnittstelle. 500006 10. Juni 2000 5.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der AGP-Schnittstellen. 500007 29. Juni 2000 5.0-CURRENT nach der Aktualisierung von Perl auf Version 5.6.0. 500008 7. Juli 2000 5.0-CURRENT nach der Aktualisierung des KAME-Quelltextes zu den 2000/07-Quellen. 500009 14. Juli 2000 5.0-CURRENT nach ether_ifattach() und ether_ifdetach() Änderungen. 500010 16. Juli 2000 5.0-CURRENT nachdem die mtree-Standards zurück zur ursprünglichen Variante geändert wurden; -L hinzugefügt, um Symlinks zu folgen. 500011 18. Juli 2000 5.0-CURRENT nachdem die kqueue-API geändert worden ist. 500012 2. September 2000 5.0-CURRENT nachdem &man.setproctitle.3; von libutil nach libc verschoben worden ist. 500013 10. September 2000 5.0-CURRENT nach dem ersten SMPng-Commit. 500014 4. Januar 2001 5.0-CURRENT nachdem <sys/select.h> nach <sys/selinfo.h> verschoben worden ist. 500015 10. Januar 2001 5.0-CURRENT nach dem Kombinieren von libgcc.a und libgcc_r.a und damit verbundene Änderungen an GCC-Bindungen. 500016 24. Januar 2001 5.0-CURRENT nach der Änderung das Zusammenbinden von libc und libc_r zu erlauben, womit die -pthread Option veraltet ist. 500017 18. Februar 2001 5.0-CURRENT nach dem Umschalten von struct ucred zu struct xucred, um die vom Kernel exportierte API für mount u.a.zu stabilisieren. 500018 24. Februar 2001 5.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der CPUTYPE make Variable zum Kontrollieren von CPU-spezifischen Optimierungen. 500019 9. Juni 2001 5.0-CURRENT nach dem Verschieben von machine/ioctl_fd.h nach sys/fdcio.h 500020 15. Juni 2001 5.0-CURRENT nach der Umbenennung der locale-Namen. 500021 22. Juni 2001 5.0-CURRENT nach dem Bzip2-Import. Kennzeichnet auch, dass S/Key entfernt wurde. 500022 12. Juli 2001 5.0-CURRENT nach SSE Unterstützung. 500023 14. September 2001 5.0-CURRENT nach KSE-Meilenstein 2. 500024 1. Oktober 2001 5.0-CURRENT nach d_thread_t, und nachdem UUCP in die Ports verschoben worden ist. 500025 4. Oktober 2001 5.0-CURRENT nach Änderungen in der ABI bei der Weitergabe von Deskriptoren und Berechtigungen auf 64 Bit Plattformen. 500026 9. Oktober 2001 5.0-CURRENT nachdem XFree86 4 als Standard zum Erstellen der Pakete benutzt wird und die neue libc strnstr()-Funktion hinzugefügt wurde. 500027 10. Oktober 2001 5.0-CURRENT nachdem die neue libc strcasestr()-Funktion hinzugefügt wurde. 500028 14. Dezember 2001 5.0-CURRENT nachdem die Userland-Komponenten von smbfs importiert wurden. (nicht geändert) 5.0-CURRENT nachdem die neuen C99-Ganzzahlen mit spezifischer Breite hinzugefügt wurden. 500029 29. Januar 2002 5.0-CURRENT nachdem eine Änderung im Rückgabewert von &man.sendfile.2; gemacht wurde. 500030 15. Februar 2002 5.0-CURRENT nach der Einführung des Types fflags_t, welches die passende Größe für Dateiflags hat. 500031 24. Februar 2002 5.0-CURRENT nach der Umbenennung der USB elements-Struktur. 500032 16. März 2002 5.0-CURRENT nach der Einführung von Perl 5.6.1. 500033 3. April 2002 5.0-CURRENT nachdem die sendmail_enable &man.rc.conf.5; Variable geändert worden ist, um den Wert NONE zu akzeptieren. 500034 30. April 2002 5.0-CURRENT nachdem mtx_init() einen dritten Parameter entgegen nimmt. 500035 13. Mai 2002 5.0-CURRENT mit GCC 3.1. 500036 17. Mai 2002 5.0-CURRENT ohne Perl in /usr/src 500037 29. Mai 2002 5.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von &man.dlfunc.3; 500038 24. Juli 2002 5.0-CURRENT nachdem die Typen von einigen Elementen der sockbuf-Struktur geändert wurden und nachdem die Struktur neu geordnet wurde. 500039 1. September 2002 5.0-CURRENT nach dem GCC 3.2.1 Import. Und auch nachdem die Header nicht mehr _BSD_FOO_T_ sondern _FOO_T_DECLARED benutzen. Dieser Wert kann auch als konservative Schätzung für den Beginn der Unterstützung des &man.bzip2.1; Pakets verwendet werden. 500040 20. September 2002 5.0-CURRENT nachdem verschiedene Änderungen an Plattenfunktionen gemacht wurden, um die Anhängigkeit von Interna der disklabel-Struktur zu entfernen. 500041 1. Oktober 2002 5.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von &man.getopt.long.3; zur libc. 500042 15. Oktober 2002 5.0-CURRENT nach der Aktualisierung von Binutils auf 2.13, bei denen die FreeBSD-Emulation, vec und das Ausgabeformat geändert wurden. 500043 1. November 2002 5.0-CURRENT nach dem Hinzufügen schwacher pthread_XXX Stubs zur libc, womit libXThrStub.so veraltet ist. 5.0-RELEASE. 500100 17. Januar 2003 5.0-CURRENT nach dem Erstellen des RELENG_5_0-Zweiges 500101 19. Februar 2003 <sys/dkstat.h> ist leer und sollte nicht inkludiert werden. 500102 25. Februar 2003 5.0-CURRENT nach der Änderung in der d_mmap_t-Schnittstelle. 500103 26. Februar 2003 5.0-CURRENT nachdem taskqueue_swi geädert wurde, um ohne Giant zu arbeiten, und taskqueue_swi_giant hinzugefügt wurde, um Giant zu verwenden. 500104 27. Februar 2003 cdevsw_add() und cdevsw_remove() gibt es nicht länger. Auftauchen der MAJOR_AUTO-Allokationsmöglichkeit. 500105 4. März 2003 5.0-CURRENT nach der neuen cdevsw-Initialisierungsmethode. 500106 8. März 2003 devstat_add_entry() wurde durch devstat_new_entry() ersetzt. 500107 15. März 2003 Devstat Schnittstellenänderung; siehe sys/sys/param.h 1.149. 500108 15. März 2003 Token-Ring Schnittstellenänderungen. 500109 25. März 2003 Hinzufügen von vm_paddr_t. 500110 28. März 2003 5.0-CURRENT nachdem &man.realpath.3; Thread-sicher gemacht wurde. 500111 9. April 2003 5.0-CURRENT nachdem &man.usbhid.3; mit NetBSD synchronisiert wurde. 500112 17. April 2003 5.0-CURRENT nach der neuen NSS Implementierung und Hinzufügen der POSIX.1 getpw*_r, getgr*_r Funktionen. 500113 2. Mai 2003 5.0-CURRENT nach Entfernen des alten rc-Systems. 501000 4. Juni 2003 5.1-RELEASE. 501100 2. Juni 2003 5.1-CURRENT nach dem Erstellen des RELENG_5_1 Zweiges. 501101 29. Juni 2003 5.1-CURRENT nachdem die Semantik von sigtimedwait(2) and sigwaitinfo(2) korrigiert wurden. 501102 3. Juli 2003 5.1-CURRENT nach dem Hinzufügen der lockfunc und lockfuncarg-Felder zu &man.bus.dma.tag.create.9;. 501103 31. Juli 2003 5.1-CURRENT nach der Integration des GCC 3.3.1-pre 20030711 Snapshots. 501104 5. August 2003 5.1-CURRENT 3ware-API Änderungen in twe. 501105 17. August 2003 5.1-CURRENT Unterstützung von dynamisch gebundenen /bin und /sbin und Verschieben von Bibliotheken nach /lib. 501106 8. September 2003 5.1-CURRENT nachdem im Kernel Unterstützung für Coda 6.x hinzugefügt wurden. 501107 17. September 2003 5.1-CURRENT nachdem die 16550 UART-Konstanten von <dev/sio/sioreg.h> nach <dev/ic/ns16550.h> verschoben wurden. Und nachdem die libmap Funktionalität vorbehaltlos vom rtld unterstützt wurde. 501108 23. September 2003 5.1-CURRENT nach Aktualisierung der PFIL_HOOKS API. 501109 27. September 2003 5.1-CURRENT nachdem kiconv(3) hinzugefügt wurde. 501110 28. September 2003 5.1-CURRENT nachdem der standardmäßige Ablauf von open und close in cdevsw geändert wurde. 501111 16. Oktober 2003 5.1-CURRENT nachdem das Layout von cdevsw geändert wurde. 501112 16. Oktober 2003 5.1-CURRENT nach dem Hinzufügen von Mehrfachvererbung in kobj. 501113 31. Oktober 2003 5.1-CURRENT nach der if_xname Änderung in der Struktur ifnet 501114 16. November 2003 5.1-CURRENT nachdem /bin und /sbin geändert wurden, um sie dynamisch zu binden. 502000 7. Dezember 2003 5.2-RELEASE 502010 23. Februar 2004 5.2.1-RELEASE 502100 7. Dezember 2003 5.2-CURRENT nach dem Erstellen des RELENG_5_2-Zweiges. 502101 19. Dezember 2003 5.2-CURRENT nachdem die __cxa_atexit/__cxa_finalize Funktionen zur libc hinzugefügt wurden. 502102 30. Januar 2004 5.2-CURRENT nachdem die Standard-Thread Bibliothek von libc_r zu libpthread geändert wurde. 502103 21. Februar 2004 5.2-CURRENT nach dem Gerätetreiber API Megapatch. 502104 25. Februar 2004 5.2-CURRENT nachdem getopt_long_only() hinzugefügt wurde. 502105 5. März 2004 5.2-CURRENT nachdem NULL für C in ((void *)0) geändert wurde, was mehr Warnungen erzeugt. 502106 8. März 2004 5.2-CURRENT nachdem pf beim Bauen und Installieren mit eingebunden wird. 502107 10. März 2004 5.2-CURRENT nachdem time_t auf der sparc64-Plattform in einen 64-bit Wert geändert wurde. 502108 12. März 2004 5.2-CURRENT nachdem sich die Unterstützung für den Intel C/C++-Compiler in einigen Headern und execve(2) geändert hat, um sich strikter an POSIX zu halten. 502109 22. März 2004 5.2-CURRENT nach der Einführung der bus_alloc_resource_any API 502110 27. März 2004 5.2-CURRENT nach dem Hinzufügen von UTF-8 locales 502111 11. April 2004 5.2-CURRENT nach dem Entfernen der getvfsent(3) API 502112 13. April 2004 5.2-CURRENT nach dem Hinzufügen der .warning Directive für make. 502113 4. Juni 2004 5.2-CURRENT nachdem ttyioctl() zwingend erforderlich für serielle Treiber gemacht wurde. 502114 13. Juni 2004 5.2-CURRENT nach dem Import des ALTQ-Frameworks. 502115 14. Juni 2004 5.2-CURRENT nachdem sema_timedwait(9) geändert wurde, 0 bei Erfolg und einen von 0 verschiedenen Fehlercode im Falle eines Fehlers zurückzuliefern. 