diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/audit/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/audit/chapter.sgml
index b187d1d32f..9555ff43f7 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/audit/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/audit/chapter.sgml
@@ -1,31 +1,847 @@
+
+
+
+
+
+ Tom
+ Rhodes
+ Geschrieben von
+
+
+ Robert
+ Watson
+
+
+
+
+ Daniel
+ Seuffert
+ Übersetzt von
+
+
+
- Security Event Auditing (noch nicht übersetzt)
+ Security Event Auditing
- Dieses Kapitel ist noch nicht übersetzt.
- Lesen Sie bitte
- das Original in englischer Sprache. Wenn Sie helfen
- wollen, dieses Kapitel zu übersetzen, senden Sie bitte
- eine E-Mail an die Mailingliste &a.de.translators;.
-
+
+ Einleitung
-
+ AUDIT
+
+ Security Event Auditing
+ MAC
+
+
+ FreeBSD 6.2 und neuer unterstützen
+ ein feingranuliertes Sicherheits-Auditing.
+ Ereignis-Auditing erlaubt die
+ zuverlässige, feingranulierte und konfigurierbare
+ Aufzeichnung einer Vielzahl von sicherheitsrelevanten
+ Systemereignissen einschliesslich Benutzereingaben,
+ Konfigurationsänderungen sowie Datei- und
+ Netzwerkzugriffen. Diese Log-Datensätze können
+ unschätzbar wertvoll sein für direkte
+ Systemüberwachung, Einbruchserkennung und
+ Post-Mortem-Analyse. &os; implementiert &sun;s öffentlich
+ zugängliche BSM API und Dateiformat. Die
+ &os;-Implementierung kann mit den Audit-Implementierungen von
+ &sun; &solaris; und &apple; &macos; X zusammenarbeiten.
+
+ Dieses Kapitel konzentriert sich auf die Installation
+ und Konfiguration des Ereignis-Auditings. Es erklärt
+ Audit-Richtlinien und stellt ein Beispiel einer
+ Audit-Konfiguration vor.
+
+ Nach dem Lesen dieses Kapitels werden Sie
+ Folgendes wissen:
+
+
+
+ Was Ereignis-Auditing ist und wie es arbeitet.
+
+
+
+ Wie man Ereignis-Auditing in &os; für Benutzer
+ und Prozesse konfiguriert.
+
+
+
+ Wie man den Audit-Pfad mittels Audit-Reduktion und
+ Revisionswerkzeugen überprüft.
+
+
+
+ Vor dem Lesen dieses Kapitels sollten Sie:
+
+
+
+ Sowohl &unix; als auch &os;-Basismechanismen
+ beherrschen ().
+
+
+
+ Mit den grundlegenden Mechanismen der
+ Kernel-Konfiguration und -Kompilierung vertraut sein ().
+
+
+
+ Mit den Maßnahmen zur Sicherung von &os;
+ vertraut sein ().
+
+
+
+
+ Die Audit-Funktionalität in
+ &os; 6.X ist nach wie vor
+ experimentell. Ihre Anwendung auf Produktivsystemen sollte
+ nur nach sorgfältiger Abwägung der Risiken des
+ Einsatzes experimenteller Software erfolgen. Zu den bekannten
+ Einschränkungen gehört, dass zur Zeit nicht alle
+ sicherheitsrelevanten System-Ereignisse auditierbar sind und
+ dass einige Anmelde-Mechanismen, wie z.B. X11-basierte
+ Bildschirm-Manager und Daemonen von Drittanbietern, das
+ Auditing für Benutzeranmeldungen nicht korrekt
+ konfigurieren.
+
+
+
+ Das Sicherheits-Auditing ist in der Lage, sehr
+ detaillierte Log-Dateien von Systemaktivitäten zu
+ erzeugen. Auf einem ausgelasteten System kann die Pfad-Datei
+ sehr groß werden, wenn sie für hohe Auflösung
+ konfiguriert ist, und im Extremfall pro Woche um mehrere
+ Gigabyte anwachsen. Administratoren sollten daher den
+ benötigten Plattenplatz in Verbindung mit umfangreichen
+ Audit-Konfigurationen berücksichtigen. So kann es
+ wünschenswert sein, ein eigenes
+ Dateisystem für /var/audit
+ einzusetzen, damit andere Dateisysteme nicht betoffen sind,
+ wenn das Dateisystem des Audit voll läuft.
+
+
+
+
+ Schlüsselbegriffe
+
+ Vor dem Lesen dieses Kapitels müssen einige
+ Audit-bezogene Schlüsselbegriffe erläutert
+ werden:
+
+
+
+ event: Ein auditierbares Ereignis
+ ist ein Ereignis, das mit dem Audit-Subsystem
+ aufgezeichnet werden kann. Beispiele für
+ sicherheitsrelevante Systemereignisse sind etwa das Anlegen
+ von Dateien, das Erstellen einer Netzwerkverbindung oder
+ eine Benutzeranmeldung. Ereignisse sind entweder
+ attributierbar, können also zu einen
+ authentifizierten Benutzer zurückverfolgt werden, oder
+ sind nicht-attributierbar, falls dies nicht
+ möglich ist. Nicht-attributierbare Ereignisse erfolgen
+ daher vor der Authentifizierung im Anmeldeprozess
+ (beispielsweise die Eingabe eines falschen Passworts).
+
+
+
+ class: Ereignisklassen sind
+ benannte Zusammenstellungen von zusammengehörenden
+ Ereignissen und werden in Auswahl-Ausdrücken benutzt.
+ Häufig genutzte Klassen von Ereignissen schließen
+ file creation (fc, Anlegen von Dateien),
+ exec (ex, Ausführung) und
+ login_logout (lo, Anmeldung-Abmeldung)
+ ein.
+
+
+
+ record: Ein Datensatz ist ein
+ Audit-Logeintrag, welcher ein Sicherheitsereignis
+ enthält. Jeder Datensatz enthält einen
+ Ereignistyp, Informationen über den Gegenstand
+ (Benutzer), welcher die Aktion durchführt, Datums- und
+ Zeitinformationen, Informationen über jedes Objekt oder
+ Argument sowie den Zustand hinsichtlich Erfolg oder
+ Scheitern der Operation.
+
+
+
+ trail: Ein Audit-Pfad (audit
+ trail) oder eine Log-Datei besteht aus einer Reihe von
+ Audit-Datensätzen, die Sicherheitsereignisse
+ beschreiben. Normalerweise sind die Pfade in grober
+ zeitlicher Reihenfolge bezüglich des Zeitpunktes,
+ an welchem ein Ereignis beendet wurde. Nur authorisierte
+ Prozesse dürfen Datensätze zum Audit-Pfad
+ hinzufügen.
+
+
+
+ selection expression: Ein
+ Auswahlausdruck ist eine Zeichenkette, welche eine Liste von
+ Präfixen und Audit-Ereignisklassennamen enthält,
+ um Ereignisse abzugleichen.
+
+
+
+ preselection: Die Vorauswahl ist
+ der Prozess, durch den das System erkennt, welche Ereignisse
+ von Interesse für den Administrator sind, um die
+ Erzeugung von Datensätze zu verhindern, welche nicht
+ von Belang sind. Die Konfiguration der Vorauswahl benutzt
+ eine Reihe von Auswahl-Ausdrücken, um zu erkennen,
+ welche Klassen von Ereignissen für welche Benutzer
+ aufgezeichnet werden sollen sowie globale Einstellungen,
+ welche sowohl auf authorisierte
+ als auch unauthorisierte Prozesse angewendet werden.
+
+
+
+ reduction: Die Reduzierung ist
+ der Prozess, durch den Datensätze von bestehenden
+ Audit-Pfaden ausgewählt werden für Speicherung,
+ Ausdruck oder Analyse. Ebenso der Prozess, durch den
+ unerwünschte Datensätze aus dem Audit-Pfad
+ entfernt werden. Mittels Reduzierung können
+ Administratoren Richtlinien für die Speicherung von
+ Audit-Daten vorgeben. Zum Beispiel können
+ ausführliche Audit-Pfade für einen Monat
+ gespeichert werden, um danach den Pfad für
+ archivarische Zwecke auf die Anmeldeinformationen
+ zu reduzieren.
+
+
+
+
+
+ Installation der Audit-Unterstützung
+
+ Die Unterstützung des Ereignis-Auditings für den
+ Benutzerbereich wird bereits als Teil des Basissystems installiert.
+ Ab &os; 7.0 ist die Audit-Unterstützung bereits im
+ Standardkernel enthalten. Verwenden Sie hingegen noch
+ &os; 6.X, müssen Sie
+ folgende Zeile in Ihre Kernelkonfigurationsdatei aufnehmen und
+ den Kernel neu bauen:
+
+ options AUDIT
+
+ Bauen und installieren Sie den Kernel wie in
+ beschrieben ist.
+
+ Nachdem der Kernel mit Audit-Unterstützung
+ gebaut und installiert ist und das System neu gestartet wurde,
+ aktivieren Sie den Audit-Daemon
+ durch das Einfügen der folgenden Zeile in die Datei
+ &man.rc.conf.5;:
+
+ auditd_enable="YES"
+
+ Die Audit-Unterstützung kann nun durch einen
+ Neustart des Systems oder durch das manuelle Starten
+ des Audit-Daemon aktiviert werden:
+
+ /etc/rc.d/auditd start
+
+
+
+ Die Konfiguration des Audit
+
+ Alle Konfigurationsdateien für das Sicherheits-Audit
+ finden sich unter
+ /etc/security.
+ Die folgenden Dateien müssen vorhanden sein, bevor
+ der Audit-Daemon gestartet wird:
+
+
+
+ audit_class – Enthält
+ die Definitionen der Audit-Klassen.
+
+
+
+ audit_control – Steuert
+ Teile des Audit-Subsystems wie Audit-Klassen, minimaler
+ Plattenplatz auf dem Audit-Log-Datenträger, maximale
+ Größe des Audit-Pfades usw.
+
+
+
+ audit_event – Wörtliche
+ Namen und Beschreibungen von System-Audit-Ereignissen sowie
+ eine Liste, welche Klassen welches Ereignis
+ aufzeichnen.
+
+
+
+ audit_user – Benutzerspezifische
+ Audit-Erfordernisse, welche mit den globalen Vorgaben bei
+ der Anmeldung kombiniert werden.
+
+
+
+ audit_warn – Ein
+ anpassbares Shell-Skript, welches von
+ auditd benutzt wird, um
+ Warnhinweise in aussergewöhnlichen Situationen zu
+ erzeugen, z.B. wenn der Platz für die
+ Audit-Datensätze knapp wird oder wenn die Datei des
+ Audit-Pfades rotiert wurde.
+
+
+
+
+ Audit-Konfigurationsdateien sollten vorsichtig gewartet und
+ bearbeitet werden, da Fehler in der Konfiguration zu falscher
+ Aufzeichnung von Ereignissen führen könnten.
+
+
+
+ Ereignis-Auswahlausdrücke
+
+ Auswahlausdrücke werden an einigen Stellen
+ der Audit-Konfiguration benützt, um zu bestimmen,
+ welche Ereignisse auditiert werden sollen. Die Ausdrücke
+ enthalten eine Liste der Ereignisklassen, welche verglichen
+ werden sollen, jede mit einem Präfix, welches anzeigt,
+ ob verglichene Datensätze akzeptiert oder ignoriert
+ werden sollen und optional, um anzuzeigen, ob der Eintrag
+ beabsichtigt, erfolgreiche oder fehlgeschlagene Operationen
+ zu vergleichen. Auswahlausdrücke werden von links nach
+ rechts ausgewertet und zwei Ausdrücke werden durch
+ Aneinanderhängen miteinander kombiniert.
+
+ Die folgende Liste enthält die
+ Standard-Ereignisklassen für das Audit und ist in
+ audit_class festgehalten:
+
+
+
+ all – all – Vergleiche
+ alle Ereignisklassen.
+
+
+
+ ad – administrative – Administrative
+ Aktionen ausgeführt auf dem System als Ganzes.
+
+
+
+ ap – application – Aktionen
+ definiert für Applikationen.
+
+
+
+ cl – file
+ close – Audit-Aufrufe für
+ den Systemaufruf close.
+
+
+
+ ex – exec – Ausführung
+ des Audit-Programms. Auditierung von
+ Befehlszeilen-Argumenten und Umgebungsvariablen wird
+ gesteuert durch &man.audit.control.5; mittels der
+ argv und
+ envv-Parametergemäss der
+ Richtlinien-Einstellungen.
+
+
+
+ fa – file
+ attribute access – Auditierung
+ des Zugriffs auf Objektattribute wie &man.stat.1;,
+ &man.pathconf.2; und ähnlichen Ereignissen.
+
+
+
+ fc – file
+ create – Audit-Ereignisse,
+ bei denen eine Datei als Ergebnis angelegt wird.
+
+
+
+ fd – file
+ delete – Audit-Ereignisse,
+ bei denen Dateilöschungen vorkommen.
+
+
+
+ fm – file
+ attribute modify – Audit-Ereignisse,
+ bei welchen Dateiattribute geändert werden, wie
+ &man.chown.8;, &man.chflags.1;, &man.flock.2; etc.
+
+
+
+ fr – file
+ read – Audit-Ereignisse, bei
+ denen Daten gelesen oder Dateien zum lesen geöffnet
+ werden usw.
+
+
+
+ fw – file write – Audit-Ereignisse,
+ bei welchen Daten geschrieben oder Dateien geschrieben
+ oder verändert werden usw.
+
+
+
+ io – ioctl – Nutzung
+ des Systemaufrufes &man.ioctl.2; durch Audit.
+
+
+
+ ip – ipc – Auditierung
+ verschiedener Formen von Inter-Prozess-Kommunikation
+ einschliesslich POSIX-Pipes und System V
+ IPC-Operationen.
+
+
+
+ lo – login_logout – Audit-Ereignisse
+ betreffend &man.login.1; und &man.logout.1;, welche auf
+ dem System auftreten.
+
+
+
+ na – non
+ attributable – Auditierung
+ nicht-attributierbarer Ereignisse (Ereignisse, die nicht auf
+ einen bestimmten Benutzer zurückgeführt werden
+ können).
+
+
+
+ no – invalid
+ class – Kein Abgleich von
+ Audit-Ereignissen.
+
+
+
+ nt – network – Audit-Ereignisse
+ in Zusammenhang mit Netzwerkaktivitäten wie
+ z.B. &man.connect.2; und &man.accept.2;.
+
+
+
+ ot – other – Auditierung
+ verschiedener Ereignisse.
+
+
+
+ pc – process – Auditierung
+ von Prozess-Operationen wie &man.exec.3; und
+ &man.exit.3;.
+
+
+
+ Diese Ereignisklassen können angepasst werden durch
+ Modifizierung der Konfigurationsdateien
+ audit_class und
+ audit_event.
+
+ Jede Audit-Klasse in dieser Liste ist kombiniert mit
+ einem Präfix, welches anzeigt, ob
+ erfolgreiche/gescheiterte Operationen abgebildet werden, und
+ ob der Eintrag den Abgleich hinzufügt oder entfernt
+ für die Klasse und den Typ.
+
+
+
+ (none) Kein Präfix, sowohl erfolgreiche als
+ auch gescheiterte Vorkommen eines Ereignisses werden
+ auditiert.
+
+
+
+ + Auditiere nur erfolgreiche
+ Ereignisse in dieser Klasse.
+
+
+
+ - Auditiere nur gescheiterte
+ Operationen in dieser Klasse.
+
+
+
+ ^ Auditiere weder erfolgreiche
+ noch gescheiterte Ereignisse in dieser Klasse.
+
+
+
+ ^+ Auditiere keine erfolgreichen
+ Ereignisse in dieser Klasse.
+
+
+
+ ^- Auditiere keine gescheiterten
+ Ereignisse in dieser Klasse.
+
+
+
+ Das folgende Beispiel einer Auswahl-Zeichenkette
+ wählt erfolgreiche und gescheiterte
+ Anmelde/Abmelde-Ereignisse aus, aber nur erfolgreich beendete
+ Ausführungs-Ereignisse:
+
+ lo,+ex
+
+
+
+ Konfigurationsdateien
+
+ In den meisten Fällen müssen Administratoren
+ nur zwei Dateien ändern, wenn sie das Audit-System
+ konfigurieren: audit_control und
+ audit_user. Die erste Datei steuert
+ systemweite Audit-Eigenschaften und -Richtlinien; die zweite
+ Datei kann für die Feinanpassung der Auditierung von
+ Benutzern verwendet werden.
+
+
+ Die audit_control-Datei
+
+ Die audit_control-Datei legt eine
+ Anzahl Vorgabewerte fest. Beim Betrachten des Inhaltes der
+ Datei sehen wir Folgendes:
+
+ dir:/var/audit
+flags:lo
+minfree:20
+naflags:lo
+policy:cnt
+filesz:0
+
+ Die Option wird genutzt, um eines
+ oder mehrere Verzeichnisse festzulegen, in welchen
+ Audit-Protokolle gespeichert werden. Gibt es mehrere
+ Verzeichniseinträge, werden diese in der
+ angegebenen Reihenfolge genutzt, bis sie jeweils
+ gefüllt sind. Es ist üblich, Audit so zu
+ konfigurieren, dass die Audit-Logs auf einem dedizierten
+ Dateisystem abgelegt werden, um Wechselwirkungen zwischen
+ dem Audit-Subsystem und anderen Subsystemen zu verhindern,
+ falls das Dateisystem voll läuft.
+
+ Das -Feld legt die systemweite
+ Standard-Vorauswahl-Maske für attributierbare (direkt
+ einem Benutzer zuordenbare) Ereignisse fest. Im
+ obigen Beispiel werden alle gescheiterten und erfolgreichen
+ Anmelde- und Abmelde-Ereignisse für alle Benutzer
+ aufgezeichnet.
+
+ Die Option definiert den
+ minimalen Prozentsatz an freiem Plattenplatz für das
+ Dateisystem, in welchem der Audit-Pfad abgespeichert wird.
+ Wenn diese Schwelle überschritten ist, wird ein
+ Warnhinweis erzeugt. Das obige Beispiel legt den minimalen
+ freien Platz auf zwanzig Prozent fest.
+
+ Die -Option bestimmt diejenigen
+ Audit-Klassen, für die nicht-attributierbare Ereignisse
+ aufgezeichnet werden sollen (beispielsweise Anmeldeprozesse
+ und System-Daemonen.
+
+ Die Option legt eine durch Kommata
+ getrennte Liste von policy-Flags fest, welche verschiedene
+ Aspekte des Audit-Verhaltens steuern. Der vorgegebene Flag
+ cnt zeigt an, dass das System trotz eines
+ Audit-Fehlers weiterlaufen soll (dieses Flag wird dringend
+ angeraten). Ein anderes, häufig genutztes Flag ist
+ argv, welches dazu führt, dass
+ Befehlszeilen-Argumente für den Systemauruf
+ &man.execve.2; als Teil der Befehlsausführung
+ aufgezeichnet werden.
+
+ Die -Option spezifiziert die
+ maximale Größe in Bytes, welche eine
+ Audit-Pfad-Datei wachsen darf, bevor sie automatisch beendet
+ und rotiert wird. Die Standardvorgabe 0
+ setzt die automatische Log-Rotation ausser Kraft. Falls die
+ angeforderte Dateigröße größer Null
+ und gleichzeitig unterhalb des Minimums von 512K ist, dann
+ wird die Angabe verworfen und ein Log-Hinweis wird
+ erzeugt.
+
+
+
+ Die Datei audit_user
+
+ Die audit_user-Datei erlaubt es dem
+ Administrator, weitere Audit-Erfordernisse für bestimmte
+ Benutzer festzulegen. Jede Zeile konfiguriert das Auditing
+ für einen Benutzer über zwei Felder: Das erste Feld
+ ist alwaysaudit, welches eine Ansammlung
+ von Ereignissen vorgibt, welche immer für diesen Benutzer
+ aufgezeichnet werden. Das zweite Feld
+ neveraudit legt eine Menge an Ereignissen
+ fest, die niemals für diesen Benutzer auditiert werden
+ sollen.
+
+ Das folgende Beispiel einer
+ audit_user-Datei zeichnet
+ Anmelde/Abmelde-Ereignisse, erfolgreiche
+ Befehlsausführungen für den Benutzer
+ root, Anlegen von Dateien und
+ erfolgreiche Befehlsausführungen für den Benutzer
+ www auf. Falls das Beispiel zusammen
+ mit der vorstehend als Beispiel gezeigten Datei
+ audit_control benutzt wird, dann ist
+ der Eintrag lo für Benutzer
+ root überflüssig und
+ Anmelde/Abmelde-Ereignisse werden für den Benutzer
+ www ebenfalls aufgezeichnet.
+
+ root:lo,+ex:no
+www:fc,+ex:no
+
+
+
+
+
+ Administration des Audit-Subsystems
+
+
+ Audit-Pfade betrachten
+
+ Audit-Pfade werden im binären BSM-Format
+ gespeichert, daher benötigen Sie spezielle Werkzeuge, um
+ derartige Dateien zu ändern oder Sie in Textdateien zu
+ konvertieren. Der
+ Befehl &man.praudit.1; wandelt alle Pfad-Dateien in ein
+ einfaches Textformat um. Der Befehl &man.auditreduce.1; kann
+ genutzt werden, um die Pfad-Dateien für Analyse,
+ Ausdruck, Archivierung oder andere Zwecke zu reduzieren.
+ auditreduce unterstützt eine Reihe von
+ Auswahl-Parametern einschliesslich Ereignistyp,
+ Ereignisklasse, Benutzer, Datum oder Uhrzeit des Ereignisses und
+ den Dateipfad oder das Objekt, mit dem gearbeitet
+ wurde.
+
+ Das Dienstprogramm praudit schreibt
+ zum Beispiel den gesamten Inhalt einer angegebenen
+ Audit-Protokolldatei in eine simple Textdatei:
+
+ &prompt.root; praudit /var/audit/AUDITFILE
+
+ AUDITFILE
+ ist hier die zu schreibende Protokolldatei.
+
+ Audit-Pfade bestehen aus einer Reihe von Datensätzen,
+ die wiederum aus Kürzeln (token) gebildet werden, die von
+ praudit fortlaufend zeilenweise ausgegeben
+ werden. Jedes Kürzel ist von einem bestimmten Typ, z.B.
+ enthält header einen
+ audit-Datensatz-Header oder path
+ enthält einen Dateipfad von einer Suche. Hier ein
+ Beispiel eines execve-Ereignisses:
+
+ header,133,10,execve(2),0,Mon Sep 25 15:58:03 2006, + 384 msec
+exec arg,finger,doug
+path,/usr/bin/finger
+attribute,555,root,wheel,90,24918,104944
+subject,robert,root,wheel,root,wheel,38439,38032,42086,128.232.9.100
+return,success,0
+trailer,133
+
+ Dieser Audit stellt einen erfolgreichen
+ execve-Aufruf dar, in welchem der Befehl
+ finger doug ausgeführt wurde. Das
+ Kürzel des Argumentes enthält die Befehlszeile,
+ welche die Shell an den Kernel weiterleitet. Das Kürzel
+ path enthält den Pfad zur
+ ausführbaren Datei (wie vom Kernel wahrgenommen). Das
+ Kürzel attribute beschreibt die
+ Binärdatei (insbesondere den Datei-Modus, der genutzt
+ werden kann, um zu bestimmen, ob setuid auf die Applikation
+ angewendet wurde). Das Kürzel subject
+ beschreibt den untergeordneten Prozess und speichert daher in
+ Aufeinanderfolge Audit-Benutzer-ID, effektive Benutzer-ID und
+ Gruppen-ID, wirkliche Benutzer-ID und Grppen-ID, Process-ID,
+ Session- ID, Port-ID und Anmelde-Adresse. Beachten Sie, dass
+ Audit-Benutzer-ID und wirkliche Benutzer-ID abweichen: Der Benutzer
+ robert wurde zum Benutzer
+ root, bevor er diesen Befehl
+ ausführte, aber er wird auditiert mit dem
+ ursprünglich authentifizierten Benutzer. Schließlich zeigt
+ das Kürzel return die erfolgreiche
+ Ausführung an und trailer schließt
+ den Datensatz ab.
+
+ Seit &os; 6.3 unterstützt praudit auch
+ die Ausgabe im XML-Format (die sie über die Option
+ wählen.
+
+
+
+ Audit-Pfade reduzieren
+
+ Da Audit-Protokolldateien sehr groß sein können,
+ wird ein Administrator höchstwahrscheinlich eine Auswahl
+ an Datensätzen verwenden, wie z.B. alle Datensätze
+ zu einem bestimmten Benutzer:
+
+ &prompt.root; auditreduce -u trhodes /var/audit/AUDITFILE | praudit
+
+ Dies wird alle Audit-Datensätze des Benutzers
+ trhodes auswählen, die in der
+ Datei
+ AUDITFILE
+ gespeichert sind.
+
+
+
+ Delegation von Rechten für Audit-Reviews
+
+ Mitglieder der Gruppe audit haben
+ die Erlaubnis, Audit-Pfade in /var/audit
+ zu lesen; standardmässig ist diese Gruppe leer, daher
+ kann nur der Benutzer root die Audit-Pfade
+ lesen. Benutzer können der Gruppe
+ audit hinzugefügt werden, um
+ Rechte für Audit-Reviews zu gewähren. Da die
+ Fähigkeit, Inhalte von Audit-Protokolldateien zu verfolgen,
+ tiefgreifende Einblicke in das Verhalten von Benutzern und
+ Prozessen erlaubt, wird empfohlen, dass die Gewährung von
+ Rechten für Audit-Reviews mit Bedacht erfolgt.
+
+
+
+ Aktive Überwachung mittles Audit-Pipes
+
+ Audit-Pipes sind nachgebildete (geklonte)
+ Pseudo-Geräte im Dateisystem des Gerätes, welche es
+ Applikationen erlauben, die laufenden Audit-Datensätze
+ anzuzapfen. Dies ist vorrangig für Autoren von Intrusion
+ Detection Software und Systemüberwachungsprogrammen von
+ Bedeutung. Allerdings ist für den Administrator das
+ Audit-Pipe-Gerät ein angenehmer Weg, aktive
+ Überwachung zu gestatten, ohne Gefahr von Problemen durch
+ Besitzerrechte der Audit-Pfad-Datei oder Unterbrechung des
+ Stroms von Ereignissen durch Log-Rotation. Um den laufenden
+ Audit-Ereignisstrom zu verfolgen, geben Sie bitte folgende
+ Befehlszeile ein:
+
+ &prompt.root; praudit /dev/auditpipe
+
+ In der Voreinstellung kann nur der Benutzer
+ root auf die
+ Audit-Pipe-Geräte-Knotenpunkte zugreifen. Um sie allen
+ Mitgliedern der Gruppe audit
+ zugänglich zu machen, fügen Sie eine
+ devfs-Regel in
+ devfs.rules hinzu:
+
+ add path 'auditpipe*' mode 0440 group audit
+
+ Lesen Sie &man.devfs.rules.5; für weitere
+ Informationen, wie das devfs-Dateisystem konfiguriert
+ wird.
+
+
+ Es ist sehr leicht, Rückmeldungszyklen von
+ Audit-Ereignissen hervorzurufen, in welcher das Betrachten
+ des Resultates eines Audit-Ereignisses in die Erzeugung von
+ mehr Audit-Ereignissen mündet. Wenn zum Beispiel der
+ gesamte Netzwerk-I/O auditiert wird, während
+ &man.praudit.1; in einer SSH-Sitzung gestartet wurde, dann
+ wird ein kontinuierlicher, mächtiger Strom von
+ Audit-Ereignissen erzeugt, da jedes ausgegebene Ereignis
+ wiederum neue Ereignisse erzeugt. Es ist anzuraten,
+ praudit an einem Audit-Pipe-Gerät
+ nur von Sitzungen anzuwenden (ohne feingranuliertes
+ I/O-Auditing), um dies zu vermeiden.
+
+
+
+
+ Rotation von Audit-Pfad-Dateien
+
+ Audit-Pfade werden nur vom Kernel geschrieben und nur
+ vom Audit-Daemon auditd verwaltet.
+ Administratoren sollten nicht versuchen, &man.newsyslog.conf.5;
+ oder andere Werkzeuge zu benutzen, um Audit-Protokolldateien
+ direkt zu rotieren. Stattdessen sollte das
+ audit Management-Werkzeug benutzt werden,
+ um die Auditierung zu beenden, das Audit-System neu zu
+ konfigurieren und eine Log-Rotation durchzuführen. Der
+ folgende Befehl veranlasst den Audit-Daemon, eine neue
+ Protokolldatei anzulegen und dem Kernel zu signalisieren, die
+ neue Datei zu nutzen. Die alte Datei wird beendet und
+ umbenannt. Ab diesem Zeitpunkt kann sie vom Administrator
+ bearbeitet werden.
+
+ &prompt.root; audit -n
+
+
+ Falls der auditd-Daemon
+ gegenwärtig nicht läuft, wird dieser Befehl scheitern
+ und eine Fehlermeldung wird ausgegeben.
+
+
+ Das Hinzufügen der folgenden Zeile in
+ /etc/crontab wird die Log-Rotation alle
+ zwölf Stunden durch &man.cron.8; erzwingen:
+
+ 0 */12 * * * root /usr/sbin/audit -n
+
+ Die Änderung wird wirksam, sobald Sie die neue
+ /etc/crontab gespeichert haben.
+
+ Die automatische Rotation der Audit-Pfad-Datei in
+ Abhängigkeit von der Dateigröße ist möglich
+ durch die Angabe der Option in
+ &man.audit.control.5;. Dieser Vorgang ist im Abschnitt
+ Konfigurationsdateien dieses Kapitels beschrieben.
+
+
+
+ Komprimierung von Audit-Pfaden
+
+ Da Audit-Pfad-Dateien sehr groß werden können,
+ ist es oft wünschenswert, Pfade zu komprimieren oder
+ anderweitig zu archivieren, sobald sie vom Audit-Daemon
+ geschlossen wurden. Das Skript
+ audit_warn kann genutzt werden, um
+ angepasste Aktionen für eine Vielzahl von audit-bezogenen
+ Ereignissen auszuführen, einschliesslich der sauberen
+ Beendigung von Audit-Pfaden, wenn diese geschlossen werden.
+ Zum Beispiel kann man die folgenden Zeilen in das
+ audit_warn-Skript aufnehmen, um
+ Audit-Pfade beim Beenden zu komprimieren:
+
+ #
+# Compress audit trail files on close.
+#
+if [ "$1" = closefile ]; then
+ gzip -9 $2
+fi
+
+ Andere Archivierungsaktivitäten können das
+ Kopieren zu einem zentralen Server, die Löschung der alten
+ Pfad-Dateien oder die Reduzierung des alten Audit-Pfades durch
+ Entfernung nicht benötigter Datensätze
+ einschliessen. Das Skript wird nur dann ausgeführt, wenn
+ die Audit-Pfad-Dateien sauber beendet wurden, daher wird es
+ nicht auf Pfaden laufen, welche durch ein unsauberes Herunterfahren
+ des Systems nicht beendet wurden.
+
+
+
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/firewalls/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/firewalls/chapter.sgml
index 0a6061a791..adb3e8549e 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/firewalls/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/firewalls/chapter.sgml
@@ -1,486 +1,491 @@
Joseph J.BarbishBeigetragen von BradDavisNach SGML konvertiert und aktualisiert von MichaelBunzelTeilweise übersetzt von FirewallsfirewallsecurityfirewallsEinführungFirewalls ermöglichen es, den ein- und ausgehenden
Netzwerkverkehr Ihres Systems zu filtern. Dazu verwendet eine
Firewall eine oder mehrere Gruppen von Regeln,
um ankommende Netzwerkpakete zu untersuchen und entweder
durchzulassen oder zu blockieren. Die Regeln einer
Firewall untersuchen charakteristische Eigenschaften von
Datenpaketen, darunter den Protokolltyp, die Quell- und
Zieladresse sowie den Quell- und Zielport.Firewalls können die Sicherheit eines Rechners oder
eines Netzwerks erhöhen, indem sie folgende Aufgaben
übernehmen:Den Schutz der Anwendungen, Dienste und Rechner Ihres
internen Netzwerks vor unerwünschtem Datenverkehr
aus dem Internet.Die Beschränkung des Zugriffs von Rechnern des
internen Netzwerk auf Rechner oder Dienste des externen
Internets.Den Einsatz von Network Address Translation
(NAT), die es Ihnen durch die Verwendung
von privaten IP-Adressen ermöglicht,
eine einzige gemeinsame Internetverbindung für mehrere
Rechner zu nutzen (entweder über eine einzige Adresse
oder über eine Gruppe von jeweils automatisch
zugewiesenen öffentlichen
IP-Adressen).Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie:Wissen, wie man korrekte Paketfilterregeln erstellt.Die Unterschiede zwischen den in &os; eingebauten Firewalls
kennen.Wissen, wie man die PF-Firewall
von OpenBSD konfiguriert und einsetzt.IPFILTER konfigurieren und
einsetzen können.Wissen, wie man
IPFW konfiguriert und einsetzt.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Sie:Die grundlegenden Konzepte von &os; und dem Internet
verstehen.FirewallkonzeptefirewallrulesetsEs gibt zwei grundlegende Arten, Regelgruppen für
Firewalls zu erstellen: einschließend
(inclusive firewall) sowie
auschließend (exclusive
Firewall). Eine auschließende Firewall
lässt jeden Datenverkehr durch, der nicht durch eine Regel
ausgeschlossen wurde. Eine einschließende Firewall macht
das genaue Gegenteil. Sie lässt Datenverkehr nur dann
durch, wenn er einer der definierten Regeln entspricht.Einschließende Firewalls sind tendentiell sicherer als
ausschließende Firewalls, da sie das Risiko, dass
unerwünschter Datenverkehr die Firewall passiert, signifikant
reduzieren.Die Sicherheit einer Firewall kann durch den Einsatz einer
zustandsabhängigen Firewall
(stateful firewall) weiter
erhöht werden. Eine zustandsabhängige Firewall
überwacht alle durch die Firewall gehenden offenen
Verbindungen und erlaubt nur schon bestehenden Verkehr oder
Datenverkehr, der eine neue Verbindung öffnet. Der Nachteil
einer zustandsabhängigen Firewall ist allerdings, dass sie
anfällig für Denial of Service (DoS)
-Attacken ist, wenn sehr schnell sehr viele neue Verbindungen
erstellt werden. Bei den meisten Firewalls können Sie eine
Kombination aus zustandsabhängigem und nicht
zustandsabhängigem Verhalten verwenden, um eine für Ihre
Bedürfnisse optimale Fireall einzurichten.FirewallpaketeDas Basissystem von &os; enthält bereits drei
Firewallpakete: IPFILTER (auch als
IPF bekannt), IPFIREWALL
(auch als IPFW bezeichnet) sowie das von OpenBSD
übernommene PacketFilter (das auch als
PF bezeichnet wird). Zusätzlich
verfügt &os; über zwei eingebaute Pakete für das
sogenannte traffic shaping (dabei
handelt es sich die Steuerung des Bandbreitenverbrauchs):
&man.altq.4; sowie &man.dummynet.4;. Dummynet steht traditionell
in enger Verbindung mit IPFW, während
ALTQ gemeinsam mit
- IPF/PF eingesetzt wird.
+ PF eingesetzt wird.
+ Traffic Shaping für IPFILTER ist derzeit
+ mit IPFILTER für NAT sowie Filterung und
+ mit IPFW und &man.dummynet.4;
+ oder durch die Kombination von
+ PF mit ALTQ möglich.
Gemeinsam ist allen Firewallpaketen (IPF, IPFW sowie PF), dass sie
Regeln einsetzen, um den Transfer von Datenpaketen auf und von
Ihrem System zu regeln. Unterschiedlich sind aber die Art und
Weise, wie dies realisiert wird. Auch die für diese Regeln
verwendete Syntax ist unterschiedlich.&os; überlässt es dem Anwender, das Firewallsystem
zu wählen, dass seinen Anforderungen und Vorlieben am Besten
entspricht. Keines der im Basissystem enthaltenen Firewallpakete
wird dabei als das beste angesehen.IPFILTER hat etwa den Vorteil, dass dessen
zustandsabhängige Regeln relativ einfach in einer
NAT-Umgebung implementiert werden können.
Außerdem verfügt es über einen eigenen FTP-Proxy,
der die Erstellung von sicheren Regeln für ausgehende
FTP-Verbindungen vereinfacht.Da alle Firewalls auf der Untersuchung der Werte
ausgewählter Kontrollfelder von Datenpaketen basieren, ist es
für die Erstellung von Firewallregeln notwendig, die
Funktionsweise von TCP/IP zu verstehen.
Außerdem muss man dazu wissen, was die Werte der einzelnen
Kontrollfelder bedeuten und wie diese während einer
Verbindung eingesetzt werden. Eine gute Erklärung dieser
Thematik finden Sie unter .Paket Filter (PF) von OpenBSD und
ALTQfirewallPFIm Juli 2003 wurde PF, die
Standard-Firewall von OpenBSD, nach &os; portiert und in die
&os;-Ports-Sammlung aufgenommen. Die erste &os;-Version,
die PF als Teil des Basisssytems enthielt, war
&os; 5.3 im November 2004. Bei PF
handelt es sich um eine komplette, vollausgestattete Firewall,
die optional auch ALTQ (Alternatives
Queuing) unterstützt. ALTQ bietet Ihnen
Quality of Service
(QoS)-Bandbreitenformung. Dadurch können
Sie, basierend auf Filterregeln, unterschiedlichen Diensten eine
bestimmte Bandbreite garantieren. Da das OpenBSD-Projekt bereits
über eine hervorragende Dokumentation verfügt, wurde das
PF-Handbuch nicht in dieses Kapitel aufgenommen.Weitere Informationen finden Sie unter
.PF aktivierenPF ist in Standardinstallationen von &os; 5.3 oder
neuer als eigenes, zur Laufzeit ladbares Kernelmodul enthalten.
Das System lädt das PF-Kernelmodul automatisch, wenn die
Anweisung pf_enable="YES" in
/etc/rc.conf enthalten ist. Das ladbare
Kernelmodul wurde mit aktivierter &man.pflog.4;-Protokollierung
erstellt.Das Kernelmodul geht davon aus, dass die Einträge
options INET sowie
device bpf in Ihrer Kernelkonfigurationsdatei
vorhanden sind. Haben Sie NO_INET6 (seit
&os; 6.X) oder NOINET6 (in &os;-Versionen
vor 6.X) nicht definiert, benötigen Sie (etwa in
&man.make.conf.5;) zusätzlich die Option
options INET6.Nachdem Sie das Kernelmodul geladen oder die
PF-Unterstützung statisch in Ihren Kernel kompiliert haben,
können Sie pf über den
Befehl pfctl aktivieren beziehungsweise
deaktivieren.Das folgende Beispiel zeigt, wie Sie
pf aktivieren:&prompt.root; pfctl -epfctl ermöglicht es Ihnen, die
pf-Firewall zu steuern. Lesen Sie
&man.pfctl.8;, bevor Sie das Programm einsetzen.Kernel-Optionenkernel optionsdevice pfkernel optionsdevice pflogkernel optionsdevice pfsyncEs ist nicht zwingend nötig, dass Sie PF durch die
Angabe der folgenden Optionen in den &os;-Kernel kompilieren.
Kompilieren Sie die PF-Unterstützung in Ihren Kernel, so
wird das Kernelmodul nie verwendet werden.
Die folgenden Angaben dienen daher nur als
Hintergrundinformationen./usr/src/sys/conf/NOTES enthält
Beispiele für die Kernelkonfigurationsoptionen von PF:device pf
device pflog
device pfsyncdevice pf aktiviert die Unterstützung
für die Packet Filter-Firewall.device pflog aktiviert das optionale
&man.pflog.4;-Pseudonetzwerkgerät, das zum Protokollieren
des Datenverkehrs über einen &man.bpf.4;-Deskriptor
dient. &man.pflogd.8; ist in der Lage, diese Protokolldateien
auf Ihre Platte zu speichern.device pfsync aktiviert das optionale
&man.pfsync.4;-Pseudonetzwerkgerät für die
Überwachung von Statusänderungen.
Da es sich dabei nicht um einen Bestandteil des Kernelmoduls
handelt, muss diese Option auf jeden Fall in den Kernel kompiliert
werden, bevor man sie verwenden kann.Diese Einstellungen werden erst dann übernommen, wenn
man einen Kernel mit diesen Optionen kompiliert und
installiert.Verfügbare rc.conf-OptionenUm PF beim Systemstart zu aktivieren, benötigen Sie die
folgenden Einträge in /etc/rc.conf:pf_enable="YES" # PF aktivieren(Modul, wenn nötig, aktivieren)
pf_rules="/etc/pf.conf" # Datei mit Regeldefinitionen für pf
pf_flags="" # zusätzliche Parameter für den Start von pfctl
pflog_enable="YES" # stare pflogd(8)
pflog_logfile="/var/log/pflog" # wo soll pflogd die Protokolldatei speichern
pflog_flags="" # zusätzliche Parameter für den Start von pflogdWenn Sie ein lokales Netzwerk hinter dieser Firewall
betreiben, und Pakete für dessen Rechner weiterleiten oder
NAT verwenden wollen, benötigen Sie zusätzlich die
folgende Option:gateway_enable="YES" # LAN Gateway aktivierenALTQ aktivierenALTQ muss vor der Verwendung in den
&os;-Kernel kompiliert werden. Beachten Sie, dass
ALTQ nicht von allen verfügbaren
Netzwerkkartentreibern unterstützt wird. Sehen Sie daher
zuerst in &man.altq.4; nach, ob Ihre Netzwerkkarte diese
Funktion unter Ihrer &os;-Version unterstützt. Die
folgenden Kerneloptionen aktivieren ALTQ
sowie alle Zusatzfunktionen:options ALTQ
options ALTQ_CBQ # Class Bases Queuing (CBQ)
options ALTQ_RED # Random Early Detection (RED)
options ALTQ_RIO # RED In/Out
options ALTQ_HFSC # Hierarchical Packet Scheduler (HFSC)
options ALTQ_PRIQ # Priority Queuing (PRIQ)
options ALTQ_NOPCC # Wird von SMP benötigtoptions ALTQ aktiviert das
ALTQ-Framework.options ALTQ_CBQ aktiviert das
Class Based Queuing
(CBQ). CBQ erlaubt es, die
Bandbreite einer Verbindung in verschiedene Klassen oder
Warteschlangen zu unterteilen, um die Priorität von
Datenpaketen basierend auf Filterregeln zu ändern.options ALTQ_RED aktiviert
Random Early Detection
(RED). RED wird
zur Vermeidung einer Netzwerkverstopfung verwendet. Dazu
ermittelt RED die Größe der
Warteschlange und vergleicht diesen Wert mit den minimalen
und maximalen Grenzwerten der Warteschlange. Ist die
Warteschlange größer als das erlaubte Maximum,
werden alle neuen Pakete verworfen. Getreu seinem Namen
verwirft RED Pakete unterschiedlicher
Verbindungen nach dem Zufallsprinzip.options ALTQ_RIO aktiviert
Random Early Detection In and
Out.options ALTQ_HFSC aktiviert den
Hierarchical Fair Service Curve
-Paketplaner. Weitere Informationen zu HFSC
finden Sie unter .options ALTQ_PRIQ aktiviert
Priority Queuing
(PRIQ). PRIQ
lässt Verkehr einer Warteschlange mit höherer
Priorität zuerst durch.options ALTQ_NOPCC aktiviert die
SMP Unterstützung von
ALTQ. Diese Option ist nur auf
SMP-System erforderlich.Filterregeln generierenDer Packetfilter liest seine Konfiguration aus der Datei
&man.pf.conf.5; ein, um entsprechend der dort definierten Regeln
Pakete durchzulassen oder zu verwerfen. Die Standardinstallation
von &os; enthält bereits eine beispielhafte Version der
Datei /etc/pf.conf mit einigen hilfreichen
Beispielen und Erklärungen.Obwohl &os; eine eigene Version der Datei
/etc/pf.conf enthält, wird dennoch die
gleiche Syntax wie unter OpenBSD verwendet. Das OpenBSD-Team hat
eine großartige Dokumentation zur Konfiguration von
pf geschrieben, die unter
erhältlich ist.Denken Sie beim Lesen des pf-Handbuch daran, dass die
verschiedenen &os;-Versionen unterschiedliche Versionen
der pf-Firewall einsetzen. So
wird unter &os; 5.X noch die OpenBSD-Version 3.5
der Firewall verwendet, während in den
&os;-6.X-Versionen die OpenBSD-Version 3.7 zum
Einsatz kommt.Haben Sie weitere Fragen zur
pf-Firewall, so
können Sie diese auf der Mailingliste &a.pf;
stellen. Vergessen Sie aber nicht, vorher die Archive der
Mailinglisten zu durchsuchen, bevor Sie dort eine Frage
stellen.Die IPFILTER-Firewall (IPF)Dieses Kapitel ist noch nicht übersetzt.
Lesen Sie bitte
das Original in englischer Sprache. Wenn Sie helfen
wollen, dieses Kapitel zu übersetzen, senden Sie bitte
eine E-Mail an die Mailingliste &a.de.translators;.IPFWDieses Kapitel ist noch nicht übersetzt.
Lesen Sie bitte
das Original in englischer Sprache. Wenn Sie helfen
wollen, dieses Kapitel zu übersetzen, senden Sie bitte
eine E-Mail an die Mailingliste &a.de.translators;.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/introduction/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/introduction/chapter.sgml
index 5949ed8d2d..c0432bf572 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/introduction/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/introduction/chapter.sgml
@@ -1,1230 +1,1230 @@
JimMockNeu zusammengestellt, umstrukturiert und um
Abschnitte erweitert durch SaschaEdelburgÜbersetzt von EinführungÜbersichtHerzlichen Dank für Ihr Interesse an FreeBSD! Das
folgende Kapitel behandelt verschiedene Aspekte des
FreeBSD Projects wie dessen geschichtliche Entwicklung,
dessen Ziele oder dessen Entwicklungsmodell.Nach dem Durcharbeiten des Kapitels wissen Sie über
folgende Punkte Bescheid:Wo FreeBSD im Vergleich zu anderen Betriebssystemen
stehtDie Geschichte des FreeBSD ProjectsDie Ziele des FreeBSD ProjectsDie Grundlagen des
FreeBSD-Open-Source-EntwicklungsmodellsUnd natürlich wo der Name FreeBSD
herrührtWillkommen bei FreeBSD!4.4BSD-LiteFreeBSD ist ein auf 4.4BSD-Lite basierendes Betriebssystem
für Intel (x86 und &itanium;), AMD64, Alpha
und Sun &ultrasparc; Rechner. An
Portierungen zu anderen Architekturen wird derzeit gearbeitet.
Mehr zu Geschichte von FreeBSD können Sie im kurzen geschichtlichen Abriss zu FreeBSD
oder im Abschnitt Das aktuelle
FreeBSD-Release nachlesen.
Falls Sie das FreeBSD Project unterstützen wollen
(mit Quellcode, Hardware- oder Geldspenden), sollten Sie den
Artikel
FreeBSD unterstützen lesen.Was kann FreeBSD?FreeBSD hat zahlreiche bemerkenswerte Eigenschaften.
Um nur einige zu nennen:Präemptives MultitaskingPräemptives Multitasking mit
dynamischer Prioritätsanpassung zum reibungslosen und
ausgeglichenen Teilen der Systemressourcen zwischen
Anwendungen und Anwendern, selbst unter schwerster
Last.MehrbenutzerbetriebDer Mehrbenutzerbetrieb von
FreeBSD erlaubt es, viele Anwender gleichzeitig am System
mit verschiedenen Aufgaben arbeiten zu lassen.
Beispielsweise Geräte wie Drucker oder Bandlaufwerke,
die sich nur schwerlich unter allen Anwendern des Systems
oder im Netzwerk teilen lassen, können durch Setzen
von Verwendungsbeschränkungen auf Benutzer oder
Benutzergruppen wichtige Systemressourcen vor
Überbeanspruchung schützen.TCP/IP-NetzwerkfähigkeitHervorragende
TCP/IP-Netzwerkfähigkeit mit
Unterstützung von Industriestandards wie SCTP, DHCP,
NFS, NIS, PPP, SLIP, IPsec und IPv6. Das heißt,
Ihr FreeBSD-System kann in einfachster Weise mit anderen
Systemen interagieren. Zudem kann es als Server-System im
Unternehmen wichtige Aufgaben übernehmen,
beispielsweise als NFS- oder E-Mail-Server oder es kann
Ihren Betrieb durch HTTP- und FTP-Server beziehungsweise
durch Routing und Firewalling Internet-fähig machen.SpeicherschutzDer Speicherschutz stellt sicher,
dass Anwendungen (oder Anwender) sich nicht gegenseitig
stören. Stürzt eine Anwendung ab, hat das
keine Auswirkung auf andere Prozesse.FreeBSD ist ein
32-Bit-Betriebssystem
(64-Bit auf Alpha, &itanium;, AMD64,
und &ultrasparc;) und wurde als solches von Grund auf
neu entworfen.X-Window-SystemXFree86Das X-Window-System (X11R7) als
Industriestandard bietet eine grafische Benutzeroberfläche
(GUI). Minimale Voraussetzung zur Verwendung ist
lediglich eine Grafikkarte und ein Bildschirm, die beide
den VGA-Modus unterstützen.BinärkompatibilitätLinuxBinärkompatibilitätSCOBinärkompatibilitätSVR4BinärkompatibilitätBSD/OSBinärkompatibilitätNetBSDBinärkompatibilität mit
vielen unter verschiedenen Betriebssystemen erstellten
Programmen wie Linux, SCO, SVR4, BSDI und NetBSD.Tausende von sofort
lauffähigen Anwendungen sind aus den
Ports- und
Packages-Sammlungen für FreeBSD
verfügbar. Warum mühselig im Netz Software
suchen, wenn sie bereits hier vorhanden ist?Tausende zusätzliche leicht zu
portierende Anwendungen sind über das
Internet zu beziehen. FreeBSD ist Quellcode-kompatibel
mit den meisten kommerziellen &unix; Systemen. Daher
bedürfen Anwendungen häufig nur geringer oder
gar keiner Anpassung, um auf einem FreeBSD-System zu
kompilieren.virtueller SpeicherSeitenweise anforderbarer Virtueller
Speicher und der merged VM/buffer
cache-Entwurf bedient effektiv den großen
Speicherhunger mancher Anwendungen bei gleichzeitigem
Aufrechterhalten der Bedienbarkeit des Systems für
weitere Benutzer.Symmetrisches Multi-Processing (SMP)SMP-Unterstützung für
MehrprozessorsystemeKompilerCKompilerC++KompilerFORTRANEin voller Satz von C,
C++ und Fortran-
Entwicklungswerkzeugen. Viele
zusätzliche Programmiersprachen für Wissenschaft
und Entwicklung sind aus der Ports- und Packages-Sammlung
zu haben.QuellcodeQuellcode für das gesamte
System bedeutet größtmögliche Kontrolle
über Ihre Umgebung. Warum sollte man sich durch
proprietäre Lösungen knebeln und sich auf Gedeih
und Verderb der Gnade eines Herstellers ausliefern, wenn
man doch ein wahrhaft offenes System haben kann?Umfangreiche
Online-Dokumentation.4.4BSD-LiteComputer Systems Research Group (CSRG)U.C. BerkeleyFreeBSD basiert auf dem 4.4BSD-Lite-Release der Computer
Systems Research Group (CSRG) der Universität von
Kalifornien in Berkeley und führt die namhafte
Tradition der Entwicklung von BSD-Systemen fort.
Zusätzlich zu der herausragenden Arbeit der CSRG hat das
FreeBSD Project tausende weitere Arbeitsstunden investiert,
um das System zu verfeinern und maximale Leistung und
Zuverlässigkeit bei Alltagslast zu bieten. Während
viele kommerzielle Riesen Probleme haben PC-Betriebssysteme
mit derartigen Funktionen, Leistungpotential und
Zuverlässigkeit anzubieten, kann FreeBSD damit schon
jetzt aufwarten! Die Anwendungsmöglichkeiten von FreeBSD werden nur
durch Ihre Vorstellungskraft begrenzt. Von
Software-Entwicklung bis zu Produktionsautomatisierung, von
Lagerverwaltung über Abweichungskorrektur bei Satelliten;
Falls etwas mit kommerziellen &unix; Produkten machbar ist, dann
ist es höchstwahrscheinlich auch mit FreeBSD
möglich. FreeBSD profitiert stark von tausenden
hochwertigen Anwendungen aus wissenschaftlichen Instituten und
Universitäten in aller Welt. Häufig sind diese
für wenig Geld oder sogar kostenlos zu bekommen.
Kommerzielle Anwendungen sind ebenso verfügbar und es
werden täglich mehr.Durch den freien Zugang zum Quellcode von FreeBSD ist es
in unvergleichbarer Weise möglich, das System für
spezielle Anwendungen oder Projekte anzupassen. Dies ist
mit den meisten kommerziellen Betriebssystemen einfach nicht
möglich. Beispiele für Anwendungen, die unter
FreeBSD laufen, sind:Internet-Dienste: Die robuste
TCP/IP-Implementierung in FreeBSD macht es zu einer
idealen Plattform für verschiedenste
Internet-Dienste, wie zum Beispiel:FTP-ServerFTP-ServerHTTP-ServerHTTP-Server (Standard-Web-Server oder mit
SSL-Verschlüsselung)IPv4- und IPv6-RoutingFirewallNATFirewalls und NAT-Gateways
(IP-Masquerading)E-MailE-Mail-ServerUsenetUsenet-News und Foren (BBS)Zum Betreiben von FreeBSD reicht schon ein
günstiger 386-PC. Wenn es das Wachstum Ihres
Unternehmens verlangt, kann FreeBSD aber auch auf einem
hochgerüsteten 4-Wege-System mit Xeon-Prozessoren
und RAID-Plattenspeicher Verwendung finden.Bildung: Sind Sie
Informatikstudent oder Student eines verwandten
Studiengangs? Die praktischen Einblicke in FreeBSD sind
die beste Möglichkeit etwas über Betriebssysteme,
Rechnerarchitektur und Netzwerke zu lernen. Einige frei
erhältliche CAD-, mathematische und grafische Anwendungen
sind sehr nützlich, gerade für diejenigen, die
FreeBSD nicht zum Selbstzweck, sondern als
Arbeitsmittel einsetzen.Wissenschaft: Mit dem frei
verfügbaren Quellcode für das gesamte System
bildet FreeBSD ein exzellentes Studienobjekt in der
Disziplin der Betriebssysteme, wie auch in anderen Zweigen
der Informatik. Es ist beispielsweise denkbar, das
räumlich getrennte Gruppen gemeinsam an einer Idee
oder Entwicklung arbeiten. Das Konzept der freien
Verfügbarkeit und -nutzung von FreeBSD
ermöglicht so einen Gebrauch, auch ohne sich
groß Gedanken über Lizenzbedingungen oder
-beschränkungen machen zu müssen.RouterDNS-ServerNetzwerkfähigkeit: Brauchen
Sie einen neuen Router? Oder einen Name-Server (DNS)? Eine
Firewall zum Schutze Ihres Intranets vor Fremdzugriff?
FreeBSD macht aus dem in der Ecke verstaubenden 386- oder
486-PC im Handumdrehen einen leistungsfähigen Router
mit anspruchsvollen Packet-Filter-Fähigkeiten.X-Window-SystemXFree86X-Window-SystemAccelerated-XX-Window-Workstation: FreeBSD ist
eine gute Wahl für kostengünstige X-Terminals
mit dem frei verfügbaren X11-Server.
Im Gegensatz zu einem X-Terminal erlaubt es FreeBSD, viele
Anwendungen lokal laufen zu lassen, was die Last eines
zentralen Servers erleichtern kann. FreeBSD kann selbst
plattenlos starten, was einzelne
Workstations noch günstiger macht und die Wartung
erleichtert.GNU-Compiler-CollectionSoftware-Entwicklung: Das
Standard-System von FreeBSD wird mit einem kompletten Satz
an Entwicklungswerkzeugen bereitgestellt, unter anderem
mit dem bekannten GNU C/C++-Kompiler und -Debugger.&os; ist sowohl in Form von Quellcode als auch in
Binärform auf CD-ROM, DVD und über anonymous FTP
erhältlich. Näheres zum Bezug von FreeBSD
enthält .Wer benutzt FreeBSD?AnwenderBekannte FreeBSD-AnwenderUnter FreeBSD laufen einige der größten
Internet-Auftritte, beispielsweise:Yahoo!Yahoo!ApacheApacheBlue Mountain ArtsBlue
Mountain ArtsPair NetworksPair
NetworksSony JapanSony
JapanNetcraftNetcraftWeathernewsWeathernewsSupervaluSupervaluTELEHOUSE AmericaTELEHOUSE
AmericaSophos Anti-VirusSophos
Anti-VirusJMA WiredJMA
WiredDas FreeBSD ProjectDer folgende Abschnitt bietet einige
Hintergrundinformationen zum FreeBSD Project,
einschließlich einem kurzen geschichtlichen Abriss,
den Projektzielen und dem Entwicklungsmodell.JordanHubbardBeigesteuert von Kurzer geschichtlicher Abriss zu FreeBSD386BSD PatchkitHubbard, JordanWilliams, NateGrimes, RodFreeBSD ProjectGeschichteDas FreeBSD Project erblickte das Licht der Welt Anfang
1993 teils als Auswuchs des Unofficial 386BSD
Patchkit unter der Regie der letzten drei
Koordinatoren des Patchkits: Nate Williams, Rod Grimes und
mir.386BSDUnser eigentliches Ziel war es, einen zwischenzeitlichen
Abzug von 386BSD zu erstellen, um ein paar Probleme zu
beseitigen, die das Patchkit-Verfahren nicht lösen
konnte. Einige von Ihnen werden sich in dem Zusammenhang noch
an die frühen Arbeitstitel 386BSD 0.5 oder
386BSD Interim erinnern.Jolitz, Bill386BSD war das Betriebssystem von Bill Jolitz. Dieses
litt bis zu diesem Zeitpunkt heftig unter fast
einjähriger Vernachlässigung. Als das Patchkit mit
jedem Tag anschwoll und unhandlicher wurde, waren wir
einhellig der Meinung, es müsse etwas geschehen. Wir
entschieden uns Bill Jolitz zu helfen, indem wir den
übergangsweise bereinigten Abzug zur
Verfügung stellten. Diese Pläne wurden unschön
durchkreuzt als Bill Jolitz plötzlich seine Zustimmung
zu diesem Projekt zurückzog, ohne einen Hinweis darauf,
was stattdessen geschehen sollte.Greenman, DavidWalnut Creek CDROMEs hat nicht lange gedauert zu entscheiden, dass das Ziel
es wert war, weiterverfolgt zu werden, selbst ohne Bills
Unterstützung. Also haben wir den von David Greenman
geprägten Namen FreeBSD angenommen.
Unsere anfänglichen Ziele setzten wir nach
Rücksprache mit den damaligen Benutzern des Systems fest.
Und als deutlich wurde, das Projekt würde
möglicherweise Realität, nahm ich Kontakt mit Walnut
Creek CDROM auf, mit einem Auge darauf, den Vertriebsweg
für die vielen Missbegünstigten zu verbessern,
die keinen einfachen Zugang zum Internet hatten. Walnut Creek
CDROM unterstützte nicht nur die Idee des
CD-ROM-Vertriebs, sondern stellte sogar dem Projekt einen
Arbeitsrechner und eine schnelle Internetverbindung zur
Verfügung. Ohne den beispiellosen Glauben von Walnut
Creek CDROM in ein zu der Zeit absolut unbekanntes Projekt,
gäbe es FreeBSD in der heutigen Form wohl nicht.4.3BSD-LiteNet/2U.C. Berkeley386BSDFree Software FoundationDie erste auf CD-ROM (und netzweit) verfügbare
Veröffentlichung war FreeBSD 1.0 im Dezember
1993. Diese basierte auf dem Band der 4.3BSD-Lite
(Net/2) der Universität von Kalifornien in
Berkeley. Viele Teile stammten aus 386BSD und von der Free
Software Foundation. Gemessen am ersten Angebot, war
das ein ziemlicher Erfolg und wir ließen dem das extrem
erfolgreiche FreeBSD 1.1 im Mai 1994 folgen.NovellU.C. BerkeleyNet/2AT&TZu dieser Zeit formierten sich unerwartete Gewitterwolken am
Horizont, als Novell und die Universität von Kalifornien
in Berkeley (UCB) ihren langen Rechtsstreit über den
rechtlichen Status des Berkeley Net/2-Bandes mit einem
Vergleich beilegten. Eine Bedingung dieser Einigung war es,
dass die UCB große Teile des Net/2-Quellcodes als
belastet zugestehen musste, und dass diese
Besitz von Novell sind, welches den Code selbst einige Zeit vorher
von AT&T bezogen hatte. Im Gegenzug bekam die UCB den
Segen von Novell, dass sich das 4.4BSD-Lite-Release
bei seiner endgültigen Veröffentlichung als
unbelastet bezeichnen darf. Alle Net/2-Benutzer sollten
auf das neue Release wechseln. Das betraf auch FreeBSD. Dem
Projekt wurde eine Frist bis Ende Juli 1994 eingeräumt,
das auf Net/2-basierende Produkt nicht mehr zu vertreiben.
Unter den Bedingungen dieser Übereinkunft war es dem
Projekt noch erlaubt ein letztes Release vor diesem
festgesetzten Zeitpunkt herauszugeben. Das war
FreeBSD 1.1.5.1.FreeBSD machte sich dann an die beschwerliche Aufgabe,
sich Stück für Stück, aus einem neuen und
ziemlich unvollständigen Satz von 4.4BSD-Lite-Teilen,
wieder aufzubauen. Die
Lite-Veröffentlichungen waren deswegen
leicht, weil Berkeleys CSRG große Code-Teile,
die für ein start- und lauffähiges System gebraucht
wurden, aufgrund diverser rechtlicher Anforderungen entfernen
musste und weil die 4.4-Portierung für Intel-Rechner extrem
unvollständig war. Das Projekt hat bis November 1994
gebraucht diesen Übergang zu vollziehen, was dann zu dem
im Netz veröffentlichten FreeBSD 2.0 und zur
CD-ROM-Version (im späten Dezember) führte. Obwohl
FreeBSD gerade die ersten Hürden genommen hatte, war
dieses Release ein maßgeblicher Erfolg. Diesem folgte
im Juni 1995 das robustere und einfacher zu installierende
FreeBSD 2.0.5.Im August 1996 veröffentlichten wir
FreeBSD 2.1.5. Es schien unter ISPs und der Wirtschaft
beliebt genug zu sein, ein weiteres Release aus dem
2.1-STABLE-Zweig zu rechtfertigen. Das war
FreeBSD 2.1.7.1. Es wurde im Februar 1997
veröffentlicht und bildete das Ende des
Hauptentwicklungszweiges 2.1-STABLE. Derzeit unterliegt
dieser Zweig dem Wartungsmodus, das heißt, es werden nur
noch Sicherheitsverbesserungen und die Beseitigung von
kritischen Fehlern vorgenommen (RELENG_2_1_0).FreeBSD 2.2 entsprang dem Hauptentwicklungszweig
(-CURRENT) im November 1996 als
RELENG_2_2-Zweig und das erste komplette Release (2.2.1) wurde
im April 1997 herausgegeben. Weitere Veröffentlichungen
des 2.2-Zweiges gab es im Sommer und Herbst 1997. Das letzte
Release des 2.2-Zweiges bildete die Version 2.2.8, die im
November 1998 erschien. Das erste offizielle 3.0-Release
erschien im Oktober 1998 und läutete das Endes des
2.2-Zweiges ein.Am 20. Januar 1999 teilte sich der Quellbaum
in die Zweige 4.0-CURRENT und 3.X-STABLE. Auf dem
3.X-STABLE-Zweig wurden folgende
Releases erstellt: 3.1 am 15. Februar 1999,
3.2 am 15. Mai 1999,
3.3 am 16. September 1999,
3.4 am 20. Dezember 1999 und
3.5 am 24. Juni 2000. Letzterem
folgte ein paar Tage später das Release 3.5.1, welches
einige akute Sicherheitslöcher von Kerberos stopfte und
die letzte Veröffentlichung des 3.X-Zweiges
darstellte.Eine weitere Aufspaltung, aus dem der 4.X-STABLE-Zweig
hervorging, erfolgte am 13. März 2000.
Bisher gab es mehrere Veröffentlichungen
aus diesem Zweig: 4.0-RELEASE erschien im März 2000.
Das letzte Release, 4.11-RELEASE, erschien im Januar 2005.Das lang erwartete 5.0-RELEASE wurde am
19. Januar 2003 veröffentlicht. Nach nahezu
drei Jahren Entwicklungszeit brachte dieses Release die
Unterstützung für Mehrprozessor-Systeme sowie
für Multithreading. Mit diesem Release lief &os;
erstmalig auf den Plattformen &ultrasparc;
und ia64. Im Juni 2003 folgte
5.1-RELEASE. Das letzte 5.X-Release aus dem CURRENT-Zweig war
5.2.1-RELEASE, das im Februar 2004 veröffentlicht
wurde.Der Zweig RELENG_5 wurde im August 2004 erzeugt. Als
erstes Release dieses Zweiges wurde 5.3-RELEASE
veröffentlicht, bei dem es sich gleichzeitig auch um
das erste 5-STABLE-Release handelte. Das aktuelle
&rel2.current;-RELEASE (dem keine RELENG_5-Versionen mehr
folgen werden) erschien im
Mai 2006.Der Zweig RELENG_6 wurde im Juli 2005 erzeugt. 6.0-RELEASE,
das erste Release des 6.X-Zweiges, wurde im November 2005
veröffentlicht. Das aktuelle &rel.current;-RELEASE (dem
weitere RELENG_6-Versionen folgen werden) erschien im
Mai 2006.Zurzeit werden Projekte mit langem Entwicklungshorizont
im Zweig 7.X-CURRENT verfolgt, Schnappschüsse
von 7.X auf CD-ROM (und natürlich im Netz) werden bei
fortlaufender Entwicklung auf dem
Snapshot-Server zur Verfügung gestellt.JordanHubbardBeigesteuert von Ziele des FreeBSD ProjectsFreeBSD ProjectZieleDas FreeBSD Project stellt Software her, die ohne
Einschränkungen für beliebige Zwecke eingesetzt
werden kann. Viele
von uns haben beträchtlich in Quellcode und Projekt
investiert und hätten sicher nichts dagegen, hin und
wieder ein wenig finanziellen Ausgleich dafür zu
bekommen. Aber in keinem Fall bestehen wir darauf. Wir
glauben unsere erste und wichtigste Mission ist
es, Software für jeden Interessierten und zu jedem Zweck
zur Verfügung zu stellen, damit die Software
größtmögliche Verbreitung erlangt und
größtmöglichen Nutzen stiftet. Das ist,
glaube ich, eines der grundlegenden Ziele freier Software,
welche wir mit größter Begeisterung
unterstützen.GNU General Public License (GPL)GNU Lesser General Public License (LGPL)BSD CopyrightDer Code in unserem Quellbaum, der unter die General
Public License (GPL) oder die Library General Public License
(LGPL) fällt, stellt geringfügig mehr Bedingungen.
Das aber vielmehr im Sinne von eingefordertem Zugriff, als das
übliche Gegenteil der Beschränkungen. Aufgrund
zusätzlicher Abhängigkeiten, die sich durch die
Verwendung von GPL-Software bei kommerziellem Gebrauch
ergeben, bevorzugen wir daher Software unter dem
transparenteren BSD-Copyright, wo immer es angebracht ist.SatoshiAsamiBeigesteuert von Das Entwicklungsmodell von FreeBSDFreeBSD ProjectEntwicklungsmodellDie Entwicklung von FreeBSD ist ein offener und
vielseitiger Prozess. FreeBSD besteht aus Beisteuerungen
von Hunderten Leuten rund um die Welt, wie Sie aus der
Liste
der Beitragenden ersehen können. Die vielen
Entwickler können aufgrund der Entwicklungs-Infrastruktur
von &os; über das Internet zusammenarbeiten. Wir suchen
ständig nach neuen Entwicklern, Ideen und jenen, die sich
in das Projekt tiefer einbringen wollen. Nehmen Sie einfach
auf der Mailingliste &a.hackers; Kontakt mit uns auf.
Die Mailingliste &a.announce; steht für wichtige
Ankündigungen, die alle FreeBSD-Benutzer betreffen,
zur Verfügung.Unabhängig davon ob Sie alleine oder mit
anderen eng zusammen arbeiten, enthält die folgende
Aufstellung nützliche Informationen über das
FreeBSD Project und dessen Entwicklungsabläufe.Das CVS-RepositoryCVSRepositoryConcurrent-Versions-SystemCVSDer Hauptquellbaum von FreeBSD wird mit CVS gepflegt, einem
frei erhältlichen Versionskontrollsystem, welches
mit FreeBSD geliefert wird. Das Haupt- CVS-Repository
läuft auf einer Maschine in
Santa Clara, Kalifornien, USA. Von dort wird es auf
zahlreiche Server in aller Welt gespiegelt. Der
CVS-Quellbaum, der die Zweige
-CURRENT und
-STABLE enthält,
kann einfach auf Ihr eigenes System gespiegelt
werden. Näheres dazu können Sie im Handbuch unter
Synchronisation der Quellen
in Erfahrung bringen.Die Committer-ListeCommitterDie Committer sind Personen
mit Schreibzugriff auf den
CVS-Quellbaum (der Begriff Committer
stammt vom &man.cvs.1;-Befehl commit,
der zum Einspeisen von Änderungen ins Repository
gebraucht wird). Der beste Weg, Vorschläge zur
Prüfung durch die Mitglieder der Committer-Liste
einzureichen, bietet der Befehl &man.send-pr.1;. Sollte es
unerwartete Probleme mit diesem Verfahren geben, besteht
immer noch die Möglichkeit eine E-Mail an die Liste
&a.committers; zu schicken.Das FreeeBSD-Core-TeamCore-TeamWürde man das FreeBSD Project mit einem
Unternehmen vergleichen, so wäre das
FreeBSD-Core-Team das
Gegenstück zum Vorstand. Die Hauptaufgabe des
Core-Teams ist es, das Projekt als Ganzes in gesunder
Verfassung zu halten und die weitere Entwicklung in die
richtige Bahn zu lenken. Das Anwerben leidenschaftlicher
und verantwortungsbewusster Entwickler ist eine
Aufgabe des Core-Team, genauso wie die Rekrutierung
neuer Mitglieder für das Core-Team, im Falle, dass
Altmitglieder aus dem Projekt aussteigen. Das
derzeitige Core-Team wurde im Juli 2006 aus einem Kreis
kandidierender Committer gewählt. Wahlen
werden alle zwei Jahre abgehalten.Einige Core-Team-Mitglieder haben auch spezielle
Verantwortungsbereiche. Das bedeutet, sie haben sich
darauf festgelegt, sicherzustellen, dass ein
größerer Teil des Systems so funktioniert wie
ausgewiesen. Eine vollständige Liste an FreeBSD
beteiligter Entwickler und ihrer Verantwortungsbereiche
kann in der Liste der
Beitragenden eingesehen werden.Die Mehrzahl der Mitglieder des Core-Teams sind
Freiwillige in Bezug auf die FreeBSD-Entwicklung und
profitieren nicht finanziell vom Projekt. Daher
sollte Verpflichtung nicht als
garantierter Support fehlinterpretiert
werden. Der oben angeführte Vergleich mit einem
Vorstand hinkt und es wäre angebrachter zu
erwähnen, dass diese Leute – wider besseres
Wissen – ihr eigenes Leben für FreeBSD
aufgegeben haben!Weitere BeitragendeBeitragendeDie größte Entwicklergruppe sind
nicht zuletzt die Anwender selbst, die
Rückmeldungen und Fehlerbehebungen in einem anhaltend
hohen Maße an uns senden. Der bevorzugte Weg an
dem weniger zentralisierten Bereich der
FreeBSD-Entwicklung teilzuhaben, ist die
Möglichkeit sich bei der Liste &a.hackers;
anzumelden. Weitere Informationen über die
verschiedenen FreeBSD-Mailinglisten erhalten Sie in
.Die Liste
der zu FreeBSD Beitragenden ist eine
lange und wachsende. Also warum nicht selbst dort
stehen, indem Sie gleich persönlich etwas zu
FreeBSD beitragen?Quellcode ist nicht der einzige Weg, etwas zum
Projekt beizusteuern. Eine genauere Übersicht
über offene Aufgaben finden Sie auf der FreeBSD-Web-Site.Zusammengefasst bildet unser Entwicklungsmodell einen
losen Verbund konzentrischer Kreise. Das zentralisierte
Modell ist auf die Bedürfnisse der
Anwender zugeschnitten, mit der einfachen
Möglichkeit eine zentrale Code-Basis zu verfolgen und
möglichen neuen Beitragenden nicht das Leben zu
erschweren! Unser Ziel ist es, ein stabiles Betriebssystem mit
einer großen Zahl passender
Programme zu bieten, die der Anwender
leicht installieren und anwenden kann. Und dieses Modell
funktioniert für diese Aufgabe ziemlich gut.Das Einzige was wir von möglichen neuen Mitgliedern
fordern, ist die gleiche Hingabe, mit der die jetzigen
Mitglieder am dauerhaften Erfolg arbeiten!Das aktuelle FreeBSD-ReleaseNetBSDOpenBSD386BSDFree Software FoundationU.C. BerkeleyComputer Systems Research Group (CSRG)FreeBSD ist ein (mit vollem Quellcode und ein frei
erhältliches) auf 4.4BSD-Lite-basierendes Release
für Intel &i386;, &i486;, &pentium;,
&pentium; Pro,
&celeron;,
&pentium; II,
&pentium; III,
&pentium; 4 (oder ein dazu kompatibler Prozessor),
&xeon;, DEC Alpha und
Sun &ultrasparc; Systeme.
Es stützt sich zum größten
Teil auf Software der Computer Systems Research Group (CSRG)
der Universität von Kalifornien in Berkeley mit einigen
Verbesserungen aus NetBSD, OpenBSD, 386BSD und der Free
Software Foundation.Seit unserem FreeBSD 2.0 von Ende 1994 hat sich
Leistung, Funktionsvielfalt und Stabilität dramatisch
verbessert.
Die größte Änderung erfuhr das virtuelle
Speichermanagement durch eine Kopplung von virtuellem Speicher
und dem Buffer-Cache, das nicht nur die Leistung
steigert, sondern auch den Hauptspeicherverbrauch reduziert
und ein 5 MB-System zu einem nutzbaren Minimal-System
verhilft. Weitere Verbesserungen sind volle NIS-Client- und
Server-Unterstützung, T/TCP, Dial-On-Demand-PPP,
integriertes DHCP, ein verbessertes SCSI-Subsystem,
ISDN-Support, Unterstützung für ATM-, FDDI-, Fast-
und Gigabit-Ethernet-Karten (1000 Mbit), verbesserter
Support der neusten Adaptec-Controller und tausende
Fehlerkorrekturen.Zusätzlich zur Standard-Distribution bietet FreeBSD
eine Sammlung von portierter Software mit tausenden begehrten
Programmen. Zum Verfassungszeitpunkt waren über
&os.numports; Anwendungen in der Ports-Sammlung! Das Spektrum
der Ports-Sammlung reicht von HTTP-Servern über Spiele,
Programmiersprachen, Editoren und so ziemlich allem
dazwischen. Die gesamte Ports-Sammlung benötigt
&ports.size; an Speicherplatz, wobei jeder Port anhand eines
Deltas zu den Quellen angegeben wird. Das
macht es für uns erheblich leichter, Ports zu
aktualisieren und es verringert den Plattenbedarf im Vergleich
zur älteren 1.0-Port-Sammlung. Um ein Port zu
übersetzen, müssen Sie einfach ins Verzeichnis des
Programms wechseln und ein make install
absetzen. Den Rest erledigt das System. Die originalen
Quellen jedes zu installierenden Port werden dynamisch von
CD-ROM oder einem FTP-Server bezogen. Es reicht also für
genügend Plattenplatz zu sorgen, um die gewünschten
Ports zu erstellen. Allen, die Ports nicht selbst kompilieren
wollen: Es gibt zu fast jedem Port ein vorkompiliertes
Paket, das einfach mit dem Befehl (pkg_add)
installiert wird. Pakete und Ports werden in
beschrieben.Eine Reihe von weiteren Dokumenten, die sich als hilfreich
bei der Installation oder dem Arbeiten mit FreeBSD erweisen
könnten, liegen auf neueren &os;-Systemen im Verzeichnis
/usr/share/doc. Die lokal installierten
Anleitungen lassen sich mit jedem HTML-fähigen Browser
unter folgenden Adressen betrachten:Das FreeBSD-Handbuch/usr/share/doc/handbook/index.htmlDie FreeBSD-FAQ/usr/share/doc/faq/index.htmlEs besteht auch die Möglichkeit, sich die jeweils
aktuellste Version der Referenzdokumente unter anzusehen.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/linuxemu/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/linuxemu/chapter.sgml
index 6f3e07de67..40b576ed53 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/linuxemu/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/linuxemu/chapter.sgml
@@ -1,3723 +1,3725 @@
JimMockRestrukturiert und teilweise aktualisiert von Brian N.HandyBeigetragen von RichMurpheyJohannKoisÜbersetzt von Linux-BinärkompatibilitätÜbersichtLinux-BinärkompatibilitätBinärkompatibilitätLinuxFreeBSD bietet Binärkompatibilität zu verschiedenen
anderen &unix; Betriebssystemen, darunter auch Linux. Nun
könnten Sie sich fragen, warum FreeBSD in der Lage sein
muss, Linux-Binärprogramme auszuführen? Die Antwort
auf diese Frage ist sehr einfach. Viele Unternehmen und Entwickler
programmieren bzw. entwickeln nur für Linux, da es
das Neueste und Beste in der Computerwelt ist.
Für uns FreeBSD-Anwender heißt dies, genau diese Unternehmen
und Entwickler zu bitten, FreeBSD-Versionen ihrer Programme
herauszubringen. Das Problem dabei ist nur, dass die meisten dieser
Firmen trotzdem nicht erkennen, wie viele zusätzliche
Anwender ihre Produkte benutzen würden, wenn es auch
FreeBSD-Versionen gäbe, und daher weiterhin
ausschließlich für Linux entwickeln. Was also kann ein
FreeBSD-Anwender tun? Genau an diesem Punkt kommt die Linux-
Binärkompatibilität ins Spiel.Um es auf den Punkt zu bringen, genau diese Kompatibilität
erlaubt es FreeBSD-Anwendern, etwa 90 % aller Linux-Anwendungen
ohne Code-Änderungen zu verwenden. Dies schließt
solche Anwendungen wie &staroffice;,
Open Office, die Linux-Versionen von
&netscape;,
&adobe; &acrobat;,
&realplayer;,
VMWare, &oracle;,
&wordperfect;,
Doom,
Quake und viele andere ein. Es wird
sogar berichtet, dass diese Linux-Anwendungen in manchen
Fällen unter FreeBSD eine bessere Leistung als unter
Linux aufweisen.Allerdings gibt es nach wie vor einige Linux-spezifische
Betriebssystem-Eigenschaften, die unter FreeBSD nicht
unterstützt werden. Linux-Anwendungen, die
&i386;-spezifische Aufrufe (wie die Aktivierung des
virtuellen 8086-Modus) verwenden, funktionieren
unter FreeBSD leider nicht.Nach dem Lesen dieses Kapitels werden Siewissen, wie Sie die Linux-Binärkompatibilität
installieren bzw. aktivieren.Wissen, wie man zusätzliche Linux-Systembibliotheken
unter FreeBSD installiert.Linux-Anwendungen unter FreeBSD installieren können.Wissen, wie die Linux-Binärkompatibilität
unter FreeBSD verwirklicht wurde.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Siewissen, wie man Software Dritter installiert
().InstallationKLD (kernel loadable object)Die Linux-Binärkompatibilität ist per Voreinstellung
nicht aktiviert. Der einfachste Weg, dies zu tun, ist das
Linux KLD (Kernel LoaDable object)
zu laden. Dies erreichen Sie durch die Eingabe des folgenden
Befehls:&prompt.root; kldload linuxWollen Sie die Linux-Binärkompatibilität dauerhaft
aktivieren, sollten Sie die folgende Zeile in
/etc/rc.conf einfügen:linux_enable="YES"Der &man.kldstat.8;-Befehl kann benutzt werden, um
festzustellen, ob KLD geladen wurde:&prompt.user; kldstat
Id Refs Address Size Name
1 2 0xc0100000 16bdb8 kernel
7 1 0xc24db000 d000 linux.koKerneloptionenCOMPAT_LINUXWenn Sie das KLD nicht laden können oder wollen, besteht
auch die Möglichkeit, die Linux-Binärkompatibiltät
statisch in den Kernel einzubinden. Dazu fügen Sie Ihrer
Kernelkonfigurationsdatei den Eintrag
options COMPAT_LINUX
hinzu. Anschließend installieren Sie Ihren neuen Kernel
wie in beschrieben.Linux-Laufzeitbibliotheken installierenLinuxLinux-Laufzeitbibliotheken installierenDies kann auf zwei Arten geschehen, entweder über den
linux_base-Port,
oder durch manuelle Installation der Bibliotheken
.Installation unter Verwendung des linux_base-PortsPorts-SammlungDies ist die einfachste Methode, um die Laufzeitbibliotheken
zu installieren. Sie funktioniert genauso wie die
Installation eines beliebigen anderen Ports aus der
Ports-Sammlung.
Dazu machen Sie einfach folgendes:&prompt.root; cd /usr/ports/emulators/linux_base-fc4
&prompt.root; make install distcleanSie sollten nun über eine funktionierende
Linux-Binärkompatibilität verfügen. Einige
Programme könnten sich zwar über falsche
Unterversionsnummern der Systembibliotheken beschweren, dies ist
im Allgemeinen aber kein Problem.Unter Umständen gibt es mehrere Versionen des
Ports emulators/linux_base.
Die Ports entsprechen unterschiedlichen Versionen
verschiedener Linux-Distributionen Sie sollten den
Port installieren, der am besten die Anforderungen
der Linux-Anwendung erfüllt.Manuelle Installation der BibliothekenWenn Sie die Ports-Sammlung nicht installiert
haben, können Sie die Bibliotheken auch manuell
installieren. Dazu brauchen Sie die jeweiligen
Linux-Systembibliotheken, die das zu installierende Programm
verwendet sowie den Laufzeit-Linker. Zusätzlich müssen
Sie auf Ihrem FreeBSD-System einen
virtuellen Verzeichnisbaum für die
Linux-Bibliotheken einrichten. Alle unter FreeBSD gestarteten
Linux-Programme suchen zuerst in diesem Verzeichnisbaum
nach Systembibliotheken. Wenn also ein Linuxprogramm beispielsweise
/lib/libc.so lädt, versucht FreeBSD
zuerst, /compat/linux/lib/libc.so laden.
Ist diese Datei nicht vorhanden, wird
/lib/libc.so geladen. Systembibliotheken
sollten daher besser in den virtuellen Verzeichnisbaum
/compat/linux/lib als in den vom
Linux-ld.so vorgeschlagenen installiert
werden.Im Allgemeinen müssen Sie nur zu Beginn nach den
Systembibliotheken suchen, die von Linuxprogrammen
benötigt werden. Nach den ersten Installationen von
Linuxprogrammen auf Ihrem FreeBSD-System verfügen Sie
über eine Sammlung von Linux-Systembibliotheken,
die es Ihnen ermöglichen wird, neue Linuxprogramme
ohne Zusatzarbeit zu installieren.Installation zusätzlicher SystembibliothekenShared-LibrariesWas passiert, wenn Sie den linux_base-Port
installieren, und Ihr Programm beschwert sich trotzdem
über fehlende Systembibliotheken? Woher wissen Sie,
welche Systembibliotheken von Linux-Binärprogrammen
benötigt werden, und wo Sie diese finden? Grundsätzlich
gibt es dafür zwei Möglichkeiten (um dieser
Anleitung zu folgen, müssen Sie unter
FreeBSD als Benutzer root angemeldet
sein):Wenn Sie Zugriff auf ein Linux-System haben, können
Sie dort nachsehen, welche Systembibliotheken eine Anwendung
benötigt, und diese auf Ihr FreeBSD-System kopieren.
Dazu folgendes Beispiel:Nehmen wir an, Sie haben FTP verwendet, um die
Linux-Binärversion von Doom
zu bekommen und haben sie auf Ihrem Linux-System installiert.
Nun können Sie überprüfen, welche
Systembibliotheken das Programm benötigt, indem Sie
ldd linuxdoom eingeben. Das Resultat
sieht dann so aus:&prompt.user; ldd linuxdoom
libXt.so.3 (DLL Jump 3.1) => /usr/X11/lib/libXt.so.3.1.0
libX11.so.3 (DLL Jump 3.1) => /usr/X11/lib/libX11.so.3.1.0
libc.so.4 (DLL Jump 4.5pl26) => /lib/libc.so.4.6.29symbolische LinksSie müssten nun alle Dateien aus der
letzten Spalte kopieren und sie unter
/compat/linux speichern, wobei
die Namen der ersten Spalte als symbolische Links auf
diese Dateien zeigen. Damit haben Sie schließlich
folgende Dateien auf Ihrem FreeBSD-System:/compat/linux/usr/X11/lib/libXt.so.3.1.0
/compat/linux/usr/X11/lib/libXt.so.3 -> libXt.so.3.1.0
/compat/linux/usr/X11/lib/libX11.so.3.1.0
/compat/linux/usr/X11/lib/libX11.so.3 -> libX11.so.3.1.0
/compat/linux/lib/libc.so.4.6.29
/compat/linux/lib/libc.so.4 -> libc.so.4.6.29
Beachten Sie, dass wenn Sie bereits eine
Linux-Systembibliothek einer zur ersten Spalte
passenden Hauptversionsnummer (laut
ldd-Ausgabe) besitzen, Sie die Datei
aus der zweiten Spalte nicht mehr kopieren müssen,
da die bereits vorhandene Version funktionieren sollte.
Hat die Systembibliothek jedoch eine neuere
Versionsnummer, sollten Sie sie dennoch kopieren.
Sie können die alte Version löschen, solange
Sie einen symbolischen Link auf die neue
Version anlegen. Wenn Sie also folgende Bibliotheken
auf Ihrem System installiert haben:/compat/linux/lib/libc.so.4.6.27
/compat/linux/lib/libc.so.4 -> libc.so.4.6.27und Sie haben eine neue Binärdatei, die
laut ldd
eine neuere Bibliothek benötigt:libc.so.4 (DLL Jump 4.5pl26) -> libc.so.4.6.29Wenn diese sich nur um ein oder zwei Stellen
in der Unterversionsnummer unterscheiden, müssen
Sie /lib/libc.so.4.6.29
nicht auf Ihr System kopieren, da das Programm auch
mit der etwas älteren Version ohne Probleme
funktionieren sollte. Wenn Sie wollen,
können Sie libc.so aber
dennoch ersetzen (das heißt aktualisieren), was dann zu
folgender Ausgabe führt:/compat/linux/lib/libc.so.4.6.29
/compat/linux/lib/libc.so.4 -> libc.so.4.6.29
Der Mechanismus der symbolischen Links wird
nur für Linux-Binärdateien
benötigt. Der FreeBSD-Laufzeitlinker sucht
sich die passenden Hauptversionsnummern selbst,
das heißt Sie müssen sich nicht darum
kümmern.
Linux ELF-Binärdateien installierenLinuxELF-BinärdateiELF-Binärdateien benötigen manchmal eine zusätzliche
Kennzeichnung. Wenn Sie versuchen, eine nicht
gekennzeichnete ELF-Binärdatei auszuführen,
werden Sie eine Fehlermeldung ähnlich der folgenden
erhalten:&prompt.user; ./my-linux-elf-binary
ELF binary type not known
AbortDamit der FreeBSD-Kernel eine Linux-ELF-Datei von einer
FreeBSD-ELF-Datei unterscheiden kann, gibt es das Werkzeug
&man.brandelf.1;:&prompt.user; brandelf -t Linux my-linux-elf-binaryGNU WerkzeugeDie GNU Werkzeuge schreiben nun automatisch die
passende Kennzeichnungsinformation in die ELF-Binärdateien,
so dass Sie diesen Schritt in Zukunft nur noch selten benötigen
werden.Namensauflösung konfigurierenWenn DNS nicht funktioniert, oder Sie folgende Fehlermeldung
erhalten:resolv+: "bind" is an invalid keyword resolv+:
"hosts" is an invalid keywordmüssen sie /compat/linux/etc/host.conf
wie folgt anlegen:order hosts, bind
multi onDiese Reihenfolge legt fest, dass zuerst
/etc/hosts und anschließend DNS
durchsucht werden. Wenn
/compat/linux/etc/host.conf nicht vorhanden
ist, finden Linux-Anwendungen FreeBSD's
/etc/host.conf und
beschweren sich über die inkompatible FreeBSD-Syntax. Wenn Sie
keinen Nameserver (in /etc/resolv.conf)
konfiguriert haben, sollten Sie den Eintrag
bind entfernen.BorisHollasFür Mathematica 5.x aktualisiert von &mathematica; installierenLinux-AnwendungenMathematicaDieses Dokument beschreibt die Installation der Linux-Version von
&mathematica; 5.x auf einem
FreeBSD-System.Die Linux-Version von &mathematica;
oder &mathematica; für Studenten kann
direkt von Wolfram unter
bestellt werden.Den &mathematica;-Installer startenZuerst müssen Sie &os; mitteilen, dass die
Linux-Binärversion von
&mathematica; die Linux-ABI
verwendet. Dies erreichen Sie am einfachsten, indem Sie die
Standard-ELF-Kennzeichnung für alle ungekennzeichneten
Binärdateien auf Linux festlegen:&prompt.root; sysctl kern.fallback_elf_brand=3Danach wird FreeBSD annehmen, dass alle ungekennzeichneten
ELF-Binärdateien die Linux-ABI verwenden und es wäre
nun möglich, das Installationsprogramm direkt von der
CD-ROM zu starten.Unter &os; müssen allerdings die Datei
MathInstaller in ein lokales Verzeichnis
Ihrer Festplatte kopieren:&prompt.root; mount /cdrom
&prompt.root; cp /cdrom/Unix/Installers/Linux/MathInstaller /LokalesVerzeichnis/In dieser Datei ersetzen Sie in der ersten Zeile den Wert
/bin/sh durch
/compat/linux/bin/sh. Dadurch wird
sichergestellt, dass der Installer von der Linux-Version von
&man.sh.1; aufgerufen wird. Danach ersetzen Sie durch das
im nächsten Abschnitt zu findende Skript oder über
einen Texteditor alle Vorkommen von Linux)
durch FreeBSD). Dadurch ist es dem
&mathematica;-Installer möglich,
durch den Einsatz von uname -s das
Betriebssystem zu bestimmen. &os; wird dabei als
Linux-artiges Betriebssystem behandelt. Durch den Aufruf von
MathInstaller kann
&mathematica; anschließend
installiert werden.Die &mathematica;-Programmdateien anpassenDas von &mathematica; während
der Installation erzeugte Shell-Skript muss angepasst werden,
bevor Sie es einsetzen können. Wenn Sie die
&mathematica;-Programmdateien unter
/usr/local/bin installieren,
finden Sie in diesem Verzeichnis die symbolische Links
math, mathematica,
Mathematica, sowie
MathKernel. In jeder dieser Dateien
müssen Sie jedes Vorkommen von Linux)
durch FreeBSD) ersetzen (entweder über
einen Texteditor oder durch das folgende Shellskript):#!/bin/sh
cd /usr/local/bin
for i in math mathematica Mathematica MathKernel
do sed 's/Linux)/FreeBSD)/g' $i > $i.tmp
sed 's/\/bin\/sh/\/compat\/linux\/bin\/sh/g' $i.tmp > $i
rm $i.tmp
chmod a+x $i
doneIhr &mathematica;-Passwort anfordernEthernetMAC-AdresseWenn Sie &mathematica; das erste
Mal starten, werden Sie nach einem Passwort gefragt. Haben Sie
noch kein Passwort von Wolfram erhalten, müssen Sie zuerst
im Installationsverzeichnis mathinfo
aufrufen, um Ihre Rechner-ID zu bestimmen. Diese
Rechner-ID basiert ausschließlich auf der MAC-Adresse
Ihrer ersten Netzwerkkarte. Daher ist es nicht möglich,
Ihre &mathematica;-Kopie auf
verschiedenen Rechnern zu installieren.Wenn Sie sich bei Wolfram registrieren (durch E-Mail,
Telefon oder Fax), teilen Sie
Ihre Rechner-ID mit und erhalten dafür
ein aus Zahlengruppen bestehendes Passwort.Das &mathematica;-Frontend über ein Netzwerk
ausführen&mathematica; verwendet einige
spezielle Schriftarten, um Zeichen anzuzeigen, die in den
Standardzeichensätzen nicht vorhanden
sind (z.B. Integrale, Summen, griechische Buchstaben). Das
X-Protokoll verlangt allerdings, dass diese Schriftarten
lokal installiert sind.
