diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/faq/book.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/faq/book.sgml
index 5a59ab248b..7fb7ea68d8 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/faq/book.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/faq/book.sgml
@@ -1,13614 +1,13576 @@
%books.ent;
]>
Häufig gestellte Fragen zu FreeBSD
4.X, 5.X und 6.XFrequently Asked Questions für FreeBSD
4.X, 5.X und 6.XThe FreeBSD German Documentation
ProjectDeutsche Übersetzung von Robert S. F.
- Drehmel, Dirk Gouders und Udo Erdelhoff
+ Drehmel, Dirk Gouders, Udo Erdelhoff und Johann Kois
- $FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.593 2007/06/11 18:05:05 jkois Exp $
+ $FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.597 2007/07/09 18:45:12 jkois Exp $199519961997199819992000200120022003200420052006
+ 2007
+
The FreeBSD Documentation Project2000200120022003200420052006
+ 2007
+
The FreeBSD German Documentation Project
&bookinfo.legalnotice;
&tm-attrib.freebsd;
&tm-attrib.3com;
&tm-attrib.adobe;
&tm-attrib.creative;
&tm-attrib.cvsup;
&tm-attrib.ibm;
&tm-attrib.ieee;
&tm-attrib.intel;
&tm-attrib.iomega;
&tm-attrib.linux;
&tm-attrib.microsoft;
&tm-attrib.mips;
&tm-attrib.netscape;
&tm-attrib.opengroup;
&tm-attrib.oracle;
&tm-attrib.sgi;
&tm-attrib.sparc;
&tm-attrib.sun;
&tm-attrib.usrobotics;
&tm-attrib.xfree86;
&tm-attrib.general;
Dies ist die FAQ für die FreeBSD-Versionen
4.X, 5.X und 6.X. Alle Einträge sollten für FreeBSD
ab Version 4.0 relevant sein, andernfalls wird darauf explizit
hingewiesen. Falls Sie daran
interessiert sein sollten, an diesem Projekt mitzuhelfen,
senden Sie eine Mail an die Mailingliste &a.de.translators;. Die
aktuelle Version dieses Dokuments ist ständig auf dem
FreeBSD
World-Wide-Web-Server verfügbar. Es kann auch
per HTTP als eine große HTML-Datei heruntergeladen werden oder
als Textdatei, im &postscript;, PDF- und anderen Formaten vom
FreeBSD
FTP-Server. Sie können die FAQ auch
durchsuchen.EinleitungWillkommen zur FreeBSD 4.X-6.X FAQ!Wie auch bei den Usenet FAQs üblich, wird mit diesem
Dokument beabsichtigt, die am häufigsten gestellten Fragen
bezüglich des Betriebssystems FreeBSD zu erfassen und sie
natürlich auch zu beantworten. Obwohl FAQs
ursprünglich lediglich dazu dienen sollten, die
Netzbelastung zu reduzieren und das ständige Wiederholen
derselben Fragen zu vermeiden, haben sie sich als wertvolle
Informationsquellen etabliert.Wir haben uns die größte Mühe gegeben, diese
FAQ so lehrreich wie möglich zu gestalten; falls Sie
irgendwelche Vorschläge haben, wie sie verbessert werden
kann, senden Sie diese bitte an den &a.de.translators;.Was ist FreeBSD?FreeBSD ist, kurz gesagt, ein &unix; ähnliches
Betriebssystem für die Plattformen Alpha/AXP, AMD64
sowie &intel; EM64T, &i386;, IA-64, PC-98 und &ultrasparc;,
das auf der 4.4BSD-Lite-Release
der University of California at Berkeley (UCB) basiert;
außerdem flossen einige Erweiterungen aus der
4.4BSD-Lite2-Release mit ein. Es basiert
außerdem indirekt auf der von William Jolitz unter
dem Namen 386BSD herausgebrachten
Portierung der Net/2-Release der UCB auf
die &i386;-Plattform - allerdings ist nur wenig vom
386BSD-Code übriggeblieben. Eine umfassendere
Beschreibung darüber, was FreeBSD ist und wie Sie es
für Ihre Zwecke verwenden können, finden Sie auf
den Internetseiten des
FreeBSD Projects.Unternehmen, Internet Service Provider, Forscher,
Computerfachleute, Studenten und Privatnutzer auf der
ganzen Welt benutzen FreeBSD für die Arbeit, die
Ausbildung oder zur Freizeitgestaltung.Ausführlichere Informationen zu FreeBSD, finden
Sie im FreeBSD
Handbuch.Welches Ziel hat das FreeBSD Project?Die Ziel von FreeBSD ist es, Software zur Nutzung
für beliebige Zwecke, bedingungslos zur
Verfügung zu stellen. Viele von uns haben
erheblich zur Erstellung des Codes (und zum Projekt)
beigetragen und hätten jetzt oder in Zukunft
sicherlich nichts gegen einen geringen finanziellen
Ausgleich einzuwenden, aber wir beabsichtigen definitiv
nicht, darauf zu bestehen. Wir sind der Meinung,
dass unsere Mission zuerst und
vorderst darin besteht, allen und jedem Kommenden Code
für welchen Zweck auch immer zur Verfügung zu
stellen, damit der Code möglichst weit eingesetzt
wird und den größtmöglichen Nutzen
liefert. Das ist, so glauben wir, eines der
fundamentalsten Ziele von freier Software und eines, das
wir enthusiastisch unterstützen.Der Code in unserem Quellbaum, der der GNU General
Public License (GPL) oder der GNU
Library General Public License (LGPL) unterliegt,
ist mit zusätzlichen, geringfügigen Bedingungen
verknüpft, jedoch handelt es sich dabei lediglich um
erzwungene Bereitstellung statt des sonst üblichen
Gegenteils. Auf Grund der zusätzlichen
Komplexität, die durch den kommerziellen Einsatz von
GPL Software entstehen kann, bemühen wir uns jedoch,
solche Software, wo möglich, durch solche, die der
etwas lockereren FreeBSD
Lizenz unterliegt, zu ersetzen.Beinhaltet das FreeBSD-Copyright irgendwelche
Einschränkungen?Ja. Diese Einschränkungen regeln aber nicht, wie
Sie mit dem Sourcecode umgehen, sondern betreffen nur den
Umgang mit dem FreeBSD Project an sich. Wenn Sie sich
ernsthaft damit auseinandersetzen wollen, lesen Sie
einfach die
FreeBSD-Lizenz. Wenn Sie einfach nur neugierig
sind, sollte diese Zusammenfassung ausreichen:Behaupten Sie nicht, Sie hätten es
geschrieben.Verklagen Sie uns nicht, wenn irgend etwas nicht
funktioniert.Kann FreeBSD mein bisher verwendetes Betriebssystem
ersetzen?In den meisten Fällen lautet die Antwort ja.
Allerdings ist diese Frage nicht ganz so einfach, wie sie
scheint.Die meisten Anwender benutzen kein Betriebssystem,
sondern Anwendungen. Die Anwendungen sind es, die das
Betriebssystem benutzen. FreeBSD ist dazu gedacht, eine
stabile und vielfältige Umgebung für Anwendungen
bereitzustellen. Es unterstützt viele
unterschiedliche Web-Browser, Büroanwendungen,
E-Mail-Programme, Grafik-Programme, Entwicklungsumgebungen,
Netzwerk-Server, und so ziemlich alles andere, was Sie sich
wünschen können. Die meisten dieser Anwendungen
sind in der
Ports-Sammlung verfügbar.Wenn Sie Anwendung benutzen müssen, die es nur
für ein bestimmtes Betriebssystem gibt, dann kommen
Sie an diesem Betriebssystem nicht vorbei. Allerdings
stehen die Chancen nicht schlecht, dass es eine
vergleichbare Anwendung für FreeBSD gibt. Wenn Sie
einen verläßlichen Server für ihr
Büro oder das Internet brauchen, oder eine stabilen
Arbeitsplatz, oder einfach nur die Fähigkeit, ihre
Arbeit ohne dauernde Abstürze machen zu können,
dann kann FreeBSD genau das sein. Viele Anwender auf der
ganzen Welt, vom Anfänger bis zum erfahrenen
Administrator, benutzen an Ihren Arbeitsplätzen
ausschließlich FreeBSD.Wenn Sie von einem anderen &unix; System zu FreeBSD
wechseln, dürfte Ihnen vieles bekannt vorkommen.
Wenn Ihr Hintergrund ein Grafik-orientiertes
Betriebssystem wie &windows; oder ein älteres &macos;
ist, werden Sie zusätzliche Zeit investieren
müssen, um den &unix; Stil zu verstehen. Dieser FAQ
und das FreeBSD
Handbuch sind die besten Startpunkte.Warum heißt es FreeBSD?Es darf kostenlos genutzt werden - sogar von
kommerziellen Benutzern.Der komplette Quellcode für das
Betriebssystem ist frei verfügbar und die
Benutzung, Verbreitung und Einbindung in andere
(kommerzielle und nicht-kommerzielle) Arbeiten sind
mit den geringstmöglichen Einschränkungen
versehen worden.Jedem ist es freigestellt, Code für
Verbesserungen oder die Behebung von Fehlern
einzusenden und ihn zum Quellbaum hinzufügen zu
lassen (dies ist natürlich Gegenstand von ein
oder zwei offensichtlichen Klauseln).Es wird darauf hingewiesen, dass das englische
Wort free hier in den Bedeutungen
umsonst und Sie können tun, was
immer Sie möchten genutzt wird. Abgesehen
von ein oder zwei Dingen, die Sie mit dem FreeBSD-Code
nicht tun können (z.B. vorgeben,
ihn geschrieben zu haben), können Sie damit
tatsächlich tun, was auch immer Sie
möchten.Wie unterschieden sich FreeBSD, NetBSD, OpenBSD
und andere Open-Source BSD-Systeme?James Howards Artikel
The
BSD Family Tree, der in
DaemonNews
erschienen ist, beschreibt sehr gut die Geschichte und die
Unterschiede der BSD-Varianten.Welches ist die aktuelle FreeBSD-Version?
- Momentan gibt es drei Entwicklungszweige, von den zwei
- für die Erstellung von Releases verwendet werden.
+ Momentan gibt es zwei Entwicklungszweige,
+ die für die Erstellung von Releases verwendet werden.
Die 5.X-RELEASEs werden auf dem
5-STABLE-Zweig erstellt, die
6.X-RELEASEs auf dem 6-STABLE-Zweig.Bis zur Veröffentlichung von &os; 5.3 galt
die 4.X-Serie als -STABLE. Seither
gibt es für den Zweig 4.X nur mehr eine
erweiterte Unterstützung in der Form
von Korrekturen von größeren Problemen, wie
neu entdeckten Sicherheitsheitslücken. Aus dem Zweig
5-STABLE werden zwar noch
RELEASEs erzeugt, er gilt aber als ausgereift.
Aktive Weiterentwicklungen konzentrieren sich daher auf den
Zweig 6-STABLE.
Version &rel.current;
ist das aktuelle Release des
6-STABLE-Zweigs und ist im
- &rel.current.date; erschienen.
+ Januar 2007 erschienen.
Version &rel2.current;
ist das aktuelle Release aus dem
5-STABLE-Zweig und ist im
- &rel2.current.date; erschienen.
+ Mai 2006 erschienen.Kurz gesagt, -STABLE ist
für ISPs und andere Benutzer gedacht, die mehr Wert
auf Stabilität und eine niedrige
Änderungsfrequenz als auf die neuesten und
möglicherweise unstabilen Features im
aktuellen -CURRENT Snapshot legen.
Releases können aus jedem Zweig entstehen, Sie
sollten -CURRENT allerdings nur dann
benutzen, wenn Sie auf ein erhöhtes Fehlverhalten
im Vergleich zu -STABLE auch
vorbereitet sind.Releases entstehen nur alle paar Monate. Viele
Leute halten ihre Systeme aktueller (lesen Sie die Fragen
zu &os;-CURRENT und
&os;-STABLE), aber das
erfordert ein erhöhtes Engagement, da die Sourcen
sich ständig verändern.Weitere Informationen über Releases entnehmen
Sie der Seite Release
Engineering des FreeBSD Webauftritts.Was ist FreeBSD-CURRENT?
&os;-CURRENT ist die Entwicklungsversion des
Betriebssystems, aus der zu gegebener Zeit &os.stable;
werden wird. Als solche ist sie lediglich für
Entwickler, die am System mitarbeiten und für
unentwegte Bastler von Interesse. Details zum Betrieb von
-CURRENT finden Sie im
entsprechenden Abschnitt des Handbuchs.Falls Sie nicht mit dem Betriebssystem vertraut sind
oder nicht in der Lage sein sollten, den Unterschied
zwischen einen echten und einem temporären Problem zu
erkennen, sollten Sie &os;-CURRENT nicht verwenden.
Dieser Zweig entwickelt sich manchmal sehr schnell weiter
und kann gelegentlich für mehrere Tage hintereinander
nicht installierbar sein. Von Personen, die
&os;-CURRENT verwenden, wird erwartet, dass Sie
dazu in der Lage sind, Probleme zu analysieren und nur
dann von ihnen berichten, wenn es sich um Fehler und nicht
um kurzzeitige Störungen handelt.
Fragen wie make world produziert Fehlermeldungen
bezüglich Gruppen werden in der -CURRENT
Mailingliste manchmal nicht beachtet.Jeden Tag wird der aktuelle Entwicklungsstand in den
Zweigen -CURRENT und -STABLE in einer Snapshot
+ url="&url.base;/snapshots/">Snapshot
Release festgehalten. Mittlerweile werden sogar CDROM
Distributionen dieser gelegentlichen Snapshots zur
Verfügung gestellt. Die Ziele dieser Snapshot
Releases sind:Die aktuelle Version der Installationssoftware zu
testen.Personen, die -CURRENT oder -STABLE benutzen
möchten, aber nicht über die nötige
Zeit oder Bandbreite verfügen, um
tagesaktuell zu bleiben, soll eine bequeme
Möglichkeit geboten werden, es auf ihr System zu
bringen.Die Erhaltung von Referenzpunkten des fraglichen
Codes, für den Fall, dass wir später
einmal ernsthaften Schaden anrichten sollten (obwohl
CVS verhindern sollte, dass solche Situationen
entstehen :)Sicherzustellen, dass alle zu testenden, neuen
Merkmale und Fehlerbehebungen zu möglichst vielen
potentiellen Testern gelangen.Von keinem -CURRENT Snapshot kann
Produktionsqualität für beliebige
Zwecke erwartet werden. Wenn Sie eine stabile und
ausgetestete Version benötigen, sollten Sie eine
vollständige Release oder einen -STABLE Snapshot
verwenden.
- Snapshot-Releases sind unter
- ftp://current.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/snapshots/
+ Snapshot-Releases sind auf der Snapshots-Seite
verfügbar.In der Regel wird jeden Tag ein Snapshot jedes zur
Zeit aktiven Zweiges erstellt.Was ist das Konzept von FreeBSD-STABLE?Zur der Zeit, als FreeBSD 2.0.5 herausgegeben wurde,
wurde entschieden, die Entwicklung von FreeBSD zweizuteilen.
Ein Zweig wurde -STABLE
+ url="&url.books.handbook;/current-stable.html#STABLE">-STABLE,
der andere -CURRENT
genannt. FreeBSD-STABLE ist für Anbieter von
Internetdiensten und andere kommerzielle Unternehmen
gedacht, für die plötzliche Veränderungen
und experimentelle Features unerwünscht sind.
In diesem Zweige werden nur ausgetestete
Fehlerbehebungen und kleine, inkrementelle Änderungen
aufgenommen. FreeBSD-CURRENT ist eine ununterbrochene
Linie seitdem die Version 2.0 herausgegeben worden
- ist. Sie führt zu 6.0-RELEASE (und darüber
+ ist. Sie führt zu 6.2-RELEASE (und darüber
hinaus). Unmittelbar vor der Veröffentlichung von
6.0-RELEASE wurde der 6-STABLE-Zweig erschaffen und
&os.current; wurde zu 7-CURRENT. Weitere Informationen zu
diesem Thema finden Sie unter
FreeBSD Release Engineering: Creating the Release
Branch.Der Zweig 2.2-STABLE wurde mit der
Veröffentlichung der Version 2.2.8 eingestellt. Der
Zweig 3-STABLE endete mit Version 3.5.1, der letzten
- 3.X-Version. Änderungen in diesen Zweigen
+ 3.X-Version, der Zweig 4.X endete mit der Version 4.11,
+ der letzten 4.X-Version. Änderungen in diesen Zweigen
beschränken sich im allgemeinen auf die Korrektur von
- sicherheitsrelevanten Fehlern. Die Zweige 4-STABLE und
- 5-STABLE werden zwar noch unterstützt, die
- Unterstützung
+ sicherheitsrelevanten Fehlern. Der Zweig 5-STABLE wird zwar
+ noch unterstützt, die Unterstützung
beschränkt sich allerdings auf das Schließen von
neu entdeckten Sicherheitslücken und die Behebung
von anderen ernsten Problemen.&rel.current;-STABLE ist der Zweig, auf den sich die
Entwicklung von -STABLE zurzeit konzentriert. Das neueste
Release aus dem &rel.current;-STABLE-Zweig ist
- &rel.current;-RELEASE und ist im &rel.current.date;
+ &rel.current;-RELEASE und ist im Januar 2007
+
erschienen.Aus dem 7-CURRENT-Zweig entsteht die nächste
&os;-Generation. Weitere Informationen über diesen
Zweig finden Sie unter Was ist FreeBSD-CURRENT?.Wann werden FreeBSD-Versionen erstellt?Im Schnitt gibt das &a.re; alle vier Monate eine neue
FreeBSD-Version frei. Das Erscheinungsdatum
einer neuer Version wird frühzeitig bekanntgegeben,
damit die am System arbeitenden Personen wissen, bis wann
ihre Projekte abgeschlossen und ausgetestet sein
müssen. Vor jedem Release gibt es eine Testperiode um
sicherzustellen, dass die neu hinzugefügten Features
nicht die Stabilität des Releases beeinträchtigen.
Viele Benutzer halten dies für einen
großen Vorteil von FreeBSD, obwohl es manchmal
frustrierend sein kann, so lange auf die
Verfügbarkeit der aktuellsten Leckerbissen zu
warten.Weitere Informationen über die Entwicklung von
Releases, sowie eine Übersicht über kommende Releases,
erhlaten Sie auf den release
engineering Seiten der FreeBSD Webseite.Für diejenigen, die ein wenig mehr Spannung
brauchen (oder möchten), werden täglich
Snapshots herausgegeben, wie oben beschrieben.Wer ist für FreeBSD verantwortlich?Schlüsseldiskussionen, die das FreeBSD Project
betreffen, wie z.B. über die generelle Ausrichtung
des Projekts und darüber, wem es erlaubt sein soll,
Code zum Quellbaum hinzuzufügen, werden innerhalb
eines Core
Teams von 9 Personen geführt. Es gibt
- ein weitaus größeres Team von über 300
+ ein weitaus größeres Team von über 350
Committern,
die dazu autorisiert sind, Änderungen am FreeBSD
Quellbaum durchzuführen.Jedoch werden die meisten nicht-trivialen
Änderungen zuvor in den Mailinglisten diskutiert und es
bestehen keinerlei Einschränkungen darüber, wer
sich an diesen Diskussionen beteiligen darf.Wie kann ich FreeBSD beziehen?Jede bedeutende Ausgabe von FreeBSD ist per
Anonymous-FTP vom FreeBSD FTP
Server erhältlich:Das aktuelle 6-STABLE-Release, &rel.current;-RELEASE,
finden Sie im Verzeichnis &rel.current;-RELEASE.
+ url="&url.base;/snapshots/">
Snapshots-Releases werden täglich aus dem
- -CURRENT-Zweig erzeugt. Sie
- sollten aber nur von Entwicklern und sehr erfahrenen Testern
- verwendet werden.
+ -CURRENT-Zweig sowie aus
+ dem -STABLE-Zweig erzeugt.
+ Sie sollten aber nur von Entwicklern und sehr erfahrenen
+ Testern verwendet werden.
Das aktuelle Release von 5-STABLE,
&rel2.current;-RELEASE finden Sie im Verzeichnis &rel2.current;-RELEASE.
-
-
- 5.X
- Snapshots werden in der Regel
- täglich erstellt.
- Wo und wie Sie FreeBSD auf CD, DVD, und anderen Medien
beziehen können, erfahren Sie im Handbuch.Wie greife ich auf die Datenbank mit Problemberichten
zu?Die Datenbank mit Problemberichten (PR,
problem report) und
Änderungsanfragen von Benutzern kann
über die webbasierte
PR-Abfrage-Schnittstelle abgefragt werden.Mit dem Programm &man.send-pr.1; können Sie
Problemberichte oder Änderungsanträge per E-Mail
einsenden. Alternativ können Sie Problemberichte
auch über Ihren Browser und die
webbasierte
PR-Eingabe-Schnittstelle erstellen.Bevor Sie einen Fehler melden, sollten Sie sich zuerst
den Artikel Writing
FreeBSD Problem Reports durchlesen, damit Sie
wissen, wie Sie eine gute Fehlermeldung verfassen.Gibt es weitere Informationsquellen?Sie finden eine umfassende Liste unter Documentation
auf der FreeBSD-Webseite.Dokumentation und SupportGibt es gute Bücher über FreeBSD?Im Zuge des FreeBSD Projekts sind diverse gute
Dokumente entstanden, die unter der
folgenden URL abgerufen werden können:
.
Die Dokumente stehen auch als Pakete, die Sie leicht
installieren können, zur Verfügung. In den
nächsten Abschnitten erfahren Sie mehr über diese
Pakete.Zusätzlich enthalten die Bibliographien am Ende
dieser FAQ und im Handbuch Verweise auf weitere empfohlene
Bücher.Ist die Dokumentation auch in anderen Formaten
verfügbar? Zum Beispiel als einfacher Text (ASCII)
oder als &postscript;?Ja. Werfen Sie einen Blick auf das Verzeichnis /pub/FreeBSD/doc/
auf dem FreeBSD FTP-Server. Dort finden sie Dokumentation
in vielen verschiedenen Format.Die Dokumentation wurde nach vielen verschiedenen
Kriterien sortiert. Die Kriterien sind:Der Name des Dokumentes, z.B.
FAQ oder
Handbuch.Die Sprache und der Zeichensatz, die in dem
Dokument verwendet werden. Diese entsprechen den
Anpassungen, die Sie auf Ihrem FreeBSD-System im
Verzeichnis /usr/share/locale
finden. Zurzeit werden die folgenden Sprachen und
Zeichensätze benutzt:NameBedeutung
+
+ bn_BD.ISO10646-1
+
+ Bengalisch (oder Bangla)
+
+
+
+ da_DK.ISO8859-1
+
+ Dänisch
+
+
+
+ de_DE.ISO8859-1
+
+ Deutsch
+
+
en_US.ISO8859-1
- US Englisch
+ Amerikanisches Englisches_ES.ISO8859-1Spanischfr_FR.ISO8859-1Französisch
- de_DE.ISO8859-1
+ it_IT.ISO8859-15
- Deutsch
+ Italienisch
- it_IT.ISO8859-15
+ hu_HU.ISO8859-2
- Italienisch
+ Ungarischja_JP.eucJPJapanisch (EUC-kodiert)
+
+ mn_MN.UTF-8
+
+ Mongolisch (UTF-8-kodiert)
+
+
+
+ nl_NL.ISO8859-1
+
+ Niederländisch
+
+
+
+ pl_PL.ISO8859-2
+
+ Polnisch
+
+
+
+ pt_BR.ISO8859-1
+
+ Brasilianisches Portugiesisch
+
+
ru_RU.KOI8-RRussisch (KOI8-R-kodiert)
+
+ sr_YU.ISO8859-2
+
+ Serbisch
+
+
+
+ tr_TR.ISO8859-9
+
+ Türkisch
+
+
zh_CN.GB2312Vereinfachtes Chinesisch (GB2312-kodiert)zh_TW.Big5Chinesisch (Big5-kodiert)Einige Dokumente sind nicht in allen Sprachen
verfügbar.Das Format des Dokumentes. Die Dokumentation wird
in verschiedenen Formaten erzeugt, von denen jedes seine
eigenen Vor- und Nachteile hat. Einige Formate lassen sich
gut an einem Bildschirm lesen, während andere Formate
dafür gedacht sind, ein ansprechendes Druckbild zu
erzeugen. Das die Dokumentation in verschiedenen Formaten
verfügbar ist, stellt sicher, dass unsere Leser
die für sie relevanten Teile unabhängig vom
Ausgabemedium (Bildschirm oder Papier) lesen können.
Derzeit werden die folgenden Formate
unterstützt:FormatErklärunghtml-splitViele kleine HTML-Dateien, die sich
gegenseitig referenzieren.htmlEine große HTML-Datei, die das
komplette Dokument enthält.pdbPalm Pilot Datenbank für das
Programm iSilo.pdfAdobe's Portable Document Formatps&postscript;rtfMicrosoft's Rich Text Format
Die Seitennummern werden nicht
automatisch aktualisiert, wenn Sie diese
Datei in Word laden. Wenn Sie das
Dokument geladen haben, müssen Sie Sie
CtrlA,
CtrlEnd,
F9 eingeben, um die
Seitennummern aktualisieren zu
lassen.txtGanz normaler TextDas zur Komprimierung verwendete Programm. Zur
Zeit werden drei verschiedene Methoden
benutzt.Wenn die Dokumentation im Format
html-split vorliegt, werden die
Dateien mit &man.tar.1; zusammengefasst. Die
so entstandene .tar Datei
wird dann mit einer der unten genannten Methoden
komprimiert.Bei allen anderen Formaten existiert nur eine
Datei mit dem Namen
book.format
(z.B., book.pdb,
book.html, und so
weiter).Diese Dateien werden mit zwei verschiedenen
Programmen komprimiert.ProgrammBeschreibungzipDas Zip-Format. Wenn Sie diese
Dateien unter FreeBSD auspacken wollen,
müssen sie vorher den Port
archivers/unzip
installieren.bz2Das BZip2-Format. Es wird seltener
als das Zip-Format
benutzt, erzeugt aber normalerweise
kleinere Archive. Sie müssen den
Port archivers/bzip2
installieren, um diese Dateien entpacken
zu können.Ein Beispiel: Die mit BZip2 gepackte Version
des Handbuchs im &postscript;-Format hat den Namen
book.ps.bz2 und ist im
Verzeichnis handbook/ zu
finden.Nachdem Sie das Format und das Kompressionsverfahren
ausgewählt haben, müssen Sie sich entscheiden,
ob Sie das Dokument in Form eines FreeBSD
Package herunterladen
möchten.Der Vorteil dieser Variante, dass Sie die
Dokumentation mit normalen Tools wie &man.pkg.add.1; und
&man.pkg.delete.1; verwalten können.Wenn Sie das Package herunterladen und installieren
wollen, müssen Sie den richtigen Dateinamen kennen.
Die Dateien liegen in einem separaten Verzeichnis mit dem
Namen packages und werden nach dem Schema
Dokument-Name.Sprache.Zeichensatz.Format.tgz
benannt.Ein Beispiel: Die englische Version der FAQ im
PDF-Format ist in dem Package mit dem Namen
faq.en_US.ISO8859-1.pdf.tgz
enthalten.Sie können daher das englische PDF FAQ Package
mit den folgenden Befehlen installieren.&prompt.root; pkg_add ftp://ftp.de.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/doc/packages/faq.en_US.ISO8859-1.pdf.tgzDanach können Sie mit &man.pkg.info.1; nachsehen,
wo die Datei installiert wurde.&prompt.root; pkg_info -f faq.en_US.ISO8859-1.pdf
Information for faq.en_US.ISO8859-1.pdf:
Packing list:
Package name: faq.en_US.ISO8859-1.pdf
CWD to /usr/share/doc/en_US.ISO8859-1/books/faq
File: book.pdf
CWD to .
File: +COMMENT (ignored)
File: +DESC (ignored)Wie Sie sehen können, wurde die Datei
book.pdf im Verzeichnis
/usr/share/doc/en_US.ISO8859-1/books/faq
installiert.Wenn sie die Packages nicht benutzen, müssen Sie
die komprimierten selber herunterladen, auspacken und die
richtigen Stellen kopieren.Wenn Sie zum Beispiel die mit &man.bzip2.1; gepackte
split HTMLVersion der englischen FAQ
herunterladen und installieren wollten, bräuchten
Sie die Datei
doc/en_US.ISO8859-1/books/faq/book.html-split.tar.bz2.
Um diese Datei herunterzuladen und auszupacken, wären
die folgenden Schritte notwendig.&prompt.root; fetch ftp://ftp.de.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/doc/en_US.ISO8859-1/books/faq/book.html-split.tar.bz2
&prompt.root; gzip -d book.html-split.tar.bz2
&prompt.root; tar xvf book.html-split.tarDanach haben Sie eine Sammlung vieler kleiner
.html Datei. Die wichtigste Datei
hat Namen index.html und enthält
das Inhaltsverzeichnis, eine Einleitung und Verweise auf
die anderen Teile des Dokumentes. Falls notwendig,
können Sie die diversen Dateien jetzt an ihren
endgültigen Bestimmungsort verschieben oder
kopieren.Woher bekomme ich Informationen zu den FreeBSD
Mailinglisten?Vollständige Informationen finden Sie im Handbucheintrag
über Mailinglisten.Welche Newsgruppen existieren zu FreeBSD?Sie finden alle Informationen hierzu im Handbucheintrag zu
Newsgruppen.Gibt es FreeBSD IRC (Internet Relay Chat)
Kanäle?Ja, die meisten großen IRC Netze bieten einen
FreeBSD Chat-Channel:Channel FreeBSD im EFNet ist
ein FreeBSD-Forum, aber gehen Sie nicht dorthin, um
technische Unterstützung zu suchen, oder, um zu
versuchen, die Leute dort dazu zu bringen, Ihnen dabei
zu helfen, das mühselige Lesen von Manuals zu
ersparen oder eigene Nachforschungen zu betreiben. Es
ist in erster Linie ein Chat-Channel und die Themen
dort umfassen Sex, Sport oder Kernwaffen ebensogut,
wie FreeBSD. Sie wurden gewarnt! Der Channel ist auf
dem Server irc.chat.org
verfügbar.Der Channel #FreeBSDhelp im
EFNet hat
sich dagegen auf die Unterstützung der Benutzer
von FreeBSD spezialisiert. In diesem Channel sind
Fragen deutlich willkommener als im Channel
#FreeBSD.Der Channel #FreeBSD im DALNET ist in den
USA unter irc.dal.net und in Europa
unter irc.eu.dal.net
verfügbar.Der Channel #FreeBSDHelp im
DALNET
ist in den USA unter irc.dal.net
sowie in Europa unter irc.eu.dal.net
verfügbar.Der Channel #FreeBSD im UNDERNET ist in
den USA unter us.undernet.org und in
Europa unter eu.undernet.org
verfügbar. Es handelt sich hierbei um einen
Hilfe-Channel, man wird Sie daher auf Dokumente
verweisen, die Sie selbst lesen müssen.Der Channel #FreeBSD im RUSNET ist ein
russischsprachiger Channel, der sich der
Unterstützung von &os;-Anwendern verschrieben hat.
Er ist auch ein guter Startpunkt für
nichttechnische Diskussionen.Der Channel #BSDChat im
IRCNET
(Sprache: traditionelles Chinesisch) hat sich der
Unterstützung von &os;-Anwendern verschrieben.
Er ist auch ein guter Startpunkt für
nichttechnische Diskussionen.Alle diese Kanäle unterscheiden sich voneinander
und sind nicht miteinander verbunden. Ebenso
unterscheiden sich Ihre Chat-Stile, weshalb es sein kann,
dass Sie zunächst alle Kanäle ausprobieren
müssen, um den zu Ihrem Chat-Stil passenden zu
finden. Hier gilt, was für
jeden IRC-Verkehr gilt: falls sie
sich leicht angegriffen fühlen oder nicht mit vielen
jungen (und einigen älteren) Leuten, verbunden mit
dem nutzlosen Gezanke umgehen können, dann ziehen Sie
es gar nicht erst in Erwägung.Gibt es Firmen, die Training und Support für
FreeBSD anbieten?DaemonNews bietet Training und Support für
FreeBSD an. Weitergehende Informationen finden Sie in der
BSD
Mall.Die FreeBSD Mall bietet ebenfalls professionellen
FreeBSD support an. Weitergehende Informationen finden
Sie auf ihrer Webseite.Wenn Ihre Firma oder Organisation ebenfalls Training
und Support anbietet und hier genannt werden möchte,
wenden Sie sich bitte an das FreeBSD Project.NikClaytonnik@FreeBSD.orgInstallationWelche Dateien muss ich herunterladen, um FreeBSD
zu bekommen?Für 4.X werden zwei Floppy-Images benötigt:
floppies/kernel.flp und
floppies/mfsroot.flp. Diese Images
müssen mit Hilfe von Werkzeugen wie
fdimage oder &man.dd.1; auf Disketten
kopiert werden. Seit &os; 5.3 weisen die Bootdisketten
eine neue Struktur auf. Sie benötigen nun das Image
floppies/boot.flp sowie alle Dateien
mit den Namen
floppies/kernX
(von denen es derzeit zwei gibt).Falls Sie selbst die einzelnen Distributionen
herunterladen müssen (um z.B. von einem
DOS-Dateisystem aus zu installieren), empfehlen wir, sich
die folgenden Distributionen zu besorgen:base/ (bin/ unter 4.X)manpagescompat*docsrc/ssys.*Vollständige Instruktionen für dieses
Vorgehen und ein wenig mehr zur Installation generell
finden Sie im Handbucheintrag zur
Installation von FreeBSD.Was soll ich tun, wenn das Floppy-Image nicht auf eine
Diskette passt?Eine 3,5-Zoll (1,44MB) Diskette kann 1474560 Byte an
Daten fassen und das Boot-Image ist exakt 1474560 Byte
groß.Häufige Fehler bei der Erstellung der
Boot-Diskette sind:Bei der Benutzung von FTP das
Floppy-Image nicht im
Binär-Modus
herunterzuladen.Einige FTP-Clients benutzen als Voreinstellung den
ASCII-Modus und versuchen, alle
Zeilenendezeichen an das Zielsystem anzupassen.
Dadurch wird das Boot-Image in jedem Fall unbrauchbar.
Überprüfen Sie die Größe des
heruntergeladenen Boot-Images: falls sie nicht
exakt mit der auf dem Server
übereinstimmt, hat das Herunterladen nicht
richtig funktioniert.Abhilfe: geben Sie binary an
der FTP-Eingabeaufforderung ein, nach dem Sie mit dem
Server verbunden sind und bevor Sie das Image
herunterladen.Die Benutzung des DOS-Befehls
copy (oder eines entsprechendes
Werkzeugs der grafischen Benutzeroberfläche), um
das Boot-Image auf die Diskette zu
übertragen.Programme wie copy sind hier
unbrauchbar, weil das Image zur direkten
Übertragung erstellt wurde. Das Image stellt den
gesamten Disketteninhalt dar, Spur für Spur, und
nicht eine gewöhnliche Datei. Sie müssen es
roh mit speziellen Werkzeugen (z.B.
fdimage oder
rawrite) übertragen, wie es in
der Installationsanleitung
zu FreeBSD beschrieben ist.Wo befinden sich die Instruktionen zur Installation
von FreeBSD?Installationsanleitungen finden Sie im Handbucheintrag zur
Installation von FreeBSD.Was benötige ich zum Betrieb von FreeBSD?Für &os;-Versionen vor 5.X benötigen Sie
mindestens einen 386er Prozessor mit mindestens 5 MB
Hauptspeicher und mindestens 60 MB Festplattenspeicher.
Für die Installation von &os; ist dabei mehr
Hauptspeicher als für den eigentlichen Betrieb
nötig, daher sollten 16 RAM als Minimum für
ein Standardsystem ausreichen.Der Betrieb von &os; 5.X und neuer erfordert
mindestens einen 486er Prozessor mit mindestens 24 MB
RAM sowie mindestens 150 MB an Festplattenspeicher.Alle &os;-Versionen laufen mit einer einfachen
MDA-Grafikkarte, für X11R6 benötigen Sie allerdings
eine VGA- oder eine bessere Videokarte.Lesen Sie auch den Abschnitt
Hardwarekompatibilität.Ich besitze nur 4 MB Hauptspeicher. Kann ich FreeBSD
installieren?Für die Installation von FreeBSD 4.X
benötigen Sie mindestens 5MB RAM, seit &os; 5.X
mindestens 8 MB für die Installation eines neuen
Systems.Alle FreeBSD-Versionen vor 5.X
laufen zwar mit 4MB Hauptspeicher,
lediglich ihr Installationsprogramm läuft nicht mit 4MB.
Wenn Sie möchten, können Sie für den
Installationsvorgang zusätzlichen Hauptspeicher
hinzufügen, den Sie nach der Installation wieder
entfernen. Alternativ können Sie Ihre Platte in ein
System mit genügend Hauptspeicher transferieren und die
Platte nach erfolgreicher Installation wieder in Ihr System
einbauen.Wenn Sie nur über 4 MB Hauptspeicher
verfügen, müssen Sie einen angepassten Kernel
erzeugen. Irgend jemand hat es sogar geschafft, mit 2 MB
RAM zu booten, allerdings war dieses System nahezu
unbrauchbar.Wie kann ich eine angepasste
Installationsdiskette erstellen?Zurzeit gibt es keine Möglichkeit,
nur die angepassten
Installationsdisketten zu erstellen. Sie müssen sich
eine ganz neues Release erstellen, das Ihre
Installationsdiskette enthält.Wenn Sie eine modifizierte Ausgabe erstellen wollen,
finden Sie eine Anleitung im Artikel
FreeBSD Release Engineering.Kann ich mehr als ein Betriebssystem auf meinem PC
unterbringen?Sehen Sie sich Die
Multi-OS-Seite an.Kann &windows; neben FreeBSD existieren?Installieren Sie zuerst &windows;, dann FreeBSD.
Der Bootmanager von FreeBSD kann dann entweder &windows;
oder FreeBSD booten. Falls Sie &windows; nach FreeBSD
installieren, wird es, ohne zu fragen, Ihren Bootmanager
überschreiben. Lesen Sie den nächsten
Abschnitt, falls das passieren sollte.&windows; hat meinen Bootmanager zerstört!
Wie stelle ich ihn wieder her?Es gibt drei Möglichkeiten, den
FreeBSD-Bootmanager neu zu installieren:Unter DOS wechseln Sie in das Verzeichnis tools/
Ihrer FreeBSD-Distribution und suchen nach
bootinst.exe. Rufen sie es so
auf:...\TOOLS>bootinst.exe boot.binund der Bootmanager wird neu installiert.Booten Sie FreeBSD wieder mit der Bootdiskette und
wählen Sie den Menüeintrag Custom Installation.
Wählen Sie Partition. Wählen Sie das
Laufwerk, auf dem sich der Bootmanager befand
(wahrscheinlich der erste Eintrag) und wenn Sie in den
Partitioneditor gelangen, wählen Sie als aller
erstes (nehmen Sie z.B. keine Änderungen vor)
(W)rite. Sie werden nach einer Bestätigung
gefragt, antworten ja und vergessen Sie nicht, in der
Bootmanager-Auswahl Boot Manager
auszuwählen. Hierdurch wird der Bootmanager
wieder auf die Festplatte geschrieben. Verlassen Sie
nun das Installationsmenü und rebooten wie
gewöhnlich von der Festplatte.Booten Sie FreeBSD wieder mit der Bootdiskette
(oder der CDROM) und wählen Sie den
Menüpunkt Fixit. Wählen Sie
die für Sie passende Option, entweder die
Fixit-Diskette oder die CD Nummer 2 (die Option
live Filesystem). Wechseln Sie zur
Fixit-Shell und geben Sie den folgenden Befehl
ein:Fixit#fdisk -B -b /boot/boot0 bootdeviceAls bootdevice
müssen Sie das von Ihrem System verwendete
Gerät angeben, z.B. ad0
(erste IDE-Platte), ad4
(erste IDE-Platte an einem zusätzlichen
Controller), da0 (erste
SCSI-Platte), usw.Mein IBM Thinkpad Modell A, T oder X, hängt sich
auf, wenn ich FreeBSD zum ersten Mal starte. Was soll ich
machen?Ein Fehler in den ersten BIOS-Versionen dieser
Geräte führt dazu, dass sie die von FreeBSD
genutzte Partition für eine Suspend-To-Disk-Partition
halten. Wenn das BIOS dann versucht, diese Partition
auszuwerten, hängt sich das System auf.Laut IBM
In einer Mail von Keith Frechette
kfrechet@us.ibm.com.
wurde der Fehler wurde in den folgenden BIOS-Versionen
behoben:GerätBIOS VersionT20IYET49WW oder neuerT21KZET22WW oder neuerA20pIVET62WW oder neuerA20mIWET54WW oder neuerA21pKYET27WW oder neuerA21mKXET24WW oder neuerA21eKUET30WWEs ist möglich, dass neuere Version des IBM
BIOS den Fehler wieder enthalten.
Dieser Beitrag von Jacques Vidrine auf der
Mailingliste &a.mobile; beschreibt eine Technik,
die Ihnen weiterhelfen könnte, wenn Ihr IBM Laptop
mit FreeBSD nicht bootet und Sie eine neuere oder
ältere BIOS-Version einspielen können.Wenn Ihr Thinkpad über eine ältere
BIOS-Version verfügt und Sie das BIOS nicht
aktualisieren können, ist eine der möglichen
Lösungen, FreeBSD zu installieren, die Partitions-ID
zu ändern und danach neue Bootblocks zu installieren,
die mit der geänderten ID umgehen
können.Zunächst müssen Sie die Maschine so weit
wiederherstellen, dass sie über den Selbst-Test
hinauskommt. Dazu ist es erforderlich, dass das
System beim Start keine Partitions-ID auf seiner
primären Festplatte findet. Eine Variante ist, die
Platte auszubauen und vorübergehend in einem
älteren Thinkpad (z.B. dem Thinkpad 600) oder (mit
einem passenden Adapter) in einen normalen PC einzubauen.
Sobald dies erfolgt ist, können Sie die
FreeBSD-Partition löschen und die Festplatte wieder
in das Thinkpad einbauen. Das Thinkpad sollte jetzt
wieder starten können.Danach können Sie mit der nachfolgend
beschriebenen Anleitung eine funktionsfähige
FreeBSD-Installation erhalten.Beschaffen Sie sich boot1 und
boot2 von .
Legen Sie diese Dateien so ab, dass Sie
während der Installation darauf zugreifen
können.Installieren Sie ganz wie gewohnt FreeBSD auf dem
Thinkpad. Allerdings dürfen Sie den
Dangerously Dedicated-Modus
nicht benutzen. Nach dem
Abschluss der Installation dürfen Sie die
Maschine nicht neu
starten.Wechseln Sie zur Emergency Holographic
Shell (
AltF4)
oder starten Sie eine fixit
Shell.Benutzen Sie &man.fdisk.8;, um die Partitions-ID
von FreeBSD von 165 in
166 zu ändern (dieser Wert
wird von OpenBSD benutzt).Kopieren Sie die Dateien
boot1 und
boot2 auf die lokale
Festplatte.Installieren Sie boot1 und
boot2 mit &man.disklabel.8; auf
die FreeBSD-Slice.&prompt.root; disklabel -B -b boot1 -s boot2 ad0snSetzen Sie für n
die Nummer der Slice ein, auf der sie FreeBSD
installiert haben.Starten Sie das System neu. Am Boot-Prompt
sollten Sie die Auswahl OpenBSD
erhalten. Damit wird in Wirklichkeit FreeBSD
gestartet.Was Sie machen müssen, wenn Sie FreeBSD und
OpenBSD parallel installieren wollen, sollten Sie zu
Übungszwecken einfach einmal selbst
herausfinden.Kann ich FreeBSD auf einer Festplatte mit
beschädigten Blöcken installieren?Prinzipiell ja. Allerdings ist das keine gute
Idee.Wenn Ihnen bei einer modernen IDE-Platte defekte
Sektoren gemeldet werden, wird die Platte mit großer
Wahrscheinlichkeit innerhalb kurzer Zeit vollständig
ausfallen, da die Meldung ein Zeichen dafür ist,
dass die für die Korrektur reservierten Sektoren
bereits verbraucht wurden. Wir raten Ihnen, die Platte
auszutauschen.Falls Sie ein SCSI-Laufwerk mit beschädigten
Blöcken besitzen, lesen Sie diese Antwort.Wenn ich von der Installationsdiskette boote,
geschehen merkwürdige Dinge! Was sollte ich
tun?Falls Sie beobachten, dass ihr Rechner sich bis
zum Stillstand abmüht oder spontan rebootet,
während Sie versuchen, von der Installationsdiskette
zu booten, sollten Sie sich drei Fragen stellen:Haben Sie eine brandneue, frisch formatierte,
fehlerfreie Diskette benutzt (günstigerweise eine
brandneue, direkt aus dem Karton und nicht eine
Diskette aus einem Magazin, das schon seit drei Jahren
unter Ihrem Bett lag)?Haben Sie das Floppy-Image im Binär- (oder
Image) Modus heruntergeladen? (Schämen Sie sich
nicht. Sogar die besten unter uns haben wenigstens
einmal Binärdateien versehentlich im ASCII-Modus
heruntergeladen!)Falls Sie &windows; 95 oder &windows; 98
benutzen, haben Sie es heruntergefahren und
fdimage bzw.
rawrite in einfachem, reinem DOS
neu gestartet? Es scheint, dass diese
Betriebssysteme Programme stören, die direkt auf
Hardware schreiben, wie es das Erstellungsprogramm
für die Diskette tut; selbst bei der
Ausführung des Programms in einem DOS-Fenster in
der grafischen Benutzeroberfläche kann dieses
Problem auftreten.Es wurde auch darüber berichtet, dass
&netscape; Probleme beim Herunterladen der Bootdisketten
verursacht. Es ist also wahrscheinlich besser, einen
anderen FTP-Client zu benutzen.Ich habe zur Installation von meinem ATAPI CDROM
gebootet, aber das Installationsprogramm sagt mir,
dass es kein CDROM gefunden hat. Was geht hier
ab?Dieses Problem wird üblicherweise durch ein
falsch konfiguriertes CDROM verursacht. Bei vielen PCs
ist das CDROM der Slave am zweiten IDE-Controller, ein
Master ist nicht vorhanden. Laut Spezifikation ist diese
Konfiguration illegal, aber &windows; verletzt die
Spezifikation und das BIOS ignoriert sie, wenn es von
einem CDROM booten soll. Daher konnten Sie zwar vom
CDROM booten, während FreeBSD es nicht für die
Installation benutzen kann.Um dieses Problem zu lösen, müssen Sie
entweder das CDROM als Master an den IDE-Controller
anschließen oder dafür sorgen, dass an dem
vom CDROM genutzten IDE-Controller das CD-ROM als Slave
und ein anderes Gerät als Master angeschlossen
ist.Kann ich auf meinem Laptop per PLIP (Parallel Line IP)
installieren?Ja, Sie brauchen dazu nur ein ganz normales
Laplink-Kabel. Weitere Informationen zum Thema Netzwerke
am Druckerport finden sie im Kapitel PLIP des
Handbuchs.Welche Geometrie sollte ich für ein
Festplattenlaufwerk verwenden?Unter der Geometrie einer Festplatte
verstehen wir die Anzahl Zylinder,
Schreib-/Leseköpfen und Sektoren/Spur auf einer
Festplatte. Im folgenden wird dafür der
Übersichtlichkeit halber der Begriff C/H/S
verwendet. Das BIOS des PCs berechnet mit diesen
Angaben, auf welche Bereiche der Festplatte es für
Schreib-/Lesezugriffe zugreifen muss).Aus einigen Gründen scheint dies gerade bei
frischgebackenen Systemadministratoren für sehr viel
Verwirrung zu sorgen. Zunächst einmal ist die
physikalische Geometrie eines
SCSI-Laufwerks vollkommen irrelevant, da FreeBSD mit
Blöcken arbeitet. Tatsächlich gibt es
die physikalische Geometrie nicht, da die
Sektordichte auf einer Festplatte variiert. Was die
Hersteller als die wahre physikalische
Geometrie bezeichnen, ist im allgemeinen die Geometrie,
die aufgrund ihrer Ergebnisse im geringsten ungenutzten
Speicher resultiert. Bei IDE-Platten arbeitet FreeBSD mit
C/H/S-Angaben, aber alle modernen Laufwerke wandeln diese
intern ebenfalls in Blocknummern um.Wichtig ist nur die logische
Geometrie. Das BIOS kann die logische Geometrie der
Festplatte abfragen; die erhaltenen Daten werden dann vom
BIOS bei Zugriffen auf die Festplatte genutzt. Da FreeBSD
das BIOS benutzt, während es bootet, ist es sehr
wichtig, dass diese Angaben richtig sind.
Insbesondere müssen alle Betriebssysteme mit
derselben Geometrie arbeiten, falls Sie mehr als ein
Betriebssystem auf einer Festplatte haben. Andernfalls
werden Sie ernsthafte Bootprobleme bekommen!Bei SCSI-Festplatten hängt die zu verwendende
Geometrie davon ab, ob der Extended Translation Support
auf Ihrem Controller eingeschaltet ist (oft auch als
Unterstützung für DOS-Platten
>1GB oder ähnlich bezeichnet). Falls sie
ausgeschaltet ist, benutzen Sie
N Zylinder, 64 Köpfe und
32 Sektoren/Spur, wobei N die
Kapazität der Festplatte in MB ist. Zum Beispiel
sollten für eine 2GB Festplatte 2048 Zylinder, 64
Köpfe und 32 Sektoren/Spur angegeben werden.Falls sie eingeschaltet ist (was
oft der Fall ist, um bestimmte Einschränkungen von
&ms-dos; zu umgehen) und die Plattenkapazität mehr als
1GB beträgt, benutzen Sie M Zylinder, 63
Sektoren/Spur (nicht 64) und 255
Köpfe, wobei M der
Plattenkapazität in MB, dividiert durch 7,844238
entspricht (!). Also würde unsere 2GB Beispielplatte
261 Zylinder, 63 Sektoren/Spur und 255 Köpfe haben.Falls Sie sich hier nicht sicher sind oder FreeBSD
während der Installation die Geometrie nicht richtig
erkennt, hilft es normalerweise, eine kleine DOS-Partition
auf der Festplatte anzulegen. Das BIOS sollte dann in der
Lage sein, die richtige Geometrie zu erkennen. Sie
können die Partition jederzeit im Partitioneditor
entfernen, falls Sie sie nicht behalten möchten.
Allerdings kann Sie ganz nützlich sein, um
Netzwerkkarten zu programmieren und
ähnliches.Alternativ können Sie das frei verfügbare
Programm pfdisk.exe verwenden. Sie
finden es im Unterverzeichnis tools
auf der FreeBSD-CDROM und allen FreeBSD FTP-Servern). Mit
diesem Programm können Sie herausfinden, welche
Geometrie die anderen Betriebssysteme auf der Festplatte
verwenden. Diese Geometrie können Sie im
Partitioneditor eingeben.Gibt es irgendwelche Einschränkungen, wie ich die
Festplatte aufteilen darf?Ja. Sie müssen sicherstellen, dass Ihre
Rootpartition innerhalb der ersten 1024 Zylinder liegt, damit
das BIOS den Kernel von Ihr booten kann. (Beachten Sie,
dass es sich um eine Einschränkung durch das
BIOS des PCs handelt und nicht durch FreeBSD).Für ein SCSI-Laufwerk bedeutet dies
normalerweise, dass sich die Rootpartition in den
ersten 1024MB befindet (oder in den ersten 4096MB, falls
die Extended Translation eingeschaltet ist - siehe die
vorherige Frage). Der entsprechende Wert für IDE ist
504MB.Verträgt sich FreeBSD mit Plattenmanagern?FreeBSD erkennt den Ontrack Plattenmanager und
berücksichtigt ihn. Andere Plattenmanager werden
nicht unterstützt.Falls Sie die Festplatte nur mit FreeBSD benutzen
wollen, brauchen Sie keinen Plattenmanager. Wenn Sie Sie
die Platte einfach in der vom BIOS maximal
unterstützten Größe (normalerweise 504
Megabyte) konfigurieren, sollte FreeBSD erkennen, wie viel
Platz Sie tatsächlich haben. Falls Sie eine alte
Festplatte mit einem MFM-Controller verwenden, könnte
es sein, dass Sie FreeBSD explizit angeben
müssen, wie viele Zylinder es benutzen soll.Falls Sie die Festplatte mit FreeBSD und einem anderen
Betriebssystem benutzen wollen, sollten Sie auch in der Lage
sein, ohne einen Plattenmanager auszukommen: stellen sie
einfach sicher, dass sich die Bootpartition von
FreeBSD und der Bereich für das andere Betriebssystem
in den ersten 1024 Zylindern befinden. Eine 20 Megabyte
Bootpartition sollte völlig genügen, wenn Sie
einigermaßen sorgfältig arbeiten.Beim ersten Booten von FreeBSD erscheint
Missing Operating System. Was ist
passiert?Dies ist ein klassischer Fall von Konflikten bei den
verwendeten Plattengeometrien von FreeBSD
und DOS oder anderen Betriebssystemen. Sie werden FreeBSD
neu installieren müssen. Bei Beachtung obiger
Instruktionen wird in den meisten Fällen alles
funktionieren.Wieso komme ich nicht weiter als bis zum
F?-Prompt des Bootmanagers?Dies ist ein weiteres Symptom für das bereits in
der vorherigen Frage beschriebene Problem. Ihre
Einstellungen zur Geometrie im BIOS und in FreeBSD stimmen
nicht überein! Falls Ihr Controller oder BIOS
Zylinderumsetzung (oft als >1GB drive
support bezeichnet), probieren Sie eine Umsetzung
dieser Einstellung und Neuinstallation von
FreeBSD.Muss ich den vollständigen Quellcode
installieren?Im allgemeinen nicht. Wir empfehlen jedoch dringend
die Installation des base Source-Kit,
das viele der hier erwähnten Dateien enthält und
des sys (Kernel) Source-Kit, das den
Quellcode für den Kernel enthält. Außer
dem Programm zur Konfiguration des Kernels
(&man.config.8;) gibt es im System nichts, zu dessen
Funktion der Quellcode erforderlich ist. Mit Ausnahme der
Kernelquellen ist unsere Build-Struktur so aufgebaut,
dass Sie den Quellcode von überall her per NFS
read-only mounten und dennoch neue Binaries erstellen
können. (Wegen der Einschränkung bezüglich
der Kernelquellen empfehlen wir, diese nicht direkt nach
/usr/src zu mounten, sondern
irgendwoanders hin mit passenden symbolischen Links, um
die Toplevel-Struktur des Quellbaumes zu
duplizieren.)Die Quellen verfügbar zu haben und zu wissen, wie
man ein System mit ihnen erstellt, wird es Ihnen
wesentlich einfacher machen, zu zukünftigen Ausgaben
von FreeBSD zu wechseln.Um einen Teil der Quellen auszuwählen, verwenden
Sie den Menüpunkt Custom, wenn Sie sich im Menü
Distributions des Systeminstallationstools
befinden.Muss ich einen Kernel erstellen?Ursprünglich war die Erstellung eines neuen
Kernels bei fast jeder Installation von FreeBSD
erforderlich, aber neuere Ausgaben haben von der
Einführung weitaus benutzerfreundlicherer
Kernelkonfigurationswerkzeuge profitiert. Unter 4.X
und älter geben Sie am FreeBSD Boot-Prompt
(boot:) ein, um in ein visuelles
Konfigurationsmenü zu gelangen. Dieses
Programm ermöglicht Ihnen die Konfiguration der
Kerneleinstellungen für die gebräuchlichsten
ISA-Karten. Ab &os; 5.X wurde dieses Konzept durch
die deutlich flexibleren hints ersetzt,
die am Loader-Prompt eingegeben werden können.Es kann dennoch sinnvoll sein, einen neuen Kernel
zu erstellen, der nur die benötigten Treiber
enthält, um ein wenig Hauptspeicher zu sparen,
für die meisten Systeme ist dies aber nicht mehr
länger erforderlich.Soll ich DES, Blowfisch oder MD5 zur Verschlüsselung der
Passwörter benutzen?FreeBSD benutzt standardmäßig
MD5 zur Verschlüsselung der
Passwörter. Es wird angenommen, dass diese
Methode sicherer ist als das traditionell benutzte
Verfahren, das auf dem DES
Algorithmus basierte. Es ist immer noch möglich,
DES-Passwörter zu benutzen, wenn Sie die Datei
mit den Passwörtern mit älteren System
austauschen müssen. Ältere System verstehen
meist nur das unsichere Verfahren, dieses steht Ihnen zur
Verfügung, wenn Sie mit sysinstall die
crypto Distribution installieren. Sie
können auch die crypto Sourcecodes installieren, wenn
Sie Ihr System über die Sourcen aktualisieren. Die crypto
Bibliotheken erlauben es Ihnen das sichere Blowfisch Verfahren
für die Verschlüsselung der Passwörter
einzusetzen. Das für neue Passwörter benutzte
Verschlüsselungsverfahren wird über die
Einstellung passwd_format in
/etc/login festgelegt. Die
möglichen Werte sind entweder des,
blf (falls sie zur Verfügung stehen)
oder md5. Weitere
Informationen über die Einstellungen für den
Login erhalten Sie in &man.login.conf.5;.Woran kann es liegen, dass ich zwar von der
Diskette booten kann, aber nicht weiter als bis zur
Meldung Probing Devices...
komme?Falls Sie ein IDE &iomegazip;- oder &jaz;-Laufwerk
eingebaut haben, entfernen Sie es und versuchen Sie es erneut.
Solche Laufwerke könnten dem Bootvorgang stören.
Nach der Installation des Systems können Sie das
Laufwerk wieder einbauen. Dieser Fehler wird hoffentlich
in einer späteren Version behoben werden.Wieso wird mit der Fehler panic: cant mount
root gemeldet, wenn ich das System nach der
Installation reboote?Dieser Fehler beruht auf Unstimmigkeiten zwischen den
Festplatteninformationen im Bootblock und denen im Kernel.
Der Fehler tritt normalerweise auf IDE-Systemen mit zwei
Festplatten auf, bei denen die Festplatten als Master-
oder Single-Device auf separaten IDE-Controllern
angeschlossen sind und FreeBSD auf der Platte am zweiten
Controller installiert wurde. Der Bootblock vermutet,
dass das System auf ad0 (der zweiten BIOS-Platte)
installiert ist, während der Kernel der ersten Platte
auf dem zweiten Controller die Gerätekennung ad2
zuteilt. Der Kernel versucht nach der
Geräteüberprüfung die vom Bootblock
angenommene Bootdisk ad0 zu mounten, obwohl sie in
Wirklichkeit ad2 heißt - und scheitert.Tun Sie folgendes, um dieses Problem zu
beheben:Rebooten Sie das System und drücken
Sie Enter, wenn die
Meldung Booting kernel in 10 seconds; hit
[Enter] to interrupt erscheint. Dadurch
gelangen Sie in den Boot Loader.Geben Sie nun
root_disk_unit="disk_number"
ein. disk_number hat den Wert
0, wenn FreeBSD auf dem Master des
ersten IDE-Controllers installiert wurde;
1, wenn FreeBSD auf dem Slave des
ersten IDE-Controllers installiert wurde;
2, wenn FreeBSD auf dem Master des
zweiten IDE-Controllers installiert wurde; und
3, wenn FreeBSD auf dem Slave des
zweiten IDE-Controllers installiert wurde.Nach der Eingabe von boot
sollte Ihr System jetzt korrekt starten.Damit Sie dieses Ritual nicht bei jedem Start des
Systems durchführen müssen, sollten Sie die
Zeile
root_disk_unit="disk_number"
in die Datei
/boot/loader.conf.local
eintragen.Stellen Sie eine ununterbrochene Folge der
Festplatten her, indem Sie die FreeBSD-Platte am
ersten IDE-Controller anschließen.Gibt es eine Hauptspeicherbegrenzung?Bei einer &i386;-Standardinstallation werden maximal
4 Gigabyte Hauptspeicher unterstützt. Seit
&os; 4.9 und 5.1 wird auch ein größerer
Hauptspeicher unterstützt. Dazu müssen Sie die
zusätzliche Option PAE (&man.pae.4;) in Ihren Kernel
kompilieren:options PAE&os;/pc98 unterstützt maximal 4 GB Hauptspeicher,
daher kann PAE auf diesen Systemen nicht verwendet werden.
Unter &os;/alpha hängt dieses Limit von der verwendeten
Hardware ab - lesen Sie daher die Alpha Hardware Release
Notes für weitere Informationen. Sonstige von &os;
unterstützte Architekturen haben ein sehr viel
höheres theoretisches Speicherlimit (viele
Terabytes).Wo liegen die Grenzen für
ffs-Dateisysteme?Theoretisch liegt das Limit für ffs-Dateisysteme
bei 8 Terabyte (2G-Blöcke) oder 16TB für die
Standard-Blockgröße von 8k. In der Praxis
setzt die Software das Limit auf 1 Terabyte herab, aber
durch Modifikationen sind auch Dateisysteme mit 4 Terabyte
möglich (und existieren auch).Die maximale Größe einer einzelnen
ffs-Datei liegt bei ungefähr 1G Blöcken (4TB,
falls die Blockgröße 4k beträgt).
Wenn die im Dateisystem verwendete
Blockgröße 4k beträgt, wird mit dreifacher
Indirektion gearbeitet und die Limitierung sollte durch
die höchste Blocknummer erfolgen, die mit dreifacher
Indirektion dargestellt werden kann (ungefähr 1k^3 +
1k^2 + 1k). In Wirklichkeit liegt das Limit aber bei der
(falschen) Anzahl von 1G-1 Blocknummern im Dateisystem.
Die maximale Anzahl der Blocknummern müsste 2G-1
sein. Es gibt einige Fehler für Blocknummern nahe
2G-1, aber solche Blocknummern sind bei einer
Blockgröße von 4k unerreichbar.Bei Blocknummern von 8k und größer sollte
das Limit bei 2G-1 Blocknummern liegen,
tatsächlich liegt es aber bei 1G-1 Blocknummern.
Die Verwendung der korrekten Grenze von 2G-1
verursacht Probleme.Wieso erhalte ich die Fehlermeldung
archsw.readin.failed beim Start des
Systems, nachdem ich einen neuen Kernel erstellt
habe?Ihr System und Ihr Kernel sind nicht synchron - dies
ist nicht erlaubt. Sie müssen Ihren Kernel mit
make buildworld und make
buildkernel aktualisieren.Sie können den zu bootenden Kernel direkt im
zweiten Schritt angeben, indem Sie eine beliebige Taste
drücken, wenn das | erscheint und bevor der Loader
startet.
-
-
- Was sind die Sicherheits-Profile?
-
-
-
- In einem Sicherheits-Profil werden
- verschiedene Einstellungen zusammengefasst, mit denen
- das gewünschte Verhältnis zwischen Sicherheit und
- Benutzerfreundlichkeit hergestellt werden soll. Um dies
- zu erreichen, werden bestimmte Dienste und Features
- entweder aktiviert oder deaktiviert. Die Details sind im
- Abschnitt Security Profile
- des Handbuch-Kapitels
- Post-Installation enthalten.
-
-
-
Mein System stürzt beim Booten ab! Was kann ich
tun?Deaktivieren Sie die ACPI-Unterstützung. Dazu
drücken Sie beim Start des Bootloaders die Leertaste.
Das System antwortet darauf mit OK Geben
Sie nun unset acpi_load
und danach boot ein.Hardware-KompatibilitätAllgemeinesIch will mir neue Hardware für mein
FreeBSD-System zulegen, was soll ich kaufen? Diese Frage wird ständig auf den
FreeBSD-Mailinglisten diskutiert. Da sich die Hardware
ständig ändert, ist das allerdings keine
Überraschung. Trotzdem sollten
Sie unbedingt die Hardware-Informationen von &os;
(&rel.current;
oder
&rel2.current;)
und die
Archive der Mailinglisten durchsehen, bevor Sie
nach der neuesten/besten Hardware fragen. Normalerweise
gab es kurz zuvor eine Diskussion über genau die
Hardware, die Sie sich zulegen wollen.Wenn Sie sich einen Laptop zulegen wollen, sollten Sie
einen Blick in das Archiv der Mailingliste FreeBSD-mobile
werfen. Ansonsten empfiehlt sich ein Blick in das Archiv
von FreeBSD-questions oder auch einer spezialisierte
Mailingliste für diese Art von Hardware.Architekturen und ProzessorenUnterstützt FreeBSD neben x86 auch andere
Architekturen?Ja. FreeBSD ist zurzeit für die Intel x86 und
DEC (jetzt Compaq) Alpha Architekturen verfügbar.
Seit FreeBSD 5.0 werden auch AMD64 sowie Intel EM64T,
IA-64 und &sparc64; unterstützt. Die Neuzugänge
auf der Liste der in Zukunft unterstützten Plattformen
sind &mips; und &powerpc;. Abonnieren Sie die Mailinglisten
&a.ppc; oder &a.mips; wenn Sie mehr über
den Stand der Entwicklung erfahren wollen. Schließen
Sie sich der Mailingliste &a.platforms; an, wenn Sie an
grundsätzlichen Diskussionen über neue Architekturen
interessiert sind.Falls Ihre Maschine eine andere Architektur aufweist
und Sie unbedingt sofort etwas benötigen, schlagen
wir vor, dass Sie sich einmal NetBSD oder OpenBSD
ansehen.Unterstützt FreeBSD Symmetric-Multiproccessing
(SMP)?Ja, seit &os;-Version 5.2 wurde SMP bereits im
GENERIC-Kernel aktiviert.Dies sollte eigentlich auch für &os; 5.3
gelten. Allerdings traten bei der Entwicklung des Kernels
auf einigen Rechnern Probleme auf. Daher entschloss man
sich, SMP in der Voreinstellung zu deaktivieren, bis diese
Probleme behoben sind. Dies ist eine der vordringlichen
Aufgaben für &os; 5.4.Unter &os; 4.X ist SMP im Standardkernel nicht
aktiviert. Sie müssen daher einen neuen Kernel
mit SMP-Unterstützung bauen. Die dazu nötigen
Optionen entnehmen Sie bitte der Datei
/sys/i386/conf/LINT.Festplatten, Bandlaufwerke, sowie CD- und DVD-LaufwerkeWelche Arten von Festplatten werden von FreeBSD
unterstützt?FreeBSD unterstützt EIDE- und SCSI-Laufwerke (mit
kompatiblen Controllern - siehe folgenden Abschnitt),
sowie alle Laufwerke, die die original Western
Digital-Schnittstelle (MFM, RLL, ESDI und
natürlich IDE) benutzen. Ein paar Controller mit
proprietären Schnittstellen könnten nicht
laufen: halten Sie sich an WD1002/3/6/7-Schnittstellen und
Clones.Welche SCSI-Controller werden
unterstützt?Sie finden eine vollständige und aktuelle Liste
in den Hardware-Informationen zu &os;
(&rel.current; oder
&rel2.current;).Welche Arten von Bandlaufwerken werden
unterstützt?FreeBSD unterstützt SCSI-, QIC-36- (mit
QIC-02-Schnittstelle) und QIC-40/80-Bandlaufwerke
(diskettenbasiert). Hierzu gehören auch 8-mm (aka
Exabyte) und DAT-Laufwerke. Die QIC-40/80-Laufwerke sind
bekanntlich sehr langsam.Einige der frühen 8-mm-Laufwerke sind nicht
besonders kompatibel zu SCSI-2 und könnten unter
FreeBSD nicht einwandfrei funktionieren.Unterstützt FreeBSD Bandwechsler?Das Gerät &man.ch.4; und das Kommando
chio unterstützen Bandwechsler.
Details zum Betrieb des Wechslers finden Sie in der
Hilfeseite &man.chio.1;.Falls Sie nicht AMANDA oder
ein anderes Produkt benutzen, das den Wechsler bereits
kennt, bedenken Sie, dass die Programme nur wissen,
wie sie ein Band von einem Punkt zu einem anderen bewegen
müssen. Sie selbst müssen sich also merken, in
welchem Einschub sich ein Band befindet und zu welchem
Einschub das Band, das sich gerade im Laufwerk befindet,
zurück muss.Welche CDROM-Laufwerke werden von FreeBSD
unterstützt?Jedes an einem unterstützten Controller
angeschlossene SCSI-Laufwerk wird
unterstützt.Die folgenden proprietären CDROM-Schnittstellen
werden ebenfalls unterstützt:Mitsumi LU002 (8bit), LU005 (16bit) und FX001D
(16bit 2x Speed).Sony CDU 31/33ASound Blaster Non-SCSI CDROMMatsushita/Panasonic CDROMATAPI compatible IDE CDROMsVon allen Nicht-SCSI-Laufwerken ist bekannt, dass
sie im Vergleich zu SCSI-Laufwerken extrem langsam sind.
Einige ATAPI-CDROMs könnten nicht
funktionieren.FreeBSD kann direkt von der offiziellen &os; CD-ROM,
sowie den CD-ROMs von Daemon News und &os; Mall,
gebootet werden.Welche CD-Brenner werden von FreeBSD
unterstützt?FreeBSD unterstützt alle ATAPI-kompatiblen IDE
CD-R und CD-RW Brenner. Lesen Sie dazu auch
&man.burncd.8;.FreeBSD unterstützt ebenfalls SCSI CD-R und CD-RW
Brenner. Installieren und benutzen Sie das Paket
cdrecord aus der Ports-Sammlung. Dazu
müssen Sie allerdings das Gerät
pass mit in Ihren Kernel
aufnehmen.Unterstützt FreeBSD &iomegazip;-Laufwerke?FreeBSD unterstützt alle
gängigen SCSI- und ATAPI-&iomegazip;-Laufwerke.
Ihr SCSI-ZIP-Laufwerk darf
nur mit den SCSI-Ziel-IDs 5 oder 6 laufen, aber Sie
können sogar davon booten, falls das BIOS Ihres
Hostadapters dies unterstützt. Es ist nicht bekannt,
welche Hostadapter das Booten von anderen Zielen als 0
oder 1 erlauben; daher werden Sie in ihren
Handbüchern nachsehen müssen, wenn Sie dieses
Merkmal benutzen möchten.FreeBSD unterstützt ZIP-Laufwerke, die an der
parallelen Schnittstelle angeschlossen sind. Der Kernel
sollte die folgenden Treiber enthalten:
scbus0,
da0,
ppbus0 und
vp0 (der GENERIC-Kernel
enthält alle, außer
vp0). Wenn diese Treiber
vorhanden sind, sollte das Laufwerk an der parallelen
Schnittstelle als /dev/da0s4
verfügbar sein. Zip-Datenträger können mit
mount /dev/da0s4 /mnt ODER
(DOS-formatierte) mount_msdos /dev/da0s4
/mnt gemountet werden.Lesen Sie auch den
FAQ-Eintrag zu Wechseldatenträgern und die Anmerkungen zum Thema
Formatierung im Kapitel
Administration.Unterstützt FreeBSD &jaz;, EZ und andere
Wechsellaufwerke?Ja. Bei den meisten dieser Geräte handelt es sich
um SCSI-Geräte, die von FreeBSD auch als solche
angesprochen werden. Lediglich das IDE-EZ-Laufwerk wird
als IDE-Laufwerk angesprochen.Schalten Sie die Laufwerke ein, bevor Sie Ihr
System booten.Müssen Sie Medien im
laufenden Betrieb wechseln, sollten Sie zuvor &man.mount.8;,
&man.umount.8;, sowie &man.camcontrol.8; (für
SCSI-Laufwerke) oder &man.atacontrol.8; (für
IDE-Laufwerke), sowie den Abschnitt zur Nutzung von Wechsellaufwerken
dieser FAQ lesen.Tastaturen und MäuseUnterstützt FreeBSD meine Tastatur mit
USB-Anschluss?Ja. FreeBSD unterstützt USB-Tastaturen, wenn
Sie die USB-Unterstützung
in /etc/rc.conf aktivieren.Wenn Sie die Unterstützung für USB-Tastaturen
konfiguriert haben, ist die AT-Tastatur
als /dev/kbd0 und die USB-Tastatur
als /dev/kbd1 verfügbar. Dies
gilt natürlich nur, wenn beide Tastaturen
angeschlossen sind; falls nur die USB-Tastatur
angeschlossen ist, ist diese als
/dev/ukbd0 verfügbar.Wenn Sie die USB-Tastatur an der Systemkonsole
benutzen wollen, müssen Sie dies dem System explizit
mitteilen. Dazu muss das folgende Kommando
während des Systemstarts ausgeführt
werden:&prompt.root; kbdcontrol -k /dev/kbd1 < /dev/ttyv0 > /dev/nullWenn Sie nur die USB-Tastatur angeschlossen haben, ist
diese als /dev/ukbd0 verfügbar;
daher muss in diesem Fall das folgende Kommando
benutzt werden:&prompt.root; kbdcontrol -k /dev/ukbd0 < /dev/ttyv0 > /dev/nullTragen Sie dieses Kommando in Datei
/etc/rc.i386 ein.Sobald Sie diese Schritte durchgeführt haben,
sollte die USB-Tastatur ohne weitere Änderungen auch
unter X benutzbar sei.Zurzeit kann es noch Probleme geben, wenn Sie eine
USB-Tastatur im laufenden Betrieb einstecken oder
abziehen. Um Probleme zu vermeiden, sollten Sie die
Tastatur anschließen, bevor Sie das System
anschalten und die Tastatur nicht abziehen, solange das
System noch läuft.Weitere Informationen erhalten Sie in
&man.ukbd.4;.Ich habe eine unübliche Busmaus. Wie muss
ich sie konfigurieren?FreeBSD unterstützt die Busmaus und
InPort-Busmaus von Herstellern wie Microsoft, Logitech und
ATI. Der Gerätetreiber ist im GENERIC-Kernel
allerdings nicht eingebunden. Wenn Sie den
Bus-Gerätetreiber benötigen, müssen Sie daher
einen angepassten Kernel erstellen. Dazu fügen Sie die
folgende Zeile in Ihre Kernelkonfigurationsdatei ein:device mse0 at isa? port 0x23c irq5Die Busmaus wird üblicherweise zusammen mit einer
speziellen Karte ausgeliefert. Sie könnte es Ihnen
ermöglichen, andere Werte für die Port-Adresse
und den Interrupt zu setzen. Weitere Informationen finden
Sie in Handbuch zu Ihrer Maus und in der &man.mse.4;
Manualpage.Wie benutze ich meine PS/2 (Mouse-Port
oder Tastatur)-Maus?PS/2 Mäuse werden von FreeBSD unterstützt.
Der notwendige Gerätetreiber,
psm, ist bereits im
GENERIC-Kernel enthalten.Wenn Sie einen angepassten Kernel ohne diesen Treiber
benutzen, müssen Sie folgende Zeile in Ihre
Kernelkonfigurationsdatei einfügen und den Kernel neu
kompilieren:device psm0 at atkbdc? irq 12Wenn der Kernel das Gerät
psm0 beim Booten korrekt erkennt,
stellen Sie sicher, dass sich im Verzeichnis
/dev ein Eintrag für
psm0 befindet. Durch die Eingabe von&prompt.root; cd /dev; sh MAKEDEV psm0können Sie diesen Eintrag auch selbst erstellen.
Dazu müssen Sie allerdings als
root angemeldet sind.Lassen Sie diesen Schritt aus, wenn Sie FreeBSD
5.0-RELEASE oder eine neuere Version mit &man.devfs.5;
verwenden. Die Gerätedateien werden in diesem Fall
automatisch in /dev erstellt.Kann man die Maus irgendwie außerhalb des X
Window Systems benutzen?Falls Sie den normalen Konsoltreiber &man.syscons.4; benutzen,
können Sie den Mauszeiger auf Textkonsolen zum
Kopieren und Einfügen von Text verwenden. Starten
Sie den Mausdämon &man.moused.8; und schalten Sie den
Mauszeiger auf der virtuellen Konsole ein:&prompt.root; moused -p /dev/xxxx -t yyyy
&prompt.root; vidcontrol -m onxxxx ist der
Gerätename der Maus und
yyyy ist das Protokoll.
Der Mausdämon erkennt die Protokolle der meisten
Mäuse (mit Ausnahme alter serieller Mäuse)
automatisch, wenn Sie auto für
das Protokoll angeben. Falls das Protokoll nicht
automatisch erkannt wird, finden Sie die
unterstützten Protokolle in der
&man.moused.8; Manualpage.Wenn Sie eine PS/2-Maus besitzen und diese beim
Systemstart aktivieren wollen, tragen Sie die Zeile
moused_enable="YES" in die Datei
/etc/rc.conf ein. Falls Sie den
Mausdämon auf allen virtuellen Bildschirmen anstatt
nur auf der Konsole benutzen wollen, tragen Sie außerdem
allscreens_flags="-m on" in
/etc/rc.conf ein.Während der Mausdämon läuft, muss
der Zugriff auf die Maus zwischen dem Mausdämon und
anderen Programmen, wie X Windows, koordiniert werden.
Die FAQ Warum funktioniert meine
meine Maus unter X nicht? enthält weitere
Details.Wie funktioniert das Kopieren und Einfügen von
Text mit der Maus auf einer Textkonsole?Wenn Sie es geschafft haben, den Mausdämon zu
starten (wie im vorherigen
Abschnitt gezeigt), halten Sie die linke Maustaste
gedrückt und bewegen Sie die Maus, um einen
Textabschnitt zu markieren. Dann drücken Sie die
mittlere Maustaste, um den Text an der
Cursorposition einzufügen.Wenn Sie keine 3-Tasten-Maus besitzen, können
Sie die mittlere Maustaste mit einer Tastenkombination
emulieren oder die Funktion der mittleren Taste auf
eine andere Taste legen. Einzelheiten dazu enthält
die Hilfeseite &man.moused.8;.Meine Maus hat ein neumodisches Rad und mehr
Knöpfe. Kann ich sie in FreeBSD benutzen?Unglücklicherweise lautet die Antwort:
Vielleicht. Solche Mäuse mit
zusätzlichen Extras erfordern in den meisten
Fällen spezielle Treiber. Wenn der
Gerätetreiber für die Maus oder das
Anwendungsprogramm keine spezielle Unterstützung
für die Maus bietet, wird sie sich wie eine
gewöhnliche Maus mit zwei oder drei Knöpfen
verhalten.Ob und wie Sie das Rad unter X benutzen können,
können Sie im passenden
Abschnitt der FAQ erfahren.Wie benutze ich Maus/Trackball/Touchpad auf meinem
Laptop?Bitte lesen Sie die Antwort
zur vorherigen Frage.Netzkarten und serielle GeräteWelche Netzwerkkarten unterstützt
FreeBSD?In den Hardware Informationen zu jedem FreeBSD Release
werden die unterstützten Karten aufgezählt.Unterstützt FreeBSD Software Modems, wie die
Winmodems?FreeBSD unterstützt viele Software-Modems, wenn
Sie zusätzliche Software installieren. Der Port
comms/ltmdm bietet
Unterstützung für Modems, die auf dem oft
verwendeten Lucent LT Chipsatz basieren. Der Port
comms/mwavem
bietet Unterstützung für die Modems im IBM
Thinkpad 600 und 700.Sie können FreeBSD nicht über ein
Software-Modem installieren, diese Software kann nur
installiert werden, nachdem das Betriebssystem installiert
wurde.Gibt es einen FreeBSD-Treiber für die Karten der
Serie 43xx von Broadcom?Nein, und es wird wohl auch nie einen geben.Broadcom weigert sich, Informationen zu ihren drahtlosen
Chipsätzen zu veröffentlichen. Wahrscheinlich
liegt dies daran, dass Broadcom auch softwaregesteuerte
Radios herstellt. Damit ihre Produkte von der FCC
zugelassen werden, muss sichergestellt sein, dass Benutzer
nicht in der Lage sind, Betriebsfrequenzen,
Modulationsparameter, Ausgangsleistung und andere Werte
nach Belieben einzustellen. Ohne solche Informationen ist
es aber nahezu unmöglich, einen Treiber zu
programmieren.Welche seriellen Multi-Port-Karten werden von FreeBSD
unterstützt?Es existiert eine Liste der unterstützten Karten
im Abschnitt Verschiedene
Geräte des Handbuchs.Von einigen nicht NoName-Nachbauten ist ebenfalls
bekannt, dass sie funktionieren, speziell von den
AST-kompatiblen.In &man.sio.4; finden Sie weitere Informationen zur
Konfiguration solcher Karten.Wie kann ich den boot:-Prompt auf einer seriellen
Konsole erscheinen lassen?Erstellen Sie einen Kernel mit options
COMCONSOLE.Erstellen Sie /boot.config mit
als einzigem Text in der Datei.Ziehen Sie das Tastaturkabel aus dem
Rechner.Lesen Sie
/usr/src/sys/i386/boot/biosboot/README.serial
zur Information.SoundkartenWelche Soundkarten werden von FreeBSD
unterstützt?&os; unterstützt verschiedene Soundkarten wie
&soundblaster;, &soundblaster; Pro, &soundblaster; 16,
Pro Audio Spectrum 16, AdLib und Gravis UltraSound.
Lesen Sie die
&os; Release Informationen sowie &man.snd.4;,
wenn Sie genauere Informationen benötigen. MPU-401
und kompatible MIDI-Karten werden begrenzt unterstützt.
Ebenso unterstützt werden Karten, die der µsoft;
Sound System-Spezifikation entsprechen.Das gilt nur für Sound! Dieser Treiber
unterstützt keine CDROMs, SCSI oder Joysticks auf
diesen Karten, außer der &soundblaster;. Die
&soundblaster;-SCSI-Schnittstelle und einige
Nicht-SCSI-CDROMs werden unterstützt, Sie
können von diesen Geräten aber nicht
booten.Abhilfen für fehlenden Sound bei Verwendung des
&man.pcm.4;-Treibers?Einige Soundkarten, darunter solche mit es1370-Chip,
setzen die Lautstärke bei jedem Systemstart auf 0.
In diesem Fall müssen Sie nach jedem Bootvorgang
den folgenden Befehl ausführen:&prompt.root; mixer pcm 100 vol 100 cd 100Sonstige HardwareWelche Geräte werden noch von FreeBSD
unterstützt?Im Handbuch
finden Sie eine Liste von anderen unterstützten
Geräten.Unterstützt FreeBSD Power-Management auf meinem
Laptop?FreeBSD 4.X unterstützt APM
auf einigen Systemen. Lesen Sie dazu auch &man.apm.4;.FreeBSD 5.X und neuer unterstützen einen
Großteil der ACPI-Funktionen
moderner Hardware. Lesen Sie dazu auch &man.acpi.4;.
Unterstützt Ihr System sowohl APM
als auch ACPI, können Sie beide
Systeme testen und sich für das System entscheiden,
das Ihren Anforderungen am besten entspricht.Wie kann ich ACPI deaktivieren?Fügen Sie die Zeile
hint.acpi.0.disabled="1" in die Datei
/boot/device.hints ein.Wieso hängt sich mein Micron-System beim Booten
auf?Einige Micron Motherboards besitzen eine
nicht-konforme PCI-BIOS-Implementierung. Sie bereitet
Kummer, wenn FreeBSD bootet, weil PCI-Geräte nicht an
der angegebenen Adresse konfiguriert werden.Deaktivieren Sie Plug and Play Operating
System im BIOS, um dieses Problem zu beheben.Wenn ich ein System mit einem ASUS K7V Mainboard von
der Bootdiskette starte, hängt sich das System auf.
Wie kann ich dieses Problem lösen?Schalten Sie im BIOS die Option boot virus
protection aus.Warum arbeitet meine &tm.3com; PCI-Netzwerkkarte in meinem
Micron-Computer nicht?Einige Micron Motherboards besitzen eine
nicht-konforme PCI-BIOS-Implementierung, die die
PCI-Geräte nicht an den angegebenen Adressen
konfiguriert. Hierdurch entstehen Probleme, wenn FreeBSD
bootet.Deaktivieren Sie die Option Plug and Play
Operating System im BIOS, um das Problem zu
umgehen.Meine PCMCIA-Karte funktioniert nicht und ich erhalte
die Meldung:
cbb0: unsupported card type detected.. Was
kann ich tun?Sie können die ursprüngliche
OLDCARD-Implementierung verwenden. Dazu entfernen Sie die
folgenden Zeilen aus Ihrer Kernelkonfigurationsdatei:device cbb
device pccard
device cardbusDanach fügen Sie die folgenden Zeilen ein:device pcic
device card 1Um die Änderungen zu aktivieren, müssen Sie
den neuen Kernel noch wie im Abschnitt
Konfiguration des FreeBSD-Kernels des Handbuchs
beschrieben bauen und installieren.FehlerbehebungWarum zeigt &os; eine falsche Speichergröße
an?Das liegt an den Unterschieden zwischen physikalischen
und virtuellen Speicheraddressen.Bei moderner PC-Hardware ist es üblich, den
Speicherbereich zwischen 3,5 und 4 Gigabyte für
spezielle Aufgaben (normalerweise für PCI) zu
reservieren. Dieser Adressbereich wird dabei dazu
verwendet, um auf PCI-Hardware zuzugreifen. Dadurch
kann in diesem Speicherbereich kein physikalischer
Speicher existieren.Was mit dem in diesen Bereich gehörenden
physikalischen Speicher passiert, hängt von der von
Ihnen eingesetzten Hardware ab. Unglücklicherweise
gibt es noch immer Hardware, die hier gar nichts macht.
In diesem Fall ist Ihr System nicht in der Lage, auf diese
500 Megabyte des RAMs zuzugreifen.Ein Großteil der heute existierenden Hardware
ist aber inzwischen in der Lage, diesen Speicherbereich
in einen höheren Speicherbereich umzulenken, damit
Sie weiterhin darauf zugreifen können. Allerdings
kann es durch dieses Umlenken zu verwirrende Meldungen
während des Systemstarts kommen.Unter 32-Bit-Versionen von &os; scheint dieser
Speicherbereich nicht verfügbar zu sein, da er in einen
Bereich oberhalb von 4 Gigabyte übertragen wurde, auf den
ein 32-Bit-Kernel allerdings nicht zugreifen kann. Ist dies
bei Ihnen der Fall, müssen Sie die PAE-Unterstützung
in Ihren Kernel kompilieren. Lesen Sie dazu auch den
entsprechenden FAQ-Eintrag.Verwenden Sie hingegen eine 64-Bit-Version von &os;
oder einen 32-Bit-Kernel mit aktivierter
PAE-Unterstützung, ist &os; in der Lage, diesen
Speicherbereich korrekt zu erkennen und umzulenken, damit Sie
weiterhin darauf zugreifen können. Allerdings wird in
diesem Fall beim Systemstart mehr Speicher angezeigt, als
tatsächlich auf Ihrem System vorhanden ist. Dies ist
aber normal und wird nach dem Ende des Systemstarts
automatisch korrigiert.Was sollte ich tun, wenn auf meiner Festplatte
fehlerhafte Blöcke sind?SCSI-Laufwerke sollten in der Lage sein, diese
automatisch zu verlagern. Bei einigen Laufwerken ist
diese Eigenschaft jedoch aus unerfindlichen Gründen
bei der Auslieferung ausgeschaltet...Um sie einzuschalten, müssen Sie den Page-Mode
des ersten Gerätes editieren. Unter FreeBSD
können Sie das (als root) mit
folgendem Befehl tun&prompt.root; camcontrol modepage sd0 -m 1 -e -P 3und die Werte für AWRE und ARRE von 0 auf 1
ändern:-
AWRE (Auto Write Reallocation Enbld): 1
ARRE (Auto Read Reallocation Enbld): 1
Moderne IDE-Controller sind in der Lage, fehlerhafte
Blöcke automatisch zu verlagern. Diese Funktionen
sind bereits ab Werk aktiviert.Werden dennoch fehlerhafte Blöcke gemeldet (egal
auf welchem Laufwerk), sollten Sie über den Kauf einer
neuen Platte nachdenken. Zwar könnte es Ihnen mit
Diagnoseprogrammen des Plattenherstellers gelingen, diese
fehlerhaften Blöcke zu sperren. Allerdings können
Sie damit den endgültigen Ausfall der Platte bestenfalls
hinauszögern.Wieso wird der SCSI-Controller meines HP Netserver nicht
erkannt?Hierbei handelt es sich um ein bekanntes Problem. Der
auf dem Board befindliche EISA-SCSI-Controller auf dem HP
Netserver belegt die EISA-Slotnummer 11, wodurch sich alle
wirklichen EISA-Slots vor ihm befinden.
Leider kollidiert der Adressraum von EISA-Slots
>=10 mit dem Adressraum, der PCI zugeordnet ist und
die Autokonfiguration von FreeBSD kann mit dieser
Situation derzeit nicht besonders gut umgehen.Die einfachste Alternative ist, diese Kollision
einfach zu leugnen. Setzen Sie dazu die Kerneloption
EISA_SLOTS auf den Wert 12.
Konfigurieren und kompilieren Sie den Kernel, wie im
Handbucheintrag
zur Kernelkonfiguration beschrieben.Dies bringt Ihnen natürlich das klassische
Huhn-Ei-Problem, wenn Sie auf einer solchen Maschine
installieren wollen. Um dieses Problem zu umgehen,
existiert ein spezieller Hack in
UserConfig. Benutzen Sie nicht die
visuelle Schnittstelle, sondern die rohe
Kommandozeilenschnittstelle. Geben Sie einfach
eisa 12
quit
am Prompt ein und Sie können Ihr System ganz
normal installieren. Sie sollten auf jeden Fall einen
angepassten Kernel zu kompilieren und
installieren.Zukünftige Versionen werden hoffentlich eine
passende Lösung für dieses Problem
beinhalten.Sie können keine dangerously
dedicated Platte auf einem HP Netserver
verwenden. Lesen Sie weitere Informationen finden Sie
in diesem
Hinweis.Was bedeuten die ständigen Meldungen ed1:
timeout?Dies wird meistens durch einen Interruptkonflikt
verursacht (z.B., wenn zwei Karten den selben Interrupt
benutzen). Booten Sie mit der Option -c und ändern
Sie die Einträge zu ed0/de0/... Ihrem Board
entsprechend.Wenn Sie den BNC-Anschluss Ihrer Netzwerkkarte
benutzen, könnte es auch sein, dass es sich
Geräte-Timeouts aufgrund fehlerhafter Terminierung
handelt. Um dies zu überprüfen, verbinden Sie
einen Terminator direkt mit der Netzwerkkarte (ohne Kabel)
und beobachten Sie, ob die Fehlermeldungen
verschwinden.Einige NE2000 kompatible Karten melden diesen Fehler,
wenn keine Verbindung am UTP-Eingang existiert oder wenn
das Kabel nicht eingesteckt ist.Warum funktioniert meine &tm.3com; 3C509 plötzlich
nicht mehr?Diese Karte ist dafür berüchtigt, ihre
Konfiguration zu vergessen. Sie müssen die Karte mit
dem DOS-Programm 3c5x9.exe neu
konfigurieren.Mein an der parallel Schnittstelle angeschlossener
Drucker ist unglaublich langsam. Was kann ich
tun?Falls das einzige Problem ist, dass er
schrecklich langsam ist, dann sollte Sie versuchen, die
Kommunikationseinstellungen der parallelen Schnittstellen
zu ändern, wie es im Kapitel Drucken
des Handbuchs beschrieben ist.Wieso brechen meine Programme gelegentlich mit
Signal 11-Fehlern ab?Das Signal 11 wird generiert, wenn ein Prozess
versucht, auf Speicher zuzugreifen, obwohl er vom
Betriebssystem dazu nicht befugt wurde. Wenn Ihnen das
scheinbar zufällig immer wieder passiert, sollten Sie
der Sache einmal auf der Grund gehen.Das Problem hat in der Regel eine der folgenden
Ursachen:Wenn das Problem nur in einer bestimmten
Anwendung auftritt, die Sie selbst entwickeln, dann
ist es wahrscheinlich ein Fehler in Ihren
Sourcen.Wenn das Problem in einem Teil von FreeBSD
auftritt, könnte es natürlich auch ein
Fehler sein; aber in den meisten
Fällen werden diese Probleme gefunden und behoben,
bevor die typischen Leser der FAQ (wir) diese Teile
der Sourcen benutzen können (dafür gibt es
schließlich -CURRENT).Wenn der Fehler auftritt, wenn Sie ein Programm
compilieren aber dabei immer wieder an anderer Stelle
auftritt, dann ist das ein ganz eindeutiger Hinweis,
dass das Problem nicht bei
FreeBSD liegt.Nehmen wir zum Beispiel an, dass Sie make
buildworld ausführen und die Compilierung von
ls.c in ls.o
abbricht. Wenn Sie nochmal "make buildworld"
durchführen und die Compilierung an der gleichen
Stelle abbricht, handelt es sich um einen Fehler in den
Sourcen. Aktualisieren Sie Ihre Sourcen und versuchen Sie
es noch einmal. Wenn der Fehler jedoch an einer anderen
Stelle auftritt, liegt das Problem mit an Sicherheit
grenzender Wahrscheinlichkeit bei Ihrer Hardware.Was Sie tun sollten:Im ersten Fall können Sie einen Debugger wie z.B.
gdb benutzen, um die Stelle im Programm zu finden, an der
auf eine falsche Adresse zugegriffen wird und danach den
Fehler beheben.Im zweiten Fall müssen Sie sicherstellen,
dass das Problem nicht von Ihrer Hardware verursacht
wird.Typische Ursachen dafür sind unter
anderem:Es könnte sein, dass Ihren Festplatten
zu warm werden: Überprüfen Sie, ob die
Lüfter in Ihrem Gehäuse noch funktionieren,
damit Ihre Festplatten (und andere Hardware) nicht
heißlaufen.Der Prozessor überhitzt, weil Sie Ihn
übertaktet haben oder der CPU-Kühler
ausgefallen ist. Sie müssen sicherstellen,
dass Sie Ihre Hardware unter den Bedingungen
betreiben, für die sie spezifiziert ist,
zumindestens während Sie versuchen, das Problem
zu lösen. Mit anderen Worten: Betreiben Sie
Ihre CPU mit der normalen Taktfrequenz.Wenn Sie übertakten, sollten Sie daran
denken, dass ein langsames System deutlich
billiger ist als ein defektes System. Die große
Masse hat nicht sehr häufig Mitgefühl mit
Problemen bei übertakteten System, auch wenn Sie
es für ungefährlich halten.Unzuverlässiger Speicher: Wenn Sie mehr als
ein SIMM/DIMM installiert haben, sollten Sie sie alle
ausbauen und die Maschine testweise mit jedem SIMM
oder DIMM einzeln betreiben. So können Sie
feststellen, ob die Ursache ein einzelnes SIMM/DIMM
oder auch eine Kombination von Modulen ist.Zu optimistische Einstellung des Mainboards: In
Ihrem BIOS und mit den Jumpern auf dem Mainboard
können Sie diverse Timings ändern. In den
meisten Fällen reichen die Defaults aus, aber
manchmal kann es durch zu wenig wait states, die
Einstellung RAM Speed: Turbo oder
ähnliches zu merkwürdigen Problemen kommen.
Ein möglicher Ansatz ist, die BIOS defaults zu
laden, allerdings könnte es sinnvoll sein, die
aktuellen Einstellungen vorher zu notieren.Schlechte oder fehlerhafte Stromversorgung des
Mainboards: Wenn Sie unbenutzte Steckkarten, Platten
oder CDROMs in Ihrem System haben, sollten Sie sie
testweise ausbauen oder die Stromversorgung abziehen.
Dadurch können Sie prüfen, ob Ihr Netzteil
eventuell mit einer geringeren Last besser
zurechtkommt. Sie können auch testweise ein
anderes, am besten ein leistungsfähigeres,
Netzteil ausprobieren. Wenn Sie zurzeit ein
250W-Netzteil benutzen, sollten Sie testweise ein
300W-Netzteil einbauen.Die sollten ebenfalls die SIG11 FAQ (unten
aufgeführt) lesen, da sie gute Erklärungen
für alle diese Probleme enthält (allerdings aus
&linux;-Sicht). Sie erklärt ebenfalls, warum sowohl
Programme als auch Geräte zur Speicherprüfung
fehlerhaften Speicher teilweise nicht erkennen.Wenn alle diese Schritte nicht helfen, ist es
möglich, dass Sie einen Fehler in FreeBSD
gefunden haben. Folgen Sie einfach den Anweisungen
für die Erstellung eines Problem Reports.Es existiert eine ausführliche FAQ hierzu unter
der
SIG11-Problem-FAQMein System stürzt mit der Meldung
Fatal trap 12: page fault in kernel
mode oder panic: ab und
gibt eine Menge zusätzlicher Informationen aus. Was
kann ich tun?Die Entwickler von FreeBSD interessieren sich für
solchen Meldungen, allerdings brauchen Sie deutlich mehr
Informationen als die, die Ihnen angezeigt werden.
Kopieren Sie die komplette Meldungen und lesen Sie nun den
FAQ-Eintrag über kernel panics.
Erzeugen sie einen Kernel mit den zusätzlichen Daten
zur Fehlersuche, und dann einen backtrace. Das hört
sich komplizierter an, als es ist. Sie brauchen keine
Programmier-Erfahrung, Sie müssen einfach nur den
Anweisungen folgen.Wieso wird beim Booten der Bildschirm schwarz und reagiert
nicht mehr?Dies ist ein bekanntes Problem mit der ATI Mach 64
Videokarte. Das Problem besteht darin, dass diese
Karte die Adresse 2e8 benutzt und die
vierte serielle Schnittstelle ebenfalls. Aufgrund eines
Fehlers (einer Besonderheit?) im &man.sio.4;-Treiber wird
diese Schnittstelle angesprochen, auch wenn Sie gar keine
vierte serielle Schnittstelle besitzen und
sogar, wenn sie sio3 (die vierte
Schnittstelle), die normalerweise diese Adresse verwendet,
deaktivieren.Bis der Fehler behoben ist, können Sie folgende
Abhilfe verwenden:Geben Sie am Bootprompt ein.
(Dies bringt den Kernel in den
Konfigurationsmodus).Deaktivieren Sie sio0,
sio1,
sio2 und
sio3 (alle). Auf diese Weise
wird der sio-Treiber nicht aktiviert und das Problem
tritt nicht mehr auf.Geben Sie exit ein, um den Bootvorgang
fortzusetzen.Falls sie in der Lage sein wollen Ihre seriellen
Schnittstellen zu benutzen, müssen Sie einen neuen
Kernel mit folgenden Modifikationen erstellen: suchen Sie
in /usr/src/sys/i386/isa/sio.c nach
der Zeichenkette 0x2e8 und löschen
Sie sie und das vorhergehende Komma (nicht das folgende
Komma). Nun folgen Sie der normalen Prozedur zur
Erstellung eines neuen Kernels.Auch nach Anwendung dieser Maßnahmen könnte
es sein, dass Ihr X Windows-System nicht einwandfrei
funktioniert. Wenn dies der Fall ist, stellen Sie sicher,
dass es sich bei der von Ihnen benutzten
X Windows-Version mindestens um &xfree86; 3.3.3 oder
höher handelt. Diese Version und höhere
besitzen eine integrierte Unterstützung für
Mach64-Karten und sogar einen dedizierten X-Server
für sie.Wieso verwendet FreeBSD nur 64 MB Hauptspeicher,
obwohl in meinem Rechner 128 MB sind?Aufgrund der Art und Weise, wie FreeBSD die
Hauptspeichergröße vom BIOS mitgeteilt bekommt,
kann es lediglich 16-Bit Werte in kByte-Größe
(65535 kByte = 64MB) erkennen (oder weniger... einige
BIOSe setzen die Hauptspeichergröße auf 16MB).
Falls Sie mehr als 64MB besitzen, wird FreeBSD versuchen,
das zu erkennen, was aber nicht immer
funktioniert.Um dieses Problem zu umgehen, müssen Sie die
untenstehende Kerneloption verwenden. Es gibt einen Weg,
vollständige Hauptspeicherinformationen vom BIOS zu
erhalten, aber in den Bootblöcken ist nicht
genügend Platz dafür vorhanden. Wenn der
Platzmangel in den Bootblöcken eins Tages behoben
ist, werden wir die erweiterten BIOS-Funktionen dazu
nutzen, die vollständigen Hauptspeicherinformationen
zu erhalten... aber zurzeit sind wir auf die Kerneloption
angewiesen.options
"MAXMEM=n"Hierbei ist n Ihre
Hauptspeichergröße in Kilobyte. Bei einer 128
MB-Maschine müßten Sie
131072 benutzen.Ich habe mehr als 1 GB RAM. Trotzdem stürzt
mein System mit der Meldung kmem_map too small
ab. Was läuft hier schief?Im Normalfall bestimmt FreeBSD einige Kernelparameter,
darunter die maximale Anzahl der Dateien, die gleichzeitig
geöffnet sein können, aus der Größe
des im System installierten Hauptspeichers. Auf Systemen
mit mindestens 1 GB Hauptspeicher kann dieser
auto sizing-Mechanismus diese Werte
fälschlicherweise zu hoch ansetzen: Beim Systemstart
fordert der Kernel dann verschiedene Tabellen und andere
Strukturen an, die den Großteil des verfügbaren
Kernelspeichers verbrauchen. Dies führt dazu, dass
der Kernel während des Betriebs keine dynamischen
Speicheranforderungen mehr ausführen kann und mit
einer Kernelpanik abstürzt.Bauen Sie in diesem Fall Ihren eigenen Kernel. Dazu
setzen Sie
in Ihrer Kernelkonfigurationsdatei auf 400 MB
().
400 MB sollten für Maschinen bis 6 GB
Hauptspeicher ausreichend sein.Ich habe weniger als 1 GB Hauptspeicher. Dennoch
stürzt mein System mit der Meldung
kmem_map too small! ab?Diese Meldung zeigt an, dass der virtuelle
Speicher für Netzwerkpuffer (spezieller mbuf-Cluster)
aufgebraucht ist. Sie können die für mbuf
verfügbare Größe an VM erhöhen, indem
Sie den Anweisungen des Abschnitts
Netzwerk-Limits des Handbuchs folgen.Wieso erhalte ich die Meldung /kernel:
proc: table is full?Der FreeBSD-Kernel beschränkt die Anzahl der
gleichzeitig laufenden Prozesse. Die Anzahl errechnet
sich aus dem Wert der Variablen
MAXUSERS in der Konfigurationsdatei des
Kernels. Auch andere Einstellungen wie die Anzahl der
Puffer für Netzwerkoperationen (Details dazu
finden Sie in diesem
Abschnitt). werden durch
MAXUSERS beeinflusst. Wenn Ihr
System stark belastet ist, sollten Sie den Wert von
MAXUSERS erhöhen. Dadurch werden
diverse Einstellung des Systems angepasst und die
maximale Anzahl gleichzeitig laufender Prozesse
erhöht.Um den Wert von MAXUSERS anzupassen,
folgen Sie den Anweisungen des Abschnitts
Datei- und Prozesslimits des Handbuchs. Dieser
Abschnitt spricht zwar nur von Dateien, für Prozesse
gelten aber die gleichen Beschränkungen.Wenn Ihr System nicht besonders stark ausgelastet ist
und Sie einfach nur mehr gleichzeitig laufende Prozesse
erlauben wollen, können Sie den Wert der Variable
kern.maxproc in der Datei
/boot/loader.conf anpassen. Um die
Änderung zu aktivieren, müssen Sie Ihr System
neu starten. Wollen Sie Ihr System zusätzlich
optimieren, sollten Sie &man.loader.conf.5; und
&man.sysctl.conf.5; lesen.
Wenn diese Prozesse von einem einzigen Benutzer
ausgeführt werden, müssen Sie den Wert von
kern.maxprocperuid ebenfalls
erhöhen. Dieser Wert muss immer mindestens um
eins geringer sein als der Wert von
kern.maxproc value. (Der Grund
für diese Einschränkung ist, dass ein
Systemprogramm, &man.init.8;, immer ausgeführt werden
muss.)Damit Änderungen einer sysctl-Variable dauerhaft
erhalten bleiben, nehmen Sie diese in
/etc/sysctl.conf auf. Weitere
Informationen zur Optimierung Ihres Systems finden Sie im
Abschnitt
Einstellungen mit sysctl des Handbuchs.Wieso erhalte ich die Meldung CMAP busy
panic, wenn ich mein System mit einem neuen
Kernel starte?Die Logik, die versucht, veraltete
/var/db/kvm_*.db-Dateien zu erkennen,
versagt manchmal und die Benutzung einer unpassenden Datei
kann zu Paniksituationen führen.Falls das passiert, rebooten Sie im Single-User-Modus
und löschen Sie die Dateien:&prompt.root; rm /var/db/kvm_*.dbWas soll mir die Meldung ahc0: brkadrint,
Illegal Host Access at seqaddr 0x0
sagen?Dies ist ein Konflikt mit einem Ultrastor SCSI
Hostadapter.Rufen Sie während des Bootprozesses das
Kernelkonfigurationsmenü auf und deaktivieren Sie
uha0, welches das Problem
verursacht.Wenn ich mein System starte, erhalte ich die Meldung
ahc0: illegal cable configuration,
obwohl die Verkabelung korrekt ist. Woran liegt
das?Auf Ihrem Mainboard fehlen ein paar Logikbausteinen,
die für die Unterstützung der automatischen
Terminierung notwendig sind. Stellen Sie in Ihrem
SCSI-BIOS manuell die korrekte Terminierung für Ihr
System ein, anstatt sich auf die automatische Terminierung
zu verlassen. Der Treiber für den AIC7XXX kann nicht
erkennen, ob die externen Logikbausteine für die
Erkennung der Kabel (und damit automatische Terminierung)
vorhanden sind. Der Treiber muss sich darauf
verlassen, dass diese vorhanden sind, wenn in der
Konfiguration automatische Terminierung
eingestellt ist. Ohne die externen Bausteine ist es sehr
wahrscheinlich, dass der Treiber die Terminierung
falsch einstellt, was die Zuverlässigkeit des
SCSI-Busses herabsetzen kann.Wieso meldet Sendmail mail loops back to
myself?Dies wird in der Sendmail-FAQ wie folgt
beantwortet:- * Ich erhalte "Local configuration error" Meldungen, wie:
553 relay.domain.net config error: mail loops back to myself
554 <user@domain.net>... Local configuration error
Wie kann ich dieses Problem lösen?
Sie haben durch die Benutzung einer MX-Zeile eingestellt, dass
Mail für die Domäne (z.B. domain.net) an einen speziellen
Host (in diesem Fall relay.domain.net) weitergeleitet wird,
aber der Relay-Host erkennt sich selbst nicht als
domain.net. Fügen Sie domain.net in /etc/mail/local-host-names
(falls Sie FEATURE(use_cw_file) benutzen) oder "Cw domain.net"
in /etc/mail/sendmail.cf ein.
Die aktuelle Version der Sendmail-FAQ
wird nicht mehr mit dem Sendmail-Release verwaltet. Sie
wird jedoch regelmäßig nach comp.mail.sendmail,
comp.mail.misc,
comp.mail.smail,
comp.answers und
news.answers
gepostet. Sie können auch eine Kopie per E-Mail
bekommen, indem Sie eine Mail mit dem Inhalt send
usenet/news.answers/mail/sendmail-faq an
mail-server@rtfm.mit.edu schicken.Wieso funktionieren bildschirmorientierte Anwendungen beim
Zugriff über ein Netzwerk nicht richtig?Die entfernte Maschine scheint den Terminaltyp auf
etwas anderes als den Typ cons25, der
von FreeBSD verlangt wird, zu setzen.Es gibt mehrere mögliche Abhilfen für dieses
Problem:Setzen Sie die Shell-Variable TERM nach dem
Einloggen auf der entfernten Maschine auf
ansi oder sco,
sofern die entfernte Maschine diese Terminaltypen
kennt.Benutzen Sie einen VT100-Emulator wie
screen auf der
FreeBSD-Console. screen
bietet Ihnen die Möglichkeit, mehrere
gleichzeitige Sitzungen von einem Bildschirm aus
laufen zu lassen. Es ist ein sehr nettes Programm.
Jedes screen-Fenster
verhält sich, wie ein VT100-Terminal, weshalb die
Variable TERM am entfernten Ende auf
vt100 gesetzt werden
sollte.Installieren Sie den Eintrag
cons25 in der Bildschirmdatenbank
der entfernten Maschine. Wie das zu geschehen hat,
hängt vom Betriebssystem der entfernten Maschine
ab. Das Systemadministrationshandbuch für das
entfernte System sollte Ihnen hierbei helfen
können.Starten Sie einen X-Server auf der FreeBSD-Seite
und benutzen Sie einen X-basierten Terminalemulator
wie xterm oder
rxvt, um sich auf der entfernten
Maschine einzuloggen. Die Variable TERM auf dem
entfernten Host sollte auf xterm
oder vt100 gesetzt werden.Wieso meldet mein Rechner calcru: negative
time...?Dies kann durch verschiedene Hardware- oder
Softwareprobleme in Verbindung mit Interrupts verursacht
werden. Das kann aufgrund von Fehlern sein, aber es kann
auch durch die Eigenarten bestimmter Geräte
passieren. TCP/IP über die parallele Schnittstelle
mit einer großen MTU laufen zu lassen, ist ein
sicherer Weg, um dieses Problem hervorzurufen.
Grafikbeschleuniger können es auch verursachen. In
diesem Fall sollten Sie zunächst die
Interrupteinstellungen der Karte
überprüfen.Ein Seiteneffekt dieses Problems sind Prozesse, die
mit der Meldung SIGXCPU exceeded cpu time
limit abbrechen.Falls das Problem nicht anders gelöst werden
kann, besteht die Lösung darin, diese sysctl-Variable
zu setzen:&prompt.root; sysctl -w kern.timecounter.method=1Die Option von &man.sysctl.8;
sollte nicht mehr benutzt werden. Ab FreeBSD 4.4
wird die Option ignoriert. Sie können die Option
auch weglassen, wenn Sie mit sysctl
Variablen setzen.Das bedeutet zwar Performanceeinbußen, aber in
Anbetracht der Ursache für dieses Problem werden Sie
das wahrscheinlich nicht bemerken. Fall das Problem
weiter bestehen bleibt, lassen sie die sysctl-Variable auf
1 stehen und setzen Sie die Option
NTIMECOUNTER im Kernel auf immer
höhere Werte. Wenn Sie irgendwann
NTIMECOUNTER=20 erreicht haben sollten,
ist das Problem nicht gelöst. Die Interrupts auf
Ihrer Maschine sind für eine verlässliche
Zeiterhaltung nicht zu gebrauchen.Warum wird meine PnP-Karte nicht mehr (oder nur noch als
unknown) erkannt, seit ich FreeBSD 4.X
benutze?FreeBSD 4.X ist deutlich
PnP-orientierter und das führt
leider dazu, dass einige PnP-Geräte (wie z.B.
Soundkarten und interne Modems) nicht mehr funktionieren,
obwohl Sie von FreeBSD 3.X noch erkannt wurden.Die Gründe für dieses Verhalten werden in
der unten zitierten Mail von Mail von Peter Wemm
erklärt. Diese Mail stammt von der Mailingliste
freebsd-questions und war eine Antwort auf eine Frage
bezüglich eines internen Modem, das nach dem Update
auf FreeBSD 4.X nicht mehr erkannt wurde.Die mit [] gekennzeichneten Kommentare
wurden eingefügt, um an einigen Stellen die Bezüge
klarstellen.
Das PnP-BIOS hat es [das Modem] vorkonfiguriert und
es dann im Adressraum liegenlassen, daher haben es
die alten ISA-Erkennungsroutinen [in 3.X]
gefunden.In 4.0 sind die ISA-Routinen deutlich
PnP-orientierter. Es war möglich [in 3.X],
dass eine ISA-Erkennungsroutinen ein
zugelaufenes Gerät fand;
während die PnP-Treiber zwar die ID erkannten, das
Gerät aber wegen des Ressourcekonfliktes nicht
benutzen konnten. Daher werden die programmierbaren
Karten zunächst einmal abgeschaltet, um diese
doppelte Erkennung vermeiden zu können. Das
bedeutet allerdings auch, dass die Treiber die
PnP-ID kennen muss, um PnP-Hardware
unterstützen zu können. Wir haben uns
vorgenommen, den Benutzern eine einfachere
Möglichkeit zur Manipulation dieser Informationen
zur Verfügung zu stellen.
Damit Ihr Gerät wieder funktioniert, müssen
Sie seine PnP-ID herausfinden und die ID in die Listen
eintragen, die zur Erkennung von PnP-Geräten
genutzten werden. Zu diesem Zweck wird das Gerät mit
&man.pnpinfo.8; analysiert. Das Beispiel zeigt die
Ausgaben von &man.pnpinfo.8; für ein internes
Modem:&prompt.root; pnpinfo
Checking for Plug-n-Play devices...
Card assigned CSN #1
Vendor ID PMC2430 (0x3024a341), Serial Number 0xffffffff
PnP Version 1.0, Vendor Version 0
Device Description: Pace 56 Voice Internal Plug & Play Modem
Logical Device ID: PMC2430 0x3024a341 #0
Device supports I/O Range Check
TAG Start DF
I/O Range 0x3f8 .. 0x3f8, alignment 0x8, len 0x8
[16-bit addr]
IRQ: 4 - only one type (true/edge)[weitere TAG Zeilen gestrichen]TAG End DF
End Tag
Successfully got 31 resources, 1 logical fdevs
-- card select # 0x0001
CSN PMC2430 (0x3024a341), Serial Number 0xffffffff
Logical device #0
IO: 0x03e8 0x03e8 0x03e8 0x03e8 0x03e8 0x03e8 0x03e8 0x03e8
IRQ 5 0
DMA 4 0
IO range check 0x00 activate 0x01Sie benötigen die Information aus der Zeile
Vendor ID ganz im Anfang. Die in Klammern
ausgegebene hexadezimale Zahl (0x3024a341 in diesem
Beispiel) ist die PnP ID und die unmittelbar davor
stehende Zeichenkette (PMC2430) ist eine eindeutige
Herstellerkennung.Benutzen Sie &man.pciconf.8; wenn &man.pnpinfo.8; die Karte
nicht anzeigt. Der Teil der Ausgabe von
pciconf -vl für eine auf dem
Motherboard integrierte Soundkarte sieht zum Beispiel so
aus:&prompt.root; pciconf -vl
chip1@pci0:31:5: class=0x040100 card=0x00931028 chip=0x24158086 rev=0x02 hdr=0x00
vendor = 'Intel Corporation'
device = '82801AA 8xx Chipset AC'97 Audio Controller'
class = multimedia
subclass = audioSie benötigen die Chip-ID 0x24158086,
die hinter chip aufgeführt ist.Die Herstellerkennung oder die Chip-ID müssen in die
Datei /usr/src/sys/isa/sio.c
eingetragen werden.Sie sollten zunächst ein Backup von
sio.c anlegen, falls etwas schief
gehen sollte. Sie werden auch einen Patch erzeugen
müssen, um ihn zusammen mit Ihrem PR einzusenden.
(Sie wollten doch einen PR schreiben, oder etwa nicht?)
Öffnen Sie nun sio.c mit einem
Editor und suchen Sie nach der Zeilestatic struct isa_pnp_id sio_ids[] = {und blättern Sie dann nach unten, um die passende
Stelle für Ihr Gerät zu finden. Unten finden
Sie Beispiel für die Einträge, diese sind nach
der Herstellerkennung sortiert. Diese sollte in dem
Kommentar auf der rechten Seite aufgenommen werden, dazu
kommt die Gerätebeschreibung (Device
Description) aus der Ausgabe von
&man.pnpinfo.8;:
{0x0f804f3f, NULL}, /* OZO800f - Zoom 2812 (56k Modem) */
{0x39804f3f, NULL}, /* OZO8039 - Zoom 56k flex */
{0x3024a341, NULL}, /* PMC2430 - Pace 56 Voice Internal Modem */
{0x1000eb49, NULL}, /* ROK0010 - Rockwell ? */
{0x5002734a, NULL}, /* RSS0250 - 5614Jx3(G) Internal Modem */
Fügen Sie die hexadezimale Gerätekennung an
der richtigen Stelle ein, speichern Sie die Datei ab,
erzeugen Sie einen neuen Kernel und starten Sie Ihr System
neu. Ihr Gerät sollte nun wie bei FreeBSD 3.X als
sio Gerät erkannt werden.Warum erhalte ich die Meldung nlist
failed, wenn ich Programme wie
top oder systat
benutze?Das Programm sucht nach einem speziellen Symbol im
Kernel, kann es aber aus irgendeinem Grunde nicht finden.
Dieser Fehler wird von einem dieser Probleme
verursacht:Ihr Kernel und die sonstigen Programme (das
Userland) sind nicht mehr auf dem
gleichen Stand. Mit anderen Worten, Sie haben zwar
einen neuen Kernel erzeugt, aber kein
installworld (oder
umgekehrt); darum weicht die Symboltabelle von dem
ab, was die Anwendung erwartet. Wenn dies der Fall ist,
müssen Sie lediglich die noch fehlenden Schritte
des Upgrades durchführen. Die richtige
Vorgehensweise kann
/usr/src/UPDATING entnommen
werden.Um Ihren Kernel zu laden, benutzen Sie nicht
/boot/loader, sondern laden ihn
direkt mit boot2 (siehe &man.boot.8;). Es ist zwar
nicht immer ein Fehler,
/boot/loader zu umgehen; allerdings
ist er in der Regel besser dazu geeignet, die Symbole des
Kernels für normale Anwendungen verfügbar zu
machen.Wieso dauert es so lange, bis eine Verbindung
(&man.ssh.1; oder &man.telnet.1;) aufgebaut wird?Das Symptom: Nach dem Aufbau des TCP-Verbindung
vergeht einige Zeit, bis endlich die Abfrage des
Passwortes (bzw. der Login-Prompt bei Telnet)
erscheint.Das Problem: In den meisten Fällen versucht der
Server in der Zwischenzeit, die IP-Adresse des Clients in
einen Rechnernamen zu übersetzen. Viele Server
(darunter die Telnet und SSH Server von FreeBSD) machen
das, um den Hostnamen z.B. für spätere
Verwendung durch den Systemadministrator in eine
Protokolldatei schreiben zu können.Die Lösung: wenn das Problem bei jedem Server
auftritt, den Sie von Ihrem Computer (dem Client)
ansprechen, dann wird das Problem vom Client verursacht.
Wenn das Problem aber nur auftritt, wenn jemand Ihren
Rechner (den Server) anspricht, dann liegt die Ursache
beim Server.Wenn das Problem vom Client verursacht wird,
müsssen Sie die Einträge im DNS korrigieren,
damit der Server Ihre IP-Adresse übersetzen kann.
Wenn das Problem in Ihrem lokalen Netzwerk auftritt,
sollten Sie es als Problem des Servers behandeln und
weiterlesen; wenn es allerdings im Internet auftritt,
werden Sie sich wahrscheinlich an Ihrem ISP wenden
müssen, damit dieser das Problem für Sie
korrigiert.Wenn das Problem vom Server verursacht wird und Sie
sich in einem lokalen Netzwerk befinden, dann müssen
Sie Ihren Server so konfigurieren, dass er die lokal
genutzten IP-Adressen in Rechnernamen übersetzen kann.
Weitere Informationen erhalten Sie in den Onlinehilfen zu
&man.hosts.5; und &man.named.8;. Wenn dieses Problem im
Internet auftritt, könnte die Ursache auch darin
liegen, dass die Namensauflösung auf dem Server
nicht funktioniert. Versuchen Sie, einen anderen
Hostnamen wie z.B. www.yahoo.com
aufzulösen. Wenn das nicht funktioniert, liegt das
Problem bei Ihrem System.Haben Sie &os; gerade erst installiert, kann es auch
sein, dass die Domänen- und Nameserverinformationen
noch nicht in /etc/resolv.conf
vorhanden sind. Dadurch kommt es häufig zu
Verzögerungen beim Einsatz von
SSH, weil die Option
UseDNS in der Voreinstellung auf
yes gesetzt ist (in der Datei
sshd_config im Verzeichnis
/etc/ssh). Ist dies bei Ihnen der
Fall, müssen Sie entweder die fehlenden Informationen
in /etc/resolv.conf eintragen oder
als temporäre Maßnahme UseDNS
auf no setzen.Was bedeutet stray IRQ?Stray IRQs sind ein Zeichen für Probleme bei der
Behandlung von Hardware-IRQs. Sie werden meistens von
Geräten verursacht, die ihren Interrupt Request
zurückziehen, obwohl gerade der interrupt request
acknowledge-Zyklus läuft.Sie können drei Dinge tun:Ertragen Sie die Warnungen. Sie erhalten nur die
ersten 5 für jeden IRQ, alle anderen werden
unterdrückt.Eliminieren Sie die Meldungen, indem Sie in
isa_strayintr() den Wert 5 auf 0
ändern, um alle Meldungen zu
unterdrücken.Eliminieren Sie die Meldungen, indem Sie Hardware
für den Parallelport installieren, die IRQ 7
nutzt und vom PPP Treiber verwendet wird (das passiert
auf den meisten Systemen), und installieren Sie eine
IDE-Platte oder andere Hardware sowie einen dazu
passenden Treiber, um IRQ 15 zu nutzen.Warum sehe ich in der Ausgabe von dmesg häufig
die Meldung file: table is
full?Diese Fehlermeldung besagt, dass Sie die zur
Verfügung stehenden File-Handles des Systems
verbraucht haben. Was das genau bedeutet und wie Sie
dieses Problem lösen können, steht im Abschnitt
kern.maxfiles im Kapitel Anpassung
der Kernelkonfiguration des Handbuchs.Warum ist die Uhrzeit auf meinem Laptop immer
falsch?Ihr Laptop verfügt über mehr als eine Uhr
und FreeBSD benutzt leider die falsche.Starten Sie &man.dmesg.8; und achten Sie auf die
Zeilen, in denen das Wort Timecounter
vorkommt. Die von FreeBSD benutzte Uhr steht in der
letzten Zeile, mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit wird es TSC
sein.&prompt.root; dmesg | grep Timecounter
Timecounter "i8254" frequency 1193182 Hz
Timecounter "TSC" frequency 595573479 HzSie können das überprüfen, indem Sie
den Wert der Systemvariablen
kern.timecounter.hardware
abfragen.&prompt.root; sysctl kern.timecounter.hardware
kern.timecounter.hardware: TSCEs ist durchaus möglich, dass das BIOS die
TSC Uhr ändert, um beispielsweise den CPU-Takt zu
während des Batteriebetrieb zu ändern, oder im
Stromsparmodus; leider bemerkt FreeBSD diese
Änderungen nicht und daher scheint die Uhr falsch zu
gehen.In diesem Beispiel ist die Uhr
i8254 ebenfalls verfügbar; um sie
auszuwählen, muss ihr Name in die Systemvariable
kern.timecounter.hardware geschrieben
werden.&prompt.root; sysctl -w kern.timecounter.hardware=i8254
kern.timecounter.hardware: TSC -> i8254Die Uhrzeit Ihres Laptops sollte nun genauer
funktionieren.Damit diese Änderung automatisch beim Start des
Systems durchgeführt wird, müssen Sie die
folgende Zeile in die
/etc/sysctl.conf eintragen.kern.timecounter.hardware=i8254Warum erkennt mein Laptop PC-Cards nicht?Dieses Problem tritt häufig auf Laptops mit mehreren
Betriebssystemen auf. Einige nicht-BSD Betriebssysteme lassen
die Hardware in einem inkonsistenten Zustand. Die Karte wird
dann von pccardd als
"(null)""(null)" anstelle des
tatsächlichen Modells gefunden.Um dies zu beheben, müssen Sie die Hardware
zurücksetzen, das heißt der PC-Card Einschub
muss stromlos sein. Gehen Sie dazu nicht in den Standby-
oder Suspend-Modus und stellen Sie sicher, dass der Laptop
wirklich ausgeschaltet ist. Warten Sie einen Moment und booten
dann, Ihre PC-Card sollte jetzt funktionieren.Einige Laptops schalten sich nicht wirklich aus. Wenn der
obige Vorschlag nichts genutzt hat, entfernen Sie bitte die
Batterie, warten einen Moment und booten erneut.Wieso hängt sich FreeBSD nach dem BIOS-Bildschirm
mit der Meldung Read error
auf?Der Bootloader von FreeBSD erkennt die Geometrie Ihrer
Festplatte nicht richtig. Sie müssen die Geometrie
manuell festlegen, wenn sie mit fdisk FreeBSD-Bereiche
erzeugen oder ändern.Die richtigen Werte für die Geometrie können
Sie im BIOS des Rechners ablesen. Achten Sie auf die
Anzahl der Zylinder, Köpfe und Sektoren für Ihre
Festplatte.Im fdisk von &man.sysinstall.8; müssen Sie
G eingeben, um die Geometrie zu
definieren.Sie erhalten eine Dialogbox, in der Sie die Anzahl der
Zylinder, Köpfe und Sektoren eingeben können.
Verwenden Sie die Angaben des BIOS und setzen Sie
Schrägstriche zwischen die Zahlen. 5000 Zylinder,
250 Köpfe und 60 Sektoren würden also als
5000/250/60 eingegeben.Schließen Sie die Eingabe mit Enter
ab und drücken Sie W, um die neue
Partitionstabelle auf die Festplatte schreiben zu
lassen.Ein anderes Betriebssystem hat meinen Bootmanager
zerstört. Wie kann ich ihn wiederherstellen?Starten Sie &man.sysinstall.8; und wählen Sie
Configure, dann Fdisk. Wählen Sie die Platte, auf
der sich der Boot Manager befand, mit der
Leertaste aus. Drücken Sie
W, um die Änderungen auf die Platten
schreiben zu lassen. Nun erscheint eine Abfrage, welcher
Bootmanager installiert werden soll. Wählen Sie
diesen an und er wird wieder installiert.Was soll mir die Meldung swap_pager: indefinite
wait buffer: sagen?Ein Programm wollte Speicher auf Platte auslagern, und
dieser Vorgang konnte nicht innerhalb von 20 Sekunden
durchgeführt werden. Mögliche Gründe sind
defekte Blöcke auf der Platte, falsche oder
fehlerhafte Verkabelung sowie Probleme mit anderen
Komponenten, die am Zugriff auf die Festplatte beteiligt
sind. Wenn die Festplatte selbst fehlerhaft sind, sollten
Sie entsprechende Meldungen in
/var/log/messages und den Ausgaben
von dmesg finden. Andernfalls sollten
Sie die Kabel und Verbindungen
überprüfen.Was sind UDMA ICRC Fehler und wie behebe ich
sie?Der &man.ata.4;-Treiber meldet UDMA ICRC
Fehler wenn eine DMA-Übertragung zu oder von einem
Laufwerk fehlgeschlagen ist. Der Treiber versucht die
Übertragung mehrmals durchzuführen und schaltet,
wenn die Versuche fehlschlagen, vom DMA-Modus auf den
langsameren PIO-Modus um.Der Fehler kann viele Ursachen haben, häufig ist ein
Kabel kaputt oder die Geräte sind falsch verkabelt.
Prüfen Sie, ob die ATA-Kabel unbeschädigt sind und
für den verwendeten Ultra-DMA-Modus tauglich sind. Ebenso
müssen Wechselrahmen für den verwendeten Modus geeignet
sein. Stellen Sie sicher, dass alle Kabel fest
angeschlossen sind. Es gab auch schon Probleme, wenn ein altes
Laufwerk zusammen mit einem Ultra-DMA-66 oder einem schnelleren
Laufwerk auf einem Kanal betrieben wurde. Es kann aber auch
sein, dass das Laufwerk kaputt ist. Die meisten Hersteller
stellen Test-Programme für ihre Laufwerke zur
Verfügung. Überprüfen Sie damit Ihr Laufwerk und
wenn nötig, sichern Sie Ihre Daten und ersetzen das
Laufwerk.&man.atacontrol.8; zeigt für jedes ATA-Gerät den
verwendeten DMA- oder PIO-Modus an. Das Kommando
atacontrol mode
Kanal
zeigt die auf einem Kanal verwendeten Modi (die Kanäle
werden von 0 an nummeriert).Was ist ein lock order
reversal?&a.rwatson; hat diese Frage auf der Mailingliste
freebsd-current ausführlich beantwortet. Das Original
seiner Antwort finden Sie über den Thread
lock order reversals - what do they mean?.
&a.rwatson; am 14. Dezember 2003 auf
freebsd-currentDiese Warnungen werden von Witness, einem
Diagnosesystem, das Verklemmungen
(deadlocks) zur Laufzeit
erkennen kann, ausgegeben. Dieses System ist in
FreeBSD -CURRENT-Kerneln vorhanden (aber nicht in
Release-Kerneln) und wird in &man.witness.4; beschrieben.
Unter anderem ist Witness in der Lage, die korrekte
Reihenfolge von bekannten sowie zur Laufzeit entdeckten
Ressource-Locks zu überprüfen, und eine Warnung
auszugeben, wenn diese Reihenfolge verletzt wird. Dadurch
wird es möglich, potentielle Verklemmungen
(deadlocks) zu entdecken.
Beachten Sie, dass Witness sehr vorsichtig ist und daher
Falschmeldungen ausgeben kann. Falls Witness ein
Verklemmungsproblem meldet, bedeutet dies: Wenn
Sie Pech gehabt hätten, wäre es jetzt zu einer
Verklemmung gekommen. Es sind einige falsch
positive Meldungen bekannt, die noch besser dokumentiert
werden müssten, um unnötige Problemmeldungen zu
vermeiden. Neu auftretende Meldungen beruhen in der Regel
auf Bugs in neu hinzugefügten Ressource-Locks, und
werden meist rasch behoben, weil Witness laufend
Fehlermeldungen produziert. :-).
"Falsch-positiv"-Meldungen bedeuten, dass Witness
auf ein sehr viel ernsteres Problem gestoßen ist.
Ursachen für eine derartige Meldung können
beispielsweise Seitenfehler
(page faults) oder eine
Speicherverletzung innerhalb des Kernels sein, aber
auch Namenskollisionen mit einem Mutex.Lesen Sie auch die lock
order reversal page von Bjoern Zeeb, um sich
über den Status bekannter lock order
reversals zu informieren.Warum erhalte ich die Meldung Called ... with
the following non-sleepable locks held?Diese Meldung erscheint, wenn eine Funktion, die sich
im Ruhemodus befindet, aufgerufen wird, während ein
Mutex oder eine andere (nicht in den Ruhemodus versetzbare)
Sperre aktiv war.Der Grund dafür ist, dass ein Mutex nicht für
längere Zeitspannen aktiv sein soll, sondern nur
für die Synchronisation von Gerätetreibern mit
dem Rest des Kernels während eines Interrupts. Unter
FreeBSD dürfen Interrupts nicht in den Ruhemodus
versetzt werden. Daher ist es von entscheidender Bedeutung,
dass während des Bestehens eines Mutex kein
Kernelsubsystem für einen längeren Zeitraum
blockiert ist.Um solche Fehler abzufangen, können Sicherungen
(Assertions) in den Kernel
eingebaut werden, die danach mit dem Witness-Subsystem
interagieren. Dadurch wird (in Abhängigkeit von Ihrer
Systemkonfiguration) eine Warnung oder eine Fehlermeldung
ausgegeben, falls der Aufruf einer Funktion während
des Bestehens eines Mutex zu einer Blockierung führen
kann.Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Warnungen
in der Regel zwar nicht bedrohlich sind. Unter bestimmten
Umständen kann es aber dennoch zu unerwünschten
Nebenwirkungen, angefangen von einer Erhöhung der
Reaktionszeit bis hin zu einem kompletten Einfrieren des
Systems kommen.Warum bricht buildworld/installworld mit der Meldung
touch: not found ab?Dieser Fehler bedeutet nicht, dass &man.touch.1; nicht
auf Ihrem System vorhanden ist. Vielmehr sind Dateien die
Ursache, deren Erzeugungsdatum in der Zukunft liegt. Wenn
Ihre CMOS-Uhr auf Ihre lokale Zeit eingestellt ist,
müssen Sie adjkerntz -i
verwenden, um die Kerneluhr anzupassen, wenn Sie in den
Single-User-Modus booten.Kommerzielle AnwendungenDieser Abschnitt ist immer noch sehr dürftig, aber
wir hoffen natürlich, dass Unternehmen einen Beitrag
leisten werden! :) Die FreeBSD-Gruppe hat keinerlei
finanzielle Interessen an einem der hier aufgelisteten
Unternehmen, sondern listet sie lediglich als
öffentlichen Service auf (und ist der Meinung, dass
ein kommerzielles Interesse an FreeBSD sehr positiven
Einfluss auf ein langfristiges Bestehen von FreeBSD haben
kann). Wir möchten Anbieter kommerzieller Software dazu
aufrufen, ihren Eintrag hier aufnehmen zu lassen. Auf der
Anbieter-Seite finden Sie eine längere
Liste.Wo bekomme ich FreeBSD-Versionen der klassischen
Büro-Anwendungen?Das als Open Source verfügbare Office-Paket
OpenOffice.org
läuft nativ unter FreeBSD. Die um zusätzliche
Funktionen erweiterte kommerzielle OpenOffice.org-Version
StarOffice
läuft in der &linux;-Version ebenfalls problemlos
unter FreeBSD.In der Ports-Sammlung sind weitere
Textbearbeitungsprogramme, Tabellenkalkulationen und
Zeichenprogramme enthalten.Woher kann ich &motif; für FreeBSD
bekommen?Der Quelltext für &motif; 2.2.2 wurde von der
Open Group herausgegeben. Sie können
entweder das Package open-motif
installieren oder es mit dem entsprechenden Port selbst
compilieren. Weitere Informationen über die
Benutzung der Ports erhalten Sie im Kapitel Ports des
Handbuchs.Die Open &motif; Distribution darf nur weitergegeben
werden, wenn sie auf einem Open Source
Betriebssystem benutzt wird.Weiterhin gibt es auch kommerzielle &motif;-Paket, die
zwar nicht kostenlos sind, aber dafür auch mit
closed source Software benutzt werden
dürfen. Um die günstigste ELF-&motif; 2.1.20
Distribution für FreeBSD (entweder &i386; oder Alpha)
zu bekommen, wenden Sie sich bitte an Apps2go.Es gibt zwei Distributionen, die development
edition und die runtime edition
(wesentlich günstiger). Diese Distributionen
enthalten:OSF/&motif; manager, xmbind, panner, wsm.Development-Kit mit uil, mrm, xm, xmcxx, Include-
und Imake-Dateien.Statische und dynamische ELF-Bibliotheken.Demonstrations-Applets.Achten Sie darauf, dass Sie bei der Bestellung
angeben, dass Sie die FreeBSD-Version von &motif;
möchten (vergessen Sie auch nicht, die Architektur
anzugeben)! Von Apps2go werden auch
Versionen für NetBSD und OpenBSD verkauft. Dieses
Produkt ist zurzeit nur zum Download per FTP
verfügbar.Weitere InformationenApps2go
Web-Seiteodersales@apps2go.com oder
support@apps2go.comoderTelefon (817) 431 8775 oder +1 817
431-8775Eine &motif; 2.0 Distribution für FreeBSD im
a.out-Format gibt es bei Xi
Graphics.Diese Distribution enthält:/OSF/&motif; manager, xmbind, panner, wsm.Development-Kit mit uil, mrm, xm, xmcxx, Include-
und Imake-Dateien.Statische und dynamische Bibliotheken (zur
Verwendung unter FreeBSD 2.2.8 und
frühere).Demonstrations-Applets.Vorformatierte Manualpages.Achten Sie darauf, bei der Bestellung anzugeben,
dass Sie die FreeBSD-Version von &motif; möchten!
Xi Graphics verkauft auch Versionen
für BSDI und &linux;. Dieses Produkt ist derzeit ein
Satz von vier Disketten... zukünftig wird es eine
einheitliche CD-Distribution geben, wie beim CDE.Woher kann ich CDE für FreeBSD bekommen?Xi Graphics hat einmal CDE
für FreeBSD verkauft, tut es aber nicht mehr.KDE ist ein
Open-Source X11-Desktop, der CDE in vielen Punkten
ähnelt. Eventuell gefällt Ihnen auch das "Look
and Feel" von xfce. KDE und xfce
sind über die Ports-Sammlung
von FreeBSD verfügbar.Gibt es irgendwelche kommerzielle leistungsfähige
X-Server?Ja, Xi
Graphics vertreibt beschleunigte X-Produkte für
FreeBSD und andere Intel-basierte Systeme.Das Angebot von Xi Graphics besteht aus einem
leistungsfähigen X-Server, der einfache Konfiguration
und Unterstützung für den parallelen Einsatz
mehrerer Videokarten bietet. Es wird in binärer Form
in einer einheitlichen Diskettendistribution für
FreeBSD und Linux vertrieben. XI Graphics bietet auch
leistungsfähige X-Server, die auf die
Unterstützung von Laptops zugeschnitten sind.
Es gibt ein kostenloses
Kompatibilitäts-Demo der Version
5.0.Xi Graphics vertreibt auch &motif; und CDE für
FreeBSD (siehe oben).Weitere InformationenXi Graphics
Web-Seiteodersales@xig.com oder
support@xig.comoderTelefon (800) 946 7433 oder +1 303
298-7478.Gibt es irgendwelche Datenbanksysteme für
FreeBSD?Ja! Lesen Sie den Abschnitt
kommerzielle Anbieter auf der FreeBSD-Web-Seite.Schauen Sie auch im Abschnitt Datenbanken
der Ports-Sammlung nach.Kann ich &oracle; unter FreeBSD laufen lassen?Ja. Die folgenden Seiten beschreiben genau, wie sich
&linux;-&oracle; unter FreeBSD installieren lässt:Gibt es für &os; auch kommerzielle Webbrowser?Ja. Opera ist für verschiedene Plattformen,
darunter auch &os;, verfügbar. Informieren Sie sich
bitte auf
www.opera.com.
Eine werbefinanzierte Version von Opera ist in der
Portssammlung enthalten.BenutzerprogrammeNun, wo sind die ganzen Benutzerprogramme?Werfen Sie bitte einen Blick auf die Ports-Seite,
um Informationen über die nach FreeBSD
portierten Softwarepakete zu erhalten. Die Liste
enthält zurzeit &os.numports; Einträge und
wächst täglich. Schauen Sie hier also
öfter nach oder melden Sie sich bei der Mailinglistefreebsd-announce
an, um sich regelmäßig über
Änderungen zu informieren.Die meisten Ports sollten auf den 4.X, 5.X und
6.X-Systemen laufen. Jedes Mal, wenn ein FreeBSD-Release
erstellt wird, wird auch ein Snapshot des Port-Baumes vom
Zeitpunkt des Releases in das Verzeichnis
ports/ eingefügt.Wir unterstützen auch das Konzept von
Packages - im Grunde genommen nicht mehr
als komprimierte Binärdistributionen mit ein wenig
zusätzlicher Intelligenz zur Ermöglichung
angepasster Installationen. Ein Package kann leicht
installiert und wieder deinstalliert werden, ohne,
dass man etwas über wissen muss, welche
Dateien es enthält.Benutzen Sie das Paketinstallationsmenü in
/stand/sysinstall (unter dem
Menüpunkt post-configuration) oder führen Sie den
Befehl &man.pkg.add.1; mit den speziellen
Paketdateien aus, die Sie installieren möchten.
Paketdateien können für gewöhnlich an der
Endung .tgz oder
.tbz erkannt werden und
diejenigen, die über eine CDROM-Distribution
verfügen, haben auf ihrer CD ein Verzeichnis
packages/All, das solche Dateien
enthält. Für verschiedene FreeBSD-Versionen
können sie von folgenden Adressen auch über das
Netz heruntergeladen werden:für 4.X-RELEASE/4-STABLE
ftp://ftp.de.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ports/i386/packages-4-stablefür 5.X-RELEASE/5-STABLE
ftp://ftp.de.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ports/i386/packages-5-stablefür 6.X-RELEASE/6-STABLE
ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ports/i386/packages-6-stablefür 7-CURRENT
ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ports/i386/packages-7-currentoder von Ihrem nächstgelegenen Mirror.Beachten Sie, dass nicht alle Ports als Package
verfügbar sind, da ständig neue hinzugefügt
werden. Es ist immer eine gute Idee, sich
regelmäßig auf der ftp.de.FreeBSD.org
Masterseite darüber zu informieren, welche Packages
verfügbar sind.Wie konfiguriere ich INN (Internet News) für
meine Maschine?Ein idealer Startpunkt nach der Installation des
Packages oder Ports news/inn
ist Dave
Barr's INN-Seite, wo Sie die INN-FAQ
finden.Unterstützt FreeBSD &java;?Ja. Informieren Sie sich bitte unter http://www.de.FreeBSD.org/java/.Warum kann ich manche Ports auf meiner
4.X-STABLE-Maschine nicht erstellen?Wenn Sie eine FreeBSD-Version benutzen, die deutlich
älter als das aktuelle -CURRENT oder -STABLE ist,
könnte es sein, dass Sie vorher Ihre Ports-Sammlung
aktualisieren müssen. Lesen Sie dazu den Abschnitt
Keeping Up des Porters-Handbuch. Ist Ihre
Ports-Sammlung aktuell, könnte es sein, dass jemand
eine Änderung am Port durchgeführt hat, die
für -CURRENT funktioniert, den Port für
-STABLE aber unbrauchbar gemacht hat.
Bitte senden Sie einen Fehlerbericht mit dem
Befehl &man.send-pr.1;. Von der Ports-Sammlung
wird nämlich erwartet, dass sie sowohl auf
-CURRENT als auch auf -STABLE funktioniert.Ich habe gerade versucht, INDEX
mit make index zu bauen, und es hat nicht
geklappt. Woran liegt das?Stellen Sie zuerst sicher, dass Ihre Ports-Sammlung
aktuell ist. Fehler, die einen Bau von
INDEX aus einer aktuellen Ports-Sammlung
verhindern, sind sofort sichtbar und werden daher fast immer
umgehend behoben.Ist Ihre Ports-Sammlung jedoch aktuell, haben Sie
vielleicht ein anderes Problem.
make index hat einen Bug im Umgang mit
unvollständigen Kopien der Ports-Sammlung. Es nimmt
an, dass Sie über eine lokale Kopie aller Ports
verfügen, von denen jeder lokale Port abhängt.
Wenn Sie also beispielsweise eine Kopie von
foo/bar auf Ihrem System haben, und
foo/bar ist von
baz/quux abhängig, dann muss auch
eine Kopie von baz/quux auf Ihrem
System vorhanden sein, sowie eine Kopie aller Ports, von
denen baz/quux abhängt.
Anderenfalls ist make index aufgrund
fehlender Informationen nicht in der Lage, den
Abhängigkeitsbaum zu erzeugen.Dieses Problem tritt vor allem dann auf, wenn
&os;-Benutzer &man.cvsup.1; verwenden, um die Ports-Sammlung
zu aktualisieren und dabei verschiedene Kategorien durch die
Datei refuse von der Aktualisierung
ausschließen. Theoretisch ist es zwar möglich,
Kategorien auszuschließen, in der Praxis gibt es aber
zu viele Ports, die von Ports in anderen Kategorien
abhängen. Wenn Sie also INDEX
bauen wollen, müssen Sie über
eine komplette Kopie der Ports-Sammlung verfügen.Es gibt seltene Fälle, in denen
INDEX nicht gebaut werden kann, wenn
bestimmte
WITH_* oder
WITHOUT_*
Variablen in make.conf gesetzt sind.
Wenn Sie dieses Problem haben, sollten Sie diese
make-Variablen deaktivieren und INDEX
erneut bauen, bevor Sie das Problem an &a.ports;
melden.Warum ist CVSup nicht im FreeBSD-Basisquellbaum
enthalten?Das Basissystem von FreeBSD soll
selbstverwaltend sein. Es soll also
möglich sein, das komplette Betriebssystem mit einer
beschränkten Anzahl von Werkzeugen zu starten. Daher
werden die zum Bau von FreeBSD nötigen Werkzeuge mit
dem Quelltext gekoppelt. Zu diesen Werkzeugen gehören
ein C-Compiler (&man.gcc.1;), &man.make.1;, &man.awk.1; und
andere.Da CVSup in Modula-3 geschrieben wurde, müsste ein
Modula-3-Compiler ins Basissystem aufgenommen und auch
gewartet werden. Dies würde einen gestiegenen
Speicherbedarf für die FreeBSD-Quellen sowie einen
erhöhten Wartungsaufwand verursachen. Daher ist es
sowohl für Entwickler als auch Benutzer einfacher,
CVSup bei Bedarf als Port oder als Paket von einer
Installations-CD zu installieren.Ich habe die Sourcen aktualisiert, wie aktualisiere
ich jetzt die installierten Ports?FreeBSD enthält zwar kein Programm, das die
installierten Ports aktualisiert, allerdings existieren
diverse Programme, die diesen Prozess etwas
vereinfachen. Weiterhin können Sie zusätzliche
Programme installieren, die Sie dabei
unterstützen.Sie können mit &man.pkg.version.1; ein Script
erzeugen, das die installieren Ports mit einer neueren
Version aus der Ports-Sammlung ersetzt:&prompt.root; pkg_version -c > /tmp/myscriptDas so erzeugte Script muss
manuell geändert werden, bevor es benutzt wird.
Neuere Versionen von &man.pkg.version.1; erzwingen dies,
indem sie ein &man.exit.1; an den Anfang des Scripts
setzen.Sie sollten die Ausgaben des Scripts abspeichern, da
sie Ihnen melden werden, welche Ports von den dem gerade
aktualisierten Port abhängen. Es ist möglich,
dass diese auch aktualisiert werden müssen. Der
typische Fall, in dem ein Update erforderlich ist, ist
eine Änderung der Versionsnummer einer shared
library; in diesem Fall müssen die abhängigen
Ports neu übersetzt werden, damit sie die neue
Library benutzen.Ab FreeBSD 5.0 steht die Option
in &man.pkg.version.1; nicht
mehr zur Verfügung.Falls Sie über genügend freien Plattenplatz
verfügen, können Sie diesen Prozess mit
portupgrade automatisieren.
portupgrade umfasst diverse
Programme, die die Arbeit mit Packages erleichtern und ist
als ports-mgmt/portupgrade
verfügbar. Da portupgrade in Ruby
geschrieben wurde, wird es wahrscheinlich nie ein Bestandteil
von FreeBSD werden. Allerdings sollte das niemanden davon
abhalten, es trotzdem zu benutzen.Wenn Ihr System rund um die Uhr läuft, kann es
jede Woche automatisch eine Liste der Ports erzeugen, die
wahrscheinlich aktualisiert werden müssen. Fügen
Sie dazu weekly_status_pkg_enable="YES"
in /etc/periodic.conf ein.Warum ist /bin/sh so spartanisch?
Warum benutzt FreeBSD nicht die bash
oder eine ähnliche Shell?Weil der &posix;-Standard definiert, dass es so
eine Shell geben muss.Die ausführlichere Antwort: Viele Leute
müssen Shell-Programme schreiben, die auf vielen
verschiedenen Systemen nutzbar sein müssen. Aus
diesem Grund enthält der &posix;-Standard eine sehr
detaillierte Definition der Shell und der Hilfsprogramme.
Die meisten Programme werden für die Bourne Shell
geschrieben; außerdem nutzen mehrere wichtige
Schnittstellen (&man.make.1;, &man.system.3;,
&man.popen.3; und ihre Entsprechungen in höheren
Programmiersprachen wie Perl und Tcl) die Bourne Shell, um
Befehle auszuführen. Da die Bourne Shell an so
vielen Stellen und so häufig genutzt wird, muss
sie die folgenden Anforderungen erfüllen: Schneller
Start, ein klar definiertes Verhalten und ein
möglichst geringer Speicherverbrauch.Wir haben bei der vorliegenden Implementierung
versucht, möglichst viele dieser Anforderungen zu
erfüllen. Um /bin/sh nicht zu
groß werden zu lasen, haben wir viele der
Annehmlichkeiten der anderen Shells weggelassen. Aus
diesem Grund gibt es in den Ports die luxuriöseren
Shells wie bash, scsh, tcsh und zsh. Vergleichen Sie
einfach mal den Speicherverbrauch der verschiedenen
Shells, indem Sie ps -u aufrufen und
sich die Angaben in den Spalten VSZ und
RSS ansehen.Wieso dauert es so lange, bis &netscape; und Opera
starten?In den meisten Fällen liegt es daran, dass
Ihre DNS-Einstellungen fehlerhaft sind. Sowohl &netscape;
als auch Opera stellen Anfragen an DNS, wenn Sie gestartet
werden. Das Fenster des Browsers erscheint erst, wenn das
Programm eine Antwort erhalten hat oder es festgestellt
hat, dass Ihr System nicht an ein Netzwerk
angeschlossen ist.Ich habe die Ports-Sammlung mit
CVSup aktualisiert. Viele
Ports lassen sich danach nicht mehr bauen und geben
seltsame Fehlermeldungen aus. Was ist passiert? Ist
die Ports-Sammlung kaputt?Sie sollten immer die Teilsammlung
ports-base aktualisieren, wenn Sie
nur Teile der Ports-Sammlung mit Hilfe der
CVSup-Teilsammlungen
aktualisieren. Die Erklärung dazu finden Sie im
Handbuch.Wie erzeuge ich Audio-CDs aus MIDI-Dateien?Installieren Sie zuerst den Port audio/timidity++. Danach
müssen Sie manuell die GUS-Patche von
Eric A. Welsh von
installieren. Wenn timidity++
richtig installiert wurde, können Sie mit dem folgenden
Kommando MIDI-Dateien in das WAV-Format konvertieren:&prompt.user; timidity -Ow -s 44100 -o /tmp/juke/01.wav 01.midDie WAV-Dateien können dann in andere Formate
konvertiert werden oder auf Audio-CDs, wie im FreeBSD-Handbuch
beschrieben, gebrannt werden.KernelkonfigurationIch möchte meinen Kernel anpassen. Ist das
schwierig?Überhaupt nicht! Lesen Sie den Abschnitt zur
Kernelkonfiguration im Handbuch.Sie sollten einen datierten Snapshot Ihres Kernels
als kernel.YYMMDD zu erstellen,
nachdem Sie alles zum Laufen gebracht haben.
Außerdem sollten Sie eine Kopie des Verzeichnisses
/modules erstellen, die den Namen
/modules.YYMMDD hat. Auf diese
Weise können Sie diesen Kernel hochfahren, anstatt
den ganzen Weg zurück zu
kernel.GENERIC gehen zu
müssen, wenn Sie das nächste Mal mit Ihrer
Konfiguration herumexperimentieren und dabei etwas
falsch machen sollten. Das ist besonders wichtig, wenn
Sie nun von einem Controller booten, der vom
GENERIC-Kernel nicht unterstützt wird.Was kann ich machen, wenn meine Kernel-Kompilierungen
fehlschlagen, weil _hw_float
fehlt?Sie haben wahrscheinlich
npx0 aus Ihrer
Kernelkonfigurationsdatei entfernt, weil Sie keinen
mathematischen Co-Prozessor besitzen. Die Gerätedatei
npx0 ist allerdings
VERPFLICHTEND. Ihre Hardware
unterstützt Gleitkommaoperationen, selbst wenn dafür
kein eigenes Bauteil (wie bei den 386er-Prozessoren) mehr
verwendet wird. Daher müssen Sie
die Gerätedatei npx0 einbinden.
Selbst wenn es Ihnen gelingen sollte, einen Kernel ohne
npx0-Unterstützung zu bauen,
werden Sie diesen nicht booten können.Warum ist mein Kernel so groß (über 10
MByte)?Sie haben Ihren Kernel wahrscheinlich im
Debug Modus erstellt. Ein
Debug-Kernel enthält viele zusätzliche
Informationen für die Fehlersuche, daher ist er so
groß. Bitte beachten Sie, dass die Verwendung
eines Debug-Kernels
die Performance des Systems nicht oder nur minimal
reduziert; außerdem ist es für den Fall einer
system panic sehr praktisch, einen Debug-Kernel zur Hand
zu haben.Wenn Ihnen allerdings der Plattenplatz ausgeht oder
Sie einfach rein prinzipiell keinen Debug-Kernel benutzen
wollen, müssen die beiden folgenden Bedingungen
erfüllt sein:Die Konfigurationsdatei für Ihren Kernel darf
die folgende Zeile nicht enthalten:makeoptions DEBUG=-gSie dürfen &man.config.8; nicht mit dem
Parameter starten.Sollten Sie sich nicht an diese Einschränkungen
halten, wird Ihr Kernel im Debug-Modus erstellt. Solange
Sie sich an diese Einschränkungen halten, können
Sie Ihren Kernel ganz normal erstellen und die
Größe des Kernels sollte deutlich sinken. Ein
normaler Kernel ist nur 1.5 MByte bis 2 MByte
groß.Wieso erhalte ich Meldungen über Interrupt-Konflikte,
wenn ich eine Karte mit mehreren seriellen Schnittstellen
einsetzen will?Wenn ich einen Kernel mit Unterstützung für
serielle Multi-Port-Schnittstellen kompiliere, bekomme ich
den Hinweis, dass nur der erste Port geprüft
wird und die restlichen auf Grund von Interrupt-Konflikten
übersprungen werden. Wie kann ich das
Beheben?Das Problem besteht darin, dass in FreeBSD Code
integriert ist, um den Kernel vor Abstürzen aufgrund
von Hardware- oder Software-Konflikten zu bewahren.
Behoben wird es, indem die IRQ-Angaben für alle
Ports, bis auf einen ausgelassen werden. Hier ist ein
Beispiel:
#
# Multiport high-speed serial line - 16550 UARTS
#
device sio2 at isa? port 0x2a0 tty irq 5 flags 0x501 vector siointr
device sio3 at isa? port 0x2a8 tty flags 0x501 vector siointr
device sio4 at isa? port 0x2b0 tty flags 0x501 vector siointr
device sio5 at isa? port 0x2b8 tty flags 0x501 vector siointr
Wieso kann ich nicht einmal den Standard-Kernel
(GENERIC) bauen?Es gibt eine Reihe von möglichen Ursachen
für dieses Problem:Sie benutzen die neuen Kommandos make
buildkernel und make
installkernel nicht, obwohl die Sourcen auf
Ihrem System nicht zum laufenden System passen (z.B.
benutzen Sie die Sourcen von 4.3-RELEASE auf einem
System mit 4.0-RELEASE). Wenn Sie ein Upgrade
durchführen wollen, sollten Sie
/usr/src/UPDATING lesen, beachten
Sie insbesondere den Abschnitt COMMON
ITEMS gegen Ende des Dokuments.Sie benutzen zwar make
buildkernel und make
installkernel, aber Sie haben nicht darauf
geachtet, dass vorher ein komplettes
make buildworld durchgelaufen sein
muss. Um seine Arbeit erledigen zu können,
benötigt make buildkernel
Dateien, die von make buildworld
erzeugt werden.Auch wenn Sie FreeBSD-STABLE verwenden, ist
es durchaus möglich, dass Sie die Sourcen
genau zum falschen Zeitpunkt aktualisiert haben:
Während Sie gerade modifiziert wurden oder
kurzzeitig fehlerhaft waren. Eine absolute und
vollständige Garantie, dass Sie die Sourcen
compilieren können, gibt es nur für die
Releases, bei FreeBSD-STABLE ist das nicht
immer so. Wenn Sie es noch nicht versucht haben,
sollten Sie ihre Source nochmals aktualisieren. Es
ist denkbar, dass der von Ihnen genutzte Server
zurzeit Probleme hat, benutzten Sie daher testweise
auch einmal einen anderen Server.Wie kann ich prüfen, welchen Scheduler das
System benutzt?Wenn Sie &os; 5.2.1 oder älter verwenden,
überprüfen Sie dazu, ob auf Ihrem System die
sysctl-Variable kern.quantum
existiert. Ist dies bei Ihnen der Fall, werden Sie eine
Ausgabe ähnlich der folgenden sehen:&prompt.user; sysctl kern.quantum
kern.sched.quantum: 99960Wenn die sysctl-Variable kern.quantum
existiert, dann verwenden Sie den 4BSD-Scheduler. Existiert
sie nicht, erzeugt &man.sysctl.8; eine Fehlermeldung (die Sie
aber ignorieren können):&prompt.user; sysctl kern.sched.quantum
sysctl: unknown oid 'kern.sched.quantum'Seit &os; 5.3-RELEASE wird der Name des verwendeten
Schedulers direkt als Wert der sysctl-Variable
kern.sched.name ausgegeben:&prompt.user; sysctl kern.sched.name
kern.sched.name: 4BSDWas bedeutet kern.quantum?kern.quantum ist die maximale
Anzahl Ticks, die ein Prozess ununterbrochen laufen kann.
Die Variable ist charakteristisch für den
4BSD Scheduler, somit kann der verwendete Scheduler
über die Existenz dieser Variablen bestimmt werden.
Seit &os; 5.X wird kern.quantum als
kern.sched.quantum bezeichnet.Was ist kern.sched.quantum?Lesen Sie den Abschnitt
Platten, Dateisysteme und Boot LoaderWie kann ich meine neue Festplatte in mein
FreeBSD-System einbinden?Lesen Sie das Tutorial zur Festplattenformatierung
unter www.de.FreeBSD.org.Wie verschiebe ich mein System auf meine neue,
große Platte?Die beste Methode ist, das Betriebssystem auf der
neuen Platte neu zu installieren und danach die Daten zu
verschieben. Wenn Sie -STABLE über eine Release
hinaus genutzt haben oder eine Release aktualisiert haben,
ist das sehr empfehlenswert. Sie können auf beiden
Platten &man.boot0cfg.8; installieren und die beiden
Versionen so lange parallel betreiben, bis Ihnen die neue
Konfiguration gefällt. Wenn Sie dies tun wollen,
können Sie im übernächsten Absatz erfahren,
wie sie Ihre Daten verschieben können.Falls Sie sich entscheiden, das nicht zu tun,
müssen Sie Ihre neue Platte partitionieren und
labeln. Benutzen Sie dafür entweder
/stand/sysinstall oder &man.fdisk.8;
und &man.disklabel.8;. Weiterhin sollten Sie mit
&man.boot0cfg.8; auf beiden Platten booteasy installieren,
damit Sie in der Lage sind, das alte und das neue System
abwechselnd zu starten, nachdem der Kopiervorgang
abgeschlossen ist. Im Formatting-Media
Tutorial finden Sie weitere Informationen zu
diesen Schritten.Nachdem Sie die neue Platte eingerichtet haben,
können Sie Ihre Daten verschieben. Dummerweise
können Sie die Daten nicht einfach kopieren. Dinge wie
Gerätedateien (in /dev),
erweiterte Dateiattribute und symbolische Links führen
dazu, dass das in die Hose geht. Sie müssen
ein Programm benutzen, das damit umgehen kann, und das
ist &man.dump.8;. Es wird oft empfohlen, die Daten im
Single-User Modus zu verschieben, aber das ist nicht
unbedingt notwendig.Sie sollten auf gar keinen Fall etwas anderes als
&man.dump.8; und &man.restore.8; benutzen, um Ihr Root-Filesystem
zu verschieben. Es könnte auch mit
&man.tar.1; funktionieren - oder auch nicht. Sie sollten
ebenfalls &man.dump.8; und &man.restore.8; benutzen, wenn
Sie eine komplette Partition auf eine andere, leere
Partition verschieben wollen. Um die Daten einer Partition mit
dump auf eine andere Partition zu verschieben, müssen
Sie die folgenden Schritte ausführen:Richten Sie in der neuen Partition mit newfs ein
Dateisystem ein.Mounten Sie die Partition temporär an einer
geeigneten Stelle.Wechseln Sie mit cd in dieses Verzeichnis.Lesen Sie die alte Partition mit dump aus und
lenken Sie die Ausgabe auf die neue Partition
um.Wenn Sie zum Beispiel root auf
/dev/ad1s1a verschieben wollen und
diese derzeit auf /mnt gemountet
ist, bedeutet das:&prompt.root; newfs /dev/ad1s1a
&prompt.root; mount /dev/ad1s1a /mnt
&prompt.root; cd /mnt
&prompt.root; dump 0af - / | restore xf -Wenn Sie Ihre Partitionen mit &man.dump.8;
umorganisieren wollen, steht Ihnen etwas mehr Arbeit
bevor. Wenn Sie eine Partition wie
/var in die übergeordnete Partition
verschieben wollen, müssen Sie zunächst eine neue
Partition erzeugen, die die beiden alten Partitionen
aufnehmen kann. Der zweite Schritt ist, wie oben
beschrieben die übergeordnete Partition in die neue
Partition zu verschieben. Im dritten und letzten Schritt
verschieben Sie dann die untergeordnete Partition in das
leere Verzeichnis, das im zweiten Schritt entstanden
ist:&prompt.root; newfs /dev/ad1s1a
&prompt.root; mount /dev/ad1s1a /mnt
&prompt.root; cd /mnt
&prompt.root; dump 0af - / | restore xf -
&prompt.root; cd var
&prompt.root; dump 0af - /var | restore xf -Wenn Sie ein Verzeichnis aus einer Partition
herauslösen wollen, also z.B.
/var auf eine eigene Partition
verlegen wollen, dann müssen Sie zunächst beide
Partitionen anlegen. Danach müssen Sie die
untergeordnete Partition im passenden Verzeichnis
unterhalb des temporären mount points mounten und zum
Abschluß die alte Partition verschieben:&prompt.root; newfs /dev/ad1s1a
&prompt.root; newfs /dev/ad1s1d
&prompt.root; mount /dev/ad1s1a /mnt
&prompt.root; mkdir /mnt/var
&prompt.root; mount /dev/ad1s1d /mnt/var
&prompt.root; cd /mnt
&prompt.root; dump 0af - / | restore xf -Eventuell sagen Ihnen für Benutzerdaten
&man.cpio.1;, &man.pax.1; oder &man.tar.1; eher zu als
&man.dump.8;. Allerdings haben alle diese Programme den
Nachteil, dass sie die erweiterten Dateiattribute
nicht verstehen, daher sollten Sie bei ihrem Einsatz
aufpassen.Gefährdet eine dangerously
dedicated Festplatte meine Gesundheit?Die Installationsprozedur bietet
Ihnen zwei verschiedene Methoden, Ihre Festplatte(n) zu
partitionieren. Die Standardmethode macht sie kompatibel
zu anderen Betriebssystemen auf derselben Maschine, indem
fdisk-Tabelleneinträge (unter FreeBSD
slices genannt) mit einem FreeBSD-Eintrag,
in dem eigene Partitionen untergebracht werden, benutzt
werden. Optional kann ausgewählt werden, ob ein
Boot-Selektor installiert werden soll, um zwischen den
möglichen Betriebssystemen auf der/den Platte(n)
wechseln zu können. Bei der zweiten Methode wird die
gesamte Platte für FreeBSD genutzt und nicht
versucht, kompatibel zu anderen Betriebssystemen zu
sein.Nun, warum wird es gefährlich
genannt? Eine Platte in diesem Modus enthält nichts,
was von normalen PC-Hilfsprogrammen als gültige
fdisk-Tabelle betrachtet werden würde. Abhängig
von der Qualität ihres Designs werden sie sich bei
Ihnen beschweren, sobald sie mit einer solchen Platte in
Kontakt kommen, oder noch schlimmer, sie könnten den
Bootstrap von FreeBSD beschädigen, ohne Sie zu fragen
oder darauf hinzuweisen. Hinzu kommt, dass vom
Layout von dangerously dedicated Platten
bekannt ist, dass es viele BIOSe verwirrt,
einschließlich solcher von AWARD (wie es z.B. im HP
Netserver oder Micronics-Systemen, sowie vielen anderen zu
finden ist) und Symbios/NCR (für die bekannte
53C8xx-Reihe von SCSI-Controllern). Dies ist keine
vollständige Liste - es gibt weitere. Symptome
für diese Verwirrung sind read
error-Meldungen, die vom FreeBSD-Bootstrap
ausgegeben werden, wenn es sich selbst nicht finden kann,
sowie Systemabstürze beim Booten.Warum gibt es diesen Modus dann überhaupt? Es
spart ein paar kByte an Plattenplatz und kann echte
Probleme verursachen, die zu einer Neuinstallation
führen. Die Ursprünge des Dangerously
dedicated Modus liegen in der Absicht, eines der
häufigsten Probleme, das Erstinstallierer von FreeBSD
plagt, zu verhindern - die BIOS-Werte für die
Geometrie einer Festplatte auf der
Festplatte selbst anzupassen.Geometrie ist ein veraltetes Konzept,
das aber immer noch die Grundlage für die Interaktion
zwischen dem PC-BIOS und den Festplatten ist. Wenn das
Installationsprogramm von FreeBSD Slices erstellt,
muss es sich die Lage dieser Slices auf der
Festplatte in einer Art merken, die damit
übereinstimmt, wie das BIOS erwartet, sie zu finden.
Wenn das falsch geschieht, werden Sie nicht in der Lage
sein, zu booten.Durch den Dangerously dedicated Modus
wird versucht, dies zu umgehen, indem das Problem
vereinfacht wird. In einigen Fällen klappt das zwar,
aber er ist eher als allerletzter Ausweg gedacht - in 99
von 100 Fällen gibt es bessere Möglichkeiten,
das Problem zu lösen.Wie vermeiden Sie also die Notwendigkeit zum
DD Modus, wenn Sie installieren? Beginnen
Sie, indem Sie sich notieren, welche Geometrie das BIOS
für Ihre Platten benutzt. Sie können erreichen,
dass der Kernel sie beim Booten ausgibt, indem Sie
an der Eingabeaufforderung
boot: angeben, oder boot
-v im Loader verwenden. Kurz bevor das
Installationsprogramm startet, wird der Kernel eine Liste
mit den BIOS-Geometrien ausgeben. Keine Panik - warten
Sie, bis das Installationsprogramm gestartet wurde und
benutzen Sie Scrollback, um die Zahlen zu lesen.
Typischerweise befinden sich die BIOS-Platten in derselben
Reihenfolge, wie FreeBSD Ihre Platten auflistet - zuerst
IDE, dann SCSI.Wenn Sie Ihre Festplatte in Slices unterteilen,
überprüfen Sie, ob die Plattengeometrie, die im
FDISK-Menü angegeben ist, korrekt ist (das heißt
mit den Einstellungen im BIOS übereinstimmen). Falls
die Werte nicht stimmen, benutzen Sie g, um
sie zu korrigieren. Diese Schritte sind nötig, wenn
sich absolut nichts auf der Festplatte befindet, oder,
wenn die Festplatte vorher in einem anderen System benutzt
worden ist. Beachten Sie, dass dies nur für die
Festplatte nötig ist, von der Sie booten wollen. Mit
weiteren vorhandenen Platten wird FreeBSD sich problemlos
zurechtfinden.Wenn Sie es geschafft haben, dass das BIOS und
FreeBSD in der Festplattengeometrie übereinstimmen,
dann sind Ihre Probleme ziemlich sicher vorüber -
ohne, dass es nötig gewesen wäre, den
DD-Modus zu benutzen. Falls sie jedoch
immer noch mit der gefürchteten read
error-Meldung begrüßt werden sollten,
wenn Sie versuchen, zu booten, wird es Zeit, dass Sie
Ihre Finger kreuzen und es einfach versuchen - es gibt
nichts mehr zu verlieren.Um eine dangerously dedicated
Festplatte wieder für einen normalen PC brauchbar zu
machen, gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste ist,
ausreichend viele NULL-Bytes in den MBR zu schreiben, um
irgendwelche nachfolgenden Installation glauben zu machen,
dass es sich um eine leere Festplatte handelt. Sie
können das zum Beispiel so tun:&prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/rda0 count=15Alternativ installiert der undokumentierte
DOS-BefehlC:\>fdisk /mbreinen neuen Master-Boot-Record, das heißt der
BSD-Bootstrap wird zerstört.Auf welchen Partitionen kann ich problemlos
Soft Updates einsetzen? Ich habe gehört, das der
Einsatz von Soft Updates auf /
Probleme verursachen kann.Die schnelle Antwort: Sie können Soft Updates
bedenkenlos auf alle Partitionen benutzen.Die ausführliche Antwort: Es gab lange Zeit
Bedenken, was den Einsatz von Soft Updates auf der
root-Partition betrifft. Der Grund sind zwei
Charakteristika der Soft Updates: Zum einen kann es bei
einem Absturz des System auf einer Partition mit
Soft Updates zum Datenverlust kommen. Die Partition ist
zwar noch brauchbar, aber einige Daten können
verloren gehen. Weiterhin kann es durch Soft Updates zu
einem zeitweisen Mangel an Plattenplatz kommen.Bei der Benutzung von Soft Updates kann es bis zu
dreißig Sekunden dauern, bis der Kernel
Änderungen auf das physikalische Speichermedium
schreibt. Wenn Sie eine große Datei löschen,
ist diese Datei noch auf der Platte vorhanden, bis der
Kernel die Löschoperation tatsächlich
durchführt. Das kann zu einem sehr einfachen Problem
führen: Stellen Sie sich vor, Sie löschen eine
große Datei und legen gleich darauf eine andere
große Datei an. Da die erste Datei noch nicht
wirklich gelöscht wurde, ist eventuell nicht genug
Platz für die zweite große Datei. Sie erhalten
die Fehlermeldung, dass nicht genug freier Platz
vorhanden ist, obwohl Sie ganz genau wissen, dass Sie
gerade eben Platz geschaffen haben. Wenn Sie die
Operation ein paar Sekunden später wiederholen,
funktioniert alles wie von Geisterhand. Dieser Effekt hat
mehr als einen Benutzer verwirrt und Zweifel an seiner
geistigen Stabilität oder dem FreeBSD-Dateisystem
aufkommen lassen.Wenn der Kernel ein Datenpaket annimmt und das System
abstürzt, bevor er dies Daten auf die Platte
geschrieben hat, kann es zum Verlust oder zur
Zerstörung von Daten kommen. Dieses Risiko ist nur
sehr gering und normalerweise tragbar. Wenn Sie
allerdings einen IDE-Write-Cache verwenden, steigt das
Risiko; daher wird normalerweise empfohlen, auf den
Einsatz dieser Technik zu verzichten, wenn Sie Soft Updates
benutzen.Diese beiden Probleme betreffen alle Partitionen, die
Soft Updates verwenden. Was bedeutet das für die
Root-Partition?Die wichtigen Daten auf der Root-Partition ändern
sich nur sehr selten. Dateien wie
/kernel und der Inhalt
/etc werden nur bei der Wartung des
Systems geändert, oder wenn Benutzer ihre
Passwörter ändern. Wenn das System in den
30 Sekunden nach einer solchen Änderung
abstürzt, ist es möglich, das Daten verloren
gehen. Dieses Risiko ist in den meisten Fällen
unerheblich, aber es ist vorhanden. Wenn das zu viel
Risiko ist, dann sollten Sie Soft Updates nicht auf der
Root-Partition einsetzen./ war schon immer eine der
kleinsten Partitionen. Standardmäßig legt
FreeBSD das Verzeichnis /tmp direkt
auf /. Wenn in Ihrem
/tmp viel Betrieb ist, kann es
gelegentlich zu den oben beschriebenen Platzproblemen
kommen. Um das Problem zu lösen, sollten sie einen
symbolischen Link von /tmp nach
/var/tmp legen.Was stimmt mit meinem ccd nicht?Das Symptom hierfür ist:&prompt.root; ccdconfig -C
ccdconfig: ioctl (CCDIOCSET): /dev/ccd0c: Inappropriate file type or formatDas geschieht für gewöhnlich, wenn Sie
versuchen, die c Partitionen, die
standardmäßig vom Typ
unbenutzt sind, zu verbinden. Der
ccd-Treiber verlangt Partitionen vom Typ FS_BSDFFS.