502116 16. Juni 2004 5.2-CURRENT nach dem Ändern der Kernel Struktur dev_t, in ein Zeiger auf die Struktur cdev * 502117 17. Juni 2004 5.2-CURRENT nach dem Ändern der Kernelstruktur udev_t in dev_t. 502118 17. Juni 2004 5.2-CURRENT nachdem Unterstützung für CLOCK_VIRTUAL und CLOCK_PROF zu clock_gettime(2) und clock_getres(2) hinzugefügt wurde. 502119 22. Juni 2004 5.2-CURRENT nachdem die Überprüfung des Klonens von Netzwerk-Schnittstellen geändert wurde. 502120 2. Juli 2004 5.2-CURRENT nach dem Einfliessen von Revision 20040629 der Paket-Werkzeuge. 502121 9. Juli 2004 5.2-CURRENT nachdem Bluetooth-Quelltext als nicht i386-spezifisch markiert wurde. 502122 11. Juli 2004 5.2-CURRENT nach der Einführung des KDB Debugger Frameworks, der Umwandlung des DDB in ein Backend und der Einführung des GDB-Backends. 502123 12. Juli 2004 5.2-CURRENT nachdem VFS_ROOT geändert wurde, eine Struktur thread als Argument zu aktzeptieren, wie vflush. Die Struktur kinfo_proc enthält nun einen Zeiger auf Benutzer Daten. Der Umstieg auf xorg als standardmäßige X Implementierung wurde auch zu dieser Zeit durchgeführt. 502124 24. Juli 2004 5.2-CURRENT nachdem die Art und Weise, wie rc.d-Skripte von Ports und Altlasten gestartet werden, getrennt wurde. 502125 28. Juli 2004 5.2-CURRENT nachdem die vorherige Änderung rückgängig gemacht wurde. 502126 31. Juli 2004 5.2-CURRENT nach dem Entfernen von kmem_alloc_pageable() und dem Import von GCC 3.4.2. 502127 2. August 2004 5.2-CURRENT nachdem die UMA Kernel API geändert wurde, um Konstruktoren und Initialisierungsmethoden zu erlauben fehlzuschlagen. 502128 8. August 2004 5.2-CURRENT nach der Änderung in der vfs_mount Signatur sowie allgemeines Ersetzen von PRISON_ROOT durch SUSER_ALLOWJAIL in der suser(9) API. 503000 23. August 2004 5.3-BETA/RC vor der Änderung der pfil-API. 503001 22. September 2004 5.3-RELEASE 503100 16. Oktober 2004 5.3-STABLE nach dem Erstellen des RELENG_5_3-Zweiges. 503101 3. Dezember 2004 5.3-STABLE nach dem Hinzufügen von Fülloptionen im Stile der libc zu &man.strftime.3;. 503102 13. Februar 2005 5.3-STABLE nachdem OpenBSD's nc(1) von CURRENT importiert wurde. 503103 27. Februar 2005 5.4-PRERELEASE nach dem Einfliessen der Reparaturen aus CURRENT, in <src/include/stdbool.h> und <src/sys/i386/include/_types.h>, um die GCC-Kompatibilität des Intel C/C++-Compilers zu benutzen. 503104 28. Februar 2005 5.4-PRERELEASE nach dem Einfliessen der Änderung aus CURRENT in ifi_epoch statt der lokalen Zeit die Betriebszeit des Systems zu benutzen. 503105 2. März 2005 5.4-PRERELEASE nach dem Einfliessen der Reparaturen von EOVERFLOW in vswprintf(3) aus CURRENT. 504000 3. April 2005 5.4-RELEASE. 504100 3. April 2005 5.4-STABLE nach dem Erstellen des RELENG_5_4-Zweiges. 504101 11. Mai 2005 5.4-STABLE nach dem Vergrößern der standardmäßigen Stackgröße für Threads. 504102 24. Juni 2005 5.4-STABLE nach dem Hinzufügen von sha256. 504103 3. Oktober 2005 5.4-STABLE nach dem Einfliessen von if_bridge aus CURRENT. 504104 13. November 2005 5.4-STABLE nach dem Einfliessen von bsdiff und portsnap aus CURRENT. 504105 17. Januar 2006 5.4-STABLE nach dem Einfliessen der Änderung von ldconfig_local_dirs aus CURRENT. 505000 12. Mai 2006 5.5-RELEASE. 505100 12. Mai 2006 5.5-STABLE nach dem Erstellen des RELENG_5_5-Zweiges. 600000 18. August 2004 6.0-CURRENT 600001 27. August 2004 6.0-CURRENT nach der festen Aktivierung von PFIL_HOOKS im Kernel. 600002 30. August 2004 6.0-CURRENT nach der anfänglichen Einführung von ifi_epoch zur Struktur if_data. Wurde nach ein paar Tagen wieder rückgängig gemacht. Benutzen Sie diesen Wert bitte nicht. 600003 8. September 2004 6.0-CURRENT nach dem erneuten Hinzufügen des Elements ifi_epoch zur Struktur if_data. 600004 29. September 2004 6.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der Struktur inpcb als Argument in der pfil API. 600005 5. Oktober 2004 6.0-CURRENT nach dem Hinzufügen des "-d DESTDIR" Schalters zu newsyslog. 600006 4. November 2004 6.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von Fülloptionen im Style der libc zu &man.strftime.3;. 600007 12. Dezember 2004 6.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von 802.11 Framework Neuerungen. 600008 25. Januar 2005 6.0-CURRENT Änderung an den VOP_*VOBJECT() Funktionen und Einführung des MNTK_MPSAFE Schalters für Dateisysteme, welche ohne Giant arbeiten. 600009 4. Februar 2005 6.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von cpufreq Framework und Treibern. 600010 6. Februar 2005 6.0-CURRENT nachdem OpenBSD's nc(1) importiert wurde. 600011 12. Februar 2005 6.0-CURRENT nachdem der Anschein von matherr() Unterstützung in SVID2 entfernt wurde. 600012 15. Februar 2005 6.0-CURRENT nach dem Vergrößern der standardmäßigen Stackgröße für Threads. 600013 19. Februar 2005 6.0-CURRENT nach dem Einfliessen der Reparaturen in <src/include/stdbool.h> und <src/sys/i386/include/_types.h>, um die GCC-Kompatibilität des Intel C/C++-Compilers zu benutzen. 600014 21. Februar 2005 6.0-CURRENT nachdem die Überprüfungen auf EOVERFLOW in vswprintf(3) korrigiert wurden. 600015 25. Februar 2005 6.0-CURRENT nach dem Einfliessen der Änderung, in ifi_epoch, statt der lokalen Zeit, die Betriebzeit des Systems zu benutzen. 600016 26. Februar 2005 6.0-CURRENT nachdem das Format von LC_CTYPE auf der Festplatte verändert wurde. 600017 27. Februar 2005 6.0-CURRENT nachdem das Format der NLS-Kataloge auf der Festplatte verändert wurde. 600018 27. Februar 2005 6.0-CURRENT nachdem das Format von LC_COLLATE auf der Festplatte verändert wurde. 600019 28. Februar 2005 Installation der acpica Include-Dateien in /usr/include. 600020 9. März 2005 Hinzufügen des MSG_NOSIGNAL Schalters zur send(2) API. 600021 17. März 2005 Hinzufügen von Feldern zu cdevsw 600022 21. März 2005 gtar wurde aus dem Basissystem entfernt. 600023 13. April 2005 Die Optionen LOCAL_CREDS, LOCAL_CONNWAIT für Sockets wurde zu unix(4) hinzugefügt. 600024 19. April 2005 &man.hwpmc.4; und zugehörige Werkzeuge wurden zu 6.0-CURRENT hinzugefügt. 600025 26. April 2005 Die Struktur icmphdr wurden zu 6.0-CURRENT hinzugefügt. 600026 3. Mai 2005 pf Aktualisierung auf 3.7. 600027 6. Mai 2005 Kernel libalias und ng_nat wurden eingeführt. 600028 13. Mai 2005 POSIX ttyname_r(3) wurde über unistd.h und libc zur Verfügung gestellt. 600029 29. Mai 2005 6.0-CURRENT nachdem libpcap zu Version v0.9.1 alpha 096 aktualisiert wurde. 600030 5. Juni 2005 6.0-CURRENT nach dem Import von NetBSDs if_bridge(4). 600031 10. Juni 2005 6.0-CURRENT nachdem die Struktur ifnet aus dem Treiber softcs herausgelöst wurde. 600032 11. Juli 2005 6.0-CURRENT nach dem Import von libpcap v0.9.1. 600033 25. Juli 2005 6.0-STABLE nachdem die Versionen aller gemeinsam genutzten Bibliotheken, welche seit RELENG_5 nicht geändert wurden, erhöht wurden. 600034 13. August 2005 6.0-STABLE nachdem das Argument credential zu der dev_clone-Ereignisbehandlung hinzugefügt wurde. 6.0-RELEASE. 600100 1. November 2005 6.0-STABLE nach dem Erstellen des 6.0-RELEASE-Zweiges. 600101 21. Dezember 2005 6.0-STABLE nach dem Aufnehmen von Skripten aus den local_startup-Verzeichnissen in &man.rcorder.8; des Basissystems. 600102 30. Dezember 2005 6.0-STABLE nach dem Aktualisieren der ELF-Typen und Konstanten. 600103 15. Januar 2006 6.0-STABLE nach dem Einfliessen der pidfile(3)-API aus CURRENT. 600104 17. Januar 2006 6.0-STABLE nach dem Einfliessen der Änderung von ldconfig_local_dirs aus CURRENT. 600105 26. Februar 2006 6.0-STABLE nach der NLS-Katalogunterstützung von csh(1). 601000 6. Mai 2006 6.1-RELEASE 601100 6. Mai 2006 6.1-STABLE nach 6.1-RELEASE. 601101 22. Juni 2006 6.1-STABLE nach dem Import von csup. 601102 11. Juli 2006 6.1-STABLE nach der iwi(4)-Aktualisierung. 601103 17. Juli 2006 6.1-STABLE nach der Aktualisierung der Namensauflösung zu BIND9 und Aufnahme der ablaufinvarianten Versionen der netdb-Funktionen. 601104 8. August 2006 6.1-STABLE nachdem Unterstützung für DSO (dynamic shared objects - gemeinsam genutzte, dynamische Objekte) in OpenSSL aktiviert wurde. 601105 2. September 2006 6.1-STABLE nachdem 802.11 Reparaturen die API der IEEE80211_IOC_STA_INFO ioctl geändert haben. 602000 15. November 2006 6.2-RELEASE 602100 15. September 2006 6.2-STABLE nach 6.2-RELEASE. 602101 12. Dezember 2006 6.2-STABLE nach dem Hinzufügen der Wi-Spy Eigenart. 602102 28. Dezember 2006 6.2-STABLE nachdem pci_find_extcap() hinzugefügt wurde. 602103 16. Januar 2007 6.2-STABLE nach dem Einpflegen der dlsym Änderung aus CURRENT, ein angefordertes Symbol sowohl in der spezifizierten dso, als auch in den impliziten Abhängigkeiten nachzuschlagen. 602104 28. Januar 2007 6.2-STABLE nach dem Einpflegen von ng_deflate(4) und ng_pred1(4) netgraph Knoten und neuen Kompressions- und -Verschlüsselungmodi für den ng_ppp(4) Knoten aus CURRENT. 602105 20. Februar 2007 6.2-STABLE nach dem Einpflegen der BSD lizensierten Version von &man.gzip.1;, welche von NetBSD portiert wurde aus CURRENT. 