diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/book.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/book.sgml index d28e5c1a54..b28b1a95ea 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/book.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/book.sgml @@ -1,297 +1,291 @@ %books.ent; %chapters; ]> Die Fibel für neue Mitarbeiter des FreeBSD-Dokumentationsprojekts The FreeBSD German Documentation Project 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 - The FreeBSD German Documentation Project + The FreeBSD Documentation Project $FreeBSD$ $FreeBSD$ &bookinfo.legalnotice; Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Mitarbeit an der FreeBSD-Dokumentation. Jeder Beitrag ist für uns sehr wichtig. In dieser Fibel wird von der eingesetzten Software bis hin zu den Vorstellungen des FreeBSD-Dokumentationsprojekts alles behandelt, was Sie wissen müssen, wenn Sie sich am FreeBSD-Dokumentationsprojekt beteiligen wollen. Bitte beachten Sie, dass diese Fibel jederzeit unter Bearbeitung und noch - nicht vollständig ist. Die noch nicht übersetzten - Kapitel sind mit einem * vor der - Kapitelüberschrift gekennzeichnet. - - - Die noch nicht übersetzten Kapitel sind zusätzlich mit - einen # gekennzeichnet. + nicht vollständig ist. Benutzungshinweise Die Eingabeaufforderungen Die folgende Tabelle zeigt die normale Eingabeaufforderung des Systems und die Eingabeaufforderung des Superusers. Die in diesem Buch vorkommenden Beispiele benutzen die jeweilige Eingabeaufforderung, um zu zeigen, unter welchem Benutzer die Beispiele ausgeführt werden sollten. Benutzer Eingabeaufforderung Normaler Benutzer &prompt.user; Superuser &prompt.root; Typographische Festlegungen Um die Lesbarkeit zu erhöhen, werden in diesem Dokument die im folgenden genannten typographischen Festlegungen verwendet: Bedeutung Beispiel Kommandonamen Geben Sie ls -a ein, um alle Dateien anzuzeigen. Datei- und Verzeichnisnamen Bearbeiten Sie die Datei .login. Bildschirmein- und ausgaben You have mail. Referenzen auf Hilfeseiten Mit su 1 können Sie sich als ein anderer Benutzer anmelden. Benutzer- und Gruppennamen Ich bin root, ich darf das. Hervorhebungen Hier müssen Sie vorsichtig sein. Argumente auf der Kommandozeile, die durch existierende Namen, Dateien oder Variablen ersetzt werden müssen Dateien können Sie mit dem Befehl rm Dateiname löschen. Umgebungsvariablen $HOME ist Ihr Benutzerverzeichnis. Anmerkungen, Tips, wichtige Hinweise, Warnungen und Beispiel An einigen Stellen innerhalb dieses Buchs werden wichtige oder nützliche Hinweise gegeben, die besonders hervorgehoben sind. Hier ein kurzer Überblick über die verwendeten Darstellungen. Anmerkungen werden so dargestellt. Sie enthalten Informationen die Sie nur zu lesen brauchen, wenn Sie direkt davon betroffen sind. Tipps sind Informationen, die vielleicht hilfreich sein könnten oder aufzeigen, wie bestimmte Dinge einfacher zu bewerkstelligen sind. Besonders wichtige Punkte werden so hervorgehoben. Meist enthalten sie Hinweise auf vielleicht zusätzlich auszuführende Schritte oder Dinge, die besonders zu beachten sind. Warnungen werden wie dieser Abschnitt dargestellt und weisen auf mögliche Schäden hin, die entstehen können, falls die beschriebenen Schritte nicht genau befolgt oder Hinweise nicht beachtet werden. Die Palette der möglichen Schäden reicht von Hardwareschäden bis hin zu Datendatenverlust durch ein versehentliches Löschen von wichtigen Dateien oder ganzen Verzeichnissen. Ein Beispiel Beispiele, die so wie hier dargestellt werden, enthalten meist kleine Übungen, die nachvollzogen werden sollten, um das vorher beschriebene besser zu verinnerlichen oder mit den erzeugten Ausgaben vertraut zu werden. Danksagungen Ich möchte mich bei Sue Blake, Patrick Durusau, Jon Hamilton, Peter Flynn und Christopher Maden bedanken, die sich die Zeit genommen haben, die frühen Entwürfe dieses Dokuments zu lesen und viele hilfreiche Hinweise und Ratschläge gegeben haben. &chap.overview; &chap.tools; &chap.sgml-primer; &chap.sgml-markup; &chap.stylesheets; &chap.structure; &chap.doc-build; &chap.the-website; &chap.translations; &chap.writing-style; &chap.psgml-mode; &chap.see-also; &app.examples; diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/doc-build/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/doc-build/chapter.sgml index 7ee5bdad74..b3c5d7d511 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/doc-build/chapter.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/doc-build/chapter.sgml @@ -1,52 +1,556 @@ - # Die Erzeugung der Zieldokumente + + + + Johann + Kois + Übersetzt von + + + - Dieser Abschnitt ist noch nicht übersetzt. Lesen Sie - bitte das - Original in englischer Sprache. + Die Erzeugung der Zieldokumente + + Dieses Kapitels erklärt detailliert, + wie der Bau der Dokumentation organisiert + ist und wie Sie diesen Prozess beeinflussen + können. + + Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie: + + + + Wissen, wie Sie (unter Verwendung der im Kapitel SGML-Werkzeuge beschriebenen Tools) + die FDP-Dokumentation selbst bauen können. + + + + In der Lage sein, sowohl die + make-Anweisungen der für + jedes Dokument benötigten Makefiles + als auch die Anweisungen der projektweiten Vorgaben der Datei + doc.project.mk zu lesen und zu + verstehen. + + + + Den Bau der Dokumentation über + make-Variablen und + make-Target anpassen + können. + + + + + Für den Bau der FreeBSD-Dokumentation benötigte + Werkzeuge + + Zusätzlich zu den im Kapitel SGML-Werkzeuge beschriebenen + Werkzeugen benötigen Sie noch folgende Programme: + + + + Das wichtigste Werzeug zum Bau der Dokumentation ist + make, genauer + Berkeley Make. + + + + Der Bau von Paketen erfolgt unter FreeBSD mit + pkg_create. Wenn Sie ein + anderes Betriebssystem als FreeBSD einsetzen, müssen + Sie entweder ohne Pakete auskommen oder den Quellcode + selbst kompilieren. + + + + gzip dient zur Erstellung + komprimierter Versionen der Dokumentation. Unterstützt + werden sowohl bzip2- als auch + zip-Archive. Wollen Sie Pakete + der Dokumentation erstellen, benötigen Sie auch noch + tar. + + + + Mit install installieren + Sie in der Standardeinstellung die Dokumentation auf Ihrem + System. Es gibt aber auch alternative Wege, die Dokumentation + zu installieren. + + + + + + Die Makefiles des Dokumentationsbaums verstehen + + Innerhalb des FreeBSD Documentation Projects gibt es drei + verschiedene Arten von Makefiles: + + + + Ein + Makefile in einem + Unterverzeichnis gibt Anweisungen an dessen Dateien und + Unterverzeichnisse weiter. + + + + Ein + Dokument-Makefile beschreibt das + Dokument, das aus dem Inhalt des jeweiligen Verzeichnisses + gebaut werden soll. + + + + + Make-Includes sind der + "Klebstoff", der für den Bau der Dokumentation + erforderlich ist. In der Regel heissen diese Dokumente + doc.xxx.mk. + + + + + Unterverzeichnis-Makefiles + + Derartige Makefiles sind in der Regel + wie folgt aufgebaut: + + SUBDIR =articles +SUBDIR+=books + +COMPAT_SYMLINK = en + +DOC_PREFIX?= ${.CURDIR}/.. +.include "${DOC_PREFIX}/share/mk/doc.project.mk" + + Die ersten vier nicht-leeren Zeilen definieren die + make-Variablen + SUBDIR, COMPAT_SYMLINK, + und DOC_PREFIX. + + Die erste SUBDIR-Anweisung weist + (ebenso wie die COMPAT_SYMLINK-Anweisung) + einer Variable einen Wert zu und überschreibt dabei + deren ursprünglichen Wert. + + Die zweite SUBDIR-Anweisung zeigt, + wie man den aktuellen Wert einer Variable ergänzen + kann. Nach der Ausführung dieser Anweisung hat die + Variable SUBDIR den Wert + articles books. + + Die Anweisung DOC_PREFIX zweigt, wie + man einer Variable einen Wert zuweist (vorausgesetzt, die + Variable ist nicht bereits definiert). Eine derartige + Anweisung ist beispielsweise sinnvoll, wenn sich + DOC_PREFIX nicht dort befindet, wo es + vom Makefile erwartet wird. + Durch das Setzen dieser Variable kann der korrekte Wert an + das Makefile übergeben werden. + + Was heißt dies nun konkret? Mit den + SUBDIR-Anweisungen legen Sie fest, welche + Unterverzeichnisse beim Bau der Dokumentation eingeschlossen + werden müssen. + + COMPAT_SYMLINK wird zur Erstellung + von symbolischen Links zwischen den jeweiligen Dokumentsprachen + und deren offizieller Kodierung benötigt (so wird + beispielsweise doc/en nach + en_US.ISO-8859-1 verlinkt). + + DOC_PREFIX gibt den Pfad zum + Wurzelverzeichnis des Quellcode-Baums des FreeBSD Documentation + Projects an. Diese Vorgabe kann jederzeit durch einen eigenen + Wert ersetzt werden. Bei .CURDIR handelt es + sich um eine in make eingebaute + Variable, die den Pfad des aktuellen Verzeichnisses + enthält. + + Die letzte Zeile bindet doc.project.mk, + die zentrale, projektweite make-Datei + des FreeBSD Documentation Projects, in den Bau ein. Diese Datei + enthält den "Klebstoff", der die diversen Variablen in + Anweisungen zum Bau der Dokumentation konvertiert. + + + + Dokument-Makefiles + + Diese Makefiles definieren diverse + make-Variablen mit Vorgaben + zum Bau der im Verzeichnis enthaltenen Dokumentation. + + Dazu ein Beispiel: + + MAINTAINER=nik@FreeBSD.org + +DOC?= book + +FORMATS?= html-split html + +INSTALL_COMPRESSED?= gz +INSTALL_ONLY_COMPRESSED?= + +# SGML content +SRCS= book.sgml + +DOC_PREFIX?= ${.CURDIR}/../../.. + +.include "$(DOC_PREFIX)/share/mk/docproj.docbook.mk" + + Die Variable MAINTAINER ist von + zentraler Bedeutung. Sie legt fest, wer für ein + bestimmtes Dokument des FreeBSD Documentation Projects + verantwortlich ist. + + DOC (ohne die Erweiterung + .sgml) ist der Name des Hauptdokuments des + Verzeichnisses, in dem sich das Makefile befindet. Mit + SRCS-Anweisungen geben Sie alle Dokumente an, + aus denen das Dokument besteht. Zusätzlich binden Sie + damit wichtige Dateien ein, deren Änderung einen erneuten + Bau der Dokumentation erforderlich macht. + + Mit FORMATS geben Sie an, in welchen + Formaten die Dokumentation gebaut werden soll. + INSTALL_COMPRESSED enthält die + Standardvorgaben, die beim Bau komprimierter Pakte der + Dokumentation verwendet werden sollen. Der Variable + INSTALL_ONLY_COMPRESS (die in der + Voreinstellung leer ist) wird nur dann ein Wert zugewiesen, + wenn ausschließlich komprimierte Pakete der Dokumentation + erstellt werden sollen. + + + Die Zuweisung von Werten an verschiedene Variablen wurde + bereits im Abschnitt Unterverzeichnis-Makefiles + behandelt. + + + Die Variable DOC_PREFIX und die + verschiedenen Include-Anweisungen sollten Ihnen ebenfalls + bereits vertraut sein. + + + + + Make-Includes des FreeBSD Documentation Projects + + Diese Dateien lassen sich am besten verstehen, indem man sich + deren Inhalt näher ansieht. Konkret handelt es sich dabei + um folgende Dateien: + + + + doc.project.mk ist die + Haupt-Include-Datei, die bei Bedarf alle folgenden + Include-Dateien enthält. + + + + doc.subdir.mk sorgt dafür, dass + alle benötigten Verzeichnisse (und Unterverzeichnisse) + beim Bau der Dokumentation durchlaufen werden. + + + + doc.install.mk definiert Variablen, + die die Installation der Dokumentation beeinflussen. + + + + doc.docbook.mk wird verwendet, wenn + die Variable DOCFORMAT den Wert + docbook hat und und die Variable + DOC gesetzt ist. + + + + + doc.project.mk + + Diese Datei hat folgenden Aufbau: + + DOCFORMAT?= docbook +MAINTAINER?= doc@FreeBSD.org + +PREFIX?= /usr/local +PRI_LANG?= en_US.ISO8859-1 + +.if defined(DOC) +.if ${DOCFORMAT} == "docbook" +.include "doc.docbook.mk" +.endif +.endif + +.include "doc.subdir.mk" +.include "doc.install.mk" + + + + Variablen + + DOCFORMAT und MAINTAINER + enthalten Standardwerte, falls ihnen über das + Dokument-Makefile keine anderen Werte zugewiesen werden. + + Bei PREFIX handelt es sich um das + Präfix, unter dem die zum Bau der Dokumentation + erforderlichen SGML-Werkzeuge + installiert sind. In der Regel handelt es sich dabei um + /usr/local. + + PRI_LANG sollte auf die Sprache und + Kodierung eingestellt werden, die unter den Leser der + Dokumentation am häufigsten verwendet wird. Diese + Variable hat den Standardwert "US English". + + + PRI_LANG beeinflusst in keinster + Weise, welche Dokumente gebaut werden können oder + sollen. Diese Variable wird lediglich dazu verwendet, + häufig verwendete Dokumente in das Wurzelverzeichnis + der installierten Dokumentation zu verlinken. + + + + + Bedingungen + + Die Zeile .if defined(DOC) ist ein + Beispiel für eine + make-Bedingung, die (analog zum + Einsatz in anderen Programmen) festlegt, was geschehen soll, + wenn eine Bedingung "wahr" oder "falsch" ist. + defined ist eine Funktion, die + zurückgibt, ob die angegebene Variable existiert oder + nicht. + + .if ${DOCFORMAT} == "docbook" testet, + ob die Variable DOCFORMAT den Wert + "docbook" hat. Ist dies der Fall, wird + doc.docbook.mk mit in den Bau + aufgenommen. + + Die zwei .endifs schließen die + zwei weiter oben definierten Bedingungen. + + + + + doc.subdir.mk + + Den Inhalt dieser Datei hier zu beschreiben, würde + zu weit führen. Sie sollten aber nach dem Lesen der + vorangegangenen Abschnitte und der folgenden Ausführungen + in der Lage sein, Inhalt und Aufgabe dieser Datei zu + verstehen. + + + Variablen + + + + SUBDIR legt die Unterverzeichnisse + fest, deren Inhalt beim Bau der Dokumentation inkludiert + werden muss. + + + + Mit ROOT_SYMLINKS wird der Name der + Verzeichnisse angegeben, die von ihrer tatsächlichen + Position aus in das Wurzelverzeichnis, unter dem die + Dokumentation installiert wird, verlinkt werden sollen. + Vorausgesetzt, bei der verwendeten Sprache handelt es sich + um die primäre Sprache (die über + PRI_LANG festgelegt wird). + + + + COMPAT_SYMLINK wird im Abschnitt + Unterverzeichnis-Makefiles + beschrieben. + + + + + + Targets und Makros + + Abhängigkeiten + (Dependencies) werden + folgendermaßen definiert: + target + abhaengigkeit1 abhaengigkeit2 .... + Um target zu bauen, müssen Sie zuvor + die angegebenen Abhängigkeiten bauen. + + Daran anschließend können Anweisungen zum + Bau des angegebenen Targets folgen, falls der + Konvertierungsprozess zwischen dem Target und seinen + Abhängigkeiten nicht bereits früher definiert + wurde oder falls die Konvertierung nicht der + Standardkonvertierungsmethode entspricht. + + Die spezielle Abhängigkeit .USE + definiert das Äquivalent eines Makros. + +_SUBDIRUSE: .USE +.for entry in ${SUBDIR} + @${ECHO} "===> ${DIRPRFX}${entry}" + @(cd ${.CURDIR}/${entry} && \ + ${MAKE} ${.TARGET:S/realpackage/package/:S/realinstall/install/} DIRPRFX=${DIRPRFX}${entry}/ ) +.endfor + + In diesem Beispiel kann _SUBDIRUSE + nun als Makro, welches die angegebenen Befehle ausführt, + verwendet werden, indem es im Makefile als Abhängigkeit + angegeben wird. + + Was unterscheidet dieses Makro nun von beliebigen anderen + Targets? Der Hauptunterschied ist, dass es + nach den Anweisungen der Bauprozedur, + in der es als Abhängigkeit angegeben ist, ausgeführt + wird. Außerdem ändert es die Variable + .TARGET (die den Namen des aktuell gebauten + Targets enthält) nicht. + +clean: _SUBDIRUSE + rm -f ${CLEANFILES} + + In diesem Beispiel führt clean + das Makro _SUBDIRUSE aus, nachdem es + den Befehl rm -f ${CLEANFILES} erfolgreich + ausgeführt hat. Dadurch löscht + clean zwar beim Wechsel in ein neues + Unterverzeichnis beim Bau erstellte + Dateien, aber nicht beim Wechsel aus einem Unterverzeichnis + in ein übergeordnetes Verzeichnis. + + + Vorhandene Targets + + + + install und + package arbeiten nacheinander + alle Unterverzeichnisse ab und rufen dabei jeweils ihre + realen Versionen (realinstall + beziehungsweise realpackage) + auf. + + + + clean entfernt alle + Dateien, die beim Bau der Dokumentation erzeugt wurden + (dies sowohl im aktuellen Verzeichnis als auch in allen + Unterverzeichnissen). cleandir + hat die gleiche Aufgabe, würde aber zusätzlich + die Objekt-Verzeichnisse löschen (falls diese + existieren). + + + + + + + Weitere Bedingungen + + + + exists gibt "wahr" zurück, wenn + wenn die angegebene Datei bereits existiert. + + + + empty gibt "wahr" zurück, wenn + die angegebene Variable leer ist. + + + + target gibt "wahr" zurück, wenn + das angegebene Target noch nicht existiert. + + + + + + Schleifenkonstrukte in make (.for) + + .for erlaubt es, bestimmte + Anweisungen für jedes Element einer Variable zu + wiederholen, indem dieser Variable in jedem Durchlauf + der Schleife das jeweilige Element der untersuchten Liste + zugewiesen wird. + +_SUBDIRUSE: .USE +.for entry in ${SUBDIR} + @${ECHO} "===> ${DIRPRFX}${entry}" + @(cd ${.CURDIR}/${entry} && \ + ${MAKE} ${.TARGET:S/realpackage/package/:S/realinstall/install/} DIRPRFX=${DIRPRFX}${entry}/ ) +.endfor + + Falls das Verzeichnis SUBDIR leer ist, + würde in unserem Beispiel keine Aktion erfolgen. + Enthält das Verzeichnis hingegen ein oder mehrere + Elemente, werden die Anweisungen zwischen + .for und .endfor + für jedes Element ausgeführt, wobei + entry durch das jeweilige Element ersetzt + werden würde. + + + diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/stylesheets/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/stylesheets/chapter.sgml index 76777bf712..6b33b11db9 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/stylesheets/chapter.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/fdp-primer/stylesheets/chapter.sgml @@ -1,51 +1,109 @@ - #* Die Stylesheets + + + + Johann + Kois + Übersetzt von + + + - Dieser Abschnitt ist noch nicht übersetzt. Lesen Sie - bitte das - Original in englischer Sprache. + Stylesheets + + SGML legt nicht fest, wie ein Dokument am Monitor oder auf einem + Ausdruck dargestellt werden soll. Für diese Aufgabe wurden + spezielle Sprachen entwickelt, die Formatvorlagen (die sogenannten + Stylesheets) für die Darstellung + der Inhalte definieren. Zu diesen Sprachen gehören + beispielsweise DynaText, Panorama, SPICE, JSSS, FOSI, CSS, DSSSL + und andere mehr. + + DocBook verwendet in DSSSL geschriebene Stylesheets. HTML + verwendet hingegen in CSS geschriebene Stylesheets. + + + DSSSL + + Das Documentation Project verwendet eine anpasste Version der + von Norm Walsh entwickelten modularen DocBook-Stylesheets, die + über den Port textproc/dsssl-docbook-modular + installiert werden können. + + Die FreeBSD-Modifikationen sind hingegen nicht in der + Ports-Sammlung enthalten, sondern befinden sich im + Quellcode-Repository des Documentation Projects in der Datei + doc/share/sgml/freebsd.dsl. Diese Datei + ist umfassend kommentiert und mit Beispielen versehen. + Dadurch können Sie einfach nachvollziehen, wie die + ursprünglichen Stylesheets vom FreeBSD Documentation + Project angepasst wurden. + + + + CSS + + Cascading Stylesheets (CSS) erlauben es, Elementen eines + HTML-Dokuments Formatangaben (wie Schriftart, Größe, + Schriftfarbe und andere mehr) zuzuweisen, ohne das HTML-Dokument + mit diesen Informationen zu überfrachten. + + + Die DocBook-Dokumente + + The FreeBSD DSSSL-Stylesheets enthalten eine Referenz auf + ein Stylesheet namens docbook.css, das sich + im gleichen Verzeichnis wie die HTML-Dateien befindet. Diese + projektweite CSS-Datei wird automatisch von + doc/share/misc/docbook.css kopiert und + installiert, wenn DocBook-Dokumente nach HTML konvertiert + werden. + + diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml index 1e8cec5feb..cc2908a79c 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml @@ -1,4635 +1,4642 @@ Bernd Warken Übersetzt von Martin Heinen Speichermedien Übersicht Dieses Kapitel behandelt die Benutzung von Laufwerken unter FreeBSD. Laufwerke können speichergestützte Laufwerke, Netzwerklaufwerke oder normale SCSI/IDE-Geräte sein. Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie Folgendes wissen: Die Begriffe, die FreeBSD verwendet, um die Organisation der Daten auf einem physikalischen Laufwerk zu beschreiben (Partitionen und Slices). Wie Sie ein weiteres Laufwerk zu Ihrem System hinzufügen. Wie virtuelle Dateisysteme, zum Beispiel RAM-Disks, eingerichtet werden. Wie Sie mit Quotas die Benutzung von Laufwerken einschränken können. Wie Sie Partitionen verschlüsseln, um Ihre Daten zu schützen. Wie unter FreeBSD CDs und DVDs gebrannt werden. Sie werden die Speichermedien, die Sie für Backups einsetzen können, kennen. Wie Sie die unter FreeBSD erhältlichen Backup Programme benutzen. Wie Sie ein Backup mit Disketten erstellen. Was Dateisystem-Schnappschüsse sind und wie sie eingesetzt werden. Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Sie einen einen &os;-Kernel installieren können (). Gerätenamen Die folgende Tabelle zeigt die von FreeBSD unterstützten Speichergeräte und deren Gerätenamen. Namenskonventionen von physikalischen Laufwerken Laufwerkstyp Gerätename IDE-Festplatten ad IDE-CD-ROM Laufwerke acd SCSI-Festplatten und USB-Speichermedien da SCSI-CD-ROM Laufwerke cd Verschiedene proprietäre CD-ROM-Laufwerke mcd Mitsumi CD-ROM und scd Sony CD-ROM Diskettenlaufwerke fd SCSI-Bandlaufwerke sa IDE-Bandlaufwerke ast Flash-Laufwerke fla für &diskonchip; Flash-Device RAID-Laufwerke aacd für &adaptec; AdvancedRAID, mlxd und mlyd für &mylex;, amrd für AMI &megaraid;, idad für Compaq Smart RAID, twed für &tm.3ware; RAID.
David O'Brian Im Original von Hinzufügen von Laufwerken Laufwerke hinzufügen Angenommen, Sie wollen ein neues SCSI-Laufwerk zu einer Maschine hinzufügen, die momentan nur ein Laufwerk hat. Dazu schalten Sie zuerst den Rechner aus und installieren das Laufwerk entsprechend der Anleitungen Ihres Rechners, Ihres Controllers und Laufwerk Herstellers. Den genauen Ablauf können wir wegen der großen Abweichungen leider nicht beschreiben. Nachdem Sie das Laufwerk installiert haben, melden Sie sich als Benutzer root an und kontrollieren Sie /var/run/dmesg.boot, um sicherzustellen, dass das neue Laufwerk gefunden wurde. Das neue Laufwerk wird, um das Beispiel fortzuführen, da1 heißen und soll unter /1 angehangen werden. Fügen Sie eine IDE-Platte hinzu, wird diese den Namen ad1 erhalten.s Partitionen Slices fdisk Da FreeBSD auf IBM-PC kompatiblen Rechnern läuft, muss es die PC BIOS-Partitionen, die verschieden von den traditionellen BSD-Partitionen sind, berücksichtigen. Eine PC Platte kann bis zu vier BIOS-Partitionen enthalten. Wenn die Platte ausschließlich für FreeBSD verwendet wird, können Sie den dedicated Modus benutzen, ansonsten muss FreeBSD in eine der BIOS-Partitionen installiert werden. In FreeBSD heißen die PC BIOS-Partitionen Slices, um sie nicht mit den traditionellen BSD-Partitionen zu verwechseln. Sie können auch Slices auf einer Platte verwenden, die ausschließlich von FreeBSD benutzt wird, sich aber in einem Rechner befindet, der noch ein anderes Betriebssystem installiert hat. Dadurch stellen Sie sicher, dass Sie fdisk des anderen Betriebssystems noch benutzen können. Im Fall von Slices wird die Platte als /dev/da1s1e hinzugefügt. Das heißt: SCSI-Platte, Einheit 1 (die zweite SCSI-Platte), Slice 1 (PC BIOS-Partition 1) und die e BSD-Partition. Wird die Platte ausschließlich für FreeBSD verwendet (dangerously dedicated), wird sie einfach als /dev/da1e hinzugefügt. Da &man.bsdlabel.8; zum Speichern von Sektoren 32-Bit Integer verwendet, ist das Werkzeug in den meisten Fällen auf 2^32-1 Sektoren pro Laufwerk oder 2 TB beschränkt. In &man.fdisk.8; darf der Startsektor nicht größer als 2^32-1 sein und Partitionen sind auf eine Länge von 2^32-1 beschränkt. In den meisten Fällen beschränkt dies die Größe einer Partition auf 2 TB und die maximale Größe eines Laufwerks auf 4 TB. Das &man.sunlabel.8;-Format ist mit 2^32-1 Sektoren pro Partition und 8 Partitionen auf 16 TB beschränkt. Mit größeren Laufwerken können &man.gpt.8;-Partitionen benutzt werden. Verwenden von &man.sysinstall.8; sysinstall hinzufügen von Laufwerken su Das <application>sysinstall</application> Menü Um ein Laufwerk zu partitionieren und zu labeln, kann das menügestützte sysinstall benutzt werden. Dazu melden Sie sich als root an oder benutzen su, um root zu werden. Starten Sie sysinstall und wählen das Configure Menü, wählen Sie dort den Punkt Fdisk aus. Partitionieren mit <application>fdisk</application> Innerhalb von fdisk geben Sie A ein, um die ganze Platte für FreeBSD zu benutzen. Beantworten Sie die Frage remain cooperative with any future possible operating systems mit YES. W schreibt die Änderung auf die Platte, danach können Sie fdisk mit q verlassen. Da Sie eine Platte zu einem schon laufenden System hinzugefügt haben, beantworten Sie die Frage nach dem Master Boot Record mit None. Disk-Label-Editor BSD Partitionen Als nächstes müssen Sie sysinstall verlassen und es erneut starten. Folgen Sie dazu bitte den Anweisungen von oben, aber wählen Sie dieses Mal die Option Label, um in den Disk Label Editor zu gelangen. Hier werden die traditionellen BSD-Partitionen erstellt. Ein Laufwerk kann acht Partitionen, die mit den Buchstaben a-h gekennzeichnet werden, besitzen. Einige Partitionen sind für spezielle Zwecke reserviert. Die a Partition ist für die Root-Partition (/) reserviert. Deshalb sollte nur das Laufwerk, von dem gebootet wird, eine a Partition besitzen. Die b Partition wird für Swap-Partitionen benutzt, wobei Sie diese auf mehreren Platten benutzen dürfen. Im dangerously dedicated Modus spricht die c Partition die gesamte Platte an, werden Slices verwendet, wird damit die ganze Slice angesprochen. Die anderen Partitionen sind für allgemeine Zwecke verwendbar. Der Label Editor von sysinstall bevorzugt die e Partition für Partitionen, die weder Root-Partitionen noch Swap-Partitionen sind. Im Label Editor können Sie ein einzelnes Dateisystem mit C erstellen. Wählen Sie FS, wenn Sie gefragt werden, ob Sie ein FS (Dateisystem) oder Swap erstellen wollen, und geben Sie einen Mountpoint z.B. /mnt an. Wenn Sie nach einer FreeBSD-Installation ein Dateisystem mit sysinstall erzeugen, so werden die Einträge in /etc/fstab nicht erzeugt, so dass die Angabe des Mountpoints nicht wichtig ist. Sie können nun das Label auf das Laufwerk schreiben und das Dateisystem erstellen, indem Sie W drücken. Ignorieren Sie die Meldung von sysinstall, dass die neue Partition nicht angehangen werden konnte, und verlassen Sie den Label Editor sowie sysinstall. Ende Im letzten Schritt fügen Sie noch in /etc/fstab den Eintrag für das neue Laufwerk ein. Die Kommandozeile Anlegen von Slices Mit der folgenden Vorgehensweise wird eine Platte mit anderen Betriebssystemen, die vielleicht auf Ihrem Rechner installiert sind, zusammenarbeiten und nicht das fdisk Programm anderer Betriebssysteme stören. Bitte benutzen Sie den dedicated Modus nur dann, wenn Sie dazu einen guten Grund haben! &prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/da1 bs=1k count=1 &prompt.root; fdisk -BI da1 # Initialisieren der neuen Platte &prompt.root; bsdlabel -B -w -r da1s1 auto #Labeln. &prompt.root; bsdlabel -e da1s1 # Editieren des Disklabels und Hinzufügen von Partitionen &prompt.root; mkdir -p /1 &prompt.root; newfs /dev/da1s1e # Wiederholen Sie diesen Schritt für jede Partition &prompt.root; mount /dev/da1s1e /1 # Anhängen der Partitionen &prompt.root; vi /etc/fstab # Ändern Sie /etc/fstab entsprechend Wenn Sie ein IDE-Laufwerk besitzen, ändern Sie da in ad. Dedicated OS/2 Wenn das neue Laufwerk nicht von anderen Betriebssystemen benutzt werden soll, können Sie es im dedicated Modus betreiben. Beachten Sie bitte, dass Microsoft-Betriebssysteme mit diesem Modus eventuell nicht zurechtkommen, aber es entsteht kein Schaden am Laufwerk. Im Gegensatz dazu wird IBMs &os2; versuchen, jede ihm nicht bekannte Partition zu reparieren. &prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/da1 bs=1k count=1 &prompt.root; bsdlabel -Brw da1 auto &prompt.root; bsdlabel -e da1 # Erstellen der `e' Partition &prompt.root; newfs -d0 /dev/da1e &prompt.root; mkdir -p /1 &prompt.root; vi /etc/fstab # /dev/da1e hinzufügen &prompt.root; mount /1 Eine alternative Methode: &prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/da1 count=2 &prompt.root; bsdlabel /dev/da1 | bsdlabel -BrR da1 /dev/stdin &prompt.root; newfs /dev/da1e &prompt.root; mkdir -p /1 &prompt.root; vi /etc/fstab # /dev/da1e hinzufügen &prompt.root; mount /1 RAID Software-RAID Christopher Shumway Original von Jim Brown Überarbeitet von Concatenated-Disk (CCD) konfigurieren RAID Software RAID CCD Die wichtigsten Faktoren bei der Auswahl von Massenspeichern sind Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Preis. Selten findet sich eine ausgewogene Mischung aller drei Faktoren. Schnelle und zuverlässige Massenspeicher sind für gewöhnlich teuer. Um die Kosten zu senken, muss entweder an der Geschwindigkeit oder an der Zuverlässigkeit gespart werden. Das unten beschriebene System sollte vor allem preiswert sein. Der nächst wichtige Faktor war die Geschwindigkeit gefolgt von der Zuverlässigkeit. Die Geschwindigkeit war nicht so wichtig, da über das Netzwerk auf das System zugegriffen wird. Da alle Daten schon auf CD-Rs gesichert sind, war die Zuverlässigkeit, obwohl wichtig, ebenfalls nicht von entscheidender Bedeutung. Die Bewertung der einzelnen Faktoren ist der erste Schritt bei der Auswahl von Massenspeichern. Wenn Sie vor allem ein schnelles und zuverlässiges Medium benötigen und der Preis nicht wichtig ist, werden Sie ein anderes System als das hier beschriebene zusammenstellen. Installation der Hardware Neben der IDE-Systemplatte besteht das System aus drei Western Digital IDE-Festplatten mit 5400 RPM und einer Kapazität von je 30 GB. Insgesamt stehen also 90 GB Speicherplatz zur Verfügung. Im Idealfall sollte jede Festplatte an einen eigenen Controller angeschlossen werden. Um Kosten zu sparen, wurde bei diesem System darauf verzichtet und an jeden IDE-Controller eine Master- und eine Slave-Platte angeschlossen. Beim Reboot wurde das BIOS so konfiguriert, dass es die angeschlossenen Platten automatisch erkennt und FreeBSD erkannte die Platten ebenfalls: ad0: 19574MB <WDC WD205BA> [39770/16/63] at ata0-master UDMA33 ad1: 29333MB <WDC WD307AA> [59598/16/63] at ata0-slave UDMA33 ad2: 29333MB <WDC WD307AA> [59598/16/63] at ata1-master UDMA33 ad3: 29333MB <WDC WD307AA> [59598/16/63] at ata1-slave UDMA33 Wenn FreeBSD die Platten nicht erkennt, überprüfen Sie, ob die Jumper korrekt konfiguriert sind. Die meisten IDE-Festplatten verfügen über einen Cable Select-Jumper. Die Master- und Slave-Platten werden mit einem anderen Jumper konfiguriert. Bestimmen Sie den richtigen Jumper mithilfe der Dokumentation Ihrer Festplatte. Als nächstes sollten Sie überlegen, auf welche Art der Speicher zur Verfügung gestellt werden soll. Schauen Sie sich dazu &man.vinum.8; () und &man.ccd.4; an. Im hier beschriebenen System wird &man.ccd.4; eingesetzt. Konfiguration von CCD Mit &man.ccd.4; können mehrere gleiche Platten zu einem logischen Dateisystem zusammengefasst werden. Um &man.ccd.4; zu benutzen, muss der Kernel mit der entsprechenden Unterstützung übersetzt werden. Ergänzen Sie die Kernelkonfiguration um die nachstehende Zeile. Anschließend müssen Sie den Kernel neu übersetzen und installieren. pseudo-device ccd Alternativ kann &man.ccd.4; auch als Kernelmodul geladen werden. Um &man.ccd.4; zu benutzen, müssen die Laufwerke zuerst mit einem Label versehen werden. Die Label werden mit &man.bsdlabel.8; erstellt: bsdlabel -r -w ad1 auto bsdlabel -r -w ad2 auto bsdlabel -r -w ad3 auto Damit wurden die Label ad1c, ad2c und ad3c erstellt, die jeweils das gesamte Laufwerk umfassen. Im nächsten Schritt muss der Typ des Labels geändert werden. Die Labels können Sie mit &man.bsdlabel.8; editieren: bsdlabel -e ad1 bsdlabel -e ad2 bsdlabel -e ad3 Für jedes Label startet dies den durch EDITOR gegebenen Editor, typischerweise &man.vi.1;. Ein unverändertes Label sieht zum Beispiel wie folgt aus: 8 partitions: # size offset fstype [fsize bsize bps/cpg] c: 60074784 0 unused 0 0 0 # (Cyl. 0 - 59597) Erstellen Sie eine e-Partition für &man.ccd.4;. Dazu können Sie normalerweise die Zeile der c-Partition kopieren, allerdings muss auf 4.2BSD gesetzt werden. Das Ergebnis sollte wie folgt aussehen: 8 partitions: # size offset fstype [fsize bsize bps/cpg] c: 60074784 0 unused 0 0 0 # (Cyl. 0 - 59597) e: 60074784 0 4.2BSD 0 0 0 # (Cyl. 0 - 59597) Erstellen des Dateisystems Nachdem alle Platten ein Label haben, kann das &man.ccd.4;-RAID aufgebaut werden. Dies geschieht mit &man.ccdconfig.8;: ccdconfig ccd0 32 0 /dev/ad1e /dev/ad2e /dev/ad3e Die folgende Aufstellung erklärt die verwendeten Kommandozeilenargumente: Das erste Argument gibt das zu konfigurierende Gerät, hier /dev/ccd0c, an. Die Angabe von /dev/ ist dabei optional. Der Interleave für das Dateisystem. Der Interleave definiert die Größe eines Streifens in Blöcken, die normal 512 Bytes groß sind. Ein Interleave von 32 ist demnach 16384 Bytes groß. Weitere Argumente für &man.ccdconfig.8;. Wenn Sie spiegeln wollen, können Sie das hier angeben. Die gezeigte Konfiguration verwendet keine Spiegel, sodass der Wert 0 angegeben ist. Das letzte Argument gibt die Geräte des Plattenverbundes an. Benutzen Sie für jedes Gerät den kompletten Pfadnamen. Nach Abschluß von &man.ccdconfig.8; ist der Plattenverbund konfiguriert und es können Dateisysteme auf dem Plattenverbund angelegt werden. Das Anlegen von Dateisystemen wird in der Hilfeseite &man.newfs.8; beschrieben. Für das Beispiel genügt der folgende Befehl: newfs /dev/ccd0c Automatisierung Damit &man.ccd.4; beim Start automatisch aktiviert wird, ist die Datei /etc/ccd.conf mit dem folgenden Kommando zu erstellen: ccdconfig -g > /etc/ccd.conf Wenn /etc/ccd.conf existiert, wird beim Reboot ccdconfig -C von /etc/rc aufgerufen. Damit wird &man.ccd.4; eingerichtet und die darauf befindlichen Dateisysteme können angehängt werden. Wenn Sie in den Single-User Modus booten, müssen Sie den Verbund erst konfigurieren, bevor Sie darauf befindliche Dateisysteme anhängen können: ccdconfig -C In /etc/fstab ist noch ein Eintrag für das auf dem Verbund befindliche Dateisystem zu erstellen, damit dieses beim Start des Systems immer angehängt wird: /dev/ccd0c /media ufs rw 2 2 Der Vinum-Volume-Manager RAID Software RAID Vinum Der Vinum Volume Manager ist ein Block-Gerätetreiber, der virtuelle Platten zur Verfügung stellt. Er trennt die Verbindung zwischen der Festplatte und dem zugehörigen Block-Gerät auf. Im Gegensatz zur konventionellen Aufteilung einer Platte in Slices lassen sich dadurch Daten flexibler, leistungsfähiger und zuverlässiger verwalten. &man.vinum.8; stellt RAID-0, RAID-1 und RAID-5 sowohl einzeln wie auch in Kombination zur Verfügung. Mehr Informationen über &man.vinum.8; erhalten Sie in . Hardware-RAID RAID Hardware FreeBSD unterstützt eine Reihe von RAID-Controllern. Diese Geräte verwalten einen Plattenverbund; zusätzliche Software wird nicht benötigt. Der Controller steuert mithilfe eines BIOS auf der Karte die Plattenoperationen. Wie ein RAID System eingerichtet wird, sei kurz am Beispiel des Promise IDE RAID-Controllers gezeigt. Nachdem die Karte eingebaut ist und der Rechner neu gestartet wurde, erscheint eine Eingabeaufforderung. Wenn Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen, gelangen Sie in eine Maske, in der Sie mit den vorhandenen Festplatten ein RAID-System aufbauen können. FreeBSD behandelt das RAID-System wie eine einzelne Festplatte. Wiederherstellen eines ATA-RAID-1 Verbunds Mit FreeBSD können Sie eine ausgefallene Platte in einem RAID-Verbund während des Betriebs auswechseln, vorausgesetzt Sie bemerken den Ausfall vor einem Neustart. Einen Ausfall erkennen Sie, wenn in der Datei /var/log/messages oder in der Ausgabe von &man.dmesg.8; Meldungen wie die folgenden auftauchen: ad6 on monster1 suffered a hard error. ad6: READ command timeout tag=0 serv=0 - resetting ad6: trying fallback to PIO mode ata3: resetting devices .. done ad6: hard error reading fsbn 1116119 of 0-7 (ad6 bn 1116119; cn 1107 tn 4 sn 11)\\ status=59 error=40 ar0: WARNING - mirror lost Überprüfen Sie den RAID-Verbund mit &man.atacontrol.8;: &prompt.root; atacontrol list ATA channel 0: Master: no device present Slave: acd0 <HL-DT-ST CD-ROM GCR-8520B/1.00> ATA/ATAPI rev 0 ATA channel 1: Master: no device present Slave: no device present ATA channel 2: Master: ad4 <MAXTOR 6L080J4/A93.0500> ATA/ATAPI rev 5 Slave: no device present ATA channel 3: Master: ad6 <MAXTOR 6L080J4/A93.0500> ATA/ATAPI rev 5 Slave: no device present &prompt.root; atacontrol status ar0 ar0: ATA RAID1 subdisks: ad4 ad6 status: DEGRADED Damit Sie die Platte ausbauen können, muss zuerst der ATA-Channel der ausgefallenen Platte aus dem Verbund entfernt werden: &prompt.root; atacontrol detach ata3 Ersetzen Sie dann die Platte. Nun aktivieren Sie den ATA-Channel wieder: &prompt.root; atacontrol attach ata3 Master: ad6 <MAXTOR 6L080J4/A93.0500> ATA/ATAPI rev 5 Slave: no device present Nehmen Sie die neue Platte in den Verbund auf: &prompt.root; atacontrol addspare ar0 ad6 Stellen Sie die Organisation des Verbunds wieder her: &prompt.root; atacontrol rebuild ar0 Sie können den Fortschritt des Prozesses durch folgende Befehle kontrollieren: &prompt.root; dmesg | tail -10 [output removed] ad6: removed from configuration ad6: deleted from ar0 disk1 ad6: inserted into ar0 disk1 as spare &prompt.root; atacontrol status ar0 ar0: ATA RAID1 subdisks: ad4 ad6 status: REBUILDING 0% completed Warten Sie bis die Wiederherstellung beendet ist. Marc Fonvieille Beigetragen von USB Speichermedien USB Speichermedien Der Universal Serial Bus (USB) wird heutzutage von vielen externen Speichern benutzt: Festplatten, USB-Thumbdrives oder CD-Brennern, die alle von &os; unterstützt werden. USB-Konfiguration USB-Massenspeicher werden vom Treiber &man.umass.4; betrieben. Wenn Sie den GENERIC-Kernel benutzen, brauchen Sie keine Anpassungen vorzunehmen. Benutzen Sie einen angepassten Kernel, müssen die nachstehenden Zeilen in der Kernelkonfigurationsdatei enthalten sein: device scbus device da device pass device uhci device ohci device usb device umass Der Treiber &man.umass.4; greift über das SCSI-Subsystem auf die USB-Geräte zu. Ihre USB-Geräte werden daher vom System als SCSI-Geräte erkannt. Abhängig vom Chipsatz Ihrer Systemplatine benötigen Sie in der Kernelkonfiguration entweder die Option device uhci oder die Option device ohci. Die Kernelkonfiguration kann allerdings auch beide Optionen enthalten. Vergessen Sie bitte nicht, einen neuen Kernel zu bauen und zu installieren, wenn Sie die Kernelkonfiguration verändert haben. Wenn es sich bei Ihrem USB-Gerät um einen CD-R- oder DVD-Brenner handelt, müssen Sie den Treiber &man.cd.4; für SCSI-CD-ROMs in die Kernelkonfiguration aufnehmen: device cd Da der Brenner als SCSI-Laufwerk erkannt wird, sollten Sie den Treiber &man.atapicam.4; nicht benutzen. USB 2.0-Controller werden von &os; unterstützt, wenn Sie die folgende Zeile in Ihre Kernelkonfigurationsdatei aufnehmen: device ehci Die Treiber &man.uhci.4; und &man.ohci.4; werden immer noch für USB 1.X benötigt. Die