diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/cutting-edge/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/cutting-edge/chapter.sgml
index c33c2539a6..9045699305 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/cutting-edge/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/cutting-edge/chapter.sgml
@@ -1,1976 +1,1993 @@
JimMockUmstrukturiert und aktualisiert von JordanHubbardIm Original von Poul-HenningKampJohnPolstraNikClaytonMartinHeinenÜbersetzt von Das Neueste und BesteÜbersicht&os; wird zwischen einzelnen Releases konstant weiter entwickelt.
Es gibt mehrere einfache Möglichkeiten, ein System auf dem
aktuellen Stand der Entwicklung zu halten. Seien Sie jedoch gewarnt:
Die neueste Version ist nicht für jeden geeignet! Dieses
Kapitel hilft Ihnen bei der Entscheidung, ob Sie mit dem
Entwicklungssystem Schritt halten oder ein Release verwenden
wollen.Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sieden Unterschied der beiden Entwicklerversionen
&os.stable; und &os.current; kennen,wissen, wie Sie Ihr System mit
CVSup, CVS
oder CTM aktualisieren.Wissen, wie Sie mit make world das
komplette Basissystem wieder neu bauen und installieren
können.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten SieIhr Netzwerk richtig konfiguriert haben () undwissen, wie Sie Software Dritter installieren
().&os.current; vs. &os.stable;-CURRENT-STABLEFreeBSD besitzt zwei Entwicklungszweige: &os.current; und
&os.stable;. Dieser Abschnitt beschreibt beide Zweige und
erläutert, wie Sie Ihr System auf dem aktuellen Stand
eines Zweiges halten. Zuerst wird &os.current; vorgestellt, dann
&os.stable;.&os.current;Beachten Sie im Folgenden, dass &os.current; die Spitze
der Entwicklung von &os; ist. Benutzer von &os.current; sollten
über sehr gute technische Fähigkeiten verfügen und
in der Lage sein, schwierige Probleme alleine zu lösen. Wenn
&os; neu für Sie ist, überlegen Sie sich genau, ob Sie
&os.current; benutzen wollen.Was ist &os.current;?Snapshot&os.current; besteht aus den neuesten Quellen des
FreeBSD-Systems. Es enthält Sachen, an denen gerade
gearbeitet wird, experimentelle Änderungen und
Übergangsmechanismen, die im nächsten offiziellen
Release der Software enthalten sein können oder nicht.
Obwohl &os.current; täglich von vielen Entwicklern gebaut
wird, gibt es Zeiträume, in denen sich das System nicht
bauen lässt. Diese Probleme werden so schnell wie
möglich gelöst, aber ob Sie mit &os.current;
Schiffbruch erleiden oder die gewünschten Verbesserungen
erhalten, kann von dem Zeitpunkt abhängen, an dem Sie sich
den Quelltext besorgt haben!Wer braucht &os.current;?&os.current; wird hauptsächlich für 3
Interessengruppen zur Verfügung gestellt:Entwickler, die an einem Teil des Quellbaums arbeiten und
daher über die aktuellen Quellen verfügen
müssen.Tester, die bereit sind, Zeit in das Lösen von
Problemen zu investieren und sicherstellen, dass
&os.current; so stabil wie möglich bleibt. Weiterhin
Leute, die Vorschläge zu Änderungen oder der
generellen Entwicklung von &os; machen und Patches
bereitstellen, um diese Vorschläge zu realisieren.Für Leute, die die Entwicklung im Auge behalten
wollen, oder die Quellen zu Referenzzwecken (zum Beispiel
darin lesen, aber nicht verwenden) benutzen wollen. Auch diese
Gruppe macht Vorschläge oder steuert Quellcode
bei.Was &os.current; nicht ist!Der schnellste Weg, neue Sachen vor dem offiziellen
Release auszuprobieren. Bedenken Sie, dass der erste,
der die neuen Sachen ausprobiert, auch der erste ist, der die
neuen Fehler findet.Ein schneller Weg, um an Fehlerbehebungen (engl.
bug fixes) zu kommen. Jede
Version von &os.current; führt mit gleicher
Wahrscheinlichkeit neue Fehler ein, mit der sie alte
behebt.In irgendeiner Form offiziell
unterstützt. Wir tun unser Bestes, um Leuten
aus den drei legitimen Benutzergruppen von
&os.current; zu helfen, aber wir haben einfach nicht
die Zeit, technische Unterstützung zu
erbringen. Das kommt nicht daher, dass wir kleinliche,
gemeine Leute sind, die anderen nicht helfen wollen (wenn
wir das wären, würden wir &os; nicht machen), wir
können einfach nicht jeden Tag Hunderte Nachrichten
beantworten und an &os; arbeiten! Vor
die Wahl gestellt, &os; zu verbessern oder jede Menge Fragen
zu experimentellem Code zu beantworten, haben sich die
Entwickler für ersteres entschieden.Benutzen von &os.current;-CURRENTbenutzenEs ist essentiell, die Mailinglisten
&a.current; und &a.cvsall; zu lesen. Wenn Sie
&a.current; nicht lesen, verpassen Sie die Kommentare anderer
über den momentanen Zustand des Systems und rennen
demzufolge in viele bekannte Probleme, die schon gelöst
sind. Noch kritischer ist, dass Sie wichtige
Bekanntmachungen verpassen, die erhebliche Auswirkungen
auf die Stabilität Ihres Systems haben können.In der &a.cvsall; Mailingliste sehen Sie zu jeder
Änderung das Commit-Log, das Informationen zu
möglichen Seiteneffekten enthält.Um diese Listen zu lesen, senden Sie eine E-Mail
mit dem folgenden Inhalt im Textkörper der Nachricht
an &a.majordomo;:subscribe freebsd-current
subscribe cvs-allMajordomoSie können Majordomo auch
den Text help schicken und erhalten dann
eine ausführliche Hilfe, die beschreibt, wie Sie die
verschiedenen Mailinglisten abonnieren bzw. wieder
abbestellen.
- Beschaffen Sie sich die Quellen von
- ftp.FreeBSD.org. Sie haben dazu
- drei Möglichkeiten:
+ Beschaffen Sie sich die Quellen von einem
+ &os;-Spiegel. Sie haben
+ dazu drei Möglichkeiten:cvsupcron-CURRENTSynchronisation mit CVSupBenutzen Sie cvsup mit
einer geeigneten Sup-Datei. Dies ist die
empfohlene Methode, da Sie die ganzen Quellen nur einmal
herunterladen und danach nur noch Änderungen
beziehen. Viele lassen cvsup
aus cron heraus laufen, um ihre
Quellen automatisch auf Stand zu bringen. Sie
müssen die obige Sup-Datei anpassen und
cvsup
in Ihrer Umgebung konfigurieren.
Sie können sich die Arbeit vereinfachen, indem Sie
das folgende Kommando absetzen:&prompt.root; pkg_add -f ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ports/packages/All/cvsupit-3.1.tgz-CURRENTHerunterladen mit ftp
- Benutzen Sie ftp. Der Quellbaum
- für &os.current; ist unter ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/FreeBSD-current/
- erhältlich. Einige FTP-Spiegel unterstützen
+ Benutzen Sie ftp. Auf einigen
+ FTP-Spiegeln ist
+ der Quellbaum im Verzeichnis
+ /pub/FreeBSD/FreeBSD-current/
+ abgelegt. Manche FTP-Spiegel unterstützen
das Herunterladen von komprimierten mit
tar gepackten Dateibäumen.
Wenn Sie beispielsweise das Verzeichnis
usr.bin/lex als
tar-Datei herunterladen wollen, geben
Sie Folgendes ein:ftp>cd usr.binftp>get lex.tar
+
+
+ Der komplette Quellbaum von &os.current;
+ lässt sich viel leichter mit
+ cvsup als mit FTP kopieren.
+ -CURRENTSynchronisation mit CTMCTM
kommt in Frage, wenn Sie
über eine schlechte Internet-Anbindung (hoher Preis
oder nur E-Mail Zugriff) verfügen. Der Umgang mit
CTM ist allerdings recht
mühsam und Sie können beschädigte Dateien
erhalten. Daher wird es selten benutzt, was wiederum
dazu führt, dass es über längere Zeit
nicht funktioniert. Wir empfehlen jedem mit einem
9600 bps oder schnellerem Modem,
CVSup
zu benutzen.Wenn Sie die Quellen einsetzen und nicht nur darin
lesen wollen, besorgen Sie sich bitte die
kompletten Quellen von &os.current; und
nicht nur ausgesuchte Teile. Der Grund hierfür ist,
dass die verschiedenen Teile der Quellen voneinander
abhängen. Es ist ziemlich sicher, dass Sie in
Schwierigkeiten geraten, wenn Sie versuchen, nur einen Teil
der Quellen zu übersetzen.-CURRENTübersetzenBevor Sie &os.current; übersetzen, sollten Sie sich
das Makefile in
/usr/src genau anschauen. Wenn Sie Ihr
System das erste Mal aktualisieren, sollten Sie mindestens
make world laufen lassen.
Lesen Sie bitte die Mailingliste &a.current;, um über
Änderungen im Installationsverfahren, die manchmal
vor der Einführung eines neuen Releases notwendig sind,
informiert zu sein.Seien Sie aktiv! Wenn Sie &os.current; laufen lassen,
wollen wir wissen, was Sie darüber denken, besonders
wenn Sie Verbesserungsvorschläge oder Fehlerbehebungen
haben. Verbesserungsvorschläge, die Code enthalten,
werden übrigens begeistert entgegengenommen.&os.stable;Was ist &os.stable;?-STABLE&os.stable; ist der Entwicklungszweig, auf dem Releases
erstellt werden. Dieser Zweig ändert sich langsamer als
&os.current; und alle Änderungen hier sollten zuvor in
&os.current; ausgetestet sein. Beachten Sie, dass dies
immer noch ein Entwicklungszweig ist und
daher zu jedem Zeitpunkt die Quellen von &os.stable; verwendbar
sein können oder nicht. &os.stable; ist Teil des
Entwicklungsprozesses und nicht für Endanwender
gedacht.Wer braucht &os.stable;?Wenn Sie den FreeBSD Entwicklungsprozess, besonders im
Hinblick auf das nächste Release, verfolgen oder
dazu beitragen wollen, sollten Sie erwägen, &os.stable; zu
benutzen.Auch wenn sicherheitsrelevante Fehlerbehebungen in den
&os.stable; Zweig einfließen, müssen Sie deswegen
noch lange nicht &os.stable; verfolgen. Jeder der FreeBSD
Sicherheitshinweise beschreibt für jedes betroffene Release,
Das stimmt nicht ganz. Obwohl wir alte FreeBSD
Releases für einige Jahre unterstützen, können
wir sie nicht ewig unterstützen. Eine vollständige
Beschreibung der Sicherheitspolitik für alte FreeBSD
Releases entnehmen Sie bitte http://www.FreeBSD.org/security/
wie sie einen sicherheitsrelevanten Fehler beheben.
Wenn Sie den Entwicklungszweig aus Sicherheitsgründen
verfolgen wollen, bedenken Sie, dass Sie neben
Fehlerbehebungen auch eine Vielzahl unerwünschter
Änderungen erhalten werden.Obwohl wir versuchen sicherzustellen, dass der
&os.stable; Zweig sich jederzeit übersetzen lässt
und läuft, können wir dafür keine Garantie
übernehmen. Auch wenn Neuentwicklungen in &os.current;
stattfinden, ist es jedoch so, dass mehr Leute
&os.stable; benutzen als &os.current; und es daher unvermeidlich
ist, dass Fehler und Grenzfälle erst in &os.stable;
auffallen.Aus diesen Gründen empfehlen wir Ihnen
nicht, blindlings &os.stable; zu benutzen.
Es ist wichtig, dass Sie &os.stable; zuerst sorgfältig
in einer Testumgebung austesten, bevor Sie Ihre Produktion
auf &os.stable; migrieren.Wenn Sie dies nicht leisten können, empfehlen wir Ihnen,
das aktuelle FreeBSD Release zu verwenden. Benutzen Sie dann den
binären Update-Mechanismus, um auf neue Releases
zu migrieren.Benutzen von &os.stable;-STABLEbenutzenLesen Sie Mailingliste &a.stable;, damit Sie über
Abhängigkeiten beim Bau von &os.stable; und Sachen, die
besondere Aufmerksamkeit erfordern, informiert sind.
Umstrittene Fehlerbehebungen oder Änderungen werden von
den Entwicklern auf dieser Liste bekannt gegeben. Dies
erlaubt es den Benutzern, Einwände gegen die
vorgeschlagenen Änderungen vorzubringen.In der &a.cvsall; Mailingliste sehen Sie zu jeder
Änderung das Commit-Log, das Informationen zu
möglichen Seiteneffekten enthält.Um diese Listen zu lesen, senden Sie eine E-Mail
mit dem folgenden Inhalt im Textkörper der Nachricht
an &a.majordomo;:subscribe freebsd-stable
subscribe cvs-allMajordomoSie können Majordomo auch
den Text help schicken und erhalten dann
eine ausführliche Hilfe, die beschreibt, wie Sie die
verschiedenen Mailinglisten abonnieren bzw. wieder
abbestellen.Wenn Sie ein neues System installieren und so aktuell wie
möglich sein wollen, holen Sie sich einfach den neusten
Snapshot von ftp://releng4.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/
und installieren ihn wie ein normales Release.Wenn Sie schon ein älteres Release von &os;
- benutzen und mit dem Quellcode migrieren wollen, stehen Ihnen
- dazu ausgehend von ftp.FreeBSD.org
- drei Möglichkeiten zur Verfügung:
+ und das System mit dem Quellcode aktualisieren wollen,
+ benutzen Sie einen der &os;-Spiegel. Sie haben
+ dazu drei Möglichkeiten:
cvsupcron-STABLESynchronisation mit CVSupBenutzen Sie cvsup mit
einer geeigneten Sup-Datei. Dies ist die
empfohlene Methode, da Sie die ganzen Quellen nur einmal
herunterladen und danach nur noch Änderungen
beziehen. Viele lassen cvsup
aus cron heraus laufen, um ihre
Quellen automatisch auf Stand zu bringen. Sie
müssen das oben erwähnte
supfile anpassen und cvsup konfigurieren. Wenn Sie dazu
eine einfache Schnittstelle benötigen, geben sie
Folgendes ein:
-STABLEHerunterladen mit ftp
- Benutzen Sie ftp. Der Quellbaum
- für &os.stable; ist unter ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/FreeBSD-stable/
- erhältlich. Einige FTP-Spiegel unterstützen
+ Benutzen Sie ftp. Auf einigen
+ FTP-Spiegeln ist
+ der Quellbaum im Verzeichnis
+ /pub/FreeBSD/FreeBSD-stable/
+ abgelegt. Manche FTP-Spiegel unterstützen
das Herunterladen von komprimierten mit
tar gepackten Dateibäumen.
Wenn Sie beispielsweise das Verzeichnis
usr.bin/lex als
tar-Datei herunterladen wollen, geben
Sie Folgendes ein:ftp>cd usr.binftp>get lex.tar
+
+
+ Der komplette Quellbaum von &os.stable;
+ lässt sich viel leichter mit
+ cvsup als mit FTP kopieren.
+ -STABLESynchronisation mit CTMBenutzen Sie
CTM. Wenn Sie über
keine schnelle und billige Internet-Anbindung
verfügen, sollten Sie diese Methode in Betracht
ziehen.Benutzen Sie cvsup oder
ftp, wenn Sie schnellen Zugriff auf die
Quellen brauchen und die Bandbreite keine Rolle spielt,
andernfalls benutzen Sie
CTM.-STABLEübersetzenBevor Sie &os.stable; übersetzen, sollten Sie sich
das Makefile in
/usr/src genau anschauen. Wenn Sie Ihr
System das erste Mal aktualisieren, sollten Sie mindestens
make world laufen lassen.
Lesen Sie bitte die Mailingliste &a.stable;, um über
Änderungen im Installationsverfahren, die manchmal
vor der Einführung eines neuen Releases notwendig sind,
informiert zu sein.Synchronisation der QuellenSie können eine Internet-Verbindung (oder E-Mail) dazu
nutzen, Teile von &os;, wie die Quellen zu einzelnen Projekten, oder
das Gesamtsystem, aktuell zu halten. Dazu bieten wir die Dienste
AnonymousCVS,
CVSup und
CTM an.Obwohl es möglich ist, nur Teile des Quellbaums zu
aktualisieren, ist die einzige unterstütze Migrationsprozedur,
den kompletten Quellbaum zu aktualisieren und alles, das
heißt das Userland (z.B. alle Programme in
/bin und /sbin) und die
Kernelquellen, neu zu übersetzen. Wenn Sie nur einen Teil der
Quellen, zum Beispiel nur den Kernel oder nur die Programme aus dem
Userland, aktualisieren, werden Sie oft Probleme haben, die von
Übersetzungsfehlern über Kernel-Panics bis hin zu
Beschädigungen Ihrer Daten reichen können.anonymous CVSAnonymous CVS und
CVSup benutzen die
Pull-Methode
Von engl. to pull =
ziehen. Der Client holt sich bei dieser
Methode die Dateien ab., um die Quellen zu aktualisieren. Im Fall von
CVSup ruft der Benutzer oder ein
cron-Skript cvsup auf, das
wiederum mit einem cvsupd Server interagiert, um
Ihre Quellen zu aktualisieren. Mit beiden Methoden erhalten Sie
aktuelle Updates zu einem genau von Ihnen bestimmten Zeitpunkt. Sie
können die Prozedur auf bestimmte Dateien oder Verzeichnisse
einschränken, so dass Sie nur die Updates bekommen, die
für Sie von Interesse sind. Die Updates werden zur Laufzeit,
abhängig von den Sachen, die Sie schon haben und den Sachen, die
Sie haben wollen, auf dem Server generiert. Anonymous
CVS ist eine Erweiterung von
CVS, die es Ihnen erlaubt, Änderungen
direkt aus einem entfernten CVS-Repository zu ziehen.
Anonymous CVS ist leichter zu handhaben
als CVSup, doch ist letzteres sehr viel
effizienter.CTMIm Gegensatz dazu vergleicht CTM Ihre
Quellen nicht mit denen auf einem Server. Stattdessen läuft auf
dem Server ein Skript, das Änderungen an Dateien gegenüber
seinem vorigen Lauf bemerkt, die Änderungen komprimiert, mit
einer Sequenznummer versieht und für das Verschicken per E-Mail
kodiert (es werden nur druckbare ASCII-Zeichen verwendet). Wenn Sie
diese CTM-Deltas erhalten haben, können Sie sie
mit &man.ctm.rmail.1; benutzen, welches die Deltas dekodiert,
verifiziert und dann die Änderungen an Ihren Quellen vornimmt.
Dieses Verfahren ist viel effizienter als
CVSup und erzeugt auch weniger Last auf
unseren Servern, da es die
Push-Methode
Von engl. to push =
schieben. Der Server schickt dem Client die
Dateien. verwendet.Es gibt natürlich noch weitere Unterschiede, die Sie
beachten sollten. Wenn Sie unabsichtlich Teile Ihres Archivs
löschen, wird das von CVSup
wie Anonymous CVS erkannt
und repariert. Wenn sich fehlerhafte Dateien in Ihrem Quellbaum
befinden, löschen Sie diese einfach und synchronisieren erneut.
CTM leistet das nicht,
wenn Sie Teile des Quellbaums gelöscht haben und keine Sicherung
besitzen, müssen Sie von neuem, das heißt vom letzten
Basis-Delta, starten und die Änderungen wieder
mit CTM nachziehen.
Bau mit make worldmake worldWenn Sie Ihren lokalen Quellbaum mit einer bestimmten FreeBSD
Version (&os.stable;, &os.current;, usw.) synchronisiert haben,
können Sie diesen benutzen, um das System neu zu
bauen.Erstellen Sie eine Sicherung!Es kann nicht oft genug betont werden, wie wichtig es ist, Ihr
System zu sichern, bevor Sie die nachfolgenden
Schritte ausführen. Obwohl der Neubau des Systems eine
einfache Aufgabe ist, solange Sie sich an die folgende Anleitung
halten, ist es unvermeidlich, dass Sie Fehler machen, oder Ihr
System nicht mehr bootet, weil andere Fehler in den Quellbaum
eingeführt haben.Stellen Sie sicher, dass Sie eine Sicherung erstellt haben
und über eine Fixit-Floppy verfügen. Wahrscheinlich
brauchen Sie sie nicht zu benutzen, aber gehen Sie auf Nummer
Sicher!Abonnieren Sie die richtige MailinglisteMailinglisteDie &os.stable; und &os.current; Zweige befinden sich in
ständiger Entwicklung. Die Leute, die zu
&os; beitragen, sind Menschen und ab und zu machen sie
Fehler.Manchmal sind diese Fehler harmlos und lassen Ihr System eine
Warnung ausgeben. Die Fehler können allerdings auch
katastrophal sein und dazu führen, dass Sie Ihr System
nicht mehr booten können, Dateisysteme beschädigt
werden oder Schlimmeres passiert.Wenn solche Probleme auftauchen, wird ein
heads up an die passende Mailingliste geschickt, welches
das Problem erklärt und die betroffenen Systeme benennt. Eine
all clear Meldung wird versendet, wenn das
Problem gelöst ist.Wenn Sie &os.stable; oder &os.current; benutzen und nicht die
Mailinglisten &a.stable; beziehungsweise &a.current; lesen, bringen
Sie sich nur unnötig in Schwierigkeiten.Lesen Sie /usr/src/UPDATINGBevor Sie etwas anderes tun, lesen Sie bitte
/usr/src/UPDATING (oder die entsprechende
Datei, wenn Sie den Quellcode woanders installiert haben). Die
Datei enthält wichtige Informationen zu Problemen, auf die Sie
stoßen könnten oder gibt die Reihenfolge vor, in der Sie
bestimmte Kommandos laufen lassen müssen. Die Anweisungen in
UPDATING sind aktueller als die in diesem
Handbuch. Im Zweifelsfall folgen Sie bitte den Anweisungen aus
UPDATING.Das Lesen von UPDATING ersetzt nicht das
Abonnieren der richtigen Mailingliste. Die beiden Voraussetzungen
ergänzen sich, es reicht nicht aus, nur eine zu
erfüllen.Überprüfen Sie
/etc/make.confmake.confÜberprüfen Sie die Dateien
/etc/defaults/make.conf und
/etc/make.conf. Die erste enthält
Vorgabewerte, von denen die meisten auskommentiert sind. Um diese
während des Neubaus des Systems zu nutzen, tragen Sie die
Werte in /etc/make.conf ein. Beachten Sie,
dass alles, was Sie in /etc/make.conf
eintragen, bei jedem Aufruf von make angezogen
wird. Es ist also klug, hier etwas Sinnvolles einzutragen.Typischerweise wollen Sie die Zeilen, die
CFLAGS und NOPROFILE
enthalten, aus /etc/defaults/make.conf nach
/etc/make.conf übertragen und dort
aktivieren.Sehen Sie sich auch die anderen Definitionen, wie
COPTFLAGS oder NOPORTDOCS an
und entscheiden Sie, ob Sie diese aktivieren wollen.Aktualisieren Sie die Dateien in /etcDas Verzeichnis /etc enthält den
Großteil der Konfigurationsdateien des Systems und Skripten,
die beim Start des Systems ausgeführt werden. Einige dieser
Skripten ändern sich bei einer Migration auf eine neue
FreeBSD Version.Einige der Konfigurationsdateien, besonders
/etc/group, werden für den Normalbetrieb
des Systems gebraucht.Es gab Fälle, in denen der Installationsteil von
make world auf das Vorhandensein von bestimmten
Accounts oder Gruppen angewiesen war, die aber zurzeit des Updates
noch nicht vorhanden waren. Demzufolge kam es zu Problemen
bei der Migration.Ein Beispiel dafür ist der vor kurzem hinzugefügte
Benutzer smmsp. Die Installationsprozedur
schlug an der Stelle fehl, an der &man.mtree.8;
versuchte, /var/spool/clientmqueue
anzulegen.Um dieses Problem zu umgehen, vergleichen Sie die Gruppen in
/usr/src/etc/group mit den auf Ihrem System
vorhandenen Gruppen. Wenn sich in dieser Datei neue Gruppen
befinden, kopieren Sie diese nach /etc/group.