602106 31. März 2007 6.2-STABLE nach dem Einpflegen der PCI MSI und MSI-X Unterstützung aus CURRENT. 602107 6. April 2007 6.2-STABLE nach dem Einpflegen von ncurses 5.6 und Unterstützung für Multibyte-Zeichen aus CURRENT. 602108 11. April 2007 6.2-STABLE nach dem Einpflegen des 'SG' Peripheriegerätes aus CURRENT in CAM, welches einen Teil der SCSI SG passthrough Geräte API von Linux enthält. 602109 17. April 2007 6.2-STABLE nach dem Einpflegen von readline 5.2 Patchset 002 aus CURRENT. 602110 2. Mai 2007 6.2-STABLE nach dem Einpflegen von pmap_invalidate_cache(), pmap_change_attr(), pmap_mapbios(), pmap_mapdev_attr(), und pmap_unmapbios() für amd64 und i386 aus CURRENT. 602111 11. Juni 2007 6.2-STABLE nach dem Einpflegen von BOP_BDFLUSH aus CURRENT und dem daraus resultierendem Bruch mit dem Dateisystemmodul KBI. 602112 21. September 2007 6.2-STABLE nach dem Einpflegen von libutil(3) aus CURRENT. 602113 25. Oktober 2007 6.2-STABLE, nach der Trennung in "wide und single byte ctype". Neu kompilierte Binärdateien, die ctype.h referenzieren, erfordern möglicherweise ein neues Symbol, __mb_sb_limit, das auf älteren Systemen nicht verfügbar ist. 602114 30. Oktober 2007 6.2-STABLE, nachdem die ctype ABI-Aufwärtskompatibilität wiederhergestellt wurde. 602115 21. November 2007 FreeBSD 6.2-STABLE nach der Entfernung/Eliminierung der wide und single Byte ctype-Trennung 603000 25. November 2007 6.3-RELEASE 603100 25. November 2007 6.3-STABLE nach 6.3-RELEASE. 603101 7. Dezember 2007 6.3-STABLE, nachdem der Support für den Multibyte-Datentyp im Bit-Makro gefixt wurde. 603102 24. April 2008 6.3-STABLE nach Hinzufügen von l_sysid zu struct flock. 603103 27. Mai 2008 6.3-STABLE nach Einfließen der memrchr-Funktion. 603104 15. Juni 2008 6.3-STABLE nach Übernahme der Unterstützung von :u als Variablenwandler in make(1). 604000 4. Oktober 2008 6.4-RELEASE 604100 4. Oktober 2008 6.4-STABLE nach 6.4-RELEASE. 700000 11. Juli 2005 7.0-CURRENT. 700001 23. Juli 2005 7.0-CURRENT nachdem die Versionen aller gemeinsam genutzten Bibliotheken, welche seit RELENG_5 nicht geändert wurden, erhöht wurden. 700002 13. August 2005 7.0-CURRENT nachdem ein Berechtigungs-Argument zur dev_clone-Ereignisroutine hinzugefügt wurde. 700003 25. August 2005 7.0-CURRENT nachdem memmem(3) zur libc hinzugefügt wurde. 700004 30. Oktober 2005 7.0-CURRENT nachdem die Argumente der Kernelfunktion solisten(9) modifiziert wurden, um einen Backlog-Parameter (Anzahl der maximalen wartenden Verbindungen) zu akzeptieren. 700005 11. November 2005 7.0-CURRENT nachdem IFP2ENADDR() geändert wurde, einen Zeiger auf IF_LLADDR() zurückzugeben. 700006 11. November 2005 7.0-CURRENT nach dem Hinzufügen des if_addr-Elements zur Struktur ifnet und dem Entfernen von IFP2ENADDR(). 700007 2. Dezember 2005 7.0-CURRENT nach dem Aufnehmen von Skripten aus den local_startup Verzeichnissen in &man.rcorder.8; des Basissystems. 700008 5. Dezember 2005 7.0-CURRENT nach dem Entfernen der MNT_NODEV mount-Option. 700009 19. Dezember 2005 7.0-CURRENT nach ELF-64 Typen Änderungen und Symbol Versionierung. 700010 20. Dezember 2005 7.0-CURRENT nach Hinzufügen der hostb und vgapci Treiber, Hinzufügen von pci_find_extcap() und Änderung der AGP Treiber die Apertur nicht länger abzubilden. 700011 31. Dezember 2005 7.0-CURRENT nachdem auf allen Plattformen außer Alpha tv_sec in time_t umgewandelt wurde. 700012 8. Januar 2006 7.0-CURRENT nach Änderung von ldconfig_local_dirs. 700013 12. Januar 2006 7.0-CURRENT nach Änderung in /etc/rc.d/abi um /compat/linux/etc/ld.so.cache als Symlink in ein schreibgeschütztes Dateisystem zu unterstützen. 700014 26. Januar 2006 7.0-CURRENT nach pts Import. 700015 26. März 2006 7.0-CURRENT nach Einführung von Version 2 der &man.hwpmc.4;'s ABI. 700016 22. April 2006 7.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von &man.fcloseall.3; zur libc. 700017 13. Mai 2006 7.0-CURRENT nach dem Entfernen von ip6fw. 700018 15. Juli 2006 7.0-CURRENT nach dem Import von snd_emu10kx. 700019 29. Juli 2006 7.0-CURRENT nach dem Import von OpenSSL 0.9.8b. 700020 3. September 2006 7.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der bus_dma_get_tag-Funktion 700021 4. September 2006 7.0-CURRENT nach dem Import von libpcap 0.9.4 und tcpdump 3.9.4. 700022 9. September 2006 7.0-CURRENT nach der dlsym Änderung, ein angefordertes Symbol sowohl in der spezifizierten dso, als auch in den impliziten Abhängigkeiten nachzuschlagen. 700023 23. September 2006 7.0-CURRENT nach dem Hinzufügen neuer Sound-IOCTLs für die OSSv4-Mixer-API. 700024 28. September 2006 7.0-CURRENT nach dem Import von OpenSSL 0.9.8d. 700025 11. November 2006 7.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der libelf. 700026 26. November 2006 7.0-CURRENT nach größeren Änderungen an den Sound sysctls. 700027 30. November 2006 7.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der Wi-Spy-Eigenart. 700028 15. Dezember 2006 7.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von sctp-Aufrufen zur libc. 700029 26. Januar 2007 7.0-CURRENT nach dem Ersetzen von GNU &man.gzip.1; durch eine von NetBSD portierte Version, die unter BSD-Lizenz steht. 700030 7. Februar 2007 7.0-CURRENT nach dem Entfernen der IPIP Tunnelkapselung (VIFF_TUNNEL) aus dem IPv4 Multicast-Forwarding-Quelltext. 700031 23. Februar 2007 7.0-CURRENT nach den Modifizierungen an bus_setup_intr() (newbus). 700032 2. März 2007 7.0-CURRENT nach der Aufnahme der Firmware für ipw(4) und iwi(4). 700033 9. März 2007 7.0-CURRENT nach Unterstützung für Multibyte-Zeichen. 700034 19. März 2007 7.0-CURRENT nach Änderungen, wie insmntque(), getnewvnode() und vfs_hash_insert() arbeiten. 700035 26. März 2007 7.0-CURRENT nach Hinzufügen eines Benachrichtigungsmechanismus für CPU Frequenzänderungen. 700036 6. April 2007 7.0-CURRENT nach dem Import des ZFS Dateisystemes. 700037 8. April 2007 7.0-CURRENT nach dem Einpflegen des 'SG' Peripheriegerätes in CAM, welches einen Teil der SCSI SG passthrough Geräte API von Linux enthält. 700038 30. April 2007 7.0-CURRENT nachdem &man.getenv.3;, &man.putenv.3;, &man.setenv.3; und &man.unsetenv.3; geändert wurden, um POSIX konform zu sein. 700039 1. Mai 2007 7.0-CURRENT nachdem die Änderungen von 700038 rückgängig gemacht wurden. 700040 10. Mai 2007 7.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von &man.flopen.3; zur libutil. 700041 13. Mai 2007 7.0-CURRENT nachdem Symbol Versionierung aktiviert und die standardmäßige Thread-Bibliothek zu libthr geändert wurde. 700042 19. Mai 2007 7.0-CURRENT nach dem Import von GCC 4.2.0. 700043 21. Mai 2007 7.0-CURRENT nachdem die Versionen aller Shared-Libraries, welche seit RELENG_6 nicht geändert wurden, erhöht worden sind. 700044 7. Juni 2007 7.0-CURRENT nachdem das Argument für vn_open()/VOP_OPEN() vom Dateideskriptorindex zur Struktur file * geädert wurde. 700045 10. Juni 2007 7.0-CURRENT nachdem &man.pam.nologin.8; geädert wurde, eine Kontoverwaltungs-Funktion statt einer Authentifizierungsfunktion für das PAM-Framework zur Verfügung zu stellen. 700046 11. Juni 2007 7.0-CURRENT nach aktualisierter 802.11 wireless Unterstützung. 700047 11. Juni 2007 7.0-CURRENT, nachdem TCP-LRO-Schnittstellen-Ressourcen hinzugefügt wurden. 700048 12. Juni 2007 7.0-CURRENT, nachdem die RFC 3678 API-Unterstützung zum IPv4-Stack hinzugefügt wurde. Veraltetes RFC 1724-Verhalten des IP_MULTICAST_IF ioctl wurde entfernt; 0.0.0.0/8 darf nicht länger als Schnittstellen-Index benutzt werden. Stattdessen sollte die Struktur ipmreqn verwendet werden. 700049 3. Juli 2007 7.0-CURRENT, nachdem pf von OpenBSD 4.1 importiert wurde (nicht geändert) 7.0-CURRENT, nachdem die IPv6-Unterstützung um FAST_IPSEC erweitert, KAME IPSEC entfernt und FAST_IPSEC in IPSEC umbenannt wurde. 700050 4. Juli 2007 7.0-CURRENT, nachdem Aufrufe von setenv/putenv/usw. von der traditionellen BSD-Art und Weise nach POSIX konvertiert wurden. 700051 4. Juli 2007 7.0-CURRENT, nachdem neue Systemaufrufe (mmap/lseek/usw.) implementiert wurden. 700052 6. Juli 2007 7.0-CURRENT, nachdem die I4B-Header nach include/i4b verschoben wurden. 700053 30. September 2007 7.0-CURRENT, nachdem die Unterstützung für PCI Domänen hinzugefügt wurde. 700054 25. Oktober 2007 7.0-CURRENT, nach der Trennung in "wide und single byte ctype". 700055 28. Oktober 2007 7.0-RELEASE sowie 7.0-CURRENT, nachdem die ABI-Abwärtskompatibilität für die FreeBSD 4/5/6-Versionen der PCIOCGETCONF-, PCIOCREAD- sowie PCIOCWRITE IOCTLs hinzugefügt wurde. Damit verbunden war, dass die ABI der PCIOCGETCONF IOCTL erneut deaktiviert werden musste. 700100 22. Dezember 2007 7.0-STABLE nach 7.0-RELEASE. 700101 8. Februar 2008 7.0-STABLE nach Einführung von m_collapse(). 700102 30. März 2008 7.0-STABLE nach Einfließen von kdb_enter_why(). 700103 10. April 2008 7.0-STABLE nach Hinzufügen von l_sysid zu struct flock. 700104 11. April 2008 7.0-STABLE nach Übernahme von procstat(1). 700105 11. April 2008 7.0-STABLE nach Einführung von umtx-Features. 