USB-Konfiguration testen Sie können das USB-Gerät nun testen. Schließen Sie das Gerät an und untersuchen Sie die Systemmeldungen (&man.dmesg.8;), Sie sehen Ausgaben wie die folgende: umass0: USB Solid state disk, rev 1.10/1.00, addr 2 GEOM: create disk da0 dp=0xc2d74850 da0 at umass-sim0 bus 0 target 0 lun 0 da0: <Generic Traveling Disk 1.11> Removable Direct Access SCSI-2 device da0: 1.000MB/s transfers da0: 126MB (258048 512 byte sectors: 64H 32S/T 126C) Die Ausgaben, wie das erkannte Gerät oder der Gerätename (da0) hängen natürlich von Ihrer Konfiguration ab. Da ein USB-Gerät als SCSI-Gerät erkannt wird, können Sie USB-Massenspeicher mit dem Befehl camcontrol anzeigen: &prompt.root; camcontrol devlist <Generic Traveling Disk 1.11> at scbus0 target 0 lun 0 (da0,pass0) Wenn auf dem Laufwerk ein Dateisystem eingerichtet ist, sollten Sie das Dateisystem einhängen können. beschreibt, wie Sie USB-Laufwerke formatieren und Partitionen einrichten. Damit auch normale Anwender (ohne root-Rechte) USB-Laufwerke einhängen können, müssen Sie Ihr System erst entsprechend konfigurieren. Als erstes müssen Sie sicherstellen, dass diese Anwender auf die beim Einhängen eines USB-Laufwerks dynamisch erzeugten Gerätedateien zugreifen dürfen. Dazu können Sie beispielsweise mit &man.pw.8; alle potentiellen Benutzer dieser Gerätedateien in die Gruppe operator aufnehmen. Außerdem muss sichergestellt werden, dass Mitglieder der Gruppe operator Schreib- und Lesezugriff auf diese Gerätedateien haben. Dazu fügen Sie die - folgende Zeile in die Konfigurationsdatei + folgenden Zeilen in die Konfigurationsdatei /etc/devfs.rules ein: - add path 'da*' mode 0660 group operator + [localrules=1] +add path 'da*' mode 0660 group operator Verfügt Ihr System auch über SCSI-Laufwerke, gibt es eine Besonderheit. Haben Sie beispielsweise die SCSI-Laufwerke da0 bis - da2 installiert, so sieht diese - Zeile wie folgt aus: + da2 installiert, so sieht die + zweite Zeile wie folgt aus: add path 'da[3-9]*' mode 0660 group operator Dadurch werden die bereits vorhandenen SCSI-Laufwerke nicht in die Gruppe operator aufgenommen. + Vergessen Sie nicht, die &man.devfs.rules.5;-Regeln + in der Datei /etc/rc.conf zu + aktivieren: + + devfs_system_ruleset="localrules" + Als nächstes müssen Sie Ihre Kernelkonfiguration anpassen, damit auch normale Benutzer Dateisysteme mounten dürfen. Dazu fügen Sie am besten folgende Zeile in die Konfigurationsdatei /etc/sysctl.conf ein: vfs.usermount=1 Damit diese Einstellung wirksam wird, müssen Sie Ihr System neu starten. Alternativ können Sie diese Variable auch mit &man.sysctl.8; setzen. Zuletzt müssen Sie noch ein Verzeichnis anlegen, in das das USB-Laufwerk eingehängt werden soll. Dieses Verzeichnis muss dem Benutzer gehören, der das USB-Laufwerk in den Verzeichnisbaum einhängen will. Dazu legen Sie als root ein Unterverzeichnis /mnt/$USER an (wobei Sie $USER durch den Login des jeweiligen Benutzers ersetzen): &prompt.root; mkdir /mnt/$USER &prompt.root; chown $USER:$USER /mnt/$USER Wenn Sie nun beispielsweise einen USB-Stick anschließen, wird automatisch die Gerätedatei /dev/da0s1 erzeugt. Da derartige Geräte in der Regel mit dem FAT-Dateisystem formatiert sind, können Sie sie beispielsweise mit dem folgenden Befehl in den Verzeichnisbaum einhängen: &prompt.user; mount_msdosfs -m 644 -M 755 /dev/da0s1 /mnt/$USER Wenn Sie das Gerät entfernen (das Dateisystem müssen Sie vorher abhängen), sehen Sie in den Systemmeldungen Einträge wie die folgenden: umass0: at uhub0 port 1 (addr 2) disconnected (da0:umass-sim0:0:0:0): lost device (da0:umass-sim0:0:0:0): removing device entry GEOM: destroy disk da0 dp=0xc2d74850 umass0: detached Weiteres zu USB Neben den Abschnitten Hinzufügen von Laufwerken und Anhängen und Abhängen von Dateisystemen lesen Sie bitte die Hilfeseiten &man.umass.4;, &man.camcontrol.8; und &man.usbdevs.8;. Mike Meyer Beigesteuert von CDs benutzen CD-ROM brennen Einführung CDs besitzen einige Eigenschaften, die sie von konventionellen Laufwerken unterscheiden. Zuerst konnten sie nicht beschrieben werden. Sie wurden so entworfen, dass sie ununterbrochen, ohne Verzögerungen durch Kopfbewegungen zwischen den Spuren, gelesen werden können. Sie konnten früher auch leichter als vergleichbar große Medien zwischen Systemen bewegt werden. CDs besitzen Spuren, aber damit ist der Teil Daten gemeint, der ununterbrochen gelesen wird, und nicht eine physikalische Eigenschaft der CD. Um eine CD mit FreeBSD zu erstellen, werden die Daten jeder Spur der CD in Dateien vorbereitet und dann die Spuren auf die CD geschrieben. ISO 9660 Dateisysteme ISO 9660 Das ISO 9660-Dateisystem wurde entworfen, um mit diesen Unterschieden umzugehen. Leider hat es auch damals übliche Grenzen für Dateisysteme implementiert. Glücklicherweise existiert ein Erweiterungsmechanismus, der es korrekt geschriebenen CDs erlaubt, diese Grenzen zu überschreiten und dennoch auf Systemen zu funktionieren, die diese Erweiterungen nicht unterstützen. sysutils/cdrtools Der Port sysutils/cdrtools enthält das Programm &man.mkisofs.8;, das eine Datei erstellt, die ein ISO 9660-Dateisystem enthält. Das Programm hat Optionen, um verschiedene Erweiterungen zu unterstützen, und wird unten beschrieben. CD-Brenner ATAPI Welches Tool Sie zum Brennen von CDs benutzen, hängt davon ab, ob Ihr CD-Brenner ein ATAPI-Gerät ist oder nicht. Mit ATAPI-CD-Brennern wird burncd benutzt, das Teil des Basissystems ist. SCSI- und USB-CD-Brenner werden mit cdrecord aus sysutils/cdrtools benutzt. Zusätzlich ist es möglich, über das Modul ATAPI/CAM SCSI-Werkzeuge wie cdrecord auch für ATAPI-Geräte einzusetzen. Wenn Sie eine Brennsoftware mit grafischer Benutzeroberfläche benötigen, sollten Sie sich X-CD-Roast oder K3b näher ansehen. Diese Werkzeuge können als Paket oder aus den Ports (sysutils/xcdroast und sysutils/k3b) installiert werden. Mit ATAPI-Hardware benötigt K3b das ATAPI/CAM-Modul. mkisofs Das Programm &man.mkisofs.8; aus dem Port sysutils/cdrtools erstellt ein ISO 9660-Dateisystem, das ein Abbild eines Verzeichnisbaumes ist. Die einfachste Anwendung ist wie folgt: &prompt.root; mkisofs -o Imagedatei /path/to/tree Dateisysteme ISO 9660 Dieses Kommando erstellt eine Imagedatei, die ein ISO 9660-Dateisystem enthält, das eine Kopie des Baumes unter /path/to/tree ist. Dabei werden die Dateinamen auf Namen abgebildet, die den Restriktionen des ISO 9660-Dateisystems entsprechen. Dateien mit Namen, die im ISO 9660-Dateisystem nicht gültig sind, bleiben unberücksichtigt. Dateisysteme HFS Dateisysteme Joliet Es einige Optionen, um diese Beschränkungen zu überwinden. Die unter &unix; Systemen üblichen Rock-Ridge-Erweiterungen werden durch aktiviert, aktiviert die von Microsoft Systemen benutzten Joliet-Erweiterungen und dient dazu, um das von &macos; benutzte HFS zu erstellen. Für CDs, die nur auf FreeBSD-Systemen verwendet werden sollen, kann genutzt werden, um alle Beschränkungen für Dateinamen aufzuheben. Zusammen mit wird ein Abbild des Dateisystems, ausgehend von dem Startpunkt im FreeBSD-Dateibaum, erstellt, obwohl dies den ISO 9660 Standard verletzen kann. CD-ROM bootbare erstellen Die letzte übliche Option ist . Sie wird benutzt, um den Ort eines Bootimages einer El Torito bootbaren CD anzugeben. Das Argument zu dieser Option ist der Pfad zu einem Bootimage ausgehend von der Wurzel des Baumes, der auf die CD geschrieben werden soll. In der Voreinstellung erzeugt &man.mkisofs.8; ein ISO-Image im Diskettenemulations-Modus. Dabei muss das Image genau 1200, 1440 oder 2880 KB groß sein. Einige Bootloader, darunter der auf den FreeBSD-Disks verwendete, kennen keinen Emulationsmodus. Daher sollten Sie in diesen Fällen die Option verwenden. Wenn /tmp/myboot ein bootbares FreeBSD-System enthält, dessen Bootimage sich in /tmp/myboot/boot/cdboot befindet, können Sie ein Abbild eines ISO 9660-Dateisystems in /tmp/bootable.iso wie folgt erstellen: &prompt.root; mkisofs -R -no-emul-boot -b boot/cdboot -o /tmp/bootable.iso /tmp/myboot Wenn Sie md in Ihrem Kernel konfiguriert haben, können Sie danach das Dateisystem einhängen: &prompt.root; mdconfig -a -t vnode -f /tmp/bootable.iso -u 0 &prompt.root; mount -t cd9660 /dev/md0 /mnt Jetzt können Sie überprüfen, dass /mnt und /tmp/myboot identisch sind. Sie können das Verhalten von &man.mkisofs.8; mit einer Vielzahl von Optionen beeinflussen. Insbesondere können Sie das ISO 9660-Dateisystem modifizieren und Joliet- oder HFS-Dateisysteme brennen. Details dazu entnehmen Sie bitte der Hilfeseite &man.mkisofs.8;. burncd CD-ROM brennen Wenn Sie einen ATAPI-CD-Brenner besitzen, können Sie burncd benutzen, um ein ISO-Image auf CD zu brennen. burncd ist Teil des Basissystems und unter /usr/sbin/burncd installiert. Da es nicht viele Optionen hat, ist es leicht zu benutzen: &prompt.root; burncd -f cddevice data imagefile.iso fixate Dieses Kommando brennt eine Kopie von imagefile.iso auf das Gerät cddevice. In der Grundeinstellung wird das Gerät /dev/acd0 benutzt. &man.burncd.8; beschreibt, wie die Schreibgeschwindigkeit gesetzt wird, die CD ausgeworfen wird und Audiodaten geschrieben werden. cdrecord Wenn Sie keinen ATAPI-CD-Brenner besitzen, benutzen Sie cdrecord, um CDs zu brennen. cdrecord ist nicht Bestandteil des Basissystems. Sie müssen es entweder aus den Ports in sysutils/cdrtools oder dem passenden Paket installieren. Änderungen im Basissystem können Fehler im binären Programm verursachen und führen möglicherweise dazu, dass Sie einen Untersetzer brennen. Sie sollten daher den Port aktualisieren, wenn Sie Ihr System aktualisieren bzw. wenn Sie STABLE verfolgen, den Port aktualisieren, wenn es eine neue Version gibt. Obwohl cdrecord viele Optionen besitzt, ist die grundlegende Anwendung einfacher als burncd. Ein ISO 9660-Image erstellen Sie mit: &prompt.root; cdrecord dev=device imagefile.iso Der Knackpunkt in der Benutzung von cdrecord besteht darin, das richtige Argument zu zu finden. Benutzen Sie dazu den Schalter von cdrecord, der eine ähnliche Ausgabe wie die folgende produziert: CD-ROM brennen &prompt.root; cdrecord -scanbus Cdrecord 1.9 (i386-unknown-freebsd7.0) Copyright (C) 1995-2004 Jörg Schilling Using libscg version 'schily-0.1' scsibus0: 0,0,0 0) 'SEAGATE ' 'ST39236LW ' '0004' Disk 0,1,0 1) 'SEAGATE ' 'ST39173W ' '5958' Disk 0,2,0 2) * 0,3,0 3) 'iomega ' 'jaz 1GB ' 'J.86' Removable Disk 0,4,0 4) 'NEC ' 'CD-ROM DRIVE:466' '1.26' Removable CD-ROM 0,5,0 5) * 0,6,0 6) * 0,7,0 7) * scsibus1: 1,0,0 100) * 1,1,0 101) * 1,2,0 102) * 1,3,0 103) * 1,4,0 104) * 1,5,0 105) 'YAMAHA ' 'CRW4260 ' '1.0q' Removable CD-ROM 1,6,0 106) 'ARTEC ' 'AM12S ' '1.06' Scanner 1,7,0 107) * Für die aufgeführten Geräte in der Liste wird das passende Argument zu gegeben. Benutzen Sie die drei durch Kommas separierten Zahlen, die zu Ihrem CD-Brenner angegeben sind, als Argument für . Im Beispiel ist das CDRW-Gerät 1,5,0, so dass die passende Eingabe dev=1,5,0 wäre. Einfachere Wege das Argument anzugeben, sind in &man.cdrecord.1; beschrieben. Dort sollten Sie auch nach Informationen über Audiospuren, das Einstellen der Geschwindigkeit und ähnlichem suchen. Kopieren von Audio-CDs Um eine Kopie einer Audio-CD zu erstellen, kopieren Sie die Stücke der CD in einzelne Dateien und brennen diese Dateien dann auf eine leere CD. Das genaue Verfahren hängt davon ab, ob Sie ATAPI- oder SCSI-Laufwerke verwenden. SCSI-Laufwerke Kopieren Sie die Audiodaten mit cdda2wav: &prompt.user; cdda2wav -v255 -D2,0 -B -Owav Die erzeugten .wav Dateien schreiben Sie mit cdrecord auf eine leere CD: &prompt.user; cdrecord -v dev=2,0 -dao -useinfo *.wav Das Argument von gibt das verwendete Gerät an, das Sie, wie in beschrieben, ermitteln können. ATAPI-Laufwerke Der ATAPI-CD-Treiber stellt die einzelnen Stücke der CD über die Dateien /dev/acddtnn, zur Verfügung. d bezeichnet die Laufwerksnummer und nn ist die Nummer des Stücks. Die Nummer ist immer zweistellig, das heißt es wird, wenn nötig, eine führende Null ausgegeben. Die Datei /dev/acd0t01 ist also das erste Stück des ersten CD-Laufwerks. /dev/acd0t02 ist das zweite Stück und /dev/acd0t03 das dritte. Überprüfen Sie stets, ob die entsprechenden Dateien im Verzeichnis /dev auch angelegt werden. Sind die Einträge nicht vorhanden, weisen Sie Ihr System an, das Medium erneut zu testen: &prompt.root; dd if=/dev/acd0 of=/dev/null count=1 Unter &os; 4.X werden diese Einträge nicht mit dem Wert Null vordefiniert. Falls die entsprechenden Einträge unter /dev nicht vorhanden sind, müssen Sie diese hier von MAKEDEV anlegen lassen: &prompt.root; cd /dev &prompt.root; sh MAKEDEV acd0t99 Die einzelnen Stücke kopieren Sie mit &man.dd.1;. Sie müssen dazu eine spezielle Blockgröße angeben: &prompt.root; dd if=/dev/acd0t01 of=track1.cdr bs=2352 &prompt.root; dd if=/dev/acd0t02 of=track2.cdr bs=2352 ... Die kopierten Dateien können Sie dann mit burncd brennen. Auf der Kommandozeile müssen Sie angeben, dass Sie Audio-Daten brennen wollen und dass das Medium fixiert werden soll: &prompt.root; burncd -f /dev/acd0 audio track1.cdr track2.cdr ... fixate Kopieren von Daten-CDs Sie können eine Daten-CD in eine Datei kopieren, die einem Image entspricht, das mit &man.mkisofs.8; erstellt wurde. Mit Hilfe dieses Images können Sie jede Daten-CD kopieren. Das folgende Beispiel verwendet acd0 für das CD-ROM-Gerät. Wenn Sie ein anderes Laufwerk benutzen, setzen Sie bitte den richtigen Namen ein. &prompt.root; dd if=/dev/acd0 of=file.iso bs=2048 Danach haben Sie ein Image, das Sie wie oben beschrieben, auf eine CD brennen können. Einhängen von Daten-CDs Nachdem Sie eine Daten-CD gebrannt haben, wollen Sie wahrscheinlich auch die Daten auf der CD lesen. Dazu müssen Sie die CD in den Dateibaum einhängen. Die Voreinstellung für den Typ des Dateisystems von &man.mount.8; ist UFS. Das System wird die Fehlermeldung Incorrect super block ausgeben, wenn Sie versuchen, die CD mit dem folgenden Kommando einzuhängen: &prompt.root; mount /dev/cd0 /mnt Auf der CD befindet sich ja kein UFS Dateisystem, so dass der Versuch, die CD einzuhängen fehlschlägt. Sie müssen &man.mount.8; sagen, dass es ein Dateisystem vom Typ ISO9660 verwenden soll. Dies erreichen Sie durch die Angabe von auf der Kommandozeile. Wenn Sie also die CD-ROM /dev/cd0 in /mnt einhängen wollen, führen Sie folgenden Befehl aus: &prompt.root; mount -t cd9660 /dev/cd0c /mnt Abhängig vom verwendeten CD-ROM kann der Gerätename von dem im Beispiel (/dev/cd0) abweichen. Die Angabe von führt &man.mount.cd9660.8; aus, so dass das Beispiel verkürzt werden kann: &prompt.root; mount_cd9660 /dev/cd0 /mnt Auf diese Weise können Sie Daten-CDs von jedem Hersteller verwenden. Es kann allerdings zu Problemen mit CDs kommen, die verschiedene ISO9660-Erweiterungen benutzen. So speichern Joliet-CDs alle Dateinamen unter Verwendung von zwei Byte langen Unicode-Zeichen. Zwar unterstützt der &os;-Kernel derzeit noch kein Unicode, der CD9660-Treiber erlaubt es aber, zur Laufzeit eine Konvertierungstabelle zu laden. Tauchen bei Ihnen also statt bestimmter Zeichen nur Fragezeichen auf, so müssen Sie über die Option den benötigten Zeichensatz angeben. Weitere Informationen zu diesem Problem finden Sie in der Manualpage &man.mount.cd9660.8;. Damit der Kernel diese Zeichenkonvertierung (festgelegt durch die Option ) erkennt, müssen Sie das Kernelmodul cd9660_iconv.ko laden. Dazu fügen Sie entweder folgende Zeile in die Datei loader.conf ein: cd9660_iconv_load="YES" Danach müssen Sie allerdings Ihr System neu starten. Alternativ können Sie das Kernelmodul auch direkt über &man.kldload.8; laden. Manchmal werden Sie die Meldung Device not configured erhalten, wenn Sie versuchen, eine CD-ROM einzuhängen. Für gewöhnlich liegt das daran, dass das Laufwerk meint es sei keine CD eingelegt, oder dass das Laufwerk auf dem Bus nicht erkannt wird. Es kann einige Sekunden dauern, bevor das Laufwerk merkt, dass eine CD eingelegt wurde. Seien Sie also geduldig. Manchmal wird ein SCSI-CD-ROM nicht erkannt, weil es keine Zeit hatte, auf das Zurücksetzen des Busses zu antworten. Wenn Sie ein SCSI-CD-ROM besitzen, sollten Sie die folgende Zeile in Ihre Kernelkonfiguration aufnehmen und einen neuen Kernel bauen: options SCSI_DELAY=15000 Die Zeile bewirkt, dass nach dem Zurücksetzen des SCSI-Busses beim Booten 15 Sekunden gewartet wird, um dem CD-ROM-Laufwerk genügend Zeit zu geben, darauf zu antworten. Brennen von rohen CDs Sie können eine Datei auch direkt auf eine CD brennen, ohne vorher auf ihr ein ISO 9660-Dateisystem einzurichten. Einige Leute nutzen dies, um Datensicherungen durchzuführen. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass Sie schneller als das Brennen einer normalen CD ist. &prompt.root; burncd -f /dev/acd1 -s 12 data archive.tar.gz fixate Wenn Sie die Daten von einer solchen CD wieder zurückbekommen wollen, müssen Sie sie direkt von dem rohen Gerät lesen: &prompt.root; tar xzvf /dev/acd1 Eine auf diese Weise gefertigte CD können Sie nicht in das Dateisystem einhängen. Sie können Sie auch nicht auf einem anderen Betriebssystem lesen. Wenn Sie die erstellten CDs in das Dateisystem einhängen oder mit anderen Betriebssystemen austauschen wollen, müssen Sie &man.mkisofs.8; wie oben beschrieben benutzen. Marc Fonvieille Beigetragen von CD-Brenner ATAPI/CAM Treiber Der ATAPI/CAM Treiber Mit diesem Treiber kann auf ATAPI-Geräte (wie CD-ROM-, CD-RW- oder DVD-Laufwerke) mithilfe des SCSI-Subsystems zugegriffen werden. Damit können Sie SCSI-Werkzeuge, wie sysutils/cdrdao oder &man.cdrecord.1;, zusammen mit einem ATAPI-Gerät benutzen. Wenn Sie den Treiber benutzen wollen, fügen Sie die folgende Zeile in /boot/loader.conf ein: atapicam_load="YES" Danach müssen Sie Ihr System neu starten, um den Treiber zu aktivieren. Alternativ können Sie die Unterstützung für &man.atapicam.4; auch in Ihren Kernel kompilieren. Dazu fügen Sie die folgende Zeile in Ihre Kernelkonfigurationsdatei ein: device atapicam Die folgenden Zeilen werden ebenfalls benötigt, sollten aber schon Teil der Kernelkonfiguration sein: device ata device scbus device cd device pass Übersetzen und installieren Sie den neuen Kernel. Der CD-Brenner sollte nun beim Neustart des Systems erkannt werden: acd0: CD-RW <MATSHITA CD-RW/DVD-ROM UJDA740> at ata1-master PIO4 cd0 at ata1 bus 0 target 0 lun 0 cd0: <MATSHITA CDRW/DVD UJDA740 1.00> Removable CD-ROM SCSI-0 device cd0: 16.000MB/s transfers cd0: Attempt to query device size failed: NOT READY, Medium not present - tray closed Über den Gerätenamen /dev/cd0 können Sie nun auf das Laufwerk zugreifen. Wenn Sie beispielsweise eine CD-ROM in /mnt einhängen wollen, benutzen Sie das nachstehende Kommando: &prompt.root; mount -t cd9660 /dev/cd0 /mnt Die SCSI-Adresse des Brenners können Sie als root wie folgt ermitteln: &prompt.root; camcontrol devlist <MATSHITA CDRW/DVD UJDA740 1.00> at scbus1 target 0 lun 0 (pass0,cd0) Die SCSI-Adresse 1,0,0 können Sie mit den SCSI-Werkzeugen, zum Beispiel &man.cdrecord.1;, verwenden. Weitere Informationen über das ATAPI/CAM- und das SCSI-System erhalten Sie in den Hilfeseiten &man.atapicam.4; und &man.cam.4;. Marc Fonvieille Beigetragen von Andy Polyakov Mit Beiträgen von DVDs benutzen DVD brennen Einführung Nach der CD ist die DVD die nächste Generation optischer Speichermedien. Auf einer DVD können mehr Daten als auf einer CD gespeichert werden. DVDs werden heutzutage als Standardmedium für Videos verwendet. Für beschreibbare DVDs existieren fünf Medienformate: DVD-R: Dies war das erste verfügbare Format. Das Format wurde vom DVD-Forum festgelegt. Die Medien sind nur einmal beschreibbar. DVD-RW: Dies ist die wiederbeschreibbare Version des DVD-R Standards. Eine DVD-RW kann ungefähr 1000 Mal beschrieben werden. DVD-RAM: Dies ist ebenfalls ein wiederbeschreibbares Format, das vom DVD-Forum unterstützt wird. Eine DVD-RAM verhält sich wie eine Wechselplatte. Allerdings sind die Medien nicht kompatibel zu den meisten DVD-ROM-Laufwerken und DVD-Video-Spielern. DVD-RAM wird nur von wenigen Brennern unterstützt. Wollen Sie DVD-RAM einsetzen, sollten Sie lesen. DVD+RW: Ist ein wiederbeschreibbares Format, das von der DVD+RW Alliance festgelegt wurde. Eine DVD+RW kann ungefähr 1000 Mal beschrieben werden. DVD+R: Dieses Format ist die nur einmal beschreibbare Variante des DVD+RW Formats. Auf einer einfach beschichteten DVD können 4.700.000.000 Bytes gespeichert werden. Das sind 4,38 GB oder 4485 MB (1 Kilobyte sind 1024 Bytes). Die physischen Medien sind unabhängig von der Anwendung. Ein DVD-Video ist eine spezielle Anordnung von Dateien, die auf irgendein Medium (zum Beispiel DVD-R, DVD+R oder DVD-RW) geschrieben werden kann. Bevor Sie ein Medium auswählen, müssen Sie sicherstellen, dass der Brenner und der DVD-Spieler (ein Einzelgerät oder ein DVD-ROM-Laufwerk eines Rechners) mit dem Medium umgehen können. Konfiguration Das Programm &man.growisofs.1; beschreibt DVDs. Das Kommando ist Teil der Anwendung dvd+rw-tools (sysutils/dvd+rw-tools). dvd+rw-tools kann mit allen DVD-Medien umgehen. Um die Geräte anzusprechen, brauchen die Werkzeuge das SCSI-Subsystem. Daher muss der Kernel den ATAPI/CAM-Treiber zur Verfügung stellen. Der Treiber ist mit USB-Brennern nutzlos; die Konfiguration von USB-Geräten behandelt . Für ATAPI-Geräte müssen Sie ebenfalls DMA-Zugriffe aktivieren. Fügen Sie dazu die nachstehende Zeile in die Datei /boot/loader.conf ein: hw.ata.atapi_dma="1" Bevor Sie dvd+rw-tools mit Ihrem DVD-Brenner benutzen, lesen Sie bitte die Hardware-Informationen auf der Seite dvd+rw-tools' hardware compatibility notes. Wenn Sie eine grafische Oberfläche bevorzugen, schauen Sie sich bitte den Port sysutils/k3b an. Der Port bietet eine leicht zu bedienende Schnittstelle zu &man.growisofs.1; und vielen anderen Werkzeugen. Daten-DVDs brennen &man.growisofs.1; erstellt mit dem Programm mkisofs das Dateisystem und brennt anschließend die DVD. Vor dem Brennen brauchen Sie daher kein Abbild der Daten zu erstellen. Wenn Sie von den Daten im Verzeichnis /path/to/data eine DVD+R oder eine DVD-R brennen wollen, benutzen Sie das nachstehende Kommando: &prompt.root; growisofs -dvd-compat -Z /dev/cd0 -J -R /path/to/data Die Optionen werden an &man.mkisofs.8; durchgereicht und dienen zum Erstellen des Dateisystems (hier: ein ISO-9660-Dateisystem mit Joliet- und Rock-Ridge-Erweiterungen). Weiteres entnehmen Sie bitte der Hilfeseite &man.mkisofs.8;. Die Option wird für die erste Aufnahme einer Session benötigt, egal ob Sie eine Multi-Session-DVD brennen oder nicht. Für /dev/cd0 müssen Sie den Gerätenamen Ihres Brenners einsetzen. Die Option schließt das Medium, weitere Daten können danach nicht mehr angehängt werden. Durch die Angabe dieser Option kann das Medium von mehr DVD-ROM-Laufwerken gelesen werden. Sie können auch ein vorher erstelltes Abbild der Daten brennen. Die nachstehende Kommandozeile brennt das Abbild in der Datei imagefile.iso: &prompt.root; growisofs -dvd-compat -Z /dev/cd0=imagefile.iso Die Schreibgeschwindigkeit hängt von den verwendeten Medium sowie dem verwendeten Gerät ab und sollte automatisch gesetzt werden. Falls Sie die Schreibgeschwindigkeit vorgeben möchten, verwenden Sie den Parameter . Weiteres erfahren Sie in der Hilfeseite &man.growisofs.1;. DVD DVD-Video DVD-Videos brennen Ein DVD-Video ist eine spezielle Anordnung von Dateien, die auf den ISO-9660 und den micro-UDF (M-UDF) Spezifikationen beruht. Ein DVD-Video ist auf eine bestimmte Datei-Hierarchie angewiesen. Daher müssen Sie DVDs mit speziellen Programmen wie multimedia/dvdauthor erstellen. Wenn Sie schon ein Abbild des Dateisystems eines DVD-Videos haben, brennen Sie das Abbild wie jedes andere auch. Eine passende Kommandozeile finden Sie im vorigen Abschnitt. Wenn Sie die DVD im Verzeichnis /path/to/video zusammengestellt haben, erstellen Sie das DVD-Video mit dem nachstehenden Kommando: &prompt.root; growisofs -Z /dev/cd0 -dvd-video /path/to/video Die Option wird an &man.mkisofs.8; weitergereicht. Dadurch erstellt &man.mkisofs.8; die Datei-Hierarchie für ein DVD-Video. Weiterhin bewirkt die Angabe von , dass &man.growisofs.1; mit der Option aufgerufen wird. DVD DVD+RW DVD+RW-Medien benutzen Im Gegensatz zu CD-RW-Medien müssen Sie DVD+RW-Medien erst formatieren, bevor Sie die Medien benutzen. Sie sollten &man.growisofs.1; einzetzen, da das Programm Medien automatisch formatiert, wenn es erforderlich ist. Sie können eine DVD+RW aber auch mit dem Kommando dvd+rw-format formatieren: &prompt.root; dvd+rw-format /dev/cd0 Sie müssen das Kommando nur einmal mit neuen Medien laufen lassen. Anschließend können Sie DVD+RWs, wie in den vorigen Abschnitten beschrieben, brennen. Wenn Sie auf einer DVD+RW ein neues Dateisystem erstellen wollen, brauchen Sie die DVD+RW vorher nicht zu löschen. Überschreiben Sie einfach das vorige Dateisystem indem Sie eine neue Session anlegen: &prompt.root; growisofs -Z /dev/cd0 -J -R /path/to/newdata Mit dem DVD+RW-Format ist es leicht, Daten an eine vorherige Aufnahme anzuhängen. Dazu wird eine neue Session mit der schon bestehenden zusammengeführt. Es wird keine Multi-Session geschrieben, sondern &man.growisofs.1; vergrößert das ISO-9660-Dateisystem auf dem Medium. Das folgende Kommando fügt weitere Daten zu einer vorher erstellten DVD+RW hinzu: &prompt.root; growisofs -M /dev/cd0 -J -R /path/to/nextdata Wenn Sie eine DVD+RW erweitern, verwenden Sie dieselben &man.mkisofs.8;-Optionen wie beim Erstellen der DVD+RW. Um die Kompatibilität mit DVD-ROM-Laufwerken zu gewährleisten, wollen Sie vielleicht die Option einsetzen. Zu einem DVD+RW-Medium können Sie mit dieser Option auch weiterhin Daten hinzufügen. Wenn Sie das Medium aus irgendwelchen Gründen doch löschen müssen, verwenden Sie den nachstehenden Befehl: &prompt.root; growisofs -Z /dev/cd0=/dev/zero DVD DVD-RW DVD-RW-Medien benutzen Eine DVD-RW kann mit zwei Methoden beschrieben werden: Sequential-Recording oder Restricted-Overwrite. Voreingestellt ist Sequential-Recording. Eine neue DVD-RW kann direkt beschrieben werden; sie muss nicht vorher formatiert werden. Allerdings muss eine DVD-RW, die mit Sequential-Recording aufgenommen wurde, zuerst gelöscht werden, bevor eine neue Session aufgenommen werden kann. Der folgende Befehl löscht eine DVD-RW im Sequential-Recording-Modus: &prompt.root; dvd+rw-format -blank=full /dev/cd0 Das vollständige Löschen () dauert mit einem 1x Medium ungefähr eine Stunde. Wenn die DVD-RW im Disk-At-Once-Modus (DAO) aufgenommen wurde, kann Sie mit der Option schneller gelöscht werden. Um eine DVD-RW im DAO-Modus zu brennen, benutzen Sie das folgende Kommando: &prompt.root; growisofs -use-the-force-luke=dao -Z /dev/cd0=imagefile.iso Die Option sollte nicht erforderlich sein, da &man.growisofs.1; den DAO-Modus erkennt. Der Restricted-Overwrite-Modus sollte mit jeder DVD-RW verwendet werden, da er flexibler als der voreingestellte Sequential-Recording-Modus ist. Um Daten auf eine DVD-RW im Sequential-Recording-Modus zu schreiben, benutzen Sie dasselbe Kommando wie für die anderen DVD-Formate: &prompt.root; growisofs -Z /dev/cd0 -J -R /path/to/data Wenn Sie weitere Daten zu einer Aufnahme hinzufügen wollen, benutzen Sie die Option von &man.growisofs.1;. Werden die Daten im Sequential-Recording-Modus hinzugefügt, wird eine neue Session erstellt. Das Ergebnis ist ein Multi-Session-Medium. Eine DVD-RW im Restricted-Overwrite-Modus muss nicht gelöscht werden, um eine neue Session aufzunehmen. Sie können das Medium einfach mit der Option überschreiben, ähnlich wie bei DVD+RW. Mit der Option können Sie das ISO-9660-Dateisystem, wie mit einer DVD+RW, vergrößern. Die DVD enthält danach eine Session. Benutzen sie das nachstehende Kommando, um den Restricted-Overwrite-Modus einzustellen: &prompt.root; dvd+rw-format /dev/cd0 Das folgende Kommando stellt den Modus wieder auf Sequential-Recording zurück: &prompt.root; dvd+rw-format -blank=full /dev/cd0 Multi-Session Nur wenige DVD-ROM-Laufwerke können Multi-Session-DVDs lesen. Meist lesen die Spieler nur die erste Session. Mehrere Sessions werden von DVD+R, DVD-R und DVD-RW im Sequential-Recording-Modus unterstützt. Im Modus Restricted-Overwrite gibt es nur eine Session. Wenn das Medium noch nicht geschlossen ist, erstellt das nachstehende Kommando eine neue Session auf einer DVD+R, DVD-R oder DVD-RW im Sequential-Recording-Modus: &prompt.root; growisofs -M /dev/cd0 -J -R /path/to/nextdata Wird diese Kommandozeile mit DVD+RW- oder DVD-RW-Medien im Restricted-Overwrite-Modus benutzt, werden die neuen Daten mit den Daten der bestehenden Session zusammengeführt. Das Medium enthält danach eine Session. Auf diesem Weg werden neue Daten zu einer bestehenden Session hinzugefügt. Für den Anfang und das Ende einer Session wird auf dem Medium zusätzlicher Platz verbraucht. Um den Speicherplatz auf dem Medium optimal auszunutzen, sollten Sie daher Sessions mit vielen Daten hinzufügen. Auf ein DVD+R-Medium passen maximal 154 Sessions, 2000 Sessions auf ein DVD-R-Medium und 127 Sessions auf eine DVD+R Double Layer. Weiterführendes Das Kommando dvd+rw-mediainfo /dev/cd0 zeigt Informationen über eine im Laufwerk liegende DVD an. Weiteres zu den dvd+rw-tools lesen Sie bitte in der Hilfeseite &man.growisofs.1;, auf der dvd+rw-tools Web-Seite oder in den Archiven der cdwrite-Mailingliste. DVD-RAM DVD DVD-RAM Konfiguration DVD-RAM-fähige Brenner werden sowohl mit SCSI- als auch mit ATAPI-Schnittstelle angeboten. Verwenden Sie ein ATAPI-Gerät, müssen Sie den DMA-Modus aktivieren. Dazu fügen Sie die folgende Zeile in /boot/loader.conf ein: hw.ata.atapi_dma="1" Das Medium vorbereiten Wie weiter oben in diesem Kapitel bereits erwähnt, kann man eine DVD-RAM mit einer Wechselplatte vergleichen. Wie diese muss auch eine DVD-RAM vor dem ersten Einsatz vorbereitet werden. In unserem Beispiel wird das gesamte Medium mit dem Standard-UFS2-Dateisystem formatiert. Dazu geben Sie als root bei eingelegter DVD-RAM die folgenden Befehle ein: &prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/acd0 count=2 &prompt.root; bsdlabel -Bw acd0 &prompt.root; newfs /dev/acd0 Denken Sie dabei daran, dass Sie gegebenenfalls die Gerätedatei (hier acd0) an Ihre Konfiguration anpassen müssen. Das Medium einsetzen Nachdem Sie das Medium vorbereitet haben, können Sie das DVD-RAM-Medium in Ihren Verzeichnisbaum einhängen: &prompt.root; mount /dev/acd0 /mnt Danach können Sie schreibend und lesend auf das Medium zugreifen. Julio Merino Original von Martin Karlsson Umgeschrieben von Disketten benutzen Disketten sind nützlich, wenn kein anderes bewegliches Speichermedium vorhanden ist oder wenn nur kleine Datenmengen transferiert werden sollen. Dieser Abschnitt beschreibt die Handhabung von Disketten unter FreeBSD. Hauptsächlich geht es um die Formatierung und Benutzung von 3,5 Zoll Disketten, doch lassen sich die Konzepte leicht auf Disketten anderer Formate übertragen. Disketten formatieren Die Gerätedateien Wie auf jedes andere Gerät auch, greifen Sie auf Disketten über Einträge im Verzeichnis /dev zu. Verwenden Sie dazu die Einträge /dev/fdN. Formatierung Bevor eine Diskette benutzt werden kann, muss Sie (low-level) formatiert werden, was normalerweise der Hersteller schon gemacht hat. Sie können die Diskette allerdings noch einmal formatieren, um das Medium zu überprüfen. Es ist möglich, die Kapazität der Diskette zu verändern, allerdings sind die meisten Disketten auf 1440 kB ausgelegt. Mit &man.fdformat.1; formatieren Sie eine Diskette. Das Kommando erwartet die Angabe eines Gerätenamens. Achten Sie bei der Formatierung auf Fehlermeldungen, die schlechte Speichermedien anzeigen. Disketten formatieren Die Disketten werden mithilfe der Gerätedatei /dev/fdN formatiert. Legen Sie eine 3,5 Zoll Diskette in Ihr Laufwerk ein und führen das folgende Kommando aus: &prompt.root; /usr/sbin/fdformat -f 1440 /dev/fd0 Das Disklabel Nach dem Formatieren muss auf der Diskette ein Disklabel erstellt werden. Das Disklabel wird später zerstört, ist aber notwendig, um die Größe und Geometrie der Diskette zu erkennen. Das Disklabel gilt für die ganze Diskette und enthält alle Informationen über die Geometrie der Diskette. Eine Liste der möglichen Geometrien finden Sie in /etc/disktab. Erstellen Sie nun das Label mit &man.bsdlabel.8;: &prompt.root; /sbin/bsdlabel -B -r -w /dev/fd0 fd1440 Das Dateisystem Auf der Diskette muss nun ein Dateisystem erstellt werden (high-level Formatierung), damit FreeBSD von der Diskette lesen und auf sie schreiben kann. Das Disklabel wird durch das Anlegen eines Dateisystems zerstört. Falls Sie die Diskette später erneut formatieren wollen, müssen Sie dann auch ein neues Disklabel anlegen. Sie können entweder UFS oder FAT als Dateisystem verwenden. Für Floppies ist FAT das beste Dateisystem. Das folgende Kommando legt ein Dateisystem auf der Diskette an: &prompt.root; /sbin/newfs_msdos /dev/fd0 Die Diskette kann nun benutzt werden. Verwenden der Diskette Zum Einhägen der Diskette in das Dateisystem verwenden Sie den Befehl &man.mount.msdosfs.8;. Sie können auch den Port emulators/mtools verwenden, um mit der Diskette zu arbeiten. Bandmedien benutzen Bandmedien Die wichtigsten Bandmedien sind 4mm, 8mm, QIC, Mini-Cartridge und DLT. 4mm (DDS: Digital Data Storage) Bandmedien DDS (4mm) Bänder Bandmedien QIC Bänder Die 4mm-Bänder ersetzen mehr und mehr das QIC-Format als Backupmedium der Wahl für Workstations. Dieser Trend nahm stark zu, als Conner die Firma Archive, einen führenden Hersteller von QIC-Laufwerken, aufkaufte und die Produktion von QIC-Laufwerken stoppte. 4mm-Laufwerke sind klein und ruhig, haben aber nicht den gleichen Ruf der Zuverlässigkeit, den die 8mm-Laufwerke genießen. Die 4mm-Kassetten sind preiswerter und mit den Maßen 76,2 x 50,8 x 12,7 mm (3 x 2 x 0,5 Inch) kleiner als die 8mm-Kassetten. Sowohl die 4mm- als auch die 8mm-Magnetköpfe haben eine relativ kurze Lebensdauer, weil beide die gleiche Helical-Scan-Technik benutzen. Der Datendurchsatz dieser Laufwerke beginnt bei etwa 150 kByte/s, Spitzenwerte liegen bei etwa 500 kByte/s. Die Datenkapazität liegt zwischen 1,3 GB und 2 GB. Die meisten Geräte haben eine Hardwarekompression eingebaut, die die Kapazität ungefähr verdoppelt. Es gibt Multi-Drive-Einheiten für Bandbibliotheken mit bis zu 6 Laufwerken in einem Gehäuse und automatischem Bandwechsel. Die Kapazität einer solchen Bibliothek liegt bei 240 GB. Der Standard DDS-3 unterstützt nun Bandkapazitäten bis zu 12 GB (oder komprimiert 24 GB). 4mm-Laufwerke, ebenso wie 8mm-Laufwerke, verwenden Helical-Scan. Alle Vor- und Nachteile von Helical-Scan gelten sowohl für 4mm- als auch für 8mm-Laufwerke. Bänder sollten nach 2.000 Banddurchläufen oder 100 vollen Backups ersetzt werden. 