Editieren Sie den Plattenlabel der Platten, die Sie zu
verknüpfen versuchen und ändern Sie die Typen
der Partitionen in 4.2BSD.Warum kann ich den Plattenlabel meines ccd nicht
editieren?Das Symptom hierfür ist:&prompt.root; disklabel ccd0
(hier wird etwas vernünftiges ausgegeben; versuchen wir nun, es zu editieren)
&prompt.root; disklabel -e ccd0
(editiern, speichern, beenden)
disklabel: ioctl DIOCWDINFO: No disk label on disk;
use "disklabel -r" to install initial labelDer Grund ist, dass der von ccd
zurückgelieferte Plattenlabel ein
vorgetäuschter ist, der sich nicht
wirklich auf der Platte befindet. Sie können das
Problem beheben, indem Sie ihn explizit
zurückschreiben, wie z.B. hier:&prompt.root; disklabel ccd0 > /tmp/disklabel.tmp
&prompt.root; disklabel -Rr ccd0 /tmp/disklabel.tmp
&prompt.root; disklabel -e ccd0
(nun wird es funktionieren)Kann ich andere fremde Dateisysteme unter FreeBSD
mounten?FreeBSD unterstützt verschiedene fremde
Dateisysteme.Digital UNIXUFS-CDROMs können unter FreeBSD direkt
gemountet werden. Das Mounten von Partitionen von
Digital &unix; und anderen Systemen, die UFS
unterstützen, könnte schwieriger sein,
abhängig von den Details der
Plattenpartitionierung des betreffenden
Betriebssystems.&linux;FreeBSD unterstützt
ext2fs-Partitionen. Unter
&man.mount.ext2fs.8; finden Sie weitere
Informationen.&windowsnt;Ein NTFS-Treiber, der nur Lesezugriffe gestattet,
ist Teil von &os;. Weitere Informationen entnehmen
Sie bitte der Hilfeseite &man.mount.ntfs.8;.FATFreeBSD enthält ein FAT-Treiber, der Lese-
und Schreibzugriffe ermöglicht. Weitere
Informationen entnehmen Sie bitte der Hilfeseite
&man.mount.msdosfs.8;.ReiserFSFreeBSD enthält einen Treiber, der Lesezugriffe
auf ReiserFS-Partitionen erlaubt. Weiter Informationen
dazu finden Sie in der Manualpage
&man.mount.reiserfs.8;.FreeBSD unterstützt auch verschiedene
Netzwerk-Dateisysteme, wie NFS (&man.mount.nfs.8;), NetWare
(&man.mount.nwfs.8;), sowie die SMB-Dateisysteme von
Microsoft (&man.mount.smbfs.8;).Wie mounte ich eine erweiterte DOS-Partition?Die erweiterten DOS-Partitionen befinden sich hinter
ALLEN primären Partitionen. Wenn sich zum Beispiel
eine Partition E als sekundäre
DOS-Partition auf Ihrem zweiten SCSI-Laufwerk befindet,
müssen Sie die speziellen Dateien für
Slice 5 im Verzeichnis
/dev erstellen und dann
/dev/da1s5 mounten:&prompt.root; cd /dev
&prompt.root; ./MAKEDEV da1s5
&prompt.root; mount -t msdos /dev/da1s5 /dos/eLassen Sie diesen Schritt aus, wenn Sie FreeBSD
5.0-RELEASE oder eine neuere Version mit &man.devfs.5;
verwenden. Die Gerätedateien werden in diesem Fall
automatisch in /dev erstellt.Gibt es ein verschlüsselndes Dateisystem
für &os;?Seit FreeBSD 5.0 können Sie &man.gbde.8;
einsetzen. Mit FreeBSD 6.0 kam &man.geli.8; hinzu.
Für ältere Versionen gibt es den Port
security/cfs.Wie kann ich den &windowsnt;-Loader zum Booten von
FreeBSD verwenden?Das grundsätzliche Vorgehen besteht darin,
dass Sie den ersten Sektor Ihrer eigentlichen
FreeBSD-Rootpartition in eine Datei auf der
DOS/&windowsnt;-Partition kopieren. Angenommen, sie nennen
die Datei etwa c:\bootsect.bsd (durch
c:\bootsect.dos inspiriert), dann
können Sie die Datei c:\boot.ini
etwa wie folgt editieren:
[boot loader]
timeout=30
default=multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS
[operating systems]
multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS="Windows NT"
C:\BOOTSECT.BSD="FreeBSD"
C:\="DOS"
Falls FreeBSD auf derselben Platte, wie die
&windowsnt;-Bootpartition installiert ist, kopieren Sie
einfach /boot/boot1 nach
C:\BOOTSECT.BSD. Falls FreeBSD auf
einer anderen Platte installiert ist, wird
/boot/boot1 nicht funktionieren; Sie
brauchen in diesem Fall
/boot/boot0./boot/boot0 muss mit
sysinstall installiert werden. Wählen Sie dazu den
FreeBSD-Bootmanager aus, wenn Sie gefragt werden, ob sie
einen Bootmanager installieren wollen. Dieser Schritt ist
notwendig, weil /boot/boot0 eine
leere Partitionstabelle enthält, die von sysinstall
ausgefüllt wird, bevor
/boot/boot0 in den MBR kopiert
wird.Sie dürfen auf gar keinen Fall einfach
/boot/boot0 statt
/boot/boot1 kopieren. Wenn Sie das
doch tun sollten, wird Ihre Partitionstabelle
überschrieben und Ihr Rechner wird nicht mehr
starten!Wenn der Bootmanager von FreeBSD gestartet wird, merkt
er sich das zuletzt gestartet Betriebssystem, indem er
dessen Partition als aktiv markiert. Danach kopiert er
sich selbst (alle 512 Bytes) in den MBR. Wenn Sie also
einfach /boot/boot0 nach
C:\BOOTSECT.BSD kopieren, würde
der Bootmanager eine leere Partitionstabelle (mit einem
als aktiv markiertem Eintrag) in den MBR kopieren.Wie boote ich FreeBSD und &linux; mit LILO?Falls sich FreeBSD und &linux; auf derselben Platte
befinden, folgen Sie einfach den Installationsanweisungen
von LILO zum Booten eines Nicht-&linux;-Betriebssystems.
Ganz knapp sind dies:Booten Sie &linux; und fügen Sie die folgenden
Zeilen in die Datei /etc/lilo.conf
ein:other=/dev/hda2
table=/dev/hda
label=FreeBSD(hierbei wird angenommen, dass Ihre
FreeBSD-Partition &linux; unter
/dev/hda2 bekannt ist; ändern
Sie dies entsprechend Ihren Einstellungen). Führen
Sie nun als root den Befehl
lilo aus und Sie sind fertig.Falls FreeBSD sich auf einer anderen Platte befindet,
müssen Sie loader=/boot/chain.b zu
den LILO-Angaben hinzufügen. Zum Beispiel:other=/dev/dab4
table=/dev/dab
loader=/boot/chain.b
label=FreeBSDIn einigen Fällen könnte es sein, dass
Sie beim FreeBSD-Bootloader die BIOS-Laufwerksnummer
angeben müssen, um von der zweiten Platte booten zu
können. Wenn Ihre FreeBSD-SCSI-Platte vom BIOS zum
Beispiel als BIOS-Platte 1 erkannt wird, müssen Sie
am Prompt des FreeBSD-Bootloaders eingeben:Boot: 1:da(0,a)/kernelSie können &man.boot.8; so
konfigurieren, dass das beim Booten automatisch
geschieht.Das
&linux;+FreeBSD mini-HOWTO ist ein guter Ratgeber bei
Fragen zur Interaktion von FreeBSD und &linux;.Wie boote ich &os; und &linux; mit GRUB?Es ist sehr einfach, GRUB zum Starten von &os;
einzusetzen. Dazu müssen Sie lediglich die folgenden
Zeilen in die Konfigurationsdatei
/boot/grub/grub.conf aufnehmen:title FreeBSD 6.1
root (hd0,a)
kernel /boot/loader
Dabei steht hd0,a für die
root-Partition Ihrer ersten Festplatte. Benötigen
Sie auch die Slice-Nummer, so verwenden Sie einen Eintrag
der Form (hd0,2,a). In der
Voreinstellung ist die Angabe der Slice-Nummer aber nicht
nötig, da GRUB automatisch das erste Slice (das die
Bezeichnung 'a' hat) nutzt.Wie boote ich FreeBSD und &linux; mit BootEasy?Installieren Sie LILO am Anfang Ihrer
&linux;-Bootpartition, anstatt im Master Boot Record. Sie
können LILO dann von BootEasy aus booten.Wenn Sie &windows; 95 und &linux; benutzen, wird das
ohnehin empfohlen, um es einfacher zu machen, &linux; wieder
zu booten, wenn es nötig werden sollte, dass Sie
&windows; 95 neu installieren (&windows; 95 ist ein
eifersüchtiges Betriebssystem, das kein anderes
Betriebssystem im Master Boot Sektor duldet).Wie kann ich das ??? des
Boot-Managers durch etwas Sinnvolles ersetzen?Solange Sie den Boot-Manager nicht komplett neu
schreiben, gar nicht. Allerdings gibt es in der Kategorie
sysutils der Ports diverse
Boot-Manager, die diese Funktionalität
bieten.Ich habe ein Wechsellaufwerk. Wie benutze ich
es?Ob es sich um ein Wechsellaufwerk handelt, um ein
&iomegazip; oder ein EZ-Laufwerk (oder sogar ein
Diskettenlaufwerk, wenn Sie es auf diese Weise benutzen
möchten), oder um eine neue Festplatte - wenn es
einmal installiert und vom System erkannt ist und Sie Ihre
Kassette/Diskette/was_auch_immer eingelegt haben, ist das
Vorgehen bei allen Geräten ziemlich
ähnlich.(dieser Abschnitt basiert auf Mark
Mayo's ZIP-FAQ)Wenn es sich um ein ZIP- oder Diskettenlaufwerk
handelt, und sich bereits ein DOS-Dateisystem darauf
befindet, können Sie einen Befehl wie diesen für
eine Diskette benutzen:&prompt.root; mount -t msdos /dev/fd0c /floppyoder diesen:&prompt.root; mount -t msdos /dev/da2s4 /zipfür eine ZIP-Disk mit der
Herstellerkonfiguration.Benutzen Sie bei anderen Platten &man.fdisk.8; oder
&man.sysinstall.8;, um herauszufinden, wie sie
konfiguriert sind.Die restlichen Beispiele sind für ein
ZIP-Laufwerk unter da2, der dritten SCSI-Platte.Wenn es sich nicht um eine Diskette oder eine
Wechselplatte handelt, die Sie mit anderen Leuten
austauschen wollen, ist es wahrscheinlich besser, ein
BSD-Dateisystem darauf zu installieren. Hierdurch
bekommen Sie Unterstützung für lange Dateinamen,
eine mindestens doppelt so hohe Leistungsausnutzung und
wesentlich höhere Stabilität. Zunächst
müssen Sie die Partitionen/Dateisysteme auf DOS-Ebene
nochmals erstellen. Sie können entweder
&man.fdisk.8; oder /stand/sysinstall
benutzen, oder, bei einem kleinen Laufwerk, dem Sie eine
Unterstützung für mehrere Betriebssysteme nicht
zumuten wollen, entfernen Sie einfach die komplette FAT
Partitionstabelle (Slices) und benutzen Sie einfach die
BSD-Partitionierung:&prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/rda2 count=2
&prompt.root; disklabel -Brw da2 autoSie können disklabel oder
/stand/sysinstall benutzen, um mehrere
BSD-Partitionen zu erstellen. Dies werden Sie sicherlich
bei einer fest eingebauten Platte wollen, aber bei einem
Wechsellaufwerk wie einem ZIP ist das wahrscheinlich
irrelevant.Zum Schluß erstellen Sie ein neues Dateisystem -
dieses befindet sich auf unserem ZIP-Laufwerk und belegt
die gesamte Platte:&prompt.root; newfs /dev/rda2canschließend mounten Sie es:&prompt.root; mount /dev/da2c /zipUnd sicherlich ist es keine schlechte Idee, eine Zeile
ähnlich der folgenden in die Datei
/etc/fstab einzufügen, damit Sie
in Zukunft nur mount /zip einzugeben
brauchen:/dev/da2c /zip ffs rw,noauto 0 0Wieso erhalte ich die Meldung Incorrect
super block beim Mounten einer CDROM?Sie müssen &man.mount.8; mitteilen, was für
ein Gerät Sie mounten wollen. Genauere Informationen
dazu finden Sie im Kapitel Optische
Speichermedien des Handbuch, genauer gesagt im
Abschnitt Benutzung
von Daten-CDs.Wieso erhalte ich die Meldung Device not
configured, wenn ich eine CDROM
mounte?Das bedeutet im allgemeinen, dass sich keine
CDROM im Laufwerk befindet, oder, dass das Laufwerk
auf dem Bus nicht sichtbar ist. Dieses Problem wird im
Kapitel Benutzung
von Daten-CDs des Handbuchs ausführlich
diskutiert.Wieso werden alle Sonderzeichen in den Dateinamen auf
meinen CDs durch ? ersetzt, wenn ich die CD
unter FreeBSD benutze?Wahrscheinlich werden auf der CDROM die
Joliet Erweiterungen für die
Speicherung von Datei- und Verzeichnisnamen benutzt.
Werfen Sie einen Blick in das Kapitel Erzeugung von
CD-ROMs im Handbuch, speziell in den Abschnitt
über Benutzung
von Daten-CDs.[Anmerkung des Übersetzers: Es geht hier nicht um
die deutschen Sonderzeichen, da diese schon im normalen
ISO8859-1 enthalten sind. Die Probleme treten auf, wenn
man z.B. russische CDs (ISO8859-5) verwendet.]Ich habe eine CD mit FreeBSD gebrannt und kann sie
nicht mit anderen Betriebssystemen lesen. Warum?Sie haben wahrscheinlichste eine Datei direkt auf CD
geschrieben, statt ein ISO 9660-Dateisystems erzeugt zu
haben. Werfen Sie einen Blick in das Kapitel Erzeugung von
CD-ROMs im Handbuch, speziell in den Abschnitt
über reine
Daten-CDs.Wie kann ich ein Image einer Daten-CD erzeugen?Diese Information finden Sie im Abschnitt Kopieren
von CD-ROMs des Handbuchs. Weitere Informationen
über die Arbeit mit CD-ROMs finden Sie im Abschnitt
Erzeugen von
CD-ROMs im Kapitel Speichermedien des
Handbuchs.Wieso kommt mount nicht meiner
Audio-CD zurecht?Wenn Sie versuchen sollten, eine Audio-CD zu mounten,
erhalten Sie die Meldung cd9660: /dev/acd0c:
Invalid argument. Der Grund dafür ist,
dass mount nur für
Dateisysteme vorgehen ist. Audio CDs habe kein
Dateisystem, sondern nur Daten. Wenn Sie eine Audio CD
auslesen wollen, brauchen Sie ein entsprechendes Programm
wie z.B. audio/xmcd
aus den Ports.Wie nutze ich mount für eine
Multi-Session CD?Standardmäßig benutzt &man.mount.8; den
letzten (aktuellsten) Daten-Track der CD. Wenn Sie eine
ältere Session benutzen wollen, müssen Sie diese
mit der Option definieren. Weitere
Informationen finden Sie in der Onlinehilfe zu
&man.mount.cd9660.8;Wie lasse ich normale Benutzer Disketten, CDROMs und
andere Wechseldatenträger mounten?Normale Benutzer können dazu berechtigt werden,
Geräte zu mounten. Das geht so:Setzen Sie als root die
sysctl-Variable vfs.usermount auf
1:&prompt.root; sysctl -w vfs.usermount=1Ordnen Sie als root den
Block-Geräten, die den Wechsellaufwerken
zugeordnet sind, die entsprechenden Zugriffsrechte
zu.Wenn Sie zum Beispiel den Benutzer den Zugriff auf
das erste Diskettenlaufwerk zu erlauben
wollen:&prompt.root; chmod 666 /dev/fd0Um den Mitgliedern der Gruppe
operator den Zugriff auf das
CDROM zu gestatten:&prompt.root; chgrp operator /dev/acd0c
&prompt.root; chmod 640 /dev/acd0cAb &os; 5.X müssen Sie
zusätzlich /etc/devfs.conf
anpassen, weil diese Einstellungen ansonsten beim
Systemneustart verloren gehen.Damit normale Benutzer bespielsweise das erste
Diskettenlaufwerk mounten können, fügen Sie
als root folgende Zeilen in
/etc/devfs.conf ein:# Allen Benutzern erlauben, das erste Diskettenlaufwerk zu mounten.
own /dev/fd0 root:operator
perm /dev/fd0 0666Damit alle Mitglieder der Gruppe
operator das CD-ROM-Laufwerk
mounten können, die folgenden Zeilen:# Alle Mitglieder der Gruppe operator dürfen CD-ROMs mounten.
own /dev/acd0 root:operator
perm /dev/acd0 0660Fügen Sie zum Abschluss die Zeile
vfs.usermount=1
in die Datei /etc/sysctl.conf
ein, damit die Einstellung bei einem Neustart des
Systems automatisch erhalten bleibt.Alle Benutzer können nun
/dev/fd0 auf ein Verzeichnis, das
ihnen gehört, mounten:&prompt.user; mkdir ~/my-mount-point
&prompt.user; mount -t msdos /dev/fd0 ~/my-mount-pointDie zur Gruppe operator
gehörenden Benutzer können nun
/dev/acd0c auf ein Verzeichnis, das
ihnen gehört, mounten:&prompt.user; mkdir ~/my-mount-point
&prompt.user; mount -t cd9660 /dev/acd0c ~/my-mount-pointDas Unmounten des Gerätes ist simpel:&prompt.user; umount ~/my-mount-pointDie Aktivierung von vfs.usermount
hat jedoch negative Auswirkungen auf Sicherheitsaspekte.
Ein besserer Weg, um auf &ms-dos;-formatierte
Datenträger zuzugreifen, ist die Benutzung des
Packages
emulators/mtools.Denken Sie daran, dass Sie die Gerätenamen in
diesen Beispielen an Ihre Konfiguration anpassen
müssen.Wieso geben die Befehle du und
df unterschiedliche Werte für den
freien Plattenplatz aus?Der Grund ist die Funktionsweise von
du und df.
du geht durch einen Dateibaum,
ermittelt die Größe jeder einzelnen Datei, und
gibt die Summe aus. df fragt lediglich
das Dateisystem wie viel Platz noch frei ist. Das
scheint zwar auf den ersten Blick sehr ähnlich zu
sein; allerdings wird sich ein leeres Verzeichnis auf die
Ausgabe von df auswirken, während
es auf das Ergebnis von du keinen
Einfluss hat.Wenn Sie eine Datei löschen, während sie von
einem Programm genutzt wird, wird diese Datei erst
gelöscht, wenn sie vom Programm freigegeben wird.
Allerdings wird die Datei sofort aus dem Verzeichnis
entfernt. Sie können dieses Verhalten mit einem
Programm wie more sehr einfach
nachvollziehen. Dazu brauchen Sie nur eine Datei, die
groß genug ist, um die Ausgabe von
du und df zu
beeinflussen. Bei der Größe aktueller Platten
muss diese Datei schon sehr
groß sein! Wenn Sie diese Datei löschen,
während Sie sie sich in more
anzeigen lassen, hat more kein Problem.
Der Eintrag für die Datei wird lediglich aus dem
Verzeichnis entfernt, damit kein anderes Programm mehr
darauf zugreifen kann. Laut du ist die
Datei verschwunden – es hat das Verzeichnis
untersucht und die Datei nicht gefunden. Laut
df ist die Datei aber vorhanden, da sie
im Dateisystem immer noch Platz belegt. Sobald Sie
more beenden, werden die Ergebnisse von
du und df wieder
übereinstimmen.Bitte beachten Sie, dass die Freigabe des
Plattenplatzes durch die Soft Updates um bis zu 30 Sekunden
verzögert werden kann.Die oben beschriebene Situation tritt sehr häufig
auf Web-Servern auf. Viele Anwender installieren einen
FreeBSD Web-Server und vergessen die Rotation der
Logfiles, bis irgendwann die Partition
/var überläuft. Der
Administrator löscht die Datei, aber das System
beschwert sich immer noch über fehlenden
Plattenplatz. Die Datei wird erst freigegeben, wenn der
Web-Server beendet und neu gestartet wird; dadurch kann
das System den Plattenplatz freigeben. Um solche und
ähnliche Unfälle zu verhindern, sollten Sie
&man.newsyslog.8; einsetzen.Wie kann ich den Swap-Bereich
vergrößern?Im Kapitel Konfiguration und
Tuning des Handbuches gibt es einen Abschnitt
mit einer Schritt-für-Schritt Anleitung.Warum ist meine Festplatte unter &os; kleiner, als sie
laut Hersteller sein soll?Festplattenhersteller definieren ein Gigabyte als eine
Milliarde Bytes, für &os; ist ein Gigabyte hingegen
1.073.741.824 Bytes groß. Aus diesem Grund wird
für eine Platte, die laut Herstellerangaben
80 GB groß ist, während des Bootvorgangs
eine Größe von 76.319 MB angezeigt.Beachten Sie auch, dass &os; (in der Voreinstellung)
8 % des Plattenplatzes für sich
reserviert.Warum kann eine Partition zu mehr als 100% gefüllt
sein?Ein Teil jeder UFS Partition, in der Vorgabe sind das 8%,
ist für das Betriebssystem und den Benutzer
root reserviert. &man.df.1; rechnet
diesen Teil bei der Ausgabe der Capacity
Spalte nicht ein, so dass dort Werte über 100%
angezeigt werden können. Die Anzahl der Blöcke in
der blocks Spalte ist ebenfalls um 8%
größer als die Summe der benutzten und
verfügbaren Blöcke (die Spalten
Used und Avail).Wie viel Platz reserviert wird, können Sie mit der
Option von &man.tunefs.8; einstellen.SystemadministrationWo befinden sich die Konfigurationsdateien für
den Systemstart?/etc/defaults/rc.conf (siehe
&man.rc.conf.5;) ist die primäre Konfigurationsdatei.
Die Startskripten des Systems, wie /etc/rc
und /etc/rc.d (siehe &man.rc.8;)
inkludieren diese Datei.
Ändern Sie diese Datei nicht!
Wenn Sie den Wert einer der in
/etc/defaults/rc.conf gesetzten
Variablen ändern wollen, fügen Sie die
entsprechende Zeile in die Datei
/etc/rc.conf ein und ändern
die Zeile dort.Wenn Sie zum Beispiel den mitgelieferten DNS-Server
named aktivieren wollen,
müssen Sie lediglich das folgende Kommando
eingeben:&prompt.root; echo named_enable="YES" >> /etc/rc.confWenn Sie lokale Server starten wollen, müssen
Sie passende Shellskripten im Verzeichnis
/usr/local/etc/rc.d/ ablegen. Die
Dateien müssen als ausführbar markiert sein und
die Endung .sh haben.Wie kann ich am Einfachsten einen Benutzer
hinzufügen?Benutzen Sie den Befehl &man.adduser.8; und für
kompliziertere Fälle den Befehl &man.pw.8;.Benutzen Sie den Befehl &man.rmuser.8;, um einen
Benutzer wieder zu löschen. Sie können, wenn
nötig. auch &man.pw.8; benutzen.Warum erhalte ich Meldungen wie root: not
found, nachdem ich meine crontab geändert
habe?Die übliche Ursache dieses Problems ist,
dass Sie die crontab des Systems
(/etc/crontab) geändert und dann
mit &man.crontab.1; installiert haben:&prompt.root; crontab /etc/crontabDiese Vorgehensweise ist falsch. Die crontab des
Systems hat ein anderes Format als die crontabs für
die einzelnen Benutzer, die mit &man.crontab.1;
aktualisiert werden (genauere Informationen über die
Unterschiede erhalten Sie in &man.crontab.5;).Wenn Sie so vorgegangen sind, ist die zweite crontab
einfach nur eine Kopie von
/etc/crontab, allerdings im falschen
Format. Löschen Sie sie mit dem folgenden
Befehl:&prompt.root; crontab -rWenn Sie /etc/crontab wieder
ändern müssen, sollten Sie einfach gar nichts
tun, um &man.cron.8; über die Änderung zu
informieren, er erkennt die Änderung
automatisch.Wenn Sie ein Kommando jeden Tag, jede Woche oder jeden
Monat ausführen lassen wollen, ist es wahrscheinlich
einfacher, wenn Sie entsprechende Shell-Scripte in
/usr/local/etc/periodic ablegen.
Diese werden dann von &man.periodic.8; zusammen mit den
anderen regelmäßigen Tätigkeiten
ausgeführt.Der eigentliche Grund für den Fehler ist die
Tatsache, dass die crontab des Systems ein
zusätzliches Feld enthält; dieses Feld gibt an,
mit welcher Benutzerkennung der Befehl ausgeführt
werden soll. In der mitgelieferten crontab ist das bei
allen Einträgen die Benutzerkennung
root. Wenn diese Datei als die
crontab des Benutzers username (die
nicht mit der crontab des Systems
identisch ist) verwendet wird, hält &man.cron.8; die
Zeichenkette root für den Namen
des zu startenden Programmes, aber dieses Programm gibt es
nicht.Wieso meldet mir &man.su.1; you are not in
the correct group to su root, wenn ich mit
&man.su.1; root werden will?Das ist ein Sicherheits-Feature. Wenn Sie mit
&man.su.1; zum Account root (oder
jedem anderen Account mit Super-User-Privilegien) wechseln
wollen, müssen Sie ein Mitglied der Gruppe
wheel sein. Wenn es dieses Feature
nicht gäbe, könnte jeder, der einen Account auf
dem System hat und zufällig das Passwort
für root erfährt, mit
Super-User-Rechten auf das System zugreifen. Durch dieses
Feature ist die Lage anders, wenn Sie nicht Mitglied von
wheel sind, können Sie nicht
einmal versuchen, dass Passwort
einzugeben.Um einem Benutzer zu erlauben, mit &man.su.1;
root zu werden, müssen Sie ihn
nur in die Gruppe wheel
eintragen.Ich habe einen Fehler in der
rc.conf oder einer der anderen
Dateien für den Systemstart und jetzt kann ich sie
nicht ändern, weil das Dateisystem
read-only ist. Was kann ich tun?Wenn Sie aufgefordert werden, den Pfadnamen der Shell
einzugeben, drücken Sie einfach
ENTER. Geben Sie danach mount
/ ein, um das Root-Dateisystem im
Schreib/Lese-Modus zu mounten. Sie werden wahrscheinlich
auch mount -a -t ufs ausführen
müssen, um das Dateisystem mit Ihrem Lieblingseditor
zu mounten. Wenn Ihr Lieblingseditor auf einem
Netzwerklaufwerk liegt, müssen Sie entweder das
Netzwerk von Hand konfigurieren oder einen Editor
benutzen, der auf einem lokalen Laufwerk vorhanden ist,
z.B. &man.ed.1;.Wenn Sie einen bildschirmorientierten Editor wie zum
Beispiel &man.vi.1; oder &man.emacs.1; benutzen wollen,
werden Sie auch den Befehl export
TERM=cons25 ausführen müssen, damit
diese Editoren die richtigen Einstellungen aus der
Datenbank &man.termcap.5; übernehmen.Sobald Sie diese Schritte ausgeführt, können
Sie den Fehler in der /etc/rc.conf
ganz normal beheben. Die Fehlermeldungen, die Ihnen
unmittelbar nach den Startmeldungen des Kernels angezeigt
wurden, sollten Ihnen die Nummer der Zeile mit dem Fehler
melden.Wieso habe ich habe Probleme, meinen Drucker
einzurichten?Bitte sehen Sie im Handbucheintrag über Drucker
nach. Es sollte die meisten Ihrer Probleme behandeln.
Lesen sie den Handbucheintrag über
Drucker.Einige Drucker benötigen einen auf dem Rechner
laufenden Treiber, um drucken zu können. Diese
so genannten WinPrinter oder
GDI-Drucker werden von FreeBSD nicht
unterstützt und an diesem Zustand wird sich wohl auch
nichts ändern. Wenn Ihr Drucker nicht unter DOS oder
&windowsnt; 4.0 verwendet werden kann, handelt es sich um
einen WinPrinter und wird in der Regel auch
nicht unter FreeBSD funktionieren. Ihre einzige Chance,
einen dieser Drucker benutzen können, ist der Port
ports/print/pnm2ppa.Wie kann ich die Tastaturbelegung meines Systems
korrigieren?Informationen dazu finden Sie im Kapitel länderspezifische
Einstellungen des Handbuchs, insbesondere im
Abschnitt Konfiguration
der Konsole.Wieso erhalte ich beim Start des Systems Meldungen wie
unknown: <PNP0303> can't assign
resources?Die nachfolgende Erklärung stammt aus einer Mail
auf der Mailingliste freebsd-current.
&a.wollman;, 24 April 2001Die Geräte, für die can't assign
resources-Meldungen ausgegeben werden, sind
Legacy ISAGeräte, für die ein nicht
PNP-fähiger Treiber in den Kernel eingebunden
wurde. Dabei handelt es sich um Geräte wie den
Tastaturkontroller, den programmierbaren
Interrupt-Kontroller und diverse andere
Standardkomponenten. Die Ressourcen können nicht
zugewiesen werden, weil es schon einen Treiber gibt, der
diese Ressourcen benutzt.
Wieso funktionieren die Benutzer-Quotas nicht
richtig?Es kann sein, dass Ihr Kernel nicht für den
Einsatz von Quotas konfiguriert ist. Damit Sie mit
Quotas arbeiten können, müssen Sie folgende
Zeile in Ihre Kernelkonfigurationsdatei aufnehmen und
den Kernel neu bauen:options QUOTAWeitere Informationen zum Einsatz von Quotas
finden Sie im entsprechenden
Abschnitt
des Handbuchs.Benutzen Sie keine Quotas für
/.Erstellen Sie die Quotas-Datei in dem Dateisystem,
für das die Quotas gelten sollen, z.B.:FilesystemQuota file/usr/usr/admin/quotas/home/home/admin/quotas……Unterstützt FreeBSD IPC-Grundfunktionen von
System V?Ja, FreeBSD unterstützt IPC im Stil von System V
einschließlich gemeinsamen Speicher, Nachrichten und
Semaphoren bereits mit dem
GENERIC-Kernel. Wenn Sie einen
angepassten Kernel verwenden, müssen Sie die folgenden
Zeilen in Ihre Kernelkonfigurationsdatei einfügen:
options SYSVSHM
options SYSVSHM # enable shared memory
options SYSVSEM # enable for semaphores
options SYSVMSG # enable for messaging
Danach kompilieren und installieren Sie den neuen
Kernel.Welchen Mail-Server kann ich an Stelle von Sendmail
benutzen?Sendmail
ist zwar der Mail-Server, der bei FreeBSD
standardmäßig installiert wird, aber Sie
können Ihn problemlos durch einen anderen MTA (z.B.
aus den Ports) ersetzen.In der Port-Sammlung gibt es bereits viele
verschiedene MTAs, mail/exim,
mail/postfix,
mail/qmail, sowie
mail/zmailer
sind einige der beliebteren Alternativen.Konkurrenz belebt das Geschäft und die Tatsache,
dass Sie die Qual der Wahl haben, ist ein Vorteil.
Daher sollten Sie Fragen wie Ist Sendmail besser
als Qmail? besser nicht auf den Mailinglisten
stellen. Wenn Sie dieses Thema interessiert, sollten sie
zunächst die Archive durchsehen. Die Vorteile und
Nachteile jedes einzelnen der verfügbaren MTAs sind
schon mehrere Male bis zur Erschöpfung diskutiert
worden.Was kann ich machen, wenn ich das Rootpasswort
vergessen habe?Keine Panik! Starten Sie Ihr System neu und
geben Sie boot -s an der
Eingabeaufforderung Boot: ein, um in den
Einzelbenutzermodus zu gelangen. Bei der Frage danach,
welche Shell benutzt werden soll, drücken Sie einfach
ENTER. Nun erscheint die Eingabeaufforderung
&prompt.root;. Geben Sie mount -u /
ein, um Ihr Root-Dateisystem für Lese- und
Schreibzugriffe zu remounten und dann mount
-a, um alle Dateisysteme zu remounten. Mit
passwd root können Sie das
Rootpasswort ändern und mit &man.exit.1;
können Sie mit dem Booten fortfahren.Wie verhindere ich, dass das System mit
CtrlAltDelete
rebootet werden kann?Falls Sie syscons (den Standard-Treiber für die
Konsole) benutzen, fügen Sie folgende Zeile in Ihre
Kernelkonfigurationsdatei ein:options SC_DISABLE_REBOOTFalls Sie den Konsolen-Treiber PCVT verwenden, benutzen
Sie stattdessen die folgende Zeile:options PCVT_CTRL_ALT_DELWie kann ich Textdateien von DOS Systemen auf &unix;
Systemen verwenden?Benutzen Sie diesen Perl-Befehl:&prompt.user; perl -i.bak -npe 's/\r\n/\n/g' file ...file ist/sind die zu verarbeitende(n) Datei(en). Die
Änderungen erfolgen in der Originaldatei, die zuvor
mit der Erweiterung .bak gesichert wird.Alternativ können Sie den Befehl &man.tr.1;
benutzen:&prompt.user; tr -d '\r' < dos-text-file > unix-filedos-text-file ist die
Datei, die den Text im DOS-Format enthält und
unix-file wird die konvertierte
Ausgabe enthalten. Diese Möglichkeit könnte
etwas schneller sein, als die Benutzung von Perl.Wie beende ich Prozesse namentlich?Benutzen Sie &man.killall.1;.Warum nervt su mich damit, dass ich nicht in der
ACL von root bin?Der Fehler stammt vom verteilten
Authentifizierungssystem Kerberos. Das Problem ist nicht
ernsthaft, aber störend. Sie können entweder su
mit der Option -K benutzen, oder Kerberos deinstallieren,
wie in der nächsten Frage beschrieben.Wie deinstalliere ich Kerberos?Um Kerberos aus dem System zu entfernen, müssen
Sie die bin-Distribution der von Ihnen benutzen RELEASE
neu installieren. Wenn Sie die CDROM besitzen,
können Sie sie mounten (wir nehmen an, unter /cdrom)
und folgende Schritte ausführen:&prompt.root; cd /cdrom/bin
&prompt.root; ./install.shAlternativ können Sie alle Zeilen mit
MAKE_KERBEROS aus der
/etc/make.conf entfernen und dann ein
make world durchführen.Wo ist /dev/MAKEDEV hin?Ab FreeBSD 5.X werden Geräte automatisch
von &man.devfs.8; zur Verfügung gestellt. Die
Gerätetreiber erstellen die Gerätedateien,
wenn diese benötigt werden. Das Skript
/dev/MAKEDEV wird nicht mehr
gebraucht.Wenn Sie FreeBSD 4.X oder eine frühere
Version benutzen und /dev/MAKEDEV
fehlt, dann haben Sie ein Problem. Kopieren Sie das
Skript aus den Systemquellen. Es liegt wahrscheinlich
unter /usr/src/etc/MAKEDEV.Wie füge ich Pseudo-Terminals zum System
hinzu?Wenn Sie viele Benutzer von telnet, ssh, X oder
screens haben, könnte es sein, dass Ihnen die
Pseudo-Terminals ausgehen. So fügen Sie weitere
hinzu:Erstellen und installieren Sie einen neuen Kernel
mit der Zeilepseudo-device pty 256in der Konfigurationsdatei.Führen Sie die Befehle&prompt.root; cd /dev
&prompt.root; ./MAKEDEV pty{1,2,3,4,5,6,7}aus, um 256 Geräteeinträge für die
neuen Terminals zu erstellen.Editieren Sie die Datei
/etc/ttys und fügen Sie
Zeilen für jeden der 256 Terminals ein. Sie
sollten so aussehen, wie die existierenden
Einträge, also etwa so:ttyqc none networkDie Reihenfolge der Buchstabenzuordnung lautet mit
einem regulären Ausdruck
tty[pqrsPQRS][0-9a-v].Starten Sie das System mit dem neuen Kernel
erneut, wenn Sie bereit sind.Warum kann ich das Gerät snd0 nicht
erstellen?Es gibt kein Gerät snd.
Diese Bezeichnung ist nur ein Sammelbegriff für die
diversen Geräte, die zusammen das Soundsystem von
FreeBSD bilden, wie zum Beispiel
mixer,
sequencer, und
dsp.So erzeugen Sie diese Geräte:&prompt.root; cd /dev
&prompt.root; sh MAKEDEV snd0Lassen Sie diesen Schritt aus, wenn Sie FreeBSD
5.0-RELEASE oder eine neuere Version mit &man.devfs.5;
verwenden. Die Gerätedateien werden in diesem Fall
automatisch in /dev erstellt.Wie lade ich /etc/rc.conf und
starte /etc/rc neu, ohne zu
rebooten?Gehen Sie in den Einzelbenutzermodus und dann
zurück in den Mehrbenutzermodus.Geben Sie auf der Konsole folgendes ein:&prompt.root; shutdown now
(Hinweis: ohne -r oder -h)
&prompt.root; return
&prompt.root; exitIch wollte auf das aktuelle -STABLE updaten, und
plötzlich läuft hier ein -BETAx, -RC oder
-PRERELEASE. Was ist passiert?Kurze Antwort: Das ist nur ein anderer Name. RC ist
die Abkürzung für Release
Candidate. Es bedeutet, dass eine neue
Release bevorsteht. Und -PRERELEASE bedeutet bei FreeBSD
normalerweise, dass die Sourcen zur Vorbereitung auf eine
Release eingefroren wurden (in einigen
Releases wurde -BETA anstelle von -PRERELEASE
verwendet).Ausführliche Antwort: Bei FreeBSD gibt es zwei
Quellen für Releases. Die Major Releases wie
4.0-RELEASE und 5.0-RELEASE werden aus dem aktuellen Stand
des Hauptzweiges der Entwicklung (besser und kürzer
als -CURRENT bekannt)
erzeugt. Minor Releases wie 4.1-RELEASE or 5.2-RELEASE
stammen aus dem aktiven -STABLE Zweig. Seit 4.3-RELEASE
gibt es es nun auch einen eigenen Zweig für jede
Release, der für die Leute gedacht ist, die ein sehr
konservativ weiterentwickeltes System benötigen (im
Normalfall also nur Updates aus dem Bereich
Sicherheit).Bevor in einem Zweig eine Release erfolgt, muss
in diesem Zweig ein bestimmter Prozess ablaufen. Ein
Teil dieses Prozesses ist der code freeze,
der Stop der Weiterentwicklung. Sobald dieser Schritt
erfolgt ist, wird der Name des Zweiges geändert, um
anzuzeigen, dass demnächst eine Release erfolgen
wird. Wenn der Zweig zum Beispiel 4.5-STABLE genannt
wurde, wird der Name in 4.6-PRERELEASE geändert, um
dies zu verdeutlichen. Weiterhin ist das ein Zeichen, dass
jetzt besonders intensiv getestet werden sollte. In
dieser Phase können Fehler im Sourcecode noch
korrigiert werden. Wenn der Sourcecode so weit
gereift ist, dass eine Release
erstellt werden kann, wird der Name in 4.6-RC
geändert, um genau dies anzuzeigen. In dieser Phase
können nur noch extrem wichtige Korrekturen
aufgenommen werden. Sobald die Release (in diesem Beispiel
4.6-RELEASE) erfolgt ist, wird der Zweig in 4.6-STABLE
umbenannt.Weitere Informationen über Versionsnummern und die
verschiedenen Entwicklungszweige enthält der Artikel
Release
Engineering.Als ich versucht habe, einen neuen Kernel zu
installieren, ist das chflags fehlgeschlagen. Was mache
ich jetzt?Kurze Antwort: Ihre Sicherheitseinstellung (der
securelevel) ist wahrscheinlich größer als 0.
Sie müssen das System neu starten und den Kernel im
Single-User Modus installierten.Ausführliche Antwort: Wenn die
Sicherheitseinstellung größer als 0 ist,
erlaubt Ihnen FreeBSD nicht, die Systemflags zu
ändern. Um den aktuellen Securelevel zu ermitteln,
können Sie das folgende Kommando benutzen:&prompt.root; sysctl kern.securelevelSie können die Sicherheitseinstellung nicht
verringern, Sie müssen das System neu starten und den
Kernel im Single-User Mode installieren oder die
Sicherheitseinstellung in
/etc/rc.conf ändern und dann das
System neu starten. Weitere Detail zur
Sicherheitseinstellung erhalten Sie in &man.init.8;,
weitere Informationen zur rc.conf erhalten Sie in
/etc/defaults/rc.conf und
&man.rc.conf.5;.Ich kann die Systemzeit nicht um mehr als eine Sekunde
verstellen. Was mache ich jetzt?Kurze Antwort: Ihre Sicherheitseinstellung (der
securelevel) ist wahrscheinlich größer als 1.
Sie müssen das System neu starten und die Systemzeit
im Single-User Modus verstellen.Ausführliche Antwort: Wenn die
Sicherheitseinstellung größer als 1 ist,
erlaubt Ihnen FreeBSD nicht, die Systemzeit zu
ändern. Um den aktuellen Securelevel zu ermitteln,
können Sie das folgende Kommando benutzen:&prompt.root; sysctl kern.securelevelSie können die Sicherheitseinstellung nicht
verringern, Sie müssen das System neu starten und die
Systemzeit im Single-User Mode ändern oder die
Sicherheitseinstellung in
/etc/rc.conf ändern und dann das
System neu starten. Weitere Detail zur
Sicherheitseinstellung erhalten Sie in &man.init.8;,
weitere Informationen zur rc.conf erhalten Sie in
/etc/defaults/rc.conf und
&man.rc.conf.5;.Warum braucht &man.rpc.statd.8; 256 MByte
Speicher?Nein, das Programm hat keinen Fehler und es verbraucht
auch nicht 256 MByte Speicher. rpc.statd
projiziert nur einen übertrieben großen
Speicherbereich in seinen eigenen Adressraum.
Von einem rein technischen Standpunkt aus
ist das nichts verwerfliches, allerdings verwirrt es
Programme wie &man.top.1; und &man.ps.1;.&man.rpc.statd.8; projiziert seine Statusdatei (die in
/var liegt) in seinen
Adressraum. Um die Probleme zu vermeiden, die bei
einer Vergrößerung dieser Projektion entstehen
könnten, wird gleich ein möglichst großer
Speicherbereich benutzt. Dies kann man sehr schön im
Sourcecode sehen: Die Längenangabe beim Aufruf von
&man.mmap.2; ist 0x10000000, ein
sechzehntel des Adressraums bei IA32, oder genau 256
MByte.Warum kann ich das Dateiattribut
schg nicht löschen?Sie betreiben Ihr System mit einer erhöhten
Sicherheitsstufe. Senken Sie die Sicherheitsstufe und
versuchen Sie es dann noch einmal. Weitere Informationen
erhalten Sie im FAQ Eintrag
über Sicherheitsstufen und in der Online-Hilfe
&man.init.8;.Warum funktioniert die .shosts
Authentifizierung von SSH in neueren Version von FreeBSD
nicht mehr?Die .shosts
Authentifizierung funktioniert nicht mehr, weil
&man.ssh.1; in neueren Versionen von FreeBSD nicht mehr
SUID-root installiert wird. Um dieses
Problem zu lösen, gibt es die folgenden
Möglichkeiten:Um das Problem für immer zu lösen,
müssen Sie in /etc/make.conf
die Variable ENABLE_SUID_SSH auf
true setzen und ssh neu
übersetzen (oder make world
ausführen.Übergangsweise können Sie auch die
Dateirechte von /usr/bin/ssh auf
4555 setzen, indem Sie den Befehl
chmod 4555 /usr/bin/ssh als
root ausführen. Fügen
Sie anschließend ENABLE_SUID_SSH=
true in die Datei
/etc/make.conf ein, damit diese
Änderung erhalten bleibt, wenn Sie das
nächste Mal make world
ausführen.Was ist vnlru?vnlru schreibt vnodes auf Platte
und gibt sie wieder frei, falls das System die Grenzwert
kern.maxvnodes erreicht. Dieser Thread
des Kernel tut meistens gar nichts und wird nur aktiv,
wenn Sie extrem viel RAM haben und gleichzeitig auf viele
zehntausende kleine Dateien zugreifen.Was bedeuten die Zustände, die
top für Speicherseiten ausgibt?Speicherseiten werden vom Kernel in
verschiedenen Listen verwaltet:Active: Seiten, die vor
Kurzem benutzt wurden.Inactive: Seiten, die
länger nicht benutzt wurden.Cache: Meistens
Seiten, die vorher im Zustand Inactive
waren und noch gültige Daten enthalten. Diese
Seiten können sofort in ihrem alten Kontext oder
in einem neuen Kontext verwendet werden. Wenn eine
Seite unverändert
(clean) ist, kann
ein Zustandswechsel direkt von Active
nach Cache erfolgen.
Ob dieser Zustandswechsel möglich ist, wird durch
die Seitenersetzungsstrategie bestimmt, die der
Entwickler des VM-Systems festgelegt hat.Free: Seiten, die
keine Daten enthalten. Diese Seiten können
sofort benutzt werden, wenn Seiten im Zustand
Cache nicht benutzt werden
können. Seiten im Zustand Free
können auch während eines Interrupts
angefordert werden.Wired: Seiten, die
fest im Speicher liegen und nicht ausgelagert werden
können. Normalerweise werden solche Seiten vom
Kernel benutzt, manchmal werden Sie aber auch für
spezielle Zwecke von Prozessen verwendet.Seiten im Zustand Inactive
werden oft auf Plattenspeicher geschrieben (sozusagen
ein sync des VM-Systems). Wenn
die CPU erkennen kann, das eine Seite unmodifiziert
(clean) ist, kann
auch eine Active-Seite auf den
Plattenspeicher ausgeschrieben werden. In bestimmten
Situationen ist es von Vorteil, wenn ein Block von
VM-Seiten, unabhängig von seinem Zustand,
ausgeschrieben werden kann. Die
Inactive-Liste enthält wenig
benutzte Seiten, die ausgeschrieben werden könnten.
Seiten im Zustand Cached sind
schon ausgeschrieben und stehen Prozessen für
die Verwendung im alten oder in einem neuen Kontext
zur Verfügung. Seiten im Zustand
Cache sind nicht ausreichend
geschützt und können während Unterbrechungen
nicht benutzt werden.Die eben beschriebene Behandlung von Speicherseiten
kann durch weitere Zustände (wie das
das Busy-Flag) verändert werden.Wie viel freien Speicher hat mein System?Es gibt verschiedene Arten von freiem
Speicher. Eine Art ist die Speichermenge,
die sofort, ohne etwas auszulagern, zur Verfügung
steht. Der gesamte VM-Bereich
ist eine weitere Art des freien Speichers.
Die Betrachtung ist komplex, hängt aber von
der Größe des Swap-Bereichs und der
Größe des Arbeitsspeichers ab. Es gibt
weitere Definitionen für freien Speicher,
die aber alle relativ nutzlos sind. Wichtig ist
hingegen, dass wenig Seiten ausgelagert
werden (paging) und der
Swap-Bereich ausreichend groß ist.Ich kann /var/empty nicht
löschen!Das Verzeichnis /var/empty
wird von &man.sshd.8; benötigt, wenn es mit
Privilege Separation läuft.
Das Verzeichnis /var/empty ist
leer, gehört root und
ist durch das Dateiattribut schg
geschützt.Wir empfehlen Ihnen, das Verzeichnis zu belassen.
Sollten Sie es aber trotzdem löschen wollen,
müssen Sie zuerst das schg-Attribut
entfernen. Schauen Sie sich dazu die Hilfeseite
&man.chflags.1; an und beachten Sie die Antwort auf
die Frage wie das
schg-Attribut entfernt wird.Das X Window System und virtuelle KonsolenWas ist das X Window System?
- Das X Window System ist das am häufigsten verwendete
- Window System für &unix; oder ähnliche Systeme,
+ Das X Window System (oder auch nur X11)
+ ist das am häufigsten verwendete
+ Window System für &unix;- und &unix;-ähnliche Systeme,
zu denen auch &os; gehört.
- Der X
+ Der X
Protokollstandard wird von der
- X.org Foundation definiert.
- Die aktuelle Version 11.6 dieser Spezifikation wird als
- X11R6 oder auch nur als
- X11 bezeichnet.
+ X.org Foundation definiert
+ und liegt aktuell in Version 11 Relase &xorg.version; vor und wird
+ häufig auch nur als X11 bezeichnet.Das X Window System wurde für viele verschiedene
Architekturen und Betriebssysteme implementiert. Eine
serverseitige Implementierung wird dabei als
X-Server bezeichnet.Welche X-Implementierungen sind für &os;
verfügbar?Früher war &xfree86;, die X-Implementierung des
XFree86
Projects, Inc., der Standard unter &os;. Dieser
X-Server wurde bis einschließlich &os;
Version 4.10 und 5.2 als Standard-X-Server installiert.
Die von &xorg; veröffentlichte Implementierung diente
nur als Referenzplattform, weil der verwendete Code
über die Jahre sehr ineffizient geworden war.Anfang 2004 verließen einige Entwickler das
XFree86 Project, um fortan &xorg; direkt zu
unterstützen. Der Grund dafür waren
Meinungsverschiedenheiten über die Geschwindigkeit
der Weiterentwicklung, die zukünftige Ausrichtung des
Projekts sowie persönliche Differenzen. Zur gleichen
Zeit aktualisierte &xorg; ihren Quellcodebaum auf die
&xfree86;-Version 4.3.99.903,
brachte viele Änderungen, die bisher getrennt verwaltet
worden waren, in das Projekt ein und veröffentlichte
das Paket als X11R6.7.0, bevor
&xfree86; die Lizenz änderte. Ein seperates, aber
mit &xorg; verbundenes Projekt,
freedesktop.org
(oder fd.o), arbeitet an einer
Überarbeitung des ursprünglichen &xfree86;-Codes,
um einerseits mehr Rechenarbeit an die Grafikkarten zu
übertragen (mit dem Ziel einer deutlich erhöhten
Geschwindigkeit) und andererseits den Code zu modularisieren
(mit dem Ziel einer verbesserten Wartung, einer schnelleren
Entwicklung sowie einer vereinfachten Konfiguration). &xorg;
plant, die Weiterentwicklungen von freedesktop.org in seine
zukünftigen Versionen zu integrieren.Seit Juli 2004 ist &xorg; der Standard-X-Server für
- &os.current;. Die &xfree86;-Ports
+ &os;. Die &xfree86;-Ports
(x11/XFree86-4)
- verbleiben in der Ports-Sammlung und sind nach wie der
- Standard für &os.stable;.
+ sind aber weiterhin über die Ports-Sammlung
+ verfügbar.
+
+ Weitere Informationen zum X Window System finden Sie im
+ X11-Kapitel des
+ FreeBSD-Handbuchs.
- Der letzte Absatz beschreibt nur die
+ Der vorletzte Absatz beschreibt nur die
Standardeinstellung. Es ist nach wie vor möglich,
- beide Implementierung unter &os; zu verwenden. Lesen
+ beide Implementierungen unter &os; zu verwenden. Lesen
Sie dazu die Anweisungen im Eintrag vom 23.07.2004 in
der Datei /usr/ports/UPDATING.Beachten Sie, dass es derzeit nicht möglich ist,
Teile aus beiden Implementierungen parallel zu verwenden.
Sie müssen sich also für eine der beiden
Implementierungen entscheiden.
-
- Die folgenden Abschnitte beziehen sich zwar auf die
- &xfree86;-Implementierung, sie sollten aber auch für
- die &xorg;-Implementierung anwendbar sein. Die
- Standardkonfigurationsdatei von &xorg; heißt
- xorg.conf. Ist diese nicht
- vorhanden, wird die Datei XF86Config
- verwendet.
- Funktionieren meine Programme auch mit der
&xorg;-Implementierung noch?Der &xorg;-Server basiert auf der gleichen
X11R6-Spezifikation, die auch &xfree86; verwendet, daher
sollte ein Großteil der Anwendungen problemlos
funktionieren. Einige selten verwendete Protokolle werden
allerdings nicht mehr unterstützt
(XIE, PEX, sowie
lbxproxy). Die beiden ersten Protokolle
wurden allerdings auch vom &xfree86;-Port nicht
unterstützt.Warum hat sich das X Project überhaupt
aufgespalten?Diese Frage ist nicht &os;-spezifisch. Es gibt zu
diesem Thema umfangreiche Postings in diversen
Mailinglist-Archiven. Suchen Sie daher über eine
Suchmaschine danach, statt diese Frage auf einer
&os;-Mailingliste zu stellen.Warum hat sich &os; für &xorg; als Standard-X-Server
entschieden?Die Entwickler von &xorg; geben an, dass sie neue
Versionen rascher veröffentlichen und neue Eigenschaften
schneller implementieren wollen. Außerdem verwenden
sie nach wie vor die traditionelle X-Lizenz, während
&xfree86; nun eine veränderte Version benutzt.Diese Entscheidung wird nach wie vor heftig
diskutiert. Nur die Zeit wird zeigen, welche
Implementierung technisch überlegen ist. Jeder
&os;-Benutzer hat aber die freie Wahl zwischen den
beiden Implementierungen.Ich möchte X benutzen, was muss ich
tun?
- Der einfachste Weg ist der, dass Sie während
- der Installation angeben, dass Sie X benutzen
- möchten.
-
Wenn Sie X auf einem existierenden System installieren
wollen, sollten Sie den Meta-Port
x11/xorg verwenden, der
alle benötigen Komponenten baut und installiert.Lesen Sie danach die Dokumentation zu
&man.xorgconfig.1;, das Sie bei der Konfiguration des
X-Servers für Ihre Grafikkarte, Maus usw.
unterstützt. Bevorzugen Sie eine grafische
Konfigurationsoberfläche, sollten Sie sich
&man.xorgcfg.1; ansehen.Weitere Informationen finden sich im Abschnitt X11 des
FreeBSD-Handbuchs.Evtentuell möchten Sie sich auch den Xaccel-Server
ansehen. Nähere Details finden Sie im
Abschnitt über Xi
Graphics.Ich habe versucht, X zu starten,
aber wenn ich startx eingebe, erhalte
ich die Fehlermeldung KDENABIO failed
(Operation not permitted). Was soll ich jetzt
machen?Das System läuft auf einer erhöhten
Sicherheitsstufe (securelevel).
X kann auf einer erhöhten Sicherheitsstufe nicht
gestartet werden, weil X dazu Schreibzugriff auf
/dev/io benötigt. Lesen Sie dazu
auch &man.init.8;.Die Frage ist also eigentlich, was Sie anders machen
sollten. Sie haben zwei Möglichkeiten: Setzen Sie
die Sicherheitsstufe wieder zurück auf 0 (die
Einstellung erfolgt in der Regel in
/etc/rc.conf) oder starten Sie
&man.xdm.1; während des Starts des Systems, bevor die
Sicherheitsstufe erhöht wird.Der Abschnitt enthält
Informationen darüber, wie Sie &man.xdm.1; beim Start
des Systems starten können.Warum funktioniert meine Maus unter X nicht?Wenn Sie syscons (den Standard-Konsoltreiber)
benutzen, können Sie FreeBSD so konfigurieren,
dass auf jedem virtuellen Bildschirm ein Mauszeiger
unterstützt wird. Um Konflikte mit X zu vermeiden,
unterstützt syscons ein virtuelles Gerät mit dem
Namen /dev/sysmouse. Über
dieses virtuelle Gerät können andere Programme
alle Mausbewegungen und Mausclicks im MouseSystems-Format
mitlesen. Falls Sie Ihre Maus auf einer oder mehreren
virtuellen Konsolen und X
benutzen wollen, sollten Sie zunächst lesen und dann
moused installieren.
- Die Datei /etc/X11/XF86Config sollte
+ Die Datei /etc/X11/xorg.conf sollte
die folgenden Einträge enthalten:
- Section Pointer
-Protocol "SysMouse"
-Device "/dev/sysmouse"
-.....
-
-
- Diese Variante kann für &xfree86; 3.3.2 und
- neuer sowie für &xorg; 6.7.0 benutzt werden. Wenn
- Sie eine ältere Versionen verwenden, muss als
- Protocol hingegen
- MouseSystems benutzt werden.
-
- Verwenden Sie &xorg;, sollten Sie allerdings die Datei
- /etc/X11/xorg.conf anpassen. Obwohl
- aus Kompatibilitätsgründen auch das eben
- beschriebene Section Pointer erlaubt
- ist, sollte besser ein Section
- InputDevice ähnlich dem
- folgenden verwendet werden:
-
Section "InputDevice"
Option "Protocol" "SysMouse"
Option "Device" "/dev/sysmouse"
.....Einige Leute ziehen es vor, unter X
/dev/mouse zu benutzen. Hierzu
sollte /dev/mouse nach
/dev/sysmouse gelinkt werden:&prompt.root; cd /dev
&prompt.root; rm -f mouse
&prompt.root; ln -s sysmouse mouseKann ich meine Rad-Maus auch unter X benutzen?Ja.Dazu müssen Sie X nur mitteilen, dass Sie eine
Maus mit 5 Tasten haben. Dazu fügen Sie die Zeilen
Buttons 5 sowie
ZAxisMapping 4 5 in den Abschnitt
InputDevice der Datei
- /etc/XF86Config ein. Das
+ /etc/X11/xorg.conf ein. Das
Beispiel zeigt, wie ein solcher Abschnitt aussehen
könnte.Abschnitt InputDevice für
- Rad-Mäuse in den Konfigurationsdateien von
- &xfree86; 4.X und &xorg;
+ Rad-Mäuse in der Konfigurationsdatei von
+ &xorg;
Section "InputDevice"
Identifier "Mouse1"
Driver "mouse"
Option "Protocol" "auto"
Option "Device" "/dev/sysmouse"
Option "Buttons" "5"
Option "ZAxisMapping" "4 5"
EndSection .emacs Beispiel für
seitenweises Blättern mit einer
Rad-Maus (optional);; wheel mouse
(global-set-key [mouse-4] 'scroll-down)
(global-set-key [mouse-5] 'scroll-up)X verbietet Verbindungen von entfernten Systemen!Aus Sicherheitsgründen verbietet der X-Server
in der Voreinstellung Verbindungen von entfernten
Systemen.Starten Sie den X-Server mit der Option
, wenn Sie Verbindungen von
entfernten Systemen erlauben wollen:
- &prompt.user; startx -listen_tcp
+ &prompt.user;
+startx -listen_tcp
+ Wieso funktionieren Menüs und Dialoge in X nicht
richtig?Versuchen Sie, die Num Lock-Taste
auszustellen.Falls Ihre Num Lock-Taste beim Booten
standardmäßig eingeschaltet ist, sollten Sie
die folgende Zeile in den Abschnitt
Keyboard der Datei
- XF86Config einfügen:
+ /etc/X11/xorg.conf einfügen:
# Let the server do the NumLock processing. This should only be
# required when using pre-R6 clients
ServerNumLock
Was ist eine virtuelle Konsole und wie erstelle ich
mehr?Mit virtuellen Konsolen können Sie mehrere
simultane Sitzungen auf einer Maschine laufen lassen, ohne
so komplizierte Dinge wie die Einrichtung eines Netzwerkes
oder die Benutzung von X zu benötigen.Wenn das System startet, wird es nach der Anzeige
aller Bootmeldungen eine Eingabeaufforderung auf dem
Bildschirm anzeigen. Sie können dann auf der ersten
virtuellen Konsole Ihren Benutzernamen und das Passwort
eingeben und anfangen, zu arbeiten (oder zu
spielen!).Gelegentlich möchten Sie möglicherweise eine
weitere Sitzung starten wollen, vielleicht, um die
Dokumentation zu einem Programm, das Sie gerade benutzen,
einzusehen, oder, um Ihre Mails zu lesen, während Sie
auf das Ende einer FTP-Übertragung warten.
Drücken Sie einfach AltF2 (halten Sie die Alt-Taste
gedrückt und drücken Sie die Taste F2)
und Sie gelangen zur Anmelde-Aufforderung auf der zweiten
virtuellen Konsole! Wenn Sie zurück
zur ersten Sitzung möchten, drücken Sie
AltF1.Die Standardinstallation von FreeBSD bietet acht
aktivierte virtuelle Konsolen. Mit
AltF1,
AltF2,
AltF3
und so weiter wechseln Sie zwischen diesen
virtuellen Konsolen.Um mehr von ihnen zu aktivieren, editieren Sie
/etc/ttys und fügen
Einträge für ttyv4 bis
zu ttyvc nach dem Kommentar zu
virtuellen Terminals ein:
# Edit the existing entry for ttyv3 in /etc/ttys and change
# "off" to "on".
ttyv3 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv4 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv5 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv6 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv7 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv8 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv9 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyva "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyvb "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
Benutzen Sie so wenig oder soviele, wie Sie
möchten. Je mehr virtuelle Terminals Sie benutzen,
desto mehr Ressourcen werden gebraucht; das kann wichtig
sein, wenn Sie 8MB RAM oder weniger besitzen. Sie
können auch secure in
insecure ändern.Wenn Sie einen X-Server benutzen möchten,
müssen Sie mindestens ein
virtuelles Terminal unbenutzt (oder ausgeschaltet)
lassen damit der Server es benutzen kann. Das
heißt, dass Sie Pech haben, wenn Sie für
jede Ihrer 12 Alt-Funktionstasten eine
Anmeldeaufforderung haben möchten - Sie können
das nur für elf von ihnen tun, wenn Sie einen
X-Server auf derselben Maschine laufen lassen
möchten.Der einfachste Weg, eine Konsole zu deaktivieren, ist,
sie auszuschalten. Wenn Sie zum Beispiel die oben
erwähnte volle Zuordnung aller 12 Terminals
hätten, müssten Sie die Einstellung
für das virtuelle Terminal 12 von:ttyvb "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on securein:ttyvb "/usr/libexec/getty Pc" cons25 off secureändern.Wenn Ihre Tastatur nur über zehn Funktionstasten
verfügt, bedeutet das:
ttyv9 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 off secure
ttyva "/usr/libexec/getty Pc" cons25 off secure
ttyvb "/usr/libexec/getty Pc" cons25 off secure
(Sie können diese Zeilen auch einfach
löschen.)
- Nachdem Sie die Datei /etc/ttys
- geändert haben, besteht der nächste Schritt
- darin, sicherzustellen, dass Sie genügend
- Geräte für virtuelle Terminal haben. Der
- einfachste Weg, dies zu tun, ist:
-
- &prompt.root; cd /dev
-&prompt.root; sh MAKEDEV vty12
-
-
- Wenn Sie FreeBSD 5.X oder neuer mit
- DEVFS benutzen, brauchen Sie die
- Gerätedateien nicht manuell anzulegen, da sie
- automatisch in
- /dev erstellt
- werden.
-
-
Die einfachste (und sauberste) Möglichkeit, die
virtuellen Konsolen zu aktivieren, ist, zu rebooten. Wenn
Sie jedoch auf keinen Fall rebooten möchten,
können Sie auch einfach das X Window System
herunterfahren und als root&prompt.root; kill -HUP 1ausführen.Es ist unbedingt erforderlich, dass Sie das X
Window System vollständig herunterfahren, falls es
läuft. Falls Sie es nicht tun, könnte es sein,
dass sich ihr System nach der Eingabe des
kill-Befehls aufhängt.Wie greife ich von X aus auf virtuelle Konsolen
zu?Benutzen Sie
CtrlAltFn
um auf eine virtuelle Konsole umzuschalten. Mit
CtrlAltF1
würden Sie zur ersten virtuellen Konsole
umschalten.Sobald Sie auf eine virtuelle Konsole umgeschaltet
haben, können Sie ganz normal
AltFn
benutzen, um zwischen den einzelnen virtuellen Konsolen
umzuschalten.Um zu Ihrer X-Sitzung zurückzukehren, müssen
Sie auf die virtuelle Konsole umschalten, auf der X
läuft. Wenn Sie X über der Eingabeaufforderung
gestartet haben (z.B. mit startx),
benutzt X die nächste freie virtuelle Konsole und
nicht die Konsole, von der es gestartet wurde. Wenn Sie
acht aktive virtuelle Konsole haben, dann wird X die
neunte benutzen und Sie können mit AltF9
umschalten.Wie starte ich XDM beim Booten?Es gibt zwei Denkansätze, wie
&man.xdm.1; zu starten ist. Bei dem einen wird
xdm unter Nutzung des mitgelieferten
Beispiels über /etc/ttys
(&man.ttys.5;) gestartet, während beim zweiten Ansatz
rc.local (&man.rc.8;) oder das
Skript X.sh im Verzeichnis
/usr/local/etc/rc.d verwendet wird.
Beide Ansätze sind gleichwertig und der eine
wird in Situationen funktionieren, in denen der andere es
nicht tut. In beiden Fällen ist das Ergebnis das
gleiche: X liefert eine graphische
Anmeldeaufforderung.Die ttys-Methode hat den Vorteil, dass
dokumentiert ist, auf welchem vty X gestartet wird und der
Neustart des X-Servers beim Abmelden an init
übergeben wird. Die rc.local-Methode erleichtert ein
Killen von xdm, falls Probleme beim Start des X-Servers
auftreten sollten.Beim Laden von rc.local sollte xdm
ohne irgendwelche Argumente (das heißt als Daemon)
gestartet werden. xdm muss gestartet werden NACHDEM getty
läuft, andernfalls entsteht ein Konflikt zwischen
getty und xdm und die Konsole bleibt gesperrt. Der beste
Weg, um dies zu vermeiden, ist, das Skript für etwa
zehn Sekunden anzuhalten und dann xdm zu starten.Wenn Sie xdm durch einen Eintrag in
/etc/ttys starten lassen, kann es zu
einem Konflikt zwischen xdm und
&man.getty.8; kommen. Um dieses Problem zu
vermeiden, sollten Sie die Nummer des
vt in die Datei
- /usr/X11R6/lib/X11/xdm/Xservers
+ /usr/local/lib/X11/xdm/Xservers
eintragen.
- :0 local /usr/X11R6/bin/X vt4
+ :0 local /usr/local/bin/X vt4Diese Zeile führt dazu, dass der X Server
/dev/ttyv3 nutzt. Die beiden Zahlen
weichen voneinander ab: Der X-Server beginnt die
Zählung der vty bei 1, während der
FreeBSD-Kernel bei 0 beginnt.Wieso erhalte ich die Meldung Couldn't open
console, wenn ich xconsole benutze?Wenn Sie X mit
startx starten, werden die
Zugriffsrechte für
/dev/console leider
nicht geändert, was dazu
führt, dass Dinge wie xterm
-C und xconsole nicht
funktionieren.Das hängt damit zusammen, wie die Zugriffsrechte
für die Konsole standardmäßig gesetzt
sind. Auf einem Mehrbenutzersystem möchte man nicht
unbedingt, dass jeder Benutzer einfach auf die
Systemkonsole schreiben kann. Für Benutzer, die sich
auf einer Maschine direkt mit einem VTY anmelden,
existiert die Datei &man.fbtab.5;, um
derartige Probleme zu lösen.In Kürze: sorgen Sie dafür, dass sich
eine nicht auskommentierte Zeile der Form/dev/ttyv0 0600 /dev/consolein der Datei /etc/fbtab befindet.
Das sorgt dafür, dass wer auch immer sich auf
/dev/ttyv0 anmeldet, auch die Konsole
besitzt.Früher konnte ich &xfree86; als normaler User
starten. Warum sagt mir das System jetzt, dass ich
root sein muss?Alle X-Server müssen mit der ID
root laufen, um direkt auf die
Videohardware zuzugreifen. Die älteren Versionen von
&xfree86; (bis einschließlich 3.3.6) installierten
alle mitgelieferten Server so, dass sie automatisch
unter ID root ausgeführt werden
(setuid to root). Dies stellt
natürlich eine Gefahrenquelle dar, da die X-Server
große, komplexe Programme sind. Alle neueren
Versionen von &xfree86; installieren die Server aus genau
diesem Grund nicht mehr "setuid
root".Es ist natürlich nicht tragbar, den X-Server
immer mit der ID root laufen zu
lassen; auch aus Gründen der Sicherheit ist es keine
gute Idee. Es gibt zwei Möglichkeiten, um X auch als
normaler Benutzer starten zu können. Die erste ist
die Verwendung von xdm oder eines
ähnlichen Programms; die zweite ist die Benutzer von
Xwrapper.xdm ist ein ständig laufendes
Programm, mit dem Logins über eine graphische
Benutzeroberfläche sind. Es wird normalerweise beim
Systemstart initialisiert und für die
Authentifizierung der Benutzer und den Start ihrer
Sitzungen verantwortlich. Es ist also die graphische
Entsprechung von &man.getty.8; und &man.login.1;.
Weitere Informationen zum Thema xdm
finden Sie in der &xfree86;
Dokumentation und dem entsprechenden FAQ-Eintrag.Xwrapper ist eine
Hülle für den X-Server. Mit
diesem kleinen Utility ist es möglich, manuell den
X-Server zu starten und weiterhin eine annehmbare
Sicherheit zu haben. Das Tools prüft, ob die per
Kommandozeile übergebenen Argumente halbwegs sinnvoll
sind. Wenn dies der Fall ist, startet es den
entsprechenden X-Server. Wenn Sie (aus welchem Grund auch
immer) keine graphische Anmeldung wollen, ist
Xwrapper die optimale Lösung.
Wenn Sie die vollständige Ports-Sammlung installiert
haben, finden Sie das Tool im Verzeichnis
/usr/ports/x11/wrapper.Warum funktioniert meine PS/2-Maus nicht
richtig?Ihre Maus und der Maustreiber sind etwas aus der
Synchronisation geraten.In seltenen Fällen kann es jedoch sein,
dass der Treiber fälschlicherweise
Synchronisationsprobleme meldet und Sie in den
Kernelmeldungen folgendes sehen:psmintr: out of sync (xxxx != yyyy)und Ihre Maus nicht richtig zu funktionieren
scheint.Falls das passiert, deaktivieren Sie den Code zur
Überprüfung der Synchronisation, indem Sie die
Treiberangaben für den PS/2-Maustreiber auf 0x100
setzen. Rufen Sie UserConfig durch
Angabe der Option am Boot-Prompt
auf:boot: -cGeben sie dann in der Kommandozeile von
UserConfig folgendes ein:UserConfig> flags psm0 0x100
UserConfig> quitMeine PS/2-Maus von MouseSystems scheint nicht zu
funktionieren.Es wurde berichtet, dass einige Modelle der
PS/2-Mäuse von MouseSystems nur funktionieren, wenn
sie im hochauflösenden Modus betrieben
werden. Andernfalls springt der Mauszeiger sehr oft in
die linke obere Ecke des Bildschirms.Das Flag 0x04 des Maustreibers bringt die Maus
in den hochauflösenden Modus. Rufen Sie
UserConfig durch Angabe der Option
am Boot-Prompt auf:boot: -cGeben sie dann in der Kommandozeile von
UserConfig folgendes ein:UserConfig> flags psm0 0x04
UserConfig> quitLesen Sie den vorigen Abschnitt über eine andere
mögliche Ursache für Probleme mit der
Maus.
-
-
- Wenn ich eine X-Anwendung erstellen will, kann
- imake die Datei
- Imake.tmpl nicht finden. Wo befindet
- sie sich?
-
-
-
- Imake.tmpl ist Teil des
- Imake-Paketes, ein Standardwerkzeug zur Erstellung von
- X-Anwendungen. Imake.tmpl ist
- ebenso, wie viele Header-Dateien, die zur Erstellung von
- X-Anwendungen benötigt werden, in der Distribution
- xprog enthalten. Sie können Sie
- per sysinstall oder aber manuell mit den X
- Distributionsdateien installieren.
-
-
-
Wie kann ich einen anderen X-Server installieren?&os;-Versionen vor 5.3 verwendeten
&xfree86; 4.X als
Standard-X-Server. Seither wird
&xorg; als
Standard-X-Server verwendet. Wenn Sie einen anderen
X-Server installieren wollen,
müssen Sie die folgende Zeile in Ihre
/etc/make.conf einfügen. (Existiert
die Datei nicht, müssen Sie sie zuvor anlegen.)X_WINDOW_SYSTEM= xorgDiese Variable kann die Werte xorg,
xfree86-4, oder
xfree86-3 annehmen.Wie vertausche ich die Maustasten?Benutzen Sie den Befehl xmodmap -e "pointer =
3 2 1" in Ihrer .xinitrc
oder .xsession.Wie installiere ich einen Splash-Screen und wo finde
ich sie?&os; erlaubt die Anzeige von
Splash-Screens während des
Bootvorganges. Die Splash-Screens dürfen
Bitmaps mit 256 Farben
(*.BMP) oder ZSoft-PCX-Dateien
*.PCX) sein. Damit sie mit normalen
VGA-Karten dargestellt werden können, darf die
Größe 320x200 Bildpunkte nicht
überschreiten. Wenn Sie in ihrem Kernel die
VESA-Unterstützung eingebunden haben, beträgt
die maximale Größe 1024x768 Pixel.
Die derzeitige VESA-Unterstützung kann entweder direkt
durch die Kernelkonfigurationsoption
VESA in den Kernel eingebunden werden,
oder durch das Laden des VESA-kld-Moduls während des
Bootens.Um einen Splash-Screen zu benutzen, müssen Sie die
Startdateien, die den Bootprozess von &os; kontrollieren,
modifizieren.Dazu müssen Sie die Datei
/boot/loader.rc erstellen, die
die folgenden Zeilen enthält:include /boot/loader.4th
startAußerdem benötigen Sie die Datei
/boot/loader.conf, die die
folgenden Zeilen enthält:splash_bmp_load="YES"
bitmap_load="YES"Dies setzt voraus, dass Sie
/boot/splash.bmp als Ihren
Splash-Screen benutzen. Wenn Sie lieber eine
PCX-Datei benutzen wollen, dann kopieren Sie sie nach
/boot/splash.pcx, erstellen Sie
eine Datei /boot/loader.rc, wie
oben beschrieben und eine Datei
/boot/loader.conf, die folgendes
enthält:splash_pcx_load="YES"
bitmap_load="YES"
bitmap_name="/boot/splash.pcx"Alles, was Sie nun brauchen, ist ein Splash-Screen.
Hierzu können Sie durch die Gallerie bei
surfen.Kann ich die &windows;-Tasten unter X
benutzen?Ja, Sie müssen lediglich mit &man.xmodmap.1;
festlegen, welche Aktion diese Tasten auslösen
sollen.Unter der Annahme, dass alle &windows;
Tastaturen dem Standard entsprechen, lauten die Keycodes
für die drei Tasten115 - &windows;-Taste zwischen den
Alt- und
Strg-Tasten auf der linken Seite116 - &windows;-Taste rechts von der
AltGr-Taste117 - Menü-Taste, links von der
rechten Strg-TasteNach der folgenden Anweisung erzeugt die linke
&windows;-Taste ein Komma.&prompt.root; xmodmap -e "keycode 115 = comma"Sie werden Ihren Window Manager wahrscheinlich neu
starten müssen, damit diese Einstellung wirksam
wird.Um die neue Belegung der &windows;-Tasten automatisch
beim Start von X zu erhalten, könnten Sie
entsprechende xmodmap Anweisungen in
ihre ~/.xinitrc einfügen. Die
bevorzugte Variante ist aber, eine Datei mit dem Namen
~/.xmodmaprc zu erzeugen, die nur die
Parameter für den Aufruf von
xmodmap enthält. Wenn Sie mehrere
Tasten umdefinieren wollen, muss jede Definition in
eine eigene Zeile gesetzt werden. Weiterhin müssen
Sie in Ihrer ~/.xinitrc noch die
folgende Zeile einfügen:xmodmap $HOME/.xmodmaprcSie könnten die drei Tasten zum Beispiel mit den
Funktionen F13, F14 und
F15 belegen. Dadurch ist es sehr
einfach, diese Tasten mit nützlichen Funktionen eines
Programmes oder Desktops zu verknüpfen.Falls Sie das auch tun wollen, sollten in Ihrer
~/.xmodmaprc die folgenden
Anweisungen stehen.
keycode 115 = F13
keycode 116 = F14
keycode 117 = F15
Falls Sie zum Beispiel fvwm2
benutzen, können Sie ihn so einstellen, dass
F13 das Fenster unter dem Mauszeiger
minimiert bzw. maximiert. F14 holt das
Fenster unter dem Mauszeiger in den Vordergrund bzw.
ganz nach hinten, wenn es bereits im Vordergrund ist.
F15 öffnet das Arbeitsplatz
(Programme) Menü, auch wenn der Cursor nicht auf den
Hintergrund zeigt. Dies ist extrem praktisch, wenn der
gesamte Bildschirm von Fenster belegt wird; als kleiner
Bonus gibt es sogar einen Zusammenhang zwischen dem Symbol
auf der Taste und der durchgeführten Aktion.Dieses Verhalten kann man mit den folgenden
Einträgen in der Datei ~/.fvwmrc
erhalten:
Key F13 FTIWS A Iconify
Key F14 FTIWS A RaiseLower
Key F15 A A Menu Workplace Nop
Wird 3D Hardware Beschleunigung für &opengl;
unterstützt?Dies hängt davon ab, welche Version von &xfree86;
oder &xorg; und welche Grafikkarte Sie verwenden.
Wenn Sie eine Karte mit NVIDIA-Chipsatz besitzen, benutzen
Sie die binären Treiber für FreeBSD, die Sie auf der
Drivers-Seite von NVIDEA finden.
Wenn Sie &xfree86;-4 oder &xorg; mit Grafikkarten wie
der Matrox G200/G400, ATI Rage 128/Radeon, oder 3dfx
Voodoo 3, 4, 5, und Banshee einsetzen, erhalten Sie
weitere Informationen auf der Webseite &xfree86;-4
- Direct Rendering on FreeBSD. Wenn Sie &xfree86; in
- der Version 3.3 einsetzen, erhalten Sie
- eingeschränkte Unterstützung von die
- Hardware-Beschleunigung bei &opengl; für die Matrox
- Gx00, ATI Rage Pro, SiS 6326, i810, Savage, und Karten,
- die auf älteren NVIDIA Chipsätzen beruhen, wenn
- Sie den Port graphics/utah-glx
- installieren.
+ Direct Rendering on FreeBSD.
NetzwerkeWoher kann ich Informationen über Diskless
Booting bekommen?Diskless Booting bedeutet, dass
die FreeBSD-Maschine über ein Netzwerk gebootet wird
und die notwendigen Dateien von einem Server anstatt von
der Festplatte liest. Vollständige Details finden
Sie im Handbucheintrag
über den plattenlosen Betrieb.Kann eine FreeBSD-Maschine als Netzwerkrouter genutzt
werden?Ja. Genaue Informationen zu diesem Thema finden Sie
im Abschnitt
Gateways und Routen des Handbuchkapitels
Weiterführende Netzwerkthemen.Kann ich meine &windows;-Maschine über FreeBSD ans
Internet anbinden?Personen, die diese Frage stellen, haben
typischerweise zwei PCs zu Hause: einen mit FreeBSD und
einen mit einer &windows;-Variante. Die Idee ist, die
FreeBSD-Maschine an das Internet anzubinden, um in der
Lage zu sein, von der &windows;-Maschine über die
FreeBSD-Maschine auf das Internet zuzugreifen. Das
ist tatsächlich nur ein Spezialfall der vorherigen
Frage.Das User-Mode &man.ppp.8; von &os; kennt die Option
. Wenn Sie &man.ppp.8; mit der Option
starten, in
/etc/rc.conf die Variable
gateway_enable auf
YES setzen und Ihre &windows;-Maschine
korrekt konfigurieren, sollte das hervorragend
funktionieren. Weitere Informationen erhalten Sie
in der Hilfeseite &man.ppp.8; oder im
Abschnitt
User-PPP des Handbuchs.Wenn Sie Kernel-Mode PPP verwenden oder ihre
Verbindung zum Internet über Ethernet erstellt
wurde, müssen Sie &man.natd.8; verwenden. Weitere
Informationen dazu finden Sie im natd-Abschnitt
des Handbuchs.Unterstützt FreeBSD SLIP und PPP?Ja. Lesen Sie die Manualpages &man.slattach.8;,
&man.sliplogin.8;, &man.pppd.8; und &man.ppp.8;.
&man.ppp.8; und &man.pppd.8; liefern Unterstützung
sowohl für eingehende, als auch ausgehende
Verbindungen. &man.sliplogin.8; behandelt
ausschließlich eingehende Verbindungen und
&man.slattach.8; behandelt ausschließlich ausgehende
Verbindungen.Diese Programme werden im Abschnitt PPP und SLIP
des Handbuchs beschrieben.Falls Sie nur durch einen Shell-Account
Zugang zum Internet haben, sehen Sie sich einmal das
Package net/slirp an.
Es kann Ihnen (eingeschränkten) Zugang zu Diensten
wie ftp und http direkt von Ihrer lokalen Maschine aus
ermöglichen.Unterstützt FreeBSD NAT oder
Masquerading?Ja. Wenn Sie NAT über eine User-PPP-Verbindung
einsetzen wollen, lesen Sie bitte den User-PPP Abschnitt
des Handbuchs. Wollen Sie NAT über eine andere
Verbindung einsetzen, lesen Sie bitte den
NATD Abschnit
des Handbuchs.Wie verbinde ich zwei FreeBSD-Maschinen mit PLIP
über die parallele Schnittstelle?Dieses Thema wird im Handbuch-Kapitel PLIP
behandelt.Wieso kann ich das Gerät
/dev/ed0 nicht erstellen?Weil das nicht notwendig ist. Bei Berkeley-basierten
Netzwerkimplementationen kann nur vom Kernel-Code aus
direkt auf Netzwerkkarten zugegriffen werden. Zur
weiteren Information lesen Sie bitte die Datei
/etc/rc.network und die Manualpages
zu den unterschiedlichen Netzwerkprogrammen, die dort
erwähnt werden. Falls Sie danach total verwirrt
sind, sollten Sie sich ein Buch besorgen, das die
Netzwerkadministration auf einem anderen
BSD-ähnlichen Betriebssystem beschreibt; mit wenigen
signifikanten Ausnahmen gleicht die Netzwerkadministration
auf FreeBSD im Grunde der auf &sunos; 4.0 oder
Ultrix.Wie kann ich Ethernet-Aliase einrichten?Wenn sich die zweite Adresse im gleichen Subnetz
befindet wie eine der Adressen, die bereits auf dem
Interface konfiguriert sind, benutzen Sie netmask
0xffffffff in Ihrer &man.ifconfig.8;
Befehlszeile, wie z.B.:&prompt.root; ifconfig ed0 alias 204.141.95.2 netmask 0xffffffffAndernfalls geben sie die Adresse und die Netzmaske so
an, wie sie es bei einem normalen Interface auch tun
würden:&prompt.root; ifconfig ed0 alias 172.16.141.5 netmask 0xffffff00Wie bringe ich meine 3C503 dazu, den anderen
Anschluss zu benutzen?Wenn Sie die anderen Anschlüsse benutzen
möchten, müssen Sie einen zusätzlichen
Parameter in der &man.ifconfig.8;-Befehlszeile
spezifizieren. Der Standard-Anschluss ist
link0. Um den AUI-Anschluss
anstelle des BNC-Anschlusses zu verwenden, benutzen Sie
link2. Diese Angaben sollten durch
Benutzung der Variablen ifconfig_* in der Datei
/etc/rc.conf spezifiziert
werden.Warum habe ich Probleme mit NFS und FreeBSD?Gewisse PC-Netzwerkkarten sind (um es gelinde
auszudrücken) besser als andere und können
manchmal Probleme mit netzwerkintensiven Anwendungen wie
NFS verursachen.Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie
im
Handbucheintrag zu NFS.Warum kann ich per NFS nicht von einer &linux;-Maschine
mounten?Einige Versionen des NFS-Codes von &linux; akzeptieren
Mount-Requests nur von einem privilegierten Port.
Versuchen Sie&prompt.root; mount -o -P linuxbox:/blah /mntWarum kann ich per NFS nicht von einer Sun-Maschine
mounten?Sun Workstations mit &sunos; 4.X akzeptieren
Mount-Requests nur von einem privilegierten Port.
Versuchen Sie&prompt.root; mount -o -P sunbox:/blah /mntWarum meldet mir mountd auf meinem
FreeBSD NFS-Server ständig can't change
attributes und bad exports
list?Die häufigste Ursache für dieses Problem
ist, dass Sie den Aufbau der &man.exports.5; nicht
oder nicht richtig verstanden haben. Überprüfen
Sie Ihre &man.exports.5; und lesen das Kapitel NFS im
Handbuch, speziell den Abschnitt
Konfiguration.Warum habe ich Probleme, per PPP mit NeXTStep-Maschinen zu
kommunizieren?Versuchen Sie, die TCP-Erweiterung in
/etc/rc.conf zu deaktivieren, indem
Sie die folgende Variable auf NO setzen:tcp_extensions=NOXylogic's Annex-Maschinen arbeiten hier auch
fehlerhaft und Sie müssen die obige Änderung
benutzen, um über Sie Verbindungen
herzustellen.Wie aktiviere ich die Unterstützung für
IP-Multicast?Multicast-Host-Funktionen werden standardmäßig
unterstützt. Wenn Sie Ihre Maschine als Multicast-Router
betreiben wollen, müssen Sie Ihren Kernel mit der Option
MROUTING neu kompilieren und
&man.mrouted.8; starten. Wenn Sie die Variable
mrouted_enable in der Datei
/etc/rc.conf auf
"YES" setzen, wird &man.mrouted.8;
während des Systemstart automatisch gestartet.MBONE-Tools sind in ihrer eigenen Ports-Kategorie
mbone
verfügbar. Schauen Sie dort nach, wenn Sie die
Konferenztools vic und
vat suchen!Welche Netzwerkkarten basieren auf dem
DEC-PCI-Chipsatz?Hier ist eine von Glen Foster
gfoster@driver.nsta.org zusammengetragene
Liste mit einigen aktuellen Ergänzungen:
Warum muss ich für Hosts auf meiner Site den
FQDN benutzen?Sie werden wahrscheinlich feststellen, dass der
Host sich tatsächlich in einer anderen Domäne
befindet; wenn Sie sich zum Beispiel in foo.example.org
befinden und einen Host namens mumble in
der Domäne example.org erreichen wollen,
werden Sie den fully-qualified Domainnamen mumble.example.org, anstatt nur
mumble benutzen müssen.Traditionell war dies bei BSD-BIND-Resolvern erlaubt.
Die aktuelle Version von bind,
die mit FreeBSD ausgeliefert wird, ermöglicht jedoch
nicht mehr die standardmäßige Abkürzung
von nicht-fully-qualified Domainnamen für andere als
ihre eigene Domäne. Ein nicht-qualifizierter Host
mumble muss also entweder als
mumble.foo.example.org gefunden
werden, oder er wird in der Hauptdomäne
gesucht.Dies unterscheidet sich vom vorherigen Verhalten, wo
die Suche über mumble.example.org und mumble.edu fortgesetzt wurde.
Werfen Sie einen Blick in RFC 1535, um zu erfahren, warum
dies als schlechter Stil oder sogar als eine
Sicherheitslücke betrachtet wurde.Als Abhilfe können Sie die Zeilesearch foo.example.org example.organstelle der vorherigendomain foo.example.orgin Ihre Datei /etc/resolv.conf
einfügen. Stellen Sie jedoch sicher, dass die
Suchreihenfolge nicht über die Grenze zwischen
lokaler und öffentlicher Administration, wie
RFC 1535 sie nennt, hinausreicht.Wieso erhalte ich bei allen Netzwerkoperationen die
Meldung Permission denied?Dieses Problem kann auftreten, wenn Sie einen Kernel
mit der Option IPFIREWALL erstellt
haben. In der Voreinstellung werden alle Pakete, die
nicht explizit erlaubt wurden, blockiert.Falls sie Ihr System unbeabsichtigt als Firewall
konfiguriert haben, können Sie die
Netzwerkfunktionalität wiederherstellen, indem Sie
als root folgendes eingeben:&prompt.root; ipfw add 65534 allow all from any to anySie können in /etc/rc.conf
auch firewall_type="open"
setzen.Weitere Informationen über die Konfiguration
einer FreeBSD-Firewall finden Sie im Kapitel Firewalls
des Handbuchs.Wie viele Einbußen zieht IPFW nach sich?Diese Frage wird im Handbuch-Kapitel Firewalls im
Abschnitt IPFW
Overhead und Optimierung ausführlich
behandelt.Warum kann ich bei &man.ipfw.8; einen Dienst nicht mit
fwd auf eine andere Maschine
umlenken?Der wahrscheinlichste Grund ist, dass Sie Network
Address Translation (NAT) brauchen und nicht die einfache
Weiterleitung von Pakete. Die fwd
Anweisung macht genau das, was da steht: Sie leitet
Pakete weiter; die Daten in den Paketen werden aber nicht
verändert. Ein Beispiel:01000 fwd 10.0.0.1 from any to foo 21Wenn ein Paket mit dem Ziel
foo die Maschine mit dieser
Regel erreicht, wird das Paket an
10.0.0.1 weitergeleitet; die
Zieladresse im Paket lautet aber immer noch
foo! Die Zieladresse wird
nicht in
10.0.0.1 geändert. Die
meisten Rechner werden allerdings Pakete verwerfen, wenn
die Zieladresse des Paketes nicht mit der Adresse des
Rechners übereinstimmt. Das ist der Grund, warum
eine fwd Regel oft nicht den Effekt hat,
den der Benutzer wollte. Dieses Verhalten ist aber kein
Fehler, sondern erwünscht.Wenn Sie einen Dienst auf eine andere Maschine
umleiten wollen, sollten Sie sich den FAQ-Eintrag über die
Umleitung von Diensten oder die Online-Hilfe zu
&man.natd.8; durchlesen. Auch in der Ports Sammlung sind diverse
Hilfsprogramme für diesen Zweck enthalten.Wie kann ich Service-Requests von einer Maschine auf
eine andere umleiten?Sie können FTP-Requests (und andere Dienste) mit
dem Package socket umleiten, das im
Ports-Tree in der Kategorie sysutils
verfügbar ist. Ersetzen sie die Befehlszeile
für den Dienst einfach so, dass stattdessen
socket aufgerufen wird, zum Beispiel so:ftp stream tcp nowait nobody /usr/local/bin/socket socket ftp.example.comftpwobei ftp.example.com und
ftp entsprechend der Host und
der Port sind, wohin umgeleitet werden soll.Woher kann ich ein Bandbreiten-Managementtool
bekommen?Für FreeBSD gibt es drei
Bandbreiten-Managementtools. &man.dummynet.4; ist als
Teil von &man.ipfw.4; in FreeBSD integriert.
ALTQ
ist für FreeBSD 4.X kostenlos verfügbar und
seit FreeBSD 5.X als Bestandteil von &man.pf.4; im
Basissystem enthalten. Bei Bandwidth Manager von Emerging Technologies
handelt es sich hingegen um ein kommerzielles Produkt.Warum erhalte ich die Meldung /dev/bpf0:
device not configured?Der Berkeley-Paket-Filter (&man.bpf.4;) muss in
den Kernel eingebunden werden, bevor er von einem
Programme aus genutzt werden kann. Fügen Sie
folgendes zu Ihrer Kernelkonfigurationsdatei hinzu und
erstellen Sie einen neuen Kernel:pseudo-device bpf # Berkeley Packet FilterUnter FreeBSD 4.X und früheren Versionen
müssen Sie noch die Gerätedateien erstellen.
Wechseln Sie dazu nach dem Neustart in das Verzeichnis
/dev und führen Sie den folgenden
Befehl aus:&prompt.root; sh MAKEDEV bpf0Weitere Informationen über den Umgang mit Geräten
finden Sie im Handbucheintrag
über Device Nodes.Habe ich, analog zum smbmount von &linux;, eine
Möglichkeit, auf ein freigegebenes Laufwerk einer
&windows;-Maschine in meinem Netzwerk zuzugreifen?Benutzen Sie die Kernel-Erweiterungen und Benutzerprogramme
aus dem Programmpaket SMBFS. Das
Paket und weitergehende Informationen sind unter
net/smbfs in den Ports
verfügbar; ab der Version 4.5 ist
SMBFS Bestandteil
des Basissystems.Was bedeutet die Meldung icmp-response
bandwidth limit 300/200 pps in meinen
Logfiles?Mit dieser Meldung teilt Ihnen der Kernel mit,
dass irgend jemand versucht, ihn zur Generierung von
zu vielen ICMP oder TCP reset (RST) Antworten zu
provozieren. ICMP Antworten sind oft das Ergebnis von
Verbindungsversuchen zu unbenutzten UDP Ports. TCP Resets
werden generiert, wenn jemand versucht, eine Verbindung zu
einem ungenutzten TCP Port aufzubauen. Die Meldungen
können unter anderem durch die folgenden Ereignisse
ausgelöst werden:Denial of Service (DoS) Angriffe mit der
Brechstange (und nicht durch Angriffe mit einzelnen
Paketen, die gezielt eine Schwachstelle des Systems
ausnutzen sollen).Port Scans, bei denen versucht wird, Verbindungen
zu einer großen Anzahl von Ports (und nicht nur
einigen bekannten Ports) herzustellen.Die erste Zahl gibt an, wie viele Pakete vom Kernel
ohne das Limit versendet worden wären; die zweite
Zahl gibt das Limit an. Sie können das Limit mit
Hilfe der sysctl-Variable
net.inet.icmp.icmplim einstellen. Im
Beispiel wird das Limit auf 300 Pakete
pro Sekunde gesetzt:&prompt.root; sysctl -w net.inet.icmp.icmplim=300Wenn Sie zwar die Begrenzung benutzen möchten, aber
die Meldungen nicht in Ihren Logfiles sehen möchten,
können Sie die Meldungen mit der sysctl-Variable
net.inet.icmp.icmplim_output
abschalten:&prompt.root; sysctl -w net.inet.icmp.icmplim_output=0Falls Sie die Begrenzung ganz abschalten wollen,
können Sie die Sysctl-Variable
net.inet.icmp.icmplim auf
0. Wir raten Ihnen aus den oben
genannten Gründen dringend von diesem Schritt
ab.Was bedeutet die Meldung arp: unknown
hardware address format?Ein Gerät im lokalen Ethernet verwendet eine
MAC-Adresse in einem Format, das FreeBSD nicht kennt. Der
wahrscheinlichste Grund ist, dass jemand Experimente
mit einer Ethernet-Karte anstellt. Die Meldung tritt sehr
häufig in Netzwerken mit Cable Modems auf. Die
Meldung ist harmlos und sollte die Performance Ihres
Systems nicht negativ beeinflussen.Ich habe gerade CVSup installiert, aber das Programm bricht
mit Fehlermeldungen ab. Was ist da schief gelaufen?Schauen Sie bitte zuerst nach, ob Sie eine Fehlermeldung
wie die unten gezeigte erhalten./usr/libexec/ld-elf.so.1: Shared object "libXaw.so.6" not foundSolche Fehlermeldungen erhalten Sie, wenn Sie den
net/cvsup Port auf einer
Maschine installieren, die kein
&xfree86;-System besitzt. Wenn Sie
das GUI von CVSup
benutzen wollen, müssen Sie
&xfree86; installieren. Wenn Sie
CVSup nur auf der Kommandozeile
benutzen wollen, entfernen Sie bitte den Port, den Sie gerade
installiert haben. Installieren Sie stattdessen den Port
net/cvsup-without-gui.
Genauere Informationen finden Sie im
CVSup Abschnitt
des Handbuchs.SicherheitWas ist ein Sandkasten (sandbox)?Sandkasten (sandbox) ist ein Ausdruck
aus dem Bereich Sicherheit. Er hat zwei
Bedeutungen:Ein Programm, das innerhalb virtueller Wände
ausgeführt wird. Wenn ein Angreifer über
eine Sicherheitslücke in diesen Programm
einbricht, verhindern diese Wände ein tieferes
Vordringen in das System.Man sagt: Der Prozess kann innerhalb der
Wände spielen, das heißt nichts,
was der Prozess in Bezug auf die Ausführung von
Code tut, kann die Wände durchbrechen. Es ist
also keine detailierte Revision des Codes
erforderlich, um gewisse Aussagen über seine
Sicherheit machen zu können.Die Wände könnten z.B. eine
Benutzerkennung sein. Dies ist die Definition, die in
den Hilfeseiten &man.security.7; und &man.named.8; benutzt
wird.Nehmen Sie zum Beispiel den Dienst
ntalk (siehe auch /etc/inetd.conf).
Dieser Dienst ist früher mit der Benutzerkennung
root gelaufen; nun läuft er mit der
Benutzerkennung tty. Der Benutzer tty ist ein
Sandkasten, der dazu gedacht ist, es jemandem, der
über ntalk erfolgreich in das System eingebrochen
ist, schwer zu machen, über diese Benutzerkennung
hinaus vorzudringen.Ein Prozess, der sich innerhalb einer
simulierten Maschine befindet. Dies ist etwas
fortgeschrittener; grundsätzlich bedeutet es,
dass jemand, der in der Lage ist, in einen
Prozess einzudringen, annehmen könnte, er
könnte weiter in die Maschine eindringen,
tatsächlich aber nur in eine Simulation der
Maschine einbricht und keine echten Daten
verändert.Der gängigste Weg, dies zu erreichen, ist, in
einem Unterverzeichnis eine simulierte Umgebung zu
erstellen und den Prozess in diesem Verzeichnis
mit chroot auszuführen (für diesen
Prozess ist / dieses
Verzeichnis und nicht das echte /
des Systems).Eine weitere gebräuchliche Anwendung ist, ein
untergeordnetes Dateisystem nur mit Leserechten zu
mounten, und dann darüber eine Dateisystemebene
zu erstellen, die einem Prozess einen scheinbar
schreibberechtigten Blick in das Dateisystem gibt.
Der Prozess mag glauben, dass er in der Lage
ist, diese Dateien zu verändern, aber nur der
Prozess sieht diesen Effekt - andere Prozess
im System natürlich nicht.Es wird versucht, diese Art von Sandkasten so
transparent zu gestalten, dass der Benutzer (oder
Hacker) nicht merkt, dass er sich in ihm
befindet.Ein &unix; System implementiert zwei Arten von
Sandkästen - eine auf Prozessebene und die andere auf
der Ebene der Benutzerkennung.Jeder Prozess auf einem &unix; System ist komplett von
allen anderen Prozessen abgeschirmt. Ein Prozess
kann den Adressraum eines anderen Prozesses nicht
modifizieren. Das ist anders als bei &windows;, wo ein
Prozess leicht den Adressraum eines anderen
überschreiben kann, was zu einem Absturz
führt.Ein Prozess gehört einer bestimmten
Benutzerkennung. Falls die Benutzerkennung nicht die von
root ist, dient sie dazu, den
Prozess von Prozessen anderer Benutzer abzuschirmen.
Die Benutzerkennung wird außerdem dazu genutzt,
Daten auf der Festplatte abzuschirmen.Was sind die Sicherheitsstufen?Die Sicherheitsstufen sind ein Sicherheitsmechanismus,
der im Kernel angesiedelt ist. Wenn die Sicherheitsstufe
einen positiven Wert hat, verhindert der Kernel die
Ausführung bestimmter Tätigkeiten; nicht einmal
der Super-User (also root) darf sie
durchführen. Zurzeit können über die
Sicherheitsstufen unter anderem die folgenden
Tätigkeiten geblockt werden:Änderungen bestimmter Dateiattribute, wie zum
Beispiel schg (das "system immutable"
Attribut)Schreibender Zugriff auf die Speicherbereiche des
Kernels mittels /dev/mem und
/dev/kmem.Laden von Kernel-Modulen.Änderungen an den Firewall-Regeln.Um die eingestellte Sicherheitsstufe eines aktiven
Systems abzufragen, reicht das folgende einfache
Kommando:&prompt.root; sysctl kern.securelevelDie Ausgaben wird den Namen der
&man.sysctl.8;-Variablen (in diesem Fall
kern.securelevel) und eine Zahl
enthalten. Die Zahl ist der aktuelle Wert der
Sicherheitsstufe. Wenn die Zahl positiv
(größer als Null) ist, sind zumindestens einige
der Schutzmaßnahmen aktiviert.Sie können die Sicherheitsstufe eines laufenden
Systems nicht verringern, da dies den Mechanismus wertlos
machen würden. Wenn Sie eine Tätigkeit
ausführen müssen, bei der die Sicherheitsstufe
nicht-positiv sein muss (z.B. ein
installworld oder eine
Änderung der Systemzeit), dann müssen Sie die
entsprechende Einstellung in
/etc/rc.conf ändern (suchen Sie
nach den Variablen kern_securelevel und
kern_securelevel_enable) und das System
rebooten.Weitere Informationen über die Sicherheitsstufen
und genaue Informationen, was die Einstellungen bewirken,
können Sie der Online-Hilfe &man.init.8;
entnehmen.Die Sicherheitsstufen sind kein magischer
Zauberstab, der alle Ihre Problem löst; es gibt
viele bekannte Probleme. Und in der Mehrzahl der
Fälle vermitteln sie ein falsches Gefühl der
Sicherheit.Eines der größten Probleme ist, dass
alle für den Start des Systems benötigten
Dateien geschützt sein müssen, damit die
Sicherheitsstufe effektiv sein können. Wenn es ein
Angreifer schafft, seine eigenen Programme
ausführen zu lassen, bevor die Sicherheitsstufe
gesetzt wird (was leider erst gegen Ende des
Startvorgangs erfolgen kann, da viele der notwendigen
Tätigkeiten für den Systemstart nicht mit
einer gesetzten Sicherheitsstufe möglich
wären), werden die Schutzmechanismen ausgehebelt.
Es ist zwar nicht technisch unmöglich, alle beim
Systemstart genutzten Dateien zu schützen;
allerdings würde in einem so geschützten
System die Administration zu einem Alptraum, da man das
System neu starten oder in den Single-User Modus bringen
müsste, um eine Konfigurationsdatei
ändern zu können.Dieses und andere Probleme werden häufig auf
den Mailinglisten diskutiert, speziell auf auf der
Mailingliste &a.security;. Das verfügbare Archiv
enthält ausgiebige Diskussionen. Einige Benutzer
sind guter Hoffnung, dass das System der Sicherheitsstufen
bald durch ein besser konfigurierbares System ersetzt
wird, aber es gibt noch keine definitiven Aussagen.Fühlen Sie sich gewarnt.Wieso wartet BIND (named) sowohl auf Port
53 als auch auf einem hohen Port auf Anfragen?FreeBSD benutzt eine Version von
BIND, die einen Port mit einer hohen, zufälligen
Nummer für den Versand von Anfragen nutzt. Wenn Sie
Port 53 für abgehende Anfragen benutzen wollen, um
durch eine Firewall zu kommen oder sich einfach nur besser
zu fühlen, können die folgenden Zeilen in
/etc/namedb/named.conf
eintragen.options {
query-source address * port * 53;
}; Wenn Sie möchten, können Sie statt
* auch eine einzelne IP-Adresse
eintragen, um die Dinge noch weiter
einzuschränken.Ach übrigens, herzlichen Glückwunsch. Es
ist eine sehr gute Angewohnheit, die Ausgaben von
&man.sockstat.1; durchzusehen und auf merkwürdige
Dinge zu achten.Wieso wartet Sendmail neuerdings sowohl auf Port 587
als auch auf dem Standard-Port 25 auf Anfragen?Aktuelle Sendmail-Versionen unterstützen eine
neue Technik zur Einlieferung von Mails, die Port 587
nutzt. Diese Technik wird zwar noch nicht oft angewendet,
erfreut sich aber ständig steigenden
Popularität,Woher kommt dieser Benutzer toor
mit UID 0? Ist mein System gehackt worden?Keine Panik. toor ist ein
alternativer Account für den
Super-User (wenn man root rückwärts schreibt,
erhält man toor). Früher wurde er nur erzeugt,
wenn die Shell &man.bash.1; installiert wurde, heute wird
er auf jeden Fall erzeugt. Dieser Account ist für
die Verwendung mit einer alternativen Shell vorgesehen;
damit ist es nicht mehr erforderlich, die Shell von
root zu ändern. Dies ist
wichtig, wenn eine Shell verwendet wird, die nicht zum
Lieferumfang von FreeBSD gehört, zum Beispiel aus
einem Port oder einem Package. Diese Shells werden in der
Regel in /usr/local/bin installiert
und dieses Verzeichnis liegt standardmäßig auf
einem anderem Filesystem. Wenn die Shell von
root in
/usr/local/bin liegt und
/usr (oder das Filesystem, auf dem
/usr/local/bin liegt) nicht gemountet
werden kann, kann sich root nicht
mehr einloggen, um das Problem zu beheben. Es ist
allerdings möglich, das System zu rebooten und das
Problem im Single-User Modus zu lösen, da man hier
gefragt wird, welche Shell benutzt werden soll.Einige Anwender benutzen toor mit
einer alternativen Shell für die tägliche Arbeit
und benutzen root (mit der
Standard-Shell) für den Single-User Modus und
für Notfälle. Standardmäßig kann man
sich nicht als toor anmelden, da der
Account kein gültiges Passwort hat; Sie
müssen sich also als root
anmelden und ein Passwort für
toor setzen, wenn Sie diesen Account
benutzen wollen.Warum funktioniert suidperl nicht
richtig?Aus Sicherheitsgründen wird suidperl
standardmäßig ohne das SUID-Bit installiert.
Der Systemadministrator kann das normale Verhalten mit dem
folgenden Befehl herstellen:&prompt.root; chmod u+s /usr/bin/suidperlWenn Sie wollen, dass suidperl
auch beim Update via Sourcecode das SUID-Bit erhält,
müssen Sie in /etc/make.conf die
Zeile ENABLE_SUIDPERL=true
einfügen, bevor Sie make
buildworld starten.PPPIch bekomme &man.ppp.8; nicht zum Laufen. Was mache
ich falsch?Sie sollten zuerst &man.ppp.8; (die Manualpage zu ppp)
und den Abschnitt zu
PPP im Handbuch lesen. Aktivieren Sie das Logging
mit folgendem Befehl:set log Phase Chat Connect Carrier lcp ipcp ccp commandDieser Befehl kann an der Eingabeaufforderung von
&man.ppp.8; eingegeben oder in die Konfigurationsdatei
/etc/ppp/ppp.conf eingetragen werden
(der beste Ort hierfür ist der Anfang des Abschnitts
default. Stellen Sie sicher, dass
die Datei /etc/syslog.conf die
folgenden Zeilen enthält:
!ppp
*.* /var/log/ppp.log
und, dass die Datei
/var/log/ppp.log existiert. Sie
können nun über die Logfiles eine Menge
darüber herausfinden, was geschieht. Es macht
nichts, wenn die Einträge in den Logfiles Ihnen gar
nichts sagen. Wenn Sie jemandem um Hilfe bitten
müssen, könnten sie für ihn von Nutzen
sein.Warum hängt sich ppp auf, wenn ich es
benutze?Das liegt meistens daran, dass Ihr Rechnername
nicht aufgelöst werden kann. Um dieses Problem zu
lösen, müssen Sie sicherstellen, dass die
Datei /etc/hosts von Ihrem Resolver
zuerst genutzt wird. Dazu muss in der Datei
/etc/host.conf der Eintrag
hosts an die erste Stelle gesetzt
werden. Erstellen Sie dann einfach für Ihren lokalen
Rechner einen Eintrag in der Datei
/etc/hosts. Falls Sie kein lokales
Netzwerk besitzen, ändern Sie die
localhost-Zeile:127.0.0.1 foo.example.com foo localhostAndernfalls fügen Sie einfach einen weiteren
Eintrag für Ihren lokalen Rechner hinzu. Weitere
Details finden Sie in den betreffenden
Manualpages.Wenn Sie fertig sind sollten Sie ping -c1
`hostname` erfolgreich ausführen
können.Warum wählt &man.ppp.8; im
-auto-Modus nicht?Überprüfen Sie zunächst, ob Sie einen
Standard-Gateway eingestellt haben. Wenn Sie
netstat -rn ausführen, sollten Sie
zwei Einträge ähnlich den folgenden
sehen:
Destination Gateway Flags Refs Use Netif Expire
default 10.0.0.2 UGSc 0 0 tun0
10.0.0.2 10.0.0.1 UH 0 0 tun0
Hier wird angenommen, dass Sie die Adressen aus
dem Handbuch, der Manualpage oder aus der Datei
ppp.conf.sample benutzt haben. Falls Sie keine
Standardroute haben, kann es daran liegen, dass Sie
eine alte Version von &man.ppp.8; benutzen, die das Wort
HISADDR in der Datei ppp.conf nicht
versteht.Ein weiterer Grund dafür, dass die Zeile
für die Standardroute fehlt, könnte der sein,
dass Sie fälschlicherweise eine Standardroute in
der Datei /etc/rc.conf eingetragen
und die folgende Zeile in ppp.conf
ausgelassen haben:delete ALLLesen Sie in diesem Fall den Abschnitt
Abschließende Systemkonfiguration des
Handbuchs.Was bedeutet No route to
host?Dieser Fehler beruht für gewöhnlich auf
einem fehlenden Abschnitt
MYADDR:
delete ALL
add 0 0 HISADDR
in Ihrer Datei
/etc/ppp/ppp.linkup. Er ist nur
notwendig, wenn Sie eine dynamische IP-Adresse besitzen
oder die Adresse Ihres Gateways nicht kennen. Wenn Sie
den interaktiven Modus benutzen, können Sie folgendes
eingeben, nachdem Sie in den packet
mode gelangt sind (den Paket Modus erkennen Sie
an PPP im Prompt):
delete ALL
add 0 0 HISADDR
Weitere Details finden Sie im Abschnitt PPP
und Dynamische IP-Adressen des Handbuchs.Wieso werden meine Verbindungen nach ca. drei Minuten
beendet?Der Standardtimeout für &man.ppp.8; beträgt
drei Minuten. Er kann durch die Zeileset timeout NNNeingestellt werden, wobei
NNN die Inaktivität in
Sekunden, bevor die Verbindung geschlossen wird, angibt.
Falls NNN Null ist, wird die
Verbindung niemals aufgrund eines Timeouts geschlossen.
Es ist möglich, diesen Befehl in die Datei
ppp.conf einzubinden, oder ihn an der
Eingabeaufforderung im interaktiven Modus einzugeben.
Durch eine Verbindung zum Server-Socket von
ppp über &man.telnet.1;
oder &man.pppctl.8; ist es auch möglich, den Timeout
bei aktiver Verbindung anzupassen. Weitere Details finden
Sie in der Manualpage &man.ppp.8;.Wieso bricht meine Verbindung bei hoher Auslastung
ab?Falls Sie Link-Quality-Reporting (LQR) konfiguriert
haben, ist es möglich, dass zu viele LQR-Pakete
zwischen Ihrer Maschine und dem verbundenen Rechner
verloren gehen. ppp folgert daraus, dass die
Verbindung nicht in Ordnung ist und schließt sie.
Vor FreeBSD Version 2.2.5 war LQR standardmäßig
aktiviert; nun ist es standardmäßig
deaktiviert. Es kann durch folgende Zeile deaktiviert
werden:disable lqrWarum brechen meine Verbindungen nach unbestimmter
Zeit zusammen?Wenn die Qualität Ihrer Telefonleitung zu
schlecht oder bei Ihrem Anschluss die Option
(Telekomdeutsch: das Leistungsmerkmal) Anklopfen aktiviert
ist, kann es manchmal vorkommen, dass Ihr Modem
auflegt, weil es (fälschlicherweise) annimmt,
dass es das Trägersignal verloren hat.Bei den meisten Modems gibt es eine
Einstellmöglichkeit, um anzugeben, wie tolerant es
gegenüber vorübergehenden Verlusten des
Trägersignals sein soll. Bei einem USR &sportster;
wird dies zum Beispiel im Register S10 in Zehntelsekunden
angegeben. Um Ihr Modem toleranter zu machen, können
Sie zu Ihrem Wählbefehl die folgende
Sende-Empfangs-Sequenz hinzufügen:set dial "...... ATS10=10 OK ......"Weitere Information sollten Sie dem Handbuch Ihres
Modems entnehmen können.Warum hängen meine Verbindung nach einer
unbestimmten Zeit?Viele Leute machen Erfahrungen mit hängenden
Verbindungen ohne erkennbaren Grund. Als erstes muss
festgestellt werden, welche Seite der Verbindung
hängt.Wenn Sie ein externes Modem benutzen, können Sie
einfach versuchen, &man.ping.8; zu benutzen, um zu sehen,
ob die TD-Anzeige aufleuchtet, wenn Sie
Daten übertragen. Falls sie aufleuchtet (und die
RD-Anzeige nicht), liegt das Problem am
anderen Ende. Falls TD nicht
aufleuchtet, handelt es sich um ein lokales Problem. Bei
einem internen Modem müssen Sie den Befehl
set server in Ihrer Datei
ppp.conf benutzen. Stellen Sie
über &man.pppctl.8; eine Verbindung zu &man.ppp.8;
her, wenn die Verbindung hängt. Falls Ihre
Netzwerkverbindung plötzlich wieder funktioniert (ppp
wurde durch die Aktivität auf dem Diagnose-Socket
wiederbelebt) oder Sie keine Verbindung bekommen
(vorausgesetzt, der Befehl set socket
wurde beim Start erfolgreich ausgeführt), handelt es
sich um ein lokales Problem. Falls Sie eine Verbindung
bekommen und die externe Verbindung weiterhin hängt,
aktivieren Sie lokales asynchrones Logging mit
set log local async und benutzen Sie
&man.ping.8; von einem anderen Fenster oder Bildschirm
aus, um die externe Verbindung zu benutzen. Das
asynchrone Logging zeigt Ihnen, welche Daten über die
Verbindung gesendet und empfangen werden. Falls Daten
hinausgehen, aber nicht zurückkommen, handelt es sich
um ein externes Problem.Wenn Sie festgestellt haben, ob es sich um ein lokales
oder um ein externes Problem handelt, haben Sie zwei
Möglichkeiten:Wenn es ein externes Problem ist, lesen Sie bitte bei
weiter.Handelt es sich um ein lokales Problem, lesen Sie bitte
.Was kann ich machen, wenn die Gegenstelle nicht
antwortet?Hier können Sie wenig tun. Die meisten ISPs
werden ablehnen, Ihnen zu helfen, wenn Sie kein
Betriebssystem von Microsoft benutzen. Sie können
enable lqr in Ihrer Datei
ppp.conf angeben, wodurch &man.ppp.8;
ermöglicht wird, ein externes Versagen zu erkennen
und aufzulegen, aber diese Erkennung ist relativ langsam
und deshalb nicht besonders nützlich. Evtl. sagen
Sie Ihrem ISP nicht, dass Sie user-PPP
benutzen...Versuchen Sie zunächst, jegliche Datenkompression
auszuschalten, indem Sie folgendes zu Ihrer Konfiguration
hinzufügen:
disable pred1 deflate deflate24 protocomp acfcomp shortseq vj
deny pred1 deflate deflate24 protocomp acfcomp shortseq vj
Stellen Sie nun wieder eine Verbindung her, um
festzustellen, ob sich etwas geändert hat. Falls es
nun besser läuft oder falls das Problem
vollständig behoben ist, versuchen Sie durch
schrittweises Ändern der Einstellungen festzustellen,
welche Einstellung den Unterschied bewirkt. Hierdurch
erhalten Sie schlüssige Fakten für ein Gespräch
mit Ihrem ISP (andererseits wird hierdurch offensichtlich,
dass Sie kein Microsoft-Produkt benutzen).Aktivieren Sie asynchrones Logging und warten Sie, bis
die Verbindung wieder hängt, bevor Sie sich an Ihren
ISP wenden. Hierzu kann einiges an Plattenplatz
nötig sein. Die Daten, die als letztes von dem Port
gelesen wurden, könnten von Interesse sein. Für
gewöhnlich handelt es sich um ASCII-Text, der sogar
den Fehler beschreiben kann (Memory fault, core
dumped).Falls Ihr ISP hilfsbereit ist, sollte er in der Lage
sein, an seinem Ende das Logging zu aktivieren und wenn
das nächste Mal die Verbindung abbricht, könnte
er Ihnen mitteilen, worin das Problem auf seiner Seite
besteht. Gerne können Sie Details auch an &a.brian;
schicken, oder Ihren ISP bitten, sich direkt an ihn zu
wenden.Was kann ich tun, wenn sich &man.ppp.8;
aufhängt?In diesem Fall erstellen Sie am besten &man.ppp.8;
neu, indem Sie CFLAGS+=-g und
STRIP= am Ende des Makefiles
einfügen und dann make clean && make
&& make install ausführen. Suchen
Sie die Prozessnummer von &man.ppp.8; mit ps
ajxww | fgrep ppp, wenn &man.ppp.8; sich
aufhängt und führen Sie gdb ppp
PID aus. Am
gdb-Prompt können Sie bt benutzen,
um einen Auszug von Stack zu erhalten.Senden Sie die Ergebnisse an &a.brian;.Warum passiert nach der Nachricht Login
OK! nichts?Bei Freebsd-Versionen vor 2.2.5 wartete &man.ppp.8;
darauf, dass der Partner das Line Control Protocol
(LCP) initiiert. Viele ISPs starten nicht mit der
Initiierung, sondern erwarten dies vom Client. Benutzen
Sie die folgende Zeile, um &man.ppp.8; zu veranlassen, LCP
zu initiieren:set openmode activeFür gewöhnlich schadet es nicht, wenn
beide Seiten versuchen, Verhandlungen einzuleiten.
Deshalb ist openmode nun standardmäßig aktiv.
Im nächsten Abschnitt wird allerdings erklärt,
in welchen Fällen es doch
schadet.Ich sehe ständig Fehlermeldungen über
gleiche Magic Numbers Was heißt
das?Nach dem Aufbau einer Verbindung kann es sein,
dass Sie in der Logdatei gelegentlich Meldungen mit
dem Hinweis magic is the same sehen.
Manchmal sind diese Meldungen harmlos und manchmal bricht
die eine oder andere Seite die Verbindung ab. Die meisten
Implementationen von PPP können dieses Problem nicht
handhaben und Sie werden wiederholte
Konfigurationsanforderungen und -bestätigungen in der
Logdatei finden, bis &man.ppp.8; schließlich aufgibt
und die Verbindung beendet.Dies geschieht normalerweise auf Servern mit langsamen
Festplatten, bei denen ein getty auf dem Port
ausgeführt und &man.ppp.8; nach dem Einloggen von
einem Login-Skript oder einem Programm aus gestartet wird.
Ich habe auch davon gehört, dass dies bei der
Benutzung von slirp regelmäßig auftritt. Der
Grund hierfür ist, dass das ppp auf der
Client-Seite in der Zeit, die benötigt wird, getty zu
beenden und ppp zu starten, bereits beginnt, Line Control
Protocol (LCP) Pakete zu senden. Da ECHO auf dem
Serverport weiterhin eingeschaltet ist, werden diese
Pakete zum &man.ppp.8; auf der Client-Seite
reflektiert.Ein Teil der LCP-Verhandlungen ist die Einrichtung
einer Magic Number für jede Seite der
Verbindung, damit Echos erkannt werden können.
Das Protokoll besagt, dass, wenn der Partner
versucht, die gleiche Magic Number auszuhandeln,
ein NAK zurückgesendet und eine neue "Magic Number"
gewählt werden soll. Während der Server das
ECHO eingeschaltet hat, sendet der Client LCP Pakete,
sieht die gleiche Magic Number im reflektierten
Paket und erzeugt ein NAK. Er sieht auch das reflektierte NAK
(was bedeutet, dass &man.ppp.8; seine "Magic Number"
ändern muss). Hierdurch wird eine Vielzahl von
Änderungen der Magic Number hervorgerufen,
die sich allesamt im tty-Puffer des Servers ansammeln. Sobald
&man.ppp.8; auf dem Server startet, wird es mit
Änderungen der Magic Number überflutet
und entscheidet, dass es sich zur Genüge mit den
LCP-Verhandlungen beschäftigt hat und gibt auf. Und
während sich der Client noch darüber freut,
dass er keine weiteren Reflexionen sieht, wird ihm
gemeldet, dass der Server auflegt.Dies kann verhindert werden, indem dem Partner durch
die folgende Zeile in der Datei
ppp.conf erlaubt wird, mit der
Verhandlung zu beginnen:set openmode passiveHierdurch wird &man.ppp.8; mitgeteilt, darauf zu
warten, dass der Server mit den LCP-Verhandlungen
beginnt. Einige Server starten jedoch nie mit der
Verhandlungen; falls dies der Fall ist, können Sie
folgendes tun:set openmode active 3Hierdurch bleibt &man.ppp.8; für drei Sekunden
passiv und fängt dann erst an, LCP-Anforderungen zu
senden. Falls der Partner während dieser Zeit
beginnt, Anforderungen zu senden, wird &man.ppp.8; direkt
antworten und nicht erst, nachdem die drei Sekunden
abgelaufen sind.Die LCP-Verhandlungen dauern an, bis die Verbindung
geschlossen wird. Was mache ich falsch?Es gibt eine Fehlfunktion in der Implementierung von
&man.ppp.8;, die darin besteht, dass LCP-, CCP- &
IPCP-Antworten nicht mit den ursprünglichen
Anforderungen assoziiert werden. Für den Fall,
dass eine Implementation von PPP mehr als sechs
Sekunden langsamer ist, als die andere Seite, resultiert
das darin, dass die andere Seite zwei weitere
LCP-Konfigurationsanforderungen sendet, was fatale
Auswirkungen hat.Stellen Sie sich vor, wir hätten es mit zwei
Implementierungen A und
B zu tun. A beginnt
unmittelbar nach der Verbindung, LCP-Anforderungen zu
senden und B benötigt sieben
Sekunden, zu starten. Wenn B startet,
hat A bereits drei LCP-Anforderungen
gesendet. Wir nehmen an, dass ECHO ausgeschaltet
ist; andernfalls würden wir Probleme mit der "Magic
Number" beobachten, wie bereits im vorherigen Abschnitt
beschrieben. B sendet eine Anforderung
und anschließend eine Bestätigung der ersten
Anforderung von A. Dies führt dazu,
dass A in den Zustand
OPENED übergeht und eine
Bestätigung (die erste) zurück an
B sendet. In der Zwischenzeit sendet
B zwei weitere Bestätigungen als
Antwort auf die zusätzlichen Anforderungen, die von
A gesendet worden sind, bevor
B gestartet ist. B
empfängt dann die erste Bestätigung von
A und geht in den Zustand
OPENED über. A
empfängt die zweite Bestätigung von
B, geht zurück in den Zustand
REQ-SENT und sendet eine
weitere (vierte) Anforderung entsprechend dem RFC.
A empfängt dann die dritte
Bestätigung und geht in den Zustand
OPENED über. In der Zwischenzeit
empfängt B die vierte Anforderung
von A, wechselt in den Zustand
ACK-SENT und sendet eine weitere
(zweite) Anforderung und (vierte) Bestätigung
entsprechend dem RFC. A erhält die
Anforderung, geht in den Zustand
REQ-SENT über, sendet eine weitere
Anforderung, erhält unverzüglich die
nächste Bestätigung und geht in
OPENED über.Das geht so weiter, bis eine Seite erkennt, dass
man zu keinem Ergebnis gelangt und aufgibt.Am besten verhindert man solche Situationen, indem man
eine Seite als passiv konfiguriert,
also dafür sorgt, dass eine Seite darauf
wartet, dass die andere mit den Verhandlungen beginnt. Das
kann durch den Befehlset openmode passivegeschehen. Diese Option sollten Sie mit Vorsicht
genießen. Folgenden Befehl sollten Sie benutzen, um
die Wartezeit auf den Beginn der Verhandlungen des
Partners von &man.ppp.8; zu begrenzen:set stopped NAlternativ kann der Befehlset openmode active N(wobei N die Wartezeit in
Sekunden vor Beginn der Verhandlungen angibt) benutzt
werden. Weitere Details finden Sie in den
Manualpages.Warum reagiert &man.ppp.8; nicht mehr, wenn ich es mit
shell verlassen habe?Wenn Sie den Befehl shell oder
! benutzen, führt &man.ppp.8; eine
Shell aus (falls Sie Argumente übergeben haben,
führt &man.ppp.8; diese Argumente aus). &man.ppp.8;
wartet auf die Beendigung des Befehls, bevor es seine
Arbeit fortsetzt. Falls Sie versuchen, die PPP-Verbindung
während der Programmausführung zu benutzen, wird
es so aussehen, als wäre die Verbindung eingefroren.
Das liegt daran, dass &man.ppp.8; auf die
Beendigung des Befehls wartet.Falls Sie solche Befehle verwenden möchten,
benutzen Sie stattdessen den Befehl
!bg. Hierdurch wird der angegebene
Befehl im Hintergrund ausgeführt und &man.ppp.8; kann
fortfahren, die Verbindung zu bedienen.Warum wird &man.ppp.8; niemals beendet, wenn ich es
über ein Nullmodem-Kabel benutze?Es gibt keine Möglichkeit für &man.ppp.8;,
automatisch festzustellen, ob eine direkte Verbindung
beendet worden ist. Das liegt an den Leitungen, die bei
einem seriellen Nullmodem-Kabel benutzt werden. Wenn Sie
diese Art der Verbindung verwenden, sollte LQR immer
aktiviert werden:enable lqrLQR wird standardmäßig akzeptiert, wenn es
vom Partner ausgehandelt wird.Warum wählt &man.ppp.8; im Modus -auto ohne
Grund?Falls &man.ppp.8; unerwarteterweise wählt,
müssen Sie den Grund herausfinden und Wählfilter
(dfilters) einsetzen, um dies zu verhindern.Benutzen Sie die folgende Zeile, um den Grund
herauszufinden:set log +tcp/ipDadurch wird jeglicher Verkehr über die
Verbindung geloggt. Wenn das nächste mal unerwartet
eine Verbindung hergestellt wird, werden Sie den Grund
zusammen mit einer hilfreichen Zeitangabe in der Logdatei
finden.Sie können nun das Wählen aufgrund dieser
Bedingungen verhindern. Normalerweise wird diese Art von
Problemen durch Anfragen an den DNS verursacht. Um zu
verhindern, dass DNS-Anfragen den Aufbau der
Verbindung hervorrufen (das verhindert
nicht, dass Pakete über
eine bestehende Verbindung gesendet werden), benutzen Sie
die folgenden Zeilen:
set dfilter 1 deny udp src eq 53
set dfilter 2 deny udp dst eq 53
set dfilter 3 permit 0/0 0/0
Dies ist nicht immer brauchbar, weil es effektiv Ihre
Fähigkeit, auf Anforderung wählen zu können
einschränkt - die meisten Programme müssen eine
DNS-Anfrage durchführen, bevor Sie andere, das
Netzwerk betreffenden Dinge tun können.Im Fall von DNS sollten Sie versuchen, herauszufinden,
welches Programm tatsächlich versucht, einen
Hostnamen aufzulösen. Sehr oft handelt es sich hier
um &man.sendmail.8;. Sie sollten
sicherstellen, dass Sie sendmail in der
Konfigurationsdatei sagen, dass keine DNS-Anfragen
durchführen soll. Weitere Details enthält
der Abschnitt
E-Mail
über Einwahl-Verbindungen des Handbuchs.
Sie könnten z.B. die folgende Zeile in
Ihre .mc-Datei einfügen:define(`confDELIVERY_MODE', `d')dnlDas veranlasst sendmail dazu, alles in eine
Warteschlange einzureihen, bis die Warteschlange
verarbeitet wird (normalerweise wird sendmail mit
aufgerufen, was besagt,
dass die Warteschlange alle 30 Minuten abgearbeitet
wird) oder, bis ein sendmail -q
ausgeführt wird (z.B. aus Ihrer Datei ppp.linkup
heraus).Was bedeuten diese CCP-Fehler?Ich sehe ständig folgende Fehler in meiner
Logdatei:
CCP: CcpSendConfigReq
CCP: Received Terminate Ack (1) state = Req-Sent (6)
Das liegt daran, dass &man.ppp.8; versucht, die
Komprimierung Predictor1 auszuhandeln und der Partner
über keinerlei Komprimierung verhandeln will. Die
Meldungen sind harmlos, aber wenn Sie sie beseitigen
möchten, können Sie die Komprimierung Predictor1
auch lokal ausschalten:disable pred1Warum loggt ppp die Geschwindigkeit meiner Verbindung
nicht?Um alle Zeilen Ihrer Modemkonversation
mitzuloggen, müssen Sie folgendes einstellen:set log +connectDies veranlasst &man.ppp.8; dazu, alles bis zur
letzten angeforderten expext-Zeile
mitzuloggen.Falls Sie die Geschwindigkeit Ihrer Verbindung
erfahren möchten und PAP oder CHAP (und deshalb nach
dem CONNECT im Wählskript nichts mehr zu
chatten haben - kein set
login-Skript), müssen Sie sicherstellen,
dass Sie &man.ppp.8; anweisen, die gesamte
CONNECT-Zeile zu erwarten, etwa so:set dial "ABORT BUSY ABORT NO\\sCARRIER TIMEOUT 4 \"\" ATZ OK-ATZ-OK ATDT\\T TIMEOUT 60 CONNECT \\c \\n"Hier bekommen wir unser CONNECT, senden nichts,
erwarten dann einen Line-Feed, der &man.ppp.8; zwingt, die
gesamte CONNECT-Antwort zu lesen.Warum ignoriert &man.ppp.8; das Zeichen
\ in meinem Chat-Skript?ppp analysiert jede Zeile in Ihrer
Konfigurationsdatei, damit es Zeichenketten wie z.B.
set phone "123 456 789" korrekt
interpretieren kann (und erkennen, dass es sich bei
der Nummer tatsächlich nur um
ein Argument handelt). Um das
Zeichen " anzugeben, müssen
Sie ihm einen Backslash (\)
voranstellen.Wenn der Chat-Interpreter jedes Argument analysiert,
reinterpretiert er die Argumente, um irgendwelche
speziellen Escape-Sequenzen wie z.B. \P
oder \T (sehen Sie in die Manualpage)
zu finden. Das Ergebnis dieser Doppelanalyse ist,
dass Sie daran denken müssen, die richtige
Anzahl an Escape-Zeichen zu verwenden.Falls Sie tatsächlich das Zeichen
\ z.B. zu Ihrem Modem senden
möchten, brauchen Sie etwas ähnliches,
wie:set dial "\"\" ATZ OK-ATZ-OK AT\\\\X OK"woraus sich folgende Zeichen ergeben:
ATZ
OK
AT\X
OK
oder
set phone 1234567
set dial "\"\" ATZ OK ATDT\\T"
was folgende Zeichen ergibt:
ATZ
OK
ATDT1234567
Warum gibt es die Datei ppp.core
nicht, wenn &man.ppp.8; einen Segmentation Fault erzeugt
hat?Weder &man.ppp.8; noch andere Programme sollten
Core-Dumps erzeugen. Da &man.ppp.8; mit der effektiven
Benutzerkennung 0 ausgeführt wird, wird das
Betriebssystem &man.ppp.8;'s Coreimage nicht auf die
Festplatte schreiben, bevor es &man.ppp.8; beendet hat.
Falls &man.ppp.8; jedoch tatsächlich aufgrund einer
Speicherverletzung abbricht und Sie
die aktuellste Version (siehe Anfang dieses Kapitels)
benutzen, dann sollten Sie folgendes tun:&prompt.user; tar xfz ppp-*.src.tar.gz
&prompt.user; cd ppp*/ppp
&prompt.user; echo STRIP= >>Makefile
&prompt.user; echo CFLAGS+=-g >>Makefile
&prompt.user; make clean all
&prompt.user; su
&prompt.root; make install
&prompt.root; chmod 555 /usr/sbin/pppNun ist die installierte Version von &man.ppp.8; mit
einem Debugger ausführbar. Sie können
&man.ppp.8; nun nur noch als root
ausführen, da alle vorherigen Zugriffsrechte
aufgehoben worden sind. Achten Sie darauf, in welchem
Verzeichnis Sie sich gerade befinden, wenn Sie &man.ppp.8;
starten.Wenn nun wieder eine Speicherverletzung auftreten
sollte, wird &man.ppp.8; einen Speicherauszug erzeugen,
den Sie in der Datei ppp.core finden.
Sie sollten dann folgendes tun:&prompt.user; su
&prompt.root; gdb /usr/sbin/ppp ppp.core(gdb)bt
.....
(gdb)f 0
....
(gdb)i args
....
(gdb)l
.....Mit Hilfe all dieser Informationen sollte es
möglich sein, das Problem zu diagnostizieren.Falls Sie mit dem Umgang mit gdb vertraut sind,
könnten Sie weitere Einzelheiten herausfinden, z.B.
wodurch der Fehler tatsächlich hervorgerufen wurde
und die Adressen & Werte der betreffenden
Variablen.Warum bekommt das Programm, das eine automatische
Anwahl ausgelöst hat, keine Verbindung?Dies war ein bekanntes Problem bei
&man.ppp.8;-Konfigurationen, bei denen automatisch
dynamische, lokale IP-Adressen mit dem Partner
ausgehandelt werden. In der aktuellsten Version ist das
Problem behoben - suchen Sie in den Manualpages nach
iface.Das Problem bestand darin, dass, wenn das erste
Programm &man.connect.2; aufruft, die IP-Adresse der
tun-Schnittstelle dem Socketendpunkt zugeordnet wird. Der
Kernel erstellt das erste ausgehende Paket und schreibt es
in das tun-Gerät. &man.ppp.8; liest dann das Paket
und baut eine Verbindung auf. Falls die
Schnittstellenadresse sich nun aufgrund &man.ppp.8;s
dynamischer Adresszuordnung ändert, wird der
originale Socketendpunkt ungültig. Alle weiteren
Pakete, die zum Partner gesendet werden, werden für
gewöhnlich verworfen. Selbst wenn sie nicht
verworfen werden würden, würden alle Antworten
nicht an den betreffenden Rechner gelangen, weil die
IP-Adresse nicht mehr zu diesem Rechner
gehört.Theoretisch gibt es mehrere Möglichkeiten, dieses
Problem anzugehen. Am schönsten wäre es, wenn
der Partner die gleiche IP-Adresse wieder zuordnen
würde, wenn möglich :-) Die
derzeitige Version von &man.ppp.8; tut das, aber die
meisten anderen Implementierungen nicht.Die einfachste Maßnahme von unserer Seite
wäre die, niemals die IP-Adresse der
tun-Schnittstelle zu ändern, sondern stattdessen alle
ausgehenden Pakete so zu ändern, dass als
Absender-IP-Adresse anstelle der IP-Adresse der
Schnittstelle die ausgehandelte IP-Adresse gesetzt wird.
Das ist im wesentlichen das, was durch die Option
iface-alias in der aktuellsten Version
von &man.ppp.8; bewirkt wird (mit Unterstützung von
&man.libalias.3; und &man.ppp.8;'s
Schalter) - alle Schnittstellenadressen werden beibehalten
und auf die letzte ausgehandelte Adresse
umgesetzt.Eine andere Alternative (und wahrscheinlich die
zuverlässigste) wäre die, einen Systemaufruf zu
implementieren der die IP-Adressen aller verbundenen
Sockets von einer Adresse in eine andere ändert.
&man.ppp.8; würde diesen Aufruf benutzen, um die
Sockets aller laufenden Programme zu ändern, nachdem
eine neue IP-Adresse ausgehandelt worden ist. Der gleiche
Systemaufruf könnte von DHCP-Clients benutzt werden,
wenn sie gezwungen werden, einen re-bind() auf ihren
Sockets auszuführen.Noch eine andere Möglichkeit wäre die, das
Aktivieren von Schnittstellen ohne IP-Adresse zu erlauben.
Ausgehende Paketen würde die IP-Adresse
255.255.255.255 gegeben, bis der erste ioctl() mit
SIOCAIFADDR erfolgt. Dies würde in der
vollständigen Verbindung des Sockets resultieren. Es
wäre die Aufgabe von &man.ppp.8;, die
Absender-IP-Adresse zu ändern, allerdings nur dann,
wenn sie 255.255.255.255 lautet und nur die IP-Adresse und
IP-Prüfsumme müssten geändert werden.
Dies wäre allerdings keine besonders elegante
Lösung, da der Kernel fehlerhafte Pakete an eine
unzureichend konfigurierte Schnittstelle senden
würde, in der Annahme, dass andere Mechanismen
in der Lage sind, diese Dinge rückwirkend zu
beheben.Warum laufen die meisten Spiele mit dem
Schalter nicht?Der Grund dafür, dass Spiele und andere
Programme nicht funktionieren, wenn libalias benutzt wird,
ist der, dass der Rechner außerhalb des lokalen
Netzes versucht, eine Verbindung aufzubauen und
(unaufgefordert) UDP-Pakete an den Rechner innerhalb des
lokalen Netzes zu senden. Die Software, die für die
NAT zuständig ist, weiß nicht, dass sie
diese Pakete an den internen Rechner weiterleiten
soll.Um dies zu beheben, stellen Sie zunächst sicher,
dass die Software, mit der Sie Probleme haben, die
einzige ist, die gerade läuft. Benutzen Sie dann
entweder tcpdump auf der tun-Schnittstelle des Gateways
oder aktivieren Sie auf dem Gateway das Logging von TCP/IP
(set log +tcp/ip) unter
&man.ppp.8;.Wenn Sie nun das betreffende Programm starten, sollten
Sie sehen, wie Pakete den Gateway-Rechner passieren. Wenn
von außen etwas zurückkommt, wird es ignoriert
(das ist das Problem). Merken Sie sich die Portnummer
dieser Pakete und beenden Sie das betreffende Programm.
Wiederholen Sie diesen Schritt einige Male, um
festzustellen, ob die Portnummern konsistent sind. Falls
dem so ist, wird die folgende Zeile im entsprechenden
Abschnitt von /etc/ppp/ppp.conf
dafür sorgen, dass das Programm
funktioniert:nat port protointernalmachine:portportwobei für proto
entweder tcp oder
udp zu setzen ist,
internalmachine den Rechner
bezeichnet, an den die Pakete geschickt werden sollen und
port die betreffende
Portnummer.Sie können das Programm nicht auf einem anderen
Rechner benutzen, ohne die obige Zeile abzuändern und
die Benutzung des Programms auf zwei internen Rechnern
steht außer Frage - schließlich sieht die
Außenwelt Ihr gesamtes internes Netz so, als
wäre es ein einzelner Rechner.Falls die Portnummern nicht konsistent sind, gibt es
drei weitere Optionen:Ermöglichen Sie die Unterstützung durch
libalias. Beispiele für spezielle
Fälle finden Sie in
/usr/src/lib/libalias/alias_*.c
(alias_ftp.c ist ein schöner
Prototyp). Hierzu gehört für
gewöhnlich das Lesen bestimmter, erkannter,
ausgehender Pakete, die Identifizierung der
Instruktion, die den entfernten Rechner dazu
veranlasst, auf einem bestimmten (wahlfreien)
Port eine Verbindung zurück zum lokalen Rechner
herzustellen, sowie das Erstellen einer
Route in der Aliastabelle, so dass
nachfolgende Pakete wissen, wohin sie
gehören.Dieses ist zwar die komplizierteste Lösung,
aber die beste, die auch dafür sorgt, dass
die Software auf mehreren Rechnern
funktioniert.Benutzen Sie einen Proxy. Die Anwendung
könnte z.B. socks5 unterstützen, oder (wie
im Fall von cvsup) eine Option
passiv besitzen, die stets verhindert,
dass verlangt wird, dass der Partner eine
Verbindung zurück zur lokalen Maschine
aufbaut.Leiten Sie mit nat addr alles
zur lokalen Maschine um. Dieses Vorgehen ähnelt
dem mit einem Vorschlaghammer.Hat jemand eine Liste mit nützlichen Portnummern
erstellt?Noch nicht, aber hieraus könnte eine solche
entstehen (falls Interesse besteht). In jedem Beispiel
sollte internal durch die
IP-Adresse der Maschine ersetzt werden, auf der das Spiel
laufen soll.Asheron's Callnat port udp
internal:65000
65000Konfigurieren Sie das Spiel manuell auf Port 65000
um. Wenn Sie von mehreren Rechner aus spielen wollen,
weisen Sie jedem eine eindeutige Portnummer zu (also
65001, 65002, u.s.w.) und fügen Sie für jede
Maschine eine eigene nat port Zeile
ein.Half Lifenat port udp
internal:27005
27015PCAnywhere 8.0nat port udp
internal:5632
5632nat port tcp
internal:5631
5631Quakenat port udp
internal:6112
6112Quake 2nat port udp
internal:27901
27910nat port udp
internal:60021
60021nat port udp
internal:60040
60040Red Alertnat port udp
internal:8675
8675nat port udp
internal:5009
5009Was sind FCS-Fehler?FCS steht für Frame
Check Sequence.
Jedes PPP-Paket besitzt eine Checksumme, um
sicherzustellen, dass die empfangenen Daten dieselben
sind, wie die versendeten. Falls die FCS eines
ankommenden Paketes fehlerhaft ist, wird das Paket
verworfen und der Zähler HDLC FCS wird erhöht.
Der HDLC-Fehlerwert kann durch den Befehl show
hdlc angezeigt werden.Falls Ihre Leitung schlecht ist (oder falls Ihr
serieller Treiber Pakete verwirft), werden sie
gelegentliche FCS-Fehler sehen. Normalerweise lohnt es
sich nicht, sich hierüber Gedanken zu machen, obwohl
das Kompressionsprotokoll hierdurch wesentlich langsamer
wird. Wenn Sie ein externes Modem besitzen, stellen Sie
sicher, dass Ihr Kabel ausreichend gegen
Interferenzen abgeschirmt ist - das könnte das
Problem beseitigen.Falls Ihre Leitung einfriert, sobald die Verbindung
steht, und viele FCS-Fehler auftreten, könnte das
daran liegen, dass Ihre Leitung nicht 8-Bit-rein ist.
Stellen Sie sicher, dass Ihr Modem keinen
Software-Flow-Control (XON/XOFF) verwendet. Falls Ihre
Datenschnittstelle Software-Flow-Control verwenden
muss, benutzen Sie den Befehl
set accmap 0x000a0000, um &man.ppp.8;
zu sagen, dass es die Zeichen ^Q
und ^S maskieren soll.Ein weiterer Grund dafür, dass zu viele
FCS-Fehler auftreten, könnte der sein, dass das
andere Ende aufgehört hat, ppp zu
sprechen. Aktivieren Sie async
Logging, um festzustellen, ob es sich bei den eingehenden
Daten tatsächlich um einen login- oder Shell-Prompt
handelt. Wenn Sie am anderen Ende einen Shell-Prompt
haben, ist es möglich, durch den Befehl
close lcp &man.ppp.8; zu beenden, ohne
die Verbindung zu beenden (ein folgender
term-Befehl wird Sie wieder mit der
Shell auf dem entfernten Rechner verbinden.Falls nichts in Ihrer Logdatei darauf hindeutet, warum
die Verbindung beendet wurde, sollten Sie den
Administrator des externen Rechners (Ihren ISP?) fragen,
warum die Sitzung beendet worden ist.Wieso hängen die Verbindungen meiner &macos;- und
&windows; 98-Maschinen (und eventuell auch andere
µsoft; Betriebssysteme), wenn auf meinem Gateway
PPPoE läuft?Vielen Dank an Michael Wozniak
mwozniak@netcom.ca für die
Erklärung und an Dan Flemming
danflemming@mac.com für die
Lösung für &macos;.Die Ursache des Problems ist ein so genannter
Black Hole Router. &macos; und &windows; 98
(und wahrscheinlich auch die anderen Betriebssysteme von
Microsoft) senden TCP Pakete, bei denen zum einen die
angeforderte Segmentgröße zu groß
für einen PPPoE-Rahmen ist (die Default-MTU für
Ethernet beträgt 1500 Byte) und
bei denen das don't fragment Bit gesetzt
ist (das ist bei TCP allerdings Standard). Außerdem
sendet der Router beim Provider nicht die eigentlich
notwendigen must fragment-Meldungen zu dem
Webserver, von dem Sie gerade eine Seite laden wollen. Es
ist auch möglich, dass diese Meldung zwar
erzeugt, aber danach von einem Firewall vor dem Webserver
abgefangen wird. Wenn Ihnen dieser Webserver nun ein
Paket schickt, das nicht in einen PPPoE-Rahmen passt,
dann verwirft der Router dieses Paket und die Seite wird
nicht geladen (einige Seiten/Grafiken werden geladen, weil
ihre Größe kleiner ist als die MSS). Dies
scheint leider der Normalfall zu sein (wenn die Leute doch
nur wüssten, wie man einen Router
konfiguriert... stöhn...)Eine der möglichen Lösungen für dieses
Problem ist die Erzeugung des folgenden Schlüssels in
der Registry des Windows-Clients:HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\Class\NetTrans\0000\MaxMTUDer Schlüssels sollte vom Typ String sein und den
Wert 1436 haben, da einige ADSL-Router
nicht mit größeren Paketen umgehen können.
Wenn Sie &windows; 2000 verwenden, müssen Sie
hingegen den Schlüssel
Tcpip\Parameters\Interfaces\ID der
Netzwerkkarte\MTU benutzen,
außerdem müssen Sie als Typ DWORD
verwenden.Die Knowledge Base von µsoft; enthält weitere
Informationen darüber, wie sie die MTU einer
&windows;-Maschine ändern, damit diese mit einem
NAT-Router korrekt zusammenarbeitet. Vom besonderen
Interesse sind die Artikel Q158474
- &windows; TCPIP Registry Entries und Q120642
- TCPIP & NBT Configuration Parameters for
&windowsnt;.Bei &windows; 2000 können Sie alternativ auch, wie
im Artikel 120642 beschrieben, mit regedit das DWORD
Tcpip\Parameters\Interfaces\ID der
Netzwerkkarte\EnablePMTUBHDetect
auf 1 setzen.Mit den Bordmitteln von &macos; ist es leider nicht
möglich, die TCP/IP-Einstellungen zu verändern.
Es gibt jedoch kommerzielle Lösungen wie zum Beispiel
OTAdvancedTuner (OT steht für OpenTransport, den
TCP/IP-Stack von &macos;) von Sustainable
Softworks, mit denen man die TCP/IP-Einstellungen
bearbeiten kann. Wenn Sie als &macos;-Anwender NAT
benutzen, sollten Sie im entsprechenden drop-down
Menü den Punkt ip_interface_MTU
auswählen und in der Dialogbox
1450 statt 1500
eingeben. Aktivieren Sie den Punkt Save as Auto
Configure und klicken Sie danach auf
Make Active.&man.ppp.8; kennt seit Version 2.3 den Befehl
enable tcpmssfixup, mit dem die MSS
automatisch korrigiert wird. Wenn Sie einen ältere
Version von &man.ppp.8; benutzen müssen, könnte
der Port tcpmssd für Sie
interessant sein.Nichts von alledem hilft - ich bin
verzweifelt! Was soll ich machen?Falls alles andere fehlschlägt, senden Sie
möglichst umfangreiche Informationen,
einschließlich Ihrer Konfigurationsdateien, wie Sie
&man.ppp.8; starten, die relevanten Teile Ihrer Logdateien
und die Ausgabe des Befehls netstat -rn
(vor und nach Aufbau der Verbindung) an die
Mailingliste &a.de.questions; oder die Newsgroup de.comp.os.unix.bsd.
Irgend jemand sollte Ihnen dann weiterhelfen.Serielle VerbindungenDieses Kapitel beantwortet häufig gestellte Fragen zu
seriellen Verbindungen mit FreeBSD. PPP und SLIP werden im
Abschnitt Netzwerke behandelt.Wie kann ich feststellen, ob FreeBSD meine seriellen
Schnittstellen gefunden hat?Wenn der FreeBSD Kernel bootet, testet er die
seriellen Schnittstellen, für die er konfiguriert
wurde. Sie können entweder Ihrem System aufmerksam
beim Booten zusehen und die angezeigten Nachrichten lesen,
oder Sie führen den Befehl&prompt.user; dmesg | grep sioaus, nachdem Ihr System hochgefahren ist und
läuft.Hier ist ein Beispiel einer Ausgabe nach dem oben
genannten Befehl:
sio0: at 0x3f8-0x3ff irq 4 on isa
sio0: type 16550A
sio1: at 0x2f8-0x2ff irq 3 on isa
sio1: type 16550A
Es zeigt zwei serielle Schnittstellen. Die erste
verwendet Port-Adresse 0x3f8, IRQ 4 und
hat einen 16550A UART Chip. Die zweite benutzt ebenfalls
einen 16550A UART, jedoch Port-Adresse
0x2f8 und IRQ 3. Modemkarten werden
wie serielle Schnittstellen behandelt. Der einzige
Unterschied ist, dass an diesen Schnittstellen immer
ein Modem angeschlossen ist.Der GENERIC Kernel beinhaltet
Unterstützung für zwei serielle Schnittstellen,
die den im Beispiel genannten Port und IRQ verwenden.
Wenn diese Einstellungen nicht richtig für Ihr System
sind, Sie Modemkarten hinzugefügt oder mehr serielle
Schnittstellen haben als Ihre Kernelkonfiguration
zulässt, konfigurieren Sie Ihren Kernel einfach
neu. In dem Kapitel über die Kernelkonfiguration finden
Sie mehr Details.Wie kann ich feststellen, ob FreeBSD meine Modemkarten
gefunden hat?Die vorherige Frage sollte darauf eine Antwort
geben.Wie kann ich auf die seriellen Schnittstellen in
FreeBSD zugreifen?Die in &man.sio.4; beschriebene serielle Schnittstelle
sio2 (COM3
unter &ms-dos;/&windows;), ist
/dev/cuaa2 für
Geräte mit abgehenden Verbindungen und
/dev/ttyd2 für Geräte mit
eingehenden Verbindungen. Was ist der Unterschied
zwischen den beiden Geräteklassen?Sie benutzen
ttydX
für eingehende Verbindungen. Wird
/dev/ttydX
im blockierenden Modus geöffnet, wartet ein
Prozess darauf, dass das entsprechende
cuaaX
Gerät inaktiv und der Empfangssignalpegel
Mit Empfangssignalpegel oder
Trägersignalerkennung wird hier
die carrier detect
Leitung bezeichnet.
aktiv ist. Wird das
cuaaX
Gerät geöffnet, vergewissert es sich, dass
die serielle Schnittstelle nicht bereits von dem
ttydX
Gerät in Gebrauch ist. Sollte die Schnittstelle
verfügbar sein, stiehlt es sie von dem
ttydX
Gerät. Das
cuaaX
Gerät kümmert sich nicht um
Trägersignalerkennung. Mit diesem Schema und einem
automatisch antwortenden Modem, können sich Benutzer
von aussen einloggen, Sie können weiterhin mit
demselben Modem wählen und das System kümmert
sich um die Konflikte.Wie kann ich die Unterstützung für eine
Karte mit mehreren seriellen Schnittstellen
aktivieren?Die Sektion über die Kernelkonfiguration bietet
Informationen darüber, wie Sie Ihren Kernel
konfigurieren. Für eine Karte mit mehreren seriellen
Schnittstellen, schreiben Sie eine &man.sio.4; Zeile
für jede serielle Schnittstelle auf der Karte in die
Kernelkonfigurationsdatei. Aber achten Sie darauf, den
IRQ und die Vektorbezeichnung nur in einem der
Einträge zu plazieren. Alle seriellen Schnittstellen
auf der Karte sollten sich einen IRQ teilen. Daher
sollten Sie den IRQ nur beim letzten Eintrag angeben.
Aktivieren Sie auch die COM_MULTIPORT
Option.Das folgende Beispiel ist geeignet für eine AST
Karte mit 4 seriellen Schnittstellen, die IRQ 7
benutzt:
options "COM_MULTIPORT"
device sio4 at isa? port 0x2a0 tty flags 0x781
device sio5 at isa? port 0x2a8 tty flags 0x781
device sio6 at isa? port 0x2b0 tty flags 0x781
device sio7 at isa? port 0x2b8 tty flags 0x781 irq 7 vector siointr
Die Flags zeigen an, dass die
Master-Schnittstelle die Minor-Nummer 7
(0x700) hat, Diagnosen während des
Bootens ermöglicht sind (0x080),
und dass sich alle Schnittstellen einen IRQ teilen
(0x001).Kann FreeBSD mehrere Karten mit mehreren seriellen
Schnittstellen mit den gleichen IRQs verwalten?Noch nicht. Sie müssen für jede Karte einen
anderen IRQ verwenden.Kann ich die vorgegebenen seriellen Parameter für
eine Schnittstelle einstellen?Das
ttydX
(oder
cuaaX)
Gerät ist das reguläre Gerät, das man in
Anwendungen öffnet. Wenn ein Prozess es
öffnet, hat es die voreingestellten Terminal
Eingabe/Ausgabe-Einstellungen. Sie können diese
Einstellungen mit dem Befehl&prompt.root; stty -a -f /dev/ttyd1ansehen. Wenn Sie die Einstellungen für dieses
Gerät ändern, sind die Einstellungen
gültig, bis das Gerät geschlossen wird. Wird es
danach geöffnet, hat es wieder die vorgegebenen
Einstellungen. Um Änderungen an den vorgegebenen
Einstellungen vorzunehmen, können Sie das
Anfangsstatus-Gerät öffnen und dessen
Einstellungen anpassen. Um zum Beispiel den
CLOCAL Modus, 8 Bits und
XON/XOFF Datenflusskontrolle als
Standard für ttyd5 einzustellen, geben Sie&prompt.root; stty -f /dev/ttyid5 clocal cs8 ixon ixoffein. Eine gute Stelle um dies zu tun ist in
/etc/rc.serial. Jetzt hat eine
Anwendung diese Einstellungen als Standardwerte, wenn sie
ttyd5 öffnet. Die Anwendung
kann die Einstellungen jedoch immer noch nach Belieben
verändern.Man aber kann auch bestimme Einstellungen davor
schützen, von einer Anwendung verändert zu
werden, indem man Veränderungen am lock
state Gerät vornimmt. Um beispielsweise die
Geschwindigkeit von ttyd5 auf 57600
bps festzusetzen:&prompt.root; stty -f /dev/ttyld5 57600Wenn jetzt eine Anwendung ttyd5
öffnet und versucht die Geschwindigkeit zu
verändern, wird diese bei 57600 bps bleiben.Natürlich sollten Sie das Schreiben auf die
Anfangsstatus- und lock state-Geräte nur
root erlauben. Das &man.MAKEDEV.8;
Skript tut dies nicht, wenn es die
Geräte-Einträge erstellt.Wie kann ich Einwahl-Logins über mein Modem
aktivieren?Also Sie wollen ein Internet Service Provider werden,
ja? Als erstes brauchen Sie eines oder mehrere Modems,
die automatisches Antworten beherrschen. Ihr Modem sollte
auf Trägersignalerkennung reagieren und nicht fortlaufend
die Leitung offen halten. Es muss auflegen und sich
neu initialisieren können, wenn die Data
Terminal Ready (DTR) Leitung
ausgeschaltet wird. Es sollte wahrscheinlich
RTS/CTS oder gar keine lokale
Datenflusskontrolle benutzen. Zuletzt muss es
eine konstante Geschwindigkeit zwischen dem Computer und
sich selbst verwenden, aber es sollte (um die Anrufer
freundlich zu behandeln) eine Geschwindigkeit zwischen
sich und dem entfernten Modem aushandeln können.Für viele Modems, die mit dem Hayes Befehlssatz
kompatibel sind, erzeugt der folgende Befehl diese
Einstellungen und legt sie im nicht-flüchtigen
Speicher ab:AT &C1 &D3 &K3 &Q6 S0=1 &WDie Sektion über das
Senden von AT-Befehlen bietet weitere
Informationen, wie man diese Einstellungen vornimmt, ohne
zu einem &ms-dos; Terminalprogramm zu flüchten.Als nächstes erstellen Sie einen Eintrag in
/etc/ttys für das Modem. Diese
Datei listet alle Schnittstellen auf, auf denen das
Betriebssystem Einlogversuche erwartet. Fügen Sie
eine solche Zeile hinzu:ttyd1 "/usr/libexec/getty std 57600" dialup on insecureDiese Zeile bedeutet, dass an der zweiten
seriellen Schnittstelle (/dev/ttyd1)
ein Modem angeschlossen ist, das mit 57600 bps läuft
und keine Parität besitzt
(std.57600 aus
/etc/gettytab). Der Terminal-Typ
für diese Schnittstelle ist dialup
(Einwahl). Die Schnittstelle ist
eingeschaltet (on) und
unsicher (insecure) –
das bedeutet, man kann sich über diese Schnittstelle
nicht als root einloggen. Für
Einwahlanschlüsse wie diesen, benutzen Sie den
ttydX Eintrag.Es ist relativ geläufig,
dialup als Terminal-Typ zu verwenden.
Viele Benutzer richten in ihren
.profile oder
.login Dateien eine Abfrage für
das eigentliche Terminal ein, wenn der Start-Typ
dialup ist. Das Beispiel zeigt die
Schnittstelle als unsicher und um über diese
Schnittstelle root zu werden,
müssen Sie sich als normaler Benutzer einloggen und
&man.su.1;. Wenn sie
secure (sicher) als
Einstellung verwenden, kann sich root
direkt einloggen.Nachdem Sie Modifikationen in
/etc/ttys vorgenommen haben,
müssen Sie ein hangup oder
HUP Signal an &man.init.8;
senden:&prompt.root; kill -HUP 1Das bringt &man.init.8; dazu, die Datei
/etc/ttys neu einzulesen.
init startet dann an allen als
eingeschaltet (on) markierten
Schnittstellen die getty-Prozesse. Sie können
herausfinden ob noch Logins für Ihre Schnittstelle
verfügbar sind, wenn Sie folgendes eingeben:&prompt.user; ps -ax | grep '[t]tyd1'Sie sollten etwas sehen, das so ähnlich aussieht
wie:747 ?? I 0:00:04 /usr/libexec/getty std.57600 ttyd1Wie kann ich ein Hardware-Terminal mit meiner FreeBSD
Box verbinden?Wenn Sie einen anderen Computer als Terminal für
Ihr FreeBSD System verwenden wollen, verbinden Sie die
beiden seriellen Schnittstellen mit einem Nullmodem-Kabel.
Wenn Sie ein echtes (Hardware-)Terminal
benutzen, lesen Sie die Begleitinformationen.Ändern Sie /etc/ttys wie
oben angegeben. Wenn Sie zum Beispiel ein WYSE-50
Terminal mit der fünften seriellen Schnittstelle
verbinden wollen, schreiben Sie einen Eintrag wie
diesen:ttyd4 "/usr/libexec/getty std.38400" wyse50 on secureDas Beispiel zeigt, dass die Schnittstelle an
/dev/ttyd4 mit einem wyse50 Terminal
mit 38400 bps und ohne Parität
(std.38400 aus
/etc/gettytab) verbunden ist und
root Logins möglich sind
(secure).Warum kann ich tip oder
cu nicht laufen lassen?Vielleicht sind auf Ihrem System die Programme
&man.tip.1; und &man.cu.1; nur von
uucp und der Gruppe
dialer ausführbar. Sie
können die Gruppe dialer
verwenden, um zu kontrollieren wer Zugriff auf Ihr Modem
oder entfernte Systeme hat. Fügen Sie sich einfach
selbst zur Gruppe dialer
hinzu.Als Alternative können Sie jeden Benutzer auf
Ihrem System &man.tip.1; und &man.cu.1; verwenden lassen,
dazu müssen Sie das folgende eingeben:&prompt.root; chmod 4511 /usr/bin/cu
&prompt.root; chmod 4511 /usr/bin/tipMein Hayes Modem wird nicht unterstützt – was
kann ich tun?Eigentlich ist die Onlinehilfe für &man.tip.1;
nicht mehr aktuell. Es gibt einen eingebauten,
allgemeinen Hayes Wähler. Verwenden Sie einfach
at=hayes in
/etc/remote.Der Hayes Treiber ist nicht schlau genug, um ein paar
der erweiterten Merkmale von neueren Modems zu erkennen –
Nachrichten wie BUSY, NO
DIALTONE oder CONNECT 115200
verwirren ihn nur. Sie sollten diese Nachrichten mit
Hilfe von ATX0&W abschalten, wenn
Sie tip benutzen.Das Anwahl-Timeout von &man.tip.1;
beträgt 60 Sekunden. Ihr Modem sollte weniger
verwenden, oder tip denkt, dass
ein Kommunikationsfehler vorliegt. Versuchen Sie es mit
ATS7=45&W.Tatsächlich unterstützt die ausgelieferte
Version von &man.tip.1; es noch nicht
vollständig. Die Lösung ist,
tipconf.h im Verzeichnis
/usr/src/usr.bin/tip/tip zu
editieren. Dafür benötigen Sie natürlich
die Quellcode Distribution.Editieren Sie die Zeile #define HAYES
0 in #define HAYES 1 um.
Dann führen Sie make und
make install aus. Es sollte jetzt
funktionieren.Wie soll ich die AT Befehle eingeben?Erstellen Sie einen so genannten
direct Eintrag in
/etc/remote. Wenn Ihr Modem zum
Beispiel an der ersten seriellen Schnittstelle,
/dev/cuaa0, angeschlossen ist, dann
fügen Sie die folgende Zeile hinzu:cuaa0:dv=/dev/cuaa0:br#19200:pa=noneVerwenden Sie die höchste bps Rate, die Ihr Modem
in der br Fähigkeit unterstützt. Geben Sie dann
tip cuaa0 ein
und Sie sind mit Ihrem Modem verbunden.Wenn auf Ihrem System keine
/dev/cuaa0 Datei existiert, geben Sie
folgendes ein:&prompt.root; cd /dev
&prompt.root; sh MAKEDEV cuaa0Oder benutzen Sie cu als
root mit dem folgenden Befehl:&prompt.root; cu -lline -sspeedline steht für die
serielle Schnittstelle (/dev/cuaa0)
und speed für die
Geschwindigkeit (57600). Wenn Sie mit
dem Eingeben der AT Befehle fertig sind, beenden Sie mit
~..Wieso funktioniert das <@>
Zeichen für die pn Fähigkeit nicht?Das <@> Zeichen in der
Telefonnummerfähigkeit sagt tip, dass es in der
Datei /etc/phones nach einer Nummer
suchen soll. Aber <@> ist auch
ein spezielles Zeichen in den Dateien, in denen
Fähigkeiten beschrieben werden, wie
/etc/remote. Schreiben Sie es mit
einem '\' (backslash):pn=\@Wie kann ich von der Kommandozeile eine Telefonnummer
wählen?Stellen Sie einen allgemeinen Eintrag
in /etc/remote. Zum
Beispiel:
tip115200|Dial any phone number at 115200 bps:\
:dv=/dev/cuaa0:br#115200:at=hayes:pa=none:du:
tip57600|Dial any phone number at 57600 bps:\
:dv=/dev/cuaa0:br#57600:at=hayes:pa=none:du:
Mit einem Befehl wie tip -115200
5551234 können Sie dann wählen.
Sollten Sie &man.cu.1; im Gegensatz zu &man.tip.1;
bevorzugen, verwenden Sie einen allgemeinen
cu-Eintrag:
cu115200|Use cu to dial any number at 115200bps:\
:dv=/dev/cuaa1:br#57600:at=hayes:pa=none:du:
Zum Wählen können Sie dann cu
5551234 -s 115200 eingeben.Muss ich dabei jedes Mal die bps Rate
angeben?Schreiben Sie einen tip1200 oder
einen cu1200 Eintrag, aber geben Sie
auch die bps Rate an, die Ihr Modem wirklich
unterstützt. Leider denkt &man.tip.1;, dass
1200 bps ein guter Standardwert ist und deswegen sucht es
nach einem tip1200-Eintrag.
Natürlich müssen Sie nicht wirklich 1200 bps
benutzen.Wie kann ich möglichst komfortabel über
einen Terminal-Server auf verschiedene Rechner
zugreifen?Sie müssen nicht warten bis Sie verbunden sind,
und jedes Mal CONNECT
Rechner eingeben,
benutzen Sie tip's cm Fähigkeit.
Sie können diese Einträge in
/etc/remote verwenden:
pain|pain.deep13.com|Forrester's machine:\
:cm=CONNECT pain\n:tc=deep13:
muffin|muffin.deep13.com|Frank's machine:\
:cm=CONNECT muffin\n:tc=deep13:
deep13:Gizmonics Institute terminal server:\
:dv=/dev/cuaa2:br#38400:at=hayes:du:pa=none:pn=5551234:
Mit den Befehlen tip pain oder
tip muffin können Sie eine
Verbindungen zu den Rechnern pain oder
muffin herstellen; mit tip
deep13 verbinden Sie sich mit dem Terminal
Server.Kann tip mehr als eine Verbindung für jede Seite
ausprobieren?Das ist oft ein Problem, wenn eine Universität
mehrere Telefonleitungen hat und viele tausend Studenten
diese benutzen wollen.Erstellen Sie einen Eintrag für Ihre
Universität in /etc/remote und
benutzen Sie <\@> für die
pn Fähigkeit:
big-university:\
:pn=\@:tc=dialout
dialout:\
:dv=/dev/cuaa3:br#9600:at=courier:du:pa=none:
Listen Sie die Telefonnummern der Universität
in /etc/phones auf:
big-university 5551111
big-university 5551112
big-university 5551113
big-university 5551114
&man.tip.1; probiert jede der Nummern in der
aufgelisteten Reihenfolge und gibt dann auf. Möchten
Sie, dass tip beim Versuchen eine
Verbindung herzustellen nicht aufgibt, lassen Sie es in
einer while-Schleife laufen.Warum muss ich zweimal
CtrlP tippen, um ein
CtrlP zu senden?CtrlP ist das voreingestellte Zeichen, mit dem eine
Übertragung erzwungen werden kann und wird benutzt,
um &man.tip.1; zu sagen, dass das nächste
Zeichen direkt gesendet werden soll und nicht als
Fluchtzeichen interpretiert werden soll. Mit Hilfe der
~s Fluchtsequenz, mit der man Variablen
setzen kann, können Sie jedes andere Zeichen als
force-Zeichen definieren.Geben Sie
~sforce=zeichen
ein und drücken Sie Enter. Für
zeichen können Sie ein
beliebiges einzelnes Zeichen einsetzen. Wenn Sie
zeichen weglassen, ist das
force-Zeichen nul, das Sie mit
Ctrl2 oder
CtrlSPACE eingeben können. Ein
guter Wert für zeichen ist
ShiftCtrl6, welches ich erst auf ein paar
Terminal-Servern in Benutzung gesehen habe.Sie können das force-Zeichen auch
bestimmen, indem Sie in $HOME/.tiprc
das folgende einstellen:force=single-charWarum ist auf einmal alles was ich schreibe in
GROSSBUCHSTABEN??Sie müssen
CtrlA eingegeben haben, das
raise-Zeichen von &man.tip.1; das speziell
für Leute mit defekten Caps Lock Tasten
eingerichtet wurde. Benutzen Sie ~s wie
oben und setzen Sie die Variable raisechar auf
etwas, das Ihnen angemessen erscheint. Tatsächlich
kann die Variable auf das gleiche Zeichen wie das
force-Zeichen gesetzt werden, wenn Sie
diese Fähigkeiten niemals benutzen wollen.Hier ist ein Muster der .tiprc
Datei, perfekt für Emacs
Benutzer, die oft
Ctrl2 und
CtrlA tippen müssen:
force=^^
raisechar=^^
Das ^^ steht für
ShiftCtrl6.Wie kann ich Dateien mit tip
übertragen?Wenn Sie mit einem anderen &unix; System kommunizieren,
können Sie Dateien senden und empfangen – mit
~p (put) und ~t
(take). Diese Befehle lassen &man.cat.1; und &man.echo.1;
auf dem entfernten System laufen, um Dateien zu
akzeptieren und zu senden. Die Syntax ist:
~p <local-file> [<remote-file>]
~t <remote-file> [<local-file>]
Es gibt keine Fehlerkontrolle, deshalb sollten Sie
besser ein anderes Protokoll benutzen, wie zmodem.Wie kann ich zmodem mit tip
laufen lassen?Zuerst installieren Sie ein zmodem Programm aus der
Ports-Sammlung (eines der beiden aus der comms-Kategorie,
lrzsz oder
rzsz).Um Dateien zu empfangen, starten Sie das Programm zum
Senden auf dem entfernten Computer. Drücken Sie dann
Enter gefolgt von ~C rz (oder
~C lrz, wenn Sie lrzsz installiert
haben), um diese lokal zu empfangen.Um Dateien zu senden, starten Sie das Programm zum
Empfangen auf dem entfernten Computer. Drücken Sie
dann Enter gefolgt von ~C sz
Dateien (oder
~C lsz
Dateien), um sie zum
entfernten System zu senden.Verschiedene FragenFreeBSD benutzt viel mehr Swap-Speicher als &linux;.
Warum?Es sieht nur so aus, als ob FreeBSD mehr Swap benutzt,
als &linux;. Tatsächlich ist dies nicht der Fall. In
dieser Hinsicht besteht der Hauptunterschied zwischen
FreeBSD und &linux; darin, dass FreeBSD vorbeugend
vollkommen untätige, unbenutzte Seiten aus dem
Hauptspeicher in den Swap-Bereich auslagert, um mehr
Hauptspeicher für die aktive Nutzung zur
Verfügung zu stellen. &linux; tendiert dazu, nur als
letzten Ausweg Seiten in den Swap-Bereich auszulagern.
Die spürbar höhere Nutzung des Swap-Speichers
wird durch die effizientere Nutzung des Hauptspeichers
wieder ausgeglichen.Beachten Sie, dass FreeBSD in dieser Hinsicht
zwar vorbeugend arbeitet, es entscheidet jedoch nicht
willkürlich, Seiten auszulagern, wenn das System
vollkommen untätig ist. Deshalb werden Sie
feststellen, dass nicht alle Seiten Ihres Systems
ausgelagert wurden, wenn Sie morgens aufstehen, nachdem
das System eine Nacht lang nicht benutzt worden
ist.Warum zeigt mir &man.top.1; so wenig freien Speicher
an, obwohl nur wenige Programme laufen?Die Antwort ist ganz einfach: Freier Speicher ist
verschwendeter Speicher. Der FreeBSD Kernel verwendet den
von den Programmen nicht genutzten Speicher automatisch
für den Plattencache. Die in &man.top.1; für
Inact, Cache und
Buf gemeldeten Werte stehen alle
für zwischengespeicherte Daten mit unterschiedlichem
Alter. Wenn das System wiederholt auf Daten zugreifen
muss, braucht es nicht auf die langsame Platte
zuzugreifen, da die Daten noch zwischengespeichert sind.
Dadurch erhöht sich die Performance. Ganz generell
ist es ein gutes Zeichen, wenn &man.top.1; einen kleinen
Wert bei Free anzeigt, solange der Wert
nicht extrem klein ist.Anmerkung des Übersetzers: Mit extrem
klein sind hier Werte unterhalb 512 KByte
gemeint.Warum ändert chmod die
Zugriffsrechte auf symbolische Links nicht?Für symbolische Links gibt es keine separaten
Zugriffsrechte und standardmäßig folgt
&man.chmod.1; dem Link nicht; die Zugriffsrechte für
die Datei, auf die der symbolische Link zeigt, werden also
nicht verändert. Wenn Sie eine Datei mit dem Namen
foo und einen auf diese Datei
zeigenden symbolischen Link mit dem Namen
bar haben, wird das folgende Kommando
niemals einen Fehler melden.&prompt.user; chmod g-w barTrotzdem werden die Zugriffsrechte für
foo nicht geändert.Hierzu müssen Sie entweder
oder zusammen mit der Option
benutzen. Weitere Informationen
finden Sie in den Manualpages &man.chmod.1; und
&man.symlink.7;.Die Option bewirkt ein
rekursives &man.chmod.1;.
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie bei
&man.chmod.1; Verzeichnisse oder symbolische
Links zu Verzeichnissen angeben. Wenn Sie die
Zugriffsrechte eines Verzeichnisses ändern
möchten, das durch einen symbolischen Link
referenziert wird, benutzen Sie &man.chmod.1;
ohne irgendwelche Optionen und folgen dem symbolischen
Link durch einen abschließenden Schrägstrich
(/). Falls z.B.
foo ein symbolischer Link zum
Verzeichnis bar ist und Sie die
Zugriffsrechte von foo
(tatsächlich bar) ändern
möchten, dann benutzen Sie etwas ähnliches
wie:&prompt.user; chmod 555 foo/Durch den abschließenden Schrägstrich folgt
&man.chmod.1; dem symbolischen Link
foo, um die Zugriffsrechte für
das Verzeichnis bar zu
ändern.Kann ich DOS-Programme unter FreeBSD
ausführen?Ja. Sie können
emulators/doscmd
verwenden, das über die Ports-Sammlung verfügbar
ist.doscmd war früher
Teil des Basissystems von &os;, es wurde aber vor der
Veröffentlichung von &os; 5.3 daraus
entfernt.Falls doscmd nicht ausreicht,
können Sie den Port
emulators/pcemu
verwenden, der einen 8088 und genug BIOS-Funktionen emuliert,
um DOS-Textanwendungen laufen zu lassen. Der Port
benötigt das X-Window-System.Was muss ich tun, um die FreeBSD-Dokumentation in
meine Muttersprache zu übersetzen?Informationen zu diesem Thema finden Sie in der FAQ
des FreeBSD German Documentation Project.Warum kommen alle meine Mails, die ich an @FreeBSD.org
schicke, wieder zurück?Das Mailsystem von FreeBSD.org verwendet einige der
strengeren Überprüfungen von
Postfix für eingehende Mails.
Mails, bei denen es Anzeichen für Konfigurationsprobleme
oder Spam gibt, werden nicht akzeptiert. Dies kann aus einem
der folgenden Gründe geschehen:Die Mail kommt von einem System oder Netzwerk,
dass für Spam-Aktivitäten bekannt
ist.Die Mailserver von FreeBSD akzeptierten keine
Mails von bekannten Spam-Quellen. Wenn Sie eine
Firma oder Domain benutzen, die Spam erzeugt oder
verteilt, sollten Sie sich einen anderen ISP
suchen.Der Mailtext enthält HTML.Mail sollte immer im Klartext gesendet werden, Sie
sollten ihr Mailprogramm entsprechend
einstellen.Das Mailsystem kann die IP-Adresse des
einliefernden Systems nicht in einen symbolischen
Namen umwandeln.Funktionierendes reverse DNS ist eine
Vorbedingung, damit ihre Mails angenommen wird.
Sorgen Sie dafür, dass der reverse DNS
für Ihren Mailserver korrekt konfiguriert wird.
