diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/Makefile b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/Makefile
index eca38f049c..1455131463 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/Makefile
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/Makefile
@@ -1,37 +1,38 @@
#
# $FreeBSD$
-# $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/Makefile,v 1.5 2001/06/12 09:04:48 alex Exp $
+# $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/Makefile,v 1.7 2001/07/16 18:07:39 alex Exp $
#
# Build the FreeBSD Handbook in its German translation.
#
MAINTAINER=alex@FreeBSD.org
DOC?= book
FORMATS?= html-split
INSTALL_COMPRESSED?= gz
INSTALL_ONLY_COMPRESSED?=
#
# SRCS lists the individual SGML files that make up the document. Changes
# to any of these files will force a rebuild
#
# SGML content
SRCS= book.sgml
SRCS+= backups/chapter.sgml
SRCS+= basics/chapter.sgml
SRCS+= bibliography/chapter.sgml
+SRCS+= disks/chapter.sgml
SRCS+= ports/chapter.sgml
SRCS+= sound/chapter.sgml
SRCS+= users/chapter.sgml
# Entities
SRCS+= ../../../en_US.ISO8859-1/books/handbook/authors.ent
SRCS+= chapters.ent
SRCS+= newsgroups.ent
DOC_PREFIX?= ${.CURDIR}/../../..
.include "${DOC_PREFIX}/share/mk/doc.project.mk"
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/book.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/book.sgml
index be7d1153d4..3564af7991 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/book.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/book.sgml
@@ -1,120 +1,121 @@
%man;
%bookinfo;
%translators;
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%mailing-lists;
%newsgroups;
]>
FreeBSD HandbuchThe FreeBSD German Documentation Projectde-bsd-translators@de.FreeBSD.orgFebruary 19991995199619971998199920002001The FreeBSD German Documentation Project
&bookinfo.legalnotice;
Willkommen bei FreeBSD! Dieses Handbuch beschreibt die
Installation und den täglichen Umgang mit FreeBSD
Release &rel.current;.
Das Handbuch ist jederzeit unter Bearbeitung
und die Arbeit vieler Einzelpersonen. Manche Kapitel existieren noch
nicht und andere Kapitel müssen auf den neusten Stand
gebracht werden.
Wenn Sie an diesem Projekt mithelfen möchten, senden Sie bitte
eine E-Mail an die &a.de.translators;. Die letzte Version des
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Es kann außerdem in verschiedenen Formaten und in komprimierter
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Vielleicht möchten Sie das Handbuch auch
durchsuchen.Erste Schritte
&chap.basics;
&chap.ports;
System Administration
&chap.users;
+ &chap.disks;
&chap.backups;
&chap.sound;
Anhang
&chap.bibliography;
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/chapters.ent b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/chapters.ent
index 96551772a7..be081a7a0d 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/chapters.ent
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/chapters.ent
@@ -1,23 +1,25 @@
+
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml
new file mode 100644
index 0000000000..e49aa6366b
--- /dev/null
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml
@@ -0,0 +1,1183 @@
+
+
+
+ Laufwerke
+
+
+ Übersicht
+
+ Dieses Kapitel behandelt die Benutzung von physikalischen-,
+ Speicher- oder Netzwerklaufwerken unter FreeBSD.
+
+
+
+ Numerierung der Laufwerke im BIOS
+
+ Bevor Sie FreeBSD auf Ihrem System installieren und konfigurieren,
+ sollten Sie einen wichtigen Punkt beachten, besonders wenn Sie
+ mehrere Festplatten besitzen.
+
+ In einem PC, der unter DOS oder einem anderen vom BIOS
+ abhängigen Betriebssystem (WINxxx) läuft, kann das BIOS die
+ normale Reihenfolge der Laufwerke verändern, wobei dies
+ vom Betriebssystem beachtet wird. Damit ist es dem Benutzer
+ möglich, von einer anderen Platte als dem sogenannten
+ primary master zu booten. Besonders bequem
+ ist das für Benutzer, die herausgefunden haben, daß
+ der einfachste und billigste Weg, ein Backup zu erstellen, der
+ Kauf einer identischen zweiten Platte ist, auf die dann die
+ erste Platte mit Ghost oder XCOPY kopiert wird. Wenn die erste
+ Platte ausfällt, von einem Virus befallen wird, oder
+ durch einen Fehler des Betriebssystems verunstaltet wird, kann
+ durch logisches Tauschen der beiden Platten im BIOS der alte
+ Zustand wiederhergestellt werden. Es sieht dann so aus, als wären
+ die Kabel der Laufwerke getauscht worden, ohne das Gehäuse
+ zu öffnen.
+
+ Teurere Systeme mit SCSI-Controllern haben oft BIOS Erweiterungen,
+ mit denen die Reihenfolge von bis zu sieben SCSI-Platten in
+ ähnlicher Weise verändert werden kann.
+
+ Ein Benutzer, der es gewohnt ist, diese Eigenschaften
+ zu nutzen, mag überrascht sein, daß sich FreeBSD
+ nicht wie erwartet verhält. FreeBSD verwendet das BIOS nicht
+ und weiß daher nichts von der logischen Plattenordnung
+ im BIOS. Dies kann zu sehr verwirrenden Situationen
+ führen, insbesondere wenn die Platten identische Geometrien
+ besitzen und Kopien voneinander sind.
+
+ Vor der Installation von FreeBSD sollte im BIOS die
+ normale Numerierung der Laufwerke eingestellt und so belassen
+ werden. Ist es nötig, die Reihenfolge der
+ Laufwerke zu verändern, so sollte das immer auf dem schweren
+ Weg, also durch Öffnen des Gehäuses und Verändern der
+ Jumper und Kabel, erfolgen.
+
+
+ Eine Anekdote aus den Aufzeichnungen von Bill und Freds
+ außergewöhnlichen Abenteuern:
+
+ Bill verwertet eine ältere Wintel Kiste, um daraus
+ ein weiteres FreeBSD System für Fred zu machen.
+ Dazu konfiguriert er eine einzelne SCSI-Platte als SCSI-Einheit null
+ und installiert darauf FreeBSD.
+
+ Nachdem Fred das System einige Tage benutzt hat, bemerkt er,
+ daß die ältere SCSI-Platte viele Fehler meldet
+ und sagt dies Bill.