Das bedeutet, dass Sie diese Schriftarten von der CD-ROM oder
von einem Rechner, auf dem &mathematica;
installiert ist, auf Ihren Rechner kopieren müssen.
Diese Schriftarten befinden sich normalerweise in
/cdrom/Unix/Files/SystemFiles/Fonts
(&mathematica;-CD) oder in
/usr/local/mathematica/SystemFiles/Fonts
(Festplatte). Die aktuellen Schriftarten befinden sich dabei
in den Unterverzeichnissen Type1 und
X. Um diese Schriftarten zu verwenden,
gibt es mehrere Möglichkeiten, die nun beschrieben werden:Die erste Möglichkeit besteht darin, die Schriftarten
in eins der bereits existierenden Schriftartenverzeichnisse unter
/usr/X11R6/lib/X11/fonts zu kopieren.
Dies bedeutet, dass Sie fonts.dir editieren
müssen, indem Sie die Schriftnamen hinzufügen und
die Anzahl der Schriftarten in der ersten Zeile ändern.
Alternativ ist es auch möglich, im Verzeichnis, in das
Sie die Schriftarten kopiert haben, das Kommando
&man.mkfontdir.1; auszuführen.Die zweite Möglichkeit, besteht darin,
die Verzeichnisse nach
/usr/X11R6/lib/X11/fonts zu kopieren:&prompt.root; cd /usr/X11R6/lib/X11/fonts
&prompt.root; mkdir X
&prompt.root; mkdir MathType1
&prompt.root; cd /cdrom/Unix/Files/SystemFiles/Fonts
&prompt.root; cp X/* /usr/X11R6/lib/X11/fonts/X
&prompt.root; cp Type1/* /usr/X11R6/lib/X11/fonts/MathType1
&prompt.root; cd /usr/X11R6/lib/X11/fonts/X
&prompt.root; mkfontdir
&prompt.root; cd ../MathType1
&prompt.root; mkfontdirNun fügen Sie die neuen Schriftartenverzeichnisse in
Ihren Pfad ein:&prompt.root; xset fp+ /usr/X11R6/lib/X11/fonts/X
&prompt.root; xset fp+ /usr/X11R6/lib/X11/fonts/MathType1
&prompt.root; xset fp rehashWenn Sie den &xorg;-Server verwenden, können Sie die
Schriftarten-Verzeichnisse automatisch laden lassen, wenn Sie sie
in Ihrer xorg.conf angeben.Für den &xfree86;-Server
verwenden Sie die Datei XF86Config.SchriftartenWenn Sie noch kein/usr/X11R6/lib/X11/fonts/Type1-Verzeichnis
haben, können Sie das
MathType1-Verzeichnis im vorherigen
Beispiel in Type1 umbenennen.AaronKaplanBeigetragen von RobertGetschmannMit Unterstützung durch &maple; installierenLinux-AnwendungenMaple&maple; ist ein mit
&mathematica; vergleichbares kommerzielles
Mathematikprogramm. Sie können dieses Programm unter
kaufen und sich
anschließend registrieren, um eine Lizenz zu erhalten. Um
dieses Programm unter FreeBSD zu installieren, gehen Sie wie
folgt vor:Führen Sie das
INSTALL-Shell-Skript
der Softwaredistribution aus. Wählen Sie die
RedHat-Option aus, wenn Sie das
Installationsprogramm danach fragt. Ein typisches
Installationsverzeichnis wäre z.B.
/usr/local/maple.Wenn Sie dies noch nicht gemacht haben, besorgen Sie
sich nun eine &maple;-Lizenz von
Maple Waterloo Software
()
und kopieren Sie diese nach
/usr/local/maple/license/license.dat.Installieren Sie den
FLEXlm-Lizenz-Manager, indem Sie
das INSTALL_LIC-Installations-Shellskript
ausführen, das mit &maple;
ausgeliefert wird. Geben Sie Ihren primären
Rechnernamen für den Lizenz-Server an.Verändern Sie
/usr/local/maple/bin/maple.system.type
wie folgt: ----- snip ------------------
*** maple.system.type.orig Sun Jul 8 16:35:33 2001
--- maple.system.type Sun Jul 8 16:35:51 2001
***************
*** 72,77 ****
--- 72,78 ----
# the IBM RS/6000 AIX case
MAPLE_BIN="bin.IBM_RISC_UNIX"
;;
+ "FreeBSD"|\
"Linux")
# the Linux/x86 case
# We have two Linux implementations, one for Red Hat and
----- snip end of patch -----Bitte beachten Sie, dass nach
"FreeBSD"|\ kein anderes
Zeichen eingefügt werden darf.Dieser Patch weist &maple; an,
FreeBSD als eine Art von Linux-System zu erkennen.
Das Shell-Skript bin/maple ruft das
Shell-Skript bin/maple.system.type auf,
welches wiederum uname -a verwendet,
um den Namen des Betriebssystems herauszufinden.
Abhängig vom Betriebssystem weiß das System nun,
welche Binärdateien verwendet werden sollen.Starten Sie den Lizenz-Server.Das folgende, als
/usr/local/etc/rc.d/lmgrd.sh
installierte Shell-Skript ist ein komfortabler Weg,
um lmgrd zu starten: ----- snip ------------
#! /bin/sh
PATH=/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/sbin:/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/usr/X11R6/bin
PATH=${PATH}:/usr/local/maple/bin:/usr/local/maple/FLEXlm/UNIX/LINUX
export PATH
LICENSE_FILE=/usr/local/maple/license/license.dat
LOG=/var/log/lmgrd.log
case "$1" in
start)
lmgrd -c ${LICENSE_FILE} 2>> ${LOG} 1>&2
echo -n " lmgrd"
;;
stop)
lmgrd -c ${LICENSE_FILE} -x lmdown 2>> ${LOG} 1>&2
;;
*)
echo "Usage: `basename $0` {start|stop}" 1>&2
exit 64
;;
esac
exit 0
----- snip ------------Versuchen Sie, &maple;
zu starten:&prompt.user; cd /usr/local/maple/bin
&prompt.user; ./xmapleNun sollte das Programm laufen und alles funktionieren.
Falls ja, vergessen Sie nicht, an Maplesoft zu schreiben
und sie wissen zu lassen, dass Sie gerne eine native
FreeBSD-Version hätten.Häufige FehlerquellenDer
FLEXlm-Lizenzmanager kann schwierig
zu bedienen sein. Zusätzliche Dokumentation
zu diesem Thema finden Sie unter .Es ist bekannt, dass lmgrd
sehr pingelig ist, wenn es um die Lizenzdatei geht. Gibt
es Probleme, führt dies zu einem Speicherauszug
(core dump). Ein
korrekte Lizenzdatei sollte ähnlich der
folgenden aussehen:# =======================================================
# License File for UNIX Installations ("Pointer File")
# =======================================================
SERVER chillig ANY
#USE_SERVER
VENDOR maplelmg
FEATURE Maple maplelmg 2000.0831 permanent 1 XXXXXXXXXXXX \
PLATFORMS=i86_r ISSUER="Waterloo Maple Inc." \
ISSUED=11-may-2000 NOTICE=" Technische Universitat Wien" \
SN=XXXXXXXXXSeriennummer und Schlüssel wurden durch mehrere
X unkenntlich gemacht. chillig ist ein
Rechnername.Veränderungen an der Lizenzdatei sind möglich,
solange Sie die FEATURE-Zeile nicht
verändern (diese ist durch den Lizenzschlüssel
geschützt).DanPellegBeigesteuert von &matlab; installierenLinux-AnwendungenMATLABIm Folgenden wird die Installation der Linux-Anwendung
&matlab; Version 6.5 auf
&os; beschrieben. Mit Ausnahme der
&java.virtual.machine; (siehe
) läuft die Anwendung
auch ganz gut.Die Linux-Version von &matlab;
können Sie direkt bei The MathWorks bestellen.
Vergewissern Sie sich, dass Sie die Lizenz-Datei
oder eine Anleitung zum Erstellen der Lizenz-Datei erhalten
haben. Wenn Sie mit MathWorks in Kontakt stehen, weisen
Sie bitte auf die fehlende &os;-Version der Software hin.Das &matlab;-InstallationsskriptUm &matlab; zu installieren,
gehen Sie wie folgt vor:Hängen Sie die Installations-CD ein und
wechseln Sie zu root, wie im
Installations-Skript gefordert. Starten Sie die
Installation mit dem folgenden Kommando:&prompt.root; /compat/linux/bin/sh /cdrom/installDie Installation erfordert eine graphische
Benutzeroberfläche. Wenn Sie die Fehlermeldung
erhalten, dass das Display nicht geöffnet werden
konnte, führen Sie das folgende Kommando aus:&prompt.root; setenv HOME ~USERFür USER setzen Sie
den Benutzer ein, von dem aus Sie root
geworden sind.Beantworten Sie die Frage nach dem
&matlab;-Root-Verzeichnis mit:
/compat/linux/usr/local/matlab.Den langen Pfad werden Sie noch öfter brauchen.
Die Tipparbeit können Sie sich mit dem folgenden
Befehl erleichtern:&prompt.root; set MATLAB=/compat/linux/usr/local/matlabEditieren Sie die Lizenz-Datei entsprechend der
Anweisung, die Sie beim Erwerb der Lizenz
erhalten haben.Sie können die Datei schon vorher mit Ihrem
Lieblingseditor bearbeiten. Kopieren Sie die Lizenz-Datei
nach $MATLAB/license.dat
bevor das Installationsprogramm Sie auffordert, die
Datei zu editieren.Schließen Sie die Installation ab.Die &matlab;-Installation
ist jetzt abgeschlossen. Die folgenden Schritte passen
&matlab; an &os; an.Den Lizenzmanager startenErstellen Sie symbolische Links zu den Startskripten
des Lizenzmanagers:&prompt.root; ln -s $MATLAB/etc/lmboot /usr/local/etc/lmboot_TMW
&prompt.root; ln -s $MATLAB/etc/lmdown /usr/local/etc/lmdown_TMWErstellen Sie das Startskript
/usr/local/etc/rc.d/flexlm.sh. Das
folgende Beispiel ist eine geänderte Version des
mitgelieferten Skripts
$MATLAB/etc/rc.lm.glnx86.
Angepasst wurden die Pfade zu den Dateien und der
Start des Lizenzmanagers unter der Linux-Emulation.#!/bin/sh
case "$1" in
start)
if [ -f /usr/local/etc/lmboot_TMW ]; then
/compat/linux/bin/sh /usr/local/etc/lmboot_TMW -u username && echo 'MATLAB_lmgrd'
fi
;;
stop)
if [ -f /usr/local/etc/lmdown_TMW ]; then
/compat/linux/bin/sh /usr/local/etc/lmdown_TMW > /dev/null 2>&1
fi
;;
*)
echo "Usage: $0 {start|stop}"
exit 1
;;
esac
exit 0Machen Sie Datei ausführbar:&prompt.root; chmod +x /usr/local/etc/rc.d/flexlm.shErsetzen Sie im Skript username
durch einen existierenden Benutzer Ihres Systems
(bitte keinesfalls root).Starten Sie den Lizenzmanager:&prompt.root; /usr/local/etc/rc.d/flexlm.sh startEinrichten der &java;-LaufzeitumgebungErstellen Sie einen symbolischen Link auf eine
unter &os; laufende &java;-Laufzeitumgebung (JRE):&prompt.root; cd $MATLAB/sys/java/jre/glnx86/
&prompt.root; unlink jre; ln -s ./jre1.1.8 ./jreEin &matlab;-Startskript erstellenKopieren Sie das folgende Skript nach
/usr/local/bin/matlab:#!/bin/sh
/compat/linux/bin/sh /compat/linux/usr/local/matlab/bin/matlab "$@"Machen Sie das Skript ausführbar:&prompt.root; chmod +x /usr/local/bin/matlabAbhängig von der Version des Ports
emulators/linux_base
kann das Skript auf Fehler laufen. Die Fehler können
Sie vermeiden, indem Sie die Datei
/compat/linux/usr/local/matlab/bin/matlab
editieren. Ändern Sie die nachstehende Zeileif [ `expr "$lscmd" : '.*->.*'` -ne 0 ]; then(mit Version 13.0.1 in der Zeile 410) in
die folgende um:if test -L $newbase; thenStopp-Skript für &matlab; erstellenDas nachstehende Skript beendet &matlab;
ordnungsgemäß.Erstellen Sie die Datei
$MATLAB/toolbox/local/finish.m mit
dem nachstehenden Inhalt:! $MATLAB/bin/finish.shÜbernehmen Sie die Zeichenkette
$MATLAB unverändert.Im selben Verzeichnis befinden sich die
Dateien finishsav.m und
finishdlg.m. Die Dateien
sichern die Einstellungen der Arbeitsfläche
bevor &matlab; beendet wird. Wenn Sie eine
der beiden Dateien benutzen, fügen Sie
die obige Zeile unmittelbar nach dem
save-Kommando ein.Erstellen Sie die Datei
$MATLAB/bin/finish.sh mit
nachstehendem Inhalt:#!/usr/compat/linux/bin/sh
(sleep 5; killall -1 matlab_helper) &
exit 0Machen Sie die Datei ausführbar:&prompt.root; chmod +x $MATLAB/bin/finish.sh&matlab; benutzenJetzt können Sie &matlab;
mit dem matlab starten.MarcelMoolenaarBeigetragen von &oracle; installierenLinux-AnwendungenOracleÜbersichtDieses Dokument beschreibt die Installation von
&oracle; 8.0.5
und &oracle; 8.0.5.1 Enterprise Edition
für Linux auf einem FreeBSD-Rechner.Installation der Linux-UmgebungStellen Sie sicher, dass Sie sowohl
emulators/linux_base und
devel/linux_devtools
aus der Ports-Sammlung installiert haben. Wenn Sie mit
diesen Ports Schwierigkeiten haben, müssen Sie
vielleicht ältere Versionen der Linux-Umgebung aus
der Ports-Sammlung installieren.Wenn Sie den Intelligent-Agent verwenden wollen,
müssen Sie zusätzlich das RedHat Tcl-Paket
installieren: tcl-8.0.3-20.i386.rpm.
Zur Installation von RPM-Paketen wir der Port
archivers/rpm benötigt.
Ist der Port installiert, lassen sich RPM-Pakete
anschließend mit dem nachstehenden Befehl
installieren:&prompt.root; rpm -i --ignoreos --root /compat/linux --dbpath /var/lib/rpm packageDie Installation der RPM-Pakete sollte ohne
Fehlermeldung ablaufen.Die &oracle;-Umgebung erzeugenBevor Sie &oracle; installieren
können, müssen Sie eine entsprechende Umgebung erzeugen.
Dieses Dokument beschreibt nur, was Sie
im Speziellen tun müssen, um die
Linux-Version von &oracle; unter FreeBSD
zu installieren, nicht aber, was bereits in der Installationsanleitung
von &oracle; beschrieben wird.Kernel-TuningKernel TuningWie in der Installationsanleitung von
&oracle; beschrieben,
müssen Sie die maximale Shared-Memory Größe
festlegen. Verwenden Sie
SHMMAX nicht unter FreeBSD.
SHMMAX wird lediglich aus
SHMMAXPGS und PGSIZE
berechnet. Definieren Sie stattdessen
SHMMAXPGS. Alle anderen Optionen
können wie in der Anleitung beschrieben verwendet werden.
Zum Beispiel:options SHMMAXPGS=10000
options SHMMNI=100
options SHMSEG=10
options SEMMNS=200
options SEMMNI=70
options SEMMSL=61Passen Sie diese Optionen entsprechend dem von Ihnen
gewünschten Einsatzzweck von
&oracle; an.Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie folgende
Optionen in Ihren Kernel kompilieren:options SYSVSHM #SysV shared memory
options SYSVSEM #SysV semaphores
options SYSVMSG #SysV interprocess communication&oracle;-Benutzer anlegenLegen Sie den Account oracle an.
Der Account unterschiedet sich von normalen Accounts
dadurch, dass er eine Linux-Shell zugeordnet bekommen muss.
Fügen Sie /compat/linux/bin/bash in die
Datei /etc/shells ein und setzen Sie die
Shell für den oracle-Account auf
/compat/linux/bin/bash.UmgebungNeben den normalen
&oracle;-Variablen, wie z.B.
ORACLE_HOME und ORACLE_SID
müssen Sie die folgenden Variablen setzen:VariableWertLD_LIBRARY_PATH$ORACLE_HOME/libCLASSPATH$ORACLE_HOME/jdbc/lib/classes111.zipPATH/compat/linux/bin
/compat/linux/sbin
/compat/linux/usr/bin
/compat/linux/usr/sbin
/bin
/sbin
/usr/bin
/usr/sbin
/usr/local/bin
$ORACLE_HOME/binEs ist empfehlenswert, alle Variablen in der Datei
.profile zu setzen. Ein komplettes
Beispiel sieht folgendermaßen aus:ORACLE_BASE=/oracle; export ORACLE_BASE
ORACLE_HOME=/oracle; export ORACLE_HOME
LD_LIBRARY_PATH=$ORACLE_HOME/lib
export LD_LIBRARY_PATH
ORACLE_SID=ORCL; export ORACLE_SID
ORACLE_TERM=386x; export ORACLE_TERM
CLASSPATH=$ORACLE_HOME/jdbc/lib/classes111.zip
export CLASSPATH
PATH=/compat/linux/bin:/compat/linux/sbin:/compat/linux/usr/bin
PATH=$PATH:/compat/linux/usr/sbin:/bin:/sbin:/usr/bin:/usr/sbin
PATH=$PATH:/usr/local/bin:$ORACLE_HOME/bin
export PATH&oracle; installierenAuf Grund einer kleinen Unregelmäßigkeit
im Linux-Emulator müssen Sie das Verzeichnis
.oracle unter /var/tmp
erzeugen, bevor Sie das Installationsprogramm starten.
Das Verzeichnis muss dem Account oracle
gehören. Sie sollten &oracle; nun
ohne Probleme installieren können. Treten dennoch Probleme
auf, überprüfen Sie zuerst Ihre
&oracle;-Distribution und Ihre
Konfiguration. Nachdem Sie &oracle;
erfolgreich installiert haben, installieren Sie die Patches
wie in den zwei folgenden Abschnitten beschrieben:Ein häufiges Problem ist, dass der
TCP Protokoll-Adapter nicht korrekt installiert wird.
Daraus folgt, dass Sie keine TCP-Listener starten können.
Dieses Problem kann durch folgende Schritte behoben werden:&prompt.root; cd $ORACLE_HOME/network/lib
&prompt.root; make -f ins_network.mk ntcontab.o
&prompt.root; cd $ORACLE_HOME/lib
&prompt.root; ar r libnetwork.a ntcontab.o
&prompt.root; cd $ORACLE_HOME/network/lib
&prompt.root; make -f ins_network.mk installVergessen Sie nicht, root.sh
nochmals auszuführen!root.sh patchenWährend der
&oracle;-Installation werden einige
Aktionen, die als root
ausgeführt werden müssen, in ein Shell-Skript
mit dem Namen root.sh gespeichert.
Dieses Skript befindet sich im Verzeichnis
orainst. Verwenden Sie folgenden
Patch für root.sh, damit es
das richtige chown Kommando
verwendet, oder lassen Sie das
Skript alternativ unter einer Linux-Shell ablaufen:*** orainst/root.sh.orig Tue Oct 6 21:57:33 1998
--- orainst/root.sh Mon Dec 28 15:58:53 1998
***************
*** 31,37 ****
# This is the default value for CHOWN
# It will redefined later in this script for those ports
# which have it conditionally defined in ss_install.h
! CHOWN=/bin/chown
#
# Define variables to be used in this script
--- 31,37 ----
# This is the default value for CHOWN
# It will redefined later in this script for those ports
# which have it conditionally defined in ss_install.h
! CHOWN=/usr/sbin/chown
#
# Define variables to be used in this scriptWenn Sie &oracle; nicht
von CD-ROM installieren, können
Sie Quelldatei für root.sh
verändern. Sie heißt rthd.sh
und befindet sich im orainst-Verzeichnis
des Quellcodebaums.genclntsh patchenDas Skript genclntsh wird verwendet,
um eine Shared-Library für Clients zu erzeugen.
Diese wird bei der Erzeugung der Demos verwendet. Verwenden
Sie folgenden Patch, um die Definition von PATH
auszukommentieren:*** bin/genclntsh.orig Wed Sep 30 07:37:19 1998
--- bin/genclntsh Tue Dec 22 15:36:49 1998
***************
*** 32,38 ****
#
# Explicit path to ensure that we're using the correct commands
#PATH=/usr/bin:/usr/ccs/bin export PATH
! PATH=/usr/local/bin:/bin:/usr/bin:/usr/X11R6/bin export PATH
#
# each product MUST provide a $PRODUCT/admin/shrept.lst
--- 32,38 ----
#
# Explicit path to ensure that we're using the correct commands
#PATH=/usr/bin:/usr/ccs/bin export PATH
! #PATH=/usr/local/bin:/bin:/usr/bin:/usr/X11R6/bin export PATH
#
# each product MUST provide a $PRODUCT/admin/shrept.lst&oracle; startenWenn Sie den Anweisungen gefolgt sind, sollten Sie nun
in der Lage sein, &oracle; zu starten,
genau so, wie Sie dies auch unter Linux tun würden.HolgerKippBeigetragen von ValentinoVaschettoOriginalversion nach SGML konvertiert durch: &sap.r3; installierenLinux-AnwendungenSAP R/3Installationen von &sap;
unter FreeBSD werden vom &sap; Support-Team
nicht unterstützt – und &sap; bietet Support nur
für zertifizierte Plattformen an! ÜbersichtDieses Dokument beschreibt einen möglichen Weg, um ein
&sap.r3;-System mit
&oracle; Datenbank
für Linux auf einem FreeBSD-Rechner zu installieren,
einschließlich der Installation von FreeBSD und
&oracle;. Zwei verschiedene Konfigurationen
werden beschrieben:&sap.r3; 4.6B (IDES) mit
&oracle; 8.0.5 unter
FreeBSD 4.3-STABLE&sap.r3; 4.6C mit
&oracle; 8.1.7 unter
FreeBSD 4.5-STABLEObwohl dieses Dokument versucht, alle wichtigen Schritte
ausführlich zu beschreiben, besteht nicht die Absicht,
die originalen Installationsanleitungen von
&oracle; und
&sap.r3; zu ersetzen.Benutzen Sie die mit
&sap.r3; Linux Edition
gelieferte Dokumentation für &sap;-
und &oracle;-spezifische Fragen,
sowie die Ressourcen von &oracle; und
&sap;-OSS.Software/ProgrammeFolgende CD-ROMs wurden für die Installation von
&sap; verwendet:&sap.r3; 4.6B, &oracle; 8.0.5BezeichnungNummerBeschreibungKERNEL51009113&sap; Kernel &oracle; / Installation / AIX, Linux,
&solaris;RDBMS51007558&oracle; / RDBMS 8.0.5.X / LinuxEXPORT151010208IDES / DB-Export / Disc 1 of 6EXPORT251010209IDES / DB-Export / Disc 2 of 6EXPORT351010210IDES / DB-Export / Disc 3 of 6EXPORT451010211IDES / DB-Export / Disc 4 of 6EXPORT551010212IDES / DB-Export / Disc 5 of 6EXPORT651010213IDES / DB-Export / Disc 6 of 6Zusätzlich wurde die
&oracle; 8 Server CD-ROM
(Pre-production Version 8.0.5 für Linux, Kernel Version 2.0.33)
verwendet, die allerdings nicht unbedingt nötig ist
und FreeBSD 4.3-STABLE (die Installation wurde kurz
nach dem Erscheinen von 4.3-RELEASE durchgeführt).&sap.r3; 4.6C SR2, &oracle; 8.1.7BezeichnungNummerBeschreibungKERNEL51014004&sap; Kernel &oracle; / &sap; Kernel Version 4.6D / DEC,
LinuxRDBMS51012930&oracle; 8.1.7/ RDBMS / LinuxEXPORT151013953Release 4.6C SR2 / Export / Disc 1 of 4EXPORT151013953Release 4.6C SR2 / Export / Disc 2 of 4EXPORT151013953Release 4.6C SR2 / Export / Disc 3 of 4EXPORT151013953Release 4.6C SR2 / Export / Disc 4 of 4LANG151013954Release 4.6C SR2 / Language / DE, EN, FR /
Disc 1 of 3Abhängig von den zu installierenden Sprachen kann
es sein, dass zusätzliche Sprach-CDs nötig sind.
Da hier nur Deutsch und Englisch verwendet wurden, ist die
erste Sprachen-CD ausreichend. Nebenbei bemerkt sind
die Nummern aller vier Export-CDs identisch. Das heißt alle
drei Sprachen-CDs haben diesselbe Nummer (das unterscheidet
sie von der Nummerierung der 4.6B IDES-Version).
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments lief das
System unter FreeBSD 4.5-STABLE (20.03.2002).&sap;-NotesDie folgenden Anmerkungen sollten vor der Installation
von &sap.r3; gelesen werden, da sie
sich während der Installation als nützlich
erwiesen haben.&sap.r3; 4.6B, &oracle; 8.0.5NummerBezeichnung0171356&sap; Software on Linux: Essential Comments0201147INST: 4.6C R/3 Inst. on UNIX - &oracle;0373203Update / Migration &oracle; 8.0.5 --> 8.0.6/8.1.6
LINUX0072984Release of Digital UNIX 4.0B for &oracle;0130581R3SETUP step DIPGNTAB terminates0144978Your system has not been installed correctly0162266Questions and tips for R3SETUP on
Windows NT/W2K&sap.r3; 4.6C, &oracle; 8.1.7NummerBezeichnung0015023Initializing table TCPDB (RSXP0004) (EBCDIC)0045619R/3 with several languages or typefaces0171356&sap; Software on Linux: Essential Comments0195603RedHat 6.1 Enterprise version: Known problems0212876The new archiving tool SAPCAR0300900Linux: Released DELL Hardware0377187RedHat 6.2: important remarks0387074INST: R/3 4.6C SR2 Installation on UNIX0387077INST: R/3 4.6C SR2 Inst. on UNIX - &oracle;0387078&sap; Software on UNIX: OS Dependencies 4.6C SR2Hardware-AnforderungenDie folgende Ausstattung reicht für die Installation eines
&sap.r3; Systems aus. Für
Produktionszwecke benötigt man natürlich eine
exakte Bestimmung dieser Größen:Komponente4.6B4.6CProzessor2 x 800MHz &pentium; III2 x 800MHz &pentium; IIIHauptspeicher1GB ECC2GB ECCFestplattenplatz50-60GB (IDES)50-60GB (IDES)Für Produktionszwecke sind &xeon; Prozessoren mit
großem Cache, Hochgeschwindigkeitsspeicher (SCSI,
RAID Hardware Controller), USV (unterbrechungsfreie
Stromversorgung) und ECC-RAM empfehlenswert. Der große
Bedarf an Festplattenplatz ergibt sich durch das vorkonfigurierte
IDES System, welches während der Installation
27 GB Datenbankdateien erzeugt. Dieser Speicher ist
auch für neue Produktionssysteme und Anwendungsdaten
ausreichend.&sap.r3; 4.6B, &oracle; 8.0.5Folgende Standard-Hardware wurde verwendet: Ein
Doppelprozessorboard mit zwei 800 MHz &pentium; III
Prozessoren, Adaptec 29160 Ultra160 SCSI Adaptern
(zum Anschluß eines 40/80 GB DLT Bandlaufwerks und eines
CD-ROM-Laufwerks), &mylex; &acceleraid; (2 Kanäle,
Firmware 6.00-1-00 mit 32 MB RAM). An den
&mylex; RAID-Controller wurden 2 (gespiegelte) 17 GB
Festplatten sowie vier 36 GB Festplatten (RAID level 5)
angeschlossen.&sap.r3; 4.6C, &oracle; 8.1.7Für diese Installation wurde ein DELL PowerEdge 2500
verwendet: Ein Doppelprozessorboard mit zwei
1000 MHz &pentium; III Prozessoren
(256 kB Cache), 2 GB PC133 ECC SDRAM, PERC/3 DC PCI
RAID-Controller mit 128 MB, und einem EIDE DVD-ROM Laufwerk.
An den RAID-Controller sind zwei (gespiegelte) 18 GB Festplatten
sowie vier 36 GB Festplatten (RAID level 5) angeschlossen.Installation von FreeBSDAls erstes müssen Sie FreeBSD installieren.
Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, die in
des Handbuchs
beschrieben werden.Aufteilung der FestplatteUm das Ganze zu vereinfachen, wurde sowohl für die
&sap.r3; 46B- als auch die
&sap.r3; 46C SR2-Installation die
gleiche Platteneinteilung verwendet. Nur die Gerätenamen
änderten sich, da die Installationen auf verschiedenen
Hardwareplattformen durchgeführt wurden (Insbesondere
/dev/da sowie
/dev/amr; wenn also jemand z.B.
ein AMI &megaraid; verwendet, so wird er
/dev/amr0s1a anstelle von
/dev/da0s1a vorfinden.):DateisystemGröße (1k-blocks)HDD-Größe (GB)Gemountet nach/dev/da0s1a1.016.3031//dev/da0s1b6Swap/dev/da0s1e2.032.6232/var/dev/da0s1f8.205.3398/usr/dev/da1s1e45.734.36145/compat/linux/oracle/dev/da1s1f2.032.6232/compat/linux/sapmnt/dev/da1s1g2.032.6232/compat/linux/usr/sapKonfigurieren und initialisieren Sie die zwei
logischen Platten mit der &mylex;- oder PERC/3 RAID Software,
bevor Sie beginnen. Diese kann während der BIOS-Bootphase
gestartet werden.Beachten Sie bitte, dass sich diese Platteneinteilung
etwas von den &sap;-Empfehlungen unterscheidet, da &sap;
vorschlägt, die &oracle;-Unterverzeichnisse
(und einige andere) separat einzuhängen – es
ist jedoch einfacher, diese als reale Unterverzeichnisse
zu erzeugen.make world und ein neuer KernelLaden Sie die neuesten STABLE-Quellen herunter.
Aktualisieren Sie das System und erzeugen Sie einen
neuen Kernel, nachdem Sie die Kernelkonfigurationsdatei
angepasst haben. Zusätzlich sollten Sie
die Kernel Parameter
einfügen, die sowohl von &sap.r3;
als auch von &oracle;
benötigt werden.Installation der Linux-UmgebungDas Linux-Basissystem installierenZuerst muss der Port
linux_base
als root installiert werden:&prompt.root; cd /usr/ports/emulators/linux_base
&prompt.root; make packageDie Linux-Entwicklungsumgebung installierenDie Linux-Entwicklungsumgebung wird benötigt, wenn Sie
&oracle; auf Ihrem FreeBSD-System
installieren wollen (siehe ):&prompt.root; cd /usr/ports/devel/linux_devtools
&prompt.root; make install distcleanDie Linux-Entwicklungsumgebung wurde hier jedoch nur für
die &sap.r3; 46B IDES-Installation
verwendet. Sie wird nicht benötigt, wenn die
&oracle;-Datenbank auf dem FreeBSD
System nicht neu gebunden wird. Dies ist dann der Fall,
wenn Sie den &oracle;
Tarball eines Linux-Systems verwenden.Notwendige RPMs installierenRPMsUm das R3SETUP-Programm
zu starten, wird PAM-Unterstützung benötigt.
Während der ersten Installation von
&sap; unter
FreeBSD 4.3-STABLE wurde versucht, zuerst alle von PAM
benötigten Pakete zu installieren. Anschließend
wurde die Installation von PAM erzwungen, was auch ohne
Probleme funktionierte. Für die folgende Installation
von &sap.r3; 4.6C SR2
wurde die Installation von PAM ohne die abhängigen
Pakete direkt erzwungen und es funktionierte ebenfalls.
Es sieht so aus, als würden die abhängigen Pakete
nicht benötigt.&prompt.root; rpm -i --ignoreos --nodeps --root /compat/linux --dbpath /var/lib/rpm \
pam-0.68-7.i386.rpmUm den Intelligent-Agent von
&oracle; 8.0.5 auszuführen,
musste das RedHat Tcl-Paket
tcl-8.0.5-30.i386.rpm installiert werden,
da sonst das Binden (link)
während der &oracle;-Installation
nicht funktionierte. Es gibt noch weitere Punkte beim
Binden von &oracle;, die aber die Kombination
&oracle;-Linux
betreffen und nicht FreeBSD spezifisch sind.Zusätzliche HinweiseEine gute Idee ist es, linprocfs
in /etc/fstab einzufügen;
weitere Informationen dazu erhalten Sie in der Hilfeseite
&man.linprocfs.5;. Weiterhin sollten Sie in
der Datei /etc/sysctl.conf
die Zeile kern.fallback_elf_brand=3
einfügen.Die &sap.r3;-Umgebung erzeugenDie nötigen Dateisysteme erzeugenFür eine einfache Installation reicht es aus,
folgende Dateisysteme zu erzeugen:DateisystemeGröße in GB/compat/linux/oracle45 GB/compat/linux/sapmnt2 GB/compat/linux/usr/sap2 GBAußerdem müssen einige Links angelegt werden.
Ansonsten beschwert sich der
&sap;-Installer, wenn er die
erzeugten Links überprüft:&prompt.root; ln -s /compat/linux/oracle /oracle
&prompt.root; ln -s /compat/linux/sapmnt /sapmnt
&prompt.root; ln -s /compat/linux/usr/sap /usr/sapEine Fehlermeldung während der Installation (hier unter dem
PRD-System und
&sap.r3; 4.6C SR2 könnte
beispielsweise so aussehen:INFO 2002-03-19 16:45:36 R3LINKS_IND_IND SyLinkCreate:200
Checking existence of symbolic link /usr/sap/PRD/SYS/exe/dbg to
/sapmnt/PRD/exe. Creating if it does not exist...
WARNING 2002-03-19 16:45:36 R3LINKS_IND_IND SyLinkCreate:400
Link /usr/sap/PRD/SYS/exe/dbg exists but it points to file
/compat/linux/sapmnt/PRD/exe instead of /sapmnt/PRD/exe. The
program cannot go on as long as this link exists at this
location. Move the link to another location.
ERROR 2002-03-19 16:45:36 R3LINKS_IND_IND Ins_SetupLinks:0
can not setup link '/usr/sap/PRD/SYS/exe/dbg' with content
'/sapmnt/PRD/exe'Benutzer und Verzeichnisse anlegen&sap.r3; benötigt zwei
Benutzer und drei Benutzergruppen. Die Benutzernamen
hängen von der (aus drei Buchstaben bestehenden)
SAP-System-ID (SID) ab. Einige
dieser SIDs sind von &sap;
reserviert (z.B. SAP und
NIX. Für eine komplette
Übersicht schlagen Sie bitte in der
&sap;-Dokumentation
nach. Für die IDES-Installation wurde IDS
verwendet, für die 4.6C-SR2-Installation
PRD, da das System für
Produktionszwecke eingesetzt werden sollte. Daraus ergaben
sich folgende Gruppen (die Gruppen-IDs können variieren,
es handelt sich nur um Werte, die für diese spezielle
Installation verwendet wurden):Gruppen-IDGruppen-NameBeschreibung100dbaDatenbank-Administrator101sapsysSAP System102operDatenbank-OperatorBei einer
Standard-&oracle;-Installation
wird nur die Gruppe dba verwendet.
Für die Gruppe oper wird
ebenfalls die Gruppe dba verwendet
(weitere Informationen finden sich in der
&oracle;- und
&sap;-Dokumentation).Zusätzlich werden auch folgende Benutzer
benötigt:Benutzer-IDBenutzernameGenerischer NameGruppeZusätzliche GruppenBeschreibung1000idsadm/prdadmsidadmsapsysoperSAP Administrator1002oraids/oraprdorasiddbaoper&oracle; AdministratorFür das Anlegen des &sap;-Administrators mittels
&man.adduser.8; werden folgende Einträge
(beachten Sie bitte die Shell und das Heimatverzeichnis)
benötigt:Name: sidadm
Password: ******
Fullname: SAP Administrator SID
Uid: 1000
Gid: 101 (sapsys)
Class:
Groups: sapsys dba
HOME: /home/sidadm
Shell: bash (/compat/linux/bin/bash)und für den Datenbank-Administrator:Name: orasid
Password: ******
Fullname: Oracle Administrator SID
Uid: 1002
Gid: 100 (dba)
Class:
Groups: dba
HOME: /oracle/sid
Shell: bash (/compat/linux/bin/bash)Wenn Sie beide Gruppen (dba und
oper) verwenden, sollte auch die Gruppe
oper hinzugefügt werden.Verzeichnisse erzeugenDiese Verzeichnisse werden gewöhnlich als eigene
Dateisysteme erzeugt und gemountet. Letztlich liegt dies
aber an Ihren Anforderungen an das System. Hier wurden
sie als einfache Verzeichnisse angelegt, die sich alle im
gleichen RAID5 befinden:Zuerst werden die Eigentümer und Rechte für
einige Verzeichnisse (als Benutzer root)
gesetzt:&prompt.root; chmod 775 /oracle
&prompt.root; chmod 777 /sapmnt
&prompt.root; chown root:dba /oracle
&prompt.root; chown sidadm:sapsys /compat/linux/usr/sap
&prompt.root; chmod 775 /compat/linux/usr/sapDanach werden (als Benutzer
orasid) einige
Verzeichnisse erzeugt, die alle Unterverzeichnisse von
/oracle/SID sind:&prompt.root; su - orasid
&prompt.root; cd /oracle/SID
&prompt.root; mkdir mirrlogA mirrlogB origlogA origlogB
&prompt.root; mkdir sapdata1 sapdata2 sapdata3 sapdata4 sapdata5 sapdata6
&prompt.root; mkdir saparch sapreorg
&prompt.root; exitFür die &oracle; 8.1.7-Installation
werden ebenfalls zusätzliche Verzeichnisse benötigt:&prompt.root; su - orasid
&prompt.root; cd /oracle
&prompt.root; mkdir 805_32
&prompt.root; mkdir client stage
&prompt.root; mkdir client/80x_32
&prompt.root; mkdir stage/817_32
&prompt.root; cd /oracle/SID
&prompt.root; mkdir 817_32Das Verzeichnis client/80x_32
muss genau so genannt werden. Versuchen Sie nicht,
das x durch eine Zahl oder
einen Buchstaben zu ersetzen.Im dritten Schritt werden wiederum Verzeichnisse (als Benutzer
sidadm) erzeugt:&prompt.root; su - sidadm
&prompt.root; cd /usr/sap
&prompt.root; mkdir SID
&prompt.root; mkdir trans
&prompt.root; exitEinträge in /etc/services&sap.r3; benötigt
einige Einträge in /etc/services,
die während der Installation unter FreeBSD nicht
richtig gesetzt werden. Sie benötigen mindestens
die zur Instanzennummer, in diesem Fall 00,
passenden Einträge. Es ist auch möglich,
direkt alle Einträge für
dp, gw,
sp und ms
von 00 bis 99
einzufügen. Wenn Sie einen
SAP-Router verwenden, oder
den Zugang zu &sap;-OSS benötigen,
müssen Sie auch 99 einfügen,
da der Port 3299 normalerweise für den
SAP-Router-Prozess auf
dem Zielsystem benötigt wird:sapdp00 3200/tcp # SAP Dispatcher. 3200 + Instance-Number
sapgw00 3300/tcp # SAP Gateway. 3300 + Instance-Number
sapsp00 3400/tcp # 3400 + Instance-Number
sapms00 3500/tcp # 3500 + Instance-Number
sapmsSID 3600/tcp # SAP Message Server. 3600 + Instance-Number
sapgw00s 4800/tcp # SAP Secure Gateway 4800 + Instance-NumberNotwendige LokalisierungenLocale&sap; benötigt
mindestens zwei Lokalisierungen, die nicht Teil der
RedHat-Standardinstallation sind. &sap; bietet
diese als RPMs auf ihrem FTP-Server als Downloads
an (diese sind aber nur dann zugänglich, wenn Sie
ein Kunde mit OSS-Zugang sind). Für eine
Übersicht der notwendigen RPMs lesen Sie bitte den
&sap;-Hinweis 0171356.Es ist auch möglich, nur die passenden Links
(z.B. von de_DE und en_US)
zu erzeugen, diese Vorgehensweise wird aber nicht nicht
empfohlen (obwohl es bisher beim IDES-System ohne Probleme
funktioniert hat). Folgende Lokalisationen werden
benötigt:de_DE.ISO-8859-1
en_US.ISO-8859-1Erzeugen Sie die Links wie folgt:&prompt.root; cd /compat/linux/usr/share/locale
&prompt.root; ln -s de_DE de_DE.ISO-8859-1
&prompt.root; ln -s en_US en_US.ISO-8859-1Sind diese nicht vorhanden, wird es während
der Installation zu einigen Problemen kommen. Wenn diese
konsequent ignoriert werden (indem der fehlgeschlagene
Schritt in CENTRDB.R3S auf
OK gesetzt wird), ist es ohne
größeren Aufwand nicht mehr möglich, sich am
&sap;-System anzumelden.Kernel-TuningKernel Tuning&sap.r3;-Systeme verbrauchen
sehr viele Ressourcen. Deshalb wurden folgende Parameter
in die Kernelkonfigurationsdatei eingefügt:# Set these for memory pigs (SAP and Oracle):
options MAXDSIZ="(1024*1024*1024)"
options DFLDSIZ="(1024*1024*1024)"
# System V options needed.
options SYSVSHM #SYSV-style shared memory
options SHMMAXPGS=262144 #max amount of shared mem. pages
#options SHMMAXPGS=393216 #use this for the 46C inst.parameters
options SHMMNI=256 #max number of shared memory ident if.
options SHMSEG=100 #max shared mem.segs per process
options SYSVMSG #SYSV-style message queues
options MSGSEG=32767 #max num. of mes.segments in system
options MSGSSZ=32 #size of msg-seg. MUST be power of 2
options MSGMNB=65535 #max char. per message queue
options MSGTQL=2046 #max amount of msgs in system
options SYSVSEM #SYSV-style semaphores
options SEMMNU=256 #number of semaphore UNDO structures
options SEMMNS=1024 #number of semaphores in system
options SEMMNI=520 #number of semaphore indentifiers
options SEMUME=100 #number of UNDO keysDie minimalen Werte sind in der von &sap; kommenden
Dokumentation festgelegt. Da es keine Beschreibung für
Linux (und daher auch nicht für FreeBSD) gibt,
entnehmen Sie weitere Informationen dem HP-UX-Abschnitt (32-Bit).
Da das System für die 4.6C SR2-Installation über
mehr Hauptspeicher verfügte, können die
Shared-Segments für &sap; und
&oracle; größer sein.
Wählen Sie daher eine größere Anzahl von
Shared-Memory-Pages.Bei einer &os;-Standardinstallation
auf &i386;-Systemen belassen Sie
MAXDSIZ und DFLDSIZ
auf dem Maximum von 1 GB. Ansonsten könnten
seltsame Fehlermeldungen, wie
ORA-27102: out of memory oder
Linux Error: 12: Cannot allocate memory
auftreten.&sap.r3; installierenDie &sap; CD-ROMs vorbereitenFür eine Installation werden viele CD-ROMs benötigt,
die gemountet und ungemountet werden müssen. Wenn
Sie genügend CD-ROM-Laufwerke haben, können Sie
alle gleichzeitig gemountet werden. Ansonsten kopiert man die
CD-ROM-Inhalte einfach in die entsprechenden Verzeichnisse,/oracle/SID/sapreorg/cd-namewobei cd-nameKERNEL,
RDBMS, EXPORT1,
EXPORT2, EXPORT3,
EXPORT4, EXPORT5 und
EXPORT6 bei einer 4.6B/IDES-Installation und
KERNEL, RDBMS,
DISK1, DISK2,
DISK3, DISK4 und
LANG bei einer 4.6C SR2-Installation
entspricht. Die Dateinamen auf den gemounteten CDs sollten
aus Großbuchstaben bestehen. Ist dies nicht der Fall,
verwenden Sie zum Mounten die Option . Für das
Kopieren der CD-Inhalte verwenden Sie folgenden Befehle:&prompt.root; mount_cd9660 -g /dev/cd0a /mnt
&prompt.root; cp -R /mnt/* /oracle/SID/sapreorg/cd-name
&prompt.root; umount /mntDas Installations-Skript ausführenAls erstes müssen Sie ein Installationsverzeichnis
anlegen:&prompt.root; cd /oracle/SID/sapreorg
&prompt.root; mkdir install
&prompt.root; cd installAnschließend wird das Installations-Skript gestartet,
das nahezu alle relevanten Daten in das Installationsverzeichnis
kopiert:&prompt.root; /oracle/SID/sapreorg/KERNEL/UNIX/INSTTOOL.SHDie IDES-Installation (4.6B) wird mit einem vollständig
angepassten &sap.r3; Demo-System geliefert, das heißt
es gibt sechs statt drei Export-CDs. Da
CENTRDB.R3S
für eine Standard-Zentralinstanz
(&r3; plus Datenbank)
ausgelegt ist, aber nicht für eine IDES-Zentralinstanz,
muss die passende CENTRDB.R3S-Datei
manuell aus dem Verzeichnis
EXPORT1 in das
Installationsverzeichnis kopiert werden, da
R3SETUP ansonsten nur nach drei
EXPORT-CDs verlangt.Die aktuellere Version &sap; 4.6C SR2
wird mit vier EXPORT-CDs geliefert. Die die Installation
überwachende Parameter-Datei heißt hier
CENTRAL.R3S. Im Gegensatz zu früheren
Versionen gibt es nun keine separaten Vorlagen für
die Installation von Zentralinstanzen mit und ohne Datenbank mehr.
&sap; verwendet eine
eigene Vorlage für die
Datenbankinstallation. Um die Installation später
erneut starten, ist es jedoch ausreichend,
die Installation mit der ursprünglichen Datei zu starten.Während und nach der Installation benötigt
&sap;hostname,
um den Rechnernamen, aber nicht den vollständigen
Domain-Namen zu erhalten. Setzen Sie also entweder den
Rechnernamen entsprechend, oder setzen Sie einen Alias mit
alias hostname='hostname -s'
für die Benutzer
orasid und
sidadm
(Und zusätzlich für root.
Dies zumindest für die Installationsschritte, die als
root ausgeführt werden müssen.).
Außerdem ist es möglich, nur die während
der &sap;-Installation erstellten
Dateien .profile und
.login beider Benutzer anzupassen.R3SETUP 4.6B startenStellen Sie sicher, dass LD_LIBRARY_PATH korrekt
gesetzt wurde:&prompt.root; export LD_LIBRARY_PATH=/oracle/IDS/lib:/sapmnt/IDS/exe:/oracle/805_32/libGehen Sie in das Installationsverzeichnis und starten Sie
R3SETUP als root:&prompt.root; cd /oracle/IDS/sapreorg/install
&prompt.root; ./R3SETUP -f CENTRDB.R3SDas Skript stellt anschließend einige Fragen
(Vorgaben stehen dabei in Klammern, gefolgt von den
aktuellen Eingaben):FrageVorgabeEingabeEnter SAP System ID[C11]IDSEnterEnter SAP Instance Number[00]EnterEnter SAPMOUNT Directory[/sapmnt]EnterEnter name of SAP central host[troubadix.domain.de]EnterEnter name of SAP db host[troubadix]EnterSelect character set[1] (WE8DEC)EnterEnter Oracle server version (1) Oracle 8.0.5,
(2) Oracle 8.0.6, (3) Oracle 8.1.5, (4) Oracle 8.1.61EnterExtract Oracle Client archive[1] (Yes, extract)EnterEnter path to KERNEL CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/KERNELEnter path to RDBMS CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/RDBMSEnter path to EXPORT1 CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/EXPORT1Directory to copy EXPORT1 CD[/oracle/IDS/sapreorg/CD4_DIR]EnterEnter path to EXPORT2 CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/EXPORT2Directory to copy EXPORT2 CD[/oracle/IDS/sapreorg/CD5_DIR]EnterEnter path to EXPORT3 CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/EXPORT3Directory to copy EXPORT3 CD[/oracle/IDS/sapreorg/CD6_DIR]EnterEnter path to EXPORT4 CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/EXPORT4Directory to copy EXPORT4 CD[/oracle/IDS/sapreorg/CD7_DIR]EnterEnter path to EXPORT5 CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/EXPORT5Directory to copy EXPORT5 CD[/oracle/IDS/sapreorg/CD8_DIR]EnterEnter path to EXPORT6 CD[/sapcd]/oracle/IDS/sapreorg/EXPORT6Directory to copy EXPORT6 CD[/oracle/IDS/sapreorg/CD9_DIR]EnterEnter amount of RAM for SAP + DB850Enter (in Megabytes)Service Entry Message Server[3600]EnterEnter Group-ID of sapsys[101]EnterEnter Group-ID of oper[102]EnterEnter Group-ID of dba[100]EnterEnter User-ID of sidadm[1000]EnterEnter User-ID of orasid[1002]EnterNumber of parallel procs[2]EnterWenn Sie die CD-Inhalte nicht in verschiedene
Verzeichnisse kopiert haben, findet das
&sap;-Installationsprogramm
die benötigten CDs nicht (diese sind durch die Datei
LABEL.ASC gekennzeichnet) und
würde von Ihnen verlangen, entweder die CD einzulegen
und zu mounten oder den entsprechenden mount-Pfad
einzugeben.CENTRDB.R3S ist möglicherweise
nicht fehlerfrei. Im vorliegenden Fall wurde die CD EXPORT4
zwar erneut verlangt, dennoch wurde der richtige Schlüssel
(6_LOCATION, danach 7_LOCATION) vorgeschlagen.
Daher ist es problemlos möglich, durch Eingabe der
korrekten Werte fortzufahren.Abgesehen von einigen kleineren (unten angeführten)
Problemen, sollte nun bis zur Installation der
&oracle;-Datenbank alles ohne Probleme
ablaufen.R3SETUP 4.6C SR2 startenStellen Sie sicher, dass LD_LIBRARY_PATH
korrekt gesetzt ist. Dieser Wert unterscheidet sich von dem der
4.6B-&oracle; 8.0.5-Installation:&prompt.root; export LD_LIBRARY_PATH=/sapmnt/PRD/exe:/oracle/PRD/817_32/libGehen Sie in das Installationsverzeichnis und führen
Sie R3SETUP als
root aus:&prompt.root; cd /oracle/PRD/sapreorg/install
&prompt.root; ./R3SETUP -f CENTRAL.R3SDas Skript stellt anschließend einige Fragen
(Vorgaben in Klammern, gefolgt von den aktuellen Eingaben):FrageVorgabeEingabeEnter SAP System ID[C11]PRDEnterEnter SAP Instance Number[00]EnterEnter SAPMOUNT Directory[/sapmnt]EnterEnter name of SAP central host[majestix]EnterEnter Database System ID[PRD]PRDEnterEnter name of SAP db host[majestix]EnterSelect character set[1] (WE8DEC)EnterEnter Oracle server version (2) Oracle 8.1.72EnterExtract Oracle Client archive[1] (Yes, extract)EnterEnter path to KERNEL CD[/sapcd]/oracle/PRD/sapreorg/KERNELEnter amount of RAM for SAP + DB20441800Enter (in Megabytes)Service Entry Message Server[3600]EnterEnter Group-ID of sapsys[100]EnterEnter Group-ID of oper[101]EnterEnter Group-ID of dba[102]EnterEnter User-ID of oraprd[1002]EnterEnter User-ID of prdadm[1000]EnterLDAP support3Enter (no support)Installation step completed[1] (continue)EnterChoose installation service[1] (DB inst,file)EnterBisher verursacht das Anlegen von Benutzern eine
Fehlermeldung während der Installation, und zwar
in den Stadien OSUSERDBSID_IND_ORA (beim Anlegen
des Benutzers orasid),
sowie in OSUSERSIDADM_IND_ORA (beim Anlegen des Benutzers
sidadm).Abgesehen von einigen kleineren (unten angeführten)
Problemen, sollte nun bis zur Installation der
&oracle;-Datenbank alles ohne
Probleme ablaufen.&oracle; 8.0.5 installierenLesen Sie bitte die entsprechenden
&sap;-Hinweise und
&oracle;-Readmes für Probleme,
die Linux
und die &oracle;-Datenbank betreffen.
Die meisten (wenn nicht alle) Probleme
werden durch inkompatible Bibliotheken verursacht.Weiteres zur
&oracle;-Installation
finden Sie im Kapitel Installation
von &oracle;.&oracle; 8.0.5 mit orainst installierenWenn &oracle; 8.0.5 verwendet
wird, werden einige zusätzliche Bibliotheken benötigt,
da &oracle; 8.0.5 mit einer
alten Version von glibc verlinkt wurde, RedHat 6.1 aber
bereits eine aktuellere Version verwendet. Daher müssen
Sie folgende zusätzliche Pakte installieren, um sicherzustellen,
dass die Verlinkung ordnungsgemäß erfolgt:
- compat-libs-5.2-2.i386.rpm
- compat-glibc-5.2-2.0.7.2.i386.rpm
- compat-egcs-5.2-1.0.3a.1.i386.rpm
- compat-egcs-c++-5.2-1.0.3a.1.i386.rpm
- compat-binutils-5.2-2.9.1.0.23.1.i386.rpm
+
+ compat-libs-5.2-2.i386.rpm
+ compat-glibc-5.2-2.0.7.2.i386.rpm
+ compat-egcs-5.2-1.0.3a.1.i386.rpm
+ compat-egcs-c++-5.2-1.0.3a.1.i386.rpm
+ compat-binutils-5.2-2.9.1.0.23.1.i386.rpm
+ Lesen Sie bitte die entsprechenden &sap;-Hinweise
und die &oracle;-Readmes.
Ist dies nicht möglich (z.B. aus Zeitmangel, oder bei
Nichtvorhandensein dieser Unterlagen), besteht auch die
Möglichkeit, die originalen Binärdateien oder die
verlinkten Binärdateien eines RedHat-Systems zu
verwenden.Um den Intelligent-Agent zu kompilieren, muss
das RedHat Tcl-Paket installiert sein. Wenn Sie
tcl-8.0.3-20.i386.rpm nicht bekommen
können, sollte es auch problemlos möglich sein,
eine neuere Version, z.B.
tcl-8.0.5-30.i386.rpm für
RedHat 6.1, zu verwenden.Vom Binden abgesehen, läuft die Installation
wie folgt ab:&prompt.root; su - oraids
&prompt.root; export TERM=xterm
&prompt.root; export ORACLE_TERM=xterm
&prompt.root; export ORACLE_HOME=/oracle/IDS
&prompt.root; cd $ORACLE_HOME/orainst_sap
&prompt.root; ./orainstBestätigen Sie alle Meldungen mit Enter,
bis die Software installiert ist. Einzige Ausnahme ist die
Frage nach der Installation des &oracle; On-Line
Text Viewers. Dieser ist unter Linux (noch)
nicht verfügbar. Daher muss diese Option deaktiviert werden.
Anschließend will sich &oracle;
unter Verwendung von i386-glibc20-linux-gcc
anstelle der verfügbaren gcc,
egcs oder
i386-redhat-linux-gcc verlinken.Auf Grund zeitlicher Einschränkungen wurden
für die Installation die Binärdateien der
&oracle; 8.0.5 PreProduction-Version
verwendet, nachdem sich der erste Versuch, die Version
von der RDBMS-CD zum Laufen zu bringen, sowie die
richtigen RPMs zu finden und zu installieren,
zum Alptraum entwickelt hatte.&oracle; 8.0.5 Pre-Production für
Linux (Kernel 2.0.33) installierenDiese Installation ist relativ einfach. Mounten Sie die
CD und starten Sie den Installer. Danach wählen Sie
das &oracle;-Heimatverzeichnis und kopieren Sie die
Binärdateien dorthin. Die Überreste der
vorherigen RDBMS-Installationsversuche werden dabei nicht
entfernt.Danach konnte die
&oracle;-Datenbank
ohne Probleme gestartet werden.Das &oracle; 8.1.7-Linux-Archiv entpackenNehmen Sie das aus dem Installationsverzeichnis eines
Linux-Systems erstellte Archiv oracle81732.tgz
und entpacken Sie es nach
/oracle/SID/817_32/.Mit der &sap.r3;-Installation fortfahrenÜberprüfen Sie als Erstes die
Umgebungseinstellungen der Benutzer
idsamd(sidadm) und
oraids (orasid).
Beide sollten nun die Dateien .profile,
.login und .cshrc
enthalten, die alle hostname benutzen.
Falls der Rechnername Ihres Systems der vollständige Rechnername
ist, müssen Sie in allen drei Dateien
hostname in hostname -s
ändern.Datenbanken ladenDanach kann R3SETUP entweder erneut
gestartet oder fortgesetzt werden (je nachdem, ob Sie das
Programm zuvor beendet hatten oder nicht).
R3SETUP erzeugt nun die Tablespaces und
lädt die Daten (für 46B IDES von EXPORT1 bis
EXPORT6, für 46C von DISK1 bis DISK4) mittels
R3load in die Datenbank.Wenn das Laden der Datenbank abgeschlossen ist
(dieser Vorgang kann einige Stunden dauern!), werden
einige Passwörter angefordert. Für
Testinstallationen können auch
Standard-Passwörter verwendet werden. Liegt
Ihnen allerdings etwas an der Sicherheit Ihres Systems,
so verwenden Sie andere Passwörter.FrageEingabeEnter Password for sapr3sapEnterConfirum Password for sapr3sapEnterEnter Password for syschange_on_installEnterConfirm Password for syschange_on_installEnterEnter Password for systemmanagerEnterConfirm Password for systemmanagerEnterAn diesem Punkt gab es während der 4.6B-Installation
einige Probleme mit dipgntab.ListenerStarten Sie den &oracle;-Listener als Benutzer
orasid
wie folgt:&prompt.user; umask 0; lsnrctl startAnsonsten könnten Sie die Meldung
ORA-12546 erhalten,
da die Sockets nicht über die korrekten Berechtigungen
verfügen werden. Lesen Sie dazu auch den
&sap;-Hinweis 072984.MNLS-Tabellen aktualisierenWenn Sie Nicht-Latin-1-Sprachen in das
&sap;-System
einbauen wollen, müssen Sie die MNLS
(Multi National Language Support)-Tabellen aktualisieren.
Dies wird in den SAP-OSS-Hinweisen 15023 und 45619 beschrieben.
Ansonsten können Sie diese Frage während der
&sap;-Installation
überspringen.Wenn Sie MNLS nicht benötigen, ist es
trotzdem nötig, die Tabelle TCPDB zu überprüfen
und zu initialisieren, falls dies nicht bereits geschehen ist.
Lesen Sie die &sap;-Hinweise 0015023 und 0045619, falls Sie
weitere Informationen benötigen.Abschließende Aufgaben&sap.r3;-Lizenzschlüssel anfordernSie müssen Ihren
&sap.r3;-Lizenzschlüssel anfordern,
da die zur Installation verwendete Lizenz nur für
vier Wochen gültig ist. Dazu ermitteln Sie zuerst Ihren
Hardwareschlüssel. Melden Sie sich als
idsadm an und rufen
Sie saplicense auf:&prompt.root; /sapmnt/IDS/exe/saplicense -getWird saplicense ohne Optionen aufgerufen,
so erhalten Sie eine Übersicht der möglichen Optionen.
Nach Erhalt des Lizenzschlüssels kann dieser
installiert werden:&prompt.root; /sapmnt/IDS/exe/saplicense -installNun müssen Sie folgende Daten eingeben:SAP SYSTEM ID = SID, 3 Zeichen
CUSTOMER KEY = Hardware-Schlüssel, 11 Zeichen
INSTALLATION NO = Installation, 10 Ziffern
EXPIRATION DATE = JJJJMMTT, normalerweise "99991231"
LICENSE KEY = Lizenzschlüssel, 24 ZeichenBenutzer anlegenErzeugen Sie einen Benutzer innerhalb von client 000
(für einige Aufgaben muss dies innerhalb von
client 000 erfolgen, aber nicht als Benutzer
sap* und ddic).
Als Benutzername empfiehlt sich beispielsweise
wartung (oder auf Englisch
service). Benötigte
Profile sind sap_new und
sap_all. Aus Sicherheitsgründen
sollten die Passwörter der Standardbenutzer in allen
Clients geändert werden (dies gilt auch für die Benutzer
sap* und ddic).Transportsystem, Profile, Betriebsarten usw.
konfigurierenInnerhalb von client 000 führen andere Benutzer als
ddic und sap*
normalerweise folgende Aufgaben durch:AufgabeTransaktionKonfiguration des Transportsystems, beispielsweise als
Stand-Alone Transport Domain EntitySTMSErstellen und Editieren von ProfilenRZ10Pflege von Betriebsarten und InstanzenRZ04Diese sowie alle anderen Post-Installationsschritte
sind ausführlich in den &sap;-Installationsanleitungen
beschrieben.initsid.sap (initIDS.sap) anpassenDie Datei /oracle/IDS/dbs/initIDS.sap
enthält das &sap;-Sicherungsprofil. Hier sind die
Größe des verwendeten Band(laufwerks),
die Kompressionsart und so weiter festgelegt. Um dieses
Profil mit sapdba oder brbackup
auszuführen, wurden folgende Werte geändert:compress = hardware
archive_function = copy_delete_save
cpio_flags = "-ov --format=newc --block-size=128 --quiet"
cpio_in_flags = "-iuv --block-size=128 --quiet"
tape_size = 38000M
tape_address = /dev/nsa0
tape_address_rew = /dev/sa0Erklärungen:compress: Das verwendete Bandlaufwerk
war ein HP DLT1. Dieses unterstützt Hardware-Kompression.archive_function: Hier wird das
Standardverhalten beim Sichern von &oracle;-Archivprotokollen
festgelegt. Neue Protokolldateien werden auf Band
gespeichert, bereits gespeicherte erneut gespeichert und
anschließend gelöscht. Dies verhindert eine Vielzahl
von Problemen, falls Sie Ihre Datenbank wiederherstellen
müssen und dabei feststellen, dass eins Ihrer
Archivbänder defekt ist.cpio_flags: Standardmäßig
wird verwendet. Dies setzt die Blockgröße
auf 5120 Bytes. Für DLT-Bänder
werden von HP mindestens 32 K Blockgröße
empfohlen, daher wurde hier
verwendet, um 64 KB-blöcke zu erzeugen.
wurde benötigt, da das
Installationssystem über mehr als 65535 Inodes
verfügt. Die letzte Option ist notwendig, weil
brbackup sich sonst beschwert, wenn
die cpio die Anzahl der gespeicherten
Blöcke ausgibt.cpio_in_flags: Flags, die zum Laden
der Daten vom Band benötigt werden. Das Format wird
dabei automatisch erkannt.tape_size: Damit wird die maximale
Speicherkapazität des Bandes angegeben. Aus
Sicherheitsgründen (das Bandlaufwerk unterstützt
Hardware-Kompression) ist dieser Wert geringfügig kleiner
als der aktuelle Wert.tape_address: Nicht zurückspulendes
Gerät für cpio.tape_address_rew: Zurückspulendes
Gerät für cpio.Konfiguration nach InstallationsendeDie folgenden &sap;-Parameter sollten nach der
Installation optimiert werden (die Beispiele gelten
für IDES 46B, 1 GB Hauptspeicher):NameWertztta/roll_extension250000000abap/heap_area_dia300000000abap/heap_area_nondia400000000em/initial_size_MB256em/blocksize_kB1024ipc/shm_psize_4070000000&sap;-Hinweis 0013026:NameWertztta/dynpro_area2500000&sap;-Hinweis 0157246:NameWertrdisp/ROLL_MAXFS16000rdisp/PG_MAXFS30000Mit obigen Parametern und einem System mit 1 Gigabyte
Hauptspeicher, könnte der Speicherverbrauch in etwa
so aussehen:Mem: 547M Active, 305M Inactive, 109M Wired, 40M Cache, 112M Buf, 3492K FreeWährend der Installation auftretende ProblemeNeustarten von R3SETUP nach Behebung eines ProblemsR3SETUP bricht ab, wenn ein Fehler auftritt. Wenn Sie
(nach Durchsicht der jeweiligen Protokolldateien) den Fehler
behoben haben, müssen Sie R3SETUP erneut aufrufen,
indem Sie für den fehlerhaften Schritt als Option
REPEAT eingeben.Um R3SETUP erneut zu starten, rufen Sie die Datei
einfach mit der entsprechenden R3S-Datei
auf:&prompt.root; ./R3SETUP -f CENTRDB.R3Sfür 4.6B, oder mit&prompt.root; ./R3SETUP -f CENTRAL.R3Sfür 4.6C, unabhängig davon, ob der Fehler mit
CENTRAL.R3S oder mit
DATABASE.R3S auftrat.Zu bestimmten Zeitpunkten nimmt R3SETUP an, dass
sowohl der Datenbank- als auch die &sap;-Prozesse vorhanden
sind und laufen (da dies Schritte sind, die es bereits
ausgeführt hat). Sollten Fehler auftreten (z.B.
wenn sich die Datenbank nicht starten lässt),
müssen Sie sowohl die Datenbank als auch &sap; manuell
neu starten, nachdem Sie die Fehler behoben haben. Erst danach
darf R3SETUP erneut gestartet werden.Achten Sie auch darauf, den &oracle;-Listener erneut
zu starten (als Benutzer orasid
mittels umask 0; lsnrctl start), wenn
dieser beendet wurde (z.B. durch einen notwendigen
Neustart des Systems).Fehler im Stadium OSUSERSIDADM_IND_ORA bei der Ausführung von R3SETUPWenn sich R3SETUP in diesem Stadium beschwert, editieren
Sie die bei der Installation verwendete Version der
Vorlage (CENTRDB.R3S (4.6B) oder
entweder CENTRAL.R3S oder
DATABASE.R3S (4.6C)). Finden Sie
[OSUSERSIDADM_IND_ORA] oder suchen Sie nach dem einzigen
STATUS=ERROR-Eintrag und ändern
Sie die folgenden Werte:HOME=/home/sidadm (war voher leer)
STATUS=OK (hatte den Status ERROR)
Danach können Sie R3SETUP erneut aufrufen.Fehler im Stadium OSUSERDBSID_IND_ORA bei der
Ausführung von R3SETUPWahrscheinlich beschwert sich R3SETUP auch in diesem Stadium.
Der hier auftretende Fehler ähnelt dem im Abschnitt
OSUSERSIDADM_IND_ORA. Editieren Sie einfach die bei
der Installation verwendete Version der Vorlage
(das heißt CENTRDB.R3S (4.6B) oder
entweder CENTRAL.R3S oder
DATABASE.R3S (4.6C)). Finden Sie
[OSUSERDBSID_IND_ORA] oder suchen Sie nach dem einzigen
STATUS=ERROR-Eintrag und ändern
Sie folgenden Eintrag:STATUS=OKDanach können Sie R3SETUP erneut aufrufen.Fehler oraview.vrf FILE NOT FOUND bei der
&oracle;-InstallationSie haben die Option
&oracle; On-Line Text Viewer nicht deaktiviert,
bevor Sie die Installation gestartet haben. Per Voreinstellung
ist diese Option aktiviert, obwohl sie unter Linux gar nicht
verfügbar ist. Deaktivieren Sie daher diese Option im
&oracle;-Installationsmenü und starten Sie die Installation
erneut.Fehler TEXTENV_INVALID bei der Ausführung von R3SETUP,
RFC oder beim Start von SAPGUITritt dieser Fehler auf, so fehlt die korrekte Lokalisierung.
&sap;-Hinweis 0171356 führt die notwendigen RPMs auf,
die installiert sein müssen (zum Beispiel
saplocales-1.0-3,
saposcheck-1.0-1 für
RedHat 6.1). Falls Sie alle damit verbundenen Fehler
ignoriert haben, und bei der Ausführung von R3SETUP
den STATUS jeweils von ERROR auf OK (in CENTRDB.R3S)
gesetzt haben, um R3SETUP anschließend neu zu starten,
wurde das &sap;-System nicht ordnungsgemäß
konfiguriert. Das bedeutet, dass Sie nicht via
SAPgui am System anmelden können,
obwohl das System trotzdem gestartet werden kann. Ein Versuch,
sich über die alte Linux-SAPgui
anzumelden, führte zu folgenden Fehlermeldungen:Sat May 5 14:23:14 2001
*** ERROR => no valid userarea given [trgmsgo. 0401]
Sat May 5 14:23:22 2001
*** ERROR => ERROR NR 24 occured [trgmsgi. 0410]
*** ERROR => Error when generating text environment. [trgmsgi. 0435]
*** ERROR => function failed [trgmsgi. 0447]
*** ERROR => no socket operation allowed [trxio.c 3363]
SpeicherzugriffsfehlerDieses Verhalten kommt daher, weil &sap.r3; nun nicht
in der Lage ist, eine korrekte Lokalisierung zuzuweisen, und
sich daher nicht ordnungsgemäß konfigurieren kann
(durch fehlende Einträge in einigen Datenbank-Tabellen).
Um sich in &sap; anmelden zu können, müssen Sie
folgende Einträge zur Datei DEFAULT.PFL
(lesen Sie dazu auch Hinweis 0043288) hinzufügen:abap/set_etct_env_at_new_mode = 0
install/collate/active = 0
rscp/TCP0B = TCP0BStarten Sie nun das &sap;-System neu. Sie sind nun in der Lage,
sich anzumelden, obwohl einige länderspezifische
Spracheinstellungen fehlerhaft sein könnten. Nachdem Sie diese
Ländereinstellungen korrigiert (und die korrekten
Lokalisierungen installiert) haben, können
Sie diese Einträge wieder aus
DEFAULT.PFL löschen und das
&sap;-System anschließend neu starten.ORA-00001Dieser Fehler trat nur bei einer Installation von
&oracle; 8.1.7 unter FreeBSD
auf. Dies geschah deshalb, weil sich die &oracle;-Datenbank nicht
initialisieren konnte und daher abstürzte. Dadurch
verblieben Semaphore und Shared-Memory
im System. Der nächste Startversuch führte dann
zur Meldung ORA-00001.Suchen Sie diese Semaphore mittels ipcs -a
und entfernen Sie sie mit ipcrm.ORA-00445 (Hintergrundprozess PMON wurde nicht gestartet)Dieser Fehler trat bei &oracle; 8.1.7
auf. Die Meldung erscheint, wenn die Datenbank mit dem
normalen startsap-Skript (zum Beispiel
startsap_majestix_00) aber als Benutzer
prdadm gestartet wird.Dies kann vermieden werden, indem die Datenbank als Benutzer
oraprd über svrmgrl
gestartet wird:&prompt.user; svrmgrl
SVRMGR> connect internal;
SVRMGR> startup;
SVRMGR> exitORA-12546 (den Listener mit den richtigen
Berechtigungen starten)Starten Sie den &oracle;-Listener als Benutzer
oraids mit folgendem Befehl:&prompt.root; umask 0; lsnrctl startAnsonsten könnten Sie die Meldung ORA-12546 erhalten,
da die Sockets nun nicht die richtigen Berechtigungen aufweisen.
Lesen Sie dazu auch den &sap;-Hinweis 0072984.ORA-27102 (kein freier Speicher mehr)Dieser Fehler trat auf, wenn versucht wurde, für
MAXDSIZ und DFLDSIZ
Werte über 1 GB (1024x1024x1024) festzulegen.
Zusätzlich führte dies zur Fehlermeldung
Linux Error 12: Cannot allocate memory.Fehler im Stadium [DIPGNTAB_IND_IND] bei der
Ausführung von R3SETUPFür allgemeine Informationen lesen Sie bitte den
&sap;-Hinweis 0130581 # (R3SETUP - Abbruch im Stadium
DIPGNTAB). Bei der IDES-spezifischen
Installation verwendete der Installationsprozess aus
irgendwelchen Gründen nicht den
korrekten &sap;-Systemnamen IDS, sondern den leeren
String "". Dies führte zu einigen kleineren Problemen
beim Zugriff auf bestimmte Verzeichnisse, da die Pfade durch
SID (in diesem Fall IDS) dynamisch
generiert werden. Das heißt anstatt auf/usr/sap/IDS/SYS/...
/usr/sap/IDS/DVMGS00zuzugreifen, wurden folgende Pfade verwendet:/usr/sap//SYS/...
/usr/sap/D00Um dennoch mit der Installation fortfahren zu können,
wurden ein Link sowie ein zusätzliches Verzeichnis
erzeugt:&prompt.root; pwd
/compat/linux/usr/sap
&prompt.root; ls -l
total 4
drwxr-xr-x 3 idsadm sapsys 512 May 5 11:20 D00
drwxr-x--x 5 idsadm sapsys 512 May 5 11:35 IDS
lrwxr-xr-x 1 root sapsys 7 May 5 11:35 SYS -> IDS/SYS
drwxrwxr-x 2 idsadm sapsys 512 May 5 13:00 tmp
drwxrwxr-x 11 idsadm sapsys 512 May 4 14:20 transDieses Verhalten wird auch in den &sap;-Hinweisen 0029227
und 0008401 beschrieben. Bei der Installtion von
&sap; 4.6C trat allerdings keines dieser
Probleme auf.Fehler im Stadium [RFCRSWBOINI_IND_IND] bei der
Ausführung von R3SETUPBei der Installation von &sap; 4.6C
trat dieser Fehler als Folge eines anderen, bereits vorher
aufgetretenen Fehlers auf. Daher müssen Sie sich
die entsprechenden Protokolldateien durchsehen, und danach das
wirkliche (bereits vorher aufgetretene) Problem beheben.Wenn Sie nach dem Durchsehen der Protokolldateien feststellen,
dass dieser Fehler wirklich der eigentliche Fehler ist
(lesen Sie dazu wiederum die &sap;-Hinweise), können
Sie den STATUS des betreffenden Schritts von ERROR auf OK
setzen (und zwar in der Datei CENTRDB.R3S).
Anschließend starten Sie R3SETUP erneut. Nach
der Installation müssen Sie den Report
RSWBOINS der Transaktion
SE38 ausführen. Lesen Sie den &sap;-Hinweis 0162266,
um weitere Informationen zu den Stadien
RFCRSWBOINI und RFCRADDBDIF
zu erhalten.Fehler im Stadium [RFCRADDBDIF_IND_IND] bei der
Ausführung von R3SETUPHier gilt das Gleiche wie für den letzten Fehler.
Stellen Sie durch Überprüfen der Protokolldateien
sicher, dass dieser Fehler nicht durch ein früheres
Problem verursacht wird.Wenn Sie sicher sind, dass &sap;-Hinweis 0162266 auf
Ihr System zutrifft, setzen Sie den STATUS des betreffenden
Stadiums von ERROR auf OK (und zwar in der Datei
CENTRDB.R3S). Anschließend starten
Sie R3SETUP erneut. Nach der Installation müssen Sie den
Report RADDBDIF der Transaktion SE38
ausführen.sigaction sig31: File size limit exceededDieser Fehler trat beim Start des &sap;-Prozesses
disp+work auf. Wird &sap; mit
startsap-Skript gestartet, werden Subprozesse gestartet,
deren Aufgabe es ist, alle anderen &sap;-Prozesse zu starten.
Als Folge davon erkennt startsap dabei auftretende
Fehler nicht.Um zu überprüfen, ob die &sap;-Prozesse korrekt
gestartet wurden, überprüfen Sie den Prozessstatus
mit ps ax | grep SID.
Sie erhalten dadurch eine Liste aller &oracle;- und &sap;-Prozesse.
Wenn einige Prozesse fehlen, oder Sie sich nicht mit dem
&sap;-System verbinden können, überprüfen Sie
wiederum die entsprechenden Protokolldateien, die sich unter
/usr/sap/SID/DVEBMGSnr/work/
befinden. Die zu durchsuchenden Dateien heißen
dev_ms und dev_disp.Wenn &oracle; und &sap; mehr Speicher anfordern als in der
Kernelkonfigurationsdatei festgelegt wurde, wird das
Signal 31 ausgeliefert. Der Fehler
kann behoben werden, indem im Kernel
ein größerer Wert verwendet wird.# larger value for 46C production systems:
options SHMMAXPGS=393216
# smaller value sufficient for 46B:
#options SHMMAXPGS=262144Der Start von saposcol schlug fehlDas Programm saposcol (Version 4.6D) kann
einige Probleme verursachen. Das
&sap;-System verwendet
saposcol,
um Daten über die Systemleistung zu sammeln.
Für die Benutzung des &sap;-Systems hingegen ist es es
nicht erforderlich. Daher handelt es sich hier auch
nur um ein kleineres Problem. Ältere Versionen
von saposcol (z.B. 4.6B) funktionieren, sammeln
allerdings nicht alle Daten (viele Aufrufe geben,
zum Beispiel die CPU-Nutzung, einfach
0 (Null) zurück.Weiterführende ThemenWenn Sie sich fragen, wie die Linux-Binärkompatibilität
unter FreeBSD realisiert wurde, sollten Sie diesen Abschnitt lesen.
Der Großteil der folgenden Informationen stammt aus einer
E-Mail, die von Terry Lambert (tlambert@primenet.com)
an die FreeBSD-Chat-Mailingliste
(freebsd-chat@FreeBSD.org) geschrieben wurde
(Message ID: <199906020108.SAA07001@usr09.primenet.com>).Wie funktioniert es?execution class loaderFreeBSD verfügt über eine execution class
loader genannte Abstraktion. Dabei handelt es sich um einen
Eingriff in den &man.execve.2; Systemaufruf.FreeBSD verfügt über eine Liste von Ladern, anstelle
eines einzigen, auf #!
zurückgreifenden Laders, um Shell-Interpreter oder Shell-Skripte
auszuführen.Historisch gesehen untersuchte der einzige, auf
UNIX-Plattformen vorhandene Lader die "magische Zahl"
(in der Regel die ersten 4 oder 8 Bytes der Datei), um
festzustellen, ob der Binärtyp dem System bekannt war.
War dies der Fall, wurde der Binärlader aufgerufen.Wenn es sich nicht um den zum System gehörigen Binärtyp
handelte, gab &man.execve.2; einen Fehler zurück,
und die Shell versuchte stattdessen, die Datei als Shell-Befehl
auszuführen.Dabei wurde als Standardeinstellung was auch immer die
aktuelle Shell ist festgelegt.Später wurde ein Hack in &man.sh.1; eingefügt,
der die zwei ersten Zeichen untersuchte. Wenn diese
:\n entsprachen,
wurde stattdessen die &man.csh.1;-Shell aufgerufen
(wir glauben, dass dies zuerst von SCO umgesetzt wurde).FreeBSD versucht heute eine Liste von Ladern, unter denen
sich ein allgemeiner Lader für Interpreter befindet. Der
auszuführende Interpreter wird im ersten, durch
Leerzeichen getrennten Feld, der #!-Zeile
angegeben. Lässt sich der Interpreter nicht ermitteln,
wird auf /bin/sh zurückgegriffen.ELFFür die Linux ABI-Unterstützung erkennt FreeBSD
die magische Zahl als ELF-Binärdatei (Zu diesem Zeitpunkt wird
nicht zwischen FreeBSD, &solaris;, Linux oder anderen Systemen
unterschieden, die über ELF-Binärdateien
verfügen.).SolarisDer ELF-Lader sucht nach einer speziellen
Kennzeichnung, die aus einem Kommentarabschnitt
in der ELF-Datei besteht, und die in SVR4/&solaris; ELF
Binärdateien nicht vorhanden ist.Damit Linux-Binärdateien (unter FreeBSD) funktionieren,
müssen sie als Linuxgekennzeichnet werden, und zwar durch
&man.brandelf.1;:&prompt.root; brandelf -t Linux fileNachdem dies geschehen ist, erkennt der ELF-Lader die
Linux-Kennzeichnung der Datei.ELFbrandelfWenn der ELF-Lader die Linux-Kennzeichnung
sieht, wird ein Zeiger in der proc-Struktur
ersetzt. Alle Systemaufrufe werden durch diesen Zeiger indiziert
(in einem traditionellen &unix; System wäre das ein
sysent[]-Strukturfeld, das die Systemaufrufe
enthält). Der Prozess wird weiterhin speziell gekennzeichnet,
so dass der Trap-vector im Signal-trampoline-code eine spezielle
Behandlung erfährt und das Linux-Kernelmodul verschiedene
kleinere Korrekturen vornehmen kann.Der Linux-Systemaufrufvektor enthält neben anderen
Dingen eine Liste der sysent[]-Einträge,
deren Adressen sich im Kernelmodul befinden.Wenn ein Linux-Programm einen Systemaufruf ausführt,
dereferenziert die Trap-Behandlungsroutine den Zeiger auf die
Eintrittspunkte für die Systemaufrufe und erhält damit die
Linux-Eintrittspunkte und nicht die FreeBSD-Eintrittspunkte.Zusätzlich verändert der
Linuxmodus die Systempfade dynamisch; genauso, wie dies die
Option beim Einbinden von Dateisystemen
macht (Achtung: nicht das Dateisystem unionfs!).
Zuerst wird die Datei im Verzeichnis /compat/linux/Originalpfad
gesucht, danach, wenn sie dort nicht gefunden
wurde, wird sie im FreeBSD-Verzeichnis
/Originalpfad
gesucht. Dadurch wird sichergestellt, dass
Binärdateien, die zur Ausführung andere
Binärdateien benötigen, ausgeführt
werden können (so dass alle Linux-Werkzeuge unter der
ABI laufen). Dies bedeutet auch,
dass Linux-Binärdateien FreeBSD-Binärdateien
laden und ausführen können, wenn keine passenden
Linux-Binärdateien vorhanden sind. Ein in
/compat/linux plaziertes &man.uname.1; kann
damit Linux-Programmen vorgaukeln, dass sie auf einem Linux-System
laufen.Im Endeffekt gibt es einen Linux-Kernel innerhalb des
FreeBSD-Kernels. Die Sprungtabellen für Linux-
beziehungsweise FreeBSD-Systemaufrufe verweisen allerdings auf
dieselben Funktionen, die Kerneldienste wie Dateisystemoperationen,
Operationen für den virtuellen Speicher,
Signalübermittlung und System V IPC bereitstellen,
Der einzige Unterschied ist, dass Binärdateien unter FreeBSD
FreeBSD-glue-Funktionen verwenden.
Linux-Binärdateien hingegen verwenden die
Linux-glue-Funktionen. Die meisten
älteren Betriebssysteme hatten ihre eigenen
glue-Funktionen: Funktionsadressen
in einem globalen, statischen sysent[]
Strukturfeld an Stelle von Funktionsadressen, die durch
einen dynamisch initialisierten Zeiger aus der
proc Struktur, die den Aufruf gemacht hatte,
dereferenziert wurden.Welche ist die echte FreeBSD-ABI? Das spielt keine Rolle.
Grundsätzlich ist der einzige Unterschied (zurzeit
ist das so; dies könnte sich in zukünftigen
Versionen leicht ändern und wird sich wahrscheinlich
auch ändern), dass die
FreeBSD-glue-Funktionen statisch in
den Kernel gelinkt sind, und dass die
Linux-glue-Funktionen statisch gelinkt
oder über ein Modul eingebunden werden können.Ja, aber ist das wirkliche eine Emulation? Nein. Es ist eine
Implementierung eines ABIs, keine Emulation. Es ist kein Emulator
(oder Simulator, um der nächsten Frage zuvorzukommen)
beteiligt.Warum wird es manchmal Linux-Emulation genannt?
Um es schwerer zu machen, FreeBSD zu verkaufen. Wirklich, das kommt
daher, weil dies zu einer Zeit implemtiert wurde,
in der es kein anderes Wort
(als Emulation) gab, das beschrieb, was vor sich ging.
Wenn der Kernel nicht entsprechend konfiguriert wurde oder das
Modul geladen wurde, war es falsch zu behaupten, FreeBSD würde
Linux-Binärprogramme ausführen. Man benötigte
ein Wort, das beschrieb, was da geladen
wurde – daher Der Linux-Emulator.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ports/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ports/chapter.sgml
index 11c207706e..163264a982 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ports/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ports/chapter.sgml
@@ -1,1584 +1,1598 @@
UwePierauÜbersetzt von Installieren von Anwendungen: Pakete und PortsÜbersichtPortsPaketeFreeBSD enthält sehr viele Systemwerkzeuge, die Teil des
Basissystems sind. Allerdings sind Sie früher oder später
auf Software Dritter angewiesen, damit Sie bestimmte Arbeiten
durchführen können. Um diese Software zu installieren,
stellt FreeBSD zwei sich ergänzende Methoden zur
Verfügung: Die Ports-Sammlung (zur Installation aus dem
Quellcode) sowie Pakete (auch als
Packages bezeichnet, zur Installation
von vorkompilierten binären Softwarepaketen).
Sie können beide Methoden benutzen, um Ihre Lieblingsanwendungen
von lokalen Medien oder über das Netzwerk zu
installieren.Dieses Kapitel behandelt die folgenden Themen:Die Installation binärer Softwarepakete.Der Bau Software Dritter aus dem Quellcode mithilfe der
Ports-Sammlung.Wie zuvor installierte Pakete oder Ports
entfernt werden.Wie Sie die Voreinstellungen der Ports-Sammlung
überschreiben.Die Suche nach geeigneter Software.Wie Sie Ihre Anwendungen aktualisieren.Installation von SoftwareWenn Sie schon einmal ein &unix; System benutzt haben, werden Sie
wissen, dass zusätzliche Software meist wie folgt
installiert wird:Download der Software, die als Quelltext oder im
Binärformat vorliegen kann.Auspacken der Software, die typischerweise ein mit
&man.compress.1;, &man.gzip.1; oder &man.bzip2.1;
komprimiertes Tar-Archiv enthält.Durchsuchen der Dokumentation, die sich meist in Dateien wie
INSTALL, README oder
mehreren Dateien im Verzeichnis doc/
befindet, nach Anweisungen, wie die Software
zu installieren ist.Kompilieren der Software wenn sie als Quelltext vorliegt.
Dazu müssen Sie vielleicht das Makefile
anpassen, oder configure laufen lassen, oder
andere Arbeiten durchführen.Testen und installieren der Software.Das beschreibt aber nur den optimalen Fall. Wenn Sie
Software installieren, die nicht speziell für FreeBSD
geschrieben wurde, müssen Sie vielleicht sogar den Quelltext
anpassen, damit die Software funktioniert.Wenn Sie unbedingt wollen, können Sie mit FreeBSD Software
nach der althergebrachten Methode installieren. Mit
Paketen oder Ports bietet Ihnen FreeBSD allerdings zwei Methoden an,
die Ihnen sehr viel Zeit sparen können. Zurzeit werden über
&os.numports; Anwendungen Dritter über diese Methoden zur
Verfügung gestellt.Das FreeBSD-Paket einer Anwendung besteht aus einer einzigen
Datei, die Sie sich herunterladen müssen. Das Paket
enthält schon übersetzte Kommandos der Anwendung, sowie
zusätzliche Konfigurationsdateien oder Dokumentation. Zur
Handhabung der Pakete stellt FreeBSD-Kommandos wie &man.pkg.add.1;,
&man.pkg.delete.1; oder &man.pkg.info.1; zur Verfügung.
Mit diesem System können neue Anwendungen mit einem
Kommando, pkg_add, installiert werden.Der FreeBSD-Port einer Anwendung ist eine Sammlung von Dateien,
die das Kompilieren der Quelltexte einer Anwendung
automatisieren.Die Dateien eines Ports führen für Sie alle oben
aufgeführten Schritte zum Installieren einer Anwendung durch.
Mit einigen wenigen Kommandos wird der Quellcode der Anwendung
automatisch heruntergeladen, ausgepackt, gepatcht, übersetzt und
installiert.Tatsächlich kann das Portsystem auch dazu benutzt werden,
Pakete zu generieren, die Sie mit den gleich beschriebenen Kommandos,
wie pkg_add, manipulieren können.Pakete und Ports beachten Abhängigkeiten zwischen
Anwendungen. Angenommen, Sie wollen eine Anwendung installieren,
die von einer Bibliothek abhängt und die Anwendung wie die
Bibliothek sind als Paket oder Port für FreeBSD verfügbar.
Wenn Sie pkg_add oder das Portsystem benutzen,
um die Anwendung zu installieren, werden Sie bemerken, dass
die Bibliothek zuerst installiert wird, wenn sie nicht schon vorher
installiert war.Sie werden sich fragen, warum FreeBSD-Pakete und -Ports
unterstützt, wo doch beide Methoden fast gleiches leisten.
Beide Methoden haben ihre Stärken und welche Sie einsetzen,
hängt letztlich von Ihren Vorlieben ab.Vorteile von PaketenDas komprimierte Paket einer Anwendung ist normalerweise
kleiner als das komprimierte Archiv der Quelltexte.Pakete müssen nicht mehr kompiliert werden. Dies ist
ein Vorteil, wenn Sie große Pakete, wie
Mozilla, KDE
oder GNOME auf langsamen Maschinen
installieren.Wenn Sie Pakete verwenden, brauchen Sie nicht zu verstehen,
wie Sie Software unter FreeBSD kompilieren.Vorteile von PortsDa die Pakete auf möglichst vielen System laufen sollen,
werden Optionen beim Übersetzen zurückhaltend gesetzt.
Wenn Sie eine Anwendung über die Ports installieren,
können Sie die Angabe der Optionen optimieren. Zum Beispiel
können Sie spezifischen Code für Pentium 4 oder
Athlon Prozessoren erzeugen.Die Eigenschaften einiger Anwendungen werden über
Optionen zum Zeitpunkt des Übersetzens festgelegt.