Viele Anbieter für Privatkunden geben Ihnen diese
Möglichkeit nicht. In diesem Fall sollten Sie
Ihre Mails über den Mailserver Ihres Providers
versenden.Der Rechnername, der im EHLO/HELO Teil der SMTP
Kommunikation übergeben wird, kann nicht zu einer
IP-Adresse aufgelöst werden.Damit die E-Mail akzeptiert wird, brauchen Sie einen
voll qualifizierten Rechnernamen, der im DNS eingetragen ist.
Wenn Sie diesen nicht besitzen, benutzen Sie bitte den
Mailserver Ihres Providers, um E-Mails zu verschicken.Die Message-ID Ihrer Mail endet in
localhost.Einige Mail-Clients generieren eine Message-ID, die
nicht akzeptiert wird. Sie müssen Ihren Mail-Client
so konfigurieren, dass er eine gültige Message-ID
generiert. Alternativ können Sie die Message-ID von
Ihrem Mailserver umschreiben lassen.Wo kann ich einen freien FreeBSD-Account bekommen?Das FreeBSD Project bietet zwar keinen freien Zugang
zu seinen Servern an; andere Firmen bieten jedoch frei
zugängliche &unix; Systeme. Die Kosten variieren und
es kann sein, dass nicht alle Dienste zur
Verfügung stehen.Arbornet,
Inc, auch als M-Net bekannt, bietet seit 1983
uneingeschränkten Zugang zu &unix; Systemen.
Zunächst wurde eine Altos-Maschine mit System III
benutzt, 1991 erfolgte dann der Wechsel zu BSD/OS. Im
Juni 2000 erfolgte ein erneuter Wechsel, diesmal zu
FreeBSD. M-Net bietet Zugang mit Telnet und SSH und den
Zugang zur gesamten Software von FreeBSD. Allerdings ist
der Zugriff auf das Netzwerk auf Mitglieder und
Gönner beschränkt, die eine Spende an die
nicht-kommerzielle Organisation geleistet haben. M-Net
stellt zusätzlich ein Mailbox-System und einen
interaktiven Chat zur Verfügung.Grex bietet
ein ganz ähnlichen Dienst wie M-Net an, dazu
gehören auch das Mailbox-System und der interaktive
Chat. Allerdings wird eine SUN4M mit &sunos;
benutzt.Was ist sup und wie benutze ich
es?Der Name SUP steht für
Software Update Protocol und wurde von der CMU (Carnegie
Mellon University) entwickelt, um ihre Entwicklungszweige
zu synchronisieren. Wir haben es benutzt, um entfernte
Sites mit unseren zentralen Quellcodeentwicklungen zu
synchronisieren.SUP ist nicht sehr bandbreitenfreundlich und wurde
abgelöst. Die derzeit empfohlene Methode, um Ihren
Quellcode auf dem neuesten Stand zu halten ist
CVSup.Wie heißt das niedliche rote Kerlchen?Er ist namenlos, es ist einfach der der BSD
Daemon. Wenn Sie ihm unbedingt einen Namen geben
wollen, rufen Sie ihn beastie. Beachten
Sie aber, dass beastie wie
BSD ausgesprochen wird.Weitere Informationen über den BSD daemon finden
Sie auf seiner
Homepage.Kann ich Bilder des BSD Daemon verwenden?Eventuell. Der BSD Daemon unterliegt dem Copyright
von Marshall Kirk McKusick. Wenn Sie genaue Informationen
über die Einschränkungen bei der Nutzung
brauchen, sollten Sie sein Statement
on the Use of the BSD Daemon Figure lesen.Kurz gesagt, können Sie den BSD Daemon benutzen,
solange es für einen privaten Zweck ist und die
Nutzung geschmackvoll bleibt. Für den kommerziellen
Einsatz brauchen Sie die Zustimmung von Kirk McKusick.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite BSD
Daemon's home page.Woher kann ich Bilder des BSD Daemon bekommen?Einige Bilder in den Format xfig und eps sind unter
/usr/share/examples/BSD_daemon/ zu
finden.Ich habe in den Mailinglisten eine Abkürzung oder
einen Begriff gesehen, den ich nicht kenne. Wo erhalte
ich eine Erklärung dazu?Sehen Sie bitte im
FreeBSD-Glossar nach.Warum sollte mich die Farbe des Fahrradschuppens
interessieren?Die ganz, ganz kurze Antwort ist: Überhaupt nicht.
Die etwas längere Antwort lautet: Nur weil Sie in der
Lage sind, einen Fahrradschuppen zu bauen, müssen Sie
noch lange nicht andere davon abhalten, nur weil Ihnen die
Farbe nicht gefällt. Dies ist natürlich eine
Metapher dafür, dass Sie nicht eine Diskussion über
jede kleine Änderung beginnen sollen, nur weil Sie
das können. Einige Leute behaupten sogar, dass
die Anzahl der (nutzlosen) Kommentare über eine
Änderung umgekehrt proportional zur
Komplexität der Änderung ist.Die noch längere und vollständigere Antwort
ist, dass &a.phk; nach einen langen Diskussion
über das Thema "Soll &man.sleep.1; Sekundenbruchteile
als Parameter akzeptieren?" eine lange Mail mit dem Titel
A
bike shed (any colour will do) on greener
grass... schrieb. Die einschlägigen
Teile der Nachricht lauteten:
&a.phk; in freebsd-hackers,
2.10.1999Einige von Euch haben mich gefragt, Was
meinst Du mit dem Fahrradschuppen?Es ist eine lange oder eigentlich eher eine sehr
alte und doch sehr kurze Geschichte. C. Northcote
Parkinson schrieb in den frühen Sechzigern ein Buch
mit dem Namen Parkinson's Law, das viele
Einblick in die Beziehungen innerhalb des Managements
gibt.[ein paar Kommentare zum Buch gestrichen]In dem Beispiel mit dem Fahrradschuppen ist die
andere wichtige Komponente ein Kernkraftwerk. Ich
glaube, dass zeigt schon, wie alt dieses Buch
ist.Parkinson zeigte, dass man zum Vorstand gehen
kann und die Genehmigung für ein mehrere Millionen
oder sogar Milliarden Dollar teures Kernkraftwerk
bekommt; wenn man aber einen Fahrradschuppen bauen will,
wird man in endlose Diskussionen verwickelt.Laut Parkinson liegt das daran, dass ein
Kernkraftwerk so groß, so teuer und so kompliziert
ist, dass die Leute es nicht verstehen. Und bevor
sie versuchen, es zu verstehen, verlassen Sie sich
lieber darauf, dass irgend jemand sicherlich die
ganzen Details geprüft hat, bevor das Projekt bis
zum Vorstand gekommen ist. Im Buch von Richard P.
Feynmann finden sich einige interessante und sehr
passende Beispiele aus dem Gebiet von Los
Alamos.Ein Fahrradschuppen ist was anderes. Jeder kann an
seinem freien Wochenende einen bauen und hat trotzdem
noch genug Zeit für die Sportschau. Daher ist es
unwichtig, wie gut man sich vorbereitet und wie sinnvoll
der eigene Vorschlag ist. Irgend jemand wird die
Möglichkeit nutzen und zeigen, dass er seine
Arbeit tut, dass er aufmerksam ist, dass er
da ist.In Dänemark nennen wir dieses Verhalten
Seine Fingerabdrücke hinterlassen.
Es geht um persönlichen Stolz und Prestige; die
Chance, auf irgend etwas zu zeigen und zu sagen zu
können: Da! Das habe
Ich getan. Politiker leiden
sehr stark darunter, aber viele Leute verhalten sich so,
wenn sie die Chance haben. Denkt einfach mal an
Fußabdrücke in feuchtem Zement.
Nicht ganz ernstgemeinte FragenWie cool ist FreeBSD?Q. Hat irgend jemand Temperaturmessungen
durchgeführt, während FreeBSD läuft? Ich
weiss, dass &linux; cooler läuft, als DOS, habe
aber niemals gesehen, dass FreeBSD erwähnt
wurde. Es scheint sehr heiß zu laufen.A. Nein, aber wir haben zahlreiche Geschmackstests mit
verblendeten Freiwilligen durchgeführt, denen
außerdem zuvor 250 Mikrogramm LSD-25 verabreicht
wurden. 35% der Freiwilligen sagte, dass FreeBSD
nach Orange schmeckte, &linux; hingegen schmecke wie
purple haze (Anm. d. Übersetzers: Song
von Jimmy Hendrix und LSD-Marke). Keine der Gruppen hat
besondere Abweichungen der Temperatur erwähnt.
Eventuell hätten wir sämtliche Ergebnisse dieser
Untersuchung fortwerfen sollen, als wir festgestellt
haben, dass zu viele der Freiwilligen den Raum
während der Tests verlassen haben und dadurch die
Ergebnisse verfälscht haben. Wir glauben, dass
die meisten der Freiwilligen nun bei Apple sind und an
ihrer neuen scratch and sniff
Oberfläche arbeiten. Es ist ein lustiges, altes
Geschäft, in dem wir uns befinden!Ernsthaft, FreeBSD und &linux; benutzen beide die
Instruktion HLT (halt), wenn das System
untätig ist, wodurch der Energieverbrauch und dadurch
die produzierte Wärme reduziert wird. Falls Sie auch
noch APM (Advanced Power Management) konfiguriert haben,
kann FreeBSD Ihre CPU auch in einen Low-Power-Modus
bringen.Wer kratzt in meinen Speicherbänken??Q. Gibt es irgend etwas seltsames, das
FreeBSD tut, wenn ich den Kernel kompiliere, das dazu
führt, dass der Speicher ein kratzendes
Geräusch macht? Bei der Kompilierung (und auch
für einen kurzen Moment nach der Erkennung des
Floppy-Laufwerks beim Hochfahren), kommt ein seltsames
kratzendes Geräusch von etwas das die
Speicherbänke zu sein scheinen.A. Ja! In der BSD-Dokumentation finden Sie
häufige Verweise auf Daemons und was
die meisten Leute nicht wissen, ist, dass diese sich
auf echte, nicht-körperlichen Wesen beziehen, die
Besitz von Ihrem Computer ergriffen haben. Das kratzende
Geräusch, das von Ihrem Speicher kommt, ist in
Wirklichkeit hochtöniges Flüstern, das unter den
Daemons ausgetauscht wird, während Sie entscheiden,
wie Sie die verschiedenen Systemadministrationsaufgaben,
am besten erledigen.Wenn Sie das Geräusch stört, wird ein
fdisk /mbr sie vertreiben, aber wundern
Sie sich nicht, wenn sie feindlich reagieren und
versuchen, Sie aufzuhalten. Wenn Sie während der
Ausführung zu irgendeinem Zeitpunkt die teuflische
Stimme von Bill Gates aus dem eingebauten Lautsprecher
kommen hören, laufen Sie weg und sehen Sie sich auf
keinen Fall um! Befreit von dem ausgleichenden
Einfluss der BSD Dämonen sind die beiden
Dämonen von DOS und &windows; oft dazu in der Lage, die
totale Kontrolle über Ihre Maschine für die
ewige Verdammung Ihrer Seele zurückzuerlangen. Da
Sie jetzt die Wahrheit kennen, würden Sie es
vorziehen, sich an die Geräusche zu gewöhnen,
wenn Sie die Wahl hätten.Wie viele FreeBSD-Hacker braucht man, um eine
Glühbirne auszuwechseln?Eintausendeinhundertundneunundsechzig:Dreiundzwanzig, die sich bei -CURRENT beschweren,
dass das Licht aus ist;Vier, die behaupten, dass es sich um ein
Konfigurationsproblem handelt und dass solche Dinge
wirklich nach -questions gehören;Drei, die PRs hierzu einreichen, einer von ihnen wird
falsch unter DOC abgelegt und fristet sein Dasein im
Dunkeln;Einen, der eine ungetestete Glühbirne einreicht,
wonach buildworld nicht mehr funktioniert, und sie dann
fünf Minuten später wieder herausnimmt;Acht, die die PR-Erzeuger beschimpfen, weil sie zu
ihren PRs keine Patche hinzugefügt haben;Fünf, die sich darüber beschweren, dass
buildworld nicht mehr funktioniert;Einunddreißig, die antworten, dass es bei
ihnen funktioniert und dass sie cvsup wohl zu einigem
ungünstigen Zeitpunkt durchgeführt
haben;Einen, der einen Patch für eine neue
Glühbirne an -hackers schickt;Einen, der sich beschwert, dass es vor drei
Jahren Patches hierfür hatte, aber als er sie nach
-CURRENT schickte, sind sie einfach ignoriert worden und
er hatte schlechte Erfahrungen mit dem PR-System; nebenbei
ist die vorgeschlagene Glühbirne nicht
reflexiv;Siebenunddreißig, die schreien, dass
Glühbirnen nicht in das Basissystem gehören,
dass Committer nicht das Recht haben, solche Dinge
durchzuführen, ohne die Gemeinschaft zu konsultieren
und WAS GEDENKT -CORE HIER ZU TUN!?Zweihundert, die sich über die Farbe des
Fahrradschuppens beschweren;Drei, die darauf hinweisen, dass der Patch nicht
mit &man.style.9; übereinstimmt;Siebzehn, die sich beschweren, dass die
vorgeschlagene neue Glühbirne der GPL
unterliegt;Fünfhundertundsechsundachtzig, die sich in einen
Streit über die vergleichbaren Vorteile der GPL, der
BSD-Lizenz, der MIT-Lizenz, der NPL und der
persönlichen Hygiene nichtgenannter FSF-Gründer
verwickeln;Sieben, die unterschiedliche Teile des Threads nach
-chat und -advocacy weiterleiten;Einer, der die vorgeschlagene Glühbirne einbaut,
obwohl sie dunkler leuchtet, als die alte;Zwei, die sie wieder ausbauen, und in einer
wütenden Nachricht argumentieren, dass FreeBSD
besser ganz im Dunkeln dasteht, als mit einer
dämmerigen Glühbirne;Sechsundvierzig, die sich lärmend wegen des
Wiederausbaus der dämmerigen Glühbirne streiten
und eine Erklärung von -core verlangen;Elf, die eine kleinere Glühbirne beantragen,
damit sie in ihr Tamagotchi passt, falls wir
irgendwann beschließen, FreeBSD auf diese Plattform
zu portieren;Dreiundsiebzig, die sich über die SNR auf
-hackers und -chat beschweren und aus Protest
abmelden;Dreizehn, die unsubscribe,
How do I unsubscribe?
oder Please remove me from the list gefolgt
von der üblichen Fußzeile abschicken;Einen, der eine funktionierende Glühbirne
einbaut, während alle zu beschäftigt damit sind,
mit jedem zu streiten, um es zu bemerken;Einunddreißig, die herausstellen, dass die
neue Glühbirne 0,364% heller leuchten würde,
wenn sie mit TenDRA kompiliert werden würde (obwohl
sie in einen Würfel umgeformt werden
müsste) und dass FreeBSD deshalb nach
TenDRA, anstatt nach GCC wechseln sollte;Einen, der sich beschwert, dass bei der neuen
Glühbirne die Verkleidung fehlt;Neun (einschließlich der PR-Ersteller), die
fragen Was ist MFC?Siebenundfünfzig, die sich zwei Wochen, nachdem
die Birne gewechselt worden ist, darüber beschweren,
dass das Licht aus war.&a.nik; hat
hinzugefügt:Ich habe ziemlich hierüber
gelacht.Und dann dachte ich: "Halt, sollte in dieser
Liste nicht irgendwo 'Einer, der es dokumentiert'
sein?"Und dann wurde ich erleuchtet
:-)Was passiert mit den Daten, die nach
/dev/null geschrieben werden?Sie werden in einer speziellen Datensenke der CPU in
Wärme umgewandelt, die dann über den
Kühlkörper und den Lüfter abgeführt
wird. Dies ist einer der Gründe für die
Kühlung von CPUs; die Anwender gewöhnen sich an
die schnelleren Prozessoren, gehen nicht mehr so
sorgfältig mit Ihren Daten um und so landen immer
mehr Daten in /dev/null, was zur
Überhitzung der CPU führt. Wenn Sie
/dev/null löschen (was die
Datensenke ziemlich sicher abschaltet), wird Ihre CPU zwar
nicht mehr so heiß, dafür wird Ihr System aber
sehr schnell von den überzähligen Daten
überladen und merkwürdige Effekte zeigen. Wenn
Sie eine sehr schnell Netzwerkverbindung haben,
können Sie Ihre CPU kühlen, indem sie Daten aus
/dev/random lesen und in die Weite
des Netzwerkes schicken; allerdings besteht hier die
Gefahr der Überhitzung von Netzwerk und
/. Außerdem dürfte Ihr
ISP ziemlich wütend werden, da der größte
Teil der Daten von seinen Geräten in Hitze
umgewandelt werden wird; da ISPs aber über
Klimaanlagen verfügen, sollte das kein großes
Problem sein, solange Sie es nicht
übertreiben.Nachtrag Paul Robinson:Es gibt andere Mittel und Wege. Wie jeder gute
Systemadministrator weiss, gehört es zum guten
Ton, einigen Daten zum Bildschirm zu senden, damit die
Leuchtkäferchen, die das Bild anzeigen,
glücklich sind. Die Leuchtkäferchen werden nach
der Farbe Ihrer Hüte (Rot, Grün, oder Blau)
unterschieden und sie verstecken bzw. zeigen sich (wobei
man die Farbe ihrer Hüte erkennen kann) bei jeder
Nahrungsaufnahme. Grafikkarten wandeln Daten in
Leuchkäfer-Nahrung um und schicken sie dann zu den
Leuchtkäfern - teure Karten erzeugen bessere Nahrung
und sorgen so für besseres Verhalten der
Leuchtkäfer. Diese brauchen allerdings einen
konstanten Stimulus - darum gibt es
Bildschirmschoner.Darum lautet mein Vorschlag, die zufälligen Daten
einfach zum Bildschirm zu schicken, damit sie von den
Leuchtkäfern verzehrt werden. Dabei entsteht keine
Hitze, die Leuchtkäfer bleiben glücklich und man
wird seine überflüssigen Daten sehr schnell los,
auch wenn der Bildschirm etwas merkwürdig
aussieht.Übrigens: Als Ex-Admin eines großen ISPs,
der so seine Probleme mit der Kühlung seines
Rechenzentrums hatte, kann ich nur davon abraten,
überflüssige Daten einfach in das Netzwerk zu
schicken. Die Heinzelmännchen, die die Pakete
verteilen und versenden, regen sich darüber ganz
furchtbar auf.Weiterführende ThemenWie kann ich mehr über die Interna von FreeBSD
erfahren?Zurzeit gibt es nur ein Buch über die Interna von
FreeBSD, The Design and Implementation of the FreeBSD
Operating System von Marshall Kirk McKusick und
George V. Neville-Neil, ISBN 0-201-70245-2, das sich auf
FreeBSD 5.X konzentriert.Allgemeines Wissen über &unix; kann
allerdings in den meisten Fällen auf FreeBSD
angewendet werden.Eine Liste finden Sie im entsprechenden Abschnitt der
Bibliographie.Wie kann ich bei der Entwicklung von FreeBSD
mitarbeiten?Genauere Informationen finden Sie im Artikel FreeBSD
unterstützen. Wir können Hilfe
immer gut gebrauchen!Was sind SNAPs und RELEASEs?Derzeit existieren drei aktive/halbaktive Zweige im
FreeBSD-CVS-Repository. In früheren Zweigen
ändert sich wenig, daher gibt es nur drei
aktive Entwicklungszweige:RELENG_5 bzw.
5.X-STABLERELENG_6 bzw.
6-STABLEHEAD bzw.
-CURRENT oder
7.X-CURRENTHEAD ist keine wirkliche
Bezeichnung für einen Zweig, wie die anderen beiden.
Es ist lediglich eine symbolische Konstante für
den aktuellen, nicht verzweigten
Entwicklungsstrom, auf den wir uns
einfach als -CURRENT beziehen.Derzeit steht -CURRENT für den
7.X-Entwicklungsstrom, der
5-STABLE-Zweig (RELENG_5)
wurde im Oktober 2004, der 6-STABLE-Zweig
(RELENG_6) im November 2005 von
-CURRENT abgespalten.Wie kann ich meine eigene, angepasstes Release
erstellen?Eine Anleitung dazu finden Sie im Artikel
FreeBSD Release Engineering.Wieso überschreibt make world
das installierte System?Das ist beabsichtigt. Wie der Name schon andeutet,
erstellt make world alle Systemdateien
von Grund auf neu. Sie können also sicher sein, am
Ende eine saubere, konsistente Umgebung zu haben (das ist
der Grund, warum es so lange dauert).Falls die Umgebungsvariable DESTDIR
während der Ausführung von make
world oder make install
definiert ist, werden die neu erstellten Binaries unter
${DESTDIR} in einem zum
installierten identischen Verzeichnisbaum abgelegt.
Einige zufällige Kombinationen von Änderungen
von Shared Libraries und Neuerstellungen von Programmen
können hierbei jedoch ein Scheitern von make
world verursachen.Warum ist cvsup.FreeBSD.org
kein Round-Robin-Eintrag im DNS, so dass Anfragen
auf alle CVsup-Server verteilt werden?Die CVsup-Server gleichen sich stündlich
mit dem Hauptserver ab. Allerdings findet der
Abgleich nicht zur gleichen Zeit statt, daher
können einige Server neuere Quellen bereitstellen
als andere Server. Alle Server stellen jedoch
Quellen bereit, die maximal eine Stunde alt sind.
Wäre cvsup.FreeBSD.org
ein Round-Robin-Eintrag im DNS, der Benutzern einen
zufälligen Server zuteilt, könnten beim
zweiten Lauf von CVsup ältere Quellen als beim
ersten Lauf heruntergeladen werden.Warum meldet mein System (bus speed
defaulted) beim Start?Die Adaptec 1542 SCSI Hostadapter erlauben dem
Benutzer die Buszugriffsgeschwindigkeit per Software zu
konfigurieren. Ältere Versionen des 1542-Treibers
versuchten, die schnellstmögliche Geschwindigkeit
herauszufinden und konfigurierten den Adapter
entsprechend. Wir haben festgestellt, dass dies auf
einigen Systemen nicht funktioniert, weshalb Sie nun die
Kernelkonfigurationsoption TUNE_1542
definieren müssen, um es zu aktivieren. Die
Benutzung auf Systemen, auf denen es funktioniert,
könnte Ihre Platten schneller machen, aber auf den
Systemen, auf denen es nicht funktioniert, könnten
Ihre Daten beschädigt werden.Kann ich -CURRENT mit begrenztem Internetzugang
folgen?Ja, Sie können das tun, ohne
den gesamten Quellbaum herunterzuladen, indem Sie die
Einrichtung CTM
benutzen.Wie haben Sie die Distribution in 240k-Dateien
aufgespalten?Bei neueren BSD-basierten Systemen gibt es eine Option
zu &man.split.1;, die das Splitten von
Dateien an willkürlichen Bytegrenzen erlaubt.Hier ist ein Beispiel aus
/usr/src/Makefile.
bin-tarball:
(cd ${DISTDIR}; \
tar cf - . \
gzip --no-name -9 -c | \
split -b 240640 - \
${RELEASEDIR}/tarballs/bindist/bin_tgz.)
Ich habe eine Kernelerweiterung geschrieben. An wen
sende ich sie?Lesen Sie bitte den Artikel
FreeBSD unterstützen.Und Danke, dass Sie darüber
nachdenken!Wie werden Plug&Play ISA-Karten erkannt und
initialisiert?Von: Frank Durda IV
uhclem@nemesis.lonestar.orgKurz gesagt gibt es nur wenige I/O-Ports über die
PnP-Karten antworten, wenn der Host fragt, ob jemand da
ist. Wenn die PnP-Erkennungsroutine startet, fragt sie,
ob irgendwelche PnP-Karten vorhanden sind und alle
PnP-Karten antworten mit ihrer Modellnummer auf demselben
Port, von dem sie auch gelesen haben. Die
Erkennungsroutine erhält also ein geodertes
Ja auf diese Frage. Mindestens ein Bit
wird bei dieser Antwort gesetzt sein. Die
Erkennungsroutine ist dann in der Lage, dafür zu
sorgen, dass Karten mit Modellnummern (zugeordnet von
Microsoft/Intel) kleiner als X off-line
gesetzt werden. Sie prüft dann, ob immer noch Karten
da sind, die auf die Frage antworten. Falls die Antwort
0 war, sind keine Karten mit IDs
größer X vorhanden. Nun prüft die
Erkennungsroutine, ob Karten unterhalb
X vorhanden sind. Dann setzt die
Erkennungsroutine alle Karten größer als
X-(limit/4) off-line und wiederholt die Frage. Wenn diese
halbbinäre Suche nach IDs in Folge genügend oft
wiederholt worden ist, wird die Erkennungsroutine
schließlich alle in einem Rechner befindlichen
PnP-Karten identifiziert haben und das mit einer
Iterationszahl sehr viel kleiner als 2^64.Die IDs bestehen aus zwei 32-Bit-Feldern (daher 2^64)
+ acht Bit Prüfsumme. Die ersten 32 Bit sind die
Herstellerkennung. Es wurde zwar nicht bestätigt,
aber es wird angenommen, dass unterschiedliche
Kartentypen desselben Herstellers unterschiedliche 32-Bit
Herstellerkennungen besitzen können. 32 Bit nur
für eindeutige Hersteller zu benötigen, scheint
etwas übertrieben.Die niedrigen 32 Bit sind eine Seriennummer,
Ethernetadresse - etwas, das die betreffende Karte
einzigartig macht. Die Hersteller dürfen niemals
eine zweite Karte mit denselben niedrigen 32 Bit
herstellen, es sei denn, die höheren 32 Bit sind
unterschiedlich. Sie können also mehrere Karten des
selben Typs im Rechner haben und die gesamten 64 Bit
bleiben stets eindeutig.Die 32-Bit-Gruppen können niemals nur aus Nullen
bestehen. Das erlaubt es, bei der binären Suche zu
Beginn nur auf von Null verschiedene Bits zu
achten.Wenn das System alle vorhandenen Karten-IDs
identifiziert hat, reaktiviert es jede Karte - eine nach
der anderen (über dieselben I/O-Ports) und ermittelt,
welche Ressourcen von der jeweiligen Karte benötigt
werden, welche Wahlmöglichkeiten für Interrupts
bestehen usw. Alle Karten werden abgefragt, um diese
Informationen zusammenzustellen.Diese Informationen werden dann mit Informationen aus
allen ECU-Dateien auf der Festplatte oder mit im MLB-BIOS
verdrahteten Informationen verknüpft. Die ECU- und
BIOS-PnP-Unterstützung für Hardware auf dem MLB
ist für gewöhnlich künstlich und was die
Peripheriegeräte tun ist nicht wirklich echtes PnP.
Durch die Untersuchung der BIOS-Informationen und der
ECU-Informationen können die Erkennungsroutinen
jedoch die von PnP-Geräten benutzten Ressourcen so
ändern, dass vermieden wird, dass bereits
von anderen Geräten benutzte Ressourcen verwendet
werden.Dann werden die PnP-Geräte nochmals besucht und
ihre I/O, DMA, IRQ und Memory-Map-Adressen werden
zugeordnet. Die Geräte werden an diesen Stellen
sichtbar werden und dort bis zum nächsten Reboot
verbleiben. Allerdings hindert Sie auch nichts daran, sie
zu verschieben, wohin Sie wollen.Im obigen Teil wurde sehr viel vereinfacht, aber die
grundlegende Idee sollte klar geworden sein.Microsoft hat einige der primären
Druckerstatusports für PnP übernommen, da keine
Karte diese Adressen für die entgegengesetzten
I/O-Zyklen decodiert. Ich habe während der
frühen Überprüfungsperiode des
PnP-Vorschlags eine echte IBM Druckerkarte gefunden, die
Schreibzugriffe auf dem Statusport decodiert hat, aber MS
hat nur tough gesagt. Also schreiben sie
auf den Druckerstatusport, um Adressen zu setzen, benutzen
zusätzlich diese Adresse + 0x800
und einen dritten I/O-Port zum Lesen, der irgendwo
zwischen 0x200 und
0x3ff liegen kann.Wie bekomme ich eine Major-Number für einen
Gerätetreiber, den ich geschrieben habe?&os.current; stellt seit Februar 2003
Major-Numbers für Geräte zur Laufzeit automatisch
bereit. Nach Möglichkeit sollte diese neue
Funktion benutzt werden, anstatt eine Major-Number
statisch festzulegen. Weitere Hinweise finden Sie in
src/sys/conf/majors.Wenn Sie eine statisch festgelegte Major-Number
benötigen, hängt das weitere Verfahren davon ab,
ob Sie den Treiber frei verfügbar machen wollen.
Falls dem so ist, senden Sie uns bitte eine Kopie der
Treiber-Sourcen und zusätzlich die entsprechenden
Änderungen der Datei files.i386,
ein Beispiel für einen Eintrag in der
Konfigurationsdatei und den entsprechenden Code für
&man.MAKEDEV.8;, der die Gerätedateien für Ihr
Gerät erzeugt. Falls Sie nicht beabsichtigen,
den Treiber frei verfügbar zu machen, oder es
aufgrund von Lizenzbeschränkungen nicht können,
dann ist die Major-Number 32 für zeichenorientierte
und die Major-Number 8 für blockorientierte
Geräte speziell für diesen Zweck reserviert. In
jedem Fall würden wir uns freuen, auf der Mailingliste
&a.hackers; etwas über Ihren neuen Treiber zu
hören.Gibt es alternative Layoutverfahren für
Verzeichnisse?Als Antwort auf die Frage nach alternativen
Layoutverfahren für Verzeichnisse ist das Schema, das
derzeit benutzt wird, unverändert von dem, das ich
1983 geschrieben habe. Ich habe das Vorgehen für das
originale Fast-Filesystem geschrieben und es niemals
überarbeitet. Es funktioniert gut, wenn es darum
geht, zu verhindern, dass Zylindergruppen volllaufen.
Wie viele von Ihnen angemerkt haben, funktioniert es
schlecht für find. Die meisten Dateisysteme werden
von Archiven erstellt, die mit einer Tiefensuche (also
ftw) erstellt wurden. Diese Verzeichnisse werden
über die Zylindergruppen hinweg entfaltet und
erzeugen denkbar ungünstigste Voraussetzungen
für zukünftige Tiefensuchen. Falls man die
Gesamtzahl der zu erstellenden Verzeichnisse wüsste,
wäre die Lösung die, (gesamt / fs_ncg) pro
Zylindergruppe zu erstellen, bevor fortgefahren wird.
Offensichtlich müsste man eine Heuristik
erstellen, um die Zahl zu schätzen. Sogar die
Benutzung einer kleinen, fixen Zahl, z.B. 10, würde
eine Verbesserung um Größenordnungen ausmachen.
Um Wiederherstellungen von normalem Betrieb (wo der
derzeitige Algorithmus vermutlich sinnvoller ist) zu
unterscheiden, könnten Sie die Clusterung von bis zu
10 benutzen, wenn sie alle innerhalb eines
10-Sekunden-Fensters durchgeführt würden.
Jedenfalls ist mein Schluss, dass dies ein
fruchtbares Gebiet für Experimente ist.Kirk McKusick, September 1998Wie kann ich optimalen Nutzen aus einer kernel panic
ziehen?[Dieser Abschnitt wurde von &a.des;, der
einige Tippfehler korrigiert und die Kommentare in eckigen
Klammern hinzugefügt hat, aus einer Mail von
&a.wpaul; in der Mailingliste freebsd-current
entnommen.]
From: Bill Paul <wpaul@skynet.ctr.columbia.edu>
Subject: Re: the fs fun never stops
To: Ben Rosengart
Date: Sun, 20 Sep 1998 15:22:50 -0400 (EDT)
Cc: current@FreeBSD.org
[<Ben Rosengart> sendete die
folgende Panik-Meldung]
> Fatal trap 12: page fault while in kernel mode
> fault virtual address = 0x40
> fault code = supervisor read, page not present
> instruction pointer = 0x8:0xf014a7e5
^^^^^^^^^^
> stack pointer = 0x10:0xf4ed6f24
> frame pointer = 0x10:0xf4ed6f28
> code segment = base 0x0, limit 0xfffff, type 0x1b
> = DPL 0, pres 1, def32 1, gran 1
> processor eflags = interrupt enabled, resume, IOPL = 0
> current process = 80 (mount)
> interrupt mask =
> trap number = 12
> panic: page fault
[Wenn] Sie eine Meldung wie diese sehen, reicht es
nicht, sie einfach zu reproduzieren und sie einzusenden.
Der Wert des Instruktionszeigers, den ich oben
hervorgehoben habe, ist wichtig; leider ist er auch
konfigurationsabhängig. Mit anderen Worten variieren
die Werte abhängig von dem Kernel-Image, das Sie
tatsächlich benutzen. Wenn Sie ein GENERIC
Kernelimage von einem der Snapshots benutzen, dann ist es
für jemand anderen möglich, die fehlerhafte
Instruktion herauszufinden, aber wenn Sie einen
angepassten Kernel benutzen, können nur
Sie uns sagen, wo der Fehler
auftrat.Was Sie tun sollten, ist folgendes:Notieren Sie sich den Wert des
Instruktionszeigers. Beachten Sie, dass der Teil
0x8: am Anfang in diesem Fall nicht
von Bedeutung ist; der Teil
0xf0xxxxxx ist der, den wir
wollen.Tun Sie folgendes, wenn das System
rebootet:&prompt.user; nm -n /kernel.that.caused.the.panic | grep f0xxxxxxwobei 0xf0xxxxxx der Wert des
Instruktionszeigers ist. Es besteht die
Möglichkeit, dass Sie keinen exakten Treffer
erzielen, weil die Symbole in der Symboltabelle des
Kernels Funktionseinstiegspunkte sind und die Adresse
des Instruktionszeiger irgendwo innerhalb einer
Funktion liegen wird und nicht am Anfang. Falls sie
keinen exakten Treffer erzielen, lassen Sie den
letzten Teil des Werts des Instruktionszeigers weg und
versuchen es nocheinmal, z.B.:&prompt.user; nm -n /kernel.that.caused.the.panic | grep f0xxxxxFalls das kein Ergebnis liefert, hacken Sie eine
weitere Ziffer ab. Wiederholen Sie die Schritte, bis
Sie irgendeine Ausgabe erhalten. Das Ergebnis wird
eine Liste möglicher Funktionen sein, die die
Panik verursacht haben. Das ist zwar kein absolut
genauer Mechanismus, um die Fehlerursache ausfindig zu
machen, aber es ist besser als gar nichts.Ich sehe ständig Leute, die Panik-Meldungen wie
diese zeigen, aber ich sehe kaum jemanden, der sich die
Zeit nimmt, den Instruktionszeiger einer Funktion aus der
Symboltabelle des Kernel zuzuordnen.Der beste Weg, den Grund für eine Panik
herauszufinden, ist der, einen Crash-Dump festzuhalten und
dann &man.gdb.1; zu benutzen, um den Stack im Crash-Dump
zurückzuverfolgen.Jedenfalls ist die Methode, die ich normalerweise
benutze, folgende:Richten Sie eine Kernelkonfigurationsdatei ein,
fügen Sie optional options DDB
hinzu, falls Sie glauben, dass Sie den
Kerneldebugger benötigen. (Ich benutze ihn
hauptsächlich zum Setzen von Haltepunkten, wenn
ich eine Endlosschleife irgendeiner Art
vermute.)Benutzen Sie config -g
KERNELCONFIG, um
das Erstellungsverzeichnis einzurichten.cd
/sys/compile/KERNELCONFIG;
makeWarten Sie, bis der Kernel fertig kompiliert
ist.make installrebootDer &man.make.1;-Prozess wird zwei Kernel
erstellt haben: kernel und
kernel.debug.
kernel wurde als
/kernel installiert, während
kernel.debug als Quelle für
Debuggersymbole für &man.gdb.1; benutzt werden
kann.Um sicherzustellen, dass ein Crash-Dump erhalten
bleibt, müssen Sie
/etc/rc.config editieren und
dumpdev so setzen, dass es auf
Ihre Swap-Partition zeigt. Das bewirkt, dass die
&man.rc.8;-Skripte den Befehl &man.dumpon.8; benutzen, um
Crash-Dumps zu ermöglichen. Sie können
&man.dumpon.8; auch manuell ausführen. Nach einer
Panik kann der Crash-Dump mit &man.savecore.8;
wiederhergestellt werden; wenn dumpdev
in /etc/rc.conf gesetzt ist, werden
die &man.rc.8;-Skripte &man.savecore.8; automatisch
ausführen und den Crash-Dump unter
/var/crash ablegen.Crash-Dumps von FreeBSD sind für
gewöhnlich genauso groß wie der physikalische
Hauptspeicher Ihres Rechners. Das heißt, wenn Sie
64MB RAM haben, werden sie einen 64MB Crash-Dump
erhalten. Deshalb müssen Sie dafür sorgen, dass
genügend Speicherplatz in
/var/crash zur Verfügung
steht, um den Dump aufnehmen zu können. Alternativ
führen Sie &man.savecore.8; manuell aus und lassen
es den Crash-Dump in einem anderen Verzeichnis
wiederherstellen, in dem Sie mehr Platz haben. Es ist
möglich, die Größe des Crash-Dumps zu
begrenzen, indem options MAXMEM=(foo)
benutzt wird, um den Speicher, den der Kernel benutzt,
auf einen etwas vernünftigeren Wert zu setzen.
Wenn Sie z.B. 128MB RAM haben, können Sie die
Speicherbenutzung des Kernels auf 16MB begrenzen, so
dass die Größe Ihres Crash-Dumps 16MB
anstatt 128MB beträgen wird.Wenn Sie den Crash-Dump wiederhergestellt haben,
können Sie den Stack mit &man.gdb.1; so
zurückverfolgen:&prompt.user; gdb -k /sys/compile/KERNELCONFIG/kernel.debug /var/crash/vmcore.0(gdb)whereBeachten Sie, dass es mehrere Seiten mit
wertvollen Informationen geben könnte; idealerweise
sollten Sie &man.script.1; benutzen, um sie alle
festzuhalten. Wenn Sie das vollständige Kernelimage
mit allen Debugginginformationen benutzen,
müssten Sie exakt die Zeile des
Kernel-Sourcecodes finden, wo die Panik aufgetreten ist.
Für gewöhnlich müssen Sie den Stack von
unten an zurückverfolgen, um die genaue
Ereignisabfolge, die zum Crash führte,
zurückzuverfolgen. Sie können &man.gdb.1; auch
zum Ausdrucken der Inhalte verschiedener Variablen oder
Strukturen benutzen, um den Systemstatus zum Zeitpunkt des
Absturzes zu untersuchen.Wenn Sie nun wirklich verrückt sind und einen
zweiten Computer haben, können Sie &man.gdb.1; auch
für entferntes Debugging konfigurieren, so dass
Sie &man.gdb.1; auf einem System benutzen können, um
den Kernel auf einem anderen System zu debuggen,
einschließlich dem Setzen von Haltepunkten und dem
Bewegen in Einzelschritten durch den Kernelcode, genauso,
wie Sie es mit einem normalen Benutzerprogramm tun
können. Ich habe noch nicht damit gespielt weil ich
nicht oft Gelegenheit habe, zwei Rechner nebeneinander
für Debuggingzwecke einzurichten.[Bill hat hinzugefügt: "Ich
vergaß, etwas zu erwähnen: wenn Sie DDB
aktiviert haben und der Kernel im Debugger landet,
können Sie eine Panik (und einen Crash-Dump)
erzwingen, indem Sie einfach 'panic' am ddb-Prompt
eingeben. Er könnte während der Panikphase
wieder im Debugger stoppen. Falls er das tut, geben Sie
'continue' ein, dann wird er den Crash-Dump beenden."
-ed]Wieso funktioniert dlsym() nicht mehr für
ELF-Executables?Die ELF-Werkzeuge machen die in einem Executable
definierten Symbole dem dynamischen Linker nicht
standardmäßig sichtbar. Konsequenterweise
werden dlsym()-Suchen nach Handlern
aus Aufrufen von dlopen(NULL, flags)
diese Symbole nicht finden können.Wenn Sie mit dlsym() nach im
Hauptexecutable eines Prozesses vorhandenen Symbolen
suchen wollen, müssen Sie das Executable mit der
Option von &man.ld.1;
linken.Wie kann ich den Adressraum des Kernels
vergrössern oder verkleinern?Standardmäßig beträgt der
Adressraum des Kernels 256MB (FreeBSD 3.X) bzw. 1 GB
(FreeBSD 4.X). Wenn Sie einen netzwerkintensiven Server
(z.B. einen großen FTP- oder HTTP-Server) betreiben,
kann es sein, dass Sie der Meinung sind, dass
256MB nicht ausreichen.Wie also erhöhen Sie den Adressraum? Hier
gibt es zwei Aspekte. Erstens müssen Sie dem Kernel
sagen, dass er einen größeren Anteil des
Adressraums für sich selbst reservieren soll.
Da der Kernel am oberen Ende des Adressraums geladen
wird, müssen Sie zweitens die Ladeadresse verringern,
damit er mit dem Kopf nicht gegen die Obergrenze
stößt.Das erste Ziel erreicht man, indem man den Wert von
NKPDE in
src/sys/i386/include/pmap.h
erhöht. Für einen Adressraum von 1 GB
sieht das so aus:
#ifndef NKPDE
#ifdef SMP
#define NKPDE 254 /* addressable number of page tables/pde's */
#else
#define NKPDE 255 /* addressable number of page tables/pde's */
#endif /* SMP */
#endif
Dividieren Sie die gewünschte
Adressraumgröße (in Megabyte) durch vier
und subtrahieren Sie dann eins für UP und zwei
für SMP, um den korrekten Wert für
NKPDE zu finden.Um das zweite Ziel zu erreichen müssen Sie die
korrekte Ladeadresse berechnen: subtrahieren Sie einfach
die Größe des Adressraums (in Byte) von
0x100100000; für einen Adressraum von 1 GB
lautet das Ergebnis 0xc0100000. Setzen Sie
LOAD_ADDRESS in
src/sys/i386/conf/Makefile.i386 auf
diesen Wert; setzen Sie dann den Location-Counter am
Anfang der Abschnittsliste in
src/sys/i386/conf/kernel.script auf
denselben Wert:
OUTPUT_FORMAT("elf32-i386", "elf32-i386", "elf32-i386")
OUTPUT_ARCH(i386)
ENTRY(btext)
SEARCH_DIR(/usr/lib); SEARCH_DIR(/usr/obj/elf/home/src/tmp/usr/i386-unknown-freebsdelf/lib);
SECTIONS
{
/* Read-only sections, merged into text segment: */
. = 0xc0100000 + SIZEOF_HEADERS;
.interp : { *(.interp) }
Konfigurieren und erstellen Sie Ihren Kernel dann neu.
Sie werden vermutlich Probleme mit &man.ps.1;, &man.top.1;
und ähnlichen Programmen haben. Ein make
world sollte diese beheben; alternativ
können Sie die gepatchte pmap.h
in das Verzeichnis /usr/include/vm
kopieren und danach libkvm,
&man.ps.1; und &man.top.1; neu erzeugen.Hinweis: die Größe des
Kernel-Adressraums muss ein Vielfaches von vier
Megabyte betragen.[&a.dg; fügt hinzu: Ich glaube, der
Kerneladressraum muss eine Zweierpotenz sein,
aber ich bin mir dessen nicht sicher. Der alte
(ältere) Bootcode pflegte die oberen Adressbits
zu mißbrauchen und ich glaube, er erwartete
mindestens 256MB Granularität.]DanksagungDieses kleine unschuldige Dokument mit Häufig gestellten
Fragen wurde in den letzten 10 Jahren von Hunderten, wenn
nicht Tausenden, geschrieben, neu geschrieben, überarbeitet,
gefaltet, verdreht, durcheinander gebracht, wieder aufgebaut,
verstümmelt, seziert, durchgekaut, überdacht, und
wiederbelebt. Und das nicht nur einmal.Wir möchten allen dafür Verantwortlichen danken
und wir fordern auch Sie auf, dieser Gruppe beizutreten,
um diese FAQ noch besser zu machen.Folgende Personen haben durch die Beantwortung von Fragen,
sowie durch Hinweise und Kommentare an der Entstehung der
deutschen Übersetzung mitgewirkt:Ross Alexander&a.jhb;&a.nik;Glen FosterOliver FrommeFrank GruenderChris HillJames Howard&a.jkh;&a.alex;&a.jmas;Mike MeyerDan O'ConnorEric Ogren&a.de.pierau;Oliver SchneiderChristoph SoldUnd an alle anderen, an die wir nicht gedacht haben.
Entschuldigung und herzlichen Dank!
&bibliography;
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/Makefile b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/Makefile
index a8c9dab026..b1c96842f1 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/Makefile
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/Makefile
@@ -1,244 +1,245 @@
#
# $FreeBSD$
-# $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/Makefile,v 1.56 2007/06/27 10:19:24 jkois Exp $
-# basiert auf: 1.105
+# $FreeBSDde: de-docproj/books/handbook/Makefile,v 1.57 2007/07/10 07:12:14 jkois Exp $
+# basiert auf: 1.106
#
# Build the FreeBSD Handbook in its German translation.
#
.PATH: ${.CURDIR}/../../share/sgml/glossary
MAINTAINER=de-bsd-translators@de.FreeBSD.org
DOC?= book
FORMATS?= html-split
HAS_INDEX= true
USE_PS2PDF= yes
INSTALL_COMPRESSED?= gz
INSTALL_ONLY_COMPRESSED?=
IMAGES_EN = advanced-networking/isdn-bus.eps
IMAGES_EN+= advanced-networking/isdn-twisted-pair.eps
IMAGES_EN+= advanced-networking/natd.eps
IMAGES_EN+= advanced-networking/net-routing.pic
IMAGES_EN+= advanced-networking/static-routes.pic
IMAGES_EN+= geom/striping.pic
IMAGES_EN+= install/adduser1.scr
IMAGES_EN+= install/adduser2.scr
IMAGES_EN+= install/adduser3.scr
IMAGES_EN+= install/boot-mgr.scr
+IMAGES_EN+= install/config-country.scr
IMAGES_EN+= install/console-saver1.scr
IMAGES_EN+= install/console-saver2.scr
IMAGES_EN+= install/console-saver3.scr
IMAGES_EN+= install/console-saver4.scr
IMAGES_EN+= install/disklabel-auto.scr
IMAGES_EN+= install/disklabel-ed1.scr
IMAGES_EN+= install/disklabel-ed2.scr
IMAGES_EN+= install/disklabel-fs.scr
IMAGES_EN+= install/disklabel-root1.scr
IMAGES_EN+= install/disklabel-root2.scr
IMAGES_EN+= install/disklabel-root3.scr
IMAGES_EN+= install/disk-layout.eps
IMAGES_EN+= install/dist-set.scr
IMAGES_EN+= install/dist-set2.scr
IMAGES_EN+= install/docmenu1.scr
IMAGES_EN+= install/ed0-conf.scr
IMAGES_EN+= install/ed0-conf2.scr
IMAGES_EN+= install/edit-inetd-conf.scr
IMAGES_EN+= install/fdisk-drive1.scr
IMAGES_EN+= install/fdisk-drive2.scr
IMAGES_EN+= install/fdisk-edit1.scr
IMAGES_EN+= install/fdisk-edit2.scr
IMAGES_EN+= install/ftp-anon1.scr
IMAGES_EN+= install/ftp-anon2.scr
IMAGES_EN+= install/hdwrconf.scr
IMAGES_EN+= install/keymap.scr
IMAGES_EN+= install/main1.scr
IMAGES_EN+= install/mainexit.scr
IMAGES_EN+= install/main-std.scr
IMAGES_EN+= install/main-options.scr
IMAGES_EN+= install/main-doc.scr
IMAGES_EN+= install/main-keymap.scr
IMAGES_EN+= install/media.scr
IMAGES_EN+= install/mouse1.scr
IMAGES_EN+= install/mouse2.scr
IMAGES_EN+= install/mouse3.scr
IMAGES_EN+= install/mouse4.scr
IMAGES_EN+= install/mouse5.scr
IMAGES_EN+= install/mouse6.scr
IMAGES_EN+= install/mta-main.scr
IMAGES_EN+= install/net-config-menu1.scr
IMAGES_EN+= install/net-config-menu2.scr
IMAGES_EN+= install/nfs-server-edit.scr
IMAGES_EN+= install/ntp-config.scr
IMAGES_EN+= install/options.scr
IMAGES_EN+= install/pkg-cat.scr
IMAGES_EN+= install/pkg-confirm.scr
IMAGES_EN+= install/pkg-install.scr
IMAGES_EN+= install/pkg-sel.scr
IMAGES_EN+= install/probstart.scr
IMAGES_EN+= install/routed.scr
IMAGES_EN+= install/security.scr
IMAGES_EN+= install/sysinstall-exit.scr
IMAGES_EN+= install/timezone1.scr
IMAGES_EN+= install/timezone2.scr
IMAGES_EN+= install/timezone3.scr
IMAGES_EN+= install/userconfig.scr
IMAGES_EN+= install/userconfig2.scr
IMAGES_EN+= install/example-dir1.eps
IMAGES_EN+= install/example-dir2.eps
IMAGES_EN+= install/example-dir3.eps
IMAGES_EN+= install/example-dir4.eps
IMAGES_EN+= install/example-dir5.eps
IMAGES_EN+= mail/mutt1.scr
IMAGES_EN+= mail/mutt2.scr
IMAGES_EN+= mail/mutt3.scr
IMAGES_EN+= mail/pine1.scr
IMAGES_EN+= mail/pine2.scr
IMAGES_EN+= mail/pine3.scr
IMAGES_EN+= mail/pine4.scr
IMAGES_EN+= mail/pine5.scr
IMAGES_EN+= security/ipsec-network.pic
IMAGES_EN+= security/ipsec-crypt-pkt.pic
IMAGES_EN+= security/ipsec-encap-pkt.pic
IMAGES_EN+= security/ipsec-out-pkt.pic
IMAGES_EN+= vinum/vinum-concat.pic
IMAGES_EN+= vinum/vinum-mirrored-vol.pic
IMAGES_EN+= vinum/vinum-raid10-vol.pic
IMAGES_EN+= vinum/vinum-raid5-org.pic
IMAGES_EN+= vinum/vinum-simple-vol.pic
IMAGES_EN+= vinum/vinum-striped-vol.pic
IMAGES_EN+= vinum/vinum-striped.pic
IMAGES_EN+= virtualization/parallels-freebsd1.png
IMAGES_EN+= virtualization/parallels-freebsd2.png
IMAGES_EN+= virtualization/parallels-freebsd3.png
IMAGES_EN+= virtualization/parallels-freebsd4.png
IMAGES_EN+= virtualization/parallels-freebsd5.png
IMAGES_EN+= virtualization/parallels-freebsd6.png
IMAGES_EN+= virtualization/parallels-freebsd7.png
IMAGES_EN+= virtualization/parallels-freebsd8.png
IMAGES_EN+= virtualization/parallels-freebsd9.png
IMAGES_EN+= virtualization/parallels-freebsd10.png
IMAGES_EN+= virtualization/parallels-freebsd11.png
IMAGES_EN+= virtualization/parallels-freebsd12.png
IMAGES_EN+= virtualization/parallels-freebsd13.png
# Images from the cross-document image library
IMAGES_LIB= callouts/1.png
IMAGES_LIB+= callouts/2.png
IMAGES_LIB+= callouts/3.png
IMAGES_LIB+= callouts/4.png
IMAGES_LIB+= callouts/5.png
IMAGES_LIB+= callouts/6.png
IMAGES_LIB+= callouts/7.png
IMAGES_LIB+= callouts/8.png
IMAGES_LIB+= callouts/9.png
IMAGES_LIB+= callouts/10.png
IMAGES_LIB+= callouts/11.png
IMAGES_LIB+= callouts/12.png
IMAGES_LIB+= callouts/13.png
IMAGES_LIB+= callouts/14.png
IMAGES_LIB+= callouts/15.png
#
# SRCS lists the individual SGML files that make up the document. Changes
# to any of these files will force a rebuild
#
# SGML content
SRCS+= audit/chapter.sgml
SRCS+= book.sgml
SRCS+= colophon.sgml
SRCS+= freebsd-glossary.sgml
SRCS+= advanced-networking/chapter.sgml
SRCS+= basics/chapter.sgml
SRCS+= bibliography/chapter.sgml
SRCS+= boot/chapter.sgml
SRCS+= config/chapter.sgml
SRCS+= cutting-edge/chapter.sgml
SRCS+= desktop/chapter.sgml
SRCS+= disks/chapter.sgml
SRCS+= eresources/chapter.sgml
SRCS+= firewalls/chapter.sgml
SRCS+= geom/chapter.sgml
SRCS+= install/chapter.sgml
SRCS+= introduction/chapter.sgml
SRCS+= jails/chapter.sgml
SRCS+= kernelconfig/chapter.sgml
SRCS+= l10n/chapter.sgml
SRCS+= linuxemu/chapter.sgml
SRCS+= mac/chapter.sgml
SRCS+= mail/chapter.sgml
SRCS+= mirrors/chapter.sgml
SRCS+= multimedia/chapter.sgml
SRCS+= network-servers/chapter.sgml
SRCS+= pgpkeys/chapter.sgml
SRCS+= ports/chapter.sgml
SRCS+= ppp-and-slip/chapter.sgml
SRCS+= preface/preface.sgml
SRCS+= printing/chapter.sgml
SRCS+= security/chapter.sgml
SRCS+= serialcomms/chapter.sgml
SRCS+= users/chapter.sgml
SRCS+= vinum/chapter.sgml
SRCS+= virtualization/chapter.sgml
SRCS+= x11/chapter.sgml
# Entities
SRCS+= chapters.ent
SRCS+= newsgroups.ent
# alle Kapitel bauen
CHAPTERS?= ${SRCS:M*chapter.sgml}
SGMLFLAGS+= ${CHAPTERS:S/\/chapter.sgml//:S/^/-i chap./}
SGMLFLAGS+= -i chap.freebsd-glossary
pgpkeyring: pgpkeys/chapter.sgml
@${JADE} -V nochunks ${OTHERFLAGS} ${JADEOPTS} -d ${DSLPGP} -t sgml ${MASTERDOC}
URL_RELPREFIX?= ../../../..
DOC_PREFIX?= ${.CURDIR}/../../..
#
# rules generating lists of mirror site from XML database.
#
XMLDOCS= mirrors-ftp:::mirrors.sgml.ftp.inc.tmp \
mirrors-cvsup:::mirrors.sgml.cvsup.inc.tmp \
eresources:::eresources.sgml.www.inc.tmp
DEPENDSET.DEFAULT= transtable mirror
XSLT.DEFAULT= ${XSL_MIRRORS}
XML.DEFAULT= ${XML_MIRRORS}
NO_TIDY.DEFAULT= yes
PARAMS.mirrors-ftp+= --param 'type' "'ftp'" \
--param 'proto' "'ftp'" \
--param 'target' "'handbook/mirrors/chapter.sgml'"
PARAMS.mirrors-cvsup+= --param 'type' "'cvsup'" \
--param 'proto' "'cvsup'" \
--param 'target' "'handbook/mirrors/chapter.sgml'"
PARAMS.eresources+= --param 'type' "'www'" \
--param 'proto' "'http'" \
--param 'target' "'handbook/eresources/chapter.sgml'"
SRCS+= mirrors.sgml.ftp.inc \
mirrors.sgml.cvsup.inc \
eresources.sgml.www.inc
CLEANFILES+= mirrors.sgml.ftp.inc mirrors.sgml.ftp.inc.tmp \
mirrors.sgml.cvsup.inc mirrors.sgml.cvsup.inc.tmp \
eresources.sgml.www.inc eresources.sgml.www.inc.tmp
.include "${DOC_PREFIX}/share/mk/doc.project.mk"
.for p in ftp cvsup
mirrors.sgml.${p}.inc: mirrors.sgml.${p}.inc.tmp
${SED} -e 's,<\([^ >]*\)\([^>]*\)/>,<\1\2>\1>,;s,,,'\
< $@.tmp > $@ || (${RM} -f $@ && false)
.endfor
eresources.sgml.www.inc: eresources.sgml.www.inc.tmp
${SED} -e 's,<\([^ >]*\)\([^>]*\)/>,<\1\2>\1>,;s,,,'\
< $@.tmp > $@ || (${RM} -f $@ && false)
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/basics/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/basics/chapter.sgml
index 1fe997cc9e..2195339d7d 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/basics/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/basics/chapter.sgml
@@ -1,2739 +1,2743 @@
ChrisShumwayUmgeschrieben von UwePierauÜbersetzt von Grundlagen des UNIX BetriebssystemsÜbersichtDas folgende Kapitel umfasst die grundlegenden Kommandos
und Funktionsweisen des Betriebssystems FreeBSD. Viel von dem folgenden
Material gilt auch für jedes andere &unix;-artige System.
Falls Sie mit dem Material schon vertraut sind, können Sie dieses
Kapitel überlesen. Wenn FreeBSD neu für Sie ist, dann sollten
Sie dieses Kapitel auf jeden Fall aufmerksam lesen.Dieser Abschnitt behandelt die folgenden Themen:virtuelle Konsolen,Zugriffsrechte unter &unix; sowie Datei-Flags unter &os;,Zugriffskontrolllisten für Dateisysteme,die Verzeichnisstruktur von &os;,Organisation von Dateisystemen unter &os;,Ein- und Abhängen von Dateisystemen,Prozesse, Dämonen und Signale,Shells und die Login-Umgebung,Texteditoren,Geräte und Gerätedateien,Binärformate unter &os; undwie Sie in den Manualpages nach weiteren Informationen
suchen können.Virtuelle Konsolen und Terminalsvirtuelle KonsoleTerminalsSie können FreeBSD mit einem Terminal benutzen, der nur Text
darstellen kann. Wenn Sie FreeBSD auf diese Weise benutzen, stehen
Ihnen alle Möglichkeiten eines &unix; Betriebssystems zur
Verfügung. Dieser Abschnitt beschreibt was Terminals und
Konsolen sind und wie sie unter FreeBSD eingesetzt werden.Die KonsoleKonsoleWenn Ihr FreeBSD-System ohne eine graphische
Benutzeroberfläche startet, wird am Ende des Systemstarts,
nachdem die Startskripten gelaufen sind, ein Anmeldeprompt
ausgegeben. Die letzten Startmeldungen sollten ähnlich wie
die Folgenden aussehen:Additional ABI support:.
Local package initialization:.
Additional TCP options:.
Fri Sep 20 13:01:06 EEST 2002
FreeBSD/i386 (pc3.example.org) (ttyv0)
login:Beachten Sie die letzten beiden Zeilen der Ausgabe, die
vorletzte lautet:FreeBSD/i386 (pc3.example.org) (ttyv0)Diese Zeile enthält einige Informationen über das
gerade gestartete System. Die Ausgabe stammt von der
FreeBSD-Konsole einer Maschine mit einem Intel oder
Intel-kompatiblen Prozessor der x86-ArchitekturGenau das ist mit i386 gemeint. Auch
wenn Ihr System keine Intel 386 CPU besitzt, wird
i386 ausgegeben. Es wird immer die
Architektur und nicht der Typ des Prozessors ausgegeben.. Der Name des Systems (jedes &unix; System besitzt
einen Namen) ist pc3.example.org und die Ausgabe
stammt von der Systemkonsole, dem Terminal
ttyv0.Das Ende der Ausgabe ist immer die Aufforderung zur Eingabe
eines Benutzernamens:login:Der Anmeldevorgang wird im nächsten Abschnitt
erläutert.Der AnmeldevorgangFreeBSD ist ein Mehrbenutzersystem, das Multitasking
unterstützt. Das heißt mehrere Benutzer können
gleichzeitig viele Programme auf einem System laufen lassen.Jedes Mehrbenutzersystem muss die Benutzer voneinander
unterscheiden können. Bei FreeBSD und allen anderen
&unix;-artigen
Betriebssystemen wird dies dadurch erreicht, dass sich die
Benutzer anmelden müssen, bevor sie Programme laufen lassen
können. Jeder Benutzer besitzt einen eindeutigen Namen (den
Account) und ein dazugehörendes Passwort, die beide bei
der Anmeldung abgefragt werden.StartskriptenNachdem FreeBSD gestartet ist und die StartskriptenStartskripten sind Programme, die FreeBSD automatisch bei
jedem Startvorgang ausführt. Der Zweck der Skripte
besteht darin, das System zu konfigurieren und nützliche
Dienste im Hintergrund zu starten., gelaufen sind, erscheint eine Aufforderung zur Eingabe
des Benutzernamens:login:Wenn Ihr Benutzername beispielsweise john
ist, geben Sie jetzt john gefolgt von
Enter ein. Sie sollten dann eine Aufforderung zur
Eingabe des Passworts erhalten:login: john
Password:Geben Sie jetzt das Passwort von john
gefolgt von Enter ein. Das Passwort wird aus
Sicherheitsgründen nicht auf dem Bildschirm angezeigt.Wenn Sie das richtige Passwort eingegeben haben, sind Sie
am System angemeldet und können nun alle verfügbaren
Kommandos absetzen.Anmgemeldet sind Sie, wenn Sie die Tagesmeldungen
(message of today) gefolgt
von einer Eingabeaufforderung (dem Zeichen #,
$ oder %) gesehen
haben.Virtuelle KonsolenDa FreeBSD mehrere Programme gleichzeitig laufen lassen kann,
ist eine einzige Konsole, an der Kommandos abgesetzt werden
können, zu wenig. Abhilfe schaffen virtuelle Konsolen, die
mehrere Konsolen zur Verfügung stellen.Die Anzahl der virtuellen Konsolen unter FreeBSD können Sie
einstellen. Zwischen den einzelnen Konsolen können Sie mit
speziellen Tastenkombinationen wechseln. Jede Konsole verfügt
über einen eigenen Ausgabekanal und FreeBSD ordnet die
Tastatureingaben und Monitorausgaben der richtigen Konsole zu, wenn
Sie zwischen den Konsolen wechseln.Zum Umschalten der Konsolen stellt FreeBSD spezielle
Tastenkombinationen bereitEine recht technische und genaue Beschreibung der FreeBSD-Konsole
und der Tastatur-Treiber finden Sie in den Hilfeseiten
&man.syscons.4;, &man.atkbd.4;, &man.vidcontrol.1; und
&man.kbdcontrol.1;. Lesen Sie diese Seiten, wenn Sie an den
Einzelheiten interessiert sind.. Benutzen Sie
AltF1,
AltF2 bis
AltF8,
um zwischen den verschiedenen Konsolen umzuschalten.Wenn Sie zu einer anderen Konsole wechseln, sichert FreeBSD den
Bildschirminhalt und gibt den Bildschirminhalt der neuen Konsole
aus. Dies erzeugt die Illusion mehrerer Bildschirme und
Tastaturen, an denen Sie Kommandos absetzen können. Wenn eine
Konsole nicht sichtbar ist, weil Sie auf eine andere Konsole
gewechselt haben, laufen die dort abgesetzten Kommandos
weiter./etc/ttysIn der Voreinstellung stehen unter FreeBSD acht virtuelle
Konsolen zur Verfügung, deren Anzahl Sie leicht erhöhen
oder verringern können. Die Anzahl und Art der Konsolen wird
in /etc/ttys eingestellt.Jede Zeile in /etc/ttys, die nicht mit
# anfängt, konfiguriert einen Terminal oder
eine virtuelle Konsole. In der Voreinstellung werden in dieser
Datei neun virtuelle Konsolen definiert, von denen acht aktiviert
sind. Die Konsolen sind in den Zeilen, die mit
ttyv beginnen, definiert:# name getty type status comments
#
ttyv0 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
# Virtual terminals
ttyv1 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv2 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv3 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv4 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv5 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv6 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv7 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv8 "/usr/X11R6/bin/xdm -nodaemon" xterm off secureDie Hilfeseite &man.ttys.5; enthält eine ausführliche
Beschreibung der Spalten dieser Datei und der Optionen, die Sie zum
Konfigurieren der virtuellen Konsolen benutzen können.Die Konsole im Single-User-ModusEine eingehende Beschreibung des Single-User-Modus finden Sie
in . Im Single-User-Modus steht
Ihnen nur eine Konsole zur Verfügung.
Die Definition dieser Konsole befindet sich ebenfalls in
/etc/ttys. Suchen Sie nach einer Zeile, die
mit console beginnt:# name getty type status comments
#
# If console is marked "insecure", then init will ask for the root password
# when going to single-user mode.
console none unknown off secureIn der Zeile, die mit console beginnt,
können Sie secure durch
insecure ersetzen. Wenn Sie danach in den
Single-User-Modus booten, verlangt das System ebenfalls die
Eingabe des root-Passworts.Setzen Sie insecure nicht
leichtfertig ein. Wenn Sie das Passwort von
root vergessen, wird es schwierig, in den
Single-User-Modus zu gelangen, wenn Sie den
FreeBSD-Boot-Prozess nicht genau verstehen.ZugriffsrechteUNIXFreeBSD, das ein direkter Abkömmling von BSD &unix; ist,
stützt sich auf mehrere Grundkonzepte von &unix; Systemen.
Das erste und ausgeprägteste: FreeBSD ist
ein Mehrbenutzer-Betriebssystem. Das System ermöglicht,
dass mehrere Benutzer gleichzeitig an völlig verschiedenen
und unabhängigen Aufgaben arbeiten können. Es ist
verantwortlich für eine gerechte Auf- und Zuteilung von
Nachfragen nach Hardware- und Peripheriegeräten, Speicher
und CPU-Zeit unter den Benutzern.Da das System mehrere Benutzer unterstützt, hat alles,
was das System verwaltet, einen Satz von Rechten, die bestimmen,
wer die jeweilige Ressource lesen, schreiben oder ausführen
darf. Diese Zugriffsrechte stehen in drei Achtergruppen, die in
drei Teile unterteilt sind: einen für den Besitzer der
Datei, einen für die Gruppe, zu der die Datei gehört
und einen für alle anderen. Die numerische Darstellung
sieht wie folgt aus:ZugriffsrechteDateizugriffsrechteWertZugriffsrechteAuflistung im Verzeichnis0Kein Lesen, Kein Schreiben, Kein Ausführen---1Kein Lesen, Kein Schreiben, Ausführen--x2Kein Lesen, Schreiben, Kein Ausführen-w-3Kein Lesen, Schreiben, Ausführen-wx4Lesen, Kein Schreiben, Kein Ausführenr--5Lesen, Kein Schreiben, Ausführenr-x6Lesen, Schreiben, Kein Ausführenrw-7Lesen, Schreiben, AusführenrwxlsVerzeichnisseSie können auf der Kommandozeile
von &man.ls.1; angeben, um eine ausführliche Verzeichnisauflistung
zu sehen, die in einer Spalte die Zugriffsrechte für den
Besitzer, die Gruppe und alle anderen enthält.
Die Ausgabe von ls -l könnte
wie folgt aussehen:&prompt.user; ls -l
total 530
-rw-r--r-- 1 root wheel 512 Sep 5 12:31 myfile
-rw-r--r-- 1 root wheel 512 Sep 5 12:31 otherfile
-rw-r--r-- 1 root wheel 7680 Sep 5 12:31 email.txt
...Die erste Spalte der Ausgabe enthält die
Zugriffsrechte:-rw-r--r--Das erste Zeichen von links ist ein Symbol, welches angibt,
ob es sich um eine normale Datei, ein Verzeichnis, ein
zeichenorientiertes Gerät, ein Socket oder irgendeine andere
Pseudo-Datei handelt. In diesem Beispiel zeigt - eine
normale Datei an. Die nächsten drei Zeichen,
dargestellt als rw-, ergeben die Rechte
für den Datei-Besitzer. Die drei Zeichen danach
r-- die Rechte der Gruppe, zu der die Datei
gehört. Die letzten drei Zeichen, r--,
geben die Rechte für den Rest der Welt an. Ein Minus
bedeutet, dass das Recht nicht gegeben ist. In diesem Fall
sind die Zugriffsrechte also: der Eigentümer kann die Datei
lesen und schreiben, die Gruppe kann lesen und alle anderen
können auch nur lesen. Entsprechend obiger Tabelle
wären die Zugriffsrechte für diese Datei
644, worin jede Ziffer die drei Teile der
Zugriffsrechte dieser Datei verkörpert.Das ist alles schön und gut, aber wie kontrolliert das
System die Rechte von Hardware-Geräten? FreeBSD behandelt
die meisten Hardware-Geräte als Dateien, welche Programme
öffnen, lesen und mit Daten beschreiben können wie
alle anderen Dateien auch. Diese Spezial-Dateien sind im
Verzeichnis /dev gespeichert.Verzeichnisse werden ebenfalls wie Dateien behandelt. Sie
haben Lese-, Schreib- und Ausführ-Rechte. Das
Ausführungs-Bit hat eine etwas andere Bedeutung für
ein Verzeichnis als für eine Datei. Die Ausführbarkeit
eines Verzeichnisses bedeutet, dass in das Verzeichnis
zum Beispiel mit cd gewechselt werden kann.
Das bedeutet auch, dass in dem Verzeichnis auf Dateien, deren
Namen bekannt sind, zugegriffen werden kann, vorausgesetzt die
Zugriffsrechte der Dateien lassen dies zu.Das Leserecht auf einem Verzeichnis erlaubt es, sich den Inhalt
des Verzeichnisses anzeigen zu lassen. Um eine Datei mit bekanntem
Namen in einem Verzeichnis zu löschen, müssen auf dem
Verzeichnis Schreib- und Ausführ-Rechte
gesetzt sein.Es gibt noch mehr Rechte, aber die werden vor allem in
speziellen Umständen benutzt, wie zum Beispiel bei
SetUID-Binaries und Verzeichnissen mit gesetztem Sticky-Bit.
Mehr über Zugriffsrechte von Dateien und wie sie gesetzt werden,
finden Sie in &man.chmod.1;.TomRhodesBeigesteuert von Symbolische ZugriffsrechteZugriffsrechtesymbolischeDie Zugriffsrechte lassen sich auch über Symbole
anstelle von oktalen Werten festlegen. Symbolische
Zugriffsrechte werden in der Reihenfolge
Wer, Aktion
und Berechtigung angegeben.
Die folgenden Symbole stehen zur Auswahl:OptionSymbolBedeutungWeruBenutzer (user)WergGruppe (group)WeroAndere (other)WeraAlleAktion+Berechtigungen hinzufügenAktion-Berechtigungen entziehenAktion=Berechtigungen explizit setzenBerechtigungrlesen (read)Berechtigungwschreiben (write)Berechtigungxausführen
(execute)BerechtigungtSticky-BitBerechtigungsSet-UID oder Set-GIDSymbolische Zugriffsrechte werden wie die numerischen
mit dem Kommando &man.chmod.1; vergeben. Wenn
Sie beispielsweise allen anderen Benutzern den Zugriff auf
die Datei FILE verbieten wollen,
benutzen Sie den nachstehenden Befehl:&prompt.user; chmod go= FILEWenn Sie mehr als eine Änderung der Rechte einer
Datei vornehmen wollen, können Sie eine durch Kommata
getrennte Liste der Rechte angeben. Das folgende Beispiel
entzieht der Gruppe und der Welt (den anderen) die
Schreibberechtigung auf die Datei FILE
und fügt dann für alle Ausführungsrechte
hinzu:&prompt.user; chmod go-w,a+x FILETomRhodesBeigetragen von &os; Datei-FlagsZusätzlich zu den vorhin diskutierten Zugriffsrechten
unterstützt &os; auch die sogenannten
Datei-Flags. Diese erhöhen die Sicherheit
Ihres Systems, indem sie eine verbesserte Kontrolle von
Dateien erlauben. Verzeichnisse werden allerdings nicht
unterstützt.Diese verbesserte Sicherheit führt dazu, dass manche
Dateien nicht einmal von root gelöscht
oder bearbeitet werden können.Datei-Flags können über &man.chflags.1; gesetzt
oder gelöscht werden. Um beispielsweise die Datei
file1 mit dem
unlöschbar-Flag zu sichern, geben Sie
folgenden Befehl ein:&prompt.root; chflags sunlink file1Um dieses Flag wieder zu löschen, geben Sie den
Befehl erneut ein. Allerdings setzen Sie ein
no vor :&prompt.root; chflags nosunlink file1Um die Flags dieser Datei anzuzeigen, verwenden Sie
&man.ls.1; zusammen mit der Option :&prompt.root; ls -lo file1Dadurch erhalten Sie eine Ausgabe ähnlich der
folgenden:-rw-r--r-- 1 trhodes trhodes sunlnk 0 Mar 1 05:54 file1Viele Flags können nur von root
gesetzt oder gelöscht werden. Andere wiederum können
auch vom Eigentümer der Datei gesetzt werden. Weitere
Informationen zu Datei-Flags finden sich in den Manualpages
&man.chflags.1; und &man.chflags.2;.Verzeichnis-StrukturenVerzeichnis HierarchienDie FreeBSD-Verzeichnishierarchie ist die Grundlage, um
ein umfassendes Verständnis des Systems zu erlangen.
Das wichtigste Konzept, das Sie verstehen sollten, ist das
Root-Verzeichnis /. Dieses Verzeichnis ist das
erste, das während des Bootens eingehangen wird. Es
enthält das notwendige Basissystem, um das System in den
Mehrbenutzerbetrieb zu bringen. Das Root-Verzeichnis enthält
- auch die Mountpunkte anderer Dateisysteme, die später
- eingehangen werden.
+ auch die Mountpunkte für Dateisysteme, die beim Wechsel in
+ den Multiuser-Modus eingehängt werden.
Ein Mountpunkt ist ein Verzeichnis, in das zusätzliche
- Dateisysteme in das /-Dateisystem
+ Dateisysteme (in der Regel unterhalb des Wurzelverzeichnisses)
eingehängt werden können. Dieser Vorgang wird in
ausführlich beschrieben.
Standard-Mountpunkte sind /usr,
/var, /tmp,
/mnt sowie /cdrom.
Auf diese Verzeichnisse verweisen üblicherweise Einträge
in der Datei /etc/fstab.
/etc/fstab ist
eine Tabelle mit verschiedenen Dateisystemen und Mountpunkten
als Referenz des Systems. Die meisten der Dateisysteme in
/etc/fstab werden beim Booten automatisch
durch das Skript &man.rc.8; gemountet, wenn die zugehörigen
Einträge nicht mit der Option
versehen sind. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie
im .Eine vollständige Beschreibung der Dateisystem-Hierarchie
finden Sie in &man.hier.7;. Als Beispiel sei eine kurze
Übersicht über die am häufigsten verwendeten
Verzeichnisse gegeben:VerzeichnisBeschreibung/Wurzelverzeichnis des Dateisystems./bin/Grundlegende Werkzeuge für den Single-User-Modus
sowie den Mehrbenutzerbetrieb./boot/Programme und Konfigurationsdateien, die während
des Bootens benutzt werden./boot/defaults/Vorgaben für die Boot-Konfiguration, siehe
&man.loader.conf.5;./dev/Gerätedateien, siehe &man.intro.4;./etc/Konfigurationsdateien und Skripten des Systems./etc/defaults/Vorgaben für die System Konfigurationsdateien,
siehe &man.rc.8;./etc/mail/Konfigurationsdateien von MTAs wie
&man.sendmail.8;./etc/namedb/Konfigurationsdateien von named,
siehe &man.named.8;./etc/periodic/Täglich, wöchentlich oder monatlich
ablaufende Skripte, die von &man.cron.8; gestartet werden.
Siehe &man.periodic.8;./etc/ppp/Konfigurationsdateien von ppp,
siehe &man.ppp.8;./mnt/Ein leeres Verzeichnis, das von Systemadministratoren
häufig als temporärer Mountpunkt genutzt wird./proc/Prozess Dateisystem, siehe &man.procfs.5;
und &man.mount.procfs.8;./rescue/Statisch gelinkte Programme zur Wiederherstellung
des Systems, lesen Sie dazu auch &man.rescue.8;./root/Home Verzeichnis von root./sbin/Systemprogramme und administrative Werkzeuge, die
grundlegend für den Single-User-Modus und den
Mehrbenutzerbetrieb sind./tmp/Temporäre Dateien, die für gewöhnlich
bei einem Neustart des Systems verloren gehen.
Häufig wird ein speicherbasiertes Dateisystem unter
/tmp
eingehängt. Dieser Vorgang kann automatisiert werden,
wenn Sie die tmpmfs-bezogenen Variablen von
&man.rc.conf.5; verwenden. Alternativ können Sie
auch einen entsprechenden Eintrag in
/etc/fstab aufnehmen. Weitere
Informationen finden Sie in &man.mdmfs.8;./usr/Der Großteil der Benutzerprogramme und
Anwendungen./usr/bin/Gebräuchliche Werkzeuge, Programmierhilfen und
Anwendungen./usr/include/Standard C include-Dateien./usr/lib/Bibliotheken./usr/libdata/Daten verschiedener Werkzeuge./usr/libexec/System-Dämonen und System-Werkzeuge, die von
anderen Programmen ausgeführt werden./usr/local/Lokale Programme, Bibliotheken usw. Die Ports-Sammlung
benutzt dieses Verzeichnis als Zielverzeichnis für zu
installierende Anwendungen. Innerhalb von
/usr/local sollte das von
&man.hier.7; beschriebene Layout für
/usr benutzt werden. Das
man Verzeichnis wird direkt unter
/usr/local anstelle unter
/usr/local/share angelegt. Die
Dokumentation der Ports findet sich in
share/doc/port.
/usr/obj/Von der Architektur abhängiger Verzeichnisbaum,
der durch das Bauen von /usr/src
entsteht./usr/portsDie FreeBSD-Ports-Sammlung (optional)./usr/sbin/System-Dämonen und System-Werkzeuge, die von
Benutzern ausgeführt werden./usr/share/Von der Architektur unabhängige Dateien./usr/src/Quelldateien von BSD und/oder lokalen
Ergänzungen./usr/X11R6/Optionale X11R6-Programme und Bibliotheken./var/Wird für mehrere Zwecke genutzt und enthält
Logdateien, temporäre Daten und Spooldateien.
Manchmal wird ein speicherbasiertes Dateisystem unter
/var
eingehängt. Dieser Vorgang kann automatisiert werden,
wenn Sie die varmfs-bezogenen Variablen von
&man.rc.conf.5; verwenden. Alternativ können Sie
auch einen entsprechenden Eintrag in
/etc/fstab aufnehmen. Weitere
Informationen finden Sie in &man.mdmfs.8;./var/log/Verschiedene Logdateien des Systems./var/mail/Postfächer der Benutzer./var/spool/Verschiedene Spool-Verzeichnisse der Drucker- und
Mailsysteme./var/tmp/Temporäre Dateien. Dateien in diesem
Verzeichnis bleiben in der Regel auch bei einem Neustart
des Systems erhalten, es sei denn, bei
/var handelt es
sich um ein speicherbasiertes Dateisystem./var/ypNIS maps.Festplatten, Slices und Partitionen&os; identifiziert Dateien anhand eines Dateinamens.
In Dateinamen wird zwischen Groß- und Kleinschreibung
unterschieden: readme.txt und
README.TXT bezeichnen daher zwei
verschiedene Dateien. &os; benutzt keine Dateiendungen wie
.txt, um den Typ der Datei
(ein Programm, ein Dokument oder andere Daten) zu
bestimmen.Dateien werden in Verzeichnissen gespeichert. In einem
Verzeichnis können sich keine oder hunderte Dateien
befinden. Ein Verzeichnis kann auch andere Verzeichnisse
enthalten und so eine Hierarchie von Verzeichnissen aufbauen,
die Ihnen die Ablage von Daten erleichtert.In Dateinamen werden Verzeichnisse durch einen
Schrägstrich (/,
Slash) getrennt. Wenn
das Verzeichnis foo
ein Verzeichnis bar
enthält, in dem sich die Datei readme.txt
befindet, lautet der vollständige Name der Datei
(oder der Pfad zur Datei)
foo/bar/readme.txt.Verzeichnisse und Dateien werden in einem Dateisystem
gespeichert. Jedes Dateisystem besitzt ein
Wurzelverzeichnis
(Root-Directory),
das weitere Verzeichnisse enthalten kann.Dieses Konzept kennen Sie vielleicht von anderen
Betriebssystemen, aber es gibt einige Unterschiede:
In &ms-dos; werden Datei- und Verzeichnisnamen mit dem
Zeichen \ getrennt, &macos; benutzt
dazu das Zeichen :.&os; kennt keine Laufwerksbuchstaben und in Pfaden
werden keine Bezeichnungen für Laufwerke benutzt.
Die Pfadangabe c:/foo/bar/readme.txt
gibt es in &os; nicht.Stattdessen wird ein Dateisystem als Wurzeldateisystem
(root file system)
ausgewählt. Das Wurzelverzeichnis dieses Dateisystems
wird / genannt.
Jedes andere Dateisystem wird unter dem Wurzeldateisystem
eingehangen
(mount). Daher scheint
jedes Verzeichnis, unabhängig von der Anzahl der
Platten, auf derselben Platte zu liegen.Betrachten wir drei Dateisysteme A,
B und C. Jedes
Dateisystem besitzt ein eigenes Wurzelverzeichnis, das
zwei andere Verzeichnisse enthält:
A1,
A2,
B1,
B2,
C1 und
C2.Das Wurzeldateisystem soll A sein.
Das Kommando ls zeigt darin
die beiden Verzeichnisse A1
und A2 an.
Der Verzeichnisbaum sieht wie folgt aus: /
|
+--- A1
|
`--- A2Ein Dateisystem wird in einem Verzeichnis eines anderen
Dateisystems eingehangen. Wir hängen nun das Dateisystem
B in das Verzeichnis
A1 ein. Das
Wurzelverzeichnis von B ersetzt nun
das Verzeichnis A1 und
die Verzeichnisse des Dateisystems B
werden sichtbar: /
|
+--- A1
| |
| +--- B1
| |
| `--- B2
|
`--- A2Jede Datei in den Verzeichnissen
B1 oder
B2 kann
über den Pfad /A1/B1
oder /A1/B2
erreicht werden. Dateien aus dem Verzeichnis
/A1 sind jetzt
verborgen. Wenn das Dateisystem B
wieder abgehangen wird
(umount), erscheinen
die verborgenen Dateien wieder.Wenn das Dateisystem B unter dem
Verzeichnis A2
eingehangen würde, sähe der Verzeichnisbaum
so aus: /
|
+--- A1
|
`--- A2
|
+--- B1
|
`--- B2Die Dateien des Dateisystems B wären
unter den Pfaden /A2/B1 und
/A2/B2 erreichbar.Dateisysteme können übereinander eingehangen
werden. Der folgende Baum entsteht, wenn im letzten
Beispiel das Dateisystem C in das Verzeichnis
B1 des Dateisystems
B eingehangen wird: /
|
+--- A1
|
`--- A2
|
+--- B1
| |
| +--- C1
| |
| `--- C2
|
`--- B2C könnte auch im Verzeichnis
A1 eingehangen
werden: /
|
+--- A1
| |
| +--- C1
| |
| `--- C2
|
`--- A2
|
+--- B1
|
`--- B2Der &ms-dos;-Befehl join kann Ähnliches
bewirken.Normalerweise müssen Sie sich nicht mit Dateisystemen
beschäftigen. Während der Installation werden
die Dateisysteme und die Stellen, in der sie eingehangen werden,
festgelegt. Dateisysteme müssen Sie erst wieder anlegen,
wenn Sie eine neue Platte hinzufügen.Sie können sogar mit nur einem großen
Dateisystem auskommen. Dies hat mehrere Nachteile
und einen Vorteil.Vorteile mehrerer DateisystemeDie Dateisysteme können mit unterschiedlichen
Optionen (mount options)
eingehangen werden. Bei sorgfältiger Planung können
Sie beispielsweise das Wurzeldateisystem nur lesbar
einhängen. Damit schützen Sie sich vor dem
unabsichtlichen Löschen oder Editieren kritischer
Dateien. Von Benutzern beschreibbare Dateisysteme
wie /home
können Sie mit der Option nosuid
einhängen, wenn sie von anderen Dateisystemen getrennt
sind. Die SUID- und
GUID-Bits verlieren auf solchen
Dateisystemen ihre Wirkung und die Sicherheit des
Systems kann dadurch erhöht werden.Die Lage von Dateien im Dateisystem wird, abhängig
vom Gebrauch des Dateisystems, automatisch von &os;
optimiert. Ein Dateisystem mit vielen kleinen Dateien,
die häufig geschrieben werden, wird anders behandelt
als ein Dateisystem mit wenigen großen Dateien.
Mit nur einem Dateisystem ist diese Optimierung
unmöglich.In der Regel übersteht ein &os;-Dateisystem auch
einen Stromausfall. Allerdings kann ein Stromausfall zu
einem kritischen Zeitpunkt das Dateisystem beschädigen.
Wenn die Daten über mehrere Dateisysteme verteilt
sind, lässt sich das System mit hoher
Wahrscheinlichkeit noch starten. Dies erleichtert
das Zurückspielen von Datensicherungen.Vorteil eines einzelnen DateisystemsDie Größe von Dateisystemen liegt fest.
Es kann passieren, dass Sie eine Partition
vergrößern müssen. Dies ist nicht leicht:
Sie müssen die Daten sichern, das Dateisystem
vergrößert anlegen und die gesicherten
Daten zurückspielen.&os; kennt den Befehl &man.growfs.8;, mit dem man
Dateisysteme im laufenden Betrieb
vergrößern kann.Dateisysteme befinden sich in Partitionen (damit sind
nicht die normalen &ms-dos;-Partitionen gemeint). Jede Partition
wird mit einem Buchstaben von a bis
h bezeichnet und kann nur ein Dateisystem
enthalten. Dateisysteme können daher über ihren
Mount-Point, den Punkt an dem sie eingehangen sind, oder
den Buchstaben der Partition, in der sie liegen, identifiziert
werden.&os; benutzt einen Teil der Platte für den
Swap-Bereich, der dem Rechner
virtuellen Speicher zur Verfügung
stellt. Dadurch kann der Rechner Anwendungen mehr Speicher
zur Verfügung stellen als tatsächlich eingebaut
ist. Wenn der Speicher knapp wird, kann &os; nicht benutzte
Daten in den Swap-Bereich auslagern. Die ausgelagerten
Daten können später wieder in den Speicher
geholt werden (dafür werden dann andere Daten
ausgelagert).Für einige Partitionen gelten besondere
Konventionen:PartitionKonventionaEnthält normalerweise
das WurzeldateisystembEnthält normalerweise
den Swap-BereichcIst normalerweise genauso groß wie
die Slice in der die Partition liegt. Werkzeuge,
die auf der kompletten Slice arbeiten, wie ein
Bad-Block-Scanner, können so die
c-Partition benutzen.
Für gewöhnlich legen Sie in dieser
Partition kein Dateisystem an.dFrüher hatte die d-Partition
eine besondere Bedeutung. Heute ist dies nicht mehr der
Fall und die Partition d kann wie
jede andere Partition auch verwendet werden.Jede Partition, die ein Dateisystem enthält,
wird in einer Slice angelegt.
Slice ist der Begriff, den &os; für &ms-dos;-Partitionen
verwendet. Slices werden von eins bis vier durchnummeriert.SlicesPartitionendangerously dedicatedDie Slice-Nummern werden mit vorgestelltem
s hinter den Gerätenamen gestellt:
da0s1
ist die erste Slice auf dem ersten SCSI-Laufwerk. Auf einer
Festplatte gibt es höchstens vier Slices. In einer
Slice des passenden Typs kann es weitere logische Slices
geben. Diese erweiterten Slices werden ab fünf durchnummeriert:
ad0s5 ist
die erste erweiterte Slice auf einer IDE-Platte. Diese
Geräte werden von Dateisystemen benutzt, die sich in
einer kompletten Slice befinden müssen.Slices, dangerously dedicated-Festplatten
und andere Platten enthalten Partitionen, die mit Buchstaben
von a bis h bezeichnet
werden. Der Buchstabe wird an den Gerätenamen
gehangen: da0a
ist die a-Partition des ersten
da-Laufwerks. Dieses Laufwerk ist
dangerously dedicated.
ad1s3e ist
die fünfte Partition in der dritten Slice der zweiten
IDE-Platte.Schließlich wird noch jede Festplatte des Systems
eindeutig bezeichnet. Der Name einer Festplatte beginnt mit
einem Code, der den Typ der Platte bezeichnet. Es folgt eine
Nummer, die angibt, um welche Festplatte es sich handelt.
Anders als bei Slices werden Festplatten von Null beginnend
durchnummeriert. Gängige Festplatten-Namen sind in
zusammengestellt.
- Wenn Sie eine Partition angeben, erwartet &os; dass Sie
+ Wenn Sie eine Partition angeben, erwartet &os;, dass Sie
auch die Slice und die Platte angeben, in denen sich die
Partition befindet. Wenn Sie eine Slice angeben, müssen
Sie auch die Platte der Slice angeben. Setzen Sie den Namen
aus dem Plattennamen gefolgt von einem s,
der Slice-Nummer und dem Buchstaben der Partition zusammen.
Einige Beispiele finden Sie in
.Der Aufbau einer Festplatte wird in
dargestellt.Um &os; zu installieren, müssen Sie zuerst Slices
auf den Festplatten anlegen. Innerhalb der Slices, die Sie
für &os; verwenden wollen, müssen Sie dann
Partitionen anlegen. In den Partitionen wiederum werden
die Dateisysteme (oder der Auslagerungsbereich) angelegt.
Für Dateisysteme müssen Sie schließlich
noch festlegen, wo diese eingehangen werden (Mount-Point).
Namen von Platten, Slices und PartitionenNameBedeutungad0s1aDie erste Partition (a)
in der ersten Slice (s1) der
ersten IDE-Festplatte (ad0).da1s2eDie fünfte Partition (e)
der zweiten Slice (s2) auf
der zweiten SCSI-Festplatte
(da1).Aufteilung einer FestplatteDas folgende Diagramm zeigt die Sicht von &os; auf die
erste IDE-Festplatte eines Rechners. Die Platte soll
4 GB groß sein und zwei Slices (&ms-dos;-Partitionen)
mit je 2 GB besitzen. Die erste Slice enthält
ein &ms-dos;-Laufwerk (C:), die zweite
Slice wird von &os; benutzt. Im Beispiel verwendet die
- &os;-Installationen drei Partitionen und einen
+ &os;-Installationen drei Datenpartitionen und einen
Auslagerungsbereich.Jede der drei Partitionen enthält ein Dateisystem.
Das Wurzeldateisystem ist die a-Partition.
In der e-Partition befindet sich
der /var-Verzeichnisbaum
und in der f-Partition befindet sich
der Verzeichnisbaum unterhalb von
/usr..-----------------. --.
| | |
| DOS / Windows | |
: : > First slice, ad0s1
: : |
| | |
:=================: ==: --.
| | | Partition a, mounted as / |
| | > referred to as ad0s2a |
| | | |
:-----------------: ==: |
| | | Partition b, used as swap |
| | > referred to as ad0s2b |
| | | |
:-----------------: ==: | Partition c, no
| | | Partition e, used as /var > file system, all
| | > referred to as ad0s2e | of FreeBSD slice,
| | | | ad0s2c
:-----------------: ==: |
| | | |
: : | Partition f, used as /usr |
: : > referred to as ad0s2f |
: : | |
| | | |
| | --' |
`-----------------' --'Anhängen und Abhängen von DateisystemenEin Dateisystem wird am besten als ein Baum mit der
Wurzel / veranschaulicht.
/dev, /usr, und
die anderen Verzeichnisse im Rootverzeichnis sind Zweige,
die wiederum eigene Zweige wie /usr/local
haben können.Root-DateisystemEs gibt verschiedene Gründe, bestimmte dieser Verzeichnisse
auf eigenen Dateisystemen anzulegen. /var
enthält log/, spool/
sowie verschiedene andere temporäre
Dateien und kann sich daher schnell füllen. Es empfiehlt sich,
/var von / zu trennen,
da es schlecht ist, wenn das Root-Dateisystem voll
läuft.Ein weiterer Grund bestimmte Verzeichnisbäume auf
andere Dateisysteme zu legen, ist gegeben, wenn sich die
Verzeichnisbäume auf gesonderten physikalischen oder
virtuellen Platten, wie
Network File System
oder CD-ROM-Laufwerken, befinden.Die fstab DateiDateisystemefstabWährend des Boot-Prozesses
werden in /etc/fstab aufgeführte
Verzeichnisse, sofern sie nicht mit der Option
versehen sind, automatisch angehangen.Die Zeilen in /etc/fstab haben das
folgende Format:device/mount-pointfstypeoptionsdumpfreqpassnodeviceEin existierender Gerätename
wie in beschrieben.mount-pointEin existierendes Verzeichnis,
an das das Dateisystem angehangen wird.fstypeDer Typ des Dateisystems,
der an &man.mount.8; weitergegeben wird. FreeBSDs
Standarddateisystem ist ufs.optionsEntweder
für beschreibbare Dateisysteme oder
für schreibgeschützte Dateisysteme, gefolgt von
weiteren benötigten Optionen. Eine häufig verwendete
Option ist für Dateisysteme,
die während der normalen Bootsequenz nicht angehangen
werden sollen. Weitere Optionen finden sich
in &man.mount.8;.dumpfreqGibt die Anzahl der Tage an, nachdem das
Dateisystem gesichert werden soll. Fehlt der Wert, wird
0 angenommen.passnoBestimmt die Reihenfolge, in der die Dateisysteme
überprüft werden sollen. Für Dateisysteme,
die übersprungen werden sollen, ist
passno auf null zu setzen. Für das
Root-Dateisystem, das vor allen anderen überprüft
werden muss, sollte der Wert von
passno eins betragen. Allen anderen
Dateisystemen sollten Werte größer eins zugewiesen
werden. Wenn mehrere Dateisysteme den gleichen Wert
besitzen, wird &man.fsck.8; versuchen, diese parallel zu
überprüfen.Das mount KommandoDateisystemeanhängen&man.mount.8; hängt schließlich Dateisysteme
an.In der grundlegenden Form wird es wie folgt benutzt:&prompt.root; mount devicemountpointViele Optionen werden in &man.mount.8; beschrieben,
die am häufigsten verwendeten sind:Optionen von mountHängt alle Dateisysteme aus
/etc/fstab an. Davon ausgenommen
sind Dateisysteme, die mit noauto markiert
sind, die mit der Option ausgeschlossen
wurden und Dateisysteme, die schon angehangen sind.Führt alles bis auf den
mount-Systemaufruf aus.
Nützlich ist diese Option in Verbindung
mit . Damit wird angezeigt, was
&man.mount.8; tatsächlich versuchen
würde, um das Dateisystem anzuhängen.Erzwingt das Anhängen eines unsauberen Dateisystems
oder erzwingt die Rücknahme des Schreibzugriffs, wenn
der Status des Dateisystems von beschreibbar auf
schreibgeschützt geändert wird.Hängt das Dateisystem schreibgeschützt ein. Das
kann auch durch Angabe von als Argument
( vor FreeBSD 5.2) der Option
erreicht werden.fstypeHängt das Dateisystem mit dem angegebenen Typ an,
oder hängt nur Dateisysteme mit dem angegebenen Typ
an, wenn auch angegeben
wurde.Die Voreinstellung für den Typ des Dateisystems
ist ufs.Aktualisiert die Mountoptionen des Dateisystems.Geschwätzig sein.Hängt das Dateisystem beschreibbar an. erwartet eine durch Kommata separierte Liste
von Optionen, unter anderem die folgenden:nodevBeachtet keine Gerätedateien auf dem Dateisystem.
Dies ist eine nützliche Sicherheitsfunktion.noexecVerbietet das Ausführen von binären
Dateien auf dem Dateisystem. Dies ist eine
nützliche Sicherheitsfunktion.nosuidSetUID und SetGID Bits werden auf dem Dateisystem
nicht beachtet. Dies ist eine nützliche
Sicherheitsfunktion.Das umount KommandoDateisystemeabhängen&man.umount.8; akzeptiert als Parameter entweder
einen Mountpoint, einen Gerätenamen, oder die
Optionen oder .Jede Form akzeptiert , um das
Abhängen zu erzwingen, und , um
etwas geschwätziger zu sein. Seien Sie bitte vorsichtig mit
: Ihr Computer kann abstürzen oder es
können Daten auf dem Dateisystem beschädigt werden, wenn
Sie das Abhängen erzwingen. und werden benutzt
um alle Dateisysteme, deren Typ durch
modifiziert werden kann, abzuhängen.
hängt das Rootdateisystem nicht ab.ProzesseDa FreeBSD ein Multitasking-Betriebssystem ist, sieht es so aus,
als ob mehrere Prozesse zur gleichen Zeit laufen. Jedes Programm,
das zu irgendeiner Zeit läuft, wird
Prozess genannt. Jedes Kommando
startet mindestens einen Prozess. Einige Systemprozesse
laufen ständig und stellen die Funktion des Systems sicher.Jeder Prozess wird durch eine eindeutige Nummer identifiziert,
die Prozess-ID oder
PID genannt wird. Prozesse haben ebenso
wie Dateien einen Besitzer und eine Gruppe, die festlegen, welche
Dateien und Geräte der Prozess benutzen kann. Dabei
finden die vorher beschriebenen Zugriffsrechte Anwendung. Die meisten
Prozesse haben auch einen Elternprozess, der sie gestartet hat.
Wenn Sie in der Shell Kommandos eingeben, dann ist die Shell ein
Prozess und jedes Kommando, das Sie starten, ist auch ein
Prozess. Jeder Prozess, den Sie auf diese Weise starten,
besitzt den Shell-Prozess als Elternprozess. Die Ausnahme
hiervon ist ein spezieller Prozess, der &man.init.8;
heißt. init ist immer der erste Prozess
und hat somit die PID 1. init wird vom Kernel
beim Booten von FreeBSD gestartet.Die Kommandos &man.ps.1; und &man.top.1; sind besonders
nützlich, um sich die Prozesse auf einem System anzusehen.
ps zeigt eine statische Liste der laufenden
Prozesse und kann deren PID, Speicherverbrauch und die
Kommandozeile, mit der sie gestartet wurden und vieles mehr
anzeigen. top zeigt alle laufenden Prozesse
an und aktualisiert die Anzeige, so dass Sie Ihrem Computer
bei der Arbeit zuschauen können.Normal zeigt Ihnen ps nur die laufenden
Prozesse, die Ihnen gehören. Zum Beispiel:&prompt.user; ps
PID TT STAT TIME COMMAND
298 p0 Ss 0:01.10 tcsh
7078 p0 S 2:40.88 xemacs mdoc.xsl (xemacs-21.1.14)
37393 p0 I 0:03.11 xemacs freebsd.dsl (xemacs-21.1.14)
48630 p0 S 2:50.89 /usr/local/lib/netscape-linux/navigator-linux-4.77.bi
48730 p0 IW 0:00.00 (dns helper) (navigator-linux-)
72210 p0 R+ 0:00.00 ps
390 p1 Is 0:01.14 tcsh
7059 p2 Is+ 1:36.18 /usr/local/bin/mutt -y
6688 p3 IWs 0:00.00 tcsh
10735 p4 IWs 0:00.00 tcsh
20256 p5 IWs 0:00.00 tcsh
262 v0 IWs 0:00.00 -tcsh (tcsh)
270 v0 IW+ 0:00.00 /bin/sh /usr/X11R6/bin/startx -- -bpp 16
280 v0 IW+ 0:00.00 xinit /home/nik/.xinitrc -- -bpp 16
284 v0 IW 0:00.00 /bin/sh /home/nik/.xinitrc
285 v0 S 0:38.45 /usr/X11R6/bin/sawfishWie Sie sehen, gibt &man.ps.1; mehrere Spalten aus. In der
PID Spalte findet sich die vorher besprochene
Prozess-ID. PIDs werden von 1 beginnend bis 99999 zugewiesen
und fangen wieder von vorne an, wenn die Grenze überschritten
- wird. Die Spalte TT zeigt den Terminal, auf dem das
+ wird. Ist eine PID bereits vergeben, wird diese allerdings nicht
+ erneut vergeben.
+ Die Spalte TT zeigt den Terminal, auf dem das
Programm läuft. STAT zeigt den Status
des Programms an und kann für die Zwecke dieser Diskussion ebenso
wie TT ignoriert werden. TIME
gibt die Zeit an, die das Programm auf der CPU gelaufen ist –
dies ist nicht unbedingt die Zeit, die seit dem Start des Programms
vergangen ist, da die meisten Programme hauptsächlich auf
bestimmte Dinge warten, bevor sie wirklich CPU-Zeit verbrauchen.
Unter der Spalte COMMAND finden Sie schließlich
die Kommandozeile, mit der das Programm gestartet wurde.&man.ps.1; besitzt viele Optionen, um die angezeigten Informationen
zu beeinflussen. Eine nützliche Kombination ist
auxww. Mit werden Information
über alle laufenden Prozesse und nicht nur Ihrer eigenen
angezeigt. Der Name des Besitzers des Prozesses, sowie Informationen
über den Speicherverbrauch werden mit
angezeigt. zeigt auch Dämonen-Prozesse an,
und veranlasst &man.ps.1; die komplette
- Kommandozeile anzuzeigen, anstatt sie abzuschneiden, wenn sie
- zu lang für die Bildschirmausgabe wird.
+ Kommandozeile für jeden Befehl anzuzeigen, anstatt sie
+ abzuschneiden, wenn sie zu lang für die Bildschirmausgabe
+ wird.
Die Ausgabe von &man.top.1; sieht ähnlich aus:&prompt.user; top
last pid: 72257; load averages: 0.13, 0.09, 0.03 up 0+13:38:33 22:39:10
47 processes: 1 running, 46 sleeping
CPU states: 12.6% user, 0.0% nice, 7.8% system, 0.0% interrupt, 79.7% idle
Mem: 36M Active, 5256K Inact, 13M Wired, 6312K Cache, 15M Buf, 408K Free
Swap: 256M Total, 38M Used, 217M Free, 15% Inuse
PID USERNAME PRI NICE SIZE RES STATE TIME WCPU CPU COMMAND
72257 nik 28 0 1960K 1044K RUN 0:00 14.86% 1.42% top
7078 nik 2 0 15280K 10960K select 2:54 0.88% 0.88% xemacs-21.1.14
281 nik 2 0 18636K 7112K select 5:36 0.73% 0.73% XF86_SVGA
296 nik 2 0 3240K 1644K select 0:12 0.05% 0.05% xterm
48630 nik 2 0 29816K 9148K select 3:18 0.00% 0.00% navigator-linu
175 root 2 0 924K 252K select 1:41 0.00% 0.00% syslogd
7059 nik 2 0 7260K 4644K poll 1:38 0.00% 0.00% mutt
...Die Ausgabe ist in zwei Abschnitte geteilt. In den ersten
fünf Kopfzeilen finden sich die zuletzt zugeteilte PID, die
Systemauslastung (engl. load average),
die Systemlaufzeit (die Zeit seit dem letzten Reboot) und die
momentane Zeit. Die weiteren Zahlen im Kopf beschreiben wie viele
Prozesse momentan laufen (im Beispiel 47), wie viel Speicher
und Swap verbraucht wurde und wie viel Zeit das System in den
verschiedenen CPU-Modi verbringt.Darunter befinden sich einige Spalten mit ähnlichen
Informationen wie in der Ausgabe von &man.ps.1;. Wie im vorigen
Beispiel können Sie die PID, den Besitzer, die verbrauchte
CPU-Zeit und das Kommando erkennen. &man.top.1; zeigt auch den
Speicherverbrauch des Prozesses an, der in zwei Spalten aufgeteilt
ist. Die erste Spalte gibt den gesamten Speicherverbrauch des
Prozesses an, in der zweiten Spalte wird der aktuelle Verbrauch
angegeben. &netscape; hat im gezeigten
Beispiel insgesamt 30 MB Speicher verbraucht. Momentan benutzt
es allerdings nur 9 MB.Die Anzeige wird von &man.top.1; automatisch alle zwei Sekunden
aktualisiert. Der Zeitraum kann mit eingestellt
werden.Dämonen, Signale und Stoppen von ProzessenWenn Sie einen Editor starten, können Sie ihn leicht bedienen
und Dateien laden. Sie können das, weil der Editor dafür
Vorsorge getroffen hat und auf einem Terminal
läuft. Manche Programme erwarten keine Eingaben von einem
Benutzer und lösen sich bei erster Gelegenheit von ihrem
Terminal. Ein Web-Server zum Beispiel verbringt den ganzen Tag
damit, auf Anfragen zu antworten und erwartet keine Eingaben von Ihnen.
Programme, die E-Mail von einem Ort zu einem anderen Ort transportieren
sind ein weiteres Beispiel für diesen Typ von Anwendungen.Wir nennen diese Programme Dämonen.
Dämonen stammen aus der griechischen Mythologie und waren
weder gut noch böse. Sie waren kleine dienstbare Geister,
die meistens nützliche Sachen für die Menschheit vollbrachten.
Ähnlich wie heutzutage Web-Server und Mail-Server nützliche
Dienste verrichten. Seit langer Zeit ist daher das BSD Maskottchen
dieser fröhlich aussehende Dämon mit Turnschuhen
und Dreizack.Programme, die als Dämon laufen, werden entsprechend einer
Konvention mit einem d am Ende benannt.
- BIND ist der Berkeley Internet Name Daemon
- und das tatsächlich laufende Programm heißt
+ BIND steht beispielsweise für
+ Berkeley Internet Name Domain, das tatsächlich laufende Programm
+ heißt aber
named. Der Apache Webserver wird
httpd genannt, der Druckerspool-Dämon heißt
lpd usw. Dies ist allerdings eine Konvention
und keine unumstößliche Regel: Der Dämon der
Anwendung sendmail heißt
sendmail und nicht maild, wie
Sie vielleicht gedacht hatten.
- Manchmal müssen Sie mit einem Dämon kommunizieren und
- dazu benutzen Sie Signale. Sie können
+ Manchmal müssen Sie mit einem Dämon kommunizieren. Dazu
+ verwenden Sie Signale. Sie können
mit einem Dämonen oder jedem anderen laufenden Prozess
kommunizieren, indem Sie diesem ein Signal schicken. Sie können
verschiedene Signale verschicken – manche haben eine festgelegte
Bedeutung, andere werden von der Anwendung interpretiert. Die
Dokumentation zur fraglichen Anwendung wird erklären, wie
die Anwendung Signale interpretiert. Sie können nur Signale
zu Prozessen senden, die Ihnen gehören. Normale Benutzer haben
nicht die Berechtigung, Prozessen anderer Benutzer mit &man.kill.1;
oder &man.kill.2; Signale zu schicken. Der Benutzer
root darf jedem Prozess Signale schicken.In manchen Fällen wird FreeBSD Signale senden. Wenn eine
Anwendung schlecht geschrieben ist und auf Speicher zugreift, auf
den sie nicht zugreifen soll, so sendet FreeBSD dem Prozess
das Segmentation Violation Signal
(SIGSEGV). Wenn eine Anwendung den &man.alarm.3;
Systemaufruf benutzt hat, um nach einiger Zeit benachrichtigt zu
werden, bekommt sie das Alarm Signal (SIGALRM)
gesendet.Zwei Signale können benutzt werden, um Prozesse zu stoppen:
SIGTERM und SIGKILL. Mit
SIGTERM fordern Sie den Prozess höflich zum
Beenden auf. Der Prozess kann das Signal abfangen und merken,
dass er sich beenden soll. Er hat dann Gelegenheit Logdateien
zu schließen und die Aktion, die er vor der Aufforderung
sich zu beenden durchführte, abzuschließen. Er kann
sogar SIGTERM ignorieren, wenn er eine Aktion
durchführt, die nicht unterbrochen werden darf.SIGKILL kann von keinem Prozess ignoriert
werden. Das Signal lässt sich mit Mich interessiert
nicht, was du gerade machst, hör sofort auf damit!
umschreiben. Wenn Sie einem Prozess SIGKILL
schicken, dann wird FreeBSD diesen sofort beenden
Das stimmt nicht ganz: Es gibt Fälle, in denen ein Prozess
nicht unterbrochen werden kann. Wenn der Prozesss zum Beispiel
eine Datei von einem anderen Rechner auf dem Netzwerk liest und dieser
Rechner aus irgendwelchen Gründen nicht erreichbar ist
(ausgeschaltet, oder ein Netzwerkfehler), dann ist der Prozess
nicht zu unterbrechen. Wenn der Prozess den Lesezugriff
nach einem Timeout von typischerweise zwei Minuten aufgibt,
dann wir er beendet..Andere Signale, die Sie vielleicht verschicken wollen, sind
SIGHUP, SIGUSR1 und
SIGUSR2. Diese Signale sind für allgemeine
Zwecke vorgesehen und verschiedene Anwendungen werden unterschiedlich
auf diese Signale reagieren.Nehmen wir an, Sie haben die Konfiguration Ihres Webservers
verändert und möchten dies dem Server mitteilen. Sie
könnten den Server natürlich stoppen und
httpd wieder starten. Die Folge wäre eine
kurze Zeit, in der der Server nicht erreichbar ist. Die meisten
Dämonen lesen Ihre Konfigurationsdatei beim Empfang eines
SIGHUP neu ein. Da es keinen Standard gibt, der
vorschreibt, wie auf diese Signale zu reagieren ist, lesen
Sie bitte die Dokumentation zu dem in Frage kommenden Dämon.Mit &man.kill.1; können Sie, wie unten gezeigt, Signale
verschicken.Verschicken von SignalenDas folgende Beispiel zeigt, wie Sie &man.inetd.8; ein
Signal schicken. Die Konfigurationsdatei von
inetd ist /etc/inetd.conf.
Diese Konfigurationsdatei liest inetd ein,
wenn er ein SIGHUP empfängt.Suchen Sie die Prozess-ID des Prozesses, dem Sie ein Signal
schicken wollen. Benutzen Sie dazu &man.ps.1; und &man.grep.1;.
Mit &man.grep.1; können Sie in einer Ausgabe nach einem
String suchen. Da &man.inetd.8; unter dem Benutzer
root läuft und Sie das Kommando als
normaler Benutzer absetzen, müssen Sie &man.ps.1; mit
aufrufen:&prompt.user; ps -ax | grep inetd
198 ?? IWs 0:00.00 inetd -wWDie Prozess-ID von &man.inetd.8; ist 198. In einigen
Fällen werden Sie auch das grep inetd
Kommando in der Ausgabe sehen. Dies hat damit zu tun, wie
&man.ps.1; die Liste der laufenden Prozesse untersucht.Senden Sie das Signal mit &man.kill.1;. Da &man.inetd.8;
unter dem Benutzer root läuft, müssen
Sie zuerst mit &man.su.1; root werden:&prompt.user; suPassword:
&prompt.root; /bin/kill -s HUP 198&man.kill.1; wird, wie andere Kommandos von &unix; Systemen auch, keine Ausgabe
erzeugen, wenn das Kommando erfolgreich war. Wenn Sie versuchen,
einem Prozess, der nicht Ihnen gehört, ein Signal zu
senden, dann werden Sie die Meldung
kill: PID: Operation not
permitted sehen. Wenn Sie sich bei der Eingabe der
PID vertippen, werden Sie das Signal dem falschen Prozess
schicken, was schlecht sein kann. Wenn Sie Glück haben,
existiert der Prozess nicht und Sie werden mit der Ausgabe
kill: PID: No such
process belohnt.Warum soll ich /bin/kill benutzen?Viele Shells stellen kill als internes
Kommando zur Verfügung, das heißt die Shell sendet
das Signal direkt, anstatt /bin/kill
zu starten. Das kann nützlich sein, aber die
unterschiedlichen Shells benutzen eine verschiedene Syntax,
um die Namen der Signale anzugeben. Anstatt jede Syntax zu
lernen, kann es einfacher sein, /bin/kill
... direkt aufzurufen.Andere Signale senden Sie auf die gleiche Weise, ersetzen
Sie nur TERM oder KILL
entsprechend.Es kann gravierende Auswirkungen haben, wenn Sie zufällig
Prozesse beenden. Insbesondere &man.init.8; mit der Prozess-ID
ist ein Spezialfall. Mit /bin/kill -s KILL 1
können Sie Ihr System schnell herunterfahren.
Überprüfen Sie die Argumente von &man.kill.1;
immer zweimal bevor
Sie Return drücken.ShellsShellsKommandozeileVon der tagtäglichen Arbeit mit FreeBSD wird eine Menge
mit der Kommandozeilen Schnittstelle der Shell erledigt. Die
Hauptaufgabe einer Shell besteht darin, Kommandos der Eingabe
anzunehmen und diese auszuführen. Viele Shells haben
außerdem eingebaute Funktionen, die die tägliche
Arbeit erleichtern, beispielsweise eine Dateiverwaltung,
die Vervollständigung von Dateinamen (Globbing), einen
Kommandozeileneditor, sowie Makros und Umgebungsvariablen. FreeBSD
enthält die Shells sh (die Bourne Shell) und
tcsh (die verbesserte C-Shell) im Basissystem.
Viele andere Shells, wie zsh oder
bash, befinden sich in der Ports-Sammlung.Welche Shell soll ich benutzen? Das ist wirklich eine
Geschmacksfrage. Sind Sie ein C-Programmierer, finden Sie
vielleicht eine C-artige Shell wie die tcsh
angenehmer. Kommen Sie von Linux oder ist Ihnen der Umgang mit &unix; Systemen
neu, so könnten Sie die bash probieren.
Der Punkt ist, dass
jede Shell ihre speziellen Eigenschaften hat, die mit Ihrer
bevorzugten Arbeitsumgebung harmonieren können oder nicht.
Sie müssen sich eine Shell aussuchen.Ein verbreitetes Merkmal in Shells ist die
Dateinamen-Vervollständigung. Sie müssen nur einige
Buchstaben eines Kommandos oder eines Dateinamen eingeben und
die Shell vervollständigt den Rest automatisch durch
drücken der Tab-Taste. Hier ist ein Beispiel.
Angenommen, Sie
haben zwei Dateien foobar und
foo.bar. Die Datei
foo.bar möchten Sie löschen. Nun
würden Sie an der Tastatur eingeben:
rm fo[Tab].
[Tab].Die Shell würde dann rm
foo[BEEP].bar ausgeben.[BEEP] meint den Rechner-Piepser. Diesen gibt die Shell
aus, um anzuzeigen, dass es den Dateinamen nicht
vervollständigen konnte, da es mehrere Möglichkeiten
gibt. Beide Dateien foobar und
foo.bar beginnen mit fo,
so konnte nur bis foo ergänzt werden.
Nachdem Sie . eingaben und dann die
Tab-Taste
drückten, konnte die Shell den Rest für Sie
ausfüllen.UmgebungsvariablenEin weiteres Merkmal der Shell ist der Gebrauch von
Umgebungsvariablen. Dies sind veränderbare Schlüsselpaare
im Umgebungsraum der Shell, die jedes von der Shell aufgerufene
Programm lesen kann. Daher enthält der Umgebungsraum viele
Konfigurationsdaten für Programme. Die folgende Liste zeigt
verbreitete Umgebungsvariablen und was sie bedeuten:UmgebungsvariablenVariableBeschreibungUSERName des angemeldeten Benutzers.PATHListe mit Verzeichnissen (getrennt durch Doppelpunkt)
zum Suchen nach Programmen.DISPLAYDer Name des X11-Bildschirms, auf dem
Ausgaben erfolgen sollen.SHELLDie aktuelle Shell.TERM
- Name des Terminals des Benutzers. Benutzt, um die
+ Name des Terminaltyps des Benutzers. Benutzt, um die
Fähigkeiten des Terminals zu bestimmen.TERMCAPDatenbankeintrag der Terminal Escape Codes,
benötigt um verschieden Terminalfunktionen
auszuführen.OSTYPETyp des Betriebsystems, beispielsweise FreeBSD.MACHTYPEDie CPU Architektur auf dem das System
läuft.EDITORVom Benutzer bevorzugter Text-Editor.PAGERVom Benutzer bevorzugter Text-Betrachter.MANPATHListe mit Verzeichnissen (getrennt durch Doppelpunkt)
zum Suchen nach Manualpages.ShellsBourne ShellDas Setzen von Umgebungsvariablen funktioniert
von Shell zu Shell unterschiedlich. Zum Beispiel benutzt man
in C-artigen Shells wie der tcsh dazu
setenv. Unter Bourne-Shells wie sh
oder bash benutzen Sie zum Setzen von
Umgebungsvariablen export. Um
beispielsweise die Variable EDITOR mit
csh oder tcsh auf
/usr/local/bin/emacs zu setzen, setzen Sie das
folgende Kommando ab:&prompt.user; setenv EDITOR /usr/local/bin/emacsUnter Bourne-Shells:&prompt.user; export EDITOR="/usr/local/bin/emacs"Sie können die meisten Shells Umgebungsvariablen
expandieren lassen, in dem Sie in der Kommandozeile ein
$ davor eingeben. Zum Beispiel gibt
echo $TERM aus, worauf $TERM
gesetzt ist, weil die Shell $TERM expandiert
und das Ergebnis an echo gibt.Shells behandeln viele Spezialzeichen, so genannte
Metazeichen, als besondere Darstellungen für Daten.
Das allgemeinste ist das Zeichen *, das eine
beliebige Anzahl Zeichen in einem Dateinamen repräsentiert.
Diese Metazeichen können zum Vervollständigen von
Dateinamen (Globbing) benutzt werden. Beispielsweise liefert
das Kommando echo * nahezu das gleiche
wie die Eingabe von ls, da die Shell alle
Dateinamen die mit * übereinstimmen, an
echo weitergibt.Um zu verhindern, dass die Shell diese Sonderzeichen
interpretiert, kann man sie schützen, indem man ihnen einen
Backslash (\) voranstellt. echo
$TERM gibt aus, auf was auch immer Ihr Terminal
gesetzt ist. echo \$TERM gibt
$TERM genauso aus, wie es hier steht.Ändern der ShellDer einfachste Weg Ihre Shell zu ändern, ist das
Kommando chsh zu benutzen.
chsh platziert Sie im Editor, welcher durch
Ihre Umgebungsvariable EDITOR gesetzt ist,
im vi wenn die Variable nicht gesetzt ist.
Ändern Sie die Zeile mit Shell:
entsprechend Ihren Wünschen.Sie können auch chsh mit der Option
aufrufen, dann wird Ihre Shell gesetzt,
ohne dass Sie in einen Editor gelangen. Um Ihre Shell
zum Beispiel auf die bash zu ändern,
geben Sie das folgende Kommando ein:&prompt.user; chsh -s /usr/local/bin/bashDie von Ihnen gewünschte Shell
muss in /etc/shells
aufgeführt sein. Haben Sie eine Shell aus der
Ports-Sammlung installiert,
sollte das schon automatisch erledigt werden. Installierten
Sie die Shell von Hand, so müssen Sie sie dort
eintragen.Haben Sie beispielsweise die bash nach
/usr/local/bin installiert, geben Sie
Folgendes ein:&prompt.root; echo "/usr/local/bin/bash" >> /etc/shellsDanach können Sie chsh aufrufen.Text-EditorenText EditorenEditorenEine großer Teil der Konfiguration wird bei FreeBSD durch
das Editieren von Textdateien erledigt. Deshalb ist es eine
gute Idee, mit einem Texteditor vertraut zu werden. FreeBSD hat
ein paar davon im Basissystem und sehr viel mehr in der
Ports-Sammlung.eeText EditoreneeDer am leichtesten und einfachsten zu erlernende Editor nennt
sich ee, was für
easy editor steht.
Um ee zu starten, gibt man in der
Kommandozeile ee filename ein, wobei
filename den Namen der zu editierenden
Datei darstellt. Um zum Beispiel /etc/rc.conf
zu editieren, tippen Sie ee /etc/rc.conf ein.
Einmal im Editor, finden Sie alle Editor-Funktionen oben im
Display aufgelistet. Das Einschaltungszeichen
^ steht für die Ctrl (oder
Strg) Taste, mit ^e ist also die
Tastenkombination Ctrle
gemeint. Um ee zu verlassen, drücken
Sie Esc und wählen dann aus. Der Editor fragt nach, ob Sie speichern
möchten, wenn die Datei verändert wurde.viText EditorenviemacsText EditorenemacsFreeBSD verfügt über leistungsfähigere
Editoren wie vi als Teil des
Basissystems, andere Editoren wie emacs
oder vim sind Teil der Ports-Sammlung.
Diese Editoren bieten höhere Funktionalität und
Leistungsfähigkeit, jedoch auf Kosten einer etwas
schwierigeren Erlernbarkeit. Wenn Sie viele Textdateien
editieren, sparen Sie auf lange Sicht mehr Zeit durch das Erlernen
von Editoren wie vim oder
emacs ein.Geräte und GerätedateienDer Begriff Gerät wird meist in Verbindung mit Hardware
wie Laufwerken, Druckern, Grafikkarten oder Tastaturen gebraucht.
Der Großteil der Meldungen, die beim Booten von FreeBSD angezeigt
werden, beziehen sich auf gefundene Geräte. Sie können sich
die Bootmeldungen später in /var/run/dmesg.boot
ansehen.Gerätenamen, die Sie wahrscheinlich in den Bootmeldungen sehen
werden, sind zum Beispiel acd0, das erste
IDE CD-ROM oder kbd0, die Tastatur.Auf die meisten Geräte wird unter &unix; Systemen über spezielle
Gerätedateien im /dev Verzeichnis
zugegriffen.Anlegen von GerätedateienWenn sie ein neues Gerät zu Ihrem System hinzufügen,
oder die Unterstützung für zusätzliche Geräte
kompilieren, müssen ein oder mehrere Gerätedateien
erstellt werden.DEVFS (Gerätedateisystem)Das Gerätedateisystem DEVFS
ermöglicht durch den
Namensraum des Dateisystems Zugriff auf den Namensraum der
Geräte im Kernel. Damit müssen Gerätedateien
nicht mehr extra angelegt werden, sondern werden von
DEVFS verwaltet.Weitere Informationen finden Sie in &man.devfs.5;.BinärformateUm zu verstehen, warum &os; das Format
&man.elf.5; benutzt, müssen Sie
zunächst etwas über die drei gegenwärtig
dominanten ausführbaren Formate
für &unix; Systeme wissen:&man.a.out.5;Das älteste und klassische
Objektformat von &unix; Systemen. Es benutzt einen kurzen,
kompakten Header mit einer magischen Nummer am Anfang, die oft
benutzt wird, um das Format zu charakterisieren
(weitere Details finden Sie unter &man.a.out.5;). Es
enthält drei geladene Segmente: .text, .data und
.bss, sowie eine Symboltabelle und eine
Stringtabelle.COFFDas Objektformat von SVR3. Der Header
enthält nun eine Sectiontable. Man kann
also mit mehr als nur den Sections .text, .data und .bss
arbeiten.&man.elf.5;Der Nachfolger von COFF.
Kennzeichnend sind mehrere Sections und mögliche
32-Bit- oder 64-Bit-Werte. Ein wesentlicher Nachteil:
ELF wurde auch unter der Annahme
entworfen, dass es nur eine ABI (Application
Binary Interface) pro Systemarchitektur geben wird.
Tatsächlich ist diese Annahme falsch – nicht
einmal für die kommerzielle SYSV-Welt (in der es
mindestens drei ABIs gibt: SVR4, Solaris, SCO) trifft
sie zu.FreeBSD versucht, dieses Problem zu umgehen, indem
ein Werkzeug bereitgestellt wird, um ausführbare
Dateien im ELF-Format mit
Informationen über die ABI zu versehen, zu der
sie passen. Weitere Informationen finden Sie in der
Manualpage &man.brandelf.1;.FreeBSD kommt aus dem klassischen Lager
und verwendete traditionell das Format &man.a.out.5;, eine
Technik, die bereits über viele BSD-Releases
hinweg eingesetzt und geprüft worden ist. Obwohl es
bereits seit einiger Zeit möglich war, auf einem
FreeBSD-System auch Binaries (und Kernel) im
ELF-Format zu erstellen und
auszuführen, widersetzte FreeBSD sich anfangs dem
Druck, auf ELF als
Standardformat umzusteigen. Warum? Nun, als das
Linux-Lager die schmerzhafte Umstellung auf
ELF durchführte, ging es nicht so
sehr darum, dem ausführbaren Format
a.out zu entkommen, als dem
unflexiblen, auf Sprungtabellen basierten Mechanismus
für Shared-Libraries der die Konstruktion von
Shared-Libraries für Hersteller und Entwickler
gleichermaßen sehr kompliziert machte. Da die
verfügbaren ELF-Werkzeuge eine
Lösung für das Problem mit den Shared-Libraries
anboten und ohnehin generell als ein Schritt
vorwärts angesehen wurden, wurde der Aufwand
für die Umstellung als notwendig akzeptiert und die
Umstellung wurde durchgeführt. Unter FreeBSD ist der
Mechanismus von Shared-Libraries enger an den Stil des
Shared-Library-Mechanismus von Suns &sunos;
angelehnt und von daher sehr einfach zu verwenden.Ja, aber warum gibt es so viele unterschiedliche Formate?In alter, grauer Vorzeit gab es simple Hardware.
Diese simple Hardware unterstützte ein einfaches,
kleines System. a.out war absolut passend
für die Aufgabe, Binaries auf diesem simplen System (eine PDP-11)
darzustellen. Als &unix; von diesem simplen System portiert
wurde, wurde auch das a.out-Format beibehalten,
weil es für die frühen Portierungen auf Architekturen
wie den Motorola 68000 und VAX ausreichte.Dann dachte sich ein schlauer Hardware-Ingenieur,
dass, wenn er Software zwingen könnte, einige
Tricks anzustellen, es ihm möglich wäre, ein
paar Gatter im Design zu sparen, und seinen CPU-Kern
schneller zu machen. Obgleich es dazu gebracht wurde, mit
dieser neuen Art von Hardware (heute als RISC
bekannt) zu arbeiten, war a.out für
diese Hardware schlecht geeignet. Deshalb wurden viele neue
Formate entwickelt, um eine bessere Leistung auf dieser
Hardware zu erreichen, als mit dem begrenzten, simplen
a.out-Format. Dinge wie
COFF, ECOFF und
einige andere obskure wurden erdacht und ihre Grenzen
untersucht, bevor die Dinge sich in Richtung
ELF entwickelten.Hinzu kam, dass die Größe von
Programmen gewaltig wurde und Festplatten sowie
physikalischer Speicher immer noch relativ klein waren.
Also wurde das Konzept von Shared-Libraries geboren. Das
VM-System wurde auch immer fortgeschrittener. Obwohl bei
jedem dieser Fortschritte das
a.out-Format benutzt worden ist,
wurde sein Nutzen mit jedem neuen Merkmal mehr und mehr
gedehnt. Zusätzlich wollte man Dinge dynamisch zur
Ausführungszeit laden, oder Teile ihres Programms
nach der Initialisierung wegwerfen, um Hauptspeicher
oder Swap-Speicher zu sparen. Programmiersprachen
wurden immer fortschrittlicher und man wollte, dass
Code automatisch vor der main-Funktion aufgerufen wird.
Das a.out-Format wurde oft
überarbeitet, um alle diese Dinge zu ermöglichen
und sie funktionierten auch für einige Zeit.
a.out konnte diese Probleme nicht
ohne ein ständiges Ansteigen eines Overheads im Code
und in der Komplexität handhaben. Obwohl
ELF viele dieser Probleme löste,
wäre es sehr aufwändig, ein System umzustellen, das
im Grunde genommen funktionierte. Also musste
ELF warten, bis es aufwändiger war, bei
a.out zu bleiben, als zu
ELF überzugehen.Im Laufe der Zeit haben sich die Erstellungswerkzeuge,
von denen FreeBSD seine Erstellungswerkzeuge abgeleitet
hat (speziell der Assembler und der Loader), in zwei
parallele Zweige entwickelt. Im FreeBSD-Zweig wurden
Shared-Libraries hinzugefügt und einige Fehler
behoben. Das GNU-Team, das diese Programme
ursprünglich geschrieben hat, hat sie umgeschrieben
und eine simplere Unterstützung zur Erstellung von
Cross-Compilern durch beliebiges Einschalten verschiedener
Formate usw. hinzugefügt. Viele Leute wollten
Cross-Compiler für FreeBSD erstellen, aber sie hatten
kein Glück, denn FreeBSD's ältere Sourcen
für as und ld
waren hierzu nicht geeignet. Die neuen
GNU-Werkzeuge (binutils) unterstützen
Cross-Compilierung, ELF, Shared-Libraries,
C++-Erweiterungen und mehr. Weiterhin geben viele
Hersteller ELF-Binaries heraus und es
ist gut, wenn FreeBSD sie ausführen kann.ELF ist ausdrucksfähiger als
a.out und gestattet eine bessere Erweiterbarkeit
des Basissystems. Die ELF-Werkzeuge werden
besser gewartet und bieten Unterstützung von
Cross-Compilierung, was für viele Leute wichtig ist.
ELF mag etwas langsamer sein, als
a.out, aber zu versuchen, das zu messen,
könnte schwierig werden. Es gibt unzählige Details, in
denen sich die beiden Formate unterscheiden, wie sie Pages
abbilden, Initialisierungscode handhaben usw. Keins davon
ist sehr wichtig, aber es sind Unterschiede. Irgendwann
wird die Unterstützung für Programme im
a.out-Format aus dem
GENERIC-Kernel entfernt werden.
Wenn es dann keinen oder kaum noch
Bedarf für die Unterstützung dieses Formates
gibt, werden die entsprechenden Routinen ganz entfernt
werden.Weitere InformationenManualpagesManualpagesDie umfassendste Dokumentation rund um FreeBSD gibt es in
Form von Manualpages. Annähernd jedes Programm im System
bringt eine kurze Referenzdokumentation mit, die die
grundsätzliche Funktion und verschiedene Parameter
erklärt. Diese Dokumentationen kann man mit dem
man Kommando benutzen. Die Benutzung des
man Kommandos ist einfach:&prompt.user; man KommandoKommando ist der Name des Kommandos,
über das Sie etwas erfahren wollen. Um beispielsweise
mehr über das Kommando ls zu lernen,
geben Sie ein:&prompt.user; man lsDie Online-Dokumentation ist in nummerierte Sektionen
unterteilt:Benutzerkommandos.Systemaufrufe und Fehlernummern.Funktionen der C Bibliothek.Gerätetreiber.Dateiformate.Spiele und andere Unterhaltung.Verschiedene Informationen.Systemverwaltung und -Kommandos.Kernel Entwickler.In einigen Fällen kann dasselbe Thema in mehreren
Sektionen auftauchen. Es gibt zum Beispiel ein chmod
Benutzerkommando und einen chmod()
Systemaufruf. In diesem Fall können Sie dem
man Kommando
sagen, aus welcher Sektion Sie die Information erhalten
möchten, indem Sie die Sektion mit angeben:&prompt.user; man 1 chmodDies wird Ihnen die Manualpage für das Benutzerkommando
chmod zeigen. Verweise auf eine Sektion
der Manualpages werden traditionell in Klammern
gesetzt. So bezieht sich &man.chmod.1; auf das
Benutzerkommando chmod und mit
&man.chmod.2; ist der Systemaufruf gemeint.Das ist nett, wenn Sie den Namen eines Kommandos wissen,
und lediglich wissen wollen, wie es zu benutzen ist. Aber was
tun Sie, wenn Sie Sich nicht an den Namen des Kommandos
erinnern können? Sie können mit man
nach Schlüsselbegriffen in den
Kommandobeschreibungen zu suchen, indem Sie den Parameter
benutzen:&prompt.user; man -k mailMit diesem Kommando bekommen Sie eine Liste der
Kommandos, deren Beschreibung das Schlüsselwort
mail enthält. Diese Funktionalität
erhalten Sie auch, wenn Sie das Kommando apropos
benutzen.Nun, Sie schauen Sich alle die geheimnisvollen Kommandos
in /usr/bin an, haben aber nicht den
blassesten Schimmer, wozu die meisten davon gut sind? Dann
rufen Sie doch einfach das folgende Kommando auf:&prompt.user; cd /usr/bin
&prompt.user; man -f *Dasselbe erreichen Sie durch Eingabe von:&prompt.user; cd /usr/bin
&prompt.user; whatis *GNU Info DateienFreeBSD enthält viele Anwendungen und Utilities
der Free Software Foundation (FSF). Zusätzlich zu den
Manualpages bringen diese Programme ausführlichere
Hypertext-Dokumente (info genannt) mit,
welche man sich mit dem Kommando info
ansehen kann. Wenn Sie emacs
installiert haben, können Sie auch dessen info-Modus
benutzen.Um das Kommando &man.info.1; zu benutzen, geben Sie
einfach ein:&prompt.user; infoEine kurze Einführung gibt es mit
h; eine Befehlsreferenz erhalten Sie durch
Eingabe von: ?.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/cutting-edge/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/cutting-edge/chapter.sgml
index 30a8a64e04..1332e659cd 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/cutting-edge/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/cutting-edge/chapter.sgml
@@ -1,1864 +1,1864 @@
JimMockUmstrukturiert und aktualisiert von JordanHubbardIm Original von Poul-HenningKampJohnPolstraNikClaytonMartinHeinenÜbersetzt von Das Neueste und BesteÜbersicht&os; wird zwischen einzelnen Releases konstant weiter entwickelt.
Es gibt mehrere einfache Möglichkeiten, ein System auf dem
aktuellen Stand der Entwicklung zu halten. Seien Sie jedoch gewarnt:
Die neueste Version ist nicht für jeden geeignet! Dieses
Kapitel hilft Ihnen bei der Entscheidung, ob Sie mit dem
Entwicklungssystem Schritt halten oder ein Release verwenden
wollen.Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sieden Unterschied der beiden Entwicklerversionen
&os.stable; und &os.current; kennen,wissen, wie Sie Ihr System mit
CVSup, CVS
oder CTM aktualisieren.Wissen, wie Sie das komplette Basissystem
mit make buildworld neu bauen und
installieren.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten SieIhr Netzwerk richtig konfiguriert haben
() undwissen, wie Sie Software Dritter installieren
().&os.current; vs. &os.stable;-CURRENT-STABLEFreeBSD besitzt zwei Entwicklungszweige: &os.current; und
&os.stable;. Dieser Abschnitt beschreibt beide Zweige und
erläutert, wie Sie Ihr System auf dem aktuellen Stand
eines Zweiges halten. Zuerst wird &os.current; vorgestellt, dann
&os.stable;.&os.current;Beachten Sie im Folgenden, dass &os.current; die Spitze
der Entwicklung von &os; ist. Benutzer von &os.current; sollten
über sehr gute technische Fähigkeiten verfügen und
in der Lage sein, schwierige Probleme alleine zu lösen. Wenn
&os; neu für Sie ist, überlegen Sie sich genau, ob Sie
&os.current; benutzen wollen.Was ist &os.current;?Snapshot&os.current; besteht aus den neuesten Quellen des
FreeBSD-Systems. Es enthält Sachen, an denen gerade
gearbeitet wird, experimentelle Änderungen und
Übergangsmechanismen, die im nächsten offiziellen
Release der Software enthalten sein können oder nicht.
Obwohl &os.current; täglich von vielen Entwicklern gebaut
wird, gibt es Zeiträume, in denen sich das System nicht
bauen lässt. Diese Probleme werden so schnell wie
möglich gelöst, aber ob Sie mit &os.current;
Schiffbruch erleiden oder die gewünschten Verbesserungen
erhalten, kann von dem Zeitpunkt abhängen, an dem Sie sich
den Quelltext besorgt haben!Wer braucht &os.current;?&os.current; wird hauptsächlich für 3
Interessengruppen zur Verfügung gestellt:Entwickler, die an einem Teil des Quellbaums arbeiten und
daher über die aktuellen Quellen verfügen
müssen.Tester, die bereit sind, Zeit in das Lösen von
Problemen zu investieren und sicherstellen, dass
&os.current; so stabil wie möglich bleibt. Weiterhin
Leute, die Vorschläge zu Änderungen oder der
generellen Entwicklung von &os; machen und Patches
bereitstellen, um diese Vorschläge zu realisieren.Für Leute, die die Entwicklung im Auge behalten
wollen, oder die Quellen zu Referenzzwecken (zum Beispiel
darin lesen, aber nicht verwenden) benutzen wollen. Auch diese
Gruppe macht Vorschläge oder steuert Quellcode
bei.Was &os.current; nicht ist!Der schnellste Weg, neue Sachen vor dem offiziellen
Release auszuprobieren. Bedenken Sie, dass der erste,
der die neuen Sachen ausprobiert, auch der erste ist, der die
neuen Fehler findet.Ein schneller Weg, um an Fehlerbehebungen (engl.
bug fixes) zu kommen. Jede
Version von &os.current; führt mit gleicher
Wahrscheinlichkeit neue Fehler ein, mit der sie alte
behebt.In irgendeiner Form offiziell
unterstützt. Wir tun unser Bestes, um Leuten
aus den drei legitimen Benutzergruppen von
&os.current; zu helfen, aber wir haben einfach nicht
die Zeit, technische Unterstützung zu
erbringen. Das kommt nicht daher, dass wir kleinliche,
gemeine Leute sind, die anderen nicht helfen wollen (wenn
wir das wären, würden wir &os; nicht machen), wir
können einfach nicht jeden Tag Hunderte Nachrichten
beantworten und an &os; arbeiten! Vor
die Wahl gestellt, &os; zu verbessern oder jede Menge Fragen
zu experimentellem Code zu beantworten, haben sich die
Entwickler für ersteres entschieden.Benutzen von &os.current;-CURRENTbenutzenEs ist essentiell, die Mailinglisten
&a.current.name; und &a.cvsall.name; zu lesen. Wenn Sie
&a.current.name; nicht lesen, verpassen Sie die Kommentare
anderer über den momentanen Zustand des Systems und rennen
demzufolge in viele bekannte Probleme, die schon gelöst
sind. Noch kritischer ist, dass Sie wichtige
Bekanntmachungen verpassen, die erhebliche Auswirkungen
auf die Stabilität Ihres Systems haben können.In der &a.cvsall.name; Mailingliste sehen Sie zu jeder
Änderung das Commit-Log, das Informationen zu
möglichen Seiteneffekten enthält.Um diese Listen zu abonnieren (oder zu lesen)
besuchen Sie bitte die Seite &a.mailman.lists.link;.
Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie dort
auf die gewünschte Liste klicken.Beschaffen Sie sich die Quellen von einem
&os;-Spiegel. Sie haben
dazu zwei Möglichkeiten:cvsupcron-CURRENTmit CVSup
synchronisierenBenutzen Sie das Programm
cvsup
mit der Datei standard-supfile
aus dem Verzeichnis
/usr/share/examples/cvsup.
Dies ist die empfohlene Methode, da Sie die ganzen
Quellen nur einmal herunterladen und danach nur noch
Änderungen beziehen. Viele lassen
cvsup aus cron
heraus laufen, um ihre Quellen automatisch auf Stand
zu bringen. Sie müssen die obige Sup-Datei
anpassen und cvsup
in Ihrer Umgebung konfigurieren.-CURRENTmit CTM synchronisierenCTM
kommt in Frage, wenn Sie
über eine schlechte Internet-Anbindung (hoher Preis
oder nur E-Mail Zugriff) verfügen. Der Umgang mit
CTM ist allerdings recht
mühsam und Sie können beschädigte Dateien
erhalten. Daher wird es selten benutzt, was wiederum
dazu führt, dass es über längere Zeit
nicht funktioniert. Wir empfehlen jedem mit einem
9600 bps oder schnellerem Modem,
CVSup
zu benutzen.Wenn Sie die Quellen einsetzen und nicht nur darin
lesen wollen, besorgen Sie sich bitte die
kompletten Quellen von &os.current; und
nicht nur ausgesuchte Teile. Der Grund hierfür ist,
dass die verschiedenen Teile der Quellen voneinander
abhängen. Es ist ziemlich sicher, dass Sie in
Schwierigkeiten geraten, wenn Sie versuchen, nur einen Teil
der Quellen zu übersetzen.-CURRENTübersetzenSehen Sie sich das Makefile in
/usr/src genau an, bevor Sie
&os.current; übersetzen. Wenn Sie
&os; das erste Mal aktualisieren, sollten Sie sowohl
einen Kernel als auch das
System neu installieren.
Lesen Sie bitte die Mailingliste &a.current;
und /usr/src/UPDATING, um über
Änderungen im Installationsverfahren, die manchmal
vor der Einführung eines neuen Releases notwendig sind,
informiert zu sein.Seien Sie aktiv! Wenn Sie &os.current; laufen lassen,
wollen wir wissen, was Sie darüber denken, besonders
wenn Sie Verbesserungsvorschläge oder Fehlerbehebungen
haben. Verbesserungsvorschläge, die Code enthalten,
werden übrigens begeistert entgegengenommen.&os.stable;Was ist &os.stable;?-STABLE&os.stable; ist der Entwicklungszweig, auf dem Releases
erstellt werden. Dieser Zweig ändert sich langsamer als
&os.current; und alle Änderungen hier sollten zuvor in
&os.current; ausgetestet sein. Beachten Sie, dass dies
immer noch ein Entwicklungszweig ist und
daher zu jedem Zeitpunkt die Quellen von &os.stable; verwendbar
sein können oder nicht. &os.stable; ist Teil des
Entwicklungsprozesses und nicht für Endanwender
gedacht.Wer braucht &os.stable;?Wenn Sie den FreeBSD-Entwicklungsprozess, besonders im
Hinblick auf das nächste Release, verfolgen oder
dazu beitragen wollen, sollten Sie erwägen, &os.stable; zu
benutzen.Auch wenn sicherheitsrelevante Fehlerbehebungen in den
&os.stable; Zweig einfließen, müssen Sie deswegen
noch lange nicht &os.stable; verfolgen. Jeder der FreeBSD
Sicherheitshinweise beschreibt für jedes betroffene Release,
Das stimmt nicht ganz. Obwohl wir alte FreeBSD
Releases für einige Jahre unterstützen, können
wir sie nicht ewig unterstützen. Eine vollständige
Beschreibung der Sicherheitspolitik für alte FreeBSD
Releases entnehmen Sie bitte http://www.FreeBSD.org/security/.
wie sie einen sicherheitsrelevanten Fehler beheben.
Wenn Sie den Entwicklungszweig aus Sicherheitsgründen
verfolgen wollen, bedenken Sie, dass Sie neben
Fehlerbehebungen auch eine Vielzahl unerwünschter
Änderungen erhalten werden.Obwohl wir versuchen sicherzustellen, dass der
&os.stable; Zweig sich jederzeit übersetzen lässt
und läuft, können wir dafür keine Garantie
übernehmen. Auch wenn Neuentwicklungen in &os.current;
stattfinden, ist es jedoch so, dass mehr Leute
&os.stable; benutzen als &os.current; und es daher unvermeidlich
ist, dass Fehler und Grenzfälle erst in &os.stable;
auffallen.Aus diesen Gründen empfehlen wir Ihnen
nicht, blindlings &os.stable; zu benutzen.
Es ist wichtig, dass Sie &os.stable; zuerst sorgfältig
in einer Testumgebung austesten, bevor Sie Ihre Produktion
auf &os.stable; migrieren.Wenn Sie dies nicht leisten können, empfehlen wir Ihnen,
das aktuelle FreeBSD-Release zu verwenden. Benutzen Sie dann den
binären Update-Mechanismus, um auf neue Releases
zu migrieren.Benutzen von &os.stable;-STABLEbenutzenLesen Sie Mailingliste &a.stable.name;, damit Sie über
Abhängigkeiten beim Bau von &os.stable; und Sachen, die
besondere Aufmerksamkeit erfordern, informiert sind.
Umstrittene Fehlerbehebungen oder Änderungen werden von
den Entwicklern auf dieser Liste bekannt gegeben. Dies
erlaubt es den Benutzern, Einwände gegen die
vorgeschlagenen Änderungen vorzubringen.In der &a.cvsall.name; Mailingliste sehen Sie zu jeder
Änderung das Commit-Log, das Informationen zu
möglichen Seiteneffekten enthält.Um diese Listen oder andere Listen zu abonnieren
besuchen Sie bitte die Seite &a.mailman.lists.link;.
Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie dort
auf die gewünschte Liste klicken.Wenn Sie ein neues System installieren und dazu einen
der monatlich aus &os.stable; erzeugten Snapshots verwenden
wollen, sollten Sie zuerst die Snapshot Website auf
aktuelle Informationen überprüfen. Alternativ
können Sie auch das neueste &os.stable;-Release von
den Spiegeln beziehen
und Ihr System nach den folgenden Anweisungen
aktualisieren.Wenn Sie schon ein älteres Release von &os;
und das System mit dem Quellcode aktualisieren wollen,
benutzen Sie einen der &os;-Spiegel. Sie haben
dazu zwei Möglichkeiten:cvsupcron-STABLEmit CVSup
synchronisierenBenutzen Sie das Programm
cvsup
mit der Datei stable-supfile
aus dem Verzeichnis
/usr/share/examples/cvsup.
Dies ist die empfohlene Methode, da Sie die ganzen
Quellen nur einmal herunterladen und danach nur noch
Änderungen beziehen. Viele lassen
cvsup aus cron
heraus laufen, um ihre Quellen automatisch auf Stand
zu bringen. Sie müssen das oben erwähnte
supfile anpassen und cvsup konfigurieren.-STABLEmit CTM synchronisierenBenutzen Sie
CTM. Wenn Sie über
keine schnelle und billige Internet-Anbindung
verfügen, sollten Sie diese Methode in Betracht
ziehen.Benutzen Sie cvsup oder
ftp, wenn Sie schnellen Zugriff auf die
Quellen brauchen und die Bandbreite keine Rolle spielt,
andernfalls benutzen Sie
CTM.-STABLEübersetzenBevor Sie &os.stable; übersetzen, sollten Sie sich
das Makefile in
/usr/src genau anschauen. Wenn Sie
&os; das erste Mal aktualisieren, sollten Sie sowohl
einen Kernel als auch das
System neu installieren.
Lesen Sie bitte die Mailingliste &a.stable;
und /usr/src/UPDATING, um über
Änderungen im Installationsverfahren, die manchmal
vor der Einführung eines neuen Releases notwendig sind,
informiert zu sein.Synchronisation der QuellenSie können eine Internet-Verbindung (oder E-Mail) dazu
nutzen, Teile von &os;, wie die Quellen zu einzelnen Projekten, oder
das Gesamtsystem, aktuell zu halten. Dazu bieten wir die Dienste
AnonymousCVS,
CVSup und
CTM an.Obwohl es möglich ist, nur Teile des Quellbaums zu
aktualisieren, ist die einzige unterstütze Migrationsprozedur,
den kompletten Quellbaum zu aktualisieren und alles, das
heißt das Userland (z.B. alle Programme in
/bin und /sbin) und die
Kernelquellen, neu zu übersetzen. Wenn Sie nur einen Teil der
Quellen, zum Beispiel nur den Kernel oder nur die Programme aus dem
Userland, aktualisieren, werden Sie oft Probleme haben, die von
Übersetzungsfehlern über Kernel-Panics bis hin zu
Beschädigungen Ihrer Daten reichen können.CVSanonymousAnonymous CVS und
CVSup benutzen die
Pull-Methode
Von engl. to pull =
ziehen. Der Client holt sich bei dieser
Methode die Dateien ab., um die Quellen zu aktualisieren. Im Fall von
CVSup ruft der Benutzer oder ein
cron-Skript cvsup auf, das
wiederum mit einem cvsupd Server interagiert, um
Ihre Quellen zu aktualisieren. Mit beiden Methoden erhalten Sie
aktuelle Updates zu einem genau von Ihnen bestimmten Zeitpunkt. Sie
können die Prozedur auf bestimmte Dateien oder Verzeichnisse
einschränken, so dass Sie nur die Updates bekommen, die
für Sie von Interesse sind. Die Updates werden zur Laufzeit,
abhängig von den Sachen, die Sie schon haben und den Sachen, die
Sie haben wollen, auf dem Server generiert. Anonymous
CVS ist eine Erweiterung von
CVS, die es Ihnen erlaubt, Änderungen
direkt aus einem entfernten CVS-Repository zu ziehen.
Anonymous CVS ist leichter zu handhaben
als CVSup, doch ist letzteres sehr viel
effizienter.CTMIm Gegensatz dazu vergleicht CTM Ihre
Quellen nicht mit denen auf einem Server. Stattdessen läuft auf
dem Server ein Skript, das Änderungen an Dateien gegenüber
seinem vorigen Lauf bemerkt, die Änderungen komprimiert, mit
einer Sequenznummer versieht und für das Verschicken per E-Mail
kodiert (es werden nur druckbare ASCII-Zeichen verwendet). Wenn Sie
diese CTM-Deltas erhalten haben, können Sie sie
mit &man.ctm.rmail.1; benutzen, welches die Deltas dekodiert,
verifiziert und dann die Änderungen an Ihren Quellen vornimmt.
Dieses Verfahren ist viel effizienter als
CVSup und erzeugt auch weniger Last auf
unseren Servern, da es die
Push-Methode
Von engl. to push =
schieben. Der Server schickt dem Client die
Dateien. verwendet.Es gibt natürlich noch weitere Unterschiede, die Sie
beachten sollten. Wenn Sie unabsichtlich Teile Ihres Archivs
löschen, wird das von CVSup
wie Anonymous CVS erkannt
und repariert. Wenn sich fehlerhafte Dateien in Ihrem Quellbaum
befinden, löschen Sie diese einfach und synchronisieren erneut.
CTM leistet das nicht,
wenn Sie Teile des Quellbaums gelöscht haben und keine Sicherung
besitzen, müssen Sie von neuem, das heißt vom letzten
Basis-Delta, starten und die Änderungen wieder
mit CTM nachziehen.Das komplette Basissystem neu bauenBau des BasissystemsWenn Sie Ihren lokalen Quellbaum mit einer bestimmten FreeBSD
Version (&os.stable;, &os.current;, usw.) synchronisiert haben,
können Sie diesen benutzen, um das System neu zu
bauen.Erstellen Sie eine Sicherungskopie!Es kann nicht oft genug betont werden, wie wichtig es ist, Ihr
System zu sichern, bevor Sie die nachfolgenden
Schritte ausführen. Obwohl der Neubau des Systems eine
einfache Aufgabe ist, wenn Sie sich an die folgende Anleitung
halten, kann es dennoch vorkommen, dass Sie einen Fehler machen,
oder dass Ihr System nicht mehr bootet, weil andere Entwickler
Fehler in den Quellbaum eingeführt haben.Stellen Sie sicher, dass Sie eine Sicherung erstellt haben
und über eine Fixit-Floppy oder eine startfähige CD
verfügen. Wahrscheinlich werden Sie die Startmedien
nicht benötigen, aber gehen Sie auf Nummer Sicher!Abonnieren Sie die richtige MailinglisteMailinglisteDie &os.stable; und &os.current; Zweige befinden sich in
ständiger Entwicklung. Die Leute, die zu
&os; beitragen, sind Menschen und ab und zu machen sie
Fehler.Manchmal sind diese Fehler harmlos und lassen Ihr System eine
Warnung ausgeben. Die Fehler können allerdings auch
katastrophal sein und dazu führen, dass Sie Ihr System
nicht mehr booten können, Dateisysteme beschädigt
werden oder Schlimmeres passiert.Wenn solche Probleme auftauchen, wird ein
heads up an die passende Mailingliste geschickt, welches
das Problem erklärt und die betroffenen Systeme benennt. Eine
all clear Meldung wird versendet, wenn das
Problem gelöst ist.Wenn Sie &os.stable; oder &os.current; benutzen und nicht die
Mailinglisten &a.stable; beziehungsweise &a.current; lesen, bringen
Sie sich nur unnötig in Schwierigkeiten.Finger weg von make worldÄltere Dokumentationen empfehlen, das Kommando
make world für den Neubau.
Das Kommando überspringt wichtige Schritte. Setzen
Sie es nur ein, wenn Sie wissen was Sie tun. In fast
allen Fällen ist make world
falsch, benutzen Sie stattdessen die nachstehende
Anleitung.Richtig aktualisierenUm Ihr System zu aktualisieren, sollten Sie zuerst
/usr/src/UPDATING lesen, und
eventuelle, für Ihre Quellcodeversion nötigen
Aufgaben erledigen, bevor Sie das System bauen. Danach
aktualisieren Sie Ihr System mit den folgenden
Schritten:&prompt.root; make buildworld
&prompt.root; make buildkernel
&prompt.root; make installkernel
&prompt.root; rebootEs gibt einige, sehr seltene Situationen, in denen Sie
mergemaster -p zusätzlich
ausführen müssen, bevor Sie das System mit
buildworld bauen. Diese Situationen
werden in UPDATING beschrieben. Solche
Situationen treten aber in der Regel nur dann auf, wenn Sie
Ihr &os;-System um eine oder mehrere Hauptversionen
aktualisieren.Nachdem installkernel erfolgreich
abgeschlossen wurde, starten Sie das System im Single-User-Modus
(etwa durch die Eingabe von boot -s am
Loaderprompt). Danach führen Sie die folgenden Anweisungen
aus:&prompt.root; mergemaster -p
&prompt.root; make installworld
&prompt.root; mergemaster
&prompt.root; rebootLesen Sie bitte weiterDie obige Vorschrift ist nur eine
Gedächtnisstütze. Um die einzelnen
Schritte zu verstehen, lesen Sie bitte die
folgenden Abschnitte, insbesondere wenn Sie
einen angepassten Kernel erstellen.Lesen Sie /usr/src/UPDATINGBevor Sie etwas anderes tun, lesen Sie bitte
/usr/src/UPDATING (oder die entsprechende
Datei, wenn Sie den Quellcode woanders installiert haben). Die
Datei enthält wichtige Informationen zu Problemen, auf die Sie
stoßen könnten oder gibt die Reihenfolge vor, in der Sie
bestimmte Kommandos laufen lassen müssen. Die Anweisungen in
UPDATING sind aktueller als die in diesem
Handbuch. Im Zweifelsfall folgen Sie bitte den Anweisungen aus
UPDATING.Das Lesen von UPDATING ersetzt nicht das
Abonnieren der richtigen Mailingliste. Die beiden Voraussetzungen
ergänzen sich, es reicht nicht aus, nur eine zu
erfüllen.Überprüfen Sie
/etc/make.confmake.confÜberprüfen Sie die Dateien
/usr/share/examples/etc/make.conf
und /etc/make.conf. Die erste enthält
Vorgabewerte, von denen die meisten auskommentiert sind. Um diese
während des Neubaus des Systems zu nutzen, tragen Sie die
Werte in /etc/make.conf ein. Beachten Sie,
dass alles, was Sie in /etc/make.conf
eintragen, bei jedem Aufruf von make angezogen
wird. Es ist also klug, hier etwas Sinnvolles einzutragen.Typischerweise wollen Sie die Zeilen, die
CFLAGS und NO_PROFILE
enthalten, aus
/usr/share/examples/etc/make.conf
nach /etc/make.conf übertragen und dort
aktivieren.Sehen Sie sich auch die anderen Definitionen, wie
COPTFLAGS oder NOPORTDOCS an
und entscheiden Sie, ob Sie diese aktivieren wollen.Aktualisieren Sie die Dateien in /etcDas Verzeichnis /etc enthält den
Großteil der Konfigurationsdateien des Systems und Skripten,
die beim Start des Systems ausgeführt werden. Einige dieser
Skripten ändern sich bei einer Migration auf eine neue
FreeBSD-Version.Einige der Konfigurationsdateien, besonders
/etc/group, werden für den Normalbetrieb
des Systems gebraucht.Es gab Fälle, in denen das Kommando
make installworld auf bestimmte
Accounts oder Gruppen angewiesen war, die aber während
der Aktualisierung fehlten. Demzufolge kam es zu Problemen
bei der Aktualisierung. In einigen Fällen prüft
make buildworld ob die Accounts oder
Gruppen vorhanden sind.Ein Beispiel dafür trat beim Anlegen des Benutzers
smmsp auf. Die Installationsprozedur
schlug an der Stelle fehl, an der &man.mtree.8;
versuchte, /var/spool/clientmqueue
anzulegen.Um dieses Problem zu umgehen,rufen Sie &man.mergemaster.8;
prä-buildworld-Modus auf, der mit aktiviert
wird. In diesem Modus werden nur Dateien verglichen, die für
den Erfolg von buildworld oder
installworld essentiell sind. Wenn Ihre
alte Version von mergemaster die Option
noch nicht unterstützt, nehmen Sie beim
ersten Lauf die neue Version aus dem Quellbaum:&prompt.root; cd /usr/src/usr.sbin/mergemaster
&prompt.root; ./mergemaster.sh -pWenn Sie besonders paranoid sind, sollten Sie Ihr System nach
Dateien absuchen, die der Gruppe, die Sie umbenennen oder
löschen, gehören:&prompt.root; find / -group GID -printDas obige Kommando zeigt alle Dateien an, die der Gruppe
GID (dies kann entweder ein
Gruppenname oder eine numerische ID sein) gehören.Wechseln Sie in den Single-User-ModusSingle-User-ModusSie können das System im Single-User-Modus
übersetzen. Abgesehen davon, dass dies etwas schneller
ist, werden bei der Installation des Systems viele wichtige Dateien,
wie die Standard-Systemprogramme, die Bibliotheken und
Include-Dateien, verändert. Sie bringen sich in
Schwierigkeiten, wenn Sie diese Dateien auf einem laufenden System
verändern, besonders dann, wenn zu dieser Zeit Benutzer auf
dem System aktiv sind.MehrbenutzermodusEine andere Methode übersetzt das System im
Mehrbenutzermodus und wechselt für die Installation in den
Single-User-Modus. Wenn Sie diese Methode benutzen wollen, warten
Sie mit den folgenden Schritten, bis der Bau des Systems fertig
ist und Sie mit installkernel oder
installworld installieren wollen.Als Superuser können Sie mit dem folgenden Kommando ein
laufendes System in den Single-User-Modus bringen:&prompt.root; shutdown nowAlternativ können Sie das System mit der Option
single user in den Single-User-Modus booten.
Danach geben Sie die folgenden Befehle ein:&prompt.root; fsck -p
&prompt.root; mount -u /
&prompt.root; mount -a -t ufs
&prompt.root; swapon -aDie Kommandos überprüfen die Dateisysteme,
hängen / wieder beschreibbar ein,
hängen dann alle anderen UFS Dateisysteme aus
/etc/fstab ein und aktivieren den
Swap-Bereich.Zeigt Ihre CMOS-Uhr die lokale Zeit und nicht GMT an, dies
erkennen Sie daran, dass &man.date.1; die
falsche Zeit und eine flasche Zeitzone anzeigt, setzen Sie das
folgende Kommando ab:&prompt.root; adjkerntz -iDies stellt sicher, dass Ihre Zeitzone richtig
eingestellt ist. Ohne dieses Kommando werden Sie
vielleicht später Probleme bekommen.Entfernen Sie /usr/objDie neugebauten Teile des Systems werden in der Voreinstellung
unter /usr/obj gespeichert. Die Verzeichnisse
dort spiegeln die Struktur unter
/usr/src.Sie können den make buildworld Prozess
beschleunigen, indem Sie dieses Verzeichnis entfernen. Dies
erspart Ihnen zudem einigen Ärger aufgrund von
Abhängigkeiten.Einige Dateien unter /usr/obj sind
vielleicht durch die -Option
(siehe &man.chflags.1;) schreibgeschützt, die vor dem
Löschen entfernt werden muss.&prompt.root; cd /usr/obj
&prompt.root; chflags -R noschg *
&prompt.root; rm -rf *Übersetzen der Quellen des BasissystemsSichern der AusgabenFür den Fall, dass etwas schief geht, sollten Sie
die Ausgaben von &man.make.1; in einer Datei sichern, damit Sie
eine Kopie der Fehlermeldung besitzen. Das mag Ihnen nicht
helfen, den Fehler zu finden, kann aber anderen helfen, wenn Sie
Ihr Problem in einer der &os;-Mailinglisten schildern.Dazu können Sie einfach das Kommando &man.script.1;
benutzen, dem Sie beim Aufruf als Parameter den Dateinamen
für die Ausgaben mitgeben. Setzen Sie das Kommando
unmittelbar vor dem Neubau ab und geben Sie
exit ein, wenn der Bau abgeschlossen
ist:&prompt.root; script /var/tmp/mw.out
Script started, output file is /var/tmp/mw.out
&prompt.root; make TARGET… Ausgaben des Kommandos …
&prompt.root; exit
Script done, …Sichern Sie die Ausgaben nicht in /tmp,
da dieses Verzeichnis beim nächsten Boot aufgeräumt
werden kann. Ein geeigneteres Verzeichnis ist
/var/tmp, wie im vorigen Beispiel gezeigt,
oder das Heimatverzeichnis von root.Übersetzen des BasissystemsWechseln Sie in das Verzeichnis, in dem die Quellen liegen
(in der Voreinstellung ist das
/usr/src):&prompt.root; cd /usr/srcmakeZum Neubau der Welt benutzen Sie &man.make.1;. Dieses
Kommando liest ein Makefile, das Anweisungen
enthält, wie die Programme, aus denen &os; besteht, zu bauen
sind und in welcher Reihenfolge diese zu bauen sind.Ein typischer Aufruf von make sieht wie
folgt aus:&prompt.root; make -x -DVARIABLEtargetIn diesem Beispiel ist
eine Option, die
Sie an &man.make.1; weitergeben wollen. Eine Liste gültiger
Optionen finden Sie in der &man.make.1; Manualpage.Das Verhalten eines Makefiles wird von
Variablen bestimmt. Mit
setzen Sie
eine Variable. Diese Variablen sind dieselben, die auch in
/etc/make.conf gesetzt werden, dies ist nur
ein alternativer Weg, Variablen zu setzen.Um zu verhindern, dass die profiled
Bibliotheken gebaut werden, rufen Sie make wie
folgt auf:&prompt.root; make -DNO_PROFILE targetDieser Aufruf entspricht dem folgenden Eintrag in
/etc/make.conf:NO_PROFILE= true # Avoid compiling profiled librariesJedes Makefile definiert einige
Ziele, die festlegen, was genau zu tun ist. Mit
target wählen Sie eins dieser
Ziele aus.Einige Ziele im Makefile sind nicht
für den Endanwender gedacht, sondern unterteilen den
Bauprozess in eine Reihe von Einzelschritten.Im Regelfall müssen Sie &man.make.1; keine Parameter
mitgeben, so dass Ihre Kommandozeile wie folgt aussehen
wird:&prompt.root; make targettarget steht dabei für
die verschiedenen Ziele. Das erste Ziel sollte immer
buildworld sein.Mit buildworld wird ein kompletter
Baum unterhalb von /usr/obj gebaut, der mit
installworld, einem weiteren Ziel, auf
dem System installiert werden kann.Über seperate Optionen zu verfügen, ist aus
mehreren Gründen nützlich. Erstens
können Sie das System auf einem laufenden System bauen, da die
Bauprozedur abgekapselt vom Rest des Systems ist. Das System
lässt sich im Mehrbenutzermodus ohne negative
Seiteneffekte bauen. Die Installation mit
installworld sollte aber immer noch im
Single-User-Modus erfolgen.Zweitens können Sie NFS benutzen, um mehrere Maschinen
in Ihrem Netzwerk zu aktualisieren. Wenn Sie die Maschinen
A, B und C
aktualisieren wollen, lassen sie make
buildworld und make installworld auf
A laufen. Auf den Maschinen B
und C können Sie die
Verzeichnisse /usr/src und
/usr/obj von A einhängen
und brauchen dort nur noch make installworld
auszuführen, um die Bauresultate zu installieren.Obwohl das Ziel world noch
existiert, sollten Sie es wirklich nicht mehr benutzen.Um das System zu bauen, setzen Sie das folgende Kommando
ab:&prompt.root; make buildworldMit können Sie
make anweisen, mehrere Prozesse zu starten.
Besonders effektiv ist das auf Mehrprozessor-Systemen. Da aber
der Übersetzungsprozess hauptsächlich von IO statt
der CPU bestimmt wird, ist diese Option auch auf
Einprozessor-Systemen nützlich.Auf einem typischen Einprozessor-System können Sie den
folgenden Befehl absetzen:&prompt.root; make -j4 buildworld&man.make.1; wird dann bis zu vier Prozesse gleichzeitig
laufen lassen. Erfahrungsberichte aus den Mailinglisten zeigen,
dass dieser Aufruf typischerweise den besten
Geschwindigkeitsgewinn bringt.Wenn Sie ein Mehrprozessor-System besitzen und SMP in Ihrem
Kernel konfiguriert ist, probieren Sie Werte zwischen 6 und 10
aus.LaufzeitenBau des BasissystemsLaufzeitenDie Laufzeit eines Baus wird von vielen Faktoren
beeinflusst, ein aktuelles System benötigt aber etwa
zwei Stunden um &os.stable; zu bauen. Der Bau von
&os.current; dauert etwas länger.Übersetzen und Installation des KernelsKernelÜbersetzenUm das Beste aus Ihrem System zu holen, sollten Sie einen neuen
Kernel kompilieren. Praktisch gesehen ist das sogar notwendig, da
sich einige Datenstrukturen geändert haben und Programme wie
&man.ps.1; oder &man.top.1; nur mit einem Kernel zusammen arbeiten,
der auch zu dem entsprechenden Quellcode passt.Am einfachsten und sichersten bauen Sie dazu den
GENERIC Kernel. Obwohl der
GENERIC Kernel vielleicht nicht alle
Ihre Geräte unterstützt, sollte er alles enthalten,
um das System in den Single-User-Modus zu booten. Dies ist auch
ein guter Test, um zu sehen, dass das System
ordnungsgemäß funktioniert. Nachdem Sie mit
GENERIC gebootet und sichergestellt haben,
dass Ihr System funktioniert, können Sie einen neuen
Kernel mit Ihrer Konfigurationsdatei bauen.In aktuellen &os;-Versionen müssen Sie das
Basissystem neu bauen,
bevor Sie einen neuen Kernel erstellen.Wenn Sie einen angepassten Kernel erstellen wollen und
bereits über eine Konfigurationsdatei verfügen,
geben Sie diese, wie im folgenden Beispiel gezeigt, auf der
Kommandozeile an:&prompt.root; cd /usr/src
&prompt.root; make buildkernel KERNCONF=MYKERNEL
&prompt.root; make installkernel KERNCONF=MYKERNELWenn kern.securelevel einen Wert
größer als 1 besitzt
und der Kernel mit noschg
oder ähnlichen Optionen geschützt ist, müssen Sie
installkernel im Einbenutzermodus
ausführen. Wenn das nicht der Fall ist, sollten die beiden
Kommandos problemlos im Mehrbenutzermodus laufen. Weitere
Informationen über kern.securelevel finden
Sie in &man.init.8; und &man.chflags.1; erläutert Optionen, die
Sie auf Dateien setzen können.Booten Sie in den Single-User-ModusSingle-User-ModusUm zu prüfen, ob der neue Kernel funktioniert, sollten Sie
in den Single-User-Modus booten. Folgen Sie dazu der Anleitung aus
.Installation des SystemsWenn Sie make buildworld benutzt haben, um
das System zu bauen, sollten Sie jetzt
installworld benutzen, um es zu
installieren. Rufen Sie dazu das folgende Kommando auf:&prompt.root; cd /usr/src
&prompt.root; make installworldWenn Sie mit dem make buildworld Kommando
Variablen verwenden haben, müssen Sie dieselben Variablen
auch bei dem make installworld Kommando
angeben. Auf die anderen Optionen trifft das nur bedingt zu:
darf mit installworld
nicht benutzt werden.Sie haben zum Bauen die folgende Kommandozeile
verwendet:&prompt.root; make -DNO_PROFILE buildworldBei der Installation setzen Sie dann das folgende Kommando
ab:&prompt.root; make -DNO_PROFILE installworldWürden Sie die Variable bei der Installation weglassen,
so würde das System versuchen, die profiled
Bibliotheken, die aber gar nicht gebaut wurden, zu
installieren.Aktualisieren der von make installworld
ausgelassenen DateienNeue oder geänderte Konfigurationsdateien aus einigen
Verzeichnissen, besonders /etc,
/var und /usr werden bei
der Installationsprozedur nicht berücksichtigt.Sie können diese Dateien mit &man.mergemaster.8;
aktualisieren. Alternativ können Sie das auch manuell
durchführen, obwohl wir diesen Weg nicht empfehlen. Egal
welchen Weg Sie beschreiten, sichern Sie vorher den Inhalt von
/etc für den Fall, dass etwas schief
geht.TomRhodesBeigetragen von mergemastermergemasterDas Bourne-Shell Skript &man.mergemaster.8; hilft Ihnen dabei,
die Unterschiede zwischen den Konfigurationsdateien in
/etc und denen im Quellbaum unter
/usr/src/etc zu finden.
mergemaster ist der empfohlene Weg, Ihre
Systemkonfiguration mit dem Quellbaum abzugleichen.Rufen Sie mergemaster einfach auf und
schauen Sie zu. Ausgehend von / wird
mergemaster einen virtuellen Root-Baum
aufbauen und darin die neuen Konfigurationsdateien ablegen.
Diese Dateien werden dann mit den auf Ihrem System installierten
verglichen. Unterschiede zwischen den Dateien werden im
&man.diff.1;-Format dargestellt. Neue oder geänderte Zeilen
werden mit gekennzeichnet. Zeilen die
gelöscht oder ersetzt werden, sind mit einem
gekennzeichnet. Das Anzeigeformat wird in
&man.diff.1; genauer erklärt.&man.mergemaster.8; zeigt Ihnen jede geänderte Datei an
und Sie haben die Wahl, die neue Datei (in
mergemaster wird sie temporäre Datei
genannt) zu löschen, sie unverändert zu installieren,
den Inhalt der neuen Datei mit dem Inhalt der alten Datei
abzugleichen, oder die &man.diff.1; Ausgabe noch einmal zu
sehen. Sie können die aktuelle Datei auch
überspringen, sie wird dann noch einmal angezeigt, nachdem
alle anderen Dateien abgearbeitet wurden. Sie erhalten Hilfe,
wenn Sie bei der Eingabeaufforderung von
mergemaster ein ?
eingeben.Wenn Sie die temporäre Datei löschen, geht
mergemaster davon aus, dass Sie Ihre
aktuelle Datei behalten möchten. Wählen Sie die Option
bitte nur dann, wenn Sie keinen Grund sehen, die aktuelle Datei
zu ändern.Wenn Sie die temporäre Datei installieren, wird Ihre
aktuelle Datei mit der neuen Datei überschrieben. Sie
sollten alle unveränderten Konfigurationsdateien auf diese
Weise aktualisieren.Wenn Sie sich entschließen den Inhalt beider Dateien
abzugleichen, wird ein Texteditor aufgerufen, indem Sie beide
Dateien nebeneinander betrachten können. Mit der Taste
l übernehmen Sie die aktuelle Zeile der
links dargestellten Datei, mit der Taste r
übernehmen Sie die Zeile der rechts dargestellten Datei.
Das Ergebnis ist eine Datei, die aus Teilen der beiden
ursprünglichen Dateien besteht und installiert werden kann.
Dieses Verfahren wird gewöhnlich bei veränderten
Dateien genutzt.Haben Sie sich entschieden die Differenzen noch einmal
anzuzeigen, zeigt Ihnen &man.mergemaster.8; dieselbe Ausgabe, die
Sie gesehen haben, bevor die Eingabeaufforderung ausgegeben
wurde.Wenn &man.mergemaster.8; alle Systemdateien abgearbeitet hat,
werden weitere Optionen abgefragt. Sie werden unter
Umständen gefragt, ob Sie die Passwort-Datei neu bauen
lassen wollen. Am Ende haben Sie die Möglichkeit, den Rest
der temporären Dateien zu löschen.Manueller Abgleich der KonfigurationsdateienWenn Sie den Abgleich lieber selbst ausführen wollen,
beachten Sie bitte, dass Sie nicht einfach die Dateien aus
/usr/src/etc nach /etc
kopieren können. Einige dieser Dateien müssen zuerst
installiert werden, bevor sie benutzt werden
können. Das liegt daran, dass
/usr/src/etc keine exakte Kopie von
/etc ist. Zudem gibt es Dateien, die sich
in /etc befinden aber nicht in
/usr/src/etc.Wenn Sie, wie empfohlen, mergemaster
benutzen, können Sie direkt in den nächsten
Abschnitt
wechseln.Am einfachsten ist es, wenn Sie die neuen Dateien in ein
temporäres Verzeichnis installieren und sie nacheinander auf
Differenzen zu den bestehenden Dateien durchsehen.Sichern Sie die Inhalte von /etcObwohl bei dieser Prozedur keine Dateien in
/etc automatisch verändert werden,
sollten Sie dessen Inhalt an einen sicheren Ort
kopieren:&prompt.root; cp -Rp /etc /etc.oldMit wird rekursiv kopiert und
erhält die Attribute der kopierten
Dateien, wie Zugriffszeiten und Eigentümer.Sie müssen die neuen Dateien in einem temporären
Verzeichnis installieren. /var/tmp/root ist
eine gute Wahl für das temporäre Verzeichnis, in dem
auch noch einige Unterverzeichnisse angelegt werden
müssen.&prompt.root; mkdir /var/tmp/root
&prompt.root; cd /usr/src/etc
&prompt.root; make DESTDIR=/var/tmp/root distrib-dirs distributionDie obigen Kommandos bauen die nötige
Verzeichnisstruktur auf und installieren die neuen Dateien in
diese Struktur. Unterhalb von /var/tmp/root
wurden einige leere Verzeichnisse angelegt, die Sie am besten wie
folgt entfernen:&prompt.root; cd /var/tmp/root
&prompt.root; find -d . -type d | xargs rmdir 2>/dev/nullIm obigen Beispiel wurde die Fehlerausgabe nach
/dev/null umgeleitet, um die Warnungen
über nicht leere Verzeichnisse zu unterdrücken./var/tmp/root enthält nun alle
Dateien, die unterhalb von / installiert
werden müssen. Sie müssen nun jede dieser Dateien mit
den schon existierenden Dateien vergleichen.Einige der installierten Dateien unter
/var/tmp/root beginnen mit einem
..