Gruppen, die in /etc/group dieselbe GID wie in
/usr/src/etc/group aber einen
unterschiedlichen Namen haben, sollten Sie umbenennen.Seit 4.6-RELEASE besitzt &man.mergemaster.8; einen
prä-buildworld Modus, der mit aktiviert
wird. In diesem Modus werden nur Dateien verglichen, die für
den Erfolg von buildworld oder
installworld essentiell sind. Wenn Ihre
alte Version von mergemaster die Option
noch nicht unterstützt, nehmen Sie beim
ersten Lauf die neue Version aus dem Quellbaum:&prompt.root; cd /usr/src/usr.sbin/mergemaster
&prompt.root; ./mergemaster.sh -pWenn Sie besonders paranoid sind, sollten Sie Ihr System nach
Dateien absuchen, die der Gruppe, die Sie umbenennen oder
löschen, gehören:&prompt.root; find / -group GID -printDas obige Kommando zeigt alle Dateien an, die der Gruppe
GID (dies kann entweder ein
Gruppenname oder eine numerische ID sein) gehören.Wechseln Sie in den Single-User ModusSingle-User ModusSie können das System im Single-User Modus
übersetzen. Abgesehen davon, dass dies etwas schneller
ist, werden bei der Installation des Systems viele wichtige Dateien,
wie die Standard-Systemprogramme, die Bibliotheken und
Include-Dateien, verändert. Sie bringen sich in
Schwierigkeiten, wenn Sie diese Dateien auf einem laufenden System
verändern, besonders dann, wenn zu dieser Zeit Benutzer auf
dem System aktiv sind.MehrbenutzermodusEine andere Methode übersetzt das System im
Mehrbenutzermodus und wechselt für die Installation den
Single-User Modus. Wenn Sie diese Methode benutzen wollen, warten
Sie mit den folgenden Schritten, bis der Bau des Systems fertig
ist und Sie mit installkernel oder
installworld installieren wollen.Als Superuser können Sie mit dem folgenden Kommando ein
laufendes System in den Single-User Modus bringen:&prompt.root; Alternativ können Sie das System mit der Option
in den Single-User Modus booten. Setzen Sie
dann die folgenden Kommandos ab:&prompt.root; fsck -p
&prompt.root; mount -u /
&prompt.root; mount -a -t ufs
&prompt.root; swapon -aDie Kommandos überprüfen die Dateisysteme,
hängen / wieder beschreibbar ein,
hängen dann alle anderen UFS Dateisysteme aus
/etc/fstab ein und aktivieren den
Swap-Bereich.Zeigt Ihre CMOS-Uhr die lokale Zeit und nicht GMT an, dies
erkennen Sie daran, dass &man.date.1; die
falsche Zeit und eine flasche Zeitzone anzeigt, setzen Sie das
folgende Kommando ab:&prompt.root; adjkerntz -iDies stellt sicher, dass Ihre Zeitzone richtig
eingestellt ist. Ohne dieses Kommando werden Sie
vielleicht später Probleme bekommen.Entfernen Sie /usr/objDie neugebauten Teile des Systems werden in der Voreinstellung
unter /usr/obj gespeichert. Die Verzeichnisse
dort spiegeln die Struktur unter
/usr/src.Sie können den make world Prozess
beschleunigen, indem Sie dieses Verzeichnis entfernen. Dies
erspart Ihnen zudem einigen Ärger aufgrund von
Abhängigkeiten.Einige Dateien unter /usr/obj sind
vielleicht durch die -Option
(siehe &man.chflags.1;) schreibgeschützt, die vor dem
Löschen entfernt werden muss.&prompt.root; cd /usr/obj
&prompt.root; chflags -R noschg *
&prompt.root; rm -rf *Übersetzen der QuellenSichern der AusgabenFür den Fall, dass etwas schief geht, sollten Sie
die Ausgaben von &man.make.1; in einer Datei sichern, damit Sie
eine Kopie der Fehlermeldung besitzen. Das mag Ihnen nicht
helfen, den Fehler zu finden, kann aber anderen helfen, wenn Sie
Ihr Problem in einer der &os;-Mailinglisten schildern.Dazu können Sie einfach das Kommando &man.script.1;
benutzen, dem Sie beim Aufruf als Parameter den Dateinamen
für die Ausgaben mitgeben. Setzen Sie das Kommando
unmittelbar vor dem Neubau ab und geben Sie
exit ein, wenn der Bau abgeschlossen
ist:&prompt.root; script /var/tmp/mw.out
Script started, output file is /var/tmp/mw.out
&prompt.root; make TARGET… Ausgaben des Kommandos …
&prompt.root; exit
Script done, …Sichern Sie die Ausgaben nicht in /tmp,
da dieses Verzeichnis beim nächsten Boot aufgeräumt
werden kann. Ein geeigneteres Verzeichnis ist
/var/tmp, wie im vorigen Beispiel gezeigt,
oder das Heimatverzeichnis von root.Übersetzen des BasissystemsWechseln Sie in das Verzeichnis, in dem die Quellen liegen
(in der Voreinstellung ist das
/usr/src):&prompt.root; cd /usr/srcmakeZum Neubau der Welt benutzen Sie &man.make.1;. Dieses
Kommando liest ein Makefile, das Anweisungen
enthält, wie die Programme, aus denen &os; besteht, zu bauen
sind und in welcher Reihenfolge diese zu bauen sind.Ein typischer Aufruf von make sieht wie
folgt aus:&prompt.root; make -x -DVARIABLEtargetIn diesem Beispiel ist
eine Option, die
Sie an &man.make.1; weitergeben wollen. Eine Liste gültiger
Optionen finden Sie in der &man.make.1; Manualpage.Das Verhalten eines Makefiles wird von
Variablen bestimmt. Mit
setzen Sie
eine Variable. Diese Variablen sind dieselben, die auch in
/etc/make.conf gesetzt werden, dies ist nur
ein alternativer Weg, Variablen zu setzen.Um zu verhindern, dass die profiled
Bibliotheken gebaut werden, rufen Sie make wie
folgt auf:&prompt.root; make -DNOPROFILE targetDieser Aufruf entspricht dem folgenden Eintrag in
/etc/make.conf:NOPROFILE= true # Avoid compiling profiled librariesJedes Makefile definiert einige
Ziele, die festlegen, was genau zu tun ist. Mit
target wählen Sie eins dieser
Ziele aus.Einige Ziele im Makefile sind nicht
für den Endanwender gedacht, sondern unterteilen den
Bauprozess in eine Reihe von Einzelschritten.Im Regelfall müssen Sie &man.make.1; keine Parameter
mitgeben, so dass Ihre Kommandozeile wie folgt aussehen
wird:&prompt.root; make targetIn der &os; Version 2.2.5 wurde das Ziel
world in zwei Ziele aufgespalten:
buildworld und
installworld. Tatsächlich ist das
zuerst in &os.current; passiert und wurde dann irgendwann
zwischen den Versionen 2.2.2 und 2.2.5 in &os.stable;
eingebaut.Mit buildworld wird ein kompletter
Baum unterhalb von /usr/obj gebaut, der mit
installworld auf dem System installiert
werden kann.Dies ist aus zwei Gründen nützlich. Erstens
können Sie das System auf einem laufenden System bauen, da die
Bauprozedur abgekapselt vom Rest des Systems ist. Das System
lässt sich im Mehrbenutzermodus ohne negative
Seiteneffekte bauen. Die Installation mit
installworld sollte aber immer noch im
Single-User Modus erfolgen.Zweitens können Sie NFS benutzen, um mehrere Maschinen
in Ihrem Netzwerk zu aktualisieren. Wenn Sie die Maschinen
A, B und C
aktualisieren wollen, lassen sie make
buildworld und make installworld auf
A laufen. Auf den Maschinen B
und C können Sie die
Verzeichnisse /usr/src und
/usr/obj von A einhängen
und brauchen dort nur noch make installworld
auszuführen, um die Bauresultate zu installieren.Obwohl das Ziel world noch
existiert, sollten Sie es wirklich nicht mehr benutzen.Um das System zu bauen, setzen Sie das folgende Kommando
ab:&prompt.root; make buildworldMit können Sie
make anweisen, mehrere Prozesse zu starten.
Besonders effektiv ist das auf Mehrprozessor-Systemen. Da aber
der Übersetzungsprozess hauptsächlich von IO statt
der CPU bestimmt wird, ist diese Option auch auf
Einprozessor-Systemen nützlich.Auf einem typischen Einprozessor-System können Sie den
folgenden Befehl absetzen:&prompt.root; make -j4 buildworld&man.make.1; wird dann bis zu vier Prozesse gleichzeitig
laufen lassen. Erfahrungsberichte aus den Mailinglisten zeigen,
dass dieser Aufruf typischerweise den besten
Geschwindigkeitsgewinn bringt.Wenn Sie ein Mehrprozessor-System besitzen und SMP in Ihrem
Kernel konfiguriert ist, probieren Sie Werte zwischen 6 und 10
aus.Beachten Sie bitte, dass dies noch nicht richtig
unterstützt wird und dass es bei einigen
Änderungen am Quellbaum zu Fehlern kommen kann. Wenn Sie
diesen Parameter benutzt haben und der Bau nicht funktioniert,
bauen Sie bitte noch einmal ohne den Parameter, bevor Sie ein
Problem melden.Laufzeitenmake worldLaufzeitenDie Laufzeit eines Baus wird von vielen Faktoren
beeinflusst. Ein 500 MHz Pentium III braucht
ungefähr zwei Stunden um &os.stable; zu bauen. Der Bau von
&os.current; dauert etwas länger.Übersetzen und Installation des KernelsKernelÜbersetzenUm das Beste aus Ihrem System zu holen, sollten Sie einen neuen
Kernel kompilieren. Praktisch gesehen ist das sogar notwendig, da
sich einige Datenstrukturen geändert haben und Programme wie
&man.ps.1; oder &man.top.1; nur mit einem Kernel zusammen arbeiten,
der auch zu dem entsprechenden Quellcode passt.Am einfachsten und sichersten bauen Sie dazu den
GENERIC Kernel. Obwohl der
GENERIC Kernel vielleicht nicht alle
Ihre Geräte unterstützt, sollte er alles enthalten,
um das System in den Single-User Modus zu booten. Dies ist auch
ein guter Test, um zu sehen, dass das System
ordnungsgemäß funktioniert. Nachdem Sie mit
GENERIC gebootet und sichergestellt haben,
dass Ihr System funktioniert, können Sie einen neuen
Kernel mit Ihrer Konfigurationsdatei bauen.Wenn Sie einen Update nach &os; 4.0 oder höher
durchführen, sollten Sie den Kernel nicht mit der
- alten Methode, die in
+ herkömmlichen Methode,
+ die in
beschrieben ist, bauen. Stattdessen benutzen Sie die nachstehenden
Kommandos (die neue Methode)
nach dem
Bau des Basissystems mit
buildworld.Wenn Sie einen angepassten Kernel erstellen wollen und
bereits über eine Konfigurationsdatei verfügen,
geben Sie diese, wie im folgenden Beispiel gezeigt, auf der
Kommandozeile an:&prompt.root; cd /usr/src
&prompt.root; make buildkernel KERNCONF=MYKERNEL
&prompt.root; make installkernel KERNCONF=MYKERNELWenn Sie FreeBSD 4.2 oder eine ältere Version
verwenden, ersetzen Sie KERNCONF= durch
KERNEL=. Ab der 4.2-STABLE Version vom
2. Februar 2001 können Sie die Variable
KERNCONF verwenden.Wenn kern.securelevel einen Wert
größer als 1 besitzt
und der Kernel mit noschg
oder ähnlichen Optionen geschützt ist, müssen Sie
installkernel im Einbenutzermodus
ausführen. Wenn das nicht der Fall ist, sollten die beiden
Kommandos problemlos im Mehrbenutzermodus laufen. Weitere
Informationen über kern.securelevel finden
Sie in &man.init.8; und &man.chflags.1; erläutert Optionen, die
Sie auf Dateien setzen können.
+
Wenn Sie ein Update auf eine &os; Version vor 4.0
- durchführen, sollten Sie die alte Methode
- benutzen. Es ist allerdings empfohlen, dazu die frisch gebaute
- Version von &man.config.8; zu benutzen:
+ durchführen, sollten Sie die herkömmliche
+ Methode benutzen. Es ist allerdings empfohlen, dazu die frisch
+ gebaute Version von &man.config.8; zu benutzen:
&prompt.root; /usr/obj/usr/src/usr.sbin/config/config KERNELNAMEBooten Sie in den Single-User ModusSingle-User ModusUm zu prüfen, ob der neue Kernel funktioniert, sollten Sie
in den Single-User Modus booten. Folgen Sie dazu der Anleitung aus
.Installation des SystemsWenn Sie make buildworld benutzt haben, um
das System zu bauen, sollten Sie jetzt
installworld benutzen, um es zu
installieren. Rufen Sie dazu das folgende Kommando auf:&prompt.root; cd /usr/src
&prompt.root; make installworldWenn Sie mit dem make buildworld Kommando
Variablen verwenden haben, müssen Sie dieselben Variablen
auch bei dem make installworld Kommando
angeben. Auf die anderen Optionen trifft das nur bedingt zu:
darf mit installworld
nicht benutzt werden.Sie haben zum Bauen die folgende Kommandozeile
verwendet:&prompt.root; make -DNOPROFILE buildworldBei der Installation setzen Sie dann das folgende Kommando
ab:&prompt.root; make -DNOPROFILE installworldWürden Sie die Variable bei der Installation weglassen,
so würde das System versuchen, die profiled
Bibliotheken, die aber gar nicht gebaut wurden, zu
installieren.Aktualisieren der von make installworld
ausgelassenen DateienNeue oder geänderte Konfigurationsdateien aus einigen
Verzeichnissen, besonders /etc,
/var und /usr werden bei
der Installationsprozedur nicht berücksichtigt.Sie können diese Dateien mit &man.mergemaster.8;
aktualisieren. Alternativ können Sie das auch manuell
durchführen, obwohl wir diesen Weg nicht empfehlen. Egal
welchen Weg Sie beschreiten, sichern Sie vorher den Inhalt von
/etc für den Fall, dass etwas schief
geht.TomRhodesBeigetragen von mergemastermergemasterDas Bourne-Shell Skript &man.mergemaster.8; hilft Ihnen dabei,
die Unterschiede zwischen den Konfigurationsdateien in
/etc und denen im Quellbaum unter
/usr/src/etc zu finden.
mergemaster ist der empfohlene Weg, Ihre
Systemkonfiguration mit dem Quellbaum abzugleichen.Zwischen 3.3-RELEASE und 3.4-RELEASE wurde
mergemaster in das Basissystem integriert, so
dass es in allen -STABLE und -CURRENT Systemen seit der
Version 3.3 vorhanden ist.Rufen Sie mergemaster einfach auf und
schauen Sie zu. Ausgehend von / wird
mergemaster einen virtuellen Root-Baum
aufbauen und darin die neuen Konfigurationsdateien ablegen.
Diese Dateien werden dann mit den auf Ihrem System installierten
verglichen. Unterschiede zwischen den Dateien werden im
&man.diff.1;-Format dargestellt. Neue oder geänderte Zeilen
werden mit gekennzeichnet. Zeilen die
gelöscht oder ersetzt werden, sind mit einem
gekennzeichnet. Das Anzeigeformat wird in
&man.diff.1; genauer erklärt.&man.mergemaster.8; zeigt Ihnen jede geänderte Datei an
und Sie haben die Wahl, die neue Datei (in
mergemaster wird sie temporäre Datei
genannt) zu löschen, sie unverändert zu installieren,
den Inhalt der neuen Datei mit dem Inhalt der alten Datei
abzugleichen, oder die &man.diff.1; Ausgabe noch einmal zu
sehen. Sie können die aktuelle Datei auch
überspringen, sie wird dann noch einmal angezeigt, nachdem
alle anderen Dateien abgearbeitet wurden. Sie erhalten Hilfe,
wenn Sie bei der Eingabeaufforderung von
mergemaster ein ?
eingeben.Wenn Sie die temporäre Datei löschen, geht
mergemaster davon aus, dass Sie Ihre
aktuelle Datei behalten möchten. Wählen Sie die Option
bitte nur dann, wenn Sie keinen Grund sehen, die aktuelle Datei
zu ändern.Wenn Sie die temporäre Datei installieren, wird Ihre
aktuelle Datei mit der neuen Datei überschrieben. Sie
sollten alle unveränderten Konfigurationsdateien auf diese
Weise aktualisieren.Wenn Sie sich entschließen den Inhalt beider Dateien
abzugleichen, wird ein Texteditor aufgerufen, indem Sie beide
Dateien nebeneinander betrachten können. Mit der Taste
l übernehmen Sie die aktuelle Zeile der
links dargestellten Datei, mit der Taste r
übernehmen Sie die Zeile der rechts dargestellten Datei.
Das Ergebnis ist eine Datei, die aus Teilen der beiden
ursprünglichen Dateien besteht und installiert werden kann.
Dieses Verfahren wird gewöhnlich bei veränderten
Dateien genutzt.Haben Sie sich entschieden die Differenzen noch einmal
anzuzeigen, zeigt Ihnen &man.mergemaster.8; dieselbe Ausgabe, die
Sie gesehen haben, bevor die Eingabeaufforderung ausgegeben
wurde.Wenn &man.mergemaster.8; alle Systemdateien abgearbeitet hat,
werden weitere Optionen abgefragt. Sie werden unter
Umständen gefragt, ob Sie die Passwort-Datei neu bauen
oder &man.MAKEDEV.8; laufen lassen wollen. Am Ende
haben Sie die Möglichkeit, den Rest der temporären Dateien
zu löschen.Manueller Abgleich der KonfigurationsdateienWenn Sie den Abgleich lieber selbst ausführen wollen,
beachten Sie bitte, dass Sie nicht einfach die Dateien aus
/usr/src/etc nach /etc
kopieren können. Einige dieser Dateien müssen zuerst
installiert werden, bevor sie benutzt werden
können. Das liegt daran, dass
/usr/src/etc keine exakte Kopie von
/etc ist. Zudem gibt es Dateien, die sich
in /etc befinden aber nicht in
/usr/src/etc. Wenn Sie, wie empfohlen,
mergemaster benutzen, lesen Sie bitte im
nächsten Abschnitt
weiter.Am einfachsten ist es, wenn Sie die neuen Dateien in ein
temporäres Verzeichnis installieren und sie nacheinander auf
Differenzen zu den bestehenden Dateien durchsehen.Sichern Sie die Inhalte von /etcObwohl bei dieser Prozedur keine Dateien in
/etc automatisch verändert werden,
sollten Sie dessen Inhalt an einen sicheren Ort
kopieren:&prompt.root; cp -Rp /etc /etc.oldMit wird rekursiv kopiert und
erhält die Attribute der kopierten
Dateien, wie Zugriffszeiten und Eigentümer.Sie müssen die neuen Dateien in einem temporären
Verzeichnis installieren. /var/tmp/root ist
eine gute Wahl für das temporäre Verzeichnis, in dem
auch noch einige Unterverzeichnisse angelegt werden
müssen.&prompt.root; mkdir /var/tmp/root
&prompt.root; cd /usr/src/etc
&prompt.root; make DESTDIR=/var/tmp/root distrib-dirs distributionDie obigen Kommandos bauen die nötige
Verzeichnisstruktur auf und installieren die neuen Dateien in
diese Struktur. Unterhalb von /var/tmp/root
wurden einige leere Verzeichnisse angelegt, die Sie am besten wie
folgt entfernen:&prompt.root; cd /var/tmp/root
&prompt.root; find -d . -type d | xargs rmdir 2>/dev/nullIm obigen Beispiel wurde die Fehlerausgabe nach
/dev/null umgeleitet, um die Warnungen
über nicht leere Verzeichnisse zu unterdrücken./var/tmp/root enthält nun alle
Dateien, die unterhalb von / installiert
werden müssen. Sie müssen nun jede dieser Dateien mit
den schon existierenden Dateien vergleichen.Einige der installierten Dateien unter
/var/tmp/root beginnen mit einem /var/tmp/root/ und
/var/tmp/root/root/. Abhängig davon,
wann Sie dieses Handbuch lesen, können mehr Dateien dieser
Art existieren. Verwenden Sie ls -a um
sicherzustellen, dass Sie alle derartigen Dateien
finden.Benutzen Sie &man.diff.1; um Unterschiede zwischen zwei
Dateien festzustellen:&prompt.root; diff /etc/shells /var/tmp/root/etc/shellsDas obige Kommando zeigt Ihnen die Unterschiede zwischen der
installierten Version von /etc/shells und
der neuen Version in /var/tmp/root/etc/shells.