Apache kann zum Beispiel über
viele eingebaute Optionen konfiguriert werden. Wenn Sie das
Portsystem benutzen, können Sie die Vorgaben für die
Optionen überschreiben.Für einige Fälle existieren verschiedene
Pakete einer Anwendung, die beim Übersetzen
unterschiedlich konfiguriert wurden. Für
Ghostscript gibt es ein
ghostscript-Paket und ein
ghostscript-nox11-Paket, die sich durch die
X11 Unterstützung unterscheiden. Diese grobe Unterscheidung
ist mit dem Paketsystem möglich, wird aber schnell
unhandlich, wenn eine Anwendung mehr als ein oder zwei Optionen
zum Zeitpunkt des Übersetzens besitzt.Die Lizenzbestimmungen mancher Software verbietet ein
Verbreiten in binärer Form. Diese Software muss als
Quelltext ausgeliefert werden.Einige Leute trauen binären Distributionen nicht. Wenn
Sie den Quelltext besitzen, können Sie sich diesen
(zumindest theoretisch) durchlesen und nach möglichen Problemen
durchsuchen.Wenn Sie eigene Anpassungen besitzen, benötigen Sie den
Quelltext, um diese anzuwenden.Manch einer besitzt gerne den Quelltext, um ihn zu lesen,
wenn es einmal langweilig ist, ihn zu hacken, oder sich einfach
ein paar Sachen abzugucken (natürlich nur, wenn es die
Lizenzbestimmungen erlauben).Wenn Sie über aktualisierte Ports informiert sein wollen,
lesen Sie bitte die Mailinglisten &a.ports; und &a.ports-bugs;.Bevor Sie eine Anwendung installieren, sollten Sie
auf der Seite
über mögliche Sicherheitsprobleme mit der
Anwendung informieren.Die Anwendung
ports-mgmt/portaudit
prüft automatisch alle installierten Anwendungen
auf bekannte Sicherheitslöcher. Vor dem Bau eines
Ports findet ebenfalls eine Prüfung statt.
Installierte Pakete prüfen Sie mit dem
Kommando portaudit -F -a.Der Rest dieses Kapitels beschreibt, wie Sie Software Dritter mit
Paketen oder Ports auf einem FreeBSD-System installieren und
verwalten.Suchen einer AnwendungBevor Sie eine Anwendung installieren, müssen Sie deren
Art und Namen kennen.Die Anzahl der nach FreeBSD portierten Anwendungen steigt
ständig. Zum Glück gibt es einige Wege, die richtige zu
finden.Eine aktuelle Liste verfügbarer Anwendungen, die sich
auch durchsuchen lässt, finden Sie unter http://www.FreeBSD.org/ports/.
Die Anwendungen sind in Kategorien unterteilt und Sie
können sich alle Anwendungen einer Kategorie anzeigen
lassen. Wenn Sie den Namen der Anwendung kennen, können
Sie natürlich auch direkt nach dem Namen suchen.FreshPortsFreshPorts, das von Dan Langille gepflegt wird, erreichen Sie
unter .
FreshPorts verfolgt
Änderungen an Anwendungen aus den Ports. Mit FreshPorts
können Sie ein oder mehrere Ports beobachten und sich eine
E-Mail schicken lassen, wenn ein Port aktualisiert wird.FreshMeatWenn Sie den Namen einer Anwendung nicht kennen, versuchen
Sie eine Webseite wie FreshMeat
(),
um eine passende Anwendung zu finden. Schauen Sie dann auf der
FreeBSD-Webseite nach, ob die Anwendung schon portiert
wurde.Wenn Sie den Portnamen kennen und nur nach der
Kategorie suchen wollen, verwenden Sie das Kommando
&man.whereis.1;. Geben Sie einfach
whereis Datei ein.
Datei ist der Name des
Programms, das Sie suchen:&prompt.root; whereis lsof
lsof: /usr/ports/sysutils/lsofDamit haben wir herausgefunden, dass sich
lsof, ein Systemwerkzeug, im Verzeichnis
/usr/ports/sysutils/lsof
befindet.
+
+ Auch mit einem einfachen &man.echo.1;-Befehl können
+ Sie herausfinden, wo Sie einen bestimmten Port finden. Dazu
+ ein Beispiel:
+
+ &prompt.root; echo /usr/ports/*/*lsof*
+ /usr/ports/sysutils/lsof
+
+ Beachten Sie aber, dass dieser Befehl auch alle Dateien
+ im Verzeichnis /usr/ports/distfiles
+ findet, auf die der angegebene Suchbegriff passt.
+
+
Ein weiterer Weg, einen bestimmten Port zu finden, ist es,
die eingebaute Suchfunktion der Ports-Sammlung zu benutzen.
Dazu muss Ihr Arbeitsverzeichnis
/usr/ports
sein. In diesem Verzeichnis rufen Sie
make search name=Anwendungsname
auf, wobei Anwendungsname
der Name der gesuchten Anwendung ist. Wenn Sie
zum Beispiel nach lsof suchen:&prompt.root; cd /usr/ports
&prompt.root; make search name=lsof
Port: lsof-4.56.4
Path: /usr/ports/sysutils/lsof
Info: Lists information about open files (similar to fstat(1))
Maint: obrien@FreeBSD.org
Index: sysutils
B-deps:
R-deps: Der Teil der Ausgabe der Sie interessiert ist die Zeile, die
mit Path: beginnt, weil sie Ihnen sagt, wo der Port
zu finden ist. Die anderen Informationen werden zum Installieren
des Ports nicht direkt benötigt, Sie brauchen sich darum
jetzt nicht weiter zu kümmern.Erweiterte Suchen führen Sie mit dem Kommando
make search key=Text
aus. Damit werden Portnamen, Kommentare, Beschreibungen und
Abhängigkeiten nach Text
durchsucht. Dies kann sehr nützlich sein, wenn Sie
den Namen des Programms, nach dem Sie suchen, nicht kennen.In beiden Fällen wird Groß- und Kleinschreibung bei
der Suche ignoriert. Die Suche nach LSOF wird
dieselben Ergebnisse wie die Suche nach lsof
liefern.ChernLeeBeigesteuert von Benutzen des PaketsystemsInstallieren eines PaketsPaketeinstallierenpkg_addMit &man.pkg.add.1; können Sie ein FreeBSD-Paket von einer
lokalen Datei oder über das Netzwerk installieren.Download vor Installation eines Pakets&prompt.root; ftp -a ftp2.FreeBSD.org
Connected to ftp2.FreeBSD.org.
220 ftp2.FreeBSD.org FTP server (Version 6.00LS) ready.
331 Guest login ok, send your email address as password.
230-
230- This machine is in Vienna, VA, USA, hosted by Verio.
230- Questions? E-mail freebsd@vienna.verio.net.
230-
230-
230 Guest login ok, access restrictions apply.
Remote system type is UNIX.
Using binary mode to transfer files.
ftp>cd /pub/FreeBSD/ports/packages/sysutils/
250 CWD command successful.
ftp>get lsof-4.56.4.tgz
local: lsof-4.56.4.tgz remote: lsof-4.56.4.tgz
200 PORT command successful.
150 Opening BINARY mode data connection for 'lsof-4.56.4.tgz' (92375 bytes).
100% |**************************************************| 92375 00:00 ETA
226 Transfer complete.
92375 bytes received in 5.60 seconds (16.11 KB/s)
ftp>exit
&prompt.root; pkg_add lsof-4.56.4.tgzWenn Sie die Pakete nicht lokal vorliegen haben (zum Beispiel
auf den FreeBSD-CD-ROMs), ist es wahrscheinlich einfacher den
Schalter von &man.pkg.add.1; zu verwenden. Das
Werkzeug bestimmt dann automatisch das nötige Objektformat und
die richtige Version des Pakets, lädt dieses dann von einem
FTP-Server und installiert das Paket.pkg_add&prompt.root; pkg_add -r lsofDas obige Beispiel würde ohne weitere Interaktion das
richtige Paket herunterladen und installieren. Pakete
werden vom &os;-Hauptserver heruntergeladen. Wenn Sie
anderen Server verwenden möchten, geben Sie den
Server in der Umgebungsvariablen PACKAGESITE
an. Die Dateien werden
mit &man.fetch.3;, das Umgebungsvariablen wie
FTP_PASSIVE_MODE, FTP_PROXY und
FTP_PASSWORD berücksichtigt, heruntergeladen.
Wenn Sie durch eine Firewall geschützt werden, müssen Sie
vielleicht eine oder mehrere dieser Umgebungsvariablen setzen oder
einen FTP oder HTTP Proxy verwenden. Eine Liste der
unterstützten Umgebungsvariablen finden Sie in &man.fetch.3;.
Beachten Sie, dass im obigen Beispiel lsof
anstelle von lsof-4.56.4 verwendet wird. Wenn
Sie &man.pkg.add.1; zum Herunterladen eines Pakets verwenden, darf
die Versionsnummer des Pakets nicht angegeben werden, da
automatisch die neuste Version der Anwendung geholt wird.Unter &os.current; oder &os.stable; holt &man.pkg.add.1;
die neuste Version einer Anwendung, unter einer Release
holt &man.pkg.add.1; die Version der Anwendung, die
im Release enthalten ist. Sie können dies ändern,
indem Sie die Umgebungsvariable PACKAGESITE
überschreiben. Wenn Sie bespielsweise
&os; 5.4-RELEASE installiert haben, versucht
&man.pkg.add.1; in der Voreinstellung die Pakete von
ftp://ftp.freebsd.org/pub/FreeBSD/ports/i386/packages-5.4-release/Latest/
zu laden. Wollen Sie &man.pkg.add.1; dazu zwingen, nur
&os; 5-STABLE-Pakete herunterzuladen, setzen Sie die
Umgebungsvariable PACKAGESITE auf
ftp://ftp.freebsd.org/pub/FreeBSD/ports/i386/packages-5-stable/Latest/.Pakete werden im .tgz- und
.tbz-Format ausgeliefert. Sie finden Sie unter
oder auf der FreeBSD-CD-ROM-Distribution. Jede CD der FreeBSD
Distribution (oder des PowerPaks) enthält Pakete im
Verzeichnis /packages. Die Struktur des
Paketbaums entspricht dem /usr/ports Baum.
Jede Kategorie besitzt ein eigenes Verzeichnis und alle
Pakete befinden sich im Verzeichnis
All.Die Verzeichnisstruktur des Paketbaums ist ein Abbild der
Ports, da beide Systeme eng zusammenarbeiten.Verwalten von PaketenPaketeverwalten&man.pkg.info.1; zeigt alle installierten Pakete und deren
Beschreibung an.pkg_info&prompt.root; pkg_info
cvsup-16.1 A general network file distribution system optimized for CV
docbook-1.2 Meta-port for the different versions of the DocBook DTD
...&man.pkg.version.1; vergleicht die Version installierter Pakete
mit der Version aus der Ports-Sammlung.pkg_version&prompt.root; pkg_version
cvsup =
docbook =
...Die Symbole in der zweiten Spalte zeigen das Alter des Pakets
im Vergleich zu der lokalen Version aus der Ports-Sammlung an.SymbolBedeutung=Die Version des installierten Paketes stimmt mit der
Version aus der lokalen Ports-Sammlung überein.<Die installierte Version ist älter als die der
verfügbaren Version aus der Ports-Sammlung.>Die installierte Version ist neuer als die aus der
Ports-Sammlung (Eventuell ist die lokale Ports-Sammlung
veraltet).?Das installierte Paket konnte in der Ports-Sammlung
nicht gefunden werden. Das kann dadurch hervorgerufen
werden, dass ein installierter Port aus der
Ports-Sammlung entfernt wurde oder einen neuen
Namen erhalten hat.*In der Ports-Sammlung befinden sich mehrere Versionen
der Anwendung.Entfernen eines Paketspkg_deletePaketeentfernenUm ein zuvor installiertes Paket zu entfernen, benutzen Sie das
Werkzeug &man.pkg.delete.1;.&prompt.root; pkg_delete xchat-1.7.1Beachten Sie, dass &man.pkg.delete.1; die vollständige
Bezeichnung des Pakets benötigt (also Paketname
und Versionsnummer). Die Eingabe von
xchat (anstelle von
xchat-1.7.1) ist daher nicht
ausreichend. Zwar können Sie die Versionsnummer eines
installierten Pakets mit &man.pkg.version.1; herausfinden,
es ist aber auch möglich, ein Paket zu deinstallieren,
ohne die exakte Versionsnummer zu kennen, wenn Sie Wildcards
einsetzen:&prompt.root; pkg_delete xchat\*In diesem Beispiel werden alle Pakete gelöscht, deren
Name mit xchat beginnt.VerschiedenesInformationen über alle installierte Pakete werden in
/var/db/pkg abgelegt. Das Verzeichnis
enthält Dateien, in denen sich die Beschreibungen der Pakete
und Listen von Dateien, die zu einem Paket gehören,
befinden.Benutzen der Ports-SammlungDie folgenden Abschnitte stellen die grundlegenden Anweisungen
vor, um Anwendungen aus der Ports-Sammlung auf
Ihren Rechner zu installieren oder zu löschen. &man.ports.7;
enthält eine Auflistung aller verfügbaren
make-Targets und Umgebungsvariablen.Installation der Ports-SammlungBevor Sie einen Port installieren können, müssen Sie
zuerst die Ports-Sammlung installieren, die aus Makefiles, Patches
und Beschreibungen besteht. Die Ports-Sammlung wird
für gewöhnlich unter /usr/ports
installiert.Bei der FreeBSD-Installation hatten Sie in
sysinstall die Möglichkeit, die
Ports-Sammlung zu installieren. Wenn Sie die Sammlung damals nicht
installiert haben, können Sie das mit den folgenden
Anweisungen nachholen:Installieren mit CVSupDies ist eine schnelle Methode, um die Ports-Sammlung zu
installieren und zu aktualisieren.
CVSup wird im Abschnitt Benutzen von CVSup des Handbuchs
beschrieben.Mit csup existiert eine in
C geschriebene Neuimplementierung von
CVSup, die ab &os; 6.2
bereits im Basissystem enthalten ist. Haben Sie
&os; 6.2 installiert, können Sie Schritt 1
überspringen und die im Basissystem enthaltene
Version von csup einsetzen.
Verwenden Sie eine ältere &os;-Version, können
Sie csup über den Port
net/csup installieren.
In beiden Fällen ersetzen Sie bitte in den folgenden
Ausführungen cvsup durch
csup.Achten Sie darauf, dass das Verzeichnis /usr/ports leer ist, bevor Sie
CVSup das erste Mal ausführen!
Haben Sie die Ports-Sammlung zuvor schon aus einer anderen
Quelle installiert, wird CVSup
bereits aus dem Repository entfernte Patches nicht aus der
lokalen Kopie der Ports-Sammlung löschen.Installieren Sie das Paket net/cvsup-without-gui:&prompt.root; pkg_add -r cvsup-without-guiWeitere Informationen finden Sie im Abschnitt
Installation von CVSup
des Handbuchs.Danach rufen Sie cvsup auf:&prompt.root; cvsup -L 2 -h cvsup.FreeBSD.org /usr/share/examples/cvsup/ports-supfileErsetzen Sie
cvsup.FreeBSD.org durch einen
CVSup-Server in Ihrer Nähe.
Eine vollständige Liste der
CVSup-Spiegel finden Sie im
Abschnitt CVSup-Server
des Handbuchs.Sie sollten sich eine an Ihre Bedürfnisse angepasste
ports-supfile erstellen, um so
beispielsweise zu vermeiden, dass Sie bei jedem Aufruf von
CVSup wieder die Parameterliste
übergeben müssen.Dazu kopieren Sie zuerst als root
die Datei
/usr/share/examples/cvsup/ports-supfile
nach /root oder in Ihr
Heimatverzeichnis.Danach müssen Sie die Datei
ports-supfile anpassen.Dazu ersetzen Sie
cvsup.FreeBSD.org durch einen
CVSup-Server in Ihrer Nähe.
Eine vollständige Liste der
CVSup-Spiegel finden Sie im
Abschnitt CVSup-Server
des Handbuchs.Nun können Sie cvsup mit
folgender Syntax starten:&prompt.root; cvsup -L 2 /root/ports-supfileMit &man.cvsup.1; können Sie später auch die
Ports-Sammlung aktualisieren. Die installierten Ports werden
mit diesem Kommando allerdings nicht aktualisiert.Installieren mit PortsnapBei Portsnap handelt es sich
um ein alternatives System zur Distribution der Ports-Sammlung,
das seit &os; 6.0 im Basissystem enthalten ist. Verwenden
Sie eine ältere &os;-Version, können Sie zur
Installation das Paket ports-mgmt/portsnap verwenden:&prompt.root; pkg_add -r portsnapEine detaillierte Beschreibung von
Portsnap finden Sie im Abschnitt
Portsnap einsetzen des
Handbuchs.Ab &os; 6.1-RELEASE oder bei einem aktuellen
Portsnap-Paket oder -Port ist
dieser Schritt nicht nötig, da in diesen Fällen
das Verzeichnis /usr/ports automatisch beim
ersten Aufruf von &man.portsnap.8; angelegt wird. Verwenden
Sie hingegen eine ältere Version von
Portsnap, müssen Sie dieses
Verzeichnis manuell anlegen, falls dieses auf Ihrem System
noch nicht existiert:&prompt.root; mkdir /usr/portsLaden Sie einen komprimierten Snapshot der Ports-Sammlung
in das Verzeichnis /var/db/portsnap herunter. Danach
können Sie die Internetverbindung trennen, wenn Sie dies
wünschen.&prompt.root; portsnap fetchWenn Sie Portsnap das erste
Mal verwenden, müssen Sie den Snapshot nach
/usr/ports
extrahieren:&prompt.root; portsnap extractIst die Ports-Sammlung bereits installiert, und Sie
wollen diese nur aktualisieren, führen Sie
stattdessen folgenden Befehl aus:&prompt.root; portsnap updateInstallieren mit sysinstallNicht zuletzt ist es auch möglich, die Ports-Sammlung
über sysinstall zu installieren.
Beachten Sie dabei aber, dass bei dieser Methode nicht die
aktuellste Version der Ports-Sammlung, sondern die Version, die
zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der installierten
&os;-Version aktuell war, installiert wird. Haben Sie Zugriff
auf das Internet, so sollten Sie daher stets eine der weiter oben
beschriebenen Methoden verwenden, um die Ports-Sammlung zu
installieren.Führen Sie als rootsysinstall (vor &os; 5.2
/stand/sysinstall) aus:&prompt.root; /stand/sysinstallWählen Sie den Punkt Configure
aus und drücken Sie Enter.Wählen Sie dann Distributions
aus und drücken Sie Enter.In diesem Menü wählen Sie
ports aus und drücken die
Leertaste.Danach wählen Sie Exit aus und
drücken Enter.Legen Sie nun ein geeignetes Installationsmedium, wie CD-ROM
oder FTP, fest.Wählen Sie nun Exit aus und
drücken Enter.Verlassen Sie sysinstall mit
X.Ports installierenPortsinstallierenWas ist mit einem Gerüst im Zusammenhang
mit der Ports-Sammlung gemeint? In aller Kürze: ein
Gerüst eines Ports ist ein minimaler Satz von Dateien, mit
denen das FreeBSD-System eine Anwendung sauber übersetzen und
installieren kann. Ein jeder Port beinhaltet:Eine Datei Makefile. Das
Makefile enthält verschiedene
Anweisungen, die spezifizieren, wie eine Anwendung kompiliert
wird und wo sie auf Ihrem System installiert werden
sollte.Eine Datei distinfo. Diese
enthält Informationen, welche Dateien heruntergeladen
werden müssen sowie deren MD5-Prüfsummen
(die Sie mit &man.md5.1; sowie &man.sha256.1;
überprüfen können, um sicher zu gehen,
dass diese Dateien während des Herunterladens nicht
beschädigt wurden).Ein files Verzeichnis. Hierin
liegen Patches, welche das Übersetzen und Installieren
der Anwendung ermöglichen. Patches sind im Wesentlichen
kleine Dateien, die Änderungen an speziellen Dateien
spezifizieren. Sie liegen als reiner Text vor und sagen
ungefähr:
Lösche Zeile 10 oder
Ändere Zeile 26 zu .... Patches sind
auch bekannt unter dem Namen diffs, weil
Sie mit dem Programm &man.diff.1;
erstellt werden.Dieses Verzeichnis kann auch noch andere Dateien enthalten,
welche zum Bauen des Ports benutzt werden.Eine Datei pkg-descr. Eine
ausführlichere, oft mehrzeilige Beschreibung der
Anwendung.Eine Datei pkg-plist. Das ist eine
Liste aller Dateien, die durch diesen Port installiert werden.
Außerdem sind hier Informationen enthalten, die zum
Entfernen des Ports benötigt werden.Einige Ports besitzen noch andere Dateien, wie
pkg-message, die vom Portsystem benutzt
werden, um spezielle Situationen zu handhaben. Wenn Sie mehr
über diese Dateien oder das Port-System erfahren sollen, lesen
Sie bitte das
FreeBSD Porter's Handbook.Ein Port enthält lediglich Anweisungen, wie der Quelltext
zu bauen ist, nicht aber den eigentlichen Quelltext.
Den Quelltext erhalten Sie von einer CD-ROM oder aus dem
Internet. Quelltexte werden in einem Format nach Wahl des
jeweiligen Software-Autors ausgeliefert. Häufig
ist dies ein gezipptes Tar-Archiv, aber es kann auch mit einem
anderen Tool komprimiert oder gar nicht komprimiert sein. Der
Quelltext, in welcher Form er auch immer vorliegen mag, wird
Distfile genannt. Die zwei Methoden, mit denen
ein Port installiert wird, werden unten besprochen.Zum Installieren von Ports müssen Sie als Benutzer
root angemeldet sein.Stellen Sie sicher, dass die Ports-Sammlung
aktuell ist, bevor Sie einen Port installieren.
Informieren Sie sich vorher zusätzlich unter
über mögliche Sicherheitsprobleme
des zu installierenden Ports.Vor der Installation kann
portaudit eine neue Anwendung
automatisch auf Sicherheitslöcher prüfen.
Das Werkzeug befindet sich in der Ports-Sammlung
(ports-mgmt/portaudit).
Vor der Installation einer neuen Anwendung sollten
Sie mit portaudit -F die
Sicherheitsdatenbank aktualisieren. Die täglich
laufende Sicherheitsprüfung des Systems
aktualisiert die Datenbank und prüft installierte
Anwendungen auf vorhandene Sicherheitslöcher.
Weiteres erfahren Sie in den Hilfeseiten &man.portaudit.1;
und &man.periodic.8;.Die Ports-Sammlung geht davon, dass Ihr System über
eine funktionierende Internetverbindung verfügt.
Ist dies nicht der Fall, müssen Sie eine Kopie des zu
installierenden Distfiles manuell nach
/usr/ports/distfiles kopieren.Dazu wechseln Sie als erstes in das Verzeichnis des
Ports, den Sie installieren wollen:&prompt.root; cd /usr/ports/sysutils/lsofIm Verzeichnis lsof kann man das
Gerüst erkennen. Der
nächste Schritt ist das Übersetzen (auch Bauen genannt)
des Ports durch die Eingabe des Befehls
make:&prompt.root; make
>> lsof_4.57D.freebsd.tar.gz doesn't seem to exist in /usr/ports/distfiles/.
>> Attempting to fetch from ftp://lsof.itap.purdue.edu/pub/tools/unix/lsof/.
===> Extracting for lsof-4.57
...
[Ausgabe des Auspackens weggelassen]
...
>> Checksum OK for lsof_4.57D.freebsd.tar.gz.
===> Patching for lsof-4.57
===> Applying FreeBSD patches for lsof-4.57
===> Configuring for lsof-4.57
...
[configure-Ausgabe weggelassen]
...
===> Building for lsof-4.57
...
[Ausgabe der Übersetzung weggelassen]
...
&prompt.root;Ist die Übersetzungsprozedur beendet, landen Sie
wiederum in der Kommandozeile und können das Programm
im nächsten Schritt installieren. Dazu verwenden Sie
den Befehl make install:&prompt.root; make install
===> Installing for lsof-4.57
...
[Ausgabe der Installation weggelassen]
...
===> Generating temporary packing list
===> Compressing manual pages for lsof-4.57
===> Registering installation for lsof-4.57
===> SECURITY NOTE:
This port has installed the following binaries which execute with
increased privileges.
&prompt.root;Nachdem die Installation abgeschlossen ist, können Sie
die gerade installierte Anwendung starten. Da
lsof eine Anwendung ist, die mit erhöhten
Rechten läuft, wird eine Sicherheitswarnung angezeigt. Sie
sollten alle Warnungen während des Baus und der Installation
eines Ports beachten.Es ist eine gute Idee, das Unterverzeichnis work nach erfolgter Installation
wieder zu löschen. Einerseits gewinnen Sie dadurch
Speicherplatz, andererseits könnte es sonst zu Problemen
bei der Aktualisierung des Ports auf eine neuere Version
kommen.&prompt.root; make clean
===> Cleaning for lsof-4.57
&prompt.root;Sie können zwei Schritte sparen, wenn Sie gleich
make install clean anstelle von
make, make install,
und make clean eingeben.Um die Suche nach Kommandos zu beschleunigen, speichern
einige Shells eine Liste der verfügbaren Kommandos in den
durch die Umgebungsvariable PATH gegebenen
Verzeichnissen. Nach der Installation eines Ports müssen
Sie in einer solchen Shell vielleicht das Kommando
rehash absetzen, um die neu installierten
Kommandos benutzen zu können. Das Kommando
rehash gibt es in Shells wie
der tcsh. Unter Shells wie
der sh
benutzen Sie das Kommando hash -r.
Weiteres entnehmen Sie bitte der Dokumentation
Ihrer Shell.Einige von Dritten angebotenen DVD-ROM-Produkte wie das
FreeBSD Toolkit von der FreeBSD Mall
enthalten auch Distfiles (komprimierte Quellcodepakete).
Diese lassen sich über die Ports-Sammlung installieren.
Dazu hängen Sie die DVD-ROM unter
/cdrom in den Verzeichnisbaum ein. Wenn
Sie einen anderen Mountpunkt verwenden, sollten Sie die
make-Variable CD_MOUNTPTS setzen, damit die
auf der DVD-ROM enthaltenen Distfiles automatisch verwendet
werden.Beachten Sie bitte, dass die Lizenzen einiger Ports
die Einbeziehung auf der CD-ROM verbieten. Das kann
verschiedene Gründe haben. Beispielsweise eine
Registrierung vor dem Herunterladen erforderlich oder die
Weiterverteilung ist verboten. Wenn Sie einen Port
installieren wollen, der nicht auf
der CD-ROM enthalten ist, müssen Sie online sein.Die Ports-Sammlung benutzt zum Herunterladen von Dateien
&man.fetch.3;, das Umgebungsvariablen wie
FTP_PASSIVE_MODE, FTP_PROXY und
FTP_PASSWORD berücksichtigt. Wenn Sie durch
eine Firewall geschützt werden, müssen Sie vielleicht
eine oder mehrere dieser Umgebungsvariablen setzen, oder einen FTP
oder HTTP Proxy verwenden. Eine Liste der unterstützten
Umgebungsvariablen finden Sie in &man.fetch.3;.Benutzer ohne eine ständige Internet-Verbindung
werden das Kommando make fetch zu
schätzen wissen. Das Kommando lädt alle
benötigten Dateien eines Ports herunter. Sie
können das Kommando im Verzeichnis
/usr/ports laufen lassen. In diesem
Fall werden alle Dateien
heruntergeladen. Es ist auch möglich,
make fetch nur in einem Teil
des Baums, wie /usr/ports/net,
aufzurufen. Die Dateien von allen abhängigen
Ports werden mit diesem Kommando allerdings nicht
heruntergeladen. Wenn Sie diese Dateien ebenfalls
herunterladen wollen, ersetzen Sie im Kommando
fetch durch
fetch-recursive.Abhängig davon, in welchem Verzeichnis
Sie make aufrufen, können
Sie analog zu make fetch die
Ports einer Kategorie oder alle Ports bauen. Beachten
Sie allerdings, dass manche Ports nicht zusammen
installiert werden können. Weiterhin gibt es
Fälle, in denen zwei Ports unterschiedliche
Inhalte in derselben Datei speichern wollen.Manchmal ist es erforderlich, die benötigten
Dateien von einem anderen Ort als den im Port vorgesehenen
herunterzuladen. Der Ort wird durch die Variable
MASTER_SITES vorgegeben, die Sie
wie folgt überschreiben können:&prompt.root; cd /usr/ports/directory
&prompt.root; make MASTER_SITE_OVERRIDE= \
ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ports/distfiles/ fetchIm Beispiel wurde MASTER_SITES
mit dem Wert
ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ports/distfiles/
überschrieben.Einige Ports besitzen Optionen, mit denen Sie
zusätzliche Funktionen oder Sicherheitsoptionen
einstellen können (oder manchmal auch müssen).
Zusätzliche Optionen können beispielsweise für
www/mozilla,
security/gpgme und
mail/sylpheed-claws
angegeben werden. Wenn ein Port über zusätzliche
Optionen verfügt, werden diese beim Bau des
Ports auf der Konsole ausgegeben.Vorgabe-Verzeichnisse ändernManchmal ist es nützlich (oder erforderlich),
in anderen Verzeichnissen zu arbeiten. Die Verzeichnisse
können Sie mit den Variablen WRKDIRPREFIX
und PREFIX einstellen. Die Variable
WRKDIRPREFIX gibt das Bauverzeichnis an:&prompt.root; make WRKDIRPREFIX=/usr/home/example/ports installDieses Kommando baut den Port in
/usr/home/example/ports und installiert
ihn unter /usr/local.Die Variable PREFIX legt das
Installations-Verzeichnis fest:&prompt.root; make PREFIX=/usr/home/example/local installIn diesem Beispiel wird der Port unter
/usr/ports gebaut und nach
/usr/home/example/local installiert.Sie können beide Variablen auch zusammen
benutzen:&prompt.root; make WRKDIRPREFIX=../ports PREFIX=../local installDie Kommandozeile ist zu lang, um sie hier komplett
wiederzugeben, aber Sie sollten die zugrunde liegende
Idee erkennen.Probleme mit imakeimakeEinige Ports, welche &man.imake.1; (Teil des
X-Window-Systems) benutzen, funktionieren nicht gut
mit PREFIX und bestehen darauf,
unter /usr/X11R6 installiert
zu werden. In ähnlicher Weise verhalten sich
einige Perl-Ports, die PREFIX
ignorieren und sich in den Perl-Verzeichnisbaum
installieren. Zu erreichen, dass solche Ports
PREFIX beachten, ist
schwierig oder sogar unmöglich.Ports rekonfigurierenBeim Bau einiger Ports erhalten Sie ein ncurses-basiertes
Menü, über dessen Optionen Sie den Bau dieser Ports
beeinflussen können. Es gibt diverse Möglichkeiten,
dieses Menü nach dem Bau eines Ports erneut aufzurufen, um
beispielsweise Optionen zu entfernen, hinzuzufügen oder
anzupassen. Sie können beispielsweise in das
Verzeichnis des Ports wechseln und dort den Befehl
makeconfig
eingeben, wodurch das Menü mit den ursprünglichen
gewählten Optionen erneut aufgerufen wird. Eine andere
Möglichkeit bietet der Befehl
makeshowconfig,
mit dem Sie eine Liste aller Konfigurationsoptionen dieses
Ports aufrufen. Eine weitere Alternative bietet der Befehl
makermconfig,
der die von Ihnen ursprünglich gewählten Optionen
zurücksetzt und es Ihnen dadurch ermöglicht, die
Konfiguration erneut zu beginnen. Die eben erwähnten
Optionen (und viele andere) werden ausführlich in
der Manualpage &man.ports.7; beschrieben.Entfernen installierter PortsPortsentfernenDa Sie nun wissen, wie man einen Port installiert, wollen Sie
sicher auch wissen, wie man ein über einen Port installiertes
Programm wieder deinstallieren kann. Ports werden analog zu
Paketen mit &man.pkg.delete.1; deinstalliert (Lesen Sie sich den
Abschnitt Benutzen des
Paketsystems des Handbuchs durch, wenn Sie weitere Informationen
benötigen.). Für das vorhin installierte Programm
lsof würden Sie dazu wie folgt
vorgehen:&prompt.root; pkg_delete lsof-4.57Ports aktualisierenPortsaktualisierenAls erstes sollten sie sich alle installierten Ports
anzeigen lassen, von denen eine aktuellere Version in der
Ports-Sammlung existiert. Dazu verwenden Sie den Befehl
&man.pkg.version.1;:&prompt.root; pkg_version -v/usr/ports/UPDATINGNachdem Sie die Ports-Sammlung auf den neusten
Stand gebracht haben, lesen Sie bitte zuerst die Datei
/usr/ports/UPDATING, bevor
Sie einen Port aktualisieren. In dieser Datei werden
Probleme und zusätzlich durchzuführende
Schritte bei der Aktualisierung einzelner Ports
beschrieben. Dazu gehören solche Dinge wie
geänderte Dateiformate, verschobene Konfigurationsdateien,
aber auch Inkompatibilitäten zu einer
Vorgängerversion.Sollte UPDATING etwas hier Gesagtem
widersprechen, so gilt das in UPDATING
Gesagte.Ports mit Portupgrade aktualisierenportupgradeportupgrade wurde entwickelt, um
die Aktualisierung von Ports zu vereinfachen. Sie können
portupgrade über den Port
ports-mgmt/portupgrade
installieren:&prompt.root; cd /usr/ports/ports-mgmt/portupgrade/
&prompt.root; make install cleanDurchsuchen Sie regelmäßig (am besten vor jeder
Aktualisierung) die Liste der installierten Ports mit
pkgdb -F und beheben Sie alle gefundenen
Probleme.Wenn Sie portupgrade -a eingeben,
beginnt portupgrade automatisch mit
der Aktualisierung aller veralteteter Ports Ihres Systems.
Verwenden Sie den Schalter , wenn Sie
individuell entscheiden wollen, ob ein Port aktualisiert werden
soll:&prompt.root; portupgrade -aiWenn Sie nur eine einzelne Anwendung anstelle
aller Anwendungen aktualisieren wollen, verwenden
Sie das Kommando
portupgrade pkgname.
Geben Sie den Schalter an, wenn
portupgrade zuvor alle
Ports aktualisieren soll, die von dem gegebenen
Paket abhängen.Der Schalter verwendet zur
Installation Pakete anstelle von Ports. Mit dieser
Option durchsucht portupgrade
die in der Umgebungsvariablen PKG_PATH
aufgeführten Verzeichnisse nach Paketen. Sind
lokal keine Pakete vorhanden, versucht
portupgrade die Pakete
über das Netz herunterzuladen. Gibt es die Pakete
weder lokal noch auf entfernten Rechnern, werden die Ports
verwendet. Um dies zu verhindern, benutzen Sie die
Option .&prompt.root; portupgrade -PP gnome2Wenn Sie nur die Quelldateien des Ports (oder die Pakete
mit ) herunterladen möchten,
ohne die Anwendung zu bauen oder zu installieren,
geben Sie die Option an.
Weitere Möglichkeiten lesen Sie bitte in
der Hilfeseite &man.portupgrade.1; nach.Ports mit Portmanager aktualisierenportmanagerPortmanager ist ein weiteres
Werkzeug, das die Aktualisierung installierter Ports
erleichtert. Es kann über den Port
ports-mgmt/portmanager
installiert werden:&prompt.root; cd /usr/ports/ports-mgmt/portmanager
&prompt.root; make install cleanAlle installierten Ports können danach durch folgende
Eingabe aktualisiert werden:&prompt.root; portmanager -uWenn Sie zusätzlich die Optionen
an Portmanager übergeben, werden
Sie bei jedem Schritt um eine Bestätigung gefragt.
Portmanager ist außerdem in
der Lage, neue Ports auf Ihrem System zu installieren. Im
Gegensatz zum bekannten make install clean
aktualisiert es aber vor dem Bau und der Installation eines
Ports alle abhängigen Ports.&prompt.root; portmanager x11/gnome2Treten bei den Abhängigkeiten des zu installierenden
Ports Probleme auf, ist Portmanager
in der Lage, alle Abhängigkeiten in der korrekten
Reihenfolge neu zu bauen. Nachdem dieser Schritt abgeschlossen
ist, wird der problematische Port ebenfalls neu gebaut.&prompt.root; portmanager graphics/gimp -fWeitere Informationen finden Sie in der Manualpage
&man.portmanager.1;.Platzbedarf von PortsPortsPlattenplatzDie Ports-Sammlung kann sehr viel Plattenplatz
verschlingen. Führen Sie nach dem Bau und der
Installation eines Ports make
clean aus, um die
Arbeitsverzeichnisse zu löschen. Dieser Befehl
entfernt das Verzeichnis work des gebauten Ports.
Wollen Sie die gesamte Ports-Sammlung aufräumen,
verwenden Sie folgenden Befehl:&prompt.root; portsclean -CIm Laufe der Zeit werden sich zahlreiche Distfiles im
Verzeichnis distfiles
ansammeln. Sie können diese entweder händisch
löschen, oder Sie verwenden den folgenden Befehl, um alle
Distfiles zu löschen, die nicht länger
benötigt werden:&prompt.root; portsclean -DFalls Sie nur alle Distfiles löschen wollen, die von
keinem derzeit installierten Port referenziert werden:&prompt.root; portsclean -DDDas Werkzeug portsclean wird
automatisch bei der Installation von
portupgrade mit installiert.Denken Sie daran, installierte Ports wieder zu entfernen,
wenn Sie diese nicht mehr benötigen. Um diese Arbeit zu
erleichtern, können Sie den Port ports-mgmt/pkg_cutleaves
installieren.Nach der InstallationNach der Installation einer neuen Anwendung wollen Sie
wahrscheinlich die mitgelieferte Dokumentation lesen und die
Konfigurationsdateien der Anwendung anpassen. Wenn die Anwendung
ein Dæmon ist, sollten Sie sicherstellen, dass die
Anwendung beim Booten startet.Die einzelnen Schritte sind natürlich von Anwendung zu
Anwendung verschieden. Wenn Sie sich allerdings nach der Installation
einer Anwendung die Frage Was nun? stellen, helfen die
folgenden Hinweise vielleicht weiter.Finden Sie mit &man.pkg.info.1; heraus, welche Dateien die
Anwendung wo installiert hat. Wenn Sie beispielsweise gerade
die Version 1.0.0 von FooPackage installiert haben, zeigt Ihnen
das folgende Kommando alle installierten Dateien des
Pakets:&prompt.root; pkg_info -L foopackage-1.0.0 | lessAchten Sie besonders auf die Manualpages, die Sie in
man/ Verzeichnissen finden und auf
Konfigurationsdateien, die in etc/ abgelegt
werden. Manche Pakete enthalten in doc/
zusätzliche Dokumentation.Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Version einer
Anwendung Sie gerade installiert haben, können Sie mit dem
folgenden Kommando nach der Anwendung suchen:&prompt.root; pkg_info | grep -i foopackageDas Kommando zeigt alle installierten Pakete, deren
Paketname foopackage enthält.
Ersetzen Sie foopackage durch den
Namen der Anwendung, die Sie suchen.Nachdem Sie die Manualpages der Anwendung gefunden haben,
lesen Sie diese bitte mit &man.man.1;. Schauen Sie sich auch die
Beispiele für Konfigurationsdateien und die zusätzliche
Dokumentation, wenn es welche gibt, an.Wenn es für die Anwendung eine Webseite gibt, suchen
Sie dort nach zusätzlicher Dokumentation wie FAQs
(häufig gestellte Fragen). Wenn Sie die Adresse der Webseite
nicht kennen, versuchen Sie das folgende Kommando:&prompt.root; pkg_info foopackage-1.0.0Die Ausgabe enthält oft eine Zeile, die mit
WWW: beginnt und die URL der Webseite
enthält.Ports, die während des Systemstarts gestartet
werden sollen, installieren meist ein Beispielskript im
Verzeichnis /usr/local/etc/rc.d.
Überprüfen Sie dieses Skript. Wenn nötig,
passen Sie das Skript an und benennen Sie es um. Weitere
Informationen finden Sie in
.Kaputte PortsStolpern Sie einmal über einen Port, der bei Ihnen nicht
funktioniert, könnten Sie zum Beispiel Folgendes tun:Stellen Sie fest, ob die
Datenbank mit den
Problemberichten bereits einen Lösungsvorschlag
enthält. Ist dies der Fall, können Sie die
vorgeschlagene Lösung testen.Bitten Sie den Betreuer des Ports um Hilfe. Geben
Sie dazu make maintainer ein oder lesen Sie das
Makefile im Verzeichnis des Ports, um an
die E-Mail-Adresse zu kommen. Vergessen Sie nicht den Namen und
die Version des Ports (schicken Sie die Zeile mit
$FreeBSD: aus dem
Makefile)
und die Ausgabe bis zur Fehlermeldung mitzuschicken.Einige Ports werden nicht von einer Einzelperson, sondern
von einer
Mailingliste betreut. Viele (aber nicht alle) dieser
Adressen haben die Form
freebsd-NameDerListe@FreeBSD.org.
Denken Sie daran, wenn Sie Ihre Fragen formulieren.Dies gilt insbesondere für Ports, die als als
Betreuer den Eintrag freebsd-ports@FreeBSD.org aufweisen.
Derartige Ports haben überhaupt keinen Betreuer.
Korrekturen und Unterstützung kommen daher nur von
Personen, die diese Mailingliste abonniert haben. Gerade
in diesem Bereich werden jederzeit zusätzliche
freiwillige Helfer benötigt!Erhalten Sie auf Ihre Anfrage keine Antwort, können
Sie über &man.send-pr.1; einen Problembericht erstellen.
Bevor Sie einen solchen Bericht erstellen, sollten Sie den
Artikel Writing
FreeBSD Problem Reports lesen.Reparieren Sie ihn! Das FreeBSD
Porter's Handbook enthält eine detaillierte
Beschreibung des Portsystems. Damit sind Sie in der Lage,
einen gelegentlich kaputten Port zu reparieren oder einen
eigenen Port zu erstellen.Holen Sie sich das Paket von einem FTP-Server in Ihrer
Nähe. Die Basis-Sammlung aller Pakete
liegt auf ftp.de.FreeBSD.org im
Verzeichnis packages.
Aber versuchen Sie zuerst einen Spiegel in Ihrer
Nähe! Benutzen Sie das Programm &man.pkg.add.1;, um
Pakete auf Ihrem Rechner zu installieren. Dies hat zudem den
Vorteil, dass es schneller geht.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ppp-and-slip/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ppp-and-slip/chapter.sgml
index 00764b49be..6585be4728 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ppp-and-slip/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/ppp-and-slip/chapter.sgml
@@ -1,3463 +1,3463 @@
JimMockRestrukturiert, neu organisiert und aktualisiert von ThomasSchwarzkopfÜbersetzt von PPP und SLIPÜbersichtPPPSLIPUnter FreeBSD stehen verschiedene Möglichkeiten zur
Verfügung, um Computer miteinander zu verbinden. Der Aufbau
einer Netzwerk- oder Internetverbindung mit Hilfe eines Einwahlmodems
– für den eigenen oder für andere Rechner –
erfordert den Einsatz von PPP oder SLIP.Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie wissen:Wie Sie User-PPP einrichten.Wie Sie Kernel-PPP einrichten.Was zu tun ist, um PPPoE (PPP over
Ethernet) einzurichten.Wie Sie PPPoA (PPP over
ATM) einrichten.Wie Sie einen SLIP-Client und -Server einrichten und
konfigurierenPPPUser-PPPPPPKernel-PPPPPPover EthernetBevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Sie:mit den grundlegenden Begriffen der Netzwerktechnik
vertraut sein.die Grundlagen und den Zweck einer Einwahlverbindung sowie
PPP und/oder SLIP kennen.Sie fragen sich vielleicht, worin denn der Hauptunterschied
zwischen User-PPP und Kernel-PPP liegt. Die Antwort ist einfach:
User-PPP verarbeitet die ein- und ausgehenden Daten im Userland,
statt im Kernel. Dies ist zwar aufwändig, im Hinblick auf
die Daten, die dadurch zwischen Kernel und Userland hin und her
kopiert werden müssen, doch es ermöglicht auch eine
PPP-Implementierung mit weitaus mehr Funktionen. User-PPP verwendet
das Gerät tun, um mit anderen Rechnern
zu kommunizieren, während Kernel-PPP hierfür das
Gerät ppp benutzt.In diesem Kapitel wird durchgängig vom Programm
ppp gesprochen, wenn damit User-PPP
gemeint ist. Ausnahmen werden gemacht, wenn eine
Unterscheidung gegenüber anderer PPP-Software, wie
pppd, notwendig wird. Soweit nichts
anderes angegeben ist, sollten alle Befehle, die in diesem
Kapitel erklärt werden, als root
ausgeführt werden.TomRhodesAktualisiert und erweitert von BrianSomersUrsprünglich geschrieben von NikClaytonMit Beiträgen von DirkFrömbergPeterChildsUser-PPPUser-PPPVoraussetzungenDieses Dokument geht davon aus, dass Sie Folgendes zur
Verfügung haben:ISPPPPEinen Account bei einem Internet Service Provider (ISP),
zu dem Sie mit PPP eine Verbindung aufbauen können.Ein Modem oder ein anderes Gerät, das, richtig
konfiguriert und mit Ihrem Rechner verbunden, Ihnen die
Herstellung einer Verbindung zu Ihrem ISP erlaubt.Die Einwahlnummer(n) Ihres ISP.PAPCHAPUNIXLogin NamePasswortIhren Login-Namen und Ihr Passwort (entweder ein
reguläres Login/Passwort-Paar im UNIX-Stil oder
ein PAP bzw. CHAP Login/Passwort-Paar).NameserverDie IP-Adresse von einem oder mehreren Nameservern.
Üblicherweise werden Ihnen von Ihrem ISP zwei
IP-Adressen für diesen Zweck zur Verfügung gestellt.
Wenn Sie keine solche IP-Adresse von Ihrem
Provider bekommen haben, können Sie das Kommando
enable dns in der Datei
ppp.conf verwenden, um
ppp anzuweisen, den Nameserver
für Sie einzutragen. Diese Funktion setzt allerdings
voraus, dass Ihr ISP eine PPP-Implementierung verwendet,
die das Aushandeln eines Nameservers unterstützt.Die folgenden Informationen werden Ihnen möglicherweise
von Ihrem ISP zur Verfügung gestellt, sie sind aber nicht
zwingend erforderlich:Die Gateway IP-Adresse Ihres ISP. Als Gateway wird
der Computer bezeichnet, zu dem Sie eine Verbindung aufbauen.
Die IP-Adresse dieses Rechners wird als
default route eingetragen. Wenn Sie
diese Information nicht zur Verfügung haben, kann PPP so
konfiguriert werden, dass der PPP-Server Ihres ISP während
des Verbindungsaufbaus eine gültige Adresse
übermittelt.ppp bezieht sich mit
HISADDR auf diese IP-Adresse.Die Netzmaske, die Sie verwenden sollten. Falls Ihnen Ihr
ISP keine Netzmaske vorgegeben hat, können Sie
255.255.255.255 verwenden.feste IP-AdresseWenn Ihnen Ihr ISP eine statische IP-Adresse zur
Verfügung stellt, können Sie diese eintragen.
Andernfalls lassen wir uns einfach von der Gegenstelle
eine IP-Adresse zuweisen.Falls Ihnen die erforderlichen Informationen fehlen
sollten, nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrem ISP auf.Die Beispieldateien, die in diesem Kapitel dargestellt werden,
enthalten Zeilennummern. Die Nummerierung dient lediglich einer
leichteren Orientierung und sollte von Ihnen nicht in Ihre Dateien
übernommen werden. Richtiges Einrücken, durch
Tabulatoren und Leerzeichen, ist ebenfalls wichtig.Automatische Konfiguration von
PPPPPPKonfigurationSowohl ppp als auch pppd
(die PPP-Implementierung auf Kernelebene) verwenden die
Konfigurationsdateien im Verzeichnis /etc/ppp.
Beispiele für User-PPP sind in
/usr/share/examples/ppp/ zu finden.Die Konfiguration von ppp erfordert,
je nach Ihren besonderen Bedingungen, die Bearbeitung
einiger Dateien. Was Sie in diese Dateien eintragen, hängt
unter anderem davon ab, ob Ihnen Ihr ISP eine statische
IP-Adresse (Sie verwenden immer dieselbe IP-Adresse,
die Ihnen einmal zugeteilt wurde) oder eine dynamische IP-Adresse
(Ihre IP-Adresse ändert sich bei jeder Verbindung
mit dem ISP) zugewiesen hat.PPP und statische IP-AdressenPPPmit fester IP-AdresseSie müssen die Konfigurationsdatei
/etc/ppp/ppp.conf bearbeiten. Sie sollte
so aussehen, wie in dem unten angegebenen Beispiel.Zeilen die mit einem : enden,
beginnen in der ersten Spalte (am Beginn der Zeile). Alle
anderen Zeilen sollten wie dargestellt durch Leerzeichen
oder Tabulatoren eingerückt werden.1 default:
2 set log Phase Chat LCP IPCP CCP tun command
3 ident user-ppp VERSION (built COMPILATIONDATE)
4 set device /dev/cuaa0
5 set speed 115200
6 set dial "ABORT BUSY ABORT NO\\sCARRIER TIMEOUT 5 \
7 \"\" AT OK-AT-OK ATE1Q0 OK \\dATDT\\T TIMEOUT 40 CONNECT"
8 set timeout 180
9 enable dns
10
11 provider:
12 set phone "(123) 456 7890"
13 set authname foo
14 set authkey bar
15 set login "TIMEOUT 10 \"\" \"\" gin:--gin: \\U word: \\P col: ppp"
16 set timeout 300
17 set ifaddr x.x.x.xy.y.y.y 255.255.255.255 0.0.0.0
18 add default HISADDRZeile 1:Gibt den Standardeintrag an. Befehle dieses
Eintrags werden automatisch ausgeführt, wenn
ppp läuft.Zeile 2:Schaltet die Loggingparameter ein. Wenn die
Verbindung zufriedenstellend funktioniert, können
Sie diese Zeile verkürzen:set log phase tunDies verhindert ein übermäßiges
Anwachsen der Logdateien.Zeile 3:Gibt PPP an, wie es sich gegenüber der
Gegenstelle identifizieren soll. PPP identifiziert
sich gegenüber der Gegenstelle, wenn es Schwierigkeiten
bei der Aushandlung und beim Aufbau der Verbindung gibt.
Dabei werden Informationen bereitgestellt, die dem
Administrator der Gegenstelle helfen
können, die Ursache der Probleme zu finden.Zeile 4:Gibt das Device an, an dem das Modem
angeschlossen ist.
COM1 entspricht
/dev/cuaa0 und
COM2 entspricht
/dev/cuaa1.Zeile 5:Legt die Geschwindigkeit fest, mit der Sie
die Verbindung betreiben möchten. Falls ein Wert
von 115200 nicht funktioniert (was aber bei jedem
einigermaßen neuen Modem
funktionieren sollte), versuchen Sie es stattdessen
mit 38400.Zeilen 6 & 7:PPPUser-PPPDie Zeichenfolge für die Einwahl. User-PPP
verwendet eine expect-send Syntax, ähnlich dem
&man.chat.8;-Programm. Weitere Informationen zu den
Eigenschaften dieser Sprache bietet die Manual-Seite.Beachten Sie, dass dieser Befehl aufgrund der
besseren Lesbarkeit auf der nächsten Zeile weitergeht.
Das kann für jeden Befehl in
ppp.conf gelten, wenn ``\''
das letzte Zeichen in einer Zeile ist.Zeile 8:Legt den Zeitrahmen fest, innerhalb dessen eine Reaktion
erfolgen muss. Der Standardwert liegt bei 180 Sekunden, so
dass diese Zeile lediglich einen kosmetischen Charakter
hat.Zeile 9:Weist PPP an, bei der Gegenstelle eine Bestätigung
der lokalen Resolvereinstellungen anzufordern. Wenn Sie
einen lokalen Nameserver betreiben, sollte diese Zeile
auskommentiert oder gelöscht werden.Zeile 10:Eine leere Zeile zur besseren Lesbarkeit. Leere Zeilen
werden von PPP ignoriert.Zeile 11:Bestimmt einen Provider, namens
provider. Wenn Sie hier den Namen Ihres
ISP einsetzen, können Sie später die Verbindung
mit aufbauen.Zeile 12: Gibt die Telefonnummer des Providers an. Mehrere
Telefonnummern können angegeben werden, indem Doppelpunkte
(:) oder Pipe-Zeichen
(|) als Trennzeichen verwendet werden.
Der Unterschied zwischen diesen beiden Trennzeichen ist in
&man.ppp.8; beschrieben.
Zusammenfassend: Wenn Sie die verschiedenen Nummern
abwechselnd verwenden möchten, sollten Sie die
Nummern durch einen Doppelpunkt trennen.
Wenn Sie immer die erste Nummer verwenden möchten und
die anderen nur zum Einsatz kommen sollen, wenn eine Einwahl
mit der ersten Telefonnummer nicht möglich ist, sollten
Sie das Pipe-Zeichen zur Trennung verwenden.
Wie im Beispiel, sollten Sie die gesamte Reihe der
Telefonnummern in Anführungszeichen setzen.Sie müssen die Telefonnummer in
Anführungszeichen (") setzen,
wenn Sie Leerzeichen in der Telefonnummer verwenden,
ansonsten rufen Sie einen Fehler hervor, der vielleicht
schwer zu finden ist.Zeilen 13 & 14:Gibt den Benutzernamen und das Passwort an. Wenn Sie
zur Verbindung einen Login-Prompt im UNIX-Stil verwenden,
bezieht sich der Befehl set login
mit den \U und \P Variablen auf diese Werte. Wenn Sie
zum Verbindungsaufbau PAP oder CHAP verwenden, werden
diese Werte zum Zeitpunkt der
Authentifizierung verwendet.Zeile 15:PAPCHAPWenn Sie PAP oder CHAP einsetzen, gibt es an
dieser Stelle keinen Login-Prompt, weshalb Sie diese
Zeile auskommentieren oder löschen sollten. Der
Abschnitt Authentifizierung
mit PAP und CHAP enthält hierzu weitere
Einzelheiten.Der Login-String hat die gleiche chat-ähnliche
Syntax, wie der Einwahlstring. Der String in diesem
Beispiel funktioniert mit einem ISP, dessen
Login-Session folgendermaßen aussieht:J. Random Provider
login: foo
password: bar
protocol: pppSie müssen dieses Skript noch an Ihre
eigenen Erfordernisse anpassen. Wenn Sie dieses Skript
zum ersten Mal schreiben, sollten Sie sicherstellen,
dass Sie chat-logging aktiviert haben,
damit Sie überprüfen zu können, ob
die Konversation zwischen Ihrem Rechner und dem Rechner
des Providers wie erwartet abläuft.Zeile 16:ZeitbeschränkungSetzt einen Zeitrahmen (in Sekunden), innerhalb
dessen eine Reaktion erfolgen muss. In diesem Fall,
wird die Verbindung nach 300 Sekunden automatisch
geschlossen, wenn keine Aktivität zu
verzeichnen ist. Wenn Sie keinen Zeitrahmen festlegen
wollen, nach dessen Überschreiten die Verbindung
geschlossen wird, können Sie diesen Wert auf 0
setzen oder die Kommandozeilen-Option
verwenden.Zeile 17:ISPGibt die IP-Adresse für das Interface an.
Der String x.x.x.x sollte
durch die IP-Adresse ersetzt werden, die Ihnen Ihr
Provider zugeteilt hat. Der String
y.y.y.y sollte durch die
IP-Adresse ersetzt werden, die Ihr ISP als Gateway
angegeben hat (das ist der Rechner, mit dem Ihr Rechner
eine Verbindung aufbaut). Wenn Ihnen Ihr ISP keine
Gateway Adresse zur Verfügung gestellt hat,
verwenden Sie hier einfach 10.0.0.2/0. Wenn Sie
eine erratene IP-Adresse verwenden
müssen, sollten Sie in der Datei
/etc/ppp/ppp.linkup einen
entsprechenden Eintrag machen. Folgen Sie dazu den
Anweisungen im Abschnitt PPP und dynamische
IP-Adressen. Wenn diese Zeile ausgelassen
wird, kann ppp nicht im
Modus betrieben werden.Zeile 18:Fügt eine Defaultroute für das Gateway Ihres
Providers hinzu. Das Wort HISADDR wird
dabei durch die in Zeile 17 angegebene Gateway
Adresse ersetzt. Wichtig ist, dass diese Zeile nach
Zeile 17 erscheint, da andernfalls
HISADDR noch nicht initialisiert
ist.Wenn Sie ppp nicht im
Modus betreiben, sollte diese Zeile in die Datei
ppp.linkup
verschoben werden.Wenn Sie eine statische IP-Adresse verwenden und ppp im
Modus läuft, ist es nicht notwendig,
einen Eintrag in die Datei ppp.linkup
hinzuzufügen. In diesem Fall hat ihre Routingtabelle
bereits die richtigen Einträge, bevor Sie die Verbindung
aufbauen. Sie möchten aber vielleicht einen Eintrag
hinzufügen, um ein Programm aufzurufen, nachdem die
Verbindung aufgebaut ist. Dies wird weiter unten am Beispiel
von Sendmail erklärt.Beispiele für Konfigurationsdateien finden Sie
im Verzeichnis /usr/share/examples/ppp/.PPP und dynamische IP-AdressenPPPmit dynamischen IP-AdressenIPCPWenn Ihnen Ihr ISP keine statische IP-Adresse zuteilt,
kann ppp so konfiguriert werden, dass die
lokale und die entfernte IP-Adresse beim Verbindungsaufbau
ausgehandelt werden. Dies geschieht, indem zunächst eine
IP-Adresse erraten wird, die von
ppp, unter Verwendung des IP
Configuration Protocol (IPCP) durch eine richtige ersetzt wird,
wenn die Verbindung aufgebaut ist. Die Konfiguration der Datei
ppp.conf entspricht derjenigen, die im
Abschnitt PPP und statische IP-
Adressen dargestellt wurde, jedoch mit folgender
Änderung:17 set ifaddr 10.0.0.1/0 10.0.0.2/0 255.255.255.255Auch hier dient die Zeilennummerierung lediglich der
besseren Übersichtlichkeit. Einrückungen, von
mindestens einem Leerzeichen, sind allerdings erforderlich.Zeile 17:Die Zahl nach dem / Zeichen,
gibt die Anzahl der Bits der Adresse an, auf die ppp
besteht. Sie möchten vielleicht andere IP-Adressen
verwenden, die oben angegebenen werden aber immer
funktionieren.Das letzte Argument (0.0.0.0) weist
PPP an, den Verbindungsaufbau mit der Adresse 0.0.0.0 zu beginnen, statt 10.0.0.1 zu verwenden. Dies ist bei
einigen ISPs notwendig. Verwenden Sie nicht
0.0.0.0
als erstes Argument für set ifaddr,
da so verhindert wird, dass
PPP im Modus eine initiale Route
setzt.Wenn PPP nicht im Modus läuft,
müssen Sie die Datei/etc/ppp/ppp.linkup
editieren. ppp.linkup kommt zum Einsatz, wenn
eine Verbindung aufgebaut worden ist. Zu diesem Zeitpunkt hat
ppp die Interface Adressen vergeben und es ist
möglich, die Einträge in der Routingtabelle
hinzuzufügen:1 provider:
2 add default HISADDRZeile 1:Beim Aufbau einer Verbindung sucht ppp
in der Datei ppp.linkup nach einem
Eintrag. PPP geht dabei nach folgenden Regeln vor:
Suche zunächst nach der gleichen Bezeichnung,
die wir auch in der Datei ppp.conf
verwendet haben. Falls das nicht
funktioniert, suche nach einem Eintrag der IP-Adresse unseres
Gateways. Dieser Eintrag ist eine Bezeichnung im Stil von
IP-Adressen, die sich aus vier Oktetts zusammensetzt. Falls
immer noch kein passender Eintrag gefunden wurde, suche nach
dem Eintrag MYADDR.Zeile 2:Diese Zeile weist ppp an, eine
Defaultroute zu verwenden, die auf HISADDR
zeigt. HISADDR wird nach der
Aushandlung mit IPCP durch die IP-Adresse des
Gateways ersetzt.Die Dateien
/usr/share/examples/ppp/ppp.conf.sample
und /usr/share/examples/ppp/ppp.linkup.sample
bieten detaillierte Beispiele für pmdemand
Einträge.Annahme eingehender AnrufePPPeingehende Anrufe annehmenWenn Sie ppp auf einem Rechner,
der in ein LAN eingebunden ist, so konfigurieren, dass eingehende
Anrufe angenommen werden, müssen Sie entscheiden,
ob Pakete an das LAN weitergeleitet werden sollen. Wenn Sie das
möchten, sollten Sie an die Gegenstelle eine IP-Adresse aus
Ihrem lokalen Subnetz vergeben und den Befehl
enable proxy
in die Datei /etc/ppp/ppp.conf einfügen.
Außerdem sollte die Datei /etc/rc.conf
Folgendes enthalten:gateway_enable="YES"Welches getty?Der Abschnitt Einwählverbindungen
bietet eine gute Beschreibung, wie Einwählverbindungen unter
Verwendung von &man.getty.8; genutzt werden können.Eine Alternative zu getty ist mgetty,
eine raffiniertere Version von getty, die mit
Blick auf Einwählverbindungen entworfen wurde.Der Vorteil von mgetty ist,
dass es auf aktive Weise mit Modems spricht,
das heißt wenn ein Port in /etc/ttys
ausgeschaltet ist, wird Ihr Modem nicht auf Anrufe
reagieren.Spätere Versionen von mgetty (von
0.99beta aufwärts) unterstützen auch die automatische
Erkennung von PPP-Streams, was Ihren Clients den skriptlosen
Zugang zu Ihren Servern erlaubt.Der Abschnitt Mgetty und
AutoPPP bietet weitere Informationen zu
mgetty.PPP und RechteDer Befehl ppp muss normalerweise als
root ausgeführt werden. Wenn Sie
jedoch möchten, dass ppp im Server-Modus
auch von einem normalen Benutzer, wie unten beschrieben,
durch Aufruf von ppp
ausgeführt werden kann, müssen Sie
diesem Benutzer die Rechte erteilen, ppp
auszuführen, indem Sie ihn in der Datei
/etc/group der Gruppe
network hinzufügen.Sie werden ihm ebenfalls den Zugriff auf einen oder mehrere
Abschnitte der Konfigurationsdatei geben müssen, indem Sie
den allow Befehl verwenden:allow users fred maryWenn dieser Befehl im default
Abschnitt verwendet wird, erhalten die angegebenen Benutzer
vollständigen Zugriff.PPP-Shells für dynamische IP-AdressenPPP ShellsErzeugen Sie eine Datei mit dem Namen
/etc/ppp/ppp-shell, die Folgendes
enthält:#!/bin/sh
IDENT=`echo $0 | sed -e 's/^.*-\(.*\)$/\1/'`
CALLEDAS="$IDENT"
TTY=`tty`
if [ x$IDENT = xdialup ]; then
IDENT=`basename $TTY`
fi
echo "PPP for $CALLEDAS on $TTY"
echo "Starting PPP for $IDENT"
exec /usr/sbin/ppp -direct $IDENTDieses Skript sollte ausführbar sein. Nun
erzeugen Sie einen symbolischen Link
ppp-dialup auf dieses Skript
mit folgendem Befehl:&prompt.root; ln -s ppp-shell /etc/ppp/ppp-dialupSie sollten dieses Skript als
Shell für alle Benutzer von
Einwählverbindungen verwenden. Dies ist ein Beispiel
aus der Datei /etc/passwd
für einen Benutzer namens pchilds,
der PPP für Einwählverbindungen verwenden kann
(Denken Sie daran, die Passwortdatei nicht direkt zu
editieren, sondern dafür &man.vipw.8; zu
verwenden).pchilds:*:1011:300:Peter Childs PPP:/home/ppp:/etc/ppp/ppp-dialupErstellen Sie ein Verzeichnis /home/ppp,
das von allen Benutzern gelesen werden kann und die folgenden leeren
Dateien enthält:-r--r--r-- 1 root wheel 0 May 27 02:23 .hushlogin
-r--r--r-- 1 root wheel 0 May 27 02:22 .rhostsDies verhindert, dass /etc/motd
angezeigt wird.PPP-Shells für statische IP-AdressenPPP ShellsErstellen Sie die Datei ppp-shell
wie oben oben dargestellt. Erzeugen Sie nun für
jeden Account mit statischer IP-Adresse einen symbolischen
Link auf ppp-shell.Wenn Sie beispielsweise die drei Kunden,
fred, sam und
mary haben, für die Sie
CIDR-/24-Netzwerke routen, schreiben Sie Folgendes:&prompt.root; ln -s /etc/ppp/ppp-shell /etc/ppp/ppp-fred
&prompt.root; ln -s /etc/ppp/ppp-shell /etc/ppp/ppp-sam
&prompt.root; ln -s /etc/ppp/ppp-shell /etc/ppp/ppp-maryJeder Einwählzugang dieser Kunden sollte den
oben erzeugten symbolischen Link als Shell haben
(mary's Shell
sollte also /etc/ppp/ppp-mary sein).Einrichten von ppp.conf für
dynamische IP-AdressenDie Datei /etc/ppp/ppp.conf sollte in
etwa wie folgt aussehen:default:
set debug phase lcp chat
set timeout 0
ttyd0:
set ifaddr 203.14.100.1 203.14.100.20 255.255.255.255
enable proxy
ttyd1:
set ifaddr 203.14.100.1 203.14.100.21 255.255.255.255
enable proxyDie Einrückungen sind wichtig.Der Abschnitt default: wird für
jede Sitzung geladen. Erstellen Sie für jede
Einwählverbindung, die Sie in der Datei
/etc/ttys ermöglicht haben, einen
Eintrag, wie oben für ttyd0: gezeigt.
Jede Verbindung sollte eine eigene IP-Adresse aus dem Pool
der Adressen bekommen, die sie für diese Benutzergruppe
reserviert haben.Einrichten von ppp.conf für
statische IP-AdressenZu dem bisher dargestellten Inhalt der Beispieldatei
/usr/share/examples/ppp/ppp.conf sollten
Sie einen Abschnitt für jeden Benutzer mit statisch
zugewiesener IP-Adresse hinzufügen. Wir werden nun
unser Beispiel mit den
Accounts fred, sam und
mary weiterführen.fred:
set ifaddr 203.14.100.1 203.14.101.1 255.255.255.255
sam:
set ifaddr 203.14.100.1 203.14.102.1 255.255.255.255
mary:
set ifaddr 203.14.100.1 203.14.103.1 255.255.255.255Die Datei /etc/ppp/ppp.linkup sollte,
falls erforderlich, ebenfalls Routinginformationen für
jeden Benutzer mit statischer IP-Adresse enthalten. Die unten
dargestellte Zeile würde dem Netzwerk 203.14.101.0/24 eine Route über die
PPP-Verbindung des Client hinzufügen.fred:
add 203.14.101.0 netmask 255.255.255.0 HISADDR
sam:
add 203.14.102.0 netmask 255.255.255.0 HISADDR
mary:
add 203.14.103.0 netmask 255.255.255.0 HISADDRmgetty und AutoPPPmgettyAutoPPPLCPWird mgetty mit der Option
AUTO_PPP konfiguriert und kompiliert,
kann mgetty die LCP Phase von PPP-Verbindungen
erkennen und automatisch eine ppp-Shell starten.
Da hierbei jedoch die Login/Passwort-Sequenz nicht
durchlaufen wird, ist es notwendig, Benutzer durch PAP
oder CHAP zu authentifizieren.In diesem Abschnitt wird davon ausgegangen, dass der
Benutzer eine Version von mgetty mit
der Option AUTO_PPP (v0.99beta oder
neuer) erfolgreich konfiguriert, kompiliert und
installiert hat.Stellen Sie sicher, dass die Datei
/usr/local/etc/mgetty+sendfax/login.config
Folgendes enthält:/AutoPPP/ - - /etc/ppp/ppp-pap-dialupHierdurch wird mgetty angewiesen,
das Skript ppp-pap-dialup für
die erkannten PPP-Verbindungen auszuführen.Erstellen Sie nun die Datei
/etc/ppp/ppp-pap-dialup mit folgendem
Inhalt (die Datei sollte ausführbar sein):#!/bin/sh
exec /usr/sbin/ppp -direct pap$IDENTErstellen Sie bitte für jede Einwählverbindung,
die Sie in /etc/ttys ermöglicht haben,
einen korrespondierenden Eintrag in der Datei
/etc/ppp/ppp.conf. Diese
Einträge können problemlos, mit den Definitionen
die wir weiter oben gemacht haben, koexistieren.pap:
enable pap
set ifaddr 203.14.100.1 203.14.100.20-203.14.100.40
enable proxyJeder Benutzer, der sich auf diese Weise anmeldet,
benötigt einen Benutzernamen und ein Passwort in der Datei
/etc/ppp/ppp.secret. Sie haben auch die
Möglichkeit, Benutzer mit Hilfe von PAP zu authentifizieren,
indem Sie der Datei /etc/passwd folgende
Option hinzufügen:enable passwdauthWenn Sie bestimmten Benutzern eine statische IP-Adresse
zuweisen möchten, können Sie diese als drittes
Argument in der Datei
/etc/ppp/ppp.secret angeben. In
/usr/share/examples/ppp/ppp.secret.sample
finden Sie hierfür Beispiele.MS-ErweiterungenDNSNetBIOSPPPErweiterungen von MicrosoftEs ist möglich PPP so zu konfigurieren, dass bei Bedarf
DNS und NetBIOS Nameserveradressen bereitgestellt werden.Um diese Erweiterungen für die PPP Version 1.x
zu aktivieren, sollte der entsprechende Abschnitt der Datei
/etc/ppp/ppp.conf um folgende Zeilen
ergänzt werden:enable msext
set ns 203.14.100.1 203.14.100.2
set nbns 203.14.100.5Für PPP Version 2 und höher:accept dns
set dns 203.14.100.1 203.14.100.2
set nbns 203.14.100.5Damit werden den Clients die primären und sekundären
Nameserveradressen sowie ein NetBIOS Nameserver-Host
mitgeteilt.In Version 2 und höher verwendet PPP die Werte, die
in /etc/resolv.conf zu finden sind, wenn
die Zeile set dns weggelassen wird.Authentifizierung durch PAP und CHAPPAPCHAPEinige ISPs haben ihr System so eingerichtet, dass der
Authentifizierungsteil eines Verbindungsaufbaus mit Hilfe von
PAP oder CHAP-Mechanismen durchgeführt wird. Wenn dies bei
Ihnen der Fall sein sollte, wird Ihnen Ihr ISP bei der Verbindung
keinen login:-Prompt präsentieren,
sondern sofort mit der Aushandlung der PPP-Verbindung
beginnen.PAP ist nicht so sicher wie CHAP, doch die Sicherheit ist
hierbei normalerweise kein Problem, da Passwörter, obgleich
von PAP im Klartext versandt, lediglich über die
serielle Verbindung verschickt werden. Es gibt für Cracker
wenig Möglichkeiten zu lauschen.Zurückkommend auf die Abschnitte
PPP und statische
IP-Adressen oder PPP und dynamische IP-Adressen
müssen folgende Veränderungen vorgenommen werden:13 set authname MyUserName
14 set authkey MyPassword
15 set loginZeile 13:Diese Zeile legt Ihren PAP/CHAP Benutzernamen fest.
Sie müssen den richtigen Wert für
MyUserName eingeben.Zeile 14:PasswortDiese Zeile legt Ihr PAP/CHAP Passwort fest. Sie
müssen den richtigen Wert für
MyPassword eingeben.
Sie können eine zusätzliche Zeile, wie etwa:16 accept PAPoder16 accept CHAPverwenden, um deutlich zu machen, dass dies
beabsichtigt ist, aber sowohl PAP wie auch CHAP als
standardmäßig akzeptiert werden.Zeile 15:Ihr ISP wird normalerweise nicht von Ihnen verlangen,
dass Sie sich am Server einloggen, wenn Sie PAP oder CHAP
verwenden. Sie müssen deshalb den String
set login deaktivieren.Veränderung Ihrer ppp
Konfiguration im laufenden BetriebEs ist möglich, dem Programm ppp
Befehle zu erteilen, während es im Hintergrund läuft.
Dazu ist jedoch die Einrichtung eines passenden Diagnose-Ports
erforderlich. Ergänzen Sie hierzu Ihre Konfigurationsdatei
um folgende Zeile:set server /var/run/ppp-tun%d DiagnosticPassword 0177Damit wird PPP angewiesen, auf den angegebenen
UNIX-Domainsocket zu hören und Clients nach dem angegebenen
Passwort zu fragen, bevor der Zugang Gewährt wird. Das
%d wird durch die Nummer des benutzten
tun-Devices ersetzt.Wenn ein Socket eingerichtet ist, kann das Programm
&man.pppctl.8; in Skripten verwendet werden, mit denen in das
laufende Programm eingegriffen wird.Interne NAT von PPP benutzenPPPNATPPP kann Network Address Translation (NAT) ohne Hilfe des
Kernels durchführen. Wenn Sie diese Funktion benutzen
wollen, fügen Sie die folgende Zeile in
/etc/ppp/ppp.conf ein:nat enable yesSie können NAT mit der Option
auf der Kommandozeile von PPP aktivieren. Weiterhin kann
NAT in /etc/rc.conf mit der Variablen
ppp_nat aktiviert werden. Dies ist auch die
Voreinstellung.Die nachstehende /etc/ppp/ppp.conf
benutzt NAT für bestimmte eingehende Verbindungen:nat port tcp 10.0.0.2:ftp ftp
nat port tcp 10.0.0.2:http httpWenn Sie Verbindungen von außen überhaupt nicht
trauen, benutzen Sie die folgende Zeile:nat deny_incoming yesAbschließende SystemkonfigurationPPPKonfigurationSie haben ppp nun konfiguriert,
aber bevor PPP eingesetzt werden kann, gibt noch einige
weitere Dinge zu erledigen, die alle die Bearbeitung der
Datei /etc/rc.conf erfordern.Gehen Sie diese Datei von oben nach unten durch, und stellen Sie
als Erstes sicher, dass die Zeile hostname=
vorhanden ist:hostname="foo.example.com"Wenn Ihnen Ihr ISP eine statische IP-Adresse und einen Namen
zugewiesen hat, ist es wahrscheinlich am besten, wenn Sie diesen
Namen als Hostnamen verwenden.Schauen Sie nach der Variable
network_interfaces. Wenn Sie Ihr System
so konfigurieren möchten, dass bei Bedarf
eine Verbindung zu Ihrem ISP aufgebaut wird, sollten Sie das Device
tun0 zu der Liste hinzufügen oder es
andernfalls entfernen.network_interfaces="lo0 tun0"
ifconfig_tun0=Die Variable ifconfig_tun0 sollte leer sein
und eine Datei namens /etc/start_if.tun0 sollte
erstellt werden. Diese Datei sollte die nachfolgende Zeile
enthalten:ppp -auto mysystemDieses Skript startet Ihren ppp-Dæmon im Automatik-Modus.
Es wird bei der Netzwerkkonfiguration ausgeführt.
Wenn Ihr Rechner als Gateway für ein LAN fungiert,
möchten Sie vielleicht auch die Option
verwenden. In der Manual-Seite sind
weitere Einzelheiten hierzu zu finden.Stellen Sie sicher, dass der Start eines Routerprogramms
in /etc/rc.conf wie folgt deaktiviert
ist:router_enable="NO"routedEs ist wichtig, dass der routed
Dæmon nicht gestartet wird da routed
dazu tendiert, die von ppp erstellten
Einträge der Standardroute zu überschreiben.Es ist außerdem sinnvoll, darauf zu achten, dass die Zeile
sendmail_flags nicht die Option
enthält, da sendmail sonst ab und zu
die Netzwerkverbindung prüfen wird, was möglicherweise dazu
führt, dass sich Ihr Rechner einwählt. Sie können
hier Folgendes angeben:sendmail_flags="-bd"sendmailDer Nachteil dieser Lösung ist, dass Sie
sendmail nach jedem Aufbau einer
ppp-Verbindung auffordern müssen, die Mailwarteschlange
zu überprüfen, indem Sie Folgendes eingeben:&prompt.root; /usr/sbin/sendmail -qVielleicht möchten Sie den Befehl !bg
in der Datei ppp.linkup verwenden, um dies
zu automatisieren:1 provider:
2 delete ALL
3 add 0 0 HISADDR
4 !bg sendmail -bd -q30mSMTPWenn Sie dies nicht möchten, ist es möglich,
einen dfilter einzusetzen, um SMTP-Verkehr
zu blockieren. Weitere Einzelheiten hierzu finden Sie in den
Beispieldateien.Das Einzige, was nun noch zu tun bleibt, ist Ihren Rechner neu
zu starten. Nach dem Neustart können Sie entweder:&prompt.root; pppund danach dial provider eingeben,
um eine PPP-Sitzung zu starten, oder Sie geben:&prompt.root; ppp -auto providerein, um ppp bei Datenverkehr aus Ihrem
Netzwerk heraus, automatisch eine Verbindung herstellen
zu lassen (vorausgesetzt Sie haben kein
start_if.tun0 Skript erstellt).ZusammenfassungDie folgenden Schritte sind nötig, wenn ppp zum ersten Mal
eingerichtet werden soll:Clientseite:Stellen Sie sicher, dass das
tun Device in den Kernel
eingebaut ist.Vergewissern Sie sich, dass die Gerätedatei
tunN
im Verzeichnis /dev vorhanden ist.Bearbeiten Sie die Datei
/etc/ppp/ppp.conf. Das Beispiel
pmdemand sollte für die meisten
ISP ausreichen.Wenn Sie eine dynamische IP-Adresse haben, erstellen Sie
einen Eintrag in der Datei
/etc/ppp/ppp.linkup.Aktualisieren Sie die Datei
/etc/rc.conf.Erstellen Sie das Skript start_if.tun0,
wenn Sie einen bedarfgesteuerten Einwahlprozess
(demand dialing)
benötigen.Serverseite:Stellen Sie sicher, dass das
tun Device in den Kernel
eingebaut ist.Vergewissern Sie sich, dass die Gerätedatei
tunN
im Verzeichnis /dev vorhanden istErstellen Sie einen Eintrag in der Datei
/etc/passwd
(verwenden Sie dazu das Programm &man.vipw.8;).Erstellen Sie ein Profil im Heimatverzeichnis des
Benutzers, das
ppp -direct direct-server o.Ä.
ausführt.Bearbeiten Sie die Datei
/etc/ppp/ppp.conf. Das Beispiel
direct-server sollte ausreichen.Erzeugen Sie einen Eintrag in
/etc/ppp/ppp.linkup.Aktualisieren Sie die Datei
/etc/rc.conf.Gennady B.SorokopudTeile wurden ursprünglich beigetragen von RobertHuffKernel-PPPEinrichtung von Kernel-PPPPPPKernel-PPPBevor Sie PPP auf Ihrem Computer einrichten, sollten Sie
dafür sorgen, dass pppd im Verzeichnis
/usr/sbin vorhanden ist und
/etc/ppp existiert.pppd kann auf zweierlei Weise arbeiten:Als Client – Sie möchten
Ihren Rechner mit einem Netz verbinden, indem Sie eine
serielle PPP-Verbindung aufbauen.PPPServerAls Server – Ihr Rechner ist in
ein Netzwerk eingebunden und stellt die PPP-Verbindung
für andere Rechner im Netzwerk her.In beiden Fällen werden Sie eine Datei mit den
benötigten Optionen erstellen müssen
(/etc/ppp/options oder,
wenn mehr als ein Benutzer PPP verwendet,
~/.ppprc).Sie benötigen außerdem eine Software
(vorzugsweise comms/kermit), mit der
Sie seriell per Modem wählen und eine Verbindung zu dem
entfernten Host aufbauen können.TrevRoydhouseBasierend auf Informationen von Verwendung von pppd als ClientPPPClientCiscoDie folgende Datei /etc/ppp/options
kann für einen Verbindungsaufbau mit PPP zu einem Cisco
Terminalserver verwendet werden.crtscts # enable hardware flow control
modem # modem control line
noipdefault # remote PPP server must supply your IP address
# if the remote host does not send your IP during IPCP
# negotiation, remove this option
passive # wait for LCP packets
domain ppp.foo.com # put your domain name here
:<remote_ip> # put the IP of remote PPP host here
# it will be used to route packets via PPP link
# if you didn't specified the noipdefault option
# change this line to <local_ip>:<remote_ip>
defaultroute # put this if you want that PPP server will be your
# default routerUm eine Verbindung herzustellen, sollten Sie:KermitModemMit Kermit (oder einem
anderen Modemprogramm) den entfernten Host anwählen
und Ihren Benutzernamen sowie Ihr Passwort (oder was
sonst nötig ist, um PPP auf dem entfernten Host
zu aktivieren) eingeben.Kermit beenden
(ohne die Verbindung abzubrechen).Folgendes eingeben:&prompt.root; /usr/src/usr.sbin/pppd.new/pppd /dev/tty0119200Achten Sie darauf, dass sie eine geeignete Geschwindigkeit
wählen und das richtige Device verwenden.Nun ist Ihr Computer mit Hilfe von PPP verbunden. Wenn
die Verbindung nicht funktionieren sollte, können Sie
die Option in die Datei
/etc/ppp/options eintragen und die Ausgaben
auf der Konsole beobachten, um die Fehler zu finden.Das folgende Skript /etc/ppp/pppup
führt alle 3 Schritte automatisch aus:#!/bin/sh
-ps ax |grep pppd |grep -v grep
-pid=`ps ax |grep pppd |grep -v grep|awk '{print $1;}'`
+pgrep -l pppd
+pid=`pgrep pppd`
if [ "X${pid}" != "X" ] ; then
echo 'killing pppd, PID=' ${pid}
kill ${pid}
fi
-ps ax |grep kermit |grep -v grep
-pid=`ps ax |grep kermit |grep -v grep|awk '{print $1;}'`
+pgrep -l kermit
+pid=`pgrep kermit`
if [ "X${pid}" != "X" ] ; then
echo 'killing kermit, PID=' ${pid}
kill -9 ${pid}
fi
ifconfig ppp0 down
ifconfig ppp0 delete
kermit -y /etc/ppp/kermit.dial
pppd /dev/tty01 19200Kermit/etc/ppp/kermit.dial ist
ein Kermit-Skript
das den Einwählvorgang und alle notwendigen Autorisationen auf
dem entfernten Host durchführt (ein Beispiel für ein
solches Skript ist im Anhang zu diesem Dokument zu finden).Verwenden Sie das folgende Skript
/etc/ppp/pppdown, um die PPP-Verbindung
abzubrechen:#!/bin/sh
-pid=`ps ax |grep pppd |grep -v grep|awk '{print $1;}'`
+pid=`pgrep pppd`
if [ X${pid} != "X" ] ; then
echo 'killing pppd, PID=' ${pid}
kill -TERM ${pid}
fi
-ps ax |grep kermit |grep -v grep
-pid=`ps ax |grep kermit |grep -v grep|awk '{print $1;}'`
+pgrep -l kermit
+pid=`pgrep kermit`
if [ "X${pid}" != "X" ] ; then
echo 'killing kermit, PID=' ${pid}
kill -9 ${pid}
fi
/sbin/ifconfig ppp0 down
/sbin/ifconfig ppp0 delete
kermit -y /etc/ppp/kermit.hup
/etc/ppp/ppptestPrüfen Sie, ob pppd immer
noch läuft, indem Sie
/usr/etc/ppp/ppptest ausführen.
Dieses Skript sollte folgendermaßen aussehen:#!/bin/sh
-pid=`ps ax| grep pppd |grep -v grep|awk '{print $1;}'`
+pid=`pgrep pppd`
if [ X${pid} != "X" ] ; then
echo 'pppd running: PID=' ${pid-NONE}
else
echo 'No pppd running.'
fi
set -x
netstat -n -I ppp0
ifconfig ppp0Um die Modemverbindung abzubrechen, können Sie das Skript
/etc/ppp/kermit.hup verwenden, das Folgendes
enthalten sollte:set line /dev/tty01 ; put your modem device here
set speed 19200
set file type binary
set file names literal
set win 8
set rec pack 1024
set send pack 1024
set block 3
set term bytesize 8
set command bytesize 8
set flow none
pau 1
out +++
inp 5 OK
out ATH0\13
echo \13
exitHier ist eine alternative Methode, bei der chat
an Stelle von Kermit eingesetzt wird:Die folgenden beiden Dateien reichen aus, um eine
Verbindung über pppd herzustellen./etc/ppp/options:/dev/cuaa1 115200
crtscts # enable hardware flow control
modem # modem control line
connect "/usr/bin/chat -f /etc/ppp/login.chat.script"
noipdefault # remote PPP serve must supply your IP address
# if the remote host doesn't send your IP during
# IPCP negotiation, remove this option
passive # wait for LCP packets
domain <your.domain> # put your domain name here
: # put the IP of remote PPP host here
# it will be used to route packets via PPP link
# if you didn't specified the noipdefault option
# change this line to <local_ip>:<remote_ip>
defaultroute # put this if you want that PPP server will be
# your default router/etc/ppp/login.chat.script:Die folgenden Angaben sollten in einer Zeile stehen.ABORT BUSY ABORT 'NO CARRIER' "" AT OK ATDT<phone.number>
CONNECT "" TIMEOUT 10 ogin:-\\r-ogin: <login-id>
TIMEOUT 5 sword: <password>Wenn diese Dateien richtig installiert und modifiziert sind,
müssen Sie pppd, nur noch wie folgt
starten:&prompt.root; pppdVerwendung von pppd als Server/etc/ppp/options sollte etwa Folgendes
enthalten:crtscts # Hardware flow control
netmask 255.255.255.0 # netmask (not required)
192.114.208.20:192.114.208.165 # IP's of local and remote hosts
# local ip must be different from one
# you assigned to the Ethernet (or other)
# interface on your machine.
# remote IP is IP address that will be
# assigned to the remote machine
domain ppp.foo.com # your domain
passive # wait for LCP
modem # modem lineDas folgende Skript /etc/ppp/pppserv
lässt pppd als Server zu arbeiten:#!/bin/sh
-ps ax |grep pppd |grep -v grep
-pid=`ps ax |grep pppd |grep -v grep|awk '{print $1;}'`
+pgrep -l pppd
+pid=`pgrep pppd`
if [ "X${pid}" != "X" ] ; then
echo 'killing pppd, PID=' ${pid}
kill ${pid}
fi
-ps ax |grep kermit |grep -v grep
-pid=`ps ax |grep kermit |grep -v grep|awk '{print $1;}'`
+pgrep -l kermit
+pid=`pgrep kermit`
if [ "X${pid}" != "X" ] ; then
echo 'killing kermit, PID=' ${pid}
kill -9 ${pid}
fi
# reset ppp interface
ifconfig ppp0 down
ifconfig ppp0 delete
# enable autoanswer mode
kermit -y /etc/ppp/kermit.ans
# run ppp
pppd /dev/tty01 19200Verwenden Sie das Skript/etc/ppp/pppservdown,
um den Server zu beenden:#!/bin/sh
-ps ax |grep pppd |grep -v grep
-pid=`ps ax |grep pppd |grep -v grep|awk '{print $1;}'`
+pgrep -l pppd
+pid=`pgrep pppd`
if [ "X${pid}" != "X" ] ; then
echo 'killing pppd, PID=' ${pid}
kill ${pid}
fi
-ps ax |grep kermit |grep -v grep
-pid=`ps ax |grep kermit |grep -v grep|awk '{print $1;}'`
+pgrep -l kermit
+pid=`pgrep kermit`
if [ "X${pid}" != "X" ] ; then
echo 'killing kermit, PID=' ${pid}
kill -9 ${pid}
fi
ifconfig ppp0 down
ifconfig ppp0 delete
kermit -y /etc/ppp/kermit.noansMit dem Kermit-Skript
(/etc/ppp/kermit.ans) lässt sich
die Funktion Ihres Modems, automatisch zu antworten, ein- bzw.
ausschalten. Es sollte folgendermaßen aussehen:set line /dev/tty01
set speed 19200
set file type binary
set file names literal
set win 8
set rec pack 1024
set send pack 1024
set block 3
set term bytesize 8
set command bytesize 8
set flow none
pau 1
out +++
inp 5 OK
out ATH0\13
inp 5 OK
echo \13
out ATS0=1\13 ; change this to out ATS0=0\13 if you want to disable
; autoanswer mode
inp 5 OK
echo \13
exitEin Skript namens /etc/ppp/kermit.dial wird
für die Einwahl und Authentifizierung am entfernten Host verwendet.
Sie müssen es noch an Ihre lokalen Gegebenheiten anpassen.
Geben Sie in diesem Skript Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein.
In Abhängigkeit von der Reaktion Ihres Modems und des
entfernten Hosts, werden Sie auch noch die input
Anweisungen verändern müssen.;
; put the com line attached to the modem here:
;
set line /dev/tty01
;
; put the modem speed here:
;
set speed 19200
set file type binary ; full 8 bit file xfer
set file names literal
set win 8
set rec pack 1024
set send pack 1024
set block 3
set term bytesize 8
set command bytesize 8
set flow none
set modem hayes
set dial hangup off
set carrier auto ; Then SET CARRIER if necessary,
set dial display on ; Then SET DIAL if necessary,
set input echo on
set input timeout proceed
set input case ignore
def \%x 0 ; login prompt counter
goto slhup
:slcmd ; put the modem in command mode
echo Put the modem in command mode.
clear ; Clear unread characters from input buffer
pause 1
output +++ ; hayes escape sequence
input 1 OK\13\10 ; wait for OK
if success goto slhup
output \13
pause 1
output at\13
input 1 OK\13\10
if fail goto slcmd ; if modem doesn't answer OK, try again
:slhup ; hang up the phone
clear ; Clear unread characters from input buffer
pause 1
echo Hanging up the phone.
output ath0\13 ; hayes command for on hook
input 2 OK\13\10
if fail goto slcmd ; if no OK answer, put modem in command mode
:sldial ; dial the number
pause 1
echo Dialing.
output atdt9,550311\13\10 ; put phone number here
assign \%x 0 ; zero the time counter
:look
clear ; Clear unread characters from input buffer
increment \%x ; Count the seconds
input 1 {CONNECT }
if success goto sllogin
reinput 1 {NO CARRIER\13\10}
if success goto sldial
reinput 1 {NO DIALTONE\13\10}
if success goto slnodial
reinput 1 {\255}
if success goto slhup
reinput 1 {\127}
if success goto slhup
if < \%x 60 goto look
else goto slhup
:sllogin ; login
assign \%x 0 ; zero the time counter
pause 1
echo Looking for login prompt.
:slloop
increment \%x ; Count the seconds
clear ; Clear unread characters from input buffer
output \13
;
; put your expected login prompt here:
;
input 1 {Username: }
if success goto sluid
reinput 1 {\255}
if success goto slhup
reinput 1 {\127}
if success goto slhup
if < \%x 10 goto slloop ; try 10 times to get a login prompt
else goto slhup ; hang up and start again if 10 failures
:sluid
;
; put your userid here:
;
output ppp-login\13
input 1 {Password: }
;
; put your password here:
;
output ppp-password\13
input 1 {Entering SLIP mode.}
echo
quit
:slnodial
echo \7No dialtone. Check the telephone line!\7
exit 1
; local variables:
; mode: csh
; comment-start: "; "
; comment-start-skip: "; "
; end:TomRhodesBeigetragen von Probleme bei PPP-VerbindungenPPPFehlersucheDieser Abschnitt behandelt Probleme, die auftauchen
können, wenn PPP über ein Modem verwendet wird.
Sie müssen beispielsweise genau die Eingabeaufforderung
des Systems kennen, in das Sie sich einwählen.
Einige ISPs verwenden ssword
andere verwenden password; wenn
das Einwahlskript falsch ist, scheitert die Anmeldung.
Üblicherweise suchen Sie nach Fehlern der PPP-Verbindung
indem Sie sich manuell verbinden. Wie das genau geht,
wird im Folgenden gezeigt.Gerätedateien überprüfenWenn Sie den Kernel neu konfiguriert haben, werden
Sie such an das sio-Gerät
erinnern. Falls Sie keinen Kernel konfiguriert haben,
machen Sie sich keine Sorgen. Die seriellen Geräte
finden Sie in der Ausgabe von dmesg:&prompt.root; dmesg | grep sioIn der Ausgabe sollten die entsprechenden
sio-Geräte, beispielsweise
sio1
(COM2), angezeigt werden.