Als dieses Kapitel verfasst wurde, waren das nur die
Startdateien für die Shells in
/var/tmp/root/ und
/var/tmp/root/root/. Abhängig davon,
wann Sie dieses Handbuch lesen, können mehr Dateien dieser
Art existieren. Verwenden Sie ls -a um
sicherzustellen, dass Sie alle derartigen Dateien
finden.Benutzen Sie &man.diff.1; um Unterschiede zwischen zwei
Dateien festzustellen:&prompt.root; diff /etc/shells /var/tmp/root/etc/shellsDas obige Kommando zeigt Ihnen die Unterschiede zwischen der
installierten Version von /etc/shells und
der neuen Version in /var/tmp/root/etc/shells.
Entscheiden Sie anhand der Unterschiede, ob
Sie beide Dateien abgleichen oder die neue Version über die
alte kopieren wollen.Versehen Sie das temporäre Verzeichnis mit einem
ZeitstempelWenn Sie das System oft neu bauen, müssen Sie
/etc genauso oft aktualisieren. Dies kann
mit der Zeit sehr lästig werden.Sie können das Verfahren beschleunigen, wenn Sie sich
eine Kopie der Dateien behalten, die Sie zuletzt nach
/etc installiert haben. Das folgende
Verfahren zeigt Ihnen, wie das geht.Folgen Sie der normalen Prozedur um das System zu
bauen. Wenn Sie /etc und die anderen
Verzeichnisse aktualisieren wollen, geben Sie dem
temporären Verzeichnis einen Namen, der das aktuelle
Datum enthält. Wenn Sie dies zum Beispiel am
14. Februar 1998 durchführten, hätten Sie die
folgenden Kommandos abgesetzt:&prompt.root; mkdir /var/tmp/root-19980214
&prompt.root; cd /usr/src/etc
&prompt.root; make DESTDIR=/var/tmp/root-19980214 \
distrib-dirs distributionGleichen Sie die Änderungen entsprechend der
Anleitung von oben ab.Wenn Sie fertig sind, entfernen Sie das Verzeichnis
/var/tmp/root-19980214nicht.Wenn Sie nun neue Quellen heruntergeladen und gebaut
haben, folgen Sie bitte Schritt 1. Wenn Sie zwischen den
Updates eine Woche gewartet haben, haben Sie nun ein
Verzeichnis mit dem Namen
/var/tmp/root-19980221.Sie können nun die Unterschiede, die sich in einer
Woche ergeben haben, sehen, indem Sie &man.diff.1; rekursiv
anwenden:&prompt.root; cd /var/tmp
&prompt.root; diff -r root-19980214 root-19980221Üblicherweise sind die Differenzen, die Sie jetzt
sehen, kleiner als die Differenzen zwischen
/var/tmp/root-19980221/etc und
/etc. Da die angezeigten Differenzen
kleiner sind, ist es jetzt einfacher den Abgleich der
Dateien durchzuführen.Sie können nun das älteste der beiden
/var/tmp/root-* Verzeichnisse
entfernen:&prompt.root; rm -rf /var/tmp/root-19980214Wiederholen Sie diesen Prozess jedes Mal wenn Sie
Dateien in /etc abgleichen
müssen.Mit &man.date.1; können Sie den Verzeichnisnamen
automatisch erzeugen:&prompt.root; mkdir /var/tmp/root-`date "+%Y%m%d"`Das System neu startenSie sind nun am Ende der Prozedur angelangt. Nachdem Sie sich
davon überzeugt haben, dass Ihr System funktioniert,
starten Sie Ihr System mit &man.shutdown.8; neu:&prompt.root; shutdown -r nowEndeHerzlichen Glückwunsch! Sie haben gerade erfolgreich Ihr
&os; System aktualisiert.Es ist übrigens leicht einen Teil des Systems
wiederherzustellen, für den Fall, dass Ihnen ein kleiner
Fehler unterlaufen ist. Wenn Sie beispielsweise während des
Updates oder Abgleichs /etc/magic aus Versehen
gelöscht haben, wird &man.file.1; nicht mehr funktionieren.
In diesem Fall können Sie das Problem mit dem folgenden
Kommando beheben:&prompt.root; cd /usr/src/usr.bin/file
&prompt.root; make all installFragenMuss ich wirklich immer alles neu bauen, wenn sich
etwas geändert hat?Darauf gibt es keine einfache Antwort. Was zu tun ist,
hängt von den Änderungen ab. Es lohnt
wahrscheinlich nicht, alles neu zu bauen, wenn sich bei einem
CVSup-Lauf nur die folgenden
Dateien geändert haben:src/games/cribbage/instr.csrc/games/sail/pl_main.csrc/release/sysinstall/config.csrc/release/sysinstall/media.csrc/share/mk/bsd.port.mkIn diesem Fall können Sie in die entsprechenden
Unterverzeichnisse wechseln und dort make all
install ausführen. Wenn sich allerdings etwas
Wichtiges, wie src/lib/libc/stdlib,
geändert hat, sollten Sie die Welt oder
mindestens die statisch gelinkten Teile des Systems (sowie
Ihre statisch gelinkten Ergänzungen) neu bauen.Letztendlich ist das Ihre Entscheidung. Sie sind
vielleicht damit zufrieden, das System alle zwei Wochen neu
zu bauen und in der Zwischenzeit die anfallenden
Änderungen zu sammeln. Wenn Sie sich zutrauen, alle
Abhängigkeiten zu erkennen, bauen Sie vielleicht auch
nur die geänderten Sachen neu.Das hängt natürlich auch noch davon ab, wie oft
Sie ein Update durchführen wollen und ob Sie &os.stable;
oder &os.current; benutzen.Der Bau bricht mit vielen
Signal 11-Fehlern (oder anderen
Signalnummern) ab. Was ist da passiert?Signal 11Normalerweise zeigen diese Meldungen Hardwarefehler an.
Ein Neubau der Welt ist ein guter Belastungstest für
Ihre Hardware und zeigt oft Probleme mit dem Speicher auf.
Dies äußert sich darin, dass der Kompiler
mit dem Erhalt von seltsamen Signalen abbricht.Es liegt garantiert ein Hardwarefehler vor, wenn ein
neuer Übersetzungslauf an einer anderen Stelle
abbricht.In diesem Fall können Sie nur einzelne Komponenten
Ihres Systems tauschen, um zu bestimmen, welche Komponente den
Fehler verursacht.Kann ich /usr/obj löschen, wenn
ich fertig bin?Kurze Antwort: Ja.In /usr/obj werden alle Dateien
abgelegt, die während der Übersetzungsphase erstellt
wurden. Dieses Verzeichnis wird in einem der ersten Schritte
der Bauprozedur entfernt. Es macht daher
wenig Sinn, dieses Verzeichnis zu behalten und Sie setzen
eine Menge Plattenplatz, momentan ungefähr 340 MB,
frei, wenn Sie es löschen.Wenn Sie allerdings genau wissen, was Sie tun, können
Sie diesen Schritt bei make buildworld
auslassen. Nachfolgende Bauprozeduren werden dadurch erheblich
schneller, da die meisten Quelldateien nicht mehr neu
übersetzt werden. Dafür können aber subtile
Abhängigkeitsprobleme entstehen, die dazu führen,
dass der Bau auf merkwürdige Weise abbrechen kann.
Dies führt häufig zu unnötigen Diskussionen auf
den &os; Mailinglisten, wenn sich jemand über einen
kaputten Bau beschwert, aber nicht sieht, dass er
Probleme hat, weil er eine Abkürzung genommen hat.Kann ein abgebrochener Bau weitergeführt
werden?Das hängt davon ab, wieweit der Bauprozess
fortgeschritten ist.Üblicherweise werden
essentielle Werkzeuge, wie &man.gcc.1; und &man.make.1;,
und die Systembibliotheken während des Bauprozesses
neu erstellt (dies ist aber keine allgemein gültige
Regel). Die neu erstellen Werkzeuge und Bibliotheken werden
dann benutzt, um sich selbst noch einmal zu bauen, und wieder
installiert. Anschließend wird das Gesamtsystem mit
den neu erstellten Systemdateien gebaut.Wenn Sie sich im letzten Schritt befinden und Sie wissen,
dass Sie dort sind, weil Sie durch die Ausgaben, die Sie
ja sichern, der Bauprozedur gesehen haben, können Sie
mit ziemlicher Sicherheit den Bau weiterführen:… Fehler beheben …
&prompt.root; cd /usr/src
&prompt.root; make -DNO_CLEAN allDiese Variablen verhindern,
dass make buildworld die vorher erstellten
Dateien löscht.Das Sie sich im letzten Schritt der Bauprozedur
befinden, erkennen Sie daran, dass Sie in der Ausgabe die
folgenden Zeilen finden:--------------------------------------------------------------
Building everything..
--------------------------------------------------------------Wenn Sie diese Meldung nicht finden, oder sich nicht sicher
sind, dann ist es besser, noch einmal ganz von Vorne
anzufangen.Wie kann ich den Bauprozesss beschleunigen?Bauen Sie im Single-User-Modus.Legen Sie /usr/src und
/usr/obj in getrennte Dateisysteme auf
unterschiedliche Festplatten. Benutzen Sie nach
Möglichkeit auch getrennte Platten-Controller.Noch besser ist es, diese Dateisysteme auf mehrere
Festplatten mit &man.ccd.4; zu verteilen.Bauen Sie die profiled-Bibliotheken,
die Sie wahrscheinlich sowieso nicht brauchen, nicht.
/etc/make.conf sollte dazu
NO_PROFILE=true enthalten.Setzen Sie die CFLAGS in
/etc/make.conf auf . Die Optimierungsstufe
ist deutlich langsamer und die
Performance-Unterschiede zwischen und
sind vernachlässigbar klein.
veranlasst den Kompiler Pipes
anstelle von Dateien für die Kommunikation zu
benutzen. Dies spart einige Plattenzugriffe, geht aber
auf Kosten des Speichers.Benutzen Sie
, um
mehrere Prozesse parallel laufen zu lassen.
Normalerweise beschleunigt dies den Bauprozess
unabhängig davon, ob Sie ein Einprozessor oder
Mehrprozessor System einsetzen.Sie können das Dateisystem
/usr/src mit der Option
einhängen. Dies
verhindert, dass die Zugriffszeiten der Dateien
aktualisiert werden (eine Information, die Sie vielleicht
gar nicht brauchen).&prompt.root; mount -u -o noatime /usr/srcDas Beispiel geht davon aus, dass sich
/usr/src auf einem separaten
Dateisystem befindet. Wenn das nicht der Fall ist,
weil das Verzeichnis beispielsweise Teil des
/usr Dateisystems ist,
müssen Sie anstelle von
/usr/src den Mountpoint des
Dateisystems angeben.Das Dateisystem, in dem sich
/usr/obj befindet, kann mit der
Option eingehangen werden. Dies
bewirkt, dass Schreibzugriffe auf die Platte
asynchron stattfinden, das heißt ein Schreibzugriff
ist sofort beendet, die Daten werden allerdings erst einige
Sekunden später geschrieben. Dadurch können
Schreibzugriffe zusammengefasst werden, was einen
erheblichen Geschwindigkeitszuwachs mit sich bringen
kann.Beachten Sie, dass dies Ihr Dateisystem
anfälliger für Fehler macht. Im Fall eines
Stromausfalls besteht eine erhöhte
Wahrscheinlichkeit, dass das Dateisystem beim
Start der Maschine zerstört ist.Wenn sich /usr/obj auf einem
extra Dateisystem befindet, ist das kein Problem. Wenn
sich allerdings auf diesem Dateisystem noch andere
wertvolle Daten befinden, stellen Sie sicher, dass
Sie aktuelle Sicherungen besitzen.&prompt.root; mount -u -o async /usr/objErsetzen Sie /usr/obj durch
den Mountpoint des entsprechenden Dateisystems, wenn es
sich nicht auf einem eigenen Dateisystem
befindet.Was mache ich, wenn etwas nicht funktioniert?Stellen Sie sicher, dass sich in Ihrer Umgebung
keine Reste eines vorherigen Baus befinden. Das geht ganz
einfach:&prompt.root; chflags -R noschg /usr/obj/usr
&prompt.root; rm -rf /usr/obj/usr
&prompt.root; cd /usr/src
&prompt.root; make cleandir
&prompt.root; make cleandirJa, make cleandir muss wirklich
zweimal aufgerufen werden.Nachdem Sie aufgeräumt haben, starten Sie den
Bauprozess wieder mit make
buildworld.Wenn Sie immer noch Probleme haben, schicken Sie die
Fehlermeldungen und die Ausgabe von uname
-a an die Mailingliste &a.de.questions;. Bereiten
Sie sich darauf vor, weitere Fragen zu Ihrer Umgebung zu
beantworten.MikeMeyerBeigetragen von Installation mehrerer MaschinenWenn Sie mehrere Maschinen besitzen, die Sie alle auf dem
gleichen Stand halten wollen, ist es eine Verschwendung von
Ressourcen, die Quellen auf jeder Maschine vorzuhalten und zu
übersetzen. Die Lösung dazu ist, eine Maschine den
Großteil der Arbeit durchführen zu lassen und den anderen
Maschinen das Ergebnis mit NFS zur Verfügung zu stellen. Dieser
Abschnitt zeigt Ihnen wie das geht.VoraussetzungenStellen Sie zuerst eine Liste der Maschinen zusammen, die auf
demselben Stand sein sollen. Wir nennen diese Maschinen die
Baugruppe. Jede dieser Maschinen kann mit
einem eigenen Kernel laufen, doch sind die Programme des Userlands
auf allen Maschinen gleich. Wählen Sie aus der Baugruppe eine
Maschine aus, auf der der Bau durchgeführt wird, den
Bau-Master. Dies sollte eine Maschine sein,
die über die nötigen Ressourcen für
make buildworld und
make installworld verfügt.
Sie brauchen auch eine
Testmaschine, auf der Sie die Updates testen,
bevor Sie sie in Produktion installieren. Dies sollte eine
Maschine, eventuell der Bau-Master, sein, die über einen
längeren Zeitraum nicht zur Verfügung stehen kann.Alle Maschinen der Baugruppe müssen
/usr/obj und /usr/src von
derselben Maschine an gleichem Ort einhängen. Idealerweise
befinden sich die beiden Verzeichnisse auf dem Bau-Master auf
verschiedenen Festplatten, sie können allerdings auch auf dem
Bau-Master über NFS zur Verfügung gestellt werden. Wenn
Sie mehrere Baugruppen haben, sollte sich
/usr/src auf einem Bau-Master befinden und
über NFS für den Rest der Maschinen zur Verfügung
gestellt werden.Stellen Sie sicher, dass
/etc/make.conf auf allen Maschinen einer
Baugruppe mit der Datei des Bau-Masters übereinstimmt. Der
Bau-Master muss jeden Teil des Systems bauen, den irgendeine
Maschine der Baugruppe benötigt. Auf dem Bau-Master
müssen in /etc/make.conf alle zu bauenden
Kernel mit der Variablen KERNCONF bekannt gegeben
werden. Geben Sie dabei den Kernel des Bau-Masters zuerst an.
Für jeden zu bauenden Kernel muss auf dem Bau-Master die
entsprechende Konfigurationsdatei unter
/usr/src/sys/arch/conf
abgelegt werden.Installation des BasissystemsNach diesen Vorbereitungen können Sie mit dem Bau
beginnen. Bauen Sie auf dem Bau-Master, wie in beschrieben, den Kernel und die Welt,
installieren Sie aber nichts. Wechseln Sie auf die Testmaschine
und installieren Sie den gerade gebauten Kernel. Wenn diese
Maschine /usr/src und
/usr/obj über NFS bekommt, müssen
Sie das Netzwerk im Single-User-Modus aktivieren und die beiden
Dateisysteme einhängen. Am einfachsten ist dies, wenn Sie
auf der Testmaschine ausgehend vom Mehrbenutzermodus mit
shutdown now in den Single-User-Modus wechseln.
Sie können dann mit der normalen Prozedur den neuen Kernel
und das System installieren und anschließend
mergemaster laufen lassen. Wenn Sie damit
fertig sind, können Sie die Maschine wieder in den
Mehrbenutzermodus booten.Nachdem Sie sichergestellt haben, dass die Testmaschine
einwandfrei funktioniert, wiederholen Sie diese Prozedur für
jede Maschine in der Baugruppe.Die Ports-SammlungDasselbe Verfahren können Sie auch für die
Ports-Sammlung anwenden. Zuerst müssen alle Maschinen einer
Baugruppe /usr/ports von derselben Maschine
über NFS zur Verfügung gestellt bekommen. Setzen Sie
dann ein Verzeichnis für die Quellen auf, das sich alle
Maschinen teilen. Dieses Verzeichnis können Sie in
/etc/make.conf mit der Variablen
DISTDIR angeben. Das Verzeichnis sollte
für den Benutzer beschreibbar sein, auf den der Benutzer
root vom NFS Subsystem abgebildet wird. Jede
Maschine sollte noch WRKDIRPREFIX auf ein
lokales Bauverzeichnis setzen. Wenn Sie vorhaben, Pakete zu bauen
und zu verteilen, sollten Sie PACKAGES auf ein
Verzeichnis mit den gleichen Eigenschaften wie
DISTDIR setzen.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/desktop/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/desktop/chapter.sgml
index 83a4a14eaa..d0753ab4b9 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/desktop/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/desktop/chapter.sgml
@@ -1,1163 +1,1163 @@
ChristopheJunietBeigetragen von MartinHeinenÜbersetzt von Desktop-AnwendungenÜbersichtFreeBSD bietet eine reiche Auswahl an Desktop-Anwendungen,
wie Browser und Textverarbeitungen, die als Pakete oder mit der
Ports-Sammlung installiert werden. Gerade neue Benutzer erwarten
Anwendungen mit einer grafischen Benutzeroberfläche an ihrem
Arbeitsplatz. Dieses Kapitel zeigt Ihnen,
wie Sie einige der beliebtesten Desktop-Anwendungen mühelos
installieren.Wenn Sie Ports installieren, beachten Sie, dass dabei die
Quelltexte der Programme übersetzt werden. Abhängig
von dem Programm und der Geschwindigkeit Ihrer Maschinen kann das
sehr lange dauern. Wenn Ihnen das Übersetzen zu lange dauert,
können Sie die meisten Programme der Ports-Sammlung auch als
fertige Pakete installieren.Da FreeBSD binär kompatibel zu Linux ist, können Sie
zahlreiche für Linux entwickelte Desktop-Anwendungen einsetzen.
Bevor Sie allerdings Linux-Anwendungen installieren, sollten Sie das
lesen. Wenn Sie nach einem bestimmten Port
suchen, zum Beispiel mit &man.whereis.1;, beachten Sie, dass die
Namen vieler Programme, die die Linux-Binärkompatibilität
benutzen, mit linux- anfangen. Wir gehen im
Folgenden davon aus, dass Sie die Linux-Binärkompatibilität
aktiviert haben, bevor Sie Linux-Anwendungen installieren.Dieses Kapitel behandelt Anwendungen aus den Bereichen:Browser (Mozilla,
Opera,
Firefox,
Konqueror)Büroanwendungen (KOffice,
AbiWord,
The GIMP,
OpenOffice.org)Dokumentformate(&acrobat.reader;,
gv,
Xpdf,
GQview)Finanzsoftware (
GnuCash,
Gnumeric,
Abacus)Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten SieSoftware Dritter installieren können
() undLinux-Anwendungen installieren können
().Wie Sie Multimedia-Anwendungen einrichten, wird in einem
gesonderten Kapitel erklärt.
Wie Sie E-Mail einrichten und benutzen, wird in
beschrieben.BrowserBrowserWebFreeBSD besitzt keinen vorinstallierten Browser, stattdessen
enthält das www-Verzeichnis
der Ports-Sammlung Browser, die Sie installieren können.
Wenn Ihnen das Übersetzen der Browser zu lange dauert, bei
einigen Browsern dauert das wirklich lange, installieren Sie die
Pakete, die es für viele Browser gibt.KDE und
GNOME enthalten schon HTML-Browser.
Das Einrichten dieser grafischen Benutzeroberflächen ist
in beschrieben.Wenn Sie besonders schlanke Browser benötigen, suchen Sie in
der Ports-Sammlung nach
www/dillo,
www/links oder
www/w3m.Dieser Abschnitt behandelt die nachstehenden Anwendungen:AnwendungRessourcenbedarfInstallationsaufwand aus den Portswichtige AbhängigkeitenMozillahochhochGtk+OperaniedrigniedrigEs gibt eine &os;- und eine Linux-Version.
Die Linux-Version hängt von der
Linux-Kompatibilität (Linux
Binary Compatibility) und
linux-openmotif ab.FirefoxmittelhochGtk+KonquerormittelhochKDE-BiliothekenMozillaMozillaMozilla ist ein moderner, stabiler
und kompletter Browser, der nach FreeBSD portiert wurde. Er
entspricht dem HTML-Standard und verfügt über einen
E-Mail-Client und einen Newsreader. Für den Fall, dass Sie
einige HTML-Seiten selbst verfassen wollen, enthält der
Browser auch einen HTML-Editor. Benutzern von
&netscape; wird die Ähnlichkeit mit
dem Communicator auffallen, die von der
gemeinsamen Grundlage stammt.Auf langsamen Maschinen, deren CPU-Taktfrequenz weniger als
233 MHz beträgt, oder die weniger als 64 MB Speicher
besitzen, können Sie Mozilla wegen
des Ressourcenbedarfs nur eingeschränkt benutzen. Weniger
Ressourcen verbraucht der Opera Browser,
der gleich in diesem Kapitel behandelt wird.Für den Fall, dass Sie Mozilla
nicht selbst übersetzen wollen, hat das FreeBSD-GNOME-Team
schon ein Paket für Sie erstellt, das Sie über das Netz
installieren können:&prompt.root; pkg_add -r mozillaWenn das Paket nicht zur Verfügung steht und Sie
genügend Zeit und Plattenplatz haben, können Sie
Mozilla mit den nachstehenden Befehlen
selbst übersetzen und installieren:&prompt.root; cd /usr/ports/www/mozilla
&prompt.root; make install cleanDas Erscheinungsbild von Mozilla
können Sie mit so genannten
Themes oder
Gestures beeinflussen. Der
Mozilla-Port sorgt für die richtige
Installation des Chrome-Themes. Die Installation weiterer
Zusatzkomponenten erfordert allerdings
root-Rechte.Nachdem Sie die Installation von
Mozilla abgeschlossen haben,
benötigen Sie die root-Rechte nicht mehr.
Starten Sie den Browser dann einfach mit dem Kommando:&prompt.user; mozillaSie können auch den E-Mail-Client oder den Newsreader
direkt starten:&prompt.user; mozilla -mailFirefoxFirefoxFirefox ist ein auf dem
Mozilla-Code basierender
Browser. Während es sich bei
Mozilla um ein komplettes
Anwendungspaket (bestehend aus Browser, E-Mail-Programm,
Chatclient und anderem mehr) handelt, konzentriert sich
Firefox auf die Aufgabe als
Browser, was das Programm kleiner und schneller macht.Das Paket können Sie mit dem nachstehenden
Befehl installieren:&prompt.root; pkg_add -r firefoxAlternativ können Sie auch die Ports-Sammlung verwenden,
um das Programm aus dem Quellcode zu installieren:&prompt.root; cd /usr/ports/www/firefox
&prompt.root; make install cleanFirefox, Mozilla und das &java;-PluginDieser und der nächste Abschnitt gehen davon aus,
dass Sie Firefox oder
Mozilla bereits installiert
haben.Die &os; Foundation hat von Sun Microsystems eine Lizenz
erworben, die es erlaubt, &os;-Binärpakete des
Java Runtime Environment (&jre;) und des Java Development Kit
(&jdk;) zu verteilen. Diese Binärpakete sind auf der
Webseite der &os;
Foundation erhältlich.Damit Firefox oder
Mozilla &java; unterstützen,
müssen Sie zuerst den Port java/javavmwrapper installieren.
Anschließend laden Sie das
Diablo &jre;-Paket
von
herunter und installieren es mit &man.pkg.add.1;.Danach starten Sie Ihren Browser und geben in der
Adresszeile about:plugins ein
und bestätigen die Eingabe mit der
Enter-Taste. Dadurch wird eine Seite
geladen, auf der alle installierten Plugins aufgelistet werden.
Auch das &java;-Plugin sollte nun
in dieser Liste aufgeführt sein. Sollte dies bei Ihnen
nicht der Fall sein, müssen Sie als
root noch den folgenden Befehl
ausführen:&prompt.root; ln -s /usr/local/diablo-jre1.5.0/plugin/i386/ns7/libjavaplugin_oji.so \
/usr/local/lib/browser_plugins/Danach starten Sie Ihren Browser neu, um das Plugin zu
aktivieren.Firefox, Mozilla und das ¯omedia; &flash;-PluginDas ¯omedia; &flash;-Plugin ist für &os; nicht
verfügbar. Es existiert jedoch ein Software-Layer (ein
sogenannter Wrapper), der es erlaubt, die Linux-Version des
Plugins unter &os; einzusetzen. Dieser Wrapper
unterstützt außerdem das &adobe; &acrobat;-Plugin,
- das RealPlayer-Plugin und andere mehr.
+ das &realplayer;-Plugin und andere mehr.
Als erstes installieren Sie den Port www/linuxpluginwrapper. Dieser Port
setzt voraus, dass Sie den Port emulators/linux_base bereits
installiert haben. Folgen Sie exakt den bei der Installation
des Ports gegebenen Anweisungen, um die Datei
/etc/libmap.conf korrekt zu konfigurieren,
da ansonsten das Plugin später nicht erkannt wird.
Beispielkonfigurationen finden Sie im Verzeichnis
/usr/local/share/examples/linuxpluginwrapper/.Anschließend installieren Sie den Port www/linux-flashplugin7. Nachdem Sie
das Plugin installiert haben, rufen Sie Ihren Browser auf und
geben in der Adresszeile about:plugins
ein. Diese Eingabe muss mit der Enter-Taste
bestätigt werden. Danach wird eine Seite geladen, auf der
alle installierten Plugins aufgelistet werden.Sollte das &flash;-Plugin bei Ihnen nicht aufgelistet sein,
liegt dies in der Regel an einem fehlenden symbolischen Link.
In diesem Fall führen Sie als root
die folgenden Befehle aus:&prompt.root; ln -s /usr/local/lib/npapi/linux-flashplugin/libflashplayer.so \
/usr/local/lib/browser_plugins/
&prompt.root; ln -s /usr/local/lib/npapi/linux-flashplugin/flashplayer.xpt \
/usr/local/lib/browser_plugins/Nach einem Neustart sollte das Plugin nun in der Liste
der installierten Plugins auftauchen.Der linuxpluginwrapper
funktioniert nur unter der &i386;-Architektur.OperaOperaOpera ist ein schneller,
vollwertiger und standardkonformer Browser, der wie Mozilla
über einen eingebauten E-Mail- und Newsreader verfügt.
Zusätzlich sind ein IRC-Client, ein RSS/Atom-Feeds-Reader
sowie weitere Programme enthalten. Dennoch handelt es sich bei
Opera weiterhin um ein relativ
kleines und sehr schnelles Programmpaket. Sie haben
die Wahl zwei Versionen dieses Browsers: Der
nativen FreeBSD-Version und der Linux-Version.Wenn Sie das Web mit der FreeBSD-Version von
Opera erkunden
wollen, installieren Sie das Paket:&prompt.root; pkg_add -r operaEinige FTP-Server haben nicht alle Pakete, Sie können
Opera aber über die Ports-Sammlung
installieren:&prompt.root; cd /usr/ports/www/opera
&prompt.root; make install cleanWenn Sie die Linux-Version des Browsers verwenden wollen,
ersetzen Sie in den Beispielen opera durch
linux-opera. Wenn Sie Plugins einsetzen
wollen, die nur für Linux erhältlich sind, wie
das Adobe &acrobat.reader; Plugin,
benötigen Sie die Linux-Version. Ansonsten sind die
FreeBSD- und Linux-Versionen des Browsers äquivalent.KonquerorKonquerorKonqueror ist Teil von
KDE, kann aber außerhalb
von KDE benutzt werden,
wenn der Port x11/kdebase3
installiert ist. Konqueror
ist mehr als nur ein Browser. Sie können das
Programm ebenfalls zur Dateiverwaltung und zum Abspielen
von Multimedia-Dateien benutzen.Der Port misc/konq-plugins
enthält Plugins für
Konqueror.Konqueror kann
&flash;-Seiten darstellen, siehe
die Beschreibung unter
.BüroanwendungenNeue Benutzer suchen oft ein komplettes Office-Paket oder eine
leicht zu bedienende Textverarbeitung. Einige
Benutzeroberflächen
wie KDE bieten schon ein Office-Paket,
aber unter FreeBSD ist keine derartige Anwendung vorinstalliert.
Unabhängig von der verwendeten Benutzeroberfläche, stellt
Ihnen FreeBSD die benötigten Programme zur
Verfügung.Dieser Abschnitt behandelt die nachstehenden Anwendungen:AnwendungRessourcenbedarfInstallationsaufwand aus den Portswichtige AbhängigkeitenKOfficeniedrighochKDEAbiWordniedrigniedrigGtk+ oder
GNOMEThe GimpniedrighochGtk+OpenOffice.orghochenorm&jdk; 1.4,
MozillaKOfficeKOfficeOffice-PaketeKOfficeDie KDE-Gemeinschaft stellt ein Office-Paket bereit, das auch
außerhalb von KDE eingesetzt
werden kann. Es besteht aus vier, von anderen Office-Paketen
bekannten, Komponenten: KWord ist die
Textverarbeitung, KSpread die
Tabellenkalkulation, mit KPresenter
werden Präsentationen erstellt und
Kontour ist ein Zeichenprogramm.Stellen Sie vor der Installation des neusten
KOffice sicher, dass Sie eine aktuelle
Version von KDE besitzen.Mit dem folgenden Kommando installieren Sie das
KOffice-Paket:&prompt.root; pkg_add -r kofficeWenn das Paket nicht zur Verfügung steht, benutzen Sie
bitte die Ports-Sammlung. Wenn Sie beispielsweise
KOffice für
KDE3 installieren wollen, setzen Sie die
nachstehendenen Befehle ab:&prompt.root; cd /usr/ports/editors/koffice-kde3
&prompt.root; make install cleanAbiWordAbiWordAbiWord ist eine freie
Textverarbeitung, die ähnlich wie
µsoft; Word
ist. Sie können damit Artikel, Briefe, Berichte,
Notizen usw. verfassen. Das Programm ist
sehr schnell, besitzt viele Funktionen und ist sehr
benutzerfreundlich.AbiWord kann viele Dateiformate,
unter anderem nicht offene wie .doc von
µsoft;, importieren und exportieren.Das AbiWord-Paket installieren Sie
wie folgt:&prompt.root; pkg_add -r AbiWordSollte das Paket nicht zur Verfügung stehen, können
Sie das Programm mit der Ports-Sammlung, die zudem aktueller als
die Pakete ist, übersetzen. Gehen Sie dazu
folgendermaßen vor:&prompt.root; cd /usr/ports/editors/AbiWord
&prompt.root; make install cleanThe GIMPThe GIMPThe GIMP ist ein sehr ausgereiftes
Bildverarbeitungsprogramm mit dem Sie Bilder erstellen oder
retuschieren können. Sie können es sowohl als einfaches
Zeichenprogramm als auch zum retuschieren von Fotografien benutzen.
Das Programm besitzt eine eingebaute Skriptsprache und es existieren
sehr viele Plug-Ins. The GIMP kann
Bilder in zahlreichen Formaten lesen und speichern und stellt
Schnittstellen zu Scannern und grafischen Tabletts zur
Verfügung.Sie installieren das Paket mit dem nachstehenden Befehl:&prompt.root; pkg_add -r gimpBenutzen Sie die Ports-Sammlung, wenn Ihr FTP-Server das Paket
nicht bereitstellt. Im Verzeichnis graphics
finden Sie das Handbuch The Gimp Manual.
Sie können alles mit den folgenden Befehlen
installieren:&prompt.root; cd /usr/ports/graphics/gimp
&prompt.root; make install clean
&prompt.root; cd /usr/ports/graphics/gimp-manual-pdf
&prompt.root; make install cleanDie Entwickler-Version von The GIMP
finden Sie im Verzeichnis graphics
der Ports-Sammlung. Das Handbuch ist im HTML-Format
(graphics/gimp-manual-html)
erhältlich.OpenOffice.orgOpenOffice.orgOffice-PaketeOpenOffice.orgOpenOffice.org enthält alles
was von einem Office-Paket erwartet wird: Textverarbeitung,
Tabellenkalkulation, Präsentation und ein Zeichenprogramm.
Die Bedienung gleicht anderen Office-Paketen und das Programm
kann zahlreiche Dateiformate importieren und exportieren. Es gibt
lokalisierte Versionen mit angepassten Menüs,
Rechtschreibkontrollen und Wörterbüchern.Die Textverarbeitung von
OpenOffice.org speichert Dateien im
XML-Format. Dadurch wird die Verwendbarkeit der Dateien auf
anderen Systemen erhöht und die Handhabung der Daten
vereinfacht. Die Tabellenkalkulation besitzt eine Makrosprache
und eine Schnittstelle zu Datenbanken.
OpenOffice.org läuft auf
&windows;, &solaris;, Linux, FreeBSD und &macos; X. Weitere
Informationen über OpenOffice.org
finden Sie auf der OpenOffice.org Website.
Spezifische Informationen für FreeBSD finden Sie auf
der Webseite FreeBSD OpenOffice.org
Porting Team. Von dort können Sie auch direkt
das OpenOffice-Paket herunterladen.OpenOffice.org installieren Sie wie
folgt:&prompt.root; pkg_add -r openoffice.orgDiese Art der Installation sollte mit einer -RELEASE-Version
funktionieren. Verwenden Sie eine andere Version, sollten Sie
die Internetseite des &os; OpenOffice.org
Porting Teams besuchen und
das entsprechende Paket herunterladen und über
&man.pkg.add.1; installieren, wobei Sie zwischen der aktuellen
Version und der Entwicklerversion wählen können.Nachdem das Paket installiert ist, müssen Sie
lediglich folgenden Befehl eingeben, um
OpenOffice.org zu starten:&prompt.user; openoffice.orgNach dem ersten Start werden Ihnen einige Fragen gestellt.
Außerdem wird in Ihrem Heimatverzeichnis der neue
Unterordner .openoffice.org2
angelegt.Falls die OpenOffice.org-Pakete
nicht zur Verfügung stehen, können Sie immer noch die
Ports-Sammlung benutzen. Beachten Sie aber bitte, dass Sie sehr
viel Plattenplatz und Zeit benötigen, um die Quellen zu
übersetzen.&prompt.root; cd /usr/ports/editors/openoffice-2
&prompt.root; make install cleanWenn Sie ein lokalisierte Version bauen wollen, ersetzen
Sie den letzten Befehl durch die folgende Zeile:&prompt.root; make LOCALIZED_LANG=Ihre_Sprache install cleanDabei ersetzen Sie Ihre_Sprache
durch den korrekten ISO-Code. Eine Liste der
unterstützten Codes enthält die Datei
files/Makefile.localized, die sich im
Portsverzeichnis befindet.Nachdem die Installation abgeschlossen ist, können Sie
OpenOffice.org durch folgenden
Befehl starten:&prompt.user; openoffice.orgAnzeigen von DokumentenEinige neue Dokumentformate, die sich großer Beliebtheit
erfreuen, können Sie sich mit dem Basissystem nicht ansehen.
Dieser Abschnitt behandelt Programme, mit denen Sie sich Dokumente in
unterschiedlichen Formaten ansehen können.Die nachstehenden Anwendungen werden behandelt:AnwendungRessourcenbedarfInstallationsaufwand aus den Portswichtige Abhängigkeiten&acrobat.reader;niedrigniedrigLinux Binary CompatibilitygvniedrigniedrigXaw3dXpdfniedrigniedrigFreeTypeGQviewniedrigniedrigGtk+ oder
GNOME&acrobat.reader;Acrobat ReaderPDFanzeigenViele Dokumente werden heute im Portable Document
Format (PDF) zur Verfügung gestellt. PDF-Dokumente
schauen Sie sich am Besten mit dem Programm
&acrobat.reader; an, das von
Adobe für Linux freigegeben
wurde. Da Linux-Programme unter FreeBSD laufen, steht Ihnen das
Programm auch hier zur Verfügung.Um &acrobat.reader; 7 über
die Ports-Sammlung zu installieren, geben Sie Folgendes ein:&prompt.root; cd /usr/ports/print/acroread7
&prompt.root; make install cleanAufgrund der Lizenzbedinungen ist eine Paketversion leider
nicht verfügbar.gvgvPDFanzeigenPostScriptanzeigengv kann &postscript;- und
PDF-Dokumente anzeigen. Es stammt von
ghostview ab, besitzt aber wegen der
Xaw3d-Bibliothek eine
schönere Benutzeroberfläche.
In gv können Sie viele Operationen
durchführen: Sie können die Ausrichtung
und die Papiergröße eines Dokuments ändern,
das Dokument skalieren oder glätten
(Anti-Aliasing). Fast jede
Operation kann sowohl mit der Tastatur als auch der Maus
durchgeführt werden.Installieren Sie das gv-Paket wie
folgt:&prompt.root; pkg_add -r gvBenutzen Sie die Ports-Sammlung, wenn das Paket nicht zur
Verfügung steht:&prompt.root; cd /usr/ports/print/gv
&prompt.root; make install cleanXpdfXpdfPDFanzeigenEin schlankes und effizientes Programm zum Betrachten von
PDF-Dateien ist Xpdf. Es benötigt
wenige Ressourcen und ist sehr stabil. Da das Programm die Standard
X-Zeichensätze benutzt, ist es nicht auf &motif; oder ein
anderes X-Toolkit angewiesen.Das Xpdf-Paket können Sie mit
dem folgenden Kommando installieren:&prompt.root; pkg_add -r xpdfWenn das Paket nicht verfügbar ist, oder Sie lieber die
Ports-Sammlung benutzen möchten, gehen Sie wie folgt vor:&prompt.root; cd /usr/ports/graphics/xpdf
&prompt.root; make install cleanWenn Sie nach Abschluss der Installation
Xpdf starten, öffnen Sie
das Menü mit der rechten Maustaste.GQviewGQviewMit GQview lassen sich Bilder
verwalten. Unter anderem können Sie sich Bilder (auch auf dem
ganzen Bildschirm) anschauen, ein externes Werkzeug aufrufen und
eine Vorschau (thumbnail) erzeugen.
Weiterhin können Sie automatisch ablaufende
Präsentationen erstellen und grundlegende Dateioperationen
durchführen, Bildersammlungen verwalten und doppelte Bilder
aufspüren. GQview ist
internationalisiert, das heißt es berücksichtigt die
Spracheinstellungen des Systems.Wenn Sie das GQview-Paket
installieren wollen, geben Sie das folgende Kommando ein:&prompt.root; pkg_add -r gqviewIst das Paket nicht erhältlich, oder wenn Sie die
Ports-Sammlung bevorzugen, setzen Sie die folgenden Kommandos
ab:&prompt.root; cd /usr/ports/graphics/gqview
&prompt.root; make install cleanFinanzsoftwareWenn Sie, warum auch immer, Ihre Finanzen mit einem FreeBSD
Arbeitsplatz verwalten wollen, stehen Ihnen verschiedene Anwendungen
zur Verfügung. Einige von ihnen unterstützen verbreitete
Formate, wie die von Quicken
oder Excel verwendeten.Dieser Abschnitt behandelt die folgenden Anwendungen:AnwendungRessourcenbedarfInstallationsaufwand aus den Portswichtige AbhängigkeitenGnuCashniedrighochGNOMEGnumericniedrighochGNOMEAbacusniedrigniedrigTcl/TkGnuCashGnuCashGnuCash ist Teil des
GNOME-Projekts, dessen Ziel es ist,
leicht zu bedienende und doch leistungsfähige Anwendungen zu
erstellen. Mit GnuCash können Sie
Ihre Einnahmen und Ausgaben, Ihre Bankkonten und Wertpapiere
verwalten. Das Programm ist leicht zu bedienen und genügt
dennoch hohen Ansprüchen.GnuCash stellt ein Register,
ähnlich dem in einem Scheckheft und ein hierarchisches System
von Konten zur Verfügung. Eine Transaktion kann in einzelne
Teile aufgespaltet werden. GnuCash kann
Quicken-Dateien (QIF) importieren und einbinden. Weiterhin
unterstützt das Programm die meisten internationalen Formate
für Zeitangaben und Währungen. Die Bedienung des
Programms kann durch zahlreiche Tastenkombinationen und dem
automatischen Vervollständigen von Eingaben beschleunigt
werden.Das GnuCash-Paket installieren Sie
wie folgt:&prompt.root; pkg_add -r gnucashWenn das Paket nicht zur Verfügung steht, benutzen Sie die
Ports-Sammlung:&prompt.root; cd /usr/ports/finance/gnucash
&prompt.root; make install cleanGnumericGnumericTabellenkalkulationGnumericGnumeric ist eine
Tabellenkalkulation, die Teil der GNOME
Benutzeroberfläche ist. Das Programm kann Eingaben anhand des
Zellenformats oder einer Folge von Eingaben vervollständigen.
Dateien verbreiteter Formate, wie die von
Excel,
Lotus 1-2-3 oder
Quattro Pro lassen sich importieren.
Grafiken erstellt Gnumeric mit dem
Programm math/guppi.
Gnumeric besitzt viele eingebaute
Funktionen und Zellenformate (zum Beispiel die üblich
verwendeten, wie Zahl, Währung, Datum oder Zeit).Installieren Sie das Gnumeric-Paket
mit dem folgenden Kommando:&prompt.root; pkg_add -r gnumericWenn das Paket nicht zur Verfügung steht, benutzen Sie die
Ports-Sammlung:&prompt.root; cd /usr/ports/math/gnumeric
&prompt.root; make install cleanAbacusAbacusTabellenkalkulationAbacusAbacus ist eine kleine und leicht zu
bedienende Tabellenkalkulation. Die vordefinierten Funktionen
stammen aus verschiedenen Bereichen wie der Statistik, der
Wirtschaft und der Mathematik. Das Programm kann Dateien im
Excel Dateiformat importieren und
exportieren sowie Ausgaben in &postscript; erzeugen.Installieren Sie das Abacus-Paket
mit dem folgenden Kommando:&prompt.root; pkg_add -r abacusWenn das Paket nicht zur Verfügung steht, benutzen Sie die
Ports-Sammlung:&prompt.root; cd /usr/ports/deskutils/abacus
&prompt.root; make install cleanZusammenfassungFreeBSD wird von Internet Service Providern wegen seiner
Schnelligkeit und Stabilität eingesetzt, es ist aber auch
zum Einrichten eines Arbeitsplatzes geeignet. Mit tausenden
Anwendungen, die als
Pakete oder
Ports
zur Verfügung stehen, können Sie sich einen
Arbeitsplatz nach Ihren Wünschen einrichten.Die folgende Aufstellung fasst die in diesem Kapitel besprochenen
Anwendungen zusammen:AnwendungPaket-NamePort-NameMozillamozillawww/mozilla&netscape;linux-netscape7www/netscape7Operaoperawww/operaFirefoxfirefoxwww/firefoxKOfficekoffice-kde3editors/koffice-kde3AbiWordabiwordeditors/abiwordThe GIMPgimpgraphics/gimpOpenOffice.orgopenofficeeditors/openoffice-1.1&acrobat.reader;acroreadprint/acroread7gvgvprint/gvXpdfxpdfgraphics/xpdfGQviewgqviewgraphics/gqviewGnuCashgnucashfinance/gnucashGnumericgnumericmath/gnumericAbacusabacusdeskutils/abacus
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/firewalls/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/firewalls/chapter.sgml
index 752b0c7c5f..8d20fc45fc 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/firewalls/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/firewalls/chapter.sgml
@@ -1,486 +1,486 @@
Joseph J.BarbishBeigetragen von BradDavisNach SGML konvertiert und aktualisiert von MichaelBunzelTeilweise übersetzt von FirewallsfirewallsecurityfirewallsEinführungFirewalls ermöglichen es, den ein- und ausgehenden
Netzwerkverkehr Ihres Systems zu filtern. Dazu verwendet eine
Firewall eine oder mehrere Gruppen von Regeln,
um ankommende Netzwerkpakete zu untersuchen und entweder
durchzulassen oder zu blockieren. Die Regeln einer
Firewall untersuchen charakteristische Eigenschaften von
Datenpaketen, darunter den Protokolltyp, die Quell- und
Zieladresse sowie den Quell- und Zielport.Firewalls können die Sicherheit eines Rechners oder
eines Netzwerks erhöhen, indem sie folgende Aufgaben
übernehmen:Den Schutz der Anwendungen, Dienste und Rechner Ihres
internen Netzwerks vor unerwünschtem Datenverkehr
aus dem Internet.Die Beschränkung des Zugriffs von Rechnern des
internen Netzwerk auf Rechner oder Dienste des externen
Internets.Den Einsatz von Network Address Translation
(NAT), die es Ihnen durch die Verwendung
von privaten IP-Adressen ermöglicht,
eine einzige gemeinsame Internetverbindung für mehrere
Rechner zu nutzen (entweder über eine einzige Adresse
oder über eine Gruppe von jeweils automatisch
zugewiesenen öffentlichen
IP-Adressen).Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie:Wissen, wie man korrekte Paketfilterregeln erstellt.Die Unterschiede zwischen den in &os; eingebauten Firewalls
kennen.Wissen, wie man die PF-Firewall
von OpenBSD konfiguriert und einsetzt.IPFILTER konfigurieren und
einsetzen können.Wissen, wie man
IPFW konfiguriert und einsetzt.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Sie:Die grundlegenden Konzepte von &os; und dem Internet
verstehen.FirewallkonzeptefirewallrulesetsEs gibt zwei grundlegende Arten, Regelgruppen für
Firewalls zu erstellen: einschließend
(inclusive firewall) sowie
auschließend (exclusive
Firewall). Eine auschließende Firewall
lässt jeden Datenverkehr durch, der nicht durch eine Regel
ausgeschlossen wurde. Eine einschließende Firewall macht
das genaue Gegenteil. Sie lässt Datenverkehr nur dann
durch, wenn er einer der definierten Regeln entspricht.Einschließende Firewalls sind tendentiell sicherer als
ausschließende Firewalls, da sie das Risiko, dass
unerwünschter Datenverkehr die Firewall passiert, signifikant
reduzieren.Die Sicherheit einer Firewall kann durch den Einsatz einer
zustandsabhängigen Firewall
(stateful firewall) weiter
erhöht werden. Eine zustandsabhängige Firewall
überwacht alle durch die Firewall gehenden offenen
Verbindungen und erlaubt nur schon bestehenden Verkehr oder
Datenverkehr, der eine neue Verbindung öffnet. Der Nachteil
einer zustandsabhängigen Firewall ist allerdings, dass sie
anfällig für Denial of Service (DoS)
-Attacken ist, wenn sehr schnell sehr viele neue Verbindungen
erstellt werden. Bei den meisten Firewalls können Sie eine
Kombination aus zustandsabhängigem und nicht
zustandsabhängigem Verhalten verwenden, um eine für Ihre
Bedürfnisse optimale Fireall einzurichten.FirewallpaketeDas Basissystem von &os; enthält bereits drei
Firewallpakete: IPFILTER (auch als
IPF bekannt), IPFIREWALL
(auch als IPFW bezeichnet) sowie das von OpenBSD
übernommene PacketFilter (das auch als
PF bezeichnet wird). Zusätzlich
verfügt &os; über zwei eingebaute Pakete für das
sogenannte traffic shaping (dabei
handelt es sich die Steuerung des Bandbreitenverbrauchs):
&man.altq.4; sowie &man.dummynet.4;. Dummynet steht traditionell
in enger Verbindung mit IPFW, während
ALTQ gemeinsam mit
IPF/PF eingesetzt wird.
Gemeinsam ist allen Firewallpaketen (IPF, IPFW sowie PF), dass sie
Regeln einsetzen, um den Transfer von Datenpaketen auf und von
Ihrem System zu regeln. Unterschiedlich sind aber die Art und
Weise, wie dies realisiert wird. Auch die für diese Regeln
verwendete Syntax ist unterschiedlich.&os; überlässt es dem Anwender, das Firewallsystem
zu wählen, dass seinen Anforderungen und Vorlieben am Besten
entspricht. Keines der im Basissystem enthaltenen Firewallpakete
wird dabei als das beste angesehen.IPFILTER hat etwa den Vorteil, dass dessen
zustandsabhängige Regeln relativ einfach in einer
NAT-Umgebung implementiert werden können.
Außerdem verfügt es über einen eigenen FTP-Proxy,
der die Erstellung von sicheren Regeln für ausgehende
FTP-Verbindungen vereinfacht.Da alle Firewalls auf der Untersuchung der Werte
ausgewählter Kontrollfelder von Datenpaketen basieren, ist es
für die Erstellung von Firewallregeln notwendig, die
Funktionsweise von TCP/IP zu verstehen.
Außerdem muss man dazu wissen, was die Werte der einzelnen
Kontrollfelder bedeuten und wie diese während einer
Verbindung eingesetzt werden. Eine gute Erklärung dieser
Thematik finden Sie unter .Paket Filter (PF) von OpenBSD und
ALTQfirewallPFIm Juli 2003 wurde PF, die
Standard-Firewall von OpenBSD, nach &os; portiert und in die
&os;-Ports-Sammlung aufgenommen. Die erste &os;-Version,
die PF als Teil des Basisssytems enthielt, war
&os; 5.3 im November 2004. Bei PF
handelt es sich um eine komplette, vollausgestattete Firewall,
die optional auch ALTQ (Alternatives
Queuing) unterstützt. ALTQ bietet Ihnen
Quality of Service
(QoS)-Bandbreitenformung. Dadurch können
Sie, basierend auf Filterregeln, unterschiedlichen Diensten eine
bestimmte Bandbreite garantieren. Da das OpenBSD-Projekt bereits
über eine hervorragende Dokumentation verfügt, wurde das
PF-Handbuch nicht in dieses Kapitel aufgenommen.Weitere Informationen finden Sie unter
.PF aktivierenPF ist in Standardinstallationen von &os; 5.3 oder
neuer als eigenes, zur Laufzeit ladbares Kernelmodul enthalten.
Das System lädt das PF-Kernelmodul automatisch, wenn die
Anweisung pf_enable="YES" in
/etc/rc.conf enthalten ist. Das ladbare
Kernelmodul wurde mit aktivierter &man.pflog.4;-Protokollierung
erstellt.Das Kernelmodul geht davon aus, dass die Einträge
options INET sowie
device bpf in Ihrer Kernelkonfigurationsdatei
vorhanden sind. Haben Sie NO_INET6 (seit
&os; 6.X) oder NOINET6 (in &os;-Versionen
vor 6.X) nicht definiert, benötigen Sie (etwa in
&man.make.conf.5;) zusätzlich die Option
options INET6.Nachdem Sie das Kernelmodul geladen oder die
PF-Unterstützung statisch in Ihren Kernel kompiliert haben,
können Sie pf über den
Befehl pfctl aktivieren beziehungsweise
deaktivieren.Das folgende Beispiel zeigt, wie Sie
pf aktivieren:&prompt.root; pfctl -epfctl ermöglicht es Ihnen, die
pf-Firewall zu steuern. Lesen Sie
&man.pfctl.8;, bevor Sie das Programm einsetzen.Kernel-Optionenkernel optionsdevice pfkernel optionsdevice pflogkernel optionsdevice pfsyncEs ist nicht zwingend nötig, dass Sie PF durch die
Angabe der folgenden Optionen in den &os;-Kernel kompilieren.
Kompilieren Sie die PF-Unterstützung in Ihren Kernel, so
wird das Kernelmodul nie verwendet werden.
Die folgenden Angaben dienen daher nur als
Hintergrundinformationen./usr/src/sys/conf/NOTES enthält
Beispiele für die Kernelkonfigurationsoptionen von PF:device pf
device pflog
device pfsyncdevice pf aktiviert die Unterstützung
für die Packet Filter-Firewall.device pflog aktiviert das optionale
&man.pflog.4;-Pseudonetzwerkgerät, das zum Protokollieren
des Datenverkehrs über einen &man.bpf.4;-Deskriptor
dient. &man.pflogd.8; ist in der Lage, diese Protokolldateien
auf Ihre Platte zu speichern.device pfsync aktiviert das optionale
&man.pfsync.4;-Pseudonetzwerkgerät für die
Überwachung von Statusänderungen.
Da es sich dabei nicht um einen Bestandteil des Kernelmoduls
handelt, muss diese Option auf jeden Fall in den Kernel kompiliert
werden, bevor man sie verwenden kann.Diese Einstellungen werden erst dann übernommen, wenn
man einen Kernel mit diesen Optionen kompiliert und
installiert.Verfügbare rc.conf-OptionenUm PF beim Systemstart zu aktivieren, benötigen Sie die
folgenden Einträge in /etc/rc.conf:pf_enable="YES" # PF aktivieren(Modul, wenn nötig, aktivieren)
pf_rules="/etc/pf.conf" # Datei mit Regeldefinitionen für pf
pf_flags="" # zusätzliche Parameter für den Start von pfctl
pflog_enable="YES" # stare pflogd(8)
pflog_logfile="/var/log/pflog" # wo soll pflogd die Protokolldatei speichern
pflog_flags="" # zusätzliche Parameter für den Start von pflogdWenn Sie ein lokales Netzwerk hinter dieser Firewall
betreiben, und Pakete für dessen Rechner weiterleiten oder
NAT verwenden wollen, benötigen Sie zusätzlich die
folgende Option:gateway_enable="YES" # LAN Gateway aktivierenALTQ aktivierenALTQ muss vor der Verwendung in den
&os;-Kernel kompiliert werden. Beachten Sie, dass
ALTQ nicht von allen verfügbaren
Netzwerkkartentreibern unterstützt wird. Sehen Sie daher
zuerst in &man.altq.4; nach, ob Ihre Netzwerkkarte diese
Funktion unter Ihrer &os;-Version unterstützt. Die
folgenden Kerneloptionen aktivieren ALTQ
sowie alle Zusatzfunktionen:options ALTQ
options ALTQ_CBQ # Class Bases Queuing (CBQ)
options ALTQ_RED # Random Early Detection (RED)
options ALTQ_RIO # RED In/Out
options ALTQ_HFSC # Hierarchical Packet Scheduler (HFSC)
options ALTQ_PRIQ # Priority Queuing (PRIQ)
options ALTQ_NOPCC # Wird von SMP benötigtoptions ALTQ aktiviert das
ALTQ-Framework.options ALTQ_CBQ aktiviert das
Class Based Queuing
(CBQ). CBQ erlaubt es, die
Bandbreite einer Verbindung in verschiedene Klassen oder
Warteschlangen zu unterteilen, um die Priorität von
Datenpaketen basierend auf Filterregeln zu ändern.options ALTQ_RED aktiviert
Random Early Detection
(RED). RED wird
zur Vermeidung einer Netzwerkverstopfung verwendet. Dazu
ermittelt RED die Größe der
Warteschlange und vergleicht diesen Wert mit den minimalen
und maximalen Grenzwerten der Warteschlange. Ist die
Warteschlange größer als das erlaubte Maximum,
werden alle neuen Pakete verworfen. Getreu seinem Namen
verwirft RED Pakete unterschiedlicher
Verbindungen nach dem Zufallsprinzip.options ALTQ_RIO aktiviert
Random Early Detection In and
Out.options ALTQ_HFSC aktiviert den
Hierarchical Fair Service Curve
-Paketplaner. Weitere Informationen zu HFSC
finden Sie unter .options ALTQ_PRIQ aktiviert
Priority Queuing
(PRIQ). PRIQ
lässt Verkehr einer Warteschlange mit höherer
Priorität zuerst durch.options ALTQ_NOPCC aktiviert die
SMP Unterstützung von
ALTQ. Diese Option ist nur auf
SMP-System erforderlich.Filterregeln generierenDer Packetfilter liest seine Konfiguration aus der Datei
&man.pf.conf.5; ein, um entsprechend der dort definierten Regeln
Pakete durchzulassen oder zu verwerfen. Die Standardinstallation
von &os; enthält bereits eine beispielhafte Version der
Datei /etc/pf.conf mit einigen hilfreichen
Beispielen und Erklärungen.Obwohl &os; eine eigene Version der Datei
/etc/pf.conf enthält, wird dennoch die
gleiche Syntax wie unter OpenBSD verwendet. Das OpenBSD-Team hat
eine großartige Dokumentation zur Konfiguration von
pf geschrieben, die unter
erhältlich ist.Denken Sie beim Lesen des pf-Handbuch daran, dass die
verschiedenen &os;-Versionen unterschiedliche Versionen
der pf-Firewall einsetzen. So
wird unter &os; 5.X noch die OpenBSD-Version 3.5
der Firewall eingesetzt, während in den
&os;-6.X-Versionen die OpenBSD-Version 3.7 zum
Einsatz kommt.Haben Sie weitere Fragen zur
pf-Firewall, so
können Sie auf der Mailingliste &a.pf;
stellen. Vergessen Sie aber nicht, vorher die Archive der
Mailinglisten zu durchsuchen, bevor Sie dort eine Frage
stellen.Die IPFILTER-Firewall (IPF)Dieses Kapitel ist noch nicht übersetzt.
Lesen Sie bitte
das Original in englischer Sprache. Wenn Sie helfen
wollen, dieses Kapitel zu übersetzen, senden Sie bitte
eine E-Mail an die Mailingliste &a.de.translators;.IPFWDieses Kapitel ist noch nicht übersetzt.
Lesen Sie bitte
das Original in englischer Sprache. Wenn Sie helfen
wollen, dieses Kapitel zu übersetzen, senden Sie bitte
eine E-Mail an die Mailingliste &a.de.translators;.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/install/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/install/chapter.sgml
index 175b58cfd7..f8ae0c871a 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/install/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/install/chapter.sgml
@@ -1,5232 +1,5169 @@
JimMockÜberarbeitet und teilweise neu
geschrieben von RandyPrattDer Gang durch sysinstall und alle
Bildschirmabzüge von MartinHeinenÜbersetzt von &os; installierenÜbersichtInstallation&os; wird mit dem textorientierten Programm
sysinstall installiert. Distributoren
können ein anderes Installationsprogramm verwenden,
voreingestellt ist jedoch sysinstall.
Dieses Kapitel zeigt Ihnen, wie Sie mithilfe von
sysinstall &os; installieren.Dieses Kapitel behandelt folgende Punkte:Das Erzeugen von &os;-Startdisketten.Wie &os; Platten anspricht und aufteilt.Wie sysinstall
ausgeführt wird.Die Menüs von sysinstall
und die erforderlichen Eingaben in den Menüs.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten SieDie Hardware-Notes der &os;-Release, die Sie
installieren wollen, lesen und sicherstellen, dass
Ihre Hardware unterstützt wird.Diese Installationsanleitung gilt für Rechner
mit &i386;-Architektur (PC-kompatible Rechner). Abweichende
Anweisungen für andere Plattformen (beispielsweise Alpha)
werden wo notwendig gegeben. Obwohl diese Anleitung so aktuell
wie möglich ist, kann das Installationsverfahren
von dem hier gezeigten geringfügig abweichen.
Legen Sie bitte daher diese Anleitung nicht
wortwörtlich aus, sondern lassen Sie sich von
diesem Kapitel durch den Installationsprozess leiten.Hardware-AnforderungenMinimalkonfigurationDie zur Installation von &os; erforderliche
Minimalkonfiguration hängt von der zu installierenden
&os;-Version sowie von der Hardware-Architektur ab.Informationen zur jeweiligen Minimalkonfiguration finden
Sie in Installation Notes auf der Unterseite Release
Information der &os;-Internetseiten. Die folgenden
Abschnitte fassen diese Informationen zusammen. Je nachdem,
wie Sie &os; installieren, benötigen Sie eventuell auch
ein Diskettenlaufwerk, ein unterstütztes CD-ROM-Laufwerk,
oder auch eine Netzwerkkarte. des Handbuchs enthält
weitere Informationen zu den verschiedenen
Installationsarten.Die i386- und pc98-ArchitekturSowohl &os;/i386 als auch &os;/pc98 benötigen
jeweils mindestens einen 486-Prozessor sowie mindestens
24 MB RAM. Außerdem benötigen Sie für
eine Minimalinstallation mindestens 150 MB freien
Platz auf Ihrer Festplatte.In den meisten derartigen Konfigurationen ist es
besser, für mehr RAM und mehr Plattenplatz zu sorgen,
statt einen schnelleren Prozessor einzubauen.Die Alpha-ArchitekturUm &os;/alpha zu installieren, benötigen Sie
eine unterstützte Plattorm (lesen Sie dazu auch
des
Handbuchs) sowie eine
seperate Festplatte für die &os;-Installation.
Es ist nicht derzeit möglich, die Platte mit einem
weiteren Betriebssystem zu teilen. Diese seperate Platte
muss an einen SCSI-Controller angeschlossen sein, der von
der SRM-Firmware unterstützt wird. Alternativ
können Sie auch eine IDE-Platte verwenden, wenn Ihr
SRM das Starten von IDE-Platten unterstützt.Für die &os;-Installation benötigen Sie die
SRM-Konsolen-Firmware für Ihre Plattform. Manchmal
ist es möglich, zwischen der AlphaBIOS-Firmware
(auch ARC genannt) und SRM zu wechseln. Ist dies bei
Ihnen nicht möglich, müssen Sie sich die neue
Firmware von der Internetseite Ihres Herstellers
herunterladen.Die amd64-Architektur&os;/amd64 benötigt für den Betrieb
mindestens einen AMD Athlon 64-,
AMD Athlon 64-FX-, oder einen
AMD Opteron-Prozessor.Wenn Sie einen auf dem Chipsatz nVidia nForce3 Pro-150
basierenden Rechner haben, müssen
Sie im BIOS das IO-APIC deaktivieren. Erlaubt ihr BIOS
dies nicht, müssen Sie stattdessen ACPI deaktivieren.
Der Grund dafür sind Fehler im Pro-150-Chipsatz, die
bis jetzt nicht behoben werden konnten.Die &sparc64;-ArchitekturUm &os;/&sparc64; zu installieren, benötigen Sie
eine unterstützte Plattform (lesen Sie dazu auch
des
Handbuchs).Sie benötigen außerdem eine seperate
Festplatte, wenn Sie &os;/&sparc64; installieren wollen,
da es derzeit leider noch nicht möglich ist, die
Platte mit einem weiteren Betriebssystem zu teilen.Unterstützte HardwareDie Hardware-Notes, die mit jedem &os;-Release
ausgeliefert werden, enthalten eine Liste lauffähiger
Hardware. Die Hardware-Notes befinden sich üblicherweise
in der Datei HARDWARE.TXT im
Wurzelverzeichnis der Distribution (CD-ROM oder FTP).
Sie können die Hardware-Notes außerdem im
Dokumentationsmenü von
sysinstall oder auf der Webseite
Release Information
lesen.Vor der InstallationErstellen Sie eine GerätelisteBevor Sie &os; installieren, erfassen Sie die Komponenten
Ihres Rechners. Die &os;-Installation wird die Komponenten
(Festplatten, Netzwerkkarten, CD-ROM-Laufwerke) zusammen
mit der Modellbezeichnung und des Herstellers anzeigen.
&os; wird auch versuchen, die richtige Konfiguration der
Geräte zu ermitteln. Dazu gehören die benutzten
Interrupts (IRQ) und IO-Ports. Wegen der Unwägbarkeiten
von PC-Hardware kann die Konfiguration der Geräte
allerdings fehlschlagen. In diesem Fall müssen Sie
die von &os; ermittelte Konfiguration korrigieren.Wenn Sie schon ein anderes Betriebssystem, wie &windows;
oder Linux installiert haben, können Sie die
Hardware-Konfiguration mit den Mitteln dieses Betriebssystems
bestimmen. Wenn Sie nicht sicher sind, welche Einstellungen
eine Erweiterungskarte besitzt, sehen Sie auf der Karte
selbst nach. Manchmal sind die Einstellungen dort
aufgedruckt. Gebräuchliche IRQs sind 3,
5 und 7. Die
Adressen von IO-Ports werden normalerweise hexadezimal,
zum Beispiel 0x330, angegeben.Halten Sie die Gerätekonfiguration vor der
Installation in einer Tabelle wie der nachstehenden fest:
GerätekonfigurationGerätIRQIO-PortsAnmerkungerste Festplatte--40 GB, Seagate, erster IDE-MasterCD-ROM--erster IDE-Slavezweite Festplatte--20 GB, IBM, zweiter IDE-Mastererster IDE-Controller140x1f0Netzwerkkarte--&intel; 10/100Modem--&tm.3com; 56K Faxmodem, an COM1…
Nachdem Sie wissen, über welche Hardware Ihr Rechner
verfügt, müssen Sie diese Informationen mit den
Hardwareanforderungen der zu installierenden &os;-Version
abgleichen.Sichern Sie Ihre DatenWenn der Rechner, auf dem Sie &os; installieren wollen,
wichtige Daten enthält, sichern Sie bitte diese Daten.
Prüfen Sie auch, dass Sie die Daten aus der Sicherung
wiederherstellen können, bevor Sie &os; installieren.
Die &os;-Installation fragt zwar nach, bevor Sie Daten auf Ihre
Festplatte schreibt, Ihre Daten sind allerdings unwiderruflich
verloren, wenn der Installationsvorgang einmal angelaufen
ist.Den Installationsort von &os; festlegenWenn Sie die gesamte Festplatte für &os; verwenden
wollen, müssen Sie sich an dieser Stelle keine weiteren
Gedanken machen – lesen Sie bitte im nächsten Abschnitt
weiter.Wenn Sie allerdings &os; neben anderen Betriebssystemen
betreiben wollen, müssen Sie wissen, wie Daten auf
einer Festplatte abgelegt werden und welche Auswirkungen
dies hat.Platteneinteilung von &i386;-SystemenEine PC-Festplatte wird in einzelne Bereiche unterteilt,
die Partitionen heißen.
&os; verwendet intern ebenfalls Partitionen. Um
Verwechslungen und Unklarheiten zu vermeiden, werden diese
Plattenbereiche unter &os; als Slices bezeichnet. So
verwendet beispielsweise das Werkzeug
fdisk den Begriff Slices, um sich auf
PC-Partitionen zu beziehen. Auf
einer PC-Festplatte können maximal vier Partitionen,
die primäre Partitionen genannt
werden, angelegt werden. Eine
erweiterte Partition hebt diese
Beschränkung auf. Eine Festplatte kann nur eine
erweiterte Partition enthalten, die wiederum weitere
so genannte logische Partitionen
enthalten kann.Jede Partition besitzt eine Partitions-ID
– eine Zahl, die den Typ der Partition festlegt.
&os;-Partitionen tragen die Partitions-ID
165.Üblicherweise kennzeichnen Betriebssysteme Partitionen
in einer besonderen Art und Weise. Beispielsweise werden
jeder primären und logischen Partition unter DOS
und dem verwandten &windows; Laufwerksbuchstaben beginnend
mit C: zugewiesen.&os; muss auf einer primären Partition installiert
werden. In dieser Partition hält &os; alle Daten
einschließlich der Dateien, die Sie anlegen.
Verfügt das System über mehrere Festplatten,
können Sie auf allen oder einigen Platten eine
&os;-Partition einrichten. Zur Installation von &os;
benötigen Sie eine freie Partition: Dies kann eine
extra für die Installation eingerichtete Partition
sein oder eine existierende Partition, die nicht mehr
benötigte Daten enthält.Wenn auf allen Platten bereits sämtliche Partitionen
benutzt werden, müssen Sie eine der Partitionen
für &os; frei machen. Benutzen Sie dazu die Werkzeuge
des eingesetzten Betriebssystems (fdisk
unter DOS oder &windows;).Verfügt das System über eine freie Partition,
benutzen Sie diese Partition. Es kann allerdings sein,
dass Sie eine oder mehrere der vorhandenen Partitionen
vorher verkleinern müssen.Eine minimale &os;-Installation benötigt nur
100 MB Plattenplatz. Diese Installation ist
allerdings sehr begrenzt und
lässt wenig Platz für Ihre eigenen Dateien.
Realistischer sind 250 MB für &os; ohne
graphische Benutzeroberfläche und 350 MB
für &os; mit einer graphischen Benutzeroberfläche.
Sie benötigen weiteren Platz für die Installation
zusätzlicher Software.Um die Partitionen zu verkleinern, können Sie
beispielsweise das kommerzielle
&partitionmagic; oder das freie
GParted benutzen. Alternativ
enthält das Verzeichnis
tools
der CD-ROM für diesen Zweck bereits die freien
Werkzeuge FIPS und
PResizer. Die Dokumentation
zu beiden Werkzeugen befindet sich ebenfalls in diesem
Verzeichnis. FIPS und
PResizer können
nur die Größen von FAT16-
und FAT32-Partitionen verändern,
während GParted und
&partitionmagic; auch
NTFS-Partitionen verändern
können.Der falsche Gebrauch dieser Werkzeuge kann
Daten auf der Festplatte löschen. Vor dem
Einsatz dieser Werkzeuge stellen Sie bitte sicher,
dass Sie frische, funktionierende Datensicherungen
besitzen.Eine bestehende Partition verwendenNehmen wir an, Sie haben einen Rechner mit einer
4 GB Festplatte auf der schon eine Version von
&windows; installiert ist. Weiterhin haben Sie die
Platte in zwei Laufwerke C:
und D: unterteilt, die jeweils
2 GB groß sind. Auf C:
wird 1 GB benutzt und 0,5 GB von Laufwerk
D: werden benutzt.Sie haben also eine Festplatte mit zwei Partitionen
und könnten alle Daten von Laufwerk
D: auf das Laufwerk
C: kopieren. Damit wäre
die zweite Partition für &os; frei.Eine bestehende Partition verkleinernNehmen wir an, Sie haben einen Rechner mit einer
4 GB Festplatte auf der schon eine Version von
&windows; installiert ist. Während der Installation
von &windows; haben sie eine große Partition
C: angelegt, die 4 GB
groß ist. Von den 4 GB werden 1,5 GB
benutzt und Sie wollen 2 GB für &os; verwenden.Sie haben zwei Möglichkeiten, &os; zu
installieren:Sichern Sie die Daten der &windows;-Partition und
installieren Sie &windows; erneut auf einer 2 GB
großen Partition.Verkleinern Sie die &windows;-Partition mit
einem der oben aufgeführten Werkzeuge.Platteneinteilung von Alpha-SystemenAlphaAuf einer Alpha müssen Sie &os; auf einer
eigenen Festplatte installieren. Zurzeit können
Sie diese Festplatte nicht mit einem anderen Betriebssystem
zusammen benutzen. Abhängig von der Alpha-Maschine,
die Sie besitzen, können Sie eine SCSI- oder eine
IDE-Festplatte verwenden; Voraussetzung ist, dass Sie
das System von der gewählten Platte starten
können.Entsprechend den Konventionen der Handbücher
von Digital/Compaq werden Eingaben im SRM in
Großbuchstaben dargestellt. Der SRM beachtet
Groß- und Kleinschreibung nicht.Das SRM-Kommando SHOW DEVICE
zeigt die Art und die Namen der Laufwerke des Systems
an. Geben Sie das Kommando an der SRM-Eingabeaufforderung
ein:>>>SHOW DEVICE
dka0.0.0.4.0 DKA0 TOSHIBA CD-ROM XM-57 3476
dkc0.0.0.1009.0 DKC0 RZ1BB-BS 0658
dkc100.1.0.1009.0 DKC100 SEAGATE ST34501W 0015
dva0.0.0.0.1 DVA0
ewa0.0.0.3.0 EWA0 00-00-F8-75-6D-01
pkc0.7.0.1009.0 PKC0 SCSI Bus ID 7 5.27
pqa0.0.0.4.0 PQA0 PCI EIDE
pqb0.0.1.4.0 PQB0 PCI EIDEDie Ausgabe stammt von einer Digital Personal Workstation
433au und zeigt drei an das System angeschlossene Laufwerke.
Das erste Laufwerk ist ein CD-ROM mit dem Namen
DKA0, die anderen beiden sind
Festplatten mit den Namen DKC0
und DKC100.Laufwerke mit Namen wie DKx
sind SCSI-Laufwerke. Der Name DKA100
zeigt ein SCSI-Laufwerk mit der SCSI-ID 1 auf dem ersten
SCSI-Bus (A) an. DKC300 zeigt
ein SCSI-Laufwerk mit der SCSI-ID 3 auf dem dritten
SCSI-Bus (C) an. SCSI Host-Bus-Adapter werden mit
dem Namen PKx bezeichnet.
Wie in der Ausgabe von SHOW DEVICE
gezeigt, werden SCSI-CD-ROM-Laufwerke wie andere
SCSI-Festplatten behandelt.IDE-Laufwerke werden mit DQx
bezeichnet, der dazugehörige IDE-Controller
heißt PQx.Netzwerkparameter ermittelnWird während der Installation ein
Netzwerk benötigt (weil Sie über
FTP oder von einem NFS-Server installieren wollen),
müssen Sie die Konfiguration des Netzwerks kennen.
Während der Installation werden Netzwerkparameter
abgefragt, damit sich &os; mit dem Netzwerk verbinden
und die Installation abschließen kann.Verbindung über Ethernet oder ein Kabel/DSL-ModemWenn Sie sich mit einem Ethernet verbinden oder eine
Internet-Verbindung mit einem Ethernet-Adapter über
Kabel oder DSL herstellen, benötigen Sie die nachstehenden
Daten:IP-AdresseIP-Adresse des Default-GatewaysHostnameIP-Adressen der DNS-ServerSubnetzmaskeWenn Sie die Daten nicht besitzen, fragen Sie bitte
Ihren Systemadministrator oder Ihren Service-Provider.
Können die Daten über DHCP
bezogen werden, merken Sie sich diese Tatsache.Verbindung über ein ModemAuch wenn Sie sich mit einem normalen Modem bei
einem ISP einwählen, können Sie &os; aus
dem Internet installieren. Die Installation über
ein Modem dauert nur sehr lange.Sie benötigen die nachstehenden Daten:Die Telefonnummer des ISPs.Die COM-Schnittstelle, an der das Modem
angeschlossen ist.Den Benutzernamen und das Passwort für
Ihr Konto.Lesen Sie die &os;-ErrataAuch wenn das &os;-Project bemüht ist, ein
Release so stabil wie möglich herzustellen, treten
ab und an Fehler auf. In seltenen Fällen betrifft
ein Fehler die Installations-Prozedur. Die Fehler und
deren Behebungen werden in den
&os;-Errata
festgehalten. Lesen Sie bitte die Errata bevor Sie &os;
installieren, damit Sie nicht in frisch entdeckte
Probleme laufen.Dokumentation zu jedem Release, inklusive der Errata
zu jedem Release, finden Sie im
Release-Abschnitt
des FreeBSD
Webauftritts..Die Installationsdateien beschaffen&os; kann von Dateien aus irgendeiner der
nachstehenden Quellen installiert werden:Lokale Medienvon einer CD-ROM oder einer DVDvon einer DOS-Partition auf demselben Rechnervon einem SCSI- oder QIC-Bandlaufwerkvon DiskettenNetzwerkvon einem FTP-Server, wenn erforderlich auch durch
eine Firewall oder durch einen HTTP-Proxyvon einem NFS-Serverüber eine feste serielle oder
eine feste parallele VerbindungWenn Sie eine &os;-CD oder &os;-DVD gekauft haben,
besitzen Sie schon alles, was Sie zur Installation
benötigen. Lesen Sie bitte im nächsten
Abschnitt () weiter.Wenn Sie sich die &os;-Installationsdateien noch nicht
besorgt haben, lesen Sie bitte zuerst den
. Dort werden die
notwendigen Vorbereitungen für eine Installation
von den eben genannten Medien beschrieben. Wenn Sie
den Abschnitt durchgearbeitet haben, lesen Sie bitte
in weiter.Das Startmedium vorbereitenUm &os; zu installieren, müssen Sie Ihren Rechner
mit einem speziellen Startmedium hochfahren, das die
Installationsroutine startet. Sie können das
Installationsprogramm nicht unter einem anderen Betriebssystem
ausführen. Ein Rechner startet normalerweise das
auf der Festplatte installierte Betriebssystem, er kann
aber auch von Disketten gestartet werden. Heutige Rechner
können ebenfalls mit einer CD-ROM gestartet werden.Wenn Sie eine &os; CD-ROM oder DVD besitzen (gekauft
oder selbst erstellt) und Ihr Rechner von CD-ROM oder DVD
starten kann (üblicherweise können Sie das
mit der BIOS-Option einstellen),
können Sie diesen Abschnitt überspringen.
Eine &os; CD-ROM oder DVD lässt sich direkt starten;
Sie können damit &os; ohne weitere Vorbereitungen
installieren.Um Startdisketten zu erzeugen, benutzen Sie die
nachstehende Anleitung:Abbilder der Startdisketten besorgenDie Abbilder Startdisketten befinden sich auf dem
Installationsmedium im Verzeichnis
floppies/; sie
können auch aus dem Internet heruntergeladen werden:
ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/releases/<arch>/<version>-RELEASE/floppies/.
Ersetzen Sie <arch> und
<version> durch die
passende Architektur und die passende Version.
Beispielsweise stehen die Startdisketten von
&os; &rel.current;-RELEASE für &i386; unter
.Die Abbilder besitzen die Dateinamenerweiterung
.flp. Im Verzeichnis
floppies/ befinden
sich verschiedene Abbilder; welches Sie benutzen,
hängt von der zu installierenden &os;-Version
und in einigen Fällen vom Zielrechner ab. In den
meisten Fällen werden Sie drei Disketten benötigen:
boot.flp,
kern1.flp, sowie
kern2.flp.
Lesen Sie bitte die Datei README.TXT
im Verzeichnis floppies/,
sie enthält aktuelle Informationen über die
Abbilder.
-
- Für 5.X-Systeme vor &os; 5.3 sind
- eventuell zusätzliche Treiber erforderlich.
- Diese Treiber sind im Abbild
- drivers.flp enthalten.
-
-
Wenn Sie die Abbilder aus dem Internet herunterladen,
benutzen Sie bitte den Binärmodus
des FTP-Programms. Einige Web-Browser verwenden den
Textmodus (oder
ASCII-Modus), was dazu führt,
dass sich die erstellten Disketten nicht starten
lassen.Die Disketten vorbereitenPro Abbild benötigen Sie eine Diskette.
Es ist wichtig, dass die verwendeten Disketten fehlerfrei
sind. Sie können dies sicherstellen, indem Sie die
Disketten selbst formatieren, verlassen Sie sich bitte
nicht auf vorformatierte Disketten. Das Formatierprogramm
von &windows; zeigt fehlerhafte Blöcke nicht an,
es markiert die Blöcke einfach als fehlerhaft und
ignoriert sie dann. Benutzen Sie neue Disketten, wenn
Sie diese Installationsart verwenden.Wenn Sie &os; installieren und das Installationsprogramm
abstürzt, einfriert oder sich merkwürdig
verhält, sind oft fehlerbehaftete Disketten
die Ursache. Schreiben Sie die Abbilder auf neue
Disketten und versuchen Sie, noch mal zu installieren.Die Abbilder auf Disketten schreibenDie .flp-Dateien sind
keine normalen Dateien, die
Sie auf eine Diskette kopieren. Sie können
die Abbilder nicht von einem
Laufwerk auf ein anderes Laufwerk kopieren. Die
Abbilder werden mit einem speziellen Werkzeug direkt
auf die Diskette geschrieben.DOSWenn Sie die Startdisketten unter &ms-dos; oder
&windows; erstellen, können Sie das mitgelieferte
Werkzeug fdimage verwenden.Wenn Sie die Abbilder auf der CD-ROM verwenden und
das CD-ROM-Laufwerk den Laufwerksbuchstaben
E: besitzt, führen Sie
den nachstehenden Befehl aus:
- E:\>tools\fdimage floppies\kern.flp A:
+ E:\>tools\fdimage floppies\boot.flp A:Führen Sie das Kommando für jede
.flp-Datei aus. Wechseln Sie
bitte jedes Mal die Diskette und beschriften Sie die
Diskette mit dem Namen der kopierten Datei. Falls Sie
die Abbilder an anderer Stelle liegen haben, passen Sie
bitte die Kommandozeile an. Wenn Sie keine CD-ROM
besitzen, können Sie fdimage
aus dem Verzeichnis
tools
des &os;-FTP-Servers herunterladen.Wenn Sie Startdisketten auf einem &unix; System
(zum Beispiel einem anderen &os; System) erstellen,
schreiben Sie die Abbilder mit dem Befehl &man.dd.1;
direkt auf die Disketten. Auf einem &os;-System
lautet die Kommandozeile:
- &prompt.root; dd if=kern.flp of=/dev/fd0
+ &prompt.root; dd if=boot.flp of=/dev/fd0Unter &os; spricht /dev/fd0
das erste Diskettenlaufwerk an (das Laufwerk
A:), /dev/fd1
spricht das Laufwerk B: an.
Andere &unix; Varianten verwenden unter Umständen
andere Gerätenamen, die in der Dokumentation
des jeweiligen Systems beschrieben sind.Nun ist alles für die &os;-Installation
vorbereitet.Die Installation startenDie Installationsprozedur lässt die Daten auf
Ihren Laufwerken solange unverändert bis die
nachstehende Meldung erscheint:Last Chance: Are you SURE you want continue the installation?
If you're running this on a disk with data you wish to save then WE
STRONGLY ENCOURAGE YOU TO MAKE PROPER BACKUPS before proceeding!
We can take no responsibility for lost disk contents!Vor dieser Meldung kann die Installationsprozedur
jederzeit abgebrochen werden, ohne die Daten auf der
Festplatte zu verändern. Wenn Sie meinen, etwas
falsch konfiguriert zu haben, können Sie vor
diesem Zeitpunkt einfach den Rechner ausschalten.Der SystemstartSystemstart von &i386;-SystemenSchalten Sie zunächst Ihren Rechner aus.Schalten Sie den Rechner ein. Während des
Starts sollte angezeigt werden, wie Sie das
Systemeinstellungsmenü (oder BIOS)
erreichen. Meist drücken Sie dazu die Tasten
F2, F10,
Del oder
AltS. Benutzen Sie die angezeigte Tastenkombination.
Viele Rechner zeigen beim Systemstart eine Grafik an.
Typischerweise können Sie die Grafik mit der
Taste Esc entfernen und so die
angezeigten Meldungen lesen.Suchen Sie Option, die einstellt von welchem Gerät
der Rechner startet. Normalerweise wird die Option
genannt und zeigt eine
Geräteliste, beispielsweise Floppy,
CD-ROM, First Hard Disk
an.Wenn Sie Startdisketten erstellt haben, wählen
Sie Floppy aus, wenn Sie von CD-ROM
starten, stellen Sie sicher, dass die CD-ROM ausgewählt
ist. Wenn Sie nicht sicher sind, lesen Sie bitte im
Handbuch des Rechners oder im Handbuch der Systemplatine
nach.Stellen Sie das gewünschte Startmedium ein
und sichern Sie die Einstellungen. Der Rechner sollte
dann neu starten.
-
Wenn Sie, wie in
beschrieben, Startdisketten vorbereitet haben,
benötigen Sie nun die erste Diskette,
- die kern.flp enthält.
+ die boot.flp enthält.
Legen Sie diese Diskette in das Diskettenlaufwerk ein.Wenn Sie den Rechner von einer CD-ROM starten,
legen Sie die CD-ROM so früh wie möglich
in das Laufwerk ein.Wenn Ihr Rechner wie normal startet und das
existierende Betriebssystem lädt, kann das
folgende Ursachen haben:Das Startmedium (Diskette, CD-ROM) ist nicht schnell
genug eingelegt worden. Belassen Sie das Startmedium
im Laufwerk und starten Sie Ihren Rechner neu.Die BIOS-Einstellungen sind falsch vorgenommen
worden. Wiederholen Sie diesen Schritt, bis Sie
die richtige Einstellung gefunden haben.Das verwendete BIOS kann nicht von dem
gewünschten Medium starten.&os; startet jetzt. Wenn Sie von einer CD-ROM
starten, sehen Sie die folgenden Meldungen
(Versionsangaben entfernt):Verifying DMI Pool Data ........
Boot from ATAPI CD-ROM :
1. FD 2.88MB System Type-(00)
Uncompressing ... done
BTX loader 1.00 BTX version is 1.01
Console: internal video/keyboard
BIOS drive A: is disk0
BIOS drive B: is disk1
BIOS drive C: is disk2
BIOS drive D: is disk3
BIOS 639kB/261120kB available memory
FreeBSD/i386 bootstrap loader, Revision 0.8
/kernel text=0x277391 data=0x3268c+0x332a8 |
|
Hit [Enter] to boot immediately, or any other key for command prompt.
Booting [kernel] in 9 seconds... _Wenn Sie mit Startdisketten hochfahren, sehen
Sie folgende Meldungen (Versionsangaben entfernt):Verifying DMI Pool Data ........
BTX loader 1.00 BTX version is 1.01
Console: internal video/keyboard
BIOS drive A: is disk0
BIOS drive C: is disk1
BIOS 639kB/261120kB available memory
FreeBSD/i386 bootstrap loader, Revision 0.8
/kernel text=0x277391 data=0x3268c+0x332a8 |
-Please insert MFS root floppy and press enter:
+Insert disk labelled "Kernel floppy 1" and press any key...
Folgen Sie der Anweisung und entfernen Sie die
boot.flp-Diskette,
anschließend legen Sie die
kern1.flp-Diskette ein
und drücken Enter.
Starten Sie das System mit der ersten
Diskette und legen Sie, wenn Sie dazu aufgefordert
werden, die anderen Disketten ein.Unabhängig davon, ob Sie von Disketten
oder von CD-ROM gestartet haben, wird folgende
Meldung erscheinen:Hit [Enter] to boot immediately, or any other key for command prompt.
Booting [kernel] in 9 seconds... _Warten Sie entweder zehn Sekunden oder drücken
Sie Enter.Systemstart von Alpha-SystemenAlphaSchalten Sie zunächst Ihren Rechner aus.Schalten Sie den Rechner ein und warten Sie
auf die Eingabeaufforderung des Boot-Monitors.Wenn Sie, wie in
beschrieben, Startdisketten vorbereitet haben,
benötigen Sie nun die erste Diskette,
die boot.flp enthält.
Legen Sie diese Diskette in das Diskettenlaufwerk ein.
Das nachstehende Kommando startet den Rechner von
der Diskette (falls nötig, passen Sie den
Gerätenamen der Diskette an):>>>BOOT DVA0 -FLAGS '' -FILE ''Wenn Sie den Rechner von einer CD-ROM starten,
legen Sie die CD-ROM in das Laufwerk ein und
führen das folgende Kommando aus (wenn
nötig, passen Sie den Gerätenamen
des CD-ROM-Laufwerks an):>>>BOOT DKA0 -FLAGS '' -FILE ''&os; wird jetzt starten. Wenn Sie den Rechner
mit einer Diskette gestartet haben, wird irgendwann
die nachstehende Meldung erscheinen:Insert disk labelled "Kernel floppy 1" and press any key...Folgen Sie der Anweisung und entfernen Sie die
boot.flp-Diskette,
anschließend legen Sie die
kern1.flp-Diskette ein
und drücken Enter.Unabhängig davon, ob Sie von Disketten
oder von CD-ROM gestartet haben, wird folgende
Meldung erscheinen:Hit [Enter] to boot immediately, or any other key for command prompt.
Booting [kernel] in 9 seconds... _Warten Sie entweder zehn Sekunden oder drücken
Sie Enter, danach erscheint das
Kernelkonfigurationsmenü.Die Geräteerkennung prüfenDie letzten paar Hundert Zeilen der Bildschirmausgabe
werden gesichert und können geprüft werden.Um sich den Bildschirmpuffer anzusehen, drücken
Sie die Taste Scroll-Lock. Im Puffer
können Sie mit den Pfeiltasten oder den Tasten
PageUp und PageDown
blättern. Um zur normalen Bildschirmausgabe
zurückzukehren, drücken Sie nochmals die Taste
Scroll-Lock.Prüfen Sie mit diesem Verfahren nun die Ausgaben
der Geräteerkennung. Sie werden einen Text ähnlich
wie in sehen. Die
genauen Ausgaben sind abhängig von den in Ihrem
System installierten Geräten.Ausgabe der Geräteerkennungavail memory = 253050880 (247120K bytes)
Preloaded elf kernel "kernel" at 0xc0817000.
Preloaded mfs_root "/mfsroot" at 0xc0817084.
md0: Preloaded image </mfsroot> 4423680 bytes at 0xc03ddcd4
md1: Malloc disk
Using $PIR table, 4 entries at 0xc00fde60
npx0: <math processor> on motherboard
npx0: INT 16 interface
pcib0: <Host to PCI bridge> on motherboard
pci0: <PCI bus> on pcib0
pcib1:<VIA 82C598MVP (Apollo MVP3) PCI-PCI (AGP) bridge> at device 1.0 on pci0
pci1: <PCI bus> on pcib1
pci1: <Matrox MGA G200 AGP graphics accelerator> at 0.0 irq 11
isab0: <VIA 82C586 PCI-ISA bridge> at device 7.0 on pci0
isa0: <iSA bus> on isab0
atapci0: <VIA 82C586 ATA33 controller> port 0xe000-0xe00f at device 7.1 on pci0
ata0: at 0x1f0 irq 14 on atapci0
ata1: at 0x170 irq 15 on atapci0
uhci0 <VIA 83C572 USB controller> port 0xe400-0xe41f irq 10 at device 7.2 on pci
0
usb0: <VIA 83572 USB controller> on uhci0
usb0: USB revision 1.0
uhub0: VIA UHCI root hub, class 9/0, rev 1.00/1.00, addr1
uhub0: 2 ports with 2 removable, self powered
pci0: <unknown card> (vendor=0x1106, dev=0x3040) at 7.3
dc0: <ADMtek AN985 10/100BaseTX> port 0xe800-0xe8ff mem 0xdb000000-0xeb0003ff ir
q 11 at device 8.0 on pci0
dc0: Ethernet address: 00:04:5a:74:6b:b5
miibus0: <MII bus> on dc0
ukphy0: <Generic IEEE 802.3u media interface> on miibus0
ukphy0: 10baseT, 10baseT-FDX, 100baseTX, 100baseTX-FDX, auto
ed0: <NE2000 PCI Ethernet (RealTek 8029)> port 0xec00-0xec1f irq 9 at device 10.
0 on pci0
ed0 address 52:54:05:de:73:1b, type NE2000 (16 bit)
isa0: too many dependant configs (8)
isa0: unexpected small tag 14
orm0: <Option ROM> at iomem 0xc0000-0xc7fff on isa0
fdc0: <NEC 72065B or clone> at port 0x3f0-0x3f5,0x3f7 irq 6 drq2 on isa0
fdc0: FIFO enabled, 8 bytes threshold
fd0: <1440-KB 3.5" drive> on fdc0 drive 0
atkbdc0: <Keyboard controller (i8042)> at port 0x60,0x64 on isa0
atkbd0: <AT Keyboard> flags 0x1 irq1 on atkbdc0
kbd0 at atkbd0
psm0: <PS/2 Mouse> irq 12 on atkbdc0
psm0: model Generic PS/@ mouse, device ID 0
vga0: <Generic ISA VGA> at port 0x3c0-0x3df iomem 0xa0000-0xbffff on isa0
sc0: <System console> at flags 0x100 on isa0
sc0: VGA <16 virtual consoles, flags=0x300>
sio0 at port 0x3f8-0x3ff irq 4 flags 0x10 on isa0
sio0: type 16550A
sio1 at port 0x2f8-0x2ff irq 3 on isa0
sio1: type 16550A
ppc0: <Parallel port> at port 0x378-0x37f irq 7 on isa0
pppc0: SMC-like chipset (ECP/EPP/PS2/NIBBLE) in COMPATIBLE mode
ppc0: FIFO with 16/16/15 bytes threshold
plip0: <PLIP network interface> on ppbus0
ad0: 8063MB <IBM-DHEA-38451> [16383/16/63] at ata0-master UDMA33
acd0: CD-RW <LITE-ON LTR-1210B> at ata1-slave PIO4
Mounting root from ufs:/dev/md0c
/stand/sysinstall running as init on vty0Prüfen Sie die Ausgabe der Geräteerkennung
sorgfältig und stellen Sie sicher, dass &os; alle
erwarteten Geräte gefunden hat. Wenn ein Gerät
- nicht gefunden wurde, wird es nicht angezeigt. Wurde der
- Gerätetreiber mit IRQ und Port-Adressen konfiguriert,
- prüfen Sie, ob die Werte richtig angezeigt werden.
+ nicht gefunden wurde, wird es nicht angezeigt. Ist dies
+ bei Ihnen der Fall, müssen Sie einen angepassten Kernel erstellen,
+ da das betroffene Gerät (beispielsweise eine Soundkarte)
+ in diesem Fall vom GENERIC-Kernel nicht
+ unterstützt wird.
+
+ Ab &os; 6.2 gelangen Sie im nächsten Schritt
+ in ein Menü, in dem Sie über die Cursortasten das
+ Land, in dem Sie sich befinden, auswählen können
+ (). Durch die Bestätigung
+ mit der Enter-Taste wird automatisch das
+ von Ihnen gewählte Land sowie die dazu passende
+ Tastaturbelegung gewählt. Alternativ ist es auch hier
+ möglich, sysinstall zu verlassen
+ und von vorne zu beginnen.
+
+
+ Ihr Land auswählen
- Wenn Sie noch Änderungen an der Kernelkonfiguration
- vornehmen müssen, können Sie
- sysinstall leicht verlassen und
- wieder neu anfangen. Das ist auch eine gute Übung,
- um sich mit dem Ablauf vertraut zu machen.
+
+
+
+
+
+ sysinstall beendenWählen Sie mit den Pfeiltasten den Punkt
Exit Install des Hauptmenüs
aus. Nach der Auswahl wird die folgende Meldung
angezeigt: User Confirmation Requested
Are you sure you wish to exit? The system will reboot
(be sure to remove any floppies from the drives).
[ Yes ] NoWenn Sie die Auswahl mit &gui.yes;
bestätigen, wird das Installationsprogramm erneut
starten, falls sich die CD-ROM noch im Laufwerk befindet.Wenn Sie mit Disketten gestartet haben, müssen
Sie vor dem Neustart die
boot.flp-Diskette entfernen.Das Werkzeug sysinstallZum Installieren von &os; stellt das &os;-Project das
Werkzeug sysinstall zur
Verfügung. Das Werkzeug arbeitet textorientiert
und bietet eine Reihe von Menüs und Bildschirmen,
um den Installationsprozess zu konfigurieren und zu
steuern.Die Menüs von sysinstall
- werden mit Tasten wie den Pfeiltasten, Enter
- oder Space bedient. Eine ausführliche
+ werden mit Tasten wie den Pfeiltasten, Enter,
+ Tab oder Space bedient.
+ Eine ausführliche
Beschreibung der Tastenbelegung ist in der Gebrauchsanweisung
von sysinstall enthalten.Die Gebrauchsanweisung können Sie lesen, indem
Sie den Menüpunkt Usage
auswählen. Stellen Sie sicher, dass die Schaltfläche
[Select], wie in
gezeigt, aktiviert ist
und drücken Sie die Taste Enter.Es erscheinen Anweisungen wie das Menüsystem zu
bedienen ist. Wenn Sie diese gelesen haben, drücken
Sie Enter, um in das Hauptmenü
zurückzukehren.Die Gebrauchsanweisung von sysinstall auswählenDie Dokumentation abrufenAus dem Hauptmenü wählen Sie mit den
Pfeiltasten Doc aus
und drücken Enter.Die Dokumentation abrufenEs wird das Dokumentationsmenü angezeigt.Das Dokumentationsmenü von sysinstallLesen Sie bitte unbedingt die mitgelieferte Dokumentation.Um ein Dokument zu lesen, wählen Sie das Dokument
mit den Pfeiltasten aus und drücken Enter.
Wenn Sie das Dokument gelesen haben, kommen Sie mit der
Taste Enter in das Dokumentationsmenü
zurück.Um in das Hauptmenü zurückzukommen,
wählen Sie mit den Pfeiltasten Exit
aus und drücken die Taste Enter.Die Tastaturbelegung ändernUm die Tastaturbelegung zu ändern, wählen
Sie den Menüpunkt Keymap
und drücken Enter. Dies ist nur
erforderlich wenn Sie eine nicht standard-konforme Tastatur
oder eine andere als eine amerikanische Tastatur einsetzen.Das Hauptmenü von sysinstallEine andere Tastaturbelegung können Sie mit den
Pfeiltasten markieren und der Taste Space
auswählen. Wenn Sie die Taste Space
nochmals drücken wird die Auswahl aufgehoben. Haben
Sie eine Tastaturbelegung ausgewählt, markieren Sie
mit den Pfeiltasten &gui.ok; und drücken Sie
Enter.Der Bildschirmabzug zeigt nur einen der verfügbaren
Belegungen an. Mit der Taste Tab markieren
Sie die Schaltfläche &gui.cancel;, die mit der
Vorgabe-Belegung wieder in das Hauptmenü
zurückführt.Sysinstall Keymap MenuInstallationsoptionen einstellenWählen Sie Options
aus und rücken die Taste Enter.Das Hauptmenü von sysinstallOptionen von sysinstallFür die meisten Benutzer sind die voreingestellten
Werte völlig ausreichend und brauchen daher nicht
geändert werden. Der Name des Releases variiert mit
der zu installierenden Version von &os;.Eine Beschreibung der ausgewählten Option
erscheint blau hervorgehoben am unteren Ende des
Bildschirms. Mit der Option
Use Defaults können
Sie alle Optionen auf die Vorgabewerte zurückstellen.Wenn Sie die Hilfeseite zu den verschiedenen Optionen
lesen wollen, drücken Sie die Taste
F1.Die Taste Q führt in das
Hauptmenü zurück.Eine Standard-Installation startenDie Standard-Installation
sollte von allen &unix;- oder &os;-Anfängern
benutzt werden. Markieren Sie mit den Pfeiltasten
Standard und drücken
Sie Enter, um die Installation zu
starten.Die Standard-Installation startenPlattenplatz für &os; bereitstellenIhre erste Aufgabe ist, &os; Plattenplatz bereitzustellen und
den Plattenplatz für sysinstall
kenntlich zu machen (label).
Sie müssen daher wissen, wie &os; mit Platten
umgeht.Nummerierung der Laufwerke im BIOSBevor Sie &os; installieren und konfigurieren, sollten
Sie Sie einen wichtigen Punkt beachten, besonders wenn Sie
mehrere Festplatten besitzen.DOSMicrosoft WindowsIn einem PC, der unter einem vom BIOS abhängigen
Betriebssystem, wie &ms-dos; oder µsoft.windows;
läuft, kann das BIOS die normale Reihenfolge der
Laufwerke verändern und das Betriebssystem beachtet
diese Änderung. Mit dieser Funktion kann der
Rechner von einem anderen Laufwerk als dem so genannten
primären Laufwerk gestartet werden.
Die Funktion ist sehr zweckmäßig für Benutzer,
die Datensicherungen auf einer zweiten Platte erstellen
und dafür Werkzeuge wie
Ghost oder xcopy
einsetzen. Wenn die erste Platte ausfällt, von einem
Virus befallen wird oder durch einen Fehler des
Betriebssystems verunstaltet wird, können die
Platten im BIOS logisch getauscht werden. Es sieht so
aus, als wären die Laufwerke, ohne Öffnen des
Gehäuses getauscht worden.SCSIBIOSTeurere Systeme mit SCSI-Controllern haben oft BIOS
Erweiterungen, mit denen die Reihenfolge von bis zu sieben
SCSI-Platten in ähnlicher Weise verändert werden
kann.Ein Benutzer, der es gewohnt ist, diese BIOS-Funktionen
zu benutzen, mag überrascht sein, dass &os; sich nicht
wie erwartet verhält. &os; verwendet das BIOS nicht
und weiß daher nichts von der logischen Plattenordnung
im BIOS. Dies kann zu sehr verwirrenden Situationen
führen, insbesondere wenn die Platten identische
Geometrien besitzen und Kopien voneinander sind.Vor der Installation von &os; sollte im BIOS die
normale Nummerierung der Laufwerke eingestellt und so belassen
werden. Ist es nötig, die Reihenfolge der Laufwerke zu
verändern, so sollte das immer auf dem schweren Weg, also
durch Öffnen des Gehäuses und Verändern der
Jumper und Kabel, erfolgen.Von Bills und Freds ungewöhnlichen
AbenteuernBill macht aus einer älteren Wintel Kiste ein
neues &os;-System für Fred. Auf einer SCSI-Platte,
die er mit der SCSI-ID 0 konfiguriert, installiert Bill
&os;.Nachdem Fred das System einige Tage benutzt hat, bemerkt
er, dass die ältere SCSI-Platte viele Fehler meldet
und beschwert sich bei Bill.Nach einigen Tagen entschließt sich Bill,
die Sache in die Hand zu nehmen. Er schnappt sich
eine identische SCSI-Platte aus dem Lager im Hinterzimmer
und baut diese, nachdem Sie einen Oberflächenscan
überstanden hat, mit der SCSI-ID 4 ein.
Anschließend kopiert er die Daten von der Platte
mit der SCSI-ID 0 auf die Platte mit der SCSI-ID 4.
Da die neue Platte zufriedenstellend läuft, stellt
Bill im SCSI-BIOS die Reihenfolge der Platten so um,
dass das System von der neuen Platte startet. Nach
einem problemlosen Start von &os; läuft das
System und Fred ist zufrieden.Nach einiger Zeit haben Bill und Fred Lust auf ein
weiteres Abenteuer – Sie wollen das System auf
eine neue &os;-Version aktualisieren. Bill ersetzt
die angeschlagene Platte mit der SCSI-ID 0 durch
eine gleiche Platte aus dem Lager. Auf der ausgetauschten
Platte installiert er problemlos mithilfe von
Freds Startdisketten die neue Version von &os;.Fred braucht ein paar Tage, um die neue &os;-Version
zu testen und entscheidet, dass Sie für den
produktiven Einsatz geeignet ist. Nun müssen die
Daten von der alten Platte (mit der SCSI-ID 4)
kopiert werden. Fred hängt dazu die alte Platte
ein und stellt bestürzt fest, dass alle Daten
verschwunden sind.Wo sind die Daten hin?Bill kopierte die Daten von der Platte mit der
SCSI-ID 0 auf die Platte mit der SCSI-ID 4.
Als Bill die Startreihenfolge im SCSI-BIOS änderte,
führte er sich nur selbst an der Nase herum. &os;
lief weiterhin auf der Platte mit der SCSI-ID 0.
Durch die Änderung der Startreihenfolge wurde nur
ein Teil des Boot- und Loader-Codes von der Platte mit
der SCSI-ID 4 geladen. Die Kernel-Treiber von
&os; ignorieren die BIOS-Einstellungen und benutzen
die normale Nummerierung. Das System lief also weiterhin
auf der Platte mit der SCSI-ID 0 und alle Daten von
Fred befanden sich auf dieser Platte. Es schien nur
so, als würde das System auf der Platte mit der
SCSI-ID 4 laufen.Wir sind erleichtert zu bemerken, dass keine Daten
verloren gingen oder verändert wurden. Die alte
Platte wurde im Müll wiedergefunden und Freds Daten
konnten wiederhergestellt werden (Bill weiß jetzt,
dass er noch viel zu lernen hat).Obwohl in diesem Beispiel SCSI-Platten verwendet
wurden, gelten die Konzepte gleichermaßen für
IDE-Platten.Slices mit Fdisk erstellenZu diesem Zeitpunkt werden noch keine Änderungen
auf die Festplatte ausgeschrieben. Sie können daher
sysinstall jederzeit verlassen,
und erneut beginnen, wenn Sie denken, einen Fehler gemacht
zu haben. Sie können sysinstall
über die Menüs verlassen, die Taste U
drücken oder die Option Undo
wählen. Wenn Sie einmal nicht wissen, wie Sie ein
Menü verlassen, können Sie den Rechner auch
einfach ausschalten.Nachdem Sie in sysinstall
die Standard-Installation ausgewählt haben, werden
Sie folgende Meldung sehen: Message
In the next menu, you will need to set up a DOS-style ("fdisk")
partitioning scheme for your hard disk. If you simply wish to devote
all disk space to FreeBSD (overwriting anything else that might be on
the disk(s) selected) then use the (A)ll command to select the default
partitioning scheme followed by a (Q)uit. If you wish to allocate only
free space to FreeBSD, move to a partition marked "unused" and use the
(C)reate command.
[ OK ]
[ Press enter or space ]Drücken Sie, wie angegeben, Enter.
Im nächsten Bildschirm werden alle Festplatten
angezeigt, die der Kernel während der Geräteerkennung
gefunden hat.
zeigt ein Beispiel von einem System mit zwei IDE-Platten,
die als ad0 und
ad2 erkannt wurden.Ein Laufwerk für Fdisk aussuchenSie fragen sich vielleicht, warum ad1
nicht angezeigt wird. Wurde die Platte vielleicht
nicht erkannt?Stellen Sie sich ein System mit zwei IDE-Platten vor.
Eine Platte ist als Master am ersten Controller, die andere
als Master am zweiten Controller angeschlossen. Wenn &os;
die Platten in der Reihenfolge, in der sie gefunden werden,
nummerieren würde, hießen die Platten
ad0 und ad1
und alles würde funktionieren.Wenn Sie nun am ersten IDE-Controller eine dritte
Platte als Slave anschließen würden, wäre
diese Platte ad1. Die vorher
ad1 genannte Platte würde
nun ad2 heißen. Dateisysteme
werden auf Geräten wie ad1s1a
angelegt. Daher könnte es passieren, dass auf
einmal Dateisysteme nicht mehr gefunden werden und Sie
&os; umkonfigurieren müssten.Um diese Probleme zu umgehen, kann der Kernel so
eingestellt werden, dass er Platten nach ihrem Anschlussort
anstelle der gefundenen Reihenfolge benennt. Nach diesem
Schema ist die Master-Platte am zweiten IDE-Controller
immerad2,
auch wenn es die Geräte ad0
oder ad1 gar nicht gibt.Dieses Verhalten ist in &os; voreingestellt und der
Grund warum im Beispiel die Geräte
ad0 und ad2
angezeigt werden. Der Rechner, von dem die gezeigte
Ausgabe stammt, hatte zwei IDE-Platten, die beide als
Master konfiguriert waren, und keine Slave-Platten.Wählen Sie die Platte aus, auf die Sie &os;
installieren wollen und drücken Sie &gui.ok;.
Anschließend startet Fdisk
und zeigt einen Bildschirm wie den in
.Der Bildschirm von Fdisk
ist in drei Abschnitte unterteilt.Der erste Abschnitt umfasst die ersten beiden Zeilen
der Anzeige. Er enthält Einzelheiten über die
aktuell ausgewählte Platte, unter anderem den
&os;-Gerätenamen, die Plattengeometrie und die
Kapazität der Platte.Der zweite Abschnitt zeigt die auf der Platte befindlichen
Slices. Angezeigt wird der Anfang und das Ende der Slice,
die Größe der Slice, der &os;-Gerätename,
eine Beschreibung und der Subtyp. Im Beispiel sehen Sie
zwei unbenutzte Slices, die durch die Plattenbelegung auf
PCs entstehen. Weiterhin sehen Sie eine große
FAT-Slice, die ziemlich sicher unter
&ms-dos;/&windows; als Laufwerk C:
auftaucht und eine erweiterte Slice, die unter &ms-dos;/&windows;
weitere Laufwerke enthalten kann.Im dritten Abschnitt sind die Kommandos von
Fdisk zusammengefasst.Typischer Fdisk-Bildschirm vor dem EditierenDie nächsten Schritte hängen von der
beabsichtigten Einteilung der Festplatte ab.Wenn Sie die gesamte Festplatte für &os; verwenden
wollen, drücken Sie die Taste A
(entspricht dem Menüpunkt
Use Entire Disk). Später
im Installationsverlauf müssen Sie diese Auswahl
bestätigen, danach werden alle bisherigen Daten von
der Festplatte gelöscht. Diese Auswahl löscht
vorher vorhandene Slices und ersetzt sie durch einen
kleinen unbenutzten Bereich (der wieder durch das PC-Design
bedingt ist) und eine große Slice für &os;.
Wählen Sie dann die neu erstellte Slice mit den Pfeiltasten
aus und drücken Sie die Taste S, um
die Slice als startfähig (bootbar) zu markieren.
zeigt den Bildschirm zu
diesem Zeitpunkt. Beachten Sie das A
in der Spalte Flags. Dies zeigt an,
dass die Slice aktiv ist und das System
von dieser Slice starten wird.Um Platz für &os; zu schaffen, können Sie
auch bestehende Slices löschen. Markieren Sie dazu
die Slice mit den Pfeiltasten und drücken Sie die Taste
D. Danach legen Sie eine neue Slice
mit der Taste C an. Sie werden nach der
Größe der zu erstellenden Slice gefragt; der
Vorgabewert entspricht der größten Slice, die
angelegt werden kann (entspricht entweder dem
größten freien Bereich auf der Festplatte oder
der ganzen Festplatte).Wenn Sie schon Platz für &os; geschaffen haben
(beispielsweise mit &partitionmagic;),
können Sie eine neue Slice direkt mit der Taste
C anlegen. Sie werden wieder nach der
Größe der anzulegenden Slice gefragt.Eine Partition über die gesamte PlatteDrücken Sie die Taste Q, wenn Sie
fertig sind. Sysinstall merkt
sich die Änderungen, schreibt sie aber noch nicht
auf die Festplatte.Einen Boot-Manager installierenSie können nun einen Boot-Manager installieren.
Unter folgenden Umständen sollten Sie den
&os;-Boot-Manager installieren:Das System besitzt mehr als ein Laufwerk und
&os; ist auf einem anderen Laufwerk als dem ersten
Laufwerk installiert.&os; teilt sich das Laufwerk mit einem anderen
Betriebssystem. Beim Systemstart wollen Sie auswählen,
welches Betriebssystem gestartet wird.Wird der Rechner ausschließlich mit &os; betrieben
und &os; ist auf dem ersten Laufwerk installiert, dann
genügt der Standard-Boot-Manager.
Wenn Sie einen anderen Boot-Manager benutzen, der &os;
starten kann, wählen Sie bitte None
aus.Nachdem Sie die Auswahl getroffen haben, drücken
Sie die Taste Enter.Sysinstall Boot-Manager-MenüIn der Hilfe, die Sie mit der Taste F1
aufrufen, werden Probleme beschrieben, die entstehen
können, wenn sich zwei Betriebssysteme ein Laufwerk
teilen.Slices auf einem anderen Laufwerk anlegenWenn das System mehr als ein Laufwerk besitzt, kehrt
die Installationsprozedur nach der Auswahl des Boot-Managers
zum Bildschirm Select Drives zurück.
Sie können hier ein anderes Laufwerk auswählen
und auf diesem Laufwerk mit Fdisk
weitere Slices anlegen.Wenn Sie &os; auf einem anderen Laufwerk als dem ersten
Laufwerk installieren, müssen Sie den &os;-Boot-Manager
auf beiden Laufwerken installieren.Die Laufwerksauswahl verlassenDie Taste Tab wechselt zwischen dem
zuletzt ausgewählten Laufwerk und den Schaltflächen
&gui.ok; und &gui.cancel;.Drücken Sie einmal die Taste Tab,
um &gui.ok; auszuwählen und drücken Sie
anschließend Enter um die
Installation weiterzuführen.Partitionen mit Bsdlabel
anlegenIn jeder angelegten Slice müssen Sie Partitionen
anlegen. Die Partitionen werden mit Buchstaben von
a bis h gekennzeichnet.
Die Buchstaben b, c
und d haben eine besondere Bedeutung,
die Sie beachten sollten.Einige Anwendungen profitieren von einer besonderen
Aufteilung der Partitionen, insbesondere wenn das System
mehr als ein Laufwerk besitzt. Bei der ersten &os;-Installation
sollten Sie sich allerdings nicht zu viele Gedanken über
die Partitionen machen. Wichtiger ist, dass Sie &os;
installieren und benutzen. Wenn Sie mehr Erfahrung mit
&os; gesammelt haben, können Sie &os; jederzeit mit
anderen Partitionen installieren.Das folgende Schema legt vier Partitionen an: Eine
Partition für den Auslagerungsbereich
(swap space) und drei
Partitionen für Dateisysteme.
Partitionen auf dem ersten LaufwerkPartitionDateisystemGrößeBeschreibunga/100 MBDas Root-Dateisystem. Jedes andere Dateisystem
wird irgendwo unterhalb von diesem Dateisystem
eingehangen. 100 MB ist eine vernünftige
Größe für dieses Dateisystem.
Sie werden hier wenig Daten speichern und &os;
benötigt ungefähr 40 MB Platz auf
diesem Dateisystem. Der Rest ist für temporäre
Daten und die Reserve, falls künftige Versionen
von &os; mehr Platz in /
benötigen.bN/A2-3 x RAM
- Der Auslagerungsbereich. Es ist schon fast
+ Der Auslagerungsbereich befindet sich auf der
+ b-Partition. Es ist schon fast
eine Kunst, die Größe des Auslagerungsbereichs
richtig zu bestimmen. Eine gute Daumenregel ist,
den Auslagerungsbereich zwei bis dreimal
größer als den Hauptspeicher (RAM)
anzulegen. Sie sollten mindestens 64 MB
für den Auslagerungsbereich vorsehen. Wenn
das System also weniger als 32 MB Hauptspeicher
besitzt, richten Sie einen 64 MB großen
Auslagerungsbereich ein.
Besitzt das System mehr als ein Laufwerk,
können Sie auf jedem Laufwerk Auslagerungsbereiche
anlegen. Da &os; alle Auslagerungsbereiche
benutzt, wird der Vorgang des Auslagerns durch
mehrere Bereiche beschleunigt. Berechnen Sie
in diesem Fall die Größe des benötigten
Auslagerungsbereichs, beispielsweise 128 MB,
und teilen Sie die Größe durch die
Anzahl der Laufwerke. Dies gibt die Größe
des Auslagerungsbereichs auf jedem Laufwerk.
Mit zwei Platten ergibt das in diesem Beispiel
64 MB Auslagerungsbereich pro Platte.e/var50 MBDas Verzeichnis /var
enthält Dateien, die sich dauernd
ändern (Protokolldateien und Dateien für
Verwaltungszwecke) und auf die im Normalbetrieb
oft zugegriffen wird. Liegen diese Dateien in
einem gesonderten Dateisystem, kann &os; den Zugriff
auf die Dateien optimieren, ohne den Zugriff auf
Dateien mit einem anderen Zugriffmuster zu
stören.f/usrDer Rest des LaufwerksAlle anderen Dateien werden normalerweise
im Verzeichnis /usr oder
einem Unterverzeichnis von /usr
abgelegt.
Wenn Sie &os; auf mehr als einem Laufwerk installieren,
müssen Sie noch weitere Partitionen in den Slices
auf den anderen Laufwerken anlegen. Am einfachsten legen
Sie pro Laufwerk zwei Partitionen an: eine für den
Auslagerungsbereich und eine andere für ein
Dateisystem.
Partitionen auf weiteren LaufwerkenPartitionDateisystemGrößeBeschreibungb--Wie schon besprochen, können Sie den
Auslagerungsbereich auf mehrere Platten verteilen.
Auch wenn die a-Partition frei
ist, sollte der Auslagerungsbereich entsprechend
der Konvention auf der b-Partition
angelegt werden.e/disknDer Rest des LaufwerksDer Rest der Platte wird von einer großen
Partition eingenommen. Sie könnten für
diese Partition die a-Partition
anstelle der e-Partition benutzen.
Allerdings ist die a-Partition
per Konvention für das Root-Dateisystem
(/) reserviert. Sie brauchen
die Konvention nicht zu beachten, da aber
sysinstall die Konvention
beachtet, ist die Installation sauberer, wenn Sie
das auch tun. Sie können das Dateisystem
irgendwo einhängen. Das Beispiel schlägt
die Verzeichnisse
/diskn
vor, wobei n die Laufwerke
nummeriert. Sie können ein anderes Schema
verwenden, wenn Sie möchten.
Wenn Sie die Aufteilung der Partitionen festgelegt haben,
können Sie die Partitionen mit
sysinstall anlegen. Es erscheint
die nachstehende Meldung: Message
Now, you need to create BSD partitions inside of the fdisk
partition(s) just created. If you have a reasonable amount of disk
space (200MB or more) and don't have any special requirements, simply
use the (A)uto command to allocate space automatically. If you have
more specific needs or just don't care for the layout chosen by
(A)uto, press F1 for more information on manual layout.
[ OK ]
[ Press enter or space ]Drücken Sie Enter, um den
&os;-Partitionseditor, der Disklabel
heißt, zu starten. zeigt den
Einstiegsbildschirm von Disklabel.
Der Bildschirm ist in drei Bereiche geteilt.Die ersten Zeilen zeigen den Namen des Laufwerks, das
Sie gerade bearbeiten und die Slice, die die erstellten
Partitionen enthält (Disklabel
spricht hier von Partitionen anstatt von Slices). Der
freie Platz einer Slice, der noch keiner Partition zugeordnet
ist, wird ebenfalls angezeigt.In der Mitte des Bildschirms werden die angelegten
Partitionen, der Name des Dateisystems, das sich in
der Partition befindet, dessen Größe und
die Optionen zum Erstellen des Dateisystems angezeigt.Das untere Drittel des Bildschirms zeigt die in
Disklabel gültigen
Tastenkombinationen.Sysinstall Disklabel-EditorDisklabel kann für Sie
automatisch Partitionen mit vorgegebenen Größen
erstellen. Probieren Sie das bitte jetzt aus und drücken
Sie die Taste A. Der Bildschirm sieht
danach ähnlich wie in
aus. Abhängig von der Größe des Laufwerks
können die Vorgabewerte richtig oder falsch sein.
Da Sie die Vorgaben nicht akzeptieren müssen, spielt
das keine Rolle.&os; legt das Verzeichnis /tmp
in einer eigenen Partition an. Dies verhindert,
dass sich die Root-Partition mit temporären
Dateien füllt.Sysinstall Disklabel-Editor mit automatischen VorgabenWollen Sie die vorgegebenen Partitionen nicht verwenden
und durch eigene ersetzen, markieren Sie mit den Pfeiltasten
die erste Partition und drücken Sie die Taste
D, um die Partition zu löschen.
Wiederholen Sie dies für alle vorgegebenen Partitionen.Um die erste Partition (a), die als
/ eingehangen wird, zu erstellen,
drücken Sie die Taste C. Stellen Sie
dabei sicher, dass die richtige Slice im oberen Teil des
Bildschirms markiert ist. Wie in
, erscheint ein Fenster,
in dem Sie die Größe der Partition angeben
müssen. Sie können die Größe in
Blöcken oder einer Zahl gefolgt von M
für Megabyte, G für Gigabyte
oder C für Zylinder angeben.Ab &os; 5.X gibt es den Menüpunkt
Custom Newfs (Taste Z).
Sie können dort Dateisysteme vom Typ
UFS2 anlegen (dies ist ab &os; 5.1
die Vorgabe), die Einstellungen von
mit Auto Defaults angelegten
Dateisystemen ändern oder die Option
für zu
erstellende Dateisysteme voreinstellen.
Vergessen Sie nicht, Soft Updates mit der Option
zu aktivieren.Die Größe einer Partition festlegenDie vorgegebene Größe erstellt eine Partition,
die den Rest der Slice ausfüllt. Wenn Sie die
Größen aus dem früheren Beispiel verwenden,
löschen Sie die vorgeschlagene Größe mit
der Taste Backspace und tragen Sie die
neue Größe, wie in
gezeigt, ein. Drücken Sie anschließend
&gui.ok;.Die Größe einer Partition
ändernNachdem Sie die Größe der Partition festgelegt
haben, werden Sie gefragt, ob die Partition ein Dateisystem
oder einen Auslagerungsbereich enthalten soll (siehe
). Die erste Partition
enthält ein Dateisystem, wählen Sie
FS aus und drücken Sie
die Taste Enter.Den Partitionstyp festlegenAbschließend müssen Sie, weil Sie ein
Dateisystem erstellen, angeben, wo das Dateisystem
eingehangen wird. Die Eingabe ist in
dargestellt.
Das Root-Dateisystem wird in /
eingehangen, geben Sie daher /
ein und drücken Sie die Taste Enter.Den Mountpoint festlegenAuf dem Bildschirm wird jetzt die neu angelegte Partition
angezeigt. Wiederholen Sie diese Prozedur für die
restlichen Partitionen. Beim Anlegen des Auslagerungsbereichs
werden Sie nicht nach einem Mountpoint gefragt, da
ein Auslagerungsbereich nie eingehangen wird. Wenn
Sie die letzte Partition anlegen, /usr,
können Sie die vorgeschlagene Größe
stehen lassen. Das Dateisystem wird dann den Rest der
Slice einnehmen.Der letzte Bildschirm von Disklabel
sieht wie in aus (Ihre
Werte werden von den gezeigten Werten abweichen).
Drücken Sie die Taste Q, um
Disklabel zu verlassen.Sysinstall Disklabel-EditorDen Installationsumfang bestimmenDie Distribution auswählenWelche Software Sie installieren, hängt
hauptsächlich vom Zweck des Rechners und dem zur
Verfügung stehenden Plattenplatz ab. Die vorgegebenen
Distributionen reichen von der minimalen Installation
bis hin zu einer kompletten Installation. Anfänger
sollten eine der vorgegebenen Distributionen auswählen,
erfahrene Benutzer können die zu installierende
Distribution anpassen.Die Taste F1 führt zu einem
Hilfebildschirm, der die Distributionen und deren Inhalte
beschreibt. Drücken Sie Enter, um
die Hilfe zu verlassen und zur Auswahl der Distribution
zurückzukehren.Wenn Sie eine graphische Benutzeroberfläche
installieren wollen, sollten Sie eine Distribution
auswählen, deren Name mit X
anfängt. Die Konfiguration des X-Servers
und die Auswahl der Benutzeroberfläche ist
Teil der Nacharbeiten. Die Konfiguration des X-Servers
wird in besprochen.Seit &os; 5.3 wird &xorg;
als Standard-X-Server installiert.Wenn Sie einen angepassten Kernel erstellen wollen,
wählen Sie eine Distribution aus, die den Quellcode
(source code) enthält.
Warum und wie Sie einen angepassten Kernel erstellen, erfahren
Sie in .Natürlich ist das flexibelste System das, auf
dem alles installiert ist. Wenn das System über
ausreichend Plattenplatz verfügt, wählen
Sie mit den Pfeiltasten die Option All
aus (siehe )
und drücken die Taste Enter.
Wenn Sie Bedenken haben, dass der Plattenplatz nicht
ausreicht, wählen Sie eine Distribution, die weniger
Software enthält. Machen Sie sich keine unnötigen
Sorgen um die richtige Distribution, ausgelassene Distribution
können später nachinstalliert werden.Die Distribution auswählenDie Ports-Sammlung installierenNach der Auswahl der Distribution haben Sie Gelegenheit,
die &os;-Ports-Sammlung zu installieren. Mit der
Ports-Sammlung lässt sich Software Dritter auf
einfache Art und Weise installieren. Der Quellcode
der zu installierenden Software ist nicht in der
Ports-Sammlung enthalten. Stattdessen enthält die
Ports-Sammlung Dateien, die den Installationsprozess
(herunterladen, übersetzen und installieren) automatisieren.
Die Ports-Sammlung wird in
besprochen.Der Installationsprozess prüft nicht, ob ausreichend
Platz für die Ports-Sammlung vorhanden ist. Wählen
Sie die Ports-Sammlung bitte nur aus, wenn das System
über ausreichenden Platz verfügt. In
&os; &rel.current; nimmt die Ports-Sammlung ungefähr
&ports.size; Plattenplatz in Anspruch. Neuere Versionen
von &os; benötigen mit Sicherheit noch mehr Platz. User Confirmation Requested
Would you like to install the FreeBSD ports collection?
This will give you ready access to over &os.numports; ported software packages,
at a cost of around &ports.size; of disk space when "clean" and possibly much
more than that if a lot of the distribution tarballs are loaded
(unless you have the extra CDs from a FreeBSD CD/DVD distribution
available and can mount it on /cdrom, in which case this is far less
of a problem).
The ports collection is a very valuable resource and well worth having
on your /usr partition, so it is advisable to say Yes to this option.
For more information on the ports collection & the latest ports,
visit:
http://www.FreeBSD.org/ports
[ Yes ] NoWählen Sie mit den Pfeiltasten
&gui.yes; aus, um die Ports-Sammlung
zu installieren. Wählen Sie &gui.no;
aus, um die Ports-Sammlung auszulassen. Drücken
Sie danach die Taste Enter, es erscheint
wieder das Distributionsmenü.Die Distributionen bestätigenWenn Sie mit den ausgewählten Optionen zufrieden
sind, wählen Sie mit den Pfeiltasten
Exit aus (stellen Sie sicher,
dass &gui.ok; aktiv ist) und drücken Sie
die Taste Enter.Das Installationsmedium auswählenWenn Sie von einer CD-ROM oder einer DVD installieren,
wählen Sie bitte
Install from a FreeBSD CD/DVD aus.
Stellen Sie sicher, dass &gui.ok; aktiv ist und drücken
Sie dann die Taste Enter, um mit der
Installation fortzufahren.Wenn Sie ein anderes Installationsmedium benutzen,
wählen Sie die passende Option aus und folgen
den angezeigten Anweisungen.Die Hilfeseiten über Installationsmedien erreichen
Sie mit der Taste F1. Drücken Sie
Enter, um zur Auswahl des Installationsmediums
zurückzukehren.Das Installationsmedium auswählenFTP-InstallationsmodiInstallationFTPSie können zwischen drei FTP-Installationsmodi
wählen: Active-FTP, Passive-FTP oder über einen
HTTP-Proxy.FTP Active: Install from an FTP
serverDiese Option führt alle FTP-Operationen
im Active-Mode aus. Dieser Modus
funktioniert nicht durch Firewalls, er funktioniert
aber mit alten FTP-Servern, die den Passive-Mode
nicht beherrschen. Wenn die Verbindung im
Passive-Mode (das ist die Vorgabe) hängt,
versuchen Sie den Active-Mode.FTP Passive: Install from an FTP server through a
firewallFTPPassive-ModeMit dieser Option benutzt
sysinstall den
Passive-Mode für alle FTP-Operationen.
In diesem Modus funktionieren Verbindungen durch
Firewalls, die einkommende Pakete auf beliebigen
TCP-Ports blockieren.FTP via a HTTP proxy: Install from an FTP server
through a http proxyFTPüber einen HTTP-ProxyDiese Option weist sysinstall
an, alle FTP-Operationen mit HTTP über einen
Proxy (wie ein Web-Browser) durchzuführen.
Der Proxy leitet die Anfragen an den richtigen
FTP-Server weiter. Mit dieser Option passieren
Sie eine Firewall, die FTP-Verbindungen verbietet,
aber einen HTTP-Proxy anbietet. Neben dem FTP-Server
müssen Sie in diesem Fall den Proxy-Server
angeben.Bei einem FTP-Proxy-Server müssen Sie normalerweise
den Ziel-FTP-Server als Teil des Benutzernamens hinter dem
Klammeraffen (@) angeben. Der Proxy-Server
übernimmt die Kommunikation mit dem Ziel-FTP-Server.
Nehmen wir an, Sie wollen von
ftp.FreeBSD.org über
den FTP-Proxy foo.example.com
auf Port 1234 installieren.Wählen Sie das Menü
Options aus und setzen Sie
dort den FTP-Benutzernamen (username)
auf ftp@ftp.FreeBSD.org. Als Passwort
geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Setzen Sie das
Installationsmedium auf Active-FTP oder Passive-FTP, je
nachdem welchen Modus der Proxy-Server unterstützt.
Für die URL geben Sie
ftp://foo.example.com:1234/pub/FreeBSD an.Der Proxy-Server foo.example.com
leitet Zugriffe auf das Verzeichnis
/pub/FreeBSD
an den Server ftp.FreeBSD.org
weiter. Daher können
foo.example.com als
FTP-Server angeben.Die Installation festschreibenWenn Sie wünschen, kann die Installation nun
beginnen. Dies ist die letzte Gelegenheit, die
Installation abzubrechen und Änderungen auf der
Festplatte zu vermeiden. User Confirmation Requested
Last Chance! Are you SURE you want to continue the installation?
If you're running this on a disk with data you wish to save then WE
STRONGLY ENCOURAGE YOU TO MAKE PROPER BACKUPS before proceeding!
We can take no responsibility for lost disk contents!
[ Yes ] NoWählen Sie &gui.yes; aus
und drücken Sie Enter, um weiter
zu machen.Die Installationsdauer hängt von den ausgewählten
Distributionen, dem Installationsmedium und der Geschwindigkeit
des Rechners ab. Während der Installation wird der
Fortgang mit Statusmeldungen angezeigt.Die Installation ist beendet, wenn die folgende
Meldung erscheint: Message
Congratulations! You now have FreeBSD installed on your system.
We will now move on to the final configuration questions.
For any option you do not wish to configure, simply select No.
If you wish to re-enter this utility after the system is up, you may
-do so by typing: /stand/sysinstall .
+do so by typing: /usr/sbin/sysinstall.
[ OK ]
[ Press enter to continue ]Drücken Sie die Taste Enter,
um die Nacharbeiten durchzuführen.Wenn Sie &gui.no; auswählen und
Enter drücken wird die Installation
abgebrochen und das System wird nicht verändert.
Die nachstehende Meldung wird angezeigt: Message
Installation complete with some errors. You may wish to scroll
through the debugging messages on VTY1 with the scroll-lock feature.
You can also choose "No" at the next prompt and go back into the
installation menus to retry whichever operations have failed.
[ OK ]Die Meldung wird angezeigt, weil nichts installiert
wurde. Drücken Sie Enter, um
in das Hauptmenü zurückzukehren. Dort können
Sie die Installationsprozedur verlassen.Arbeiten nach der InstallationNach einer erfolgreichen Installation wird das System
konfiguriert. Sie können das System direkt konfigurieren
oder nach einem Neustart. Nach einem Neustart rufen Sie
sysinstall (vor &os; 5.2
/stand/sysinstall) auf und wählen
den Menüpunkt Configure.NetzwerkkonfigurationWenn Sie schon PPP für eine FTP-Installation
konfiguriert haben, erscheint dieser Bildschirm nicht.
Sie können die Konfiguration später in
sysinstall vornehmen.Netzwerke und die Konfiguration von &os; als
Gateway oder Router werden eingehend im Kapitel
Weiterführende
Netzwerkthemen behandelt. User Confirmation Requested
Would you like to configure any Ethernet or SLIP/PPP network devices?
[ Yes ] NoWenn Sie eine Netzwerkkarte konfigurieren wollen,
wählen Sie &gui.yes; aus und
drücken Sie die Taste Enter.
Wählen Sie &gui.no;, um die
Netzwerkkonfiguration zu überspringen.Eine Netzwerkkarte auswählenWählen Sie die zu konfigurierende Karte mit den
Pfeiltasten aus und drücken Sie die Taste
Enter. User Confirmation Requested
Do you want to try IPv6 configuration of the interface?
Yes [ No ]Für das gezeigte Installationsbeispiel genügte
das momentan verwendete Internet-Protokoll
(IPv4). Daher wurde mit den Pfeiltasten
&gui.no; ausgewählt und mit der
Taste Enter bestätigt.Wenn Sie durch einen RA-Server mit
einem IPv6-Netzwerk verbunden sind,
wählen Sie bitte &gui.yes; und
drücken die Taste Enter. Die Suche
nach den RA-Servern dauert
einige Sekunden. User Confirmation Requested
Do you want to try DHCP configuration of the interface?
Yes [ No ]Falls Sie das Dynamic Host Configuration Protocol
(DHCP) nicht verwenden, wählen
Sie &gui.no; aus und drücken
Sie Enter.Wenn Sie &gui.yes; auswählen,
wird das Programm dhclient
ausgeführt und bei Erfolg die Netzwerkkarte
konfiguriert. Mehr über
DHCP können Sie in
nachlesen.Der nächste Bildschirmabzug zeigt die
Netzwerkkonfiguration eines Systems, das Gateway für
das lokale Netz ist.Die Netzwerkkarte ed0 konfigurierenTragen Sie in die Felder, die Sie mit der Taste
Tab auswählen können, die
richtige Konfiguration ein.HostDer vollständige Rechnername
(fully-qualified hostname),
wie in diesem Beispiel
k6-2.example.com.DomainDer Domain-Name, in dem sich der Rechner befindet.
Im Beispiel ist das
example.com.IPv4 GatewayDie IP-Adresse des Rechners, der Pakete an entfernte
Netze weiterleitet. Sie müssen dieses Feld
ausfüllen, wenn der sich der Rechner in
einem Netzwerk befindet. Lassen Sie das
Feld leer, wenn der Rechner der Gateway
in das Internet ist. Der IPv4-Gateway wird
auch default gateway
oder default route
genannt.Name serverDie IP-Adresse des lokalen DNS-Servers. Im Beispiel
gibt es keinen lokalen DNS-Server, daher wurde der
DNS-Server des Providers
(208.163.10.2) benutzt.IPv4 addressDie IP-Adresse der Netzwerkkarte
(192.168.0.1).Netmask (Netzmaske)Im Beispiel werden Adressen aus einem Klasse C
Netz (192.168.0.0 bis
192.168.0.255) benutzt.
Standardmäßig besitzt ein Klasse C Netz
die Netzmaske
255.255.255.0.Extra options to ifconfig (Optionen für ifconfig)Zusätzliche Optionen für den Befehl
ifconfig, die spezifisch für die
verwendete Netzwerkkarte sind. Im Beispiel sind
keine Optionen angegeben.Wenn Sie alle Werte eingegeben haben, wählen
Sie mit Tab &gui.ok; aus und drücken
Sie Enter. User Confirmation Requested
Would you like to Bring Up the ed0 interface right now?
[ Yes ] NoWenn Sie &gui.yes; auswählen
und Enter drücken, wird die
Netzwerkkonfiguration aktiviert. Allerdings bringt dies
zu diesem Zeitpunkt nicht viel, da der Rechner noch
neu gestartet werden muss.Gateway einrichten User Confirmation Requested
Do you want this machine to function as a network gateway?
[ Yes ] NoWählen Sie &gui.yes;, wenn der
Rechner ein Gateway für ein lokales Netz ist und
Pakete an andere Netze weiterleitet. Wenn der Rechner
ein normaler Netzknoten ist, wählen Sie
&gui.no; aus. Bestätigen Sie
die auswahl mit der Taste Enter.IP-Dienste einrichten User Confirmation Requested
Do you want to configure inetd and the network services that it provides?
Yes [ No ]Wenn &gui.no; ausgewählt wird,
werden Dienste wie telnetd nicht
aktiviert. Benutzer können sich dann von entfernten
Rechnern nicht mit telnet an
dieser Maschine anmelden. Lokale Benutzer können aber
auf entfernte Rechner mit telnet
zugreifen.Die Dienste können Sie nach der Installation
aktivieren, indem Sie die Datei /etc/inetd.conf
editieren. Dies wird in
beschrieben.Wenn Sie jetzt weitere Dienste aktivieren möchten,
wählen Sie &gui.yes; aus.
Es erscheint die nachstehende Rückfrage: User Confirmation Requested
The Internet Super Server (inetd) allows a number of simple Internet
services to be enabled, including finger, ftp and telnetd. Enabling
these services may increase risk of security problems by increasing
the exposure of your system.
With this in mind, do you wish to enable inetd?
[ Yes ] NoBestätigen Sie die Rückfrage mit
&gui.yes;. User Confirmation Requested
inetd(8) relies on its configuration file, /etc/inetd.conf, to determine
which of its Internet services will be available. The default FreeBSD
inetd.conf(5) leaves all services disabled by default, so they must be
specifically enabled in the configuration file before they will
function, even once inetd(8) is enabled. Note that services for
IPv6 must be separately enabled from IPv4 services.
Select [Yes] now to invoke an editor on /etc/inetd.conf, or [No] to
use the current settings.
[ Yes ] NoWenn Sie &gui.yes; auswählen,
können Sie Dienste aktivieren, in dem Sie das Zeichen
# am Zeilenanfang entfernen.inetd.conf editierenWenn Sie die gewünschten Dienste aktiviert haben,
drücken Sie die Taste Esc. Es erscheint
ein Menü, in dem Sie die Änderungen abspeichern
und den Editor verlassen können.Anonymous-FTPFTPanonymous User Confirmation Requested
Do you want to have anonymous FTP access to this machine?
Yes [ No ]Anonymous-FTP verbietenWenn Sie die vorgegebene Auswahl
&gui.no; mit der Taste
Enter bestätigen, können
Benutzer, die ein Konto und ein Passwort auf dem
System besitzen, immer noch mit FTP auf das System
zugreifen.Anonymous-FTP erlaubenWenn Sie Anonymous-FTP erlauben, darf jeder auf Ihr
System zugreifen. Bedenken Sie die Folgen für die
Systemsicherheit (siehe ) bevor
Sie diese Option aktivieren.Um Anonymous-FTP zu aktivieren, wählen Sie
mit den Pfeiltasten &gui.yes; aus
und drücken Sie die Taste Enter.
Es erscheint ein ähnlicher Bildschirm wie der
folgende:Anonymous-FTP konfigurierenMit der Taste F1 rufen Sie die
Hilfe auf:This screen allows you to configure the anonymous FTP user.
The following configuration values are editable:
UID: The user ID you wish to assign to the anonymous FTP user.
All files uploaded will be owned by this ID.
Group: Which group you wish the anonymous FTP user to be in.
Comment: String describing this user in /etc/passwd
FTP Root Directory:
Where files available for anonymous FTP will be kept.
Upload subdirectory:
Where files uploaded by anonymous FTP users will go.Das FTP-Wurzelverzeichnis wird per Voreinstellung
in /var angelegt.
Wenn in /var
zu wenig Platz vorhanden ist, können Sie das
FTP-Wurzelverzeichnis beispielsweise nach
/usr/ftp verlegen.Wenn Sie mit den Einstellungen zufrieden sind,
drücken Sie die Taste Enter. User Confirmation Requested
Create a welcome message file for anonymous FTP users?
[ Yes ] NoWenn Sie &gui.yes; auswählen
und mit Enter bestätigen, können
Sie die Begrüßungsmeldung des FTP-Servers
in einem Editor ändern.Begrüßungsmeldung des FTP-Servers
editierenDer Editor, in dem Sie sich befinden, heißt
ee. Folgen Sie den Anweisungen,
um die Meldung zu editieren. Sie können die
Meldung auch später in einem Editor Ihrer
Wahl editieren. Merken Sie sich dazu den Dateinamen,
der im Editor unten angezeigt wird.Wenn Sie die Taste Esc drücken,
erscheint ein Menü, in dem
a) leave editor vorgewählt
ist. Drücken Sie die Taste Enter,
um den Editor zu verlassen. Falls Sie Änderungen
vorgenommen haben, bestätigen Sie die Änderungen
nochmals mit Enter.Network-File-System einrichtenMit dem Network-File-System (NFS)
können Sie über ein Netzwerk auf Dateien zugreifen.
Ein Rechner kann NFS-Server,
NFS-Client oder beides sein.
NFS wird in
besprochen.NFS-Server einrichten User Confirmation Requested
Do you want to configure this machine as an NFS server?
Yes [ No ]Wenn Sie keinen NFS-Server
benötigen, wählen Sie &gui.no;
aus und bestätigen Sie mit Enter.Wenn Sie &gui.yes; auswählen,
erscheint der Hinweis, dass die Datei
exports angelegt werden muss. Message
Operating as an NFS server means that you must first configure an
/etc/exports file to indicate which hosts are allowed certain kinds of
access to your local filesystems.
Press [Enter] now to invoke an editor on /etc/exports
[ OK ]Drücken Sie Enter und es
wird ein Editor gestartet, in dem Sie die Datei
exports editieren können.exports editierenFolgen Sie den Anweisungen, um Dateisysteme
zu exportieren. Sie können die Datei
auch später in einem Editor Ihrer
Wahl editieren. Merken Sie sich dazu den Dateinamen,
der im Editor unten angezeigt wird.Drücken Sie die Taste Esc
und es erscheint ein Menü, in dem
a) leave editor vorgewählt
ist. Drücken Sie die Taste Enter,
um den Editor zu verlassen.NFS-Client einrichtenMit einem NFS-Client können
Sie auf NFS-Server zugreifen. User Confirmation Requested
Do you want to configure this machine as an NFS client?
Yes [ No ]Wählen Sie entweder &gui.yes;
oder &gui.no; aus und drücken
Sie Enter.Die Systemkonsole einrichtenSie können verschiedene Merkmale der
Systemkonsole anpassen. User Confirmation Requested
Would you like to customize your system console settings?
[ Yes ] NoWenn Sie die Merkmale der Systemkonsole anpassen wollen,
wählen Sie &gui.yes; aus und
drücken Sie die Taste Enter.Merkmale der SystemkonsoleOft wird ein Bildschirmschoner auf der Konsole aktiviert.
Wälen Sie mit den Pfeiltasten
Saver aus und drücken Sie
die Taste Enter.Bildschirmschoner auswählenWählen Sie den gewünschten Bildschirmschoner
mit den Pfeiltasten aus und drücken Sie
Enter. Das Konfigurationsmenü der
Systemkonsole erscheint wieder.In der Voreinstellung wird der Bildschirmschoner nach
300 Sekunden aktiviert. Um diese Zeitspanne zu
ändern, wählen Sie wieder
Saver aus. Mit den Pfeiltasten
wählen Sie dann Timeout
aus und drücken Enter. Es
erscheint ein Eingabefenster:Den Bildschirmschoner einstellenÄndern Sie die Zeitspanne und wählen Sie &gui.ok;
aus. Mit Enter kehren Sie in das
Konfigurationsmenü der Systemkonsole zurück.Die Konfiguration der Systemkonsole verlassenUm die Nacharbeiten fortzuführen, wählen Sie
Exit aus und drücken Sie
Enter.Die Zeitzone einstellenWenn Sie die Zeitzone richtig einstellen, kann Ihr
Rechner automatisch regional bedingte Zeitumstellungen
ausführen und andere von der Zeitzone abhängige
Funktionen handhaben.Das folgende Beispiel gilt für den Osten der USA.
Ihre Auswahl hängt vom geographischen Standort
Ihres Rechners ab. User Confirmation Requested
Would you like to set this machine's time zone now?
[ Yes ] NoUm die Zeitzone einzustellen, wählen Sie
&gui.yes; und drücken
Enter. User Confirmation Requested
Is this machine's CMOS clock set to UTC? If it is set to local time
or you don't know, please choose NO here!
Yes [ No ]Je nachdem ob die Systemzeit die Zeitzone UTC verwendet,
wählen Sie &gui.yes; oder
&gui.no; aus. Bestätigen Sie
die Auswahl mit der Taste Enter.Das Gebiet auswählenWählen Sie mit den Pfeiltasten das richtige
Gebiet aus und drücken Sie Enter.Das Land auswählenWählen Sie mit den Pfeiltasten das richtige
Land aus und drücken Sie Enter.Die Zeitzone auswählenWählen Sie mit den Pfeiltasten die richtige
Zeitzone aus drücken Sie Enter. Confirmation
Does the abbreviation 'EDT' look reasonable?
[ Yes ] NoWenn die angezeigte Abkürzung der Zeitzone richtig
ist, bestätigen Sie diese mit der Taste
Enter.Linux-Kompatibilität User Confirmation Requested
Would you like to enable Linux binary compatibility?
[ Yes ] NoWenn Sie &gui.yes; auswählen
und Enter drücken, können Sie
Linux-Software auf &os; laufen lassen. Später wird
dazu die notwendige Software installiert.Wenn Sie über FTP installieren, müssen Sie
mit dem Internet verbunden sein. Einige FTP-Server bieten
nicht alle verfügbare Software an. Es kann sein, dass
die nötige Software für die Linux-Kompatibilität
nicht installiert werden kann, dies können Sie später
jedoch nachholen.Die Maus konfigurierenMit einer 3-Tasten-Maus können Sie Texte auf der
Konsole und in Programmen markieren und einfügen
(cut and paste). Wenn Sie
eine 2-Tasten-Maus besitzen, können Sie eine 3-Tasten-Maus
emulieren. Lesen Sie dazu nach der Installation die
Hilfeseite &man.moused.8;. Das folgende Beispiel zeigt
die Konfiguration einer nicht-USB-Maus (PS/2 oder serielle
Maus): User Confirmation Requested
Does this system have a non-USB mouse attached to it?
[ Yes ] No Wählen Sie &gui.no; für
eine USB-Maus und &gui.yes; für
eine andere Maus aus und drücken Sie
Enter.Das Mausprotokoll festlegenMarkieren Sie mit den Pfeiltasten
Type und drücken Sie
press Enter.Das Mausprotokoll festlegenIm Beispiel wurde eine PS/2-Maus verwendet, sodass die
Vorgabe Auto passend war.
Sie können das Protokoll mit den Pfeiltasten ändern.
Stellen Sie sicher, dass &gui.ok; aktiviert ist und
verlassen Sie das Menü mit der Taste
Enter.Den Mausport einstellenWählen Sie mit den Pfeiltasten
Port und drücken Sie die Taste
Enter.Den Mausport einstellenIm Beispiel wurde eine PS/2-Maus verwendet, sodass die
Vorgabe PS/2 richtig war.
Sie können den Port mit den Pfeiltasten ändern.
Bestätigen Sie die Auswahl mit der Taste
Enter.Den Mouse-Daemon aktivierenWählen Sie nun mit den Pfeiltasten
Enable aus und drücken Sie
die Taste Enter, um den Mouse-Daemon
zu aktivieren und zu testen.Den Mouse-Daemon testenBewegen Sie die Maus hin und her und prüfen Sie,
dass sich der Mauszeiger entsprechend bewegt. Wenn alles
in Ordnung ist, wählen Sie &gui.yes;
aus und drücken Sie Enter. Wenn sich
die Maus nicht richtig verhält, wurde sie nicht korrekt
konfiguriert. Wählen Sie in diesem Fall
&gui.no; und versuchen Sie, die
Einstellungen zu korrigieren.Um mit den Nacharbeiten fortzufahren, wählen Sie
mit den Pfeiltasten Exit aus
und drücken Sie Enter.TomRhodesBeigetragen von Weitere Netzwerkdienste einrichtenAnfänger ohne Vorwissen finden das Einrichten
von Netzwerkdiensten oft deprimierend. Netzwerke und
das Internet sind für moderne Betriebssysteme von
entscheidender Bedeutung. Es ist daher wichtig, die
Netzwerkfunktionen von &os; zu kennen. Die von &os;
angebotenen Netzwerkdienste können Sie während
der Installation kennen lernen.Netzwerkdienste sind Programme, die Eingaben aus dem
Netzwerk entgegennehmen. Es wird große Mühe
darauf verwendet, dass diese Programme keinen Schaden
verursachen. Leider können auch Programmierern
Fehler unterlaufen und es gibt Fälle, in denen Fehler
in Netzwerkdiensten von Angreifern ausgenutzt wurden.
Es ist daher wichtig, dass Sie nur Dienste aktivieren,
die Sie benötigen. Im Zweifallsfall sollten Sie
einen Dienst solange nicht aktivieren, bis Sie herausfinden,
dass Sie den Dienst benötigen. Einen Dienst können
Sie später immer noch mit sysinstall
oder in der Datei /etc/rc.conf
aktivieren.Wählen Sie den Menüpunkt
Networking und es erscheint ein Menü
wie das nachstehende:Netzwerkdienste – obere HälfteDie erste Option, Interfaces,
wurde schon in konfiguriert.
Sie können daher diesen Punkt überspringen.Der Punkt AMD aktiviert
einen Dienst, der automatisch Dateisysteme einhängt.
Normalerweise wird der Dienst zusammen mit dem
NFS-Protokoll (siehe unten) verwendet,
um automatisch entfernte Dateisysteme einzuhängen.
Dieser Menüpunkt erfordert keine weitere
Konfiguration.Der nächste Menüpunkt ist
AMD Flags. Wenn Sie den Punkt
auswählen, erscheint ein Fenster, in dem Sie
AMD-spezifische Optionen eingeben
können. Die nachstehenden Optionen sind schon
vorgegeben:-a /.amd_mnt -l syslog /host /etc/amd.map /net /etc/amd.mapDie Option legt das Verzeichnis
fest (hier /.amd_mnt),
unter dem Dateisysteme eingehangen werden. Die
Option legt die Protokolldatei
fest. Wenn syslogd verwendet
wird, werden alle Meldungen an den Daemon
syslogd gesendet. Das Verzeichnis
/host dient zum
Zugriff auf exportierte Verzeichnisse von entfernten Rechnern,
das Verzeichnis /net
dient zum Zugriff auf exportierte Verzeichnisse von entfernten
IP-Adressen. Die Datei /etc/amd.map
enthält die Einstellungen für von
AMD verwaltete Dateisysteme.FTPanonymousDie Auswahl Anon FTP erlaubt
Anonymous-FTP-Verbindungen. Wählen Sie diese Option,
wenn Sie einen Anonymous-FTP-Server einrichten wollen.
Seien Sie sich über die Sicherheitsrisiken bewusst,
wenn Sie Anonymous-FTP erlauben. Die Sicherheitsrisiken
und die Konfiguration von Anonymous-FTP werden in einem
gesonderten Fenster erklärt, das aufgeht, wenn Sie
diese Option auswählen.Der Menüpunkt Gateway
konfiguriert das System, wie vorher erläutert, als
Gateway. Wenn Sie während der Installation den Rechner
aus Versehen als Gateway konfiguriert haben, können
Sie dies hier wieder rückgängig machen.Der Menüpunkt Inetd
konfiguriert, wie schon oben besprochen, den Daemon
&man.inetd.8;.Die Auswahl Mail konfiguriert
den Mail Transfer Agent (MTA) des
Systems. Wenn Sie diesen Punkt auswählen, erscheint
das folgende Menü:Den MTA festlegenIn diesem Menü wählen Sie aus, welcher
MTA installiert und benutzt wird.
Ein MTA ist ein Mail-Server, der
E-Mails an lokale Empfänger oder an Empfänger
im Internet ausliefert.Die Auswahl Sendmail
installiert das verbreitete sendmail
(in &os; die Voreinstellung). Die Auswahl
Sendmail local verwendet
sendmail als MTA,
deaktiviert aber den Empfang von E-Mails aus dem Internet.
Postfix und
Exim sind ähnlich wie
Sendmail. Beide Programme
liefern E-Mails aus und einige Anwender verwenden lieber eines
der beiden Programme als MTA.Nachdem Sie einen MTA ausgewählt
haben (oder beschlossen haben, keinen MTA
zu benutzen), erscheint wieder das Menü Netzwerkdienste.
Der nächste Menüpunkt ist
NFS client.Die Auswahl NFS client
erlaubt es dem System, mit einem NFS-Server
zu kommunizieren. Ein NFS-Server
stellt mithilfe des NFS-Protokolls
Dateisysteme für andere Systeme auf dem Netzwerk
bereit. Wenn der Rechner alleine für sich steht,
können Sie diesen Menüpunkt auslassen.
Wahrscheinlich müssen Sie noch weitere Einstellungen
vornehmen; der beschreibt
die Einstellungen für NFS-Server
und NFS-Clients.Der Menüpunkt NFS server
richtet einen NFS-Server auf dem
Rechner ein. Durch die Auswahl dieses Punktes werden
die für Remote-Procedure-Call (RPC)
benötigten Dienste gestartet. Mit RPC
werden Routinen auf entfernten Rechnern aufgerufen.Der nächste Punkt, Ntpdate,
konfiguriert die Zeitsynchronisation. Wenn Sie diesen
Punkt auswählen, erscheint das folgende Menü:Ntpdate konfigurierenWählen Sie aus diesem Menü einen nahe
liegenden Server aus. Die Zeitsynchronisation mit
einem nahe liegenden Server ist, wegen der geringeren
Latenzzeit, genauer als die Synchronisation mit einem
weiter entfernten Server.Der nächste Menüpunkt ist
PCNFSD. Wenn Sie diesen Punkt
auswählen, wird net/pcnfsd
aus der Ports-Sammlung installiert.
Dieses nützliche Werkzeug stellt
NFS-Authentifizierungsdienste für
Systeme bereit, die diese Dienste nicht anbieten
(beispielsweise Microsofts &ms-dos;).Um die nächsten Menüpunkte zu sehen,
müssen Sie herunterblättern:Netzwerkdienste – untere HälfteDie Programme &man.rpcbind.8;, &man.rpc.statd.8; und
&man.rpc.lockd.8; werden für Remote-Procedure-Calls
(RPC) benutzt. Das Programm
rpcbind verwaltet die Kommunikation
zwischen NFS-Servern und
NFS-Clients und ist für den
Betrieb eines NFS-Servers erforderlich.
Der Daemon rpc.statd hält
zusammen mit dem Daemon rpc.statd
des entfernten Rechners den Status der Verbindung. Der
Status einer Verbindung wird normalerweise in der Datei
/var/db/statd.status festgehalten.
Der nächste Menüpunkt ist
rpc.lockd, der Dateisperren
(file locks) bereitstellt.
rpc.lockd wird normalerweise
zusammen mit dem Daemon rpc.statd
benutzt, der festhält welche Rechner Sperren anfordern
und wie oft Sperren angefordert werden. Beide Dienste
sind wunderbar zur Fehlersuche geeignet, doch werden
Sie zum Betrieb von NFS-Servern und
NFS-Clients nicht benötigt.Der nächste Punkt in der Auswahl ist
Routed, der Routing-Daemon.
Das Programm &man.routed.8; verwaltet die Routing-Tabelle,
entdeckt Multicast-Router und stellt die Routing-Tabelle
auf Anfrage jedem mit dem Netz verbundenen Rechner zur
Verfügung. Der Daemon wird hauptsächlich auf
Gateways eines lokalen Netzes eingesetzt.
Wenn Sie den Punkt auswählen müssen Sie
den Ort des Programms angeben. Die Vorgabe können
Sie mit der Taste Enter übernehmen.
Anschließend werden Sie nach den Kommandozeilenoptionen
für routed gefragt. Vorgegeben
ist die Option .Der nächste Menüpunkt ist
Rwhod. Wenn Sie diesen Punkt
auswählen, wird während des Systemstarts der
Daemon &man.rwhod.8; gestartet. Das Kommando
rwhod schickt Broadcast-Meldungen
in das Netz oder empfängt diese im Consumer-Mode.
Die Funktion der Werkzeuge wird in den Hilfeseiten
&man.ruptime.1; und &man.rwho.1; beschrieben.Der vorletzte Menüpunkt aktiviert den Daemon
&man.sshd.8;, den OpenSSH
Secure-Shell-Server. Wo möglich sollte
SSH anstelle von
telnet und FTP
eingesetzt werden. Der Secure-Shell-Server erstellt
verschlüsselte und daher sichere Verbindungen
zwischen zwei Rechnern.TCP Extensions ist der
letzte Menüpunkt. Diese Auswahl aktiviert die
TCP-Erweiterungen aus
RFC 1323 und
RFC 1644. Obwohl dies auf
vielen Rechnern die Verbindungsgeschwindigkeit erhöht,
können durch diese Option auch Verbindungsabbrüche
auftreten. Auf Servern sollte diese Option nicht aktiviert
werden, auf Einzelmaschinen kann diese Option nützlich
sein.Wenn Sie die Netzwerkdienste eingerichtet haben,
blättern Sie zum Menüpunkt
Exit hoch, um die Nacharbeiten
fortzusetzen.Den X-Server einrichtenDer X-Server kann erst nach einer erfolgreichen
Installation von &os; eingerichtet werden. Weitere
Informationen zur Installation und Konfiguration des X-Servers
enthält des Handbuchs.Wenn Sie eine graphische Benutzeroberfläche,
wie KDE oder
GNOME verwenden wollen,
müssen Sie einen X-Server einrichten.Pakete installierenPakete (packages) sind
schon übersetzte Programme und sind ein
zweckmäßiger Weg, Programme zu installieren.Beispielhaft wird im Folgenden die Installation
eines Paketes gezeigt. In diesem Schritt können
auch weitere Pakete installiert werden. Nach der
Installation können Sie mit
sysinstall (vor &os; 5.2
/stand/sysinstall) zusätzliche
Pakete installieren. User Confirmation Requested
The FreeBSD package collection is a collection of hundreds of
ready-to-run applications, from text editors to games to WEB servers
and more. Would you like to browse the collection now?
[ Yes ] NoNachdem Sie [ Yes ]
ausgewählt und Enter gedrückt
haben, gelangen Sie in die Paketauswahl:Die Paketkategorie aussuchenEs stehen nur die Pakete zur Auswahl, die sich
auf dem momentanen Installationsmedium befinden.Wenn Sie All auswählen,
werden alle Pakete angezeigt. Sie können die
Anzeige auf die Pakete einer Kategorie beschränken.
Wählen Sie mit den Pfeiltasten die Kategorie
aus und drücken Sie die Taste
Enter.Ein Menü mit allen Paketen der ausgewählten
Kategorie erscheint:Pakete auswählenIm gezeigten Bildschirm ist das Paket
bash ausgewählt. Sie
können weitere Pakete auswählen, indem Sie
die Pakete mit den Pfeiltasten markieren und die Taste
Space drücken. In der unteren
linken Ecke des Bildschirms wird eine Kurzbeschreibung
des ausgewählten Pakets angezeigt.Die Taste Tab wechselt zwischen
dem zuletzt ausgesuchten Paket, &gui.ok; und
&gui.cancel;.Wenn Sie die zu installierenden Pakete ausgewählt
haben, drücken Sie einmal Tab, um
&gui.ok; zu markieren. Drücken Sie dann
Enter, um wieder in die Paketauswahl
zu gelangen.Die rechte und die linke Pfeiltaste wechseln ebenfalls
zwischen &gui.ok; und &gui.cancel;. Mit diesen Tasten
können Sie auch &gui.ok; auswählen und dann mit
Enter zur Paketauswahl
zurückkehren.Pakete installierenBenutzen Sie die Taste Tab und
die Pfeiltasten um [ Install ]
auszuwählen. Drücken Sie anschließend
die Taste Enter. Sie müssen jetzt
die Installation der Pakete bestätigen:Paketinstallation bestätigenDie Paketinstallation wird gestartet, wenn Sie
&gui.ok; auswählen und Enter
drücken. Den Verlauf der Installation können
Sie anhand der angezeigten Meldungen verfolgen; achten
Sie dabei auf Fehlermeldungen.Nach der Paketinstallation können Sie die
Nacharbeiten fortsetzen. Wenn Sie keine Pakete
ausgewählt haben und die Nacharbeiten fortsetzen
möchten, wählen Sie trotzdem
[ Install ] aus.Benutzer und Gruppen anlegenWährend der Installation sollten Sie mindestens
ein Benutzerkonto anlegen, sodass Sie das System
ohne das Konto root benutzen
können. Normalerweise ist die Root-Partition
recht klein und läuft schnell voll, wenn Sie
Anwendungen unter dem root-Konto
laufen lassen. Vor der größten Gefahr
warnt der nachstehende Hinweis: User Confirmation Requested
Would you like to add any initial user accounts to the system? Adding
at least one account for yourself at this stage is suggested since
working as the "root" user is dangerous (it is easy to do things which
adversely affect the entire system).
[ Yes ] NoDer Bildschirm auf Deutsch: Bestätigung erforderlich
Wollen Sie Benutzerkonten anlegen? Wir empfehlen, mindestens
ein Konto für sich selbst anzulegen, da es gefährlich
ist, unter "root" zu arbeiten (es ist leicht, Befehle einzugeben,
die das System nachhaltig beeinträchtigen).
[ Yes ] NoUm ein Benutzerkonto anzulegen, wählen Sie
&gui.yes; aus und drücken
Enter.Benutzerkonto auswählenMarkieren Sie User mit
den Pfeiltasten und drücken Sie die Taste
Enter.Benutzerkonto anlegenWählen Sie die Felder zum Ausfüllen mit
der Taste Tab aus. Zur Hilfe werden
die nachstehenden Beschreibungen werden im unteren
Teil des Bildschirms angezeigt:Login IDDer Name des Benutzerkontos (verpflichtend).UIDDie numerische ID dieses Kontos. Wenn Sie das
Feld leer lassen, wird eine ID automatisch
zugeteilt.GroupDie diesem Konto zugeordnete Login-Gruppe.
Wenn Sie das Feld leer lassen, wird automatisch
eine Gruppe zugeteilt.PasswordDas Passwort des Benutzerkontos.
Füllen Sie dieses Feld sehr sorgfätig
aus.Full nameDer vollständige Name des Benutzers
(Kommentarfeld).Member groupsDie Gruppen, in denen dieses Konto Mitglied
ist (das Konto erhält Zugriffsrechte auf
Dateien dieser Gruppe).Home directoryDas Heimatverzeichnis des Benutzerkontos.
Wenn Sie das Feld leer lassen, wird das Verzeichnis
automatisch festgelegt.Login shellDie Login-Shell des Kontos. Wenn Sie das
Feld leer lassen, wird /bin/sh
als Login-Shell festgesetzt.Im Beispiel wurde die Login-Shell von
/bin/sh zu der vorher installierten
/usr/local/bin/bash geändert.
Tragen Sie keine Shell ein, die nicht existiert, da sich
sonst nicht anmelden können. In der BSD-Welt wird
häufig die C-Shell benutzt, die Sie mit
/bin/tcsh angeben können.Damit ein Wechsel auf den Superuser
root möglich ist, wurde dem
Benutzerkonto die Gruppe wheel
zugeordnet.Wenn Sie zufrieden sind, drücken Sie &gui.ok;.
Es erscheint wieder das Benutzer-Menü:Benutzermenü verlassenWeitere Gruppen können, wenn Sie die Anforderungen
schon kennen, zu diesem Zeitpunkt angelegt werden.
Nach der Installation können Sie Gruppen mit
dem Werkzeug sysinstall (vor &os; 5.2
/stand/sysinstall) anlegen.Wenn Sie alle Benutzer angelegt haben, wählen
Sie mit den Pfeiltasten Exit
aus und drücken Sie die Taste
Enter.Das root-Passwort festlegen Message
Now you must set the system manager's password.
This is the password you'll use to log in as "root".
[ OK ]
[ Press enter to continue ]Um das root-Passwort festzulegen,
drücken Sie die Taste Enter.Sie müssen das Passwort zweimal eingeben.
Stellen Sie sicher, dass Sie das Passwort nicht
vergessen. Beachten Sie, dass bei der Eingabe
das Passwort weder ausgegeben wird noch Sterne
angezeigt werden.Changing local password for root.
New password :
Retype new password :Nach der erfolgreichen Eingabe des Passworts
kann die Installation fortgesetzt werden.Die Installation beendenWenn Sie noch weitere Netzwerkkarten konfigurieren
oder weitere Einstellungen vornehmen wollen, können
Sie das jetzt tun. Sie können die Einstellungen auch
nach der Installation mit sysinstall
(/stand/sysinstall vor &os; 5.2)
vornehmen. User Confirmation Requested
Visit the general configuration menu for a chance to set any last
options?
Yes [ No ]Um in das Hauptmenü zurückzukehren, wählen
Sie mit den Pfeiltasten &gui.no; aus
und drücken Sie Enter.Die Installation beendenWählen Sie mit den Pfeiltasten
[X Exit Install] aus und drücken
Sie die Taste Enter. Sie müssen
das Beenden der Installation bestätigen: User Confirmation Requested
Are you sure you wish to exit? The system will reboot (be sure to
remove any floppies from the drives).
[ Yes ] NoWählen Sie &gui.yes; aus
und entfernen Sie die Diskette aus dem Laufwerk, wenn
Sie von einer Diskette gestartet haben. Das CD-Laufwerk
ist bis zum Neustart des Systems verriegelt. Entfernen
Sie die CD zügig wenn der Rechner startet.Achten Sie beim Neustart des Systems auf eventuell
auftauchende Fehlermeldungen.&os; startenStart von &os; auf einem &i386;Wenn alles funktioniert hat, laufen viele Meldungen
über den Bildschirm und schließlich erscheint
ein Anmeldeprompt. Um sich die Meldungen anzusehen.
drücken Sie die Taste Scroll-Lock.
Sie können dann mit den Tasten PgUp
und PgDn blättern. Wenn Sie erneut
Scroll-Lock drücken, kehren
Sie zum Anmeldeprompt zurück.Es kann sein, dass der Puffer zu klein ist, um alle
Meldungen anzuzeigen. Nachdem Sie sich angemeldet haben,
können Sie sich mit dem Kommando dmesg
alle Meldungen ansehen.Melden Sie sich bitte mit dem Benutzerkonto an
(rpratt im Beispiel),
das Sie während der Installation eingerichtet haben.
Arbeiten Sie mit root nur dann
wenn es erforderlich ist.Die nachfolgende Abbildung zeigt typische
Startmeldungen (Versionsangaben entfernt):Copyright (c) 1992-2002 The FreeBSD Project.
Copyright (c) 1979, 1980, 1983, 1986, 1988, 1989, 1991, 1992, 1993, 1994
The Regents of the University of California. All rights reserved.
Timecounter "i8254" frequency 1193182 Hz
CPU: AMD-K6(tm) 3D processor (300.68-MHz 586-class CPU)
Origin = "AuthenticAMD" Id = 0x580 Stepping = 0
Features=0x8001bf<FPU,VME,DE,PSE,TSC,MSR,MCE,CX8,MMX>
AMD Features=0x80000800<SYSCALL,3DNow!>
real memory = 268435456 (262144K bytes)
config> di sn0
config> di lnc0
config> di le0
config> di ie0
config> di fe0
config> di cs0
config> di bt0
config> di aic0
config> di aha0
config> di adv0
config> q
avail memory = 256311296 (250304K bytes)
Preloaded elf kernel "kernel" at 0xc0491000.
Preloaded userconfig_script "/boot/kernel.conf" at 0xc049109c.
md0: Malloc disk
Using $PIR table, 4 entries at 0xc00fde60
npx0: <math processor> on motherboard
npx0: INT 16 interface
pcib0: <Host to PCI bridge> on motherboard
pci0: <PCI bus> on pcib0
pcib1: <VIA 82C598MVP (Apollo MVP3) PCI-PCI (AGP) bridge> at device 1.0 on pci0
pci1: <PCI bus> on pcib1
pci1: <Matrox MGA G200 AGP graphics accelerator> at 0.0 irq 11
isab0: <VIA 82C586 PCI-ISA bridge> at device 7.0 on pci0
isa0: <ISA bus> on isab0
atapci0: <VIA 82C586 ATA33 controller> port 0xe000-0xe00f at device 7.1 on pci0
ata0: at 0x1f0 irq 14 on atapci0
ata1: at 0x170 irq 15 on atapci0
uhci0: <VIA 83C572 USB controller> port 0xe400-0xe41f irq 10 at device 7.2 on pci0
usb0: <VIA 83C572 USB controller> on uhci0
usb0: USB revision 1.0
uhub0: VIA UHCI root hub, class 9/0, rev 1.00/1.00, addr 1
uhub0: 2 ports with 2 removable, self powered
chip1: <VIA 82C586B ACPI interface> at device 7.3 on pci0
ed0: <NE2000 PCI Ethernet (RealTek 8029)> port 0xe800-0xe81f irq 9 at
device 10.0 on pci0
ed0: address 52:54:05:de:73:1b, type NE2000 (16 bit)
isa0: too many dependant configs (8)
isa0: unexpected small tag 14
fdc0: <NEC 72065B or clone> at port 0x3f0-0x3f5,0x3f7 irq 6 drq 2 on isa0
fdc0: FIFO enabled, 8 bytes threshold
fd0: <1440-KB 3.5" drive> on fdc0 drive 0
atkbdc0: <keyboard controller (i8042)> at port 0x60-0x64 on isa0
atkbd0: <AT Keyboard> flags 0x1 irq 1 on atkbdc0
kbd0 at atkbd0
psm0: <PS/2 Mouse> irq 12 on atkbdc0
psm0: model Generic PS/2 mouse, device ID 0
vga0: <Generic ISA VGA> at port 0x3c0-0x3df iomem 0xa0000-0xbffff on isa0
sc0: <System console> at flags 0x1 on isa0
sc0: VGA <16 virtual consoles, flags=0x300>
sio0 at port 0x3f8-0x3ff irq 4 flags 0x10 on isa0
sio0: type 16550A
sio1 at port 0x2f8-0x2ff irq 3 on isa0
sio1: type 16550A
ppc0: <Parallel port> at port 0x378-0x37f irq 7 on isa0
ppc0: SMC-like chipset (ECP/EPP/PS2/NIBBLE) in COMPATIBLE mode
ppc0: FIFO with 16/16/15 bytes threshold
ppbus0: IEEE1284 device found /NIBBLE
Probing for PnP devices on ppbus0:
plip0: <PLIP network interface> on ppbus0
lpt0: <Printer> on ppbus0
lpt0: Interrupt-driven port
ppi0: <Parallel I/O> on ppbus0
ad0: 8063MB <IBM-DHEA-38451> [16383/16/63] at ata0-master using UDMA33
ad2: 8063MB <IBM-DHEA-38451> [16383/16/63] at ata1-master using UDMA33
acd0: CDROM <DELTA OTC-H101/ST3 F/W by OIPD> at ata0-slave using PIO4
Mounting root from ufs:/dev/ad0s1a
swapon: adding /dev/ad0s1b as swap device
Automatic boot in progress...
/dev/ad0s1a: FILESYSTEM CLEAN; SKIPPING CHECKS
/dev/ad0s1a: clean, 48752 free (552 frags, 6025 blocks, 0.9% fragmentation)
/dev/ad0s1f: FILESYSTEM CLEAN; SKIPPING CHECKS
/dev/ad0s1f: clean, 128997 free (21 frags, 16122 blocks, 0.0% fragmentation)
/dev/ad0s1g: FILESYSTEM CLEAN; SKIPPING CHECKS
/dev/ad0s1g: clean, 3036299 free (43175 frags, 374073 blocks, 1.3% fragmentation)
/dev/ad0s1e: filesystem CLEAN; SKIPPING CHECKS
/dev/ad0s1e: clean, 128193 free (17 frags, 16022 blocks, 0.0% fragmentation)
Doing initial network setup: hostname.
ed0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
inet 192.168.0.1 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
inet6 fe80::5054::5ff::fede:731b%ed0 prefixlen 64 tentative scopeid 0x1
ether 52:54:05:de:73:1b
lo0: flags=8049<UP,LOOPBACK,RUNNING,MULTICAST> mtu 16384
inet6 fe80::1%lo0 prefixlen 64 scopeid 0x8
inet6 ::1 prefixlen 128
inet 127.0.0.1 netmask 0xff000000
Additional routing options: IP gateway=YES TCP keepalive=YES
routing daemons:.
additional daemons: syslogd.
Doing additional network setup:.
Starting final network daemons: creating ssh RSA host key
Generating public/private rsa1 key pair.
Your identification has been saved in /etc/ssh/ssh_host_key.
Your public key has been saved in /etc/ssh/ssh_host_key.pub.
The key fingerprint is:
cd:76:89:16:69:0e:d0:6e:f8:66:d0:07:26:3c:7e:2d root@k6-2.example.com
creating ssh DSA host key
Generating public/private dsa key pair.
Your identification has been saved in /etc/ssh/ssh_host_dsa_key.
Your public key has been saved in /etc/ssh/ssh_host_dsa_key.pub.
The key fingerprint is:
f9:a1:a9:47:c4:ad:f9:8d:52:b8:b8:ff:8c:ad:2d:e6 root@k6-2.example.com.
setting ELF ldconfig path: /usr/lib /usr/lib/compat /usr/X11R6/lib
/usr/local/lib
a.out ldconfig path: /usr/lib/aout /usr/lib/compat/aout /usr/X11R6/lib/aout
starting standard daemons: inetd cron sshd usbd sendmail.
Initial rc.i386 initialization:.
rc.i386 configuring syscons: blank_time screensaver moused.
Additional ABI support: linux.
Local package initialization:.
Additional TCP options:.
