diff --git a/de_DE.ISO8859-1/articles/contributing/article.sgml b/de_DE.ISO8859-1/articles/contributing/article.sgml
index bbd7afcce0..1283ff4516 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/articles/contributing/article.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/articles/contributing/article.sgml
@@ -1,614 +1,626 @@
%articles.ent;
]>
&os; unterstützen$FreeBSD$Dieser Artikel beschreibt, wie Einzelpersonen oder
Unternehmen das &os;-Projekt unterstützen
können.Übersetzt von Johann Kois.JordanHubbardBeigetragen von
&tm-attrib.freebsd;
&tm-attrib.ieee;
&tm-attrib.general;
UnterstützungSie wollen &os; unterstützen? Das ist großartig!
&os; ist auf die Unterstützung seiner Anwender
angewiesen, um zu überleben. Ihre
Beiträge werden nicht nur begrüßt, sie sind
für die Weiterentwicklung von &os; von elementarer
Bedeutung.Im Gegensatz zu dem, was einige Leute Ihnen einreden wollen,
müssen Sie kein Spitzenprogrammierer oder persönlicher
Freund eines Mitglieds des FreeBSD-Core-Teams sein, damit Ihre
Beiträge akzeptiert werden. Ein große und wachsende
Anzahl von internationalen Unterstützern verschiedenen
Alters und mit verschiedenen technischen Fähigkeiten
entwickelt FreeBSD weiter. Es gibt immer mehr zu tun, als
von den beteiligten Personen bewältigt werden kann, daher
freuen wir uns über jede Hilfe.Das FreeBSD-Projekt ist für ein komplettes Betriebssytem
verantwortlich, nicht nur für einen Kernel oder ein paar
verstreute Werkzeuge. Daher umfasst unsere
TODO-Liste viele verschiedene Aufgabenbereiche:
Angefangen von der Dokumentation, über Betatests und
Präsentationen bis zu Systeminstallationen und speziellen
Weiterentwicklungen des Kernels. Da Fähigkeiten in den
verschiedensten Bereichen benötigt werden, kann fast jeder
etwas zu diesem Projekt beitragen.Personen, die im kommerziellen Umfeld mit FreeBSD zu tun haben,
sind ebenfalls aufgefordert, sich bei uns zu melden. Brauchen Sie
eine spezielle Erweiterung, damit Ihr Produkt funktioniert? Wir
kommen Ihren Wünschen gerne entgegen, vorausgesetzt, sie sind
nicht zu speziell. Arbeiten Sie an einem Mehrwertprodukt? Dann
informieren Sie uns bitte! Wir könnten in der Lage sein, an
einem Teil davon mitzuarbeiten. Die Welt der freien Software
fordert viele bestehenden Annahmen über die Entwicklung, den
Verkauf und die Wartung von Software heraus, und wir bitten Sie,
ernsthaft darüber nachzudenken.Was wird gebraucht?Die folgende Liste von Aufgaben und Unterprojekten
repräsentiert eine Zusammenfassung von
verschiedenen TODO-Listen und
Benutzerwünschen.Aufgaben für Nicht-ProgrammiererViele Menschen, die an FreeBSD beteiligt sind, sind keine
Programmierer. Es sind Leute, die an der Dokumentation arbeiten,
Internetseiten erstellen oder einfach Hilfe anbieten. Alles, was
diese Leute mitbringen müssen, sind Zeit und die
Bereitschaft, etwas zu lernen.Lesen Sie die häufig gestellten Fragen (FAQ) und
das Handbuch gelegentlich. Wenn etwas schlecht erklärt
wird, veraltet oder einfach falsch ist, teilen Sie es uns
mit. Oder noch besser, korrigieren Sie es (SGML ist nicht
schwer zu erlernen, wir akzeptieren aber auch Vorschläge
im ASCII-Format.).Helfen Sie dabei, die Dokumentation in Ihre Muttersprache
zu übersetzen. Wenn an der Übersetzung in Ihre
Sprache bereits gearbeitet wird, helfen Sie, indem Sie
weitere Dokumente übersetzen, oder sorgen Sie dafür,
dass die Übersetzungen aktuell sind. Lesen Sie zuerst
die
Übersetzungs-FAQ der Fibel für neue
Mitarbeiter des FreeBSD-Dokumentations-Projekts. Sie
verpflichten sich dabei nicht dazu, jede einzelne Seite zu
übersetzen — als Freiwilliger übersetzen
Sie genau so viel, wie Sie wollen. Wenn jemand mit der
Übersetzung beginnt, beteiligen sich fast immer auch
andere Personen daran. Wenn Sie nur Zeit und
Energie für einen Teil der Dokumentation haben, dann
übersetzen Sie bitte die Installationsanleitung.Lesen Sie &a.questions; sowie die &ng.misc;
gelegentlich (oder sogar regelmäßig). Es kann
sehr befriedigend sein, wenn Sie Ihr Wissen teilen und
anderen Leuten dabei helfen können, deren Probleme zu
lösen; vielleicht lernen Sie sogar noch etwas Neues!
Diese Foren können auch eine Quelle für Ideen
sein, an denen man arbeiten könnte.Aufgaben für ProgrammiererDie meisten der hier aufgeführten Aufgaben erfordern
entweder einen bedeutenden Zeitaufwand oder eine sehr gute
Kenntnis des FreeBSD-Kernels, oder beides. Es gibt jedoch
genug Aufgaben, die auch für
Wochenendprogrammierer geeignet sind.Wenn Sie FreeBSD-CURRENT installiert haben und über
eine schnelle Internetanbindung verfügen, können
Sie von current.FreeBSD.org
ein täglich neu erzeugtes Release herunterladen —
versuchen Sie dann hin und wieder, das neueste Release zu
installieren und melden Sie dabei eventuell auftretende
Fehler.Lesen Sie &a.bugs;. Es könnte ein Problem geben,
an dem Sie konstruktiv mitarbeiten könnten, oder
für das es Patches gibt, die Sie testen könnten.
Oder Sie könnten sogar versuchen, eines dieser Probleme
selbst zu beheben.Wenn Sie von Fehlerbehebungen wissen, die zwar
erfolgreich auf -CURRENT angewendet wurden, die aber nach
einem bestimmten Zeitraum nicht in -STABLE eingebracht
wurden (normalerweise innerhalb einiger Wochen), erinnern
Sie den Committer höflich daran.Verschieben Sie beigetragene Software im Quellcodebaum
nach src/contrib.Stellen Sie sicher, dass der Code in
src/contrib aktuell ist.Bauen Sie den Quellcodebaum (oder einen Teil des
Baumes) mit aktivierten Compilerwarnungen und beheben
Sie auftretende Fehlermeldungen.Beheben Sie Fehlermeldungen bei der Installation
von Ports, die auf unsauberen Code hinweisen (etwa die
Verwendung von gets() oder die
Einbindung von malloc.h).Wenn Sie einen Port repariert haben, senden Sie Ihre
Patches an die ursprünglichen Autoren (die dadurch
die nächste Version des Ports verbessern
können).Besorgen Sie sich Kopien von wichtigen Standards wie
&posix;. Als Ausgangspunkt für Ihre Suche können
Sie die Seite des FreeBSD
C99 & POSIX Standards Conformance Project verwenden.
Vergleichen Sie das Verhalten von FreeBSD mit dem von dem
jeweiligen Standard geforderten Verhalten. Verhält
sich FreeBSD in einem Bereich unterschiedlich, sollten Sie
einen Problembericht (PR) einsenden. Wenn Sie dazu in der
Lage sind, können Sie sich auch eine Lösung des
Problems überlegen und Ihrem PR einen Patch
anfügen. Wenn Sie der Meinung sind, dass der Standard
nicht korrekt ist, können Sie auch das jeweilige
Standardgremium um weitere Informationen bitten.Schlagen Sie weitere Aufgaben für diese Liste
vor!Die PR-Datenbank durchsehenproblem reports databaseDie FreeBSD
PR-Datenbank enthält alle derzeit offenen
Problemberichte und Verbesserungswüsche, die von
Anwendern eingereicht wurden. Die PR-Datenbank enthält
sowohl Aufgaben für Programmierer als auch für
Nichtprogrammierer. Gehen Sie die Liste der offenen PRs durch,
um festzustellen, ob Sie ein Problem interessiert. Bei manchen
Berichten geht es nur darum, zu überprüfen, ob der
bereitgestellte Patch korrekt funktioniert. Andere
Problemberichte sind hingegen komplexer, oder beinhalten
überhaupt keinen Lösungsvorschlag.Beginnen Sie mit den PRs, die niemandem zugewiesen sind.
Ist ein PR, für den Sie eine Lösung hätten,
bereits jemandem zugewiesen, nehmen Sie mit dem dafür
Zuständigen Kontakt auf und fragen Sie ihn, ob Sie an
der Lösung mitarbeiten können — es könnte
etwa bereits ein Patch existieren, der nur noch getestet werden
muss, oder Sie könnten weitere Ideen mit ihm
diskutieren.
+
+
+ Wählen Sie einen der Einträge auf der
+ Ideen-Seite aus
+
+ Die Liste
+ von Projekten und Ideen für &os; ist auch
+ für Freiwillige interessant, die etwas zum &os; Projekt
+ beitragen möchten. Diese Liste wird regelmäßig
+ aktualisiert und enthält Einträge für Programmierer
+ und Nicht-Programmierer sowie Informationen zu jedem Projekt.
+ Was Sie tun könnenMögliche Beiträge lassen sich in fünf
Kategorien einteilen:Fehlerberichte und allgemeine VorschlägeEine Idee oder ein Vorschlag von
allgemeinem technischen Interesse sollte
an &a.hackers; geschickt werden. Personen, die an solchen
Fragen interessiert sind (und kein Problem mit einem
hohen Mailaufkommen haben!) können
die Mailingliste &a.hackers; auch abonnieren. Informationen
zu dieser und anderen Mailinglisten finden Sie im
FreeBSD Handbuch.Wenn Sie einen Fehler gefunden oder eine Verbesserung
entwickelt haben, vergessen Sie nicht, einen Bericht über
&man.send-pr.1; oder dessen Internetschnittstelle
zu erstellen. Versuchen Sie bitte, jedes Feld auszufüllen.
Ist Ihr Patch kleiner als 65 KB, sollten Sie ihn direkt in
den Bericht einbauen. Kann der Patch direkt auf den Quellcodebaum
angewendet werden, fügen Sie [PATCH]
im Synopsis-Feld ein. Wenn Sie einen Patch einfügen,
verwenden Sie bitte kein copy-and-paste,
weil dadurch Tabulatoren in Leerzeichen umgewandelt werden, was
den Patch unbrauchbar macht. Sind die Patches größer
als 20 KB, sollten Sie sie komprimieren und mit
&man.uuencode.1; umwandeln.Nachdem Sie einen Bericht versandt haben, erhalten Sie eine
E-Mail, die eine Bestätigung sowie eine
Identifikationsnummer enthält. Geben Sie diese Nummer im
Betreff der Nachricht an ("Re: kern/3377"),
wenn Sie neue Informationen zu diesem Problem an
&a.bugfollowup; senden.
Zusätzliche Informationen zu Problemberichten sollten immer
auf diese Art und Weise verschickt werden.Sollten Sie innerhalb einer Woche keine Bestätigung
erhalten, oder &man.send-pr.1; nicht verwenden können,
können Sie über &a.bugs; jemanden bitten, dies
für Sie zu erledigen.Weitere Informationen zum Verfassen von guten
Problemberichten finden Sie im entsprechenden
Artikel.Änderungen der Dokumentationdocumentation submissionsÄnderungen der Dokumentation werden vom &a.doc;
überwacht. Lesen Sie bitte die Fibel für neue
Mitarbeiter des FreeBSD-Dokumentationsprojekts für
weitere Informationen. Korrekturen und Ergänzungen
(selbst kleine Änderungen sind willkommen!) werden mit
&man.send-pr.1; übermittelt. Lesen Sie dazu den Abschnitt
Fehlerberichte und allgemeine
Vorschläge.Änderungen am vorhandenen QuellcodeFreeBSD-CURRENTÄnderungen des existierenden Quellcodes sind etwas
komplizierter. Entscheidend ist hier, wie
vertraut Sie mit dem aktuellen Entwicklungsstand von
FreeBSD sind. Es existiert eine spezielle, ständig
aktualisierte Version von FreeBSD, die als
FreeBSD-CURRENT bekannt ist. Diese ist auf
verschiedenen Wegen erhältlich und stellt den
aktuellen Stand der Entwicklung dar. Lesen Sie den Abschnitt
FreeBSD-CURRENT vs. FreeBSD-STABLE des Handbuchs
für weitere Informationen zur Installation und Verwendung
von FreeBSD-CURRENT.Arbeiten Sie mit älteren Quellcodeversionen, kann
dies leider bedeuten, das Ihre Änderungen obsolet sind,
oder sich nicht mehr in FreeBSD reintegrieren lassen. Dieses
Risiko lässt sich verringern, wenn Sie die Mailinglisten
&a.announce; und &a.current; abonnieren, auf denen aktuelle
Systemänderungen diskutiert werden.Wenn Ihre Änderungen auf ausreichend aktuellen Quellen
beruhen, erstellen Sie als Nächstes einen Differenzensatz,
den Sie an die FreeBSD-Entwickler schicken. Eine solche
Differenz erstellen Sie mit &man.diff.1;.Das bevorzugte &man.diff.1;-Format für das Versenden
von Patches ist das sogenannte unified
output-Format, das Sie mit
diff -u erstellen. Für
größere Änderungen kann allerdings das
context output-Format
(erzeugt mit diff -c) die bessere Wahl
sein.diffDazu ein Beispiel:&prompt.user; diff -c oldfile newfile
oder
&prompt.user; diff -c -r olddir newdir
würde einen solchen Satz von Differenzen für die angegebene
Verzeichnishierarchie erzeugen.&prompt.user; diff -u oldfile newfile
oder
&prompt.user; diff -u -r olddir newdir
hätte den gleichen Effekt, allerdings erfolgt die Ausgabe
im unified diff-Format.Lesen Sie dazu auch &man.diff.1;.Nachdem Sie den Differenzensatz erstellt und mit
&man.patch.1; getestet haben, sollten Sie ihn an das
FreeBSD-Projekt senden. Verwenden Sie dazu &man.send-pr.1;
(wie im Abschnitt Fehlerberichte und allgemeine
Vorschläge beschrieben). Senden Sie die
Differenzen nicht nur an &a.hackers;, da
diese sonst verloren gehen. Wir freuen uns über Ihren
Beitrag (schließlich ist FreeBSD ein Freiwilligenprojekt);
wir sind aber manchmal nicht in der Lage, das Problem sofort
anzugehen. Es verbleibt aber in der PR-Datenbank, bis wir
dafür Zeit finden. Verwenden Sie den Begriff
[PATCH] im Synopsis-Feld des Berichts.uuencodeSie können auch ein tar-Archiv
erzeugen (was vor allem dann sinnvoll ist, wenn Sie Dateien
hinzugefügt, gelöscht oder umbenannt haben) und
&man.uuencode.1; auf das Archiv anwenden. Mit &man.shar.1;
erzeugte Archive sind ebenfalls willkommen.Wenn Ihre Änderungen potentielle Probleme aufweisen,
wie Unklarheiten im Hinblick auf das Copyright, oder Sie
einfach eine genaue Überprüfung Ihrer Änderungen
möchten, sollten Sie die Änderungen an das &a.core;
schicken, statt sie mit &man.send-pr.1; zu versenden. Die
Mailingliste &a.core; erreicht nur eine kleine Gruppe von
Leuten, die sich um die tägliche Arbeit an FreeSD
kümmern. Beachten Sie aber, dass diese Gruppe
sehr beschäftigt ist. Daher sollten
Sie nur dann eine E-Mail an sie schicken, wenn es absolut
notwendig ist.&man.intro.9; und &man.style.9; beschreiben den zu
verwendenden Programmierstil. Bevor Sie also Code
versenden, sollten Sie diese Informationen gelesen
haben.Neuer Code oder große MehrwertpaketeHandelt es sich um einen bedeutenden Beitrag oder um
das Hinzufügen von neuen wichtigen Fähigkeiten zu
FreeBSD, ist es fast immer notwendig, die Änderungen
als uuencoded tar-Dateien
zu versenden, oder diese auf einer Internetseite oder einem
FTP-Server bereitzustellen. Haben Sie keinen eigenen
Speicherplatz im Internet, sollten Sie auf einer
entsprechenden Mailinglisten nachfragen, ob jemand diese
Aufgabe für Sie übernehmen kann.Arbeitet man mit großen Codebeständen,
kommt man unweigerlich mit den unterschiedlichen Lizenzen
in Berührung. Code, der in FreeBSD enthalten ist,
kann unter den folgenden Lizenzen stehen:BSD-LizenzDer BSD-Lizenz. Diese Lizenz wird von uns bevorzugt,
weil sie an keine Bedingungen geknüpft
ist und daher für kommerzielle Unternehmen sehr
attraktiv ist. Das FreeBSD-Projekt unterstützt diese
kommerzielle Verwendung, die manchmal sogar in eine
Förderung des FreeBSD-Projekts mündet.GPLGNU General Public LicenseGNU General Public LicenseDer GNU General Public License, oder GPL.
Diese Lizenz ist nicht ganz so beliebt bei uns, da sie
die kommerzielle Nutzung des Quellcodes einschränkt.
In Anbetracht der schieren Menge an GPL-Quellcode, den
wir derzeit benötigen (wie Compiler, Assembler oder
Textformatierer) wären wir aber schlecht beraten,
Beiträge, die unter dieser Lizenz stehen, abzulehnen.
Code, der unter der GPL steht, befindet sich in einem
gesonderten Bereich des Quellcodebaums, und zwar unter
/sys/gnu oder
/usr/src/gnu, und ist daher für
jeden, für den die GPL ein Problem darstellt, sofort
erkennbar.Beiträge, die unter einer dieser Lizenzen stehen,
müssen sorgfältig geprüft werden, bevor ihre
Aufnahme in FreeBSD in Betracht gezogen wird. Beiträge,
für die besonders restriktive Lizenzen gelten, werden
generell abgelehnt, obwohl die Autoren ermutigt werden,
ihre Veränderungen über ihre eigenen Kanäle
verfügbar zu machen.Um Ihre Arbeit unter die BSD-Lizenz zu
stellen, fügen Sie den folgenden Text am Beginn jeder
von Ihnen erstellten Quellcodedatei ein, wobei Sie den Text
zwischen den %%-Zeichen durch die
entsprechenden Informationen ersetzt:Copyright (c) %%Jahr der Veröffentlichung%%
%%Ihr Name%%, %%Ihr Land%% %%Ihre Postleitzahl%%.
All rights reserved.
Redistribution and use in source and binary forms, with or without
modification, are permitted provided that the following conditions
are met:
1. Redistributions of source code must retain the above copyright
notice, this list of conditions and the following disclaimer as
the first lines of this file unmodified.
2. Redistributions in binary form must reproduce the above copyright
notice, this list of conditions and the following disclaimer in the
documentation and/or other materials provided with the distribution.
THIS SOFTWARE IS PROVIDED BY %%Ihr Name%% ``AS IS'' AND ANY EXPRESS OR
IMPLIED WARRANTIES, INCLUDING, BUT NOT LIMITED TO, THE IMPLIED WARRANTIES
OF MERCHANTABILITY AND FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE ARE DISCLAIMED.
IN NO EVENT SHALL %%Ihr Name%% BE LIABLE FOR ANY DIRECT, INDIRECT,
INCIDENTAL, SPECIAL, EXEMPLARY, OR CONSEQUENTIAL DAMAGES (INCLUDING, BUT
NOT LIMITED TO, PROCUREMENT OF SUBSTITUTE GOODS OR SERVICES; LOSS OF USE,
DATA, OR PROFITS; OR BUSINESS INTERRUPTION) HOWEVER CAUSED AND ON ANY
THEORY OF LIABILITY, WHETHER IN CONTRACT, STRICT LIABILITY, OR TORT
(INCLUDING NEGLIGENCE OR OTHERWISE) ARISING IN ANY WAY OUT OF THE USE OF
THIS SOFTWARE, EVEN IF ADVISED OF THE POSSIBILITY OF SUCH DAMAGE.
$Id$Eine Kopie dieses Textes finden Sie unter
/usr/share/examples/etc/bsd-style-copyright.Geld, Hardware oder InternetzugangWir freuen uns immer, wenn jemand das FreeBSD-Projekt
durch Spenden unterstützen will. Auch kleine Spenden
können eine große Wirkung haben. Hardwarespenden
sind ebenfalls sehr wichtig, um die Liste der von FreeBSD
unterstützten Hardware erweitern zu können, da
uns die Mittel zum Erwerb dieser Hardware fehlen.GeldspendenDie FreeBSD Foundation ist eine gemeinnützige
Gesellschaft, die zur Unterstützung des FreeBSD-Projekts
geschaffen wurde. Sie ist nach dem Paragraphen 501(c)3
sowohl von der amerikanischen Einkommenssteuer als auch von
der des Staates Colorado befreit. Spenden an solche
steuerbefreiten Gesellschaften können unter gewissen
Umständen steuermindernd geltend gemacht werden.Sie können Spenden in Scheckform an folgende Adresse
senden:
The FreeBSD Foundation
7321 Brockway Dr.Boulder, CO80303USADie FreeBSD Foundation ist nun auch in der Lage, Spenden
durch das PayPal-System entgegenzunehmen. Solche Spenden
können über die Homepage der
Foundation erfolgen.Für weitere Informationen zur FreeBSD Foundation
sollten Sie den Artikel
The FreeBSD Foundation -- an Introduction lesen. Sie
erreichen die FreeBSD Foundation über die
E-Mail-Adresse bod@FreeBSDFoundation.org.HardwarespendendonationsDas FreeBSD-Projekt freut sich, wenn jemand benötigte
Hardware spenden will. Sind Sie daran interessiert, setzen
Sie sich bitte mit dem Donations Liaison
Office in Verbindung.Internetzugang zur Verfügung stellenWir sind ständig auf der Suche nach neuen FTP-,
WWW- oder cvsup-Spiegeln. Wenn Sie einen
solchen Spiegel einrichten wollen, lesen Sie bitte den Artikel
Mirroring FreeBSD,
der weitere Informationen enthält.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/examples/appendix.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/examples/appendix.sgml
index 3d2dc7083a..551e9152c8 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/examples/appendix.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/examples/appendix.sgml
@@ -1,381 +1,381 @@
BeispieleIn diesem Anhang sind SGML-Beispieldokumente und Befehle
enthalten, die zeigen, wie man aus DocBook-Dokumenten verschiedene
Ausgabeformate erzeugen kann. Sofern alle Werkzeuge für das
Dokumentationsprojekt ordnungsgemäß installiert wurden,
können die angebotenen Beispiele direkt übernommen
werden.Die Beispiele dieses Abschnitts sind bewusst einfach aufgebaut.
Daher fehlen in den Beispielen einige Elemente, insbesondere
Elemente für die Titelei. Weitere DocBook-Beispiele
können in den DocBook-Quellen dieses und anderer Dokumente
des FDPs gefunden werden. Die Quellen des FDPs sind über
CVSup und online unter
verfügbar.Um Irritationen zu vermeiden, bauen die SGML-Beispiele auf der
4.1er Standard-DocBook DTD anstatt auf der erweiterten
FreeBSD-Variante auf. Ebenso werden die Standardstylesheets von
Norman Welsh, anstatt der angepassten Stylesheets des
FreeBSD-Dokumentationsprojektes benutzt. Dadurch eignen sich die
Beispiele auch als generische DocBook-Vorlagen.DocBook-Buch (book)Ein DocBook-Buch (book)Ein BuchbeispielVornameNachnamevorname.nachname@domain.de2000UrheberhinweisFalls das Buch eine Zusammenfassung hat, sollte sie
hier stehen.EinleitungFalls das Buch eine Einleitung hat, sollte diese hier
stehen.Das erste KapitelDas ist das erste Kapitel des Buches.Der erste AbschnittDas ist der erste Abschnitte des Buches.]]>DocBook-Artikel (article)Ein DocBook-Artikel (article)Ein BeispielartikelVornameNachnamevorname.nachname@domain.de2000UrheberhinweisFalls der Artikel eine Zusammenfassung hat, sollte sie
hier stehen.Der erste AbschnittDas ist der erste Abschnitt des Artikels.Der erste UnterabschnittDas ist der erste Unterabschnitt des Artikels.
]]>
Ausgabeformate erzeugenFür diesen Abschnitt wird vorausgesetzt, dass die
im Port textproc/docproj
enthaltene Software manuell oder über das Portssystem
installiert wurde. Weiter wird vorausgesetzt, dass alle
Programme unterhalb des Verzeichnisses
/usr/local installiert
worden sind und die Verzeichnisse, die die ausführbaren
Programme enthalten, in der Variable PATH
enthalten sind.Benutzung von JadeEin DocBook-Dokument in eine einzelne HTML-Datei
umwandeln&prompt.user; jade -V nochunks \
-c /usr/local/share/sgml/docbook/dsssl/modular/catalog \
-c /usr/local/share/sgml/docbook/catalog \
-c /usr/local/share/sgml/jade/catalog \
-d /usr/local/share/sgml/docbook/dsssl/modular/html/docbook.dsl \
-t sgml datei.sgml > datei.html Übergibt den Parameter
nochunks an die Stylesheets. Dadurch
wird die gesamte Ausgabe nach
STDOUT geschrieben (bei der Benutzung
von Norm Walshs Stylesheets).Legt die von Jade zur Verarbeitung benötigten
drei Kataloge fest. Der erste Katalog enthält
Informationen zu den DSSSL-Stylesheets, der zweite zur
DocBook DTD und der dritte Jade-spezifische
Informationen.Übergibt den vollen Pfad zum
DSSSL-Stylesheet, das von Jade zur
Verarbeitung des Dokuments benutzt wird.Weist Jade an, eine
Transformation von einer DTD zu
einer anderen DTD vorzunehmen. In diesem Falle, von der
DocBook DTD zur HTML DTD.Legt fest, welche Datei Jade verarbeiten soll und
leitet die Ausgabe in die Datei
datei.html um.Ein DocBook-Dokument in mehrere kleine HTML-Dateien umwandeln&prompt.user; jade \
-c /usr/local/share/sgml/docbook/dsssl/modular/catalog \
-c /usr/local/share/sgml/docbook/catalog \
-c /usr/local/share/sgml/jade/catalog \
-d /usr/local/share/sgml/docbook/dsssl/modular/html/docbook.dsl \
-t sgml datei.sgml Legt die von Jade zur Verarbeitung benötigten
drei Kataloge fest. Der erste Katalog enthält
Informationen zu den DSSSL-Stylesheets, der zweite zur
DocBook DTD und der dritte Jade-spezifische
Informationen.Übergibt den vollen Pfad zum
DSSSL-Stylesheet, das von Jade zur
Verarbeitung des Dokuments benutzt wird.Weist Jade an, eine
Transformation von einer DTD zu
einer anderen DTD vorzunehmen. In diesem Falle, von der
DocBook DTD zur HTML DTD.Legt die zu verarbeitende Datei fest. Die
Stylesheets ermitteln eigenständig die Namen aller
HTML-Ausgabedateien.Abhängig von der Struktur des zu verarbeitenden
Dokumentes und den Stylesheetregeln zur Aufteilung des
Dokumentes, kann dieser Befehl auch nur eine einzelne
HTML-Datei erzeugen.Ein DocBook-Dokument nach Postscript umwandelnUm eine Postscript-Ausgabe zu erzeugen, muss zuerst
die SGML-Quelle in eine &tex;-Datei umgewandelt werden.&prompt.user; jade -Vtex-backend \
-c /usr/local/share/sgml/docbook/dsssl/modular/catalog \
-c /usr/local/share/sgml/docbook/catalog \
-c /usr/local/share/sgml/jade/catalog \
-d /usr/local/share/sgml/docbook/dsssl/modular/print/docbook.dsl \
-t tex datei.sgmlWeist die Stylesheets an, verschiedene
&tex;-spezifische Optionen zu benutzen.Legt die von Jade zur Verarbeitung benötigten
drei Kataloge fest. Der erste Katalog enthält
Informationen zu den DSSSL-Stylesheets, der zweite zur
DocBook DTD und der dritte Jade-spezifische
Informationen.Übergibt den vollen Pfad zum
DSSSL-Stylesheet, das von Jade zur
Verarbeitung des Dokuments benutzt wird.Weist Jade an, die Ausgabe in &tex;
umzuwandeln.Die so erzeugte .tex-Datei
muss anschließend mittels tex,
unter Angabe des Makropakets
&jadetex weiterverarbeitet
werden.&prompt.user; tex "&jadetex" datei.textex muss mindestens
dreimal ausgeführt werden. Der erste Lauf ermittelt die
die Querverweise innerhalb des Dokumentes, die
für Stichwortverzeichnisse und ähnliches
benötigt werden.Warnungen, wie LaTeX Warning: Reference `136'
on page 5 undefined on input line 728., die zu
diesem Zeitpunkt ausgegeben werden, können ohne
weiteres ignoriert werden.Der zweite Lauf kann jetzt, da mehr Informationen, wie
zum Beispiel die Seitenlängen, zur Verfügung
stehen, Einträge im Stichwortverzeichnis und
Querverweise genauer bestimmen.Der dritte Lauf ist für abschließende
Aufräumarbeiten notwendig. Die so von
tex erzeugte Ausgabe befindet sich
anschließend in der Datei
datei.div.Zum Schluss muss noch dvips
aufgerufen werden, um die .div-Datei in
ein Postscript-Dokument umzuwandeln.&prompt.user; dvips -o datei.ps datei.dviEine PDF-Datei aus einem DocBook-Dokument
erzeugenDie ersten Schritte, um ein DocBook-Dokument in ein PDF
umzuwandeln, stimmen mit denen überein, die notwendig sind,
um eine Postscript-Ausgabe zu erzeugen ().Nachdem die .tex-Datei durch
Jade erzeugt wurde, muss
pdfTex mit mit &pdfjadetex-Paket anstelle von tex
aufgerufen werden.&prompt.user; pdftex "&pdfjadetex" datei.texDieser Befehl muss ebenfalls dreimal ausgeführt werden.
Am Ende liegt mit
datei.pdf
das fertige PDF-Dokument vor. Weitere Schritte sind jetzt
nicht mehr notwendig.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/sgml-primer/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/sgml-primer/chapter.sgml
index e702c7c8bb..0e451ab171 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/sgml-primer/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/sgml-primer/chapter.sgml
@@ -1,1976 +1,1976 @@
Die SGML-FibelDie Mehrzahl der Dokumente des FDPs sind in SGML geschrieben.
Ziel dieses Kapitels ist es, genau zu erklären, was
das bedeutet und wie man die SGML-Quellen liest und versteht.
Ebenso werden die in den Quellen genutzten Kniffe erklärt,
auf die man beim Lesen der Dokumente stoßen wird.Teile dieses Kapitels basieren auf Mark Galassis Get
Going With DocBook.ÜberblickIn den guten alten Zeiten war der Umgang mit
elektronischem Text einfach. Man musste
lediglich wissen, welcher Zeichensatz (ASCII, EBCDIC oder ein
anderer) vorlag. Text war einfach Text und sah so aus, wie man
ihn sah. Keine Extras, keine Formatierungen und kein sonstiger
Schnickschnack.Für viele Zwecke war dies allerdings nicht ausreichend.
Von einem machinenlesbaren Text wird erwartet, dass er auch von
Maschinen gelesen und intelligent weiterverarbeitet werden kann.
Einzelne Stellen sollen hervorgehoben werden, andere sollen in ein
Glossar aufgenommen werden oder auf andere Textstellen
verweisen. Dateinamen wiederum sollen in einer
schreibmaschinenähnlichen Schrift auf dem
Bildschirm dargestellt werden, der Ausdruck soll jedoch in
Schrägschrift oder in einer beliebigen anderen
Darstellungsform erfolgen.Anfänglich gab es die Hoffnung, dass die
Künstliche Intelligenz (KI) helfen würde, dieses Ziel
zu erreichen. Computer sollte den Text lesen und dazu in der Lage
sein, selbstständig wichtige Formulierungen, Dateinamen,
Benutzereingaben oder Beispiele zu erkennen. Leider verlief die
Entwicklung in diesem Bereich nicht wie gewünscht und Computer
benötigen nach wie vor etwas Unterstützung, bevor sie
Texte vernünftig verarbeiten können.Genauer gesagt, man muss ihnen sagen, was was ist. Sehen
wir Menschen uns folgende Zeilen an:
Löschen Sie /tmp/foo mittels &man.rm.1;.&prompt.user; rm /tmp/foo
fällt es uns leicht zu erkennen, was ein Dateiname, ein
einzugebender Befehl oder ein Verweis auf eine Hilfeseite ist. Das
kann ein Computer, der einen Text verarbeitet, nicht. Aus diesem
Grund ist es notwendig, Texte mit weiteren Informationen
auszuzeichnen.Der Begriff AuszeichnungIm
angelsächischschen Sprachraum wird von
markup
gesprochen. bedeutet, dass
sich der Wert eines Textes erhöht, aber auch seine Kosten.
Durch Auszeichnungen wird einem Dokument zusätzlicher Text
hinzugefügt, der aber von dem eigentlichen Dokumenteninhalt
auf eine bestimmte Art und Weise unterschieden werden kann, so
dass Programme die Auszeichnung erkennen können und
mittels dieser Informationen während der Verarbeitung in
der Lage sind, Entscheidungen zu treffen. Texteditoren
können diese Auszeichnungselemente vor dem Benutzer
verbergen, um zu vermeiden, dass er durch sie abgelenkt
wird.Die durch die Auszeichnungselemente im Textdokument
zusätzlich abgelegten Informationen erhöhen den Wert
des Dokuments. Allerdings muss diese Arbeit in den meisten
Fällen von einem Menschen getan werden – wären
Maschinen dazu fähig, wären zusätzliche
Auszeichnungselemente unnötig. Der damit verbundene Aufwand
erhöht die Kosten, die durch die
Erstellung des Dokuments entstehen.Das etwas weiter oben gegebene Beispiel sieht im Quelltext
so aus:Löschen Sie /tmp/foo mittels &man.rm.1;.
&prompt.user; rm /tmp/foo]]>Die Auszeichnungselemente sind deutlich vom eigentlichen
Inhalt zu unterscheiden.Die Einführung von Auszeichnungselementen setzt voraus,
dass festgelegt wird, welche Bedeutung einzelne Elemente haben
und wie diese interpretiert werden. Sie brauchen daher eine
Auszeichnungssprache, der Sie folgen, wenn Sie eigene
Dokumente verfassen.Natürlich kann es keine universelle
Auszeichnungssprache geben und eine einzige mag nicht
ausreichend für alle möglichen Anwendungsfälle
sein. Eine Sprache für technische Dokumente wird sich
wahrscheinlich stark von einer für Kochrezepte
unterscheiden. Die universelle Lösung ist eine
Basissprache, mit deren Hilfe weitere Sprachen entwickelt werden
können – eine
Meta-Auszeichungssprache also.Genau diese Anforderung wird von der Standard Generalized
Markup Language (SGML) erfüllt. Mit ihrer
Hilfe wurden viele andere Auszeichungssprachen wie
beispielsweise HTML und DocBook, welche beide von FDP genutzt
werden, entwickelt.Die eigentliche Sprachdefinition erfolgt in einer
Dokumenten-Typ-Definition (DTD). Innerhalb dieser DTD werden die
Namen der einzelnen Elemente, deren mögliche Reihenfolge
und Verschachtelung sowie weitere Informationen
festgelegt.Eine DTD ist eine
vollständige Definition aller
möglichen Sprachelemente, ihrer
ReihenfolgeBei natürlichen Sprachen spricht
man vom Satzbau – demjenigen Konstrukt, das unter
anderem die Position des Subjekts, Objekts und
Prädikats in einem Satz festlegt.,
optionaler Elemente und so weiter und so weiter. Dank dieser
recht formalen Festlegung ist es möglich,
SGML-Parser zu entwickeln, die sowohl ein
Dokument als auch seine DTD einlesen und anhand dieser DTD
prüfen können, ob das Dokument allen Anforderungen der
DTD entspricht. Dieser Vorgang wird allgemein als
Validierung des Dokuments
bezeichnet.Das Validieren eines SGML-Dokuments gegen eine DTD
überprüft lediglich die korrekte Syntax des
Dokuments, dass heißt, ob nur gültige
Auszeichnungselemente verwendet wurden und ihre Reihenfolge
stimmt. Dabei wird nicht geprüft, ob
die Elemente der DTD sinngemäß
verwandt wurden. Sollten beispielsweise alle Dateinamen als
Funktionsnamen ausgezeichnet worden sein, so würde der
Parser keinen Fehler signalisieren. Formaler ausgedrückt:
Der Parser prüft die Syntax, aber nicht die
Semantik.Es ist anzunehmen, dass, wenn man selber vor hat
Dokumentation für das FDP zu schreiben, der
größte Teil davon mit Hilfe von HTML oder DocBook
geschrieben werden wird. Aus diesem Grunde wird an dieser Stelle
nicht erklärt, wie eine DTD entwickelt wird.Von Elementen, Tags und AttributenAlle in SGML geschriebenen DTDs haben bestimmte gemeinsame
Eigenschaften. Das ist nicht verwunderlich, da sich die hinter
SGML stehende Idee unweigerlich bemerkbar macht. Zwei der
markantesten Merkmale dieser Idee sind die Begriffe
Inhalt und
Element.Von einem Dokument, unabhängig, ob es sich um eine
einzelne Webseite oder ein langes Buch handelt, wird angenommen,
dass es einen wie auch immer gearteten Inhalt hat. Dieser
lässt sich selbst wiederum in Teilelemente
aufspalten, die ebenso zerlegbar sind. Durch die Aufnahme von
Auszeichnungselementen in einen Text, werden diese einzelnen
Elemente eindeutig benannt und voneinander abgegrenzt.Nimmt man zum Beispiel ein typisches Buch, so kann man es
auf der obersten Ebene als ein Ganzes, als ein Element
betrachten. Dieses Buch-Element enthält nun
Kapitel, die wiederum selbst als Elemente bezeichnet werden
können. Jedes einzelne Kapitel enthält weitere
Elemente. So gibt es beispielsweise Absätze, Zitate und
Fußnoten. Jeder Absatz kann wiederum selbst Elemente
enthalten, die helfen, den Absatzinhalt als direkte Rede oder
als Namen eines der Protagonisten einer Geschichte zu
identifizieren.Wenn man möchte, kann man sich das als
UnterteilungIm
angelsächsichen Sprachraum wird hier von
chunking gesprochen. des
Inhalts vorstellen. Auf der obersten Ebene gibt es ein Element:
das Buch selbst. Schaut man ein wenig tiefer, findet man weitere
Teilelemente: die einzelnen Kapitel. Diese sind wiederum
unterteilt in Absätze, Fußnoten, Namen und so weiter
und so weiter.Anzumerken ist an dieser Stelle, dass das eben gesagte
ohne weiteres auf jeden Inhaltstyp angewandt werden kann, auch
ohne dass von SGML die Rede ist. Man
könnte beispielsweise einfach verschiedene Stifte nehmen
und einen Ausdruck dieser Fibel vor sich hinlegen und dann mit
verschiedenen Farben die einzelnen Abschnitte des Buchinhalts
markieren.Leider gibt es keinen elektronischen Stift, um das zu tun.
Deshalb muss ein anderer Weg gewählt werden, um zu
bestimmen, zu welchem Element die einzelnen Inhalte
gehören. In SGML-basierten Auszeichnungssprachen wie HTML
und DocBook werden dafür so genannte
Tags eingesetzt.Mit einem solchen Tag wird eindeutig festgelegt, wo ein
bestimmtes Element beginnt und wo es endet. Allerdings
gehört der Tag selber nicht zum Element. Er
legt lediglich die Grenzen des Elements fest. Da jede DTD mit dem Ziel
entwickelt wurde, einen speziellen Inhaltstyp auszuzeichnen,
wird jede DTD verschiedene Elemente kennen, die daher
natürlich auch unterschiedlich benannt sein werden.Der Starttag für ein imaginäres Element mit dem
Namen elementname ist
<elementname>.
Sein Gegenstück, der schließende Endtag, ist
</elementname>.Verwendung eines Elements (Start- und Endtag)HTML kennt das Element p, um
festzulegen, dass ein bestimmter abgegrenzter Bereich
einen Absatz darstellt. Dieses Element hat sowohl einen Start-
als auch einen Endtag.Das ist ein Absatz. Er beginnt mit Starttag
für das Element 'p' und endet mit dem Endtag für
das Element 'p'.
Das ist ein etwas kürzerer Absatz.
]]>
Elemente müssen nicht notwendigerweise einen Endtag
haben. Ebenso ist es nicht notwendig, dass Elemente einen
Inhalt haben. Beispielsweise kann in HTML-Dokumenten mittels
eines speziellen Elements festgelegt werden, dass eine
horizontale Linie an einer bestimmten Stelle erscheinen soll. Da
dieses Element offensichtlich keinen Inhalt hat, wird auch kein
Endtag benötigt.Verwendung eines Elements (nur Starttag)In HTML kann man mit dem Element hr
festlegen, dass an einer bestimmten Stelle eine
horizontale Linie angezeigt werden soll. Da dieses Element
keinen Inhalt umschließt, hat es nur einen
Starttag.Das ist ein Abschnitt.
Das ist ein weiterer Absatz. Eine horizontale Linie
trennt ihn vom vorherigen Absatz.
]]>Elemente können andere Elemente enthalten. Im
anfangs erwähnten Buch enthielt das Buch-Element
alle Kapitel-Elemente, die wiederum alle Absatz-Elemente
enthielten und so fort.Verschachtelte Elemente: emDas ist ein einfacher Abschnitt, in dem
einige Wortehervorgehoben wurden.]]>Welche Elemente andere Elemente enthalten können und
welche das sind, wird innerhalb der DTD eines Dokuments
festgelegt.Viele Leute sind oft verwirrt, wenn es um die richtige
Benutzung der Begriffe Tag und Element geht. Im Ergebnis werden
sie oft so genutzt, als wären sie austauschbar.
Allerdings sind sie das nicht.Ein Element ist ein konzeptioneller Teil eines Dokuments
und hat einen festgelegten Anfang und ein festgelegtes
Ende. Ein Tag hingegen markiert die Stelle, an der ein Element
beginnt und endet.Wenn in diesem Dokument von dem Tag
<p> gesprochen wird, ist damit der Text
gemeint, der aus den drei Zeichen <,
p und > besteht. Wird
hingegen von dem Element <p> gesprochen,
ist damit das gesamte Element gemeint.Diese Unterscheidung ist sicherlich subtil. Trotzdem
sollte man sie sich vergegenwärtigen.Elemente können selber Attribute haben, die aus einem
Namen und einem Wert bestehen. Die Attribute haben die Aufgabe,
dem Element zusätzliche Informationen hinzuzufügen.
Denkbar sind hier Festlegungen über die Darstellung,
Bezeichner, über die das Element eindeutig identifiziert
werden kann, oder beliebige andere Informationen.Elementattribute werden in den Starttag
eingefügt und haben die Form
Attributename="Wert".Bei einigen HTML-Versionen kennt das Element
p das Attribut align, mit
dessen Hilfe die Textausrichtung eines Absatzes bestimmt werden
kann. align akzeptiert einen von vier
vorgegebenen Werten: left,
center, right und
justify. Ist align nicht
angegeben, wird vom Standardwert left
ausgegangen.Elemente mit Attributen nutzenDie Verwendung des align-Attributs
für diesen Absatz ist überflüssig, da left
der Standardwert ist.
Dieser Absatz wird hoffentlich mittig dargestellt.
]]>Einige Attribute akzeptieren nur bestimmte Werte, wie
beispielsweise left oder
justify. Andere akzeptieren jeden beliebigen
Wert. Enthält Attributwert doppelte Anführungszeichen
("), wird der Wert in einfachen
Anführungszeichen eingeschlossen.Attribute mit einfachen AnführungszeichenIch stehe rechts!]]>Manchmal können die Anführungszeichen um den
Attributwert weggelassen werden. Allerdings sind die Regeln,
die festlegen wann dies zulässig ist, sehr spitzfindig.
Am besten schließen Sie Attributwerte
immer in Anführungszeichen ein.Die Informationen über Attribute, Elemente und Tags
sind in SGML-Katalogen abgelegt und werden von den verschiedenen
Werkzeugen des Dokumentationsprojektes genutzt, um die
geschriebenen Dokumente zu validieren. Die Programme die durch
textproc/docproj installiert
werden, bringen ihre eigenen Katalogvarianten mit, zudem pflegt
das FDP seine eigenen Kataloge. Beide Katalogarten müssen
von allen Programmen gefunden werden können.Was dafür getan werden muss;…Damit die Beispiele dieser Fibel ausgeführt werden
können, ist es notwendig, dass einige Programme auf
dem Rechner installiert sind und das eine Umgebungsvariable
korrekt gesetzt wird.Der erste Schritt ist die Installation des Ports
textproc/docproj
über das FreeBSD-Portsystem. textproc/docproj ist ein
Metaport, der alle vom FDP
benötigten Programme und Daten aus dem Netz laden und
installieren sollte.Anschließend muss in den Shellkonfigurationsdateien die
Variable SGML_CATALOG_FILESSofern man nicht an der deutschen
Dokumentation arbeitet, müssen die
Verzeichnisangaben entsprechend angepasst
werden. gesetzt werden..profile, für &man.sh.1; und
&man.bash.1; BenutzerSGML_ROOT=/usr/local/share/sgml
SGML_CATALOG_FILES=${SGML_ROOT}/jade/catalog
SGML_CATALOG_FILES=${SGML_ROOT}/docbook/4.1/catalog:$SGML_CATALOG_FILES
SGML_CATALOG_FILES=${SGML_ROOT}/html/catalog:$SGML_CATALOG_FILES
SGML_CATALOG_FILES=${SGML_ROOT}/iso8879/catalog:$SGML_CATALOG_FILES
SGML_CATALOG_FILES=/usr/doc/share/sgml/catalog:$SGML_CATALOG_FILES
SGML_CATALOG_FILES=/usr/doc/en_US.ISO8859-1/share/sgml/catalog:$SGML_CATALOG_FILES
SGML_CATALOG_FILES=/usr/doc/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/catalog:$SGML_CATALOG_FILES
export SGML_CATALOG_FILES.cshrc, für &man.csh.1;- und
&man.tcsh.1;-Benutzersetenv SGML_ROOT /usr/local/share/sgml
setenv SGML_CATALOG_FILES ${SGML_ROOT}/jade/catalog
setenv SGML_CATALOG_FILES ${SGML_ROOT}/docbook/4.1/catalog:$SGML_CATALOG_FILES
setenv SGML_CATALOG_FILES ${SGML_ROOT}/html/catalog:$SGML_CATALOG_FILES
setenv SGML_CATALOG_FILES ${SGML_ROOT}/iso8879/catalog:$SGML_CATALOG_FILES
setenv SGML_CATALOG_FILES /usr/doc/share/sgml/catalog:$SGML_CATALOG_FILES
setenv SGML_CATALOG_FILES /usr/doc/en_US.ISO8859-1/share/sgml/catalog:$SGML_CATALOG_FILES
setenv SGML_CATALOG_FILES /usr/doc/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/catalog:$SGML_CATALOG_FILESDamit die Änderungen wirksam werden, meldet man
sich ab und anschließend wieder an – oder man
führt die obigen Anweisungen direkt in der Shell
aus und setzt so die benötigten Umgebungsvariablen.Nun sollte man eine Datei
beispiel.sgml anlegen, die den
folgenden Text enthält:Eine Beispieldatei in HTML
Das ist ein Absatz mit etwas Text.
Das ist ein Absatz mit anderem Text.
Dieser Absatz wird rechtsbündig
ausgerichtet.
]]>Nachdem die Datei abgespeichert wurde, kann sie
mit Hilfe eines SGML-Parsers validiert werden.Bestandteil von textproc/docproj
ist nsgmls - ein validierender Parser.
nsgmls liest ein Dokument entsprechend einer SGML-DTD
ein und gibt anschließend ein Element-Structure-Information-Set
(ESIS) aus. Allerdings ist das an dieser Stelle nicht weiter
wichtig.Wird nsgmls mit der Option
aufgerufen, werden nur Fehlermeldungen ausgegeben. Dadurch
kann leicht geprüft werden, ob ein Dokument gültig
ist oder nicht.So prüft man mit nsgmls, ob die neuangelegte
Beispieldatei gültig ist:&prompt.user; nsgmls -s beispiel.sgmlSofern das Beispiel korrekt abgetippt wurde, wird sich
nsgmls ohne jegliche Ausgabe beenden. Das bedeutet,
dass das Dokument erfolgreich validiert werden konnte
und somit gültig ist.Jetzt sollten die Tags title und
/title aus dem Dokument gelöscht
und das Dokument erneut validiert werden:&prompt.user; nsgmls -s beispiel.sgml
nsgmls:beispiel.sgml:5:4:E: character data is not allowed here
nsgmls:beispiel.sgml:6:8:E: end tag for "HEAD" which is not finishedDie Fehlermeldungen, die von nsgmls
ausgegeben werden, sind in durch Doppelpunkte getrennte
Spalten unterteilt.SpalteBedeutung1Der Name des Programms, das den Fehler
meldet. Hier wird immer nsgmls
stehen.2Der Name der fehlerhaften Datei.3Die Zeilennummer des Fehlers.4Die Spaltenummer des Fehlers.5Ein einbuchstabiger Code, der über die
Art des Fehlers informiert. I
steht für eine informelle Meldung,
W für eine Warnung und
E für FehlerNicht immer besteht eine Meldung aus
fünf Spalten. Die Ausgabe von
nsgmls -sv ist
beispielsweise nsgmls:I: SP version
"1.3" (natürlich
abhängig von der Version). Wie man sehen
kann, handelt es sich hier um eine informelle
Meldung. und X für
einen Querverweis. Bei den oben stehenden Ausgaben
handelt es sich also um Fehlermeldungen.6Die Fehlermeldung.Durch das Weglassen des Tags title
sind zwei unterschiedliche Fehler entstanden.Der erste Fehler besagt, dass Inhalt (in diesem
Falle Zeichen anstatt eines Starttags) an einer Stelle
gefunden wurde, an der der Parser etwas anderes erwartet
hat. Genauer gesagt wurde der Starttag eines Elements
erwartet, das innerhalb von head
auftreten kann.Der zweite Fehler wurde dadurch verursacht, dass
das Element head ein
Element title enthalten
muss und nsgmls
nicht berücksichtigt, dass dieser Fehler auf dem
vorhergehenden beruht. Es wird lediglich festgestellt,
dass der Endtag von head auftritt,
obwohl nicht alle notwendigen Elemente vorhanden sind.Zum Schluß sollte der Tag
title wieder in die Beispieldatei
eingefügt werden.Die DOCTYPE-DeklarationAm Anfang jedes Dokuments muss der Name der dem
Dokument zugrundeliegenden DTD angegeben werden. Mit Hilfe
dieser Information können SGML-Parser die verwendete DTD
feststellen und prüfen, ob das Dokument zu ihr konform ist.Üblicherweise steht diese Information in einer Zeile,
die als DOCTYPE-Deklaration bezeichnet wird.Eine Deklaration für ein HTML-Dokument, das nach den
Vorgaben der DTD für HTML 4.0 geschrieben wurde, sieht so
aus:]]>und besteht aus verschiedenen Teilen.<!Die Zeichenkette <! dient hier
als Indikator, dass es sich bei
diesem Ausdruck um eine SGML-Deklaration handelt und diese
Zeile den Dokumententyp festlegt.DOCTYPEZeigt an, dass dies die SGML-Deklaration für
den Dokumententyp ist.htmlNennt das erste Element, das im
Dokument auftaucht.PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0//EN"Nennt den Formalen Öffentlichen Bezeichner
auf Englisch Formal Public
Identifier (FPI) der DTD des Dokuments. Diese Information wird
von SGML-Parsern ausgewertet, um die von dem Dokument
referenzierte DTD zu bestimmen.Das Schlüsselwort PUBLIC
gehört nicht zum öffentlichen Bezeichner,
sondern legt fest, wie ein SGML-Parser die DTD finden
kann. Alternative Wege eine DTD zu referenzieren werden
später
gezeigt.>Schließt den mit <! begonnenen
Ausdruck ab.Formale Öffentliche BezeichnerDieser Abschnitt braucht nicht unbedingt zu gelesen zu
werden. Dennoch ist es empfehlenswert, da er nützliche
Hintergrundinformationen enthält, die hilfreich sein
können, falls der SGML-Prozessor die genutzte DTD nicht
finden kann.Jeder öffentliche Bezeichner muss eine bestimmte Syntax
haben, die wie folgt lautet:"Besitzer//SchlüsselwortBeschreibung//Sprache"BesitzerNennt den Besitzer des öffentlichen Bezeichners.Falls diese Zeichenkette mit ISO
beginnt, gehört der Bezeichner dem ISO-Kommitee.
Der Bezeichner "ISO 8879:1986//ENTITIES Greek
Symbols//EN" nennt ISO
8879:1986 als den Besitzer des Satzes von
Entitäten für griechische Zeichen. ISO
8879:1986 ist die ISO-Bezeichnung für den
SGML-Standard.Beginnt die Zeichenkette nicht mit
ISO, sieht sie entweder so
-//Besitzer
oder so
+//Besitzer
aus. Beide Varianten unterscheiden sich also nur durch
das anfängliche + bzw.
-.Sofern am Anfang ein - steht, ist
der Bezeichner nicht öffentlich registriert, steht
hingegen ein + am Anfang, ist er
registriert.Im ISO-Standard ISO 9070:1991 wurde festgelegt, wie
registrierte Namen erzeugt werden können. Unter
anderem können sie von den Bezeichnungen von
ISO-Publikationen, von ISBN-Nummern oder einer
Organisationsbezeichnungen entsprechend ISO 6523
abgeleitet werden. Anträge für neue offiziell
registrierte Bezeichner werden vom ISO-Kommitee an das
American National Standards Institute (ANSI)
weitergeleitet.Da das FreeBSD-Projekt seine Bezeichner nicht hat
registrieren lassen, ist der Besitzer
-//FreeBSD. Unter anderem kann man
daran auch sehen, dass das W3C sich nicht hat
registrieren lassen.SchlüsselwortEs gibt verschiedene Schlüsselwörter mit
denen man die Art der gegebenen Informationen beschreiben
kann. Einige der üblichsten sind
DTD, ELEMENT,
ENTITIES und TEXT.
DTD wird nur für Dateien mit
DTDs verwandt, ELEMENT findet
für Dateien mit Fragmenten von DTDs Verwendung, die
nur Deklarationen für Entitäten und Elemente
enthalten. TEXT wird für
SGML-Inhalte (Texte und Tags) verwendet.BeschreibungEine frei wählbare Beschreibung des Inhalts der
referenzierten Datei. Möglich sind hier
Versionsnummern oder ein kurzer und sinnvoller Text, der
innerhalb der SGML-Welt eindeutig ist.SpracheEin ISO-Code aus zwei Buchstaben, der die für
die Datei verwendete Sprache nennt.
EN steht hier für Englisch,
DE für Deutsch.Die catalog-DateienWenn man die oben beschriebene Syntax für
Bezeichner verwendet und ein Dokument durch einen
SGML-Prozessor schickt, muss dieser die
Möglichkeit haben, den Bezeichner auf eine real
existierende Datei abzubilden, die die benötigte DTD
enthält.Einer der möglichen Wege hierfür sind
Katalogdateien. Eine solche Datei, die üblicherweise
catalog heißt, besteht aus
einzelnen Zeilen, die Bezeichner auf Dateinamen abbilden.
Enthält ein Katalog beispielsweise die ZeilePUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0//EN" "4.0/strict.dtd"kann ein SGML-Prozessor darüber feststellen, dass die
benötigte DTD in der Datei strict.dtd
im Unterverzeichnis 4.0
des Verzeichnisses des Katalogs zu finden ist.Ein gutes Beispiel für einen Katalog ist
/usr/local/share/sgml/html/catalog.
Diese Datei enthält den Katalog für alle HTML
DTDs, die im Zuge der Installation von textproc/docproj installiert
wurden.Die Variable SGML_CATALOG_FILESNatürlich muss einem SGML-Prozessor noch
mitgeteilt werden können, wo er seine Kataloge finden
kann. Viele Programme bieten hierfür
Kommandozeilenoptionen an, über die man einen oder
mehrere Kataloge angeben kann.Zusätzlich besteht noch die Möglichkeit mit
der Umgebungsvariablen SGML_CATALOG_FILES auf
SGML-Kataloge zu verweisen. Die Einträge von
SGML_CATALOG_FILES müssen aus den
vollständigen Pfadnamen der Kataloge, jeweils durch
Komma getrennt, bestehen.Üblicherweise werden die folgenden Kataloge über
SGML_CATALOG_FILES für
die Arbeit an den Dokumenten des FDPs eingebunden:/usr/local/share/sgml/docbook/4.1/catalog/usr/local/share/sgml/html/catalog/usr/local/share/sgml/iso8879/catalog/usr/local/share/sgml/jade/catalogAllerdings sollte das
schon geschehen
sein.Alternativen zu Formalen Öffentlichen BezeichnernAnstatt mit einem Bezeichner die zum Dokument
gehörende DTD zu referenzieren, kann auch explizit auf
die Datei der DTD verwiesen werden.Die Syntax des DOCTYPE-Deklaration ist in diesem Falle
anders:]]>Das Schlüsselwort SYSTEM legt
fest, dass ein SGML-Prozessor die DTD auf
systemspezifische Art und Weise bestimmen soll.
Meistens, aber nicht immer, wird so auf eine Datei im
Dateisystem verwiesen.Allerdings sollte man öffentliche Bezeichner aus
Gründen der Portabilität bevorzugen, da man so
nicht eine Kopie der DTD mit dem Dokument selber verteilen
muss, beziehungsweise da man, wenn man mit
SYSTEM arbeitet, nicht davon ausgehen kann,
dass die benötigte DTD auf anderen Systemen genau
unter dem gleichen Pfad verfügbar ist.Die Rückkehr zu SGMLAn einer früheren Stelle wurde erwähnt, dass
man SGML nur benötigt, falls man selbst eine DTD entwickeln
möchte. Genaugenommen ist das nicht 100%ig richtig. Einige
Teile der SGML-Syntax können auch in normalen Dokumenten
verwendet werden, falls dies gewünscht oder notwendig
ist.In diesem Falle muss dafür Sorge getragen werden,
dass ein SGML-Prozessor feststellen kann, dass ein
bestimmter Abschnitt des Inhalts SGML ist, das er verarbeiteten
muss.Solche SGML-Abschnitte werden mittels
<! ... > in Dokumenten
besonders gekennzeichnet. Alles, was sich zwischen diesen
Begrenzungen befindet, ist SGML, wie es auch in DTDs gefunden
werden kann.Demnach ist die DOCTYPE-Deklaration
ein gutes Beispiel für SGML, das in Dokumenten verwendet
werden muss…KommentareKommentare sind SGML-Konstrukte, die normalerweise nur
in DTDs gültig sind. Dennoch ist es, wie in
gezeigt,
möglich Fragmente mit SGML-Syntax in Dokumenten zu
verwenden.Zum Abgrenzen von SGML-Kommentaren wird ein doppelter
Bindestrich -- verwendet. Mit
seinem ersten Auftreten öffnet er einen Kommentar, mit
seinem zweiten schließt er ihn wieder.Beispiele für Kommentare in SGML<!-- Testkommentar -->
]]>Es sind zwei BindestricheEs gibt ein Problem mit den PostScript- oder
PDF-Versionen dieses Dokuments. Das obige Beispiel
zeigt vielleicht nur einen Bindestrich (-)
hinter <! und vor
>.Es müssen zwei Bindestriche
und nicht nur einer benutzt werden.
Die PostScript- und PDF-Versionen haben vielleicht
beide Bindestriche zu einem längeren Strich, dem
em-dash, zusammengefasst.Die HTML-, nur-Text und RTF-Versionen dieses Dokuments
sind nicht von diesem Problem betroffen.
]]>
Hat man früher schon Erfahrungen mit HTML gesammelt,
wird man vielleicht andere Regeln für den Gebrauch von
Kommentaren kennengelernt haben. Beispielsweise wird oft
angenommen, dass Kommentare mit <!--
begonnen und nur mit --> beendet
werden.Dies ist nicht der Fall. Viele
Webbrowser haben fehlerhafte HTML-Parser, die dies akzeptieren.
Die SGML-Parser, die vom FDP verwendet werden, halten sich
strenger an die SGML-Spezifikation und verwerfen Dokumente mit
solchen Fehlern.Fehlerhafte SGML-Kommentare]]>SGML-Parser würden die mittlere Zeile wie folgt
interpretieren:<!DIES IST NICHT TEIL EINES KOMMENTARS>Da es sich hierbei nicht um gültiges SGML handelt, kann
diese Zeile zur verwirrenden Fehlermeldungen führen.]]>Wie das Beispiel zeigt, sollten solche Kommentare
tunlichst vermieden werden.]]>Ein solcher Kommentar ist (ein wenig) besser, kann aber
jemanden, der mit SGML noch nicht so vertraut ist,
verwirren.Fingerübungen…Zur Übung können Sie einige Kommentare in
die Datei beispiel.sgml einfügen
und überprüfen, ob die Datei nun noch erfolgreich
von nsgmls validiert werden kann.Zu Testzwecken sollten Sie
auch noch ein paar fehlerhafte Kommentare hinzufügen
und sich die resultierenden Fehlermeldungen von
nsgmls ansehen.EntitätenEntitäten stellen einen Mechanismus dar, mit dem
einzelnen Dokumententeilen ein Name zugewiesen werden kann.