Wird ein passendes Gerät angezeigt, brauchen Sie
keinen neuen Kernel zu erstellen. Wenn Ihr Modem an
sio1
angeschlossen ist (in DOS ist dieser Anschluss als
COM2 bekannt), ist
/dev/cuaa1 die
dazugehörende Gerätedatei.Manuelle VerbindungenEin Verbindungsaufbau zum Internet durch manuelle Steuerung
von ppp geht schnell, ist einfach und
stellt einen guten Weg dar, eine Verbindung auf Fehler hin
zu überprüfen oder einfach Informationen darüber
zu sammeln, wie Ihr ISP Verbindungen handhabt.
Lassen Sie uns PPP von der
Kommandozeile aus starten. Beachten Sie, dass in allen
Beispielen example
der Hostname der Maschine ist, auf der
PPP läuft. Sie starten
ppp, indem Sie einfach ppp
eingeben:&prompt.root; pppWir haben ppp nun gestartet.ppp ON example> set device /dev/cuaa1Wir geben das Device an, an das unser Modem angeschlossen ist.
In diesem Fall ist es cuaa1.ppp ON example> set speed 115200Wir geben die Verbindungsgeschwindigkeit an. Im Beispiel
verwenden wir 115200 kbpsppp ON example> enable dnsWir weisen ppp an, unseren
Resolver zu konfigurieren und in der Datei
/etc/resolv.conf Einträge für
den Nameserver hinzuzufügen. Falls ppp
unseren Hostnamen nicht bestimmen kann, geben wir diesen
später manuell an.ppp ON example> termWir wechseln in den Terminal-Modus, um
das Modem manuell kontrollieren zu können.deflink: Entering terminal mode on /dev/cuaa1
type '~h' for helpat
OK
atdt123456789Sie verwenden at zur Initialisierung
Ihres Modems und dann atdt sowie die Nummer Ihres
ISP, um den Einwählprozess zu starten.CONNECTDies ist die Bestätigung, dass eine Verbindung aufgebaut
wurde. Falls wir Verbindungsprobleme bekommen, die nicht
mit der Hardware zusammenhängen, werden wir an dieser
Stelle ansetzen müssen, um eine Lösung zu finden.ISP Login:myusernameHier werden Sie nach einem Benutzernamen gefragt. Geben Sie
am Prompt den Namen ein, den Ihnen Ihr ISP
zur Verfügung gestellt hat.ISP Pass:mypasswordAn dieser Stelle müssen Sie das Passwort angeben, das
Ihnen von Ihrem ISP vorgegeben wurde. Das
Passwort wird, analog dem normalen Anmeldevorgang,
nicht angezeigt.Shell or PPP:pppAbhängig von Ihrem ISP, kann es sein,
dass dieser Prompt bei Ihnen gar nicht erscheint. Wir werden
hier gefragt, ob wir eine Shell beim Provider verwenden oder
ppp starten wollen. Weil wir eine
Internetverbindung aufbauen wollen, haben wir uns in diesem
Beispiel für ppp entschieden.Ppp ON example>Beachten Sie, dass sich in diesem Beispiel das erste
in einen Großbuchstaben verwandelt hat.
Dies zeigt, dass wir erfolgreich eine Verbindung
zu unserem ISP hergestellt haben.PPp ON example>An dieser Stelle haben wir uns erfolgreich bei unserem
ISP authentifiziert und warten darauf, dass
uns eine IP-Adresse zugewiesen wird.PPP ON example>Wir haben uns mit der Gegenstelle auf eine
IP-Adresse geeinigt und den Verbindungsaufbau
erfolgreich abgeschlossenPPP ON example> add default HISADDRHier geben wir unsere Standardroute an. Weil zu diesem
Zeitpunkt unsere einzige Verbindung zu unserer Gegenstelle besteht,
müssen wir dies tun, bevor wir Kontakt zu unserer Umwelt
aufnehmen können. Falls dies aufgrund bestehender Routen
nicht funktionieren sollte, können Sie ein Ausrufungszeichen
! vor setzen.
Sie können diese Standardroute aber auch vor dem
eigentlichen Verbindungsaufbau angeben und
PPP wird entsprechend eine neue Route
aushandeln.Wenn alles gut ging, sollten wir nun eine aktive
Internetverbindung haben, die wir mit
Ctrlz
in den Hintergrund schicken können
Wenn sie feststellen, dass PPP wieder zu
ppp wird, ist die Verbindung abgebrochen.
Es ist gut dies zu wissen, weil dadurch der Verbindungsstatus
angezeigt wird. Große Ps zeigen an,
dass wir eine Verbindung zum ISP haben und
kleine ps zeigen an, dass
wir aus irgendeinem Grund die Verbindung verloren haben.
ppp hat nur diese beiden Zustände.FehlersucheWenn sie einen Direktanschluss haben und keine Verbindung
aufbauen können, schalten Sie die Hardware-Flusssteuerung
CTS/RTS aus, indem Sie die Option
verwenden. Dies ist
zumeist dann der Fall, wenn Sie mit einem
PPP-fähigen Terminalserver
verbunden sind. Hier bleibt PPP
bei dem Versuch hängen, Daten über Ihre
Nachrichtenverbindung zu schicken, weil auf ein
CTS-Signal (Clear-to-Send) gewartet
wird, das nie kommt. Wenn Sie diese Option jedoch gebrauchen,
sollten Sie auch die Option
verwenden, die erforderlich sein kann, um bestimmte Hardware
zu kontrollieren, die auf die Übertragung bestimmter
Zeichen zwischen den Kommunikations-Endpunkten (zumeist
XON/XOFF) angewiesen ist. Die Manual-Seite &man.ppp.8;
bietet mehr Informationen zu dieser Option und ihrer
Verwendung.Wenn Sie ein älteres Modem haben, benötigen Sie
vielleicht die Option .
Standardmäßig wird keine Parität vorausgesetzt,
sie ist aber für die Fehlerprüfung bei älteren
Modems und bei bestimmten ISPs erforderlich.
Sie könnten diese Option für den
ISP Compuserve benötigen.PPP kehrt möglicherweise
nicht in den Befehlsmodus zurück, was normalerweise
auf einen Fehler bei der Aushandlung hinweist, wobei der
ISP wartet, dass Ihre Seite den
Aushandlungsprozess beginnt. Die Option ~p
erzwingt in diesem Fall den Beginn des
Aushandlungsprozesses.Wenn Sie nie einen Login-Prompt erhalten, müssen
Sie statt des im Beispiel gezeigten UNIX-Stils höchst
wahrscheinlich PAP oder
CHAP für die Authentifizierung
verwenden. Um PAP oder
CHAP zu verwenden, ergänzen Sie
PPP einfach um folgende Optionen,
bevor Sie in den Terminalmodus wechseln:ppp ON example> set authname myusernameHierbei sollte myusername
durch den Benutzernamen ersetzt werden, den Sie von Ihrem
ISP bekommen haben.ppp ON example> set authkey mypasswordmypassword sollten Sie
durch das Passwort ersetzen, das Ihnen Ihr ISP
gegeben hat.Wenn die Verbindung aufgebaut wird, Sie aber keine Rechner
unter ihrem Domänen-Namen erreichen können, versuchen
Sie, einen Rechner mit &man.ping.8; und seiner
IP-Adresse zu erreichen. Wenn 100% der Pakete
verloren gehen, ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihnen
keine Standardroute zugewiesen wurde. Überprüfen Sie,
ob während des Verbindungsaufbaus die Option
gesetzt war. Wenn Sie zu
einer entfernten IP-Adresse eine Verbindung
aufbauen können, ist es möglich, dass die
Adresse eines Nameservers nicht in die Datei
/etc/resolv.conf eingetragen
wurde. Diese Datei sollte folgendermaßen aussehen:domain example.com
nameserver x.x.x.x
nameserver y.y.y.y Dabei sollten x.x.x.x und
y.y.y.y durch die
IP-Adressen der DNS-Server Ihres
ISPs ersetzt werden. Diese Information
ist Ihnen bei Vertragsabschluss mitgeteilt worden. Wenn
nicht, sollte ein Anruf bei Ihrem ISP
Abhilfe schaffen.Mit &man.syslog.3; können Sie Ihre
PPP-Verbindung protokollieren.
Fügen Sie einfach die folgende Zeile in
/etc/syslog.conf ein:!ppp
*.* /var/log/ppp.logIn den meisten Fällen existiert diese
Funktionalität bereits.JimMockBeigetragen (durch http://node.to/freebsd/how-tos/how-to-freebsd-pppoe.html) von PPP over Ethernet (PPPoE)PPPover EthernetPPPoEPPP, over EthernetDieser Abschnitt beschreibt, wie Sie PPP over Ethernet
(PPPoE) einrichten.Konfiguration des KernelsEine besondere Kernelkonfiguration ist für PPPoE nicht
mehr erforderlich. Sofern die notwendige NetGraph-Unterstützung
nicht in den Kernel eingebaut wurde, wird diese von
ppp dynamisch geladen.Einrichtung von ppp.confDies hier ist ein Beispiel einer funktionierenden
ppp.conf:default:
set log Phase tun command # you can add more detailed logging if you wish
set ifaddr 10.0.0.1/0 10.0.0.2/0
name_of_service_provider:
set device PPPoE:xl1 # replace xl1 with your Ethernet device
set authname YOURLOGINNAME
set authkey YOURPASSWORD
set dial
set login
add default HISADDRppp ausführenAls root, geben Sie ein:&prompt.root; ppp -ddial name_of_service_providerppp beim Systemstart
ausführenFügen Sie Folgendes in Ihre Datei
/etc/rc.conf ein:ppp_enable="YES"
ppp_mode="ddial"
ppp_nat="YES" # if you want to enable nat for your local network, otherwise NO
ppp_profile="name_of_service_provider"Verwendung einer PPPoE-Dienstbezeichnung (service tag)Manchmal kann es notwendig sein, eine Dienstbezeichnung
(service tag) zu verwenden, um
eine Verbindung aufzubauen.
Dienstbezeichnungen werden eingesetzt, um zwischen verschiedenen
PPPoE-Servern unterscheiden zu können, die einem
bestehenden Netzwerk zugeteilt sind.Die erforderlichen Dienstbezeichnungen sollten in der
Dokumentation, zu finden sein, die Ihnen Ihr ISP zur Verfügung
gestellt hat. Wenn Sie diese Informationen dort nicht finden,
fragen Sie beim technischen Kundendienst Ihres ISP danach.Als letzte Möglichkeit, bleibt die Methode, die von
dem Programm Roaring Penguin PPPoE
vorgeschlagen wird, das in der Ports-Sammlung zu finden ist. Bedenken
Sie aber, dass dadurch Daten Ihres Modems gelöscht werden
können, so dass es nicht mehr benutzt werden kann.
Überlegen Sie also genau, ob Sie dies machen wollen.
Installieren Sie einfach das Programm, das Ihnen Ihr Provider
zusammen mit dem Modem geliefert hat. Gehen Sie dann in das
Menü System dieses Programms. Der Name
Ihres Profils, sollte in der Liste aufgeführt sein.
Normalerweise ist dies ISP.Der Name des Profils (service tag)
wird im Eintrag für
die PPPoE-Konfiguration in der Datei ppp.conf
verwendet, als der Teil des Befehls
set device (die manpage &man.ppp.8;
enthält Einzelheiten hierzu), der den Provider angibt.
Dieser Eintrag sollte folgendermaßen aussehen:set device PPPoE:xl1:ISPVergessen Sie nicht, statt xl1
das richtige Device Ihrer Netzwerkkarte anzugeben.Denken sie auch daran, ISP
durch das Profil, das Sie oben gefunden haben zu ersetzen.Weitere Informationen bieten:Nutzung von T-DSL und T-Online mit
FreeBSD von Udo ErdelhoffCheaper Broadband with FreeBSD on
DSL von Renaud Waldura.PPPoE mit einem &tm.3com;
HomeConnect
ADSL Modem Dual LinkDieses Modem folgt nicht dem RFC 2516
(A Method for transmitting PPP over Ethernet
(PPPoE), verfasst von L. Mamakos, K. Lidl, J. Evarts,
D. Carrel, D. Simone, und R. Wheeler). Stattdessen wurden andere
Pakettyp-Codes für die Ethernet Frames verwendet.
Bitte beschweren Sie sich unter 3Com, wenn Sie
der Ansicht sind, dass dieses Modem die PPPoE-Spezifikation einhalten
sollte.Um FreeBSD in die Lage zu versetzen, mit diesem Gerät zu
kommunizieren, muss ein sysctl Befehl angegeben werden. Dies kann
beim Systemstart automatisch geschehen, indem die Datei
/etc/sysctl.conf angepasst wird:net.graph.nonstandard_pppoe=1oder, wenn der Befehl unmittelbar wirksam werden soll,
durch:&prompt.root; sysctl net.graph.nonstandard_pppoe=1Da hiermit eine systemweit gültige Einstellung vorgenommen
wird, ist es nicht möglich, gleichzeitig mit einem normalen
PPPoE-Client oder Server und einem &tm.3com;
HomeConnect ADSL Modem
zu kommunizieren.PPP over ATM (PPPoA)PPPover ATMPPPoAPPP, over ATMNachfolgend wird beschrieben, wie PPP over ATM (PPPoA)
eingerichtet wird. PPPoA ist vor allem unter europäischen
DSL-Providern populär.Der Einsatz von PPPoA mit dem Alcatel &speedtouch; USBPPPoA-Unterstützung für dieses Gerät ist
unter FreeBSD als Port verfügbar, da die Firmware unter Alcatels
Lizenzvereinbarung vertrieben wird und deshalb nicht
mit dem FreeBSD-Basissystem frei verteilt werden kann.Um die Software zu installieren, verwenden Sie einfach die Ports-Sammlung. Installieren Sie den Port
net/pppoa und folgen Sie den dabei
angegebenen Instruktionen.Für den ordnungsgemäßen Betrieb muss
das Alcatel &speedtouch; USB, wie viele USB-Geräte,
Firmware auf den Gastrechner laden. FreeBSD kann die
Firmware automatisch laden, wenn das Gerät mit
dem USB-Anschluss verbunden wird. Dazu fügen Sie
als Benutzer root die nachstehenden
Zeilen in /etc/usbd.conf ein:device "Alcatel SpeedTouch USB"
devname "ugen[0-9]+"
vendor 0x06b9
product 0x4061
attach "/usr/local/sbin/modem_run -f /usr/local/libdata/mgmt.o"Den USB-Dæmon aktivieren Sie mit der folgenden
Zeile in /etc/rc.conf:usbd_enable="YES"Wenn die Verbindung beim Start von
ppp aufgebaut werden soll,
fügen Sie die nachstehenden Zeilen als Benutzer
root in /etc/rc.conf
ein:ppp_enable="YES"
ppp_mode="ddial"
ppp_profile="adsl"Verwenden Sie bitte diese Einstellungen zusammen mit
der Beispielkonfiguration in ppp.conf
des Ports net/pppoa.Die Verwendung von mpdSie können mpd verwenden,
um zu einer Reihe von Diensten, insbesondere PPTP-Diensten eine
Verbindung herzustellen. Sie finden
mpd in der Ports-Sammlung unter
net/mpd. Viele ADSL Modems,
wie das Alcatel &speedtouch; Home, sind auf einen PPTP-Tunnel
zwischen dem Modem und dem Rechner angewiesen.Zuerst müssen Sie den Port installieren, um danach
mpd entsprechend Ihren Anforderungen
und den Vorgaben Ihres Providers konfigurieren zu können. Der
Port installiert auch einige
gut dokumentierte Beispielkonfigurationsdateien in
PREFIX/etc/mpd/.
Beachten Sie, dass PREFIX hier das Verzeichnis
angibt, in das Ihre Ports installiert werden. Standardmäßig
ist dies das Verzeichnis /usr/local/.
Ein kompletter Leitfaden zur Konfiguration von
mpd ist im HTML-Format verfügbar,
sobald der Port installiert ist. Dieser ist in
PREFIX/share/doc/mpd/
zu finden. Hier ist eine Beispielkonfiguration, um mit
mpd eine Verbindung zu einem
ADSL-Dienst aufzubauen. Die Konfiguration ist auf zwei Dateien
verteilt. Zunächst die Datei
mpd.conf:default:
load adsl
adsl:
new -i ng0 adsl adsl
set bundle authname username
set bundle password password
set bundle disable multilink
set link no pap acfcomp protocomp
set link disable chap
set link accept chap
set link keep-alive 30 10
set ipcp no vjcomp
set ipcp ranges 0.0.0.0/0 0.0.0.0/0
set iface route default
set iface disable on-demand
set iface enable proxy-arp
set iface idle 0
openDer Benutzername, den Sie zur Authentifizierung bei
Ihrem ISP verwenden.Das Passwort, das Sie zur Authentifizierung bei
Ihrem ISP verwenden.Die Datei mpd.links enthält
Informationen über die Verbindung(en), die Sie aufbauen
möchten. Eine Beispieldatei mpd.links,
die das vorige Beispiel ergänzt, wird unten
angegeben:adsl:
set link type pptp
set pptp mode active
set pptp enable originate outcall
set pptp self 10.0.0.1
set pptp peer 10.0.0.138Die IP-Adresse des &os;-Rechners von dem aus Sie
mpd verwenden.Die IP-Adresse des ADSL-Modems.
Das Alcatel &speedtouch; Home hat die Adresse
10.0.0.138 voreingestellt.Ein Verbindungsaufbau kann einfach durch Eingabe des folgenden
Befehls als root gestartet werden:&prompt.root; mpd -b adslSie können sich den Status der Verbindung durch folgenden Befehl
anzeigen lassen:&prompt.user; ifconfig ng0
ng0: flags=88d1<UP,POINTOPOINT,RUNNING,NOARP,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
inet 216.136.204.117 --> 204.152.186.171 netmask 0xffffffffDie Verwendung von mpd ist der
empfehlenswerteste Weg, um mit &os; eine Verbindung zu
einem ADSL-Dienst aufzubauen.Die Verwendung von pptpclientEs ist außerdem möglich, mit FreeBSD eine
Verbindung zu anderen PPPoA-Diensten aufzubauen. Dazu wird
net/pptpclient verwendet.Um mit net/pptpclient eine
eine Verbindung zu einem DSL-Dienst aufbauen zu können,
müssen Sie den entsprechenden Port bzw. das Paket installieren
und die Datei /etc/ppp/ppp.conf bearbeiten.
Sie müssen root sein, um diese Schritte
durchführen zu können. Eine Beispieldatei für
ppp.conf ist weiter unten angegeben.
Weitere Informationen zu den Optionen von ppp.conf
bietet die Manual-Seite ppp
&man.ppp.8;:adsl:
set log phase chat lcp ipcp ccp tun command
set timeout 0
enable dns
set authname username
set authkey password
set ifaddr 0 0
add default HISADDRDer Benutzername für den Zugang zu den Diensten
Ihres ISP.Das Passwort für Ihren Account.Weil Sie Ihr Passwort in der Datei
ppp.conf in Klartext angeben müssen,
sollten Sie sicherstellen, dass niemand den Inhalt dieser Datei
lesen kann. Die folgende Reihe von Befehlen stellt sicher,
dass die Datei nur von root lesbar ist.
Zusätzliche Informationen bieten die Manual-Seiten
&man.chmod.1; und &man.chown.8;:&prompt.root; chown root:wheel /etc/ppp/ppp.conf
&prompt.root; chmod 600 /etc/ppp/ppp.confDies wird einen Tunnel für eine PPP-Session zu Ihrem
DSL-Router öffnen. Ethernet-DSL-Modems haben eine
vorkonfigurierte LAN-IP-Adresse, mit der Sie eine Verbindung
aufbauen. Im Falle des Alcatel &speedtouch; Home handelt es sich
dabei um die Adresse 10.0.0.138.
In der Dokumentation Ihres Routers sollte angegeben sein, welche
Adresse Ihr Gerät verwendet. Um den Tunnel zu öffnen
und eine PPP-Session zu starten, führen
Sie bitte folgenden Befehl aus:&prompt.root; pptp addressadslVielleicht möchten Sie ein kaufmännisches Und
(&) an das Ende oben angegebenen Kommandos
anfügen, da pptp sonst den
Prompt nicht zurückgibt.Ein virtuelles Tunnel-Device tun
wird für das Zusammenspiel der Prozesse
pptp und ppp
geschaffen. Wenn Sie den Prompt zurückerhalten haben
oder der pptp-Prozess das Vorliegen
einer Verbindung bestätigt, können Sie den Tunnel
folgendermaßen überprüfen:&prompt.user; ifconfig tun0
tun0: flags=8051<UP,POINTOPOINT,RUNNING,MULTICAST> mtu 1500
inet 216.136.204.21 --> 204.152.186.171 netmask 0xffffff00
Opened by PID 918Wenn Sie nicht in der Lage sein sollten, eine Verbindung
aufzubauen, überprüfen Sie die Konfiguration Ihres Routers,
den Sie normalerweise per telnet
oder mit einem Web-Browser erreichen können. Falls
dennoch keine Verbindung zustande kommt, sollten Sie die
Ausgabe des Befehls pptp und die
Logdatei /var/log/ppp.log von
ppp nach Hinweisen auf die Ursache
durchsuchen.SatoshiAsamiUrsprünglich beigetragen von GuyHelmerMit Beiträgen von PieroSeriniSLIPSLIPEinrichtung eines SLIP-ClientsSLIPClientIm Folgenden wird ein Weg beschrieben, SLIP auf einer
FreeBSD-Maschine für ein Netzwerk mit festen Hostnamen
einzurichten. Bei einer dynamischen Zuweisung des Hostnamens
(das heißt wenn sich Ihre Adresse bei jeder Einwahl ändert)
wird die Einrichtung wahrscheinlich etwas komplexer aussehen.Bestimmen Sie zuerst, an welcher seriellen Schnittstelle Ihr Modem
angeschlossen ist. Viele Leute erzeugen einen symbolischen Link,
wie etwa /dev/modem, der auf den
wirklichen Gerätenamen /dev/cuaaN
(/dev/cuadN unter &os; 6.X)
verweist. Damit ist es Ihnen möglich,
vom eigentlichen Gerätenamen zu abstrahieren, sollten Sie
das Modem einmal an eine andere Schnittstelle anschließen
müssen. Es kann ziemlich umständlich sein, wenn Sie
eine viele Dateien in /etc und
.kermrc-Dateien, die über
das ganze System verstreut sind, anpassen müssen!/dev/cuaa0
(/dev/cuad0 unter &os; 6.X) ist
COM1, /dev/cuaa1
(/dev/cuad1 unter &os; 6.X) ist
COM2, etc.Stellen Sie sicher, dass Folgendes in Ihrer
Kernelkonfigurationsdatei steht:device sl 1Dieses pseudo-device ist im GENERIC Kernel
enthalten. Falls es von Ihnen nicht gelöscht wurde, sollten
Sie hier kein Problem haben.Dinge, die Sie nur einmal erledigen müssenTragen Sie Ihren lokalen Rechner, das Gateway, sowie
die Nameserver in Ihre Datei /etc/hosts
ein. Diese Datei sieht bei mir so aus:127.0.0.1 localhost loghost
136.152.64.181 water.CS.Example.EDU water.CS water
136.152.64.1 inr-3.CS.Example.EDU inr-3 slip-gateway
128.32.136.9 ns1.Example.EDU ns1
128.32.136.12 ns2.Example.EDU ns2Vergewissern Sie sich, dass in der Datei
/etc/host.confhosts vor bind steht, wenn
Sie ein System vor FreeBSD 5.0 verwenden. Ab
FreeBSD 5.0 wird die Datei
/etc/nsswitch.conf verwendet, in deren
-Zeile files vor
dns stehen sollte. Ohne diese Reihenfolge
könnten lustige Dinge passieren.Editieren Sie die Datei
/etc/rc.conf.Ihren Hostnamen geben Sie an, indem Sie folgende Zeile
bearbeiten:hostname="myname.my.domain"Hier sollte der vollständige Internethostname
Ihres Rechners angegeben werden.DefaultrouteDen Defaultrouter geben Sie durch die Modifikation
folgender Zeile an:defaultrouter="NO"wird zu:defaultrouter="slip-gateway"Erstellen Sie die Datei
/etc/resolv.conf, die Folgendes
enthält:domain CS.Example.EDU
nameserver 128.32.136.9
nameserver 128.32.136.12NameserverDomain NameWie Sie sehen, werden hiermit die Nameserver angegeben.
Natürlich hängen die tatsächlichen Domainnamen
und Adressen von Ihren Gegebenheiten ab.Legen Sie ein Passwort für root und
toor (sowie für alle anderen Accounts
die kein Passwort haben) fest.Starten Sie Ihren Rechner neu und überprüfen
Sie, ob er mir dem richtigen Hostnamen startet.Aufbau einer SLIP-VerbindungSLIPVerbindungsaufbauWählen Sie sich ein, geben Sie
slip und am Prompt den Namen Ihres
Rechners sowie Ihr Passwort ein. Was Sie eingeben müssen,
hängt von Ihren Gegebenheiten ab. Wenn Sie
Kermit verwenden, können Sie
ein Skript ähnlich dem Folgenden verwenden:# kermit setup
set modem hayes
set line /dev/modem
set speed 115200
set parity none
set flow rts/cts
set terminal bytesize 8
set file type binary
# The next macro will dial up and login
define slip dial 643-9600, input 10 =>, if failure stop, -
output slip\x0d, input 10 Username:, if failure stop, -
output silvia\x0d, input 10 Password:, if failure stop, -
output ***\x0d, echo \x0aCONNECTED\x0aNatürlich müssen Sie hier Ihren Benutzernamen
und Ihr Passwort eintragen. Wenn Sie das getan haben,
können Sie am Kermit-Prompt
einfach slip eingeben, um sich zu
verbinden.Es ist generell eine schlechte
Idee, Ihr Passwort in einer unverschlüsselten
Textdatei irgendwo im Dateisystem zu speichern.
Tun Sie dies auf Ihr eigenes Risiko.Belassen Sie Kermit so (Sie
können es mit
Ctrlz unterbrechen) und geben Sie als
root ein:&prompt.root; slattach -h -c -s 115200 /dev/modemWenn Sie mit ping Hosts auf der anderen
Seite des Routers erreichen können, sind Sie verbunden!
Wenn es nicht funktionieren sollte, können Sie versuchen
statt als Argument
für slattach zu verwenden.Beenden der VerbindungUm slattach zu beenden, geben Sie
Folgendes ein:&prompt.root; kill -INT `cat /var/run/slattach.modem.pid`Beachten Sie, dass Sie
root sein müssen, um dies
durchführen zu können. Kehren Sie zu kermit
zurück (mit Hilfe von fg, wenn Sie es
unterbrochen haben) und beenden Sie dieses Programm
(q).&man.slattach.8; gibt an,
dass ifconfig sl0 down verwendet werden
soll, um das Interface zu deaktivieren, doch das
scheint keinen Unterschied zu machen.
(ifconfig sl0 gibt dasselbe aus).Es kann vorkommen, dass Ihr Modem sich weigert, das
Trägersignal zu beenden. In diesem Fall starten Sie
kermit einfach neu und beenden es wieder.
Beim zweiten Versuch geht es meist aus.Lösungen bei ProblemenWenn es nicht funktionieren sollte, können Sie
an die Mailingliste &a.net.name; schreiben. Über
diese Dinge sind Benutzer bisher gestolpert:Nicht oder in
slattach verwenden (Das sollte
nicht entscheidend sein, aber einige Benutzer haben
berichtet, dass dies ihre Probleme löst).Verwendung von statt
(bei einigen Schriftarten kann der
Unterschied schwer zu erkennen sein).Probieren Sie ifconfig sl0,
um den Status Ihrer Schnittstelle abzufragen. Das Ergebnis
könnte beispielsweise so aussehen:&prompt.root; ifconfig sl0
sl0: flags=10<POINTOPOINT>
inet 136.152.64.181 --> 136.152.64.1 netmask ffffff00Wenn &man.ping.8; die Fehlermeldung
no route to host ausgibt, kann
die Routingtabelle falsch sein. Die Routen können Sie
sich mit dem Kommando netstat -r
ansehen:&prompt.root; netstat -r
Routing tables
Destination Gateway Flags Refs Use IfaceMTU Rtt Netmasks:
(root node)
(root node)
Route Tree for Protocol Family inet:
(root node) =>
default inr-3.Example.EDU UG 8 224515 sl0 - -
localhost.Exampl localhost.Example. UH 5 42127 lo0 - 0.438
inr-3.Example.ED water.CS.Example.E UH 1 0 sl0 - -
water.CS.Example localhost.Example. UGH 34 47641234 lo0 - 0.438
(root node)Die Zahlen im Beispiel stammen von einer recht
ausgelasteten Maschine. Die Zahlen auf Ihrem System werden,
je nach Netzaktivität, von den gezeigten
abweichen.Einrichtung eines SLIP-ServersSLIPServerDieses Dokument bietet Empfehlungen, wie Sie Ihr FreeBSD-System als
SLIP-Server einrichten. Typischerweise bedeutet dies, Ihr System so zu,
konfigurieren, dass beim Login automatisch eine Verbindung für
entfernte SLIP-Clients aufgebaut wird.VoraussetzungenTCP/IP NetzeDieser Abschnitt ist ausgesprochen technischer Natur, weshalb
Hintergrundwissen erforderlich ist. Wir gehen davon aus, dass Sie
mit dem TCP/IP Protokoll, insbesondere mit
Netzwerk- und Rechneradressierung, Netzwerkmasken, Subnetzen,
Routing und Routingprotokollen, wie RIP, vertraut sind.
Die Konfiguration von SLIP-Diensten
auf einem Einwählserver erfordert die Kenntnis dieser Konzepte.
Wenn Sie damit nicht vertraut sein sollten, lesen Sie bitte
Craig Hunt's TCP/IP Network Administration
publiziert von O'Reilly & Associates, Inc. (ISBN Nummer
0-937175-82-X) oder die Bücher von Douglas Comer über
das TCP/IP Protokoll.ModemWir gehen außerdem davon aus, dass Sie Ihr(e) Modem(s)
eingerichtet haben und die entsprechenden Systemdateien so
konfiguriert haben, dass Logins durch Ihr Modem zugelassen sind.
Wenn Sie Ihr System dafür noch nicht vorbereitet haben,
lesen Sie bitte , um Ihre
Einwahlverbindung zu konfigurieren. Hilfreich sind auch die
Manualpages &man.sio.4; mit Informationen zum Gerätetreiber
der seriellen Schnittstelle &man.ttys.5;, sowie &man.gettytab.5;,
&man.getty.8; und &man.init.8; für Informationen zur
Konfiguration von Logins über ein Modem. &man.stty.1; bietet
Informationen zur Einstellung der Parameter der seriellen
Schnittstelle (etwa von clocal für
direkt angeschlossene serielle Geräte).Ein kurzer ÜberblickMit der normal verwendeten Konfiguration funktioniert der
FreeBSD-SLIP-Server folgendermaßen: Ein SLIP-Benutzer
wählt einen FreeBSD-SLIP-Server an und meldet sich mit einer
speziellen SLIP-Login-ID ein, wobei
/usr/sbin/sliplogin als Shell dieses
besonderen Accounts dient. Das Programm
sliplogin durchsucht die Datei
/etc/sliphome/slip.hosts nach einer
passenden Zeile für diesen Account. Falls ein
Treffer erzielt wird, verbindet es den seriellen Anschluss mit
einem verfügbaren SLIP-Interface und führt das
Shellskript /etc/sliphome/slip.login
aus, um das SLIP-Interface zu konfigurieren.Ein Beispiel für ein Login eines SLIP-ServersWenn beispielsweise die Kennung eines SLIP-Benutzers,
Shelmerg wäre, könnte der Eintrag des
Benutzers Shelmerg in der Datei
/etc/master.passwd etwa so aussehen:Shelmerg:password:1964:89::0:0:Guy Helmer - SLIP:/usr/users/Shelmerg:/usr/sbin/sliploginWenn sich Shelmerg anmeldet,
wird sliplogin die Datei
/etc/sliphome/slip.hosts nach einer
übereinstimmenden Benutzerkennung durchsuchen. So
könnte etwa folgende Zeile in
/etc/sliphome/slip.hosts stehen:Shelmerg dc-slip sl-helmer 0xfffffc00 autocompsliplogin wird die passende Zeile finden,
den seriellen Anschluss mit dem nächsten verfügbaren
SLIP-Interface verbinden und dann
/etc/sliphome/slip.login wie hier
dargestellt ausführen:/etc/sliphome/slip.login 0 19200 Shelmerg dc-slip sl-helmer 0xfffffc00 autocompWenn alles gut läuft, wird
/etc/sliphome/slip.login ein
ifconfig für das SLIP-Interface
durchführen, mit dem sich sliplogin
verbunden hat (in obigem Beispiel ist das slip 0, der als
erster Parameter in der Liste an slip.login
übergeben wurde), um die lokale IP-Adresse
(dc-slip), die entfernte IP-Adresse
(sl-helmer), die Netzmaske
des SLIP-Interface (0xfffffc00) und
alle zusätzlichen Optionen (autocomp)
festzulegen. Wenn etwas schief laufen sollte, bietet,
sliplogin normalerweise informative
Meldungen durch den syslogd-Daemon,
der die Meldungen standardmäßig nach
/var/log/messages schreibt (sehen Sie
hierzu auch in den Manual-Seiten für &man.syslogd.8;
und &man.syslog.conf.5; nach). Überprüfen Sie
auch /etc/syslog.conf,
um zu sehen, was syslogd aufzeichnet und
wo es aufgezeichnet wird.KernelkonfigurationKernelKonfigurationDer Standardkernel von &os; (GENERIC)
bietet bereits SLIP-Unterstützung (&man.sl.4;). Falls
Sie einen angepassten Kernel verwenden, müssen Sie
sicherstellen, dass Ihre Kernelkonfigurationsdatei folgende
Zeile enthält:device slIn der Voreinstellung leitet Ihr &os;-Rechner keine
Pakete weiter. Wenn Sie Ihren FreeBSD-SLIP-Server als
Router einsetzen möchten, müssen Sie die Datei
/etc/rc.conf bearbeiten und den Wert
der Variable gateway_enable auf
setzen.Danach sollten Sie Ihren Rechner neu starten, damit die neuen
Einstellungen wirksam werden.Weitere Informationen zur Konfiguration Ihres Kernels,
finden Sie in dieses Handbuches.Konfiguration des SliploginWie bereits erwähnt, gibt es im Verzeichnis
/etc/sliphome drei Dateien, die Teil der
Konfiguration für /usr/sbin/sliplogin
sind (sliplogin ist in &man.sliplogin.8;
beschrieben): slip.hosts,
definiert die SLIP-Benutzer sowie deren IP-Adresse;
slip.login, womit normalerweise nur das
SLIP-Interface konfiguriert wird und (optional)
slip.logout, womit die Auswirkungen von
slip.login rückgängig gemacht
werden, wenn die serielle Verbindung beendet wird.Konfiguration der Datei
slip.hosts/etc/sliphome/slip.hosts enthält
Zeilen, die mindestens vier durch Leerzeichen getrennte Elemente
enthalten:Login-Kennung des SLIP-BenutzersLokale Adresse (lokal für den SLIP-Server)
der SLIP-VerbindungEntfernte Adresse der SLIP-VerbindungNetzwerkmaskeDie lokalen und entfernten Adressen können
Hostnamen sein, deren zugehörige IP-Adresse durch die
Datei /etc/hosts oder mithilfe des
Domain Name Service aufgelöst wird. Wie die Adressen
aufgelöst werden, hängt von den Einstellungen in
/etc/nsswitch.conf ab. Die Netzwerkmaske
kann ein Name sein, der durch
eine Suche in /etc/networks aufgelöst
werden kann. Auf einem Beispielsystem, würde die Datei
/etc/sliphome/slip.hosts
folgendermaßen aussehen:#
# login local-addr remote-addr mask opt1 opt2
# (normal,compress,noicmp)
#
Shelmerg dc-slip sl-helmerg 0xfffffc00 autocompAm Ende der Zeile stehen eine oder mehrere der folgenden
Optionen. – keine
Header-Kompression – Header werden
komprimiert – Header werden
komprimiert, sofern die Gegenstelle es erlaubt – ICMP-Pakete werden
deaktiviert (ping Pakete werden
unterdrückt, statt die Ihnen zur Verfügung
stehende Bandbreite aufzubrauchen)SLIPTCP/IP NetzeDie Auswahl von lokalen und entfernten Adressen für Ihre
SLIP-Verbindung, hängt davon ab, ob Sie ein TCP/IP-Subnetz
reservieren oder ob Sie proxy ARP auf Ihrem
SLIP-Server verwenden (es handelt sich nicht um
echtes proxy ARP, aber dieser Begriff wird
in diesem Abschnitt verwendet, um diesen Sachverhalt zu
beschreiben). Wenn Sie nicht sicher sind, welche Methode
Sie wählen sollen oder wie IP-Adressen zugewiesen werden,
lesen Sie bitte in den Büchern
zum Thema TCP/IP nach, die als Voraussetzungen für SLIP
() angegeben worden sind
oder fragen Sie Ihren IP-Netzwerkadministrator.Wenn Sie für Ihre SLIP-Clients ein eigenes Subnetz
verwenden, werden Sie die Nummer des Subnetzes aus der Ihnen
zugewiesenen IP-Netzwerknummer zuteilen und die IP-Adressen
Ihrer SLIP-Clients aus diesem Subnetz verwenden müssen.
Dann können Sie eine statische Route zu Ihrem
SLIP-Subnetz über Ihren SLIP-Server auf Ihren
nächsten IP-Router konfigurieren.EthernetWenn Sie aber andererseits die proxy ARP
Methode verwenden möchten, werden Sie die IP-Adressen Ihrer
SLIP-Clients aus dem Subnetz Ihres SLIP-Server nehmen und die
Skripte /etc/sliphome/slip.login/etc/sliphome/slip.logout anpassen
müssen, damit diese &man.arp.8; zur Verwaltung der
proxy-ARP-Einträge in der ARP-Tabelle Ihres SLIP-Servers
verwendenKonfiguration von slip.loginEine typische Datei
/etc/sliphome/slip.login sieht
folgendermaßen aus:#!/bin/sh -
#
# @(#)slip.login 5.1 (Berkeley) 7/1/90
#
# generic login file for a slip line. sliplogin invokes this with
# the parameters:
# 1 2 3 4 5 6 7-n
# slipunit ttyspeed loginname local-addr remote-addr mask opt-args
#
/sbin/ifconfig sl$1 inet $4 $5 netmask $6Diese slip.login Datei führt
lediglich ifconfig für das entsprechende
SLIP-Interface mit den lokalen und entfernten Adressen und der
Netzwerkmaske des SLIP-Interface aus.Wenn Sie sich dafür entschieden haben, die
proxy ARP Methode zu verwenden (statt eines
separaten Subnetzes für Ihre SLIP-Clients)
sollte Ihre Datei /etc/sliphome/slip.login
etwa folgendermaßen aussehen:#!/bin/sh -
#
# @(#)slip.login 5.1 (Berkeley) 7/1/90
#
# generic login file for a slip line. sliplogin invokes this with
# the parameters:
# 1 2 3 4 5 6 7-n
# slipunit ttyspeed loginname local-addr remote-addr mask opt-args
#
/sbin/ifconfig sl$1 inet $4 $5 netmask $6
# Answer ARP requests for the SLIP client with our Ethernet addr
/usr/sbin/arp -s $5 00:11:22:33:44:55 pubDie zusätzliche Zeile arp -s
$5 00:11:22:33:44:55 pub in der Datei
slip.login erzeugt einen ARP-Eintrag
in der ARP-Tabelle des SLIP-Servers. Dieser ARP-Eintrag
veranlasst den SLIP-Server mit seiner Ethernet MAC-Adresse
zu antworten, sobald ein anderer IP-Knoten im Ethernet mit
der IP-Adresse des SLIP-Clients Kontakt aufnehmen
möchte.EthernetMAC AdresseWenn Sie das Beispiel von oben verwenden, achten Sie darauf
die Ethernet MAC-Adresse (00:11:22:33:44:55) durch die MAC-Adresse der
Ethernetkarte Ihres Systems zu ersetzen. Sonst wird Ihr
proxy ARP sicher nicht funktionieren! Sie
können die MAC-Adresse Ihres SLIP-Servers herausfinden,
indem Sie sich die Ausgabe von netstat -i
ansehen. Die zweite Zeile der Ausgabe sollte ungefähr
aussehen wie diese hier:ed0 1500 <Link>0.2.c1.28.5f.4a 191923 0 129457 0 116Dies zeigt an, dass die Ethernet MAC-Adresse dieses
Systems 00:02:c1:28:5f:4a lautet.
Die Punkte in der Ethernet MAC-Adresse, die von
netstat -i ausgegeben wird, müssen
durch Doppelpunkte ersetzt werden. Bei jeder einstelligen
Hexadezimalzahl sollten außerdem führende Nullen
hinzugefügt werden, um die Adresse in die Form zu bringen,
die von &man.arp.8; verlangt wird.
Die Manual-Seite von &man.arp.8; bietet hierzu eine
vollständige Übersicht.Wenn Sie die Dateien
/etc/sliphome/slip.login und
/etc/sliphome/slip.logout erstellen,
müssen diese ausführbar gemacht werden
(chmod 755 /etc/sliphome/slip.login
/etc/sliphome/slip.logout),
da sliplogin auf deren Ausführbarkeit
angewiesen ist. Konfiguration von slip.logoutDie Datei/etc/sliphome/slip.logout ist
nicht zwingend erforderlich (außer Sie verwenden proxy
ARP), aber falls Sie diese Datei erzeugen möchten,
ist hier ein Beispiel für ein grundlegendes
slip.logout Skript:#!/bin/sh -
#
# slip.logout
#
# logout file for a slip line. sliplogin invokes this with
# the parameters:
# 1 2 3 4 5 6 7-n
# slipunit ttyspeed loginname local-addr remote-addr mask opt-args
#
/sbin/ifconfig sl$1 downWenn Sie proxy ARP einsetzen, muss
/etc/sliphome/slip.logout den
ARP-Eintrag für den SLIP-Client löschen:#!/bin/sh -
#
# @(#)slip.logout
#
# logout file for a slip line. sliplogin invokes this with
# the parameters:
# 1 2 3 4 5 6 7-n
# slipunit ttyspeed loginname local-addr remote-addr mask opt-args
#
/sbin/ifconfig sl$1 down
# Quit answering ARP requests for the SLIP client
/usr/sbin/arp -d $5arp -d $5 löscht den ARP-Eintrag,
den die proxy ARPslip.login
hinzufügte, als der SLIP-Client sich eingeloggt hatte.Es soll nochmals darauf hingewiesen werden, dass für die
Datei /etc/sliphome/slip.logout das
Ausführungs-Bit gesetzt werden muss, nachdem die Datei
erstellt worden ist (z.B. chmod 755
/etc/sliphome/slip.logout).Überlegungen zum RoutingSLIPRoutingWenn Sie nicht die proxy ARP Methode benutzen,
um Datenpakete zwischen Ihren SLIP-Clients und dem Rest Ihres
Netzwerkes (oder vielleicht dem Internet) zu routen, werden Sie
wahrscheinlich statische Routen zu Ihrem nächsten
Standardrouter hinzufügen müssen, um Pakete aus dem
Subnetz Ihres SLIP-Clients über Ihren SLIP-Server
weiterzuleiten.Statische Routenstatische RoutenDas Hinzufügen von statischen Routen zu Ihrem
nächsten Standardrouter kann problematisch sein
(oder unmöglich, wenn Sie nicht die erforderliche
Berechtigung haben...). Wenn Sie in Ihrer Organisation ein
Netzwerk mit mehreren Routern haben, müssen einige Router,
wie etwa die von Cisco und Proteon hergestellten, nicht nur mit
der statischen Route zum SLIP-Subnetz konfiguriert werden, sondern
es muss ihnen auch mitgeteilt werden, über welche statischen
Routen sie andere Router informieren sollen. Daher ist einiges
an Fachwissen und Problemlösungskompetenz erforderlich, um auf
statischen Routen basierendes Routing erfolgreich
einzurichten.Der Einsatz von &gated;&gated&gated; ist inzwischen
proprietäre Software und steht der Öffentlichkeit
nicht mehr als Sourcecode zur Verfügung
(weitere Informationen hierzu sind auf der
&gated;
Webseite zu finden). Dieser Abschnitt existiert lediglich,
um die Rückwärtskompatibilität für
diejenigen sicherzustellen, die noch eine ältere Version
verwenden.Eine Alternative zu dem aufwändigen Einsatz von
statischen Routen ist die Installation von
&gated; auf Ihrem FreeBSD-SLIP-Server.
&gated; kann so konfiguriert
werden, dass er die passenden Routingprotokolle (RIP/OSPF/BGP/EGP)
verwendet, um die anderen Router über Ihr SLIP-Subnetz zu
informieren. Sie müssen die Datei
/etc/gated.conf erstellen,
um &gated; zu konfigurieren.
Hier ist eine Beispieldatei, ähnlich derjenigen,
die der Autor auf einem FreeBSD-SLIP-Server verwendet hat:#
# gated configuration file for dc.dsu.edu; for gated version 3.5alpha5
# Only broadcast RIP information for xxx.xxx.yy out the ed Ethernet interface
#
#
# tracing options
#
traceoptions "/var/tmp/gated.output" replace size 100k files 2 general ;
rip yes {
interface sl noripout noripin ;
interface ed ripin ripout version 1 ;
traceoptions route ;
} ;
#
# Turn on a bunch of tracing info for the interface to the kernel:
kernel {
traceoptions remnants request routes info interface ;
} ;
#
# Propagate the route to xxx.xxx.yy out the Ethernet interface via RIP
#
export proto rip interface ed {
proto direct {
xxx.xxx.yy mask 255.255.252.0 metric 1; # SLIP connections
} ;
} ;
#
# Accept routes from RIP via ed Ethernet interfaces
import proto rip interface ed {
all ;
} ;RIPDie oben angegebene Beispieldatei
gated.conf sendet Routinginformationen,
die das SLIP-Subnetz xxx.xxx.yy
betreffen, mit Hilfe von RIP zum Ethernet. Wenn Sie einen
anderen Ethernet-Treiber als ed
verwenden, werden Sie die Einträge,
die sich auf ed beziehen, entsprechend
abändern müssen. Mit dieser Beispieldatei wird auch
die Aufzeichnung der Aktivitäten von
&gated; in der Datei
/var/tmp/gated.output
eingerichtet, was für eine eventuelle Fehlersuche
nützlich sein kann. Sie können diese Option
natürlich auch abschalten, wenn
&gated;
bei Ihnen ohne Probleme läuft. Sie müssen
xxx.xxx.yy noch durch die
Netzwerkadresse Ihres SLIP-Subnetzes ersetzen (ändern
Sie die Netzmaske im Abschnitt proto direct
ebenfalls).Wenn Sie &gated; auf Ihrem System
installiert und konfiguriert haben, müssen Sie die
FreeBSD-Startskripten noch anweisen,
&gated;
statt routed zu verwenden. Am
einfachsten können Sie dies erreichen, indem Sie
die Variablen router und
router_flags in der Datei
/etc/rc.conf entsprechend setzen.
Die Manual-Seite für &gated; bietet
weitere Informationen zu den Kommandozeilenparametern.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/virtualization/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/virtualization/chapter.sgml
index 72aa005cc2..3315ceed88 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/virtualization/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/virtualization/chapter.sgml
@@ -1,630 +1,641 @@
MurrayStokelyBeigetragen von OliverPeterÜbersetzt von VirtualisierungÜbersichtVirtualisierungssoftware erlaubt es, mehrere Betriebssysteme
gleichzeitig auf dem selben Computer laufen zu lassen. Derartige
Softwaresysteme für PCs setzen in der Regel ein
Host-Betriebssystem voraus, auf dem die
Virtualisierungssoftware läuft und unterstützen eine
nahezu beliebige Anzahl von Gast-Betriebssystemen.Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben,Kennen Sie den Unterscheid zwischen einem
Host-Betriebssystem und einem Gast-Betriebssystem.Wissen Sie, wie man FreeBSD unter Linux mit
&xen; installiert.Können Sie FreeBSD auf einem &intel;-basierenden
&apple; &macintosh; installieren.Wissen Sie, wie man ein virtualisiertes FreeBSD-System
für optimale Leistung konfiguriert.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten SieDie Grundlagen von &unix; und FreeBSD verstehen
().FreeBSD installieren können
().Wissen, wie man seine Netzwerkverbindung
konfiguriert ().Software Dritter installieren können
().FreeBSD als Gast-BetriebssystemParallels unter MacOS XParallels Desktop für &mac;
ist ein kommerzielles Softwareprodukt, welches für
&intel;-basierende &apple; &mac;-Computer mit
&macos; X 10.4.6
oder höher verfügbar ist. FreeBSD wird von diesem
Softwarepaket als Gast-Betriebssystem vollständig
unterstützt. Nach der Installation von
Parallels auf &macos; X
konfigurieren Sie als erstes eine virtuelle Maschine,
in der Sie danach das gewünschte Gast-Betriebssystem (in
unserem Fall FreeBSD) installieren.Installation von FreeBSD unter
Parallels/&macos; XDer erste Schritt bei der Installation von FreeBSD unter
Parallels/&macos; X ist es,
eine virtuelle Maschine zu konfigurieren, in der Sie
FreeBSD installieren können. Dazu wählen Sie bei
der Frage nach dem Guest OS TypeFreeBSD aus:Danach legen Sie geeignete Größen für
Festplatten- und Arbeitsspeicher für die zu erstellende
FreeBSD-Instanz fest. 4 GB Plattenplatz sowie
512 MB RAM sind in der Regel für die Arbeit unter
Parallels ausreichend:Wählen Sie den gewünschten Netzwerktyp
aus und konfigurieren Sie Ihre Netzwerkverbindung:Speichern Sie Ihre Eingaben, um die Konfiguration
abzuschließen:Nachdem Sie die virtuelle Maschine erstellt haben,
installieren Sie im nächsten Schritt FreeBSD in dieser
virtuellen Maschine. Dazu verwenden Sie am besten eine
offizielle FreeBSD-CDROM oder Sie laden von einem offiziellen
FTP-Server ein ISO-Abbild auf Ihren &mac; herunter. Danach
klicken Sie auf das Laufwerksymbol in der rechten unteren
Ecke des Parallels-Fensters, um
ihr virtuelles Laufwerk mit dem ISO-Abbild oder mit dem
physikalischen CD-ROM-Laufwerk ihres Computers zu
verknüpfen.Nachdem Sie diese Verknüpfung hergestellt haben,
starten sie die virtuelle FreeBSD-Maschine neu, indem Sie
wie gewohnt auf das Symbol "Neustarten" klicken.
Parallels startet nun ein
Spezial-BIOS, das zuerst prüft, ob Sie eine CD-ROM
eingelegt haben (genau so, wie es auch ein echtes BIOS
machen würde).In unserem Fall findet das BIOS ein
FreeBSD-Installationsmedium und beginnt daher eine normale
Installation mit sysinstall
(wie in des Handbuchs
beschreiben).Nachdem die Installation abgeschlossen ist, können
Sie die virtuelle Maschine starten.FreeBSD für den Einsatz unter
Parallels/&macos; X optimierenNachdem Sie FreeBSD erfolgreich unter &macos; X mit
Parallels installiert haben, sollten
Sie ihr virtuelles FreeBSD-System für virtualisierte
Operationen optimieren:Setzen der Bootloader-VariablenDie wichtigste Änderung ist es, die Variable
zu verkleinern, um so die
CPU-Auslastung in der
Parallels-Umgebung zu
verringern.kern.hz=100Ohne diese Einstellung kann ein unbeschäftigtes
FreeBSD unter Parallels trotzdem
rund 15 Prozent der CPU-Leistung eines Single Prozessor
&imac;'s verbrauchen. Nach dieser Änderung reduziert
sich dieser Wert auf etwa 5 Prozent.Erstellen einer neuen KernelkonfigurationsdateiSie können alle SCSI-, FireWire- und
USB-Laufwerks-Treiber entfernen.
Parallels stellt einen
virtuellen Netzwerkadapter bereit, der den
&man.ed.4;-Treiber verwendet. Daher können alle
Netzwerkgeräte bis auf &man.ed.4; und
&man.miibus.4; aus dem Kernel entfernt werden.Netzwerkbetrieb einrichtenDie einfachste Netzwerkkonfiguration ist der Einsatz
von DHCP, um Ihre virtuelle Maschine mit dem gleichen
lokalen Netzwerk, in dem sich der Host-&mac; befindet, zu
verbinden. Dazu fügen Sie die Zeile
ifconfig_ed0="DHCP" in die Datei
/etc/rc.conf ein. Weitere
Informationen zur Konfiguration des Netzwerks unter
FreeBSD finden Sie im des Handbuchs.FukangChen (Loader)Beigetragen von FreeBSD mit &xen; unter Linux einsetzenDer &xen; Hypervisor ist ein
als Open Source verfügbares Para-Virtualisierungsprodukt,
das von der kommerziellen Firma XenSource unterstützt wird.
Gast-Betriebssysteme werden dabei als domU-Domains,
Host-Betriebssysteme hingegen als dom0 bezeichnet. Um eine
virtuelle FreeBSD-Instanz unter Linux auszuführen,
müssen Sie zuerst &xen;
für Linux dom0 installieren. Als Host-Betriebssystem
wird im folgenden Beispiel die Distribution Slackware
verwendet.&xen; 3 unter Linux dom0&xen; 3.0 von XenSource herunterladenLaden Sie die Datei xen-3.0.4_1-src.tgz
von
herunter.Den Tarball entpacken&prompt.root; cd xen-3.0.4_1-src
&prompt.root; KERNELS="linux-2.6-xen0 linux-2.6-xenU" make world
&prompt.root; make installDen dom0-Kernel neu kompilieren:&prompt.root; cd xen-3.0.4_1-src/linux-2.6.16.33-xen0
&prompt.root; make menuconfig
&prompt.root; make
&prompt.root; make installÄltere Versionen von
&xen; müssen
gegebenenfalls mit
make ARCH=xen menuconfig näher
spezifiziert werden.Einen Menü-Eintrag in die menu.lst von Grub
aufnehmenEditieren Sie /boot/grub/menu.lst
und fügen Sie die folgenden Zeilen hinzu:title Xen-3.0.4
root (hd0,0)
kernel /boot/xen-3.0.4-1.gz dom0_mem=262144
module /boot/vmlinuz-2.6.16.33-xen0 root=/dev/hda1 roStarten Sie Ihren Computer neu, um &xen; zu
aktivierenAnschließend editieren Sie
/etc/xen/xend-config.sxp und
fügen die folgenden Zeilen hinzu:(network-script 'network-bridge netdev=eth0')Danach kann &xen;
gestartet werden:&prompt.root; /etc/init.d/xend start
&prompt.root; /etc/init.d/xendomains startDamit ist dom0 gestartet:&prompt.root; xm list
Name ID Mem VCPUs State Time(s)
Domain-0 0 256 1 r----- 54452.9FreeBSD 7-CURRENT als domU verwendenLaden Sie den FreeBSD-dumU-Kernel für
&xen; 3.0 sowie
das Festplattenabbild von http://www.fsmware.com/
herunter:kernel-currentmdroot-7.0.bz2xmexample1.bsdKopieren Sie xmexample1.bsd
nach /etc/xen/ und passen Sie
die Einträge für Kernel und Festplattenabbild an
Ihre Konfiguration an. Ihre Konfiguration sollte
ähnlich dem folgenden Beispiel aussehen:kernel = "/opt/kernel-current"
memory = 256
name = "freebsd"
vif = [ '' ]
disk = [ 'file:/opt/mdroot-7.0,hda1,w' ]
#on_crash = 'preserve'
extra = "boot_verbose"
extra += ",boot_single"
extra += ",kern.hz=100"
extra += ",vfs.root.mountfrom=ufs:/dev/xbd769a"Die Datei mdroot-7.0.bz2 sollte
unkomprimiert sein.Als Nächstes muss der __xen_guest-Abschnitt in
kernel-current verändert und das
von &xen; 3.0.3 benötigte
VIRT_BASE hinzugefügt werden:&prompt.root; objcopy kernel-current -R __xen_guest
&prompt.root; perl -e 'print "LOADER=generic,GUEST_OS=freebsd,GUEST_VER=7.0,XEN_VER=xen-3.0,BSD_SYMTAB,VIRT_BASE=0xC0000000\x00"' > tmp
&prompt.root; objcopy kernel-current --add-section __xen_guest=tmp&prompt.root; objdump -j __xen_guest -s kernel-current
kernel-current: file format elf32-i386
Contents of section __xen_guest:
0000 4c4f4144 45523d67 656e6572 69632c47 LOADER=generic,G
0010 55455354 5f4f533d 66726565 6273642c UEST_OS=freebsd,
0020 47554553 545f5645 523d372e 302c5845 GUEST_VER=7.0,XE
0030 4e5f5645 523d7865 6e2d332e 302c4253 N_VER=xen-3.0,BS
0040 445f5359 4d544142 2c564952 545f4241 D_SYMTAB,VIRT_BA
0050 53453d30 78433030 30303030 3000 SE=0xC0000000. Nun kann die domU erstellt und gestartet werden:&prompt.root; xm create /etc/xen/xmexample1.bsd -c
Using config file "/etc/xen/xmexample1.bsd".
Started domain freebsd
WARNING: loader(8) metadata is missing!
Copyright (c) 1992-2006 The FreeBSD Project.
Copyright (c) 1979, 1980, 1983, 1986, 1988, 1989, 1991, 1992, 1993, 1994
The Regents of the University of California. All rights reserved.
FreeBSD 7.0-CURRENT #113: Wed Jan 4 06:25:43 UTC 2006
kmacy@freebsd7.gateway.2wire.net:/usr/home/kmacy/p4/freebsd7_xen3/src/sys/i386-xen/compile/XENCONF
WARNING: DIAGNOSTIC option enabled, expect reduced performance.
Xen reported: 1796.927 MHz processor.
Timecounter "ixen" frequency 1796927000 Hz quality 0
CPU: Intel(R) Pentium(R) 4 CPU 1.80GHz (1796.93-MHz 686-class CPU)
Origin = "GenuineIntel" Id = 0xf29 Stepping = 9
Features=0xbfebfbff<FPU,VME,DE,PSE,TSC,MSR,PAE,MCE,CX8,APIC,SEP,MTRR,PGE,MCA,CMOV,PAT,PSE36,CLFLUSH,
DTS,ACPI,MMX,FXSR,SSE,SSE2,SS,HTT,TM,PBE>
Features2=0x4400<CNTX-ID,<b14>>
real memory = 265244672 (252 MB)
avail memory = 255963136 (244 MB)
xc0: <Xen Console> on motherboard
cpu0 on motherboard
Timecounters tick every 10.000 msec
[XEN] Initialising virtual ethernet driver.
xn0: Ethernet address: 00:16:3e:6b:de:3a
[XEN]
Trying to mount root from ufs:/dev/xbd769a
WARNING: / was not properly dismounted
Loading configuration files.
No suitable dump device was found.
Entropy harvesting: interrupts ethernet point_to_point kickstart.
Starting file system checks:
/dev/xbd769a: 18859 files, 140370 used, 113473 free (10769 frags, 12838 blocks, 4.2% fragmentation)
Setting hostname: demo.freebsd.org.
lo0: flags=8049<UP,LOOPBACK,RUNNING,MULTICAST> mtu 16384
inet6 ::1 prefixlen 128
inet6 fe80::1%lo0 prefixlen 64 scopeid 0x2
inet 127.0.0.1 netmask 0xff000000
Additional routing options:.
Mounting NFS file systems:.
Starting syslogd.
/etc/rc: WARNING: Dump device does not exist. Savecore not run.
ELF ldconfig path: /lib /usr/lib /usr/lib/compat /usr/X11R6/lib /usr/local/lib
a.out ldconfig path: /usr/lib/aout /usr/lib/compat/aout /usr/X11R6/lib/aout
Starting usbd.
usb: Kernel module not available: No such file or directory
Starting local daemons:.
Updating motd.
Starting sshd.
Initial i386 initialization:.
Additional ABI support: linux.
Starting cron.
Local package initialization:.
Additional TCP options:.
Starting background file system checks in 60 seconds.
Sun Apr 1 02:11:43 UTC 2007
FreeBSD/i386 (demo.freebsd.org) (xc0)
login: Die domU sollte nun den
&os; 7.0-CURRENT-Kernel ausführen:&prompt.root; uname -a
FreeBSD demo.freebsd.org 7.0-CURRENT FreeBSD 7.0-CURRENT #113: Wed Jan 4 06:25:43 UTC 2006
kmacy@freebsd7.gateway.2wire.net:/usr/home/kmacy/p4/freebsd7_xen3/src/sys/i386-xen/compile/XENCONF i386Das Netzwerk kann nun unter der domU konfiguriert werden.
Die &os;-domU wird ein spezielles Gerät namens
xn0 verwenden:&prompt.root; ifconfig xn0 10.10.10.200 netmask 255.0.0.0
&prompt.root; ifconfig
xn0: flags=843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX> mtu 1500
inet 10.10.10.200 netmask 0xff000000 broadcast 10.255.255.255
ether 00:16:3e:6b:de:3a
lo0: flags=8049<UP,LOOPBACK,RUNNING,MULTICAST> mtu 16384
inet6 ::1 prefixlen 128
inet6 fe80::1%lo0 prefixlen 64 scopeid 0x2
inet 127.0.0.1 netmask 0xff000000 Unter der Slackware-dom0 sollten einige
&xen;-spezifische
Netzwerkgeräte erscheinen:&prompt.root; ifconfig
eth0 Link encap:Ethernet HWaddr 00:07:E9:A0:02:C2
inet addr:10.10.10.130 Bcast:0.0.0.0 Mask:255.0.0.0
UP BROADCAST RUNNING MULTICAST MTU:1500 Metric:1
RX packets:815 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:1400 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:0
RX bytes:204857 (200.0 KiB) TX bytes:129915 (126.8 KiB)
lo Link encap:Local Loopback
inet addr:127.0.0.1 Mask:255.0.0.0
UP LOOPBACK RUNNING MTU:16436 Metric:1
RX packets:99 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:99 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:0
RX bytes:9744 (9.5 KiB) TX bytes:9744 (9.5 KiB)
peth0 Link encap:Ethernet HWaddr FE:FF:FF:FF:FF:FF
UP BROADCAST RUNNING NOARP MTU:1500 Metric:1
RX packets:1853349 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:952923 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:1000
RX bytes:2432115831 (2.2 GiB) TX bytes:86528526 (82.5 MiB)
Base address:0xc000 Memory:ef020000-ef040000
vif0.1 Link encap:Ethernet HWaddr FE:FF:FF:FF:FF:FF
UP BROADCAST RUNNING NOARP MTU:1500 Metric:1
RX packets:1400 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:815 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:0
RX bytes:129915 (126.8 KiB) TX bytes:204857 (200.0 KiB)
vif1.0 Link encap:Ethernet HWaddr FE:FF:FF:FF:FF:FF
UP BROADCAST RUNNING NOARP MTU:1500 Metric:1
RX packets:3 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:2 errors:0 dropped:157 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:1
RX bytes:140 (140.0 b) TX bytes:158 (158.0 b)
xenbr1 Link encap:Ethernet HWaddr FE:FF:FF:FF:FF:FF
UP BROADCAST RUNNING NOARP MTU:1500 Metric:1
RX packets:4 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:0 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:0
RX bytes:112 (112.0 b) TX bytes:0 (0.0 b)&prompt.root; brctl show
bridge name bridge id STP enabled interfaces
xenbr1 8000.feffffffffff no vif0.1
peth0
vif1.0
+
+ Virtual PC unter &windows;
+
+ Dieser Abschnitt ist noch nicht übersetzt.
+ Lesen Sie bitte
+ das Original in englischer Sprache. Wenn Sie helfen
+ wollen, diesen Abschnitt zu übersetzen, senden Sie bitte
+ eine E-Mail an die Mailingliste &a.de.translators;.
+
+
VMware unter &windows;/&mac;/&linux;Dieser Abschnitt wurde noch nicht geschrieben.FreeBSD als Host-BetriebssystemFreeBSD wird derzeit offiziell von keiner
Virtualisierungssoftware als Host-Betriebssystem
unterstützt. Viele Anwender verwenden aber noch
ältere VMware-Versionen, die
FreeBSD noch als Host-Betriebssystem unterstützen.
Zusätzlich wird
daran gearbeitet, &xen; als
funktionierende Host-Umgebung (dom0) für FreeBSD
verfügbar zu machen.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/x11/chapter.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/x11/chapter.sgml
index 6c6433169c..8149d958ef 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/x11/chapter.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/x11/chapter.sgml
@@ -1,1741 +1,1744 @@
KenTomErweitert um X.Orgs X11-Server von MarcFonvieilleMartinHeinenÜbersetzt von Das X-Window-SystemÜbersichtMit X11 steht unter &os; eine leistungsfähige
frei verfügbare grafische Benutzeroberfläche zur
Verfügung, die sowohl in
&xorg; und
&xfree86; (sowie in weiteren,
hier nicht diskutierten Varianten) implementiert wurde.
Bis einschließlich &os; 5.2.1-RELEASE wurde
standardmäßig
&xfree86;, der X11-Server
von The &xfree86; Project, Inc., installiert.
Seit &os; 5.3-RELEASE ist &xorg;
von der X.Org Foundation der voreingestellte X11-Server,
der unter einer Lizenz ähnlich der von &os; steht.
Zusätzlich sind einige kommerzielle X-Server für
&os; verfügbar.Dieses Kapitel behandelt die Installation und
Konfiguration von X11; der Schwerpunkt liegt auf
&xorg; &xorg.version;.
Informationen zur
Konfiguration von &xfree86;
(beispielsweise auf älteren Versionen von &os;,
unter denen &xfree86; noch
der Standard-X-Server war) sowie von äteren
&xorg;-Versionen finden Sie
weiterhin in
den archivierten Versionen des &os;-Handbuchs unter
.Auskunft über von X11 unterstützte
Video-Hardware gibt die Webseite
&xorg;.Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Siedie Komponenten des X-Window-Systems und ihr
Zusammenspiel kennen.Wissen, wie X11 installiert und konfiguriert wird.Wissen, wie Sie verschiedene Window-Manager installieren und
benutzen.Wissen, wie &truetype;-Schriftarten mit
X11 benutzt werden.Wissen, wie Sie die grafische Anmeldung
(XDM) einrichten.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Siewissen, wie Sie Software Dritter installieren
().X-GrundlagenAnwendern anderer grafischer Benutzeroberflächen, wie
µsoft.windows; oder &macos;, kommt X beim ersten Mal oft
befremdlich vor.Man braucht kein weitreichendes Verständnis der
X-Komponenten und Ihres Zusammenspiels, um X anzuwenden. Um die
Stärken von X auszunutzen, sollten Sie allerdings die Grundlagen
verstehen.Warum heißt es X?X ist nicht die erste grafische Benutzeroberfläche,
die für &unix; geschrieben wurde. Die Entwickler von
X arbeiteten vorher an einem anderen System, das W (von engl.
window: Fenster) hieß.
X ist schlicht der nächste Buchstabe im Alphabet.X wird X, X-Window-System
oder X11 genannt. Sagen Sie bitte nicht
X-Windows: das kommt bei einigen Leuten schlecht an
(die Hilfeseite &man.X.7; führt dies näher aus).Das Client/Server-Modell von XX wurde von Anfang an netzwerktransparent entworfen und
verwendet ein Client-Server-Modell. In diesem Modell läuft
der Server auf dem Rechner, an dem die Tastatur, der Bildschirm
und die Maus angeschlossen ist. Der Server ist für Dinge
wie die Verwaltung des Bildschirms und die Verarbeitung von
- Tastatur- und Maus-Eingaben verantwortlich. Jede X-Anwendung,
+ Tastatur- und Maus-Eingaben sowie anderer Ein- und
+ Ausgabegeräte (beispielsweise könnte ein
+ Tablet zur Eingabe oder ein Videoprojektor
+ zur Ausgabe verwendet werden) verantwortlich. Jede X-Anwendung,
beispielsweise ein XTerm oder
&netscape; ist ein Client. Der Client
sendet dem Server Nachrichten wie Zeichne an diesen
Koordinaten ein Fenster und der Server sendet dem Client
Nachrichten der Art Der Benutzer hat gerade den Ok-Knopf
gedrückt.In kleinen Umgebungen laufen der X-Server und die X-Clients auf
demselben Rechner. Es ist aber durchaus möglich, den X-Server
auf einem weniger leistungsfähigen Arbeitsplatzrechner laufen
zu lassen und die X-Anwendungen (die Clients) auf dem
leistungsfähigen und teuren Server der Arbeitsgruppe
zu betreiben. In diesem Fall kommunizieren der X-Server und die
X-Clients über das Netz.Dieses Modell verwirrt viele Leute, die erwarten, dass der
X-Server der dicke Rechner im Maschinenraum und der X-Client ihr
Arbeitsplatzrechner ist.Merken Sie sich einfach, dass der X-Server der Rechner mit dem
Bildschirm und der Maus ist und die X-Clients Programme sind, die
in den Fenstern laufen.Das X-Protokoll ist unabhängig vom verwendeten
Betriebssystem und Rechnertyp. Ein X-Server kann durchaus auch
unter µsoft.windows; oder Apples &macos; betrieben werden,
wie viele kostenlose und kommerzielle Anwendungen zeigen.Der Window-ManagerDie X-Philosophie Werkzeuge statt Richtlinien
ist wie die UNIX-Philosophie. Es wird nicht vorgeschrieben, wie
eine Aufgabe zu lösen ist, stattdessen erhält der
Benutzer Werkzeuge, über die er frei verfügen
kann.Dies geht so weit, dass X nicht bestimmt, wie Fenster auf dem
Bildschirm auszusehen haben, wie sie mit der Maus zu verschieben
sind, welche Tastenkombination benutzt werden muss, um zwischen
den Fenstern zu wechseln (z.B.
AltTab unter µsoft.windows;), oder ob die
Fensterrahmen Schaltflächen zum Schließen haben.X gibt die Verantwortung für all diese Sachen an eine
Anwendung ab, die Window-Manager genannt
wird. Unter X gibt es zahlreiche Window-Manager:
AfterStep,
Blackbox, ctwm,
Enlightenment,
fvwm, Sawfish,
twm,
Window Maker um nur einige zu nennen.
Jeder dieser Window-Manager sieht anders aus: Manche stellen
virtuelle Bildschirme zur Verfügung, in anderen lassen sich
die Tastenkombinationen zur Verwaltung des Bildschirms anpassen,
einige besitzen eine Startleiste
oder etwas Ähnliches und in manchen lässt sich das
Aussehen und Verhalten über die Anwendung von
Themes beliebig einstellen. Die
eben genannten Window-Manager und viele weitere finden Sie in der
Kategorie x11-wm der Ports-Sammlung.Die grafischen Benutzeroberflächen
KDE und
GNOME besitzen eigene Window-Manager,
die in den grafischen Arbeitsplatz integriert sind.Die Window-Manager werden unterschiedlich konfiguriert. Einige
erwarten eine manuell erstellte Konfigurationsdatei, andere bieten
grafische Werkzeuge für die meisten Konfigurationsarbeiten
an. Die Konfigurationsdatei von Sawfish
ist sogar in einem Lisp-Dialekt geschrieben.FokusDer Window-Manager ist für die Methode, mit
der ein Fenster den Fokus bekommt, verantwortlich. Jedes System,
das Fenster verwendet, muss entscheiden, wie ein Fenster
aktiviert wird, damit es Eingaben empfangen kann. Das aktive
Fenster sollte zudem sichtbar gekennzeichnet werden.Eine geläufige Methode, den Fokus zu wechseln,
wird click-to-focus genannt. Die Methode wird
in µsoft.windows; benutzt: Ein Fenster wird aktiv, wenn
es mit der Maus angeklickt wird.X legt nicht fest, wie der Fokus einzustellen ist,
stattdessen bestimmt der Window-Manager welches Fenster den Fokus
zu einem gegebenen Zeitpunkt erhält. Alle Window-Manager
stellen die Methode click-to-focus bereit, die
meisten stellen auch noch andere Methoden bereit.Verbreitete Methoden, den Fokus einzustellen, sind:focus-follows-mouseDen Fokus hat das Fenster, unter dem sich der
Mauszeiger befindet. Das muss nicht unbedingt das Fenster,
sein, das sich vorne befindet. Wird der Mauszeiger in ein
anderes Fenster bewegt, so erhält dieses Fenster den
Fokus, ohne das es angeklickt werden muss.sloppy-focusDiese Methode erweitert die Methode
focus-follows-mouse. Wenn die Maus mit
focus-follows-mouse aus dem Fenster auf die
Oberfläche bewegt wird, verliert das aktive Fenster
den Fokus. Da dann kein Fenster mehr den Fokus hat,
gehen alle Eingaben verloren. Die Methode
sloppy-focus wechselt
den Fokus nur, wenn sich der Mauszeiger in ein neues
Fenster bewegt und nicht, wenn er das aktive Fenster
verlässt.click-to-focusDas aktive Fenster wird durch einen Mausklick
festgelegt (dabei kann das Fenster vor alle anderen
Fenster gesetzt werden).
Alle Eingaben werden dann, unabhängig von der Position
des Mauszeigers, dem aktiven Fenster zugeordnet.Viele Window-Manager unterstützen noch andere Methoden,
so wie Abwandlungen der hier vorgestellten Methoden. Schauen Sie
sich dazu bitte die Hilfeseiten Ihres Window-Managers an.WidgetsDie X-Philosophie dehnt sich auch auf die Widgets aus, die von
den Anwendungen benutzt werden.Ein Widget bezeichnet Objekte, die
manipuliert werden können, wie
buttons (Schaltflächen),
check buttons (Mehrfachauswahlknopf),
radio buttons (Einfachauswahlknopf),
Icons und Auswahllisten. Unter µsoft.windows; werden Widgets
Controls genannt.µsoft.windows; und Apples &macos; geben strenge
Richtlinien für Widgets vor: Von den Entwicklern wird erwartet,
dass Sie Anwendungen mit einheitlichem Aussehen und einheitlicher
Bedienung (look and feel) entwickeln.
X gibt weder einen Stil noch Widgets vor, die benutzt werden
müssen.Erwarten Sie daher nicht, dass alle X-Anwendungen gleich
aussehen oder sich gleich bedienen lassen. Es gibt mehrere
verbreitete Widget-Sammlungen, beispielsweise die Athena-Widgets
vom MIT, &motif; (abgeschrägte
Ecken und drei Grautöne, danach wurden die Widgets von
µsoft.windows; entworfen) oder
OpenLook.Die meisten neuen X-Anwendungen benutzen heute modern
aussehende Widgets, wie Qt, das von KDE
benutzt wird oder GTK+, das von
GNOME benutzt wird. Damit wird eine
gewisse Einheitlichkeit in Bedienung und Aussehen erreicht, die
sicher neuen Benutzern die Arbeit erleichtert.X11 installieren&xorg; ist der
Standard-X-Server unter &os;.
&xorg; ist der von der
X.Org Foundation herausgegebene X-Server des Open-Source
X Window Systems. &xorg;
beruht auf &xfree86 4.4RC2 und
X11R6.6. Derzeit ist die Version &xorg.version; von
&xorg; in der Ports-Sammlung
vorhanden.Die nachstehenden Kommandos bauen und installieren
&xorg; aus der
Ports-Sammlung:&prompt.root; cd /usr/ports/x11/xorg
&prompt.root; make install cleanDer komplette Bau von &xorg;
benötigt mindestens 4 GB freien Plattenplatz.Mit &man.pkg.add.1; können Sie X11 direkt von
fertigen Paketen installieren. Wenn &man.pkg.add.1;
die Pakete herunterlädt, lassen Sie die Versionsnummer
aus. &man.pkg.add.1; holt automatisch die aktuelle
Version eines Pakets.Das &xorg;-Paket holen und
installieren Sie wie folgt:&prompt.root; pkg_add -r xorgDie obigen Beispiele installieren die vollständige
X11-Distribution, die unter anderem Server, Clients
und Fonts enthält. Für die einzelnen Teile
der Distribution gibt es ebenfalls separate Pakete.Der Rest dieses Kapitels erklärt, wie Sie
X11 konfigurieren und sich eine Arbeitsumgebung einrichten.ChristopherShumwayBeigetragen von X11 konfigurieren&xorg;X11VorarbeitenBevor Sie X11 konfigurieren, benötigen
Sie folgende Informationen:die Spezifikationen des Monitorsden Chipset des Grafikadaptersdie Speichergröße des
GrafikadaptersSynchronisationsfrequenzhorizontaleSynchronisationsfrequenzvertikaleAus den Spezifikationen des Monitors ermittelt
X11 die Auflösung und die
Wiederholrate für den Betrieb des X-Servers. Die
Spezifikationen entnehmen Sie der Dokumentation des Monitors
oder der Webseite des Herstellers. Sie benötigen die
horizontale und die vertikale Synchronisationsfrequenz.Der Chipsatz der Grafikkarte bestimmt den Treiber,
den X11 verwendet. Die meisten Chipsätze werden
automatisch erkannt, Sie brauchen die Information jedoch,
wenn die Erkennung fehlschlägt.Die Speichergröße der Grafikkarte bestimmt die
maximal mögliche Auflösung und Farbtiefe.X11 konfigurierenAb Version 7.3 funktioniert
&xorg; häfig auch, ohne
dass Sie eine eigene Konfigurationsdatei anlegen
müssen. Sie müssen dann nur den folgenden
Befehl eingeben:&prompt.user; startxFunktioniert dies auf Ihrem System nicht (oder
wollen Sie nicht mit den Standardeinstellungen
arbeiten), müssen Sie X11 weiterhin manuell
konfigurieren. Dazu erstellen Sie als erstes eine
eine Vorgabe für die Konfigurationsdatei.
Setzen Sie dazu als root
den folgenden Befehl ab:&prompt.root; Xorg -configureDie Vorgabe-Konfiguration wird dann unter dem Namen
xorg.conf.new im Verzeichnis
/root gespeichert (das verwendete
Verzeichnis wird durch die Umgebungsvariable $HOME
bestimmt und hängt davon ab, wie Sie zu
root gewechselt sind).
X11 hat in diesem Schritt versucht, die Grafik-Hardware
des Systems zu erkennen und eine Konfigurationsdatei
ausgeschrieben, die zur Hardware passende Treiber lädt.Im nächsten Schritt wird geprüft, ob
&xorg; die Grafik-Hardware
des Systems verwenden kann. Setzen Sie dazu den
folgenden Befehl ab:&prompt.root; Xorg -config xorg.conf.newWenn jetzt ein graues Raster und der X-Mauszeiger erscheinen,
war die Konfiguration erfolgreich. Beenden Sie den Test indem Sie
CtrlAltBackspace drücken.Wenn die Maus nicht funktioniert, prüfen Sie,
ob die Maus konfiguriert wurde. Die Mauskonfiguration
wird in beschrieben.X11 anpassenAls Nächstes passen Sie xorg.conf.new
an. Öffnen
Sie die Datei in einem Editor, wie &man.emacs.1; oder
&man.ee.1; und fügen Sie die Synchronisationsfrequenzen
des Monitors ein. Die Frequenzen werden im Abschnitt
"Monitor" eingetragen:Section "Monitor"
Identifier "Monitor0"
VendorName "Monitor Vendor"
ModelName "Monitor Model"
HorizSync 30-107
VertRefresh 48-120
EndSectionUnter Umständen fehlen die Schlüsselwörter
HorizSync und VertRefresh,
die Sie dann nachtragen müssen. Geben Sie, wie im Beispiel
gezeigt, die horizontale Synchronisationsfrequenz hinter
HorizSync und die vertikale
Synchronisationsfrequenz hinter VertRefresh
an.X unterstützt die Energiesparfunktionen (DPMS,
Energy Star) Ihres Monitors. Mit &man.xset.1; können Sie
Zeitschranken für die DPMS-Modi standby,
suspend, off vorgeben, oder diese
zwingend aktivieren. Die DPMS-Funktionen können Sie mit der
nachstehenden Zeile im "Monitor"-Abschnitt
aktivieren:Option "DPMS"xorg.confDie gewünschte Auflösung und Farbtiefe stellen Sie im
Abschnitt "Screen" ein:Section "Screen"
Identifier "Screen0"
Device "Card0"
Monitor "Monitor0"
DefaultDepth 24
SubSection "Display"
Viewport 0 0
Depth 24
Modes "1024x768"
EndSubSection
EndSectionMit DefaultDepth wird die
Farbtiefe des X-Servers vorgegeben. Mit der Option
-depth von &man.Xorg.1;
lässt sich die vorgegebene
Farbtiefe überschreiben. Modes
gibt die Auflösung für die angegebene
Farbtiefe an. Die Farbtiefe im Beispiel beträgt
24 Bits pro Pixel, die zugehörige Auflösung
ist 1024x768 Pixel. Beachten Sie, dass in der
Voreinstellung nur Standard-VESA-Modi der Grafikkarte
angegeben werden können.Sichern Sie die Konfigurationsdatei und testen Sie
die Konfiguration wie oben beschrieben.Bei der Fehlersuche sind Ihnen die Protokolle des
X11-Servers behilflich. In den Protokollen wird die
gefundene Graphik-Hardware protokolliert.
Die Protokolle von &xorg; heißen
/var/log/Xorg.0.log.
Die Dateinamen enthalten eine laufende Nummer,
der Name variiert daher von Xorg.0.log
zu Xorg.8.log.Wenn alles funktioniert hat, installieren Sie
die Datei an einen Ort, an dem &man.Xorg.1; sie findet.
Normalerweise wird die Konfigurationsdatei unter
/etc/X11/xorg.conf oder
/usr/local/etc/X11/xorg.conf
gespeichert:&prompt.root; cp xorg.conf.new /etc/X11/xorg.confDamit ist die X11-Konfiguration beendet und
&xorg; kann nun mithilfe
von &man.startx.1; gestartet werden. Alternativ
können Sie X11 auch mit &man.xdm.1; starten.Sie können X11 auch mit dem graphischen
Werkzeug &man.xorgcfg.1; konfigurieren.
Mit diesem Werkzeug können Sie Treiber auswählen
und Einstellungen vornehmen. Das Werkzeug kann auch
auf der Konsole benutzt werden, starten Sie es einfach
mit xorgcfg -textmode. Weiteres
erfahren Sie in den Hilfeseiten &man.xorgcfg.1;.Weiterhin gibt es noch das Werkzeug
&man.xorgconfig.1;. Dieses Konsolenwerkzeug
ist zwar schwerer zu handhaben, funktioniert
aber auch in Situationen, in denen die anderen Werkzeuge
nicht funktionieren.Spezielle KonfigurationenKonfiguration des &intel; i810 Graphics ChipsetsIntel i810 ChipsetDer &intel; i810-Chipset benötigt den Treiber
agpgart, die AGP-Schnittstelle
von X11. Weitere Informationen finden sich in
&man.agp.4;.Ab jetzt kann die Hardware wie jede andere Grafikkarte auch
konfiguriert werden. Der Treiber &man.agp.4; kann nicht
nachträglich mit &man.kldload.8; in einen laufenden
Kernel geladen werden. Er muss entweder fest im Kernel
eingebunden sein oder beim Systemstart über
/boot/loader.conf geladen werden.Einen Widescreen-Monitor einsetzenWidescreen-Monitor, KonfigurationDieser Abschnitt geht über die normalen
Konfigurationsarbeiten hinaus und setzt einiges an Vorwissen
voraus. Selbst wenn die Standardwerkzeuge zur X-Konfiguration
bei diesen Geräten nicht zum Erfolg führen, sollten
sich in den Logdateien genug Informationen finden, mit denen
Sie letztlich doch einen funktionierenden X-Server
konfigurieren können. Alles, was Sie dazu noch
benötigen, ist ein Texteditor.Aktuelle Widescreen-Formate (wie WSXGA, WSXGA+, WUXGA,
WXGA, WXGA+, und andere mehr) unterstützen
Seitenverhältnisse wie 16:10 oder 10:9, die unter X
Probleme verursachen können. Bei einem
Seitenverhältnis von 16:10 sind beispielsweise
folgende Auflösungen möglich:2560x16001920x12001680x10501440x9001280x800Diese Konfiguration könnte so einfach sein
wie das zusätzliche Anlegen eines Eintrags
einer dieser Auflösungen als ein möglicher
Mode in
Section "Screen":Section "Screen"
Identifier "Screen0"
Device "Card0"
Monitor "Monitor0"
DefaultDepth 24
SubSection "Display"
Viewport 0 0
Depth 24
Modes "1680x1050"
EndSubSection
EndSection&xorg; ist normalerweise
intelligent genug, um die Informationen zu den erlaubten
Auflösungen über I2C/DDC zu beziehen, und
weiß daher, welche Auflösungen und Frequenzen
Ihr Widescreen-Monitor unterstützt.Wenn diese ModeLines in den
Treiberdateien nicht vorhanden sind, kann es sein, dass
Sie &xorg; beim Finden der
korrekten Werte unterstützen müssen. Dazu
extrahieren Sie die benötigten Informationen aus der
Datei /var/log/Xorg.0.log und
erzeugen daraus eine funktionierende
ModeLine. Dazu suchen Sie in dieser
Datei nach Zeilen ähnlich den folgenden:(II) MGA(0): Supported additional Video Mode:
(II) MGA(0): clock: 146.2 MHz Image Size: 433 x 271 mm
(II) MGA(0): h_active: 1680 h_sync: 1784 h_sync_end 1960 h_blank_end 2240 h_border: 0
(II) MGA(0): v_active: 1050 v_sync: 1053 v_sync_end 1059 v_blanking: 1089 v_border: 0
(II) MGA(0): Ranges: V min: 48 V max: 85 Hz, H min: 30 H max: 94 kHz, PixClock max 170 MHzDiese Informationen werden auch als EDID-Informationen
bezeichnet. Um daraus eine funktionierende
ModeLine zu erzeugen, müssen Sie
lediglich die Zahlen in die korrekte Reihenfolge bringen:ModeLine <name> <clock> <4 horiz. timings> <4 vert. timings>Die korrekte ModeLine in
Section "Monitor" würde
für dieses Beispiel folgendermaßen aussehen:Section "Monitor"
Identifier "Monitor1"
VendorName "Bigname"
ModelName "BestModel"
ModeLine "1680x1050" 146.2 1680 1784 1960 2240 1050 1053 1059 1089
Option "DPMS"
EndSectionNachdem diese Äderungen durchgeführt sind, sollte
X auch auf Ihrem neuen Widescreen-Monitor starten.MurrayStokelyBeigetragen von Schriftarten in X11 benutzenType 1 SchriftartenDie Schriftarten, die mit X11
geliefert werden, eignen sich ganz und gar nicht für
Desktop-Publishing-Anwendungen. Große Schriftarten zeigen bei
Präsentationen deutliche Treppenstufen und die kleinen
Schriftarten in &netscape; sind fast
unleserlich. Es gibt allerdings mehrere hochwertige
Type 1 Schriftarten (&postscript;), die mit
X11 benutzt werden können.
Beispielsweise enthalten die URW-Schriftarten
(x11-fonts/urwfonts) hochwertige
Versionen gängiger Type 1 Schriftarten (zum Beispiel
Times Roman,
Helvetica,
Palatino).
Die Sammlung Freefonts (x11-fonts/freefonts) enthält
noch mehr Schriftarten, doch sind diese für den Einsatz
in Grafik-Programmen wie The Gimp
gedacht. Es fehlen auch einige Schriftarten, sodass sich
die Sammlung nicht für den alltäglichen Gebrauch
eignet. Weiterhin kann X11 leicht so konfiguriert werden,
dass es &truetype;-Schriftarten verwendet. Mehr dazu
erfahren Sie in der Hilfeseite &man.X.7; und im Abschnitt
&truetype; Schriftarten.Die Type 1 Schriftarten lassen sich aus der Ports-Sammlung wie
folgt installieren:&prompt.root; cd /usr/ports/x11-fonts/urwfonts
&prompt.root; make install cleanAnalog lassen sich Freefont und andere Sammlungen
installieren. Die neuen Schriftarten müssen Sie
in die Konfigurationsdatei des X-Servers im Verzeichnis
/etc/X11 eintragen.
Die Konfigurationsdatei von &xorg;
heißt xorg.conf. Fügen Sie
die folgende Zeile hinzu:FontPath "/usr/local/lib/X11/fonts/URW/"Sie können aber auch in der X-Sitzung das folgende
Kommando absetzen:&prompt.user; xset fp+ /usr/local/lib/X11/fonts/URW
&prompt.user; xset fp rehashDann kennt der X-Server die neuen Schriftarten nur bis zum Ende
der Sitzung. Wenn die Änderung dauerhaft sein soll, müssen
Sie die Kommandos in ~/.xinitrc eintragen,
wenn Sie X mit startx starten, oder in
~/.xsession, wenn Sie
XDM benutzen. Sie können die
Schriftarten auch in die neue Datei
/usr/local/etc/fonts/local.conf,
die im Abschnitt Anti-aliasing
beschrieben wird, eintragen.&truetype;-SchriftartenTrueType-SchriftartenSchriftartenTrueType&xorg; kann
&truetype;-Schriftarten mithilfe von zwei Modulen
darstellen. Im folgenden Beispiel wird das Freetype-Modul
benutzt, da es besser mit anderen Werkzeugen, die
&truetype;-Schriftarten darstellen, übereinstimmt.
Das Freetype-Modul aktivieren Sie im Abschnitt
"Module" von /etc/X11/xorg.conf
durch Einfügen der Zeile:Load "freetype"Erstellen Sie ein Verzeichnis für die
&truetype;-Schriftarten (z.B.
/usr/local/lib/X11/fonts/TrueType)
und kopieren Sie alle Schriftarten dorthin. Die
Schriftarten müssen im &unix;/&ms-dos;/&windows;-Format
vorliegen, Schriftarten von einem &macintosh; können
Sie nicht direkt übernehmen. Die Schriftarten
müssen noch im Katalog fonts.dir
erfasst werden. Den Katalog erzeugen Sie mit dem Kommando
ttmkfdir aus dem Port
x11-fonts/ttmkfdir:&prompt.root; cd /usr/local/lib/X11/fonts/TrueType
&prompt.root; ttmkfdir -o fonts.dirGeben Sie dem System das &truetype;-Verzeichnis, wie im Abschnitt
Type 1 Schriftarten beschrieben,
bekannt:&prompt.user; xset fp+ /usr/local/lib/X11/fonts/TrueType
&prompt.user; xset fp rehashOder fügen Sie eine FontPath-Zeile
in die Datei xorg.conf ein.Das war's. Jetzt sollten &netscape;,
Gimp, &staroffice;
und alle anderen X-Anwendungen die &truetype;-Schriftarten benutzen.
Extrem kleine Schriftarten (Webseiten, die mit hoher Auflösung
betrachtet werden) und sehr große Schriftarten (in
&staroffice;) sollten jetzt viel besser
aussehen.Joe MarcusClarkeAktualisiert von Anti-aliasingAnti-aliasingSchriftartenAnti-aliasingX11 beherrscht das
Anti-aliasing-Verfahren seit
&xfree86; 4.0.2.
Die Konfiguration der Schriftarten war vor
&xfree86; 4.3.0 ziemlich
schwierig. Ab &xfree86; 4.3.0
stehen alle Schriftarten
in /usr/local/lib/X11/fonts/ und
~/.fonts/ automatisch für das
Anti-aliasing-Verfahren mit
Anwendungen, die Xft unterstützen, zur Verfügung.