FreeBSD/i386 (k6-2.example.com) (ttyv0)
login: rpratt
Password:Das Erzeugen der RSA- und DSA-Schlüssel kann auf
langsamen Maschinen lange dauern. Die Schlüssel
werden nur beim ersten Neustart erzeugt, spätere
Neustarts sind schneller.Wenn der X-Server konfiguriert ist und eine
Oberfläche ausgewählt wurde, können Sie
X mit dem Kommando startx starten.Start von &os; auf einer AlphaAlphaNach der Installation können Sie &os; von
der SRM-Eingabeaufforderung mit einem Befehl wie
dem folgenden starten:>>>BOOT DKC0Der Befehl weist die Firmware an, von dem
angegebenen Laufwerk zu starten. Damit &os; künftig
automatisch startet, geben Sie die folgenden Befehle
ein:>>>SET BOOT_OSFLAGS A>>>SET BOOT_FILE ''>>>SET BOOTDEF_DEV DKC0>>>SET AUTO_ACTION BOOTBeim Start von &os; erscheinen ähnliche
Meldungen, wie beim Start von &os; auf einem
&i386;-System.&os; herunterfahrenEs ist wichtig, dass Sie das Betriebssystem richtig
herunterfahren. Wechseln Sie zunächst mit dem
Befehl su zum Superuser; Sie müssen
dazu das root-Passwort eingeben.
Der Wechsel auf den Superuser gelingt nur, wenn der
Benutzer ein Mitglied der Gruppe wheel
ist. Ansonsten melden Sie sich direkt als Benutzer
root an. Der Befehl
shutdown -h now hält das System
an.The operating system has halted.
Please press any key to reboot.Sie können den Rechner ausschalten, nachdem die
Meldung Please press any key to reboot
erschienen ist. Wenn Sie stattdessen eine Taste drücken,
startet das System erneut.Sie können das System auch mit der Tastenkombination
CtrlAltDel
neu starten. Sie sollten diese Tastenkombination
allerdings nicht gewohnheitsmäßig benutzen.FehlersucheInstallationFehlersucheDieser Abschnitt behandelt häufig auftretende
Installationsprobleme. Weiterhin enthält er Hinweise
- wie &os; parallel mit &ms-dos; betrieben wird.
+ wie &os; parallel mit &ms-dos; oder &windows; betrieben wird.
Wenn etwas schief gehtAufgrund der Beschränkungen der PC-Architektur
ist eine zuverlässige Geräteerkennung nicht
möglich. Falls die Geräteerkennung
fehlschlägt, können Sie einige Dinge
versuchen.
- Prüfen Sie in den Hardware-Notes Ihrer &os;-Version,
- dass die Hardware lauffähig ist.
+ Sehen Sie in den Hardware
+ Notes Ihrer &os;-Version nach, ob Ihre Hardware
+ unterstützt wird.Wenn Ihre Hardware unterstützt wird und sich
der Installationsprozess aufhängt oder sonstige
- Probleme auftauchen, starten Sie den Rechner neu. Im
- Kernelkonfigurationsmenü können Sie Ihre
- Hardware einstellen. Der Kernel auf den Startdisketten
+ Probleme auftauchen, müssen Sie einen angepassten Kernel
+ erstellen, da Ihre Hardware in diesem Fall nicht vom
+ GENERIC-Kernel unterstützt wird.
+ Der Kernel auf den Startdisketten
verwendet die Werkseinstellungen für IRQs,
IO-Adressen und DMA-Kanäle. Geänderte
- Einstellungen müssen Sie im
- Kernelkonfigurationsmenü eingeben, damit &os;
- die Geräte erkennt.
+ Einstellungen müssen Sie daher in der
+ Kernelkonfigurationsdatei angeben, damit &os; diese
+ Geräte korrekt erkennt.
Es ist auch möglich, dass die Suche nach einem
nicht vorhandenen Gerät dazu führt, dass die
Erkennung eines vorhandenen Geräts fehlschlägt.
In diesem Fall sollten Sie nicht vorhandene Geräte,
deren Einstellungen sich mit vorhandenen Geräten
überschneiden, deaktivieren.Einige Installationsprobleme können Sie vermeiden
oder umgehen, indem Sie die Firmware der Hardware,
insbesondere die Firmware der Systemplatine, aktualisieren.
Die Firmware der Systemplatine ist das
BIOS. Die meisten Hardware-Hersteller
bieten aktuelle Firmware und Anleitungen zur
Aktualisierung der Firmware auf dem Internet an.Viele Hersteller raten davon ab, ohne guten
Grund das BIOS zu aktualisieren.
Die Aktualisierung kann fehlschlagen
und den BIOS-Chip dauerhaft
beschädigen.
-
-
- Deaktivieren Sie keine Treiber, die während der
- Installation benötigt werden (beispielsweise den
- Bildschirmtreiber sc0).
- Wenn die Installation aus unerklärlichen Gründen
- nach Verlassen des Kernelkonfigurationsmenüs
- fehlschlägt, haben Sie vielleicht eine Einstellung
- geändert oder entfernt, die Sie in Ruhe lassen sollten.
- Versuchen Sie es nach einem Neustart nochmal.
-
-
- Im Kernelkonfigurationsmenü können Sie
-
-
-
- die im Kernel enthaltenen Treiber ansehen,
-
-
-
- Treiber für nicht vorhandene Hardware
- deaktivieren,
-
-
-
- die IRQs, DRQs und IO-Adressen eines Treibers
- ändern.
-
-
-
- Nachdem Sie die Hardwareeinstellungen in den Kernel
- konfiguriert haben, drücken Sie Q,
- um den Installationsprozess mit den neuen Einstellungen
- zu starten. Nach der Installation sind die Einstellungen
- weiterhin wirksam und müssen daher nicht bei jedem
- Neustart vorgenommen werden. Wahrscheinlich wollen Sie
- einen angepassten Kernel
- erstellen.Vorhandene &ms-dos;-Partitionen bearbeitenPartitionen&ms-dos;Viele Benutzer wollen &os; auf PCs
installieren, auf denen sich schon ein
µsoft;-Betriebssystem befindet. Bei diesem Vorhaben
unterstützt das Werkzeug FIPS.
Das Werkzeug befindet sich auf der Installations-CD-ROM im
Verzeichnis tools
oder kann von den &os;-Spiegeln
heruntergeladen werden.Das Werkzeug FIPS teilt
eine bestehende &ms-dos;-Partition auf. Der erste Teil
enthält die Daten der alten Partition, der zweite
Teil steht für die Installation von &os; zur
Verfügung. Vorher muss die &ms-dos;-Partition
defragmentiert werden. Klicken Sie im Explorer mit
der rechten Maustaste das Laufwerk an und wählen
Sie Defragmentieren aus. Alternativ können Sie
die Norton Disk Tools benutzen.
Nachdem das Laufwerk defragmentiert ist, können Sie
FIPS aufrufen. Folgen Sie einfach
den Anweisungen des Werkzeugs. Nach einem Neustart
können Sie &os; in die freie Slice installieren.
Den Platzbedarf der Installation können Sie im
Menü Distributions von
sysinstall abschätzen.Von PowerQuest
stammt das nützliche Werkzeug
&partitionmagic;. Diese
Anwendung bietet weit mehr Funktionen als
FIPS. Benutzen Sie
&partitionmagic;, wenn Sie
die verwendeten Betriebssysteme oft wechseln wollen.
Das Produkt kostet allerdings Geld; wenn Sie &os;
installieren und beibehalten wollen, ist wahrscheinlich
FIPS das Richtige für
Sie.&ms-dos;- und &windows;-Dateisysteme benutzenMit Double Space™
komprimierte Dateisysteme werden zurzeit von &os; nicht
unterstützt. Damit &os; auf die Daten zugreifen kann,
müssen Sie das Dateisystem daher dekomprimieren.
Rufen Sie dazu den Compression Agent
aus dem Menü Start >
Programs >
System Tools auf.Unter &os; hängen Sie &ms-dos;-Dateisysteme
- mit dem Kommando &man.mount.msdosfs.8; ein. Dazu ein
- Beispiel:
+ (FAT16 sowie FAT32) mit dem Kommando &man.mount.msdosfs.8; ein.
+ Dazu ein Beispiel:
&prompt.root; mount_msdosfs /dev/ad0s1 /mntDas &ms-dos;-Dateisystem befindet sich hier auf
der ersten Partition der primären Platte. Dies kann
bei Ihnen anders sein. Die Anordnung der Partitionen
entnehmen Sie den Ausgaben von dmesg
und mount.Erweiterte &ms-dos;-Partitionen werden für
gewöhnlich hinter die &os;-Partitionen gelegt:
Die Nummern der von &ms-dos; benutzten Slices ist
höher als die der Slices von &os;. Beispielsweise
kann /dev/ad0s1 die erste
&ms-dos; Partition sein, /dev/ad0s2
die &os;-Partition sein und /dev/ad0s3
eine erweiterte &ms-dos;-Partition. Einige Anfänger
verwirrt diese Situation zunächst.Analog werden NTFS-Partitionen mit dem
Kommando &man.mount.ntfs.8; eingehangen.Fragen und Antworten für Alpha-BenutzerAlphaDieser Abschnitt beantwortet häufig gestellte
Fragen zur &os;-Installation auf Alpha-Systemen.Kann ich &os; von der ARC- oder Alpha-BIOS-Konsole
starten?ARCAlpha-BIOSSRMNein, wie Compaq Tru64 und VMS startet
&os; nur von der SRM-Konsole.Hilfe, ich habe keinen Platz! Muss ich
zuerst alles löschen?Leider ja.Kann ich Compaq Tru64- oder VMS-Dateisysteme
einhängen?Zurzeit nicht.ValentinoVaschettoBeigetragen von Anspruchsvollere InstallationenDieser Abschnitt beschreibt die Installation von &os;
in besonderen Situationen.&os; auf einem System ohne Monitor oder Tastatur
installierenInstallationheadless (serielle Konsole)serielle KonsoleDiese Methode wird als headless install
(kopflose Installation) bezeichnet, da die Maschine, auf
die &os; installiert werden soll, entweder keinen Monitor
angeschlossen hat oder über keine VGA-Karte verfügt.
Wie kann &os; dennoch installiert werden? Eben
mithilfe einer seriellen Konsole. Im Wesentlichen ist
eine serielle Konsole eine andere Maschine, die Ein- und
Ausgaben für eine andere Maschine bereitstellt.
Um über eine serielle Konsole zu installieren, erstellen
Sie zunächst die Startdisketten, wie in
beschrieben.Damit ein Systemstart mit der seriellen Konsole
möglich ist, müssen die Disketten entsprechend
der nachstehenden Anleitung angepasst werden:Die Startdisketten für eine serielle Konsole
anpassenmountWenn Sie ein System mit den frisch erstellten
Disketten starten, läuft der normale
&os;-Installationsprozess an. Diese Installation
soll aber über die serielle Konsole gesteuert
werden. Hängen Sie mit dem Kommando &man.mount.8;
- die Diskette kern.flp ein:
+ die Diskette boot.flp ein:
&prompt.root; mount /dev/fd0 /mntWechseln Sie in das Verzeichnis
/mnt:&prompt.root; cd /mntIn diesem Verzeichnis können Sie den
Start über eine serielle Konsole einstellen.
Erstellen Sie die Datei boot.config
mit dem Inhalt /boot/loader -h.
Diese Zeile weist den Bootloader an, mit der seriellen
Konsole zu starten.&prompt.root; echo "/boot/loader -h" > boot.configNachdem Sie die Diskette angepasst haben, hängen
Sie die Diskette mit dem Kommando &man.umount.8;
wieder aus:&prompt.root; cd /
&prompt.root; umount /mntSie können die Diskette nun aus dem
Laufwerk entfernen.Das Nullmodemkabel anschließenNullmodemkabelSie müssen beide Maschinen mit einem
Nullmodemkabel
verbinden. Schließen Sie
das Nullmodemkabel an die seriellen Schnittstellen
beider Maschinen an. Sie können
kein direktes serielles Kabel verwenden,
Nullmodemkabel besitzen gekreuzte Leitungen.Die Installation startenSie können die Installation jetzt starten.
- Legen Sie die kern.flp-Diskette
+ Legen Sie die boot.flp-Diskette
in das Laufwerk der Maschine ein, auf der Sie &os;
installieren wollen. Schalten Sie anschließend
die Maschine ein.Die Verbindung mit der zur installierenden
Maschine herstellencuMit dem Kommando &man.cu.1; verbinden Sie sich
mit der zu installierenden Maschine:&prompt.root; cu -l /dev/cuaa0Fertig! Über die cu-Sitzung
können Sie nun die zu installierende Maschine steuern.
Sie erhalten die Aufforderung die Diskette
- mfsroot.flp einzulegen.
+ kern1.flp einzulegen.
Anschließend legen Sie den Terminaltyp fest.
Wählen Sie die FreeBSD color console
aus und fahren wie gewohnt mit der Installation fort.Eigene Installationsmedien herstellenIm Folgenden ist mit Installations-CD
eine CD-ROM oder DVD gemeint, die Sie gekauft oder selbst
hergestellt haben.Oft müssen Sie eigene Installationsmedien erzeugen.
Dies können physische Medien wie Bänder sein oder
Installationsquellen sein, aus denen
sysinstall Dateien herunterlädt,
beispielsweise ein lokaler FTP-Server oder eine
&ms-dos;-Partition.Beispiele:Im lokalen Netzwerk befinden sich viele Maschinen,
Sie besitzen allerdings nur eine Installations-CD.
Den Inhalt der Installations-CD wollen Sie auf
einem lokalem FTP-Server bereitstellen. Zur Installation
wird der lokale FTP-Server anstelle eines Internet-Servers
benutzt.Sie haben eine Installations-CD, allerdings erkennt
&os; im Gegensatz zu &ms-dos;/&windows; das CD- oder
DVD-Laufwerk nicht. Sie können die
Installationsdateien auf eine DOS-Partition desselben
Rechners kopieren und &os; von der DOS-Partition
installieren.Der Rechner, auf dem Sie &os; installieren wollen,
besitzt kein CD- oder DVD-Laufwerk. Ein anderer Rechner,
zu dem eine serielle oder parallele Verbindung besteht,
besitzt allerdings ein CD- oder DVD-Laufwerk.Sie wollen ein Band erzeugen, mit dem Sie &os;
installieren können.Eine Installations-CD-ROM erzeugen
- Mit jeder Release stellt das &os;-Project zwei
+ Mit jeder Release stellt das &os;-Project für
+ jede unterstützte Architektur mindestens zwei
CD-Abbilder (ISO-Images) zur Verfügung.
Wenn Sie einen CD-Brenner besitzen, können Sie
diese Abbilder brennen und damit &os; installieren.
Wenn Sie einen CD-Brenner besitzen und über eine
gute Internet-Verbindung verfügen, ist das die
preiswerteste Art, &os; zu installieren.Das richtige Abbild herunterladenDie ISO-Abbilder für jedes Releases
können Sie von
ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ISO-IMAGES-arch/version
oder einem nahe gelegenen Spiegel herunterladen.
Ersetzen Sie arch und
version durch passende
Werte.Das Verzeichnis enthält die folgenden
Abbilder:
-
- &os; 4.X-ISO-Abbilder
-
-
-
-
- Dateiname
-
- Inhalt
-
-
-
-
-
- Version-RELEASE-Architektur-miniinst.iso
-
- Enthält alles, was Sie für eine
- &os;-Installation benötigen.
-
-
-
- Version-RELEASE-Architektur-disc1.iso
-
- Enthält alles, was Sie für eine
- &os;-Installation benötigen. Das Medium
- enthält zusätzlich so viel Software
- Dritter wie möglich.
-
-
-
- Version-disc2.iso
-
- Ein Live-Dateisystem, das von
- sysinstall aus zur
- Reparatur eines Systems eingesetzt wird.
- Enthält weiterhin eine Kopie des
- &os;-CVS-Baums und zusätzlich so viel
- Software Dritter wie möglich.
-
-
-
-
-
FreeBSD 5.X sowie
6.X-ISO-AbbilderDateinameInhaltVersion-RELEASE-Architektur-bootonly.isoEnthält alles, was Sie benötigen, um
um den FreeBSD-Kernel zu laden und die
Installationsoberfläche zu starten. Die zu
installierenden Dateien müssen über
FTP oder eine andere geeignete Quelle bezogen
werden.version-RELEASE-Architektur-disc1.isoAlles, was Sie für die Installation von
FreeBSD benötigen. Zusätzlich ist ein
Live-Dateisystem enthalten, das
gemeinsam mit der Repair-Funktion
von sysinstall
verwendet werden kann.version-RELEASE-Architektur-disc2.iso
- Die &os;-Dokumentation und so viele Pakete
- Dritter, wie auf dem Installationsmedium Platz
- hatten.
+ Die &os;-Dokumentation (bis einschließlich
+ &os; 6.1) und so viele Pakete Dritter, wie auf dem
+ Installationsmedium Platz hatten.
+
+
+ version-RELEASE-arch-docs.iso
+
+ Die &os;-Dokumentation (ab &os; 6.2).
Sie benötigen nur eines der beiden Abbilder
- mini.iso (falls es für Ihre
- &os;-Version verfügbar ist) oder
- disc1.iso. Laden Sie bitte nicht
- beide Abbilder herunter, das disc1.iso-Abbild
- enthält alles, was das mini.iso-Abbild
+ bootonly oder
+ disc1. Laden Sie bitte nicht
+ beide Abbilder herunter, das disc1-Abbild
+ enthält alles, was das bootonly-Abbild
enthält.
- Benutzen Sie das miniinst.iso-Abbild,
+ Benutzen Sie das bootonly-Abbild,
wenn Sie eine preiswerte Internet-Anbindung besitzen.
Mit diesem Abbild können Sie &os; installieren.
Software Dritter können Sie anschließend
mithilfe des Ports-Systems ()
herunterladen.
- Benutzen Sie das disc1.iso-Abbild,
+ Benutzen Sie das disc1-Abbild,
wenn Sie &os; installieren wollen und das
Installationsmedium eine angemessene Auswahl an Software
Dritter enthalten soll.Die zusätzlichen Abbilder sind nützlich
aber nicht notwendig, insbesondere wenn Sie eine
schnelle Internet-Verbindung besitzen.Die CDs brennenSie müssen die Abbilder auf eine CD
brennen. Das Brennen von CDs unter &os;
wird in erläutert
(sehen Sie sich insbesondere
und an).Wenn Sie die CDs unter einem anderen Betriebssystem
erstellen, benutzen Sie die entsprechenden Werkzeuge
des Betriebssystems. Die Abbilder sind
Standard-ISO-Abbilder und können von vielen
Brennprogrammen verarbeitet werden.Wenn Sie eine angepasste Version von FreeBSD
erstellen wollen, sollten Sie den Release Engineering
Article lesen.Einen lokalen FTP-Server einrichtenInstallationNetzwerkinstallationFTPDie Dateien auf der Installations-CD sind genauso
angeordnet wie auf den &os;-FTP-Servern. Daher ist es
einfach, einen lokalen FTP-Server für die
&os;-Installation über ein Netzwerk einzurichten.Hängen Sie auf dem FTP-Server die CD-ROM in
das Verzeichnis /cdrom
ein:&prompt.root; mount /cdromLegen Sie ein Konto für Anonymous-FTP an.
Dazu editieren Sie die Datei
/etc/passwd mit dem Kommando
&man.vipw.8; und fügen die nachstehende Zeile
hinzu:ftp:*:99:99::0:0:FTP:/cdrom:/nonexistentStellen Sie sicher, dass der FTP-Dienst in der Datei
/etc/inetd.conf aktiviert ist.Jeder, der Ihren Rechner über das Netzwerk
erreicht, kann nun &os; über FTP installieren.
In sysinstall wird dazu
FTP als Installationsmedium wählt. Der
FTP-Server wird durch die Auswahl
Other (andere als die vorgegebenen
Server) und anschließende Eingabe von
ftp://Ihr Rechner
festgelegt.Wenn die Version der für die FTP-Installation
Ihrer Clients verwendeten Bootmedien (normalerweise Disketten)
nicht exakt der von Ihnen auf Ihrem lokalen FTP-Server
angebotenen Version entspricht, ist
sysinstall nicht in der
Lage, die Installation abzuschließen. Sind die
Versionsnummern unterschiedlich, können Sie durch
das Aufrufen des Punktes Optionssysinstall dazu zwingen, die
Installation dennoch abzuschließen. Dazu setzen
Sie den Namen der Distribution auf
any.Diese Vorgehensweise ist in Ihrem lokalen Netzwerk,
das durch eine Firewall geschützt ist, völlig
in Ordnung. Wenn Sie FTP für Rechner auf dem
Internet (und nicht für lokale Rechner) anbieten,
zieht Ihr Server die Aufmerksamkeit von Crackern und
andere Unannehmlichkeiten auf sich. Achten Sie in
diesem Fall darauf, dass Sie gute Sicherheitsverfahren
anwenden.Installationsdisketten erstellenInstallationDiskettenWenn Sie, was wir nicht empfehlen,
von Disketten installieren müssen, weil Disketten das
einzig unterstützte Installationsmedium sind oder
Sie es sich einfach schwer machen wollen, müssen
Sie zunächst einige Disketten vorbereiten.Sie müssen mindestens den Inhalt des Verzeichnisses
bin auf
1.44 MB oder 1.2 MB Disketten kopieren.
Wenn Sie die Disketten unter &ms-dos; erstellen,
müssen
Sie die Disketten mit dem DOS-Kommando
format formatieren. Unter &windows;
können Sie Disketten mithilfe des Explorers
formatieren (klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
das A:-Laufwerk und wählen
Sie Format aus).Vertrauen Sie vorformatierten Disketten nicht; formatieren
Sie die Disketten zur Sicherheit immer selbst. In der
Vergangenheit waren vorformatierte Disketten der Verursacher
vieler Probleme.Falls Sie die Disketten auf einer &os;-Maschine
erstellen, sollten Sie immer noch formatieren. Allerdings
brauchen Sie kein DOS-Dateisystem auf den Disketten
anzulegen. Mit den Kommandos bsdlabel
und newfs können Sie das Dateisystem
UFS verwenden, wie im nachstehenden Beispiel für
3.5" 1.44 MB Disketten gezeigt:&prompt.root; fdformat -f 1440 fd0.1440
&prompt.root; bsdlabel -w fd0.1440 floppy3
&prompt.root; newfs -t 2 -u 18 -l 1 -i 65536 /dev/fd0Für 5.25" 1.2 MB Disketten benutzen
Sie das Gerät fd0.1200.Anschließend können Sie die Disketten
wie ein normales Dateisystem einhängen und
beschreiben.Nachdem Sie die Disketten formatiert haben, kopieren
Sie die Dateien der Distribution auf die Disketten. Die
Dateien der Distribution sind in Stücke geteilt, sodass
fünf Dateien auf eine 1.44 MB Diskette passen.
Kopieren Sie die gewünschten Distribution auf
Disketten, wobei Sie so viele Dateien wie möglich
auf eine Diskette kopieren. Jede Distribution wird auf
der Diskette in einem eigenen Verzeichnis abgelegt,
beispielsweise a:\bin\bin.aa,
a:\bin\bin.ab.Im Installationsprozess wählen Sie als
Installationsmedium Floppy
aus. Folgen Sie dann den gegebenen Anweisungen.Von einer &ms-dos;-Partition installierenInstallationvon einer &ms-dos;-PartitionUm eine Installation von einer &ms-dos;-Partition
vorzubereiten, kopieren Sie Dateien der Distributionen
in das Verzeichnis freebsd
direkt unterhalb des Wurzelverzeichnisses (zum Beispiel
c:\freebsd).
In diesem Verzeichnis muss sich dieselbe Verzeichnisstruktur
wie auf dem Installationsmedium befinden. Wenn Sie
die Dateien von einer Installations-CD kopieren, empfehlen
wir den DOS-Befehl xcopy. Das
nachstehende Beispiel bereitet eine minimale Installation
von &os; vor:C:\>md c:\freebsdC:\>xcopy e:\bin c:\freebsd\bin\ /sC:\>xcopy e:\manpages c:\freebsd\manpages\ /sIm Beispiel wurde angenommen, dass auf Laufwerk
C: ausreichend Platz vorhanden
ist und die CD-ROM Laufwerk E:
ist.Wenn Sie kein CD-Laufwerk besitzen, können Sie
die Distributionen von
ftp.FreeBSD.org
herunterladen. Jede Distribution liegt in einem eigenen
Verzeichnis. Beispielsweise liegt die Base-Distribution
im Verzeichnis
&rel.current;/base/.Kopieren Sie jede Distribution, die Sie von einer
&ms-dos;-Partition installieren wollen (und für
die Platz ist) in das Verzeichnis
c:\freebsd.
Für eine minimale Installation benötigen
Sie nur die Base-Distribution.Ein Installationsband erstellenInstallationvon einem QIC/SCSI-BandFalls Sie nicht über FTP oder von einer CD-ROM
installieren können, ist die Installation von Band
wahrscheinlich die einfachste Methode. Das
Installationsprogramm erwartet, dass sich die Distributionen
im tar-Format auf dem Band befinden.
Von den Distributions-Dateien erstellen Sie das
Installationsband einfach mit dem Kommando
tar:&prompt.root; cd /freebsd/distdir
&prompt.root; tar cvf /dev/rwt0 dist1 ... dist2Stellen Sie während der Installation sicher, dass
Sie über genügend freien Platz in einem
temporären Verzeichnis (das Sie festlegen können)
verfügen. Das temporäre Verzeichnis muss
den gesamten Inhalt des Bands
aufnehmen können. Da auf Bänder nicht wahlfrei
zugegriffen werden kann, benötigt diese
Installationsmethode temporär sehr viel Platz.Das Band muss sich vor dem Neustart mit der
Startdiskette im Laufwerk befinden. Ansonsten
wird das Band während der Geräteerkennung
vielleicht nicht erkannt.Eine Netzwerkinstallation vorbereitenInstallationNetzwerkinstallationseriell (SLIP oder PPP)InstallationNetzwerkinstallationparallel (PLIP)InstallationNetzwerkinstallationEthernetSie können drei Verbindungsarten für eine
- Netzwerkinstallation benutzen: Eine serielle Verbindung
- (SLIP oder PPP), eine parallele Verbindung (PLIP,
- Laplink-Kabel) oder eine Ethernet-Verbindung (mit
- Standard-Netzwerkkarten einschließlich PCMCIA-Karten).
+ Netzwerkinstallation benutzen: Eine Ethernet-Verbindung,
+ eine serielle Verbindung (SLIP oder PPP), oder eine
+ parallele Verbindung (PLIP, Laplink-Kabel).
+
+ Die schnellste Netzwerkinstallation ist natürlich
+ mit einer Netzwerkkarte möglich. &os; unterstützt
+ die meisten der üblichen Netzwerkkarten. Eine Liste
+ der unterstützten Netzwerkkarten ist in den
+ Hardware-Notes jedes Releases enthalten. Wenn Sie eine
+ unterstützte PCMCIA-Netzwerkkarte benutzen, stellen
+ Sie sicher, dass die Karte eingesteckt ist,
+ bevor der Laptop eingeschaltet wird.
+ Leider unterstützt &os; das Einstecken von PCMCIA-Karten
+ während der Installation noch nicht.
+
+ Für eine Netzwerkinstallation müssen Sie
+ Ihre IP-Adresse, die Netzwerkmaske und den Namen Ihres
+ Rechner kennen. Wenn Sie über eine PPP-Verbindung
+ installieren und keine feste IP-Adresse besitzen, braucht
+ Sie der vorgehende Satz nicht zu beunruhigen. Sie
+ können eine IP-Adresse dynamisch von Ihrem ISP
+ beziehen. Fragen Sie Ihren Systemadministrator nach
+ den richtigen Netzwerkeinstellungen.
+ Wenn Sie andere Rechner über Namen anstatt über
+ IP-Adressen erreichen wollen, brauchen Sie zudem einen
+ Nameserver und möglicherweise die Adresse eines
+ Gateways (mit PPP ist das die Adresse des ISPs), über
+ den Sie den Nameserver erreichen. Wenn Sie von einem
+ FTP-Server über einen HTTP-Proxy installieren wollen,
+ benötigen Sie außerdem noch die Adresse des
+ Proxy-Servers. Wenn Sie nicht alle oder zumindest
+ die meisten der benötigten Daten kennen, sollten
+ Sie wirklich vor der Installation
+ mit Ihrem Systemadministrator oder ISP reden!Die SLIP-Unterstützung ist recht einfach und
auf feste Verbindungen, beispielsweise ein serielles Kabel
zwischen einem Laptop und einem anderen Rechner, beschränkt.
Die Verbindung muss fest sein, da die Installation mit
SLIP keine Einwahl unterstützt. Eine Einwahl ist mit
PPP möglich, das Sie, wenn möglich, gegenüber
SLIP bevorzugen sollten.Wenn Sie ein Modem benutzen, ist PPP ziemlich sicher
die einzige Wahl. Stellen Sie sicher, dass Sie die
Daten Ihres Service Providers bereitliegen haben,
da Sie während der Installation die Daten früh
benötigen.Wenn Sie PAP oder CHAP benutzen, um sich mit Ihrem ISP
zu verbinden (wenn Sie unter &windows; kein Skript
benötigen, um die Verbindung herzustellen), brauchen
Sie an der ppp-Eingabeaufforderung
nur das Kommando dial abzusetzen.
Ansonsten müssen Sie sich mit Modem-spezifischen
AT-Kommandos bei Ihrem ISP einwählen (PPP stellt
nur einen einfachen Terminal-Emulator zur Verfügung).
Weiteres über PPP erfahren Sie im Abschnitt
User-PPP des Handbuchs
und im PPP-Abschnitt
der FAQ. Bei Problemen können Sie mit dem Kommando
set log local Meldungen auf den Bildschirm
umleiten.Wenn eine feste Verbindung zu einer anderen &os;-Maschine
besteht (2.0 Release oder neuer), sollten Sie ein
paralleles Laplink-Kabel in Betracht ziehen. Über
eine parallele Verbindung sind höhrere Geschwindigkeiten
als über eine serielle Verbindung (typischerweise
bis zu 50 kByte/s) möglich. Daher ist die
Installation über eine parallele Verbindung schneller
als eine Installation über eine serielle Verbindung.
- Die schnellste Netzwerkinstallation ist natürlich
- mit einer Netzwerkkarte möglich. &os; unterstützt
- die meisten der üblichen Netzwerkkarten. Eine Liste
- der unterstützten Netzwerkkarten ist in den
- Hardware-Notes jedes Releases enthalten. Wenn Sie eine
- unterstützte PCMCIA-Netzwerkkarte benutzen, stellen
- Sie sicher, dass die Karte eingesteckt ist,
- bevor der Laptop eingeschaltet wird.
- Leider unterstützt &os; das Einstecken von PCMCIA-Karten
- während der Installation noch nicht.
-
- Für eine Netzwerkinstallation müssen Sie
- Ihre IP-Adresse, die Netzwerkmaske und den Namen Ihres
- Rechner kennen. Wenn Sie über eine PPP-Verbindung
- installieren und keine feste IP-Adresse besitzen, braucht
- Sie der vorgehende Satz nicht zu beunruhigen. Sie
- können eine IP-Adresse dynamisch von Ihrem ISP
- beziehen. Fragen Sie Ihren Systemadministrator nach
- den richtigen Netzwerkeinstellungen.
- Wenn Sie andere Rechner über Namen anstatt über
- IP-Adressen erreichen wollen, brauchen Sie zudem einen
- Nameserver und möglicherweise die Adresse eines
- Gateways (mit PPP ist das die Adresse des ISPs), über
- den Sie den Nameserver erreichen. Wenn Sie von einem
- FTP-Server über einen HTTP-Proxy installieren wollen,
- benötigen Sie außerdem noch die Adresse des
- Proxy-Servers. Wenn Sie nicht alle oder zumindest
- die meisten der benötigten Daten kennen, sollten
- Sie wirklich vor der Installation
- mit Ihrem Systemadministrator oder ISP reden!
-
Eine NFS-Installation vorbereitenInstallationNetzwerkinstallationNFSEine NFS-Installation ist unkompliziert. Kopieren
Sie einfach die Distributionen auf einen NFS-Server
und wählen Sie NFS als Installationsmedium aus.Wenn der NFS-Server nur Verbindungen über
privilegierte Ports (Ports kleiner 1024) annimmt,
setzen Sie vor der Installation die Option
NFS Secure im Menü
Options.Wenn Sie eine schlechte Netzwerkkarte besitzen,
die sehr langsam ist, wählen Sie die Option
NFS Slow.Damit die NFS-Installation funktioniert, muss der
NFS-Server auch Unterverzeichnisse von exportierten
Verzeichnissen zum Einhängen freigeben. Wenn
beispielsweise die Distribution von &os; &rel.current;
unter ziggy:/usr/archive/stuff/FreeBSD
liegt, muss der Rechner ziggy erlauben,
das Verzeichnis
/usr/archive/stuff/FreeBSD
einzuhängen. Es reicht nicht, dass
ziggy erlaubt das Verzeichnis
/usr oder
/usr/archive/stuff
einzuhängen.Unter &os; werden diese Freigaben in der Datei
/etc/exports mit der Option
eingestellt. Die nötigen
Einstellungen können auf einem anderen NFS-Server
unterschiedlich sein. Wenn Sie vom NFS-Server die
Fehlermeldung permission denied
erhalten, dann haben Sie wahrscheinlich die Freigaben
nicht richtig konfiguriert.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/introduction/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/introduction/chapter.sgml
index 4745aca92f..ef34b064f5 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/introduction/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/introduction/chapter.sgml
@@ -1,1226 +1,1226 @@
JimMockNeu zusammengestellt, umstrukturiert und um
Abschnitte erweitert durch SaschaEdelburgÜbersetzt von EinführungÜbersichtHerzlichen Dank für Ihr Interesse an FreeBSD! Das
folgende Kapitel behandelt verschiedene Aspekte des
FreeBSD Projects wie dessen geschichtliche Entwicklung,
dessen Ziele oder dessen Entwicklungsmodell.Nach dem Durcharbeiten des Kapitels wissen Sie über
folgende Punkte Bescheid:Wo FreeBSD im Vergleich zu anderen Betriebssystemen
stehtDie Geschichte des FreeBSD ProjectsDie Ziele des FreeBSD ProjectsDie Grundlagen des
FreeBSD-Open-Source-EntwicklungsmodellsUnd natürlich wo der Name FreeBSD
herrührtWillkommen bei FreeBSD!4.4BSD-LiteFreeBSD ist ein auf 4.4BSD-Lite basierendes Betriebssystem
für Intel (x86 und &itanium;), AMD64, Alpha
und Sun &ultrasparc; Rechner. An
Portierungen zu anderen Architekturen wird derzeit gearbeitet.
Mehr zu Geschichte von FreeBSD können Sie im kurzen geschichtlichen Abriss zu FreeBSD
oder im Abschnitt Das aktuelle
FreeBSD-Release nachlesen.
Falls Sie das FreeBSD Project unterstützen wollen
(mit Quellcode, Hardware- oder Geldspenden), sollten Sie den
Artikel
FreeBSD unterstützen lesen.Was kann FreeBSD?FreeBSD hat zahlreiche bemerkenswerte Eigenschaften.
Um nur einige zu nennen:Präemptives MultitaskingPräemptives Multitasking mit
dynamischer Prioritätsanpassung zum reibungslosen und
ausgeglichenen Teilen der Systemressourcen zwischen
Anwendungen und Anwendern, selbst unter schwerster
Last.MehrbenutzerbetriebDer Mehrbenutzerbetrieb von
FreeBSD erlaubt es, viele Anwender gleichzeitig am System
mit verschiedenen Aufgaben arbeiten zu lassen.
Beispielsweise Geräte wie Drucker oder Bandlaufwerke,
die sich nur schwerlich unter allen Anwendern des Systems
oder im Netzwerk teilen lassen, können durch Setzen
von Verwendungsbeschränkungen auf Benutzer oder
Benutzergruppen wichtige Systemressourcen vor
Überbeanspruchung schützen.TCP/IP-NetzwerkfähigkeitHervorragende
TCP/IP-Netzwerkfähigkeit mit
- Unterstützung der Industriestandards wie SLIP, PPP,
- NFS, DHCP und NIS. Das heißt, Ihr FreeBSD-System
+ Unterstützung von Industriestandards wie SCTP, DHCP,
+ NFS, NIS, PPP und SLIP. Das heißt, Ihr FreeBSD-System
kann in einfachster Weise mit anderen Systemen
interagieren. Zudem kann es als Server-System im
Unternehmen wichtige Aufgaben übernehmen,
beispielsweise als NFS- oder E-Mail-Server oder es kann
Ihren Betrieb durch HTTP- und FTP-Server beziehungsweise
durch Routing und Firewalling Internet-fähig machen.SpeicherschutzDer Speicherschutz stellt sicher,
dass Anwendungen (oder Anwender) sich nicht gegenseitig
stören. Stürzt eine Anwendung ab, hat das
keine Auswirkung auf andere Prozesse.FreeBSD ist ein
32-Bit-Betriebssystem
(64-Bit auf Alpha, &itanium;, AMD64,
und &ultrasparc;) und wurde als solches von Grund auf
neu entworfen.X-Window-SystemXFree86Das X-Window-System (X11R6) als
Industriestandard bietet eine grafische Benutzeroberfläche
(GUI). Minimale Voraussetzung zur Verwendung ist
lediglich eine Grafikkarte und ein Bildschirm, die beide
den VGA-Modus unterstützen.BinärkompatibilitätLinuxBinärkompatibilitätSCOBinärkompatibilitätSVR4BinärkompatibilitätBSD/OSBinärkompatibilitätNetBSDBinärkompatibilität mit
vielen unter verschiedenen Betriebssystemen erstellten
Programmen wie Linux, SCO, SVR4, BSDI und NetBSD.Tausende von sofort
lauffähigen Anwendungen sind aus den
Ports- und
Packages-Sammlungen für FreeBSD
verfügbar. Warum mühselig im Netz Software
suchen, wenn sie bereits hier vorhanden ist?Tausende zusätzliche leicht zu
portierende Anwendungen sind über das
Internet zu beziehen. FreeBSD ist Quellcode-kompatibel
mit den meisten kommerziellen &unix; Systemen. Daher
bedürfen Anwendungen häufig nur geringer oder
gar keiner Anpassung, um auf einem FreeBSD-System zu
kompilieren.virtueller SpeicherSeitenweise anforderbarer Virtueller
Speicher und der merged VM/buffer
cache-Entwurf bedient effektiv den großen
Speicherhunger mancher Anwendungen bei gleichzeitigem
Aufrechterhalten der Bedienbarkeit des Systems für
weitere Benutzer.Symmetrisches Multi-Processing (SMP)SMP-Unterstützung für
MehrprozessorsystemeKompilerCKompilerC++KompilerFORTRANEin voller Satz von C,
C++ und Fortran-
Entwicklungswerkzeugen. Viele
zusätzliche Programmiersprachen für Wissenschaft
und Entwicklung sind aus der Ports- und Packages-Sammlung
zu haben.QuellcodeQuellcode für das gesamte
System bedeutet größtmögliche Kontrolle
über Ihre Umgebung. Warum sollte man sich durch
proprietäre Lösungen knebeln und sich auf Gedeih
und Verderb der Gnade eines Herstellers ausliefern, wenn
man doch ein wahrhaft offenes System haben kann?Umfangreiche
Online-Dokumentation.4.4BSD-LiteComputer Systems Research Group (CSRG)U.C. BerkeleyFreeBSD basiert auf dem 4.4BSD-Lite-Release der Computer
Systems Research Group (CSRG) der Universität von
Kalifornien in Berkeley und führt die namhafte
Tradition der Entwicklung von BSD-Systemen fort.
Zusätzlich zu der herausragenden Arbeit der CSRG hat das
FreeBSD Project tausende weitere Arbeitsstunden investiert,
um das System zu verfeinern und maximale Leistung und
Zuverlässigkeit bei Alltagslast zu bieten. Während
viele kommerzielle Riesen Probleme haben PC-Betriebssysteme
mit derartigen Funktionen, Leistungpotential und
Zuverlässigkeit anzubieten, kann FreeBSD damit schon
jetzt aufwarten! Die Anwendungsmöglichkeiten von FreeBSD werden nur
durch Ihre Vorstellungskraft begrenzt. Von
Software-Entwicklung bis zu Produktionsautomatisierung, von
Lagerverwaltung über Abweichungskorrektur bei Satelliten;
Falls etwas mit kommerziellen &unix; Produkten machbar ist, dann
ist es höchstwahrscheinlich auch mit FreeBSD
möglich. FreeBSD profitiert stark von tausenden
hochwertigen Anwendungen aus wissenschaftlichen Instituten und
Universitäten in aller Welt. Häufig sind diese
für wenig Geld oder sogar kostenlos zu bekommen.
Kommerzielle Anwendungen sind ebenso verfügbar und es
werden täglich mehr.Durch den freien Zugang zum Quellcode von FreeBSD ist es
in unvergleichbarer Weise möglich, das System für
spezielle Anwendungen oder Projekte anzupassen. Dies ist
mit den meisten kommerziellen Betriebssystemen einfach nicht
möglich. Beispiele für Anwendungen, die unter
FreeBSD laufen, sind:Internet-Dienste: Die robuste
TCP/IP-Implementierung in FreeBSD macht es zu einer
idealen Plattform für verschiedenste
Internet-Dienste, wie zum Beispiel:FTP-ServerFTP-ServerHTTP-ServerHTTP-Server (Standard-Web-Server oder mit
SSL-Verschlüsselung)FirewallNATFirewalls und NAT-Gateways
(IP-Masquerading)E-MailE-Mail-ServerUsenetUsenet-News und Foren (BBS)Zum Betreiben von FreeBSD reicht schon ein
günstiger 386-PC. Wenn es das Wachstum Ihres
Unternehmens verlangt, kann FreeBSD aber auch auf einem
hochgerüsteten 4-Wege-System mit Xeon-Prozessoren
und RAID-Plattenspeicher Verwendung finden.Bildung: Sind Sie
Informatikstudent oder Student eines verwandten
Studiengangs? Die praktischen Einblicke in FreeBSD sind
die beste Möglichkeit etwas über Betriebssysteme,
Rechnerarchitektur und Netzwerke zu lernen. Einige frei
erhältliche CAD-, mathematische und grafische Anwendungen
sind sehr nützlich, gerade für diejenigen, die
FreeBSD nicht zum Selbstzweck, sondern als
Arbeitsmittel einsetzen.Wissenschaft: Mit dem frei
verfügbaren Quellcode für das gesamte System
bildet FreeBSD ein exzellentes Studienobjekt in der
Disziplin der Betriebssysteme, wie auch in anderen Zweigen
der Informatik. Es ist beispielsweise denkbar, das
räumlich getrennte Gruppen gemeinsam an einer Idee
oder Entwicklung arbeiten. Das Konzept der freien
Verfügbarkeit und -nutzung von FreeBSD
ermöglicht so einen Gebrauch, auch ohne sich
groß Gedanken über Lizenzbedingungen oder
-beschränkungen machen zu müssen.RouterDNS-ServerNetzwerkfähigkeit: Brauchen
Sie einen neuen Router? Oder einen Name-Server (DNS)? Eine
Firewall zum Schutze Ihres Intranets vor Fremdzugriff?
FreeBSD macht aus dem in der Ecke verstaubenden 386- oder
486-PC im Handumdrehen einen leistungsfähigen Router
mit anspruchsvollen Packet-Filter-Fähigkeiten.X-Window-SystemXFree86X-Window-SystemAccelerated-XX-Window-Workstation: FreeBSD ist
eine gute Wahl für kostengünstige X-Terminals
mit dem frei verfügbaren X11-Server.
Im Gegensatz zu einem X-Terminal erlaubt es FreeBSD, viele
Anwendungen lokal laufen zu lassen, was die Last eines
zentralen Servers erleichtern kann. FreeBSD kann selbst
plattenlos starten, was einzelne
Workstations noch günstiger macht und die Wartung
erleichtert.GNU-Compiler-CollectionSoftware-Entwicklung: Das
Standard-System von FreeBSD wird mit einem kompletten Satz
an Entwicklungswerkzeugen bereitgestellt, unter anderem
mit dem bekannten GNU C/C++-Kompiler und -Debugger.&os; ist sowohl in Form von Quellcode als auch in
Binärform auf CD-ROM, DVD und über anonymous FTP
erhältlich. Näheres zum Bezug von FreeBSD
enthält .Wer benutzt FreeBSD?AnwenderBekannte FreeBSD-AnwenderUnter FreeBSD laufen einige der größten
Internet-Auftritte, beispielsweise:Yahoo!Yahoo!ApacheApacheBlue Mountain ArtsBlue
Mountain ArtsPair NetworksPair
NetworksSony JapanSony
JapanNetcraftNetcraftWeathernewsWeathernewsSupervaluSupervaluTELEHOUSE AmericaTELEHOUSE
AmericaSophos Anti-VirusSophos
Anti-VirusJMA WiredJMA
WiredDas FreeBSD ProjectDer folgende Abschnitt bietet einige
Hintergrundinformationen zum FreeBSD Project,
einschließlich einem kurzen geschichtlichen Abriss,
den Projektzielen und dem Entwicklungsmodell.JordanHubbardBeigesteuert von Kurzer geschichtlicher Abriss zu FreeBSD386BSD PatchkitHubbard, JordanWilliams, NateGrimes, RodFreeBSD ProjectGeschichteDas FreeBSD Project erblickte das Licht der Welt Anfang
1993 teils als Auswuchs des Unofficial 386BSD
Patchkit unter der Regie der letzten drei
Koordinatoren des Patchkits: Nate Williams, Rod Grimes und
mir.386BSDUnser eigentliches Ziel war es, einen zwischenzeitlichen
Abzug von 386BSD zu erstellen, um ein paar Probleme zu
beseitigen, die das Patchkit-Verfahren nicht lösen
konnte. Einige von Ihnen werden sich in dem Zusammenhang noch
an die frühen Arbeitstitel 386BSD 0.5 oder
386BSD Interim erinnern.Jolitz, Bill386BSD war das Betriebssystem von Bill Jolitz. Dieses
litt bis zu diesem Zeitpunkt heftig unter fast
einjähriger Vernachlässigung. Als das Patchkit mit
jedem Tag anschwoll und unhandlicher wurde, waren wir
einhellig der Meinung, es müsse etwas geschehen. Wir
entschieden uns Bill Jolitz zu helfen, indem wir den
übergangsweise bereinigten Abzug zur
Verfügung stellten. Diese Pläne wurden unschön
durchkreuzt als Bill Jolitz plötzlich seine Zustimmung
zu diesem Projekt zurückzog, ohne einen Hinweis darauf,
was stattdessen geschehen sollte.Greenman, DavidWalnut Creek CDROMEs hat nicht lange gedauert zu entscheiden, dass das Ziel
es wert war, weiterverfolgt zu werden, selbst ohne Bills
Unterstützung. Also haben wir den von David Greenman
geprägten Namen FreeBSD angenommen.
Unsere anfänglichen Ziele setzten wir nach
Rücksprache mit den damaligen Benutzern des Systems fest.
Und als deutlich wurde, das Projekt würde
möglicherweise Realität, nahm ich Kontakt mit Walnut
Creek CDROM auf, mit einem Auge darauf, den Vertriebsweg
für die vielen Missbegünstigten zu verbessern,
die keinen einfachen Zugang zum Internet hatten. Walnut Creek
CDROM unterstützte nicht nur die Idee des
CD-ROM-Vertriebs, sondern stellte sogar dem Projekt einen
Arbeitsrechner und eine schnelle Internetverbindung zur
Verfügung. Ohne den beispiellosen Glauben von Walnut
Creek CDROM in ein zu der Zeit absolut unbekanntes Projekt,
gäbe es FreeBSD in der heutigen Form wohl nicht.4.3BSD-LiteNet/2U.C. Berkeley386BSDFree Software FoundationDie erste auf CD-ROM (und netzweit) verfügbare
Veröffentlichung war FreeBSD 1.0 im Dezember
1993. Diese basierte auf dem Band der 4.3BSD-Lite
(Net/2) der Universität von Kalifornien in
Berkeley. Viele Teile stammten aus 386BSD und von der Free
Software Foundation. Gemessen am ersten Angebot, war
das ein ziemlicher Erfolg und wir ließen dem das extrem
erfolgreiche FreeBSD 1.1 im Mai 1994 folgen.NovellU.C. BerkeleyNet/2AT&TZu dieser Zeit formierten sich unerwartete Gewitterwolken am
Horizont, als Novell und die Universität von Kalifornien
in Berkeley (UCB) ihren langen Rechtsstreit über den
rechtlichen Status des Berkeley Net/2-Bandes mit einem
Vergleich beilegten. Eine Bedingung dieser Einigung war es,
dass die UCB große Teile des Net/2-Quellcodes als
belastet zugestehen musste, und dass diese
Besitz von Novell sind, welches den Code selbst einige Zeit vorher
von AT&T bezogen hatte. Im Gegenzug bekam die UCB den
Segen von Novell, dass sich das 4.4BSD-Lite-Release
bei seiner endgültigen Veröffentlichung als
unbelastet bezeichnen darf. Alle Net/2-Benutzer sollten
auf das neue Release wechseln. Das betraf auch FreeBSD. Dem
Projekt wurde eine Frist bis Ende Juli 1994 eingeräumt,
das auf Net/2-basierende Produkt nicht mehr zu vertreiben.
Unter den Bedingungen dieser Übereinkunft war es dem
Projekt noch erlaubt ein letztes Release vor diesem
festgesetzten Zeitpunkt herauszugeben. Das war
FreeBSD 1.1.5.1.FreeBSD machte sich dann an die beschwerliche Aufgabe,
sich Stück für Stück, aus einem neuen und
ziemlich unvollständigen Satz von 4.4BSD-Lite-Teilen,
wieder aufzubauen. Die
Lite-Veröffentlichungen waren deswegen
leicht, weil Berkeleys CSRG große Code-Teile,
die für ein start- und lauffähiges System gebraucht
wurden, aufgrund diverser rechtlicher Anforderungen entfernen
musste und weil die 4.4-Portierung für Intel-Rechner extrem
unvollständig war. Das Projekt hat bis November 1994
gebraucht diesen Übergang zu vollziehen, was dann zu dem
im Netz veröffentlichten FreeBSD 2.0 und zur
CD-ROM-Version (im späten Dezember) führte. Obwohl
FreeBSD gerade die ersten Hürden genommen hatte, war
dieses Release ein maßgeblicher Erfolg. Diesem folgte
im Juni 1995 das robustere und einfacher zu installierende
FreeBSD 2.0.5.Im August 1996 veröffentlichten wir
FreeBSD 2.1.5. Es schien unter ISPs und der Wirtschaft
beliebt genug zu sein, ein weiteres Release aus dem
2.1-STABLE-Zweig zu rechtfertigen. Das war
FreeBSD 2.1.7.1. Es wurde im Februar 1997
veröffentlicht und bildete das Ende des
Hauptentwicklungszweiges 2.1-STABLE. Derzeit unterliegt
dieser Zweig dem Wartungsmodus, das heißt, es werden nur
noch Sicherheitsverbesserungen und die Beseitigung von
kritischen Fehlern vorgenommen (RELENG_2_1_0).FreeBSD 2.2 entsprang dem Hauptentwicklungszweig
(-CURRENT) im November 1996 als
RELENG_2_2-Zweig und das erste komplette Release (2.2.1) wurde
im April 1997 herausgegeben. Weitere Veröffentlichungen
des 2.2-Zweiges gab es im Sommer und Herbst 1997. Das letzte
Release des 2.2-Zweiges bildete die Version 2.2.8, die im
November 1998 erschien. Das erste offizielle 3.0-Release
erschien im Oktober 1998 und läutete das Endes des
2.2-Zweiges ein.Am 20. Januar 1999 teilte sich der Quellbaum
in die Zweige 4.0-CURRENT und 3.X-STABLE. Auf dem
3.X-STABLE-Zweig wurden folgende
Releases erstellt: 3.1 am 15. Februar 1999,
3.2 am 15. Mai 1999,
3.3 am 16. September 1999,
3.4 am 20. Dezember 1999 und
3.5 am 24. Juni 2000. Letzterem
folgte ein paar Tage später das Release 3.5.1, welches
einige akute Sicherheitslöcher von Kerberos stopfte und
die letzte Veröffentlichung des 3.X-Zweiges
darstellte.Eine weitere Aufspaltung, aus dem der 4.X-STABLE-Zweig
hervorging, erfolgte am 13. März 2000.
Bisher gab es mehrere Veröffentlichungen
aus diesem Zweig: 4.0-RELEASE erschien im März 2000.
Das letzte Release, 4.11-RELEASE, erschien im Januar 2005.Das lang erwartete 5.0-RELEASE wurde am
19. Januar 2003 veröffentlicht. Nach nahezu
drei Jahren Entwicklungszeit brachte dieses Release die
Unterstützung für Mehrprozessor-Systeme sowie
für Multithreading. Mit diesem Release lief &os;
erstmalig auf den Plattformen &ultrasparc;
und ia64. Im Juni 2003 folgte
5.1-RELEASE. Das letzte 5.X-Release aus dem CURRENT-Zweig war
5.2.1-RELEASE, das im Februar 2004 veröffentlicht
wurde.Der Zweig RELENG_5 wurde im August 2004 erzeugt. Als
erstes Release dieses Zweiges wurde 5.3-RELEASE
veröffentlicht, bei dem es sich gleichzeitig auch um
das erste 5-STABLE-Release handelte. Das aktuelle
&rel2.current;-RELEASE (dem keine RELENG_5-Versionen mehr
folgen werden) erschien im
Mai 2006.Der Zweig RELENG_6 wurde im Juli 2005 erzeugt. 6.0-RELEASE,
das erste Release des 6.X-Zweiges, wurde im November 2005
veröffentlicht. Das aktuelle &rel.current;-RELEASE (dem
weitere RELENG_6-Versionen folgen werden) erschien im
Mai 2006.Zurzeit werden Projekte mit langem Entwicklungshorizont
im Zweig 7.X-CURRENT verfolgt, Schnappschüsse
von 7.X auf CD-ROM (und natürlich im Netz) werden bei
fortlaufender Entwicklung auf dem
Snapshot-Server zur Verfügung gestellt.JordanHubbardBeigesteuert von Ziele des FreeBSD ProjectsFreeBSD ProjectZieleDas FreeBSD Project stellt Software her, die ohne
Einschränkungen für beliebige Zwecke eingesetzt
werden kann. Viele
von uns haben beträchtlich in Quellcode und Projekt
investiert und hätten sicher nichts dagegen, hin und
wieder ein wenig finanziellen Ausgleich dafür zu
bekommen. Aber in keinem Fall bestehen wir darauf. Wir
glauben unsere erste und wichtigste Mission ist
es, Software für jeden Interessierten und zu jedem Zweck
zur Verfügung zu stellen, damit die Software
größtmögliche Verbreitung erlangt und
größtmöglichen Nutzen stiftet. Das ist,
glaube ich, eines der grundlegenden Ziele freier Software,
welche wir mit größter Begeisterung
unterstützen.GNU General Public License (GPL)GNU Lesser General Public License (LGPL)BSD CopyrightDer Code in unserem Quellbaum, der unter die General
Public License (GPL) oder die Library General Public License
(LGPL) fällt, stellt geringfügig mehr Bedingungen.
Das aber vielmehr im Sinne von eingefordertem Zugriff, als das
übliche Gegenteil der Beschränkungen. Aufgrund
zusätzlicher Abhängigkeiten, die sich durch die
Verwendung von GPL-Software bei kommerziellem Gebrauch
ergeben, bevorzugen wir daher Software unter dem
transparenteren BSD-Copyright, wo immer es angebracht ist.SatoshiAsamiBeigesteuert von Das Entwicklungsmodell von FreeBSDFreeBSD ProjectEntwicklungsmodellDie Entwicklung von FreeBSD ist ein offener und
vielseitiger Prozess. FreeBSD besteht aus Beisteuerungen
von Hunderten Leuten rund um die Welt, wie Sie aus der
Liste
der Beitragenden ersehen können. Die vielen
Entwickler können aufgrund der Entwicklungs-Infrastruktur
von &os; über das Internet zusammenarbeiten. Wir suchen
ständig nach neuen Entwicklern, Ideen und jenen, die sich
in das Projekt tiefer einbringen wollen. Nehmen Sie einfach
auf der Mailingliste &a.hackers; Kontakt mit uns auf.
Die Mailingliste &a.announce; steht für wichtige
Ankündigungen, die alle FreeBSD-Benutzer betreffen,
zur Verfügung.Unabhängig davon ob Sie alleine oder mit
anderen eng zusammen arbeiten, enthält die folgende
Aufstellung nützliche Informationen über das
FreeBSD Project und dessen Entwicklungsabläufe.Das CVS-RepositoryCVSRepositoryConcurrent-Versions-SystemCVSDer Hauptquellbaum von FreeBSD wird mit CVS gepflegt, einem
frei erhältlichen Versionskontrollsystem, welches
mit FreeBSD geliefert wird. Das Haupt- CVS-Repository
läuft auf einer Maschine in
Santa Clara, Kalifornien, USA. Von dort wird es auf
zahlreiche Server in aller Welt gespiegelt. Der
CVS-Quellbaum, der die Zweige
-CURRENT und
-STABLE enthält,
kann einfach auf Ihr eigenes System gespiegelt
werden. Näheres dazu können Sie im Handbuch unter
Synchronisation der Quellen
in Erfahrung bringen.Die Committer-ListeCommitterDie Committer sind Personen
mit Schreibzugriff auf den
CVS-Quellbaum (der Begriff Committer
stammt vom &man.cvs.1;-Befehl commit,
der zum Einspeisen von Änderungen ins Repository
gebraucht wird). Der beste Weg, Vorschläge zur
Prüfung durch die Mitglieder der Committer-Liste
einzureichen, bietet der Befehl &man.send-pr.1;. Sollte es
unerwartete Probleme mit diesem Verfahren geben, besteht
immer noch die Möglichkeit eine E-Mail an die Liste
&a.committers; zu schicken.Das FreeeBSD-Core-TeamCore-TeamWürde man das FreeBSD Project mit einem
Unternehmen vergleichen, so wäre das
FreeBSD-Core-Team das
Gegenstück zum Vorstand. Die Hauptaufgabe des
Core-Teams ist es, das Projekt als Ganzes in gesunder
Verfassung zu halten und die weitere Entwicklung in die
richtige Bahn zu lenken. Das Anwerben leidenschaftlicher
und verantwortungsbewusster Entwickler ist eine
Aufgabe des Core-Team, genauso wie die Rekrutierung
neuer Mitglieder für das Core-Team, im Falle, dass
Altmitglieder aus dem Projekt aussteigen. Das
derzeitige Core-Team wurde im Juli 2006 aus einem Kreis
kandidierender Committer gewählt. Wahlen
werden alle zwei Jahre abgehalten.Einige Core-Team-Mitglieder haben auch spezielle
Verantwortungsbereiche. Das bedeutet, sie haben sich
darauf festgelegt, sicherzustellen, dass ein
größerer Teil des Systems so funktioniert wie
ausgewiesen. Eine vollständige Liste an FreeBSD
beteiligter Entwickler und ihrer Verantwortungsbereiche
kann in der Liste der
Beitragenden eingesehen werden.Die Mehrzahl der Mitglieder des Core-Teams sind
Freiwillige in Bezug auf die FreeBSD-Entwicklung und
profitieren nicht finanziell vom Projekt. Daher
sollte Verpflichtung nicht als
garantierter Support fehlinterpretiert
werden. Der oben angeführte Vergleich mit einem
Vorstand hinkt und es wäre angebrachter zu
erwähnen, dass diese Leute – wider besseres
Wissen – ihr eigenes Leben für FreeBSD
aufgegeben haben!Weitere BeitragendeBeitragendeDie größte Entwicklergruppe sind
nicht zuletzt die Anwender selbst, die
Rückmeldungen und Fehlerbehebungen in einem anhaltend
hohen Maße an uns senden. Der bevorzugte Weg an
dem weniger zentralisierten Bereich der
FreeBSD-Entwicklung teilzuhaben, ist die
Möglichkeit sich bei der Liste &a.hackers;
anzumelden. Weitere Informationen über die
verschiedenen FreeBSD-Mailinglisten erhalten Sie in
.Die Liste
der zu FreeBSD Beitragenden ist eine
lange und wachsende. Also warum nicht selbst dort
stehen, indem Sie gleich persönlich etwas zu
FreeBSD beitragen?Quellcode ist nicht der einzige Weg, etwas zum
Projekt beizusteuern. Eine genauere Übersicht
über offene Aufgaben finden Sie auf der FreeBSD-Web-Site.Zusammengefasst bildet unser Entwicklungsmodell einen
losen Verbund konzentrischer Kreise. Das zentralisierte
Modell ist auf die Bedürfnisse der
Anwender zugeschnitten, mit der einfachen
Möglichkeit eine zentrale Code-Basis zu verfolgen und
möglichen neuen Beitragenden nicht das Leben zu
erschweren! Unser Ziel ist es, ein stabiles Betriebssystem mit
einer großen Zahl passender
Programme zu bieten, die der Anwender
leicht installieren und anwenden kann. Und dieses Modell
funktioniert für diese Aufgabe ziemlich gut.Das Einzige was wir von möglichen neuen Mitgliedern
fordern, ist die gleiche Hingabe, mit der die jetzigen
Mitglieder am dauerhaften Erfolg arbeiten!Das aktuelle FreeBSD-ReleaseNetBSDOpenBSD386BSDFree Software FoundationU.C. BerkeleyComputer Systems Research Group (CSRG)FreeBSD ist ein (mit vollem Quellcode und ein frei
erhältliches) auf 4.4BSD-Lite-basierendes Release
für Intel &i386;, &i486;, &pentium;,
&pentium; Pro,
&celeron;,
&pentium; II,
&pentium; III,
&pentium; 4 (oder ein dazu kompatibler Prozessor),
&xeon;, DEC Alpha und
Sun &ultrasparc; Systeme.
Es stützt sich zum größten
Teil auf Software der Computer Systems Research Group (CSRG)
der Universität von Kalifornien in Berkeley mit einigen
Verbesserungen aus NetBSD, OpenBSD, 386BSD und der Free
Software Foundation.
- Seit unserem FreeBSD 2.0 vom Ende 1994, hat sich
+ Seit unserem FreeBSD 2.0 von Ende 1994 hat sich
Leistung, Funktionsvielfalt und Stabilität dramatisch
verbessert.
Die größte Änderung erfuhr das virtuelle
Speichermanagement durch eine Kopplung von virtuellem Speicher
und dem Buffer-Cache, das nicht nur die Leistung
steigert, sondern auch den Hauptspeicherverbrauch reduziert
und ein 5 MB-System zu einem nutzbaren Minimal-System
verhilft. Weitere Verbesserungen sind volle NIS-Client- und
Server-Unterstützung, T/TCP, Dial-On-Demand-PPP,
integriertes DHCP, ein verbessertes SCSI-Subsystem,
ISDN-Support, Unterstützung für ATM-, FDDI-, Fast-
und Gigabit-Ethernet-Karten (1000 Mbit), verbesserter
Support der neusten Adaptec-Controller und tausende
Fehlerkorrekturen.Zusätzlich zur Standard-Distribution bietet FreeBSD
eine Sammlung von portierter Software mit tausenden begehrten
Programmen. Zum Verfassungszeitpunkt waren über
&os.numports; Anwendungen in der Ports-Sammlung! Das Spektrum
der Ports-Sammlung reicht von HTTP-Servern über Spiele,
Programmiersprachen, Editoren und so ziemlich allem
dazwischen. Die gesamte Ports-Sammlung benötigt
&ports.size; an Speicherplatz, wobei jeder Port anhand eines
Deltas zu den Quellen angegeben wird. Das
macht es für uns erheblich leichter, Ports zu
aktualisieren und es verringert den Plattenbedarf im Vergleich
zur älteren 1.0-Port-Sammlung. Um ein Port zu
übersetzen, müssen Sie einfach ins Verzeichnis des
Programms wechseln und ein make install
absetzen. Den Rest erledigt das System. Die originalen
Quellen jedes zu installierenden Port werden dynamisch von
CD-ROM oder einem FTP-Server bezogen. Es reicht also für
genügend Plattenplatz zu sorgen, um die gewünschten
Ports zu erstellen. Allen, die Ports nicht selbst kompilieren
wollen: Es gibt zu fast jedem Port ein vorkompiliertes
Paket, das einfach mit dem Befehl (pkg_add)
installiert wird. Pakete und Ports werden in
beschrieben.Eine Reihe von weiteren Dokumenten, die sich als hilfreich
bei der Installation oder dem Arbeiten mit FreeBSD erweisen
könnten, liegen auf neueren &os;-Systemen im Verzeichnis
/usr/share/doc. Die lokal installierten
Anleitungen lassen sich mit jedem HTML-fähigen Browser
unter folgenden Adressen betrachten:Das FreeBSD-Handbuch/usr/share/doc/handbook/index.htmlDie FreeBSD-FAQ/usr/share/doc/faq/index.htmlEs besteht auch die Möglichkeit, sich die jeweils
aktuellste Version der Referenzdokumente unter anzusehen.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/linuxemu/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/linuxemu/chapter.sgml
index b47c07a216..6f3e07de67 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/linuxemu/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/linuxemu/chapter.sgml
@@ -1,3725 +1,3723 @@
JimMockRestrukturiert und teilweise aktualisiert von Brian N.HandyBeigetragen von RichMurpheyJohannKoisÜbersetzt von Linux-BinärkompatibilitätÜbersichtLinux-BinärkompatibilitätBinärkompatibilitätLinuxFreeBSD bietet Binärkompatibilität zu verschiedenen
anderen &unix; Betriebssystemen, darunter auch Linux. Nun
könnten Sie sich fragen, warum FreeBSD in der Lage sein
muss, Linux-Binärprogramme auszuführen? Die Antwort
auf diese Frage ist sehr einfach. Viele Unternehmen und Entwickler
programmieren bzw. entwickeln nur für Linux, da es
das Neueste und Beste in der Computerwelt ist.
Für uns FreeBSD-Anwender heißt dies, genau diese Unternehmen
und Entwickler zu bitten, FreeBSD-Versionen ihrer Programme
herauszubringen. Das Problem dabei ist nur, dass die meisten dieser
Firmen trotzdem nicht erkennen, wie viele zusätzliche
Anwender ihre Produkte benutzen würden, wenn es auch
FreeBSD-Versionen gäbe, und daher weiterhin
ausschließlich für Linux entwickeln. Was also kann ein
FreeBSD-Anwender tun? Genau an diesem Punkt kommt die Linux-
Binärkompatibilität ins Spiel.Um es auf den Punkt zu bringen, genau diese Kompatibilität
erlaubt es FreeBSD-Anwendern, etwa 90 % aller Linux-Anwendungen
ohne Code-Änderungen zu verwenden. Dies schließt
solche Anwendungen wie &staroffice;,
Open Office, die Linux-Versionen von
&netscape;,
&adobe; &acrobat;,
- RealPlayer,
+ &realplayer;,
VMWare, &oracle;,
-
- WordPerfect
- , Doom,
+ &wordperfect;,
+ Doom,
Quake und viele andere ein. Es wird
sogar berichtet, dass diese Linux-Anwendungen in manchen
Fällen unter FreeBSD eine bessere Leistung als unter
Linux aufweisen.Allerdings gibt es nach wie vor einige Linux-spezifische
Betriebssystem-Eigenschaften, die unter FreeBSD nicht
unterstützt werden. Linux-Anwendungen, die
&i386;-spezifische Aufrufe (wie die Aktivierung des
virtuellen 8086-Modus) verwenden, funktionieren
unter FreeBSD leider nicht.Nach dem Lesen dieses Kapitels werden Siewissen, wie Sie die Linux-Binärkompatibilität
installieren bzw. aktivieren.Wissen, wie man zusätzliche Linux-Systembibliotheken
unter FreeBSD installiert.Linux-Anwendungen unter FreeBSD installieren können.Wissen, wie die Linux-Binärkompatibilität
unter FreeBSD verwirklicht wurde.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Siewissen, wie man Software Dritter installiert
().InstallationKLD (kernel loadable object)Die Linux-Binärkompatibilität ist per Voreinstellung
nicht aktiviert. Der einfachste Weg, dies zu tun, ist das
Linux KLD (Kernel LoaDable object)
zu laden. Dies erreichen Sie durch die Eingabe des folgenden
Befehls:&prompt.root; kldload linuxWollen Sie die Linux-Binärkompatibilität dauerhaft
aktivieren, sollten Sie die folgende Zeile in
/etc/rc.conf einfügen:linux_enable="YES"Der &man.kldstat.8;-Befehl kann benutzt werden, um
festzustellen, ob KLD geladen wurde:&prompt.user; kldstat
Id Refs Address Size Name
1 2 0xc0100000 16bdb8 kernel
7 1 0xc24db000 d000 linux.koKerneloptionenCOMPAT_LINUXWenn Sie das KLD nicht laden können oder wollen, besteht
auch die Möglichkeit, die Linux-Binärkompatibiltät
statisch in den Kernel einzubinden. Dazu fügen Sie Ihrer
Kernelkonfigurationsdatei den Eintrag
options COMPAT_LINUX
hinzu. Anschließend installieren Sie Ihren neuen Kernel
wie in beschrieben.Linux-Laufzeitbibliotheken installierenLinuxLinux-Laufzeitbibliotheken installierenDies kann auf zwei Arten geschehen, entweder über den
linux_base-Port,
oder durch manuelle Installation der Bibliotheken
.Installation unter Verwendung des linux_base-PortsPorts-SammlungDies ist die einfachste Methode, um die Laufzeitbibliotheken
zu installieren. Sie funktioniert genauso wie die
Installation eines beliebigen anderen Ports aus der
Ports-Sammlung.
Dazu machen Sie einfach folgendes:&prompt.root; cd /usr/ports/emulators/linux_base-fc4
&prompt.root; make install distcleanSie sollten nun über eine funktionierende
Linux-Binärkompatibilität verfügen. Einige
Programme könnten sich zwar über falsche
Unterversionsnummern der Systembibliotheken beschweren, dies ist
im Allgemeinen aber kein Problem.Unter Umständen gibt es mehrere Versionen des
Ports emulators/linux_base.
Die Ports entsprechen unterschiedlichen Versionen
verschiedener Linux-Distributionen Sie sollten den
Port installieren, der am besten die Anforderungen
der Linux-Anwendung erfüllt.Manuelle Installation der BibliothekenWenn Sie die Ports-Sammlung nicht installiert
haben, können Sie die Bibliotheken auch manuell
installieren. Dazu brauchen Sie die jeweiligen
Linux-Systembibliotheken, die das zu installierende Programm
verwendet sowie den Laufzeit-Linker. Zusätzlich müssen
Sie auf Ihrem FreeBSD-System einen
virtuellen Verzeichnisbaum für die
Linux-Bibliotheken einrichten. Alle unter FreeBSD gestarteten
Linux-Programme suchen zuerst in diesem Verzeichnisbaum
nach Systembibliotheken. Wenn also ein Linuxprogramm beispielsweise
/lib/libc.so lädt, versucht FreeBSD
zuerst, /compat/linux/lib/libc.so laden.
Ist diese Datei nicht vorhanden, wird
/lib/libc.so geladen. Systembibliotheken
sollten daher besser in den virtuellen Verzeichnisbaum
/compat/linux/lib als in den vom
Linux-ld.so vorgeschlagenen installiert
werden.Im Allgemeinen müssen Sie nur zu Beginn nach den
Systembibliotheken suchen, die von Linuxprogrammen
benötigt werden. Nach den ersten Installationen von
Linuxprogrammen auf Ihrem FreeBSD-System verfügen Sie
über eine Sammlung von Linux-Systembibliotheken,
die es Ihnen ermöglichen wird, neue Linuxprogramme
ohne Zusatzarbeit zu installieren.Installation zusätzlicher SystembibliothekenShared-LibrariesWas passiert, wenn Sie den linux_base-Port
installieren, und Ihr Programm beschwert sich trotzdem
über fehlende Systembibliotheken? Woher wissen Sie,
welche Systembibliotheken von Linux-Binärprogrammen
benötigt werden, und wo Sie diese finden? Grundsätzlich
gibt es dafür zwei Möglichkeiten (um dieser
Anleitung zu folgen, müssen Sie unter
FreeBSD als Benutzer root angemeldet
sein):Wenn Sie Zugriff auf ein Linux-System haben, können
Sie dort nachsehen, welche Systembibliotheken eine Anwendung
benötigt, und diese auf Ihr FreeBSD-System kopieren.
Dazu folgendes Beispiel:Nehmen wir an, Sie haben FTP verwendet, um die
Linux-Binärversion von Doom
zu bekommen und haben sie auf Ihrem Linux-System installiert.
Nun können Sie überprüfen, welche
Systembibliotheken das Programm benötigt, indem Sie
ldd linuxdoom eingeben. Das Resultat
sieht dann so aus:&prompt.user; ldd linuxdoom
libXt.so.3 (DLL Jump 3.1) => /usr/X11/lib/libXt.so.3.1.0
libX11.so.3 (DLL Jump 3.1) => /usr/X11/lib/libX11.so.3.1.0
libc.so.4 (DLL Jump 4.5pl26) => /lib/libc.so.4.6.29symbolische LinksSie müssten nun alle Dateien aus der
letzten Spalte kopieren und sie unter
/compat/linux speichern, wobei
die Namen der ersten Spalte als symbolische Links auf
diese Dateien zeigen. Damit haben Sie schließlich
folgende Dateien auf Ihrem FreeBSD-System:/compat/linux/usr/X11/lib/libXt.so.3.1.0
/compat/linux/usr/X11/lib/libXt.so.3 -> libXt.so.3.1.0
/compat/linux/usr/X11/lib/libX11.so.3.1.0
/compat/linux/usr/X11/lib/libX11.so.3 -> libX11.so.3.1.0
/compat/linux/lib/libc.so.4.6.29
/compat/linux/lib/libc.so.4 -> libc.so.4.6.29
Beachten Sie, dass wenn Sie bereits eine
Linux-Systembibliothek einer zur ersten Spalte
passenden Hauptversionsnummer (laut
ldd-Ausgabe) besitzen, Sie die Datei
aus der zweiten Spalte nicht mehr kopieren müssen,
da die bereits vorhandene Version funktionieren sollte.
Hat die Systembibliothek jedoch eine neuere
Versionsnummer, sollten Sie sie dennoch kopieren.
Sie können die alte Version löschen, solange
Sie einen symbolischen Link auf die neue
Version anlegen. Wenn Sie also folgende Bibliotheken
auf Ihrem System installiert haben:/compat/linux/lib/libc.so.4.6.27
/compat/linux/lib/libc.so.4 -> libc.so.4.6.27und Sie haben eine neue Binärdatei, die
laut ldd
eine neuere Bibliothek benötigt:libc.so.4 (DLL Jump 4.5pl26) -> libc.so.4.6.29Wenn diese sich nur um ein oder zwei Stellen
in der Unterversionsnummer unterscheiden, müssen
Sie /lib/libc.so.4.6.29
nicht auf Ihr System kopieren, da das Programm auch
mit der etwas älteren Version ohne Probleme
funktionieren sollte. Wenn Sie wollen,
können Sie libc.so aber
dennoch ersetzen (das heißt aktualisieren), was dann zu
folgender Ausgabe führt:/compat/linux/lib/libc.so.4.6.29
/compat/linux/lib/libc.so.4 -> libc.so.4.6.29
Der Mechanismus der symbolischen Links wird
nur für Linux-Binärdateien
benötigt. Der FreeBSD-Laufzeitlinker sucht
sich die passenden Hauptversionsnummern selbst,
das heißt Sie müssen sich nicht darum
kümmern.
Linux ELF-Binärdateien installierenLinuxELF-BinärdateiELF-Binärdateien benötigen manchmal eine zusätzliche
Kennzeichnung. Wenn Sie versuchen, eine nicht
gekennzeichnete ELF-Binärdatei auszuführen,
werden Sie eine Fehlermeldung ähnlich der folgenden
erhalten:&prompt.user; ./my-linux-elf-binary
ELF binary type not known
AbortDamit der FreeBSD-Kernel eine Linux-ELF-Datei von einer
FreeBSD-ELF-Datei unterscheiden kann, gibt es das Werkzeug
&man.brandelf.1;:&prompt.user; brandelf -t Linux my-linux-elf-binaryGNU WerkzeugeDie GNU Werkzeuge schreiben nun automatisch die
passende Kennzeichnungsinformation in die ELF-Binärdateien,
so dass Sie diesen Schritt in Zukunft nur noch selten benötigen
werden.Namensauflösung konfigurierenWenn DNS nicht funktioniert, oder Sie folgende Fehlermeldung
erhalten:resolv+: "bind" is an invalid keyword resolv+:
"hosts" is an invalid keywordmüssen sie /compat/linux/etc/host.conf
wie folgt anlegen:order hosts, bind
multi onDiese Reihenfolge legt fest, dass zuerst
/etc/hosts und anschließend DNS
durchsucht werden. Wenn
/compat/linux/etc/host.conf nicht vorhanden
ist, finden Linux-Anwendungen FreeBSD's
/etc/host.conf und
beschweren sich über die inkompatible FreeBSD-Syntax. Wenn Sie
keinen Nameserver (in /etc/resolv.conf)
konfiguriert haben, sollten Sie den Eintrag
bind entfernen.BorisHollasFür Mathematica 5.x aktualisiert von &mathematica; installierenLinux-AnwendungenMathematicaDieses Dokument beschreibt die Installation der Linux-Version von
&mathematica; 5.x auf einem
FreeBSD-System.Die Linux-Version von &mathematica;
oder &mathematica; für Studenten kann
direkt von Wolfram unter
bestellt werden.Den &mathematica;-Installer startenZuerst müssen Sie &os; mitteilen, dass die
Linux-Binärversion von
&mathematica; die Linux-ABI
verwendet. Dies erreichen Sie am einfachsten, indem Sie die
Standard-ELF-Kennzeichnung für alle ungekennzeichneten
Binärdateien auf Linux festlegen:&prompt.root; sysctl kern.fallback_elf_brand=3Danach wird FreeBSD annehmen, dass alle ungekennzeichneten
ELF-Binärdateien die Linux-ABI verwenden und es wäre
nun möglich, das Installationsprogramm direkt von der
CD-ROM zu starten.Unter &os; müssen allerdings die Datei
MathInstaller in ein lokales Verzeichnis
Ihrer Festplatte kopieren:&prompt.root; mount /cdrom
&prompt.root; cp /cdrom/Unix/Installers/Linux/MathInstaller /LokalesVerzeichnis/In dieser Datei ersetzen Sie in der ersten Zeile den Wert
/bin/sh durch
/compat/linux/bin/sh. Dadurch wird
sichergestellt, dass der Installer von der Linux-Version von
&man.sh.1; aufgerufen wird. Danach ersetzen Sie durch das
im nächsten Abschnitt zu findende Skript oder über
einen Texteditor alle Vorkommen von Linux)
durch FreeBSD). Dadurch ist es dem
&mathematica;-Installer möglich,
durch den Einsatz von uname -s das
Betriebssystem zu bestimmen. &os; wird dabei als
Linux-artiges Betriebssystem behandelt. Durch den Aufruf von
MathInstaller kann
&mathematica; anschließend
installiert werden.Die &mathematica;-Programmdateien anpassenDas von &mathematica; während
der Installation erzeugte Shell-Skript muss angepasst werden,
bevor Sie es einsetzen können. Wenn Sie die
&mathematica;-Programmdateien unter
/usr/local/bin installieren,
finden Sie in diesem Verzeichnis die symbolische Links
math, mathematica,
Mathematica, sowie
MathKernel. In jeder dieser Dateien
müssen Sie jedes Vorkommen von Linux)
durch FreeBSD) ersetzen (entweder über
einen Texteditor oder durch das folgende Shellskript):#!/bin/sh
cd /usr/local/bin
for i in math mathematica Mathematica MathKernel
do sed 's/Linux)/FreeBSD)/g' $i > $i.tmp
sed 's/\/bin\/sh/\/compat\/linux\/bin\/sh/g' $i.tmp > $i
rm $i.tmp
chmod a+x $i
doneIhr &mathematica;-Passwort anfordernEthernetMAC-AdresseWenn Sie &mathematica; das erste
Mal starten, werden Sie nach einem Passwort gefragt. Haben Sie
noch kein Passwort von Wolfram erhalten, müssen Sie zuerst
im Installationsverzeichnis mathinfo
aufrufen, um Ihre Rechner-ID zu bestimmen. Diese
Rechner-ID basiert ausschließlich auf der MAC-Adresse
Ihrer ersten Netzwerkkarte. Daher ist es nicht möglich,
Ihre &mathematica;-Kopie auf
verschiedenen Rechnern zu installieren.Wenn Sie sich bei Wolfram registrieren (durch E-Mail,
Telefon oder Fax), teilen Sie
Ihre Rechner-ID mit und erhalten dafür
ein aus Zahlengruppen bestehendes Passwort.Das &mathematica;-Frontend über ein Netzwerk
ausführen&mathematica; verwendet einige
spezielle Schriftarten, um Zeichen anzuzeigen, die in den
Standardzeichensätzen nicht vorhanden
sind (z.B. Integrale, Summen, griechische Buchstaben). Das
X-Protokoll verlangt allerdings, dass diese Schriftarten
lokal installiert sind.
Das bedeutet, dass Sie diese Schriftarten von der CD-ROM oder
von einem Rechner, auf dem &mathematica;
installiert ist, auf Ihren Rechner kopieren müssen.
Diese Schriftarten befinden sich normalerweise in
/cdrom/Unix/Files/SystemFiles/Fonts
(&mathematica;-CD) oder in
/usr/local/mathematica/SystemFiles/Fonts
(Festplatte). Die aktuellen Schriftarten befinden sich dabei
in den Unterverzeichnissen Type1 und
X. Um diese Schriftarten zu verwenden,
gibt es mehrere Möglichkeiten, die nun beschrieben werden:Die erste Möglichkeit besteht darin, die Schriftarten
in eins der bereits existierenden Schriftartenverzeichnisse unter
/usr/X11R6/lib/X11/fonts zu kopieren.
Dies bedeutet, dass Sie fonts.dir editieren
müssen, indem Sie die Schriftnamen hinzufügen und
die Anzahl der Schriftarten in der ersten Zeile ändern.
Alternativ ist es auch möglich, im Verzeichnis, in das
Sie die Schriftarten kopiert haben, das Kommando
&man.mkfontdir.1; auszuführen.Die zweite Möglichkeit, besteht darin,
die Verzeichnisse nach
/usr/X11R6/lib/X11/fonts zu kopieren:&prompt.root; cd /usr/X11R6/lib/X11/fonts
&prompt.root; mkdir X
&prompt.root; mkdir MathType1
&prompt.root; cd /cdrom/Unix/Files/SystemFiles/Fonts
&prompt.root; cp X/* /usr/X11R6/lib/X11/fonts/X
&prompt.root; cp Type1/* /usr/X11R6/lib/X11/fonts/MathType1
&prompt.root; cd /usr/X11R6/lib/X11/fonts/X
&prompt.root; mkfontdir
&prompt.root; cd ../MathType1
&prompt.root; mkfontdirNun fügen Sie die neuen Schriftartenverzeichnisse in
Ihren Pfad ein:&prompt.root; xset fp+ /usr/X11R6/lib/X11/fonts/X
&prompt.root; xset fp+ /usr/X11R6/lib/X11/fonts/MathType1
&prompt.root; xset fp rehashWenn Sie den &xorg;-Server verwenden, können Sie die
Schriftarten-Verzeichnisse automatisch laden lassen, wenn Sie sie
in Ihrer xorg.conf angeben.Für den &xfree86;-Server
verwenden Sie die Datei XF86Config.SchriftartenWenn Sie noch kein/usr/X11R6/lib/X11/fonts/Type1-Verzeichnis
haben, können Sie das
MathType1-Verzeichnis im vorherigen
Beispiel in Type1 umbenennen.AaronKaplanBeigetragen von RobertGetschmannMit Unterstützung durch &maple; installierenLinux-AnwendungenMaple&maple; ist ein mit
&mathematica; vergleichbares kommerzielles
Mathematikprogramm. Sie können dieses Programm unter
kaufen und sich
anschließend registrieren, um eine Lizenz zu erhalten. Um
dieses Programm unter FreeBSD zu installieren, gehen Sie wie
folgt vor:Führen Sie das
INSTALL-Shell-Skript
der Softwaredistribution aus. Wählen Sie die
RedHat-Option aus, wenn Sie das
Installationsprogramm danach fragt. Ein typisches
Installationsverzeichnis wäre z.B.
/usr/local/maple.Wenn Sie dies noch nicht gemacht haben, besorgen Sie
sich nun eine &maple;-Lizenz von
Maple Waterloo Software
()
und kopieren Sie diese nach
/usr/local/maple/license/license.dat.Installieren Sie den
FLEXlm-Lizenz-Manager, indem Sie
das INSTALL_LIC-Installations-Shellskript
ausführen, das mit &maple;
ausgeliefert wird. Geben Sie Ihren primären
Rechnernamen für den Lizenz-Server an.Verändern Sie
/usr/local/maple/bin/maple.system.type
wie folgt: ----- snip ------------------
*** maple.system.type.orig Sun Jul 8 16:35:33 2001
--- maple.system.type Sun Jul 8 16:35:51 2001
***************
*** 72,77 ****
--- 72,78 ----
# the IBM RS/6000 AIX case
MAPLE_BIN="bin.IBM_RISC_UNIX"
;;
+ "FreeBSD"|\
"Linux")
# the Linux/x86 case
# We have two Linux implementations, one for Red Hat and
----- snip end of patch -----Bitte beachten Sie, dass nach
"FreeBSD"|\ kein anderes
Zeichen eingefügt werden darf.Dieser Patch weist &maple; an,
FreeBSD als eine Art von Linux-System zu erkennen.
Das Shell-Skript bin/maple ruft das
Shell-Skript bin/maple.system.type auf,
welches wiederum uname -a verwendet,
um den Namen des Betriebssystems herauszufinden.
Abhängig vom Betriebssystem weiß das System nun,
welche Binärdateien verwendet werden sollen.Starten Sie den Lizenz-Server.Das folgende, als
/usr/local/etc/rc.d/lmgrd.sh
installierte Shell-Skript ist ein komfortabler Weg,
um lmgrd zu starten: ----- snip ------------
#! /bin/sh
PATH=/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/sbin:/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/usr/X11R6/bin
PATH=${PATH}:/usr/local/maple/bin:/usr/local/maple/FLEXlm/UNIX/LINUX
export PATH
LICENSE_FILE=/usr/local/maple/license/license.dat
LOG=/var/log/lmgrd.log
case "$1" in
start)
lmgrd -c ${LICENSE_FILE} 2>> ${LOG} 1>&2
echo -n " lmgrd"
;;
stop)
lmgrd -c ${LICENSE_FILE} -x lmdown 2>> ${LOG} 1>&2
;;
*)
echo "Usage: `basename $0` {start|stop}" 1>&2
exit 64
;;
esac
exit 0
----- snip ------------Versuchen Sie, &maple;
zu starten:&prompt.user; cd /usr/local/maple/bin
&prompt.user; ./xmapleNun sollte das Programm laufen und alles funktionieren.
Falls ja, vergessen Sie nicht, an Maplesoft zu schreiben
und sie wissen zu lassen, dass Sie gerne eine native
FreeBSD-Version hätten.Häufige FehlerquellenDer
FLEXlm-Lizenzmanager kann schwierig
zu bedienen sein. Zusätzliche Dokumentation
zu diesem Thema finden Sie unter .Es ist bekannt, dass lmgrd
sehr pingelig ist, wenn es um die Lizenzdatei geht. Gibt
es Probleme, führt dies zu einem Speicherauszug
(core dump). Ein
korrekte Lizenzdatei sollte ähnlich der
folgenden aussehen:# =======================================================
# License File for UNIX Installations ("Pointer File")
# =======================================================
SERVER chillig ANY
#USE_SERVER
VENDOR maplelmg
FEATURE Maple maplelmg 2000.0831 permanent 1 XXXXXXXXXXXX \
PLATFORMS=i86_r ISSUER="Waterloo Maple Inc." \
ISSUED=11-may-2000 NOTICE=" Technische Universitat Wien" \
SN=XXXXXXXXXSeriennummer und Schlüssel wurden durch mehrere
X unkenntlich gemacht. chillig ist ein
Rechnername.Veränderungen an der Lizenzdatei sind möglich,
solange Sie die FEATURE-Zeile nicht
verändern (diese ist durch den Lizenzschlüssel
geschützt).DanPellegBeigesteuert von &matlab; installierenLinux-AnwendungenMATLABIm Folgenden wird die Installation der Linux-Anwendung
&matlab; Version 6.5 auf
&os; beschrieben. Mit Ausnahme der
&java.virtual.machine; (siehe
) läuft die Anwendung
auch ganz gut.Die Linux-Version von &matlab;
können Sie direkt bei The MathWorks bestellen.
Vergewissern Sie sich, dass Sie die Lizenz-Datei
oder eine Anleitung zum Erstellen der Lizenz-Datei erhalten
haben. Wenn Sie mit MathWorks in Kontakt stehen, weisen
Sie bitte auf die fehlende &os;-Version der Software hin.Das &matlab;-InstallationsskriptUm &matlab; zu installieren,
gehen Sie wie folgt vor:Hängen Sie die Installations-CD ein und
wechseln Sie zu root, wie im
Installations-Skript gefordert. Starten Sie die
Installation mit dem folgenden Kommando:&prompt.root; /compat/linux/bin/sh /cdrom/installDie Installation erfordert eine graphische
Benutzeroberfläche. Wenn Sie die Fehlermeldung
erhalten, dass das Display nicht geöffnet werden
konnte, führen Sie das folgende Kommando aus:&prompt.root; setenv HOME ~USERFür USER setzen Sie
den Benutzer ein, von dem aus Sie root
geworden sind.Beantworten Sie die Frage nach dem
&matlab;-Root-Verzeichnis mit:
/compat/linux/usr/local/matlab.Den langen Pfad werden Sie noch öfter brauchen.
Die Tipparbeit können Sie sich mit dem folgenden
Befehl erleichtern:&prompt.root; set MATLAB=/compat/linux/usr/local/matlabEditieren Sie die Lizenz-Datei entsprechend der
Anweisung, die Sie beim Erwerb der Lizenz
erhalten haben.Sie können die Datei schon vorher mit Ihrem
Lieblingseditor bearbeiten. Kopieren Sie die Lizenz-Datei
nach $MATLAB/license.dat
bevor das Installationsprogramm Sie auffordert, die
Datei zu editieren.Schließen Sie die Installation ab.Die &matlab;-Installation
ist jetzt abgeschlossen. Die folgenden Schritte passen
&matlab; an &os; an.Den Lizenzmanager startenErstellen Sie symbolische Links zu den Startskripten
des Lizenzmanagers:&prompt.root; ln -s $MATLAB/etc/lmboot /usr/local/etc/lmboot_TMW
&prompt.root; ln -s $MATLAB/etc/lmdown /usr/local/etc/lmdown_TMWErstellen Sie das Startskript
/usr/local/etc/rc.d/flexlm.sh. Das
folgende Beispiel ist eine geänderte Version des
mitgelieferten Skripts
$MATLAB/etc/rc.lm.glnx86.
Angepasst wurden die Pfade zu den Dateien und der
Start des Lizenzmanagers unter der Linux-Emulation.#!/bin/sh
case "$1" in
start)
if [ -f /usr/local/etc/lmboot_TMW ]; then
/compat/linux/bin/sh /usr/local/etc/lmboot_TMW -u username && echo 'MATLAB_lmgrd'
fi
;;
stop)
if [ -f /usr/local/etc/lmdown_TMW ]; then
/compat/linux/bin/sh /usr/local/etc/lmdown_TMW > /dev/null 2>&1
fi
;;
*)
echo "Usage: $0 {start|stop}"
exit 1
;;
esac
exit 0Machen Sie Datei ausführbar:&prompt.root; chmod +x /usr/local/etc/rc.d/flexlm.shErsetzen Sie im Skript username
durch einen existierenden Benutzer Ihres Systems
(bitte keinesfalls root).Starten Sie den Lizenzmanager:&prompt.root; /usr/local/etc/rc.d/flexlm.sh startEinrichten der &java;-LaufzeitumgebungErstellen Sie einen symbolischen Link auf eine
unter &os; laufende &java;-Laufzeitumgebung (JRE):&prompt.root; cd $MATLAB/sys/java/jre/glnx86/
&prompt.root; unlink jre; ln -s ./jre1.1.8 ./jreEin &matlab;-Startskript erstellenKopieren Sie das folgende Skript nach
/usr/local/bin/matlab:#!/bin/sh
/compat/linux/bin/sh /compat/linux/usr/local/matlab/bin/matlab "$@"Machen Sie das Skript ausführbar:&prompt.root; chmod +x /usr/local/bin/matlabAbhängig von der Version des Ports
emulators/linux_base
kann das Skript auf Fehler laufen. Die Fehler können
Sie vermeiden, indem Sie die Datei
/compat/linux/usr/local/matlab/bin/matlab
editieren. Ändern Sie die nachstehende Zeileif [ `expr "$lscmd" : '.*->.*'` -ne 0 ]; then(mit Version 13.0.1 in der Zeile 410) in
die folgende um:if test -L $newbase; thenStopp-Skript für &matlab; erstellenDas nachstehende Skript beendet &matlab;
ordnungsgemäß.Erstellen Sie die Datei
$MATLAB/toolbox/local/finish.m mit
dem nachstehenden Inhalt:! $MATLAB/bin/finish.shÜbernehmen Sie die Zeichenkette
$MATLAB unverändert.Im selben Verzeichnis befinden sich die
Dateien finishsav.m und
finishdlg.m. Die Dateien
sichern die Einstellungen der Arbeitsfläche
bevor &matlab; beendet wird. Wenn Sie eine
der beiden Dateien benutzen, fügen Sie
die obige Zeile unmittelbar nach dem
save-Kommando ein.Erstellen Sie die Datei
$MATLAB/bin/finish.sh mit
nachstehendem Inhalt:#!/usr/compat/linux/bin/sh
(sleep 5; killall -1 matlab_helper) &
exit 0Machen Sie die Datei ausführbar:&prompt.root; chmod +x $MATLAB/bin/finish.sh&matlab; benutzenJetzt können Sie &matlab;
mit dem matlab starten.MarcelMoolenaarBeigetragen von &oracle; installierenLinux-AnwendungenOracleÜbersichtDieses Dokument beschreibt die Installation von
&oracle; 8.0.5
und &oracle; 8.0.5.1 Enterprise Edition
für Linux auf einem FreeBSD-Rechner.Installation der Linux-UmgebungStellen Sie sicher, dass Sie sowohl
emulators/linux_base und
devel/linux_devtools
aus der Ports-Sammlung installiert haben. Wenn Sie mit
diesen Ports Schwierigkeiten haben, müssen Sie
vielleicht ältere Versionen der Linux-Umgebung aus
der Ports-Sammlung installieren.Wenn Sie den Intelligent-Agent verwenden wollen,
müssen Sie zusätzlich das RedHat Tcl-Paket
installieren: tcl-8.0.3-20.i386.rpm.
Zur Installation von RPM-Paketen wir der Port
archivers/rpm benötigt.
Ist der Port installiert, lassen sich RPM-Pakete
anschließend mit dem nachstehenden Befehl
installieren:&prompt.root; rpm -i --ignoreos --root /compat/linux --dbpath /var/lib/rpm packageDie Installation der RPM-Pakete sollte ohne
Fehlermeldung ablaufen.Die &oracle;-Umgebung erzeugenBevor Sie &oracle; installieren
können, müssen Sie eine entsprechende Umgebung erzeugen.
Dieses Dokument beschreibt nur, was Sie
im Speziellen tun müssen, um die
Linux-Version von &oracle; unter FreeBSD
zu installieren, nicht aber, was bereits in der Installationsanleitung
von &oracle; beschrieben wird.Kernel-TuningKernel TuningWie in der Installationsanleitung von
&oracle; beschrieben,
müssen Sie die maximale Shared-Memory Größe
festlegen. Verwenden Sie
SHMMAX nicht unter FreeBSD.
SHMMAX wird lediglich aus
SHMMAXPGS und PGSIZE
berechnet. Definieren Sie stattdessen
SHMMAXPGS. Alle anderen Optionen
können wie in der Anleitung beschrieben verwendet werden.
Zum Beispiel:options SHMMAXPGS=10000
options SHMMNI=100
options SHMSEG=10
options SEMMNS=200
options SEMMNI=70
options SEMMSL=61Passen Sie diese Optionen entsprechend dem von Ihnen
gewünschten Einsatzzweck von
&oracle; an.Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie folgende
Optionen in Ihren Kernel kompilieren:options SYSVSHM #SysV shared memory
options SYSVSEM #SysV semaphores
options SYSVMSG #SysV interprocess communication&oracle;-Benutzer anlegenLegen Sie den Account oracle an.
Der Account unterschiedet sich von normalen Accounts
dadurch, dass er eine Linux-Shell zugeordnet bekommen muss.
Fügen Sie /compat/linux/bin/bash in die
Datei /etc/shells ein und setzen Sie die
Shell für den oracle-Account auf
/compat/linux/bin/bash.UmgebungNeben den normalen
&oracle;-Variablen, wie z.B.
ORACLE_HOME und ORACLE_SID
müssen Sie die folgenden Variablen setzen:VariableWertLD_LIBRARY_PATH$ORACLE_HOME/libCLASSPATH$ORACLE_HOME/jdbc/lib/classes111.zipPATH/compat/linux/bin
/compat/linux/sbin
/compat/linux/usr/bin
/compat/linux/usr/sbin
/bin
/sbin
/usr/bin
/usr/sbin
/usr/local/bin
$ORACLE_HOME/binEs ist empfehlenswert, alle Variablen in der Datei
.profile zu setzen. Ein komplettes
Beispiel sieht folgendermaßen aus:ORACLE_BASE=/oracle; export ORACLE_BASE
ORACLE_HOME=/oracle; export ORACLE_HOME
LD_LIBRARY_PATH=$ORACLE_HOME/lib
export LD_LIBRARY_PATH
ORACLE_SID=ORCL; export ORACLE_SID
ORACLE_TERM=386x; export ORACLE_TERM
CLASSPATH=$ORACLE_HOME/jdbc/lib/classes111.zip
export CLASSPATH
PATH=/compat/linux/bin:/compat/linux/sbin:/compat/linux/usr/bin
PATH=$PATH:/compat/linux/usr/sbin:/bin:/sbin:/usr/bin:/usr/sbin
PATH=$PATH:/usr/local/bin:$ORACLE_HOME/bin
export PATH&oracle; installierenAuf Grund einer kleinen Unregelmäßigkeit
im Linux-Emulator müssen Sie das Verzeichnis
.oracle unter /var/tmp
erzeugen, bevor Sie das Installationsprogramm starten.
Das Verzeichnis muss dem Account oracle
gehören. Sie sollten &oracle; nun
ohne Probleme installieren können. Treten dennoch Probleme
auf, überprüfen Sie zuerst Ihre
&oracle;-Distribution und Ihre
Konfiguration. Nachdem Sie &oracle;
erfolgreich installiert haben, installieren Sie die Patches
wie in den zwei folgenden Abschnitten beschrieben:Ein häufiges Problem ist, dass der
TCP Protokoll-Adapter nicht korrekt installiert wird.
Daraus folgt, dass Sie keine TCP-Listener starten können.
Dieses Problem kann durch folgende Schritte behoben werden:&prompt.root; cd $ORACLE_HOME/network/lib
&prompt.root; make -f ins_network.mk ntcontab.o
&prompt.root; cd $ORACLE_HOME/lib
&prompt.root; ar r libnetwork.a ntcontab.o
&prompt.root; cd $ORACLE_HOME/network/lib
&prompt.root; make -f ins_network.mk installVergessen Sie nicht, root.sh
nochmals auszuführen!root.sh patchenWährend der
&oracle;-Installation werden einige
Aktionen, die als root
ausgeführt werden müssen, in ein Shell-Skript
mit dem Namen root.sh gespeichert.
Dieses Skript befindet sich im Verzeichnis
orainst. Verwenden Sie folgenden
Patch für root.sh, damit es
das richtige chown Kommando
verwendet, oder lassen Sie das
Skript alternativ unter einer Linux-Shell ablaufen:*** orainst/root.sh.orig Tue Oct 6 21:57:33 1998
--- orainst/root.sh Mon Dec 28 15:58:53 1998
***************
*** 31,37 ****
# This is the default value for CHOWN
# It will redefined later in this script for those ports
# which have it conditionally defined in ss_install.h
! CHOWN=/bin/chown
#
# Define variables to be used in this script
--- 31,37 ----
# This is the default value for CHOWN
# It will redefined later in this script for those ports
# which have it conditionally defined in ss_install.h
! CHOWN=/usr/sbin/chown
#
# Define variables to be used in this scriptWenn Sie &oracle; nicht
von CD-ROM installieren, können
Sie Quelldatei für root.sh
verändern. Sie heißt rthd.sh
und befindet sich im orainst-Verzeichnis
des Quellcodebaums.genclntsh patchenDas Skript genclntsh wird verwendet,
um eine Shared-Library für Clients zu erzeugen.
Diese wird bei der Erzeugung der Demos verwendet. Verwenden
Sie folgenden Patch, um die Definition von PATH
auszukommentieren:*** bin/genclntsh.orig Wed Sep 30 07:37:19 1998
--- bin/genclntsh Tue Dec 22 15:36:49 1998
***************
*** 32,38 ****
#
# Explicit path to ensure that we're using the correct commands
#PATH=/usr/bin:/usr/ccs/bin export PATH
! PATH=/usr/local/bin:/bin:/usr/bin:/usr/X11R6/bin export PATH
#
# each product MUST provide a $PRODUCT/admin/shrept.lst
--- 32,38 ----
#
# Explicit path to ensure that we're using the correct commands
#PATH=/usr/bin:/usr/ccs/bin export PATH
! #PATH=/usr/local/bin:/bin:/usr/bin:/usr/X11R6/bin export PATH
#
# each product MUST provide a $PRODUCT/admin/shrept.lst&oracle; startenWenn Sie den Anweisungen gefolgt sind, sollten Sie nun
in der Lage sein, &oracle; zu starten,
genau so, wie Sie dies auch unter Linux tun würden.HolgerKippBeigetragen von ValentinoVaschettoOriginalversion nach SGML konvertiert durch: &sap.r3; installierenLinux-AnwendungenSAP R/3Installationen von &sap;
unter FreeBSD werden vom &sap; Support-Team
nicht unterstützt – und &sap; bietet Support nur
für zertifizierte Plattformen an! ÜbersichtDieses Dokument beschreibt einen möglichen Weg, um ein
&sap.r3;-System mit
&oracle; Datenbank
für Linux auf einem FreeBSD-Rechner zu installieren,
einschließlich der Installation von FreeBSD und
&oracle;. Zwei verschiedene Konfigurationen
werden beschrieben:&sap.r3; 4.6B (IDES) mit
&oracle; 8.0.5 unter
FreeBSD 4.3-STABLE&sap.r3; 4.6C mit
&oracle; 8.1.7 unter
FreeBSD 4.5-STABLEObwohl dieses Dokument versucht, alle wichtigen Schritte
ausführlich zu beschreiben, besteht nicht die Absicht,
die originalen Installationsanleitungen von
&oracle; und
&sap.r3; zu ersetzen.Benutzen Sie die mit
&sap.r3; Linux Edition
gelieferte Dokumentation für &sap;-
und &oracle;-spezifische Fragen,
sowie die Ressourcen von &oracle; und
&sap;-OSS.Software/ProgrammeFolgende CD-ROMs wurden für die Installation von
&sap; verwendet:&sap.r3; 4.6B, &oracle; 8.0.5BezeichnungNummerBeschreibungKERNEL51009113&sap; Kernel &oracle; / Installation / AIX, Linux,
&solaris;RDBMS51007558&oracle; / RDBMS 8.0.5.X / LinuxEXPORT151010208IDES / DB-Export / Disc 1 of 6EXPORT251010209IDES / DB-Export / Disc 2 of 6EXPORT351010210IDES / DB-Export / Disc 3 of 6EXPORT451010211IDES / DB-Export / Disc 4 of 6EXPORT551010212IDES / DB-Export / Disc 5 of 6EXPORT651010213IDES / DB-Export / Disc 6 of 6Zusätzlich wurde die
&oracle; 8 Server CD-ROM
(Pre-production Version 8.0.5 für Linux, Kernel Version 2.0.33)
verwendet, die allerdings nicht unbedingt nötig ist
und FreeBSD 4.3-STABLE (die Installation wurde kurz
nach dem Erscheinen von 4.3-RELEASE durchgeführt).&sap.r3; 4.6C SR2, &oracle; 8.1.7BezeichnungNummerBeschreibungKERNEL51014004&sap; Kernel &oracle; / &sap; Kernel Version 4.6D / DEC,
LinuxRDBMS51012930&oracle; 8.1.7/ RDBMS / LinuxEXPORT151013953Release 4.6C SR2 / Export / Disc 1 of 4EXPORT151013953Release 4.6C SR2 / Export / Disc 2 of 4EXPORT151013953Release 4.6C SR2 / Export / Disc 3 of 4EXPORT151013953Release 4.6C SR2 / Export / Disc 4 of 4LANG151013954Release 4.6C SR2 / Language / DE, EN, FR /
Disc 1 of 3Abhängig von den zu installierenden Sprachen kann
es sein, dass zusätzliche Sprach-CDs nötig sind.
Da hier nur Deutsch und Englisch verwendet wurden, ist die
erste Sprachen-CD ausreichend. Nebenbei bemerkt sind
die Nummern aller vier Export-CDs identisch. Das heißt alle
drei Sprachen-CDs haben diesselbe Nummer (das unterscheidet
sie von der Nummerierung der 4.6B IDES-Version).
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments lief das
System unter FreeBSD 4.5-STABLE (20.03.2002).&sap;-NotesDie folgenden Anmerkungen sollten vor der Installation
von &sap.r3; gelesen werden, da sie
sich während der Installation als nützlich
erwiesen haben.&sap.r3; 4.6B, &oracle; 8.0.5NummerBezeichnung0171356&sap; Software on Linux: Essential Comments0201147INST: 4.6C R/3 Inst. on UNIX - &oracle;0373203Update / Migration &oracle; 8.0.5 --> 8.0.6/8.1.6
LINUX0072984Release of Digital UNIX 4.0B for &oracle;0130581R3SETUP step DIPGNTAB terminates0144978Your system has not been installed correctly0162266Questions and tips for R3SETUP on
Windows NT/W2K&sap.r3; 4.6C, &oracle; 8.1.7NummerBezeichnung0015023Initializing table TCPDB (RSXP0004) (EBCDIC)0045619R/3 with several languages or typefaces0171356&sap; Software on Linux: Essential Comments0195603RedHat 6.1 Enterprise version: Known problems0212876The new archiving tool SAPCAR0300900Linux: Released DELL Hardware0377187RedHat 6.2: important remarks0387074INST: R/3 4.6C SR2 Installation on UNIX0387077INST: R/3 4.6C SR2 Inst. on UNIX - &oracle;0387078&sap; Software on UNIX: OS Dependencies 4.6C SR2Hardware-AnforderungenDie folgende Ausstattung reicht für die Installation eines
&sap.r3; Systems aus. Für
Produktionszwecke benötigt man natürlich eine
exakte Bestimmung dieser Größen:Komponente4.6B4.6CProzessor2 x 800MHz &pentium; III2 x 800MHz &pentium; IIIHauptspeicher1GB ECC2GB ECCFestplattenplatz50-60GB (IDES)50-60GB (IDES)Für Produktionszwecke sind &xeon; Prozessoren mit
großem Cache, Hochgeschwindigkeitsspeicher (SCSI,
RAID Hardware Controller), USV (unterbrechungsfreie
Stromversorgung) und ECC-RAM empfehlenswert. Der große
Bedarf an Festplattenplatz ergibt sich durch das vorkonfigurierte
IDES System, welches während der Installation
27 GB Datenbankdateien erzeugt. Dieser Speicher ist
auch für neue Produktionssysteme und Anwendungsdaten
ausreichend.&sap.r3; 4.6B, &oracle; 8.0.5Folgende Standard-Hardware wurde verwendet: Ein
Doppelprozessorboard mit zwei 800 MHz &pentium; III
Prozessoren, Adaptec 29160 Ultra160 SCSI Adaptern
(zum Anschluß eines 40/80 GB DLT Bandlaufwerks und eines
CD-ROM-Laufwerks), &mylex; &acceleraid; (2 Kanäle,
Firmware 6.00-1-00 mit 32 MB RAM). An den
&mylex; RAID-Controller wurden 2 (gespiegelte) 17 GB
Festplatten sowie vier 36 GB Festplatten (RAID level 5)
angeschlossen.&sap.r3; 4.6C, &oracle; 8.1.7Für diese Installation wurde ein DELL PowerEdge 2500
verwendet: Ein Doppelprozessorboard mit zwei
1000 MHz &pentium; III Prozessoren
(256 kB Cache), 2 GB PC133 ECC SDRAM, PERC/3 DC PCI
RAID-Controller mit 128 MB, und einem EIDE DVD-ROM Laufwerk.
An den RAID-Controller sind zwei (gespiegelte) 18 GB Festplatten
sowie vier 36 GB Festplatten (RAID level 5) angeschlossen.Installation von FreeBSDAls erstes müssen Sie FreeBSD installieren.
Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, die in
des Handbuchs
beschrieben werden.Aufteilung der FestplatteUm das Ganze zu vereinfachen, wurde sowohl für die
&sap.r3; 46B- als auch die
&sap.r3; 46C SR2-Installation die
gleiche Platteneinteilung verwendet. Nur die Gerätenamen
änderten sich, da die Installationen auf verschiedenen
Hardwareplattformen durchgeführt wurden (Insbesondere
/dev/da sowie
/dev/amr; wenn also jemand z.B.
ein AMI &megaraid; verwendet, so wird er
/dev/amr0s1a anstelle von
/dev/da0s1a vorfinden.):DateisystemGröße (1k-blocks)HDD-Größe (GB)Gemountet nach/dev/da0s1a1.016.3031//dev/da0s1b6Swap/dev/da0s1e2.032.6232/var/dev/da0s1f8.205.3398/usr/dev/da1s1e45.734.36145/compat/linux/oracle/dev/da1s1f2.032.6232/compat/linux/sapmnt/dev/da1s1g2.032.6232/compat/linux/usr/sapKonfigurieren und initialisieren Sie die zwei
logischen Platten mit der &mylex;- oder PERC/3 RAID Software,
bevor Sie beginnen. Diese kann während der BIOS-Bootphase
gestartet werden.Beachten Sie bitte, dass sich diese Platteneinteilung
etwas von den &sap;-Empfehlungen unterscheidet, da &sap;
vorschlägt, die &oracle;-Unterverzeichnisse
(und einige andere) separat einzuhängen – es
ist jedoch einfacher, diese als reale Unterverzeichnisse
zu erzeugen.make world und ein neuer KernelLaden Sie die neuesten STABLE-Quellen herunter.
Aktualisieren Sie das System und erzeugen Sie einen
neuen Kernel, nachdem Sie die Kernelkonfigurationsdatei
angepasst haben. Zusätzlich sollten Sie
die Kernel Parameter
einfügen, die sowohl von &sap.r3;
als auch von &oracle;
benötigt werden.Installation der Linux-UmgebungDas Linux-Basissystem installierenZuerst muss der Port
linux_base
als root installiert werden:&prompt.root; cd /usr/ports/emulators/linux_base
&prompt.root; make packageDie Linux-Entwicklungsumgebung installierenDie Linux-Entwicklungsumgebung wird benötigt, wenn Sie
&oracle; auf Ihrem FreeBSD-System
installieren wollen (siehe ):&prompt.root; cd /usr/ports/devel/linux_devtools
&prompt.root; make install distcleanDie Linux-Entwicklungsumgebung wurde hier jedoch nur für
die &sap.r3; 46B IDES-Installation
verwendet. Sie wird nicht benötigt, wenn die
&oracle;-Datenbank auf dem FreeBSD
System nicht neu gebunden wird. Dies ist dann der Fall,
wenn Sie den &oracle;
Tarball eines Linux-Systems verwenden.Notwendige RPMs installierenRPMsUm das R3SETUP-Programm
zu starten, wird PAM-Unterstützung benötigt.
Während der ersten Installation von
&sap; unter
FreeBSD 4.3-STABLE wurde versucht, zuerst alle von PAM
benötigten Pakete zu installieren. Anschließend
wurde die Installation von PAM erzwungen, was auch ohne
Probleme funktionierte. Für die folgende Installation
von &sap.r3; 4.6C SR2
wurde die Installation von PAM ohne die abhängigen
Pakete direkt erzwungen und es funktionierte ebenfalls.
Es sieht so aus, als würden die abhängigen Pakete
nicht benötigt.&prompt.root; rpm -i --ignoreos --nodeps --root /compat/linux --dbpath /var/lib/rpm \
pam-0.68-7.i386.rpmUm den Intelligent-Agent von
&oracle; 8.0.5 auszuführen,
musste das RedHat Tcl-Paket
tcl-8.0.5-30.i386.rpm installiert werden,
da sonst das Binden (link)
während der &oracle;-Installation
nicht funktionierte. Es gibt noch weitere Punkte beim
Binden von &oracle;, die aber die Kombination
&oracle;-Linux
betreffen und nicht FreeBSD spezifisch sind.Zusätzliche HinweiseEine gute Idee ist es, linprocfs
in /etc/fstab einzufügen;
weitere Informationen dazu erhalten Sie in der Hilfeseite
&man.linprocfs.5;. Weiterhin sollten Sie in
der Datei /etc/sysctl.conf
die Zeile kern.fallback_elf_brand=3
einfügen.Die &sap.r3;-Umgebung erzeugenDie nötigen Dateisysteme erzeugenFür eine einfache Installation reicht es aus,
folgende Dateisysteme zu erzeugen:DateisystemeGröße in GB/compat/linux/oracle45 GB/compat/linux/sapmnt2 GB/compat/linux/usr/sap2 GBAußerdem müssen einige Links angelegt werden.
Ansonsten beschwert sich der
&sap;-Installer, wenn er die
erzeugten Links überprüft:&prompt.root; ln -s /compat/linux/oracle /oracle
&prompt.root; ln -s /compat/linux/sapmnt /sapmnt
&prompt.root; ln -s /compat/linux/usr/sap /usr/sapEine Fehlermeldung während der Installation (hier unter dem
PRD-System und
&sap.r3; 4.6C SR2 könnte
beispielsweise so aussehen:INFO 2002-03-19 16:45:36 R3LINKS_IND_IND SyLinkCreate:200
Checking existence of symbolic link /usr/sap/PRD/SYS/exe/dbg to
/sapmnt/PRD/exe. Creating if it does not exist...
WARNING 2002-03-19 16:45:36 R3LINKS_IND_IND SyLinkCreate:400
Link /usr/sap/PRD/SYS/exe/dbg exists but it points to file
/compat/linux/sapmnt/PRD/exe instead of /sapmnt/PRD/exe. The
program cannot go on as long as this link exists at this
location. Move the link to another location.
ERROR 2002-03-19 16:45:36 R3LINKS_IND_IND Ins_SetupLinks:0
can not setup link '/usr/sap/PRD/SYS/exe/dbg' with content
'/sapmnt/PRD/exe'Benutzer und Verzeichnisse anlegen&sap.r3; benötigt zwei
Benutzer und drei Benutzergruppen. Die Benutzernamen
hängen von der (aus drei Buchstaben bestehenden)
SAP-System-ID (SID) ab. Einige
dieser SIDs sind von &sap;
reserviert (z.B. SAP und
NIX. Für eine komplette
Übersicht schlagen Sie bitte in der
&sap;-Dokumentation
nach. Für die IDES-Installation wurde IDS
verwendet, für die 4.6C-SR2-Installation
PRD, da das System für
Produktionszwecke eingesetzt werden sollte. Daraus ergaben
sich folgende Gruppen (die Gruppen-IDs können variieren,
es handelt sich nur um Werte, die für diese spezielle
Installation verwendet wurden):Gruppen-IDGruppen-NameBeschreibung100dbaDatenbank-Administrator101sapsysSAP System102operDatenbank-OperatorBei einer
Standard-&oracle;-Installation
wird nur die Gruppe dba verwendet.
Für die Gruppe oper wird
ebenfalls die Gruppe dba verwendet
(weitere Informationen finden sich in der
&oracle;- und
&sap;-Dokumentation).Zusätzlich werden auch folgende Benutzer
benötigt:Benutzer-IDBenutzernameGenerischer NameGruppeZusätzliche GruppenBeschreibung1000idsadm/prdadmsidadmsapsysoperSAP Administrator1002oraids/oraprdorasiddbaoper&oracle; AdministratorFür das Anlegen des &sap;-Administrators mittels
&man.adduser.8; werden folgende Einträge
(beachten Sie bitte die Shell und das Heimatverzeichnis)
benötigt:Name: sidadm
Password: ******
Fullname: SAP Administrator SID
Uid: 1000
Gid: 101 (sapsys)
Class:
Groups: sapsys dba
HOME: /home/sidadm
Shell: bash (/compat/linux/bin/bash)und für den Datenbank-Administrator:Name: orasid
Password: ******
Fullname: Oracle Administrator SID
Uid: 1002
Gid: 100 (dba)
Class:
Groups: dba
HOME: /oracle/sid
Shell: bash (/compat/linux/bin/bash)Wenn Sie beide Gruppen (dba und
oper) verwenden, sollte auch die Gruppe
oper hinzugefügt werden.Verzeichnisse erzeugenDiese Verzeichnisse werden gewöhnlich als eigene
Dateisysteme erzeugt und gemountet. Letztlich liegt dies
aber an Ihren Anforderungen an das System. Hier wurden
sie als einfache Verzeichnisse angelegt, die sich alle im
gleichen RAID5 befinden:Zuerst werden die Eigentümer und Rechte für
einige Verzeichnisse (als Benutzer root)
gesetzt:&prompt.root; chmod 775 /oracle
&prompt.root; chmod 777 /sapmnt
&prompt.root; chown root:dba /oracle
&prompt.root; chown sidadm:sapsys /compat/linux/usr/sap
&prompt.root; chmod 775 /compat/linux/usr/sapDanach werden (als Benutzer
orasid) einige
Verzeichnisse erzeugt, die alle Unterverzeichnisse von
/oracle/SID sind:&prompt.root; su - orasid
&prompt.root; cd /oracle/SID
&prompt.root; mkdir mirrlogA mirrlogB origlogA origlogB
&prompt.root; mkdir sapdata1 sapdata2 sapdata3 sapdata4 sapdata5 sapdata6
&prompt.root; mkdir saparch sapreorg
&prompt.root; exitFür die &oracle; 8.1.7-Installation
werden ebenfalls zusätzliche Verzeichnisse benötigt:&prompt.root; su - orasid
&prompt.root; cd /oracle
&prompt.root; mkdir 805_32
&prompt.root; mkdir client stage
&prompt.root; mkdir client/80x_32
&prompt.root; mkdir stage/817_32
&prompt.root; cd /oracle/SID
&prompt.root; mkdir 817_32Das Verzeichnis client/80x_32
muss genau so genannt werden. Versuchen Sie nicht,
das x durch eine Zahl oder
einen Buchstaben zu ersetzen.Im dritten Schritt werden wiederum Verzeichnisse (als Benutzer
sidadm) erzeugt:&prompt.root; su - sidadm
&prompt.root; cd /usr/sap
&prompt.root; mkdir SID
&prompt.root; mkdir trans
&prompt.root; exitEinträge in /etc/services&sap.r3; benötigt
einige Einträge in /etc/services,
die während der Installation unter FreeBSD nicht
richtig gesetzt werden. Sie benötigen mindestens
die zur Instanzennummer, in diesem Fall 00,
passenden Einträge. Es ist auch möglich,
direkt alle Einträge für
dp, gw,
sp und ms
von 00 bis 99
einzufügen. Wenn Sie einen
SAP-Router verwenden, oder
den Zugang zu &sap;-OSS benötigen,
müssen Sie auch 99 einfügen,
da der Port 3299 normalerweise für den
SAP-Router-Prozess auf
dem Zielsystem benötigt wird:sapdp00 3200/tcp # SAP Dispatcher. 3200 + Instance-Number
sapgw00 3300/tcp # SAP Gateway. 3300 + Instance-Number
sapsp00 3400/tcp # 3400 + Instance-Number
sapms00 3500/tcp # 3500 + Instance-Number
sapmsSID 3600/tcp # SAP Message Server. 3600 + Instance-Number
sapgw00s 4800/tcp # SAP Secure Gateway 4800 + Instance-NumberNotwendige LokalisierungenLocale&sap; benötigt
mindestens zwei Lokalisierungen, die nicht Teil der
RedHat-Standardinstallation sind. &sap; bietet
diese als RPMs auf ihrem FTP-Server als Downloads
an (diese sind aber nur dann zugänglich, wenn Sie
ein Kunde mit OSS-Zugang sind). Für eine
Übersicht der notwendigen RPMs lesen Sie bitte den
&sap;-Hinweis 0171356.Es ist auch möglich, nur die passenden Links
(z.B. von de_DE und en_US)
zu erzeugen, diese Vorgehensweise wird aber nicht nicht
empfohlen (obwohl es bisher beim IDES-System ohne Probleme
funktioniert hat). Folgende Lokalisationen werden
benötigt:de_DE.ISO-8859-1
en_US.ISO-8859-1Erzeugen Sie die Links wie folgt:&prompt.root; cd /compat/linux/usr/share/locale
&prompt.root; ln -s de_DE de_DE.ISO-8859-1
&prompt.root; ln -s en_US en_US.ISO-8859-1Sind diese nicht vorhanden, wird es während
der Installation zu einigen Problemen kommen. Wenn diese
konsequent ignoriert werden (indem der fehlgeschlagene
Schritt in CENTRDB.R3S auf
OK gesetzt wird), ist es ohne
größeren Aufwand nicht mehr möglich, sich am
&sap;-System anzumelden.Kernel-TuningKernel Tuning&sap.r3;-Systeme verbrauchen
sehr viele Ressourcen. Deshalb wurden folgende Parameter
in die Kernelkonfigurationsdatei eingefügt:# Set these for memory pigs (SAP and Oracle):
options MAXDSIZ="(1024*1024*1024)"
options DFLDSIZ="(1024*1024*1024)"
# System V options needed.
options SYSVSHM #SYSV-style shared memory
options SHMMAXPGS=262144 #max amount of shared mem. pages
#options SHMMAXPGS=393216 #use this for the 46C inst.parameters
options SHMMNI=256 #max number of shared memory ident if.
options SHMSEG=100 #max shared mem.segs per process
options SYSVMSG #SYSV-style message queues
options MSGSEG=32767 #max num. of mes.segments in system
options MSGSSZ=32 #size of msg-seg. MUST be power of 2
options MSGMNB=65535 #max char. per message queue
options MSGTQL=2046 #max amount of msgs in system
options SYSVSEM #SYSV-style semaphores
options SEMMNU=256 #number of semaphore UNDO structures
options SEMMNS=1024 #number of semaphores in system
options SEMMNI=520 #number of semaphore indentifiers
options SEMUME=100 #number of UNDO keysDie minimalen Werte sind in der von &sap; kommenden
Dokumentation festgelegt. Da es keine Beschreibung für
Linux (und daher auch nicht für FreeBSD) gibt,
entnehmen Sie weitere Informationen dem HP-UX-Abschnitt (32-Bit).
Da das System für die 4.6C SR2-Installation über
mehr Hauptspeicher verfügte, können die
Shared-Segments für &sap; und
&oracle; größer sein.
Wählen Sie daher eine größere Anzahl von
Shared-Memory-Pages.Bei einer &os;-Standardinstallation
auf &i386;-Systemen belassen Sie
MAXDSIZ und DFLDSIZ
auf dem Maximum von 1 GB. Ansonsten könnten
seltsame Fehlermeldungen, wie
ORA-27102: out of memory oder
Linux Error: 12: Cannot allocate memory
auftreten.&sap.r3; installierenDie &sap; CD-ROMs vorbereitenFür eine Installation werden viele CD-ROMs benötigt,
die gemountet und ungemountet werden müssen. Wenn
Sie genügend CD-ROM-Laufwerke haben, können Sie
alle gleichzeitig gemountet werden. Ansonsten kopiert man die
CD-ROM-Inhalte einfach in die entsprechenden Verzeichnisse,/oracle/SID/sapreorg/cd-namewobei cd-nameKERNEL,
RDBMS, EXPORT1,
EXPORT2, EXPORT3,
EXPORT4, EXPORT5 und
EXPORT6 bei einer 4.6B/IDES-Installation und
KERNEL, RDBMS,
DISK1, DISK2,
DISK3, DISK4 und
LANG bei einer 4.6C SR2-Installation
entspricht. Die Dateinamen auf den gemounteten CDs sollten
aus Großbuchstaben bestehen. Ist dies nicht der Fall,
verwenden Sie zum Mounten die Option . Für das
Kopieren der CD-Inhalte verwenden Sie folgenden Befehle:&prompt.root; mount_cd9660 -g /dev/cd0a /mnt
&prompt.root; cp -R /mnt/* /oracle/SID/sapreorg/cd-name
&prompt.root; umount /mntDas Installations-Skript ausführenAls erstes müssen Sie ein Installationsverzeichnis
anlegen:&prompt.root; cd /oracle/SID/sapreorg
&prompt.root; mkdir install
&prompt.root; cd installAnschließend wird das Installations-Skript gestartet,
das nahezu alle relevanten Daten in das Installationsverzeichnis
kopiert:&prompt.root; /oracle/SID/sapreorg/KERNEL/UNIX/INSTTOOL.SHDie IDES-Installation (4.6B) wird mit einem vollständig
angepassten &sap.r3; Demo-System geliefert, das heißt
es gibt sechs statt drei Export-CDs. Da
CENTRDB.R3S
für eine Standard-Zentralinstanz
(&r3; plus Datenbank)
ausgelegt ist, aber nicht für eine IDES-Zentralinstanz,
muss die passende CENTRDB.R3S-Datei
manuell aus dem Verzeichnis
EXPORT1 in das
Installationsverzeichnis kopiert werden, da
R3SETUP ansonsten nur nach drei
EXPORT-CDs verlangt.Die aktuellere Version &sap; 4.6C SR2
wird mit vier EXPORT-CDs geliefert. Die die Installation
überwachende Parameter-Datei heißt hier
CENTRAL.R3S. Im Gegensatz zu früheren
Versionen gibt es nun keine separaten Vorlagen für
die Installation von Zentralinstanzen mit und ohne Datenbank mehr.
&sap; verwendet eine
eigene Vorlage für die
Datenbankinstallation. Um die Installation später
erneut starten, ist es jedoch ausreichend,
die Installation mit der ursprünglichen Datei zu starten.Während und nach der Installation benötigt
&sap;hostname,
um den Rechnernamen, aber nicht den vollständigen
Domain-Namen zu erhalten. Setzen Sie also entweder den
Rechnernamen entsprechend, oder setzen Sie einen Alias mit
alias hostname='hostname -s'
für die Benutzer
orasid und
sidadm
(Und zusätzlich für root.
Dies zumindest für die Installationsschritte, die als
root ausgeführt werden müssen.).
Außerdem ist es möglich, nur die während
der &sap;-Installation erstellten
Dateien .profile und
.login beider Benutzer anzupassen.R3SETUP 4.6B startenStellen Sie sicher, dass LD_LIBRARY_PATH korrekt
gesetzt wurde:&prompt.root; export LD_LIBRARY_PATH=/oracle/IDS/lib:/sapmnt/IDS/exe:/oracle/805_32/libGehen Sie in das Installationsverzeichnis und starten Sie
R3SETUP als root:&prompt.root; cd /oracle/IDS/sapreorg/install
&prompt.root; ./R3SETUP -f CENTRDB.R3SDas Skript stellt anschließend einige Fragen
(Vorgaben stehen dabei in Klammern, gefolgt von den
aktuellen Eingaben):FrageVorgabeEingabeEnter SAP System ID[C11]IDSEnterEnter SAP Instance Number[00]EnterEnter SAPMOUNT Directory[/sapmnt]EnterEnter name of SAP central host[troubadix.domain.de]EnterEnter name of SAP db host[troubadix]EnterSelect character set[1] (WE8DEC)EnterEnter Oracle server version (1) Oracle 8.0.5,
(2) Oracle 8.0.6, (3) Oracle 8.1.5, (4) Oracle 8.1.61EnterExtract Oracle Client archive[1] (Yes, extract)EnterEnter path to KERNEL CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/KERNELEnter path to RDBMS CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/RDBMSEnter path to EXPORT1 CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/EXPORT1Directory to copy EXPORT1 CD[/oracle/IDS/sapreorg/CD4_DIR]EnterEnter path to EXPORT2 CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/EXPORT2Directory to copy EXPORT2 CD[/oracle/IDS/sapreorg/CD5_DIR]EnterEnter path to EXPORT3 CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/EXPORT3Directory to copy EXPORT3 CD[/oracle/IDS/sapreorg/CD6_DIR]EnterEnter path to EXPORT4 CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/EXPORT4Directory to copy EXPORT4 CD[/oracle/IDS/sapreorg/CD7_DIR]EnterEnter path to EXPORT5 CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/EXPORT5Directory to copy EXPORT5 CD[/oracle/IDS/sapreorg/CD8_DIR]EnterEnter path to EXPORT6 CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/EXPORT6Directory to copy EXPORT6 CD[/oracle/IDS/sapreorg/CD9_DIR]EnterEnter amount of RAM for SAP + DB850Enter (in Megabytes)Service Entry Message Server[3600]EnterEnter Group-ID of sapsys[101]EnterEnter Group-ID of oper[102]EnterEnter Group-ID of dba[100]EnterEnter User-ID of sidadm[1000]EnterEnter User-ID of orasid[1002]EnterNumber of parallel procs[2]EnterWenn Sie die CD-Inhalte nicht in verschiedene
Verzeichnisse kopiert haben, findet das
&sap;-Installationsprogramm
die benötigten CDs nicht (diese sind durch die Datei
LABEL.ASC gekennzeichnet) und
würde von Ihnen verlangen, entweder die CD einzulegen
und zu mounten oder den entsprechenden mount-Pfad
einzugeben.CENTRDB.R3S ist möglicherweise
nicht fehlerfrei. Im vorliegenden Fall wurde die CD EXPORT4
zwar erneut verlangt, dennoch wurde der richtige Schlüssel
(6_LOCATION, danach 7_LOCATION) vorgeschlagen.
Daher ist es problemlos möglich, durch Eingabe der
korrekten Werte fortzufahren.Abgesehen von einigen kleineren (unten angeführten)
Problemen, sollte nun bis zur Installation der
&oracle;-Datenbank alles ohne Probleme
ablaufen.R3SETUP 4.6C SR2 startenStellen Sie sicher, dass LD_LIBRARY_PATH
korrekt gesetzt ist. Dieser Wert unterscheidet sich von dem der
4.6B-&oracle; 8.0.5-Installation:&prompt.root; export LD_LIBRARY_PATH=/sapmnt/PRD/exe:/oracle/PRD/817_32/libGehen Sie in das Installationsverzeichnis und führen
Sie R3SETUP als
root aus:&prompt.root; cd /oracle/PRD/sapreorg/install
&prompt.root; ./R3SETUP -f CENTRAL.R3SDas Skript stellt anschließend einige Fragen
(Vorgaben in Klammern, gefolgt von den aktuellen Eingaben):FrageVorgabeEingabeEnter SAP System ID[C11]PRDEnterEnter SAP Instance Number[00]EnterEnter SAPMOUNT Directory[/sapmnt]EnterEnter name of SAP central host[majestix]EnterEnter Database System ID[PRD]PRDEnterEnter name of SAP db host[majestix]EnterSelect character set[1] (WE8DEC)EnterEnter Oracle server version (2) Oracle 8.1.72EnterExtract Oracle Client archive[1] (Yes, extract)EnterEnter path to KERNEL CD[/sapcd]/oracle/PRD/sapreorg/KERNELEnter amount of RAM for SAP + DB20441800Enter (in Megabytes)Service Entry Message Server[3600]EnterEnter Group-ID of sapsys[100]EnterEnter Group-ID of oper[101]EnterEnter Group-ID of dba[102]EnterEnter User-ID of oraprd[1002]EnterEnter User-ID of prdadm[1000]EnterLDAP support3Enter (no support)Installation step completed[1] (continue)EnterChoose installation service[1] (DB inst,file)EnterBisher verursacht das Anlegen von Benutzern eine
Fehlermeldung während der Installation, und zwar
in den Stadien OSUSERDBSID_IND_ORA (beim Anlegen
des Benutzers orasid),
sowie in OSUSERSIDADM_IND_ORA (beim Anlegen des Benutzers
sidadm).Abgesehen von einigen kleineren (unten angeführten)
Problemen, sollte nun bis zur Installation der
&oracle;-Datenbank alles ohne
Probleme ablaufen.&oracle; 8.0.5 installierenLesen Sie bitte die entsprechenden
&sap;-Hinweise und
&oracle;-Readmes für Probleme,
die Linux
und die &oracle;-Datenbank betreffen.
Die meisten (wenn nicht alle) Probleme
werden durch inkompatible Bibliotheken verursacht.Weiteres zur
&oracle;-Installation
finden Sie im Kapitel Installation
von &oracle;.&oracle; 8.0.5 mit orainst installierenWenn &oracle; 8.0.5 verwendet
wird, werden einige zusätzliche Bibliotheken benötigt,
da &oracle; 8.0.5 mit einer
alten Version von glibc verlinkt wurde, RedHat 6.1 aber
bereits eine aktuellere Version verwendet. Daher müssen
Sie folgende zusätzliche Pakte installieren, um sicherzustellen,
dass die Verlinkung ordnungsgemäß erfolgt:compat-libs-5.2-2.i386.rpmcompat-glibc-5.2-2.0.7.2.i386.rpmcompat-egcs-5.2-1.0.3a.1.i386.rpmcompat-egcs-c++-5.2-1.0.3a.1.i386.rpmcompat-binutils-5.2-2.9.1.0.23.1.i386.rpmLesen Sie bitte die entsprechenden &sap;-Hinweise
und die &oracle;-Readmes.
Ist dies nicht möglich (z.B. aus Zeitmangel, oder bei
Nichtvorhandensein dieser Unterlagen), besteht auch die
Möglichkeit, die originalen Binärdateien oder die
verlinkten Binärdateien eines RedHat-Systems zu
verwenden.Um den Intelligent-Agent zu kompilieren, muss
das RedHat Tcl-Paket installiert sein. Wenn Sie
tcl-8.0.3-20.i386.rpm nicht bekommen
können, sollte es auch problemlos möglich sein,
eine neuere Version, z.B.
tcl-8.0.5-30.i386.rpm für
RedHat 6.1, zu verwenden.Vom Binden abgesehen, läuft die Installation
wie folgt ab:&prompt.root; su - oraids
&prompt.root; export TERM=xterm
&prompt.root; export ORACLE_TERM=xterm
&prompt.root; export ORACLE_HOME=/oracle/IDS
&prompt.root; cd $ORACLE_HOME/orainst_sap
&prompt.root; ./orainstBestätigen Sie alle Meldungen mit Enter,
bis die Software installiert ist. Einzige Ausnahme ist die
Frage nach der Installation des &oracle; On-Line
Text Viewers. Dieser ist unter Linux (noch)
nicht verfügbar. Daher muss diese Option deaktiviert werden.
Anschließend will sich &oracle;
unter Verwendung von i386-glibc20-linux-gcc
anstelle der verfügbaren gcc,
egcs oder
i386-redhat-linux-gcc verlinken.Auf Grund zeitlicher Einschränkungen wurden
für die Installation die Binärdateien der
&oracle; 8.0.5 PreProduction-Version
verwendet, nachdem sich der erste Versuch, die Version
von der RDBMS-CD zum Laufen zu bringen, sowie die
richtigen RPMs zu finden und zu installieren,
zum Alptraum entwickelt hatte.&oracle; 8.0.5 Pre-Production für
Linux (Kernel 2.0.33) installierenDiese Installation ist relativ einfach. Mounten Sie die
CD und starten Sie den Installer. Danach wählen Sie
das &oracle;-Heimatverzeichnis und kopieren Sie die
Binärdateien dorthin. Die Überreste der
vorherigen RDBMS-Installationsversuche werden dabei nicht
entfernt.Danach konnte die
&oracle;-Datenbank
ohne Probleme gestartet werden.Das &oracle; 8.1.7-Linux-Archiv entpackenNehmen Sie das aus dem Installationsverzeichnis eines
Linux-Systems erstellte Archiv oracle81732.tgz
und entpacken Sie es nach
/oracle/SID/817_32/.Mit der &sap.r3;-Installation fortfahrenÜberprüfen Sie als Erstes die
Umgebungseinstellungen der Benutzer
idsamd(sidadm) und
oraids (orasid).
Beide sollten nun die Dateien .profile,
.login und .cshrc
enthalten, die alle hostname benutzen.
Falls der Rechnername Ihres Systems der vollständige Rechnername
ist, müssen Sie in allen drei Dateien
hostname in hostname -s
ändern.Datenbanken ladenDanach kann R3SETUP entweder erneut
gestartet oder fortgesetzt werden (je nachdem, ob Sie das
Programm zuvor beendet hatten oder nicht).
R3SETUP erzeugt nun die Tablespaces und
lädt die Daten (für 46B IDES von EXPORT1 bis
EXPORT6, für 46C von DISK1 bis DISK4) mittels
R3load in die Datenbank.Wenn das Laden der Datenbank abgeschlossen ist
(dieser Vorgang kann einige Stunden dauern!), werden
einige Passwörter angefordert. Für
Testinstallationen können auch
Standard-Passwörter verwendet werden. Liegt
Ihnen allerdings etwas an der Sicherheit Ihres Systems,
so verwenden Sie andere Passwörter.FrageEingabeEnter Password for sapr3sapEnterConfirum Password for sapr3sapEnterEnter Password for syschange_on_installEnterConfirm Password for syschange_on_installEnterEnter Password for systemmanagerEnterConfirm Password for systemmanagerEnterAn diesem Punkt gab es während der 4.6B-Installation
einige Probleme mit dipgntab.ListenerStarten Sie den &oracle;-Listener als Benutzer
orasid
wie folgt:&prompt.user; umask 0; lsnrctl startAnsonsten könnten Sie die Meldung
ORA-12546 erhalten,
da die Sockets nicht über die korrekten Berechtigungen
verfügen werden. Lesen Sie dazu auch den
&sap;-Hinweis 072984.MNLS-Tabellen aktualisierenWenn Sie Nicht-Latin-1-Sprachen in das
&sap;-System
einbauen wollen, müssen Sie die MNLS
(Multi National Language Support)-Tabellen aktualisieren.
Dies wird in den SAP-OSS-Hinweisen 15023 und 45619 beschrieben.
Ansonsten können Sie diese Frage während der
&sap;-Installation
überspringen.Wenn Sie MNLS nicht benötigen, ist es
trotzdem nötig, die Tabelle TCPDB zu überprüfen
und zu initialisieren, falls dies nicht bereits geschehen ist.
Lesen Sie die &sap;-Hinweise 0015023 und 0045619, falls Sie
weitere Informationen benötigen.Abschließende Aufgaben&sap.r3;-Lizenzschlüssel anfordernSie müssen Ihren
&sap.r3;-Lizenzschlüssel anfordern,
da die zur Installation verwendete Lizenz nur für
vier Wochen gültig ist. Dazu ermitteln Sie zuerst Ihren
Hardwareschlüssel. Melden Sie sich als
idsadm an und rufen
Sie saplicense auf:&prompt.root; /sapmnt/IDS/exe/saplicense -getWird saplicense ohne Optionen aufgerufen,
so erhalten Sie eine Übersicht der möglichen Optionen.
Nach Erhalt des Lizenzschlüssels kann dieser
installiert werden:&prompt.root; /sapmnt/IDS/exe/saplicense -installNun müssen Sie folgende Daten eingeben:SAP SYSTEM ID = SID, 3 Zeichen
CUSTOMER KEY = Hardware-Schlüssel, 11 Zeichen
INSTALLATION NO = Installation, 10 Ziffern
EXPIRATION DATE = JJJJMMTT, normalerweise "99991231"
LICENSE KEY = Lizenzschlüssel, 24 ZeichenBenutzer anlegenErzeugen Sie einen Benutzer innerhalb von client 000
(für einige Aufgaben muss dies innerhalb von
client 000 erfolgen, aber nicht als Benutzer
sap* und ddic).
Als Benutzername empfiehlt sich beispielsweise
wartung (oder auf Englisch
service). Benötigte
Profile sind sap_new und
sap_all. Aus Sicherheitsgründen
sollten die Passwörter der Standardbenutzer in allen
Clients geändert werden (dies gilt auch für die Benutzer
sap* und ddic).Transportsystem, Profile, Betriebsarten usw.
konfigurierenInnerhalb von client 000 führen andere Benutzer als
ddic und sap*
normalerweise folgende Aufgaben durch:AufgabeTransaktionKonfiguration des Transportsystems, beispielsweise als
Stand-Alone Transport Domain EntitySTMSErstellen und Editieren von ProfilenRZ10Pflege von Betriebsarten und InstanzenRZ04Diese sowie alle anderen Post-Installationsschritte
sind ausführlich in den &sap;-Installationsanleitungen
beschrieben.initsid.sap (initIDS.sap) anpassenDie Datei /oracle/IDS/dbs/initIDS.sap
enthält das &sap;-Sicherungsprofil. Hier sind die
Größe des verwendeten Band(laufwerks),
die Kompressionsart und so weiter festgelegt. Um dieses
Profil mit sapdba oder brbackup
auszuführen, wurden folgende Werte geändert:compress = hardware
archive_function = copy_delete_save
cpio_flags = "-ov --format=newc --block-size=128 --quiet"
cpio_in_flags = "-iuv --block-size=128 --quiet"
tape_size = 38000M
tape_address = /dev/nsa0
tape_address_rew = /dev/sa0Erklärungen:compress: Das verwendete Bandlaufwerk
war ein HP DLT1. Dieses unterstützt Hardware-Kompression.archive_function: Hier wird das
Standardverhalten beim Sichern von &oracle;-Archivprotokollen
festgelegt. Neue Protokolldateien werden auf Band
gespeichert, bereits gespeicherte erneut gespeichert und
anschließend gelöscht. Dies verhindert eine Vielzahl
von Problemen, falls Sie Ihre Datenbank wiederherstellen
müssen und dabei feststellen, dass eins Ihrer
Archivbänder defekt ist.cpio_flags: Standardmäßig
wird verwendet. Dies setzt die Blockgröße
auf 5120 Bytes. Für DLT-Bänder
werden von HP mindestens 32 K Blockgröße
empfohlen, daher wurde hier
verwendet, um 64 KB-blöcke zu erzeugen.
wurde benötigt, da das
Installationssystem über mehr als 65535 Inodes
verfügt. Die letzte Option ist notwendig, weil
brbackup sich sonst beschwert, wenn
die cpio die Anzahl der gespeicherten
Blöcke ausgibt.cpio_in_flags: Flags, die zum Laden
der Daten vom Band benötigt werden. Das Format wird
dabei automatisch erkannt.tape_size: Damit wird die maximale
Speicherkapazität des Bandes angegeben. Aus
Sicherheitsgründen (das Bandlaufwerk unterstützt
Hardware-Kompression) ist dieser Wert geringfügig kleiner
als der aktuelle Wert.tape_address: Nicht zurückspulendes
Gerät für cpio.tape_address_rew: Zurückspulendes
Gerät für cpio.Konfiguration nach InstallationsendeDie folgenden &sap;-Parameter sollten nach der
Installation optimiert werden (die Beispiele gelten
für IDES 46B, 1 GB Hauptspeicher):NameWertztta/roll_extension250000000abap/heap_area_dia300000000abap/heap_area_nondia400000000em/initial_size_MB256em/blocksize_kB1024ipc/shm_psize_4070000000&sap;-Hinweis 0013026:NameWertztta/dynpro_area2500000&sap;-Hinweis 0157246:NameWertrdisp/ROLL_MAXFS16000rdisp/PG_MAXFS30000Mit obigen Parametern und einem System mit 1 Gigabyte
Hauptspeicher, könnte der Speicherverbrauch in etwa
so aussehen:Mem: 547M Active, 305M Inactive, 109M Wired, 40M Cache, 112M Buf, 3492K FreeWährend der Installation auftretende ProblemeNeustarten von R3SETUP nach Behebung eines ProblemsR3SETUP bricht ab, wenn ein Fehler auftritt. Wenn Sie
(nach Durchsicht der jeweiligen Protokolldateien) den Fehler
behoben haben, müssen Sie R3SETUP erneut aufrufen,
indem Sie für den fehlerhaften Schritt als Option
REPEAT eingeben.Um R3SETUP erneut zu starten, rufen Sie die Datei
einfach mit der entsprechenden R3S-Datei
auf:&prompt.root; ./R3SETUP -f CENTRDB.R3Sfür 4.6B, oder mit&prompt.root; ./R3SETUP -f CENTRAL.R3Sfür 4.6C, unabhängig davon, ob der Fehler mit
CENTRAL.R3S oder mit
DATABASE.R3S auftrat.Zu bestimmten Zeitpunkten nimmt R3SETUP an, dass
sowohl der Datenbank- als auch die &sap;-Prozesse vorhanden
sind und laufen (da dies Schritte sind, die es bereits
ausgeführt hat). Sollten Fehler auftreten (z.B.
wenn sich die Datenbank nicht starten lässt),
müssen Sie sowohl die Datenbank als auch &sap; manuell
neu starten, nachdem Sie die Fehler behoben haben. Erst danach
darf R3SETUP erneut gestartet werden.Achten Sie auch darauf, den &oracle;-Listener erneut
zu starten (als Benutzer orasid
mittels umask 0; lsnrctl start), wenn
dieser beendet wurde (z.B. durch einen notwendigen
Neustart des Systems).Fehler im Stadium OSUSERSIDADM_IND_ORA bei der Ausführung von R3SETUPWenn sich R3SETUP in diesem Stadium beschwert, editieren
Sie die bei der Installation verwendete Version der
Vorlage (CENTRDB.R3S (4.6B) oder
entweder CENTRAL.R3S oder
DATABASE.R3S (4.6C)). Finden Sie
[OSUSERSIDADM_IND_ORA] oder suchen Sie nach dem einzigen
STATUS=ERROR-Eintrag und ändern
Sie die folgenden Werte:HOME=/home/sidadm (war voher leer)
STATUS=OK (hatte den Status ERROR)
Danach können Sie R3SETUP erneut aufrufen.Fehler im Stadium OSUSERDBSID_IND_ORA bei der
Ausführung von R3SETUPWahrscheinlich beschwert sich R3SETUP auch in diesem Stadium.
Der hier auftretende Fehler ähnelt dem im Abschnitt
OSUSERSIDADM_IND_ORA. Editieren Sie einfach die bei
der Installation verwendete Version der Vorlage
(das heißt CENTRDB.R3S (4.6B) oder
entweder CENTRAL.R3S oder
DATABASE.R3S (4.6C)). Finden Sie
[OSUSERDBSID_IND_ORA] oder suchen Sie nach dem einzigen
STATUS=ERROR-Eintrag und ändern
Sie folgenden Eintrag:STATUS=OKDanach können Sie R3SETUP erneut aufrufen.Fehler oraview.vrf FILE NOT FOUND bei der
&oracle;-InstallationSie haben die Option
&oracle; On-Line Text Viewer nicht deaktiviert,
bevor Sie die Installation gestartet haben. Per Voreinstellung
ist diese Option aktiviert, obwohl sie unter Linux gar nicht
verfügbar ist. Deaktivieren Sie daher diese Option im
&oracle;-Installationsmenü und starten Sie die Installation
erneut.Fehler TEXTENV_INVALID bei der Ausführung von R3SETUP,
RFC oder beim Start von SAPGUITritt dieser Fehler auf, so fehlt die korrekte Lokalisierung.
&sap;-Hinweis 0171356 führt die notwendigen RPMs auf,
die installiert sein müssen (zum Beispiel
saplocales-1.0-3,
saposcheck-1.0-1 für
RedHat 6.1). Falls Sie alle damit verbundenen Fehler
ignoriert haben, und bei der Ausführung von R3SETUP
den STATUS jeweils von ERROR auf OK (in CENTRDB.R3S)
gesetzt haben, um R3SETUP anschließend neu zu starten,
wurde das &sap;-System nicht ordnungsgemäß
konfiguriert. Das bedeutet, dass Sie nicht via
SAPgui am System anmelden können,
obwohl das System trotzdem gestartet werden kann. Ein Versuch,
sich über die alte Linux-SAPgui
anzumelden, führte zu folgenden Fehlermeldungen:Sat May 5 14:23:14 2001
*** ERROR => no valid userarea given [trgmsgo. 0401]
Sat May 5 14:23:22 2001
*** ERROR => ERROR NR 24 occured [trgmsgi. 0410]
*** ERROR => Error when generating text environment. [trgmsgi. 0435]
*** ERROR => function failed [trgmsgi. 0447]
*** ERROR => no socket operation allowed [trxio.c 3363]
SpeicherzugriffsfehlerDieses Verhalten kommt daher, weil &sap.r3; nun nicht
in der Lage ist, eine korrekte Lokalisierung zuzuweisen, und
sich daher nicht ordnungsgemäß konfigurieren kann
(durch fehlende Einträge in einigen Datenbank-Tabellen).
Um sich in &sap; anmelden zu können, müssen Sie
folgende Einträge zur Datei DEFAULT.PFL
(lesen Sie dazu auch Hinweis 0043288) hinzufügen:abap/set_etct_env_at_new_mode = 0
install/collate/active = 0
rscp/TCP0B = TCP0BStarten Sie nun das &sap;-System neu. Sie sind nun in der Lage,
sich anzumelden, obwohl einige länderspezifische
Spracheinstellungen fehlerhaft sein könnten. Nachdem Sie diese
Ländereinstellungen korrigiert (und die korrekten
Lokalisierungen installiert) haben, können
Sie diese Einträge wieder aus
DEFAULT.PFL löschen und das
&sap;-System anschließend neu starten.ORA-00001Dieser Fehler trat nur bei einer Installation von
&oracle; 8.1.7 unter FreeBSD
auf. Dies geschah deshalb, weil sich die &oracle;-Datenbank nicht
initialisieren konnte und daher abstürzte. Dadurch
verblieben Semaphore und Shared-Memory
im System. Der nächste Startversuch führte dann
zur Meldung ORA-00001.Suchen Sie diese Semaphore mittels ipcs -a
und entfernen Sie sie mit ipcrm.ORA-00445 (Hintergrundprozess PMON wurde nicht gestartet)Dieser Fehler trat bei &oracle; 8.1.7
auf. Die Meldung erscheint, wenn die Datenbank mit dem
normalen startsap-Skript (zum Beispiel
startsap_majestix_00) aber als Benutzer
prdadm gestartet wird.Dies kann vermieden werden, indem die Datenbank als Benutzer
oraprd über svrmgrl
gestartet wird:&prompt.user; svrmgrl
SVRMGR> connect internal;
SVRMGR> startup;
SVRMGR> exitORA-12546 (den Listener mit den richtigen
Berechtigungen starten)Starten Sie den &oracle;-Listener als Benutzer
oraids mit folgendem Befehl:&prompt.root; umask 0; lsnrctl startAnsonsten könnten Sie die Meldung ORA-12546 erhalten,
da die Sockets nun nicht die richtigen Berechtigungen aufweisen.
Lesen Sie dazu auch den &sap;-Hinweis 0072984.ORA-27102 (kein freier Speicher mehr)Dieser Fehler trat auf, wenn versucht wurde, für
MAXDSIZ und DFLDSIZ
Werte über 1 GB (1024x1024x1024) festzulegen.
Zusätzlich führte dies zur Fehlermeldung
Linux Error 12: Cannot allocate memory.Fehler im Stadium [DIPGNTAB_IND_IND] bei der
Ausführung von R3SETUPFür allgemeine Informationen lesen Sie bitte den
&sap;-Hinweis 0130581 # (R3SETUP - Abbruch im Stadium
DIPGNTAB). Bei der IDES-spezifischen
Installation verwendete der Installationsprozess aus
irgendwelchen Gründen nicht den
korrekten &sap;-Systemnamen IDS, sondern den leeren
String "". Dies führte zu einigen kleineren Problemen
beim Zugriff auf bestimmte Verzeichnisse, da die Pfade durch
SID (in diesem Fall IDS) dynamisch
generiert werden. Das heißt anstatt auf/usr/sap/IDS/SYS/...
/usr/sap/IDS/DVMGS00zuzugreifen, wurden folgende Pfade verwendet:/usr/sap//SYS/...
/usr/sap/D00Um dennoch mit der Installation fortfahren zu können,
wurden ein Link sowie ein zusätzliches Verzeichnis
erzeugt:&prompt.root; pwd
/compat/linux/usr/sap
&prompt.root; ls -l
total 4
drwxr-xr-x 3 idsadm sapsys 512 May 5 11:20 D00
drwxr-x--x 5 idsadm sapsys 512 May 5 11:35 IDS
lrwxr-xr-x 1 root sapsys 7 May 5 11:35 SYS -> IDS/SYS
drwxrwxr-x 2 idsadm sapsys 512 May 5 13:00 tmp
drwxrwxr-x 11 idsadm sapsys 512 May 4 14:20 transDieses Verhalten wird auch in den &sap;-Hinweisen 0029227
und 0008401 beschrieben. Bei der Installtion von
&sap; 4.6C trat allerdings keines dieser
Probleme auf.Fehler im Stadium [RFCRSWBOINI_IND_IND] bei der
Ausführung von R3SETUPBei der Installation von &sap; 4.6C
trat dieser Fehler als Folge eines anderen, bereits vorher
aufgetretenen Fehlers auf. Daher müssen Sie sich
die entsprechenden Protokolldateien durchsehen, und danach das
wirkliche (bereits vorher aufgetretene) Problem beheben.Wenn Sie nach dem Durchsehen der Protokolldateien feststellen,
dass dieser Fehler wirklich der eigentliche Fehler ist
(lesen Sie dazu wiederum die &sap;-Hinweise), können
Sie den STATUS des betreffenden Schritts von ERROR auf OK
setzen (und zwar in der Datei CENTRDB.R3S).
Anschließend starten Sie R3SETUP erneut. Nach
der Installation müssen Sie den Report
RSWBOINS der Transaktion
SE38 ausführen. Lesen Sie den &sap;-Hinweis 0162266,
um weitere Informationen zu den Stadien
RFCRSWBOINI und RFCRADDBDIF
zu erhalten.Fehler im Stadium [RFCRADDBDIF_IND_IND] bei der
Ausführung von R3SETUPHier gilt das Gleiche wie für den letzten Fehler.
Stellen Sie durch Überprüfen der Protokolldateien
sicher, dass dieser Fehler nicht durch ein früheres
Problem verursacht wird.Wenn Sie sicher sind, dass &sap;-Hinweis 0162266 auf
Ihr System zutrifft, setzen Sie den STATUS des betreffenden
Stadiums von ERROR auf OK (und zwar in der Datei
CENTRDB.R3S). Anschließend starten
Sie R3SETUP erneut. Nach der Installation müssen Sie den
Report RADDBDIF der Transaktion SE38
ausführen.sigaction sig31: File size limit exceededDieser Fehler trat beim Start des &sap;-Prozesses
disp+work auf. Wird &sap; mit
startsap-Skript gestartet, werden Subprozesse gestartet,
deren Aufgabe es ist, alle anderen &sap;-Prozesse zu starten.
Als Folge davon erkennt startsap dabei auftretende
Fehler nicht.Um zu überprüfen, ob die &sap;-Prozesse korrekt
gestartet wurden, überprüfen Sie den Prozessstatus
mit ps ax | grep SID.
Sie erhalten dadurch eine Liste aller &oracle;- und &sap;-Prozesse.
Wenn einige Prozesse fehlen, oder Sie sich nicht mit dem
&sap;-System verbinden können, überprüfen Sie
wiederum die entsprechenden Protokolldateien, die sich unter
/usr/sap/SID/DVEBMGSnr/work/
befinden. Die zu durchsuchenden Dateien heißen
dev_ms und dev_disp.Wenn &oracle; und &sap; mehr Speicher anfordern als in der
Kernelkonfigurationsdatei festgelegt wurde, wird das
Signal 31 ausgeliefert. Der Fehler
kann behoben werden, indem im Kernel
ein größerer Wert verwendet wird.# larger value for 46C production systems:
options SHMMAXPGS=393216
# smaller value sufficient for 46B:
#options SHMMAXPGS=262144Der Start von saposcol schlug fehlDas Programm saposcol (Version 4.6D) kann
einige Probleme verursachen. Das
&sap;-System verwendet
saposcol,
um Daten über die Systemleistung zu sammeln.
Für die Benutzung des &sap;-Systems hingegen ist es es
nicht erforderlich. Daher handelt es sich hier auch
nur um ein kleineres Problem. Ältere Versionen
von saposcol (z.B. 4.6B) funktionieren, sammeln
allerdings nicht alle Daten (viele Aufrufe geben,
zum Beispiel die CPU-Nutzung, einfach
0 (Null) zurück.Weiterführende ThemenWenn Sie sich fragen, wie die Linux-Binärkompatibilität
unter FreeBSD realisiert wurde, sollten Sie diesen Abschnitt lesen.
Der Großteil der folgenden Informationen stammt aus einer
E-Mail, die von Terry Lambert (tlambert@primenet.com)
an die FreeBSD-Chat-Mailingliste
(freebsd-chat@FreeBSD.org) geschrieben wurde
(Message ID: <199906020108.SAA07001@usr09.primenet.com>).Wie funktioniert es?execution class loaderFreeBSD verfügt über eine execution class
loader genannte Abstraktion. Dabei handelt es sich um einen
Eingriff in den &man.execve.2; Systemaufruf.FreeBSD verfügt über eine Liste von Ladern, anstelle
eines einzigen, auf #!
zurückgreifenden Laders, um Shell-Interpreter oder Shell-Skripte
auszuführen.Historisch gesehen untersuchte der einzige, auf
UNIX-Plattformen vorhandene Lader die "magische Zahl"
(in der Regel die ersten 4 oder 8 Bytes der Datei), um
festzustellen, ob der Binärtyp dem System bekannt war.
War dies der Fall, wurde der Binärlader aufgerufen.Wenn es sich nicht um den zum System gehörigen Binärtyp
handelte, gab &man.execve.2; einen Fehler zurück,
und die Shell versuchte stattdessen, die Datei als Shell-Befehl
auszuführen.Dabei wurde als Standardeinstellung was auch immer die
aktuelle Shell ist festgelegt.Später wurde ein Hack in &man.sh.1; eingefügt,
der die zwei ersten Zeichen untersuchte. Wenn diese
:\n entsprachen,
wurde stattdessen die &man.csh.1;-Shell aufgerufen
(wir glauben, dass dies zuerst von SCO umgesetzt wurde).FreeBSD versucht heute eine Liste von Ladern, unter denen
sich ein allgemeiner Lader für Interpreter befindet. Der
auszuführende Interpreter wird im ersten, durch
Leerzeichen getrennten Feld, der #!-Zeile
angegeben. Lässt sich der Interpreter nicht ermitteln,
wird auf /bin/sh zurückgegriffen.ELFFür die Linux ABI-Unterstützung erkennt FreeBSD
die magische Zahl als ELF-Binärdatei (Zu diesem Zeitpunkt wird
nicht zwischen FreeBSD, &solaris;, Linux oder anderen Systemen
unterschieden, die über ELF-Binärdateien
verfügen.).SolarisDer ELF-Lader sucht nach einer speziellen
Kennzeichnung, die aus einem Kommentarabschnitt
in der ELF-Datei besteht, und die in SVR4/&solaris; ELF
Binärdateien nicht vorhanden ist.Damit Linux-Binärdateien (unter FreeBSD) funktionieren,
müssen sie als Linuxgekennzeichnet werden, und zwar durch
&man.brandelf.1;:&prompt.root; brandelf -t Linux fileNachdem dies geschehen ist, erkennt der ELF-Lader die
Linux-Kennzeichnung der Datei.ELFbrandelfWenn der ELF-Lader die Linux-Kennzeichnung
sieht, wird ein Zeiger in der proc-Struktur
ersetzt. Alle Systemaufrufe werden durch diesen Zeiger indiziert
(in einem traditionellen &unix; System wäre das ein
sysent[]-Strukturfeld, das die Systemaufrufe
enthält). Der Prozess wird weiterhin speziell gekennzeichnet,
so dass der Trap-vector im Signal-trampoline-code eine spezielle
Behandlung erfährt und das Linux-Kernelmodul verschiedene
kleinere Korrekturen vornehmen kann.Der Linux-Systemaufrufvektor enthält neben anderen
Dingen eine Liste der sysent[]-Einträge,
deren Adressen sich im Kernelmodul befinden.Wenn ein Linux-Programm einen Systemaufruf ausführt,
dereferenziert die Trap-Behandlungsroutine den Zeiger auf die
Eintrittspunkte für die Systemaufrufe und erhält damit die
Linux-Eintrittspunkte und nicht die FreeBSD-Eintrittspunkte.Zusätzlich verändert der
Linuxmodus die Systempfade dynamisch; genauso, wie dies die
Option beim Einbinden von Dateisystemen
macht (Achtung: nicht das Dateisystem unionfs!).
Zuerst wird die Datei im Verzeichnis /compat/linux/Originalpfad
gesucht, danach, wenn sie dort nicht gefunden
wurde, wird sie im FreeBSD-Verzeichnis
/Originalpfad
gesucht. Dadurch wird sichergestellt, dass
Binärdateien, die zur Ausführung andere
Binärdateien benötigen, ausgeführt
werden können (so dass alle Linux-Werkzeuge unter der
ABI laufen). Dies bedeutet auch,
dass Linux-Binärdateien FreeBSD-Binärdateien
laden und ausführen können, wenn keine passenden
Linux-Binärdateien vorhanden sind. Ein in
/compat/linux plaziertes &man.uname.1; kann
damit Linux-Programmen vorgaukeln, dass sie auf einem Linux-System
laufen.Im Endeffekt gibt es einen Linux-Kernel innerhalb des
FreeBSD-Kernels. Die Sprungtabellen für Linux-
beziehungsweise FreeBSD-Systemaufrufe verweisen allerdings auf
dieselben Funktionen, die Kerneldienste wie Dateisystemoperationen,
Operationen für den virtuellen Speicher,
Signalübermittlung und System V IPC bereitstellen,
Der einzige Unterschied ist, dass Binärdateien unter FreeBSD
FreeBSD-glue-Funktionen verwenden.
Linux-Binärdateien hingegen verwenden die
Linux-glue-Funktionen. Die meisten
älteren Betriebssysteme hatten ihre eigenen
glue-Funktionen: Funktionsadressen
in einem globalen, statischen sysent[]
Strukturfeld an Stelle von Funktionsadressen, die durch
einen dynamisch initialisierten Zeiger aus der
proc Struktur, die den Aufruf gemacht hatte,
dereferenziert wurden.Welche ist die echte FreeBSD-ABI? Das spielt keine Rolle.
Grundsätzlich ist der einzige Unterschied (zurzeit
ist das so; dies könnte sich in zukünftigen
Versionen leicht ändern und wird sich wahrscheinlich
auch ändern), dass die
FreeBSD-glue-Funktionen statisch in
den Kernel gelinkt sind, und dass die
Linux-glue-Funktionen statisch gelinkt
oder über ein Modul eingebunden werden können.Ja, aber ist das wirkliche eine Emulation? Nein. Es ist eine
Implementierung eines ABIs, keine Emulation. Es ist kein Emulator
(oder Simulator, um der nächsten Frage zuvorzukommen)
beteiligt.Warum wird es manchmal Linux-Emulation genannt?
Um es schwerer zu machen, FreeBSD zu verkaufen. Wirklich, das kommt
daher, weil dies zu einer Zeit implemtiert wurde,
in der es kein anderes Wort
(als Emulation) gab, das beschrieb, was vor sich ging.
Wenn der Kernel nicht entsprechend konfiguriert wurde oder das
Modul geladen wurde, war es falsch zu behaupten, FreeBSD würde
Linux-Binärprogramme ausführen. Man benötigte
ein Wort, das beschrieb, was da geladen
wurde – daher Der Linux-Emulator.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml
index e8a364690d..aaab631485 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/mirrors/chapter.sgml
@@ -1,3397 +1,3400 @@
Bezugsquellen für FreeBSDCD-ROM und DVD VerlegerFreeBSD-PaketeFreeBSD-Pakete (FreeBSD-CDs, zusätzliche Software und
gedruckte Dokumentation) erhalten Sie von mehreren
Händlern:CompUSA
WWW: Frys Electronics
WWW: FreeBSD-CDs und -DVDsDie FreeBSD-CDs und -DVDs werden von vielen Online-Händlern
angeboten:BSD Mall by Daemon NewsPO Box 161Nauvoo, IL62354USA
Telefon: +1 866 273-6255
Fax: +1 217 453-9956
E-Mail: sales@bsdmall.com
WWW: BSD-Systems
E-Mail: info@bsd-systems.co.uk
WWW: FreeBSD Mall, Inc.3623 Sanford StreetConcord, CA94520-1405USA
Telefon: +1 925 674-0783
Fax: +1 925 674-0821
E-Mail: info@freebsdmall.com
WWW: Dr. Hinner EDVSt. Augustinus-Str. 10D-81825MünchenGermany
Telefon: (089) 428 419
WWW: Ikarios22-24 rue Voltaire92000NanterreFrance
WWW: JMC SoftwareIreland
Telefon: 353 1 6291282
WWW: Linux CD MallPrivate Bag MBE N348Auckland 1030New Zealand
Telefon: +64 21 866529
WWW: The Linux EmporiumHilliard House, Lester WayWallingfordOX10 9TAUnited Kingdom
Telefon: +44 1491 837010
Fax: +44 1491 837016
WWW: Linux+ DVD MagazineLewartowskiego 6Warsaw00-190Poland
Telefon: +48 22 860 18 18
E-Mail: editors@lpmagazine.org
WWW: Linux System Labs Australia21 Ray DriveBalwyn NorthVIC - 3104Australia
Telefon: +61 3 9857 5918
Fax: +61 3 9857 8974
WWW: LinuxCenter.RuGalernaya Street, 55Saint-Petersburg190000Russia
Telefon: +7-812-3125208
E-Mail: info@linuxcenter.ru
WWW: LieferantenWenn Sie FreeBSD-CD-ROM-Produkte weiterverkaufen möchten,
kontaktieren Sie einen der folgenden Lieferanten:Cylogistics809B Cuesta Dr., #2149Mountain View, CA94040USA
Telefon: +1 650 694-4949
Fax: +1 650 694-4953
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WWW: Ingram Micro1600 E. St. Andrew PlaceSanta Ana, CA92705-4926USA
Telefon: 1 (800) 456-8000
WWW: Kudzu, LLC7375 Washington Ave. S.Edina, MN55439USA
Telefon: +1 952 947-0822
Fax: +1 952 947-0876
E-Mail: sales@kudzuenterprises.comLinuxCenter.RuGalernaya Street, 55Saint-Petersburg190000Russia
Telefon: +7-812-3125208
E-Mail: info@linuxcenter.ru
WWW: Navarre Corp7400 49th Ave SouthNew Hope, MN55428USA
Telefon: +1 763 535-8333
Fax: +1 763 535-0341
WWW: FTP-ServerDie offiziellen Quellen von FreeBSD sind mit anonymous FTP
über ein weltweites Netz von FTP-Spiegeln erhältlich.
Obwohl
über eine gute Anbindung verfügt, sollten Sie einen
Spiegel in Ihrer Nähe verwenden (insbesondere, wenn Sie
selber einen Spiegel einrichten wollen).Die Datenbank
der FreeBSD-Spiegel ist aktueller als die folgende Liste, da
sie im Gegensatz zu einer statischen Liste die Informationen aus
dem DNS erhält.Sie können FreeBSD auch über anonymous FTP von den
folgenden Spiegeln beziehen. Wenn Sie FreeBSD über anonymous
FTP beziehen wollen, wählen Sie bitte einen Spiegel in Ihrer
Nähe. Die unter Haupt-Spiegel aufgeführten
Spiegel stellen normalerweise das komplette FreeBSD-Archiv
(alle momentan erhältlichen Versionen für jede
unterstützte Architektur) zur Verfügung. Wahrscheinlich
geht es aber schneller, wenn Sie einen Spiegel in Ihrer
Nähe benutzen. Die Länder-Spiegel stellen die neusten
Versionen für die beliebtesten Architekturen bereit,
sie stellen aber unter Umständen nicht das komplette
FreeBSD-Archiv bereit. Auf alle Server kann mit
anonymous FTP zugegriffen werden, einige Server bieten
auch andere Zugriffsmethoden an. Die zur Verfügung
stehenden Zugriffsmethoden sind bei jedem Server in Klammern
angegeben.
&chap.mirrors.ftp.inc;
Anonymous CVSEinführungCVSanonymousAnonymous CVS (oder anoncvs) dient zum
Synchronisieren mit entfernten Repositories und steht mit
den CVS Werkzeugen, die im FreeBSD
Basissystem enthalten sind, zur Verfügung. Benutzer von
FreeBSD können damit unter anderem lesende Operationen
auf den Anoncvs Servern des
FreeBSD Projects durchführen,
ohne über besondere Berechtigungen zu verfügen. Um es
zu benutzen, setzen Sie einfach die CVSROOT
Umgebungsvariable auf einen Anoncvs Server
und geben beim Login mit cvs login das
Passwort anoncvs an. Danach können
Sie mit &man.cvs.1; wie auf jedes lokale Repository (allerdings nur
lesend) zugreifen.cvs login speichert Passwörter
zur Authentifizierung an einem CVS Server in der Datei
.cvspass in Ihrem
HOME-Verzeichnis. Wenn diese Datei beim ersten
Benutzen von cvs login nicht existiert,
erhalten Sie vielleicht eine Fehlermeldung. In diesem Fall
legen Sie einfach eine leere .cvspass
Datei an und melden sich erneut an.CVSup und
Anoncvs bieten dieselbe
Funktionalität, die folgenden Kriterien helfen Ihnen zu
entscheiden, welche Methode Sie benutzen sollen.
CVSup
geht wesentlich effizienter mit Netzwerk-Ressourcen um und ist
auch technisch ausgereifter. Allerdings müssen Sie zuerst
einen speziellen Client installieren und konfigurieren, bevor Sie
CVSup benutzen können. Weiterhin
können Sie mit CVSup nur relativ
große Teile der Quellen, die Sammlungen
genannt werden, synchronisieren.Im Gegensatz dazu können Sie mit
Anoncvs jede beliebige Datei oder
indem Sie einfach den CVS Namen des
Moduls angeben, ein beliebiges Programm, wie ls
oder grep, bearbeiten. Natürlich
können Sie mit Anoncvs nur lesend
auf ein CVS Repository zugreifen.
Wenn Sie lokal mit dem FreeBSD-Repository entwickeln wollen, dann
ist CVSup die einzige Wahl.Benutzen von Anonymous CVSSetzen Sie einfach die CVSROOT
Umgebungsvariable, um &man.cvs.1; das
CVS Repository eines FreeBSD
Anoncvs-Servers bekannt zu geben.
Zurzeit stehen folgende Server zur Verfügung:Deutschland:
:pserver:anoncvs@anoncvs.de.FreeBSD.org:/home/ncvs
(rsh, pserver, ssh, ssh/2022)Frankreich:
:pserver:anoncvs@anoncvs.fr.FreeBSD.org:/home/ncvs
(Das Passwort für pserver ist
anoncvs, ssh-Zugriffe
verwenden kein Passwort.)Japan:
:pserver:anoncvs@anoncvs.jp.FreeBSD.org:/home/ncvs
(Benutzen Sie cvs login und das
Passwort anoncvs.)Österreich:
:pserver:anoncvs@anoncvs.at.FreeBSD.org:/home/ncvs
(Benutzen Sie cvs login und ein
beliebiges Passwort.)Taiwan:
:pserver:anoncvs@anoncvs.tw.FreeBSD.org:/home/ncvs
- (Benutzen Sie cvs login und ein
- beliebiges Passwort.)
+ (pserver: Benutzen Sie cvs login
+ und ein beliebiges Passwort. ssh: kein Passwort.)
+
+ SSH2 HostKey: 1024 e8:3b:29:7b:ca:9f:ac:e9:45:cb:c8:17:ae:9b:eb:55 /etc/ssh/ssh_host_dsa_key.pub
+
USA:
freebsdanoncvs@anoncvs.FreeBSD.org:/home/ncvs
(nur ssh ohne Passwort).SSH HostKey: 1024 a1:e7:46:de:fb:56:ef:05:bc:73:aa:91:09:da:f7:f4 root@sanmateo.ecn.purdue.edu
SSH2 HostKey: 1024 52:02:38:1a:2f:a8:71:d3:f5:83:93:8d:aa:00:6f:65 ssh_host_dsa_key.pubUSA:
anoncvs@anoncvs1.FreeBSD.org:/home/ncvs
(nur ssh ohne Passwort).SSH2 HostKey: 2048 53:1f:15:a3:72:5c:43:f6:44:0e:6a:e9:bb:f8:01:62 /etc/ssh/ssh_host_dsa_key.pubMit CVS können Sie praktisch
jede Version von FreeBSD, die schon einmal existiert hat (oder in
manchen Fällen existieren wird) auschecken. Sie sollten
daher damit vertraut sein, wie Sie mit Tags unter &man.cvs.1;
arbeiten (die Option). Zudem müssen Sie
die Namen der Tags im FreeBSD-Repository kennen.Es gibt zwei verschiedene TagsTags sind
symbolische Namen, die im Repository vergeben werden.