Entscheiden Sie anhand der Unterschiede, ob
Sie beide Dateien abgleichen oder die neue Version über die
alte kopieren wollen.Versehen Sie das temporäre Verzeichnis mit einem
ZeitstempelWenn Sie das System oft neu bauen, müssen Sie
/etc genauso oft aktualisieren. Dies kann
mit der Zeit sehr lästig werden.Sie können das Verfahren beschleunigen, wenn Sie sich
eine Kopie der Dateien behalten, die Sie zuletzt nach
/etc installiert haben. Das folgende
Verfahren zeigt Ihnen, wie das geht.Folgen Sie der normalen Prozedur um das System zu
bauen. Wenn Sie /etc und die anderen
Verzeichnisse aktualisieren wollen, geben Sie dem
temporären Verzeichnis einen Namen, der das aktuelle
Datum enthält. Wenn Sie dies zum Beispiel am
14. Februar 1998 durchführten, hätten Sie die
folgenden Kommandos abgesetzt:&prompt.root; mkdir /var/tmp/root-19980214
&prompt.root; cd /usr/src/etc
&prompt.root; make DESTDIR=/var/tmp/root-19980214 \
distrib-dirs distributionGleichen Sie die Änderungen entsprechend der
Anleitung von oben ab.Wenn Sie fertig sind, entfernen Sie das Verzeichnis
/var/tmp/root-19980214nicht.Wenn Sie nun neue Quellen heruntergeladen und gebaut
haben, folgen Sie bitte Schritt 1. Wenn Sie zwischen den
Updates eine Woche gewartet haben, haben Sie nun ein
Verzeichnis mit dem Namen
/var/tmp/root-19980221.Sie können nun die Unterschiede, die sich in einer
Woche ergeben haben, sehen, indem Sie &man.diff.1; rekursiv
anwenden:&prompt.root; cd /var/tmp
&prompt.root; diff -r root-19980214 root-19980221Üblicherweise sind die Differenzen, die Sie jetzt
sehen, kleiner als die Differenzen zwischen
/var/tmp/root-19980221/etc und
/etc. Da die angezeigten Differenzen
kleiner sind, ist es jetzt einfacher den Abgleich der
Dateien durchzuführen.Sie können nun das älteste der beiden
/var/tmp/root-* Verzeichnisse
entfernen:&prompt.root; rm -rf /var/tmp/root-19980214Wiederholen Sie diesen Prozess jedes Mal wenn Sie
Dateien in /etc abgleichen
müssen.Mit &man.date.1; können Sie den Verzeichnisnamen
automatisch erzeugen:&prompt.root; mkdir /var/tmp/root-`date "+%Y%m%d"`Aktualisieren Sie /devDEVFSÜberspringen Sie diesen Abschnitt, wenn Sie
FreeBSD 5.0 oder eine neuere Version benutzen. In diesen
Versionen werden die Gerätedateien automatisch von
&man.devfs.5; angelegt.In den meisten Fällen bemerkt &man.mergemaster.8; wann es
notwendig ist, Gerätedateien in /dev
zu erstellen. Die folgenden Anweisungen zeigen Ihnen, wie Sie dies
manuell durchführen.Um sicher zu gehen, besteht dieser Prozess aus mehreren
Schritten.Kopieren Sie /var/tmp/root/dev/MAKEDEV
nach /dev:&prompt.root; cp /var/tmp/root/dev/MAKEDEV /devMAKEDEVWenn Sie &man.mergemaster.8; benutzt haben, sollte
MAKEDEV schon aktualisiert sein, obwohl es
nicht schadet, das mit diff zu
überprüfen und die Datei, wenn nötig, manuell zu
kopieren.Sichern Sie jetzt die Dateiinformationen aus
/dev. Sie brauchen die Rechte,
Eigentümer, sowie die Major und Minor Nummern der
Gerätedateien (die Zeitstempel sind nicht wichtig). Am
besten erledigen Sie das mit &man.awk.1;:&prompt.root; cd /dev
&prompt.root; ls -l | awk '{print $1, $2, $3, $4, $5, $6, $NF}' > /var/tmp/dev.outErstellen Sie alle Gerätedateien neu:&prompt.root; Sammeln Sie erneut die Dateiinformationen aus
/dev, diesmal in der Datei
/var/tmp/dev2.out ein. Vergleichen Sie
beide Dateien und suchen Sie nach Gerätedateien, die nicht
erstellt wurden. Sie sollten keine finden, aber es ist besser
das jetzt wirklich zu kontrollieren:&prompt.root; diff /var/tmp/dev.out /var/tmp/dev2.outWenn es doch fehlende Einträge gibt, sind dies
wahrscheinlich fehlende Geräte für Slices. Diese
können Sie mit einem Befehl wie dem folgenden
wiederherstellen:&prompt.root; sh MAKEDEV sd0s1Die genauen Geräte können bei Ihnen
natürlich andere sein.Aktualisieren Sie /standDieser Schritt wurde nur der Vollständigkeit wegen
aufgenommen. Sie können ihn komplett auslassen.Der Vollständigkeit halber wollen Sie vielleicht auch die
Dateien in /stand aktualisieren. Alle Dateien
in diesem Verzeichnis sind Hardlinks zu
/stand/sysinstall. Dieses Programm ist
statisch gelinkt, so dass es unabhängig von den Dateien
in anderen Dateisystemen, insbesondere /usr,
ist.&prompt.root; cd /usr/src/release/sysinstall
&prompt.root; make all installBootenSie sind nun am Ende der Prozedur angelangt. Nachdem Sie sich
davon überzeugt haben, dass Ihr System funktioniert,
booten Sie das System mit &man.fastboot.8;:&prompt.root; fastbootEndeHerzlichen Glückwunsch! Sie haben gerade erfolgreich Ihr
&os; System aktualisiert.Es ist übrigens leicht einen Teil des Systems
wiederherzustellen, für den Fall, dass Ihnen ein kleiner
Fehler unterlaufen ist. Wenn Sie beispielsweise während des
Updates oder Abgleichs /etc/magic aus Versehen
gelöscht haben, wird &man.file.1; nicht mehr funktionieren.
In diesem Fall können Sie das Problem mit dem folgenden
Kommando beheben:&prompt.root; cd /usr/src/usr.bin/file
&prompt.root; FragenMuss ich wirklich immer alles neu bauen, wenn sich
etwas geändert hat?Darauf gibt es keine einfache Antwort. Was zu tun ist,
hängt von den Änderungen ab. Es lohnt
wahrscheinlich nicht, alles neu zu bauen, wenn sich bei einem
CVSup-Lauf nur die folgenden
Dateien geändert haben:src/games/cribbage/instr.csrc/games/sail/pl_main.csrc/release/sysinstall/config.csrc/release/sysinstall/media.csrc/share/mk/bsd.port.mkIn diesem Fall können Sie in die entsprechenden
Unterverzeichnisse wechseln und dort make all
install ausführen. Wenn sich allerdings etwas
Wichtiges, wie src/lib/libc/stdlib,
geändert hat, sollten Sie die Welt oder
mindestens die statisch gelinkten Teile des Systems (sowie
Ihre statisch gelinkten Ergänzungen) neu bauen.Letztendlich ist das Ihre Entscheidung. Sie sind
vielleicht damit zufrieden, das System alle zwei Wochen neu
zu bauen und in der Zwischenzeit die anfallenden
Änderungen zu sammeln. Wenn Sie sich zutrauen, alle
Abhängigkeiten zu erkennen, bauen Sie vielleicht auch
nur die geänderten Sachen neu.Das hängt natürlich auch noch davon ab, wie oft
Sie ein Update durchführen wollen und ob Sie &os.stable;
oder &os.current; benutzen.Der Bau bricht mit vielen
Signal 11-Fehlern (oder anderen
Signalnummern) ab. Was ist da passiert?Signal 11Normalerweise zeigen diese Meldungen Hardwarefehler an.
Ein Neubau der Welt ist ein guter Belastungstest für
Ihre Hardware und zeigt oft Probleme mit dem Speicher auf.
Dies äußert sich darin, dass der Kompiler
mit dem Erhalt von seltsamen Signalen abbricht.Es liegt garantiert ein Hardwarefehler vor, wenn ein
neuer Übersetzungslauf an einer anderen Stelle
abbricht.In diesem Fall können Sie nur einzelne Komponenten
Ihres Systems tauschen, um zu bestimmen, welche Komponente den
Fehler verursacht.Kann ich /usr/obj löschen, wenn
ich fertig bin?Kurze Antwort: Ja.In /usr/obj werden alle Dateien
abgelegt, die während der Übersetzungsphase erstellt
wurden. Dieses Verzeichnis wird in einem der ersten Schritte
der Bauprozedur entfernt. Es macht daher
wenig Sinn, dieses Verzeichnis zu behalten und Sie setzen
eine Menge Plattenplatz, momentan ungefähr 340 MB,
frei, wenn Sie es löschen.Wenn Sie allerdings genau wissen, was Sie tun, können
Sie diesen Schritt bei make world
auslassen. Nachfolgende Bauprozeduren werden dadurch erheblich
schneller, da die meisten Quelldateien nicht mehr neu
übersetzt werden. Dafür können aber subtile
Abhängigkeitsprobleme entstehen, die dazu führen,
dass der Bau auf merkwürdige Weise abbrechen kann.
Dies führt häufig zu unnötigen Diskussionen auf
den &os; Mailinglisten, wenn sich jemand über einen
kaputten Bau beschwert, aber nicht sieht, dass er
Probleme hat, weil er eine Abkürzung genommen hat.Kann ein abgebrochener Bau weitergeführt
werden?Das hängt davon ab, wieweit der Bauprozess
fortgeschritten ist.Üblicherweise werden
essentielle Werkzeuge, wie &man.gcc.1; und &man.make.1;,
und die Systembibliotheken während des Bauprozesses
neu erstellt (dies ist aber keine allgemein gültige
Regel). Die neu erstellen Werkzeuge und Bibliotheken werden
dann benutzt, um sich selbst noch einmal zu bauen, und wieder
installiert. Anschließend wird das Gesamtsystem mit
den neu erstellten Systemdateien gebaut.Wenn Sie sich im letzten Schritt befinden und Sie wissen,
dass Sie dort sind, weil Sie durch die Ausgaben, die Sie
ja sichern, der Bauprozedur gesehen haben, können Sie
mit ziemlicher Sicherheit den Bau weiterführen:… Fehler beheben …
&prompt.root; cd /usr/src
&prompt.root; make -DNOCLEAN allDie Variable NOCLEAN verhindert,
dass make world die vorher erstellten
Dateien löscht.Das Sie sich im letzten Schritt der Bauprozedur
befinden, erkennen Sie daran, dass Sie in der Ausgabe die
folgenden Zeilen finden:--------------------------------------------------------------
Building everything..
--------------------------------------------------------------Wenn Sie diese Meldung nicht finden, oder sich nicht sicher
sind, dann ist es besser, noch einmal ganz von Vorne
anzufangen.Wie kann ich den Bauprozesss beschleunigen?Bauen Sie im Single-User Modus.Legen Sie /usr/src und
/usr/obj in getrennte Dateisysteme auf
unterschiedliche Festplatten. Benutzen Sie nach
Möglichkeit auch getrennte Platten-Controller.Noch besser ist es, diese Dateisysteme auf mehrere
Festplatten mit &man.ccd.4; zu verteilen.Bauen Sie die profiled-Bibliotheken,
die Sie wahrscheinlich sowieso nicht brauchen, nicht.
/etc/make.conf sollte dazu
NOPROFILE=true enthalten.Setzen Sie die CFLAGS in
/etc/make.conf auf . Die Optimierungsstufe
ist deutlich langsamer und die
Performance-Unterschiede zwischen und
sind vernachlässigbar klein.
veranlasst den Kompiler Pipes
anstelle von Dateien für die Kommunikation zu
benutzen. Dies spart einige Plattenzugriffe, geht aber
auf Kosten des Speichers.Benutzen Sie
, um
mehrere Prozesse parallel laufen zu lassen.
Normalerweise beschleunigt dies den Bauprozess
unabhängig davon, ob Sie ein Einprozessor oder
Mehrprozessor System einsetzen.Sie können das Dateisystem
/usr/src mit der Option
einhängen. Dies
verhindert, dass die Zugriffszeiten der Dateien
aktualisiert werden (eine Information, die Sie vielleicht
gar nicht brauchen).&prompt.root; mount -u -o noatime /usr/srcDas Beispiel geht davon aus, dass sich
/usr/src auf einem separaten
Dateisystem befindet. Wenn das nicht der Fall ist,
weil das Verzeichnis beispielsweise Teil des
/usr Dateisystems ist,
müssen Sie anstelle von
/usr/src den Mountpoint des
Dateisystems angeben.Das Dateisystem, in dem sich
/usr/obj befindet, kann mit der
Option eingehangen werden. Dies
bewirkt, dass Schreibzugriffe auf die Platte
asynchron stattfinden, das heißt ein Schreibzugriff
ist sofort beendet, die Daten werden allerdings erst einige
Sekunden später geschrieben. Dadurch können
Schreibzugriffe zusammengefasst werden, was einen
erheblichen Geschwindigkeitszuwachs mit sich bringen
kann.Beachten Sie, dass dies Ihr Dateisystem
anfälliger für Fehler macht. Im Fall eines
Stromausfalls besteht eine erhöhte
Wahrscheinlichkeit, dass das Dateisystem beim
Start der Maschine zerstört ist.Wenn sich /usr/obj auf einem
extra Dateisystem befindet, ist das kein Problem. Wenn
sich allerdings auf diesem Dateisystem noch andere
wertvolle Daten befinden, stellen Sie sicher, dass
Sie aktuelle Sicherungen besitzen.&prompt.root; mount -u -o async /usr/objErsetzen Sie /usr/obj durch
den Mountpoint des entsprechenden Dateisystems, wenn es
sich nicht auf einem eigenen Dateisystem
befindet.Was mache ich, wenn etwas nicht funktioniert?Stellen Sie sicher, dass sich in Ihrer Umgebung
keine Reste eines vorherigen Baus befinden. Das geht ganz
einfach:&prompt.root; chflags -R noschg /usr/obj/usr
&prompt.root; rm -rf /usr/obj/usr
&prompt.root; cd /usr/src
&prompt.root; make cleandir
&prompt.root; make cleandirJa, make cleandir muss wirklich
zweimal aufgerufen werden.Nachdem Sie aufgeräumt haben, starten Sie den
Bauprozess wieder mit make
buildworld.Wenn Sie immer noch Probleme haben, schicken Sie die
Fehlermeldungen und die Ausgabe von uname
-a an die Mailingliste &a.de.questions;. Bereiten
Sie sich darauf vor, weitere Fragen zu Ihrer Umgebung zu
beantworten.MikeMeyerBeigetragen von Installation mehrerer MaschinenWenn Sie mehrere Maschinen besitzen, die Sie alle auf dem
gleichen Stand halten wollen, ist es eine Verschwendung von
Ressourcen, die Quellen auf jeder Maschine vorzuhalten und zu
übersetzen. Die Lösung dazu ist, eine Maschine den
Großteil der Arbeit durchführen zu lassen und den anderen
Maschinen das Ergebnis mit NFS zur Verfügung zu stellen. Dieser
Abschnitt zeigt Ihnen wie das geht.VoraussetzungenStellen Sie zuerst eine Liste der Maschinen zusammen, die auf
demselben Stand sein sollen. Wir nennen diese Maschinen die
Baugruppe. Jede dieser Maschinen kann mit
einem eigenen Kernel laufen, doch sind die Programme des Userlands
auf allen Maschinen gleich. Wählen Sie aus der Baugruppe eine
Maschine aus, auf der der Bau durchgeführt wird, den
Bau-Master. Dies sollte eine Maschine sein,
die über die nötigen Ressourcen für make
world verfügt. Sie brauchen auch eine
Testmaschine, auf der Sie die Updates testen,
bevor Sie sie in Produktion installieren. Dies sollte eine
Maschine, eventuell der Bau-Master, sein, die über einen
längeren Zeitraum nicht zur Verfügung stehen kann.
Alle Maschinen der Baugruppe müssen
/usr/obj und /usr/src von
derselben Maschine an gleichem Ort einhängen. Idealerweise
befinden sich die beiden Verzeichnisse auf dem Bau-Master auf
verschiedenen Festplatten, sie können allerdings auch auf dem
Bau-Master über NFS zur Verfügung gestellt werden. Wenn
Sie mehrere Baugruppen haben, sollte sich
/usr/src auf einem Bau-Master befinden und
über NFS für den Rest der Maschinen zur Verfügung
gestellt werden.Stellen Sie sicher, dass
/etc/make.conf auf allen Maschinen einer
Baugruppe mit der Datei des Bau-Masters übereinstimmt. Der
Bau-Master muss jeden Teil des Systems bauen, den irgendeine
Maschine der Baugruppe benötigt. Auf dem Bau-Master
müssen in /etc/make.conf alle zu bauenden
Kernel mit der Variablen KERNCONF bekannt gegeben
werden. Geben Sie dabei den Kernel des Bau-Masters zuerst an.
Für jeden zu bauenden Kernel muss auf dem Bau-Master die
entsprechende Konfigurationsdatei unter
/usr/src/sys/arch/conf
abgelegt werden.Installation des BasissystemsNach diesen Vorbereitungen können Sie mit dem Bau
beginnen. Bauen Sie auf dem Bau-Master, wie in beschrieben, den Kernel und die Welt,
installieren Sie aber nichts. Wechseln Sie auf die Testmaschine
und installieren Sie den gerade gebauten Kernel. Wenn diese
Maschine /usr/src und
/usr/obj über NFS bekommt, müssen
Sie das Netzwerk im Single-User Modus aktivieren und die beiden
Dateisysteme einhängen. Am einfachsten ist dies, wenn Sie
auf der Testmaschine ausgehend vom Mehrbenutzermodus mit
shutdown now in den Single-User Modus wechseln.
Sie können dann mit der normalen Prozedur den neuen Kernel
und das System installieren und anschließend
mergemaster laufen lassen. Wenn Sie damit
fertig sind, können Sie die Maschine wieder in den
Mehrbenutzermodus booten.Nachdem Sie sichergestellt haben, dass die Testmaschine
einwandfrei funktioniert, wiederholen Sie diese Prozedur für
jede Maschine in der Baugruppe.Die Ports-SammlungDasselbe Verfahren können Sie auch für die
Ports-Sammlung anwenden. Zuerst müssen alle Maschinen einer
Baugruppe /usr/ports von derselben Maschine
über NFS zur Verfügung gestellt bekommen. Setzen Sie
dann ein Verzeichnis für die Quellen auf, das sich alle
Maschinen teilen. Dieses Verzeichnis können Sie in
/etc/make.conf mit der Variablen
DISTDIR angeben. Das Verzeichnis sollte
für den Benutzer beschreibbar sein, auf den der Benutzer
root vom NFS Subsystem abgebildet wird. Jede
Maschine sollte noch WRKDIRPREFIX auf ein
lokales Bauverzeichnis setzen. Wenn Sie vorhaben, Pakete zu bauen
und zu verteilen, sollten Sie PACKAGES auf ein
Verzeichnis mit den gleichen Eigenschaften wie
DISTDIR setzen.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/kernelconfig/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/kernelconfig/chapter.sgml
index 5fc4311d19..649b15d05d 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/kernelconfig/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/kernelconfig/chapter.sgml
@@ -1,1597 +1,1597 @@
JimMockErweitert und neu strukturiert von JakeHambyUrsprünglich veröffentlicht von RobertAltschaffelÜbersetzt von Konfiguration des FreeBSD KernelsÜbersichtKernelErstellen eines angepassten KernelsDer Kernel ist das Herz des FreeBSD Betriebssystems. Er ist
verantwortlich für die Speicherverwaltung, das Durchsetzen
von Sicherheitsdirektiven, Netzwerkfähigkeit, Festplattenzugriffen
und vieles mehr. Obwohl FreeBSD es immer mehr ermöglicht, dynamisch
konfiguriert zu werden, ist es ab und an notwendig, den Kernel
neu zu konfigurieren und zu kompilieren.Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie Folgendes
wissen:Wieso Sie Ihren Kernel neu konfigurieren sollten.Wie Sie eine Kernelkonfigurationsdatei erstellen oder
verändern.Wie Sie mit der Konfigurationsdatei einen neuen Kernel
kompilieren.Wie Sie den neuen Kernel installieren.Wie sie die benötigten Einträge in
/dev erstellen.Was zu tun ist, falls etwas schiefgeht.Wieso einen eigenen Kernel bauen?Traditionell besaß FreeBSD einen monolithischen Kernel. Das
bedeutet, dass der Kernel ein einziges großes Programm war,
das eine bestimmte Auswahl an Hardware unterstützte.
Also musste man immer, wenn man das Kernelverhalten verändern
wollte, zum Beispiel wenn man neue Hardware hinzufügen wollte,
einen neuen Kernel kompilieren, installieren und das System neu
starten.Heutzutage vertritt FreeBSD immer mehr die Idee eines modularen
Kernels, bei dem bestimmte Funktionen, je nach Bedarf, als Module
geladen werden können. Ein bekanntes Beispiel dafür sind
die Module für die PCMCIA-Karten in Laptops, die zum Starten
nicht zwingend benötigt werden, und erst bei Bedarf geladen werden.
Diese Module nennt man KLDs
(kernel loadable modules).Trotzdem ist es noch immer nötig, einige statische
Kernelkonfigurationen durchzuführen. In einigen Fällen
ist die Funktion zu systemnah, um durch ein Modul zu realisiert werden.
In anderen Fällen hat eventuell noch niemand ein ladbares
Kernelmodul für diese Funktion geschrieben.Das Erstellen eines angepaßten Kernels ist eines der
wichtigsten Rituale, das nahezu jeder Benutzer eines &unix; Systems erdulden
muss. Obwohl dieser Prozess recht viel Zeit in Anspruch nimmt,
bringt er doch viele Vorteile für Ihr FreeBSD System. Der
GENERIC Kernel muss eine Vielzahl
unterschiedlicher Hardware unterstützen, im Gegensatz dazu
unterstützt ein angepasster Kernel nur
Ihre Hardware. Dies hat einige Vorteile:Schnellerer Bootvorgang. Da der Kernel nach weniger Geräten
sucht, ist die Boot-Sequenz weitaus schneller.Geringere Speicherausnutzung. Ein eigener Kernel benötigt
in der Regel weniger Speicher als ein GENERIC
Kernel, was vorteilhaft ist, da der Kernel immer im RAM verweilt.
Insbesondere profitieren Systeme mit wenig RAM davon.Zusätzliche Hardwareunterstützung. Ein
angepasster Kernel kann Unterstützung für Geräte
wie Soundkarten bieten, die im GENERIC Kernel
nicht unterstützt werden.Erstellen und Installation eines angepassten
KernelsKernelErstellen und InstallationZuerst erläutern wir die Verzeichnisstruktur, in der der
Kernel gebaut wird. Die im Folgenden genannten Verzeichnisse sind
relativ zu /usr/src/sys angegeben, das Sie auch
über /sys erreichen können. Es existieren
mehrere Unterverzeichnisse, die bestimmte Teile des Kernels
darstellen, aber die für uns wichtigsten sind
arch/conf, in dem
Sie die Konfigurationsdatei für den angepassten Kernel
erstellen werden, und compile, in dem der Kernel
gebaut wird. arch kann entweder
i386, alpha oder
pc98 (eine in Japan beliebte Architektur) sein.
Alles in diesen Verzeichnissen ist nur für die jeweilige
Architektur relevant, während der Rest des Codes für alle
Plattformen, auf die FreeBSD portiert werden kann, gleich ist.
Beachten Sie die Verzeichnisstruktur, die jedem unterstützten
Gerät, jedem Dateisystem und jeder Option ein eigenes
Verzeichnis zuordnet.Falls Sie kein /usr/src/sys Verzeichnis
vorfinden, so sind die Kernelquellen nicht installiert. Der
einfachste Weg dies nachzuholen, ist
/stand/sysinstall als root
auszuführen. Dort wählen Sie
Configure, dann
Distributions, dann
src und schließlich
sys. Wenn Sie eine
Aversion gegen sysinstall haben und eine
offizielle FreeBSD CD-ROM besitzen, können Sie
die Kernelquellen auch von der Kommandozeile installieren:&prompt.root; mount /cdrom
&prompt.root; mkdir -p /usr/src/sys
&prompt.root; ln -s /usr/src/sys /sys
&prompt.root; cat /cdrom/src/ssys.[a-d]* | tar -xzvf -Als nächstes wechseln sie in das Verzeichnis, in dem die
GENERIC Konfigurationsdatei liegt und kopieren
diese in eine Datei mit dem Namen, den Sie Ihrem Kernel geben
wollen:&prompt.root; cd /usr/src/sys/i386/conf
&prompt.root; cp GENERIC MYKERNELTraditionell ist der Name des Kernels immer in Großbuchstaben.
Wenn Sie mehrere FreeBSD mit unterschiedlicher Hardware warten, ist
es nützlich, wenn Sie Konfigurationsdatei nach dem Hostnamen der
Maschinen benennen. Im Beispiel verwenden wir den Namen
MYKERNEL.Es ist nicht zu empfehlen die Konfigurationsdatei direkt
unterhalb von /usr/src abzuspeichern. Wenn
Sie Probleme haben, könnten Sie der Versuchung erliegen,
/usr/src einfach zu löschen und wieder
von vorne anzufangen. Fünf Sekunden später werden Sie
dann feststellen, dass Sie soeben Ihre
Kernelkonfigurationsdatei gelöscht haben.Sie sollten die Konfigurationsdatei an anderer Stelle aufheben
und in i386 einen Link auf die Datei
erstellen.Beispiel:&prompt.root; cd /usr/src/sys/i386/conf
&prompt.root; mkdir /root/kernels
&prompt.root; cp GENERIC /root/kernels/MYKERNEL
&prompt.root; ln -s /root/kernels/MYKERNELDiese und die folgenden Kommandos müssen Sie als
root ausführen, da Sie sonst
permission denied Fehler erhalten.Jetzt editieren Sie MYKERNEL mit einem
Texteditor Ihres Vertrauens. Wenn Sie gerade neu anfangen, ist Ihnen
vielleicht nur der vi Editor bekannt,
der allerdings zu komplex ist, um hier erklärt zu werden.