8mm (Exabyte) Bandmedien Exabyte (8mm) Bänder 8mm-Bänder sind die verbreitetsten SCSI-Bandlaufwerke; sie sind das geeignetste Bandformat zum Austausch von Bändern. Fast an jedem Standort gibt es ein 8mm-Bandlaufwerk mit 2 GB. 8mm-Bänder sind zuverlässig, gut zu handhaben und arbeiten leise. Bandkassetten sind preiswert und klein mit 122 x 84 x 15 mm (4,8 x 3,3 x 0,6 Inch). Ein Nachteil der 8mm-Technik ist die relativ kurze Lebensdauer des Schreib-/Lesekopfs und der Bänder auf Grund der hohen Relativgeschwindigkeit des Bandes über die Köpfe hinweg. Der Datendurchsatz liegt ungefähr zwischen 250 kByte/s und 500 kByte/s. Die Datenkapazität beginnt bei 300 MB und erreicht bis zu 7 GB bei den Spitzengeräten. Die meisten Geräte haben eine Hardwarekompression eingebaut, die die Kapazität ungefähr verdoppelt. Diese Laufwerke sind erhältlich in Form von Einzelgeräten oder als Multi-Drive-Bandbibliotheken mit 6 Laufwerken und 120 Bändern in einem Gehäuse. Die Bänder werden von der Geräteeinheit automatisch gewechselt. Die Kapazität einer solchen Bibliothek liegt bei 840 GB und mehr. Das Exabyte-Modell Mammoth unterstützt 12 GB auf einem Band (24 GB mit Kompression) und kostet etwa doppelt so viel wie ein konventionelles Bandlaufwerk. Die Daten werden mittels Helical-Scan auf das Band aufgezeichnet, die Köpfe sind leicht schräg zum Medium angebracht (mit einem Winkel von etwa 6 Grad). Das Band wickelt sich 270 Grad um die Spule, die die Köpfe trägt. Die Spule dreht sich, während das Band darüberläuft. Das Resultat ist eine hohe Datendichte und eng gepackte Spuren, die von einem Rand des Bands zum gegenüberliegenden quer über das Band abgewinkelt verlaufen. QIC Bandmedien QIC-150 QIC-150-Bänder und -Laufwerke sind wohl der am weitesten verbreitete Bandtyp überhaupt. QIC-Bandlaufwerke sind die preiswertesten seriösen Backupgeräte, die angeboten werden. Der Nachteil dabei ist der hohe Preis der Bänder. QIC-Bänder sind im Vergleich zu 8mm- oder 4mm-Bändern bis zu fünf Mal teurer, wenn man den Preis auf 1 GB Datenkapazität umrechnet. Aber wenn Ihr Bedarf mit einem halben Dutzend Bänder abgedeckt werden kann, mag QIC die richtige Wahl sein. QIC ist der gängigste Bandlaufwerkstyp. Jeder Standort hat ein QIC-Laufwerk der einen oder anderen Dichte. Aber gerade das ist der Haken an der Sache, QIC bietet eine große Anzahl verschiedener Datendichten auf physikalisch ähnlichen (manchmal gleichen) Bändern. QIC-Laufwerke sind nicht leise. Diese Laufwerke suchen lautstark die richtige Bandstelle, bevor sie mit der Datenaufzeichnung beginnen. Sie sind während des Lesens, Schreibens und Suchens deutlich hörbar. Die Abmessungen der QIC-Kassetten betragen 152 x 102 x 17 mm (6 x 4 x 0,7 Inch). Der Datendurchsatz liegt ungefähr zwischen 150 kByte/s und 500 kByte/s. Die Datenkapazität reicht von 40 MB bis zu 15 GB. Hardwarekompression ist in vielen der neueren QIC-Laufwerke eingebaut. QIC-Laufwerke werden heute seltener eingesetzt; sie werden von den DAT-Laufwerken abgelöst. Die Daten werden auf dem Band in Spuren aufgezeichnet. Die Spuren verlaufen entlang der Längsachse des Bandmediums von einem Ende zum anderen. Die Anzahl der Spuren, und damit auch die Breite einer Spur, variiert mit der Kapazität des Laufwerks. Die meisten, wenn nicht alle neueren Laufwerke sind rückwärtskompatibel, zumindest zum Lesen (aber oft auch zum Schreiben). QIC hat einen guten Ruf bezüglich der Datensicherheit (die Mechanik ist einfacher und robuster als diejenige der Helical-Scan-Laufwerke). Bänder sollten nach 5,000 Backups ersetzt werden. DLT Bandmedien DLT DLT hat die schnellste Datentransferrate von allen hier aufgelisteten Gerätetypen. Das 1/2-Inch-Band (12,7 mm) befindet sich in einer Spulkassette mit den Abmessungen 101,6 x 101,6 x 25,4 mm (4 x 4 x 1 Inch). Die eine Seite der Kassette hat eine bewegliche Abdeckung. Der Laufwerksmechanismus öffnet diese Abdeckung und zieht die Bandführung heraus. Die Bandführung trägt ein ovales Loch, die das Laufwerk zum Einhängen des Bandes benutzt. Die Aufwickelspule befindet sich im Innern des Bandlaufwerks. Bei allen anderen hier besprochenen Bandkassetten (9-Spur-Bänder sind die einzige Ausnahme) befinden sich sowohl die Auf- als auch die Abwickelspule im Inneren der Bandkassette. Der Datendurchsatz liegt bei etwa 1,5 MBytes/s, der dreifache Durchsatz der 4mm-, 8mm- oder QIC-Bandlaufwerke. Die Datenkapazität reicht von 10 GB bis 20 GB für Einfachlaufwerke. Auch Mehrfachbandgeräte sind erhältlich, sowohl als Bandwechsler wie auch als Multi-Drive-Bandbibliotheken, die Platz für 5 bis 900 Bänder verteilt auf 1 bis 20 Laufwerke enthalten, mit einer Speicherkapazität von 50 GB bis 9 TB. Mit Kompression unterstützt das Format DLT Type IV bis zu 70 GB Kapazität. Die Daten werden auf dem Band in Spuren aufgezeichnet, die parallel zur Bewegungsrichtung verlaufen (gerade so wie bei den QIC-Bändern). Zwei Spuren werden dabei gleichzeitig beschrieben. Die Lebenszeit der Lese- und Schreibköpfe sind relativ lang; denn sobald das Band anhält, gibt es keine Relativbewegung mehr zwischen den Köpfen und dem Band. AIT Bandmedien AIT AIT ist ein neues Format von Sony, das (mit Kompression) bis zu 50 GB pro Band speichern kann. Die Bänder haben einen Speicherchip, der einen Index mit dem Inhalt des Bandes anlegt. Dieser Index kann vom Bandlaufwerk zur schnellen Bestimmung der Lage von Dateien auf dem Band benutzt werden, während andere Bänder einige Minuten zur Lokalisierung benötigen. Entsprechende Software wie etwa SAMS:Alexandria können 40 oder mehr AIT-Bandbibliotheken verarbeiten, indem sie direkt mit dem Speicherchip des Bandes kommunizieren, wenn der Bandinhalt am Bildschirm dargestellt werden soll oder bestimmt werden soll, welche Dateien auf welchem Band gespeichert sind, oder um das richtige Band zu lokalisieren, zu laden und Daten vom Band zurückzuspielen. Bibliotheken dieser Art liegen in der Preiskategorie von $20,000, womit sie etwas aus dem Hobbymarkt herausfallen. Die erste Benutzung eines neuen Bands Der Versuch ein neues, vollkommen leeres Band ohne weiteres zu lesen oder zu beschreiben wird schief gehen. Auf der Konsole werden dann Meldungen ähnlich wie folgt ausgegeben: sa0(ncr1:4:0): NOT READY asc:4,1 0(ncr1:4:0): Logical unit is in process of becoming ready Das Band enthält nämlich keinen Identifier-Block (Blocknummer 0). Alle QIC-Bandlaufwerke seit der Einführung des QIC-525-Standards schreiben einen Identifier-Block auf das Band. Es gibt zwei Lösungen: mt fsf 1 veranlasst das Bandlaufwerk einen Identifier-Block auf das Band zu schreiben. Das Band durch Drücken des Bandauswurfknopfs an der Vorderseite des Bandgeräts auswerfen. Danach das Band wieder einlegen und mit dump Daten auf das Band übertragen. Das Kommando dump gibt die Meldung DUMP: End of tape detected zurück und die Konsole zeigt: HARDWARE FAILURE info:280 asc:80,96. Das Band zurückspulen mit dem Kommando: mt rewind. Nachfolgende Bandoperationen werden dann erfolgreich ausgeführt. Was ist mit Backups auf Disketten? Kann ich Disketten zum Backup meiner Daten verwenden? Backup Disketten Disketten Disketten sind kein wirklich geeignetes Medium für Backups aus folgenden Gründen: Disketten sind unzuverlässig, besonders langfristig. Speichern und Wiederherstellen ist sehr langsam. Sie haben eine sehr eingeschränkte Kapazität (Die Zeiten sind längst vorbei, wo eine ganze Festplatte auf ein Dutzend Floppies oder so gespeichert werden konnte). Wenn jedoch keine andere Möglichkeit zum Datenbackup vorhanden ist, dann sind Disketten immer noch besser als gar kein Backup. Wenn man gezwungen ist Disketten zu verwenden, dann sollte man auf eine gute Qualität achten. Floppies, die schon einige Jahre im Büro herumgelegen haben, sind eine schlechte Wahl. Ideal sind neue Disketten von einem renommierten Hersteller. Wie mache ich ein Backup auf Disketten? Die beste Art eines Diskettenbackups ist der Befehl &man.tar.1; mit der Mehrfachband-Option , die es ermöglicht ein Backup über mehrere Floppies zu verteilen. Ein Backup aller Dateien im aktuellen Verzeichnis einschließlich aller Unterverzeichnisse wird durch den folgenden Befehl veranlasst (als root): &prompt.root; tar Mcvf /dev/fd0 * Wenn die erste Floppy voll ist, meldet sich &man.tar.1; und verlangt einen Diskettenwechsel (weil &man.tar.1; unabhängig vom Medium arbeitet, wird das nächste Band (Volume) verlangt, was in diesem Zusammenhang eine Diskette bedeutet), in etwa wie folgt: Prepare volume #2 for /dev/fd0 and hit return: Dies wird mit steigender Volumenzahl wiederholt, bis alle angegebenen Dateien archiviert sind. Können Diskettenbackups komprimiert werden? tar gzip Kompression Leider erlaubt es &man.tar.1; nicht, die Option für Multi-Volume-Archive zu verwenden. Man kann natürlich alle Dateien mit &man.gzip.1; komprimieren, sie mit &man.tar.1; auf die Floppies aufspielen, und dann die Dateien wieder &man.gunzip.1; entkomprimieren! Wie werden Diskettenbackups wieder hergestellt? Zur Wiederherstellung des gesamten Archivs verwendet man: &prompt.root; tar Mxvf /dev/fd0 Eine Methode um nur bestimmte Dateien wieder her zu stellen ist mit der ersten Diskette den folgenden Befehl auszuführen: &prompt.root; tar Mxvf /dev/fd0 filename &man.tar.1; wird dann die folgenden Disketten anfordern, bis die benötigte Datei gefunden ist. Wenn man die Diskette kennt, auf der sich die Datei befindet, kann man alternativ diese Diskette auch direkt einlegen und den gleichen Befehl wie oben verwenden. Man beachte, dass, falls die erste Datei eine Fortsetzung einer Datei von einer der vorigen Disketten ist, &man.tar.1; die Warnung ausgibt, dass diese Datei nicht wiederhergestellt werden kann, selbst dann, wenn dies gar nicht verlangt wurde! Lowell Gilbert Beigetragen von Backup-Strategien Wenn Sie eine eigene Backup-Strategie planen, müssen Sie darauf achten, dass jedes der folgenden Probleme von Ihrer Strategie abgedeckt wird: Plattendefekte. Versehentliches Löschen von Dateien. Eine nicht vorhersehbare Korrumpierung von Dateien. Die vollständige Zerstörung Ihres Systems, etwa durch ein Feuer. Dazu gehört auch die Zerstörung von Backups, die am gleichen Ort aufbewahrt werden. Es ist nicht nur möglich, dass ein System für jedes dieser Probleme eine eigene (oft völlig unterschiedliche) Strategie benötigt. Es ist vielmehr unwahrscheinlich (sieht man von Systemen ab, die keine wichtigen Daten enthalten), dass eine Technik alle Problembereiche abdecken kann. Häufig verwendeten Techniken sind unter anderen: Die Archivierung des kompletten Systems auf externen Datenträgern, die an einem gesonderten Ort aufbewahrt werden. Dieser Ansatz schützt zwar vor allen oben angeführten Problemen, ist aber zeitaufwändig. Auch eine Wiederherstellung des Systems ist nicht ohne weiteres möglich. Zwar können Sie Kopien Ihrer Backups auch vor Ort und/oder auf online zugängigen Systemen aufbewahren, was aber nichts daran ändert, dass eine Wiederherstellung, insbesondere für nicht privilegierte Benutzer, nach wie vor nicht ohne weiteres möglich ist. Dateisystem-Snapshots. Diese Technik hilft zwar nur gegen das versehentliche Löschen von Dateien, in einem solchen Fall ist sie aber äußerst hilfreich. Vorteile dieser Technik sind außerdem die leichte und schnelle Implementierung und Handhabung. Das Erstellen von Kopien ganzer Dateisysteme und/oder Platten (etwa durch einen periodischen &man.rsync.1;-Transfer des kompletten Systems). Diese Technik ist insbesondere in Netzwerken mit besonderen Anforderungen nützlich. Der Schutz vor Plattendefekten ist allerdings schlechter als beim Einsatz von RAID. Die Fähigkeiten zur Wiederherstellung gelöschter Dateien sind mit denen von UFS-Snapshots vergleichbar. Ob diese Technik für Sie geeignet ist, hängt also letztlich von Ihren Anforderungen ab. RAID. Minimiert oder vermeidet Ausfallzeiten, die durch einen Plattendefekt verursacht werden könnten. Zwar können Plattendefekte (aufgrund der höheren Anzahl verwendeter Platten) häufiger auftreten, sie stellen aber dann kein so akutes Problem dar. Das Überprüfen von Datei-Fingerprints durch &man.mtree.8;. Dabei handelt es sich zwar um keine Backup-Technik im eigentlichen Sinne, Sie werden durch den Einsatz dieser Werkzeugs aber informiert, dass Sie auf Ihre Backups zurückgreifen müssen. Dies ist insbesondere beim Einsatz von Offline-Backups von großer Bedeutung. Daher sollte diese Technik regelmäßig eingesetzt werden. Es gibt noch zahlreiche weitere Techniken, von denen aber viele nur Variationen der eben beschriebenen Techniken sind. Spezielle Anforderungen erfordern dabei in der Regel auch spezielle Backup-Techniken (so erfordert das Backup einer aktiven Datenbank in der Regel ein auf die eingesetzte Datenbank-Software abgestimmtes Verfahren). Entscheidend ist daher immer, gegen welche Gefahren Sie sich schützen und wie Sie diesen Schutz realisieren wollen. Datensicherung Die drei wichtigsten Programme zur Sicherung von Daten sind &man.dump.8;, &man.tar.1; und &man.cpio.1;. Sichern und Wiederherstellen Datensicherung Backup Backup-Software dump Backup-Software restore dump restore dump und restore sind die traditionellen Backupprogramme in &unix; Systemen. Sie betrachten das Laufwerk als eine Ansammlung von Blöcken, operieren also unterhalb dem Abstraktionslevel von Dateien, Links und Verzeichnissen, die die Grundlage des Dateisystemkonzepts bilden. dump sichert ein ganzes Dateisystem auf einem Gerät, es ist nicht möglich nur einen Teil des Dateisystems, oder einen Verzeichnisbaum, der mehr als ein Dateisystem umfasst zu sichern. dump schreibt keine Dateien oder Verzeichnisse auf das Band, sondern die Blöcke, aus denen Dateien und Verzeichnisse bestehen. Wenn Sie mit dump das Root-Verzeichnis sichern, werden /home, /usr und viele andere Verzeichnisse nicht gesichert, da dies normalerweise Mountpunkte für andere Dateisysteme oder symbolische Links zu diesen Dateisystemen sind. dump hat einige Eigenarten, die noch aus den frühen Tagen der Version 6 von AT&T UNIX (ca. 1975) stammen. Die Parameter sind für 9-Spur-Bänder (6250 bpi) voreingestellt, nicht auf die heute üblichen Medien hoher Dichte (bis zu 62.182 ftpi). Bei der Verwendung der Kapazitäten moderner Bandlaufwerke muss diese Voreinstellung auf der Kommandozeile überschrieben werden. .rhosts rdump und rrestore können Daten über Netzwerk auf ein Band, das sich in einem Laufwerk eines anderen Computers befindet, überspielen. Beide Programme benutzen die Funktionen &man.rcmd.3; und &man.ruserok.3; zum Zugriff auf das entfernte Bandlaufwerk. Daher muss der Anwender, der das Backup durchführt, auf dem entfernten Rechner in .rhosts eingetragen sein. Die Argumente zu rdump und rrestore müssen zur Verwendung auf dem entfernten Computer geeignet sein. Wenn Sie zum Beispiel mit rdump von einem FreeBSD-Rechner aus auf ein Exabyte-Bandlaufwerk einer Sun mit Namen komodo zugreifen möchten, setzen Sie das folgende Kommando ab: &prompt.root; /sbin/rdump 0dsbfu 54000 13000 126 komodo:/dev/nsa8 /dev/da0a 2>&1 Zum Ausführen dieses Kommandos müssen Sie auf dem entfernten Rechner in .rhosts eingetragen sein. Die r-Kommandos sind ein großes Sicherheitsrisiko, daher sollten Sie deren Verwendung sorgfältig abwägen. Es ist auch möglich, dump und restore über eine gesicherte Verbindung mit ssh einzusetzen: <command>dump</command> mit <application>ssh</application> benutzen &prompt.root; /sbin/dump -0uan -f - /usr | gzip -2 | ssh -c blowfish \ targetuser@targetmachine.example.com dd of=/mybigfiles/dump-usr-l0.gz Sie können ebenfalls mit der internen Methode von dump auf entfernte Rechner zugreifen, indem Sie die Umgebungsvariable RSH setzen: <command>dump</command> über <application>ssh</application> mit gesetzter <envar>RSH</envar> benutzen &prompt.root; RSH=/usr/bin/ssh /sbin/dump -0uan -f tatargetuser@targetmachine.example.com:/dev/sa0 /usr <command>tar</command> Backup-Software tar &man.tar.1; stammt ebenfalls aus Version 6 von AT&T UNIX (ca. 1975). tar arbeitet mit dem Dateisystem, denn es schreibt Dateien und Verzeichnisse auf das Band. tar unterstützt zwar nicht alle Optionen, die bei &man.cpio.1; zur Verfügung stehen, aber dafür erfordert es auch nicht die ungewöhnliche Kommando-Pipeline, die von cpio verwendet wird. tar Seit FreeBSD 5.3 sind sowohl GNU tar als auch bsdtar verfügbar. Die GNU-Version starten Sie über gtar. Sie unterstützt auch entfernte Geräte, wobei die von rdump benutzte Syntax übernommen wurde. Um Daten mit tar auf ein an einer Sun-Workstation (namens komodo) angeschlossenes Exabyte-Bandlaufwerk zu archivieren, geben Sie Folgendes ein: &prompt.root; /usr/bin/gtar cf komodo:/dev/nsa8 . 2>&1 Alternativ können Sie für diese Sicherung auch bsdtar verwenden, indem Sie die Daten über eine Pipeline und rsh an das entfernte Laufwerk senden: &prompt.root; tar cf - . | rsh hostname dd of=tape-device obs=20b Wenn Sie Bedenken bezüglich der Sicherheit beim Backup über das Netz haben, sollten Sie ssh anstatt rsh benutzen. Cpio Backup-Software cpio cpio &man.cpio.1; ist das ursprüngliche Programm von &unix; Systemen zum Dateitransfer mit magnetischen Medien. cpio hat (neben vielen anderen Leistungsmerkmalen) Optionen zum Byte-Swapping, zum Schreiben einer Anzahl verschiedener Archivformate und zum Weiterleiten von Daten an andere Programme über eine Pipeline. Dieses letzte Leistungsmerkmal macht cpio zu einer ausgezeichneten Wahl für Installationsmedien. Leider kann cpio keine Dateibäume durchlaufen, so dass eine Liste der zu bearbeitenden Dateien über stdin angegeben werden muss. cpio unterstützt keine Backups über das Netzwerk. Man kann aber eine Pipeline und rsh verwenden, um Daten an ein entferntes Bandlaufwerk zu senden. &prompt.root; for f in directory_list; do find $f >> backup.list done &prompt.root; cpio -v -o --format=newc < backup.list | ssh user@host "cat > backup_device" Dabei steht directory_list für eine Aufzählung der Verzeichnisse, die Sie sichern wollen. user@host gibt den Benutzer auf dem Zielrechner an, der die Sicherung laufen lässt. Der Ort der Sicherung wird durch backup_device angegeben (z.B. /dev/nsa0). <command>pax</command> Backup-Software pax pax POSIX IEEE &man.pax.1; ist die Antwort von IEEE/&posix; auf tar und cpio. Über die Jahre hinweg sind die verschiedenen Versionen von tar und cpio leicht inkompatibel geworden. Daher hat &posix;, statt eine Standardisierung zwischen diesen auszufechten, ein neues Archivprogramm geschaffen. pax versucht viele der unterschiedlichen cpio- und tar-Formate zu lesen und zu schreiben, außerdem einige neue, eigene Formate. Die Kommandostruktur ähnelt eher cpio als tar. <application>Amanda</application> Backup-Software Amanda Amanda Amanda (Advanced Maryland Network Disk Archiver) ist ein Client/Server-Backupsystem, nicht nur ein einzelnes Programm. Ein Amanda-Server kann auf einem einzigen Bandlaufwerk Datensicherungen von jeder beliebigen Anzahl von Computern speichern, sofern auf diesen jeweils ein Amanda-Client läuft und sie über Netzwerk mit dem Amanda-Server verbunden sind. Ein häufiges Problem bei Standorten mit einer Anzahl großer Festplatten ist, dass das Kopieren der Daten auf Band langsamer vor sich geht als solche Daten anfallen. Amanda löst dieses Problem durch Verwendung einer Holding Disk, einer Festplatte zum gleichzeitigen Zwischenspeichern mehrerer Dateisysteme. Für Datensicherungen über einen längeren Zeitraum erzeugt Amanda Archivsets von allen Dateisystemen, die in Amandas Konfigurationsdatei genannt werden. Ein Archivset ist eine Gruppe von Bändern mit vollen Backups und Reihen von inkrementellen (oder differentiellen) Backups, die jeweils nur die Unterschiede zum vorigen Backup enthalten. Zur Wiederherstellung von beschädigten Dateisystemen benötigt man Das Letzte volle Backup und alle darauf folgenden inkrementellen Backups. Die Konfigurationsdatei ermöglicht die Feineinstellung der Backups und des Netzwerkverkehrs von Amanda. Amanda kann zum Schreiben der Daten auf das Band jedes der oben beschriebenen Backuprogramme verwenden. Amanda ist nicht Teil des Basissystems, Sie müssen Amanda über die Ports-Sammlung oder als Paket installieren. Tue nichts Tue nichts ist kein Computerprogramm, sondern die am häufigsten angewendete Backupstrategie. Diese kostet nichts, man muss keinen Backupplan befolgen, einfach nur nein sagen. Wenn etwas passiert, einfach grinsen und ertragen! Wenn Ihre Zeit und Ihre Daten nicht so wichtig sind, dann ist die Strategie Tue nichts das geeignetste Backupprogramm für Ihren Computer. Aber &unix; ist ein nützliches Werkzeug, Sie müssen damit rechnen, dass Sie innerhalb von sechs Monaten eine Sammlung von Dateien haben, die für Sie wertvoll geworden sind. Tue nichts ist die richtige Backupmethode für /usr/obj und andere Verzeichnisbäume, die vom Computer exakt wiedererzeugt werden können. Ein Beispiel sind die Dateien, die diese Handbuchseiten darstellen – sie wurden aus Quelldateien im Format SGML erzeugt. Es ist nicht nötig, Sicherheitskopien der Dateien in den sekundären Formaten wie etwa HTML zu erstellen. Die Quelldateien in SGML sollten jedoch in die regelmäßigen Backups mit einbezogen werden. Welches Backup-Programm ist am Besten? LISA dump, Punkt und Schluss. Elizabeth D. Zwicky hat alle hier genannten Backup-Programme bis zur Erschöpfung ausgetestet. Ihre eindeutige Wahl zur Sicherung aller Daten mit Berücksichtigung aller Besonderheiten von &unix; Dateisystemen ist dump. Elizabeth erzeugte Dateisysteme mit einer großen Vielfalt ungewöhnlicher Bedingungen (und einiger gar nicht so ungewöhnlicher) und testete jedes Programm durch ein Backup und eine Wiederherstellung dieser Dateisysteme. Unter den Besonderheiten waren Dateien mit Löchern, Dateien mit Löchern und einem Block mit Null-Zeichen, Dateien mit ausgefallenen Buchstaben im Dateinamen, unlesbare und nichtschreibbare Dateien, Gerätedateien, Dateien, deren Länge sich während des Backups ändert, Dateien, die während des Backups erzeugt und gelöscht werden, u.v.m. Sie berichtete über ihre Ergebnisse in LISA V im Oktober 1991, s. Torture-testing Backup and Archive Programs. Die Wiederherstellung in einem Notfall Vor dem Unglück Es sind nur vier Vorkehrungen zu treffen, um auf jedes erdenkliche Unglück vorbereitet zu sein. bsdlabel Als erstes drucken Sie das bsdlabel jeder Ihrer Festplatten (z.B. mittels bsdlabel da0 | lpr), die Partitions- und Dateisystemtabelle jeder Festplatte (mit /etc/fstab) sowie alle Bootmeldungen, jeweils in zweifacher Ausfertigung. fix-it floppies Zweitens, überzeugen Sie sich, dass sowohl die Bootdiskette als auch die Reparaturdiskette (boot.flp bzw. fixit.flp) all Ihre Geräte ansprechen können. Die einfachste Methode dies nachzuprüfen ist, Ihren Rechner mit der Boot-Diskette im Floppylaufwerk neu zu starten und die Bootmeldungen zu durchzusehen. Wenn all Ihre Geräte aufgelistet sind und funktionieren, können Sie weiter zu Schritt drei gehen. Ist das nicht der Fall, müssen Sie sich eine eigene Version der beiden zum Booten benötigten Disketten erstellen. Diese müssen einen Kernel enthalten, der all Ihre Platten mounten kann und Zugriff auf Ihr Bandlaufwerk gestattet. Diese Disketten müssen ferner folgende Programme enthalten: fdisk, bsdlabel, newfs, mount sowie jedes Backup-Programm, das Sie verwenden. Diese Programme müssen statisch gelinkt sein. Falls Sie dump verwenden, muss die Diskette auch restore enthalten. Drittens, machen Sie oft Backups auf Band. Jede Änderung seit Ihrem letzten Backup kann unwiederbringlich verloren gehen. Versehen Sie die Backup-Bänder mit Schreibschutz. Viertens, testen Sie aus, wie die Disketten (entweder boot.flp und fixit.flp oder Ihre beiden eigenen Disketten aus Schritt zwei) und die Bänder mit den Backups zu behandeln sind. Machen Sie sich Notizen zu diesem Test. Bewahren Sie diese Notizen zusammen mit den Bootdisketten, den Ausdrucken und den Bändern mit den Backups auf. Wenn der Ernstfall eintritt, werden Sie vielleicht so genervt sein, dass Sie ohne Ihre Notizen vielleicht das Backup auf Ihren Bändern zerstören. (Wie das geht? Man braucht nur unglücklicherweise den Befehl tar cvf /dev/sa0 einzugeben um ein Band zu überschreiben). Als zusätzliche Sicherheitsvorkehrung, kann man jeweils die Disketten und Bänder zweifach erstellen. Eine der Kopien sollte an einem entfernten Standort aufbewahrt werden. Ein entfernter Standort ist NICHT der Keller im gleichen Bürogebäude. Eine Anzahl von Firmen im World Trade Center musste diese Lektion auf die harte Tour lernen. Ein entfernter Standort sollte von Ihrem Computer und Ihren Festplatten physikalisch durch eine erhebliche Entfernung getrennt sein. Ein Beispielskript zum Erstellen eigener Bootdisketten /mnt/sbin/init gzip -c -best /sbin/fsck > /mnt/sbin/fsck gzip -c -best /sbin/mount > /mnt/sbin/mount gzip -c -best /sbin/halt > /mnt/sbin/halt gzip -c -best /sbin/restore > /mnt/sbin/restore gzip -c -best /bin/sh > /mnt/bin/sh gzip -c -best /bin/sync > /mnt/bin/sync cp /root/.profile /mnt/root cp -f /dev/MAKEDEV /mnt/dev chmod 755 /mnt/dev/MAKEDEV chmod 500 /mnt/sbin/init chmod 555 /mnt/sbin/fsck /mnt/sbin/mount /mnt/sbin/halt chmod 555 /mnt/bin/sh /mnt/bin/sync chmod 6555 /mnt/sbin/restore # # Geraetedateien erstellen # cd /mnt/dev ./MAKEDEV std ./MAKEDEV da0 ./MAKEDEV da1 ./MAKEDEV da2 ./MAKEDEV sa0 ./MAKEDEV pty0 cd / # # Minimale Dateisystemtabelle erstellen # cat > /mnt/etc/fstab < /mnt/etc/passwd < /mnt/etc/master.passwd < Nach dem Unglück Die Schlüsselfrage ist, ob Ihre Hardware überlebt hat. Denn da Sie ja regelmäßig Backups angefertigt haben, brauchen Sie sich um die Software keine Sorgen zu machen. Falls die Hardware beschädigt wurde, ersetzen Sie zuerst die defekten Teile bevor Sie den Computer benutzen. Falls die Hardware funktioniert, überprüfen Sie die Disketten. Wenn Sie eigene Bootdisketten verwenden, booten Sie im Single-User-Modus (geben dazu Sie -s am Boot-Prompt boot: ein). Überspringen Sie den folgenden Paragrafen. Wenn Sie die Standarddisketten boot.flp und fixit.flp verwenden, lesen Sie hier weiter. Legen Sie die Bootdiskette boot.flp in das erste Floppylaufwerk ein und starten Sie den Computer. Wie üblich wird dann das originale Installationsmenü von FreeBSD gestartet. Wählen Sie die Option Fixit--Repair mode with CD-ROM or floppy. Legen Sie die Diskette fixit.flp ein, wenn danach gefragt wird. restore und die anderen Programme, die Sie benötigen, befinden sich dann in /mnt2/rescue (/mnt2/stand vor &os; 5.2). Stellen Sie die Dateisysteme nacheinander, getrennt von einander, wieder her. mount Root-Partition bsdlabel newfs Versuchen Sie die Root-Partition Ihrer ersten Festplatte einzuhängen (z.B. mit mount /dev/sd0a /mnt). Wenn das Bsdlabel beschädigt wurde, benutzen Sie bsdlabel um die Platte neu zu partitionieren und zu benennen und zwar so, dass die Festplatte mit dem Label übereinstimmt, das Sie ausgedruckt und aufbewahrt haben. Verwenden Sie newfs um neue Dateisysteme auf den Partitionen anzulegen. Hängen Sie nun die Root-Partition der Festplatte mit Schreibzugriff ein (mit mount -u -o rw /mnt). Benutzen Sie Ihr Backup-Programm um die Daten für das jeweilige Dateisystem aus den Backup-Bändern wieder her zu stellen (z.B. durch restore vrf /dev/sta). Hängen Sie das Dateisystem wieder aus (z.B. durch umount /mnt). Wiederholen Sie diesen Ablauf für jedes betroffene Dateisystem. Sobald Ihr System wieder läuft, machen Sie gleich wieder ein vollständiges Backup auf neue Bänder. Denn die Ursache für den Absturz oder den Datenverlust kann wieder zuschlagen. Eine weitere Stunde, die Sie jetzt noch dranhängen, kann Ihnen später ein weiteres Missgeschick ersparen. * Ich habe mich nicht auf Missgeschicke vorbereitet - was nun? ]]> Marc Fonvieille Verbessert und neu strukturiert von Netzwerk-, speicher- und dateibasierte Dateisysteme Laufwerke virtuelle Neben Laufwerken, die sich physikalisch im Rechner befinden wie Floppylaufwerke, CDs, Festplatten usw., kann FreeBSD auch mit anderen Laufwerken, den virtuellen Laufwerken, umgehen. NFS Coda Laufwerke speicherbasierte Laufwerke RAM-Disks Dazu zählen Netzwerkdateisysteme wie Network Filesystem und Coda, speicher- und dateibasierte Dateisysteme. Abhängig von der verwendeten FreeBSD Version werden speicher- und dateibasierte Dateisysteme mit unterschiedlichen Werkzeugen angelegt. Gerätedateien werden unter &os; automatisch von &man.devfs.5; angelegt. Dateibasierte Laufwerke unter FreeBSD Laufwerke dateibasierte Unter FreeBSD werden virtuelle Laufwerke (&man.md.4;) mit &man.mdconfig.8; erzeugt. Dazu muss das Modul &man.md.4; geladen sein oder das entsprechende Gerät in der Kernelkonfiguration aktiviert sein: device md Mit &man.mdconfig.8; können drei verschiedene virtuelle Laufwerke angelegt werden: speicherbasierte Laufwerke, deren Speicher von &man.malloc.9; zur Verfügung gestellt wird, oder dateibasierte Laufwerke, deren Speicher von einer Datei oder dem Swap-Bereich zur Verfügung gestellt wird. Eine mögliche Anwendung ist das Einhängen von Dateien, die Abbilder von CD-ROMs oder Floppies enthalten. Das Abbild eines Dateisystems wird wie folgt eingehangen: Einhängen eines existierenden Abbildes unter FreeBSD &prompt.root; mdconfig -a -t vnode -f diskimage -u 0 &prompt.root; mount /dev/md0 /mnt Ein neues Dateisystem-Abbild erstellen Sie mit &man.mdconfig.8; wie folgt: Erstellen eines dateibasierten Laufwerks mit <command>mdconfig</command> &prompt.root; dd if=/dev/zero of=newimage bs=1k count=5k 5120+0 records in 5120+0 records out &prompt.root; mdconfig -a -t vnode -f newimage -u 0 &prompt.root; bsdlabel -w md0 auto &prompt.root; newfs md0a /dev/md0a: 5.0MB (10224 sectors) block size 16384, fragment size 2048 using 4 cylinder groups of 1.25MB, 80 blks, 192 inodes. super-block backups (for fsck -b #) at: 160, 2720, 5280, 7840 &prompt.root; mount /dev/md0a /mnt &prompt.root; df /mnt Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on /dev/md0a 4710 4 4330 0% /mnt Wenn Sie keine Gerätenummer mit dem Schalter angeben, wird von &man.md.4; automatisch eine ungenutzte Gerätenummer zugewiesen. Das zugewiesene Gerät wird auf der Standardausgabe ausgegeben (zum Beispiel md4). Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Hilfeseite &man.mdconfig.8;. Das Werkzeug &man.mdconfig.8; ist sehr nützlich, doch muss man viele Kommandos absetzen, um ein dateibasiertes Dateisystem zu erstellen. FreeBSD enthält das Werkzeug &man.mdmfs.8;, das die notwendigen Schritte in einem Befehl zusammenfasst. Es konfiguriert mit &man.mdconfig.8; ein &man.md.4;-Laufwerk, erstellt darauf mit &man.newfs.8; ein Dateisystem und hängt es anschließend mit &man.mount.8; ein. Das virtuelle Laufwerk aus dem obigen Beispiel kann somit einfach mit den nachstehenden Befehlen erstellt werden: Mit <command>mdmfs</command> ein dateibasiertes Dateisystem erstellen &prompt.root; dd if=/dev/zero of=newimage bs=1k count=5k 5120+0 records in 5120+0 records out &prompt.root; mdmfs -F newimage -s 5m md0 /mnt &prompt.root; df /mnt Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on /dev/md0 4718 4 4338 0% /mnt Wenn sie die Option ohne Gerätenummer verwenden, wählt &man.md.4; automatisch ein ungenutztes Gerät aus. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Hilfeseite &man.mdmfs.8;. Speicherbasierte Laufwerke unter FreeBSD Laufwerke speicherbasierte Verwenden Sie ein speicherbasiertes Dateisystem, sollten Sie die Option swap backing aktivieren. Setzen Sie diese Option, heißt dies allerdings nicht, dass das speicherbasierte Laufwerk automatisch auf ihre Festplatte ausgelagert wird, vielmehr wird der Speicherplatz danach aus einem Speicherpool angefordert, der bei Bedarf auf die Platte ausgelagert werden kann. Zusätzlich ist es möglich, &man.malloc.9;-gestützte speicherbasierte Laufwerke zu erstellen. Das Anlegen solcher Laufwerke kann allerdings zu einer System-Panic führen, wenn der Kernel danach über zu wenig Speicher verfügt. Erstellen eines speicherbasierten Laufwerks mit <command>mdconfig</command> &prompt.root; mdconfig -a -t swap -s 5m -u 1 &prompt.root; newfs -U md1 /dev/md1: 5.0MB (10240 sectors) block size 16384, fragment size 2048 using 4 cylinder groups of 1.27MB, 81 blks, 192 inodes. with soft updates super-block backups (for fsck -b #) at: 160, 2752, 5344, 7936 &prompt.root; mount /dev/md1 /mnt &prompt.root; df /mnt Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on /dev/md1 4718 4 4338 0% /mnt Erstellen eines speicherbasierten Laufwerks mit <command>mdmfs</command> &prompt.root; mdmfs -s 5m md2 /mnt &prompt.root; df /mnt &prompt.root; df /mnt Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on /dev/md2 4846 2 4458 0% /mnt Virtuelle Laufwerke freigeben Laufwerke Freigabe von virtuellen Laufwerken Wenn ein virtuelles Laufwerk nicht mehr gebraucht wird, sollten Sie dem System die belegten Ressourcen zurückgeben. Hängen Sie dazu zuerst das Dateisystem ab und geben Sie dann die benutzten Ressourcen mit &man.mdconfig.8; frei. Alle von /dev/md4 belegten Ressourcen werden mit dem nachstehenden Kommando freigegeben: &prompt.root; mdconfig -d -u 4 Eingerichtete &man.md.4;-Geräte werden mit dem Befehl mdconfig -l angezeigt. Tom Rhodes Beigetragen von Schnappschüsse von Dateisystemen Schnappschüsse von Dateisystemen Zusammen mit Soft Updates bietet FreeBSD eine neue Funktion: Schnappschüsse von Dateisystemen. Schnappschüsse sind Dateien, die ein Abbild eines Dateisystems enthalten und müssen auf dem jeweiligen Dateisystem erstellt werden. Pro Dateisystem darf es maximal 20 Schnappschüsse, die im Superblock vermerkt werden, geben. Schnappschüsse bleiben erhalten, wenn das Dateisystem abgehangen, neu eingehangen oder das System neu gestartet wird. Wenn Sie einen Schnappschuss nicht mehr benötigen, können Sie ihn mit &man.rm.1; löschen. Es ist egal, in welcher Reihenfolge Schnappschüsse gelöscht werden. Es kann allerdings vorkommen, dass nicht der gesamte Speicherplatz wieder freigegeben wird, da ein anderer Schnappschuss einen Teil der entfernten Blöcke für sich beanspruchen kann. Das unveränderliche -Dateiflag wird nach der Erstellung des Snaphshots von &man.mksnap.ffs.8; gesetzt. Durch die Verwendung von &man.unlink.1; ist es allerdings möglich, einen Schnappschuss zu löschen. Schnappschüsse werden mit &man.mount.8; erstellt. Das folgende Kommando legt einen Schnappschuss von /var in /var/snapshot/snap ab: &prompt.root; mount -u -o snapshot /var/snapshot/snap /var Den Schnappschuss können Sie auch mit &man.mksnap.ffs.8; erstellen: &prompt.root; mksnap_ffs /var /var/snapshot/snap Um einen Schnappschuss auf Ihrem System zu finden, verwenden Sie &man.find.1;: &prompt.root; find /var -flags snapshot Nachdem ein Schnappschuss erstellt wurde, können Sie ihn für verschiedene Zwecke benutzen: Sie können den Schnappschuss für die Datensicherung benutzen und ihn auf eine CD oder ein Band schreiben. Sie können den Schnappschuss mit &man.fsck.8; manuell prüfen. Wenn das Dateisystem zum Zeitpunkt der Erstellung des Schnappschusses in Ordnung war, sollte &man.fsck.8; immer erfolgreich durchlaufen. Der Hintergrund-Prozess &man.fsck.8; hat im Übrigen genau diese Aufgabe. Sie können den Schnappschuss mit &man.dump.8; sichern. Sie erhalten dann eine konsistente Sicherung des Dateisystems zu dem Zeitpunkt, der durch den Zeitstempel des Schnappschusses gegeben ist. Der Schalter von &man.dump.8; erstellt für die Sicherung einen Schnappschuss und entfernt diesen am Ende der Sicherung wieder. Sie können einen Schnappschuss in den Verzeichnisbaum einhängen und sich dann den Zustand des Dateisystems zu dem Zeitpunkt ansehen, an dem der Schnappschuss erstellt wurde. Der folgende Befehl hängt den Schnappschuss /var/snapshot/snap ein: &prompt.root; mdconfig -a -t vnode -f /var/snapshot/snap -u 4 &prompt.root; mount -r /dev/md4 /mnt Sie können sich nun den eingefrorenen Stand des /var Dateisystems unterhalb von /mnt ansehen. Mit Ausnahme der früheren Schnappschüsse, die als leere Dateien auftauchen, wird zu Beginn alles so aussehen, wie zum Zeitpunkt der Erstellung des Schnappschusses. Wenn Sie den Schnappschuss nicht mehr benötigen, können Sie ihn, wie nachfolgend gezeigt, abhängen: &prompt.root; umount /mnt &prompt.root; mdconfig -d -u 4 Weitere Informationen über Soft Updates und Schnappschüsse von Dateisystemen sowie technische Artikel finden Sie auf der Webseite von Marshall Kirk McKusick. Dateisystem-Quotas Accounting Plattenplatz Disk Quotas Quotas sind eine optionale Funktion des Betriebssystems, die es Ihnen erlauben, den Plattenplatz und/oder die Anzahl der Dateien eines Benutzers oder der Mitglieder einer Gruppe, auf Dateisystemebene zu beschränken. Oft wird dies auf Timesharing-Systemen (Mehrbenutzersystemen) genutzt, da es dort erwünscht ist, die Ressourcen, die ein Benutzer oder eine Gruppe von Benutzern belegen können, zu limitieren. Das verhindert, dass ein Benutzer oder eine Gruppe von Benutzern den ganzen verfügbaren Plattenplatz belegt. Konfiguration des Systems, um Quotas zu aktivieren Bevor Quotas benutzt werden können, müssen sie im Kernel konfiguriert werden, wozu die folgende Zeile der Kernelkonfiguration hinzugefügt wird: options QUOTA Im gewöhnlichen GENERIC Kernel sind Quotas nicht aktiviert, so dass Sie einen angepassten Kernel konfigurieren und bauen müssen, um Quotas zu benutzen. Weitere Informationen finden Sie in . Durch Hinzufügen der folgenden Zeile in /etc/rc.conf wird das Quota-System aktiviert: enable_quotas="YES" Disk Quotas überprüfen Um den Start des Quota-Systems zu beeinflussen, steht eine weitere Variable zur Verfügung. Normalerweise wird beim Booten die Integrität der Quotas auf allen Dateisystemen mit &man.quotacheck.8; überprüft. &man.quotacheck.8; stellt sicher, dass die Quota-Datenbank mit den Daten auf einem Dateisystem übereinstimmt. Dies ist allerdings ein sehr zeitraubender Prozess, der die Zeit, die das System zum Booten braucht, signifikant beeinflusst. Eine Variable in /etc/rc.config erlaubt es Ihnen, diesen Schritt zu überspringen: check_quotas="NO" Schließlich müssen Sie noch in /etc/fstab die Plattenquotas auf Dateisystemebene aktivieren. Dort können Sie für alle Dateisysteme Quotas für Benutzer, Gruppen oder für beide aktivieren. Um Quotas pro Benutzer für ein Dateisystem zu aktivieren, geben Sie für dieses Dateisystem die Option im Feld Optionen von /etc/fstab an. Beispiel: /dev/da1s2g /home ufs rw,userquota 1 2 Um Quotas für Gruppen einzurichten, verwenden Sie anstelle von . Um Quotas für Benutzer und Gruppen einzurichten, ändern Sie den Eintrag wie folgt ab: /dev/da1s2g /home ufs rw,userquota,groupquota 1 2 Die Quotas werden jeweils im Rootverzeichnis des Dateisystems unter dem Namen quota.user für Benutzer-Quotas und quota.group für Gruppen-Quotas abgelegt. Obwohl &man.fstab.5; beschreibt, dass diese Dateien an anderer Stelle gespeichert werden können, wird das nicht empfohlen, da es den Anschein hat, dass die verschiedenen Quota-Utilities das nicht richtig unterstützen. Jetzt sollten Sie Ihr System mit dem neuen Kernel booten. /etc/rc wird dann automatisch die richtigen Kommandos aufrufen, die die Quota-Dateien für alle Quotas, die Sie in /etc/fstab definiert haben, anlegen. Deshalb müssen vorher auch keine leeren Quota-Dateien angelegt werden. Normalerweise brauchen Sie die Kommandos &man.quotacheck.8;, &man.quotaon.8; oder &man.quotaoff.8; nicht händisch aufzurufen, obwohl Sie vielleicht die entsprechenden Seiten im Manual lesen sollten, um sich mit ihnen vertraut zu machen. Setzen von Quota-Limits Disk Quotas Limits Nachdem Sie Quotas in Ihrem System aktiviert haben, sollten Sie überprüfen, dass Sie auch tatsächlich aktiviert sind. Führen Sie dazu einfach den folgenden Befehl aus: &prompt.root; quota -v Für jedes Dateisystem, auf dem Quotas aktiviert sind, sollten Sie eine Zeile mit der Plattenauslastung und den aktuellen Quota-Limits sehen. Mit &man.edquota.8; können Sie nun Quota-Limits setzen. Sie haben mehrere Möglichkeiten, die Limits für den Plattenplatz, den ein Benutzer oder eine Gruppe verbrauchen kann, oder die Anzahl der Dateien, die angelegt werden dürfen, festzulegen. Die Limits können auf dem Plattenplatz (Block-Quotas) oder der Anzahl der Dateien (Inode-Quotas) oder einer Kombination von beiden basieren. Jedes dieser Limits wird weiterhin in zwei Kategorien geteilt: Hardlimits und Softlimits. Hardlimit Ein Hardlimit kann nicht überschritten werden. Hat der Benutzer einmal ein Hardlimit erreicht, so kann er auf dem betreffenden Dateisystem keinen weiteren Platz mehr beanspruchen. Hat ein Benutzer beispielsweise ein Hardlimit von 500 Kilobytes auf einem Dateisystem und benutzt davon 490 Kilobyte, so kann er nur noch 10 weitere Kilobytes beanspruchen. Der Versuch, weitere 11 Kilobytes zu beanspruchen, wird fehlschlagen. Softlimit Im Gegensatz dazu können Softlimits für eine befristete Zeit überschritten werden. Diese Frist beträgt in der Grundeinstellung eine Woche. Hat der Benutzer das Softlimit über die Frist hinaus überschritten, so wird das Softlimit in ein Hardlimit umgewandelt und der Benutzer kann keinen weiteren Platz mehr beanspruchen. Wenn er einmal das Softlimit unterschreitet, wird die Frist wieder zurückgesetzt. Das folgende Beispiel zeigt die Benutzung von &man.edquota.8;. Wenn &man.edquota.8; aufgerufen wird, wird der Editor gestartet, der durch EDITOR gegeben ist oder vi falls EDITOR nicht gesetzt ist. In dem Editor können Sie die Limits eingeben. &prompt.root; edquota -u test Quotas for user test: /usr: kbytes in use: 65, limits (soft = 50, hard = 75) inodes in use: 7, limits (soft = 50, hard = 60) /usr/var: kbytes in use: 0, limits (soft = 50, hard = 75) inodes in use: 0, limits (soft = 50, hard = 60) Für jedes Dateisystem, auf dem Quotas aktiv sind, sehen Sie zwei Zeilen, eine für die Block-Quotas und die andere für die Inode-Quotas. Um ein Limit zu modifizieren, ändern Sie einfach den angezeigten Wert. Um beispielsweise das Blocklimit dieses Benutzers von einem Softlimit von 50 und einem Hardlimit von 75 auf ein Softlimit von 500 und ein Hardlimit von 600 zu erhöhen, ändern Sie die Zeile /usr: kbytes in use: 65, limits (soft = 50, hard = 75) zu: /usr: kbytes in use: 65, limits (soft = 500, hard = 600) Die neuen Limits sind wirksam, wenn Sie den Editor verlassen. Manchmal ist es erwünscht, die Limits für einen Bereich von UIDs zu setzen. Dies kann mit der Option von &man.edquota.8; bewerkstelligt werden. Weisen Sie dazu die Limits einem Benutzer zu und rufen danach edquota -p protouser startuid-enduid auf. Besitzt beispielsweise der Benutzer test die gewünschten Limits, können diese mit dem folgenden Kommando für die UIDs 10.000 bis 19.999 dupliziert werden: &prompt.root; edquota -p test 10000-19999 Weitere Informationen erhalten Sie in &man.edquota.8;. Überprüfen von Quota-Limits und Plattennutzung Disk Quotas überprüfen Sie können &man.quota.1; oder &man.repquota.8; benutzen, um Quota-Limits und Plattennutzung zu überprüfen. Um die Limits oder die Plattennutzung individueller Benutzer und Gruppen zu überprüfen, kann &man.quota.1; benutzt werden. Ein Benutzer kann nur die eigenen Quotas und die Quotas der Gruppe, der er angehört untersuchen. Nur der Superuser darf sich alle Limits ansehen. Mit &man.repquota.8; erhalten Sie eine Zusammenfassung von allen Limits und der Plattenausnutzung für alle Dateisysteme, auf denen Quotas aktiv sind. Das folgende Beispiel zeigt die Ausgabe von quota -v für einen Benutzer, der Quota-Limits auf zwei Dateisystemen besitzt: Disk quotas for user test (uid 1002): Filesystem usage quota limit grace files quota limit grace /usr 65* 50 75 5days 7 50 60 /usr/var 0 50 75 0 50 60 Disk Quotas Frist Im Dateisystem /usr liegt der Benutzer momentan 15 Kilobytes über dem Softlimit von 50 Kilobytes und hat noch 5 Tage seiner Frist übrig. Der Stern * zeigt an, dass der Benutzer sein Limit überschritten hat. In der Ausgabe von &man.quota.1; werden Dateisysteme, auf denen ein Benutzer keinen Platz verbraucht, nicht angezeigt, auch wenn diesem Quotas zugewiesen wurden. Mit werden diese Dateisysteme, wie /usr/var im obigen Beispiel, angezeigt. Quotas über NFS NFS Quotas werden von dem Quota-Subsystem auf dem NFS Server erzwungen. Der &man.rpc.rquotad.8; Dæmon stellt &man.quota.1; die Quota Informationen auf dem NFS Client zur Verfügung, so dass Benutzer auf diesen Systemen ihre Quotas abfragen können. Aktivieren Sie rpc.rquotad in /etc/inetd.conf wie folgt: rquotad/1 dgram rpc/udp wait root /usr/libexec/rpc.rquotad rpc.rquotad Anschließend starten Sie inetd neu: &prompt.root; kill -HUP `cat /var/run/inetd.pid` Lucky Green Beigetragen von