+
+ Ein paar Tage später entscheidet Bill, die Sache
+ in die Hand zu nehmen und schnappt sich eine identische SCSI-Platte
+ aus dem "Lager" im Hinterzimmer. Ein zuerst
+ durchgeführter Oberflächenscan zeigt, daß das Laufwerk
+ in Ordnung ist, also baut Bill die Platte als SCSI-Einheit vier
+ ein und kopiert ein Abbild von Platte null auf Platte vier. Nachdem
+ die neue Platte installiert ist und gut funktioniert, entscheidet
+ Bill, daß sie auch benutzt werden soll. Dazu
+ ändert er im SCSI-BIOS die Reihenfolge der Platten, so daß
+ das System von der SCSI-Einheit vier bootet. Das FreeBSD System
+ bootet und läuft zufriedenstellend.
+
+ Fred arbeitet einige Zeit mit dem System und bald darauf
+ haben Bill und Fred Lust auf ein weiteres
+ Abenteuer -- Das System soll auf eine neuere Version von FreeBSD
+ migriert werden. Bill entfernt dabei die instabile SCSI-Einheit null
+ und ersetzt sie mit einer identischen Platte
+ aus dem "Lager." Dann installiert er mit Freds wunderbaren FTP
+ Disketten aus dem Internet eine neue Version von
+ FreeBSD auf die Einheit null. Die Installation läuft
+ prima.
+
+ Fred braucht ein paar Tage, um die neue FreeBSD
+ Version zu testen und entscheidet, daß sie gut genug ist,
+ um sie in der technischen Abteilung einzusetzen...es ist
+ an der Zeit seine Arbeit aus der alten Version zu kopieren.
+ Dazu hängt er
+ die Einheit vier, die frischste Kopie der alten Version, an und
+ stellt bestürzt fest, daß sich nichts von seiner
+ wertvollen Arbeit dort befindet.
+
+ Wo sind die Daten hin?
+
+ Als Bill ein Abbild der originalen SCSI-Einheit null auf
+ die SCSI-Einheit vier kopierte, erzeugte er einen Clone.
+ Mit der Änderung der Reihenfolge im SCSI-BIOS
+ führte er sich nur selbst an der Nase herum. FreeBSD benutzte
+ weiterhin die SCSI-Einheit null. Durch diese Änderung im
+ BIOS wird ein Teil oder alles der Boot- und Loader-Codes von
+ der ausgesuchten Platte geladen. Wenn allerdings die Kernel Treiber
+ von FreeBSD den Bootvorgang übernehmen, wird die Numerierung
+ im BIOS ignoriert und die normale Numerierung benutzt.
+ Im Beispiel lief das System weiterhin von der SCSI-Einheit
+ null und alle Daten von Fred befanden sich dort und nicht auf
+ Einheit vier. Die Tatsache, daß das System auf der
+ Einheit vier zu laufen schien, war nur ein Artifakt menschlicher
+ Wahrnehmung.
+
+ Wir sind erleichtert zu bemerken, daß keine Daten verloren
+ gingen oder verändert wurden. Die alte SCSI-Einheit null
+ wurde aus dem Abfallberg geborgen und Freds Daten konnten
+ wiederhergestellt werden (Bill weiß jetzt, daß er
+ nur bis null zählen kann).
+
+ Obwohl in diesem Beispiel SCSI-Platten verwendet wurden, gelten
+ die Konzepte gleichermaßen für IDE-Platten.
+
+
+
+
+ Benennung von Laufwerken
+
+ Physikalische Laufwerke existieren in zwei Hauptvarianten:
+ IDE und SCSI. Es gibt
+ aber auch Platten, die von RAID-Controllern, Flash-Speicher
+ usw. gesteuert werden. Da sich diese Laufwerke
+ unterschiedlich verhalten, haben sie ihre eigenen Treiber
+ und Geräte.
+
+
+ Namenskonventionen physikalischer Laufwerke
+
+
+
+
+ Laufwerkstyp
+ Gerätename
+
+
+
+
+ IDE-Festplatten
+ ad in 4.0-RELEASE,
+ wd vor 4.0-RELEASE.
+
+
+ IDE-CDROM Laufwerke
+ acd ab 4.1-RELEASE,
+ wcd vor 4.0-RELEASE.
+
+
+ SCSI-Festplatten
+ da ab 3.0-RELEASE,
+ sd vor 3.0-RELEASE.
+
+
+ SCSI-CDROM Laufwerke
+ cd
+
+
+ Verschiedene proprietäre CDROM Laufwerke
+ mcd Mitsumi CD-ROM,
+ scd Sony CD-ROM,
+ matcd Matsushita/Panasonic CD-ROM
+
+
+
+ Diskettenlaufwerke
+ fd
+
+
+ SCSI-Bandlaufwerke
+ sa ab 3.0-RELEASE,
+ st vor 3.0-RELEASE.
+
+
+ IDE-Bandlaufwerke
+ ast ab 4.0-RELEASE,
+ wst vor 4.0-RELEASE.
+
+
+ Flash-Laufwerke
+ fla DiskOnChip Flash device
+ ab 3.3-RELEASE.
+
+
+ RAID-Laufwerke
+ myxd Mylex, und
+ amrd AMI MegaRAID,
+ idad Compaq Smart RAID.
+ ab 4.0-RELEASE. id zwischen
+ 3.2-RELEASE und 4.0-RELEASE.
+
+
+
+
+
+
+ Slices und Partitionen
+
+ Physikalische Platten enthalten Slices,
+ sofern sie nicht dangerously dedicated sind.
+ Die Nummer einer Slice folgt dem Gerätenamen mit
+ vorgestelltem s:
+ da0s1.
+
+ Slices, dangerously dedicated physikalische
+ Laufwerke und andere Laufwerke enthalten
+ Partitionen, die mit Buchstaben
+ von a bis h gekennzeichnet
+ werden. b ist für Swap-Partitionen
+ reserviert und c ist eine nicht benutzte
+ Partition mit der Größe der ganzen Slice bzw.
+ des ganzen Laufwerkes. In
+ wird darauf genauer eingegangen.
+
+
+
+
+ Anhängen und Abhängen von Dateisystemen
+
+ Ein Dateisystem wird am besten als ein Baum mit der
+ Wurzel / veranschaulicht.