Er wird aber in vielen Büchern aus der
Bibliographie gut erklärt. FreeBSD bietet aber auch
einen leichter zu benutzenden Editor, den ee
an, den Sie, wenn Sie Anfänger sind, benutzen sollten. Sie
können die Kommentare am Anfang der Konfigurationsdatei
ändern, um die Änderungen gegenüber
GENERIC zu dokumentieren.SunOSFalls Sie schon einmal einen Kernel unter SunOS oder einem
anderen BSD kompiliert haben, werden Sie diese Konfigurationsdatei
bereits kennen. Wenn Sie mit einem anderen Betriebssystem wie DOS
vertraut sind, könnte die GENERIC
Konfigurationsdatei Sie verschrecken. In diesen Fall sollten Sie
den Beschreibungen im Abschnitt über die
Konfigurationsdatei
langsam und vorsichtig folgen.Wenn Sie die FreeBSD Quellen
synchronisieren, sollten Sie immer
/usr/src/UPDATING durchlesen, bevor Sie etwas
verändern. Diese Datei enthält alle wichtigen Informationen,
die Sie beim Aktualisieren beachten müssen.
Da /usr/src/UPDATING immer zu Ihrer Version
der FreeBSD Quellen passt, sind die Informationen dort genauer,
als in diesem Handbuch.Nun müssen Sie die Kernelquellen kompilieren. Dazu gibt es
zwei Verfahren. Welches Verfahren Sie nehmen, hängt davon ab,
warum Sie den Kernel neu bauen und welche Version von FreeBSD Sie
verwenden.Wenn Sie nur die Kernelquellen
installiert haben, benutzen Sie das Verfahren 1.Wenn Sie eine FreeBSD Version vor 4.0 benutzen und
nicht auf FreeBSD 4.0 oder höher mit
make world migrieren, benutzen Sie
Verfahren 1.Wenn Sie einen neuen Kernel bauen wollen, ohne dabei den
Quellcode zu aktualisieren, weil Sie vielleicht nur eine neue
Option wie IPFIREWALL hinzugefügt haben,
können Sie jedes der Verfahren einsetzen.Wenn Sie als Teil eines make world den
Kernel aktualisieren, benutzen Sie das Verfahren 2.
- Verfahren 1. Bau eines Kernels mit der alten
- Methode
+ Verfahren 1. Bau eines Kernels mit der
+ herkömmlichen MethodeGenerieren Sie die Kernel Quellen mit &man.config.8;.&prompt.root; /usr/sbin/config MYKERNELWechseln Sie in das Bauverzeichnis.&prompt.root; cd ../compile/MYKERNELWenn Sie eine FreeBSD-Version vor 5.0 verwenden,
wechseln Sie wie folgt in das Bauverzeichnis:&prompt.root; cd ../../compile/MYKERNELKompilieren Sie den Kernel.&prompt.root; make depend
&prompt.root; makeInstallieren Sie den neuen Kernel.&prompt.root; make installVerfahren 2. Bau eines Kernels mit der neuen
MethodeWechseln Sie in das usr/src
Verzeichnis.&prompt.root; cd /usr/srcKompilieren Sie den Kernel.&prompt.root; make buildkernel KERNCONF=MYKERNELInstallieren Sie den neuen Kernel.&prompt.root; make installkernel KERNCONF=MYKERNELMit FreeBSD 4.2 und älteren Versionen müssen Sie
KERNCONF durch KERNEL
ersetzen. 4.2-STABLE nach dem 2. Februar 2001 erkennt die
Option KERNCONF.cvsupanonymous CVSCTMCVSanonymousWenn Sie die Quellen nicht auf irgendeine
Weise aktualisiert haben, das heißt, Sie haben nicht
CVSup, CTM oder
anoncvs benutzt, dann können Sie
die Sequenz config,
make depend, make,
make install benutzen.kernel.oldDer neue Kernel wird nach /kernel kopiert,
während der alte Kernel nach /kernel.old
verschoben wird. Um den neuen Kernel zu benutzen, sollten Sie die
Maschine jetzt rebooten. Falls etwas schief geht, sehen Sie bitte
in dem Abschnitt zur
Fehlersuche am Ende dieses Kapitels nach. Dort sollten Sie
auch unbedingt den Abschnitt lesen, der erklärt, was zu tun
ist, wenn der neue Kernel nicht
bootet.Ab FreeBSD 5.0 werden der neue Kernel und die Module
in das Verzeichnis /boot/kernel installiert.
Der alte Kernel und die dazugehörenden Module werden in das
Verzeichnis /boot/kernel.old gesichert.
Im Verzeichnis /boot werden auch andere
Dateien, die zum Systemstart benötigt werden, wie der
Boot-Loader (&man.loader.8;) und dessen Konfiguration, abgelegt.
Module von Fremdherstellern oder angepasste Module
werden in /boot/modules abgelegt. Beachten
Sie bitte, dass diese Module immer zu dem verwendeten Kernel passen
müssen, da Module, die nicht zu dem verwendeten Kernel passen,
die Stabilität des Systems gefährden.Wenn Sie neue Geräte, wie Soundkarten, hinzugefügt haben
und FreeBSD 4.X oder eine frühere Version benutzen,
müssen Sie unter Umständen Gerätedateien in
/dev erstellen, bevor Sie die Geräte benutzen
können. Weitere Informationen finden Sie in Erstellen von Gerätedateien
später in diesem Kapitel.Die KernelkonfigurationsdateiKernelLINTLINTKernelKonfigurationsdateiDas Format der Konfigurationsdatei ist recht einfach. Jede Zeile
enthält ein Schlüsselwort und ein oder mehrere Argumente.
Eine Zeile, die von einen # eingeleitet wird, gilt
als Kommentar und wird ignoriert. Die folgenden Abschnitte
beschreiben jedes Schlüsselwort in der Reihenfolge, in der es
in GENERIC auftaucht. Manche zusammengehörende
Schlüsselwörter werden in einem Abschnitt beschrieben,
obwohl Sie über GENERIC verstreut sind.
Eine ausführliche Liste aller
Optionen mit detaillierten Erklärungen finden Sie in der
Konfigurationsdatei LINT, die sich in demselben
Verzeichnis wie GENERIC befindet. Wenn Sie sich
über den Zweck oder die Notwendigkeit einer Zeile im Unklaren
sind, überprüfen Sie bitte diese bitte zuerst in
LINT.Zahlen und HochkommasBis einschließlich FreeBSD 3.X forderte &man.config.8;,
dass jede Zeichenkette, die Zahlen, die wiederum als Text
interpretiert werden sollten, enthielt, in der Konfigurationsdatei
in doppelte Hochkommas eingeschlossen werden mussten.Im 4.X Zweig, den dieses Buch behandelt, wurde diese Forderung
entfernt. Wenn Sie ein System vor dem 4.X Zweig benutzen, finden
Sie Beispiele in /usr/src/sys/i386/conf/LINT und
/usr/src/sys/i386/conf/GENERIC.KernelBeispiel KonfigurationsdateiDas folgende Beispiel zeigt eine GENERIC
Konfigurationsdatei, die, wo notwendig, zusätzliche Kommentare
enthält. Sie sollte der Datei
/usr/src/sys/i386/conf/GENERIC auf Ihrem System
sehr ähnlich sein. Für detaillierte Informationen über
alle möglichen Optionen sehen Sie sich bitte
/usr/src/sys/i386/conf/LINT an.#
# GENERIC -- Generic kernel configuration file for FreeBSD/i386
#
# For more information on this file, please read the handbook section on
# Kernel Configuration Files:
#
# http://www.FreeBSD.org/doc/en_US.ISO8859-1/books/handbook/kernelconfig-config.html
#
# The handbook is also available locally in /usr/share/doc/handbook
# if you've installed the doc distribution, otherwise always see the
# FreeBSD World Wide Web server (http://www.FreeBSD.ORG/) for the
# latest information.
#
# An exhaustive list of options and more detailed explanations of the
# device lines is also present in the ./LINT configuration file. If you are
# in doubt as to the purpose or necessity of a line, check first in LINT.
#
# $FreeBSD: src/sys/i386/conf/GENERIC,v 1.246 2000/03/09 16:32:55 jlemon Exp $Die folgenden Schlüsselwörter sind für
jeden Kernel, den Sie bauen, zwingend
erforderlich:Kerneloptionmachinemachine i386Gibt die Architektur der Maschine an und muss entweder
i386, alpha oder
pc98 sein.Kerneloptioncpucpu I386_CPU
cpu I486_CPU
cpu I586_CPU
cpu I686_CPUDie vorigen Zeilen geben den Typ der CPU Ihres Systems an. Sie
können mehrere CPU Typen angeben, wenn Sie sich zum Beispiel
nicht sicher sind, ob Sie I586_CPU oder
I686_CPU benutzen sollen. Für einen
angepassten Kernel ist es aber am besten, wenn Sie nur die CPU
angeben, die sich in der Maschine befindet. Der CPU-Typ wird
in den Boot-Meldungen ausgegeben, die in der Datei
/var/run/dmesg.boot gespeichert sind.Ab FreeBSD 5.0 ist die Unterstützung für
I386_CPU in der Voreinstellung
deaktiviert.Kerneloptioncpu typeDie Alpha Architektur besitzt verschiedene CPU-Typen:cpu EV4
cpu EV5Wenn Sie eine Alpha Maschine benutzen, sollten Sie einen der
obigen Typen angeben.Kerneloptionidentident GENERICGibt den Namen Ihres Kernels an. Hier sollten Sie den Namen
einsetzen, den Sie Ihrer Konfigurationsdatei gegeben haben. In
unserem Beispiel ist das MYKERNEL. Der Wert, den
Sie ident zuweisen, wird beim Booten des neuen
Kernels ausgegeben. Wenn Sie den Kernel von Ihrem normal verwendeten
Kernel unterscheiden wollen, weil Sie zum Beispiel einen Kernel zum
Testen bauen, ist es nützlich, hier einen anderen Namen
anzugeben.Kerneloptionmaxusersmaxusers nDie Größe wichtiger Systemtabellen wird von
maxusers bestimmt. Der Wert dieser Variablen
sollte ungefähr der Anzahl der Benutzer des Systems
entsprechen.Ab FreeBSD 4.5 kann das System diesen Wert selbst setzen, wenn
Sie in der Konfigurationsdatei den Wert 0Der verwendete Algorithmus setzt maxuser
auf die Speichergröße des Systems. Der minimale Wert
beträgt dabei 32, das Maximum ist
384.
angeben. Wenn Sie eine frühere Version von FreeBSD
einsetzen, oder den Wert selbst bestimmen wollen, sollten Sie
maxusers mindestens auf 4 setzen,
insbesondere wenn Sie beabsichtigen, das X Window System zu
benutzen oder Software zu kompilieren. Der Grund dafür ist,
dass der wichtigste Wert, der von maxusers
bestimmt wird, die maximale Anzahl an Prozessen ist, die auf
20 + 16 * maxusers gesetzt wird. Wenn Sie also
maxusers auf 1 setzen, können gleichzeitig
nur 36 Prozesse laufen, von denen ungefähr 18 schon beim Booten
des Systems gestartet werden und nochmal etwa 15 Prozesse dazukommen,
wenn Sie das X Window System starten. Selbst eine einfache Aufgabe,
wie das Lesen einer Manualpage, braucht neun Prozesse zum Filtern,
Dekomprimieren und Anschauen. Für die meisten Benutzer sollte
es ausreichen, maxusers auf 64 zu setzen, womit
1044 gleichzeitige Prozesse zur Verfügung stehen.Wenn Sie
allerdings den gefürchteten proc table full
Fehler, beim Versuch ein Programm zu starten oder auf einem Server
mit einer großen Benutzerzahl (wie
ftp.FreeBSD.org) sehen, dann
sollten Sie den Wert erhöhen und den Kernel neu bauen.
- maxusers begrenzt nicht
- die Anzahl der Benutzer, die sich auf Ihrer Maschine anmelden
- können. Die Variable legt nur die Größe von
- verschiedenen Tabellen unter Berücksichtigung der
- Benutzeranzahl auf den System und der Anzahl der Prozesse, die
- jeder Benutzer laufen lässt, fest. Mit Die Anzahl der Benutzer, die sich auf einer Maschine anmelden
+ können, wird nicht durch
+ maxusers begrenzt. Der Wert dieser Variablen
+ zusammen mit einer angenommenen Anzahl Prozesse pro
+ Benutzer legt sinnvolle Größen für bestimmte
+ Systemtabellen fest. Die Option pseudo-device pty
- 16 können Sie die Anzahl der erlaubten
- Anmeldungen von entfernten Systemen festlegen.
+ 16 legt die Anzahl der erlaubten
+ Anmeldungen von entfernten Systemen und X-Terminals fest.
# Floating point support - do not disable.
device npx0 at nexus? port IO_NPX irq 13npx0 ist die Schnittstelle zur
Fließkomma-Einheit in FreeBSD. Dies kann entweder ein
Coprozessor oder eine mathematische Software-Emulation sein. Die
Angabe dieser Option ist verpflichtend.# Pseudo devices - the number indicates how many units to allocate.
pseudo-device loop # Network loopbackDas TCP/IP Loopback Device. Wenn Sie eine Telnet oder FTP
Verbindung zu localhost (a.k.a., 127.0.0.1) aufbauen, erstellen Sie eine
Verbindung zu sich selbst durch dieses Pseudo-Device. Die Angabe
dieser Option ist verpflichtend.Das Folgende ist mehr oder weniger optional. Mehr Informationen
enthalten die Anmerkungen unter oder neben den diskutierten
Optionen.#makeoptions DEBUG=-g #Build kernel with gdb(1) debug symbols
options MATH_EMULATE #Support for x87 emulationDiese Zeile schaltet die Software-Emulation eines mathematischen
Coprozessors für den Fall, das Ihre Maschine keinen besitzt (386
oder 486SX), ein. Wenn Sie einen 386 oder 486SX mit dem
dazugehörigen Coprozessor (387 oder 487), einen 486DX oder
besser (Pentium, Pentium II, etc.) besitzen, können Sie diese
Zeile auskommentieren.Die normalen Emulationsroutinen für den Coprozessor in
FreeBSD sind nicht sehr genau. Wenn Sie
keinen Coprozessor besitzen, sollten Sie hier
GPL_MATH_EMULATE einsetzen, um die
Unterstützung der GNU Routinen zu aktivieren. Wegen der damit
verbundenen Lizenz, ist diese Option in der Voreinstellung nicht
aktiviert.Ab FreeBSD 5.0 ist die Emulation eines mathematischen
Coprozessors in der Voreinstellung ausgeschaltet, da heute nicht
mehr so viele alte CPUs ohne Coprozessor eingesetzt werden.
Damit der FreeBSD Kernel mit diesen CPUs zusammenarbeitet,
müssen oft noch weitere Optionen aktiviert werden.options INET #InterNETworkingNetzwerkunterstützung. Auch wenn Sie nicht planen, den
Rechner mit einem Netzwerk zu verbinden, sollten Sie diese Option
aktiviert lassen. Die meisten Programme sind mindestens auf die
Loopback Unterstützung (Verbindungen mit sich selbst)
angewiesen. Damit ist diese Option im Endeffekt
notwendig.options INET6 #IPv6 communications protocolsAktiviert die Unterstützung für das IPv6
Protokoll.options FFS #Berkeley Fast Filesystem
options FFS_ROOT #FFS usable as root device [keep this!]Das Dateisystem für Festplatten. Wenn Sie von einer
Festplatte booten wollen, lassen Sie diese Option aktiviert.Ab FreeBSD 5.0 wird FFS_ROOT nicht mehr
benötigt.options UFS_ACL #Support for access control listsDiese Option, die es erst ab FreeBSD 5.0 gibt, aktiviert
Zugriffskontrolllisten (ACL). Die
ACLs hängen von
erweiterten Attributen und UFS2 ab, eine genaue Beschreibung finden
Sie in . Die Zugriffskontrolllisten sind in
der Voreinstellung aktiviert und sollten auch nicht deaktiviert
werden, wenn Sie schon einmal auf einem Dateisystem verwendet wurden,
da dies die Zugriffsrechte auf Dateien in unvorhersehbarer Art und
Weise ändern kann.options UFS_DIRHASH #Improve performance on big directoriesDiese Option steigert die Geschwindigkeit von Plattenzugriffen
auf großen Verzeichnissen. Dadurch verbraucht das System etwas
mehr Speicher als vorher. Für stark beschäftigte Server
oder Arbeitsplatzrechner sollten Sie diese Option aktiviert lassen.
Auf kleineren Systemen, bei denen Speicher eine kostbare Ressource
darstellt oder Systemen, auf denen die Geschwindigkeit der
Plattenzugriffe nicht wichtig ist, wie Firewalls, können Sie
diese Option abstellen.options SOFTUPDATES #Enable FFS Soft Updates supportMit dieser Option wird die Unterstützung für Soft
Updates, die Plattenzugriffe beschleunigen, in den Kernel eingebunden.
In den FreeBSD 4.X Versionen ist diese Option voreingestellt,
sie wird aber vielleicht nicht von Ihrem System genutzt.
Überprüfen Sie mit &man.mount.8;, ob die Dateisysteme
Soft Updates benutzen. Wenn nicht, können Sie die Option
nachträglich mit &man.tunefs.8; aktivieren. Für neue
Dateisysteme können Sie Option beim Anlegen mit
&man.newfs.8; aktivieren.options MFS #Memory Filesystem
options MD_ROOT #MD is a potential root deviceDas speicherbasierte Dateisystem. Dies ist eine RAM-Disk, die
zum schnellen Zugriff auf temporäre Dateien dient und
nützlich ist, wenn Sie über viel Speicher verfügen.
Eine MFS-Partition eignet sich sehr gut für das
/tmp Verzeichnis, da dort sehr viele Programme
temporäre Daten speichern. Um eine MFS RAM-Disk auf
/tmp einzurichten, fügen Sie die folgende
Zeile in /etc/fstab hinzu:/dev/ad1s2b /tmp mfs rw 0 0Um das Dateisystem einzuhängen, können Sie nun booten
oder rufen das Kommando mount /tmp auf.Ab FreeBSD 5.0 werden RAM-disks mit &man.md.4; erstellt,
daher wird die Option MFS nicht mehr
unterstützt. Die Hilfeseiten &man.mdconfig.8; und
&man.mdmfs.8; beschreiben, wie RAM-disks eingerichtet
werden.KerneloptionNFSKerneloptionNFS_ROOToptions NFS #Network Filesystem
options NFS_ROOT #NFS usable as root device, NFS requiredDas Network Filesystem. Wenn Sie keine Partitionen von einem
UNIX File-Server über TCP/IP einhängen wollen, können
Sie diese Zeile auskommentieren.KerneloptionMSDOSFSoptions MSDOSFS #MSDOS FilesystemDas MS-DOS Dateisystem. Sie können diese Zeile
auskommentieren, wenn Sie nicht vorhaben, eine DOS-Partition beim
Booten einzuhängen. Das nötige Modul wird ansonsten
automatisch geladen, wenn Sie das erste mal eine DOS-Partition
einhängen. Außerdem können Sie mit den
ausgezeichneten mtools aus der
Ports-Sammlung auf DOS-Floppies zugreifen, ohne diese an- und
abhängen zu müssen (MSDOSFS wird in
diesem Fall nicht benötigt).options CD9660 #ISO 9660 Filesystem
options CD9660_ROOT #CD-ROM usable as root, CD9660 requiredDas ISO-9660 Dateisystem für CD-ROMs. Sie können diese
Zeile auskommentieren, wenn Sie kein CD-ROM-Laufwerk besitzen oder
nur ab und an CDs einhängen. Das Modul wird automatisch
geladen, sobald Sie das erste Mal eine CD einhängen. Für
Audio-CDs benötigen Sie dieses Dateisystem nicht.options PROCFS #Process filesystemDas Prozeß-Dateisystem. Dies ist ein Pseudo-Dateisystem,
das auf /proc eingehangen wird und es Programmen
wie &man.ps.1; erlaubt, mehr Informationen über laufende Prozesse
auszugeben. Ab FreeBSD 5.0 sollte PROCFS
nicht mehr benötigt werden, da die meisten Debug- und
Überwachungs-Werkzeuge nicht mehr darauf angewiesen sind. Wenn
PROCFS mit FreeBSD 5.0 benutzt werden soll,
wird zusätzlich noch die Option PSEUDOFS
benötigt:options PSEUDOFS #Pseudo-filesystem frameworkPSEUDOFS steht unter FreeBSD 4.X nicht
zur Verfügung. Im Gegensatz zu FreeBSD 4.X wird ab
FreeBSD 5.0 das Prozeß-Dateisystem nicht mehr per
Voreinstellung eingehangen.options COMPAT_43 #Compatible with BSD 4.3 [KEEP THIS!]Stellt die Kompatibilität zu 4.3BSD sicher. Belassen Sie
diese Option, da sich manche Programme recht sonderbar verhalten
werden, wenn Sie diese auskommentieren.options COMPAT_FREEBSD4 #Compatible with FreeBSD4Mit FreeBSD 5.0 stellt diese Option auf i386- und
Alpha-Systemen sicher, dass Anwendungen, die auf älteren FreeBSD
Versionen übersetzt wurden und alte Systemaufrufe verwenden,
noch lauffähig sind. Wir empfehlen, diese Option auf allen
i386- und Alpha-Systemen zu verwenden, auf denen vielleicht noch
ältere Anwendungen laufen sollen. Auf Plattformen, die erst ab
FreeBSD 5.0 unterstützt werden, wird diese Option nicht
benötigt.options SCSI_DELAY=15000 #Delay (in ms) before probing SCSIDies weist den Kernel an, 15 Sekunden zu warten, bevor er
anfängt nach SCSI-Geräten auf dem System zu suchen. Wenn
Sie nur IDE-Geräte besitzen, können Sie die Anweisung
ignorieren. Sie können versuchen, den Wert auf 5 Sekunden
senken, um den Startvorgang zu beschleunigen. Wenn
FreeBSD dann Schwierigkeiten hat, Ihre SCSI-Geräte zu erkennen,
sollten Sie den Wert natürlich wieder erhöhen.options UCONSOLE #Allow users to grab the consoleErlaubt es Benutzern, die Konsolenausgabe umzulenken. Starten
Sie einen xterm mit
xterm -C, um Ausgaben von &man.write.1;,
&man.talk.1; oder Kernelmeldungen auf der Konsole darin zu
sehen.Ab FreeBSD 5.0 wird UCONSOLE nicht mehr
benötigt.options USERCONFIG #boot -c editorDiese Option erlaubt es Ihnen, den Konfigurationseditor aus dem
Bootmenü zu starten.options VISUAL_USERCONFIG #visual boot -c editorDiese Option erlaubt es Ihnen, den Visual-Konfigurationseditor
aus dem Bootmenü zu starten.Ab FreeBSD 5.0 werden Geräte mit
&man.device.hints.5; anstelle des Konfigurationseditors konfiguriert,
dies wird in erklärt.options KTRACE #ktrace(1) supportDies schaltet die Kernel-Prozessverfolgung
(engl. kernel process tracing) ein,
die sehr nützlich bei der Fehlersuche ist.options SYSVSHM #SYSV-style shared memoryDiese Option aktiviert die Unterstützung für System V
Shared-Memory. Die XSHM-Erweiterung von X benötigt diese Option
und viele Graphik-Programme werden die
Erweiterung automatisch benutzen und schneller laufen. Wenn Sie X
benutzen, sollten Sie diese Option auf jeden Fall aktivieren.options SYSVSEM #SYSV-style semaphoresUnterstützung für System V Semaphoren. Dies wird
selten gebraucht, vergrößert aber den Kernel nur um einige
hundert Bytes.options SYSVMSG #SYSV-style message queuesUnterstützung für System V Messages.