shamrock@cypherpunks.to
Partitionen verschlüsseln Partitionen verschlüsseln FreeBSD bietet ausgezeichnete Möglichkeiten, Daten vor unberechtigten Zugriffen zu schützen. Wenn das Betriebssystem läuft, schützen Zugriffsrechte und vorgeschriebene Zugriffskontrollen (MAC) (siehe ) die Daten. Die Zugriffskontrollen des Betriebssystems schützen allerdings nicht vor einem Angreifer, der Zugriff auf den Rechner hat. Der Angreifer kann eine Festplatte einfach in ein anderes System einbauen und dort die Daten analysieren. Die für &os; verfügbaren kryptografischen Subsysteme GEOM Based Disk Encryption (gbde) und geli sind in der Lage, Daten auf Dateisystemen auch vor hoch motivierten Angreifern zu schützen, die über erhebliche Mittel verfügen. Dieser Schutz ist unabhängig von der Art und Weise, durch die ein Angreifer Zugang zu einer Festplatte oder zu einem Rechner erlangt hat. Im Gegensatz zu schwerfälligen Systemen, die einzelne Dateien verschlüsseln, verschlüsseln gbde und geli transparent ganze Dateisysteme. Auf der Festplatte werden dabei keine Daten im Klartext gespeichert. Plattenverschlüsselung mit <application>gbde</application> Wechseln sie zu <username>root</username> Sie benötigen Superuser-Rechte, um gbde einzurichten. &prompt.user; su - Password: Aktivieren Sie &man.gbde.4; in der Kernelkonfigurationsdatei Fügen Sie folgende Zeile in Ihre Kernelkonfigurationsdatei ein: options GEOM_BDE Übersetzen und installieren Sie den FreeBSD-Kernel wie in beschrieben. Starten sie das System neu, um den neuen Kernel zu benutzen. Alternativ zur Neukompilierung des Kernels können Sie auch kldload verwenden, um das Kernelmodul &man.gbde.4; zu laden: &prompt.root; kldload geom_bde Leider ist es derzeit noch nicht möglich, dieses Kernelmodul über einen Eintrag in /boot/loader.conf beim Systemstart automatisch zu laden. Einrichten eines verschlüsselten Dateisystems Das folgende Beispiel beschreibt, wie ein Dateisystem auf einer neuen Festplatte verschlüsselt wird. Das Dateisystem wird in /private eingehangen. Mit gbde könnten auch /home und /var/mail verschlüsselt werden. Die dazu nötigen Schritte können allerdings in dieser Einführung nicht behandelt werden. Installieren der Festplatte Installieren Sie die Festplatte wie in beschrieben. Im Beispiel verwenden wir die Partition /dev/ad4s1c. Die Gerätedateien /dev/ad0s1* sind Standard-Partitionen des FreeBSD-Systems. &prompt.root; ls /dev/ad* /dev/ad0 /dev/ad0s1b /dev/ad0s1e /dev/ad4s1 /dev/ad0s1 /dev/ad0s1c /dev/ad0s1f /dev/ad4s1c /dev/ad0s1a /dev/ad0s1d /dev/ad4 Verzeichnis für gbde-Lock-Dateien anlegen &prompt.root; mkdir /etc/gbde Die Lock-Dateien sind für den Zugriff von gbde auf verschlüsselte Partitionen notwendig. Ohne die Lock-Dateien können die Daten nur mit erheblichem manuellen Aufwand wieder entschlüsselt werden (dies wird auch von der Software nicht unterstützt). Jede verschlüsselte Partition benötigt eine gesonderte Lock-Datei. Vorbereiten der gbde-Partition Eine von gbde benutzte Partition muss einmalig vorbereitet werden: &prompt.root; gbde init /dev/ad4s1c -i -L /etc/gbde/ad4s1c &man.gbde.8; öffnet eine Vorlage in Ihrem Editor, in der Sie verschiedene Optionen einstellen können. Setzen Sie sector_size auf 2048, wenn Sie UFS1 oder UFS2 benutzen. $FreeBSD: src/sbin/gbde/template.txt,v 1.1 2002/10/20 11:16:13 phk Exp $ # # Sector size is the smallest unit of data which can be read or written. # Making it too small decreases performance and decreases available space. # Making it too large may prevent filesystems from working. 512 is the # minimum and always safe. For UFS, use the fragment size # sector_size = 2048 [...] &man.gbde.8; fragt dann zweimal eine Passphrase zum Schutz der Daten ab. Die Passphrase muss beides Mal gleich eingegeben werden. Die Sicherheit der Daten hängt alleine von der Qualität der gewählten Passphrase ab. Die Auswahl einer sicheren und leicht zu merkenden Passphrase wird auf der Webseite Diceware Passphrase beschrieben. Mit gbde init wurde im Beispiel auch die Lock-Datei /etc/gbde/ad4s1c angelegt. Sichern Sie die Lock-Dateien von gbde immer zusammen mit den verschlüsselten Dateisystemen. Ein entschlossener Angreifer kann die Daten vielleicht auch ohne die Lock-Datei entschlüsseln. Ohne die Lock-Datei können Sie allerdings nicht auf die verschlüsselten Daten zugreifen. Dies ist nur noch mit erheblichem manuellen Aufwand möglich, der weder von &man.gbde.8; noch seinem Entwickler unterstützt wird. Einbinden der verschlüsselten Partition in den Kernel &prompt.root; gbde attach /dev/ad4s1c -l /etc/gbde/ad4s1c Das Kommando fragt die Passphrase ab, die Sie beim Vorbereiten der Partition eingegeben haben. Das neue Gerät erscheint danach als /dev/device_name.bde im Verzeichnis /dev: &prompt.root; ls /dev/ad* /dev/ad0 /dev/ad0s1b /dev/ad0s1e /dev/ad4s1 /dev/ad0s1 /dev/ad0s1c /dev/ad0s1f /dev/ad4s1c /dev/ad0s1a /dev/ad0s1d /dev/ad4 /dev/ad4s1c.bde Dateisystem auf dem verschlüsselten Gerät anlegen Wenn der Kernel die verschlüsselte Partition kennt, können Sie ein Dateisystem auf ihr anlegen. Benutzen Sie dazu den Befehl &man.newfs.8;. Da ein Dateisystem vom Typ UFS2 sehr viel schneller als eins vom Typ UFS1 angelegt wird, empfehlen wir Ihnen, die Option zu benutzen. &prompt.root; newfs -U -O2 /dev/ad4s1c.bde &man.newfs.8; muss auf einer dem Kernel bekannten gbde-Partition (einem Gerät mit dem Namen *.bde laufen. Einhängen der verschlüsselten Partition Legen Sie einen Mountpunkt für das verschlüsselte Dateisystem an: &prompt.root; mkdir /private Hängen Sie das verschlüsselte Dateisystem ein: &prompt.root; mount /dev/ad4s1c.bde /private Überprüfen des verschlüsselten Dateisystem Das verschlüsselte Dateisystem sollte jetzt von &man.df.1; erkannt werden und benutzt werden können. &prompt.user; df -H Filesystem Size Used Avail Capacity Mounted on /dev/ad0s1a 1037M 72M 883M 8% / /devfs 1.0K 1.0K 0B 100% /dev /dev/ad0s1f 8.1G 55K 7.5G 0% /home /dev/ad0s1e 1037M 1.1M 953M 0% /tmp /dev/ad0s1d 6.1G 1.9G 3.7G 35% /usr /dev/ad4s1c.bde 150G 4.1K 138G 0% /private Einhängen eines existierenden verschlüsselten Dateisystems Nach jedem Neustart müssen verschlüsselte Dateisysteme dem Kernel wieder bekannt gemacht werden, auf Fehler überprüft werden und eingehangen werden. Die dazu nötigen Befehle müssen als root durchgeführt werden. gbde-Partition im Kernel bekannt geben &prompt.root; gbde attach /dev/ad4s1c -l /etc/gbde/ad4s1c Das Kommando fragt nach der Passphrase, die Sie beim Vorbereiten der verschlüsselten gbde-Partition festgelegt haben. Prüfen des Dateisystems Das verschlüsselte Dateisystem kann noch nicht automatisch über /etc/fstab eingehangen werden. Daher muss es vor dem Einhängen mit &man.fsck.8; geprüft werden: &prompt.root; fsck -p -t ffs /dev/ad4s1c.bde Einhängen des verschlüsselten Dateisystems &prompt.root; mount /dev/ad4s1c.bde /private Das verschlüsselte Dateisystem steht danach zur Verfügung. Verschlüsselte Dateisysteme automatisch einhängen Mit einem Skript können verschlüsselte Dateisysteme automatisch bekannt gegeben, geprüft und eingehangen werden. Wir raten Ihnen allerdings aus Sicherheitsgründen davon ab. Starten Sie das Skript manuell an der Konsole oder in einer &man.ssh.1;-Sitzung. Zu diesem Zweck existiert ein rc.d-Skript, an das über Einträge in der Datei &man.rc.conf.5; Argumente übergeben werden können. Dazu ein Beispiel: gbde_autoattach_all="YES" gbde_devices="ad4s1c" Durch diese Argumente muss beim Systemstart die gbde-Passphrase eingegeben werden. Erst nach Eingabe der korrekten Passphrase wird die gbde-verschlüsselte Partition automatisch in den Verzeichnisbaum eingehängt. Dieses Vorgehen ist insbesondere dann nützlich, wenn Sie gbde auf einem Notebook einsetzen wollen. Kryptografische Methoden von gbde &man.gbde.8; benutzt den 128-Bit AES im CBC-Modus, um die Daten eines Sektors zu verschlüsseln. Jeder Sektor einer Festplatte wird mit einem unterschiedlichen AES-Schlüssel verschlüsselt. Mehr Informationen, unter anderem wie die Schlüssel für einen Sektor aus der gegebenen Passphrase ermittelt werden, erhalten Sie in &man.gbde.4;. Kompatibilität &man.sysinstall.8; kann nicht mit verschlüsselten gbde-Geräten umgehen. Vor dem Start von &man.sysinstall.8; sind alle *.bde-Geräte zu deaktivieren, da &man.sysinstall.8; sonst bei der Gerätesuche abstürzt. Das im Beispiel verwendete Gerät wird mit dem folgenden Befehl deaktiviert: &prompt.root; gbde detach /dev/ad4s1c Sie können gbde nicht zusammen mit vinum benutzen, da &man.vinum.4; das &man.geom.4;-Subsystem nicht benutzt. Daniel Gerzo Beigetragen von Plattenverschlüsselung mit <command>geli</command> Mit &os; 6.0 wurde eine neue kryptografische GEOM-Klasse eingeführt - geli. Diese wird derzeit von &a.pjd; weiterentwickelt. geli unterscheidet sich von gbde durch unterschiedliche Fähigkeiten und einen unterschiedlichen Ansatz für die Verschlüsselung von Festplatten. Die wichtigsten Merkmale von &man.geli.8; sind: Der Einsatz des &man.crypto.9;-Frameworks – verfügt das System über kryptografische Hardware, wird diese von geli automatisch verwendet. Die Unterstützung verschiedener kryptografischer Algorithmen (derzeit AES, Blowfish, sowie 3DES). Die Möglichkeit, die root-Partition zu verschlüsseln. Um auf die verschlüsselte root-Partition zugreifen zu können, muss beim Systemstart die Passphrase eingegeben werden. geli erlaubt den Einsatz von zwei voneinander unabhängigen Schlüsseln (etwa einem privaten Schlüssel und einem Unternehmens-Schlüssel). geli ist durch einfache Sektor-zu-Sektor-Verschlüsselung sehr schnell. Die Möglichkeit, Master-Keys zu sichern und wiederherzustellen. Wenn ein Benutzer seinen Schlüssel zerstört, kann er über seinen zuvor gesicherten Schlüssel wieder auf seine Daten zugreifen. geli erlaubt es, Platten mit einem zufälligen Einmal-Schlüssel einzusetzen, was insbesondere für Swap-Partitionen und temporäre Dateisysteme interessant ist. Weitere Informationen zu den Fähigkeiten von geli finden Sie in &man.geli.8;. Die folgenden Schritte beschreiben, wie Sie geli im &os;-Kernel aktivieren und einen neuen geli-Verschlüsselungs-Provider anlegen können. Abschließend wird gezeigt, wie Sie eine verschlüsselte Swap-Partition einrichten, die die von geli angebotenen Fähigkeiten nützt. Voraussetzung für die Nutzung von geli ist der Einsatz von &os; 6.0-RELEASE oder neuer. Da Sie Ihren Kernel anpassen müssen, benötigen Sie außerdem root-Privilegien. Aufnahme der <command>geli</command>-Unterstützung in Ihre Kernelkonfigurationsdatei Fügen Sie die folgenden Zeilen in Ihre Kernelkonfigurationsdatei ein: options GEOM_ELI device crypto Bauen und installieren Sie Ihren neuen Kernel wie in beschrieben. Alternativ können Sie aber auch das geli-Kernelmodul beim Systemstart laden. Dazu fügen Sie die folgende Zeile in /boot/loader.conf ein: geom_eli_load="YES" Ab sofort wird &man.geli.8; vom Kernel unterstützt. Erzeugen des Master-Keys Das folgende Beispiel beschreibt, wie Sie eine Schlüsseldatei erzeugen, die als Teil des Master-Keys für den Verschlüsselungs-Provider verwendet wird, der unter /private in den Verzeichnisbaum eingehängt (gemountet) wird. Diese Schlüsseldatei liefert zufällige Daten, die für die Verschlüsselung des Master-Keys benötigt werden. Zusätzlich wird der Master-Key durch eine Passphrase geschützt. Die Sektorgröße des Providers beträgt 4 KB. Außerdem wird beschrieben, wie Sie einen geli-Provider aktivieren, ein vom ihm verwaltetes Dateisystem erzeugen, es mounten, mit ihm arbeiten und wie Sie es schließlich wieder unmounten und den Provider deaktivieren. Um eine bessere Leistung zu erzielen, sollten Sie eine größere Sektorgröße (beispielsweise 4 KB) verwenden. Der Master-Key wird durch eine Passphrase sowie die Daten der Schlüsseldatei (die von /dev/random stammen) geschützt. Die Sektorgröße von /dev/da2.eli (das als Provider bezeichnet wird) beträgt 4 KB. &prompt.root; dd if=/dev/random of=/root/da2.key bs=64 count=1 &prompt.root; geli init -s 4096 -K /root/da2.key /dev/da2 Enter new passphrase: Reenter new passphrase: Es ist nicht zwingend nötig, sowohl eine Passphrase als auch eine Schlüsseldatei zu verwenden. Die einzelnen Methoden können auch unabhängig voneinander eingesetzt werden. Wird für die Schlüsseldatei der Wert - angegeben, wird dafür die Standardeingabe verwendet. Das folgende Beispiel zeigt, dass Sie auch mehr als eine Schlüsseldatei verwenden können. &prompt.root; cat keyfile1 keyfile2 keyfile3 | geli init -K - /dev/da2 Aktivieren des Providers mit dem erzeugten Schlüssel &prompt.root; geli attach -k /root/da2.key /dev/da2 Enter passphrase: Dadurch wird die (Normaltext-)Gerätedatei /dev/da2.eli angelegt. &prompt.root; ls /dev/da2* /dev/da2 /dev/da2.eli Das neue Dateisystem erzeugen &prompt.root; dd if=/dev/random of=/dev/da2.eli bs=1m &prompt.root; newfs /dev/da2.eli &prompt.root; mount /dev/da2.eli /private Das verschlüsselte Dateisystem wird nun von &man.df.1; angezeigt und kann ab sofort eingesetzt werden. &prompt.root; df -H Filesystem Size Used Avail Capacity Mounted on /dev/ad0s1a 248M 89M 139M 38% / /devfs 1.0K 1.0K 0B 100% /dev /dev/ad0s1f 7.7G 2.3G 4.9G 32% /usr /dev/ad0s1d 989M 1.5M 909M 0% /tmp /dev/ad0s1e 3.9G 1.3G 2.3G 35% /var /dev/da2.eli 150G 4.1K 138G 0% /private Das Dateisystem unmounten und den Provider deaktivieren Wenn Sie nicht mehr mit dem verschlüsselten Dateisystem arbeiten und die unter /private eingehängte Partition daher nicht mehr benötigen, sollten Sie diese unmounten und den geli-Verschlüsselungs-Provider wieder deaktivieren. &prompt.root; umount /private &prompt.root; geli detach da2.eli Weitere Informationen zum Einsatz von geli finden Sie in &man.geli.8;. Der Einsatz des <filename>geli</filename>- <filename>rc.d</filename>-Skripts geli verfügt über ein rc.d-Skript, das den Einsatz von geli deutlich vereinfacht. Es folgt nun ein Beispiel, in dem geli über die Datei &man.rc.conf.5; konfiguriert wird: geli_devices="da2" geli_da2_flags="-p -k /root/da2.key" Durch diese Einträge wird /dev/da2 als geli-Provider festgelegt. Der Master-Key befindet sich in /root/da2.key. Beim Aktivieren des geli-Providers wird keine Passphrase abgefragt (beachten Sie, dass dies nur dann möglich ist, wenn Sie geli mit dem Parameter -P initialisieren). Wird das System heruntergefahren, wird der geli-Provider zuvor deaktiviert. Weitere Informationen zur Konfiguration der rc.d-Skripten finden Sie im Abschnitt rc.d des Handbuchs.
Christian Brüffer Geschrieben von Den Auslagerungsspeicher verschlüsseln Auslagerungsspeicher verschlüsseln Die Verschlüsselung des Auslagerungsspeichers ist unter &os; einfach einzurichten und seit &os; 5.3-RELEASE verfügbar. Je nach dem, welche &os;-Version Sie einsetzen, können Konfiguration und mögliche Optionen allerdings unterschiedlich sein. Seit &os; 6.0-RELEASE können Sie entweder das &man.gbde.8;- oder das &man.geli.8;-Verschlüsselungs-Subsystem einsetzen. Verwenden Sie eine ältere &os;-Version, sind Sie hingegen auf &man.gbde.8; beschränkt. Beide Subsysteme werden über das rc.d-Skript encswap gestartet. Der letzte Abschnitt, Partitionen verschlüsseln, enthält eine kurze Beschreibung der verschiedenen Verschlüsselungs-Subsysteme. Warum sollte der Auslagerungsspeicher verschlüsselt werden? Wie die Verschlüsselung von Plattenpartitionen dient auch die Verschlüsselung des Auslagerungsspeichers dem Schutz sensitiver Informationen. Stellen Sie sich etwa eine Anwendung vor, die ein Passwort erfordert. Solange dieses Passwort im Hauptspeicher verbleibt, ist alles in Ordnung. Beginnt Ihr Betriebssystem allerdings, Daten auf die Festplatte auszulagern, um im Hauptspeicher Platz für andere Anwendungen zu schaffen, kann es passieren, dass Ihr Passwort im Klartext in den Auslagerungsspeicher geschrieben wird, was es einem potentiellen Angreifer leicht macht, Ihr Passwort herauszufinden. Die Verschlüsselung Ihres Auslagerungsspeichers kann dieses Problem lösen. Vorbereitungen Für die weiteren Ausführungen dieses Abschnitts stellt ad0s1b die Swap-Partition dar. Noch ist Ihr Auslagerungsspeicher nicht verschlüsselt. Es könnte allerdings sein, dass bereits Passwörter oder andere sensitive Daten als Klartext im Auslagerungsspeicher vorhanden sind. Daher sollten Sie den Auslagerungsspeicher komplett mit zufällig generierten Zeichen überschreiben, bevor Sie ihn verschlüsseln: &prompt.root; dd if=/dev/random of=/dev/ad0s1b bs=1m Den Auslagerungsspeicher mit &man.gbde.8; verschlüsseln Verwenden Sie &os; 6.0-RELEASE oder neuer, sollten Sie in /etc/fstab das Suffix .bde an den Gerätenamen der Swap-Partition anhängen: # Device Mountpoint FStype Options Dump Pass# /dev/ad0s1b.bde none swap sw 0 0 Für &os;-Versionen vor 6.0-RELEASE benötigen Sie zusätzlich folgende Zeile in /etc/rc.conf: gbde_swap_enable="YES" Den Auslagerungsspeicher mit &man.geli.8; verschlüsseln Alternativ können Sie Ihren Auslagerungsspeicher auch mit &man.geli.8; verschlüsseln. Die Vorgehensweise ist dabei ähnlich. Allerdings hängen Sie bei der Verwendung von &man.geli.8; in /etc/fstab das Suffix .eli an den Gerätenamen der Swap-Partition an: # Device Mountpoint FStype Options Dump Pass# /dev/ad0s1b.eli none swap sw 0 0 In der Voreinstellung verschlüsselt &man.geli.8; den Auslagerungsspeicher mit dem AES-Algorithmus und einer Schlüssellänge von 256 Bit. Es ist möglich, diese Optionen durch das Setzen der geli_swap_flags-Option in /etc/rc.conf anzupassen. Die folgende Zeile weist das rc.d-Skript encswap an, &man.geli.8;-Swap-Partitionen mit dem Blowfish-Algorithmus und einer Schlüssellänge von 128 Bit zu verschlüsseln. Zusätzlich wird die Sektorgröße auf 4 Kilobyte gesetzt und die Option detach on last close aktiviert: geli_swap_flags="-a blowfish -l 128 -s 4096 -d" Eine Auflistung möglicher Optionen für den Befehl onetime finden Sie in der Manualpage zu &man.geli.8;. Die korrekte Funktion testen Nachdem Sie Ihr System neu gestartet haben, können Sie die korrekte Funktion Ihres verschlüsselten Auslagerungsspeichers prüfen, indem Sie sich die Ausgabe von swapinfo ansehen. Wenn Sie &man.gbde.8; einsetzen, erhalten Sie eine Meldung ähnlich der folgenden: &prompt.user; swapinfo Device 1K-blocks Used Avail Capacity /dev/ad0s1b.bde 542720 0 542720 0% Wenn Sie &man.geli.8; einsetzen, erhalten Sie hingegen ein Ausgabe ähnlich der folgenden: &prompt.user; swapinfo Device 1K-blocks Used Avail Capacity /dev/ad0s1b.eli 542720 0 542720 0%
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/kernelconfig/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/kernelconfig/chapter.sgml index d2db42f5e5..717e9dfdb5 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/kernelconfig/chapter.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/kernelconfig/chapter.sgml @@ -1,1519 +1,1475 @@ Jim Mock Erweitert und neu strukturiert von - Jake Hamby Ursprünglich veröffentlicht von - Robert Altschaffel Übersetzt von - Konfiguration des &os;-Kernels Übersicht Kernel Erstellen eines angepassten Kernels Der Kernel ist das Herz des &os; Betriebssystems. Er ist verantwortlich für die Speicherverwaltung, das Durchsetzen von Sicherheitsdirektiven, Netzwerkfähigkeit, Festplattenzugriffen und vieles mehr. Obwohl &os; es immer mehr ermöglicht, dynamisch konfiguriert zu werden, ist es ab und an notwendig, den Kernel neu zu konfigurieren und zu kompilieren. Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie Folgendes wissen: Wieso Sie Ihren Kernel neu konfigurieren sollten. Wie Sie eine Kernelkonfigurationsdatei erstellen oder verändern. Wie Sie mit der Konfigurationsdatei einen neuen Kernel kompilieren. Wie Sie den neuen Kernel installieren. Was zu tun ist, falls etwas schiefgeht. Alle Kommandos, aus den Beispielen dieses Kapitels, müssen mit root-Rechten ausgeführt werden. Wieso einen eigenen Kernel bauen? Traditionell besaß &os; einen monolithischen Kernel. Das bedeutet, dass der Kernel ein einziges großes Programm war, das eine bestimmte Auswahl an Hardware unterstützte. Also musste man immer, wenn man das Kernelverhalten verändern wollte, zum Beispiel wenn man neue Hardware hinzufügen wollte, einen neuen Kernel kompilieren, installieren und das System neu starten. Heutzutage vertritt &os; immer mehr die Idee eines modularen Kernels, bei dem bestimmte Funktionen, je nach Bedarf, als Module geladen werden können. Ein bekanntes Beispiel dafür sind die Module für die PCMCIA-Karten in Laptops, die zum Starten nicht zwingend benötigt und erst bei Bedarf geladen werden. Trotzdem ist es noch immer nötig, einige statische Kernelkonfigurationen durchzuführen. In einigen Fällen ist die Funktion zu systemnah, um durch ein Modul zu realisiert werden. In anderen Fällen hat eventuell noch niemand ein ladbares Kernelmodul für diese Funktion geschrieben. Das Erstellen eines angepaßten Kernels ist eines der wichtigsten Rituale, das nahezu jeder BSD-Benutzer erdulden muss. Obwohl dieser Prozess recht viel Zeit in Anspruch nimmt, bringt er doch viele Vorteile für Ihr &os; System. Der GENERIC-Kernel muss eine Vielzahl unterschiedlicher Hardware unterstützen, im Gegensatz dazu unterstützt ein angepasster Kernel nur Ihre Hardware. Dies hat einige Vorteile: Schnellerer Bootvorgang. Da der Kernel nur nach der Hardware des Systems sucht, kann sich die Zeit für einen Systemstart erheblich verkürzen. Geringerer Speicherbedarf. Ein eigener Kernel benötigt in der Regel weniger Speicher als ein GENERIC-Kernel, was vorteilhaft ist, da der Kernel immer im RAM verweilt. Insbesondere profitieren Systeme mit wenig RAM davon. Zusätzliche Hardwareunterstützung. Ein angepasster Kernel kann Unterstützung für Geräte wie Soundkarten bieten, die im GENERIC-Kernel nicht enthalten sind. Erstellen und Installation eines angepassten Kernels Kernel Erstellen und Installation Zuerst erläutern wir die Verzeichnisstruktur, in der der Kernel gebaut wird. Die im Folgenden genannten Verzeichnisse sind relativ zum Verzeichnis /usr/src/sys angegeben, das Sie auch über den Pfad /sys erreichen können. Es existieren mehrere Unterverzeichnisse, die bestimmte Teile des Kernels darstellen, aber die für uns wichtigsten sind arch/conf, in dem Sie die Konfigurationsdatei für den angepassten Kernel erstellen werden, und compile, in dem der Kernel gebaut wird. arch kann entweder i386, alpha, amd64, ia64, powerpc, sparc64 oder pc98 (eine in Japan beliebte Architektur) sein. Alles in diesen Verzeichnissen ist nur für die jeweilige Architektur relevant. Der Rest des Codes ist maschinenunabhängig und für alle Plattformen, auf die &os; portiert werden kann, gleich. Beachten Sie die Verzeichnisstruktur, die jedem unterstützten Gerät, jedem Dateisystem und jeder Option ein eigenes Verzeichnis zuordnet. Die Beispiele in diesem Kapitel verwenden ein i386-System. Wenn Sie ein anderes System benutzen, passen Sie bitte die Pfade entsprechend der Architektur des Systems an. Falls Sie kein /usr/src/sys Verzeichnis vorfinden, so sind die Kernelquellen nicht installiert. Der einfachste Weg, dies nachzuholen, ist sysinstall als root auszuführen. Dort wählen Sie Configure, dann Distributions, dann - src und schließlich + src, danach + base und sys. Wenn Sie eine Aversion gegen sysinstall haben und eine offizielle &os; CD-ROM besitzen, können Sie die Kernelquellen auch von der Kommandozeile installieren: &prompt.root; mount /cdrom &prompt.root; mkdir -p /usr/src/sys &prompt.root; ln -s /usr/src/sys /sys -&prompt.root; cat /cdrom/src/ssys.[a-d]* | tar -xzvf - +&prompt.root; cat /cdrom/src/ssys.[a-d]* | tar -xzvf - +&prompt.root; cat /cdrom/src/sbase.[a-d]* | tar -xzvf - Als nächstes wechseln sie in das Verzeichnis arch/conf und kopieren die Konfigurationsdatei GENERIC in eine Datei, die den Namen Ihres Kernels trägt. Zum Beispiel: &prompt.root; cd /usr/src/sys/i386/conf &prompt.root; cp GENERIC MYKERNEL Traditionell ist der Name des Kernels immer in Großbuchstaben. Wenn Sie mehrere &os; mit unterschiedlicher Hardware warten, ist es nützlich, wenn Sie Konfigurationsdatei nach dem Hostnamen der Maschinen benennen. Im Beispiel verwenden wir den Namen MYKERNEL. Es ist nicht zu empfehlen die Konfigurationsdatei direkt unterhalb von /usr/src abzuspeichern. Wenn Sie Probleme haben, könnten Sie der Versuchung erliegen, /usr/src einfach zu löschen und wieder von vorne anzufangen. Wenn Sie so vorgehen, werden Sie kurz darauf merken, dass Sie soeben Ihre Kernelkonfigurationsdatei gelöscht haben. Editieren Sie immer eine Kopie von GENERIC. Änderungen an GENERIC können verloren gehen, wenn der Quellbaum aktualisiert wird. Sie sollten die Konfigurationsdatei an anderer Stelle aufheben und im Verzeichnis i386 einen Link auf die Datei erstellen. Beispiel: &prompt.root; cd /usr/src/sys/i386/conf &prompt.root; mkdir /root/kernels &prompt.root; cp GENERIC /root/kernels/MYKERNEL &prompt.root; ln -s /root/kernels/MYKERNEL Jetzt editieren Sie MYKERNEL mit einem Texteditor Ihres Vertrauens. Wenn Sie gerade neu anfangen, ist Ihnen vielleicht nur der vi Editor bekannt, der allerdings zu komplex ist, um hier erklärt zu werden. Er wird aber in vielen Büchern aus der Bibliographie gut erklärt. &os; bietet aber auch einen leichter zu benutzenden Editor, den ee an, den Sie, wenn Sie Anfänger sind, benutzen sollten. Sie können die Kommentare am Anfang der Konfigurationsdatei ändern, um die Änderungen gegenüber GENERIC zu dokumentieren. SunOS Falls Sie schon einmal einen Kernel unter &sunos; oder einem anderen BSD kompiliert haben, werden Sie diese Konfigurationsdatei bereits kennen. Wenn Sie mit einem anderen Betriebssystem wie DOS vertraut sind, könnte die GENERIC Konfigurationsdatei Sie verschrecken. In diesen Fall sollten Sie den Beschreibungen im Abschnitt über die Konfigurationsdatei langsam und vorsichtig folgen. Wenn Sie die &os; Quellen synchronisieren, sollten Sie immer, bevor Sie etwas verändern, /usr/src/UPDATING durchlesen. Diese Datei enthält alle wichtigen Informationen, die Sie beim Aktualisieren beachten müssen. Da /usr/src/UPDATING immer zu Ihrer Version der &os; Quellen passt, sind die Informationen dort genauer, als in diesem Handbuch. - Nun müssen Sie die Kernelquellen kompilieren. Dazu gibt es - zwei Verfahren. Welches Verfahren Sie nehmen, hängt davon ab, - warum Sie den Kernel neu bauen und welche Version von &os; Sie - verwenden. - - - - Wenn Sie nur die Kernelquellen - installiert haben, benutzen Sie das Verfahren 1. - - - - Wenn Sie einen neuen Kernel bauen wollen, ohne dabei den - Quellcode zu aktualisieren, weil Sie vielleicht nur eine neue - Option wie IPFIREWALL hinzugefügt haben, - können Sie jedes der Verfahren einsetzen. - - - - Wenn Sie als Teil eines make buildworld den - Kernel aktualisieren, benutzen Sie das Verfahren 2. - - - - - cvsup - - - CTM - - - CVS - anonymous - - - Ist der Quellbaum nach dem letzten erfolgreichen Bau - (buildworld, - installworld) unverändert, - das heißt Sie haben weder CVSup, - CTM noch - anoncvs laufen lassen, dann können - Sie die Sequenz config, - make depend, make, - make install benutzen. + Nun müssen Sie die Kernelquellen kompilieren. Den Kernel bauen Wechseln Sie in das Verzeichnis /usr/src: &prompt.root; cd /usr/src Kompilieren Sie den neuen Kernel: &prompt.root; make buildkernel KERNCONF=MYKERNEL Installieren Sie den neuen Kernel: &prompt.root; make installkernel KERNCONF=MYKERNEL Sie benötigen den kompletten Quellcodebaum, um den Kernel zu bauen. In der Voreinstellung werden beim Bau eines angepassten Kernels stets alle Kernelmodule neu gebaut. Wollen Sie Ihren Kernel schneller bauen oder nur bestimmte Module bauen, sollten Sie /etc/make.conf anpassen, bevor Sie Ihren Kernel bauen: MODULES_OVERRIDE = linux acpi sound/sound sound/driver/ds1 ntfs Durch diese Variable werden nur bestimmte Module (statt alle) Weitere Variablen, die beim Bau eines Kernels von Interesse sein könnten, finden Sie in &man.make.conf.5;. /boot/kernel.old Der neue Kernel wird im Verzeichnis /boot/kernel, genauer unter /boot/kernel/kernel abgelegt, während der alte Kernel nach /boot/kernel.old/kernel verschoben wird. Um den neuen Kernel zu benutzen, sollten Sie Ihren Rechner jetzt neu starten. Falls etwas schief geht, sehen Sie bitte in dem Abschnitt zur Fehlersuche am Ende dieses Kapitels nach. Dort sollten Sie auch unbedingt den Abschnitt lesen, der erklärt, was zu tun ist, wenn der neue Kernel nicht startet. Im Verzeichnis /boot werden andere Dateien, die zum Systemstart benötigt werden, wie der Boot-Loader (&man.loader.8;) und dessen Konfiguration, abgelegt. Module von Fremdherstellern oder angepasste Module werden in /boot/kernel abgelegt. Beachten Sie bitte, dass diese Module immer zu dem verwendeten Kernel passen müssen. Module, die nicht zu dem verwendeten Kernel passen, gefährden die Stabilität des Systems. Joel Dahl Für &os; 6.X aktualisiert von Die Kernelkonfigurationsdatei Kernel NOTES NOTES Kernel Konfigurationsdatei Das Format der Konfigurationsdatei ist recht einfach. Jede Zeile enthält ein Schlüsselwort und ein oder mehrere Argumente. Eine Zeile, die von einen # eingeleitet wird, gilt als Kommentar und wird ignoriert. Die folgenden Abschnitte beschreiben jedes Schlüsselwort in der Reihenfolge, in der es in GENERIC auftaucht. Eine ausführliche Liste aller Optionen mit detaillierten Erklärungen finden Sie in der Konfigurationsdatei NOTES, die sich in demselben Verzeichnis wie die Datei sGENERIC befindet. Von der Architektur unabhängige Optionen sind in der Datei /usr/src/sys/conf/NOTES aufgeführt. Um einen Kernel mit allen möglichen Optionen zu bauen beispielsweise für Testzwecke), führen Sie als root die folgenden Befehle aus: &prompt.root; cd /usr/src/sys/i386/conf && make LINT Kernel Konfigurationsdatei Das folgende Beispiel zeigt eine GENERIC Konfigurationsdatei, die, wo notwendig, zusätzliche Kommentare enthält. Sie sollte der Datei /usr/src/sys/i386/conf/GENERIC auf Ihrem System sehr ähnlich sein. Kerneloptionen machine machine i386 Gibt die Architektur der Maschine an und muss entweder alpha, amd64, i386, ia64, pc98, powerpc oder sparc64 sein. Kerneloptionen cpu cpu I486_CPU cpu I586_CPU cpu I686_CPU Die vorigen Zeilen geben den Typ der CPU Ihres Systems an. Sie können mehrere CPU Typen angeben, wenn Sie sich zum Beispiel nicht sicher sind, ob Sie I586_CPU oder I686_CPU benutzen sollen. Für einen angepassten Kernel ist es aber am besten, wenn Sie nur die CPU angeben, die sich in der Maschine befindet. Der CPU-Typ wird in den Boot-Meldungen ausgegeben, die in der Datei /var/run/dmesg.boot gespeichert sind. Kerneloptionen ident ident GENERIC Gibt den Namen Ihres Kernels an. Hier sollten Sie den Namen einsetzen, den Sie Ihrer Konfigurationsdatei gegeben haben. In unserem Beispiel ist das MYKERNEL. Der Wert, den Sie ident zuweisen, wird beim Booten des neuen Kernels ausgegeben. Wenn Sie den Kernel von Ihrem normal verwendeten Kernel unterscheiden wollen, weil Sie zum Beispiel einen Kernel zum Testen bauen, ist es nützlich, hier einen anderen Namen anzugeben. #To statically compile in device wiring instead of /boot/device.hints #hints "GENERIC.hints" # Default places to look for devices. Unter &os; werden Geräte mit &man.device.hints.5; konfiguriert. In der Voreinstellung überprüft &man.loader.8; beim Systemstart die Datei /boot/device.hints. Die Option hints erlaubt es, die Gerätekonfiguration statisch in den Kernel einzubinden, sodass die Datei device.hints in /boot nicht benötigt wird. makeoptions DEBUG=-g # Build kernel with gdb(1) debug symbols Der normale Bauprozess von FreeBSD erstellt nur dann einen Kernel, der Debugging-Informationen enthält, wenn Sie die Option von &man.gcc.1; aktivieren. Erstellen Sie den Kernel mit der herkömmlichen Methode (siehe ), erreichen Sie dasselbe, wenn Sie &man.config.8; mit der Option aufrufen. options SCHED_4BSD # 4BSD scheduler Der herkömmliche (und voreingestellte) Scheduler von &os;. Ändern Sie diesen Wert nicht! options PREEMPTION # Enable kernel thread preemption Erlaubt es Kernelthreads, vor Threads eigentlich höherer Prioritält ausgeführt zu werden. Die Interaktivitält des Systems wird dadurch erhölt. Interrupt-Threads werden dabei bevorzugt ausgeführt. options INET # InterNETworking Netzwerkunterstützung. Auch wenn Sie nicht planen, den Rechner mit einem Netzwerk zu verbinden, sollten Sie diese Option aktiviert lassen. Die meisten Programme sind mindestens auf die Loopback Unterstützung (Verbindungen mit sich selbst) angewiesen. Damit ist diese Option im Endeffekt notwendig. options INET6 # IPv6 communications protocols Aktiviert die Unterstützung für das IPv6 Protokoll. options FFS # Berkeley Fast Filesystem Das Dateisystem für Festplatten. Wenn Sie von einer Festplatte booten wollen, lassen Sie diese Option aktiviert. options SOFTUPDATES # Enable FFS Soft Updates support Mit dieser Option wird die Unterstützung für Soft Updates, die Schreibzugriffe beschleunigen, in den Kernel eingebunden. Auch wenn die Funktion im Kernel ist, muss sie für einzelne Dateisysteme explizit aktiviert werden. Überprüfen Sie mit &man.mount.8;, ob die Dateisysteme Soft Updates benutzen. Wenn die Option soft-updates nicht aktiviert ist, können Sie die Option nachträglich mit &man.tunefs.8; aktivieren. Für neue Dateisysteme können Sie Option beim Anlegen mit &man.newfs.8; aktivieren. options UFS_ACL # Support for access control lists Diese Option aktiviert die Unterstützung für Zugriffskontrolllisten (ACL). Die ACLs hängen von erweiterten Attributen und UFS2 ab, eine genaue Beschreibung finden Sie in . Die Zugriffskontrolllisten sind in der Voreinstellung aktiviert und sollten auch nicht deaktiviert werden, wenn Sie schon einmal auf einem Dateisystem verwendet wurden, da dies die Zugriffsrechte auf Dateien in unvorhersehbarer Art und Weise ändern kann. options UFS_DIRHASH # Improve performance on big directories Diese Option steigert die Geschwindigkeit von Plattenzugriffen auf großen Verzeichnissen. Dadurch verbraucht das System etwas mehr Speicher als vorher. Für stark beschäftigte Server oder Arbeitsplatzrechner sollten Sie diese Option aktiviert lassen. Auf kleineren Systemen, bei denen Speicher eine kostbare Ressource darstellt oder Systemen, auf denen die Geschwindigkeit der Plattenzugriffe nicht wichtig ist, wie Firewalls, können Sie diese Option abstellen. options MD_ROOT # MD is a potential root device Diese Option aktiviert die Unterstüztung für ein Root-Dateisystem auf einem speicherbasierten Laufwerk (RAM-Disk). Kerneloptionen NFS Kerneloptionen NFS_ROOT options NFSCLIENT # Network Filesystem Client options NFSSERVER # Network Filesystem Server options NFS_ROOT # NFS usable as /, requires NFSCLIENT Das Network Filesystem. Wenn Sie keine Partitionen von einem &unix; File-Server über TCP/IP einhängen wollen, können Sie diese Zeile auskommentieren. Kerneloptionen MSDOSFS options MSDOSFS # MSDOS Filesystem Das &ms-dos; Dateisystem. Sie können diese Zeile auskommentieren, wenn Sie nicht vorhaben, eine DOS-Partition beim Booten einzuhängen. Das nötige Modul wird ansonsten automatisch geladen, wenn Sie das erste Mal eine DOS-Partition einhängen. Außerdem können Sie mit den ausgezeichneten emulators/mtools aus der Ports-Sammlung auf DOS-Floppies zugreifen, ohne diese an- und abhängen zu müssen (MSDOSFS wird in diesem Fall nicht benötigt). options CD9660 # ISO 9660 Filesystem Das ISO 9660 Dateisystem für CD-ROMs. Sie können diese Zeile auskommentieren, wenn Sie kein CD-ROM-Laufwerk besitzen oder nur ab und an CDs einhängen. Das Modul wird automatisch geladen, sobald Sie das erste Mal eine CD einhängen. Für Audio-CDs benötigen Sie dieses Dateisystem nicht. options PROCFS # Process filesystem (requires PSEUDOFS) Das Prozessdateisystem. Dies ist ein Pseudo-Dateisystem, das auf /proc eingehangen wird und es Programmen wie &man.ps.1; erlaubt, mehr Informationen über laufende Prozesse auszugeben. PROCFS sollte von &os; nicht mehr benötigt werden, da die meisten Debug- und Überwachungs-Werkzeuge nicht mehr darauf angewiesen sind. Daher wird das Prozessdateisystem auch nicht mehr automatisch in das System eingebunden. options PSEUDOFS # Pseudo-filesystem framework 6.X-Kernel benötigen zusätzlich zur Option PROCFS auch die Option PSEUDOFS. options GEOM_GPT # GUID Partition Tables. Diese Option ermöglicht eine große Anzahl Partitionen auf einem einzelnen Laufwerk. options COMPAT_43 # Compatible with BSD 4.3 [KEEP THIS!] Stellt die Kompatibilität zu 4.3BSD sicher. Belassen Sie diese Option, da sich manche Programme recht sonderbar verhalten werden, wenn Sie diese auskommentieren. options COMPAT_FREEBSD4 # Compatible with FreeBSD4 Mit &os; 5.X stellt diese Option auf &i386;- und Alpha-Systemen sicher, dass Anwendungen, die auf älteren &os; Versionen übersetzt wurden und alte Systemaufrufe verwenden, noch lauffähig sind. Wir empfehlen, diese Option auf allen &i386;- und Alpha-Systemen zu verwenden, auf denen vielleicht noch ältere Anwendungen laufen sollen. Auf Plattformen, die erst ab &os; 5.0 unterstützt werden (wie ia64 und &sparc;), wird diese Option nicht benötigt. options SCSI_DELAY=5000 # Delay (in ms) before probing SCSI Dies weist den Kernel an, 5 Sekunden zu warten, bevor er anfängt nach SCSI-Geräten auf dem System zu suchen. Wenn Sie nur IDE-Geräte besitzen, können Sie die Anweisung ignorieren. Sie können versuchen, den Wert zu senken, um den Startvorgang zu beschleunigen. Wenn &os; dann Schwierigkeiten hat, Ihre SCSI-Geräte zu erkennen, sollten Sie den Wert natürlich wieder erhöhen. options KTRACE # ktrace(1) support Dies schaltet die Kernel-Prozessverfolgung (engl. kernel process tracing) ein, die sehr