Es gibt schon viele Anwendungen, die Xft unterstützen,
zum Beispiel: Qt 2.3 und höhere Versionen
(das KDE-Toolkit), GTK+ 2.0
und höhere Versionen (das
GNOME-Toolkit) sowie
Mozilla 1.2 und höhere Versionen.In der Datei /usr/local/etc/fonts/local.conf
werden die Schriftarten, die mit dem Anti-aliasing-Verfahren
benutzt werden sollen und die Eigenschaften des Verfahrens
festgelegt. In diesem Abschnitt wird nur die grundlegende
Konfiguration von Xft beschrieben. Weitere Details entnehmen
Sie bitte der Hilfeseite &man.fonts-conf.5;.XMLDie Datei local.conf ist ein
XML-Dokument. Achten Sie beim
Editieren der Datei daher auf die richtige Groß- und
Kleinschreibung und darauf, dass alle Tags geschlossen
sind. Die Datei beginnt mit der üblichen XML-Deklaration
gefolgt von einer DOCTYPE-Definition und dem
<fontconfig>-Tag: <?xml version="1.0"?>
<!DOCTYPE fontconfig SYSTEM "fonts.dtd">
<fontconfig>
Wie vorher erwähnt, stehen schon alle Schriftarten
in /usr/local/lib/X11/fonts/ und
~/.fonts/ für Anwendungen, die
Xft unterstützen, zur Verfügung. Wenn Sie ein
Verzeichnis außerhalb dieser beiden Bäume
benutzen wollen, fügen Sie eine Zeile wie die
nachstehende zu
/usr/local/etc/fonts/local.conf hinzu:<dir>/path/to/my/fonts</dir>Wenn Sie neue Schriftarten hinzugefügt haben,
müssen Sie den Schriftarten-Cache neu aufbauen:&prompt.root; fc-cache -fDas Anti-aliasing-Verfahren zeichnet Ränder leicht unscharf,
dadurch werden kleine Schriften besser lesbar und der
Treppenstufen-Effekt bei wird großen Schriften vermieden. Auf
normale Schriftgrößen sollte das Verfahren aber nicht
angewendet werden, da dies die Augen zu sehr anstrengt. Um
kleinere Schriftgrößen als 14 Punkt von dem
Verfahren auszunehmen, fügen Sie in
local.conf die nachstehenden Zeilen ein: <match target="font">
<test name="size" compare="less">
<double>14</double>
</test>
<edit name="antialias" mode="assign">
<bool>false</bool>
</edit>
</match>
<match target="font">
<test name="pixelsize" compare="less" qual="any">
<double>14</double>
</test>
<edit mode="assign" name="antialias">
<bool>false</bool>
</edit>
</match>SchriftartenAbständeDas Anti-aliasing-Verfahren kann die Abstände einiger
Fixschriften falsch darstellen, dies fällt besonders unter
KDE auf. Sie können das Problem
umgehen, indem Sie die Abstände dieser Schriften auf den Wert
100 festsetzen. Fügen Sie die nachstehenden
Zeilen hinzu: <match target="pattern" name="family">
<test qual="any" name="family">
<string>fixed</string>
</test>
<edit name="family" mode="assign">
<string>mono</string>
</edit>
</match>
<match target="pattern" name="family">
<test qual="any" name="family">
<string>console</string>
</test>
<edit name="family" mode="assign">
<string>mono</string>
</edit>
</match>Damit werden die Namen der gebräuchlichen Fixschriften auf
"mono" abgebildet. Für diese Schriften
setzen Sie dann den Abstand fest: <match target="pattern" name="family">
<test qual="any" name="family">
<string>mono</string>
</test>
<edit name="spacing" mode="assign">
<int>100</int>
</edit>
</match> Bestimmte Schriftarten, wie Helvetica, können
Probleme mit dem Anti-Aliasing-Verfahren verursachen.
In der Regel erscheinen diese Schriftarten dann vertikal
halbiert. Im schlimmsten Fall stürzen Anwendungen,
wie Mozilla, als Folge davon ab.
Sie vermeiden dies, indem Sie betroffene Schriftarten in
local.conf von dem Verfahren ausnehmen: <match target="pattern" name="family">
<test qual="any" name="family">
<string>Helvetica</string>
</test>
<edit name="family" mode="assign">
<string>sans-serif</string>
</edit>
</match> Wenn Sie local.conf editiert haben,
stellen Sie bitte sicher, dass die Datei mit dem Tag
</fontconfig> endet. Ist das
nicht der Fall, werden die Änderungen nicht
berücksichtigt.Die mit X11 gelieferten
Schriftarten eignen sich nicht besonders für das
Anti-Aliasing-Verfahren. Der Port x11-fonts/bitstream-vera
enthält viel besser geeignete Schriftarten. Wenn sie
noch nicht existiert, legt der Port die Datei
/usr/local/etc/fonts/local.conf
an. Ansonsten erzeugt der Port die Datei
/usr/local/etc/fonts/local.conf-vera,
deren Inhalt Sie in
/usr/local/etc/fonts/local.conf
aufnehmen müssen. Danach werden die
X11-Schriftarten Serif, Sans Serif und Monospaced
durch die entsprechenden Bitstream-Schriftarten ersetzt.Benutzer können eigene Einstellungen in der
Datei ~/.fonts.conf vornehmen.
Achten Sie auch hier auf die richtige XML-Syntax.LCDSchriftartenauf einem LCDMit einem LCD können Sie
sub-pixel sampling anstelle von
Anti-aliasing einsetzen. Dieses Verfahren behandelt die horizontal
getrennten Rot-, Grün- und Blau-Komponenten eines Pixels
gesondert und verbessert damit (teilweise sehr wirksam) die
horizontale Auflösung. Die nachstehende Zeile in
local.conf aktiviert diese Funktion: <match target="font">
<test qual="all" name="rgba">
<const>unknown</const>
</test>
<edit name="rgba" mode="assign">
<const>rgb</const>
</edit>
</match>Abhängig von der Organisation Ihres Bildschirms
müssen Sie anstelle von
verwenden. Experimentieren Sie und
schauen Sie, was besser aussieht.Mozillaohne Anti-AliasingDer nächste Start des X-Servers aktiviert das
Anti-aliasing-Verfahren. Beachten Sie, dass die Anwendungen dieses
Verfahren auch benutzen müssen. Zurzeit wird das Verfahren
von Qt und damit von KDE benutzt.
GTK+ und GNOME können das Verfahren mit dem
Font-capplet benutzen (Details entnehmen
Sie bitte ). Ab
der Version 1.2 benutzt Mozilla
automatisch das Anti-Aliasing Verfahren. Dies können
Sie verhindern, wenn Sie beim Übersetzen von
Mozilla die Option
-DWITHOUT_XFT angeben.SethKingsleyBeigetragen von Der X-Display-ManagerEinführungX-Display-ManagerDer X-Display-Manager
(XDM), eine optionale
Komponente des X-Window-Systems, verwaltet Sitzungen. Er kann mit
vielen Komponenten, wie minimal ausgestatteten X-Terminals,
Arbeitsplatz-Rechnern und leistungsfähigen Netzwerkservern,
nutzbringend eingesetzt werden. Da das X-Window-System
netzwerktransparent ist, gibt es zahlreiche
Möglichkeiten, X-Clients und X-Server auf unterschiedlichen
Rechnern im Netz laufen zu lassen. XDM
stellt eine grafische Anmeldemaske zur Verfügung, in der Sie
den Rechner, auf dem eine Sitzung laufen soll, auswählen
können und in der Sie die nötigen
Autorisierungs-Informationen, wie Benutzername und Passwort,
eingeben können.Die Funktion des X-Display-Managers lässt sich mit
der von &man.getty.8; (siehe )
vergleichen. Er meldet den Benutzer am ausgesuchten System an,
startet ein Programm (meist einen Window-Manager) und
wartet darauf, dass dieses Programm beendet wird, das heißt
der Benutzer die Sitzung beendet hat. Nachdem die Sitzung beendet
ist, zeigt XDM den grafischen
Anmeldebildschirm für den nächsten Benutzer an.XDM einrichtenDer XDM-Dæmon befindet sich in
/usr/local/bin/xdm und kann jederzeit von
root gestartet werden. Er verwaltet dann den
X-Bildschirm des lokalen Rechners. XDM
lässt sich bequem mit einem Eintrag in
/etc/ttys (siehe )
bei jedem Start des Rechners aktivieren. In
/etc/ttys sollte schon der nachstehende
Eintrag vorhanden sein:ttyv8 "/usr/local/bin/xdm -nodaemon" xterm off secureIn der Voreinstellung ist dieser Eintrag nicht aktiv. Um den
Eintrag zu aktivieren, ändern Sie den Wert in Feld 5 von
off zu on und starten Sie
&man.init.8; entsprechend der Anleitung in neu. Das erste Feld gibt den Namen des
Terminals an, auf dem das Programm läuft. Im Beispiel wird
ttyv8 verwendet, das heißt
XDM läuft auf dem neunten
virtuellen Terminal.XDM konfigurierenDas Verhalten und Aussehen von XDM
steuern Sie mit Konfigurationsdateien, die im Verzeichnis
/usr/local/lib/X11/xdm stehen.
Üblicherweise finden Sie dort die folgenden Dateien vor:DateiBeschreibungXaccessRegelsatz, der zur Autorisierung von Clients benutzt
wird.XresourcesVorgabewerte für X-Ressourcen.XserversListe mit lokalen und entfernten Bildschirmen, die
verwaltet werden.XsessionVorgabe für das Startskript der
Sitzung.Xsetup_*Skript, das dazu dient, Anwendungen vor der Anmeldung
zu starten.xdm-configKonfiguration für alle auf der Maschine
verwalteten Bildschirme.xdm-errorsFehlermeldungen des Servers.xdm-pidDie Prozess-ID des gerade laufenden
XDM-Prozesses.Im Verzeichnis /usr/local/lib/X11/xdm
befinden sich auch noch Skripten und Programme, die zum Einrichten
der XDM-Oberfläche dienen. Der
Zweck dieser Dateien und der Umgang mit ihnen wird in der
Hilfeseite &man.xdm.1; erklärt. Wir gehen im Folgenden nur
kurz auf ein paar der Dateien ein.Die vorgegebene Einstellung zeigt ein rechteckiges
Anmeldefenster, in dem der Rechnername in großer Schrift
steht. Darunter befinden sich die Eingabeaufforderungen
Login: und Password:.
Mit dieser Maske können Sie anfangen, wenn Sie das
Erscheinungsbild von XDM
verändern wollen.XaccessVerbindungen zu XDM werden
über das X Display Manager Connection Protocol
(XDMCP) hergestellt.
XDMCP-Verbindungen von entfernten Maschinen
werden über den Regelsatz in Xaccess
kontrolliert. Diese Datei wird allerdings ignoriert, wenn in
xdm-config keine Verbindungen entfernter
Maschinen erlaubt sind (dies ist auch die Voreinstellung).XresourcesIn dieser Datei kann das Erscheinungsbild der
Bildschirmauswahl und der Anmeldemasken festgelegt werden. Das
Format entspricht den Dateien im Verzeichnis
app-defaults, die in der
X11-Dokumentation beschrieben sind.XserversDiese Datei enthält eine Liste entfernter Maschinen, die
in der Bildschirmauswahl angeboten werden.XsessionDieses Skript wird vom XDM
aufgerufen, nachdem sich ein Benutzer erfolgreich angemeldet hat.
Üblicherweise besitzt jeder Benutzer eine angepasste Version
dieses Skripts in ~/.xsession, das dann
anstelle von Xsession ausgeführt
wird.Xsetup_*Diese Skripten werden automatisch ausgeführt bevor die
Bildschirmauswahl oder die Anmeldemasken angezeigt werden.
Für jeden lokalen Bildschirm gibt es ein Skript, dessen
Namen aus Xsetup_ gefolgt von der
Bildschirmnummer gebildet wird (zum Beispiel
Xsetup_0). Normalerweise werden damit ein
oder zwei Programme, wie xconsole, im
Hintergrund gestartet.xdm-configDiese Datei enthält Einstellungen, die für jeden
verwalteten Bildschirm zutreffen. Das Format entspricht dem der
Dateien aus app-defaults.xdm-errorsDie Ausgaben jedes X-Servers, den
XDM versucht zu starten, werden in
dieser Datei gesammelt. Wenn ein von
XDM verwalteter Bildschirm aus
unbekannten Gründen hängen bleibt, sollten Sie in
dieser Datei nach Fehlermeldungen suchen. Für jede Sitzung
werden die Meldungen auch in die Datei
~/.xsession-errors des Benutzers
geschrieben.Einrichten eines Bildschirm-Servers auf dem NetzwerkDamit sich Clients mit dem Bildschirm-Server verbinden
können, muss der Zugriffsregelsatz editiert werden und der
Listener aktiviert werden. Die Vorgabewerte sind sehr
restriktiv eingestellt. Damit XDM
Verbindungen annimmt, kommentieren Sie eine Zeile in der
xdm-config Datei aus:! SECURITY: do not listen for XDMCP or Chooser requests
! Comment out this line if you want to manage X terminals with xdm
DisplayManager.requestPort: 0Starten Sie danach XDM neu.
Beachten Sie, dass Kommentare in den
Ressourcen-Konfigurationsdateien mit einem !
anstelle des sonst üblichen Zeichens #
beginnen. Wenn Sie strengere Zugriffskontrollen einrichten wollen,
sehen Sie sich die Beispiele in Xaccess und
die Hilfeseite &man.xdm.1; an.XDM ersetzenEs gibt mehrere Anwendungen, die
XDM ersetzen können, zum Beispiel
kdm, der Teil von
KDE ist und später in diesem
Kapitel besprochen wird. kdm ist
ansprechender gestaltet und bietet neben einigen Schnörkeln
die Möglichkeit, den zu verwendenden Window-Manager bei der
Anmeldung auszuwählen.ValentinoVaschettoBeigetragen von Grafische OberflächenDieser Abschnitt beschreibt verschiedene grafische
Oberflächen, die es für X unter FreeBSD gibt. Eine
Oberfläche (desktop environment)
kann alles von einem einfachen Window-Manager bis hin zu kompletten
Anwendungen wie KDE oder
GNOME sein.GNOMEÜber GNOMEGNOMEGNOME ist eine benutzerfreundliche
Oberfläche, mit der Rechner leicht benutzt und konfiguriert
werden können. GNOME besitzt
eine Leiste, mit der Anwendungen gestartet werden und die
Statusinformationen anzeigen kann. Programme und Daten
können auf der Oberfläche abgelegt werden und
Standardwerkzeuge stehen zur Verfügung. Es gibt
Konventionen, die es Anwendungen leicht machen,
zusammenzuarbeiten und ein konsistentes Erscheinungsbild
garantieren. Benutzer anderer Betriebssysteme oder anderer
Arbeitsumgebungen sollten mit der leistungsfähigen
grafischen Oberfläche von GNOME
sehr gut zurechtkommen. Auf der Webseite
FreeBSD GNOME
Project finden Sie weitere Informationen über
GNOME auf FreeBSD. Zusätzlich finden Sie dort
umfassende FAQs zur Installation, Konfiguration und zum
Betrieb von GNOME.GNOME installierenAm einfachsten installieren Sie GNOME
als Paket oder über die Ports-Sammlung.Wenn Sie das GNOME-Paket über
das Netz installieren wollen, setzen Sie den nachstehenden Befehl
ab:&prompt.root; pkg_add -r gnome2Wenn Sie den Quellcode von GNOME
übersetzen wollen, benutzen Sie die Ports-Sammlung:&prompt.root; cd /usr/ports/x11/gnome2
&prompt.root; make install cleanNachdem GNOME installiert ist,
muss der X-Server GNOME anstelle eines
Window-Managers starten.Der einfachste Weg, GNOME zu
starten, ist GDM, der GNOME Display
Manager. GDM, das als Teil des
GNOME-Desktops installiert (aber in
der Voreinstellung deaktiviert) wird, kann durch das
Einfügen von gdm_enable="YES" in
/etc/rc.conf beim Systemstart aktiviert
werden. Nach einem Systemneustart wird
GNOME nach dem Anmelden automatisch
gestartet.GNOME kann auch von der
Kommandozeile gestartet werden, wenn Sie eine entsprechend
konfigurierte .xinitrc in Ihrem
Heimatverzeichnis besitzen. Existiert eine solche Version,
ersetzen Sie den Aufruf des Window-Managers durch
/usr/local/bin/gnome-session. Wenn
.xinitrc nicht gesondert angepasst wurde,
reicht es, den nachstehenden Befehl abzusetzen:&prompt.user; echo "/usr/local/bin/gnome-session" > ~/.xinitrcRufen Sie danach startx auf, um die
GNOME Oberfläche zu starten.Wenn Sie einen älteren Display-Manager wie
XDM verwenden, müssen Sie
anders vorgehen. Legen Sie eine ausführbare
.xsession an, die das Kommando
zum Start von GNOME enthält.
Ersetzen Sie dazu den Start des Window-Managers durch
/usr/local/bin/gnome-session:&prompt.user; echo "#!/bin/sh" > ~/.xsession
&prompt.user; echo "/usr/local/bin/gnome-session" >> ~/.xsession
&prompt.user; chmod +x ~/.xsessionSie können den Display-Manager auch so konfigurieren,
dass der Window-Manager beim Anmelden gewählt werden kann. Im
Abschnitt Details zu KDE
wird das für kdm, den
Display-Manager von KDE
erklärt.Anti-aliasing-Verfahren mit GNOMEGNOMEAnti-Aliasing-VerfahrenDie RENDER-Erweiterung von X11
setzt das Anti-Aliasing-Verfahren um.
GTK+ 2.0 (das GNOME-Toolkit) und spätere Versionen
benutzen dieses Verfahren. Die Konfiguration des
Verfahrens ist in beschrieben.
Aktivieren Sie Anti-Aliasing im Menü
ApplicationsDesktop PreferencesFont. Dort wählen
Sie dann eine der Möglichkeiten
Best shapes,
Best contrast oder
Subpixel smoothing (LCDs).
Für GTK+-Anwendungen, die nicht Teil von
GNOME sind, setzen Sie
die Umgebungsvariable GDK_USE_XFT
vor dem Start der Anwendung auf den Wert
1.KDEÜber KDEKDEKDE ist eine moderne, leicht zu
benutzende Oberfläche, die unter anderem Folgendes
bietet:eine schöne und moderne Oberfläche,eine Oberfläche, die völlig netzwerktransparent
ist,ein integriertes Hilfesystem, das bequem und konsistent
Hilfestellungen bezüglich der Bedienung
der KDE-Oberfläche und
ihrer Anwendungen gibt,ein konstantes Erscheinungsbild (look and
feel) aller
KDE-Anwendungen,einheitliche Menüs, Werkzeugleisten,
Tastenkombinationen und Farbschemata,Internationalisierung: KDE
ist in mehr als 40 Sprachen erhältlich,durch Dialoge gesteuerte zentrale Konfiguration der
Oberfläche,viele nützliche
KDE-Anwendungen.In KDE ist mit
Konqueror auch ein Webbrowser
enthalten, der sich durchaus mit anderen
Webbrowsern auf &unix;-Systemen messen kann. Weitere
Informationen über KDE erhalten
Sie auf den KDE-Webseiten. Auf der
Webseite KDE on FreeBSD
finden Sie weitere FreeBSD-spezifische
Informationen über KDE.KDE installierenAm einfachsten installieren Sie KDE,
wie jede andere grafische Oberfläche auch als Paket
oder über die Ports-Sammlung.Um KDE über das Netz zu
installieren, setzen Sie den nachstehenden Befehl ab:&prompt.root; pkg_add -r kde&man.pkg.add.1; installiert automatisch die neuste
Version einer Anwendung.Benutzen Sie die Ports-Sammlung, wenn Sie den Quellcode von
KDE übersetzen wollen:&prompt.root; cd /usr/ports/x11/kde3
&prompt.root; make install cleanNachdem KDE installiert ist, muss
der X-Server KDE anstelle eines
Window-Managers starten. Legen Sie dazu die Datei
.xinitrc an:&prompt.user; echo "exec startkde" > ~/.xinitrcWenn das X-Window-System danach mit startx
gestartet wird, erscheint die
KDE-Oberfläche.Wird ein Display-Manager wie XDM
benutzt, muss .xsession angepasst werden.
Eine Anleitung für kdm folgt
gleich in diesem Kapitel.Details zu KDEWenn KDE erst einmal installiert
ist, erschließen sich die meisten Sachen durch das
Hilfesystem oder durch Ausprobieren. Benutzer von Windows oder
&macos; werden sich sehr schnell zurecht finden.Die beste Referenz für KDE
ist die Online-Dokumentation. KDE
besitzt einen eigenen Webbrowser, sehr viele nützliche
Anwendungen und ausführliche Dokumentation. Der Rest dieses
Abschnitts beschäftigt sich daher mit Dingen, die schlecht
durch einfaches Ausprobieren erlernbar sind.Der KDE-Display-ManagerKDEDisplay-ManagerDer Administrator eines Mehrbenutzersystems will den
Benutzern vielleicht eine grafische Anmeldung wie mit
XDM ermöglichen.
KDE besitzt einen
eigenen Display-Manager, der schöner aussieht und auch
über mehr Optionen verfügt. Insbesondere können
sich die Benutzer die Oberfläche für die Sitzung
(beispielsweise KDE oder
GNOME) aussuchen.Um kdm zu aktivieren, müssen
Sie den Eintrag ttyv8 in der Datei
/etc/ttys anpassen. Die von Ihnen
angepasste Zeile sollte ähnlich der folgenden aussehen:ttyv8 "/usr/local/bin/kdm -nodaemon" xterm on secureXFceÜber XFceXFce ist eine grafische
Oberfläche, die auf den GTK+-Bibliotheken, die auch von
GNOME benutzt werden, beruht. Die
Oberfläche ist allerdings weniger aufwändig und
für diejenigen gedacht, die eine schlichte und effiziente
Oberfläche wollen, die dennoch einfach zu benutzen
und zu konfigurieren ist. Die Oberfläche sieht
ähnlich wie CDE aus, das in
kommerziellen &unix; Systemen verwendet wird. Einige Merkmale
von XFce sind:eine schlichte einfach zu benutzende
Oberfläche,vollständig mit Mausoperationen konfigurierbar,
Unterstützung von drag and
drop,ähnliche Hauptleiste wie
CDE, die Menüs enthält
und über die Anwendungen gestartet werden
können,integrierter Window-Manager, Datei-Manager und
Sound-Manager,
GNOME-compliance-Modul,mit Themes anpassbar (da
GTK+ benutzt wird),schnell, leicht und effizient: ideal für ältere
oder langsamere Maschinen oder Maschinen mit wenig
Speicher.Weitere Information über
XFce erhalten Sie auf der
XFce-Webseite.XFce installierenDas XFce-Paket installieren Sie
mit dem nachstehenden Kommando:&prompt.root; pkg_add -r xfce4Mit der Ports-Sammlung können Sie auch den Quellcode
übersetzen:&prompt.root; cd /usr/ports/x11-wm/xfce4
&prompt.root; make install cleanDamit beim nächsten Start des X-Servers
XFce benutzt wird, setzen Sie das
folgende Kommando ab:&prompt.user; echo "/usr/local/bin/startxfce4" > ~/.xinitrcWenn Sie einen Display-Manager benutzen, erstellen Sie die
Datei .xsession, wie im GNOME Abschnitt beschrieben.
Verwenden Sie jetzt allerdings das Kommando
/usr/local/bin/startxfce4. Sie können
auch den Display-Manager wie im kdm Abschnitt beschrieben, so
konfigurieren, dass die Oberfläche für die Sitzung
ausgewählt werden kann.
diff --git a/de_DE.ISO8859-1/books/porters-handbook/book.sgml b/de_DE.ISO8859-1/books/porters-handbook/book.sgml
index a567a0f62c..5398deb4f3 100644
--- a/de_DE.ISO8859-1/books/porters-handbook/book.sgml
+++ b/de_DE.ISO8859-1/books/porters-handbook/book.sgml
@@ -1,14079 +1,14079 @@
%books.ent;
]>
Das FreeBSD Porter-HandbuchThe FreeBSD German Documentation ProjectApril 2000200020012002200320042005200620072008The FreeBSD German
Documentation Project
&bookinfo.trademarks;
&bookinfo.legalnotice;
EinführungDie Ports-Sammlung von FreeBSD ist der gebräuchlichste
Weg, um Anwendungen ("Ports") unter FreeBSD zu installieren.
Wie alles andere in FreeBSD auch, ist sie hauptsächlich
das Ergebnis der Arbeit von Freiwilligen. Es ist wichtig,
diesen Aspekt beim Lesen im Hinterkopf zu behalten.In FreeBSD kann jeder einen neuen Port einsenden oder sich
dazu bereit erklären, einen bereits vorhandenen Port zu
pflegen, sofern der Port derzeit keinen Maintainer
hat – dazu sind keine besonderen Rechte
nötig.Einen neuen Port erstellenSie sind also daran interessiert, einen neuen Port zu
erstellen oder einen vorhandenen zu aktualisieren?
Großartig!Die folgenden Kapitel beinhalten einige Richtlinien, um
einen neuen Port für FreeBSD zu erstellen. Wenn Sie
einen vorhandenen Port auf den neuesten Stand bringen
wollen, sollten Sie mit
fortfahren.Wenn Ihnen dieses Dokument nicht detailliert genug ist,
sollten Sie einen Blick in
/usr/ports/Mk/bsd.port.mk werfen. Das
Makefile jedes Ports bindet diese Datei ein. Auch wenn Sie
nicht täglich mit Makefiles arbeiten, sollten Sie gut
damit zurecht kommen, da die Datei gut dokumentiert ist und
Sie eine Menge Wissen daraus erlangen können.
Zusätzlich können Sie speziellere Fragen an die
&a.ports;-Mailingliste stellen.Nur ein Bruchteil der Variablen
(VAR), die von
Ihnen gesetzt werden können, finden hier
Erwähnung. Die meisten von ihnen (wenn nicht sogar
alle) sind am Anfang von
/usr/ports/Mk/bsd.port.mk
erläutert. Beachten Sie bitte, dass diese Datei eine
nicht standardkonforme Tabulator-Einstellung
verwendet. Emacs und
Vim sollten diese Einstellung
jedoch automatisch beim Öffnen der Datei setzen. Sowohl
&man.vi.1; als auch &man.ex.1; können mit dem Befehl
:set tabstop=4 dazu gebracht werden, die
Datei richtig anzuzeigen, wenn sie geöffnet wird.Port erstellen auf die SchnelleDieser Abschnitt beschreibt, wie Sie schnell einen Port
erstellen können. In vielen Fällen ist dies
allerdings nicht ausreichend, dann werden Sie in diesem Buch
weiterlesen müssen.Als Erstes besorgen Sie sich das Original-Tarball
(komprimiertes Archiv) und legen es im
DISTDIR ab, welches
standardmäßig
/usr/ports/distfiles ist.Im Folgenden wird angenommen, dass die Software
unverändert kompiliert werden konnte, dass also keinerlei
Änderungen nötig waren, um den Port auf Ihrem
FreeBSD-Rechner zum Laufen zu bringen. Falls Sie
Änderungen vornehmen mussten, werden Sie auch den
nächsten Abschnitt beachten müssen.Das Makefile schreibenEin minimales Makefile sieht in etwa
so aus:# New ports collection makefile for: oneko
# Date created: 5 December 1994
# Whom: asami
#
# $FreeBSD$
#
PORTNAME= oneko
PORTVERSION= 1.1b
CATEGORIES= games
MASTER_SITES= ftp://ftp.cs.columbia.edu/archives/X11R5/contrib/
MAINTAINER= asami@FreeBSD.org
COMMENT= A cat chasing a mouse all over the screen
MAN1= oneko.1
MANCOMPRESSED= yes
USE_IMAKE= yes
.include <bsd.port.mk>Versuchen Sie es zu verstehen. Machen Sie sich keine
Gedanken um die
$FreeBSD$-Zeile, diese wird
automatisch vom CVS eingefügt, wenn der Port in den
Haupt-Ports-Tree importiert wird. Ein detailliertes Beispiel
finden Sie im Abschnitt
sample Makefile.Die Beschreibungsdateien erstellenEs gibt zwei Beschreibungsdateien, die für jeden Port
benötigt werden, ob sie tatsächlich im Paket
enthalten sind oder nicht. Dies sind
pkg-descr und
pkg-plist. Der pkg-
Präfix unterscheidet sie von anderen Dateien.pkg-descrDiese enthält eine längere Beschreibung des
Ports. Einer oder mehrere Absätze, die kurz und
prägnant erklären, was der Port macht, sind
ausreichend.pkg-descr enthält
keine Anleitung oder detaillierte
Beschreibung wie der Port benutzt oder kompiliert wird!
Bitte seien Sie vorsichtig, wenn Sie aus dem
README oder der Manualpage kopieren
; Diese sind oft keine prägnanten
Beschreibungen des Ports oder sie sind in einem
ungünstigen Format (Manualpages haben z.B.
bündige Zwischenräume). Wenn es für die
portierte Software eine offizielle Webseite gibt, sollten
Sie diese hier angeben. Fügen Sie hierzu
eine der Webseiten mit dem
Präfix WWW: ein, damit
automatische Werkzeuge korrekt arbeiten.Das folgende Beispiel zeigt wie Ihre
pkg-descr aussehen sollte:This is a port of oneko, in which a cat chases a poor mouse all over
the screen.
:
(etc.)
WWW: http://www.oneko.org/pkg-plistDiese Datei enthält eine Liste aller Dateien, die
von diesem Port installiert werden. Sie wird auch die
Packliste genannt, da das Paket durch die
hier aufgeführten Dateien erstellt wird. Die
Pfadangaben sind relativ zum Installationspräfix
(für gewöhnlich /usr/local
oder /usr/X11R6). Wenn Sie die
MANn-Variablen
verwenden (was Sie auch machen sollten), führen Sie hier
keine Manualpages auf. Wenn der Port während der
Installation Verzeichnisse erstellt, stellen Sie sicher
entsprechende @dirrm-Zeilen
einzufügen, um die Verzeichnisse zu entfernen, wenn das
Paket gelöscht wird.Hier ist ein kleines Beispiel:bin/oneko
lib/X11/app-defaults/Oneko
lib/X11/oneko/cat1.xpm
lib/X11/oneko/cat2.xpm
lib/X11/oneko/mouse.xpm
@dirrm lib/X11/onekoFür weitere Details zur Packliste lesen Sie in der
&man.pkg.create.1; Manualpage nach.Es wird empfohlen alle Dateinamen in dieser Datei
alphabetisch sortiert zu halten. Das erlaubt Ihnen die
Änderungen bei einem Upgrade Ihres Ports deutlich
einfacher zu Überprüfen.Eine Packlist von Hand zu erzeugen kann eine sehr
mühsame Aufgabe sein. Wenn der Port eine große
Anzahl Dateien installiert, kann es Zeit sparen,
eine Packliste automatisch
zu erstellen.Es gibt nur einen Fall, in dem
pkg-plist weggelassen werden kann.
Wenn der Port nur eine handvoll Dateien und Verzeichnisse
installiert, können diese in den Variablen
PLIST_FILES und
PLIST_DIRS im
Makefile aufgelistet werden. Zum
Beispiel könnten wir im obigen Beispiel ohne
pkg-plist für den
oneko-Port auskommen, indem wir die
folgenden Zeilen ins Makefile
einfügen:PLIST_FILES= bin/oneko \
lib/X11/app-defaults/Oneko \
lib/X11/oneko/cat1.xpm \
lib/X11/oneko/cat2.xpm \
lib/X11/oneko/mouse.xpm
PLIST_DIRS= lib/X11/onekoNatürlich sollte PLIST_DIRS
ungesetzt bleiben, wenn der Port keine eigenen Verzeichnisse
installiert.Der Preis für diese Art die Dateien eines Ports
anzugeben ist, dass man keine Befehlsfolgen wie in
&man.pkg.create.1; nutzen kann. Deshalb ist es nur
für einfache Ports geeignet und macht diese noch
einfacher. Gleichzeitig bringt es den Vorteil die Anzahl
der Dateien in der Ports-Sammlung zu reduzieren. Deshalb
ziehen Sie bitte diese Vorgehensweise in Erwägung,
bevor Sie pkg-plist benutzen.Später werden wir uns ansehen, wie
pkg-plist und
PLIST_FILES benutzt werden können,
um anspruchsvollere Aufgaben zu
erfüllen.Die Checksummendatei erzeugenGeben Sie einfach make makesum ein.
Die Regeln von Make sorgen dafür, dass die Datei
distinfo automatisch erstellt
wird.Wenn sich die Checksumme einer heruntergeladenen Datei
regelmäßig ändert und Sie sicher sind, dass
Sie der Quelle trauen können (weil sie z.B. von einer
Hersteller-CD oder täglich erstellter Dokumentation
stammt), sollten Sie diese Dateien in der Variable
IGNOREFILES angeben. Dann wird die
Checksumme für diese Datei bei
make makesum nicht berechnet, sondern auf
IGNORE gesetzt.Den Port testenSie sollten sicherstellen, dass die Port-Regeln genau das
einhalten, was Sie von ihnen erwarten, auch beim Erzeugen eines
Pakets aus dem Port. Dies sind die wichtigen Punkte, die Sie
überprüfen sollten.pkg-plist enthält nichts,
das nicht von Ihrem Port installiert wurde.pkg-plist enthält alles,
was von Ihrem Port installiert wurde.Ihr Port kann mit Hilfe von
make reinstall mehrmals installiert
werden.Ihr Port
räumt bei der
Deinstallation hinter sich auf.Empfohlene Testreihenfolgemake installmake packagemake deinstallpkg_add Paket-Namemake deinstallmake reinstallmake packageStellen Sie bitte sicher, dass während
make package und
make deinstall keine Warnungen ausgegeben
werden. Nach Schritt 3 überprüfen Sie bitte, ob alle
neuen Verzeichnisse korrekt entfernt wurden. Und versuchen Sie
die Software nach Schritt 4 zu benutzen, um sicherzustellen,
dass sie korrekt funktioniert, wenn diese aus einem Paket
installiert wird.Der gründlichste Weg diese Schritte zu automatisieren
ist eine Tinderbox zu installieren.
Diese verwaltet Jails, in denen Sie alle
oben genannten Schritte durchführen können, ohne den
Zustand Ihres laufenden Systems zu verändern. Mehr
Informationen hierzu entält
ports/ports-mgmt/tinderboxIhren Port mit portlint
überprüfenBitte verwenden Sie portlint, um
festzustellen, ob Ihr Port unseren Richtlinien entspricht.
Das Programm
ports-mgmt/portlint ist
Teil der Ports-Sammlung. Stellen Sie vor allem sicher, dass
das Makefile in der
richtigen Form und das
Paket passend benannt
ist.Den Port einreichenAls Erstes sorgen Sie bitte dafür, dass Sie den
Abschnitt DOs and DON'Ts
gelesen haben.Nun, da Sie mit Ihrem Port zufrieden sind, müssen Sie
ihn nur noch in den Haupt-Ports-Tree von FreeBSD einbringen,
damit alle daran teilhaben können. Wir benötigen
nicht Ihr work-Verzeichnis oder Ihr
pkgname.tgz-Paket – diese
können Sie nun löschen. Als Nächstes fügen
Sie bitte einfach die Ausgabe von
shar `find port_dir` in einen Fehlerbericht
(PR - Problem Report) und senden diesen mittels
&man.send-pr.1; (unter
Bug Reports and General Commentary finden Sie weitere
Informationen über &man.send-pr.1;). Ordnen Sie den
Fehlerbericht bitte in die Kategorie Ports
mit der Klasse Change-Request ein
(Markieren Sie den Bericht nicht als
vertraulich
(confidential)!). Fügen Sie bitte eine
kurze Beschreibung des Programms, das Sie portiert haben, in
das Beschreibungs-Feld des Problemberichts und
das Shar (Shell-Archiv) in das Fix-Feld
ein.Sie können uns die Arbeit um einiges vereinfachen,
wenn Sie eine gute Beschreibung in der Zusammenfassung des
Problemberichtes verwenden. Wir bevorzugen etwas wie
Neuer Port:
<Kategorie>/<Portname><Kurzbeschreibung des
Ports> für neue Ports und Update
Port: <Kategorie>/<Portname>
<Kurzbeschreibung des Updates> für
Portupdates. Wenn Sie sich an dieses Schema halten, ist die
Chance, dass sich jemand bald Ihren Bericht ansieht,
deutlich besser.Noch einmal: Bitte fügen Sie nicht das
distfile der Originalquelle, das
work-Verzeichnis oder das Paket, das Sie mit
make package erstellt haben, ein.
Haben Sie bitte etwas Geduld, nachdem Sie den Port
eingereicht haben. Manchmal kann es einige Monate dauern,
bevor ein Port in FreeBSD eingefügt wird, obwohl es
wahrscheinlich nur ein paar Tage dauert. Sie können sich
die
Liste der Ports, die darauf warten in FreeBSD committet zu
werden, ansehen.Nachdem wir einen Blick auf Ihren Port geworfen haben,
werden wir, wenn nötig, bei Ihnen nachfragen und ihn in
die Ports-Sammlung übernehmen. Ihr Name taucht dann auch
in der Liste der Additional
FreeBSD Contributors und in anderen Dateien auf.
Ist das nicht toll?! :-)Einen Port in aller Ruhe erstellenOk, das war nicht ganz einfach und der Port hat einige
Veränderungen erfordert, um funktionieren zu können.
In diesem Abschnitt werden wir Schritt für Schritt
erklären, wie man den funktionierenden Port den Vorgaben
der Ports entsprechend anpasst.Die FunktionsweiseBeginnen wir mit der Abfolge der Ereignisse, die
eintreten, wenn der Nutzer das erste make
in Ihrem Portsverzeichnis ausführt. Sie empfinden es
für das Verständnis vielleicht hilfreich
bsd.port.mk in einem anderen Fenster
offen zu haben, während Sie diesen Abschnitt
lesen.Aber machen Sie sich keine Sorgen, falls Sie nicht
wirklich verstehen, was bsd.port.mk
macht, die Wenigsten begreifen dies...
:>Das Target fetch wird
aufgerufen. Es ist dafür verantwortlich
sicherzustellen, dass der Tarball lokal im
DISTDIR verfügbar ist. Falls
fetch die benötigten Dateien
in DISTDIR nicht finden kann,
durchsucht es die URL MASTER_SITES,
welche im Makefile gesetzt ist, ebenso wie unsere
Haupt-FTP-Seite unter
ftp://ftp.freebsd.org/pub/FreeBSD/ports/distfiles/
, wo wir genehmigte Distfiles als Backup
aufbewahren. Danach wird versucht, so eine direkte
Internetverbindung besteht, dass genannte Distfile mit
FETCH herunterzuladen. Falls dies
gelingt, wird die Datei in DISTDIR
für weitere Nutzung abgelegt und fährt
fort.Das Target extract wird
aufgerufen. Es sucht nach den Distfiles Ihres Ports
(normalerweise ein gzip-komprimierter Tarball) in
DISTDIR und entpackt diese in ein
temporäres Unterverzeichnis, welches von
WRKDIR festgelegt wird (standardmäßig
work).Das Target patch wird
aufgerufen. Zuerst werden alle in
PATCHFILES festgelegten Patches
eingespielt. Anschließend werden, falls Patches der
Form
patch-* in
PATCHDIR (standardmäßig das
files-Unterverzeichnis) gefunden
werden, diese in alphabetischer Reihenfolge
eingespielt.Das Target configure wird
aufgerufen. Dieses kann viele verschiedene Dinge
machen.Existiert scripts/configure,
so wird es aufgerufen.Falls HAS_CONFIGURE oder
GNU_CONFIGURE gesetzt sind, wird
WRKSRC/configure
ausgeführt.Falls USE_IMAKE gesetzt ist,
wird XMKMF
(standardmäßig xmkmf -a)
ausgeführt.Das Target build wird
aufgerufen. Es ist für das Wechseln in das private
Arbeitsverzeichnis (WRKSRC) und das
Bauen des Ports zuständig. Ist
USE_GMAKE gesetzt, so wird GNU
make verwendet, sonst das
System-make.Die oben genannten Schritte sind die Standardaktionen.
Zusätzlich können Sie pre-
irgendwas oder
post-irgendwas als Targets definieren oder Skripten mit diesen
Namen in das scripts-Unterverzeichnis
legen. Sie werden dann vor bzw. nach den Standardaktionen
aufgerufen.Angenommen Sie haben das Target post-extract
in Ihrem Makefile
definiert und eine Datei pre-build im
scripts Unterverzeichnis, so wird das
Target post-extract nach dem normalen
Entpacken aufgerufen und das Skript
pre-build
ausgeführt, bevor die vordefinierten Bau-Regeln
abgearbeitet sind. Es wird empfohlen, dass Sie
Makefile-Targets verwenden, falls die
Aktionen es erlauben, da es so für jemanden einfacher
sein wird herauszufinden, was für eine
nicht-standardmäßige Aktion der Port
benötigt.Die Standardaktionen werden aus den Targets
bsd.port.mkdo-irgendwas übernommen. Zum Beispiel sind die Befehle
zum Entpacken eines Ports im Target
do-extract zu finden. Falls Sie mit
einem vorgegebenen Target nicht zufrieden sind, können
Sie es verändern, indem Sie das Target
do-irgendwas in Ihrem Makefile neu
definieren.Die Haupt-Targets (z.B.
extract,
configure usw.) machen nicht mehr
als sicherzustellen, dass bis hierhin alle Abschnitte
abgeschlossen sind, um danach die eigentlichen Targets oder
Skripte aufzurufen. Und es ist nicht beabsichtigt, dass
diese geändert werden. Falls Sie das Entpacken
verändern wollen, verändern Sie
do-extract, aber niemals die Art,
wie extract arbeitet!Jetzt, da Sie verstehen, was geschieht, wenn der Benutzer
make eingibt, lassen Sie uns durch die
empfohlenen Schritte gehen, um den perfekten Port zu
erstellen.Den originalen Quelltext besorgenNormalerweise liegt der original Quelltext als gepackte
Datei (foo.tar.gz
oder
foo.tar.Z)
vor. Kopieren Sie diese nach DISTDIR.
Nutzen Sie, soweit möglich, immer die Quellen aus dem
Hauptzweig.Es ist notwendig die Variable
MASTER_SITES anzupassen, um anzugeben, wo
sich der originale Quelltext befindet. In
bsd.sites.mk finden sich hilfreiche
Definitionen für die gebräuchlichsten Seiten. Bitte
nutzen Sie diese Seiten und die zugehörigen Definitionen,
soweit dies möglich ist. Damit wird vermieden, immer und
immer wieder dieselben Informationen zu wiederholen. Da die
Hauptseiten regelmäßig angepasst werden
müssen, vereinfacht dieses Vorgehen die Pflege der
Dateien für jeden Beteiligten.Falls keine zuverlässige und gut erreichbare
FTP/HTTP-Seite zu finden ist, oder nur Seiten auffindbar sind,
die keinen Standards entsprechen, sollte eine Kopie des
Quelltextes auf einer zuverlässigen Seite abgelegt
werden. Dies könnte z.B. die eigene Internetseite
sein.Ist kein geeigneter Ort zum Ablegen des Quelltextes
auffindbar, ist es möglich diesen intern
auf ftp.FreeBSD.org abzulegen; dies sollte
jedoch als letzte Möglichkeit angesehen werden. Das
Distfile muss in diesem Fall in ~/public_distfiles/
eines freefall-Accounts abgelegt
werden. Bitten Sie den Committer Ihres Ports dies zu erledigen.
Er wird außerdem MASTER_SITES nach
MASTER_SITE_LOCAL und
MASTER_SITE_SUBDIR auf den
freefall-Benutzernamen angepasst.Sollte sich das Distfile des Ports regelmäßig
ohne Versionsanpassungen des Autors ändern, sollte
überlegt werden, das Disfile auf der eigenen
Internetseite abzulegen und diese in der Liste der
MASTER_SITES an die erste Stelle zu setzen.
Falls möglich, sollte der Autor des Ports gebeten werden,
dies zu erledigen; hierüber wird die Kontrolle des Quelltextes
verbessert. Wird eine eigene Version des Quelltextes auf
eigenen Internetseiten verfügbar gemacht, verhindert dies
Warnungen von checksum mismatch und
reduziert den Arbeitsaufwand der Maintainer der FTP-Seiten.
Auch wenn nur eine Quelle für den Quelltext des Ports zur
Verfügung steht, ist es empfohlen, ein Backup auf einer
weiteren Seite abzulegen und diese als zweiten Eintrag in
MASTER_SITES aufzunehmen.Sind für den Port zusätzlich aus dem Internet
verfügbare Patches erforderlich, sollten diese ebenfalls
in DISTDIR abgelegt werden. Sollten diese
Patches von anderer Quelle als der Hauptseite des Ports
stammen, ist das kein Grund zur Sorge. Es gibt Wege diesem
Umstand gerecht zu werden (beachten Sie die unten stehende
Beschreibung zu PATCHFILES
).Den Port bearbeitenEntpacken Sie eine Kopie des Tarballs in ein privates
Verzeichnis und nehmen Sie alle Änderungen
vor, die nötig sind, um den Port unter einer aktuellen
FreeBSD-Version kompilieren zu können.
Protokollieren Sie sorgfältig alle
Schritte, die Sie vornehmen, da Sie den Prozess in Kürze
automatisieren werden. Alles, auch das Entfernen,
Hinzufügen oder Bearbeiten von Dateien, sollte von einem
automatisierten Skript oder einer Patch-Datei machbar sein,
wenn Ihr Port fertig ist.Falls Ihr Port bedeutende Interaktionen/Veränderungen
durch den Benutzer benötigt, um ihn zu Kompilieren oder
zu Installieren, sollten Sie einen Blick auf Larry Walls
klassische Configure-Skripte werfen
oder vielleicht etwas Ähnliches selbst erstellen. Das
Ziel der Ports-Sammlung ist es, jeden Port so
plug-and-play-fähig wie möglich
für den Endbenutzer zu machen, während ein Minimum
an Speicherplatz gebraucht wird.Solange nicht anders angegeben wird von Patch-Dateien,
Skripten und anderen Dateien, die Sie erstellt und der FreeBSD
Ports-Sammlung hinzugefügt haben, angenommen, dass Sie
unter den standardmäßigen BSD-Copyright-Bedingungen
stehen.Fehlerbehebung (Patches)Bei der Vorbereitung eines Ports können die Dateien,
die hinzugefügt oder verändert wurden, mittels
&man.diff.1; abgefangen werden, um Sie später an
&man.patch.1; zu übergeben. Jeder Patch, der dem
Quelltext übergeben werden soll, sollte in einer Datei
patch-*
abgelegt werden, wobei * dem
Pfadnamen der zu korrigierenden Datei entspricht, wie er auch
in patch-Imakefile oder im
patch-src-config.h erscheint. Diese
Dateien sollten in PATCHDIR (normalerweise
files) abgelegt sein, von wo sie
automatisch übernommen werden. Alle Patches müssen
sich relativ zur WRKSRC-Variable
(normalerweise dem Verzeichnis, in dem sich der Quelltext des
Ports entpackt und wo auch der Bau stattfindet)
befinden.Um Korrekturen und Updates zu vereinfachen, sollte es
vermieden werden, mehr als einen Patch für eine Datei zu
nutzen (z.B. patch-file und
patch-file2, welche beide
WRKSRC/foobar.c
verändern).Für die Benennung der Patches sollten nur die Zeichen
[-+._a-zA-Z0-9] genutzt werden. Bitte
verwenden Sie keine weiteren Zeichen als die angegebenen. Die
Namensvergabe sollte nicht patch-aa oder
patch-ab etc. entsprechen, erwähnen
Sie immer den Pfad und Dateinamen.RCS-Zeichenketten sollten vermieden werden, da CVS diese
verstümmeln würde, sobald wir diese Dateien in die
Ports-Sammlung einpflegen. Wenn wir die Dateien wieder abrufen
wären diese verändert und der Patch würde
fehlschlagen. RCS-Zeichenketten sind in Dollar-Zeichen
($) eingefügte Zeichen und
beginnen üblicherweise mit $Id
oder $RCS.Die Option rekursiv () zu nutzen
&man.diff.1;, um Patches zu erstellen, ist zulässig,
jedoch sollte der Patch anschließend geprüft
werden, um Unnötiges aus dem Patch zu entfernen. Im
Einzelnen bedeutet dies, dass Diffs zwischen zwei
Backup-Dateien, Makefiles oder wenn der
Port Imake oder GNU
configure usw. nutzt, überflüssig
sind und entfernt werden sollten. Falls es es notwendig war,
configure.in zu bearbeiten und es soll
autoconf zum Neuerstellen von
configure genutzt werden, sollten die Diffs
aus configure nicht genutzt werden (diese
werden oft einige tausend Zeilen
groß!); – hier sollte
USE_AUTOTOOLS=autoconf:261 definiert und
das Diff aus configure.in genutzt
werden.Zusätzlich sollte man unnötige
Markup-Änderungen in Patches/Änderungen möglichst
vermeiden. In der Open Source-Welt teilen sich Projekte
häufig große Teile des Quellcodes. Allerdings
verwenden die einzelnen Projekte oft unterschiedliche
Programmierstile und Vorgaben für Einrückungen. Wenn
man also einen funktionierenden Teil einer Funktion aus einem
Projekt verwendet, um ein ähnliches Problem in einem anderen
Projekt zu lösen, sollte man besonders vorsichtig sein, weil
sich ansonsten die CVS-Änderungseinträge mit
überflüssigen Einträgen füllen, die nur
das Markup des Quellcodes betreffen, ohne dass sich an der
Funktion des eigentlichen Quellcode etwas ändert
(withspace-only changes). Solche Änderungen
vergrößern nicht nur das CVS-Repository, sondern
erschweren es auch die Ursache für eventuell auftretende
Probleme zu finden.War es notwendig eine Datei zu entfernen, wird dies besser
mittels des post-extract-Targets als
über den Patch selbst realisiert.Ein einfacher Austausch kann direkt über das
Makefile des Ports umgesetzt werden,
indem der in-place-Modus von &man.sed.1; genutzt wird. Dies
ist sehr hilfreich, wenn variable Werte korrigiert werden
sollen. Beispiel:post-patch:
@${REINPLACE_CMD} -e 's|for Linux|for FreeBSD|g' ${WRKSRC}/README
@${REINPLACE_CMD} -e 's|-pthread|${PTHREAD_LIBS}|' ${WRKSRC}/configure
Relativ häufig ergibt sich die Situation, in der die
portierte Software die CR/LF-Konventionen für Zeilenenden
nutzt (dies ist bei unter &windows; entwickelter Software
häufig der Fall). Dies kann bei weiteren Patches Probleme
(Compiler-Warnungen, Fehlermeldungen bei der Ausführung
von Skripten wie z.B. /bin/sh^M not found)
und anderes ergeben. Um schnell alle Dateien von CR/LF
nach LF zu konvertieren, kann
USE_DOS2UNIX=yes in das
Makefile des Ports geschrieben werden.
Hierzu kann eine Liste der zu konvertierenden Dateien erstellt
werden:USE_DOS2UNIX= util.c util.hSollen Gruppen von Dateien über verschiedene
Unterverzeichnisse konvertiert werden, kann
DOS2UNIX_REGEX genutzt werden, dessen
Argumente find-kompatible, reguläre
Ausdrücke sind. Mehr zur Formatierung findet sich in
&man.re.format.7;. Diese Option ist beim Konvertieren aller
Dateien mit definierter Endung, z.B. aller Dateien im
Quellcode, wobei binäre Dateien unberührt bleiben,
sinnvoll:USE_DOS2UNIX= yes
DOS2UNIX_REGEX= .*\.(c|cpp|h)KonfigurierenFügen Sie alle zusätzlichen
Veränderungsbefehle Ihrem Skript
configure hinzu und speichern Sie es im
scripts-Unterverzeichnis. Wie vorstehend
schon erwähnt, können Sie dies auch mit den Targets
Makefile und/oder Skripte mit dem Namen
pre-configure oder
post-configure erledigen.Handhabung von BenutzereingabenSollte der Port Eingaben vom Benutzer benötigen,
muss IS_INTERACTIVE im
Makefile des Ports gesetzt werden. Dies
erlaubt overnight builds Ihren Port zu
überspringen, falls der Nutzer die Variable
BATCH setzt (setzt der Nutzer hingegen die
Variable INTERACTIVE, werden
nur Ports gebaut, die Interaktion vom
Nutzer erwarten). Dies erspart den Rechnern, welche
kontinuierlich Ports bauen, eine Menge Zeit (siehe
unten).Zudem ist es empfohlen, falls sinnvolle Vorgaben für
interaktive Optionen gesetzt sind, die
PACKAGE_BUILDING-Variable zu prüfen
und das interaktive Skript abzuschalten. Dies macht es uns
möglich, Pakete für CDROMs und FTP-Server zu
bauen.Die Konfiguration des MakefileDas Konfigurieren des Makefile ist
sehr einfach und wir schlagen vor, dass Sie zunächst
einen Blick auf vorhandene Beispiele werfen. Zusätzlich
gibt es ein
Beispiel eines Makefile
in diesem Handbuch. Schauen Sie es sich an und verfolgen Sie
bitte die Abfolge der Variablen und Abschnitte in dieser
Vorlage. Damit erleichtern Sie es anderen,
Ihren Port zu lesen.Bedenken Sie bitte die folgenden Probleme in der hier
vorgegebenen Abfolge der Unterabschnitte dieses Kapitels, wenn
Sie Ihr neues Makefile erstellen:Der originale QuelltextLiegt der Quelltext in DISTDIR als eine
standardisierte und mit gzip gepackte Datei in der Art
foozolix-1.2.tar.gz? Falls ja,
können Sie zum nächsten Schritt übergehen.
Falls nicht, sollten Sie versuchen, die Variablen
DISTVERSION, DISTNAME,
EXTRACT_CMD,
EXTRACT_BEFORE_ARGS,
EXTRACT_AFTER_ARGS,
EXTRACT_SUFX, oder
DISTFILES zu ändern. Das hängt
davon ab, wie fremdartig das Distributionsfile Ihres Ports ist
(der häufigste Fall ist
EXTRACT_SUFX=.tar.Z, wenn der Tarball durch
ein normales compress und nicht durch
gzip gepackt wurde).Im schlimmsten Fall können Sie einfach Ihre eigene
Vorgabe mittels do-extract erzeugen
und die Standardvorgabe überschreiben; aber dies sollte
in den wenigsten Fällen, wenn überhaupt, notwendig
sein.BezeichnungenDer erste Teil des Makefile
beschreibt die Versionsnummer des Ports und führt ihn in
der richtigen Kategorie auf.PORTNAME und
PORTVERSIONSetzen Sie bitte die Variable
PORTNAME auf den Basisnamen Ihres Ports
und die Variable PORTVERSION auf dessen
Versionsnummer.PORTREVISION und
PORTEPOCHPORTREVISIONDie PORTREVISION-Variable ist ein
streng monoton wachsender Wert, welcher auf 0
zurückgesetzt wird, nachdem
PORTVERSION erhöht wurde (d.h.
jedes Mal, wenn ein offizielles Release erfolgt). Sie wird
an den Namen des Pakets angehängt, wenn sie ungleich
0 ist. Änderungen an PORTREVISION
werden von automatisierten Werkzeugen (z.B.
&man.pkg.version.1;) genutzt, um anzuzeigen, dass ein
neues Paket verfügbar ist.PORTREVISION sollte jedes Mal
erhöht werden, wenn eine Änderung am Port
erfolgt, die beträchtliche Auswirkungen auf den
Inhalt oder Struktur des aus dem Port erzeugten Pakets
zur Folge hat.Beispiele dafür, wann
PORTREVISION erhöht werden
sollte:Hinzufügen von Patches, welche
Sicherheitslücken schließen, Fehler
beseitigen oder neue Funktionalität zum Port
hinzufügen.Änderungen am Makefile
des Ports, welche compile-time-Optionen
hinzufügen oder entfernen.Änderungen bezüglich Packliste oder am
Verhalten während der Installation des Pakets
(d.h. Änderungen an einem Skript, welches
Ausgangsdaten für das Paket erzeugt, wie z.B.
SSH-Hostschlüssel).Versionssprung einer Shared-Library, welche eine
Abhängigkeit dieses Ports ist (In diesem Fall
würde ein Anwender bei der Installation des alten
Pakets scheitern, falls er eine neue Version der
Abhängigkeit bereits installiert hat, weil nach
der alten Bibliothek libfoo.x anstatt nach
libfoo.(x+1)) gesucht wird).Schleichende Änderungen am Distfile, welche
bedeutende funktionale Änderungen verursachen,
d.h. Änderungen des Distfile erfordern eine
Korrektur an distinfo, ohne dass
damit zusammenhängend die
PORTVERSION verändert wird,
obwohl ein diff -ru zwischen der
alten und der neuen Version bedeutende
Veränderungen am Code nachweist.Beispiele für Änderungen, welche keine
Erhöhung von PORTREVISION
erfordern:Stilistische Änderungen am Grundgerüst
des Ports ohne funktionale Änderungen am daraus
resultierenden Paket.Änderungen an der Variable
MASTER_SITES oder andere
funktionale Änderungen, welche das resultierende
Paket nicht verändern.Marginale Patches am Distfile wie die Korrektur
von Tippfehlern, welche nicht wichtig genug sind, um
dem Benutzer die Bürde eines Upgrades
aufzuerlegen.Build fixes, die ein Paket erst kompilierbar
machen, welches ohne diese Änderungen vorher
nicht erzeugt werden konnte (solange die
Änderungen keine funktionale Differenz bringen
auf Plattformen, auf denen dieses Paket schon vorher
gebaut werden konnte). Da
PORTREVISION den Inhalt des Pakets
wiederspiegelt, ist es nicht notwendig
PORTREVISION zu erhöhen, wenn
das Paket vorher nicht erstellt werden konnte.Als Faustregel gilt: Stellen Sie sich die Frage, ob
die durchgeführte Änderung am Port jedem hilft
(entweder aufgrund einer Verbesserung, Beseitigung eines
Fehlers, oder der Annahme, dass das neue Paket
überhaupt erst funktioniert) und wägen Sie es
gegen den Umstand ab, dass jedermann, der seine
Ports-Sammlung regelmässig auf dem neuesten Stand
hält, zu einer Aktualisierung gezwungen wird.
Falls Sie die Frage positiv beantworten sollten,
erhöhen Sie die Variable
PORTREVISION.PORTEPOCHVon Zeit zu Zeit geschieht es, dass irgendjemand
(Drittanbieter von Software oder FreeBSD Ports Committer)
etwas Dummes tut und eine Version einer Software
veröffentlicht, deren Versionsnummer niedriger ist
als die der vorherigen. Ein Beispiel hierfür ist
ein Port, der von foo-20000801 auf foo-1.0 geändert
wird (der Erstere wird fälschlicherweise als neue
Version behandelt, weil 2000801 ein numerisch
größerer Wert ist als 1).In Situationen wie diesen sollte die Variable
PORTEPOCH erhöht werden. Wenn
PORTEPOCH größer als 0 ist,
wird sie an den Namen des Pakets angehängt, wie in
Abschnitt 0 oberhalb bereits beschrieben.
PORTEPOCH darf niemals verringert oder
auf 0 gesetzt werden, weil der Vergleich des Pakets mit
einem früheren Zeitpunkt scheitern würde (d.h.
das Paket würde niemals als veraltet erkannt werden):
Die neue Versionsnummer (1.0,1 im
obigen Beispiel) ist immer noch numerisch kleiner als die
vorherige Version (2000801), aber das Suffix
,1 wird von automatisierten Werkzeugen
gesondert behandelt und wird als größer
erkannt, als das implizit angenommene Suffix
,0 im früheren Paket.Das Entfernen oder Zurücksetzen von
PORTEPOCH führt zu unendlichem
Ärger. Wenn Sie die obigen Ausführungen nicht
vollständig verstanden haben, lesen Sie es bitte
unbedingt nochmals bis Sie es vollständig
verinnerlicht haben, oder fragen Sie vor jeder
Änderung auf den Mailinglisten nach!Es wird erwartet, dass PORTEPOCH
für die weitaus überwiegende Zahl der Ports
nicht verwendet wird und der verantwortungsvolle und
vorausschauende Umgang mit PORTVERSION
macht es meist überflüssig, falls ein
späteres Release die Versionsstruktur ändern
sollte. Vorsicht ist geboten, wenn ein Release einer
Drittanbieter-Software ohne eine offizielle Versionsnummer
veröffentlicht wird, wie z.B. bei
Snapshot-Versionen. Man ist versucht,
das Release mit dem jeweiligen Datum zu bezeichnen,
was unweigerlich zu den oben beschriebenen Problemen
führt, wenn das nächste
offizielle Release erscheint.Wenn z.B. ein Snapshot zum Datum 20000917
veröffentlicht wird und die vorherige Version der
Software war 1.2, dann sollte der Snapshot die
PORTVERSION 1.2.20000917 oder
ähnlich erhalten und nicht 20000917, damit das
nachfolgende Release, angenommen 1.3, immer noch einen
größeren numerischen Wert aufweist.Beispiel für den Gebrauch von
PORTREVISION und
PORTEPOCHDer gtkmumble-Port, Version
0.10, befindet sich in der
Ports-Sammlung:PORTNAME= gtkmumble
PORTVERSION= 0.10PKGNAME wird zu
gtkmumble-0.10.Ein Sicherheitsloch wurde entdeckt, das einen lokalen
Patch von FreeBSD erforderlich macht.
PORTREVISION wird entsprechend
erhöht.PORTNAME= gtkmumble
PORTVERSION= 0.10
PORTREVISION= 1PKGNAME wird zu
gtkmumble-0.10_1Eine neue Version wird vom Software-Drittanbieter
veröffentlicht, bezeichnet mit der Version
0.2 (es stellt sich heraus, dass der
Autor beabsichtigte, dass 0.10
eigentlich 0.1.0 bedeuten sollte,
nicht was kommt nach 0.9
– Hoppla, aber nun ist es zu spät).
Da die neue Unterversion 2 numerisch
kleiner ist als die vorherige Version
10, muss PORTEPOCH
erhöht werden, um sicherzustellen, dass das neue
Paket auch als neuer erkannt wird. Da es
ein neues Release des Drittanbieters ist, wird
PORTREVISION auf 0 zurückgesetzt
(oder aus dem Makefile
entfernt).PORTNAME= gtkmumble
PORTVERSION= 0.2
PORTEPOCH= 1PKGNAME wird zu
gtkmumble-0.2,1Das nächste Release ist 0.3. Da
PORTEPOCH niemals verringert wird,
sind die Versionsvariablen nun wie folgt:PORTNAME= gtkmumble
PORTVERSION= 0.3
PORTEPOCH= 1PKGNAME wird zu
gtkmumble-0.3,1Falls PORTEPOCH mit diesem
Upgrade auf 0 zurückgesetzt
worden wäre, dann würde jemand, der das Paket
gtkmumble-0.10_1 installiert
hätte, das Paket gtkmumble-0.3
nicht als neuer erkennen, da 3 immer
noch numerisch kleiner ist als 10.
Bedenken Sie, dass genau dies der springende Punkt an
PORTEPOCH ist.PKGNAMEPREFIX und
PKGNAMESUFFIXZwei optionale Variablen,
PKGNAMEPREFIX und
PKGNAMESUFFIX, werden verknüpft mit
PORTNAME und
PORTVERSION, um
PKGNAME zu bilden als
${PKGNAMEPREFIX}${PORTNAME}${PKGNAMESUFFIX}-${PORTVERSION}
. Stellen Sie bitte unbedingt sicher, dass diese
Variablen den Richtlinien
für einen guten Paketnamen entsprechen.
Insbesondere dürfen Sie
keinesfalls einen Bindestrich
(-) in PORTVERSION
verwenden. Falls das Paket den
language- oder
-compiled.specifics-Teil aufweist
(siehe unten) benutzen Sie PKGNAMEPREFIX
oder PKGNAMESUFFIX respektive. Machen Sie
diese Variablen nicht zum Bestandteil von
PORTNAME!LATEST_LINKIn einigen Fällen können mehrere Versionen
einer Applikation gleichzeitig in der Ports-Sammlung sein.
Das index build- und das package build-System müssen
nun in der Lage sein, diese als unterschiedliche Ports zu
erkennen, obwohl diese Versionen alle die gleichen Variablen
PORTNAME,
PKGNAMEPREFIX und sogar
PKGNAMESUFFIX aufweisen. In solchen
Fällen sollte die optionale Variable
LATEST_LINK auf einen unterschiedlichen
Wert für alle Ports gesetzt werden mit Ausnahme des
Haupt-Ports. Beispiele hierfür sind die
editors/vim5 und
editors/vim-Ports und die
www/apache*-Familie. Beachten Sie
bitte, dass die Frage der Auswahl der
wichtigsten Version
(am populärsten,
am besten Unterstützt,
zuletzt gepatcht usw.) ausserhalb der
Möglichkeiten dieses Handbuches liegt. Wir sagen Ihnen
nur, wie Sie die anderen Ports spezifizieren, nachdem Sie
den Haupt-Port erkoren haben.Namensregeln für PaketeIm Folgenden finden Sie die Regeln für die
Benennung Ihrer Pakete. Diese sollen gewährleisten,
dass das Paketverzeichnis leicht zu durchsuchen ist, da es
bereits abertausende Pakete gibt und die Nutzer sich mit
Schauder abwenden, wenn Ihre Augen überstrapaziert
werden!Der Paketname soll aussehen wie
language_region-name-compiled.specifics-version.numbers.Der Paketname ist definiert als
${PKGNAMEPREFIX}${PORTNAME}${PKGNAMESUFFIX}-${PORTVERSION}
. Stellen Sie bitte sicher, dass die Variablen
Ihres Ports diesem Format entsprechen.FreeBSD bemüht sich ausserordentlich, die
Landessprachen seiner Nutzer zu unterstützen.
Die language-Variable soll
eine Abkürzung mit 2 Buchstaben sein der Sprachen
gemäß ISO-639, falls der Port für eine
bestimmte Sprache spezifisch ist.
Beispiele hierfür sind ja
für Japanisch, ru für
Russisch, vi für Vietnamesisch,
zh für Chinesisch,
ko für Koreanisch und
de für Deutsch.Sollte der Port spezifisch sein für eine
gewisse Region innerhalb eines Sprachraumes, dann
fügen Sie bitte auch den Ländercode mit 2
Buchstaben hinzu. Beispiele sind
en_US für nordamerikanisches
Englisch und fr_CH für
schweizerisches Französisch.Der language-Teil muss
in der PKGNAMEPREFIX-Variable gesetzt
werden.Der erste Buchstabe des
name-Teils muss kleingeschrieben
werden (der Rest des Namens kann Großbuchstaben
enthalten. Daher seien Sie bitte umsichtig, wenn Sie den
Namen einer Software konvertieren, welche
Grossbuchstaben enthält).
Es ist Tradition, Perl 5-Module durch
ein vorstehendes p5- und durch
Umwandlung des doppelten Doppelpunktes in Bindestriche
zu bezeichnen. So wird z.B. aus dem
Data::Dumper-Modul der
p5-Data-Dumper-Port.Vergewissern Sie sich, dass der Name des Ports und
seine Versionsnummer klar getrennt sind und in den
Variablen PORTNAME und
PORTVERSION stehen. Der einzige
Grund, um in PORTNAME einen
Versionsteil aufzunehmen ist der, dass die Software
wirklich so bezeichnet wird, wie z.B. die Ports
textproc/libxml2 oder
japanese/kinput2-freewnn.
Ansonsten sollte PORTNAME keine
versionsspezifischen Bestandteile aufweisen. Es ist
vollkommen normal, dass viele Ports den gleichen
PORTNAME aufweisen wie z.B. die
www/apache*-Ports. In diesem Falle
werden unterschiedliche Versionen (und unterschiedliche
Indexeinträge) unterschieden durch die Werte von
PKGNAMEPREFIX,
PKGNAMESUFFIX und
LATEST_LINK.Falls der Port mit verschiedenen, fest kodierten
Vorgaben (üblicherweise Teil des
Verzeichnisnamens in einer Familie von Ports) gebaut
werden kann, dann soll der
-compiled.specifics-Teil die
einkompilierten Vorgaben anzeigen (der Bindestrich ist
optional). Beispiele hierfür sind
Papiergrößen und Font-Einheiten.Der
-compiled.specifics-Teil
muss in der Variablen PKGNAMESUFFIX
gesetzt werden.Die Versionszeichenfolge sollte einen Bindestrich
(-) am Schluss haben und eine von
Punkten getrennte Liste von Integer-Zahlen und
kleingeschriebenen Buchstaben sein.
Es ist nicht zulässig, einen weiteren Bindestrich
innerhalb des Versionsstrings zu verwenden! Die einzige
Ausnahme hiervon ist die Zeichenfolge
pl (bedeutet
patchlevel), welche
nur dann gebraucht werden darf,
wenn die Applikation über keine
Haupt– oder Unterversionsnummern
verfügt. Wenn die Versionsbezeichnung der Software
Zeichenketten wie alpha,
beta, rc oder
pre enthält, dann nehmen Sie bitte
den ersten Buchstaben daraus und setzen ihn unmittelbar
hinter einen Punkt.
Falls die Versionszeichenfolge nach diesem Punkt
fortgesetzt wird, sollen die Zahlen ohne einen Punkt
zwischen den einzelnen Buchstaben folgen.Das Ziel ist es, die Ports anhand der
Versionszeichenfolge zu sortieren. Stellen Sie bitte
unbedingt sicher, dass die Bestandteile der
Versionsnummer immer durch einen Punkt getrennt sind
und falls Datumsangaben verwandt werden diese im Format
yyyy.mm.dd und nicht dd.mm.yyyy oder gar dem nicht Y2K-kompatiblen Format
yy.mm.dd vorliegen.Hier sind einige reale Beispiele, die aufzeigen,
wie man den Namen einer Applikation zu einem
vernünftigen Paketnamen umwandelt:SoftwarenamePKGNAMEPREFIXPORTNAMEPKGNAMESUFFIXPORTVERSIONGrundmule-2.2.2(leer)mule(leer)2.2.2Keine Änderung erforderlichEmiClock-1.0.2(leer)emiclock(leer)1.0.2keine Großbuchstaben für einzelne
Applikationenrdist-1.3alpha(leer)rdist(leer)1.3.aKeine Zeichenketten wie
alpha erlaubtes-0.9-beta1(leer)es(leer)0.9.b1keine Zeichenketten wie beta
erlaubtmailman-2.0rc3(leer)mailman(leer)2.0.r3keine Zeichenketten wie rc
erlaubtv3.3beta021.src(leer)tiff(leer)3.3Was sollte denn das eigentlich sein?tvtwm(leer)tvtwm(leer)pl11Versionsstring zwingend erforderlichpiewm(leer)piewm(leer)1.0Versionsstring zwingend erforderlichxvgr-2.10pl1(leer)xvgr(leer)2.10.1pl nur erlaubt, wenn keine
Versionsnummer vorhandengawk-2.15.6ja-gawk(leer)2.15.6Japanische Sprachversionpsutils-1.13(leer)psutils-letter1.13Papergröße beim Paketbau fix
kodiertpkfonts(leer)pkfonts3001.0Paket für 300 DPI SchriftartenFalls es in der Originalquelle überhaupt keinen
Anhaltspunkt für irgendeine Versionsbezeichnung gibt
und es unwahrscheinlich ist, dass der Autor jemals eine neue
Version veröffentlichen wird, dann setzen Sie bitte die
Version einfach auf 1.0 (wie im obigen
Beispiel piewm). Sie können auch den
Autor fragen oder eine Datumszeichenfolge
(yyyy.mm.dd)
als Version verwenden.KategorisierungCATEGORIESWenn ein Paket erzeugt wird, dann wird es unter
/usr/ports/packages/All abgelegt und
von einem oder mehreren Unterverzeichnissen werden auf
/usr/ports/packages Links erstellt.
Die Namen dieser Unterverzeichnisse werden durch die
Variable CATEGORIES festgelegt.
Dies geschieht, um dem Nutzer zu helfen, eine große
Zahl von Paketen auf einer FTP-Webseite oder einer CD/DVD
zu durchsuchen.
Bitte werfen Sie einen Blick auf die Aktuelle Liste der
Kategorien und suchen Sie die beste Kategorie
für Ihren Port aus.Diese Liste legt auch fest, an welcher Stelle in der
Ports-Sammlung der Port eingefügt wird. Falls Sie
mehrere Kategorien angeben wird angenommen, dass die Dateien
des Ports im Unterverzeichnis mit dem Namen der ersten
angegebenen Kategorie liegen. Schauen Sie bitte unten für weitere
Informationen darüber, wie man die richtige Kategorie
bestimmt.Aktuelle Liste der KategorienHier ist die aktuelle Liste der Kategorien. Die mit
einem Asterisk (*) bezeichneten sind
virtuelle Kategorien, also solche,
welche über kein eigenes Unterverzeichnis in der
Ports-Sammlung verfügen. Sie werden nur als
Sekundärkategorien benutzt und sind nur für
Suchzwecke eingerichtet worden.Für nicht-virtuelle Kategorien finden Sie eine
einzeilige Beschreibung in der Variable
COMMENT im
Makefile des jeweiligen
Unterverzeichnisses.KategorieBeschreibungAnmerkungaccessibilityPorts für behinderte Menschen.afterstep*Ports für den AfterStep
Window Manager.arabicArabische Sprachunterstützung.archiversArchivierungswerkzeuge.astroPorts für Astronomie.audioSound-Unterstützung.benchmarksBenchmarking-Werkzeuge.biologySoftware für Biologie.cadCAD-Werkzeuge.chineseChinesische Sprachunterstützung.commsKommunikationsprogramme.Hauptsächlich Software für serielle
Schnittstellen.convertersZeichensatz-Konverter.databasesDatenbanken.deskutilsDinge, die vor der Erfindung des Computers
auf dem Schreibtisch waren.develEntwicklungs-Werkzeuge.Legen Sie keine Bibliotheken hier ab, nur weil
es Bibliotheken sind, es sei denn, sie gehören
wirklich nirgendwo anders hin.dnsDNS-bezogene Software.editorsallgemeine Editoren.Spezielle Editoren gehören in Ihre
jeweilige Kategorie, (z.B. gehört ein
mathematischer Formeleditor in
math).elisp*Emacs-lisp-Ports.emulatorsEmulatoren für andere Betriebssysteme.
Terminal-Emulatoren gehören
nicht hierher; X-basierende
gehören zu x11 und
text-basierende zu comms oder
misc, abhängig von deren
genauer Funktionalität.financeFinanz-Software und ähnliches.frenchFranzösische Sprachunterstützung.
ftpFTP Client- und Server-Werkzeuge.Falls Ihr Port sowohl FTP als auch HTTP
unterstützt, stellen Sie ihn in
ftp mit der Zweitkategorie
www.gamesSpiele.geography*geografische Software.germanDeutsche Sprachunterstützung.gnome*Ports für GNOMEgraphicsgrafische Werkzeuge.gnustep*Software für GNUstep.hamradio*Software für Amateurfunk.haskell*Software für die
Haskell-Programmiersprache.hebrewHebräische Sprachunterstützung.
hungarianUngarische Sprachunterstützung.ipv6*IPv6-bezogene Software.ircInternet Relay Chat (IRC)-Werkzeuge.japaneseJapanische Sprachunterstützung.javaSoftware für die Java-Programmiersprache.
Die java-Kategorie sollte
nicht die Einzige für einen Port sein mit
Ausnahme der direkt nur mit der Programmiersprache
zusammenhängenden Applikationen. Porter sollten
java nicht als Hauptkategorie
eines Ports wählen.kde*Ports für das K Desktop Environment
(KDE)-Projekt.kld*Kernelmodule.koreanKoreanische Sprachunterstützung.langProgrammiersprachen.linux*Linux-Applikationen und -Werkzeuge.lisp*Software für die Lisp-Programmiersprache.
mailMail-Software.mathNumerische Berechnungen und andere
mathematische Werkzeuge.mboneMBone-Applikationen.miscVerschiedene Werkzeuge.Hauptsächlich Werkzeuge, die nicht
anderswo hingehören. Versuchen Sie, falls
irgend möglich, eine bessere Kategorie
für Ihren Port zu finden als
misc, weil Ports hier leicht
untergehen.multimediaMultimedia-Software.netVerschiedene Netzwerk-Software.net-imInstant Messaging-Software.net-mgmtNetzwerk-Management-Software.net-p2pPeer to peer-Netzwerkprogramme.newsUSENET News-Software.palmSoftware für Palm™.
parallel*Applikationen für paralleles Rechnen.
pear*Ports für das Pear PHP-Framework.perl5*Ports, welche Perl
Version 5 benötigen.plan9*Verschiedene Programme von Plan9.
polishPolnische Sprachunterstützung.ports-mgmtHilfsprogramme für das Installieren und
Entwickeln von FreeBSD Ports und Paketen.portuguesePortugiesische Sprachunterstützung.
printDrucker-Software.Desktop Veröffentlichungs-Werkzeuge (DTP,
Betrachter etc.) gehören auch hierher.python*Software für Python.
ruby*Software für Ruby.
rubygems*Ports für RubyGems-Pakete.
russianRussische Sprachunterstützung.scheme*Software für die
Scheme-Programmiersprache.scienceWissenschaftliche Programme, die in keine
andere Kategorie passen wie z.B.
astro,
biology und
math.securitySecurity-Werkzeuge.shellsShells.spanish*Spanische Sprachunterstützung.sysutilsSystem-Werkzeuge.tcl*Ports, welche Tcl benötigen.tcl80*Ports, welche Tcl 8.0 benötigen.tcl82*Ports, welche Tcl 8.2 benötigen.tcl83*Ports, welche Tcl 8.3 benötigen.tcl84*Ports, welche Tcl 8.4 benötigen.textprocTextverarbeitungsprogramme.Dies beinhaltet nicht DTP-Werkzeuge, diese
gehören in print.
tk*Ports, welche Tk benötigen.tk80*Ports, welche Tk 8.0 benötigen.tk82*Ports, welche Tk 8.2 benötigen.tk83*Ports, welche Tk 8.3 benötigen.tk84*Ports, welche Tk 8.4 benötigen.tkstep80*Ports, welche TkSTEP 8.0 benötigen.
ukrainianUkrainische Sprachunterstützung.vietnameseVietnamesische Sprachunterstützung.
windowmaker*Ports für den WindowMaker Window-Manager.
wwwSoftware für das World Wide Web (WWW).
HTML-Werkzeuge gehören auch hierher.
x11X-Window-System und dergleichen.Diese Kategorie ist nur für Software,
welche direkt X unterstützt.
Fügen Sie keine normalen X-Applikationen hinzu.
Die meisten davon gehören in eine andere
x11-*-Kategorie (siehe unten).
Falls Ihr Port eine X-Applikation
ist, dann definieren Sie bitte
USE_XLIB (impliziert durch
USE_IMAKE) und fügen ihn der
entsprechenden Kategorie hinzu.x11-clocksX11-Uhren.x11-driversX11-Treiber.x11-fmX11-Dateimanager.x11-fontsX11-Schriftarten und Werkzeuge.x11-serversX11-Server.x11-themesX11-Themes.x11-toolkitsX11-Toolkits.x11-wmX11-Window-Manager.xfce*Ports in Zusammenhang mit Xfce.zope*Zope-Unterstützung.
Wählen der richtigen KategorieDa viele der Kategorien sich überlappen,
müssen Sie oft festlegen, welches die primäre
Kategorie Ihres Ports ist. Hierzu gibt es einige Regeln,
welche diese Auswahl bestimmen. Hier ist die Liste der
Regeln mit abnehmender Wichtigkeit:Die erste (primäre) Kategorie muss eine
physische (keine virtuelle, siehe oben) sein. Dies
ist notwendig damit Pakete erstellt werden können.
Die nachfolgenden Kategorien können wahllos
virtuelle oder physische Kategorien sein.Sprachspezifische Kategorien kommen immer zuerst.
Wenn Ihr Port z.B. Japanische X11-Schriftarten
installiert, dann muss Ihre
CATEGORIES-Zeile
japanese x11-fonts
enthalten.Spezifische Kategorien werden vor weniger
spezifischen Kategorien aufgelistet. Ein HTML-Editor
sollte z.B. als www editors
aufgeführt werden und nicht umgekehrt.
Genauso sollten Sie keinen Port unter
net aufführen, wenn er zu
irc, mail,
mbone, news,
security oder
www passt, da
net stillschweigend eingeschlossen
ist in diesen Kategorien.x11 wird nur als sekundäre
Kategorie benutzt, wenn die primäre Kategorie eine
sprachspezifische ist. Keinesfalls sollten Sie
x11 in die Kategorie-Zeile einer
X-Applikation setzen.Emacs modes gehören
in die gleiche Kategorie wie die vom jeweiligen mode
unterstützte Applikation und nicht in
editors. Ein
Emacs mode z.B. für das
Editieren von Quelltext einer bestimmten
Programmiersprache gehört zur Kategorie
lang.Für Ports, die vom Benutzer ladbare Kernelmodule
installieren, sollte die virtuelle Kategorie
kld in die
CATEGORIES-Zeile aufgenommen
werden.misc sollte nicht zusammen mit
irgendeiner anderen nicht-virtuellen Kategorie
auftreten. Falls Sie misc mit einer
anderen Kategorie in CATEGORIES haben
bedeutet dies, dass Sie gefahrlos
misc streichen und die andere
Kategorie alleine verwenden können!Falls Ihr Port wirklich in keine andere Kategorie
passt, verwenden Sie bitte
misc.Falls Sie sich über die Kategorie im Unklaren sind,
hinterlassen Sie bitte einen Kommentar in Ihrem per
&man.send-pr.1; eingereichten Bericht, damit wir diese Frage
vor dem Import diskutieren können. Falls Sie ein
Committer sind, schicken Sie bitte eine Nachricht an
&a.ports;, damit die Frage im Vorhinein erörtert werden
kann. Neue Ports werden zu häufig falsch kategorisiert
und werden sofort wieder verschoben. Das bläht das
Master Source Repository unnötig auf.Eine neue Kategorie vorschlagenDa die Ports-Sammlung über viele Jahre gewachsen
ist, wurden viele neue Kategorien hinzugefügt. Neue
Kategorien können virtuell (ohne
eigenes Unterverzeichnis in der Ports-Sammlung) oder
physisch sein.
Der nachfolgende Text führt einige Punkte auf, welche
bei der Neueinführung einer physischen Kategorie
beachtet werden müssen, damit Sie dies bei einem
eventuellen Vorschlag Ihrerseits berücksichtigen
können.Unsere bestehende Maxime ist die Vermeidung der
Neuanlage von physischen Kategorien, solange nicht eine
große Zahl von Ports zugeordnet werden können
oder falls ihr nicht Ports zugehören würden,
welche eine logisch abgegrenzte Gruppe von limitiertem
öffentlichem Interesse zugehören würden
(zum Beispiel neue Sprachkategorien) oder vorzugsweise
beides.Die Erklärung dafür ist, dass eine Neuanlage
einer physischen Kategorie einen erheblichen
Arbeitsaufwand sowohl für die Committer als
auch diejenigen Nutzer bedeutet, welche die Änderungen
der Ports-Sammlung nachvollziehen. Zusätzlich
verursachen Vorschläge für neue Kategorien oftmals
Kontroversen (natürlich deswegen, weil es keinen klaren
Konsens darüber gibt, welche Kategorie als zu
groß betrachtet werden muss noch ob sich
bestimmte Kategorien zur einfachen Suche eignen (und wie
viele Kategorien überhaupt ideal wären) und so
weiter).Hier ist das Prozedere:Schlagen Sie die neue Kategorie auf &a.ports; vor.
Sie sollten eine detaillierte Begründung für
die neue Kategorie beifügen einschließlich
einer Erklärung, warum Sie meinen, die
existierenden Kategorien seien nicht ausreichend.
Zeigen Sie außerdem eine Liste der zu
verschiebenden Ports (falls neue Ports in
GNATS auf ihren commit
warten, die in diese Kategorie passen würden.
Listen Sie diese bitte auch mit auf). Sind Sie der
Maintainer oder Einreicher dieser Ports, erwähnen
Sie es bitte. Es verleiht Ihrem Vorschlag mehr
Gewicht.Nehmen Sie an der Diskussion teil.Falls es Unterstützung für Ihren Vorschlag
geben sollte, reichen Sie bitte einen PR ein, welcher
die Begründung und die Liste der betroffenen Ports
enthält, die verschoben werden müssen.
Idealerweise sollte der PR Patches für Folgendes
enthalten:Makefiles für die
neuen Ports nach dem RepocopyMakefile für die neue
KategorieMakefile für die alten
Kategorien der betroffenen PortsMakefiles für Ports,
welche von den alten Ports abhängenFür zusätzliches Ansehen sorgen Sie,
wenn Sie die anderen Dateien, die geändert
werden müssen, beifügen wie in der
Direktive des Committer's Guide beschrieben.Da es die Ports-Infrastruktur beeinflusst und nicht
nur die Durchführung von Repocopies und
möglicherweise sogar Regressionstests auf dem Build
Cluster durchgeführt werden müssen, sollte der
PR dem Ports Management Team &a.portmgr; zugeordnet
werden.Sobald der PR bestätigt wurde muss ein
Committer den Rest der Prozedur durchführen, welche
im
Committers Guide beschrieben ist.Das Vorschlagen einer neuen virtuellen Kategorie ist
ähnlich, aber wesentlich weniger aufwendig, weil
keine Ports verschoben werden müssen. In diesem Falle
müssen nur die Patches an den PR beigefügt werden,
welche die neue Kategorie zur Variable
CATEGORIES der betroffenen Ports
hinzufügen.Vorschlagen einer Neuorganisation aller
KategorienVon Zeit zu Zeit schlägt jemand eine komplette
Neuorganisation aller Ports, entweder mit einer zweistufigen
Struktur oder irgendeiner Art von
Schlüsselwörtern, vor. Bis heute wurde keiner
dieser Vorschläge umgesetzt, weil sie zwar einfach
zu machen sind, aber der Aufwand zur Umsetzung und
Reorganisation der kompletten Ports-Sammlung schlichtweg
mörderisch wäre. Bitte lesen Sie die Geschichte
dieser Vorschläge in den Archiven der Mailinglisten
nach, bevor Sie diese Ideen nochmals unterbreiten. Zudem
sollten Sie gewappnet sein, dass man Sie auffordert, einen
arbeitsfähigen Prototyp vorzulegen.Die DistributionsdateienDer zweite Teil des Makefile
beschreibt die Dateien, welche heruntergeladen werden
müssen, um den Port zu bauen und wo diese Dateien zu
finden sind.DISTVERSION/DISTNAMEDISTNAME ist der Name der Applikation
wie er von den Autoren vergeben wurde.
DISTNAME hat als Vorgabe
${PORTNAME}-${PORTVERSION} also
überschreiben Sie diese Vorgabe nur, wenn es notwendig
ist. DISTNAME wird nur an zwei Stellen
genutzt. Erstens: (DISTFILES) hat als
Vorgabe
${DISTNAME}${EXTRACT_SUFX}.
Zweitens: Die Distributionsdatei soll in einem
Unterverzeichnis namens WRKSRC
extrahiert werden, dessen Vorgabe
work/${DISTNAME}
ist.Manche Drittanbieter-Namen, welche nicht in das Schema
${PORTNAME}-${PORTVERSION} passen,
können durch Setzen von DISTVERSION
automatisch behandelt werden. PORTVERSION
und DISTNAME werden automatisch
abgeleitet, können aber natürlich manuell
überschrieben werden. Die folgende Tabelle führt
einige Beispiele auf:DISTVERSIONPORTVERSION0.7.1d0.7.1.d10Alpha310.a33Beta7-pre23.b7.p28:f_178f.17PKGNAMEPREFIX und
PKGNAMESUFFIX beeinflussen
DISTNAME nicht. Beachten Sie bitte
auch, dass Sie DISTNAME
unverändert lassen sollten, falls
WRKSRC denselben Wert hat wie
work/${PORTNAME}-${PORTVERSION}
und gleichzeitig dass Archiv des originalen Quelltextes
anders benannt ist als
${PORTNAME}-${PORTVERSION}${EXTRACT_SUFX}.
Es ist einfacher
DISTFILES zu definieren, als
DISTNAME und WRKSRC
(und möglicherweise EXTRACT_SUFX)
zu setzen.MASTER_SITESDokumentieren Sie das Verzeichnis der FTP/HTTP-URL,
welche auf den originalen Tarball zeigt, in der Variable
MASTER_SITES. Bitte vergessen Sie
niemals den Schrägstrich (/)
am Ende!Die make-Makros werden versuchen,
diese Festlegung für die Aufbereitung der
Distributionsdateien mittels FETCH zu
benutzen, falls sie diese nicht schon auf dem System
finden.Es wird empfohlen, mehrere Webseiten in dieser Liste
aufzuführen, vorzugsweise auf verschiedenen
Kontinenten. Dies ist ein Schutz gegen Probleme bei
größeren Ausfällen im Internet.
Wir planen sogar Unterstützung einzubauen,
die automatisch einen Server in der Nähe zum
Herunterladen bestimmt. Die Verfügbarkeit von
vielen Webseiten wird dieses Vorhaben beträchtlich
erleichtern.Falls der originale Tarball Teil eines populären
Archivs ist, wie X-contrib, GNU oder Perl CPAN, können
Sie möglicherweise auf diese Seiten in einer einfachen
und kompakten Form mittels
MASTER_SITE_*
(d.h., MASTER_SITE_XCONTRIB,
MASTER_SITE_GNU und
MASTER_SITE_PERL_CPAN) referenzieren.
Setzen Sie einfach MASTER_SITES auf eine
dieser Variablen und MASTER_SITE_SUBDIR
auf den Pfad innerhalb des Archivs. Hier ist ein
Beispiel:MASTER_SITES= ${MASTER_SITE_XCONTRIB}
MASTER_SITE_SUBDIR= applicationsDiese Variablen werden in
/usr/ports/Mk/bsd.sites.mk definiert.
Es werden ständig neue Einträge hinzugefügt,
daher stellen Sie bitte unbedingt sicher, dass Sie die
neueste Version verwenden, bevor Sie einen Port
einschicken.Der Nutzer kann ebenfalls die Variable
MASTER_SITE_* in der
/etc/make.conf setzen. Dadurch werden
unsere Vorgaben überschrieben und stattdessen werden
die Spiegel-Server seiner Wahl für die populären
Archive genutzt.EXTRACT_SUFXFalls Sie eine Distributionsdatei haben, die ein
eigentümliches Suffix nutzt, um die Art der
Kompression anzuzeigen, dann setzen Sie
EXTRACT_SUFX.Ist die Distributionsdatei zum Beispiel im Stil von
foo.tgz anstatt des normalen
foo.tar.gz benannt, würden Sie
schreiben:DISTNAME= foo
EXTRACT_SUFX= .tgzFalls erforderlich, setzen die Variablen
USE_BZIP2 und USE_ZIP
automatisch EXTRACT_SUFX auf
.tar.bz2 oder .zip.