700106 15. April 2008 7.0-STABLE nach Hinzufügen der Unterstützung von &man.write.2; zu &man.psm.4;. 700107 20. April 2008 7.0-STABLE nach Hinzufügen des Befehls F_DUP2FD zu &man.fcntl.2;. 700108 5. Mai 2008 7.0-STABLE nach einigen Änderungen an &man.lockmgr.9;, welche die Einbindung von sys/lock.h zur Verwendung von &man.lockmgr.9; voraussetzen. 700109 27. Mai 2008 7.0-STABLE nach Einfließen der memrchr-Funktion. 700110 5. August 2008 7.0-STABLE nach Einführung eines Clients für den Kernel NFS lockd. 700111 20. August 2008 7.0-STABLE nach Hinzufügen einer Unterstützung von physisch fortlaufender Jumbo Frames. 700112 27. August 2008 7.0-STABLE nach Einfließen einer Kernelunterstützung für DTrace. 701000 25. November 2008 7.1-RELEASE 701100 25. November 2008 7.1-STABLE nach 7.1-RELEASE. 701101 10. Januar 2009 7.1-STABLE nach Übernahme von strndup. 701102 17. Januar 2009 7.1-STABLE nach Hinzufügen einer Unterstützung von cpuctl(4). 701103 7. Februar 2009 7.1-STABLE nach Einfließen der Unterstützung von Jails mit keinen oder mehreren IPv4-/IPv6-Adressen. 701104 14. Februar 2009 7.1-STABLE, nachdem der Besitzer des Suspend in struct mount gespeichert wird und die Funktion vfs_susp_clean in struct vfsops aufgenommen ist. 701105 12. März 2009 7.1-STABLE nach der inkompatiblen Änderung am sysctl kern.ipc.shmsegs, um die Anforderung größerer Segmente von gemeinsam genutzten SysV-Speicher auf 64bit-Architekturen zu erlauben. 701106 14. März 2009 7.1-STABLE nach der Übernahme einer Fehlerbehebung für Warteoperationen, die POSIX-Semaphore verwenden. 702000 15. April 2009 7.2-RELEASE 702100 15. April 2009 7.2-STABLE nach 7.2-RELEASE. 702101 15. Mai 2009 7.2-STABLE, nachdem ichsmb(4) dahingehend geändert wurde, dass es links-ausgerichtete Adressierung von Slaves verwendet, um anderen SMBus-Kontrollertreibern zu entsprechen. 702102 28. Mai 2009 7.2-STABLE nach dem Einfließen der Funktion fdopendir. 702103 06. Juni 2009 7.2-STABLE nach dem Einfließen von PmcTools. 702104 14. Juli 2009 7.2-STABLE nach dem Einfließen des Systemaufrufs closefrom. 702105 31. Juli 2009 7.2-STABLE nach dem Einfließen der Änderung an der SYSVIPC-ABI. 702106 14. September 2009 7.2-STABLE nach dem Einfließen der PAT-Verbesserungen für x86-Prozessoren sowie dem Hinzufügen von d_mmap_single() und des VM-Objekttyps für scatter/gather-Listen. 703000 9. Februar 2010 7.3-RELEASE 703100 9. Februar 2010 7.3-STABLE nach 7.3-RELEASE. 800000 11. Oktober 2007 8.0-CURRENT. Nach der Trennung in "wide und single byte ctype". 800001 16. Oktober 2007 8.0-CURRENT, nachdem libpcap 0.9.8 und tcpdump 3.9.8 importiert wurden. 800002 21. Oktober 2007 8.0-CURRENT, nachdem kthread_create() und Konsorten in kproc_create() usw. umbenannt wurden. 800003 24. Oktober 2007 8.0-CURRENT, nachdem die ABI-Abwärtskompatibilität für die FreeBSD 4/5/6-Versionen der PCIOCGETCONF-, PCIOCREAD- sowie PCIOCWRITE IOCTLs hinzugefügt wurde. Damit verbunden war, dass die ABI der PCIOCGETCONF IOCTL erneut deaktiviert werden musste. 800004 12. November 2007 8.0-CURRENT, nachdem der agp(4) Treiber verschoben wurde von src/sys/pci nach src/sys/dev/agp. 800005 4. Dezember 2007 8.0-CURRENT nach Änderungen am Jumbo Frame Allocator. 800006 7. Dezember 2007 8.0-CURRENT, nach dem Hinzufügen der callgraph capture Funktionalität zu &man.hwpmc.4;. 800007 25. Dezember 2007 8.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von "why" als Argument in kdb_enter(). 800008 28. Dezember 2007 8.0-CURRENT nach Entfernen der Option LK_EXCLUPGRADE. 800009 9. Januar 2008 8.0-CURRENT nach Einführung von &man.lockmgr.disown.9; 800010 10. Januar 2008 8.0-CURRENT nach Änderungen am &man.vn.lock.9;-Prototyp. 800011 13. Januar 2008 8.0-CURRENT nach Änderungen an den Prototypen von &man.VOP.LOCK.9; und &man.VOP.UNLOCK.9;. 800012 19. Januar 2008 8.0-CURRENT nach Einführung von &man.lockmgr.recursed.9;, &man.BUF.RECURSED.9; und &man.BUF.ISLOCKED.9; sowie Entfernung von BUF_REFCNT(). 800013 23. Januar 2008 8.0-CURRENT nach Einführung der ASCII-Kodierung. 800014 24. Januar 2008 8.0-CURRENT nach Änderungen am &man.lockmgr.9;-Prototyp und Entfernung von lockcount() sowie LOCKMGR_ASSERT(). 800015 26. Januar 2008 8.0-CURRENT nach Erweiterung der Datentypen der &man.fts.3;-Strukturen. 800016 1. Februar 2008 8.0-CURRENT nach Hinzufügen eines neuen Parameters zu MEXTADD(9). 800017 6. Februar 2008 8.0-CURRENT nach Einführung der Optionen LK_NODUP und LK_NOWITNESS in die &man.lockmgr.9;-Umgebung. 800018 8. Februar 2008 8.0-CURRENT nach Hinzufügen von m_collapse. 800019 9. Februar 2008 8.0-CURRENT nach Hinzufügen einer Arbeits-, Wurzel- und Jailverzeichnisunterstützung zur sysctl-Variable kern.proc.filedesc. 800020 13. Februar 2008 8.0-CURRENT nach Einführung der Funktionen &man.lockmgr.assert.9; und BUF_ASSERT. 800021 15. Februar 2008 8.0-CURRENT nach Einführung von &man.lockmgr.args.9; und Entfernung der Option LK_INTERNAL. 800022 (zurückgezogen) 8.0-CURRENT nach Setzen von BSD &man.ar.1; als Systemstandard. 800023 25. Februar 2008 8.0-CURRENT nach Prototypenänderungen an &man.lockstatus.9; und &man.VOP.ISLOCKED.9;, eigens zur Abschaffung des Parameters struct thread. 800024 1. März 2008 8.0-CURRENT nach Beseitigung der Funktionen lockwaiters und BUF_LOCKWAITERS, Änderung des Rückgabewerts der Funktion brelvp von void nach int sowie Einführung neuer Optionen für &man.lockinit.9;. 800025 8. März 2008 8.0-CURRENT nach Hinzufügen des Kommandos F_DUP2FD zu &man.fcntl.2;. 800026 12. März 2008 8.0-CURRENT nach Änderung des Parameters für die Priorität an cv_broadcastpri, sodass 0 für keine Priorität steht. 800027 24. März 2008 8.0-CURRENT nach Änderung der Monitoring ABI von BPF, als Zero-Copy Puffer hinzugefügt wurden. 800028 26. März 2008 8.0-CURRENT nach Hinzufügen von l_sysid zu struct flock. 800029 28. März 2008 8.0-CURRENT nach Wiedereingliederung der Funktion BUF_LOCKWAITERS und Hinzufügen von &man.lockmgr.waiters.9;. 800030 1. April 2008 8.0-CURRENT nach Einführung der Funktionen &man.rw.try.rlock.9; und &man.rw.try.wlock.9;. 800031 6. April 2008 8.0-CURRENT nach Einführung der Funktionen lockmgr_rw und lockmgr_args_rw. 800032 8. April 2008 8.0-CURRENT nach Implementierung des Systemaufrufs openat und seiner Verwandten, Einführung der Option O_EXEC in &man.open.2; und Bereitstellung der entsprechenden Systemaufrufe innerhalb der &linux;-Kompatibilitätsumgebung. 800033 8. April 2008 8.0-CURRENT nach Hinzufügen der Unterstützung von &man.write.2; in der nativen Operationsebene von &man.psm.4;. Es können nun beliebig Kommandos nach /dev/psm%d geschrieben und der Status dann von dort gelesen werden. 800034 10. April 2008 8.0-CURRENT nach Einführung der Funktion memrchr. 800035 16. April 2008 8.0-CURRENT nach Einführung der Funktion fdopendir. 800036 20. April 2008 8.0-CURRENT nach Umstellung des Standards 802.11 auf Unterstützung von Multi-BSS (auch vaps). 800037 9. Mai 2008 8.0-CURRENT nach Hinzufügen einer Unterstützung für Multi Routing-Tabellen (siehe setfib(1), setfib(2)). 800038 26. Mai 2008 8.0-CURRENT nach Entfernen von netatm und ISDN4BSD. 800039 14. Juni 2008 8.0-CURRENT nach Entfernen von sgtty. 800040 26. Juni 2008 8.0-CURRENT nach Einführung eines Clients für den Kernel NFS lockd. 800041 22. Juli 2008 8.0-CURRENT nach Hinzufügen von arc4random_buf(3) und arc4random_uniform(3). 800042 8. August 2008 8.0-CURRENT nach Hinzufügen von cpuctl(4). 800043 13. August 2008 8.0-CURRENT nach Änderung von bpf(4) zur Verwendung einer einzelnen Gerätedatei anstatt von Klonierung. 800044 17. August 2008 8.0-CURRENT nach Übernahme des ersten Teils aus dem vimage-Projekt durch Erweitern globaler Variablen um den Präfix V_. Zukünftig werden die virtualisierten Variablen dann mit Hilfe von Makros in ihre globalen Namen aufgelöst. 800045 20. August 2008 8.0-CURRENT nach Eingliederung des MPSAFE TTY-Layers, einschließlich Änderungen an diversen Treibern und Werkzeugen, die mit ihm kommunizieren. 800046 8. September 2008 8.0-CURRENT nach Abschottung der GDT pro CPU auf der AMD64-Architektur. 800047 10. September 2008 8.0-CURRENT nach Entfernen von VSVTX, VSGID und VSUID. 800048 16. September 2008 8.0-CURRENT nach Anpassung des Codes für Kernel NFS mount, sodass einzelne Mountoptionen im Parameter struct iovec an nmount() akzeptiert werden und nicht nur ein großes struct nfs_args. 800049 17. September 2008 8.0-CURRENT nach Entfernen von &man.suser.9; und &man.suser.cred.9;. 800050 20. Oktober 2008 8.0-CURRENT nach API-Änderungen im Umgang mit dem Buffer Cache. 800051 23. Oktober 2008 8.0-CURRENT nach Entfernen der Makros &man.MALLOC.9; und &man.FREE.9;. 800052 28. Oktober 2008 8.0-CURRENT nach Einführung von accmode_t und Umbennung des Parameters a_mode an VOP_ACCESS nach a_accmode. 800053 2. November 2008 8.0-CURRENT nach Änderung des Prototyps von &man.vfs.busy.9; und Einführung der Optionen MBF_NOWAIT sowie MBF_MNTLSTLOCK. 