Findet ein SGML-Parser während des Parsens eine
Entität, ersetzt er diese durch den ihr zugewiesenen
Inhalt.Dadurch steht eine einfache Möglichkeit zur
Verfügung, mit der variabler Inhalt in SGML-Dokumenten
eingebunden werden kann. Zusätzlich sind Entitäten der
einzige Weg, über den eine Datei in eine andere Datei mit
SGML-Mitteln eingebunden werden kann.Es werden zwei Arten von Entitäten unterschieden:
Allgemeine Entitäten und
Parameterentitäten.Allgemeine EntitätenAllgemeine Entitäten können nur in
Dokumenten benutzt werden. Sie können zwar im
SGML-Kontext definiert aber dort nicht benutzt
werden. Vergleichen Sie dies mit
Im Parameterentitäten.Jede allgemeine Entität hat einen Namen, über
den sie angesprochen werden kann, um den von ihr
referenzierten Inhalt in ein Dokument einzubinden. Dafür
muss an der betreffenden Stelle der Namen der
Entität per
&entitaetenname;
einfügt werden. Eine Entität
current.version könnte beispielsweise
durch die aktuelle Versionsnummer eines Programms ersetzt
werden. Man könnte also schreiben:Die aktuelle Version des
Programms ist ¤t.version;.]]>Wenn sich die Versionsnummer ändert, muss
nur die Entität angepasst und anschließend
das Dokument neu erzeugt werden.Eine weitere Einsatzmöglichkeit für Allgemeine
Entitäten ist das Einbinden von Zeichen, die auf andere
Weise nicht in ein SGML-Dokument eingefügt werden
könnten. Ein Beispiel für solche Zeichen sind
< und &, die
normalerweise nicht direkt in
SGML-Dokumenten erlaubt sind. Stößt ein SGML-Parser
bei seiner Arbeit auf das Symbol <,
nimmt er an, dass der Anfang eines Start- oder Endtags
gefunden wurde. Bei einem & wird er
annehmen, den Anfang einer Entität gefunden zu haben.Wenn eines der beiden Zeichen benötigt wird, werden
daher die allgemeinen Entitäten <
und & verwendet.Allgemeine Entitäten können nur in einem
SGML-Kontext definiert werden. Üblich ist es, dies direkt
nach der DOCTYPE-Deklaration zu tun:Allgemeine Entitäten festlegen
]>]]>Wichtig ist an dieser Stelle, dass die
DOCTYPE-Deklaration durch eine eckige Klammer am Ende der
ersten Zeile erweitert wurde. Die beiden Entitäten
selber werden in den folgenden zwei Zeilen definiert, bevor
in der letzten Zeile die eckige Klammer und die
DOCTYPE-Deklaration wieder geschlossen werden.Die eckigen Klammern sind notwendig um festzulegen, dass
man die über DOCTYPE genannte DTD erweitern möchte.ParameterentitätenGenau wie Allgemeine
Entitäten werden Parameterentitäten
eingesetzt um wiederverwendbare Inhaltsteile mit Namen zu
versehen. Im Gegensatz zu Allgemeinen Entitäten
können sie aber nur innerhalb eines SGML-Kontextes
genutzt werden.Die Definition von Parameterentitäten erfolgt
ähnlich zu der Allgemeiner Entitäten. Sie werden
lediglich mit
%entitaetenname;
anstelle von
&entitaetenname;
referenziertEs wird das Prozentzeichen anstelle des
kaufmännischen Unds verwendet.. Wichtig ist, dass das
%-Zeichen zwischen
ENTITY und dem Entitätennamen ein Teil
der Definition ist.Parameterentitäten festlegen
]>]]>Fingerübungen…Fügen Sie in beispiel.sgml
eine Allgemeine Entität ein.
]>
Eine HTML-Beispieldatei
Das ist ein Absatz mit etwas Text.
Das ist ein Absatz mit anderem Text.
Dieser Absatz wird rechtsbündig
ausgerichtet.
Die aktuelle Version ist: &version;
]]>Validieren Sie diese Datei mit
nsgmlsÖffnen Sie nun beispiel.sgml
mit Ihrem Webbrowser. Es kann notwendig sein, dass
Sie die Datei vorher in beispiel.html
umbenennen müssen, damit die Datei auch als
HTML-Dokument erkannt wird.Nur wenn Sie einen sehr modernen Browser haben, werden
Sie sehen können, dass
&version; durch die Versionsnummer
ersetzt wurde. Leider haben die meisten Webbrowser
sehr einfache SGML-Parser, die nicht richtig mit SGML
umgehen könnenEigentlich ist das eine Schande. Man stelle sich
vor, welche Probleme und Hacks, wie beispielsweise
Server Side Includes, man an dieser Stelle hätte
vermeiden können..Die Lösung hierfür ist, das Dokument zu
normalisieren. Zu diesem Zweck liest
ein Normer
das Dokument ein und gibt anschließend semantisch
gleichwertiges SGML wieder aus, dass auf verschiedene
Arten transformiert worden sein kann. Eine dieser
möglichen Transformationen ist das Ersetzen der
Referenzen auf Entitäten mit dem von ihnen
präsentierten Inhalt.Versuchen Sie, die Beispieldatei mittels
sgmlnorm zu normalisieren:&prompt.user; sgmlnorm beispiel.sgml > beispiel.htmlAnschließend sollten Sie eine normalisierte
Version, dass heißt eine, bei der die
Entitäten gegen ihren Inhalt ersetzt wurden, in der
Datei beispiel.html finden. Diese
Datei können Sie sich nun mit Ihrem Browser
ansehen.Wenn Sie sich die Ausgaben von sgmlnorm
ansehen, werden Sie feststellen, dass
die DOCTYPE-Deklaration am Anfang der Datei nicht mehr
enthalten ist. Möchten Sie die Deklaration behalten,
muss sgmlnorm mit der Option
aufrufen werden:&prompt.user; sgmlnorm -d beispiel.sgml > beispiel.htmlDateien mit Entitäten einbindenSowohl Allgemeine als
auch Parameterentitäten
sind nützliche Helfer, wenn es darum geht, eine Datei in
eine andere einzubinden.Dateien mit Allgemeinen Entitäten einbindenAngenommen man hat ein Buch geschrieben, dessen Inhalt
auf mehrere Dateien aufgeteilt und mittels SGML
ausgezeichnet. Jedes Kapitel wurde dazu in einer eigenen Datei
(kapitel1.sgml,
kapitel2.sgml usw.) abgelegt und
über eine Datei buch.sgml sollen
alle physischen Dateien wieder mit der Hilfe von
Entitäten zu einem logischen Dokument
zusammengeführt werden.Damit der Inhalt der Dateien mit Entitäten
eingebunden werden kann, muss die Deklaration der
Entitäten das Schlüsselwort
SYSTEM enthalten. SGML-Parser werden so
angewiesen, den Inhalt der referenzierten Datei als Wert
für die jeweilige Entität zu nehmen.Dateien mit Allgemeinen Entitäten einbinden
]>
&kapitel.1;
&kapitel.2;
&kapitel.3;
]]>Wenn man Allgemeine Entitäten benutzt, um andere
Dateien einzubinden, dürfen diese Dateien
(kapitel1.sgml,
kapitel2.sgml, ...)
keine eigene DOCTYPE-Deklaration
haben.Dateien mit Parameterentitäten einbindenWie bereits festgestellt, können
Parameterentitäten nur innerhalb eines SGML-Kontexts
genutzt werden. Warum möchte man aber Dateien innerhalb
eines SGML-Kontexts einbinden? Der Vorteil liegt in der
Möglichkeit, die Deklaration von Entitäten in eine
andere Datei auslagern zu können, wodurch diese leichter
wiederverwendbar sind.Angenommen das Buch aus dem vorherigen Kapitel besteht aus
sehr vielen Kapiteln und diese sollen auch in einem anderen
Buch, aber in einer anderen Reihenfolge, verwendet werden.
Eine Möglichkeit wäre es, die dafür notwendigen
Entitäten am Anfang jedes Buches einzeln festzulegen
– was allerdings mit der Zeit unhandlich und
fehlerträchtig wird.Alternativ bietet sich dazu an, die Deklarationen in eine
separate Datei auszulagern und deren Inhalt anschließend
in beide Bücher über Parameterentitäten
einzubinden.Dateien mit Parameterentitäten einbindenZuerst werden die Entitäten in einer separaten
Datei namens kapitel.ent deklariert.
kapitel.ent enthält für
dieses Beispiel die folgenden Zeilen:
]]>Im zweiten Schritt fügt man in beide Bücher
eine Parameterentität ein, die den Inhalt von
kapitel.ent referenziert, und lädt
über diese dann die Deklarationen. Anschließend
können die so geladenen Entitäten wie gewohnt
genutzt werden.
%kapitel;
]>
&kapitel.1;
&kapitel.2;
&kapitel.3;
]]>Fingerübungen…Binden Sie Dateien über Allgemeine Entitäten einLegen Sie drei Dateien (absatz1.sgml,
absatz2.sgml und absatz3.sgml)
mit jeweils einer Zeile wie
Erster Absatz.]]>
an.Ändern Sie beispiel.sgml so
ab, dass sie wie folgt aussieht:
]>
Eine HTML-Beispieldatei
Die aktuelle Version dieses Dokuments ist &version;
&absatz1;
&absatz2;
&absatz3;
]]>Erzeugen Sie nun die Datei
beispiel.html, indem Sie
beispiel.sgml normalisieren:&prompt.user; sgmlnorm -d beispiel.sgml > beispiel.htmlÖffnen Sie beispiel.html
nun mit einem Webbrowser und vergewissern Sie sich,
dass der Inhalt der Dateien
absatzN.sgml
in beispiel.html übernommen
wurde.Binden Sie Dateien mit Parameterentitäten einHierfür müssen Sie die vorherige Fingerübung gemacht haben.Ändern Sie beispiel.sgml so
ab, dass es wie folgt aussieht: %entitaeten;
]>
Eine HTML-Beispieldatei
Die aktuelle Version dieses Dokuments ist &version;
&absatz1;
&absatz2;
&absatz3;
]]>Legen Sie eine weitere Datei entitaeten.sgml an,
die folgenden Inhalt hat:
]]>Erzeugen Sie die Datei
beispiel.html, indem Sie
beispiel.sgml normalisieren:&prompt.user; sgmlnorm -d beispiel.sgml > beispiel.htmlÖffnen Sie beispiel.html
nun mit einem Webbrowser und vergewissern Sie sich,
dass der Inhalt der Dateien
absatzN.sgml
in beispiel.html übernommen
wurde.Markierte BereicheSGML erlaubt es, dass bestimmte Dokumentabschnitte
während der Verarbeitung besonders behandelt werden sollen.
Diese Abschnitte werden als markierte Bereicheauf Englisch marked
sections
bezeichnet.Aufbau eines markierten Bereiches<![ SCHLÜSSELWORT [
Inhalt des markierten Bereiches
]]>Da es sich bei markierten Bereichen um SGML-Konstrukte
handelt, werden sie mit <! eingeleitet.
Der eigentliche Anfang des markierten Bereiches wird von der
folgenden eckigen Klammer bestimmt. Das darauf folgende
SCHLÜSSELWORT legt fest, wie der
markierte Inhalt durch einen SGML-Prozessor
während der Verarbeitung behandelt werden soll. Der
markierte Inhalt selbst beginnt erst nach der
zweiten eckigen Klammer und erstreckt sich bis zu den zwei
schließenden eckigen Klammern am Ende des Bereiches. Mit
Hilfe des > Zeichens wird der mit
<! begonnene SGML-Kontext wieder
verlassen.Schlüsselworte für markierte BereicheCDATA und RCDATADie Schlüsselworte CDATA und
RCDATA bestimmen das
Inhaltsmodell für markierte
Bereiche. Dadurch ist es möglich, vom Standardmodell
abzuweichen.Ein SGML-Prozessor muss während der
Verarbeitung eines Dokuments zu jedem Zeitpunkt wissen,
welches Inhaltsmodell gerade anzuwenden
ist.Was ist ein Inhaltsmodell? Kurz gesagt beschreibt das
Inhaltsmodell, welche Art von Inhalt der Parser zu erwarten
und wie er damit umzugehen hat.Bei CDATA und
RCDATA handelt es sich wahrscheinlich um
die nützlichsten Inhaltsmodelle.
CDATA steht für
Zeichendatenauf Englisch character
data. Trifft ein
Parser auf dieses Inhaltsmodell, wird er annehmen, dass
sich im zugehörigen Dokumentenbereich nur
gewöhnliche Zeichen befinden. Das
bedeutet, dass < und
& ihre besondere Bedeutung
verlieren und als einfache Zeichen behandelt werden.RCDATA steht für
Entitätenreferenzen und Zeichendatenauf
Englisch
Entity references and character
data. Für einen
Bereich mit diesem Inhaltsmodell, wird ein Parser davon
ausgehen, dass er sowohl Zeichen als auch
Enitätenreferenzen finden kann. <
verliert hier zwar auch seine besondere Bedeutung, doch
& wird weiterhin als Anfang einer
Entität interpretiert.Nützlich ist das CDATA-Modell
vor allem dann, wenn es darum geht Texte eins-zu-eins zu
übernehmen, in denen < und
& gehäuft
auftreten. Zwar kann man solche Texte überarbeiten und
jedes < durch ein
< und jedes
& durch ein &
ersetzen, doch es wird in den meisten Fällen
einfacher sein, für den betreffenden Text
CDATA als Inhaltsmodell festzulegen. Ein
SGML-Parser wird dann, sobald er auf
< oder & trifft,
diese als Zeichen in einem Text betrachten.Bei der Verwendung von CDATA und
RCDATA als Inhaltsmodell für
SGML-Beispiele, wie sie in diesem Dokument enthalten sind,
muss bedacht werden, dass der Inhalt eines
CDATA-Bereiches nicht validiert wird.
dass das SGML in diesen Bereichen gültig ist,
muss auf andere Weise sichergestellt werden. Denkbar ist
beispielsweise, es in einem separaten Dokument zu
erstellen, dort zu prüfen und erst dann in das
eigentliche Dokument einzufügen.CDATA als Inhaltsmodell für markierte Bereiche<para>Das ist ein Beispiel, wie man einen Text,
der viele <- und &-
Entitäten enthält, in ein Dokument einbinden kann.
Das Beispiel selbst, das sich innerhalb des markierten Bereiches befindet,
ist ein HTML-Fragment. Der diesen Text umschließende Tag, beginnend mit
mit para und endend mit /para, stammt aus der DocBook DTD.</para>
<programlisting>
<![ RCDATA [ Dieses Beispiel demonstriert die Verwendung von HTML-Elementen.
Da spitze Klammern so oft vorkommen, ist es einfacher, das
gesamte Beispiel als CDATA Abschnitt auszuweisen, als die
entsprechenden Entitäten zu nutzen.
Das ist ein Listenelement.
Das ist ein zweites Listenelement.
Das ist ein drittes Listenelement.
Und das hier, das ist das Ende des Beispiels.
]]>
]]>
</programlisting>Liest man die Quellen dieser Fibel, wird man
feststellen, dass diese Technik durchgängig
angewandt wurde.INCLUDE und
IGNOREDas Schlüsselwort INCLUDE legt
fest, dass der Inhalt des betreffenden Abschnittes
mitverarbeitet wird. Demgegenüber bestimmt
IGNORE, dass er ignoriert wird,
dass heißt, dass er bei der Verarbeitung
übergangen wird und in der Ausgabe nicht enthalten
ist.Anwendung von INCLUDE und
IGNORE in markierten
Abschnitten<![ INCLUDE [
Dieser Text wird verarbeitet und eingebunden.
]]>
<![ IGNORE [
Dieser Text wird weder verarbeitet noch eingebunden.
]]>Für sich alleine ist IGNORE als
Anweisung nicht besonders nützlich, da ein Bereich, der
von der Verarbeitung ausgenommen sein soll, auch
auskommentiert werden kann.Kombiniert man IGNORE hingegen mit
Parameterentitäten,
steht so ein Weg zur Verfügung, um dessen Anwendung
besser steuern zu können. Zwar können
Parameterentitäten nur in einem SGML-Kontext einsetzt
werden, da aber markierte Bereiche ebenfalls SGML-Konstrukte
sind, ist diese Einschränkung irrelevant.Soll beispielsweise ein und dasselbe Dokument in zwei
unterschiedlichen Varianten produziert werden, einer
gedruckten und einer digitalen, und soll nur die digitale
zusätzliche Informationen enthalten, kann dies mit
einem Trick erreicht werden.Man definiert eine Parameterentität, der man als
Wert die Zeichenkette INCLUDE zuweist und
deklariert den betreffenden Bereich, der nur in der
digitalen Variante erscheinen soll, als markierten Abschnitt
und setzt als Schlüsselwort die zuvor definierte
Parameterentität ein.Soll anstelle der digitalen die gedruckte Variante
produziert werden, muss lediglich der Entität
IGNORE als Wert zugewiesen und das
Ursprungsdokument erneut durch den SGML-Prozessor geschickt
werden.Kontrolle von markierten Bereichen über
Parameterentitäten<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0//EN" [
<!ENTITY % digitale.kopie "INCLUDE">
]]>
...
<![ %digitale.kopie [
Dieser Satz sollte nur in der digitalen Version enthalten sein.
]]>Bei der Produktion der gedruckten Variante muss
der Wert der Entität geändert werden.<!ENTITY % digitale.kopie "IGNORE">Bei der Verarbeitung wird als Schlüsselwort in
beiden Fällen der von
%digitale.kopie repräsentierte
Wert verwendet. Im ersten Fall wird der Inhalt des
markierten Bereichs mitverarbeitet, im zweiten Fall
nicht.Fingerübung…Legen Sie eine neue Datei
abschnitt.sgml an, die folgenden
Inhalt hat:<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0//EN" [
<!ENTITY % text.ausgabe "INCLUDE">
]>
<html>
<head>
<title>Ein Beispiel mit markierten Abschnitten</title>
</head>
<body>
<p>Dieser Absatz <![ CDATA [beinhaltet viele <
Zeichen (< < < < <). Weshalb es einfacher ist,
ihn als CDATA Bereich auszuweisen. ]></p>
<![ IGNORE [
<p>Dieser Absatz wird NICHT in der Ausgabe enthalten sein.</p>
]]>
<![ [
<p>Dieser Absatz wird in Abhängigkeit von %text.ausgabe
mitausgegeben.</p>
]]>
</body>
</html>Normalisieren Sie den Inhalt dieser Datei mit Hilfe
von sgmlnorm und sehen Sie sich das
Ergebnis an. Achten Sie dabei darauf, welche Absätze
enthalten beziehungsweise nicht enthalten sind und was aus
den CDATA-Bereichen geworden ist.Ändern Sie die Definition von
text.ausgabe so, dass es den
Wert IGNORE zugewiesen bekommt.
Verarbeiten Sie dann die Datei erneut mit
sgmlnorm und vergleichen die Ausgabe mit
der vom ersten sgmlnorm Lauf.SchlußbemerkungAus Platzgründen, und um der Verständlichkeit
Willen, wurden viele Gesichtspunkte nicht in aller Tiefe
beziehungsweise gar nicht besprochen. Trotzdem sollte in den
bisherigen Kapiteln genügend Wissen über SGML
vermittelt worden sein, um den Aufbau der Dokumentation des FDPs
zu verstehen.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/the-website/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/the-website/chapter.sgml
index e189a05717..e50840615e 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/the-website/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/the-website/chapter.sgml
@@ -1,239 +1,239 @@
JohannKoisÜbersetzt von Die WebseiteVorbereitungSie benötigen mindestens 200 MB freien Speicherplatz.
Dieser Platz wird von den SGML-Werkzeugen, den nötigen Teilen
des CVS-Baums, für temporären Speicher zum Bau der Seiten
sowie für die Installation der Webseiten benötigt. Sind
die SGML-Werkzeuge und der CVS-Baum bereits installiert, reichen
etwa 100 MB an freiem Speicherplatz aus.Stellen Sie sicher, dass Ihre Dokumentationsports aktuell
sind. Wenn Sie sich nicht sicher sind, entfernen Sie die alten
Ports mit &man.pkg.delete.1;, bevor Sie die neue Version
installieren. Derzeit wird unter anderem jade-1.2 vorausgesetzt.
Haben Sie beispielsweise jade-1.1 installiert, deinstallieren Sie
es mit:&prompt.root; pkg_delete jade-1.1Legen Sie ein CVS-Repository an. Sie benötigen die
Verzeichnisse www, doc sowie ports des CVS-Baums (und
natürlich CVSROOT). Lesen Sie bitte den Abschnitt
Synchronisation der Quellen des Handbuchs, der die
Spiegelung eines CVS-Baumes oder eines Teilbaumes
beschreibt.Die unbedingt nötigen cvsup-Sammlungen sind
www, doc-all,
cvs-base, sowie
ports-base.Diese Sammlungen benötigen etwa 105 MB an freiem
Speicherplatz.Der komplette CVS-Baum - inklusive src,
doc, www, und
ports - umfasst derzeit etwa 940 MB.Die Internetseiten neu bauenErzeugen und wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem Sie
die Webseiten bauen wollen. Sie benötigen dazu mindestens
60 MB freien Speicherplatz.&prompt.root; mkdir /var/tmp/webbuild
&prompt.root; cd /var/tmp/webbuildChecken Sie die SGML-Dateien aus dem CVS-Baum aus.&prompt.root; cvs -R co www docWechseln Sie ins Verzeichnis www/en und
führen Sie &man.make.1; all aus,
um die Webseiten zu erzeugen.&prompt.root; cd en
&prompt.root; make allInstallieren der Webseiten auf Ihrem ServerWechseln Sie wieder in das Verzeichnis
en, falls Sie dieses inzwischen
verlassen haben.&prompt.root; cd path/www/enFühren Sie &man.make.1; install
aus, und setzen Sie die Variable DESTDIR auf
das Verzeichnis, in das Sie die Webseiten installieren
wollen.&prompt.root; make DESTDIR=/usr/local/www installWenn Sie die Webseiten bereits früher in dieses
Verzeichnis installiert haben, wurden während der
Installation keine veralteten Seiten entfernt. Wenn
Sie die Webseiten beispielsweise täglich neu bauen
und installieren, findet und entfernt der folgende Befehl
alle Dateien, die in den letzten drei Tagen nicht aktualisiert
wurden:&prompt.root; find /usr/local/www -ctime 3 -print0 | xargs -0 rmUmgebungsvariablenCVSROOTDer Ort des CVS-Baums. Unbedingt notwendig.&prompt.root; CVSROOT=/home/ncvs; export CVSROOTENGLISH_ONLYIst diese Variable gesetzt und nicht leer, bauen und
installieren die Makefiles ausschließlich die
englischen Dokumente. Sämtliche Übersetzungen
werden dabei ignoriert. Dazu ein Beispiel:&prompt.root; make ENGLISH_ONLY=YES all installWenn Sie die Variable ENGLISH_ONLY
deaktivieren und alle Webseiten inklusive aller
Übersetzungen bauen wollen, setzen Sie die Variable
ENGLISH_ONLY auf einen leeren Wert:&prompt.root; make ENGLISH_ONLY="" all install cleanWEB_ONLYIst diese Variable gesetzt und nicht leer, bauen und
installieren die Makefiles nur die HTML-Seiten des
www-Verzeichnisses. Alle Dokumente des doc-Verzeichnisses
(Handbuch, FAQ, Artikel) werden dabei ignoriert:&prompt.root; make WEB_ONLY=YES all installNOPORTSCVSIst diese Variable gesetzt, checken die Makefiles keine
Dateien aus dem Ports-CVS-Repository aus. Stattdessen werden
die Dateien aus dem Verzeichnis
/usr/ports (oder aus dem Verzeichnis,
auf das die Variable PORTSBASE zeigt)
verwendet.Bei CVSROOT handelt es sich um eine
Umgebungsvariable. Sie muss auf der Kommandozeile oder in der
Konfigurationsdatei ~/.profile gesetzt
werden.WEB_ONLY, ENGLISH_ONLY
und NOPORTSCVS sind Variablen für Makefiles.
Diese werden entweder in /etc/make.conf, in
Makefile.inc oder als Umgebungsvariablen auf
der Kommandozeile oder in Ihrer Konfigurationsdatei gesetzt.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/colophon.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/colophon.sgml
index 9d3a262853..3a1c7f6a4a 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/colophon.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/colophon.sgml
@@ -1,32 +1,32 @@
Dieses Buch ist aus den Beiträgen vieler Freiwilliger zum
FreeBSD Documentation Project entstanden.
Der Text ist in SGML entsprechend der Docbook DTD verfasst.
Mit Hilfe von Jade, einem Open Source
DSSSL-Prozessor, wird er in verschiedene Formate umgewandelt. Die
Umwandlung wird von Norm Walsh's DSSSL Stylesheets und eigens
entwickelten Stylesheets gesteuert. Die gedruckte Ausgabe des Buchs
wäre ohne die Satzbeschreibungssprache &tex;
von Donald Knuth, LaTeX von Leslie Lamport
oder den JadeTeX-Makros von Sebastian Rahtz
nicht möglich.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/eresources/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/eresources/chapter.sgml
index cf9681bb19..ed57966ef1 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/eresources/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/eresources/chapter.sgml
@@ -1,1909 +1,1909 @@
Ressourcen im InternetGedruckte Medien können mit der schnellen Entwicklung von
FreeBSD nicht Schritt halten. Elektronische Medien sind häufig
die einzige Möglichkeit, über aktuelle Entwicklungen
informiert zu sein. Da FreeBSD ein Projekt von Freiwilligen ist, gibt
die Benutzergemeinde selbst auch technische Unterstützung. Die
Benutzergemeinde erreichen Sie am besten über E-Mail oder
Usenet-News.Die wichtigsten Wege, auf denen Sie die FreeBSD-Benutzergemeinde
erreichen können, sind unten dargestellt. Wenn Sie weitere
Ressourcen kennen, die hier fehlen, schicken Sie diese bitte an die
Mailingliste des &a.doc;, damit sie hier aufgenommen werden
können.MailinglistenObwohl viele FreeBSD-Entwickler Usenet-News lesen, können
wir nicht garantieren, dass Sie eine zügige Antwort auf
Ihre Fragen bekommen, wenn Sie diese nur in einer der
comp.unix.bsd.freebsd.* Gruppen stellen. Wenn Sie
Ihre Fragen auf der passenden Mailingliste stellen, erreichen Sie
sowohl die Entwickler wie auch die FreeBSD-Benutzergemeinde und
erhalten damit bessere (oder zumindest schnellere) Antworten.Die Chartas der verschiedenen Listen sind unten wiedergegeben.
Bevor Sie sich einer Mailingliste anschließen oder
E-Mails an eine Liste senden, lesen Sie bitte die Charta der
Liste. Die meisten Mitglieder unserer Mailinglisten
erhalten Hunderte E-Mails zum Thema FreeBSD pro Tag. Die Chartas und
Regeln, die den Gebrauch der Listen beschreiben, garantieren die hohe
Qualität der Listen. Die Listen würden ihren hohen Wert
für das Projekt verlieren, wenn wir weniger Regeln aufstellen
würden.Um zu testen, ob Sie eine Nachricht an eine
&os;-Liste senden können, verwenden Sie bitte Die Liste
&a.test.name;. Schicken Sie derartige Nachrichten
bitte nicht an eine der anderen Listen.Wenn Sie Sich nicht sicher sind, auf welcher Liste Sie Ihre Frage
stellen sollen, sollten Sie den Artikel How to get best
results from the FreeBSD-questions mailing list lesen.Bevor Sie eine Nachricht an eine Mailingliste senden, sollten Sie
die korrekte Nutzung der Mailinglisten erlernen. Dazu gehört auch
das Vermeiden von sich häufig wiederholenden Diskussionen (lesen
Sie deshalb zuerst die
Mailing List Frequently Asked Questions).Alle Mailinglisten werden archiviert und können auf dem
FreeBSD World Wide Web
Server durchsucht werden. Das nach
Schlüsselwörtern durchsuchbare Archiv bietet die
hervorragende Möglichkeit, Antworten auf häufig gestellte
Fragen zu finden. Nutzen Sie bitte diese Möglichkeit, bevor Sie
Fragen auf einer Liste stellen.Beschreibung der MailinglistenAllgemeine Listen: Jeder kann die
folgenden allgemeinen Listen abonnieren (und ist dazu
aufgefordert):MailinglisteZweck&a.cvsall.name;Änderungen im FreeBSD-Quellbaum&a.advocacy.name;Verbreitung von FreeBSD&a.announce.name;Wichtige Ereignisse und Meilensteine des
Projekts&a.arch.name;Architektur und Design von FreeBSD&a.bugbusters.name;Diskussionen über die Pflege der FreeBSD
Fehlerberichte-Datenbank und die dazu benutzten
Werkzeuge&a.bugs.name;Fehlerberichte&a.chat.name;Nicht technische Themen, die die FreeBSD-Gemeinschaft
betreffen&a.current.name;Gebrauch von &os.current;&a.isp.name;Für Internet-Service-Provider, die
FreeBSD benutzen&a.jobs.name;Anstellung und Beratung im FreeBSD-Umfeld&a.policy.name;Grundsatzentscheidungen des FreeBSD-Core-Teams. Wenig
Verkehr und nur zum Lesen&a.questions.name;Benutzerfragen und technische
Unterstützung&a.security-notifications.name;Ankündigungen zum Thema Sicherheit&a.stable.name;Gebrauch von &os.stable;&a.test.name;Schicken Sie Testnachrichten an diese Liste anstelle
der wirklichen ListenTechnische Listen: Auf den folgenden
Listen werden technische Diskussionen geführt. Bevor Sie eine
der Listen abonnieren oder Nachrichten an sie schicken, lesen Sie
sich bitte die Charta der Liste durch, da der Inhalt und Zweck
dieser Listen genau festgelegt ist.MailinglisteZweck&a.acpi.name;Entwicklung von ACPI&a.afs.name;Portierung von AFS nach FreeBSD&a.aic7xxx.name;Entwicklung von &adaptec; AIC 7xxx Treibern&a.alpha.name;Portierung von FreeBSD auf Alpha-Maschinen&a.amd64.name;Portierung von FreeBSD auf AMD64-Systeme&a.apache.name;Diskussion über Ports, die mit
Apache
zusammenhängen.&a.arm.name;Portierung von FreeBSD auf &arm;-Prozessoren&a.atm.name;Benutzung von ATM-Netzen mit FreeBSD&a.audit.name;Audit der FreeBSD-Quellen&a.binup.name;Design und Entwicklung eines Systems, das es erlaubt,
ein FreeBSD-System mit binären Paketen zu
aktualisieren&a.bluetooth.name;&bluetooth; unter FreeBSD verwenden&a.cluster.name;Benutzung von FreeBSD in einem Cluster&a.cvsweb.name;Pflege von CVSweb&a.database.name;Diskussion über Datenbanken und
Datenbankprogrammierung unter FreeBSD&a.doc.name;Erstellen der FreeBSD-Dokumentation&a.drivers.name;Gerätetreiber für &os; schreiben&a.eclipse.name;Für FreeBSD-Anwender, die die Eclipse IDE, deren
Werkzeuge, Anwendungen und Ports einsetzen&a.embedded.name;FreeBSD in eingebetteten Anwendungen
einsetzen&a.emulation.name;Emulation anderer Systeme wie Linux, &ms-dos; oder
&windows;&a.eol.name;Support für FreeBSD-bezogene Software, die vom
FreeBSD Project offiziell nicht mehr unterstützt
wird.&a.firewire.name;Technische Diskussion über &firewire;
(iLink, IEEE 1394)&a.fs.name;Dateisysteme&a.geom.name;Diskusion über GEOM&a.gnome.name;Portierung von GNOME und
GNOME-Anwendungen&a.hackers.name;Allgemeine technische Diskussionen&a.hardware.name;Allgemeine Diskussion über Hardware, auf der
FreeBSD läuft&a.i18n.name;Internationalisierung von FreeBSD&a.ia32.name;FreeBSD für die IA-32 (&intel; x86) Plattform&a.ia64.name;Portierung von FreeBSD auf &intel;s neue
IA64-Systeme&a.ipfw.name;Technische Diskussion über die Neubearbeitung der
IP-Firewall Quellen&a.isdn.name;Für Entwickler des ISDN-Systems&a.java.name;Für &java; Entwickler und Leute, die &jdk;s nach
FreeBSD portieren&a.kde.name;Portierung von KDE und
KDE-Anwendungen&a.lfs.name;Portierung von LFS nach FreeBSD&a.libh.name;Das nächste Installations- und
Paketsystem&a.mips.name;Portierung von FreeBSD zu &mips;&a.mobile.name;Diskussionen über mobiles Rechnen&a.mozilla.name;Portierung von Mozilla
nach FreeBSD&a.multimedia.name;Multimedia Anwendungen&a.newbus.name;Technische Diskussionen über die Architektur von
Bussen&a.net.name;Diskussion über Netzwerke und den TCP/IP
Quellcode&a.openoffice.name;Portierung von OpenOffice.org
und &staroffice;
nach FreeBSD&a.performance.name;Fragen zur Optimierung der Leistung stark
ausgelasteter Systeme&a.perl.name;Pflege der portierten Perl-Anwendungen.&a.pf.name;Diskussionen und Fragen zu packet
filter als Firewallsystem.&a.platforms.name;Portierungen von FreeBSD auf nicht-&intel;
Architekturen&a.ports.name;Diskussion über die Ports-Sammlung&a.ports-bugs.name;Diskussion über Fehler und PRs der Ports&a.ppc.name;Portierung von FreeBSD auf den &powerpc;&a.proliant.name;Technische Diskussionen zum Einsatz von FreeBSD auf
der ProLiant-Serverplattform von HP.&a.python.name;FreeBSD-spezifische Diskussionen zu Python&a.qa.name;Diskussion über Qualitätssicherung,
normalerweise kurz vor einem Release&a.rc.name;Diskussion über das
rc.d-System sowie dessen
Weiterentwicklung&a.realtime.name;Entwicklung von Echtzeiterweiterungen für
FreeBSD&a.scsi.name;Diskussion über das SCSI-Subsystem&a.security.name;Sicherheitsthemen&a.small.name;Gebrauch von FreeBSD in eingebetteten Systemen
(obsolet; verwenden Sie stattdessen &a.embedded.name;)&a.smp.name;Diskussionen über das Design von asymmetrischen
und symmetrischen Mehrprozessor-Programmen&a.sparc.name;Portierung von FreeBSD auf &sparc; Systeme&a.standards.name;Konformität von FreeBSD mit den C99- und
POSIX-Standards&a.sun4v.name;Portierung von FreeBSD auf &ultrasparc;-T1-basierte
Systeme&a.threads.name;Leichgewichtige Prozesse
(Threads) in FreeBSD&a.testing.name;Leistungs- und Stabilitätstests von FreeBSD&a.tokenring.name;Token-Ring Unterstützung in FreeBSD&a.usb.name;USB-Unterstützung in FreeBSD&a.vuxml.name;Diskussion über die Infratruktur von VuXML&a.x11.name;Wartung und Unterstützung von X11
auf FreeBSDEingeschränkte Listen: Die folgenden
Listen wenden sich an Zielgruppen mit speziellen Anforderungen und
sind nicht für die Öffentlichkeit gedacht. Bevor Sie
eine dieser Listen abonnieren, sollten Sie einige der technischen
Listen abonniert haben, um mit den Umgangsformen vertraut zu
sein.MailinglisteZweck&a.hubs.name;Betrieb von FreeBSD-Spiegeln&a.usergroups.name;Koordination von Benutzergruppen&a.vendors.name;Koordination von Händlern vor einem
Release&a.www.name;Betreuer von www.FreeBSD.orgZusammenfassungen: Alle eben
aufgezählten Listen sind auch in zusammengefasster
Form (digest) erhältlich.
In den Einstellungen Ihres Accounts legen Sie fest,
in welcher Form Sie die Listen empfangen.CVS Listen: Die folgenden Listen versenden
die Log-Einträge zu Änderungen an verschiedenen
Teilen des Quellbaums. Diese Listen sollen nur
gelesen werden, schicken Sie bitte keine Nachrichten
an eine der Listen.MailinglisteTeil des QuellbaumsBeschreibung&a.cvsall.name;/usr/(CVSROOT|doc|ports|projects|src)Alle Änderungen im Quellbaum (Obermenge der
anderen Commit-Listen)&a.cvs-doc.name;/usr/(doc|www)Änderungen in den
doc- und
www Bäumen&a.cvs-ports.name;/usr/portsÄnderungen im ports-Baum&a.cvs-projects.name;/usr/projectsÄnderungen im
projects-Baum&a.cvs-src.name;/usr/srcÄnderungen im src-BaumMailinglisten abonnierenUm eine Liste zu abonnieren, folgen Sie dem oben angegebenen
Hyperlink der Liste oder Sie besuchen die Webseite
&a.mailman.lists.link; und klicken dort auf die Liste, die Sie
abonnieren wollen. Sie gelangen dann auf die Webseite der
Liste, die weitere Anweisungen enthält.Um eine Nachricht an eine Mailingliste zu schicken, schreiben
Sie einfach eine E-Mail an
Liste@FreeBSD.org. Die
E-Mail wird dann an alle Mitglieder der Mailingliste verteilt.Wenn Sie das Abonnement aufheben wollen, folgen Sie der
URL, die am Ende jeder Mail der Liste angegeben ist. Sie
können das Abonnement auch mit einer E-Mail an
Liste-unsubscribe@FreeBSD.org
aufheben.Verwenden Sie bitte die technischen Listen ausschließlich
für technische Diskussionen. Wenn Sie nur an wichtigen
Ankündigungen interessiert sind, abonnieren Sie die
Mailingliste &a.announce;, auf der nur wenige Nachrichten
versendet werden.Chartas der MailinglistenAlle FreeBSD-Mailinglisten besitzen
Grundregeln, die von jedem beachtet werden müssen. Für
die ersten beiden Male, in denen ein Absender gegen diese Regeln
verstößt, erhält er jeweils eine Warnung vom
FreeBSD-Postmaster postmaster@FreeBSD.org. Ein
dritter Verstoß gegen die Regeln führt dazu, dass
der Absender in allen FreeBSD-Mailinglisten gesperrt wird und
weitere Nachrichten von ihm nicht mehr angenommen werden. Wir
bedauern sehr, dass wir solche Maßnahmen ergreifen
müssen, aber heutzutage ist das Internet eine recht rauhe
Umgebung, in der immer weniger Leute Rücksicht aufeinander
nehmen.Die Regeln:Das Thema einer Nachricht soll der Charta der Liste, an die
sie gesendet wird, entsprechen. Wenn Sie eine Nachricht an
eine technische Liste schicken, sollte die Nachricht auch
technische Inhalte haben. Fortwährendes Geschwätz
oder Streit mindern den Wert der Liste für alle Mitglieder
und wird nicht toleriert. Benutzen Sie &a.chat; für
allgemeine Diskussionen über FreeBSD.Eine Nachricht sollte an nicht mehr als zwei Mailinglisten
gesendet werden. Schicken Sie eine Nachricht nur dann an
zwei Listen, wenn das wirklich notwendig ist. Viele Leute
haben mehrere Mailinglisten abonniert und Nachrichten sollten
nur zu ungewöhnlichen Kombinationen der Listen, wie
-stable und -scsi, gesendet
werden. Wenn Sie eine Nachricht erhalten, die im
Cc-Feld mehrere Listen enthält, sollten
Sie das Feld kürzen, bevor Sie eine Antwort darauf
verschicken. Unabhängig von dem
ursprünglichen Verteiler sind Sie für Ihre eigenen
Mehrfach-Sendungen selbst verantwortlich.Persönliche Angriffe und Beschimpfungen sind in einer
Diskussion nicht erlaubt. Dies gilt gleichermaßen
für Benutzer wie Entwickler. Grobe Verletzungen der
Netiquette, wie das Verschicken oder Zitieren von privater
E-Mail ohne eine entsprechende Genehmigung, werden nicht
gebilligt. Die Nachrichten werden aber nicht besonders auf
Verletzungen der Netiquette untersucht. Es kann sein,
dass eine Verletzung der Netiquette durchaus zu der Charta
einer Liste passt, aber der Absender aufgrund der
Verletzung eine Warnung erhält oder gesperrt wird.Werbung für Produkte oder Dienstleistungen, die nichts
mit FreeBSD zu tun haben, sind verboten. Ist die Werbung als
Spam verschickt worden, wird der Absender sofort gesperrt.Chartas einzelner Listen:&a.acpi.name;Die Entwicklung von ACPI und
Energieverwaltungsfunktionen.&a.afs.name;Andrew File SystemAuf dieser Liste wird die Portierung des AFS von
CMU/Transarc diskutiert.&a.announce.name;Wichtige Ereignisse und
MeilensteineDiese Liste ist für Personen, die nur an den wenigen
Ankündigungen wichtiger Ereignisse interessiert sind.
Die Ankündigungen betreffen Schnappschüsse und
Releases, neue Merkmale von FreeBSD und die Suche nach
freiwilligen Mitarbeitern. Auf der Liste herrscht wenig
Verkehr und sie wird streng moderiert.&a.arch.name;Architektur und Design
von FreeBSDAuf dieser technischen Liste wird die FreeBSD-Architektur
diskutiert. Beispiele für angemessene Themen
sind:Wie das Bausystem zu verändern ist, damit
verschiedene Läufe gleichzeitig möglich
sind.Was am VFS geändert werden muss, damit
Heidemann Schichten eingesetzt werden können.Wie die Schnittstelle der Gerätetreiber
angepasst werden muss, damit derselbe Treiber
auf verschiedenen Bussen und Architekturen eingesetzt
werden kann.Wie ein Netzwerktreiber geschrieben wird.&a.audit.name;Source Code Audit ProjectDies ist die Liste des FreeBSD-Source Code Audit
Projects. Ursprünglich war vorgesehen, hier nur
sicherheitsrelevante Änderungen zu diskutieren, doch ist
die Charta auf alle Änderungen ausgedehnt worden.Zu dieser Liste werden viele Korrekturen gesandt, so
dass sie für den normalen FreeBSD-Benutzer von
wenig Wert ist. Diskussionen über Sicherheit, die sich
nicht auf die Änderung von Quellcode beziehen, finden
auf der Mailingliste &a.security; statt. Auf der anderen
Seite sind aber alle Entwickler aufgefordert, ihre
Korrekturen zur Überprüfung an diese Liste zu
senden. Dies trifft besonders auf Änderungen zu, in
denen ein Fehler die Integrität des Gesamtsystems
gefährdet.&a.binup.name;FreeBSD Binary Update ProjectAuf dieser Liste wird das Design und die Implementierung
von binup diskutiert. Weitere
Themen sind Fehlerbehebungen, Fehlerberichte und Anfragen
nach Neuerungen. Die CVS-Logmeldungen des Projekts werden
ebenfalls auf diese Liste gesendet.&a.bluetooth.name;&bluetooth; unter FreeBSDDiese Liste diskutiert Probleme der Verwendung
von &bluetooth; unter FreeBSD. Designprobleme,
Implementierungsdetails, Patches, Fehler- und
Statusberichte, Verbesserungsvorschläge sowie
alle anderen mit &bluetooth; zusammenhängenden
Themen werden hier behandelt.&a.bugbusters.name;Bearbeitung der FehlerberichteAuf dieser Liste wird die Bearbeitung der Fehlerberichte
(PR, engl. problem report)
koordiniert. Sie dient dem Bugmeister und
allen Leuten, die ein Interesse an der Datenbank der
Fehlerberichte haben, als Diskussionsforum. Auf dieser Liste
werden keine spezifischen Fehler, Fehlerbehebungen oder PRs
diskutiert.&a.bugs.name;FehlerberichteAuf dieser Liste werden Fehlerberichte gesammelt.
Fehlerberichte sollten immer mit &man.send-pr.1; oder dem
Web Formular
erstellt werden.&a.chat.name;Nicht technische Themen, die die FreeBSD
Gemeinschaft betreffenAuf dieser Liste werden nicht-technische soziale Themen
diskutiert, die nicht auf die anderen Listen passen. Hier
kann diskutiert werden, ob Jordan wie ein Frettchen aus einem
Zeichentrickfilm aussieht oder nicht, ob grundsätzlich
in Großbuchstaben geschrieben werden soll, wer zuviel
Kaffee trinkt, wo das beste Bier gebraut wird und wer Bier in
seinem Keller braut. Gelegentlich können auf den
technischen Listen wichtige Ereignisse wie Feste, Hochzeiten
oder Geburten angekündigt werden, aber nachfolgende
Nachrichten sollten auf die Liste &a.chat; gesendet
werden.&a.core.name;FreeBSD Core TeamDies ist eine interne Mailingliste des FreeBSD Core
Teams. Wenn in einer wichtigen Angelegenheit, die FreeBSD
betrifft, entschieden werden muss oder die
Angelegenheit einer genauen Prüfung unterzogen werden
muss, können Nachrichten an diese Liste gesendet
werden.&a.current.name;Gebrauch von &os.current;Diese Mailingliste ist für die Benutzer von
&os.current; eingerichtet. Auf ihr finden sich
Ankündigungen über Besonderheiten von -CURRENT, von
denen Benutzer betroffen sind. Sie enthält weiterhin
Anweisungen, wie man ein System auf -CURRENT hält.
Jeder, der ein -CURRENT System besitzt, muss diese Liste
lesen. Die Liste ist nur für technische Inhalte
bestimmt.&a.cvsweb.name;FreeBSD CVSweb ProjectTechnische Diskussion über den Gebrauch, die
Entwicklung und die Pflege von FreeBSD-CVSweb.&a.doc.name;Documentation ProjectAuf dieser Mailingliste werden Themen und Projekte
diskutiert, die im Zusammenhang mit der Erstellung der FreeBSD
Dokumentation stehen. The FreeBSD Documentation
Project besteht aus den Mitgliedern dieser Liste.
Diese Liste steht jedem offen, Sie sind herzlich eingeladen
teilzunehmen und mitzuhelfen.&a.drivers.name;Gerätetreiber für &os;
schreibenEin Forum für technische Diskussionen über
das Schreiben von Gerätetreibern für &os;.
Daher werden hier vor allem Fragen behandelt, die sich
um das Schreiben von Treibern, die die APIs des
Kernels nutzen, drehen.&a.eclipse.name;Für FreeBSD-Anwender, die die Eclipse
IDE deren Werkzeuge, Anwendungen und Ports
einsetzenDas Ziel dieser Liste ist es, Unterstützung
für all jene zu bieten, die mit der Installation,
Verwendung, Entwicklung und Wartung der Eclipse-IDE
sowie deren Werkzeugen und Anwendungen unter &os; zu
tun haben. Außerdem wird Hilfe bei der
Portierung der IDE und deren Plugins auf &os;
geboten.Zusätzlich soll diese Liste einen
Informationsaustausch zwischen der Eclipse- und der
&os;-Gemeinde ermöglichen, von dem beide
Seiten profitieren können.Obwohl sich diese Liste auf die Anforderungen von
Anwendern konzentriert, möchte sie auch Entwickler
unterstützen, die an der Entwicklung von
&os;-spezifischen Anwendungen unter Nutzung des
Eclipse-Frameworks arbeiten.&a.embedded.name;FreeBSD in eingebetteten Anwendungen
einsetzenDiese Liste diskutiert Themen im Zusammenhang mit dem
Einsatz von ungewöhnlich kleinen und eingebettenen
FreeBSD-Installationen. Auf dieser Liste werden
ausschließlich technische Diskussionen
geführt. Unter eingebetteten Systemen versteht diese
Liste Systeme, bei denen es sich nicht um Desktopsysteme
handelt, und die in der Regel nur einem einzigen Zweck
dienen (im Gegensatz zu Desktopsystemen, die für die
Bewältigung verschiedenster Aufgaben geeignet sind).
In die Gruppe der eingebetteten Systeme gehören
beispielsweise Telephone, Netzwerkgeräte wie Router,
Switche oder PBX-Systeme, PDAs, Verkaufsautomaten und
andere mehr.&a.emulation.name;Emulation anderer Systeme wie Linux,
&ms-dos; oder &windows;Hier werden technische Diskussionen zum Einsatz von
Programmen, die für andere Betriebssysteme
geschrieben wurden, geführt.&a.eol.name;Support für FreeBSD-bezogene Software,
die vom FreeBSD Project offiziell nicht mehr unterstützt
wird.Diese Liste ist für all jene interessant, die
Unterstützung für vom FreeBSD Project offiziell
nicht mehr (in Form von Security Advisories oder Patches)
unterstützte Programme benötigen oder anbieten
wollen.&a.firewire.name;&firewire; (iLink, IEEE 1394)Auf dieser Liste wird das Design und die Implementierung
eines &firewire;-Subsystems (auch IEEE 1394 oder iLink)
für FreeBSD diskutiert. Relevante Themen sind die
Standards, Busse und ihre Protokolle, sowie Adapter, Karten
und Chipsätze. Des Weiteren die Architektur und der
Quellcode, die nötig sind, diese Geräte zu
unterstützen.&a.fs.name;DateisystemeDiskussionen über FreeBSD-Dateisysteme. Dies ist
eine technische Liste, in der nur technische Inhalte erwartet
werden.&a.geom.name;GEOMDiskussion über GEOM und verwandte
Implementierungen. Dies ist eine technische Liste,
in der nur technische Inhalte erwartet werden.&a.gnome.name;GNOMEDiskussionen über die grafische
Benutzeroberfläche GNOME.
Dies ist eine technische Liste, in der nur technische Inhalte
erwartet werden.&a.ipfw.name;IP FirewallDiskussionen über eine Neubearbeitung des
IP-Firewall Quelltexts in FreeBSD. Dies ist eine technische
Liste, in der nur technische Inhalte erwartet werden.&a.ia64.name;Portierung von FreeBSD auf die
IA64-PlattformDies ist eine technische Liste für diejenigen, die
FreeBSD auf die IA-64 Plattform von &intel; portieren. Themen
sind die Probleme bei der Portierung und deren Lösung.
Interessierte, die der Diskussion folgen wollen, sind
ebenfalls willkommen.&a.isdn.name;ISDN SubsystemMailingliste für die Entwickler des ISDN Subsystems
von FreeBSD.&a.java.name;&java; EntwicklungMailingliste, auf der die Entwicklung von &java;
Anwendungen für FreeBSD sowie die Portierung und Pflege
von &jdk;s diskutiert wird.&a.jobs.name;Stellenangebote und
StellengesucheIn diesem Forum können Sie Stellenangebote
und Stellengesuche, die mit &os; zu tun haben, aufgeben.
Wenn Sie beispielsweise eine Beschäftigung im
&os;-Umfeld suchen oder eine freie Stelle haben,
die mit &os; zu tun hat, ist dies der richtige Ort.
Diese Mailingliste ist nicht
der Ort, um über allgemeine Beschäftigungsprobleme
zu diskutieren; dazu gibt es anderswo geeignete
Foren.Beachten Sie bitte, dass diese Liste, wie die
anderen
FreeBSD.org-Listen,
weltweit gelesen wird. Geben Sie daher bitte den Arbeitsort
genau an. Geben Sie bitte auch an, ob Telearbeit
möglich ist und ob Hilfen für einen Umzug
angeboten werden.Benutzen Sie in der E-Mail bitte nur offene
Formate – vorzugsweise nur das Textformat.
Andere Formate, wie PDF oder
HTML, werden von den Lesern akzeptiert. Nicht offene
Formate wie µsoft; Word (.doc)
werden vom Server der Liste abgelehnt.&a.hackers.name;Technische DiskussionenDies ist ein Forum für technische Diskussionen
über FreeBSD. Leute, die aktiv an FreeBSD arbeiten,
können hier Probleme und deren Lösungen
diskutieren. Interessierte, die den Diskussionen folgen
wollen, steht die Liste ebenfalls offen. Auf dieser Liste
finden nur technische Diskussionen statt.&a.hardware.name;Allgemeine Diskussionen über
HardwareAllgemeine Diskussionen über die Hardware, auf der
FreeBSD läuft: Probleme und Ratschläge welche
Hardware man kaufen sollte und welche nicht.&a.hubs.name;FreeBSD-SpiegelAnkündigungen und Diskussionsforum für Leute,
die FreeBSD-Spiegel betreiben.&a.isp.name;Themen für Internet Service
ProviderDiese Liste ist für Internet Service Provider (ISP),
die FreeBSD benutzen. Auf dieser Liste finden nur technische
Diskussionen statt.&a.kde.name;KDEDiskussionen über KDE
auf FreeBSD-Systemen.
Dies ist eine technische Liste, in der nur technische Inhalte
erwartet werden.&a.openoffice.name;OpenOffice.orgPortierung und Pflege von
OpenOffice.org und
&staroffice;.&a.performance.name;Diskussionsforum mit dem Ziel, die
Leistung von FreeBSD zu verbessern.Auf dieser Liste diskutieren Hacker,
Systemadministratoren und andere Interessierte die
Leistung von FreeBSD. Zulässige Themen sind
beispielsweise Systeme unter hoher Last, Systeme
mit Leistungsproblemen oder Systeme, die Leistungsgrenzen
von FreeBSD überwinden. Jeder, der mithelfen will,
die Leistung von FreeBSD zu verbessern, sollte diese
Liste abonnieren. Die Liste ist technisch anspruchsvoll
und geeignet für erfahrene FreeBSD-Benutzer,
Hacker oder Administratoren, die FreeBSD schnell,
robust und skalierbar halten wollen. Auf der Liste
werden Beiträge gesammelt oder Fragen nach
ungelösten Problemen beantwortet. Sie ist kein
Ersatz für das gründliche Studium der
Dokumentation.&a.pf.name;Diskussionen und Fragen zu
packet filter als Firewallsystem.FreeBSD-spezische Diskussionen zur Benutzung von
packet filter (pf) als
Firewallsystem. Sowohl technische Diskussionen als auch
Anwenderfragen sind auf dieser Liste willkommen. Fragen
zum ALTQ QoS Framework können ebenfalls gestellt
werden.&a.platforms.name;Portierung auf nicht-&intel;
PlattformenPlattformübergreifende Themen und Vorschläge
für die Portierung auf nicht-&intel; Plattformen.
Auf dieser Liste finden nur technische Diskussionen
statt.&a.policy.name;Grundsatzentscheidungen des Core
TeamsDiese Mailingliste ist für Grundsatzentscheidungen
des FreeBSD-Core-Teams. Sie trägt wenige Nachrichten und
ist nur zum Lesen gedacht.&a.ports.name;Diskussion über die
Ports-SammlungDiskussionen über die FreeBSD-Ports-Sammlung und
die Infrastruktur der Sammlung. Die
Liste dient auch der allgemeinen Koordination der Dinge, die
die Ports-Sammlung betreffen. Auf dieser Liste finden nur
technische Diskussionen statt.&a.ports-bugs.name;Diskussion über Fehler in
den PortsDiskussion über Fehler in der Ports-Sammlung
(/usr/ports), neue Ports oder
Änderungen an bestehenden Ports. Auf dieser Liste
finden nur technische Diskussionen statt.&a.proliant.name;Technische Diskussionen zum Einsatz von
FreeBSD auf der ProLiant-Serverplattform von
HPDiese Mailingliste bietet technische Diskussionen
zum Einsatz von FreeBSD auf der ProLiant-Serverplattform
von HP, darunter Fragen zu ProLiant-spezifischen
Treibern, Konfigurationswerkzeugen sowie
BIOS-Aktualisierungen. Daher ist sie die erste
Anlaufstelle, um die Module hpasmd, hpasmcli, sowie
hpacucli zu diskutieren.&a.python.name;Python unter FreeBSDDiese technische Liste dient der Verbesserung der
Python-Unterstützung unter FreeBSD. Sie wird von
Personen gelesen, die an der Portierung von Python, von
Python-Modulen Dritter und von
Zope nach FreeBSD arbeiten.
Personen, die diese technischen Diskussion verfolgen
wollen, sind ebenfalls willkommen.&a.questions.name;BenutzerfragenAuf dieser Mailingliste können Fragen zu
FreeBSD gestellt werden. Fragen Sie bitte nicht nach
Anleitungen, wenn Sie nicht sicher sind, dass Ihre
Frage wirklich technischer Natur ist.&a.scsi.name;SCSI SubsystemDiese Mailingliste ist für die Entwickler des SCSI
Subsystems von FreeBSD. Auf dieser Liste finden nur
technische Diskussionen statt.&a.security.name;SicherheitsthemenSicherheitsthemen, die FreeBSD betreffen, wie DES,
Kerberos, bekannte Sicherheitslöcher und Fehlerbehebungen.
Stellen Sie bitte auf dieser Liste keine allgemeinen Fragen
zum Thema Sicherheit. Willkommen sind allerdings Beiträge
zur FAQ, das heißt eine Frage mit der passenden
Antwort. Auf dieser Liste finden nur technische Diskussionen
statt.&a.security-notifications.name;Ankündigungen zum Thema
SicherheitAnkündigungen über Sicherheitsprobleme von
FreeBSD und deren Behebungen. Diese Liste ist kein
Diskussionsforum, benutzen Sie &a.security;, um
Sicherheitsthemen zu diskutieren.&a.small.name;Gebrauch von FreeBSD in
eingebetteten Systemen.Diese Liste für ungewöhnlich kleine FreeBSD
Installation oder den Einsatz von FreeBSD in eingebetteten
Systemen gedacht. Auf dieser Liste finden nur technische
Diskussionen statt.Diese Liste wurde durch &a.embedded.name;
ersetzt.&a.stable.name;Gebrauch von &os.stable;.Diese Mailingliste ist für die Benutzer von
&os.stable; eingerichtet. Auf ihr finden sich
Ankündigungen über Besonderheiten von -STABLE, von
denen Benutzer betroffen sind. Sie enthält weiterhin
Anweisungen, wie man ein System auf -STABLE hält. Jeder,
der ein -STABLE System besitzt, muss diese Liste lesen. Die
Liste ist nur für technische Inhalte bestimmt.&a.standards.name;Konformität von FreeBSD mit den C99- und
&posix; StandardsDieses Forum ist für technische Diskussionen
über die Konformität von FreeBSD mit den C99- und
POSIX-Standards.&a.usb.name;USB-Unterstützung in
&os;.Auf dieser Liste finden nur technische Diskussionen
statt.&a.usergroups.name;Koordination von BenutzergruppenDiese Liste ist für Koordinatoren lokaler
Benutzergruppen und einem ausgesuchten Mitglied des Core Teams
eingerichtet worden. Der Inhalt sollte Inhalte von Treffen
und die Koordination von Projekten mehrerer Benutzergruppen
beschränkt sein.&a.vendors.name;Koordination von HändlernKoordination zwischen dem FreeBSD Project und
Händlern, die Soft- und Hardware für FreeBSD
verkaufen.Filter der MailinglistenUm die Verbreitung von Spam, Viren und anderen nicht
erwünschten E-Mails zu verhindern, werden auf den
&os;-Mailinglisten Filter eingesetzt. Dieser Abschnitt
beschreibt nur einen Teil der zum Schutz der Listen
eingesetzten Filter.Auf den Mailinglisten sind nur die unten aufgeführten
Anhänge erlaubt. Anhänge mit einem anderen
MIME-Typ werden entfernt, bevor eine E-Mail an eine
Liste verteilt wird.application/octet-streamapplication/pdfapplication/pgp-signatureapplication/x-pkcs7-signaturemessage/rfc822multipart/alternativemultipart/relatedmultipart/signedtext/htmltext/plaintext/x-difftext/x-patchEinige Mailinglisten erlauben vielleicht Anhänge
mit anderem MIME-Typ. Für die meisten Mailinglisten
sollte die obige Aufzählung aber richtig sein.Wenn eine E-Mail sowohl aus einer HTML-Version wie auch
aus einer Text-Version besteht, wird die HTML-Version entfernt.
Wenn eine E-Mail nur im HTML-Format versendet wurde, wird
sie in reinen Text umgewandelt.Usenet-NewsNeben den Gruppen, die sich ausschließlich mit BSD
beschäftigen, gibt es viele weitere in denen über FreeBSD
diskutiert wird, oder die für FreeBSD-Benutzer wichtig sind.
Warren Toomey wkt@cs.adfa.edu.au stellte
großzügig suchbare
Archive einiger dieser Gruppen bereit.BSD spezifische Gruppencomp.unix.bsd.freebsd.announcecomp.unix.bsd.freebsd.miscde.comp.os.unix.bsd (deutsch)fr.comp.os.bsd (französisch)it.comp.os.bsd (italienisch)tw.bbs.comp.386bsd (Traditionelles Chinesisch)Weitere UNIX Gruppencomp.unixcomp.unix.questionscomp.unix.admincomp.unix.programmercomp.unix.shellcomp.unix.user-friendlycomp.security.unixcomp.sources.unixcomp.unix.advocacycomp.unix.misccomp.bugs.4bsdcomp.bugs.4bsd.ucb-fixescomp.unix.bsdX Window Systemcomp.windows.x.i386unixcomp.windows.xcomp.windows.x.appscomp.windows.x.announcecomp.windows.x.intrinsicscomp.windows.x.motifcomp.windows.x.pexcomp.emulators.ms-windows.wineWorld Wide Web Server
&chap.eresources.www.inc;
E-Mail AdressenDie folgenden Benutzergruppen stellen ihren Mitgliedern für
die Arbeit an FreeBSD E-Mail-Adressen zur Verfügung. Der
aufgeführte Administrator behält sich das Recht vor,
die Adresse zu sperren, wenn sie missbraucht wird.DomainAngebotBenutzergruppeAdministratorukug.uk.FreeBSD.orgnur zum Weiterleitenfreebsd-users@uk.FreeBSD.orgLee Johnston
lee@uk.FreeBSD.orgShell AccountsDie folgenden Benutzergruppen stellen Personen, die das FreeBSD
Projekt aktiv unterstützen, Shell-Accounts zur Verfügung.
Der aufgeführte Administrator behält sich das Recht vor,
den Account zu sperren, wenn er missbraucht wird.RechnerZugriffAngebotAdministratordogma.freebsd-uk.eu.orgTelnet/FTP/SSHE-Mail, Webseiten, Anonymous FTPLee Johnston
lee@uk.FreeBSD.org
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/introduction/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/introduction/chapter.sgml
index 4c79749451..5949ed8d2d 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/introduction/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/introduction/chapter.sgml
@@ -1,1230 +1,1230 @@
JimMockNeu zusammengestellt, umstrukturiert und um
Abschnitte erweitert durch SaschaEdelburgÜbersetzt von EinführungÜbersichtHerzlichen Dank für Ihr Interesse an FreeBSD! Das
folgende Kapitel behandelt verschiedene Aspekte des
FreeBSD Projects wie dessen geschichtliche Entwicklung,
dessen Ziele oder dessen Entwicklungsmodell.Nach dem Durcharbeiten des Kapitels wissen Sie über
folgende Punkte Bescheid:Wo FreeBSD im Vergleich zu anderen Betriebssystemen
stehtDie Geschichte des FreeBSD ProjectsDie Ziele des FreeBSD ProjectsDie Grundlagen des
FreeBSD-Open-Source-EntwicklungsmodellsUnd natürlich wo der Name FreeBSD
herrührtWillkommen bei FreeBSD!4.4BSD-LiteFreeBSD ist ein auf 4.4BSD-Lite basierendes Betriebssystem
für Intel (x86 und &itanium;), AMD64, Alpha
und Sun &ultrasparc; Rechner. An
Portierungen zu anderen Architekturen wird derzeit gearbeitet.
Mehr zu Geschichte von FreeBSD können Sie im kurzen geschichtlichen Abriss zu FreeBSD
oder im Abschnitt Das aktuelle
FreeBSD-Release nachlesen.
Falls Sie das FreeBSD Project unterstützen wollen
(mit Quellcode, Hardware- oder Geldspenden), sollten Sie den
Artikel
FreeBSD unterstützen lesen.Was kann FreeBSD?FreeBSD hat zahlreiche bemerkenswerte Eigenschaften.
Um nur einige zu nennen:Präemptives MultitaskingPräemptives Multitasking mit
dynamischer Prioritätsanpassung zum reibungslosen und
ausgeglichenen Teilen der Systemressourcen zwischen
Anwendungen und Anwendern, selbst unter schwerster
Last.MehrbenutzerbetriebDer Mehrbenutzerbetrieb von
FreeBSD erlaubt es, viele Anwender gleichzeitig am System
mit verschiedenen Aufgaben arbeiten zu lassen.