: Tags, die Revisionen bezeichnen und Tags, die
Zweige bezeichnen. Die Ersten sind statisch und fest an eine
Revision gebunden. Ein Tag, das einen Zweig bezeichnet,
bezieht sich dagegen zu einem gegebenen Zeitpunkt immer auf die
aktuellste Revision. Da ein Tag eines Zweiges nicht an eine
bestimmte Revision gebunden ist, kann sich dessen Bedeutung von
heute auf morgen ändern.In finden Sie eine Liste der
gültigen Tags. Beachten Sie bitte, dass keines der
Tags auf die Ports-Sammlung anwendbar ist, da diese nicht
über Zweige verfügt.Wenn Sie ein Tag eines Zweiges verwenden, erhalten Sie die
aktuellsten Dateien dieses Entwicklungszweiges. Wenn Sie eine
frühere Revision erhalten möchten, können Sie zum
Beispiel einen Zeitpunkt mit der Option
angeben. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte
&man.cvs.1;.BeispieleIm Folgenden finden Sie einige Beispiele für den Umgang
mit Anonymous CVS. Sie sollten sich
aber die Manualpage von &man.cvs.1; sorgfältig durchlesen,
bevor Sie anfangen.&man.ls.1; von -CURRENT auschecken
- &prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.jp.FreeBSD.org:/home/ncvs
+ &prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.tw.FreeBSD.org:/home/ncvs
&prompt.user; cvs login
-Wenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie das Passwortanoncvs.
+Wenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie ein beliebigesPasswort.
&prompt.user; cvs co lsDen src/-Baum über
SSH auschecken&prompt.user; cvs -d freebsdanoncvs@anoncvs.FreeBSD.org:/home/ncvs co src
The authenticity of host 'anoncvs.freebsd.org (128.46.156.46)' can't be establiestablished.
DSA key fingerprint is 52:02:38:1a:2f:a8:71:d3:f5:83:93:8d:aa:00:6f:65.
Are you sure you want to continue connecting (yes/no)? yes
Warning: Permanently added 'anoncvs.freebsd.org' (DSA) to the list of known hosts.&man.ls.1; aus dem 6-STABLE-Zweig auschecken
- &prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.jp.FreeBSD.org:/home/ncvs
+ &prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.tw.FreeBSD.org:/home/ncvs
&prompt.user; cvs login
-Wenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie das Passwortanoncvs.
+Wenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie ein beliebigesPasswort.
&prompt.user; cvs co -rRELENG_6 lsÄnderungen in &man.ls.1; zwischen 5.3 RELEASE und
5.4 RELEASE (als unified diff)
- &prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.jp.FreeBSD.org:/home/ncvs
+ &prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.tw.FreeBSD.org:/home/ncvs
&prompt.user; cvs login
-Wenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie das Passwortanoncvs.
+Wenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie ein beliebigesPasswort.
&prompt.user; cvs rdiff -u -rRELENG_5_3_0_RELEASE -rRELENG_5_4_0_RELEASE lsGültige Modulnamen herausfinden
- &prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.jp.FreeBSD.org:/home/ncvs
+ &prompt.user; setenv CVSROOT :pserver:anoncvs@anoncvs.tw.FreeBSD.org:/home/ncvs
&prompt.user; cvs login
-Wenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie das Passwortanoncvs.
+Wenn Sie dazu aufgefordert werden, benutzen Sie ein beliebigesPasswort.
&prompt.user; cvs co modules
&prompt.user; more modules/modulesWeitere RessourcenDie folgenden Ressourcen sind nützlich, um den Umgang
mit CVS zu lernen:CVS Tutorial von Cal Poly.CVS Home,
die Homepage des CVS-Projekts.CVSweb das
Web Interface zu CVS des FreeBSD
Projekts.CTMCTMMit CTM
Abkürzung für CVS Through eMail
können Sie einen
entfernten Verzeichnisbaum mit einem zentralen Baum
synchronisieren. Es wurde extra zum Synchronisieren der FreeBSD
Quellen entwickelt, obwohl es mit der Zeit vielleicht auch andere
Anwendungen geben wird. Zurzeit existiert leider so gut wie keine
Dokumentation zum Erstellen der Deltas. Wenn Sie Hilfe
benötigen oder CTM für
andere Zwecke einsetzen wollen, wenden Sie sich bitte an
die Mailingliste &a.ctm-users.name;.Warum soll ich CTM benutzen?Mit CTM erhalten Sie eine lokale
Kopie des FreeBSD-Quellbaums, den es in mehreren
Varianten gibt. Sie können das ganze
Repository oder nur einen Zweig spiegeln. Wenn Sie ein aktiver
FreeBSD-Entwickler mit einer schlechten oder gar keiner TCP/IP
Verbindung sind, oder die Änderungen einfach automatisch
zugesandt bekommen wollen, dann ist CTM
das Richtige für Sie. Für die Zweige mit der
meisten Aktivität müssen Sie sich täglich bis zu drei
Deltas beschaffen, Sie sollten allerdings erwägen, die
Deltas automatisch über E-Mail zu beziehen. Die
Größe der Updates wird so klein wie möglich
gehalten. Normalerweise sind sie kleiner als 5 kB, manchmal
sind sie 10-50 kB groß (etwa jedes 10. Update) und ab
und an werden Sie auch einmal ein Update mit 100 kB oder
mehr erhalten.Sie sollten sich über die Vorbehalte gegen die
Verwendung der Quellen anstelle eines offiziellen Releases
bewusst sein. Das trifft besonders auf &os.current; zu, lesen
Sie dazu bitte den Abschnitt
&os.current;.Was brauche ich, um CTM zu
benutzen?Zwei Sachen: Das CTM Programm und
die initialen Deltas, von denen aus Sie auf die
aktuellen Stände kommen.CTM ist schon seit der
Version 2.0 Teil des FreeBSD-Basissystems. Sie finden es in
/usr/src/usr.sbin/ctm, wenn Sie eine Kopie
der Quellen besitzen.Die Deltas, die CTM verarbeitet,
können Sie über FTP oder E-Mail beziehen. Wenn Sie
über einen FTP Zugang zum Internet verfügen, erhalten
Sie die Deltas unter der folgenden URL:Die Deltas werden auch von
CTM Spiegeln
bereitgehalten.Wechseln Sie in das passende Verzeichnisse zum Beispiel
src-cur für &os.current; und laden Sie
sich von dort die Deltas herunter.Sie können die Deltas auch über E-Mail
beziehen.Abonnieren Sie dazu eine der
CTM-Verteilerlisten.
Über &a.ctm-cvs-cur.name; erhalten Sie den kompletten
CVS-Baum, über
&a.ctm-src-cur.name; erhalten Sie &os.current; und über
&a.ctm-src-4.name; erhalten Sie den FreeBSD
4.X-Zweig. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie eine der
Mailinglisten abonnieren, folgen Sie einem der Verweise
von oben oder besuchen Sie die Seite &a.mailman.lists.link;.
Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie dort
auf die gewünschte Liste klicken.Benutzen Sie ctm_rmail, um die
CTM Updates, die Sie per
E-Mail empfangen, auszupacken und anzuwenden. Wenn Sie diesen
Prozess automatisiert ablaufen lassen möchten,
können Sie dazu einen Eintrag in
/etc/aliases verwenden. Genauere
Informationen finden Sie in der Manualpage von
ctm_rmail.Sie sollten die Mailingliste &a.ctm-announce.name;
abonnieren, egal wie Sie die
CTM-Deltas erhalten.
Ankündigungen, die den Betrieb des
CTM-Systems betreffen, werden
nur auf dieser Liste bekannt gegeben. Klicken Sie
auf den Namen der Liste oder besuchen Sie die Seite
&a.mailman.lists.link;, um diese Liste zu abonnieren.Initialisieren von CTMBevor Sie die CTM Deltas benutzen
können, brauchen Sie einen Startpunkt, auf den die
nachfolgenden Deltas angewendet werden.Sie können natürlich mit einem leeren Verzeichnis
beginnen. In diesem Fall benötigen Sie ein
XEmpty-Delta, mit dem Sie den
CTM-Verzeichnisbaum initialisieren.
Wenn Sie Glück haben, finden Sie ein
XEmpty-Delta, mit dem sie beginnen können,
auf einer der CDs Ihrer Distribution.Da die Verzeichnisbäume mehrere Megabyte groß
sind, sollten Sie nach Möglichkeit etwas schon vorhandenes
benutzen. Wenn Sie eine -RELEASE CD besitzen, können Sie
die Quellen von dieser CD benutzen. Sie ersparen sich damit das
Übertragen großer Datenmengen.Die Deltas, mit denen Sie beginnen können, enthalten ein
X in ihrem Namen, wie in
src-cur.3210XEmpty.gz. Hinter dem
X wird der Startpunkt der Deltas
angegeben, in diesem Fall steht Empty
für ein leeres Verzeichnis. Nach etwa 100 Deltas wird ein
neues XEmpty-Delta erstellt.
Mit ungefähr 75 Megabyte komprimierter Daten sind diese
XEmpty-Deltas übrigens sehr
groß.Nachdem Sie Ihren Startpunkt festgelegt haben, benötigen
Sie alle Deltas mit einer höheren Nummer.Benutzen von CTMUm ein Delta einzuspielen, benutzen Sie das folgende
Kommando:&prompt.root; cd /Pfad/zu/den/Quellen
&prompt.root; ctm -v -v /Pfad/zu/den/Deltas/src-xxx.*CTM kann mit Deltas arbeiten, die
mit gzip komprimiert wurden. Sie brauchen die
Deltas vorher nicht mit gunzip zu
dekomprimieren und sparen damit Plattenplatz.Ihr Quellbaum wird erst dann verändert, wenn
CTM die Deltas sauber verarbeiten
kann. Die Integrität der Deltas und ihre Anwendbarkeit auf
den Quellbaum lassen sich durch die Angabe des Schalters
-c überprüfen,
CTM ändert in diesem Fall Ihren
Quellbaum nicht.CTM verfügt über weitere
Kommandozeilenoptionen, Informationen dazu finden Sie in der
Manualpage oder dem Quellcode.Das war schon alles. Um Ihre Quellen aktuell zu halten,
verwenden Sie CTM jedes Mal, wenn Sie
neue Deltas bekommen.Löschen Sie die Deltas nicht, wenn Sie diese nur schwer
wieder beschaffen können. Behalten Sie sie für den
Fall, das etwas passiert. Auch wenn Sie nur Disketten besitzen,
sollten Sie erwägen, die Deltas mit
fdwrite zu sichern.Umgang mit lokalen ÄnderungenEntwickler wollen mit den Dateien im Quellbaum
experimentieren und diese verändern. In beschränkter
Weise werden lokale Änderungen von
CTM unterstützt. Wenn
CTM die Datei foo
bearbeiten will, überprüft es zuerst ob die Datei
foo.ctm existiert. Wenn diese Datei
existiert, werden Änderungen in ihr anstatt in
foo vorgenommen.Mit diesem Verfahren ist eine leichte Handhabung lokaler
Änderungen möglich. Kopieren Sie die Dateien, die Sie
ändern möchten, in Dateien, die das Suffix
.ctm tragen. Sie können dann
ungestört mit dem Quellcode arbeiten, während
CTM die
.ctm Dateien aktualisiert.Weitere CTM-OptionenWas wird aktualisiert?Eine Liste der Änderungen, die
CTM an Ihrem Quellbaum vornehmen
wird, erhalten Sie, wenn Sie die Option
angeben.Das ist nützlich, wenn Sie Logs über die
Änderungen führen wollen, geänderte Dateien vor-
oder nachbearbeiten wollen, oder einfach ein bisschen
paranoid sind.Sicherungen vor einer Aktualisierung erstellenSie wollen vielleicht die Dateien, die durch eine
CTM Aktualisierung verändert
werden, sichern.Mit weisen Sie
CTM an, alle Dateien, die durch ein
CTM Delta verändert
würden, nach backup-file zu
sichern.Dateien ausschließenManchmal wollen Sie nur bestimmte Teile aktualisieren
oder nur bestimmte Dateien aus einer Folge
von Deltas extrahieren.Sie können die Liste der Dateien, mit denen
CTM arbeitet, einschränken,
indem Sie reguläre Ausdrücke mit den Optionen
und angeben.Wenn Sie eine aktuelle Kopie von
lib/libc/Makefile aus den gesicherten
CTM Deltas erhalten wollen, setzen
Sie das folgende Kommando ab:&prompt.root; cd /wo/Sie/es/auspacken/wollen/
&prompt.root; ctm -e '^lib/libc/Makefile' ~ctm/src-xxx.*Die Optionen und
werden in der Reihenfolge angewandt, in der sie auf der
Kommandozeile angegeben wurden. Eine Datei wird nur dann von
CTM verarbeitet, wenn dies nach der
Anwendung der Optionen und
noch erlaubt ist.Pläne für CTMMehrere:Hinzufügen eines Authentifizierungsmechanismus,
damit gefälschte CTM-Deltas
erkannt werden können.Aufräumen der
CTM-Optionen, die mit der Zeit
unübersichtlich und irreführend wurden.VerschiedenesEs gibt Deltas für die Ports-Sammlung, die
aber nicht intensiv genutzt werden.CTM-SpiegelDie CTM-Deltas können Sie mit anonymous FTP von den folgenden
Spiegeln beziehen. Versuchen Sie bitte einen Spiegel in Ihrer
Nähe zu benutzen.Bei Problemen wenden Sie sich bitte an die
Mailingliste &a.ctm-users.name;.Kalifornien, Bay Area, Offizieller ServerSüdafrika, Backup-Server für alte DeltasTaiwan/R.O.C.Wenn die Liste keinen Spiegel in Ihrer Nähe enthält
oder Sie Probleme mit dem ausgewählten Spiegel haben, versuchen
Sie einen Spiegel mit einer Suchmaschine, wie
alltheweb, zu
finden.Benutzen von CVSupEinführungCVSup ist eine Anwendung, die
Verzeichnisbäume von einem entfernten
CVS-Server bereitstellt und
aktualisiert. Die Quellen von FreeBSD werden in einem
CVS-Repository auf einer
Entwicklungsmaschine in Kalifornien gepflegt. Mit
CVSup können sich FreeBSD-Benutzer
den eigenen Quellbaum auf aktuellem Stand halten.Zum Aktualisieren benutzt CVSup die
Pull-Methode, bei der die Aktualisierungen vom Client angefragt
werden. Der Server wartet dabei passiv auf Anfragen von Clients,
das heißt er verschickt nicht unaufgefordert
Aktualisierungen. Somit gehen alle Anfragen vom Client aus und die
Benutzer müssen CVSup entweder
manuell starten oder einen cron Job einrichten, um
regelmäßig Aktualisierungen zu erhalten.CVSup in genau dieser Schreibweise
bezeichnet die Anwendung, die aus dem Client cvsup
und dem Server cvsupd besteht.
cvsup läuft auf den Maschinen der Benutzer,
cvsupd läuft auf jedem der
FreeBSD-Spiegel.Wenn Sie die FreeBSD-Dokumentation und die Mailinglisten lesen,
werden Sie oft auf Sup, dem
Vorgänger von CVSup stoßen.
CVSup wird in gleicher Weise wie
Sup benutzt und verfügt sogar
über Konfigurationsdateien, die kompatibel zu denen von
Sup sind. Da
CVSup schneller und flexibler als
Sup ist, wird
Sup vom FreeBSD Project nicht mehr
benutzt.Mit csup gibt es in inzwischen
auch eine in C geschriebene Neuimplementierung von
CVSup. Der größte
Vorteil dieser neuen Version ist neben einer höheren
Geschwindigkeit der, dass dieses Programm nicht von der
Sprache Modula-3 abhängig ist und Sie daher dieses
Paket nicht mitinstallieren müssen. Ab &os; 6.2
ist csup bereits im Basissystem
enthalten und kann sofort verwendet werden. Verwenden Sie
hingegen eine ältere &os;-Version, können Sie
&man.csup.1; über den Port net/csup installieren. Alternativ
können Sie zur Installation auch ein vorkompiliertes
Paket (Package) verwenden. csup
unterstützt allerdings keinen CVS-Modus. Wollen Sie
komplette Repositories spiegeln, müssen Sie also
weiterhin CVSup einsetzen.
Wollen Sie künftig csup
einsetzen, überspringen Sie in den folgenden
Ausführungen einfach den Abschnitt zur Installation von
CVSup und ersetzen alle Vorkommen
von CVSup durch
csup.Installation von CVSupCVSup können Sie leicht
installieren, wenn Sie das vorkompilierte Paket
net/cvsup aus der
Ports-Sammlung benutzen.
Alternativ können Sie
net/cvsup auch ausgehend von
den Quellen bauen, doch seien Sie gewarnt:
net/cvsup hängt vom
Modula-3 System ab, das viel Zeit und
Platz zum Herunterladen und Bauen braucht.Wenn Sie CVSup auf einer
Maschine ohne &xfree86;
oder &xorg;,
beispielsweise einem Server, benutzen, stellen Sie sicher,
dass Sie den Port ohne das
CVSup-GUI,
net/cvsup-without-gui
verwenden.Wollen Sie csup unter
&os; 6.1 oder älter installieren, können Sie
dazu das vorkompilierte Paket net/csup oder den Port
net/csup (zur Installation
aus den Quellen) verwenden.Konfiguration von CVSupDas Verhalten von CVSup wird mit
einer Konfigurationsdatei gesteuert, die
supfile genannt wird. Beispiele für
Konfigurationsdateien finden Sie in dem Verzeichnis
.Ein supfile enthält die folgenden
Informationen:Welche Dateien Sie
erhalten wollen.Welche Versionen der
Dateien Sie benötigen.Woher Sie die Dateien
beziehen wollen.Wo Sie die erhaltenen
Dateien speichern.Wo Sie die
Status-Dateien aufbewahren wollen.In den folgenden Abschnitten erstellen wir ein typisches
supfile indem wir nach und nach diese Punkte
klären. Zuerst beschreiben wir aber den Aufbau dieser
Konfigurationsdatei.Ein supfile ist eine Textdatei.
Kommentare beginnen mit einem # und gelten bis zum
Zeilenende. Leerzeilen und Zeilen, die nur Kommentare enthalten,
werden ignoriert.Die anderen Zeilen legen die Dateien fest, die ein Benutzer
erhalten will. Der Server organisiert verschiedene Dateien in
einer Sammlung, deren Name auf einer Zeile angegeben
wird. Nach dem Namen der Sammlung können mehrere durch
Leerzeichen getrennte Felder folgen, die die oben angesprochenen
Informationen festlegen. Es gibt zwei Arten von Feldern: Felder,
die Optionen festlegen und Felder mit Parametern.
Optionen bestehen aus einem Schlüsselwort, wie
oder und
stehen alleine. Ein Parameterfeld beginnt mit einem
Schlüsselwort, dem = und ein Parameter,
wie in ,
folgt. Dieses Feld darf keine Leerzeichen enthalten.In einem supfile werden normalerweise
mehrere Sammlungen angefordert. Die erforderlichen Felder
können explizit für jede Sammlung angegeben werden,
dann werden jedoch die Zeilen ziemlich lang. Außerdem ist
dieses Vorgehen sehr unhandlich, da die meisten Felder für
alle Sammlungen gleich sind. CVSup
bietet die Möglichkeit, Vorgaben für die Felder der
Sammlungen festzulegen. Zeilen, die mit der Pseudo-Sammlung
*default beginnen, legen Optionen und Parameter
für nachfolgende Sammlungen im supfile
fest. Der Vorgabewert kann in der Zeile einer bestimmten Sammlung
überschrieben werden. Durch Hinzufügen weiterer
*default Zeilen können die Vorgaben auch
mitten im supfile überschrieben oder
erweitert werden.Mit diesem Wissen können wir nun ein
supfile erstellen, das den Quellbaum von
FreeBSD-CURRENT anfordert und
aktualisiert.Welche Dateien wollen Sie
empfangen?Dateien werden von CVSup in
Sammlungen organisiert. Die erhältlichen
Sammlungen werden später
beschrieben. Wir wollen den Quellbaum von FreeBSD empfangen,
der in der Sammlung src-all enthalten ist.
Das supfile enthält pro Zeile eine
Sammlung, in diesem Fall also nur eine einzige Zeile:src-allWelche Versionen der Dateien
werden benötigt?Mit CVSup können Sie jede
Version der Quellen bekommen, da der
cvsupd-Server seine Daten direkt aus
dem CVS-Repository bezieht. Sie
können die benötigten Versionen in den
Parameterfeldern tag= und
angeben.Achten Sie darauf, dass Sie das richtige
tag=-Feld angeben. Einige Tags sind nur
für spezielle Sammlungen gültig. Wenn Sie ein
falsches Tag angeben oder sich verschreiben, wird
CVSup Dateien löschen, die
Sie wahrscheinlich gar nicht löschen wollten.
Achten Sie insbesondere bei den
ports-*-Sammlungen darauf,
ausschließlichtag=. zu verwenden.Mit tag= wird ein symbolischer Name aus
dem Repository angegeben. Es gibt zwei verschiedene Tags:
Tags, die Revisionen bezeichnen und Tags, die Zweige
bezeichnen. Die ersteren sind statisch und fest an eine
Revision gebunden. Ein Tag, das einen Zweig bezeichnet,
bezieht sich dagegen zu einem gegebenen Zeitpunkt immer auf
die aktuellste Revision. Da ein Tag eines Zweiges nicht an
eine bestimmte Revision gebunden ist, kann sich dessen
Bedeutung von heute auf morgen ändern. zählt für Benutzer
relevante Tags auf. Wenn Sie in der Konfigurationsdatei ein
Tag, wie RELENG_4, angeben, müssen Sie
diesem tag= vorstellen:
tag=RELENG_4. Denken Sie daran, dass
es für die Ports-Sammlung nur tag=.
gibt.Achten Sie darauf, dass Sie den Namen eines Tags
richtig angeben. CVSup kann nicht
zwischen richtigen und falschen Tags unterscheiden. Wenn Sie
sich bei der Angabe eines Tags vertippen, nimmt
CVSup an, Sie hätten ein
gültiges Tag angegeben, dem nur keine Dateien zugeordnet
sind. Die Folge davon ist, dass Ihre vorhandenen Quellen
gelöscht werden.Wenn Sie ein Tag angeben, das sich auf einen Zweig bezieht,
erhalten Sie die aktuellsten Revisionen der Dateien auf diesem
Zweig. Wenn Sie eine frühere Revision erhalten
möchten, können Sie diese im
Feld angeben. Einzelheiten dazu finden Sie in der Manualpage
von cvsup.Wir möchten gerne FreeBSD-CURRENT beziehen und
fügen die folgende Zeile am Anfang
der Konfigurationsdatei ein:*default tag=.Eine wichtige Ausnahme ist wenn Sie weder ein
tag=-Feld noch ein date=-Feld
angeben. In diesem Fall erhalten Sie anstelle einer speziellen
Revision die wirklichen RCS-Dateien aus dem CVS-Repository
des Servers. Diese Vorgehensweise wird von Entwicklern
bevorzugt, da sie mit einem eigenen Repository leicht die
Entwicklungsgeschichte und Veränderungen von Dateien
verfolgen können. Dieser Vorteil muss allerdings mit
sehr viel Plattenplatz bezahlt werden.Woher sollen die Dateien
bezogen werden?Im host=-Feld wird angegeben, woher
cvsup die Dateien holen soll. Sie
können hier jeden der CVSup-Spiegel angeben, doch
sollten Sie einen Server in Ihrer Nähe auswählen.
Für dieses Beispiel wollen wir den erfundenen Server
cvsup99.FreeBSD.org
verwenden:*default host=cvsup99.FreeBSD.orgBevor Sie CVSup laufen
lassen, sollten Sie hier einen existierenden Server
einsetzen. Den zu verwendenden Server können Sie auf der
Kommandozeile mit
überschreiben.Wo sollen die Dateien
gespeichert werden?Im prefix=-Feld teilen Sie
cvsup mit, wo die Dateien gespeichert werden
sollen. In diesem Beispiel werden wir die Quelldateien direkt
im Verzeichnisbaum für Quellen
/usr/src ablegen. Das Verzeichnis
src ist schon in der Sammlung, die wir
beziehen enthalten, so dass wir die folgende Zeile
angeben:*default prefix=/usrWo sollen die
Statusinformationen von cvsup gespeichert
werden?cvsup legt in einem Verzeichnis
Statusinformationen ab, die festhalten, welche Versionen schon
empfangen wurden. Wir verwenden das Verzeichnis
/var/db:*default base=/var/dbWenn das Verzeichnis für die Statusinformationen nicht
existiert, sollten Sie es jetzt anlegen, da
cvsup ohne dieses Verzeichnis nicht
startet.Verschiedene Einstellungen:Eine weitere Zeile sollte normalerweise in jedem
supfile sein:*default release=cvs delete use-rel-suffix compressMit release=cvs wird angegeben,
dass der Server das FreeBSD-Haupt-Repository abfragen soll,
was praktisch immer der Fall ist (die Ausnahmen werden in
diesem Text nicht diskutiert).delete erlaubt es
CVSup, Dateien zu löschen.
Diese Option sollten Sie immer angeben, damit
CVSup Ihren Quellbaum auch wirklich
aktuell halten kann. CVSup
löscht nur Dateien für die es auch verantwortlich
ist. Andere Dateien, die sich in einem Baum unter Kontrolle
von CVSup befinden, werden nicht
verändert.Wenn Sie wirklich etwas über das obskure
use-rel-suffix erfahren wollen, lesen Sie
bitte in der Manualpage nach, ansonsten geben Sie es einfach an
und vergessen es.Wenn Sie compress angeben, werden Daten
auf dem Kommunikationskanal komprimiert. Wenn Sie über
eine T1-Leitung oder eine schnellere Netzanbindung
verfügen, brauchen Sie diese Option vielleicht nicht. In
allen anderen Fällen beschleunigt sie aber den
Ablauf.Zusammenfassung:Das vollständige supfile unseres
Beispiels sieht nun so aus:*default tag=.
*default host=cvsup99.FreeBSD.org
*default prefix=/usr
*default base=/var/db
*default release=cvs delete use-rel-suffix compress
src-allDie refuse DateiCVSup benutzt die Pull-Methode, das
heißt wenn sich ein Client mit einem Server verbindet,
erhält er eine Liste der verfügbaren Sammlungen und
wählt aus diesen die herunterzuladenden Dateien aus. In der
Voreinstellung wählt der Client alle Dateien aus, die zu
einer gegebenen Sammlung und zu einem gegebenen Tag passen.
Dieses Verhalten ist aber nicht immer erwünscht, besonders
wenn Sie die doc, ports
oder www Verzeichnisbäume
synchronisieren. Die wenigsten Leute beherrschen vier oder fünf
Sprachen und benötigen Dateien mit speziellen Anpassungen
für eine Sprache. Wenn Sie die Ports-Sammlung
synchronisieren, können Sie anstelle von
ports-all einzelne Ports, wie
ports-astrology oder
ports-biology angeben. Die
doc und www
Verzeichnisbäume verfügen aber nicht über
Sammlungen für spezielle Sprachen. In diesem Fall
müssen Sie eines der vielen eleganten Merkmale von
CVSup benutzen: Die
refuse Datei.Mit einer refuse Datei können Sie
bestimmte Dateien einer Sammlung von der Übertragung
ausschließen. Der Ort der refuse ist
base/sup/refuse,
wobei base in Ihrem
supfile festgelegt wurde.
Wir verwenden das Verzeichnis
/var/db, der Ort der
refuse Datei ist daher
/var/db/sup/refuse.Das Format der refuse Datei ist einfach:
Sie enthält eine Liste der Dateien und Verzeichnisse, die Sie
nicht herunterladen wollen. Wenn Sie zum Beispiel die
Dokumentation nicht in anderen Sprachen als Englisch
lesen wollen, könnte Ihre
refuse-Datei wie folgt aussehen:doc/bn_*
doc/da_*
doc/de_*
doc/el_*
doc/es_*
doc/fr_*
doc/it_*
doc/ja_*
doc/nl_*
doc/no_*
doc/pl_*
doc/pt_*
doc/ru_*
doc/sr_*
doc/tr_*
doc/zh_*Die Aufzählung setzt sich für andere Sprachen fort.
Eine vollständige Liste finden Sie im
FreeBSD
CVS Repository.Die refuse Datei spart Anwendern von
CVSup, die über eine langsame
Internetanbindung verfügen oder deren Internetverbindung
zeitlich abgerechnet wird, wertvolle Zeit, da sie Dateien, die sie
nicht benötigen, nicht mehr herunterladen müssen.
Weitere Informationen zu refuse Dateien und
anderen Eigenschaften von CVSup
entnehmen Sie bitte der Manualpage.Ausführen von CVSupWir können nun eine Aktualisierung mit der folgenden
Kommandozeile starten:&prompt.root; cvsup supfilesupfile gibt
dabei das eben erstelle supfile an. Wenn Sie
X11 benutzen, wird
cvsup ein GUI starten.
Drücken Sie go und schauen Sie
zu.Das Beispiel aktualisiert die Dateien im Verzeichnisbaum
/usr/src. Sie müssen
cvsup als root starten,
damit Sie die nötigen Rechte haben, die Dateien zu
aktualisieren. Sie sind vielleicht ein bisschen nervös
weil Sie das Programm zum ersten Mal anwenden und möchten
zuerst einmal einen Testlauf durchführen. Legen Sie dazu ein
temporäres Verzeichnis an und übergeben es auf der
Kommandozeile von cvsup:&prompt.root; mkdir /var/tmp/dest
&prompt.root; cvsup supfile /var/tmp/destAktualisierungen werden dann nur in dem angegebenen Verzeichnis
vorgenommen. CVSup untersucht die
Dateien in /usr/src, wird aber keine dieser
Dateien verändern. Die veränderten Dateien finden Sie
stattdessen in /var/tmp/dest/usr/src. Die
Statusdateien von CVSup werden ebenfalls
nicht geändert, sondern in dem angegebenen Verzeichnis
abgelegt. Wenn Sie Leseberechtigung in
/usr/src haben, brauchen Sie das Programm
noch nicht einmal unter root laufen zu
lassen.Wenn Sie X11 nicht benutzen wollen
oder keine GUIs mögen, sollten Sie
cvsup wie folgt aufrufen:&prompt.root; cvsup -g -L 2 supfile verhindert den Start des
GUIs. Wenn Sie kein
X11 laufen haben, passiert das
automatisch, ansonsten müssen Sie diesen Schalter
angeben.Mit gibt CVSup
Einzelheiten zu jeder Aktualisierung aus. Die Wortfülle der
Meldungen können Sie von bis
einstellen. In der Voreinstellung
werden nur Fehlermeldungen ausgegeben.Eine Zusammenfassung der Optionen von
CVSup erhalten Sie mit
cvsup -H. Genauere Informationen finden Sie in
der Manualpage von CVSup.Wenn Sie mit dem Ablauf der Aktualisierung zufrieden sind,
können Sie CVSup
regelmäßig aus &man.cron.8; ausführen. In diesem
Fall sollten Sie natürlich nicht das GUI
benutzen.CVSup SammlungenDie CVSup Sammlungen sind
hierarchisch organisiert. Es gibt wenige große Sammlungen,
die in kleinere Teilsammlungen unterteilt sind. Wenn Sie eine
große Sammlung beziehen, entspricht das dem Beziehen aller
Teilsammlungen. Der Hierarchie der Sammlung wird in der folgenden
Aufzählung durch Einrückungen dargestellt.Die am häufigsten benutzen Sammlungen sind
src-all und ports-all. Die
anderen Sammlungen werden von wenigen Leuten zu speziellen Zwecken
benutzt und es kann sein, dass diese nicht auf allen Spiegeln
zur Verfügung stehen.cvs-all release=cvsDas FreeBSD-Haupt-Repository einschließlich der
Kryptographie-Module.distrib release=cvsDateien, die zum Verteilen und Spiegeln von FreeBSD
benötigt werden.doc-all release=cvsQuellen des FreeBSD-Handbuchs und weiterer
Dokumentation. Diese Sammlung enthält nicht die
FreeBSD-Webseite.ports-all release=cvsDie FreeBSD-Ports-Sammlung.Wenn Sie nicht die gesamte Ports-Sammlung
(ports-all) aktualisieren wollen,
sondern nur eine der nachstehend aufgeführten
Teilsammlungen, aktualisieren Sie
immer die Teilsammlung
ports-base. Diese Teilsammlung
enthält das Bausystem der Ports. Immer wenn
ports-base geändert wird,
ist es so gut wie sicher, dass diese Änderung
auch tatsächlich von einem Port benutzt wird.
Der Bau eines Ports, der auf Änderungen
im Bausystem angewiesen wird, wird fehlschlagen,
wenn das Bausystem noch auf einem alten Stand ist.
Aktualisieren Sie vor allen Dingen
ports-base, wenn Sie bei
einem Bau merkwürdige Fehlermeldungen
erhalten und kein aktuelles Bausystem benutzen.Wenn Sie die Datei
ports/INDEX selbst
erzeugen, brauchen Sie unbedingt die
Sammlung ports-all (den
ganzen Ports-Baum). Es ist nicht möglich,
ports/INDEX nur mit
einem Teilbaum zu erstellen. Lesen Sie dazu
bitte die FAQ.ports-accessibility
release=cvsWerkzeuge für behinderte Benutzer.ports-arabic
release=cvsArabische Sprachunterstützung.ports-archivers
release=cvsWerkzeuge zum Archivieren.ports-astro
release=cvsAstronomie-Programme.ports-audio
release=cvsAudio-Programme.ports-base
release=cvsDas Bausystem der Ports-Sammlung.
Dazu gehören verschiedene Dateien in den
Unterverzeichnissen Mk/
und Tools/ von
/usr/ports.Aktualisieren Sie diese Teilsammlung
jedes Mal, wenn Sie
einen Teil der Ports-Sammlung aktualisieren.
Lesen Sie dazu auch den obigen
Hinweis zur Ports-Sammlung.ports-benchmarks
release=cvsBenchmarks.ports-biology
release=cvsBiologie.ports-cad
release=cvsComputer Aided Design Werkzeuge.ports-chinese
release=cvsChinesische Sprachunterstützung.ports-comms
release=cvsProgramme zur Datenkommunikation.ports-converters
release=cvsZeichensatz Konvertierer.ports-databases
release=cvsDatenbanken.ports-deskutils
release=cvsSachen, die sich vor dem Computer-Zeitalter
auf dem Schreibtisch befanden.ports-devel
release=cvsWerkzeuge für Entwickler.ports-dns
release=cvsSoftware für DNS.ports-editors
release=cvsEditoren.ports-emulators
release=cvsProgramme, die andere Betriebssysteme
emulieren.ports-finance
release=cvsFinanz-Anwendungen.ports-ftp
release=cvsWerkzeuge für FTP Clients und Server.ports-games
release=cvsSpiele.ports-german
release=cvsDeutsche Sprachunterstützung.ports-graphics
release=cvsGraphik-Programme.ports-hebrew
release=cvsHebräische Sprachunterstützung.ports-hungarian
release=cvsUngarische Sprachunterstützung.ports-irc
release=cvsInternet Relay Chat Werkzeuge.ports-japanese
release=cvsJapanische Sprachunterstützung.ports-java
release=cvs&java; Werkzeuge.ports-korean
release=cvsKoreanische Sprachunterstützung.ports-lang
release=cvsProgrammiersprachen.ports-mail
release=cvsE-Mail Programme.ports-math
release=cvsProgramme zur numerischen Mathematik.ports-mbone
release=cvsMBone Anwendungen.ports-misc
release=cvsVerschiedene Werkzeuge.ports-multimedia
release=cvsMultimedia-Anwendungen.ports-net
release=cvsNetzwerk-Programme.ports-net-im
release=cvsDiverse Instant-Messenger.ports-net-mgmt
release=cvsSoftware zum Verwalten von Netzwerken.ports-net-p2p
release=cvsSoftware für die Nutzung von
Peer-to-Peer-Netzwerken.ports-news
release=cvsUSENET News Werkzeuge.ports-palm
release=cvsProgramme für den
Palm.ports-polish
release=cvsPolnische Sprachunterstützung.ports-ports-mgmt
release=cvsWerkzeuge zum Management von Ports und
Paketen.ports-portuguese
release=cvsPortugiesische Sprachunterstützung.ports-print
release=cvsDruckprogramme.ports-russian
release=cvsRussische Sprachunterstützung.ports-science
release=cvsWissenschaft.ports-security
release=cvsWerkzeuge zum Thema Sicherheit.ports-shells
release=cvsKommandozeilen-Shells.ports-sysutils
release=cvsSystem-Werkzeuge.ports-textproc
release=cvsProgramme zur Textverarbeitung (ohne Desktop
Publishing).ports-ukrainian
release=cvsUkrainische Sprachunterstützung.ports-vietnamese
release=cvsVietnamesische
Sprachunterstützung.ports-www
release=cvsSoftware rund um das World Wide Web.ports-x11
release=cvsX-Window Programme.ports-x11-clocks
release=cvsX11-Uhren.ports-x11-drivers
release=cvsX11-Treiber.ports-x11-fm
release=cvsX11-Dateiverwalter.ports-x11-fonts
release=cvsX11-Zeichensätze und Werkzeuge dazu.ports-x11-toolkits
release=cvsX11-Werkzeuge.ports-x11-servers
release=cvsX11-Server.ports-x11-themes
release=cvsX11-Themes.ports-x11-wm
release=cvsX11-Fensterverwalter.projects-all release=cvsQuelltexte der verschiedenen FreeBSD-Projekte.src-all release=cvsDie FreeBSD-Quellen einschließlich der
Kryptographie-Module.src-base
release=cvsVerschiedene Dateien unter
/usr/src.src-bin
release=cvsBenutzer-Werkzeuge die im Einzelbenutzermodus
gebraucht werden
(/usr/src/bin).src-cddl
release=cvsWerkzeuge und Bibliotheken, die der
CDDL-Lizenz unterliegen
(/usr/src/cddl).src-contrib
release=cvsWerkzeuge und Bibliotheken, die nicht aus dem
FreeBSD Project stammen und wenig verändert
übernommen werden.
(/usr/src/contrib).src-crypto release=cvsKryptographische Werkzeuge und Bibliotheken,
die nicht aus dem FreeBSD Project stammen und
wenig verändert übernommen werden.
(/usr/src/crypto).src-eBones release=cvsKerberos und DES
(/usr/src/eBones). Wird
in aktuellen Releases von FreeBSD nicht
benutzt.src-etc
release=cvsKonfigurationsdateien des Systems
(/usr/src/etc).src-games
release=cvsSpiele
(/usr/src/games).src-gnu
release=cvsWerkzeuge, die unter der GNU Public License
stehen (/usr/src/gnu).src-include
release=cvsHeader Dateien
(/usr/src/include).src-kerberos5
release=cvsKerberos5
(/usr/src/kerberos5).src-kerberosIV
release=cvsKerberosIV
(/usr/src/kerberosIV).src-lib
release=cvsBibliotheken
(/usr/src/lib).src-libexec
release=cvsSystemprogramme, die von anderen Programmen
ausgeführt werden
(/usr/src/libexec).src-release
release=cvsDateien, die zum Erstellen eines FreeBSD
Releases notwendig sind
(/usr/src/release).src-rescue
release=cvsStatisch gelinkte Programme zur
Wiederherstellung eines defekten Systems.
Lesen Sie dazu auch die Manualpage
&man.rescue.8;
(/usr/src/rescue).src-sbin release=cvsWerkzeuge für den Einzelbenutzermodus
(/usr/src/sbin).src-secure
release=cvsKryptographische Bibliotheken und Befehle
(/usr/src/secure).src-share
release=cvsDateien, die von mehreren Systemen
gemeinsam benutzt werden können
(/usr/src/share).src-sys
release=cvsDer Kernel
(/usr/src/sys).src-sys-crypto
release=cvsKryptographie Quellen des Kernels
(/usr/src/sys/crypto).src-tools
release=cvsVerschiedene Werkzeuge zur Pflege von FreeBSD
(/usr/src/tools).src-usrbin
release=cvsBenutzer-Werkzeuge
(/usr/src/usr.bin).src-usrsbin
release=cvsSystem-Werkzeuge
(/usr/src/usr.sbin).www release=cvsDie Quellen der FreeBSD-WWW-Seite.distrib release=selfDie Konfigurationsdateien des
CVSup Servers. Diese werden von
den CVSup benutzt.gnats release=currentDie GNATS Datenbank, in der Problemberichte verwaltet
werden.mail-archive release=currentDas Archiv der FreeBSD-Mailinglisten.www release=currentDie formatierten Dateien der FreeBSD-WWW-Seite (nicht die
Quellen). Diese werden von den WWW-Spiegeln benutzt.Weiterführende InformationenDie CVSup FAQ und weitere
Informationen über CVSup finden Sie
auf The CVSup Home Page.FreeBSD spezifische Diskussionen über
CVSup finden auf der Mailingliste
&a.hackers; statt. Dort und auf der Liste &a.announce; werden neue
Versionen von CVSup
angekündigt.Bei Fragen und Problemberichten zu
CVSup lesen Sie bitte die
CVSup FAQ.CVSup-ServerDie folgende Aufzählung enthält
CVSup Server für FreeBSD:
&chap.mirrors.cvsup.inc;
Portsnap einsetzenEinführungBei Portsnap handelt es sich um
ein System für die sichere Distribution der
&os;-Ports-Sammlung. Dazu wird in der Regel stündlich
ein Snapshot des Ports-Baumes erzeugt, der
anschließend komprimiert und kryptografisch signiert
wird. Die dabei erzeugten Dateien werden danach über HTTP
verteilt.Analog zu CVSup verwendet auch
auch Portsnap das
Pull-Prinzip, um die Ports-Sammlung zu
aktualisieren: Der komprimierte und signierte Ports-Baum
wird auf einem Webserver abgelegt, der danach passiv auf
Client-Anforderungen wartet. Ein Anwender muss daher
&man.portsnap.8; manuell starten, um seine
Ports-Sammlung zu aktualisieren. Eine Alternative ist das
Erstellen eines &man.cron.8; -Jobs, der den
Ports-Baum regelmäßig automatisch aktualisiert.Beachten Sie, dass Portsnapnicht mit der echten
Ports-Sammlung unter /usr/ports/, sondern
mit einer komprimierten Kopie des Ports-Baumes arbeitet, die
in der Voreinstellung unter
/var/db/portsnap/ angelegt wird. Diese
komprimierte Version wird danach dazu verwendet, den
tatsächlichen Ports-Baum zu aktualisieren.Haben Sie Portsnap über
die &os;-Ports-Sammlung installiert, wird der komprimierte
Ports-Baum statt unter /var/db/portsnap/
unter /usr/local/portsnap/ angelegt.InstallationSeit &os; 6.0 ist Portsnap
im &os;-Basissystem enthalten. Verwenden Sie eine ältere
&os;-Version, können Sie zur Installation den Port
ports-mgmt/portsnap
verwenden.portsnap konfigurierenportsnap kann über die
Datei /etc/portsnap.conf konfiguriert
werden. In der Regel kann allerdings die
Standardkonfiguration unverändert übernommen werden.
Wollen Sie die Datei dennoch anpassen, sollten Sie zuvor
&man.portsnap.conf.5; lesen.Wurde Portsnap über
die &os;-Ports-Sammlung installiert, so wird statt
/etc/portsnap.conf/usr/local/etc/portsnap.conf als
Konfigurationsdatei verwendet. Diese Datei wird
während der Installation nicht angelegt, allerdings
wird eine Beispielkonfigurationsdatei mitgeliefert, die
Sie in dieses Verzeichnis kopieren können:&prompt.root; cd /usr/local/etc && cp portsnap.conf.sample portsnap.confDer erste Aufruf von portsnapWenn Sie &man.portsnap.8; das erste
Mal aufrufen, müssen Sie einen komprimierten Snapshot
des kompletten Ports-Baumes nach
/var/db/portsnap/ herunterladen (oder
nach /usr/local/portsnap/ Sie
Portsnap über die
Ports-Sammlung installiert haben). Die ungefähre
Größe des komprimierten Ports-Baumes beträgt
derzeit (Anfang 2006) etwa 41 MB.&prompt.root; portsnap fetchNachdem der komprimierte Snapshot heruntergeladen wurde,
kann eine Live-Version des Ports-Baumes nach
/usr/ports/ extrahiert werden. Dieser
Schritt ist selbst dann nötig, wenn sich bereits ein
Ports-Baum in diesem Verzeichnis befindet (der beispielsweise
von CVSup angelegt wurde), weil
portsnap einen Ausgangszustand
des Ports-Baumes benötigt, um festzustellen, welche Teile
des Baums aktualisiert werden müssen:&prompt.root; portsnap extractBei einer &os;-Standardinstallation wird das Verzeichnis
/usr/ports nicht
angelegt. Verwenden Sie &os; 6.0-RELEASE, sollten Sie
dies vor der ersten Ausführung von
portsnap nachholen. Verwenden Sie hingegen
eine aktuellere &os;-Version oder eine aktuellere Version
von Portsnap, wird dies
beim ersten Aufruf von portsnap automatisch
erledigt.Den Ports-Baum aktualisierenNachdem der originale komprimierte Snapshot des Ports-Baumes
heruntergeladen und nach /usr/ports/
extrahiert wurde, können Sie den Ports-Baum aktualisieren.
Dazu sind zwei Schritte nötig: Mit
fetch laden Sie Aktualisierungen herunter,
mit update aktualisieren Sie die
Live-Version des Ports-Baumes. Beide Parameter können
gleichzeitig an portsnap
übergeben werden:&prompt.root; portsnap fetch updateEinige ältere
portsnap-Versionen unterstützen
diese Syntax nicht. In diesem Fall gehen Sie wie folgt
vor:&prompt.root; portsnap fetch
&prompt.root; portsnap updatePortsnap als cron-Job startenUm eine Überlastung der
Portsnap-Server zu vermeiden,
kann portsnap fetch nicht als
normaler &man.cron.8;-Job ausgeführt werden.
Als Alternative gibt es den Befehl
portsnap cron, der eine zufällige
Zeitspanne (bis zu 3600 Sekunden) wartet, bevor Aktualisierungen
heruntergeladen werden.portsnap update sollte ebenfalls
nicht als cron-Job ausgeführt werden,
da es zu massiven Problemen kann, wenn parallel zur
Aktualisierung ein Port gebaut oder installiert wird. Die
Aktualisierung des Portsindex stellt hingegen kein Problem
dar. Um die INDEX-Datei zu aktualisieren,
übergeben Sie zusätzlich die Option
an portsnap. (Wenn Sie
portsnap -I update als
cron-Job definiert haben, müssen Sie
portsnap update ohne die Option
aufrufen, um den Rest des Ports-Baumes
zu aktualisieren.)Wenn Sie die folgende Zeile in
/etc/crontab aufnehmen, aktualisiert
portsnap den komprimierten
Snapshot sowie die INDEX-Dateien unter
/usr/ports/ und verschickt eine
E-Mail, wenn Ihre installierten Ports veraltet sind:0 3 * * * root portsnap -I cron update && pkg_version -vIL=Ist Ihre Systemuhr nicht auf Ihre lokale Zeitzone
eingestellt, ersetzen Sie bitte 3
durch eine beliebige Zahl zwischen 0 und 23, damit die
Last der Portsnap-Server
gleichmäßiger verteilt wird.Einige ältere
portsnap-Versionen unterstützen
die Angabe von mehreren Befehlen (etwa
cron update) für
einen einzigen portsnap-Aufruf nicht. Ist
dies bei Ihnen der Fall, ersetzen Sie bitte
portsnap -I cron update durch
portsnap cron && portsnap -I update.CVS-TagsWenn Sie Quellen mit CVS oder
CVSup erhalten oder aktualisieren wollen,
müssen Sie ein Tag angeben. Ein Tag kann einen bestimmten
&os;-Zweig oder einen bestimmten Zeitpunkt
(Release-Tag) bestimmen.Tags für ZweigeMit Ausnahme von HEAD (das immer
ein gültiges Tag ist), können die folgenden
Tags nur im src/-Quellbaum verwendet
werden. Die Quellbäume ports/,
doc/ und www/
sind nicht verzweigt.HEADSymbolischer Name für den Hauptzweig, auch
&os.current; genannt. Dies ist die Vorgabe, wenn keine
Revision angegeben wird.In CVSup wird dieses Tag mit
einem . (Punkt) bezeichnet.In CVS ist das die Vorgabe,
wenn Sie kein Tag oder eine Revision angeben. Außer
Sie wollen einen -STABLE Rechner auf -CURRENT aktualisieren,
ist es nicht ratsam, die -CURRENT
Quellen auf einem -STABLE Rechner einzuspielen.RELENG_6Der Entwicklungszweig für FreeBSD-6.X, auch als
FreeBSD 6-STABLE bekannt.RELENG_6_2Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 6.1
durchgeführt werden.RELENG_6_1Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 6.1
durchgeführt werden.RELENG_6_0Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 6.0
durchgeführt werden.RELENG_5Der &os; 5.X Entwicklungszweig, der
auch &os; 5-STABLE genannt wird.RELENG_5_5Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.5
durchgeführt werden.RELENG_5_4Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.4
durchgeführt werden.RELENG_5_3Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.3
durchgeführt werden.RELENG_5_2Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.2 und
&os; 5.2.1 durchgeführt werden.RELENG_5_1Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.1 durchgeführt
werden.RELENG_5_0Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 5.0 durchgeführt
werden.RELENG_4Der &os; 4.X Entwicklungszweig,
der auch &os; 4-STABLE genannt wird.RELENG_4_11Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.11 durchgeführt
werden.RELENG_4_10Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.10 durchgeführt
werden.RELENG_4_9Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.9 durchgeführt
werden.RELENG_4_8Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.8 durchgeführt
werden.RELENG_4_7Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.7 durchgeführt
werden.RELENG_4_6Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.6 und
FreeBSD 4.6.2 durchgeführt werden.RELENG_4_5Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.5 durchgeführt
werden.RELENG_4_4Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.4 durchgeführt
werden.RELENG_4_3Der Zweig, auf dem sicherheitsrelevante oder kritische
Fehlerbehebungen für FreeBSD 4.3 durchgeführt
werden.RELENG_3Der FreeBSD-3.X Entwicklungszweig, der auch 3.X-STABLE
genannt wird.RELENG_2_2Der FreeBSD-2.2.X Entwicklungszweig, der auch 2.2-STABLE
genannt wird.Release-TagsDiese Tags geben den Zeitpunkt an, an dem eine bestimme
&os;-Version veröffentlicht wurde. Das Erstellen einer
Release ist in den Dokumenten
Release Engineering
Information und
Release
Process beschrieben. Der
src-Baum benutzt
Tags, deren Namen mit RELENG_ anfangen.
Die Bäume ports
und doc benutzen
Tags, deren Namen mit RELEASE anfangen.
Im Baum www werden
keine Release-Tags verwendet.RELENG_6_2_0_RELEASEFreeBSD 6.2RELENG_6_1_0_RELEASEFreeBSD 6.1RELENG_6_0_0_RELEASEFreeBSD 6.0RELENG_5_5_0_RELEASEFreeBSD 5.5RELENG_5_4_0_RELEASEFreeBSD 5.4RELENG_4_11_0_RELEASEFreeBSD 4.11RELENG_5_3_0_RELEASEFreeBSD 5.3RELENG_4_10_0_RELEASEFreeBSD 4.10RELENG_5_2_1_RELEASEFreeBSD 5.2.1RELENG_5_2_0_RELEASEFreeBSD 5.2RELENG_4_9_0_RELEASEFreeBSD 4.9RELENG_5_1_0_RELEASEFreeBSD 5.1RELENG_4_8_0_RELEASEFreeBSD 4.8RELENG_5_0_0_RELEASEFreeBSD 5.0RELENG_4_7_0_RELEASEFreeBSD 4.7RELENG_4_6_2_RELEASEFreeBSD 4.6.2RELENG_4_6_1_RELEASEFreeBSD 4.6.1RELENG_4_6_0_RELEASEFreeBSD 4.6RELENG_4_5_0_RELEASEFreeBSD 4.5RELENG_4_4_0_RELEASEFreeBSD 4.4RELENG_4_3_0_RELEASEFreeBSD 4.3RELENG_4_2_0_RELEASEFreeBSD 4.2RELENG_4_1_1_RELEASEFreeBSD 4.1.1RELENG_4_1_0_RELEASEFreeBSD 4.1RELENG_4_0_0_RELEASEFreeBSD 4.0RELENG_3_5_0_RELEASEFreeBSD-3.5RELENG_3_4_0_RELEASEFreeBSD-3.4RELENG_3_3_0_RELEASEFreeBSD-3.3RELENG_3_2_0_RELEASEFreeBSD-3.2RELENG_3_1_0_RELEASEFreeBSD-3.1RELENG_3_0_0_RELEASEFreeBSD-3.0RELENG_2_2_8_RELEASEFreeBSD-2.2.8RELENG_2_2_7_RELEASEFreeBSD-2.2.7RELENG_2_2_6_RELEASEFreeBSD-2.2.6RELENG_2_2_5_RELEASEFreeBSD-2.2.5RELENG_2_2_2_RELEASEFreeBSD-2.2.2RELENG_2_2_1_RELEASEFreeBSD-2.2.1RELENG_2_2_0_RELEASEFreeBSD-2.2.0AFS-ServerDie folgende Aufzählung enthält AFS Server für
FreeBSD:SchwedenDie Dateien sind unter dem Pfad
/afs/stacken.kth.se/ftp/pub/FreeBSD/
erreichbar.stacken.kth.se # Stacken Computer Club, KTH, Sweden
130.237.234.43 #hot.stacken.kth.se
130.237.237.230 #fishburger.stacken.kth.se
130.237.234.3 #milko.stacken.kth.seBetreuer ftp@stacken.kth.sersync-Serverrsync wird ähnlich wie
&man.rcp.1; verwendet, besitzt aber mehr Optionen und
verwendet das rsync remote-update Protokoll, das nur
geänderte Dateien überträgt und damit viel schneller
als ein normaler Kopiervorgang ist. rsync
ist sehr nützlich, wenn Sie einen FreeBSD-FTP-Spiegel oder einen
CVS-Spiegel betreiben. Das Programm ist für viele
Betriebssysteme erhältlich, mit FreeBSD können Sie den
Port net/rsync oder das fertige
Paket benutzen. Die folgenden Server stellen FreeBSD über das
rsync Protokoll zur Verfügung:Deutschlandrsync://grappa.unix-ag.uni-kl.de/Verfügbare Sammlungen:freebsd-cvs: Das vollständige
CVS-Repository von &os;.Neben anderen Repositories spiegelt diese Maschine auch die
Repositories der NetBSD- und OpenBSD-Projekte.Großbritannienrsync://rsync.mirror.ac.uk/Verfügbare Sammlungen:ftp.FreeBSD.org: Kompletter Spiegel des
FreeBSD-FTP-Servers.Niederlandersync://ftp.nl.FreeBSD.org/Verfügbare Sammlungen:vol/4/freebsd-core: Kompletter Spiegel des
FreeBSD-FTP-Servers.Taiwanrsync://ftp.tw.FreeBSD.org/rsync://ftp2.tw.FreeBSD.org/rsync://ftp6.tw.FreeBSD.org/Verfügbare Sammlungen:FreeBSD: Kompletter Spiegel des
FreeBSD-FTP-Servers.Tschechische Republikrsync://ftp.cz.FreeBSD.org/Verfügbare Sammlungen:ftp: Unvollständiger Spiegel des
FreeBSD-FTP-Servers.FreeBSD: Vollständiger Spiegel des
FreeBSD-FTP-Servers.USArsync://ftp-master.FreeBSD.org/Dieser Server darf nur von primären Spiegeln benutzt
werden.Verfügbare Sammlungen:FreeBSD: Das Hauptarchiv des FreeBSD
FTP Servers.acl: Die primäre ACL-Liste.rsync://ftp13.FreeBSD.org/Verfügbare Sammlungen:FreeBSD: Kompletter Spiegel des
FreeBSD-FTP-Servers.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/network-servers/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/network-servers/chapter.sgml
index 26d9c068c0..8c6ee09691 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/network-servers/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/network-servers/chapter.sgml
@@ -1,5284 +1,5299 @@
MurrayStokelyÜberarbeitet von JohannKoisÜbersetzt von NetzwerkserverÜbersichtDieses Kapitel beschreibt einige der häufiger verwendeten
Netzwerkdienste auf &unix;-Systemen. Beschrieben werden
Installation und Konfiguration sowie Test und Wartung
verschiedener Netzwerkdienste. Zusätzlich sind im ganzen
Kapitel Beispielkonfigurationsdateien vorhanden, von denen Sie
sicherlich profitieren werden.Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden SieDen inetd-Daemon konfigurieren
können.Wissen, wie man ein Netzwerkdateisystem einrichtet.Einen Network Information
Server einrichten können, um damit
Benutzerkonten im Netzwerk zu verteilen.Rechner durch Nutzung von DHCP automatisch für ein
Netzwerk konfigurieren können.In der Lage sein, einen Domain Name
Server einzurichten.Den Apache HTTP-Server
konfigurieren können.Wissen, wie man einen File Transfer
Protocol (FTP)-Server einrichtet.Mit Samba einen Datei- und
Druckserver für &windows;-Clients konfigurieren
können.Unter Nutzung des NTP-Protokolls Datum und Uhrzeit
synchronisieren sowie einen Zeitserver installieren
können.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten SieDie Grundlagen der /etc/rc-Skripte
verstanden haben.Mit der grundlegenden Netzwerkterminologie vertraut sein.Wissen, wie man zusätzliche Softwarepakete von
Drittherstellern installiert ().ChernLeeBeigetragen von Aktualisiert für &os; 6.1-RELEASE vom &os; Documentation ProjectDer inetdSuper-ServerÜberblick&man.inetd.8; wird manchmal auch als Internet
Super-Server bezeichnet, weil er Verbindungen für
mehrere Dienste verwaltet. Wenn eine Verbindung eintrifft,
bestimmt inetd, welches Programm
für die eingetroffene Verbindung zuständig ist,
aktiviert den entsprechenden Prozess und reicht den Socket an
ihn weiter (der Socket dient dabei als Standardein- und -ausgabe
sowie zur Fehlerbehandlung). Der Einsatz des
inetd-Daemons an Stelle
viele einzelner Daemonen kann auf nicht komplett ausgelasteten
Servern zu einer Verringerung der Systemlast führen.inetd wird vor allem dazu
verwendet, andere Daemonen zu aktivieren, einige Protokolle
werden aber auch direkt verwaltet. Dazu gehören
chargen,
auth, sowie
daytime.Dieser Abschnitt beschreibt die Konfiguration von
inetd durch Kommandozeilenoptionen
sowie die Konfigurationsdatei
/etc/inetd.conf.Einstellungeninetd wird durch das
&man.rc.8;-System initialisiert. Die Option
inetd_enable ist in der Voreinstellung zwar
auf NO gesetzt, sie kann aber in
Abhängigkeit von der vom Benutzer bei der Installation
gewählten Konfiguration von
sysinstall aktiviert werden.
Die Verwendung von
inetd_enable="YES" oder
inetd_enable="NO" in
/etc/rc.conf deaktiviert oder startet
inetd beim Systemstart. Über
den Befehl /etc/rc.d/inetd rcvar
können Sie die aktuelle Konfiguration abfragen.Weitere Optionen können über die Option
inetd_flags an
inetd übergeben werden.KommandozeilenoptionenWie die meisten anderen Server-Daemonen lässt
sich auch inetd über
verschiedene Optionen steuern. Die vollständige Syntax
für inetd lautet:inetdDie verschiedenen Optionen können über die Option
inetd_flags der Datei
/etc/rc.conf an
inetd übergeben werden. In
der Voreinstellung hat diese Option den Wert
-wW -C 60. Durch das Setzen dieser Werte
wird das TCP-Wrapping für alle
inetd-Dienste aktiviert.
Zusätzlich kann eine einzelne IP-Adresse jeden Dienst
nur maximal 60 Mal pro Minute anfordern.Für Einsteiger ist es erfreulich, dass diese Parameter
in der Regel nicht angepasst werden müssen. Da diese
Parameter aber dennoch von Interesse sein können
(beispielsweise, wenn Sie eine enorme Anzahl von
Verbindungsanfragen erhalten), werden einige dieser
einschränkenden Parameter im Folgenden näher
erläutert. Eine vollständige Auflistung aller
Optionen finden Sie hingegen in &man.inetd.8;.-c maximumLegt die maximale Anzahl von parallen Aufrufen eines
Dienstes fest; in der Voreinstellung gibt es keine
Einschränkung. Diese Einstellung kann für jeden
Dienst durch Setzen des
-Parameters festgelegt werden.-C rateLegt fest, wie oft ein Dienst von einer einzelnen
IP-Adresse in einer Minute aufgerufen werden kann; in der
Voreinstellung gibt es keine Einschränkung. Dieser
Wert kann für jeden Dienst durch Setzen des
Parameters
festgelegt werden.-R rateLegt fest, wie oft ein Dienst in der Minute aktiviert
werden kann; in der Voreinstellung sind dies 256
Aktivierungen pro Minute. Ein Wert von 0 erlaubt
unbegrenzt viele Aktivierungen.-s maximumLegt fest, wie oft ein Dienst in der Minute von einer
einzelnen IP-Adresse aus aktiviert werden kann; in der
Voreinstellung gibt es hier keine Beschränkung. Diese
Einstellung kann für jeden Dienst durch die Angabe
angepasst werden.inetd.confDie Konfiguration von inetd
erfolgt über die Datei
/etc/inetd.conf.Wenn /etc/inetd.conf geändert
wird, kann inetd veranlasst werden,
seine Konfigurationsdatei neu einzulesen.Die inetd-Konfiguration neu
einlesen&prompt.root; /etc/rc.d/inetd reloadJede Zeile der Konfigurationsdatei beschreibt jeweils einen
Daemon. Kommentare beginnen mit einem #. Ein
Eintrag der Datei /etc/inetd.conf hat
folgenden Aufbau:service-name
socket-type
protocol
{wait|nowait}[/max-child[/max-connections-per-ip-per-minute[/max-child-per-ip]]]
user[:group][/login-class]
server-program
server-program-argumentsEin Eintrag für den IPv4 verwendenden
&man.ftpd.8;-Daemon könnte so aussehen:ftp stream tcp nowait root /usr/libexec/ftpd ftpd -lservice-nameDer Dienstname eines bestimmten Daemons. Er muss
einem in /etc/services aufgelisteten
Dienst entsprechen. In dieser Datei wird festgelegt,
welchen Port inetd abhören
muss. Wenn ein neuer Dienst erzeugt wird, muss er zuerst
in die Datei /etc/services
eingetragen werden.socket-typeEntweder stream,
dgram, raw, oder
seqpacket. stream
muss für verbindungsorientierte TCP-Daemonen
verwendet werden, während dgram
das UDP-Protokoll verwaltet.protocolEines der folgenden:ProtokollBedeutungtcp, tcp4TCP (IPv4)udp, udp4UDP (IPv4)tcp6TCP (IPv6)udp6UDP (IPv6)tcp46TCP sowohl unter IPv4 als auch unter IPv6udp46UDP sowohl unter IPv4 als auch unter IPv6{wait|nowait}[/max-child[/max-connections-per-ip-per-minute[/max-child-per-ip]]] gibt an, ob der von
inetd aktivierte Daemon seinen
eigenen Socket verwalten kann oder nicht.
-Sockets müssen die Option
verwenden, während Daemonen mit
Stream-Sockets, die normalerweise auch aus mehreren
Threads bestehen, die Option
verwenden sollten. Die Option
gibt in der Regel mehrere Sockets an einen einzelnen
Daemon weiter, während
für jeden neuen Socket einen Childdaemon erzeugt.Die maximale Anzahl an Child-Daemonen, die
inetd erzeugen kann, wird durch
die Option festgelegt. Wenn
ein bestimmter Daemon 10 Instanzen benötigt, sollte
der Wert /10 hinter die Option
gesetzt werden. Geben Sie
hingegen den Wert /0 an, gibt es
keine Beschränkung.Zusätzlich zu kann
die maximale Anzahl von Verbindungen eines Rechners mit
einem bestimmten Daemon durch zwei weitere Optionen
beschränkt werden. Die Option
legt die maximale Anzahl von Verbindungsversuchen fest,
die von einer bestimmten IP-Adresse aus unternommen werden
können. Ein Wert von zehn würde die maximale
Anzahl von Verbindungsversuchen einer IP-Adresse mit einem
bestimmten Dienst auf zehn Versuche in der Minute
beschränken. Durch die Angabe der Option
können Sie hingegen
festlegen, wieviele Child-Daemonen von einer bestimmten
IP-Adresse aus gestartet werden können. Durch diese
Optionen lassen sich ein absichtlicher oder unabsichtlicher
Ressourcenverbrauch sowie die Auswirkungen eines
Denial of Service (DoS)-Angriffs auf
einen Rechner begrenzen.Sie müssen hier entweder
oder angeben. Die Angabe von
,
und
ist hingegen
optional.Ein multithread-Daemon vom Streamtyp ohne die Optionen
,
oder
sieht so aus:
nowaitDer gleiche Daemon mit einer maximal möglichen
Anzahl von 10 parallelen Daemonen würde so aussehen:
nowait/10Wird zusätzlich die Anzahl der möglichen
Verbindungen pro Minute für jede IP-Adresse auf
20 sowie die mögliche Gesamtzahl von Childdaemonen
auf 10 begrenzt, so sieht der Eintrag so aus:
nowait/10/20All diese Optionen werden vom
&man.fingerd.8;-Daemon bereits in der Voreinstellung
verwendet:finger stream tcp nowait/3/10 nobody /usr/libexec/fingerd fingerd -sWill man die maximale Anzahl von Child-Daemonen auf
100 beschränken, wobei von jeder IP-Adresse aus
maximal 5 Child-Daemonen gestartet werden dürfen,
verwendet man den folgenden Eintrag:
nowait/100/0/5.userDer Benutzername, unter dem der jeweilige Daemon
laufen soll. Meistens laufen Daemonen als User
root. Aus Sicherheitsgründen
laufen einige Server aber auch als User
daemon, oder als am wenigsten
privilegierter User nobody.server-programDer vollständige Pfad des Daemons, der eine
Verbindung entgegennimmt. Wird der Daemon von
inetd intern bereitgestellt,
sollte die Option verwendet
werden.server-program-argumentsDieser Eintrag legt (gemeinsam mit
und beginnend mit
argv[0]), die Argumente fest, die bei
der Aktivierung an den Daemon übergeben werden.
Wenn die Anweisung auf der Kommandozeile also
mydaemon -d lautet, wäre
mydaemon -d auch der Wert der Option
. Wenn es sich
beim Daemon um einen internen Dienst handelt, sollte
wiederum die Option verwendet
werden.SicherheitAbhängig von der bei der Installation festgelegten
Konfiguration werden viele der von
inetd verwalteten Dienste automatisch
aktiviert! Wenn Sie einen bestimmten Daemon nicht
benötigen, sollten Sie ihn deaktivieren! Dazu kommentieren
Sie den jeweiligen Daemon in /etc/inetd.conf
mit einem # aus, um danach die
inetd-Konfiguration neu
einzulesen. Einige Daemonen, zum Beispiel
fingerd, sollten generell deaktiviert
werden, da sie zu viele Informationen an einen potentiellen
Angreifer liefern.Einige Daemonen haben unsichere Einstellungen, etwa
große oder nichtexistierende Timeouts für
Verbindungsversuche, die es einem Angreifer erlauben, über
lange Zeit langsam Verbindungen zu einem bestimmten Daemon
aufzubauen, um dessen verfügbare Ressourcen zu verbrauchen.
Es ist daher eine gute Idee, diese Daemonen durch die Optionen
,
sowie
zu beschränken, wenn
Sie sehr viele Verbindungsversuche mit Ihrem System
registrieren.TCP-Wrapping ist in der Voreinstellung aktiviert. Lesen Sie
&man.hosts.access.5;, wenn Sie weitere Informationen zum
Setzen von TCP-Beschränkungen für verschiedene von
inetd aktivierte Daemonen
benötigen.VerschiedenesBei daytime,
time,
echo,
discard,
chargen, und
auth handelt es sich um intern
von inetd bereitgestellte Dienste.
Der auth-Dienst bietet
Identifizierungsdienste über das Netzwerk
an und ist bis zu einem bestimmten Grad konfigurierbar,
während die meisten anderen Dienste nur aktiviert
oder deaktiviert werden können.Eine ausführliche Beschreibung finden Sie in
&man.inetd.8;.TomRhodesReorganisiert und erweitert von BillSwingleGeschrieben von NFS – Network File SystemNFSEines der vielen von FreeBSD unterstützten Dateisysteme
ist das Netzwerkdateisystem, das auch als NFS
bekannt ist. NFS
ermöglicht es einem System, Dateien und Verzeichnisse
über ein Netzwerk mit anderen zu teilen. Über
NFS können
Benutzer und Programme auf Daten entfernter Systeme zugreifen, und
zwar genauso, wie wenn es sich um lokale Daten handeln würde.
Einige der wichtigsten Vorteile von NFS
sind:Lokale Arbeitsstationen benötigen weniger
Plattenplatz, da gemeinsam benutzte Daten nur auf einem
einzigen Rechner vorhanden sind. Alle anderen Stationen
greifen über das Netzwerk auf diese Daten zu.Benutzer benötigen nur noch ein zentrales
Heimatverzeichnis auf einem NFS-Server.
Diese Verzeichnisse sind über das Netzwerk auf allen
Stationen verfügbar.Speichergeräte wie Disketten-, CD-ROM- oder
&iomegazip;-Laufwerke können über das Netzwerk von
anderen Arbeitstationen genutzt werden. Dadurch sind für
das gesamte Netzwerk deutlich weniger Speichergeräte
nötig.Wie funktioniert NFS?NFS besteht aus zwei Hauptteilen: Einem
Server und einem oder mehreren Clients. Der Client greift
über das Netzwerk auf die Daten zu, die auf dem Server
gespeichert sind. Damit dies korrekt funktioniert, müssen
einige Prozesse konfiguriert und gestartet werden:Der Server benötigt folgende Daemonen:NFSServerDateiserverUnix-ClientsrpcbindmountdnfsdDaemonBeschreibungnfsdDer NFS-Daemon. Er bearbeitet
Anfragen der NFS-Clients.mountdDer NFS-Mount-Daemon. Er
bearbeitet die Anfragen, die &man.nfsd.8; an ihn
weitergibt.rpcbind Der Portmapper-Daemon. Durch ihn erkennen die
NFS-Clients, welchen Port der
NFS-Server verwendet.Der Client kann ebenfalls einen Daemon aufrufen, und zwar
den nfsiod-Daemon. Der
nfsiod-Daemon bearbeitet Anfragen vom
NFS-Server. Er ist optional und verbessert
die Leistung des Netzwerks. Für eine normale und korrekte
Arbeit ist er allerdings nicht erforderlich. Mehr erfahren
Sie in der Hilfeseite &man.nfsiod.8;.NFS einrichtenNFSeinrichtenNFS lässt sich leicht
einrichten. Die nötigen Prozesse werden durch einige
Änderungen in /etc/rc.conf bei
jedem Systemstart gestartet.Stellen Sie sicher, dass auf dem
NFS-Server folgende Optionen in der Datei
/etc/rc.conf gesetzt sind:rpcbind_enable="YES"
nfs_server_enable="YES"
mountd_flags="-r"mountd läuft automatisch,
wenn der NFS-Server aktiviert ist.Auf dem Client muss in /etc/rc.conf
folgende Option gesetzt sein:nfs_client_enable="YES"/etc/exports legt fest, welche
Dateisysteme NFS exportieren (manchmal auch
als teilen bezeichnet) soll. Jede Zeile in
/etc/exports legt ein Dateisystem sowie
die Arbeitsstationen, die darauf Zugriff haben, fest.
Außerdem ist es möglich, Zugriffsoptionen
festzulegen. Es gibt viele verschiedene Optionen, allerdings
werden hier nur einige von ihnen erwähnt. Wenn Sie
Informationen zu weiteren Optionen benötigen, lesen Sie
&man.exports.5;.Nun folgen einige Beispieleinträge für
/etc/exports:NFSExport von DateisystemenDie folgenden Beispiele geben Ihnen Anhaltspunkte zum
Exportieren von Dateisystemen, obwohl diese Einstellungen
natürlich von Ihrer Arbeitsumgebung und Ihrer
Netzwerkkonfiguration abhängen. Das nächste
Beispiel exportiert das Verzeichnis /cdrom
für drei Rechner, die sich in derselben Domäne wie
der Server befinden oder für die entsprechende
Einträge in /etc/hosts existieren.
Die Option kennzeichnet das
exportierte Dateisystem als schreibgeschützt. Durch dieses
Flag ist das entfernte System nicht in der Lage, das exportierte
Dateisystem zu verändern./cdrom -ro host1 host2 host3Die nächste Zeile exportiert /home
auf drei durch IP-Adressen bestimmte Rechner. Diese Einstellung
ist nützlich, wenn Sie über ein privates Netzwerk ohne
DNS-Server verfügen. Optional
könnten interne Rechnernamen auch in
/etc/hosts konfiguriert werden.
Benötigen Sie hierzu weitere Informationen, lesen Sie bitte
&man.hosts.5;. Durch das Flag wird es
möglich, auch Unterverzeichnisse als Mountpunkte
festzulegen. Dies bedeutet aber nicht, dass alle
Unterverzeichnisse eingehängt werden, vielmehr wird es dem
Client ermöglicht, nur diejenigen Verzeichnisse
einzuhängen, die auch benötigt werden./home -alldirs 10.0.0.2 10.0.0.3 10.0.0.4Die nächste Zeile exportiert /a,
damit Clients von verschiedenen Domänen auf das Dateisystem
zugreifen können. Das -Flag
erlaubt es dem Benutzer root des entfernten
Systems, als root auf das exportierte
Dateisystem zu schreiben. Wenn dieses Flag nicht gesetzt ist,
kann selbst root nicht auf das exportierte
Dateisystem schreiben./a -maproot=root host.example.com box.example.orgDamit ein Client auf ein exportiertes Dateisystem zugreifen
kann, muss ihm dies explizit gestattet werden. Stellen Sie also
sicher, dass der Client in /etc/exports
aufgeführt wird.Jede Zeile in /etc/exports entspricht
der Exportinformation für ein Dateisystem auf einen
Rechner. Ein entfernter Rechner kann für jedes Dateisystem
nur einmal festgelegt werden, und kann auch nur einen
Standardeintrag haben. Nehmen wir an, dass
/usr ein einziges Dateisystem ist. Dann
wären folgende Zeilen ungültig:#Nicht erlaubt, wenn /usr ein einziges Dateisystem ist
/usr/src client
/usr/ports clientDas Dateisystem /usr wird hier zweimal
auf den selben Rechner (client)
exportiert. Dies ist aber nicht zulässig. Der korrekte
Eintrag sieht daher so aus:/usr/src /usr/ports clientDie Eigenschaften eines auf einen anderen Rechner
exportierten Dateisystems müssen alle in einer Zeile
stehen. Zeilen, in denen kein Rechner festgelegt wird, werden
als einzelner Rechner behandelt. Dies schränkt die
Möglichkeiten zum Export von Dateisystemen ein, für
die meisten Anwender ist dies aber kein Problem.Eine gültige Exportliste, in der
/usr und /exports
lokale Dateisysteme sind, sieht so aus:# Export src and ports to client01 and client02, but only
# client01 has root privileges on it
/usr/src /usr/ports -maproot=root client01
/usr/src /usr/ports client02
# The client machines have root and can mount anywhere
# on /exports. Anyone in the world can mount /exports/obj read-only
/exports -alldirs -maproot=root client01 client02
/exports/obj -roDer Daemon mountd muss
die Datei /etc/exports nach jeder
Änderung neu einlesen, damit die Änderungen
wirksam werden. Dies kann durch das Senden des
HUP-Signals an den mountd-Prozess
erfolgen:&prompt.root; kill -HUP `cat /var/run/mountd.pid`Alternativ können Sie das
mountd-&man.rc.8;-Skript auch mit dem
passenden Parameter aufrufen:&prompt.root; /etc/rc.d/mountd onereloadLesen Sie bitte
des Handbuchs für Informationen zum Einsatz der
rc-Skripte.Eine weitere Möglichkeit, diese Änderungen zu
übernehmen, wäre der Neustart des Systems. Dies ist
allerdings nicht nötig. Wenn Sie die folgenden
Befehle als root ausführen, sollte
alles korrekt gestartet werden.Auf dem NFS-Server:&prompt.root; rpcbind
&prompt.root; nfsd -u -t -n 4
&prompt.root; mountd -rAuf dem NFS-Client:&prompt.root; nfsiod -n 4Nun sollte alles bereit sein, um ein entferntes Dateisystem
einhängen zu können. In unseren Beispielen nennen wir
den Server server, den Client
client. Wenn Sie ein entferntes Dateisystem
nur zeitweise einhängen wollen, oder nur Ihre Konfiguration
testen möchten, führen Sie auf dem Client als
root einen Befehl ähnlich dem
folgenden aus:NFSDateisysteme einhängen&prompt.root; mount server:/home /mntDadurch wird das Verzeichnis /home des
Servers auf dem Client unter /mnt
eingehängt. Wenn alles korrekt konfiguriert wurde, sehen
Sie auf dem Client im Verzeichnis /mnt alle
Dateien des Servers.Wenn Sie ein entferntes Dateisystem nach jedem Systemstart
automatisch einhängen wollen, fügen Sie das
Dateisystem in /etc/fstab ein. Dazu ein
Beispiel:server:/home /mnt nfs rw 0 0Eine Beschreibung aller Optionen enthält
die Hilfeseite &man.fstab.5;.Dateien sperren (Locking)Einige Anwendungen (beispielsweise
mutt) erfordern die Sperrung von
Dateien, damit sie korrekt arbeiten. Verwenden Sie
NFS, so können Sie für die
Sperrung von Dateien rpc.lockd
einsetzen. Um diesen Daemon zu aktivieren, müssen Sie
in /etc/rc.conf (sowohl auf Client- als
auch auf Serverseite) folgende Zeilen aufnehmen (wobei
vorausgesetzt wird, dasss NFS auf beiden
Systemen bereits konfiguriert ist):rpc_lockd_enable="YES"
rpc_statd_enable="YES"Danach starten Sie die Anwendung zur Verwaltung der
Dateisperren durch folgenden Befehl:&prompt.root; /etc/rc.d/nfslocking startBenötigen Sie keine echten Dateisperren zwischen den
NFS-Clients und dem
NFS-Server, können Sie den
NFS-Client durch die Übergabe der
Option an &man.mount.nfs.8; zu einer lokalen
Sperrung von Dateien zwingen. Lesen Sie dazu auch die
Manualpage &man.mount.nfs.8;.Praktische AnwendungenNFS ist in vielen Situationen
nützlich. Einige Anwendungsbereiche finden Sie in der
folgenden Liste:NFSAnwendungsbeispieleMehrere Maschinen können sich ein CD-ROM-Laufwerk
oder andere Medien teilen. Dies ist billiger und
außerdem praktischer, um Programme auf mehreren
Rechnern zu installieren.In größeren Netzwerken ist es praktisch,
einen zentralen NFS-Server einzurichten,
auf dem die Heimatverzeichnisse der Benutzer gespeichert
werden. Diese Heimatverzeichnisse werden über das
Netzwerk exportiert. Dadurch haben die Benutzer immer das
gleiche Heimatverzeichnis zur Verfügung,
unabhängig davon, an welchem Arbeitsplatz sie sich
anmelden.Verschiedene Rechner können auf ein gemeinsames
Verzeichnis /usr/ports/distfiles
zugreifen. Wenn Sie nun einen Port auf mehreren Rechnern
installieren wollen, greifen Sie einfach auf dieses
Verzeichnis zu, ohne die Quelldateien auf jede Maschine
zu kopieren.WylieStilwellBeigetragen von ChernLeeÜberarbeitet von AMDamdAutomatic Mounter Daemon&man.amd.8; (Automatic Mounter Daemon) hängt ein
entferntes Dateisystem automatisch ein,
wenn auf eine Datei oder ein Verzeichnis in diesem Dateisystem
zugegriffen wird. Dateisysteme, die über einen gewissen
Zeitraum inaktiv sind, werden von amd
automatisch abgehängt.
amd ist eine einfache
Alternative zum dauerhaften Einhängen von Dateisystemen
in /etc/fstab.In der Voreinstellung stellt amd
die Verzeichnisse /host und
/net als NFS-Server bereit. Wenn auf eine
Datei in diesen Verzeichnissen zugegriffen wird, sucht
amd den entsprechenden Mountpunkt
und hängt das Dateisystem automatisch ein.
/net wird zum Einhängen von
exportierten Dateisystemen von einer IP-Adresse verwendet,
während /host zum Einhängen
von exportierten Dateisystemen eines durch seinen Namen
festgelegten Rechners dient.Ein Zugriff auf eine Datei in
/host/foobar/usr würde
amd veranlassen,
das von foobar exportierte Dateisystem
/usr einzuhängen.Ein exportiertes Dateisystem mit
amd in den Verzeichnisbaum
einhängenSie können sich die verfügbaren Mountpunkte
eines entfernten Rechners mit showmount
ansehen. Wollen Sie sich die Mountpunkte des Rechners
foobar ansehen, so verwenden Sie:&prompt.user; showmount -e foobar
Exports list on foobar:
/usr 10.10.10.0
/a 10.10.10.0
&prompt.user; cd /host/foobar/usrWie Sie an diesem Beispiel erkennen können, zeigt
showmount/usr
als exportiertes Dateisystem an. Wenn man in das Verzeichnis
/host/foobar/usr wechselt, versucht
amd den Rechnernamen
foobar aufzulösen und den gewünschten
Export in den Verzeichnisbaum einzuhängen.amd kann durch das Einfügen
der folgenden Zeile in /etc/rc.conf
automatisch gestartet werden:amd_enable="YES"Mit der Option amd_flags kann
amd angepasst werden.
Die Voreinstellung für amd_flags sieht
so aus:amd_flags="-a /.amd_mnt -l syslog /host /etc/amd.map /net /etc/amd.map"/etc/amd.map legt die Standardoptionen
fest, mit denen exportierte Dateisysteme in den Verzeichnisbaum
eingehängt werden. /etc/amd.conf
hingegen legt einige der erweiterten Optionen von
amd fest.Weitere Informationen finden Sie in den Hilfeseiten
&man.amd.8; und &man.amd.conf.5;.JohnLindBeigetragen von Integrationsprobleme mit anderen SystemenBestimmte ISA-Ethernetadapter haben Beschränkungen, die
zu ernsthaften Netzwerkproblemen, insbesondere mit NFS
führen können. Es handelt sich dabei nicht um ein
FreeBSD-spezifisches Problem, aber FreeBSD-Systeme sind davon
ebenfalls betroffen.Das Problem tritt fast ausschließlich dann auf, wenn
(FreeBSD)-PC-Systeme mit Hochleistungsrechnern verbunden werden,
wie Systemen von Silicon Graphics, Inc. oder
Sun Microsystems, Inc. Das Einhängen via NFS
funktioniert problemlos, auch einige Dateioperationen
können erfolgreich sein. Plötzlich aber wird der
Server nicht mehr auf den Client reagieren, obwohl Anfragen von
anderen Rechnern weiterhin bearbeitet werden. Dieses
Problem betrifft stets den Client, egal ob es sich beim Client
um das FreeBSD-System oder den Hochleistungsrechner handelt.
Auf vielen Systemen gibt es keine Möglichkeit mehr, den
Client ordnungsgemäß zu beenden. Die einzige
Lösung ist es oft, den Rechner neu zu starten, da dieses
NFS-Problem nicht mehr behoben werden kann.Die korrekte Lösung für dieses
Problem ist es, sich eine schnellere Ethernetkarte für
FreeBSD zu kaufen. Allerdings gibt es auch eine einfache und
meist zufriedenstellende Lösung, um dieses Problem zu
umgehen. Wenn es sich beim FreeBSD-System um den
Server handelt, verwenden Sie beim
Einhängen in den Verzeichnisbaum auf der Clientseite
zusätzlich die Option . Wenn es
sich beim FreeBSD-System um den Client
handelt, dann hängen Sie das NFS-Dateisystem mit der
zusätzlichen Option ein.
Diese Optionen können auf der Clientseite auch durch
das vierte Feld der Einträge in
/etc/fstab festgelegt werden, damit die
Dateisysteme automatisch eingehängt werden. Um die
Dateisysteme manuell einzuhängen, verwendet man bei
&man.mount.8; zusätzlich die Option
.Es gibt ein anderes Problem, das oft mit diesem verwechselt
wird. Dieses andere Problem tritt auf, wenn sich über NFS
verbundene Server und Clients in verschiedenen Netzwerken
befinden. Wenn dies der Fall ist, stellen Sie
sicher, dass Ihre Router die
nötigen UDP-Informationen weiterleiten,
oder Sie werden nirgends hingelangen, egal was Sie machen.In den folgenden Beispielen ist fastws der
Name des Hochleistungsrechners (bzw. dessen Schnittstelle),
freebox hingegen ist der Name des
FreeBSD-Systems, das über eine Netzkarte mit geringer
Leistung verfügt. /sharedfs ist das
exportierte NFS -Dateisystem (lesen Sie dazu auch
&man.exports.5;). Bei /project handelt es
sich um den Mountpunkt, an dem das exportierte Dateisystem auf
der Clientseite eingehängt wird. In allen Fällen
können zusätzliche Optionen, wie z.B.
, oder
wünschenswert sein.FreeBSD als Client (eingetragen in
/etc/fstab auf freebox):
fastws:/sharedfs /project nfs rw,-r=1024 0 0Manuelles Einhängen auf
freebox:&prompt.root; mount -t nfs -o -r=1024 fastws:/sharedfs /project&os; als Server (eingetragen in
/etc/fstab auf fastws):
freebox:/sharedfs /project nfs rw,-w=1024 0 0Manuelles Einhängen auf fastws:&prompt.root; mount -t nfs -o -w=1024 freebox:/sharedfs /projectNahezu alle 16-bit Ethernetadapter erlauben Operationen
ohne obengenannte Einschränkungen auf die Lese- oder
Schreibgröße.Für alle technisch Interessierten wird nun beschrieben,
was passiert, wenn dieser Fehler auftritt, und warum er
irreversibel ist. NFS arbeitet üblicherweise mit einer
Blockgröße von 8 kByte (obwohl
es kleinere Fragmente zulassen würde). Da die maximale
Rahmengröße von Ethernet 1500 Bytes
beträgt, wird der NFS-Block in einzelne
Ethernetrahmen aufgeteilt, obwohl es sich nach wie vor um eine
Einheit handelt, die auch als Einheit empfangen, verarbeitet
und bestätigt werden muss. Der
Hochleistungsrechner verschickt die Pakete, aus denen der
NFS-Block besteht, so eng hintereinander, wie es der Standard
erlaubt. Auf der anderen Seite (auf der sich die langsamere
Netzkarte befindet), überschreiben die späteren
Pakete ihre Vorgänger, bevor diese vom System verarbeitet
werden (Überlauf!). Dies hat zur Folge, dass der NFS-Block
nicht mehr rekonstruiert und bestätigt werden kann. Als
Folge davon glaubt der Hochleistungsrechner, dass der andere
Rechner nicht erreichbar ist (Timeout!) und versucht die
Sendung zu wiederholen. Allerdings wird wiederum der komplette
NFS-Block verschickt, so dass sich der ganze Vorgang wiederholt,
und zwar immer wieder (oder bis zum Systemneustart).Indem wir die Einheitengröße unter der maximalen
Größe der Ethernetpakete halten, können wir
sicherstellen, dass jedes vollständig erhaltene
Ethernetpaket individuell angesprochen werden kann und vermeiden
die Blockierung des Systems.Überläufe können zwar nach wie vor auftreten,
wenn ein Hochleistungsrechner Daten auf ein PC-System
transferiert. Durch die besseren (und schnelleren) Netzkarten
treten solche Überläufe allerdings nicht mehr
zwingend auf, wenn
NFS-Einheiten übertragen werden. Tritt nun
ein Überlauf auf, wird die betroffene Einheit erneut
verschickt, und es besteht eine gute Chance, dass sie nun
erhalten, verarbeitet und bestätigt werden kann.BillSwingleBeigetragen von EricOgrenErweitert von UdoErdelhoffNIS/YP – Network Information ServiceWas ist NIS?NISSolarisHP-UXAIXLinuxNetBSDOpenBSDNIS
wurde von Sun Microsystems entwickelt, um &unix;-Systeme
(ursprünglich &sunos;) zentral verwalten zu können.
Mittlerweile hat es sich zu einem Industriestandard entwickelt,
der von allen wichtigen &unix;-Systemen (&solaris;, HP-UX,
&aix;, Linux, NetBSD, OpenBSD, FreeBSD und anderen)
unterstützt wird.yellow pagesNISNIS war
ursprünglich als Yellow Pages bekannt,
aus markenrechtlichen Gründen wurde der Name aber
geändert. Die alte Bezeichnung (sowie die Abkürzung YP)
wird aber nach wie vor häufig verwendet.NISDomänenBei NIS handelt es sich um ein RPC-basiertes
Client/Server-System. Eine Gruppe von Rechnern greift dabei
innerhalb einer NIS-Domäne auf gemeinsame
Konfigurationsdateien zu. Ein Systemadministrator wird dadurch
in die Lage versetzt, NIS-Clients mit minimalem Aufwand
einzurichten, sowie Änderungen an der Systemkonfiguration
von einem zentralen Ort aus durchzuführen.Windows NTDie Funktion entspricht dem Domänensystem von
&windowsnt;; auch wenn sich die interne Umsetzung unterscheidet,
sind die Basisfunktionen vergleichbar.Wichtige Prozesse und BegriffeEs gibt verschiedene Begriffe und Anwenderprozesse, auf die
Sie stoßen werden, wenn Sie NIS unter FreeBSD einrichten,
egal ob Sie einen Server oder einen Client konfigurieren:rpcbindBegriffBeschreibungNIS-DomänennameEin NIS-Masterserver sowie alle Clients
(inklusive der Slaveserver) haben einen
NIS-Domänennamen. Dieser hat (ähnlich den
&windowsnt;-Domänennamen) nichts mit DNS zu tun.
rpcbindMuss laufen, damit RPC (Remote Procedure Call, ein
von NIS verwendetes Netzwerkprotokoll) funktioniert.
NIS-Server sowie Clients funktionieren ohne
rpcbind nicht.ypbindBindet einen NIS-Client an seinen
NIS-Server. Der Client bezieht den
NIS-Domänennamen vom System und stellt über
das RPC-Protokoll eine Verbindung zum NIS-Server her.
ypbind ist der zentrale
Bestandteil der Client-Server-Kommunikation in einer
NIS-Umgebung. Wird >ypbind
auf einem Client beendet, ist dieser nicht mehr in der
Lage, auf den NIS-Server zuzugreifen.ypservSollte nur auf dem NIS-Server laufen, da es sich um
den Serverprozess selbst handelt. Wenn &man.ypserv.8;
nicht mehr läuft, kann der Server nicht mehr auf
NIS-Anforderungen reagieren (wenn ein Slaveserver
existiert, kann dieser als Ersatz fungieren). Einige
NIS-Systeme (allerdings nicht das von FreeBSD) versuchen
allerdings erst gar nicht, sich mit einem anderen Server
zu verbinden, wenn der bisher verwendete Server nicht
mehr reagiert. Die einzige Lösung dieses Problems
besteht dann darin, den Serverprozess (oder gar den
Server selbst) oder den
ypbind-Prozess auf dem Client
neu zu starten.rpc.yppasswddEin weiterer Prozess, der nur auf dem
NIS-Masterserver laufen sollte. Es handelt sich um einen
Daemonprozess, der es NIS-Clients ermöglicht, sich
auf dem NIS-Masterserver anzumelden, um ihr Passwort zu
ändern.Wie funktioniert NIS?In einer NIS-Umgebung gibt es drei Rechnerarten:
Masterserver, Slaveserver und Clients. Server dienen als
zentraler Speicherort für Rechnerkonfigurationen.
Masterserver speichern die maßgebliche Kopie dieser
Informationen, während Slaveserver diese Informationen
aus Redundanzgründen spiegeln. Die Clients beziehen
ihre Informationen immer vom Server.Auf diese Art und Weise können Informationen aus
verschiedenen Dateien von mehreren Rechnern gemeinsam
verwendet werden. master.passwd,
group, und hosts
werden oft gemeinsam über NIS verwendet. Immer, wenn
ein Prozess auf einem Client auf Informationen zugreifen will,
die normalerweise in lokalen Dateien vorhanden wären,
wird stattdessen eine Anfrage an den NIS-Server gestellt, an
den der Client gebunden ist.Arten von NIS-RechnernNISMasterserverEin NIS-Masterserver verwaltet,
ähnlich einem &windowsnt;-Domänencontroller, die
von allen NIS-Clients gemeinsam verwendeten Dateien.
passwd, group,
sowie verschiedene andere von den Clients verwendete
Dateien existieren auf dem Masterserver.Ein Rechner kann auch für mehrere
NIS-Domänen als Masterserver fungieren. Dieser
Abschnitt konzentriert sich im Folgenden allerdings auf
eine relativ kleine NIS-Umgebung.NISSlaveserverNIS-Slaveserver. Ähnlich
einem &windowsnt;-Backupdomänencontroller, verwalten
NIS-Slaveserver Kopien der Daten des NIS-Masterservers.
NIS-Slaveserver bieten die Redundanz, die für
kritische Umgebungen benötigt wird. Zusätzlich
entlasten Slaveserver den Masterserver: NIS-Clients
verbinden sich immer mit dem NIS-Server, der zuerst
reagiert. Dieser Server kann auch ein Slaveserver sein.
NISClientNIS-Clients. NIS-Clients
identifizieren sich gegenüber dem NIS-Server
(ähnlich den &windowsnt;-Workstations), um sich am
Server anzumelden.NIS/YP konfigurierenDieser Abschnitt beschreibt an Hand eines Beispiels die
Einrichtung einer NIS-Umgebung.PlanungNehmen wir an, Sie seien der Administrator eines kleinen
Universitätsnetzes. Dieses Netz besteht aus
fünfzehn FreeBSD-Rechnern, für die derzeit keine
zentrale Verwaltung existiert, jeder Rechner hat also eine
eigene Version von /etc/passwd und
/etc/master.passwd. Diese Dateien werden
manuell synchron gehalten; legen Sie einen neuen Benutzer an,
so muss dies auf allen fünfzehn Rechnern manuell
erledigt werden (unter Verwendung von
adduser). Da diese Lösung sehr
ineffizient ist, soll das Netzwerk in Zukunft NIS verwenden,
wobei zwei der Rechner als Server dienen sollen.In Zukunft soll das Netz also wie folgt aussehen:RechnernameIP-AdresseRechneraufgabeellington10.0.0.2NIS-Mastercoltrane10.0.0.3NIS-Slavebasie10.0.0.4Workstation der Fakultätbird10.0.0.5Clientrechnercli[1-11]10.0.0.[6-17]Verschiedene andere ClientsWenn Sie NIS das erste Mal einrichten, ist es ratsam, sich
zuerst über die Vorgangsweise Gedanken zu machen.
Unabhängig von der Größe Ihres Netzwerks
müssen Sie stets einige Entscheidungen treffen.Einen NIS-Domänennamen wählenNISDomänennameDies muss nicht der Domainname sein. Es
handelt sich vielmehr um den NIS-Domainnamen.
Wenn ein Client Informationen anfordert, ist in dieser
Anforderung der Name der NIS-Domäne enthalten.
Dadurch weiß jeder Server im Netzwerk, auf welche
Anforderung er antworten muss. Stellen Sie sich den
NIS-Domänennamen als den Namen einer Gruppe von
Rechnern vor, die etwas gemeinsam haben.Manchmal wird der Name der Internetdomäne auch
für die NIS-Domäne verwendet. Dies ist allerdings
nicht empfehlenswert, da dies bei der Behebung von Problemen
verwirrend sein kann. Der Name der NIS-Domäne sollte
innerhalb Ihres Netzwerks einzigartig sein. Hilfreich ist
es, wenn der Name die Gruppe der in ihr zusammengefassten
Rechner beschreibt. Die Kunstabteilung von Acme Inc.
hätte daher die NIS-Domäne
acme-art. Für unser Beispiel verwenden
wir den NIS-Domänennamen
test-domain.SunOSEs gibt jedoch auch Betriebssysteme (vor allem &sunos;),
die als NIS-Domänennamen den Name der
Internetdomäne verwenden. Wenn dies für einen
oder mehrere Rechner Ihres Netzwerks zutrifft,
müssen Sie den Namen der
Internetdomäne als Ihren NIS-Domänennamen
verwenden.Anforderungen an den ServerWenn Sie einen NIS-Server einrichten wollen, müssen
Sie einige Dinge beachten. Eine unangenehme Eigenschaft
von NIS ist die Abhängigkeit der Clients vom Server.
Wenn sich der Client nicht über den Server mit seiner
NIS-Domäne verbinden kann, wird der Rechner oft
unbenutzbar, da das Fehlen von Benutzer- und
Gruppeninformationen zum Einfrieren des Clients führt.
Daher sollten Sie für den Server einen Rechner
auswählen, der nicht regelmäßig neu
gestartet werden muss und der nicht für Testversuche
verwendet wird. Idealerweise handelt es sich um einen
alleinstehenden Rechner, dessen einzige Aufgabe es ist, als
NIS-Server zu dienen. Wenn Sie ein Netzwerk haben, das
nicht zu stark ausgelastet ist, ist es auch möglich,
den NIS-Server als weiteren Dienst auf einem anderen Rechner
laufen zu lassen. Denken Sie aber daran, dass ein Ausfall
des NIS-Servers alle NIS-Clients
betrifft.NIS-ServerDie verbindlichen Kopien aller NIS-Informationen befinden
sich auf einem einzigen Rechner, dem NIS-Masterserver. Die
Datenbanken, in denen die Informationen gespeichert sind,
bezeichnet man als NIS-Maps. Unter FreeBSD werden diese
Maps unter /var/yp/[domainname]
gespeichert, wobei [domainname] der
Name der NIS-Domäne ist. Ein einzelner NIS-Server
kann gleichzeitig mehrere NIS-Domänen verwalten, daher
können auch mehrere Verzeichnisse vorhanden sein. Jede
Domäne verfügt über ein eigenes Verzeichnis
sowie einen eigenen, von anderen Domänen
unabhängigen Satz von NIS-Maps.NIS-Master- und Slaveserver verwenden den
ypserv-Daemon, um NIS-Anfragen zu
bearbeiten. ypserv empfängt
eingehende Anfragen der NIS-Clients, ermittelt aus der
angeforderten Domäne und Map einen Pfad zur
entsprechenden Datenbank, und sendet die angeforderten
Daten von der Datenbank zum Client.Einen NIS-Masterserver einrichtenNISServerkonfigurationAbhängig von Ihren Anforderungen ist die
Einrichtung eines NIS-Masterservers relativ einfach, da
NIS von FreeBSD bereits in der Standardkonfiguration
unterstützt wird. Sie müssen nur folgende
Zeilen in /etc/rc.conf einfügen:
nisdomainname="test-domain"Diese Zeile setzt den NIS-Domänennamen auf
test-domain, wenn Sie das Netzwerk
initialisieren (beispielsweise nach einem Systemstart).
nis_server_enable="YES"
Dadurch werden die NIS-Serverprozesse gestartet.nis_yppasswdd_enable="YES"
Durch diese Zeile wird der
rpc.yppasswdd-Daemon aktiviert, der,
wie bereits erwähnt, die Änderung von
NIS-Passwörtern von einem Client aus
ermöglicht.In Abhängigkeit von Ihrer NIS-Konfiguration
können weitere Einträge erforderlich sein.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt
NIS-Server, die
auch als NIS-Clients arbeiten.Nun müssen Sie nur noch
/etc/netstart als Superuser
ausführen, um alles entsprechend Ihren Vorgaben in
/etc/rc.conf einzurichten.Die NIS-Maps initialisierenNISmapsNIS-Maps sind Datenbanken, die
sich im Verzeichnis /var/yp befinden.
Sie werden am NIS-Masterserver aus den Konfigurationsdateien
unter /etc erzeugt. Einzige Ausnahme:
/etc/master.passwd. Dies ist auch
sinnvoll, da Sie die Passwörter für Ihr
root- oder andere
Administratorkonten nicht an alle Server der NIS-Domäne
verteilen wollen. Bevor Sie also die NIS-Maps des
Masterservers einrichten, sollten Sie Folgendes tun:&prompt.root; cp /etc/master.passwd /var/yp/master.passwd
&prompt.root; cd /var/yp
&prompt.root; vi master.passwdEntfernen Sie alle Systemkonten
(wie bin, tty,
kmem oder games),
sowie alle Konten, die Sie nicht an die NIS-Clients
weitergeben wollen (beispielsweise root
und alle Konten mit der UID 0 (=Superuser).Stellen Sie sicher, dass
/var/yp/master.passwd weder von der
Gruppe noch von der Welt gelesen werden kann (Zugriffsmodus
600)! Ist dies nicht der Fall, ändern Sie dies mit
chmod.Tru64 UNIXNun können Sie die NIS-Maps initialisieren.
FreeBSD verwendet dafür das Skript
ypinit (lesen Sie dazu auch
&man.ypinit.8;). Dieses Skript ist auf fast allen
UNIX-Betriebssystemen verfügbar. Bei
Digitals Unix/Compaq Tru64 UNIX nennt es sich allerdings
ypsetup. Da wir Maps für einen
NIS-Masterserver erzeugen, verwenden wir
ypinit mit der Option
. Nachdem Sie die beschriebenen
Aktionen durchgeführt haben, erzeugen Sie nun die
NIS-Maps:ellington&prompt.root; ypinit -m test-domain
Server Type: MASTER Domain: test-domain
Creating an YP server will require that you answer a few questions.
Questions will all be asked at the beginning of the procedure.
Do you want this procedure to quit on non-fatal errors? [y/n: n] n
Ok, please remember to go back and redo manually whatever fails.
If you don't, something might not work.
At this point, we have to construct a list of this domains YP servers.
rod.darktech.org is already known as master server.
Please continue to add any slave servers, one per line. When you are
done with the list, type a <control D>.
master server : ellington
next host to add: coltrane
next host to add: ^D
The current list of NIS servers looks like this:
ellington
coltrane
Is this correct? [y/n: y] y
[..output from map generation..]
NIS Map update completed.
ellington has been setup as an YP master server without any errors.Dadurch erzeugt ypinit/var/yp/Makefile aus der Datei
/var/yp/Makefile.dist.
Durch diese Datei wird festgelegt, dass Sie in einer
NIS-Umgebung mit nur einem Server arbeiten und dass alle
Clients unter FreeBSD laufen. Da
test-domain aber auch über einen
Slaveserver verfügt, müssen Sie
/var/yp/Makefile entsprechend anpassen:
ellington&prompt.root; vi /var/yp/MakefileSie sollten die ZeileNOPUSH = "True"auskommentieren (falls dies nicht bereits der Fall ist).Einen NIS-Slaveserver einrichtenNISSlaveserverEin NIS-Slaveserver ist noch einfacher einzurichten als
ein Masterserver. Melden Sie sich am Slaveserver an und
ändern Sie /etc/rc.conf analog
zum Masterserver. Der einzige Unterschied besteht in der
Verwendung der Option , wenn Sie
ypinit aufrufen. Die Option
erfordert den Namen des
NIS-Masterservers, daher sieht unsere Ein- und Ausgabe wie
folgt aus:coltrane&prompt.root; ypinit -s ellington test-domain
Server Type: SLAVE Domain: test-domain Master: ellington
Creating an YP server will require that you answer a few questions.
Questions will all be asked at the beginning of the procedure.
Do you want this procedure to quit on non-fatal errors? [y/n: n] n
Ok, please remember to go back and redo manually whatever fails.
If you don't, something might not work.
There will be no further questions. The remainder of the procedure
should take a few minutes, to copy the databases from ellington.
Transferring netgroup...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
Transferring netgroup.byuser...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
Transferring netgroup.byhost...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
Transferring master.passwd.byuid...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
Transferring passwd.byuid...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
Transferring passwd.byname...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
Transferring group.bygid...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
Transferring group.byname...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
Transferring services.byname...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
Transferring rpc.bynumber...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
Transferring rpc.byname...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
Transferring protocols.byname...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
Transferring master.passwd.byname...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
Transferring networks.byname...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
Transferring networks.byaddr...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
Transferring netid.byname...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
Transferring hosts.byaddr...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
Transferring protocols.bynumber...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
Transferring ypservers...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
Transferring hosts.byname...
ypxfr: Exiting: Map successfully transferred
coltrane has been setup as an YP slave server without any errors.
Don't forget to update map ypservers on ellington.Sie sollten nun über das Verzeichnis
/var/yp/test-domain verfügen.
Die Kopien der NIS-Masterserver-Maps sollten sich in diesem
Verzeichnis befinden. Allerdings müssen Sie diese
auch aktuell halten. Die folgenden Einträge in
/etc/crontab erledigen diese Aufgabe:
20 * * * * root /usr/libexec/ypxfr passwd.byname
21 * * * * root /usr/libexec/ypxfr passwd.byuidDiese zwei Zeilen zwingen den Slaveserver, seine Maps
mit denen des Masterservers zu synchronisieren. Diese
Einträge sind nicht zwingend, da der Masterserver
versucht, alle Änderungen seiner NIS-Maps an seine
Slaveserver weiterzugeben. Da Passwortinformationen aber
für vom Server abhängige Systeme vital sind, ist
es eine gute Idee, diese Aktualisierungen zu erzwingen.
Besonders wichtig ist dies in stark ausgelasteten Netzen,
in denen Map-Aktualisierungen unvollständig sein
könnten.Führen Sie nun /etc/netstart
auch auf dem Slaveserver aus, um den NIS-Server erneut zu
starten.NIS-ClientsEin NIS-Client bindet sich unter
Verwendung des ypbind-Daemons an einen
NIS-Server. ypbind prüft die
Standarddomäne des Systems (die durch
domainname gesetzt wird), und beginnt
RPCs über das lokale Netzwerk zu verteilen (broadcast).
Diese Anforderungen legen den Namen der Domäne fest,
für die ypbind eine Bindung erzeugen
will. Wenn der Server der entsprechenden Domäne eine
solche Anforderung erhält, schickt er eine Antwort an
ypbind. ybind speichert
daraufhin die Adresse des Servers. Wenn mehrere Server
verfügbar sind (beispielsweise ein Master- und mehrere
Slaveserver), verwendet ypbind die erste
erhaltene Adresse. Ab diesem Zeitpunkt richtet der Client alle
Anfragen an genau diesen Server. ypbindpingt den Server gelegentlich an, um
sicherzustellen, dass der Server funktioniert. Antwortet der
Server innerhalb eines bestimmten Zeitraums nicht (Timeout),
markiert ypbind die Domäne als
ungebunden und beginnt erneut, RPCs über das Netzwerk zu
verteilen, um einen anderen Server zu finden.Einen NIS-Client konfigurierenNISClient konfigurierenEinen FreeBSD-Rechner als NIS-Client einzurichten, ist
recht einfach.Fügen Sie folgende Zeilen in
/etc/rc.conf ein, um den
NIS-Domänennamen festzulegen, und um
ypbind bei der Initialisierung des
Netzwerks zu starten:nisdomainname="test-domain"
nis_client_enable="YES"Um alle Passworteinträge des NIS-Servers zu
importieren, löschen Sie alle Benutzerkonten in
/etc/master.passwd und fügen
mit vipw folgende Zeile am Ende der
Datei ein:+:::::::::Diese Zeile legt für alle gültigen
Benutzerkonten der NIS-Server-Maps einen Zugang an.
Es gibt verschiedene Wege, Ihren NIS-Client durch
Änderung dieser Zeile zu konfigurieren. Lesen
Sie dazu auch den Abschnitt über
Netzgruppen weiter
unten. Weitere detaillierte Informationen finden Sie
im Buch Managing NFS and NIS von
O'Reilly.Sie sollten zumindest ein lokales Benutzerkonto,
das nicht über NIS importiert wird, in Ihrer
/etc/master.passwd behalten.
Dieser Benutzer sollte außerdem ein Mitglied der
Gruppe wheel sein. Wenn es
mit NIS Probleme gibt, können Sie diesen Zugang
verwenden, um sich anzumelden,
root zu werden und das Problem
zu beheben.Um alle möglichen Gruppeneinträge vom
NIS-Server zu importieren, fügen sie folgende Zeile
in /etc/group ein:+:*::Nachdem Sie diese Schritte erledigt haben, sollten Sie
mit ypcat passwd die
passwd-Map des NIS-Servers anzeigen
können.Sicherheit unter NISNISSicherheitIm Allgemeinen kann jeder entfernte Anwender einen RPC an
&man.ypserv.8; schicken, um den Inhalt Ihrer NIS-Maps abzurufen,
falls er Ihren NIS-Domänennamen kennt. Um solche
unautorisierten Transaktionen zu verhindern, unterstützt
&man.ypserv.8; securenets, durch die man den
Zugriff auf bestimmte Rechner beschränken kann.
&man.ypserv.8; versucht, beim Systemstart die Informationen
über securenets aus der Datei
/var/yp/securenets zu laden.Die Datei securenets kann auch
in einem anderen Verzeichnis stehen, das mit der Option
angegeben wird. Diese Datei
enthält Einträge, die aus einer Netzwerkadresse und
einer Netzmaske bestehen, die durch Leerzeichen getrennt
werden. Kommentarzeilen beginnen mit #.
/var/yp/securnets könnte
beispielsweise so aussehen:# allow connections from local host -- mandatory
127.0.0.1 255.255.255.255
# allow connections from any host
# on the 192.168.128.0 network
192.168.128.0 255.255.255.0
# allow connections from any host
# between 10.0.0.0 to 10.0.15.255
# this includes the machines in the testlab
10.0.0.0 255.255.240.0Wenn &man.ypserv.8; eine Anforderung von einer zu diesen
Regeln passenden Adresse erhält, wird die Anforderung
bearbeitet. Gibt es keine passende Regel, wird die
Anforderung ignoriert und eine Warnmeldung aufgezeichnet. Wenn
/var/yp/securenets nicht vorhanden ist,
erlaubt ypserv Verbindungen von jedem Rechner
aus.ypserv unterstützt auch das
TCP-Wrapper-Paket von Wietse Venema.
Mit diesem Paket kann der Administrator für
Zugriffskontrollen die Konfigurationsdateien von
TCP-Wrapper anstelle von
/var/yp/securenets verwenden.Während beide Kontrollmechanismen einige Sicherheit
gewähren, beispielsweise durch privilegierte Ports, sind
sie gegenüber IP spoofing-Attacken
verwundbar. Jeder NIS-Verkehr sollte daher von Ihrer Firewall
blockiert werden.Server, die /var/yp/securenets
verwenden, können Schwierigkeiten bei der Anmeldung von
Clients haben, die ein veraltetes TCP/IP-Subsystem
besitzen. Einige dieser TCP/IP-Subsysteme setzen alle
Rechnerbits auf Null, wenn Sie einen
Broadcast durchführen und/oder
können die Subnetzmaske nicht auslesen, wenn sie die
Broadcast-Adresse berechnen. Einige Probleme können
durch Änderungen der Clientkonfiguration behoben werden.
Andere hingegen lassen sich nur durch das Entfernen des
betreffenden Rechners aus dem Netzwerk oder den Verzicht auf
/var/yp/securenets umgehen.Die Verwendung von /var/yp/securenets
auf einem Server mit einem solch veralteten
TCP/IP-Subsystem ist eine sehr schlechte Idee, die zu
einem Verlust der NIS-Funktionalität für große
Teile Ihres Netzwerks führen kann.TCP-WrapperDie Verwendung der TCP-Wrapper
verlangsamt die Reaktion Ihres NIS-Servers. Diese
zusätzliche Reaktionszeit kann in Clientprogrammen zu
Timeouts führen. Dies vor allem in Netzwerken, die
stark ausgelastet sind, oder nur über langsame NIS-Server
verfügen. Wenn ein oder mehrere Ihrer Clientsysteme
dieses Problem aufweisen, sollten Sie die betreffenden Clients
in NIS-Slaveserver umwandeln, und diese an sich selbst binden.
Bestimmte Benutzer an der Anmeldung hindernNISBenutzer blockierenIn unserem Labor gibt es den Rechner basie,
der nur für Mitarbeiter der Fakultät bestimmt ist.
Wir wollen diesen Rechner nicht aus der NIS-Domäne
entfernen, obwohl passwd des
NIS-Masterservers Benutzerkonten sowohl für
Fakultätsmitarbeiter als auch für Studenten
enthält. Was können wir also tun?Es gibt eine Möglichkeit, bestimmte Benutzer an der
Anmeldung an einem bestimmten Rechner zu hindern, selbst wenn
diese in der NIS-Datenbank vorhanden sind. Dazu müssen
Sie lediglich an diesem Rechner den Eintrag
-Benutzername an
das Ende von /etc/master.passwd setzen,
wobei Benutzername der zu
blockierende Benutzername ist. Diese Änderung sollte
bevorzugt durch vipw erledigt werden, da
vipw Ihre Änderungen an
/etc/master.passwd auf Plausibilität
überprüft und nach erfolgter Änderung die
Passwortdatenbank automatisch aktualisiert. Um also den
Benutzer bill an der Anmeldung am Rechner
basie zu hindern, gehen wir wie folgt vor:
basie&prompt.root; vipw[add -bill to the end, exit]
vipw: rebuilding the database...
vipw: done
basie&prompt.root; cat /etc/master.passwd
root:[password]:0:0::0:0:The super-user:/root:/bin/csh
toor:[password]:0:0::0:0:The other super-user:/root:/bin/sh
daemon:*:1:1::0:0:Owner of many system processes:/root:/sbin/nologin
operator:*:2:5::0:0:System &:/:/sbin/nologin
bin:*:3:7::0:0:Binaries Commands and Source,,,:/:/sbin/nologin
tty:*:4:65533::0:0:Tty Sandbox:/:/sbin/nologin
kmem:*:5:65533::0:0:KMem Sandbox:/:/sbin/nologin
games:*:7:13::0:0:Games pseudo-user:/usr/games:/sbin/nologin
news:*:8:8::0:0:News Subsystem:/:/sbin/nologin
man:*:9:9::0:0:Mister Man Pages:/usr/share/man:/sbin/nologin
bind:*:53:53::0:0:Bind Sandbox:/:/sbin/nologin
uucp:*:66:66::0:0:UUCP pseudo-user:/var/spool/uucppublic:/usr/libexec/uucp/uucico
xten:*:67:67::0:0:X-10 daemon:/usr/local/xten:/sbin/nologin
pop:*:68:6::0:0:Post Office Owner:/nonexistent:/sbin/nologin
nobody:*:65534:65534::0:0:Unprivileged user:/nonexistent:/sbin/nologin
+:::::::::
-bill
basie&prompt.root;UdoErdelhoffBeigetragen von Netzgruppen verwendenNetzgruppenDie im letzten Abschnitt beschriebene Methode eignet sich
besonders, wenn Sie spezielle Regeln für wenige
Benutzer oder wenige Rechner benötigen. In großen
Netzwerken werden Sie allerdings
mit Sicherheit vergessen, einige Benutzer
von der Anmeldung an bestimmten Rechnern auszuschließen.
Oder Sie werden gezwungen sein, jeden Rechner einzeln zu
konfigurieren. Dadurch verlieren Sie aber den Hauptvorteil von
NIS, die zentrale Verwaltung.Die Lösung für dieses Problem sind
Netzgruppen. Ihre Aufgabe und Bedeutung
ist vergleichbar mit normalen, von UNIX-Dateisystemen
verwendeten Gruppen. Die Hauptunterschiede sind das Fehlen
einer numerischen ID sowie die Möglichkeit, Netzgruppen
zu definieren, die sowohl Benutzer als auch andere Netzgruppen
enthalten.Netzgruppen wurden entwickelt, um große, komplexe
Netzwerke mit Hunderten Benutzern und Rechnern zu verwalten.
Sie sind also von Vorteil, wenn Sie von dieser Situation
betroffen sind. Andererseits ist es dadurch beinahe
unmöglich, Netzgruppen mit einfachen Beispielen zu
erklären. Das hier verwendete Beispiel veranschaulicht
dieses Problem.Nehmen wir an, dass Ihre erfolgreiche Einführung von
NIS die Aufmerksamkeit Ihrer Vorgesetzten geweckt hat. Ihre
nächste Aufgabe besteht nun darin, Ihre NIS-Domäne
um zusätzliche Rechner zu erweitern. Die folgenden
Tabellen enthalten die neuen Benutzer und Rechner inklusive
einer kurzen Beschreibung.Benutzername(n)Beschreibungalpha,
betaBeschäftigte der IT-Abteilungcharlie,
deltaDie neuen Lehrlinge der IT-Abteilungecho,
foxtrott,
golf, ...Normale Mitarbeiterable,
baker, ...Externe MitarbeiterRechnername(n)Beschreibungwar, death,
famine, pollutionIhre wichtigsten Server. Nur IT-Fachleute
dürfen sich an diesen Rechnern anmelden.pride, greed,
envy, wrath,
lust, slothWeniger wichtige Server. Alle Mitarbeiter der
IT-Abteilung dürfen sich auf diesen Rechnern
anmelden.one, two,
three, four, ...Gewöhnliche Arbeitsrechner. Nur die
wirklichen Mitarbeiter dürfen
diese Rechner verwenden.trashcanEin sehr alter Rechner ohne kritische Daten. Sogar
externe Mitarbeiter dürfen diesen Rechner
verwenden.Wollten Sie diese Einschränkungen umsetzen, indem Sie
jeden Benutzer einzeln blockieren, müssten Sie auf jedem
System für jeden Benutzer eine entsprechende Zeile in
passwd einfügen. Wenn Sie nur einen
Eintrag vergessen, haben Sie ein Problem. Es mag noch angehen,
dies während der ersten Installation zu erledigen, im
täglichen Betrieb werden Sie allerdings
mit Sicherheit einmal vergessen, die
entsprechenden Einträge anzulegen. Vergessen Sie nicht:
Murphy war Optimist.Die Verwendung von Netzgruppen hat in dieser Situation
mehrere Vorteile. Sie müssen nicht jeden Benutzer einzeln
verwalten; weisen Sie stattdessen den Benutzer einer Netzgruppe
zu und erlauben oder verbieten Sie allen Mitglieder dieser
Gruppe die Anmeldung an einem Server. Wenn Sie einen neuen
Rechner hinzufügen, müssen Sie
Zugangsbeschränkungen nur für die Netzgruppen
festlegen. Legen Sie einen neuen Benutzer an, müssen Sie
ihn nur einer oder mehrere Netzgruppen zuweisen. Diese
Veränderungen sind voneinander unabhängig; Anweisungen
der Form für diese Kombination aus Benutzer und
Rechner mache Folgendes ... sind nicht mehr nötig.
Wenn Sie die Einrichtung von NIS sorgfältig geplant haben,
müssen Sie nur noch eine zentrale Konfigurationsdatei
bearbeiten, um den Zugriff auf bestimmte Rechner zu erlauben
oder zu verbieten.Der erste Schritt ist die Initialisierung der NIS-Maps
der Netzgruppe. &man.ypinit.8; kann dies unter FreeBSD nicht
automatisch durchführen. Sind die Maps aber erst einmal
erzeugt, werden sie jedoch von NIS problemlos unterstützt.
Um eine leere Map zu erzeugen, geben Sie Folgendes ein:ellington&prompt.root; vi /var/yp/netgroupDanach legen Sie die Einträge an. Für unser
Beispiel benötigen wir mindestens vier Netzgruppen:
IT-Beschäftige, IT-Lehrlinge, normale Beschäftigte
sowie Externe.IT_EMP (,alpha,test-domain) (,beta,test-domain)
IT_APP (,charlie,test-domain) (,delta,test-domain)
USERS (,echo,test-domain) (,foxtrott,test-domain) \
(,golf,test-domain)
INTERNS (,able,test-domain) (,baker,test-domain)Bei IT_EMP, IT_APP
usw. handelt es sich um Netzgruppennamen. In den Klammern
werden diesen Netzgruppen jeweils ein oder mehrere
Benutzerkonten hinzugefügt. Die drei Felder in der
Klammer haben folgende Bedeutung:Der Name des Rechners, auf dem die folgenden Werte
gültig sind. Legen Sie keinen Rechnernamen fest, ist
der Eintrag auf allen Rechnern gültig. Dadurch
gehen Sie vielen Problemen aus dem Weg.Der Name des Benutzerkontos, der zu dieser Netzgruppe
gehört.Die NIS-Domäne für das Benutzerkonto. Sie
können Benutzerkonten von anderen NIS-Domänen in
Ihre Netzgruppe importieren, wenn Sie mehrere
NIS-Domänen verwalten.Jedes Feld kann Wildcards enthalten. Die Einzelheiten
entnehmen Sie bitte &man.netgroup.5;.NetzgruppenNetzgruppennamen sollten nicht länger als 8 Zeichen
sein, vor allem dann, wenn Sie Rechner mit verschiedenen
Betriebssystemen in Ihrer NIS-Domäne haben. Es wird
zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.
Die Verwendung von Großbuchstaben für
Netzgruppennamen ermöglicht eine leichte Unterscheidung
zwischen Benutzern, Rechnern und Netzgruppen.Einige NIS-Clients (dies gilt nicht für FreeBSD)
können keine Netzgruppen mit einer großen Anzahl
von Einträgen verwalten. Einige ältere Versionen
von &sunos; haben beispielsweise Probleme, wenn Netzgruppen
mehr als fünfzehn Einträge
enthalten. Sie können dieses Problem umgehen, indem Sie
mehrere Subnetzgruppen mit weniger als fünfzehn Benutzern
anlegen und diese Subnetzgruppen wiederum in einer Netzgruppe
zusammenfassen:BIGGRP1 (,joe1,domain) (,joe2,domain) (,joe3,domain) [...]
BIGGRP2 (,joe16,domain) (,joe17,domain) [...]
BIGGRP3 (,joe31,domain) (,joe32,domain)
BIGGROUP BIGGRP1 BIGGRP2 BIGGRP3Sie können diesen Vorgang wiederholen, wenn Sie mehr
als 255 Benutzer in einer einzigen Netzgruppe benötigen.
Das Aktivieren und Verteilen Ihre neuen NIS-Map ist
einfach:ellington&prompt.root; cd /var/yp
ellington&prompt.root; makeDadurch werden die NIS-Maps netgroup,
netgroup.byhost und
netgroup.byuser erzeugt. Prüfen Sie
die Verfügbarkeit Ihrer neuen NIS-Maps mit &man.ypcat.1;.
ellington&prompt.user; ypcat -k netgroup
ellington&prompt.user; ypcat -k netgroup.byhost
ellington&prompt.user; ypcat -k netgroup.byuserDie Ausgabe des ersten Befehls gibt den Inhalt von
/var/yp/netgroup wieder. Der zweite Befehl
erzeugt nur dann eine Ausgabe, wenn Sie rechnerspezifische
Netzgruppen erzeugt haben. Der dritte Befehl gibt die
Netzgruppen nach Benutzern sortiert aus.Die Einrichtung der Clients ist einfach. Sie müssen
lediglich auf dem Server war
&man.vipw.8; aufrufen und die Zeile+:::::::::durch+@IT_EMP:::::::::ersetzen.Ab sofort werden nur noch die Daten der in der Netzgruppe
IT_EMP vorhandenen Benutzer in die
Passwortdatenbank von war importiert.
Nur diese Benutzer dürfen sich am Server anmelden.Unglücklicherweise gilt diese Einschränkung auch
für die ~-Funktion der Shell und
für alle Routinen, die auf Benutzernamen und numerische
Benutzer-IDs zugreifen. Oder anders formuliert,
cd ~user ist nicht
möglich, ls -l zeigt die numerische
Benutzer-ID statt dem Benutzernamen und
find . -user joe -print erzeugt die
Fehlermeldung No such user. Um dieses
Problem zu beheben, müssen Sie alle Benutzereinträge
importieren, ohne ihnen jedoch zu erlauben, sich an
Ihrem Server anzumelden.Dazu fügen Sie eine weitere Zeile in
/etc/master.passwd ein. Diese Zeile sollte
ähnlich der folgenden aussehen:+:::::::::/sbin/nologin, was in etwa
Importiere alle Einträge, aber ersetze die Shell in
den importierten Einträgen durch
/sbin/nologin entspricht. Sie
können jedes Feld dieses Eintrages ersetzen, indem Sie
einen Standardwert in /etc/master.passwd
eintragen.Stellen Sie sicher, dass die Zeile
+:::::::::/sbin/nologinnach der Zeile
+@IT_EMP::::::::: eingetragen ist. Sonst
haben alle via NIS importierten Benutzerkonten
/sbin/nologin als Loginshell.Danach müssen Sie nur mehr eine einzige NIS-Map
ändern, wenn ein neuer Mitarbeiter berücksichtigt
werden muss. Für weniger wichtige Server gehen Sie analog
vor, indem Sie den alten Eintrag +:::::::::
in den lokalen Versionen von
/etc/master.passwd durch folgende
Einträge ersetzen:+@IT_EMP:::::::::
+@IT_APP:::::::::
+:::::::::/sbin/nologinDie entsprechenden Zeilen für normale Arbeitsplätze
lauten:+@IT_EMP:::::::::
+@USERS:::::::::
+:::::::::/sbin/nologinAb jetzt wäre alles wunderbar, allerdings ändert
sich kurz darauf die Firmenpolitik: Die IT-Abteilung beginnt
damit, externe Mitarbeiter zu beschäftigen. Externe
dürfen sich an normalen Arbeitsplätzen sowie an den
weniger wichtigen Servern anmelden. Die IT-Lehrlinge
dürfen sich nun auch an den Hauptservern anmelden. Sie
legen also die neue Netzgruppe IT_INTERN an,
weisen Ihr die neuen IT-Externen als Benutzer zu und beginnen
damit, die Konfiguration auf jedem einzelnen Rechner zu
ändern ... Halt. Sie haben gerade die alte Regel
Fehler in der zentralisierten Planung führen zu
globaler Verwirrung. bestätigt.Da NIS in der Lage ist, Netzgruppen aus anderen Netzgruppen
zu bilden, lassen sich solche Situationen leicht vermeiden.
Eine Möglichkeit ist die Erzeugung rollenbasierter
Netzgruppen. Sie könnten eine Netzgruppe
BIGSRV erzeugen, um den Zugang zu
den wichtigsten Servern zu beschränken, eine weitere
Gruppe SMALLSRV für die weniger
wichtigen Server und eine dritte Netzgruppe
USERBOX für die normalen
Arbeitsplatzrechner. Jede dieser Netzgruppen enthält die
Netzgruppen, die sich auf diesen Rechnern anmelden dürfen.
Die Einträge der Netzgruppen in der NIS-Map sollten
ähnlich den folgenden aussehen:BIGSRV IT_EMP IT_APP
SMALLSRV IT_EMP IT_APP ITINTERN
USERBOX IT_EMP ITINTERN USERSDiese Methode funktioniert besonders gut, wenn Sie
Rechner in Gruppen mit identischen Beschränkungen einteilen
können. Unglücklicherweise ist dies die Ausnahme und
nicht die Regel. Meistens werden Sie die Möglichkeit zur
rechnerspezischen Zugangsbeschränkung benötigen.
Rechnerspezifische Netzgruppen sind die zweite
Möglichkeit, um mit den oben beschriebenen Änderungen
umzugehen. In diesem Szenario enthält
/etc/master.passwd auf jedem Rechner zwei
mit + beginnende Zeilen. Die erste Zeile
legt die Netzgruppe mit den Benutzern fest, die sich auf diesem
Rechner anmelden dürfen. Die zweite Zeile weist allen
anderen Benutzern /sbin/nologin als Shell
zu. Verwenden Sie auch hier (analog zu den Netzgruppen)
Großbuchstaben für die Rechnernamen. Die Zeilen
sollten also ähnlich den folgenden aussehen:+@BOXNAME:::::::::
+:::::::::/sbin/nologinWenn Sie dies für alle Rechner erledigt haben, werden
Sie die lokalen Versionen von
/etc/master.passwd nie mehr verändern
müssen. Alle weiteren Änderungen geschehen über
die NIS-Maps. Nachfolgend ein Beispiel für eine
mögliche Netzgruppen-Map, die durch einige Besonderheiten
erweitert wurde:# Define groups of users first
IT_EMP (,alpha,test-domain) (,beta,test-domain)
IT_APP (,charlie,test-domain) (,delta,test-domain)
DEPT1 (,echo,test-domain) (,foxtrott,test-domain)
DEPT2 (,golf,test-domain) (,hotel,test-domain)
DEPT3 (,india,test-domain) (,juliet,test-domain)
ITINTERN (,kilo,test-domain) (,lima,test-domain)
D_INTERNS (,able,test-domain) (,baker,test-domain)
#
# Now, define some groups based on roles
USERS DEPT1 DEPT2 DEPT3
BIGSRV IT_EMP IT_APP
SMALLSRV IT_EMP IT_APP ITINTERN
USERBOX IT_EMP ITINTERN USERS
#
# And a groups for a special tasks
# Allow echo and golf to access our anti-virus-machine
SECURITY IT_EMP (,echo,test-domain) (,golf,test-domain)
#
# machine-based netgroups
# Our main servers
WAR BIGSRV
FAMINE BIGSRV
# User india needs access to this server
POLLUTION BIGSRV (,india,test-domain)
#
# This one is really important and needs more access restrictions
DEATH IT_EMP
#
# The anti-virus-machine mentioned above
ONE SECURITY
#
# Restrict a machine to a single user
TWO (,hotel,test-domain)
# [...more groups to follow]
Wenn Sie eine Datenbank verwenden, um Ihre Benutzerkonten zu
verwalten, sollten Sie den ersten Teil der NIS-Map mit Ihren
Datenbanktools erstellen können. Auf diese Weise haben
neue Benutzer automatisch Zugriff auf die Rechner.Eine letzte Warnung: Es ist nicht immer ratsam,
rechnerbasierte Netzgruppen zu verwenden. Wenn Sie Dutzende
oder gar Hunderte identische Rechner einrichten müssen,
sollten Sie rollenbasierte Netzgruppen verwenden, um die
Grösse der NISs-Maps in Grenzen zu halten.Weitere wichtige PunkteNachdem Sie Ihre NIS-Umgebung eingerichtet haben,
müssen Sie einige Dinge anders als bisher erledigen.Jedes Mal, wenn Sie einen neuen Benutzer anlegen wollen,
tun Sie dies ausschließlich am
NIS-Masterserver. Außerdem
müssen Sie anschließend die
NIS-Maps neu erzeugen. Wenn Sie diesen Punkt vergessen,
kann sich der neue Benutzer nur am
NIS-Masterserver anmelden. Wenn Sie also den neuen Benutzer
jsmith anlegen, gehen Sie
folgerndermassen vor:&prompt.root; pw useradd jsmith
&prompt.root; cd /var/yp
&prompt.root; make test-domainStatt pw useradd jsmith könnten
Sie auch adduser jsmith verwenden.Tragen Sie die Administratorkonten nicht
in die NIS-Maps ein. Administratorkonten und
Passwörter dürfen nicht auf Rechnern verbreitet
werden, auf denen sich Benutzer anmelden können, die
auf diese Konten keine Zugriff haben sollen.Sichern Sie die NIS-Master- und Slaveserver
und minimieren Sie die Ausfallzeiten. Wenn
diese Rechner gehackt oder einfach nur ausgeschaltet werden,
haben viele Leute keinen Netzwerkzugriff mehr.Dies ist die größte Schwäche
jeder zentralen Verwaltung. Wenn Sie Ihre NIS-Server nicht
schützen, werden Sie viele verärgerte Anwender
haben.Kompatibilität zu NIS v1NISKompatibilität zu NIS v1ypserv unterstützt NIS v1
unter FreeBSD nur eingeschränkt. Die NIS-Implementierung
von FreeBSD verwendet nur NIS v2, andere Implementierungen
unterstützen aus Gründen der
Abwärtskompatibilität mit älteren Systemen auch
NIS v1. Die mit diesen Systemen gelieferten
ypbind-Daemonen versuchen, sich an
einen NIS-v1-Server zu binden (Dies selbst dann, wenn sie ihn
nie benötigen. Außerdem versuchen Sie auch dann,
einen v1-Server zu erreichen, wenn Sie zuvor eine Antwort von
einem v2-Server erhalten.). Während normale Clientaufrufe
unter FreeBSD unterstützt werden, sind Anforderungen zum
Transfer von v1-Maps nicht möglich. Daher kann FreeBSD
nicht als Client oder Server verwendet werden, wenn ein
NIS-Server vorhanden ist, der nur NIS v1 unterstützt.
Glücklicherweise sollte es heute keine Server mehr geben,
die nur NIS v1 unterstützen.NIS-Server, die auch als NIS-Clients arbeitenWenn Sie ypserv in einer
Multi-Serverdomäne verwenden, in der NIS-Server
gleichzeitig als NIS-Clients arbeiten, ist es eine gute Idee,
diese Server zu zwingen, sich an sich selbst zu binden. Damit
wird verhindert, dass Bindeanforderungen gesendet werden und
sich die Server gegenseitig binden. Sonst könnten seltsame
Fehler auftreten, wenn ein Server ausfällt, auf den andere
Server angewiesen sind. Letztlich werden alle Clients einen
Timeout melden, und versuchen, sich an andere Server zu binden.
Die dadurch entstehende Verzögerung kann beträchtlich
sein. Außerdem kann der Fehler erneut auftreten, da sich
die Server wiederum aneinander binden könnten.Sie können einen Rechner durch die Verwendung von
ypbind sowie der Option
zwingen, sich an einen bestimmten Server zu binden. Um diesen
Vorgang zu automatisieren, können Sie folgende Zeilen in
/etc/rc.conf einfügen:nis_client_enable="YES" # run client stuff as well
nis_client_flags="-S NIS domain,server"Lesen Sie &man.ypbind.8;, wenn Sie weitere Informationen
benötigen.PasswortformateNISPasswortformateUnterschiedliche Passwortformate sind das Hauptproblem,
das beim Einrichten eines NIS-Servers auftreten kann.
Wenn der NIS-Server mit DES verschlüsselte Passwörter
verwendet, werden nur Clients unterstützt, die ebenfalls
DES benutzen. Wenn sich auf Ihrem Netzwerk beispielsweise
&solaris; NIS-Clients befinden, müssen die Passwörter
mit DES verschlüsselt werden.Welches Format die Server und Clients verwenden,
steht in /etc/login.conf. Wenn ein
System Passwörter mit DES verschlüsselt,
enthält die default-Klasse einen
Eintrag wie den folgenden:default:\
:passwd_format=des:\
:copyright=/etc/COPYRIGHT:\
[weitere Einträge]Mögliche Werte für
passwd_format sind unter anderem
blf und md5 (mit
Blowfish und MD5 verschlüsselte Passwörter).Wenn die Datei /etc/login.conf
geändert wird, muss die Login-Capability Datenbank
neu erstellt werden. Geben Sie dazu als
root den folgenden Befehl ein:&prompt.root; cap_mkdb /etc/login.confDas Format der schon in
/etc/master.passwd befindlichen
Passwörter wird erst aktualisiert, wenn ein Benutzer
sein Passwort ändert, nachdem
die Datenbank neu erstellt wurde.Damit die Passwörter auch im gewählten
Format abgespeichert werden, muss mit
crypt_default in der Datei
/etc/auth.conf die richtige
Priorität der Formate eingestellt werden. Das
gewählte Format sollte als Erstes in der Liste
stehen. Sollen die Passwörter mit DES verschlüsselt
werden, verwenden Sie den folgenden Eintrag:crypt_default = des blf md5Wenn Sie alle &os; NIS-Server und NIS-Clients entsprechend
den obigen Schritten eingestellt haben, wird im ganzen
Netzwerk dasselbe Passwortformat verwendet. Falls Sie
Probleme mit der Authentifizierung eines NIS-Clients
haben, kontrollieren Sie die verwendeten Passwortformate.
In einer heterogenen Umgebung werden Sie DES benutzen
müssen, da dies der meist unterstützte Standard
ist.GregSutterGeschrieben von Automatische Netzwerkkonfiguration mit DHCPWas ist DHCP?Dynamic Host Configuration ProtocolDHCPInternet Software Consortium (ISC)Über DHCP, das Dynamic Host Configuration Protocol,
kann sich ein System mit einem Netzwerk verbinden und die
für die Kommunikation mit diesem Netzwerk nötigen
Informationen beziehen. &os;-Versionen vor 6.0 verwenden
die DHCP-Client-Implementierung (&man.dhclient.8;) von ISC
(Internet Software Consortium). Ab 6.0 wird der von
OpenBSD 3.7 stammende dhclient
zum Einsatz kommen. Die Informationen in diesem Abschnitt
beziehen sich daher sowohl auf den dhclient
von ISC als auch auf den von OpenBSD. Als DHCP-Server wird
in beiden Fällen der DHCP-Server der ISC-Distribution
verwendet.ÜbersichtDieser Abschnitt beschreibt sowohl die Clientseite des
ISC- als auch des OpenBSD-Clients sowie die
Serverseite des DHCP-Systems von ISC. Das Clientprogramm
dhclient ist in FreeBSD integriert, das
Serverprogramm kann über den Port
net/isc-dhcp3-server
installiert werden. Weiter Informationen finden Sie in
&man.dhclient.8;, &man.dhcp-options.5; sowie
&man.dhclient.conf.5;.Wie funktioniert DHCP?UDPDer DHCP-Client dhclient beginnt von
einem Clientrechner aus über den UDP-Port 68
Konfigurationsinformationen anzufordern. Der Server antwortet
auf dem UDP-Port 67, indem er dem Client eine IP-Adresse
zuweist und ihm weitere wichtige Informationen über das
Netzwerk, wie Netzmasken, Router und DNS-Server mitteilt. Diese
Informationen werden als
DHCP-Lease bezeichnet und
sind nur für eine bestimmte Zeit, die vom Administrator des
DHCP-Servers vorgegeben wird, gültig. Dadurch fallen
verwaiste IP-Adressen, deren Clients nicht mehr mit dem Netzwerk
verbunden sind, automatisch an den Server zurück.DHCP-Clients können sehr viele Informationen von einem
DHCP-Server erhalten. Eine ausführliche Liste finden Sie
in &man.dhcp-options.5;.Integration in FreeBSDIn Abhängigkeit von der eingesetzten &os;-Version wird
entweder der ISC-DHCP-Client oder der DHCP-Client von OpenBSD
in FreeBSD integriert. Sowohl während der Installation als
auch im Basissystem steht der DHCP-Client zur Verfügung.
In Netzen mit DHCP-Servern wird dadurch die Konfiguration von
Systemen erheblich vereinfacht. dhclient
ist seit der Version 3.2 in &os; enthalten.sysinstallDHCP wird von sysinstall
unterstützt. Wenn Sie eine Netzwerkkarte mit
sysinstall konfigurieren, lautet
die zweite Frage Do you want to try DHCP configuration
of the interface?. Wenn Sie diese Frage bejahen, wird
dhclient aufgerufen, und die Netzkarte wird
automatisch eingerichtet.Um DHCP beim Systemstart zu aktivieren, müssen Sie zwei
Dinge erledigen:DHCPAnforderungenStellen Sie sicher, dass bpf in
Ihren Kernel kompiliert ist. Dazu fügen Sie die Zeile
device bpf
in Ihre Kernelkonfigurationsdatei ein und erzeugen einen
neuen Kernel. Weitere Informationen zur Kernelkonfiguration
finden Sie in des Handbuchs.
Das Gerät bpf ist im
GENERIC-Kernel bereits enthalten.
Für die Nutzung von DHCP muss also kein angepasster
Kernel erzeugt werden.Wenn Sie um die Sicherheit Ihres Systems besorgt
sind, sollten Sie wissen, dass
bpf auch zur Ausführung
von Paketsniffern erforderlich ist (obwohl diese dennoch
als root ausgeführt werden
müssen). bpfmuss vorhanden sein, damit DHCP
funktioniert. Sind Sie sehr sicherheitsbewusst, sollten
Sie bpf aus Ihrem Kernel
entfernen, wenn Sie DHCP nicht verwenden.Fügen Sie folgende Zeile in
/etc/rc.conf ein:ifconfig_fxp0="DHCP"Ersetzen Sie fxp0 durch den
Eintrag für die Netzkarte, die Sie dynamisch
einrichten wollen. Lesen Sie dazu auch
.Wenn Sie dhclient an einem anderen
Ort installiert haben, oder zusätzliche Flags an
dhclient übergeben wollen,
fügen Sie auch folgende (entsprechend angepasste)
Zeilen ein:dhcp_program="/sbin/dhclient"
dhcp_flags=""DHCPServerDer DHCP-Server dhcpd ist als
Teil des Ports
net/isc-dhcp3-server
verfügbar. Dieser Port enthält die komplette
ISC-DHCP-Distribution, inklusive der Dokumentation.DateienDHCPKonfigurationsdateien/etc/dhclient.confdhclient benötigt die
Konfigurationsdatei /etc/dhclient.conf.
Diese Datei enthält normalerweise nur Kommentare, da
die Vorgabewerte zumeist ausreichend sind. Lesen Sie dazu
auch &man.dhclient.conf.5;./sbin/dhclientdhclient ist statisch gelinkt und
befindet sich in /sbin. Weitere
Informationen finden Sie in &man.dhclient.8;./sbin/dhclient-scriptBei dhclient-script handelt es sich
um das FreeBSD-spezifische Konfigurationsskript des
DHCP-Clients. Es wird in &man.dhclient-script.8;
beschrieben und kann meist unverändert übernommen
werden./var/db/dhclient.leasesDer DHCP-Client verfügt über eine Datenbank,
die alle derzeit gültigen Leases enthält und als
Logdatei erzeugt wird. Weitere Informationen finden Sie in
&man.dhclient.8;.Weitere InformationenDas DHCP-Protokoll wird vollständig im
RFC 2131
beschrieben. Eine weitere, lehrreiche Informationsquelle
existiert unter
.Einen DHCP-Server installieren und einrichtenÜbersichtDieser Abschnitt beschreibt die Einrichtung eines
FreeBSD-Systems als DHCP-Server. Dazu wird die
DHCP-Implementation von ISC (Internet Software Consortium)
verwendet.Der DHCP-Server ist nicht im Basissystem von FreeBSD
enthalten, daher müssen Sie als Erstes den Port
net/isc-dhcp3-server
installieren. Lesen Sie , wenn Sie
weitere Informationen zur Ports-Sammlung benötigen.
Den DHCP-Server installierenDHCPinstallierenStellen Sie sicher, dass &man.bpf.4; in Ihren Kernel
kompiliert ist. Dazu fügen Sie die Zeile
device bpf
Ihre Kernelkonfigurationsdatei ein und erzeugen einen neuen
Kernel. Die Kernelkonfiguration wird in
beschrieben.Das Gerät bpf ist im
GENERIC-Kernel bereits enthalten.
Für die Nutzung von DHCP muss also kein angepasster
Kernel erzeugt werden.Wenn Sie um die Sicherheit Ihres Systems besorgt
sind, sollten Sie wissen, dass
bpf auch zur Ausführung
von Paketsniffern erforderlich ist (obwohl diese dennoch
als root ausgeführt werden
müssen). bpfmuss vorhanden sein, damit DHCP
funktioniert. Sind Sie sehr sicherheitsbewusst, sollten
Sie bpf aus Ihrem Kernel
entfernen, wenn Sie DHCP nicht verwenden.Danach müssen Sie die vom Port
net/isc-dhcp3-server
erzeugte Vorlage für dhcpd.conf
anpassen. Die bei der Installation erzeugte Datei
/usr/local/etc/dhcpd.conf.sample
sollten Sie nach
/usr/local/etc/dhcpd.conf kopieren,
bevor Sie Veränderungen vornehmen.Den DHCP-Server einrichtenDHCPdhcpd.confdhcpd.conf besteht aus Festlegungen
zu Subnetzen und Rechnern und lässt sich am besten an
einem Beispiel erklären:option domain-name "example.com";
option domain-name-servers 192.168.4.100;
option subnet-mask 255.255.255.0;
default-lease-time 3600;
max-lease-time 86400;
ddns-update-style none;
subnet 192.168.4.0 netmask 255.255.255.0 {
range 192.168.4.129 192.168.4.254;
option routers 192.168.4.1;
}
host mailhost {
hardware ethernet 02:03:04:05:06:07;
fixed-address mailhost.example.com;
}Diese Option beschreibt die Domäne, die den
Clients als Standardsuchdomäne zugewiesen wird.
Weitere Informationen finden Sie in man.resolv.conf.5;.
Diese Option legt eine, durch Kommata getrennte
Liste von DNS-Servern fest, die von den Clients
verwendet werden sollen.Die den Clients zugewiesene Netzmaske.Ein Client kann eine Lease einer bestimmten Dauer
anfordern. Geschieht dies nicht, weist der Server eine
Lease mit einer vorgegebenen Ablaufdauer (in Sekunden)
zu.Die maximale Zeitdauer, für die der Server
Konfigurationsinformationen vergibt. Sollte ein Client
eine längere Zeitspanne anfordern, wird dennoch
nur der Wert max-lease-time in
Sekunden zugewiesen.Diese Option legt fest, ob der DHCP-Server eine
DNS-Aktualisierung versuchen soll, wenn
Konfigurationsdateien vergeben oder zurückgezogen
werden. In der ISC-Implementation
muss diese Option gesetzt sein.
Dadurch werden die IP-Adressen festgelegt, die den
Clients zugewiesen werden können. IP-Adressen
zwischen diesen Grenzen sowie die einschließenden
Adressen werden den Clients zugewiesen.Legt das Standard-Gateway fest, das den Clients
zugewiesen wird.Die (Hardware-)MAC-Adresse eines Rechners (durch die
der DHCP-Server den Client erkennt, der eine Anforderung
an ihn stellt).Einem Rechner soll immer die gleiche IP-Adresse
zugewiesen werden. Beachten Sie, dass hier auch ein
Rechnername gültig ist, da der DHCP-Server den
Rechnernamen auflöst, bevor er die
Konfigurationsinformationen zuweist.Nachdem Sie dhcpd.conf fertig
konfiguriert haben, sollten Sie den DHCP-Server aktivieren,
indem Sie folgende Zeilen in
/etc/rc.conf aufnehmen:dhcpd_enable="YES"
dhcpd_ifaces="dc0"Dabei müssen Sie den Geräteeintrag
dc0 durch die Gerätedatei (mehrere
Gerätedateien müssen durch Leerzeichen getrennt
werden) ersetzen, die Ihr DHCP-Server auf Anfragen von
DHCP-Clients hin überwachen soll.Danach können Sie den Server durch Eingabe des
folgenden Befehls starten:&prompt.root; /usr/local/etc/rc.d/isc-dhcpd.sh startSollten Sie die Konfiguration Ihres Servers einmal
verändern müssen, reicht es nicht aus, ein
SIGHUP-Signal an
dhcpd zu senden, weil damit die
Konfiguration nicht erneut geladen wird
(im Gegensatz zu den meisten Daemonen). Sie müssen
den Prozess vielmehr mit dem Signal
SIGTERM stoppen, um ihn
anschließend neu zu starten.DateienServerKonfigurationsdateien/usr/local/sbin/dhcpddhcpd ist statisch
gelinkt und befindet sich in
/usr/local/sbin. Lesen Sie auch die
mit dem Port installierte Hilfeseite &man.dhcpd.8;, wenn
Sie weitere Informationen zu
dhcpd benötigen./usr/local/etc/dhcpd.confdhcpd benötigt die
Konfigurationsdatei
/usr/local/etc/dhcpd.conf, damit
der Server den Clients seine Dienste anbieten kann.
Diese Datei muss alle Informationen enthalten, die an
die Clients weitergegeben werden soll. Außerdem
sind hier Informationen zur Konfiguration des Servers
enthalten. Die mit dem Port installierte Hilfeseite
&man.dhcpd.conf.5; enthält weitere Informationen.
/var/db/dhcpd.leasesDer DHCP-Server hat eine Datenbank, die alle
vergebenen Leases enthält. Diese wird als Logdatei
erzeugt. Weitere Informationen finden Sie in der vom
Port installierten Hilfeseite &man.dhcpd.leases.5;./usr/local/sbin/dhcrelaydhcrelay wird in
komplexen Umgebungen verwendet, in denen ein DHCP-Server
eine Anfrage eines Clients an einen DHCP-Server in einem
separaten Netzwerk weiterleitet. Wenn Sie diese
Funktion benötigen, müssen Sie den Port
net/isc-dhcp3-relay
installieren. Weitere Informationen zu diesem Thema
finden Sie in &man.dhcrelay.8;.ChernLeeBeigetragen von TomRhodesDanielGerzoDNS – Domain Name ServiceÜberblickBINDDNS ist das für die Umwandlung von Rechnernamen in
IP-Adressen zuständige Protokoll. &os; verwendet dazu
BIND (Berkeley Internet Name Domain), die am häufigsten
verwendete Implementierung von DNS).
Eine Anfrage nach www.FreeBSD.org gibt die
IP-Adresse des &os;-Webservers, eine Anfrage
nach ftp.FreeBSD.org die
IP-Adresse des entsprechenden
FTP-Servers zurück. Der umgekehrte Weg
ist ebenso möglich, eine IP-Adresse
kann also auch in ihren Rechnernamen aufgelöst werden. Um
eine DNS-Abfrage durchzuführen, muss auf
dem jeweiligen Rechner kein Nameserver installiert sein.&os; verwendet derzeit in der Voreinstellung
BIND9 als
DNS-Serversoftware. Unsere Installation
bietet Ihnen eine erhöhte Sicherheit, ein neues
Dateisystemlayout sowie eine automatisierte
&man.chroot.8;-Konfiguration.DNSIm Internet wird DNS durch ein komplexes
System von autoritativen Root-Nameservern,
Top Level Domain-Servern (TLD) sowie anderen
kleineren Nameservern verwaltet, die individuelle Rechnerinformationen
speichern und untereinander abgleichen.Derzeit wird BIND vom Internet Software Consortium
() verwaltet.BegriffsbestimmungenUm dieses Dokument besser verstehen zu können,
müssen einige DNS-spezifische
Begriffe genauer definiert werden.ResolverReverse-DNSRoot-ZoneBegriffBedeutungForward-DNSRechnernamen in IP-Adressen
umwandeln.Origin (Ursprung)Die in einer bestimmten Zonendatei beschriebene
Domäne.named, BIND,
NameserverGebräuchliche Namen für das unter &os;
verwendete BIND-Nameserverpaket.ResolverEin Systemprozess, durch den ein Rechner
Zoneninformationen von einem Nameserver anfordert.Reverse-DNSDas Gegenteil von Forward-DNS;
die Umwandlung von IP-Adressen in
RechnernamenRoot-ZoneDer Beginn der Internet-Zonenhierarchie. Alle
Zonen befinden sich innerhalb der Root-Zone. Dies ist
analog zu einem Dateisystem, in dem sich alle Dateien
und Verzeichnisse innerhalb des Wurzelverzeichnisses
befinden.ZoneEine individuelle Domäne, Unterdomäne,
oder ein Teil von DNS, der von der
gleichen Autorität verwaltet wird.ZonenBeispieleEs folgen nun einige Zonenbeispiele:. ist die Root-Zone.org. ist eine Top level Domain
(TLD) innerhalb der Root-Zone.example.org.
ist eine Zone innerhalb der
org.-TLD.1.168.192.in-addr.arpa. ist die Zone mit
allen IP-Adressen des 192.168.1.*-IP-Adressraums.Wie man an diesen Beispielen erkennen kann, befindet sich
der spezifischere Teil eines Rechnernamens auf der linken Seite
der Adresse. example.org.
beschreibt einen Rechner also genauer als org.,
während org. genauer als die Root-Zone
ist. Jeder Teil des Rechnernamens hat Ähnlichkeiten mit
einem Dateisystem, in dem etwa /dev dem
Wurzelverzeichnis untergeordnet ist.Gründe für die Verwendung eines
NameserversEs gibt zwei Arten von Nameservern: Autoritative Nameserver
sowie zwischenspeichernde (cachende) Nameserver.Ein autoritativer Nameserver ist notwendig, wennSie anderen verbindliche
DNS-Auskünfte erteilen wollen.eine Domain, beispielsweise
example.org, registriert
wird, und den zu dieser Domain gehörenden Rechnern
IP-Adressen zugewiesen werden
müssen.ein IP-Adressblock
reverse-DNS-Einträge benötigt,
um IP-Adressen in Rechnernamen
auflösen zu können.ein Backup-Nameserver (auch Slaveserver genannt) oder
ein zweiter Nameserver auf Anfragen antworten soll.Ein cachender Nameserver ist notwendig, weilein lokaler DNS-Server Daten zwischenspeichern und daher
schneller auf Anfragen reagieren kann als ein entfernter
Server.Wird nach www.FreeBSD.org
gesucht, leitet der Resolver diese Anfrage an den Nameserver des
ISPs weiter und nimmt danach das Ergebnis der
Abfrage entgegen. Existiert ein lokaler, zwischenspeichernder
DNS-Server, muss dieser die Anfrage nur einmal
nach außen weitergeben. Für alle weiteren Anfragen
ist dies nicht mehr nötig, da diese Information nun lokal
gespeichert ist.Wie funktioniert DNS?Unter &os; wird der BIND-Daemon als
named bezeichnet.DateiBeschreibungnamedDer BIND-Daemon.&man.rndc.8;Das Steuerprogramm für
named./etc/namedbDas Verzeichnis, in dem sich die Zoneninformationen
für BIND befinden./etc/namedb/named.confDie Konfigurationsdatei für
named.Je nachdem, wie eine Zone auf dem Server konfiguriert wurde,
finden sich die zur Zone gehörendenden Dateien in den
Unterverzeichnissen master, slave, oder dynamic des Verzeichnisses
/etc/namedb. Diese
Dateien enthalten die DNS-Informationen,
die der Nameserver für die Beantwortung von Anfragen
benötigt.BIND startenBINDStartDa BIND automatisch installiert wird, ist die Konfiguration
relativ einfach.In der Voreinstellung wird ein in einer &man.chroot.8;-Umgebung
betriebener named-Server eingerichtet.
Um den Server manuell zu starten, verwenden Sie den folgenden
Befehl:&prompt.root; /etc/rc.d/named forcestartUm den named-Daemon beim
Systemstart automatisch zu starten, fügen Sie folgende
Zeile in /etc/rc.conf ein:named_enable="YES"/etc/namedb/named.conf bietet zahlreiche
Konfigurationsoptionen, die in diesem Dokument nicht alle
beschrieben werden können. Wollen Sie die Startoptionen
von named unter &os; anpassen, sollten
Sie sich die
named_*-Flags in der
Datei /etc/defaults/rc.conf sowie die
Manualpage zu &man.rc.conf.5; näher ansehen. Zusätzliche
Informationen bietet Ihnen auch der Abschnitt des Handbuchs.KonfigurationsdateienBINDKonfigurationsdateienDie Konfigurationsdateien von
named finden sich unter
/etc/namedb und müssen
in der Regel an Ihre Bedürfnisse angepasst werden. Es sei
denn, Sie benötigen nur einen einfachen Resolver. Ein
Großteil der Konfigurationsarbeiten erfolgt dabei in
diesem Verzeichnis.make-localhost verwendenUm eine Master-Zone für den lokalen Rechner zu
erstellen, wechseln Sie in das Verzeichnis
/etc/namedb und
führen dort den folgenden Befehl aus:&prompt.root; sh make-localhostWenn es keine Probleme gab, sollte nun eine neue Datei
im Unterverzeichnis master vorhanden sein. Diese
heißt entweder localhost.rev
(für den lokalen Domain-Namen) oder
localhost-v6.rev (wenn Sie
IPv6 einsetzen). Als
Standardkonfigurationsdatei wird dabei
named.conf verwendet./etc/namedb/named.conf// $FreeBSD$
//
// Refer to the named.conf(5) and named(8) man pages, and the documentation
// in /usr/share/doc/bind9 for more details.
//
// If you are going to set up an authoritative server, make sure you
// understand the hairy details of how DNS works. Even with
// simple mistakes, you can break connectivity for affected parties,
// or cause huge amounts of useless Internet traffic.
options {
directory "/etc/namedb";
pid-file "/var/run/named/pid";
dump-file "/var/dump/named_dump.db";
statistics-file "/var/stats/named.stats";
// If named is being used only as a local resolver, this is a safe default.
// For named to be accessible to the network, comment this option, specify
// the proper IP address, or delete this option.
listen-on { 127.0.0.1; };
// If you have IPv6 enabled on this system, uncomment this option for
// use as a local resolver. To give access to the network, specify
// an IPv6 address, or the keyword "any".
// listen-on-v6 { ::1; };
// In addition to the "forwarders" clause, you can force your name
// server to never initiate queries of its own, but always ask its
// forwarders only, by enabling the following line:
//
// forward only;
// If you've got a DNS server around at your upstream provider, enter
// its IP address here, and enable the line below. This will make you
// benefit from its cache, thus reduce overall DNS traffic in the
Internet.
/*
forwarders {
127.0.0.1;
};
*/Um vom Cache Ihres Internetproviders zu profitieren,
können hier forwarders aktiviert
werden. Normalerweise sucht ein Nameserver das Internet
rekursiv ab, bis er die gesuchte Antwort findet. Durch
diese Option wird stets der Nameserver Ihres
Internetproviders zuerst abgefragt, um von dessen
Cache zu profitieren. Wenn es sich um einen schnellen,
viel benutzten Nameserver handelt, kann dies zu einer
Geschwindigkeitssteigerung führen.127.0.0.1 funktioniert
hier nicht. Ändern Sie diese
Adresse in einen Nameserver Ihres Einwahlproviders. /*
* If there is a firewall between you and name servers you want
* to talk to, you might need to uncomment the query-source
* directive below. Previous versions of BIND always asked
* questions using port 53, but BIND versions 8 and later
* use a pseudo-random unprivileged UDP port by default.
*/
// query-source address * port 53;
};
// If you enable a local name server, don't forget to enter 127.0.0.1
// first in your /etc/resolv.conf so this server will be queried.
// Also, make sure to enable it in /etc/rc.conf.
zone "." {
type hint;
file "named.root";
};
zone "0.0.127.IN-ADDR.ARPA" {
type master;
file "master/localhost.rev";
};
// RFC 3152
zone "1.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.IP6.ARPA" {
type master;
file "master/localhost-v6.rev";
};
// NB: Do not use the IP addresses below, they are faked, and only
// serve demonstration/documentation purposes!
//
// Example slave zone config entries. It can be convenient to become
// a slave at least for the zone your own domain is in. Ask
// your network administrator for the IP address of the responsible
// primary.
//
// Never forget to include the reverse lookup (IN-ADDR.ARPA) zone!
// (This is named after the first bytes of the IP address, in reverse
// order, with ".IN-ADDR.ARPA" appended.)
//
// Before starting to set up a primary zone, make sure you fully
// understand how DNS and BIND works. There are sometimes
// non-obvious pitfalls. Setting up a slave zone is simpler.
//
// NB: Don't blindly enable the examples below. :-) Use actual names
// and addresses instead.
/* An example master zone
zone "example.net" {
type master;
file "master/example.net";
};
*/
/* An example dynamic zone
key "exampleorgkey" {
algorithm hmac-md5;
secret "sf87HJqjkqh8ac87a02lla==";
};
zone "example.org" {
type master;
allow-update {
key "exampleorgkey";
};
file "dynamic/example.org";
};
*/
/* Examples of forward and reverse slave zones
zone "example.com" {
type slave;
file "slave/example.com";
masters {
192.168.1.1;
};
};
zone "1.168.192.in-addr.arpa" {
type slave;
file "slave/1.168.192.in-addr.arpa";
masters {
192.168.1.1;
};
};
*/ Hierbei handelt es sich um Slave-Einträge für
eine Reverse- und Forward-DNS-Zone, die in der Datei
named.conf definiert sind.Für jede neue Zone muss ein zusätzlicher Eintrag
in named.conf erstellt werden.Ein einfacher Eintrag für eine Zone
example.org könnte
beispielsweise so aussehen:zone "example.org" {
type master;
file "master/example.org";
}; Die Option legt fest, dass es sich
um eine Master-Zone handelt, deren Zoneninformationen sich in
der Datei /etc/namedb/master/example.org
befinden. Diese Datei wird durch die Option
festgelegt.zone "example.org" {
type slave;
file "slave/example.org";
}; Hier handelt es sich um einen Slaveserver, der seine
Informationen vom Masterserver der betreffenden Zone bezieht
und diese in der angegebenen Datei speichert. Wenn der
Masterserver nicht erreichbar ist, verfügt der
Slaveserver über die transferierten Zoneninformationen
und kann diese an andere Rechner weitergeben.ZonendateienBINDZonendateiDie in der Datei
/etc/namedb/master/example.org definierte
Zonendatei für
example.org könnte
etwa so aussehen:
$TTL 3600 ; 1 hour
example.org. IN SOA ns1.example.org. admin.example.org. (
2006051501 ; Serial
10800 ; Refresh
3600 ; Retry
604800 ; Expire
86400 ; Minimum TTL
)
; DNS Servers
IN NS ns1.example.org.
IN NS ns2.example.org.
; MX Records
IN MX 10 mx.example.org.
IN MX 20 mail.example.org.
IN A 192.168.1.1
; Machine Names
localhost IN A 127.0.0.1
ns1 IN A 192.168.1.2
ns2 IN A 192.168.1.3
mx IN A 192.168.1.4
mail IN A 192.168.1.5
; Aliases
www IN CNAME @Beachten Sie, dass jeder mit einem .
endende Rechnername ein exakter Rechnername ist, während
sich alles ohne einen abschließenden .
auf den Ursprung bezieht. www steht daher
für
www.Ursprung.
In unserer fiktiven Zonendatei ist
example.org. der Ursprung, daher steht
www für
www.example.org.Eine Zonendatei hat folgenden Aufbau:recordname IN recordtype valueDNSEinträgeDie am häufigsten verwendeten DNS-Einträge sind:SOAStart der ZonenautoritätNSEin autoritativer NameserverAEine RechneradresseCNAMEDer kanonische Name eines AliasMXMail ExchangerPTREin (bei Reverse-DNS verwendeter) Domain Name
Pointerexample.org. IN SOA ns1.example.org. admin.example.org. (
2006051501 ; Serial
10800 ; Refresh after 3 hours
3600 ; Retry after 1 hour
604800 ; Expire after 1 week
86400 ) ; Minimum TTL of 1 dayexample.org.Der Name der Domäne und damit der
Ursprung dieser Zonendatei.ns1.example.org.Der primäre/autoritative Nameserver
dieser Zone.admin.example.org.Die für diese Zone verantwortliche
Person. Das Zeichen @ wird dabei
ersetzt (admin@example.org wird also zu
admin.example.org).2006051501Die Seriennummer der Datei. Sie muss
stets inkrementiert werden, wenn die Zonendatei
geändert wird. Viele Administratoren bevorzugen
ein JJJJMMTTRR-Format, um die
Seriennummer festzulegen.
2006051501 steht also für
den 15.05.2006, die beiden letzten Stellen für die
erste Modifikation der Zonendatei an diesem Tag. Die
Seriennummer ist von großer Bedeutung, da
Slaveserver daran eine aktualisierte Zonendatei erkennen
können.
IN NS ns1.example.org.Ein NS-Eintrag. Jeder Nameserver, der für eine Zone
verantwortlich ist, muss über einen solchen Eintrag
verfügen.
localhost IN A 127.0.0.1
ns1 IN A 192.168.1.2
ns2 IN A 192.168.1.3
mx IN A 192.168.1.4
mail IN A 192.168.1.5Der Eintrag A bezieht sich auf
Rechnernamen. ns1.example.org
würde also zu 192.168.1.2
aufgelöst werden.
IN A 192.168.1.1Diese Zeile weist die IP-Adresse
192.168.1.1 dem aktuellen
Ursprung, in unserem Fall also
example.org, zu.
www IN CNAME @Der Eintrag für den kanonischen Namen wird dazu
verwendet, Aliase für einen Rechner zu vergeben. Im
Beispiel ist www ein Alias für den
Master-Rechner localhost.example.org oder
192.168.1.1). Durch die Option
CNAME können Aliasnamen vergeben werden. Ein Rechnername
kann aber auch abwechselnd verschiedenen Rechnern zugewiesen
werden.MX-Eintrag
IN MX 10 mail.example.org.Die Option MX legt fest, welcher Mailserver für
eintreffende Mails der Zone verantwortlich ist.
mail.example.org ist der
Rechnername des Mailservers, der eine Priorität von 10
hat.Es können auch mehrere Mailserver mit verschiedener
Priorität (10, 20, ...) vorhanden sein. Ein Mailserver,
der eine Mail an example.org
verschicken will, verwendet zuerst den MX mit der höchsten
Priorität (das heißt den mit der niedrigsten
Prioritätsnummer), danach den mit der
nächsthöheren Priorität. Und dies solange,
bis die E-Mail zugestellt werden kann.Für (bei Reverse-DNS verwendete)
in-addr.arpa-Zonendateien wird das gleiche
Format verwendet. Der einzige Unterschied besteht in der
Verwendung der Option PTR an Stelle der Optionen A und
CNAME.
$TTL 3600
1.168.192.in-addr.arpa. IN SOA ns1.example.org. admin.example.org. (
2006051501 ; Serial
10800 ; Refresh
3600 ; Retry
604800 ; Expire
3600 ) ; Minimum
IN NS ns1.example.org.
IN NS ns2.example.org.
1 IN PTR example.org.
2 IN PTR ns1.example.org.
3 IN PTR ns2.example.org.
4 IN PTR mx.example.org.
5 IN PTR mail.example.org.Durch diese Datei werden den Rechnernamen der fiktiven
Domäne IP-Adressen zugewiesen.Zwischenspeichernde (cachende) NameserverBINDZwischenspeichernde NameserverEin cachender Nameserver ist für keine Zonen
verantwortlich. Er stellt lediglich eigene Anfragen und
speichert deren Ergebnisse ab. Um einen solchen Nameserver
einzurichten, gehen Sie wie gewohnt vor, allerdings definieren
Sie keine Zonen.SicherheitObwohl BIND die am meisten verwendete (und kontrollierte)
Implementierung von DNS darstellt, werden dennoch manchmal neue
Sicherheitsprobleme entdeckt.Zwar startet &os; named
automatisch in einer &man.chroot.8;-Umgebung, es gibt aber
noch weitere Sicherheitsmechanismen, mit denen Sie potentielle
DNS-Serviceattacken erschweren
können.Es ist daher eine gute Idee, die Sicherheitshinweise von
CERT zu lesen sowie
die Mailingliste &a.security-notifications; zu abonnieren, um
sich über Sicherheitsprobleme im Zusammenhang mit dem
Internet und FreeBSD zu informieren.Tritt ein Problem auf, kann es nie schaden, die
Quellen zu aktualisieren und named
neu zu kompilieren.Weitere InformationsquellenHilfeseiten zu BIND/named:
&man.rndc.8;, &man.named.8;, &man.named.conf.5;Offizielle ISC-Seite
zu BINDOffizielles Forum zu
ISC- BIND
BIND FAQsO'Reilly
DNS and BIND 5th EditionRFC1034
- Domain Names - Concepts and FacilitiesRFC1035
- Domain Names - Implementation and SpecificationMurrayStokelyBeigetragen von Der Apache HTTP-ServerWebserverkonfigurierenApacheÜberblickEinige der weltgrößten Internetauftritte laufen
unter &os;. Die Mehrzahl der Webserver im Internet nutzt
den Apache HTTP-Server. Die
Installationspakete für den
Apache sollten auf Ihrem
Installationsmedium vorhanden sein. Wenn Sie den
Apache noch nicht installiert haben,
können Sie dies jederzeit über den Port
www/apache13 oder
www/apache20 nachholen.Nachdem der Apache erfolgreich
installiert wurde, muss er noch konfiguriert werden.Dieser Abschnitt beschreibt die Version 1.3.X des
Apache HTTP-Servers, da diese Version
unter &os; am häufigsten verwendet wird.
Apache 2.X bringt zwar viele
Verbesserungen mit sich, wird hier aber nicht beschrieben.
Sollten Sie an Apache 2.X
interessiert sein, informieren Sie sich bitte auf
.KonfigurationApacheKonfigurationsdateiDer Apache HTTP-Server wird unter
&os; primär über die Datei
/usr/local/etc/apache/httpd.conf
konfiguriert. Bei dieser Datei handelt es sich um eine typische
&unix;-Konfigurationsdatei, in der Kommentarzeilen mit einem
#-Zeichen beginnen. Eine komplette
Beschreibung aller Optionen würde den Rahmen dieses
Handbuchs sprengen, daher beschreiben wir hier nur die am
häufigsten verwendeten Optionen.ServerRoot "/usr/local"Legt das Standardwurzelverzeichnis für die
Apache-Installation fest.
Binärdateien werden in die Verzeichnisse
bin und
sbin unterhalb des
Serverwurzelverzeichnisses installiert, während sich
Konfigurationsdateien im Verzeichnis
etc/apache
befinden.ServerAdmin you@your.addressDie E-Mail-Adresse, an die Mitteilungen über
Serverprobleme geschickt werden sollen. Diese Adresse
erscheint auf vom Server erzeugten Seiten, beispielsweise
auf Fehlerseiten.ServerName www.example.comÜber die Option ServerName
können Sie einen Rechnernamen festlegen, den Ihr
Server an die Clients sendet, wenn sich dieser von
tatsächlichen Rechnernamen unterscheidet (sie
könnten etwa www statt des richtigen
Rechnernamens verwenden).DocumentRoot "/usr/local/www/data"DocumentRoot: Das Verzeichnis, in
dem Sie Ihre Dokumente ablegen. In der Voreinstellung
befinden sich alle Seiten in diesem Verzeichnis, durch
symbolische Links oder Aliase lassen sich aber auch andere
Orte festlegen.Es ist empfehlenswert, eine Sicherungskopie Ihrer
Konfigurationsdatei anzulegen, bevor Sie Änderungen
durchführen. Nachdem Sie die Konfiguration beendet
haben, können Sie den
Apache starten.Den Apache betreibenApacheStarten oder BeendenDer Apache wird, im Gegensatz zu
vielen anderen Netzwerkservern, nicht vom
inetd-Super-Server verwaltet, sondern
wird als eigenständiger Server betrieben, um die
Leistung für eintreffende HTTP-Anfragen von den Clients
(also von Internetbrowsern) zu verbessern. Gestartet, beendet
oder neu gestartet wird der Server über einen
Shellskript-Wrapper. Um den Apache
erstmals zu starten, geben Sie einfach Folgendes ein:&prompt.root; /usr/local/sbin/apachectl startWenn Sie den Server beenden wollen, geben Sie Folgendes ein:&prompt.root; /usr/local/sbin/apachectl stopWenn Sie die Konfigurationsdatei verändern, müssen
Sie den Server neu starten:&prompt.root; /usr/local/sbin/apachectl restartUm den Apache ohne den Abbruch
bestehender Verbindungen neu zu starten, geben Sie Folgendes
ein:&prompt.root; /usr/local/sbin/apachectl gracefulDiese und weitere Optionen werden in
&man.apachectl.8; beschrieben.Um den Apache beim Systemstart
zu starten, fügen Sie folgende Zeile in
/etc/rc.conf ein:apache_enable="YES"Wenn Sie während des Systemstarts weitere Parameter an
den
Apache-httpd-Daemon
übergeben wollen, können Sie diese durch eine
zusätzliche Zeile in rc.conf
angeben:apache_flags=""Nachdem der Webserver gestartet ist, können Sie sich
Ihre Internetseite ansehen, indem Sie in Ihren Browser die
Adresse http://localhost/ eingeben. Die
vordefinierte Standardstartseite ist
/usr/local/www/data/index.html.Virtual HostingDer Apache unterstützt zwei
Formen des Virtual Hostings. Die
erste Möglichkeit bezeichnet man als namenbasiertes
virtuelles Hosting. Dabei wird der HTTP/1.1-Header der Clients
dazu verwendet, den Rechnernamen zu bestimmen. Dadurch wird es
möglich, mehrere Domains unter der gleichen IP-Adresse zu
betreiben.Damit der Apache namenbasierte
virtuelle Domains verwalten kann, fügen Sie die folgende
Zeile in httpd.conf ein:NameVirtualHost *Wenn Ihr Webserver
www.domain.tld heißt und Sie die
virtuelle Domain
www.someotherdomain.tld einrichten
wollen, ergänzen Sie httpd.conf um
folgende Einträge:<VirtualHost *>
ServerName www.domain.tld
DocumentRoot /www/domain.tld
</VirtualHost>
<VirtualHost *>
ServerName www.someotherdomain.tld
DocumentRoot /www/someotherdomain.tld
</VirtualHost>Ersetzen Sie dabei die Adressen sowie den Pfad zu den
Dokumenten durch Ihre eigenen Einstellungen.Ausführliche Informationen zum Einrichten von
virtuellen Domains finden Sie in der offiziellen
Apache-Dokumentation unter
.Häufig verwendete Apache-ModuleApacheModuleEs gibt viele verschiedene
Apache-Module, die den Server
um zusätzliche Funktionen erweitern. Die
FreeBSD-Ports-Sammlung ermöglicht es Ihnen, den
Apache gemeinsam mit einigen der
beliebtesten Zusatzmodule zu installieren.mod_sslWebserverVerschlüsselungSSLVerschlüsselungDas Modul mod_ssl verwendet die
OpenSSL-Bibliothek, um, unter Nutzung der Protokolle Secure
Sockets Layer (SSL v2/v3) sowie Transport Layer Security
(TLS v1) starke Verschlüsselung zu ermöglichen.