+ /dev, /usr, und
+ die anderen Verzeichnisse im Rootverzeichnis sind Zweige,
+ die wiederum eigene Zweige wie /usr/local
+ haben können.
+
+ Es gibt verschiedene Gründe, bestimmte dieser Verzeichnisse
+ auf eigenen Dateisystemen anzulegen. /var
+ enthält log/, spool/
+ sowie verschiedene andere temporäre
+ Dateien und kann sich daher schnell füllen. Es empfiehlt sich
+ /var von / zu trennen,
+ da es schlecht ist, wenn das Root-Dateisystem voll
+ läuft.
+
+ Ein weiterer Grund bestimmte Verzeichnisbäume auf
+ andere Dateisysteme zu legen, ist gegeben, wenn sich die
+ Verzeichnisbäume auf gesonderten physikalischen oder
+ virtuellen Platten, wie
+ Network File System
+
+ oder CDROM Laufwerken, befinden.
+
+
+ Die fstab Datei
+
+ Während des Boot Prozesses
+
+ werden in /etc/fstab aufgeführte
+ Verzeichnisse, sofern sie nicht mit der Option
+ versehen sind, automatisch angehangen.
+
+ Die Zeilen in /etc/fstab haben das
+ folgende Format:
+
+ device/mount-pointfstypeoptionsdumpfreqpassno
+
+ device ist ein existierender Gerätename
+ wie oben in Benennung von Laufwerken
+ beschrieben.
+
+ mount-point ist ein existierendes Verzeichnis,
+ an das das Dateisystem angehangen wird.
+
+ fstype ist der Typ des Dateisystems,
+ der an &man.mount.8; weitergegeben wird. Das default
+ FreeBSD Dateisystem ist ufs.
+
+ options ist entweder
+ für beschreibbare Dateisysteme oder
+ für schreibgeschützte Dateisysteme, gefolgt von
+ weiteren benötigten Optionen. Eine häufig verwendete
+ Option ist für Dateisysteme,
+ die während der normalen Bootsequenz nicht angehangen
+ werden sollen. Weitere Optionen finden sich
+ in &man.mount.8;.
+
+ dumpfreq ist die Anzahl der Tage,
+ nach der das Dateisystem gesichert werden soll.
+ Der Zeitpunkt, an dem das Dateisystem während des Boot Vorgangs
+ überprüft wird, ist durch passno
+ gegeben.
+
+
+
+ Das mount Kommando
+
+ &man.mount.8; hängt schließlich Dateisysteme
+ an.
+
+ In der grundlegenden Form wird es wie folgt benutzt:
+
+
+ &prompt.root; mount devicemountpoint
+
+
+ Viele Optionen werden in &man.mount.8; beschrieben,
+ die am häufigsten verwendeten sind:
+
+
+ mount Optionen
+
+
+
+
+
+ Hängt alle Dateisysteme, oder alle Dateisysteme
+ eines bestimmten Typs, wenn angegeben
+ wurde, aus /etc/fstab an.
+
+
+
+
+
+
+
+ Führt alles bis auf das Anhängen des
+ Dateisystems aus.
+
+
+
+
+
+
+
+ Erzwingt das Anhängen des Dateisystems.
+
+
+
+
+
+
+
+ Hängt das Dateisystem schreibgeschützt an.
+
+
+
+
+
+ fstype
+
+
+ Hängt das Dateisystem mit dem angebenen Typ an,
+ oder hängt nur Dateisysteme mit dem angegebenen Typ
+ an, wenn auch angegeben
+ wurde.
+
+ Die Voreinstellung für den Typ des Dateisystems
+ ist ufs.
+
+
+
+
+
+
+
+ Aktualisiert die Mountoptionen des Dateisystems.
+
+
+
+
+
+
+
+ Geschwätzig sein.
+
+
+
+
+
+
+
+ Hängt das Dateisystem beschreibbar an.
+
+
+
+
+ erwartet eine durch Kommata separierte Liste
+ von Optionen, unter anderem die folgenden:
+
+
+
+ nodev
+
+
+ Beachtet keine Gerätedateien auf dem Dateisystem.
+ Dies ist ein nützliches Sicherheitsfeature.
+
+
+
+
+ noexec
+
+
+ Verbietet das Ausführen von binären
+ Dateien auf dem Dateisystem. Dies ist ein
+ nützliches Sicherheitsfeature.
+
+
+
+
+ nosuid
+
+
+ SetUID und SetGID Bits werden auf dem Dateisystem
+ nicht beachtet. Dies ist ein nützliches
+ Sicherheitsfeature.
+
+
+
+
+
+
+ Das umount Kommando
+
+ umount akzeptiert als Parameter entweder
+ einen Mountpoint, einen Gerätenamen, oder die
+ Optionen oder .
+
+ Jede Form akzeptiert , um das
+ Abhängen zu erzwingen, und , um
+ etwas geschwätziger zu sein.
+
+ und werden benutzt
+ um alle Dateisysteme, deren Typ durch
+ modifiziert werden kann, abzuhängen.
+ hängt das Rootdateisystem nicht ab.
+
+
+
+
+ Hinzufügen von Laufwerken
+
+ Im Original von &a.obrien;
+ 26 April 1998
+
+ Angenommen, Sie wollen ein neues SCSI-Laufwerk zu einer Maschine
+ hinzufügen, die momentan nur ein Laufwerk hat. Dazu schalten
+ Sie zuerst den Rechner aus und installieren das Laufwerk entsprechend
+ der Anleitungen Ihres Rechners, Ihres Controllers und Laufwerk
+ Herstellers. Wegen der großen Abweichungen in der genauen
+ Vorgehensweise würde eine detaillierte Beschreibung den Rahmen dieses
+ Dokumentes sprengen.
+
+ Nachdem Sie das Laufwerk installiert haben, melden Sie sich als
+ Benutzer root an und kontrollieren Sie
+ /var/run/dmesg.boot, um sicherzustellen,
+ daß das neue Laufwerk gefunden wurde. Das neue Laufwerk
+ wird, um das Beispiel fortzuführen, da1
+ heißen und soll unter /1 angehangen
+ werden. Fügen Sie eine IDE-Platte hinzu, wird sie
+ wd1 auf pre-4.0 Systemen und ad1
+ auf den meisten 4.X Systemen heißen.