Beispielsweise Geräte wie Drucker oder Bandlaufwerke,
die sich nur schwerlich unter allen Anwendern des Systems
oder im Netzwerk teilen lassen, können durch Setzen
von Verwendungsbeschränkungen auf Benutzer oder
Benutzergruppen wichtige Systemressourcen vor
Überbeanspruchung schützen.TCP/IP-NetzwerkfähigkeitHervorragende
TCP/IP-Netzwerkfähigkeit mit
Unterstützung von Industriestandards wie SCTP, DHCP,
NFS, NIS, PPP, SLIP, IPsec und IPv6. Das heißt,
Ihr FreeBSD-System kann in einfachster Weise mit anderen
Systemen interagieren. Zudem kann es als Server-System im
Unternehmen wichtige Aufgaben übernehmen,
beispielsweise als NFS- oder E-Mail-Server oder es kann
Ihren Betrieb durch HTTP- und FTP-Server beziehungsweise
durch Routing und Firewalling Internet-fähig machen.SpeicherschutzDer Speicherschutz stellt sicher,
dass Anwendungen (oder Anwender) sich nicht gegenseitig
stören. Stürzt eine Anwendung ab, hat das
keine Auswirkung auf andere Prozesse.FreeBSD ist ein
32-Bit-Betriebssystem
(64-Bit auf Alpha, &itanium;, AMD64,
und &ultrasparc;) und wurde als solches von Grund auf
neu entworfen.X-Window-SystemXFree86Das X-Window-System (X11R7) als
Industriestandard bietet eine grafische Benutzeroberfläche
(GUI). Minimale Voraussetzung zur Verwendung ist
lediglich eine Grafikkarte und ein Bildschirm, die beide
den VGA-Modus unterstützen.BinärkompatibilitätLinuxBinärkompatibilitätSCOBinärkompatibilitätSVR4BinärkompatibilitätBSD/OSBinärkompatibilitätNetBSDBinärkompatibilität mit
vielen unter verschiedenen Betriebssystemen erstellten
Programmen wie Linux, SCO, SVR4, BSDI und NetBSD.Tausende von sofort
lauffähigen Anwendungen sind aus den
Ports- und
Packages-Sammlungen für FreeBSD
verfügbar. Warum mühselig im Netz Software
suchen, wenn sie bereits hier vorhanden ist?Tausende zusätzliche leicht zu
portierende Anwendungen sind über das
Internet zu beziehen. FreeBSD ist Quellcode-kompatibel
mit den meisten kommerziellen &unix; Systemen. Daher
bedürfen Anwendungen häufig nur geringer oder
gar keiner Anpassung, um auf einem FreeBSD-System zu
kompilieren.virtueller SpeicherSeitenweise anforderbarer Virtueller
Speicher und der merged VM/buffer
cache-Entwurf bedient effektiv den großen
Speicherhunger mancher Anwendungen bei gleichzeitigem
Aufrechterhalten der Bedienbarkeit des Systems für
weitere Benutzer.Symmetrisches Multi-Processing (SMP)SMP-Unterstützung für
MehrprozessorsystemeKompilerCKompilerC++KompilerFORTRANEin voller Satz von C,
C++ und Fortran-
Entwicklungswerkzeugen. Viele
zusätzliche Programmiersprachen für Wissenschaft
und Entwicklung sind aus der Ports- und Packages-Sammlung
zu haben.QuellcodeQuellcode für das gesamte
System bedeutet größtmögliche Kontrolle
über Ihre Umgebung. Warum sollte man sich durch
proprietäre Lösungen knebeln und sich auf Gedeih
und Verderb der Gnade eines Herstellers ausliefern, wenn
man doch ein wahrhaft offenes System haben kann?Umfangreiche
Online-Dokumentation.4.4BSD-LiteComputer Systems Research Group (CSRG)U.C. BerkeleyFreeBSD basiert auf dem 4.4BSD-Lite-Release der Computer
Systems Research Group (CSRG) der Universität von
Kalifornien in Berkeley und führt die namhafte
Tradition der Entwicklung von BSD-Systemen fort.
Zusätzlich zu der herausragenden Arbeit der CSRG hat das
FreeBSD Project tausende weitere Arbeitsstunden investiert,
um das System zu verfeinern und maximale Leistung und
Zuverlässigkeit bei Alltagslast zu bieten. Während
viele kommerzielle Riesen Probleme haben PC-Betriebssysteme
mit derartigen Funktionen, Leistungpotential und
Zuverlässigkeit anzubieten, kann FreeBSD damit schon
jetzt aufwarten! Die Anwendungsmöglichkeiten von FreeBSD werden nur
durch Ihre Vorstellungskraft begrenzt. Von
Software-Entwicklung bis zu Produktionsautomatisierung, von
Lagerverwaltung über Abweichungskorrektur bei Satelliten;
Falls etwas mit kommerziellen &unix; Produkten machbar ist, dann
ist es höchstwahrscheinlich auch mit FreeBSD
möglich. FreeBSD profitiert stark von tausenden
hochwertigen Anwendungen aus wissenschaftlichen Instituten und
Universitäten in aller Welt. Häufig sind diese
für wenig Geld oder sogar kostenlos zu bekommen.
Kommerzielle Anwendungen sind ebenso verfügbar und es
werden täglich mehr.Durch den freien Zugang zum Quellcode von FreeBSD ist es
in unvergleichbarer Weise möglich, das System für
spezielle Anwendungen oder Projekte anzupassen. Dies ist
mit den meisten kommerziellen Betriebssystemen einfach nicht
möglich. Beispiele für Anwendungen, die unter
FreeBSD laufen, sind:Internet-Dienste: Die robuste
TCP/IP-Implementierung in FreeBSD macht es zu einer
idealen Plattform für verschiedenste
Internet-Dienste, wie zum Beispiel:FTP-ServerFTP-ServerHTTP-ServerHTTP-Server (Standard-Web-Server oder mit
SSL-Verschlüsselung)IPv4- und IPv6-RoutingFirewallNATFirewalls und NAT-Gateways
(IP-Masquerading)E-MailE-Mail-ServerUsenetUsenet-News und Foren (BBS)Zum Betreiben von FreeBSD reicht schon ein
günstiger 386-PC. Wenn es das Wachstum Ihres
Unternehmens verlangt, kann FreeBSD aber auch auf einem
hochgerüsteten 4-Wege-System mit Xeon-Prozessoren
und RAID-Plattenspeicher Verwendung finden.Bildung: Sind Sie
Informatikstudent oder Student eines verwandten
Studiengangs? Die praktischen Einblicke in FreeBSD sind
die beste Möglichkeit etwas über Betriebssysteme,
Rechnerarchitektur und Netzwerke zu lernen. Einige frei
erhältliche CAD-, mathematische und grafische Anwendungen
sind sehr nützlich, gerade für diejenigen, die
FreeBSD nicht zum Selbstzweck, sondern als
Arbeitsmittel einsetzen.Wissenschaft: Mit dem frei
verfügbaren Quellcode für das gesamte System
bildet FreeBSD ein exzellentes Studienobjekt in der
Disziplin der Betriebssysteme, wie auch in anderen Zweigen
der Informatik. Es ist beispielsweise denkbar, das
räumlich getrennte Gruppen gemeinsam an einer Idee
oder Entwicklung arbeiten. Das Konzept der freien
Verfügbarkeit und -nutzung von FreeBSD
ermöglicht so einen Gebrauch, auch ohne sich
groß Gedanken über Lizenzbedingungen oder
-beschränkungen machen zu müssen.RouterDNS-ServerNetzwerkfähigkeit: Brauchen
Sie einen neuen Router? Oder einen Name-Server (DNS)? Eine
Firewall zum Schutze Ihres Intranets vor Fremdzugriff?
FreeBSD macht aus dem in der Ecke verstaubenden 386- oder
486-PC im Handumdrehen einen leistungsfähigen Router
mit anspruchsvollen Packet-Filter-Fähigkeiten.X-Window-SystemXFree86X-Window-SystemAccelerated-XX-Window-Workstation: FreeBSD ist
eine gute Wahl für kostengünstige X-Terminals
mit dem frei verfügbaren X11-Server.
Im Gegensatz zu einem X-Terminal erlaubt es FreeBSD, viele
Anwendungen lokal laufen zu lassen, was die Last eines
zentralen Servers erleichtern kann. FreeBSD kann selbst
plattenlos starten, was einzelne
Workstations noch günstiger macht und die Wartung
erleichtert.GNU-Compiler-CollectionSoftware-Entwicklung: Das
Standard-System von FreeBSD wird mit einem kompletten Satz
an Entwicklungswerkzeugen bereitgestellt, unter anderem
mit dem bekannten GNU C/C++-Kompiler und -Debugger.&os; ist sowohl in Form von Quellcode als auch in
Binärform auf CD-ROM, DVD und über anonymous FTP
erhältlich. Näheres zum Bezug von FreeBSD
enthält .Wer benutzt FreeBSD?AnwenderBekannte FreeBSD-AnwenderUnter FreeBSD laufen einige der größten
Internet-Auftritte, beispielsweise:Yahoo!Yahoo!ApacheApacheBlue Mountain ArtsBlue
Mountain ArtsPair NetworksPair
NetworksSony JapanSony
JapanNetcraftNetcraftWeathernewsWeathernewsSupervaluSupervaluTELEHOUSE AmericaTELEHOUSE
AmericaSophos Anti-VirusSophos
Anti-VirusJMA WiredJMA
WiredDas FreeBSD ProjectDer folgende Abschnitt bietet einige
Hintergrundinformationen zum FreeBSD Project,
einschließlich einem kurzen geschichtlichen Abriss,
den Projektzielen und dem Entwicklungsmodell.JordanHubbardBeigesteuert von Kurzer geschichtlicher Abriss zu FreeBSD386BSD PatchkitHubbard, JordanWilliams, NateGrimes, RodFreeBSD ProjectGeschichteDas FreeBSD Project erblickte das Licht der Welt Anfang
1993 teils als Auswuchs des Unofficial 386BSD
Patchkit unter der Regie der letzten drei
Koordinatoren des Patchkits: Nate Williams, Rod Grimes und
mir.386BSDUnser eigentliches Ziel war es, einen zwischenzeitlichen
Abzug von 386BSD zu erstellen, um ein paar Probleme zu
beseitigen, die das Patchkit-Verfahren nicht lösen
konnte. Einige von Ihnen werden sich in dem Zusammenhang noch
an die frühen Arbeitstitel 386BSD 0.5 oder
386BSD Interim erinnern.Jolitz, Bill386BSD war das Betriebssystem von Bill Jolitz. Dieses
litt bis zu diesem Zeitpunkt heftig unter fast
einjähriger Vernachlässigung. Als das Patchkit mit
jedem Tag anschwoll und unhandlicher wurde, waren wir
einhellig der Meinung, es müsse etwas geschehen. Wir
entschieden uns Bill Jolitz zu helfen, indem wir den
übergangsweise bereinigten Abzug zur
Verfügung stellten. Diese Pläne wurden unschön
durchkreuzt als Bill Jolitz plötzlich seine Zustimmung
zu diesem Projekt zurückzog, ohne einen Hinweis darauf,
was stattdessen geschehen sollte.Greenman, DavidWalnut Creek CDROMEs hat nicht lange gedauert zu entscheiden, dass das Ziel
es wert war, weiterverfolgt zu werden, selbst ohne Bills
Unterstützung. Also haben wir den von David Greenman
geprägten Namen FreeBSD angenommen.
Unsere anfänglichen Ziele setzten wir nach
Rücksprache mit den damaligen Benutzern des Systems fest.
Und als deutlich wurde, das Projekt würde
möglicherweise Realität, nahm ich Kontakt mit Walnut
Creek CDROM auf, mit einem Auge darauf, den Vertriebsweg
für die vielen Missbegünstigten zu verbessern,
die keinen einfachen Zugang zum Internet hatten. Walnut Creek
CDROM unterstützte nicht nur die Idee des
CD-ROM-Vertriebs, sondern stellte sogar dem Projekt einen
Arbeitsrechner und eine schnelle Internetverbindung zur
Verfügung. Ohne den beispiellosen Glauben von Walnut
Creek CDROM in ein zu der Zeit absolut unbekanntes Projekt,
gäbe es FreeBSD in der heutigen Form wohl nicht.4.3BSD-LiteNet/2U.C. Berkeley386BSDFree Software FoundationDie erste auf CD-ROM (und netzweit) verfügbare
Veröffentlichung war FreeBSD 1.0 im Dezember
1993. Diese basierte auf dem Band der 4.3BSD-Lite
(Net/2) der Universität von Kalifornien in
Berkeley. Viele Teile stammten aus 386BSD und von der Free
Software Foundation. Gemessen am ersten Angebot, war
das ein ziemlicher Erfolg und wir ließen dem das extrem
erfolgreiche FreeBSD 1.1 im Mai 1994 folgen.NovellU.C. BerkeleyNet/2AT&TZu dieser Zeit formierten sich unerwartete Gewitterwolken am
Horizont, als Novell und die Universität von Kalifornien
in Berkeley (UCB) ihren langen Rechtsstreit über den
rechtlichen Status des Berkeley Net/2-Bandes mit einem
Vergleich beilegten. Eine Bedingung dieser Einigung war es,
dass die UCB große Teile des Net/2-Quellcodes als
belastet zugestehen musste, und dass diese
Besitz von Novell sind, welches den Code selbst einige Zeit vorher
von AT&T bezogen hatte. Im Gegenzug bekam die UCB den
Segen von Novell, dass sich das 4.4BSD-Lite-Release
bei seiner endgültigen Veröffentlichung als
unbelastet bezeichnen darf. Alle Net/2-Benutzer sollten
auf das neue Release wechseln. Das betraf auch FreeBSD. Dem
Projekt wurde eine Frist bis Ende Juli 1994 eingeräumt,
das auf Net/2-basierende Produkt nicht mehr zu vertreiben.
Unter den Bedingungen dieser Übereinkunft war es dem
Projekt noch erlaubt ein letztes Release vor diesem
festgesetzten Zeitpunkt herauszugeben. Das war
FreeBSD 1.1.5.1.FreeBSD machte sich dann an die beschwerliche Aufgabe,
sich Stück für Stück, aus einem neuen und
ziemlich unvollständigen Satz von 4.4BSD-Lite-Teilen,
wieder aufzubauen. Die
Lite-Veröffentlichungen waren deswegen
leicht, weil Berkeleys CSRG große Code-Teile,
die für ein start- und lauffähiges System gebraucht
wurden, aufgrund diverser rechtlicher Anforderungen entfernen
musste und weil die 4.4-Portierung für Intel-Rechner extrem
unvollständig war. Das Projekt hat bis November 1994
gebraucht diesen Übergang zu vollziehen, was dann zu dem
im Netz veröffentlichten FreeBSD 2.0 und zur
CD-ROM-Version (im späten Dezember) führte. Obwohl
FreeBSD gerade die ersten Hürden genommen hatte, war
dieses Release ein maßgeblicher Erfolg. Diesem folgte
im Juni 1995 das robustere und einfacher zu installierende
FreeBSD 2.0.5.Im August 1996 veröffentlichten wir
FreeBSD 2.1.5. Es schien unter ISPs und der Wirtschaft
beliebt genug zu sein, ein weiteres Release aus dem
2.1-STABLE-Zweig zu rechtfertigen. Das war
FreeBSD 2.1.7.1. Es wurde im Februar 1997
veröffentlicht und bildete das Ende des
Hauptentwicklungszweiges 2.1-STABLE. Derzeit unterliegt
dieser Zweig dem Wartungsmodus, das heißt, es werden nur
noch Sicherheitsverbesserungen und die Beseitigung von
kritischen Fehlern vorgenommen (RELENG_2_1_0).FreeBSD 2.2 entsprang dem Hauptentwicklungszweig
(-CURRENT) im November 1996 als
RELENG_2_2-Zweig und das erste komplette Release (2.2.1) wurde
im April 1997 herausgegeben. Weitere Veröffentlichungen
des 2.2-Zweiges gab es im Sommer und Herbst 1997. Das letzte
Release des 2.2-Zweiges bildete die Version 2.2.8, die im
November 1998 erschien. Das erste offizielle 3.0-Release
erschien im Oktober 1998 und läutete das Endes des
2.2-Zweiges ein.Am 20. Januar 1999 teilte sich der Quellbaum
in die Zweige 4.0-CURRENT und 3.X-STABLE. Auf dem
3.X-STABLE-Zweig wurden folgende
Releases erstellt: 3.1 am 15. Februar 1999,
3.2 am 15. Mai 1999,
3.3 am 16. September 1999,
3.4 am 20. Dezember 1999 und
3.5 am 24. Juni 2000. Letzterem
folgte ein paar Tage später das Release 3.5.1, welches
einige akute Sicherheitslöcher von Kerberos stopfte und
die letzte Veröffentlichung des 3.X-Zweiges
darstellte.Eine weitere Aufspaltung, aus dem der 4.X-STABLE-Zweig
hervorging, erfolgte am 13. März 2000.
Bisher gab es mehrere Veröffentlichungen
aus diesem Zweig: 4.0-RELEASE erschien im März 2000.
Das letzte Release, 4.11-RELEASE, erschien im Januar 2005.Das lang erwartete 5.0-RELEASE wurde am
19. Januar 2003 veröffentlicht. Nach nahezu
drei Jahren Entwicklungszeit brachte dieses Release die
Unterstützung für Mehrprozessor-Systeme sowie
für Multithreading. Mit diesem Release lief &os;
erstmalig auf den Plattformen &ultrasparc;
und ia64. Im Juni 2003 folgte
5.1-RELEASE. Das letzte 5.X-Release aus dem CURRENT-Zweig war
5.2.1-RELEASE, das im Februar 2004 veröffentlicht
wurde.Der Zweig RELENG_5 wurde im August 2004 erzeugt. Als
erstes Release dieses Zweiges wurde 5.3-RELEASE
veröffentlicht, bei dem es sich gleichzeitig auch um
das erste 5-STABLE-Release handelte. Das aktuelle
&rel2.current;-RELEASE (dem keine RELENG_5-Versionen mehr
folgen werden) erschien im
Mai 2006.Der Zweig RELENG_6 wurde im Juli 2005 erzeugt. 6.0-RELEASE,
das erste Release des 6.X-Zweiges, wurde im November 2005
veröffentlicht. Das aktuelle &rel.current;-RELEASE (dem
weitere RELENG_6-Versionen folgen werden) erschien im
Mai 2006.Zurzeit werden Projekte mit langem Entwicklungshorizont
im Zweig 7.X-CURRENT verfolgt, Schnappschüsse
von 7.X auf CD-ROM (und natürlich im Netz) werden bei
fortlaufender Entwicklung auf dem
Snapshot-Server zur Verfügung gestellt.JordanHubbardBeigesteuert von Ziele des FreeBSD ProjectsFreeBSD ProjectZieleDas FreeBSD Project stellt Software her, die ohne
Einschränkungen für beliebige Zwecke eingesetzt
werden kann. Viele
von uns haben beträchtlich in Quellcode und Projekt
investiert und hätten sicher nichts dagegen, hin und
wieder ein wenig finanziellen Ausgleich dafür zu
bekommen. Aber in keinem Fall bestehen wir darauf. Wir
glauben unsere erste und wichtigste Mission ist
es, Software für jeden Interessierten und zu jedem Zweck
zur Verfügung zu stellen, damit die Software
größtmögliche Verbreitung erlangt und
größtmöglichen Nutzen stiftet. Das ist,
glaube ich, eines der grundlegenden Ziele freier Software,
welche wir mit größter Begeisterung
unterstützen.GNU General Public License (GPL)GNU Lesser General Public License (LGPL)BSD CopyrightDer Code in unserem Quellbaum, der unter die General
Public License (GPL) oder die Library General Public License
(LGPL) fällt, stellt geringfügig mehr Bedingungen.
Das aber vielmehr im Sinne von eingefordertem Zugriff, als das
übliche Gegenteil der Beschränkungen. Aufgrund
zusätzlicher Abhängigkeiten, die sich durch die
Verwendung von GPL-Software bei kommerziellem Gebrauch
ergeben, bevorzugen wir daher Software unter dem
transparenteren BSD-Copyright, wo immer es angebracht ist.SatoshiAsamiBeigesteuert von Das Entwicklungsmodell von FreeBSDFreeBSD ProjectEntwicklungsmodellDie Entwicklung von FreeBSD ist ein offener und
vielseitiger Prozess. FreeBSD besteht aus Beisteuerungen
von Hunderten Leuten rund um die Welt, wie Sie aus der
Liste
der Beitragenden ersehen können. Die vielen
Entwickler können aufgrund der Entwicklungs-Infrastruktur
von &os; über das Internet zusammenarbeiten. Wir suchen
ständig nach neuen Entwicklern, Ideen und jenen, die sich
in das Projekt tiefer einbringen wollen. Nehmen Sie einfach
auf der Mailingliste &a.hackers; Kontakt mit uns auf.
Die Mailingliste &a.announce; steht für wichtige
Ankündigungen, die alle FreeBSD-Benutzer betreffen,
zur Verfügung.Unabhängig davon ob Sie alleine oder mit
anderen eng zusammen arbeiten, enthält die folgende
Aufstellung nützliche Informationen über das
FreeBSD Project und dessen Entwicklungsabläufe.Das CVS-RepositoryCVSRepositoryConcurrent-Versions-SystemCVSDer Hauptquellbaum von FreeBSD wird mit CVS gepflegt, einem
frei erhältlichen Versionskontrollsystem, welches
mit FreeBSD geliefert wird. Das Haupt- CVS-Repository
läuft auf einer Maschine in
Santa Clara, Kalifornien, USA. Von dort wird es auf
zahlreiche Server in aller Welt gespiegelt. Der
CVS-Quellbaum, der die Zweige
-CURRENT und
-STABLE enthält,
kann einfach auf Ihr eigenes System gespiegelt
werden. Näheres dazu können Sie im Handbuch unter
Synchronisation der Quellen
in Erfahrung bringen.Die Committer-ListeCommitterDie Committer sind Personen
mit Schreibzugriff auf den
CVS-Quellbaum (der Begriff Committer
stammt vom &man.cvs.1;-Befehl commit,
der zum Einspeisen von Änderungen ins Repository
gebraucht wird). Der beste Weg, Vorschläge zur
Prüfung durch die Mitglieder der Committer-Liste
einzureichen, bietet der Befehl &man.send-pr.1;. Sollte es
unerwartete Probleme mit diesem Verfahren geben, besteht
immer noch die Möglichkeit eine E-Mail an die Liste
&a.committers; zu schicken.Das FreeeBSD-Core-TeamCore-TeamWürde man das FreeBSD Project mit einem
Unternehmen vergleichen, so wäre das
FreeBSD-Core-Team das
Gegenstück zum Vorstand. Die Hauptaufgabe des
Core-Teams ist es, das Projekt als Ganzes in gesunder
Verfassung zu halten und die weitere Entwicklung in die
richtige Bahn zu lenken. Das Anwerben leidenschaftlicher
und verantwortungsbewusster Entwickler ist eine
Aufgabe des Core-Team, genauso wie die Rekrutierung
neuer Mitglieder für das Core-Team, im Falle, dass
Altmitglieder aus dem Projekt aussteigen. Das
derzeitige Core-Team wurde im Juli 2006 aus einem Kreis
kandidierender Committer gewählt. Wahlen
werden alle zwei Jahre abgehalten.Einige Core-Team-Mitglieder haben auch spezielle
Verantwortungsbereiche. Das bedeutet, sie haben sich
darauf festgelegt, sicherzustellen, dass ein
größerer Teil des Systems so funktioniert wie
ausgewiesen. Eine vollständige Liste an FreeBSD
beteiligter Entwickler und ihrer Verantwortungsbereiche
kann in der Liste der
Beitragenden eingesehen werden.Die Mehrzahl der Mitglieder des Core-Teams sind
Freiwillige in Bezug auf die FreeBSD-Entwicklung und
profitieren nicht finanziell vom Projekt. Daher
sollte Verpflichtung nicht als
garantierter Support fehlinterpretiert
werden. Der oben angeführte Vergleich mit einem
Vorstand hinkt und es wäre angebrachter zu
erwähnen, dass diese Leute – wider besseres
Wissen – ihr eigenes Leben für FreeBSD
aufgegeben haben!Weitere BeitragendeBeitragendeDie größte Entwicklergruppe sind
nicht zuletzt die Anwender selbst, die
Rückmeldungen und Fehlerbehebungen in einem anhaltend
hohen Maße an uns senden. Der bevorzugte Weg an
dem weniger zentralisierten Bereich der
FreeBSD-Entwicklung teilzuhaben, ist die
Möglichkeit sich bei der Liste &a.hackers;
anzumelden. Weitere Informationen über die
verschiedenen FreeBSD-Mailinglisten erhalten Sie in
.Die Liste
der zu FreeBSD Beitragenden ist eine
lange und wachsende. Also warum nicht selbst dort
stehen, indem Sie gleich persönlich etwas zu
FreeBSD beitragen?Quellcode ist nicht der einzige Weg, etwas zum
Projekt beizusteuern. Eine genauere Übersicht
über offene Aufgaben finden Sie auf der FreeBSD-Web-Site.Zusammengefasst bildet unser Entwicklungsmodell einen
losen Verbund konzentrischer Kreise. Das zentralisierte
Modell ist auf die Bedürfnisse der
Anwender zugeschnitten, mit der einfachen
Möglichkeit eine zentrale Code-Basis zu verfolgen und
möglichen neuen Beitragenden nicht das Leben zu
erschweren! Unser Ziel ist es, ein stabiles Betriebssystem mit
einer großen Zahl passender
Programme zu bieten, die der Anwender
leicht installieren und anwenden kann. Und dieses Modell
funktioniert für diese Aufgabe ziemlich gut.Das Einzige was wir von möglichen neuen Mitgliedern
fordern, ist die gleiche Hingabe, mit der die jetzigen
Mitglieder am dauerhaften Erfolg arbeiten!Das aktuelle FreeBSD-ReleaseNetBSDOpenBSD386BSDFree Software FoundationU.C. BerkeleyComputer Systems Research Group (CSRG)FreeBSD ist ein (mit vollem Quellcode und ein frei
erhältliches) auf 4.4BSD-Lite-basierendes Release
für Intel &i386;, &i486;, &pentium;,
&pentium; Pro,
&celeron;,
&pentium; II,
&pentium; III,
&pentium; 4 (oder ein dazu kompatibler Prozessor),
&xeon;, DEC Alpha und
Sun &ultrasparc; Systeme.
Es stützt sich zum größten
Teil auf Software der Computer Systems Research Group (CSRG)
der Universität von Kalifornien in Berkeley mit einigen
Verbesserungen aus NetBSD, OpenBSD, 386BSD und der Free
Software Foundation.Seit unserem FreeBSD 2.0 von Ende 1994 hat sich
Leistung, Funktionsvielfalt und Stabilität dramatisch
verbessert.
Die größte Änderung erfuhr das virtuelle
Speichermanagement durch eine Kopplung von virtuellem Speicher
und dem Buffer-Cache, das nicht nur die Leistung
steigert, sondern auch den Hauptspeicherverbrauch reduziert
und ein 5 MB-System zu einem nutzbaren Minimal-System
verhilft. Weitere Verbesserungen sind volle NIS-Client- und
Server-Unterstützung, T/TCP, Dial-On-Demand-PPP,
integriertes DHCP, ein verbessertes SCSI-Subsystem,
ISDN-Support, Unterstützung für ATM-, FDDI-, Fast-
und Gigabit-Ethernet-Karten (1000 Mbit), verbesserter
Support der neusten Adaptec-Controller und tausende
Fehlerkorrekturen.Zusätzlich zur Standard-Distribution bietet FreeBSD
eine Sammlung von portierter Software mit tausenden begehrten
Programmen. Zum Verfassungszeitpunkt waren über
&os.numports; Anwendungen in der Ports-Sammlung! Das Spektrum
der Ports-Sammlung reicht von HTTP-Servern über Spiele,
Programmiersprachen, Editoren und so ziemlich allem
dazwischen. Die gesamte Ports-Sammlung benötigt
&ports.size; an Speicherplatz, wobei jeder Port anhand eines
Deltas zu den Quellen angegeben wird. Das
macht es für uns erheblich leichter, Ports zu
aktualisieren und es verringert den Plattenbedarf im Vergleich
zur älteren 1.0-Port-Sammlung. Um ein Port zu
übersetzen, müssen Sie einfach ins Verzeichnis des
Programms wechseln und ein make install
absetzen. Den Rest erledigt das System. Die originalen
Quellen jedes zu installierenden Port werden dynamisch von
CD-ROM oder einem FTP-Server bezogen. Es reicht also für
genügend Plattenplatz zu sorgen, um die gewünschten
Ports zu erstellen. Allen, die Ports nicht selbst kompilieren
wollen: Es gibt zu fast jedem Port ein vorkompiliertes
Paket, das einfach mit dem Befehl (pkg_add)
installiert wird. Pakete und Ports werden in
beschrieben.Eine Reihe von weiteren Dokumenten, die sich als hilfreich
bei der Installation oder dem Arbeiten mit FreeBSD erweisen
könnten, liegen auf neueren &os;-Systemen im Verzeichnis
/usr/share/doc. Die lokal installierten
Anleitungen lassen sich mit jedem HTML-fähigen Browser
unter folgenden Adressen betrachten:Das FreeBSD-Handbuch/usr/share/doc/handbook/index.htmlDie FreeBSD-FAQ/usr/share/doc/faq/index.htmlEs besteht auch die Möglichkeit, sich die jeweils
aktuellste Version der Referenzdokumente unter anzusehen.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/porters-handbook/book.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/porters-handbook/book.sgml
index 231d68ceb6..38c7c90783 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/porters-handbook/book.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/porters-handbook/book.sgml
@@ -1,13981 +1,14023 @@
%books.ent;
]>
Das FreeBSD Porter-HandbuchThe FreeBSD German Documentation ProjectApril 200020002001200220032004200520062007The FreeBSD German
Documentation Project
&bookinfo.trademarks;
&bookinfo.legalnotice;
EinführungDie Ports-Sammlung von FreeBSD ist der gebräuchlichste
Weg, um Anwendungen ("Ports") unter FreeBSD zu installieren.
Wie alles andere in FreeBSD auch, ist sie hauptsächlich
das Ergebnis der Arbeit von Freiwilligen. Es ist wichtig,
diesen Aspekt beim Lesen im Hinterkopf zu behalten.In FreeBSD kann jeder einen neuen Port einsenden oder sich
dazu bereit erklären, einen bereits vorhandenen Port zu
pflegen, sofern der Port derzeit keinen Maintainer
hat – dazu sind keine besonderen Rechte
nötig.Einen neuen Port erstellenSie sind also daran interessiert, einen neuen Port zu
erstellen oder einen vorhandenen zu aktualisieren?
Großartig!Die folgenden Kapitel beinhalten einige Richtlinien, um
einen neuen Port für FreeBSD zu erstellen. Wenn Sie
einen vorhandenen Port auf den neuesten Stand bringen
wollen, sollten Sie mit
fortfahren.Wenn Ihnen dieses Dokument nicht detailliert genug ist,
sollten Sie einen Blick in
/usr/ports/Mk/bsd.port.mk werfen. Das
Makefile jedes Ports bindet diese Datei ein. Auch wenn Sie
nicht täglich mit Makefiles arbeiten, sollten Sie gut
damit zurecht kommen, da die Datei gut dokumentiert ist und
Sie eine Menge Wissen daraus erlangen können.
Zusätzlich können Sie speziellere Fragen an die
&a.ports;-Mailingliste stellen.Nur ein Bruchteil der Variablen
(VAR), die von
Ihnen gesetzt werden können, finden hier
Erwähnung. Die meisten von ihnen (wenn nicht sogar
alle) sind am Anfang von
/usr/ports/Mk/bsd.port.mk
erläutert. Beachten Sie bitte, dass diese Datei eine
nicht standardkonforme Tabulator-Einstellung
verwendet. Emacs und
Vim sollten diese Einstellung
jedoch automatisch beim Öffnen der Datei setzen. Sowohl
&man.vi.1; als auch &man.ex.1; können mit dem Befehl
:set tabstop=4 dazu gebracht werden, die
Datei richtig anzuzeigen, wenn sie geöffnet wird.Port erstellen auf die SchnelleDieser Abschnitt beschreibt, wie Sie schnell einen Port
erstellen können. In vielen Fällen ist dies
allerdings nicht ausreichend, dann werden Sie in diesem Buch
weiterlesen müssen.Als Erstes besorgen Sie sich das Original-Tarball
(komprimiertes Archiv) und legen es im
DISTDIR ab, welches
standardmäßig
/usr/ports/distfiles ist.Im Folgenden wird angenommen, dass die Software
unverändert kompiliert werden konnte, dass also keinerlei
Änderungen nötig waren, um den Port auf Ihrem
FreeBSD-Rechner zum Laufen zu bringen. Falls Sie
Änderungen vornehmen mussten, werden Sie auch den
nächsten Abschnitt beachten müssen.Das Makefile schreibenEin minimales Makefile sieht in etwa
so aus:# New ports collection makefile for: oneko
# Date created: 5 December 1994
# Whom: asami
#
# $FreeBSD$
#
PORTNAME= oneko
PORTVERSION= 1.1b
CATEGORIES= games
MASTER_SITES= ftp://ftp.cs.columbia.edu/archives/X11R5/contrib/
MAINTAINER= asami@FreeBSD.org
COMMENT= A cat chasing a mouse all over the screen
MAN1= oneko.1
MANCOMPRESSED= yes
USE_IMAKE= yes
.include <bsd.port.mk>Versuchen Sie es zu verstehen. Machen Sie sich keine
Gedanken um die
$FreeBSD$-Zeile, diese wird
automatisch vom CVS eingefügt, wenn der Port in den
Haupt-Ports-Tree importiert wird. Ein detailliertes Beispiel
finden Sie im Abschnitt
sample Makefile.Die Beschreibungsdateien erstellenEs gibt zwei Beschreibungsdateien, die für jeden Port
benötigt werden, ob sie tatsächlich im Paket
enthalten sind oder nicht. Dies sind
pkg-descr und
pkg-plist. Der pkg-
Präfix unterscheidet sie von anderen Dateien.pkg-descrDiese enthält eine längere Beschreibung des
Ports. Einer oder mehrere Absätze, die kurz und
prägnant erklären, was der Port macht, sind
ausreichend.pkg-descr enthält
keine Anleitung oder detaillierte
Beschreibung wie der Port benutzt oder kompiliert wird!
Bitte seien Sie vorsichtig, wenn Sie aus dem
README oder der Manualpage kopieren
; Diese sind oft keine prägnanten
Beschreibungen des Ports oder sie sind in einem
ungünstigen Format (Manualpages haben z.B.
bündige Zwischenräume). Wenn es für die
portierte Software eine offizielle Webseite gibt, sollten
Sie diese hier angeben. Fügen Sie hierzu
eine der Webseiten mit dem
Präfix WWW: ein, damit
automatische Werkzeuge korrekt arbeiten.Das folgende Beispiel zeigt wie Ihre
pkg-descr aussehen sollte:This is a port of oneko, in which a cat chases a poor mouse all over
the screen.
:
(etc.)
WWW: http://www.oneko.org/pkg-plistDiese Datei enthält eine Liste aller Dateien, die
von diesem Port installiert werden. Sie wird auch die
Packliste genannt, da das Paket durch die
hier aufgeführten Dateien erstellt wird. Die
Pfadangaben sind relativ zum Installationspräfix
(für gewöhnlich /usr/local
oder /usr/X11R6). Wenn Sie die
MANn-Variablen
verwenden (was Sie auch machen sollten), führen Sie hier
keine Manualpages auf. Wenn der Port während der
Installation Verzeichnisse erstellt, stellen Sie sicher
entsprechende @dirrm-Zeilen
einzufügen, um die Verzeichnisse zu entfernen, wenn das
Paket gelöscht wird.Hier ist ein kleines Beispiel:bin/oneko
lib/X11/app-defaults/Oneko
lib/X11/oneko/cat1.xpm
lib/X11/oneko/cat2.xpm
lib/X11/oneko/mouse.xpm
@dirrm lib/X11/onekoFür weitere Details zur Packliste lesen Sie in der
&man.pkg.create.1; Manualpage nach.Es wird empfohlen alle Dateinamen in dieser Datei
alphabetisch sortiert zu halten. Das erlaubt Ihnen die
Änderungen bei einem Upgrade Ihres Ports deutlich
einfacher zu Überprüfen.Eine Packlist von Hand zu erzeugen kann eine sehr
mühsame Aufgabe sein. Wenn der Port eine große
Anzahl Dateien installiert, kann es Zeit sparen,
eine Packliste automatisch
zu erstellen.Es gibt nur einen Fall, in dem
pkg-plist weggelassen werden kann.
Wenn der Port nur eine handvoll Dateien und Verzeichnisse
installiert, können diese in den Variablen
PLIST_FILES und
PLIST_DIRS im
Makefile aufgelistet werden. Zum
Beispiel könnten wir im obigen Beispiel ohne
pkg-plist für den
oneko-Port auskommen, indem wir die
folgenden Zeilen ins Makefile
einfügen:PLIST_FILES= bin/oneko \
lib/X11/app-defaults/Oneko \
lib/X11/oneko/cat1.xpm \
lib/X11/oneko/cat2.xpm \
lib/X11/oneko/mouse.xpm
PLIST_DIRS= lib/X11/onekoNatürlich sollte PLIST_DIRS
ungesetzt bleiben, wenn der Port keine eigenen Verzeichnisse
installiert.Der Preis für diese Art die Dateien eines Ports
anzugeben ist, dass man keine Befehlsfolgen wie in
&man.pkg.create.1; nutzen kann. Deshalb ist es nur
für einfache Ports geeignet und macht diese noch
einfacher. Gleichzeitig bringt es den Vorteil die Anzahl
der Dateien in der Ports-Sammlung zu reduzieren. Deshalb
ziehen Sie bitte diese Vorgehensweise in Erwägung,
bevor Sie pkg-plist benutzen.Später werden wir uns ansehen, wie
pkg-plist und
PLIST_FILES benutzt werden können,
um anspruchsvollere Aufgaben zu
erfüllen.Die Checksummendatei erzeugenGeben Sie einfach make makesum ein.
Die Regeln von Make sorgen dafür, dass die Datei
distinfo automatisch erstellt
wird.Wenn sich die Checksumme einer heruntergeladenen Datei
regelmäßig ändert und Sie sicher sind, dass
Sie der Quelle trauen können (weil sie z.B. von einer
Hersteller-CD oder täglich erstellter Dokumentation
stammt), sollten Sie diese Dateien in der Variable
IGNOREFILES angeben. Dann wird die
Checksumme für diese Datei bei
make makesum nicht berechnet, sondern auf
IGNORE gesetzt.Den Port testenSie sollten sicherstellen, dass die Port-Regeln genau das
einhalten, was Sie von ihnen erwarten, auch beim Erzeugen eines
Pakets aus dem Port. Dies sind die wichtigen Punkte, die Sie
überprüfen sollten.pkg-plist enthält nichts,
das nicht von Ihrem Port installiert wurde.pkg-plist enthält alles,
was von Ihrem Port installiert wurde.Ihr Port kann mit Hilfe von
make reinstall mehrmals installiert
werden.Ihr Port
räumt bei der
Deinstallation hinter sich auf.Empfohlene Testreihenfolgemake installmake packagemake deinstallpkg_add Paket-Namemake deinstallmake reinstallmake packageStellen Sie bitte sicher, dass während
make package und
make deinstall keine Warnungen ausgegeben
werden. Nach Schritt 3 überprüfen Sie bitte, ob alle
neuen Verzeichnisse korrekt entfernt wurden. Und versuchen Sie
die Software nach Schritt 4 zu benutzen, um sicherzustellen,
dass sie korrekt funktioniert, wenn diese aus einem Paket
installiert wird.Der gründlichste Weg diese Schritte zu automatisieren
ist eine Tinderbox zu installieren.
Diese verwaltet Jails, in denen Sie alle
oben genannten Schritte durchführen können, ohne den
Zustand Ihres laufenden Systems zu verändern. Mehr
Informationen hierzu entält
ports/ports-mgmt/tinderboxIhren Port mit portlint
überprüfenBitte verwenden Sie portlint, um
festzustellen, ob Ihr Port unseren Richtlinien entspricht.
Das Programm
ports-mgmt/portlint ist
Teil der Ports-Sammlung. Stellen Sie vor allem sicher, dass
das Makefile in der
richtigen Form und das
Paket passend benannt
ist.Den Port einreichenAls Erstes sorgen Sie bitte dafür, dass Sie den
Abschnitt DOs and DON'Ts
gelesen haben.Nun, da Sie mit Ihrem Port zufrieden sind, müssen Sie
ihn nur noch in den Haupt-Ports-Tree von FreeBSD einbringen,
damit alle daran teilhaben können. Wir benötigen
nicht Ihr work-Verzeichnis oder Ihr
pkgname.tgz-Paket – diese
können Sie nun löschen. Als Nächstes fügen
Sie bitte einfach die Ausgabe von
shar `find port_dir` in einen Fehlerbericht
(PR - Problem Report) und senden diesen mittels
&man.send-pr.1; (unter
Bug Reports and General Commentary finden Sie weitere
Informationen über &man.send-pr.1;). Ordnen Sie den
Fehlerbericht bitte in die Kategorie Ports
mit der Klasse Change-Request ein
(Markieren Sie den Bericht nicht als
vertraulich
(confidential)!). Fügen Sie bitte eine
kurze Beschreibung des Programms, das Sie portiert haben, in
das Beschreibungs-Feld des Problemberichts und
das Shar (Shell-Archiv) in das Fix-Feld
ein.Sie können uns die Arbeit um einiges vereinfachen,
wenn Sie eine gute Beschreibung in der Zusammenfassung des
Problemberichtes verwenden. Wir bevorzugen etwas wie
Neuer Port:
<Kategorie>/<Portname><Kurzbeschreibung des
Ports> für neue Ports und Update
Port: <Kategorie>/<Portname>
<Kurzbeschreibung des Updates> für
Portupdates. Wenn Sie sich an dieses Schema halten, ist die
Chance, dass sich jemand bald Ihren Bericht ansieht,
deutlich besser.Noch einmal: Bitte fügen Sie nicht das
distfile der Originalquelle, das
work-Verzeichnis oder das Paket, das Sie mit
make package erstellt haben, ein.
Haben Sie bitte etwas Geduld, nachdem Sie den Port
eingereicht haben. Manchmal kann es einige Monate dauern,
bevor ein Port in FreeBSD eingefügt wird, obwohl es
wahrscheinlich nur ein paar Tage dauert. Sie können sich
die
Liste der Ports, die darauf warten in FreeBSD committet zu
werden, ansehen.Nachdem wir einen Blick auf Ihren Port geworfen haben,
werden wir, wenn nötig, bei Ihnen nachfragen und ihn in
die Ports-Sammlung übernehmen. Ihr Name taucht dann auch
in der Liste der Additional
FreeBSD Contributors und in anderen Dateien auf.
Ist das nicht toll?! :-)Einen Port in aller Ruhe erstellenOk, das war nicht ganz einfach und der Port hat einige
Veränderungen erfordert, um funktionieren zu können.
In diesem Abschnitt werden wir Schritt für Schritt
erklären, wie man den funktionierenden Port den Vorgaben
der Ports entsprechend anpasst.Die FunktionsweiseBeginnen wir mit der Abfolge der Ereignisse, die
eintreten, wenn der Nutzer das erste make
in Ihrem Portsverzeichnis ausführt. Sie empfinden es
für das Verständnis vielleicht hilfreich
bsd.port.mk in einem anderen Fenster
offen zu haben, während Sie diesen Abschnitt
lesen.Aber machen Sie sich keine Sorgen, falls Sie nicht
wirklich verstehen, was bsd.port.mk
macht, die Wenigsten begreifen dies...
:>Das Target fetch wird
aufgerufen. Es ist dafür verantwortlich
sicherzustellen, dass der Tarball lokal im
DISTDIR verfügbar ist. Falls
fetch die benötigten Dateien
in DISTDIR nicht finden kann,
durchsucht es die URL MASTER_SITES,
welche im Makefile gesetzt ist, ebenso wie unsere
Haupt-FTP-Seite unter
ftp://ftp.freebsd.org/pub/FreeBSD/ports/distfiles/
, wo wir genehmigte Distfiles als Backup
aufbewahren. Danach wird versucht, so eine direkte
Internetverbindung besteht, dass genannte Distfile mit
FETCH herunterzuladen. Falls dies
gelingt, wird die Datei in DISTDIR
für weitere Nutzung abgelegt und fährt
fort.Das Target extract wird
aufgerufen. Es sucht nach den Distfiles Ihres Ports
(normalerweise ein gzip-komprimierter Tarball) in
DISTDIR und entpackt diese in ein
temporäres Unterverzeichnis, welches von
WRKDIR festgelegt wird (standardmäßig
work).Das Target patch wird
aufgerufen. Zuerst werden alle in
PATCHFILES festgelegten Patches
eingespielt. Anschließend werden, falls Patches der
Form
patch-* in
PATCHDIR (standardmäßig das
files-Unterverzeichnis) gefunden
werden, diese in alphabetischer Reihenfolge
eingespielt.Das Target configure wird
aufgerufen. Dieses kann viele verschiedene Dinge
machen.Existiert scripts/configure,
so wird es aufgerufen.Falls HAS_CONFIGURE oder
GNU_CONFIGURE gesetzt sind, wird
WRKSRC/configure
ausgeführt.Falls USE_IMAKE gesetzt ist,
wird XMKMF
(standardmäßig xmkmf -a)
ausgeführt.Das Target build wird
aufgerufen. Es ist für das Wechseln in das private
Arbeitsverzeichnis (WRKSRC) und das
Bauen des Ports zuständig. Ist
USE_GMAKE gesetzt, so wird GNU
make verwendet, sonst das
System-make.Die oben genannten Schritte sind die Standardaktionen.
Zusätzlich können Sie pre-
irgendwas oder
post-irgendwas als Targets definieren oder Skripten mit diesen
Namen in das scripts-Unterverzeichnis
legen. Sie werden dann vor bzw. nach den Standardaktionen
aufgerufen.Angenommen Sie haben das Target post-extract
in Ihrem Makefile
definiert und eine Datei pre-build im
scripts Unterverzeichnis, so wird das
Target post-extract nach dem normalen
Entpacken aufgerufen und das Skript
pre-build
ausgeführt, bevor die vordefinierten Bau-Regeln
abgearbeitet sind. Es wird empfohlen, dass Sie
Makefile-Targets verwenden, falls die
Aktionen es erlauben, da es so für jemanden einfacher
sein wird herauszufinden, was für eine
nicht-standardmäßige Aktion der Port
benötigt.Die Standardaktionen werden aus den Targets
bsd.port.mkdo-irgendwas übernommen. Zum Beispiel sind die Befehle
zum Entpacken eines Ports im Target
do-extract zu finden. Falls Sie mit
einem vorgegebenen Target nicht zufrieden sind, können
Sie es verändern, indem Sie das Target
do-irgendwas in Ihrem Makefile neu
definieren.Die Haupt-Targets (z.B.
extract,
configure usw.) machen nicht mehr
als sicherzustellen, dass bis hierhin alle Abschnitte
abgeschlossen sind, um danach die eigentlichen Targets oder
Skripte aufzurufen. Und es ist nicht beabsichtigt, dass
diese geändert werden. Falls Sie das Entpacken
verändern wollen, verändern Sie
do-extract, aber niemals die Art,
wie extract arbeitet!Jetzt, da Sie verstehen, was geschieht, wenn der Benutzer
make eingibt, lassen Sie uns durch die
empfohlenen Schritte gehen, um den perfekten Port zu
erstellen.Den originalen Quelltext besorgenNormalerweise liegt der original Quelltext als gepackte
Datei (foo.tar.gz
oder
foo.tar.Z)
vor. Kopieren Sie diese nach DISTDIR.
Nutzen Sie, soweit möglich, immer die Quellen aus dem
Hauptzweig.Es ist notwendig die Variable
MASTER_SITES anzupassen, um anzugeben, wo
sich der originale Quelltext befindet. In
bsd.sites.mk finden sich hilfreiche
Definitionen für die gebräuchlichsten Seiten. Bitte
nutzen Sie diese Seiten und die zugehörigen Definitionen,
soweit dies möglich ist. Damit wird vermieden, immer und
immer wieder dieselben Informationen zu wiederholen. Da die
Hauptseiten regelmäßig angepasst werden
müssen, vereinfacht dieses Vorgehen die Pflege der
Dateien für jeden Beteiligten.Falls keine zuverlässige und gut erreichbare
FTP/HTTP-Seite zu finden ist, oder nur Seiten auffindbar sind,
die keinen Standards entsprechen, sollte eine Kopie des
Quelltextes auf einer zuverlässigen Seite abgelegt
werden. Dies könnte z.B. die eigene Internetseite
sein.Ist kein geeigneter Ort zum Ablegen des Quelltextes
auffindbar, ist es möglich diesen intern
auf ftp.FreeBSD.org abzulegen; dies sollte
jedoch als letzte Möglichkeit angesehen werden. Das
Distfile muss in diesem Fall in ~/public_distfiles/
eines freefall-Accounts abgelegt
werden. Bitten Sie den Committer Ihres Ports dies zu erledigen.
Er wird außerdem MASTER_SITES nach
MASTER_SITE_LOCAL und
MASTER_SITE_SUBDIR auf den
freefall-Benutzernamen angepasst.Sollte sich das Distfile des Ports regelmäßig
ohne Versionsanpassungen des Autors ändern, sollte
überlegt werden, das Disfile auf der eigenen
Internetseite abzulegen und diese in der Liste der
MASTER_SITES an die erste Stelle zu setzen.
Falls möglich, sollte der Autor des Ports gebeten werden,
dies zu erledigen; hierüber wird die Kontrolle des Quelltextes
verbessert. Wird eine eigene Version des Quelltextes auf
eigenen Internetseiten verfügbar gemacht, verhindert dies
Warnungen von checksum mismatch und
reduziert den Arbeitsaufwand der Maintainer der FTP-Seiten.
Auch wenn nur eine Quelle für den Quelltext des Ports zur
Verfügung steht, ist es empfohlen, ein Backup auf einer
weiteren Seite abzulegen und diese als zweiten Eintrag in
MASTER_SITES aufzunehmen.Sind für den Port zusätzlich aus dem Internet
verfügbare Patches erforderlich, sollten diese ebenfalls
in DISTDIR abgelegt werden. Sollten diese
Patches von anderer Quelle als der Hauptseite des Ports
stammen, ist das kein Grund zur Sorge. Es gibt Wege diesem
Umstand gerecht zu werden (beachten Sie die unten stehende
Beschreibung zu PATCHFILES
).Den Port bearbeitenEntpacken Sie eine Kopie des Tarballs in ein privates
Verzeichnis und nehmen Sie alle Änderungen
vor, die nötig sind, um den Port unter einer aktuellen
FreeBSD-Version kompilieren zu können.
Protokollieren Sie sorgfältig alle
Schritte, die Sie vornehmen, da Sie den Prozess in Kürze
automatisieren werden. Alles, auch das Entfernen,
Hinzufügen oder Bearbeiten von Dateien, sollte von einem
automatisierten Skript oder einer Patch-Datei machbar sein,
wenn Ihr Port fertig ist.Falls Ihr Port bedeutende Interaktionen/Veränderungen
durch den Benutzer benötigt, um ihn zu Kompilieren oder
zu Installieren, sollten Sie einen Blick auf Larry Walls
klassische Configure-Skripte werfen
oder vielleicht etwas Ähnliches selbst erstellen. Das
Ziel der Ports-Sammlung ist es, jeden Port so
plug-and-play-fähig wie möglich
für den Endbenutzer zu machen, während ein Minimum
an Speicherplatz gebraucht wird.Solange nicht anders angegeben wird von Patch-Dateien,
Skripten und anderen Dateien, die Sie erstellt und der FreeBSD
Ports-Sammlung hinzugefügt haben, angenommen, dass Sie
unter den standardmäßigen BSD-Copyright-Bedingungen
stehen.Fehlerbehebung (Patches)Bei der Vorbereitung eines Ports können die Dateien,
die hinzugefügt oder verändert wurden, mittels
&man.diff.1; abgefangen werden, um Sie später an
&man.patch.1; zu übergeben. Jeder Patch, der dem
Quelltext übergeben werden soll, sollte in einer Datei
patch-*
abgelegt werden, wobei * dem
Pfadnamen der zu korrigierenden Datei entspricht, wie er auch
in patch-Imakefile oder im
patch-src-config.h erscheint. Diese
Dateien sollten in PATCHDIR (normalerweise
files) abgelegt sein, von wo sie
automatisch übernommen werden. Alle Patches müssen
sich relativ zur WRKSRC-Variable
(normalerweise dem Verzeichnis, in dem sich der Quelltext des
Ports entpackt und wo auch der Bau stattfindet)
befinden.Um Korrekturen und Updates zu vereinfachen, sollte es
vermieden werden, mehr als einen Patch für eine Datei zu
nutzen (z.B. patch-file und
patch-file2, welche beide
WRKSRC/foobar.c
verändern).Für die Benennung der Patches sollten nur die Zeichen
[-+._a-zA-Z0-9] genutzt werden. Bitte
verwenden Sie keine weiteren Zeichen als die angegebenen. Die
Namensvergabe sollte nicht patch-aa oder
patch-ab etc. entsprechen, erwähnen
Sie immer den Pfad und Dateinamen.RCS-Zeichenketten sollten vermieden werden, da CVS diese
verstümmeln würde, sobald wir diese Dateien in die
Ports-Sammlung einpflegen. Wenn wir die Dateien wieder abrufen
wären diese verändert und der Patch würde
fehlschlagen. RCS-Zeichenketten sind in Dollar-Zeichen
($) eingefügte Zeichen und
beginnen üblicherweise mit $Id
oder $RCS.Die Option rekursiv () zu nutzen
&man.diff.1;, um Patches zu erstellen, ist zulässig,
jedoch sollte der Patch anschließend geprüft
werden, um Unnötiges aus dem Patch zu entfernen. Im
Einzelnen bedeutet dies, dass Diffs zwischen zwei
Backup-Dateien, Makefiles oder wenn der
Port Imake oder GNU
configure usw. nutzt, überflüssig
sind und entfernt werden sollten. Falls es es notwendig war,
configure.in zu bearbeiten und es soll
autoconf zum Neuerstellen von
configure genutzt werden, sollten die Diffs
aus configure nicht genutzt werden (diese
werden oft einige tausend Zeilen
groß!); – hier sollte
USE_AUTOTOOLS=autoconf:261 definiert und
das Diff aus configure.in genutzt
werden.War es notwendig eine Datei zu entfernen, wird dies besser
mittels des post-extract-Targets als
über den Patch selbst realisiert.Ein einfacher Austausch kann direkt über das
Makefile des Ports umgesetzt werden,
indem der in-place-Modus von &man.sed.1; genutzt wird. Dies
ist sehr hilfreich, wenn variable Werte korrigiert werden
sollen. Beispiel:post-patch:
@${REINPLACE_CMD} -e 's|for Linux|for FreeBSD|g' ${WRKSRC}/README
@${REINPLACE_CMD} -e 's|-pthread|${PTHREAD_LIBS}|' ${WRKSRC}/configure
Relativ häufig ergibt sich die Situation, in der die
portierte Software die CR/LF-Konventionen für Zeilenenden
nutzt (dies ist bei unter &windows; entwickelter Software
häufig der Fall). Dies kann bei weiteren Patches Probleme
(Compiler-Warnungen, Fehlermeldungen bei der Ausführung
von Skripten wie z.B. /bin/sh^M not found)
und anderes ergeben. Um schnell alle Dateien von CR/LF
nach LF zu konvertieren, kann
USE_DOS2UNIX=yes in das
Makefile des Ports geschrieben werden.
Hierzu kann eine Liste der zu konvertierenden Dateien erstellt
werden:USE_DOS2UNIX= util.c util.hSollen Gruppen von Dateien über verschiedene
Unterverzeichnisse konvertiert werden, kann
DOS2UNIX_REGEX genutzt werden, dessen
Argumente find-kompatible, reguläre
Ausdrücke sind. Mehr zur Formatierung findet sich in
&man.re.format.7;. Diese Option ist beim Konvertieren aller
Dateien mit definierter Endung, z.B. aller Dateien im
Quellcode, wobei binäre Dateien unberührt bleiben,
sinnvoll:USE_DOS2UNIX= yes
DOS2UNIX_REGEX= .*\.(c|cpp|h)KonfigurierenFügen Sie alle zusätzlichen
Veränderungsbefehle Ihrem Skript
configure hinzu und speichern Sie es im
scripts-Unterverzeichnis. Wie vorstehend
schon erwähnt, können Sie dies auch mit den Targets
Makefile und/oder Skripte mit dem Namen
pre-configure oder
post-configure erledigen.Handhabung von BenutzereingabenSollte der Port Eingaben vom Benutzer benötigen,
muss IS_INTERACTIVE im
Makefile des Ports gesetzt werden. Dies
erlaubt overnight builds Ihren Port zu
überspringen, falls der Nutzer die Variable
BATCH setzt (setzt der Nutzer hingegen die
Variable INTERACTIVE, werden
nur Ports gebaut, die Interaktion vom
Nutzer erwarten). Dies erspart den Rechnern, welche
kontinuierlich Ports bauen, eine Menge Zeit (siehe
unten).Zudem ist es empfohlen, falls sinnvolle Vorgaben für
interaktive Optionen gesetzt sind, die
PACKAGE_BUILDING-Variable zu prüfen
und das interaktive Skript abzuschalten. Dies macht es uns
möglich, Pakete für CDROMs und FTP-Server zu
bauen.Die Konfiguration des MakefileDas Konfigurieren des Makefile ist
sehr einfach und wir schlagen vor, dass Sie zunächst
einen Blick auf vorhandene Beispiele werfen. Zusätzlich
gibt es ein
Beispiel eines Makefile
in diesem Handbuch. Schauen Sie es sich an und verfolgen Sie
bitte die Abfolge der Variablen und Abschnitte in dieser
Vorlage. Damit erleichtern Sie es anderen,
Ihren Port zu lesen.Bedenken Sie bitte die folgenden Probleme in der hier
vorgegebenen Abfolge der Unterabschnitte dieses Kapitels, wenn
Sie Ihr neues Makefile erstellen:Der originale QuelltextLiegt der Quelltext in DISTDIR als eine
standardisierte und mit gzip gepackte Datei in der Art
foozolix-1.2.tar.gz? Falls ja,
können Sie zum nächsten Schritt übergehen.
Falls nicht, sollten Sie versuchen, die Variablen
DISTVERSION, DISTNAME,
EXTRACT_CMD,
EXTRACT_BEFORE_ARGS,
EXTRACT_AFTER_ARGS,
EXTRACT_SUFX, oder
DISTFILES zu ändern. Das hängt
davon ab, wie fremdartig das Distributionsfile Ihres Ports ist
(der häufigste Fall ist
EXTRACT_SUFX=.tar.Z, wenn der Tarball durch
ein normales compress und nicht durch
gzip gepackt wurde).Im schlimmsten Fall können Sie einfach Ihre eigene
Vorgabe mittels do-extract erzeugen
und die Standardvorgabe überschreiben; aber dies sollte
in den wenigsten Fällen, wenn überhaupt, notwendig
sein.BezeichnungenDer erste Teil des Makefile
beschreibt die Versionsnummer des Ports und führt ihn in
der richtigen Kategorie auf.PORTNAME und
PORTVERSIONSetzen Sie bitte die Variable
PORTNAME auf den Basisnamen Ihres Ports
und die Variable PORTVERSION auf dessen
Versionsnummer.PORTREVISION und
PORTEPOCHPORTREVISIONDie PORTREVISION-Variable ist ein
streng monoton wachsender Wert, welcher auf 0
zurückgesetzt wird, nachdem
PORTVERSION erhöht wurde (d.h.
jedes Mal, wenn ein offizielles Release erfolgt). Sie wird
an den Namen des Pakets angehängt, wenn sie ungleich
0 ist. Änderungen an PORTREVISION
werden von automatisierten Werkzeugen (z.B.
&man.pkg.version.1;) genutzt, um anzuzeigen, dass ein
neues Paket verfügbar ist.PORTREVISION sollte jedes Mal
erhöht werden, wenn eine Änderung am Port
erfolgt, die beträchtliche Auswirkungen auf den
Inhalt oder Struktur des aus dem Port erzeugten Pakets
zur Folge hat.Beispiele dafür, wann
PORTREVISION erhöht werden
sollte:Hinzufügen von Patches, welche
Sicherheitslücken schließen, Fehler
beseitigen oder neue Funktionalität zum Port
hinzufügen.Änderungen am Makefile
des Ports, welche compile-time-Optionen
hinzufügen oder entfernen.Änderungen bezüglich Packliste oder am
Verhalten während der Installation des Pakets
(d.h. Änderungen an einem Skript, welches
Ausgangsdaten für das Paket erzeugt, wie z.B.
SSH-Hostschlüssel).Versionssprung einer Shared-Library, welche eine
Abhängigkeit dieses Ports ist (In diesem Fall
würde ein Anwender bei der Installation des alten
Pakets scheitern, falls er eine neue Version der
Abhängigkeit bereits installiert hat, weil nach
der alten Bibliothek libfoo.x anstatt nach
libfoo.(x+1)) gesucht wird).Schleichende Änderungen am Distfile, welche
bedeutende funktionale Änderungen verursachen,
d.h. Änderungen des Distfile erfordern eine
Korrektur an distinfo, ohne dass
damit zusammenhängend die
PORTVERSION verändert wird,
obwohl ein diff -ru zwischen der
alten und der neuen Version bedeutende
Veränderungen am Code nachweist.Beispiele für Änderungen, welche keine
Erhöhung von PORTREVISION
erfordern:Stilistische Änderungen am Grundgerüst
des Ports ohne funktionale Änderungen am daraus
resultierenden Paket.Änderungen an der Variable
MASTER_SITES oder andere
funktionale Änderungen, welche das resultierende
Paket nicht verändern.Marginale Patches am Distfile wie die Korrektur
von Tippfehlern, welche nicht wichtig genug sind, um
dem Benutzer die Bürde eines Upgrades
aufzuerlegen.Build fixes, die ein Paket erst kompilierbar
machen, welches ohne diese Änderungen vorher
nicht erzeugt werden konnte (solange die
Änderungen keine funktionale Differenz bringen
auf Plattformen, auf denen dieses Paket schon vorher
gebaut werden konnte). Da
PORTREVISION den Inhalt des Pakets
wiederspiegelt, ist es nicht notwendig
PORTREVISION zu erhöhen, wenn
das Paket vorher nicht erstellt werden konnte.Als Faustregel gilt: Stellen Sie sich die Frage, ob
die durchgeführte Änderung am Port jedem hilft
(entweder aufgrund einer Verbesserung, Beseitigung eines
Fehlers, oder der Annahme, dass das neue Paket
überhaupt erst funktioniert) und wägen Sie es
gegen den Umstand ab, dass jedermann, der seine
Ports-Sammlung regelmässig auf dem neuesten Stand
hält, zu einer Aktualisierung gezwungen wird.
Falls Sie die Frage positiv beantworten sollten,
erhöhen Sie die Variable
PORTREVISION.PORTEPOCHVon Zeit zu Zeit geschieht es, dass irgendjemand
(Drittanbieter von Software oder FreeBSD Ports Committer)
etwas Dummes tut und eine Version einer Software
veröffentlicht, deren Versionsnummer niedriger ist
als die der vorherigen. Ein Beispiel hierfür ist
ein Port, der von foo-20000801 auf foo-1.0 geändert
wird (der Erstere wird fälschlicherweise als neue
Version behandelt, weil 2000801 ein numerisch
größerer Wert ist als 1).In Situationen wie diesen sollte die Variable
PORTEPOCH erhöht werden. Wenn
PORTEPOCH größer als 0 ist,
wird sie an den Namen des Pakets angehängt, wie in
Abschnitt 0 oberhalb bereits beschrieben.