Durch dieses Modul können Sie ein signiertes Zertifikat
von einer Zertifizierungsstelle anfordern, damit Sie einen
sicheren Webserver unter &os; betreiben können.Wenn Sie den Apache 1.3.X noch
nicht installiert haben, können Sie über den
Port www/apache13-modssl eine
Apache-Version installieren, in die
mod_ssl als Modul einkompiliert
wurde. Bevorzugen Sie den
Apache 2.X, installieren Sie
stattdessen den Port
www/apache20, bei dem die
SSL-Unterstützung bereits in der Voreinstellung aktiviert
ist.Dynamische Webseiten mit Perl & PHPIn den vergangenen Jahren haben immer mehr Unternehmen
das Internet als Mittel für die Steigerung ihrer
Einnahmen sowie für die Erhöhung ihrer Reichweite
entdeckt. Dadurch stieg auch die Nachfrage nach interaktiven
Internetinhalten. Neben einigen Unternehmen, darunter
µsoft;, die dafür proprietäre Produkte
entwickelt haben, hat auch die Open Source Community auf
diesen Umstand reagiert und unter anderem mit
mod_perl und
mod_php Möglichkeiten zur
Generierung dynamischer Internetseiten geschaffen.mod_perlmod_perlPerlDie Kombination Apache/Perl
vereinigt die Vorteile der Programmiersprache Perl und des
Apache HTTP-Servers. Durch
das Modul mod_perl ist es
möglich, vollständig in Perl geschriebene
Apache-Module zu erzeugen.
Da der Perl-Interpreter in den Server eingebettet wird,
müssen Sie weder einen externen Interpreter noch
Perl zusätzlich aufrufen.mod_perl ist in verschiedenen
Versionen erhältlich. Bevor Sie
mod_perl einsetzen,denken Sie
bitte daran, dass mod_perl 1.0
nur mit Apache 1.3 und
mod_perl 2.0 nur mit
Apache 2 zusammenarbeitet.
mod_perl 1.0 kann über
den Port www/mod_perl,
eine statisch kompilierte Version hingegen über den
Port www/apache13-modperl
installiert werden. Für die Installation von
mod_perl 2.0 schließlich
verwenden Sie den Port www/mod_perl2.TomRhodesGeschrieben von mod_phpmod_phpPHPBei PHP, dem Hypertext Preprocessor,
handelt es sich um eine vielseitig verwendbare Skriptsprache,
die besonders für die Internetprogrammierung geeignet
ist. PHP kann in HTML eingebettet werden
und ähnelt von der Syntax her Sprachen wie C, &java; und
Perl. Das Hauptanliegen von PHP ist es, Internetprogrammierern
die rasche Erstellung von dynamisch erzeugten Internetseiten zu
ermöglichen.Damit Ihr System PHP5 unterstützt,
müssen Sie als Erstes den Apache
Webserver über den Port
lang/php5
installieren.Wenn Sie den Port lang/php5
das erste Mal installieren, werden die verfügbaren Optionen
(OPTIONS) automatisch angezeigt. Erscheint das
Konfigurationsmenü bei Ihnen nicht, so liegt dies daran,
dass Sie den Port lang/php5
schon einmal auf Ihrem System installiert hatten. Es ist aber
jederzeit möglich, dieses Menü aus dem
Ports-Verzeichnis heraus über folgenden Befehl erneut
aufzurufen:&prompt.root; make configIn diesem Konfigurationsmenü müssen Sie die
Option APACHE auswählen, damit
mod_php5 als ein vom
Apache-Webserver ladbares Modul
gebaut wird.Viele Seiten verwenden nach wie vor (beispielsweise wegen
der benötigten Kompatibilität zu bereits
vorhandenen Web-Applikationen) PHP4.
Ist dies bei Ihnen der Fall, so müssen Sie statt
mod_php5mod_php4 über den Port
lang/php4 installieren.
Der Port lang/php4
unterstützt viele der Konfigurations- und
Laufzeitoptionen von lang/php5.Dieser Port installiert und konfiguriert die Module, die
für die Unterstützung von dynamischen
PHP-Anwendungen benötigt werden.
Stellen Sie danach sicher, dass Ihre
/usr/local/etc/apache/httpd.conf die
folgenden Abschnitte enthält:LoadModule php5_module libexec/apache/libphp5.soAddModule mod_php5.c
<IfModule mod_php5.c>
DirectoryIndex index.php index.html
</IfModule>
<IfModule mod_php5.c>
AddType application/x-httpd-php .php
AddType application/x-httpd-php-source .phps
</IfModule>Nachdem dies erledigt ist, rufen Sie
apachectl auf, um das
PHP-Modul zu laden:&prompt.root; apachectl gracefulBei künftigen Upgrades von PHP
wird make config nicht mehr benötigt,
da die von Ihnen ursprünglich ausgewählten
Optionen (OPTIONS) vom
&os;-Ports-Framework automatisch gespeichert werden.Die PHP-Unterstützung von &os; ist
stark modular aufgebaut, daher verfügt eine
Basisinstallation nur über wenige Funktionen. Eine
Erweiterung um zusätzliche Funktionen ist allerdings sehr
einfach über den Port lang/php5-extensions möglich.
Der Port bietet Ihnen ein Auswahlmenü, über das Sie
verschiedene PHP-Erweiterungen installieren
können. Alternativ können Sie einzelne Erweiterungen
aber weiterhin direkt über den jeweiligen Port
installieren.Um beispielsweise die Unterstützung des
Datenbankservers MySQL in
PHP5 zu aktivieren, installieren Sie
den Port databases/php5-mysql.Nachdem Sie eine Erweiterung installiert haben,
müssen Sie den
Apache-Server neu starten, damit
die Erweiterung auch erkannt wird:&prompt.root; apachectl gracefulAb nun wird MySQL von
PHP unterstützt.MurrayStokelyBeigetragen von FTP – File Transfer ProtocolFTP-ServerÜberblickDas File Transfer Protocol (FTP) ermöglicht
auf einfache Art und Weise den Dateiaustausch mit einem
FTP-Server.
Der
FTP-Server
ftpd ist bei &os; bereits im
Basisystem enthalten. Daher sind Konfiguration und Betrieb
eines
FTP-Servers
unter FreeBSD relativ einfach.KonfigurationDer wichtigste Punkt ist hier die Entscheidung darüber,
welche Benutzer auf Ihren FTP-Server zugreifen dürfen.
Ein FreeBSD-System verfügt über diverse
Systembenutzerkonten, um einzelnen Daemonen den Zugriff auf
das System zu ermöglichen. Anonyme Benutzer sollten sich
allerdings nicht über diese Benutzerkonten anmelden
dürfen. Die Datei /etc/ftpusers
enthält alle Benutzer, die vom FTP-Zugriff ausgeschlossen
sind. In der Voreinstellung gilt dies auch die gerade
erwähnten Systembenutzerkonten. Sie können über
diese Datei weitere Benutzer vom FTP-Zugriff
ausschließen.Sie können den Zugriff für einige Benutzer
einschränken, ohne FTP komplett zu verbieten. Dazu
passen Sie /etc/ftpchroot entsprechend an.
Diese Datei enthält Benutzer und Gruppen sowie die für
sie geltenden FTP-Einschränkungen und wird in
&man.ftpchroot.5; ausführlich beschrieben.FTPanonymousWenn Sie einen anonymen FTP-Zugriff auf Ihren Server
ermöglichen wollen, müssen Sie den Benutzer
ftp auf Ihrem &os;-System anlegen.
Danach können sich Benutzer mit dem Benutzernamen
ftp oder anonymous
auf Ihrem FTP-Server anmelden. Das Passwort ist dabei
beliebig (allerdings wird dazu in der Regel eine E-Mail-Adresse
verwendet). Meldet sich ein anonymer Benutzer an, aktiviert
der FTP-Server &man.chroot.2;, um den Zugriff auf das
Heimatverzeichnis des Benutzers ftp
zu beschränken.Es gibt zwei Textdateien, deren Inhalt Sie bei der Anmeldung
an Ihrem FTP-Server anzeigen lassen können. Der Inhalt von
/etc/ftpwelcome wird angezeigt, bevor der
Login-Prompt erscheint. Nach einer erfolgreichen Anmeldung wird
der Inhalt von /etc/ftpmotd angezeigt.
Beachten Sie aber, dass es dabei um einen Pfad relativ zur
Umgebung des anzumeldenden Benutzers handelt. Bei einer
anonymen Anmeldung würde also die Datei
~ftp/etc/ftpmotd angezeigt.Nachdem Sie den FTP-Server konfiguriert haben, müssen
Sie Ihn in /etc/inetd.conf aktivieren.
Dazu müssen Sie lediglich das Kommentarsymbol
# am Beginn der bereits vorhandenen
ftpd-Zeile entfernen:ftp stream tcp nowait root /usr/libexec/ftpd ftpd -lNachdem Sie diese Änderung durchgeführt haben,
müssen Sie, wie in
beschrieben, die inetd-Konfiguration
neu einlesen.Danach können Sie sich auf Ihrem FTP-Server anmelden:&prompt.user; ftp localhostWartungsyslogLogdateienFTPDer ftpd-Daemon verwendet
&man.syslog.3;, um Protokolldateien zu erstellen. In der
Voreinstellung werden alle FTP betreffenden Nachrichten
in die Datei /var/log/xferlog
geschrieben. Dies lässt sich aber durch das Einfügen
der folgenden Zeile in /etc/syslog.conf
ändern:ftp.info /var/log/xferlogFTPanonymousBeachten Sie, dass mit dem Betrieb eines anonymen
FTP-Servers verschiedene Sicherheitsrisiken verbunden sind.
Problematisch ist hier vor allem die Erlaubnis zum anonymen
Upload von Dateien. Dadurch könnte Ihr Server zur
Verbreitung von illegaler oder nicht lizensierter Software
oder noch Schlimmeren missbraucht werden. Wollen Sie
anonyme Uploads dennoch erlauben, sollten Sie die
Zugriffsrechte so setzen, dass solche Dateien erst nach Ihrer
Zustimmung von anderen Benutzern heruntergeladen werden
können.MurrayStokelyBeigetragen von Mit Samba einen Datei- und Druckserver für
µsoft.windows;-Clients einrichtenSamba-ServerMicrosoft WindowsDateiserverWindows-ClientsDruckserverWindows-ClientsÜberblickSamba ist ein beliebtes
Open Source-Softwarepaket, das es Ihnen ermöglicht,
einen Datei- und Druckserver für
µsoft.windows;-Clients einzurichten. Clients können
sich dadurch mit einem FreeBSD-System verbinden und dessen
Speicherplatz oder dessen Drucker verwenden. Dies genauso, als
wenn es sich um lokale Drucker oder Festplatten handeln
würde.Samba sollte als Softwarepaket
auf Ihren Installationsmedien vorhanden sein. Wenn Sie
Samba noch nicht installiert haben,
können Sie dies jederzeit über den Port oder das
Paket net/samba3
nachholen.KonfigurationDie Standardkonfigurationsdatei von
Samba heißt
- /usr/local/etc/smb.conf.default. Diese
- Datei muss nach /usr/local/etc/smb.conf
+ /usr/local/share/examples/smb.conf.default.
+ Diese Datei muss nach /usr/local/etc/smb.conf
kopiert und angepasst werden, bevor
Samba verwendet werden kann.Die Datei smb.conf enthält
Laufzeitinformationen für
Samba, beispielsweise
Druckerdefinitionen oder
filesystem shares, also Bereiche
des Dateisystems, die Sie mit &windows;-Clients teilen wollen.
Die Konfiguration der Datei smb.conf
erfolgt webbasiert über das im
Samba-Paket enthaltene Programm
swat.Das Samba Web Administration Tool (SWAT) verwendenDas
Samba Web Administration Tool
(SWAT) wird als Daemon von inetd
aktiviert. Daher müssen Sie den Kommentar vor der
folgenden Zeile in /etc/inetd.conf
entfernen, bevor Sie swat zur
Konfiguration von Samba verwenden
können:swat stream tcp nowait/400 root /usr/local/sbin/swatWie bereits in
beschrieben, müssen Sie die
inetd-Konfiguration neu einlesen,
nachdem Sie diese Änderung durchgeführt haben.Nachdem swat in der Datei
inetd.conf aktiviert wurde, rufen Sie
in Ihrem Internetbrowser die Adresse
auf und melden sich
mit dem root-Benutzerkonto an.Nachdem Sie sich erfolgreich angemeldet haben, wird die
Hauptkonfigurationseite von Samba
geladen. Sie können nun die Dokumentation lesen, oder
durch einen Klick auf die
Globals-Karteikarte mit der Konfiguration
beginnen. Die Einstellungen, die Sie hier vornehmen
können, entsprechen denen des Abschnitts
[global] von
/usr/local/etc/smb.conf.Globale EinstellungenUnabhängig davon, ob Sie
swat verwenden, oder
/usr/local/etc/smb.conf direkt
editieren, sollten Sie zuerst folgende Einstellungen
anpassen:workgroupDer NT-Domänenname oder der Arbeitsgruppenname der
Rechner, die auf den Server Zugriff haben sollen.netbios nameNetBIOSLegt den NetBIOS-Namen fest, unter dem der
Samba-Server bekannt ist.
In der Regel handelt es sich dabei um den ersten
Teil des DNS-Namens des Servers.server stringLegt die Beschreibung fest, die angezeigt werden
soll, wenn mit net view oder
über andere Netzwerkprogramme Informationen
über den Server angefordert werden.Samba absichernZwei der wichtigsten Einstellungen in
/usr/local/etc/smb.conf betreffen
das zu verwendende Sicherheitsmodell sowie das
Backend-Passwortformat für die Benutzer der
Samba-Clients. Folgende Optionen sind dafür
verantwortlich:securityDie häufigsten Optionen sind
security = share und
security = user. Wenn Ihre Clients
Benutzernamen verwenden, die den Benutzernamen auf Ihrem
&os;-Rechner entsprechen, dann sollten Sie die
Einstellung user level
verwenden. Dies ist auch die Standardeinstellung.
Allerdings ist es dazu erforderlich, dass sich die
Clients auf Ihrem Rechner anmelden, bevor sie auf
gemeinsame Ressourcen zugreifen können.In der Einstellung
share level müssen
sich Clients nicht unter Verwendung eines gültigen
Logins auf Ihrem Rechner anmelden, bevor sie auf
gemeinsame Ressourcen zugreifen können. In
früheren Samba-Versionen
war dies die Standardeinstellung.passdb backendNIS+LDAPSQL databaseSamba erlaubt
verschiedene Backend-Authentifizierungsmodelle. Sie
können Clients durch LDAP, NIS+, eine SQL-Datenbank
oder eine Passwortdatei authentifizieren. In der
Voreinstellung wird smbpasswd
verwendet. Diese Methode wird im folgenden Abschnitt
näher beschrieben.Wenn Sie smbpasswd verwenden, müssen
Sie die Datei /usr/local/private/smbpasswd
erzeugen, damit Samba in der Lage
ist, Clients zu authentifizieren. Wenn Sie auf Ihrem
&unix;-Rechner vorhandenen Benutzern den Zugriff von einem
&windows;-Client aus ermöglichen wollen, verwenden Sie den
folgenden Befehl:&prompt.root; smbpasswd -a usernameAusführliche Informationen zur Konfiguration
von Samba finden Sie im
Official Samba HOWTO. Sie sollten aber bereits
nach dem Lesen dieses Abschnitts in der Lage sein,
Samba zu starten.Samba startenDer Port net/samba3
legt ein neues Startskript an, mit dem
Samba gesteuert (also etwa
gestartet oder beendet) werden kann. Um dieses Skript
zu aktivieren, fügen Sie folgende Zeile in
/etc/rc.conf ein:samba_enable="YES"
+ Alternativ können Sie auch die folgenden
+ beiden Einträge verwenden:
+
+ nmbd_enable="YES"
+ smbd_enable="YES"
+
- Durch diesen Eintrag wird
+ Durch diese Einträge
Samba beim Systemstart
automatisch aktiviert.Danach können Sie Samba
jederzeit durch folgenden Befehl starten:&prompt.root; /usr/local/etc/rc.d/samba start
Starting SAMBA: removing stale tdbs :
Starting nmbd.
Starting smbd.Weitere Informationen zu den rc-Startskripten finden
Sie im des Handbuchs.Samba verwendet drei Daemonen.
Beachten Sie, dass sowohl nmbd als
auch smbd durch das Skript
- samba.sh gestartet werden. Wenn Sie die
+ samba gestartet werden. Wenn Sie die
winbind name resolution services
in smb.conf aktiviert haben, wird
zusätzlich der winbindd-Daemon
gestartet.Sie können Samba jederzeit
durch den folgenden Befehl beenden:
- &prompt.root; /usr/local/etc/rc.d/samba.sh stop
+ &prompt.root; /usr/local/etc/rc.d/samba stopSamba ist ein komplexes
Softwarepaket mit umfassenden Funktionen, die eine weitreichende
Integration von µsoft.windows;-Netzwerken ermöglichen.
Für eine Beschreibung dieser Zusatzfunktionen sollten Sie
sich auf umsehen.TomHukinsBeigetragen von Die Uhrzeit mit NTP synchronisierenNTPÜberblickDa die interne Uhrzeit eines Computers nie ganz exakt ist,
wurde mit NTP
(Network Time Protocol) eine
Möglichkeit geschaffen, die exakte Uhrzeit zu ermitteln
und festzulegen.Viele Internetdienste sind von einer exakten Uhrzeit
abhängig. Ein Webserver könnte beispielsweise die
Anforderung erhalten, eine Datei zu versenden, wenn sich diese
in einer bestimmten Zeitspanne geändert hat. In einem
lokalen Netzwerk ist es unbedingt notwendig, dass Rechner, die
Dateien von einem gemeinsamen Dateiserver beziehen, ihre
Uhrzeit synchronisieren, damit die Zeitstempel der Dateien
konstistent bleiben. Dienste wie &man.cron.8; führen
Befehle zu einem bestimmten Zeitpunkt aus. Ist die Uhrzeit
nicht korrekt, kann dies zu Problemen führen.NTPntpd&os; verwendet den &man.ntpd.8;-
NTP-Server,
um die genaue Uhrzeit von anderen
NTP-Servern
abzufragen, die eigene Systemzeit zu setzen, oder um diese
anderen Rechnern anzubieten.Einen passenden NTP-Server auswählenNTPServerwahlUm die Uhrzeit zu synchronisieren, müssen Sie sich mit
einem
NTP-Server
verbinden. Ihr Netzwerkadministrator oder Ihr Internetprovider
haben vielleicht schon einen NTP-Server eingerichtet. Lesen Sie
deren Dokumentation, um dies zu überprüfen. Es gibt
im Internet eine
Liste mit frei zugänglichen NTP-Servern, aus der
Sie sich einen in Ihrer Nähe gelegenen Server
auswählen können. Beachten Sie aber auf jeden Fall
die Nutzungsbedingungen des entsprechenden Servers, und fragen
Sie um Erlaubnis, wenn dies nötig ist.Die Auswahl von mehreren NTP-Servern kann sinnvoll sein,
wenn ein Server ausfällt oder falsche Zeiten liefert.
&man.ntpd.8; verwendet die Antworten anderer Server, um
zuverlässige Server zu bestimmen, die dann bevorzugt
abgefragt werden.NTP unter &os; einrichtenNTPKonfigurationNTP aktivierenntpdateWenn Sie Ihre Uhrzeit nur beim Systemstart
synchronisieren wollen, können Sie &man.ntpdate.8;
verwenden. Für Desktoprechner, die regelmäßig
neu gestartet werden und keine ständige Synchronisation
benötigen, ist dies akzeptabel. In allen anderen
Fällen sollten Sie jedoch &man.ntpd.8; verwenden.Die Ausführung von &man.ntpdate.8; während des
Systemstarts ist aber auch für Rechner, die &man.ntpd.8;
verwenden, sinnvoll. &man.ntpd.8; passt die Systemzeit nur
bei größeren Abweichungen an, während
&man.ntpdate.8; die Zeit immer synchronisiert, egal wie
groß die Differenz zwischen Systemzeit und korrekter
Zeit ist.Um &man.ntpdate.8; beim Systemstart zu aktivieren,
fügen Sie den Eintrag
ntpdate_enable="YES" in
/etc/rc.conf ein. Außerdem müssen
Sie alle Server, mit denen Sie sich synchronisieren wollen,
sowie alle an &man.ntpdate.8; zu übergebenden Optionen
in den ntpdate_flags angeben.NTPntp.confNTP einrichtenDie Konfiguration von NTP erfolgt über die Datei
/etc/ntp.conf, und wird in der
Hilfeseite &man.ntp.conf.5; beschrieben. Dazu ein
einfaches Beispiel:server ntplocal.example.com prefer
server timeserver.example.org
server ntp2a.example.net
driftfile /var/db/ntp.driftDie Option server legt die zu
verwendenden Server fest, wobei jeder Server in einer eigenen
Zeile steht. Wenn ein Server mit der Option
prefer versehen ist, wie dies hier bei
ntplocal.example.com der Fall
ist, wird dieser Server bevorzugt verwendet. Eine Antwort von
einem bevorzugten Server wird nur dann verworfen, wenn sie
signifikant von denen anderer Server abweicht, ansonsten wird
sie ohne Abfrage weiterer Server verwendet. Die Option
prefer wird gewöhnlich nur für
sehr zuverlässige und genaue Server verwendet, die
über spezielle Hardware zur Zeitüberwachung
verfügen.Die Option driftfile legt fest, in
welcher Datei die Abweichungen der Systemuhr protokolliert
werden. &man.ntpd.8; verwendet diese Datei, um die Systemzeit
automatisch anzupassen, selbst wenn kurzzeitig kein NTP-Server
zur Synchronisation verfügbar ist.Weiterhin legt die Option driftfile fest,
wo Informationen über frühere Antworten des von
Ihnen verwendeten NTP-Servers gespeichert werden sollen.
Diese Datei enthält NTP-interne Informationen, sie sollte
daher von anderen Prozessen nicht verändert werden.Den Zugang zu Ihrem NTP-Server beschränkenIn der Voreinstellung ist Ihr NTP-Server für alle
Rechner im Internet erreichbar. Über die Option
restrict in der Datei
/etc/ntp.conf können Sie den
Zugang zu Ihrem Server beschränken.Wenn Sie alle Rechner vom Zugriff auf Ihren NTP-Server
ausschließen wollen, fügen Sie folgende Zeile in
/etc/ntp.conf ein:restrict default ignore
+
+ Durch diesen Eintrag verhindern Sie den Zugriff Ihres
+ Servers auf alle auf Ihrem System konfigurierten Server.
+ Müssen Sie Ihren NTP-Server mit einem externen
+ NTP-Server synchronisieren, müssen Sie dies daher
+ dezidiert zulassen. Lesen Sie in diesem Fall die
+ Manualpage &man.ntp.conf.5;.
+
+
Wenn Sie nur Rechnern Ihres eigenen Netzwerks die
Synchronisation mit Ihrem NTP-Server erlauben, gleichzeitig
aber verhindern wollen, dass diese den NTP-Server
konfigurieren oder als Server für andere Rechner dienen
können, fügen Sie folgende Zeile ein:restrict 192.168.1.0 mask 255.255.255.0 nomodify notrapBei 192.168.1.0 handelt es
sich um einen Rechner Ihres Netzwerks.
255.255.255.0 ist die
Netzmaske Ihres Netzwerks./etc/ntp.conf kann verschiedene
restrict-Optionen enthalten.
Weiteres erfahren Sie im Abschnitt
Access Control Support der
Hilfeseite &man.ntp.conf.5;.Den NTP-Server startenDamit der NTP-Server beim Systemstart automatisch gestartet
wird, fügen Sie den Eintrag
ntpd_enable="YES" in
/etc/rc.conf ein. Wenn Sie weitere
Argumente an &man.ntpd.8; übergeben wollen, passen Sie
die Option ntpd_flags in der Datei
/etc/rc.conf entsprechend an.Um den NTP-Server ohne einen Systemneustart zu starten,
rufen Sie ntpd mit den unter
ntpd_flags in
/etc/rc.conf festgelegten Parametern auf.
Hierzu ein Beispiel:&prompt.root; ntpd -p /var/run/ntpd.pidntpd mit einer Einwahlverbindung verwenden&man.ntpd.8; benötigt keine ständige
Internetverbindung. Wenn Sie sich ins Internet einwählen,
ist es sinnvoll, zu verhindern, dass NTP-Verkehr eine Verbindung
aufbauen oder aufrechterhalten kann. Wenn Sie user-PPP
verwenden, können Sie dies in den
filter-Direktiven von
/etc/ppp/ppp.conf festlegen. Sehen Sie
sich dazu das folgende Beispiel ein:set filter dial 0 deny udp src eq 123
# Prevent NTP traffic from initiating dial out
set filter dial 1 permit 0 0
set filter alive 0 deny udp src eq 123
# Prevent incoming NTP traffic from keeping the connection open
set filter alive 1 deny udp dst eq 123
# Prevent outgoing NTP traffic from keeping the connection open
set filter alive 2 permit 0/0 0/0Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt
PACKET FILTERING von &man.ppp.8; sowie in den
Beispielen unter /usr/share/examples/ppp/.Einige Internetprovider blockieren Ports mit niedrigen
Nummern. In solchen Fällen funktioniert NTP leider
nicht, da Antworten eines NTP-Servers Ihren Rechner nicht
erreichen werden.Weitere InformationenWeiterführende Dokumentation (im HTML-Format)
zum NTP-Server finden Sie unter
/usr/share/doc/ntp/.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ports/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ports/chapter.sgml
index db5d29b4f4..9e30c5052a 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ports/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ports/chapter.sgml
@@ -1,1539 +1,1557 @@
UwePierauÜbersetzt von Installieren von Anwendungen: Pakete und PortsÜbersichtPortsPaketeFreeBSD enthält sehr viele Systemwerkzeuge, die Teil des
Basissystems sind. Allerdings sind Sie früher oder später
auf Software Dritter angewiesen, damit Sie bestimmte Arbeiten
durchführen können. Um diese Software zu installieren,
stellt FreeBSD zwei sich ergänzende Methoden zur
Verfügung: Die Ports-Sammlung (zur Installation aus dem
Quellcode) sowie Pakete (auch als
Packages bezeichnet, zur Installation
von vorkompilierten binären Softwarepaketen).
Sie können beide Methoden benutzen, um Ihre Lieblingsanwendungen
von lokalen Medien oder über das Netzwerk zu
installieren.Dieses Kapitel behandelt die folgenden Themen:Die Installation binärer Softwarepakete.Der Bau Software Dritter aus dem Quellcode mithilfe der
Ports-Sammlung.Wie zuvor installierte Pakete oder Ports
entfernt werden.Wie Sie die Voreinstellungen der Ports-Sammlung
überschreiben.Die Suche nach geeigneter Software.Wie Sie Ihre Anwendungen aktualisieren.Installation von SoftwareWenn Sie schon einmal ein &unix; System benutzt haben, werden Sie
wissen, dass zusätzliche Software meist wie folgt
installiert wird:Download der Software, die als Quelltext oder im
Binärformat vorliegen kann.Auspacken der Software, die typischerweise ein mit
&man.compress.1;, &man.gzip.1; oder &man.bzip2.1;
komprimiertes Tar-Archiv enthält.Durchsuchen der Dokumentation, die sich meist in Dateien wie
INSTALL, README oder
mehreren Dateien im Verzeichnis doc/
befindet, nach Anweisungen, wie die Software
zu installieren ist.Kompilieren der Software wenn sie als Quelltext vorliegt.
Dazu müssen Sie vielleicht das Makefile
anpassen, oder configure laufen lassen, oder
andere Arbeiten durchführen.Testen und installieren der Software.Das beschreibt aber nur den optimalen Fall. Wenn Sie
Software installieren, die nicht speziell für FreeBSD
geschrieben wurde, müssen Sie vielleicht sogar den Quelltext
anpassen, damit die Software funktioniert.
- Wenn Sie unbedingt wollen, können Sie mit FreeBSD-Software
+ Wenn Sie unbedingt wollen, können Sie mit FreeBSD Software
nach der althergebrachten Methode installieren. Mit
Paketen oder Ports bietet Ihnen FreeBSD allerdings zwei Methoden an,
die Ihnen sehr viel Zeit sparen können. Zurzeit werden über
&os.numports; Anwendungen Dritter über diese Methoden zur
Verfügung gestellt.Das FreeBSD-Paket einer Anwendung besteht aus einer einzigen
Datei, die Sie sich herunterladen müssen. Das Paket
enthält schon übersetzte Kommandos der Anwendung, sowie
zusätzliche Konfigurationsdateien oder Dokumentation. Zur
Handhabung der Pakete stellt FreeBSD-Kommandos wie &man.pkg.add.1;,
&man.pkg.delete.1; oder &man.pkg.info.1; zur Verfügung.
Mit diesem System können neue Anwendungen mit einem
Kommando, pkg_add, installiert werden.Der FreeBSD-Port einer Anwendung ist eine Sammlung von Dateien,
die das Kompilieren der Quelltexte einer Anwendung
automatisieren.Die Dateien eines Ports führen für Sie alle oben
aufgeführten Schritte zum Installieren einer Anwendung durch.
Mit einigen wenigen Kommandos wird der Quellcode der Anwendung
automatisch heruntergeladen, ausgepackt, gepatcht, übersetzt und
installiert.Tatsächlich kann das Portsystem auch dazu benutzt werden,
Pakete zu generieren, die Sie mit den gleich beschriebenen Kommandos,
wie pkg_add, manipulieren können.Pakete und Ports beachten Abhängigkeiten zwischen
Anwendungen. Angenommen, Sie wollen eine Anwendung installieren,
die von einer Bibliothek abhängt und die Anwendung wie die
Bibliothek sind als Paket oder Port für FreeBSD verfügbar.
Wenn Sie pkg_add oder das Portsystem benutzen,
um die Anwendung zu installieren, werden Sie bemerken, dass
die Bibliothek zuerst installiert wird, wenn sie nicht schon vorher
installiert war.Sie werden sich fragen, warum FreeBSD-Pakete und -Ports
unterstützt, wo doch beide Methoden fast gleiches leisten.
Beide Methoden haben ihre Stärken und welche Sie einsetzen,
hängt letztlich von Ihren Vorlieben ab.Vorteile von PaketenDas komprimierte Paket einer Anwendung ist normalerweise
kleiner als das komprimierte Archiv der Quelltexte.Pakete müssen nicht mehr kompiliert werden. Dies ist
ein Vorteil, wenn Sie große Pakete, wie
Mozilla, KDE
oder GNOME auf langsamen Maschinen
installieren.Wenn Sie Pakete verwenden, brauchen Sie nicht zu verstehen,
wie Sie Software unter FreeBSD kompilieren.Vorteile von PortsDa die Pakete auf möglichst vielen System laufen sollen,
werden Optionen beim Übersetzen zurückhaltend gesetzt.
Wenn Sie eine Anwendung über die Ports installieren,
können Sie die Angabe der Optionen optimieren. Zum Beispiel
- können Sie spezifischen Code für Pentium IV oder
+ können Sie spezifischen Code für Pentium 4 oder
Athlon Prozessoren erzeugen.Die Eigenschaften einiger Anwendungen werden über
Optionen zum Zeitpunkt des Übersetzens festgelegt.
Apache kann zum Beispiel über
viele eingebaute Optionen konfiguriert werden. Wenn Sie das
Portsystem benutzen, können Sie die Vorgaben für die
Optionen überschreiben.Für einige Fälle existieren verschiedene
Pakete einer Anwendung, die beim Übersetzen
unterschiedlich konfiguriert wurden. Für
Ghostscript gibt es ein
ghostscript-Paket und ein
ghostscript-nox11-Paket, die sich durch die
X11 Unterstützung unterscheiden. Diese grobe Unterscheidung
ist mit dem Paketsystem möglich, wird aber schnell
unhandlich, wenn eine Anwendung mehr als ein oder zwei Optionen
zum Zeitpunkt des Übersetzens besitzt.Die Lizenzbestimmungen mancher Software verbietet ein
Verbreiten in binärer Form. Diese Software muss als
Quelltext ausgeliefert werden.Einige Leute trauen binären Distributionen nicht. Wenn
Sie den Quelltext besitzen, können Sie sich diesen
(zumindest theoretisch) durchlesen und nach möglichen Problemen
durchsuchen.Wenn Sie eigene Anpassungen besitzen, benötigen Sie den
Quelltext, um diese anzuwenden.Manch einer besitzt gerne den Quelltext, um ihn zu lesen,
wenn es einmal langweilig ist, ihn zu hacken, oder sich einfach
ein paar Sachen abzugucken (natürlich nur, wenn es die
Lizenzbestimmungen erlauben).Wenn Sie über aktualisierte Ports informiert sein wollen,
lesen Sie bitte die Mailinglisten &a.ports; und &a.ports-bugs;.Bevor Sie eine Anwendung installieren, sollten Sie
auf der Seite
über mögliche Sicherheitsprobleme mit der
Anwendung informieren.Die Anwendung
ports-mgmt/portaudit
prüft automatisch alle installierten Anwendungen
auf bekannte Sicherheitslöcher. Vor dem Bau eines
Ports findet ebenfalls eine Prüfung statt.
Installierte Pakete prüfen Sie mit dem
Kommando portaudit -F -a.Der Rest dieses Kapitels beschreibt, wie Sie Software Dritter mit
Paketen oder Ports auf einem FreeBSD-System installieren und
verwalten.Suchen einer AnwendungBevor Sie eine Anwendung installieren, müssen Sie deren
Art und Namen kennen.Die Anzahl der nach FreeBSD portierten Anwendungen steigt
ständig. Zum Glück gibt es einige Wege, die richtige zu
finden.Eine aktuelle Liste verfügbarer Anwendungen, die sich
auch durchsuchen lässt, finden Sie unter http://www.FreeBSD.org/ports/.
Die Anwendungen sind in Kategorien unterteilt und Sie
können sich alle Anwendungen einer Kategorie anzeigen
lassen. Wenn Sie den Namen der Anwendung kennen, können
Sie natürlich auch direkt nach dem Namen suchen.FreshPortsFreshPorts, das von Dan Langille gepflegt wird, erreichen Sie
unter .
FreshPorts verfolgt
Änderungen an Anwendungen aus den Ports. Mit FreshPorts
können Sie ein oder mehrere Ports beobachten und sich eine
E-Mail schicken lassen, wenn ein Port aktualisiert wird.FreshMeatWenn Sie den Namen einer Anwendung nicht kennen, versuchen
Sie eine Webseite wie FreshMeat
(),
um eine passende Anwendung zu finden. Schauen Sie dann auf der
FreeBSD-Webseite nach, ob die Anwendung schon portiert
wurde.Wenn Sie den Portnamen kennen und nur nach der
Kategorie suchen wollen, verwenden Sie das Kommando
&man.whereis.1;. Geben Sie einfach
whereis Datei ein.
Datei ist der Name des
Programms, das Sie suchen:&prompt.root; whereis lsof
lsof: /usr/ports/sysutils/lsofDamit haben wir herausgefunden, dass sich
lsof, ein Systemwerkzeug, im Verzeichnis
/usr/ports/sysutils/lsof
befindet.Ein weiterer Weg, einen bestimmten Port zu finden, ist es,
die eingebaute Suchfunktion der Ports-Sammlung zu benutzen.
Dazu muss Ihr Arbeitsverzeichnis
/usr/ports
sein. In diesem Verzeichnis rufen Sie
make search name=Anwendungsname
auf, wobei Anwendungsname
der Name der gesuchten Anwendung ist. Wenn Sie
zum Beispiel nach lsof suchen:&prompt.root; cd /usr/ports
&prompt.root; make search name=lsof
Port: lsof-4.56.4
Path: /usr/ports/sysutils/lsof
Info: Lists information about open files (similar to fstat(1))
Maint: obrien@FreeBSD.org
Index: sysutils
B-deps:
R-deps: Der Teil der Ausgabe der Sie interessiert ist die Zeile, die
mit Path: beginnt, weil sie Ihnen sagt, wo der Port
zu finden ist. Die anderen Informationen werden zum Installieren
des Ports nicht direkt benötigt, Sie brauchen sich darum
jetzt nicht weiter zu kümmern.Erweiterte Suchen führen Sie mit dem Kommando
make search key=Text
aus. Damit werden Portnamen, Kommentare, Beschreibungen und
Abhängigkeiten nach Text
durchsucht. Dies kann sehr nützlich sein, wenn Sie
den Namen des Programms, nach dem Sie suchen, nicht kennen.In beiden Fällen wird Groß- und Kleinschreibung bei
der Suche ignoriert. Die Suche nach LSOF wird
dieselben Ergebnisse wie die Suche nach lsof
liefern.ChernLeeBeigesteuert von Benutzen des PaketsystemsInstallieren eines PaketsPaketeinstallierenpkg_addMit &man.pkg.add.1; können Sie ein FreeBSD-Paket von einer
lokalen Datei oder über das Netzwerk installieren.Download vor Installation eines Pakets&prompt.root; ftp -a ftp2.FreeBSD.org
Connected to ftp2.FreeBSD.org.
220 ftp2.FreeBSD.org FTP server (Version 6.00LS) ready.
331 Guest login ok, send your email address as password.
230-
230- This machine is in Vienna, VA, USA, hosted by Verio.
230- Questions? E-mail freebsd@vienna.verio.net.
230-
230-
230 Guest login ok, access restrictions apply.
Remote system type is UNIX.
Using binary mode to transfer files.
ftp>cd /pub/FreeBSD/ports/packages/sysutils/
250 CWD command successful.
ftp>get lsof-4.56.4.tgz
local: lsof-4.56.4.tgz remote: lsof-4.56.4.tgz
200 PORT command successful.
150 Opening BINARY mode data connection for 'lsof-4.56.4.tgz' (92375 bytes).
100% |**************************************************| 92375 00:00 ETA
226 Transfer complete.
92375 bytes received in 5.60 seconds (16.11 KB/s)
ftp>exit
&prompt.root; pkg_add lsof-4.56.4.tgzWenn Sie die Pakete nicht lokal vorliegen haben (zum Beispiel
auf den FreeBSD-CD-ROMs), ist es wahrscheinlich einfacher den
Schalter von &man.pkg.add.1; zu verwenden. Das
Werkzeug bestimmt dann automatisch das nötige Objektformat und
die richtige Version des Pakets, lädt dieses dann von einem
FTP-Server und installiert das Paket.pkg_add&prompt.root; pkg_add -r lsofDas obige Beispiel würde ohne weitere Interaktion das
richtige Paket herunterladen und installieren. Pakete
werden vom &os;-Hauptserver heruntergeladen. Wenn Sie
anderen Server verwenden möchten, geben Sie den
Server in der Umgebungsvariablen PACKAGESITE
an. Die Dateien werden
mit &man.fetch.3;, das Umgebungsvariablen wie
FTP_PASSIVE_MODE, FTP_PROXY und
FTP_PASSWORD berücksichtigt, heruntergeladen.
Wenn Sie durch eine Firewall geschützt werden, müssen Sie
vielleicht eine oder mehrere dieser Umgebungsvariablen setzen oder
einen FTP oder HTTP Proxy verwenden. Eine Liste der
unterstützten Umgebungsvariablen finden Sie in &man.fetch.3;.
Beachten Sie, dass im obigen Beispiel lsof
anstelle von lsof-4.56.4 verwendet wird. Wenn
Sie &man.pkg.add.1; zum Herunterladen eines Pakets verwenden, darf
die Versionsnummer des Pakets nicht angegeben werden, da
automatisch die neuste Version der Anwendung geholt wird.Unter &os.current; oder &os.stable; holt &man.pkg.add.1;
die neuste Version einer Anwendung, unter einer Release
holt &man.pkg.add.1; die Version der Anwendung, die
im Release enthalten ist. Sie können dies ändern,
indem Sie die Umgebungsvariable PACKAGESITE
überschreiben. Wenn Sie bespielsweise
&os; 5.4-RELEASE installiert haben, versucht
&man.pkg.add.1; in der Voreinstellung die Pakete von
ftp://ftp.freebsd.org/pub/FreeBSD/ports/i386/packages-5.4-release/Latest/
zu laden. Wollen Sie &man.pkg.add.1; dazu zwingen, nur
&os; 5-STABLE-Pakete herunterzuladen, setzen Sie die
- Variable PACKAGESITE auf
+ Umgebungsvariable PACKAGESITE auf
ftp://ftp.freebsd.org/pub/FreeBSD/ports/i386/packages-5-stable/Latest/.Pakete werden im .tgz- und
.tbz-Format ausgeliefert. Sie finden Sie unter
oder auf der FreeBSD-CD-ROM-Distribution. Jede CD der FreeBSD
Distribution (oder des PowerPaks) enthält Pakete im
Verzeichnis /packages. Die Struktur des
Paketbaums entspricht dem /usr/ports Baum.
Jede Kategorie besitzt ein eigenes Verzeichnis und alle
Pakete befinden sich im Verzeichnis
All.Die Verzeichnisstruktur des Paketbaums ist ein Abbild der
Ports, da beide Systeme eng zusammenarbeiten.Verwalten von PaketenPaketeverwalten&man.pkg.info.1; zeigt alle installierten Pakete und deren
Beschreibung an.pkg_info&prompt.root; pkg_info
cvsup-16.1 A general network file distribution system optimized for CV
docbook-1.2 Meta-port for the different versions of the DocBook DTD
...&man.pkg.version.1; vergleicht die Version installierter Pakete
mit der Version aus der Ports-Sammlung.pkg_version&prompt.root; pkg_version
cvsup =
docbook =
...Die Symbole in der zweiten Spalte zeigen das Alter des Pakets
im Vergleich zu der lokalen Version aus der Ports-Sammlung an.SymbolBedeutung=Die Version des installierten Paketes stimmt mit der
Version aus der lokalen Ports-Sammlung überein.<Die installierte Version ist älter als die der
verfügbaren Version aus der Ports-Sammlung.>Die installierte Version ist neuer als die aus der
Ports-Sammlung (Eventuell ist die lokale Ports-Sammlung
veraltet).?Das installierte Paket konnte in der Ports-Sammlung
nicht gefunden werden. Das kann dadurch hervorgerufen
werden, dass ein installierter Port aus der
Ports-Sammlung entfernt wurde oder einen neuen
Namen erhalten hat.*In der Ports-Sammlung befinden sich mehrere Versionen
der Anwendung.Entfernen eines Paketspkg_deletePaketeentfernenUm ein zuvor installiertes Paket zu entfernen, benutzen Sie das
Werkzeug &man.pkg.delete.1;.&prompt.root; pkg_delete xchat-1.7.1
+
+ Beachten Sie, dass &man.pkg.delete.1; die vollständige
+ Bezeichnung des Pakets benötigt (also Paketname
+ und Versionsnummer). Die Eingabe von
+ xchat (anstelle von
+ xchat-1.7.1) ist daher nicht
+ ausreichend. Zwar können Sie die Versionsnummer eines
+ installierten Pakets mit &man.pkg.version.1; herausfinden,
+ es ist aber auch möglich, ein Paket zu deinstallieren,
+ ohne die exakte Versionsnummer zu kennen, wenn Sie Wildcards
+ einsetzen:
+
+ &prompt.root; pkg_delete xchat\*
+
+ In diesem Beispiel werden alle Pakete gelöscht, deren
+ Name mit xchat beginnt.VerschiedenesInformationen über alle installierte Pakete werden in
/var/db/pkg abgelegt. Das Verzeichnis
enthält Dateien, in denen sich die Beschreibungen der Pakete
und Listen von Dateien, die zu einem Paket gehören,
befinden.Benutzen der Ports-SammlungDie folgenden Abschnitte stellen die grundlegenden Anweisungen
vor, um Anwendungen aus der Ports-Sammlung auf
Ihren Rechner zu installieren oder zu löschen. &man.ports.7;
enthält eine Auflistung aller verfügbaren
make-Targets und Umgebungsvariablen.Installation der Ports-SammlungBevor Sie einen Port installieren können, müssen Sie
zuerst die Ports-Sammlung installieren, die aus Makefiles, Patches
und Beschreibungen besteht. Die Ports-Sammlung wird
für gewöhnlich unter /usr/ports
installiert.Bei der FreeBSD-Installation hatten Sie in
sysinstall die Möglichkeit, die
Ports-Sammlung zu installieren. Wenn Sie die Sammlung damals nicht
installiert haben, können Sie das mit den folgenden
Anweisungen nachholen:Installieren mit CVSupDies ist eine schnelle Methode, um die Ports-Sammlung zu
installieren und zu aktualisieren.
CVSup wird im Abschnitt Benutzen von CVSup des Handbuchs
beschrieben.Mit csup existiert eine in
C geschriebene Neuimplementierung von
CVSup, die ab &os; 6.2
bereits im Basissystem enthalten ist. Haben Sie
&os; 6.2 installiert, können Sie Schritt 1
überspringen und die im Basissystem enthaltene
Version von csup einsetzen.
Verwenden Sie eine ältere &os;-Version, können
Sie csup über den Port
net/csup installieren.
In beiden Fällen ersetzen Sie bitte in den folgenden
Ausführungen cvsup durch
csup.Achten Sie darauf, dass das Verzeichnis /usr/ports leer ist, bevor Sie
CVSup das erste Mal ausführen!
Haben Sie die Ports-Sammlung zuvor schon aus einer anderen
Quelle installiert, wird CVSup
bereits aus dem Repository entfernte Patches nicht aus der
lokalen Kopie der Ports-Sammlung löschen.Installieren Sie das Paket net/cvsup-without-gui:&prompt.root; pkg_add -r cvsup-without-guiWeitere Informationen finden Sie im Abschnitt
Installation von CVSup
des Handbuchs.Danach rufen Sie cvsup auf:&prompt.root; cvsup -L 2 -h cvsup.FreeBSD.org /usr/share/examples/cvsup/ports-supfileErsetzen Sie
cvsup.FreeBSD.org durch einen
CVSup-Server in Ihrer Nähe.
Eine vollständige Liste der
CVSup-Spiegel finden Sie im
Abschnitt CVSup-Server
des Handbuchs.Sie sollten sich eine an Ihre Bedürfnisse angepasste
ports-supfile erstellen, um so
beispielsweise zu vermeiden, dass Sie bei jedem Aufruf von
CVSup wieder die Parameterliste
übergeben müssen.Dazu kopieren Sie zuerst als root
die Datei
/usr/share/examples/cvsup/ports-supfile
nach /root oder in Ihr
Heimatverzeichnis.Danach müssen Sie die Datei
ports-supfile anpassen.Dazu ersetzen Sie
cvsup.FreeBSD.org durch einen
CVSup-Server in Ihrer Nähe.
Eine vollständige Liste der
CVSup-Spiegel finden Sie im
Abschnitt CVSup-Server
des Handbuchs.Nun können Sie cvsup mit
folgender Syntax starten:&prompt.root; cvsup -L 2 /root/ports-supfileMit &man.cvsup.1; können Sie später auch die
Ports-Sammlung aktualisieren. Die installierten Ports werden
mit diesem Kommando allerdings nicht aktualisiert.Installieren mit PortsnapBei Portsnap handelt es sich
um ein alternatives System zur Distribution der Ports-Sammlung,
das seit &os; 6.0 im Basissystem enthalten ist. Verwenden
Sie eine ältere &os;-Version, können Sie zur
Installation das Paket ports-mgmt/portsnap verwenden:&prompt.root; pkg_add -r portsnapEine detaillierte Beschreibung von
Portsnap finden Sie im Abschnitt
Portsnap einsetzen des
Handbuchs.Ab &os; 6.1-RELEASE oder bei einem aktuellen
Portsnap-Paket oder -Port ist
dieser Schritt nicht nötig, da in diesen Fällen
das Verzeichnis /usr/ports automatisch beim
ersten Aufruf von &man.portsnap.8; angelegt wird. Verwenden
Sie hingegen eine ältere Version von
Portsnap, müssen Sie dieses
Verzeichnis manuell anlegen, falls dieses auf Ihrem System
noch nicht existiert:&prompt.root; mkdir /usr/portsLaden Sie einen komprimierten Snapshot der Ports-Sammlung
in das Verzeichnis /var/db/portsnap herunter. Danach
können Sie die Internetverbindung trennen, wenn Sie dies
wünschen.&prompt.root; portsnap fetchWenn Sie Portsnap das erste
Mal verwenden, müssen Sie den Snapshot nach
/usr/ports
extrahieren:&prompt.root; portsnap extractIst die Ports-Sammlung bereits installiert, und Sie
wollen diese nur aktualisieren, führen Sie
stattdessen folgenden Befehl aus:&prompt.root; portsnap updateInstallieren mit sysinstallNicht zuletzt ist es auch möglich, die Ports-Sammlung
über sysinstall zu installieren.
Beachten Sie dabei aber, dass bei dieser Methode nicht die
aktuellste Version der Ports-Sammlung, sondern die Version, die
zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der installierten
&os;-Version aktuell war, installiert wird. Haben Sie Zugriff
auf das Internet, so sollten Sie daher stets eine der weiter oben
beschriebenen Methoden verwenden, um die Ports-Sammlung zu
installieren.Führen Sie als rootsysinstall (vor &os; 5.2
/stand/sysinstall) aus:&prompt.root; /stand/sysinstallWählen Sie den Punkt Configure
aus und drücken Sie Enter.Wählen Sie dann Distributions
aus und drücken Sie Enter.In diesem Menü wählen Sie
ports aus und drücken die
Leertaste.Danach wählen Sie Exit aus und
drücken Enter.Legen Sie nun ein geeignetes Installationsmedium, wie CD-ROM
oder FTP, fest.Wählen Sie nun Exit aus und
drücken Enter.Verlassen Sie sysinstall mit
X.Ports installierenPortsinstallierenWas ist mit einem Gerüst im Zusammenhang
mit der Ports-Sammlung gemeint? In aller Kürze: ein
Gerüst eines Ports ist ein minimaler Satz von Dateien, mit
denen das FreeBSD-System eine Anwendung sauber übersetzen und
installieren kann. Ein jeder Port beinhaltet:Eine Datei Makefile. Das
Makefile enthält verschiedene
Anweisungen, die spezifizieren, wie eine Anwendung kompiliert
wird und wo sie auf Ihrem System installiert werden
sollte.Eine Datei distinfo. Diese
enthält Informationen, welche Dateien heruntergeladen
- werden müssen, sowie MD5-Prüfsummen, um sicher zu gehen,
+ werden müssen sowie deren MD5-Prüfsummen
+ (die Sie mit &man.md5.1; sowie &man.sha256.1;
+ überprüfen können, um sicher zu gehen,
dass diese Dateien während des Herunterladens nicht
- beschädigt wurden.
+ beschädigt wurden).
Ein files Verzeichnis. Hierin
liegen Patches, welche das Übersetzen und Installieren
der Anwendung ermöglichen. Patches sind im Wesentlichen
kleine Dateien, die Änderungen an speziellen Dateien
spezifizieren. Sie liegen als reiner Text vor und sagen
ungefähr:
Lösche Zeile 10 oder
Ändere Zeile 26 zu .... Patches sind
auch bekannt unter dem Namen diffs, weil
Sie mit dem Programm &man.diff.1;
erstellt werden.Dieses Verzeichnis kann auch noch andere Dateien enthalten,
welche zum Bauen des Ports benutzt werden.Eine Datei pkg-descr. Eine
ausführlichere, oft mehrzeilige Beschreibung der
Anwendung.Eine Datei pkg-plist. Das ist eine
Liste aller Dateien, die durch diesen Port installiert werden.
Außerdem sind hier Informationen enthalten, die zum
Entfernen des Ports benötigt werden.Einige Ports besitzen noch andere Dateien, wie
pkg-message, die vom Portsystem benutzt
werden, um spezielle Situationen zu handhaben. Wenn Sie mehr
über diese Dateien oder das Port-System erfahren sollen, lesen
Sie bitte das
FreeBSD Porter's Handbook.Ein Port enthält lediglich Anweisungen, wie der Quelltext
zu bauen ist, nicht aber den eigentlichen Quelltext.
Den Quelltext erhalten Sie von einer CD-ROM oder aus dem
Internet. Quelltexte werden in einem Format nach Wahl des
jeweiligen Software-Autors ausgeliefert. Häufig
ist dies ein gezipptes Tar-Archiv, aber es kann auch mit einem
anderen Tool komprimiert oder gar nicht komprimiert sein. Der
Quelltext, in welcher Form er auch immer vorliegen mag, wird
Distfile genannt. Die zwei Methoden, mit denen
ein Port installiert wird, werden unten besprochen.Zum Installieren von Ports müssen Sie als Benutzer
root angemeldet sein.Stellen Sie sicher, dass die Ports-Sammlung
aktuell ist, bevor Sie einen Port installieren.
Informieren Sie sich vorher zusätzlich unter
über mögliche Sicherheitsprobleme
des zu installierenden Ports.Vor der Installation kann
portaudit eine neue Anwendung
automatisch auf Sicherheitslöcher prüfen.
Das Werkzeug befindet sich in der Ports-Sammlung
(ports-mgmt/portaudit).
Vor der Installation einer neuen Anwendung sollten
Sie mit portaudit -F die
Sicherheitsdatenbank aktualisieren. Die täglich
laufende Sicherheitsprüfung des Systems
aktualisiert die Datenbank und prüft installierte
Anwendungen auf vorhandene Sicherheitslöcher.
Weiteres erfahren Sie in den Hilfeseiten &man.portaudit.1;
und &man.periodic.8;.Die Ports-Sammlung geht davon, dass Ihr System über
eine funktionierende Internetverbindung verfügt.
Ist dies nicht der Fall, müssen Sie eine Kopie des zu
installierenden Distfiles manuell nach
/usr/ports/distfiles kopieren.Dazu wechseln Sie als erstes in das Verzeichnis des
Ports, den Sie installieren wollen:&prompt.root; cd /usr/ports/sysutils/lsofIm Verzeichnis lsof kann man das
Gerüst erkennen. Der
nächste Schritt ist das Übersetzen (auch Bauen genannt)
des Ports durch die Eingabe des Befehls
make:&prompt.root; make
>> lsof_4.57D.freebsd.tar.gz doesn't seem to exist in /usr/ports/distfiles/.
>> Attempting to fetch from ftp://lsof.itap.purdue.edu/pub/tools/unix/lsof/.
===> Extracting for lsof-4.57
...
[Ausgabe des Auspackens weggelassen]
...
>> Checksum OK for lsof_4.57D.freebsd.tar.gz.
===> Patching for lsof-4.57
===> Applying FreeBSD patches for lsof-4.57
===> Configuring for lsof-4.57
...
[configure-Ausgabe weggelassen]
...
===> Building for lsof-4.57
...
[Ausgabe der Übersetzung weggelassen]
...
&prompt.root;Ist die Übersetzungsprozedur beendet, landen Sie
wiederum in der Kommandozeile und können das Programm
im nächsten Schritt installieren. Dazu verwenden Sie
den Befehl make install:&prompt.root; make install
===> Installing for lsof-4.57
...
[Ausgabe der Installation weggelassen]
...
===> Generating temporary packing list
===> Compressing manual pages for lsof-4.57
===> Registering installation for lsof-4.57
===> SECURITY NOTE:
This port has installed the following binaries which execute with
increased privileges.
&prompt.root;Nachdem die Installation abgeschlossen ist, können Sie
die gerade installierte Anwendung starten. Da
lsof eine Anwendung ist, die mit erhöhten
Rechten läuft, wird eine Sicherheitswarnung angezeigt. Sie
sollten alle Warnungen während des Baus und der Installation
eines Ports beachten.Es ist eine gute Idee, das Unterverzeichnis work nach erfolgter Installation
wieder zu löschen. Einerseits gewinnen Sie dadurch
Speicherplatz, andererseits könnte es sonst zu Problemen
bei der Aktualisierung des Ports auf eine neuere Version
kommen.&prompt.root; make clean
===> Cleaning for lsof-4.57
&prompt.root;Sie können zwei Schritte sparen, wenn Sie gleich
make install clean anstelle von
make, make install,
und make clean eingeben.Um die Suche nach Kommandos zu beschleunigen, speichern
einige Shells eine Liste der verfügbaren Kommandos in den
durch die Umgebungsvariable PATH gegebenen
Verzeichnissen. Nach der Installation eines Ports müssen
Sie in einer solchen Shell vielleicht das Kommando
rehash absetzen, um die neu installierten
Kommandos benutzen zu können. Das Kommando
rehash gibt es in Shells wie
der tcsh. Unter Shells wie
der sh
benutzen Sie das Kommando hash -r.
Weiteres entnehmen Sie bitte der Dokumentation
Ihrer Shell.Einige von Dritten angebotenen DVD-ROM-Produkte wie das
FreeBSD Toolkit von der FreeBSD Mall
enthalten auch Distfiles (komprimierte Quellcodepakete).
Diese lassen sich über die Ports-Sammlung installieren.
Dazu hängen Sie die DVD-ROM unter
/cdrom in den Verzeichnisbaum ein. Wenn
Sie einen anderen Mountpunkt verwenden, sollten Sie die
make-Variable CD_MOUNTPTS setzen, damit die
auf der DVD-ROM enthaltenen Distfiles automatisch verwendet
werden.Beachten Sie bitte, dass die Lizenzen einiger Ports
die Einbeziehung auf der CD-ROM verbieten. Das kann
verschiedene Gründe haben. Beispielsweise eine
Registrierung vor dem Herunterladen erforderlich oder die
Weiterverteilung ist verboten. Wenn Sie einen Port
installieren wollen, der nicht auf
der CD-ROM enthalten ist, müssen Sie online sein.Die Ports-Sammlung benutzt zum Herunterladen von Dateien
&man.fetch.3;, das Umgebungsvariablen wie
FTP_PASSIVE_MODE, FTP_PROXY und
FTP_PASSWORD berücksichtigt. Wenn Sie durch
eine Firewall geschützt werden, müssen Sie vielleicht
eine oder mehrere dieser Umgebungsvariablen setzen, oder einen FTP
oder HTTP Proxy verwenden. Eine Liste der unterstützten
Umgebungsvariablen finden Sie in &man.fetch.3;.Benutzer ohne eine ständige Internet-Verbindung
werden das Kommando make fetch zu
schätzen wissen. Das Kommando lädt alle
benötigten Dateien eines Ports herunter. Sie
können das Kommando im Verzeichnis
/usr/ports laufen lassen. In diesem
Fall werden alle Dateien
heruntergeladen. Es ist auch möglich,
make fetch nur in einem Teil
des Baums, wie /usr/ports/net,
aufzurufen. Die Dateien von allen abhängigen
Ports werden mit diesem Kommando allerdings nicht
heruntergeladen. Wenn Sie diese Dateien ebenfalls
herunterladen wollen, ersetzen Sie im Kommando
fetch durch
fetch-recursive.Abhängig davon, in welchem Verzeichnis
Sie make aufrufen, können
Sie analog zu make fetch die
Ports einer Kategorie oder alle Ports bauen. Beachten
Sie allerdings, dass manche Ports nicht zusammen
installiert werden können. Weiterhin gibt es
Fälle, in denen zwei Ports unterschiedliche
Inhalte in derselben Datei speichern wollen.Manchmal ist es erforderlich, die benötigten
Dateien von einem anderen Ort als den im Port vorgesehenen
herunterzuladen. Der Ort wird durch die Variable
MASTER_SITES vorgegeben, die Sie
wie folgt überschreiben können:&prompt.root; cd /usr/ports/directory
&prompt.root; make MASTER_SITE_OVERRIDE= \
ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ports/distfiles/ fetchIm Beispiel wurde MASTER_SITES
mit dem Wert
ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ports/distfiles/
überschrieben.Einige Ports besitzen Optionen, mit denen Sie
zusätzliche Funktionen oder Sicherheitsoptionen
einstellen können (oder manchmal auch müssen).
Zusätzliche Optionen können beispielsweise für
www/mozilla,
security/gpgme und
mail/sylpheed-claws
angegeben werden. Wenn ein Port über zusätzliche
Optionen verfügt, werden diese beim Bau des
Ports auf der Konsole ausgegeben.Vorgabe-Verzeichnisse ändernManchmal ist es nützlich (oder erforderlich),
in anderen Verzeichnissen zu arbeiten. Die Verzeichnisse
können Sie mit den Variablen WRKDIRPREFIX
und PREFIX einstellen. Die Variable
WRKDIRPREFIX gibt das Bauverzeichnis an:&prompt.root; make WRKDIRPREFIX=/usr/home/example/ports installDieses Kommando baut den Port in
/usr/home/example/ports und installiert
ihn unter /usr/local.Die Variable PREFIX legt das
Installations-Verzeichnis fest:&prompt.root; make PREFIX=/usr/home/example/local installIn diesem Beispiel wird der Port unter
/usr/ports gebaut und nach
/usr/home/example/local installiert.Sie können beide Variablen auch zusammen
benutzen:&prompt.root; make WRKDIRPREFIX=../ports PREFIX=../local installDie Kommandozeile ist zu lang, um sie hier komplett
wiederzugeben, aber Sie sollten die zugrunde liegende
Idee erkennen.Probleme mit imakeimakeEinige Ports, welche &man.imake.1; (Teil des
X-Window-Systems) benutzen, funktionieren nicht gut
mit PREFIX und bestehen darauf,
unter /usr/X11R6 installiert
zu werden. In ähnlicher Weise verhalten sich
einige Perl-Ports, die PREFIX
ignorieren und sich in den Perl-Verzeichnisbaum
installieren. Zu erreichen, dass solche Ports
PREFIX beachten, ist
schwierig oder sogar unmöglich.Entfernen installierter PortsPortsentfernenDa Sie nun wissen, wie man einen Port installiert, wollen Sie
sicher auch wissen, wie man ein über einen Port installiertes
Programm wieder deinstallieren kann. Ports werden analog zu
Paketen mit &man.pkg.delete.1; deinstalliert (Lesen Sie sich den
Abschnitt Benutzen des
Paketsystems des Handbuchs durch, wenn Sie weitere Informationen
benötigen.). Für das vorhin installierte Programm
lsof würden Sie dazu wie folgt
vorgehen:&prompt.root; pkg_delete lsof-4.57Ports aktualisierenPortsaktualisierenAls erstes sollten sie sich alle installierten Ports
anzeigen lassen, von denen eine aktuellere Version in der
Ports-Sammlung existiert. Dazu verwenden Sie den Befehl
&man.pkg.version.1;:&prompt.root; pkg_version -v/usr/ports/UPDATINGNachdem Sie die Ports-Sammlung auf den neusten
Stand gebracht haben, lesen Sie bitte zuerst die Datei
/usr/ports/UPDATING, bevor
Sie einen Port aktualisieren. In dieser Datei werden
Probleme und zusätzlich durchzuführende
Schritte bei der Aktualisierung einzelner Ports
beschrieben. Dazu gehören solche Dinge wie
geänderte Dateiformate, verschobene Konfigurationsdateien,
aber auch Inkompatibilitäten zu einer
Vorgängerversion.Sollte UPDATING etwas hier Gesagtem
widersprechen, so gilt das in UPDATING
Gesagte.Ports mit Portupgrade aktualisierenportupgradeportupgrade wurde entwickelt, um
die Aktualisierung von Ports zu vereinfachen. Sie können
portupgrade über den Port
ports-mgmt/portupgrade
installieren:&prompt.root; cd /usr/ports/ports-mgmt/portupgrade/
&prompt.root; make install cleanDurchsuchen Sie regelmäßig (am besten vor jeder
Aktualisierung) die Liste der installierten Ports mit
pkgdb -F und beheben Sie alle gefundenen
Probleme.Wenn Sie portupgrade -a eingeben,
beginnt portupgrade automatisch mit
der Aktualisierung aller veralteteter Ports Ihres Systems.
Verwenden Sie den Schalter , wenn Sie
individuell entscheiden wollen, ob ein Port aktualisiert werden
soll:&prompt.root; portupgrade -aiWenn Sie nur eine einzelne Anwendung anstelle
aller Anwendungen aktualisieren wollen, verwenden
Sie das Kommando
portupgrade pkgname.
Geben Sie den Schalter an, wenn
portupgrade zuvor alle
Ports aktualisieren soll, die von dem gegebenen
Paket abhängen.Der Schalter verwendet zur
Installation Pakete anstelle von Ports. Mit dieser
Option durchsucht portupgrade
die in der Umgebungsvariablen PKG_PATH
aufgeführten Verzeichnisse nach Paketen. Sind
lokal keine Pakete vorhanden, versucht
portupgrade die Pakete
über das Netz herunterzuladen. Gibt es die Pakete
weder lokal noch auf entfernten Rechnern, werden die Ports
verwendet. Um dies zu verhindern, benutzen Sie die
Option .Wenn Sie nur die Quelldateien des Ports (oder die Pakete
mit ) herunterladen möchten,
ohne die Anwendung zu bauen oder zu installieren,
geben Sie die Option an.
Weitere Möglichkeiten lesen Sie bitte in
der Hilfeseite &man.portupgrade.1; nach.Ports mit Portmanager aktualisierenportmanagerPortmanager ist ein weiteres
Werkzeug, das die Aktualisierung installierter Ports
erleichtert. Es kann über den Port
ports-mgmt/portmanager
installiert werden:&prompt.root; cd /usr/ports/ports-mgmt/portmanager
&prompt.root; make install cleanAlle installierten Ports können danach durch folgende
Eingabe aktualisiert werden:&prompt.root; portmanager -uWenn Sie zusätzlich die Optionen
an Portmanager übergeben, werden
Sie bei jedem Schritt um eine Bestätigung gefragt.
Portmanager ist außerdem in
der Lage, neue Ports auf Ihrem System zu installieren. Im
Gegensatz zum bekannten make install clean
aktualisiert es aber vor dem Bau und der Installation eines
Ports alle abhängigen Ports.&prompt.root; portmanager x11/gnome2Treten bei den Abhängigkeiten des zu installierenden
Ports Probleme auf, ist Portmanager
in der Lage, alle Abhängigkeiten in der korrekten
Reihenfolge neu zu bauen. Nachdem dieser Schritt abgeschlossen
ist, wird der problematische Port ebenfalls neu gebaut.&prompt.root; portmanager graphics/gimp -fWeitere Informationen finden Sie in der Manualpage von
Portmanager.Platzbedarf von PortsPortsPlattenplatzDie Ports-Sammlung kann sehr viel Plattenplatz
verschlingen. Führen Sie nach dem Bau und der
Installation eines Ports make
clean aus, um die
Arbeitsverzeichnisse zu löschen. Dieser Befehl
entfernt das Verzeichnis work des gebauten Ports.
Wollen Sie die gesamte Ports-Sammlung aufräumen,
verwenden Sie folgenden Befehl:&prompt.root; portsclean -CIm Laufe der Zeit werden sich zahlreiche Distfiles im
Verzeichnis distfiles
ansammeln. Sie können diese entweder händisch
löschen, oder Sie verwenden den folgenden Befehl, um alle
Distfiles zu löschen, die nicht länger
benötigt werden:&prompt.root; portsclean -DFalls Sie nur alle Distfiles löschen wollen, die von
keinem derzeit installierten Port referenziert werden:&prompt.root; portsclean -DDDas Werkzeug portsclean wird
automatisch bei der Installation von
portupgrade mit installiert.Denken Sie daran, installierte Ports wieder zu entfernen,
wenn Sie diese nicht mehr benötigen. Um diese Arbeit zu
erleichtern, können Sie den Port ports-mgmt/pkg_cutleaves
installieren.Nach der InstallationNach der Installation einer neuen Anwendung wollen Sie
wahrscheinlich die mitgelieferte Dokumentation lesen und die
Konfigurationsdateien der Anwendung anpassen. Wenn die Anwendung
ein Dæmon ist, sollten Sie sicherstellen, dass die
Anwendung beim Booten startet.Die einzelnen Schritte sind natürlich von Anwendung zu
Anwendung verschieden. Wenn Sie sich allerdings nach der Installation
einer Anwendung die Frage Was nun? stellen, helfen die
folgenden Hinweise vielleicht weiter.Finden Sie mit &man.pkg.info.1; heraus, welche Dateien die
Anwendung wo installiert hat. Wenn Sie beispielsweise gerade
die Version 1.0.0 von FooPackage installiert haben, zeigt Ihnen
das folgende Kommando alle installierten Dateien des
Pakets:&prompt.root; pkg_info -L foopackage-1.0.0 | lessAchten Sie besonders auf die Manualpages, die Sie in
man/ Verzeichnissen finden und auf
Konfigurationsdateien, die in etc/ abgelegt
werden. Manche Pakete enthalten in doc/
zusätzliche Dokumentation.Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Version einer
Anwendung Sie gerade installiert haben, können Sie mit dem
folgenden Kommando nach der Anwendung suchen:&prompt.root; pkg_info | grep -i foopackageDas Kommando zeigt alle installierten Pakete, deren
Paketname foopackage enthält.
Ersetzen Sie foopackage durch den
Namen der Anwendung, die Sie suchen.Nachdem Sie die Manualpages der Anwendung gefunden haben,
lesen Sie diese bitte mit &man.man.1;. Schauen Sie sich auch die
Beispiele für Konfigurationsdateien und die zusätzliche
Dokumentation, wenn es welche gibt, an.Wenn es für die Anwendung eine Webseite gibt, suchen
Sie dort nach zusätzlicher Dokumentation wie FAQs
(häufig gestellte Fragen). Wenn Sie die Adresse der Webseite
nicht kennen, versuchen Sie das folgende Kommando:&prompt.root; pkg_info foopackage-1.0.0Die Ausgabe enthält oft eine Zeile, die mit
WWW: beginnt und die URL der Webseite
enthält.Ports, die während des Systemstarts gestartet
werden sollen, installieren meist ein Beispielskript im
Verzeichnis /usr/local/etc/rc.d.
Überprüfen Sie dieses Skript. Wenn nötig,
passen Sie das Skript an und benennen Sie es um. Weitere
Informationen finden Sie in
.Kaputte PortsStolpern Sie einmal über einen Port, der bei Ihnen nicht
funktioniert, könnten Sie zum Beispiel Folgendes tun:Stellen Sie fest, ob die
Datenbank mit den
Problemberichten bereits einen Lösungsvorschlag
enthält. Ist dies der Fall, können Sie die
vorgeschlagene Lösung testen.Bitten Sie den Betreuer des Ports um Hilfe. Geben
Sie dazu make maintainer ein oder lesen Sie das
Makefile im Verzeichnis des Ports, um an
die E-Mail-Adresse zu kommen. Vergessen Sie nicht den Namen und
die Version des Ports (schicken Sie die Zeile mit
$FreeBSD: aus dem
Makefile)
und die Ausgabe bis zur Fehlermeldung mitzuschicken.Einige Ports werden nicht von einer Einzelperson, sondern
von einer
Mailingliste betreut. Viele (aber nicht alle) dieser
Adressen haben die Form
freebsd-NameDerListe@FreeBSD.org.
Denken Sie daran, wenn Sie Ihre Fragen formulieren.Dies gilt insbesondere für Ports, die als als
Betreuer den Eintrag freebsd-ports@FreeBSD.org aufweisen.
Derartige Ports haben überhaupt keinen Betreuer.
Korrekturen und Unterstützung kommen daher nur von
Personen, die diese Mailingliste abonniert haben. Gerade
in diesem Bereich werden jederzeit zusätzliche
freiwillige Helfer benötigt!Erhalten Sie auf Ihre Anfrage keine Antwort, können
Sie über &man.send-pr.1; einen Problembericht erstellen.
Bevor Sie einen solchen Bericht erstellen, sollten Sie den
Artikel Writing
FreeBSD Problem Reports lesen.Reparieren Sie ihn! Das FreeBSD
Porter's Handbook enthält eine detaillierte
Beschreibung des Portsystems. Damit sind Sie in der Lage,
einen gelegentlich kaputten Port zu reparieren oder einen
eigenen Port zu erstellen.Holen Sie sich das Paket von einem FTP-Server in Ihrer
Nähe. Die Basis-Sammlung aller Pakete
liegt auf ftp.de.FreeBSD.org im
Verzeichnis packages.
Aber versuchen Sie zuerst einen Spiegel in Ihrer
Nähe! Benutzen Sie das Programm &man.pkg.add.1;, um
Pakete auf Ihrem Rechner zu installieren. Dies hat zudem den
Vorteil, dass es schneller geht.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/security/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/security/chapter.sgml
index 6d0ab3ccd2..c395ba4354 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/security/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/security/chapter.sgml
@@ -1,5326 +1,5327 @@
MatthewDillonViel von diesem Kapitel stammt aus der security(7)
Manualpage von MartinHeinenÜbersetzt von SicherheitSicherheitÜbersichtDieses Kapitel bietet eine Einführung in die Konzepte
der Systemsicherheit. Neben einigen Daumenregeln werden
weiterführende Themen wie S/Key, OpenSSL und Kerberos
diskutiert. Die meisten der hier besprochenen Punkte treffen
sowohl auf die Systemsicherheit sowie die Internetsicherheit zu.
Das Internet hat aufgehört ein friedlicher
Ort zu sein, an dem Sie nur nette Leute finden werden. Es ist
unumgänglich, dass Sie Ihre Daten, Ihr geistiges Eigentum,
Ihre Zeit und vieles mehr vor dem Zugriff von Hackern
schützen.&os; besitzt eine Reihe von Werkzeugen und Mechanismen, um die
Integrität und die Sicherheit Ihrer Systeme und Netzwerke
zu gewährleisten.Nach dem Sie dieses Kapitel durchgearbeitet haben, werden
Sie:Grundlegende auf &os; bezogene Sicherheitsaspekte
kennen.Die verschiedenen Verschlüsselungsmechanismen
von &os;, wie DES oder
MD5, kennen.Wissen, wie Sie ein Einmalpasswörter
zur Authentifizierung verwenden.TCP-Wrapper für
inetd einrichten können.Wissen, wie Sie KerberosIV
vor 5.0-Release einrichten.Wissen, wie Sie Kerberos5
unter &os; einrichten.Firewalls mit IPFW
erstellen können.Wissen, wie Sie IPsec konfigurieren und ein
VPN zwischen &os;/&windows;
Systemen einrichten,OpenSSH, &os;s
Implementierung von SSH, konfigurieren
und benutzen können.Portaudit anwenden können,
um Softwarepakete Dritter, die Sie über die
Ports-Sammlung installieren, auf bekannte
Sicherheitslücken hin zu überprüfen.Mit &os;-Sicherheitshinweisen umgehen können.Eine Vorstellung davon haben, was Prozessüberwachung
(Process Accounting) ist und wie
Sie diese Funktion unter &os; aktivieren können.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten SieGrundlegende Konzepte von &os; und dem Internet
verstehen.Dieses Buch behandelt weitere Sicherheitsthemen.
Beispielsweise werden vorgeschriebene Zugriffskontrollen
in und Firewalls in
besprochen.EinführungSicherheit ist ein Konzept, das beim Systemadministrator anfängt
und aufhört. Obwohl alle BSD &unix; Mehrbenutzersysteme über
Sicherheitsfunktionen verfügen, ist es wohl eine der
größten Aufgaben eines Systemadministrators zusätzliche
Sicherheitsmechanismen zu erstellen und zu pflegen. Maschinen sind
nur so sicher wie sie gemacht werden und Sicherheitsanforderungen
stehen oft der Benutzerfreundlichkeit entgegen. Auf &unix; Systemen
können sehr viele Prozesse gleichzeitig laufen und viele dieser
Prozesse sind Server, das heißt von außen kann auf sie
zugegriffen werden. In einer Zeit, in der die Minicomputer und
Mainframes von gestern die Desktops von heute sind und Rechner
immer mehr vernetzt werden, kommt der Sicherheit eine große
Bedeutung zu.Zur Systemsicherheit gehört auch die Beschäftigung mit
verschiedenen Arten von Angriffen, auch solchen, die versuchen,
ein System still zu legen, oder sonst unbrauchbar zu machen ohne
root zu kompromittieren. Sicherheitsaspekte
lassen sich in mehrere Kategorien unterteilen:Denial-of-Service Angriffe.Kompromittierte Accounts.Kompromittierter root-Account durch
zugreifbare Server.Kompromittierter root-Account durch
kompromittierte Accounts.Einrichten von Hintertüren.DoS AngriffeDenial-of-Service (DoS)SicherheitDoS AngriffeDenial-of-Service (DoS)Denial-of-Service (DoS)Ein Denial-of-Service (Verhinderung von Diensten, DoS) Angriff
entzieht einer Maschine Ressourcen, die sie zur Bereitstellung
von Diensten benötigt. Meist versuchen Denial-of-Service Angriffe
die Dienste oder den Netzwerkstack einer Maschine zu überlasten,
um so die Maschine auszuschalten oder nicht nutzbar zu machen. Einige
Angriffe versuchen, Fehler im Netzwerkstack auszunutzen, und die
Maschine mit einem einzigen Paket auszuschalten. Diese Art des
Angriffs kann nur verhindert werden, indem der entsprechende Fehler
im Kernel behoben wird. Oft können Angriffe auf Dienste durch
die Angabe von Optionen verhindert werden, die die Last, die ein
Dienst auf das System unter widrigen Umständen ausüben kann,
begrenzt. Angriffen auf das Netzwerk ist schwerer zu begegnen.
Außer durch Trennen der Internetverbindung ist zum Beispiel
einem Angriff mit gefälschten Paketen nicht zu begegnen.
Diese Art von Angriff wird Ihr System zwar nicht unbrauchbar machen,
kann aber die Internetverbindung sättigen.Sicherheitkompromittierte AccountsKompromittierte Accounts kommen noch häufiger als
DoS Angriffe vor. Viele Systemadministratoren lassen auf ihren
Maschinen noch die Dienste telnetd,
rlogind, rshd
und ftpd laufen. Verbindungen zu diesen
Servern werden nicht verschlüsselt. Wenn Sie eine
größere Benutzerzahl auf Ihrem System haben, die sich von
einem entfernten System anmelden, ist die Folge davon, dass
das Passwort eines oder mehrerer Benutzer ausgespäht wurde.
Ein aufmerksamer Systemadministrator wird die Logs über Anmeldungen
von entfernten Systemen auf verdächtige Quelladressen, auch
für erfolgreiche Anmeldungen, untersuchen.Es ist immer davon auszugehen, dass ein Angreifer, der
Zugriff auf einen Account hat, Zugang zum
root-Account erlangt. Allerdings gibt der
Zugriff auf einen Account auf einem gut gesicherten und
gepflegten System nicht notwendig Zugriff auf den
root-Account. Diese Unterscheidung ist wichtig,
da ein Angreifer, der keinen Zugang zu root
besitzt, seine Spuren nicht verwischen kann. Er kann höchstens
die Dateien des betreffenden Benutzers verändern oder die
Maschine stilllegen. Kompromittierte Accounts sind sehr
häufig, da Benutzer meist nicht dieselben Vorsichtsmaßnahmen
wie Administratoren treffen.SicherheitHintertürenEs gibt viele Wege, Zugang zum root-Account
eines Systems zu bekommen: Ein Angreifer kann das Passwort von
root kennen, er kann einen Fehler in einem
Server entdecken, der unter root läuft und
dann über eine Netzwerkverbindung zu diesem Server einbrechen.
Oder er kennt einen
Fehler in einem SUID-root Programm, der es
ihm erlaubt, root zu werden, wenn er einmal
einen Account kompromittiert hat. Wenn ein Angreifer einen
Weg gefunden hat, root zu werden, braucht er
vielleicht keine Hintertür auf dem System installieren.
Viele der heute
bekannten und geschlossenen Sicherheitslöcher, die zu einem
root Zugriff führen, verlangen vom Angreifer
einen erheblichen Aufwand, um seine Spuren zu verwischen. Aus diesem
Grund wird er sich wahrscheinlich entschließen, eine Hintertür
(engl. Backdoor) zu installieren.
Eine Hintertür erlaubt es
dem Angreifer leicht auf den root-Account
zuzugreifen. Einem klugen Systemadministrator erlaubt sie allerdings
auch, den Einbruch zu entdecken. Wenn Sie es einem Angreifer verwehren,
Hintertüren zu installieren, kann das schädlich für
Ihre Sicherheit sein, da es vielleicht verhindert, dass die
Lücke, die der Angreifer für den Einbruch ausgenutzt hat,
entdeckt wird.Sicherheitsmaßnahmen sollten immer in mehreren Schichten
angelegt werden. Die Schichten können wie folgt eingeteilt
werden:Absichern von root und
Accounts.Absichern von unter root laufenden
Servern und SUID/SGID Programmen.Absichern von Accounts.Absichern der Passwort-Datei.Absichern des Kernels, der Geräte und von
Dateisystemen.Schnelles Aufdecken von unbefugten Veränderungen des
Systems.Paranoia.Die einzelnen Punkte der obigen Liste werden im nächsten
Abschnitt genauer behandelt.Absichern von &os;Sicherheit&os; absichernKommandos und ProtokolleIn diesem Abschnitt werden Anwendungen
fett gekennzeichnet, spezifische
Kommandos werden in einer Fixschrift
dargestellt und Protokolle verwenden die normale Schriftart.
Diese typographische Konvention hilft, Begriffe wie ssh
zu unterscheiden, die sowohl Protokoll als auch Kommando
sein können.Die folgenden Abschnitte behandeln die im
letzten Abschnitt erwähnten
Methoden Ihr &os;-System zu sichern.Absichern von root und
AccountssuZuallererst, kümmern Sie sich nicht um die Absicherung
von Accounts, wenn Sie root
noch nicht abgesichert haben. Auf den meisten Systemen ist
root ein Passwort zugewiesen. Sie
sollten immer davon ausgehen, dass
dieses Passwort kompromittiert ist. Das heißt nicht,
dass Sie das Passwort entfernen sollten, da es meist
für den Konsolenzugriff notwendig ist. Vielmehr heißt
es, dass Sie das Passwort nicht außerhalb der
Konsole, auch nicht zusammen mit &man.su.1;, verwenden sollten.
Stellen Sie sicher, dass Ihre PTYs in ttys als
unsicher markiert sind und damit Anmeldungen von
root mit telnet oder
rlogin verboten sind. Wenn Sie andere
Anwendungen wie SSH zum Anmelden
benutzen, vergewissern Sie sich, dass dort ebenfalls
Anmeldungen als root verboten sind. Für
SSH editieren Sie
/etc/ssh/sshd_config und überprüfen,
dass PermitRootLogin auf NO
gesetzt ist. Beachten Sie jede Zugriffsmethode – Dienste
wie FTP werden oft vergessen. Nur an der Systemkonsole sollte
ein direktes Anmelden als root möglich
sein.wheelNatürlich müssen Sie als Systemadministrator
root-Zugriff erlangen können. Dieser
sollte aber durch zusätzliche Passwörter
geschützt sein. Ein Weg, Zugang zu root
zu ermöglichen, ist es, berechtigte Mitarbeiter in
/etc/group in die Gruppe
wheel aufzunehmen. Die Personen, die
Mitglieder in der Gruppe wheel sind,
können mit su zu root
wechseln. Ihre Mitarbeiter sollten niemals die Gruppe
wheel als primäre Gruppe in
/etc/passwd besitzen. Mitarbeiter sollten
der Gruppe staff angehören und über
/etc/group in wheel
aufgenommen werden. Es sollten auch nur die Mitarbeiter, die
wirklich root Zugriff benötigen in
wheel aufgenommen werden. Mit anderen
Authentifizierungsmethoden müssen Sie niemanden in
wheel aufnehmen. Wenn Sie z.B.
Kerberos benutzen, wechseln Sie mit
&man.ksu.1; zu root und der Zugriff wird
mit der Datei .k5login geregelt. Dies ist
vielleicht eine bessere Lösung, da es der
wheel-Mechanismus einem Angreifer immer
noch möglich macht, den root-Account
zu knacken, nachdem er einen Mitarbeiter-Account geknackt hat.
Obwohl der wheel-Mechanismus besser als
gar nichts ist, ist er nicht unbedingt die sicherste Lösung.Indirekt können Sie die Accounts von Mitarbeitern und
damit auch den Zugriff auf root schützen,
indem Sie eine alternative Zugangsmethode verwenden und die
Accounts der Mitarbeiter mit einem ungültigen verschlüsselten
Passwort versehen. Mit &man.vipw.8; können Sie jedes
verschlüsselte Passwort mit einem
* Zeichen ersetzen. Das Kommando
wird /etc/master.passwd und die
Benutzer/Passwort Datenbank aktualisieren und die Passwort
Authentifizierung abstellen.Ein Account wiefoobar:R9DT/Fa1/LV9U:1000:1000::0:0:Foo Bar:/home/foobar:/usr/local/bin/tcshsollte wie folgt abgeändert werden:foobar:*:1000:1000::0:0:Foo Bar:/home/foobar:/usr/local/bin/tcshDa ein verschlüsseltes Passwort niemals
ein * sein kann, verhindert dies
die normale Anmeldung. Damit müssen sich die Mitarbeiter
mit anderen Mechanismen wie &man.kerberos.1; oder &man.ssh.1;
authentifizieren. Wenn Sie etwas wie
Kerberos benutzen, müssen Sie
die Maschinen, die die Kerberos-Server
beheimaten und die Maschinen der Benutzer absichern. Wenn Sie
öffentliche/private Schlüssel mit
SSH benutzen, muss die Maschine
von der die Anmeldung gestartet wird, gesichert
werden. Als zusätzliche Sicherheitsschicht können Sie
das Schlüsselpaar beim Erstellen mit &man.ssh-keygen.1; durch
ein Passwort schützen. Dadurch, dass Sie die
Passwörter Ihrer Mitarbeiter als ungültig markiert
haben, stellen Sie sicher, dass sich die Mitarbeiter nur mit
den sicheren Methoden, die Sie aufgesetzt haben, anmelden können.
Dies zwingt alle Mitarbeiter, verschlüsselte Verbindungen
für ihre Sitzungen zu verwenden, und schließt ein
wichtiges Loch, dass gerne von Angreifern ausgenutzt wird:
Das Abhören des Netzwerks von einer anderen weniger gesicherten
Maschine.Die indirekten Sicherheitsmechanismen setzen voraus, dass
Sie sich von einer restriktiven Maschine auf einer weniger restriktiven
Maschine anmelden. Wenn zum Beispiel auf Ihrem Hauptrechner alle
möglichen Arten von Servern laufen, so sollten auf Ihrer
Workstation keine Server laufen. Um Ihre Workstation vernünftig
abzusichern, sollten auf Ihr so wenig Server wie möglich bis hin
zu keinem Server laufen. Sie sollten zudem über einen
Bildschirmschoner verfügen, der mit einem Passwort
gesichert ist. Natürlich kann ein Angreifer, der physikalischen
Zugang zu einer Maschine hat, jede Art von Sicherheitsmechanismen
umgehen. Dieses Problem sollten Sie daher auch in Ihren
Überlegungen berücksichtigen. Beachten Sie dabei aber,
dass der Großteil der Einbrüche über das
Netzwerk erfolgt und die Einbrecher keinen Zugang zu der Maschine
besitzen.KerberosIVMit Kerberos können Sie das
Passwort eines Mitarbeiters an einer Stelle ändern
und alle Maschinen, auf denen der Mitarbeiter einen Account hat,
beachten die Änderung sofort. Wird der Account eines
Mitarbeiters einmal kompromittiert, so sollte die Fähigkeit, das
Passwort mit einem Schlag auf allen Maschinen zu ändern,
nicht unterschätzt werden. Mit einzelnen Passwörtern
wird es schwierig, das Passwort auf N Maschinen zu ändern.
Mit Kerberos können Sie auch
Beschränkungen für Passwörter festlegen:
Nicht nur das Ticket kann nach einiger Zeit ungültig werden,
Sie können auch festlegen, dass ein Benutzer nach einer
bestimmten Zeit, z.B. nach einem Monat, das Passwort wechseln
muss.Absichern von unter root laufenden
Servern und SUID/SGID ProgrammenntalkcomsatfingerSandkästensshdtelnetdrshdrlogindEin kluger Systemadministrator lässt nur die
Dienste, die er wirklich braucht, laufen; nicht mehr und auch
nicht weniger. Beachten Sie, dass Server von Dritten die
fehleranfälligsten sind. Wenn Sie z.B. eine alte Version von
imapd oder popper
laufen lassen, ist das so, als würden Sie der ganzen Welt
freien Zugang zu root geben. Lassen Sie keine
Server laufen, die Sie vorher nicht genau überprüft haben.
Viele Server müssen nicht unter root
laufen, zum Beispiel können ntalk,
comsat und finger
in speziellen Sandkästen unter
einem Benutzer laufen. Ein Sandkasten ist keine perfekte Lösung,
wenn Sie nicht eine Menge Arbeit in die Konfiguration investieren,
doch bewährt sich hier das Prinzip, die Sicherheit in Schichten
aufzubauen. Wenn es einem Angreifer gelingt, in einen Server,
der in einem Sandkasten läuft, einzubrechen, dann muss
er immer noch aus dem Sandkasten selber ausbrechen. Je mehr Schichten
der Angreifer zu durchbrechen hat, desto kleiner sind seine Aussichten
auf Erfolg. In der Vergangenheit wurden praktisch in jedem
Server, der unter root läuft, Lücken
gefunden, die zu einem root Zugriff führten.
Dies betrifft selbst die grundlegenden Systemdienste. Wenn Sie eine
Maschine betreiben, auf der man sich nur mit
SSH anmelden kann, dann stellen Sie die
Dienste telnetd,
rshd oder rlogind
ab!In der Voreinstellung laufen unter &os;
ntalkd, comsat
und finger nun in einem Sandkasten. Ein
weiteres Programm, das in einem Sandkasten laufen sollte, ist
&man.named.8;. In /etc/defaults/rc.conf sind
die notwendigen Argumente, um named in
einem Sandkasten laufen zu lassen, in kommentierter Form schon
enthalten. Abhängig davon, ob Sie ein neues System installieren
oder ein altes System aktualisieren, sind die hierfür
benötigten Benutzer noch nicht installiert.
Ein kluger Systemadministrator sollte immer nach Möglichkeiten
suchen, Server in einem Sandkasten laufen zu lassen.sendmailEinige Server wie sendmail,
popper, imapd
und ftpd werden normalerweise nicht in
Sandkästen betrieben. Zu einigen Servern gibt es Alternativen,
aber diese wollen Sie vielleicht wegen der zusätzlich nötigen
Arbeit nicht installieren (ein weiteres Beispiel für den
Widerspruch zwischen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit).
In diesem Fall müssen Sie die
Server unter root laufen lassen und auf die
eingebauten Mechanismen vertrauen, Einbrüche zu entdecken.Weitere potentielle Löcher, die zu einem
root-Zugriff führen können, sind
die auf dem System installierten SUID- und SGID-Programme. Die
meisten dieser Programme wie rlogin stehen
in /bin, /sbin,
/usr/bin, oder /usr/sbin.
Obwohl nichts 100% sicher ist, können Sie davon ausgehen,
dass die SUID- und SGID-Programme des Basissystems ausreichend
sicher sind. Allerdings werden ab und an in diesen Programmen
Löcher gefunden. 1998 wurde in Xlib ein
Loch gefunden, das xterm, der
normal mit SUID installiert wird, verwundbar machte. Es ist besser
auf der sicheren Seite zu sein, als sich später zu beklagen,
darum wird ein kluger Systemadministrator den Zugriff auf
SUID-Programme mit einer Gruppe, auf die nur Mitarbeiter zugreifen
können, beschränken. SUID-Programme, die niemand benutzt,
sollten mit chmod 000 deaktiviert werden. Zum
Beispiel braucht ein Server ohne Bildschirm kein
xterm Programm. SGID-Programme sind
vergleichbar gefährlich. Wenn ein Einbrecher Zugriff auf
SGID-kmem Programm erhält, kann er
vielleicht /dev/kmem und damit die
verschlüsselte Passwortdatei lesen. Dies kompromittiert
unter Umständen jeden Account, der mit einem Passwort
geschützt ist. Alternativ kann ein Einbrecher, der in die
Gruppe kmem eingebrochen ist, die
Tastendrücke auf PTYs verfolgen. Dies schließt
auch PTYs mit ein, auf denen sich ein Benutzer mit sicheren
Methoden anmeldet. Ein Einbrecher, der Zugriff auf die
tty Gruppe hat, kann auf fast jeden Terminal
anderer Benutzer schreiben. Wenn der Benutzer einen Terminal-Emulator
benutzt, der über eine Tastatur-Simulation verfügt,
könnte der Angreifer Daten generieren, die den Terminal
veranlassen, ein Kommando unter diesem Benutzer laufen zu lassen.Absichern von AccountsAccounts sind für gewöhnlich sehr schwierig
abzusichern. Während Sie drakonische Beschränkungen
für Ihre Mitarbeiter einrichten und deren Passwörter
als ungültig markieren können, werden Sie das
vielleicht bei den normalen Accounts nicht durchsetzen.
Wenn Sie über ausreichend Macht verfügen, gelingt es Ihnen
vielleicht doch, ansonsten müssen Sie diese Accounts
aufmerksam überwachen. Wegen der zusätzlichen
Administrationsarbeit und der nötigen technischen
Unterstützung ist die Verwendung von
SSH und Kerberos
mit normalen Accounts erschwert, obwohl das natürlich
sicherer als die Verwendung von verschlüsselten
Passwörtern ist.Absichern der Passwort-DateiDer einzig sichere Weg ist, so viele Accounts wie möglich als
ungültig zu markieren und SSH oder
Kerberos zu benutzen, um auf sie
zuzugreifen. Obwohl die Datei /etc/spwd.db,
die die verschlüsselten Passwörter enthält,
nur von root gelesen werden kann, mag ein
Angreifer lesenden Zugriff auf diese Datei erlangen, ohne die
Fähigkeit sie auch zu beschreiben.Ihre Überwachungsskripten sollten Änderungen
an der Passwort-Datei melden (siehe Überprüfen der
Integrität von Dateien weiter unten).Absichern des Kernels, der Geräte und von
DateisystemenWenn ein Angreifer root-Zugriff erlangt,
kann er so ziemlich alles mit Ihrem System anstellen, doch sollten Sie
es ihm nicht zu leicht machen. Die meisten modernen Kernel haben
zum Beispiel einen Gerätetreiber, der es erlaubt, Pakete
abzuhören. Unter &os; wird das Gerät
bpf genannt. Für gewöhnlich
wird ein Angreifer versuchen, dieses Gerät zu nutzen, um
Pakete abzuhören. Sie sollten ihm diese Gelegenheit nicht
geben und auf den meisten Systemen ist das Gerät
bpf nicht nötig.sysctlAuch wenn Sie bpf nicht verwenden,
müssen Sie sich immer noch um /dev/mem
und /dev/kmem sorgen. Außerdem
kann der Angreifer immer noch auf die rohen Geräte
(raw devices)
schreiben. Weiterhin gibt es ein Programm zum Nachladen von
Modulen in den Kernel: &man.kldload.8;. Ein unternehmungslustiger
Angreifer kann dies benutzen, um sein eigenes
bpf oder ein anderes zum Abhören
geeignetes Gerät in den laufenden Kernel einzubringen. Um diese
Probleme zu vermeiden, müssen Sie den Kernel auf einer
höheren Sicherheitsstufe, mindestens 1,
laufen lassen. Die Sicherheitsstufe wird durch die Variable
kern.securelevel, die mit sysctl
gesetzt werden kann, angegeben. Nachdem Sie die Sicherheitsstufe
auf 1 gesetzt haben, sind schreibende Zugriffe
auf rohe Geräte verboten und die speziellen
chflags Optionen, wie schg
werden erzwungen. Sie müssen sicherstellen, dass die
schg Option auf allen kritischen Programmen,
Verzeichnissen und Skripten, die bis zum Setzen der Option laufen,
aktiviert ist. Das mag übertrieben sein da eine Migration
des Systems erschwert wird, wenn Sie auf einer höheren
Sicherheitsstufe arbeiten. Sie können einen Kompromiss
erreichen, indem Sie das System auf einer erhöhten
Sicherheitsstufe laufen lassen, aber die schg
Option nicht für jede Datei und jedes Verzeichnis auf der Welt
setzen. Eine andere Möglichkeit besteht darin,
/ und /usr einfach
schreibgeschützt einzuhängen. Bedenken Sie aber, dass
Sie das Aufdecken eines Einbruchs vielleicht verhindern, wenn
Sie zu drastische Maßnahmen zum Schutz Ihres Systems
verwenden.Überprüfen der Integrität von DateienSie können die Systemkonfiguration und die Dateien
nur so weit schützen, wie es die Benutzbarkeit des
Systems nicht einschränkt. Wenn Sie zum Beispiel
mit chflags die Option schg
auf die meisten Dateien in / und
/usr setzen, kann das Ihre Arbeit mehr behindern
als nützen. Die Maßnahme schützt zwar die
Dateien, schließt aber auch eine Möglichkeit,
Veränderungen zu entdecken, aus. Die letzte Schicht des
Sicherheitsmodells – das Aufdecken von Einbrüchen –
ist sicherlich die wichtigste. Alle Sicherheitsmaßnahmen sind
nichts wert, oder wiegen Sie in falscher Sicherheit, wenn Sie
nicht in der Lage sind, einen möglichen Einbruch zu entdecken.
Die Hälfte der Sicherheitsmaßnahmen hat die Aufgabe,
einen Einbruch zu verlangsamen, um es zu ermöglichen, den
Einbrecher auf frischer Tat zu ertappen.Der beste Weg, einen Einbruch zu entdecken, ist es, nach
veränderten, fehlenden oder unerwarteten Dateien zu suchen.
Der wiederum beste Weg, nach veränderten Dateien zu suchen, ist
es, die Suche von einem anderen (oft zentralen) besonders
geschützten System durchzuführen. Es ist wichtig, dass
Ihre Sicherheitsüberprüfungen vor einem Angreifer
verborgen bleiben und daher sind sie auf einem besonders
geschützten System gut aufgehoben. Um dies optimal auszunutzen,
müssen Sie dem besonders geschützten System Zugriffsrechte
auf die zu schützenden Systeme geben. Sie können die
Dateisysteme der zu schützenden Systeme schreibgeschützt
für das besonders geschützte System exportieren, oder
Sie können der besonders geschützten Maschine
SSH auf die anderen Maschinen erlauben,
indem Sie SSH Schlüsselpaare
installieren. Mit Ausnahme des verursachten Netzwerkverkehrs
ist die NFS-Methode die am wenigsten sichtbare. Sie erlaubt es Ihnen,
nahezu unentdeckt die Dateisysteme der Clients zu beobachten. Wenn
Ihr besonders geschütztes System mit den Clients über
einen Switch verbunden ist, ist die NFS-Methode oft das Mittel der
Wahl. Wenn das besonders geschützte System allerdings
mit einem Hub verbunden ist, oder der Zugriff über mehrere
Router geschieht, ist die NFS-Methode aus der Netzwerksicht zu
unsicher. In einem solchen Fall ist SSH
besser geeignet, auch wenn es deutliche Spuren
hinterlässt.Wenn das besonders geschützte System lesenden Zugriff
auf die Clients hat, müssen Sie Skripten schreiben, die die
Überwachung durchführen. Wenn Sie die NFS-Methode
verwenden, können Sie dazu einfache Systemwerkzeuge wie
&man.find.1; und &man.md5.1; benutzen. Am besten berechnen
Sie einmal am Tag MD5-Prüfsummen der Dateien, Konfigurationsdateien
in /etc und /usr/local/etc
sollten öfter überprüft werden. Wenn Unstimmigkeiten
zwischen den auf der besonders geschützten Maschine gehaltenen
MD5-Prüfsummen und den ermittelten Prüfsummen festgestellt
werden, sollte Ihr System einen Systemadministrator benachrichtigen,
der den Unstimmigkeiten dann nachgehen sollte. Ein gutes Skript
überprüft das System auch auf verdächtige
SUID-Programme sowie gelöschte oder neue Dateien in
/ und /usr.Wenn Sie SSH anstelle von NFS
benutzen, wird das Erstellen der Skripten schwieriger. Sie müssen
die Skripten und die Programme wie find mit
scp auf den Client kopieren. Damit machen
Sie die Überprüfung für einen Angreifer sichtbar.
Außerdem kann der SSH-Client auf dem
Zielsystem schon kompromittiert sein. Zusammenfassend, kann der
Einsatz von SSH nötig sein,
wenn Sie über ungesicherte Verbindungen arbeiten, aber
der Umgang mit dieser Methode ist auch sehr viel schwieriger.Ein gutes Sicherheitsskript wird auch Dateien von Benutzern,
die den Zugriff auf ein System ermöglichen, wie
.rhosts, .shosts,
.ssh/authorized_keys usw., auf
Veränderungen untersuchen, die über die Möglichkeiten
einer Überprüfung mit MD5
(die ja nur Veränderungen erkennen kann) hinausgehen.Wenn Sie über große Partitionen verfügen, kann
es zu lange dauern, jede Datei zu überprüfen. In diesem
Fall sollten Sie beim Einhängen des Dateisystems Optionen
setzen, die das Ausführen von SUID-Programmen und den
Zugriff auf Geräte verbieten. &man.mount.8; stellt dazu
die Optionen und
zur Verfügung. Sie sollten diese Dateien aber trotzdem
mindestens einmal die Woche überprüfen, da das Ziel
dieser Schicht das Aufdecken eines Einbruchs, auch wenn er nicht
erfolgreich war, ist.Die Prozessüberwachung (siehe &man.accton.8;)
des Betriebssystems steht ein günstiges Werkzeug zur
Verfügung, dass sich bei der Analyse eines Einbruchs
als nützlich erweisen kann. Insbesondere können Sie
damit herausfinden, wie der Einbrecher in das System eingedrungen ist,
vorausgesetzt die Dateien der Prozessüberwachung sind
noch alle intakt.Schließlich sollten die Sicherheitsskripten die Logdateien
analysieren. Dies sollte so sicher wie möglich durchgeführt
werden, nützlich ist das Schreiben von Logdateien auf
entfernte Systeme mit syslog. Ein Einbrecher
wird versuchen, seine Spuren zu verwischen. Die Logdateien
sind wichtig für den Systemadministrator, da er aus ihnen
den Zeitpunkt und die Art des Einbruchs bestimmen kann. Eine
Möglichkeit, die Logdateien unverändert aufzuheben,
ist es, die Systemkonsole auf einen seriellen Port zu legen
und die Informationen dort von einer gesicherten Maschine
auszulesen.ParanoiaEs schadet nicht, ein bisschen paranoid zu sein.
Grundsätzlich darf ein Systemadministrator jede
Sicherheitsmaßnahme treffen, die die Bedienbarkeit des
Systems nicht einschränkt. Er kann auch Maßnahmen
treffen, die die Bedienbarkeit einschränken,
wenn er diese vorher genau durchdacht hat. Was noch wichtiger
ist: Halten Sie sich nicht sklavisch an dieses Dokument, sondern
führen Sie eigene Maßnahmen ein, um nicht einem
künftigen Angreifer, der auch Zugriff auf dieses Dokument
hat, alle Ihre Methoden zu verraten.Denial-of-Service AngriffeDenial-of-Service (DoS)Dieser Abschnitt behandelt Denial-of-Service Angriffe (DoS).
Ein DoS-Angriff findet typischerweise auf der Paketebene statt.
Während Sie nicht viel gegen moderne Angriffe mit falschen
Paketen, die das Netzwerk sättigen, ausrichten können,
können Sie sehr wohl den Schaden begrenzen, den solche
Angriffe verursachen können und insbesondere einen kompletten
Serverausfall verhindern, indem Sie beispielsweise folgende
Vorkehrungen treffen:Begrenzen von fork() Aufrufen.Begrenzen von Sprungbrett-Angriffen (ICMP response Angriffen,
ping zu Broadcast-Adressen usw.).Kernel-Cache für Routen.Ein häufiger DoS-Angriff gegen forkende Server versucht
den Server dazu zu bringen, solange neue Prozesse zu starten,
bis das System den ganzen Speicher und alle Dateideskriptoren
verbraucht hat, was dann zu einem Ausfall des Servers führt.
&man.inetd.8; besitzt einige Optionen, um diese Art von Angriffen
zu begrenzen. Beachten Sie bitte, dass es möglich ist, einen
Ausfall einer Maschine zu verhindern, doch ist es generell nicht
möglich, den Ausfall eines Dienstes bei dieser Art
von Angriffen zu verhindern. Lesen Sie sich bitte die Manualpages
von inetd gut durch und achten Sie speziell
auf die Optionen , und
. Angriffe mit gefälschten IP-Adressen
umgehen , so dass normalerweise eine
Kombination der Optionen benutzt werden muss. Manche Server,
die nicht von inetd gestartet werden,
besitzen Optionen, um den Start über fork()
einzuschränken.Sendmail besitzt die Option
, die besser als die
eingebauten Optionen zur Begrenzung der Systemauslastung funktioniert.
Sie sollten beim Start von sendmailMaxDaemonChildren so hoch setzen, dass Sie
die erwartete Auslastung gut abfangen können. Allerdings
sollten Sie den Wert nicht so hoch setzen, dass der
Rechner über seine eigenen Füße fällt.
Es ist auch klug, Sendmail im
Queue-Modus () laufen zu
lassen. Der Dæmon (sendmail -bd) sollte
getrennt von den Queue-Läufen (sendmail -q15m)
laufen. Wenn Sie trotzdem eine sofortige Auslieferung der Post
wünschen, können Sie die Queue in einem geringeren
Intervall, etwa , abarbeiten. Geben Sie
für diesesSendmail aber einen vernünftigen
Wert für MaxDaemonChildren an, um
Fehler zu verhindern.Syslogd kann direkt angegriffen
werden. Daher empfehlen wir Ihnen unbedingt die Option
zu benutzen. Sollte das nicht möglich
sein, benutzen Sie bitte .Vorsicht ist auch mit Diensten geboten, die automatisch
eine Rückverbindung eröffnen, wie der
reverse-identd der TCP-Wrapper.
Diese Funktion der TCP-Wrapper
sollten Sie normalerweise nicht benutzen.Es empfiehlt sich sehr, interne Dienste vor externen Zugriffen
durch eine Firewall an der Grenze Ihres Netzwerks zu schützen.
Dahinter steckt mehr die Idee, das Netzwerk vor Überlastung
durch Angriffe von außen zu schützen, als interne
Dienste vor einem root-Zugriff aus dem Netz
zu schützen. Konfigurieren Sie immer eine Firewall, die
alle Zugriffe blockiert, das heißt blockieren Sie
alles außer den Ports A, B, C, D
und M-Z. Damit können Sie Zugriffe auf alle niedrigen
Ports blockieren und Zugriffe auf spezielle Dienste wie
named, wenn Sie den primären
Namensdienst für eine Zone anbieten,
ntalkd oder
sendmail erlauben. Wenn Sie die
Firewall so konfigurieren, das sie in der Voreinstellung alle
Zugriffe erlaubt, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie
vergessen, eine Reihe von Diensten zu blockieren bzw. einen
internen Dienst einführen und dann vergessen die Firewall
zu aktualisieren. Sie können immer die höheren
Portnummern öffnen, ohne die niedrigen Portnummern,
die nur von root benutzt werden dürfen,
zu kompromittieren. Beachten Sie bitte auch, dass es
&os; erlaubt, die Portnummern, die für dynamische
Verbindungen zur Verfügung stehen, zu konfigurieren.
Mit sysctl lassen sich verschiedene
Bereiche der net.inet.ip.portrange Variablen
setzen (eine Liste erhalten Sie mit sysctl -a | fgrep
portrange).
So können Sie zum Beispiel die Portnummern 4000 bis 5000
für den normalen Bereich und die Nummern 49152 bis 65535
für den hohen Bereich vorsehen. Dies erleichtert Ihnen
die Konfiguration der Firewall, da Sie nun Zugriffe auf Ports
unterhalb von 4000, mit Ausnahme der Dienste, die von außen
erreichbar sein sollen, blockieren können.Eine andere Form eines DoS-Angriffs nutzt einen Server
als Sprungbrett, der Server wird dabei so angegriffen, dass
seine Antworten ihn selber, das lokale Netzwerk oder einen
anderen Server überlasten. Der am häufigsten verwendete
Angriff dieser Art ist der ICMP ping broadcast
Angriff. Der Angreifer fälscht dazu
ping-Pakete, die zu der Broadcast-Adresse
Ihres LANs gesendet werden, indem er darin als Quelladresse
die Adresse des Opfers einsetzt. Wenn die Router an der Grenze
Ihres Netzwerks ping-Pakete auf
Broadcast-Adressen nicht abwehren, wird Ihr LAN genügend
Netzwerkverkehr generieren, um das Ziel des Angriffs zu
überlasten. Dies kann besonders effektiv sein, wenn der
Angreifer diese Methode mit mehreren Dutzend Broadcast-Adressen
über mehrere Netzwerke einsetzt. Es wurden schon
Broadcast-Angriffe mit über 120 Megabit pro Sekunde
gemessen. Ein zweiter Sprungbrett-Angriff wird gegen
das Fehlerbehandlungssystem von ICMP eingesetzt. Indem ein Angreifer
Pakete konstruiert, die eine ICMP-Fehlermeldung hervorrufen, kann
er das einkommende Netzwerk des Servers sättigen und diesen
wiederum veranlassen sein ausgehendes Netzwerk mit ICMP-Antworten
zu sättigen. Diese Art des Angriffs kann den kompletten
Speicher des Servers aufbrauchen und damit den Server stilllegen,
insbesondere wenn der Server nicht in der Lage ist, die generierten
ICMP-Antworten schnell genug abzuführen. Verwenden Sie die
sysctl-Variable
net.inet.icmp.icmplim, um die Auswirkungen
solcher Angriffe zu begrenzen. Die letzte
weit verbreitete Form von Sprungbrett-Angriffen verwendet
interne inetd-Dienste wie den
UDP echo-Dienst. Der Angreifer fälscht
dazu einfach ein UDP-Paket, indem er als Quellport den
echo-Port von Server A
und als Zielport den echo-Port von
Server B angibt, wobei beide
Server in Ihrem LAN stehen. Die beiden Server werden nun
dieses Paket zwischen sich hin und her schicken. Der Angreifer
kann die beiden Server und das LAN einfach damit überlasten,
dass er mehrere Pakete dieser Art generiert. Ähnliche
Probleme gibt es mit dem internen
chargen-Port, daher sollten Sie
die internen inetd-Testdienste
abstellen.Gefälschte IP-Pakete können dazu benutzt werden,
den Kernel-Cache für Routen zu überlasten. Schauen Sie
sich bitte die sysctl-Parameter
net.inet.ip.rtexpire, rtminexpire
und rtmaxcache an. Ein Angriff der gefälschte
Pakete mit zufälligen Quelladressen einsetzt, bewirkt, dass
der Kernel eine Route im Route-Cache anlegt, die Sie sich mit
netstat -rna | fgrep W3 ansehen können.
Diese Routen verfallen für gewöhnlich nach 1600 Sekunden.
Wenn der Kernel feststellt, dass die Routingtabelle im Cache
zu groß geworden ist, wird er dynamisch den Wert von
rtexpire verringern. Dieser Wert wird aber nie
kleiner werden als rtminexpire. Daraus
ergeben sich zwei Probleme:Der Kernel reagiert nicht schnell genug, wenn ein
Server mit einer niedrigen Grundlast plötzlich angegriffen
wird.rtminexpire ist nicht klein genug,
um einen anhaltenden Angriff zu überstehen.Wenn Ihre Server über eine T3 oder eine noch schnellere
Leitung mit dem Internet verbunden sind, ist es klug, mit
&man.sysctl.8; die Werte für rtexpire und
rtminexpire händisch zu setzen. Setzen
Sie bitte keinen der Werte auf Null, außer Sie wollen die
Maschine zum Erliegen bringen. Ein Wert von 2 Sekunden für
beide Parameter sollte ausreichen, um die Routingtabelle vor
einem Angriff zu schützen.Anmerkungen zum Zugriff mit Kerberos und SSHsshKerberosIVEs gibt ein paar Punkte, die Sie beachten sollten, wenn Sie
Kerberos oder SSH
einsetzen wollen. Kerberos 5 ist ein
ausgezeichnetes Authentifizierungsprotokoll. Leider gibt es
Fehler in den für Kerberos
angepassten Versionen von telnet und
rlogin, die sie ungeeignet für den
Umgang mit binären Datenströmen machen. Weiterhin
verschlüsselt Kerberos Ihre Sitzung
nicht, wenn Sie nicht die Option verwenden,
mit SSH wird dagegen alles
verschlüsselt.Ein Problem mit SSH sind Weiterleitungen von Verbindungen.
Wenn Sie von einer sicheren Maschine, auf der sich Ihre
Schlüssel befinden, eine Verbindung zu einer
ungesicherten Maschine aufmachen, wird für die Dauer der
Sitzung ein Port für Weiterleitungen geöffnet.
Ein Angreifer, der auf der unsicheren Maschine Zugang zu
root hat, kann diesen Port
benutzen, um Zugriff auf andere Maschinen zu
erlangen, die mit Ihren Schlüsseln zugänglich
sind.Wir empfehlen Ihnen, für die Logins Ihrer Mitarbeiter immer
SSH zusammen mit
Kerberos einzusetzen. Damit reduzieren
Sie die Abhängigkeit von potentiell gefährdeten
Schlüsseln und schützen gleichzeitig die Passwörter
mit Kerberos.
SSH-Schlüsselpaare sollten nur
für automatisierte Aufgaben von einem besonders gesicherten
Server eingesetzt werden (Kerberos
kann für diese Art von Aufgaben nicht eingesetzt werden).
Weiterhin empfehlen wir Ihnen, das Weiterreichen von Schlüsseln
in der SSH-Konfiguration abzustellen bzw.
die from=IP/DOMAIN Option in
authorized_keys zu verwenden, die den
Schlüssel nur von bestimmten Maschinen aus nutzbar macht.BillSwingleTeile umgeschrieben und aktualisiert von
- DES, MD5, und crypt()
+ DES, Blowfish, MD5, und crypt()Sicherheitcrypt()crypt()
+ BlowfishDESMD5Jedem Benutzer eines &unix; Systems ist ein Passwort zugeordnet.
Es scheint offensichtlich, dass das Passwort nur dem Benutzer
und dem System bekannt sein muss. Um die Passwörter
geheim zu halten, werden sie mit einer nicht umkehrbaren Hash-Funktion
verschlüsselt, das heißt sie können leicht
verschlüsselt aber nicht entschlüsselt werden. Was wir
gerade als offensichtlich dargestellt haben, ist also nicht wahr: Das
Betriebssystem kennt das Passwort wirklich
nicht, es kennt nur das verschlüsselte
Passwort. Die einzige Möglichkeit, das originale Passwort
herauszufinden, besteht darin, alle möglichen Passwörter
auszuprobieren (brute force Suche).Zu der Zeit als &unix; entstanden ist, war die einzig sichere
Möglichkeit Passwörter zu verschlüsseln, leider
DES (Data Encryption Standard). Für die Einwohner der USA
stellte das kein Problem dar, aber da der Quellcode von DES nicht aus
den USA exportiert werden durfte, musste ein Weg gefunden werden,
der die Gesetze der USA nicht verletzte und gleichzeitig die
Kompatibilität mit anderen &unix; Systemen, die immer noch DES
benutzten, wahrte.Die Lösung bestand darin, die Verschlüsselungsbibliotheken
aufzuspalten. Benutzer in den USA konnten die DES-Bibliotheken
installieren und nutzen. In der Grundeinstellung benutzt &os;
MD5 als Verschlüsselungsmethode, das exportiert werden durfte
und damit von jedem genutzt werden konnte. Es wird davon ausgegangen,
dass MD5 sicherer als DES ist, so dass DES nur aus
Kompatibilitätsgründen installiert werden sollte.Erkennen der VerschlüsselungsmethodeDerzeit werden DES-, MD5- und Blowfish-Hash-Funktionen
unterstützt. In der
Voreinstellung benutzt &os; die MD5-Hash-Funktion.Sie können leicht herausfinden, welche
Verschlüsselungsmethode von &os; verwendet wird. Ein Weg
besteht darin, die verschlüsselten Passwörter in
/etc/master.passwd zu untersuchen.
Passwörter, die mit MD5 verschlüsselt wurden,
sind länger als die mit DES verschlüsselten und
beginnen mit den Zeichen $1$.
Passwörter, die mit $2a$
anfangen, wurden mit der Blowfish-Funktion verschlüsselt.
DES Passwörter besitzen keine offensichtlichen Merkmale,
an denen sie identifiziert werden könnten. Sie sind aber
kürzer als MD5-Passwörter und sind in einem
64 Zeichen umfassenden Alphabet kodiert, das das
$-Zeichen nicht enthält. Ein relativ
kurzes Passwort, das nicht mit einem
$-Zeichen anfängt, ist wahrscheinlich
ein DES-Passwort.Die Verschlüsselungsmethode für neue
Passwörter wird durch passwd_format in
/etc/login.conf bestimmt. Der Wert dieser
Variablen kann entweder des, md5
oder blf sein. Näheres schlagen Sie bitte
in &man.login.conf.5; nach.EinmalpasswörterEinmalpasswörterSicherheitEinmalpasswörterIn der Voreinstellung unterstützt &os;
OPIE (One-time Passwords in
Everything, das in der Regel MD5-Hash-Funktionen
einsetzt.Im Folgenden werden drei verschiedene
Passwörter verwendet. Das erste ist Ihr normales System- oder
Kerberos-Passwort und wird im Folgenden System-Passwort
genannt. Das zweite ist das Einmalpasswort, das bei OPIE von
opiekey generiert und von
opiepasswd und dem Login-Programm akzeptiert wird.
Im Folgenden wird es Einmalpasswort genannt. Das dritte
Passwort ist das geheime Passwort, das Sie mit
opiekey (manchmal auch mit
opiepasswd) zum Erstellen
der Einmalpasswörter verwenden. Dieses Passwort
werden wir im Folgenden geheimes Passwort
oder schlicht Passwort nennen.Das geheime Passwort steht in keiner Beziehung zu Ihrem
System-Passwort, beide können gleich sein, obwohl das nicht
empfohlen wird. Die geheimen Passwörter von
OPIE sind nicht auf eine Länge von 8 Zeichen,
wie alte &unix; PasswörterUnter &os; darf das System-Passwort maximal
128 Zeichen lang sein., beschränkt.
Sie können so lang sein, wie Sie wollen. Gebräuchlich sind
Passwörter, die sich aus sechs bis sieben Wörtern
zusammensetzen. Das OPIE-System arbeitet
größtenteils unabhängig von den
auf &unix;-Systemen verwendeten Passwort-Mechanismen.Neben dem Passwort gibt es noch zwei Werte, die für
OPIE wichtig sind. Der erste ist der
Initialwert (engl. seed
oder key), der aus zwei Buchstaben
und fünf Ziffern besteht. Der zweite Wert ist der
Iterationszähler, eine Zahl zwischen
1 und 100. OPIE generiert das Einmalpasswort, indem
es den Initialwert und das geheime Passwort aneinander hängt
und dann die MD5-Hash-Funktion so oft, wie durch den
Iterationszähler gegeben, anwendet. Das Ergebnis wird in
sechs englische Wörter umgewandelt, die Ihr Einmalpasswort
sind. Das Authentifizierungssystem (meistens PAM) merkt sich das
zuletzt benutzte Einmalpasswort und Sie sind authentisiert,
wenn die Hash-Funktion des Passworts dem vorigen Passwort
entspricht. Da nicht umkehrbare Hash-Funktionen benutzt werden,
ist es unmöglich, aus einem bekannten Passwort weitere
gültige Einmalpasswörter zu berechnen. Der
Iterationszähler wird nach jeder erfolgreichen Anmeldung um
eins verringert und stellt so die Synchronisation zwischen Benutzer
und Login-Programm sicher. Wenn der Iterationszähler den
Wert 1 erreicht, muss OPIE neu initialisiert werden.In jedem System werden mehrere Programme verwendet, die weiter
unten beschrieben werden. opiekey verlangt
einen Iterationszähler, einen Initialwert und ein geheimes
Passwort. Daraus generiert es ein Einmalpasswort oder eine Liste
von Einmalpasswörtern. opiepasswd wird
dazu benutzt, um OPIE zu initialisieren. Mit diesem Programm
können Passwörter, Iterationszähler oder
Initialwerte geändert werden. Als Parameter verlangt es
entweder ein geheimes Passwort oder einen Iterationszähler
oder einen Initialwert und ein Einmalpasswort.
opieinfo hingegen gibt den momentanen
Iterationszähler und Initialwert eines Benutzers aus. Diese
werden aus der Datei /etc/opiekeys
ermittelt.Im Folgenden werden vier verschiedene Tätigkeiten beschrieben.
Zuerst wird erläutert, wie
opiepasswd über eine gesicherte Verbindung
eingesetzt werden, um Einmalpasswörter das erste Mal
zu konfigurieren oder das Passwort oder den Initialwert
zu ändern. Als nächstes wird erklärt, wie
opiepasswd über eine nicht gesicherte
Verbindung, oder zusammen mit opiekey über
eine gesicherte Verbindung eingesetzt werden, um dasselbe zu
erreichen. Als drittes wird beschrieben, wie
opiekey genutzt wird,
um sich über eine nicht gesicherte Verbindung anzumelden.
Die vierte Tätigkeit beschreibt, wie mit
opiekey eine Reihe von Schlüsseln
generiert wird, die Sie sich aufschreiben oder ausdrucken können,
um sich von Orten anzumelden, die über keine gesicherten
Verbindungen verfügen.Einrichten über eine gesicherte VerbindungUm OPIE erstmals zu initalisieren, rufen Sie
opiepasswd auf:&prompt.user; opiepasswd -c
[grimreaper] ~ $ opiepasswd -f -c
Adding unfurl:
Only use this method from the console; NEVER from remote. If you are using
telnet, xterm, or a dial-in, type ^C now or exit with no password.
Then run opiepasswd without the -c parameter.
Using MD5 to compute responses.
Enter new secret pass phrase:
Again new secret pass phrase:
ID unfurl OTP key is 499 to4268
MOS MALL GOAT ARM AVID COED
Nach der Aufforderung Enter new secret pass phrase:
oder Enter secret password: geben Sie bitte Ihr
Passwort ein. Dies ist nicht das Passwort, mit dem Sie sich
anmelden, sondern es wird genutzt, um das Einmalpasswort
zu generieren. Die Zeile, die mit ID anfängt,
enthält Ihren Login-Namen, den Iterationszähler und den
Initialwert. Diese Werte müssen Sie sich nicht behalten, da
das System sie zeigen wird, wenn Sie sich anmelden. In der letzten
Zeile steht das Einmalpasswort, das aus diesen Parametern
und Ihrem geheimen Passwort ermittelt wurde. Wenn sie sich jetzt
wieder anmelden wollten, dann müssten Sie dieses
Passwort benutzen.Einrichten über eine nicht gesicherte VerbindungUm Einmalpasswörter über eine nicht gesicherte
Verbindung einzurichten, oder das geheime Passwort zu ändern,
müssen Sie über eine gesicherte Verbindung zu einer Stelle
verfügen, an der Sie opiekey ausführen.
Dies kann etwa die Eingabeaufforderung auf einer Maschine, der Sie
vertrauen, sein. Zudem müssen Sie einen Iterationszähler
vorgeben (100 ist ein guter Wert) und einen Initialwert wählen,
wobei Sie auch einen zufällig generierten benutzen können.
Benutzen Sie opiepasswd über die ungesicherte
Verbindung zu der Maschine, die Sie einrichten wollen:&prompt.user; opiepasswd
Updating unfurl:
You need the response from an OTP generator.
Old secret pass phrase:
otp-md5 498 to4268 ext
Response: GAME GAG WELT OUT DOWN CHAT
New secret pass phrase:
otp-md5 499 to4269
Response: LINE PAP MILK NELL BUOY TROY
ID mark OTP key is 499 gr4269
LINE PAP MILK NELL BUOY TROY
Drücken Sie Return, um die Vorgabe
für den Initialwert zu akzeptieren. Bevor
Sie nun das Zugriffspasswort
(engl. access password)
eingeben, rufen Sie über die gesicherte Verbindung
opikey mit denselben Parametern auf:&prompt.user; opiekey 498 to4268
Using the MD5 algorithm to compute response.
Reminder: Don't use opiekey from telnet or dial-in sessions.
Enter secret pass phrase:
GAME GAG WELT OUT DOWN CHAT
Gehen Sie nun zurück zu der nicht gesicherten Verbindung
und geben dort das eben generierte Einmalpasswort ein.Erzeugen eines einzelnen EinmalpasswortesNachdem Sie OPIE eingerichtet haben, werden Sie beim
nächsten Anmelden wie folgt begrüßt:&prompt.user; telnet example.com
Trying 10.0.0.1...
Connected to example.com
Escape character is '^]'.
FreeBSD/i386 (example.com) (ttypa)
login: <username>
otp-md5 498 gr4269 ext
Password: Anmerkung: OPIE besitzt eine nützliche Eigenschaft,
die hier nicht gezeigt ist. Wenn Sie an der Eingabeaufforderung
Return eingeben, wird die echo-Funktion eingeschaltet,
das heißt Sie sehen, was Sie tippen. Dies ist besonders
nützlich, wenn Sie ein generiertes Passwort von einem
Ausdruck abtippen müssen.MS-DOSWindowsMacOSJetzt müssen Sie Ihr Einmalpasswort generieren,
um der Anmeldeaufforderung nachzukommen. Dies muss auf
einem gesicherten System geschehen, auf dem Sie
oder opiekey ausführen können.
Dieses Programm gibt es übrigens auch für DOS, &windows; und
&macos;. Es benötigt den Iterationszähler
sowie den Initialwert als Parameter, die Sie mittels
cut-and-paste direkt von der Login-Aufforderung
nehmen können.Auf dem sicheren System:&prompt.user; opiekey 498 to4268
Using the MD5 algorithm to compute response.
Reminder: Don't use opiekey from telnet or dial-in sessions.
Enter secret pass phrase:
GAME GAG WELT OUT DOWN CHATMit dem jetzt generierten Einmalpasswort können
Sie die Anmeldeprozedur fortsetzen.Erzeugen von mehreren EinmalpasswörternManchmal müssen Sie sich an Orte begeben, an denen
Sie keinen Zugriff auf eine sichere Maschine oder eine
sichere Verbindung haben. In diesem Fall können Sie
vorher mit opiekey
einige Einmalpasswörter generieren, die Sie sich
ausdrucken und mitnehmen können. Zum Beispiel:&prompt.user; opiekey -n 5 30 zz99999
Using the MD5 algorithm to compute response.
Reminder: Don't use opiekey from telnet or dial-in sessions.
Enter secret pass phrase: <secret password>
26: JOAN BORE FOSS DES NAY QUIT
27: LATE BIAS SLAY FOLK MUCH TRIG
28: SALT TIN ANTI LOON NEAL USE
29: RIO ODIN GO BYE FURY TIC
30: GREW JIVE SAN GIRD BOIL PHIMit fordern Sie fünf
Passwörter der Reihe nach an. Der letzte
Iterationszähler wird durch gegeben.
Beachten Sie bitte, dass die Passwörter in der
umgekehrten Reihenfolge, in der sie
zu benutzen sind, ausgeben werden. Wenn Sie wirklich paranoid
sind, schreiben Sie sich jetzt die Passwörter auf,
ansonsten drucken Sie sie mit lpr aus.
Beachten Sie, dass jede Zeile den Iterationszähler
und das Einmalpasswort zeigt, trotzdem finden Sie es
vielleicht hilfreich, eine Zeile nach Gebrauch durchzustreichen.Einschränken der Benutzung von
System-PasswörternOPIE kann die Verwendung von System-Passwörtern
abhängig von der Quell-IP-Adresse einschränken.
Die dazu nötigen Einstellungen werden in der Datei
/etc/opieaccess vorgenommen, die
bei der Installation des Systems automatisch erzeugt wird.
Weitere Informationen über diese Datei und
Sicherheitshinweise zu ihrer Verwendung entnehmen Sie bitte
der Hilfeseite &man.opieaccess.5;.Die Datei opieaccess könnte
beispielsweise die folgende Zeile enthalten:permit 192.168.0.0 255.255.0.0Diese Zeile erlaubt es Benutzern, die sich von einer der
angegebenen Quell-IP-Adressen anmelden, ihr System-Passwort
zu verwenden. Beachten Sie bitte, dass eine Quell-IP-Adresse
leicht gefälscht werden kann.Findet sich in opieaccess kein
passender Eintrag, muss die Anmeldung mit OPIE erfolgen.TomRhodesBeigetragen von TCP-WrapperTCP-WrapperWahrscheinlich hat jeder, der &man.inetd.8; kennt,
schon mal von den TCP-Wrappern gehört. Die
wenigsten erkennen den vollen Nutzen der TCP-Wrapper
in einer Netzumgebung. Es scheint, dass die meisten
Leute Netzverbindungen mit einer Firewall absichern
wollen. Auch wenn eine Firewall ein mächtiges
Instrument ist, gibt es Sachen, die eine Firewall
nicht kann. Eine Firewall kann beispielsweise keine
Nachricht an den Verbindungsursprung senden. Genau
das und mehr können aber die
TCP-Wrapper. Im Folgenden werden
die Funktionen der TCP-Wrapper
und Beispiele für deren Konfiguration vorgestellt.Die TCP-Wrapper erweitern die
Steuerungsmöglichkeiten, die inetd
über die Dienste unter seiner Kontrolle hat.
Beispielsweise können Verbindungen protokolliert,
Nachrichten zurückgesandt oder nur interne Verbindungen
angenommen werden. Die TCP-Wrapper
bieten nicht nur eine weitere Sicherheitsschicht, die
teilweise auch von Firewalls geboten wird, sie bieten
darüber hinaus Funktionen zur Steuerung von
Verbindungen, die eine Firewall nicht bietet.Die erweiterten Funktionen der
TCP-Wrapper sind kein Firewall-Ersatz.
Sie sollten zusammen mit einer Firewall und anderen
Sicherheitsvorkehrungen eingesetzt werden. Die
TCP-Wrapper sind eine weitere
Sicherheitsschicht zum Schutz eines Systems.Da die Wrapper die Funktion von inetd
erweitern, wird im Folgenden vorausgesetzt, dass Sie den
Abschnitt über die
inetd-Konfiguration
schon gelesen haben.Streng genommen handelt es sich bei den von &man.inetd.8;
gestarteten Programmen nicht um Daemonen. Da
sich diese Bezeichnung aber eingebürgert hat, wird sie auch
in diesem Abschnitt verwendet.TCP-Wrapper einrichtenUm die TCP-Wrapper unter &os;
zu benutzen, muss nur der inetd
aus rc.conf mit den voreingestellten
Optionen gestartet werden.
Die Konfigurationsdatei /etc/hosts.allow
darf keine Fehler enthalten; falls doch, werden die
Fehler mit &man.syslogd.8; protokolliert.Im Gegensatz zu anderen Implementationen der
TCP-Wrapper wird vom Gebrauch
der Datei hosts.deny abgeraten.
Die Konfiguration sollte sich vollständig in der
Datei /etc/hosts.allow befinden.In der einfachsten Konfiguration werden Dienste
abhängig vom Inhalt der Datei
/etc/hosts.allow erlaubt oder
gesperrt. Unter &os; wird in der Voreinstellung
jeder von inetd gestartete Dienst
erlaubt. Sehen wir uns zunächst die Grundkonfiguration
an.Eine Konfigurationszeile ist wie folgt aufgebaut:
Dienst : Adresse : Aktion.
Dienst ist der von inetd
gestartete Dienst (auch Daemon genannt). Die
Adresse kann ein gültiger
Rechnername, eine IP-Adresse oder
eine IPv6-Adresse in Klammern
([]) sein.
Der Wert allow im Feld
Aktion erlaubt Zugriffe, der Wert
deny verbietet Zugriffe.
Die Zeilen in hosts.allow
werden für jede Verbindung der Reihe nach
abgearbeitet. Trifft eine Zeile auf eine Verbindung
zu, wird die entsprechende Aktion ausgeführt
und die Abarbeitung ist beendet.Es gibt noch weitere Konfigurationsoptionen, die
gleich erläutert werden. Das bisher Gesagte
reicht, um eine einfache Regel aufzustellen. Wenn
Sie einkommende POP3-Verbindungen
für den Dienst
mail/qpopper
erlauben wollen, erweitern Sie
hosts.allow um die nachstehende
Zeile:# This line is required for POP3 connections:
qpopper : ALL : allowNachdem Sie die Zeile hinzugefügt haben, muss der
inetd neu gestartet werden. Sie
können dazu das Kommando &man.kill.1; verwenden
oder /etc/rc.d/inetd restart
ausführen.Erweiterte Konfiguration der TCP-WrapperDie TCP-Wrapper besitzen
weitere Optionen, die bestimmen, wie Verbindungen
behandelt werden. In einigen Fällen ist es
gut, wenn bestimmten Rechnern oder Diensten eine
Nachricht geschickt wird. In anderen Fällen
soll vielleicht der Verbindungsaufbau protokolliert
oder eine E-Mail an einen Administrator versandt
werden. Oder ein Dienst soll nur für das
lokale Netz bereitstehen. Dies alles ist mit so genannten
Wildcards, Metazeichen und der Ausführung externer
Programme möglich und wird in den nächsten
zwei Abschnitten erläutert.Externe Kommandos ausführenStellen Sie sich vor, eine Verbindung soll
verhindert werden und gleichzeitig soll demjenigen,
der die Verbindung aufgebaut hat, eine Nachricht
geschickt werden. Auf welche Art müssen
die TCP-Wrapper konfiguriert werden?
Die Option führt beim
Verbindungsaufbau ein Kommando aus. In der Datei
hosts.allow ist ein Beispiel
für diese Option enthalten:# Alle anderen Dienste sind geschützt
ALL : ALL \
: severity auth.info \
: twist /bin/echo "You are not welcome to use %d from %h."Für jeden Dienst, der nicht vorher in
der Datei hosts.allow konfiguriert
wurde, wird die Meldung You are not allowed to use
daemon from
hostname. zurückgegegeben.
Dies ist besonders nützlich, wenn Sie die
Gegenstelle sofort benachrichtigen wollen, nachdem
die Verbindung getrennt wurde. Beachten Sie, dass
der Text der Meldung in Anführungszeichen
(") stehen muss,
es gibt keine Ausnahmen zu dieser Regel.Ein so konfigurierter Server ist anfällig
für Denial-of-Service-Angriffe. Ein Angreifer
kann die gesperrten Dienste mit Verbindungsanfragen
überfluten.Um einem Denial-of-Service-Angriff zu entgehen,
benutzen Sie die Option .
Wie die Option verbietet
die Verbindung und führt
externe Kommandos aus. Allerdings sendet die
Option der Gegenstelle
keine Rückmeldung. Sehen Sie sich die
nachstehende Konfigurationsdatei an:# Verbindungen von example.com sind gesperrt:
ALL : .example.com \
: spawn (/bin/echo %a from %h attempted to access %d >> \
/var/log/connections.log) \
: denyDamit sind Verbindungen von der Domain
*.example.com gesperrt.
Jeder Verbindungsaufbau wird zudem in der Datei
/var/log/connections.log
protokolliert. Das Protokoll enthält den
Rechnernamen, die IP-Adresse
und den Dienst, der angesprochen wurde.In der Konfigurationsdatei wurde beispielsweise
das Metazeichen %a verwendet. Es gibt weitere
Metazeichen, die in der Hilfeseite &man.hosts.access.5;
beschrieben werden.WildcardsBisher verwendeten die Beispiele immer die
Wildcard ALL. Die Wildcard
ALL passt beispielsweise auf
jeden Dienst, jede Domain oder jede
IP-Adresse. Eine andere
Wildcard ist PARANOID. Sie passt
auf jeden Rechner dessen IP-Adresse
möglicherweise gefälscht ist. Dies ist dann
der Fall, wenn der Verbindungsaufbau von einer
IP-Adresse erfolgt, die nicht
zu dem übermittelten Rechnernamen passt.
Für solche Fälle werden mit der
Wildcard PARANOID Aktionen
festgelegt, beispielsweise:# Block possibly spoofed requests to sendmail:
sendmail : PARANOID : denyIn diesem Beispiel werden alle Verbindungen zu
sendmail verboten, die von einer
IP-Adresse ausgehen, die nicht zum
Rechnernamen passt.Die Wildcard PARANOID
kann einen Dienst unbrauchbar machen, wenn der
Client oder der Server eine fehlerhafte
DNS-Konfiguration besitzt.
Setzen Sie die Wildcard bitte umsichtig ein.Weiteres über Wildcards und deren Funktion
lesen Sie bitte in der Hilfeseite &man.hosts.access.5;
nach.In der Voreinstellung sind alle Dienste erlaubt.
Damit die gezeigten Beispiele funktionieren, müssen
Sie die erste Konfigurationszeile in der Datei
hosts.allow auskommentieren.MarkMurrayBeigesteuert von MarkDapozBasiert auf einem Beitrag von KerberosIVKerberosIVKerberos ist ein zusätzliches Netzwerkprotokoll, das es
Benutzern erlaubt, sich über einen sicheren Server zu
authentifizieren. Dienste wie rlogin,
rcp oder das sichere Kopieren von Dateien
zwischen Systemen und andere risikoreiche Tätigkeiten werden
durch Kerberos erheblich sicherer und kontrollierbarer.Die folgende Anleitung kann nur als Wegweiser dazu dienen, wie
Sie Kerberos für &os; konfigurieren. Eine komplette
Beschreibung des Systems finden Sie in den entsprechenden
Hilfeseiten.Installation von KerberosIVMITKerberosIVinstallierenKerberos ist eine optionale Komponente von &os;. Am
leichtesten installieren Sie die Software, wenn Sie bei
der ersten Installation von &os; in
sysinstall die Distribution
krb4 oder krb5
auswählen. Damit installieren Sie entweder die
eBones (KerberosIV) oder Heimdal
(Kerberos5) Version von Kerberos. Beide Versionen werden
mit &os; ausgeliefert, da sie außerhalb von den
USA oder Kanada entwickelt werden.
Sie unterliegen deshalb auch nicht den restriktiven
Exportbeschränkungen der USA und sind auch für
Bewohner anderer Länder zugänglich.Als Alternative steht die MIT Variante von Kerberos in der
Ports-Sammlung unter security/krb5 zur
Verfügung.Erstellen der initialen DatenbankDie folgenden Schritte werden nur auf dem Kerberos-Server
durchgeführt. Stellen Sie bitte vorher sicher, dass
keine alten Kerberos-Datenbanken mehr vorhanden sind. Im
Verzeichnis /etc/kerberosIV sollten sich nur
die folgenden Dateien befinden:&prompt.root; cd /etc/kerberosIV
&prompt.root; ls
README krb.conf krb.realmsWenn noch andere Dateien, wie principal.*
oder master_key, existieren, müssen
Sie die alte Kerberos-Datenbank mit kdb_destroy
löschen. Wenn Kerberos nicht läuft, können Sie
die Dateien auch einfach löschen.Sie sollten nun die Dateien krb.conf und
krb.realms editieren, um Ihr Kerberos-Realm zu
definieren. Das folgende Beispiel zeigt dies für das Realm
EXAMPLE.COM auf dem Server
grunt.example.com.
krb.conf sollte wie folgt aussehen:&prompt.root; cat krb.conf
EXAMPLE.COM
EXAMPLE.COM grunt.example.com admin server
CS.BERKELEY.EDU okeeffe.berkeley.edu
ATHENA.MIT.EDU kerberos.mit.edu
ATHENA.MIT.EDU kerberos-1.mit.edu
ATHENA.MIT.EDU kerberos-2.mit.edu
ATHENA.MIT.EDU kerberos-3.mit.edu
LCS.MIT.EDU kerberos.lcs.mit.edu
TELECOM.MIT.EDU bitsy.mit.edu
ARC.NASA.GOV trident.arc.nasa.govDie zusätzlich aufgeführten Realms brauchen Sie nicht
anzulegen. Sie zeigen hier nur, wie man Kerberos dazu bringt, andere
Realms zu erkennen. Sie können Sie also auch weglassen.Die erste Zeile benennt das Realm, in dem das System arbeitet.
Die anderen Zeilen enthalten Realm/Host Paare. Der erste Wert jeder
Zeile ist das Realm, der zweite Teil ein Host, der in diesem
Realm Key Distribution Center ist. Die
Schlüsselwörter admin server nach einem
Hostnamen bedeuten, dass dieser Host auch einen administrativen
Datenbankserver zur Verfügung stellt. Weitere Erklärungen zu
diesen Begriffen finden Sie in den Kerberos Manualpages.Als nächstes muss
grunt.example.com in das Realm
EXAMPLE.COM aufgenommen werden. Des Weiteren
erstellen wir einen Eintrag, der alle Rechner der Domäne
.example.com in das Realm
EXAMPLE.COM aufnimmt.
krb.realms sollte danach so aussehen:&prompt.root; cat krb.realms
grunt.example.com EXAMPLE.COM
.example.com EXAMPLE.COM
.berkeley.edu CS.BERKELEY.EDU
.MIT.EDU ATHENA.MIT.EDU
.mit.edu ATHENA.MIT.EDUDie zusätzlichen Realms sind hier wieder als Beispiel
gedacht. Sie können sie der Einfachheit halber auch
weglassen.Die erste Zeile nimmt ein einzelnes System
in das Realm auf. Die anderen Zeilen zeigen, wie bestimmte
Subdomänen einem bestimmten Realm zugeordnet werden.Das folgende Kommando muss nur auf dem Kerberos-Server
(oder Key Distribution Center) laufen. Mit
kdb_init können wir die Datenbank
anlegen:&prompt.root; kdb_initRealm name [default ATHENA.MIT.EDU ]:EXAMPLE.COM
You will be prompted for the database Master Password.
It is important that you NOT FORGET this password.
Enter Kerberos master key:Anschließend muss der Schlüssel gespeichert
werden, damit Server auf der lokalen Maschine darauf zugreifen
können. Dies geschieht mit kstash:&prompt.root; kstashEnter Kerberos master key:
Current Kerberos master key version is 1.
Master key entered. BEWARE!Das verschlüsselte Master-Passwort wurde in
/etc/kerberosIV/master_key gesichert.Anlegen von PrinzipalsFür jedes System, das mit Kerberos
gesichert werden soll, müssen zwei Prinzipale in die
Datenbank eingetragen werden. Ihre Namen sind
kpasswd und rcmd. Beide
Prinzipale müssen für jedes System angelegt werden, wobei
die Instanz der Name des jeweiligen Systems ist.Die Dæmonen kpasswd und
rcmd erlauben es anderen Systemen,
Kerberos-Passwörter zu ändern und Kommandos wie
&man.rcp.1;, &man.rlogin.1; und &man.rsh.1;
laufen zu lassen.Beide Einträge werden im Folgenden angelegt:&prompt.root; kdb_edit
Opening database...
Enter Kerberos master key:
Current Kerberos master key version is 1.
Master key entered. BEWARE!
Previous or default values are in [brackets] ,
enter return to leave the same, or new value.
Principal name:passwdInstance:grunt
<Not found>, Create [y] ?y
Principal: passwd, Instance: grunt, kdc_key_ver: 1
New Password: <---- geben Sie hier Zufallswerte ein
Verifying password
New Password: <---- geben Sie hier Zufallswerte ein
Random password [y] ?y
Principal's new key version = 1
Expiration date (enter yyyy-mm-dd) [ 2000-01-01 ] ?Max ticket lifetime (*5 minutes) [ 255 ] ?Attributes [ 0 ] ?
Edit O.K.
Principal name:rcmdInstance:grunt
<Not found>, Create [y] ?
Principal: rcmd, Instance: grunt, kdc_key_ver: 1
New Password: <---- geben Sie hier Zufallswerte ein
Verifying password
New Password: <---- geben Sie hier Zufallswerte ein
Random password [y] ?
Principal's new key version = 1
Expiration date (enter yyyy-mm-dd) [ 2000-01-01 ] ?Max ticket lifetime (*5 minutes) [ 255 ] ?Attributes [ 0 ] ?
Edit O.K.
Principal name: <---- geben Sie nichts an, um das Programm zu verlassenErstellen der Server-DateiWir müssen nun für jede Maschine die Instanzen,
die Dienste definieren, aus der Datenbank mit
ext_srvtab extrahieren. Die erstelle Datei
muss auf einem sicheren Weg in das
Verzeichnis /etc jedes Clients
kopiert werden. Die Datei muss auf jedem Server und auf
jedem Client vorhanden sein und ist unabdingbar für
Kerberos.&prompt.root; ext_srvtab gruntEnter Kerberos master key:
Current Kerberos master key version is 1.
Master key entered. BEWARE!
Generating 'grunt-new-srvtab'....Das Kommando erzeugt Dateien mit einem temporären Namen,
der es anderen Servern erlaubt, ihre Datei abzuholen. Die Datei
muss auf dem entsprechenden System in srvtab
umbenannt werden. Auf dem originalen System können Sie
&man.mv.1; benutzen, um die Datei umzubenennen:&prompt.root; mv grunt-new-srvtab srvtabWenn die Datei für ein Client-System bestimmt ist und das
Netzwerk nicht sicher ist, kopieren Sie die Datei auf ein bewegliches
Medium und transportieren sie physikalisch. Kopieren Sie die Datei
auf den Client in das Verzeichnis /etc.
Benennen Sie die Datei in srvtab um und setzen Sie
schließlich noch die Berechtigungen auf 600:&prompt.root; mv grumble-new-srvtab srvtab
&prompt.root; chmod 600 srvtabFüllen der DatenbankWir können nun Benutzer in der Datenbank anlegen. Mit
kdb_edit legen wir zuerst die Benutzerin
jane an:&prompt.root; kdb_edit
Opening database...
Enter Kerberos master key:
Current Kerberos master key version is 1.
Master key entered. BEWARE!
Previous or default values are in [brackets] ,
enter return to leave the same, or new value.
Principal name:janeInstance:
<Not found>, Create [y] ?y
Principal: jane, Instance: , kdc_key_ver: 1
New Password: <---- geben Sie ein sicheres Passwort ein
Verifying password
New Password: <---- wiederholen Sie die Eingabe
Principal's new key version = 1
Expiration date (enter yyyy-mm-dd) [ 2000-01-01 ] ?Max ticket lifetime (*5 minutes) [ 255 ] ?Attributes [ 0 ] ?
Edit O.K.
Principal name: <---- geben Sie nichts an, um das Programm zu verlassenTestenZuerst müssen die Kerberos-Dæmonen gestartet sein.
Wenn Sie /etc/rc.conf richtig angepasst haben,
passiert das automatisch, wenn Sie booten. Dieser Schritt ist nur
auf dem Kerberos-Server notwendig, die Clients bekommen alles
was sie brauchen aus dem /etc/kerberosIV
Verzeichnis.&prompt.root; kerberos &
Kerberos server starting
Sleep forever on error
Log file is /var/log/kerberos.log
Current Kerberos master key version is 1.
Master key entered. BEWARE!
Current Kerberos master key version is 1
Local realm: EXAMPLE.COM
&prompt.root; kadmind -n &
KADM Server KADM0.0A initializing
Please do not use 'kill -9' to kill this job, use a
regular kill instead
Current Kerberos master key version is 1.
Master key entered. BEWARE!Jetzt können wir mit kinit versuchen,
ein Ticket für die ID jane, die wir
oben angelegt haben, zu erhalten:&prompt.user; kinit jane
MIT Project Athena (grunt.example.com)
Kerberos Initialization for "jane"
Password:Mit klist können Sie sich vergewissern,
dass Sie die Tickets auch erhalten haben:&prompt.user; klist
Ticket file: /tmp/tkt245
Principal: jane@EXAMPLE.COM
Issued Expires Principal
Apr 30 11:23:22 Apr 30 19:23:22 krbtgt.EXAMPLE.COM@EXAMPLE.COMVersuchen Sie nun das Passwort mit &man.passwd.1;
zu ändern, um zu überprüfen, dass der
kpasswd Dæmon auch auf der
Kerberos-Datenbank autorisiert ist:&prompt.user; passwd
realm EXAMPLE.COM
Old password for jane:New Password for jane:
Verifying password
New Password for jane:
Password changed.Anlegen von su PrivilegienMit Kerberos kann jedem Benutzer, der
root-Privilegien braucht, ein
eigenes Passwort für
&man.su.1; zugewiesen werden. Dies wird dadurch
erreicht, dass die Instanz eines Prinzipals
root ist. Mit kbd_edit
legen wir nun den Eintrag jane.root in der
Kerberos-Datenbank an:&prompt.root; kdb_edit
Opening database...
Enter Kerberos master key:
Current Kerberos master key version is 1.
Master key entered. BEWARE!
Previous or default values are in [brackets] ,
enter return to leave the same, or new value.
Principal name:janeInstance:root
<Not found>, Create [y] ? y
Principal: jane, Instance: root, kdc_key_ver: 1
New Password: <---- geben Sie ein sicheres Passwort ein
Verifying password
New Password: <---- geben Sie das Passwort erneut ein
Principal's new key version = 1
Expiration date (enter yyyy-mm-dd) [ 2000-01-01 ] ?Max ticket lifetime (*5 minutes) [ 255 ] ?12 <--- Keep this short!
Attributes [ 0 ] ?
Edit O.K.
Principal name: <---- geben Sie nichts an, um das Programm zu verlassenVersuchen Sie nun, für diesen Prinzipal Tickets zu
bekommen:&prompt.root; kinit jane.root
MIT Project Athena (grunt.example.com)
Kerberos Initialization for "jane.root"
Password:Als nächstes fügen wir den Prinzipal in
.klogin von root ein:&prompt.root; cat /root/.klogin
jane.root@EXAMPLE.COMJetzt benutzen wir &man.su.1;:&prompt.user; su
Password:und kontrollieren, welche Tickets wir haben:&prompt.root; klist
Ticket file: /tmp/tkt_root_245
Principal: jane.root@EXAMPLE.COM
Issued Expires Principal
May 2 20:43:12 May 3 04:43:12 krbtgt.EXAMPLE.COM@EXAMPLE.COMWeitere KommandosIn einem der Beispiele haben wir einen Prinzipal mit
dem Namen jane und der Instanz
root angelegt. Der Prinzipal entstand aus
einem Benutzer mit dem gleichen Namen. Unter Kerberos ist es
Standard, dass ein
principal.instance der Form
username.root es dem
Benutzer username erlaubt, mit
&man.su.1; root zu werden, wenn die
entsprechenden Einträge in .klogin von
root existieren:&prompt.root; cat /root/.klogin
jane.root@EXAMPLE.COMDas gilt auch für die .klogin-Datei
im Heimatverzeichnis eines Benutzers:&prompt.user; cat ~/.klogin
jane@EXAMPLE.COM
jack@EXAMPLE.COMDie Einträge erlauben jedem, der sich im Realm
EXAMPLE.COM als jane oder
jack mit kinit authentifiziert
hat, mittels &man.rlogin.1;, &man.rsh.1; oder &man.rcp.1;
auf den Account jane und dessen
Dateien zuzugreifen.Im folgenden Beispiel meldet sich jane
mit Kerberos auf grunt an:&prompt.user; kinit
MIT Project Athena (grunt.example.com)
Password:
&prompt.user; rlogin grunt
Last login: Mon May 1 21:14:47 from grumble
Copyright (c) 1980, 1983, 1986, 1988, 1990, 1991, 1993, 1994
The Regents of the University of California. All rights reserved.
FreeBSD BUILT-19950429 (GR386) #0: Sat Apr 29 17:50:09 SAT 1995Im folgenden Beispiel wurde der Prinzipal jack
mit einer Instanz null angelegt. Mit der obigen
.klogin-Datei kann er sich nun auf derselben
Maschine als jane anmelden:&prompt.user; kinit
&prompt.user; rlogin grunt -l jane
MIT Project Athena (grunt.example.com)
Password:
Last login: Mon May 1 21:16:55 from grumble
Copyright (c) 1980, 1983, 1986, 1988, 1990, 1991, 1993, 1994
The Regents of the University of California. All rights reserved.
FreeBSD BUILT-19950429 (GR386) #0: Sat Apr 29 17:50:09 SAT 1995TillmanHodgsonBeigetragen von MarkMurrayBeruht auf einem Beitrag von Kerberos5Das Basissystem enthält ab &os; 5.1
nur noch Kerberos5. Die
Konfiguration von Kerberos5
ist der Konfiguration von KerberosIV
sehr ähnlich. Wenn Sie KerberosIV
benötigen, installieren Sie den Port
security/krb4.
Der folgende Abschnitt beschreibt ausschließlich
Kerberos5 für &os;-Releases
ab 5.0.Kerberos ist ein Netzwerk-Protokoll,
das Benutzer mithilfe eines sicheren Servers authentifiziert.
Mit Risiken behaftete Dienste, wie das Anmelden an entfernten
Systemen oder das Kopieren von Daten auf entfernte Systeme,
werden durch Kerberos erheblich
sicherer und lassen sich leichter steuern.Kerberos hat eine Aufgabe:
Die sichere Prüfung der Identität eines Benutzers
(Authentifizierung) über das Netzwerk. Das System
überprüft weder die Berechtigungen der Benutzer
(Autorisierung), noch verfolgt es die durchgeführten
Aktionen (Audit). Daher sollte Kerberos
zusammen mit anderen Sicherheits-Systemen eingesetzt werden, die
diese Funktionen bereitstellen. Die Daten einer Kommunikation
können verschlüsselt werden, nachdem die
Kommunikationspartner mit Kerberos
ihre Identität geprüft haben.Die folgenden Anweisungen beschreiben, wie Sie das mit
&os; gelieferte Kerberos einrichten.
Eine vollständige Beschreibung des Systems entnehmen
Sie bitte den entsprechenden Hilfeseiten.Die Beschreibung der
Kerberos-Installation benutzt
folgende Namensräume:Die DNS-Domain (Zone) heißt
example.org.Das Kerberos-Realm
heißt EXAMPLE.ORG.Benutzen Sie echte Domain-Namen, wenn Sie
Kerberos einrichten. Damit
vermeiden Sie DNS-Probleme und stellen
die Zusammenarbeit mit anderen
Kerberos-Realms sicher.GeschichteKerberos5GeschichteDas MIT entwickelte
Kerberos, um Sicherheitsprobleme
auf dem Netzwerk zu lösen. Das
Kerberos-Protokoll verwendet
starke Kryptographie, sodass ein Server die Identität
eines Clients (der umgekehrte Vorgang ist auch möglich)
über ein unsicheres Netzwerk feststellen kann.Der Begriff Kerberos wird sowohl für das Protokoll
als auch für Programme verwendet, die
Kerberos benutzen (wie
Kerberos-Telnet). Die aktuelle
Protokollversion ist 5 und wird in
RFC 1510 beschrieben.Mehrere Implementierungen des Protokolls stehen frei
zur Verfügung und decken viele Betriebssysteme ab.
Das Massachusetts Institute of Technology
(MIT), an dem Kerberos
ursprünglich entwickelt wurde, entwickelt seine
Kerberos-Version weiter. In den
USA wird diese Version häufig
eingesetzt, unterlag aber Export-Beschränkungen,
da sie in den USA entwickelt wurde.
Die MIT-Version von
Kerberos befindet sich im Port
security/krb5.
Heimdal ist eine weitere Implementierung der Protokollversion 5.
Sie wurde außerhalb der USA entwickelt
und unterliegt daher keinen Export-Beschränkungen.
Heimdal-Kerberos befindet sich
im Port security/heimdal
und das Basissystem von &os; enthält eine minimale
Installation von Heimdal.Um möglichst viele Benutzer anzusprechen, verwenden
die folgenden Beispiele die in &os; enthaltene
Heimdal-Distribution.Das Heimdal KDC einrichtenKerberos5Key Distribution CenterKerberos authentifiziert
Benutzer an einer zentralen Stelle: dem Key Distribution
Center (KDC). Das KDC
verteilt Tickets, mit denen ein
Dienst die Identität eines Benutzers feststellen kann.
Alle Mitglieder eines Kerberos-Realms
vertrauen dem KDC, daher gelten für
das KDC erhöhte
Sicherheitsanforderungen.Obwohl das KDC wenig Ressourcen eines
Rechners benötigt, sollte es wegen der
Sicherheitsanforderungen auf einem separaten Rechner
installiert werden.Das KDC wird in
/etc/rc.conf wie folgt aktiviert:kerberos5_server_enable="YES"
kadmind5_server_enable="YES"Danach wird die Konfigurationsdatei von
Kerberos,
/etc/krb5.conf, erstellt:[libdefaults]
default_realm = EXAMPLE.ORG
[realms]
EXAMPLE.ORG = {
kdc = kerberos.example.org
admin_server = kerberos.example.org
}
[domain_realm]
.example.org = EXAMPLE.ORGDiese Einstellungen setzen voraus, dass der voll
qualifizierte Name des KDCs
kerberos.example.org ist.
Wenn Ihr KDC einen anderen Namen hat,
müssen Sie in der DNS-Zone einen Alias-Eintrag (CNAME-Record)
für das KDC hinzufügen.Auf großen Netzwerken mit einem ordentlich
konfigurierten BIND
DNS-Server kann die Datei verkürzt
werden:[libdefaults]
default_realm = EXAMPLE.ORGDie Zonendatei von example.org
muss dann die folgenden Zeilen enthalten:_kerberos._udp IN SRV 01 00 88 kerberos.example.org.
_kerberos._tcp IN SRV 01 00 88 kerberos.example.org.
_kpasswd._udp IN SRV 01 00 464 kerberos.example.org.
_kerberos-adm._tcp IN SRV 01 00 749 kerberos.example.org.
_kerberos IN TXT EXAMPLE.ORGDamit Klienten die
Kerberos-Dienste benutzen
können, muss die Datei /etc/krb5.conf
entweder die vollständige Konfiguration enthalten
oder eine minimale Konfiguration enthalten
und zusätzlich ein DNS-Server
richtig eingerichtet sein.Im nächsten Schritt wird die
Kerberos-Datenbank eingerichtet.
Die Datenbank enthält die Schlüssel aller Prinzipale
und ist mit einem Passwort geschützt. Dieses Passwort
brauchen Sie nicht zu behalten, da ein davon abgeleiteter
Schlüssel in der Datei /var/heimdal/m-key
gespeichert wird. Den Schlüssel erstellen Sie, indem
Sie das Programm kstash aufrufen und
ein Passwort eingeben.Nachdem Sie den Schlüssel in
/var/heimdal/m-key erstellt haben,
können Sie die Datenbank mit dem Kommando
kadmin initialisieren. Verwenden
Sie hierbei die Option (lokal). Mit
dieser Option wird die Datenbank lokal modifiziert. Normal
würde der kadmind-Dienst benutzt,
der aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht läuft. An
der Eingabeaufforderung von kadmin
können Sie mit dem Kommando init
die Datenbank des Realms einrichten.Zuletzt erstellen Sie mit dem Kommando add
Ihren ersten Prinzipal. Benutzen Sie die voreingestellten
Optionen; Sie können die Einstellungen später
mit dem Kommando modify ändern.
An der Eingabeaufforderung zeigt das Kommando
? Hilfetexte an.Zusammengefasst wird die Datenbank wie folgt
eingerichtet:&prompt.root; kstash
Master key: xxxxxxxx
Verifying password - Master key: xxxxxxxx
&prompt.root; kadmin -l
kadmin> init EXAMPLE.ORG
Realm max ticket life [unlimited]:
kadmin> add tillman
Max ticket life [unlimited]:
Max renewable life [unlimited]:
Attributes []:
Password: xxxxxxxx
Verifying password - Password: xxxxxxxxJetzt kann das KDC gestartet werden.
Führen Sie zum Start der Dienste die Kommandos
/etc/rc.d/kerberos start und
/etc/rc.d/kadmind start aus. Obwohl
zu diesem Zeitpunkt noch keine kerberisierten Dienste
laufen, können Sie die Funktion des KDCs
schon überprüfen. Für den eben angelegten
Benutzer können Sie sich vom KDC
Tickets holen und diese Tickets anzeigen:&prompt.user; kinit tillman
tillman@EXAMPLE.ORG's Password:
&prompt.user; klist
Credentials cache: FILE: /tmp/krb5cc_500
Principal: tillman@EXAMPLE.ORG
Issued Expires Principal
Aug 27 15:37:58 Aug 28 01:37:58 krbtgt/EXAMPLE.ORG@EXAMPLE.ORGDieses Ticket kann, nachdem Sie Ihre Arbeit beendet haben,
zurückgezogen werden:&prompt.user; k5destroyKerberos-Dienste
einrichtenKerberos5Dienste einrichtenAlle Rechner, die kerberisierte Dienste anbieten,
müssen eine Kopie der
Kerberos-Konfigurationsdatei
/etc/krb5.conf besitzen. Sie
können die Datei einfach vom KDC
kopieren.Anschließend müssen Sie die Datei
/etc/krb5.keytab erzeugen. Im
Gegensatz zu normalen Workstations benötigt jeder
Server eine keytab.
Diese Datei enthält den Schlüssel des
Servers, mit dem sich der Server und das
KDC gegenseitig authentifizieren
können. Die Datei muss sicher auf den Server
transportiert werden (beispielsweise mit &man.scp.1;
oder einer Diskette). Unter keinen Umständen
darf die Datei im Klartext, zum Beispiel mit
FTP, übertragen werden,
da sonst die Sicherheit des Servers gefährdet
ist.Sie können die keytab auch
mit dem Programm kadmin übertragen.
Da Sie mit kadmin sowieso einen Host-Prinzipal
für den Server einrichten müssen, ist das ganz
praktisch.Sie müssen allerdings schon ein Ticket
besitzen und berechtigt sein, kadmin
auszuführen. Die Berechtigung erhalten Sie durch
einen Eintrag in der Zugriffskontrollliste
kadmind.acl. Weitere Informationen
über Zugriffskontrolllisten erhalten Sie in den
Heimdal-Info-Seiten (info heimdal)
im Abschnitt Remote administration. Wenn
der Zugriff auf kadmin von entfernten
Maschinen verboten ist, müssen Sie sich sicher
auf dem KDC anmelden (lokale Konsole,
&man.ssh.1; oder kerberisiertes Telnet) und die
keytab lokal mit
kadmin -l erzeugen.Nachdem Sie die Datei /etc/krb5.conf
installiert haben, können Sie das Kommando
kadmin benutzen. An der Eingabeaufforderung
von kadmin erstellt das Kommando
add --random-key den Host-Prinzipal
und das Kommando ext extrahiert den
Schlüssel des Prinzipals in eine Datei:&prompt.root; kadmin
kadmin> add --random-key host/myserver.example.org
Max ticket life [unlimited]:
Max renewable life [unlimited]:
Attributes []:
kadmin> ext host/myserver.example.org
kadmin> exitDas Kommando ext (von
extract) speichert den
extrahierten Schlüssel in der Datei
/etc/krb5.keytab.Wenn auf dem KDC, vielleicht aus
Sicherheitsgründen, kadmind
nicht läuft, können Sie das Kommando
kadmin von entfernten Rechnern nicht
benutzen. In diesem Fall legen Sie den Host-Prinzipal
host/myserver.EXAMPLE.ORG direkt
auf dem KDC an. Den Schlüssel
extrahieren Sie in eine temporäre Datei (damit
die Datei /etc/krb5.keytab nicht
überschrieben wird):&prompt.root; kadmin
kadmin> ext --keytab=/tmp/example.keytab host/myserver.example.org
kadmin> exitAnschließend müssen Sie die erzeugte
example.keytab sicher auf den
Server kopieren (mit scp oder
mithilfe einer Diskette). Geben Sie auf jeden Fall
einen anderen Namen für die keytab
an, weil sonst die keytab des
KDCs überschrieben würde.Wegen der Datei krb5.conf kann
der Server nun mit dem KDC kommunizieren
und seine Identität mithilfe der Datei
krb5.keytab nachweisen. Jetzt
können wir kerberisierte Dienste aktivieren.
Für telnet muss die folgende
Zeile in /etc/inetd.conf eingefügt
werden:telnet stream tcp nowait root /usr/libexec/telnetd telnetd -a userAusschlaggebend ist, dass die Authentifizierungs-Methode
mit auf user gesetzt
wird. Weitere Details entnehmen Sie bitte der Hilfeseite
&man.telnetd.8;.Nachdem sie die Zeile in /etc/inetd.conf
eingefügt haben, starten Sie &man.inetd.8; mit
dem Kommando /etc/rc.d/inetd restart
durch.Kerberos-Clients
einrichtenKerberos5Clients einrichtenEin Client lässt sich leicht einrichten.
Sie benötigen nur die
Kerberos-Konfigurationsdatei
/etc/krb5.conf. Kopieren Sie
die Konfigurationsdatei einfach vom KDC
auf den Client.Sie können jetzt mit kinit
Tickets anfordern, mit klist Tickets
anzeigen und mit kdestroy Tickets
löschen. Sie können mit
Kerberos-Anwendungen kerberisierte
Server ansprechen. Wenn das nicht funktioniert,
Sie aber Tickets anfordern können, hat wahrscheinlich
der kerberisierte Server ein Problem und nicht der
Client oder das KDC.Wenn Sie eine Anwendung wie telnet
testen, können Sie mit einem Paket-Sniffer
(beispielsweise &man.tcpdump.1;) überprüfen,
dass Passwörter verschlüsselt übertragen
werden. Probieren Sie auch die Option
von telnet, die den gesamten Datenverkehr
verschlüsselt (analog zu ssh).Zu Heimdal gehören noch weitere Anwendungen.
Allerdings enthält das &os;-Basissystem nur eine
minimale Heimdal-Installation mit nur einer
kerberisierten Anwendung: telnet.Der Heimdal-Port enthält noch mehr kerberisierte
Anwendungen wie ftp, rsh,
rcp und rlogin.
Der MIT-Port enthält ebenfalls
weitere kerberisierte Anwendungen..k5login und
.k5users.k5login.k5usersNormalerweise wird ein
Kerberos-Prinzipal wie
tillman@EXAMPLE.ORG auf ein lokales
Benutzerkonto, beispielsweise tillman,
abgebildet. Daher benötigen Client-Anwendungen (zum
Beispiel telnet) keinen Benutzernamen.Manchmal wird aber Zugriff auf ein lokales Benutzerkonto
benötigt, zu dem es keinen passenden
Kerberos-Prinzipal gibt.
Der Prinzipal tillman@EXAMPLE.ORG
bräuchte beispielsweise Zugriff auf das Konto
webdevelopers. Ebenso könnten
andere Prinzipale auf dieses Konto zugreifen wollen.Die Dateien .k5login und
.k5users im Heimatverzeichnis eines
Benutzerkontos gewähren Zugriffe ähnlich wie
die Dateien .hosts und
.rhosts. Um den Prinzipalen
tillman@example.org und
jdoe@example.org auf das Konto
webdevelopers zu geben, wird im
Heimatverzeichnis von webdevelopers
die Datei .k5login mit folgendem
Inhalt angelegt:tillman@example.org
jdoe@example.orgDie angegebenen Prinzipale haben nun ohne ein gemeinsames
Passwort Zugriff auf das Konto.Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Hilfeseiten
zu diesen Dateien. Die Datei .k5users
wird in der Hilfeseite des Kommandos ksu
beschrieben.Tipps und FehlersucheKerberos5FehlersucheWenn Sie den Heimdal-Port oder den
MIT-Port benutzen, muss in der
Umgebungsvariable PATH der Pfad zu
den Programmen des Ports vor dem Pfad zu den
Kerberos-Programmen des Systems
stehen.Sind die Uhrzeiten der Systeme synchronisiert?
Wenn nicht, schlägt vielleicht die Authentifizierung
fehl. beschreibt, wie
Sie mithilfe von NTP die Uhrzeiten
synchronisieren.Die MIT- und Heimdal-Systeme
arbeiten bis auf kadmin gut zusammen.
Für kadmin wurde das Protokoll
nicht normiert.Wenn Sie den Namen eines Rechners ändern,
müssen Sie auch den host/-Prinzipal
ändern und die Datei keytab
aktualisieren. Dies betrifft auch spezielle Einträge
wie den Prinzipal für Apaches www/mod_auth_kerb.Die Rechnernamen müssen vor- und
rückwärts aufgelöst werden (im
DNS oder in
/etc/hosts).
CNAME-Einträge im
DNS funktionieren, aber die
entsprechenden A- und PTR-Einträge müssen
vorhanden und richtig sein. Wenn sich Namen nicht
auflösen lassen, ist die Fehlermeldung nicht
gerade selbstsprechend: Kerberos5 refuses
authentication because Read req
failed: Key table entry not found.Einige Betriebssysteme installieren
ksu mit falschen Zugriffsrechten;
es fehlt das Set-UID-Bit für root.
Das mag aus Sicherheitsgründen richtig sein,
doch funktioniert ksu dann nicht.
Dies ist kein Fehler des KDCs.Wenn Sie für einen Prinzipal unter
MIT-Kerberos
Tickets mit einer längeren Gültigkeit als
der vorgegebenen zehn Stunden einrichten wollen,
müssen Sie zwei Sachen ändern. Benutzen
Sie das modify_principal von
kadmin, um die maximale
Gültigkeitsdauer für den Prinzipal selbst
und den Prinzipal krbtgt
zu erhöhen.Mit einem Packet-Sniffer können Sie feststellen,
dass Sie sofort nach dem Aufruf von kinit
eine Antwort vom KDC
bekommen – noch bevor Sie überhaupt ein
Passwort eingegeben haben! Das ist in Ordnung:
Das KDC händigt
ein Ticket-Granting-Ticket (TGT)
auf Anfrage aus, da es durch einen vom Passwort
des Benutzers abgeleiteten Schlüssel
geschützt ist. Wenn das Passwort
eingegeben wird, wird es nicht zum KDC
gesendet, sondern zum Entschlüsseln der
Antwort des KDCs benutzt, die
kinit schon erhalten hat.
Wird die Antwort erfolgreich entschlüsselt,
erhält der Benutzer einen Sitzungs-Schlüssel
für die künftige verschlüsselte
Kommunikation mit dem KDC und das
Ticket-Granting-Ticket. Das Ticket-Granting-Ticket
wiederum ist mit dem Schlüssel des KDCs
verschlüsselt. Diese Verschlüsselung ist
für den Benutzer völlig transparent und
erlaubt dem KDC,
die Echtheit jedes einzelnen TGT
zu prüfen.Wenn Sie OpenSSH verwenden
und Tickets mir einer langen Gültigkeit
(beispielsweise einer Woche) benutzen, setzen Sie die Option
in der Datei
sshd_config auf no.
Ansonsten werden Ihre Tickets gelöscht, wenn Sie
sich abmelden.Host-Prinzipale können ebenfalls Tickets mit
längerer Gültigkeit besitzen. Wenn der
Prinzipal eines Benutzers über ein Ticket verfügt,
das eine Woche gültig ist, das Ticket des
Host-Prinzipals aber nur neun Stunden gültig ist,
funktioniert der Ticket-Cache nicht wie erwartet.
Im Cache befindet sich dann ein abgelaufenes Ticket
des Host-Prinzipals.Wenn Sie mit krb5.dict die
Verwendung schlechter Passwörter verhindern wollen,
geht das nur mit Prinzipalen, denen eine Passwort-Policy
zugewiesen wurde. Die Hilfeseite von
kadmind beschreibt kurz, wie
krb5.dict verwendet wird. Das
Format von krb5.dict ist
einfach: Die Datei enthält pro Zeile ein Wort.
Sie können daher einen symbolischen Link auf
/usr/share/dict/words erstellen.Unterschiede zum MIT-PortDer Hauptunterschied zwischen
MIT-Kerberos
und Heimdal-Kerberos
ist das Kommando kadmin.
Die Befehlssätze des Kommandos (obwohl funktional
gleichwertig) und das verwendete
Protokoll unterscheiden sich in beiden Varianten.