+
+ Da FreeBSD auf IBM-PC kompatiblen Rechnern läuft, muß
+ es die PC BIOS-Partitionen, die verschieden von den traditionellen
+ BSD-Partitionen sind, berücksichtigen. Eine PC Platte kann
+ bis zu vier BIOS-Partitionen enthalten. Wenn die Platte
+ ausschließlich für FreeBSD verwendet wird, können
+ Sie den dedicated Modus benutzen, ansonsten
+ muß FreeBSD in eine der BIOS-Partitionen installiert werden.
+ In FreeBSD heißen die PC BIOS-Partitionen
+ Slices, um sie nicht mit den traditionellen
+ BSD-Partitionen zu verwechseln. Sie können auch Slices auf
+ einer Platte verwenden, die ausschließich von FreeBSD benutzt wird,
+ sich aber in einem Rechner befindet, der noch ein anderes Betriebssystem
+ installiert hat. Dadurch stellen Sie sicher, daß Sie
+ fdisk des anderen Betriebssystems noch
+ benutzen können.
+
+ Im Fall von Slices wird die Platte als
+ /dev/da1s1e hinzugefügt. Das heißt:
+ SCSI-Platte, Einheit 1 (die zweite SCSI-Platte), Slice 1
+ (PC BIOS-Partition 1) und die e BSD-Partition.
+ Wird die Platte ausschließlich für FreeBSD verwendet
+ (dangerously dedicated), wird sie einfach als
+ /dev/da1e hinzugefügt.
+
+
+ Verwenden von sysinstall
+
+ Um ein Laufwerk zu partitionieren und zu labeln, kann das
+ menügestützte /stand/sysinstall
+ benutzt werden. Dazu melden Sie sich als root
+ an oder benutzen su, um
+ root zu werden. Starten Sie
+ /stand/sysinstall und wählen das
+ Configure Menü, wählen Sie dort
+ den Punkt Partition aus. Jetzt sollten Sie
+ eine Liste der installierten Festplatten des Systems sehen. Ist
+ da1 dort nicht aufgeführt, überprüfen
+ Sie bitte die Installation des Gerätes und die Ausgabe
+ von dmesg in
+ /var/run/dmesg.boot.
+
+ Um in den FDISK Partition Editor zu gelangen,
+ wählen Sie da1 aus. Drücken Sie
+ A, um die ganze Platte für FreeBSD zu nutzen.
+ Beantworten Sie die Frage remain cooperative with
+ any future possible operating systems mit
+ YES. W schreibt die
+ Änderung auf die Platte, danach können Sie den
+ FDISK Editor mit q verlassen. Da Sie eine
+ Platte zu einem schon laufenden System hinzugefügt haben,
+ beantworten Sie die Frage nach dem Master Boot Record mit
+ None.
+
+ Als nächstes wählen Sie den
+ Disk Label Editor aus. Dort werden die
+ traditionellen BSD-Partitionen erstellt. Ein Laufwerk kann acht
+ Partitionen, die mit den Buchstaben a-h gekennzeichnet werden,
+ besitzen. Einige Partitionen sind für spezielle Zwecke
+ reserviert. Die a Partition ist für die
+ Root-Partition (/) reserviert. Deshalb
+ sollte nur das Laufwerk, von dem gebootet wird, eine
+ a Partition besitzen. Die b
+ Partition wird für Swap-Partitionen benutzt, wobei Sie
+ diese auf mehreren Platten benutzen dürfen.
+ Im dangerously dedicated Modus spricht
+ die c Partition die gesamte Platte an,
+ werden Slices verwendet, wird damit die ganze Slice angesprochen.
+ Die anderen Partitionen sind für allgemeine Zwecke
+ verwendbar.
+
+ Der Label Editor von Sysinstall bevorzugt die e
+ Partition für Partitionen, die weder Root-Partitionen noch
+ Swap-Partitionen sind. Im Label
+ Editor können Sie ein einzelnes Dateisystem
+ mit C erstellen. Wählen Sie
+ FS, wenn Sie gefragt werden, ob Sie ein
+ FS (Dateisystem) oder Swap erstellen wollen, und geben Sie einen
+ Mountpoint z.B. /mnt an. Wenn Sie nach einer
+ FreeBSD Installation ein Dateisystem mit Sysinstall erzeugen,
+ so werden die Einträge in /etc/fstab
+ nicht erzeugt, so daß die Angabe des Mountpoints nicht
+ wichtig ist.
+
+ Sie können nun das Label auf das Laufwerk schreiben und
+ das Dateisystem erstellen, indem Sie W
+ drücken. Ignorieren Sie die Meldung von Sysinstall, daß
+ die neue Partition nicht angehangen werden konnte, und verlassen
+ Sie den Label Editor sowie Sysinstall.
+
+ Im letzten Schritt fügen Sie noch in
+ /etc/fstab den Eintrag für das neue
+ Laufwerk ein.
+
+
+
+ Die Kommandozeile
+
+
+ Anlegen von Slices
+
+ Mit der folgenden Vorgehensweise wird eine Platte mit
+ anderen Betriebssystemen, die vielleicht auf Ihrem Rechner
+ installiert sind, zusammenarbeiten und nicht das
+ fdisk Utility anderer Betriebssysteme
+ stören. Bitte benutzen
+ Sie den dedicated Modus nur dann, wenn
+ Sie dazu einen guten Grund haben!
+
+ &prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/rda1 bs=1k count=1
+&prompt.root; fdisk -BI da1 # Initialisieren der neuen Platte
+&prompt.root; disklabel -B -w -r da1s1 auto # Labeln
+&prompt.root; disklabel -e da1s1 # Editieren des Disklabels und Hinzufügen von Partitionen
+&prompt.root; mkdir -p /1
+&prompt.root; newfs /dev/da1s1e # Wiederholen Sie diesen Schritt für jede Partition
+&prompt.root; mount -t ufs /dev/da1s1e /1 # Anhängen der Partitionen
+&prompt.root; vi /etc/fstab # Wenn Sie zufrieden sind, ändern sie /etc/fstab entsprechend
+
+ Wenn Sie ein IDE-Laufwerk besitzen, ändern Sie
+ da in ad. Auf
+ Systemen vor 4.0 benutzen Sie wd.