800054 22. November 2008 8.0-CURRENT nach Hinzufügen von Funktionen im Bereich buf_ring, Memory Barriers und ifnet, um mehrere Sendeschlangen auf Hardwareebene für Karten zu ermöglichen, die dies unterstützen, sowie einer Ring Buffer-Implementierung ohne Lock, um Treibern zu ermöglichen, Paketschlangen effizienter zu verwalten. 800055 27. November 2008 8.0-CURRENT nach Hinzufügen einer Unterstützung für &intel; Core, Core2 und Atom zu &man.hwpmc.4;. 800056 29. November 2008 8.0-CURRENT nach Einführung von Jails mit mehreren oder gar keinen IPv4-/IPv6-Adressen. 800057 1. Dezember 2008 8.0-CURRENT nach Wechsel zum ath_hal Quellcode. 800058 12. Dezember 2008 8.0-CURRENT nach Einführung der Funktion VOP_VPTOCNP. 800059 15. Dezember 2008 8.0-CURRENT gliedert das neue ARPv2 ein. 800060 19. Dezember 2008 8.0-CURRENT nach Hinzufügen von makefs. 800061 15. Januar 2009 8.0-CURRENT nach Umsetzung von TCP Appropriate Byte Counting. 800062 28. Januar 2009 8.0-CURRENT nach Entfernen von minor(), minor2unit(), unit2minor() usw. 800063 18. Februar 2009 8.0-CURRENT nach Änderung der GENERIC-Konfiguration zur Verwendung des USB2-Stack und Hinzufügen von fdevname(3). 800064 23. Februar 2009 8.0-CURRENT, nachdem der USB2-Stack nach dev/usb verschoben wurde, um es zu ersetzen. 800065 26. Februar 2009 8.0-CURRENT nach Umbenennen aller Funktionen in libmp(3). 800066 27. Februar 2009 8.0-CURRENT nach Anpassung des devfs-Verhaltens im Zusammenhang mit USB. 800067 28. Februar 2009 8.0-CURRENT nach Hinzufügen von getdelim(), getline(), stpncpy(), strnlen(), wcsnlen(), wcscasecmp() und wcsncasecmp(). 800068 2. März 2009 8.0-CURRENT nach Umbenennen der Geräteklasse ushub in uhub. 800069 9. März 2009 8.0-CURRENT nach Umbenennen von libusb20.so.1 in libusb.so.1. 800070 9. März 2009 8.0-CURRENT nach der Einführung von IGMPv3 und Source-Specific-Multicast (SSM) in den IPv4-Stack. 800071 14. März 2009 8.0-CURRENT nach der Anpassung von gcc zur Verwendung der C99-Inline-Semantik in den Modi c99 und gnu99. 800072 15. März 2009 8.0-CURRENT, nachdem die Option IFF_NEEDSGIANT entfernt wurde; Netzwerktreiber, die nicht MPSAFE sind, werden nicht mehr unterstützt. 800073 18. März 2009 8.0-CURRENT, nachdem die dynamische Ersetzung von Zeichenkettenkürzeln für rpath und benötigte Pfade implementiert wurde. 800074 24. März 2009 8.0-CURRENT nach dem Einfließen von tcpdump 4.0.0 und libpcap 1.0.0. 800075 6. April 2009 8.0-CURRENT, nachdem die Deklarationen von struct vnet_net, struct vnet_inet und struct vnet_ipfw geändert wurden. 800076 9. April 2009 8.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von Laufzeitprofilen in dummynet. 800077 14. April 2009 8.0-CURRENT nach dem Entfernen von VOP_LEASE() und vop_vector.vop_lease. 800078 15. April 2009 8.0-CURRENT, nachdem die Felder aus struct rt_weight zu struct rt_metrics und struct rt_metrics_lite hinzugefügt wurden, wobei die Deklaration von struct rt_metrics_lite geändert wurde. RTM_VERSION wurde hochgezählt (zurückgezogen). 800079 15. April 2009 8.0-CURRENT, nachdem Pointer auf struct llentry zu struct route und struct route_in6 hinzugefügt wurden. 800080 15. April 2009 8.0-CURRENT nach Änderung der Deklaration von struct inpcb. 800081 19. April 2009 8.0-CURRENT nach Änderung der Deklaration von struct malloc_type. 800082 21. April 2009 8.0-CURRENT nach Änderung der Deklaration von struct ifnet und Hinzufügen von if_ref() und if_rele() zur Verwaltung von Referenzen auf ifnet. 800083 22. April 2009 8.0-CURRENT nach der Implementierung einer systemnahen Bluetooth-HCI-API. 800084 29. April 2009 8.0-CURRENT nach Änderungen an IPv6-SSM und MLDv2. 800085 30. April 2009 8.0-CURRENT, nachdem der Bau von VIMAGE-Kernel mit einem aktiven Image unterstützt wird. 800086 8. Mai 2009 8.0-CURRENT nach Hinzufügen der Unterstützung für Eingabezeilen mit beliebiger Länge durch patch(1). 800087 11. Mai 2009 8.0-CURRENT nach einigen Änderungen im Zusammenhang mit dem VFS-KPI. Der Thread-Parameter wurde von den FSD-Teilen des VFS entfernt. VFS_*-Funktionen benötigen den Kontext nicht mehr, da er sich immer auf curthread bezieht. In wenigen Sonderfällen ist das bisherige Verhalten nicht geändert worden. 800088 20. Mai 2009 8.0-CURRENT nach Änderungen am net80211-Monitormodus. 800089 23. Mai 2009 8.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der Unterstützung von UDP-Kontrollblocks. 800090 23. Mai 2009 8.0-CURRENT nach der Virtualisierung der Schnittstellenklonierung. 800091 27. Mai 2009 8.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von hierarchischen Jails und dem Entfernen des globalen securelevel. 800092 29. Mai 2009 8.0-CURRENT nach der Änderung des sx_init_flags()-KPI. SX_ADAPTIVESPIN wurde zurückgezogen und eine neue Option SX_NOADAPTIVE wurde eingeführt, um die umgekehrte Logik zu behandeln. 800093 29. Mai 2009 8.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von mnt_xflag zu struct mount. 800094 30. Mai 2009 8.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von &man.VOP.ACCESSX.9;. 800095 30. Mai 2009 8.0-CURRENT nach der Änderung des Polling-KPI. Die Polling-Handler liefern nun die Zahl der verarbeiteten Pakete zurück. Die neue Option IFCAP_POLLING_NOCOUNT wurde weiter eingeführt, um anzugeben, dass der Rückgabewert nicht von Bedeutung ist und das Zählen der Pakete ausgelassen werden soll. 800096 1. Juni 2009 8.0-CURRENT nach der Aktualisierung der netisr-Implementierung und nachdem die Weise, wie FIBs gespeichert werden und wie auf sie zugegriffen wird, geändert wurde. 800097 8. Juni 2009 8.0-CURRENT nach Einführung der Destruktor-Infrastruktur für vnet einschließlich Hooks. 800097 11. Juni 2009 8.0-CURRENT nach Einführung eines Erkennungssystems für ausgehende Pakete, die direkt wieder in netgraph gelangen und deswegen eingereiht werden. Dabei wurde auch die Definition von struct thread geändert. 800098 14. Juni 2009 8.0-CURRENT nach dem Einfließen von OpenSSL 0.9.8k. 800099 22. Juni 2009 8.0-CURRENT nach der Aktualisierung von NGROUPS und dem Verschieben der Routing-Virtualisierung in ein eigenes VImage-Modul. 800100 24. Juni 2009 8.0-CURRENT nach Änderung der SYSVIPC-ABI. 800101 29. Juni 2009 8.0-CURRENT nach dem Entfernen der zeichenorientierten Geräte aus /dev/net, von denen für jede Schnittstelle eines existiert. 800102 12. Juli 2009 8.0-CURRENT, nachdem struct sackhint, struct tcpcb und struct tcpstat mit Padding-Bytes aufgefüllt wurden. 800103 13. Juli 2009 8.0-CURRENT, nachdem struct tcpopt durch struct toeopt in der Schnittstelle zwischen dem TOE-Treiber und dem TCP-SYN-Cache ersetzt wurde. 800104 19. Juli 2009 8.0-CURRENT nach dem Hinzufügen einer vnet-spezifischen Speicherzuweisung, die auf dem Linker-Set-Verfahren basiert. 800105 19. Juli 2009 8.0-CURRENT nach der Inkrementierung der Versionsnummer aller Shared-Libraries, die Symbol-Versioning nicht aktiviert haben. 800106 24. Juli 2009 8.0-CURRENT nach Einführung des VM-Objekttyps OBJT_SG. 800107 2. August 2009 8.0-CURRENT nach Befreiung des Newbus-Subsystems von Giant durch Hinzufügen von sxlock und 8.0-RELEASE. 800108 21. November 2009 8.0-CURRENT nach Implementierung des kevent-Filters EVFILT_USER. 800500 7. Januar 2010 8.0-STABLE nach Erhöhung von __FreeBSD_version, damit pkg_add -r packages-8-stable verwendet. 800501 24. Januar 2010 8.0-STABLE, nachdem die Prototypen von scandir(3) und alphasort(3) geändert wurden, um der SUSv4 zu entsprechen. 800502 31. Januar 2010 8.0-STABLE nach Hinzufügen von sigpause(3). 800503 25. Februar 2010 8.0-STABLE nach dem Hinzufügen der ioctls SIOCGIFDESCR und SIOCSIFDESCR für Netzwerk-Schnittstellen. Diese ioctls können, nach dem Vorbild von OpenBSD, dazu verwendet werden, Schnittstellenbeschreibungen zu bearbeiten und auszulesen. 800504 1. März 2010 8.0-STABLE, nachdem x86emu, ein Software-Emulator von OpenBSD für x86-Prozessoren im Real-Mode, von CURRENT übernommen wurde. 800505 18. Mai 2010 8.0-STABLE nach dem Einfließen von liblzma, xz, xzdec und lzmainfo. + + 801000 + 14. Juni 2010 + 8.1-RELEASE + + + + 801500 + 14. Juni 2010 + 8.1-STABLE nach 8.1-RELEASE. + + 900000 22. August 2009 9.0-CURRENT. 900001 8. September 2009 9.0-CURRENT nach dem Import von x86emu, einem Software-Emulator von OpenBSD für x86-Prozessoren im Real-Mode. 900002 23. September 2009 9.0-CURRENT nach Implementierung des kevent-Filters EVFILT_USER. 900003 2. Dezember 2009 9.0-CURRENT nach Hinzufügen von sigpause(3) und der PIE-Unterstützung zu csu. 900004 6. Dezember 2009 9.0-CURRENT nach Hinzufügen von libulog und dessen libutempter-Kompatibilitätsschnittstelle. 900005 12. Dezember 2009 9.0-CURRENT nach Hinzufügen von sleepq_sleepcnt(), das dazu verwendet werden kann, die Anzahl der in einer bestimmten Warteschlange eingereihten Threads abzufragen. 900006 4. Januar 2010 9.0-CURRENT, nachdem die Prototypen von scandir(3) und alphasort(3) geändert wurden, um der SUSv4 zu entsprechen. 900007 13. Januar 2010 9.0-CURRENT nach dem Entfernen von utmp(5) und dem Hinzufügen von utmpx (siehe getutxent(3)) zur besseren Erfassung von Benutzeranmeldungen und Systemereignissen. 900008 20. Januar 2010 9.0-CURRENT nach der Einführung von BSDL bc/dc zur Ersetzung von GNU bc/dc. 900009 26. Januar 2010 9.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der ioctls SIOCGIFDESCR und SIOCSIFDESCR für Netzwerk-Schnittstellen. Diese ioctls können, nach dem Vorbild von OpenBSD, dazu verwendet werden, Schnittstellenbeschreibungen zu bearbeiten und auszulesen. 900010 22. März 2010 9.0-CURRENT nach dem Import von zlib 1.2.4. 900011 24. April 2010 9.0-CURRENT nach Hinzufügen von Soft Updates Journaling. 900012 10. Mai 2010 - 8.0-STABLE nach Einfließen von liblzma, xz, + 9.0-CURRENT nach Hinzufügen von liblzma, xz, xzdec und lzmainfo. + + + 900013 + 24. Mai 2010 + 9.0-CURRENT nach Einbringen von + USB-Fehlerbehebungen in linux(4). + + + + 900014 + 10. Juni 2010 + 9.0-CURRENT nach Hinzufügen von + Clang. + + + + 900015 + 22. Juli 2010 + 9.0-CURRENT nach dem Import von BSD grep. + + + + 900017 + 23. August 2010 + 9.0-CURRENT nach dem Zurückkehren zu GNU + grep als Standard und Hinzufügen der Option + WITH_BSD_GREP. + + + + 900018 + 24. August 2010 + 9.0-CURRENT, nachdem das von + pthread_kill(3) generierte Signal + in si_code als SI_LWP bezeichnet wird. Zuvor war + si_code SI_USER. + + + + 900019 + 28. August 2010 + 9.0-CURRENT nach Hinzufügen des Schalters + MAP_PREFAULT_READ zu + mmap(2). +