Das KDC lässt sich nur mit
dem kadmin Kommando der passenden
Kerberos-Variante verwalten.Für dieselbe Funktion können auch die
Client-Anwendungen leicht geänderte Kommandozeilenoptionen
besitzen. Folgen Sie bitte der Anleitung auf der
Kerberos-Seite
() des
MITs. Achten Sie besonders auf den
Suchpfad für Anwendungen. Der MIT-Port
wird standardmäßig in /usr/local/
installiert. Wenn die Umgebungsvariable PATH
zuerst die Systemverzeichnisse enthält, werden die
Systemprogramme anstelle der MIT-Programme
ausgeführt.Wenn Sie den MIT-Port
security/krb5 verwenden,
erscheint bei der Anmeldung mit telnetd
und klogind die Fehlermeldung
incorrect permissions on cache file.
Lesen Sie dazu bitte die im Port enthaltene Datei
/usr/local/share/doc/krb5/README.FreeBSD.
Wichtig ist, dass zur Authentifizierung die Binärdatei
login.krb5 verwendet wird, die
für durchgereichte Berechtigungen die Eigentümer
korrekt ändert.In der Datei rc.conf müssen
folgende Zeilen aufgenommen werden:kerberos5_server="/usr/local/sbin/krb5kdc"
kadmind5_server="/usr/local/sbin/kadmind"
kerberos5_server_enable="YES"
kadmind5_server_enable="YES"Diese Zeilen sind notwendig, weil die Anwendungen
von MIT-Kerberos Binärdateien
unterhalb von /usr/local installieren.Beschränkungen von
KerberosKerberos5BeschränkungenKerberos muss ganzheitlich
verwendet werdenJeder über das Netzwerk angebotetene Dienst
muss mit Kerberos
zusammenarbeiten oder auf anderen Wegen gegen Angriffe
aus dem Netzwerk geschützt sein. Andernfalls
können Berechtigungen gestohlen und wiederverwendet
werden. Es ist beispielsweise nicht sinnvoll, für
Anmeldungen mit rsh und
telnetKerberos
zu benutzen, dagegen aber POP3-Zugriff
auf einen Mail-Server zu erlauben, da POP3
Passwörter im Klartext versendet.Kerberos ist für
Einbenutzer-Systeme gedachtIn Mehrbenutzer-Umgebungen ist
Kerberos unsicherer als in
Einbenutzer-Umgebungen, da die Tickets im für alle
lesbaren Verzeichnis /tmp
gespeichert werden. Wenn ein Rechner von mehreren
Benutzern verwendet wird, ist es möglich, dass
Tickets gestohlen werden.Dieses Problem können Sie lösen, indem Sie mit
der Kommandozeilenoption oder besser
mit der Umgebungsvariablen KRB5CCNAME einen
Ort für die Tickets vorgeben. Diese Vorgehensweise
wird leider selten benutzt. Es reicht, die Tickets
im Heimatverzeichnis eines Benutzers zu speichern und
mit Zugriffsrechten zu schützen.Das KDC ist verwundbarDas KDC muss genauso abgesichert
werden wie die auf ihm befindliche Passwort-Datenbank.
Auf dem KDC dürfen keine anderen
Dienste laufen und der Rechner sollte physikalisch
gesichert sein. Die Gefahr ist groß, da
Kerberos alle Passwörter
mit einem Schlüssel, dem Haupt-Schlüssel,
verschlüsselt. Der Haupt-Schlüssel wiederum
wird in einer Datei auf dem KDC
gespeichert.Ein kompromittierter Haupt-Schlüssel ist nicht
ganz so schlimm wie allgemein angenommen. Der
Haupt-Schlüssel wird nur zum Verschlüsseln
der Passwort-Datenbank und zum Initialisieren des
Zufallsgenerators verwendet. Solange der Zugriff
auf das KDC abgesichert ist, kann
ein Angreifer wenig mit dem Haupt-Schlüssel
anfangen.Wenn das KDC nicht zur Verfügung
steht, vielleicht wegen eines Denial-of-Service Angriffs
oder wegen eines Netzwerkproblems, ist eine Authentifizierung
unmöglich. Damit können die Netzwerk-Dienste
nicht benutzt werden; das KDC ist
also ein optimales Ziel für einen Denial-of-Service
Angriff. Sie können diesem Angriff ausweichen,
indem Sie mehrere KDCs (einen Master
und einen oder mehrere Slaves) verwenden. Der Rückfall
auf ein sekundäres KDC oder
eine andere Authentifizierungs-Methode (dazu ist
PAM bestens geeignet) muss sorgfältig
eingerichtet werden.Mängel von
KerberosMit Kerberos können
sich Benutzer, Rechner und Dienste gegenseitig
authentifizieren. Allerdings existiert kein Mechanismus,
der das KDC gegenüber Benutzern,
Rechnern oder Diensten authentifiziert. Ein verändertes
kinit könnte beispielsweise alle
Benutzernamen und Passwörter abfangen. Die von
veränderten Programmen ausgehende Gefahr können
Sie lindern, indem Sie die Integrität von Dateien
mit Werkzeugen wie
security/tripwire
prüfen.Weiterführende DokumentationKerberos5weiterführende DokumentationThe
Kerberos FAQDesigning
an Authentication System: a Dialogue in Four
ScenesRFC 1510,
The Kerberos Network
Authentication Service (V5)MIT
Kerberos-SeiteHeimdal
Kerberos-SeiteTomRhodesBeigetragen von OpenSSLSicherheitOpenSSLOpenSSLEs wird oft übersehen, dass
OpenSSL Teil des &os;-Basissystems
ist. OpenSSL bietet eine
verschlüsselte Transportschicht oberhalb der
normalen Kommunikationsschicht und kann daher zusammen
mit vielen Netzdiensten benutzt werden.Anwendungsbeispiele für OpenSSL
sind die verschlüsselte Authentifizierung von
E-Mail-Clients oder Web-Transaktionen wie das Bezahlen mit
einer Kreditkarte. OpenSSL
kann während des Baus in viele Ports, wie
www/apache13-ssl und
mail/sylpheed-claws,
integriert werden.Ist beim Aufruf von make die
Variable WITH_OPENSSL_BASE nicht
explizit auf yes gesetzt, baut
die Ports-Sammlung meist den Port
security/openssl.Das OpenSSL von &os; stellt
die Protokolle Secure Sockets Layer v2/v3 (SSLv2/SSLv3) und
Transport Layer Security v1 (TLSv1) zur Verfügung.
Die OpenSSL-Bibliotheken stellen
kryptographische Funktionen bereit.Mit OpenSSL kann der
IDEA-Algorithmus verwendet werden,
wegen Patenten in den USA ist der Algorithmus in der
Voreinstellung allerdings deaktiviert. Wenn Sie die
IDEA-Lizenz akzeptieren, können
Sie den IDEA-Algorithmus aktivieren,
indem Sie die Variable MAKE_IDEA
in make.conf setzen.Meist wird OpenSSL eingesetzt,
um Zertifikate für Anwendungen bereitzustellen. Die
Zertifikate stellen die Identität einer Firma oder
eines Einzelnen sicher. Wenn ein Zertifikat nicht von
einer Zertifizierungsstelle (Certificate
Authority, CA)
gegengezeichnet wurde, erhalten Sie normalerweise eine
Warnung. Eine Zertifizierungsstelle ist eine Firma
wie VeriSign,
die Zertifikate von Personen oder Firmen
gegenzeichnet und damit die Korrektheit der Zertifikate
bestätigt. Diese Prozedur kostet Geld, ist aber
keine Voraussetzung für den Einsatz von Zertifikaten,
beruhigt aber sicherheitsbewusste Benutzer.Zertifikate erzeugenOpenSSLZertifikate erzeugenEin Zertifikat erzeugen Sie mit dem nachstehenden
Kommando:&prompt.root; openssl req -new -nodes -out req.pem -keyout cert.pem
Generating a 1024 bit RSA private key
................++++++
.......................................++++++
writing new private key to 'cert.pem'
-----
You are about to be asked to enter information that will be incorporated
into your certificate request.
What you are about to enter is what is called a Distinguished Name or a DN.
There are quite a few fields but you can leave some blank
For some fields there will be a default value,
If you enter '.', the field will be left blank.
-----
Country Name (2 letter code) [AU]:US
State or Province Name (full name) [Some-State]:PA
Locality Name (eg, city) []:Pittsburgh
Organization Name (eg, company) [Internet Widgits Pty Ltd]:My Company
Organizational Unit Name (eg, section) []:Systems Administrator
Common Name (eg, YOUR name) []:localhost.example.org
Email Address []:trhodes@FreeBSD.org
Please enter the following 'extra' attributes
to be sent with your certificate request
A challenge password []:SOME PASSWORD
An optional company name []:Another NameBeachten Sie bitte, dass die Eingabe bei
Common Name ein gültiger Domain-Name
sein muss. Eine andere Eingabe erzeugt ein unbrauchbares
Zertifikat. Das Zertifikat kann mit einer
Gültigkeitsdauer und anderen
Verschlüsselungsalgorithmen erzeugt werden.
Die Hilfeseite &man.openssl.1; beschreibt die zur
Verfügung stehenden Optionen.Das Verzeichnis, in dem Sie den letzten Befehl ausgeführt
haben, enthält nun zwei Dateien: Die Anforderung für
ein neues Zertifikat wurde in req.pem
gespeichert. Diese Datei können Sie an eine
Zertifizierungsstelle senden, wo Ihre Angaben geprüft werden.
Nach erfolgreicher Prüfung wird das Zertifikat an Sie
zurückgesandt. Die zweite Datei, cert.pem,
enthält den privaten Schlüssel für Ihr Zertifikat
und darf auch keine Fall in fremde Hände geraten, da ein
Angreifer sonst in der Lage ist, anderen Personen oder Rechnern
vorzugaukeln, dass es sich bei ihm um Sie handelt.Wenn Sie keine Signatur einer Zertifizierungsstelle
benötigen, können Sie ein selbst-signiertes
Zertifikat erstellen. Erzeugen Sie dazu zuerst einen
RSA-Schlüssel:&prompt.root; openssl dsaparam -rand -genkey -out myRSA.key 1024Erzeugen Sie dann den CA-Schlüssel:&prompt.root; openssl gendsa -des3 -out myca.keymyRSA.keyErstellen Sie mit diesem Schlüssel das
Zertifikat:&prompt.root; openssl req -new -x509 -days 365 -key myca.key -out new.crtZwei neue Dateien befinden sich nun im Verzeichnis:
Der Schlüssel der Zertifizierungsstelle
myca.key und das Zertifikat selbst,
new.crt. Sie sollten in einem
Verzeichnis, vorzugsweise unterhalb von
/etc abgelegt
werden, das nur von root lesbar
ist. Setzen Sie die Zugriffsrechte der Dateien mit
chmod auf 0700.Beispiel für ZertifikateWas fangen Sie mit einem Zertifikat an? Sie
könnten damit beispielsweise die Verbindungen zu
Sendmail verschlüsseln.
Dies würde die Klartext-Authentifizierung
für Benutzer des lokalen MTA
überflüssig machen.Das ist nicht unbedingt die beste Lösung,
da einige MUAs Warnungen ausgeben,
wenn ein Zertifikat nicht lokal installiert ist.
Die Installation von Zertifikaten wird in der
Dokumentation der MUAs
beschrieben.Ergänzen Sie die Konfigurationsdatei von
sendmail (.mc)
um die nachstehenden Zeilen:dnl SSL Options
define(`confCACERT_PATH',`/etc/certs')dnl
define(`confCACERT',`/etc/certs/new.crt')dnl
define(`confSERVER_CERT',`/etc/certs/new.crt')dnl
define(`confSERVER_KEY',`/etc/certs/myca.key')dnl
define(`confTLS_SRV_OPTIONS', `V')dnlIm Verzeichnis
/etc/certs
befindet sich der Schlüssel und das Zertifikat.
Bauen Sie danach im Verzeichnis
/etc/mail
mit dem Kommando make install
die .cf-Datei und starten
Sie anschließend sendmail
mit make restart neu.Wenn alles gut ging, erscheinen keine Fehlermeldungen
in der Datei /var/log/maillog und
Sie sehen sendmail in der
Prozessliste.Testen Sie nun den Mailserver mit dem Kommando
&man.telnet.1;:&prompt.root; telnet example.com 25
Trying 192.0.34.166...
Connected to example.com.
Escape character is '^]'.
220 example.com ESMTP Sendmail 8.12.10/8.12.10; Tue, 31 Aug 2004 03:41:22 -0400 (EDT)
ehlo example.com
250-example.com Hello example.com [192.0.34.166], pleased to meet you
250-ENHANCEDSTATUSCODES
250-PIPELINING
250-8BITMIME
250-SIZE
250-DSN
250-ETRN
250-AUTH LOGIN PLAIN
250-STARTTLS
250-DELIVERBY
250 HELP
quit
221 2.0.0 example.com closing connection
Connection closed by foreign host.Wenn in einer Zeile STARTTLS
erscheint, hat alles funktioniert.NikClaytonnik@FreeBSD.orgGeschrieben von VPNs mit IPsecIPsecDieser Abschnitt beschreibt, wie Sie mit &os;-Gateways
ein Virtual-Private-Network
(VPN) einrichten. Als Beispiel wird ein
VPN zwischen zwei Netzen verwendet,
die über das Internet miteinander verbunden sind.Hiten M.Pandyahmp@FreeBSD.orgGeschrieben von IPsec GrundlagenDieser Abschnitt zeigt Ihnen, wie Sie IPsec einrichten
und damit &os;-Systeme und µsoft.windows; 2000/XP Systeme
sicher miteinander verbinden. Um IPsec einzurichten,
sollten Sie einen neuen Kernel erzeugen können (siehe
).IPsec ist ein Protokoll, das auf dem Internet-Protokoll
(IP) aufbaut. Mit IPsec können mehrere Systeme
geschützt miteinander kommunizieren. Das in
&os; realisierte IPsec-Protokoll baut auf der
KAME-Implementierung
auf und unterstützt sowohl IPv4 als auch IPv6.&os enthält eine von Hardware
beschleunigte Variante des IPsec-Protokolls. Diese
Variante wurde von OpenBSD übernommen und wird
Fast-IPsec genannt. Das
&man.crypto.4;-Subsystem arbeitet mit Kryptographie-Hardware
zusammen, die IPsec beschleunigt. Das Subsystem
ist neu und bietet noch nicht alle Funktionen, die
KAME-IPsec bietet. Wenn Sie die Hardware-Beschleunigung
nutzen wollen, fügen Sie folgende Zeile der
Kernelkonfiguration hinzu:KerneloptionFAST_IPSECoptions FAST_IPSEC # new IPsec (cannot define w/ IPSEC)Momentan können Sie Fast-IPsec
nicht zusammen mit KAME-IPsec benutzen. Weiteres zu
Fast-IPsec erfahren Sie in der
Hilfeseite &man.fast.ipsec.4;.Damit Firewalls den Status von &man.gif.4;-Tunneln
überwachen können, müssen Sie die Option
in Ihrer
Kernelkonfiguration aktivieren:options IPSEC_FILTERGIF #filter ipsec packets from a tunnelIPsecESPIPsecAHIPsec besteht wiederum aus zwei Protokollen:Encapsulated Security Payload (ESP)
verschlüsselt IP-Pakete mit einem symmetrischen Verfahren
(beispielsweise Blowfish oder 3DES). Damit werden
die Pakete vor Manipulationen Dritter geschützt.Der Authentication Header (AH)
enthät eine kryptographische Prüsumme,
die sicher stellt, dass ein IP-Paket nicht verändert
wurde. Der Authentication-Header folgt nach dem
normalen IP-Header und erlaubt dem Empfänger
eines IP-Paketes, dessen Integrität zu
prüfen.ESP und AH
können, je nach Situation, zusammen oder einzeln
verwendet werden.VPNVirtual Private NetworkVPNIPsec kann in zwei Modi betrieben werden: Der
Transport-Modus verschlüsselt
die Daten zwischen zwei Systemen. Der
Tunnel-Modus verbindet zwei
Subnetze miteinander. Durch einen Tunnel können
dann beispielsweise verschlüsselte Daten übertragen
werden. Ein Tunnel wird auch als Virtual-Private-Network (VPN)
bezeichnet. Detaillierte Informationen über
das IPsec-Subsystem von &os; enthält die
Hilfeseite &man.ipsec.4;.Die folgenden Optionen in der Kernelkonfiguration
aktivieren IPsec:KerneloptionIPSECKerneloptionIPSEC_ESPoptions IPSEC #IP security
options IPSEC_ESP #IP security (crypto; define w/ IPSEC)KerneloptionIPSEC_DEBUGWenn Sie zur Fehlersuche im IPsec-Subsystem
Unterstützung wünschen, sollten Sie die
folgende Option ebenfalls aktivieren:options IPSEC_DEBUG #debug for IP securityWas ist ein VPN?Es gibt keinen Standard, der festlegt, was ein
Virtual-Private-Network ist. VPNs können mit
verschiedenen Techniken, die jeweils eigene Vor- und
Nachteile besitzen, implementiert werden.
Dieser Abschnitt stellt eine Möglichkeit vor,
ein VPN aufzubauen.VPN zwischen zwei Netzen über das InternetVPNeinrichtenDieses Szenario hat die folgenden Vorausetzungen:Es müssen zwei Netzwerke vorhanden sein.Beide Netzwerke müssen intern IP benutzen.Beide Netzwerke sind über einen &os;-Gateway
mit dem Internet verbunden.Der Gateway jedes Netzwerks besitzt mindestens
eine öffentliche IP-Adresse.Die intern verwendeten IP-Adressen können
private oder öffentliche Adressen sein.
Der Gateway kann, wenn nötig, IP-Adressen mit
NAT umschreiben.Die IP-Adressen der internen Netzwerke
dürfen nicht überlappen.
Mit NAT ließe sich diese Anforderung zwar umgehen, doch
wäre die Konfiguration und Pflege des resultierenden
Netzwerks zu aufwändig.Wenn die zu verbindenden Netzwerke intern dieselben
IP-Adressen benutzen (beispielsweise
192.168.1.x), müssen
einem der Netzwerke neue IP-Adressen zugewiesen werden.Die Netzwerktopologie sieht wie folgt aus:Netzwerk #1 [ Interne Rechner ] Privates Netz, 192.168.1.2-254
[ Win9x/NT/2K ]
[ UNIX ]
|
|
.---[fxp1]---. Private IP, 192.168.1.1
| FreeBSD |
`---[fxp0]---' Öffentliche IP, A.B.C.D
|
|
-=-=- Internet -=-=-
|
|
.---[fxp0]---. Öffentliche IP, W.X.Y.Z
| FreeBSD |
`---[fxp1]---' Private IP, 192.168.2.1
|
|
Netzwerk #2 [ Interne Rechner ]
[ Win9x/NT/2K ] Privates Netz, 192.168.2.2-254
[ UNIX ]Beachten Sie die beiden öffentlichen IP-Adressen.
Im Folgenden werden sie durch Buchstaben (als Platzhalter)
gekennzeichnet. Setzen Sie hierfür Ihre eigenen
öffentlichen IP-Adressen ein. Beide Gateways
besitzen die interne Adresse
x.x.x.1 und beide
Netzwerke besitzen unterschiedliche private IP-Adressen:
192.168.1.x und
192.168.2.x. Die Default-Route
aller internen Systeme ist jeweils die Gateway-Maschine
(x.x.x.1).Aus der Sicht der Systeme sollen jetzt beide
Netzwerke wie über einen Router, der in diesem
Fall etwas langsamer ist, verbunden werden.Auf dem Rechner 192.168.1.20
soll also beispielsweise der folgende Befehl funktionieren:ping 192.168.2.34&windows;-Systeme sollen die Systeme auf dem anderen
Netzwerk erkennen und Shares sollen funktionieren. Alles
soll genauso wie in lokalen Netzwerken funktionieren.Zusätzlich soll die Kommunikation zwischen beiden
Netzwerken noch verschlüsselt werden.Das VPN wird in mehreren Schritten aufgebaut:Zuerst wird eine virtuelle Verbindung zwischen
beiden Netzwerken über das Internet eingerichtet.
Die virtuelle Verbindung können Sie mit Werkzeugen
wie &man.ping.8; prüfen.Danach wird eine Sicherheitsrichtlinie
(Security-Policy) festgelegt,
die automatisch den Datenverkehr zwischen beiden
Netzwerken verschlüsselt und entschlüsselt.
Mit Werkzeugen wie &man.tcpdump.1; können Sie
überprüfen, dass die Daten tatsächlich
verschlüsselt werden.Wenn sich &windows;-Systeme im VPN gegenseitig
erkennen sollen, so sind noch weitere
Konfigurationsschritte notwendig, die aber nicht
in diesem Abschnitt beschrieben werden.Schritt 1: Die virtuelle Verbindung einrichtenNehmen wir an, sie wollten von der Gateway-Maschine
im Netzwerk #1 (öffentliche IP-Adresse
A.B.C.D, private IP-Adresse
192.168.1.1) das Kommando
ping 192.168.2.1 absetzen.
192.168.2.1 ist die private
IP-Adresse des Systems W.X.Y.Z
im Netzwerk #2. Welche Voraussetzungen müssen
erfüllt sein, damit der Befehl funktioniert?Die Gateway-Maschine muss das System
192.168.2.1 erreichen
können. Das heißt, eine Route zu diesem
System muss existieren.Private IP-Adressen, wie der Bereich
192.168.x, sollten im
Internet nicht verwendet werden. Jedes Paket zu
192.168.2.1 muss daher
in ein anderes Paket gepackt werden, das von
A.B.C.D kommt und
zu W.X.Y.Z geschickt
wird. Das erneute Verpacken der Pakete wird als
Kapselung bezeichnet.Wenn das Paket W.X.Y.Z
erreicht, muss es dort ausgepackt und an
192.168.2.1 ausgeliefert
werden.Sie können sich diese Prozedur so vorstellen,
dass ein Tunnel zwischen beiden Netzwerken existiert.
Die beiden Tunnel-Enden besitzen die IP-Adressen
A.B.C.D und
W.X.Y.Z. Der Tunnel
muss zudem Verkehr zwischen den privaten IP-Adressen
erlauben und transportiert so Daten zwischen privaten
IP-Adressen über das Internet.Unter &os; wird der Tunnel mit
gif-Geräten (generic
interface) erstellt. Auf jedem Gateway
muss das gif-Gerät mit
vier IP-Adressen eingerichtet werden: Zwei öffentliche
IP-Adressen und zwei private IP-Adressen.Die gif-Geräte werden vom
Kernel bereitgestellt und müssen in der
Kernelkonfigurationsdatei auf beiden Maschinen angegeben
werden:device gifWie gewöhnlich müssen Sie danach einen
neuen Kernel erstellen, installieren und das System
neu starten.Der Tunnel wird in zwei Schritten aufgebaut. Mit
&man.ifconfig.8; werden zuerst die öffentlichen
IP-Adressen konfiguriert. Anschließend werden
die privaten IP-Adressen mit &man.ifconfig.8; eingerichtet.Auf der Gateway-Maschine im Netzwerk #1 bauen
Sie den Tunnel mit den folgenden Kommandos auf:&prompt.root; ifconfig gif0 create
&prompt.root; ifconfig gif0 tunnel A.B.C.DW.X.Y.Z
&prompt.root; ifconfig gif0 inet 192.168.1.1192.168.2.1 netmask 0xffffffffAuf dem anderen Gateway benutzen Sie dieselben Kommandos,
allerdings mit vertauschten IP-Adressen:&prompt.root; ifconfig gif0 create
&prompt.root; ifconfig gif0 tunnel W.X.Y.ZA.B.C.D
&prompt.root; ifconfig gif0 inet 192.168.2.1192.168.1.1 netmask 0xffffffffDie Konfiguration können Sie anschließend mit
dem folgenden Kommando überprüfen:ifconfig gif0Auf dem Gateway in Netzwerk #1 sollten Sie
beispielsweise die nachstehende Ausgabe erhalten:&prompt.root; ifconfig gif0
gif0: flags=8051<UP,POINTOPOINT,RUNNING,MULTICAST> mtu 1280
tunnel inet A.B.C.D --> W.X.Y.Z
inet 192.168.1.1 --> 192.168.2.1 netmask 0xffffffff
Wie Sie sehen, ist ein Tunnel zwischen den IP-Adressen
A.B.C.D und
W.X.Y.Z aufgebaut worden,
der Verkehr zwischen den Adressen
192.168.1.1 und
192.168.2.1 zulässt.Gleichzeitig wurde ein Eintrag in der Routing-Tabelle
erstellt, den Sie sich mit netstat -rn
ansehen können. Auf der Gateway-Maschine in Netzwerk #1
sieht das so aus:&prompt.root; netstat -rn
Routing tables
Internet:
Destination Gateway Flags Refs Use Netif Expire
...
192.168.2.1 192.168.1.1 UH 0 0 gif0
...Die Route ist eine Host-Route, wie in der Spalte
Flags angegeben. Das heißt
die beiden Gateways wissen wie sie einander erreichen,
sie kennen allerdings nicht das Netzwerk auf der
anderen Seite. Dieses Problem werden wir gleich
angehen.Wahrscheinlich ist auf beiden Gateways eine Firewall
eingerichtet. Für den VPN-Verkehr muss die Firewall
umgegangen werden. Sie können generell den Verkehr
zwischen beiden Netzwerken erlauben oder Regeln erstellen,
die beide Tunnel-Enden des VPNs voreinander schützen.Der Test des VPNs wird erheblich leichter, wenn Sie
jeden Verkehr zwischen den Tunnel-Enden in der Firewall
erlauben. Wenn Sie auf der Gateway-Maschine &man.ipfw.8;
einsetzen, erlaubt die folgende Regel jeden Verkehr
zwischen den Tunnel-Enden, ohne die anderen Regeln zu
beeinflussen:ipfw add 1 allow ip from any to any via gif0Diese Regel muss offensichtlich auf beiden Gateway-Maschinen
existieren.Damit sollten Sie das Kommando ping
jetzt absetzen können. Auf dem System
192.168.1.1 sollte der
nachstehende Befehl Antworten erhalten:ping 192.168.2.1Denselben Test können Sie auch auf der anderen
Gateway-Maschine ausführen.Allerdings können Sie noch nicht die anderen
internen Maschinen auf den Netzwerken erreichen. Die Ursache
ist das Routing – die Gateway kennen sich zwar
gegenseitig, wissen aber noch nichts von den Netzwerken
hinter dem anderen Gateway.Um die Netzwerke bekannt zu geben, muss auf jeder
Gateway-Maschine noch eine statische Route hinzugefügt
werden. Auf der ersten Gateway-Maschine setzen Sie dazu
das folgende Kommando ab:route add 192.168.2.0 192.168.2.1 netmask 0xffffff00Dies entspricht der Anweisung: Um Rechner
auf dem Netz 192.168.2.0
zu erreichen, schicke die Pakete zum System
192.168.2.1. Auf
dem anderen Gateway muss das analoge Kommando (mit den
IP-Adressen 192.168.1.x)
abgesetzt werden.Damit ist jetzt der IP-Verkehr zwischen beiden
Netzwerken möglich.Zwei Drittel des VPNs zwischen beiden Netzen
ist nun eingerichtet. Es ist virtuell und
es ist ein Netzwerk. Es ist allerdings
noch nicht privat. Dies können Sie
mit &man.ping.8; und &man.tcpdump.1; überprüfen.
Setzen Sie auf dem ersten Gateway den folgenden Befehl ab:tcpdump dst host 192.168.2.1Starten Sie dann, ebenfalls auf dem ersten Gateway, den
folgenden Befehl:ping 192.168.2.1Sie werden die nachstehende Ausgabe erhalten:16:10:24.018080 192.168.1.1 > 192.168.2.1: icmp: echo request
16:10:24.018109 192.168.1.1 > 192.168.2.1: icmp: echo reply
16:10:25.018814 192.168.1.1 > 192.168.2.1: icmp: echo request
16:10:25.018847 192.168.1.1 > 192.168.2.1: icmp: echo reply
16:10:26.028896 192.168.1.1 > 192.168.2.1: icmp: echo request
16:10:26.029112 192.168.1.1 > 192.168.2.1: icmp: echo replyDie ICMP-Nachrichten werden unverschlüsselt
übertragen. Mit der Option
von &man.tcpdump.1; können Sie sich weitere Daten
der Pakete anzeigen lassen.Die Daten sollen aber automatisch verschlüsselt
werden. Wie das geht, wird im nächsten Abschnitt
erläutert.ZusammenfassungFügen Sie in beiden Kerneln die Zeile
device gif ein und bauen Sie die Kernel
neu.Fügen Sie auf dem Gateway in Netzwerk #1
folgende Zeilen in /etc/rc.conf
ein:gif_interfaces="gif0"
gifconfig_gif0="A.B.C.D W.X.Y.Z"
ifconfig_gif0="inet 192.168.1.1 192.168.2.1 netmask 0xffffffff"
static_routes="vpn"
route_vpn="192.168.2.0 192.168.2.1 netmask 0xffffff00"Setzen Sie dabei die richtigen IP-Adressen für
die Platzhalter ein.Fügen Sie auf beiden Gateways die nachstehende
Regel in das Firewall-Skript (zum Beispiel
/etc/rc.firewall) ein:ipfw add 1 allow ip from any to any via gif0Nehmen Sie in /etc/rc.conf auf dem
Gateway #2 analoge Änderungen, die IP-Adressen
müssen vertauscht werden, vor.Schritt 2: Die Verbindung mit IPsec schützenUm die Verbindung zu schützen, verwenden wir IPsec.
IPsec bietet einen Mechanismus, mit dem sich zwei
Systeme auf einen Schlüssel einigen können.
Mit diesem Schlüssel wird dann der Datenverkehr zwischen
beiden Systemen verschlüsselt.Es gibt hierbei zwei Sachen die konfiguriert werden
müssen:Die Security-Association bestimmt,
mit welchen Methoden der Verkehr zwischen beiden Systemen
verschlüsselt wird.Die Security-Policy bestimmt,
was verschlüsselt wird. Es soll ja nicht der
gesamte Datenverkehr nach außen verschlüsselt
werden, sondern nur der Teil des Verkehrs, der zum
VPN gehört.Die Security-Association wie auch die Security-Policy
werden vom Kernel verwaltet und können von Anwendungen
verändert werden. Dazu müssen allerdings zuerst
IPsec und das Encapsulated-Security-Payload (ESP) Protokoll
in die Kernelkonfigurationsdatei eingetragen werden:KerneloptionIPSECoptions IPSEC
options IPSEC_ESPWie üblich, müssen Sie danach den Kernel
übersetzen, installieren und das System neu starten.
Die Kernel müssen auf beiden Gateway-Maschinen
neu erstellt werden.IKESie können die Security-Association auf zwei
Arten konfigurieren: Manuell, dann müssen Sie
den Verschlüsselungsalgorithmus, die Schlüssel
und alles Weitere selbst konfigurieren. Oder automatisch,
mithilfe eines Dæmons, der das Internet-Key-Exchange
Protokoll (IKE) beherrscht.Im Allgemeinen wird die letzte Variante bevorzugt.
Sie ist auch wesentlich leichter einzurichten.IPsecSecurity-PolicysetkeyMit &man.setkey.8; können Sie Security-Policies
editieren und anzeigen. Die Beziehung von
setkey und der Tabelle der
Security-Policies im Kernel entspricht
dem Verhältnis von &man.route.8; und der Routing-Tabelle.
Die momentanen Security-Associations lassen sich ebenfalls
mit setkey anzeigen;
setkey verhält sich in diesem Fall
wie netstat -r, um die Analogie
fortzuführen.Sie haben die Wahl zwischen mehreren Programmen,
wenn Sie Security-Associations mit &os; verwalten
wollen. Im Folgenden wird racoon
beschrieben, das Sie über den Port security/ipsec-tools
installieren können.racoonAuf beiden Gateway-Maschinen muss
racoon laufen.
Konfiguriert wird jeweils die IP-Adresse der Gegenstelle
sowie der geheime Schlüssel. Dabei muss auf beiden
Gateway-Maschinen der gleiche Schlüssel verwendet
werden.Die beiden raccon-Daemonen prüfen mithilfe des
geheimen Schlüssels gegenseitig ihre Identität.
Anschließend generieren Sie einen neuen geheimen
Schlüssel, mit dem dann der Datenverkehr im VPN
verschlüsselt wird. Dieser Schlüssel wird
von Zeit zu Zeit geändert. Ein Angreifer,
der einen der Schlüssel geknackt hat – das ist
schon ziemlich unwahrscheinlich – kann somit nicht
viel mit diesem Schlüssel anfangen, da schon wieder ein
anderer Schlüssel verwendet wird.Die Konfiguration von racoon befindet sich in
${PREFIX}/etc/racoon. In der
dort befindlichen Konfigurationsdatei sollten Sie nicht
allzu viele Änderungen vornehmen müssen.
Sie müssen allerdings den so genannten
Pre-Shared-Key (den vorher ausgetauschten
Schlüssel) ändern.In der Voreinstellung befindet sich dieser Schlüssel
in der Datei ${PREFIX}/etc/racoon/psk.txt.
Dieser Schlüssel wird nicht zum
Verschlüsseln des Datenverkehrs verwendet. Er dient
lediglich der Authentifizierung der beiden racoon-Daemonen.Für jeden entfernten Kommunikationspartner enthält
psk.txt eine Zeile. Damit besteht die
Datei psk.txt in unserem Beispiel
aus einer Zeile (wir verwenden einen entfernten
Kommunikationspartner).Auf dem Gateway #1 sieht diese Zeile wie
folgt aus:W.X.Y.Z geheimDie Zeile besteht aus der öffentlichen IP-Adresse
der Gegenstelle, Leerzeichen und dem geheimen Schlüssel.
Sie sollten natürlich nicht geheim
verwenden. Für den geheimen Schlüssel gelten
dieselben Regeln wie für Passwörter.Auf dem anderen Gateway sieht die Zeile
folgendermaßen aus:A.B.C.D geheimDie Zeile besteht aus der öffentlichen IP-Adresse
der Gegenstelle, Leerzeichen und dem geheimen Schlüssel.
Die Zugriffsrechte von psk.txt müssen
auf 0600 (Lese- und Schreibzugriff nur
für root) gesetzt sein, bevor
racoon gestartet wird.Auf beiden Gateway-Maschinen muss racoon laufen. Sie
brauchen ebenfalls Firewall-Regeln, die IKE-Verkehr
erlauben. IKE verwendet UDP, um Nachrichten zum
ISAKMP-Port (Internet Security Association Key Management Protocol)
zu schicken. Die Regeln sollten früh in der
Regelkette auftauchen:ipfw add 1 allow udp from A.B.C.D to W.X.Y.Z isakmp
ipfw add 1 allow udp from W.X.Y.Z to A.B.C.D isakmpWenn racoon läuft, können Sie versuchen,
mit ping von einem Gateway-Rechner aus
den anderen Gateway zu erreichen. Die Verbindung wird zwar immer
noch nicht verschlüsselt, aber racoon wird die
Security-Association zwischen beiden Systemen einrichten.
Dies kann eine Weile dauern, und Sie bemerken vielleicht
eine kleine Verzögerung, bevor die Antworten von
der Gegenstelle kommen.Die Security-Association können Sie sich auf einem
der beiden Gateway-Systeme mit &man.setkey.8; ansehen:setkey -DDamit ist die erste Hälfte der Arbeit getan.
Jetzt muss noch die Security-Policy konfiguriert werden.Damit wir eine sinnvolle Security-Policy erstellen
können, fassen wir das bisher geleistete zusammen.
Die Diskussion gilt für beide Enden des Tunnels.Jedes gesendete IP-Paket enthält im Header
Informationen über das Paket selbst. Im Header
befinden sich die IP-Adressen des Senders und des
Empfängers. Wie wir bereits wissen, dürfen
private IP-Adressen, wie
192.168.x.y nicht auf
das Internet gelangen. Pakete zu privaten IP-Adressen
müssen zuerst in einem anderen Paket gekapselt
werden. In diesem Paket werden die privaten IP-Adressen
durch öffentliche IP-Adressen ersetzt.Das ausgehende Paket hat beispielsweise wie folgt
ausgesehen:
.----------------------.
| Src: 192.168.1.1 |
| Dst: 192.168.2.1 |
| <other header info> |
+----------------------+
| <packet data> |
`----------------------'Es wird in ein anderes Paket umgepackt (gekapselt)
und sieht danach wie folgt aus:
.--------------------------.
| Src: A.B.C.D |
| Dst: W.X.Y.Z |
| <other header info> |
+--------------------------+
| .----------------------. |
| | Src: 192.168.1.1 | |
| | Dst: 192.168.2.1 | |
| | <other header info> | |
| +----------------------+ |
| | <packet data> | |
| `----------------------' |
`--------------------------'Die Kapselung wird vom gif-Gerät
vorgenommen. Das neue Paket enthält im Header eine
öffentliche IP-Adresse und der Datenteil des Pakets
enthält das ursprüngliche Paket.Natürlich soll der gesamte Datenverkehr des VPNs
verschlüsselt werden. Dies kann man wie folgt
ausdrücken:Wenn ein Paket von A.B.C.D
zu W.X.Y.Z geschickt wird,
verschlüssele es entsprechend der
Security-Association.Wenn ein Paket von W.X.Y.Z
kommt und für A.B.C.D
bestimmt ist, entschlüssele es entsprechend der
Security-Association.Das ist fast richtig. Mit diesen Regeln würde
der ganze Verkehr von und zu W.X.Y.Z
verschlüsselt, auch wenn er nicht zum VPN gehört.
Die richtige Formulierung lautet:Wenn ein Paket, das ein gekapseltes Paket enthält,
von A.B.C.D zu
W.X.Y.Z geschickt wird,
verschlüssele es entsprechend der
Security-Association.Wenn ein Paket, das ein gekapseltes Paket enthält,
von W.X.Y.Z kommt und für
A.B.C.D bestimmt ist,
entschlüssele es entsprechend der
Security-Association.Dies ist eine zwar subtile aber eine
notwendige Änderung.Die Security-Policy können Sie mit &man.setkey.8;
erstellen. &man.setkey.8; besitzt eine Konfigurations-Syntax
zur Erstellung der Security-Policy. Sie können die
Konfiguration über die Standardeingabe oder in einer
Datei, die Sie mit der Option angeben,
erstellen.Gateway #1 (öffentliche IP-Adresse:
A.B.C.D) muss
folgendermaßen konfiguriert werden, um alle
ausgehenden Pakete an W.X.Y.Z
zu verschlüsseln:spdadd A.B.C.D/32 W.X.Y.Z/32 ipencap -P out ipsec esp/tunnel/A.B.C.D-W.X.Y.Z/require;Speichern Sie dieses Kommando in einer Datei, beispielsweise
/etc/ipsec.conf ab. Rufen Sie
anschließend das nachstehende Kommando auf:&prompt.root; setkey -f /etc/ipsec.conf weist &man.setkey.8; an,
der Security-Policy-Datenbank eine Regel hinzuzufügen.
Der Rest der Zeile gibt an, auf welche Pakete diese
Regel zutrifft. A.B.C.D/32
und W.X.Y.Z/32 sind
die IP-Adressen und Netzmasken, die Systeme angeben,
auf die diese Regel zutrifft. Im Beispiel gilt die
Regel für die beiden Gateway-Systeme.
zeigt an, dass die Regel nur
für Pakete gilt, die gekapselte Pakete enthalten.
legt fest, dass die Regel nur
für ausgehende Pakete gilt. gibt an, dass die Pakete
geschützt werden. Das benutzte Protokoll
wird durch angegeben.
kapselt das Paket in ein
IPsec-Paket. Die nochmalige Angabe von
A.B.C.D und
W.X.Y.Z gibt die
Security-Association an. Das abschließende
erzwingt die Verschlüsselung
der Pakete.Diese Regel gilt nur für ausgehende Pakete.
Sie brauchen eine analoge Regel für eingehende
Pakete:spdadd W.X.Y.Z/32 A.B.C.D/32 ipencap -P in ipsec esp/tunnel/W.X.Y.Z-A.B.C.D/require;In dieser Regel wird anstelle
von benutzt und die IP-Adressen
sind notwendigerweise umgekehrt angegeben.Das zweite Gateway-System mit der IP-Adresse
W.X.Y.Z braucht
entsprechende Regeln:spdadd W.X.Y.Z/32 A.B.C.D/32 ipencap -P out ipsec esp/tunnel/W.X.Y.Z-A.B.C.D/require;
spdadd A.B.C.D/32 W.X.Y.Z/32 ipencap -P in ipsec esp/tunnel/A.B.C.D-W.X.Y.Z/require;Schließlich brauchen Sie auf beiden Gateway-Systemen
noch Firewall-Regeln, die ESP- und IPENCAP-Pakete in beide
Richtungen erlauben:ipfw add 1 allow esp from A.B.C.D to W.X.Y.Z
ipfw add 1 allow esp from W.X.Y.Z to A.B.C.D
ipfw add 1 allow ipencap from A.B.C.D to W.X.Y.Z
ipfw add 1 allow ipencap from W.X.Y.Z to A.B.C.DDa die Regeln symmetrisch sind, können sie auf
beiden Systemen verwendet werden.Damit sehen ausgehende Pakete wie folgt aus:
.------------------------------. --------------------------.
| Src: A.B.C.D | |
| Dst: W.X.Y.Z | |
| < weitere Header > | | Encrypted
+------------------------------+ | packet.
| .--------------------------. | -------------. | contents
| | Src: A.B.C.D | | | | are
| | Dst: W.X.Y.Z | | | | completely
| | < weitere Header > | | | |- secure
| +--------------------------+ | | Encap'd | from third
| | .----------------------. | | -. | packet | party
| | | Src: 192.168.1.1 | | | | Original |- with real | snooping
| | | Dst: 192.168.2.1 | | | | packet, | IP addr |
| | | < weitere Header > | | | |- private | |
| | +----------------------+ | | | IP addr | |
| | | <Paket-Daten> | | | | | |
| | `----------------------' | | -' | |
| `--------------------------' | -------------' |
`------------------------------' --------------------------'
Am anderen Ende des VPNs werden die Pakete zuerst
entsprechend der von racoon ausgehandelten Security-Association
entschlüsselt. Das gif-Interface
entfernt dann die zweite Schicht, damit das ursprüngliche
Paket zum Vorschein kommt. Dieses kann dann in das interne
Netzwerk transportiert werden.Dass die Pakete wirklich verschlüsselt werden,
können Sie wieder mit &man.ping.8; überprüfen.
Melden Sie sich auf dem Gateway
A.B.C.D an und rufen
das folgende Kommando auf:tcpdump dst host 192.168.2.1Auf demselben Rechner setzen Sie dann noch das
nachstehende Kommando ab:ping 192.168.2.1Dieses Mal wird die Ausgabe wie folgt aussehen:XXX tcpdump outputJetzt zeigt &man.tcpdump.1; ESP-Pakete an. Auch wenn
Sie diese mit der Option untersuchen,
werden Sie wegen der Verschlüsselung nur
unverständliche Zeichen sehen.Herzlichen Glückwunsch. Sie haben soeben ein
VPN zwischen zwei entfernten Netzen eingerichtet.ZusammenfassungIPsec muss in beiden Kernelkonfigurationsdateien
enthalten sein:options IPSEC
options IPSEC_ESPInstallieren Sie den Port security/ipsec-tools. Tragen Sie
auf beiden Rechnern in
${PREFIX}/etc/racoon/psk.txt jeweils
die IP-Adresse des entfernten Gateways und den geheimen
Schlüssel ein. Setzen Sie die Zugriffsrechte der
Datei auf 0600.Fügen Sie auf jedem Rechner die folgenden
Zeilen zu /etc/rc.conf hinzu:ipsec_enable="YES"
ipsec_file="/etc/ipsec.conf"Erstellen Sie auf jedem Rechner die Datei
/etc/ipsec.conf mit den nötigen
-Zeilen. Auf dem Gateway #1
hat die Datei folgenden Inhalt:spdadd A.B.C.D/32 W.X.Y.Z/32 ipencap -P out ipsec
esp/tunnel/A.B.C.D-W.X.Y.Z/require;
spdadd W.X.Y.Z/32 A.B.C.D/32 ipencap -P in ipsec
esp/tunnel/W.X.Y.Z-A.B.C.D/require;Auf dem Gateway #2 sieht die Datei so aus:spdadd W.X.Y.Z/32 A.B.C.D/32 ipencap -P out ipsec
esp/tunnel/W.X.Y.Z-A.B.C.D/require;
spdadd A.B.C.D/32 W.X.Y.Z/32 ipencap -P in ipsec
esp/tunnel/A.B.C.D-W.X.Y.Z/require;Fügen Sie auf beiden Rechnern Firewall-Regeln
hinzu, die IKE-, ESP- und IPENCAP-Verkehr erlauben:ipfw add 1 allow udp from A.B.C.D to W.X.Y.Z isakmp
ipfw add 1 allow udp from W.X.Y.Z to A.B.C.D isakmp
ipfw add 1 allow esp from A.B.C.D to W.X.Y.Z
ipfw add 1 allow esp from W.X.Y.Z to A.B.C.D
ipfw add 1 allow ipencap from A.B.C.D to W.X.Y.Z
ipfw add 1 allow ipencap from W.X.Y.Z to A.B.C.DDas VPN wurde in zwei Schritten eingerichtet. Maschinen
auf beiden Netzen können miteinander kommunizieren
und der Datenverkehr zwischen beiden Netzen wird automatisch
verschlüsselt.ChernLeeBeigetragen von OpenSSHOpenSSHSicherheitOpenSSHOpenSSH stellt Werkzeuge bereit,
um sicher auf entfernte
Maschinen zuzugreifen. Die Kommandos rlogin,
rsh, rcp und
telnet können durch
OpenSSH ersetzt werden.
Zusätzlich können TCP/IP-Verbindungen sicher durch
SSH weitergeleitet (getunnelt) werden. Mit SSH werden alle
Verbindungen verschlüsselt, dadurch wird verhindert, dass
die Verbindung zum Beispiel abgehört oder übernommen
(Hijacking) werden kann.OpenSSH wird vom OpenBSD-Projekt
gepflegt und basiert auf SSH v1.2.12 mit allen aktuellen
Fixen und Aktualisierungen. OpenSSH
ist mit den SSH-Protokollen der Versionen 1 und 2 kompatibel.Vorteile von OpenSSHMit &man.telnet.1; oder &man.rlogin.1; werden Daten in
einer unverschlüsselten Form über das Netzwerk
gesendet. Daher besteht die Gefahr, das Benutzer/Passwort
Kombinationen oder alle Daten an beliebiger Stelle zwischen
dem Client und dem Server abgehört werden. Mit
OpenSSH stehen eine Reihe von
Authentifizierungs- und Verschlüsselungsmethoden zur
Verfügung, um das zu verhindern.Aktivieren von sshdOpenSSHaktivierenUnter &os; entscheidet der
Anwender bei einer Standard-Installation, ob
der sshd-Daemon aktiviert werden soll.
Um zu überprüfen, ob sshd
auf Ihrem System aktiviert ist, suchen Sie in
rc.conf nach der folgenden Zeile:sshd_enable="YES"Ist diese Zeile vorhanden, wird &man.sshd.8;, der
OpenSSH-Dæmon, beim
Systemstart automatisch aktiviert. Alternativ können Sie
OpenSSH auch über das
&man.rc.8;-Skript /etc/rc.d/sshd
starten:/etc/rc.d/sshd startSSH ClientOpenSSHClient&man.ssh.1; arbeitet ähnlich wie &man.rlogin.1;:&prompt.root; ssh user@example.com
Host key not found from the list of known hosts.
Are you sure you want to continue connecting (yes/no)? yes
Host 'example.com' added to the list of known hosts.
user@example.com's password: *******Der Anmeldevorgang wird danach, wie von
rlogin oder telnet gewohnt,
weiterlaufen. SSH speichert einen Fingerabdruck des
Serverschlüssels. Die Aufforderung, yes
einzugeben, erscheint nur bei der ersten Verbindung zu einem
Server. Weitere Verbindungen zu dem Server werden gegen den
gespeicherten Fingerabdruck des Schlüssels geprüft und
der Client gibt eine Warnung aus, wenn sich der empfangene
Fingerabdruck von dem gespeicherten unterscheidet. Die
Fingerabdrücke der Version 1 werden in
~/.ssh/known_hosts, die der Version 2 in
~/.ssh/known_hosts2 gespeichert.In der Voreinstellung akzeptieren aktuelle
OpenSSH-Server nur SSH v2
Verbindungen. Wenn möglich, wird Version 2 verwendet,
ist dies nicht möglich, fällt der Server auf
Version 1 zurück. Der Client kann gezwungen werden,
nur eine der beiden Versionen zu verwenden, indem die Option
(für die Version 1) oder
(für die Version 2) übergeben
wird. Die Unterstützung für Version 1 ist nur
noch aus Kompatibilitätsgründen zu älteren
Versionen enthalten.Secure CopyOpenSSHsecure copyscpMit &man.scp.1; lassen sich Dateien analog wie mit
&man.rcp.1; auf entfernte Maschinen kopieren. Mit
scp werden die Dateien allerdings in einer
sicheren Weise übertragen.&prompt.root; scp user@example.com:/COPYRIGHT COPYRIGHT
user@example.com's password:
COPYRIGHT 100% |*****************************| 4735
00:00
&prompt.root;Da der Fingerabdruck schon im vorigen Beispiel abgespeichert
wurde, wird er bei der Verwendung von scp in
diesem Beispiel überprüft. Da die Fingerabdrücke
übereinstimmen, wird keine Warnung ausgegeben.Die Argumente, die scp übergeben
werden, gleichen denen von cp in der Beziehung,
dass die ersten Argumente die zu kopierenden Dateien sind und
das letzte Argument den Bestimmungsort angibt. Da die Dateien
über das Netzwerk kopiert werden, können ein oder mehrere
Argumente die Form
besitzen.KonfigurationOpenSSHKonfigurationDie für das ganze System gültigen
Konfigurationsdateien des
OpenSSH-Dæmons und des Clients
finden sich in dem Verzeichnis
/etc/ssh.Die Client-Konfiguration befindet sich in
ssh_config, die des Servers befindet sich in
sshd_config.Das SSH-System lässt sich weiterhin über die
Anweisungen (Vorgabe ist
/usr/sbin/sshd) und
in /etc/rc.conf
konfigurieren.ssh-keygenMit &man.ssh-keygen.1; können DSA- oder RSA-Schlüssel
für einen Benutzer erzeugt werden, die anstelle von
Passwörtern verwendet werden können:&prompt.user; ssh-keygen -t dsa
Generating public/private dsa key pair.
Enter file in which to save the key (/home/user/.ssh/id_dsa):
Created directory '/home/user/.ssh'.
Enter passphrase (empty for no passphrase):
Enter same passphrase again:
Your identification has been saved in /home/user/.ssh/id_dsa.
Your public key has been saved in /home/user/.ssh/id_dsa.pub.
The key fingerprint is:
bb:48:db:f2:93:57:80:b6:aa:bc:f5:d5:ba:8f:79:17 user@host.example.com
&man.ssh-keygen.1; erzeugt einen öffentlichen und einen
privaten Schlüssel für die Authentifizierung. Der private
Schlüssel wird in ~/.ssh/id_dsa oder
~/.ssh/id_rsa gespeichert, während
sich der öffentliche Schlüssel in
~/.ssh/id_dsa.pub oder
~/.ssh/id_rsa.pub befindet, je nachdem,
ob es sich um einen DSA- oder einen RSA-Schlüssel handelt.
Der öffentliche Schlüssel muss in die Datei
~/.ssh/authorized_keys auf dem entfernten
Rechner aufgenommen werden, damit der Schlüssel
funktioniert. Analog muss auch ein
RSA-Version 1-Schlüssel nach
~/.ssh/authorized_keys kopiert werden.Damit werden Verbindungen zu der entfernten Maschine über
SSH-Schlüsseln anstelle von Passwörtern
authentifiziert.Wenn bei der Erstellung der Schlüssel mit
&man.ssh-keygen.1; ein Passwort angegeben wurde, wird der
Benutzer bei jeder Anmeldung zur Eingabe des Passworts
aufgefordert. Um den Umgang mit SSH-Schlüsseln zu
erleichtern, kann &man.ssh-agent.1; die Verwaltung dieser
Schlüssel für Sie übernehmen. Lesen Sie dazu
den weiter unten.Die Kommandozeilenoptionen und Dateinamen sind
abhängig von der OpenSSH-Version.
Die für Ihr System gültigen Optionen finden Sie
in der Hilfeseite &man.ssh-keygen.1;.ssh-agent und ssh-addMit &man.ssh-agent.1; und &man.ssh-add.1; ist es
möglich, SSH-Schlüssel
in den Speicher zu laden, damit die Passphrase nicht jedesmal
eingegeben werden muss.&man.ssh-agent.1; übernimmt die Authentifizierung
von ihm geladener privater Schlüssel.
&man.ssh-agent.1; sollte nur dazu verwendet werden, ein
anderes Programm zu starten, beispielsweise eine Shell oder
einen Window-Manager.Um &man.ssh-agent.1; in einer Shell zu verwenden, muss
es mit einer Shell als Argument aufgerufen werden.
Zusätzlich müssen die zu verwaltende Identität
(durch &man.ssh-add.1;) sowie deren Passphrase für den
privaten Schlüssel übergeben werden. Nachdem dies
erledigt ist, kann sich ein Benutzer über &man.ssh.1;
auf jedem Rechner anmelden, der einen entsprechenden
öffentlichen Schlüssel besitzt. Dazu ein
Beispiel:&prompt.user; ssh-agent csh
&prompt.user; ssh-add
Enter passphrase for /home/user/.ssh/id_dsa:
Identity added: /home/user/.ssh/id_dsa (/home/user/.ssh/id_dsa)
&prompt.user;Um &man.ssh-agent.1; unter X11 zu verwenden, müssen
Sie &man.ssh-agent.1; in Ihre ~/.xinitrc
aufnehmen. Dadurch können alle unter X11 gestarteten
Programme die Dienste von &man.ssh-agent.1; nutzen. Ihre
~/.xinitrc könnte dazu etwas so
aussehen:exec ssh-agent startxfce4Dadurch wird bei jedem Start von X11 zuerst
&man.ssh-agent.1; aufgerufen, das wiederum
XFCE startet. Nachdem Sie diese
Änderung durchgeführt haben, müssen Sie X11
neu starten. Danach können Sie mit &man.ssh-add.1;
Ihre SSH-Schlüssel laden.SSH-TunnelOpenSSHTunnelMit OpenSSH ist es möglich,
einen Tunnel zu erstellen, in dem ein anderes Protokoll
verschlüsselt übertragen wird.Das folgende Kommando erzeugt einen Tunnel für
telnet:&prompt.user; ssh -2 -N -f -L 5023:localhost:23 user@foo.example.com
&prompt.user;Dabei wurden die folgenden Optionen von ssh
verwendet:Erzwingt die Version 2 des Protokolls (Benutzen Sie die
Option nicht mit langsamen
SSH-Servern).Zeigt an, dass ein Tunnel erstellt werden soll.
Ohne diese Option würde ssh eine
normale Sitzung öffnen.Zwingt ssh im Hintergrund zu
laufen.Ein lokaler Tunnel wird in der Form
localport:remotehost:remoteport
angegeben. Die Verbindung wird dabei von dem lokalen Port
localport auf einen entfernten
Rechner weitergeleitet.Gibt den entfernten SSH server an.Ein SSH-Tunnel erzeugt ein Socket auf
localhost und dem angegebenen Port. Jede
Verbindung, die auf dem angegebenen Socket aufgemacht wird, wird
dann auf den spezifizierten entfernten Rechner und Port
weitergeleitet.Im Beispiel wird der Port 5023 auf
die entfernte Maschine und dort auf localhost
Port 23 weitergeleitet. Da der Port
23 für
Telnet reserviert ist,
erzeugt das eine sichere
Telnet-Verbindung durch einen
SSH-Tunnel.Diese Vorgehensweise kann genutzt werden, um jedes unsichere
TCP-Protokoll wie SMTP, POP3, FTP, usw. weiterzuleiten.Mit SSH einen sicheren Tunnel für SMTP erstellen&prompt.user; ssh -2 -N -f -L 5025:localhost:25 user@mailserver.example.com
user@mailserver.example.com's password: *****
&prompt.user; telnet localhost 5025
Trying 127.0.0.1...
Connected to localhost.
Escape character is '^]'.
220 mailserver.example.com ESMTPZusammen mit &man.ssh-keygen.1; und zusätzlichen
Benutzer-Accounts können Sie leicht benutzbare SSH-Tunnel
aufbauen. Anstelle von Passwörtern können Sie
Schlüssel benutzen und jeder Tunnel kann unter einem eigenen
Benutzer laufen.Beispiel für SSH-TunnelSicherer Zugriff auf einen POP3-ServerNehmen wir an, an Ihrer Arbeitsstelle gibt es einen
SSH-Server, der Verbindungen von außen akzeptiert. Auf
dem Netzwerk Ihrer Arbeitsstelle soll sich zudem noch ein
Mail-Server befinden, der POP3 spricht. Das Netzwerk oder die
Verbindung von Ihrem Haus zu Ihrer Arbeitsstelle ist unsicher
und daher müssen Sie Ihre E-Mail über eine gesicherte
Verbindung abholen können. Die Lösung zu diesem
Problem besteht darin, eine SSH-Verbindung von Ihrem Haus zu
dem SSH-Server an Ihrer Arbeitsstelle aufzubauen, und von dort
weiter zum Mail-Server zu tunneln.&prompt.user; ssh -2 -N -f -L 2110:mail.example.com:110 user@ssh-server.example.com
user@ssh-server.example.com's password: ******Wenn Sie den Tunnel eingerichtet haben, konfigurieren Sie
Ihren Mail-Client so, dass er POP3 Anfragen zu
localhost Port 2110 sendet. Die Verbindung
wird dann sicher zu mail.example.com
weitergeleitet.Umgehen einer strengen FirewallEinige Netzwerkadministratoren stellen sehr drakonische
Firewall-Regeln auf, die nicht nur einkommende Verbindungen
filtern, sondern auch ausgehende. Es kann sein, dass Sie
externe Maschinen nur über die Ports 22 und 80 (SSH und
Web) erreichen.Sie wollen auf einen Dienst, der vielleicht nichts mit
Ihrer Arbeit zu tun hat, wie einen Ogg Vorbis Musik-Server,
zugreifen. Wenn der Ogg Vorbis Server nicht auf den Ports 22
oder 80 läuft, können Sie aber nicht auf ihn
zugreifen.Die Lösung hier ist es, eine SSH-Verbindung zu einer
Maschine außerhalb der Firewall aufzumachen und durch
diese zum Ogg Vorbis Server zu tunneln.&prompt.user; ssh -2 -N -f -L 8888:music.example.com:8000 user@unfirewalled-system.example.org
user@unfirewalled-system.example.org's password: *******Konfigurieren Sie Ihren Client so, dass er
localhost und Port 8888 benutzt. Die Verbindung
wird dann zu music.example.com Port 8000
weitergeleitet und Sie haben die Firewall erfolgreich
umgangen.Die Option AllowUsersEs ist in der Regel ein gute Idee, festzulegen, welche
Benutzer sich von welchem Rechner aus anmelden können.
Dies lässt sich beispielsweise über die Option
AllowUsers festlegen. Soll sich etwa
nur root vom Rechner mit der IP-Adresse
192.168.1.32 aus einwählen
dürfen, würden Sie folgenden Eintrag in
/etc/ssh/sshd_config aufnehmen:AllowUsers root@192.168.1.32Damit sich admin von jedem Rechner aus
anmelden kann, geben Sie nur den Benutzernamen an:AllowUsers adminSie können auch mehrere Benutzer in einer Zeile
aufführen:AllowUsers root@192.168.1.32 adminNur ein Benutzer, der in dieser Liste aufgeführt ist,
darf sich auf diesem Rechner anmelden.Nachdem Sie /etc/ssh/sshd_config
angepasst haben, muss &man.sshd.8; seine Konfigurationsdateien
neu einlesen. Dazu geben Sie Folgendes ein:&prompt.root; /etc/rc.d/sshd reloadWeiterführende InformationenOpenSSH&man.ssh.1; &man.scp.1; &man.ssh-keygen.1;
&man.ssh-agent.1; &man.ssh-add.1; &man.ssh.config.5;&man.sshd.8; &man.sftp-server.8; &man.sshd.config.5;TomRhodesBeigetragen von ACLZugriffskontrolllisten für DateisystemeZusammen mit anderen Verbesserungen des Dateisystems wie
Schnappschüsse gibt es ab &os; 5.0
Zugriffskontrolllisten (access
control list, ACL).Zugriffskontrolllisten erweitern die normalen Zugriffsrechte
von &unix; Systemen auf eine kompatible (&posix;.1e) Weise
und bieten feiner granulierte Sicherheitsmechanismen.Zugriffskontrolllisten für Dateisysteme werden mit der
nachstehenden Zeile in der Kernelkonfiguration aktiviert:options UFS_ACLDiese Option ist in der GENERIC-Konfiguration
aktiviert. Das System gibt eine Warnung aus, wenn ein Dateisystem mit
ACLs eingehangen werden soll und die
Unterstützung für ACLs nicht im Kernel
aktiviert ist. Das Dateisystem muss weiterhin erweiterte Attribute
zur Verfügung stellen, damit ACLs verwendet
werden können. Das neue UNIX-Dateisystem
UFS2 stellt diese Attribute
standardmäßig zur Verfügung.Die Konfiguration erweiterter Attribute auf
UFS1 ist mit einem höheren Aufwand als die
Konfiguration erweiterter Attribute auf UFS2
verbunden. Zudem ist UFS2 mit erweiterten
Attributen leistungsfähiger als UFS1.
Zugriffskontrolllisten sollten daher mit UFS2
verwendet werden.Die Angabe der Option in
/etc/fstab aktiviert Zugriffskontrolllisten
für ein Dateisystem. Die bevorzugte Möglichkeit ist
die Verwendung von Zugriffskontrolllisten mit &man.tunefs.8; (Option
), im Superblock des Dateisystems festzuschreiben.
Diese Möglichkeit hat mehrere Vorteile:Nochmaliges Einhängen eines Dateisystems (Option
von &man.mount.8;) verändert den Status
der Zugriffskontrolllisten nicht. Die Verwendung von
Zugriffskontrolllisten kann nur durch Abhängen und erneutes
Einhängen eines Dateisystems verändert werden. Das
heißt auch, dass Zugriffskontrolllisten nicht
nachträglich auf dem Root-Dateisystem aktiviert werden
können.Die Zugriffskontrolllisten auf den Dateisystemen sind,
unabhängig von den Option in /etc/fstab
oder Namensänderungen der Geräte, immer aktiv. Dies
verhindert auch, dass Zugriffskontrolllisten aus Versehen
auf Dateisystem ohne Zugriffskontrolllisten aktiviert werden und
durch falsche Zugriffsrechte Sicherheitsprobleme entstehen.Es kann sein, dass sich der Status von Zugriffskontrolllisten
später durch nochmaliges Einhängen des Dateisystems
(Option von &man.mount.8;) ändern
lässt. Die momentane Variante ist aber sicherer, da der
Status der Zugriffskontrolllisten nicht versehentlich geändert
werden kann. Allgemein sollten Zugriffskontrolllisten auf einem
Dateisystem, auf dem sie einmal verwendet wurden, nicht deaktiviert
werden, da danach die Zugriffsrechte falsch sein können.
Werden Zugriffskontrolllisten auf einem solchen Dateisystem wieder
aktiviert, werden die Zugriffsrechte von Dateien, die sich
zwischenzeitlich geändert haben, überschrieben, was zu
erneuten Problemen führt.Die Zugriffsrechte einer Datei werden durch ein
+ (Plus) gekennzeichnet, wenn die Datei durch
Zugriffskontrolllisten geschützt ist:drwx------ 2 robert robert 512 Dec 27 11:54 private
drwxrwx---+ 2 robert robert 512 Dec 23 10:57 directory1
drwxrwx---+ 2 robert robert 512 Dec 22 10:20 directory2
drwxrwx---+ 2 robert robert 512 Dec 27 11:57 directory3
drwxr-xr-x 2 robert robert 512 Nov 10 11:54 public_htmlDie Verzeichnisse directory1,
directory2 und directory3
sind durch Zugriffskontrolllisten geschützt, das Verzeichnis
public_html nicht.Zugriffskontrolllisten benutzenDas Werkzeug &man.getfacl.1; zeigt Zugriffskontrolllisten
an. Das folgende Kommando zeigt die ACLs
auf der Datei test:&prompt.user; getfacl test
#file:test
#owner:1001
#group:1001
user::rw-
group::r--
other::r--Das Werkzeug &man.setfacl.1; ändert oder entfernt
ACLs auf Dateien. Zum Beispiel:&prompt.user; setfacl -k testDie Option entfernt alle
ACLs einer Datei oder eines Dateisystems.
Besser wäre es, die Option
zu verwenden, da sie die erforderlichen Felder
beibehält.&prompt.user; setfacl -m u:trhodes:rwx,g:web:r--,o::--- testMit dem vorstehenden Kommando werden die eben
entfernten Zugriffskontrolllisten wiederhergestellt.
Der Befehl gibt die Fehlermeldung
Invalid argument aus,
wenn Sie nicht existierende Benutzer oder Gruppen
als Parameter angeben.TomRhodesBeigetragen von PortauditSicherheitsprobleme in Software Dritter überwachenIn den letzten Jahren wurden zahlreiche Verbesserungen in
der Einschätzung und dem Umgang mit Sicherheitsproblemen
erzielt. Die Gefahr von Einbrüchen in ein System wird
aber immer größer, da Softwarepakete von Dritten
auf nahezu jedem Betriebssystem installiert und konfiguriert
werden.Die Einschätzung der Verletzlichkeit eines Systems ist
ein Schlüsselfaktor für dessen Sicherheit. &os;
veröffentlicht zwar Sicherheitshinweise
(security advisories) für
das Basissystem, das Projekt ist allerdings nicht dazu in der
Lage, dies auch für die zahlreichen Softwarepakete von
Dritten zu tun. Dennoch gibt es einen Weg, auch diese
Programmpakete zu überwachen. Das in der Ports-Sammlung
enthaltene Programm Portaudit wurde
gezielt dafür entwickelt.Der Port security/portaudit
fragt dazu eine Datenbank, die vom &os; Security Team sowie
den Ports-Entwicklern aktualisiert und gewartet wird, auf
bekannte Sicherheitsprobleme ab.Bevor Sie Portaudit verwenden
können, müssen Sie es über die Ports-Sammlung
installieren:&prompt.root; cd /usr/ports/security/portaudit && make install cleanWährend der Installation werden die
Konfigurationsdateien für &man.periodic.8; aktualisiert, was
es Portaudit erlaubt, seine Ausgabe
in den täglichen Sicherheitsbericht einzufügen.
Stellen Sie auf jeden Fall sicher, dass diese (an das
E-Mail-Konto von root gesendeten)
Sicherheitsberichte auch gelesen werden. An dieser Stelle
ist keine weitere Konfiguration nötig.Nach der Installation kann ein Administrator die unter
/var/db/portaudit lokal
gespeicherte Datenbank aktualisieren und sich danach durch
folgenden Befehl über mögliche Sicherheitslücken
der von ihm installierten Softwarepakete informieren:&prompt.root; portaudit -FdaDie Datenbank wird automatisch aktualisiert, wenn
&man.periodic.8; ausgeführt wird. Der eben genannte
Befehl ist daher optional, er wird aber für das
folgende Beispiel benötigt.Nach erfolgter Installation der Datenbank kann ein
Administrator über die Ports-Sammlung installierte
Softwarepakete Dritter jederzeit überprüfen. Dazu
muss er lediglich folgenden Befehl eingeben:&prompt.root; portaudit -aExistiert in Ihren installierten Softwarepaketen eine
Sicherheitslücke, wird Portaudit
eine Ausgabe ähnlich der folgenden produzieren:Affected package: cups-base-1.1.22.0_1
Type of problem: cups-base -- HPGL buffer overflow vulnerability.
Reference: <http://www.FreeBSD.org/ports/portaudit/40a3bca2-6809-11d9-a9e7-0001020eed82.html>
1 problem(s) in your installed packages found.
You are advised to update or deinstall the affected package(s) immediately.Wenn Sie die angegebene URL über einen
Internetbrowser aufrufen, erhalten Sie weitere Informationen
über die bestehende Sicherheitslücke, wie die betroffenen
Versionen, die Version des &os;-Ports sowie Hinweise auf weitere
Seiten, die ebenfalls Sicherheitshinweise zu diesem Problem
bieten.Portaudit ist ein mächtiges
Werkzeug und insbesondere in Zusammenarbeit mit dem
Port Portupgrade äußerst
hilfreich.TomRhodesBeigesteuert von Sicherheitshinweise&os; SicherheitshinweiseWie für andere hochwertige Betriebssysteme auch
werden für &os; Sicherheitshinweise herausgegeben.
Die Hinweise werden gewöhnlich auf den Sicherheits-Mailinglisten
und in den Errata veröffentlicht, nachdem das
Sicherheitsproblem behoben ist. Dieser Abschnitt beschreibt
den Umgang mit den Sicherheitshinweisen.Wie sieht ein Sicherheitshinweis aus?Der nachstehende Sicherheitshinweis stammt von
der Mailingliste &a.security-notifications.name;:=============================================================================
&os;-SA-XX:XX.UTIL Security Advisory
The &os; Project
Topic: denial of service due to some problem
Category: core
Module: sys
Announced: 2003-09-23
Credits: Person@EMAIL-ADDRESS
Affects: All releases of &os;
&os; 4-STABLE prior to the correction date
Corrected: 2003-09-23 16:42:59 UTC (RELENG_4, 4.9-PRERELEASE)
2003-09-23 20:08:42 UTC (RELENG_5_1, 5.1-RELEASE-p6)
2003-09-23 20:07:06 UTC (RELENG_5_0, 5.0-RELEASE-p15)
2003-09-23 16:44:58 UTC (RELENG_4_8, 4.8-RELEASE-p8)
2003-09-23 16:47:34 UTC (RELENG_4_7, 4.7-RELEASE-p18)
2003-09-23 16:49:46 UTC (RELENG_4_6, 4.6-RELEASE-p21)
2003-09-23 16:51:24 UTC (RELENG_4_5, 4.5-RELEASE-p33)
2003-09-23 16:52:45 UTC (RELENG_4_4, 4.4-RELEASE-p43)
2003-09-23 16:54:39 UTC (RELENG_4_3, 4.3-RELEASE-p39)
CVE Name: CVE-XXXX-XXXX
For general information regarding FreeBSD Security Advisories,
including descriptions of the fields above, security branches, and the
following sections, please visit
http://www.FreeBSD.org/security/.
I. Background
II. Problem Description
III. Impact
IV. Workaround
V. Solution
VI. Correction details
VII. ReferencesDas Feld Topic enthält eine
Beschreibung des Sicherheitsproblems und benennt das
betroffene Programm.Das Feld Category beschreibt den
betroffenen Systemteil. Mögliche Werte für dieses
Feld sind core, contrib
oder ports. Die Kategorie
core gilt für Kernkomponenten
des &os;-Betriebssystems, die Kategorie
contrib beschreibt zum Basissystem
gehörende Software Dritter beispielsweise
sendmail. Die Kategorie
ports beschreibt Software, die
Teil der Ports-Sammlung ist.Das Feld Module beschreibt die
betroffene Komponente. Im Beispiel ist
sys angegeben, das heißt
dieses Problem betrifft eine Komponente, die vom
Kernel benutzt wird.Das Feld Announced gibt den
Zeitpunkt der Bekanntgabe des Sicherheitshinweises
an. Damit existiert das Sicherheitsproblem,
ist vom Sicherheits-Team bestätigt worden
und eine entsprechende Korrektur wurde in das
Quellcode-Repository von &os; gestellt.Das Feld Credits gibt die Person
oder Organisation an, die das Sicherheitsproblem
bemerkte und gemeldet hat.Welche &os;-Releases betroffen sind, ist im Feld
Affects angegeben. Die Version einer
Datei, die zum Kernel gehört, können Sie
schnell mit ident ermitteln. Bei Ports
ist die Versionsnummer angegeben, die Sie im Verzeichnis
/var/db/pkg finden.
Wenn Sie Ihr System nicht täglich aktualisieren,
ist Ihr System wahrscheinlich betroffen.Wann das Problem in welchem Release behoben wurde,
steht im Feld Corrected.Reserviert für Informationen, über die
in der Common Vulnerabilities Database
nach Sicherheitslücken gesucht werden kann.Im Feld Background wird
das betroffene Werkzeug beschrieben. Meist finden Sie
hier warum das Werkzeug Bestandteil von &os; ist,
wofür es benutzt wird und eine kurze
Darstellung der Herkunft des Werkzeugs.Im Feld Problem Description befindet
sich eine genaue Darstellung des Sicherheitsproblems.
Hier wird fehlerhafter Code beschrieben oder geschildert,
wie ein Werkzeug ausgenutzt wird.Das Feld Impact beschreibt die
Auswirkungen des Sicherheitsproblems auf ein System,
beispielsweise erweiterte Rechte oder gar
Superuser-Rechte für normale Benutzer.Im Feld Workaround wird
eine Umgehung des Sicherheitsproblems beschrieben.
Die Umgehung ist für Administratoren gedacht,
die ihr System aus Zeitnot, Netzwerk-technischen oder
anderen Gründen nicht aktualisieren können.
Nehmen Sie Sicherheitsprobleme ernst: Auf einem
betroffenen System sollte das Problem entweder behoben
oder, wie hier beschrieben, umgangen werden.Im Feld Solution enthält eine
getestete Schritt-für-Schritt Anleitung, die das
Sicherheitsproblem behebt.Das Feld Correction Details
enthält die CVS-Tags der betroffenen Dateien
zusammen mit zugehörigen Revisionsnummern.Im Feld References finden sich
Verweise auf weitere Informationsquellen. Dies können
URLs zu Webseiten, Bücher, Mailinglisten und Newsgroups
sein.TomRhodesBeigetragen von Prozess-ÜberwachungProzess-ÜberwachungProzess-Überwachung
(Process accounting) ist ein
Sicherheitsverfahren, bei dem ein Administrator verfolgt,
welche Systemressourcen verwendet werden und wie sich diese
auf die einzelnen Anwender verteilen. Dadurch kann das
System überwacht werden und es ist sogar möglich,
zu kontrollieren, welche Befehle ein Anwender eingibt.Diese Fähigkeiten haben sowohl Vor- als auch Nachteile.
Positiv ist, dass man ein Einbruchsversuch bis an den Anfang
zurückverfolgen kann. Von Nachteil ist allerdings,
dass durch diesen Prozess Unmengen an Protokolldateien erzeugt
werden, die auch dementsprechenden Plattenplatz benötigen.
Dieser Abschnitt beschreibt die Grundlagen der
Prozess-Überwachung.Die Prozess-Überwachung aktivieren und
konfigurierenBevor Sie die Prozess-Überwachung verwenden können,
müssen Sie diese aktivieren. Dazu führen Sie als
root die folgenden Befehle aus:&prompt.root; touch /var/account/acct
&prompt.root; accton /var/account/acct
&prompt.root; echo 'accounting_enable="YES"' >> /etc/rc.confEinmal aktiviert, wird sofort mit der Überwachung von
CPU-Statistiken, Befehlen und anderen
Vorgängen begonnen. Protokolldateien werden in einem
nur von Maschinen lesbaren Format gespeichert, daher müssen
Sie diese über &man.sa.8; aufrufen. Geben Sie keine
Optionen an, gibt sa Informationen wie
die Anzahl der Aufrufe pro Anwender, die abgelaufene Zeit in
Minuten, die gesamte CPU- und Anwenderzeit
in Minuten, die durchschnittliche Anzahl der Ein- und
Ausgabeoperationen und viel andere mehr aus.Um Informationen über ausgeführte Befehle zu
erhalten, verwenden Sie &man.lastcomm.1;. So können Sie
etwa ermittlen, welche Befehle von wem auf welchem &man.ttys.5;
ausgeführt wurden:&prompt.root; lastcomm ls
trhodes ttyp1Das Ergebnis sind alle bekannten Einsätze von
ls durch trhodes
auf dem Terminal ttyp1.Zahlreiche weitere nützliche Optionen finden Sie in den
Manualpages zu &man.lastcomm.1;, &man.acct.5; sowie
&man.sa.8;.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/users/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/users/chapter.sgml
index a26a7b2213..c45efd1bda 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/users/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/users/chapter.sgml
@@ -1,1089 +1,1089 @@
NeilBlakey-MilnerBeigetragen von RobertDrehmelÜbersetzt von Benutzer und grundlegende Account-VerwaltungÜbersichtEinen FreeBSD-Computer können mehrere Benutzer zur selben
Zeit benutzen, allerdings kann immer nur einer vor der Konsole sitzen
Außer Sie verwenden, wie in besprochen, zusätzliche Terminals, über das Netzwerk können beliebig viele
Benutzer angemeldet sein. Jeder Benutzer muss einen Account
haben, um das System benutzen zu können.Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Siedie verschiedenen Account-Typen von FreeBSD kennen,wissen, wie Accounts angelegt werden,wissen, wie Sie Accounts löschen,wie Sie Attribute eines Accounts, wie den Loginnamen oder
die Login-Shell ändern,wissen, wie Sie Limits für einen Account setzen, um
beispielsweise Ressourcen, wie Speicher oder CPU-Zeit,
einzuschränken,wie Sie mit Gruppen die Verwaltung der Accounts
vereinfachen.Vor dem Lesen dieses Kapitels sollten Siedie Grundlagen von &unix; und FreeBSD ()
verstanden haben.EinführungJeder Zugriff auf das System geschieht über Accounts und alle
Prozesse werden von Benutzern gestartet, also sind Benutzer- und
Account-Verwaltung von wesentlicher Bedeutung in FreeBSD-Systemen.Mit jedem Account eines FreeBSD-Systems sind bestimmte Informationen
verknüpft, die diesen Account identifizieren.LoginnamenDen Loginnamen geben Sie bei der Anmeldung ein, wenn Sie
dazu mit login: aufgefordert werden.
Loginnamen müssen auf dem System eindeutig sein, das
heißt auf einem System kann es nicht zwei Accounts mit
demselben Loginnamen geben. In &man.passwd.5; wird
beschrieben, wie ein gültiger Loginname gebildet wird.
Normalerweise sollten Sie Namen verwenden, die aus
Kleinbuchstaben bestehen und bis zu acht Zeichen lang sind.PasswortMit jedem Account ist ein Passwort verknüpft. Wenn
das Passwort leer ist, wird es bei der Anmeldung nicht
abgefragt. Das ist allerdings nicht zu empfehlen, daher sollte
jeder Account ein Passwort besitzen.User ID (UID)Die UID ist üblicherweise eine Zahl zwischen
0 und 65535Für UIDs und GIDs können Zahlen bis
einschließlich 4294967295 verwendet werden.
Allerdings können solche IDs erhebliche
Probleme mit Anwendungen verursachen, die
Annahmen über den Wertebereich der IDs
treffen., die einen
Account eindeutig identifiziert. Intern verwendet FreeBSD nur
die UID, Loginnamen werden zuerst in eine UID umgewandelt,
mit der das System dann weiter arbeitet. Das bedeutet, dass
Sie Accounts mit unterschiedlichen Loginnamen aber gleicher
UID einrichten können. Vom Standpunkt des Systems handelt
es sich dabei um denselben Account. In der Praxis werden Sie
diese Eigenschaft des Systems wahrscheinlich nicht
benutzen.Group ID (GID)Die GID ist üblicherweise eine Zahl zwischen 0 und
65536, die eine Gruppe
eindeutig identifiziert. Mit Gruppen kann der Zugriff auf
Ressourcen über die GID anstelle der UID geregelt werden.
Einige Konfigurationsdateien werden durch diesen Mechanismus
deutlich kleiner. Ein Account kann mehreren Gruppen
zugehören.Login-KlasseLogin-Klassen erweitern das Gruppenkonzept. Sie
erhöhen die Flexibilität des Systems in der Handhabung
der verschiedenen Accounts.Gültigkeit von PasswörternEin regelmäßiges Ändern des Passworts wird in
der Voreinstellung von FreeBSD nicht erzwungen. Sie
können allerdings einen Passwortwechsel nach einer
gewissen Zeit auf Basis einzelner Accounts erzwingen.Verfallszeit eines AccountsIn der Voreinstellung verfallen unter FreeBSD keine
Accounts. Wenn Sie Accounts einrichten, die nur für eine
bestimmte Zeit gültig sein sollen, beispielsweise Accounts
für Teilnehmer eines Praktikums, können Sie angeben,
wie lange der Account gültig sein soll. Nachdem die
angegebene Zeitspanne verstrichen ist, kann dieser Account
nicht mehr zum Anmelden verwendet werden, obwohl alle
Verzeichnisse und Dateien, die diesem Account gehören,
noch vorhanden sind.vollständiger BenutzernameFreeBSD identifiziert einen Account eindeutig über
den Loginnamen, der aber keine Ähnlichkeit mit dem
richtigen Namen des Benutzers haben muss. Der
vollständige Benutzername kann daher beim Einrichten eines
Accounts angegeben werden.HeimatverzeichnisDas Heimatverzeichnis gibt den vollständigen Pfad zu
dem Verzeichnis an, in dem sich der Benutzer nach erfolgreicher
Anmeldung befindet. Es ist üblich, alle
Heimatverzeichnisse unter
/home/Loginname
oder
/usr/home/Loginname
anzulegen. Im Heimatverzeichnis oder in dort angelegten
Verzeichnissen werden die Dateien eines Benutzers
gespeichert.Login-ShellGrundsätzlich ist die Schnittstelle zum System eine
Shell, von denen es viele unterschiedliche gibt. Die
bevorzugte Shell eines Benutzers kann seinem Account zugeordnet
werden.Es gibt drei Haupttypen von Accounts: Der
Superuser,
Systembenutzer und
Benutzer-Accounts. Der
Superuser-Account, normalerweise root genannt, wird
benutzt, um das System ohne Beschränkungen auf Privilegien zu
verwalten. Systembenutzer starten Dienste. Abschließend werden
Benutzer-Accounts von echten Menschen genutzt, die sich einloggen, Mails
lesen und so weiter.Der Superuser-AccountAccountsSuperuser (root)Der Superuser-Account, normalerweise root
genannt, ist vorkonfiguriert und erleichtert die Systemverwaltung, sollte
aber nicht für alltägliche Aufgaben wie das Verschicken und
Empfangen von Mails, Entdecken des Systems oder Programmierung benutzt
werden.Das ist so, da der Superuser im Gegensatz zu normalen
Benutzer-Accounts ohne Beschränkungen operiert und falsche
Anwendung des Superuser-Accounts in spektakulären Katastrophen
resultieren kann. Benutzer-Accounts sind nicht in der Lage, das System
versehentlich zu zerstören, deswegen ist es generell am besten
normale Benutzer-Accounts zu verwenden, solange man nicht
hauptsächlich die extra Privilegien benötigt.Kommandos, die Sie als Superuser eingeben, sollten Sie immer
doppelt und dreifach überprüfen, da ein
zusätzliches Leerzeichen oder ein fehlender Buchstabe irreparablen
Datenverlust bedeuten kann.Das erste, das Sie tun sollten, nachdem Sie dieses Kapitel gelesen
haben, ist einen unprivilegierten Benutzer für Ihre eigene normale
Benutzung zu erstellen, wenn Sie das nicht bereits getan haben. Das
trifft immer zu, egal ob Sie ein Mehrbenutzersystem oder ein System
laufen haben, welches Sie alleine benutzen. Später in diesem
Kapitel besprechen wir, wie man zusätzliche Accounts erstellt und
wie man zwischen dem normalen Benutzer und dem Superuser wechselt.System-AccountsAccountsSystem-AccountsSystembenutzer starten Dienste wie DNS, Mail-Server, Web-Server und so
weiter. Der Grund dafür ist die Sicherheit; wenn die Programme
von dem Superuser gestartet werden, können Sie ohne
Einschränkungen handeln.AccountsdaemonAccountsoperatorBeispiele von Systembenutzern sind daemon,
operator, bind (für den
Domain Name Service) und news und
www.Accountsnobodynobody ist der generische unprivilegierte
Systembenutzer. Bedenken Sie aber, dass je mehr Dienste
nobody benutzen, desto mehr Dateien und Prozesse
diesem Benutzer gehören und dieser Benutzer damit umso
privilegierter wird.Benutzer-AccountsAccountsBenutzer-AccountsBenutzer-Accounts sind das primäre Mittel des Zugriffs für
Menschen auf das System und isolieren Benutzer und Umgebung,
schützen die Benutzer davor, das System oder Daten anderer Benutzer
zu beschädigen und erlauben Benutzern ihre Umgebung selbst
einzurichten, ohne das sich dies auf andere auswirkt.Jede Person, die auf Ihr System zugreift, sollte ihren eigenen
Account besitzen. Das erlaubt Ihnen herauszufinden, wer was macht
und hält Leute davon ab, die Einstellungen der anderen zu
verändern oder Mails zu lesen, die nicht für sie bestimmt
waren.Jeder Benutzer kann sich eine eigene Umgebung mit alternativen
Shells, Editoren, Tastaturbelegungen und Sprachen einrichten.Accounts verändernAccountsverändernUnter &unix; gibt es verschiedene Kommandos, um Accounts zu
verändern. Die gebräuchlichsten Kommandos sind unten,
gefolgt von einer detaillierten Beschreibung, zusammengefasst.KommandoZusammenfassung&man.adduser.8;Das empfohlene Werkzeug, um neue Accounts zu
erstellen.&man.rmuser.8;Das empfohlene Werkzeug, um Accounts zu
löschen.&man.chpass.1;Ein flexibles Werkzeug, um Informationen in der
Account-Datenbank zu verändern.&man.passwd.1;Ein einfaches Werkzeug, um Passwörter von Accounts
zu ändern.&man.pw.8;Ein mächtiges und flexibles Werkzeug um alle
Informationen über Accounts zu ändern.adduserAccountserstellenadduser/usr/share/skel&man.adduser.8; ist ein einfaches Programm
um neue Benutzer hinzuzufügen. Es erstellt
passwd und group
Einträge für den
Benutzer, genauso wie ein home Verzeichnis, kopiert ein paar
vorgegebene Dotfiles aus /usr/share/skel und kann
optional dem Benutzer eine ,,Willkommen``-Nachricht zuschicken.Einen Benutzer unter &os; anlegen&prompt.root; adduser
Username: jru
Full name: J. Random User
Uid (Leave empty for default):
Login group [jru]:
Login group is jru. Invite jru into other groups? []: wheel
Login class [default]:
Shell (sh csh tcsh zsh nologin) [sh]: zsh
Home directory [/home/jru]:
Use password-based authentication? [yes]:
Use an empty password? (yes/no) [no]:
Use a random password? (yes/no) [no]:
Enter password:
Enter password again:
Lock out the account after creation? [no]:
Username : jru
Password : ****
Full Name : J. Random User
Uid : 1001
Class :
Groups : jru wheel
Home : /home/jru
Shell : /usr/local/bin/zsh
Locked : no
OK? (yes/no): yes
adduser: INFO: Successfully added (jru) to the user database.
Add another user? (yes/no): no
Goodbye!
&prompt.root;Wenn Sie das Passwort eingeben, werden weder Passwort noch
Sternchen angezeigt. Passen Sie auf, dass Sie das Passwort
korrekt eingeben.rmuserrmuserAccountslöschenBenutzen Sie &man.rmuser.8;, um einen Account
vollständig aus dem System zu entfernen.
&man.rmuser.8; führt die folgenden Schritte
durch:Entfernt den &man.crontab.1; Eintrag des Benutzers
(wenn dieser existiert).Entfernt alle &man.at.1; jobs, die dem Benutzer gehören.
Schließt alle Prozesse des Benutzers.Entfernt den Benutzer aus der lokalen Passwort-Datei des
Systems.Entfernt das Heimatverzeichnis des Benutzers (falls es dem
Benutzer gehört).Entfernt eingegange E-Mails des Benutzers
aus /var/mail.Entfernt alle Dateien des Benutzers aus temporären
Dateispeicherbereichen wie /tmp.Entfernt den Loginnamen von allen Gruppen, zu denen er
gehört, aus /etc/group.Wenn eine Gruppe leer wird und der Gruppenname mit dem
Loginnamen identisch ist, wird die Gruppe entfernt; das
ergänzt sich mit den einzelnen Benutzer-Gruppen, die von
&man.adduser.8; für jeden neuen Benutzer erstellt werden.
Der Superuser-Account kann nicht mit &man.rmuser.8; entfernt
werden, da dies in den meisten Fällen das System unbrauchbar
macht.Als Vorgabe wird ein interaktiver Modus benutzt, der
sicherzustellen versucht, dass Sie wissen, was Sie tun.Interaktives Löschen von Account mit
rmuser&prompt.root; rmuser jru
Matching password entry:
jru:*:1001:1001::0:0:J. Random User:/home/jru:/usr/local/bin/zsh
Is this the entry you wish to remove? y
Remove user's home directory (/home/jru)? y
Updating password file, updating databases, done.
Updating group file: trusted (removing group jru -- personal group is empty) done.
Removing user's incoming mail file /var/mail/jru: done.
Removing files belonging to jru from /tmp: done.
Removing files belonging to jru from /var/tmp: done.
Removing files belonging to jru from /var/tmp/vi.recover: done.
&prompt.root;chpasschpass&man.chpass.1; ändert Informationen der
Benutzerdatenbank wie Passwörter, Shells und persönliche
Informationen.Nur Systemadministratoren, mit Superuser-Rechten, können die
Informationen und Passwörter der anderen Benutzer mit
&man.chpass.1; verändern.Werden keine Optionen neben dem optionalen Loginnamen
angegeben, zeigt &man.chpass.1; einen Editor
mit Account-Informationen an und aktualisiert die
Account-Datenbank, wenn dieser verlassen wird.Unter &os; wird nach dem Verlassen des Editors
nach dem Passwort gefragt, es sei denn, man ist als Superuser
angemeldet.Interaktives chpass des Superusers#Changing user database information for jru.
Login: jru
Password: *
Uid [#]: 1001
Gid [# or name]: 1001
Change [month day year]:
Expire [month day year]:
Class:
Home directory: /home/jru
Shell: /usr/local/bin/zsh
Full Name: J. Random User
Office Location:
Office Phone:
Home Phone:
Other information:Der normale Benutzer kann nur einen kleinen Teil dieser
Informationen verändern und natürlich nur die Daten des
eigenen Accounts.Interaktives chpass eines normalen
Benutzers#Changing user database information for jru.
Shell: /usr/local/bin/tcsh
Full Name: J. Random User
Office Location:
Office Phone:
Home Phone:
Other information:&man.chfn.1; und &man.chsh.1; sind
nur Verweise auf &man.chpass.1; genauso wie
&man.ypchpass.1;, &man.ypchfn.1; und
&man.ypchsh.1;. NIS wird automatisch unterstützt,
deswegen ist es nicht notwendig das yp vor dem
Kommando einzugeben. NIS wird später
in besprochen.passwdpasswdAccountsPasswort wechseln&man.passwd.1; ist der übliche Weg, Ihr
eigenes Passwort als Benutzer zu ändern oder das Passwort eines
anderen Benutzers als Superuser.Um unberechtigte Änderungen zu verhindern,
muss bei einem Passwortwechsel zuerst das ursprüngliche
Passwort eingegeben werden.Wechseln des Passworts&prompt.user; passwd
Changing local password for jru.
Old password:
New password:
Retype new password:
passwd: updating the database...
passwd: done
&prompt.root; passwd jru
Changing local password for jru.
New password:
Retype new password:
passwd: updating the database...
passwd: doneAls Superuser das Passwort eines anderen Accounts
verändern&prompt.root; passwd jru
Changing local password for jru.
New password:
Retype new password:
passwd: updating the database...
passwd: doneWie bei &man.chpass.1; ist &man.yppasswd.1;
nur ein Verweis auf &man.passwd.1;. NIS wird von
jedem dieser Kommandos unterstützt.pwpw&man.pw.8; ist ein Kommandozeilenprogramm, mit
dem man Accounts und Gruppen erstellen, entfernen, verändern
und anzeigen kann. Dieses Kommando dient als Schnittstelle zu den
Benutzer- und Gruppendateien des Systems. &man.pw.8;
besitzt eine Reihe mächtiger Kommandozeilenschalter, die es
für die Benutzung in Shell-Skripten geeignet machen, doch
finden neue Benutzer die Bedienung des Kommandos komplizierter, als
die der anderen hier vorgestellten Kommandos.Benutzer einschränkenBenutzer einschränkenAccountseinschränkenWenn ein System von mehreren Benutzern verwendet wird, ist es
vielleicht notwendig, den Gebrauch des Systems zu beschränken.
FreeBSD bietet dem Systemadministrator mehrere Möglichkeiten
die System-Ressourcen, die ein einzelner Benutzer verwenden kann,
einzuschränken. Diese Limitierungen sind in zwei Kategorien
eingeteilt: Festplattenkontingente und andere
Ressourcenbeschränkungen.QuotasBenutzer einschränkenQuotasFestplatten QuotasFestplatten-Kontingente schränken den Plattenplatz, der
einem Benutzer zur Verfügung steht, ein. Sie bieten zudem,
ohne aufwändige Berechnung, einen schnellen Überblick
über den verbrauchten Plattenplatz.
Kontingente werden in diskutiert./etc/login.confDie Login-Klassen werden in /etc/login.conf
definiert. Auf die präzisen Semantiken gehen wir hier nicht
weiter ein, sie können jedoch in &man.login.conf.5;
nachgelesen werden. Es ist ausreichend zu sagen, dass jeder
Benutzer einer Login-Klasse zugewiesen wird (standardmäßig
default) und dass jede Login-Klasse mit einem Satz
von Login-Fähigkeiten verbunden ist. Eine Login-Fähigkeit
ist ein Name=Wert
Paar, in dem Name
die Fähigkeit bezeichnet und Wert
ein willkürlicher Text ist, der je nach Name
entsprechend verarbeitet wird. Login-Klassen und
-Fähigkeiten zu definieren, ist fast schon selbsterklärend
und wird auch in &man.login.conf.5; beschrieben.Das System verwendet die Datei
/etc/login.conf normalerweise nicht direkt,
sondern nur über die Datenbank
/etc/login.conf.db, da diese eine
schnellere Abfrage erlaubt. Der nachstehende Befehl erzeugt die
Datenbank /etc/login.conf.db aus der Datei
/etc/login.conf:&prompt.root; cap_mkdb /etc/login.confRessourcenbeschränkungen unterscheiden sich von normalen
Login-Fähigkeiten zweifach. Erstens gibt es für jede
Beschränkung ein aktuelles und ein maximales Limit. Das
aktuelle Limit kann vom Benutzer oder einer Anwendung beliebig
bis zum maximalen Limit verändert werden. Letzteres kann
der Benutzer nur heruntersetzen. Zweitens gelten die meisten
Ressourcenbeschränkungen für jeden vom Benutzer
gestarteten Prozess, nicht für den Benutzer selbst.
Beachten Sie jedoch, dass diese Unterschiede durch das spezifische
Einlesen der Limits und nicht durch das System der
Login-Fähigkeiten entstehen (das heißt,
Ressourcenbeschränkungen sind keine
Login-Fähigkeiten).Hier befinden sich die am häufigsten benutzten
Ressourcenbeschränkungen (der Rest kann zusammen mit den
anderen Login-Fähigkeiten in &man.login.conf.5; gefunden
werden):coredumpsizecoredumpsizeBenutzer einschränkencoredumpsizeDas Limit der Größe einer core-Datei, die
von einem Programm generiert wird, unterliegt aus
offensichtlichen Gründen anderen Limits der
Festplattenbenutzung (zum Beispiel filesize
oder Festplattenkontingenten). Es wird aber trotzdem
oft als weniger harte Methode zur Kontrolle des
Festplattenplatz-Verbrauchs verwendet: Da Benutzer die
core-Dateien nicht selbst erstellen, und sie oft nicht
löschen, kann sie diese Option davor retten, dass
ihnen kein Festplattenspeicher mehr zur Verfügung
steht, sollte ein großes Programm, wie
emacs, abstürzen.cputimecputimeBenutzer einschränkencputimeDie maximale Rechenzeit, die ein Prozess eines Benutzers
verbrauchen darf. Überschreitet der Prozess diesen Wert,
- wird er vom Kernel beendet.
+ wird er vom Kernel beendet.
+
Die Rechenzeit wird limitiert,
nicht die prozentuale Prozessorenbenutzung, wie es in
einigen Feldern in &man.top.1; und &man.ps.1; dargestellt
wird. Letzteres war zu der Zeit, als dies hier geschrieben
wurde nicht möglich und würde eher nutzlos sein:
Ein Compiler – ein wahrscheinlich legitimer
Vorgang – kann leicht fast 100% des Prozessors in
Anspruch nehmen.
-
filesizefilesizeBenutzer einschränkenfilesizeHiermit lässt sich die maximale Größe einer Datei
bestimmen, die der Benutzer besitzen darf. Im Gegensatz zu
Festplattenkontingenten ist diese
Beschränkung nur für jede einzelne Datei gültig
und nicht für den Platz, den alle Dateien eines Benutzers
verwenden.maxprocmaxprocBenutzer einschränkenmaxprocDas ist die maximale Anzahl von Prozessen, die ein
Benutzer starten darf, und beinhaltet sowohl Vordergrund-
als auch Hintergrundprozesse. Natürlich darf dieser
Wert nicht höher sein als das System-Limit, das in
kern.maxproc angegeben ist. Vergessen
Sie auch nicht, dass ein zu kleiner Wert den Benutzer in
seiner Produktivität einschränken könnte;
es ist oft nützlich, mehrfach eingeloggt zu sein, oder
PipelinesPipeline =
Leitung.
Mit Pipes sind Verbindungen
zwischen zwei Sockets in meistens zwei verschiedenen
Prozessen gemeint.
zu verwenden. Ein paar Aufgaben, wie die Kompilierung eines
großen Programms, starten mehrere Prozesse (zum Beispiel
&man.make.1;, &man.cc.1; und andere).memorylockedmemorylockedBenutzer einschränkenmemorylockedDieses Limit gibt an, wie viel virtueller Speicher von einem
Prozess maximal im Arbeitsspeicher festgesetzt werden kann.
(siehe auch &man.mlock.2;). Ein paar systemkritische Programme,
wie &man.amd.8;, verhindern damit einen Systemzusammenbruch, der
auftreten könnte, wenn sie aus dem Speicher genommen werden.
memoryusememoryuseBenutzer einschränkenmemoryuseBezeichnet den maximalen Speicher, den ein Prozess benutzen
darf und beinhaltet sowohl Arbeitsspeicher-, als auch Swap-
Benutzung. Es ist kein allübergreifendes Limit für
den Speicherverbrauch, aber ein guter Anfang.openfilesopenfilesBenutzer einschränkenopenfilesMit diesem Limit lässt sich die maximale Anzahl
der von einem Prozess des Benutzers geöffneten Dateien
festlegen. In FreeBSD werden Dateien auch verwendet, um Sockets
und IPC-Kanäle
IPC steht für
Interprocess Communication.
darzustellen. Setzen Sie es deshalb nicht zu niedrig. Das
System-Limit ist im kern.maxfiles
&man.sysctl.8; definiert.sbsizesbsizeBenutzer einschränkensbsizeDieses Limit beschränkt den Netzwerk-Speicher, und damit
die mbufs, die ein Benutzer verbrauchen darf. Es stammt aus einer
Antwort auf einen DoS-Angriff, bei dem viele Netzwerk-Sockets
geöffnet wurden, kann aber generell dazu benutzt werden
Netzwerk-Verbindungen zu beschränken.stacksizeDas ist die maximale Größe, auf die der Stack
eines Prozesses heranwachsen darf. Das allein ist natürlich
nicht genug, um den Speicher zu beschränken, den ein Programm
verwenden darf. Es sollte deshalb in Verbindung mit anderen
Limits gesetzt werden.Beim Setzen von Ressourcenbeschränkungen sind noch andere
Dinge zu beachten. Nachfolgend ein paar generelle Tipps, Empfehlungen
und verschiedene Kommentare.Von /etc/rc beim Hochfahren des Systems
gestartete Prozesse werden der daemon
Login-Klasse zugewiesen.Obwohl das mitgelieferte /etc/login.conf
eine Quelle von vernünftigen Limits darstellt, können nur
Sie, der Administrator, wissen, was für Ihr System angebracht
ist. Ein Limit zu hoch anzusetzen könnte Ihr System für
Missbrauch öffnen, und ein zu niedriges Limit der
Produktivität einen Riegel vorschieben.Benutzer des X-Window Systems (X11) sollten wahrscheinlich
mehr Ressourcen zugeteilt bekommen als andere Benutzer. X11
beansprucht selbst schon eine Menge Ressourcen, verleitet die
Benutzer aber auch, mehrere Programme gleichzeitig laufen zu
lassen.Bedenken Sie, dass viele Limits für einzelne Prozesse
gelten und nicht für den Benutzer selbst. Setzt man
zum Beispiel openfiles auf 50, kann jeder
Prozess des Benutzers bis zu 50 Dateien öffnen. Dadurch
ist die maximale Anzahl von Dateien, die von einem Benutzer
geöffnet werden können, openfiles
mal maxproc. Das gilt auch für den
Speicherverbrauch.Weitere Informationen über
Ressourcenbeschränkungen, Login-Klassen und -Fähigkeiten
enthalten die Hilfeseiten
&man.cap.mkdb.1;, &man.getrlimit.2; und &man.login.conf.5;.GruppenGruppen/etc/groupsAccountsGruppenEine Gruppe ist einfach eine Zusammenfassung von Accounts.
Gruppen werden durch den Gruppennamen und die GID (group ID)
identifiziert. Der Kernel von FreeBSD (und den meisten anderen &unix;
Systemen) entscheidet anhand der UID und der Gruppenmitgliedschaft
eines Prozesses, ob er dem Prozess etwas erlaubt oder nicht. Im
Unterschied zur UID kann ein Prozess zu einer Reihe von Gruppen
gehören. Wenn jemand von der GID eines
Benutzers oder Prozesses spricht, meint er damit meistens die erste
Gruppe der Gruppenliste.Die Zuordnung von Gruppennamen zur GID steht in
/etc/group, einer Textdatei mit vier durch
Doppelpunkte getrennten Feldern. Im ersten Feld steht der
Gruppenname, das zweite enthält ein verschlüsseltes
Passwort, das dritte gibt die GID an und das vierte besteht aus einer
Komma separierten Liste der Mitglieder der Gruppe. Diese Datei kann
einfach editiert werden (natürlich nur, wenn Sie dabei keine
Syntaxfehler machen). Eine ausführliche Beschreibung der Syntax
dieser Datei finden Sie in &man.group.5;.Wenn Sie /etc/group nicht händisch
editieren möchten, können Sie &man.pw.8; zum Editieren
benutzen. Das folgende Beispiel zeigt das Hinzufügen einer
Gruppe mit dem Namen teamtwo:Hinzufügen einer Gruppe mit pw&prompt.root; pw groupadd teamtwo
&prompt.root; pw groupshow teamtwo
teamtwo:*:1100:Die Zahl 1100 ist die GID der Gruppe
teamtwo. Momentan hat
teamtwo noch keine Mitglieder und ist daher
ziemlich nutzlos. Um das zu ändern, nehmen wir nun
jru in teamtwo
auf.Ein Gruppenmitglied mit pw
hinzufügen&prompt.root; pw groupmod teamtwo -M jru
&prompt.root; pw groupshow teamtwo
teamtwo:*:1100:jruAls Argument von geben Sie eine Komma
separierte Liste von Mitgliedern an, die Sie in die Gruppe aufnehmen
möchten. Aus den vorherigen Abschnitten ist bekannt, dass die
Passwort-Datei ebenfalls eine Gruppe für jeden Benutzer
enthält. Das System teilt dem Benutzer automatisch eine Gruppe
zu, die aber vom Kommando von &man.pw.8;
nicht angezeigt wird. Diese Information wird allerdings von
&man.id.1; und ähnlichen Werkzeugen angezeigt. Das heißt,
dass &man.pw.8; nur /etc/group manipuliert,
es wird nicht versuchen, zusätzliche Informationen aus
/etc/passwd zu lesen.Mit id die Gruppenzugehörigkeit
bestimmen&prompt.user; id jru
uid=1001(jru) gid=1001(jru) groups=1001(jru), 1100(teamtwo)Wie Sie sehen, ist jru Mitglied von
jru und teamtwo.Weitere Informationen entnehmen Sie bitte &man.pw.8;.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/virtualization/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/virtualization/chapter.sgml
index 85d84d6a14..72aa005cc2 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/virtualization/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/virtualization/chapter.sgml
@@ -1,631 +1,630 @@
MurrayStokelyBeigetragen von OliverPeterÜbersetzt von VirtualisierungÜbersichtVirtualisierungssoftware erlaubt es, mehrere Betriebssysteme
gleichzeitig auf dem selben Computer laufen zu lassen. Derartige
Softwaresysteme für PCs setzen in der Regel ein
Host-Betriebssystem voraus, auf dem die
Virtualisierungssoftware läuft und unterstützen eine
nahezu beliebige Anzahl von Gast-Betriebssystemen.Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben,Kennen Sie den Unterscheid zwischen einem
Host-Betriebssystem und einem Gast-Betriebssystem.Wissen Sie, wie man FreeBSD unter Linux mit
&xen; installiert.Können Sie FreeBSD auf einem &intel;-basierenden
&apple; &macintosh; installieren.Wissen Sie, wie man ein virtualisiertes FreeBSD-System
für optimale Leistung konfiguriert.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten SieDie Grundlagen von &unix; und FreeBSD verstehen
().FreeBSD installieren können
().Wissen, wie man seine Netzwerkverbindung
konfiguriert ().Software Dritter installieren können
().FreeBSD als Gast-BetriebssystemParallels unter MacOS XParallels Desktop für &mac;
ist ein kommerzielles Softwareprodukt, welches für
&intel;-basierende &apple; &mac;-Computer mit
&macos; X 10.4.6
oder höher verfügbar ist. FreeBSD wird von diesem
Softwarepaket als Gast-Betriebssystem vollständig
unterstützt. Nach der Installation von
Parallels auf &macos; X
konfigurieren Sie als erstes eine virtuelle Maschine,
in der Sie danach das gewünschte Gast-Betriebssystem (in
unserem Fall FreeBSD) installieren.Installation von FreeBSD unter
Parallels/&macos; XDer erste Schritt bei der Installation von FreeBSD unter
Parallels/&macos; X ist es,
eine virtuelle Maschine zu konfigurieren, in der Sie
FreeBSD installieren können. Dazu wählen Sie bei
der Frage nach dem Guest OS TypeFreeBSD aus:Danach legen Sie geeignete Größen für
Festplatten- und Arbeitsspeicher für die zu erstellende
FreeBSD-Instanz fest. 4 GB Plattenplatz sowie
512 MB RAM sind in der Regel für die Arbeit unter
Parallels ausreichend:Wählen Sie den gewünschten Netzwerktyp
aus und konfigurieren Sie Ihre Netzwerkverbindung:Speichern Sie Ihre Eingaben, um die Konfiguration
abzuschließen:Nachdem Sie die virtuelle Maschine erstellt haben,
installieren Sie im nächsten Schritt FreeBSD in dieser
virtuellen Maschine. Dazu verwenden Sie am besten eine
offizielle FreeBSD-CDROM oder Sie laden von einem offiziellen
FTP-Server ein ISO-Abbild auf Ihren &mac; herunter. Danach
klicken Sie auf das Laufwerksymbol in der rechten unteren
Ecke des Parallels-Fensters, um
ihr virtuelles Laufwerk mit dem ISO-Abbild oder mit dem
physikalischen CD-ROM-Laufwerk ihres Computers zu
verknüpfen.Nachdem Sie diese Verknüpfung hergestellt haben,
starten sie die virtuelle FreeBSD-Maschine neu, indem Sie
wie gewohnt auf das Symbol "Neustarten" klicken.
Parallels startet nun ein
Spezial-BIOS, das zuerst prüft, ob Sie eine CD-ROM
eingelegt haben (genau so, wie es auch ein echtes BIOS
machen würde).In unserem Fall findet das BIOS ein
FreeBSD-Installationsmedium und beginnt daher eine normale
Installation mit sysinstall
(wie in des Handbuchs
beschreiben).Nachdem die Installation abgeschlossen ist, können
Sie die virtuelle Maschine starten.FreeBSD für den Einsatz unter
Parallels/&macos; X optimierenNachdem Sie FreeBSD erfolgreich unter &macos; X mit
Parallels installiert haben, sollten
Sie ihr virtuelles FreeBSD-System für virtualisierte
Operationen optimieren:Setzen der Bootloader-VariablenDie wichtigste Änderung ist es, die Variable
zu verkleinern, um so die
CPU-Auslastung in der
Parallels-Umgebung zu
verringern.kern.hz=100Ohne diese Einstellung kann ein unbeschäftigtes
FreeBSD unter Parallels trotzdem
rund 15 Prozent der CPU-Leistung eines Single Prozessor
&imac;'s verbrauchen. Nach dieser Änderung reduziert
sich dieser Wert auf etwa 5 Prozent.Erstellen einer neuen KernelkonfigurationsdateiSie können alle SCSI-, FireWire- und
USB-Laufwerks-Treiber entfernen.
Parallels stellt einen
virtuellen Netzwerkadapter bereit, der den
&man.ed.4;-Treiber verwendet. Daher können alle
Netzwerkgeräte bis auf &man.ed.4; und
&man.miibus.4; aus dem Kernel entfernt werden.Netzwerkbetrieb einrichtenDie einfachste Netzwerkkonfiguration ist der Einsatz
von DHCP, um Ihre virtuelle Maschine mit dem gleichen
lokalen Netzwerk, in dem sich der Host-&mac; befindet, zu
verbinden. Dazu fügen Sie die Zeile
ifconfig_ed0="DHCP" in die Datei
/etc/rc.conf ein. Weitere
Informationen zur Konfiguration des Netzwerks unter
FreeBSD finden Sie im des Handbuchs.FukangChen (Loader)Beigetragen von FreeBSD mit &xen; unter Linux einsetzenDer &xen; Hypervisor ist ein
als Open Source verfügbares Para-Virtualisierungsprodukt,
- welches aktuell von
- der kommerzellen Firma XenSource unterstützt wird.
+ das von der kommerziellen Firma XenSource unterstützt wird.
Gast-Betriebssysteme werden dabei als domU-Domains,
Host-Betriebssysteme hingegen als dom0 bezeichnet. Um eine
virtuelle FreeBSD-Instanz unter Linux auszuführen,
müssen Sie zuerst &xen;
für Linux dom0 installieren. Als Host-Betriebssystem
wird im folgenden Beispiel die Distribution Slackware
verwendet.&xen; 3 unter Linux dom0&xen; 3.0 von XenSource herunterladenLaden Sie die Datei xen-3.0.4_1-src.tgz
von
herunter.Den Tarball entpacken&prompt.root; cd xen-3.0.4_1-src
&prompt.root; KERNELS="linux-2.6-xen0 linux-2.6-xenU" make world
&prompt.root; make installDen dom0-Kernel neu kompilieren:&prompt.root; cd xen-3.0.4_1-src/linux-2.6.16.33-xen0
&prompt.root; make menuconfig
&prompt.root; make
&prompt.root; make installÄltere Versionen von
&xen; müssen
gegebenenfalls mit
make ARCH=xen menuconfig näher
spezifiziert werden.Einen Menü-Eintrag in die menu.lst von Grub
aufnehmenEditieren Sie /boot/grub/menu.lst
und fügen Sie die folgenden Zeilen hinzu:title Xen-3.0.4
root (hd0,0)
kernel /boot/xen-3.0.4-1.gz dom0_mem=262144
module /boot/vmlinuz-2.6.16.33-xen0 root=/dev/hda1 roStarten Sie Ihren Computer neu, um &xen; zu
aktivierenAnschließend editieren Sie
/etc/xen/xend-config.sxp und
fügen die folgenden Zeilen hinzu:(network-script 'network-bridge netdev=eth0')Danach kann &xen;
gestartet werden:&prompt.root; /etc/init.d/xend start
&prompt.root; /etc/init.d/xendomains startDamit ist dom0 gestartet:&prompt.root; xm list
Name ID Mem VCPUs State Time(s)
Domain-0 0 256 1 r----- 54452.9FreeBSD 7-CURRENT als domU verwendenLaden Sie den FreeBSD-dumU-Kernel für
&xen; 3.0 sowie
das Festplattenabbild von http://www.fsmware.com/
herunter:kernel-currentmdroot-7.0.bz2xmexample1.bsdKopieren Sie xmexample1.bsd
nach /etc/xen/ und passen Sie
die Einträge für Kernel und Festplattenabbild an
Ihre Konfiguration an. Ihre Konfiguration sollte
ähnlich dem folgenden Beispiel aussehen:kernel = "/opt/kernel-current"
memory = 256
name = "freebsd"
vif = [ '' ]
disk = [ 'file:/opt/mdroot-7.0,hda1,w' ]
#on_crash = 'preserve'
extra = "boot_verbose"
extra += ",boot_single"
extra += ",kern.hz=100"
extra += ",vfs.root.mountfrom=ufs:/dev/xbd769a"Die Datei mdroot-7.0.bz2 sollte
unkomprimiert sein.Als Nächstes muss der __xen_guest-Abschnitt in
kernel-current verändert und das
von &xen; 3.0.3 benötigte
VIRT_BASE hinzugefügt werden:&prompt.root; objcopy kernel-current -R __xen_guest
&prompt.root; perl -e 'print "LOADER=generic,GUEST_OS=freebsd,GUEST_VER=7.0,XEN_VER=xen-3.0,BSD_SYMTAB,VIRT_BASE=0xC0000000\x00"' > tmp
&prompt.root; objcopy kernel-current --add-section __xen_guest=tmp&prompt.root; objdump -j __xen_guest -s kernel-current
kernel-current: file format elf32-i386
Contents of section __xen_guest:
0000 4c4f4144 45523d67 656e6572 69632c47 LOADER=generic,G
0010 55455354 5f4f533d 66726565 6273642c UEST_OS=freebsd,
0020 47554553 545f5645 523d372e 302c5845 GUEST_VER=7.0,XE
0030 4e5f5645 523d7865 6e2d332e 302c4253 N_VER=xen-3.0,BS
0040 445f5359 4d544142 2c564952 545f4241 D_SYMTAB,VIRT_BA
0050 53453d30 78433030 30303030 3000 SE=0xC0000000. Nun kann die domU erstellt und gestartet werden:&prompt.root; xm create /etc/xen/xmexample1.bsd -c
Using config file "/etc/xen/xmexample1.bsd".
Started domain freebsd
WARNING: loader(8) metadata is missing!
Copyright (c) 1992-2006 The FreeBSD Project.
Copyright (c) 1979, 1980, 1983, 1986, 1988, 1989, 1991, 1992, 1993, 1994
The Regents of the University of California. All rights reserved.
FreeBSD 7.0-CURRENT #113: Wed Jan 4 06:25:43 UTC 2006
kmacy@freebsd7.gateway.2wire.net:/usr/home/kmacy/p4/freebsd7_xen3/src/sys/i386-xen/compile/XENCONF
WARNING: DIAGNOSTIC option enabled, expect reduced performance.
Xen reported: 1796.927 MHz processor.
Timecounter "ixen" frequency 1796927000 Hz quality 0
CPU: Intel(R) Pentium(R) 4 CPU 1.80GHz (1796.93-MHz 686-class CPU)
Origin = "GenuineIntel" Id = 0xf29 Stepping = 9
Features=0xbfebfbff<FPU,VME,DE,PSE,TSC,MSR,PAE,MCE,CX8,APIC,SEP,MTRR,PGE,MCA,CMOV,PAT,PSE36,CLFLUSH,
DTS,ACPI,MMX,FXSR,SSE,SSE2,SS,HTT,TM,PBE>
Features2=0x4400<CNTX-ID,<b14>>
real memory = 265244672 (252 MB)
avail memory = 255963136 (244 MB)
xc0: <Xen Console> on motherboard
cpu0 on motherboard
Timecounters tick every 10.000 msec
[XEN] Initialising virtual ethernet driver.
xn0: Ethernet address: 00:16:3e:6b:de:3a
[XEN]
Trying to mount root from ufs:/dev/xbd769a
WARNING: / was not properly dismounted
Loading configuration files.
No suitable dump device was found.
Entropy harvesting: interrupts ethernet point_to_point kickstart.
Starting file system checks:
/dev/xbd769a: 18859 files, 140370 used, 113473 free (10769 frags, 12838 blocks, 4.2% fragmentation)
Setting hostname: demo.freebsd.org.
lo0: flags=8049<UP,LOOPBACK,RUNNING,MULTICAST> mtu 16384
inet6 ::1 prefixlen 128
inet6 fe80::1%lo0 prefixlen 64 scopeid 0x2
inet 127.0.0.1 netmask 0xff000000
Additional routing options:.
Mounting NFS file systems:.
Starting syslogd.
/etc/rc: WARNING: Dump device does not exist. Savecore not run.
ELF ldconfig path: /lib /usr/lib /usr/lib/compat /usr/X11R6/lib /usr/local/lib
a.out ldconfig path: /usr/lib/aout /usr/lib/compat/aout /usr/X11R6/lib/aout
Starting usbd.
usb: Kernel module not available: No such file or directory
Starting local daemons:.
Updating motd.
Starting sshd.
Initial i386 initialization:.
Additional ABI support: linux.
Starting cron.
Local package initialization:.
Additional TCP options:.
Starting background file system checks in 60 seconds.
Sun Apr 1 02:11:43 UTC 2007
FreeBSD/i386 (demo.freebsd.org) (xc0)
login: Die domU sollte nun den
&os; 7.0-CURRENT-Kernel ausführen:&prompt.root; uname -a
FreeBSD demo.freebsd.org 7.0-CURRENT FreeBSD 7.0-CURRENT #113: Wed Jan 4 06:25:43 UTC 2006
kmacy@freebsd7.gateway.2wire.net:/usr/home/kmacy/p4/freebsd7_xen3/src/sys/i386-xen/compile/XENCONF i386Das Netzwerk kann nun unter der domU konfiguriert werden.
Die &os;-domU wird ein spezielles Gerät namens
xn0 verwenden:&prompt.root; ifconfig xn0 10.10.10.200 netmask 255.0.0.0
&prompt.root; ifconfig
xn0: flags=843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX> mtu 1500
inet 10.10.10.200 netmask 0xff000000 broadcast 10.255.255.255
ether 00:16:3e:6b:de:3a
lo0: flags=8049<UP,LOOPBACK,RUNNING,MULTICAST> mtu 16384
inet6 ::1 prefixlen 128
inet6 fe80::1%lo0 prefixlen 64 scopeid 0x2
inet 127.0.0.1 netmask 0xff000000 Unter der Slackware-dom0 sollten einige
&xen;-spezifische
Netzwerkgeräte erscheinen:&prompt.root; ifconfig
eth0 Link encap:Ethernet HWaddr 00:07:E9:A0:02:C2
inet addr:10.10.10.130 Bcast:0.0.0.0 Mask:255.0.0.0
UP BROADCAST RUNNING MULTICAST MTU:1500 Metric:1
RX packets:815 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:1400 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:0
RX bytes:204857 (200.0 KiB) TX bytes:129915 (126.8 KiB)
lo Link encap:Local Loopback
inet addr:127.0.0.1 Mask:255.0.0.0
UP LOOPBACK RUNNING MTU:16436 Metric:1
RX packets:99 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:99 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:0
RX bytes:9744 (9.5 KiB) TX bytes:9744 (9.5 KiB)
peth0 Link encap:Ethernet HWaddr FE:FF:FF:FF:FF:FF
UP BROADCAST RUNNING NOARP MTU:1500 Metric:1
RX packets:1853349 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:952923 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:1000
RX bytes:2432115831 (2.2 GiB) TX bytes:86528526 (82.5 MiB)
Base address:0xc000 Memory:ef020000-ef040000
vif0.1 Link encap:Ethernet HWaddr FE:FF:FF:FF:FF:FF
UP BROADCAST RUNNING NOARP MTU:1500 Metric:1
RX packets:1400 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:815 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:0
RX bytes:129915 (126.8 KiB) TX bytes:204857 (200.0 KiB)
vif1.0 Link encap:Ethernet HWaddr FE:FF:FF:FF:FF:FF
UP BROADCAST RUNNING NOARP MTU:1500 Metric:1
RX packets:3 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:2 errors:0 dropped:157 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:1
RX bytes:140 (140.0 b) TX bytes:158 (158.0 b)
xenbr1 Link encap:Ethernet HWaddr FE:FF:FF:FF:FF:FF
UP BROADCAST RUNNING NOARP MTU:1500 Metric:1
RX packets:4 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:0 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:0
RX bytes:112 (112.0 b) TX bytes:0 (0.0 b)&prompt.root; brctl show
bridge name bridge id STP enabled interfaces
xenbr1 8000.feffffffffff no vif0.1
peth0
vif1.0VMware unter &windows;/&mac;/&linux;Dieser Abschnitt wurde noch nicht geschrieben.FreeBSD als Host-BetriebssystemFreeBSD wird derzeit offiziell von keiner
Virtualisierungssoftware als Host-Betriebssystem
unterstützt. Viele Anwender verwenden aber noch
ältere VMware-Versionen, die
FreeBSD noch als Host-Betriebssystem unterstützen.
Zusätzlich wird
daran gearbeitet, &xen; als
funktionierende Host-Umgebung (dom0) für FreeBSD
verfügbar zu machen.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/x11/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/x11/chapter.sgml
index 18032c8c5b..a649304406 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/x11/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/x11/chapter.sgml
@@ -1,1724 +1,1730 @@
KenTomErweitert um X.Orgs X11-Server von MarcFonvieilleMartinHeinenÜbersetzt von Das X-Window-SystemÜbersicht
- Mit X11 steht unter &os; eine
- leistungsfähige grafische Benutzeroberfläche zur
- Verfügung: &xorg;
- und &xfree86; sind
- zwei Open-Source Realisierungen des X-Window-Systems.
- Bis &os; 5.2.1-RELEASE wurde standardmäßig
+ Mit X11 steht unter &os; eine leistungsfähige
+ frei verfügbare grafische Benutzeroberfläche zur
+ Verfügung, die sowohl in
+ &xorg; und
+ &xfree86; (sowie in weiteren,
+ hier nicht diskutierten Varianten) implementiert wurde.
+ Bis einschließlich &os; 5.2.1-RELEASE wurde
+ standardmäßig
&xfree86;, der X11-Server
von The &xfree86; Project, Inc., installiert.
- Ab &os; 5.3-RELEASE ist &xorg;
+ Seit &os; 5.3-RELEASE ist &xorg;
von der X.Org Foundation der voreingestellte X11-Server,
der unter einer Lizenz ähnlich der von &os; steht.
Zusätzlich sind einige kommerzielle X-Server für
&os; verfügbar.Dieses Kapitel behandelt die Installation und
Konfiguration von X11; der Schwerpunkt liegt auf
- &xorg;. Informationen zur
+ &xorg; &xorg.version;.
+ Informationen zur
Konfiguration von &xfree86;
(beispielsweise auf älteren Versionen von &os;,
unter denen &xfree86; noch
- der Standard-X-Server war) finden Sie weiterhin in
+ der Standard-X-Server war) sowie von äteren
+ &xorg;-Versionen finden Sie
+ weiterhin in
den archivierten Versionen des &os;-Handbuchs unter
.Auskunft über von X11 unterstützte
Video-Hardware gibt die Webseite
&xorg;.Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Siedie Komponenten des X-Window-Systems und ihr
Zusammenspiel kennen.Wissen, wie X11 installiert und konfiguriert wird.Wissen, wie Sie verschiedene Window-Manager installieren und
benutzen.Wissen, wie &truetype;-Schriftarten mit
X11 benutzt werden.Wissen, wie Sie die grafische Anmeldung
(XDM) einrichten.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Siewissen, wie Sie Software Dritter installieren
().X-GrundlagenAnwendern anderer grafischer Benutzeroberflächen, wie
µsoft.windows; oder &macos;, kommt X beim ersten Mal oft
befremdlich vor.Man braucht kein weitreichendes Verständnis der
X-Komponenten und Ihres Zusammenspiels, um X anzuwenden. Um die
Stärken von X auszunutzen, sollten Sie allerdings die Grundlagen
verstehen.Warum heißt es X?X ist nicht die erste grafische Benutzeroberfläche,
die für &unix; geschrieben wurde. Die Entwickler von
X arbeiteten vorher an einem anderen System, das W (von engl.
window: Fenster) hieß.
X ist schlicht der nächste Buchstabe im Alphabet.X wird X, X-Window-System
oder X11 genannt. Sagen Sie bitte nicht
X-Windows: das kommt bei einigen Leuten schlecht an
(die Hilfeseite &man.X.7; führt dies näher aus).Das Client/Server-Modell von XX wurde von Anfang an netzwerktransparent entworfen und
verwendet ein Client-Server-Modell. In diesem Modell läuft
der Server auf dem Rechner, an dem die Tastatur, der Bildschirm
und die Maus angeschlossen ist. Der Server ist für Dinge
wie die Verwaltung des Bildschirms und die Verarbeitung von
Tastatur- und Maus-Eingaben verantwortlich. Jede X-Anwendung,
beispielsweise ein XTerm oder
&netscape; ist ein Client. Der Client
sendet dem Server Nachrichten wie Zeichne an diesen
Koordinaten ein Fenster und der Server sendet dem Client
Nachrichten der Art Der Benutzer hat gerade den Ok-Knopf
gedrückt.In kleinen Umgebungen laufen der X-Server und die X-Clients auf
demselben Rechner. Es ist aber durchaus möglich, den X-Server
auf einem weniger leistungsfähigen Arbeitsplatzrechner laufen
zu lassen und die X-Anwendungen (die Clients) auf dem
leistungsfähigen und teuren Server der Arbeitsgruppe
zu betreiben. In diesem Fall kommunizieren der X-Server und die
X-Clients über das Netz.Dieses Modell verwirrt viele Leute, die erwarten, dass der
X-Server der dicke Rechner im Maschinenraum und der X-Client ihr
Arbeitsplatzrechner ist.Merken Sie sich einfach, dass der X-Server der Rechner mit dem
Bildschirm und der Maus ist und die X-Clients Programme sind, die
in den Fenstern laufen.Das X-Protokoll ist unabhängig vom verwendeten
Betriebssystem und Rechnertyp. Ein X-Server kann durchaus auch
unter µsoft.windows; oder Apples &macos; betrieben werden,
wie viele kostenlose und kommerzielle Anwendungen zeigen.Der Window-ManagerDie X-Philosophie Werkzeuge statt Richtlinien
ist wie die UNIX-Philosophie. Es wird nicht vorgeschrieben, wie
eine Aufgabe zu lösen ist, stattdessen erhält der
Benutzer Werkzeuge, über die er frei verfügen
kann.Dies geht so weit, dass X nicht bestimmt, wie Fenster auf dem
Bildschirm auszusehen haben, wie sie mit der Maus zu verschieben
sind, welche Tastenkombination benutzt werden muss, um zwischen
den Fenstern zu wechseln (z.B.
AltTab unter µsoft.windows;), oder ob die
Fensterrahmen Schaltflächen zum Schließen haben.X gibt die Verantwortung für all diese Sachen an eine
Anwendung ab, die Window-Manager genannt
wird. Unter X gibt es zahlreiche Window-Manager:
AfterStep,
Blackbox, ctwm,
Enlightenment,
fvwm, Sawfish,
twm,
Window Maker um nur einige zu nennen.
Jeder dieser Window-Manager sieht anders aus: Manche stellen
virtuelle Bildschirme zur Verfügung, in anderen lassen sich
die Tastenkombinationen zur Verwaltung des Bildschirms anpassen,
einige besitzen eine Startleiste
oder etwas Ähnliches und in manchen lässt sich das
Aussehen und Verhalten über die Anwendung von
Themes beliebig einstellen. Die
eben genannten Window-Manager und viele weitere finden Sie in der
Kategorie x11-wm der Ports-Sammlung.Die grafischen Benutzeroberflächen
KDE und
GNOME besitzen eigene Window-Manager,
die in den grafischen Arbeitsplatz integriert sind.Die Window-Manager werden unterschiedlich konfiguriert. Einige
erwarten eine manuell erstellte Konfigurationsdatei, andere bieten
grafische Werkzeuge für die meisten Konfigurationsarbeiten
an. Die Konfigurationsdatei von Sawfish
ist sogar in einem Lisp-Dialekt geschrieben.FokusDer Window-Manager ist für die Methode, mit
der ein Fenster den Fokus bekommt, verantwortlich. Jedes System,
das Fenster verwendet, muss entscheiden, wie ein Fenster
aktiviert wird, damit es Eingaben empfangen kann. Das aktive
Fenster sollte zudem sichtbar gekennzeichnet werden.Eine geläufige Methode, den Fokus zu wechseln,
wird click-to-focus genannt. Die Methode wird
in µsoft.windows; benutzt: Ein Fenster wird aktiv, wenn
es mit der Maus angeklickt wird.X legt nicht fest, wie der Fokus einzustellen ist,
stattdessen bestimmt der Window-Manager welches Fenster den Fokus
zu einem gegebenen Zeitpunkt erhält. Alle Window-Manager
stellen die Methode click-to-focus bereit, die
meisten stellen auch noch andere Methoden bereit.Verbreitete Methoden, den Fokus einzustellen, sind:focus-follows-mouseDen Fokus hat das Fenster, unter dem sich der
Mauszeiger befindet. Das muss nicht unbedingt das Fenster,
sein, das sich vorne befindet. Wird der Mauszeiger in ein
anderes Fenster bewegt, so erhält dieses Fenster den
Fokus, ohne das es angeklickt werden muss.sloppy-focusDiese Methode erweitert die Methode
focus-follows-mouse. Wenn die Maus mit
focus-follows-mouse aus dem Fenster auf die
Oberfläche bewegt wird, verliert das aktive Fenster
den Fokus. Da dann kein Fenster mehr den Fokus hat,
gehen alle Eingaben verloren. Die Methode
sloppy-focus wechselt
den Fokus nur, wenn sich der Mauszeiger in ein neues
Fenster bewegt und nicht, wenn er das aktive Fenster
verlässt.click-to-focusDas aktive Fenster wird durch einen Mausklick
festgelegt (dabei kann das Fenster vor alle anderen
Fenster gesetzt werden).
Alle Eingaben werden dann, unabhängig von der Position
des Mauszeigers, dem aktiven Fenster zugeordnet.Viele Window-Manager unterstützen noch andere Methoden,
so wie Abwandlungen der hier vorgestellten Methoden. Schauen Sie
sich dazu bitte die Hilfeseiten Ihres Window-Managers an.WidgetsDie X-Philosophie dehnt sich auch auf die Widgets aus, die von
den Anwendungen benutzt werden.Ein Widget bezeichnet Objekte, die
manipuliert werden können, wie
buttons (Schaltflächen),
check buttons (Mehrfachauswahlknopf),
radio buttons (Einfachauswahlknopf),
Icons und Auswahllisten. Unter µsoft.windows; werden Widgets
Controls genannt.µsoft.windows; und Apples &macos; geben strenge
Richtlinien für Widgets vor: Von den Entwicklern wird erwartet,
dass Sie Anwendungen mit einheitlichem Aussehen und einheitlicher
Bedienung (look and feel) entwickeln.
X gibt weder einen Stil noch Widgets vor, die benutzt werden
müssen.Erwarten Sie daher nicht, dass alle X-Anwendungen gleich
aussehen oder sich gleich bedienen lassen. Es gibt mehrere
verbreitete Widget-Sammlungen, beispielsweise die Athena-Widgets
vom MIT, &motif; (abgeschrägte
Ecken und drei Grautöne, danach wurden die Widgets von
µsoft.windows; entworfen) oder
OpenLook.Die meisten neuen X-Anwendungen benutzen heute modern
aussehende Widgets, wie Qt, das von KDE
benutzt wird oder GTK+, das von
GNOME benutzt wird. Damit wird eine
gewisse Einheitlichkeit in Bedienung und Aussehen erreicht, die
sicher neuen Benutzern die Arbeit erleichtert.X11 installieren&xorg; ist der
Standard-X-Server unter &os;.
&xorg; ist der von der
X.Org Foundation herausgegebene X-Server des Open-Source
X Window Systems. &xorg;
beruht auf &xfree86 4.4RC2 und
X11R6.6. Derzeit ist die Version &xorg.version; von
&xorg; in der Ports-Sammlung
vorhanden.Die nachstehenden Kommandos bauen und installieren
&xorg; aus der
Ports-Sammlung:&prompt.root; cd /usr/ports/x11/xorg
&prompt.root; make install cleanDer komplette Bau von &xorg;
benötigt mindestens 4 GB freien Plattenplatz.Mit &man.pkg.add.1; können Sie X11 direkt von
fertigen Paketen installieren. Wenn &man.pkg.add.1;
die Pakete herunterlädt, lassen Sie die Versionsnummer
aus. &man.pkg.add.1; holt automatisch die aktuelle
Version eines Pakets.Das &xorg;-Paket holen und
installieren Sie wie folgt:&prompt.root; pkg_add -r xorgDie obigen Beispiele installieren die vollständige
X11-Distribution, die unter anderem Server, Clients
und Fonts enthält. Für die einzelnen Teile
der Distribution gibt es ebenfalls separate Pakete.Der Rest dieses Kapitels erklärt, wie Sie
X11 konfigurieren und sich eine Arbeitsumgebung einrichten.ChristopherShumwayBeigetragen von X11 konfigurieren&xorg;X11VorarbeitenBevor Sie X11 konfigurieren, benötigen
Sie folgende Informationen:die Spezifikationen des Monitorsden Chipset des Grafikadaptersdie Speichergröße des
GrafikadaptersSynchronisationsfrequenzhorizontaleSynchronisationsfrequenzvertikaleAus den Spezifikationen des Monitors ermittelt
X11 die Auflösung und die
Wiederholrate für den Betrieb des X-Servers. Die
Spezifikationen entnehmen Sie der Dokumentation des Monitors
oder der Webseite des Herstellers. Sie benötigen die
horizontale und die vertikale Synchronisationsfrequenz.Der Chipsatz der Grafikkarte bestimmt den Treiber,
den X11 verwendet. Die meisten Chipsätze werden
automatisch erkannt, Sie brauchen die Information jedoch,
wenn die Erkennung fehlschlägt.Die Speichergröße der Grafikkarte bestimmt die
maximal mögliche Auflösung und Farbtiefe.X11 konfigurierenX11 wird in mehreren Schritten konfiguriert.
Zuerst müssen Sie eine Vorgabe für die
Konfigurationsdatei erstellen. Setzen Sie dazu als
root den folgenden Befehl ab:&prompt.root; Xorg -configureDie Vorgabe-Konfiguration wird dann unter dem Namen
xorg.conf.new im Verzeichnis
/root gespeichert (das verwendete
Verzeichnis wird durch die Umgebungsvariable $HOME
bestimmt und hängt davon ab, wie Sie zu
root gewechselt sind).
X11 hat in diesem Schritt versucht, die Grafik-Hardware
des Systems zu erkennen und eine Konfigurationsdatei
ausgeschrieben, die zur Hardware passende Treiber lädt.Im nächsten Schritt wird geprüft, ob
&xorg; die Grafik-Hardware
des Systems verwenden kann. Setzen Sie dazu den
folgenden Befehl ab:&prompt.root; Xorg -config xorg.conf.newWenn jetzt ein graues Raster und der X-Mauszeiger erscheinen,
war die Konfiguration erfolgreich. Beenden Sie den Test indem Sie
CtrlAltBackspace drücken.Wenn die Maus nicht funktioniert, prüfen Sie,
ob die Maus konfiguriert wurde. Die Mauskonfiguration
wird in beschrieben.X11 anpassenAls Nächstes passen Sie xorg.conf.new
an. Öffnen
Sie die Datei in einem Editor, wie &man.emacs.1; oder
&man.ee.1; und fügen Sie die Synchronisationsfrequenzen
des Monitors ein. Die Frequenzen werden im Abschnitt
"Monitor" eingetragen:Section "Monitor"
Identifier "Monitor0"
VendorName "Monitor Vendor"
ModelName "Monitor Model"
HorizSync 30-107
VertRefresh 48-120
EndSectionUnter Umständen fehlen die Schlüsselwörter
HorizSync und VertRefresh,
die Sie dann nachtragen müssen. Geben Sie, wie im Beispiel
gezeigt, die horizontale Synchronisationsfrequenz hinter
HorizSync und die vertikale
Synchronisationsfrequenz hinter VertRefresh
an.X unterstützt die Energiesparfunktionen (DPMS,
Energy Star) Ihres Monitors. Mit &man.xset.1; können Sie
Zeitschranken für die DPMS-Modi standby,
suspend, off vorgeben, oder diese
zwingend aktivieren. Die DPMS-Funktionen können Sie mit der
nachstehenden Zeile im "Monitor"-Abschnitt
aktivieren:Option "DPMS"xorg.confDie gewünschte Auflösung und Farbtiefe stellen Sie im
Abschnitt "Screen" ein:Section "Screen"
Identifier "Screen0"
Device "Card0"
Monitor "Monitor0"
DefaultDepth 24
SubSection "Display"
Viewport 0 0
Depth 24
Modes "1024x768"
EndSubSection
EndSectionMit DefaultDepth wird die
Farbtiefe des X-Servers vorgegeben. Mit der Option
-depth von &man.Xorg.1;
lässt sich die vorgegebene
Farbtiefe überschreiben. Modes
gibt die Auflösung für die angegebene
Farbtiefe an. Die Farbtiefe im Beispiel beträgt
24 Bits pro Pixel, die zugehörige Auflösung
ist 1024x768 Pixel. Beachten Sie, dass in der
Voreinstellung nur Standard-VESA-Modi der Grafikkarte
angegeben werden können.Sichern Sie die Konfigurationsdatei und testen Sie
die Konfiguration wie oben beschrieben.Bei der Fehlersuche sind Ihnen die Protokolle des
X11-Servers behilflich. In den Protokollen wird die
gefundene Graphik-Hardware protokolliert.
Die Protokolle von &xorg; heißen
/var/log/Xorg.0.log.
Die Dateinamen enthalten eine laufende Nummer,
der Name variiert daher von Xorg.0.log
zu Xorg.8.log.Wenn alles funktioniert hat, installieren Sie
die Datei an einen Ort, an dem &man.Xorg.1; sie findet.
Normalerweise wird die Konfigurationsdatei unter
/etc/X11/xorg.conf oder
- /usr/X11R6/etc/X11/xorg.conf
+ /usr/local/etc/X11/xorg.conf
gespeichert:&prompt.root; cp xorg.conf.new /etc/X11/xorg.confDamit ist die X11-Konfiguration beendet und
&xorg; kann nun mithilfe
von &man.startx.1; gestartet werden. Alternativ
können Sie X11 auch mit &man.xdm.1; starten.Sie können X11 auch mit dem graphischen
Werkzeug &man.xorgcfg.1; konfigurieren.
Mit diesem Werkzeug können Sie Treiber auswählen
und Einstellungen vornehmen. Das Werkzeug kann auch
auf der Konsole benutzt werden, starten Sie es einfach
mit xorgcfg -textmode. Weiteres
erfahren Sie in den Hilfeseiten &man.xorgcfg.1;.Weiterhin gibt es noch das Werkzeug
&man.xorgconfig.1;. Dieses Konsolenwerkzeug
ist zwar schwerer zu handhaben, funktioniert
aber auch in Situationen, in denen die anderen Werkzeuge
nicht funktionieren.Spezielle KonfigurationenKonfiguration des &intel; i810 Graphics ChipsetsIntel i810 ChipsetDer &intel; i810-Chipset benötigt den Treiber
agpgart, die AGP-Schnittstelle
von X11. Weitere Informationen finden sich in
&man.agp.4;.Ab jetzt kann die Hardware wie jede andere Grafikkarte auch
konfiguriert werden. Der Treiber &man.agp.4; kann nicht
nachträglich mit &man.kldload.8; in einen laufenden
Kernel geladen werden. Er muss entweder fest im Kernel
eingebunden sein oder beim Systemstart über
/boot/loader.conf geladen werden.Einen Widescreen-Monitor einsetzenWidescreen-Monitor, KonfigurationDieser Abschnitt geht über die normalen
Konfigurationsarbeiten hinaus und setzt einiges an Vorwissen
voraus. Selbst wenn die Standardwerkzeuge zur X-Konfiguration
bei diesen Geräten nicht zum Erfolg führen, sollten
sich in den Logdateien genug Informationen finden, mit denen
Sie letztlich doch einen funktionierenden X-Server
konfigurieren können. Alles, was Sie dazu noch
benötigen, ist ein Texteditor.Aktuelle Widescreen-Formate (wie WSXGA, WSXGA+, WUXGA,
WXGA, WXGA+, und andere mehr) unterstützen
Seitenverhältnisse wie 16:10 oder 10:9, die unter X
Probleme verursachen können. Bei einem
Seitenverhältnis von 16:10 sind beispielsweise
folgende Auflösungen möglich:2560x16001920x12001680x10501440x9001280x800Diese Konfiguration könnte so einfach sein
wie das zusätzliche Anlegen eines Eintrags
einer dieser Auflösungen als ein möglicher
Mode in
Section "Screen":Section "Screen"
Identifier "Screen0"
Device "Card0"
Monitor "Monitor0"
DefaultDepth 24
SubSection "Display"
Viewport 0 0
Depth 24
Modes "1680x1050"
EndSubSection
EndSection&xorg; ist normalerweise
intelligent genug, um die Informationen zu den erlaubten
Auflösungen über I2C/DDC zu beziehen, und
weiß daher, welche Auflösungen und Frequenzen
Ihr Widescreen-Monitor unterstützt.Wenn diese ModeLines in den
Treiberdateien nicht vorhanden sind, kann es sein, dass
Sie &xorg; beim Finden der
korrekten Werte unterstützen müssen. Dazu
extrahieren Sie die benötigten Informationen aus der
Datei /var/log/Xorg.0.log und
erzeugen daraus eine funktionierende
ModeLine. Dazu suchen Sie in dieser
Datei nach Zeilen ähnlich den folgenden:(II) MGA(0): Supported additional Video Mode:
(II) MGA(0): clock: 146.2 MHz Image Size: 433 x 271 mm
(II) MGA(0): h_active: 1680 h_sync: 1784 h_sync_end 1960 h_blank_end 2240 h_border: 0
(II) MGA(0): v_active: 1050 v_sync: 1053 v_sync_end 1059 v_blanking: 1089 v_border: 0
(II) MGA(0): Ranges: V min: 48 V max: 85 Hz, H min: 30 H max: 94 kHz, PixClock max 170 MHzDiese Informationen werden auch als EDID-Informationen
bezeichnet. Um daraus eine funktionierende
ModeLine zu erzeugen, müssen Sie
lediglich die Zahlen in die korrekte Reihenfolge bringen:ModeLine <name> <clock> <4 horiz. timings> <4 vert. timings>Die korrekte ModeLine in
Section "Monitor" würde
für dieses Beispiel folgendermaßen aussehen:Section "Monitor"
Identifier "Monitor1"
VendorName "Bigname"
ModelName "BestModel"
ModeLine "1680x1050" 146.2 1680 1784 1960 2240 1050 1053 1059 1089
Option "DPMS"
EndSectionNachdem diese Äderungen durchgeführt sind, sollte
X auch auf Ihrem neuen Widescreen-Monitor starten.MurrayStokelyBeigetragen von Schriftarten in X11 benutzenType 1 SchriftartenDie Schriftarten, die mit X11
geliefert werden, eignen sich ganz und gar nicht für
Desktop-Publishing-Anwendungen. Große Schriftarten zeigen bei
Präsentationen deutliche Treppenstufen und die kleinen
Schriftarten in &netscape; sind fast
unleserlich. Es gibt allerdings mehrere hochwertige
Type 1 Schriftarten (&postscript;), die mit
X11 benutzt werden können.
Beispielsweise enthalten die URW-Schriftarten
(x11-fonts/urwfonts) hochwertige
Versionen gängiger Type 1 Schriftarten (zum Beispiel
Times Roman,
Helvetica,
Palatino).
Die Sammlung Freefonts (x11-fonts/freefonts) enthält
noch mehr Schriftarten, doch sind diese für den Einsatz
in Grafik-Programmen wie The Gimp
gedacht. Es fehlen auch einige Schriftarten, sodass sich
die Sammlung nicht für den alltäglichen Gebrauch
eignet. Weiterhin kann X11 leicht so konfiguriert werden,
dass es &truetype;-Schriftarten verwendet. Mehr dazu
erfahren Sie in der Hilfeseite &man.X.7; und im Abschnitt
&truetype; Schriftarten.Die Type 1 Schriftarten lassen sich aus der Ports-Sammlung wie
folgt installieren:&prompt.root; cd /usr/ports/x11-fonts/urwfonts
&prompt.root; make install cleanAnalog lassen sich Freefont und andere Sammlungen
installieren. Die neuen Schriftarten müssen Sie
in die Konfigurationsdatei des X-Servers im Verzeichnis
/etc/X11 eintragen.
Die Konfigurationsdatei von &xorg;
heißt xorg.conf. Fügen Sie
die folgende Zeile hinzu:
- FontPath "/usr/X11R6/lib/X11/fonts/URW/"
+ FontPath "/usr/local/lib/X11/fonts/URW/"Sie können aber auch in der X-Sitzung das folgende
Kommando absetzen:
- &prompt.user; xset fp+ /usr/X11R6/lib/X11/fonts/URW
+ &prompt.user; xset fp+ /usr/local/lib/X11/fonts/URW
&prompt.user; xset fp rehashDann kennt der X-Server die neuen Schriftarten nur bis zum Ende
der Sitzung. Wenn die Änderung dauerhaft sein soll, müssen
Sie die Kommandos in ~/.xinitrc eintragen,
wenn Sie X mit startx starten, oder in
~/.xsession, wenn Sie
XDM benutzen. Sie können die
Schriftarten auch in die neue Datei
- /usr/X11R6/etc/fonts/local.conf,
+ /usr/local/etc/fonts/local.conf,
die im Abschnitt Anti-aliasing
beschrieben wird, eintragen.&truetype;-SchriftartenTrueType-SchriftartenSchriftartenTrueType&xorg; kann
&truetype;-Schriftarten mithilfe von zwei Modulen
darstellen. Im folgenden Beispiel wird das Freetype-Modul
benutzt, da es besser mit anderen Werkzeugen, die
&truetype;-Schriftarten darstellen, übereinstimmt.
Das Freetype-Modul aktivieren Sie im Abschnitt
"Module" von /etc/X11/xorg.conf
durch Einfügen der Zeile:Load "freetype"Erstellen Sie ein Verzeichnis für die
&truetype;-Schriftarten (z.B.
- /usr/X11R6/lib/X11/fonts/TrueType)
+ /usr/local/lib/X11/fonts/TrueType)
und kopieren Sie alle Schriftarten dorthin. Die
Schriftarten müssen im &unix;/&ms-dos;/&windows;-Format
vorliegen, Schriftarten von einem &macintosh; können
Sie nicht direkt übernehmen. Die Schriftarten
müssen noch im Katalog fonts.dir
erfasst werden. Den Katalog erzeugen Sie mit dem Kommando
ttmkfdir aus dem Port
x11-fonts/ttmkfdir:
- &prompt.root; cd /usr/X11R6/lib/X11/fonts/TrueType
+ &prompt.root; cd /usr/local/lib/X11/fonts/TrueType
&prompt.root; ttmkfdir -o fonts.dirGeben Sie dem System das &truetype;-Verzeichnis, wie im Abschnitt
Type 1 Schriftarten beschrieben,
bekannt:
- &prompt.user; xset fp+ /usr/X11R6/lib/X11/fonts/TrueType
+ &prompt.user; xset fp+ /usr/local/lib/X11/fonts/TrueType
&prompt.user; xset fp rehashOder fügen Sie eine FontPath-Zeile
in die Datei xorg.conf ein.Das war's. Jetzt sollten &netscape;,
Gimp, &staroffice;
und alle anderen X-Anwendungen die &truetype;-Schriftarten benutzen.
Extrem kleine Schriftarten (Webseiten, die mit hoher Auflösung
betrachtet werden) und sehr große Schriftarten (in
&staroffice;) sollten jetzt viel besser
aussehen.Joe MarcusClarkeAktualisiert von Anti-aliasingAnti-aliasingSchriftartenAnti-aliasingX11 beherrscht das
Anti-aliasing-Verfahren seit
&xfree86; 4.0.2.
Die Konfiguration der Schriftarten war vor
&xfree86; 4.3.0 ziemlich
schwierig. Ab &xfree86; 4.3.0
stehen alle Schriftarten
- in /usr/X11R6/lib/X11/fonts/ und
+ in /usr/local/lib/X11/fonts/ und
~/.fonts/ automatisch für das
Anti-aliasing-Verfahren mit
Anwendungen, die Xft unterstützen, zur Verfügung.
Es gibt schon viele Anwendungen, die Xft unterstützen,
zum Beispiel: Qt 2.3 und höhere Versionen
(das KDE-Toolkit), GTK+ 2.0
und höhere Versionen (das
GNOME-Toolkit) sowie
Mozilla 1.2 und höhere Versionen.
- In der Datei /usr/X11R6/etc/fonts/local.conf
+ In der Datei /usr/local/etc/fonts/local.conf
werden die Schriftarten, die mit dem Anti-aliasing-Verfahren
benutzt werden sollen und die Eigenschaften des Verfahrens
festgelegt. In diesem Abschnitt wird nur die grundlegende
Konfiguration von Xft beschrieben. Weitere Details entnehmen
Sie bitte der Hilfeseite &man.fonts-conf.5;.XMLDie Datei local.conf ist ein
XML-Dokument. Achten Sie beim
Editieren der Datei daher auf die richtige Groß- und
Kleinschreibung und darauf, dass alle Tags geschlossen
sind. Die Datei beginnt mit der üblichen XML-Deklaration
gefolgt von einer DOCTYPE-Definition und dem
<fontconfig>-Tag: <?xml version="1.0"?>
<!DOCTYPE fontconfig SYSTEM "fonts.dtd">
<fontconfig>
Wie vorher erwähnt, stehen schon alle Schriftarten
- in /usr/X11R6/lib/X11/fonts/ und
+ in /usr/local/lib/X11/fonts/ und
~/.fonts/ für Anwendungen, die
Xft unterstützen, zur Verfügung. Wenn Sie ein
Verzeichnis außerhalb dieser beiden Bäume
benutzen wollen, fügen Sie eine Zeile wie die
nachstehende zu
- /usr/X11R6/etc/fonts/local.conf hinzu:
+ /usr/local/etc/fonts/local.conf hinzu:<dir>/path/to/my/fonts</dir>Wenn Sie neue Schriftarten hinzugefügt haben,
müssen Sie den Schriftarten-Cache neu aufbauen:&prompt.root; fc-cache -fDas Anti-aliasing-Verfahren zeichnet Ränder leicht unscharf,
dadurch werden kleine Schriften besser lesbar und der
Treppenstufen-Effekt bei wird großen Schriften vermieden. Auf
normale Schriftgrößen sollte das Verfahren aber nicht
angewendet werden, da dies die Augen zu sehr anstrengt. Um
kleinere Schriftgrößen als 14 Punkt von dem
Verfahren auszunehmen, fügen Sie in
local.conf die nachstehenden Zeilen ein: <match target="font">
<test name="size" compare="less">
<double>14</double>
</test>
<edit name="antialias" mode="assign">
<bool>false</bool>
</edit>
</match>
<match target="font">
<test name="pixelsize" compare="less" qual="any">
<double>14</double>
</test>
<edit mode="assign" name="antialias">
<bool>false</bool>
</edit>
</match>SchriftartenAbständeDas Anti-aliasing-Verfahren kann die Abstände einiger
Fixschriften falsch darstellen, dies fällt besonders unter
KDE auf. Sie können das Problem
umgehen, indem Sie die Abstände dieser Schriften auf den Wert
100 festsetzen. Fügen Sie die nachstehenden
Zeilen hinzu: <match target="pattern" name="family">
<test qual="any" name="family">
<string>fixed</string>
</test>
<edit name="family" mode="assign">
<string>mono</string>
</edit>
</match>
<match target="pattern" name="family">
<test qual="any" name="family">
<string>console</string>
</test>
<edit name="family" mode="assign">
<string>mono</string>
</edit>
</match>Damit werden die Namen der gebräuchlichen Fixschriften auf
"mono" abgebildet. Für diese Schriften
setzen Sie dann den Abstand fest: <match target="pattern" name="family">
<test qual="any" name="family">
<string>mono</string>
</test>
<edit name="spacing" mode="assign">
<int>100</int>
</edit>
</match> Bestimmte Schriftarten, wie Helvetica, können
Probleme mit dem Anti-Aliasing-Verfahren verursachen.
In der Regel erscheinen diese Schriftarten dann vertikal
halbiert. Im schlimmsten Fall stürzen Anwendungen,
wie Mozilla, als Folge davon ab.
Sie vermeiden dies, indem Sie betroffene Schriftarten in
local.conf von dem Verfahren ausnehmen: <match target="pattern" name="family">
<test qual="any" name="family">
<string>Helvetica</string>
</test>
<edit name="family" mode="assign">
<string>sans-serif</string>
</edit>
</match> Wenn Sie local.conf editiert haben,
stellen Sie bitte sicher, dass die Datei mit dem Tag
</fontconfig> endet. Ist das
nicht der Fall, werden die Änderungen nicht
berücksichtigt.Die mit X11 gelieferten
Schriftarten eignen sich nicht besonders für das
Anti-Aliasing-Verfahren. Der Port x11-fonts/bitstream-vera
enthält viel besser geeignete Schriftarten. Wenn sie
noch nicht existiert, legt der Port die Datei
- /usr/X11R6/etc/fonts/local.conf
+ /usr/local/etc/fonts/local.conf
an. Ansonsten erzeugt der Port die Datei
- /usr/X11R6/etc/fonts/local.conf-vera,
+ /usr/local/etc/fonts/local.conf-vera,
deren Inhalt Sie in
- /usr/X11R6/etc/fonts/local.conf
+ /usr/local/etc/fonts/local.conf
aufnehmen müssen. Danach werden die
X11-Schriftarten Serif, Sans Serif und Monospaced
durch die entsprechenden Bitstream-Schriftarten ersetzt.Benutzer können eigene Einstellungen in der
Datei ~/.fonts.conf vornehmen.
Achten Sie auch hier auf die richtige XML-Syntax.LCDSchriftartenauf einem LCDMit einem LCD können Sie
sub-pixel sampling anstelle von
Anti-aliasing einsetzen. Dieses Verfahren behandelt die horizontal
getrennten Rot-, Grün- und Blau-Komponenten eines Pixels
gesondert und verbessert damit (teilweise sehr wirksam) die
horizontale Auflösung. Die nachstehende Zeile in
local.conf aktiviert diese Funktion: <match target="font">
<test qual="all" name="rgba">
<const>unknown</const>
</test>
<edit name="rgba" mode="assign">
<const>rgb</const>
</edit>
</match>Abhängig von der Organisation Ihres Bildschirms
müssen Sie anstelle von
verwenden. Experimentieren Sie und
schauen Sie, was besser aussieht.Mozillaohne Anti-AliasingDer nächste Start des X-Servers aktiviert das
Anti-aliasing-Verfahren. Beachten Sie, dass die Anwendungen dieses
Verfahren auch benutzen müssen. Zurzeit wird das Verfahren
von Qt und damit von KDE benutzt.
GTK+ und GNOME können das Verfahren mit dem
Font-capplet benutzen (Details entnehmen
Sie bitte ). Ab
der Version 1.2 benutzt Mozilla
automatisch das Anti-Aliasing Verfahren. Dies können
Sie verhindern, wenn Sie beim Übersetzen von
Mozilla die Option
-DWITHOUT_XFT angeben.SethKingsleyBeigetragen von Der X-Display-ManagerEinführungX-Display-ManagerDer X-Display-Manager
(XDM), eine optionale
Komponente des X-Window-Systems, verwaltet Sitzungen. Er kann mit
vielen Komponenten, wie minimal ausgestatteten X-Terminals,
Arbeitsplatz-Rechnern und leistungsfähigen Netzwerkservern,
nutzbringend eingesetzt werden. Da das X-Window-System
netzwerktransparent ist, gibt es zahlreiche
Möglichkeiten, X-Clients und X-Server auf unterschiedlichen
Rechnern im Netz laufen zu lassen. XDM
stellt eine grafische Anmeldemaske zur Verfügung, in der Sie
den Rechner, auf dem eine Sitzung laufen soll, auswählen
können und in der Sie die nötigen
Autorisierungs-Informationen, wie Benutzername und Passwort,
eingeben können.Die Funktion des X-Display-Managers lässt sich mit
der von &man.getty.8; (siehe )
vergleichen. Er meldet den Benutzer am ausgesuchten System an,
startet ein Programm (meist einen Window-Manager) und
wartet darauf, dass dieses Programm beendet wird, das heißt
der Benutzer die Sitzung beendet hat. Nachdem die Sitzung beendet
ist, zeigt XDM den grafischen
Anmeldebildschirm für den nächsten Benutzer an.XDM einrichtenDer XDM-Dæmon befindet sich in
- /usr/X11R6/bin/xdm und kann jederzeit von
+ /usr/local/bin/xdm und kann jederzeit von
root gestartet werden. Er verwaltet dann den
X-Bildschirm des lokalen Rechners. XDM
lässt sich bequem mit einem Eintrag in
/etc/ttys (siehe )
bei jedem Start des Rechners aktivieren. In
/etc/ttys sollte schon der nachstehende
Eintrag vorhanden sein:
- ttyv8 "/usr/X11R6/bin/xdm -nodaemon" xterm off secure
+ ttyv8 "/usr/local/bin/xdm -nodaemon" xterm off secureIn der Voreinstellung ist dieser Eintrag nicht aktiv. Um den
Eintrag zu aktivieren, ändern Sie den Wert in Feld 5 von
off zu on und starten Sie
&man.init.8; entsprechend der Anleitung in neu. Das erste Feld gibt den Namen des
Terminals an, auf dem das Programm läuft. Im Beispiel wird
ttyv8 verwendet, das heißt
XDM läuft auf dem neunten
virtuellen Terminal.XDM konfigurierenDas Verhalten und Aussehen von XDM
steuern Sie mit Konfigurationsdateien, die im Verzeichnis
- /usr/X11R6/lib/X11/xdm stehen.
+ /usr/local/lib/X11/xdm stehen.
Üblicherweise finden Sie dort die folgenden Dateien vor:DateiBeschreibungXaccessRegelsatz, der zur Autorisierung von Clients benutzt
wird.XresourcesVorgabewerte für X-Ressourcen.XserversListe mit lokalen und entfernten Bildschirmen, die
verwaltet werden.XsessionVorgabe für das Startskript der
Sitzung.Xsetup_*Skript, das dazu dient, Anwendungen vor der Anmeldung
zu starten.xdm-configKonfiguration für alle auf der Maschine
verwalteten Bildschirme.xdm-errorsFehlermeldungen des Servers.xdm-pidDie Prozess-ID des gerade laufenden
XDM-Prozesses.
- Im Verzeichnis /usr/X11R6/lib/X11/xdm
+ Im Verzeichnis /usr/local/lib/X11/xdm
befinden sich auch noch Skripten und Programme, die zum Einrichten
der XDM-Oberfläche dienen. Der
Zweck dieser Dateien und der Umgang mit ihnen wird in der
Hilfeseite &man.xdm.1; erklärt. Wir gehen im Folgenden nur
kurz auf ein paar der Dateien ein.Die vorgegebene Einstellung zeigt ein rechteckiges
Anmeldefenster, in dem der Rechnername in großer Schrift
steht. Darunter befinden sich die Eingabeaufforderungen
Login: und Password:.
Mit dieser Maske können Sie anfangen, wenn Sie das
Erscheinungsbild von XDM
verändern wollen.Xaccess
- Verbindungen zu XDM werden mit
- dem X Display Manager Connection Protocol
+ Verbindungen zu XDM werden
+ über das X Display Manager Connection Protocol
(XDMCP) hergestellt.
XDMCP-Verbindungen von entfernten Maschinen
werden über den Regelsatz in Xaccess
kontrolliert. Diese Datei wird allerdings ignoriert, wenn in
xdm-config keine Verbindungen entfernter
Maschinen erlaubt sind (dies ist auch die Voreinstellung).XresourcesIn dieser Datei kann das Erscheinungsbild der
Bildschirmauswahl und der Anmeldemasken festgelegt werden. Das
Format entspricht den Dateien im Verzeichnis
app-defaults, die in der
X11-Dokumentation beschrieben sind.XserversDiese Datei enthält eine Liste entfernter Maschinen, die
in der Bildschirmauswahl angeboten werden.XsessionDieses Skript wird vom XDM
aufgerufen, nachdem sich ein Benutzer erfolgreich angemeldet hat.
Üblicherweise besitzt jeder Benutzer eine angepasste Version
dieses Skripts in ~/.xsession, das dann
anstelle von Xsession ausgeführt
wird.Xsetup_*Diese Skripten werden automatisch ausgeführt bevor die
Bildschirmauswahl oder die Anmeldemasken angezeigt werden.
Für jeden lokalen Bildschirm gibt es ein Skript, dessen
Namen aus Xsetup_ gefolgt von der
Bildschirmnummer gebildet wird (zum Beispiel
Xsetup_0). Normalerweise werden damit ein
oder zwei Programme, wie xconsole, im
Hintergrund gestartet.xdm-configDiese Datei enthält Einstellungen, die für jeden
verwalteten Bildschirm zutreffen. Das Format entspricht dem der
Dateien aus app-defaults.xdm-errorsDie Ausgaben jedes X-Servers, den
XDM versucht zu starten, werden in
dieser Datei gesammelt. Wenn ein von
XDM verwalteter Bildschirm aus
unbekannten Gründen hängen bleibt, sollten Sie in
dieser Datei nach Fehlermeldungen suchen. Für jede Sitzung
werden die Meldungen auch in die Datei
~/.xsession-errors des Benutzers
geschrieben.Einrichten eines Bildschirm-Servers auf dem NetzwerkDamit sich Clients mit dem Bildschirm-Server verbinden
können, muss der Zugriffsregelsatz editiert werden und der
Listener aktiviert werden. Die Vorgabewerte sind sehr
restriktiv eingestellt. Damit XDM
Verbindungen annimmt, kommentieren Sie eine Zeile in der
xdm-config Datei aus:! SECURITY: do not listen for XDMCP or Chooser requests
! Comment out this line if you want to manage X terminals with xdm
DisplayManager.requestPort: 0Starten Sie danach XDM neu.
Beachten Sie, dass Kommentare in den
Ressourcen-Konfigurationsdateien mit einem !
anstelle des sonst üblichen Zeichens #
beginnen. Wenn Sie strengere Zugriffskontrollen einrichten wollen,
sehen Sie sich die Beispiele in Xaccess und
die Hilfeseite &man.xdm.1; an.XDM ersetzenEs gibt mehrere Anwendungen, die
XDM ersetzen können, zum Beispiel
kdm, der Teil von
KDE ist und später in diesem
Kapitel besprochen wird. kdm ist
ansprechender gestaltet und bietet neben einigen Schnörkeln
die Möglichkeit, den zu verwendenden Window-Manager bei der
Anmeldung auszuwählen.ValentinoVaschettoBeigetragen von Grafische OberflächenDieser Abschnitt beschreibt verschiedene grafische
Oberflächen, die es für X unter FreeBSD gibt. Eine
Oberfläche (desktop environment)
kann alles von einem einfachen Window-Manager bis hin zu kompletten
Anwendungen wie KDE oder
GNOME sein.GNOMEÜber GNOMEGNOMEGNOME ist eine benutzerfreundliche
Oberfläche, mit der Rechner leicht benutzt und konfiguriert
werden können. GNOME besitzt
eine Leiste, mit der Anwendungen gestartet werden und die
Statusinformationen anzeigen kann. Programme und Daten
können auf der Oberfläche abgelegt werden und
Standardwerkzeuge stehen zur Verfügung. Es gibt
Konventionen, die es Anwendungen leicht machen,
zusammenzuarbeiten und ein konsistentes Erscheinungsbild
garantieren. Benutzer anderer Betriebssysteme oder anderer
Arbeitsumgebungen sollten mit der leistungsfähigen
grafischen Oberfläche von GNOME
sehr gut zurechtkommen. Auf der Webseite
FreeBSD GNOME
Project finden Sie weitere Informationen über
GNOME auf FreeBSD. Zusätzlich finden Sie dort
umfassende FAQs zur Installation, Konfiguration und zum
Betrieb von GNOME.GNOME installierenAm einfachsten installieren Sie GNOME
als Paket oder über die Ports-Sammlung.Wenn Sie das GNOME-Paket über
das Netz installieren wollen, setzen Sie den nachstehenden Befehl
ab:&prompt.root; pkg_add -r gnome2Wenn Sie den Quellcode von GNOME
übersetzen wollen, benutzen Sie die Ports-Sammlung:&prompt.root; cd /usr/ports/x11/gnome2
&prompt.root; make install cleanNachdem GNOME installiert ist,
muss der X-Server GNOME anstelle eines
Window-Managers starten.Der einfachste Weg, GNOME zu
starten, ist GDM, der GNOME Display
Manager. GDM, das als Teil des
GNOME-Desktops installiert (aber in
der Voreinstellung deaktiviert) wird, kann durch das
Einfügen von gdm_enable="YES" in
/etc/rc.conf beim Systemstart aktiviert
werden. Nach einem Systemneustart wird
GNOME nach dem Anmelden automatisch
gestartet.GNOME kann auch von der
Kommandozeile gestartet werden, wenn Sie eine entsprechend
konfigurierte .xinitrc in Ihrem
Heimatverzeichnis besitzen. Existiert eine solche Version,
ersetzen Sie den Aufruf des Window-Managers durch
/usr/local/bin/gnome-session. Wenn
.xinitrc nicht gesondert angepasst wurde,
reicht es, den nachstehenden Befehl abzusetzen:&prompt.user; echo "/usr/local/bin/gnome-session" > ~/.xinitrcRufen Sie danach startx auf, um die
GNOME Oberfläche zu starten.Wenn Sie einen älteren Display-Manager wie
XDM verwenden, müssen Sie
anders vorgehen. Legen Sie eine ausführbare
.xsession an, die das Kommando
zum Start von GNOME enthält.
Ersetzen Sie dazu den Start des Window-Managers durch
/usr/local/bin/gnome-session:&prompt.user; echo "#!/bin/sh" > ~/.xsession
&prompt.user; echo "/usr/local/bin/gnome-session" >> ~/.xsession
&prompt.user; chmod +x ~/.xsessionSie können den Display-Manager auch so konfigurieren,
dass der Window-Manager beim Anmelden gewählt werden kann. Im
Abschnitt Details zu KDE
wird das für kdm, den
Display-Manager von KDE
erklärt.Anti-aliasing-Verfahren mit GNOMEGNOMEAnti-Aliasing-VerfahrenDie RENDER-Erweiterung von X11
setzt das Anti-Aliasing-Verfahren um.
GTK+ 2.0 (das GNOME-Toolkit) und spätere Versionen
benutzen dieses Verfahren. Die Konfiguration des
Verfahrens ist in beschrieben.
Aktivieren Sie Anti-Aliasing im Menü
ApplicationsDesktop PreferencesFont. Dort wählen
Sie dann eine der Möglichkeiten
Best shapes,
Best contrast oder
Subpixel smoothing (LCDs).
Für GTK+-Anwendungen, die nicht Teil von
GNOME sind, setzen Sie
die Umgebungsvariable GDK_USE_XFT
vor dem Start der Anwendung auf den Wert
1.KDEÜber KDEKDEKDE ist eine moderne, leicht zu
benutzende Oberfläche, die unter anderem Folgendes
bietet:eine schöne und moderne Oberfläche,eine Oberfläche, die völlig netzwerktransparent
ist,ein integriertes Hilfesystem, das bequem und konsistent
Hilfestellungen bezüglich der Bedienung
der KDE-Oberfläche und
ihrer Anwendungen gibt,ein konstantes Erscheinungsbild (look and
feel) aller
KDE-Anwendungen,einheitliche Menüs, Werkzeugleisten,
Tastenkombinationen und Farbschemata,Internationalisierung: KDE
ist in mehr als 40 Sprachen erhältlich,durch Dialoge gesteuerte zentrale Konfiguration der
Oberfläche,viele nützliche
KDE-Anwendungen.In KDE ist mit
Konqueror auch ein Webbrowser
enthalten, der sich durchaus mit anderen
Webbrowsern auf &unix;-Systemen messen kann. Weitere
Informationen über KDE erhalten
Sie auf den KDE-Webseiten. Auf der
- Webseite FreeBSD-KDE
- team finden Sie weitere FreeBSD-spezifische
+ Webseite KDE on FreeBSD
+ finden Sie weitere FreeBSD-spezifische
Informationen über KDE.KDE installierenAm einfachsten installieren Sie KDE,
wie jede andere grafische Oberfläche auch als Paket
oder über die Ports-Sammlung.Um KDE über das Netz zu
installieren, setzen Sie den nachstehenden Befehl ab:&prompt.root; pkg_add -r kde&man.pkg.add.1; installiert automatisch die neuste
Version einer Anwendung.Benutzen Sie die Ports-Sammlung, wenn Sie den Quellcode von
KDE übersetzen wollen:&prompt.root; cd /usr/ports/x11/kde3
&prompt.root; make install cleanNachdem KDE installiert ist, muss
der X-Server KDE anstelle eines
Window-Managers starten. Legen Sie dazu die Datei
.xinitrc an:&prompt.user; echo "exec startkde" > ~/.xinitrcWenn das X-Window-System danach mit startx
gestartet wird, erscheint die
KDE-Oberfläche.Wird ein Display-Manager wie XDM
benutzt, muss .xsession angepasst werden.
Eine Anleitung für kdm folgt
gleich in diesem Kapitel.Details zu KDEWenn KDE erst einmal installiert
ist, erschließen sich die meisten Sachen durch das
Hilfesystem oder durch Ausprobieren. Benutzer von Windows oder
&macos; werden sich sehr schnell zurecht finden.Die beste Referenz für KDE
ist die Online-Dokumentation. KDE
besitzt einen eigenen Webbrowser, sehr viele nützliche
Anwendungen und ausführliche Dokumentation. Der Rest dieses
Abschnitts beschäftigt sich daher mit Dingen, die schlecht
durch einfaches Ausprobieren erlernbar sind.Der KDE-Display-ManagerKDEDisplay-ManagerDer Administrator eines Mehrbenutzersystems will den
Benutzern vielleicht eine grafische Anmeldung wie mit
XDM ermöglichen.
KDE besitzt einen
eigenen Display-Manager, der schöner aussieht und auch
über mehr Optionen verfügt. Insbesondere können
sich die Benutzer die Oberfläche für die Sitzung
(beispielsweise KDE oder
GNOME) aussuchen.Um kdm zu aktivieren, müssen
Sie den Eintrag ttyv8 in der Datei
/etc/ttys anpassen. Die von Ihnen
angepasste Zeile sollte ähnlich der folgenden aussehen:ttyv8 "/usr/local/bin/kdm -nodaemon" xterm on secureXFceÜber XFceXFce ist eine grafische
Oberfläche, die auf den GTK+-Bibliotheken, die auch von
GNOME benutzt werden, beruht. Die
Oberfläche ist allerdings weniger aufwändig und
für diejenigen gedacht, die eine schlichte und effiziente
Oberfläche wollen, die dennoch einfach zu benutzen
und zu konfigurieren ist. Die Oberfläche sieht
ähnlich wie CDE aus, das in
kommerziellen &unix; Systemen verwendet wird. Einige Merkmale
von XFce sind:eine schlichte einfach zu benutzende
Oberfläche,vollständig mit Mausoperationen konfigurierbar,
Unterstützung von drag and
drop,ähnliche Hauptleiste wie
CDE, die Menüs enthält
und über die Anwendungen gestartet werden
können,integrierter Window-Manager, Datei-Manager und
Sound-Manager,
GNOME-compliance-Modul,mit Themes anpassbar (da
GTK+ benutzt wird),schnell, leicht und effizient: ideal für ältere
oder langsamere Maschinen oder Maschinen mit wenig
Speicher.Weitere Information über
XFce erhalten Sie auf der
XFce-Webseite.XFce installierenDas XFce-Paket installieren Sie
mit dem nachstehenden Kommando:&prompt.root; pkg_add -r xfce4Mit der Ports-Sammlung können Sie auch den Quellcode
übersetzen:&prompt.root; cd /usr/ports/x11-wm/xfce4
&prompt.root; make install cleanDamit beim nächsten Start des X-Servers
XFce benutzt wird, setzen Sie das
folgende Kommando ab:&prompt.user; echo "/usr/local/bin/startxfce4" > ~/.xinitrcWenn Sie einen Display-Manager benutzen, erstellen Sie die
Datei .xsession, wie im GNOME Abschnitt beschrieben.
Verwenden Sie jetzt allerdings das Kommando
/usr/local/bin/startxfce4. Sie können
auch den Display-Manager wie im kdm Abschnitt beschrieben, so
konfigurieren, dass die Oberfläche für die Sitzung
ausgewählt werden kann.