PORTEPOCH darf niemals verringert oder
auf 0 gesetzt werden, weil der Vergleich des Pakets mit
einem früheren Zeitpunkt scheitern würde (d.h.
das Paket würde niemals als veraltet erkannt werden):
Die neue Versionsnummer (1.0,1 im
obigen Beispiel) ist immer noch numerisch kleiner als die
vorherige Version (2000801), aber das Suffix
,1 wird von automatisierten Werkzeugen
gesondert behandelt und wird als größer
erkannt, als das implizit angenommene Suffix
,0 im früheren Paket.Das Entfernen oder Zurücksetzen von
PORTEPOCH führt zu unendlichem
Ärger. Wenn Sie die obigen Ausführungen nicht
vollständig verstanden haben, lesen Sie es bitte
unbedingt nochmals bis Sie es vollständig
verinnerlicht haben, oder fragen Sie vor jeder
Änderung auf den Mailinglisten nach!Es wird erwartet, dass PORTEPOCH
für die weitaus überwiegende Zahl der Ports
nicht verwendet wird und der verantwortungsvolle und
vorausschauende Umgang mit PORTVERSION
macht es meist überflüssig, falls ein
späteres Release die Versionsstruktur ändern
sollte. Vorsicht ist geboten, wenn ein Release einer
Drittanbieter-Software ohne eine offizielle Versionsnummer
veröffentlicht wird, wie z.B. bei
Snapshot-Versionen. Man ist versucht,
das Release mit dem jeweiligen Datum zu bezeichnen,
was unweigerlich zu den oben beschriebenen Problemen
führt, wenn das nächste
offizielle Release erscheint.Wenn z.B. ein Snapshot zum Datum 20000917
veröffentlicht wird und die vorherige Version der
Software war 1.2, dann sollte der Snapshot die
PORTVERSION 1.2.20000917 oder
ähnlich erhalten und nicht 20000917, damit das
nachfolgende Release, angenommen 1.3, immer noch einen
größeren numerischen Wert aufweist.Beispiel für den Gebrauch von
PORTREVISION und
PORTEPOCHDer gtkmumble-Port, Version
0.10, befindet sich in der
Ports-Sammlung:PORTNAME= gtkmumble
PORTVERSION= 0.10PKGNAME wird zu
gtkmumble-0.10.Ein Sicherheitsloch wurde entdeckt, das einen lokalen
Patch von FreeBSD erforderlich macht.
PORTREVISION wird entsprechend
erhöht.PORTNAME= gtkmumble
PORTVERSION= 0.10
PORTREVISION= 1PKGNAME wird zu
gtkmumble-0.10_1Eine neue Version wird vom Software-Drittanbieter
veröffentlicht, bezeichnet mit der Version
0.2 (es stellt sich heraus, dass der
Autor beabsichtigte, dass 0.10
eigentlich 0.1.0 bedeuten sollte,
nicht was kommt nach 0.9
– Hoppla, aber nun ist es zu spät).
Da die neue Unterversion 2 numerisch
kleiner ist als die vorherige Version
10, muss PORTEPOCH
erhöht werden, um sicherzustellen, dass das neue
Paket auch als neuer erkannt wird. Da es
ein neues Release des Drittanbieters ist, wird
PORTREVISION auf 0 zurückgesetzt
(oder aus dem Makefile
entfernt).PORTNAME= gtkmumble
PORTVERSION= 0.2
PORTEPOCH= 1PKGNAME wird zu
gtkmumble-0.2,1Das nächste Release ist 0.3. Da
PORTEPOCH niemals verringert wird,
sind die Versionsvariablen nun wie folgt:PORTNAME= gtkmumble
PORTVERSION= 0.3
PORTEPOCH= 1PKGNAME wird zu
gtkmumble-0.3,1Falls PORTEPOCH mit diesem
Upgrade auf 0 zurückgesetzt
worden wäre, dann würde jemand, der das Paket
gtkmumble-0.10_1 installiert
hätte, das Paket gtkmumble-0.3
nicht als neuer erkennen, da 3 immer
noch numerisch kleiner ist als 10.
Bedenken Sie, dass genau dies der springende Punkt an
PORTEPOCH ist.PKGNAMEPREFIX und
PKGNAMESUFFIXZwei optionale Variablen,
PKGNAMEPREFIX und
PKGNAMESUFFIX, werden verknüpft mit
PORTNAME und
PORTVERSION, um
PKGNAME zu bilden als
${PKGNAMEPREFIX}${PORTNAME}${PKGNAMESUFFIX}-${PORTVERSION}
. Stellen Sie bitte unbedingt sicher, dass diese
Variablen den Richtlinien
für einen guten Paketnamen entsprechen.
Insbesondere dürfen Sie
keinesfalls einen Bindestrich
(-) in PORTVERSION
verwenden. Falls das Paket den
language- oder
-compiled.specifics-Teil aufweist
(siehe unten) benutzen Sie PKGNAMEPREFIX
oder PKGNAMESUFFIX respektive. Machen Sie
diese Variablen nicht zum Bestandteil von
PORTNAME!LATEST_LINKIn einigen Fällen können mehrere Versionen
einer Applikation gleichzeitig in der Ports-Sammlung sein.
Das index build- und das package build-System müssen
nun in der Lage sein, diese als unterschiedliche Ports zu
erkennen, obwohl diese Versionen alle die gleichen Variablen
PORTNAME,
PKGNAMEPREFIX und sogar
PKGNAMESUFFIX aufweisen. In solchen
Fällen sollte die optionale Variable
LATEST_LINK auf einen unterschiedlichen
Wert für alle Ports gesetzt werden mit Ausnahme des
Haupt-Ports. Beispiele hierfür sind die
editors/vim5 und
editors/vim-Ports und die
www/apache*-Familie. Beachten Sie
bitte, dass die Frage der Auswahl der
wichtigsten Version
(am populärsten,
am besten Unterstützt,
zuletzt gepatcht usw.) ausserhalb der
Möglichkeiten dieses Handbuches liegt. Wir sagen Ihnen
nur, wie Sie die anderen Ports spezifizieren, nachdem Sie
den Haupt-Port erkoren haben.Namensregeln für PaketeIm Folgenden finden Sie die Regeln für die
Benennung Ihrer Pakete. Diese sollen gewährleisten,
dass das Paketverzeichnis leicht zu durchsuchen ist, da es
bereits abertausende Pakete gibt und die Nutzer sich mit
Schauder abwenden, wenn Ihre Augen überstrapaziert
werden!Der Paketname soll aussehen wie
language_region-name-compiled.specifics-version.numbers.Der Paketname ist definiert als
${PKGNAMEPREFIX}${PORTNAME}${PKGNAMESUFFIX}-${PORTVERSION}
. Stellen Sie bitte sicher, dass die Variablen
Ihres Ports diesem Format entsprechen.FreeBSD bemüht sich ausserordentlich, die
Landessprachen seiner Nutzer zu unterstützen.
Die language-Variable soll
eine Abkürzung mit 2 Buchstaben sein der Sprachen
gemäß ISO-639, falls der Port für eine
bestimmte Sprache spezifisch ist.
Beispiele hierfür sind ja
für Japanisch, ru für
Russisch, vi für Vietnamesisch,
zh für Chinesisch,
ko für Koreanisch und
de für Deutsch.Sollte der Port spezifisch sein für eine
gewisse Region innerhalb eines Sprachraumes, dann
fügen Sie bitte auch den Ländercode mit 2
Buchstaben hinzu. Beispiele sind
en_US für nordamerikanisches
Englisch und fr_CH für
schweizerisches Französisch.Der language-Teil muss
in der PKGNAMEPREFIX-Variable gesetzt
werden.Der erste Buchstabe des
name-Teils muss kleingeschrieben
werden (der Rest des Namens kann Großbuchstaben
enthalten. Daher seien Sie bitte umsichtig, wenn Sie den
Namen einer Software konvertieren, welche
Grossbuchstaben enthält).
Es ist Tradition, Perl 5-Module durch
ein vorstehendes p5- und durch
Umwandlung des doppelten Doppelpunktes in Bindestriche
zu bezeichnen. So wird z.B. aus dem
Data::Dumper-Modul der
p5-Data-Dumper-Port.Vergewissern Sie sich, dass der Name des Ports und
seine Versionsnummer klar getrennt sind und in den
Variablen PORTNAME und
PORTVERSION stehen. Der einzige
Grund, um in PORTNAME einen
Versionsteil aufzunehmen ist der, dass die Software
wirklich so bezeichnet wird, wie z.B. die Ports
textproc/libxml2 oder
japanese/kinput2-freewnn.
Ansonsten sollte PORTNAME keine
versionsspezifischen Bestandteile aufweisen. Es ist
vollkommen normal, dass viele Ports den gleichen
PORTNAME aufweisen wie z.B. die
www/apache*-Ports. In diesem Falle
werden unterschiedliche Versionen (und unterschiedliche
Indexeinträge) unterschieden durch die Werte von
PKGNAMEPREFIX,
PKGNAMESUFFIX und
LATEST_LINK.Falls der Port mit verschiedenen, fest kodierten
Vorgaben (üblicherweise Teil des
Verzeichnisnamens in einer Familie von Ports) gebaut
werden kann, dann soll der
-compiled.specifics-Teil die
einkompilierten Vorgaben anzeigen (der Bindestrich ist
optional). Beispiele hierfür sind
Papiergrößen und Font-Einheiten.Der
-compiled.specifics-Teil
muss in der Variablen PKGNAMESUFFIX
gesetzt werden.Die Versionszeichenfolge sollte einen Bindestrich
(-) am Schluss haben und eine von
Punkten getrennte Liste von Integer-Zahlen und
kleingeschriebenen Buchstaben sein.
Es ist nicht zulässig, einen weiteren Bindestrich
innerhalb des Versionsstrings zu verwenden! Die einzige
Ausnahme hiervon ist die Zeichenfolge
pl (bedeutet
patchlevel), welche
nur dann gebraucht werden darf,
wenn die Applikation über keine
Haupt– oder Unterversionsnummern
verfügt. Wenn die Versionsbezeichnung der Software
Zeichenketten wie alpha,
beta, rc oder
pre enthält, dann nehmen Sie bitte
den ersten Buchstaben daraus und setzen ihn unmittelbar
hinter einen Punkt.
Falls die Versionszeichenfolge nach diesem Punkt
fortgesetzt wird, sollen die Zahlen ohne einen Punkt
zwischen den einzelnen Buchstaben folgen.Das Ziel ist es, die Ports anhand der
Versionszeichenfolge zu sortieren. Stellen Sie bitte
unbedingt sicher, dass die Bestandteile der
Versionsnummer immer durch einen Punkt getrennt sind
und falls Datumsangaben verwandt werden diese im Format
yyyy.mm.dd und nicht dd.mm.yyyy oder gar dem nicht Y2K-kompatiblen Format
yy.mm.dd vorliegen.Hier sind einige reale Beispiele, die aufzeigen,
wie man den Namen einer Applikation zu einem
vernünftigen Paketnamen umwandelt:SoftwarenamePKGNAMEPREFIXPORTNAMEPKGNAMESUFFIXPORTVERSIONGrundmule-2.2.2(leer)mule(leer)2.2.2Keine Änderung erforderlichEmiClock-1.0.2(leer)emiclock(leer)1.0.2keine Großbuchstaben für einzelne
Applikationenrdist-1.3alpha(leer)rdist(leer)1.3.aKeine Zeichenketten wie
alpha erlaubtes-0.9-beta1(leer)es(leer)0.9.b1keine Zeichenketten wie beta
erlaubtmailman-2.0rc3(leer)mailman(leer)2.0.r3keine Zeichenketten wie rc
erlaubtv3.3beta021.src(leer)tiff(leer)3.3Was sollte denn das eigentlich sein?tvtwm(leer)tvtwm(leer)pl11Versionsstring zwingend erforderlichpiewm(leer)piewm(leer)1.0Versionsstring zwingend erforderlichxvgr-2.10pl1(leer)xvgr(leer)2.10.1pl nur erlaubt, wenn keine
Versionsnummer vorhandengawk-2.15.6ja-gawk(leer)2.15.6Japanische Sprachversionpsutils-1.13(leer)psutils-letter1.13Papergröße beim Paketbau fix
kodiertpkfonts(leer)pkfonts3001.0Paket für 300 DPI SchriftartenFalls es in der Originalquelle überhaupt keinen
Anhaltspunkt für irgendeine Versionsbezeichnung gibt
und es unwahrscheinlich ist, dass der Autor jemals eine neue
Version veröffentlichen wird, dann setzen Sie bitte die
Version einfach auf 1.0 (wie im obigen
Beispiel piewm). Sie können auch den
Autor fragen oder eine Datumszeichenfolge
(yyyy.mm.dd)
als Version verwenden.KategorisierungCATEGORIESWenn ein Paket erzeugt wird, dann wird es unter
/usr/ports/packages/All abgelegt und
von einem oder mehreren Unterverzeichnissen werden auf
/usr/ports/packages Links erstellt.
Die Namen dieser Unterverzeichnisse werden durch die
Variable CATEGORIES festgelegt.
Dies geschieht, um dem Nutzer zu helfen, eine große
Zahl von Paketen auf einer FTP-Webseite oder einer CD/DVD
zu durchsuchen.
Bitte werfen Sie einen Blick auf die Aktuelle Liste der
Kategorien und suchen Sie die beste Kategorie
für Ihren Port aus.Diese Liste legt auch fest, an welcher Stelle in der
Ports-Sammlung der Port eingefügt wird. Falls Sie
mehrere Kategorien angeben wird angenommen, dass die Dateien
des Ports im Unterverzeichnis mit dem Namen der ersten
angegebenen Kategorie liegen. Schauen Sie bitte unten für weitere
Informationen darüber, wie man die richtige Kategorie
bestimmt.Aktuelle Liste der KategorienHier ist die aktuelle Liste der Kategorien. Die mit
einem Asterisk (*) bezeichneten sind
virtuelle Kategorien, also solche,
welche über kein eigenes Unterverzeichnis in der
Ports-Sammlung verfügen. Sie werden nur als
Sekundärkategorien benutzt und sind nur für
Suchzwecke eingerichtet worden.Für nicht-virtuelle Kategorien finden Sie eine
einzeilige Beschreibung in der Variable
COMMENT im
Makefile des jeweiligen
Unterverzeichnisses.KategorieBeschreibungAnmerkungaccessibilityPorts für behinderte Menschen.afterstep*Ports für den AfterStep
Window Manager.arabicArabische Sprachunterstützung.archiversArchivierungswerkzeuge.astroPorts für Astronomie.audioSound-Unterstützung.benchmarksBenchmarking-Werkzeuge.biologySoftware für Biologie.cadCAD-Werkzeuge.chineseChinesische Sprachunterstützung.commsKommunikationsprogramme.Hauptsächlich Software für serielle
Schnittstellen.convertersZeichensatz-Konverter.databasesDatenbanken.deskutilsDinge, die vor der Erfindung des Computers
auf dem Schreibtisch waren.develEntwicklungs-Werkzeuge.Legen Sie keine Bibliotheken hier ab, nur weil
es Bibliotheken sind, es sei denn, sie gehören
wirklich nirgendwo anders hin.dnsDNS-bezogene Software.editorsallgemeine Editoren.Spezielle Editoren gehören in Ihre
jeweilige Kategorie, (z.B. gehört ein
mathematischer Formeleditor in
math).elisp*Emacs-lisp-Ports.emulatorsEmulatoren für andere Betriebssysteme.
Terminal-Emulatoren gehören
nicht hierher; X-basierende
gehören zu x11 und
text-basierende zu comms oder
misc, abhängig von deren
genauer Funktionalität.financeFinanz-Software und ähnliches.frenchFranzösische Sprachunterstützung.
ftpFTP Client- und Server-Werkzeuge.Falls Ihr Port sowohl FTP als auch HTTP
unterstützt, stellen Sie ihn in
ftp mit der Zweitkategorie
www.gamesSpiele.geography*geografische Software.germanDeutsche Sprachunterstützung.gnome*Ports für GNOMEgraphicsgrafische Werkzeuge.gnustep*Software für GNUstep.hamradio*Software für Amateurfunk.haskell*Software für die
Haskell-Programmiersprache.hebrewHebräische Sprachunterstützung.
hungarianUngarische Sprachunterstützung.ipv6*IPv6-bezogene Software.ircInternet Relay Chat (IRC)-Werkzeuge.japaneseJapanische Sprachunterstützung.javaSoftware für die Java-Programmiersprache.
Die java-Kategorie sollte
nicht die Einzige für einen Port sein mit
Ausnahme der direkt nur mit der Programmiersprache
zusammenhängenden Applikationen. Porter sollten
java nicht als Hauptkategorie
eines Ports wählen.kde*Ports für das K Desktop Environment
(KDE)-Projekt.kld*Kernelmodule.koreanKoreanische Sprachunterstützung.langProgrammiersprachen.linux*Linux-Applikationen und -Werkzeuge.lisp*Software für die Lisp-Programmiersprache.
mailMail-Software.mathNumerische Berechnungen und andere
mathematische Werkzeuge.mboneMBone-Applikationen.miscVerschiedene Werkzeuge.Hauptsächlich Werkzeuge, die nicht
anderswo hingehören. Versuchen Sie, falls
irgend möglich, eine bessere Kategorie
für Ihren Port zu finden als
misc, weil Ports hier leicht
untergehen.multimediaMultimedia-Software.netVerschiedene Netzwerk-Software.net-imInstant Messaging-Software.net-mgmtNetzwerk-Management-Software.net-p2pPeer to peer-Netzwerkprogramme.newsUSENET News-Software.palmSoftware für Palm™.
parallel*Applikationen für paralleles Rechnen.
pear*Ports für das Pear PHP-Framework.perl5*Ports, welche Perl
Version 5 benötigen.plan9*Verschiedene Programme von Plan9.
polishPolnische Sprachunterstützung.ports-mgmtHilfsprogramme für das Installieren und
Entwickeln von FreeBSD Ports und Paketen.portuguesePortugiesische Sprachunterstützung.
printDrucker-Software.Desktop Veröffentlichungs-Werkzeuge (DTP,
Betrachter etc.) gehören auch hierher.python*Software für Python.
ruby*Software für Ruby.
rubygems*Ports für RubyGems-Pakete.
russianRussische Sprachunterstützung.scheme*Software für die
Scheme-Programmiersprache.scienceWissenschaftliche Programme, die in keine
andere Kategorie passen wie z.B.
astro,
biology und
math.securitySecurity-Werkzeuge.shellsShells.spanish*Spanische Sprachunterstützung.sysutilsSystem-Werkzeuge.tcl*Ports, welche Tcl benötigen.tcl80*Ports, welche Tcl 8.0 benötigen.tcl82*Ports, welche Tcl 8.2 benötigen.tcl83*Ports, welche Tcl 8.3 benötigen.tcl84*Ports, welche Tcl 8.4 benötigen.textprocTextverarbeitungsprogramme.Dies beinhaltet nicht DTP-Werkzeuge, diese
gehören in print.
tk*Ports, welche Tk benötigen.tk80*Ports, welche Tk 8.0 benötigen.tk82*Ports, welche Tk 8.2 benötigen.tk83*Ports, welche Tk 8.3 benötigen.tk84*Ports, welche Tk 8.4 benötigen.tkstep80*Ports, welche TkSTEP 8.0 benötigen.
ukrainianUkrainische Sprachunterstützung.vietnameseVietnamesische Sprachunterstützung.
windowmaker*Ports für den WindowMaker Window-Manager.
wwwSoftware für das World Wide Web (WWW).
HTML-Werkzeuge gehören auch hierher.
x11X-Window-System und dergleichen.Diese Kategorie ist nur für Software,
welche direkt X unterstützt.
Fügen Sie keine normalen X-Applikationen hinzu.
Die meisten davon gehören in eine andere
x11-*-Kategorie (siehe unten).
Falls Ihr Port eine X-Applikation
ist, dann definieren Sie bitte
USE_XLIB (impliziert durch
USE_IMAKE) und fügen ihn der
entsprechenden Kategorie hinzu.x11-clocksX11-Uhren.x11-driversX11-Treiber.x11-fmX11-Dateimanager.x11-fontsX11-Schriftarten und Werkzeuge.x11-serversX11-Server.x11-themesX11-Themes.x11-toolkitsX11-Toolkits.x11-wmX11-Window-Manager.xfce*Ports in Zusammenhang mit Xfce.zope*Zope-Unterstützung.
Wählen der richtigen KategorieDa viele der Kategorien sich überlappen,
müssen Sie oft festlegen, welches die primäre
Kategorie Ihres Ports ist. Hierzu gibt es einige Regeln,
welche diese Auswahl bestimmen. Hier ist die Liste der
Regeln mit abnehmender Wichtigkeit:Die erste (primäre) Kategorie muss eine
physische (keine virtuelle, siehe oben) sein. Dies
ist notwendig damit Pakete erstellt werden können.
Die nachfolgenden Kategorien können wahllos
virtuelle oder physische Kategorien sein.Sprachspezifische Kategorien kommen immer zuerst.
Wenn Ihr Port z.B. Japanische X11-Schriftarten
installiert, dann muss Ihre
CATEGORIES-Zeile
japanese x11-fonts
enthalten.Spezifische Kategorien werden vor weniger
spezifischen Kategorien aufgelistet. Ein HTML-Editor
sollte z.B. als www editors
aufgeführt werden und nicht umgekehrt.
Genauso sollten Sie keinen Port unter
net aufführen, wenn er zu
irc, mail,
mbone, news,
security oder
www passt, da
net stillschweigend eingeschlossen
ist in diesen Kategorien.x11 wird nur als sekundäre
Kategorie benutzt, wenn die primäre Kategorie eine
sprachspezifische ist. Keinesfalls sollten Sie
x11 in die Kategorie-Zeile einer
X-Applikation setzen.Emacs modes gehören
in die gleiche Kategorie wie die vom jeweiligen mode
unterstützte Applikation und nicht in
editors. Ein
Emacs mode z.B. für das
Editieren von Quelltext einer bestimmten
Programmiersprache gehört zur Kategorie
lang.Für Ports, die vom Benutzer ladbare Kernelmodule
installieren, sollte die virtuelle Kategorie
kld in die
CATEGORIES-Zeile aufgenommen
werden.misc sollte nicht zusammen mit
irgendeiner anderen nicht-virtuellen Kategorie
auftreten. Falls Sie misc mit einer
anderen Kategorie in CATEGORIES haben
bedeutet dies, dass Sie gefahrlos
misc streichen und die andere
Kategorie alleine verwenden können!Falls Ihr Port wirklich in keine andere Kategorie
passt, verwenden Sie bitte
misc.Falls Sie sich über die Kategorie im Unklaren sind,
hinterlassen Sie bitte einen Kommentar in Ihrem per
&man.send-pr.1; eingereichten Bericht, damit wir diese Frage
vor dem Import diskutieren können. Falls Sie ein
Committer sind, schicken Sie bitte eine Nachricht an
&a.ports;, damit die Frage im Vorhinein erörtert werden
kann. Neue Ports werden zu häufig falsch kategorisiert
und werden sofort wieder verschoben. Das bläht das
Master Source Repository unnötig auf.Eine neue Kategorie vorschlagenDa die Ports-Sammlung über viele Jahre gewachsen
ist, wurden viele neue Kategorien hinzugefügt. Neue
Kategorien können virtuell (ohne
eigenes Unterverzeichnis in der Ports-Sammlung) oder
physisch sein.
Der nachfolgende Text führt einige Punkte auf, welche
bei der Neueinführung einer physischen Kategorie
beachtet werden müssen, damit Sie dies bei einem
eventuellen Vorschlag Ihrerseits berücksichtigen
können.Unsere bestehende Maxime ist die Vermeidung der
Neuanlage von physischen Kategorien, solange nicht eine
große Zahl von Ports zugeordnet werden können
oder falls ihr nicht Ports zugehören würden,
welche eine logisch abgegrenzte Gruppe von limitiertem
öffentlichem Interesse zugehören würden
(zum Beispiel neue Sprachkategorien) oder vorzugsweise
beides.Die Erklärung dafür ist, dass eine Neuanlage
einer physischen Kategorie einen erheblichen
Arbeitsaufwand sowohl für die Committer als
auch diejenigen Nutzer bedeutet, welche die Änderungen
der Ports-Sammlung nachvollziehen. Zusätzlich
verursachen Vorschläge für neue Kategorien oftmals
Kontroversen (natürlich deswegen, weil es keinen klaren
Konsens darüber gibt, welche Kategorie als zu
groß betrachtet werden muss noch ob sich
bestimmte Kategorien zur einfachen Suche eignen (und wie
viele Kategorien überhaupt ideal wären) und so
weiter).Hier ist das Prozedere:Schlagen Sie die neue Kategorie auf &a.ports; vor.
Sie sollten eine detaillierte Begründung für
die neue Kategorie beifügen einschließlich
einer Erklärung, warum Sie meinen, die
existierenden Kategorien seien nicht ausreichend.
Zeigen Sie außerdem eine Liste der zu
verschiebenden Ports (falls neue Ports in
GNATS auf ihren commit
warten, die in diese Kategorie passen würden.
Listen Sie diese bitte auch mit auf). Sind Sie der
Maintainer oder Einreicher dieser Ports, erwähnen
Sie es bitte. Es verleiht Ihrem Vorschlag mehr
Gewicht.Nehmen Sie an der Diskussion teil.Falls es Unterstützung für Ihren Vorschlag
geben sollte, reichen Sie bitte einen PR ein, welcher
die Begründung und die Liste der betroffenen Ports
enthält, die verschoben werden müssen.
Idealerweise sollte der PR Patches für Folgendes
enthalten:Makefiles für die
neuen Ports nach dem RepocopyMakefile für die neue
KategorieMakefile für die alten
Kategorien der betroffenen PortsMakefiles für Ports,
welche von den alten Ports abhängenFür zusätzliches Ansehen sorgen Sie,
wenn Sie die anderen Dateien, die geändert
werden müssen, beifügen wie in der
Direktive des Committer's Guide beschrieben.Da es die Ports-Infrastruktur beeinflusst und nicht
nur die Durchführung von Repocopies und
möglicherweise sogar Regressionstests auf dem Build
Cluster durchgeführt werden müssen, sollte der
PR dem Ports Management Team &a.portmgr; zugeordnet
werden.Sobald der PR bestätigt wurde muss ein
Committer den Rest der Prozedur durchführen, welche
im
Committers Guide beschrieben ist.Das Vorschlagen einer neuen virtuellen Kategorie ist
ähnlich, aber wesentlich weniger aufwendig, weil
keine Ports verschoben werden müssen. In diesem Falle
müssen nur die Patches an den PR beigefügt werden,
welche die neue Kategorie zur Variable
CATEGORIES der betroffenen Ports
hinzufügen.Vorschlagen einer Neuorganisation aller
KategorienVon Zeit zu Zeit schlägt jemand eine komplette
Neuorganisation aller Ports, entweder mit einer zweistufigen
Struktur oder irgendeiner Art von
Schlüsselwörtern, vor. Bis heute wurde keiner
dieser Vorschläge umgesetzt, weil sie zwar einfach
zu machen sind, aber der Aufwand zur Umsetzung und
Reorganisation der kompletten Ports-Sammlung schlichtweg
mörderisch wäre. Bitte lesen Sie die Geschichte
dieser Vorschläge in den Archiven der Mailinglisten
nach, bevor Sie diese Ideen nochmals unterbreiten. Zudem
sollten Sie gewappnet sein, dass man Sie auffordert, einen
arbeitsfähigen Prototyp vorzulegen.Die DistributionsdateienDer zweite Teil des Makefile
beschreibt die Dateien, welche heruntergeladen werden
müssen, um den Port zu bauen und wo diese Dateien zu
finden sind.DISTVERSION/DISTNAMEDISTNAME ist der Name der Applikation
wie er von den Autoren vergeben wurde.
DISTNAME hat als Vorgabe
${PORTNAME}-${PORTVERSION} also
überschreiben Sie diese Vorgabe nur, wenn es notwendig
ist. DISTNAME wird nur an zwei Stellen
genutzt. Erstens: (DISTFILES) hat als
Vorgabe
${DISTNAME}${EXTRACT_SUFX}.
Zweitens: Die Distributionsdatei soll in einem
Unterverzeichnis namens WRKSRC
extrahiert werden, dessen Vorgabe
work/${DISTNAME}
ist.Manche Drittanbieter-Namen, welche nicht in das Schema
${PORTNAME}-${PORTVERSION} passen,
können durch Setzen von DISTVERSION
automatisch behandelt werden. PORTVERSION
und DISTNAME werden automatisch
abgeleitet, können aber natürlich manuell
überschrieben werden. Die folgende Tabelle führt
einige Beispiele auf:DISTVERSIONPORTVERSION0.7.1d0.7.1.d10Alpha310.a33Beta7-pre23.b7.p28:f_178f.17PKGNAMEPREFIX und
PKGNAMESUFFIX beeinflussen
DISTNAME nicht. Beachten Sie bitte
auch, dass Sie DISTNAME
unverändert lassen sollten, falls
WRKSRC denselben Wert hat wie
work/${PORTNAME}-${PORTVERSION}
und gleichzeitig dass Archiv des originalen Quelltextes
anders benannt ist als
${PORTNAME}-${PORTVERSION}${EXTRACT_SUFX}.
Es ist einfacher
DISTFILES zu definieren, als
DISTNAME und WRKSRC
(und möglicherweise EXTRACT_SUFX)
zu setzen.MASTER_SITESDokumentieren Sie das Verzeichnis der FTP/HTTP-URL,
welche auf den originalen Tarball zeigt, in der Variable
MASTER_SITES. Bitte vergessen Sie
niemals den Schrägstrich (/)
am Ende!Die make-Makros werden versuchen,
diese Festlegung für die Aufbereitung der
Distributionsdateien mittels FETCH zu
benutzen, falls sie diese nicht schon auf dem System
finden.Es wird empfohlen, mehrere Webseiten in dieser Liste
aufzuführen, vorzugsweise auf verschiedenen
Kontinenten. Dies ist ein Schutz gegen Probleme bei
größeren Ausfällen im Internet.
Wir planen sogar Unterstützung einzubauen,
die automatisch einen Server in der Nähe zum
Herunterladen bestimmt. Die Verfügbarkeit von
vielen Webseiten wird dieses Vorhaben beträchtlich
erleichtern.Falls der originale Tarball Teil eines populären
Archivs ist, wie X-contrib, GNU oder Perl CPAN, können
Sie möglicherweise auf diese Seiten in einer einfachen
und kompakten Form mittels
MASTER_SITE_*
(d.h., MASTER_SITE_XCONTRIB,
MASTER_SITE_GNU und
MASTER_SITE_PERL_CPAN) referenzieren.
Setzen Sie einfach MASTER_SITES auf eine
dieser Variablen und MASTER_SITE_SUBDIR
auf den Pfad innerhalb des Archivs. Hier ist ein
Beispiel:MASTER_SITES= ${MASTER_SITE_XCONTRIB}
MASTER_SITE_SUBDIR= applicationsDiese Variablen werden in
/usr/ports/Mk/bsd.sites.mk definiert.
Es werden ständig neue Einträge hinzugefügt,
daher stellen Sie bitte unbedingt sicher, dass Sie die
neueste Version verwenden, bevor Sie einen Port
einschicken.Der Nutzer kann ebenfalls die Variable
MASTER_SITE_* in der
/etc/make.conf setzen. Dadurch werden
unsere Vorgaben überschrieben und stattdessen werden
die Spiegel-Server seiner Wahl für die populären
Archive genutzt.EXTRACT_SUFXFalls Sie eine Distributionsdatei haben, die ein
eigentümliches Suffix nutzt, um die Art der
Kompression anzuzeigen, dann setzen Sie
EXTRACT_SUFX.Ist die Distributionsdatei zum Beispiel im Stil von
foo.tgz anstatt des normalen
foo.tar.gz benannt, würden Sie
schreiben:DISTNAME= foo
EXTRACT_SUFX= .tgzFalls erforderlich, setzen die Variablen
USE_BZIP2 und USE_ZIP
automatisch EXTRACT_SUFX auf
.tar.bz2 oder .zip.
Falls keine der beiden gesetzt ist, dann verwendet
EXTRACT_SUFX die Vorgabe
.tar.gz.Sie müssen niemals beide Variablen
EXTRACT_SUFX und
DISTFILES setzen.DISTFILESManchmal haben die zu ladenden Dateien keinerlei
Ähnlichkeit mit dem Namen des Ports. Es könnte
z.B. source.tar.gz oder ähnlich
heißen. In anderen Fällen könnte der
Quelltext in mehreren Archiven sein und alle müssen
heruntergeladen werden.Falls dies der Fall ist, setzen Sie
DISTFILES als eine durch Leerzeichen
getrennte Liste aller Dateien, die geladen werden
müssen.DISTFILES= source1.tar.gz source2.tar.gzWenn nicht ausdrücklich gesetzt, verwendet
DISTFILES als Vorgabe
${DISTNAME}${EXTRACT_SUFX}.EXTRACT_ONLYFalls nur einige der DISTFILES
extrahiert werden müssen (z.B. eine Datei ist der
Quelltext und eine andere ist ein unkomprimiertes Dokument),
dann listen Sie die zu extrahierenden Dateien in
EXTRACT_ONLY auf.DISTFILES= source.tar.gz manual.html
EXTRACT_ONLY= source.tar.gzFalls keine der
DISTFILES unkomprimiert sein sollte,
dann setzen Sie EXTRACT_ONLY auf einen
leeren String.EXTRACT_ONLY=PATCHFILESFalls Ihr Port zusätzliche Patches benötigt,
welche per FTP oder HTTP verfügbar sind, dann setzen
Sie PATCHFILES auf den Namen der Dateien
und PATCH_SITES auf die URL des
Verzeichnisses, das diese Patches enthält (das Format
ist das gleiche wie MASTER_SITES).Falls ein Patch wegen einiger zusätzlicher
Pfadnamen nicht relativ zum Anfang des Quelltextbaumes
(d.h., WRKSRC) liegt, dann setzen Sie
bitte PATCH_DIST_STRIP entsprechend.
Wenn z.B. alle Pfadnamen in diesem Patch ein
zusätzliches foozolix-1.0/ vor ihren
Dateinamen aufweisen, dann setzen Sie bitte
PATCH_DIST_STRIP=-p1.Kümmern Sie sich nicht darum, ob die Patches
komprimiert sind. Sie werden automatisch dekomprimiert,
wenn die Dateinamen auf .gz oder
.Z enden.Falls der Patch zusammen mit anderen Dateien in einem
gezippten Tarball verteilt wird (z.B. mit Dokumentation),
dann können Sie nicht PATCHFILES
verwenden. In diesem Fall fügen Sie den Namen und den
Ort dieses Tarballs zu DISTFILES und
MASTER_SITES. Benutzen Sie dann die
EXTRA_PATCHES-Variable, um auf diese
Dateien zu zeigen und bsd.port.mk
wird automatisch diese Dateien nutzen. Kopieren Sie
niemals Patch-Dateien in das
PATCHDIR-Verzeichnis, weil es
möglicherweise nicht beschreibbar ist.Der Tarball wird zusammen mit dem anderen Quelltext
extrahiert werden. Eine ausdrückliche Dekomprimierung
eines mit gzip oder compress erzeugten Tarball ist nicht
notwendig. Sollten Sie dies dennoch vorgeben, so beachten
Sie bitte peinlich genau, dass Sie nichts
überschreiben, was bereits im Verzeichnis vorhanden
ist. Vergessen Sie auch nicht den kopierten Patch im
Target von pre-clean zu
entfernen.Verschiedene Distributionsdateien oder Patches von
verschiedenen Seiten und Verzeichnissen
(MASTER_SITES:n)(Betrachten Sie es als in irgendeiner Form
fortgeschrittenes Thema.
Neulinge sollten möglicherweise diesen Abschnitt
beim ersten Lesen überspringen).Dieser Abschnitt stellt Informationen über
die Mechanismen zum Herunterladen von Dateien zur
Verfügung und behandelt die Variablen
MASTER_SITES:n und
MASTER_SITES_NN.
Wir beziehen uns im weiteren Text auf diese Variablen
als MASTER_SITES:n.Etwas Hintergrundinformation zu Beginn: OpenBSD
verfügt über eine sehr elegante Option
innerhalb der Variablen DISTFILES und
PATCHFILES. Sowohl Dateien als auch
Patches können mit angehängten
:n-Bezeichnern versehen werden wobei
n in beiden Fällen
[0-9] sein kann und eine
Gruppenzugehörigkeit anzeigt. Ein Beispiel
hierfür ist:DISTFILES= alpha:0 beta:1In OpenBSD wird die Datei alpha
mit der Variable MASTER_SITES0
verknüpft anstatt dem in FreeBSD gebräuchlichen
MASTER_SITES und
beta mit
MASTER_SITES1.Das ist eine sehr interessante Möglichkeit,
die endlose Suche nach der richtigen Download-Seite zu
verkürzen.Stellen Sie sich zwei Dateien in
DISTFILES und 20 Webseiten in der
Variable MASTER_SITES vor. Alle Seiten
sind erschreckend langsam, beta
findet sich auf allen Seiten in
MASTER_SITES und
alpha kann nur auf der zwanzigsten
Seite gefunden werden. Wäre es nicht reine
Verschwendung, wenn der Maintainer alle Seiten zuvor
überprüfen müsste? Kein guter
Start für das wundervolle Wochenende!Übertragen Sie diesen Umstand auf noch mehr
DISTFILES und mehr
MASTER_SITES. Ganz sicher würde
unser distfiles survey master die
Erleichterung sehr zu schätzen wissen, die eine
solche Verringerung der Netzwerkbelastung bringen
würde.In den nächsten Abschnitten sehen Sie die
Implementierung dieser Idee durch FreeBSD. Dabei wurde das
Konzept von OpenBSD ein wenig verbessert.Prinzipielle InformationDieser Abschnitt informiert Sie, wie Sie schnell
ein fein granuliertes Herunterladen von vielen Dateien
und Fehlerbereinigungen von verschiedenen Webseiten und
Unterverzeichnissen bewerkstelligen. Wir beschreiben
hier den Fall der vereinfachten Nutzung von
MASTER_SITES:n. Das ist für die
meisten Szenarien ausreichend. Falls Sie weitere
Informationen benötigen, sollten Sie den
nächsten Abschnitt lesen.Einige Programme bestehen aus mehreren Dateien,
welche von verschiedenen Webseiten heruntergeladen werden
müssen. Zum Beispiel besteht
Ghostscript aus dem Kern des
Programms und einer großen Zahl von Treiberdateien,
die vom Drucker des Benutzers abhängen. Einige dieser
Treiberdateien werden mit der Kernapplikation mitgeliefert
aber viele müssen von verschiedenen Webseiten
heruntergeladen werden.Um das zu unterstützen, muss jeder Eintrag in
DISTFILES mit einem Komma und
einem tag name abgeschlossen werden.
Jeder in MASTER_SITES aufgeführte
Webseite folgt ein Komma und eine Marke (tag), die
anzeigt, welche Datei von dieser Webseite heruntergeladen
werden kann.Stellen Sie sich bitte eine Applikation vor, deren
Quelltext in zwei Teile aufgeteilt ist,
source1.tar.gz
und source2.tar.gz, welche von zwei
verschiedenen Webseiten heruntergeladen werden
müssen. Das Makefile des Port
würde Zeilen enthalten wie in
.Vereinfachtes Beispiel für den Gebrauch von
MASTER_SITES:n mit einer Datei pro
WebseiteMASTER_SITES= ftp://ftp.example1.com/:source1 \
ftp://ftp.example2.com/:source2
DISTFILES= source1.tar.gz:source1 \
source2.tar.gz:source2Verschiedene Dateien können die gleiche Marke
aufweisen. Ausgehend vom vorherigen Beispiel nehmen wir
an, dass es noch eine dritte Datei gibt
(source3.tar.gz), welche von
ftp.example2.com heruntergeladen werden
soll. Das Makefile würde dann
aussehen wie .Vereinfachtes Beispiel für den Gebrauch von
MASTER_SITES:n mit mehr als einer
Datei pro WebseiteMASTER_SITES= ftp://ftp.example1.com/:source1 \
ftp://ftp.example2.com/:source2
DISTFILES= source1.tar.gz:source1 \
source2.tar.gz:source2 \
source3.tar.gz:source2Ausführliche InformationIn Ordnung, das vorherige Beispiel reicht nicht
für Ihre Bedürfnisse? In diesem Abschnitt
werden wir im Detail erklären, wie der fein
granulierte Mechanismus zum Herunterladen
(MASTER_SITES:n) funktioniert
und wie Sie Ihre Ports modifizieren, um ihn zu
nutzen.Elemente können nachstehend bezeichnet werden
mit :n
wobei n in diesem Falle
[^:,]+ ist. Das heißt
n könnte theoretisch
jede alphanumerische Zeichenkette sein, aber wir
beschränken sie auf
[a-zA-Z_][0-9a-zA-Z_]+ für
diesen Moment.Zudem ist die Zeichenkette case sensitive; d.h.
n unterscheidet sich von
N.Allerdings dürfen die folgenden Wörter
nicht gebraucht werden, da sie spezielle Bedeutungen
haben: default,
all und ALL
(diese Wörter werden intern genutzt in Punkt
).
Ausserdem ist DEFAULT ein
reserviertes Wort (beachten Sie ).Elemente mit angehängtem
:n gehören zur Gruppe
n, :m
gehört zur Gruppe m
und so weiter.Elemente ohne Anhängsel sind gruppenlos,
d.h. sie gehören alle zu der speziellen Gruppe
DEFAULT. Falls sie an irgendeinem
Element DEFAULT hängen, ist
dies überflüssig, es sei denn Sie wollen,
dass ein Element sowohl zu DEFAULT
als auch anderen Gruppen gleichzeitig gehört
(beachten Sie ).Die folgenden Beispiele sind gleichwertig, aber
das erste Beispiel ist vorzuziehen:MASTER_SITES= alpha
MASTER_SITES= alpha:DEFAULTGruppen sind nicht ausschliessend, d.h. ein
Element kann mehreren Gruppen gleichzeitig
angehören und eine Gruppe wiederum kann entweder
mehrere Elemente oder überhaupt keine aufweisen.
Wiederholte Elemente sind schlicht nur wiederholte
Elemente.Wenn Sie wollen, dass ein Element gleichzeitig zu
mehreren Gruppen gehört, dann können Sie
diese durch ein Komma (,)
trennen.Anstatt jedes Mal ein anderes Anhängsel zu
verwenden und Wiederholungen aufzuführen,
können Sie mehrere Gruppen auf einmal in einem
einzigen Anhängsel bestimmen. Zum Beispiel
markiert :m,n,o ein Element,
welches zu den Gruppen m,
n und o
gehört.Alle folgenden Beispiele sind gleichwertig,
aber das erste Beispiel ist vorzuziehen:MASTER_SITES= alpha alpha:SOME_SITE
MASTER_SITES= alpha:DEFAULT alpha:SOME_SITE
MASTER_SITES= alpha:SOME_SITE,DEFAULT
MASTER_SITES= alpha:DEFAULT,SOME_SITEAlle Webseiten in einer Gruppe werden
gemäß MASTER_SORT_AWK
sortiert. Alle Gruppen innerhalb von
MASTER_SITES und
PATCH_SITES werden genauso
sortiert.Gruppensemantik kann benutzt werden in den
folgenden Variablen: MASTER_SITES,
PATCH_SITES,
MASTER_SITE_SUBDIR,
PATCH_SITE_SUBDIR,
DISTFILES und
PATCHFILES entsprechend der
folgenden Syntax:Elemente mit MASTER_SITES,
PATCH_SITES,
MASTER_SITE_SUBDIR und
PATCH_SITE_SUBDIR müssen
mit einem Schrägstrich beendet werden (
/). Falls Elemente zu
irgendwelchen Gruppen gehören, muss
:n
direkt nach dem Trenner /
stehen. Der
MASTER_SITES:n-Mechanismus
verlässt sich auf das Vorhandensein des
Trennzeichens /, um verwirrende
Elemente zu vermeiden in denen
:n ein zulässiger
Bestandteil des Elementes ist und das Auftreten
von :n die Gruppe
n anzeigt. Aus
Kompatibilitätsgründen (da der
/-Trenner sowohl in
MASTER_SITE_SUBDIR als auch
PATCH_SITE_SUBDIR-Elementen
nicht erforderlich ist) wird, falls das auf das
Anhängsel folgende nächste Zeichen kein
/ ist, auch
:n als gültiger Teil des
Elementes behandelt anstatt als Gruppenzusatz,
selbst wenn ein Element ein angehängtes
:n aufweist. Beachten Sie
sowohl
als auch .Ausführliches Beispiel von
MASTER_SITES:n in
MASTER_SITE_SUBDIRMASTER_SITE_SUBDIR= old:n new/:NEWVerzeichnisse innerhalb der Gruppe
DEFAULT ->
old:nVerzeichnisse innerhalb der Gruppe
NEW -> newAusführliches Beispiel von
MASTER_SITES:n mit
Komma-Operator, mehreren Dateien, mehreren
Webseiten und mehreren
UnterverzeichnissenMASTER_SITES= http://site1/%SUBDIR%/ http://site2/:DEFAULT \
http://site3/:group3 http://site4/:group4 \
http://site5/:group5 http://site6/:group6 \
http://site7/:DEFAULT,group6 \
http://site8/%SUBDIR%/:group6,group7 \
http://site9/:group8
DISTFILES= file1 file2:DEFAULT file3:group3 \
file4:group4,group5,group6 file5:grouping \
file6:group7
MASTER_SITE_SUBDIR= directory-trial:1 directory-n/:groupn \
directory-one/:group6,DEFAULT \
directoryDas vorstehende Beispiel führt zu
einem fein granulierten Herunterladen.
Die Webseiten werden in der exakten Reihenfolge
ihrer Nutzung aufgelistet.file1 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site1/directory-trial:1/http://site1/directory-one/http://site1/directory/http://site2/http://site7/MASTER_SITE_BACKUPfile2 wird genauso
heruntergeladen wie
file1, da sie zur
gleichen Gruppe gehörenMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site1/directory-trial:1/http://site1/directory-one/http://site1/directory/http://site2/http://site7/MASTER_SITE_BACKUPfile3 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site3/MASTER_SITE_BACKUPfile4 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site4/http://site5/http://site6/http://site7/http://site8/directory-one/MASTER_SITE_BACKUPfile5 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEMASTER_SITE_BACKUPfile6 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site8/MASTER_SITE_BACKUPWie gruppiere ich eine der speziellen Variablen
aus bsd.sites.mk, d.h.
MASTER_SITE_SOURCEFORGE?Lesen Sie .Ausführliches Beispiel von
MASTER_SITES:n mit
MASTER_SITE_SOURCEFORGEMASTER_SITES= http://site1/ ${MASTER_SITE_SOURCEFORGE:S/$/:sourceforge,TEST/}
DISTFILES= something.tar.gz:sourceforgesomething.tar.gz wird von
allen Webseiten innerhalb von
MASTER_SITE_SOURCEFORGE
heruntergeladen.Wie nutze ich dies mit
PATCH*-Variablen.In allen Beispielen wurden
MASTER*-Variablen genutzt,
aber sie funktionieren exakt genauso mit
PATCH*-Variablen, wie Sie an
.
sehen können.Vereinfachte Nutzung von
MASTER_SITES:n mit
PATCH_SITES.PATCH_SITES= http://site1/ http://site2/:test
PATCHFILES= patch1:testWas ändert sich für die Ports?
Was ändert sich nicht?Alle bestehenden Ports bleiben gleich. Der Code
für MASTER_SITES:n wird nur
aktiviert, falls es Elemente mit angehängtem
:n
entsprechend den zuvor erwähnten Syntax-Regeln
wie in
gezeigt gibt.Das Target des Port bleibt gleich:
checksum,
makesum,
patch,
configure,
build etc.
Mit der offensichtlichen Ausnahme von
do-fetch,
fetch-list,
master-sites
und patch-sites.do-fetch: nutzt die
neue Gruppierung DISTFILES und
PATCHFILES mit ihren darauf
zutreffenden Gruppenelementen in
MASTER_SITES und
PATCH_SITES welche zutreffende
Gruppenelemente sowohl in
MASTER_SITE_SUBDIR als auch
PATCH_SITE_SUBDIR aufweisen.
Sehen Sie hierzu .fetch-list: arbeitet
wie das alte fetch-list
mit der Ausnahme, dass es nur wie
do-fetch
gruppiert.master-sites
und patch-sites:
(inkompatibel zu älteren Versionen) geben
nur die Elemente der Gruppe
DEFAULT zurück.
Beziehungsweise sie führen genau genommen
die Targets von
master-sites-default und
patch-sites-default
aus.Weiterhin ist der Gebrauch des Target entweder
von master-sites-all oder
patch-sites-all der
direkten Überprüfung von
MASTER_SITES oder
PATCH_SITES vorzuziehen.
Zudem ist nicht garantiert, dass das direkte
Überprüfen in zukünftigen Versionen
funktionieren wird. Sehen Sie
für weitere Informationen zu diesen neuen
Port-Targets.Neue Port-TargetsEs gibt
master-sites-n
und
patch-sites-n-Targets,
welche die Elemente der jeweiligen Gruppe
n innerhalb von
MASTER_SITES und
PATCH_SITES auflisten.
Beispielweise werden sowohl
master-sites-DEFAULT als
auch patch-sites-DEFAULT
die Elemente der Gruppe
DEFAULT,
master-sites-test und
patch-sites-test der
Gruppe test usw.
zurückgeben.Es gibt das neue Target
master-sites-all und
patch-sites-all,
welche die Arbeit der alten Targets
master-sites und
patch-sites
übernehmen. Sie geben die Elemente aller
Gruppen zurück,als würden sie zur
gleichen Gruppe gehören - mit dem Vorbehalt,
dass sie so viele
MASTER_SITE_BACKUP und
MASTER_SITE_OVERRIDE auflisten
wie Gruppen mittels
DISTFILES oder
PATCHFILES definiert sind.
Das gleiche gilt entsprechend für
master-sites-all und
patch-sites-all.DIST_SUBDIRVerhindern Sie, dass Ihr Port das Verzeichnis
/usr/ports/distfiles in Unordnung
bringt. Falls Ihr Port eine ganze Reihe von Dateien
herunterladen muss oder eine Datei enthält,
die einen Namen hat, der möglicherweise mit
anderen Ports in Konflikt stehen könnte
(d.h.Makefile), dann setzen Sie die
Variable DIST_SUBDIR auf den Namen des
Ports (${PORTNAME} oder
${PKGNAMEPREFIX}${PORTNAME}
sollte hervorragend funktionieren). Dies wird
DISTDIR von der Vorgabe
/usr/ports/distfiles auf
/usr/ports/distfiles/DIST_SUBDIR ändern und stellt tatsächlich alle
für Ihren Port benötigten Dateien in dieses
Unterverzeichnis.Es wird zusätzlich nach dem Unterverzeichnis mit
dem gleichen Namen auf der Sicherung der Hauptseite auf
ftp.FreeBSD.org suchen (das
ausdrückliche Setzen von DISTDIR
in Ihrem Makefile wird dies nicht
gewährleisten, also nutzen Sie bitte
DIST_SUBDIR).Dies hat keine Auswirkungen auf die Variable
MASTER_SITES, die Sie in Ihrem
Makefile definieren.ALWAYS_KEEP_DISTFILESFalls Ihr Port binäre Distfiles benutzt und eine
Lizenz aufweist, die verlangt, dass das der Quelltext in
Form binärer Pakete verteilt werden muss, z.B. GPL,
dann wird ALWAYS_KEEP_DISTFILES den
&os; Build Cluster anweisen eine Kopie der Dateien in
DISTFILES vorzuhalten. Nutzer dieser
Ports benötigen generell diese Dateien nicht, daher
ist es ein gutes Konzept, nur dann die Distfiles zu
DISTFILES hinzuzufügen, wenn
PACKAGE_BUILDING definiert ist.Nutzung von
ALWAYS_KEEP_DISTFILES..if defined(PACKAGE_BUILDING)
DISTFILES+= foo.tar.gz
ALWAYS_KEEP_DISTFILES= yes
.endifWenn Sie zusätzliche Dateien zu
DISTFILES hinzufügen,
dann beachten Sie bitte, dass Sie diese auch in
distinfo aufführen.
Zudem werden die zusätzlichen Dateien normalerweise
ebenso in WRKDIR extrahiert,
was für einige Ports zu unbeabsichtigten
Seiteneffekten führen mag und spezielle
Behandlung erfordert.MAINTAINERFügen Sie hier Ihre E-Mailadresse ein. Bitte.
:-)Beachten Sie bitte, dass nur eine einzelne E-Mailadresse
ohne Kommentar in der Variable MAINTAINER
zulässig ist. Das Format sollte
user@hostname.domain sein.
Bitte fügen Sie keinen beschreibenden Text wie z.B. Ihren
wirklichen Namen ein, dies verwirrt lediglich
bsd.port.mk.Der Maintainer ist dafür verantwortlich, dass der
Port aktuell gehalten wird und er sorgt dafür, dass der
Port korrekt arbeitet. Für eine detaillierte Beschreibung
der Verantwortlichkeiten eines Maintainers beachten Sie bitte
den Abschnitt
Die Herausforderung für einen
Port-Maintainer.Änderungen am Port werden dem Maintainer zur
Begutachtung und Zustimmung vorgelegt, bevor sie committed
werden. Falls der Maintainer einem Aktualisierungs-Wunsch
nicht binnen 2 Wochen (ausgenommen wichtige öffentliche
Feiertage) zustimmt, dann wird dies als Maintainer-Timeout
betrachtet und eine Aktualisierung kann ohne
ausdrückliche Zustimmung des Maintainers erfolgen.
Falls der Maintainer nicht binnen 3 Monaten zustimmt, wird er
als abwesend ohne Grund betrachtet und kann als Maintainer
des fraglichen Ports durch eine andere Person ersetzt werden.
Ausgenommen davon ist alles, was durch das &a.portmgr; oder
das &a.security-officer; betreut wird. Es dürfen niemals
committs ohne vorherige Zustimmung an solchen Ports
vorgenommen werden!Wir behalten uns das Recht vor, die Einreichungen eines
Maintainers ohne ausdrückliche Zustimmung zu ändern,
falls wir der Auffassung sind, dass dadurch die Einhaltung von
Richtlinien und stilistischen Vorgaben für die
Ports-Sammlung besser erfüllt wird. Zudem können
größere Änderungen an der Infrastruktur der
Ports zu Änderungen an einem bestimmten Port ohne
Zustimmung des Maintainers führen.
Diese Änderungen beeinflussen niemals die
Funktionalität eines Ports.Das &a.portmgr; behält sich das Recht vor, die
Maintainerschaft jedem aus irgendeinem Grund zu entziehen oder
ausser Kraft zu setzen, und das Security Officer Team
&a.security-officer; behält sich das Recht vor, jede
Maintainerschaft aus Sicherheitsgründen aufzuheben oder
ausser Kraft zu setzen.COMMENTDies ist eine einzeilige Beschreibung des Ports.
Bitte fügen Sie nicht den Paketnamen
(oder die Version der Software) in den Kommentar ein.
Der Kommentar soll mit einem Großbuchstaben beginnen
und mit einem Punkt enden. Hier ist ein Beispiel:COMMENT= A cat chasing a mouse all over the screenDie COMMENT-Variable soll unmittelbar nach der
MAINTAINER-Variable im Makefile
stehen.Bitte versuchen Sie die COMMENT-Zeile auf weniger als 70
Zeichen zu begrenzen, da sie den Nutzern als einzeilige
Zusammenfassung des Ports angezeigt wird.Abhängigkeiten (dependencies)Viele Ports hängen von anderen Ports ab.
Es gibt sieben Variablen, welche Sie benutzen können,
um sicherzustellen, dass alle benötigten Teile auf dem
Rechner des Nutzers sind. Zusätzlich gibt es einige
vordefinierte Variablen für Abhängigkeiten in
häufigen Fällen und einige, welche das Verhalten
der Abhängigkeiten bestimmen.LIB_DEPENDSDiese Variable spezifiziert die Shared-Libraries,
von denen der Port abhängt. Es ist eine Liste von
lib:dir:target-Tupeln
wobei lib den Name der gemeinsam
genutzten Bibliothek, dir das
Verzeichnis, in welchem sie zu finden ist, falls nicht
verfügbar, und target das
Target in diesem Verzeichnis angeben. Zum Beispiel wird
LIB_DEPENDS= jpeg.9:${PORTSDIR}/graphics/jpeg
auf eine jpeg-Bibliothek mit der Hauptversionsnummer 9
prüfen, in das
graphics/jpeg-Unterverzeichnis Ihrer
Ports-Sammlung wechseln, es bauen und installieren, falls
es nicht gefunden wird.
Der target-Teil kann weggelassen
werden, falls er identisch mit
DEPENDS_TARGET ist (Vorgabe hierfür
ist install).Der lib-Teil ist ein
regulärer Ausdruck, welcher die Ausgabe von
ldconfig -r ausgewertet. Werte wie
intl.[5-7] und intl
sind zulässig. Das erste Muster,
intl.[5-7], stimmt überein mit:
intl.5, intl.6 oder
intl.7. Das zweite Muster,
intl, stimmt überein mit jeder
Version der intl-Bibliothek.Die Abhängigkeit wird zwei Mal überprüft,
einmal innerhalb des extract-Target
und dann innerhalb des
install-Target.
Zudem wird der Name der Abhängigkeit in das Paket
eingefügt, damit &man.pkg.add.1; es automatisch
installiert, falls es nicht auf dem Rechner des Nutzers
ist.RUN_DEPENDSDiese Variable legt Binärdateien oder Dateien,
von denen der Port abhängt, für die Laufzeit fest.
Es ist eine Liste von
path:dir:target-Tupeln,
wobei path der Name der
Binärdatei oder Datei, dir
das Verzeichnis, in welchem sie gefunden werden kann, falls
nicht vorhanden, und target das
Target in diesem Verzeichnis angeben.
Falls path mit einem Slash
(/) beginnt, wird es als Datei behandelt
und deren Vorhandensein wird mit test -e;
überprüft. Andernfalls wird angenommen, dass es
eine Binärdatei ist und which -s
wird benutzt, um zu überprüfen, ob das Programm im
Pfad vorhanden ist.Zum Beispiel wirdRUN_DEPENDS= ${LOCALBASE}/etc/innd:${PORTSDIR}/news/inn \
wish8.0:${PORTSDIR}/x11-toolkits/tk80überprüfen, ob die Datei oder das Verzeichnis
/usr/local/etc/innd existiert und es
erstellen und installieren aus dem
news/inn-Unterverzeichnis der
Ports-Sammlung, falls es nicht gefunden wird. Es wird zudem
überprüft, ob die Binärdatei namens
wish8.0 im Suchpfad vorhanden ist und
danach zum Unterverzeichnis
x11-toolkits/tk80 in Ihrer
Ports-Sammlung wechseln, es bauen und installieren,
falls es nicht gefunden wird.In diesem Fall ist innd eine
Binärdatei. Falls sich eine Binärdatei an
einem ungewöhnlichen Platz befindet, der nicht
im Suchpfad ist, dann sollten Sie die volle Pfadangabe
verwenden.Der offizielle Suchpfad PATH,
welcher im Ports Cluster benutzt wird, ist/sbin:/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/X11R6/binDie Abhängigkeit wird innerhalb des
install-Target
überprüft. Zudem wird der Name der
Abhängigkeit in das Paket übernommen,
damit &man.pkg.add.1; es automatisch installieren wird,
falls es auf dem System des Nutzers nicht vorhanden ist.
Der target-Teil kann
weggelassen werden, wenn er der gleiche ist wie in der
Variable DEPENDS_TARGET.BUILD_DEPENDSDiese Variable legt Binärdateien oder Dateien fest,
die dieser Port zur Erstellung benötigt. Wie
RUN_DEPENDS ist es eine Liste von
path:dir:target-Tupeln.
Zum Beispiel wird
BUILD_DEPENDS=
unzip:${PORTSDIR}/archivers/unzip
überprüfen, ob eine Binärdatei
unzip vorhanden ist und in das
Unterverzeichnis archivers/unzip
Ihrer Ports-Sammlung wechseln und sie erstellen und
installieren, falls sie nicht gefunden wird.Erstellen bedeutet hier alles von der
Extraktion bis zur Kompilierung. Die Abhängigkeit
wird im extract-Target
überprüft.
Der target-Teil kann
weggelassen werden, falls er identisch mit der Variable
DEPENDS_TARGET ist.FETCH_DEPENDSDiese Variable legt eine Binärdatei oder Datei
fest, welche der Port benötigt, um heruntergeladen
werden zu können. Wie die vorherigen beiden Variablen
ist er eine Liste von
path:dir:target-Tupeln.
Zum Beispiel wird
FETCH_DEPENDS=
ncftp2:${PORTSDIR}/net/ncftp2
überprüfen, ob eine Binärdatei namens
ncftp2 vorhanden ist, in das
Unterverzeichnis net/ncftp2 Ihrer
Ports-Sammlung wechseln, sie erstellen und installieren,
falls sie nicht gefunden wird.Die Abhängigkeit wird innerhalb des
fetch-Target überprüft.
Der target-Teil kann weggelassen
werden, falls er identisch mit der Variable
DEPENDS_TARGET ist.EXTRACT_DEPENDSDiese Variable spezifiziert eine Binärdatei oder
eine Datei, welche dieser Port für die Extraktion
benötigt. Wie die vorherigen Variablen ist er eine
Liste von
path:dir:target-Tupeln.
Zum Beispiel wird
EXTRACT_DEPENDS=
unzip:${PORTSDIR}/archivers/unzip
überprüfen, ob eine Binärdatei namens
unzip vorhanden ist, in das
Unterverzeichnis archivers/unzip
Ihrer Ports-Sammlung wechseln, sie erstellen und
installieren, falls sie nicht gefunden wird.Die Abhängigkeit wird innerhalb des
extract-Target überprüft.
Der target-Teil kann weggelassen
werden, falls er identisch mit der Variable
DEPENDS_TARGET ist.Nutzen Sie diese Variable nur, wenn die Extraktion
nicht funktioniert (die Vorgabe nimmt
gzip an) und nicht mit
USE_ZIP oder
USE_BZIP2 wie in beschrieben zum Laufen gebracht
werden kann.PATCH_DEPENDSDiese Variable legt eine Binärdatei oder eine
Datei fest, welche dieser Port zum Patchen benötigt.
Wie die vorhergehenden Variablen ist diese eine Liste von
path:dir:target-Tupeln.
Zum Beispiel wird
PATCH_DEPENDS=
${NONEXISTENT}:${PORTSDIR}/java/jfc:extract
in das Unterverzeichnis java/jfc Ihrer
Ports-Sammlung wechseln, um es zu entpacken.Die Abhängigkeit wird innerhalb des
patch-Target überprüft.
Der target-Teil kann entfallen,
falls er identisch mit der Variable
DEPENDS_TARGET ist.USE_*Es gibt eine Reihe von Variablen, um gebräuchliche
Abhängigkeiten einzukapseln, die viele Ports aufweisen.
Obwohl Ihre Verwendung optional ist, können sie helfen
die Übersichtlichkeit des Makefile
eines Ports zu erhöhen. Jede von ihnen ist im Stil von
USE_*.