nützlich bei der Fehlersuche ist. options SYSVSHM # SYSV-style shared memory Diese Option aktiviert die Unterstützung für System V Shared-Memory. Die XSHM-Erweiterung von X benötigt diese Option und viele Graphik-Programme werden die Erweiterung automatisch benutzen und schneller laufen. Wenn Sie X benutzen, sollten Sie diese Option auf jeden Fall aktivieren. options SYSVMSG # SYSV-style message queues Unterstützung für System V Messages. Diese Option vergrößert den Kernel nur um einige hundert Bytes. options SYSVSEM # SYSV-style semaphores Unterstützung für System V Semaphoren. Dies wird selten gebraucht, vergrößert aber den Kernel nur um einige hundert Bytes. Die Option des Kommandos &man.ipcs.1; zeigt Programme an, die diese System V Erweiterungen benutzen. options _KPOSIX_PRIORITY_SCHEDULING # POSIX P1003_1B real-time extensions Echtzeit-Erweiterungen, die 1993 zu &posix; hinzugefügt wurden. Bestimmte Programme wie &staroffice; benutzen diese Erweiterungen. options KBD_INSTALL_CDEV # install a CDEV entry in /dev Diese Option erstellt für die Tastatur einen Eintrag im Verzeichnis /dev. options AHC_REG_PRETTY_PRINT # Print register bitfields in debug # output. Adds ~128k to driver. options AHD_REG_PRETTY_PRINT # Print register bitfields in debug # output. Adds ~215k to driver. Diese Option hilft bei der Fehlersuche, da sie leichter zu lesende Registerinhalte ausgibt. options ADAPTIVE_GIANT # Giant mutex is adaptive. Giant ist der Name einer Sperre (Mutex) die viele Kernel-Ressourcen schützt. Heutzutage ist Giant ein unannehmbarer Engpass, der die Leistung eines Systems beeinträchtigt. Daher wird Giant durch Sperren ersetzt, die einzelne Ressourcen schützen. Die Option ADAPTIVE_GIANT fügt Giant zu den Sperren hinzu, auf die gewartet werden kann. Ein Thread, der die Sperre Giant von einem anderen Thread benutzt vorfindet, kann nun weiterlaufen und auf die Sperre Giant warten. Früher wäre der Prozess in den schlafenden Zustand (sleep) gewechselt und hätte darauf warten müssen, dass er wieder laufen kann. Wenn Sie sich nicht sicher sind, belassen Sie diese Option. Kerneloptionen SMP device apic # I/O APIC Das apic-Gerält ermöglicht die Benutzung des I/O APIC für die Interrupt-Auslieferung. Das apic-Gerält kann mit Kerneln für Einprozessorsysteme und Mehrprozessorsysteme benutzt werden. Kernel für Mehrprozessorsysteme benötigen diese Option zwingend. Die Unterstützung für Mehrprozessorsysteme aktivieren Sie mit der Option options SMP. device eisa Fügen Sie diese Zeile ein, wenn Sie ein EISA-Motherboard besitzen. Dies aktiviert die Erkennung und Konfiguration von allen Geräten auf dem EISA Bus. device pci Wenn Sie ein PCI-Motherboard besitzen, fügen Sie diese Zeile ein. Dies aktiviert die Erkennung von PCI-Karten und die PCI-ISA bridge. # Floppy drives device fdc Der Floppy-Controller. # ATA and ATAPI devices device ata Dieser Treiber unterstützt alle ATA und ATAPI Geräte. Eine device ata Zeile reicht aus und der Kernel wird auf modernen Maschinen alle PCI ATA/ATAPI Geräte entdecken. device atadisk # ATA disk drives Für ATA-Plattenlaufwerke brauchen Sie diese Zeile zusammen mit device ata. device ataraid # ATA RAID drives Für ATA-RAID brauchen Sie diese Zeile zusammen mit device ata. device atapicd # ATAPI CDROM drives Zusammen mit device ata wird dies für ATAPI CD-ROM Laufwerke benötigt. device atapifd # ATAPI floppy drives Zusammen mit device ata wird dies für ATAPI Floppy Laufwerke benötigt. device atapist # ATAPI tape drives Zusammen mit device ata wird dies für ATAPI Bandlaufwerke benötigt. options ATA_STATIC_ID # Static device numbering Erzwingt eine statische Gerätenummer für den Controller; ohne diese Option werden die Nummern dynamisch zugeteilt. # SCSI Controllers device ahb # EISA AHA1742 family device ahc # AHA2940 and onboard AIC7xxx devices device ahd # AHA39320/29320 and onboard AIC79xx devices device amd # AMD 53C974 (Teckram DC-390(T)) device isp # Qlogic family #device ispfw # Firmware for QLogic HBAs- normally a module device mpt # LSI-Logic MPT-Fusion #device ncr # NCR/Symbios Logic device sym # NCR/Symbios Logic (newer chipsets) device trm # Tekram DC395U/UW/F DC315U adapters device adv # Advansys SCSI adapters device adw # Advansys wide SCSI adapters device aha # Adaptec 154x SCSI adapters device aic # Adaptec 15[012]x SCSI adapters, AIC-6[23]60. device bt # Buslogic/Mylex MultiMaster SCSI adapters device ncv # NCR 53C500 device nsp # Workbit Ninja SCSI-3 device stg # TMC 18C30/18C50 SCSI-Controller. Kommentieren Sie alle Controller aus, die sich nicht in Ihrem System befinden. Wenn Sie ein IDE-System besitzen, können Sie alle Einträge entfernen. # SCSI peripherals device scbus # SCSI bus (required for SCSI) device ch # SCSI media changers device da # Direct Access (disks) device sa # Sequential Access (tape etc) device cd # CD device pass # Passthrough device (direct SCSI access) device ses # SCSI Environmental Services (and SAF-TE) SCSI Peripheriegeräte. Kommentieren Sie wieder alle Geräte aus, die Sie nicht besitzen. Besitzer von IDE-Systemen können alle Einträge entfernen. Der USB-&man.umass.4;-Treiber und einige andere Treiber benutzen das SCSI-Subsystem obwohl sie keine SCSI-Geräte sind. Belassen Sie die SCSI-Unterstützung im Kernel, wenn Sie solche Treiber verwenden. # RAID controllers interfaced to the SCSI subsystem device amr # AMI MegaRAID device arcmsr # Areca SATA II RAID device asr # DPT SmartRAID V, VI and Adaptec SCSI RAID device ciss # Compaq Smart RAID 5* device dpt # DPT Smartcache III, IV - See NOTES for options device hptmv # Highpoint RocketRAID 182x device rr232x # Highpoint RocketRAID 232x device iir # Intel Integrated RAID device ips # IBM (Adaptec) ServeRAID device mly # Mylex AcceleRAID/eXtremeRAID device twa # 3ware 9000 series PATA/SATA RAID # RAID controllers device aac # Adaptec FSA RAID device aacp # SCSI passthrough for aac (requires CAM) device ida # Compaq Smart RAID device mfi # LSI MegaRAID SAS device mlx # Mylex DAC960 family device pst # Promise Supertrak SX6000 device twe # 3ware ATA RAID Unterstützte RAID Controller. Wenn Sie keinen der aufgeführten Controller besitzen, kommentieren Sie die Einträge aus oder entfernen sie. # atkbdc0 controls both the keyboard and the PS/2 mouse device atkbdc # AT keyboard controller Der Tastatur-Controller (atkbdc) ist für die Ein- und Ausgabe von AT-Tastaturen und PS/2 Zeigegeräten (z.B. einer Maus) verantwortlich. Dieser Controller wird vom Tastaturtreiber (atkbd) und dem PS/2 Gerätetreiber (psm) benötigt. device atkbd # AT keyboard Zusammen mit dem atkbdc Controller bietet der atkbd Treiber Zugriff auf AT-Tastaturen. device psm # PS/2 mouse Benutzen Sie dieses Gerät, wenn Sie eine Maus mit PS/2 Anschluss besitzen. device kbdmux # keyboard multiplexer Basisunterstützung für Tastaturmultiplexer. device vga # VGA video card driver Der Grafikkartentreiber. device splash # Splash screen and screen saver support Zeigt einen Splash Screen beim Booten. Diese Zeile wird auch von den Bildschirmschonern benötigt. # syscons is the default console driver, resembling an SCO console device sc sc ist in der Voreinstellung der Treiber für die Konsole, die der SCO-Konsole ähnelt. Da die meisten bildschirmorientierten Programme auf die Konsole mit Hilfe einer Datenbank wie termcap zugreifen, sollte es keine Rolle spielen, ob Sie diesen Treiber oder vt, den VT220 kompatiblen Konsolentreiber einsetzen. Wenn Sie Probleme mit bildschirmorientierten Anwendungen unter dieser Konsole haben, setzen Sie beim Anmelden die Variable TERM auf den Wert VT220. # Enable this for the pcvt (VT220 compatible) console driver #device vt #options XSERVER # support for X server on a vt console #options FAT_CURSOR # start with block cursor Der VT220 kompatible Konsolentreiber ist kompatibel zu VT100/102. Auf einigen Laptops, die aufgrund der Hardware inkompatibel zum sc Treiber sind, funktioniert dieser Treiber gut. Beim Anmelden sollten Sie die Variable TERM auf den Wert vt100 setzen. Dieser Treiber kann sich als nützlich erweisen, wenn Sie sich über das Netzwerk auf vielen verschiedenen Maschinen anmelden, da dort oft Einträge in termcap oder terminfo für das sc Gerät fehlen. Dagegen sollte vt100 auf jeder Plattform unterstützt werden. device agp Fügen Sie diese Zeile ein, wenn Sie eine AGP-Karte besitzen. Damit werden Motherboards mit AGP und AGP GART unterstützt. APM # Power management support (see NOTES for more options) #device apm Unterstützung zur Energieverwaltung. Diese Option ist nützlich für Laptops, allerdings ist sie in GENERIC ab &os; 5.X deaktiviert. # Add suspend/resume support for the i8254. device pmtimer Zeitgeber für Ereignisse der Energieverwaltung (APM und ACPI). # PCCARD (PCMCIA) support # PCMCIA and cardbus bridge support device cbb # cardbus (yenta) bridge device pccard # PC Card (16-bit) bus device cardbus # CardBus (32-bit) bus PCMCIA Unterstützung. Wenn Sie einen Laptop benutzen, brauchen Sie diese Zeile. # Serial (COM) ports device sio # 8250, 16[45]50 based serial ports Die seriellen Schnittstellen, die in der &ms-dos;- und &windows;-Welt COM genannt werden. Wenn Sie ein internes Modem, das COM4 benutzt, besitzen und eine serielle Schnittstelle haben, die auf COM2 liegt, müssen Sie den IRQ des Modems auf 2 setzen (wegen undurchsichtigen technischen Gründen ist IRQ2 gleich IRQ9). Wenn Sie eine serielle Multiport-Karte besitzen, entnehmen Sie bitte die Werte, die Sie in die Datei /boot/device.hints einfügen müssen, der Hilfeseite &man.sio.4;. Einige Graphikkarten, besonders die auf S3-Chips basierten, benutzen IO-Adressen der Form 0x*2e8 und manche billige serielle Karten dekodieren den 16-Bit IO-Adressraum nicht sauber. Dies führt zu Konflikten und blockiert dann die COM4-Schnittstelle. Jeder seriellen Schnittstelle muss ein eigener IRQ zugewiesen werden (wenn Sie eine Multiport-Karte verwenden, bei der das Teilen von Interrupts unterstützt wird, muss das nicht der Fall sein), daher können in der Voreinstellung COM3 und COM4 nicht benutzt werden. # Parallel port device ppc Die parallele Schnittstelle auf dem ISA Bus. device ppbus # Parallel port bus (required) Unterstützung für den Bus auf der parallelen Schnittstelle. device lpt # Printer Unterstützung für Drucker über die parallele Schnittstelle. Sie brauchen jede der drei Zeilen, um die Unterstützung für einen Drucker an der parallelen Schnittstelle zu aktivieren. device plip # TCP/IP over parallel Der Treiber für das Netzwerkinterface über die parallele Schnittstelle. device ppi # Parallel port interface device Allgemeine I/O (geek port) und IEEE1284 I/O Unterstützung. #device vpo # Requires scbus and da Zip Laufwerk Dies aktiviert den Treiber für ein Iomega Zip Laufwerk. Zusätzlich benötigen Sie noch die Unterstützung für scbus und da. Die beste Performance erzielen Sie, wenn Sie die Schnittstelle im EPP 1.9 Modus betreiben. #device puc Aktivieren Sie diesen Treiber, wenn Sie eine serielle oder parallele PCI-Karte besitzen, die vom Treiber &man.puc.4; unterstützt wird. # PCI Ethernet NICs. device de # DEC/Intel DC21x4x (Tulip) device em # Intel PRO/1000 adapter Gigabit Ethernet Card device ixgb # Intel PRO/10GbE Ethernet Card device txp # 3Com 3cR990 (Typhoon) device vx # 3Com 3c590, 3c595 (Vortex) Verschiedene Treiber für PCI-Netzwerkkarten. Geräte, die sich nicht in Ihrem System befinden, können Sie entfernen oder auskommentieren. # PCI Ethernet NICs that use the common MII bus controller code. # NOTE: Be sure to keep the 'device miibus' line in order to use these NICs! device miibus # MII bus support Einige PCI 10/100 Ethernet Netzwerkkarten, besonders die, die MII-fähige Transceiver verwenden oder Transceiver-Steuerungen implementieren, die ähnlich wie MII funktionieren, benötigen die Unterstützung für den MII-Bus. Die Zeile device miibus fügt dem Kernel die Unterstützung für das allgemeine miibus API und allen PHY-Treibern hinzu. device bce # Broadcom BCM5706/BCM5708 Gigabit Ethernet device bfe # Broadcom BCM440x 10/100 Ethernet device bge # Broadcom BCM570xx Gigabit Ethernet device dc # DEC/Intel 21143 and various workalikes device fxp # Intel EtherExpress PRO/100B (82557, 82558) device lge # Level 1 LXT1001 gigabit ethernet device nge # NatSemi DP83820 gigabit ethernet device nve # nVidia nForce MCP on-board Ethernet Networking device pcn # AMD Am79C97x PCI 10/100 (precedence over 'lnc') device re # RealTek 8139C+/8169/8169S/8110S device rl # RealTek 8129/8139 device sf # Adaptec AIC-6915 (Starfire) device sis # Silicon Integrated Systems SiS 900/SiS 7016 device sk # SysKonnect SK-984x & SK-982x gigabit Ethernet device ste # Sundance ST201 (D-Link DFE-550TX) device ti # Alteon Networks Tigon I/II gigabit Ethernet device tl # Texas Instruments ThunderLAN device tx # SMC EtherPower II (83c170 EPIC) device vge # VIA VT612x gigabit ethernet device vr # VIA Rhine, Rhine II device wb # Winbond W89C840F device xl # 3Com 3c90x (Boomerang, Cyclone) Treiber, die den MII Bus Controller Code benutzen. # ISA Ethernet NICs. pccard NICs included. device cs # Crystal Semiconductor CS89x0 NIC # 'device ed' requires 'device miibus' device ed # NE[12]000, SMC Ultra, 3c503, DS8390 cards device ex # Intel EtherExpress Pro/10 and Pro/10+ device ep # Etherlink III based cards device fe # Fujitsu MB8696x based cards device ie # EtherExpress 8/16, 3C507, StarLAN 10 etc. device lnc # NE2100, NE32-VL Lance Ethernet cards device sn # SMC's 9000 series of Ethernet chips device xe # Xircom pccard Ethernet # ISA devices that use the old ISA shims #device le Treiber für ISA Ethernet Karten. Schauen Sie in /usr/src/sys/i386/conf/NOTES nach, um zu sehen, welche Karte von welchem Treiber unterstützt wird. # Wireless NIC cards device wlan # 802.11 support device an # Aironet 4500/4800 802.11 wireless NICs. device awi # BayStack 660 and others device ral # Ralink Technology RT2500 wireless NICs. device wi # WaveLAN/Intersil/Symbol 802.11 wireless NICs. #device wl # Older non 802.11 Wavelan wireless NIC. Treiber für drahtlose Netzwerkkarten (WLAN). # Pseudo devices device loop # Network loopback Das TCP/IP Loopback Device. Wenn Sie eine Telnet oder FTP Verbindung zu localhost (alias 127.0.0.1) aufbauen, erstellen Sie eine Verbindung zu sich selbst durch dieses Device. Die Angabe dieser Option ist verpflichtend. device random # Entropy device Kryptographisch sicherer Zufallszahlengenerator. device ether # Ethernet support ether brauchen Sie nur, wenn Sie eine Ethernet-Karte besitzen. Der Treiber unterstützt das Ethernet-Protokoll. device sl # Kernel SLIP sl aktiviert die SLIP-Unterstützung. SLIP ist fast vollständig von PPP verdrängt worden, da letzteres leichter zu konfigurieren, besser geeignet für Modem zu Modem Kommunikation und mächtiger ist. device ppp # Kernel PPP Dies ist Kernel Unterstützung für PPP-Wählverbindungen. Es existiert auch eine PPP-Version im Userland, die den tun Treiber benutzt. Die Userland-Version ist flexibler und bietet mehr Option wie die Wahl auf Anforderung. device tun # Packet tunnel. Dies wird vom der Userland PPP benutzt. Die Zahl hinter tun gibt die Anzahl der unterstützten gleichzeitigen Verbindungen an. Weitere Informationen erhalten Sie im Abschnitt PPP dieses Handbuchs. device pty # Pseudo-ttys (telnet etc) Dies ist ein Pseudo-Terminal oder simulierter Login-Terminal. Er wird von einkommenden telnet und rlogin Verbindungen, xterm und anderen Anwendungen wie Emacs benutzt. device md # Memory disks Pseudo-Gerät für Speicher-Laufwerke. device gif # IPv6 and IPv4 tunneling Dieses Gerät tunnelt IPv6 über IPv4, IPv4 über IPv6, IPv4 über IPv4 oder IPv6 über IPv6. Das Gerät gif kann die Anzahl der benötigten Geräte automatisch bestimmen (auto-cloning). device faith # IPv6-to-IPv4 relaying (translation) Dieses Pseudo-Gerät fängt zu ihm gesendete Pakete ab und leitet Sie zu einem Dæmon weiter, der Verkehr zwischen IPv4 und IPv6 vermittelt. # The `bpf' device enables the Berkeley Packet Filter. # Be aware of the administrative consequences of enabling this! # Note that 'bpf' is required for DHCP. device bpf # Berkeley packet filter Das ist der Berkeley Paketfilter. Dieses Pseudo-Gerät kann Netzwerkkarten in den promiscuous Modus setzen und erlaubt es damit, Pakete auf einem Broadcast Netzwerk (z.B. einem Ethernet) einzufangen. Die Pakete können auf der Festplatte gespeichert und mit &man.tcpdump.1; untersucht werden. Das &man.bpf.4;-Gerät wird von &man.dhclient.8; genutzt, um die IP-Adresse des Default-Routers zu bekommen. Wenn Sie DHCP benutzen, lassen Sie diese Option bitte aktiviert. # USB support device uhci # UHCI PCI->USB interface device ohci # OHCI PCI->USB interface #device ehci # EHCI PCI->USB interface (USB 2.0) device usb # USB Bus (required) #device udbp # USB Double Bulk Pipe devices device ugen # Generic device uhid # Human Interface Devices device ukbd # Keyboard device ulpt # Printer device umass # Disks/Mass storage - Requires scbus and da device ums # Mouse device urio # Diamond Rio 500 MP3 player device uscanner # Scanners # USB Ethernet, requires mii device aue # ADMtek USB Ethernet device axe # ASIX Electronics USB Ethernet device cdce # Generic USB over Ethernet device cue # CATC USB Ethernet device kue # Kawasaki LSI USB Ethernet device rue # RealTek RTL8150 USB Ethernet Unterstützung für verschiedene USB Geräte. # FireWire support device firewire # FireWire bus code device sbp # SCSI over FireWire (Requires scbus and da) device fwe # Ethernet over FireWire (non-standard!) Verschiedene Firewire-Geräte. Mehr Informationen und weitere von &os; unterstützte Geräte entnehmen Sie bitte /usr/src/sys/i386/conf/NOTES. Hohe Speicheranforderungen (<acronym>PAE</acronym>) Physical Address Extensions (PAE) hohe Speicheranforderungen Systeme mit hohen Speicheranforderungen benötigen mehr Speicher als den auf 4 Gigabyte beschränkten User- und Kernel-Adressraum (KVA). Mit dem &pentium; Pro und neueren CPUs hat Intel den Adressraum auf 36-Bit erweitert. Die Physical-Address-Extension (PAE) von &intel;s &pentium; Pro und neueren Prozessoren unterstützt bis zu 64 Gigabyte Speicher. &os; kann diesen Speicher mit der Option in der Kernelkonfiguration nutzen. Die Option gibt es in allen aktuellen &os;-Versionen. Wegen Beschräkungen der Intel-Speicherarchitektur wird keine Unterscheidung zwischen Speicher oberhalb oder unterhalb von 4 Gigabyte getroffen. Speicher über 4 Gigabyte wird einfach dem zur Verfügung stehenden Speicher zugeschlagen. Sie aktivieren PAE im Kernel, indem Sie die folgende Zeile in die Kernelkonfigurationsdatei einfügen: options PAE &os; unterstützt PAE nur auf IA-32 Prozessoren. Die PAE-Unterstützung wurde zudem noch nicht hinreichend getestet und befindet sich im Vergleich zu anderen Komponenten von &os; noch im Beta-Stadium. Die PAE-Unterstützung in &os; ist mit den nachstehenden Einschränkungen verbunden: Ein Prozess kann nicht mehr als 4 Gigabyte virtuellen Speicher benutzen. KLD-Module können nicht in einen PAE-Kernel geladen werden, da sich das Bausystem der Module vom Bausystem des Kernels unterscheidet. Gerätetreiber, die nicht die &man.bus.dma.9;-Schnittstelle benutzen, führen zusammen mit einem PAE-Kernel zu Datenverlusten. Diese Treiber sollen nicht mit einem PAE-Kernel verwendet werden. Daher gibt es unter &os; eine zusätzliche PAE-Kernelkonfigurationsdatei, die alle Treiber enthält, die mit einem PAE-Kernel funktionieren. Einige Systemvariablen werden abhängig von der Speichergröße eingestellt. In einem PAE-System mit viel Speicher können die Werte daher zu hoch eingestellt sein. Ein Beispiel ist die sysctl-Variable , die die maximale Anzahl von vnodes im Kernel bestimmt. Solche Variablen sollten auf einen angemessenen Wert eingestellt werden. Es kann erforderlich sein, den virtuellen Adressraum des Kernels (KVA) zu vergrößern oder, wie oben beschrieben, den Wert einer häufig gebrauchten Kernelvariablen zu verringern. Dies verhindert einen Überlauf des KVAs. Der Adressraum des Kernels kann mit der Kerneloption vergrößert werden. Hinweise zur Leistungssteigerung und Stabilität entnehmen Sie bitte der Hilfeseite &man.tuning.7;. Die PAE-Unterstützung von &os; wird in der Hilfeseite &man.pae.4; beschrieben. Wenn etwas schiefgeht Es gibt fünf Hauptfehlerquellen beim Erstellen eines angepassten Kernels: config verursacht Fehler: Wenn &man.config.8; misslingt, liegen Fehler in der Kernelkonfigurationsdatei vor. Zum Glück gibt &man.config.8; die die Zeilennummer der Fehlerstelle an, sodass Sie den Fehler schnell finden können. Beispielsweise könnten Sie folgende Fehlermeldung sehen: config: line 17: syntax error Vergleichen Sie die angegebene Zeile mit GENERIC und stellen Sie sicher, dass das Schlüsselwort richtig geschrieben ist. make verursacht Fehler: Wenn make misslingt, liegen meistens Fehler in der Konfigurationsdatei vor, die aber nicht schwerwiegend genug für &man.config.8; waren. Überprüfen Sie wiederum Ihre Konfiguration und wenn Sie keinen Fehler entdecken können, schicken Sie eine E-Mail mit Ihrer Kernelkonfiguration an die Mailingliste &a.de.questions;. Sie sollten dann schnell Hilfe erhalten. Der Kernel bootet nicht: Wenn der Kernel nicht booten will, ist das noch lange kein Grund zur Panik. Denn &os; besitzt exzellente Mechanismen zur Wiederherstellung nach dem Einsatz inkompatibler Kernel. Den Kernel, mit dem Sie booten wollen, können Sie sich im &os; Boot-Loader aussuchen. Dazu wählen Sie im Bootmenü die Option Escape to a loader prompt. Danach geben Sie den Befehl unload kernel ein, um anschließend mit boot /boot/kernel.old den alten Kernel zu booten. Sie können hier natürlich auch den Dateinamen eines anderen Kernels, der sauber bootet angeben. Für alle Fälle sollten Sie immer einen Kernel, der garantiert bootet, bereit halten. Nun können Sie die Konfiguration noch einmal überprüfen und den Kernel neu kompilieren. Dazu ist /var/log/messages sehr nützlich, da hier sämtliche Kernelmeldungen von jedem erfolgreichen Bootvorgang gespeichert werden. &man.dmesg.8; gibt Ihnen die Kernelmeldungen vom letzten Bootvorgang aus. Für den Fall, dass Sie Probleme bei dem Kernelbau bekommen, heben Sie sich immer einen GENERIC oder einen anderen Kernel, der garantiert bootet, auf. Der Name dieses Kernels sollte so gewählt sein, dass er beim nächsten Bau nicht überschrieben wird. Sie können sich nicht auf kernel.old verlassen, da dieser Kernel durch den zuletzt installierten Kernel, der vielleicht schon kaputt war, während der Installation ersetzt wird. Kopieren Sie den funktionierenden Kernel so schnell wie möglich in das richtige Verzeichnis (/boot/kernel). Ansonsten funktionieren Kommandos wie &man.ps.1; nicht. Benennen Sie dazu einfach das Verzeichnis des funktionierenden Kernels um: &prompt.root; mv /boot/kernel /boot/kernel.bad &prompt.root; mv /boot/kernel.good /boot/kernel Der Kernel ist in Ordnung, aber ps geht nicht mehr: Wenn Sie eine andere Version des Kernels installiert haben als die, mit der Ihre Systemwerkzeuge gebaut wurden (beispielsweise einen -CURRENT-Kernel auf einem -RELEASE-System), werden Programme wie &man.ps.1; und &man.vmstat.8; nicht mehr funktionieren. Sie sollten nun das komplette System neu bauen und installieren. Achten Sie darauf, dass die Quellen, aus denen Sie das System bauen, zum installierten Kernel passen. Das ist ein Grund dafür, warum man nie einen Kernel, der nicht zur Systemversion passt, benutzen sollten. diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml index fbe1ec4d55..795720677c 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml @@ -1,3346 +1,3353 @@ Bezugsquellen für FreeBSD CD-ROM und DVD Verleger FreeBSD-Pakete FreeBSD-Pakete (FreeBSD-CDs, zusätzliche Software und gedruckte Dokumentation) erhalten Sie von mehreren Händlern:
CompUSA WWW:
Frys Electronics WWW:
FreeBSD-CDs und -DVDs Die FreeBSD-CDs und -DVDs werden von vielen Online-Händlern angeboten:
BSD Mall by Daemon News PO Box 161 Nauvoo, IL 62354 USA Telefon: +1 866 273-6255 Fax: +1 217 453-9956 E-Mail: sales@bsdmall.com WWW:
BSD-Systems E-Mail: info@bsd-systems.co.uk WWW:
FreeBSD Mall, Inc. 3623 Sanford Street Concord, CA 94520-1405 USA Telefon: +1 925 674-0783 Fax: +1 925 674-0821 E-Mail: info@freebsdmall.com WWW:
Dr. Hinner EDV St. Augustinus-Str. 10 D-81825 München Germany Telefon: (089) 428 419 WWW:
Ikarios 22-24 rue Voltaire 92000 Nanterre France WWW:
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FTP-Server Die offiziellen Quellen von FreeBSD sind mit anonymous FTP über ein weltweites Netz von FTP-Spiegeln erhältlich. Obwohl über eine gute Anbindung verfügt, sollten Sie einen Spiegel in Ihrer Nähe verwenden (insbesondere, wenn Sie selber einen Spiegel einrichten wollen). Die Datenbank der FreeBSD-Spiegel ist aktueller als die folgende Liste, da sie im Gegensatz zu einer statischen Liste die Informationen aus dem DNS erhält. Sie können FreeBSD auch über anonymous FTP von den folgenden Spiegeln beziehen. Wenn Sie FreeBSD über anonymous FTP beziehen wollen, wählen Sie bitte einen Spiegel in Ihrer Nähe. Die unter Haupt-Spiegel aufgeführten Spiegel stellen normalerweise das komplette FreeBSD-Archiv (alle momentan erhältlichen Versionen für jede unterstützte Architektur) zur Verfügung. Wahrscheinlich geht es aber schneller, wenn Sie einen Spiegel in Ihrer Nähe benutzen. Die Länder-Spiegel stellen die neusten Versionen für die beliebtesten Architekturen bereit, sie stellen aber unter Umständen nicht das komplette FreeBSD-Archiv bereit. Auf alle Server kann mit anonymous FTP zugegriffen werden, einige Server bieten auch andere Zugriffsmethoden an. Die zur Verfügung stehenden Zugriffsmethoden sind bei jedem Server in Klammern angegeben. &chap.mirrors.ftp.inc; Anonymous CVS <anchor id="anoncvs-intro">Einführung CVS anonymous Anonymous CVS (oder anoncvs) dient zum Synchronisieren mit entfernten Repositories und steht mit den CVS Werkzeugen, die im FreeBSD Basissystem enthalten sind, zur Verfügung. Benutzer von FreeBSD können damit unter anderem lesende Operationen auf den Anoncvs Servern des FreeBSD-Projekts durchführen, ohne über besondere Berechtigungen zu verfügen. Um es zu benutzen, setzen Sie einfach die CVSROOT Umgebungsvariable auf einen Anoncvs Server und geben beim Login mit cvs login das Passwort anoncvs an. Danach können Sie mit &man.cvs.1; wie auf jedes lokale Repository (allerdings nur lesend) zugreifen. cvs login speichert Passwörter zur Authentifizierung an einem CVS Server in der Datei .cvspass in Ihrem HOME-Verzeichnis. Wenn diese Datei beim ersten Benutzen von cvs login nicht existiert, erhalten Sie vielleicht eine Fehlermeldung. In diesem Fall legen Sie einfach eine leere .cvspass Datei an und melden sich erneut an. CVSup und Anoncvs bieten dieselbe Funktionalität, die folgenden Kriterien helfen Ihnen zu entscheiden, welche Methode Sie benutzen sollen. CVSup geht wesentlich effizienter mit Netzwerk-Ressourcen um und ist auch technisch ausgereifter. Allerdings müssen Sie zuerst einen speziellen Client installieren und konfigurieren, bevor Sie CVSup benutzen können. Weiterhin können Sie mit CVSup nur relativ große Teile der Quellen, die Sammlungen genannt werden, synchronisieren. Im Gegensatz dazu können Sie mit Anoncvs jede beliebige Datei oder indem Sie einfach den CVS Namen des Moduls angeben, ein beliebiges Programm, wie ls oder grep, bearbeiten. Natürlich können Sie mit Anoncvs nur lesend auf ein CVS Repository zugreifen. Wenn Sie lokal mit dem FreeBSD-Repository entwickeln wollen, dann ist CVSup die einzige Wahl. <anchor id="anoncvs-usage">Benutzen von Anonymous CVS Setzen Sie einfach die CVSROOT Umgebungsvariable, um &man.cvs.1; das CVS Repository eines FreeBSD Anoncvs-Servers bekannt zu geben. Zurzeit stehen folgende Server zur Verfügung: Deutschland: :pserver:anoncvs@anoncvs.de.FreeBSD.org:/home/ncvs (Benutzen Sie cvs login und das Passwort anoncvs.) Deutschland: :pserver:anoncvs@anoncvs2.de.FreeBSD.org:/home/ncvs (rsh, pserver, ssh, ssh/2022) Frankreich: :pserver:anoncvs@anoncvs.fr.FreeBSD.org:/home/ncvs (Das Passwort für pserver ist anoncvs, ssh-Zugriffe verwenden kein Passwort.) Japan: :pserver:anoncvs@anoncvs.jp.FreeBSD.org:/home/ncvs (Benutzen Sie cvs login und das Passwort anoncvs.) Österreich: :pserver:anoncvs@anoncvs.at.FreeBSD.org:/home/ncvs - Benutzen Sie cvs login und ein - beliebiges Passwort. + (Benutzen Sie cvs login und ein + beliebiges Passwort.) + + + + Taiwan: + :pserver:anoncvs@anoncvs.tw.FreeBSD.org:/home/ncvs + (Benutzen Sie cvs login und ein + beliebiges Passwort.) USA: freebsdanoncvs@anoncvs.FreeBSD.org:/home/ncvs (nur ssh ohne Passwort). SSH HostKey: 1024 a1:e7:46:de:fb:56:ef:05:bc:73:aa:91:09:da:f7:f4 root@sanmateo.ecn.purdue.edu SSH2 HostKey: 1024 52:02:38:1a:2f:a8:71:d3:f5:83:93:8d:aa:00:6f:65 ssh_host_dsa_key.pub USA: anoncvs@anoncvs1.FreeBSD.org:/home/ncvs (nur ssh ohne Passwort). SSH2 HostKey: 2048 53:1f:15:a3:72:5c:43:f6:44:0e:6a:e9:bb:f8:01:62 /etc/ssh/ssh_host_dsa_key.pub Mit CVS können Sie praktisch jede Version von FreeBSD, die schon einmal existiert hat (oder in manchen Fällen existieren wird) auschecken. Sie sollten daher damit vertraut sein, wie Sie mit Tags unter &man.cvs.1; arbeiten (die Option). Zudem müssen Sie die Namen der Tags im FreeBSD-Repository kennen. Es gibt zwei verschiedene TagsTags sind symbolische Namen, die im Repository vergeben werden. : Tags, die Revisionen bezeichnen und Tags, die Zweige bezeichnen. Die Ersten sind statisch und fest an eine Revision gebunden. Ein Tag, das einen Zweig bezeichnet, bezieht sich dagegen zu einem gegebenen Zeitpunkt immer auf die aktuellste Revision. Da ein Tag eines Zweiges nicht an eine bestimmte Revision gebunden ist, kann sich dessen Bedeutung von heute auf morgen ändern. In finden Sie eine Liste der gültigen Tags. Beachten Sie bitte, dass keines der Tags auf die Ports-Sammlung anwendbar ist, da diese nicht über Zweige verfügt. Wenn Sie ein Tag eines Zweiges verwenden, erhalten Sie die aktuellsten Dateien dieses Entwicklungszweiges. Wenn Sie eine frühere Revision erhalten möchten, können Sie zum Beispiel einen Zeitpunkt mit der Option angeben. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte &man.cvs.1;. Beispiele Im Folgenden finden Sie einige Beispiele für den Umgang mit Anonymous CVS. Sie sollten sich aber die Manualpage von &man.cvs.1; sorgfältig durchlesen, bevor Sie anfangen. &man.ls.1; von -CURRENT auschecken &prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.jp.FreeBSD.org:/home/ncvs &prompt.user; cvs login Wenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie das Passwort anoncvs. &prompt.user; cvs co ls Den <filename>src/</filename>-Baum über SSH auschecken &prompt.user; cvs -d freebsdanoncvs@anoncvs.FreeBSD.org:/home/ncvs co src The authenticity of host 'anoncvs.freebsd.org (128.46.156.46)' can't be establiestablished. DSA key fingerprint is 52:02:38:1a:2f:a8:71:d3:f5:83:93:8d:aa:00:6f:65. Are you sure you want to continue connecting (yes/no)? yes Warning: Permanently added 'anoncvs.freebsd.org' (DSA) to the list of known hosts. &man.ls.1; aus dem 6-STABLE-Zweig auschecken &prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.jp.FreeBSD.org:/home/ncvs &prompt.user; cvs login Wenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie das Passwort anoncvs. &prompt.user; cvs co -rRELENG_6 ls Änderungen in &man.ls.1; zwischen 5.3 RELEASE und 5.4 RELEASE (als unified diff) &prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.jp.FreeBSD.org:/home/ncvs &prompt.user; cvs login Wenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie das Passwort anoncvs. &prompt.user; cvs rdiff -u -rRELENG_5_3_0_RELEASE -rRELENG_5_4_0_RELEASE ls Gültige Modulnamen herausfinden &prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.jp.FreeBSD.org:/home/ncvs &prompt.user; cvs login Wenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie das Passwort anoncvs. &prompt.user; cvs co modules &prompt.user; more modules/modules Weitere Ressourcen Die folgenden Ressourcen sind nützlich, um den Umgang mit CVS zu lernen: CVS Tutorial von Cal Poly. CVS Home, die Homepage des CVS-Projekts. CVSweb das Web Interface zu CVS des FreeBSD Projekts. CTM CTM Mit CTM Abkürzung für CVS Through eMail können Sie einen entfernten Verzeichnisbaum mit einem zentralen Baum synchronisieren. Es wurde extra zum Synchronisieren der FreeBSD Quellen entwickelt, obwohl es mit der Zeit vielleicht auch andere Anwendungen geben wird. Zurzeit existiert leider so gut wie keine Dokumentation zum Erstellen der Deltas. Wenn Sie Hilfe benötigen oder CTM für andere Zwecke einsetzen wollen, wenden Sie sich bitte an die Mailingliste &a.ctm-users.name;. Warum soll ich <application>CTM</application> benutzen? Mit CTM erhalten Sie eine lokale Kopie des FreeBSD-Quellbaums, den es in mehreren Varianten gibt. Sie können das ganze Repository oder nur einen Zweig spiegeln. Wenn Sie ein aktiver FreeBSD-Entwickler mit einer schlechten oder gar keiner TCP/IP Verbindung sind, oder die Änderungen einfach automatisch zugesandt bekommen wollen, dann ist CTM das Richtige für Sie. Für die Zweige mit der meisten Aktivität müssen Sie sich täglich bis zu drei Deltas beschaffen, Sie sollten allerdings erwägen, die Deltas automatisch über E-Mail zu beziehen. Die Größe der Updates wird so klein wie möglich gehalten. Normalerweise sind sie kleiner als 5 kB, manchmal sind sie 10-50 kB groß (etwa jedes 10. Update) und ab und an werden Sie auch einmal ein Update mit 100 kB oder mehr erhalten. Sie sollten sich über die Vorbehalte gegen die Verwendung der Quellen anstelle eines offiziellen Releases bewusst sein. Das trifft besonders auf &os.current; zu, lesen Sie dazu bitte den Abschnitt &os.current;. Was brauche ich, um <application>CTM</application> zu benutzen? Zwei Sachen: Das CTM Programm und die initialen Deltas, von denen aus Sie auf die aktuellen Stände kommen. CTM ist schon seit der Version 2.0 Teil des FreeBSD-Basissystems. Sie finden es in /usr/src/usr.sbin/ctm, wenn Sie eine Kopie der Quellen besitzen. Die Deltas, die CTM verarbeitet, können Sie über FTP oder E-Mail beziehen. Wenn Sie über einen FTP Zugang zum Internet verfügen, erhalten Sie die Deltas unter der folgenden URL: Die Deltas werden auch von CTM Spiegeln bereitgehalten. Wechseln Sie in das passende Verzeichnisse zum Beispiel src-cur für &os.current; und laden Sie sich von dort die Deltas herunter. Sie können die Deltas auch über E-Mail beziehen. Abonnieren Sie dazu eine der CTM-Verteilerlisten. Über &a.ctm-cvs-cur.name; erhalten Sie den kompletten CVS-Baum, über &a.ctm-src-cur.name; erhalten Sie &os.current; und über &a.ctm-src-4.name; erhalten Sie den FreeBSD 4.X-Zweig. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie eine der Mailinglisten abonnieren, folgen Sie einem der Verweise von oben oder besuchen Sie die Seite &a.mailman.lists.link;. Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie dort auf die gewünschte Liste klicken. Benutzen Sie ctm_rmail, um die CTM Updates, die Sie per E-Mail empfangen, auszupacken und anzuwenden. Wenn Sie diesen Prozess automatisiert ablaufen lassen möchten, können Sie dazu einen Eintrag in /etc/aliases verwenden. Genauere Informationen finden Sie in der Manualpage von ctm_rmail. Sie sollten die Mailingliste &a.ctm-announce.name; abonnieren, egal wie Sie die CTM-Deltas erhalten. Ankündigungen, die den Betrieb des CTM-Systems betreffen, werden nur auf dieser Liste bekannt gegeben. Klicken Sie auf den Namen der Liste oder besuchen Sie die Seite &a.mailman.lists.link;, um diese Liste zu abonnieren. Initialisieren von <application>CTM</application> Bevor Sie die CTM Deltas benutzen können, brauchen Sie einen Startpunkt, auf den die nachfolgenden Deltas angewendet werden. Sie können natürlich mit einem leeren Verzeichnis beginnen. In diesem Fall benötigen Sie ein XEmpty-Delta, mit dem Sie den CTM-Verzeichnisbaum initialisieren. Wenn Sie Glück haben, finden Sie ein XEmpty-Delta, mit dem sie beginnen können, auf einer der CDs Ihrer Distribution. Da die Verzeichnisbäume mehrere Megabyte groß sind, sollten Sie nach Möglichkeit etwas schon vorhandenes benutzen. Wenn Sie eine -RELEASE CD besitzen, können Sie die Quellen von dieser CD benutzen. Sie ersparen sich damit das Übertragen großer Datenmengen. Die Deltas, mit denen Sie beginnen können, enthalten ein X in ihrem Namen, wie in src-cur.3210XEmpty.gz. Hinter dem X wird der Startpunkt der Deltas angegeben, in diesem Fall steht Empty für ein leeres Verzeichnis. Nach etwa 100 Deltas wird ein neues XEmpty-Delta erstellt. Mit ungefähr 75 Megabyte komprimierter Daten sind diese XEmpty-Deltas übrigens sehr groß. Nachdem Sie Ihren Startpunkt festgelegt haben, benötigen Sie alle Deltas mit einer höheren Nummer. Benutzen von <application>CTM</application> Um ein Delta einzuspielen, benutzen Sie das folgende Kommando: &prompt.root; cd /Pfad/zu/den/Quellen &prompt.root; ctm -v -v /Pfad/zu/den/Deltas/src-xxx.* CTM kann mit Deltas arbeiten, die mit gzip komprimiert wurden. Sie brauchen die Deltas vorher nicht mit gunzip zu dekomprimieren und sparen damit Plattenplatz. Ihr Quellbaum wird erst dann verändert, wenn CTM die Deltas sauber verarbeiten kann. Die Integrität der Deltas und ihre Anwendbarkeit auf den Quellbaum lassen sich durch die Angabe des Schalters -c überprüfen, CTM ändert in diesem Fall Ihren Quellbaum nicht. CTM verfügt über weitere Kommandozeilenoptionen, Informationen dazu finden Sie in der Manualpage oder dem Quellcode. Das war schon alles. Um Ihre Quellen aktuell zu halten, verwenden Sie CTM jedes Mal, wenn Sie neue Deltas bekommen. Löschen Sie die Deltas nicht, wenn Sie diese nur schwer wieder beschaffen können. Behalten Sie sie für den Fall, das etwas passiert. Auch wenn Sie nur Disketten besitzen, sollten Sie erwägen, die Deltas mit fdwrite zu sichern. Umgang mit lokalen Änderungen Entwickler wollen mit den Dateien im Quellbaum experimentieren und diese verändern. In beschränkter Weise werden lokale Änderungen von CTM unterstützt. Wenn CTM die Datei foo bearbeiten will, überprüft es zuerst ob die Datei foo.ctm existiert. Wenn diese Datei existiert, werden Änderungen in ihr anstatt in foo vorgenommen. Mit diesem Verfahren ist eine leichte Handhabung lokaler Änderungen möglich. Kopieren Sie die Dateien, die Sie ändern möchten, in Dateien, die das Suffix .ctm tragen. Sie können dann ungestört mit dem Quellcode arbeiten, während CTM die .ctm Dateien aktualisiert. Weitere <application>CTM</application>-Optionen Was wird aktualisiert? Eine Liste der Änderungen, die CTM an Ihrem Quellbaum vornehmen wird, erhalten Sie, wenn Sie die Option angeben. Das ist nützlich, wenn Sie Logs über die Änderungen führen wollen, geänderte Dateien vor- oder nachbearbeiten wollen, oder einfach ein bisschen paranoid sind. Sicherungen vor einer Aktualisierung erstellen Sie wollen vielleicht die Dateien, die durch eine CTM Aktualisierung verändert werden, sichern. Mit weisen Sie CTM an, alle Dateien, die durch ein CTM Delta verändert würden, nach backup-file zu sichern. Dateien ausschließen Manchmal wollen Sie nur bestimmte Teile aktualisieren oder nur bestimmte Dateien aus einer Folge von Deltas extrahieren. Sie können die Liste der Dateien, mit denen CTM arbeitet, einschränken, indem Sie reguläre Ausdrücke mit den Optionen und angeben. Wenn Sie eine aktuelle Kopie von lib/libc/Makefile aus den gesicherten CTM Deltas erhalten wollen, setzen Sie das folgende Kommando ab: &prompt.root; cd /wo/Sie/es/auspacken/wollen/ &prompt.root; ctm -e '^lib/libc/Makefile' ~ctm/src-xxx.