Falls keine der beiden gesetzt ist, dann verwendet
EXTRACT_SUFX die Vorgabe
.tar.gz.Sie müssen niemals beide Variablen
EXTRACT_SUFX und
DISTFILES setzen.DISTFILESManchmal haben die zu ladenden Dateien keinerlei
Ähnlichkeit mit dem Namen des Ports. Es könnte
z.B. source.tar.gz oder ähnlich
heißen. In anderen Fällen könnte der
Quelltext in mehreren Archiven sein und alle müssen
heruntergeladen werden.Falls dies der Fall ist, setzen Sie
DISTFILES als eine durch Leerzeichen
getrennte Liste aller Dateien, die geladen werden
müssen.DISTFILES= source1.tar.gz source2.tar.gzWenn nicht ausdrücklich gesetzt, verwendet
DISTFILES als Vorgabe
${DISTNAME}${EXTRACT_SUFX}.EXTRACT_ONLYFalls nur einige der DISTFILES
extrahiert werden müssen (z.B. eine Datei ist der
Quelltext und eine andere ist ein unkomprimiertes Dokument),
dann listen Sie die zu extrahierenden Dateien in
EXTRACT_ONLY auf.DISTFILES= source.tar.gz manual.html
EXTRACT_ONLY= source.tar.gzFalls keine der
DISTFILES unkomprimiert sein sollte,
dann setzen Sie EXTRACT_ONLY auf einen
leeren String.EXTRACT_ONLY=PATCHFILESFalls Ihr Port zusätzliche Patches benötigt,
welche per FTP oder HTTP verfügbar sind, dann setzen
Sie PATCHFILES auf den Namen der Dateien
und PATCH_SITES auf die URL des
Verzeichnisses, das diese Patches enthält (das Format
ist das gleiche wie MASTER_SITES).Falls ein Patch wegen einiger zusätzlicher
Pfadnamen nicht relativ zum Anfang des Quelltextbaumes
(d.h., WRKSRC) liegt, dann setzen Sie
bitte PATCH_DIST_STRIP entsprechend.
Wenn z.B. alle Pfadnamen in diesem Patch ein
zusätzliches foozolix-1.0/ vor ihren
Dateinamen aufweisen, dann setzen Sie bitte
PATCH_DIST_STRIP=-p1.Kümmern Sie sich nicht darum, ob die Patches
komprimiert sind. Sie werden automatisch dekomprimiert,
wenn die Dateinamen auf .gz oder
.Z enden.Falls der Patch zusammen mit anderen Dateien in einem
gezippten Tarball verteilt wird (z.B. mit Dokumentation),
dann können Sie nicht PATCHFILES
verwenden. In diesem Fall fügen Sie den Namen und den
Ort dieses Tarballs zu DISTFILES und
MASTER_SITES. Benutzen Sie dann die
EXTRA_PATCHES-Variable, um auf diese
Dateien zu zeigen und bsd.port.mk
wird automatisch diese Dateien nutzen. Kopieren Sie
niemals Patch-Dateien in das
PATCHDIR-Verzeichnis, weil es
möglicherweise nicht beschreibbar ist.Der Tarball wird zusammen mit dem anderen Quelltext
extrahiert werden. Eine ausdrückliche Dekomprimierung
eines mit gzip oder compress erzeugten Tarball ist nicht
notwendig. Sollten Sie dies dennoch vorgeben, so beachten
Sie bitte peinlich genau, dass Sie nichts
überschreiben, was bereits im Verzeichnis vorhanden
ist. Vergessen Sie auch nicht den kopierten Patch im
Target von pre-clean zu
entfernen.Verschiedene Distributionsdateien oder Patches von
verschiedenen Seiten und Verzeichnissen
(MASTER_SITES:n)(Betrachten Sie es als in irgendeiner Form
fortgeschrittenes Thema.
Neulinge sollten möglicherweise diesen Abschnitt
beim ersten Lesen überspringen).Dieser Abschnitt stellt Informationen über
die Mechanismen zum Herunterladen von Dateien zur
Verfügung und behandelt die Variablen
MASTER_SITES:n und
MASTER_SITES_NN.
Wir beziehen uns im weiteren Text auf diese Variablen
als MASTER_SITES:n.Etwas Hintergrundinformation zu Beginn: OpenBSD
verfügt über eine sehr elegante Option
innerhalb der Variablen DISTFILES und
PATCHFILES. Sowohl Dateien als auch
Patches können mit angehängten
:n-Bezeichnern versehen werden wobei
n in beiden Fällen
[0-9] sein kann und eine
Gruppenzugehörigkeit anzeigt. Ein Beispiel
hierfür ist:DISTFILES= alpha:0 beta:1In OpenBSD wird die Datei alpha
mit der Variable MASTER_SITES0
verknüpft anstatt dem in FreeBSD gebräuchlichen
MASTER_SITES und
beta mit
MASTER_SITES1.Das ist eine sehr interessante Möglichkeit,
die endlose Suche nach der richtigen Download-Seite zu
verkürzen.Stellen Sie sich zwei Dateien in
DISTFILES und 20 Webseiten in der
Variable MASTER_SITES vor. Alle Seiten
sind erschreckend langsam, beta
findet sich auf allen Seiten in
MASTER_SITES und
alpha kann nur auf der zwanzigsten
Seite gefunden werden. Wäre es nicht reine
Verschwendung, wenn der Maintainer alle Seiten zuvor
überprüfen müsste? Kein guter
Start für das wundervolle Wochenende!Übertragen Sie diesen Umstand auf noch mehr
DISTFILES und mehr
MASTER_SITES. Ganz sicher würde
unser distfiles survey master die
Erleichterung sehr zu schätzen wissen, die eine
solche Verringerung der Netzwerkbelastung bringen
würde.In den nächsten Abschnitten sehen Sie die
Implementierung dieser Idee durch FreeBSD. Dabei wurde das
Konzept von OpenBSD ein wenig verbessert.Prinzipielle InformationDieser Abschnitt informiert Sie, wie Sie schnell
ein fein granuliertes Herunterladen von vielen Dateien
und Fehlerbereinigungen von verschiedenen Webseiten und
Unterverzeichnissen bewerkstelligen. Wir beschreiben
hier den Fall der vereinfachten Nutzung von
MASTER_SITES:n. Das ist für die
meisten Szenarien ausreichend. Falls Sie weitere
Informationen benötigen, sollten Sie den
nächsten Abschnitt lesen.Einige Programme bestehen aus mehreren Dateien,
welche von verschiedenen Webseiten heruntergeladen werden
müssen. Zum Beispiel besteht
Ghostscript aus dem Kern des
Programms und einer großen Zahl von Treiberdateien,
die vom Drucker des Benutzers abhängen. Einige dieser
Treiberdateien werden mit der Kernapplikation mitgeliefert
aber viele müssen von verschiedenen Webseiten
heruntergeladen werden.Um das zu unterstützen, muss jeder Eintrag in
DISTFILES mit einem Komma und
einem tag name abgeschlossen werden.
Jeder in MASTER_SITES aufgeführte
Webseite folgt ein Komma und eine Marke (tag), die
anzeigt, welche Datei von dieser Webseite heruntergeladen
werden kann.Stellen Sie sich bitte eine Applikation vor, deren
Quelltext in zwei Teile aufgeteilt ist,
source1.tar.gz
und source2.tar.gz, welche von zwei
verschiedenen Webseiten heruntergeladen werden
müssen. Das Makefile des Port
würde Zeilen enthalten wie in
.Vereinfachtes Beispiel für den Gebrauch von
MASTER_SITES:n mit einer Datei pro
WebseiteMASTER_SITES= ftp://ftp.example1.com/:source1 \
ftp://ftp.example2.com/:source2
DISTFILES= source1.tar.gz:source1 \
source2.tar.gz:source2Verschiedene Dateien können die gleiche Marke
aufweisen. Ausgehend vom vorherigen Beispiel nehmen wir
an, dass es noch eine dritte Datei gibt
(source3.tar.gz), welche von
ftp.example2.com heruntergeladen werden
soll. Das Makefile würde dann
aussehen wie .Vereinfachtes Beispiel für den Gebrauch von
MASTER_SITES:n mit mehr als einer
Datei pro WebseiteMASTER_SITES= ftp://ftp.example1.com/:source1 \
ftp://ftp.example2.com/:source2
DISTFILES= source1.tar.gz:source1 \
source2.tar.gz:source2 \
source3.tar.gz:source2Ausführliche InformationIn Ordnung, das vorherige Beispiel reicht nicht
für Ihre Bedürfnisse? In diesem Abschnitt
werden wir im Detail erklären, wie der fein
granulierte Mechanismus zum Herunterladen
(MASTER_SITES:n) funktioniert
und wie Sie Ihre Ports modifizieren, um ihn zu
nutzen.Elemente können nachstehend bezeichnet werden
mit :n
wobei n in diesem Falle
[^:,]+ ist. Das heißt
n könnte theoretisch
jede alphanumerische Zeichenkette sein, aber wir
beschränken sie auf
[a-zA-Z_][0-9a-zA-Z_]+ für
diesen Moment.Zudem ist die Zeichenkette case sensitive; d.h.
n unterscheidet sich von
N.Allerdings dürfen die folgenden Wörter
nicht gebraucht werden, da sie spezielle Bedeutungen
haben: default,
all und ALL
(diese Wörter werden intern genutzt in Punkt
).
Ausserdem ist DEFAULT ein
reserviertes Wort (beachten Sie ).Elemente mit angehängtem
:n gehören zur Gruppe
n, :m
gehört zur Gruppe m
und so weiter.Elemente ohne Anhängsel sind gruppenlos,
d.h. sie gehören alle zu der speziellen Gruppe
DEFAULT. Falls sie an irgendeinem
Element DEFAULT hängen, ist
dies überflüssig, es sei denn Sie wollen,
dass ein Element sowohl zu DEFAULT
als auch anderen Gruppen gleichzeitig gehört
(beachten Sie ).Die folgenden Beispiele sind gleichwertig, aber
das erste Beispiel ist vorzuziehen:MASTER_SITES= alpha
MASTER_SITES= alpha:DEFAULTGruppen sind nicht ausschliessend, d.h. ein
Element kann mehreren Gruppen gleichzeitig
angehören und eine Gruppe wiederum kann entweder
mehrere Elemente oder überhaupt keine aufweisen.
Wiederholte Elemente sind schlicht nur wiederholte
Elemente.Wenn Sie wollen, dass ein Element gleichzeitig zu
mehreren Gruppen gehört, dann können Sie
diese durch ein Komma (,)
trennen.Anstatt jedes Mal ein anderes Anhängsel zu
verwenden und Wiederholungen aufzuführen,
können Sie mehrere Gruppen auf einmal in einem
einzigen Anhängsel bestimmen. Zum Beispiel
markiert :m,n,o ein Element,
welches zu den Gruppen m,
n und o
gehört.Alle folgenden Beispiele sind gleichwertig,
aber das erste Beispiel ist vorzuziehen:MASTER_SITES= alpha alpha:SOME_SITE
MASTER_SITES= alpha:DEFAULT alpha:SOME_SITE
MASTER_SITES= alpha:SOME_SITE,DEFAULT
MASTER_SITES= alpha:DEFAULT,SOME_SITEAlle Webseiten in einer Gruppe werden
gemäß MASTER_SORT_AWK
sortiert. Alle Gruppen innerhalb von
MASTER_SITES und
PATCH_SITES werden genauso
sortiert.Gruppensemantik kann benutzt werden in den
folgenden Variablen: MASTER_SITES,
PATCH_SITES,
MASTER_SITE_SUBDIR,
PATCH_SITE_SUBDIR,
DISTFILES und
PATCHFILES entsprechend der
folgenden Syntax:Elemente mit MASTER_SITES,
PATCH_SITES,
MASTER_SITE_SUBDIR und
PATCH_SITE_SUBDIR müssen
mit einem Schrägstrich beendet werden (
/). Falls Elemente zu
irgendwelchen Gruppen gehören, muss
:n
direkt nach dem Trenner /
stehen. Der
MASTER_SITES:n-Mechanismus
verlässt sich auf das Vorhandensein des
Trennzeichens /, um verwirrende
Elemente zu vermeiden in denen
:n ein zulässiger
Bestandteil des Elementes ist und das Auftreten
von :n die Gruppe
n anzeigt. Aus
Kompatibilitätsgründen (da der
/-Trenner sowohl in
MASTER_SITE_SUBDIR als auch
PATCH_SITE_SUBDIR-Elementen
nicht erforderlich ist) wird, falls das auf das
Anhängsel folgende nächste Zeichen kein
/ ist, auch
:n als gültiger Teil des
Elementes behandelt anstatt als Gruppenzusatz,
selbst wenn ein Element ein angehängtes
:n aufweist. Beachten Sie
sowohl
als auch .Ausführliches Beispiel von
MASTER_SITES:n in
MASTER_SITE_SUBDIRMASTER_SITE_SUBDIR= old:n new/:NEWVerzeichnisse innerhalb der Gruppe
DEFAULT ->
old:nVerzeichnisse innerhalb der Gruppe
NEW -> newAusführliches Beispiel von
MASTER_SITES:n mit
Komma-Operator, mehreren Dateien, mehreren
Webseiten und mehreren
UnterverzeichnissenMASTER_SITES= http://site1/%SUBDIR%/ http://site2/:DEFAULT \
http://site3/:group3 http://site4/:group4 \
http://site5/:group5 http://site6/:group6 \
http://site7/:DEFAULT,group6 \
http://site8/%SUBDIR%/:group6,group7 \
http://site9/:group8
DISTFILES= file1 file2:DEFAULT file3:group3 \
file4:group4,group5,group6 file5:grouping \
file6:group7
MASTER_SITE_SUBDIR= directory-trial:1 directory-n/:groupn \
directory-one/:group6,DEFAULT \
directoryDas vorstehende Beispiel führt zu
einem fein granulierten Herunterladen.
Die Webseiten werden in der exakten Reihenfolge
ihrer Nutzung aufgelistet.file1 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site1/directory-trial:1/http://site1/directory-one/http://site1/directory/http://site2/http://site7/MASTER_SITE_BACKUPfile2 wird genauso
heruntergeladen wie
file1, da sie zur
gleichen Gruppe gehörenMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site1/directory-trial:1/http://site1/directory-one/http://site1/directory/http://site2/http://site7/MASTER_SITE_BACKUPfile3 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site3/MASTER_SITE_BACKUPfile4 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site4/http://site5/http://site6/http://site7/http://site8/directory-one/MASTER_SITE_BACKUPfile5 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEMASTER_SITE_BACKUPfile6 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site8/MASTER_SITE_BACKUPWie gruppiere ich eine der speziellen Variablen
aus bsd.sites.mk, d.h.
MASTER_SITE_SOURCEFORGE?Lesen Sie .Ausführliches Beispiel von
MASTER_SITES:n mit
MASTER_SITE_SOURCEFORGEMASTER_SITES= http://site1/ ${MASTER_SITE_SOURCEFORGE:S/$/:sourceforge,TEST/}
DISTFILES= something.tar.gz:sourceforgesomething.tar.gz wird von
allen Webseiten innerhalb von
MASTER_SITE_SOURCEFORGE
heruntergeladen.Wie nutze ich dies mit
PATCH*-Variablen.In allen Beispielen wurden
MASTER*-Variablen genutzt,
aber sie funktionieren exakt genauso mit
PATCH*-Variablen, wie Sie an
.
sehen können.Vereinfachte Nutzung von
MASTER_SITES:n mit
PATCH_SITES.PATCH_SITES= http://site1/ http://site2/:test
PATCHFILES= patch1:testWas ändert sich für die Ports?
Was ändert sich nicht?Alle bestehenden Ports bleiben gleich. Der Code
für MASTER_SITES:n wird nur
aktiviert, falls es Elemente mit angehängtem
:n
entsprechend den zuvor erwähnten Syntax-Regeln
wie in
gezeigt gibt.Das Target des Port bleibt gleich:
checksum,
makesum,
patch,
configure,
build etc.
Mit der offensichtlichen Ausnahme von
do-fetch,
fetch-list,
master-sites
und patch-sites.do-fetch: nutzt die
neue Gruppierung DISTFILES und
PATCHFILES mit ihren darauf
zutreffenden Gruppenelementen in
MASTER_SITES und
PATCH_SITES welche zutreffende
Gruppenelemente sowohl in
MASTER_SITE_SUBDIR als auch
PATCH_SITE_SUBDIR aufweisen.
Sehen Sie hierzu .fetch-list: arbeitet
wie das alte fetch-list
mit der Ausnahme, dass es nur wie
do-fetch
gruppiert.master-sites
und patch-sites:
(inkompatibel zu älteren Versionen) geben
nur die Elemente der Gruppe
DEFAULT zurück.
Beziehungsweise sie führen genau genommen
die Targets von
master-sites-default und
patch-sites-default
aus.Weiterhin ist der Gebrauch des Target entweder
von master-sites-all oder
patch-sites-all der
direkten Überprüfung von
MASTER_SITES oder
PATCH_SITES vorzuziehen.
Zudem ist nicht garantiert, dass das direkte
Überprüfen in zukünftigen Versionen
funktionieren wird. Sehen Sie
für weitere Informationen zu diesen neuen
Port-Targets.Neue Port-TargetsEs gibt
master-sites-n
und
patch-sites-n-Targets,
welche die Elemente der jeweiligen Gruppe
n innerhalb von
MASTER_SITES und
PATCH_SITES auflisten.
Beispielweise werden sowohl
master-sites-DEFAULT als
auch patch-sites-DEFAULT
die Elemente der Gruppe
DEFAULT,
master-sites-test und
patch-sites-test der
Gruppe test usw.
zurückgeben.Es gibt das neue Target
master-sites-all und
patch-sites-all,
welche die Arbeit der alten Targets
master-sites und
patch-sites
übernehmen. Sie geben die Elemente aller
Gruppen zurück,als würden sie zur
gleichen Gruppe gehören - mit dem Vorbehalt,
dass sie so viele
MASTER_SITE_BACKUP und
MASTER_SITE_OVERRIDE auflisten
wie Gruppen mittels
DISTFILES oder
PATCHFILES definiert sind.
Das gleiche gilt entsprechend für
master-sites-all und
patch-sites-all.DIST_SUBDIRVerhindern Sie, dass Ihr Port das Verzeichnis
/usr/ports/distfiles in Unordnung
bringt. Falls Ihr Port eine ganze Reihe von Dateien
herunterladen muss oder eine Datei enthält,
die einen Namen hat, der möglicherweise mit
anderen Ports in Konflikt stehen könnte
(d.h.Makefile), dann setzen Sie die
Variable DIST_SUBDIR auf den Namen des
Ports (${PORTNAME} oder
${PKGNAMEPREFIX}${PORTNAME}
sollte hervorragend funktionieren). Dies wird
DISTDIR von der Vorgabe
/usr/ports/distfiles auf
/usr/ports/distfiles/DIST_SUBDIR ändern und stellt tatsächlich alle
für Ihren Port benötigten Dateien in dieses
Unterverzeichnis.Es wird zusätzlich nach dem Unterverzeichnis mit
dem gleichen Namen auf der Sicherung der Hauptseite auf
ftp.FreeBSD.org suchen (das
ausdrückliche Setzen von DISTDIR
in Ihrem Makefile wird dies nicht
gewährleisten, also nutzen Sie bitte
DIST_SUBDIR).Dies hat keine Auswirkungen auf die Variable
MASTER_SITES, die Sie in Ihrem
Makefile definieren.ALWAYS_KEEP_DISTFILESFalls Ihr Port binäre Distfiles benutzt und eine
Lizenz aufweist, die verlangt, dass das der Quelltext in
Form binärer Pakete verteilt werden muss, z.B. GPL,
dann wird ALWAYS_KEEP_DISTFILES den
&os; Build Cluster anweisen eine Kopie der Dateien in
DISTFILES vorzuhalten. Nutzer dieser
Ports benötigen generell diese Dateien nicht, daher
ist es ein gutes Konzept, nur dann die Distfiles zu
DISTFILES hinzuzufügen, wenn
PACKAGE_BUILDING definiert ist.Nutzung von
ALWAYS_KEEP_DISTFILES..if defined(PACKAGE_BUILDING)
DISTFILES+= foo.tar.gz
ALWAYS_KEEP_DISTFILES= yes
.endifWenn Sie zusätzliche Dateien zu
DISTFILES hinzufügen,
dann beachten Sie bitte, dass Sie diese auch in
distinfo aufführen.
Zudem werden die zusätzlichen Dateien normalerweise
ebenso in WRKDIR extrahiert,
was für einige Ports zu unbeabsichtigten
Seiteneffekten führen mag und spezielle
Behandlung erfordert.MAINTAINERFügen Sie hier Ihre E-Mailadresse ein. Bitte.
:-)Beachten Sie bitte, dass nur eine einzelne E-Mailadresse
ohne Kommentar in der Variable MAINTAINER
zulässig ist. Das Format sollte
user@hostname.domain sein.
Bitte fügen Sie keinen beschreibenden Text wie z.B. Ihren
wirklichen Namen ein, dies verwirrt lediglich
bsd.port.mk.Der Maintainer ist dafür verantwortlich, dass der
Port aktuell gehalten wird und er sorgt dafür, dass der
Port korrekt arbeitet. Für eine detaillierte Beschreibung
der Verantwortlichkeiten eines Maintainers beachten Sie bitte
den Abschnitt
Die Herausforderung für einen
Port-Maintainer.Änderungen am Port werden dem Maintainer zur
Begutachtung und Zustimmung vorgelegt, bevor sie committed
werden. Falls der Maintainer einem Aktualisierungs-Wunsch
nicht binnen 2 Wochen (ausgenommen wichtige öffentliche
Feiertage) zustimmt, dann wird dies als Maintainer-Timeout
betrachtet und eine Aktualisierung kann ohne
ausdrückliche Zustimmung des Maintainers erfolgen.
Falls der Maintainer nicht binnen 3 Monaten zustimmt, wird er
als abwesend ohne Grund betrachtet und kann als Maintainer
des fraglichen Ports durch eine andere Person ersetzt werden.
Ausgenommen davon ist alles, was durch das &a.portmgr; oder
das &a.security-officer; betreut wird. Es dürfen niemals
committs ohne vorherige Zustimmung an solchen Ports
vorgenommen werden!Wir behalten uns das Recht vor, die Einreichungen eines
Maintainers ohne ausdrückliche Zustimmung zu ändern,
falls wir der Auffassung sind, dass dadurch die Einhaltung von
Richtlinien und stilistischen Vorgaben für die
Ports-Sammlung besser erfüllt wird. Zudem können
größere Änderungen an der Infrastruktur der
Ports zu Änderungen an einem bestimmten Port ohne
Zustimmung des Maintainers führen.
Diese Änderungen beeinflussen niemals die
Funktionalität eines Ports.Das &a.portmgr; behält sich das Recht vor, die
Maintainerschaft jedem aus irgendeinem Grund zu entziehen oder
ausser Kraft zu setzen, und das Security Officer Team
&a.security-officer; behält sich das Recht vor, jede
Maintainerschaft aus Sicherheitsgründen aufzuheben oder
ausser Kraft zu setzen.COMMENTDies ist eine einzeilige Beschreibung des Ports.
Bitte fügen Sie nicht den Paketnamen
(oder die Version der Software) in den Kommentar ein.
Der Kommentar soll mit einem Großbuchstaben beginnen
und mit einem Punkt enden. Hier ist ein Beispiel:COMMENT= A cat chasing a mouse all over the screenDie COMMENT-Variable soll unmittelbar nach der
MAINTAINER-Variable im Makefile
stehen.Bitte versuchen Sie die COMMENT-Zeile auf weniger als 70
Zeichen zu begrenzen, da sie den Nutzern als einzeilige
Zusammenfassung des Ports angezeigt wird.Abhängigkeiten (dependencies)Viele Ports hängen von anderen Ports ab.
Es gibt sieben Variablen, welche Sie benutzen können,
um sicherzustellen, dass alle benötigten Teile auf dem
Rechner des Nutzers sind. Zusätzlich gibt es einige
vordefinierte Variablen für Abhängigkeiten in
häufigen Fällen und einige, welche das Verhalten
der Abhängigkeiten bestimmen.LIB_DEPENDSDiese Variable spezifiziert die Shared-Libraries,
von denen der Port abhängt. Es ist eine Liste von
lib:dir:target-Tupeln
wobei lib den Name der gemeinsam
genutzten Bibliothek, dir das
Verzeichnis, in welchem sie zu finden ist, falls nicht
verfügbar, und target das
Target in diesem Verzeichnis angeben. Zum Beispiel wird
LIB_DEPENDS= jpeg.9:${PORTSDIR}/graphics/jpeg
auf eine jpeg-Bibliothek mit der Hauptversionsnummer 9
prüfen, in das
graphics/jpeg-Unterverzeichnis Ihrer
Ports-Sammlung wechseln, es bauen und installieren, falls
es nicht gefunden wird.
Der target-Teil kann weggelassen
werden, falls er identisch mit
DEPENDS_TARGET ist (Vorgabe hierfür
ist install).Der lib-Teil ist ein
regulärer Ausdruck, welcher die Ausgabe von
ldconfig -r ausgewertet. Werte wie
intl.[5-7] und intl
sind zulässig. Das erste Muster,
intl.[5-7], stimmt überein mit:
intl.5, intl.6 oder
intl.7. Das zweite Muster,
intl, stimmt überein mit jeder
Version der intl-Bibliothek.Die Abhängigkeit wird zwei Mal überprüft,
einmal innerhalb des extract-Target
und dann innerhalb des
install-Target.
Zudem wird der Name der Abhängigkeit in das Paket
eingefügt, damit &man.pkg.add.1; es automatisch
installiert, falls es nicht auf dem Rechner des Nutzers
ist.RUN_DEPENDSDiese Variable legt Binärdateien oder Dateien,
von denen der Port abhängt, für die Laufzeit fest.
Es ist eine Liste von
path:dir:target-Tupeln,
wobei path der Name der
Binärdatei oder Datei, dir
das Verzeichnis, in welchem sie gefunden werden kann, falls
nicht vorhanden, und target das
Target in diesem Verzeichnis angeben.
Falls path mit einem Slash
(/) beginnt, wird es als Datei behandelt
und deren Vorhandensein wird mit test -e;
überprüft. Andernfalls wird angenommen, dass es
eine Binärdatei ist und which -s
wird benutzt, um zu überprüfen, ob das Programm im
Pfad vorhanden ist.Zum Beispiel wirdRUN_DEPENDS= ${LOCALBASE}/etc/innd:${PORTSDIR}/news/inn \
wish8.0:${PORTSDIR}/x11-toolkits/tk80überprüfen, ob die Datei oder das Verzeichnis
/usr/local/etc/innd existiert und es
erstellen und installieren aus dem
news/inn-Unterverzeichnis der
Ports-Sammlung, falls es nicht gefunden wird. Es wird zudem
überprüft, ob die Binärdatei namens
wish8.0 im Suchpfad vorhanden ist und
danach zum Unterverzeichnis
x11-toolkits/tk80 in Ihrer
Ports-Sammlung wechseln, es bauen und installieren,
falls es nicht gefunden wird.In diesem Fall ist innd eine
Binärdatei. Falls sich eine Binärdatei an
einem ungewöhnlichen Platz befindet, der nicht
im Suchpfad ist, dann sollten Sie die volle Pfadangabe
verwenden.Der offizielle Suchpfad PATH,
welcher im Ports Cluster benutzt wird, ist/sbin:/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/X11R6/binDie Abhängigkeit wird innerhalb des
install-Target
überprüft. Zudem wird der Name der
Abhängigkeit in das Paket übernommen,
damit &man.pkg.add.1; es automatisch installieren wird,
falls es auf dem System des Nutzers nicht vorhanden ist.
Der target-Teil kann
weggelassen werden, wenn er der gleiche ist wie in der
Variable DEPENDS_TARGET.BUILD_DEPENDSDiese Variable legt Binärdateien oder Dateien fest,
die dieser Port zur Erstellung benötigt. Wie
RUN_DEPENDS ist es eine Liste von
path:dir:target-Tupeln.
Zum Beispiel wird
BUILD_DEPENDS=
unzip:${PORTSDIR}/archivers/unzip
überprüfen, ob eine Binärdatei
unzip vorhanden ist und in das
Unterverzeichnis archivers/unzip
Ihrer Ports-Sammlung wechseln und sie erstellen und
installieren, falls sie nicht gefunden wird.Erstellen bedeutet hier alles von der
Extraktion bis zur Kompilierung. Die Abhängigkeit
wird im extract-Target
überprüft.
Der target-Teil kann
weggelassen werden, falls er identisch mit der Variable
DEPENDS_TARGET ist.FETCH_DEPENDSDiese Variable legt eine Binärdatei oder Datei
fest, welche der Port benötigt, um heruntergeladen
werden zu können. Wie die vorherigen beiden Variablen
ist er eine Liste von
path:dir:target-Tupeln.
Zum Beispiel wird
FETCH_DEPENDS=
ncftp2:${PORTSDIR}/net/ncftp2
überprüfen, ob eine Binärdatei namens
ncftp2 vorhanden ist, in das
Unterverzeichnis net/ncftp2 Ihrer
Ports-Sammlung wechseln, sie erstellen und installieren,
falls sie nicht gefunden wird.Die Abhängigkeit wird innerhalb des
fetch-Target überprüft.
Der target-Teil kann weggelassen
werden, falls er identisch mit der Variable
DEPENDS_TARGET ist.EXTRACT_DEPENDSDiese Variable spezifiziert eine Binärdatei oder
eine Datei, welche dieser Port für die Extraktion
benötigt. Wie die vorherigen Variablen ist er eine
Liste von
path:dir:target-Tupeln.
Zum Beispiel wird
EXTRACT_DEPENDS=
unzip:${PORTSDIR}/archivers/unzip
überprüfen, ob eine Binärdatei namens
unzip vorhanden ist, in das
Unterverzeichnis archivers/unzip
Ihrer Ports-Sammlung wechseln, sie erstellen und
installieren, falls sie nicht gefunden wird.Die Abhängigkeit wird innerhalb des
extract-Target überprüft.
Der target-Teil kann weggelassen
werden, falls er identisch mit der Variable
DEPENDS_TARGET ist.Nutzen Sie diese Variable nur, wenn die Extraktion
nicht funktioniert (die Vorgabe nimmt
gzip an) und nicht mit
USE_ZIP oder
USE_BZIP2 wie in beschrieben zum Laufen gebracht
werden kann.PATCH_DEPENDSDiese Variable legt eine Binärdatei oder eine
Datei fest, welche dieser Port zum Patchen benötigt.
Wie die vorhergehenden Variablen ist diese eine Liste von
path:dir:target-Tupeln.
Zum Beispiel wird
PATCH_DEPENDS=
${NONEXISTENT}:${PORTSDIR}/java/jfc:extract
in das Unterverzeichnis java/jfc Ihrer
Ports-Sammlung wechseln, um es zu entpacken.Die Abhängigkeit wird innerhalb des
patch-Target überprüft.
Der target-Teil kann entfallen,
falls er identisch mit der Variable
DEPENDS_TARGET ist.USE_*Es gibt eine Reihe von Variablen, um gebräuchliche
Abhängigkeiten einzukapseln, die viele Ports aufweisen.
Obwohl Ihre Verwendung optional ist, können sie helfen
die Übersichtlichkeit des Makefile
eines Ports zu erhöhen. Jede von ihnen ist im Stil von
USE_*.
Der Gebrauch dieser Variablen ist beschränkt auf das
Makefile eines Ports und
ports/Mk/bsd.*.mk. Es ist nicht
entworfen worden, um durch den Nutzer setzbare Optionen
einzukapseln; benutzen Sie
WITH_* und
WITHOUT_*
für diese Zwecke.Es ist immer falsch, irgendeine
USE_*-Variable
in der /etc/make.conf zu setzen.
Zum Beispiel würde das Setzen von
USE_GCC=3.2
eine Abhängigkeit für GCC32 für jeden Port
einschliesslich GCC32 selbst hinzufügen!
Die
USE_*-Varibalen
VariableBedeutungUSE_BZIP2Der Tarball dieses Ports wird mit
bzip2 komprimiert.USE_ZIPDer Tarball des Ports wird mit
zip komprimiert.USE_BISONDer Port benutzt bison
für die Erstellung.USE_CDRTOOLSDer Port erfordert
cdrecord entweder von
sysutils/cdrtools
oder sysutils/cdrtools-cjk,
abhängig davon, was der Nutzer vorgibt.
USE_GCCDieser Port benötigt eine bestimmte
Version von gcc zur Erstellung.
Die genaue Version kann festgelegt werden mit
Werten wie 3.2.
Mit 3.2+ kann die mindestens
erforderliche Version spezifiziert werden.
Der gcc aus
dem Basissystem wird genutzt, wenn er die
erforderliche Version erfüllt, andernfalls wird
eine geeignete Version des gcc
aus den Ports kompiliert und die Variablen
CC und CXX
werden angepasst.
Variablen zugehörig zu
gmake und dem
configure-Skript werden in
beschrieben, währenddessen
autoconf,
automake und
libtool in
beschrieben sind.
Perl-spezifische Variablen
werden in behandelt.
X11-Variablen sind aufgelistet in
.
behandelt GNOME-bezogene Variablen und KDE-bezogene Variablen.
dokumentiert Java-Variablen,
während Informationen zu
Apache,
PHP und PEAR-Modulen
enthält.
Python wird in
und
Ruby in
erörtert.
stellt Variablen für
SDL-Programme zur Verfügung
und enthält schliesslich
Variablen für Xfce.Minimale Version einer AbhängigkeitEine minimale Version einer Abhängigkeit kann in
jeder *_DEPENDS-Variable festgelegt
werden mit Ausnahme von LIB_DEPENDS
durch Anwendung folgender Syntax:p5-Spiffy>=0.26:${PORTSDIR}/devel/p5-SpiffyDas erste Feld enthält einen abhängigen
Paketnamen, welcher einem Eintrag in der Paketdatenbank
entsprechen muss und einen Vergleich mit einer
Paketversion. Die Abhängigkeit wird erfüllt,
wenn p5-Spiffy-0.26 oder eine neuere Version
auf dem System installiert ist.Anmerkungen zu AbhängigkeitenWie vorstehend beschrieben ist das Vorgabe-Target
DEPENDS_TARGET, wenn eine
Abhängigkeit benötigt wird.
Die Vorgabe hierfür ist install.
Dies ist eine Nutzer-Variable; sie wird niemals im
Makefile eines Ports definiert.
Falls Ihr Port einen besonderen Weg benötigt,
um mit einer Abhängigkeit umzugehen, dann benutzen
Sie bitte den :target-Teil der
*_DEPENDS-Variablen, anstatt
DEPENDS_TARGET zu ändern.Falls Sie make clean schreiben,
werden dessen Abhängigkeiten auch gesäubert.
Falls Sie dies nicht wollen, definieren Sie die Variable
NOCLEANDEPENDS in Ihrer Umgebung.
Dies kann besonders erstrebenswert sein, wenn der Port
etwas in seiner Liste von Abhängigkeiten hat,
das sehr viel Zeit für einen rebuild benötigt
wie KDE, GNOME oder Mozilla.Um von einem anderen Port bedingungslos abhängig
zu sein, benutzen Sie bitte die Variable
${NONEXISTENT} als erstes Feld von
BUILD_DEPENDS oder
RUN_DEPENDS. Benutzen Sie dies nur,
wenn Sie den Quelltext eines anderen Port benötigen.
Sie können auch oft Kompilierzeit sparen, wenn Sie das
Target festlegen. Zum Beispiel wird
BUILD_DEPENDS= ${NONEXISTENT}:${PORTSDIR}/graphics/jpeg:extract
immer zum jpeg-Port wechseln und ihn
extrahieren.Zirkuläre Abhängigkeiten sind fatalFühren Sie niemals irgendwelche zirkulären
Abhängigkeiten in der Ports-Sammlung ein!Die Struktur für die Erstellung von Ports dulde
keinerlei zirkuläre Abhängigkeiten. Falls Sie
dennoch eine verwenden, wird es irgendjemanden irgendwo auf
der Welt geben, dessen FreeBSD-Installation nahezu sofort
zusammenbricht und vielen anderen wird es sehr schnell
genauso ergehen.
So etwas kann extrem schwer festzustellen sein.
Falls Sie Zweifel haben vor einer Änderung,
dann vergewissern Sie sich, dass Sie folgendes getan haben:
cd /usr/ports; make index.
Dieser Prozess kann auf alten Maschinen sehr langsam sein,
aber Sie ersparen sich und einer Vielzahl von Menschen
möglicherweise eine Menge Ärger.MASTERDIRFalls Ihr Port wegen einer Variable, die verschiedene
Werte annimmt (z.B. Auflösung oder
Papiergröße), leicht unterschiedliche Versione
von Paketen erzeugen muss, dann legen Sie bitte ein
Unterverzeichnis pro Paket an, um es für den Nutzer
einfacher begreiflich zu machen, was zu machen ist.
Aber versuchen Sie dabei so viele Dateien wie möglich
zwischen diesen Ports gemeinsam zu nutzen.
Normalerweise benötigen Sie nur ein sehr kurzes
Makefile in allen ausser einem
Unterverzeichnis, wenn Sie Variablen intelligent nutzen.
In diesem einzigen Makefile können
Sie MASTERDIR verwenden, um anzugeben,
wo der Rest der Dateien liegt. Benutzen Sie bitte auch eine
Variable für
PKGNAMESUFFIX, damit die Pakete
unterschiedliche Namen haben werden.Wir demonstrieren dies am Besten an einem Beispiel. Es ist
Teil von
japanese/xdvi300/Makefile;PORTNAME= xdvi
PORTVERSION= 17
PKGNAMEPREFIX= ja-
PKGNAMESUFFIX= ${RESOLUTION}
:
# default
RESOLUTION?= 300
.if ${RESOLUTION} != 118 && ${RESOLUTION} != 240 && \
${RESOLUTION} != 300 && ${RESOLUTION} != 400
@${ECHO_MSG} "Error: invalid value for RESOLUTION: \"${RESOLUTION}\""
@${ECHO_MSG} "Possible values are: 118, 240, 300 (default) and 400."
@${FALSE}
.endifjapanese/xdvi300
verfügt ebenfalls über alle Patches, Paket-Dateien
usw. Wenn Sie make eintippen, wird der Port
die Standardvorgabe für die Auflösung nehmen (300)
und den Port ganz normal erstellen.Genauso wie für alle anderen Auflösungen ist
dies das vollständigexdvi118/Makefile:RESOLUTION= 118
MASTERDIR= ${.CURDIR}/../xdvi300
.include "${MASTERDIR}/Makefile"(xdvi240/Makefile und
xdvi400/Makefile sind ähnlich).
Die MASTERDIR-Definition teilt dem
bsd.port.mk mit, dass die normalen
Unterverzeichnisse wie FILESDIR und
SCRIPTDIR unter
xdvi300 gefunden werden können.
Die RESOLUTION=118-Zeile wird die
RESOLUTION=300-Zeile in
xdvi300/Makefile überschreiben
und der Port wird mit einer Auflösung von 118
erstellt.ManualpagesDie Variablen MAN[1-9LN]
werden automatisch jede Manualpage zur
pkg-plist hinzufügen
(dies bedeutet, dass Sie Manualpages
nicht in der
pkg-plist auflisten dürfen,
lesen Sie bitte Erstellung
der PLIST für weitere Details).
Sie veranlassen zudem den Installationsabschnitt
dazu, die Manualpages zu Komprimieren oder zu Dekomprimieren
abhängig vom gesetzten Wert der Variable
NOMANCOMPRESS in
/etc/make.conf.Falls Ihr Port versucht verschiedene Namen für
Manualpages unter Zuhilfenahme von Symlinks oder Hardlinks
zu installieren, müssen Sie die Variable
MLINKS nutzen, um diese zu identifizieren.
Der von Ihrem Port installierte Link wird von
bsd.port.mk gelöscht und wieder
eingefügt, um sicherzustellen, dass er auf die korrekte
Datei zeigt. Jede Manualpage, welche in
MLINKS aufgeführt ist, darf nicht in
der pkg-plist aufgenommen werden.Falls die Manualpages während der Installation
komprimiert werden sollen, müssen Sie die Variable
MANCOMPRESSED setzen. Diese Variable kann
drei Werte annehmen, yes,
no und maybe.
yes bedeutet, dass Manualpages bereits
komprimiert installiert sind, bei no sind
sie es nicht und maybe bedeutet, dass die
Software bereits den Wert von NOMANCOMPRESS
beachtet, damit bsd.port.mk nichts
- besonderes auszuführen hat.
+ Besonderes auszuführen hat.
MANCOMPRESSED wird automatisch auf
yes gesetzt, wenn
USE_IMAKE vorgegeben ist und gleichzeitig
NO_INSTALL_MANPAGES nicht. Im umgekehrten
Falle ist MANCOMPRESSED auf
no gesetzt.
Sie müssen es nicht explizit angeben, außer die
Standardvorgabe ist für Ihren Port nicht passend.Wenn Ihr Port den man tree irgendwo anders als in der
Variable MANPREFIX verankert, können
Sie ihn mit MANPREFIX bestimmen.
Sollten zudem Manualpages nur in bestimmten Abschnitten an
einem nicht-standardkonformen Platz liegen, wie z.B. bestimmte
Perl-Modul-Ports,
dann können Sie mittels der Variable
MANsectPREFIX
(wobei sect ein Wert aus
1-9, L oder
N ist) individuelle Pfade zu den
Manualpages festlegen.Wenn Ihre Manualpages in sprachspezifische
Unterverzeichnisse installiert werden, dann bestimmen Sie
bitte den Namen der Sprache mit der Variable
MANLANG. Der Wert dieser Variable ist
mit "" vorgegeben (das bedeutet nur
Englisch).Hier ist ein Beispiel, welches alles zusammenfasst.MAN1= foo.1
MAN3= bar.3
MAN4= baz.4
MLINKS= foo.1 alt-name.8
MANLANG= "" ja
MAN3PREFIX= ${PREFIX}/share/foobar
MANCOMPRESSED= yesDies zeigt an, dass sechs Dateien von diesem Port
installiert werden;${MANPREFIX}/man/man1/foo.1.gz
${MANPREFIX}/man/ja/man1/foo.1.gz
${PREFIX}/share/foobar/man/man3/bar.3.gz
${PREFIX}/share/foobar/man/ja/man3/bar.3.gz
${MANPREFIX}/man/man4/baz.4.gz
${MANPREFIX}/man/ja/man4/baz.4.gz${MANPREFIX}/man/man8/alt-name.8.gz
kann zusätzlich von Ihrem Port installiert werden,
oder auch nicht. Unabhängig davon wird ein Symlink
erstellt, welcher die Manualpages foo(1) und alt-name(8)
einbindet.Falls nur manche Manualpages übersetzt sind,
können Sie einige dynamisch vom
MANLANG-Inhalt erzeugte Variablen
nutzen:MANLANG= "" de ja
MAN1= foo.1
MAN1_EN= bar.1
MAN3_DE= baz.3Dies führt zu folgender Liste von Dateien:${MANPREFIX}/man/man1/foo.1.gz
${MANPREFIX}/man/de/man1/foo.1.gz
${MANPREFIX}/man/ja/man1/foo.1.gz
${MANPREFIX}/man/man1/bar.1.gz
${MANPREFIX}/man/de/man3/baz.3.gzInfo-DateienFalls Ihr Paket GNU-Info-Dateien installiert, sollten
diese in der INFO-Variablen augelistet sein
(ohne das angehängte .info) mit einem
Eintrag für jedes Dokument. Von diesen Dateien wird
angenommen, dass sie nach
PREFIX/INFO_PATH
installiert werden. Sie können
INFO_PATH ändern, falls Ihr Paket
einen anderen Ort vorsieht. Jedoch wird dies nicht empfohlen.
Die Einträge enthalten nur den relativen Pfad zu
PREFIX/INFO_PATH.
Zum Beispiel installiert lang/gcc33 Info-Dateien nach
PREFIX/INFO_PATH/gcc33,
wobei INFO etwa so aussieht:
INFO= gcc33/cpp gcc33/cppinternals gcc33/g77 ...
Entsprechende Installations-/Deinstalltions-Codes werden vor
der Paket-Registrierung automatisch der vorläufigen
pkg-plist hinzugefügt.Makefile-OptionenEinige größere Applikationen können mit
einer Reihe von Konfigurationen, die zusätzliche
Funktionalitäten hinzufügen, erstellt werden,
falls eine oder mehrere Bibliotheken oder Applikationen
verfügbar sind. Dazu gehören die Auswahl von
natürlichen Sprachen, GUI versus Kommandozeilen-Versionen
oder die Auswahl aus mehreren Datenbank-Programmen.
Da nicht alle Nutzer diese Bibliotheken oder Applikationen
wollen, stellt das Ports-System hooks (Haken) zur
Verfügung, damit der Autor des Ports bestimmen kann,
welche Konfiguration erstellt werden soll.KNOBS (Einstellungen)WITH_*
und
WITHOUT_*Diese Variablen sind entworfen worden, um vom
System-Administrator gesetzt zu werden. Es gibt viele,
die in ports/Mk/bsd.*.mk
standardisiert sind. Andere sind es nicht,
was verwirrend sein kann. Falls Sie eine solche
Konfigurationsvariable hinzufügen müssen,
dann nehmen Sie bitte eine aus der folgenden Liste.Sie sollten nicht annehmen, dass ein
WITH_*
notwendigerweise eine korrespondierende
WITHOUT_*-Variable
hat oder umgekehrt. Im Allgemeinen wird diese
Vorgabe einfach unterstellt.Falls nicht anderweitig festgelegt, werden diese
Variablen nur dahingehend überprüft, ob sie
gesetzt sind oder nicht – nicht darauf,
ob sie auf bestimmte Werte wie YES
oder NO gesetzt sind.
Die
WITH_*
und
WITHOUT_*-Variablen
VariableBedeutungWITH_APACHE2Falls gesetzt, benutze
www/apache20
anstelle der Vorgabe www/apache13.WITH_BERKELEY_DBDefiniere diese Variable, um die
Fähigkeit zu erhalten, eine Variante
der Berkeley Database wie z.B. databases/db41 zu
nutzen. Eine verwandte Variable,
WITH_BDB_VER, kann mit Werten
wie 2, 3, 4, 41 oder 42 festgelegt werden.WITH_MYSQLDefiniere diese Variable, um die
Fähigkeit zu erhalten, eine Variante
von MySQL zu nutzen wie z.B. databases/mysql40-server.
Eine verwandte Variable ist,
WANT_MYSQL_VER, welche
mit Werten wie 323, 40, 41, oder 50
belegt werden kann.WITHOUT_NLSFalls gesetzt, bedeutet sie, dass eine
Internationalisierung nicht benötigt wird,
was Kompilierzeit sparen kann. Als Vorgabe
wird Internationalisierung gebraucht.WITH_OPENSSL_BASENutze die Version von OpenSSL aus dem
Basissystem.WITH_OPENSSL_PORTNutze die Version von OpenSSL aus security/openssl und
überschreibe die Version, welche original
im Basissystem installiert wurde.WITH_POSTGRESQLDefiniere diese Variable, um die
Fähigkeit zu erhalten, eine Variante
der Datenbank PostGreSQL wie databases/postgresql72
auszuwählen.WITHOUT_X11Falls der Port mit oder ohne
Unterstützung für X erstellt werden
kann, dann sollte normalerweise mit
X-Unterstützung erstellt werden.
Falls die Variable gesetzt ist, soll die Version
ohne X-Unterstützung erstellt werden.
Benennung von Knobs (Einstellungen)Um die Anzahl der Knobs niedrig zu halten und zum
Vorteil des Anwenders, wird empfohlen, dass Porter
ähnliche Namen für Knobs verwenden.
Eine Liste der beliebtesten Knobs kann in der KNOBS-Datei
eingesehen werden.Knob-Namen sollten wiederspiegeln, was der Knob
bedeutet und was er bewirkt. Wenn ein Port einen
lib-Präfix im PORTNAME hat,
dann soll das lib-Präfix im Knob-Namen
entfallen.OPTIONSHintergrundDie OPTIONS-Variable gibt dem
Nutzer, der diesen Port installiert, einen Dialog mit
auswählbaren Optionen und speichert diese in
/var/db/ports/portname/options.
Bei der nächsten Neuerstellung des Ports werden
diese Einstellungen wieder verwandt.
Sie werden sich niemals mehr an all die zwanzig
WITH_* und
WITHOUT_*-Optionen
erinnern müssen, die Sie benutzt haben, um diesen
Port zu erstellen!Wenn der Anwender make config
benutzt (oder ein make build das
erste Mal laufen lässt) wird das Framework auf
/var/db/ports/portname/options
die Einstellungen prüfen. Falls die Datei nicht
existiert, werden die Werte von
OPTIONS genutzt, um eine Dialogbox
zu erzeugen, in welcher die Optionen an- oder abgeschaltet
werden können. Dann wird die
options-Datei gespeichert und die
ausgewählten Variablen werden bei der Erstellung
des Ports benutzt.Falls eine neue Version des Ports
OPTIONS hinzufügt, wird der
Dialog mit den gespeicherten Werten dem Nutzer
angezeigt.Benutzen Sie make showconfig,
um die gespeicherte Konfiguration zu betrachten.
Benutzen Sie make rmconfig, um die
gespeicherte Konfiguration zu Löschen.SyntaxDie Syntax für die
OPTIONS-Variable lautet:
OPTIONS= OPTION "descriptive text" default ...
Der Wert als Vorgabe ist entweder ON
oder OFF. Wiederholungen dieser drei
Felder sind erlaubt.OPTIONS-Definitionen
müssen vor der Einbindung von
bsd.port.pre.mk erscheinen.
Die WITH_* und
WITHOUT_*-Variablen können
nur nach der Einbindung von
bsd.port.pre.mk getestet
werden.BeispielEinfache Anwendung von
OPTIONSOPTIONS= FOO "Enable option foo" On \
BAR "Support feature bar" Off
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITHOUT_FOO)
CONFIGURE_ARGS+= --without-foo
.else
CONFIGURE_ARGS+= --with-foo
.endif
.if defined(WITH_BAR)
RUN_DEPENDS+= bar:${PORTSDIR}/bar/bar
.endif
.include <bsd.port.post.mk>Automatische Aktivierung von FunktionenWenn Sie ein GNU-Konfigurationsskript benutzen,
sollten Sie ein Auge darauf werfen, welche Funktionen
durch die automatische Erkennung aktiviert werden.
Schalten Sie Funktionen, die Sie nicht möchten,
ausdrücklich durch Verwendung von
--without-xxx oder
--disable-xxx in der Variable
CONFIGURE_ARGS einzeln ab.Falsche Behandlung einer Option.if defined(WITH_FOO)
LIB_DEPENDS+= foo.0:${PORTSDIR}/devel/foo
CONFIGURE_ARGS+= --enable-foo
.endifStellen Sie sich vor im obigen Beispiel ist eine
Bibliothek libfoo auf dem System installiert. Der Nutzer
will nicht, dass diese Applikation libfoo benutzt, also
hat er die Option auf "off" im
make config-Dialog umgestellt.
Aber das Konfigurationsskript der Applikation hat
erkannt, dass die Bibliothek auf dem System vorhanden ist
und fügt ihre Funktionen in die Binärdatei ein.
Falls der Nutzer sich nun entschliesst libfoo von seinem
System zu entfernen, dann wird das Ports-System nicht
protestieren (es wurde keine Abhängigkeit von libfoo
eingetragen), aber die Applikation bricht ab.Korrekte Behandlung einer Option.if defined(WITH_FOO)
LIB_DEPENDS+= foo.0:${PORTSDIR}/devel/foo
CONFIGURE_ARGS+= --enable-foo
.else
CONFIGURE_ARGS+= --disable-foo
.endifIm zweiten Beispiel wird die Bibliothek libfoo explizit
abgeschaltet. Das Konfigurationsskript aktiviert die
entsprechenden Funktionen nicht in der Applikation trotz
der Anwesenheit der Bibliothek auf dem System.Die Festlegung des ArbeitsverzeichnissesJeder Port wird extrahiert in ein Arbeitsverzeichnis,
welches beschreibbar sein muss. Das Ports-System gibt als
Standard vor, dass die DISTFILES in
einem Verzeichnis namens ${DISTNAME}
entpackt werden. Mit anderen Worten, wenn Sie:PORTNAME= foo
PORTVERSION= 1.0festgelegt haben, dann enthalten die Distributions-Dateien
des Ports ein Verzeichnis auf oberster Ebene,
foo-1.0, und der Rest der Dateien
befindet sich unter diesem Verzeichnis.Es gibt eine Reihe von Variablen, die Sie
überschreiben können, falls dies nicht der Fall
sein sollte.WRKSRCDiese Variable listet den Namen des Verzeichnisses,
welches erstellt wird, wenn die Distfiles der Applikation
extrahiert werden. Wenn unser vorheriges Beispiel in einem
Verzeichnis namens foo (und nicht
foo-1.0) extrahiert wurde,
würden Sie schreiben:WRKSRC= ${WRKDIR}/foooder möglicherweiseWRKSRC= ${WRKDIR}/${PORTNAME}
NO_WRKSUBDIRWenn der Port überhaupt nicht in einem
Unterverzeichnis extrahiert wird, sollten Sie dies mit dem
Setzen von NO_WRKSUBDIR anzeigen.NO_WRKSUBDIR= yesCONFLICTSFalls Ihr Paket nicht mit anderen Paketen koexistieren
kann (wegen Dateikonflikten, Laufzeit-Inkompatibilitäten
usw.), führen Sie bitte die anderen Paketnamen in der
Variable CONFLICTS auf. Sie können
hier Shell-Globs wie * und
? verwenden. Paketnamen sollten in der
gleichen Weise aufgezählt werden, wie sie in
/var/db/pkg auftauchen. Bitte stellen
Sie sicher, dass CONFLICTS nicht mit dem
Paket des Ports selbst übereinstimmt, da ansonsten das
Erzwingen der Installation durch
FORCE_PKG_REGISTER nicht länger
funktionieren wird.CONFLICTS setzt automatisch die
Variable IGNORE, welche
ausführlicher in dokumentiert ist.Beim Entfernen eines von mehreren in Konflikt stehenden
Ports ist es ratsam, die
CONFLICTS-Einträge in den anderen
Ports für einige Monate beizubehalten, um Nutzer zu
unterstützen, die ihre Ports nur sporadisch
aktualisieren.Installation von DateienINSTALL_* macrosNutzen Sie die Makros in
bsd.port.mk, um korrekte
Modi und Eigentümer von Dateien in Ihren
*-install-Targets
sicherzustellen.INSTALL_PROGRAM ist ein Befehl,
um binäre Binärdateien zu installieren.INSTALL_SCRIPT ist ein Befehl,
um ausführbare Skripte zu installieren.INSTALL_KLD ist ein Befehl, mit
dem Kernelmodule installiert werden können. Einige
Architekturen haben Probleme mit stripped-Modulen.
Daher sollten Sie diesen Befehl anstelle von
INSTALL_PROGRAM verwenden.INSTALL_DATA ist ein Befehl,
um gemeinsam nutzbare Daten zu installieren.INSTALL_MAN ist ein Befehl,
um Manualpages oder andere Dokumentation zu
installieren (es wird nichts komprimiert).Das sind grundsätzlich alle
install-Befehle mit
ihren passenden Flags.Zerlegen von BinärdateienZerlegen Sie keine Binärdateien manuell,
wenn Sie es nicht müssen. Alle Binaries sollten
gestripped werden; allerdings vermag das
INSTALL_PROGRAM-Makro gleichzeitig
eine Binärdatei zu installieren und zu strippen
(beachten Sie den nächsten Abschnitt).Wenn Sie eine Datei strippen müssen, aber nicht das
INSTALL_PROGRAM-Makro nutzen wollen, dann
kann ${STRIP_CMD} Ihr Programm strippen.
Dies wird typischerweise innerhalb des
post-install-Targets gemacht.
Zum Beispiel:post-install:
${STRIP_CMD} ${PREFIX}/bin/xdlNutzen Sie &man.file.1; für die installierte
Applikation, um zu überprüfen, ob eine
Binärdatei gestripped ist oder nicht.
Wenn es nicht meldet not stripped,
dann ist es bereits gestripped. Zudem wird &man.strip.1;
nicht ein bereits gestripptes Programm nochmals versuchen
zu strippen, sondern wird stattdessen einfach sauber
beenden.Installation eines ganzen Verzeichnisbaums
inklusive DateienManchmal muss man eine große Zahl von Dateien
unter Erhalt ihrer hierarchischen Struktur installieren,
d.h. Kopieraktionen über einen ganzen Verzeichnisbaum
von WRKSRC zu einem Zielverzeichnis unter
PREFIX.Für diesen Fall gibt es zwei Makros. Der Vorteil
der Nutzung dieser Makros anstatt cp ist,
dass sie korrekte Besitzer und Berechtigungen auf den
Zieldateien garantieren.
Das erste Makro, COPYTREE_BIN, wird alle
installierten Dateien ausführbar markieren und damit
passend für die Installation in
PREFIX/bin
vorbereiten. Das zweite Makro,
COPYTREE_SHARE, setzt keine
Ausführungsberechtigungen auf Dateien und ist daher
geeignet für die Installation von Dateien im Target von
PREFIX/share.post-install:
${MKDIR} ${EXAMPLESDIR}
(cd ${WRKSRC}/examples/ && ${COPYTREE_SHARE} \* ${EXAMPLESDIR})Dieses Beispiel wird den Inhalt des
examples-Verzeichnisses im Distfile
des Drittanbieters in das Beispielverzeichnis Ihres Ports
kopieren.post-install:
${MKDIR} ${DATADIR}/summer
(cd ${WRKSRC}/temperatures/ && ${COPYTREE_SHARE} "June July August" ${DATADIR}/summer/)Und dieses Beispiel wird die Daten der Sommermonate in
das summer-Unterverzeichnis eines
DATADIR
installieren.Zusätzliche find-Argumente
können mit dem dritten Argument an die
COPYTREE_*-Makros übergeben werden.
Um zum Beispiel alle Dateien aus dem 1. Beispiel ohne die
Makefiles zu installieren, kann man folgenden Befehl
benutzen.post-install:
${MKDIR} ${EXAMPLESDIR}
(cd ${WRKSRC}/examples/ && \
${COPYTREE_SHARE} \* ${EXAMPLESDIR} "! -name Makefile")Beachten Sie bitte, dass diese Makros die installierten
Dateien nicht zur pkg-plist
hinzufügen, Sie müssen sie immer noch selbst
auflisten.Installation zusätzlicher DokumentationFalls Ihre Software zusätzlich zu den üblichen
Manualpages und Info-Seiten weitere Dokumentation hat und
Sie diese für nützlich halten, dann installieren
Sie sie unter
PREFIX/share/doc.
Dies kann wie vorstehend im Target des
post-install geschehen.Legen Sie ein neues Verzeichnis für Ihren Port an.
Das Verzeichnis sollte wiederspiegeln, was der Port ist.
Das bedeutet normalerweise PORTNAME.
Wie auch immer, wenn Sie meinen, der Nutzer möchte
verschiedene Versionen des Ports zur gleichen Zeit
installiert haben, dann können Sie die gesamte Variable
PKGNAME nutzen.Machen Sie die Installation von der Variablen
NOPORTDOCS abhängig, damit die
Nutzer sie in /etc/make.conf abschalten
können:post-install:
.if !defined(NOPORTDOCS)
${MKDIR} ${DOCSDIR}
${INSTALL_MAN} ${WRKSRC}/docs/xvdocs.ps ${DOCSDIR}
.endifHier einige praktische Variablen und wie sie
standardmässig bei Verwendung im
Makefile expandiert werden:
DATADIR wird expandiert zu
PREFIX/share/PORTNAME.DATADIR_REL wird expandiert zu
share/PORTNAME.DOCSDIR wird expandiert zu
PREFIX/share/doc/PORTNAME.DOCSDIR_REL wird expandiert zu
share/doc/PORTNAME.EXAMPLESDIR wird expandiert zu
PREFIX/share/examples/PORTNAME.EXAMPLESDIR_REL wird expandiert zu
share/examples/PORTNAME.NOPORTDOCS behandelt nur
zusätzliche Dokumentation, die in
DOCSDIR installiert ist.
Für normale Manualpages und Info-Seiten
wird die Variable benutzt.
Dinge, welche in DATADIR
und EXAMPLESDIR installiert werden,
legen die Variablen NOPORTDATA und
NOPORTEXAMPLES fest.Die Variablen werden nach PLIST_SUB
exportiert. Ihre Werte erscheinen dort als Pfadnamen relativ
zu PREFIX,
falls möglich. Das bedeutet, dass
share/doc/PORTNAME
standardmässig ersetzt wird durch
%%DOCSDIR%% in der Packliste usw.
(mehr zur Ersetzung durch die
pkg-plist finden Sie
hier).Alle installierten Dokumentationsdateien
und –Verzeichnisse
sollten in der pkg-plist dem
%%PORTDOCS%%-Präfix
enthalten sein, zum Beispiel:%%PORTDOCS%%%%DOCSDIR%%/AUTHORS
%%PORTDOCS%%%%DOCSDIR%%/CONTACT
%%PORTDOCS%%@dirrm %%DOCSDIR%%Alternativ zur Auflistung der Dokumentationsdateien in
der pkg-plist kann in einem Port auch
die Variable PORTDOCS gesetzt werden
für eine Liste von Dateien und Shell-Globs, um diese
zur endgültigen Packliste hinzuzufügen. Die Namen
werden relativ zur Variable DOCSDIR sein.
Wenn Sie also einen Port haben, welcher
PORTDOCS benutzt, und Sie haben eine vom
Standard abweichenden Platz für seine Dokumentation,
dann müssen Sie die Variable DOCSDIR
entsprechend setzen. Wenn ein Verzeichnis in
PORTDOCS aufgeführt ist, oder von
einem Shell-Glob dieser Variable abgebildet wird, dann wird
der komplette Verzeichnisbaum inklusive Dateien und
Verzeichnissen in der endgültigen Packliste
aufgenommen. Wenn die Variable NOPORTDOCS
gesetzt ist, dann werden die Dateien und Verzeichnisse,
die in PORTDOCS aufgelistet sind,
nicht installiert und werden auch nicht zur Packliste des
Ports hinzugefügt. Wie oben gezeigt bleibt es dem Port
selbst überlassen, die Dokumentation in
PORTDOCS zu installieren. Ein typisches
Beispiel für den Gebrauch von
PORTDOCS sieht wie folgt aus:PORTDOCS= README.* ChangeLog docs/*Die Äquivalente zu PORTDOCS
für unter DATADIR und
EXAMPLESDIR installierte Dateien sind
PORTDATA beziehungsweise
PORTEXAMPLES.Sie können auch pkg-message
benutzen, um Meldungen während der Installation
anzuzeigen. Lesen Sie diesen Abschnitt über den
Gebrauch von pkg-message
für weitere Details.
Die pkg-message-Datei muss nicht zur
pkg-plist hinzugefügt
werden.Unterverzeichnisse mit PREFIXLassen Sie den Port die Dateien in die richtigen
Unterverzeichnisse von PREFIX verteilen.
Einige Ports werfen alles in einen Topf und legen es im
Unterverzeichnis mit dem Namen des Ports ab, was falsch ist.
Ausserdem legen viele Ports alles ausser Binaries,
Header-Dateien und Manualpages in ein Unterverzeichnis
von lib, was natürlich auch nicht
der BSD-Philosophie entspricht und nicht gut funktioniert.
Viele der Dateien sollten in eines der folgenden
Verzeichnisse geschoben werden: etc
(Konfigurationsdateien), libexec
(intern gestartete Binärdateien),
sbin (Binärdateien für
Superuser/Manager), info
(Dokumentation für Info-Browser) oder
share (Architektur-unabhängige
Dateien). Lesen Sie hierzu &man.hier.7;; weitestgehend
greifen die Regeln für /usr auch
für /usr/local. Die Ausnahme sind
Ports, welche mit news aus dem USENET
arbeiten. In diesem Falle sollte
PREFIX/news
als Zielort für die Dateien benutzt werden.BesonderheitenEs gibt einige Dinge mehr, die zu beachten sind,
wenn man einen Port erstellt. Dieser Abschnitt
erklärt die wichtigsten.Shared-LibrariesWenn Ihr Port eine oder mehrere Shared-Libraries
installiert, dann definieren Sie bitte eine
USE_LDCONFIG make-Variable,
die bsd.port.mk anweisen wird,
${LDCONFIG} -m auf das
Verzeichnis, in das die neue Library installiert wird
(normalerweise
PREFIX/lib),
während des
post-install-Targets anzuwenden,
um sie im Shared-Library-Cache zu registrieren.
Diese Variable, wenn definiert, wird auch dafür sorgen,
dass ein entsprechendes
@exec /sbin/ldconfig -m und
@unexec /sbin/ldconfig -R-Paar zu Ihrer
pkg-plist-Datei hinzugefügt wird,
sodass ein Benutzer, der das Paket installiert, die
Bibliothek danach sofort benutzen kann und das System nach
deren Deinstallation nicht glaubt, die Bibliothek wäre
noch da.USE_LDCONFIG= yesWenn nötig, können Sie das Standardverzeichnis
außer Kraft setzen, indem Sie den
USE_LDCONFIG Wert auf eine Liste von
Verzeichnissen setzen, in die Shared Libraries installiert
werden sollen. Wenn Ihr Port z.B. diese Bibliotheken nach
PREFIX/lib/foo und
PREFIX/lib/bar
installiert, könnten Sie folgendes in Ihrem
Makefile benutzen:USE_LDCONFIG= ${PREFIX}/lib/foo ${PREFIX}/lib/barBitte überprüfen Sie dies genau. Oft ist das
überhaupt nicht nötig oder kann durch
-rpath oder das Setzen von
LD_RUN_PATH während des Linkens umgangen
werden (s. lang/moscow_ml für ein
Beispiel), oder durch einen Shell-Wrapper, der
LD_LIBRARY_PATH setzt, bevor er die
Binärdatei ausführt, wie es www/mozilla tut.Wenn Sie 32-Bit Libraries auf 64-Bit Systemen
installieren, benutzen Sie stattdessen
USE_LDCONFIG32.Versuchen Sie Shared-Library-Versionsnummern im
libfoo.so.0 Format zu halten.
Unser Runtime-Linker kümmert sich nur um die Major
(erste) Nummer.Wenn sich die Major-Library-Versionsnummer
während der Aktualisierung zu einer neuen
Portversion erhöht, sollte auch die
PORTREVISION aller Ports, die die
Shared-Library linken, erhöht werden, damit diese
mit der neuen Version der Bibliothek neu kompiliert
werden.Ports mit beschränkter VerbreitungLizenzen variieren und manche geben Restriktionen vor,
wie die Applikation gepackt werden oder ob sie
gewinnorientiert verkauft werden kann, usw.Es liegt in Ihrer Verantwortung als Porter die
Lizenzbestimmungen der Software zu lesen und
sicherzustellen, dass das FreeBSD-Projekt nicht haftbar
gemacht wird für Lizenzverletzungen durch
Weiterverbreitung des Quelltextes oder kompilierter
Binaries über FTP/HTTP oder CD-ROM. Im Zweifelsfall
kontaktieren Sie bitte die &a.ports;.In solchen Situationen können die in den folgenden
Abschnitten beschriebenen Variablen gesetzt werden.NO_PACKAGEDiese Variable zeigt an, dass wir keine binären
Pakete dieser Applikation erzeugen dürfen - z.B. wenn
die Lizenz die Weiterverteilung von binären Paketen
oder Paketen verbietet, die aus verändertem Quelltext
erzeugt wurden.Die DISTFILES des Ports dürfen
allerdings frei über FTP/HTTP Mirrors
weiterverbreitet werden. Sie dürfen auch auf CD-ROM
(oder ähnlichen Medien) weiterverbreitet werden - es
sei denn, NO_CDROM ist ebenfalls
gesetzt.NO_PACKAGE sollte auch benutzt
werden, wenn das binäre Paket nicht allgemein
brauchbar ist und die Applikation immer aus dem Quelltext
kompiliert werden sollte.
Zum Beispiel, wenn die Applikation konfigurierte
Informationen über den Rechner/Installationsort bei
der Installation einkompiliert bekommt, setzen Sie
NO_PACKAGE.NO_PACKAGE sollte auf eine
Zeichenkette gesetzt werden, die den Grund beschreibt,
warum kein Paket erzeugt werden soll.NO_CDROMDiese Variable gibt an, dassobwohl wir binäre
Pakete erzeugen dürfen – wir weder
diese Pakete noch die DISTFILES des
Ports auf einer CD-ROM (oder ähnlichen Medien)
verkaufen dürfen. Die DISTFILES
des Ports dürfen allerdings immer noch auf FTP/HTTP
Mirrors.Wenn diese Variable und auch
NO_PACKAGE gesetzt ist, dann werden
nur die DISTFILES des Ports
erhältlich sein – und das nur
mittels FTP/HTTP.NO_CDROM sollte auf eine
Zeichenkette gesetzt werden, die den Grund beschreibt,
warum der Port nicht auf CD-ROM weiterverbreitet werden
kann. Das sollte z.B. gemacht werden, wenn die Lizenz
des Ports nur für
nichtkommerzielle Zwecke gilt.NOFETCHFILESDateien, die in der Variable
NOFETCHFILES aufgelistet sind,
sind von keiner der MASTER_SITES
abrufbar. Ein Beispiel solch einer Datei ist eine selbige,
welche vom Anbieter auf CD-ROM bereitgestellt wird.Werkzeuge, die das Vorhandensein dieser Dateien auf
den MASTER_SITES
überprüfen, sollten diese Dateien
ignorieren und sie nicht melden.RESTRICTEDSetzen Sie diese Variable, wenn die Lizenz der
Applikation weder das Spiegeln der
DISTFILES der Applikation noch
das Weiterverbreiten von binären Paketen in
jedweder Art erlaubt.NO_CDROM oder
NO_PACKAGE sollten nicht zusammen
mit RESTRICTED gesetzt werden, weil
letztere Variable die anderen beiden impliziert.RESTRICTED sollte auf eine
Zeichenkette gesetzt werden, die den Grund beschreibt,
warum der Port nicht weiterverbreitet werden kann.
Typischerweise besagt dies, dass der Port proprietäre
Software enthält und der Benutzer die
DISTFILES manuell herunterladen
muss – möglicherweise erst nachdem
er sich für die Software registriert oder die
Bedingungen eines Endbenutzer-Lizenzvertrags
(EULA) akzeptiert hat.RESTRICTED_FILESWenn RESTRICTED oder
NO_CDROM gesetzt ist, ist diese
Variable auf ${DISTFILES}
${PATCHFILES} voreingestellt, sonst ist sie
leer. Wenn nicht jede dieser Dateien beschränkt ist,
dann führen Sie die betroffenen Dateien in dieser
Variable auf.Beachten Sie, dass der Porter für jede
aufgeführte Distributionsdatei einen Eintrag zu
/usr/ports/LEGAL hinzufügen
sollte, der genau beschreibt, was die Beschränkung
mit sich bringt.Build-Mechanismenmake, gmake
und imakeWenn Ihr Port GNU make
benutzt, dann setzen Sie bitte
USE_GMAKE=yes.
Port-Variablen im Zusammenhang mit gmakeVariableBedeutungUSE_GMAKEDer Port benötigt gmake
für den Build.GMAKEDer ganze Pfad zu gmake,
wenn es nicht im PATH ist.
Wenn Ihr Port eine X-Applikation ist, die
Makefile-Dateien aus
Imakefile-Dateien mit
imake erzeugt, dann setzen Sie
USE_IMAKE=yes. Das sorgt dafür,
dass die Konfigurationsphase automatisch ein
xmkmf -a ausführt.
Wenn das Flag ein Problem für
Ihren Port darstellt, setzen Sie
XMKMF=xmkmf. Wenn der Port
imake benutzt, aber das
install.man-Target nicht versteht,
dann sollte NO_INSTALL_MANPAGES=yes
gesetzt werden.Wenn das Makefile
im Quelltext Ihres Ports etwas anderes als
all als Haupt-Build-Target
hat, setzen Sie ALL_TARGET
entsprechend. Das Gleiche gilt für
install und
INSTALL_TARGET.configure SkriptWenn Ihr Port ein configure-Skript
benutzt, um Makefile-Dateien aus
Makefile.in-Dateien zu erzeugen,
setzen Sie GNU_CONFIGURE=yes.
Wenn Sie dem configure-Skript
zusätzliche Argumente übergeben wollen (das
Vorgabeargument ist --prefix=${PREFIX}
--infodir=${PREFIX}/${INFO_PATH}
--mandir=${MANPREFIX}/man
${CONFIGURE_TARGET}), setzen Sie diese
zusätzlichen Argumente in
CONFIGURE_ARGS.
Zusätzliche Umgebungsvariablen können
überdie Variable CONFIGURE_ENV
übergeben werden.Wenn Ihr Paket GNU configure
benutzt und die entstandene Binärdatei hat einen
komischen Namen wie
i386-portbld-freebsd4.7-appname,
dann müssen Sie zusätzlich die
CONFIGURE_TARGET-Variable setzen,
um das Target so anzugeben, wie Skripten, die von neueren
Versionen von autoconf erzeugt wurden,
es erwarten. Fügen Sie das Folgende direkt nach der
Zeile GNU_CONFIGURE=yes in Ihrem
Makefile hinzu:CONFIGURE_TARGET=--build=${MACHINE_ARCH}-portbld-freebsd${OSREL}
Variablen für Ports, die configure
benutzenVariableBedeutungGNU_CONFIGUREDer Port benutzt ein
configure-Skript, um das Bauen
vorzubereiten.HAS_CONFIGUREWie GNU_CONFIGURE, nur
dass kein Standard-Konfigurations-Target zu
CONFIGURE_ARGS hinzugefügt
wird.CONFIGURE_ARGSZusätzliche Argumente für das
configure-Skript.CONFIGURE_ENVZusätzliche Umgebungsvariablen
für die Abarbeitung des
configure-Skriptes.CONFIGURE_TARGETErsetzt das Standard-Konfigurations-Target.
Vorgabewert ist
${MACHINE_ARCH}-portbld-freebsd${OSREL}.
Benutzung von sconsWenn Ihr Port SCons
benutzt, definieren Sie
USE_SCONS=yes.
Variablen für Ports, die
scons benutzenVariableBedeutungSCONS_ARGSPort-spezifische SCons-Argumente, die der
SCons-Umgebung übergeben werden.SCONS_BUILDENVVariablen, die in der System-Umgebung
gesetzt werden sollen.SCONS_ENVVariablen, die in der SCons-Umgebung
gesetzt werden sollen.SCONS_TARGETLetztes Argument, das SCons übergeben
wird – ähnlich
MAKE_TARGET.
Um SConstruct im Quelltext alles,
was SCons in SCONS_ENV übergeben
wird, respektieren zu lassen (das ist hauptsächlich
CC/CXX/CFLAGS/CXXFLAGS), patchen Sie
SConstruct, sodass das Build
Environment wie folgt konstruiert
wird:env = Environment(**ARGUMENTS)Es kann dann mit env.Append und
env.Replace modifiziert werden.Benutzung von GNU autotoolsEinführungDie verschiedenen GNU autotools stellen einen
Abstraktionsmechanismus bereit für das Kompilieren
von Software für eine Vielfalt von Betriebssystemen
und Maschinenarchitekturen. Innerhalb der Ports-Sammlung
kann ein einzelner Port diese Werkzeuge mit Hilfe eines
einfachen Konstrukts benutzen:USE_AUTOTOOLS= tool:version[:operation] ...Als dies geschrieben wurde konnte
tool eins von
libtool, libltdl,
autoconf,
autoheader,
automake oder
aclocal sein.version gibt die einzelne
Werkzeug-Revision an, die benutzt werden soll (siehe
devel/{automake,autoconf,libtool}[0-9]+
für mögliche Versionen).operation ist eine
optionale Angabe, die modifiziert, wie das Werkzeug
benutzt wird.Es können auch mehrere Werkzeuge angegeben
werden – entweder durch Angabe aller in
einer einzigen Zeile oder durch Benutzung des
+= Makefile-Konstrukts.Schliesslich gibt es das spezielle Tool, genannt
autotools, das der Einfachheit dient
indem es von alle verfügbaren Versionen der Autotools
abhängt, was sinnvoll für Cross-Development ist.
Dies kann auch erreicht werden, indem man den Port
devel/autotools installiert.libtoolShared-Libraries, die das GNU Build-System benutzen,
verwenden normalerweise
libtool, um die Kompilierung und
Installation solcher Bibliotheken anzupassen.
Die übliche Praxis ist, eine Kopie von
libtool, die mit dem Quelltext
geliefert wird, zu benutzen. Falls Sie ein externes
libtool benötigen, können
Sie die Version, die von der Ports-Sammlung bereitgestellt
wird, benutzen:USE_AUTOTOOLS= libtool:version[:env]Ohne zusätzliche Angaben sagt
libtool:version dem Build-System, dass es das
Konfigurationsskript mit der auf dem System
installierten Kopie von libtool
patchen soll.
Die Variable GNU_CONFIGURE ist
impliziert. Außerdem werden einige
make– und shell-Variablen zur
weiteren Benutzung durch den Port gesetzt.
Für Genaueres siehe
bsd.autotools.mk.Mit der Angabe :env wird nur die
Umgebung vorbereitet.Schließlich können optional
LIBTOOLFLAGS und
LIBTOOLFILES gesetzt werden, um die
häufigsten Argumente und durch
libtool gepatchten Dateien außer
Kraft zu setzen. Die meisten Ports werden das aber nicht
brauchen. Für Weiteres siehe
bsd.autotools.mk.libltdlEinige Ports benutzen das
libltdl-Bibliothekspaket,
welches Teil der libtool-Suite ist.
Der Gebrauch dieser Bibliothek macht nicht automatisch
den Gebrauch von libtool selbst
nötig, deshalb wird ein separates Konstrukt zur
Verfügung gestellt.USE_AUTOTOOLS= libltdl:versionIm Moment sorgt dies nur für eine
LIB_DEPENDS-Abhängigkeit von dem
entsprechenden libltdl-Port und wird
zur Vereinfachung zur Verfügung gestellt,
um Abhängigkeiten von den Autotools-Ports
ausserhalb des USE_AUTOTOOLS-Systems
zu eliminieren. Es gibt keine weiteren Angaben für
dieses Werkzeug.autoconf und
autoheaderManche Ports enthalten kein Konfigurationsskript,
sondern eine autoconf-Vorlage in der
configure.ac-Datei.
Sie können die folgenden Zuweisungen benutzen,
um autoconf das Konfigurationsskript
erzeugen zu lassen, und auch autoheader
Header-Vorlagen zur Benutzung durch das
Konfigurationsskript erzeugen zu lassen.USE_AUTOTOOLS= autoconf:version[:env]undUSE_AUTOTOOLS= autoheader:versionwelches auch die Benutzung von
autoconf:version impliziert.Ähnlich wie bei libtool,
bereitet die Angabe des optionalen
:env nur die Umgebung für weitere
Benutzung vor. Ohne dieses wird der Port auch gepatched
und erneut konfiguriert.Die zusätzlichen optionalen Variablen
AUTOCONF_ARGS und
AUTOHEADER_ARGS können durch das
Makefile des Ports ausser Kraft
gesetzt werden, wenn erforderlich. Wie bei den
libtool-Äquivalenten werden die
meisten Ports dies aber nicht benötigen.automake und
aclocalManche Pakete enthalten nur
Makefile.am-Dateien. Diese
müssen durch automake in
Makefile.in-Dateien konvertiert
und dann durch configure
weiterbearbeitet werden, um schließlich ein
Makefile zu erzeugen.Ähnliches gilt für Pakete, die gelegentlich
keine aclocal.m4-Dateien mitliefern,
welche ebenfalls zum Erstellen der Software benötigt
werden. Diese können durch aclocal
erzeugt werden, welches configure.ac
oder configure.in durchsucht.aclocal hat eine ähnliche
Beziehung zu automake wie
autoheader zu
autoconf – beschrieben
im vorherigen Abschnitt. aclocal
impliziert die Benutzung von automake,
also haben wir:USE_AUTOTOOLS= automake:version[:env]undUSE_AUTOTOOLS= aclocal:versionwas auch die Benutzung von
automake:version
impliziert.Ähnlich wie bei libtool und
autoconf, bereitet die optionale Angabe
:env nur die Umgebung zur weiteren
Benutzung vor. Ohne sie wird der Port erneut
konfiguriert.Wie schon autoconf und
autoheader, hat sowohl
automake als auch
aclocal eine optionale
Argument-Variable AUTOMAKE_ARGS
bzw. ACLOCAL_ARGS, die durch das
Makefile des Ports, falls nötig,
außer Kraft gesetzt werden kann.Benutzung von GNU gettextGrundlegende BenutzungWenn Ihr Port gettext
benötigt, setzen Sie einfach
USE_GETTEXT auf yes,
und Ihr Port bekommt die Abhängigkeit von devel/gettext. Der Wert von
USE_GETTEXT kann auch die
benötigte Version der
libintl-Bibliothek angeben, der
grundlegenden Teil von
gettext – jedoch
wird von der Benutzung dieser Funktion
dringend abgeraten:
Ihr Port sollte einfach nur mit der aktuellen Version von
devel/gettext
funktionieren.Ein ziemlich häufiger Fall ist, dass ein Port
gettext und
configure benutzt. Normalerweise sollte
GNU configuregettext automatisch finden können.
Sollte das einmal nicht funktionieren, können
Hinweise über den Ort von gettext
in CPPFLAGS und LDFLAGS wie
folgt übergeben werden:USE_GETTEXT= yes
CPPFLAGS+= -I${LOCALBASE}/include
LDFLAGS+= -L${LOCALBASE}/lib
GNU_CONFIGURE= yes
CONFIGURE_ENV= CPPFLAGS="${CPPFLAGS}" \
LDFLAGS="${LDFLAGS}"Natürlich kann der Code kompakter sein,
wenn es keine weiteren Flags gibt, die
configure übergeben werden
müssen:USE_GETTEXT= yes
GNU_CONFIGURE= yes
CONFIGURE_ENV= CPPFLAGS="-I${LOCALBASE}/include" \
LDFLAGS="-L${LOCALBASE}/lib"Optionale BenutzungManche Softwareprodukte erlauben die Deaktivierung
von NLS - z.B. durch Übergeben von
an
configure. In diesem Fall sollte Ihr
Port gettext abhängig vom Status
von WITHOUT_NLS
benutzen. Für Ports mit niedriger bis mittlerer
Komplexität können Sie sich auf das folgende
Idiom verlassen:GNU_CONFIGURE= yes
.if !defined(WITHOUT_NLS)
USE_GETTEXT= yes
PLIST_SUB+= NLS=""
.else
CONFIGURE_ARGS+= --disable-nls
PLIST_SUB+= NLS="@comment "
.endifDer nächste Punkt auf Ihrer Todo-Liste ist
dafür zu sorgen, dass die Message-Catalog-Dateien
nur bedingt in der Packliste aufgeführt werden. Der
Makefile-Teil dieser Aufgabe ist
schon durch obiges Idiom erledigt.
Das wird im Abschnitt über Fortgeschrittene
pkg-plist-Methoden
erklärt.
Kurz gesagt, jedes Vorkommen von
%%NLS%% in
pkg-plist wird durch
@comment , wenn NLS
abgeschaltet ist, oder durch eine leere Zeichenkette,
wenn NLS aktiviert ist, ersetzt. Folglich werden die
Zeilen, denen %%NLS%% vorangestellt
ist, zu reinen Kommentaren in der endgültigen
Packliste, wenn NLS abgeschaltet ist;
andernfalls wird der Prefix einfach nur ausgelassen.
Alles, was Sie jetzt noch machen müssen, ist
%%NLS%% vor jedem Pfad zu einer
Message-Catalog-Datei in pkg-plist
einzufügen. Zum Beispiel:%%NLS%%share/locale/fr/LC_MESSAGES/foobar.mo
%%NLS%%share/locale/no/LC_MESSAGES/foobar.moIn sehr komplexen Fällen müssen Sie
eventuell fortgeschrittenere Techniken als die hier
vorgestellte benutzen - wie z.B. Dynamische
Packlistenerzeugung.Behandlung von Message-Catalog-VerzeichnissenBei der Installation von Message-Catalog-Dateien
gibt es einen Punkt zu beachten. Ihr Zielverzeichnis,
das unter LOCALBASE/share/locale
liegt, sollte nur selten von Ihrem Port erzeugt und
gelöscht werden. Die Verzeichnisse für die
gebräuchlichsten Sprachen sind in
/etc/mtree/BSD.local.dist
aufgelistet; das heisst, sie sind Teil des Systems.
Die Verzeichnisse für viele andere Sprachen sind
Teil des Ports devel/gettext. Sie wollen
vielleicht dessen pkg-plist
zur Hand nehmen, um festzustellen, ob Ihr Port eine
Message-Catalog-Datei für eine seltene Sprache
installiert.Die Benutzung von perlWenn MASTER_SITES auf
MASTER_SITE_PERL_CPAN gesetzt ist,
dann ist der bevorzugte Wert von
MASTER_SITE_SUBDIR der Top-Level-Name
der Hierarchie. Zum Beispiel ist der empfohlene Wert
für
p5-Module-Name-Module.
Die Top-Level-Hierarchie kann unter cpan.org
angeschaut werden. Dies sorgt dafür, dass der Port
weiter funktioniert, wenn sich der Autor des Moduls
ändert.Die Ausnahme dieser Regel ist, dass das entsprechende
Verzeichnis selber oder das Distfile in diesem Verzeichnis
nicht existiert. In solchen Fällen ist die Benutzung
der Id des Autors als MASTER_SITE_SUBDIR
erlaubt.Jede der Einstellungen unten kann sowohl auf
YES als auch auf eine
Versionszeichenkette wie 5.8.0+ gesetzt
werden. Wenn YES benutzt wird, bedeutet
das, dass der Port mit jeder der unterstützten
Perl-Versionen funktioniert.
Falls ein Port nur mit einer bestimmten
Perl-Version funktioniert, kann
darauf mit einer Versionszeichenkette hingewiesen werden,
die entweder eine Mindest- (z.B. 5.7.3+),
Maximal- (z.B. 5.8.0-) oder
Absolutversion (z.B. 5.8.3)
festlegt.
Variablen für Ports, die perl
benutzenVariableBedeutungUSE_PERL5Bedeutet, dass der Port perl 5
zum Erstellen und zum Ausführen benutzt.USE_PERL5_BUILDBedeutet, dass der Port perl 5
zum Erstellen benutzt.USE_PERL5_RUNBedeutet, dass der Port perl 5
zur Laufzeit benutzt.PERLDer gesamte Pfad zu
perl 5 – entweder
im Basissystem oder nachinstalliert über einen
Port – ohne die Versionsnummer. Benutzen
Sie diese Variable, wenn Sie #!-Zeilen in Skripten
ersetzen müssen.PERL_CONFIGUREPerls MakeMaker für die Konfiguration
benutzen. Dies impliziert
USE_PERL5.PERL_MODBUILDModule::Build für configure, build und install
benutzen. Dies impliziert
PERL_CONFIGURE.Nur lesbare VariablenPERL_VERSIONDie volle Version des installierten
perl (z.B.
5.00503).PERL_VERDie kurze Angabe der installierten
perl-Version (z.B.
5.005).PERL_LEVELDie installierte perl-Version
als ein Integer der Form MNNNPP
(z.B. 500503).PERL_ARCHWo perl architektur
abhängige Bibliotheken ablegt. Vorgabe ist
${ARCH}-freebsd.PERL_PORTName des perl-Ports, der
installiert ist (z.B. perl5).SITE_PERLVerzeichnis, in das die Site-spezifischen
perl-Pakete kommen. Dieser Wert
wird zu PLIST_SUB hinzugefügt.
Ports von Perl-Modulen, die keine offizielle
Webseite haben, sollen in der WWW-Zeile ihrer
pkg-descr-Datei auf
cpan.org verlinken.
Die bevorzugte URL-Form ist
http://search.cpan.org/dist/Module-Name/
(inklusive des Slash am Ende).Benutzung von X11X.Org-KomponentenDie X11-Implementierung, welche die Ports-Sammlung
bereitstellt, ist X.Org. Wenn Ihre Applikation von
X-Komponenten abhängt, listen Sie die benötigten
Komponenten in USE_XORG auf. Als dies
geschrieben wurde, wurden die folgenden Komponenten
bereitgestellt:bigreqsproto compositeproto damageproto dmx
dmxproto evieproto fixesproto fontcacheproto fontenc
fontsproto fontutil glproto ice inputproto kbproto libfs
oldx printproto randrproto recordproto renderproto
resourceproto scrnsaverproto sm trapproto videoproto x11
xau xaw xaw6 xaw7 xaw8 xbitmaps xcmiscproto xcomposite
xcursor xdamage xdmcp xevie xext xextproto
xf86bigfontproto xf86dgaproto xf86driproto xf86miscproto
xf86rushproto xf86vidmodeproto xfixes xfont xfontcache xft
xi xinerama xineramaproto xkbfile xkbui xmu xmuu
xorg-server xp xpm xprintapputil xprintutil xpr oto
xproxymngproto xrandr xrender xres xscrnsaver xt xtrans
xtrap xtst xv xvmc xxf86dga xxf86misc
xxf86vm.Die aktuelle Liste finden Sie immer in
/usr/ports/Mk/bsd.xorg.mk.Das Mesa Projekt ist ein Versuch, eine freie OpenGL
Implementierung bereitzustellen. Sie können eine
Abhängigkeit von verschiedenen Komponenten diese
Projektes in der Variable USE_GL
spezifizieren. ouml;gliche Optionen sind: glut,
glu, glw, gl und linux.
- Für Rückwärtskompatibilitä gilt der
+ Für Abwärtskompatibilität gilt der
Wert yes als
glu.Beispiel für USE_XORGUSE_XORG= xrender xft xkbfile xt xaw
USE_GL= gluViele Ports definieren USE_XLIB,
was dafür sorgt, dass der Port von allen (rund 50)
Bibliotheken abhängt. Diese Variable existiert, um
- uuml;ckwärtskompatibilität sicherzustellen (sie
+ Abwärtskompatibilität sicherzustellen (sie
stammt noch aus der Zeit vor dem modularem X.Org), und
sollte bei neuen Ports nicht mehr benutzt werden.
Variablen für Ports, die X benutzenUSE_XLIBDer Port benutzt die X-Bibliotheken. Soll
nicht mehr verwendet werden - benutzen Sie
stattdessen eine Liste von Komponenten in
USE_XORG.USE_X_PREFIXSoll nicht mehr benutzt werden, ist jetzt
äquivalent zu USE_XLIB und
kann einfach durch letzteres ersetzt
werden.USE_IMAKEDer Port benutzt imake.
Impliziert USE_X_PREFIX.XMKMFIst auf den Pfad zu xmkmf
gesetzt, wenn nicht in PATH. Vorgabe
ist xmkmf -a.
Variablen bei Abhängigkeit von einzelnen
Teilen von X11X_IMAKE_PORTEin Port, der imake und einige
andere Werkzeuge, die zum Erstellen von X11 benutzt
werden, bereitstellt.X_LIBRARIES_PORTEin Port, der die X11-Bibliotheken
bereitstellt.X_CLIENTS_PORTEin Port, der X11-Clients bereitstellt.X_SERVER_PORTEin Port, der den X11-Server bereitstellt.X_FONTSERVER_PORTEin Port, der den Fontserver bereitstellt.X_PRINTSERVER_PORTEin Port, der den Printserver bereitstellt.X_VFBSERVER_PORTEin Port, der den virtuellen Framebuffer-Server
bereitstellt.X_NESTSERVER_PORTEin Port, der einen nested X-Server
bereitstellt.X_FONTS_ENCODINGS_PORTEin Port, der Kodierungen für Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_MISC_PORTEin Port, der verschiedene Bitmap-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_100DPI_PORTEin Port, der 100dpi Bitmap-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_75DPI_PORTEin Port, der 75dpi Bitmap-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_CYRILLIC_PORTEin Port, der kyrillische Bitmap-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_TTF_PORTEin Port, der &truetype;-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_TYPE1_PORTEin Port, der Type1-Schriftarten bereitstellt.X_MANUALS_PORTEin Port, der entwicklerorientierte Manualpages
bereitstellt.