Der Gebrauch dieser Variablen ist beschränkt auf das
Makefile eines Ports und
ports/Mk/bsd.*.mk. Es ist nicht
entworfen worden, um durch den Nutzer setzbare Optionen
einzukapseln; benutzen Sie
WITH_* und
WITHOUT_*
für diese Zwecke.Es ist immer falsch, irgendeine
USE_*-Variable
in der /etc/make.conf zu setzen.
Zum Beispiel würde das Setzen von
USE_GCC=3.2
eine Abhängigkeit für GCC32 für jeden Port
einschliesslich GCC32 selbst hinzufügen!
Die
USE_*-Varibalen
VariableBedeutungUSE_BZIP2Der Tarball dieses Ports wird mit
bzip2 komprimiert.USE_ZIPDer Tarball des Ports wird mit
zip komprimiert.USE_BISONDer Port benutzt bison
für die Erstellung.USE_CDRTOOLSDer Port erfordert
cdrecord entweder von
sysutils/cdrtools
oder sysutils/cdrtools-cjk,
abhängig davon, was der Nutzer vorgibt.
USE_GCCDieser Port benötigt eine bestimmte
Version von gcc zur Erstellung.
Die genaue Version kann festgelegt werden mit
Werten wie 3.2.
Mit 3.2+ kann die mindestens
erforderliche Version spezifiziert werden.
Der gcc aus
dem Basissystem wird genutzt, wenn er die
erforderliche Version erfüllt, andernfalls wird
eine geeignete Version des gcc
aus den Ports kompiliert und die Variablen
CC und CXX
werden angepasst.
Variablen zugehörig zu
gmake und dem
configure-Skript werden in
beschrieben, währenddessen
autoconf,
automake und
libtool in
beschrieben sind.
Perl-spezifische Variablen
werden in behandelt.
X11-Variablen sind aufgelistet in
.
behandelt GNOME-bezogene Variablen und KDE-bezogene Variablen.
dokumentiert Java-Variablen,
während Informationen zu
Apache,
PHP und PEAR-Modulen
enthält.
Python wird in
und
Ruby in
erörtert.
stellt Variablen für
SDL-Programme zur Verfügung
und enthält schliesslich
Variablen für Xfce.Minimale Version einer AbhängigkeitEine minimale Version einer Abhängigkeit kann in
jeder *_DEPENDS-Variable festgelegt
werden mit Ausnahme von LIB_DEPENDS
durch Anwendung folgender Syntax:p5-Spiffy>=0.26:${PORTSDIR}/devel/p5-SpiffyDas erste Feld enthält einen abhängigen
Paketnamen, welcher einem Eintrag in der Paketdatenbank
entsprechen muss und einen Vergleich mit einer
Paketversion. Die Abhängigkeit wird erfüllt,
wenn p5-Spiffy-0.26 oder eine neuere Version
auf dem System installiert ist.Anmerkungen zu AbhängigkeitenWie vorstehend beschrieben ist das Vorgabe-Target
DEPENDS_TARGET, wenn eine
Abhängigkeit benötigt wird.
Die Vorgabe hierfür ist install.
Dies ist eine Nutzer-Variable; sie wird niemals im
Makefile eines Ports definiert.
Falls Ihr Port einen besonderen Weg benötigt,
um mit einer Abhängigkeit umzugehen, dann benutzen
Sie bitte den :target-Teil der
*_DEPENDS-Variablen, anstatt
DEPENDS_TARGET zu ändern.Falls Sie make clean schreiben,
werden dessen Abhängigkeiten auch gesäubert.
Falls Sie dies nicht wollen, definieren Sie die Variable
NOCLEANDEPENDS in Ihrer Umgebung.
Dies kann besonders erstrebenswert sein, wenn der Port
etwas in seiner Liste von Abhängigkeiten hat,
das sehr viel Zeit für einen rebuild benötigt
wie KDE, GNOME oder Mozilla.Um von einem anderen Port bedingungslos abhängig
zu sein, benutzen Sie bitte die Variable
${NONEXISTENT} als erstes Feld von
BUILD_DEPENDS oder
RUN_DEPENDS. Benutzen Sie dies nur,
wenn Sie den Quelltext eines anderen Port benötigen.
Sie können auch oft Kompilierzeit sparen, wenn Sie das
Target festlegen. Zum Beispiel wird
BUILD_DEPENDS= ${NONEXISTENT}:${PORTSDIR}/graphics/jpeg:extract
immer zum jpeg-Port wechseln und ihn
extrahieren.Zirkuläre Abhängigkeiten sind fatalFühren Sie niemals irgendwelche zirkulären
Abhängigkeiten in der Ports-Sammlung ein!Die Struktur für die Erstellung von Ports dulde
keinerlei zirkuläre Abhängigkeiten. Falls Sie
dennoch eine verwenden, wird es irgendjemanden irgendwo auf
der Welt geben, dessen FreeBSD-Installation nahezu sofort
zusammenbricht und vielen anderen wird es sehr schnell
genauso ergehen.
So etwas kann extrem schwer festzustellen sein.
Falls Sie Zweifel haben vor einer Änderung,
dann vergewissern Sie sich, dass Sie folgendes getan haben:
cd /usr/ports; make index.
Dieser Prozess kann auf alten Maschinen sehr langsam sein,
aber Sie ersparen sich und einer Vielzahl von Menschen
möglicherweise eine Menge Ärger.MASTERDIRFalls Ihr Port wegen einer Variable, die verschiedene
Werte annimmt (z.B. Auflösung oder
Papiergröße), leicht unterschiedliche Versione
von Paketen erzeugen muss, dann legen Sie bitte ein
Unterverzeichnis pro Paket an, um es für den Nutzer
einfacher begreiflich zu machen, was zu machen ist.
Aber versuchen Sie dabei so viele Dateien wie möglich
zwischen diesen Ports gemeinsam zu nutzen.
Normalerweise benötigen Sie nur ein sehr kurzes
Makefile in allen ausser einem
Unterverzeichnis, wenn Sie Variablen intelligent nutzen.
In diesem einzigen Makefile können
Sie MASTERDIR verwenden, um anzugeben,
wo der Rest der Dateien liegt. Benutzen Sie bitte auch eine
Variable für
PKGNAMESUFFIX, damit die Pakete
unterschiedliche Namen haben werden.Wir demonstrieren dies am Besten an einem Beispiel. Es ist
Teil von
japanese/xdvi300/Makefile;PORTNAME= xdvi
PORTVERSION= 17
PKGNAMEPREFIX= ja-
PKGNAMESUFFIX= ${RESOLUTION}
:
# default
RESOLUTION?= 300
.if ${RESOLUTION} != 118 && ${RESOLUTION} != 240 && \
${RESOLUTION} != 300 && ${RESOLUTION} != 400
@${ECHO_MSG} "Error: invalid value for RESOLUTION: \"${RESOLUTION}\""
@${ECHO_MSG} "Possible values are: 118, 240, 300 (default) and 400."
@${FALSE}
.endifjapanese/xdvi300
verfügt ebenfalls über alle Patches, Paket-Dateien
usw. Wenn Sie make eintippen, wird der Port
die Standardvorgabe für die Auflösung nehmen (300)
und den Port ganz normal erstellen.Genauso wie für alle anderen Auflösungen ist
dies das vollständigexdvi118/Makefile:RESOLUTION= 118
MASTERDIR= ${.CURDIR}/../xdvi300
.include "${MASTERDIR}/Makefile"(xdvi240/Makefile und
xdvi400/Makefile sind ähnlich).
Die MASTERDIR-Definition teilt dem
bsd.port.mk mit, dass die normalen
Unterverzeichnisse wie FILESDIR und
SCRIPTDIR unter
xdvi300 gefunden werden können.
Die RESOLUTION=118-Zeile wird die
RESOLUTION=300-Zeile in
xdvi300/Makefile überschreiben
und der Port wird mit einer Auflösung von 118
erstellt.ManualpagesDie Variablen MAN[1-9LN]
werden automatisch jede Manualpage zur
pkg-plist hinzufügen
(dies bedeutet, dass Sie Manualpages
nicht in der
pkg-plist auflisten dürfen,
lesen Sie bitte Erstellung
der PLIST für weitere Details).
Sie veranlassen zudem den Installationsabschnitt
dazu, die Manualpages zu Komprimieren oder zu Dekomprimieren
abhängig vom gesetzten Wert der Variable
NOMANCOMPRESS in
/etc/make.conf.Falls Ihr Port versucht verschiedene Namen für
Manualpages unter Zuhilfenahme von Symlinks oder Hardlinks
zu installieren, müssen Sie die Variable
MLINKS nutzen, um diese zu identifizieren.
Der von Ihrem Port installierte Link wird von
bsd.port.mk gelöscht und wieder
eingefügt, um sicherzustellen, dass er auf die korrekte
Datei zeigt. Jede Manualpage, welche in
MLINKS aufgeführt ist, darf nicht in
der pkg-plist aufgenommen werden.Falls die Manualpages während der Installation
komprimiert werden sollen, müssen Sie die Variable
MANCOMPRESSED setzen. Diese Variable kann
drei Werte annehmen, yes,
no und maybe.
yes bedeutet, dass Manualpages bereits
komprimiert installiert sind, bei no sind
sie es nicht und maybe bedeutet, dass die
Software bereits den Wert von NOMANCOMPRESS
beachtet, damit bsd.port.mk nichts
besonderes auszuführen hat.MANCOMPRESSED wird automatisch auf
yes gesetzt, wenn
USE_IMAKE vorgegeben ist und gleichzeitig
NO_INSTALL_MANPAGES nicht. Im umgekehrten
Falle ist MANCOMPRESSED auf
no gesetzt.
Sie müssen es nicht explizit angeben, außer die
Standardvorgabe ist für Ihren Port nicht passend.Wenn Ihr Port den man tree irgendwo anders als in der
Variable MANPREFIX verankert, können
Sie ihn mit MANPREFIX bestimmen.
Sollten zudem Manualpages nur in bestimmten Abschnitten an
einem nicht-standardkonformen Platz liegen, wie z.B. bestimmte
Perl-Modul-Ports,
dann können Sie mittels der Variable
MANsectPREFIX
(wobei sect ein Wert aus
1-9, L oder
N ist) individuelle Pfade zu den
Manualpages festlegen.Wenn Ihre Manualpages in sprachspezifische
Unterverzeichnisse installiert werden, dann bestimmen Sie
bitte den Namen der Sprache mit der Variable
MANLANG. Der Wert dieser Variable ist
mit "" vorgegeben (das bedeutet nur
Englisch).Hier ist ein Beispiel, welches alles zusammenfasst.MAN1= foo.1
MAN3= bar.3
MAN4= baz.4
MLINKS= foo.1 alt-name.8
MANLANG= "" ja
MAN3PREFIX= ${PREFIX}/share/foobar
MANCOMPRESSED= yesDies zeigt an, dass sechs Dateien von diesem Port
installiert werden;${MANPREFIX}/man/man1/foo.1.gz
${MANPREFIX}/man/ja/man1/foo.1.gz
${PREFIX}/share/foobar/man/man3/bar.3.gz
${PREFIX}/share/foobar/man/ja/man3/bar.3.gz
${MANPREFIX}/man/man4/baz.4.gz
${MANPREFIX}/man/ja/man4/baz.4.gz${MANPREFIX}/man/man8/alt-name.8.gz
kann zusätzlich von Ihrem Port installiert werden,
oder auch nicht. Unabhängig davon wird ein Symlink
erstellt, welcher die Manualpages foo(1) und alt-name(8)
einbindet.Falls nur manche Manualpages übersetzt sind,
können Sie einige dynamisch vom
MANLANG-Inhalt erzeugte Variablen
nutzen:MANLANG= "" de ja
MAN1= foo.1
MAN1_EN= bar.1
MAN3_DE= baz.3Dies führt zu folgender Liste von Dateien:${MANPREFIX}/man/man1/foo.1.gz
${MANPREFIX}/man/de/man1/foo.1.gz
${MANPREFIX}/man/ja/man1/foo.1.gz
${MANPREFIX}/man/man1/bar.1.gz
${MANPREFIX}/man/de/man3/baz.3.gzInfo-DateienFalls Ihr Paket GNU-Info-Dateien installiert, sollten
diese in der INFO-Variablen augelistet sein
(ohne das angehängte .info) mit einem
Eintrag für jedes Dokument. Von diesen Dateien wird
angenommen, dass sie nach
PREFIX/INFO_PATH
installiert werden. Sie können
INFO_PATH ändern, falls Ihr Paket
einen anderen Ort vorsieht. Jedoch wird dies nicht empfohlen.
Die Einträge enthalten nur den relativen Pfad zu
PREFIX/INFO_PATH.
Zum Beispiel installiert lang/gcc33 Info-Dateien nach
PREFIX/INFO_PATH/gcc33,
wobei INFO etwa so aussieht:
INFO= gcc33/cpp gcc33/cppinternals gcc33/g77 ...
Entsprechende Installations-/Deinstalltions-Codes werden vor
der Paket-Registrierung automatisch der vorläufigen
pkg-plist hinzugefügt.Makefile-OptionenEinige größere Applikationen können mit
einer Reihe von Konfigurationen, die zusätzliche
Funktionalitäten hinzufügen, erstellt werden,
falls eine oder mehrere Bibliotheken oder Applikationen
verfügbar sind. Dazu gehören die Auswahl von
natürlichen Sprachen, GUI versus Kommandozeilen-Versionen
oder die Auswahl aus mehreren Datenbank-Programmen.
Da nicht alle Nutzer diese Bibliotheken oder Applikationen
wollen, stellt das Ports-System hooks (Haken) zur
Verfügung, damit der Autor des Ports bestimmen kann,
welche Konfiguration erstellt werden soll.KNOBS (Einstellungen)WITH_*
und
WITHOUT_*Diese Variablen sind entworfen worden, um vom
System-Administrator gesetzt zu werden. Es gibt viele,
die in ports/Mk/bsd.*.mk
standardisiert sind. Andere sind es nicht,
was verwirrend sein kann. Falls Sie eine solche
Konfigurationsvariable hinzufügen müssen,
dann nehmen Sie bitte eine aus der folgenden Liste.Sie sollten nicht annehmen, dass ein
WITH_*
notwendigerweise eine korrespondierende
WITHOUT_*-Variable
hat oder umgekehrt. Im Allgemeinen wird diese
Vorgabe einfach unterstellt.Falls nicht anderweitig festgelegt, werden diese
Variablen nur dahingehend überprüft, ob sie
gesetzt sind oder nicht – nicht darauf,
ob sie auf bestimmte Werte wie YES
oder NO gesetzt sind.
Die
WITH_*
und
WITHOUT_*-Variablen
VariableBedeutungWITH_APACHE2Falls gesetzt, benutze
www/apache20
anstelle der Vorgabe www/apache13.WITH_BERKELEY_DBDefiniere diese Variable, um die
Fähigkeit zu erhalten, eine Variante
der Berkeley Database wie z.B. databases/db41 zu
nutzen. Eine verwandte Variable,
WITH_BDB_VER, kann mit Werten
wie 2, 3, 4, 41 oder 42 festgelegt werden.WITH_MYSQLDefiniere diese Variable, um die
Fähigkeit zu erhalten, eine Variante
von MySQL zu nutzen wie z.B. databases/mysql40-server.
Eine verwandte Variable ist,
WANT_MYSQL_VER, welche
mit Werten wie 323, 40, 41, oder 50
belegt werden kann.WITHOUT_NLSFalls gesetzt, bedeutet sie, dass eine
Internationalisierung nicht benötigt wird,
was Kompilierzeit sparen kann. Als Vorgabe
wird Internationalisierung gebraucht.WITH_OPENSSL_BASENutze die Version von OpenSSL aus dem
Basissystem.WITH_OPENSSL_PORTNutze die Version von OpenSSL aus security/openssl und
überschreibe die Version, welche original
im Basissystem installiert wurde.WITH_POSTGRESQLDefiniere diese Variable, um die
Fähigkeit zu erhalten, eine Variante
der Datenbank PostGreSQL wie databases/postgresql72
auszuwählen.WITHOUT_X11Falls der Port mit oder ohne
Unterstützung für X erstellt werden
kann, dann sollte normalerweise mit
X-Unterstützung erstellt werden.
Falls die Variable gesetzt ist, soll die Version
ohne X-Unterstützung erstellt werden.
Benennung von Knobs (Einstellungen)Um die Anzahl der Knobs niedrig zu halten und zum
Vorteil des Anwenders, wird empfohlen, dass Porter
ähnliche Namen für Knobs verwenden.
Eine Liste der beliebtesten Knobs kann in der KNOBS-Datei
eingesehen werden.Knob-Namen sollten wiederspiegeln, was der Knob
bedeutet und was er bewirkt. Wenn ein Port einen
lib-Präfix im PORTNAME hat,
dann soll das lib-Präfix im Knob-Namen
entfallen.OPTIONSHintergrundDie OPTIONS-Variable gibt dem
Nutzer, der diesen Port installiert, einen Dialog mit
auswählbaren Optionen und speichert diese in
/var/db/ports/portname/options.
Bei der nächsten Neuerstellung des Ports werden
diese Einstellungen wieder verwandt.
Sie werden sich niemals mehr an all die zwanzig
WITH_* und
WITHOUT_*-Optionen
erinnern müssen, die Sie benutzt haben, um diesen
Port zu erstellen!Wenn der Anwender make config
benutzt (oder ein make build das
erste Mal laufen lässt) wird das Framework auf
/var/db/ports/portname/options
die Einstellungen prüfen. Falls die Datei nicht
existiert, werden die Werte von
OPTIONS genutzt, um eine Dialogbox
zu erzeugen, in welcher die Optionen an- oder abgeschaltet
werden können. Dann wird die
options-Datei gespeichert und die
ausgewählten Variablen werden bei der Erstellung
des Ports benutzt.Falls eine neue Version des Ports
OPTIONS hinzufügt, wird der
Dialog mit den gespeicherten Werten dem Nutzer
angezeigt.Benutzen Sie make showconfig,
um die gespeicherte Konfiguration zu betrachten.
Benutzen Sie make rmconfig, um die
gespeicherte Konfiguration zu Löschen.SyntaxDie Syntax für die
OPTIONS-Variable lautet:
OPTIONS= OPTION "descriptive text" default ...
Der Wert als Vorgabe ist entweder ON
oder OFF. Wiederholungen dieser drei
Felder sind erlaubt.OPTIONS-Definitionen
müssen vor der Einbindung von
bsd.port.pre.mk erscheinen.
Die WITH_* und
WITHOUT_*-Variablen können
nur nach der Einbindung von
bsd.port.pre.mk getestet
werden.BeispielEinfache Anwendung von
OPTIONSOPTIONS= FOO "Enable option foo" On \
BAR "Support feature bar" Off
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITHOUT_FOO)
CONFIGURE_ARGS+= --without-foo
.else
CONFIGURE_ARGS+= --with-foo
.endif
.if defined(WITH_BAR)
RUN_DEPENDS+= bar:${PORTSDIR}/bar/bar
.endif
.include <bsd.port.post.mk>Automatische Aktivierung von FunktionenWenn Sie ein GNU-Konfigurationsskript benutzen,
sollten Sie ein Auge darauf werfen, welche Funktionen
durch die automatische Erkennung aktiviert werden.
Schalten Sie Funktionen, die Sie nicht möchten,
ausdrücklich durch Verwendung von
--without-xxx oder
--disable-xxx in der Variable
CONFIGURE_ARGS einzeln ab.Falsche Behandlung einer Option.if defined(WITH_FOO)
LIB_DEPENDS+= foo.0:${PORTSDIR}/devel/foo
CONFIGURE_ARGS+= --enable-foo
.endifStellen Sie sich vor im obigen Beispiel ist eine
Bibliothek libfoo auf dem System installiert. Der Nutzer
will nicht, dass diese Applikation libfoo benutzt, also
hat er die Option auf "off" im
make config-Dialog umgestellt.
Aber das Konfigurationsskript der Applikation hat
erkannt, dass die Bibliothek auf dem System vorhanden ist
und fügt ihre Funktionen in die Binärdatei ein.
Falls der Nutzer sich nun entschliesst libfoo von seinem
System zu entfernen, dann wird das Ports-System nicht
protestieren (es wurde keine Abhängigkeit von libfoo
eingetragen), aber die Applikation bricht ab.Korrekte Behandlung einer Option.if defined(WITH_FOO)
LIB_DEPENDS+= foo.0:${PORTSDIR}/devel/foo
CONFIGURE_ARGS+= --enable-foo
.else
CONFIGURE_ARGS+= --disable-foo
.endifIm zweiten Beispiel wird die Bibliothek libfoo explizit
abgeschaltet. Das Konfigurationsskript aktiviert die
entsprechenden Funktionen nicht in der Applikation trotz
der Anwesenheit der Bibliothek auf dem System.Die Festlegung des ArbeitsverzeichnissesJeder Port wird extrahiert in ein Arbeitsverzeichnis,
welches beschreibbar sein muss. Das Ports-System gibt als
Standard vor, dass die DISTFILES in
einem Verzeichnis namens ${DISTNAME}
entpackt werden. Mit anderen Worten, wenn Sie:PORTNAME= foo
PORTVERSION= 1.0festgelegt haben, dann enthalten die Distributions-Dateien
des Ports ein Verzeichnis auf oberster Ebene,
foo-1.0, und der Rest der Dateien
befindet sich unter diesem Verzeichnis.Es gibt eine Reihe von Variablen, die Sie
überschreiben können, falls dies nicht der Fall
sein sollte.WRKSRCDiese Variable listet den Namen des Verzeichnisses,
welches erstellt wird, wenn die Distfiles der Applikation
extrahiert werden. Wenn unser vorheriges Beispiel in einem
Verzeichnis namens foo (und nicht
foo-1.0) extrahiert wurde,
würden Sie schreiben:WRKSRC= ${WRKDIR}/foooder möglicherweiseWRKSRC= ${WRKDIR}/${PORTNAME}
NO_WRKSUBDIRWenn der Port überhaupt nicht in einem
Unterverzeichnis extrahiert wird, sollten Sie dies mit dem
Setzen von NO_WRKSUBDIR anzeigen.NO_WRKSUBDIR= yesCONFLICTSFalls Ihr Paket nicht mit anderen Paketen koexistieren
kann (wegen Dateikonflikten, Laufzeit-Inkompatibilitäten
usw.), führen Sie bitte die anderen Paketnamen in der
Variable CONFLICTS auf. Sie können
hier Shell-Globs wie * und
? verwenden. Paketnamen sollten in der
gleichen Weise aufgezählt werden, wie sie in
/var/db/pkg auftauchen. Bitte stellen
Sie sicher, dass CONFLICTS nicht mit dem
Paket des Ports selbst übereinstimmt, da ansonsten das
Erzwingen der Installation durch
FORCE_PKG_REGISTER nicht länger
funktionieren wird.CONFLICTS setzt automatisch die
Variable IGNORE, welche
ausführlicher in dokumentiert ist.Beim Entfernen eines von mehreren in Konflikt stehenden
Ports ist es ratsam, die
CONFLICTS-Einträge in den anderen
Ports für einige Monate beizubehalten, um Nutzer zu
unterstützen, die ihre Ports nur sporadisch
aktualisieren.Installation von DateienINSTALL_* macrosNutzen Sie die Makros in
bsd.port.mk, um korrekte
Modi und Eigentümer von Dateien in Ihren
*-install-Targets
sicherzustellen.INSTALL_PROGRAM ist ein Befehl,
um binäre Binärdateien zu installieren.INSTALL_SCRIPT ist ein Befehl,
um ausführbare Skripte zu installieren.INSTALL_KLD ist ein Befehl, mit
dem Kernelmodule installiert werden können. Einige
Architekturen haben Probleme mit stripped-Modulen.
Daher sollten Sie diesen Befehl anstelle von
INSTALL_PROGRAM verwenden.INSTALL_DATA ist ein Befehl,
um gemeinsam nutzbare Daten zu installieren.INSTALL_MAN ist ein Befehl,
um Manualpages oder andere Dokumentation zu
installieren (es wird nichts komprimiert).Das sind grundsätzlich alle
install-Befehle mit
ihren passenden Flags.Zerlegen von BinärdateienZerlegen Sie keine Binärdateien manuell,
wenn Sie es nicht müssen. Alle Binaries sollten
gestripped werden; allerdings vermag das
INSTALL_PROGRAM-Makro gleichzeitig
eine Binärdatei zu installieren und zu strippen
(beachten Sie den nächsten Abschnitt).Wenn Sie eine Datei strippen müssen, aber nicht das
INSTALL_PROGRAM-Makro nutzen wollen, dann
kann ${STRIP_CMD} Ihr Programm strippen.
Dies wird typischerweise innerhalb des
post-install-Targets gemacht.
Zum Beispiel:post-install:
${STRIP_CMD} ${PREFIX}/bin/xdlNutzen Sie &man.file.1; für die installierte
Applikation, um zu überprüfen, ob eine
Binärdatei gestripped ist oder nicht.
Wenn es nicht meldet not stripped,
dann ist es bereits gestripped. Zudem wird &man.strip.1;
nicht ein bereits gestripptes Programm nochmals versuchen
zu strippen, sondern wird stattdessen einfach sauber
beenden.Installation eines ganzen Verzeichnisbaums
inklusive DateienManchmal muss man eine große Zahl von Dateien
unter Erhalt ihrer hierarchischen Struktur installieren,
d.h. Kopieraktionen über einen ganzen Verzeichnisbaum
von WRKSRC zu einem Zielverzeichnis unter
PREFIX.Für diesen Fall gibt es zwei Makros. Der Vorteil
der Nutzung dieser Makros anstatt cp ist,
dass sie korrekte Besitzer und Berechtigungen auf den
Zieldateien garantieren.
Das erste Makro, COPYTREE_BIN, wird alle
installierten Dateien ausführbar markieren und damit
passend für die Installation in
PREFIX/bin
vorbereiten. Das zweite Makro,
COPYTREE_SHARE, setzt keine
Ausführungsberechtigungen auf Dateien und ist daher
geeignet für die Installation von Dateien im Target von
PREFIX/share.post-install:
${MKDIR} ${EXAMPLESDIR}
(cd ${WRKSRC}/examples/ && ${COPYTREE_SHARE} \* ${EXAMPLESDIR})Dieses Beispiel wird den Inhalt des
examples-Verzeichnisses im Distfile
des Drittanbieters in das Beispielverzeichnis Ihres Ports
kopieren.post-install:
${MKDIR} ${DATADIR}/summer
(cd ${WRKSRC}/temperatures/ && ${COPYTREE_SHARE} "June July August" ${DATADIR}/summer/)Und dieses Beispiel wird die Daten der Sommermonate in
das summer-Unterverzeichnis eines
DATADIR
installieren.Zusätzliche find-Argumente
können mit dem dritten Argument an die
COPYTREE_*-Makros übergeben werden.
Um zum Beispiel alle Dateien aus dem 1. Beispiel ohne die
Makefiles zu installieren, kann man folgenden Befehl
benutzen.post-install:
${MKDIR} ${EXAMPLESDIR}
(cd ${WRKSRC}/examples/ && \
${COPYTREE_SHARE} \* ${EXAMPLESDIR} "! -name Makefile")Beachten Sie bitte, dass diese Makros die installierten
Dateien nicht zur pkg-plist
hinzufügen, Sie müssen sie immer noch selbst
auflisten.Installation zusätzlicher DokumentationFalls Ihre Software zusätzlich zu den üblichen
Manualpages und Info-Seiten weitere Dokumentation hat und
Sie diese für nützlich halten, dann installieren
Sie sie unter
PREFIX/share/doc.
Dies kann wie vorstehend im Target des
post-install geschehen.Legen Sie ein neues Verzeichnis für Ihren Port an.
Das Verzeichnis sollte wiederspiegeln, was der Port ist.
Das bedeutet normalerweise PORTNAME.
Wie auch immer, wenn Sie meinen, der Nutzer möchte
verschiedene Versionen des Ports zur gleichen Zeit
installiert haben, dann können Sie die gesamte Variable
PKGNAME nutzen.Machen Sie die Installation von der Variablen
NOPORTDOCS abhängig, damit die
Nutzer sie in /etc/make.conf abschalten
können:post-install:
.if !defined(NOPORTDOCS)
${MKDIR} ${DOCSDIR}
${INSTALL_MAN} ${WRKSRC}/docs/xvdocs.ps ${DOCSDIR}
.endifHier einige praktische Variablen und wie sie
standardmässig bei Verwendung im
Makefile expandiert werden:
DATADIR wird expandiert zu
PREFIX/share/PORTNAME.DATADIR_REL wird expandiert zu
share/PORTNAME.DOCSDIR wird expandiert zu
PREFIX/share/doc/PORTNAME.DOCSDIR_REL wird expandiert zu
share/doc/PORTNAME.EXAMPLESDIR wird expandiert zu
PREFIX/share/examples/PORTNAME.EXAMPLESDIR_REL wird expandiert zu
share/examples/PORTNAME.NOPORTDOCS behandelt nur
zusätzliche Dokumentation, die in
DOCSDIR installiert ist.
Für normale Manualpages und Info-Seiten
wird die Variable benutzt.
Dinge, welche in DATADIR
und EXAMPLESDIR installiert werden,
legen die Variablen NOPORTDATA und
NOPORTEXAMPLES fest.Die Variablen werden nach PLIST_SUB
exportiert. Ihre Werte erscheinen dort als Pfadnamen relativ
zu PREFIX,
falls möglich. Das bedeutet, dass
share/doc/PORTNAME
standardmässig ersetzt wird durch
%%DOCSDIR%% in der Packliste usw.
(mehr zur Ersetzung durch die
pkg-plist finden Sie
hier).Alle installierten Dokumentationsdateien
und –Verzeichnisse
sollten in der pkg-plist dem
%%PORTDOCS%%-Präfix
enthalten sein, zum Beispiel:%%PORTDOCS%%%%DOCSDIR%%/AUTHORS
%%PORTDOCS%%%%DOCSDIR%%/CONTACT
%%PORTDOCS%%@dirrm %%DOCSDIR%%Alternativ zur Auflistung der Dokumentationsdateien in
der pkg-plist kann in einem Port auch
die Variable PORTDOCS gesetzt werden
für eine Liste von Dateien und Shell-Globs, um diese
zur endgültigen Packliste hinzuzufügen. Die Namen
werden relativ zur Variable DOCSDIR sein.
Wenn Sie also einen Port haben, welcher
PORTDOCS benutzt, und Sie haben eine vom
Standard abweichenden Platz für seine Dokumentation,
dann müssen Sie die Variable DOCSDIR
entsprechend setzen. Wenn ein Verzeichnis in
PORTDOCS aufgeführt ist, oder von
einem Shell-Glob dieser Variable abgebildet wird, dann wird
der komplette Verzeichnisbaum inklusive Dateien und
Verzeichnissen in der endgültigen Packliste
aufgenommen. Wenn die Variable NOPORTDOCS
gesetzt ist, dann werden die Dateien und Verzeichnisse,
die in PORTDOCS aufgelistet sind,
nicht installiert und werden auch nicht zur Packliste des
Ports hinzugefügt. Wie oben gezeigt bleibt es dem Port
selbst überlassen, die Dokumentation in
PORTDOCS zu installieren. Ein typisches
Beispiel für den Gebrauch von
PORTDOCS sieht wie folgt aus:PORTDOCS= README.* ChangeLog docs/*Die Äquivalente zu PORTDOCS
für unter DATADIR und
EXAMPLESDIR installierte Dateien sind
PORTDATA beziehungsweise
PORTEXAMPLES.Sie können auch pkg-message
benutzen, um Meldungen während der Installation
anzuzeigen. Lesen Sie diesen Abschnitt über den
Gebrauch von pkg-message
für weitere Details.
Die pkg-message-Datei muss nicht zur
pkg-plist hinzugefügt
werden.Unterverzeichnisse mit PREFIXLassen Sie den Port die Dateien in die richtigen
Unterverzeichnisse von PREFIX verteilen.
Einige Ports werfen alles in einen Topf und legen es im
Unterverzeichnis mit dem Namen des Ports ab, was falsch ist.
Ausserdem legen viele Ports alles ausser Binaries,
Header-Dateien und Manualpages in ein Unterverzeichnis
von lib, was natürlich auch nicht
der BSD-Philosophie entspricht und nicht gut funktioniert.
Viele der Dateien sollten in eines der folgenden
Verzeichnisse geschoben werden: etc
(Konfigurationsdateien), libexec
(intern gestartete Binärdateien),
sbin (Binärdateien für
Superuser/Manager), info
(Dokumentation für Info-Browser) oder
share (Architektur-unabhängige
Dateien). Lesen Sie hierzu &man.hier.7;; weitestgehend
greifen die Regeln für /usr auch
für /usr/local. Die Ausnahme sind
Ports, welche mit news aus dem USENET
arbeiten. In diesem Falle sollte
PREFIX/news
als Zielort für die Dateien benutzt werden.BesonderheitenEs gibt einige Dinge mehr, die zu beachten sind,
wenn man einen Port erstellt. Dieser Abschnitt
erklärt die wichtigsten.Shared-LibrariesWenn Ihr Port eine oder mehrere Shared-Libraries
installiert, dann definieren Sie bitte eine
USE_LDCONFIG make-Variable,
die bsd.port.mk anweisen wird,
${LDCONFIG} -m auf das
Verzeichnis, in das die neue Library installiert wird
(normalerweise
PREFIX/lib),
während des
post-install-Targets anzuwenden,
um sie im Shared-Library-Cache zu registrieren.
Diese Variable, wenn definiert, wird auch dafür sorgen,
dass ein entsprechendes
@exec /sbin/ldconfig -m und
@unexec /sbin/ldconfig -R-Paar zu Ihrer
pkg-plist-Datei hinzugefügt wird,
sodass ein Benutzer, der das Paket installiert, die
Bibliothek danach sofort benutzen kann und das System nach
deren Deinstallation nicht glaubt, die Bibliothek wäre
noch da.USE_LDCONFIG= yesWenn nötig, können Sie das Standardverzeichnis
außer Kraft setzen, indem Sie den
USE_LDCONFIG Wert auf eine Liste von
Verzeichnissen setzen, in die Shared Libraries installiert
werden sollen. Wenn Ihr Port z.B. diese Bibliotheken nach
PREFIX/lib/foo und
PREFIX/lib/bar
installiert, könnten Sie folgendes in Ihrem
Makefile benutzen:USE_LDCONFIG= ${PREFIX}/lib/foo ${PREFIX}/lib/barBitte überprüfen Sie dies genau. Oft ist das
überhaupt nicht nötig oder kann durch
-rpath oder das Setzen von
LD_RUN_PATH während des Linkens umgangen
werden (s. lang/moscow_ml für ein
Beispiel), oder durch einen Shell-Wrapper, der
LD_LIBRARY_PATH setzt, bevor er die
Binärdatei ausführt, wie es www/mozilla tut.Wenn Sie 32-Bit Libraries auf 64-Bit Systemen
installieren, benutzen Sie stattdessen
USE_LDCONFIG32.Versuchen Sie Shared-Library-Versionsnummern im
libfoo.so.0 Format zu halten.
Unser Runtime-Linker kümmert sich nur um die Major
(erste) Nummer.Wenn sich die Major-Library-Versionsnummer
während der Aktualisierung zu einer neuen
Portversion erhöht, sollte auch die
PORTREVISION aller Ports, die die
Shared-Library linken, erhöht werden, damit diese
mit der neuen Version der Bibliothek neu kompiliert
werden.Ports mit beschränkter VerbreitungLizenzen variieren und manche geben Restriktionen vor,
wie die Applikation gepackt werden oder ob sie
gewinnorientiert verkauft werden kann, usw.Es liegt in Ihrer Verantwortung als Porter die
Lizenzbestimmungen der Software zu lesen und
sicherzustellen, dass das FreeBSD-Projekt nicht haftbar
gemacht wird für Lizenzverletzungen durch
Weiterverbreitung des Quelltextes oder kompilierter
Binaries über FTP/HTTP oder CD-ROM. Im Zweifelsfall
kontaktieren Sie bitte die &a.ports;.In solchen Situationen können die in den folgenden
Abschnitten beschriebenen Variablen gesetzt werden.NO_PACKAGEDiese Variable zeigt an, dass wir keine binären
Pakete dieser Applikation erzeugen dürfen - z.B. wenn
die Lizenz die Weiterverteilung von binären Paketen
oder Paketen verbietet, die aus verändertem Quelltext
erzeugt wurden.Die DISTFILES des Ports dürfen
allerdings frei über FTP/HTTP Mirrors
weiterverbreitet werden. Sie dürfen auch auf CD-ROM
(oder ähnlichen Medien) weiterverbreitet werden - es
sei denn, NO_CDROM ist ebenfalls
gesetzt.NO_PACKAGE sollte auch benutzt
werden, wenn das binäre Paket nicht allgemein
brauchbar ist und die Applikation immer aus dem Quelltext
kompiliert werden sollte.
Zum Beispiel, wenn die Applikation konfigurierte
Informationen über den Rechner/Installationsort bei
der Installation einkompiliert bekommt, setzen Sie
NO_PACKAGE.NO_PACKAGE sollte auf eine
Zeichenkette gesetzt werden, die den Grund beschreibt,
warum kein Paket erzeugt werden soll.NO_CDROMDiese Variable gibt an, dassobwohl wir binäre
Pakete erzeugen dürfen – wir weder
diese Pakete noch die DISTFILES des
Ports auf einer CD-ROM (oder ähnlichen Medien)
verkaufen dürfen. Die DISTFILES
des Ports dürfen allerdings immer noch auf FTP/HTTP
Mirrors.Wenn diese Variable und auch
NO_PACKAGE gesetzt ist, dann werden
nur die DISTFILES des Ports
erhältlich sein – und das nur
mittels FTP/HTTP.NO_CDROM sollte auf eine
Zeichenkette gesetzt werden, die den Grund beschreibt,
warum der Port nicht auf CD-ROM weiterverbreitet werden
kann. Das sollte z.B. gemacht werden, wenn die Lizenz
des Ports nur für
nichtkommerzielle Zwecke gilt.NOFETCHFILESDateien, die in der Variable
NOFETCHFILES aufgelistet sind,
sind von keiner der MASTER_SITES
abrufbar. Ein Beispiel solch einer Datei ist eine selbige,
welche vom Anbieter auf CD-ROM bereitgestellt wird.Werkzeuge, die das Vorhandensein dieser Dateien auf
den MASTER_SITES
überprüfen, sollten diese Dateien
ignorieren und sie nicht melden.RESTRICTEDSetzen Sie diese Variable, wenn die Lizenz der
Applikation weder das Spiegeln der
DISTFILES der Applikation noch
das Weiterverbreiten von binären Paketen in
jedweder Art erlaubt.NO_CDROM oder
NO_PACKAGE sollten nicht zusammen
mit RESTRICTED gesetzt werden, weil
letztere Variable die anderen beiden impliziert.RESTRICTED sollte auf eine
Zeichenkette gesetzt werden, die den Grund beschreibt,
warum der Port nicht weiterverbreitet werden kann.
Typischerweise besagt dies, dass der Port proprietäre
Software enthält und der Benutzer die
DISTFILES manuell herunterladen
muss – möglicherweise erst nachdem
er sich für die Software registriert oder die
Bedingungen eines Endbenutzer-Lizenzvertrags
(EULA) akzeptiert hat.RESTRICTED_FILESWenn RESTRICTED oder
NO_CDROM gesetzt ist, ist diese
Variable auf ${DISTFILES}
${PATCHFILES} voreingestellt, sonst ist sie
leer. Wenn nicht jede dieser Dateien beschränkt ist,
dann führen Sie die betroffenen Dateien in dieser
Variable auf.Beachten Sie, dass der Porter für jede
aufgeführte Distributionsdatei einen Eintrag zu
/usr/ports/LEGAL hinzufügen
sollte, der genau beschreibt, was die Beschränkung
mit sich bringt.Build-Mechanismenmake, gmake
und imakeWenn Ihr Port GNU make
benutzt, dann setzen Sie bitte
USE_GMAKE=yes.
Port-Variablen im Zusammenhang mit gmakeVariableBedeutungUSE_GMAKEDer Port benötigt gmake
für den Build.GMAKEDer ganze Pfad zu gmake,
wenn es nicht im PATH ist.
Wenn Ihr Port eine X-Applikation ist, die
Makefile-Dateien aus
Imakefile-Dateien mit
imake erzeugt, dann setzen Sie
USE_IMAKE=yes. Das sorgt dafür,
dass die Konfigurationsphase automatisch ein
xmkmf -a ausführt.
Wenn das Flag ein Problem für
Ihren Port darstellt, setzen Sie
XMKMF=xmkmf. Wenn der Port
imake benutzt, aber das
install.man-Target nicht versteht,
dann sollte NO_INSTALL_MANPAGES=yes
gesetzt werden.Wenn das Makefile
im Quelltext Ihres Ports etwas anderes als
all als Haupt-Build-Target
hat, setzen Sie ALL_TARGET
entsprechend. Das Gleiche gilt für
install und
INSTALL_TARGET.configure SkriptWenn Ihr Port ein configure-Skript
benutzt, um Makefile-Dateien aus
Makefile.in-Dateien zu erzeugen,
setzen Sie GNU_CONFIGURE=yes.
Wenn Sie dem configure-Skript
zusätzliche Argumente übergeben wollen (das
Vorgabeargument ist --prefix=${PREFIX}
--infodir=${PREFIX}/${INFO_PATH}
--mandir=${MANPREFIX}/man
${CONFIGURE_TARGET}), setzen Sie diese
zusätzlichen Argumente in
CONFIGURE_ARGS.
Zusätzliche Umgebungsvariablen können
überdie Variable CONFIGURE_ENV
übergeben werden.Wenn Ihr Paket GNU configure
benutzt und die entstandene Binärdatei hat einen
komischen Namen wie
i386-portbld-freebsd4.7-appname,
dann müssen Sie zusätzlich die
CONFIGURE_TARGET-Variable setzen,
um das Target so anzugeben, wie Skripten, die von neueren
Versionen von autoconf erzeugt wurden,
es erwarten. Fügen Sie das Folgende direkt nach der
Zeile GNU_CONFIGURE=yes in Ihrem
Makefile hinzu:CONFIGURE_TARGET=--build=${MACHINE_ARCH}-portbld-freebsd${OSREL}
Variablen für Ports, die configure
benutzenVariableBedeutungGNU_CONFIGUREDer Port benutzt ein
configure-Skript, um das Bauen
vorzubereiten.HAS_CONFIGUREWie GNU_CONFIGURE, nur
dass kein Standard-Konfigurations-Target zu
CONFIGURE_ARGS hinzugefügt
wird.CONFIGURE_ARGSZusätzliche Argumente für das
configure-Skript.CONFIGURE_ENVZusätzliche Umgebungsvariablen
für die Abarbeitung des
configure-Skriptes.CONFIGURE_TARGETErsetzt das Standard-Konfigurations-Target.
Vorgabewert ist
${MACHINE_ARCH}-portbld-freebsd${OSREL}.
Benutzung von sconsWenn Ihr Port SCons
benutzt, definieren Sie
USE_SCONS=yes.
Variablen für Ports, die
scons benutzenVariableBedeutungSCONS_ARGSPort-spezifische SCons-Argumente, die der
SCons-Umgebung übergeben werden.SCONS_BUILDENVVariablen, die in der System-Umgebung
gesetzt werden sollen.SCONS_ENVVariablen, die in der SCons-Umgebung
gesetzt werden sollen.SCONS_TARGETLetztes Argument, das SCons übergeben
wird – ähnlich
MAKE_TARGET.
Um SConstruct im Quelltext alles,
was SCons in SCONS_ENV übergeben
wird, respektieren zu lassen (das ist hauptsächlich
CC/CXX/CFLAGS/CXXFLAGS), patchen Sie
SConstruct, sodass das Build
Environment wie folgt konstruiert
wird:env = Environment(**ARGUMENTS)Es kann dann mit env.Append und
env.Replace modifiziert werden.Benutzung von GNU autotoolsEinführungDie verschiedenen GNU autotools stellen einen
Abstraktionsmechanismus bereit für das Kompilieren
von Software für eine Vielfalt von Betriebssystemen
und Maschinenarchitekturen. Innerhalb der Ports-Sammlung
kann ein einzelner Port diese Werkzeuge mit Hilfe eines
einfachen Konstrukts benutzen:USE_AUTOTOOLS= tool:version[:operation] ...Als dies geschrieben wurde konnte
tool eins von
libtool, libltdl,
autoconf,
autoheader,
automake oder
aclocal sein.version gibt die einzelne
Werkzeug-Revision an, die benutzt werden soll (siehe
devel/{automake,autoconf,libtool}[0-9]+
für mögliche Versionen).operation ist eine
optionale Angabe, die modifiziert, wie das Werkzeug
benutzt wird.Es können auch mehrere Werkzeuge angegeben
werden – entweder durch Angabe aller in
einer einzigen Zeile oder durch Benutzung des
+= Makefile-Konstrukts.Schliesslich gibt es das spezielle Tool, genannt
autotools, das der Einfachheit dient
indem es von alle verfügbaren Versionen der Autotools
abhängt, was sinnvoll für Cross-Development ist.
Dies kann auch erreicht werden, indem man den Port
devel/autotools installiert.libtoolShared-Libraries, die das GNU Build-System benutzen,
verwenden normalerweise
libtool, um die Kompilierung und
Installation solcher Bibliotheken anzupassen.
Die übliche Praxis ist, eine Kopie von
libtool, die mit dem Quelltext
geliefert wird, zu benutzen. Falls Sie ein externes
libtool benötigen, können
Sie die Version, die von der Ports-Sammlung bereitgestellt
wird, benutzen:USE_AUTOTOOLS= libtool:version[:env]Ohne zusätzliche Angaben sagt
libtool:version dem Build-System, dass es das
Konfigurationsskript mit der auf dem System
installierten Kopie von libtool
patchen soll.
Die Variable GNU_CONFIGURE ist
impliziert. Außerdem werden einige
make– und shell-Variablen zur
weiteren Benutzung durch den Port gesetzt.
Für Genaueres siehe
bsd.autotools.mk.Mit der Angabe :env wird nur die
Umgebung vorbereitet.Schließlich können optional
LIBTOOLFLAGS und
LIBTOOLFILES gesetzt werden, um die
häufigsten Argumente und durch
libtool gepatchten Dateien außer
Kraft zu setzen. Die meisten Ports werden das aber nicht
brauchen. Für Weiteres siehe
bsd.autotools.mk.libltdlEinige Ports benutzen das
libltdl-Bibliothekspaket,
welches Teil der libtool-Suite ist.
Der Gebrauch dieser Bibliothek macht nicht automatisch
den Gebrauch von libtool selbst
nötig, deshalb wird ein separates Konstrukt zur
Verfügung gestellt.USE_AUTOTOOLS= libltdl:versionIm Moment sorgt dies nur für eine
LIB_DEPENDS-Abhängigkeit von dem
entsprechenden libltdl-Port und wird
zur Vereinfachung zur Verfügung gestellt,
um Abhängigkeiten von den Autotools-Ports
ausserhalb des USE_AUTOTOOLS-Systems
zu eliminieren. Es gibt keine weiteren Angaben für
dieses Werkzeug.autoconf und
autoheaderManche Ports enthalten kein Konfigurationsskript,
sondern eine autoconf-Vorlage in der
configure.ac-Datei.
Sie können die folgenden Zuweisungen benutzen,
um autoconf das Konfigurationsskript
erzeugen zu lassen, und auch autoheader
Header-Vorlagen zur Benutzung durch das
Konfigurationsskript erzeugen zu lassen.USE_AUTOTOOLS= autoconf:version[:env]undUSE_AUTOTOOLS= autoheader:versionwelches auch die Benutzung von
autoconf:version impliziert.Ähnlich wie bei libtool,
bereitet die Angabe des optionalen
:env nur die Umgebung für weitere
Benutzung vor. Ohne dieses wird der Port auch gepatched
und erneut konfiguriert.Die zusätzlichen optionalen Variablen
AUTOCONF_ARGS und
AUTOHEADER_ARGS können durch das
Makefile des Ports ausser Kraft
gesetzt werden, wenn erforderlich. Wie bei den
libtool-Äquivalenten werden die
meisten Ports dies aber nicht benötigen.automake und
aclocalManche Pakete enthalten nur
Makefile.am-Dateien. Diese
müssen durch automake in
Makefile.in-Dateien konvertiert
und dann durch configure
weiterbearbeitet werden, um schließlich ein
Makefile zu erzeugen.Ähnliches gilt für Pakete, die gelegentlich
keine aclocal.m4-Dateien mitliefern,
welche ebenfalls zum Erstellen der Software benötigt
werden. Diese können durch aclocal
erzeugt werden, welches configure.ac
oder configure.in durchsucht.aclocal hat eine ähnliche
Beziehung zu automake wie
autoheader zu
autoconf – beschrieben
im vorherigen Abschnitt. aclocal
impliziert die Benutzung von automake,
also haben wir:USE_AUTOTOOLS= automake:version[:env]undUSE_AUTOTOOLS= aclocal:versionwas auch die Benutzung von
automake:version
impliziert.Ähnlich wie bei libtool und
autoconf, bereitet die optionale Angabe
:env nur die Umgebung zur weiteren
Benutzung vor. Ohne sie wird der Port erneut
konfiguriert.Wie schon autoconf und
autoheader, hat sowohl
automake als auch
aclocal eine optionale
Argument-Variable AUTOMAKE_ARGS
bzw. ACLOCAL_ARGS, die durch das
Makefile des Ports, falls nötig,
außer Kraft gesetzt werden kann.Benutzung von GNU gettextGrundlegende BenutzungWenn Ihr Port gettext
benötigt, setzen Sie einfach
USE_GETTEXT auf yes,
und Ihr Port bekommt die Abhängigkeit von devel/gettext. Der Wert von
USE_GETTEXT kann auch die
benötigte Version der
libintl-Bibliothek angeben, der
grundlegenden Teil von
gettext – jedoch
wird von der Benutzung dieser Funktion
dringend abgeraten:
Ihr Port sollte einfach nur mit der aktuellen Version von
devel/gettext
funktionieren.Ein ziemlich häufiger Fall ist, dass ein Port
gettext und
configure benutzt. Normalerweise sollte
GNU configuregettext automatisch finden können.
Sollte das einmal nicht funktionieren, können
Hinweise über den Ort von gettext
in CPPFLAGS und LDFLAGS wie
folgt übergeben werden:USE_GETTEXT= yes
CPPFLAGS+= -I${LOCALBASE}/include
LDFLAGS+= -L${LOCALBASE}/lib
GNU_CONFIGURE= yes
CONFIGURE_ENV= CPPFLAGS="${CPPFLAGS}" \
LDFLAGS="${LDFLAGS}"Natürlich kann der Code kompakter sein,
wenn es keine weiteren Flags gibt, die
configure übergeben werden
müssen:USE_GETTEXT= yes
GNU_CONFIGURE= yes
CONFIGURE_ENV= CPPFLAGS="-I${LOCALBASE}/include" \
LDFLAGS="-L${LOCALBASE}/lib"Optionale BenutzungManche Softwareprodukte erlauben die Deaktivierung
von NLS - z.B. durch Übergeben von
an
configure. In diesem Fall sollte Ihr
Port gettext abhängig vom Status
von WITHOUT_NLS
benutzen. Für Ports mit niedriger bis mittlerer
Komplexität können Sie sich auf das folgende
Idiom verlassen:GNU_CONFIGURE= yes
.if !defined(WITHOUT_NLS)
USE_GETTEXT= yes
PLIST_SUB+= NLS=""
.else
CONFIGURE_ARGS+= --disable-nls
PLIST_SUB+= NLS="@comment "
.endifDer nächste Punkt auf Ihrer Todo-Liste ist
dafür zu sorgen, dass die Message-Catalog-Dateien
nur bedingt in der Packliste aufgeführt werden. Der
Makefile-Teil dieser Aufgabe ist
schon durch obiges Idiom erledigt.
Das wird im Abschnitt über Fortgeschrittene
pkg-plist-Methoden
erklärt.
Kurz gesagt, jedes Vorkommen von
%%NLS%% in
pkg-plist wird durch
@comment , wenn NLS
abgeschaltet ist, oder durch eine leere Zeichenkette,
wenn NLS aktiviert ist, ersetzt. Folglich werden die
Zeilen, denen %%NLS%% vorangestellt
ist, zu reinen Kommentaren in der endgültigen
Packliste, wenn NLS abgeschaltet ist;
andernfalls wird der Prefix einfach nur ausgelassen.
Alles, was Sie jetzt noch machen müssen, ist
%%NLS%% vor jedem Pfad zu einer
Message-Catalog-Datei in pkg-plist
einzufügen. Zum Beispiel:%%NLS%%share/locale/fr/LC_MESSAGES/foobar.mo
%%NLS%%share/locale/no/LC_MESSAGES/foobar.moIn sehr komplexen Fällen müssen Sie
eventuell fortgeschrittenere Techniken als die hier
vorgestellte benutzen - wie z.B. Dynamische
Packlistenerzeugung.Behandlung von Message-Catalog-VerzeichnissenBei der Installation von Message-Catalog-Dateien
gibt es einen Punkt zu beachten. Ihr Zielverzeichnis,
das unter LOCALBASE/share/locale
liegt, sollte nur selten von Ihrem Port erzeugt und
gelöscht werden. Die Verzeichnisse für die
gebräuchlichsten Sprachen sind in
/etc/mtree/BSD.local.dist
aufgelistet; das heisst, sie sind Teil des Systems.
Die Verzeichnisse für viele andere Sprachen sind
Teil des Ports devel/gettext. Sie wollen
vielleicht dessen pkg-plist
zur Hand nehmen, um festzustellen, ob Ihr Port eine
Message-Catalog-Datei für eine seltene Sprache
installiert.Die Benutzung von perlWenn MASTER_SITES auf
MASTER_SITE_PERL_CPAN gesetzt ist,
dann ist der bevorzugte Wert von
MASTER_SITE_SUBDIR der Top-Level-Name
der Hierarchie. Zum Beispiel ist der empfohlene Wert
für
p5-Module-Name-Module.
Die Top-Level-Hierarchie kann unter cpan.org
angeschaut werden. Dies sorgt dafür, dass der Port
weiter funktioniert, wenn sich der Autor des Moduls
ändert.Die Ausnahme dieser Regel ist, dass das entsprechende
Verzeichnis selber oder das Distfile in diesem Verzeichnis
nicht existiert. In solchen Fällen ist die Benutzung
der Id des Autors als MASTER_SITE_SUBDIR
erlaubt.Jede der Einstellungen unten kann sowohl auf
YES als auch auf eine
Versionszeichenkette wie 5.8.0+ gesetzt
werden. Wenn YES benutzt wird, bedeutet
das, dass der Port mit jeder der unterstützten
Perl-Versionen funktioniert.
Falls ein Port nur mit einer bestimmten
Perl-Version funktioniert, kann
darauf mit einer Versionszeichenkette hingewiesen werden,
die entweder eine Mindest- (z.B. 5.7.3+),
Maximal- (z.B. 5.8.0-) oder
Absolutversion (z.B. 5.8.3)
festlegt.
Variablen für Ports, die perl
benutzenVariableBedeutungUSE_PERL5Bedeutet, dass der Port perl 5
zum Erstellen und zum Ausführen benutzt.USE_PERL5_BUILDBedeutet, dass der Port perl 5
zum Erstellen benutzt.USE_PERL5_RUNBedeutet, dass der Port perl 5
zur Laufzeit benutzt.PERLDer gesamte Pfad zu
perl 5 – entweder
im Basissystem oder nachinstalliert über einen
Port – ohne die Versionsnummer. Benutzen
Sie diese Variable, wenn Sie #!-Zeilen in Skripten
ersetzen müssen.PERL_CONFIGUREPerls MakeMaker für die Konfiguration
benutzen. Dies impliziert
USE_PERL5.PERL_MODBUILDModule::Build für configure, build und install
benutzen. Dies impliziert
PERL_CONFIGURE.Nur lesbare VariablenPERL_VERSIONDie volle Version des installierten
perl (z.B.
5.00503).PERL_VERDie kurze Angabe der installierten
perl-Version (z.B.
5.005).PERL_LEVELDie installierte perl-Version
als ein Integer der Form MNNNPP
(z.B. 500503).PERL_ARCHWo perl architektur
abhängige Bibliotheken ablegt. Vorgabe ist
${ARCH}-freebsd.PERL_PORTName des perl-Ports, der
installiert ist (z.B. perl5).SITE_PERLVerzeichnis, in das die Site-spezifischen
perl-Pakete kommen. Dieser Wert
wird zu PLIST_SUB hinzugefügt.
Ports von Perl-Modulen, die keine offizielle
Webseite haben, sollen in der WWW-Zeile ihrer
pkg-descr-Datei auf
cpan.org verlinken.
Die bevorzugte URL-Form ist
http://search.cpan.org/dist/Module-Name/
(inklusive des Slash am Ende).Benutzung von X11X.Org-KomponentenDie X11-Implementierung, welche die Ports-Sammlung
bereitstellt, ist X.Org. Wenn Ihre Applikation von
X-Komponenten abhängt, listen Sie die benötigten
Komponenten in USE_XORG auf. Als dies
geschrieben wurde, wurden die folgenden Komponenten
bereitgestellt:bigreqsproto compositeproto damageproto dmx
dmxproto evieproto fixesproto fontcacheproto fontenc
fontsproto fontutil glproto ice inputproto kbproto libfs
oldx printproto randrproto recordproto renderproto
resourceproto scrnsaverproto sm trapproto videoproto x11
xau xaw xaw6 xaw7 xaw8 xbitmaps xcmiscproto xcomposite
xcursor xdamage xdmcp xevie xext xextproto
xf86bigfontproto xf86dgaproto xf86driproto xf86miscproto
xf86rushproto xf86vidmodeproto xfixes xfont xfontcache xft
xi xinerama xineramaproto xkbfile xkbui xmu xmuu
xorg-server xp xpm xprintapputil xprintutil xpr oto
xproxymngproto xrandr xrender xres xscrnsaver xt xtrans
xtrap xtst xv xvmc xxf86dga xxf86misc
xxf86vm.Die aktuelle Liste finden Sie immer in
/usr/ports/Mk/bsd.xorg.mk.Das Mesa Projekt ist ein Versuch, eine freie OpenGL
Implementierung bereitzustellen. Sie können eine
Abhängigkeit von verschiedenen Komponenten diese
Projektes in der Variable USE_GL
spezifizieren. ouml;gliche Optionen sind: glut,
glu, glw, gl und linux.
Für Rückwärtskompatibilitä gilt der
Wert yes als
glu.Beispiel für USE_XORGUSE_XORG= xrender xft xkbfile xt xaw
USE_GL= gluViele Ports definieren USE_XLIB,
was dafür sorgt, dass der Port von allen (rund 50)
Bibliotheken abhängt. Diese Variable existiert, um
uuml;ckwärtskompatibilität sicherzustellen (sie
stammt noch aus der Zeit vor dem modularem X.Org), und
sollte bei neuen Ports nicht mehr benutzt werden.
Variablen für Ports, die X benutzenUSE_XLIBDer Port benutzt die X-Bibliotheken. Soll
nicht mehr verwendet werden - benutzen Sie
stattdessen eine Liste von Komponenten in
USE_XORG.USE_X_PREFIXSoll nicht mehr benutzt werden, ist jetzt
äquivalent zu USE_XLIB und
kann einfach durch letzteres ersetzt
werden.USE_IMAKEDer Port benutzt imake.
Impliziert USE_X_PREFIX.XMKMFIst auf den Pfad zu xmkmf
gesetzt, wenn nicht in PATH. Vorgabe
ist xmkmf -a.
Variablen bei Abhängigkeit von einzelnen
Teilen von X11X_IMAKE_PORTEin Port, der imake und einige
andere Werkzeuge, die zum Erstellen von X11 benutzt
werden, bereitstellt.X_LIBRARIES_PORTEin Port, der die X11-Bibliotheken
bereitstellt.X_CLIENTS_PORTEin Port, der X11-Clients bereitstellt.X_SERVER_PORTEin Port, der den X11-Server bereitstellt.X_FONTSERVER_PORTEin Port, der den Fontserver bereitstellt.X_PRINTSERVER_PORTEin Port, der den Printserver bereitstellt.X_VFBSERVER_PORTEin Port, der den virtuellen Framebuffer-Server
bereitstellt.X_NESTSERVER_PORTEin Port, der einen nested X-Server
bereitstellt.X_FONTS_ENCODINGS_PORTEin Port, der Kodierungen für Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_MISC_PORTEin Port, der verschiedene Bitmap-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_100DPI_PORTEin Port, der 100dpi Bitmap-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_75DPI_PORTEin Port, der 75dpi Bitmap-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_CYRILLIC_PORTEin Port, der kyrillische Bitmap-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_TTF_PORTEin Port, der &truetype;-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_TYPE1_PORTEin Port, der Type1-Schriftarten bereitstellt.X_MANUALS_PORTEin Port, der entwicklerorientierte Manualpages
bereitstellt.
Benutzung von X11-bezogenen Variablen in einem
Port# Port benutzt X11-Bibliotheken und hängt
vom Font-Server
# sowie von kyrillischen Schriftarten ab.
RUN_DEPENDS= ${X11BASE}/bin/xfs:${X_FONTSERVER_PORT} \
${X11BASE}/lib/X11/fonts/cyrillic/crox1c.pcf.gz:${X_FONTS_CYRILLIC_PORT}
USE_XLIB= yesPorts, die Motif benötigenWenn Ihr Port eine Motif-Bibliothek benötigt,
definieren Sie USE_MOTIF im
Makefile.
Die Standard-Motif-Implementierung ist x11-toolkits/open-motif.
Benutzer können stattdessen x11-toolkits/lesstif wählen,
indem Sie die WANT_LESSTIF-Variable
setzen.Die Variable MOTIFLIB wird von
bsd.port.mk auf die entsprechende
Motif-Bibliothek gesetzt. Bitte patchen Sie den Quelltext
Ihres Ports, sodass er überall
${MOTIFLIB} benutzt, wo die
Motif-Bibliothek im Original Makefile
oder Imakefile referenziert
wird.Es gibt zwei verbreitete Fälle:Wenn sich der Port in seinem
Makefile oder
Imakefile auf die
Motif-Bibliothek als -lXm bezieht,
ersetzen Sie das einfach durch
${MOTIFLIB}.Wenn der Port in seinem
ImakefileXmClientLibs benutzt, ersetzen Sie
das durch ${MOTIFLIB}
${XTOOLLIB} ${XLIB}.Anmerkung: MOTIFLIB expandiert
(normalerweise) zu -L/usr/X11R6/lib
-lXm oder /usr/X11R6/lib/libXm.a
- d.h. Sie müssen kein
-L oder -l davor
einfügen.X11 SchriftartenWenn Ihr Port Schriftarten für das
X-Window-System installiert, legen Sie diese nach
X11BASE/lib/X11/fonts/local.Erzeugen eines künstlichen
DISPLAY durch XvfbManche Applikationen benötigen ein
funktionierendes X11-Display, damit die Kompilierung
funktioniert. Das stellt für den FreeBSD
Package-Building-Cluster, der ohne Display läuft,
ein Problem dar. Wenn der folgende kanonische Hack
benutzt wird, startet der Package-Building-Cluster den
virtuellen Framebuffer-X-Server, und ein funktionierendes
DISPLAY wird dem Build
übergeben.USE_DISPLAY= yesDesktop-EinträgeDesktop-Einträge (Freedesktop
Standard) können in Ihrem Port einfach
über die DESKTOP_ENTRIES-Variable
erzeugt werden. Diese Einträge erscheinen dann im
Applikationsmenü von standardkonformen
Desktop-Umgebungen wie GNOME oder KDE. Die
.desktop-Datei wird dann
automatisch erzeugt, installiert und der
pkg-plist hinzugefügt.