Vergrößert den Kernel wiederum nur um einige hundert
Bytes.Programme, die diese System V Erweiterungen benutzen,
können Sie sich mit &man.ipcs.1; anzeigen lassen.options P1003_1B #Posix P1003_1B real-time extensions
options _KPOSIX_PRIORITY_SCHEDULINGEchtzeit-Erweiterungen, die 1993 zu POSIX hinzugefügt
wurden. Bestimmte Programme wie Star
Office benutzen diese Erweiterungen.Ab FreeBSD 5.0 werden diese Funktionen von
_KPOSIX_PRIORITY_SCHEDULING alleine zur
Verfügung gestellt. P1003_1B wird nicht
mehr benötigt.KerneloptionICMP_BANDLIMDenial of Service (DoS)options ICMP_BANDLIM #Rate limit bad repliesDiese Option aktiviert die ICMP Bandbreitenbegrenzung für
Antworten. Diese Option sollten Sie aktiviert lassen, da sie Ihre
Maschine vor Denial of Service Angriffen schützt.In der Voreinstellung von FreeBSD 5.0 ist diese Funktion
aktiviert. ICMP_BANDLIM muss daher nicht extra
angegeben werden.KerneloptionSMP# To make an SMP kernel, the next two are needed
#options SMP # Symmetric MultiProcessor Kernel
#options APIC_IO # Symmetric (APIC) I/OBeide Option werden für SMP Unterstützung
benötigt.device isaAlle von FreeBSD unterstützten PCs benötigen diese
Zeile. FreeBSD unterstützt den IBM PS/2 (Microchannel
Architektur) nur eingeschränkt. Weitere Informationen über
die Microchannel Unterstützung entnehmen Sie bitte
/usr/src/sys/i386/conf/LINT.device eisaFügen Sie diese Zeile ein, wenn Sie ein EISA-Motherboard
besitzen. Dies aktiviert die Erkennung und Konfiguration von allen
Geräten auf dem EISA Bus.device pciWenn Sie ein PCI-Motherboard besitzen, fügen Sie diese Zeile
ein. Dies aktiviert die Erkennung von PCI-Karten und die PCI-ISA
bridge.# Floppy drives
device fdc0 at isa? port IO_FD1 irq 6 drq 2
device fd0 at fdc0 drive 0
device fd1 at fdc0 drive 1Der Floppy-Controller. fd0 ist das
A: Laufwerk und fd1 ist
das B: Laufwerk.device ataDieser Treiber unterstützt alle ATA und ATAPI Geräte.
Eine device ata Zeile reicht aus und der
Kernel wird auf modernen Maschinen alle PCI ATA/ATAPI Geräte
entdecken.device atadisk # ATA disk drivesFür ATA Plattenlaufwerke brauchen Sie diese Zeile zusammen
mit device ata.
device atapicd # ATAPI CDROM drivesZusammen mit device ata wird dies für
ATAPI CD-ROM Laufwerke benötigt.device atapifd # ATAPI floppy drivesZusammen mit device ata wird dies für
ATAPI Floppy Laufwerke benötigt.device atapist # ATAPI tape drivesZusammen mit device ata wird dies für
ATAPI Bandlaufwerke benötigt.options ATA_STATIC_ID #Static device numberingErzwingt wie der alte Treiber eine statische Gerätenummer
für den Controller. Ist diese Option nicht aktiviert, werden
die Gerätenummern dynamisch zugeordnet.# ATA and ATAPI devices
device ata0 at isa? port IO_WD1 irq 14
device ata1 at isa? port IO_WD2 irq 15Benutzen Sie die obigen Zeilen für ältere Systeme ohne
einen PCI Bus.# SCSI Controllers
device ahb # EISA AHA1742 family
device ahc # AHA2940 and onboard AIC7xxx devices
device amd # AMD 53C974 (Teckram DC-390(T))
device dpt # DPT Smartcache - See LINT for options!
device isp # Qlogic family
device ncr # NCR/Symbios Logic
device sym # NCR/Symbios Logic (newer chipsets)
device adv0 at isa?
device adw
device bt0 at isa?
device aha0 at isa?
device aic0 at isa?SCSI Controller. Kommentieren Sie alle Controller aus, die sich
nicht in Ihrem System befinden. Wenn Sie ein IDE-System besitzen,
können Sie alle Einträge entfernen.# SCSI peripherals
device scbus # SCSI bus (required)
device da # Direct Access (disks)
device sa # Sequential Access (tape etc)
device cd # CD
device pass # Passthrough device (direct SCSI
access)SCSI Peripheriegeräte. Kommentieren Sie wieder alle
Geräte aus, die Sie nicht besitzen. Besitzer von IDE-Systemen
können alle Einträge entfernen.# RAID controllers
device ida # Compaq Smart RAID
device amr # AMI MegaRAID
device mlx # Mylex DAC960 familyUnterstützte RAID Controller. Wenn Sie keinen der
aufgeführten Controller besitzen, kommentieren Sie die
Einträge aus oder entfernen sie.# atkbdc0 controls both the keyboard and the PS/2 mouse
device atkbdc0 at isa? port IO_KBDDer Tastatur-Controller (atkbdc) ist für
die Ein- und Ausgabe von AT-Tastaturen und PS/2 Zeigegeräten (z.B.
einer Maus) verantwortlich. Dieser Controller wird vom
Tastaturtreiber (atkbd) und dem PS/2
Gerätetreiber (psm) benötigt.device atkbd0 at atkbdc? irq 1Zusammen mit dem atkbdc Controller bietet der
atkbd Treiber Zugriff auf AT-Tastaturen.device psm0 at atkbdc? irq 12Benutzen Sie dieses Gerät, wenn Sie eine Maus mit PS/2
Anschluss besitzen.device vga0 at isa?Der Grafikkartentreiber.# splash screen/screen saver
pseudo-device splashZeigt einen Splash Screen beim Booten. Diese
Zeile wird auch von den Bildschirmschonern benötigt.# syscons is the default console driver, resembling an SCO console
device sc0 at isa?sc0 ist in der Voreinstellung der Treiber
für die Konsole, die der SCO-Konsole ähnelt. Da die
meisten bildschirmorientierten Programme auf die Konsole mit Hilfe
einer Datenbank wie termcap zugreifen, sollte es
keine Rolle spielen, ob Sie diesen Treiber oder
vt0, den VT220 kompatiblen
Konsolentreiber einsetzen. Wenn Sie Probleme mit
bildschirmorientierten Anwendungen unter dieser Konsole haben, setzen
Sie beim Anmelden die Variable TERM auf den Wert
VT220.# Enable this and PCVT_FREEBSD for pcvt vt220 compatible console driver
#device vt0 at isa?
#options XSERVER # support for X server on a vt console
#options FAT_CURSOR # start with block cursor
# If you have a ThinkPAD, uncomment this along with the rest of the PCVT lines
#options PCVT_SCANSET=2 # IBM keyboards are non-stdDer VT220 kompatible Konsolentreiber ist kompatibel zu VT100/102.
Auf einigen Laptops, die aufgrund der Hardware inkompatibel zum
sc0 Treiber sind, funktioniert dieser Treiber gut.
Beim Anmelden sollten Sie die Variable TERM auf den
Wert vt100 setzen. Dieser Treiber kann sich als
nützlich erweisen, wenn Sie sich über das Netzwerk auf
vielen verschiedenen Maschinen anmelden, da dort oft Einträge in
termcap oder terminfo
für das sc0 Gerät fehlen. Dagegen
sollte vt100 auf jeder Plattform unterstützt
werden.# Power management support (see LINT for more options)
device apm0 at nexus? disable flags 0x20 # Advanced Power ManagementUnterstützung zur Energieverwaltung. Nützlich für
Laptops.# PCCARD (PCMCIA) support
device card
device pcic0 at isa? irq 10 port 0x3e0 iomem 0xd0000
device pcic1 at isa? irq 11 port 0x3e2 iomem 0xd4000 disablePCMCIA Unterstützung. Wenn Sie einen Laptop benutzen,
brauchen Sie diese Zeile.# Serial (COM) ports
device sio0 at isa? port IO_COM1 flags 0x10 irq 4
device sio1 at isa? port IO_COM2 irq 3
device sio2 at isa? disable port IO_COM3 irq 5
device sio3 at isa? disable port IO_COM4 irq 9Es gibt vier serielle Schnittstellen, die in der MS-DOS/Windows
Welt COM1 bis COM4 genannt werden.Wenn Sie ein internes Modem, das COM4 benutzt, besitzen und
eine serielle Schnittstelle haben, die auf COM2 liegt, müssen
Sie den IRQ des Modems auf 2 setzen (wegen undurchsichtigen
technischen Gründen ist IRQ2 =IRQ9). Wenn Sie eine serielle
Multiport-Karte besitzen, sehen Sie die korrekten Werte für
diese Zeilen in &man.sio.4; nach. Einige Graphikkarten, besonders
die auf S3-Chips basierten, benutzen IO-Adressen der Form
0x*2e8 und manche billige serielle Karten
dekodieren den 16-Bit IO-Adressraum nicht sauber. Dies führt
zu Konflikten und blockiert dann die COM4 Schnittstelle.Jeder seriellen Schnittstelle muss ein eigener IRQ zugewiesen
werden (wenn Sie eine Multiport-Karte verwenden, bei der das Teilen
von Interrupts unterstützt wird, muss das nicht der Fall
sein), daher können in der Voreinstellung COM3 und COM4 nicht
benutzt werden.# Parallel port
device ppc0 at isa? irq 7Die parallele Schnittstelle auf dem ISA Bus.device ppbus # Parallel port bus (required)Unterstützung für den Bus auf der parallelen
Schnittstelle.device lpt # PrinterUnterstützung für Drucker über die parallele
Schnittstelle.Sie brauchen jede der drei Zeilen, um die Unterstützung
für einen Drucker an der parallelen Schnittstelle zu
aktivieren.device plip # TCP/IP over parallelDer Treiber für das Netzwerkinterface über die
parallele Schnittstelle.device ppi # Parallel port interface deviceAllgemeine I/O (geek port) und IEEE1284 I/O
Unterstützung.#device vpo # Requires scbus and daZip LaufwerkDies aktiviert den Treiber für ein Iomega Zip Laufwerk.
Zusätzlich benötigen Sie noch die Unterstützung
für scbus und da. Die
beste Performance erzielen Sie, wenn Sie die Schnittstelle im EPP 1.9
Modus betreiben.# PCI Ethernet NICs.
device de # DEC/Intel DC21x4x (Tulip)
device fxp # Intel EtherExpress PRO/100B (82557, 82558)
device tx # SMC 9432TX (83c170 EPIC)
device vx # 3Com 3c590, 3c595 (Vortex)
device wx # Intel Gigabit Ethernet Card (Wiseman)Verschiedene Treiber für PCI-Netzwerkkarten. Geräte,
die sich nicht in Ihrem System befinden, können Sie entfernen oder
auskommentieren.# PCI Ethernet NICs that use the common MII bus controller code.
device miibus # MII bus supportEinige PCI 10/100 Ethernet Netzwerkkarten, besonders die, die
MII-fähige Transceiver verwenden oder Transceiver-Steuerungen
implementieren, die ähnlich wie MII funktionieren,
benötigen die Unterstützung für den MII-Bus. Die
Zeile device miibus fügt dem Kernel die
Unterstützung für das allgemeine miibus API und allen
PHY-Treibern hinzu.device dc # DEC/Intel 21143 and various workalikes
device rl # RealTek 8129/8139
device sf # Adaptec AIC-6915 (Starfire)
device sis # Silicon Integrated Systems SiS 900/SiS 7016
device ste # Sundance ST201 (D-Link DFE-550TX)
device tl # Texas Instruments ThunderLAN
device vr # VIA Rhine, Rhine II
device wb # Winbond W89C840F
device xl # 3Com 3c90x (Boomerang, Cyclone)Treiber, die den MII Bus Controller Code benutzen.# ISA Ethernet NICs.
device ed0 at isa? port 0x280 irq 10 iomem 0xd8000
device ex
device ep
# WaveLAN/IEEE 802.11 wireless NICs. Note: the WaveLAN/IEEE really
# exists only as a PCMCIA device, so there is no ISA attachment needed
# and resources will always be dynamically assigned by the pccard code.
device wi
# Aironet 4500/4800 802.11 wireless NICs. Note: the declaration below will
# work for PCMCIA and PCI cards, as well as ISA cards set to ISA PnP
# mode (the factory default). If you set the switches on your ISA
# card for a manually chosen I/O address and IRQ, you must specify
# those parameters here.
device an
# The probe order of these is presently determined by i386/isa/isa_compat.c.
device ie0 at isa? port 0x300 irq 10 iomem 0xd0000
device fe0 at isa? port 0x300
device le0 at isa? port 0x300 irq 5 iomem 0xd0000
device lnc0 at isa? port 0x280 irq 10 drq 0
device cs0 at isa? port 0x300
device sn0 at isa? port 0x300 irq 10
# requires PCCARD (PCMCIA) support to be activated
#device xe0 at isa?Treiber für ISA Ethernet Karten. Schauen Sie in
/usr/src/sys/i386/conf/LINT nach, um zu sehen,
welche Karte von welchem Treiber unterstützt wird.pseudo-device ether # Ethernet supportether brauchen Sie nur, wenn Sie eine
Ethernet-Karte besitzen. Der Treiber unterstützt das
Ethernet-Protokoll.pseudo-device sl 1 # Kernel SLIPsl aktiviert die SLIP Unterstützung.
SLIP ist fast vollständig von PPP verdrängt worden, da
letzteres leichter zu konfigurieren, besser geeignet für Modem
zu Modem Kommunikation und mächtiger ist. Die
Zahl hinter sl gibt der
Anzahl der gleichzeitigen SLIP-Verbindungen an, die unterstützt
werden.pseudo-device ppp 1 # Kernel PPPDies ist Kernel Unterstützung für PPP
Wählverbindungen. Es existiert auch eine PPP Version im
Userland, die den tun Treiber benutzt. Die
Userland Version ist flexibler und bietet mehr Option wie die Auswahl
auf Anforderung. Die Zahl hinter
ppp gibt die Anzahl gleichzeitiger PPP
Verbindungen an, die unterstützt werden.pseudo-device tun # Packet tunnel.Dies wird vom der Userland PPP benutzt. Die
Zahl hinter tun gibt
die Anzahl der unterstützten gleichzeitigen Verbindungen an.
Weitere Informationen erhalten Sie im Abschnitt
PPP
dieses Handbuchs.
pseudo-device pty # Pseudo-ttys (telnet etc)Dies ist ein Pseudo-Terminal oder simulierter
Login-Terminal. Er wird von einkommenden telnet
und rlogin Verbindungen,
xterm und anderen Anwendungen wie
Emacs benutzt. Eine
Zahl hinter pty gibt
die Anzahl der zu erstellenden ptys an. Wenn Sie
mehr Verbindungen als die 16 erlaubten in der Voreinstellung brauchen,
erhöhen Sie diesen Wert bis zu einem Maximum von 256.pseudo-device md # Memory disksPseudo-Gerät für Speicher-Laufwerke.pseudo-device gifoderpseudo-device gif 4 # IPv6 and IPv4 tunnelingDieses Gerät tunnelt IPv6 über IPv4, IPv4 über
IPv6, IPv4 über IPv4 oder IPv6 über IPv6. Ab FreeBSD 4.4
kann die Anzahl der benötigten Geräte vom System bestimmt
werden, so dass Sie die erste Zeile (ohne eine Zahl hinter
gif) verwenden sollten. Auf früheren
Systemen ist die Angabe der Anzahl der Geräte verpflichtend.pseudo-device faith 1 # IPv6-to-IPv4 relaying (translation)Dieses Pseudo-Gerät fängt zu ihm gesendete Pakete ab
und leitet Sie zu einem Dæmon weiter, der Verkehr zwischen IPv4
und IPv6 vermittelt.# The `bpf' pseudo-device enables the Berkeley Packet Filter.
# Be aware of the administrative consequences of enabling this!
pseudo-device bpf # Berkeley packet filterDas ist der Berkeley Paketfilter. Dieses Pseudo-Gerät kann
Netzwerkkarten in den promiscuous Modus setzen und
erlaubt es damit, Pakete auf einem Broadcast Netzwerk (z.B. einem
Ethernet) einzufangen. Die Pakete können auf der Festplatte
gespeichert und mit &man.tcpdump.1; untersucht werden.Das bpf Pseudo-Gerät wird von
&man.dhclient.8; genutzt, um die IP-Adresse des Default-Routers
zu bekommen. Wenn Sie DHCP benutzen, lassen Sie diese Option bitte
aktiviert.# USB support
#device uhci # UHCI PCI->USB interface
#device ohci # OHCI PCI->USB interface
#device usb # USB Bus (required)
#device ugen # Generic
#device uhid # Human Interface Devices
#device ukbd # Keyboard
#device ulpt # Printer
#device umass # Disks/Mass storage - Requires scbus and da
#device ums # Mouse
# USB Ethernet, requires mii
#device aue # ADMtek USB ethernet
#device cue # CATC USB ethernet
#device kue # Kawasaki LSI USB ethernetUnterstützung für verschiedene USB Geräte.Mehr Informationen und weitere von FreeBSD unterstützte
Geräte entnehmen Sie bitte
/usr/src/sys/i386/conf/LINT.Gerätedateien erstellenGerätedateiMAKEDEVAb FreeBSD 5.0 werden die Gerätedateien automatisch
von &man.devfs.5; erzeugt. Überspringen Sie diesen Abschnitt,
wenn Sie FreeBSD 5.0 oder eine neuere Version benutzen.Zu fast jedem Gerät gehört eine Datei in
/dev, die zwar wie eine reguläre Datei
aussieht, tatsächlich aber eine Schnittstelle zum Kernel ist, die
Programme benutzen, um Zugriff auf das Gerät zu erlangen.
Das Shellskript /dev/MAKEDEV, das auch bei der
Installation des Systems ausgeführt wird, erstellt fast alle
unterstützten Gerätedateien. Es legt aber nicht
alle Gerätedateien an, das heißt, wenn
Sie im Kernel Unterstützung für ein neues Gerät
hinzugefügt haben, sollten Sie überprüfen, ob die
entsprechenden Einträge in dev vorhanden
sind. Wenn nicht, dann legen Sie sie, wie im folgenden Beispiel
einfach an.Angenommen, Sie wollen den Kernel um Unterstützung für
IDE-CD-ROMs erweitern. Dann müssen Sie folgende Zeile in der
Konfigurationsdatei einfügen:device acd0Nun suchen Sie in /dev nach Dateien, die
mit acd0 beginnen, möglicherweise mit
c enden oder ein r vorgestellt
haben (der Eintrag für das rohe Gerät).
Wenn Sie die Einträge nicht finden, wechseln Sie in
/dev und führen dort das folgende Kommando
aus:MAKEDEV&prompt.root; sh MAKEDEV acd0Nun sollten die Einträge acd0c und
racd0c in /dev vorhanden
sein.Das folgende Kommando legt die passenden Einträge für
Soundkarten an:&prompt.root; sh MAKEDEV snd0Wenn Sie Gerätedateien für Geräte wie
Soundkarten erstellen und andere Leute Zugriff auf Ihren Rechner
haben, wollen Sie vielleicht diese Geräte vor Zugriffen von
außen schützen. Sie erreichen dies, in dem Sie das
Gerät in /etc/fbtab aufnehmen. Weitere
Informationen stellt &man.fbtab.5; zur Verfügung.Folgen Sie dieser Prozedur für alle Geräte, die nicht
in GENERIC eingetragen sind.Da alle SCSI Controller die gleichen Einträge in
/dev benutzen, brauchen Sie diese nicht erstellen.
Weiterhin haben Netzwerkkarten sowie SLIP/PPP-Pseudo-Geräte keine
Einträge in /dev.
Wenn etwas schiefgehtEs gibt fünf Hauptfehlerquellen beim Erstellen eines
angepassten Kernels:config verursacht Fehler:Wenn &man.config.8; misslingt, liegen
Fehler in der Kernelkonfigurationsdatei vor. Zum Glück
gibt &man.config.8; die die Zeilennummer der
Fehlerstelle an, so dass Sie diese schnell in
vi finden können. Beispielsweise
könnten Sie folgende Fehlermeldung sehen:config: line 17: syntax errorIm Befehlsmodus von vi können
Sie sofort zur fraglichen Stelle springen, in dem Sie
17G eingeben. Überprüfen Sie
dort durch Vergleichen mit GENERIC,
ob das Schlüsselwort richtig geschrieben ist.make verursacht Fehler:Wenn make misslingt, liegen meistens
ebenfalls Fehler in der Konfigurationsdatei vor, die aber so
speziell sind, dass &man.config.8; sie nicht
findet. Überprüfen Sie wiederum Ihre Konfiguration
und wenn Sie keinen Fehler entdecken können, schicken Sie
eine Mail mit Ihrer Kernelkonfiguration an die Mailingliste
&a.de.questions;. Sie sollten dann schnell Hilfe erhalten.Der neue Kernel lässt sich nicht
installieren:Wenn das Übersetzen des Kernels geklappt hat aber die
Installation nicht, weil make install oder
make installkernel fehlgeschlagen ist,
sollten Sie zuerst überprüfen, ob Ihr System in der
Sicherheitsstufe 1 (engl.
secure level) läuft (siehe
&man.init.8;). Ihr alter Kernel ist durch die
Option
vor Veränderungen geschützt und die
Installationsprozedur versucht, diese Option vom alten Kernel
zu entfernen und auf den neuen Kernel zu setzen. Da in der
Sicherheitsstufe 1 die Option nicht
gesetzt werden kann, muss die Installation des Kernels in der
Sicherheitsstufe 0 oder einer niedrigeren stattfinden.Der Kernel bootet nicht:Wenn der Kernel nicht booten will, ist das noch lange kein
Grund zur Panik. Denn FreeBSD besitzt exzellente Mechanismen zur
Wiederherstellung nach dem Einsatz inkompatibler Kernel.
Den Kernel, mit dem Sie booten wollen, können Sie sich
im FreeBSD Boot Loader aussuchen. In den Loader gelangen Sie,
in dem Sie einfach eine Taste außer
Enter drücken, wenn das System von 10
herunterzählt. Geben Sie dann unload
ein und mit boot kernel.old booten Sie den alten Kernel. Sie können hier
natürlich auch den Dateinamen eines anderen Kernels, der
sauber bootet angeben. Für alle Fälle sollten Sie
immer einen Kernel, der garantiert bootet, bereit
halten.Nun können Sie die Konfiguration noch einmal
überprüfen und den Kernel neu kompilieren. Dazu
ist /var/log/messages sehr nützlich,
da hier sämtliche Kernelmeldungen von jedem erfolgreichen
Bootvorgang gespeichert werden. &man.dmesg.8; gibt Ihnen die
Kernelmeldungen vom letzten Bootvorgang aus.Heben Sie sich immer einen GENERIC
oder einen anderen Kernel, der garantiert bootet, für
den Fall, dass Sie Probleme bei dem Bau des Kernels
bekommen, auf. Der Name dieses Kernels sollte so
gewählt sein, dass er beim nächsten Bau nicht
überschrieben wird. Sie können sich nicht auf
kernel.old verlassen, da dieser Kernel
durch den zuletzt installierten Kernel, der vielleicht schon
kaputt war, ersetzt wird, wenn Sie installieren. Kopieren
Sie einen laufenden Kernel so schnell wie möglich an die
richtige Stelle (/kernel), oder Kommandos
wie &man.ps.1; werden nicht richtig funktionieren. Um einen
anderen Kernel an die richtige Stelle zu schieben,
müssen Sie zuerst die Option
von dem Kernel entfernen, den make installiert
hat:&prompt.root; chflags noschg /kernelWenn Sie den Befehl nicht ausführen können,
befinden Sie sich in einer höheren Sicherheitsstufe als 0.