Benutzung von X11-bezogenen Variablen in einem
Port# Port benutzt X11-Bibliotheken und hängt
vom Font-Server
# sowie von kyrillischen Schriftarten ab.
RUN_DEPENDS= ${X11BASE}/bin/xfs:${X_FONTSERVER_PORT} \
${X11BASE}/lib/X11/fonts/cyrillic/crox1c.pcf.gz:${X_FONTS_CYRILLIC_PORT}
USE_XLIB= yesPorts, die Motif benötigenWenn Ihr Port eine Motif-Bibliothek benötigt,
definieren Sie USE_MOTIF im
Makefile.
Die Standard-Motif-Implementierung ist x11-toolkits/open-motif.
Benutzer können stattdessen x11-toolkits/lesstif wählen,
indem Sie die WANT_LESSTIF-Variable
setzen.Die Variable MOTIFLIB wird von
bsd.port.mk auf die entsprechende
Motif-Bibliothek gesetzt. Bitte patchen Sie den Quelltext
Ihres Ports, sodass er überall
${MOTIFLIB} benutzt, wo die
Motif-Bibliothek im Original Makefile
oder Imakefile referenziert
wird.Es gibt zwei verbreitete Fälle:Wenn sich der Port in seinem
Makefile oder
Imakefile auf die
Motif-Bibliothek als -lXm bezieht,
ersetzen Sie das einfach durch
${MOTIFLIB}.Wenn der Port in seinem
ImakefileXmClientLibs benutzt, ersetzen Sie
das durch ${MOTIFLIB}
${XTOOLLIB} ${XLIB}.Anmerkung: MOTIFLIB expandiert
(normalerweise) zu -L/usr/X11R6/lib
-lXm oder /usr/X11R6/lib/libXm.a
- d.h. Sie müssen kein
-L oder -l davor
einfügen.X11 SchriftartenWenn Ihr Port Schriftarten für das
X-Window-System installiert, legen Sie diese nach
X11BASE/lib/X11/fonts/local.Erzeugen eines künstlichen
DISPLAY durch XvfbManche Applikationen benötigen ein
funktionierendes X11-Display, damit die Kompilierung
funktioniert. Das stellt für den FreeBSD
Package-Building-Cluster, der ohne Display läuft,
ein Problem dar. Wenn der folgende kanonische Hack
benutzt wird, startet der Package-Building-Cluster den
virtuellen Framebuffer-X-Server, und ein funktionierendes
DISPLAY wird dem Build
übergeben.USE_DISPLAY= yesDesktop-EinträgeDesktop-Einträge (Freedesktop
Standard) können in Ihrem Port einfach
über die DESKTOP_ENTRIES-Variable
erzeugt werden. Diese Einträge erscheinen dann im
Applikationsmenü von standardkonformen
Desktop-Umgebungen wie GNOME oder KDE. Die
.desktop-Datei wird dann
automatisch erzeugt, installiert und der
pkg-plist hinzugefügt.
Die Syntax ist:DESKTOP_ENTRIES= "NAME" "COMMENT" "ICON" "COMMAND" "CATEGORY" StartupNotifyDie Liste der möglichen Kategorien ist auf der
Freedesktop
Webseite abrufbar.
StartupNotify zeigt an, ob die
Applikation den Status in Umgebungen, die
Startup-Notifications kennen, löschen wird.Beispiel:DESKTOP_ENTRIES= "ToME" "Roguelike game based on JRR Tolkien's work" \
"${DATADIR}/xtra/graf/tome-128.png" \
"tome -v -g" "Application;Game;RolePlaying" \
falseBenutzung von GNOMEDas FreeBSD/GNOME-Projekt benutzt seine eigene
Gruppe von Variablen, um zu definieren, welche
GNOME-Komponenten ein bestimmter Port benutzt. Eine
umfassende Liste dieser Variablen existiert innerhalb
der Webseite des FreeBSD/GNOME-Projektes.Benutzung von KDEVariablen-Definitionen
Variablen für Ports, die KDE benutzenUSE_KDELIBS_VERDer Port benutzt KDE-Bibliotheken. Die Variable
spezifiziert die Major Version von KDE, die benutzt
werden soll, und impliziert
USE_QT_VER der entsprechenden
Version. Der einzig mögliche Wert ist
3.USE_KDEBASE_VERDer Port benutzt die KDE-Base. Die Variable
spezifiziert die Major Version von KDE, die benutzt
werden soll, und impliziert
USE_QT_VER der entsprechenden
Version. Der einzig mögliche Wert ist
3.
Ports, die Qt benötigen
Variablen für Ports, die Qt
benötigenUSE_QT_VERDer Port benutzt das Qt-Toolkit. Mögliche
Werte sind 3 und
4; diese spezifizieren die Major
Version von Qt, die benutzt werden soll.
Entsprechende Parameter werden an das
configure-Skript und
make übergeben.QT_PREFIXEnthält den Pfad, wohin Qt installiert ist
(nur lesbare Variable).MOCEnthält den Pfad von moc
(nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Werts.QTCPPFLAGSZusätzliche Compiler-Flags, die über
CONFIGURE_ENV an das Qt-Toolkit
übergeben werden. Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.QTCFGLIBSZusätzliche Bibliotheken, die über
CONFIGURE_ENV für das Qt-Toolkit
gelinkt werden sollen. Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.QTNONSTANDARDÄnderungen von
CONFIGURE_ENV,
CONFIGURE_ARGS und
MAKE_ENV sollen unterdrückt
werden.
Zusätzliche Variablen für Ports,
die Qt 4.xi benutzenQT_COMPONENTSSpezifiziert Tool– und
Bibliothek-Abhängigkeiten für Qt4.
Siehe unten für Details.UICEnthält den Pfad von uic
(nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.QMAKEEnthält den Pfad von qmake
(nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.QMAKESPECEnthält den Pfad der Konfigurationsdatei
für qmake
(nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.
Wenn USE_QT_VER gesetzt ist,
werden dem configure-Skript einige
nützliche Einstellungen übergeben:CONFIGURE_ARGS+= --with-qt-includes=${QT_PREFIX}/include \
--with-qt-libraries=${QT_PREFIX}/lib \
--with-extra-libs=${LOCALBASE}/lib \
--with-extra-includes=${LOCALBASE}/include
CONFIGURE_ENV+= MOC="${MOC}" CPPFLAGS="${CPPFLAGS} ${QTCPPFLAGS}" LIBS="${QTCFGLIBS}" \
QTDIR="${QT_PREFIX}" KDEDIR="${KDE_PREFIX}"Wenn USE_QT_VER auf
4 gesetzt ist, werden auch die folgenden
Einstellungen übergeben:CONFIGURE_ENV+= UIC="${UIC}" QMAKE="${QMAKE}" QMAKESPEC="${QMAKESPEC}"
MAKE_ENV+= QMAKESPEC="${QMAKESPEC}"Komponentenauswahl (nur bei Qt 4.x)Wenn USE_QT_VER auf 4 gesetzt ist,
können individuelle Qt4-Tool- und
Bibliotheksabhängigkeiten in der Variable
QT_COMPONENTS angegeben werden. An jede
Komponente kann _build oder
_run als Suffix angehängt werden,
was eine Abhängigkeit zur Build- bzw. Laufzeit angibt.
Ohne Suffix gilt die Abhängigkeit sowohl zur Build-
als auch zur Laufzeit. Bibliothekskomponenten sollten
normalerweise ohne Suffix angegeben werden,
Tool-Komponenten mit _build und
Plugin-Komponenten mit _run. Die
gebräuchlichsten Komponenten werden im Folgenden
angegeben (alle verfügbaren Komponenten sind in
_QT_COMPONENTS_ALL in
/usr/ports/Mk/bsd.qt.mk
aufgelistet):
Verfügbare Qt4-BibliothekskomponentenNameBeschreibungcorelibKern-Bibliothek (kann weggelassen
werden– es sei denn, der Port benutzt nichts
außer corelib)guiGraphische
Benutzeroberflächen-BibliotheknetworkNetzwerk-BibliothekopenglOpenGL-Bibliothekqt3supportQt3-Kompatibilitäts-BibliothekqtestlibModultest-BibliothekscriptSkript-BibliotheksqlSQL-BibliothekxmlXML-Bibliothek
Sie können herausfinden, welche Bibliotheken die
Applikation benötigt, indem Sie nach erfolgreicher
Kompilierung ldd auf die
Hauptbinärdatei anwenden.
Verfügbare Qt4-Tool-KomponentenNameBeschreibungmocmeta object compiler (wird zum Build fast
jeder Qt-Applikation benötigt)qmakeMakefile-Generator / Build-WerkzeugrccResource-Compiler (wird benötigt, falls
die Applikation *.rc oder
*.qrc Dateien
enthält)uicUser-Interface-Compiler (wird benötigt,
falls die Applikation von Qt-Designer erzeugte
*.ui Dateien enthält -
gilt für praktisch jede Qt-Applikation mit
einer GUI)
Verfügbare Qt4-Plugin-KomponentenNameBeschreibungiconenginesSVG-Icon-Engine Plugin (wenn die Applikation
SVG-Icons mitliefert)imageformatsBildformatplugins für GIF, JPEG, MNG und
SVG (wenn die Applikation Bilddateien
mitliefert)
Qt4-Komponenten auswählenIn diesem Beispiel benutzt die portierte Applikation
die Qt4 GUI-Bibliothek, die Qt4-Core-Bibliothek, alle
Qt4-Codeerzeugungstools und Qt4's Makefile Generator. Da
die GUI-Bibliothek eine Abhängigkeit von der
Core-Bibliothek impliziert, muss corelib nicht angegeben
werden. Die Qt4-Codeerzeugungstools moc, uic und rcc,
sowie der Makefile Generator qmake werden nur für den
Build benötigt, deshalb bekommen die den Suffix
_build:USE_QT_VER= 4
QT_COMPONENTS= gui moc_build qmake_build rcc_build uic_buildZusätzliche BesonderheitenWenn die Applikation keine
configure Datei, sondern eine
.pro Datei hat, können Sie das
Folgende benutzen:HAS_CONFIGURE= yes
do-configure:
@cd ${WRKSRC} && ${SETENV} ${CONFIGURE_ENV} \
${QMAKE} -unix PREFIX=${PREFIX} texmaker.proBeachten Sie die Ähnlichkeit mit der
qmake-Zeile im mitgelieferten
BUILD.sh-Skript. Die
Übergabe von CONFIGURE_ENV
stellt sicher, dass qmake die
QMAKESPEC-Variable übergeben
bekommt, ohne die es nicht funktioniert.
qmake erzeugt Standard-Makefiles,
sodass es nicht nötig ist ein eigenes neues
build-Target zu schreiben.Qt-Applikationen sind oft so geschrieben, dass sie
plattformübergreifend sind, und oft ist X11/Unix
nicht die Plattform, auf der sie entwickelt werden.
Das sorgt oft für bestimmte fehlende
Kleinigkeiten wie z.B.:Fehlende zusätzliche
Include-Pfade.
Viele Applikationen kommen mit System-Tray-Icon
Support– unterlassen es aber Includes
oder Bibliotheken in den X11 Verzeichnissen zu suchen.
Sie können qmake über die
Kommandozeile sagen, es soll Verzeichnisse zu den
Include- und Bibliotheks-Suchpfaden
hinzufügen - z.B.:${QMAKE} -unix PREFIX=${PREFIX} INCLUDEPATH+=${X11BASE}/include \
LIBS+=-L${X11BASE}/lib sillyapp.proFalsche Installations-Pfade.
Manchmal werden Daten wie Icons oder .desktop-Dateien
per Vorgabe in Verzeichnisse installiert, die nicht von
XDG-kompatiblen Applikationen durchsucht werden.
editors/texmaker
ist hierfür ein Beispiel– siehe
patch-texmaker.pro im
files-Verzeichnis dieses Ports
als eine Vorlage, die zeigt, wie man dies direkt in der
Qmake Projektdatei löst.Benutzung von JavaVariablen-DefinitionenWenn Ihr Port ein Java™ Development Kit (JDK)
benötigt, entweder zum Bauen, zur Laufzeit oder
sogar, um das Distfile auszupacken, dann sollten Sie
USE_JAVA setzen.Es gibt mehrere JDKs in der
Ports-Sammlung– von verschiedenen Anbietern
und in verschiedenen Versionen.
Wenn Ihr Port eine bestimmte dieser Versionen
benötigt, können Sie definieren welche.
Die aktuelle Version ist java/jdk15.
Variablen, die von Ports, die Java benutzen, gesetzt
werden müssenVariableBedeutungUSE_JAVASollte definiert sein, damit die übrigen
Variablen irgendeinen Effekt haben.JAVA_VERSIONDurch Leerzeichen getrennte Liste von geeigneten
Java-Versionen für den Port. Ein optionales
"+" ermöglicht die Angabe eines
Bereiches von Versionen (mögliche Werte:
1.1[+] 1.2[+] 1.3[+] 1.4[+]).JAVA_OSDurch Leerzeichen getrennte Liste von geeigneten
JDK-Port-Betriebssystemen für den Port. (erlaubte
Werte: native linux).JAVA_VENDORDurch Leerzeichen getrennte Liste von geeigneten
JDK-Port-Anbietern für den Port. (erlaubte Werte:
freebsd bsdjava sun ibm
blackdown).JAVA_BUILDBedeutet, falls gesetzt, dass der ausgewählte
JDK-Port zu den Build-Abhängigkeiten des Ports
hinzugefügt werden soll.JAVA_RUNBedeutet, falls gesetzt, dass der ausgewählte
JDK-Port zu den Laufzeit-Abhängigkeiten des Ports
hinzugefügt werden soll.JAVA_EXTRACTBedeutet, falls gesetzt, dass der ausgewählte
JDK-Port zu den Extract-Abhängigkeiten des Ports
hinzugefügt werden soll.USE_JIKESLegt fest, ob der Port den jikes
Bytecode-Compiler zum Kompilieren benutzen soll. Wenn
kein Wert für diese Variable gesetzt ist, wird der
Port jikes für die Kompilierung
benutzen– falls vorhanden. Sie können
die Benutzung von jikes auch
ausdrücklich verbieten oder erzwingen (durch
Setzen auf 'no' oder
'yes'). Im letzteren Fall wird
devel/jikes zu den
Build-Abhängigkeiten des Ports hinzugefügt.
In jedem Fall wird, wenn jikes
tatsächlich statt javac zur
Kompilierung benutzt wird, die Variable
HAVE_JIKES von
bsd.java.mk definiert.
Das Folgende ist eine Liste aller Variablen, die ein
Port bekommt, nachdem er USE_JAVA
gesetzt hat:
Bereitgestellte Variablen für Ports,
die Java benutzenVariableWertJAVA_PORTDer Name des JDK-Ports (z.B.
'java/jdk14').JAVA_PORT_VERSIONDie volle Version des JDK Ports (z.B.
'1.4.2'). Wenn Sie nur die ersten
beiden Stellen dieser Versionsnummer benötigen,
benutzen Sie
${JAVA_PORT_VERSION:C/^([0-9])\.([0-9])(.*)$/\1.\2/}.JAVA_PORT_OSDas vom JDK-Port benutzte Betriebssystem (z.B.
'linux').JAVA_PORT_VENDORDer Anbieter des JDK-Ports (z.B.
'sun').JAVA_PORT_OS_DESCRIPTIONBeschreibung des vom JDK-Port benutzten
Betriebssystems (z.B.
'Linux').JAVA_PORT_VENDOR_DESCRIPTIONBeschreibung des Anbieters des JDK-Ports (z.B.
'FreeBSD Foundation').JAVA_HOMEPfad zum Installationsverzeichnis des JDK (z.B.
'/usr/local/jdk1.3.1').JAVACPfad zum Java-Compiler, der benutzt werden soll
(z.B.
'/usr/local/jdk1.1.8/bin/javac' oder
'/usr/local/bin/jikes').JARPfad zum jar-Werkzeug, das
benutzt werden soll (z.B.
'/usr/local/jdk1.2.2/bin/jar' oder
'/usr/local/bin/fastjar').APPLETVIEWERPfad zum appletviewer-Werkzeug
(z.B.
'/usr/local/linux-jdk1.2.2/bin/appletviewer').JAVAPfad zur java Binärdatei.
Benutzen Sie dies, um Java-Programme auszuführen
(z.B.
'/usr/local/jdk1.3.1/bin/java').JAVADOCPfad zum
javadoc-Werkzeug.JAVAHPfad zum javah-Programm.JAVAPPfad zum javap-Programm.JAVA_KEYTOOLPfad zum keytool-Werkzeug.
Diese Variable ist nur verfügbar, wenn das JDK Java
1.2 oder höher ist.JAVA_N2APfad zum
native2ascii-Werkzeug.JAVA_POLICYTOOLPfad zum policytool Programm.
Diese Variable ist nur verfügbar, wenn das JDK
Java 1.2 oder höher ist.JAVA_SERIALVERPfad zum
serialver-Werkzeug.RMICPfad zum RMI Stub/Skeleton-Generator,
rmic.RMIREGISTRYPfad zum RMI Registry-Werkzeug,
rmiregistry.RMIDPfad zum RMI Daemon rmid.
Diese Variable ist nur verfügbar, wenn das JDK
Java 1.2 oder höher unterstützt.JAVA_CLASSESPfad zum Archiv, das die JDK-Klassendateien
enthält. Für das JDK 1.2 oder später
ist dies
${JAVA_HOME}/jre/lib/rt.jar.
Frühere JDKs benutzten
${JAVA_HOME}/lib/classes.zip.HAVE_JIKESIst dann gesetzt, wenn jikes
vom Port benutzt wird (s. USE_JIKES
oben).
Sie können das java-debug
make-Target benutzen, um Information zum Debuggen
Ihres Ports zu erhalten. Es wird die Werte vieler
der obenangegebenen Variablen anzeigen.Zusätzlich sind die folgenden Konstanten
definiert, damit alle Java-Ports auf eine konsistente
Art installiert werden können:
Konstanten, die für Ports, welche Java benutzen,
definiert sindKonstanteWertJAVASHAREDIRDas Basis-Verzeichnis für alles, was mit Java
zusammenhängt. Standardmäßig
${PREFIX}/share/java.JAVAJARDIRDas Verzeichnis, wohin JAR-Dateien installiert
werden sollen. Standardmäßig
${JAVASHAREDIR}/classes.JAVALIBDIRDas Verzeichnis, in dem JAR-Dateien, die von
anderen Ports installiert wurden, liegen.
Standardmäßig
${LOCALBASE}/share/java/classes.
Die entsprechenden Einträge sind sowohl in
PLIST_SUB (dokumentiert in
) als auch in
SUB_LIST definiert.Kompilieren mit AntWenn der Port mit Apache Ant kompiliert werden soll,
muss er USE_ANT setzen. Ant wird dann
als das sub-make-Kommando betrachtet. Wenn kein
do-build-Target vom Port definiert ist,
wird eine Standardvorgabe benutzt, die einfach Ant
entsprechend MAKE_ENV,
MAKE_ARGS und
ALL_TARGETS aufruft. Das ähnelt dem
USE_GMAKE-Mechanismus, der in dokumentiert ist.Wenn jikes anstelle von
javac benutzt wird (siehe
USE_JIKES in ), dann wird Ant es automatisch
benutzen, um den Port zu kompilieren.Optimales VerfahrenWenn Sie eine Java-Bibliothek portieren, sollte Ihr Port
die JAR-Datei(en) in ${JAVAJARDIR}
installieren, und alles andere unter
${JAVASHAREDIR}/${PORTNAME}
(ausgenommen die Dokumentation - siehe unten). Um die
Größe der Packlistendatei zu reduzieren,
können die JAR-Datei(en) direkt im
Makefile angegeben werden. Benutzen
Sie einfach die folgende Anweisung (wobei
myport.jar der Name der JAR-Datei ist,
die als Teil des Ports installiert wird):PLIST_FILES+= %%JAVAJARDIR%%/myport.jarBeim Portieren einer Java-Applikation installiert der
Port normalerweise alles unter einem einzigen Verzeichnis
(inklusive seiner JAR-Abhängigkeiten). Die Benutzung
von ${JAVASHAREDIR}/${PORTNAME}
wird in dieser Beziehung dringend empfohlen. Es liegt
im Entscheidungsbereich des Portierenden, ob der Port
die zusätzlichen JAR-Abhängigkeiten unter
diesem Verzeichnis installieren oder direkt die schon
installierten (aus ${JAVAJARDIR})
benutzen soll.Unabhängig von der Art Ihres Ports (Bibliothek
oder Applikation), sollte die zusätzliche Dokumentation
an die gleiche Stelle
installiert werden wie bei jedem anderen Port auch.
Das JavaDoc-Werkzeug ist dafür bekannt einen
unterschiedlichen Satz von Dateien abhängig von der
Version des benutzten JDKs zu erstellen. Für Ports,
die nicht die Benutzung eines bestimmten JDKs vorgeben,
ist es deshalb eine komplexe Aufgabe die Packliste
(pkg-plist) festzulegen. Dies ist
ein Grund, warum dringend angeraten wird, das
PORTDOCS-Makro zu benutzen.
Außerdem, selbst wenn Sie den Satz von Dateien,
den javadoc erzeugen wird,
voraussagen können, die Größe der
resultierenden pkg-plist
befürwortet die Benutzung von
PORTDOCS.Der Vorgabewert für DATADIR ist
${PREFIX}/share/${PORTNAME}. Es ist
eine gute Idee, DATADIR für
Java-Ports stattdessen auf
${JAVASHAREDIR}/${PORTNAME} zu setzen.
In der Tat wird DATADIR automatisch zu
PLIST_SUB (dokumentiert in ) hinzugefügt, d.h. Sie können
%%DATADIR%% direkt in
pkg-plist benutzen.Zu der Frage, ob Java-Ports aus dem Quelltext gebaut
werden, oder direkt bereitgestellte binäre
Distributionen benutzt werden sollten, gab es, als dies
geschrieben wurde, keine definierte Richtlinie. Allerdings
ermutigen Mitglieder des &os;
Java-Projekts Porter dazu, Ihre Ports aus dem
Quelltext kompilieren zu lassen, wann immer dies kein
Problem darstellt.Alle Eigenschaften, die in diesem Abschnitt
präsentiert wurden sind in
bsd.java.mk implementiert.
Sollten Sie jemals der Meinung sein, dass Ihr Port
ausgefeiltere Java-Unterstützung benötigt,
schauen Sie bitte erst in das
bsd.java.mk CVS Log, weil es normalerweise immer
etwas Zeit braucht bis die neuesten Eigenschaften
dokumentiert sind. Wenn Sie glauben, dass der fehlende
Support auch für viele andere Java Ports nützlich
sein könnte, wenden Sie sich bitte an die
&a.java;.Obwohl es eine java-Kategorie
für Fehlerberichte gibt, bezieht sich diese auf die
JDK-Portierungsbemühungen des &os; Java-Projektes.
Deshalb sollten Sie Ihren Java-Port in der
ports-Kategorie einreichen wie bei
jeden anderen Port auch - es sei denn, die Angelegenheit,
die Sie zu klären versuchen, steht in Zusammenhang
entweder mit einer JDK-Implementierung oder
bsd.java.mk.Gleichermaßen gibt es eine definierte Richtlinie
für die CATEGORIES eines Java-Ports,
die in erklärt
wird.Webanwendungen, Apache und PHPApache
Variablen für Ports, die Apache
verwendenUSE_APACHEDer Port benötigt Apache. Mögliche Werte:
yes (beliebige Version),
1.3, 2.0,
2.2, 2.0+,
etc. – Standard ist Version
1.3.WITH_APACHE2Der Port benötigt Apache 2.0. Ist diese
Variable nicht gesetzt, so benötigt der Port
Apache 1.3. Diese Variable ist veraltet und sollte
nicht mehr verwendet werden.APXSVollständiger Pfad zu der
apxs Binärdatei. Die Variable
kann neu gesetzt werden.HTTPDVollständiger Pfad zu der
httpd Binärdatei.
Die Variable kann neu gesetzt werden.APACHE_VERSIONBeinhaltet die Versionsnummer des aktuell
installierten Apache (nur lesbare Variable).
Diese Variable ist nach Einbinden der Datei
bsd.port.pre.mk
verfügbar. Mögliche Werte:
13, 20,
22.APACHEMODDIRVerzeichnis der Apache-Module. Diese Variable wird
automatisch in pkg-plist ersetzt.APACHEINCLUDEDIRVerzeichnis der Apache Header-Dateien. Diese
Variable wird automatisch in pkg-plist ersetzt.APACHEETCDIR Verzeichnis der Apache-Konfigurationsdateien.
Diese Variable wird automatisch in pkg-plist
ersetzt.
Nützliche Variablen für Ports von
Apache-ModulenMODULENAMEName des Moduls. Standardwert ist
PORTNAME. Beispiel:
mod_helloSHORTMODNAMEDer gekürzte Name des Moduls.
Standardmäßig
wird der Wert von MODULENAME
übernommen.
Beispiel: helloAP_FAST_BUILDVerwende apxs zum Kompilieren
und Installieren des Moduls.AP_GENPLISTEine pkg-plist wird
automatisch erzeugt.AP_INCVerzeichnis für zusätzliche
Header-Dateien, die beim Kompilieren mitverwendet
werden.AP_LIBVerzeichnis für zusätzliche
Bibliothek-Dateien, welche beim Kompilieren
mitverwendet werden.AP_EXTRASZusätzliche Flags für
apxs.
WebanwendungenWebanwendungen sollten nach PREFIX/www/programmname
installiert werden.
Der Einfachheit halber ist dieser Pfad sowohl im
Makefile als auch in
pkg-plist als
WWWDIR verfügbar. Der relative
Pfad PREFIX ist hingegen im
Makefile durch die Variable
WWWDIR_REL festgelegt.Der Benutzername und die Benutzergruppe,
mit deren Rechte Webanwendungen laufen, sind in
WWWOWN und WWWGRP
festgelegt. Standardwert ist bei beiden
www. Falls ein Port mit anderen
Rechten gestartet werden soll, so sollte die Anweisung
WWWOWN?= myuser verwendet werden. Dies
vereinfacht dem Benutzer eine Anpassung dieser Werte.Falls die Webanwendung nicht explizit Apache
benötigt, so sollte dieser auch nicht als
Abhängigkeit des Ports aufgeführt werden.
Dadurch bleibt es dem Benutzer überlassen
Apache oder einen anderen Webserver zu verwenden.PHP
Variablen für Ports, die PHP verwendenUSE_PHPDer Port benötigt PHP. Der Wert
yes bewirkt eine Abhängigkeit
des Ports von PHP. Es kann auch eine Liste der
benötigten PHP-Erweiterungen angegeben
werden. Beispiel:
pcre xml gettextDEFAULT_PHP_VERLegt die Version von PHP fest, die
standardmäßig installiert wird, falls noch
kein PHP vorhanden ist. Standardwert ist
4. Mögliche Werte sind:
4,5IGNORE_WITH_PHPDer Port funktioniert nicht mit der angegebenen
Version von PHP. Mögliche Werte:
4, 5USE_PHPIZEDer Port wird als PHP-Erweiterung gebaut.USE_PHPEXTDer Port wird wie eine PHP-Erweiterung
behandelt – Installation und
Eintragung in die PHP-Registry für
Erweiterungen.USE_PHP_BUILDSetzt PHP als build-Anhängigkeit.WANT_PHP_CLIBenötigt die Kommandozeilen-Version von
PHP.WANT_PHP_CGIBenötigt die CGI-Version von PHP.WANT_PHP_MODBenötigt das Apache-Modul von PHP.WANT_PHP_SCRBenötigt die Kommandozeilen- oder die
CGI-Version von PHP.WANT_PHP_WEBBenötigt das Apache-Modul oder die CGI-Version
von PHP.
PEAR ModuleDas Portieren von PEAR-Modulen ist sehr einfach.Mit Hilfe der Variablen FILES,
TESTS, DATA,
SQLS, SCRIPTFILES,
DOCS und EXAMPLES
können die zu installierenden Dateien angegeben werden.
Alle aufgeführten Dateien werden automatisch in die
jeweiligen Verzeichnisse installiert und der Datei
pkg-plist hinzugefügt.Die Datei
${PORTSDIR}/devel/pear/bsd.pear.mk
muss am Ende des Makefiles
eingebunden werden.Beispiel eines Makefiles für eine PEAR
KlassePORTNAME= Date
PORTVERSION= 1.4.3
CATEGORIES= devel www pear
MAINTAINER= example@domain.com
COMMENT= PEAR Date and Time Zone Classes
BUILD_DEPENDS= ${PEARDIR}/PEAR.php:${PORTSDIR}/devel/pear-PEAR
RUN_DEPENDS= ${BUILD_DEPENDS}
FILES= Date.php Date/Calc.php Date/Human.php Date/Span.php \
Date/TimeZone.php
TESTS= test_calc.php test_date_methods_span.php testunit.php \
testunit_date.php testunit_date_span.php wknotest.txt \
bug674.php bug727_1.php bug727_2.php bug727_3.php \
bug727_4.php bug967.php weeksinmonth_4_monday.txt \
weeksinmonth_4_sunday.txt weeksinmonth_rdm_monday.txt \
weeksinmonth_rdm_sunday.txt
DOCS= TODO
_DOCSDIR= .
.include <bsd.port.pre.mk>
.include "${PORTSDIR}/devel/pear/bsd.pear.mk"
.include <bsd.port.post.mk>Python benutzenDie Ports unterstützen parallele Installationen
mehrerer Python-Versionen. Ports sollten sicherstellen,
dass der richtige python-Interpreter
verwendet wird – entsprechend der durch den
Benutzer definierbaren Variable
PYTHON_VERSION. Häufig bedeutet
dies, dass der Pfad zum python-Interpreter
durch den Wert der Variablen PYTHON_CMD
ersetzt werden muss.Ports, die Dateien unter
PYTHON_SITELIBDIR installieren, sollten
pyXY- als Präfix des Paketnamens
haben, sodass in deren Paketname die zugehörige
Python Version aufgeführt wird.PKGNAMEPREFIX= ${PYTHON_PKGNAMEPREFIX}
Nützliche Variablen für Ports,
die Python verwendenUSE_PYTHONDer Port benötigt Python. Die minimal
benötigte Version kann durch Werte wie
2.3+ angegeben werden.
Bereiche von Versionsnummern können durch Angabe der
minimalen und maximalen Versionsnummer, getrennt durch
einen Gedankenstrich, festgelegt werden, z.B.:
2.1-2.3USE_PYDISTUTILSVerwende Python-distutils zum Konfigurieren,
Kompilieren und Installieren. Dies ist erforderlich,
falls der Port eine setup.py-Datei
beinhaltet. Dadurch werden die
do-build und
do-install-Ziele und eventuell
auch das do-configure-Ziel
übergangen, falls GNU_CONFIGURE
nicht definiert ist.PYTHON_PKGNAMEPREFIXWird als PKGNAMEPREFIX verwendet,
um Pakete für unterschiedliche Python-Versionen zu
trennen. Beispiel: py24-PYTHON_SITELIBDIRVerzeichnis des site-Pakete Baums, der das
Installationsverzeichnis von Python (üblicherweise
LOCALBASE) beinhaltet. Die
PYTHON_SITELIBDIR-Variable kann
sehr nützlich bei der Installation von
Python-Modulen sein.PYTHONPREFIX_SITELIBDIRDie präfix-freie Variante von
PYTHON_SITELIBDIR. Benutzen Sie immer
%%PYTHON_SITELIBDIR%% in
pkg-plist, wenn möglich. Der
Standardwert von %%PYTHON_SITELIBDIR%%
ist
lib/python%%PYTHON_VERSION%%/site-packages
PYTHON_CMDKommandozeilen-Interpreter für Python mit
Versionsnummer.PYNUMERICListe der Abhängigkeiten für numerische
Erweiterungen.PYNUMPYListe der Abhängigkeiten für die neue
numerische Erweiterung numpy.
(PYNUMERIC ist vom Anbieter als
veraltet deklariert)PYXMLListe der Abhängigkeiten für
XML-Erweiterungen (wird ab Python 2.0 nicht mehr
benötigt, da im Basispaket enthalten).USE_TWISTEDSetzt die Abhängigkeit des Ports von
twistedCore. Die Liste der erforderlichen Komponenten
kann als Wert spezifiziert werden. Beispiel:
web lore pair flowUSE_ZOPESetzt Zope, eine Plattform für Webanwendungen,
als Abhängigkeit des Ports. Setzt die
Versionsabhängigkeit von Python auf 2.3. Setzt
ZOPEBASEDIR auf das Verzeichnis,
in welches Zope installiert wurde.
Eine vollständige Liste aller verfügbaren
Variablen ist in /usr/ports/Mk/bsd.python.mk
zu finden.Emacs benutzenDieser Abschnitt muss noch geschrieben werden.Ruby benutzen
Nützliche Variablen für Ports,
die Ruby verwendenVariableDescriptionUSE_RUBYDer Port benötigt Ruby.USE_RUBY_EXTCONFDer Port verwendet extconf.rb
für die Konfiguration.USE_RUBY_SETUPDer Port verwendet setup.rb
für die Konfiguration.RUBY_SETUPLegt den alternativen Namen von
setup.rb fest. Üblich ist der
Wert install.rb.
Die folgende Tabelle listet ausgewählte Variablen
auf, die Portautoren über die Port-Infrastruktur zur
Verfügung stehen. Diese Variablen sollten für die
Installation von Dateien in die entsprechenden Verzeichnisse
verwendet werden. Sie sollten in
pkg-plist so häufig wie möglich
verwendet und in einem Port nicht neu definiert werden.
Ausgewählte read-only-Variablen für Ports,
die Ruby verwendenVariableBeschreibungBeispielRUBY_PKGNAMEPREFIXWird als PKGNAMEPREFIX verwendet,
um Pakete für verschiedene Versionen von Ruby zu
unterscheiden.ruby18-RUBY_VERSIONVollständige Version von Ruby in der Form
x.y.z.1.8.2RUBY_SITELIBDIRInstallationsverzeichnis der von der
Rechnerarchitektur unabhängigen
Bibliotheken./usr/local/lib/ruby/site_ruby/1.8RUBY_SITEARCHLIBDIRInstallationsverzeichnis der von der Rechnerarchitektur
abhängigen Bibliotheken./usr/local/lib/ruby/site_ruby/1.8/amd64-freebsd6RUBY_MODDOCDIRInstallationsverzeichnis für die Dokumentation
der Module./usr/local/share/doc/ruby18/patsyRUBY_MODEXAMPLESDIRInstallationsverzeichnis für die Beispiele der
Module./usr/local/share/examples/ruby18/patsy
Eine vollständige Liste der verfügbarenVariablen
kann in /usr/ports/Mk/bsd.ruby.mk
eingesehen werden.SDL verwendenDie Variable USE_SDL wird für die
automatische Konfiguration der Abhängigkeiten für Ports
benutzt, die auf SDL basierende Bibliotheken wie
devel/sdl12 und
x11-toolkits/sdl_gui
verwenden.Die folgenden SDL-Bibliotheken sind derzeit
bekannt:sdl: devel/sdl12gfx: graphics/sdl_gfxgui: x11-toolkits/sdl_guiimage: graphics/sdl_imageldbad: devel/sdl_ldbadmixer: audio/sdl_mixermm: devel/sdlmmnet: net/sdl_netsound: audio/sdl_soundttf: graphics/sdl_ttfFalls ein Port z.B. von
net/sdl_net und
audio/sdl_mixer
abhängt, so wäre die Syntax:USE_SDL= net mixerDie Abhängigkeit von
devel/sdl12, die durch
net/sdl_net und
audio/sdl_mixer entsteht,
wird automatisch zum Port hinzugefügt.Falls USE_SDL im Port verwendet wird,
so wird automatisch:die Abhängigkeit von
sdl12-config zu
BUILD_DEPENDS hinzugefügtdie Variable SDL_CONFIG zu
CONFIGURE_ENV hinzugefügtdie Abhängigkeit der ausgewählten
Bibliotheken zu LIB_DEPENDS
hinzugefügtUm zu überprüfen, ob die SDL-Bibliotheken
verfügbar sind, kann die Variable
WANT_SDL verwendet werden:WANT_SDL=yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if ${HAVE_SDL:Mmixer}!=""
USE_SDL+= mixer
.endif
.include <bsd.port.post.mk>wxWidgets verwendenDieser Abschnitt beschreibt den Status der
wxWidgets-Bibliotheken in den Ports
und deren Einbindung in das Ports-System.EinführungEs gibt viele Probleme bei der gleichzeitigen Verwendung
unterschiedlicher Versionen von
wxWidgets-Bibliotheken (Dateien
unterschiedlicher
wxWidgets-Versionen haben
denselben Dateinamen). In den Ports wurde das Problem
dadurch gelöst, dass jede Version unter einem eigenen
Namen installiert wird, der die Versionsnummer als Suffix
beinhaltet.Der offensichtliche Nachteil dabei ist, dass jede
Anwendung so verändert werden muss, dass sie die
erwartete Version vorfindet. Die meisten solcher
Anwendungen benutzen das
wx-config-Skript, um die benötigten
Compiler- und Linkerflags zu erhalten. Dieses Skript hat
für jede verfügbare Version einen anderen Namen.
Die meisten Anwendungen beachten eine Umgebungsvariable oder
ein Argument beim configure-Skript, um
das gewünschte wx-config-Skript
festzulegen. Ansonsten müssen sie gepatcht
werden.Auswahl der VersionUm festzulegen, welche Version der
wxWidgets verwendet werden soll,
gibt es zwei Variablen (falls nur eine der beiden definiert
wird, so wird die andere auf einen Standardwert
gesetzt):
Variablen, um die
wxWidgets-Version festzulegenVariableBeschreibungStandardwertUSE_WXListe der Versionen, die der Port verwenden
kannAlle verfügbaren VersionenUSE_WX_NOTListe der Versionen, die der Port nicht verwenden
kannNichts
Es folgt eine Liste an möglichen
wxWidgets-Versionen und deren
zugehöriger Port:
Ab Version 2.5 werden auch Versionen in
Unicode unterstützt und über einen Unterport
mit dem Suffix -unicode installiert.
Dies kann aber auch über Variablen gehandhabt
werden (siehe ).Die Variablen in
können auf einen oder mehrere (durch Leerzeichen
getrennt) der folgenden Werte gesetzt werden:
Spezifikationen der
wxWidgets-VersionenBeschreibungBeispielEinzelne Version2.4Aufsteigende Versionsnummern2.4+Absteigende Versionsnummern2.6-Versionsinterval (muss aufsteigend sein)2.4-2.6
Desweiteren gibt es Variablen, über die eine
bevorzugte Version festgelegt werden kann. Die Versionen
können als Liste angegeben werden, wobei die
Reihenfolge der Priorisierung entspricht.
Variablen zur Festlegung der bevorzugten
wxWidgets-VersionNameBestimmt fürWANT_WX_VERden PortWITH_WX_VERden Benutzer
KomponentenauswahlDesweiteren gibt es Anwendungen, die nicht direkt
wxWidgets-Bibliotheken sind, aber
trotzdem mit diesen zusammenhängen. Diese Anwendungen
können über die Variable
WX_COMPS festgelegt werden. Die folgenden
Komponenten sind verfügbar:
Der Typ der Abhängigkeit kann für jede
Komponente durch hinzufügen eines Suffix (durch
Strichpunkt getrennt) festgelegt werden. Falls der Typ nicht
angegeben wird, wird ein Standardwert verwendet (siehe ). Die folgenden Typen sind
verfügbar:
Verfügbare Typen von
wxWidgets-AbhängigkeitenNameBeschreibungbuildKomponente wird zum Bau
benötigt – äquivalent zu
BUILD_DEPENDSrunKomponente wird zum Ausführen
benötigt – äquivalent zu
RUN_DEPENDSlibKomponente wird zum Bau und Ausführen
benötigt – äquivalent zu
LIB_DEPENDS
Die Standardwerte für die einzelnen Komponenten
sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
Standardtypen der
wxWidgets-AbhängigkeitenKomponenteTyp der Abhängigkeitwxlibcontriblibpythonrunmozillalibsvglib
Auswahl von
wxWidgets-KomponentenDer folgende Ausschnitt entspricht einem Port, der
die wxWidgets-Version
2.4 und die zugehörigen
Bibliotheken verwendet.USE_WX= 2.4
WX_COMPS= wx contribUnicodeDie wxWidgets-Bibliotheken
unterstützen Unicode seit der Version
2.5. In den Ports sind beide Versionen
verfügbar und können über die folgenden
Variablen ausgewählt werden:
Variablen, um Unicode in den
wxWidgets-Versionen
auszuwählenVariableBeschreibungBestimmt fürWX_UNICODEDer Port funktioniert
ausschließlich mit der
Unicode-Versionden PortWANT_UNICODEDer Port funktioniert in beiden
Versionen – bevorzugt wird jedoch
Unicodeden PortWITH_UNICODEDer Port verwendet die Unicode-Versionden BenutzerWITHOUT_UNICODEDer Port verwendet, falls unterstützt, die
normale Version (falls WX_UNICODE
nicht definiert ist)den Benutzer
Die Variable WX_UNICODE darf
nicht bei Ports benutzt werden, die sowohl die Version mit
als auch ohne Unterstützung für Unicode
verwenden können. Falls der Port
standardmäßig Unterstützung für
Unicode bieten soll, verwenden Sie
WANT_UNICODE stattdessen.Feststellen der installierten VersionUm eine bereits installierte Version zu finden, muss
WANT_WX definiert werden. Falls diese
Variable nicht auf eine bestimmte Versionsnummer gesetzt
wird, werden die Komponenten einen Suffix mit der
Versionsnummer tragen. Die Variable
HAVE_WX wird gesetzt, falls eine
installierte Version vorgefunden wurde.Installierte
wxWidgets-Versionen
und –Komponenten feststellenDer folgende Ausschnitt kann in einem Port verwendet
werden, der wxWidgets
verwendet, falls es installiert ist, oder falls eine
Option dafür ausgewählt wurde.WANT_WX= yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITH_WX) || ${HAVE_WX:Mwx-2.4} != ""
USE_WX= 2.4
CONFIGURE_ARGS+=--enable-wx
.endifDer folgende Ausschnitt kann verwendet werden, um
die Unterstützung für
wxPython zusätzlich zu der
von wxWidgets zu aktivieren
(beide in Version 2.6), wenn das
installiert ist, oder die Option ausgewählt
wurde.USE_WX= 2.6
WX_COMPS= wx
WANT_WX= 2.6
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITH_WXPYTHON) || ${HAVE_WX:Mpython} != ""
WX_COMPS+= python
CONFIGURE_ARGS+=--enable-wxpython
.endifVordefinierte VariablenDie folgenden Variablen sind in den Ports
verfügbar (nachdem sie entsprechend definiert wurden).
Vordefinierte Variablen für Ports, die
wxWidgets verwendenNameBeschreibungWX_CONFIGPfad zum wxWidgetswx-config-Skript (mit
unterschiedlichem Namen)WXRC_CMDPfad zum wxWidgetswxrc-Programm (mit
unterschiedlichem Namen)WX_VERSIONVersion der wxWidgets, die
verwendet werden soll (z.B. 2.6)WX_UNICODEFalls Unterstützung für Unicode nicht
explizit definiert, jedoch verwendet wird, dann wird die
Unterstützung automatisch aktiviert.
Verarbeitung in
bsd.port.pre.mkFalls die Variablen gleich nach dem Importieren von
bsd.port.pre.mk benutzt werden sollen,
so muss die Variable WX_PREMK definiert
werden.Falls WX_PREMK definiert ist, so
werden Version, Abhängigkeiten, Komponenten und
vordefinierte Variablen nicht geändert, wenn die
Variablen des wxWidgets-Ports
nach dem Einbinden von
bsd.port.pre.mk geändert
werden.Verwendung von
wxWidgets-Variablen
in KommandosDer folgende Ausschnitt zeigt die Verwendung von
WX_PREMK durch Ausführen des
wx-config-Skriptes, um die
vollständige Version als Zeichenkette zu erhalten,
diese dann einer Variablen zuzuweisen und die Variable
anschließend einem Programm zu
übergeben.USE_WX= 2.4
WX_PREMK= yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if exists(${WX_CONFIG})
VER_STR!= ${WX_CONFIG} --release
PLIST_SUB+= VERSION="${VER_STR}"
.endifDie wxWidgets-Variablen
können problemlos in Kommandos benutzt werden, falls
diese in Targets ohne gesetztes
WX_PREMK verwendet werden.Weitere configure-ArgumenteEinige GNU configure-Skripte
können wxWidgets nicht
auffinden, falls nur die Umgebungsvariable
WX_CONFIG gesetzt ist, sondern
benötigen zusätzliche Argumente. Dafür kann
die Variable WX_CONF_ARGS benutzt
werden.
Zulässige Werte für
WX_CONF_ARGSMöglicher WertResultierendes Argumentabsolute--with-wx-config=${WX_CONFIG}relative--with-wx=${X11BASE}
--with-wx-config=${WX_CONFIG:T}
Verwendung von LuaDieser Abschnitt beschreibt den Status der
Lua-Bibliotheken in den Ports
und deren Einbindung in das Ports System.EinführungEs gibt viele Probleme bei der gleichzeitigen
Verwendung unterschiedlicher Versionen von
Lua-Bibliotheken (Dateien
unterschiedlicher Versionen haben denselben Dateinamen). In
den Ports wurde das Problem gelöst, indem jede Version
unter einem eigenen Namen mit der Versionsnummer als Suffix
installiert wird.Der offensichtliche Nachteil dabei ist, dass jede
Anwendung so verändert werden muss, dass sie die
erwartete Version vorfindet. Dies kann jedoch durch
zusätzliche Flags für Compiler und Linker
gelöst werden.Auswahl der VersionUm festzulegen, welche Version von
Lua verwendet werden soll, gibt
es zwei Variablen (falls nur eine der beiden definiert ist,
so wird die andere auf einen Standardwert gesetzt):
Variablen, um die
Lua-Version festzulegenVariableBeschreibungStandardwertUSE_LUAListe der Versionen, welche der Port verwenden
kannAlle verfügbaren VersionenUSE_LUA_NOTListe der Versionen, die der Port nicht verwenden
kannNichts
Es folgt eine Liste an möglichen
Lua-Versionen und deren
zugehöriger Port:
Die Variablen in
können auf einen oder mehrere (durch Leerzeichen
getrennt) der folgenden Werte gesetzt werden:
Spezifikationen der
Lua-VersionenBeschreibungBeispielSpezielle Version4.0Aufsteigende Versionen5.0+Absteigende Versionen5.0-Versionenintervall (muss aufsteigend sein)5.0-5.1
Desweiteren gibt es Variablen, über die eine
bevorzugte Version festgelegt werden kann. Die Versionen
können als Liste angegeben werden, wobei die
Reihenfolge der Priorisierung entspricht.
Variablen zur Festlegung der bevorzugten
Lua-VersionNameBestimmt fürWANT_LUA_VERden PortWITH_LUA_VERden Benutzer
Auswahl der
Lua-VersionDer folgende Ausschnitt entspricht einem Port, der
Lua in den Versionen
5.0 oder 5.1
verwenden kann und standardmäßig
5.0 verwendet. Diese Einstellung kann
durch die benutzerdefinierte Variable
WITH_LUA_VER überschrieben
werden.USE_LUA= 5.0-5.1
WANT_LUA_VER= 5.0KomponentenauswahlDesweiteren gibt es Anwendungen, die nicht direkt
Lua-Bibliotheken sind, aber
trotzdem mit diesen zusammenhängen. Diese Anwendungen
können über die Variable
LUA_COMPS festgelegt werden. Die
folgenden Komponenten sind verfügbar:
Verfügbare
Lua-KomponentenNameBeschreibungVersionseinschränkungenluaHauptbibliothekKeinetoluaBibliothek für die Unterstützung von C/C++-Code4.0-5.0rubyRuby-Bindungen4.0-5.0
Es gibt weitere Komponenten, die jedoch Module
für den Interpreter sind und nicht von Anwendungen
benutzt werden (nur von anderen Modulen).Der Typ der Abhängigkeit kann für jede
Komponente durch Hinzufügen eines Suffix (durch
Strichpunkt getrennt) festgelegt werden. Falls der Typ nicht
angegeben wird, wird ein Standardwert verwendet (siehe ). Die folgenden Typen sind
verfügbar:
Verfügbare Typen von
Lua-AbhängigkeitenNameBeschreibungbuildKomponente wird zum Bau
benötigt – äquivalent zu
BUILD_DEPENDSrunKomponente wird zum Ausführen
benötigt – äquivalent zu
RUN_DEPENDSlibKomponente wird zum Bau und zum Ausführen
benötigt – äquivalent zu
LIB_DEPENDS
Die Standardwerte für die einzelnen Komponenten
sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
Standardtypen für
Lua-AbhängigkeitenKomponenteTyp der Abhängigkeitlualib für
4.0-5.0 (shared) und
build für 5.1
(static)toluabuild (static)rubylib (shared)
Auswahl von
Lua-KomponentenDer folgende Ausschnitt entspricht einem Port,
welcher die Lua-Version
4.0 und die zugehörigen
Ruby-Bindungen
verwendet.USE_LUA= 4.0
LUA_COMPS= lua rubyFeststellen der installierten VersionUm eine bereits installierte Version zu finden, muss
WANT_LUA definiert werden. Falls diese
Variable nicht auf eine bestimmte Versionsnummer gesetzt
wird, werden die Komponenten einen Suffix mit der
Versionsnummer tragen. Die Variable
HAVE_LUA wird gesetzt, falls eine
installierte Version vorgefunden wurde.Installierte
Lua-Versionen
und– Komponenten feststellenDer folgende Ausschnitt kann in einem Port verwendet
werden, der Lua benutzt, falls
es installiert ist oder eine Option dafür
ausgewählt wurde.WANT_LUA= yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITH_LUA5) || ${HAVE_LUA:Mlua-5.[01]} != ""
USE_LUA= 5.0-5.1
CONFIGURE_ARGS+=--enable-lua5
.endifDer folgende Ausschnitt kann verwendet werden, um
die Unterstützung für
tolua zusätzlich zu der
von Lua zu aktivieren (beide in
Version 4.0), wenn dies installiert ist oder die Option
ausgewählt wurde.USE_LUA= 4.0
LUA_COMPS= lua
WANT_LUA= 4.0
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITH_TOLUA) || ${HAVE_LUA:Mtolua} != ""
LUA_COMPS+= tolua
CONFIGURE_ARGS+=--enable-tolua
.endifVordefinierte VariablenDie folgenden Variablen sind in den Ports
verfügbar (nachdem sie entsprechend definiert wurden).
Vordefinierte Variablen für Ports, die
Lua verwendenNameBeschreibungLUA_VERDie Lua-Version, die
verwendet wird (z.B. 5.1)LUA_VER_SHDie Hauptversion für
shared-Lua-Bibliotheken (z.B.
1)LUA_VER_STRDie Lua-Version ohne die
Punkte (z.B. 51)LUA_PREFIXDer Präfix, unter dem
Lua (und Komponenten)
installiert istLUA_SUBDIRDas Verzeichnis unter
${PREFIX}/bin,
${PREFIX}/share und
${PREFIX}/lib, in welchem
Lua installiert istLUA_INCDIRDas Verzeichnis, in dem
Lua- und
tolua-Header-Dateien
installiert sindLUA_LIBDIRDas Verzeichnis, in dem
Lua– und
tolua-Bibliotheken
installiert sindLUA_MODLIBDIRDas Verzeichnis, in dem
Lua Modul-Bibliotheken
(.so) installiert sindLUA_MODSHAREDIRDas Verzeichnis, in dem
Lua-Module
(.lua) installiert sindLUA_PKGNAMEPREFIXDer Paketnamen-Präfix, der von
Lua-Modulen verwendet
wirdLUA_CMDDas Verzeichnis, in dem der
Lua-Interpreter liegtLUAC_CMDDas Verzeichnis, in dem der
Lua-Compiler liegtTOLUA_CMDDas Verzeichnis, in dem das
tolua-Programm liegt
Einem Port mitteilen, in welchem Verzeichnis
Lua liegtDer folgende Ausschnitt zeigt, wie einem Port,
welcher ein configure-Skript verwendet, mitgeteilt werden
kann, wo die Lua-Header-Dateien
und Bibliotheken liegen.
USE_LUA= 4.0
GNU_CONFIGURE= yes
CONFIGURE_ENV= CPPFLAGS="-I${LUA_INCDIR}" LDFLAGS="-L${LUA_LIBDIR}"Verarbeitung in
bsd.port.pre.mkFalls die Variablen gleich nach dem Einbinden von
bsd.port.pre.mk benutzt werden sollen,
so muss die Variable LUA_PREMK definiert
werden.Falls LUA_PREMK definiert ist, so
werden Version, Abhängigkeiten, Komponenten und
vordefinierte Variablen nicht geändert, wenn die
Variablen des Lua-Ports
nach dem Einbinden von
bsd.port.pre.mk geändert
werden.Verwendung von
Lua-Variablen in
KommandosDer folgende Ausschnitt zeigt die Verwendung von
LUA_PREMK durch Ausführen des
Lua-Interpreters, um die
vollständige Version als Zeichenkette zu erhalten,
diese dann einer Variablen zuzuweisen und die Variable
schließlich einem Programm zu übergeben.USE_LUA= 5.0
LUA_PREMK= yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if exists(${LUA_CMD})
VER_STR!= ${LUA_CMD} -v
CFLAGS+= -DLUA_VERSION_STRING="${VER_STR}"
.endifDie Lua-Variablen
können problemlos in Befehlen benutzt werden, falls
diese in Targets ohne gesetztes
LUA_PREMK verwendet werden.Xfce verwendenDie USE_XFCE-Variable wird für
die automatische Konfiguration der Abhängigkeiten
eingesetzt, welche die Xfce-Basisbibliotheken oder Anwendungen
wie x11-toolkits/libxfce4gui und
x11-wm/xfce4-panel
verwenden.Die folgenden Xfce-Bibliotheken und -Anwendungen werden
derzeit unterstützt:libexo: x11/libexolibgui: x11-toolkits/libxfce4guilibutil: x11/libxfce4utillibmcs: x11/libxfce4mcsmcsmanager: sysutils/xfce4-mcs-managerpanel: x11-wm/xfce4-panelthunar: x11-fm/thunarwm: x11-wm/xfce4-wmxfdev: dev/xfce4-dev-toolsDie folgenden zusätzlichen Parameter werden
unterstützt:configenv: Benutzen Sie dies, wenn Ihr Port eine
speziell angepasste
CONFIGURE_ENV-Variable benötigt,
um seine erforderlichen Bibliotheken zu finden.
-I${LOCALBASE}/include
-L${LOCALBASE}/lib wird CPPFLAGS
hinzugefügt und ergibt
CONFIGURE_ENV.Wenn also ein Port von sysutils/xfce4-mcs-manager
abhängt und die speziellen CPPFLAGS in seiner
configure-Umgebung verlangt, dann würde die Syntax wie
folgt aussehen:USE_XFCE= mcsmanager configenvStarten und Anhalten von Diensten (rc Skripten)rc.d-Skripten werden zum Starten
von Diensten während des Systemstarts verwendet und um
den Administratoren einen Standardweg zum Anhalten und Starten
von Diensten zu bieten. Ports halten sich an dieses
systemweite rc.d-Framework. Details zu
deren Benutzung können im rc.d Kapitel
des Handbuchs nachgelesen werden. Ausführliche
Beschreibungen der verfügbaren Befehle stehen in
&man.rc.8; und &man.rc.subr.8;. Desweiteren gibt es einen Artikel zu
praktischen Aspekten bezüglich
rc.d-Skripten.Ein oder mehrere rc-Skripten können installiert
werden mittels:USE_RC_SUBR= doormandSkripten müssen im Unterverzeichnis
files abgelegt und jeder Skript-Datei
muss ein .in-Suffix hinzugefügt
werden. Der einzige Unterschied zu einem
rc.d-Skript aus dem Basissystem ist, dass
die Zeile . /etc/rc.subr in
. %%RC_SUBR%% umbenannt werden muss,
da ältere Versionen von &os; die Datei
/etc/rc.subr nicht besitzen.
Standarderweiterungen wie SUB_LIST werden
ebenfalls unterstützt. Die Verwendung von
%%PREFIX%%,
%%LOCALBASE%% und
%%X11BASE%% wird dringend empfohlen.
Näheres zu SUB_LIST kann im zugehörigen Kapitel
nachgelesen werden.Für &os;-Versionen, die älter als 6.1-RELEASE
sind, ist die Integration mittels &man.rcorder.8;
möglich, indem USE_RCORDER anstatt
USE_RC_SUBR verwendet wird. Die Verwendung
dieser Methode wird aber nicht mehr empfohlen.Seit &os; 6.1-RELEASE sind lokale
rc.d-Skripten (inklusive der durch Ports
installierten) im allgemeinen &man.rcorder.8; des
Basissystems.Beispiel eines einfachen
rc.d-Skripts:#!/bin/sh
# PROVIDE: doormand
# REQUIRE: LOGIN
#
# Add the following lines to /etc/rc.conf.local or /etc/rc.conf
# to enable this service:
#
# doormand_enable (bool): Set to NO by default.
# Set it to YES to enable doormand.
# doormand_config (path): Set to %%PREFIX%%/etc/doormand/doormand.cf
# by default.
#
. %%RC_SUBR%%
name="doormand"
rcvar=${name}_enable
command=%%PREFIX%%/sbin/${name}
pidfile=/var/run/${name}.pid
load_rc_config $name
: ${doormand_enable="NO"}
: ${doormand_config="%%PREFIX%%/etc/doormand/doormand.cf"}
command_args="-p $pidfile -f $doormand_config"
run_rc_command "$1"Für die Wertzuweisung von Variablen sollte
"=" anstatt ":=" verwendet werden, da bei
Ersterem nur auf einen Standardwert gesetzt wird, wenn die
Variable vorher noch nicht gesetzt war, und bei Letzterem
dieser gesetzt wird, auch wenn der Wert vorher Null gewesen
ist. Ein Benutzer kann durchaus einen Ausdruck wie
doormand_flags="" in seiner
rc.conf.local-Datei stehen haben, und
eine Variablenzuweisung mittels ":=" würde in
diesem Fall die Benutzerdefinition überschreiben.Der Suffix des rc-Skriptes wird durch
RC_SUBR_SUFFIX für die weitere
Verwendung im Makefile des Ports
bereitgestellt. Aktuelle Versionen von &os; fügen keinen
Suffix den Skriptnamen hinzu im Gegensatz zu ältere
Versionen, die dies mit dem Suffix .sh
taten.Es sollten keine weiteren Skripten mit der
.sh-Endung hinzugefügt werden.
Irgendwann wird es ein Massenumbenennen aller Skripten im
Repository geben, die immer noch diese Endung haben.Anhalten und Deinstallieren von DienstenEs ist möglich, dass ein Dienst während der
Deinstallation automatisch angehalten wird. Es wird
empfohlen dieses Verhalten nur zu implementieren, wenn es
unbedingt erforderlich ist zuerst den Dienst anzuhalten und
dann die Dateien zu entfernen. Normalerweise sollte es dem
Administrator überlassen werden, ob ein Dienst durch
Deinstallieren angehalten werden soll. Dies betrifft auch
den Vorgang des Aktualisierens.Der Datei pkg-plist sollte eine
Zeile wie folgt zugefügt werden:@stopdaemon doormandDas Argument muss dabei mit dem Inhalt der
USE_RC_SUBR-Variablen
übereinstimmen.Fortgeschrittene
pkg-plist-MethodenÄnderungen an pkg-plist mit
Hilfe von make-VariablenEinige Ports, insbesondere die
p5--Ports, müssen, abhängig von
ihren Konfigurationsoptionen (oder im Falle der p5-Ports von
der perl-Version), die
pkg-plist verändern. Um dies zu
vereinfachen, werden für jeden Eintrag in
pkg-plist die Variablen
%%OSREL%%, %%PERL_VER%%
und %%PERL_VERSION%% durch die jeweiligen
Werte ersetzt. Der Wert von %%OSREL%% ist
die Revisionsnummer des Betriebssystems (z.B.
4.9). %%PERL_VERSION%%
gibt die vollständige Versionsnummer von
perl (z.B. 5.00502) und
%%PERL_VER%% die Versionsnummer ohne
Patchlevel (z.B. 5.005) an. Weitere, die
Dokumentationsdateien des Ports betreffende
%%VARS%%, werden
im entsprechenden
Abschnitt erläutert.Falls Sie weitere Ersetzungen von Variablen
durchführen müssen, können Sie in der Variable
PLIST_SUB eine Liste von
VAR=VALUE-Paaren
angeben, wobei in der pkg-plist%%VAR%% durch
VALUE ersetzt wird.Wenn Sie z.B. einen Port haben, der viele Dateien in ein
versionsspezifisches Unterverzeichnis installiert, dann
können Sie etwas wieOCTAVE_VERSION= 2.0.13
PLIST_SUB= OCTAVE_VERSION=${OCTAVE_VERSION}in das Makefile schreiben und
%%OCTAVE_VERSION%% verwenden,
unabhängig davon, wo die Variable in
pkg-plist verwendet wird. In diesem Fall
müssen Sie bei einem Upgrade des Ports nicht dutzende
(oder manchmal sogar hunderte) Zeilen in
pkg-plist anpassen.Diese Ersetzung (ebenso wie das Hinzufügen weiterer
Manualpages) wird
zwischen den pre-install- und
do-install-Targets ausgeführt,
indem aus PLIST
gelesen und in
TMPPLIST geschrieben
wird (Standard:
WRKDIR/.PLIST.mktmp).
Falls Ihr Port also
PLIST während dem
Erstellen generiert, so sollte dies vor oder in
pre-install geschehen. Muss Ihr Port
die resultierende Datei verändern, so sollte dies in
post-install mit der Ausgabedatei
TMPPLIST
erfolgen.Eine weitere Möglichkeit, die Paketliste eines
Ports zu verändern, besteht darin die Variablen
PLIST_FILES und
PLIST_DIRS zu setzen. Der Wert jeder der
beiden Variablen stellt eine Liste von Pfadnamen dar, die
zusammen mit dem Inhalt von
PLIST in
TMPPLIST geschrieben
wird. Dabei unterliegen die Namen in
PLIST_FILES und
PLIST_DIRS der weiter oben beschriebenen
Substitution von
%%VAR%%. Die
Namen aus PLIST_FILES werden ansonsten
unverändert in die endgültige Paketliste
übernommen, während den Namen aus
PLIST_DIRS noch der Wert von
@dirrm vorangestellt wird. Damit die
Verwendung von PLIST_FILES und
PLIST_DIRS überhaupt möglich
ist, müssen diese gesetzt werden, bevor
TMPPLIST geschrieben
wird – z.B. in
pre-install oder vorher.Leere VerzeichnisseAufräumen leerer VerzeichnisseBitte sorgen Sie dafür, dass ihre Ports bei der
Deinstallation leere Verzeichnisse löschen. Dazu wird
für jedes Verzeichnis, das der Port erzeugt hat, eine
@dirrm-Zeile angegeben. Um ein
Verzeichnis zu löschen müssen Sie zuerst dessen
Unterverzeichnisse entfernen. :
lib/X11/oneko/pixmaps/cat.xpm
lib/X11/oneko/sounds/cat.au
:
@dirrm lib/X11/oneko/pixmaps
@dirrm lib/X11/oneko/sounds
@dirrm lib/X11/onekoEs kann allerdings auch vorkommen, dass
@dirrm Fehler ausgibt, da andere Ports
ein Verzeichnis ebenfalls nutzen. Deshalb können Sie
@dirrmtry verwenden, um nur Verzeichnisse
zu löschen, die wirklich leer sind, und damit
Warnhinweise vermeiden.@dirrmtry share/doc/gimpDadurch wird es weder eine Fehlermeldung geben noch
wird &man.pkg.delete.1; abnormal beendet werden - auch dann
nicht, wenn
${PREFIX}/share/doc/gimp
nicht leer ist, da andere Ports hier ebenfalls Dateien
installiert haben.Erstellen leerer VerzeichnisseUm leere Verzeichnisse während der Installation
eines Ports zu erstellen, bedarf es etwas Aufmerksamkeit.
Diese Verzeichnisse werden nicht erstellt, wenn das Paket
installiert wird, da Pakete nur die Dateien speichern und
&man.pkg.add.1; nur die Verzeichnisse erstellt, die
dafür benötigt werden. Um sicher zu gehen, dass
das leere Verzeichnis erstellt wird, wenn ein Paket
installiert wird, muss die folgende Zeile in
pkg-plist über der entsprechenden
@dirrm Zeile eingetragen werden:@exec mkdir -p %D/share/foo/templatesKonfigurationsdateienSollte Ihr Port Konfigurationsdateien in
PREFIX/etc
benötigen, so sollten Sie diese
nicht einfach installieren und in
pkg-plist auflisten. Dies würde
&man.pkg.delete.1; veranlassen, diese Dateien zu löschen,
selbst wenn wenn sie vom Benutzer editiert wurden.Stattdessen sollten Beispieldateien mit einem
entsprechenden Suffix (beispielsweise
filename.sample)
versehen werden. Ist die Konfigurationsdatei nicht vorhanden,
so sollte die Beispieldatei an deren Platz kopiert werden. Bei
der Deinstallation sollte die Konfigurationsdatei
gelöscht werden, aber nur, wenn sie nicht vom Benutzer
verändert wurde. Das alles muss sowohl im
Makefile des Ports als auch in der
pkg-plist (für die Installation aus
einem Paket) sichergestellt werden.Beispiel aus einem Makefile:post-install:
@if [ ! -f ${PREFIX}/etc/orbit.conf ]; then \
${CP} -p ${PREFIX}/etc/orbit.conf.sample ${PREFIX}/etc/orbit.conf ; \
fiBeispiel aus einer pkg-plist:@unexec if cmp -s %D/etc/orbit.conf.sample %D/etc/orbit.conf; then rm -f %D/etc/orbit.conf; fi
etc/orbit.conf.sample
@exec if [ ! -f %D/etc/orbit.conf ] ; then cp -p %D/%F %B/orbit.conf; fiWahlweise können Sie auch eine Nachricht ausgegeben lassen,
in der Sie den Nutzer auffordern, die Datei an die richtige
Stelle zu kopieren und zu bearbeiten, bevor das Programm
ausgeführt werden kann.Dynamische oder statische PaketlisteEine statische Paketliste ist eine
Paketliste, die in der Ports-Sammlung, entweder in Form der
pkg-plist (mit oder ohne der Ersetzung
von Variablen) oder durch PLIST_FILES und
PLIST_DIRS im Makefile
eingebettet, verfügbar ist. Selbst wenn der Inhalt durch
ein Werkzeug oder ein Target im Makefile automatisch erzeugt
wird, bevor die Datei von einem Committer
in die Ports-Sammlung aufgenommen wird, so ist dies immer noch
eine statische Liste, da es möglich ist den Dateiinhalt
zu betrachten ohne ein Distfile Herunterladen oder Kompilieren
zu müssen.Eine dynamische Paketliste ist eine
Paketliste, die beim Kompilieren des Ports erstellt wird,
abhängig davon, welche Dateien und Verzeichnisse
installiert werden. Es ist nicht möglich diese Liste zu
betrachten, bevor der Quelltext heruntergeladen und kompiliert
oder nachdem ein make clean ausgeführt
wurde.Der Einsatz dynamischer Paketlisten ist zwar nicht
untersagt, aber Sie sollten, wann immer das möglich ist,
statische Paketlisten verwenden, da die Nutzer dann
&man.grep.1; auf alle verfügbaren Ports anwenden
können, um z.B. herauszufinden, von welchem eine
bestimmte Datei installiert wurde. Dynamische Paketlisten
sollten für komplexe Ports verwendet werden, bei denen
sich die Liste abhängig von den gewählten Funktionen
sehr stark ändern kann (wodurch die Pflege von statischen
Listen unmöglich wird), oder Ports, welche die Paketliste
abhängig von den Versionen verwendeter
Abhängigkeiten verändern (z.B. Ports, die Ihre
Dokumentation mit Javadoc
erzeugen).Maintainer, die dynamische Paketlisten bevorzugen,
werden dazu aufgefordert, neue Targets zu Ihren Ports
hinzuzufügen, welche die
pkg-plist-Datei erzeugen, sodass Benutzer
den Inhalt überprüfen können.Automatisiertes Erstellen von PaketlistenAls Erstes sollten Sie sich vergewissern, dass der Port
bis auf pkg-plist vollständig
ist.Als Nächstes erstellen Sie einen temporären
Verzeichnisbaum, in welchem Ihr Port installiert werden kann,
und installieren Sie alle Abhängigkeiten.&prompt.root; mkdir /var/tmp/$(make -V PORTNAME)
&prompt.root; mtree -U -f $(make -V MTREE_FILE) -d -e -p /var/tmp/$(make -V PORTNAME)
&prompt.root; make depends PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME)Speichern Sie die Verzeichnisstruktur in einer neuen
Datei.&prompt.root; (cd /var/tmp/$(make -V PORTNAME) && find -d * -type d) | sort > OLD-DIRSErstellen Sie eine leere
pkg-plist-Datei:&prompt.root; :>pkg-plistWenn Ihr Port auf PREFIX achtet (was
er machen sollte), so kann der Port nun installiert und die
Paketliste erstellt werden.&prompt.root; make install PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME)
&prompt.root; (cd /var/tmp/$(make -V PORTNAME) && find -d * \! -type d) | sort > pkg-plistSie müssen auch alle neu erstellten Verzeichnisse in
die Paketliste aufnehmen.&prompt.root; (cd /var/tmp/$(make -V PORTNAME) && find -d * -type d) | sort | comm -13 OLD-DIRS - | sort -r | sed -e 's#^#@dirrm #' >> pkg-plistZu guter Letzt muss die Paketliste noch manuell
aufgeräumt werden - es funktioniert eben nicht
alles automatisch. Manualpages sollten im
Makefile des Ports unter
MANn
aufgeführt sein und nicht in der Paketliste.
Konfigurationsdateien des Benutzers sollten entfernt oder als
filename.sample
installiert werden. Die info/dir-Datei
sollte nicht aufgeführt sein und die zugehörigen
install-info-Zeilen sollten
hinzugefügt werden, wie im info files-Abschnitt
beschrieben. Alle Bibliotheken, die der Port installiert,
sollten aufgelistet werden, wie es im Shared Libraries-Abschnitt
festgelegt ist.Alternativ dazu können Sie das
plist-Skript in
/usr/ports/Tools/scripts/ verwenden, um
die Paketliste automatisch zu erstellen. Der erste Schritt ist
derselbe wie oben: Nehmen Sie die ersten drei Zeilen, also
mkdir, mtree und
make depends. Installieren und bauen Sie
dann den Port:&prompt.root; make install PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME)Und lassen Sie plist die
pkg-plist-Datei erstellen:&prompt.root; /usr/ports/Tools/scripts/plist -Md -m $(make -V MTREE_FILE) /var/tmp/$(make -V PORTNAME) > pkg-plistDie Paketliste muss immer noch von Hand aufgeräumt
werden, wie es oben erklärt wurde.Die pkg-*
DateienEs gibt noch einige Tricks mit
pkg-*, die wir
noch nicht erwähnt haben, die aber oft sehr praktisch
sind.pkg-messageWenn Sie dem Anwender bei der Installation weitere
Informationen anzeigen wollen, so können Sie diese
Nachricht in pkg-message speichern.
Diese Vorgehensweise ist oft nützlich, um
zusätzliche Schritte anzuzeigen, die nach &man.pkg.add.1;
durchgeführt werden müssen. Dadurch können Sie
auch Lizenzinformationen darstellen.Wollen Sie nur ein paar Zeilen über die
Einstellungen zum Erstellen des Ports oder Warnungen ausgeben,
benutzen Sie ECHO_MSG.
pkg-message ist nur für Schritte
nach der Installation vorgesehen. Sie sollten den Unterschied
zwischen ECHO_MSG und
ECHO_CMD beachten: Ersteres wird benutzt,
um Informationen auf dem Bildschirm auszugeben, während
Letzteres für Kommando-Pipelining bestimmt ist.Ein gutes Beispiel für die Benutzung der beiden
Befehle ist in shells/bash2/Makefile zu
finden:update-etc-shells:
@${ECHO_MSG} "updating /etc/shells"
@${CP} /etc/shells /etc/shells.bak
@( ${GREP} -v ${PREFIX}/bin/bash /etc/shells.bak; \
${ECHO_CMD} ${PREFIX}/bin/bash) >/etc/shells
@${RM} /etc/shells.bakDie pkg-message wird nicht zur
pkg-plist hinzugefügt. Sie wird
auch nicht automatisch angezeigt, falls ein Anwender den
Port installiert. Sie müssen also die Ausgabe selbst im
post-install-Ziel des Make-Vorgangs
veranlassen.pkg-installSollte es nötig sein, dass Ihr Port bei der
Installation des Binärpakets mit &man.pkg.add.1; Befehle
ausführt, können Sie das Skript
pkg-install benutzen. Dieses Skript wird
automatisch dem Paket hinzugefügt und zweimal von
&man.pkg.add.1; ausgeführt: Zuerst als
${SH} pkg-install ${PKGNAME}
PRE-INSTALL und beim zweiten Mal als
${SH} pkg-install ${PKGNAME}
POST-INSTALL. $2 kann also
getestet werden, um festzustellen, in welchem Modus das Skript
ausgeführt wird. Die Umgebungsvariable
PKG_PREFIX wird auf das Verzeichnis gesetzt, in
welches das Paket installiert wird. Siehe &man.pkg.add.1;
für weiterführende Informationen.Das Skript wird nicht automatisch ausgeführt,
wenn Sie den Port mit make install
installieren. Wenn Sie es ausführen lassen wollen, dann
müssen Sie es im Makefile aufrufen:
PKG_PREFIX=${PREFIX} ${SH}
${PKGINSTALL} ${PKGNAME}
PRE-INSTALL.pkg-deinstallDieses Skript wird ausgeführt, wenn ein Paket
deinstalliert wird.Es wird zweimal von &man.pkg.delete.1; aufgerufen. Das
erste Mal als ${SH} pkg-deinstall
${PKGNAME} DEINSTALL und dann als
${SH} pkg-deinstall ${PKGNAME}
POST-DEINSTALL.pkg-reqMuss Ihr Port entscheiden, ob er installiert werden
soll oder nicht, können Sie ein
pkg-req-Bedingungsskript
verwenden. Dieses wird automatisch bei der Installation/
Deinstallation aufgerufen, um zu entscheiden, ob die
Installation/ Deinstallation fortgesetzt werden soll.Das Skript wird während der Installation von
&man.pkg.add.1; als pkg-req ${PKGNAME}
INSTALL aufgerufen. Bei der Deinstallation wird es
von &man.pkg.delete.1; als pkg-req ${PKGNAME}
DEINSTALL ausgeführt.Ändern der Namen der
pkg-*
DateienAlle Namen der
pkg-* Dateien
werden durch Variablen festgelegt. Sie können sie bei
Bedarf also im Makefile des Ports
ändern. Das ist besonders nützlich, wenn Sie die
gleichen pkg-*
Dateien in mehreren Ports nutzen oder in eine der oben genannten
Dateien schreiben wollen. Schreiben Sie niemals außerhalb
des Unterverzeichnisses WRKDIRpkg-*, eine Erklärung hierzu finden
Sie in Schreiben ausserhalb von
WRKDIR.Hier ist eine Liste von Variablennamen und ihren
Standardwerten (PKGDIR ist
standardmäßig
${MASTERDIR}).VariableStandardwertDESCR${PKGDIR}/pkg-descrPLIST${PKGDIR}/pkg-plistPKGINSTALL${PKGDIR}/pkg-installPKGDEINSTALL${PKGDIR}/pkg-deinstallPKGREQ${PKGDIR}/pkg-reqPKGMESSAGE${PKGDIR}/pkg-messageBitte benutzen Sie diese Variablen anstatt
PKG_ARGS zu ändern. Wenn Sie
PKG_ARGS modifizieren, werden diese Dateien
bei der Installation des Ports nicht korrekt in
/var/db/pkg installiert.Nutzung von SUB_FILES und
SUB_LISTDie Variablen SUB_FILES und
SUB_LIST sind nützlich, um dynamische
Werte in Port-Dateien zu verwenden, wie beispielsweise der
Installations-PREFIX in
pkg-message.Die Variable SUB_FILES enthält
eine Liste von Dateien, die automatisch verändert werden.
Jede Datei in
SUB_FILES muss ein entsprechendes Pendant
datei.in im Verzeichnis
FILESDIR haben. Die modifizierte Version
wird in WRKDIR angelegt. Dateien, die als
Werte von USE_RC_SUBR (oder veraltet in
USE_RCORDER) gespeichert werden, werden
automatisch zu SUB_FILES hinzugefügt.
Für die Dateien pkg-message,
pkg-install,
pkg-deinstall und
pkg-req werden die jeweiligen
Makefile-Variablen selbsttätig auf die geänderte
Version der Datei gesetzt.Die Variable SUB_LIST ist eine Liste
von VAR=WERT-Paaren. Jedes Paar
%%VAR%% in den Dateien von
SUB_FILES wird mit WERT
ersetzt. Einige gebräuchliche Paare werden automatisch
definiert: PREFIX,
LOCALBASE, X11BASE,
DATADIR, DOCSDIR,
EXAMPLESDIR. Jede Zeile, die mit
@comment beginnt, wird nach der
Variablen-Ersetzung aus der neu erstellten Datei
gelöscht.Im folgenden Beispiel wird %%ARCH%%
mit der Systemarchitektur in pkg-message
ersetzt:SUB_FILES= pkg-message
SUB_LIST= ARCH=${ARCH}Beachten Sie bitte, dass in diesem Beispiel die Datei
pkg-message.in im Verzeichnis
FILESDIR vorhanden sein muss.Hier ein Beispiel für eine gute
pkg-message.in:Now it is time to configure this package.
Copy %%PREFIX%%/share/examples/putsy/%%ARCH%%.conf into your home directory
as .putsy.conf and edit it.Ihren Port testenmake describe ausführenEinige der &os;-Werkzeuge zur Pflege von Ports, wie zum
Beispiel &man.portupgrade.1;, verwenden eine Datenbank names
/usr/ports/INDEX, welche Eigenschaften,
wie z.B. Port-Abhängigkeiten, verfolgt.
INDEX wird vom Makefile der höchsten
Ebene, ports/Makefile, mittels
make index erstellt, welches in das
Unterverzeichnis jedes Ports wechselt und dort make
describe ausführt. Wenn also make
describe bei einem Port fehlschlägt, kann
INDEX nicht generiert werden und schnell
werden viele Leute darüber unzufrieden sein.Es ist wichtig diese Datei erzeugen zu können,
unabhängig davon, welche Optionen in
make.conf vorhanden sind. Bitte
vermeiden Sie es daher beispielsweise
.error-Anweisungen zu benutzen, wenn zum
Beispiel eine Abhängigkeit nicht erfüllt wird
(Lesen Sie dazu bitte ).Wenn make describe eine Zeichenkette
anstatt einer Fehlermeldung erzeugt, sind Sie wahrscheinlich
auf der sicheren Seite. Vergleichen Sie die erzeugte
Zeichenkette mit bsd.port.mk, um mehr
über deren Bedeutung zu erfahren.Beachten Sie bitte außerdem, dass die Benutzung
einer aktuellen Version von portlint (wie
im nächsten Abschnitt beschrieben) automatisch
make describe startet.PortlintBitte überprüfen Sie Ihre Arbeit stets mit
portlint,
bevor Sie diese einreichen oder committen.
portlint warnt Sie bei häufigen
Fehlern, sowohl funktionaler als auch stilistischer Natur.
Für einen neuen (oder repokopierten) Port ist
portlint -A die gründlichste Variante;
für einen bereits existierenden Port ist
portlint -C ausreichend.Da portlint heuristische Methoden zur
Fehlersuche benutzt, kann es vorkommen, dass Warnungen
für Fehler erzeugt werden, die keine sind. Gelegentlich
kann etwas, das als Problem angezeigt wird, aufgrund von
Einschränkungen im Port-System nicht anders gelöst
werden. Wenn es Zweifel gibt, fragen Sie am besten auf
&a.ports; nach.Port ToolsDas Programm ports-mgmt/porttools ist Teil der
Ports-Sammlung.port ist das Front-End-Skript, das
Ihnen dabei behilflich sein kann Ihre Arbeit als Tester zu
vereinfachen. Um einen neuen Port zu testen oder einen bereits
bestehenden Port zu aktualisieren, können Sie
port test verwenden, damit die Tests,
inklusive der portlint-Überprüfung,
durchgeführt werden. Dieser Befehl spürt ausserdem
alle nicht in pkg-plist enthaltenen
Dateien auf und gibt eine Liste dieser aus. Hier ein
Beispiel:&prompt.root; port test /usr/ports/net/csupPREFIX und
DESTDIRPREFIX bestimmt, an welche Stelle der
Port installiert werden soll. In der Regel ist
dies/usr/local oder
/opt. Benutzer können
PREFIX setzen, wie sie wollen. Ihr Port
muss sich an diese Variable halten.DESTDIR, wenn es vom Benutzer gesetzt
wird, bestimmt die alternative Umgebung (in der Regel eine
Jail oder ein installiertes System, welches an anderer Stelle
als / eingehängt ist).
Ein Port wird unter
DESTDIR/PREFIX
installiert und registriert sich in der Paket-Datenbank unter
DESTDIR/var/db/pkg.
Da DESTDIR mittels eines
&man.chroot.8;-Aufrufs vom Ports-System automatisch gesetzt
wird, brauchen Sie keine Änderungen oder besondere Pflege
für DESTDIR-konforme Ports.Der Wert von PREFIX wird auf
LOCALBASE gesetzt (Standard ist
/usr/local).
Falls USE_X_PREFIX oder
USE_IMAKE gesetzt ist,
wird PREFIXX11BASE
entsprechen (aus
Kompatiblitätsgründen standardmäßig
LOCALBASE, das in Zukunft aber
komplett verschwinden wird).
Falls USE_LINUX_PREFIX gesetzt ist, wird
PREFIXLINUXBASE
annehmen (Standard ist
/compat/linux).Die Vermeidung der hart kodierten Angaben von
/usr/local oder
/usr/X11R6 im Quelltext wird den Port
viel flexibler machen und erleichtert es die Anforderungen
anderer Einsatzorte zu erfüllen. Für X-Ports, die
imake benutzen, geschieht dies automatisch;
andernfalls kann dies erreicht werden, indem alle Angaben von
/usr/local (oder
/usr/X11R6 für X-Ports, die nicht
imake benutzen) in den verschiedenen
Makefiles im Port ersetzt werden, um
${PREFIX} zu lesen, da diese Variable
automatisch an jede Stufe des Build- und Install-Prozesses
übergeben wird.Vergewissern Sie sich bitte, dass Ihre Anwendung nichts
unter /usr/local an Stelle von
PREFIX installiert. Um dies festzustellen,
können Sie folgendes machen:&prompt.root; make clean; make package PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME)Wenn etwas außerhalb von PREFIX
installiert wird, so gibt der Prozess der Paketerstellung eine
Meldung aus, dass es die Dateien nicht finden kann.Dies prüft nicht das Vorhandensein eines internen
Verweises oder die richtige Verwendung von
LOCALBASE für Verweise auf Dateien
anderer Ports. Das Testen der Installation in
/var/tmp/$(make -V PORTNAME) würde
dies erledigen.Bitte verzichten Sie auf das Setzen von
USE_X_PREFIX, es sei denn, Ihr Port
benötigt dies wirklich (das heißt, er muss auf
Dateien in X11BASE verweisen).Die Variable PREFIX kann in Ihrem
Makefile oder der Umgebung des Benutzers
neu gesetzt werden. Allerdings wird für einzelne Ports
dringend davon abgeraten diese Variable in den
Makefiles direkt zu setzen.Verweisen Sie bitte außerdem auf Programme/Dateien
von anderen Ports durch die oben erwähnten Variablen und
nicht mit den eindeutigen Pfadnamen. Wenn Ihr Port zum
Beispiel vom Makro PAGER erwartet, dass es
den vollständigen Pfadnamen von less
enthält, benutzen Sie folgendes Compiler-Flag:
-DPAGER=\"${LOCALBASE}/bin/less\"
anstatt -DPAGER=\"/usr/local/bin/less\".
Somit ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es auch
funktioniert, wenn der Administrator den ganzen
/usr/local-Baum an eine andere Stelle
verschoben hat.Die TinderboxWenn Sie ein begeisterter Ports-Entwickler sind
möchten Sie vielleicht einen Blick auf die
Tinderbox werfen. Es ist ein
leistungsstarkes System zur Erstellung und zum Testen von
Ports, welches auf Skripten basiert, die auf Pointyhat verwendet werden. Sie
können Tinderbox installieren,
indem Sie den Port ports-mgmt/tinderbox benutzen.
Bitte lesen Sie die mitgelieferte Dokumentation
gründlich, da die Konfiguration nicht einfach ist.Um Näheres darüber zu erfahren, besuchen Sie
bitte die Tinderbox
Homepage.Einen Port aktualisierenWenn Sie feststellen, dass ein Port verglichen mit der
neuesten Version des Originalautors nicht mehr auf dem aktuellen
Stand ist, sollten Sie als Erstes sicherstellen, dass Sie die
aktuellste Version des Ports haben. Diese finden Sie im
Verzeichnis ports/ports-current der FreeBSD
FTP-Spiegelseiten. Wenn Sie allerdings mit mehr als ein paar
Ports arbeiten, werden Sie es wahrscheinlich einfacher finden
CVSup zu benutzen, um Ihre gesamte
Ports-Sammlung aktuell zu halten, wie es im Handbuch
beschrieben wird. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass Sie
so auch alle Abhängigkeiten des Ports aktuell
halten.Der nächste Schritt besteht darin festzustellen, ob
bereits eine Aktualisierung des Ports darauf wartet committet zu
werden. Um das sicherzustellen haben Sie folgende
Möglichkeiten. Es gibt eine durchsuchbare Schnittstelle zur
FreeBSD
Problembericht Datenbank (PR - Problem Report) (auch
bekannt als GNATS). Wählen Sie dazu
Ports im Drop-Down-Menü und geben Sie
den Namen des Ports ein.Allerdings wird manchmal vergessen den Namen des Ports
eindeutig im Feld für die Zusammenfassung anzugeben. In
diesem Fall können Sie das FreeBSD
Ports Monitoring System (auch bekannt als
portsmon) nutzen. Dieses versucht PRs von
Ports nach Portname zu sortieren. Um PRs nach einem bestimmten
Port zu durchsuchen können Sie die Übersicht
eines Ports verwenden.Wenn es keine wartenden PRs gibt, ist der nächste
Schritt eine E-Mail an den Maintainer des Ports zu schicken, wie
von make maintainer gezeigt wird. Diese
Person arbeitet vielleicht schon an einer Aktualisierung, oder
hat einen guten Grund den Port im Moment nicht zu aktualisieren
(z.B. wegen Stabilitätsproblemen der neuen Version). Sie
wollen sicher nicht die Arbeit des Maintainers doppelt machen.
Beachten Sie bitte, dass für Ports ohne Maintainer
ports@FreeBSD.org eingetragen ist. Das ist
nur die allgemeine &a.ports;-Mailingliste, deshalb wird es in
diesem Fall wahrscheinlich nicht helfen eine E-Mail dorthin zu
schicken.Wenn Sie der Maintainer bittet die Aktualisierung zu
erledigen, oder falls es keinen Maintainer gibt, haben Sie
Gelegenheit FreeBSD zu helfen, indem Sie die Aktualisierung
selbst bereitstellen. Bitte führen Sie die Änderungen
durch und speichern Sie die Ausgabe des rekursiven
diff des neuen und alten Portverzeichnisses
(wenn Ihr verändertes Portverzeichnis z.B.
superedit und das Original
superedit.bak heißt, dann speichern
Sie bitte die Ergebnisse von diff -ruN superedit.bak
superedit). Sowohl vereinheitlichendes als auch
kontextabhängiges diff (Auflistung der Unterschiede zweier
Dateien) sind akzeptabel, aber im Allgemeinen bevorzugen
Port-Committer vereinheitlichende diffs.
Bitte beachten Sie die Verwendung der
-N-Option. Dies ist der gebräuchliche
Weg diff dazu zu bewegen korrekt damit
umzugehen, neue Dateien anzulegen und alte zu löschen.
Bevor Sie das diff einsenden überprüfen Sie bitte die
Ausgabe, um sicherzugehen, dass die Änderungen sinnvoll
sind. Um gängige Operationen mit Korrekturdateien zu
vereinfachen, können Sie
/usr/ports/Tools/scripts/patchtool.py
benutzen. Aber lesen Sie bitte vorher
/usr/ports/Tools/scripts/README.patchtool.Falls der Port keinen Maintainer hat und Sie ihn selbst
aktiv benutzen, ziehen Sie bitte in Erwägung sich als
Maintainer zu melden. &os; hat mehr als 2000 Ports ohne
Maintainer und in diesem Bereich werden immer zusätzliche
Freiwillige benötigt (Für eine ausführliche
Beschreibung der Verantwortlichkeiten eines Maintainers lesen
Sie bitte im
Developer's Handbook nach).Der beste Weg uns das diff zu schicken ist mittels
&man.send-pr.1; (Kategorie Ports). Wenn Sie der Maintainer des
Ports sind, fügen Sie bitte [maintainer
update] an den Anfang Ihrer Zusammenfassung und setzen
Sie die Klasse des PR auf
maintainer-update. Ansonsten sollte die
Klasse des PR change-request
sein. Bitte erwähnen Sie alle hinzugefügten oder
gelöschten Dateien in der Nachricht, da diese beim Commit
ausdrücklich an &man.cvs.1; übergeben werden
müssen. Wenn das diff größer ist als 20 Kilobyte
komprimieren und uuencoden Sie es bitte. Ansonsten können
Sie es in den PR einfügen wie es ist.Bevor Sie den PR mit &man.send-pr.1; abschicken, sollten
Sie den Abschnitt Den
Problembericht schreiben im Artikel über
Problemberichte lesen. Dieser enthält sehr viel mehr
Informationen darüber, wie man nützliche
Problemberichte verfasst.Wenn Sie Ihre Aktualisierung aufgrund von
Sicherheitsbedenken oder eines schwerwiegenden Fehlers
bereitstellen wollen, informieren Sie bitte das &a.portmgr;,
um einen sofortigen Rebuild und eine Neuverteilung des Pakets
Ihres Ports durchzuführen. Sonst werden ahnungslose
Nutzer von &man.pkg.add.1; über mehrere Wochen die alte
Version durch pkg_add -r
installieren.Noch einmal: Bitte verwenden Sie &man.diff.1; und nicht
&man.shar.1;, um Aktualisierungen existierender Ports zu
senden.Nun, da Sie all das geschafft haben, werden Sie in nachlesen können, wie Sie den Port
aktuell halten.Sicherheit der PortsWarum Sicherheit so wichtig istEs finden sich immer wieder Fehler in Software. Die
gefährlichsten davon sind wohl jene, die
Sicherheitslücken öffnen. Technisch gesehen
müssen diese Lücken geschlossen werden, indem die
Fehler, die Sie verursacht haben, beseitigt werden. Aber die
Vorgehensweisen, wie mit bloßen Fehlern und
Sicherheitslücken umgegangen wird, sind sehr
unterschiedlich.Ein typischer kleiner Fehler betrifft nur Nutzer, die
eine bestimmte Kombination von Optionen aktiviert haben, die
den Fehler auslöst. Der Entwickler wird letztendlich
einen Patch herausgeben, gefolgt von einer neuen Version des
Programms, die den Fehler nicht mehr
enthält – jedoch wird die Mehrheit der
Nutzer nicht sofort aktualisieren, da sie von diesem Fehler
nicht betroffen sind. Ein kritischer Fehler, der zu
Datenverlust führen kann, stellt ein schwerwiegendes
Problem dar. Dennoch sind sich umsichtige Nutzer bewusst, dass
Datenverlust verschiedene Ursachen – neben
Softwarefehlern – haben kann, und machen
deshalb Sicherungskopien wichtiger Daten. Zumal ein
kritischer Fehler sehr schnell entdeckt wird.Bei einer Sicherheitslücke ist dies ganz anders.