Die Syntax ist:DESKTOP_ENTRIES= "NAME" "COMMENT" "ICON" "COMMAND" "CATEGORY" StartupNotifyDie Liste der möglichen Kategorien ist auf der
Freedesktop
Webseite abrufbar.
StartupNotify zeigt an, ob die
Applikation den Status in Umgebungen, die
Startup-Notifications kennen, löschen wird.Beispiel:DESKTOP_ENTRIES= "ToME" "Roguelike game based on JRR Tolkien's work" \
"${DATADIR}/xtra/graf/tome-128.png" \
"tome -v -g" "Application;Game;RolePlaying" \
falseBenutzung von GNOMEDas FreeBSD/GNOME-Projekt benutzt seine eigene
Gruppe von Variablen, um zu definieren, welche
GNOME-Komponenten ein bestimmter Port benutzt. Eine
umfassende Liste dieser Variablen existiert innerhalb
der Webseite des FreeBSD/GNOME-Projektes.Benutzung von KDEVariablen-Definitionen
Variablen für Ports, die KDE benutzenUSE_KDELIBS_VERDer Port benutzt KDE-Bibliotheken. Die Variable
spezifiziert die Major Version von KDE, die benutzt
werden soll, und impliziert
USE_QT_VER der entsprechenden
Version. Der einzig mögliche Wert ist
3.USE_KDEBASE_VERDer Port benutzt die KDE-Base. Die Variable
spezifiziert die Major Version von KDE, die benutzt
werden soll, und impliziert
USE_QT_VER der entsprechenden
Version. Der einzig mögliche Wert ist
3.
Ports, die Qt benötigen
Variablen für Ports, die Qt
benötigenUSE_QT_VERDer Port benutzt das Qt-Toolkit. Mögliche
Werte sind 3 und
4; diese spezifizieren die Major
Version von Qt, die benutzt werden soll.
Entsprechende Parameter werden an das
configure-Skript und
make übergeben.QT_PREFIXEnthält den Pfad, wohin Qt installiert ist
(nur lesbare Variable).MOCEnthält den Pfad von moc
(nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Werts.QTCPPFLAGSZusätzliche Compiler-Flags, die über
CONFIGURE_ENV an das Qt-Toolkit
übergeben werden. Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.QTCFGLIBSZusätzliche Bibliotheken, die über
CONFIGURE_ENV für das Qt-Toolkit
gelinkt werden sollen. Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.QTNONSTANDARDÄnderungen von
CONFIGURE_ENV,
CONFIGURE_ARGS und
MAKE_ENV sollen unterdrückt
werden.
Zusätzliche Variablen für Ports,
die Qt 4.xi benutzenQT_COMPONENTSSpezifiziert Tool– und
Bibliothek-Abhängigkeiten für Qt4.
Siehe unten für Details.UICEnthält den Pfad von uic
(nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.QMAKEEnthält den Pfad von qmake
(nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.QMAKESPECEnthält den Pfad der Konfigurationsdatei
für qmake
(nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.
Wenn USE_QT_VER gesetzt ist,
werden dem configure-Skript einige
nützliche Einstellungen übergeben:CONFIGURE_ARGS+= --with-qt-includes=${QT_PREFIX}/include \
--with-qt-libraries=${QT_PREFIX}/lib \
--with-extra-libs=${LOCALBASE}/lib \
--with-extra-includes=${LOCALBASE}/include
CONFIGURE_ENV+= MOC="${MOC}" CPPFLAGS="${CPPFLAGS} ${QTCPPFLAGS}" LIBS="${QTCFGLIBS}" \
QTDIR="${QT_PREFIX}" KDEDIR="${KDE_PREFIX}"Wenn USE_QT_VER auf
4 gesetzt ist, werden auch die folgenden
Einstellungen übergeben:CONFIGURE_ENV+= UIC="${UIC}" QMAKE="${QMAKE}" QMAKESPEC="${QMAKESPEC}"
MAKE_ENV+= QMAKESPEC="${QMAKESPEC}"Komponentenauswahl (nur bei Qt 4.x)Wenn USE_QT_VER auf 4 gesetzt ist,
können individuelle Qt4-Tool- und
Bibliotheksabhängigkeiten in der Variable
QT_COMPONENTS angegeben werden. An jede
Komponente kann _build oder
_run als Suffix angehängt werden,
was eine Abhängigkeit zur Build- bzw. Laufzeit angibt.
Ohne Suffix gilt die Abhängigkeit sowohl zur Build-
als auch zur Laufzeit. Bibliothekskomponenten sollten
normalerweise ohne Suffix angegeben werden,
Tool-Komponenten mit _build und
Plugin-Komponenten mit _run. Die
gebräuchlichsten Komponenten werden im Folgenden
angegeben (alle verfügbaren Komponenten sind in
_QT_COMPONENTS_ALL in
/usr/ports/Mk/bsd.qt.mk
aufgelistet):
Verfügbare Qt4-BibliothekskomponentenNameBeschreibungcorelibKern-Bibliothek (kann weggelassen
werden– es sei denn, der Port benutzt nichts
außer corelib)guiGraphische
Benutzeroberflächen-BibliotheknetworkNetzwerk-BibliothekopenglOpenGL-Bibliothekqt3supportQt3-Kompatibilitäts-BibliothekqtestlibModultest-BibliothekscriptSkript-BibliotheksqlSQL-BibliothekxmlXML-Bibliothek
Sie können herausfinden, welche Bibliotheken die
Applikation benötigt, indem Sie nach erfolgreicher
Kompilierung ldd auf die
Hauptbinärdatei anwenden.
Verfügbare Qt4-Tool-KomponentenNameBeschreibungmocmeta object compiler (wird zum Build fast
jeder Qt-Applikation benötigt)qmakeMakefile-Generator / Build-WerkzeugrccResource-Compiler (wird benötigt, falls
die Applikation *.rc oder
*.qrc Dateien
enthält)uicUser-Interface-Compiler (wird benötigt,
falls die Applikation von Qt-Designer erzeugte
*.ui Dateien enthält -
gilt für praktisch jede Qt-Applikation mit
einer GUI)
Verfügbare Qt4-Plugin-KomponentenNameBeschreibungiconenginesSVG-Icon-Engine Plugin (wenn die Applikation
SVG-Icons mitliefert)imageformatsBildformatplugins für GIF, JPEG, MNG und
SVG (wenn die Applikation Bilddateien
mitliefert)
Qt4-Komponenten auswählenIn diesem Beispiel benutzt die portierte Applikation
die Qt4 GUI-Bibliothek, die Qt4-Core-Bibliothek, alle
Qt4-Codeerzeugungstools und Qt4's Makefile Generator. Da
die GUI-Bibliothek eine Abhängigkeit von der
Core-Bibliothek impliziert, muss corelib nicht angegeben
werden. Die Qt4-Codeerzeugungstools moc, uic und rcc,
sowie der Makefile Generator qmake werden nur für den
Build benötigt, deshalb bekommen die den Suffix
_build:USE_QT_VER= 4
QT_COMPONENTS= gui moc_build qmake_build rcc_build uic_buildZusätzliche BesonderheitenWenn die Applikation keine
configure Datei, sondern eine
.pro Datei hat, können Sie das
Folgende benutzen:HAS_CONFIGURE= yes
do-configure:
@cd ${WRKSRC} && ${SETENV} ${CONFIGURE_ENV} \
${QMAKE} -unix PREFIX=${PREFIX} texmaker.proBeachten Sie die Ähnlichkeit mit der
qmake-Zeile im mitgelieferten
BUILD.sh-Skript. Die
Übergabe von CONFIGURE_ENV
stellt sicher, dass qmake die
QMAKESPEC-Variable übergeben
bekommt, ohne die es nicht funktioniert.
qmake erzeugt Standard-Makefiles,
sodass es nicht nötig ist ein eigenes neues
build-Target zu schreiben.Qt-Applikationen sind oft so geschrieben, dass sie
plattformübergreifend sind, und oft ist X11/Unix
nicht die Plattform, auf der sie entwickelt werden.
Das sorgt oft für bestimmte fehlende
Kleinigkeiten wie z.B.:Fehlende zusätzliche
Include-Pfade.
Viele Applikationen kommen mit System-Tray-Icon
Support– unterlassen es aber Includes
oder Bibliotheken in den X11 Verzeichnissen zu suchen.
Sie können qmake über die
Kommandozeile sagen, es soll Verzeichnisse zu den
Include- und Bibliotheks-Suchpfaden
hinzufügen - z.B.:${QMAKE} -unix PREFIX=${PREFIX} INCLUDEPATH+=${X11BASE}/include \
LIBS+=-L${X11BASE}/lib sillyapp.proFalsche Installations-Pfade.
Manchmal werden Daten wie Icons oder .desktop-Dateien
per Vorgabe in Verzeichnisse installiert, die nicht von
XDG-kompatiblen Applikationen durchsucht werden.
editors/texmaker
ist hierfür ein Beispiel– siehe
patch-texmaker.pro im
files-Verzeichnis dieses Ports
als eine Vorlage, die zeigt, wie man dies direkt in der
Qmake Projektdatei löst.Benutzung von JavaVariablen-DefinitionenWenn Ihr Port ein Java™ Development Kit (JDK)
benötigt, entweder zum Bauen, zur Laufzeit oder
sogar, um das Distfile auszupacken, dann sollten Sie
USE_JAVA setzen.Es gibt mehrere JDKs in der
Ports-Sammlung– von verschiedenen Anbietern
und in verschiedenen Versionen.
Wenn Ihr Port eine bestimmte dieser Versionen
benötigt, können Sie definieren welche.
Die aktuelle Version ist java/jdk15.
Variablen, die von Ports, die Java benutzen, gesetzt
werden müssenVariableBedeutungUSE_JAVASollte definiert sein, damit die übrigen
Variablen irgendeinen Effekt haben.JAVA_VERSIONDurch Leerzeichen getrennte Liste von geeigneten
Java-Versionen für den Port. Ein optionales
"+" ermöglicht die Angabe eines
Bereiches von Versionen (mögliche Werte:
1.1[+] 1.2[+] 1.3[+] 1.4[+]).JAVA_OSDurch Leerzeichen getrennte Liste von geeigneten
JDK-Port-Betriebssystemen für den Port. (erlaubte
Werte: native linux).JAVA_VENDORDurch Leerzeichen getrennte Liste von geeigneten
JDK-Port-Anbietern für den Port. (erlaubte Werte:
freebsd bsdjava sun ibm
blackdown).JAVA_BUILDBedeutet, falls gesetzt, dass der ausgewählte
JDK-Port zu den Build-Abhängigkeiten des Ports
hinzugefügt werden soll.JAVA_RUNBedeutet, falls gesetzt, dass der ausgewählte
JDK-Port zu den Laufzeit-Abhängigkeiten des Ports
hinzugefügt werden soll.JAVA_EXTRACTBedeutet, falls gesetzt, dass der ausgewählte
JDK-Port zu den Extract-Abhängigkeiten des Ports
hinzugefügt werden soll.USE_JIKESLegt fest, ob der Port den jikes
Bytecode-Compiler zum Kompilieren benutzen soll. Wenn
kein Wert für diese Variable gesetzt ist, wird der
Port jikes für die Kompilierung
benutzen– falls vorhanden. Sie können
die Benutzung von jikes auch
ausdrücklich verbieten oder erzwingen (durch
Setzen auf 'no' oder
'yes'). Im letzteren Fall wird
devel/jikes zu den
Build-Abhängigkeiten des Ports hinzugefügt.
In jedem Fall wird, wenn jikes
tatsächlich statt javac zur
Kompilierung benutzt wird, die Variable
HAVE_JIKES von
bsd.java.mk definiert.
Das Folgende ist eine Liste aller Variablen, die ein
Port bekommt, nachdem er USE_JAVA
gesetzt hat:
Bereitgestellte Variablen für Ports,
die Java benutzenVariableWertJAVA_PORTDer Name des JDK-Ports (z.B.
'java/jdk14').JAVA_PORT_VERSIONDie volle Version des JDK Ports (z.B.
'1.4.2'). Wenn Sie nur die ersten
beiden Stellen dieser Versionsnummer benötigen,
benutzen Sie
${JAVA_PORT_VERSION:C/^([0-9])\.([0-9])(.*)$/\1.\2/}.JAVA_PORT_OSDas vom JDK-Port benutzte Betriebssystem (z.B.
'linux').JAVA_PORT_VENDORDer Anbieter des JDK-Ports (z.B.
'sun').JAVA_PORT_OS_DESCRIPTIONBeschreibung des vom JDK-Port benutzten
Betriebssystems (z.B.
'Linux').JAVA_PORT_VENDOR_DESCRIPTIONBeschreibung des Anbieters des JDK-Ports (z.B.
'FreeBSD Foundation').JAVA_HOMEPfad zum Installationsverzeichnis des JDK (z.B.
'/usr/local/jdk1.3.1').JAVACPfad zum Java-Compiler, der benutzt werden soll
(z.B.
'/usr/local/jdk1.1.8/bin/javac' oder
'/usr/local/bin/jikes').JARPfad zum jar-Werkzeug, das
benutzt werden soll (z.B.
'/usr/local/jdk1.2.2/bin/jar' oder
'/usr/local/bin/fastjar').APPLETVIEWERPfad zum appletviewer-Werkzeug
(z.B.
'/usr/local/linux-jdk1.2.2/bin/appletviewer').JAVAPfad zur java Binärdatei.
Benutzen Sie dies, um Java-Programme auszuführen
(z.B.
'/usr/local/jdk1.3.1/bin/java').JAVADOCPfad zum
javadoc-Werkzeug.JAVAHPfad zum javah-Programm.JAVAPPfad zum javap-Programm.JAVA_KEYTOOLPfad zum keytool-Werkzeug.
Diese Variable ist nur verfügbar, wenn das JDK Java
1.2 oder höher ist.JAVA_N2APfad zum
native2ascii-Werkzeug.JAVA_POLICYTOOLPfad zum policytool Programm.
Diese Variable ist nur verfügbar, wenn das JDK
Java 1.2 oder höher ist.JAVA_SERIALVERPfad zum
serialver-Werkzeug.RMICPfad zum RMI Stub/Skeleton-Generator,
rmic.RMIREGISTRYPfad zum RMI Registry-Werkzeug,
rmiregistry.RMIDPfad zum RMI Daemon rmid.
Diese Variable ist nur verfügbar, wenn das JDK
Java 1.2 oder höher unterstützt.JAVA_CLASSESPfad zum Archiv, das die JDK-Klassendateien
enthält. Für das JDK 1.2 oder später
ist dies
${JAVA_HOME}/jre/lib/rt.jar.
Frühere JDKs benutzten
${JAVA_HOME}/lib/classes.zip.HAVE_JIKESIst dann gesetzt, wenn jikes
vom Port benutzt wird (s. USE_JIKES
oben).
Sie können das java-debug
make-Target benutzen, um Information zum Debuggen
Ihres Ports zu erhalten. Es wird die Werte vieler
der obenangegebenen Variablen anzeigen.Zusätzlich sind die folgenden Konstanten
definiert, damit alle Java-Ports auf eine konsistente
Art installiert werden können:
Konstanten, die für Ports, welche Java benutzen,
definiert sindKonstanteWertJAVASHAREDIRDas Basis-Verzeichnis für alles, was mit Java
zusammenhängt. Standardmäßig
${PREFIX}/share/java.JAVAJARDIRDas Verzeichnis, wohin JAR-Dateien installiert
werden sollen. Standardmäßig
${JAVASHAREDIR}/classes.JAVALIBDIRDas Verzeichnis, in dem JAR-Dateien, die von
anderen Ports installiert wurden, liegen.
Standardmäßig
${LOCALBASE}/share/java/classes.
Die entsprechenden Einträge sind sowohl in
PLIST_SUB (dokumentiert in
) als auch in
SUB_LIST definiert.Kompilieren mit AntWenn der Port mit Apache Ant kompiliert werden soll,
muss er USE_ANT setzen. Ant wird dann
als das sub-make-Kommando betrachtet. Wenn kein
do-build-Target vom Port definiert ist,
wird eine Standardvorgabe benutzt, die einfach Ant
entsprechend MAKE_ENV,
MAKE_ARGS und
ALL_TARGETS aufruft. Das ähnelt dem
USE_GMAKE-Mechanismus, der in dokumentiert ist.Wenn jikes anstelle von
javac benutzt wird (siehe
USE_JIKES in ), dann wird Ant es automatisch
benutzen, um den Port zu kompilieren.Optimales VerfahrenWenn Sie eine Java-Bibliothek portieren, sollte Ihr Port
die JAR-Datei(en) in ${JAVAJARDIR}
installieren, und alles andere unter
${JAVASHAREDIR}/${PORTNAME}
(ausgenommen die Dokumentation - siehe unten). Um die
Größe der Packlistendatei zu reduzieren,
können die JAR-Datei(en) direkt im
Makefile angegeben werden. Benutzen
Sie einfach die folgende Anweisung (wobei
myport.jar der Name der JAR-Datei ist,
die als Teil des Ports installiert wird):PLIST_FILES+= %%JAVAJARDIR%%/myport.jarBeim Portieren einer Java-Applikation installiert der
Port normalerweise alles unter einem einzigen Verzeichnis
(inklusive seiner JAR-Abhängigkeiten). Die Benutzung
von ${JAVASHAREDIR}/${PORTNAME}
wird in dieser Beziehung dringend empfohlen. Es liegt
im Entscheidungsbereich des Portierenden, ob der Port
die zusätzlichen JAR-Abhängigkeiten unter
diesem Verzeichnis installieren oder direkt die schon
installierten (aus ${JAVAJARDIR})
benutzen soll.Unabhängig von der Art Ihres Ports (Bibliothek
oder Applikation), sollte die zusätzliche Dokumentation
an die gleiche Stelle
installiert werden wie bei jedem anderen Port auch.
Das JavaDoc-Werkzeug ist dafür bekannt einen
unterschiedlichen Satz von Dateien abhängig von der
Version des benutzten JDKs zu erstellen. Für Ports,
die nicht die Benutzung eines bestimmten JDKs vorgeben,
ist es deshalb eine komplexe Aufgabe die Packliste
(pkg-plist) festzulegen. Dies ist
ein Grund, warum dringend angeraten wird, das
PORTDOCS-Makro zu benutzen.
Außerdem, selbst wenn Sie den Satz von Dateien,
den javadoc erzeugen wird,
voraussagen können, die Größe der
resultierenden pkg-plist
befürwortet die Benutzung von
PORTDOCS.Der Vorgabewert für DATADIR ist
${PREFIX}/share/${PORTNAME}. Es ist
eine gute Idee, DATADIR für
Java-Ports stattdessen auf
${JAVASHAREDIR}/${PORTNAME} zu setzen.
In der Tat wird DATADIR automatisch zu
PLIST_SUB (dokumentiert in ) hinzugefügt, d.h. Sie können
%%DATADIR%% direkt in
pkg-plist benutzen.Zu der Frage, ob Java-Ports aus dem Quelltext gebaut
werden, oder direkt bereitgestellte binäre
Distributionen benutzt werden sollten, gab es, als dies
geschrieben wurde, keine definierte Richtlinie. Allerdings
ermutigen Mitglieder des &os;
Java-Projekts Porter dazu, Ihre Ports aus dem
Quelltext kompilieren zu lassen, wann immer dies kein
Problem darstellt.Alle Eigenschaften, die in diesem Abschnitt
präsentiert wurden sind in
bsd.java.mk implementiert.
Sollten Sie jemals der Meinung sein, dass Ihr Port
ausgefeiltere Java-Unterstützung benötigt,
schauen Sie bitte erst in das
bsd.java.mk CVS Log, weil es normalerweise immer
etwas Zeit braucht bis die neuesten Eigenschaften
dokumentiert sind. Wenn Sie glauben, dass der fehlende
Support auch für viele andere Java Ports nützlich
sein könnte, wenden Sie sich bitte an die
&a.java;.Obwohl es eine java-Kategorie
für Fehlerberichte gibt, bezieht sich diese auf die
JDK-Portierungsbemühungen des &os; Java-Projektes.
Deshalb sollten Sie Ihren Java-Port in der
ports-Kategorie einreichen wie bei
jeden anderen Port auch - es sei denn, die Angelegenheit,
die Sie zu klären versuchen, steht in Zusammenhang
entweder mit einer JDK-Implementierung oder
bsd.java.mk.Gleichermaßen gibt es eine definierte Richtlinie
für die CATEGORIES eines Java-Ports,
die in erklärt
wird.Webanwendungen, Apache und PHPApache
Variablen für Ports, die Apache
verwendenUSE_APACHEDer Port benötigt Apache. Mögliche Werte:
yes (beliebige Version),
1.3, 2.0,
2.2, 2.0+,
etc. – Standard ist Version
1.3.WITH_APACHE2Der Port benötigt Apache 2.0. Ist diese
Variable nicht gesetzt, so benötigt der Port
Apache 1.3. Diese Variable ist veraltet und sollte
nicht mehr verwendet werden.APXSVollständiger Pfad zu der
apxs Binärdatei. Die Variable
kann neu gesetzt werden.HTTPDVollständiger Pfad zu der
httpd Binärdatei.
Die Variable kann neu gesetzt werden.APACHE_VERSIONBeinhaltet die Versionsnummer des aktuell
installierten Apache (nur lesbare Variable).
Diese Variable ist nach Einbinden der Datei
bsd.port.pre.mk
verfügbar. Mögliche Werte:
13, 20,
22.APACHEMODDIRVerzeichnis der Apache-Module. Diese Variable wird
automatisch in pkg-plist ersetzt.APACHEINCLUDEDIRVerzeichnis der Apache Header-Dateien. Diese
Variable wird automatisch in pkg-plist ersetzt.APACHEETCDIR Verzeichnis der Apache-Konfigurationsdateien.
Diese Variable wird automatisch in pkg-plist
ersetzt.
Nützliche Variablen für Ports von
Apache-ModulenMODULENAMEName des Moduls. Standardwert ist
PORTNAME. Beispiel:
mod_helloSHORTMODNAMEDer gekürzte Name des Moduls.
Standardmäßig
wird der Wert von MODULENAME
übernommen.
Beispiel: helloAP_FAST_BUILDVerwende apxs zum Kompilieren
und Installieren des Moduls.AP_GENPLISTEine pkg-plist wird
automatisch erzeugt.AP_INCVerzeichnis für zusätzliche
Header-Dateien, die beim Kompilieren mitverwendet
werden.AP_LIBVerzeichnis für zusätzliche
Bibliothek-Dateien, welche beim Kompilieren
mitverwendet werden.AP_EXTRASZusätzliche Flags für
apxs.
WebanwendungenWebanwendungen sollten nach PREFIX/www/programmname
installiert werden.
Der Einfachheit halber ist dieser Pfad sowohl im
Makefile als auch in
pkg-plist als
WWWDIR verfügbar. Der relative
Pfad PREFIX ist hingegen im
Makefile durch die Variable
WWWDIR_REL festgelegt.Der Benutzername und die Benutzergruppe,
mit deren Rechte Webanwendungen laufen, sind in
WWWOWN und WWWGRP
festgelegt. Standardwert ist bei beiden
www. Falls ein Port mit anderen
Rechten gestartet werden soll, so sollte die Anweisung
WWWOWN?= myuser verwendet werden. Dies
vereinfacht dem Benutzer eine Anpassung dieser Werte.Falls die Webanwendung nicht explizit Apache
benötigt, so sollte dieser auch nicht als
Abhängigkeit des Ports aufgeführt werden.
Dadurch bleibt es dem Benutzer überlassen
Apache oder einen anderen Webserver zu verwenden.PHP
Variablen für Ports, die PHP verwendenUSE_PHPDer Port benötigt PHP. Der Wert
yes bewirkt eine Abhängigkeit
des Ports von PHP. Es kann auch eine Liste der
benötigten PHP-Erweiterungen angegeben
werden. Beispiel:
pcre xml gettextDEFAULT_PHP_VERLegt die Version von PHP fest, die
standardmäßig installiert wird, falls noch
kein PHP vorhanden ist. Standardwert ist
4. Mögliche Werte sind:
4,5IGNORE_WITH_PHPDer Port funktioniert nicht mit der angegebenen
Version von PHP. Mögliche Werte:
4, 5USE_PHPIZEDer Port wird als PHP-Erweiterung gebaut.USE_PHPEXTDer Port wird wie eine PHP-Erweiterung
behandelt – Installation und
Eintragung in die PHP-Registry für
Erweiterungen.USE_PHP_BUILDSetzt PHP als build-Anhängigkeit.WANT_PHP_CLIBenötigt die Kommandozeilen-Version von
PHP.WANT_PHP_CGIBenötigt die CGI-Version von PHP.WANT_PHP_MODBenötigt das Apache-Modul von PHP.WANT_PHP_SCRBenötigt die Kommandozeilen- oder die
CGI-Version von PHP.WANT_PHP_WEBBenötigt das Apache-Modul oder die CGI-Version
von PHP.
PEAR ModuleDas Portieren von PEAR-Modulen ist sehr einfach.Mit Hilfe der Variablen FILES,
TESTS, DATA,
SQLS, SCRIPTFILES,
DOCS und EXAMPLES
können die zu installierenden Dateien angegeben werden.
Alle aufgeführten Dateien werden automatisch in die
jeweiligen Verzeichnisse installiert und der Datei
pkg-plist hinzugefügt.Die Datei
${PORTSDIR}/devel/pear/bsd.pear.mk
muss am Ende des Makefiles
eingebunden werden.Beispiel eines Makefiles für eine PEAR
KlassePORTNAME= Date
PORTVERSION= 1.4.3
CATEGORIES= devel www pear
MAINTAINER= example@domain.com
COMMENT= PEAR Date and Time Zone Classes
BUILD_DEPENDS= ${PEARDIR}/PEAR.php:${PORTSDIR}/devel/pear-PEAR
RUN_DEPENDS= ${BUILD_DEPENDS}
FILES= Date.php Date/Calc.php Date/Human.php Date/Span.php \
Date/TimeZone.php
TESTS= test_calc.php test_date_methods_span.php testunit.php \
testunit_date.php testunit_date_span.php wknotest.txt \
bug674.php bug727_1.php bug727_2.php bug727_3.php \
bug727_4.php bug967.php weeksinmonth_4_monday.txt \
weeksinmonth_4_sunday.txt weeksinmonth_rdm_monday.txt \
weeksinmonth_rdm_sunday.txt
DOCS= TODO
_DOCSDIR= .
.include <bsd.port.pre.mk>
.include "${PORTSDIR}/devel/pear/bsd.pear.mk"
.include <bsd.port.post.mk>Python benutzenDie Ports unterstützen parallele Installationen
mehrerer Python-Versionen. Ports sollten sicherstellen,
dass der richtige python-Interpreter
verwendet wird – entsprechend der durch den
Benutzer definierbaren Variable
PYTHON_VERSION. Häufig bedeutet
dies, dass der Pfad zum python-Interpreter
durch den Wert der Variablen PYTHON_CMD
ersetzt werden muss.Ports, die Dateien unter
PYTHON_SITELIBDIR installieren, sollten
pyXY- als Präfix des Paketnamens
haben, sodass in deren Paketname die zugehörige
Python Version aufgeführt wird.PKGNAMEPREFIX= ${PYTHON_PKGNAMEPREFIX}
Nützliche Variablen für Ports,
die Python verwendenUSE_PYTHONDer Port benötigt Python. Die minimal
benötigte Version kann durch Werte wie
2.3+ angegeben werden.
Bereiche von Versionsnummern können durch Angabe der
minimalen und maximalen Versionsnummer, getrennt durch
einen Gedankenstrich, festgelegt werden, z.B.:
2.1-2.3USE_PYDISTUTILSVerwende Python-distutils zum Konfigurieren,
Kompilieren und Installieren. Dies ist erforderlich,
falls der Port eine setup.py-Datei
beinhaltet. Dadurch werden die
do-build und
do-install-Ziele und eventuell
auch das do-configure-Ziel
übergangen, falls GNU_CONFIGURE
nicht definiert ist.PYTHON_PKGNAMEPREFIXWird als PKGNAMEPREFIX verwendet,
um Pakete für unterschiedliche Python-Versionen zu
trennen. Beispiel: py24-PYTHON_SITELIBDIRVerzeichnis des site-Pakete Baums, der das
Installationsverzeichnis von Python (üblicherweise
LOCALBASE) beinhaltet. Die
PYTHON_SITELIBDIR-Variable kann
sehr nützlich bei der Installation von
Python-Modulen sein.PYTHONPREFIX_SITELIBDIRDie präfix-freie Variante von
PYTHON_SITELIBDIR. Benutzen Sie immer
%%PYTHON_SITELIBDIR%% in
pkg-plist, wenn möglich. Der
Standardwert von %%PYTHON_SITELIBDIR%%
ist
lib/python%%PYTHON_VERSION%%/site-packages
PYTHON_CMDKommandozeilen-Interpreter für Python mit
Versionsnummer.PYNUMERICListe der Abhängigkeiten für numerische
Erweiterungen.PYNUMPYListe der Abhängigkeiten für die neue
numerische Erweiterung numpy.
(PYNUMERIC ist vom Anbieter als
veraltet deklariert)PYXMLListe der Abhängigkeiten für
XML-Erweiterungen (wird ab Python 2.0 nicht mehr
benötigt, da im Basispaket enthalten).USE_TWISTEDSetzt die Abhängigkeit des Ports von
twistedCore. Die Liste der erforderlichen Komponenten
kann als Wert spezifiziert werden. Beispiel:
web lore pair flowUSE_ZOPESetzt Zope, eine Plattform für Webanwendungen,
als Abhängigkeit des Ports. Setzt die
Versionsabhängigkeit von Python auf 2.3. Setzt
ZOPEBASEDIR auf das Verzeichnis,
in welches Zope installiert wurde.
Eine vollständige Liste aller verfügbaren
Variablen ist in /usr/ports/Mk/bsd.python.mk
zu finden.Emacs benutzenDieser Abschnitt muss noch geschrieben werden.Ruby benutzen
Nützliche Variablen für Ports,
die Ruby verwendenVariableDescriptionUSE_RUBYDer Port benötigt Ruby.USE_RUBY_EXTCONFDer Port verwendet extconf.rb
für die Konfiguration.USE_RUBY_SETUPDer Port verwendet setup.rb
für die Konfiguration.RUBY_SETUPLegt den alternativen Namen von
setup.rb fest. Üblich ist der
Wert install.rb.
Die folgende Tabelle listet ausgewählte Variablen
auf, die Portautoren über die Port-Infrastruktur zur
Verfügung stehen. Diese Variablen sollten für die
Installation von Dateien in die entsprechenden Verzeichnisse
verwendet werden. Sie sollten in
pkg-plist so häufig wie möglich
verwendet und in einem Port nicht neu definiert werden.
Ausgewählte read-only-Variablen für Ports,
die Ruby verwendenVariableBeschreibungBeispielRUBY_PKGNAMEPREFIXWird als PKGNAMEPREFIX verwendet,
um Pakete für verschiedene Versionen von Ruby zu
unterscheiden.ruby18-RUBY_VERSIONVollständige Version von Ruby in der Form
x.y.z.1.8.2RUBY_SITELIBDIRInstallationsverzeichnis der von der
Rechnerarchitektur unabhängigen
Bibliotheken./usr/local/lib/ruby/site_ruby/1.8RUBY_SITEARCHLIBDIRInstallationsverzeichnis der von der Rechnerarchitektur
abhängigen Bibliotheken./usr/local/lib/ruby/site_ruby/1.8/amd64-freebsd6RUBY_MODDOCDIRInstallationsverzeichnis für die Dokumentation
der Module./usr/local/share/doc/ruby18/patsyRUBY_MODEXAMPLESDIRInstallationsverzeichnis für die Beispiele der
Module./usr/local/share/examples/ruby18/patsy
Eine vollständige Liste der verfügbarenVariablen
kann in /usr/ports/Mk/bsd.ruby.mk
eingesehen werden.SDL verwendenDie Variable USE_SDL wird für die
automatische Konfiguration der Abhängigkeiten für Ports
benutzt, die auf SDL basierende Bibliotheken wie
devel/sdl12 und
x11-toolkits/sdl_gui
verwenden.Die folgenden SDL-Bibliotheken sind derzeit
bekannt:sdl: devel/sdl12gfx: graphics/sdl_gfxgui: x11-toolkits/sdl_guiimage: graphics/sdl_imageldbad: devel/sdl_ldbadmixer: audio/sdl_mixermm: devel/sdlmmnet: net/sdl_netsound: audio/sdl_soundttf: graphics/sdl_ttfFalls ein Port z.B. von
net/sdl_net und
audio/sdl_mixer
abhängt, so wäre die Syntax:USE_SDL= net mixerDie Abhängigkeit von
devel/sdl12, die durch
net/sdl_net und
audio/sdl_mixer entsteht,
wird automatisch zum Port hinzugefügt.Falls USE_SDL im Port verwendet wird,
so wird automatisch:die Abhängigkeit von
sdl12-config zu
BUILD_DEPENDS hinzugefügtdie Variable SDL_CONFIG zu
CONFIGURE_ENV hinzugefügtdie Abhängigkeit der ausgewählten
Bibliotheken zu LIB_DEPENDS
hinzugefügtUm zu überprüfen, ob die SDL-Bibliotheken
verfügbar sind, kann die Variable
WANT_SDL verwendet werden:WANT_SDL=yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if ${HAVE_SDL:Mmixer}!=""
USE_SDL+= mixer
.endif
.include <bsd.port.post.mk>wxWidgets verwendenDieser Abschnitt beschreibt den Status der
wxWidgets-Bibliotheken in den Ports
und deren Einbindung in das Ports-System.EinführungEs gibt viele Probleme bei der gleichzeitigen Verwendung
unterschiedlicher Versionen von
wxWidgets-Bibliotheken (Dateien
unterschiedlicher
wxWidgets-Versionen haben
denselben Dateinamen). In den Ports wurde das Problem
dadurch gelöst, dass jede Version unter einem eigenen
Namen installiert wird, der die Versionsnummer als Suffix
beinhaltet.Der offensichtliche Nachteil dabei ist, dass jede
Anwendung so verändert werden muss, dass sie die
erwartete Version vorfindet. Die meisten solcher
Anwendungen benutzen das
wx-config-Skript, um die benötigten
Compiler- und Linkerflags zu erhalten. Dieses Skript hat
für jede verfügbare Version einen anderen Namen.
Die meisten Anwendungen beachten eine Umgebungsvariable oder
ein Argument beim configure-Skript, um
das gewünschte wx-config-Skript
festzulegen. Ansonsten müssen sie gepatcht
werden.Auswahl der VersionUm festzulegen, welche Version der
wxWidgets verwendet werden soll,
gibt es zwei Variablen (falls nur eine der beiden definiert
wird, so wird die andere auf einen Standardwert
gesetzt):
Variablen, um die
wxWidgets-Version festzulegenVariableBeschreibungStandardwertUSE_WXListe der Versionen, die der Port verwenden
kannAlle verfügbaren VersionenUSE_WX_NOTListe der Versionen, die der Port nicht verwenden
kannNichts
Es folgt eine Liste an möglichen
wxWidgets-Versionen und deren
zugehöriger Port:
Ab Version 2.5 werden auch Versionen in
Unicode unterstützt und über einen Unterport
mit dem Suffix -unicode installiert.
Dies kann aber auch über Variablen gehandhabt
werden (siehe ).Die Variablen in
können auf einen oder mehrere (durch Leerzeichen
getrennt) der folgenden Werte gesetzt werden:
Spezifikationen der
wxWidgets-VersionenBeschreibungBeispielEinzelne Version2.4Aufsteigende Versionsnummern2.4+Absteigende Versionsnummern2.6-Versionsinterval (muss aufsteigend sein)2.4-2.6
Desweiteren gibt es Variablen, über die eine
bevorzugte Version festgelegt werden kann. Die Versionen
können als Liste angegeben werden, wobei die
Reihenfolge der Priorisierung entspricht.
Variablen zur Festlegung der bevorzugten
wxWidgets-VersionNameBestimmt fürWANT_WX_VERden PortWITH_WX_VERden Benutzer
KomponentenauswahlDesweiteren gibt es Anwendungen, die nicht direkt
wxWidgets-Bibliotheken sind, aber
trotzdem mit diesen zusammenhängen. Diese Anwendungen
können über die Variable
WX_COMPS festgelegt werden. Die folgenden
Komponenten sind verfügbar:
Der Typ der Abhängigkeit kann für jede
Komponente durch hinzufügen eines Suffix (durch
Strichpunkt getrennt) festgelegt werden. Falls der Typ nicht
angegeben wird, wird ein Standardwert verwendet (siehe ). Die folgenden Typen sind
verfügbar:
Verfügbare Typen von
wxWidgets-AbhängigkeitenNameBeschreibungbuildKomponente wird zum Bau
benötigt – äquivalent zu
BUILD_DEPENDSrunKomponente wird zum Ausführen
benötigt – äquivalent zu
RUN_DEPENDSlibKomponente wird zum Bau und Ausführen
benötigt – äquivalent zu
LIB_DEPENDS
Die Standardwerte für die einzelnen Komponenten
sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
Standardtypen der
wxWidgets-AbhängigkeitenKomponenteTyp der Abhängigkeitwxlibcontriblibpythonrunmozillalibsvglib
Auswahl von
wxWidgets-KomponentenDer folgende Ausschnitt entspricht einem Port, der
die wxWidgets-Version
2.4 und die zugehörigen
Bibliotheken verwendet.USE_WX= 2.4
WX_COMPS= wx contribUnicodeDie wxWidgets-Bibliotheken
unterstützen Unicode seit der Version
2.5. In den Ports sind beide Versionen
verfügbar und können über die folgenden
Variablen ausgewählt werden:
Variablen, um Unicode in den
wxWidgets-Versionen
auszuwählenVariableBeschreibungBestimmt fürWX_UNICODEDer Port funktioniert
ausschließlich mit der
Unicode-Versionden PortWANT_UNICODEDer Port funktioniert in beiden
Versionen – bevorzugt wird jedoch
Unicodeden PortWITH_UNICODEDer Port verwendet die Unicode-Versionden BenutzerWITHOUT_UNICODEDer Port verwendet, falls unterstützt, die
normale Version (falls WX_UNICODE
nicht definiert ist)den Benutzer
Die Variable WX_UNICODE darf
nicht bei Ports benutzt werden, die sowohl die Version mit
als auch ohne Unterstützung für Unicode
verwenden können. Falls der Port
standardmäßig Unterstützung für
Unicode bieten soll, verwenden Sie
WANT_UNICODE stattdessen.Feststellen der installierten VersionUm eine bereits installierte Version zu finden, muss
WANT_WX definiert werden. Falls diese
Variable nicht auf eine bestimmte Versionsnummer gesetzt
wird, werden die Komponenten einen Suffix mit der
Versionsnummer tragen. Die Variable
HAVE_WX wird gesetzt, falls eine
installierte Version vorgefunden wurde.Installierte
wxWidgets-Versionen
und –Komponenten feststellenDer folgende Ausschnitt kann in einem Port verwendet
werden, der wxWidgets
verwendet, falls es installiert ist, oder falls eine
Option dafür ausgewählt wurde.WANT_WX= yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITH_WX) || ${HAVE_WX:Mwx-2.4} != ""
USE_WX= 2.4
CONFIGURE_ARGS+=--enable-wx
.endifDer folgende Ausschnitt kann verwendet werden, um
die Unterstützung für
wxPython zusätzlich zu der
von wxWidgets zu aktivieren
(beide in Version 2.6), wenn das
installiert ist, oder die Option ausgewählt
wurde.USE_WX= 2.6
WX_COMPS= wx
WANT_WX= 2.6
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITH_WXPYTHON) || ${HAVE_WX:Mpython} != ""
WX_COMPS+= python
CONFIGURE_ARGS+=--enable-wxpython
.endifVordefinierte VariablenDie folgenden Variablen sind in den Ports
verfügbar (nachdem sie entsprechend definiert wurden).
Vordefinierte Variablen für Ports, die
wxWidgets verwendenNameBeschreibungWX_CONFIGPfad zum wxWidgetswx-config-Skript (mit
unterschiedlichem Namen)WXRC_CMDPfad zum wxWidgetswxrc-Programm (mit
unterschiedlichem Namen)WX_VERSIONVersion der wxWidgets, die
verwendet werden soll (z.B. 2.6)WX_UNICODEFalls Unterstützung für Unicode nicht
explizit definiert, jedoch verwendet wird, dann wird die
Unterstützung automatisch aktiviert.
Verarbeitung in
bsd.port.pre.mkFalls die Variablen gleich nach dem Importieren von
bsd.port.pre.mk benutzt werden sollen,
so muss die Variable WX_PREMK definiert
werden.Falls WX_PREMK definiert ist, so
werden Version, Abhängigkeiten, Komponenten und
vordefinierte Variablen nicht geändert, wenn die
Variablen des wxWidgets-Ports
nach dem Einbinden von
bsd.port.pre.mk geändert
werden.Verwendung von
wxWidgets-Variablen
in KommandosDer folgende Ausschnitt zeigt die Verwendung von
WX_PREMK durch Ausführen des
wx-config-Skriptes, um die
vollständige Version als Zeichenkette zu erhalten,
diese dann einer Variablen zuzuweisen und die Variable
anschließend einem Programm zu
übergeben.USE_WX= 2.4
WX_PREMK= yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if exists(${WX_CONFIG})
VER_STR!= ${WX_CONFIG} --release
PLIST_SUB+= VERSION="${VER_STR}"
.endifDie wxWidgets-Variablen
können problemlos in Kommandos benutzt werden, falls
diese in Targets ohne gesetztes
WX_PREMK verwendet werden.Weitere configure-ArgumenteEinige GNU configure-Skripte
können wxWidgets nicht
auffinden, falls nur die Umgebungsvariable
WX_CONFIG gesetzt ist, sondern
benötigen zusätzliche Argumente. Dafür kann
die Variable WX_CONF_ARGS benutzt
werden.
Zulässige Werte für
WX_CONF_ARGSMöglicher WertResultierendes Argumentabsolute--with-wx-config=${WX_CONFIG}relative--with-wx=${X11BASE}
--with-wx-config=${WX_CONFIG:T}
Verwendung von LuaDieser Abschnitt beschreibt den Status der
Lua-Bibliotheken in den Ports
und deren Einbindung in das Ports System.EinführungEs gibt viele Probleme bei der gleichzeitigen
Verwendung unterschiedlicher Versionen von
Lua-Bibliotheken (Dateien
unterschiedlicher Versionen haben denselben Dateinamen). In
den Ports wurde das Problem gelöst, indem jede Version
unter einem eigenen Namen mit der Versionsnummer als Suffix
installiert wird.Der offensichtliche Nachteil dabei ist, dass jede
Anwendung so verändert werden muss, dass sie die
erwartete Version vorfindet. Dies kann jedoch durch
zusätzliche Flags für Compiler und Linker
gelöst werden.Auswahl der VersionUm festzulegen, welche Version von
Lua verwendet werden soll, gibt
es zwei Variablen (falls nur eine der beiden definiert ist,
so wird die andere auf einen Standardwert gesetzt):
Variablen, um die
Lua-Version festzulegenVariableBeschreibungStandardwertUSE_LUAListe der Versionen, welche der Port verwenden
kannAlle verfügbaren VersionenUSE_LUA_NOTListe der Versionen, die der Port nicht verwenden
kannNichts
Es folgt eine Liste an möglichen
Lua-Versionen und deren
zugehöriger Port:
Die Variablen in
können auf einen oder mehrere (durch Leerzeichen
getrennt) der folgenden Werte gesetzt werden:
Spezifikationen der
Lua-VersionenBeschreibungBeispielSpezielle Version4.0Aufsteigende Versionen5.0+Absteigende Versionen5.0-Versionenintervall (muss aufsteigend sein)5.0-5.1
Desweiteren gibt es Variablen, über die eine
bevorzugte Version festgelegt werden kann. Die Versionen
können als Liste angegeben werden, wobei die
Reihenfolge der Priorisierung entspricht.
Variablen zur Festlegung der bevorzugten
Lua-VersionNameBestimmt fürWANT_LUA_VERden PortWITH_LUA_VERden Benutzer
Auswahl der
Lua-VersionDer folgende Ausschnitt entspricht einem Port, der
Lua in den Versionen
5.0 oder 5.1
verwenden kann und standardmäßig
5.0 verwendet. Diese Einstellung kann
durch die benutzerdefinierte Variable
WITH_LUA_VER überschrieben
werden.USE_LUA= 5.0-5.1
WANT_LUA_VER= 5.0KomponentenauswahlDesweiteren gibt es Anwendungen, die nicht direkt
Lua-Bibliotheken sind, aber
trotzdem mit diesen zusammenhängen. Diese Anwendungen
können über die Variable
LUA_COMPS festgelegt werden. Die
folgenden Komponenten sind verfügbar:
Verfügbare
Lua-KomponentenNameBeschreibungVersionseinschränkungenluaHauptbibliothekKeinetoluaBibliothek für die Unterstützung von C/C++-Code4.0-5.0rubyRuby-Bindungen4.0-5.0
Es gibt weitere Komponenten, die jedoch Module
für den Interpreter sind und nicht von Anwendungen
benutzt werden (nur von anderen Modulen).Der Typ der Abhängigkeit kann für jede
Komponente durch Hinzufügen eines Suffix (durch
Strichpunkt getrennt) festgelegt werden. Falls der Typ nicht
angegeben wird, wird ein Standardwert verwendet (siehe ). Die folgenden Typen sind
verfügbar:
Verfügbare Typen von
Lua-AbhängigkeitenNameBeschreibungbuildKomponente wird zum Bau
benötigt – äquivalent zu
BUILD_DEPENDSrunKomponente wird zum Ausführen
benötigt – äquivalent zu
RUN_DEPENDSlibKomponente wird zum Bau und zum Ausführen
benötigt – äquivalent zu
LIB_DEPENDS
Die Standardwerte für die einzelnen Komponenten
sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
Standardtypen für
Lua-AbhängigkeitenKomponenteTyp der Abhängigkeitlualib für
4.0-5.0 (shared) und
build für 5.1
(static)toluabuild (static)rubylib (shared)
Auswahl von
Lua-KomponentenDer folgende Ausschnitt entspricht einem Port,
welcher die Lua-Version
4.0 und die zugehörigen
Ruby-Bindungen
verwendet.USE_LUA= 4.0
LUA_COMPS= lua rubyFeststellen der installierten VersionUm eine bereits installierte Version zu finden, muss
WANT_LUA definiert werden. Falls diese
Variable nicht auf eine bestimmte Versionsnummer gesetzt
wird, werden die Komponenten einen Suffix mit der
Versionsnummer tragen. Die Variable
HAVE_LUA wird gesetzt, falls eine
installierte Version vorgefunden wurde.Installierte
Lua-Versionen
und– Komponenten feststellenDer folgende Ausschnitt kann in einem Port verwendet
werden, der Lua benutzt, falls
es installiert ist oder eine Option dafür
ausgewählt wurde.WANT_LUA= yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITH_LUA5) || ${HAVE_LUA:Mlua-5.[01]} != ""
USE_LUA= 5.0-5.1
CONFIGURE_ARGS+=--enable-lua5
.endifDer folgende Ausschnitt kann verwendet werden, um
die Unterstützung für
tolua zusätzlich zu der
von Lua zu aktivieren (beide in
Version 4.0), wenn dies installiert ist oder die Option
ausgewählt wurde.USE_LUA= 4.0
LUA_COMPS= lua
WANT_LUA= 4.0
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITH_TOLUA) || ${HAVE_LUA:Mtolua} != ""
LUA_COMPS+= tolua
CONFIGURE_ARGS+=--enable-tolua
.endifVordefinierte VariablenDie folgenden Variablen sind in den Ports
verfügbar (nachdem sie entsprechend definiert wurden).
Vordefinierte Variablen für Ports, die
Lua verwendenNameBeschreibungLUA_VERDie Lua-Version, die
verwendet wird (z.B. 5.1)LUA_VER_SHDie Hauptversion für
shared-Lua-Bibliotheken (z.B.
1)LUA_VER_STRDie Lua-Version ohne die
Punkte (z.B. 51)LUA_PREFIXDer Präfix, unter dem
Lua (und Komponenten)
installiert istLUA_SUBDIRDas Verzeichnis unter
${PREFIX}/bin,
${PREFIX}/share und
${PREFIX}/lib, in welchem
Lua installiert istLUA_INCDIRDas Verzeichnis, in dem
Lua- und
tolua-Header-Dateien
installiert sindLUA_LIBDIRDas Verzeichnis, in dem
Lua– und
tolua-Bibliotheken
installiert sindLUA_MODLIBDIRDas Verzeichnis, in dem
Lua Modul-Bibliotheken
(.so) installiert sindLUA_MODSHAREDIRDas Verzeichnis, in dem
Lua-Module
(.lua) installiert sindLUA_PKGNAMEPREFIXDer Paketnamen-Präfix, der von
Lua-Modulen verwendet
wirdLUA_CMDDas Verzeichnis, in dem der
Lua-Interpreter liegtLUAC_CMDDas Verzeichnis, in dem der
Lua-Compiler liegtTOLUA_CMDDas Verzeichnis, in dem das
tolua-Programm liegt
Einem Port mitteilen, in welchem Verzeichnis
Lua liegtDer folgende Ausschnitt zeigt, wie einem Port,
welcher ein configure-Skript verwendet, mitgeteilt werden
kann, wo die Lua-Header-Dateien
und Bibliotheken liegen.
USE_LUA= 4.0
GNU_CONFIGURE= yes
CONFIGURE_ENV= CPPFLAGS="-I${LUA_INCDIR}" LDFLAGS="-L${LUA_LIBDIR}"Verarbeitung in
bsd.port.pre.mkFalls die Variablen gleich nach dem Einbinden von
bsd.port.pre.mk benutzt werden sollen,
so muss die Variable LUA_PREMK definiert
werden.Falls LUA_PREMK definiert ist, so
werden Version, Abhängigkeiten, Komponenten und
vordefinierte Variablen nicht geändert, wenn die
Variablen des Lua-Ports
nach dem Einbinden von
bsd.port.pre.mk geändert
werden.Verwendung von
Lua-Variablen in
KommandosDer folgende Ausschnitt zeigt die Verwendung von
LUA_PREMK durch Ausführen des
Lua-Interpreters, um die
vollständige Version als Zeichenkette zu erhalten,
diese dann einer Variablen zuzuweisen und die Variable
schließlich einem Programm zu übergeben.USE_LUA= 5.0
LUA_PREMK= yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if exists(${LUA_CMD})
VER_STR!= ${LUA_CMD} -v
CFLAGS+= -DLUA_VERSION_STRING="${VER_STR}"
.endifDie Lua-Variablen
können problemlos in Befehlen benutzt werden, falls
diese in Targets ohne gesetztes
LUA_PREMK verwendet werden.Xfce verwendenDie USE_XFCE-Variable wird für
die automatische Konfiguration der Abhängigkeiten
eingesetzt, welche die Xfce-Basisbibliotheken oder Anwendungen
wie x11-toolkits/libxfce4gui und
x11-wm/xfce4-panel
verwenden.Die folgenden Xfce-Bibliotheken und -Anwendungen werden
derzeit unterstützt:libexo: x11/libexolibgui: x11-toolkits/libxfce4guilibutil: x11/libxfce4utillibmcs: x11/libxfce4mcsmcsmanager: sysutils/xfce4-mcs-managerpanel: x11-wm/xfce4-panelthunar: x11-fm/thunarwm: x11-wm/xfce4-wmxfdev: dev/xfce4-dev-toolsDie folgenden zusätzlichen Parameter werden
unterstützt:configenv: Benutzen Sie dies, wenn Ihr Port eine
speziell angepasste
CONFIGURE_ENV-Variable benötigt,
um seine erforderlichen Bibliotheken zu finden.
-I${LOCALBASE}/include
-L${LOCALBASE}/lib wird CPPFLAGS
hinzugefügt und ergibt
CONFIGURE_ENV.Wenn also ein Port von sysutils/xfce4-mcs-manager
abhängt und die speziellen CPPFLAGS in seiner
configure-Umgebung verlangt, dann würde die Syntax wie
folgt aussehen:USE_XFCE= mcsmanager configenvStarten und Anhalten von Diensten (rc Skripten)rc.d-Skripten werden zum Starten
von Diensten während des Systemstarts verwendet und um
den Administratoren einen Standardweg zum Anhalten und Starten
von Diensten zu bieten. Ports halten sich an dieses
systemweite rc.d-Framework. Details zu
deren Benutzung können im rc.d Kapitel
des Handbuchs nachgelesen werden. Ausführliche
Beschreibungen der verfügbaren Befehle stehen in
&man.rc.8; und &man.rc.subr.8;. Desweiteren gibt es einen Artikel zu
praktischen Aspekten bezüglich
rc.d-Skripten.Ein oder mehrere rc-Skripten können installiert
werden mittels:USE_RC_SUBR= doormandSkripten müssen im Unterverzeichnis
files abgelegt und jeder Skript-Datei
muss ein .in-Suffix hinzugefügt
werden. Der einzige Unterschied zu einem
rc.d-Skript aus dem Basissystem ist, dass
die Zeile . /etc/rc.subr in
. %%RC_SUBR%% umbenannt werden muss,
da ältere Versionen von &os; die Datei
/etc/rc.subr nicht besitzen.
Standarderweiterungen wie SUB_LIST werden
ebenfalls unterstützt. Die Verwendung von
%%PREFIX%%,
%%LOCALBASE%% und
%%X11BASE%% wird dringend empfohlen.
Näheres zu SUB_LIST kann im zugehörigen Kapitel
nachgelesen werden.Für &os;-Versionen, die älter als 6.1-RELEASE
sind, ist die Integration mittels &man.rcorder.8;
möglich, indem USE_RCORDER anstatt
USE_RC_SUBR verwendet wird. Die Verwendung
dieser Methode wird aber nicht mehr empfohlen.Seit &os; 6.1-RELEASE sind lokale
rc.d-Skripten (inklusive der durch Ports
installierten) im allgemeinen &man.rcorder.8; des
Basissystems.Beispiel eines einfachen
rc.d-Skripts:#!/bin/sh
# PROVIDE: doormand
# REQUIRE: LOGIN
#
# Add the following lines to /etc/rc.conf.local or /etc/rc.conf
# to enable this service:
#
# doormand_enable (bool): Set to NO by default.
# Set it to YES to enable doormand.
# doormand_config (path): Set to %%PREFIX%%/etc/doormand/doormand.cf
# by default.
#
. %%RC_SUBR%%
name="doormand"
rcvar=${name}_enable
command=%%PREFIX%%/sbin/${name}
pidfile=/var/run/${name}.pid
load_rc_config $name
: ${doormand_enable="NO"}
: ${doormand_config="%%PREFIX%%/etc/doormand/doormand.cf"}
command_args="-p $pidfile -f $doormand_config"
run_rc_command "$1"Für die Wertzuweisung von Variablen sollte
"=" anstatt ":=" verwendet werden, da bei
Ersterem nur auf einen Standardwert gesetzt wird, wenn die
Variable vorher noch nicht gesetzt war, und bei Letzterem
dieser gesetzt wird, auch wenn der Wert vorher Null gewesen
ist. Ein Benutzer kann durchaus einen Ausdruck wie
doormand_flags="" in seiner
rc.conf.local-Datei stehen haben, und
eine Variablenzuweisung mittels ":=" würde in
diesem Fall die Benutzerdefinition überschreiben.Der Suffix des rc-Skriptes wird durch
RC_SUBR_SUFFIX für die weitere
Verwendung im Makefile des Ports
bereitgestellt. Aktuelle Versionen von &os; fügen keinen
Suffix den Skriptnamen hinzu im Gegensatz zu ältere
Versionen, die dies mit dem Suffix .sh
taten.Es sollten keine weiteren Skripten mit der
.sh-Endung hinzugefügt werden.
Irgendwann wird es ein Massenumbenennen aller Skripten im
Repository geben, die immer noch diese Endung haben.Anhalten und Deinstallieren von DienstenEs ist möglich, dass ein Dienst während der
Deinstallation automatisch angehalten wird. Es wird
empfohlen dieses Verhalten nur zu implementieren, wenn es
unbedingt erforderlich ist zuerst den Dienst anzuhalten und
dann die Dateien zu entfernen. Normalerweise sollte es dem
Administrator überlassen werden, ob ein Dienst durch
Deinstallieren angehalten werden soll. Dies betrifft auch
den Vorgang des Aktualisierens.Der Datei pkg-plist sollte eine
Zeile wie folgt zugefügt werden:@stopdaemon doormandDas Argument muss dabei mit dem Inhalt der
USE_RC_SUBR-Variablen
übereinstimmen.Fortgeschrittene
pkg-plist-MethodenÄnderungen an pkg-plist mit
Hilfe von make-VariablenEinige Ports, insbesondere die
p5--Ports, müssen, abhängig von
ihren Konfigurationsoptionen (oder im Falle der p5-Ports von
der perl-Version), die
pkg-plist verändern. Um dies zu
vereinfachen, werden für jeden Eintrag in
pkg-plist die Variablen
%%OSREL%%, %%PERL_VER%%
und %%PERL_VERSION%% durch die jeweiligen
Werte ersetzt. Der Wert von %%OSREL%% ist
die Revisionsnummer des Betriebssystems (z.B.
4.9). %%PERL_VERSION%%
gibt die vollständige Versionsnummer von
perl (z.B. 5.00502) und
%%PERL_VER%% die Versionsnummer ohne
Patchlevel (z.B. 5.005) an. Weitere, die
Dokumentationsdateien des Ports betreffende
%%VARS%%, werden
im entsprechenden
Abschnitt erläutert.Falls Sie weitere Ersetzungen von Variablen
durchführen müssen, können Sie in der Variable
PLIST_SUB eine Liste von
VAR=VALUE-Paaren
angeben, wobei in der pkg-plist%%VAR%% durch
VALUE ersetzt wird.Wenn Sie z.B. einen Port haben, der viele Dateien in ein
versionsspezifisches Unterverzeichnis installiert, dann
können Sie etwas wieOCTAVE_VERSION= 2.0.13
PLIST_SUB= OCTAVE_VERSION=${OCTAVE_VERSION}in das Makefile schreiben und
%%OCTAVE_VERSION%% verwenden,
unabhängig davon, wo die Variable in
pkg-plist verwendet wird. In diesem Fall
müssen Sie bei einem Upgrade des Ports nicht dutzende
(oder manchmal sogar hunderte) Zeilen in
pkg-plist anpassen.Diese Ersetzung (ebenso wie das Hinzufügen weiterer
Manualpages) wird
zwischen den pre-install- und
do-install-Targets ausgeführt,
indem aus PLIST
gelesen und in
TMPPLIST geschrieben
wird (Standard:
WRKDIR/.PLIST.mktmp).
Falls Ihr Port also
PLIST während dem
Erstellen generiert, so sollte dies vor oder in
pre-install geschehen. Muss Ihr Port
die resultierende Datei verändern, so sollte dies in
post-install mit der Ausgabedatei
TMPPLIST
erfolgen.Eine weitere Möglichkeit, die Paketliste eines
Ports zu verändern, besteht darin die Variablen
PLIST_FILES und
PLIST_DIRS zu setzen. Der Wert jeder der
beiden Variablen stellt eine Liste von Pfadnamen dar, die
zusammen mit dem Inhalt von
PLIST in
TMPPLIST geschrieben
wird. Dabei unterliegen die Namen in
PLIST_FILES und
PLIST_DIRS der weiter oben beschriebenen
Substitution von
%%VAR%%. Die
Namen aus PLIST_FILES werden ansonsten
unverändert in die endgültige Paketliste
übernommen, während den Namen aus
PLIST_DIRS noch der Wert von
@dirrm vorangestellt wird. Damit die
Verwendung von PLIST_FILES und
PLIST_DIRS überhaupt möglich
ist, müssen diese gesetzt werden, bevor
TMPPLIST geschrieben
wird – z.B. in
pre-install oder vorher.Leere VerzeichnisseAufräumen leerer VerzeichnisseBitte sorgen Sie dafür, dass ihre Ports bei der
Deinstallation leere Verzeichnisse löschen. Dazu wird
für jedes Verzeichnis, das der Port erzeugt hat, eine
@dirrm-Zeile angegeben. Um ein
Verzeichnis zu löschen müssen Sie zuerst dessen
Unterverzeichnisse entfernen. :
lib/X11/oneko/pixmaps/cat.xpm
lib/X11/oneko/sounds/cat.au
:
@dirrm lib/X11/oneko/pixmaps
@dirrm lib/X11/oneko/sounds
@dirrm lib/X11/onekoEs kann allerdings auch vorkommen, dass
@dirrm Fehler ausgibt, da andere Ports
ein Verzeichnis ebenfalls nutzen. Deshalb können Sie
@dirrmtry verwenden, um nur Verzeichnisse
zu löschen, die wirklich leer sind, und damit
Warnhinweise vermeiden.@dirrmtry share/doc/gimpDadurch wird es weder eine Fehlermeldung geben noch
wird &man.pkg.delete.1; abnormal beendet werden - auch dann
nicht, wenn
${PREFIX}/share/doc/gimp
nicht leer ist, da andere Ports hier ebenfalls Dateien
installiert haben.Erstellen leerer VerzeichnisseUm leere Verzeichnisse während der Installation
eines Ports zu erstellen, bedarf es etwas Aufmerksamkeit.