Setzen Sie in /etc/rc.conf die Variable
kern_securelevel auf -1
und booten Sie danach. Wenn der neue Kernel funktioniert,
können Sie die Variable wieder auf Ihren alten Wert
zurücksetzen.Wenn Sie den neuen Kernel, oder allgemein eine Datei,
mit der Option versehen wollen,
um sie vor Veränderungen zu schützen, führen Sie
folgenden Befehl aus:&prompt.root; chflags schg /kernelAb FreeBSD 5.0 werden die Kernel nicht mehr mit der
Option installiert. Probleme an
dieser Stelle werden also nicht mehr von der fehlenden
Schreibberechtigung verursacht.Der Kernel ist in Ordnung, aber ps geht
nicht mehr:Wenn Sie eine andere Version des Kernels installiert haben
als die, mit der Ihre Systemwerkzeuge gebaut wurden
(beispielsweise einen 4.X Kernel auf einem 3.X System), werden
Programme wie &man.ps.1; und &man.vmstat.8; nicht mehr
funktionieren. Sie müssen nun die
libkvm und die entsprechenden Programme
neu kompilieren. Das ist ein Grund dafür, warum man nie
einen Kernel, der nicht zur Systemversion passt, benutzten
sollte.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml
index 253efff64d..f38dd738da 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml
@@ -1,4777 +1,4772 @@
Bezugsquellen für FreeBSDCD-ROM und DVD VerlegerFreeBSD PaketeFreeBSD Pakete (FreeBSD CDs, zusätzliche Software und
gedruckte Dokumentation) erhalten Sie von mehreren
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Norwegen,
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Rumänien,
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Schweiz,
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Spanien,
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Taiwan,
Thailand,
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USA.ArgentinienBei Problemen wenden Sie sich bitte an den Betreuer
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- JapanBei Problemen wenden Sie sich bitte an den Betreuer
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ftpadmin@isu.net.saftp://ftp.isu.net.sa/pub/mirrors/ftp.freebsd.org/.SchwedenBei Problemen wenden Sie sich bitte an den Betreuer
hostmaster@se.FreeBSD.org dieser Domain.ftp://ftp.se.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp2.se.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp3.se.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp5.se.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/SchweizBei Problemen wenden Sie sich bitte an den Betreuer
hostmaster@ch.FreeBSD.org dieser Domain.ftp://ftp.ch.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/SingapurBei Problemen wenden Sie sich bitte an den Betreuer
hostmaster@sg.FreeBSD.org dieser Domain.ftp://ftp.sg.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/Slowakische RepublikBei Problemen wenden Sie sich bitte an den Betreuer
hostmaster@sk.FreeBSD.org dieser Domain.ftp://ftp.sk.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp2.sk.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/SlowenienBei Problemen wenden Sie sich bitte an den Betreuer
hostmaster@si.FreeBSD.org dieser Domain.ftp://ftp2.si.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/SpanienBei Problemen wenden Sie sich bitte an den Betreuer
hostmaster@es.FreeBSD.org dieser Domain.ftp://ftp.es.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp2.es.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp3.es.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/SüdafrikaBei Problemen wenden Sie sich bitte an den Betreuer
hostmaster@za.FreeBSD.org dieser Domain.ftp://ftp.za.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp2.za.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp3.za.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp4.za.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/TaiwanBei Problemen wenden Sie sich bitte an den Betreuer
hostmaster@tw.FreeBSD.org dieser Domain.ftp://ftp.tw.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp2.tw.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp3.tw.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp4.tw.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp5.tw.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp6.tw.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp7.tw.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp8.tw.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp9.tw.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/Thailandftp://ftp.nectec.or.th/pub/FreeBSD/
Kontakt: ftpadmin@ftp.nectec.or.th.Tschechische RepublikBei Problemen wenden Sie sich bitte an den Betreuer
hostmaster@cz.FreeBSD.org dieser Domain.ftp://ftp.cz.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/
Kontakt: calda@dzungle.ms.mff.cuni.czUkraineftp://ftp.ua.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/
Kontakt: freebsd-mnt@lucky.net.ftp://ftp2.ua.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp3.ua.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp5.ua.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp6.ua.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp7.ua.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/UngarnBei Problemen wenden Sie sich bitte an den Betreuer
mohacsi@ik.bme.hu dieser Domain.ftp://ftp.hu.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/USABei Problemen wenden Sie sich bitte an den Betreuer
hostmaster@FreeBSD.org dieser Domain.ftp://ftp1.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp2.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp3.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp4.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp5.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp6.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp7.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp8.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp9.FreeBSD.org/pub/os/FreeBSD/ftp://ftp10.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp11.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp12.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp13.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ftp://ftp14.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/Anonymous CVSEinführungAnonymous CVS (oder anoncvs) dient zum
Synchronisieren mit entfernten Repositories und steht mit
den CVS Werkzeugen, die im FreeBSD
Basissystem enthalten sind, zur Verfügung. Benutzer von
FreeBSD können damit unter anderem lesende Operationen
auf den Anoncvs Servern des
FreeBSD Projekts durchführen,
ohne über besondere Berechtigungen zu verfügen. Um es
zu benutzen, setzen Sie einfach die CVSROOT
Umgebungsvariable auf einen Anoncvs Server
und geben beim Login mit cvs login das
Passwort anoncvs an. Danach können
Sie mit &man.cvs.1; wie auf jedes lokale Repository (allerdings nur
lesend) zugreifen.cvs login speichert Passwörter
zur Authentifizierung an einem CVS Server in der Datei
.cvspass in Ihrem
HOME-Verzeichnis. Wenn diese Datei beim ersten
Benutzen von cvs login nicht existiert,
erhalten Sie vielleicht eine Fehlermeldung. In diesem Fall
legen Sie einfach eine leere .cvspass
Datei an und melden sich erneut an.CVSup und
Anoncvs bieten dieselbe
Funktionalität, die folgenden Kriterien helfen Ihnen zu
entscheiden, welche Methode Sie benutzen sollen.
CVSup
geht wesentlich effizienter mit Netzwerk-Ressourcen um und ist
auch technisch ausgereifter. Allerdings müssen Sie zuerst
einen speziellen Client installieren und konfigurieren, bevor Sie
CVSup benutzen können. Weiterhin
können Sie mit CVSup nur relativ
große Teile der Quellen, die Sammlungen
genannt werden, synchronisieren.Im Gegensatz dazu können Sie mit
Anoncvs jede beliebige Datei oder
indem Sie einfach den CVS Namen des
Moduls angeben, ein beliebiges Programm, wie ls
oder grep, bearbeiten. Natürlich
können Sie mit Anoncvs nur lesend
auf ein CVS Repository zugreifen.
Wenn Sie lokal mit dem FreeBSD Repository entwickeln wollen, dann
ist CVSup die einzige Wahl.Benutzen von Anonymous CVSSetzen Sie einfach die CVSROOT
Umgebungsvariable, um &man.cvs.1; das
CVS Repository eines FreeBSD
Anoncvs Servers bekannt zu geben.
Zurzeit stehen folgende Server zur Verfügung:USA:
:pserver:anoncvs@anoncvs.FreeBSD.org:/home/ncvs
(Benutzen Sie cvs login und das
Passwort anoncvs.)Deutschland:
:pserver:anoncvs@anoncvs.de.FreeBSD.org:/home/ncvs
(Benutzen Sie cvs login und das
Passwort anoncvs.)Deutschland:
:pserver:anoncvs@anoncvs2.de.FreeBSD.org:/home/ncvs
(rsh, pserver, ssh, ssh/2022)
Japan:
:pserver:anoncvs@anoncvs.jp.FreeBSD.org:/home/ncvs
(Benutzen Sie cvs login und das
Passwort anoncvs.)Mit CVS können Sie praktisch
jede Version von FreeBSD, die schon einmal existiert hat (oder in
manchen Fällen existieren wird) auschecken. Sie sollten
daher damit vertraut sein, wie Sie mit Tags unter &man.cvs.1;
arbeiten (die Option). Zudem müssen Sie
die Namen der Tags im FreeBSD Repository kennen.Es gibt zwei verschiedene TagsTags sind
symbolische Namen, die im Repository vergeben werden.
: Tags, die Revisionen bezeichnen und Tags, die
Zweige bezeichnen. Die Ersten sind statisch und fest an eine
Revision gebunden. Ein Tag, das einen Zweig bezeichnet,
bezieht sich dagegen zu einem gegebenen Zeitpunkt immer auf die
aktuellste Revision. Da ein Tag eines Zweiges nicht an eine
bestimmte Revision gebunden ist, kann sich dessen Bedeutung von
heute auf morgen ändern.In finden Sie eine Liste der
gültigen Tags. Beachten Sie bitte, dass keines der
Tags auf die Ports-Sammlung anwendbar ist, da diese nicht
über Zweige verfügt.Wenn Sie ein Tag eines Zweiges verwenden, erhalten Sie die
aktuellsten Dateien dieses Entwicklungszweiges. Wenn Sie eine
frühere Revision erhalten möchten, können Sie zum
Beispiel einen Zeitpunkt mit der Option
angeben. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte
&man.cvs.1;.BeispieleIm Folgenden finden Sie einige Beispiele für den Umgang
mit Anonymous CVS. Sie sollten sich
aber die Manualpage von &man.cvs.1; sorgfältig durchlesen,
bevor Sie anfangen.&man.ls.1; von -CURRENT auschecken und wieder
löschen:&prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.FreeBSD.org:/home/ncvs
&prompt.user; cvs loginWenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie das Passwortanoncvs.
&prompt.user; cvs co ls
&prompt.user; cvs release -d ls
&prompt.user; cvs logout&man.ls.1; aus dem 3.X-STABLE Zweig auschecken:&prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.FreeBSD.org:/home/ncvs
&prompt.user; cvs loginWenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie das Passwortanoncvs.
&prompt.user; cvs co -rRELENG_3 ls
&prompt.user; cvs release -d ls
&prompt.user; cvs logoutÄnderungen in &man.ls.1; zwischen 3.0 RELEASE und
3.4 RELEASE (als unified diff)&prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.FreeBSD.org:/home/ncvs
&prompt.user; cvs loginWenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie das Passwortanoncvs.
&prompt.user; cvs rdiff -u -rRELENG_3_0_0_RELEASE -rRELENG_3_4_0_RELEASE ls
&prompt.user; cvs logoutGültige Modulnamen herausfinden:&prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.FreeBSD.org:/home/ncvs
&prompt.user; cvs loginWenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie das Passwortanoncvs.
&prompt.user; cvs co modules
&prompt.user; more modules/modules
&prompt.user; cvs release -d modules
&prompt.user; cvs logoutWeitere RessourcenDie folgenden Ressourcen sind nützlich, um den Umgang
mit CVS zu lernen:CVS Tutorial von Cal Poly.CVS Home,
die Homepage des CVS
Projekts.CVSWeb das
Web Interface zu CVS des FreeBSD
Projekts.CTMMit CTM
Abkürzung für CVS Through eMail
können Sie einen
entfernten Verzeichnisbaum mit einem zentralen Baum
synchronisieren. Es wurde extra zum Synchronisieren der FreeBSD
Quellen entwickelt, obwohl es mit der Zeit vielleicht auch andere
Anwendungen geben wird. Zurzeit existiert leider so gut wie keine
Dokumentation zum Erstellen der Deltas. Wenn Sie
CTM für andere Zwecke einsetzen
wollen, wenden Sie sich bitte &a.phk;.Warum soll ich CTM benutzen?Mit CTM erhalten Sie eine lokale
Kopie des FreeBSD Quellbaums, den es in mehreren
Varianten gibt. Sie können das ganze
Repository oder nur einen Zweig spiegeln. Wenn Sie ein aktiver
FreeBSD Entwickler mit einer schlechten oder gar keiner TCP/IP
Verbindung sind, oder die Änderungen einfach automatisch
zugesandt bekommen wollen, dann ist CTM
das Richtige für Sie. Für die Zweige mit der
meisten Aktivität müssen Sie sich täglich bis zu drei
Deltas beschaffen, Sie sollten allerdings erwägen, die
Deltas automatisch über E-Mail zu beziehen. Die
Größe der Updates wird so klein wie möglich
gehalten. Normalerweise sind sie kleiner als 5 kB, manchmal
sind sie 10-50 kB groß (etwa jedes 10. Update) und ab
und an werden Sie auch einmal ein Update mit 100 kB oder
mehr erhalten.Sie sollten sich über die Vorbehalte gegen die
Verwendung der Quellen anstelle eines offiziellen Releases
bewusst sein. Das trifft besonders auf &os.current; zu, lesen
Sie dazu bitte den Abschnitt
&os.current;.Was brauche ich, um CTM zu
benutzen?Zwei Sachen: Das CTM Programm und
die initialen Deltas, von denen aus Sie auf die
aktuellen Stände kommen.CTM ist schon seit der
Version 2.0 Teil des FreeBSD Basissystems. Sie finden es in
/usr/src/usr.sbin/ctm, wenn Sie eine Kopie
der Quellen besitzen.Wenn Sie eine frühere Version als FreeBSD 2.0
besitzen, können Sie die aktuellen CTM
Quellen von der folgenden URL beziehen:ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/FreeBSD-current/src/usr.sbin/ctm/Die Deltas, die CTM verarbeitet,
können Sie über FTP oder E-Mail beziehen. Wenn Sie
über einen FTP Zugang zum Internet verfügen, erhalten
Sie die Deltas unter der folgenden URL:ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/CTM/Die Deltas werden auch von
CTM Spiegeln
bereitgehalten.Wechseln Sie in das passende Verzeichnisse zum Beispiel
src-cur für &os.current; und laden Sie
sich von dort die Deltas herunter.Sie können die Deltas auch über E-Mail
beziehen.Dazu senden Sie eine E-Mail an &a.majordomo; und abonnieren
eine der Verteilerlisten. Über ctm-cvs-cur
erhalten Sie den kompletten CVS Baum,
über ctm-src-cur erhalten Sie &os.current;
und über ctm-src-4 erhalten Sie den FreeBSD
4.X-Zweig. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie eine
Majordomo-Liste abonnieren, senden Sie
eine E-Mail mit dem Text help im
Textkörper an &a.majordomo;. Sie erhalten dann eine
ausführliche Anleitung.Benutzen Sie ctm_rmail, um die
CTM Updates, die Sie per
E-Mail empfangen, auszupacken und anzuwenden. Wenn Sie diesen
Prozess automatisiert ablaufen lassen möchten,
können Sie dazu einen Eintrag in
/etc/aliases verwenden. Genauere
Informationen finden Sie in der Manualpage von
ctm_rmail.Sie sollten die Mailingliste
ctm-announce@FreeBSD.org abonnieren,
unabhängig davon über welche Methode Sie die
CTM Deltas erhalten. In dieser
Liste werden Ankündigungen, die die Verwendung von
CTM betreffen, bekannt gegeben.
Senden Sie eine E-Mail mit dem Text subscribe
ctm-announce an &a.majordomo; um diese Liste zu
abonieren.Initialisieren von CTMBevor Sie die CTM Deltas benutzen
können, brauchen Sie einen Startpunkt, auf den die
nachfolgenden Deltas angewendet werden.Sie können natürlich mit einem leeren Verzeichnis
beginnen. In diesem Fall benötigen Sie ein
XEmpty-Delta, mit dem Sie den
CTM-Verzeichnisbaum initialisieren.
Wenn Sie Glück haben, finden Sie ein
XEmpty-Delta, mit dem sie beginnen können,
auf einer der CDs Ihrer Distribution.Da die Verzeichnisbäume mehrere Megabyte groß
sind, sollten Sie nach Möglichkeit etwas schon vorhandenes
benutzen. Wenn Sie eine -RELEASE CD besitzen, können Sie
die Quellen von dieser CD benutzen. Sie ersparen sich damit das
Übertragen großer Datenmengen.Die Deltas, mit denen Sie beginnen können, enthalten ein
X in ihrem Namen, wie in
src-cur.3210XEmpty.gz. Hinter dem
X wird der Startpunkt der Deltas
angegeben, in diesem Fall steht Empty
für ein leeres Verzeichnis. Nach etwa 100 Deltas wird ein
neues XEmpty-Delta erstellt.
Mit ungefähr 75 Megabyte komprimierter Daten sind diese
XEmpty-Deltas übrigens sehr
groß.Nachdem Sie Ihren Startpunkt festgelegt haben, benötigen
Sie alle Deltas mit einer höheren Nummer.Benutzen von CTMUm ein Delta einzuspielen, benutzen Sie das folgende
Kommando:&prompt.root; cd /Pfad/zu/den/Quellen
&prompt.root; ctm -v -v /Pfad/zu/den/Deltas/src-xxx.*CTM kann mit Deltas arbeiten, die
mit gzip komprimiert wurden. Sie brauchen die
Deltas vorher nicht mit gunzip zu
dekomprimieren und sparen damit Plattenplatz.Ihr Quellbaum wird erst dann verändert, wenn
CTM die Deltas sauber verarbeiten
kann. Die Integrität der Deltas und ihre Anwendbarkeit auf
den Quellbaum lassen sich durch die Angabe des Schalters
-c überprüfen,
CTM ändert in diesem Fall Ihren
Quellbaum nicht.CTM verfügt über weitere
Kommandozeilenoptionen, Informationen dazu finden Sie in der
Manualpage oder dem Quellcode.Das war schon alles. Um Ihre Quellen aktuell zu halten,
verwenden Sie CTM jedes Mal, wenn Sie
neue Deltas bekommen.Löschen Sie die Deltas nicht, wenn Sie diese nur schwer
wieder beschaffen können. Behalten Sie sie für den
Fall, das etwas passiert. Auch wenn Sie nur Disketten besitzen,
sollten Sie erwägen, die Deltas mit
fdwrite zu sichern.Umgang mit lokalen ÄnderungenEntwickler wollen mit den Dateien im Quellbaum
experimentieren und diese verändern. In beschränkter
Weise werden lokale Änderungen von
CTM unterstützt. Wenn
CTM die Datei foo
bearbeiten will, überprüft es zuerst ob die Datei
foo.ctm existiert. Wenn diese Datei
existiert, werden Änderungen in ihr anstatt in
foo vorgenommen.Mit diesem Verfahren ist eine leichte Handhabung lokaler
Änderungen möglich. Kopieren Sie die Dateien, die Sie
ändern möchten, in Dateien, die das Suffix
.ctm tragen. Sie können dann
ungestört mit dem Quellcode arbeiten, während
CTM die
.ctm Dateien aktualisiert.Weitere CTM-OptionenWas wird aktualisiert?Eine Liste der Änderungen, die
CTM an Ihrem Quellbaum vornehmen
wird, erhalten Sie, wenn Sie die Option
angeben.Das ist nützlich, wenn Sie Logs über die
Änderungen führen wollen, geänderte Dateien vor-
oder nachbearbeiten wollen, oder einfach ein bisschen
paranoid sind.Sicherungen vor einer Aktualisierung erstellenSie wollen vielleicht die Dateien, die durch eine
CTM Aktualisierung verändert
werden, sichern.Mit weisen Sie
CTM an, alle Dateien, die durch ein
CTM Delta verändert
würden, nach backup-file zu
sichern.Dateien ausschließenManchmal wollen Sie nur bestimmte Teile aktualisieren
oder nur bestimmte Dateien aus einer Folge
von Deltas extrahieren.Sie können die Liste der Dateien, mit denen
CTM arbeitet, einschränken,
indem Sie reguläre Ausdrücke mit den Optionen
und angeben.Wenn Sie eine aktuelle Kopie von
lib/libc/Makefile aus den gesicherten
CTM Deltas erhalten wollen, setzen
Sie das folgende Kommando ab:&prompt.root; cd /wo/Sie/es/auspacken/wollen/
&prompt.root; ctm -e '^lib/libc/Makefile' ~ctm/src-xxx.*Die Optionen und
werden in der Reihenfolge angewandt, in der sie auf der
Kommandozeile angegeben wurden. Eine Datei wird nur dann von
CTM verarbeitet, wenn dies nach der
Anwendung der Optionen und
noch erlaubt ist.Pläne für CTMMehrere:Hinzufügen eines Authentifizierungsmechanismus,
damit gefälschte CTM-Deltas
erkannt werden können.Aufräumen der
CTM-Optionen, die mit der Zeit
unübersichtlich und irreführend wurden.VerschiedenesEs gibt Deltas für die Ports-Sammlung, die
aber nicht intensiv genutzt werden.CTM-SpiegelDie CTM-Deltas können Sie mit anonymous FTP von den folgenden
Spiegeln beziehen. Versuchen Sie bitte einen Spiegel in Ihrer
Nähe zu benutzen.Bei Problemen wenden Sie sich bitte an &a.phk;.Kalifornien, Bay Area, Offizieller Serverftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/development/CTM/Südafrika, Backup-Server für alte Deltasftp://ftp.za.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/CTM/Taiwan/R.O.C.ftp://ctm.tw.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/development/CTM/ftp://ctm2.tw.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/development/CTM/ftp://ctm3.tw.FreeBSD.org/pub/freebsd/development/CTM/Wenn die Liste keinen Spiegel in Ihrer Nähe enthält
oder Sie Probleme mit dem ausgewählten Spiegel haben, versuchen
Sie einen Spiegel mit einer Suchmaschine, wie
alltheweb, zu
finden.Benutzen von CVSupEinführungCVSup ist eine Anwendung, die
Verzeichnisbäume von einem entfernten
CVS-Server bereitstellt und
aktualisiert. Die Quellen von FreeBSD werden in einem
CVS-Repository auf einer
Entwicklungsmaschine in Kalifornien gepflegt. Mit
CVSup können sich FreeBSD Benutzer
den eigenen Quellbaum auf aktuellem Stand halten.Zum Aktualisieren benutzt CVSup die
Pull-Methode, bei der die Aktualisierungen vom Client angefragt
werden. Der Server wartet dabei passiv auf Anfragen von Clients,
das heißt er verschickt nicht unaufgefordert
Aktualisierungen. Somit gehen alle Anfragen vom Client aus und die
Benutzer müssen CVSup entweder
manuell starten oder einen cron Job einrichten, um
regelmäßig Aktualisierungen zu erhalten.CVSup in genau dieser Schreibweise
bezeichnet die Anwendung, die aus dem Client cvsup
und dem Server cvsupd besteht.
cvsup läuft auf den Maschinen der Benutzer,
cvsupd läuft auf jedem der
FreeBSD-Spiegel.Wenn Sie die FreeBSD Dokumentation und die Mailinglisten lesen,
werden Sie oft auf Sup, dem
Vorgänger von CVSup stoßen.