+
+
+
+ Dedicated
+
+ Wenn das neue Laufwerk nicht von anderen Betriebssystemen
+ benutzt werden soll, können Sie es im
+ dedicated Modus betreiben. Beachten Sie bitte,
+ daß Microsoft Betriebssysteme mit diesem Modus eventuell nicht
+ zurechtkommen, aber es entsteht kein Schaden am Laufwerk. Im
+ Gegensatz dazu wird IBMs OS/2 versuchen, jede ihm nicht bekannte
+ Partition zu reparieren.
+
+ &prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/rda1 bs=1k count=1
+&prompt.root; disklabel -Brw da1 auto
+&prompt.root; disklabel -e da1 # Erstellen der `e' Partition
+&prompt.root; newfs -d0 /dev/rda1e
+&prompt.root; mkdir -p /1
+&prompt.root; vi /etc/fstab # /dev/da1e hinzufügen
+&prompt.root; mount /1
+
+ Eine alternative Methode:
+
+ &prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/rda1 count=2
+&prompt.root; disklabel /dev/rda1 | disklabel -BrR da1 /dev/stdin
+&prompt.root; newfs /dev/rda1e
+&prompt.root; mkdir -p /1
+&prompt.root; vi /etc/fstab # /dev/da1e hinzufügen
+&prompt.root; mount /1
+
+
+
+
+
+ Virtuelle Laufwerke: Netzwerk-, Speicher- und dateibasierte
+ Dateisysteme
+
+ Neben Laufwerken, die sich physikalisch im Rechner befinden
+ wie Floppylaufwerke, CDs, Festplatten usw., kann FreeBSD auch
+ mit anderen Laufwerken, den virtuellen Laufwerken,
+ umgehen.
+
+ Diese beinhalten Netzwerkdateisysteme wie
+
+ Network Filesystem und Coda,
+ speicherbasierte Dateisysteme wie
+ md und auf Dateien basierende
+ Dateisysteme, die mit vnconfig
+ erstellt wurden.
+
+
+ vnconfig: auf dateiebasierte Dateisysteme
+
+ Mit &man.vnconfig.8; werden vnode Pseudo Platten
+ konfiguriert und aktiviert. Ein vnode
+ stellt eine Datei dar, auf der Dateioperationen ablaufen.
+ Das bedeutet, daß &man.vnconfig.8; Dateien benutzt,
+ um ein Dateisystem zu erstellen und zu verwalten. Damit
+ ist es z.B. möglich, Dateien, die Images von Floppies
+ oder CDs enthalten, anzuhängen.
+
+ Um ein existierendes Image eines Dateisystems
+ anzuhängen:
+
+
+ Anhängen eines existierenden Images mit vnconfig
+
+ &prompt.root; vnconfig vn0diskimage
+&prompt.root; mount /dev/vn0c /mnt
+
+
+ Um ein neues Dateisystem mit vnconfig anzulegen:
+
+
+ Anlegen eines dateibasierten Laufwerks
+
+ &prompt.root; dd if=/dev/zero of=newimage bs=1k count=5k
+5120+0 records in
+5120+0 records out
+&prompt.root; vnconfig -s labels -c vn0newimage
+&prompt.root; disklabel -r -w vn0 auto
+&prompt.root; newfs vn0c
+Warning: 2048 sector(s) in last cylinder unallocated
+/dev/rvn0c: 10240 sectors in 3 cylinders of 1 tracks, 4096 sectors
+ 5.0MB in 1 cyl groups (16 c/g, 32.00MB/g, 1280 i/g)
+super-block backups (for fsck -b #) at:
+ 32
+&prompt.root; mount /dev/vn0c /mnt
+&prompt.root; df /mnt
+Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
+/dev/vn0c 4927 1 4532 0% /mnt
+
+
+
+
+ md: Dateisysteme im Speicher
+
+ md ist ein einfaches und effizientes Mittel um
+ mit speicherbasierten Dateisystemen zu arbeiten.
+
+ Nehmen Sie einfach ein Dateisystem, daß Sie
+ z.B. mit &man.vnconfig.8 vorbereitet haben:
+
+
+ md Speicher Laufwerk
+
+ &prompt.root; dd if=newimage of=/dev/md0
+5120+0 records in
+5120+0 records out
+&prompt.root; mount /dev/md0c/mnt
+&prompt.root; df /mnt
+Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
+/dev/md0c 4927 1 4532 0% /mnt
+
+
+
+
+
+ Disk Quotas
+
+ Quotas sind ein optionales Feature des Betriebssystems,
+ die es Ihnen erlauben, den Plattenplatz und/oder die Anzahl
+ der Dateien eines Benutzers oder der Mitglieder einer Gruppe,
+ auf Dateisystemebene zu beschränken. Oft wird dies
+ auf Timesharing-Systemen (Mehrbenutzersystemen) genutzt, da
+ es dort erwünscht ist, die Ressourcen, die ein Benutzer oder
+ eine Gruppe von Benutzern belegen können, zu limitieren. Das
+ verhindert, daß ein Benutzer den ganzen verfügbaren
+ Plattenplatz benutzt.
+
+
+ Konfiguration des Systems, um Quotas zu
+ aktivieren
+
+ Bevor Quotas benutzt werden können, müssen
+ sie im Kernel konfiguriert werden, wozu die folgende Zeile
+ der Kernel Konfiguration hinzugefügt wird:
+
+ options QUOTA
+
+ Im gewöhnlichen GENERIC Kernel
+ sind Quotas nicht aktiviert, so daß Sie einen angepaßten
+ Kernel konfigurieren und bauen müssen, um Quotas zu
+ benutzen. Weitere Informationen gibt das Kapitel
+ Konfiguration des FreeBSD Kernels.
+
+
+ Durch Hinzufügen der folgenden Zeile in
+ /etc/rc.conf wird das Quota-System
+ aktiviert:
+
+ enable_quotas=YES
+
+ Um den Start des Quota-Systems zu beeinflussen, steht
+ eine weitere Variable zur Verfügung. Normalerweise
+ wird beim Booten die Integrität der Quotas auf
+ allen Dateisystemen mit quotacheck
+ überprüft. quotacheck stellt
+ sicher, daß die Quota-Datenbank mit den Daten auf
+ einem Dateisystem übereinstimmt. Dies ist allerdings
+ ein sehr zeitraubender Prozeß, der die Zeit, die
+ das System zum Booten braucht, signifikant beeinflußt.