Diese Verzeichnisse werden nicht erstellt, wenn das Paket
installiert wird, da Pakete nur die Dateien speichern und
&man.pkg.add.1; nur die Verzeichnisse erstellt, die
dafür benötigt werden. Um sicher zu gehen, dass
das leere Verzeichnis erstellt wird, wenn ein Paket
installiert wird, muss die folgende Zeile in
pkg-plist über der entsprechenden
@dirrm Zeile eingetragen werden:@exec mkdir -p %D/share/foo/templatesKonfigurationsdateienSollte Ihr Port Konfigurationsdateien in
PREFIX/etc
benötigen, so sollten Sie diese
nicht einfach installieren und in
pkg-plist auflisten. Dies würde
&man.pkg.delete.1; veranlassen, diese Dateien zu löschen,
selbst wenn wenn sie vom Benutzer editiert wurden.Stattdessen sollten Beispieldateien mit einem
entsprechenden Suffix (beispielsweise
filename.sample)
versehen werden. Ist die Konfigurationsdatei nicht vorhanden,
so sollte die Beispieldatei an deren Platz kopiert werden. Bei
der Deinstallation sollte die Konfigurationsdatei
gelöscht werden, aber nur, wenn sie nicht vom Benutzer
verändert wurde. Das alles muss sowohl im
Makefile des Ports als auch in der
pkg-plist (für die Installation aus
einem Paket) sichergestellt werden.Beispiel aus einem Makefile:post-install:
@if [ ! -f ${PREFIX}/etc/orbit.conf ]; then \
${CP} -p ${PREFIX}/etc/orbit.conf.sample ${PREFIX}/etc/orbit.conf ; \
fiBeispiel aus einer pkg-plist:@unexec if cmp -s %D/etc/orbit.conf.sample %D/etc/orbit.conf; then rm -f %D/etc/orbit.conf; fi
etc/orbit.conf.sample
@exec if [ ! -f %D/etc/orbit.conf ] ; then cp -p %D/%F %B/orbit.conf; fiWahlweise können Sie auch eine Nachricht ausgegeben lassen,
in der Sie den Nutzer auffordern, die Datei an die richtige
Stelle zu kopieren und zu bearbeiten, bevor das Programm
ausgeführt werden kann.Dynamische oder statische PaketlisteEine statische Paketliste ist eine
Paketliste, die in der Ports-Sammlung, entweder in Form der
pkg-plist (mit oder ohne der Ersetzung
von Variablen) oder durch PLIST_FILES und
PLIST_DIRS im Makefile
eingebettet, verfügbar ist. Selbst wenn der Inhalt durch
ein Werkzeug oder ein Target im Makefile automatisch erzeugt
wird, bevor die Datei von einem Committer
in die Ports-Sammlung aufgenommen wird, so ist dies immer noch
eine statische Liste, da es möglich ist den Dateiinhalt
zu betrachten ohne ein Distfile Herunterladen oder Kompilieren
zu müssen.Eine dynamische Paketliste ist eine
Paketliste, die beim Kompilieren des Ports erstellt wird,
abhängig davon, welche Dateien und Verzeichnisse
installiert werden. Es ist nicht möglich diese Liste zu
betrachten, bevor der Quelltext heruntergeladen und kompiliert
oder nachdem ein make clean ausgeführt
wurde.Der Einsatz dynamischer Paketlisten ist zwar nicht
untersagt, aber Sie sollten, wann immer das möglich ist,
statische Paketlisten verwenden, da die Nutzer dann
&man.grep.1; auf alle verfügbaren Ports anwenden
können, um z.B. herauszufinden, von welchem eine
bestimmte Datei installiert wurde. Dynamische Paketlisten
sollten für komplexe Ports verwendet werden, bei denen
sich die Liste abhängig von den gewählten Funktionen
sehr stark ändern kann (wodurch die Pflege von statischen
Listen unmöglich wird), oder Ports, welche die Paketliste
abhängig von den Versionen verwendeter
Abhängigkeiten verändern (z.B. Ports, die Ihre
Dokumentation mit Javadoc
erzeugen).Maintainer, die dynamische Paketlisten bevorzugen,
werden dazu aufgefordert, neue Targets zu Ihren Ports
hinzuzufügen, welche die
pkg-plist-Datei erzeugen, sodass Benutzer
den Inhalt überprüfen können.Automatisiertes Erstellen von PaketlistenAls Erstes sollten Sie sich vergewissern, dass der Port
bis auf pkg-plist vollständig
ist.Als Nächstes erstellen Sie einen temporären
Verzeichnisbaum, in welchem Ihr Port installiert werden kann,
und installieren Sie alle Abhängigkeiten.&prompt.root; mkdir /var/tmp/$(make -V PORTNAME)
&prompt.root; mtree -U -f $(make -V MTREE_FILE) -d -e -p /var/tmp/$(make -V PORTNAME)
&prompt.root; make depends PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME)Speichern Sie die Verzeichnisstruktur in einer neuen
Datei.&prompt.root; (cd /var/tmp/$(make -V PORTNAME) && find -d * -type d) | sort > OLD-DIRSErstellen Sie eine leere
pkg-plist-Datei:&prompt.root; :>pkg-plistWenn Ihr Port auf PREFIX achtet (was
er machen sollte), so kann der Port nun installiert und die
Paketliste erstellt werden.&prompt.root; make install PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME)
&prompt.root; (cd /var/tmp/$(make -V PORTNAME) && find -d * \! -type d) | sort > pkg-plistSie müssen auch alle neu erstellten Verzeichnisse in
die Paketliste aufnehmen.&prompt.root; (cd /var/tmp/$(make -V PORTNAME) && find -d * -type d) | sort | comm -13 OLD-DIRS - | sort -r | sed -e 's#^#@dirrm #' >> pkg-plistZu guter Letzt muss die Paketliste noch manuell
aufgeräumt werden - es funktioniert eben nicht
alles automatisch. Manualpages sollten im
Makefile des Ports unter
MANn
aufgeführt sein und nicht in der Paketliste.
Konfigurationsdateien des Benutzers sollten entfernt oder als
filename.sample
installiert werden. Die info/dir-Datei
sollte nicht aufgeführt sein und die zugehörigen
install-info-Zeilen sollten
hinzugefügt werden, wie im info files-Abschnitt
beschrieben. Alle Bibliotheken, die der Port installiert,
sollten aufgelistet werden, wie es im Shared Libraries-Abschnitt
festgelegt ist.Alternativ dazu können Sie das
plist-Skript in
/usr/ports/Tools/scripts/ verwenden, um
die Paketliste automatisch zu erstellen. Der erste Schritt ist
derselbe wie oben: Nehmen Sie die ersten drei Zeilen, also
mkdir, mtree und
make depends. Installieren und bauen Sie
dann den Port:&prompt.root; make install PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME)Und lassen Sie plist die
pkg-plist-Datei erstellen:&prompt.root; /usr/ports/Tools/scripts/plist -Md -m $(make -V MTREE_FILE) /var/tmp/$(make -V PORTNAME) > pkg-plistDie Paketliste muss immer noch von Hand aufgeräumt
werden, wie es oben erklärt wurde.Die pkg-*
DateienEs gibt noch einige Tricks mit
pkg-*, die wir
noch nicht erwähnt haben, die aber oft sehr praktisch
sind.pkg-messageWenn Sie dem Anwender bei der Installation weitere
Informationen anzeigen wollen, so können Sie diese
Nachricht in pkg-message speichern.
Diese Vorgehensweise ist oft nützlich, um
zusätzliche Schritte anzuzeigen, die nach &man.pkg.add.1;
durchgeführt werden müssen. Dadurch können Sie
auch Lizenzinformationen darstellen.Wollen Sie nur ein paar Zeilen über die
Einstellungen zum Erstellen des Ports oder Warnungen ausgeben,
benutzen Sie ECHO_MSG.
pkg-message ist nur für Schritte
nach der Installation vorgesehen. Sie sollten den Unterschied
zwischen ECHO_MSG und
ECHO_CMD beachten: Ersteres wird benutzt,
um Informationen auf dem Bildschirm auszugeben, während
Letzteres für Kommando-Pipelining bestimmt ist.Ein gutes Beispiel für die Benutzung der beiden
Befehle ist in shells/bash2/Makefile zu
finden:update-etc-shells:
@${ECHO_MSG} "updating /etc/shells"
@${CP} /etc/shells /etc/shells.bak
@( ${GREP} -v ${PREFIX}/bin/bash /etc/shells.bak; \
${ECHO_CMD} ${PREFIX}/bin/bash) >/etc/shells
@${RM} /etc/shells.bakDie pkg-message wird nicht zur
pkg-plist hinzugefügt. Sie wird
auch nicht automatisch angezeigt, falls ein Anwender den
Port installiert. Sie müssen also die Ausgabe selbst im
post-install-Ziel des Make-Vorgangs
veranlassen.pkg-installSollte es nötig sein, dass Ihr Port bei der
Installation des Binärpakets mit &man.pkg.add.1; Befehle
ausführt, können Sie das Skript
pkg-install benutzen. Dieses Skript wird
automatisch dem Paket hinzugefügt und zweimal von
&man.pkg.add.1; ausgeführt: Zuerst als
${SH} pkg-install ${PKGNAME}
PRE-INSTALL und beim zweiten Mal als
${SH} pkg-install ${PKGNAME}
POST-INSTALL. $2 kann also
getestet werden, um festzustellen, in welchem Modus das Skript
ausgeführt wird. Die Umgebungsvariable
PKG_PREFIX wird auf das Verzeichnis gesetzt, in
welches das Paket installiert wird. Siehe &man.pkg.add.1;
für weiterführende Informationen.Das Skript wird nicht automatisch ausgeführt,
wenn Sie den Port mit make install
installieren. Wenn Sie es ausführen lassen wollen, dann
müssen Sie es im Makefile aufrufen:
PKG_PREFIX=${PREFIX} ${SH}
${PKGINSTALL} ${PKGNAME}
PRE-INSTALL.pkg-deinstallDieses Skript wird ausgeführt, wenn ein Paket
deinstalliert wird.Es wird zweimal von &man.pkg.delete.1; aufgerufen. Das
erste Mal als ${SH} pkg-deinstall
${PKGNAME} DEINSTALL und dann als
${SH} pkg-deinstall ${PKGNAME}
POST-DEINSTALL.pkg-reqMuss Ihr Port entscheiden, ob er installiert werden
soll oder nicht, können Sie ein
pkg-req-Bedingungsskript
verwenden. Dieses wird automatisch bei der Installation/
Deinstallation aufgerufen, um zu entscheiden, ob die
Installation/ Deinstallation fortgesetzt werden soll.Das Skript wird während der Installation von
&man.pkg.add.1; als pkg-req ${PKGNAME}
INSTALL aufgerufen. Bei der Deinstallation wird es
von &man.pkg.delete.1; als pkg-req ${PKGNAME}
DEINSTALL ausgeführt.Ändern der Namen der
pkg-*
DateienAlle Namen der
pkg-* Dateien
werden durch Variablen festgelegt. Sie können sie bei
Bedarf also im Makefile des Ports
ändern. Das ist besonders nützlich, wenn Sie die
gleichen pkg-*
Dateien in mehreren Ports nutzen oder in eine der oben genannten
Dateien schreiben wollen. Schreiben Sie niemals außerhalb
des Unterverzeichnisses WRKDIRpkg-*, eine Erklärung hierzu finden
Sie in Schreiben ausserhalb von
WRKDIR.Hier ist eine Liste von Variablennamen und ihren
Standardwerten (PKGDIR ist
standardmäßig
${MASTERDIR}).VariableStandardwertDESCR${PKGDIR}/pkg-descrPLIST${PKGDIR}/pkg-plistPKGINSTALL${PKGDIR}/pkg-installPKGDEINSTALL${PKGDIR}/pkg-deinstallPKGREQ${PKGDIR}/pkg-reqPKGMESSAGE${PKGDIR}/pkg-messageBitte benutzen Sie diese Variablen anstatt
PKG_ARGS zu ändern. Wenn Sie
PKG_ARGS modifizieren, werden diese Dateien
bei der Installation des Ports nicht korrekt in
/var/db/pkg installiert.Nutzung von SUB_FILES und
SUB_LISTDie Variablen SUB_FILES und
SUB_LIST sind nützlich, um dynamische
Werte in Port-Dateien zu verwenden, wie beispielsweise der
Installations-PREFIX in
pkg-message.Die Variable SUB_FILES enthält
eine Liste von Dateien, die automatisch verändert werden.
Jede Datei in
SUB_FILES muss ein entsprechendes Pendant
datei.in im Verzeichnis
FILESDIR haben. Die modifizierte Version
wird in WRKDIR angelegt. Dateien, die als
Werte von USE_RC_SUBR (oder veraltet in
USE_RCORDER) gespeichert werden, werden
automatisch zu SUB_FILES hinzugefügt.
Für die Dateien pkg-message,
pkg-install,
pkg-deinstall und
pkg-req werden die jeweiligen
Makefile-Variablen selbsttätig auf die geänderte
Version der Datei gesetzt.Die Variable SUB_LIST ist eine Liste
von VAR=WERT-Paaren. Jedes Paar
%%VAR%% in den Dateien von
SUB_FILES wird mit WERT
ersetzt. Einige gebräuchliche Paare werden automatisch
definiert: PREFIX,
LOCALBASE, X11BASE,
DATADIR, DOCSDIR,
EXAMPLESDIR. Jede Zeile, die mit
@comment beginnt, wird nach der
Variablen-Ersetzung aus der neu erstellten Datei
gelöscht.Im folgenden Beispiel wird %%ARCH%%
mit der Systemarchitektur in pkg-message
ersetzt:SUB_FILES= pkg-message
SUB_LIST= ARCH=${ARCH}Beachten Sie bitte, dass in diesem Beispiel die Datei
pkg-message.in im Verzeichnis
FILESDIR vorhanden sein muss.Hier ein Beispiel für eine gute
pkg-message.in:Now it is time to configure this package.
Copy %%PREFIX%%/share/examples/putsy/%%ARCH%%.conf into your home directory
as .putsy.conf and edit it.Ihren Port testenmake describe ausführenEinige der &os;-Werkzeuge zur Pflege von Ports, wie zum
Beispiel &man.portupgrade.1;, verwenden eine Datenbank names
/usr/ports/INDEX, welche Eigenschaften,
wie z.B. Port-Abhängigkeiten, verfolgt.
INDEX wird vom Makefile der höchsten
Ebene, ports/Makefile, mittels
make index erstellt, welches in das
Unterverzeichnis jedes Ports wechselt und dort make
describe ausführt. Wenn also make
describe bei einem Port fehlschlägt, kann
INDEX nicht generiert werden und schnell
werden viele Leute darüber unzufrieden sein.Es ist wichtig diese Datei erzeugen zu können,
unabhängig davon, welche Optionen in
make.conf vorhanden sind. Bitte
vermeiden Sie es daher beispielsweise
.error-Anweisungen zu benutzen, wenn zum
Beispiel eine Abhängigkeit nicht erfüllt wird
(Lesen Sie dazu bitte ).Wenn make describe eine Zeichenkette
anstatt einer Fehlermeldung erzeugt, sind Sie wahrscheinlich
auf der sicheren Seite. Vergleichen Sie die erzeugte
Zeichenkette mit bsd.port.mk, um mehr
über deren Bedeutung zu erfahren.Beachten Sie bitte außerdem, dass die Benutzung
einer aktuellen Version von portlint (wie
im nächsten Abschnitt beschrieben) automatisch
make describe startet.PortlintBitte überprüfen Sie Ihre Arbeit stets mit
portlint,
bevor Sie diese einreichen oder committen.
portlint warnt Sie bei häufigen
Fehlern, sowohl funktionaler als auch stilistischer Natur.
Für einen neuen (oder repokopierten) Port ist
portlint -A die gründlichste Variante;
für einen bereits existierenden Port ist
portlint -C ausreichend.Da portlint heuristische Methoden zur
Fehlersuche benutzt, kann es vorkommen, dass Warnungen
für Fehler erzeugt werden, die keine sind. Gelegentlich
kann etwas, das als Problem angezeigt wird, aufgrund von
Einschränkungen im Port-System nicht anders gelöst
werden. Wenn es Zweifel gibt, fragen Sie am besten auf
&a.ports; nach.Port ToolsDas Programm ports-mgmt/porttools ist Teil der
Ports-Sammlung.port ist das Front-End-Skript, das
Ihnen dabei behilflich sein kann Ihre Arbeit als Tester zu
vereinfachen. Um einen neuen Port zu testen oder einen bereits
bestehenden Port zu aktualisieren, können Sie
port test verwenden, damit die Tests,
inklusive der portlint-Überprüfung,
durchgeführt werden. Dieser Befehl spürt ausserdem
alle nicht in pkg-plist enthaltenen
Dateien auf und gibt eine Liste dieser aus. Hier ein
Beispiel:&prompt.root; port test /usr/ports/net/csupPREFIX und
DESTDIRPREFIX bestimmt, an welche Stelle der
Port installiert werden soll. In der Regel ist
dies/usr/local oder
/opt. Benutzer können
PREFIX setzen, wie sie wollen. Ihr Port
muss sich an diese Variable halten.DESTDIR, wenn es vom Benutzer gesetzt
wird, bestimmt die alternative Umgebung (in der Regel eine
Jail oder ein installiertes System, welches an anderer Stelle
als / eingehängt ist).
Ein Port wird unter
DESTDIR/PREFIX
installiert und registriert sich in der Paket-Datenbank unter
DESTDIR/var/db/pkg.
Da DESTDIR mittels eines
&man.chroot.8;-Aufrufs vom Ports-System automatisch gesetzt
wird, brauchen Sie keine Änderungen oder besondere Pflege
für DESTDIR-konforme Ports.Der Wert von PREFIX wird auf
LOCALBASE gesetzt (Standard ist
/usr/local).
Falls USE_X_PREFIX oder
USE_IMAKE gesetzt ist,
wird PREFIXX11BASE
entsprechen (aus
Kompatiblitätsgründen standardmäßig
LOCALBASE, das in Zukunft aber
komplett verschwinden wird).
Falls USE_LINUX_PREFIX gesetzt ist, wird
PREFIXLINUXBASE
annehmen (Standard ist
/compat/linux).Die Vermeidung der hart kodierten Angaben von
/usr/local oder
/usr/X11R6 im Quelltext wird den Port
viel flexibler machen und erleichtert es die Anforderungen
anderer Einsatzorte zu erfüllen. Für X-Ports, die
imake benutzen, geschieht dies automatisch;
andernfalls kann dies erreicht werden, indem alle Angaben von
/usr/local (oder
/usr/X11R6 für X-Ports, die nicht
imake benutzen) in den verschiedenen
Makefiles im Port ersetzt werden, um
${PREFIX} zu lesen, da diese Variable
automatisch an jede Stufe des Build- und Install-Prozesses
übergeben wird.Vergewissern Sie sich bitte, dass Ihre Anwendung nichts
unter /usr/local an Stelle von
PREFIX installiert. Um dies festzustellen,
können Sie folgendes machen:&prompt.root; make clean; make package PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME)Wenn etwas außerhalb von PREFIX
installiert wird, so gibt der Prozess der Paketerstellung eine
Meldung aus, dass es die Dateien nicht finden kann.Dies prüft nicht das Vorhandensein eines internen
Verweises oder die richtige Verwendung von
LOCALBASE für Verweise auf Dateien
anderer Ports. Das Testen der Installation in
/var/tmp/$(make -V PORTNAME) würde
dies erledigen.Bitte verzichten Sie auf das Setzen von
USE_X_PREFIX, es sei denn, Ihr Port
benötigt dies wirklich (das heißt, er muss auf
Dateien in X11BASE verweisen).Die Variable PREFIX kann in Ihrem
Makefile oder der Umgebung des Benutzers
neu gesetzt werden. Allerdings wird für einzelne Ports
dringend davon abgeraten diese Variable in den
Makefiles direkt zu setzen.Verweisen Sie bitte außerdem auf Programme/Dateien
von anderen Ports durch die oben erwähnten Variablen und
nicht mit den eindeutigen Pfadnamen. Wenn Ihr Port zum
Beispiel vom Makro PAGER erwartet, dass es
den vollständigen Pfadnamen von less
enthält, benutzen Sie folgendes Compiler-Flag:
-DPAGER=\"${LOCALBASE}/bin/less\"
anstatt -DPAGER=\"/usr/local/bin/less\".
Somit ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es auch
funktioniert, wenn der Administrator den ganzen
/usr/local-Baum an eine andere Stelle
verschoben hat.Die TinderboxWenn Sie ein begeisterter Ports-Entwickler sind
möchten Sie vielleicht einen Blick auf die
Tinderbox werfen. Es ist ein
leistungsstarkes System zur Erstellung und zum Testen von
Ports, welches auf Skripten basiert, die auf Pointyhat verwendet werden. Sie
können Tinderbox installieren,
indem Sie den Port ports-mgmt/tinderbox benutzen.
Bitte lesen Sie die mitgelieferte Dokumentation
gründlich, da die Konfiguration nicht einfach ist.Um Näheres darüber zu erfahren, besuchen Sie
bitte die Tinderbox
Homepage.Einen Port aktualisierenWenn Sie feststellen, dass ein Port verglichen mit der
neuesten Version des Originalautors nicht mehr auf dem aktuellen
Stand ist, sollten Sie als Erstes sicherstellen, dass Sie die
aktuellste Version des Ports haben. Diese finden Sie im
Verzeichnis ports/ports-current der FreeBSD
FTP-Spiegelseiten. Wenn Sie allerdings mit mehr als ein paar
Ports arbeiten, werden Sie es wahrscheinlich einfacher finden
CVSup zu benutzen, um Ihre gesamte
Ports-Sammlung aktuell zu halten, wie es im Handbuch
beschrieben wird. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass Sie
so auch alle Abhängigkeiten des Ports aktuell
halten.Der nächste Schritt besteht darin festzustellen, ob
bereits eine Aktualisierung des Ports darauf wartet committet zu
werden. Um das sicherzustellen haben Sie folgende
Möglichkeiten. Es gibt eine durchsuchbare Schnittstelle zur
FreeBSD
Problembericht Datenbank (PR - Problem Report) (auch
bekannt als GNATS). Wählen Sie dazu
Ports im Drop-Down-Menü und geben Sie
den Namen des Ports ein.Allerdings wird manchmal vergessen den Namen des Ports
eindeutig im Feld für die Zusammenfassung anzugeben. In
diesem Fall können Sie das FreeBSD
Ports Monitoring System (auch bekannt als
portsmon) nutzen. Dieses versucht PRs von
Ports nach Portname zu sortieren. Um PRs nach einem bestimmten
Port zu durchsuchen können Sie die Übersicht
eines Ports verwenden.Wenn es keine wartenden PRs gibt, ist der nächste
Schritt eine E-Mail an den Maintainer des Ports zu schicken, wie
von make maintainer gezeigt wird. Diese
Person arbeitet vielleicht schon an einer Aktualisierung, oder
hat einen guten Grund den Port im Moment nicht zu aktualisieren
(z.B. wegen Stabilitätsproblemen der neuen Version). Sie
wollen sicher nicht die Arbeit des Maintainers doppelt machen.
Beachten Sie bitte, dass für Ports ohne Maintainer
ports@FreeBSD.org eingetragen ist. Das ist
nur die allgemeine &a.ports;-Mailingliste, deshalb wird es in
diesem Fall wahrscheinlich nicht helfen eine E-Mail dorthin zu
schicken.Wenn Sie der Maintainer bittet die Aktualisierung zu
erledigen, oder falls es keinen Maintainer gibt, haben Sie
Gelegenheit FreeBSD zu helfen, indem Sie die Aktualisierung
selbst bereitstellen. Bitte führen Sie die Änderungen
durch und speichern Sie die Ausgabe des rekursiven
diff des neuen und alten Portverzeichnisses
(wenn Ihr verändertes Portverzeichnis z.B.
superedit und das Original
superedit.bak heißt, dann speichern
Sie bitte die Ergebnisse von diff -ruN superedit.bak
superedit). Sowohl vereinheitlichendes als auch
kontextabhängiges diff (Auflistung der Unterschiede zweier
Dateien) sind akzeptabel, aber im Allgemeinen bevorzugen
Port-Committer vereinheitlichende diffs.
Bitte beachten Sie die Verwendung der
-N-Option. Dies ist der gebräuchliche
Weg diff dazu zu bewegen korrekt damit
umzugehen, neue Dateien anzulegen und alte zu löschen.
Bevor Sie das diff einsenden überprüfen Sie bitte die
Ausgabe, um sicherzugehen, dass die Änderungen sinnvoll
sind. Um gängige Operationen mit Korrekturdateien zu
vereinfachen, können Sie
/usr/ports/Tools/scripts/patchtool.py
benutzen. Aber lesen Sie bitte vorher
/usr/ports/Tools/scripts/README.patchtool.Falls der Port keinen Maintainer hat und Sie ihn selbst
aktiv benutzen, ziehen Sie bitte in Erwägung sich als
Maintainer zu melden. &os; hat mehr als 2000 Ports ohne
Maintainer und in diesem Bereich werden immer zusätzliche
Freiwillige benötigt (Für eine ausführliche
Beschreibung der Verantwortlichkeiten eines Maintainers lesen
Sie bitte im
Developer's Handbook nach).Der beste Weg uns das diff zu schicken ist mittels
&man.send-pr.1; (Kategorie Ports). Wenn Sie der Maintainer des
Ports sind, fügen Sie bitte [maintainer
update] an den Anfang Ihrer Zusammenfassung und setzen
Sie die Klasse des PR auf
maintainer-update. Ansonsten sollte die
Klasse des PR change-request
sein. Bitte erwähnen Sie alle hinzugefügten oder
gelöschten Dateien in der Nachricht, da diese beim Commit
ausdrücklich an &man.cvs.1; übergeben werden
müssen. Wenn das diff größer ist als 20 Kilobyte
komprimieren und uuencoden Sie es bitte. Ansonsten können
Sie es in den PR einfügen wie es ist.Bevor Sie den PR mit &man.send-pr.1; abschicken, sollten
Sie den Abschnitt Den
Problembericht schreiben im Artikel über
Problemberichte lesen. Dieser enthält sehr viel mehr
Informationen darüber, wie man nützliche
Problemberichte verfasst.Wenn Sie Ihre Aktualisierung aufgrund von
Sicherheitsbedenken oder eines schwerwiegenden Fehlers
bereitstellen wollen, informieren Sie bitte das &a.portmgr;,
um einen sofortigen Rebuild und eine Neuverteilung des Pakets
Ihres Ports durchzuführen. Sonst werden ahnungslose
Nutzer von &man.pkg.add.1; über mehrere Wochen die alte
Version durch pkg_add -r
installieren.Noch einmal: Bitte verwenden Sie &man.diff.1; und nicht
&man.shar.1;, um Aktualisierungen existierender Ports zu
senden.Nun, da Sie all das geschafft haben, werden Sie in nachlesen können, wie Sie den Port
aktuell halten.Sicherheit der PortsWarum Sicherheit so wichtig istEs finden sich immer wieder Fehler in Software. Die
gefährlichsten davon sind wohl jene, die
Sicherheitslücken öffnen. Technisch gesehen
müssen diese Lücken geschlossen werden, indem die
Fehler, die Sie verursacht haben, beseitigt werden. Aber die
Vorgehensweisen, wie mit bloßen Fehlern und
Sicherheitslücken umgegangen wird, sind sehr
unterschiedlich.Ein typischer kleiner Fehler betrifft nur Nutzer, die
eine bestimmte Kombination von Optionen aktiviert haben, die
den Fehler auslöst. Der Entwickler wird letztendlich
einen Patch herausgeben, gefolgt von einer neuen Version des
Programms, die den Fehler nicht mehr
enthält – jedoch wird die Mehrheit der
Nutzer nicht sofort aktualisieren, da sie von diesem Fehler
nicht betroffen sind. Ein kritischer Fehler, der zu
Datenverlust führen kann, stellt ein schwerwiegendes
Problem dar. Dennoch sind sich umsichtige Nutzer bewusst, dass
Datenverlust verschiedene Ursachen – neben
Softwarefehlern – haben kann, und machen
deshalb Sicherungskopien wichtiger Daten. Zumal ein
kritischer Fehler sehr schnell entdeckt wird.Bei einer Sicherheitslücke ist dies ganz anders.
Erstens wird sie vielleicht jahrelang nicht entdeckt, da dies
oftmals keine Fehlfunktion im Programm verursacht. Zweitens
kann eine böswillige Person unerlaubten Zugriff auf ein
unsicheres System erlangen, um empfindliche Daten zu
verändern oder zu zerstören; im schlimmsten Fall
findet der Nutzer nicht einmal die Ursache des Schadens.
Drittens hilft der Zugriff auf ein unsicheres System dem
Angreifer oft in ein anderes System einzudringen, welches
ansonsten nicht gefährdet wäre. Deshalb reicht es
nicht aus eine Sicherheitslücke nur zu schließen:
Die Zielgruppe sollte möglichst genau und umfassend
darüber informiert werden, damit sie die Gefahr
einschätzen und passende Maßnahmen ergreifen
können.Sicherheitslücken schliessenBei Ports und Paketen kann eine Sicherheitslücke im
ursprünglichen Programm oder in den Port-Dateien
verursacht werden. Im ersten Fall wird der ursprüngliche
Entwickler den Fehler wahrscheinlich umgehend korrigieren oder
eine neue Version herausgeben und Sie müssen den Port nur
aktualisieren und die Korrekturen des Autors beachten. Falls
sich die Korrektur aus irgendeinem Grund verzögert,
sollten Sie den Port als
FORBIDDEN markieren oder selbst den
Fehler für den Port korrigieren. Falls die
Sicherheitslücke im Port verursacht wird, sollten Sie ihn
sobald wie möglich berichtigen. In jedem Fall sollte
die Standardvorgehensweise zum
Einreichen von Änderungen beachtet
werden – es sei denn, Sie haben das Recht
diese direkt in den Ports-Baum zu committen.Ports-Committer zu sein ist nicht genug, um
Änderungen an einem beliebigen Port zu committen. Bitte
denken Sie daran, dass Ports üblicherweise Maintainer
haben, die Sie respektieren sollten.Bitte stellen Sie sicher, dass die Revision des Ports
erhöht wird, sobald die Sicherheitslücke geschlossen
wurde. Dadurch sehen die Nutzer, die installierte Pakete
regelmäßig aktualisieren, dass es an der Zeit ist
eine Aktualisierung durchzuführen. Außerdem wird
ein neues Paket gebaut, über FTP– und
WWW-Spiegel verteilt und die unsichere Version damit
verdrängt. PORTREVISION sollte
erhöht werden – es sei denn,
PORTREVISION hat sich im Laufe der
Korrektur des Fehlers geändert. Das heißt, Sie
sollten PORTREVISION erhöhen, wenn Sie
eine Korrektur hinzugefügt haben. Sie sollten diese aber
nicht erhöhen, wenn Sie den Port auf die neueste Version
des Programms gebracht haben und PORTREVISION
somit schon verändert wurde. Bitte beachten
Sie den betreffenden
Abschnitt für weitere Informationen.Die Community informiert haltenDie VuXML-DatenbankEin sehr wichtiger und dringender Schritt, den man
unternehmen muss, sobald eine Sicherheitslücke entdeckt
wurde, ist die Gemeinschaft der Anwender des Ports über
die Gefahr zu informieren. Diese Benachrichtigung hat zwei
Gründe. Erstens wird es sinnvoll sein, wenn die Gefahr
wirklich so groß ist, sofort Abhilfe zu schaffen,
indem man z.B. den betreffenden Netzwerkdienst beendet oder
den Port komplett deinstalliert, bis die Lücke
geschlossen wurde. Und Zweitens pflegen viele Nutzer
installierte Pakete nur gelegentlich zu aktualisieren. Sie
werden aus der Mitteilung erfahren, dass Sie das Paket,
sobald eine Korrektur verfügbar ist, sofort
aktualisieren müssen.Angesichts der riesigen Zahl an Ports kann nicht
für jeden Vorfall ein Sicherheitshinweis erstellt
werden, ohne durch die Flut an Nachrichten die
Aufmerksamkeit der Empfänger zu verlieren, im Laufe der
Zeit kommt es so zu ernsten Problemen. Deshalb werden
Sicherheitslücken von Ports in der FreeBSD
VuXML-Datenbank aufgezeichnet. Das Team der
Sicherheitsverantwortlichen beobachtet diese wegen
Angelegenheiten, die Ihr Eingreifen erfordern.Wenn Sie Committerrechte haben, können Sie die
VuXML-Datenbank selbst aktualisieren. Auf diese Weise helfen
Sie den Sicherheitsverantwortlichen und liefern die
kritischen Informationen frühzeitig an die Community.
Aber auch wenn Sie kein Committer sind und glauben, Sie
haben eine außergewöhnlich schwerwiegende
Lücke gefunden – egal
welche – zögern Sie bitte nicht die
Sicherheitsverantwortlichen zu kontaktieren, wie es in den
FreeBSD
Sicherheitsinformationen beschrieben wird.In Ordnung, Sie haben sich also für den
schwierigen Weg entschieden. Wie vielleicht aus dem Titel
hervorgeht, ist die VuXMl-Datenbank hauptsächlich ein
XML-Dokument. Die Quelldatei vuln.xml
können Sie im Port security/vuxml finden. Deshalb
wird der komplette Pfadname PORTSDIR/security/vuxml/vuln.xml
lauten. Jedes Mal, wenn Sie eine Sicherheitslücke in
einem Port entdecken, fügen Sie bitte einen Eintrag
dafür in diese Datei ein. Solange Sie nicht mit VuXML
vertraut sind, ist es das Beste, was Sie machen können,
einen vorhandenen Eintrag, der zu Ihrem Fall passt, zu
kopieren und als Vorlage zu verwenden.Eine kurze Einführung in VuXMLDas komplette XML ist komplex und würde den
Rahmen dieses Buches sprengen. Allerdings benötigen Sie
für einen grundlegenden Einblick in die Struktur eines
VuXML-Eintrags nur eine Vorstellung der Tags. XML-Tags
bestehen aus Namen, die in spitzen Klammern eingeschlossen
sind. Zu jedem öffnenden <Tag> muss ein passendes
</Tag> existieren. Tags können geschachtelt
werden. Wenn sie geschachtelt werden müssen die inneren
Tags vor den Äußeren geschlossen werden. Es gibt
eine Hierarchie von Tags – das heißt
komplexere Regeln zur Schachtelung. Klingt so ähnlich
wie HTML, oder? Der größte Unterschied ist: XML
ist erweiterbar
(eXtensible) – das
heißt es basiert darauf maßgeschneiderte Tags zu
definieren. Aufgrund seiner wesentlichen Struktur bringt
XML ansonsten formlose Daten in eine bestimmte Form. VuXML
ist speziell darauf zugeschnitten Beschreibungen von
Sicherheitslücken zu verwalten.Lassen Sie uns nun einen realistischen VuXML-Eintrag
betrachten:<vuln vid="f4bc80f4-da62-11d8-90ea-0004ac98a7b9">
<topic>Several vulnerabilities found in Foo</topic>
<affects>
<package>
<name>foo</name>
<name>foo-devel</name>
<name>ja-foo</name>
<range><ge>1.6</ge><lt>1.9</lt></range>
<range><ge>2.*</ge><lt>2.4_1</lt></range>
<range><eq>3.0b1</eq></range>
</package>
<package>
<name>openfoo</name>
<range><lt>1.10_7</lt></range>
<range><ge>1.2,1</ge><lt>1.3_1,1</lt></range>
</package>
</affects>
<description>
<body xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p>J. Random Hacker reports:</p>
<blockquote
cite="http://j.r.hacker.com/advisories/1">
<p>Several issues in the Foo software may be exploited
via carefully crafted QUUX requests. These requests will
permit the injection of Bar code, mumble theft, and the
readability of the Foo administrator account.</p>
</blockquote>
</body>
</description>
<references>
<freebsdsa>SA-10:75.foo</freebsdsa>
<freebsdpr>ports/987654</freebsdpr>
<cvename>CAN-2010-0201</cvename>
<cvename>CAN-2010-0466</cvename>
<bid>96298</bid>
<certsa>CA-2010-99</certsa>
<certvu>740169</certvu>
<uscertsa>SA10-99A</uscertsa>
<uscertta>SA10-99A</uscertta>
<mlist msgid="201075606@hacker.com">http://marc.theaimsgroup.com/?l=bugtraq&m=203886607825605</mlist>
<url>http://j.r.hacker.com/advisories/1</url>
</references>
<dates>
<discovery>2010-05-25</discovery>
<entry>2010-07-13</entry>
<modified>2010-09-17</entry>
</dates>
</vuln>Die Namen der Tags sollten selbsterklärend sein
– also werfen wir einen genaueren Blick auf
die Felder, die Sie selbst ausfüllen
müssen:Dies ist die höchste Tag-Ebene eines
VuXML-Eintrags. Es ist ein vorgeschriebenes Attribut
vid, welches eine allgemein
einzigartige Kennung (universally unique identifier,
UUID) in Anführungszeichen für diesen
Eintrag festlegt. Sie sollten eine UUID für
jeden neuen VuXML-Eintrag erzeugen (und vergessen Sie
nicht die UUID der Vorlage zu ersetzen, es sei denn,
Sie schreiben den Eintrag von Grund auf selbst). Sie
können &man.uuidgen.1; verwenden, um eine VuXML
UUID zu erzeugen. Wahlweise können Sie, wenn Sie
FreeBSD 4.x verwenden, den Port devel/p5-Data-UUID
verwenden und folgenden Befehl aufrufen:perl -MData::UUID -le 'print lc new Data::UUID->create_str'Dies ist eine einzeilige Beschreibung des
gefundenen Fehlers.Hier werden die Namen betroffener Pakete
aufgeführt. Es können mehrere Namen
angegeben werden, da mehrere Pakete von einem einzigen
Master-Port oder Software-Produkt abhängen
können. Das schließt Stable– und
Developement-Zweige, lokalisierte Versionen und
Slave-Ports ein, die verschiedene
Auswahlmöglichkeiten wichtiger
Kompilierungszeit-Optionen bieten.Es liegt in Ihrer Verantwortung all diese
betroffenen Pakete zu finden, wenn Sie den
VuXML-Eintrag schreiben.Behalten Sie im
Hinterkopf, dass make search
name=foo Ihr Freund ist. Die wichtigsten
Punkte, auf die Sie achten sollten, sind die
folgenden:die foo-devel
Variante eines foo
Ports;andere Varianten mit einem Suffix wie
-a4 (für
Druck-betreffende Pakete),
-without-gui (für Pakete
mit deaktivierter X-Unterstützung) oder
ähnlichejp-,
ru-, zh-
und andere, eventuell lokalisierte, Varianten in
den entsprechenden Länderkategorien der
Ports-SammlungBetroffene Versionen der Pakete werden hier als
ein Bereich oder mehrere durch eine Kombination aus
<lt>, <le>
, <eq>,
<ge>, und
<gt>-Elementen ausgegeben.
Die angegebenen Bereiche sollten sich nicht
überschneiden.In einer Bereichsangabe steht
* (Asterisk) für die kleinste
Versionsnummer. Insbesondere ist
2.* kleiner als
2.a. Deshalb kann ein Stern benutzt
werden, um auf alle möglichen Alpha
-, Beta– und
RC -Versionen zuzutreffen. Zum
Beispiel passt
<ge>2.*</ge><lt>3.*
</lt> auf alle Versionen der Form
2.x, während
<ge>
2.0</ge><lt>3.0</lt> das
nicht erfüllt, da es nicht auf 2.r3
passt, auf 3.b aber
schon.Das obige Beispiel legt fest, dass Versionen von
1.6 bis 1.9
betroffen sind – außerdem
Versionen 2.x vor
2.4_1 und Version
3.0b1.Mehrere zusammenhängende Gruppen von
Paketen (im wesentlichen Ports) können im
Abschnitt <affected>
aufgeführt werden. Das kann man benutzen, wenn
sich Programme (sagen wir FooBar, FreeBar und OpenBar)
denselben Quelltext als Grundlage haben und sich noch
dessen Fehler und Sicherheitslücken teilen.
Beachten Sie den Unterschied zum Anführen
mehrerer Namen innerhalb eines <package>
Abschnittes.Die Versionsbereiche sollten, wenn möglich,
sowohl PORTEPOCH als auch
PORTREVISION erlauben. Bitte denken Sie
daran, dass gemäß der Vergleichsregeln eine
Version mit einer PORTEPOCH, die
nicht Null ist, größer ist als jede Version
ohne PORTEPOCH. Das heißt,
3.0,1 ist größer als
3.1 oder sogar
8.9.Das ist die Zusammenfassung des Problems. In
diesem Feld wird XHTML verwendet. Zumindest
umschließende <p> und
</p> sollten auftauchen.
Komplexere Tags sind zwar möglich, aber sollten
nur um der Genauigkeit und Klarheit willen verwendet
werden: Bitte verwenden Sie hier kein
Eye-Candy.Dieser Abschnitt enthält Verweise auf
relevante Dokumente. Es wird empfohlen so viele
Referenzen wie nötig aufzuführen.Das ist ein FreeBSD
Sicherheitshinweis.Das ist ein
FreeBSD Problembericht.Das ist eine Mitre CVE
Kennung.Das ist eine SecurityFocus
Fehler-Kennung.Das ist ein Sicherheitshinweis von US-CERT.Das ist eine Mitteilung über eine
Schwachstelle von US-CERT.Das ist ein Cyber-Sicherheitsalarm von US-CERT.Das ist ein technischer Cyber-Sicherheitsalarm
von US-CERT.Das ist eine URL zu einem archivierten Posting
auf einer Mailingliste. Das Attribut
msgid ist optional und gibt die
Nachrichtenkennung des Postings an.Das ist eine gewöhnliche URL. Sie sollte
nur verwendet werden, wenn keine der anderen
Referenzkategorien verfügbar ist.Das ist das Datum, an dem die
Sicherheitslücke bekannt wurde
(JJJJ-MM-TT).Das ist das Datum, an dem der Eintrag
hinzugefügt wurde
(JJJJ-MM-TT).Das ist das Datum, an dem zuletzt irgendeine
Information des Eintrags verändert wurde
(JJJJ-MM-TT). Neue
Einträge dürfen dieses Feld nicht enthalten.
Es sollte beim Editieren eines existierenden Eintrags
eingefügt werden.Ihre Änderungen an der VuXML-Datenbank
testenNehmen wir an, Sie haben gerade einen Eintrag
für eine Sicherheitslücke in dem Paket
clamav geschrieben oder
ausgefüllt, die in der Version
0.65_7 korrigiert wurde.Als Voraussetzung sollten Sie eine neue Version der
Ports ports-mgmt/portaudit und
ports-mgmt/portaudit-db
installieren.Zuerst überprüfen Sie bitte, ob bereits
ein Eintrag für diese Schwachstelle existiert. Wenn
es einen solchen Eintrag gibt, sollte er auf die vorige
Version 0.65_6 zutreffen:&prompt.user; packaudit
&prompt.user; portaudit clamav-0.65_6Um packaudit auszuführen,
müssen Sie die Berechtigung haben
DATABASEDIR zu
schreiben – üblicherweise ist das
/var/db/portaudit.Wenn keine vorhandenen Einträge gefunden werden
haben Sie grünes Licht einen neuen Eintrag für
diese Sicherheitslücke anzulegen. Sie können nun
eine neue UUID erzeugen (wir nehmen an, diese lautet
74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5a)
und einen neuen Eintrag in der VuXML-Datenbank anlegen.
Bitte überprüfen Sie danach die Syntax mit
folgendem Befehl:&prompt.user; cd ${PORTSDIR}/security/vuxml && make validateSie werden zumindest eines der folgenden Pakete
benötigen: textproc/libxml2, textproc/jade.Jetzt bauen Sie bitte die
portaudit-Datenbank aus der VuXML-Datei
neu:&prompt.user; packauditUm sicherzustellen, dass der Abschnitt
<affected> Ihres Eintrags die
richtigen Pakete betrifft, verwenden Sie bitte den
folgenden Befehl:&prompt.user; portaudit -f /usr/ports/INDEX -r 74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5aBitte lesen Sie in &man.portaudit.1; nach, um ein
besseres Verständnis der Befehlssyntax zu
entwickeln.Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Eintrag keine
falschen Treffer in der Ausgabe erzeugt.Jetzt überprüfen Sie bitte, dass Ihr
Eintrag die richtigen Versionen des Pakets angibt:&prompt.user; portaudit clamav-0.65_6 clamav-0.65_7
Affected package: clamav-0.65_6 (matched by clamav<0.65_7)
Type of problem: clamav remote denial-of-service.
Reference: <http://www.freebsd.org/ports/portaudit/74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5a.html>
1 problem(s) found.Offensichtlich sollte die erste Version ausgegeben
werden – die zweite jedoch nicht.Abschließend überprüfen Sie bitte,
ob die Webseite, die aus der VuXML-Datenbank erzeugt wird,
wie erwartet aussieht:&prompt.user; mkdir -p ~/public_html/portaudit
&prompt.user; packaudit
&prompt.user; lynx ~/public_html/portaudit/74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5a.htmlWas man machen respektive vermeiden sollteEinführungHier ist eine Liste von gebräuchlichen Dos and
Don'ts (Dinge, die man machen oder vermeiden sollte), welchen
Sie während des Portierungsprozesses begegnen werden.
Sie sollten Ihren Port anhand dieser Liste
überprüfen. Sie können auch Ports in der PR
Datenbank, welche andere Menschen eingereicht haben,
kontrollieren. Senden Sie bitte Kommentare zu Ports, die Sie
verifizieren wie unter Bug
Reports and General Commentary beschrieben. Der
Abgleich von Ports aus der PR-Datenbank hilft uns diese
schneller zu committen, und zeigt auch, dass Sie wissen, worum
es geht.WRKDIRSchreiben Sie in keine Dateien außerhalb von
WRKDIR. WRKDIR ist der
einzige Ort, welcher während des Erstellen des Ports
garantiert beschreibbar ist (siehe Ports
Installieren von CDROM für ein Beispiel, um Ports
in einem schreibgeschützen Zweig zu erstellen). Wenn Sie
eine der pkg-*
Dateien modifizieren müssen, sollten Sie eine Variable erneut
definieren, anstatt die Datei zu
überschreiben.WRKDIRPREFIXVergewissern Sie sich, dass Ihr Port
WRKDIRPREFIX beachtet. Die meisten Ports
sollten sich darüber keine Sorgen machen. Beachten Sie
bitte, falls auf WRKDIR eines anderen Ports
verwiesen wird, dass die korrekte Position
WRKDIRPREFIXPORTSDIR/subdir/name/work,
und nicht etwa
PORTSDIR/subdir/name/work,
.CURDIR/../../subdir/name/work
oder ähnliches ist.Falls Sie WRKDIR selbst definieren,
sollten Sie sicherstellen, dass Sie
${WRKDIRPREFIX}${.CURDIR} am
Anfang anfügen.Unterschiedliche Betriebssysteme und
BetriebssystemversionenSie können auf Quelltext treffen, welcher
Modifizierungen oder bedingtes Kompilieren, abhängig
davon, unter welcher Unix-Version er läuft,
benötigt. Falls Sie Änderungen an solch einem
Quelltext vornehmen müssen, stellen Sie bitte sicher,
dass Sie Ihre Änderungen so allgemein wie möglich
halten, damit wir den Quelltext auf ältere
FreeBSD-Systeme portieren und zur Quer-Portierung auf andere
BSD-Systeme, wie etwa 4.4BSD von CSRG, BSD/386, 386BSD, NetBSD
und OpenBSD verwenden können.Der bevorzugte Weg, um 4.3BSD/Reno (1990) und neuere
Versionen des BSD-Quelltextes zu unterscheiden, ist das
BSD-Makro zu nutzen, welches in sys/param.h
definiert ist. Hoffentlich ist diese Datei schon
enthalten – falls nicht, so fügen Sie
folgenden Quelltext:#if (defined(__unix__) || defined(unix)) && !defined(USG)
#include <sys/param.h>
#endifan der richtigen Stelle in der .c
Datei hinzu. Wir glauben, dass jedes System, welches diese
beiden Symbole definiert, die Datei
sys/param.h besitzt. Wenn Sie auf
Systeme stoßen, wo dies nicht so ist, würden wir
gerne davon erfahren. Bitte senden Sie eine E-Mail an
&a.ports;.Eine andere Möglichkeit zur Unterscheidung ist der
GNU Autoconf-Stil:#ifdef HAVE_SYS_PARAM_H
#include <sys/param.h>
#endifVergessen Sie nicht
-DHAVE_SYS_PARAM_H zu den
CFLAGS im Makefile
hinzuzufügen, falls Sie diese Methode benutzen
sollten.Sobald Sie sys/param.h
hinzugefügt haben, können Sie mit Hilfe von#if (defined(BSD) && (BSD >= 199103))unterscheiden, ob der Quelltext auf einer 4.3 Net2
Code-Basis oder neuer (z.B. FreeBSD 1.x, 4.3/Reno, NetBSD 0.9,
386BSD, BSD/386 1.1 und niedriger) kompiliert werden
wird.Benutzen Sie:#if (defined(BSD) && (BSD >= 199306))um zu differenzieren, ob der Quelltext auf der Basis von
4.4 Code oder neuer (z.B. FreeBSD 2.x, 4.4, NetBSD 1.0,
BSD/386 2.0 oder höher) kompiliert werden wird.Der Wert des BSD-Makros ist
199506 für die 4.4BSD-Lite2 Codebasis.
Beachten Sie bitte, dass dies hier nur der Information wegen
angegeben ist. Das Makro sollte nicht dazu benutzt werden, um
zwischen Versionen von FreeBSD, welche auf 4.4-Lite basieren,
und Versionen, welche Änderungen von 4.4-Lite2
übernommen haben, zu unterscheiden. Das
__FreeBSD__ Makro sollte stattdessen
verwandt werden.Sparsam sollte eingesetzt werden:__FreeBSD__ ist in allen Versionen
von FreeBSD definiert. Benutzen Sie dieses Makro, falls
die Änderung(en), die Sie machen,
nur FreeBSD betrifft.
Portierungsfallen, wie der Gebrauch von
sys_errlist[] gegenüber
strerror() sind Berkeley-Eigenheiten,
keine FreeBSD Änderungen.In FreeBSD 2.x, ist __FreeBSD__
auf 2 definiert. In älteren
Versionen, ist es 1. Alle späteren
Versionen erhöhen es, damit es mit der
Haupt-Versionsnummer übereinstimmt.Falls Sie zwischen einem FreeBSD 1.x und einem
FreeBSD 2.x (oder höher) System unterscheiden
müssen, ist es normalerweise richtig, die
BSD-Makros (wie oben beschrieben) zu
benutzen. Gibt es tatsächlich eine
FreeBSD-spezifische Änderung (wie z.B. spezielle
Optionen von Shared-Libraries für
ld), ist es nicht zu beanstanden
__FreeBSD__ und #if
__FreeBSD__ > 1 zu nutzen, um FreeBSD 2.x und
spätere Systeme zu erkennen. Falls Sie eine
höhere Genauigkeit benötigen, um FreeBSD Systeme
seit 2.0-RELEASE zu erkennen, können Sie folgendes
nutzen:#if __FreeBSD__ >= 2
#include <osreldate.h>
# if __FreeBSD_version >= 199504
/* 2.0.5+ release specific code here */
# endif
#endifIn den Tausenden von Ports, die bis jetzt erstellt
wurden, gab es nur ein oder zwei Fälle, in denen
__FreeBSD__ hätte benutzt werden
sollen. Nur weil ein früherer Port es an der falschen
Stelle benutzt hatte, bedeutet das nicht, dass Sie dies auch
machen sollten.__FreeBSD_version WerteHier ist eine praktische Liste von
__FreeBSD_version-Werten wie in sys/param.h
definiert:
__FreeBSD_version-WerteRelease__FreeBSD_version2.0-RELEASE1194112.1-CURRENT199501, 1995032.0.5-RELEASE1995042.2-CURRENT vor 2.11995082.1.0-RELEASE1995112.2-CURRENT vor 2.1.51995122.1.5-RELEASE1996072.2-CURRENT vor 2.1.61996082.1.6-RELEASE1996122.1.7-RELEASE1996122.2-RELEASE2200002.2.1-RELEASE220000 (keine Änderung)2.2-STABLE nach 2.2.1-RELEASE220000 (keine Änderung)2.2-STABLE nach texinfo-3.92210012.2-STABLE nach top2210022.2.2-RELEASE2220002.2-STABLE nach 2.2.2-RELEASE2220012.2.5-RELEASE2250002.2-STABLE nach 2.2.5-RELEASE2250012.2-STABLE nach der Aufnahme von ldconfig -R2250022.2.6-RELEASE2260002.2.7-RELEASE2270002.2-STABLE nach 2.2.7-RELEASE2270012.2-STABLE nach &man.semctl.2; Änderung2270022.2.8-RELEASE2280002.2-STABLE nach 2.2.8-RELEASE2280013.0-CURRENT vor &man.mount.2; Änderung3000003.0-CURRENT nach &man.mount.2; Änderung3000013.0-CURRENT nach &man.semctl.2; Änderung3000023.0-CURRENT nach ioctl arg Änderungen3000033.0-CURRENT nach ELF-Konvertierung3000043.0-RELEASE3000053.0-CURRENT nach 3.0-RELEASE3000063.0-STABLE nach 3/4 Zweig3000073.1-RELEASE3100003.1-STABLE nach 3.1-RELEASE3100013.1-STABLE nach Änderung der C++
Konstruktor/Destruktor-Reihenfolge3100023.2-RELEASE3200003.2-STABLE3200013.2-STABLE nach binär-inkompatibler IPFW und
Socket-Änderungen3200023.3-RELEASE3300003.3-STABLE3300013.3-STABLE nach Hinzufügen von &man.mkstemp.3;
zur libc3300023.4-RELEASE3400003.4-STABLE3400013.5-RELEASE3500003.5-STABLE3500014.0-CURRENT nach 3.4 Zweig4000004.0-CURRENT nach der Änderung im Verhalten des
dynamischen Linkers.4000014.0-CURRENT nach Änderung der C++
Konstruktor/Destruktor Reihenfolge.4000024.0-CURRENT nach funktionierendem &man.dladdr.3;.4000034.0-CURRENT nach der __deregister_frame_info
Fehlerbehebung für den dynamischen Linker (auch
4.0-CURRENT nach EGCS 1.1.2 Integration).4000044.0-CURRENT nach &man.suser.9; API Änderung
(auch 4.0-CURRENT nach newbus).4000054.0-CURRENT nach Änderung der
cdevsw-Registrierung.4000064.0-CURRENT nach Hinzufügen von so_cred
für Zugangsberechtigungen auf Socket-Ebene.4000074.0-CURRENT nach Hinzufügen eines poll
Syscall-Wrappers zur libc_r.4000084.0-CURRENT nach der Änderung des Kernel
dev_t-Typs zum struct
specinfo-Zeiger.4000094.0-CURRENT nach dem Beseitigen eines Fehlers in
&man.jail.2;.4000104.0-CURRENT nach der sigset_t
Datentyp Änderung.4000114.0-CURRENT nach dem Wechsel zum GCC
2.95.2-Compiler.4000124.0-CURRENT nach Hinzufügen der erweiterbaren
Linux Mode ioctl-Routinen.4000134.0-CURRENT nach dem OpenSSL-Import.4000144.0-CURRENT nach der C++ ABI Änderung in GCC
2.95.2 von -fvtable-thunks zu -fno-vtable-thunks als
Standard.4000154.0-CURRENT nach OpenSSH-Import.4000164.0-RELEASE4000174.0-STABLE nach 4.0-RELEASE4000184.0-STABLE nach der Einführung von
verzögerten Prüfsummen.4000194.0-STABLE nach dem Einpflegen des
libxpg4-Quelltextes in die libc.4000204.0-STABLE nach der Aktualisierung von Binutils auf
2.10.0, Änderungen der binären ELF-Markierungen,
Aufnahme von tcsh ins Basissystem.4000214.1-RELEASE4100004.1-STABLE nach 4.1-RELEASE4100014.1-STABLE nachdem &man.setproctitle.3; von der
libutil in die libc verschoben wurde.4100024.1.1-RELEASE4110004.1.1-STABLE nach 4.1.1-RELEASE4110014.2-RELEASE4200004.2-STABLE nach Kombinaion von libgcc.a und
libgcc_r.a und zugehörigen Änderungen der
GCC-Bindungen.4200014.3-RELEASE4300004.3-STABLE nach der Einführung von
wint_t.4300014.3-STABLE nach dem Einpflegen der PCI
Stromstatus-API.4300024.4-RELEASE4400004.4-STABLE nach der Einführung von
d_thread_t.4400014.4-STABLE nach den Änderungen der
mount-Struktur (betrifft Dateisystem-Kernelmodule).