CVSup wird in gleicher Weise wie
Sup benutzt und verfügt sogar
über Konfigurationsdateien, die kompatibel zu denen von
Sup sind. Da
CVSup schneller und flexibler als
Sup ist, wird
Sup vom FreeBSD-Projekt nicht mehr
benutzt.Installation von CVSupCVSup können Sie leicht
installieren, wenn Sie das vorkompilierte Paket
net/cvsup aus der
Ports-Sammlung benutzen.
Alternativ können Sie
net/cvsup auch ausgehend von
den Quellen bauen, doch seien Sie gewarnt:
net/cvsup hängt vom
Modula-3 System ab, das viel Zeit und
Platz zum Herunterladen und Bauen braucht.Wenn Sie CVSup auf einer
Maschine ohne XFree86,
beispielsweise einem Server, benutzen, stellen Sie sicher,
dass Sie den Port ohne das
CVSup-GUI,
- cvsup-without-gui
+ net/cvsup-without-gui
verwenden.Wenn Sie CVSup möglichst
einfach installieren und konfigurieren wollen, installieren Sie
mit &man.pkg.add.1; das Paket
net/cvsupit. Bei der
Installation können Sie dann die Konfiguration von
CVSup menügestützt
durchführen.Konfiguration von CVSupDas Verhalten von CVSup wird mit
einer Konfigurationsdatei gesteuert, die
supfile genannt wird. Beispiele für
Konfigurationsdateien finden Sie in dem Verzeichnis
/usr/share/examples/cvsup/.Ein supfile enthält die folgenden
Informationen:Welche Dateien Sie
erhalten wollen.Welche Versionen der
Dateien Sie benötigen.Woher Sie die Dateien
beziehen wollen.Wo Sie die erhaltenen
Dateien speichern.Wo Sie die
Status-Dateien aufbewahren wollen.In den folgenden Abschnitten erstellen wir ein typisches
supfile indem wir nach und nach diese Punkte
klären. Zuerst beschreiben wir aber den Aufbau dieser
Konfigurationsdatei.Ein supfile ist eine Textdatei.
Kommentare beginnen mit einem # und gelten bis zum
Zeilenende. Leerzeilen und Zeilen, die nur Kommentare enthalten,
werden ignoriert.Die anderen Zeilen legen die Dateien fest, die ein Benutzer
erhalten will. Der Server organisiert verschiedene Dateien in
einer Sammlung, deren Name auf einer Zeile angegeben
wird. Nach dem Namen der Sammlung können mehrere durch
Leerzeichen getrennte Felder folgen, die die oben angesprochenen
Informationen festlegen. Es gibt zwei Arten von Feldern: Felder,
die Optionen festlegen und Felder mit Parametern.
Optionen bestehen aus einem Schlüsselwort, wie
oder und
stehen alleine. Ein Parameterfeld beginnt mit einem
Schlüsselwort, dem = und ein Parameter,
wie in ,
folgt. Dieses Feld darf keine Leerzeichen enthalten.In einem supfile werden normalerweise
mehrere Sammlungen angefordert. Die erforderlichen Felder
können explizit für jede Sammlung angegeben werden,
dann werden jedoch die Zeilen ziemlich lang. Außerdem ist
dieses Vorgehen sehr unhandlich, da die meisten Felder für
alle Sammlungen gleich sind. CVSup
bietet die Möglichkeit, Vorgaben für die Felder der
Sammlungen festzulegen. Zeilen, die mit der Pseudo-Sammlung
*default beginnen, legen Optionen und Parameter
für nachfolgende Sammlungen im supfile
fest. Der Vorgabewert kann in der Zeile einer bestimmten Sammlung
überschrieben werden. Durch Hinzufügen weiterer
*default Zeilen können die Vorgaben auch
mitten im supfile überschrieben oder
erweitert werden.Mit diesem Wissen können wir nun ein
supfile erstellen, das den Quellbaum von
FreeBSD-CURRENT anfordert und
aktualisiert.Welche Dateien wollen Sie
empfangen?Dateien werden von CVSup in
Sammlungen organisiert. Die erhältlichen
Sammlungen werden später
beschrieben. Wir wollen den Quellbaum von FreeBSD empfangen,
der in der Sammlung src-all enthalten ist.
Das supfile enthält pro Zeile eine
Sammlung, in diesem Fall also nur eine einzige Zeile:src-allWelche Versionen der Dateien
werden benötigt?Mit CVSup können Sie jede
Version der Quellen bekommen, da der
cvsupd-Server seine Daten direkt aus
dem CVS-Repository bezieht. Sie
können die benötigten Versionen in den
Parameterfeldern tag= und
angeben.Achten Sie darauf, dass Sie das richtige
tag=-Feld angeben. Einige Tags sind nur
für spezielle Sammlungen gültig. Wenn Sie ein
falsches Tag angeben oder sich verschreiben, wird
CVSup Dateien löschen, die
Sie wahrscheinlich gar nicht löschen wollten.
Achten Sie insbesondere bei den
ports-*-Sammlungen darauf,
ausschließlichtag=. zu verwenden.Mit tag= wird ein symbolischer Name aus
dem Repository angegeben. Es gibt zwei verschiedene Tags:
Tags, die Revisionen bezeichnen und Tags, die Zweige
bezeichnen. Die ersteren sind statisch und fest an eine
Revision gebunden. Ein Tag, das einen Zweig bezeichnet,
bezieht sich dagegen zu einem gegebenen Zeitpunkt immer auf
die aktuellste Revision. Da ein Tag eines Zweiges nicht an
eine bestimmte Revision gebunden ist, kann sich dessen
Bedeutung von heute auf morgen ändern. zählt für Benutzer
relevante Tags auf. Wenn Sie in der Konfigurationsdatei ein
Tag, wie RELENG_4, angeben, müssen Sie
diesem tag= vorstellen:
tag=RELENG_4. Denken Sie daran, dass
es für die Ports-Sammlung nur tag=.
gibt.Achten Sie darauf, dass Sie den Namen eines Tags
richtig angeben. CVSup kann nicht
zwischen richtigen und falschen Tags unterscheiden. Wenn Sie
sich bei der Angabe eines Tags vertippen, nimmt
CVSup an, Sie hätten ein
gültiges Tag angegeben, dem nur keine Dateien zugeordnet
sind. Die Folge davon ist, dass Ihre vorhandenen Quellen
gelöscht werden.Wenn Sie ein Tag angeben, das sich auf einen Zweig bezieht,
erhalten Sie die aktuellsten Revisionen der Dateien auf diesem
Zweig. Wenn Sie eine frühere Revision erhalten
möchten, können Sie diese im
Feld angeben. Einzelheiten dazu finden Sie in der Manualpage
von cvsup.Wir möchten gerne FreeBSD-CURRENT beziehen und
fügen die folgende Zeile am Anfang
der Konfigurationsdatei ein:*default tag=.Eine wichtige Ausnahme ist wenn Sie weder ein
tag=-Feld noch ein date=-Feld
angeben. In diesem Fall erhalten Sie anstelle einer speziellen
Revision die wirklichen RCS-Dateien aus dem CVS-Repository
des Servers. Diese Vorgehensweise wird von Entwicklern
bevorzugt, da sie mit einem eigenen Repository leicht die
Entwicklungsgeschichte und Veränderungen von Dateien
verfolgen können. Dieser Vorteil muss allerdings mit
sehr viel Plattenplatz bezahlt werden.Woher sollen die Dateien
bezogen werden?Im host=-Feld wird angegeben, woher
cvsup die Dateien holen soll. Sie
können hier jeden der CVSup-Spiegel angeben, doch
sollten Sie einen Server in Ihrer Nähe auswählen.
Für dieses Beispiel wollen wir den erfundenen Server
cvsup666.FreeBSD.org
verwenden:*default host=cvsup666.FreeBSD.orgBevor Sie CVSup laufen
lassen, sollten Sie hier einen existierenden Server
einsetzen. Den zu verwendenden Server können Sie auf der
Kommandozeile mit
überschreiben.Wo sollen die Dateien
gespeichert werden?Im prefix=-Feld teilen Sie
cvsup mit, wo die Dateien gespeichert werden
sollen. In diesem Beispiel werden wir die Quelldateien direkt
im Verzeichnisbaum für Quellen
/usr/src ablegen. Das Verzeichnis
src ist schon in der Sammlung, die wir
beziehen enthalten, so dass wir die folgende Zeile
angeben:*default prefix=/usrWo sollen die
Statusinformationen von cvsup gespeichert
werden?cvsup legt in einem Verzeichnis
Statusinformationen ab, die festhalten, welche Versionen schon
empfangen wurden. Wir verwenden das Standardverzeichnis
/usr/local/etc/cvsup:*default base=/usr/local/etc/cvsupDer Vorgabewert für base= ist genau
dieses Verzeichnis, so dass wir diese Zeile nicht angeben
müssen.Wenn das Verzeichnis für die Statusinformationen nicht
existiert, sollten Sie es jetzt anlegen, da
cvsup ohne dieses Verzeichnis nicht
startet.Verschiedene Einstellungen:Eine weitere Zeile sollte normalerweise in jedem
supfile sein:*default release=cvs delete use-rel-suffix compressMit release=cvs wird angegeben,
dass der Server das FreeBSD Haupt-Repository abfragen soll,
was praktisch immer der Fall ist (die Ausnahmen können in
diesem Rahmen nicht diskutiert werden).delete erlaubt es
CVSup, Dateien zu löschen.
Diese Option sollten Sie immer angeben, damit
CVSup Ihren Quellbaum auch wirklich
aktuell halten kann. CVSup
löscht nur Dateien für die es auch verantwortlich
ist. Andere Dateien, die sich in einem Baum unter Kontrolle
von CVSup befinden, werden nicht
verändert.Wenn Sie wirklich etwas über das obskure
use-rel-suffix erfahren wollen, lesen Sie
bitte in der Manualpage nach, ansonsten geben Sie es einfach an
und vergessen es.Wenn Sie compress angeben, werden Daten
auf dem Kommunikationskanal komprimiert. Wenn Sie über
eine T1-Leitung oder eine schnellere Netzanbindung
verfügen, brauchen Sie diese Option vielleicht nicht. In
allen anderen Fällen beschleunigt sie aber den
Ablauf.Zusammenfassung:Das vollständige supfile unseres
Beispiels sieht nun so aus:*default tag=.
*default host=cvsup666.FreeBSD.org
*default prefix=/usr
*default base=/usr/local/etc/cvsup
*default release=cvs delete use-rel-suffix compress
src-allDie refuse DateiCVSup benutzt die Pull-Methode, das
heißt wenn sich ein Client mit einem Server verbindet,
erhält er eine Liste der verfügbaren Sammlungen und
wählt aus diesen die herunterzuladenden Dateien aus. In der
Voreinstellung wählt der Client alle Dateien aus, die zu
einer gegebenen Sammlung und zu einem gegebenen Tag passen.
Dieses Verhalten ist aber nicht immer erwünscht, besonders
wenn Sie die doc, ports
oder www Verzeichnisbäume
synchronisieren. Die wenigsten Leute beherrschen vier oder fünf
Sprachen und benötigen Dateien mit speziellen Anpassungen
für eine Sprache. Wenn Sie die Ports-Sammlung
synchronisieren, können Sie anstelle von
ports-all einzelne Ports, wie
ports-astrology oder
ports-biology angeben. Die
doc und www
Verzeichnisbäume verfügen aber nicht über
Sammlungen für spezielle Sprachen. In diesem Fall
müssen Sie eines der vielen eleganten Merkmale von
CVSup benutzen: Die
refuse Datei.Mit einer refuse Datei können Sie
bestimmte Dateien einer Sammlung von der Übertragung
ausschließen. Der Ort der refuse ist
base/sup/refuse,
wobei base in Ihrem
supfile festgelegt wurde. In der
Voreinstellung ist base das Verzeichnis
/usr/local/etc/cvsup, der Ort der
refuse Datei ist daher
/usr/local/etc/cvsup/sup/refuse.Das Format der refuse Datei ist einfach:
Sie enthält eine Liste der Dateien und Verzeichnisse, die Sie
nicht herunterladen wollen. Wenn Sie zum Beispiel keinen Bedarf
an Anwendungen mit Anpassungen für Sprachen außer
Englisch haben, könnte ein Teil Ihrer
refuse Datei wie folgt aussehen:ports/chinese
ports/french
ports/german
ports/hebrew
ports/japanese
ports/hungarian
ports/korean
ports/portuguese
ports/russian
ports/ukrainian
ports/vietnamese
doc/de_DE.ISO8859-1
doc/el_GR.ISO8859-7
doc/es_ES.ISO8859-1
doc/fr_FR.ISO8859-1
doc/it_IT.ISO8859-15
doc/ja_JP.eucJP
doc/nl_NL.ISO8859-1
doc/pt_BR.ISO8859-1
doc/ru_RU.KOI8-R
doc/sr_YU.ISO8859-2
doc/zh_TW.Big5Die Aufzählung setzt sich für andere Sprachen fort.
Eine vollständige Liste erhalten Sie, wenn Sie sich die
Verzeichnisse auf dem FreeBSD
FTP server anschauen. Beachten Sie bitte, dass
der Name des Repositories das erste Verzeichnis in der
refuse Datei ist.Die refuse Datei spart Anwendern von
CVSup, die über eine langsame
Internetanbindung verfügen oder deren Internetverbindung
zeitlich abgerechnet wird, wertvolle Zeit, da sie Dateien, die sie
nicht benötigen, nicht mehr herunterladen müssen.
Weitere Informationen zu refuse Dateien und
anderen Eigenschaften von CVSup
entnehmen Sie bitte der Manualpage.Ausführen von CVSupWir können nun eine Aktualisierung mit der folgenden
Kommandozeile starten:&prompt.root; cvsup supfilesupfile gibt
dabei das eben erstelle supfile an. Wenn Sie
X11 benutzen, wird
cvsup ein GUI starten.
Drücken Sie go und schauen Sie
zu.Das Beispiel aktualisiert die Dateien im Verzeichnisbaum
/usr/src. Sie müssen
cvsup als root starten,
damit Sie die nötigen Rechte haben, die Dateien zu
aktualisieren. Sie sind vielleicht ein bisschen nervös
weil Sie das Programm zum ersten Mal anwenden und möchten
zuerst einmal einen Testlauf durchführen. Legen Sie dazu ein
temporäres Verzeichnis an und übergeben es auf der
Kommandozeile von cvsup:&prompt.root; mkdir /var/tmp/dest
&prompt.root; cvsup supfile /var/tmp/destAktualisierungen werden dann nur in dem angegebenen Verzeichnis
vorgenommen. CVSup untersucht die
Dateien in /usr/src, wird aber keine dieser
Dateien verändern. Die veränderten Dateien finden Sie
stattdessen in /var/tmp/dest/usr/src. Die
Statusdateien von CVSup werden ebenfalls
nicht geändert, sondern in dem angegebenen Verzeichnis
abgelegt. Wenn Sie Leseberechtigung in
/usr/src haben, brauchen Sie das Programm
noch nicht einmal unter root laufen zu
lassen.Wenn Sie X11 nicht benutzen wollen
oder keine GUIs mögen, sollten Sie
cvsup wie folgt aufrufen:&prompt.root; cvsup -g -L 2 supfile verhindert den Start des
GUIs. Wenn Sie kein
X11 laufen haben, passiert das
automatisch, ansonsten müssen Sie diesen Schalter
angeben.Mit gibt CVSup
Einzelheiten zu jeder Aktualisierung aus. Die Wortfülle der
Meldungen können Sie von bis
einstellen. In der Voreinstellung
werden nur Fehlermeldungen ausgegeben.Eine Zusammenfassung der Optionen von
CVSup erhalten Sie mit
cvsup -H. Genauere Informationen finden Sie in
der Manualpage von CVSup.Wenn Sie mit dem Ablauf der Aktualisierung zufrieden sind,
können Sie CVSup
regelmäßig aus &man.cron.8; ausführen. In diesem
Fall sollten Sie natürlich nicht das GUI
benutzen.CVSup SammlungenDie CVSup Sammlungen sind
hierarchisch organisiert. Es gibt wenige große Sammlungen,
die in kleinere Teilsammlungen unterteilt sind. Wenn Sie eine
große Sammlung beziehen, entspricht das dem Beziehen aller
Teilsammlungen. Der Hierarchie der Sammlung wird in der folgenden
Aufzählung durch Einrückungen dargestellt.Die am häufigsten benutzen Sammlungen sind
src-all und ports-all. Die
anderen Sammlungen werden von wenigen Leuten zu speziellen Zwecken
benutzt und es kann sein, dass diese nicht auf allen Spiegeln
zur Verfügung stehen.cvs-all release=cvsDas FreeBSD Haupt-Repository einschließlich der
Kryptographie-Module.distrib release=cvsDateien, die zum Verteilen und Spiegeln von FreeBSD
benötigt werden.doc-all release=cvsQuellen des FreeBSD Handbuchs und weiterer
Dokumentation. Diese Sammlung enthält nicht die
FreeBSD Webseite.ports-all release=cvsDie FreeBSD Ports-Sammlung.Wenn Sie nicht die gesamte Ports-Sammlung
(ports-all) aktualieren wollen,
sondern nur eine der nachstehend aufgeführten
Teilsammlungen, aktualisieren Sie
immer die Teilsammlung
ports-base. Diese Teilsammlung
enthält das Bausystem der Ports. Immer wenn
ports-base geändert wird,
ist es so gut wie sicher, dass diese Änderung
auch tatsächlich von einem Port benutzt wird.
Der Bau eines Ports, der auf Änderungen
im Bausystem angewiesen wird, wird fehlschlagen,
wenn das Bausystem noch auf einem alten Stand ist.
Aktualisieren Sie vor allen Dingen
ports-base, wenn Sie bei
einem Bau merkwürdige Fehlermeldungen
erhalten und kein aktuelles Bausystem benutzen.ports-archivers
release=cvsWerkzeuge zum Archivieren.ports-astro
release=cvsAstronomie-Programme.ports-audio
release=cvsAudio-Programme.ports-base
release=cvsDas Bausystem der Ports-Sammlung.
Dazu gehören verschiedene Dateien in den
Unterverzeichnissen Mk/
und Tools/ von
/usr/ports.Aktualisieren Sie diese Teilsammlung
jedes Mal, wenn Sie
einen Teil der Ports-Sammlung aktualisieren.
Lesen Sie dazu auch den obigen
Hinweis zur Ports-Sammlung.ports-benchmarks
release=cvsBenchmarks.ports-biology
release=cvsBiologie.ports-cad
release=cvsComputer Aided Design Werkzeuge.ports-chinese
release=cvsChinesische Sprachunterstützung.ports-comms
release=cvsProgramme zur Datenkommunikation.ports-converters
release=cvsZeichensatz Konvertierer.ports-databases
release=cvsDatenbanken.ports-deskutils
release=cvsSachen, die sich vor dem Computer-Zeitalter
auf dem Schreibtisch befanden.ports-devel
release=cvsWerkzeuge für Entwickler.ports-editors
release=cvsEditoren.ports-emulators
release=cvsProgramme, die andere Betriebssysteme
emulieren.ports-finance
release=cvsFinanz-Anwendungen.ports-ftp
release=cvsWerkzeuge für FTP Clients und Server.ports-games
release=cvsSpiele.ports-german
release=cvsDeutsche Sprachunterstützung.ports-graphics
release=cvsGraphik-Programme.ports-hungarian
release=cvsUngarische Sprachunterstützung.ports-irc
release=cvsInternet Relay Chat Werkzeuge.ports-japanese
release=cvsJapanische Sprachunterstützung.ports-java
release=cvsJava Werkzeuge.ports-korean
release=cvsKoreanische Sprachunterstützung.ports-lang
release=cvsProgrammiersprachen.ports-mail
release=cvsE-Mail Programme.ports-math
release=cvsProgramme zur numerischen Mathematik.ports-mbone
release=cvsMBone Anwendungen.ports-misc
release=cvsVerschiedene Werkzeuge.ports-multimedia
release=cvsMultimedia-Anwendungen.ports-net
release=cvsNetzwerk-Programme.ports-news
release=cvsUSENET News Werkzeuge.ports-palm
release=cvsProgramme für den
Palm.ports-portuguese
release=cvsPortugiesische Sprachunterstützung.ports-print
release=cvsDruckprogramme.ports-russian
release=cvsRussische Sprachunterstützung.ports-security
release=cvsWerkzeuge zum Thema Sicherheit.ports-shells
release=cvsKommandozeilen-Shells.ports-sysutils
release=cvsSystem-Werkzeuge.ports-textproc
release=cvsProgramme zur Textverarbeitung (ohne Desktop
Publishing).ports-vietnamese
release=cvsVietnamesische
Sprachunterstützung.ports-www
release=cvsSoftware rund um das World Wide Web.ports-x11
release=cvsX-Window Programme.ports-x11-clocks
release=cvsX11-Uhren.ports-x11-fm
release=cvsX11-Dateiverwalter.ports-x11-fonts
release=cvsX11-Zeichensätze und Werkzeuge dazu.ports-x11-toolkits
release=cvsX11-Werkzeuge.ports-x11-serversX11-Server.ports-x11-wmX11-Fensterverwalter.src-all release=cvsDie FreeBSD Quellen einschließlich der
Kryptographie-Module.src-base
release=cvsVerschiedene Dateien unter
/usr/src.src-bin
release=cvsBenutzer-Werkzeuge die im Einzelbenutzermodus
gebraucht werden
(/usr/src/bin).src-contrib
release=cvsWerkzeuge und Bibliotheken, die nicht aus dem
FreeBSD-Projekt stammen und wenig verändert
übernommen werden.
(/usr/src/contrib).src-crypto release=cvsKryptographische Werkzeuge und Bibliotheken,
die nicht aus dem FreeBSD-Projekt stammen und
wenig verändert übernommen werden.