+ Eine Variable erlaubt es Ihnen, diesen Schritt zu
+ überspringen:
+
+ check_quotas=NO
+
+ Wenn Sie ein FreeBSD vor 3.2-RELEASE benutzen, ist
+ die Konfiguration einfacher. In /etc/rc.conf
+ setzen Sie nur eine Variable:
+
+ check_quotas=YES
+
+ Schließlich müssen Sie noch in
+ /etc/fstab die Plattenquotas auf
+ Dateisystemebene aktivieren. Dort können Sie
+ für alle Dateisysteme Quotas für Benutzer, Gruppen
+ oder für beide aktivieren.
+
+ Um Quotas pro Benutzer für ein Dateisystem zu
+ aktivieren, geben Sie für dieses Dateisystem die
+ Option userquota im Feld Optionen von
+ /etc/fstab an. Beispiel:
+
+ /dev/da1s2g /home ufs rw,userquota 1 2
+
+ Um Quotas für Gruppen einzurichten, verwenden
+ Sie groupquota anstelle des Schlüsselwortes
+ userquota. Um Quotas für Benutzer
+ und Gruppen einzurichten, ändern Sie den Eintrag
+ wie folgt ab:
+
+ /dev/da1s2g /home ufs rw,userquota,groupquota 1 2
+
+ Die Quotas werden jeweils im Rootverzeichnis des Dateisystems
+ unter dem Namen quota.user für
+ Benutzer-Quotas und quota.group für
+ Gruppen-Quotas abgelegt. Obwohl &man.fstab.5; beschreibt,
+ daß diese Dateien an anderer Stelle gespeichert werden
+ können, wird das nicht empfohlen, da es den Anschein hat,
+ daß die verschiedenen Quota-Utilities das nicht richtig
+ unterstützen.
+
+ Jetzt sollten Sie Ihr System mit dem neuen Kernel booten.
+ /etc/rc wird dann automatisch die
+ richtigen Kommandos aufrufen, die die Quota-Dateien für
+ alle Quotas, die Sie in /etc/fstab
+ definiert haben, anlegen. Deshalb müssen vorher auch keine
+ leeren Quota-Dateien angelegt werden.
+
+ Normalerweise brauchen Sie die Kommandos
+ quotacheck, quotaon oder
+ quotaoff nicht händisch aufzurufen,
+ obwohl Sie vielleicht die entsprechenden Seiten im
+ Manual lesen sollten, um sich mit ihnen vertraut
+ zu machen.
+
+
+
+ Setzen von Quota-Limits
+
+ Nachdem Sie Quotas in Ihrem System aktiviert haben, sollten
+ Sie überprüfen, daß Sie auch tatsächlich
+ aktiviert sind. Führen Sie dazu einfach den folgenden
+ Befehl aus:
+
+ &prompt.root; quota -v
+
+ Für jedes Dateisystem, auf dem Quotas aktiviert sind,
+ sollten Sie eine Zeile mit der Plattenauslastung und den
+ aktuellen Quota-Limits sehen.
+
+ Mit edquota können Sie nun
+ Quota-Limits setzen.
+
+ Sie haben mehrere Möglichkeiten, die Limits für
+ den Plattenplatz, den ein Benutzer oder eine Gruppe verbrauchen
+ kann, oder die Anzahl der Dateien, die angelegt werden dürfen,
+ festzulegen. Die Limits können auf dem Plattenplatz
+ (Block-Quotas) oder der Anzahl der Dateien (Inode-Quotas) oder
+ einer Kombination von beiden basieren.
+ Jedes dieser Limits wird weiterhin in zwei Kategorien geteilt:
+ Hardlimits und Softlimits.
+
+ Ein Hardlimit kann nicht überschritten werden.
+ Hat der Benutzer einmal ein Hardlimit erreicht, so kann er
+ auf dem betreffenden Dateisystem keinen weiteren Platz mehr
+ beanspruchen. Hat ein Benutzer beispielsweise ein Hardlimit
+ von 500 Blöcken auf einem Dateisystem und benutzt davon
+ 490 Blöcke, so kann er nur noch 10 weitere Blöcke
+ beanspruchen. Der Versuch, weitere 11 Blöcke zu beanspruchen,
+ wird fehlschlagen.
+
+ Im Gegensatz dazu können Softlimits für eine
+ befristete Zeit überschritten werden. Diese Frist
+ (engl. grace period) beträgt in der Grundeinstellung
+ eine Woche. Hat der Benutzer das Softlimit über die
+ Frist hinaus überschritten, so wird das Softlimit in
+ ein Hardlimit umgewandelt und der Benutzer kann
+ keinen weiteren Platz mehr beanspruchen. Wenn er einmal
+ das Softlimit unterschreitet, wird die Frist wieder
+ zurückgesetzt.
+
+ Das folgende Beispiel zeigt die Benutzung von
+ edquota. Wenn edquota
+ aufgerufen wird, wird ein Editor, der durch EDITOR
+ gegeben ist, oder vi falls EDITOR
+ nicht gesetzt ist, gestartet, in dem Sie die Limits eingeben
+ können.
+
+ &prompt.root; edquota -u test
+
+ Quotas for user test:
+/usr: blocks in use: 65, limits (soft = 50, hard = 75)
+ inodes in use: 7, limits (soft = 50, hard = 60)
+/usr/var: blocks in use: 0, limits (soft = 50, hard = 75)
+ inodes in use: 0, limits (soft = 50, hard = 60)
+
+ Für jedes Dateisystem, auf dem Quotas aktiv sind,
+ sehen Sie zwei Zeilen, eine für die Block-Quotas und die
+ andere für die Inode-Quotas. Um ein Limit zu modifizieren,
+ ändern Sie einfach den angezeigten Wert. Um beispielsweise
+ das Blocklimit dieses Benutzers von einem Softlimit von 50
+ und einem Hardlimit von 75 auf ein Softlimit von 500 und
+ ein Hardlimit von 600 zu erhöhen, ändern Sie
+ die Zeile
+
+ /usr: blocks in use: 65, limits (soft = 50, hard = 75)
+
+ zu:
+
+ /usr: blocks in use: 65, limits (soft = 500, hard = 600)
+
+ Die neuen Limits sind wirksam, wenn Sie den
+ Editor verlassen.