4400024.4-STABLE nachdem die Userland-Komponenten von
smbfs importiert worden sind.4400034.5-RELEASE4500004.5-STABLE nach der Umbenennung von Elementen der
USB-Struktur.4500014.5-STABLE nachdem die
sendmail_enable &man.rc.conf.5;
Variable geändert worden ist, um den Wert
NONE zu akzeptieren. 4500044.5-STABLE nachdem XFree86 4 als Standard zum Bauen
der Pakete benutzt wird.4500054.5-STABLE nach dem Reparieren des Empfangsfilters,
welcher anfällig für einfache DoS-Attacken
war.4500064.6-RELEASE4600004.6-STABLE &man.sendfile.2; repariert, um mit der
Dokumentation übereinzustimmen, und nicht mehr die
Anzahl der gesendeten Header mit der Anzahl der Daten,
welche aus der Datei geschickt werden, gegenzurechnen.4600014.6.2-RELEASE4600024.6-STABLE4601004.6-STABLE nach dem Einfließen von `sed -i' aus
CURRENT.4601014.6-STABLE nach dem Einfließen von vielen
neuen pkg_install-Funktionen aus HEAD (HEAD = die
aktuellste und letzte Version des
Quellverzeichnisbaumes).4601024.7-RELEASE4700004.7-STABLE470100Beginn von generierten __std{in,out,err}p
Referenzen statt __sF. Dies ändert std{in,out,err}
von einem Ausdruck während des Kompilierens zu einem
Laufzeitausdruck.4701014.7-STABLE nach dem Einfliessen von
mbuf-Änderungen, um m_aux mbufs mit denen von m_tag
zu ersetzen4701024.7-STABLE erhält OpenSSL 0.9.74701034.8-RELEASE4800004.8-STABLE4801004.8-STABLE nachdem &man.realpath.3; Thread-sicher
gemacht wurde.4801014.8-STABLE Änderung der 3ware-API in twe.4801024.9-RELEASE4900004.9-STABLE4901004.9-STABLE nachdem e_sid zu der Struktur
kinfo_eproc hinzugefügt wurde.4901014.9-STABLE nach dem Einfliessen der
libmap-Funktionalität für rtld.4901024.10-RELEASE4910004.10-STABLE4911004.10-STABLE nach dem Einfliessen von Revision
20040629 der Paket-Werkzeuge aus CURRENT.4911014.10-STABLE nach der Fehlerbehebung in der VM, um
das Freigeben von fiktiven Speicherseiten korrekt zu
handhaben.4911024.11-RELEASE4920004.11-STABLE4921004.11-STABLE nach dem Hinzufügen von
libdata/ldconfig Verzeichnissen zu den
mtree-Dateien.4921015.0-CURRENT5000005.0-CURRENT nach Hinzufügen von
zusätzlichen Feldern in den ELF-Headern und
Ändern der Methode zur ELF-Markierung von
Binärdateien.5000015.0-CURRENT nach kld-Metadaten
Änderungen.5000025.0-CURRENT nach buf/bio Änderungen.5000035.0-CURRENT nach binutils Aktualisierung.5000045.0-CURRENT nach dem Einfliessen des libxpg4
Quelltextes in die libc und der Einführung der
TASKQ-Schnittstelle.5000055.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der
AGP-Schnittstellen.5000065.0-CURRENT nach der Aktualisierung von Perl auf
Version 5.6.0.5000075.0-CURRENT nach der Aktualisierung des
KAME-Quelltextes zu den 2000/07-Quellen.5000085.0-CURRENT nach ether_ifattach() und
ether_ifdetach() Änderungen.5000095.0-CURRENT nachdem die mtree-Standards zurück
zur ursprünglichen Variante geändert wurden; -L
hinzugefügt, um Symlinks zu folgen.5000105.0-CURRENT nachdem die kqueue-API geändert
worden ist.5000115.0-CURRENT nachdem &man.setproctitle.3; von
libutil nach libc verschoben worden ist.5000125.0-CURRENT nach dem ersten SMPng-Commit.5000135.0-CURRENT nachdem <sys/select.h> nach
<sys/selinfo.h> verschoben worden ist.5000145.0-CURRENT nach dem Kombinieren von libgcc.a und
libgcc_r.a und damit verbundene Änderungen an
GCC-Bindungen.5000155.0-CURRENT nach der Änderung das
Zusammenbinden von libc und libc_r zu erlauben, womit die
-pthread Option veraltet ist.5000165.0-CURRENT nach dem Umschalten von struct ucred zu
struct xucred, um die vom Kernel exportierte API für
mount u.a.zu stabilisieren.5000175.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der CPUTYPE
make Variable zum Kontrollieren von CPU-spezifischen
Optimierungen.5000185.0-CURRENT nach dem Verschieben von
machine/ioctl_fd.h nach sys/fdcio.h5000195.0-CURRENT nach der Umbenennung der
locale-Namen.5000205.0-CURRENT nach dem Bzip2-Import. Kennzeichnet
auch, dass S/Key entfernt wurde.5000215.0-CURRENT nach SSE Unterstützung.5000225.0-CURRENT nach KSE-Meilenstein 2.5000235.0-CURRENT nach d_thread_t, und nachdem UUCP in
die Ports verschoben worden ist.5000245.0-CURRENT nach Änderungen in der ABI bei der
Weitergabe von Deskriptoren und Berechtigungen auf 64 Bit
Plattformen.5000255.0-CURRENT nachdem XFree86 4 als Standard zum
Erstellen der Pakete benutzt wird und die neue libc
strnstr()-Funktion hinzugefügt wurde.5000265.0-CURRENT nachdem die neue libc
strcasestr()-Funktion hinzugefügt wurde.5000275.0-CURRENT nachdem die Userland-Komponenten von
smbfs importiert wurden.5000285.0-CURRENT nachdem die neuen C99-Ganzzahlen mit
spezifischer Breite hinzugefügt wurden.(Nicht hochgezählt.)5.0-CURRENT nachdem eine Änderung im
Rückgabewert von &man.sendfile.2; gemacht
wurde.5000295.0-CURRENT nach der Einführung des Types
fflags_t, welches die passende
Größe für Dateiflags hat.5000305.0-CURRENT nach der Umbenennung der USB
elements-Struktur.5000315.0-CURRENT nach der Einführung von Perl
5.6.1.5000325.0-CURRENT nachdem die
sendmail_enable &man.rc.conf.5;
Variable geändert worden ist, um den Wert
NONE zu akzeptieren.5000335.0-CURRENT nachdem mtx_init() einen dritten
Parameter entgegen nimmt.5000345.0-CURRENT mit GCC 3.1.5000355.0-CURRENT ohne Perl in /usr/src5000365.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
&man.dlfunc.3;5000375.0-CURRENT nachdem die Typen von einigen Elementen
der sockbuf-Struktur geändert wurden und nachdem die
Struktur neu geordnet wurde.5000385.0-CURRENT nach dem GCC 3.2.1 Import. Und auch
nachdem die Header nicht mehr _BSD_FOO_T_ sondern
_FOO_T_DECLARED benutzen. Dieser Wert kann auch als
konservative Schätzung für den Beginn der
Unterstützung des &man.bzip2.1; Pakets verwendet
werden.5000395.0-CURRENT nachdem verschiedene Änderungen an
Plattenfunktionen gemacht wurden, um die Anhängigkeit
von Interna der disklabel-Struktur zu entfernen.5000405.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
&man.getopt.long.3; zur libc.5000415.0-CURRENT nach der Aktualisierung von Binutils
auf 2.13, bei denen die FreeBSD-Emulation, vec und das
Ausgabeformat geändert wurden.5000425.0-CURRENT nach dem Hinzufügen schwacher
pthread_XXX Stubs zur libc, womit libXThrStub.so veraltet
ist. 5.0-RELEASE.5000435.0-CURRENT nach dem Erstellen des
RELENG_5_0-Zweiges500100<sys/dkstat.h> ist leer und sollte nicht
inkludiert werden.5001015.0-CURRENT nach der Änderung in der
d_mmap_t-Schnittstelle.5001025.0-CURRENT nachdem taskqueue_swi geädert
wurde, um ohne Giant zu arbeiten, und taskqueue_swi_giant
hinzugefügt wurde, um Giant zu verwenden.500103cdevsw_add() und cdevsw_remove() gibt es nicht
länger. Auftauchen der
MAJOR_AUTO-Allokationsmöglichkeit.5001045.0-CURRENT nach der neuen
cdevsw-Initialisierungsmethode.500105devstat_add_entry() wurde durch
devstat_new_entry() ersetzt.500106Devstat Schnittstellenänderung; siehe
sys/sys/param.h 1.149.500107Token-Ring Schnittstellenänderungen.500108Hinzufügen von vm_paddr_t.5001095.0-CURRENT nachdem &man.realpath.3;
Thread-sicher gemacht wurde.5001105.0-CURRENT nachdem &man.usbhid.3; mit
NetBSD synchronisiert wurde.5001115.0-CURRENT nach der neuen NSS Implementierung
und Hinzufügen der POSIX.1 getpw*_r, getgr*_r
Funktionen.5001125.0-CURRENT nach Entfernen des alten
rc-Systems.5001135.1-RELEASE.5010005.1-CURRENT nach dem Erstellen des RELENG_5_1
Zweiges.5011005.1-CURRENT nachdem die Semantik von
sigtimedwait(2) and sigwaitinfo(2) korrigiert
wurden.5011015.1-CURRENT nach dem Hinzufügen der lockfunc und
lockfuncarg-Felder zu &man.bus.dma.tag.create.9;.5011025.1-CURRENT nach der Integration des GCC 3.3.1-pre
20030711 Snapshots.5011035.1-CURRENT 3ware-API Änderungen in twe.5011045.1-CURRENT Unterstützung von dynamisch
gebundenen /bin und /sbin und Verschieben von Bibliotheken
nach /lib.5011055.1-CURRENT nachdem im Kernel Unterstützung
für Coda 6.x hinzugefügt wurden.5011065.1-CURRENT nachdem die 16550 UART-Konstanten von
<dev/sio/sioreg.h> nach
<dev/ic/ns16550.h> verschoben
wurden. Und nachdem die libmap Funktionalität
vorbehaltlos vom rtld unterstützt wurde.5011075.1-CURRENT nach Aktualisierung der PFIL_HOOKS API.5011085.1-CURRENT nachdem kiconv(3) hinzugefügt
wurde.5011095.1-CURRENT nachdem der standardmäßige
Ablauf von open und close in cdevsw geändert
wurde.5011105.1-CURRENT nachdem das Layout von cdevsw
geändert wurde.5011115.1-CURRENT nach dem Hinzufügen von
Mehrfachvererbung in kobj.5011125.1-CURRENT nach der if_xname Änderung in der
Struktur ifnet5011135.1-CURRENT nachdem /bin und /sbin geändert
wurden, um sie dynamisch zu binden.5011145.2-RELEASE5020005.2.1-RELEASE5020105.2-CURRENT nach dem Erstellen des RELENG_5_2-Zweiges.5021005.2-CURRENT nachdem die
__cxa_atexit/__cxa_finalize Funktionen zur libc
hinzugefügt wurden.5021015.2-CURRENT nachdem die Standard-Thread Bibliothek
von libc_r zu libpthread geändert wurde.5021025.2-CURRENT nach dem Gerätetreiber API
Megapatch.5021035.2-CURRENT nachdem getopt_long_only()
hinzugefügt wurde.5021045.2-CURRENT nachdem NULL für C in ((void *)0)
geändert wurde, was mehr Warnungen erzeugt.5021055.2-CURRENT nachdem pf beim Bauen und Installieren
mit eingebunden wird.5021065.2-CURRENT nachdem time_t auf der sparc64-Plattform
in einen 64-bit Wert geändert wurde.5021075.2-CURRENT nachdem sich die Unterstützung
für den Intel C/C++-Compiler in einigen Headern und
execve(2) geändert hat, um sich strikter an POSIX zu
halten.5021085.2-CURRENT nach der Einführung der
bus_alloc_resource_any API5021095.2-CURRENT nach dem Hinzufügen von UTF-8
locales5021105.2-CURRENT nach dem Entfernen der getvfsent(3)
API5021115.2-CURRENT nach dem Hinzufügen der .warning
Directive für make.5021125.2-CURRENT nachdem ttyioctl() zwingend erforderlich
für serielle Treiber gemacht wurde.5021135.2-CURRENT nach dem Import des
ALTQ-Frameworks.5021145.2-CURRENT nachdem sema_timedwait(9) geändert
wurde, 0 bei Erfolg und einen von 0 verschiedenen
Fehlercode im Falle eines Fehlers
zurückzuliefern.5021155.2-CURRENT nach dem Ändern der Kernel
Struktur dev_t, in ein Zeiger auf die Struktur cdev *5021165.2-CURRENT nach dem Ändern der Kernelstruktur
udev_t in dev_t.5021175.2-CURRENT nachdem Unterstützung für
CLOCK_VIRTUAL und CLOCK_PROF zu clock_gettime(2) und
clock_getres(2) hinzugefügt wurde.5021185.2-CURRENT nachdem die Überprüfung des
Klonens von Netzwerk-Schnittstellen geändert
wurde.5021195.2-CURRENT nach dem Einfliessen von Revision
20040629 der Paket-Werkzeuge.5021205.2-CURRENT nachdem Bluetooth-Quelltext als nicht
i386-spezifisch markiert wurde.5021215.2-CURRENT nach der Einführung des KDB
Debugger Frameworks, der Umwandlung des DDB in ein Backend
und der Einführung des GDB-Backends.5021225.2-CURRENT nachdem VFS_ROOT geändert wurde,
eine Struktur thread als Argument zu aktzeptieren, wie
vflush. Die Struktur kinfo_proc enthält nun einen Zeiger
auf Benutzer Daten. Der Umstieg auf
xorg als standardmäßige X
Implementierung wurde auch zu dieser Zeit
durchgeführt.5021235.2-CURRENT nachdem die Art und Weise, wie rc.d-Skripte
von Ports und Altlasten gestartet werden, getrennt wurde.5021245.2-CURRENT nachdem die vorherige Änderung
rückgängig gemacht wurde.5021255.2-CURRENT nach dem Entfernen von
kmem_alloc_pageable() und dem Import von GCC 3.4.2.5021265.2-CURRENT nachdem die UMA Kernel API
geändert wurde, um Konstruktoren und
Initialisierungsmethoden zu erlauben
fehlzuschlagen.5021275.2-CURRENT nach der Änderung in der vfs_mount
Signatur sowie allgemeines Ersetzen von PRISON_ROOT durch
SUSER_ALLOWJAIL in der suser(9) API.5021285.3-BETA/RC vor der Änderung der pfil-API.5030005.3-RELEASE5030015.3-STABLE nach dem Erstellen des RELENG_5_3-Zweiges.5031005.3-STABLE nach dem Hinzufügen von
Fülloptionen im Stile der libc zu
&man.strftime.3;.5031015.3-STABLE nachdem OpenBSD's nc(1) von CURRENT
importiert wurde.5031025.4-PRERELEASE nach dem Einfliessen der Reparaturen
aus CURRENT, in
<src/include/stdbool.h> und
<src/sys/i386/include/_types.h>,
um die GCC-Kompatibilität des Intel C/C++-Compilers
zu benutzen.5031035.4-PRERELEASE nach dem Einfliessen der
Änderung aus CURRENT in ifi_epoch statt der lokalen
Zeit die Betriebszeit des Systems zu benutzen.5031045.4-PRERELEASE nach dem Einfliessen der Reparaturen
von EOVERFLOW in vswprintf(3) aus CURRENT.5031055.4-RELEASE.5040005.4-STABLE nach dem Erstellen des
RELENG_5_4-Zweiges.5041005.4-STABLE nach dem Vergrößern der
standardmäßigen Stackgröße für
Threads.5041015.4-STABLE nach dem Hinzufügen von sha256.5041025.4-STABLE nach dem Einfliessen von if_bridge aus
CURRENT.5041035.4-STABLE nach dem Einfliessen von bsdiff und
portsnap aus CURRENT.5041045.4-STABLE nach dem Einfliessen der Änderung
von ldconfig_local_dirs aus CURRENT.5041055.5-RELEASE.5050005.5-STABLE nach dem Erstellen des RELENG_5_5-Zweiges.5051006.0-CURRENT6000006.0-CURRENT nach der festen Aktivierung von
PFIL_HOOKS im Kernel.6000016.0-CURRENT nach der anfänglichen
Einführung von ifi_epoch zur Struktur if_data. Wurde
nach ein paar Tagen wieder rückgängig gemacht.
Benutzen Sie diesen Wert bitte nicht.6000026.0-CURRENT nach dem erneuten Hinzufügen des
Elements ifi_epoch zur Struktur if_data.6000036.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der Struktur
inpcb als Argument in der pfil API.6000046.0-CURRENT nach dem Hinzufügen des "-d
DESTDIR" Schalters zu newsyslog.6000056.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
Fülloptionen im Style der libc zu
&man.strftime.3;.6000066.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von 802.11
Framework Neuerungen.6000076.0-CURRENT Änderung an den VOP_*VOBJECT()
Funktionen und Einführung des MNTK_MPSAFE Schalters
für Dateisysteme, welche ohne Giant arbeiten.6000086.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von cpufreq
Framework und Treibern.6000096.0-CURRENT nachdem OpenBSD's nc(1) importiert
wurde.6000106.0-CURRENT nachdem der Anschein von
matherr() Unterstützung in SVID2
entfernt wurde.6000116.0-CURRENT nach dem Vergrößern der
standardmäßigen Stackgröße für
Threads.6000126.0-CURRENT nach dem Einfliessen der Reparaturen in
<src/include/stdbool.h> und
<src/sys/i386/include/_types.h>,
um die GCC-Kompatibilität des Intel C/C++-Compilers
zu benutzen.6000136.0-CURRENT nachdem die Überprüfungen auf
EOVERFLOW in vswprintf(3) korrigiert wurden.6000146.0-CURRENT nach dem Einfliessen der Änderung,
in ifi_epoch, statt der lokalen Zeit, die Betriebzeit des
Systems zu benutzen.6000156.0-CURRENT nachdem das Format von LC_CTYPE auf der
Festplatte verändert wurde.6000166.0-CURRENT nachdem das Format der NLS-Kataloge auf
der Festplatte verändert wurde.6000176.0-CURRENT nachdem das Format von LC_COLLATE auf
der Festplatte verändert wurde.600018Installation der acpica Include-Dateien in
/usr/include.600019Hinzufügen des MSG_NOSIGNAL Schalters zur
send(2) API.600020Hinzufügen von Feldern zu cdevsw600021gtar wurde aus dem Basissystem entfernt.600022Die Optionen LOCAL_CREDS, LOCAL_CONNWAIT für
Sockets wurde zu unix(4) hinzugefügt.600023&man.hwpmc.4; und zugehörige Werkzeuge wurden
zu 6.0-CURRENT hinzugefügt.600024Die Struktur icmphdr wurden zu 6.0-CURRENT
hinzugefügt.600025pf Aktualisierung auf 3.7.600026Kernel libalias und ng_nat wurden
eingeführt.600027POSIX ttyname_r(3) wurde über unistd.h und
libc zur Verfügung gestellt.6000286.0-CURRENT nachdem libpcap zu Version v0.9.1 alpha
096 aktualisiert wurde.6000296.0-CURRENT nach dem Import von NetBSDs
if_bridge(4).6000306.0-CURRENT nachdem die Struktur ifnet aus dem
Treiber softcs herausgelöst wurde.6000316.0-CURRENT nach dem Import von libpcap
v0.9.1.6000326.0-STABLE nachdem die Versionen aller gemeinsam
genutzten Bibliotheken, welche seit RELENG_5 nicht
geändert wurden, erhöht wurden.6000336.0-STABLE nachdem das Argument credential zu der
dev_clone-Ereignisbehandlung hinzugefügt wurde.
6.0-RELEASE.6000346.0-STABLE nach dem Erstellen des
6.0-RELEASE-Zweiges.6001006.0-STABLE nach dem Aufnehmen von Skripten aus den
local_startup-Verzeichnissen in &man.rcorder.8; des
Basissystems.6001016.0-STABLE nach dem Aktualisieren der ELF-Typen und
Konstanten.6001026.0-STABLE nach dem Einfliessen der pidfile(3)-API
aus CURRENT.6001036.0-STABLE nach dem Einfliessen der Änderung
von ldconfig_local_dirs aus CURRENT.6001046.0-STABLE nach der NLS-Katalogunterstützung
von csh(1).6001056.1-RELEASE6010006.1-STABLE nach 6.1-RELEASE.6011006.1-STABLE nach dem Import von csup.6011016.1-STABLE nach der iwi(4)-Aktualisierung.6011026.1-STABLE nach der Aktualisierung der
Namensauflösung zu BIND9 und Aufnahme der
ablaufinvarianten Versionen der netdb-Funktionen.6011036.1-STABLE nachdem Unterstützung für DSO
(dynamic shared objects - gemeinsam genutzte, dynamische
Objekte) in OpenSSL aktiviert wurde.6011046.1-STABLE nachdem 802.11 Reparaturen die API der
IEEE80211_IOC_STA_INFO ioctl geändert haben.
- 601104
+ 6011056.2-RELEASE6020006.2-STABLE nach 6.2-RELEASE.6021006.2-STABLE nach dem Hinzufügen der Wi-Spy
Eigenart.6021016.2-STABLE nachdem pci_find_extcap() hinzugefügt
wurde.6021026.2-STABLE nach dem Einpflegen der dlsym
Änderung aus CURRENT, ein angefordertes Symbol sowohl
in der spezifizierten dso, als auch in den impliziten
Abhängigkeiten nachzuschlagen.6021036.2-STABLE nach dem Einpflegen von ng_deflate(4)
und ng_pred1(4) netgraph Knoten und neuen Kompressions-
und -Verschlüsselungmodi für den ng_ppp(4)
Knoten aus CURRENT.6021046.2-STABLE nach dem Einpflegen der BSD lizensierten
Version von &man.gzip.1;, welche von NetBSD portiert wurde
aus CURRENT.6021056.2-STABLE nach dem Einpflegen der PCI MSI und
MSI-X Unterstützung aus CURRENT.6021066.2-STABLE nach dem Einpflegen von ncurses 5.6 und
Unterstützung für Multibyte-Zeichen aus
CURRENT.6021076.2-STABLE nach dem Einpflegen des 'SG'
Peripheriegerätes aus CURRENT in CAM, welches einen
Teil der SCSI SG passthrough Geräte API von Linux
enthält.6021086.2-STABLE nach dem Einpflegen von readline 5.2
Patchset 002 aus CURRENT.6021096.2-STABLE nach dem Einpflegen von
pmap_invalidate_cache(), pmap_change_attr(),
pmap_mapbios(), pmap_mapdev_attr(), und pmap_unmapbios()
für amd64 und i386 aus CURRENT.6021106.2-STABLE nach dem Einpflegen von BOP_BDFLUSH aus
CURRENT und dem daraus resultierendem Bruch mit dem
Dateisystemmodul KBI.6021116.2-STABLE nach dem Einpflegen von libutil(3) aus
CURRENT.602112
-
+
+ 6.2-STABLE, nach der Trennung in "wide und
+ single byte ctype". Neu kompilierte Binärdateien,
+ die ctype.h referenzieren, erfordern möglicherweise
+ ein neues Symbol, __mb_sb_limit, das auf älteren
+ Systemen nicht verfügbar ist.
+ 602113
+
+
+ 6.2-STABLE, nachdem die ctype
+ ABI-Aufwärtskompatibilität wiederhergestellt
+ wurde.
+ 602114
+ 7.0-CURRENT.7000007.0-CURRENT nachdem die Versionen aller gemeinsam
genutzten Bibliothken, welche seit RELENG_5 nicht
geändert wurden, erhöht wurden.7000017.0-CURRENT nachdem ein Berechtigungs-Argument zur
dev_clone-Ereignisroutine hinzugefügt wurde.7000027.0-CURRENT nachdem memmem(3) zur libc
hinzugefügt wurde.7000037.0-CURRENT nachdem die Argumente der
Kernelfunktion solisten(9) modifiziert wurden, um einen
Backlog-Parameter (Anzahl der maximalen wartenden
Verbindungen) zu akzeptieren.7000047.0-CURRENT nachdem IFP2ENADDR() geändert
wurde, einen Zeiger auf IF_LLADDR()
zurückzugeben.7000057.0-CURRENT nach dem Hinzufügen des
if_addr-Elements zur Struktur
ifnet und dem Entfernen von
IFP2ENADDR().7000067.0-CURRENT nach dem Aufnehmen von Skripten aus den
local_startup Verzeichnissen in &man.rcorder.8; des
Basissystems.7000077.0-CURRENT nach dem Entfernen der MNT_NODEV
mount-Option.7000087.0-CURRENT nach ELF-64 Typen Änderungen und
Symbol Versionierung.7000097.0-CURRENT nach Hinzufügen der hostb und
vgapci Treiber, Hinzufügen von pci_find_extcap() und
Änderung der AGP Treiber die Apertur nicht
länger abzubilden.7000107.0-CURRENT nachdem auf allen Plattformen
außer Alpha tv_sec in time_t umgewandelt
wurde.7000117.0-CURRENT nach Änderung von
ldconfig_local_dirs.7000127.0-CURRENT nach Änderung in
/etc/rc.d/abi um
/compat/linux/etc/ld.so.cache als
Symlink in ein schreibgeschütztes Dateisystem zu
unterstützen.7000137.0-CURRENT nach pts Import.7000147.0-CURRENT nach Einführung von Version 2 der
&man.hwpmc.4;'s ABI.7000157.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
&man.fcloseall.3; zur libc.7000167.0-CURRENT nach dem Entfernen von ip6fw.7000177.0-CURRENT nach dem Import von snd_emu10kx.7000187.0-CURRENT nach dem Import von OpenSSL
0.9.8b.7000197.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der
bus_dma_get_tag-Funktion7000207.0-CURRENT nach dem Import von libpcap 0.9.4 und
tcpdump 3.9.4.7000217.0-CURRENT nach der dlsym Änderung, ein
angefordertes Symbol sowohl in der spezifizierten dso, als
auch in den impliziten Abhängigkeiten
nachzuschlagen.7000227.0-CURRENT nach dem Hinzufügen neuer
Sound-IOCTLs.7000237.0-CURRENT nach dem Import von OpenSSL
0.9.8d.7000247.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der
libelf.7000257.0-CURRENT nach größeren
Änderungen an den Sound sysctls.7000267.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der
Wi-Spy-Eigenart.7000277.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
sctp-Aufrufen zur libc.7000287.0-CURRENT nach dem Ersetzen von GNU &man.gzip.1;
durch eine von NetBSD portierte Version, die unter
BSD-Lizenz steht.7000297.0-CURRENT nach dem Entfernen der IPIP
Tunnelkapselung (VIFF_TUNNEL) aus dem IPv4
Multicast-Forwarding-Quelltext.7000307.0-CURRENT nach den Modifizierungen an
bus_setup_intr() (newbus).7000317.0-CURRENT nach der Aufnahme der Firmware für
ipw(4) und iwi(4).7000327.0-CURRENT nach Unterstützung für
Multibyte-Zeichen.7000337.0-CURRENT nach Änderungen, wie insmntque(),
getnewvnode() und vfs_hash_insert() arbeiten.7000347.0-CURRENT nach Hinzufügen eines
Benachrichtigungsmechanismus für CPU
Frequenzänderungen.7000357.0-CURRENT nach dem Import des ZFS
Dateisystemes.7000367.0-CURRENT nach dem Einpflegen des 'SG'
Peripheriegerätes in CAM, welches einen Teil der SCSI
SG passthrough Geräte API von Linux
enthält.7000377.0-CURRENT nachdem &man.getenv.3;, &man.putenv.3;,
&man.setenv.3; und &man.unsetenv.3; geändert wurden,
um POSIX konform zu sein.7000387.0-CURRENT nachdem die Änderungen von 700038
rückgängig gemacht wurden.7000397.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
&man.flopen.3; zur libutil.7000407.0-CURRENT nachdem Symbol Versionierung aktiviert
und die standardmäßige Thread-Bibliothek zu
libthr geändert wurde.7000417.0-CURRENT nach dem Import von GCC 4.2.0.7000427.0-CURRENT nachdem die Versionen aller
Shared-Libraries, welche seit RELENG_6 nicht geändert
wurden, erhöht worden sind.7000437.0-CURRENT nachdem das Argument für
vn_open()/VOP_OPEN() vom Dateideskriptorindex zur Struktur
file * geädert wurde.7000447.0-CURRENT nachdem &man.pam.nologin.8;
geädert wurde, eine Kontoverwaltungs-Funktion statt
einer Authentifizierungsfunktion für das
PAM-Framework zur Verfügung zu stellen.7000457.0-CURRENT nach aktualisierter 802.11 wireless
Unterstützung.7000467.0-CURRENT, nachdem
TCP-LRO-Schnittstellen-Ressourcen hinzugefügt
wurden.7000477.0-CURRENT, nachdem die RFC 3678
API-Unterstützung zum IPv4-Stack hinzugefügt
wurde. Veraltetes RFC 1724-Verhalten
des IP_MULTICAST_IF ioctl wurde entfernt;
0.0.0.0/8 darf nicht länger als Schnittstellen-Index
benutzt werden. Stattdessen sollte die Struktur ipmreqn
verwendet werden.7000487.0-CURRENT, nachdem pf von OpenBSD 4.1
importiert wurde7000497.0-CURRENT, nachdem die IPv6-Unterstützung
um FAST_IPSEC erweitert, KAME IPSEC entfernt und
FAST_IPSEC in IPSEC umbenannt wurde.(nicht geändert)7.0-CURRENT, nachdem Aufrufe von
setenv/putenv/usw. von der traditionellen
BSD-Art und Weise nach POSIX konvertiert
wurden.7000507.0-CURRENT, nachdem neue Systemaufrufe
(mmap/lseek/usw.) implementiert wurden.7000517.0-CURRENT, nachdem die I4B-Header nach
include/i4b verschoben wurden.7000527.0-CURRENT, nachdem die Unterstützung
für PCI Domänen hinzugefügt
wurde.700053
+
+ 7.0-STABLE, nach der Trennung in "wide und
+ single byte ctype".
+ 700054
+
+
+ 7.0-STABLE, nachdem die
+ ABI-Abwärtskompatibilität für die
+ FreeBSD 4/5/6-Versionen der PCIOCGETCONF-, PCIOCREAD-
+ sowie PCIOCWRITE IOCTLs hinzugefügt wurde. Damit
+ verbunden war, dass die ABI der PCIOCGETCONF IOCTL
+ erneut deaktiviert werden musste.
+ 700055
+ 8.0-CURRENT. Nach der Trennung in "wide und
single byte ctype".8000008.0-CURRENT, nachdem libpcap 0.9.8 und
tcpdump 3.9.8 importiert wurden.800001
+
+ 8.0-CURRENT, nachdem kthread_create() und
+ Konsorten in kproc_create() usw. umbenannt
+ wurden.
+ 800002
+
+
+ 8.0-CURRENT, nachdem die
+ ABI-Abwärtskompatibilität für die
+ FreeBSD 4/5/6-Versionen der PCIOCGETCONF-, PCIOCREAD-
+ sowie PCIOCWRITE IOCTLs hinzugefügt wurde. Damit
+ verbunden war, dass die ABI der PCIOCGETCONF IOCTL
+ erneut deaktiviert werden musste.
+ 800003
+
Beachten Sie, dass 2.2-STABLE sich nach dem
2.2.5-RELEASE manchmal als 2.2.5-STABLE
identifiziert. Das Muster war früher das Jahr gefolgt
von dem Monat, aber wir haben uns entschieden, ab 2.2. einen
geradlinigeren Ansatz mit major/minor-Nummern zu benutzen.
Dies liegt daran, dass gleichzeitiges Entwickeln an mehreren
Zweigen es unmöglich macht, die Versionen nur mit Hilfe
des Datums des Releases zu unterteilen. Wenn Sie jetzt einen
Port erstellen brauchen Sie sich nicht um alte -CURRENTs zu
kümmern; diese sind hier nur als Referenz
augeführt.Etwas hinter die
bsd.port.mk-Anweisung schreibenSchreiben Sie bitte nichts hinter die .include
<bsd.port.mk>-Zeile. Normalerweise kann dies
vermieden werden, indem Sie die Datei
bsd.port.pre.mk irgendwo in der Mitte
Ihres Makefiles und
bsd.port.post.mk am Ende
einfügen.Sie dürfen entweder nur das
bsd.port.pre.mk/bsd.port.post.mk-Paar
oder bsd.port.mk alleine
hinzufügen; vermischen Sie diese Verwendungen
nicht!bsd.port.pre.mk definiert nur
einige Variablen, welche in Tests im
Makefile benutzt werden können,
bsd.port.post.mk definiert den
Rest.Hier sind einige wichtige Variablen, welche in
bsd.port.pre.mk definiert sind (dies ist
keine vollständige Liste, lesen Sie bitte
bsd.port.mk für eine
vollständige Auflistung).VariableBeschreibungARCHDie Architektur, wie von uname
-m zurückgegeben (z.B.
i386)OPSYSDer Typ des Betriebsystems, wie von uname
-s zurückgegeben (z.B.
FreeBSD)OSRELDie Release Version des Betriebssystems (z.B.,
2.1.5 oder
2.2.7)OSVERSIONDie numerische Version des Betriebssystems;
gleichbedeutend mit __FreeBSD_version.PORTOBJFORMATDas Objektformat des Systems
(elf oder aout;
beachten Sie, dass für moderne
Versionen von FreeBSD aout veraltet
ist).LOCALBASEDie Basis des local
Verzeichnisbaumes (z.B.
/usr/local/)X11BASEDie Basis des X11 Verzeichnisbaumes
(z.B., /usr/X11R6)PREFIXWo der Port sich selbst installiert (siehe Mehr Informationen über
PREFIX).Falls Sie die Variablen USE_IMAKE,
USE_X_PREFIX, oder
MASTERDIR definieren müssen, sollten
Sie dies vor dem Einfügen von
bsd.port.pre.mk machen.Hier sind ein paar Beispiele von Dingen, die Sie hinter
die Anweisung bsd.port.pre.mk schreiben
können:# lang/perl5 muss nicht kompliliert werden, falls perl5 schon auf dem System ist
.if ${OSVERSION} > 300003
BROKEN= perl ist im System
.endif
# nur eine Versionsnummer für die ELF Version der shlib
.if ${PORTOBJFORMAT} == "elf"
TCL_LIB_FILE= ${TCL_LIB}.${SHLIB_MAJOR}
.else
TCL_LIB_FILE= ${TCL_LIB}.${SHLIB_MAJOR}.${SHLIB_MINOR}
.endif
# die Software erstellt schon eine Verknüpfung fü ELF, aber nicht fü a.out
post-install:
.if ${PORTOBJFORMAT} == "aout"
${LN} -sf liblinpack.so.1.0 ${PREFIX}/lib/liblinpack.so
.endifSie haben sich daran erinnert Tabulator statt
Leerzeichen nach BROKEN= und
TCL_LIB_FILE= zu benutzen, oder?
:-).Benutzen Sie die exec-Anweisung in
Wrapper-SkriptenFalls der Port ein Shellskript installiert, dessen Zweck
es ist ein anderes Programm zu starten, und falls das Starten
des Programmes die letzte Aktion des Skripts ist, sollten Sie
sicherstellen, dass Sie die Funktion exec
dafür benutzen; zum Beispiel:#!/bin/sh
exec %%LOCALBASE%%/bin/java -jar %%DATADIR%%/foo.jar "$@"Die Funktion exec ersetzt den
Shell-Prozess mit dem angegebenen Programm. Falls
exec ausgelassen wird, verbleibt der
Shell-Prozess im Speicher während das Programm
ausgefährt wird und verbraucht unnötig
Systemressourcen.UIDs und GIDsDie aktuellen Listen von reservierten UIDs und GIDs sind
in ports/UIDs und
ports/GIDs zu finden.Falls Ihr Port einen bestimmten Benutzer auf dem zu
installierendem System benötigt, lassen Sie das
pkg-install-Skript den Aufruf von
pw machen, um ihn automatisch anzulegen.
Schauen Sie sich für ein Beispiel net/cvsup-mirror an. Beachten Sie
bitte, dass wir von diesem Vorgehen stark abraten! Bitte
registrieren Sie Benutzer/Gruppen wie unten
beschrieben.Falls Ihr Port die gleichen Benutzer/Gruppen IDs
benutzen muss, egal ob als Binär-Paket installiert oder
als Port kompiliert, müssen Sie eine nicht benutzte UID
zwischen 50 und 999 benutzen und entweder in
ports/UIDs (für Benutzer) oder in
ports/GIDs (für Gruppen)
registrieren. Für ein Beispiel schauen Sie sich bitte
japanese/Wnn6 an.Stellen Sie sicher, dass Sie keine UIDs verwenden,
welche schon vom System oder von einem anderen Port gebraucht
werden.Bitte fügen Sie einen Patch für diese beiden
Datei hinzu, falls für Ihren Port ein neuer Benutzer oder
Gruppe angelegt werden muss.Aufgaben vernünftig lösenDas Makefile sollte die
nötigen Schritte einfach und vernünftig
durchführen. Wenn Sie ein einige Zeilen einsparen oder
die Lesbarkeit verbessern können, dann machen Sie dies
bitte. Beispiele sind: Ein make-Konstrukt
.if anstatt eines Shellkonstrukt
if zu verwenden, anstatt
do-extract neu zu definieren, dies
mit EXTRACT* machen, oder
GNU_CONFIGURE anstelle von
CONFIGURE_ARGS += --prefix=${PREFIX}
zu verwenden.Falls Sie sich in einer Situation wiederfinden, in der
Sie viel Code neu schreiben müssen, um etwas zu testen,
sollten Sie zuerst bsd.port.mk erneut
konsultieren und nachprüfen ob es nicht bereits eine
Lösung für Ihr Problem enthält. Es ist zwar
schwer zu lesen, beinhaltet jedoch eine Menge kurzer
Lösungen für viele scheinbar schwierige
Probleme.Berücksichtigen Sie sowohl CC als
auch CXXDer Port sollte sowohl die CC- wie
auch die CXX-Variable berücksichtigen.
Damit ist gemeint, dass der Port diese Variablen nicht ohne
Rücksicht auf eventuell schon gesetzte Werte einfach
überschreiben sollte; stattdessen sollten neue Werte an
schon existierende angehängt werden. Dadurch können
Build-Optionen, die alle Ports betreffen, global definiert
werden.Falls der Port diese Variablen nicht
berücksichtigt, sollte NO_PACKAGE=ignores either
cc or cxx ins Makefile
eingefügt werden.Im Folgenden wird ein Beispiel eines
Makefiles gezeigt, welches die beiden
Variablen CC und CXX
berücksichtigt. Beachten Sie das
?=:CC?= gccCXX?= g++Nachfolgend ein Beispiel, welches weder
CC noch CXX
berücksichtigt:CC= gccCXX= g++Die Variablen CC und
CXX können auf FreeBSD-Systemen in
/etc/make.conf definiert werden. Im
ersten Beispiel wird ein Wert nur dann gesetzt, falls dieser
vorher noch nicht gesetzt war, um so systemweite Definitionen
zu berücksichtigen. Im zweiten Beispiel werden die
Variablen ohne Rücksicht überschrieben.Berücksichtigen Sie
CFLAGSDer Port sollte die Variable CFLAGS
berücksichtigen. Damit ist gemeint, dass der Port den
Wert dieser Variablen nicht absolut setzen und damit
existierende Werte überschreiben sollte; stattdessen
sollte er weitere Werte der Variablen durch Anhängen
hinzufügen. Dadurch können Build-Optionen, die alle
Ports betreffen, global definiert werden.Falls der Port diese Variablen nicht
berücksichtigt, sollte NO_PACKAGE=ignores
cflags ins Makefile
eingefügt werden.Im Folgenden wird ein Beispiel eines
Makefiles gezeigt, welches die Variable
CFLAGS berücksichtigt. Beachten Sie
das +=:CFLAGS+= -Wall -WerrorNachfolgend finden Sie ein Beispiel, welches die
CFLAGS-Variable nicht
berücksichtigt:CFLAGS= -Wall -WerrorDie Variable CFLAGS wird auf
FreeBSD-Systemen in /etc/make.conf
definiert. Im ersten Beispiel werden weitere Flags an die
Variable CFLAGS angehängt und somit
der bestehende Wert nicht gelöscht. Im zweiten Beispiel
wird die Variable ohne Rücksicht
überschrieben.Sie sollten Optimierungsflags aus
Makefiles Dritter entfernen. Die
CFLAGS des Systems beinhalten systemweite
Optimierungsflags. Ein Beispiel eines unveränderten
Makefiles:CFLAGS= -O3 -funroll-loops -DHAVE_SOUNDWerden nun systemweite Optimierungsflags verwendet so
würde das Makefile in etwa
folgendermaßen aussehen:CFLAGS+= -DHAVE_SOUNDThreading-BibliothekenDie Threading-Bibliothek muss mit Hilfe eines speziellen
Linker-Flags -pthread in die
Binärdateien unter &os; gebunden werden. Falls ein Port
auf ein direktes Verlinken gegen -lpthread
oder -lc_r besteht, passen Sie den Port
bitte so an, dass er die durch das Port-Framework
bereitgestellte Variable PTHREAD_LIBS
verwendet. Diese Variable hat üblicherweise den Wert
-pthread, kann aber auf einigen
Architekturen und &os;-Versionen abweichende Werte haben und
daher sollte nie -pthread direkt in Patches
geschrieben werden, sondern immer
PTHREAD_LIBS.Falls durch das Setzen von
PTHREAD_LIBS der Bau des Ports mit der
Fehlermeldung unrecognized option
'-pthread' abbricht, kann die Verwendung des
gcc als Linker durch setzen von
CONFIGURE_ENV auf
LD=${CC} helfen. Die Option
-pthread wird nicht direkt von
ld unterstützt.RückmeldungenBrauchbare Änderungen/Patches sollten an den
ursprünglichen Autor/Maintainer der Software geschickt
werden, damit diese in der nächsten Version der Software
mit aufgenommen werden können. Dadurch wird Ihre Aufgabe
für die nächste Version der Software deutlich
einfacher.README.htmlNehmen Sie bitte keine README.html
in den Port auf. Diese Datei ist kein Bestandteil der
CVS-Sammlung sondern wird durch make readme
erzeugt.Einen Port durch BROKEN,
FORBIDDEN oder IGNORE als
nicht installierbar markierenIn manchen Fällen sollten Benutzer davon abgehalten
werden einen Port zu installieren. Um einem Benutzer
mitzuteilen, dass ein Port nicht installiert werden sollte,
gibt es mehrere Variablen für make,
die im Makefile des Ports genutzt werden
können. Der Wert der folgenden
make-Variablen wird dem Benutzer als Grund
für die Ablehnung der Installation des Ports
zurückgegeben. Bitte benutzen Sie die richtige
make-Variable, denn jede enthält eine
völlig andere Bedeutung für den Benutzer und das
automatische System, das von dem Makefile
abhängt, wie der
Ports-Build-Custer, FreshPorts und portsmon.VariablenBROKEN ist reserviert für
Ports, welche momentan nicht korrekt kompiliert,
installiert oder deinstalliert werden. Es sollte
für Ports benutzt werden, von denen man annimmt,
dass dies ein temporäres Problem ist.Falls angegeben, wird der Build-Cluster dennoch
versuchen den Port zu bauen, um zu sehen, ob das
zugrunde liegende Problem behoben wurde (das ist jedoch
im Allgemeinen nicht der Fall).Benutzen Sie BROKEN zum
Beispiel, wenn ein Port:nicht kompiliertbeim Konfiguration- oder Installation-Prozess
scheitertDateien außerhalb von
${LOCALBASE} und
${X11BASE} installiertbeim Deinstallieren nicht alle seine Dateien
sauber entfernt (jedoch kann es akzeptable und
wünschenswert sein, Dateien, die vom Nutzer
verändert wurden, nicht zu entfernen)FORBIDDEN wird für Ports
verwendet, die Sicherheitslücken enthalten oder die
ernste Sicherheitsbedenken für das FreeBSD-System
aufwerfen, wenn sie installiert sind (z.B. ein als
unsicher bekanntes Programm, oder ein Programm, das
einen Dienst zur Verfügung stellt, der leicht
kompromittiert werden kann). Ports sollten als
FORBIDDEN gekennzeichnet werden,
sobald ein Programm eine Schwachstelle hat und kein
Update veröffentlicht wurde. Idealerweise sollten
Ports so bald wie möglich aktualisiert werden wenn
eine Sicherheitslücke entdeckt wurde, um die Zahl
verwundbarer FreeBSD-Hosts zu verringern (wir
schätzen es für unsere Sicherheit bekannt zu
sein), obwohl es manchmal einen beachtlichen Zeitabstand
zwischen der Bekanntmachung einer Schwachstelle und dem
entsprechenden Update gibt. Bitte kennzeichnen Sie einen
Port nicht aus irgendeinem Grund außer Sicherheit
als FORBIDDEN.IGNORE ist für Ports
reserviert, die aus anderen Gründen nicht gebaut
werden sollten. Es sollte für Ports verwendet
werden, in denen ein strukturelles Problem vermutet
wird. Der Build-Cluster wird unter keinen Umständen
Ports, die mit IGNORE markiert sind,
erstellen. Verwenden Sie IGNORE zum
Beispiel, wenn ein Port:kompiliert, aber nicht richtig läuftnicht auf der installierten Version von &os;
läuft&os; Kernelquelltext zum Bauen benötigt,
aber der Benutzer diese nicht installiert hatein Distfile benötigt, welches aufgrund
von Lizenzbeschränkungen nicht automatisch
abgerufen werden kannnicht korrekt mit einem momentan installiertem
Port arbeitet (der Port hängt zum Beispiel von
www/apache21 ab,
aber www/apache13 ist
installiert)Wenn ein Port mit einem momentan installiertem
Port kollidiert (zum Beispiel, wenn beide eine Datei
an die selbe Stelle installieren, diese aber eine
andere Funktion hat), benutzen Sie stattdessen
CONFLICTS.
CONFLICTS setzt
IGNORE dann
selbstständig.Um einen Port nur auf bestimmte
Systemarchitekturen mit IGNORE zu
markieren, gibt es zwei Variablen, die automatisch
IGNORE für Sie setzen:
ONLY_FOR_ARCHS und
NOT_FOR_ARCHS. Beispiele:ONLY_FOR_ARCHS= i386 amd64NOT_FOR_ARCHS= alpha ia64 sparc64Eine eigene IGNORE-Ausgabe kann
mit ONLY_FOR_ARCHS_REASON und
NOT_FOR_ARCHS_REASON festgelegt
werden. Für eine bestimmte Architektur sind
Angaben durch
ONLY_FOR_ARCHS_REASON_ARCH
und
NOT_FOR_ARCHS_REASON_ARCH
möglich.Wenn ein Port i386-Binärdateien
herunterlädt und installiert, sollte
IA32_BINARY_PORT gesetzt werden. Wenn
die Variable gesetzt ist, wird überprüft, ob
das Verzeichnis /usr/lib32 für
IA32-Versionen der Bibliotheken vorhanden ist, und ob
der Kernel mit IA32-Kompatibilität gebaut wurde.
Wenn eine dieser zwei Voraussetzungen nicht erfüllt
ist, wird IGNORE automatisch
gesetzt.Anmerkungen zur ImplementierungZeichenketten sollten nicht in Anführungszeichen
gesetzt werden. Auch die Wortwahl der Zeichenketten sollte
die Art und Weise beachten, wie die Informationen dem Nutzer
angezeigt werden. Beispiele:BROKEN= this port is unsupported on FreeBSD 5.xIGNORE= is unsupported on FreeBSD 5.xresultieren in den folgenden Ausgaben von
make describe:===> foobar-0.1 is marked as broken: this port is unsupported on FreeBSD 5.x.===> foobar-0.1 is unsupported on FreeBSD 5.x.Kennzeichnen eines Ports zur Entfernung durch
DEPRECATED oder
EXPIRATION_DATEDenken Sie bitte daran, dass BROKEN
und FORBIDDEN nur als temporärer
Ausweg verwendet werden sollten, wenn ein Port nicht
funktioniert. Dauerhaft defekte Ports sollten komplett aus der
Ports-Sammlung entfernt werden.Wenn es sinnvoll ist, können Benutzer vor der
anstehenden Entfernung eines Ports mit
DEPRECATED und
EXPIRATION_DATE gewarnt werden. Ersteres
ist einfach eine Zeichenkette, die angibt, warum der Port
entfernt werden soll. Letzteres ist eine Zeichenkette im ISO
8601-Format (JJJJ-MM-TT). Beides wird dem Benutzer
gezeigt.Es ist möglich DEPRECATED ohne
EXPIRATION_DATE zu setzen (zum Beispiel, um
eine neuere Version des Ports zu empfehlen), aber das
Gegenteil ist sinnlos.Es gibt keine Vorschrift wie lange die Vorwarnzeit sein
muss. Gegenwärtig ist es üblich einen Monat für
sicherheitsrelevante Probleme und zwei Monate für
Build-Probleme anzusetzen. Dies gibt allen interessierten
Committern ein wenig Zeit die Probleme zu beheben.Vermeiden Sie den Gebrauch des
.error-KonstruktesDer korrekte Weg eines Makefile
anzuzeigen, dass der Port aufgrund eines externen Grundes
nicht installiert werden kann (zum Beispiel, weil der Benutzer
eine ungültige Kombination von Build-Optionen angegeben
hat), ist IGNORE auf einen nicht leeren
Wert zu setzen. Dieser wird dann formatiert und dem Benutzer
von make install ausgegeben.Es ist ein verbreiteter Fehler .error
für diesem Zweck zu verwenden. Das Problem dabei ist,
dass viele automatisierte Werkzeuge, die mit dem Ports-Baum
arbeiten, in dieser Situation fehlschlagen. Am Häufigsten
tritt das Problem beim Versuch
/usr/ports/INDEX zu bauen auf (siehe
). Jedoch schlagen auch
trivialere Befehle wie make -V maintainer
in diesem Fall fehl. Dies ist nicht akzeptabel!Wie vermeidet man die Verwendung von
.errorNehmen Sie an, dass die Zeile
USE_POINTYHAT=yes in
make.conf enthalten ist. Der erste der
folgenden zwei Makefile-Schnipsel
lässt make index fehlschlagen,
während der zweite dies nicht tut..if USE_POINTYHAT
.error "POINTYHAT is not supported"
.endif.if USE_POINTYHAT
IGNORE=POINTYHAT is not supported
.endifVerwendung von sysctlVom Gebrauch von sysctl wird, außer in Targets,
abgeraten. Das liegt daran, dass die Auswertung aller
makevars, wie sie während
make index verwendet werden, dann den
Befehl ausführen muss, welches den Prozess weiter
verlangsamt.Die Verwendung von &man.sysctl.8; sollte immer durch die
Variable SYSCTL erfolgen, da diese den
vollständigen Pfad enthält und überschrieben
werden kann, so dies als notwendig erachtet wird.Erneutes Ausliefern von DistfilesManchmal ändern die Autoren der Software den Inhalt
veröffentlichter Distfiles, ohne den Dateinamen zu
ändern. Sie müssen überprüfen, ob die
Änderungen offizell sind und vom Autor durchgeführt
wurden. Es ist in der Vergangenheit vorgekommen, dass
Distfiles still und heimlich auf dem Download-Server
geändert wurden, um Schaden zu verursachen oder die
Sicherheit der Nutzer zu kompromittieren.Verschieben Sie das alte Distfile und laden Sie das neue
herunter. Entpacken Sie es und vergleichen Sie den Inhalt
mittels &man.diff.1;. Wenn Sie nichts Verdächtiges sehen
können Sie distinfo aktualisieren.
Stellen Sie sicher, dass die Änderungen in Ihrem PR oder
Commit-Protokoll zusammengefasst sind, um zu
Gewährleisten, dass nichts Negatives passiert ist.Sie können auch mit den Autoren der Software in
Verbindung treten und sich die Änderungen bestätigen
lassen.Notwendige Abhilfen (Workarounds)Manchmal ist es nötig Fehler in Programmen, die mit
älteren Versionen von &os; ausgeliefert werden, zu
umgehen.Einige Versionen von &man.make.1; waren zumindest
auf &os; 4.8 und 5.0 in Bezug auf die Behandlung von
Vergleichen mit OSVERSION defekt. Dies
führte häufig zu Fehlern während
make describe (und damit auch
während des make index für
alle Ports). Abhilfe schafft hier, den bedingten Vergleich
in Leerzeichen einzuschließen, z.B.:
if ( ${OSVERSION} > 500023
) Beachten Sie, dass eine
Test-Installation eines Ports auf 4.9 oder 5.2 dieses
Problem nicht aufspürt.VerschiedenesDie Dateien pkg-descr und
pkg-plist sollten beide doppelt
kontrolliert werden. Wenn Sie einen Port nachprüfen und
glauben, dass man es besser machen kann, dann verbessern Sie
ihn bitte.Bitte kopieren Sie nicht noch mehr Exemplare der
GNU General Public License in unser System.Bitte überprüfen Sie alle gesetzlichen Punkte
gründlich! Lassen Sie uns bitte keine illegale Software
verbreiten!Beispiel eines MakefileHier ein Beispiel für ein
Makefile, welches als Vorlage für
einen neuen Port dienen kann. Alle zusätzlichen Kommentare
in eckigen Klammern müssen entfernt werden!Es wird empfohlen, die hier gezeigte Formatierung zu
übernehmen (Reihenfolge der Variablen, Leerzeichen zwischen
einzelnen Abschnitten, usw.). Dadurch werden die wichtigen
Informationen sofort ersichtlich. Zur Überprüfung
Ihres Makefiles sollten Sie portlint verwenden.[the header...just to make it easier for us to identify the ports.]
# New ports collection makefile for: xdvi
[the "version required" line is only needed when the PORTVERSION
variable is not specific enough to describe the port.]
# Date created: 26 May 1995
[this is the person who did the original port to FreeBSD, in particular, the
person who wrote the first version of this Makefile. Remember, this should
not be changed when upgrading the port later.]
# Whom: Satoshi Asami <asami@FreeBSD.org>
#
# $FreeBSD$
[ ^^^^^^^^^ This will be automatically replaced with RCS ID string by CVS
when it is committed to our repository. If upgrading a port, do not alter
this line back to "$FreeBSD$". CVS deals with it automatically.]
#
[section to describe the port itself and the master site - PORTNAME
and PORTVERSION are always first, followed by CATEGORIES,
and then MASTER_SITES, which can be followed by MASTER_SITE_SUBDIR.
PKGNAMEPREFIX and PKGNAMESUFFIX, if needed, will be after that.
Then comes DISTNAME, EXTRACT_SUFX and/or DISTFILES, and then
EXTRACT_ONLY, as necessary.]
PORTNAME= xdvi
PORTVERSION= 18.2
CATEGORIES= print
[do not forget the trailing slash ("/")!
if you are not using MASTER_SITE_* macros]
MASTER_SITES= ${MASTER_SITE_XCONTRIB}
MASTER_SITE_SUBDIR= applications
PKGNAMEPREFIX= ja-
DISTNAME= xdvi-pl18
[set this if the source is not in the standard ".tar.gz" form]
EXTRACT_SUFX= .tar.Z
[section for distributed patches -- can be empty]
PATCH_SITES= ftp://ftp.sra.co.jp/pub/X11/japanese/
PATCHFILES= xdvi-18.patch1.gz xdvi-18.patch2.gz
[maintainer; *mandatory*! This is the person who is volunteering to
handle port updates, build breakages, and to whom a users can direct
questions and bug reports. To keep the quality of the Ports Collection
as high as possible, we no longer accept new ports that are assigned to
"ports@FreeBSD.org".]
MAINTAINER= asami@FreeBSD.org
COMMENT= A DVI Previewer for the X Window System
[dependencies -- can be empty]
RUN_DEPENDS= gs:${PORTSDIR}/print/ghostscript
LIB_DEPENDS= Xpm.5:${PORTSDIR}/graphics/xpm
[this section is for other standard bsd.port.mk variables that do not
belong to any of the above]
[If it asks questions during configure, build, install...]
IS_INTERACTIVE= yes
[If it extracts to a directory other than ${DISTNAME}...]
WRKSRC= ${WRKDIR}/xdvi-new
[If the distributed patches were not made relative to ${WRKSRC}, you
may need to tweak this]
PATCH_DIST_STRIP= -p1
[If it requires a "configure" script generated by GNU autoconf to be run]
GNU_CONFIGURE= yes
[If it requires GNU make, not /usr/bin/make, to build...]
USE_GMAKE= yes
[If it is an X application and requires "xmkmf -a" to be run...]
USE_IMAKE= yes
[et cetera.]
[non-standard variables to be used in the rules below]
MY_FAVORITE_RESPONSE= "yeah, right"
[then the special rules, in the order they are called]
pre-fetch:
i go fetch something, yeah
post-patch:
i need to do something after patch, great
pre-install:
and then some more stuff before installing, wow
[and then the epilogue]
.include <bsd.port.mk>Auf dem Laufenden bleibenDie &os; Ports-Sammlung verändert sich ständig.
Hier finden Sie einige Informationen, wie Sie auf dem Laufenden
bleiben.
FreshPortsEiner der einfachsten Wege, um sich über
Aktualisierungen, die bereits durchgeführt wurden, zu
informieren, ist sich bei FreshPorts
anzumelden. Sie können dort beliebige Ports
auswählen, die Sie beobachten möchten. Maintainern
wird ausdrücklich empfohlen sich anzumelden, da Sie nicht
nur über Ihre eigenen Änderungen informiert werden,
sondern auch über die aller anderen Committer (Diese sind
oft nötig, um über Änderungen des zugrunde
liegenden Frameworks informiert zu bleiben. Obwohl es
höflich wäre, vorher über solche
Änderungen benachrichtigt zu werden, wird es manchmal
vergessen oder ist einfach nicht möglich. Außerdem
sind die Änderungen manchmal nur sehr klein. Wir erwarten
von jedem in solchen Fällen nach bestem Gewissen zu
urteilen).Wenn Sie Fresh-Ports benutzen möchten,
benötigen Sie nur einen Account. Falls Sie sich mit einer
@FreeBSD.org E-Mailadresse registriert
haben, werden Sie den Anmeldelink am rechten Rand der Seite
finden. Diejenigen, die bereits einen FeshPorts-Account
haben, aber nicht Ihre @FreeBSD.org
E-Mailadresse benutzen, können einfach Ihre E-Mailadresse
auf @FreeBSD.org ändern, sich
anmelden, und dann die Änderung rückgängig
machen.FreshPorts bietet auch eine
Überprüfungsfunktion, die automatisch alle Committs
zum &os; Ports-Baum testet. Wenn Sie sich für diesen
Dienst anmelden, werden Sie über alle Fehler, die bei der
Überprüfung Ihres Committs auftreten,
informiert.Die Webschnittstelle zum Quelltext-RepositoryEs ist möglich die Dateien des Quellen-Repositories
mit Hilfe einer Webschnittstelle durchzusehen.
Änderungen, die das gesamte Ports-System betreffen,
werden jetzt in der Datei CHANGES
dokumentiert. Solche, die nur bestimmte Ports betreffen, in
der Datei UPDATING.
Aber die maßgebliche Antwort auf alle Fragen liegt
zweifellos darin, den Quelltext von bsd.port.mk
und dazugehörige Dateien zu lesen.Die &os; Ports-MailinglisteWenn Sie Maintainer sind, sollten Sie in Erwägung
ziehen die &a.ports;-Mailingliste zu verfolgen. Wichtige
Änderungen an der grundlegenden Funktionsweise von Ports
werden dort angekündigt und dann in
CHANGES committet.Der Cluster zum Bauen von &os;-Ports auf pointyhat.FreeBSD.orgEine der weniger bekannten Stärken von &os; ist es,
dass ein ganzer Cluster von Maschinen nur dafür
reserviert ist, andauernd die Ports-Sammlung zu bauen, und
zwar für jedes große &os; Release und jede
Tier-1-Architektur. Die Ergebnisse können Sie unter
package building
logs and errors finden.Alle Ports ausser denjenigen, die als
IGNORE markiert sind, werden gebaut. Ports,
die als BROKEN markiert sind, werden
dennoch ausprobiert, um zu sehen, ob das zugrunde liegende
Problem gelöst wurde (Dies wird erreicht, indem
TRYBROKEN an das
Makefile des Ports übergeben
wird).Die &os; Port-Distfile-PrüfungDer Build-Cluster ist dazu bestimmt, das neueste Release
jedes Ports aus bereits heruntergeladenden Distfiles zu bauen.
Da sich das Internet aber ständig verändert,
können Distfiles schnell verloren gehen. Die FreeBSD
Ports Distfiles Prüfung versucht jeden
Download-Standort für jeden Port anzufragen, um
herauszufinden, ob jedes Distfile noch verfügbar ist.
Maintainer werden gebeten diesen Bericht regelmäßig
durchzusehen, nicht nur, um den Build-Prozess für die
Nutzer zu beschleunigen, sondern auch um zu vermeiden, dass
auf den Maschinen, die freiwillig zur Verfügung gestellt
werden, um all diese Dateien anzubieten, Ressourcen
verschwendet werden.Das &os; Ports-Monitoring-SystemEine weitere praktische Ressource ist das FreeBSD
Ports-Monitoring-System (auch bekannt als
portsmon). Dieses System besteht aus einer
Datenbank, die Informationen von mehreren Quellen bezieht und
es erlaubt diese über ein Webinterface abzufragen.
Momentan werden die Ports-Problemberichte (PRs), die
Fehlerprotokolle des Build-Clusters und die einzelnen Dateien
der Ports-Sammlung verwendet. In Zukunft soll das auf die
Distfile-Prüfung und weitere Informationsquellen
ausgedehnt werden.Als Ausgangspunkt können Sie alle Informationen
eines Ports mit Hilfe der Übersicht
eines Ports betrachten.Zum Zeitpunkt des Schreibens ist dies die einzige
Quelle, die GNATS PR-Einträge auf Portnamen abbildet
(PR-Einreicher geben den Portnamen nicht immer in der
Zusammenfassung an, obwohl wir uns das wünschen
würden). Also ist portsmon ein guter
Anlaufpunkt, wenn Sie herausfinden wollen, ob zu einem
existierenden Port PRs oder Buildfehler eingetragen sind. Oder
um herauszufinden, ob ein neuer Port, den Sie erstellen
wollen, bereits eingereicht wurde.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/mailing-lists.ent b/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/mailing-lists.ent
index 440c404068..e576568a40 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/mailing-lists.ent
+++ b/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/mailing-lists.ent
@@ -1,524 +1,528 @@
FreeBSD list server">
&a.mailman.listinfo;">
de-bsd-translators@de.FreeBSD.org">
de-bsd-questions@de.FreeBSD.org">
FreeBSD ACPI">
freebsd-acpi">
FreeBSD advocacy">
freebsd-advocacy">
FreeBSD AFS porting">
freebsd-afs">
FreeBSD Adapteci
AIC7xxx discussions">
freebsd-aic7xxx">
FreeBSD Alpha porting">
freebsd-alpha">
Porting
FreeBSD to AMD64 systems">
freebsd-amd64">
FreeBSD
announcements">
freebsd-announce">
FreeBSD Apache">
freebsd-apache">
FreeBSD architecture and
design">
freebsd-arch">
FreeBSD ARM porting">
freebsd-arm">
FreeBSD ATM networking">
freebsd-atm">
FreeBSD source code
audit">
freebsd-audit">
FreeBSD binary update
system">
freebsd-binup">
FreeBSD Bluetooth mailing list">
freebsd-bluetooth">
FreeBSD
bugbusters">
freebsd-bugbusters">
FreeBSD problem reports">
freebsd-bugs">
FreeBSD chat">
freebsd-chat">
FreeBSD clustering">
freebsd-cluster">
FreeBSD committers">
FreeBSD core team">
&os.current;">
freebsd-current">
CTM
announcements">
ctm-announce">
CTM
distribution of CVS files">
ctm-cvs-cur">
CTM 4-STABLE
src branch distribution">
ctm-src-4">
CTM -CURRENT
src branch distribution">
ctm-src-cur">
CTM user
discussion">
ctm-users">
FreeBSD CVS commit
message">
cvs-all">
FreeBSD CVS doc
commit">
cvs-doc">
FreeBSD CVS ports
commit">
cvs-ports">
FreeBSD CVS
projects commit">
cvs-projects">
FreeBSD CVS src
commit">
cvs-src">
FreeBSD CVSweb
maintenance">
freebsd-cvsweb">
FreeBSD based
Databases">
freebsd-database">
FreeBSD developers">
Writing device drivers
for FreeBSD">
freebsd-drivers">
FreeBSD documentation
project">
freebsd-doc">
FreeBSD doc/ Committer">
FreeBSD doc/ developers">
FreeBSD users of Eclipse EDI, tools, rich client apps and ports.">
freebsd-eclipse">
FreeBSD-embedded mailing list">
freebsd-embedded">
FreeBSD-emulation">
freebsd-emulation">
FreeBSD-eol mailing list">
freebsd-eol">
FreeBSD FireWire
(IEEE 1394) discussion">
freebsd-firewire">
FreeBSD filesystem project">
freebsd-fs">
FreeBSD GEOM">
freebsd-geom">
FreeBSD GNOME and
GNOME applications">
freebsd-gnome">
FreeBSD technical
discussions">
freebsd-hackers">
FreeBSD hardware
and equipment">
freebsd-hardware">
FreeBSD mirror sites">
freebsd-hubs">
FreeBSD
internationalization">
freebsd-i18n">
FreeBSD i386-specific
issues">
freebsd-i386">
FreeBSD IA32 porting">
freebsd-ia32">
FreeBSD IA64 porting">
freebsd-ia64">
FreeBSD IPFW code">
freebsd-ipfw">
FreeBSD ISDN">
freebsd-isdn">
FreeBSD Internet service
providers">
freebsd-isp">
+
+FreeBSD jails mailing list">
+freebsd-jail">
+
FreeBSD Java Language">
freebsd-java">
FreeBSD related employment">
freebsd-jobs">
FreeBSD KDE/Qt and KDE
applications">
freebsd-kde">
FreeBSD LFS porting">
freebsd-lfs">
FreeBSD libh installation
and packaging system">
freebsd-libh">
FreeBSD MIPS porting">
freebsd-mips">
FreeBSD
mirror site administrators">
mirror-announce">
FreeBSD laptop computer">
freebsd-mobile">
FreeBSD port of the
Mozilla browser">
freebsd-mozilla">
FreeBSD
multimedia">
freebsd-multimedia">
FreeBSD networking">
freebsd-net">
FreeBSD new users">
freebsd-newbies">
New Bus Architecture">
freebsd-new-bus">
FreeBSD
OpenOffice">
freebsd-openoffice">
FreeBSD
performance">
freebsd-performance">
FreeBSD Perl">
freebsd-perl">
FreeBSD packet filter mailing list">
freebsd-pf">
FreeBSD non-Intel
platforms porting">
freebsd-platforms">
FreeBSD core team
policy decisions">
freebsd-policy">
FreeBSD ports">
freebsd-ports">
FreeBSD ports/ developers">
FreeBSD
ports bugs">
freebsd-ports-bugs">
FreeBSD ports/ Committer">
FreeBSD PowerPC porting">
freebsd-ppc">
Technical discussion of FreeBSD
on HP ProLiant server platforms">
freebsd-proliant">
FreeBSD Python mailing list">
freebsd-python">
FreeBSD Quality Assurance">
freebsd-qa">
FreeBSD general
questions">
freebsd-questions">
FreeBSD boot script system mailing list">
freebsd-rc">
FreeBSD realtime
extensions">
freebsd-realtime">
FreeBSD SCSI subsystem">
freebsd-scsi">
FreeBSD security">
freebsd-security">
FreeBSD security notifications">
freebsd-security-notifications">
FreeBSD-small">
freebsd-small">
FreeBSD symmetric
multiprocessing">
freebsd-smp">
FreeBSD SPARC porting">
freebsd-sparc64">
FreeBSD src/ Committer">
FreeBSD src/ developers">
&os.stable;">
freebsd-stable">
FreeBSD C99 and
POSIX compliance">
freebsd-standards">
FreeBSD sun4v porting mailing list">
freebsd-sun4v">
FreeBSD test">
freebsd-test">
FreeBSD performance
and stability testing">
freebsd-testing">
FreeBSD threads">
freebsd-threads">
FreeBSD
tokenring">
freebsd-tokenring">
FreeBSD USB">
freebsd-usb">
FreeBSD user group
coordination">
freebsd-user-groups">
FreeBSD vendors
pre-release coordination">
freebsd-vendors">
Diskussion über
die Infrastruktur von VuXML">
freebsd-vuxml">
FreeBSD Webmaster">
freebsd-www">
FreeBSD X11 mailing list">
freebsd-x11">
bug-followup@FreeBSD.org">
majordomo@FreeBSD.org">
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/teams.ent b/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/teams.ent
index 342aef535e..0ed571d711 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/teams.ent
+++ b/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/teams.ent
@@ -1,52 +1,58 @@
admins@FreeBSD.org">
+bugmeister@FreeBSD.org">
+
core-secretary@FreeBSD.org ">
cvsadm@FreeBSD.org">
cvsup-master@FreeBSD.org">
dcvs@FreeBSD.org">
doceng@FreeBSD.org">
donations@FreeBSD.org">
faq@FreeBSD.org">
ftp-master@FreeBSD.org">
mirror-admin@FreeBSD.org">
ncvs@FreeBSD.org">
+perforce-admin@FreeBSD.org">
+
pcvs@FreeBSD.org">
portmgr@FreeBSD.org">
+portmgr-secretary@FreeBSD.org">
+
projcvs@FreeBSD.org">
re@FreeBSD.org">
security-officer@FreeBSD.org">
www@FreeBSD.org">
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/trademarks.sgml b/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/trademarks.sgml
index d8a74baec4..5aef110aca 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/trademarks.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/trademarks.sgml
@@ -1,45 +1,45 @@
FreeBSD ist ein eingetragenes Warenzeichen von
- Wind River Systems, Inc. Dies soll sich bald ändern.
+ der FreeBSD Foundation.
UNIX ist ein eingetragenes Warenzeichen von The Open Group
in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern.Sun, Sun Microsystems, SunOS, Solaris, und Java
sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen von
Sun Microsystems, Inc. in den Vereinigten Staaten und
in anderen Ländern.Apple und QuickTime sind Warenzeichen oder eingetragene
Warenzeichen von Apple Computer, Inc. in den Vereinigten Staaten
und in anderen Ländern.Macromedia und Flash sind Warenzeichen oder eingetragene
Warenzeichen von Macromedia, Inc. in den Vereinigten Staaten
und/oder in anderen Ländern.Microsoft, Windows, und Windows Media sind Warenzeichen oder
eingetragene Warenzeichen der Microsoft Corporation
in den Vereinigten Staaten und/oder in anderen Ländern.PartitionMagic ist ein eingetragenes Warenzeichen von PowerQuest
Corporation in den Vereinigten Staaten und/oder in anderen
Ländern.Viele Produktbezeichnungen von Herstellern und
Verkäufern sind Warenzeichen. Soweit dem FreeBSD Project
das Warenzeichen bekannt ist, werden die in diesem
Buch vorkommenden Bezeichnungen mit dem Symbol ™
gekennzeichnet.