Erstens wird sie vielleicht jahrelang nicht entdeckt, da dies
oftmals keine Fehlfunktion im Programm verursacht. Zweitens
kann eine böswillige Person unerlaubten Zugriff auf ein
unsicheres System erlangen, um empfindliche Daten zu
verändern oder zu zerstören; im schlimmsten Fall
findet der Nutzer nicht einmal die Ursache des Schadens.
Drittens hilft der Zugriff auf ein unsicheres System dem
Angreifer oft in ein anderes System einzudringen, welches
ansonsten nicht gefährdet wäre. Deshalb reicht es
nicht aus eine Sicherheitslücke nur zu schließen:
Die Zielgruppe sollte möglichst genau und umfassend
darüber informiert werden, damit sie die Gefahr
einschätzen und passende Maßnahmen ergreifen
können.Sicherheitslücken schliessenBei Ports und Paketen kann eine Sicherheitslücke im
ursprünglichen Programm oder in den Port-Dateien
verursacht werden. Im ersten Fall wird der ursprüngliche
Entwickler den Fehler wahrscheinlich umgehend korrigieren oder
eine neue Version herausgeben und Sie müssen den Port nur
aktualisieren und die Korrekturen des Autors beachten. Falls
sich die Korrektur aus irgendeinem Grund verzögert,
sollten Sie den Port als
FORBIDDEN markieren oder selbst den
Fehler für den Port korrigieren. Falls die
Sicherheitslücke im Port verursacht wird, sollten Sie ihn
sobald wie möglich berichtigen. In jedem Fall sollte
die Standardvorgehensweise zum
Einreichen von Änderungen beachtet
werden – es sei denn, Sie haben das Recht
diese direkt in den Ports-Baum zu committen.Ports-Committer zu sein ist nicht genug, um
Änderungen an einem beliebigen Port zu committen. Bitte
denken Sie daran, dass Ports üblicherweise Maintainer
haben, die Sie respektieren sollten.Bitte stellen Sie sicher, dass die Revision des Ports
erhöht wird, sobald die Sicherheitslücke geschlossen
wurde. Dadurch sehen die Nutzer, die installierte Pakete
regelmäßig aktualisieren, dass es an der Zeit ist
eine Aktualisierung durchzuführen. Außerdem wird
ein neues Paket gebaut, über FTP– und
WWW-Spiegel verteilt und die unsichere Version damit
verdrängt. PORTREVISION sollte
erhöht werden – es sei denn,
PORTREVISION hat sich im Laufe der
Korrektur des Fehlers geändert. Das heißt, Sie
sollten PORTREVISION erhöhen, wenn Sie
eine Korrektur hinzugefügt haben. Sie sollten diese aber
nicht erhöhen, wenn Sie den Port auf die neueste Version
des Programms gebracht haben und PORTREVISION
somit schon verändert wurde. Bitte beachten
Sie den betreffenden
Abschnitt für weitere Informationen.Die Community informiert haltenDie VuXML-DatenbankEin sehr wichtiger und dringender Schritt, den man
unternehmen muss, sobald eine Sicherheitslücke entdeckt
wurde, ist die Gemeinschaft der Anwender des Ports über
die Gefahr zu informieren. Diese Benachrichtigung hat zwei
Gründe. Erstens wird es sinnvoll sein, wenn die Gefahr
wirklich so groß ist, sofort Abhilfe zu schaffen,
indem man z.B. den betreffenden Netzwerkdienst beendet oder
den Port komplett deinstalliert, bis die Lücke
geschlossen wurde. Und Zweitens pflegen viele Nutzer
installierte Pakete nur gelegentlich zu aktualisieren. Sie
werden aus der Mitteilung erfahren, dass Sie das Paket,
sobald eine Korrektur verfügbar ist, sofort
aktualisieren müssen.Angesichts der riesigen Zahl an Ports kann nicht
für jeden Vorfall ein Sicherheitshinweis erstellt
werden, ohne durch die Flut an Nachrichten die
Aufmerksamkeit der Empfänger zu verlieren, im Laufe der
Zeit kommt es so zu ernsten Problemen. Deshalb werden
Sicherheitslücken von Ports in der FreeBSD
VuXML-Datenbank aufgezeichnet. Das Team der
Sicherheitsverantwortlichen beobachtet diese wegen
Angelegenheiten, die Ihr Eingreifen erfordern.Wenn Sie Committerrechte haben, können Sie die
VuXML-Datenbank selbst aktualisieren. Auf diese Weise helfen
Sie den Sicherheitsverantwortlichen und liefern die
kritischen Informationen frühzeitig an die Community.
Aber auch wenn Sie kein Committer sind und glauben, Sie
haben eine außergewöhnlich schwerwiegende
Lücke gefunden – egal
welche – zögern Sie bitte nicht die
Sicherheitsverantwortlichen zu kontaktieren, wie es in den
FreeBSD
Sicherheitsinformationen beschrieben wird.In Ordnung, Sie haben sich also für den
schwierigen Weg entschieden. Wie vielleicht aus dem Titel
hervorgeht, ist die VuXMl-Datenbank hauptsächlich ein
XML-Dokument. Die Quelldatei vuln.xml
können Sie im Port security/vuxml finden. Deshalb
wird der komplette Pfadname PORTSDIR/security/vuxml/vuln.xml
lauten. Jedes Mal, wenn Sie eine Sicherheitslücke in
einem Port entdecken, fügen Sie bitte einen Eintrag
dafür in diese Datei ein. Solange Sie nicht mit VuXML
vertraut sind, ist es das Beste, was Sie machen können,
einen vorhandenen Eintrag, der zu Ihrem Fall passt, zu
kopieren und als Vorlage zu verwenden.Eine kurze Einführung in VuXMLDas komplette XML ist komplex und würde den
Rahmen dieses Buches sprengen. Allerdings benötigen Sie
für einen grundlegenden Einblick in die Struktur eines
VuXML-Eintrags nur eine Vorstellung der Tags. XML-Tags
bestehen aus Namen, die in spitzen Klammern eingeschlossen
sind. Zu jedem öffnenden <Tag> muss ein passendes
</Tag> existieren. Tags können geschachtelt
werden. Wenn sie geschachtelt werden müssen die inneren
Tags vor den Äußeren geschlossen werden. Es gibt
eine Hierarchie von Tags – das heißt
komplexere Regeln zur Schachtelung. Klingt so ähnlich
wie HTML, oder? Der größte Unterschied ist: XML
ist erweiterbar
(eXtensible) – das
heißt es basiert darauf maßgeschneiderte Tags zu
definieren. Aufgrund seiner wesentlichen Struktur bringt
XML ansonsten formlose Daten in eine bestimmte Form. VuXML
ist speziell darauf zugeschnitten Beschreibungen von
Sicherheitslücken zu verwalten.Lassen Sie uns nun einen realistischen VuXML-Eintrag
betrachten:<vuln vid="f4bc80f4-da62-11d8-90ea-0004ac98a7b9">
<topic>Several vulnerabilities found in Foo</topic>
<affects>
<package>
<name>foo</name>
<name>foo-devel</name>
<name>ja-foo</name>
<range><ge>1.6</ge><lt>1.9</lt></range>
<range><ge>2.*</ge><lt>2.4_1</lt></range>
<range><eq>3.0b1</eq></range>
</package>
<package>
<name>openfoo</name>
<range><lt>1.10_7</lt></range>
<range><ge>1.2,1</ge><lt>1.3_1,1</lt></range>
</package>
</affects>
<description>
<body xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p>J. Random Hacker reports:</p>
<blockquote
cite="http://j.r.hacker.com/advisories/1">
<p>Several issues in the Foo software may be exploited
via carefully crafted QUUX requests. These requests will
permit the injection of Bar code, mumble theft, and the
readability of the Foo administrator account.</p>
</blockquote>
</body>
</description>
<references>
<freebsdsa>SA-10:75.foo</freebsdsa>
<freebsdpr>ports/987654</freebsdpr>
<cvename>CAN-2010-0201</cvename>
<cvename>CAN-2010-0466</cvename>
<bid>96298</bid>
<certsa>CA-2010-99</certsa>
<certvu>740169</certvu>
<uscertsa>SA10-99A</uscertsa>
<uscertta>SA10-99A</uscertta>
<mlist msgid="201075606@hacker.com">http://marc.theaimsgroup.com/?l=bugtraq&m=203886607825605</mlist>
<url>http://j.r.hacker.com/advisories/1</url>
</references>
<dates>
<discovery>2010-05-25</discovery>
<entry>2010-07-13</entry>
<modified>2010-09-17</entry>
</dates>
</vuln>Die Namen der Tags sollten selbsterklärend sein
– also werfen wir einen genaueren Blick auf
die Felder, die Sie selbst ausfüllen
müssen:Dies ist die höchste Tag-Ebene eines
VuXML-Eintrags. Es ist ein vorgeschriebenes Attribut
vid, welches eine allgemein
einzigartige Kennung (universally unique identifier,
UUID) in Anführungszeichen für diesen
Eintrag festlegt. Sie sollten eine UUID für
jeden neuen VuXML-Eintrag erzeugen (und vergessen Sie
nicht die UUID der Vorlage zu ersetzen, es sei denn,
Sie schreiben den Eintrag von Grund auf selbst). Sie
können &man.uuidgen.1; verwenden, um eine VuXML
UUID zu erzeugen. Wahlweise können Sie, wenn Sie
FreeBSD 4.x verwenden, den Port devel/p5-Data-UUID
verwenden und folgenden Befehl aufrufen:perl -MData::UUID -le 'print lc new Data::UUID->create_str'Dies ist eine einzeilige Beschreibung des
gefundenen Fehlers.Hier werden die Namen betroffener Pakete
aufgeführt. Es können mehrere Namen
angegeben werden, da mehrere Pakete von einem einzigen
Master-Port oder Software-Produkt abhängen
können. Das schließt Stable– und
Developement-Zweige, lokalisierte Versionen und
Slave-Ports ein, die verschiedene
Auswahlmöglichkeiten wichtiger
Kompilierungszeit-Optionen bieten.Es liegt in Ihrer Verantwortung all diese
betroffenen Pakete zu finden, wenn Sie den
VuXML-Eintrag schreiben.Behalten Sie im
Hinterkopf, dass make search
name=foo Ihr Freund ist. Die wichtigsten
Punkte, auf die Sie achten sollten, sind die
folgenden:die foo-devel
Variante eines foo
Ports;andere Varianten mit einem Suffix wie
-a4 (für
Druck-betreffende Pakete),
-without-gui (für Pakete
mit deaktivierter X-Unterstützung) oder
ähnlichejp-,
ru-, zh-
und andere, eventuell lokalisierte, Varianten in
den entsprechenden Länderkategorien der
Ports-SammlungBetroffene Versionen der Pakete werden hier als
ein Bereich oder mehrere durch eine Kombination aus
<lt>, <le>
, <eq>,
<ge>, und
<gt>-Elementen ausgegeben.
Die angegebenen Bereiche sollten sich nicht
überschneiden.In einer Bereichsangabe steht
* (Asterisk) für die kleinste
Versionsnummer. Insbesondere ist
2.* kleiner als
2.a. Deshalb kann ein Stern benutzt
werden, um auf alle möglichen Alpha
-, Beta– und
RC -Versionen zuzutreffen. Zum
Beispiel passt
<ge>2.*</ge><lt>3.*
</lt> auf alle Versionen der Form
2.x, während
<ge>
2.0</ge><lt>3.0</lt> das
nicht erfüllt, da es nicht auf 2.r3
passt, auf 3.b aber
schon.Das obige Beispiel legt fest, dass Versionen von
1.6 bis 1.9
betroffen sind – außerdem
Versionen 2.x vor
2.4_1 und Version
3.0b1.Mehrere zusammenhängende Gruppen von
Paketen (im wesentlichen Ports) können im
Abschnitt <affected>
aufgeführt werden. Das kann man benutzen, wenn
sich Programme (sagen wir FooBar, FreeBar und OpenBar)
denselben Quelltext als Grundlage haben und sich noch
dessen Fehler und Sicherheitslücken teilen.
Beachten Sie den Unterschied zum Anführen
mehrerer Namen innerhalb eines <package>
Abschnittes.Die Versionsbereiche sollten, wenn möglich,
sowohl PORTEPOCH als auch
PORTREVISION erlauben. Bitte denken Sie
daran, dass gemäß der Vergleichsregeln eine
Version mit einer PORTEPOCH, die
nicht Null ist, größer ist als jede Version
ohne PORTEPOCH. Das heißt,
3.0,1 ist größer als
3.1 oder sogar
8.9.Das ist die Zusammenfassung des Problems. In
diesem Feld wird XHTML verwendet. Zumindest
umschließende <p> und
</p> sollten auftauchen.
Komplexere Tags sind zwar möglich, aber sollten
nur um der Genauigkeit und Klarheit willen verwendet
werden: Bitte verwenden Sie hier kein
Eye-Candy.Dieser Abschnitt enthält Verweise auf
relevante Dokumente. Es wird empfohlen so viele
Referenzen wie nötig aufzuführen.Das ist ein FreeBSD
Sicherheitshinweis.Das ist ein
FreeBSD Problembericht.Das ist eine Mitre CVE
Kennung.Das ist eine SecurityFocus
Fehler-Kennung.Das ist ein Sicherheitshinweis von US-CERT.Das ist eine Mitteilung über eine
Schwachstelle von US-CERT.Das ist ein Cyber-Sicherheitsalarm von US-CERT.Das ist ein technischer Cyber-Sicherheitsalarm
von US-CERT.Das ist eine URL zu einem archivierten Posting
auf einer Mailingliste. Das Attribut
msgid ist optional und gibt die
Nachrichtenkennung des Postings an.Das ist eine gewöhnliche URL. Sie sollte
nur verwendet werden, wenn keine der anderen
Referenzkategorien verfügbar ist.Das ist das Datum, an dem die
Sicherheitslücke bekannt wurde
(JJJJ-MM-TT).Das ist das Datum, an dem der Eintrag
hinzugefügt wurde
(JJJJ-MM-TT).Das ist das Datum, an dem zuletzt irgendeine
Information des Eintrags verändert wurde
(JJJJ-MM-TT). Neue
Einträge dürfen dieses Feld nicht enthalten.
Es sollte beim Editieren eines existierenden Eintrags
eingefügt werden.Ihre Änderungen an der VuXML-Datenbank
testenNehmen wir an, Sie haben gerade einen Eintrag
für eine Sicherheitslücke in dem Paket
clamav geschrieben oder
ausgefüllt, die in der Version
0.65_7 korrigiert wurde.Als Voraussetzung sollten Sie eine neue Version der
Ports ports-mgmt/portaudit und
ports-mgmt/portaudit-db
installieren.Zuerst überprüfen Sie bitte, ob bereits
ein Eintrag für diese Schwachstelle existiert. Wenn
es einen solchen Eintrag gibt, sollte er auf die vorige
Version 0.65_6 zutreffen:&prompt.user; packaudit
&prompt.user; portaudit clamav-0.65_6Um packaudit auszuführen,
müssen Sie die Berechtigung haben
DATABASEDIR zu
schreiben – üblicherweise ist das
/var/db/portaudit.Wenn keine vorhandenen Einträge gefunden werden
haben Sie grünes Licht einen neuen Eintrag für
diese Sicherheitslücke anzulegen. Sie können nun
eine neue UUID erzeugen (wir nehmen an, diese lautet
74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5a)
und einen neuen Eintrag in der VuXML-Datenbank anlegen.
Bitte überprüfen Sie danach die Syntax mit
folgendem Befehl:&prompt.user; cd ${PORTSDIR}/security/vuxml && make validateSie werden zumindest eines der folgenden Pakete
benötigen: textproc/libxml2, textproc/jade.Jetzt bauen Sie bitte die
portaudit-Datenbank aus der VuXML-Datei
neu:&prompt.user; packauditUm sicherzustellen, dass der Abschnitt
<affected> Ihres Eintrags die
richtigen Pakete betrifft, verwenden Sie bitte den
folgenden Befehl:&prompt.user; portaudit -f /usr/ports/INDEX -r 74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5aBitte lesen Sie in &man.portaudit.1; nach, um ein
besseres Verständnis der Befehlssyntax zu
entwickeln.Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Eintrag keine
falschen Treffer in der Ausgabe erzeugt.Jetzt überprüfen Sie bitte, dass Ihr
Eintrag die richtigen Versionen des Pakets angibt:&prompt.user; portaudit clamav-0.65_6 clamav-0.65_7
Affected package: clamav-0.65_6 (matched by clamav<0.65_7)
Type of problem: clamav remote denial-of-service.
Reference: <http://www.freebsd.org/ports/portaudit/74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5a.html>
1 problem(s) found.Offensichtlich sollte die erste Version ausgegeben
werden – die zweite jedoch nicht.Abschließend überprüfen Sie bitte,
ob die Webseite, die aus der VuXML-Datenbank erzeugt wird,
wie erwartet aussieht:&prompt.user; mkdir -p ~/public_html/portaudit
&prompt.user; packaudit
&prompt.user; lynx ~/public_html/portaudit/74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5a.htmlWas man machen respektive vermeiden sollteEinführungHier ist eine Liste von gebräuchlichen Dos and
Don'ts (Dinge, die man machen oder vermeiden sollte), welchen
Sie während des Portierungsprozesses begegnen werden.
Sie sollten Ihren Port anhand dieser Liste
überprüfen. Sie können auch Ports in der PR
Datenbank, welche andere Menschen eingereicht haben,
kontrollieren. Senden Sie bitte Kommentare zu Ports, die Sie
verifizieren wie unter Bug
Reports and General Commentary beschrieben. Der
Abgleich von Ports aus der PR-Datenbank hilft uns diese
schneller zu committen, und zeigt auch, dass Sie wissen, worum
es geht.WRKDIRSchreiben Sie in keine Dateien außerhalb von
WRKDIR. WRKDIR ist der
einzige Ort, welcher während des Erstellen des Ports
garantiert beschreibbar ist (siehe Ports
Installieren von CDROM für ein Beispiel, um Ports
in einem schreibgeschützen Zweig zu erstellen). Wenn Sie
eine der pkg-*
Dateien modifizieren müssen, sollten Sie eine Variable erneut
definieren, anstatt die Datei zu
überschreiben.WRKDIRPREFIXVergewissern Sie sich, dass Ihr Port
WRKDIRPREFIX beachtet. Die meisten Ports
sollten sich darüber keine Sorgen machen. Beachten Sie
bitte, falls auf WRKDIR eines anderen Ports
verwiesen wird, dass die korrekte Position
WRKDIRPREFIXPORTSDIR/subdir/name/work,
und nicht etwa
PORTSDIR/subdir/name/work,
.CURDIR/../../subdir/name/work
oder ähnliches ist.Falls Sie WRKDIR selbst definieren,
sollten Sie sicherstellen, dass Sie
${WRKDIRPREFIX}${.CURDIR} am
Anfang anfügen.Unterschiedliche Betriebssysteme und
BetriebssystemversionenSie können auf Quelltext treffen, welcher
Modifizierungen oder bedingtes Kompilieren, abhängig
davon, unter welcher Unix-Version er läuft,
benötigt. Falls Sie Änderungen an solch einem
Quelltext vornehmen müssen, stellen Sie bitte sicher,
dass Sie Ihre Änderungen so allgemein wie möglich
halten, damit wir den Quelltext auf ältere
FreeBSD-Systeme portieren und zur Quer-Portierung auf andere
BSD-Systeme, wie etwa 4.4BSD von CSRG, BSD/386, 386BSD, NetBSD
und OpenBSD verwenden können.Der bevorzugte Weg, um 4.3BSD/Reno (1990) und neuere
Versionen des BSD-Quelltextes zu unterscheiden, ist das
BSD-Makro zu nutzen, welches in sys/param.h
definiert ist. Hoffentlich ist diese Datei schon
enthalten – falls nicht, so fügen Sie
folgenden Quelltext:#if (defined(__unix__) || defined(unix)) && !defined(USG)
#include <sys/param.h>
#endifan der richtigen Stelle in der .c
Datei hinzu. Wir glauben, dass jedes System, welches diese
beiden Symbole definiert, die Datei
sys/param.h besitzt. Wenn Sie auf
Systeme stoßen, wo dies nicht so ist, würden wir
gerne davon erfahren. Bitte senden Sie eine E-Mail an
&a.ports;.Eine andere Möglichkeit zur Unterscheidung ist der
GNU Autoconf-Stil:#ifdef HAVE_SYS_PARAM_H
#include <sys/param.h>
#endifVergessen Sie nicht
-DHAVE_SYS_PARAM_H zu den
CFLAGS im Makefile
hinzuzufügen, falls Sie diese Methode benutzen
sollten.Sobald Sie sys/param.h
hinzugefügt haben, können Sie mit Hilfe von#if (defined(BSD) && (BSD >= 199103))unterscheiden, ob der Quelltext auf einer 4.3 Net2
Code-Basis oder neuer (z.B. FreeBSD 1.x, 4.3/Reno, NetBSD 0.9,
386BSD, BSD/386 1.1 und niedriger) kompiliert werden
wird.Benutzen Sie:#if (defined(BSD) && (BSD >= 199306))um zu differenzieren, ob der Quelltext auf der Basis von
4.4 Code oder neuer (z.B. FreeBSD 2.x, 4.4, NetBSD 1.0,
BSD/386 2.0 oder höher) kompiliert werden wird.Der Wert des BSD-Makros ist
199506 für die 4.4BSD-Lite2 Codebasis.
Beachten Sie bitte, dass dies hier nur der Information wegen
angegeben ist. Das Makro sollte nicht dazu benutzt werden, um
zwischen Versionen von FreeBSD, welche auf 4.4-Lite basieren,
und Versionen, welche Änderungen von 4.4-Lite2
übernommen haben, zu unterscheiden. Das
__FreeBSD__ Makro sollte stattdessen
verwandt werden.Sparsam sollte eingesetzt werden:__FreeBSD__ ist in allen Versionen
von FreeBSD definiert. Benutzen Sie dieses Makro, falls
die Änderung(en), die Sie machen,
nur FreeBSD betrifft.
Portierungsfallen, wie der Gebrauch von
sys_errlist[] gegenüber
strerror() sind Berkeley-Eigenheiten,
keine FreeBSD Änderungen.In FreeBSD 2.x, ist __FreeBSD__
auf 2 definiert. In älteren
Versionen, ist es 1. Alle späteren
Versionen erhöhen es, damit es mit der
Haupt-Versionsnummer übereinstimmt.Falls Sie zwischen einem FreeBSD 1.x und einem
FreeBSD 2.x (oder höher) System unterscheiden
müssen, ist es normalerweise richtig, die
BSD-Makros (wie oben beschrieben) zu
benutzen. Gibt es tatsächlich eine
FreeBSD-spezifische Änderung (wie z.B. spezielle
Optionen von Shared-Libraries für
ld), ist es nicht zu beanstanden
__FreeBSD__ und #if
__FreeBSD__ > 1 zu nutzen, um FreeBSD 2.x und
spätere Systeme zu erkennen. Falls Sie eine
höhere Genauigkeit benötigen, um FreeBSD Systeme
seit 2.0-RELEASE zu erkennen, können Sie folgendes
nutzen:#if __FreeBSD__ >= 2
#include <osreldate.h>
# if __FreeBSD_version >= 199504
/* 2.0.5+ release specific code here */
# endif
#endifIn den Tausenden von Ports, die bis jetzt erstellt
wurden, gab es nur ein oder zwei Fälle, in denen
__FreeBSD__ hätte benutzt werden
sollen. Nur weil ein früherer Port es an der falschen
Stelle benutzt hatte, bedeutet das nicht, dass Sie dies auch
machen sollten.__FreeBSD_version WerteHier ist eine praktische Liste von
__FreeBSD_version-Werten wie in sys/param.h
definiert:
__FreeBSD_version-WerteRelease__FreeBSD_version2.0-RELEASE1194112.1-CURRENT199501, 1995032.0.5-RELEASE1995042.2-CURRENT vor 2.11995082.1.0-RELEASE1995112.2-CURRENT vor 2.1.51995122.1.5-RELEASE1996072.2-CURRENT vor 2.1.61996082.1.6-RELEASE1996122.1.7-RELEASE1996122.2-RELEASE2200002.2.1-RELEASE220000 (keine Änderung)2.2-STABLE nach 2.2.1-RELEASE220000 (keine Änderung)2.2-STABLE nach texinfo-3.92210012.2-STABLE nach top2210022.2.2-RELEASE2220002.2-STABLE nach 2.2.2-RELEASE2220012.2.5-RELEASE2250002.2-STABLE nach 2.2.5-RELEASE2250012.2-STABLE nach der Aufnahme von ldconfig -R2250022.2.6-RELEASE2260002.2.7-RELEASE2270002.2-STABLE nach 2.2.7-RELEASE2270012.2-STABLE nach &man.semctl.2; Änderung2270022.2.8-RELEASE2280002.2-STABLE nach 2.2.8-RELEASE2280013.0-CURRENT vor &man.mount.2; Änderung3000003.0-CURRENT nach &man.mount.2; Änderung3000013.0-CURRENT nach &man.semctl.2; Änderung3000023.0-CURRENT nach ioctl arg Änderungen3000033.0-CURRENT nach ELF-Konvertierung3000043.0-RELEASE3000053.0-CURRENT nach 3.0-RELEASE3000063.0-STABLE nach 3/4 Zweig3000073.1-RELEASE3100003.1-STABLE nach 3.1-RELEASE3100013.1-STABLE nach Änderung der C++
Konstruktor/Destruktor-Reihenfolge3100023.2-RELEASE3200003.2-STABLE3200013.2-STABLE nach binär-inkompatibler IPFW und
Socket-Änderungen3200023.3-RELEASE3300003.3-STABLE3300013.3-STABLE nach Hinzufügen von &man.mkstemp.3;
zur libc3300023.4-RELEASE3400003.4-STABLE3400013.5-RELEASE3500003.5-STABLE3500014.0-CURRENT nach 3.4 Zweig4000004.0-CURRENT nach der Änderung im Verhalten des
dynamischen Linkers.4000014.0-CURRENT nach Änderung der C++
Konstruktor/Destruktor Reihenfolge.4000024.0-CURRENT nach funktionierendem &man.dladdr.3;.4000034.0-CURRENT nach der __deregister_frame_info
Fehlerbehebung für den dynamischen Linker (auch
4.0-CURRENT nach EGCS 1.1.2 Integration).4000044.0-CURRENT nach &man.suser.9; API Änderung
(auch 4.0-CURRENT nach newbus).4000054.0-CURRENT nach Änderung der
cdevsw-Registrierung.4000064.0-CURRENT nach Hinzufügen von so_cred
für Zugangsberechtigungen auf Socket-Ebene.4000074.0-CURRENT nach Hinzufügen eines poll
Syscall-Wrappers zur libc_r.4000084.0-CURRENT nach der Änderung des Kernel
dev_t-Typs zum struct
specinfo-Zeiger.4000094.0-CURRENT nach dem Beseitigen eines Fehlers in
&man.jail.2;.4000104.0-CURRENT nach der sigset_t
Datentyp Änderung.4000114.0-CURRENT nach dem Wechsel zum GCC
2.95.2-Compiler.4000124.0-CURRENT nach Hinzufügen der erweiterbaren
Linux Mode ioctl-Routinen.4000134.0-CURRENT nach dem OpenSSL-Import.4000144.0-CURRENT nach der C++ ABI Änderung in GCC
2.95.2 von -fvtable-thunks zu -fno-vtable-thunks als
Standard.4000154.0-CURRENT nach OpenSSH-Import.4000164.0-RELEASE4000174.0-STABLE nach 4.0-RELEASE4000184.0-STABLE nach der Einführung von
verzögerten Prüfsummen.4000194.0-STABLE nach dem Einpflegen des
libxpg4-Quelltextes in die libc.4000204.0-STABLE nach der Aktualisierung von Binutils auf
2.10.0, Änderungen der binären ELF-Markierungen,
Aufnahme von tcsh ins Basissystem.4000214.1-RELEASE4100004.1-STABLE nach 4.1-RELEASE4100014.1-STABLE nachdem &man.setproctitle.3; von der
libutil in die libc verschoben wurde.4100024.1.1-RELEASE4110004.1.1-STABLE nach 4.1.1-RELEASE4110014.2-RELEASE4200004.2-STABLE nach Kombinaion von libgcc.a und
libgcc_r.a und zugehörigen Änderungen der
GCC-Bindungen.4200014.3-RELEASE4300004.3-STABLE nach der Einführung von
wint_t.4300014.3-STABLE nach dem Einpflegen der PCI
Stromstatus-API.4300024.4-RELEASE4400004.4-STABLE nach der Einführung von
d_thread_t.4400014.4-STABLE nach den Änderungen der
mount-Struktur (betrifft Dateisystem-Kernelmodule).
4400024.4-STABLE nachdem die Userland-Komponenten von
smbfs importiert worden sind.4400034.5-RELEASE4500004.5-STABLE nach der Umbenennung von Elementen der
USB-Struktur.4500014.5-STABLE nachdem die
sendmail_enable &man.rc.conf.5;
Variable geändert worden ist, um den Wert
NONE zu akzeptieren.4500044.5-STABLE nachdem XFree86 4 als Standard zum Bauen
der Pakete benutzt wird.4500054.5-STABLE nach dem Reparieren des Empfangsfilters,
welcher anfällig für einfache DoS-Attacken
war.4500064.6-RELEASE4600004.6-STABLE &man.sendfile.2; repariert, um mit der
Dokumentation übereinzustimmen, und nicht mehr die
Anzahl der gesendeten Header mit der Anzahl der Daten,
welche aus der Datei geschickt werden, gegenzurechnen.4600014.6.2-RELEASE4600024.6-STABLE4601004.6-STABLE nach dem Einfließen von `sed -i' aus
CURRENT.4601014.6-STABLE nach dem Einfließen von vielen
neuen pkg_install-Funktionen aus HEAD (HEAD = die
aktuellste und letzte Version des
Quellverzeichnisbaumes).4601024.7-RELEASE4700004.7-STABLE470100Beginn von generierten __std{in,out,err}p
Referenzen statt __sF. Dies ändert std{in,out,err}
von einem Ausdruck während des Kompilierens zu einem
Laufzeitausdruck.4701014.7-STABLE nach dem Einfliessen von
mbuf-Änderungen, um m_aux mbufs mit denen von m_tag
zu ersetzen4701024.7-STABLE erhält OpenSSL 0.9.74701034.8-RELEASE4800004.8-STABLE4801004.8-STABLE nachdem &man.realpath.3; Thread-sicher
gemacht wurde.4801014.8-STABLE Änderung der 3ware-API in twe.4801024.9-RELEASE4900004.9-STABLE4901004.9-STABLE nachdem e_sid zu der Struktur
kinfo_eproc hinzugefügt wurde.4901014.9-STABLE nach dem Einfliessen der
libmap-Funktionalität für rtld.4901024.10-RELEASE4910004.10-STABLE4911004.10-STABLE nach dem Einfliessen von Revision
20040629 der Paket-Werkzeuge aus CURRENT.4911014.10-STABLE nach der Fehlerbehebung in der VM, um
das Freigeben von fiktiven Speicherseiten korrekt zu
handhaben.4911024.11-RELEASE4920004.11-STABLE4921004.11-STABLE nach dem Hinzufügen von
libdata/ldconfig Verzeichnissen zu den
mtree-Dateien.4921015.0-CURRENT5000005.0-CURRENT nach Hinzufügen von
zusätzlichen Feldern in den ELF-Headern und
Ändern der Methode zur ELF-Markierung von
Binärdateien.5000015.0-CURRENT nach kld-Metadaten
Änderungen.5000025.0-CURRENT nach buf/bio Änderungen.5000035.0-CURRENT nach binutils Aktualisierung.5000045.0-CURRENT nach dem Einfliessen des libxpg4
Quelltextes in die libc und der Einführung der
TASKQ-Schnittstelle.5000055.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der
AGP-Schnittstellen.5000065.0-CURRENT nach der Aktualisierung von Perl auf
Version 5.6.0.5000075.0-CURRENT nach der Aktualisierung des
KAME-Quelltextes zu den 2000/07-Quellen.5000085.0-CURRENT nach ether_ifattach() und
ether_ifdetach() Änderungen.5000095.0-CURRENT nachdem die mtree-Standards zurück
zur ursprünglichen Variante geändert wurden; -L
hinzugefügt, um Symlinks zu folgen.5000105.0-CURRENT nachdem die kqueue-API geändert
worden ist.5000115.0-CURRENT nachdem &man.setproctitle.3; von
libutil nach libc verschoben worden ist.5000125.0-CURRENT nach dem ersten SMPng-Commit.5000135.0-CURRENT nachdem <sys/select.h> nach
<sys/selinfo.h> verschoben worden ist.5000145.0-CURRENT nach dem Kombinieren von libgcc.a und
libgcc_r.a und damit verbundene Änderungen an
GCC-Bindungen.5000155.0-CURRENT nach der Änderung das
Zusammenbinden von libc und libc_r zu erlauben, womit die
-pthread Option veraltet ist.5000165.0-CURRENT nach dem Umschalten von struct ucred zu
struct xucred, um die vom Kernel exportierte API für
mount u.a.zu stabilisieren.5000175.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der CPUTYPE
make Variable zum Kontrollieren von CPU-spezifischen
Optimierungen.5000185.0-CURRENT nach dem Verschieben von
machine/ioctl_fd.h nach sys/fdcio.h5000195.0-CURRENT nach der Umbenennung der
locale-Namen.5000205.0-CURRENT nach dem Bzip2-Import. Kennzeichnet
auch, dass S/Key entfernt wurde.5000215.0-CURRENT nach SSE Unterstützung.5000225.0-CURRENT nach KSE-Meilenstein 2.5000235.0-CURRENT nach d_thread_t, und nachdem UUCP in
die Ports verschoben worden ist.5000245.0-CURRENT nach Änderungen in der ABI bei der
Weitergabe von Deskriptoren und Berechtigungen auf 64 Bit
Plattformen.5000255.0-CURRENT nachdem XFree86 4 als Standard zum
Erstellen der Pakete benutzt wird und die neue libc
strnstr()-Funktion hinzugefügt wurde.5000265.0-CURRENT nachdem die neue libc
strcasestr()-Funktion hinzugefügt wurde.5000275.0-CURRENT nachdem die Userland-Komponenten von
smbfs importiert wurden.5000285.0-CURRENT nachdem die neuen C99-Ganzzahlen mit
spezifischer Breite hinzugefügt wurden.(Nicht hochgezählt.)5.0-CURRENT nachdem eine Änderung im
Rückgabewert von &man.sendfile.2; gemacht
wurde.5000295.0-CURRENT nach der Einführung des Types
fflags_t, welches die passende
Größe für Dateiflags hat.5000305.0-CURRENT nach der Umbenennung der USB
elements-Struktur.5000315.0-CURRENT nach der Einführung von Perl
5.6.1.5000325.0-CURRENT nachdem die
sendmail_enable &man.rc.conf.5;
Variable geändert worden ist, um den Wert
NONE zu akzeptieren.5000335.0-CURRENT nachdem mtx_init() einen dritten
Parameter entgegen nimmt.5000345.0-CURRENT mit GCC 3.1.5000355.0-CURRENT ohne Perl in /usr/src5000365.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
&man.dlfunc.3;5000375.0-CURRENT nachdem die Typen von einigen Elementen
der sockbuf-Struktur geändert wurden und nachdem die
Struktur neu geordnet wurde.5000385.0-CURRENT nach dem GCC 3.2.1 Import. Und auch
nachdem die Header nicht mehr _BSD_FOO_T_ sondern
_FOO_T_DECLARED benutzen. Dieser Wert kann auch als
konservative Schätzung für den Beginn der
Unterstützung des &man.bzip2.1; Pakets verwendet
werden.5000395.0-CURRENT nachdem verschiedene Änderungen an
Plattenfunktionen gemacht wurden, um die Anhängigkeit
von Interna der disklabel-Struktur zu entfernen.5000405.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
&man.getopt.long.3; zur libc.5000415.0-CURRENT nach der Aktualisierung von Binutils
auf 2.13, bei denen die FreeBSD-Emulation, vec und das
Ausgabeformat geändert wurden.5000425.0-CURRENT nach dem Hinzufügen schwacher
pthread_XXX Stubs zur libc, womit libXThrStub.so veraltet
ist. 5.0-RELEASE.5000435.0-CURRENT nach dem Erstellen des
RELENG_5_0-Zweiges500100<sys/dkstat.h> ist leer und sollte nicht
inkludiert werden.5001015.0-CURRENT nach der Änderung in der
d_mmap_t-Schnittstelle.5001025.0-CURRENT nachdem taskqueue_swi geädert
wurde, um ohne Giant zu arbeiten, und taskqueue_swi_giant
hinzugefügt wurde, um Giant zu verwenden.500103cdevsw_add() und cdevsw_remove() gibt es nicht
länger. Auftauchen der
MAJOR_AUTO-Allokationsmöglichkeit.5001045.0-CURRENT nach der neuen
cdevsw-Initialisierungsmethode.500105devstat_add_entry() wurde durch
devstat_new_entry() ersetzt.500106Devstat Schnittstellenänderung; siehe
sys/sys/param.h 1.149.500107Token-Ring Schnittstellenänderungen.500108Hinzufügen von vm_paddr_t.5001095.0-CURRENT nachdem &man.realpath.3;
Thread-sicher gemacht wurde.5001105.0-CURRENT nachdem &man.usbhid.3; mit
NetBSD synchronisiert wurde.5001115.0-CURRENT nach der neuen NSS Implementierung
und Hinzufügen der POSIX.1 getpw*_r, getgr*_r
Funktionen.5001125.0-CURRENT nach Entfernen des alten
rc-Systems.5001135.1-RELEASE.5010005.1-CURRENT nach dem Erstellen des RELENG_5_1
Zweiges.5011005.1-CURRENT nachdem die Semantik von
sigtimedwait(2) and sigwaitinfo(2) korrigiert
wurden.5011015.1-CURRENT nach dem Hinzufügen der lockfunc und
lockfuncarg-Felder zu &man.bus.dma.tag.create.9;.5011025.1-CURRENT nach der Integration des GCC 3.3.1-pre
20030711 Snapshots.5011035.1-CURRENT 3ware-API Änderungen in twe.5011045.1-CURRENT Unterstützung von dynamisch
gebundenen /bin und /sbin und Verschieben von Bibliotheken
nach /lib.5011055.1-CURRENT nachdem im Kernel Unterstützung
für Coda 6.x hinzugefügt wurden.5011065.1-CURRENT nachdem die 16550 UART-Konstanten von
<dev/sio/sioreg.h> nach
<dev/ic/ns16550.h> verschoben
wurden. Und nachdem die libmap Funktionalität
vorbehaltlos vom rtld unterstützt wurde.5011075.1-CURRENT nach Aktualisierung der PFIL_HOOKS API.5011085.1-CURRENT nachdem kiconv(3) hinzugefügt
wurde.5011095.1-CURRENT nachdem der standardmäßige
Ablauf von open und close in cdevsw geändert
wurde.5011105.1-CURRENT nachdem das Layout von cdevsw
geändert wurde.5011115.1-CURRENT nach dem Hinzufügen von
Mehrfachvererbung in kobj.5011125.1-CURRENT nach der if_xname Änderung in der
Struktur ifnet5011135.1-CURRENT nachdem /bin und /sbin geändert
wurden, um sie dynamisch zu binden.5011145.2-RELEASE5020005.2.1-RELEASE5020105.2-CURRENT nach dem Erstellen des RELENG_5_2-Zweiges.5021005.2-CURRENT nachdem die
__cxa_atexit/__cxa_finalize Funktionen zur libc
hinzugefügt wurden.5021015.2-CURRENT nachdem die Standard-Thread Bibliothek
von libc_r zu libpthread geändert wurde.5021025.2-CURRENT nach dem Gerätetreiber API
Megapatch.5021035.2-CURRENT nachdem getopt_long_only()
hinzugefügt wurde.5021045.2-CURRENT nachdem NULL für C in ((void *)0)
geändert wurde, was mehr Warnungen erzeugt.5021055.2-CURRENT nachdem pf beim Bauen und Installieren
mit eingebunden wird.5021065.2-CURRENT nachdem time_t auf der sparc64-Plattform
in einen 64-bit Wert geändert wurde.5021075.2-CURRENT nachdem sich die Unterstützung
für den Intel C/C++-Compiler in einigen Headern und
execve(2) geändert hat, um sich strikter an POSIX zu
halten.5021085.2-CURRENT nach der Einführung der
bus_alloc_resource_any API5021095.2-CURRENT nach dem Hinzufügen von UTF-8
locales5021105.2-CURRENT nach dem Entfernen der getvfsent(3)
API5021115.2-CURRENT nach dem Hinzufügen der .warning
Directive für make.5021125.2-CURRENT nachdem ttyioctl() zwingend erforderlich
für serielle Treiber gemacht wurde.5021135.2-CURRENT nach dem Import des
ALTQ-Frameworks.5021145.2-CURRENT nachdem sema_timedwait(9) geändert
wurde, 0 bei Erfolg und einen von 0 verschiedenen
Fehlercode im Falle eines Fehlers
zurückzuliefern.5021155.2-CURRENT nach dem Ändern der Kernel
Struktur dev_t, in ein Zeiger auf die Struktur cdev *5021165.2-CURRENT nach dem Ändern der Kernelstruktur
udev_t in dev_t.5021175.2-CURRENT nachdem Unterstützung für
CLOCK_VIRTUAL und CLOCK_PROF zu clock_gettime(2) und
clock_getres(2) hinzugefügt wurde.5021185.2-CURRENT nachdem die Überprüfung des
Klonens von Netzwerk-Schnittstellen geändert
wurde.5021195.2-CURRENT nach dem Einfliessen von Revision
20040629 der Paket-Werkzeuge.5021205.2-CURRENT nachdem Bluetooth-Quelltext als nicht
i386-spezifisch markiert wurde.5021215.2-CURRENT nach der Einführung des KDB
Debugger Frameworks, der Umwandlung des DDB in ein Backend
und der Einführung des GDB-Backends.5021225.2-CURRENT nachdem VFS_ROOT geändert wurde,
eine Struktur thread als Argument zu aktzeptieren, wie
vflush. Die Struktur kinfo_proc enthält nun einen
Zeiger auf Benutzer Daten. Der Umstieg auf
xorg als standardmäßige X
Implementierung wurde auch zu dieser Zeit
durchgeführt.5021235.2-CURRENT nachdem die Art und Weise, wie rc.d-Skripte
von Ports und Altlasten gestartet werden, getrennt wurde.5021245.2-CURRENT nachdem die vorherige Änderung
rückgängig gemacht wurde.5021255.2-CURRENT nach dem Entfernen von
kmem_alloc_pageable() und dem Import von GCC 3.4.2.5021265.2-CURRENT nachdem die UMA Kernel API
geändert wurde, um Konstruktoren und
Initialisierungsmethoden zu erlauben
fehlzuschlagen.5021275.2-CURRENT nach der Änderung in der vfs_mount
Signatur sowie allgemeines Ersetzen von PRISON_ROOT durch
SUSER_ALLOWJAIL in der suser(9) API.5021285.3-BETA/RC vor der Änderung der pfil-API.5030005.3-RELEASE5030015.3-STABLE nach dem Erstellen des RELENG_5_3-Zweiges.5031005.3-STABLE nach dem Hinzufügen von
Fülloptionen im Stile der libc zu
&man.strftime.3;.5031015.3-STABLE nachdem OpenBSD's nc(1) von CURRENT
importiert wurde.5031025.4-PRERELEASE nach dem Einfliessen der Reparaturen
aus CURRENT, in
<src/include/stdbool.h> und
<src/sys/i386/include/_types.h>,
um die GCC-Kompatibilität des Intel C/C++-Compilers
zu benutzen.5031035.4-PRERELEASE nach dem Einfliessen der
Änderung aus CURRENT in ifi_epoch statt der lokalen
Zeit die Betriebszeit des Systems zu benutzen.5031045.4-PRERELEASE nach dem Einfliessen der Reparaturen
von EOVERFLOW in vswprintf(3) aus CURRENT.5031055.4-RELEASE.5040005.4-STABLE nach dem Erstellen des
RELENG_5_4-Zweiges.5041005.4-STABLE nach dem Vergrößern der
standardmäßigen Stackgröße für
Threads.5041015.4-STABLE nach dem Hinzufügen von sha256.5041025.4-STABLE nach dem Einfliessen von if_bridge aus
CURRENT.5041035.4-STABLE nach dem Einfliessen von bsdiff und
portsnap aus CURRENT.5041045.4-STABLE nach dem Einfliessen der Änderung
von ldconfig_local_dirs aus CURRENT.5041055.5-RELEASE.5050005.5-STABLE nach dem Erstellen des RELENG_5_5-Zweiges.5051006.0-CURRENT6000006.0-CURRENT nach der festen Aktivierung von
PFIL_HOOKS im Kernel.6000016.0-CURRENT nach der anfänglichen
Einführung von ifi_epoch zur Struktur if_data. Wurde
nach ein paar Tagen wieder rückgängig gemacht.
Benutzen Sie diesen Wert bitte nicht.6000026.0-CURRENT nach dem erneuten Hinzufügen des
Elements ifi_epoch zur Struktur if_data.6000036.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der Struktur
inpcb als Argument in der pfil API.6000046.0-CURRENT nach dem Hinzufügen des "-d
DESTDIR" Schalters zu newsyslog.6000056.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
Fülloptionen im Style der libc zu
&man.strftime.3;.6000066.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von 802.11
Framework Neuerungen.6000076.0-CURRENT Änderung an den VOP_*VOBJECT()
Funktionen und Einführung des MNTK_MPSAFE Schalters
für Dateisysteme, welche ohne Giant arbeiten.6000086.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von cpufreq
Framework und Treibern.6000096.0-CURRENT nachdem OpenBSD's nc(1) importiert
wurde.6000106.0-CURRENT nachdem der Anschein von
matherr() Unterstützung in SVID2
entfernt wurde.6000116.0-CURRENT nach dem Vergrößern der
standardmäßigen Stackgröße für
Threads.6000126.0-CURRENT nach dem Einfliessen der Reparaturen in
<src/include/stdbool.h> und
<src/sys/i386/include/_types.h>,
um die GCC-Kompatibilität des Intel C/C++-Compilers
zu benutzen.6000136.0-CURRENT nachdem die Überprüfungen auf
EOVERFLOW in vswprintf(3) korrigiert wurden.6000146.0-CURRENT nach dem Einfliessen der Änderung,
in ifi_epoch, statt der lokalen Zeit, die Betriebzeit des
Systems zu benutzen.6000156.0-CURRENT nachdem das Format von LC_CTYPE auf der
Festplatte verändert wurde.6000166.0-CURRENT nachdem das Format der NLS-Kataloge auf
der Festplatte verändert wurde.6000176.0-CURRENT nachdem das Format von LC_COLLATE auf
der Festplatte verändert wurde.600018Installation der acpica Include-Dateien in
/usr/include.600019Hinzufügen des MSG_NOSIGNAL Schalters zur
send(2) API.600020Hinzufügen von Feldern zu cdevsw600021gtar wurde aus dem Basissystem entfernt.600022Die Optionen LOCAL_CREDS, LOCAL_CONNWAIT für
Sockets wurde zu unix(4) hinzugefügt.600023&man.hwpmc.4; und zugehörige Werkzeuge wurden
zu 6.0-CURRENT hinzugefügt.600024Die Struktur icmphdr wurden zu 6.0-CURRENT
hinzugefügt.600025pf Aktualisierung auf 3.7.600026Kernel libalias und ng_nat wurden
eingeführt.600027POSIX ttyname_r(3) wurde über unistd.h und
libc zur Verfügung gestellt.6000286.0-CURRENT nachdem libpcap zu Version v0.9.1 alpha
096 aktualisiert wurde.6000296.0-CURRENT nach dem Import von NetBSDs
if_bridge(4).6000306.0-CURRENT nachdem die Struktur ifnet aus dem
Treiber softcs herausgelöst wurde.6000316.0-CURRENT nach dem Import von libpcap
v0.9.1.6000326.0-STABLE nachdem die Versionen aller gemeinsam
genutzten Bibliotheken, welche seit RELENG_5 nicht
geändert wurden, erhöht wurden.6000336.0-STABLE nachdem das Argument credential zu der
dev_clone-Ereignisbehandlung hinzugefügt wurde.
6.0-RELEASE.6000346.0-STABLE nach dem Erstellen des
6.0-RELEASE-Zweiges.6001006.0-STABLE nach dem Aufnehmen von Skripten aus den
local_startup-Verzeichnissen in &man.rcorder.8; des
Basissystems.6001016.0-STABLE nach dem Aktualisieren der ELF-Typen und
Konstanten.6001026.0-STABLE nach dem Einfliessen der pidfile(3)-API
aus CURRENT.6001036.0-STABLE nach dem Einfliessen der Änderung
von ldconfig_local_dirs aus CURRENT.6001046.0-STABLE nach der NLS-Katalogunterstützung
von csh(1).6001056.1-RELEASE6010006.1-STABLE nach 6.1-RELEASE.6011006.1-STABLE nach dem Import von csup.6011016.1-STABLE nach der iwi(4)-Aktualisierung.6011026.1-STABLE nach der Aktualisierung der
Namensauflösung zu BIND9 und Aufnahme der
ablaufinvarianten Versionen der netdb-Funktionen.6011036.1-STABLE nachdem Unterstützung für DSO
(dynamic shared objects - gemeinsam genutzte, dynamische
Objekte) in OpenSSL aktiviert wurde.6011046.1-STABLE nachdem 802.11 Reparaturen die API der
IEEE80211_IOC_STA_INFO ioctl geändert haben.6011056.2-RELEASE6020006.2-STABLE nach 6.2-RELEASE.6021006.2-STABLE nach dem Hinzufügen der Wi-Spy
Eigenart.6021016.2-STABLE nachdem pci_find_extcap() hinzugefügt
wurde.6021026.2-STABLE nach dem Einpflegen der dlsym
Änderung aus CURRENT, ein angefordertes Symbol sowohl
in der spezifizierten dso, als auch in den impliziten
Abhängigkeiten nachzuschlagen.6021036.2-STABLE nach dem Einpflegen von ng_deflate(4)
und ng_pred1(4) netgraph Knoten und neuen Kompressions-
und -Verschlüsselungmodi für den ng_ppp(4)
Knoten aus CURRENT.6021046.2-STABLE nach dem Einpflegen der BSD lizensierten
Version von &man.gzip.1;, welche von NetBSD portiert wurde
aus CURRENT.6021056.2-STABLE nach dem Einpflegen der PCI MSI und
MSI-X Unterstützung aus CURRENT.6021066.2-STABLE nach dem Einpflegen von ncurses 5.6 und
Unterstützung für Multibyte-Zeichen aus
CURRENT.6021076.2-STABLE nach dem Einpflegen des 'SG'
Peripheriegerätes aus CURRENT in CAM, welches einen
Teil der SCSI SG passthrough Geräte API von Linux
enthält.6021086.2-STABLE nach dem Einpflegen von readline 5.2
Patchset 002 aus CURRENT.6021096.2-STABLE nach dem Einpflegen von
pmap_invalidate_cache(), pmap_change_attr(),
pmap_mapbios(), pmap_mapdev_attr(), und pmap_unmapbios()
für amd64 und i386 aus CURRENT.6021106.2-STABLE nach dem Einpflegen von BOP_BDFLUSH aus
CURRENT und dem daraus resultierendem Bruch mit dem
Dateisystemmodul KBI.6021116.2-STABLE nach dem Einpflegen von libutil(3) aus
CURRENT.6021126.2-STABLE, nach der Trennung in "wide und
single byte ctype". Neu kompilierte Binärdateien,
die ctype.h referenzieren, erfordern möglicherweise
ein neues Symbol, __mb_sb_limit, das auf älteren
Systemen nicht verfügbar ist.6021136.2-STABLE, nachdem die ctype
ABI-Aufwärtskompatibilität wiederhergestellt
wurde.602114FreeBSD 6.2-STABLE nach der Entfernung/Eliminierung
der wide und single Byte ctype-Trennung6021156.3-RELEASE6030006.3-STABLE nach 6.3-RELEASE.6031006.3-STABLE, nachdem der Support für den
Multibyte-Datentyp im Bit-Makro gefixt wurde.6031017.0-CURRENT.7000007.0-CURRENT nachdem die Versionen aller gemeinsam
genutzten Bibliothken, welche seit RELENG_5 nicht
geändert wurden, erhöht wurden.7000017.0-CURRENT nachdem ein Berechtigungs-Argument zur
dev_clone-Ereignisroutine hinzugefügt wurde.7000027.0-CURRENT nachdem memmem(3) zur libc
hinzugefügt wurde.7000037.0-CURRENT nachdem die Argumente der
Kernelfunktion solisten(9) modifiziert wurden, um einen
Backlog-Parameter (Anzahl der maximalen wartenden
Verbindungen) zu akzeptieren.7000047.0-CURRENT nachdem IFP2ENADDR() geändert
wurde, einen Zeiger auf IF_LLADDR()
zurückzugeben.7000057.0-CURRENT nach dem Hinzufügen des
if_addr-Elements zur Struktur
ifnet und dem Entfernen von
IFP2ENADDR().7000067.0-CURRENT nach dem Aufnehmen von Skripten aus den
local_startup Verzeichnissen in &man.rcorder.8; des
Basissystems.7000077.0-CURRENT nach dem Entfernen der MNT_NODEV
mount-Option.7000087.0-CURRENT nach ELF-64 Typen Änderungen und
Symbol Versionierung.7000097.0-CURRENT nach Hinzufügen der hostb und
vgapci Treiber, Hinzufügen von pci_find_extcap() und
Änderung der AGP Treiber die Apertur nicht
länger abzubilden.7000107.0-CURRENT nachdem auf allen Plattformen
außer Alpha tv_sec in time_t umgewandelt
wurde.7000117.0-CURRENT nach Änderung von
ldconfig_local_dirs.7000127.0-CURRENT nach Änderung in
/etc/rc.d/abi um
/compat/linux/etc/ld.so.cache als
Symlink in ein schreibgeschütztes Dateisystem zu
unterstützen.7000137.0-CURRENT nach pts Import.7000147.0-CURRENT nach Einführung von Version 2 der
&man.hwpmc.4;'s ABI.7000157.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
&man.fcloseall.3; zur libc.7000167.0-CURRENT nach dem Entfernen von ip6fw.7000177.0-CURRENT nach dem Import von snd_emu10kx.7000187.0-CURRENT nach dem Import von OpenSSL
0.9.8b.7000197.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der
bus_dma_get_tag-Funktion7000207.0-CURRENT nach dem Import von libpcap 0.9.4 und
tcpdump 3.9.4.7000217.0-CURRENT nach der dlsym Änderung, ein
angefordertes Symbol sowohl in der spezifizierten dso, als
auch in den impliziten Abhängigkeiten
nachzuschlagen.7000227.0-CURRENT nach dem Hinzufügen neuer
Sound-IOCTLs.7000237.0-CURRENT nach dem Import von OpenSSL
0.9.8d.7000247.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der
libelf.7000257.0-CURRENT nach größeren
Änderungen an den Sound sysctls.7000267.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der
Wi-Spy-Eigenart.7000277.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
sctp-Aufrufen zur libc.7000287.0-CURRENT nach dem Ersetzen von GNU &man.gzip.1;
durch eine von NetBSD portierte Version, die unter
BSD-Lizenz steht.7000297.0-CURRENT nach dem Entfernen der IPIP
Tunnelkapselung (VIFF_TUNNEL) aus dem IPv4
Multicast-Forwarding-Quelltext.7000307.0-CURRENT nach den Modifizierungen an
bus_setup_intr() (newbus).7000317.0-CURRENT nach der Aufnahme der Firmware für
ipw(4) und iwi(4).7000327.0-CURRENT nach Unterstützung für
Multibyte-Zeichen.7000337.0-CURRENT nach Änderungen, wie insmntque(),
getnewvnode() und vfs_hash_insert() arbeiten.7000347.0-CURRENT nach Hinzufügen eines
Benachrichtigungsmechanismus für CPU
Frequenzänderungen.7000357.0-CURRENT nach dem Import des ZFS
Dateisystemes.7000367.0-CURRENT nach dem Einpflegen des 'SG'
Peripheriegerätes in CAM, welches einen Teil der SCSI
SG passthrough Geräte API von Linux
enthält.7000377.0-CURRENT nachdem &man.getenv.3;, &man.putenv.3;,
&man.setenv.3; und &man.unsetenv.3; geändert wurden,
um POSIX konform zu sein.7000387.0-CURRENT nachdem die Änderungen von 700038
rückgängig gemacht wurden.7000397.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
&man.flopen.3; zur libutil.7000407.0-CURRENT nachdem Symbol Versionierung aktiviert
und die standardmäßige Thread-Bibliothek zu
libthr geändert wurde.7000417.0-CURRENT nach dem Import von GCC 4.2.0.7000427.0-CURRENT nachdem die Versionen aller
Shared-Libraries, welche seit RELENG_6 nicht geändert
wurden, erhöht worden sind.7000437.0-CURRENT nachdem das Argument für
vn_open()/VOP_OPEN() vom Dateideskriptorindex zur Struktur
file * geädert wurde.7000447.0-CURRENT nachdem &man.pam.nologin.8;
geädert wurde, eine Kontoverwaltungs-Funktion statt
einer Authentifizierungsfunktion für das
PAM-Framework zur Verfügung zu stellen.7000457.0-CURRENT nach aktualisierter 802.11 wireless
Unterstützung.7000467.0-CURRENT, nachdem
TCP-LRO-Schnittstellen-Ressourcen hinzugefügt
wurden.7000477.0-CURRENT, nachdem die RFC 3678
API-Unterstützung zum IPv4-Stack hinzugefügt
wurde. Veraltetes RFC 1724-Verhalten
des IP_MULTICAST_IF ioctl wurde entfernt;
0.0.0.0/8 darf nicht länger als Schnittstellen-Index
benutzt werden. Stattdessen sollte die Struktur ipmreqn
verwendet werden.7000487.0-CURRENT, nachdem pf von OpenBSD 4.1
importiert wurde7000497.0-CURRENT, nachdem die IPv6-Unterstützung
um FAST_IPSEC erweitert, KAME IPSEC entfernt und
FAST_IPSEC in IPSEC umbenannt wurde.(nicht geändert)7.0-CURRENT, nachdem Aufrufe von
setenv/putenv/usw. von der traditionellen
BSD-Art und Weise nach POSIX konvertiert
wurden.7000507.0-CURRENT, nachdem neue Systemaufrufe
(mmap/lseek/usw.) implementiert wurden.7000517.0-CURRENT, nachdem die I4B-Header nach
include/i4b verschoben wurden.7000527.0-CURRENT, nachdem die Unterstützung
für PCI Domänen hinzugefügt
wurde.7000537.0-CURRENT, nach der Trennung in "wide und
single byte ctype".7000547.0-RELEASE sowie 7.0-CURRENT, nachdem die
ABI-Abwärtskompatibilität für die
FreeBSD 4/5/6-Versionen der PCIOCGETCONF-, PCIOCREAD-
sowie PCIOCWRITE IOCTLs hinzugefügt wurde. Damit
verbunden war, dass die ABI der PCIOCGETCONF IOCTL
erneut deaktiviert werden musste.7000557.0-STABLE nach 7.0-RELEASE.7001008.0-CURRENT. Nach der Trennung in "wide und
single byte ctype".8000008.0-CURRENT, nachdem libpcap 0.9.8 und
tcpdump 3.9.8 importiert wurden.8000018.0-CURRENT, nachdem kthread_create() und
Konsorten in kproc_create() usw. umbenannt
wurden.8000028.0-CURRENT, nachdem die
ABI-Abwärtskompatibilität für die
FreeBSD 4/5/6-Versionen der PCIOCGETCONF-, PCIOCREAD-
sowie PCIOCWRITE IOCTLs hinzugefügt wurde. Damit
verbunden war, dass die ABI der PCIOCGETCONF IOCTL
erneut deaktiviert werden musste.8000038.0-CURRENT, nachdem der agp(4) Treiber verschoben
wurde von src/sys/pci nach src/sys/dev/agp.8000048.0-CURRENT, nach dem Hinzufügen der
callgraph capture Funktionalität zu &man.hwpmc.4;.8000068.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von "why"
als Argument in kdb_enter().800007
Beachten Sie, dass 2.2-STABLE sich nach dem
2.2.5-RELEASE manchmal als 2.2.5-STABLE
identifiziert. Das Muster war früher das Jahr gefolgt
von dem Monat, aber wir haben uns entschieden, ab 2.2. einen
geradlinigeren Ansatz mit major/minor-Nummern zu benutzen.
Dies liegt daran, dass gleichzeitiges Entwickeln an mehreren
Zweigen es unmöglich macht, die Versionen nur mit Hilfe
des Datums des Releases zu unterteilen. Wenn Sie jetzt einen
Port erstellen brauchen Sie sich nicht um alte -CURRENTs zu
kümmern; diese sind hier nur als Referenz
augeführt.Etwas hinter die
bsd.port.mk-Anweisung schreibenSchreiben Sie bitte nichts hinter die .include
<bsd.port.mk>-Zeile. Normalerweise kann dies
vermieden werden, indem Sie die Datei
bsd.port.pre.mk irgendwo in der Mitte
Ihres Makefiles und
bsd.port.post.mk am Ende
einfügen.Sie dürfen entweder nur das
bsd.port.pre.mk/bsd.port.post.mk-Paar
oder bsd.port.mk alleine
hinzufügen; vermischen Sie diese Verwendungen
nicht!bsd.port.pre.mk definiert nur
einige Variablen, welche in Tests im
Makefile benutzt werden können,
bsd.port.post.mk definiert den
Rest.Hier sind einige wichtige Variablen, welche in
bsd.port.pre.mk definiert sind (dies ist
keine vollständige Liste, lesen Sie bitte
bsd.port.mk für eine
vollständige Auflistung).VariableBeschreibungARCHDie Architektur, wie von uname
-m zurückgegeben (z.B.
i386)OPSYSDer Typ des Betriebsystems, wie von uname
-s zurückgegeben (z.B.
FreeBSD)OSRELDie Release Version des Betriebssystems (z.B.,
2.1.5 oder
2.2.7)OSVERSIONDie numerische Version des Betriebssystems;
gleichbedeutend mit __FreeBSD_version.PORTOBJFORMATDas Objektformat des Systems
(elf oder aout;
beachten Sie, dass für moderne
Versionen von FreeBSD aout veraltet
ist).LOCALBASEDie Basis des local
Verzeichnisbaumes (z.B.
/usr/local/)X11BASEDie Basis des X11 Verzeichnisbaumes
(z.B., /usr/X11R6)PREFIXWo der Port sich selbst installiert (siehe Mehr Informationen über
PREFIX).Falls Sie die Variablen USE_IMAKE,
USE_X_PREFIX, oder
MASTERDIR definieren müssen, sollten
Sie dies vor dem Einfügen von
bsd.port.pre.mk machen.Hier sind ein paar Beispiele von Dingen, die Sie hinter
die Anweisung bsd.port.pre.mk schreiben
können:# lang/perl5 muss nicht kompliliert werden, falls perl5 schon auf dem System ist
.if ${OSVERSION} > 300003
BROKEN= perl ist im System
.endif
# nur eine Versionsnummer für die ELF Version der shlib
.if ${PORTOBJFORMAT} == "elf"
TCL_LIB_FILE= ${TCL_LIB}.${SHLIB_MAJOR}
.else
TCL_LIB_FILE= ${TCL_LIB}.${SHLIB_MAJOR}.${SHLIB_MINOR}
.endif
# die Software erstellt schon eine Verknüpfung fü ELF, aber nicht fü a.out
post-install:
.if ${PORTOBJFORMAT} == "aout"
${LN} -sf liblinpack.so.1.0 ${PREFIX}/lib/liblinpack.so
.endifSie haben sich daran erinnert Tabulator statt
Leerzeichen nach BROKEN= und
TCL_LIB_FILE= zu benutzen, oder?
:-).Benutzen Sie die exec-Anweisung in
Wrapper-SkriptenFalls der Port ein Shellskript installiert, dessen Zweck
es ist ein anderes Programm zu starten, und falls das Starten
des Programmes die letzte Aktion des Skripts ist, sollten Sie
sicherstellen, dass Sie die Funktion exec
dafür benutzen; zum Beispiel:#!/bin/sh
exec %%LOCALBASE%%/bin/java -jar %%DATADIR%%/foo.jar "$@"Die Funktion exec ersetzt den
Shell-Prozess mit dem angegebenen Programm. Falls
exec ausgelassen wird, verbleibt der
Shell-Prozess im Speicher während das Programm
ausgefährt wird und verbraucht unnötig
Systemressourcen.UIDs und GIDsDie aktuellen Listen von reservierten UIDs und GIDs sind
in ports/UIDs und
ports/GIDs zu finden.Falls Ihr Port einen bestimmten Benutzer auf dem zu
installierendem System benötigt, lassen Sie das
pkg-install-Skript den Aufruf von
pw machen, um ihn automatisch anzulegen.
Schauen Sie sich für ein Beispiel net/cvsup-mirror an. Beachten Sie
bitte, dass wir von diesem Vorgehen stark abraten! Bitte
registrieren Sie Benutzer/Gruppen wie unten
beschrieben.Falls Ihr Port die gleichen Benutzer/Gruppen IDs
benutzen muss, egal ob als Binär-Paket installiert oder
als Port kompiliert, müssen Sie eine nicht benutzte UID
zwischen 50 und 999 benutzen und entweder in
ports/UIDs (für Benutzer) oder in
ports/GIDs (für Gruppen)
registrieren. Für ein Beispiel schauen Sie sich bitte
japanese/Wnn6 an.Stellen Sie sicher, dass Sie keine UIDs verwenden,
welche schon vom System oder von einem anderen Port gebraucht
werden.Bitte fügen Sie einen Patch für diese beiden
Datei hinzu, falls für Ihren Port ein neuer Benutzer oder
Gruppe angelegt werden muss.Aufgaben vernünftig lösenDas Makefile sollte die
nötigen Schritte einfach und vernünftig
durchführen. Wenn Sie ein einige Zeilen einsparen oder
die Lesbarkeit verbessern können, dann machen Sie dies
bitte. Beispiele sind: Ein make-Konstrukt
.if anstatt eines Shellkonstrukt
if zu verwenden, anstatt
do-extract neu zu definieren, dies
mit EXTRACT* machen, oder
GNU_CONFIGURE anstelle von
CONFIGURE_ARGS += --prefix=${PREFIX}
zu verwenden.Falls Sie sich in einer Situation wiederfinden, in der
Sie viel Code neu schreiben müssen, um etwas zu testen,
sollten Sie zuerst bsd.port.mk erneut
konsultieren und nachprüfen ob es nicht bereits eine
Lösung für Ihr Problem enthält. Es ist zwar
schwer zu lesen, beinhaltet jedoch eine Menge kurzer
Lösungen für viele scheinbar schwierige
Probleme.Berücksichtigen Sie sowohl CC als
auch CXXDer Port sollte sowohl die CC- wie
auch die CXX-Variable berücksichtigen.
Damit ist gemeint, dass der Port diese Variablen nicht ohne
Rücksicht auf eventuell schon gesetzte Werte einfach
überschreiben sollte; stattdessen sollten neue Werte an
schon existierende angehängt werden. Dadurch können
Build-Optionen, die alle Ports betreffen, global definiert
werden.Falls der Port diese Variablen nicht
berücksichtigt, sollte NO_PACKAGE=ignores either
cc or cxx ins Makefile
eingefügt werden.Im Folgenden wird ein Beispiel eines
Makefiles gezeigt, welches die beiden
Variablen CC und CXX
berücksichtigt. Beachten Sie das
?=:CC?= gccCXX?= g++Nachfolgend ein Beispiel, welches weder
CC noch CXX
berücksichtigt:CC= gccCXX= g++Die Variablen CC und
CXX können auf FreeBSD-Systemen in
/etc/make.conf definiert werden. Im
ersten Beispiel wird ein Wert nur dann gesetzt, falls dieser
vorher noch nicht gesetzt war, um so systemweite Definitionen
zu berücksichtigen. Im zweiten Beispiel werden die
Variablen ohne Rücksicht überschrieben.Berücksichtigen Sie
CFLAGSDer Port sollte die Variable CFLAGS
berücksichtigen. Damit ist gemeint, dass der Port den
Wert dieser Variablen nicht absolut setzen und damit
existierende Werte überschreiben sollte; stattdessen
sollte er weitere Werte der Variablen durch Anhängen
hinzufügen. Dadurch können Build-Optionen, die alle
Ports betreffen, global definiert werden.Falls der Port diese Variablen nicht
berücksichtigt, sollte NO_PACKAGE=ignores
cflags ins Makefile
eingefügt werden.Im Folgenden wird ein Beispiel eines
Makefiles gezeigt, welches die Variable
CFLAGS berücksichtigt. Beachten Sie
das +=:CFLAGS+= -Wall -WerrorNachfolgend finden Sie ein Beispiel, welches die
CFLAGS-Variable nicht
berücksichtigt:CFLAGS= -Wall -WerrorDie Variable CFLAGS wird auf
FreeBSD-Systemen in /etc/make.conf
definiert. Im ersten Beispiel werden weitere Flags an die
Variable CFLAGS angehängt und somit
der bestehende Wert nicht gelöscht. Im zweiten Beispiel
wird die Variable ohne Rücksicht
überschrieben.Sie sollten Optimierungsflags aus
Makefiles Dritter entfernen. Die
CFLAGS des Systems beinhalten systemweite
Optimierungsflags. Ein Beispiel eines unveränderten
Makefiles:CFLAGS= -O3 -funroll-loops -DHAVE_SOUNDWerden nun systemweite Optimierungsflags verwendet so
würde das Makefile in etwa
folgendermaßen aussehen:CFLAGS+= -DHAVE_SOUNDThreading-BibliothekenDie Threading-Bibliothek muss mit Hilfe eines speziellen
Linker-Flags -pthread in die
Binärdateien unter &os; gebunden werden. Falls ein Port
auf ein direktes Verlinken gegen -lpthread
oder -lc_r besteht, passen Sie den Port
bitte so an, dass er die durch das Port-Framework
bereitgestellte Variable PTHREAD_LIBS
verwendet. Diese Variable hat üblicherweise den Wert
-pthread, kann aber auf einigen
Architekturen und &os;-Versionen abweichende Werte haben und
daher sollte nie -pthread direkt in Patches
geschrieben werden, sondern immer
PTHREAD_LIBS.Falls durch das Setzen von
PTHREAD_LIBS der Bau des Ports mit der
Fehlermeldung unrecognized option
'-pthread' abbricht, kann die Verwendung des
gcc als Linker durch setzen von
CONFIGURE_ENV auf
LD=${CC} helfen. Die Option
-pthread wird nicht direkt von
ld unterstützt.RückmeldungenBrauchbare Änderungen/Patches sollten an den
ursprünglichen Autor/Maintainer der Software geschickt
werden, damit diese in der nächsten Version der Software
mit aufgenommen werden können. Dadurch wird Ihre Aufgabe
für die nächste Version der Software deutlich
einfacher.README.htmlNehmen Sie bitte keine README.html
in den Port auf. Diese Datei ist kein Bestandteil der
CVS-Sammlung sondern wird durch make readme
erzeugt.Einen Port durch BROKEN,
FORBIDDEN oder IGNORE als
nicht installierbar markierenIn manchen Fällen sollten Benutzer davon abgehalten
werden einen Port zu installieren. Um einem Benutzer
mitzuteilen, dass ein Port nicht installiert werden sollte,
gibt es mehrere Variablen für make,
die im Makefile des Ports genutzt werden
können. Der Wert der folgenden
make-Variablen wird dem Benutzer als Grund
für die Ablehnung der Installation des Ports
zurückgegeben. Bitte benutzen Sie die richtige
make-Variable, denn jede enthält eine
völlig andere Bedeutung für den Benutzer und das
automatische System, das von dem Makefile
abhängt, wie der
Ports-Build-Custer, FreshPorts und portsmon.VariablenBROKEN ist reserviert für
Ports, welche momentan nicht korrekt kompiliert,
installiert oder deinstalliert werden. Es sollte
für Ports benutzt werden, von denen man annimmt,
dass dies ein temporäres Problem ist.Falls angegeben, wird der Build-Cluster dennoch
versuchen den Port zu bauen, um zu sehen, ob das
zugrunde liegende Problem behoben wurde (das ist jedoch
im Allgemeinen nicht der Fall).Benutzen Sie BROKEN zum
Beispiel, wenn ein Port:nicht kompiliertbeim Konfiguration- oder Installation-Prozess
scheitertDateien außerhalb von
${LOCALBASE} und
${X11BASE} installiertbeim Deinstallieren nicht alle seine Dateien
sauber entfernt (jedoch kann es akzeptable und
wünschenswert sein, Dateien, die vom Nutzer
verändert wurden, nicht zu entfernen)FORBIDDEN wird für Ports
verwendet, die Sicherheitslücken enthalten oder die
ernste Sicherheitsbedenken für das FreeBSD-System
aufwerfen, wenn sie installiert sind (z.B. ein als
unsicher bekanntes Programm, oder ein Programm, das
einen Dienst zur Verfügung stellt, der leicht
kompromittiert werden kann). Ports sollten als
FORBIDDEN gekennzeichnet werden,
sobald ein Programm eine Schwachstelle hat und kein
Update veröffentlicht wurde. Idealerweise sollten
Ports so bald wie möglich aktualisiert werden wenn
eine Sicherheitslücke entdeckt wurde, um die Zahl
verwundbarer FreeBSD-Hosts zu verringern (wir
schätzen es für unsere Sicherheit bekannt zu
sein), obwohl es manchmal einen beachtlichen Zeitabstand
zwischen der Bekanntmachung einer Schwachstelle und dem
entsprechenden Update gibt. Bitte kennzeichnen Sie einen
Port nicht aus irgendeinem Grund außer Sicherheit
als FORBIDDEN.IGNORE ist für Ports
reserviert, die aus anderen Gründen nicht gebaut
werden sollten. Es sollte für Ports verwendet
werden, in denen ein strukturelles Problem vermutet
wird. Der Build-Cluster wird unter keinen Umständen
Ports, die mit IGNORE markiert sind,
erstellen. Verwenden Sie IGNORE zum
Beispiel, wenn ein Port:kompiliert, aber nicht richtig läuftnicht auf der installierten Version von &os;
läuft&os; Kernelquelltext zum Bauen benötigt,
aber der Benutzer diese nicht installiert hatein Distfile benötigt, welches aufgrund
von Lizenzbeschränkungen nicht automatisch
abgerufen werden kannnicht korrekt mit einem momentan installiertem
Port arbeitet (der Port hängt zum Beispiel von
www/apache21 ab,
aber www/apache13 ist
installiert)Wenn ein Port mit einem momentan installiertem
Port kollidiert (zum Beispiel, wenn beide eine Datei
an die selbe Stelle installieren, diese aber eine
andere Funktion hat), benutzen Sie stattdessen
CONFLICTS.
CONFLICTS setzt
IGNORE dann
selbstständig.Um einen Port nur auf bestimmte
Systemarchitekturen mit IGNORE zu
markieren, gibt es zwei Variablen, die automatisch
IGNORE für Sie setzen:
ONLY_FOR_ARCHS und
NOT_FOR_ARCHS. Beispiele:ONLY_FOR_ARCHS= i386 amd64NOT_FOR_ARCHS= alpha ia64 sparc64Eine eigene IGNORE-Ausgabe kann
mit ONLY_FOR_ARCHS_REASON und
NOT_FOR_ARCHS_REASON festgelegt
werden. Für eine bestimmte Architektur sind
Angaben durch
ONLY_FOR_ARCHS_REASON_ARCH
und
NOT_FOR_ARCHS_REASON_ARCH
möglich.Wenn ein Port i386-Binärdateien
herunterlädt und installiert, sollte
IA32_BINARY_PORT gesetzt werden. Wenn
die Variable gesetzt ist, wird überprüft, ob
das Verzeichnis /usr/lib32 für
IA32-Versionen der Bibliotheken vorhanden ist, und ob
der Kernel mit IA32-Kompatibilität gebaut wurde.
Wenn eine dieser zwei Voraussetzungen nicht erfüllt
ist, wird IGNORE automatisch
gesetzt.Anmerkungen zur ImplementierungZeichenketten sollten nicht in Anführungszeichen
gesetzt werden. Auch die Wortwahl der Zeichenketten sollte
die Art und Weise beachten, wie die Informationen dem Nutzer
angezeigt werden. Beispiele:BROKEN= this port is unsupported on FreeBSD 5.xIGNORE= is unsupported on FreeBSD 5.xresultieren in den folgenden Ausgaben von
make describe:===> foobar-0.1 is marked as broken: this port is unsupported on FreeBSD 5.x.===> foobar-0.1 is unsupported on FreeBSD 5.x.Kennzeichnen eines Ports zur Entfernung durch
DEPRECATED oder
EXPIRATION_DATEDenken Sie bitte daran, dass BROKEN
und FORBIDDEN nur als temporärer
Ausweg verwendet werden sollten, wenn ein Port nicht
funktioniert. Dauerhaft defekte Ports sollten komplett aus der
Ports-Sammlung entfernt werden.Wenn es sinnvoll ist, können Benutzer vor der
anstehenden Entfernung eines Ports mit
DEPRECATED und
EXPIRATION_DATE gewarnt werden. Ersteres
ist einfach eine Zeichenkette, die angibt, warum der Port
entfernt werden soll. Letzteres ist eine Zeichenkette im ISO
8601-Format (JJJJ-MM-TT). Beides wird dem Benutzer
gezeigt.Es ist möglich DEPRECATED ohne
EXPIRATION_DATE zu setzen (zum Beispiel, um
eine neuere Version des Ports zu empfehlen), aber das
Gegenteil ist sinnlos.Es gibt keine Vorschrift wie lange die Vorwarnzeit sein
muss. Gegenwärtig ist es üblich einen Monat für
sicherheitsrelevante Probleme und zwei Monate für
Build-Probleme anzusetzen. Dies gibt allen interessierten
Committern ein wenig Zeit die Probleme zu beheben.Vermeiden Sie den Gebrauch des
.error-KonstruktesDer korrekte Weg eines Makefile
anzuzeigen, dass der Port aufgrund eines externen Grundes
nicht installiert werden kann (zum Beispiel, weil der Benutzer
eine ungültige Kombination von Build-Optionen angegeben
hat), ist IGNORE auf einen nicht leeren
Wert zu setzen. Dieser wird dann formatiert und dem Benutzer
von make install ausgegeben.Es ist ein verbreiteter Fehler .error
für diesem Zweck zu verwenden. Das Problem dabei ist,
dass viele automatisierte Werkzeuge, die mit dem Ports-Baum
arbeiten, in dieser Situation fehlschlagen. Am Häufigsten
tritt das Problem beim Versuch
/usr/ports/INDEX zu bauen auf (siehe
). Jedoch schlagen auch
trivialere Befehle wie make -V maintainer
in diesem Fall fehl. Dies ist nicht akzeptabel!Wie vermeidet man die Verwendung von
.errorNehmen Sie an, dass die Zeile
USE_POINTYHAT=yes in
make.conf enthalten ist. Der erste der
folgenden zwei Makefile-Schnipsel
lässt make index fehlschlagen,
während der zweite dies nicht tut..if USE_POINTYHAT
.error "POINTYHAT is not supported"
.endif.if USE_POINTYHAT
IGNORE=POINTYHAT is not supported
.endifVerwendung von sysctlVom Gebrauch von sysctl wird, außer in Targets,
abgeraten. Das liegt daran, dass die Auswertung aller
makevars, wie sie während
make index verwendet werden, dann den
Befehl ausführen muss, welches den Prozess weiter
verlangsamt.Die Verwendung von &man.sysctl.8; sollte immer durch die
Variable SYSCTL erfolgen, da diese den
vollständigen Pfad enthält und überschrieben
werden kann, so dies als notwendig erachtet wird.Erneutes Ausliefern von DistfilesManchmal ändern die Autoren der Software den Inhalt
veröffentlichter Distfiles, ohne den Dateinamen zu
ändern. Sie müssen überprüfen, ob die
Änderungen offizell sind und vom Autor durchgeführt
wurden. Es ist in der Vergangenheit vorgekommen, dass
Distfiles still und heimlich auf dem Download-Server
geändert wurden, um Schaden zu verursachen oder die
Sicherheit der Nutzer zu kompromittieren.Verschieben Sie das alte Distfile und laden Sie das neue
herunter. Entpacken Sie es und vergleichen Sie den Inhalt
mittels &man.diff.1;. Wenn Sie nichts Verdächtiges sehen
können Sie distinfo aktualisieren.
Stellen Sie sicher, dass die Änderungen in Ihrem PR oder
Commit-Protokoll zusammengefasst sind, um zu
Gewährleisten, dass nichts Negatives passiert ist.Sie können auch mit den Autoren der Software in
Verbindung treten und sich die Änderungen bestätigen
lassen.Notwendige Abhilfen (Workarounds)Manchmal ist es nötig Fehler in Programmen, die mit
älteren Versionen von &os; ausgeliefert werden, zu
umgehen.Einige Versionen von &man.make.1; waren zumindest
auf &os; 4.8 und 5.0 in Bezug auf die Behandlung von
Vergleichen mit OSVERSION defekt. Dies
führte häufig zu Fehlern während
make describe (und damit auch
während des make index für
alle Ports). Abhilfe schafft hier, den bedingten Vergleich
in Leerzeichen einzuschließen, z.B.:
if ( ${OSVERSION} > 500023
) Beachten Sie, dass eine
Test-Installation eines Ports auf 4.9 oder 5.2 dieses
Problem nicht aufspürt.VerschiedenesDie Dateien pkg-descr und
pkg-plist sollten beide doppelt
kontrolliert werden. Wenn Sie einen Port nachprüfen und
glauben, dass man es besser machen kann, dann verbessern Sie
ihn bitte.Bitte kopieren Sie nicht noch mehr Exemplare der
GNU General Public License in unser System.Bitte überprüfen Sie alle gesetzlichen Punkte
gründlich! Lassen Sie uns bitte keine illegale Software
verbreiten!Beispiel eines MakefileHier ein Beispiel für ein
Makefile, welches als Vorlage für
einen neuen Port dienen kann. Alle zusätzlichen Kommentare
in eckigen Klammern müssen entfernt werden!Es wird empfohlen, die hier gezeigte Formatierung zu
übernehmen (Reihenfolge der Variablen, Leerzeichen zwischen
einzelnen Abschnitten, usw.). Dadurch werden die wichtigen
Informationen sofort ersichtlich. Zur Überprüfung
Ihres Makefiles sollten Sie portlint verwenden.[the header...just to make it easier for us to identify the ports.]
# New ports collection makefile for: xdvi
[the "version required" line is only needed when the PORTVERSION
variable is not specific enough to describe the port.]
# Date created: 26 May 1995
[this is the person who did the original port to FreeBSD, in particular, the
person who wrote the first version of this Makefile. Remember, this should
not be changed when upgrading the port later.]
# Whom: Satoshi Asami <asami@FreeBSD.org>
#
# $FreeBSD$
[ ^^^^^^^^^ This will be automatically replaced with RCS ID string by CVS
when it is committed to our repository. If upgrading a port, do not alter
this line back to "$FreeBSD$". CVS deals with it automatically.]
#
[section to describe the port itself and the master site - PORTNAME
and PORTVERSION are always first, followed by CATEGORIES,
and then MASTER_SITES, which can be followed by MASTER_SITE_SUBDIR.
PKGNAMEPREFIX and PKGNAMESUFFIX, if needed, will be after that.
Then comes DISTNAME, EXTRACT_SUFX and/or DISTFILES, and then
EXTRACT_ONLY, as necessary.]
PORTNAME= xdvi
PORTVERSION= 18.2
CATEGORIES= print
[do not forget the trailing slash ("/")!
if you are not using MASTER_SITE_* macros]
MASTER_SITES= ${MASTER_SITE_XCONTRIB}
MASTER_SITE_SUBDIR= applications
PKGNAMEPREFIX= ja-
DISTNAME= xdvi-pl18
[set this if the source is not in the standard ".tar.gz" form]
EXTRACT_SUFX= .tar.Z
[section for distributed patches -- can be empty]
PATCH_SITES= ftp://ftp.sra.co.jp/pub/X11/japanese/
PATCHFILES= xdvi-18.patch1.gz xdvi-18.patch2.gz
[maintainer; *mandatory*! This is the person who is volunteering to
handle port updates, build breakages, and to whom a users can direct
questions and bug reports. To keep the quality of the Ports Collection
as high as possible, we no longer accept new ports that are assigned to
"ports@FreeBSD.org".]
MAINTAINER= asami@FreeBSD.org
COMMENT= A DVI Previewer for the X Window System
[dependencies -- can be empty]
RUN_DEPENDS= gs:${PORTSDIR}/print/ghostscript
LIB_DEPENDS= Xpm.5:${PORTSDIR}/graphics/xpm
[this section is for other standard bsd.port.mk variables that do not
belong to any of the above]
[If it asks questions during configure, build, install...]
IS_INTERACTIVE= yes
[If it extracts to a directory other than ${DISTNAME}...]
WRKSRC= ${WRKDIR}/xdvi-new
[If the distributed patches were not made relative to ${WRKSRC}, you
may need to tweak this]
PATCH_DIST_STRIP= -p1
[If it requires a "configure" script generated by GNU autoconf to be run]
GNU_CONFIGURE= yes
[If it requires GNU make, not /usr/bin/make, to build...]
USE_GMAKE= yes
[If it is an X application and requires "xmkmf -a" to be run...]
USE_IMAKE= yes
[et cetera.]
[non-standard variables to be used in the rules below]
MY_FAVORITE_RESPONSE= "yeah, right"
[then the special rules, in the order they are called]
pre-fetch:
i go fetch something, yeah
post-patch:
i need to do something after patch, great
pre-install:
and then some more stuff before installing, wow
[and then the epilogue]
.include <bsd.port.mk>Auf dem Laufenden bleibenDie &os; Ports-Sammlung verändert sich ständig.
Hier finden Sie einige Informationen, wie Sie auf dem Laufenden
bleiben.
FreshPortsEiner der einfachsten Wege, um sich über
Aktualisierungen, die bereits durchgeführt wurden, zu
informieren, ist sich bei FreshPorts
anzumelden. Sie können dort beliebige Ports
auswählen, die Sie beobachten möchten. Maintainern
wird ausdrücklich empfohlen sich anzumelden, da Sie nicht
nur über Ihre eigenen Änderungen informiert werden,
sondern auch über die aller anderen Committer (Diese sind
oft nötig, um über Änderungen des zugrunde
liegenden Frameworks informiert zu bleiben. Obwohl es
höflich wäre, vorher über solche
Änderungen benachrichtigt zu werden, wird es manchmal
vergessen oder ist einfach nicht möglich. Außerdem
sind die Änderungen manchmal nur sehr klein. Wir erwarten
von jedem in solchen Fällen nach bestem Gewissen zu
urteilen).Wenn Sie Fresh-Ports benutzen möchten,
benötigen Sie nur einen Account. Falls Sie sich mit einer
@FreeBSD.org E-Mailadresse registriert
haben, werden Sie den Anmeldelink am rechten Rand der Seite
finden. Diejenigen, die bereits einen FeshPorts-Account
haben, aber nicht Ihre @FreeBSD.org
E-Mailadresse benutzen, können einfach Ihre E-Mailadresse
auf @FreeBSD.org ändern, sich
anmelden, und dann die Änderung rückgängig
machen.FreshPorts bietet auch eine
Überprüfungsfunktion, die automatisch alle Committs
zum &os; Ports-Baum testet. Wenn Sie sich für diesen
Dienst anmelden, werden Sie über alle Fehler, die bei der
Überprüfung Ihres Committs auftreten,
informiert.Die Webschnittstelle zum Quelltext-RepositoryEs ist möglich die Dateien des Quellen-Repositories
mit Hilfe einer Webschnittstelle durchzusehen.
Änderungen, die das gesamte Ports-System betreffen,
werden jetzt in der Datei CHANGES
dokumentiert. Solche, die nur bestimmte Ports betreffen, in
der Datei UPDATING.
Aber die maßgebliche Antwort auf alle Fragen liegt
zweifellos darin, den Quelltext von bsd.port.mk
und dazugehörige Dateien zu lesen.Die &os; Ports-MailinglisteWenn Sie Maintainer sind, sollten Sie in Erwägung
ziehen die &a.ports;-Mailingliste zu verfolgen. Wichtige
Änderungen an der grundlegenden Funktionsweise von Ports
werden dort angekündigt und dann in
CHANGES committet.Der Cluster zum Bauen von &os;-Ports auf pointyhat.FreeBSD.orgEine der weniger bekannten Stärken von &os; ist es,
dass ein ganzer Cluster von Maschinen nur dafür
reserviert ist, andauernd die Ports-Sammlung zu bauen, und
zwar für jedes große &os; Release und jede
Tier-1-Architektur. Die Ergebnisse können Sie unter
package building
logs and errors finden.Alle Ports ausser denjenigen, die als
IGNORE markiert sind, werden gebaut. Ports,
die als BROKEN markiert sind, werden
dennoch ausprobiert, um zu sehen, ob das zugrunde liegende
Problem gelöst wurde (Dies wird erreicht, indem
TRYBROKEN an das
Makefile des Ports übergeben
wird).Die &os; Port-Distfile-PrüfungDer Build-Cluster ist dazu bestimmt, das neueste Release
jedes Ports aus bereits heruntergeladenden Distfiles zu bauen.
Da sich das Internet aber ständig verändert,
können Distfiles schnell verloren gehen. Die FreeBSD
Ports Distfiles Prüfung versucht jeden
Download-Standort für jeden Port anzufragen, um
herauszufinden, ob jedes Distfile noch verfügbar ist.
Maintainer werden gebeten diesen Bericht regelmäßig
durchzusehen, nicht nur, um den Build-Prozess für die
Nutzer zu beschleunigen, sondern auch um zu vermeiden, dass
auf den Maschinen, die freiwillig zur Verfügung gestellt
werden, um all diese Dateien anzubieten, Ressourcen
verschwendet werden.Das &os; Ports-Monitoring-SystemEine weitere praktische Ressource ist das FreeBSD
Ports-Monitoring-System (auch bekannt als
portsmon). Dieses System besteht aus einer
Datenbank, die Informationen von mehreren Quellen bezieht und
es erlaubt diese über ein Webinterface abzufragen.
Momentan werden die Ports-Problemberichte (PRs), die
Fehlerprotokolle des Build-Clusters und die einzelnen Dateien
der Ports-Sammlung verwendet. In Zukunft soll das auf die
Distfile-Prüfung und weitere Informationsquellen
ausgedehnt werden.Als Ausgangspunkt können Sie alle Informationen
eines Ports mit Hilfe der Übersicht
eines Ports betrachten.Zum Zeitpunkt des Schreibens ist dies die einzige
Quelle, die GNATS PR-Einträge auf Portnamen abbildet
(PR-Einreicher geben den Portnamen nicht immer in der
Zusammenfassung an, obwohl wir uns das wünschen
würden). Also ist portsmon ein guter
Anlaufpunkt, wenn Sie herausfinden wollen, ob zu einem
existierenden Port PRs oder Buildfehler eingetragen sind. Oder
um herauszufinden, ob ein neuer Port, den Sie erstellen
wollen, bereits eingereicht wurde.