+
+ Manchmal ist es erwünscht, die Limits für einen
+ Bereich von UIDs zu setzen. Dies kann mit der
+ Option von edquota bewerkstelligt werden.
+ Weisen Sie dazu die Limits einem Benutzer zu und rufen danach
+ edquota -p protouser startuid-enduid auf.
+ Besitzt beispielsweise der Benutzer test
+ die gewünschten Limits, können diese mit
+ dem folgenden Kommando für die UIDs 10.000 bis 19.999
+ dupliziert werden:
+
+ &prompt.root; edquota -p test 10000-19999
+
+ Weitere Informationen erhalten Sie in &man.edquota.8;.
+
+
+
+ Überprüfen von Quota-Limits und Plattennutzung
+
+ Sie können quota oder
+ repquota benutzen, um Quota-Limits
+ und Plattennutzung zu überprüfen. Um die Limits
+ oder die Plattennutzung individueller Benutzer und Gruppen
+ zu überprüfen, kann quota
+ benutzt werden. Nur der Superuser darf die Limits und
+ Plattenausnutzung für andere Benutzer oder Gruppen,
+ denen die Benutzer nicht angehören, untersuchen.
+ Mit repquota erhalten Sie eine Zusammenfassung
+ von allen Limits und der Plattenausnutzung für alle
+ Dateisysteme, auf denen Quotas aktiv sind.
+
+ Das folgende Beispiel zeigt die Ausgabe von
+ quota -v für einen Benutzer, der
+ Quota-Limits auf zwei Dateisystemen besitzt:
+
+ Disk quotas for user test (uid 1002):
+ Filesystem blocks quota limit grace files quota limit grace
+ /usr 65* 50 75 5days 7 50 60
+ /usr/var 0 50 75 0 50 60
+
+ Im Dateisystem /usr liegt der Benutzer
+ momentan 15 Blöcke über dem Softlimit von
+ 50 Blöcken und hat noch 5 Tage seiner Frist übrig.
+ Der Stern * zeigt an, daß der
+ Benutzer sein Limit überschritten hat.
+
+ In der Ausgabe von quota werden Dateisysteme,
+ auf denen ein Benutzer keinen Platz verbraucht, nicht angezeigt,
+ auch wenn diesem Quotas zugewiesen wurden. Mit
+ werden diese Dateisysteme, wie /usr/var
+ im obigen Beispiel, angezeigt.
+
+
+
+ Quotas über NFS
+
+ Quotas werden von dem Quota-Subsystem auf dem NFS Server
+ erzwungen. Der &man.rpc.rquotad.8; Daemon stellt
+ &man.quota.1; die Quota Informationen auf dem NFS Client
+ zur Verfügung, so daß Benutzer auf diesen
+ Systemen ihre Quotas abfragen können.
+
+ Aktivieren Sie rpc.rquotad in
+ /etc/inetd.conf wie folgt:
+
+ rquotad/1 dgram rpc/udp wait root /usr/libexec/rpc.rquotad rpc.rquotad
+
+ Anschließend starten Sie inetd
+ neu:
+
+ &prompt.root; kill -HUP `cat /var/run/inetd.pid`
+
+
+
+
+ Erstellen von CDs
+
+ Beigesteuert von Mike Meyer
+ mwm@mired.org, April 2001.
+
+
+ Einführung
+
+ CDs besitzen einige Eigenschaften, die sie von
+ konventionellen Laufwerken unterscheiden. Zuerst konnten
+ sie nicht beschrieben werden. Sie wurden so entworfen, daß
+ sie ununterbrochen, ohne Verzögerungen durch Kopfbewegungen
+ zwischen den Spuren, gelesen werden können. Sie konnten
+ früher auch leichter als vergleichbar große Medien zwischen
+ Systemen bewegt werden.
+
+ CDs besitzen Spuren, aber damit ist der Teil Daten
+ gemeint, der ununterbrochen gelesen wird, und nicht eine
+ physikalische Eigenschaft der CD. Um eine CD mit FreeBSD
+ zu erstellen, werden die Daten jeder Spur der CD in
+ Dateien vorbereitet und dann die Spuren auf die CD
+ geschrieben.
+
+ Das ISO 9660-Dateisystem wurde entworfen, um mit diesen
+ Unterschieden umzugehen. Leider hat es auch damals übliche
+ Grenzen für Dateisysteme implementiert. Glücklicherweise
+ existiert ein Erweiterungsmechanismus, der es korrekt
+ geschriebenen CDs erlaubt, diese Grenzen zu überschreiten
+ und dennoch auf Systemen zu funktionieren, die diese
+ Erweiterungen nicht unterstützen.
+
+ Mit mkisofs
+ wird eine Datei erstellt, die ein ISO 9660-Dateisystem enthält.
+ Das Kommando hat Optionen, um verschiedene Erweiterungen
+ zu unterstützen, und wird unten beschrieben. Sie
+ können es aus dem /usr/ports/sysutils/mkisofs
+ Port installieren.
+
+ Welches Tool Sie zum Brennen von CDs benutzen, hängt davon
+ ab, ob Ihr CD Brenner ein ATAPI Gerät ist oder nicht.
+ Mit ATAPI CD Brennern wird burncd benutzt, das Teil des Basissystems ist.
+ SCSI und USB CD-Brenner werden mit
+ cdrecord aus
+ /usr/ports/sysutils/cdrecord
+ benutzt.
+
+
+
+ mkisofs
+
+ mkisofs erstellt ein ISO 9660-Dateisystem,
+ das ein Abbild eines Verzeichnisbaumes des Unix-Dateisystems
+ ist. Die einfachste Anwendung ist wie folgt:
+
+ &prompt.root; mkisofs Imagedatei.iso/path/to/tree
+
+ Dieses Kommando erstellt eine Imagedatei,
+ die ein ISO 9660-Dateisystem enthält, das eine Kopie des
+ Baumes unter /path/to/tree ist.
+ Dabei werden die Dateinamen auf Namen abgebildet, die den
+ Restriktionen des ISO 9660-Dateisystems entsprechen. Dateien
+ mit Namen, die im ISO 9660-Dateisystem nicht gültig sind,
+ bleiben unberücksichtigt. Details zu diesem Vorgang und
+ Optionen, die diesen Vorgang beeinflussen, sind in &man.mkisofs.8;
+ beschrieben.