Beachten Sie, dass 2.2-STABLE sich nach dem 2.2.5-RELEASE manchmal als 2.2.5-STABLE identifiziert. Das Muster war früher das Jahr gefolgt von dem Monat, aber wir haben uns entschieden, ab 2.2. einen geradlinigeren Ansatz mit major/minor-Nummern zu benutzen. Dies liegt daran, dass gleichzeitiges Entwickeln an mehreren Zweigen es unmöglich macht, die Versionen nur mit Hilfe des Datums des Releases zu unterteilen. Wenn Sie jetzt einen Port erstellen brauchen Sie sich nicht um alte -CURRENTs zu kümmern; diese sind hier nur als Referenz augeführt.
Etwas hinter die <filename>bsd.port.mk</filename>-Anweisung schreiben Schreiben Sie bitte nichts hinter die .include <bsd.port.mk>-Zeile. Normalerweise kann dies vermieden werden, indem Sie die Datei bsd.port.pre.mk irgendwo in der Mitte Ihres Makefiles und bsd.port.post.mk am Ende einfügen. Sie dürfen entweder nur das bsd.port.pre.mk/bsd.port.post.mk-Paar oder bsd.port.mk alleine hinzufügen; vermischen Sie diese Verwendungen nicht! bsd.port.pre.mk definiert nur einige Variablen, welche in Tests im Makefile benutzt werden können, bsd.port.post.mk definiert den Rest. Hier sind einige wichtige Variablen, welche in bsd.port.pre.mk definiert sind (dies ist keine vollständige Liste, lesen Sie bitte bsd.port.mk für eine vollständige Auflistung). Variable Beschreibung ARCH Die Architektur, wie von uname -m zurückgegeben (z.B. i386) OPSYS Der Typ des Betriebsystems, wie von uname -s zurückgegeben (z.B. FreeBSD) OSREL Die Release Version des Betriebssystems (z.B., 2.1.5 oder 2.2.7) OSVERSION Die numerische Version des Betriebssystems; gleichbedeutend mit __FreeBSD_version. PORTOBJFORMAT Das Objektformat des Systems (elf oder aout; beachten Sie, dass für moderne Versionen von FreeBSD aout veraltet ist). LOCALBASE Die Basis des local Verzeichnisbaumes (z.B. /usr/local/) PREFIX Wo der Port sich selbst installiert (siehe Mehr Informationen über PREFIX). Falls Sie die Variablen USE_IMAKE, USE_X_PREFIX, oder MASTERDIR definieren müssen, sollten Sie dies vor dem Einfügen von bsd.port.pre.mk machen. Hier sind ein paar Beispiele von Dingen, die Sie hinter die Anweisung bsd.port.pre.mk schreiben können: # lang/perl5 muss nicht kompliliert werden, falls perl5 schon auf dem System ist .if ${OSVERSION} > 300003 BROKEN= perl ist im System .endif # nur eine Versionsnummer für die ELF Version der shlib .if ${PORTOBJFORMAT} == "elf" TCL_LIB_FILE= ${TCL_LIB}.${SHLIB_MAJOR} .else TCL_LIB_FILE= ${TCL_LIB}.${SHLIB_MAJOR}.${SHLIB_MINOR} .endif # die Software erstellt schon eine Verknüpfung fü ELF, aber nicht fü a.out post-install: .if ${PORTOBJFORMAT} == "aout" ${LN} -sf liblinpack.so.1.0 ${PREFIX}/lib/liblinpack.so .endif Sie haben sich daran erinnert Tabulator statt Leerzeichen nach BROKEN= und TCL_LIB_FILE= zu benutzen, oder? :-). Benutzen Sie die <function>exec</function>-Anweisung in Wrapper-Skripten Falls der Port ein Shellskript installiert, dessen Zweck es ist ein anderes Programm zu starten, und falls das Starten des Programmes die letzte Aktion des Skripts ist, sollten Sie sicherstellen, dass Sie die Funktion exec dafür benutzen; zum Beispiel: #!/bin/sh exec %%LOCALBASE%%/bin/java -jar %%DATADIR%%/foo.jar "$@" Die Funktion exec ersetzt den Shell-Prozess mit dem angegebenen Programm. Falls exec ausgelassen wird, verbleibt der Shell-Prozess im Speicher während das Programm ausgefährt wird und verbraucht unnötig Systemressourcen. Aufgaben vernünftig lösen Das Makefile sollte die nötigen Schritte einfach und vernünftig durchführen. Wenn Sie ein einige Zeilen einsparen oder die Lesbarkeit verbessern können, dann machen Sie dies bitte. Beispiele sind: Ein make-Konstrukt .if anstatt eines Shellkonstrukt if zu verwenden, anstatt do-extract neu zu definieren, dies mit EXTRACT* machen, oder GNU_CONFIGURE anstelle von CONFIGURE_ARGS += --prefix=${PREFIX} zu verwenden. Falls Sie sich in einer Situation wiederfinden, in der Sie viel Code neu schreiben müssen, um etwas zu testen, sollten Sie zuerst bsd.port.mk erneut konsultieren und nachprüfen ob es nicht bereits eine Lösung für Ihr Problem enthält. Es ist zwar schwer zu lesen, beinhaltet jedoch eine Menge kurzer Lösungen für viele scheinbar schwierige Probleme. Berücksichtigen Sie sowohl <makevar>CC</makevar> als auch <makevar>CXX</makevar> Der Port sollte sowohl die CC- wie auch die CXX-Variable berücksichtigen. Damit ist gemeint, dass der Port diese Variablen nicht ohne Rücksicht auf eventuell schon gesetzte Werte einfach überschreiben sollte; stattdessen sollten neue Werte an schon existierende angehängt werden. Dadurch können Build-Optionen, die alle Ports betreffen, global definiert werden. Falls der Port diese Variablen nicht berücksichtigt, sollte NO_PACKAGE=ignores either cc or cxx ins Makefile eingefügt werden. Im Folgenden wird ein Beispiel eines Makefiles gezeigt, welches die beiden Variablen CC und CXX berücksichtigt. Beachten Sie das ?=: CC?= gcc CXX?= g++ Nachfolgend ein Beispiel, welches weder CC noch CXX berücksichtigt: CC= gcc CXX= g++ Die Variablen CC und CXX können auf FreeBSD-Systemen in /etc/make.conf definiert werden. Im ersten Beispiel wird ein Wert nur dann gesetzt, falls dieser vorher noch nicht gesetzt war, um so systemweite Definitionen zu berücksichtigen. Im zweiten Beispiel werden die Variablen ohne Rücksicht überschrieben. Berücksichtigen Sie <makevar>CFLAGS</makevar> Der Port sollte die Variable CFLAGS berücksichtigen. Damit ist gemeint, dass der Port den Wert dieser Variablen nicht absolut setzen und damit existierende Werte überschreiben sollte; stattdessen sollte er weitere Werte der Variablen durch Anhängen hinzufügen. Dadurch können Build-Optionen, die alle Ports betreffen, global definiert werden. Falls der Port diese Variablen nicht berücksichtigt, sollte NO_PACKAGE=ignores cflags ins Makefile eingefügt werden. Im Folgenden wird ein Beispiel eines Makefiles gezeigt, welches die Variable CFLAGS berücksichtigt. Beachten Sie das +=: CFLAGS+= -Wall -Werror Nachfolgend finden Sie ein Beispiel, welches die CFLAGS-Variable nicht berücksichtigt: CFLAGS= -Wall -Werror Die Variable CFLAGS wird auf FreeBSD-Systemen in /etc/make.conf definiert. Im ersten Beispiel werden weitere Flags an die Variable CFLAGS angehängt und somit der bestehende Wert nicht gelöscht. Im zweiten Beispiel wird die Variable ohne Rücksicht überschrieben. Sie sollten Optimierungsflags aus Makefiles Dritter entfernen. Die CFLAGS des Systems beinhalten systemweite Optimierungsflags. Ein Beispiel eines unveränderten Makefiles: CFLAGS= -O3 -funroll-loops -DHAVE_SOUND Werden nun systemweite Optimierungsflags verwendet so würde das Makefile in etwa folgendermaßen aussehen: CFLAGS+= -DHAVE_SOUND Threading-Bibliotheken Die Threading-Bibliothek muss mit Hilfe eines speziellen Linker-Flags -pthread in die Binärdateien unter &os; gebunden werden. Falls ein Port auf ein direktes Verlinken gegen -lpthread oder -lc_r besteht, passen Sie den Port bitte so an, dass er die durch das Port-Framework bereitgestellte Variable PTHREAD_LIBS verwendet. Diese Variable hat üblicherweise den Wert -pthread, kann aber auf einigen Architekturen und &os;-Versionen abweichende Werte haben und daher sollte nie -pthread direkt in Patches geschrieben werden, sondern immer PTHREAD_LIBS. Falls durch das Setzen von PTHREAD_LIBS der Bau des Ports mit der Fehlermeldung unrecognized option '-pthread' abbricht, kann die Verwendung des gcc als Linker durch setzen von CONFIGURE_ENV auf LD=${CC} helfen. Die Option -pthread wird nicht direkt von ld unterstützt. Rückmeldungen Brauchbare Änderungen/Patches sollten an den ursprünglichen Autor/Maintainer der Software geschickt