* Die Optionen und werden in der Reihenfolge angewandt, in der sie auf der Kommandozeile angegeben wurden. Eine Datei wird nur dann von CTM verarbeitet, wenn dies nach der Anwendung der Optionen und noch erlaubt ist. Pläne für <application>CTM</application> Mehrere: Hinzufügen eines Authentifizierungsmechanismus, damit gefälschte CTM-Deltas erkannt werden können. Aufräumen der CTM-Optionen, die mit der Zeit unübersichtlich und irreführend wurden. Verschiedenes Es gibt Deltas für die Ports-Sammlung, die aber nicht intensiv genutzt werden. CTM-Spiegel Die CTM-Deltas können Sie mit anonymous FTP von den folgenden Spiegeln beziehen. Versuchen Sie bitte einen Spiegel in Ihrer Nähe zu benutzen. Bei Problemen wenden Sie sich bitte an die Mailingliste &a.ctm-users.name;. Kalifornien, Bay Area, Offizieller Server Südafrika, Backup-Server für alte Deltas Taiwan/R.O.C. Wenn die Liste keinen Spiegel in Ihrer Nähe enthält oder Sie Probleme mit dem ausgewählten Spiegel haben, versuchen Sie einen Spiegel mit einer Suchmaschine, wie alltheweb, zu finden. Benutzen von CVSup Einführung CVSup ist eine Anwendung, die Verzeichnisbäume von einem entfernten CVS-Server bereitstellt und aktualisiert. Die Quellen von FreeBSD werden in einem CVS-Repository auf einer Entwicklungsmaschine in Kalifornien gepflegt. Mit CVSup können sich FreeBSD-Benutzer den eigenen Quellbaum auf aktuellem Stand halten. Zum Aktualisieren benutzt CVSup die Pull-Methode, bei der die Aktualisierungen vom Client angefragt werden. Der Server wartet dabei passiv auf Anfragen von Clients, das heißt er verschickt nicht unaufgefordert Aktualisierungen. Somit gehen alle Anfragen vom Client aus und die Benutzer müssen CVSup entweder manuell starten oder einen cron Job einrichten, um regelmäßig Aktualisierungen zu erhalten. CVSup in genau dieser Schreibweise bezeichnet die Anwendung, die aus dem Client cvsup und dem Server cvsupd besteht. cvsup läuft auf den Maschinen der Benutzer, cvsupd läuft auf jedem der FreeBSD-Spiegel. Wenn Sie die FreeBSD-Dokumentation und die Mailinglisten lesen, werden Sie oft auf Sup, dem Vorgänger von CVSup stoßen. CVSup wird in gleicher Weise wie Sup benutzt und verfügt sogar über Konfigurationsdateien, die kompatibel zu denen von Sup sind. Da CVSup schneller und flexibler als Sup ist, wird Sup vom FreeBSD-Projekt nicht mehr benutzt. Mit csup gibt es in inzwischen auch eine in C geschriebene Neuimplementierung von CVSup. Der größte Vorteil dieser neuen Version ist neben einer höheren Geschwindigkeit der, dass dieses Programm nicht von der Sprache Modula-3 abhängig ist und Sie daher dieses Paket nicht mitinstallieren müssen. Ab &os; 6.2 ist csup bereits im Basissystem enthalten und kann sofort verwendet werden. Verwenden Sie hingegen eine ältere &os;-Version, können Sie &man.csup.1; über den Port net/csup installieren. Alternativ können Sie zur Installation auch ein vorkompiliertes Paket (Package) verwenden. csup unterstützt allerdings keinen CVS-Modus. Wollen Sie komplette Repositories spiegeln, müssen Sie also weiterhin CVSup einsetzen. Wollen Sie künftig csup einsetzen, überspringen Sie in den folgenden Ausführungen einfach den Abschnitt zur Installation von CVSup und ersetzen alle Vorkommen von CVSup durch csup. Installation von <application>CVSup</application> CVSup können Sie leicht installieren, wenn Sie das vorkompilierte Paket net/cvsup aus der Ports-Sammlung benutzen. Alternativ können Sie net/cvsup auch ausgehend von den Quellen bauen, doch seien Sie gewarnt: net/cvsup hängt vom Modula-3 System ab, das viel Zeit und Platz zum Herunterladen und Bauen braucht. Wenn Sie CVSup auf einer Maschine ohne &xfree86; oder &xorg;, beispielsweise einem Server, benutzen, stellen Sie sicher, dass Sie den Port ohne das CVSup-GUI, net/cvsup-without-gui verwenden. Wollen Sie csup unter &os; 6.1 oder älter installieren, können Sie dazu das vorkompilierte Paket net/csup oder den Port net/csup (zur Installation aus den Quellen) verwenden. Konfiguration von CVSup Das Verhalten von CVSup wird mit einer Konfigurationsdatei gesteuert, die supfile genannt wird. Beispiele für Konfigurationsdateien finden Sie in dem Verzeichnis . Ein supfile enthält die folgenden Informationen: Welche Dateien Sie erhalten wollen. Welche Versionen der Dateien Sie benötigen. Woher Sie die Dateien beziehen wollen. Wo Sie die erhaltenen Dateien speichern. Wo Sie die Status-Dateien aufbewahren wollen. In den folgenden Abschnitten erstellen wir ein typisches supfile indem wir nach und nach diese Punkte klären. Zuerst beschreiben wir aber den Aufbau dieser Konfigurationsdatei. Ein supfile ist eine Textdatei. Kommentare beginnen mit einem # und gelten bis zum Zeilenende. Leerzeilen und Zeilen, die nur Kommentare enthalten, werden ignoriert. Die anderen Zeilen legen die Dateien fest, die ein Benutzer erhalten will. Der Server organisiert verschiedene Dateien in einer Sammlung, deren Name auf einer Zeile angegeben wird. Nach dem Namen der Sammlung können mehrere durch Leerzeichen getrennte Felder folgen, die die oben angesprochenen Informationen festlegen. Es gibt zwei Arten von Feldern: Felder, die Optionen festlegen und Felder mit Parametern. Optionen bestehen aus einem Schlüsselwort, wie oder und stehen alleine. Ein Parameterfeld beginnt mit einem Schlüsselwort, dem = und ein Parameter, wie in , folgt. Dieses Feld darf keine Leerzeichen enthalten. In einem supfile werden normalerweise mehrere Sammlungen angefordert. Die erforderlichen Felder können explizit für jede Sammlung angegeben werden, dann werden jedoch die Zeilen ziemlich lang. Außerdem ist dieses Vorgehen sehr unhandlich, da die meisten Felder für alle Sammlungen gleich sind. CVSup bietet die Möglichkeit, Vorgaben für die Felder der Sammlungen festzulegen. Zeilen, die mit der Pseudo-Sammlung *default beginnen, legen Optionen und Parameter für nachfolgende Sammlungen im supfile fest. Der Vorgabewert kann in der Zeile einer bestimmten Sammlung überschrieben werden. Durch Hinzufügen weiterer *default Zeilen können die Vorgaben auch mitten im supfile überschrieben oder erweitert werden. Mit diesem Wissen können wir nun ein supfile erstellen, das den Quellbaum von FreeBSD-CURRENT anfordert und aktualisiert. Welche Dateien wollen Sie empfangen? Dateien werden von CVSup in Sammlungen organisiert. Die erhältlichen Sammlungen werden später beschrieben. Wir wollen den Quellbaum von FreeBSD empfangen, der in der Sammlung src-all enthalten ist. Das supfile enthält pro Zeile eine Sammlung, in diesem Fall also nur eine einzige Zeile: src-all Welche Versionen der Dateien werden benötigt? Mit CVSup können Sie jede Version der Quellen bekommen, da der cvsupd-Server seine Daten direkt aus dem CVS-Repository bezieht. Sie können die benötigten Versionen in den Parameterfeldern tag= und angeben. Achten Sie darauf, dass Sie das richtige tag=-Feld angeben. Einige Tags sind nur für spezielle Sammlungen gültig. Wenn Sie ein falsches Tag angeben oder sich verschreiben, wird CVSup Dateien löschen, die Sie wahrscheinlich gar nicht löschen wollten. Achten Sie insbesondere bei den ports-*-Sammlungen darauf, ausschließlich tag=. zu verwenden. Mit tag= wird ein symbolischer Name aus dem Repository angegeben. Es gibt zwei verschiedene Tags: Tags, die Revisionen bezeichnen und Tags, die Zweige bezeichnen. Die ersteren sind statisch und fest an eine Revision gebunden. Ein Tag, das einen Zweig bezeichnet, bezieht sich dagegen zu einem gegebenen Zeitpunkt immer auf die aktuellste Revision. Da ein Tag eines Zweiges nicht an eine bestimmte Revision gebunden ist, kann sich dessen Bedeutung von heute auf morgen ändern. zählt für Benutzer relevante Tags auf. Wenn Sie in der Konfigurationsdatei ein Tag, wie RELENG_4, angeben, müssen Sie diesem tag= vorstellen: tag=RELENG_4. Denken Sie daran, dass es für die Ports-Sammlung nur tag=. gibt. Achten Sie darauf, dass Sie den Namen eines Tags richtig angeben. CVSup kann nicht zwischen richtigen und falschen Tags unterscheiden. Wenn Sie sich bei der Angabe eines Tags vertippen, nimmt CVSup an, Sie hätten ein gültiges Tag angegeben, dem nur keine Dateien zugeordnet sind. Die Folge davon ist, dass Ihre vorhandenen Quellen gelöscht werden. Wenn Sie ein Tag angeben, das sich auf einen Zweig bezieht, erhalten Sie die aktuellsten Revisionen der Dateien auf diesem Zweig. Wenn Sie eine frühere Revision erhalten möchten, können Sie diese im Feld angeben. Einzelheiten dazu finden Sie in der Manualpage von cvsup. Wir möchten gerne FreeBSD-CURRENT beziehen und fügen die folgende Zeile am Anfang der Konfigurationsdatei ein: *default tag=. Eine wichtige Ausnahme ist wenn Sie weder ein tag=-Feld noch ein date=-Feld angeben. In diesem Fall erhalten Sie anstelle einer speziellen Revision die wirklichen RCS-Dateien aus dem CVS-Repository des Servers. Diese Vorgehensweise wird von Entwicklern bevorzugt, da sie mit einem eigenen Repository leicht die Entwicklungsgeschichte und Veränderungen von Dateien verfolgen können. Dieser Vorteil muss allerdings mit sehr viel Plattenplatz bezahlt werden. Woher sollen die Dateien bezogen werden? Im host=-Feld wird angegeben, woher cvsup die Dateien holen soll. Sie können hier jeden der CVSup-Spiegel angeben, doch sollten Sie einen Server in Ihrer Nähe auswählen. Für dieses Beispiel wollen wir den erfundenen Server cvsup99.FreeBSD.org verwenden: *default host=cvsup99.FreeBSD.org Bevor Sie CVSup laufen lassen, sollten Sie hier einen existierenden Server einsetzen. Den zu verwendenden Server können Sie auf der Kommandozeile mit überschreiben. Wo sollen die Dateien gespeichert werden? Im prefix=-Feld teilen Sie cvsup mit, wo die Dateien gespeichert werden sollen. In diesem Beispiel werden wir die Quelldateien direkt im Verzeichnisbaum für Quellen /usr/src ablegen. Das Verzeichnis src ist schon in der Sammlung, die wir beziehen enthalten, so dass wir die folgende Zeile angeben: *default prefix=/usr Wo sollen die Statusinformationen von cvsup gespeichert werden? cvsup legt in einem Verzeichnis Statusinformationen ab, die festhalten, welche Versionen schon empfangen wurden. Wir verwenden das Verzeichnis /var/db: *default base=/var/db Wenn das Verzeichnis für die Statusinformationen nicht existiert, sollten Sie es jetzt anlegen, da cvsup ohne dieses Verzeichnis nicht startet. Verschiedene Einstellungen: Eine weitere Zeile sollte normalerweise in jedem supfile sein: *default release=cvs delete use-rel-suffix compress Mit release=cvs wird angegeben, dass der Server das FreeBSD-Haupt-Repository abfragen soll, was praktisch immer der Fall ist (die Ausnahmen werden in diesem Text nicht diskutiert). delete erlaubt es CVSup, Dateien zu löschen. Diese Option sollten Sie immer angeben, damit CVSup Ihren Quellbaum auch wirklich aktuell halten kann. CVSup löscht nur Dateien für die es auch verantwortlich ist. Andere Dateien, die sich in einem Baum unter Kontrolle von CVSup befinden, werden nicht verändert. Wenn Sie wirklich etwas über das obskure use-rel-suffix erfahren wollen, lesen Sie bitte in der Manualpage nach, ansonsten geben Sie es einfach an und vergessen es. Wenn Sie compress angeben, werden Daten auf dem Kommunikationskanal komprimiert. Wenn Sie über eine T1-Leitung oder eine schnellere Netzanbindung verfügen, brauchen Sie diese Option vielleicht nicht. In allen anderen Fällen beschleunigt sie aber den Ablauf. Zusammenfassung: Das vollständige supfile unseres Beispiels sieht nun so aus: *default tag=. *default host=cvsup99.FreeBSD.org *default prefix=/usr *default base=/var/db *default release=cvs delete use-rel-suffix compress src-all Die <filename>refuse</filename> Datei CVSup benutzt die Pull-Methode, das heißt wenn sich ein Client mit einem Server verbindet, erhält er eine Liste der verfügbaren Sammlungen und wählt aus diesen die herunterzuladenden Dateien aus. In der Voreinstellung wählt der Client alle Dateien aus, die zu einer gegebenen Sammlung und zu einem gegebenen Tag passen. Dieses Verhalten ist aber nicht immer erwünscht, besonders wenn Sie die doc, ports oder www Verzeichnisbäume synchronisieren. Die wenigsten Leute beherrschen vier oder fünf Sprachen und benötigen Dateien mit speziellen Anpassungen für eine Sprache. Wenn Sie die Ports-Sammlung synchronisieren, können Sie anstelle von ports-all einzelne Ports, wie ports-astrology oder ports-biology angeben. Die doc und www Verzeichnisbäume verfügen aber nicht über Sammlungen für spezielle Sprachen. In diesem Fall müssen Sie eines der vielen eleganten Merkmale von CVSup benutzen: Die refuse Datei. Mit einer refuse Datei können Sie bestimmte Dateien einer Sammlung von der Übertragung ausschließen. Der Ort der refuse ist base/sup/refuse, wobei base in Ihrem supfile festgelegt wurde. Wir verwenden das Verzeichnis /var/db, der Ort der refuse Datei ist daher /var/db/sup/refuse. Das Format der refuse Datei ist einfach: Sie enthält eine Liste der Dateien und Verzeichnisse, die Sie nicht herunterladen wollen. Wenn Sie zum Beispiel die Dokumentation nicht in anderen Sprachen als Englisch lesen wollen, könnte Ihre refuse-Datei wie folgt aussehen: doc/bn_* doc/da_* doc/de_* doc/el_* doc/es_* doc/fr_* doc/it_* doc/ja_* doc/nl_* doc/no_* doc/pl_* doc/pt_* doc/ru_* doc/sr_* doc/tr_* doc/zh_* Die Aufzählung setzt sich für andere Sprachen fort. Eine vollständige Liste finden Sie im FreeBSD CVS Repository. Die refuse Datei spart Anwendern von CVSup, die über eine langsame Internetanbindung verfügen oder deren Internetverbindung zeitlich abgerechnet wird, wertvolle Zeit, da sie Dateien, die sie nicht benötigen, nicht mehr herunterladen müssen. Weitere Informationen zu refuse Dateien und anderen Eigenschaften von CVSup entnehmen Sie bitte der Manualpage. Ausführen von <application>CVSup</application> Wir können nun eine Aktualisierung mit der folgenden Kommandozeile starten: &prompt.root; cvsup supfile supfile gibt dabei das eben erstelle supfile an. Wenn Sie X11 benutzen, wird cvsup ein GUI starten. Drücken Sie go und schauen Sie zu. Das Beispiel aktualisiert die Dateien im Verzeichnisbaum /usr/src. Sie müssen cvsup als root starten, damit Sie die nötigen Rechte haben, die Dateien zu aktualisieren. Sie sind vielleicht ein bisschen nervös weil Sie das Programm zum ersten Mal anwenden und möchten zuerst einmal einen Testlauf durchführen. Legen Sie dazu ein temporäres Verzeichnis an und übergeben es auf der Kommandozeile von cvsup: &prompt.root; mkdir /var/tmp/dest &prompt.root; cvsup supfile /var/tmp/dest Aktualisierungen werden dann nur in dem angegebenen Verzeichnis vorgenommen. CVSup untersucht die Dateien in /usr/src, wird aber keine dieser Dateien verändern. Die veränderten Dateien finden Sie stattdessen in /var/tmp/dest/usr/src. Die Statusdateien von CVSup werden ebenfalls nicht geändert, sondern in dem angegebenen Verzeichnis abgelegt. Wenn Sie Leseberechtigung in /usr/src haben, brauchen Sie das Programm noch nicht einmal unter root laufen zu lassen. Wenn Sie X11 nicht benutzen wollen oder keine GUIs mögen, sollten Sie cvsup wie folgt aufrufen: &prompt.root; cvsup -g -L 2 supfile verhindert den Start des GUIs. Wenn Sie kein X11 laufen haben, passiert das automatisch, ansonsten müssen Sie diesen Schalter angeben. Mit gibt CVSup Einzelheiten zu jeder Aktualisierung aus. Die Wortfülle der Meldungen können Sie von bis einstellen. In der Voreinstellung werden nur Fehlermeldungen ausgegeben. Eine Zusammenfassung der Optionen von CVSup erhalten Sie mit cvsup -H. Genauere Informationen finden Sie in der Manualpage von CVSup. Wenn Sie mit dem Ablauf der Aktualisierung zufrieden sind, können Sie CVSup regelmäßig aus &man.cron.8; ausführen. In diesem Fall sollten Sie natürlich nicht das GUI benutzen. <application>CVSup</application> Sammlungen Die CVSup Sammlungen sind hierarchisch organisiert. Es gibt wenige große Sammlungen, die in kleinere Teilsammlungen unterteilt sind. Wenn Sie eine große Sammlung beziehen, entspricht das dem Beziehen aller Teilsammlungen. Der Hierarchie der Sammlung wird in der folgenden Aufzählung durch Einrückungen dargestellt. Die am häufigsten benutzen Sammlungen sind src-all und ports-all. Die anderen Sammlungen werden von wenigen Leuten zu speziellen Zwecken benutzt und es kann sein, dass diese nicht auf allen Spiegeln zur Verfügung stehen. cvs-all release=cvs Das FreeBSD-Haupt-Repository einschließlich der Kryptographie-Module. distrib release=cvs Dateien, die zum Verteilen und Spiegeln von FreeBSD benötigt werden. doc-all release=cvs Quellen des FreeBSD-Handbuchs und weiterer Dokumentation. Diese Sammlung enthält nicht die FreeBSD-Webseite. ports-all release=cvs Die FreeBSD-Ports-Sammlung. Wenn Sie nicht die gesamte Ports-Sammlung (ports-all) aktualisieren wollen, sondern nur eine der nachstehend aufgeführten Teilsammlungen, aktualisieren Sie immer die Teilsammlung ports-base. Diese Teilsammlung enthält das Bausystem der Ports. Immer wenn ports-base geändert wird, ist es so gut wie sicher, dass diese Änderung auch tatsächlich von einem Port benutzt wird. Der Bau eines Ports, der auf Änderungen im Bausystem angewiesen wird, wird fehlschlagen, wenn das Bausystem noch auf einem alten Stand ist. Aktualisieren Sie vor allen Dingen ports-base, wenn Sie bei einem Bau merkwürdige Fehlermeldungen erhalten und kein aktuelles Bausystem benutzen. Wenn Sie die Datei ports/INDEX selbst erzeugen, brauchen Sie unbedingt die Sammlung ports-all (den ganzen Ports-Baum). Es ist nicht möglich, ports/INDEX nur mit einem Teilbaum zu erstellen. Lesen Sie dazu bitte die FAQ. ports-accessibility release=cvs Werkzeuge für behinderte Benutzer. ports-arabic release=cvs Arabische Sprachunterstützung. ports-archivers release=cvs Werkzeuge zum Archivieren. ports-astro release=cvs Astronomie-Programme. ports-audio release=cvs Audio-Programme. ports-base release=cvs Das Bausystem der Ports-Sammlung. Dazu gehören verschiedene Dateien in den Unterverzeichnissen Mk/ und Tools/ von /usr/ports. Aktualisieren Sie diese Teilsammlung jedes Mal, wenn Sie einen Teil der Ports-Sammlung aktualisieren. Lesen Sie dazu auch den obigen Hinweis zur Ports-Sammlung. ports-benchmarks release=cvs Benchmarks. ports-biology release=cvs Biologie. ports-cad release=cvs Computer Aided Design Werkzeuge. ports-chinese release=cvs Chinesische Sprachunterstützung. ports-comms release=cvs Programme zur Datenkommunikation. ports-converters release=cvs Zeichensatz Konvertierer. ports-databases release=cvs Datenbanken. ports-deskutils release=cvs Sachen, die sich vor dem Computer-Zeitalter auf dem Schreibtisch befanden. ports-devel release=cvs Werkzeuge für Entwickler. ports-dns release=cvs Software für DNS. ports-editors release=cvs Editoren. ports-emulators release=cvs Programme, die andere Betriebssysteme emulieren. ports-finance release=cvs Finanz-Anwendungen. ports-ftp release=cvs Werkzeuge für FTP Clients und Server. ports-games release=cvs Spiele. ports-german release=cvs Deutsche Sprachunterstützung. ports-graphics release=cvs Graphik-Programme. ports-hebrew release=cvs Hebräische Sprachunterstützung. ports-hungarian release=cvs Ungarische Sprachunterstützung. ports-irc release=cvs Internet Relay Chat Werkzeuge. ports-japanese release=cvs Japanische Sprachunterstützung. ports-java release=cvs &java; Werkzeuge. ports-korean release=cvs Koreanische Sprachunterstützung. ports-lang release=cvs Programmiersprachen. ports-mail release=cvs E-Mail Programme. ports-math release=cvs Programme zur numerischen Mathematik. ports-mbone release=cvs MBone Anwendungen. ports-misc release=cvs Verschiedene Werkzeuge. ports-multimedia release=cvs Multimedia-Anwendungen. ports-net release=cvs Netzwerk-Programme. ports-net-im release=cvs Diverse Instant-Messenger. ports-net-mgmt release=cvs Software zum Verwalten von Netzwerken. ports-net-p2p release=cvs Software für die Nutzung von Peer-to-Peer-Netzwerken. ports-news release=cvs USENET News Werkzeuge. ports-palm release=cvs Programme für den Palm. ports-polish release=cvs Polnische Sprachunterstützung. ports-ports-mgmt release=cvs Werkzeuge zum Management von Ports und Paketen. ports-portuguese release=cvs Portugiesische Sprachunterstützung. ports-print release=cvs Druckprogramme. ports-russian release=cvs Russische Sprachunterstützung. ports-science release=cvs Wissenschaft. ports-security release=cvs Werkzeuge zum Thema Sicherheit. ports-shells release=cvs Kommandozeilen-Shells. ports-sysutils release=cvs System-Werkzeuge. ports-textproc release=cvs Programme zur Textverarbeitung (ohne Desktop Publishing). ports-ukrainian release=cvs Ukrainische Sprachunterstützung. ports-vietnamese release=cvs Vietnamesische Sprachunterstützung. ports-www release=cvs Software rund um das World Wide Web. ports-x11 release=cvs X-Window Programme. ports-x11-clocks release=cvs X11-Uhren. ports-x11-fm release=cvs X11-Dateiverwalter. ports-x11-fonts release=cvs X11-Zeichensätze und Werkzeuge dazu. ports-x11-toolkits release=cvs X11-Werkzeuge. ports-x11-servers release=cvs X11-Server. ports-x11-themes release=cvs X11-Themes. ports-x11-wm release=cvs X11-Fensterverwalter. projects-all release=cvs Quelltexte der verschiedenen FreeBSD-Projekte. src-all release=cvs Die FreeBSD-Quellen einschließlich der Kryptographie-Module. src-base release=cvs Verschiedene Dateien unter /usr/src. src-bin release=cvs Benutzer-Werkzeuge die im Einzelbenutzermodus gebraucht werden (/usr/src/bin). src-contrib release=cvs Werkzeuge und Bibliotheken, die nicht aus dem FreeBSD-Projekt stammen und wenig verändert übernommen werden. (/usr/src/contrib). src-crypto release=cvs Kryptographische Werkzeuge und Bibliotheken, die nicht aus dem FreeBSD-Projekt stammen und wenig verändert übernommen werden. (/usr/src/crypto). src-eBones release=cvs Kerberos und DES (/usr/src/eBones). Wird in aktuellen Releases von FreeBSD nicht benutzt. src-etc release=cvs Konfigurationsdateien des Systems (/usr/src/etc). src-games release=cvs Spiele (/usr/src/games). src-gnu release=cvs Werkzeuge, die unter der GNU Public License stehen (/usr/src/gnu). src-include release=cvs Header Dateien (/usr/src/include). src-kerberos5 release=cvs Kerberos5 (/usr/src/kerberos5). src-kerberosIV release=cvs KerberosIV (/usr/src/kerberosIV). src-lib release=cvs Bibliotheken (/usr/src/lib). src-libexec release=cvs Systemprogramme, die von anderen Programmen ausgeführt werden (/usr/src/libexec). src-release release=cvs Dateien, die zum Erstellen eines FreeBSD Releases notwendig sind (/usr/src/release). src-sbin release=cvs Werkzeuge für den Einzelbenutzermodus (/usr/src/sbin). src-secure release=cvs Kryptographische Bibliotheken und Befehle (/usr/src/secure). src-share release=cvs Dateien, die von mehreren Systemen gemeinsam benutzt werden können (/usr/src/share). src-sys release=cvs Der Kernel (/usr/src/sys). src-sys-crypto release=cvs Kryptographie Quellen des Kernels (/usr/src/sys/crypto). src-tools release=cvs Verschiedene Werkzeuge zur Pflege von FreeBSD (/usr/src/tools). src-usrbin release=cvs Benutzer-Werkzeuge (/usr/src/usr.bin). src-usrsbin release=cvs System-Werkzeuge (/usr/src/usr.sbin). www release=cvs Die Quellen der FreeBSD-WWW-Seite. distrib release=self Die Konfigurationsdateien des CVSup Servers. Diese werden von den CVSup benutzt. gnats release=current Die GNATS Datenbank, in der Problemberichte verwaltet werden. mail-archive release=current Das Archiv der FreeBSD-Mailinglisten. www release=current Die formatierten Dateien der FreeBSD-WWW-Seite (nicht die Quellen). Diese werden von den WWW-Spiegeln benutzt. Weiterführende Informationen Die CVSup FAQ und weitere Informationen über CVSup finden Sie auf The CVSup Home Page. FreeBSD spezifische Diskussionen über CVSup finden auf der Mailingliste &a.hackers; statt. Dort und auf der Liste &a.announce; werden neue Versionen von CVSup angekündigt. Fragen und Problemberichte sollten an den Autor des Programms cvsup-bugs@polstra.com weitergeleitet werden. CVSup-Server Die folgende Aufzählung enthält CVSup Server für FreeBSD: &chap.mirrors.cvsup.inc; Portsnap einsetzen Einführung Bei Portsnap handelt es sich um ein System für die sichere Distribution der &os;-Ports-Sammlung. Dazu wird in der Regel stündlich ein Snapshot des Ports-Baumes erzeugt, der anschließend komprimiert und kryptografisch signiert wird. Die dabei erzeugten Dateien werden danach über HTTP verteilt. Analog zu CVSup verwendet auch auch Portsnap das Pull-Prinzip, um die Ports-Sammlung zu aktualisieren: Der komprimierte und signierte Ports-Baum wird auf einem Webserver abgelegt, der danach passiv auf Client-Anforderungen wartet. Ein Anwender muss daher &man.portsnap.8; manuell starten, um seine Ports-Sammlung zu aktualisieren. Eine Alternative ist das Erstellen eines &man.cron.8; -Jobs, der den Ports-Baum regelmäßig automatisch aktualisiert. Beachten Sie, dass Portsnap nicht mit der echten Ports-Sammlung unter /usr/ports/, sondern mit einer komprimierten Kopie des Ports-Baumes arbeitet, die in der Voreinstellung unter /var/db/portsnap/ angelegt wird. Diese komprimierte Version wird danach dazu verwendet, den tatsächlichen Ports-Baum zu aktualisieren. Haben Sie Portsnap über die &os;-Ports-Sammlung installiert, wird der komprimierte Ports-Baum statt unter /var/db/portsnap/ unter /usr/local/portsnap/ angelegt. Installation Seit &os; 6.0 ist Portsnap im &os;-Basissystem enthalten. Verwenden Sie eine ältere &os;-Version, können Sie zur Installation den Port ports-mgmt/portsnap verwenden. <application>portsnap</application> konfigurieren portsnap kann über die Datei /etc/portsnap.conf konfiguriert werden. In der Regel kann allerdings die Standardkonfiguration unverändert übernommen werden. Wollen Sie die Datei dennoch anpassen, sollten Sie zuvor &man.portsnap.conf.5; lesen. Wurde Portsnap über die &os;-Ports-Sammlung installiert, so wird statt /etc/portsnap.conf /usr/local/etc/portsnap.conf als Konfigurationsdatei verwendet. Diese Datei wird während der Installation nicht angelegt, allerdings wird eine Beispielkonfigurationsdatei mitgeliefert, die Sie in dieses Verzeichnis kopieren können: &prompt.root; cd /usr/local/etc && cp portsnap.conf.sample portsnap.conf Der erste Aufruf von <application>portsnap</application> Wenn Sie &man.portsnap.8; das erste Mal aufrufen, müssen Sie einen komprimierten Snapshot des kompletten Ports-Baumes nach /var/db/portsnap/ herunterladen (oder nach /usr/local/portsnap/ Sie Portsnap über die Ports-Sammlung installiert haben). Die ungefähre Größe des komprimierten Ports-Baumes beträgt derzeit (Anfang 2006) etwa 41 MB. &prompt.root; portsnap fetch Nachdem der komprimierte Snapshot heruntergeladen wurde, kann eine Live-Version des Ports-Baumes nach /usr/ports/ extrahiert werden. Dieser Schritt ist selbst dann nötig, wenn sich bereits ein Ports-Baum in diesem Verzeichnis befindet (der beispielsweise von CVSup angelegt wurde), weil portsnap einen Ausgangszustand des Ports-Baumes benötigt, um festzustellen, welche Teile des Baums aktualisiert werden müssen: &prompt.root; portsnap extract Bei einer &os;-Standardinstallation wird das Verzeichnis /usr/ports nicht angelegt. Verwenden Sie &os; 6.0-RELEASE, sollten Sie dies vor der ersten Ausführung von portsnap nachholen. Verwenden Sie hingegen eine aktuellere &os;-Version oder eine aktuellere Version von Portsnap, wird dies beim ersten Aufruf von portsnap automatisch erledigt. Den Ports-Baum aktualisieren Nachdem der originale komprimierte Snapshot des Ports-Baumes heruntergeladen und nach /usr/ports/ extrahiert wurde, können Sie den Ports-Baum aktualisieren. Dazu sind zwei Schritte nötig: Mit fetch laden Sie Aktualisierungen herunter, mit update aktualisieren Sie die Live-Version des Ports-Baumes. Beide Parameter können gleichzeitig an portsnap übergeben werden: &prompt.root; portsnap fetch update Einige ältere portsnap-Versionen unterstützen diese Syntax nicht. In diesem Fall gehen Sie wie folgt vor: &prompt.root; portsnap fetch &prompt.root; portsnap update Portsnap als cron-Job starten Um eine Überlastung der Portsnap-Server zu vermeiden, kann portsnap fetch nicht als normaler &man.cron.8;-Job ausgeführt werden. Als Alternative gibt es den Befehl portsnap cron, der eine zufällige Zeitspanne (bis zu 3600 Sekunden) wartet, bevor Aktualisierungen heruntergeladen werden. portsnap update sollte ebenfalls nicht als cron-Job ausgeführt werden, da es zu massiven Problemen kann, wenn parallel zur Aktualisierung ein Port gebaut oder installiert wird. Die Aktualisierung des Portsindex stellt hingegen kein Problem dar. Um die INDEX-Datei zu aktualisieren, übergeben Sie zusätzlich die Option an portsnap. (Wenn Sie portsnap -I update als cron-Job definiert haben, müssen Sie portsnap update ohne die Option aufrufen, um den Rest des Ports-Baumes zu aktualisieren.) Wenn Sie die folgende Zeile in /etc/crontab aufnehmen, aktualisiert portsnap den komprimierten Snapshot sowie die INDEX-Dateien unter /usr/ports/ und verschickt eine E-Mail, wenn Ihre installierten Ports veraltet sind: 0 3 * * * root portsnap -I cron update && pkg_version -vIL= Ist Ihre Systemuhr nicht auf Ihre lokale Zeitzone eingestellt, ersetzen Sie bitte 3 durch eine beliebige Zahl zwischen 0 und 23, damit die Last der Portsnap-Server gleichmäßiger verteilt wird. Einige ältere portsnap-Versionen unterstützen die Angabe von mehreren Befehlen (etwa cron update) für einen einzigen portsnap-Aufruf nicht. Ist dies bei Ihnen der Fall, ersetzen Sie bitte portsnap -I cron update durch portsnap cron && portsnap -I update. CVS-Tags Wenn Sie Quellen mit CVS oder CVSup erhalten oder aktualisieren wollen, müssen Sie ein Tag angeben. Ein Tag kann einen bestimmten &os;-Zweig oder einen bestimmten Zeitpunkt (Release-Tag) bestimmen. Tags für Zweige Mit Ausnahme von HEAD (das immer ein gültiges Tag ist), können die folgenden Tags nur im src/-Quellbaum verwendet werden. Die Quellbäume ports/, doc/ und www/ sind nicht verzweigt. HEAD Symbolischer Name für den Hauptzweig, auch &os.current; genannt. Dies ist die Vorgabe, wenn keine Revision angegeben wird. In CVSup wird dieses Tag mit einem . (Punkt) bezeichnet. In CVS ist das die Vorgabe, wenn Sie kein Tag oder eine Revision angeben. Außer Sie wollen einen -STABLE Rechner auf -CURRENT aktualisieren, ist es nicht ratsam, die -CURRENT Quellen auf einem -STABLE Rechner einzuspielen. RELENG_6 Der Entwicklungszweig für FreeBSD-6.X, auch als FreeBSD 6-STABLE bekannt. RELENG_6_2 Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische Fehlerbehebungen für FreeBSD 6.1 durchgeführt werden. RELENG_6_1 Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische Fehlerbehebungen für FreeBSD 6.1 durchgeführt werden. RELENG_6_0 Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische Fehlerbehebungen für FreeBSD 6.0 durchgeführt werden. RELENG_5 Der &os; 5.X Entwicklungszweig, der auch &os; 5-STABLE genannt wird. RELENG_5_5 Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.5 durchgeführt werden. RELENG_5_4 Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.4 durchgeführt werden. RELENG_5_3 Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.3 durchgeführt werden. RELENG_5_2 Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.2 und &os; 5.2.1 durchgeführt werden. RELENG_5_1 Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.1 durchgeführt werden. RELENG_5_0 Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.0 durchgeführt werden. RELENG_4 Der &os; 4.X Entwicklungszweig, der auch &os; 4-STABLE genannt wird. RELENG_4_11 Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.11 durchgeführt werden. RELENG_4_10 Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.10 durchgeführt werden. RELENG_4_9 Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.9 durchgeführt werden. RELENG_4_8 Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.8 durchgeführt werden. RELENG_4_7 Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.7 durchgeführt werden. RELENG_4_6 Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.6 und FreeBSD 4.6.2 durchgeführt werden. RELENG_4_5 Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.5 durchgeführt werden. RELENG_4_4 Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.4 durchgeführt werden. RELENG_4_3 Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.3 durchgeführt werden. RELENG_3 Der FreeBSD-3.X Entwicklungszweig, der auch 3.X-STABLE genannt wird. RELENG_2_2 Der FreeBSD-2.2.X Entwicklungszweig, der auch 2.2-STABLE genannt wird. Release-Tags Diese Tags geben den Zeitpunkt an, an dem eine bestimme &os;-Version veröffentlicht wurde. Das Erstellen einer Release ist in den Dokumenten Release Engineering Information und Release Process beschrieben. Der src-Baum benutzt Tags, deren Namen mit RELENG_ anfangen. Die Bäume ports und doc benutzen Tags, deren Namen mit RELEASE anfangen. Im Baum www werden keine Release-Tags verwendet. RELENG_6_2_0_RELEASE FreeBSD 6.2 RELENG_6_1_0_RELEASE FreeBSD 6.1 RELENG_6_0_0_RELEASE FreeBSD 6.0 RELENG_5_5_0_RELEASE FreeBSD 5.5 RELENG_5_4_0_RELEASE FreeBSD 5.4 RELENG_4_11_0_RELEASE FreeBSD 4.11 RELENG_5_3_0_RELEASE FreeBSD 5.3 RELENG_4_10_0_RELEASE FreeBSD 4.10 RELENG_5_2_1_RELEASE FreeBSD 5.2.1 RELENG_5_2_0_RELEASE FreeBSD 5.2 RELENG_4_9_0_RELEASE FreeBSD 4.9 RELENG_5_1_0_RELEASE FreeBSD 5.1 RELENG_4_8_0_RELEASE FreeBSD 4.8 RELENG_5_0_0_RELEASE FreeBSD 5.0 RELENG_4_7_0_RELEASE FreeBSD 4.7 RELENG_4_6_2_RELEASE FreeBSD 4.6.2 RELENG_4_6_1_RELEASE FreeBSD 4.6.1 RELENG_4_6_0_RELEASE FreeBSD 4.6 RELENG_4_5_0_RELEASE FreeBSD 4.5 RELENG_4_4_0_RELEASE FreeBSD 4.4 RELENG_4_3_0_RELEASE FreeBSD 4.3 RELENG_4_2_0_RELEASE FreeBSD 4.2 RELENG_4_1_1_RELEASE FreeBSD 4.1.1 RELENG_4_1_0_RELEASE FreeBSD 4.1 RELENG_4_0_0_RELEASE FreeBSD 4.0 RELENG_3_5_0_RELEASE FreeBSD-3.5 RELENG_3_4_0_RELEASE FreeBSD-3.4 RELENG_3_3_0_RELEASE FreeBSD-3.3 RELENG_3_2_0_RELEASE FreeBSD-3.2 RELENG_3_1_0_RELEASE FreeBSD-3.1 RELENG_3_0_0_RELEASE FreeBSD-3.0 RELENG_2_2_8_RELEASE FreeBSD-2.2.8 RELENG_2_2_7_RELEASE FreeBSD-2.2.7 RELENG_2_2_6_RELEASE FreeBSD-2.2.6 RELENG_2_2_5_RELEASE FreeBSD-2.2.5 RELENG_2_2_2_RELEASE FreeBSD-2.2.2 RELENG_2_2_1_RELEASE FreeBSD-2.2.1 RELENG_2_2_0_RELEASE FreeBSD-2.2.0 AFS-Server Die folgende Aufzählung enthält AFS Server für FreeBSD: Schweden Die Dateien sind unter dem Pfad /afs/stacken.kth.se/ftp/pub/FreeBSD/ erreichbar. stacken.kth.se # Stacken Computer Club, KTH, Sweden 130.237.234.43 #hot.stacken.kth.se 130.237.237.230 #fishburger.stacken.kth.se 130.237.234.3 #milko.stacken.kth.se Betreuer ftp@stacken.kth.se rsync-Server rsync wird ähnlich wie &man.rcp.1; verwendet, besitzt aber mehr Optionen und verwendet das rsync remote-update Protokoll, das nur geänderte Dateien überträgt und damit viel schneller als ein normaler Kopiervorgang ist. rsync ist sehr nützlich, wenn Sie einen FreeBSD-FTP-Spiegel oder einen CVS-Spiegel betreiben. Das Programm ist für viele Betriebssysteme erhältlich, mit FreeBSD können Sie den Port net/rsync oder das fertige Paket benutzen. Die folgenden Server stellen FreeBSD über das rsync Protokoll zur Verfügung: Deutschland rsync://grappa.unix-ag.uni-kl.de/ Verfügbare Sammlungen: freebsd-cvs: Das vollständige CVS-Repository von &os;. Neben anderen Repositories spiegelt diese Maschine auch die Repositories der NetBSD- und OpenBSD-Projekte. Großbritannien rsync://rsync.mirror.ac.uk/ Verfügbare Sammlungen: ftp.FreeBSD.org: Kompletter Spiegel des FreeBSD-FTP-Servers. Niederlande rsync://ftp.nl.FreeBSD.org/ Verfügbare Sammlungen: vol/4/freebsd-core: Kompletter Spiegel des FreeBSD-FTP-Servers. Tschechische Republik rsync://ftp.cz.FreeBSD.org/ Verfügbare Sammlungen: ftp: Unvollständiger Spiegel des FreeBSD-FTP-Servers. FreeBSD: Vollständiger Spiegel des FreeBSD-FTP-Servers. USA rsync://ftp-master.FreeBSD.org/ Dieser Server darf nur von primären Spiegeln benutzt werden. Verfügbare Sammlungen: FreeBSD: Das Hauptarchiv des FreeBSD FTP Servers. acl: Die primäre ACL-Liste. rsync://ftp13.FreeBSD.org/ Verfügbare Sammlungen: FreeBSD: Kompletter Spiegel des FreeBSD-FTP-Servers.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ppp-and-slip/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ppp-and-slip/chapter.sgml index 1de902c53c..00764b49be 100644 --- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ppp-and-slip/chapter.sgml +++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ppp-and-slip/chapter.sgml @@ -1,3463 +1,3463 @@ Jim Mock Restrukturiert, neu organisiert und aktualisiert von Thomas Schwarzkopf Übersetzt von PPP und SLIP Übersicht PPP SLIP Unter FreeBSD stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um Computer miteinander zu verbinden. Der Aufbau einer Netzwerk- oder Internetverbindung mit Hilfe eines Einwahlmodems – für den eigenen oder für andere Rechner – erfordert den Einsatz von PPP oder SLIP. Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie wissen: Wie Sie User-PPP einrichten. Wie Sie Kernel-PPP einrichten. Was zu tun ist, um PPPoE (PPP over Ethernet) einzurichten. Wie Sie PPPoA (PPP over ATM) einrichten. Wie Sie einen SLIP-Client und -Server einrichten und konfigurieren PPP User-PPP PPP Kernel-PPP PPP over Ethernet Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Sie: mit den grundlegenden Begriffen der Netzwerktechnik vertraut sein. die Grundlagen und den Zweck einer Einwahlverbindung sowie PPP und/oder SLIP kennen. Sie fragen sich vielleicht, worin denn der Hauptunterschied zwischen User-PPP und Kernel-PPP liegt. Die Antwort ist einfach: User-PPP verarbeitet die ein- und ausgehenden Daten im Userland, statt im Kernel. Dies ist zwar aufwändig, im Hinblick auf die Daten, die dadurch zwischen Kernel und Userland hin und her kopiert werden müssen, doch es ermöglicht auch eine PPP-Implementierung mit weitaus mehr Funktionen. User-PPP verwendet das Gerät tun, um mit anderen Rechnern zu kommunizieren, während Kernel-PPP hierfür das Gerät ppp benutzt. In diesem Kapitel wird durchgängig vom Programm ppp gesprochen, wenn damit User-PPP gemeint ist. Ausnahmen werden gemacht, wenn eine Unterscheidung gegenüber anderer PPP-Software, wie pppd, notwendig wird. Soweit nichts anderes angegeben ist, sollten alle Befehle, die in diesem Kapitel erklärt werden, als root ausgeführt werden. Tom Rhodes Aktualisiert und erweitert von Brian Somers Ursprünglich geschrieben von Nik Clayton Mit Beiträgen von Dirk Frömberg Peter Childs User-PPP User-PPP Voraussetzungen Dieses Dokument geht davon aus, dass Sie Folgendes zur Verfügung haben: ISP PPP Einen Account bei einem Internet Service Provider (ISP), zu dem Sie mit PPP eine Verbindung aufbauen können. Ein Modem oder ein anderes Gerät, das, richtig konfiguriert und mit Ihrem Rechner verbunden, Ihnen die Herstellung einer Verbindung zu Ihrem ISP erlaubt. Die Einwahlnummer(n) Ihres ISP. PAP CHAP UNIX Login Name Passwort Ihren Login-Namen und Ihr Passwort (entweder ein reguläres Login/Passwort-Paar im UNIX-Stil oder ein PAP bzw. CHAP Login/Passwort-Paar). Nameserver Die IP-Adresse von einem oder mehreren Nameservern. Üblicherweise werden Ihnen von Ihrem ISP zwei IP-Adressen für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. Wenn Sie keine solche IP-Adresse von Ihrem Provider bekommen haben, können Sie das Kommando enable dns in der Datei ppp.conf verwenden, um ppp anzuweisen, den Nameserver für Sie einzutragen. Diese Funktion setzt allerdings voraus, dass Ihr ISP eine PPP-Implementierung verwendet, die das Aushandeln eines Nameservers unterstützt. Die folgenden Informationen werden Ihnen möglicherweise von Ihrem ISP zur Verfügung gestellt, sie sind aber nicht zwingend erforderlich: Die Gateway IP-Adresse Ihres ISP. Als Gateway wird der Computer bezeichnet, zu dem Sie eine Verbindung aufbauen. Die IP-Adresse dieses Rechners wird als default route eingetragen. Wenn Sie diese Information nicht zur Verfügung haben, kann PPP so konfiguriert werden, dass der PPP-Server Ihres ISP während des Verbindungsaufbaus eine gültige Adresse übermittelt. ppp bezieht sich mit HISADDR auf diese IP-Adresse. Die Netzmaske, die Sie verwenden sollten. Falls Ihnen Ihr ISP keine Netzmaske vorgegeben hat, können Sie 255.255.255.255 verwenden. feste IP-Adresse Wenn Ihnen Ihr ISP eine statische IP-Adresse zur Verfügung stellt, können Sie diese eintragen. Andernfalls lassen wir uns einfach von der Gegenstelle eine IP-Adresse zuweisen. Falls Ihnen die erforderlichen Informationen fehlen sollten, nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrem ISP auf. Die Beispieldateien, die in diesem Kapitel dargestellt werden, enthalten Zeilennummern. Die Nummerierung dient lediglich einer leichteren Orientierung und sollte von Ihnen nicht in Ihre Dateien übernommen werden. Richtiges Einrücken, durch Tabulatoren und Leerzeichen, ist ebenfalls wichtig. Automatische Konfiguration von <application>PPP</application> PPP Konfiguration Sowohl ppp als auch pppd (die PPP-Implementierung auf Kernelebene) verwenden die Konfigurationsdateien im Verzeichnis /etc/ppp. Beispiele für User-PPP sind in /usr/share/examples/ppp/ zu finden. Die Konfiguration von ppp erfordert, je nach Ihren besonderen Bedingungen, die Bearbeitung einiger Dateien. Was Sie in diese Dateien eintragen, hängt unter anderem davon ab, ob Ihnen Ihr ISP eine statische IP-Adresse (Sie verwenden immer dieselbe IP-Adresse, die Ihnen einmal zugeteilt wurde) oder eine dynamische IP-Adresse (Ihre IP-Adresse ändert sich bei jeder Verbindung mit dem ISP) zugewiesen hat. PPP und statische IP-Adressen PPP mit fester IP-Adresse Sie müssen die Konfigurationsdatei /etc/ppp/ppp.conf bearbeiten. Sie sollte so aussehen, wie in dem unten angegebenen Beispiel. Zeilen die mit einem : enden, beginnen in der ersten Spalte (am Beginn der Zeile). Alle anderen Zeilen sollten wie dargestellt durch Leerzeichen oder Tabulatoren eingerückt werden. 1 default: 2 set log Phase Chat LCP IPCP CCP tun command 3 ident user-ppp VERSION (built COMPILATIONDATE) 4 set device /dev/cuaa0 5 set speed 115200 6 set dial "ABORT BUSY ABORT NO\\sCARRIER TIMEOUT 5 \ 7 \"\" AT OK-AT-OK ATE1Q0 OK \\dATDT\\T TIMEOUT 40 CONNECT" 8 set timeout 180 9 enable dns 10 11 provider: 12 set phone "(123) 456 7890" 13 set authname foo 14 set authkey bar 15 set login "TIMEOUT 10 \"\" \"\" gin:--gin: \\U word: \\P col: ppp" 16 set timeout 300 17 set ifaddr x.x.x.x y.y.y.y 255.255.255.255 0.0.0.0 18 add default HISADDR Zeile 1: Gibt den Standardeintrag an. Befehle dieses Eintrags werden automatisch ausgeführt, wenn ppp läuft. Zeile 2: Schaltet die Loggingparameter ein. Wenn die Verbindung zufriedenstellend funktioniert, können Sie diese Zeile verkürzen: set log phase tun Dies verhindert ein übermäßiges Anwachsen der Logdateien. Zeile 3: Gibt PPP an, wie es sich gegenüber der Gegenstelle identifizieren soll. PPP identifiziert sich gegenüber der Gegenstelle, wenn es Schwierigkeiten bei der Aushandlung und beim Aufbau der Verbindung gibt. Dabei werden Informationen bereitgestellt, die dem Administrator der Gegenstelle helfen können, die Ursache der Probleme zu finden. Zeile 4: Gibt das Device an, an dem das Modem angeschlossen ist. COM1 entspricht /dev/cuaa0 und COM2 entspricht /dev/cuaa1. Zeile 5: Legt die Geschwindigkeit fest, mit der Sie die Verbindung betreiben möchten. Falls ein Wert von 115200 nicht funktioniert (was aber bei jedem einigermaßen neuen Modem funktionieren sollte), versuchen Sie es stattdessen mit 38400. Zeilen 6 & 7: PPP User-PPP Die Zeichenfolge für die Einwahl. User-PPP verwendet eine expect-send Syntax, ähnlich dem &man.chat.8;-Programm. Weitere Informationen zu den Eigenschaften dieser Sprache bietet die Manual-Seite. Beachten Sie, dass dieser Befehl aufgrund der besseren Lesbarkeit auf der nächsten Zeile weitergeht. Das kann für jeden Befehl in ppp.conf gelten, wenn ``\'' das letzte Zeichen in einer Zeile ist. Zeile 8: Legt den Zeitrahmen fest, innerhalb dessen eine Reaktion erfolgen muss. Der Standardwert liegt bei 180 Sekunden, so dass diese Zeile lediglich einen kosmetischen Charakter hat. Zeile 9: Weist PPP an, bei der Gegenstelle eine Bestätigung der lokalen Resolvereinstellungen anzufordern. Wenn Sie einen lokalen Nameserver betreiben, sollte diese Zeile auskommentiert oder gelöscht werden. Zeile 10: Eine leere Zeile zur besseren Lesbarkeit. Leere Zeilen werden von PPP ignoriert. Zeile 11: Bestimmt einen Provider, namens provider. Wenn Sie hier den Namen Ihres ISP einsetzen, können Sie später die Verbindung mit aufbauen. Zeile 12: Gibt die Telefonnummer des Providers an. Mehrere Telefonnummern können angegeben werden, indem Doppelpunkte (:) oder Pipe-Zeichen (|) als Trennzeichen verwendet werden. Der Unterschied zwischen diesen beiden Trennzeichen ist in &man.ppp.8; beschrieben. Zusammenfassend: Wenn Sie die verschiedenen Nummern abwechselnd verwenden möchten, sollten Sie die Nummern durch einen Doppelpunkt trennen. Wenn Sie immer die erste Nummer verwenden möchten und die anderen nur zum Einsatz kommen sollen, wenn eine Einwahl mit der ersten Telefonnummer nicht möglich ist, sollten Sie das Pipe-Zeichen zur Trennung verwenden. Wie im Beispiel, sollten Sie die gesamte Reihe der Telefonnummern in Anführungszeichen setzen. Sie müssen die Telefonnummer in Anführungszeichen (") setzen, wenn Sie Leerzeichen in der Telefonnummer verwenden, ansonsten rufen Sie einen Fehler hervor, der vielleicht schwer zu finden ist. Zeilen 13 & 14: Gibt den Benutzernamen und das Passwort an. Wenn Sie zur Verbindung einen Login-Prompt im UNIX-Stil verwenden, bezieht sich der Befehl set login mit den \U und \P Variablen auf diese Werte. Wenn Sie zum Verbindungsaufbau PAP oder CHAP verwenden, werden diese Werte zum Zeitpunkt der Authentifizierung verwendet. Zeile 15: PAP CHAP Wenn Sie PAP oder CHAP einsetzen, gibt es an dieser Stelle keinen Login-Prompt, weshalb Sie diese Zeile auskommentieren oder löschen sollten. Der Abschnitt Authentifizierung mit PAP und CHAP enthält hierzu weitere Einzelheiten. Der Login-String hat die gleiche chat-ähnliche Syntax, wie der Einwahlstring. Der String in diesem Beispiel funktioniert mit einem ISP, dessen Login-Session folgendermaßen aussieht: J. Random Provider login: foo password: bar protocol: ppp Sie müssen dieses Skript noch an Ihre eigenen Erfordernisse anpassen. Wenn Sie dieses Skript zum ersten Mal schreiben, sollten Sie sicherstellen, dass Sie chat-logging aktiviert haben, damit Sie überprüfen zu können, ob die Konversation zwischen Ihrem Rechner und dem Rechner des Providers wie erwartet abläuft. Zeile 16: Zeitbeschränkung Setzt einen Zeitrahmen (in Sekunden), innerhalb dessen eine Reaktion erfolgen muss. In diesem Fall, wird die Verbindung nach 300 Sekunden automatisch geschlossen, wenn keine Aktivität zu verzeichnen ist. Wenn Sie keinen Zeitrahmen festlegen wollen, nach dessen Überschreiten die Verbindung geschlossen wird, können Sie diesen Wert auf 0 setzen oder die Kommandozeilen-Option verwenden. Zeile 17: ISP Gibt die IP-Adresse für das Interface an. Der String x.x.x.x sollte durch die IP-Adresse ersetzt werden, die Ihnen Ihr Provider zugeteilt hat. Der String y.y.y.y sollte durch die IP-Adresse ersetzt werden, die Ihr ISP als Gateway angegeben hat (das ist der Rechner, mit dem Ihr Rechner eine Verbindung aufbaut). Wenn Ihnen Ihr ISP keine Gateway Adresse zur Verfügung gestellt hat, verwenden Sie hier einfach 10.0.0.2/0. Wenn Sie eine erratene IP-Adresse verwenden müssen, sollten Sie in der Datei /etc/ppp/ppp.linkup einen entsprechenden Eintrag machen. Folgen Sie dazu den Anweisungen im Abschnitt PPP und dynamische IP-Adressen. Wenn diese Zeile ausgelassen wird, kann ppp nicht im Modus betrieben werden. Zeile 18: Fügt eine Defaultroute für das Gateway Ihres Providers hinzu. Das Wort HISADDR wird dabei durch die in Zeile 17 angegebene Gateway Adresse ersetzt. Wichtig ist, dass diese Zeile nach Zeile 17 erscheint, da andernfalls HISADDR noch nicht initialisiert ist. Wenn Sie ppp nicht im Modus betreiben, sollte diese Zeile in die Datei ppp.linkup verschoben werden. Wenn Sie eine statische IP-Adresse verwenden und ppp im Modus läuft, ist es nicht notwendig, einen Eintrag in die Datei ppp.linkup hinzuzufügen. In diesem Fall hat ihre Routingtabelle bereits die richtigen Einträge, bevor Sie die Verbindung aufbauen. Sie möchten aber vielleicht einen Eintrag hinzufügen, um ein Programm aufzurufen, nachdem die Verbindung aufgebaut ist. Dies wird weiter unten am Beispiel von Sendmail erklärt. Beispiele für Konfigurationsdateien finden Sie im Verzeichnis /usr/share/examples/ppp/. PPP und dynamische IP-Adressen PPP mit dynamischen IP-Adressen IPCP Wenn Ihnen Ihr ISP keine statische IP-Adresse zuteilt, kann ppp so konfiguriert werden, dass die lokale und die entfernte IP-Adresse beim Verbindungsaufbau ausgehandelt werden. Dies geschieht, indem zunächst eine IP-Adresse erraten wird, die von ppp, unter Verwendung des IP Configuration Protocol (IPCP) durch eine richtige ersetzt wird, wenn die Verbindung aufgebaut ist. Die Konfiguration der Datei ppp.conf entspricht derjenigen, die im Abschnitt PPP und statische IP- Adressen dargestellt wurde, jedoch mit folgender Änderung: 17 set ifaddr 10.0.0.1/0 10.0.0.2/0 255.255.255.255 Auch hier dient die Zeilennummerierung lediglich der besseren Übersichtlichkeit. Einrückungen, von mindestens einem Leerzeichen, sind allerdings erforderlich. Zeile 17: Die Zahl nach dem / Zeichen, gibt die Anzahl der Bits der Adresse an, auf die ppp besteht. Sie möchten vielleicht andere IP-Adressen verwenden, die oben angegebenen werden aber immer funktionieren. Das letzte Argument (0.0.0.0) weist PPP an, den Verbindungsaufbau mit der Adresse 0.0.0.0 zu beginnen, statt 10.0.0.1 zu verwenden. Dies ist bei einigen ISPs notwendig. Verwenden Sie nicht 0.0.0.0 als erstes Argument für set ifaddr, da so verhindert wird, dass PPP im Modus eine initiale Route setzt. Wenn PPP nicht im Modus läuft, müssen Sie die Datei/etc/ppp/ppp.linkup editieren. ppp.linkup kommt zum Einsatz, wenn eine Verbindung aufgebaut worden ist. Zu diesem Zeitpunkt hat ppp die Interface Adressen vergeben und es ist möglich, die Einträge in der Routingtabelle hinzuzufügen: 1 provider: 2 add default HISADDR Zeile 1: Beim Aufbau einer Verbindung sucht ppp in der Datei ppp.linkup nach einem Eintrag. PPP geht dabei nach folgenden Regeln vor: Suche zunächst nach der gleichen Bezeichnung, die wir auch in der Datei ppp.conf verwendet haben. Falls das nicht funktioniert, suche nach einem Eintrag der IP-Adresse unseres Gateways. Dieser Eintrag ist eine Bezeichnung im Stil von IP-Adressen, die sich aus vier Oktetts zusammensetzt. Falls immer noch kein passender Eintrag gefunden wurde, suche nach dem Eintrag MYADDR. Zeile 2: Diese Zeile weist ppp an, eine Defaultroute zu verwenden, die auf HISADDR zeigt. HISADDR wird nach der Aushandlung mit IPCP durch die IP-Adresse des Gateways ersetzt. Die Dateien /usr/share/examples/ppp/ppp.conf.sample und /usr/share/examples/ppp/ppp.linkup.sample bieten detaillierte Beispiele für pmdemand Einträge. Annahme eingehender Anrufe PPP eingehende Anrufe annehmen Wenn Sie ppp auf einem Rechner, der in ein LAN eingebunden ist, so konfigurieren, dass eingehende Anrufe angenommen werden, müssen Sie entscheiden, ob Pakete an das LAN weitergeleitet werden sollen. Wenn Sie das möchten, sollten Sie an die Gegenstelle eine IP-Adresse aus Ihrem lokalen Subnetz vergeben und den Befehl enable proxy in die Datei /etc/ppp/ppp.conf einfügen. Außerdem sollte die Datei /etc/rc.conf Folgendes enthalten: gateway_enable="YES" Welches getty? Der Abschnitt Einwählverbindungen bietet eine gute Beschreibung, wie Einwählverbindungen unter Verwendung von &man.getty.8; genutzt werden können. Eine Alternative zu getty ist mgetty, eine raffiniertere Version von getty, die mit Blick auf Einwählverbindungen entworfen wurde. Der Vorteil von mgetty ist, dass es auf aktive Weise mit Modems spricht, das heißt wenn ein Port in /etc/ttys ausgeschaltet ist, wird Ihr Modem nicht auf Anrufe reagieren. Spätere Versionen von mgetty (von 0.99beta aufwärts) unterstützen auch die automatische Erkennung von PPP-Streams, was Ihren Clients den skriptlosen Zugang zu Ihren Servern erlaubt. Der Abschnitt Mgetty und AutoPPP bietet weitere Informationen zu mgetty. <application>PPP</application> und Rechte Der Befehl ppp muss normalerweise als root ausgeführt werden. Wenn Sie jedoch möchten, dass ppp im Server-Modus auch von einem normalen Benutzer, wie unten beschrieben, durch Aufruf von ppp ausgeführt werden kann, müssen Sie diesem Benutzer die Rechte erteilen, ppp auszuführen, indem Sie ihn in der Datei /etc/group der Gruppe network hinzufügen. Sie werden ihm ebenfalls den Zugriff auf einen oder mehrere Abschnitte der Konfigurationsdatei geben müssen, indem Sie den allow Befehl verwenden: allow users fred mary Wenn dieser Befehl im default Abschnitt verwendet wird, erhalten die angegebenen Benutzer vollständigen Zugriff. PPP-Shells für dynamische IP-Adressen PPP Shells Erzeugen Sie eine Datei mit dem Namen /etc/ppp/ppp-shell, die Folgendes enthält: #!/bin/sh IDENT=`echo $0 | sed -e 's/^.*-\(.*\)$/\1/'` CALLEDAS="$IDENT" TTY=`tty` if [ x$IDENT = xdialup ]; then IDENT=`basename $TTY` fi echo "PPP for $CALLEDAS on $TTY" echo "Starting PPP for $IDENT" exec /usr/sbin/ppp -direct $IDENT Dieses Skript sollte ausführbar sein. Nun erzeugen Sie einen symbolischen Link ppp-dialup auf dieses Skript mit folgendem Befehl: &prompt.root; ln -s ppp-shell /etc/ppp/ppp-dialup Sie sollten dieses Skript als Shell für alle Benutzer von Einwählverbindungen verwenden. Dies ist ein Beispiel aus der Datei /etc/passwd für einen Benutzer namens pchilds, der PPP für Einwählverbindungen verwenden kann (Denken Sie daran, die Passwortdatei nicht direkt zu editieren, sondern dafür &man.vipw.8; zu verwenden). pchilds:*:1011:300:Peter Childs PPP:/home/ppp:/etc/ppp/ppp-dialup Erstellen Sie ein Verzeichnis /home/ppp, das von allen Benutzern gelesen werden kann und die folgenden leeren Dateien enthält: -r--r--r-- 1 root wheel 0 May 27 02:23 .hushlogin -r--r--r-- 1 root wheel 0 May 27 02:22 .rhosts Dies verhindert, dass /etc/motd angezeigt wird. PPP-Shells für statische IP-Adressen PPP Shells Erstellen Sie die Datei ppp-shell wie oben oben dargestellt. Erzeugen Sie nun für jeden Account mit statischer IP-Adresse einen symbolischen Link auf ppp-shell. Wenn Sie beispielsweise die drei Kunden, fred, sam und mary haben, für die Sie CIDR-/24-Netzwerke routen, schreiben Sie Folgendes: &prompt.root; ln -s /etc/ppp/ppp-shell /etc/ppp/ppp-fred &prompt.root; ln -s /etc/ppp/ppp-shell /etc/ppp/ppp-sam &prompt.root; ln -s /etc/ppp/ppp-shell /etc/ppp/ppp-mary Jeder Einwählzugang dieser Kunden sollte den oben erzeugten symbolischen Link als Shell haben (mary's Shell sollte also /etc/ppp/ppp-mary sein). Einrichten von <filename>ppp.conf</filename> für dynamische IP-Adressen Die Datei /etc/ppp/ppp.conf sollte in etwa wie folgt aussehen: default: set debug phase lcp chat set timeout 0 ttyd0: set ifaddr 203.14.100.1 203.14.100.20 255.255.255.255 enable proxy ttyd1: set ifaddr 203.14.100.1 203.14.100.21 255.255.255.255 enable proxy Die Einrückungen sind wichtig. Der Abschnitt default: wird für jede Sitzung geladen. Erstellen Sie für jede Einwählverbindung, die Sie in der Datei /etc/ttys ermöglicht haben, einen Eintrag, wie oben für ttyd0: gezeigt. Jede Verbindung sollte eine eigene IP-Adresse aus dem Pool der Adressen bekommen, die sie für diese Benutzergruppe reserviert haben. Einrichten von <filename>ppp.conf</filename> für statische IP-Adressen Zu dem bisher dargestellten Inhalt der Beispieldatei /usr/share/examples/ppp/ppp.conf sollten Sie einen Abschnitt für jeden Benutzer mit statisch zugewiesener IP-Adresse hinzufügen. Wir werden nun unser Beispiel mit den Accounts fred, sam und mary weiterführen. fred: set ifaddr 203.14.100.1 203.14.101.1 255.255.255.255 sam: set ifaddr 203.14.100.1 203.14.102.1 255.255.255.255 mary: set ifaddr 203.14.100.1 203.14.103.1 255.255.255.255 Die Datei /etc/ppp/ppp.linkup sollte, falls erforderlich, ebenfalls Routinginformationen für jeden Benutzer mit statischer IP-Adresse enthalten. Die unten dargestellte Zeile würde dem Netzwerk 203.14.101.0/24 eine Route über die PPP-Verbindung des Client hinzufügen. fred: add 203.14.101.0 netmask 255.255.255.0 HISADDR sam: add 203.14.102.0 netmask 255.255.255.0 HISADDR mary: add 203.14.103.0 netmask 255.255.255.0 HISADDR <command>mgetty</command> und AutoPPP mgetty AutoPPP LCP Wird mgetty mit der Option AUTO_PPP konfiguriert und kompiliert, kann mgetty die LCP Phase von PPP-Verbindungen erkennen und automatisch eine ppp-Shell starten. Da hierbei jedoch die Login/Passwort-Sequenz nicht durchlaufen wird, ist es notwendig, Benutzer durch PAP oder CHAP zu authentifizieren. In diesem Abschnitt wird davon ausgegangen, dass der Benutzer eine Version von mgetty mit der Option AUTO_PPP (v0.99beta oder neuer) erfolgreich konfiguriert, kompiliert und installiert hat. Stellen Sie sicher, dass die Datei /usr/local/etc/mgetty+sendfax/login.config Folgendes enthält: /AutoPPP/ - - /etc/ppp/ppp-pap-dialup Hierdurch wird mgetty angewiesen, das Skript ppp-pap-dialup für die erkannten PPP-Verbindungen auszuführen. Erstellen Sie nun die Datei /etc/ppp/ppp-pap-dialup mit folgendem Inhalt (die Datei sollte ausführbar sein): #!/bin/sh exec /usr/sbin/ppp -direct pap$IDENT Erstellen Sie bitte für jede Einwählverbindung, die Sie in /etc/ttys ermöglicht haben, einen korrespondierenden Eintrag in der Datei /etc/ppp/ppp.conf. Diese Einträge können problemlos, mit den Definitionen die wir weiter oben gemacht haben, koexistieren. pap: enable pap set ifaddr 203.14.100.1 203.14.100.20-203.14.100.40 enable proxy Jeder Benutzer, der sich auf diese Weise anmeldet, benötigt einen Benutzernamen und ein Passwort in der Datei /etc/ppp/ppp.secret. Sie haben auch die Möglichkeit, Benutzer mit Hilfe von PAP zu authentifizieren, indem Sie der Datei /etc/passwd folgende Option hinzufügen: enable passwdauth Wenn Sie bestimmten Benutzern eine statische IP-Adresse zuweisen möchten, können Sie diese als drittes Argument in der Datei /etc/ppp/ppp.secret angeben. In /usr/share/examples/ppp/ppp.secret.sample finden Sie hierfür Beispiele. MS-Erweiterungen DNS NetBIOS PPP Erweiterungen von Microsoft Es ist möglich PPP so zu konfigurieren, dass bei Bedarf DNS und NetBIOS Nameserveradressen bereitgestellt werden. Um diese Erweiterungen für die PPP Version 1.x zu aktivieren, sollte der entsprechende Abschnitt der Datei /etc/ppp/ppp.conf um folgende Zeilen ergänzt werden: enable msext set ns 203.14.100.1 203.14.100.2 set nbns 203.14.100.5 Für PPP Version 2 und höher: accept dns set dns 203.14.100.1 203.14.100.2 set nbns 203.14.100.5 Damit werden den Clients die primären und sekundären Nameserveradressen sowie ein NetBIOS Nameserver-Host mitgeteilt. In Version 2 und höher verwendet PPP die Werte, die in /etc/resolv.conf zu finden sind, wenn die Zeile set dns weggelassen wird. Authentifizierung durch PAP und CHAP PAP CHAP Einige ISPs haben ihr System so eingerichtet, dass der Authentifizierungsteil eines Verbindungsaufbaus mit Hilfe von PAP oder CHAP-Mechanismen durchgeführt wird. Wenn dies bei Ihnen der Fall sein sollte, wird Ihnen Ihr ISP bei der Verbindung keinen login:-Prompt präsentieren, sondern sofort mit der Aushandlung der PPP-Verbindung beginnen. PAP ist nicht so sicher wie CHAP, doch die Sicherheit ist hierbei normalerweise kein Problem, da Passwörter, obgleich von PAP im Klartext versandt, lediglich über die serielle Verbindung verschickt werden. Es gibt für Cracker wenig Möglichkeiten zu lauschen. Zurückkommend auf die Abschnitte PPP und statische IP-Adressen oder PPP und dynamische IP-Adressen müssen folgende Veränderungen vorgenommen werden: 13 set authname MyUserName 14 set authkey MyPassword 15 set login Zeile 13: Diese Zeile legt Ihren PAP/CHAP Benutzernamen fest. Sie müssen den richtigen Wert für MyUserName eingeben. Zeile 14: Passwort Diese Zeile legt Ihr PAP/CHAP Passwort fest. Sie müssen den richtigen Wert für MyPassword eingeben. Sie können eine zusätzliche Zeile, wie etwa: 16 accept PAP oder 16 accept CHAP verwenden, um deutlich zu machen, dass dies beabsichtigt ist, aber sowohl PAP wie auch CHAP als standardmäßig akzeptiert werden. Zeile 15: Ihr ISP wird normalerweise nicht von Ihnen verlangen, dass Sie sich am Server einloggen, wenn Sie PAP oder CHAP verwenden. Sie müssen deshalb den String set login deaktivieren. Veränderung Ihrer <command>ppp</command> Konfiguration im laufenden Betrieb Es ist möglich, dem Programm ppp Befehle zu erteilen, während es im Hintergrund läuft. Dazu ist jedoch die Einrichtung eines passenden Diagnose-Ports erforderlich. Ergänzen Sie hierzu Ihre Konfigurationsdatei um folgende Zeile: set server /var/run/ppp-tun%d DiagnosticPassword 0177 Damit wird PPP angewiesen, auf den angegebenen UNIX-Domainsocket zu hören und Clients nach dem angegebenen Passwort zu fragen, bevor der Zugang Gewährt wird. Das %d wird durch die Nummer des benutzten tun-Devices ersetzt. Wenn ein Socket eingerichtet ist, kann das Programm &man.pppctl.8; in Skripten verwendet werden, mit denen in das laufende Programm eingegriffen wird. Interne NAT von PPP benutzen PPP NAT PPP kann Network Address Translation (NAT) ohne Hilfe des Kernels durchführen. Wenn Sie diese Funktion benutzen wollen, fügen Sie die folgende Zeile in /etc/ppp/ppp.conf ein: nat enable yes Sie können NAT mit der Option auf der Kommandozeile von PPP aktivieren. Weiterhin kann NAT in /etc/rc.conf mit der Variablen ppp_nat aktiviert werden. Dies ist auch die Voreinstellung. Die nachstehende /etc/ppp/ppp.conf benutzt NAT für bestimmte eingehende Verbindungen: nat port tcp 10.0.0.2:ftp ftp nat port tcp 10.0.0.2:http http Wenn Sie Verbindungen von außen überhaupt nicht trauen, benutzen Sie die folgende Zeile: nat deny_incoming yes Abschließende Systemkonfiguration PPP Konfiguration Sie haben ppp nun konfiguriert, aber bevor PPP eingesetzt werden kann, gibt noch einige weitere Dinge zu erledigen, die alle die Bearbeitung der Datei /etc/rc.conf erfordern. Gehen Sie diese Datei von oben nach unten durch, und stellen Sie als Erstes sicher, dass die Zeile hostname= vorhanden ist: hostname="foo.example.com" Wenn Ihnen Ihr ISP eine statische IP-Adresse und einen Namen zugewiesen hat, ist es wahrscheinlich am besten, wenn Sie diesen Namen als Hostnamen verwenden. Schauen Sie nach der Variable network_interfaces. Wenn Sie Ihr System so konfigurieren möchten, dass bei Bedarf eine Verbindung zu Ihrem ISP aufgebaut wird, sollten Sie das Device tun0 zu der Liste hinzufügen oder es andernfalls entfernen. network_interfaces="lo0 tun0" ifconfig_tun0= Die Variable ifconfig_tun0 sollte leer sein und eine Datei namens /etc/start_if.tun0 sollte erstellt werden. Diese Datei sollte die nachfolgende Zeile enthalten: ppp -auto mysystem Dieses Skript startet Ihren ppp-Dæmon im Automatik-Modus. Es wird bei der Netzwerkkonfiguration ausgeführt. Wenn Ihr Rechner als Gateway für ein LAN fungiert, möchten Sie vielleicht auch die Option verwenden. In der Manual-Seite sind weitere Einzelheiten hierzu zu finden. Stellen Sie sicher, dass der Start eines Routerprogramms in /etc/rc.conf wie folgt deaktiviert ist: router_enable="NO" routed Es ist wichtig, dass der routed Dæmon nicht gestartet wird da routed dazu tendiert, die von ppp erstellten Einträge der Standardroute zu überschreiben. Es ist außerdem sinnvoll, darauf zu achten, dass die Zeile sendmail_flags nicht die Option enthält, da sendmail sonst ab und zu die Netzwerkverbindung prüfen wird, was möglicherweise dazu führt, dass sich Ihr Rechner einwählt. Sie können hier Folgendes angeben: sendmail_flags="-bd" sendmail Der Nachteil dieser Lösung ist, dass Sie sendmail nach jedem Aufbau einer ppp-Verbindung auffordern müssen, die Mailwarteschlange zu überprüfen, indem Sie Folgendes eingeben: &prompt.root; /usr/sbin/sendmail -q Vielleicht möchten Sie den Befehl !bg in der Datei ppp.linkup verwenden, um dies zu automatisieren: 1 provider: 2 delete ALL 3 add 0 0 HISADDR 4 !bg sendmail -bd -q30m SMTP Wenn Sie dies nicht möchten, ist es möglich, einen dfilter einzusetzen, um SMTP-Verkehr zu blockieren. Weitere Einzelheiten hierzu finden Sie in den Beispieldateien. Das Einzige, was nun noch zu tun bleibt, ist Ihren Rechner neu zu starten. Nach dem Neustart können Sie entweder: &prompt.root; ppp und danach dial provider eingeben, um eine PPP-Sitzung zu starten, oder Sie geben: &prompt.root; ppp -auto provider ein, um ppp bei Datenverkehr aus Ihrem Netzwerk heraus, automatisch eine Verbindung herstellen zu lassen (vorausgesetzt Sie haben kein start_if.tun0 Skript erstellt). Zusammenfassung Die folgenden Schritte sind nötig, wenn ppp zum ersten Mal eingerichtet werden soll: Clientseite: Stellen Sie sicher, dass das tun Device in den Kernel eingebaut ist. Vergewissern Sie sich, dass die Gerätedatei tunN im Verzeichnis /dev vorhanden ist. Bearbeiten Sie die Datei /etc/ppp/ppp.conf. Das Beispiel pmdemand sollte für die meisten ISP ausreichen. Wenn Sie eine dynamische IP-Adresse haben, erstellen Sie einen Eintrag in der Datei /etc/ppp/ppp.linkup. Aktualisieren Sie die Datei /etc/rc.conf. Erstellen Sie das Skript start_if.tun0, wenn Sie einen bedarfgesteuerten Einwahlprozess (demand dialing) benötigen. Serverseite: Stellen Sie sicher, dass das tun Device in den Kernel eingebaut ist. Vergewissern Sie sich, dass die Gerätedatei tunN im Verzeichnis /dev vorhanden ist Erstellen Sie einen Eintrag in der Datei /etc/passwd (verwenden Sie dazu das Programm &man.vipw.8;). Erstellen Sie ein Profil im Heimatverzeichnis des Benutzers, das ppp -direct direct-server o.Ä. ausführt. Bearbeiten Sie die Datei /etc/ppp/ppp.conf. Das Beispiel direct-server sollte ausreichen. Erzeugen Sie einen Eintrag in /etc/ppp/ppp.linkup. Aktualisieren Sie die Datei /etc/rc.conf. Gennady B. Sorokopud Teile wurden ursprünglich beigetragen von Robert Huff Kernel-PPP Einrichtung von Kernel-PPP PPP Kernel-PPP Bevor Sie PPP auf Ihrem Computer einrichten, sollten Sie dafür sorgen, dass pppd im Verzeichnis /usr/sbin vorhanden ist und /etc/ppp existiert. pppd kann auf zweierlei Weise arbeiten: Als Client – Sie möchten Ihren Rechner mit einem Netz verbinden, indem Sie eine serielle PPP-Verbindung aufbauen. PPP Server Als Server – Ihr Rechner ist in ein Netzwerk eingebunden und stellt die PPP-Verbindung für andere Rechner im Netzwerk her. In beiden Fällen werden Sie eine Datei mit den benötigten Optionen erstellen müssen (/etc/ppp/options oder, wenn mehr als ein Benutzer PPP verwendet, ~/.ppprc). Sie benötigen außerdem eine Software (vorzugsweise comms/kermit), mit der Sie seriell per Modem wählen und eine Verbindung zu dem entfernten Host aufbauen können. Trev Roydhouse Basierend auf Informationen von Verwendung von <command>pppd</command> als Client PPP Client Cisco Die folgende Datei /etc/ppp/options kann für einen Verbindungsaufbau mit PPP zu einem Cisco Terminalserver verwendet werden. crtscts # enable hardware flow control modem # modem control line noipdefault # remote PPP server must supply your IP address # if the remote host does not send your IP during IPCP # negotiation, remove this option passive # wait for LCP packets domain ppp.foo.com # put your domain name here :<remote_ip> # put the IP of remote PPP host here # it will be used to route packets via PPP link # if you didn't specified the noipdefault option # change this line to <local_ip>:<remote_ip> defaultroute # put this if you want that PPP server will be your # default router Um eine Verbindung herzustellen, sollten Sie: Kermit Modem Mit Kermit (oder einem anderen Modemprogramm) den entfernten Host anwählen und Ihren Benutzernamen sowie Ihr Passwort (oder was sonst nötig ist, um PPP auf dem entfernten Host zu aktivieren) eingeben. Kermit beenden (ohne die Verbindung abzubrechen). Folgendes eingeben: &prompt.root; /usr/src/usr.sbin/pppd.new/pppd /dev/tty01 19200 Achten Sie darauf, dass sie eine geeignete Geschwindigkeit wählen und das richtige Device verwenden. Nun ist Ihr Computer mit Hilfe von PPP verbunden. Wenn die Verbindung nicht funktionieren sollte, können Sie die Option in die Datei /etc/ppp/options eintragen und die Ausgaben auf der Konsole beobachten, um die Fehler zu finden. Das folgende Skript /etc/ppp/pppup führt alle 3 Schritte automatisch aus: #!/bin/sh ps ax |grep pppd |grep -v grep pid=`ps ax |grep pppd |grep -v grep|awk '{print $1;}'` if [ "X${pid}" != "X" ] ; then echo 'killing pppd, PID=' ${pid} kill ${pid} fi ps ax |grep kermit |grep -v grep pid=`ps ax |grep kermit |grep -v grep|awk '{print $1;}'` if [ "X${pid}" != "X" ] ; then echo 'killing kermit, PID=' ${pid} kill -9 ${pid} fi ifconfig ppp0 down ifconfig ppp0 delete kermit -y /etc/ppp/kermit.dial pppd /dev/tty01 19200 Kermit /etc/ppp/kermit.dial ist ein Kermit-Skript das den Einwählvorgang und alle notwendigen Autorisationen auf dem entfernten Host durchführt (ein Beispiel für ein solches Skript ist im Anhang zu diesem Dokument zu finden). Verwenden Sie das folgende Skript /etc/ppp/pppdown, um die PPP-Verbindung abzubrechen: #!/bin/sh pid=`ps ax |grep pppd |grep -v grep|awk '{print $1;}'` if [ X${pid} != "X" ] ; then echo 'killing pppd, PID=' ${pid} kill -TERM ${pid} fi ps ax |grep kermit |grep -v grep pid=`ps ax |grep kermit |grep -v grep|awk '{print $1;}'` if [ "X${pid}" != "X" ] ; then echo 'killing kermit, PID=' ${pid} kill -9 ${pid} fi /sbin/ifconfig ppp0 down /sbin/ifconfig ppp0 delete kermit -y /etc/ppp/kermit.hup /etc/ppp/ppptest Prüfen Sie, ob pppd immer noch läuft, indem Sie /usr/etc/ppp/ppptest ausführen. Dieses Skript sollte folgendermaßen aussehen: #!/bin/sh pid=`ps ax| grep pppd |grep -v grep|awk '{print $1;}'` if [ X${pid} != "X" ] ; then echo 'pppd running: PID=' ${pid-NONE} else echo 'No pppd running.' fi set -x netstat -n -I ppp0 ifconfig ppp0 Um die Modemverbindung abzubrechen, können Sie das Skript /etc/ppp/kermit.hup verwenden, das Folgendes enthalten sollte: set line /dev/tty01 ; put your modem device here set speed 19200 set file type binary set file names literal set win 8 set rec pack 1024 set send pack 1024 set block 3 set term bytesize 8 set command bytesize 8 set flow none pau 1 out +++ inp 5 OK out ATH0\13 echo \13 exit Hier ist eine alternative Methode, bei der chat an Stelle von Kermit eingesetzt wird: Die folgenden beiden Dateien reichen aus, um eine Verbindung über pppd herzustellen. /etc/ppp/options: /dev/cuaa1 115200 crtscts # enable hardware flow control modem # modem control line connect "/usr/bin/chat -f /etc/ppp/login.chat.script" noipdefault # remote PPP serve must supply your IP address # if the remote host doesn't send your IP during # IPCP negotiation, remove this option passive # wait for LCP packets domain <your.domain> # put your domain name here : # put the IP of remote PPP host here # it will be used to route packets via PPP link # if you didn't specified the noipdefault option # change this line to <local_ip>:<remote_ip> defaultroute # put this if you want that PPP server will be # your default router /etc/ppp/login.chat.script: Die folgenden Angaben sollten in einer Zeile stehen. ABORT BUSY ABORT 'NO CARRIER' "" AT OK ATDT<phone.number> CONNECT "" TIMEOUT 10 ogin:-\\r-ogin: <login-id> TIMEOUT 5 sword: <password> Wenn diese Dateien richtig installiert und modifiziert sind, müssen Sie pppd, nur noch wie folgt starten: &prompt.root; pppd Verwendung von <command>pppd</command> als Server /etc/ppp/options sollte etwa Folgendes enthalten: crtscts # Hardware flow control netmask 255.255.255.0 # netmask (not required) 192.114.208.20:192.114.208.165 # IP's of local and remote hosts # local ip must be different from one # you assigned to the Ethernet (or other) # interface on your machine. # remote IP is IP address that will be # assigned to the remote machine domain ppp.foo.com # your domain passive # wait for LCP modem # modem line Das folgende Skript /etc/ppp/pppserv lässt pppd als Server zu arbeiten: #!/bin/sh ps ax |grep pppd |grep -v grep pid=`ps ax |grep pppd |grep -v grep|awk '{print $1;}'` if [ "X${pid}" != "X" ] ; then echo 'killing pppd, PID=' ${pid} kill ${pid} fi ps ax |grep kermit |grep -v grep pid=`ps ax |grep kermit |grep -v grep|awk '{print $1;}'` if [ "X${pid}" != "X" ] ; then echo 'killing kermit, PID=' ${pid} kill -9 ${pid} fi # reset ppp interface ifconfig ppp0 down ifconfig ppp0 delete # enable autoanswer mode kermit -y /etc/ppp/kermit.ans # run ppp pppd /dev/tty01 19200 Verwenden Sie das Skript/etc/ppp/pppservdown, um den Server zu beenden: #!/bin/sh ps ax |grep pppd |grep -v grep pid=`ps ax |grep pppd |grep -v grep|awk '{print $1;}'` if [ "X${pid}" != "X" ] ; then echo 'killing pppd, PID=' ${pid} kill ${pid} fi ps ax |grep kermit |grep -v grep pid=`ps ax |grep kermit |grep -v grep|awk '{print $1;}'` if [ "X${pid}" != "X" ] ; then echo 'killing kermit, PID=' ${pid} kill -9 ${pid} fi ifconfig ppp0 down ifconfig ppp0 delete kermit -y /etc/ppp/kermit.noans Mit dem Kermit-Skript (/etc/ppp/kermit.ans) lässt sich die Funktion Ihres Modems, automatisch zu antworten, ein- bzw. ausschalten. Es sollte folgendermaßen aussehen: set line /dev/tty01 set speed 19200 set file type binary set file names literal set win 8 set rec pack 1024 set send pack 1024 set block 3 set term bytesize 8 set command bytesize 8 set flow none pau 1 out +++ inp 5 OK out ATH0\13 inp 5 OK echo \13 out ATS0=1\13 ; change this to out ATS0=0\13 if you want to disable ; autoanswer mode inp 5 OK echo \13 exit Ein Skript namens /etc/ppp/kermit.dial wird für die Einwahl und Authentifizierung am entfernten Host verwendet. Sie müssen es noch an Ihre lokalen Gegebenheiten anpassen. Geben Sie in diesem Skript Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein. In Abhängigkeit von der Reaktion Ihres Modems und des entfernten Hosts, werden Sie auch noch die input Anweisungen verändern müssen. ; ; put the com line attached to the modem here: ; set line /dev/tty01 ; ; put the modem speed here: ; set speed 19200 set file type binary ; full 8 bit file xfer set file names literal set win 8 set rec pack 1024 set send pack 1024 set block 3 set term bytesize 8 set command bytesize 8 set flow none set modem hayes set dial hangup off set carrier auto ; Then SET CARRIER if necessary, set dial display on ; Then SET DIAL if necessary, set input echo on set input timeout proceed set input case ignore def \%x 0 ; login prompt counter goto slhup :slcmd ; put the modem in command mode echo Put the modem in command mode. clear ; Clear unread characters from input buffer pause 1 output +++ ; hayes escape sequence input 1 OK\13\10 ; wait for OK if success goto slhup output \13 pause 1 output at\13 input 1 OK\13\10 if fail goto slcmd ; if modem doesn't answer OK, try again :slhup ; hang up the phone clear ; Clear unread characters from input buffer pause 1 echo Hanging up the phone. output ath0\13 ; hayes command for on hook input 2 OK\13\10 if fail goto slcmd ; if no OK answer, put modem in command mode :sldial ; dial the number pause 1 echo Dialing. output atdt9,550311\13\10 ; put phone number here assign \%x 0 ; zero the time counter :look clear ; Clear unread characters from input buffer increment \%x ; Count the seconds input 1 {CONNECT } if success goto sllogin reinput 1 {NO CARRIER\13\10} if success goto sldial reinput 1 {NO DIALTONE\13\10} if success goto slnodial reinput 1 {\255} if success goto slhup reinput 1 {\127} if success goto slhup if < \%x 60 goto look else goto slhup :sllogin ; login assign \%x 0 ; zero the time counter pause 1 echo Looking for login prompt. :slloop increment \%x ; Count the seconds clear ; Clear unread characters from input buffer output \13 ; ; put your expected login prompt here: ; input 1 {Username: } if success goto sluid reinput 1 {\255} if success goto slhup reinput 1 {\127} if success goto slhup if < \%x 10 goto slloop ; try 10 times to get a login prompt else goto slhup ; hang up and start again if 10 failures :sluid ; ; put your userid here: ; output ppp-login\13 input 1 {Password: } ; ; put your password here: ; output ppp-password\13 input 1 {Entering SLIP mode.} echo quit :slnodial echo \7No dialtone. Check the telephone line!