+
+ Es einige Optionen, um diese Beschränkungen
+ zu überwinden. Die unter Unix-Systemen üblichen
+ Rock Ridge Erweiterungen werden durch
+ aktiviert, aktiviert die von Microsoft
+ Systemen benutzten Joliet Erweiterungen und
+ dient dazu, um das von Macs benutzte HFS zu erstellen.
+ Unter &man.mkisofs.8; finden Sie weitere Informationen
+ zu den letzten beiden Punkten.
+
+ Für CDs, die nur auf FreeBSD-Systemen verwendet werden
+ sollen, kann genutzt werden, um alle
+ Beschränkungen für Dateinamen aufzuheben. Zusammen
+ mit wird ein identisches Abbild des
+ Dateisystems, ausgehend von dem Startpunkt im FreeBSD-Dateibaum,
+ erstellt, obwohl dies den ISO 9660 Standard
+ verletzen kann.
+
+ Die letzte übliche Option ist .
+ Sie wird benutzt, um den Ort eines Bootimages einer
+ El Torito bootbaren CD anzugeben. Das Argument
+ zu dieser Option ist der Pfad zu einem Bootimage ausgehend
+ von der Wurzel des Baumes, der auf die CD geschrieben werden
+ soll. Wenn /tmp/myboot ein bootbares
+ FreeBSD-System enthält, dessen Bootimage sich in
+ /tmp/myboot/boot/cdboot befindet, können
+ Sie ein Abbild eines ISO 9660-Dateisystems in
+ /tmp/bootable.iso wie folgt
+ erstellen:
+
+ &prompt.root; mkisofs boot/cdboot/tmp/bootable.iso/tmp/myboot
+
+ Wenn Sie vn in Ihrem Kernel
+ konfiguriert haben, können Sie danach das Dateisystem
+ anhängen:
+
+ &prompt.root; vnconfig vn0c/tmp/bootable.iso
+&prompt.root; mount cd9660 /dev/vn0c/mnt
+
+ Jetzt können Sie überprüfen, daß
+ /mnt und /tmp/myboot
+ identisch sind.
+
+ Sie können das Verhalten von mkisofs
+ mit einer Vielzahl von Optionen, die in &man.mkisofs.8;
+ beschrieben sind, beinflussen.
+
+
+
+ burncd
+
+ Wenn Sie einen ATAPI CD Brenner besitzen, können
+ Sie burncd benutzen, um ein ISO-Image
+ auf CD zu brennen. burncd ist Teil
+ des Basissystems und unter /usr/sbin/burncd
+ installiert. Da es nicht viele Optionen hat, ist es leicht
+ zu benutzen:
+
+ &prompt.root; burncd cddevice data imagefile.iso fixate
+
+ Dieses Kommando brennt eine Kopie von
+ imagefile.iso auf das Gerät
+ cddevice. In der Grundeinstellung
+ wird das Gerät /dev/acd0 benutzt.
+ &man.burncd.8; beschreibt, wie die Schreibgeschwindigkeit
+ gesetzt wird, die CD ausgeworfen wird und Audio Daten
+ geschrieben werden.
+
+
+
+ cdrecord
+
+ Wenn Sie keinen ATAPI CD Brenner besitzen, benutzen Sie
+ cdrecord, um CDs zu brennen.
+ cdrecord ist nicht Bestandteil des Basissystems.
+ Sie müssen es entweder aus den Ports in
+ /usr/ports/sysutils/cdrecord oder dem
+ passenden Paket installieren. Änderungen im Basissystem
+ können Fehler im binären Programm verursachen und
+ führen möglicherweise dazu, daß Sie einen
+ Untersetzer brennen. Sie sollten
+ daher den Port aktualisieren, wenn Sie Ihr System aktualisieren
+ bzw. wenn Sie Stable verfolgen,
+
+ den Port aktualisieren, wenn es eine neue Version gibt.
+
+ Obwohl cdrecord viele Optionen besitzt,
+ ist die grundlegende Anwendung einfacher als burncd.
+ Ein ISO 9660 Image erstellen Sie mit:
+
+ &prompt.root; cdrecord deviceimagefile.iso
+
+ Der Knackpunkt in der Benutzung von cdrecord
+ besteht darin, das richtige Argument zu zu
+ finden. Benutzen Sie dazu den Schalter
+ von cdrecord, der eine ähnliche Ausgabe
+ wie die folgende produziert:
+
+ &prompt.root; cdrecord
+Cdrecord 1.9 (i386-unknown-freebsd4.2) Copyright (C) 1995-2000 Jörg Schilling
+Using libscg version 'schily-0.1'
+scsibus0:
+ 0,0,0 0) 'SEAGATE ' 'ST39236LW ' '0004' Disk
+ 0,1,0 1) 'SEAGATE ' 'ST39173W ' '5958' Disk
+ 0,2,0 2) *
+ 0,3,0 3) 'iomega ' 'jaz 1GB ' 'J.86' Removable Disk
+ 0,4,0 4) 'NEC ' 'CD-ROM DRIVE:466' '1.26' Removable CD-ROM
+ 0,5,0 5) *
+ 0,6,0 6) *
+ 0,7,0 7) *
+scsibus1:
+ 1,0,0 100) *
+ 1,1,0 101) *
+ 1,2,0 102) *
+ 1,3,0 103) *
+ 1,4,0 104) *
+ 1,5,0 105) 'YAMAHA ' 'CRW4260 ' '1.0q' Removable CD-ROM
+ 1,6,0 106) 'ARTEC ' 'AM12S ' '1.06' Scanner
+ 1,7,0 107) *
+
+ Für die aufgeführten Geräte in der Liste
+ wird das passende Argument zu gegeben.
+ Benutzen Sie die drei Komma separierten Zahlen, die zu
+ Ihrem CD Brenner angegeben sind, als Argument für
+ . Im Beispiel ist das CDRW Gerät
+ 1,5,0, so daß die passende Eingabe
+ =1,5,0 wäre.
+ Einfachere Wege das Argument anzugeben, sind in &man.cdrecord.1;
+ beschrieben. Dort sollten Sie auch nach
+ Informationen über Audio Spuren, das Einstellen der
+ Geschwindigkeit und ähnlichem suchen.
+
+
+
+
+