werden, damit diese in der nächsten Version der Software mit aufgenommen werden können. Dadurch wird Ihre Aufgabe für die nächste Version der Software deutlich einfacher. <filename>README.html</filename> Nehmen Sie bitte keine README.html in den Port auf. Diese Datei ist kein Bestandteil der CVS-Sammlung sondern wird durch make readme erzeugt. Einen Port durch <makevar>BROKEN</makevar>, <makevar>FORBIDDEN</makevar> oder <makevar>IGNORE</makevar> als nicht installierbar markieren In manchen Fällen sollten Benutzer davon abgehalten werden einen Port zu installieren. Um einem Benutzer mitzuteilen, dass ein Port nicht installiert werden sollte, gibt es mehrere Variablen für make, die im Makefile des Ports genutzt werden können. Der Wert der folgenden make-Variablen wird dem Benutzer als Grund für die Ablehnung der Installation des Ports zurückgegeben. Bitte benutzen Sie die richtige make-Variable, denn jede enthält eine völlig andere Bedeutung für den Benutzer und das automatische System, das von dem Makefile abhängt, wie der Ports-Build-Custer, FreshPorts und portsmon. Variablen BROKEN ist reserviert für Ports, welche momentan nicht korrekt kompiliert, installiert oder deinstalliert werden. Es sollte für Ports benutzt werden, von denen man annimmt, dass dies ein temporäres Problem ist. Falls angegeben, wird der Build-Cluster dennoch versuchen den Port zu bauen, um zu sehen, ob das zugrunde liegende Problem behoben wurde (das ist jedoch im Allgemeinen nicht der Fall). Benutzen Sie BROKEN zum Beispiel, wenn ein Port: nicht kompiliert beim Konfiguration- oder Installation-Prozess scheitert Dateien außerhalb von ${LOCALBASE} installiert beim Deinstallieren nicht alle seine Dateien sauber entfernt (jedoch kann es akzeptable und wünschenswert sein, Dateien, die vom Nutzer verändert wurden, nicht zu entfernen) FORBIDDEN wird für Ports verwendet, die Sicherheitslücken enthalten oder die ernste Sicherheitsbedenken für das FreeBSD-System aufwerfen, wenn sie installiert sind (z.B. ein als unsicher bekanntes Programm, oder ein Programm, das einen Dienst zur Verfügung stellt, der leicht kompromittiert werden kann). Ports sollten als FORBIDDEN gekennzeichnet werden, sobald ein Programm eine Schwachstelle hat und kein Update veröffentlicht wurde. Idealerweise sollten Ports so bald wie möglich aktualisiert werden wenn eine Sicherheitslücke entdeckt wurde, um die Zahl verwundbarer FreeBSD-Hosts zu verringern (wir schätzen es für unsere Sicherheit bekannt zu sein), obwohl es manchmal einen beachtlichen Zeitabstand zwischen der Bekanntmachung einer Schwachstelle und dem entsprechenden Update gibt. Bitte kennzeichnen Sie einen Port nicht aus irgendeinem Grund außer Sicherheit als FORBIDDEN. IGNORE ist für Ports reserviert, die aus anderen Gründen nicht gebaut werden sollten. Es sollte für Ports verwendet werden, in denen ein strukturelles Problem vermutet wird. Der Build-Cluster wird unter keinen Umständen Ports, die mit IGNORE markiert sind, erstellen. Verwenden Sie IGNORE zum Beispiel, wenn ein Port: kompiliert, aber nicht richtig läuft nicht auf der installierten Version von &os; läuft &os; Kernelquelltext zum Bauen benötigt, aber der Benutzer diese nicht installiert hat ein Distfile benötigt, welches aufgrund von Lizenzbeschränkungen nicht automatisch abgerufen werden kann nicht korrekt mit einem momentan installiertem Port arbeitet (der Port hängt zum Beispiel von www/apache21 ab, aber www/apache13 ist installiert) Wenn ein Port mit einem momentan installiertem Port kollidiert (zum Beispiel, wenn beide eine Datei an die selbe Stelle installieren, diese aber eine andere Funktion hat), benutzen Sie stattdessen CONFLICTS. CONFLICTS setzt IGNORE dann selbstständig. Um einen Port nur auf bestimmte Systemarchitekturen mit IGNORE zu markieren, gibt es zwei Variablen, die automatisch IGNORE für Sie setzen: ONLY_FOR_ARCHS und NOT_FOR_ARCHS. Beispiele: ONLY_FOR_ARCHS= i386 amd64 NOT_FOR_ARCHS= alpha ia64 sparc64 Eine eigene IGNORE-Ausgabe kann mit ONLY_FOR_ARCHS_REASON und NOT_FOR_ARCHS_REASON festgelegt werden. Für eine bestimmte Architektur sind Angaben durch ONLY_FOR_ARCHS_REASON_ARCH und NOT_FOR_ARCHS_REASON_ARCH möglich. Wenn ein Port i386-Binärdateien herunterlädt und installiert, sollte IA32_BINARY_PORT gesetzt werden. Wenn die Variable gesetzt ist, wird überprüft, ob das Verzeichnis /usr/lib32 für IA32-Versionen der Bibliotheken vorhanden ist, und ob der Kernel mit IA32-Kompatibilität gebaut wurde. Wenn eine dieser zwei Voraussetzungen nicht erfüllt ist, wird IGNORE automatisch gesetzt. Anmerkungen zur Implementierung Zeichenketten sollten nicht in Anführungszeichen gesetzt werden. Auch die Wortwahl der Zeichenketten sollte die Art und Weise beachten, wie die Informationen dem Nutzer angezeigt werden. Beispiele: BROKEN= this port is unsupported on FreeBSD 5.x IGNORE= is unsupported on FreeBSD 5.x resultieren in den folgenden Ausgaben von make describe: ===> foobar-0.1 is marked as broken: this port is unsupported on FreeBSD 5.x. ===> foobar-0.1 is unsupported on FreeBSD 5.x. Kennzeichnen eines Ports zur Entfernung durch <makevar>DEPRECATED</makevar> oder <makevar>EXPIRATION_DATE</makevar> Denken Sie bitte daran, dass BROKEN und FORBIDDEN nur als temporärer Ausweg verwendet werden sollten, wenn ein Port nicht funktioniert. Dauerhaft defekte Ports sollten komplett aus der Ports-Sammlung entfernt werden. Wenn es sinnvoll ist, können Benutzer vor der anstehenden Entfernung eines Ports mit DEPRECATED und EXPIRATION_DATE gewarnt werden. Ersteres ist einfach eine Zeichenkette, die angibt, warum der Port entfernt werden soll. Letzteres ist eine Zeichenkette im ISO 8601-Format (JJJJ-MM-TT). Beides wird dem Benutzer gezeigt. Es ist möglich DEPRECATED ohne EXPIRATION_DATE zu setzen (zum Beispiel, um eine neuere Version des Ports zu empfehlen), aber das Gegenteil ist sinnlos. Es gibt keine Vorschrift wie lange die Vorwarnzeit sein muss. Gegenwärtig ist es üblich einen Monat für sicherheitsrelevante Probleme und zwei Monate für Build-Probleme anzusetzen. Dies gibt allen interessierten Committern ein wenig Zeit die Probleme zu beheben. Vermeiden Sie den Gebrauch des <literal>.error</literal>-Konstruktes Der korrekte Weg eines Makefile anzuzeigen, dass der Port aufgrund eines externen Grundes nicht installiert werden kann (zum Beispiel, weil der Benutzer eine ungültige Kombination von Build-Optionen angegeben hat), ist IGNORE auf einen nicht leeren Wert zu setzen. Dieser wird dann formatiert und dem Benutzer von make install ausgegeben. Es ist ein verbreiteter Fehler .error für diesem Zweck zu verwenden. Das Problem dabei ist, dass viele automatisierte Werkzeuge, die mit dem Ports-Baum arbeiten, in dieser Situation fehlschlagen. Am Häufigsten tritt das Problem beim Versuch /usr/ports/INDEX zu bauen auf (siehe ). Jedoch schlagen auch trivialere Befehle wie make maintainer in diesem Fall fehl. Dies ist nicht akzeptabel! Wie vermeidet man die Verwendung von <literal>.error</literal> Nehmen Sie an, dass die Zeile USE_POINTYHAT=yes in make.conf enthalten ist. Der erste der folgenden zwei Makefile-Schnipsel lässt make index fehlschlagen, während der zweite dies nicht tut. .if USE_POINTYHAT .error "POINTYHAT is not supported" .endif .if USE_POINTYHAT IGNORE=POINTYHAT is not supported .endif Verwendung von <filename>sysctl</filename> Vom Gebrauch von sysctl wird, außer in Targets, abgeraten. Das liegt daran, dass die Auswertung aller makevars, wie sie während make index verwendet werden, dann den Befehl ausführen muss, welches den Prozess weiter verlangsamt. Die Verwendung von &man.sysctl.8; sollte immer durch die Variable SYSCTL erfolgen, da diese den vollständigen Pfad enthält und überschrieben werden kann, so dies als notwendig erachtet wird. Erneutes Ausliefern von Distfiles Manchmal ändern die Autoren der Software den Inhalt veröffentlichter Distfiles, ohne den Dateinamen zu ändern. Sie müssen überprüfen, ob die Änderungen offizell sind und vom Autor durchgeführt wurden. Es ist in der Vergangenheit vorgekommen, dass Distfiles still und heimlich auf dem Download-Server geändert wurden, um Schaden zu verursachen oder die Sicherheit der Nutzer zu kompromittieren. Verschieben Sie das alte Distfile und laden Sie das neue herunter. Entpacken Sie es und vergleichen Sie den Inhalt mittels &man.diff.1;. Wenn Sie nichts Verdächtiges sehen können Sie distinfo aktualisieren. Stellen Sie sicher, dass die Änderungen in Ihrem PR oder Commit-Protokoll zusammengefasst sind, um zu Gewährleisten, dass nichts Negatives passiert ist. Sie können auch mit den Autoren der Software in Verbindung treten und sich die Änderungen bestätigen lassen. Notwendige Abhilfen (Workarounds) Manchmal ist es nötig Fehler in Programmen, die mit älteren Versionen von &os; ausgeliefert werden, zu umgehen. Einige Versionen von &man.make.1; waren zumindest auf &os; 4.8 und 5.0 in Bezug auf die Behandlung von Vergleichen mit OSVERSION defekt. Dies führte häufig zu Fehlern während make describe (und damit auch während des make index für alle Ports). Abhilfe schafft hier, den bedingten Vergleich in Leerzeichen einzuschließen, z.B.: if ( ${OSVERSION} > 500023 ) Beachten Sie, dass eine Test-Installation eines Ports auf 4.9 oder 5.2 dieses Problem nicht aufspürt. Verschiedenes Die Dateien pkg-descr und pkg-plist sollten beide doppelt kontrolliert werden. Wenn Sie einen Port nachprüfen und glauben, dass man es besser machen kann, dann verbessern Sie ihn bitte. Bitte kopieren Sie nicht noch mehr Exemplare der GNU General Public License in unser System. Bitte überprüfen Sie alle gesetzlichen Punkte gründlich! Lassen Sie uns bitte keine illegale Software verbreiten!