\7 exit 1 ; local variables: ; mode: csh ; comment-start: "; " ; comment-start-skip: "; " ; end: Tom Rhodes Beigetragen von Probleme bei <acronym>PPP</acronym>-Verbindungen PPP Fehlersuche Dieser Abschnitt behandelt Probleme, die auftauchen können, wenn PPP über ein Modem verwendet wird. Sie müssen beispielsweise genau die Eingabeaufforderung des Systems kennen, in das Sie sich einwählen. Einige ISPs verwenden ssword andere verwenden password; wenn das Einwahlskript falsch ist, scheitert die Anmeldung. Üblicherweise suchen Sie nach Fehlern der PPP-Verbindung indem Sie sich manuell verbinden. Wie das genau geht, wird im Folgenden gezeigt. Gerätedateien überprüfen Wenn Sie den Kernel neu konfiguriert haben, werden Sie such an das sio-Gerät erinnern. Falls Sie keinen Kernel konfiguriert haben, machen Sie sich keine Sorgen. Die seriellen Geräte finden Sie in der Ausgabe von dmesg: &prompt.root; dmesg | grep sio In der Ausgabe sollten die entsprechenden sio-Geräte, beispielsweise sio1 (COM2), angezeigt werden. Wird ein passendes Gerät angezeigt, brauchen Sie keinen neuen Kernel zu erstellen. Wenn Ihr Modem an sio1 angeschlossen ist (in DOS ist dieser Anschluss als COM2 bekannt), ist /dev/cuaa1 die dazugehörende Gerätedatei. Manuelle Verbindungen Ein Verbindungsaufbau zum Internet durch manuelle Steuerung von ppp geht schnell, ist einfach und stellt einen guten Weg dar, eine Verbindung auf Fehler hin zu überprüfen oder einfach Informationen darüber zu sammeln, wie Ihr ISP Verbindungen handhabt. Lassen Sie uns PPP von der Kommandozeile aus starten. Beachten Sie, dass in allen Beispielen example der Hostname der Maschine ist, auf der PPP läuft. Sie starten ppp, indem Sie einfach ppp eingeben: &prompt.root; ppp Wir haben ppp nun gestartet. ppp ON example> set device /dev/cuaa1 Wir geben das Device an, an das unser Modem angeschlossen ist. In diesem Fall ist es cuaa1. ppp ON example> set speed 115200 Wir geben die Verbindungsgeschwindigkeit an. Im Beispiel verwenden wir 115200 kbps ppp ON example> enable dns Wir weisen ppp an, unseren Resolver zu konfigurieren und in der Datei /etc/resolv.conf Einträge für den Nameserver hinzuzufügen. Falls ppp unseren Hostnamen nicht bestimmen kann, geben wir diesen später manuell an. ppp ON example> term Wir wechseln in den Terminal-Modus, um das Modem manuell kontrollieren zu können. deflink: Entering terminal mode on /dev/cuaa1 type '~h' for help at OK atdt123456789 Sie verwenden at zur Initialisierung Ihres Modems und dann atdt sowie die Nummer Ihres ISP, um den Einwählprozess zu starten. CONNECT Dies ist die Bestätigung, dass eine Verbindung aufgebaut wurde. Falls wir Verbindungsprobleme bekommen, die nicht mit der Hardware zusammenhängen, werden wir an dieser Stelle ansetzen müssen, um eine Lösung zu finden. ISP Login:myusername Hier werden Sie nach einem Benutzernamen gefragt. Geben Sie am Prompt den Namen ein, den Ihnen Ihr ISP zur Verfügung gestellt hat. ISP Pass:mypassword An dieser Stelle müssen Sie das Passwort angeben, das Ihnen von Ihrem ISP vorgegeben wurde. Das Passwort wird, analog dem normalen Anmeldevorgang, nicht angezeigt. Shell or PPP:ppp Abhängig von Ihrem ISP, kann es sein, dass dieser Prompt bei Ihnen gar nicht erscheint. Wir werden hier gefragt, ob wir eine Shell beim Provider verwenden oder ppp starten wollen. Weil wir eine Internetverbindung aufbauen wollen, haben wir uns in diesem Beispiel für ppp entschieden. Ppp ON example> Beachten Sie, dass sich in diesem Beispiel das erste in einen Großbuchstaben verwandelt hat. Dies zeigt, dass wir erfolgreich eine Verbindung zu unserem ISP hergestellt haben. PPp ON example> An dieser Stelle haben wir uns erfolgreich bei unserem ISP authentifiziert und warten darauf, dass uns eine IP-Adresse zugewiesen wird. PPP ON example> Wir haben uns mit der Gegenstelle auf eine IP-Adresse geeinigt und den Verbindungsaufbau erfolgreich abgeschlossen PPP ON example> add default HISADDR Hier geben wir unsere Standardroute an. Weil zu diesem Zeitpunkt unsere einzige Verbindung zu unserer Gegenstelle besteht, müssen wir dies tun, bevor wir Kontakt zu unserer Umwelt aufnehmen können. Falls dies aufgrund bestehender Routen nicht funktionieren sollte, können Sie ein Ausrufungszeichen ! vor setzen. Sie können diese Standardroute aber auch vor dem eigentlichen Verbindungsaufbau angeben und PPP wird entsprechend eine neue Route aushandeln. Wenn alles gut ging, sollten wir nun eine aktive Internetverbindung haben, die wir mit Ctrl z in den Hintergrund schicken können Wenn sie feststellen, dass PPP wieder zu ppp wird, ist die Verbindung abgebrochen. Es ist gut dies zu wissen, weil dadurch der Verbindungsstatus angezeigt wird. Große Ps zeigen an, dass wir eine Verbindung zum ISP haben und kleine ps zeigen an, dass wir aus irgendeinem Grund die Verbindung verloren haben. ppp hat nur diese beiden Zustände. Fehlersuche Wenn sie einen Direktanschluss haben und keine Verbindung aufbauen können, schalten Sie die Hardware-Flusssteuerung CTS/RTS aus, indem Sie die Option verwenden. Dies ist zumeist dann der Fall, wenn Sie mit einem PPP-fähigen Terminalserver verbunden sind. Hier bleibt PPP bei dem Versuch hängen, Daten über Ihre Nachrichtenverbindung zu schicken, weil auf ein CTS-Signal (Clear-to-Send) gewartet wird, das nie kommt. Wenn Sie diese Option jedoch gebrauchen, sollten Sie auch die Option verwenden, die erforderlich sein kann, um bestimmte Hardware zu kontrollieren, die auf die Übertragung bestimmter Zeichen zwischen den Kommunikations-Endpunkten (zumeist XON/XOFF) angewiesen ist. Die Manual-Seite &man.ppp.8; bietet mehr Informationen zu dieser Option und ihrer Verwendung. Wenn Sie ein älteres Modem haben, benötigen Sie vielleicht die Option . Standardmäßig wird keine Parität vorausgesetzt, sie ist aber für die Fehlerprüfung bei älteren Modems und bei bestimmten ISPs erforderlich. Sie könnten diese Option für den ISP Compuserve benötigen. PPP kehrt möglicherweise nicht in den Befehlsmodus zurück, was normalerweise auf einen Fehler bei der Aushandlung hinweist, wobei der ISP wartet, dass Ihre Seite den Aushandlungsprozess beginnt. Die Option ~p erzwingt in diesem Fall den Beginn des Aushandlungsprozesses. Wenn Sie nie einen Login-Prompt erhalten, müssen Sie statt des im Beispiel gezeigten UNIX-Stils höchst wahrscheinlich PAP oder CHAP für die Authentifizierung verwenden. Um PAP oder CHAP zu verwenden, ergänzen Sie PPP einfach um folgende Optionen, bevor Sie in den Terminalmodus wechseln: ppp ON example> set authname myusername Hierbei sollte myusername durch den Benutzernamen ersetzt werden, den Sie von Ihrem ISP bekommen haben. ppp ON example> set authkey mypassword mypassword sollten Sie durch das Passwort ersetzen, das Ihnen Ihr ISP gegeben hat. Wenn die Verbindung aufgebaut wird, Sie aber keine Rechner unter ihrem Domänen-Namen erreichen können, versuchen Sie, einen Rechner mit &man.ping.8; und seiner IP-Adresse zu erreichen. Wenn 100% der Pakete verloren gehen, ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihnen keine Standardroute zugewiesen wurde. Überprüfen Sie, ob während des Verbindungsaufbaus die Option gesetzt war. Wenn Sie zu einer entfernten IP-Adresse eine Verbindung aufbauen können, ist es möglich, dass die Adresse eines Nameservers nicht in die Datei /etc/resolv.conf eingetragen wurde. Diese Datei sollte folgendermaßen aussehen: domain example.com nameserver x.x.x.x nameserver y.y.y.y Dabei sollten x.x.x.x und y.y.y.y durch die IP-Adressen der DNS-Server Ihres ISPs ersetzt werden. Diese Information ist Ihnen bei Vertragsabschluss mitgeteilt worden. Wenn nicht, sollte ein Anruf bei Ihrem ISP Abhilfe schaffen. Mit &man.syslog.3; können Sie Ihre PPP-Verbindung protokollieren. Fügen Sie einfach die folgende Zeile in /etc/syslog.conf ein: !ppp *.* /var/log/ppp.log In den meisten Fällen existiert diese Funktionalität bereits. Jim Mock Beigetragen (durch http://node.to/freebsd/how-tos/how-to-freebsd-pppoe.html) von PPP over Ethernet (PPPoE) PPP over Ethernet PPPoE PPP, over Ethernet Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie PPP over Ethernet (PPPoE) einrichten. Konfiguration des Kernels Eine besondere Kernelkonfiguration ist für PPPoE nicht mehr erforderlich. Sofern die notwendige NetGraph-Unterstützung nicht in den Kernel eingebaut wurde, wird diese von ppp dynamisch geladen. Einrichtung von <filename>ppp.conf</filename> Dies hier ist ein Beispiel einer funktionierenden ppp.conf: default: set log Phase tun command # you can add more detailed logging if you wish set ifaddr 10.0.0.1/0 10.0.0.2/0 name_of_service_provider: set device PPPoE:xl1 # replace xl1 with your Ethernet device set authname YOURLOGINNAME set authkey YOURPASSWORD set dial set login add default HISADDR <application>ppp</application> ausführen Als root, geben Sie ein: &prompt.root; ppp -ddial name_of_service_provider <application>ppp</application> beim Systemstart ausführen Fügen Sie Folgendes in Ihre Datei /etc/rc.conf ein: ppp_enable="YES" ppp_mode="ddial" ppp_nat="YES" # if you want to enable nat for your local network, otherwise NO ppp_profile="name_of_service_provider" Verwendung einer PPPoE-Dienstbezeichnung (service tag) Manchmal kann es notwendig sein, eine Dienstbezeichnung (service tag) zu verwenden, um eine Verbindung aufzubauen. Dienstbezeichnungen werden eingesetzt, um zwischen verschiedenen PPPoE-Servern unterscheiden zu können, die einem bestehenden Netzwerk zugeteilt sind. Die erforderlichen Dienstbezeichnungen sollten in der Dokumentation, zu finden sein, die Ihnen Ihr ISP zur Verfügung gestellt hat. Wenn Sie diese Informationen dort nicht finden, fragen Sie beim technischen Kundendienst Ihres ISP danach. Als letzte Möglichkeit, bleibt die Methode, die von dem Programm Roaring Penguin PPPoE vorgeschlagen wird, das in der Ports-Sammlung zu finden ist. Bedenken Sie aber, dass dadurch Daten Ihres Modems gelöscht werden können, so dass es nicht mehr benutzt werden kann. Überlegen Sie also genau, ob Sie dies machen wollen. Installieren Sie einfach das Programm, das Ihnen Ihr Provider zusammen mit dem Modem geliefert hat. Gehen Sie dann in das Menü System dieses Programms. Der Name Ihres Profils, sollte in der Liste aufgeführt sein. Normalerweise ist dies ISP. Der Name des Profils (service tag) wird im Eintrag für die PPPoE-Konfiguration in der Datei ppp.conf verwendet, als der Teil des Befehls set device (die manpage &man.ppp.8; enthält Einzelheiten hierzu), der den Provider angibt. Dieser Eintrag sollte folgendermaßen aussehen: set device PPPoE:xl1:ISP Vergessen Sie nicht, statt xl1 das richtige Device Ihrer Netzwerkkarte anzugeben. Denken sie auch daran, ISP durch das Profil, das Sie oben gefunden haben zu ersetzen. Weitere Informationen bieten: Nutzung von T-DSL und T-Online mit FreeBSD von Udo Erdelhoff Cheaper Broadband with FreeBSD on DSL von Renaud Waldura. PPPoE mit einem &tm.3com; <trademark class="registered">HomeConnect</trademark> ADSL Modem Dual Link Dieses Modem folgt nicht dem RFC 2516 (A Method for transmitting PPP over Ethernet (PPPoE), verfasst von L. Mamakos, K. Lidl, J. Evarts, D. Carrel, D. Simone, und R. Wheeler). Stattdessen wurden andere Pakettyp-Codes für die Ethernet Frames verwendet. Bitte beschweren Sie sich unter 3Com, wenn Sie der Ansicht sind, dass dieses Modem die PPPoE-Spezifikation einhalten sollte. Um FreeBSD in die Lage zu versetzen, mit diesem Gerät zu kommunizieren, muss ein sysctl Befehl angegeben werden. Dies kann beim Systemstart automatisch geschehen, indem die Datei /etc/sysctl.conf angepasst wird: net.graph.nonstandard_pppoe=1 oder, wenn der Befehl unmittelbar wirksam werden soll, durch: &prompt.root; sysctl net.graph.nonstandard_pppoe=1 Da hiermit eine systemweit gültige Einstellung vorgenommen wird, ist es nicht möglich, gleichzeitig mit einem normalen PPPoE-Client oder Server und einem &tm.3com; HomeConnect ADSL Modem zu kommunizieren. <application>PPP</application> over ATM (PPPoA) PPP over ATM PPPoA PPP, over ATM Nachfolgend wird beschrieben, wie PPP over ATM (PPPoA) eingerichtet wird. PPPoA ist vor allem unter europäischen DSL-Providern populär. Der Einsatz von PPPoA mit dem Alcatel &speedtouch; USB PPPoA-Unterstützung für dieses Gerät ist unter FreeBSD als Port verfügbar, da die Firmware unter Alcatels Lizenzvereinbarung vertrieben wird und deshalb nicht mit dem FreeBSD-Basissystem frei verteilt werden kann. Um die Software zu installieren, verwenden Sie einfach die Ports-Sammlung. Installieren Sie den Port net/pppoa und folgen Sie den dabei angegebenen Instruktionen. Für den ordnungsgemäßen Betrieb muss das Alcatel &speedtouch; USB, wie viele USB-Geräte, Firmware auf den Gastrechner laden. FreeBSD kann die Firmware automatisch laden, wenn das Gerät mit dem USB-Anschluss verbunden wird. Dazu fügen Sie als Benutzer root die nachstehenden Zeilen in /etc/usbd.conf ein: device "Alcatel SpeedTouch USB" devname "ugen[0-9]+" vendor 0x06b9 product 0x4061 attach "/usr/local/sbin/modem_run -f /usr/local/libdata/mgmt.o" Den USB-Dæmon aktivieren Sie mit der folgenden Zeile in /etc/rc.conf: usbd_enable="YES" Wenn die Verbindung beim Start von ppp aufgebaut werden soll, fügen Sie die nachstehenden Zeilen als Benutzer root in /etc/rc.conf ein: ppp_enable="YES" ppp_mode="ddial" ppp_profile="adsl" Verwenden Sie bitte diese Einstellungen zusammen mit der Beispielkonfiguration in ppp.conf des Ports net/pppoa. Die Verwendung von mpd Sie können mpd verwenden, um zu einer Reihe von Diensten, insbesondere PPTP-Diensten eine Verbindung herzustellen. Sie finden mpd in der Ports-Sammlung unter net/mpd. Viele ADSL Modems, wie das Alcatel &speedtouch; Home, sind auf einen PPTP-Tunnel zwischen dem Modem und dem Rechner angewiesen. Zuerst müssen Sie den Port installieren, um danach mpd entsprechend Ihren Anforderungen und den Vorgaben Ihres Providers konfigurieren zu können. Der Port installiert auch einige gut dokumentierte Beispielkonfigurationsdateien in PREFIX/etc/mpd/. Beachten Sie, dass PREFIX hier das Verzeichnis angibt, in das Ihre Ports installiert werden. Standardmäßig ist dies das Verzeichnis /usr/local/. Ein kompletter Leitfaden zur Konfiguration von mpd ist im HTML-Format verfügbar, sobald der Port installiert ist. Dieser ist in PREFIX/share/doc/mpd/ zu finden. Hier ist eine Beispielkonfiguration, um mit mpd eine Verbindung zu einem ADSL-Dienst aufzubauen. Die Konfiguration ist auf zwei Dateien verteilt. Zunächst die Datei mpd.conf: default: load adsl adsl: new -i ng0 adsl adsl set bundle authname username set bundle password password set bundle disable multilink set link no pap acfcomp protocomp set link disable chap set link accept chap set link keep-alive 30 10 set ipcp no vjcomp set ipcp ranges 0.0.0.0/0 0.0.0.0/0 set iface route default set iface disable on-demand set iface enable proxy-arp set iface idle 0 open Der Benutzername, den Sie zur Authentifizierung bei Ihrem ISP verwenden. Das Passwort, das Sie zur Authentifizierung bei Ihrem ISP verwenden. Die Datei mpd.links enthält Informationen über die Verbindung(en), die Sie aufbauen möchten. Eine Beispieldatei mpd.links, die das vorige Beispiel ergänzt, wird unten angegeben: adsl: set link type pptp set pptp mode active set pptp enable originate outcall set pptp self 10.0.0.1 set pptp peer 10.0.0.138 Die IP-Adresse des &os;-Rechners von dem aus Sie mpd verwenden. Die IP-Adresse des ADSL-Modems. Das Alcatel &speedtouch; Home hat die Adresse 10.0.0.138 voreingestellt. Ein Verbindungsaufbau kann einfach durch Eingabe des folgenden Befehls als root gestartet werden: &prompt.root; mpd -b adsl Sie können sich den Status der Verbindung durch folgenden Befehl anzeigen lassen: &prompt.user; ifconfig ng0 ng0: flags=88d1<UP,POINTOPOINT,RUNNING,NOARP,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500 inet 216.136.204.117 --> 204.152.186.171 netmask 0xffffffff Die Verwendung von mpd ist der empfehlenswerteste Weg, um mit &os; eine Verbindung zu einem ADSL-Dienst aufzubauen. Die Verwendung von pptpclient Es ist außerdem möglich, mit FreeBSD eine Verbindung zu anderen PPPoA-Diensten aufzubauen. Dazu wird net/pptpclient verwendet. Um mit net/pptpclient eine eine Verbindung zu einem DSL-Dienst aufbauen zu können, müssen Sie den entsprechenden Port bzw. das Paket installieren und die Datei /etc/ppp/ppp.conf bearbeiten. Sie müssen root sein, um diese Schritte durchführen zu können. Eine Beispieldatei für ppp.conf ist weiter unten angegeben. Weitere Informationen zu den Optionen von ppp.conf bietet die Manual-Seite ppp &man.ppp.8;: adsl: set log phase chat lcp ipcp ccp tun command set timeout 0 enable dns set authname username set authkey password set ifaddr 0 0 add default HISADDR Der Benutzername für den Zugang zu den Diensten Ihres ISP. Das Passwort für Ihren Account. Weil Sie Ihr Passwort in der Datei ppp.conf in Klartext angeben müssen, sollten Sie sicherstellen, dass niemand den Inhalt dieser Datei lesen kann. Die folgende Reihe von Befehlen stellt sicher, dass die Datei nur von root lesbar ist. Zusätzliche Informationen bieten die Manual-Seiten &man.chmod.1; und &man.chown.8;: &prompt.root; chown root:wheel /etc/ppp/ppp.conf &prompt.root; chmod 600 /etc/ppp/ppp.conf Dies wird einen Tunnel für eine PPP-Session zu Ihrem DSL-Router öffnen. Ethernet-DSL-Modems haben eine vorkonfigurierte LAN-IP-Adresse, mit der Sie eine Verbindung aufbauen. Im Falle des Alcatel &speedtouch; Home handelt es sich dabei um die Adresse 10.0.0.138. In der Dokumentation Ihres Routers sollte angegeben sein, welche Adresse Ihr Gerät verwendet. Um den Tunnel zu öffnen und eine PPP-Session zu starten, führen Sie bitte folgenden Befehl aus: &prompt.root; pptp address adsl Vielleicht möchten Sie ein kaufmännisches Und (&) an das Ende oben angegebenen Kommandos anfügen, da pptp sonst den Prompt nicht zurückgibt. Ein virtuelles Tunnel-Device tun wird für das Zusammenspiel der Prozesse pptp und ppp geschaffen. Wenn Sie den Prompt zurückerhalten haben oder der pptp-Prozess das Vorliegen einer Verbindung bestätigt, können Sie den Tunnel folgendermaßen überprüfen: &prompt.user; ifconfig tun0 tun0: flags=8051<UP,POINTOPOINT,RUNNING,MULTICAST> mtu 1500 inet 216.136.204.21 --> 204.152.186.171 netmask 0xffffff00 Opened by PID 918 Wenn Sie nicht in der Lage sein sollten, eine Verbindung aufzubauen, überprüfen Sie die Konfiguration Ihres Routers, den Sie normalerweise per telnet oder mit einem Web-Browser erreichen können. Falls dennoch keine Verbindung zustande kommt, sollten Sie die Ausgabe des Befehls pptp und die Logdatei /var/log/ppp.log von ppp nach Hinweisen auf die Ursache durchsuchen. Satoshi Asami Ursprünglich beigetragen von Guy Helmer Mit Beiträgen von Piero Serini SLIP SLIP Einrichtung eines SLIP-Clients SLIP Client Im Folgenden wird ein Weg beschrieben, SLIP auf einer FreeBSD-Maschine für ein Netzwerk mit festen Hostnamen einzurichten. Bei einer dynamischen Zuweisung des Hostnamens (das heißt wenn sich Ihre Adresse bei jeder Einwahl ändert) wird die Einrichtung wahrscheinlich etwas komplexer aussehen. Bestimmen Sie zuerst, an welcher seriellen Schnittstelle Ihr Modem angeschlossen ist. Viele Leute erzeugen einen symbolischen Link, wie etwa /dev/modem, der auf den wirklichen Gerätenamen /dev/cuaaN (/dev/cuadN unter &os; 6.X) verweist. Damit ist es Ihnen möglich, vom eigentlichen Gerätenamen zu abstrahieren, sollten Sie das Modem einmal an eine andere Schnittstelle anschließen müssen. Es kann ziemlich umständlich sein, wenn Sie eine viele Dateien in /etc und .kermrc-Dateien, die über das ganze System verstreut sind, anpassen müssen! /dev/cuaa0 (/dev/cuad0 unter &os; 6.X) ist COM1, /dev/cuaa1 (/dev/cuad1 unter &os; 6.X) ist COM2, etc. Stellen Sie sicher, dass Folgendes in Ihrer Kernelkonfigurationsdatei steht: device sl 1 Dieses pseudo-device ist im GENERIC Kernel enthalten. Falls es von Ihnen nicht gelöscht wurde, sollten Sie hier kein Problem haben. Dinge, die Sie nur einmal erledigen müssen Tragen Sie Ihren lokalen Rechner, das Gateway, sowie die Nameserver in Ihre Datei /etc/hosts ein. Diese Datei sieht bei mir so aus: 127.0.0.1 localhost loghost 136.152.64.181 water.CS.Example.EDU water.CS water 136.152.64.1 inr-3.CS.Example.EDU inr-3 slip-gateway 128.32.136.9 ns1.Example.EDU ns1 128.32.136.12 ns2.Example.EDU ns2 Vergewissern Sie sich, dass in der Datei /etc/host.conf hosts vor bind steht, wenn Sie ein System vor FreeBSD 5.0 verwenden. Ab FreeBSD 5.0 wird die Datei /etc/nsswitch.conf verwendet, in deren -Zeile files vor dns stehen sollte. Ohne diese Reihenfolge könnten lustige Dinge passieren. Editieren Sie die Datei /etc/rc.conf. Ihren Hostnamen geben Sie an, indem Sie folgende Zeile bearbeiten: hostname="myname.my.domain" Hier sollte der vollständige Internethostname Ihres Rechners angegeben werden. Defaultroute Den Defaultrouter geben Sie durch die Modifikation folgender Zeile an: defaultrouter="NO" wird zu: defaultrouter="slip-gateway" Erstellen Sie die Datei /etc/resolv.conf, die Folgendes enthält: domain CS.Example.EDU nameserver 128.32.136.9 nameserver 128.32.136.12 Nameserver Domain Name Wie Sie sehen, werden hiermit die Nameserver angegeben. Natürlich hängen die tatsächlichen Domainnamen und Adressen von Ihren Gegebenheiten ab. Legen Sie ein Passwort für root und toor (sowie für alle anderen Accounts die kein Passwort haben) fest. Starten Sie Ihren Rechner neu und überprüfen Sie, ob er mir dem richtigen Hostnamen startet. Aufbau einer SLIP-Verbindung SLIP Verbindungsaufbau Wählen Sie sich ein, geben Sie slip und am Prompt den Namen Ihres Rechners sowie Ihr Passwort ein. Was Sie eingeben müssen, hängt von Ihren Gegebenheiten ab. Wenn Sie Kermit verwenden, können Sie ein Skript ähnlich dem Folgenden verwenden: # kermit setup set modem hayes set line /dev/modem set speed 115200 set parity none set flow rts/cts set terminal bytesize 8 set file type binary # The next macro will dial up and login define slip dial 643-9600, input 10 =>, if failure stop, - output slip\x0d, input 10 Username:, if failure stop, - output silvia\x0d, input 10 Password:, if failure stop, - output ***\x0d, echo \x0aCONNECTED\x0a Natürlich müssen Sie hier Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort eintragen. Wenn Sie das getan haben, können Sie am Kermit-Prompt einfach slip eingeben, um sich zu verbinden. Es ist generell eine schlechte Idee, Ihr Passwort in einer unverschlüsselten Textdatei irgendwo im Dateisystem zu speichern. Tun Sie dies auf Ihr eigenes Risiko. Belassen Sie Kermit so (Sie können es mit Ctrl z unterbrechen) und geben Sie als root ein: &prompt.root; slattach -h -c -s 115200 /dev/modem Wenn Sie mit ping Hosts auf der anderen Seite des Routers erreichen können, sind Sie verbunden! Wenn es nicht funktionieren sollte, können Sie versuchen statt als Argument für slattach zu verwenden. Beenden der Verbindung Um slattach zu beenden, geben Sie Folgendes ein: &prompt.root; kill -INT `cat /var/run/slattach.modem.pid` Beachten Sie, dass Sie root sein müssen, um dies durchführen zu können. Kehren Sie zu kermit zurück (mit Hilfe von fg, wenn Sie es unterbrochen haben) und beenden Sie dieses Programm (q). &man.slattach.8; gibt an, dass ifconfig sl0 down verwendet werden soll, um das Interface zu deaktivieren, doch das scheint keinen Unterschied zu machen. (ifconfig sl0 gibt dasselbe aus). Es kann vorkommen, dass Ihr Modem sich weigert, das Trägersignal zu beenden. In diesem Fall starten Sie kermit einfach neu und beenden es wieder. Beim zweiten Versuch geht es meist aus. Lösungen bei Problemen Wenn es nicht funktionieren sollte, können Sie an die Mailingliste &a.net.name; schreiben. Über diese Dinge sind Benutzer bisher gestolpert: Nicht oder in slattach verwenden (Das sollte nicht entscheidend sein, aber einige Benutzer haben berichtet, dass dies ihre Probleme löst). Verwendung von statt (bei einigen Schriftarten kann der Unterschied schwer zu erkennen sein). Probieren Sie ifconfig sl0, um den Status Ihrer Schnittstelle abzufragen. Das Ergebnis könnte beispielsweise so aussehen: &prompt.root; ifconfig sl0 sl0: flags=10<POINTOPOINT> inet 136.152.64.181 --> 136.152.64.1 netmask ffffff00 Wenn &man.ping.8; die Fehlermeldung no route to host ausgibt, kann die Routingtabelle falsch sein. Die Routen können Sie sich mit dem Kommando netstat -r ansehen: &prompt.root; netstat -r Routing tables Destination Gateway Flags Refs Use IfaceMTU Rtt Netmasks: (root node) (root node) Route Tree for Protocol Family inet: (root node) => default inr-3.Example.EDU UG 8 224515 sl0 - - localhost.Exampl localhost.Example. UH 5 42127 lo0 - 0.438 inr-3.Example.ED water.CS.Example.E UH 1 0 sl0 - - water.CS.Example localhost.Example. UGH 34 47641234 lo0 - 0.438 (root node) Die Zahlen im Beispiel stammen von einer recht ausgelasteten Maschine. Die Zahlen auf Ihrem System werden, je nach Netzaktivität, von den gezeigten abweichen. Einrichtung eines SLIP-Servers SLIP Server Dieses Dokument bietet Empfehlungen, wie Sie Ihr FreeBSD-System als SLIP-Server einrichten. Typischerweise bedeutet dies, Ihr System so zu, konfigurieren, dass beim Login automatisch eine Verbindung für entfernte SLIP-Clients aufgebaut wird. Voraussetzungen TCP/IP Netze Dieser Abschnitt ist ausgesprochen technischer Natur, weshalb Hintergrundwissen erforderlich ist. Wir gehen davon aus, dass Sie mit dem TCP/IP Protokoll, insbesondere mit Netzwerk- und Rechneradressierung, Netzwerkmasken, Subnetzen, Routing und Routingprotokollen, wie RIP, vertraut sind. Die Konfiguration von SLIP-Diensten auf einem Einwählserver erfordert die Kenntnis dieser Konzepte. Wenn Sie damit nicht vertraut sein sollten, lesen Sie bitte Craig Hunt's TCP/IP Network Administration publiziert von O'Reilly & Associates, Inc. (ISBN Nummer 0-937175-82-X) oder die Bücher von Douglas Comer über das TCP/IP Protokoll. Modem Wir gehen außerdem davon aus, dass Sie Ihr(e) Modem(s) eingerichtet haben und die entsprechenden Systemdateien so konfiguriert haben, dass Logins durch Ihr Modem zugelassen sind. Wenn Sie Ihr System dafür noch nicht vorbereitet haben, lesen Sie bitte , um Ihre Einwahlverbindung zu konfigurieren. Hilfreich sind auch die Manualpages &man.sio.4; mit Informationen zum Gerätetreiber der seriellen Schnittstelle &man.ttys.5;, sowie &man.gettytab.5;, &man.getty.8; und &man.init.8; für Informationen zur Konfiguration von Logins über ein Modem. &man.stty.1; bietet Informationen zur Einstellung der Parameter der seriellen Schnittstelle (etwa von clocal für direkt angeschlossene serielle Geräte). Ein kurzer Überblick Mit der normal verwendeten Konfiguration funktioniert der FreeBSD-SLIP-Server folgendermaßen: Ein SLIP-Benutzer wählt einen FreeBSD-SLIP-Server an und meldet sich mit einer speziellen SLIP-Login-ID ein, wobei /usr/sbin/sliplogin als Shell dieses besonderen Accounts dient. Das Programm sliplogin durchsucht die Datei /etc/sliphome/slip.hosts nach einer passenden Zeile für diesen Account. Falls ein Treffer erzielt wird, verbindet es den seriellen Anschluss mit einem verfügbaren SLIP-Interface und führt das Shellskript /etc/sliphome/slip.login aus, um das SLIP-Interface zu konfigurieren. Ein Beispiel für ein Login eines SLIP-Servers Wenn beispielsweise die Kennung eines SLIP-Benutzers, Shelmerg wäre, könnte der Eintrag des Benutzers Shelmerg in der Datei /etc/master.passwd etwa so aussehen: Shelmerg:password:1964:89::0:0:Guy Helmer - SLIP:/usr/users/Shelmerg:/usr/sbin/sliplogin Wenn sich Shelmerg anmeldet, wird sliplogin die Datei /etc/sliphome/slip.hosts nach einer übereinstimmenden Benutzerkennung durchsuchen. So könnte etwa folgende Zeile in /etc/sliphome/slip.hosts stehen: Shelmerg dc-slip sl-helmer 0xfffffc00 autocomp sliplogin wird die passende Zeile finden, den seriellen Anschluss mit dem nächsten verfügbaren SLIP-Interface verbinden und dann /etc/sliphome/slip.login wie hier dargestellt ausführen: /etc/sliphome/slip.login 0 19200 Shelmerg dc-slip sl-helmer 0xfffffc00 autocomp Wenn alles gut läuft, wird /etc/sliphome/slip.login ein ifconfig für das SLIP-Interface durchführen, mit dem sich sliplogin verbunden hat (in obigem Beispiel ist das slip 0, der als erster Parameter in der Liste an slip.login übergeben wurde), um die lokale IP-Adresse (dc-slip), die entfernte IP-Adresse (sl-helmer), die Netzmaske des SLIP-Interface (0xfffffc00) und alle zusätzlichen Optionen (autocomp) festzulegen. Wenn etwas schief laufen sollte, bietet, sliplogin normalerweise informative Meldungen durch den syslogd-Daemon, der die Meldungen standardmäßig nach /var/log/messages schreibt (sehen Sie hierzu auch in den Manual-Seiten für &man.syslogd.8; und &man.syslog.conf.5; nach). Überprüfen Sie auch /etc/syslog.conf, um zu sehen, was syslogd aufzeichnet und wo es aufgezeichnet wird. Kernelkonfiguration Kernel Konfiguration Der Standardkernel von &os; (GENERIC) bietet bereits SLIP-Unterstützung (&man.sl.4;). Falls Sie einen angepassten Kernel verwenden, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Kernelkonfigurationsdatei folgende Zeile enthält: device sl In der Voreinstellung leitet Ihr &os;-Rechner keine Pakete weiter. Wenn Sie Ihren FreeBSD-SLIP-Server als Router einsetzen möchten, müssen Sie die Datei /etc/rc.conf bearbeiten und den Wert der Variable gateway_enable auf setzen. Danach sollten Sie Ihren Rechner neu starten, damit die neuen Einstellungen wirksam werden. Weitere Informationen zur Konfiguration Ihres Kernels, finden Sie in dieses Handbuches. Konfiguration des Sliplogin Wie bereits erwähnt, gibt es im Verzeichnis /etc/sliphome drei Dateien, die Teil der Konfiguration für /usr/sbin/sliplogin sind (sliplogin ist in &man.sliplogin.8; beschrieben): slip.hosts, definiert die SLIP-Benutzer sowie deren IP-Adresse; slip.login, womit normalerweise nur das SLIP-Interface konfiguriert wird und (optional) slip.logout, womit die Auswirkungen von slip.login rückgängig gemacht werden, wenn die serielle Verbindung beendet wird. Konfiguration der Datei <filename>slip.hosts</filename> /etc/sliphome/slip.hosts enthält Zeilen, die mindestens vier durch Leerzeichen getrennte Elemente enthalten: Login-Kennung des SLIP-Benutzers Lokale Adresse (lokal für den SLIP-Server) der SLIP-Verbindung Entfernte Adresse der SLIP-Verbindung Netzwerkmaske Die lokalen und entfernten Adressen können Hostnamen sein, deren zugehörige IP-Adresse durch die Datei /etc/hosts oder mithilfe des Domain Name Service aufgelöst wird. Wie die Adressen aufgelöst werden, hängt von den Einstellungen in /etc/nsswitch.conf ab. Die Netzwerkmaske kann ein Name sein, der durch eine Suche in /etc/networks aufgelöst werden kann. Auf einem Beispielsystem, würde die Datei /etc/sliphome/slip.hosts folgendermaßen aussehen: # # login local-addr remote-addr mask opt1 opt2 # (normal,compress,noicmp) # Shelmerg dc-slip sl-helmerg 0xfffffc00 autocomp Am Ende der Zeile stehen eine oder mehrere der folgenden Optionen. – keine Header-Kompression – Header werden komprimiert – Header werden komprimiert, sofern die Gegenstelle es erlaubt – ICMP-Pakete werden deaktiviert (ping Pakete werden unterdrückt, statt die Ihnen zur Verfügung stehende Bandbreite aufzubrauchen) SLIP TCP/IP Netze Die Auswahl von lokalen und entfernten Adressen für Ihre SLIP-Verbindung, hängt davon ab, ob Sie ein TCP/IP-Subnetz reservieren oder ob Sie proxy ARP auf Ihrem SLIP-Server verwenden (es handelt sich nicht um echtes proxy ARP, aber dieser Begriff wird in diesem Abschnitt verwendet, um diesen Sachverhalt zu beschreiben). Wenn Sie nicht sicher sind, welche Methode Sie wählen sollen oder wie IP-Adressen zugewiesen werden, lesen Sie bitte in den Büchern zum Thema TCP/IP nach, die als Voraussetzungen für SLIP () angegeben worden sind oder fragen Sie Ihren IP-Netzwerkadministrator. Wenn Sie für Ihre SLIP-Clients ein eigenes Subnetz verwenden, werden Sie die Nummer des Subnetzes aus der Ihnen zugewiesenen IP-Netzwerknummer zuteilen und die IP-Adressen Ihrer SLIP-Clients aus diesem Subnetz verwenden müssen. Dann können Sie eine statische Route zu Ihrem SLIP-Subnetz über Ihren SLIP-Server auf Ihren nächsten IP-Router konfigurieren. Ethernet Wenn Sie aber andererseits die proxy ARP Methode verwenden möchten, werden Sie die IP-Adressen Ihrer SLIP-Clients aus dem Subnetz Ihres SLIP-Server nehmen und die Skripte /etc/sliphome/slip.login /etc/sliphome/slip.logout anpassen müssen, damit diese &man.arp.8; zur Verwaltung der proxy-ARP-Einträge in der ARP-Tabelle Ihres SLIP-Servers verwenden Konfiguration von <filename>slip.login</filename> Eine typische Datei /etc/sliphome/slip.login sieht folgendermaßen aus: #!/bin/sh - # # @(#)slip.login 5.1 (Berkeley) 7/1/90 # # generic login file for a slip line. sliplogin invokes this with # the parameters: # 1 2 3 4 5 6 7-n # slipunit ttyspeed loginname local-addr remote-addr mask opt-args # /sbin/ifconfig sl$1 inet $4 $5 netmask $6 Diese slip.login Datei führt lediglich ifconfig für das entsprechende SLIP-Interface mit den lokalen und entfernten Adressen und der Netzwerkmaske des SLIP-Interface aus. Wenn Sie sich dafür entschieden haben, die proxy ARP Methode zu verwenden (statt eines separaten Subnetzes für Ihre SLIP-Clients) sollte Ihre Datei /etc/sliphome/slip.login etwa folgendermaßen aussehen: #!/bin/sh - # # @(#)slip.login 5.1 (Berkeley) 7/1/90 # # generic login file for a slip line. sliplogin invokes this with # the parameters: # 1 2 3 4 5 6 7-n # slipunit ttyspeed loginname local-addr remote-addr mask opt-args # /sbin/ifconfig sl$1 inet $4 $5 netmask $6 # Answer ARP requests for the SLIP client with our Ethernet addr /usr/sbin/arp -s $5 00:11:22:33:44:55 pub Die zusätzliche Zeile arp -s $5 00:11:22:33:44:55 pub in der Datei slip.login erzeugt einen ARP-Eintrag in der ARP-Tabelle des SLIP-Servers. Dieser ARP-Eintrag veranlasst den SLIP-Server mit seiner Ethernet MAC-Adresse zu antworten, sobald ein anderer IP-Knoten im Ethernet mit der IP-Adresse des SLIP-Clients Kontakt aufnehmen möchte. Ethernet MAC Adresse Wenn Sie das Beispiel von oben verwenden, achten Sie darauf die Ethernet MAC-Adresse (00:11:22:33:44:55) durch die MAC-Adresse der Ethernetkarte Ihres Systems zu ersetzen. Sonst wird Ihr proxy ARP sicher nicht funktionieren! Sie können die MAC-Adresse Ihres SLIP-Servers herausfinden, indem Sie sich die Ausgabe von netstat -i ansehen. Die zweite Zeile der Ausgabe sollte ungefähr aussehen wie diese hier: ed0 1500 <Link>0.2.c1.28.5f.4a 191923 0 129457 0 116 Dies zeigt an, dass die Ethernet MAC-Adresse dieses Systems 00:02:c1:28:5f:4a lautet. Die Punkte in der Ethernet MAC-Adresse, die von netstat -i ausgegeben wird, müssen durch Doppelpunkte ersetzt werden. Bei jeder einstelligen Hexadezimalzahl sollten außerdem führende Nullen hinzugefügt werden, um die Adresse in die Form zu bringen, die von &man.arp.8; verlangt wird. Die Manual-Seite von &man.arp.8; bietet hierzu eine vollständige Übersicht. Wenn Sie die Dateien /etc/sliphome/slip.login und /etc/sliphome/slip.logout erstellen, müssen diese ausführbar gemacht werden (chmod 755 /etc/sliphome/slip.login /etc/sliphome/slip.logout), da sliplogin auf deren Ausführbarkeit angewiesen ist. Konfiguration von <filename>slip.logout</filename> Die Datei/etc/sliphome/slip.logout ist nicht zwingend erforderlich (außer Sie verwenden proxy ARP), aber falls Sie diese Datei erzeugen möchten, ist hier ein Beispiel für ein grundlegendes slip.logout Skript: #!/bin/sh - # # slip.logout # # logout file for a slip line. sliplogin invokes this with # the parameters: # 1 2 3 4 5 6 7-n # slipunit ttyspeed loginname local-addr remote-addr mask opt-args # /sbin/ifconfig sl$1 down Wenn Sie proxy ARP einsetzen, muss /etc/sliphome/slip.logout den ARP-Eintrag für den SLIP-Client löschen: #!/bin/sh - # # @(#)slip.logout # # logout file for a slip line. sliplogin invokes this with # the parameters: # 1 2 3 4 5 6 7-n # slipunit ttyspeed loginname local-addr remote-addr mask opt-args # /sbin/ifconfig sl$1 down # Quit answering ARP requests for the SLIP client /usr/sbin/arp -d $5 arp -d $5 löscht den ARP-Eintrag, den die proxy ARP slip.login hinzufügte, als der SLIP-Client sich eingeloggt hatte. Es soll nochmals darauf hingewiesen werden, dass für die Datei /etc/sliphome/slip.logout das Ausführungs-Bit gesetzt werden muss, nachdem die Datei erstellt worden ist (z.B. chmod 755 /etc/sliphome/slip.logout). Überlegungen zum Routing SLIP Routing Wenn Sie nicht die proxy ARP Methode benutzen, um Datenpakete zwischen Ihren SLIP-Clients und dem Rest Ihres Netzwerkes (oder vielleicht dem Internet) zu routen, werden Sie wahrscheinlich statische Routen zu Ihrem nächsten Standardrouter hinzufügen müssen, um Pakete aus dem Subnetz Ihres SLIP-Clients über Ihren SLIP-Server weiterzuleiten. Statische Routen statische Routen Das Hinzufügen von statischen Routen zu Ihrem nächsten Standardrouter kann problematisch sein (oder unmöglich, wenn Sie nicht die erforderliche Berechtigung haben...). Wenn Sie in Ihrer Organisation ein Netzwerk mit mehreren Routern haben, müssen einige Router, wie etwa die von Cisco und Proteon hergestellten, nicht nur mit der statischen Route zum SLIP-Subnetz konfiguriert werden, sondern es muss ihnen auch mitgeteilt werden, über welche statischen Routen sie andere Router informieren sollen. Daher ist einiges an Fachwissen und Problemlösungskompetenz erforderlich, um auf statischen Routen basierendes Routing erfolgreich einzurichten. Der Einsatz von <application>&gated;</application> &gated &gated; ist inzwischen proprietäre Software und steht der Öffentlichkeit nicht mehr als Sourcecode zur Verfügung (weitere Informationen hierzu sind auf der &gated; Webseite zu finden). Dieser Abschnitt existiert lediglich, um die Rückwärtskompatibilität für diejenigen sicherzustellen, die noch eine ältere Version verwenden. Eine Alternative zu dem aufwändigen Einsatz von statischen Routen ist die Installation von &gated; auf Ihrem FreeBSD-SLIP-Server. &gated; kann so konfiguriert werden, dass er die passenden Routingprotokolle (RIP/OSPF/BGP/EGP) verwendet, um die anderen Router über Ihr SLIP-Subnetz zu informieren. Sie müssen die Datei /etc/gated.conf erstellen, um &gated; zu konfigurieren. Hier ist eine Beispieldatei, ähnlich derjenigen, die der Autor auf einem FreeBSD-SLIP-Server verwendet hat: # # gated configuration file for dc.dsu.edu; for gated version 3.5alpha5 # Only broadcast RIP information for xxx.xxx.yy out the ed Ethernet interface # # # tracing options # traceoptions "/var/tmp/gated.output" replace size 100k files 2 general ; rip yes { interface sl noripout noripin ; interface ed ripin ripout version 1 ; traceoptions route ; } ; # # Turn on a bunch of tracing info for the interface to the kernel: kernel { traceoptions remnants request routes info interface ; } ; # # Propagate the route to xxx.xxx.yy out the Ethernet interface via RIP # export proto rip interface ed { proto direct { xxx.xxx.yy mask 255.255.252.0 metric 1; # SLIP connections } ; } ; # # Accept routes from RIP via ed Ethernet interfaces import proto rip interface ed { all ; } ; RIP Die oben angegebene Beispieldatei gated.conf sendet Routinginformationen, die das SLIP-Subnetz xxx.xxx.yy betreffen, mit Hilfe von RIP zum Ethernet. Wenn Sie einen anderen Ethernet-Treiber als ed verwenden, werden Sie die Einträge, die sich auf ed beziehen, entsprechend abändern müssen. Mit dieser Beispieldatei wird auch die Aufzeichnung der Aktivitäten von &gated; in der Datei /var/tmp/gated.output eingerichtet, was für eine eventuelle Fehlersuche nützlich sein kann. Sie können diese Option natürlich auch abschalten, wenn &gated; bei Ihnen ohne Probleme läuft. Sie müssen xxx.xxx.yy noch durch die Netzwerkadresse Ihres SLIP-Subnetzes ersetzen (ändern Sie die Netzmaske im Abschnitt proto direct ebenfalls). Wenn Sie &gated; auf Ihrem System installiert und konfiguriert haben, müssen Sie die FreeBSD-Startskripten noch anweisen, &gated; statt routed zu verwenden. Am einfachsten können Sie dies erreichen, indem Sie die Variablen router und router_flags in der Datei /etc/rc.conf entsprechend setzen. Die Manual-Seite für &gated; bietet weitere Informationen zu den Kommandozeilenparametern.