(/usr/src/crypto).src-eBones release=cvsKerberos und DES
(/usr/src/eBones). Wird
in aktuellen Releases von FreeBSD nicht
benutzt.src-etc
release=cvsKonfigurationsdateien des Systems
(/usr/src/etc).src-games
release=cvsSpiele
(/usr/src/games).src-gnu
release=cvsWerkzeuge, die unter der GNU Public License
stehen (/usr/src/gnu).src-include
release=cvsHeader Dateien
(/usr/src/include).src-kerberos5
release=cvsKerberos5
(/usr/src/kerberos5).src-kerberosIV
release=cvsKerberosIV
(/usr/src/kerberosIV).src-lib
release=cvsBibliotheken
(/usr/src/lib).src-libexec
release=cvsSystemprogramme, die von anderen Programmen
ausgeführt werden
(/usr/src/libexec).src-release
release=cvsDateien, die zum Erstellen eines FreeBSD
Releases notwendig sind
(/usr/src/release).src-sbin release=cvsWerkzeuge für den Einzelbenutzermodus
(/usr/src/sbin).src-secure
release=cvsKryptographische Bibliotheken und Befehle
(/usr/src/secure).src-share
release=cvsDateien, die von mehreren Systemen
gemeinsam benutzt werden können
(/usr/src/share).src-sys
release=cvsDer Kernel
(/usr/src/sys).src-sys-crypto
release=cvsKryptographie Quellen des Kernels
(/usr/src/sys/crypto).src-tools
release=cvsVerschiedene Werkzeuge zur Pflege von FreeBSD
(/usr/src/tools).src-usrbin
release=cvsBenutzer-Werkzeuge
(/usr/src/usr.bin).src-usrsbin
release=cvsSystem-Werkzeuge
(/usr/src/usr.sbin).www release=cvsDie Quellen der FreeBSD WWW Seite.distrib release=selfDie Konfigurationsdateien des
CVSup Servers. Diese werden von
den CVSup benutzt.gnats release=currentDie GNATS Datenbank, in der Problemberichte verwaltet
werden.mail-archive release=currentDas Archiv der FreeBSD Mailinglisten.www release=currentDie formatierten Dateien der FreeBSD WWW Seite (nicht die
Quellen). Diese werden von den WWW-Spiegeln benutzt.Weiterführende InformationenDie CVSup FAQ und weitere
Informationen über CVSup finden Sie
auf The
CVSup Home Page.FreeBSD spezifische Diskussionen über
CVSup finden auf der Mailingliste
&a.hackers; statt. Dort und auf der Liste &a.announce; werden neue
Versionen von CVSup
angekündigt.Fragen und Problemberichte sollten an den Autor des Programms
cvsup-bugs@polstra.com weitergeleitet werden.CVSup ServerDie folgende Aufzählung enthält
CVSup Server für FreeBSD:Argentiniencvsup.ar.FreeBSD.org (Betreuer
msagre@cactus.fi.uba.ar)Australiencvsup.au.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@ntt.net.au)cvsup2.au.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@isp.net.au)cvsup3.au.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@speednet.com.au)cvsup4.au.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@ideal.net.au)cvsup5.au.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@netlead.com.au)Brasiliencvsup.br.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@cvsup.br.FreeBSD.org)cvsup2.br.FreeBSD.org (Betreuer
tps@ti.sk)cvsup3.br.FreeBSD.org (Betreuer
camposr@matrix.com.br)cvsup4.br.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@tcoip.com.br)cvsup5.br.FreeBSD.org (Betreuer
hostmaster@br.FreeBSD.org)Bulgariencvsup.bg.FreeBSD.org (Betreuer
hostmaster@bg.FreeBSD.org)Chinacvsup.cn.FreeBSD.org (Betreuer
phj@cn.FreeBSD.org)Dänemarkcvsup.dk.FreeBSD.org (Betreuer
jesper@FreeBSD.org)Deutschlandcvsup.de.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@cosmo-project.de)cvsup2.de.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@apfel.de)cvsup3.de.FreeBSD.org (Betreuer
ag@leo.org)cvsup4.de.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@cosmo-project.de)cvsup5.de.FreeBSD.org (Betreuer
&a.rse;)cvsup6.de.FreeBSD.org (Betreuer
adminmail@heitec.net)cvsup7.de.FreeBSD.org (Betreuer
karsten@rohrbach.de)Estlandcvsup.ee.FreeBSD.org (Betreuer
taavi@uninet.ee)Finnlandcvsup.fi.FreeBSD.org (Betreuer
count@key.sms.fi)cvsup2.fi.FreeBSD.org (Betreuer
count@key.sms.fi)Frankreichcvsup.fr.FreeBSD.org (Betreuer
hostmaster@fr.FreeBSD.org)cvsup2.fr.FreeBSD.org (Betreuer
ftpmaint@uvsq.fr)cvsup3.fr.FreeBSD.org (Betreuer
ftpmaint@enst.fr)cvsup4.fr.FreeBSD.org (Betreuer
ftpmaster@t-online.fr)cvsup5.fr.FreeBSD.org (Betreuer
freebsdcvsup@teaser.net)cvsup8.fr.FreeBSD.org (Betreuer
ftpmaint@crc.u-strasbg.fr)Griechenlandcvsup.gr.FreeBSD.org (Betreuer
ftpadm@duth.gr)cvsup2.gr.FreeBSD.org (Betreuer
paschos@cs.uoi.gr)Großbritanniencvsup.uk.FreeBSD.org (Betreuer
ftp-admin@plig.net)cvsup2.uk.FreeBSD.org (Betreuer
&a.brian;)cvsup3.uk.FreeBSD.org (Betreuer
ben.hughes@uk.easynet.net)cvsup4.uk.FreeBSD.org (Betreuer
ejb@leguin.org.uk)cvsup5.uk.FreeBSD.org (Betreuer
mirror@teleglobe.net)Irlandcvsup.ie.FreeBSD.org (Betreuer
dwmalone@maths.tcd.ie),
Trinity College, Dublin.Islandcvsup.is.FreeBSD.org (Betreuer
hostmaster@is.FreeBSD.org)Japancvsup.jp.FreeBSD.org (Betreuer
cvsupadm@jp.FreeBSD.org)cvsup2.jp.FreeBSD.org (Betreuer
&a.max;)cvsup3.jp.FreeBSD.org (Betreuer
shige@cin.nihon-u.ac.jp)cvsup4.jp.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup-admin@ftp.media.kyoto-u.ac.jp)cvsup5.jp.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@imasy.or.jp)cvsup6.jp.FreeBSD.org (Betreuer
cvsupadm@jp.FreeBSD.org)Kanadacvsup.ca.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@ca.FreeBSD.org)Koreacvsup.kr.FreeBSD.org (Betreuer
cjh@kr.FreeBSD.org)cvsup2.kr.FreeBSD.org (Betreuer
holywar@mail.holywar.net)cvsup3.kr.FreeBSD.org (Betreuer
leo@florida.sarang.net)Kuwaitcvsup1.kw.FreeBSD.org (Betreuer
sysadmin@kems.net)Lettlandcvsup.lv.FreeBSD.org (Betreuer
system@soft.lv)Litauencvsup.lt.FreeBSD.org (Betreuer
domas.mituzas@delfi.lt)cvsup2.lt.FreeBSD.org (Betreuer
vaidas.damosevicius@if.lt)Neuseelandcvsup.nz.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@langille.org)Niederlandecvsup.nl.FreeBSD.org (Betreuer
xaa@xaa.iae.nl)cvsup2.nl.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@nl.uu.net)cvsup3.nl.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@vuurwerk.nl)cvsup4.nl.FreeBSD.org (Betreuer
hostmaster@cvsup4.nl.FreeBSD.org)Norwegencvsup.no.FreeBSD.org (Betreuer
Per.Hove@math.ntnu.no)Österreichcvsup.at.FreeBSD.org (Betreuer
postmaster@wu-wien.ac.at)cvsup2.at.FreeBSD.org (Betreuer
ftp-admin.zid@univie.ac.at)Polencvsup.pl.FreeBSD.org (Betreuer
Mariusz@kam.pl)cvsup2.pl.FreeBSD.org (Betreuer
hostmaster@cvsup2.pl.FreeBSD.org)cvsup3.pl.FreeBSD.org (Betreuer
hostmaster@cvsup3.pl.FreeBSD.org)Portugalcvsup.pt.FreeBSD.org (Betreuer
jpedras@webvolution.net)Rumäniencvsup.ro.FreeBSD.org (Betreuer
razor@ldc.ro)cvsup2.ro.FreeBSD.org (Betreuer
hostmaster@rofug.ro)cvsup3.ro.FreeBSD.org (Betreuer
veedee@c7.campus.utcluj.ro)Russlandcvsup.ru.FreeBSD.org (Betreuer
ache@nagual.pp.ru)cvsup2.ru.FreeBSD.org (Betreuer
dv@dv.ru)cvsup3.ru.FreeBSD.org (Betreuer
fjoe@iclub.nsu.ru)cvsup4.ru.FreeBSD.org (Betreuer
- zhecka@klondike.ru)
+ maxim@macomnet.ru)
cvsup5.ru.FreeBSD.org (Betreuer
maxim@macomnet.ru)cvsup6.ru.FreeBSD.org (Betreuer
pvr@corbina.net)San Marinocvsup.sm.FreeBSD.org (Betreuer
sysadmin@alexdupre.com)Schwedencvsup.se.FreeBSD.org (Betreuer
pantzer@ludd.luth.se)cvsup2.se.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@dataphone.net)Singapurcvsup.sg.FreeBSD.org (Betreuer
mirror-maintainer@mirror.averse.net)Slowakische Republikcvsup.sk.FreeBSD.org (Betreuer
scorp@scorp.sk)cvsup2.sk.FreeBSD.org (Betreuer
scorp@scorp.sk)Sloweniencvsup.si.FreeBSD.org (Betreuer
blaz@si.FreeBSD.org)cvsup2.si.FreeBSD.org (Betreuer
cuk@cuk.nu)Spaniencvsup.es.FreeBSD.org (Betreuer
&a.jesusr;)cvsup2.es.FreeBSD.org (Betreuer
&a.jesusr;)cvsup3.es.FreeBSD.org (Betreuer
jose@we.lc.ehu.es)Südafrikacvsup.za.FreeBSD.org (Betreuer
&a.markm;)cvsup2.za.FreeBSD.org (Betreuer
&a.markm;)Taiwancvsup.tw.FreeBSD.org (Betreuer
ijliao@FreeBSD.org)cvsup3.tw.FreeBSD.org (Betreuer
foxfair@FreeBSD.org)cvsup4.tw.FreeBSD.org (Betreuer
einstein@NHCTC.edu.tw)cvsup5.tw.FreeBSD.org (Betreuer
einstein@NHCTC.edu.tw)cvsup6.tw.FreeBSD.org (Betreuer
jason@tw.FreeBSD.org)cvsup7.tw.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@abpe.org)cvsup8.tw.FreeBSD.org (Betreuer
heboy@FreeBSD.tku.edu.tw)cvsup9.tw.FreeBSD.org (Betreuer
cs871256@csie.ncu.edu.tw)cvsup10.tw.FreeBSD.org (Betreuer
rafan@infor.org)cvsup11.tw.FreeBSD.org (Betreuer
vanilla@FreeBSD.org)cvsup12.tw.FreeBSD.org (Betreuer
GEO.bbs@birdnest.twbbs.org)cvsup13.tw.FreeBSD.org (Betreuer
cdsheen@tw.FreeBSD.org)Tschechische Republikcvsup.cz.FreeBSD.org (Betreuer
cejkar@fit.vutbr.cz)Ukrainecvsup2.ua.FreeBSD.org (Betreuer
freebsd-mnt@lucky.net)cvsup3.ua.FreeBSD.org (Betreuer
ftpmaster@ukr.net), Kievcvsup4.ua.FreeBSD.org (Betreuer
phantom@cris.net)cvsup5.ua.FreeBSD.org (Betreuer
never@nevermind.kiev.ua)cvsup6.ua.FreeBSD.org (Betreuer
freebsd-cvs@colocall.net)cvsup7.ua.FreeBSD.org (Betreuer
never@nevermind.kiev.ua)Türkeicvsup.tr.FreeBSD.org (Betreuer
roots@enderunix.org)Ungarncvsup.hu.FreeBSD.org (Betreuer
janos.mohacsi@bsd.hu)USAcvsup1.FreeBSD.org (Betreuer
cwt@networks.cwu.edu), Washington
statecvsup2.FreeBSD.org (Betreuer
djs@secure.net und &a.nectar;), Virginiacvsup3.FreeBSD.org (Betreuer
&a.wollman;), Massachusettscvsup5.FreeBSD.org (Betreuer
mjr@blackened.com), Arizonacvsup6.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@cvsup.adelphiacom.net), Illinoiscvsup7.FreeBSD.org (Betreuer
&a.jdp;), Washington statecvsup8.FreeBSD.org (Betreuer
hostmaster@bigmirror.com), Washington
statecvsup9.FreeBSD.org (Betreuer
&a.jdp;), Minnesotacvsup10.FreeBSD.org (Betreuer
&a.jdp;), Californiacvsup11.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@research.uu.net), Virginiacvsup12.FreeBSD.org (Betreuer
&a.will;), Indianacvsup13.FreeBSD.org (Betreuer
dima@valueclick.com), Californiacvsup14.FreeBSD.org (Betreuer
freebsd-cvsup@mfnx.net), Californiacvsup15.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@math.uic.edu), Illinoiscvsup16.FreeBSD.org (Betreuer
pth3k@virginia.edu), Virginiacvsup17.FreeBSD.org (Betreuer
cvsup@mirrortree.com), Washington stateCVS TagsWenn Sie Quellen mit CVS oder
CVSup erhalten oder aktualisieren wollen,
müssen Sie dazu ein Tag oder eine Revision angeben.
Im Folgenden finden Sie Tags, die verschiedene FreeBSD Zweige zu
verschiedenen Zeiten angeben.Der ports Baum besitzt kein eigenes Tag,
er ist immer CURRENT.Die am häufigsten verwendeten Tags sind:HEADSymbolischer Name für den Hauptzweig, auch
&os.current; genannt. Dies ist die Vorgabe, wenn keine
Revision angegeben wird.In CVSup wird dieses Tag mit
einem . (Punkt) bezeichnet.In CVS ist das die Vorgabe,
wenn Sie kein Tag oder eine Revision angeben. Außer
Sie wollen einen -STABLE Rechner auf -CURRENT aktualisieren,
ist es nicht ratsam, die -CURRENT
Quellen auf einem -STABLE Rechner einzuspielen.RELENG_5_0Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.0 durchgeführt
werden.RELENG_4Der FreeBSD 4.X Entwicklungszweig, der auch &os.stable;
genannt wird.RELENG_4_7Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.7 durchgeführt
werden.RELENG_4_6Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.6 und
FreeBSD 4.6.2 durchgeführt werden.RELENG_4_5Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.5 durchgeführt
werden.RELENG_4_4Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.4 durchgeführt
werden.RELENG_4_3Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.3 durchgeführt
werden.RELENG_3Der FreeBSD-3.X Entwicklungszweig, der auch 3.X-STABLE
genannt wird.RELENG_2_2Der FreeBSD-2.2.X Entwicklungszweig, der auch 2.2-STABLE
genannt wird.Weitere Revision-Tags sind:RELENG_4_7_RELEASEFreeBSD 4.7RELENG_4_6_2_RELEASEFreeBSD 4.6.2.RELENG_4_6_1_RELEASEFreeBSD 4.6.1.RELENG_4_6_0_RELEASEFreeBSD 4.6.RELENG_4_5_0_RELEASEFreeBSD 4.5.RELENG_4_4_0_RELEASEFreeBSD 4.4.RELENG_4_3_0_RELEASEFreeBSD 4.3.RELENG_4_2_0_RELEASEFreeBSD 4.2.RELENG_4_1_1_RELEASEFreeBSD 4.1.1.RELENG_4_1_0_RELEASEFreeBSD 4.1.RELENG_4_0_0_RELEASEFreeBSD 4.0.RELENG_3_5_0_RELEASEFreeBSD-3.5.RELENG_3_4_0_RELEASEFreeBSD-3.4.RELENG_3_3_0_RELEASEFreeBSD-3.3.RELENG_3_2_0_RELEASEFreeBSD-3.2.RELENG_3_1_0_RELEASEFreeBSD-3.1.RELENG_3_0_0_RELEASEFreeBSD-3.0.RELENG_2_2_8_RELEASEFreeBSD-2.2.8.RELENG_2_2_7_RELEASEFreeBSD-2.2.7.RELENG_2_2_6_RELEASEFreeBSD-2.2.6.RELENG_2_2_5_RELEASEFreeBSD-2.2.5.RELENG_2_2_2_RELEASEFreeBSD-2.2.2.RELENG_2_2_1_RELEASEFreeBSD-2.2.1.RELENG_2_2_0_RELEASEFreeBSD-2.2.0.AFS ServerDie folgende Aufzählung enthält AFS Server für
FreeBSD:SchwedenDie Dateien sind unter dem Pfad
/afs/stacken.kth.se/ftp/pub/FreeBSD/
erreichbar.stacken.kth.se # Stacken Computer Club, KTH, Sweden
130.237.234.43 #hot.stacken.kth.se
130.237.237.230 #fishburger.stacken.kth.se
130.237.234.3 #milko.stacken.kth.seBetreuer ftp@stacken.kth.sersync Serverrsync wird ähnlich wie
rcp verwendet, besitzt aber mehr Optionen und
verwendet das rsync remote-update Protokoll, das nur
geänderte Dateien überträgt und damit viel schneller
als ein normaler Kopiervorgang ist. rsync
ist sehr nützlich, wenn Sie einen FreeBSD FTP-Spiegel oder einen
CVS-Spiegel betreiben. Das Programm ist für viele
Betriebssysteme erhältlich, mit FreeBSD können Sie den
Port net/rsync oder das fertige
Paket benutzen. Die folgenden Server stellen FreeBSD über das
rsync Protokoll zur Verfügung:Deutschlandrsync://grappa.unix-ag.uni-kl.de/Verfügbare Sammlungen:freebsd-cvs: Das vollständige
CVS-Repository von &os;.Neben anderen Repositories spiegelt diese Maschine auch die
Repositories der NetBSD- und OpenBSD-Projekte.Niederlandersync://ftp.nl.FreeBSD.org/Verfügbare Sammlungen:vol/3/freebsd-core: Kompletter Spiegel des
FreeBSD FTP Servers.Tschechische Republikrsync://ftp.cz.FreeBSD.org/Verfügbare Sammlungen:ftp: Unvollständiger Spiegel des FreeBSD FTP
Servers.FreeBSD: Vollständiger Spiegel des FreeBSD FTP
Servers.USArsync://ftp-master.FreeBSD.org/Dieser Server darf nur von primären Spiegeln benutzt
werden.Verfügbare Sammlungen:FreeBSD: Das Hauptarchiv des FreeBSD
FTP Servers.acl: Die primäre ACL-Liste.rsync://ftp13.FreeBSD.org/Verfügbare Sammlungen:FreeBSD: Kompletter Spiegel des FreeBSD FTP
Servers.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/pgpkeys/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/pgpkeys/chapter.sgml
index 5e5ba043b5..4588f35882 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/pgpkeys/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/pgpkeys/chapter.sgml
@@ -1,633 +1,643 @@
PGP SchlüsselPGP SchlüsselVerwenden Sie die nachstehenden Schlüssel, wenn Sie
eine Signatur überprüfen oder eine verschlüsselte
E-Mail an einen Ansprechpartner oder einen Entwickler schicken wollen.
Den vollständigen Schlüsselring der Benutzer von
FreeBSD.org finden Sie unter
http://www.FreeBSD.org/doc/pgpkeyring.txt.Ansprechpartner&a.security-officer;
&pgpkey.security-officer;
&a.core-secretary;
&pgpkey.core-secretary;
Mitglieder des Core Teams&a.imp;
&pgpkey.imp;
&a.kuriyama;
&pgpkey.kuriyama;
&a.murray;
&pgpkey.murray;
&a.peter;
&pgpkey.peter;
&a.wes;
&pgpkey.wes;
Entwickler&a.will;
&pgpkey.will;
&a.asami;
&pgpkey.asami;
&a.dougb;
&pgpkey.dougb;
&a.tobez;
&pgpkey.tobez;
&a.mbr;
&pgpkey.mbr;
&a.harti;
&pgpkey.harti;
&a.obraun;
&pgpkey.obraun;
&a.jmb;
&pgpkey.jmb;
&a.brueffer;
&pgpkey.brueffer;
&a.wilko;
&pgpkey.wilko;
&a.jon;
&pgpkey.jon;
&a.luoqi;
&pgpkey.luoqi;
&a.ache;
&pgpkey.ache;
&a.seanc;
&pgpkey.seanc;
&a.cjh;
&pgpkey.cjh;
&a.cjc;
&pgpkey.cjc;
&a.marcus;
&pgpkey.marcus;
&a.nik;
&pgpkey.nik;
&a.ceri;
&pgpkey.ceri;
&a.brooks;
&pgpkey.brooks;
&a.bsd;
&pgpkey.bsd;
&a.dd;
&pgpkey.dd;
&a.ue;
&pgpkey.ue;
&a.ru;
&pgpkey.ru;
&a.jedgar;
&pgpkey.jedgar;
&a.green;
&pgpkey.green;
&a.lioux;
&pgpkey.lioux;
&a.fanf;
&pgpkey.fanf;
&a.blackend;
&pgpkey.blackend;
&a.petef;
&pgpkey.petef;
&a.billf;
&pgpkey.billf;
&a.patrick;
&pgpkey.patrick;
&a.gioria;
&pgpkey.gioria;
&a.jmg;
&pgpkey.jmg;
&a.dannyboy;
&pgpkey.dannyboy;
&a.jhay;
&pgpkey.jhay;
&a.sheldonh;
&pgpkey.sheldonh;
&a.mikeh;
&pgpkey.mikeh;
&a.ghelmer;
&pgpkey.ghelmer;
&a.mux;
&pgpkey.mux;
&a.foxfair;
&pgpkey.foxfair;
&a.jkh;
&pgpkey.jkh;
&a.trevor;
&pgpkey.trevor;
&a.phk;
&pgpkey.phk;
&a.joe;
&pgpkey.joe;
&a.kris;
&pgpkey.kris;
&a.keramida;
&pgpkey.keramida;
&a.fjoe;
&pgpkey.fjoe;
&a.andreas;
&pgpkey.andreas;
+
+ &a.maxim;
+ &pgpkey.maxim;
+
+
&a.jkoshy;
&pgpkey.jkoshy;
&a.rushani;
&pgpkey.rushani;
&a.alex;
&pgpkey.alex;
&a.leeym;
&pgpkey.leeym;
&a.netchild;
&pgpkey.netchild;
&a.ijliao;
&pgpkey.ijliao;
&a.clive;
&pgpkey.clive;
&a.arved;
&pgpkey.arved;
&a.scottl;
&pgpkey.scottl;
&a.bmah;
&pgpkey.bmah;
&a.mtm;
&pgpkey.mtm;
&a.dwmalone;
&pgpkey.dwmalone;
&a.matusita;
&pgpkey.matusita;
&a.ken;
&pgpkey.ken;
&a.dinoex;
&pgpkey.dinoex;
&a.sanpei;
&pgpkey.sanpei;
&a.jim;
&pgpkey.jim;
&a.marcel;
&pgpkey.marcel;
&a.tmm;
&pgpkey.tmm;
&a.rich;
&pgpkey.rich;
&a.knu;
&pgpkey.knu;
&a.max;
&pgpkey.max;
&a.yoichi;
&pgpkey.yoichi;
&a.anders;
&pgpkey.anders;
&a.obrien;
&pgpkey.obrien;
&a.mp;
&pgpkey.mp;
&a.roam;
&pgpkey.roam;
&a.pirzyk;
&pgpkey.pirzyk;
&a.jdp;
&pgpkey.jdp;
&a.markp;
&pgpkey.markp;
&a.thomas;
&pgpkey.thomas;
&a.dfr;
&pgpkey.dfr;
&a.trhodes;
&pgpkey.trhodes;
&a.benno;
&pgpkey.benno;
&a.roberto;
&pgpkey.roberto;
&a.guido;
&pgpkey.guido;
&a.hrs;
&pgpkey.hrs;
&a.wosch;
&pgpkey.wosch;
&a.das;
&pgpkey.das;
&a.schweikh;
&pgpkey.schweikh;
&a.gshapiro;
&pgpkey.gshapiro;
+
+ &a.arun;
+ &pgpkey.arun;
+
+
&a.vanilla;
&pgpkey.vanilla;
&a.cshumway;
&pgpkey.cshumway;
&a.demon;
&pgpkey.demon;
&a.jesper;
&pgpkey.jesper;
&a.scop;
&pgpkey.scop;
&a.ben;
&pgpkey.ben;
&a.des;
&pgpkey.des;
&a.sobomax;
&pgpkey.sobomax;
&a.dcs;
&pgpkey.dcs;
&a.brian;
&pgpkey.brian;
&a.nsouch;
&pgpkey.nsouch;
&a.gsutter;
&pgpkey.gsutter;
&a.nyan;
&pgpkey.nyan;
&a.mi;
&pgpkey.mi;
&a.gordon;
&pgpkey.gordon;
&a.nectar;
&pgpkey.nectar;
&a.adamw;
&pgpkey.adamw;
&a.nate;
&pgpkey.nate;
&a.wollman;
&pgpkey.wollman;
&a.joerg;
&pgpkey.joerg;
&a.phantom;
&pgpkey.phantom;