Beispiel eines <filename>Makefile</filename> Hier ein Beispiel für ein Makefile, welches als Vorlage für einen neuen Port dienen kann. Alle zusätzlichen Kommentare in eckigen Klammern müssen entfernt werden! Es wird empfohlen, die hier gezeigte Formatierung zu übernehmen (Reihenfolge der Variablen, Leerzeichen zwischen einzelnen Abschnitten, usw.). Dadurch werden die wichtigen Informationen sofort ersichtlich. Zur Überprüfung Ihres Makefiles sollten Sie portlint verwenden. [the header...just to make it easier for us to identify the ports.] # New ports collection makefile for: xdvi [the "version required" line is only needed when the PORTVERSION variable is not specific enough to describe the port.] # Date created: 26 May 1995 [this is the person who did the original port to FreeBSD, in particular, the person who wrote the first version of this Makefile. Remember, this should not be changed when upgrading the port later.] # Whom: Satoshi Asami <asami@FreeBSD.org> # # $FreeBSD$ [ ^^^^^^^^^ This will be automatically replaced with RCS ID string by CVS when it is committed to our repository. If upgrading a port, do not alter this line back to "$FreeBSD$". CVS deals with it automatically.] # [section to describe the port itself and the master site - PORTNAME and PORTVERSION are always first, followed by CATEGORIES, and then MASTER_SITES, which can be followed by MASTER_SITE_SUBDIR. PKGNAMEPREFIX and PKGNAMESUFFIX, if needed, will be after that. Then comes DISTNAME, EXTRACT_SUFX and/or DISTFILES, and then EXTRACT_ONLY, as necessary.] PORTNAME= xdvi PORTVERSION= 18.2 CATEGORIES= print [do not forget the trailing slash ("/")! if you are not using MASTER_SITE_* macros] MASTER_SITES= ${MASTER_SITE_XCONTRIB} MASTER_SITE_SUBDIR= applications PKGNAMEPREFIX= ja- DISTNAME= xdvi-pl18 [set this if the source is not in the standard ".tar.gz" form] EXTRACT_SUFX= .tar.Z [section for distributed patches -- can be empty] PATCH_SITES= ftp://ftp.sra.co.jp/pub/X11/japanese/ PATCHFILES= xdvi-18.patch1.gz xdvi-18.patch2.gz [maintainer; *mandatory*! This is the person who is volunteering to handle port updates, build breakages, and to whom a users can direct questions and bug reports. To keep the quality of the Ports Collection as high as possible, we no longer accept new ports that are assigned to "ports@FreeBSD.org".] MAINTAINER= asami@FreeBSD.org COMMENT= A DVI Previewer for the X Window System [dependencies -- can be empty] RUN_DEPENDS= gs:${PORTSDIR}/print/ghostscript LIB_DEPENDS= Xpm.5:${PORTSDIR}/graphics/xpm [this section is for other standard bsd.port.mk variables that do not belong to any of the above] [If it asks questions during configure, build, install...] IS_INTERACTIVE= yes [If it extracts to a directory other than ${DISTNAME}...] WRKSRC= ${WRKDIR}/xdvi-new [If the distributed patches were not made relative to ${WRKSRC}, you may need to tweak this] PATCH_DIST_STRIP= -p1 [If it requires a "configure" script generated by GNU autoconf to be run] GNU_CONFIGURE= yes [If it requires GNU make, not /usr/bin/make, to build...] USE_GMAKE= yes [If it is an X application and requires "xmkmf -a" to be run...] USE_IMAKE= yes [et cetera.] [non-standard variables to be used in the rules below] MY_FAVORITE_RESPONSE= "yeah, right" [then the special rules, in the order they are called] pre-fetch: i go fetch something, yeah post-patch: i need to do something after patch, great pre-install: and then some more stuff before installing, wow [and then the epilogue] .include <bsd.port.mk> Auf dem Laufenden bleiben Die &os; Ports-Sammlung verändert sich ständig. Hier finden Sie einige Informationen, wie Sie auf dem Laufenden bleiben. FreshPorts Einer der einfachsten Wege, um sich über Aktualisierungen, die bereits durchgeführt wurden, zu informieren, ist sich bei FreshPorts anzumelden. Sie können dort beliebige Ports auswählen, die Sie beobachten möchten. Maintainern wird ausdrücklich empfohlen sich anzumelden, da Sie nicht nur über Ihre eigenen Änderungen informiert werden, sondern auch über die aller anderen Committer (Diese sind oft nötig, um über Änderungen des zugrunde liegenden Frameworks informiert zu bleiben. Obwohl es höflich wäre, vorher über solche Änderungen benachrichtigt zu werden, wird es manchmal vergessen oder ist einfach nicht möglich. Außerdem sind die Änderungen manchmal nur sehr klein. Wir erwarten von jedem in solchen Fällen nach bestem Gewissen zu urteilen). Wenn Sie Fresh-Ports benutzen möchten, benötigen Sie nur einen Account. Falls Sie sich mit einer @FreeBSD.org E-Mailadresse registriert haben, werden Sie den Anmeldelink am rechten Rand der Seite finden. Diejenigen, die bereits einen FeshPorts-Account haben, aber nicht Ihre @FreeBSD.org E-Mailadresse benutzen, können einfach Ihre E-Mailadresse auf @FreeBSD.org ändern, sich anmelden, und dann die Änderung rückgängig machen. FreshPorts bietet auch eine Überprüfungsfunktion, die automatisch alle Committs zum &os; Ports-Baum testet. Wenn Sie sich für diesen Dienst anmelden, werden Sie über alle Fehler, die bei der Überprüfung Ihres Committs auftreten, informiert. Die Webschnittstelle zum Quelltext-Repository Es ist möglich die Dateien des Quellen-Repositories mit Hilfe einer Webschnittstelle durchzusehen. Änderungen, die das gesamte Ports-System betreffen, werden jetzt in der Datei CHANGES dokumentiert. Solche, die nur bestimmte Ports betreffen, in der Datei UPDATING. Aber die maßgebliche Antwort auf alle Fragen liegt zweifellos darin, den Quelltext von bsd.port.mk und dazugehörige Dateien zu lesen. Die &os; Ports-Mailingliste Wenn Sie Maintainer sind, sollten Sie in Erwägung ziehen die &a.ports;-Mailingliste zu verfolgen. Wichtige Änderungen an der grundlegenden Funktionsweise von Ports werden dort angekündigt und dann in CHANGES committet. Der Cluster zum Bauen von &os;-Ports auf <hostid role="hostname">pointyhat.FreeBSD.org</hostid> Eine der weniger bekannten Stärken von &os; ist es, dass ein ganzer Cluster von Maschinen nur dafür reserviert ist, andauernd die Ports-Sammlung zu bauen, und zwar für jedes große &os; Release und jede Tier-1-Architektur. Die Ergebnisse können Sie unter package building logs and errors finden. Alle Ports ausser denjenigen, die als IGNORE markiert sind, werden gebaut. Ports, die als BROKEN markiert sind, werden dennoch ausprobiert, um zu sehen, ob das zugrunde liegende Problem gelöst wurde (Dies wird erreicht, indem TRYBROKEN an das Makefile des Ports übergeben wird). Der &os; Ports-Distfile-Scanner Der Build-Cluster ist dazu bestimmt, das neueste Release jedes Ports aus bereits heruntergeladenden Distfiles zu bauen. Da sich das Internet aber ständig verändert, können Distfiles schnell verloren gehen. Der FreeBSD Ports-Distfile-Scanner versucht jeden Download-Standort für jeden Port anzufragen, um herauszufinden, ob jedes Distfile noch verfügbar ist. Maintainer werden gebeten diesen Bericht regelmäßig durchzusehen, nicht nur, um den Build-Prozess für die Nutzer zu beschleunigen, sondern auch um zu vermeiden, dass auf den Maschinen, die freiwillig zur Verfügung gestellt werden, um all diese Dateien anzubieten, Ressourcen verschwendet werden. Das &os; Ports-Monitoring-System Eine weitere praktische Ressource ist das FreeBSD Ports-Monitoring-System (auch bekannt als portsmon). Dieses System besteht aus einer Datenbank, die Informationen von mehreren Quellen bezieht und es erlaubt diese über ein Webinterface abzufragen. Momentan werden die Ports-Problemberichte (PRs), die Fehlerprotokolle des Build-Clusters und die einzelnen Dateien der Ports-Sammlung verwendet. In Zukunft soll das auf die Distfile-Prüfung und weitere Informationsquellen ausgedehnt werden. Als Ausgangspunkt können Sie alle Informationen eines Ports mit Hilfe der Übersicht eines Ports betrachten. Zum Zeitpunkt des Schreibens ist dies die einzige Quelle, die GNATS PR-Einträge auf Portnamen abbildet (PR-Einreicher geben den Portnamen nicht immer in der Zusammenfassung an, obwohl wir uns das wünschen würden). Also ist portsmon ein guter Anlaufpunkt, wenn Sie herausfinden wollen, ob zu einem existierenden Port PRs oder Buildfehler eingetragen sind. Oder um herauszufinden, ob ein neuer Port, den Sie erstellen wollen, bereits eingereicht wurde.